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021_2026

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Buntes Osterhasen-Malen

Auch dieses Jahr lädt der «Anzeiger» die Kinder ein, sich als Malerin oder Maler zu versuchen, um ein Schoggi-Häsli zu gewinnen. Seite 4

Hoch hinaus in die kühle Frühlings-Luft

Der Chilbi- und Frühlingsmarkt in Affoltern fiel auf das Wochenende mit einem kurzen Winter-Comeback. Am Sonntag füllten die Säuliämtlerinnen und -ämtler dann aber doch die Gassen. (dst) Seite 6 Bild Dominik Stierli

Die Reuss im Fokus

Der Historiker Jean-Daniel Blanc befasste sich intensiv mit dem Fluss und stellte vergangenen Samstag in Affoltern sein Buch dazu vor. Seite 5

«Schulsystem am Anschlag»

Primarschule Bonstetten arbeitet an Lösung

Als die Primarschulpflege Bonstetten im «Anzeiger» vom 6. Februar die «Vision 2033» präsentierte, so war durchaus damit gerechnet worden, dass es Diskussionen auslösen würde. Auch darüber wurde im «Anzeiger» vom 24. Februar berichtet, in welchem zudem eine Stellungnahme der Primarschulpflege zu den Reaktionen auf die Vision 2033 zu lesen war. Um alle abzuholen, sei ein zentraler Bestandteil des weiteren Vorgehens der transparente Einbezug aller relevanten Anspruchsgruppen zu gegebener Zeit, kommunizierte Isabella Tamas, Primarschulpflegepräsidentin, darin. Am letzten Donnerstag war die Zeit für eine Orientierungsveranstaltung für die Eltern und Erziehungsberechtigten dann gegeben. Diese begann um 19 Uhr und endete um 20.30 Uhr. Ausserdem war die Durchführung ursprünglich im Mehrzweckraum von Schulhaus 4 geplant, wurde dann aber aus Platzgründen in die Aula der Sekundarschule Bonstetten verlegt. Und diese war am Ende wirklich voll bis zum letzten Klappstuhl. Rund 150 Interessierte, teils besorgte, teils empörte, aber auch ebenso viele begeisterte Erziehungsberechtigte mit reichlich Fragen auf der Zunge, sassen fünf Mitgliedern der Primarschulpflege und vier Mitgliedern der Geschäftsleitung der Primarschule Bonstetten gegenüber.

Die Schulpflege ist für die Führung der Primarschule Bonstetten verantwortlich und hat die Aufgabe, deren strategische Ausrichtung zu definieren. Dies sei in den letzten vier Jahren gemacht worden, und das Ergebnis davon ist die «Vision 2033», eröffnete Isabella Tamas den Orientierungsanlass. Um diese strategische Ausrichtung der Primarschul-

pflege operativ umzusetzen, wurde Anfang des letzten Schuljahres mit Momo Beutler, Christa Neukom und Christine Trachsler eine komplett neue Schulleitung ins Boot geholt. Diese drei zusammen verfügen über breite Erfahrung auf unterschiedlichen Schulebenen und somit die nötige Kompetenz, die Primarschule Bonstetten weiterzuentwickeln.

«Als Schulpflege haben wir gezielt nach Schulleitungen gesucht, die sich bereits mit visionären Schulfragen auseinandergesetzt haben und sich für eine zu-

«Individuell lernen heisst nicht, dass das Kind machen kann, was es will.»

Momo Beutler, Schulleitung (Ansprechperson Unterstufe)

kunftsorientierte, kindgerechte Schule einsetzen», so Isabella Tamas, bei ihrem Begrüssungswort an das Publikum.

Wieso braucht es eine Vision?

Eine Zunahme von auffälligen und belasteten Kindern, Schulabsentismus, belastete Lehrpersonen. «Das Schulsystem ist am Anschlag», so Isabella Tamas. Steigende Kosten, aber die Probleme würden bleiben. Das Schulsystem bedürfe gewisser Umstrukturierungen.

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Bürgerliche verzichten auf eine Kampfwahl

Affoltern: Für das Stadt- und das Primarschulpflegepräsidium gibt es nur je eine Kandidatin

Florian HoFEr

Nach dem überraschenden Wahlausgang vom Sonntag, 8. März, haben die bürgerlichen Parteien angekündigt, weder in eine Kampfwahl ums Stadtpräsidium zu ziehen noch den Anspruch auf das Schulpräsidium aufrechtzuerhalten. Wie berichtet, hatte die amtierende Stadtpräsidentin Eveline Fenner (EVP) 1161 Stimmen erhalten, für das absolute Mehr wären 1228 Stimmen notwendig gewesen. Zahlreiche Stimmen gingen an andere Stadträte, allen voran an Pascal Santi (FDP), der 482 Voten erhielt. Gewählt wurde Fenner aber in den Stadtrat. Nicht besetzt wurde auch das Primarschulpräsidium. Zwei der drei Kandidierenden wurden zwar in den Stadtrat gewählt, Galina Bruder (SP) und

Franz Wipfli (Die Mitte), aber nicht ins Präsidium. Laut Auskunft der Stadtkanzlei läuft seitdem eine zehntägige Frist für die Vorbereitung des zweiten Wahlgangs, der für den 14. Juni anberaumt ist. Diese endet morgen Mittwoch, 18.März, um 11.30 Uhr. Bis dahin könnten sich Personen aus dem Kreis des neu gewählten Stadtrats melden und für das Amt des Stadtpräsidenten oder des Primarschulpräsidenten kandidieren. Für Eveline Fenner gilt, dass sie sich nicht neu anmelden muss. Ähnlich gelagert ist das Prozedere für den zweiten Wahlgang beim Primarschulpräsidium. Nun haben sich zu diesen Fragen die bürgerlichen Parteien, SVP, FDP, Die Mitte, zusammen mit Gewerbeverein und Arbeitgeberverband zu Wort gemeldet. Das bürgerliche Komitee für die Stadtratswahlen habe die aussergewöhnliche

Ausgangslage nach dem ersten Wahlgang zusammen mit den Gewählten analysiert. «Dass die amtierende Stadtpräsidentin die Wahl ins Präsidium nicht geschafft hat, war für alle eine Überraschung, denn ihr Amt wurde seitens des 4er-Tickets nie angegriffen. Dass die Wahl des Präsidiums der Primarschule bei drei dafür Kandidierenden nicht auf Anhieb gelingen konnte, war hingegen absehbar», heisst es in der Medienmitteilung.

Dass man weder in eine Kampfwahl ums Stadtpräsidium ziehen noch den Anspruch auf das Schulpräsidium aufrechterhalten wolle, wird mit dem Arbeitsaufwand für das Stadtpräsidium erklärt. Für keinen der bürgerlichen Neugewählten sei das Pensum eines Stadtpräsidiums mit der aktuellen beruflichen Tätigkeit kompatibel. Deshalb

habe man schon in der Wahlkampagne bewusst das Stadtpräsidium nicht angegriffen. Die Bürgerlichen zeigen sich überzeugt, dass die von ihnen angestrebte Trendwende in der Stadt aus den einzelnen Ressorts heraus bewirkt werden könne, weshalb sie sich im Interesse der Stadt auf die Arbeit in den Abteilungen konzentrieren wollen. Eveline Fenner wird somit von den Bürgerlichen unterstützt. Franz Wipfli verzichtet auf eine erneute Kandidatur fürs Primarschulpräsidium, «um einen kräfteverschleissenden Wahlkampf zu vermeiden und Galina Bruder den Weg zu ihrem Wunschressort nicht zu versperren», heisst es weiter. Und: «Damit steht einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den beiden Lagern im neuen Stadtrat nichts mehr im Wege.»

Gegentore kassierte der FCWB im Cup-Spiel gegen den SC Buochs, was das Aus bedeutet. Seite 13

«Ich habe die Mitgliedschaft geerbt und sehr davon profitiert.»

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Ashleigh Jeannot, Gewerbeverein Affoltern. (Bild Brigitte Reemts Flum)

Brandstifter sollen ins Gefängnis

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Männer wegen mehrfacher Brandstiftung beim Bezirksgericht Affoltern erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im Frühling 2024 in Bonstetten und Wettswil rund ein Dutzend Brände gelegt zu haben – darunter den verheerenden Vollbrand einer Scheune mit 1.4 Millionen Franken Schaden. Ende März begann die Serie klein, eskalierte aber bald zu Grossbränden. Die Feuerwehr Unteramt war massiv belastet: Ein Einsatz allein frass 30 Prozent der Jahreszeit. Ende Mai 2024 nahm die Kapo drei Jugendliche (17–19) fest –einer war Feuerwehrmann. Die Erwachsenen stehen nun vor Gericht: Die Vorwürfe umfassen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Gefährdung von Leben. Beantragt: mehrjährige Haft, für den Jüngeren mit Aufschub. (red) Seite 3

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Affoltern am Albis

Am 11. März 2026 ist in Zürich gestorben:

Leonardo Ante Nima Jordhen geboren am 22. Januar 2026, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 17. März 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon

Am 9. März 2026 ist in Affoltern am Albis

ZH gestorben:

Hess Kurt geboren am 6. Mai 1948, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

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WIR GRATULIEREN

Zur goldenen Hochzeit

Vor 50 Jahren, am 17. März 1976, gaben sich Barbara und Heinz Bucher das Jawort und feiern heute Dienstag das goldene Hochzeitsfest in Obfelden. Wir wünschen dem Paar ein fröhliches Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). (red)

IN KÜRZE

ZVV-Fahrplanprojekt 2027/2028

Die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/2028 des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) läuft seit dem 9. März. Die geplanten Angebotsveränderungen sind auf www.zvv.ch ersichtlich. Noch bis 30. März können sich interessierte Personen zum Inhalt äussern. (red)

Viele Wege führen nach Rom

Primarschulkinder dürfen in Bonstetten eigenen Lernweg gehen

diesen Fehlern lernen und sie in Bonstetten nicht machen.

Methodenfreiheit in der Form von Prüfungen

«Wir wollen keine Schule kopieren.»

Christine Trachsler, Schulleitung (Ansprechperson Mittelstufe)

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko), Dominik Stierli (dst)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine

Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate:

Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

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Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586

Abonnementspreise:

¼ Jahr Fr. 79.–

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Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Im zweiten Teil der Orientierungsveranstaltung bot sich den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zuerst aber informierten die einzelnen Akteure von Schulpflege und Schulleitung grundlegend und ausführlich über die strategische Ausrichtung mit dem Titel «Vision 2033», die den Denkrahmen für zukünftige Entwicklungen bildet. Alle Kinder am gleichen Thema, zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und mit der gleichen Prüfung soll es in Bonstetten 2033 nicht mehr geben. Das Kind solle den eigenen Weg gehen, das Ziel ist doch für alle noch immer das gleiche. «Auf dem Programm stehen nachhaltiges Lernen und das Erlangen von Kompetenzen anstatt Schulstoff­Abarbeiten. Selbstorganisiertes Lernen ist schon heute Teil des Kindergartens», so Christa Neukom, Schulleiterin Kindergarten. Dabei gehe man von einem Leitbild aus, welches vom Team erarbeitet und vor einem Jahr fertiggestellt wurde. Orientiert habe man sich dabei vor allem am Lehrplan 21 und am OECD Lern­

kompass. Statt des jetzigen Gleichschritts, werde jedes Kind in seinem Lernen individuell begleitet und es entscheidet mit, in welchem Tempo und auf welche Art es lernt. Dass das funktionieren kann, das erscheint den Skeptikern fraglich. Wenn das Kind nicht lernen mag, dann heisst das doch, dass es auch nicht lernt, denkt sich wohl manch einer.

Erlernen der Basiskompetenzen sichergestellt?

Im Gespräch nach dem Anlass stellte Momo Beutler, Schulleiterin Unterstufe, klar: «Individuell lernen heisst nicht, dass das Kind machen kann, was es will.» Die Grundlage bildet nach wie vor der Lehrplan 21 und die Schule sei natürlich an die gesetzlichen Vorgaben gebunden – das gleiche Ziel, nur erlerne jedes Kind die Kompetenzen neu in seinem eigenen Prozess mit individueller Lernbegleitung – die Kompetenzen des Lehrplans erreichen müssten nach wie vor alle. Dies war eine der Hauptsorgen, die in der Fragerunde nach der Orientie­

rung Thema war, ob das Erlernen der Basiskompetenzen sichergestellt sei und ob durch diesen Systemwechsel ein problemloser Übertritt in höhere Schulstufen denn möglich sei. Aber es wurde auch nach Schulen gefragt, welche vergleichbare Ansätze verfolgten. Hier wurde auf die Schule in Konolfingen im Kanton Bern verwiesen, aber auch im Säuliamt gibt es Beispiele. So werde in Knonau bereits projektorientiert gearbeitet und in Hausen werde ebenfalls ein Konzept verfolgt, bei dem Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden können, wann, was und wie sie lernen möchten, wie es im «Huuser Spiegel» heisst. Aus dem Publikum wurde ein negatives Beispiel aus Neftenbach angebracht, wo bei der Evaluation auch kritische Ergebnisse belegt wurden –dass eben nicht alle Schüler mit dieser Art Unterricht zurechtkämen. Was sei denn mit denen? Christine Trachsler, Schulleiterin Mittelstufe, erklärte, dass man froh über diese Evaluationen sei und dass man für Bonstetten die nötigen Schlüsse ziehe: «Wir wollen keine Schule kopieren.» Stattdessen könne man aus

Noten seien aktuell nur im Zeugnis rechtlich verbindlich, so Momo Beutler weiter im Gespräch nach dem Anlass. Doch Noten müssten nicht zwingend durch eine für alle gleiche Prüfung zur gleichen Zeit generiert werden. Sie können sich auch aus der Beurteilung des Lernprozesses ergeben. Ausserdem: Wenn das Kind nicht lerne, so sei die Lehrperson pädagogisch und fachlich qualifiziert, um das Kind in seinem Lernprozess zu unterstützen. Umgekehrt gebe es auch die Fälle, dass ein Kind sich im Klassenverbund langweile, weil es zu langsam vorwärtsgehe. Durch die Möglichkeit individueller Lernwege werden diese Kinder in ihrem Lernprozess nicht ausgebremst. Und die Befürchtung, dass Primarschulkindern diese Eigenverantwortung doch nicht zugetraut werden könne, relativierte die Schulleiterin Kindergarten, Christa Neukom: «Unterschätzen Sie unsere Kleinen nicht.» Denn von einem sind Schulleitung und Schulpflege überzeugt: «Alle Kinder wollen lernen.» Eines der Ziele von «Vision 2033» sei es daher, in Bonstetten die bestmöglichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Überzeugt von der «Vision 2033» sind jedoch lange nicht alle, wie die teils hitzige Diskussion zeigte. Allerdings wurden alle vier bisherigen Mitglieder der Primarschulpflege in den jüngsten Erneuerungswahlen wiedergewählt, was einen guten Rückhalt in der Bevölkerung für den eingeschlagenen Weg beweise.

«Unterschätzen Sie unseres Kleinen nicht.»

Christa Neukom, Schulleitung (Ansprechperson Kindergarten)

Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage

Zwei Männer vor Gericht wegen Bränden, die 2024 den Bezirk überschatteten

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Männer wegen mehrfacher Brandstiftung beim Bezirksgericht Affoltern eingereicht. Ihnen wird vorgeworfen, während zweier Monate im Frühling 2024 in Bonstetten und Wettswil wiederholt mutwillig Feuer gelegt zu haben. Was Ende März zunächst als Streich oder unüberlegte Handlung abgetan wurde, entwickelte sich zu einer beunruhigenden Serie von Brandereignissen. Rund ein Dutzend Brände innerhalb von zwei Monaten hielten besonders die Bewohnerinnen und Bewohner in Bonstetten in Atem. Die Ereignisse wurden grösser und bedrohlicher – parallel dazu erkannten Einsatzkräfte Muster, die auf eine mögliche Tätergruppe hindeuteten. Das Kommando der Feuerwehr Unteramt sass mehrfach im Depot zusammen und versuchte, Schlüsse aus den einzelnen Ereignissen zu ziehen. Schnell wurde klar, dass es sich um eine Serie handeln würde, die nicht ohne Grund entstanden war. Ganz nach Lehrbuch begann das Ganze klein und wurde über die Wochen grösser und grösser. Besonders verheerend war der Vollbrand eines leer stehenden Bauernhauses mit Scheune in Bonstetten. Dieser

Grossbrand beschäftigte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Unteramt über mehrere Stunden intensiv und führte zu einem Sachschaden von 1.4 Millionen Franken. Damit entsprach dieser einzelne Einsatz rund 30 Prozent der norma­

len Jahreseinsatzzeit der Feuerwehr –eine ausserordentliche Belastung für die Einsatzkräfte in der Region. Betroffen waren neben Scheunen auch Schrebergärten und Fahrzeuge. Nach intensiven Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich

und der Staatsanwaltschaft kam es Ende Mai 2024 zur Festnahme von drei tatverdächtigen Schweizern im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass einer der Festgenommenen selbst in der Feuerwehr aktiv war. Gegen die beiden erwachsenen Beschuldigten wurde nun Anklage erhoben.

Schwere Vorwürfe

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, zwischen Ende März und Ende Mai 2024 in wechselnder Zusammensetzung Feuer gelegt und dabei Menschenleben gefährdet zu haben. Zur Last gelegt werden mehrfache Brandstiftung, mehrfache versuchte Brandstiftung, mehrfache Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und weitere Delikte. Für den älteren Beschuldigten beantragt die Staatsanwaltschaft eine mehrjährige unbedingte Freiheitsstrafe plus Geldstrafe. Für den jüngeren Beschuldigten fordert sie eine mehrjährige unbedingte Freiheitsstrafe, eine unbedingte Geldstrafe und eine Massnahme für junge Erwachsene mit Aufschub des Vollzugs. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung. (red)

Claudia EugstEr
Sie präsentierten am 12. März die Vision für die Primarschule Bonstetten an der Elterninfo (von links): Die Schulleitung (Christine Trachsler, Christa Neukom, Momo Beutler), die Primarschulpflege (Miriam Brawand, Isabella Tamas, Gregor Roth, Natascha Tanner, Sandra Müller), Gabriela Spindler (Schulverwaltungsleitung) und Moderator Markus Lüdin. (Bild cle)
Besonders verheerend: der Brand eines leer stehenden Bauernhauses mit angebauter Scheune in Bonstetten. (Bild Kapo Zürich)

Buntes Osterhasen-Malen

Alle Kinder,die Freude am Malenhaben, dürfen sich alsgrosseOsterhasenmaler und -malerinnenversuchen.

DieRedaktion publiziert diebuntesten undkreativsten Farbumsetzungen inunsererZeitung.Die neunjungen Künstlerinnenund Künstler, dieein Präsentgewonnenhaben,werdenvon unsper E-Mail benachrichtigt. Siedürfenein feines Schoggihäsli in einerder Filialen derBäckereiPfylabholen.

Einsendeschlu:Montag,30.März2026,10.00Uhr

Schicken Sieein Foto (jpg,2MB) vonder Künstlerin /dem Künstler mitder ausgefüllten Zeichnunginder Hand.Wahlweise können Sieauchdas ausgemalte Bild scannenund miteinem Porträtfotodes Künstlers/der Künstlerin senden an: redaktion@affolteranzeiger.ch

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«Die Reuss – In der Mitte der Schweiz und ihrer Geschichte»

Der Historiker Jean-Daniel Blanc stellte in Affoltern sein Buch vor

Regula ZellwegeR

«Von einem Fluss kennt man meist lediglich ein Stück», erklärte Historiker und Autor Jean-Daniel Blanc in seinem reich illustrierten Vortrag am vergangenen Samstag in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. «Stimmt», dachten die Zuhörenden wahrscheinlich. Im Knonauer Amt kennt man vor allem den Teil, der die Kantonsgrenze zwischen Zürich und Aargau bildet, vielleicht den Flachsee von Spaziergängen und die drei Städte am Unterlauf: Luzern, Bremgarten und Mellingen. In seinen Ausführungen konzentrierte sich Jean-Daniel Blanc darauf, der Zuhörerschaft die Vielfalt der Reusslandschaften näherzubringen und vor allem den Unterschied zwischen Ober- und Unterlauf – also den Flussstrecken oberhalb und unterhalb des Vierwaldstättersees – aufzuzeigen.

Historische Landschaften

Jean-Daniel Blanc schrieb während zweier Jahre intensiv an seinem Buch «Die Reuss». Es ist sein zweites «Flussbuch», bereits sein Werk über die Sihl stiess auf grosses Interesse. «Ich lebe in Affoltern, also zwischen Sihl und Reuss», so seine einfache Erklärung, weshalb er sich wissenschaftlich intensiv mit den beiden Flüssen beschäftigt hat. Er studierte Geschichte und schloss 1993 mit einer Dissertation über Verkehrspolitik und Stadtentwicklung in Zürich ab, danach arbeitete er für die SBB. Mobilität und Verkehr im Zusammenhang mit Flüssen sind auch aus

historischer Perspektive ein fesselndes Thema. Später war er bei der Wasserversorgung Zürich tätig und verfasste 2018 das Buch «150 Jahre moderne Wasserversorgung in Zürich». Er weiss also, wovon er spricht, wenn es um das Thema Wasser geht. Der Historiker begann seine Präsentation mit dem Aufzeigen der Entwicklung des 164 Kilometer langen Flusses mit Bildern aus verschiedenen Jahrhun-

«Von einem Fluss kennt man meist lediglich ein Stück.»

Jean-Daniel Blanc, Historiker

derten – von den Quellen im Gotthardmassiv im Südwesten des Kantons Uri bis zur Mündung in die Aare im Kanton Aargau bei Windisch und Gebenstorf. Mit einem Einzugsgebiet von 3426 Quadratkilometern ist die Reuss nach Rhein, Aare und Rhone der viertgrösste Fluss der Schweiz. Das erste Bild zeigte eine aus einem Gletscher entspringende Wasserfläche. Auch die Alpenwelt ist für Jean-Daniel Blanc eine «Lieblingslandschaft» – lange Jahre war er Präsident des Vorstandes der SAC-Sektion «Am Albis». Immer wieder erkundete der Autor die Reuss auch per Velo; er empfiehlt dies ausdrücklich: «Es gibt viele Möglichkeiten, der Reuss mit dem Velo zu folgen.»

Flusslauf und Brücken Zwischen Andermatt und Göschenen zwängt sich die Reuss durch die wilde Schöllenenschlucht. Sie stellte im Mittelalter eine grosse Herausforderung bei der Erschliessung des Gotthardpasses dar – der Sage nach war beim Bau der Brücke sogar die Hilfe des Teufels nötig. Bei Flüelen mündet die Reuss in den Vierwaldstättersee. Bevor sie ihn in Luzern wieder verlässt, wird sie von der weltbekannten Kapellbrücke überspannt. Brücken waren ein Thema, dem Jean-Daniel Blanc besondere Aufmerksamkeit schenkte. Weiter folgten die Zuhörenden gedanklich dem Flusslauf ins Mittelland – vorbei an den Kantonsgrenzen von Luzern, Zug, Aargau und Zürich – dazwischen dem Knonauer

RATGEBER BEZIEHUNG

«Den Gefühlen hinter dem Konflikt auf die Spur kommen»

Paarberatung mit neuem Namen und neuem Gesicht

Die Paarberatung und Mediation im Kanton Zürich führt in zehn Bezirken Beratungsstellen. Der Betrieb wird von den kantonalen Kirchen organisiert und finanziert sowie vom Kanton subventioniert. Dadurch können sich auch Menschen mit niedrigem Einkommen eine Paar- und psychologische Beratung leisten. In Affoltern hat die Stelle ihren Sitz an zentraler Lage am Bahnhofplatz 11. Das bleibt so. Doch, wer dort vor der Tür steht, wird einige Veränderungen wahrnehmen. Es ist ein neues Logo mit dem neuen –oder vereinfachten – Namen «Paarberatung im Kanton Zürich» angebracht, und ab dem ersten April öffnet eine andere Person als bisher die Tür. Während neun Jahren hat der Psychologe Viktor Arheit die Stelle in Affoltern betreut und stand Menschen mit Fragen rund um Beziehungen zur Seite. Jetzt übergibt er diese Aufgabe an seinen Kollegen David Siegenthaler. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» berichten die beiden von ihren Erfahrungen und davon, wie es weitergeht.

Viktor Arheit, Sie waren seit 2017 hier in Affoltern verantwortlich für die Beratungsstelle. Was haben Sie erlebt? Es war für mich eine spannende und interessante Zeit, in der ich sehr unterschiedliche Menschen auf einer Wegstrecke begleiten konnte.

Was könnte der Grund dafür sein?

Ich habe immer wieder festgestellt, dass viele Paare erst dann in die Beratung kommen, wenn es eigentlich zu spät ist. Mit dem Auto gehe ich in die Garage, wenn ein rotes Lämpchen leuchtet, und nicht erst, wenn es stehen bleibt. Ich empfehle Paaren, früh eine Beratung aufzusuchen, wenn es anfängt, zu bröckeln. Dann ist es noch leichter möglich, den Kurs zu ändern und einen konstruktiveren Umgang miteinander zu entwickeln.

David Siegenthaler, was bringen Sie mit? Einen neuen Stuhl und einen neuen Tisch. (Er lacht auch.)

Ich meine, welche bisherigen Erfahrungen bringen Sie mit?

Ursprünglich war ich im sozialen Bereich tätig und absolvierte später Ausbildungen zum psychologischen Berater sowie zum Sexual- und Paarberater. Darüber hinaus habe ich umfangreiche Erfahrungen im Bereich AD(H)S und im Autismus-Spektrum gesammelt.

Inzwischen habe ich elf Jahre Berufserfahrung als Berater. Ich war die letzten sechs Jahre an der kantonalen Stelle in Uster tätig.

Amt entlang – bis schliesslich zur Mündung beim Aargauer «Wasserschloss».

Der Fluss veränderte im Lauf der Jahrhunderte immer wieder seinen Verlauf – und damit mitunter auch Kantonsgrenzen. Während die Landwirtschaft mit Begradigungen und dem Bau von Dämmen mehr fruchtbares Land gewinnen wollte, setzten sich Naturschützer für den Erhalt natürlicher Landschaften und Schutzgebiete für Flora und Fauna ein. Diese unterschiedlichen Interessen stehen sich bis heute gegenüber.

Noch haben die Menschen den Fluss nicht vollständig «im Griff», wie das grosse Hochwasser im Jahr 2005 zeigte.

Die Kraft des Wassers wurde schon früh zur Energiegewinnung genutzt. Das Kraftwerk Amsteg der SBB – ein Hochdruck-Laufwasserkraftwerk – bildet zusammen mit den Anlagen in Göschenen und Wassen die sogenannte Reuss-Kaskade. Diese erzeugt rund 40 Prozent des von den SBB verbrauchten Bahnstroms.

Die Reuss erleben

Ein Besuch wert ist heute auch das historische Kleinkraftwerk in Ottenbach. Bereits 1871 wurde Energie für die Seidenweberei produziert. Zur Anlage gehört zudem das längste historische Streichwehr des Kantons, welches das Wasser der Reuss dem erneuerten Oberwasserkanal zuführt – sichtbar bei einem Spaziergang von Obfelden nach Ottenbach.

Jean-Daniel Blanc brachte der Zuhörerschaft die Reuss als «Mitte der Schweiz und ihrer Geschichte» auf kompetente und sympathische Weise näher. Er verdeutlichte die Vielfalt der Landschaften entlang des Flusses, die Nutzung der Wasserkraft und die Bedeutung der Reuss als Verkehrsweg: «Das Urner Reusstal kann als Freilichtmuseum der europäischen Verkehrsgeschichte gesehen werden, an dem bis heute weitergebaut wird.»

Vor allem aber weckte er die Neugier auf den Fluss und motivierte dazu, sich zu Fuss oder per Velo aufzumachen, um die Reuss in ihrer ganzen Vielfalt selbst zu entdecken.

Die Reuss – In der Mitte der Schweiz und ihrer Geschichte, Jean-Daniel Blanc, 2025, 256 Seiten, illustriert, gebunden, 44 Franken Reussbilder: www.jeandanielblanc.ch/reussbilder

Warum hören Sie auf? Nicht in erster Linie altersbedingt, sondern, weil ich mit meiner Frau im Freiamt eine private Beratungsstelle aufgebaut habe und mich nun dort stark engagiere.

Was nehmen Sie mit?

Dieses Kästchen, den Stuhl und den Tisch. (Er lacht.) Ich nehme natürlich nicht nur Möbel mit, sondern unzählige Begegnungen. Ich konnte Menschen aus der ganzen Bandbreite unserer Gesellschaft und aus allen Generationen kennenlernen und beraten. Ich hoffe, dass ich vielen von ihnen eine wertvolle Hilfe sein konnte.

Im «Anzeiger» konnte man ab und zu von Ihnen etwas lesen. Ja. Einerseits habe ich über einige Jahre die beliebten Paar-Sessions organisiert, wo Paare nicht an einem Kurs, sondern an einem Date in gediegener Atmosphäre teilnehmen konnten. Das habe ich publik gemacht. Zudem erschienen über diese Jahre gesamthaft 74 Kolumnen. In diesen Spalten ging ich jeweils in Kürze auf ein herausforderndes Beziehungsthema ein. Das dazu erschienene Büchlein ist bereits vergriffen.

Sie haben Trennungen und Neuanfänge in Beziehungen miterlebt. Was war überwiegend?

Genau habe ich das nicht gezählt, aber statistisch gesehen findet etwas weniger als die Hälfte der Paare, die in einer Krise sind, nach einer Beratung wieder zusammen.

Kennen Sie das Säuliamt? Ja, ich wohne seit sieben Jahren in Knonau und freue mich darauf, die Region noch von einer anderen Seite kennenlernen zu dürfen. Neben dieser 50-Prozent-Stelle führe ich in Zug eine eigene Praxis.

Wer kann zu Ihnen kommen?

Alle! Alle Menschen mit Fragen rund um Beziehungen, Erziehung oder Sexualität. Das Ziel unserer Beratungsstellen ist, alle Paare, unabhängig von Konfession, Nationalität oder Geschlecht, in ihrer Beziehung oder bei einer friedlichen Trennung zu unterstützen.

Wie arbeiten Sie?

Im Hauptansatz systemisch und mit der emotional fokussierten Therapie, EFT. Dabei geht es darum, den Gefühlen hinter dem Konflikt oder dem Scheingefecht auf die Spur zu kommen.

Wie findet man Sie für einen Termin? Am besten auf der Website paarberatung.zuerich. Dort ist es möglich, digital oder telefonisch einen Termin in Affoltern zu buchen. Wer mich vorher akustisch kennenlernen möchte, kann auch auf derselben Website im Podcast Beziehungsgeschichten hören, wo Themen und Dynamiken beleuchtet werden, die vielen Paaren bekannt sind. Dieser Podcast ist mein Projekt. Ich habe ihn aufgebaut und bin auch eine der sprechenden Personen.

Worauf freuen Sie sich? Ich freue mich auf meine Arbeit hier im schönen Säuliamt. Und ich freue mich, neue Menschen kennenzulernen.

Mail: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch

«Hereinspaziert» und «Tschüss». Viktor Arheit (rechts) verabschiedet sich. David Siegenthaler heisst die Klientinnen und Klienten in der Beratungsstelle willkommen. (Bild Marianne Voss)

Der Historiker Jean-Daniel Blanc fesselte das Publikum mit seinen Ausführungen zur Vielfalt der Themen rund um die Reuss. (Bild Regula Zellweger)

Kühler Frühlingsmarkt in Affoltern

Die Chilbi und der Warenmarkt am Sonntag lockten trotz wenig Sonne viele Gäste an

Dominik Stierli

Allzu viel Werbung braucht der Frühlingsmarkt und die Chilbi in Affoltern gar nicht zu machen. Schon ein paar Sonnenstrahlen – an den dunklen Wolken vorbei – genügten am Sonntag, dass die Säuliämtlerinnen und Säuliämtler an den Markt kamen. Einzig die doch mehrheitlich dicken Jacken und Mützen und Temperaturen um die fünf Grad passten noch nicht ganz zum Frühlings­Anlass.

Aufwärmen beim Wettbewerb

Wie gewohnt liess sich viel Selbstgemachtes einkaufen. Aber auch die Dauerbrenner wie Gewürze, Tees oder getrocknete Früchte sorgten für Abwechslung am Frühlingsmarkt entlang der unteren Bahnhofstrasse. Wer kalt hatte, konnte sich beim Wettbewerb eines Fitnesstrainingsanbieters aufwärmen und auch einen Preis gewinnen. Entweder eine Minute lang auf dem

Am Sonntagnachmittag waren schon einige Säuliämtlerinnen und -ämtler unterwegs. (Bilder Dominik Stierli)

Crosstrainer möglichst viele Kalorien verbrennen oder dann die schweren Gewichte möglichst lange mit den Händen tragen. Am Sonntagnachmittag lag der Rekord bei gut vier Minuten. Mehr Action mit weniger Kraftaufwand bot die Chilbi. Der Auto­Scooter und auch die Kinderbahn waren gut besucht. Für gute Stimmung sorgte die «Happy Farm» mit allerlei Überraschungen beim Rundgang und hoch hinaus ging es mit dem «Star Dancer». Am Himmel zeigten sich da schon ein paar blaue Flecken. Essenstechnisch fehlten natürlich Würste, Crêpes oder Burger nicht. Wer wollte, konnte sich aber auch griechisch oder asiatisch den Magen füllen. Ein paar wenige wagten sich am Sonntag auch schon an eine Glace, ansonsten war man auch mit Churros, Zuckerwatte oder Magenbrot gut bedient. Wer die Chilbi verpasst hat, hat am kommenden Wochenende vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. März, nochmals die Gelegenheit, vorbeizuschauen. Dann aber ohne den Frühlingsmarkt.

Das Kinder-Karussell «Fantasy Road» erfreute die Kleinen. Die «Happy Farm» sorgte für fröhliche Unterhaltung. Verschiedenste Ballons-Sujets. FORUM

FDP Wettswil weiterhin stark vertreten

Die FDP Wettswil blickt zufrieden auf die Gemeindewahlen zurück. Trotz eines engagierten und intensiven Wahlkampfs wurden nicht alle unsere Kandidierenden gewählt. Unsere Partei hält jedoch ihre Sitzanzahl in den Behörden der Gemeinde und der Schule und bleibt damit weiterhin stark in den lokalen Gremien vertreten. Besonders danken möchten wir den beiden Kandidaten, die den Einzug in die

Behörden dieses Mal nicht geschafft haben. Sie haben mit grossem Einsatz, viel Zeit und persönlichem Engagement kandidiert und damit Verantwortung für unsere Gemeinde übernommen. Diese Bereitschaft, sich aktiv für das Gemeinwohl einzusetzen, verdient Anerkennung und Respekt. Dafür sprechen wir ihnen unseren herzlichen Dank aus. Mit insgesamt sieben Vertreterinnen und Vertretern stellt die FDP Wettswil weiter­

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Ich bin überwältigt, stolz und dankbar. Mein Wahlergebnis freut mich ausserordentlich. Dass ich als neuer Kandidat die Wählerinnen und Wähler mit 1946 Stimmen so deutlich überzeugen konnte und gleich als Wahlsieger aus den Stadtratswahlen hervorgegangen bin, damit habe ich nicht gerechnet. Dass ich zudem 482 Stimmen für das Stadtpräsidium erhalten habe – obwohl ich mich für dieses Amt gar nicht offiziell zur Wahl gestellt habe –, freut und ehrt mich sehr. Dieses grosse Vertrauen aus der Bevölkerung erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit. Das Amt des Stadtpräsidenten ist eine sehr verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe. Nach reiflicher Überlegung bin ich erneut zum Schluss gekommen, dass für mich derzeit nicht der richtige Zeitpunkt ist, um für dieses Amt zu kandidieren. Deshalb werde ich weiterhin nicht für das Stadtpräsi­

hin ein starkes Team in den Behörden von Gemeinde und Schule. Es sind engagierte, erfahrene Persönlichkeiten, die sich mit Sachverstand, Augenmass und liberaler Haltung für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde einsetzen. Ihr Ziel bleibt es, Wettswil als lebenswerten, wirtschaftlich starken und verantwortungsvoll geführten Wohnort zu gestalten. Die Kandidatinnen und Kandidaten sowie die gesamte FDP Wettswil danken

den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Wettswil herzlich für ihre Stimmen und das ausgesprochene Vertrauen. Dieses Vertrauen ist für uns Auftrag und Motivation zugleich, auch in Zukunft engagiert und lösungsorientiert für unsere Gemeinde zu arbeiten. Politisch interessierte Menschen sind jederzeit herzlich eingeladen, mit uns den liberalen Weg zu teilen. Wer sich für Wettswil engagieren und sich

Staat wächst trotzdem weiter

über liberale Politik austauschen möchte, ist bei uns willkommen. Wir freuen uns darauf, neue Menschen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Besuchen Sie uns an einem unserer kommenden Anlässe für einen ersten Austausch – oder nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf.

Der Vorstand der FDP Wettswil

dium antreten. Der Anspruch, den ich persönlich an dieses Amt stellen würde, ist mit meiner aktuellen beruflichen Situation derzeit nicht vereinbar. Zudem stehe ich mitten im Berufsund Familienleben und trage Verantwortung gegenüber meiner Familie. Ab sofort werde ich mich mit voller Kraft dafür einsetzen, dass wir gemeinsam ab Juli 2026 einen starken, kollegialen und gut abgestimmten Stadtrat stellen.

Pascal Santi, FDP-Stadtrat Affoltern

Die Staatsrechnung 2025 des Kantons Zürich spricht eine klare Sprache: Mit einem Überschuss von 727 Millionen Franken erzielt der Kanton das zweitbeste Ergebnis seit 2008. Gleichzeitig erreichen die Steuererträge mit 9.8 Milliarden Franken einen neuen Höchststand.

Diese Zahlen zeigen deutlich: Der Kanton Zürich hat kein Einnahmenproblem. Trotzdem hört man aus linken und staatsgläubigen Kreisen weiterhin dieselben Forderungen nach mehr staatlichen Programmen, neuen Projekten und zusätzlichen Ausgaben. Offenbar spielt es keine Rolle, wie gut die Finanzen tatsächlich sind – der Ruf nach mehr Staat bleibt derselbe. Die Realität ist jedoch eine andere: Das eigentliche Problem liegt nicht auf der Einnahmenseite, sondern bei den Ausgaben.

Der Kantonsrat hat deshalb richtig entschieden, den Steuerfuss ab 2026 um drei Prozent zu senken. Wenn der Staat Jahr für Jahr Millionen mehr einnimmt als erwartet, ist es nur fair, dass Bevölkerung und Unternehmen entlastet werden. Das Geld gehört zuerst denjenigen, die es erarbeiten – nicht dem Staat. Doch kaum entstehen Überschüsse, stehen bereits neue Begehrlichkeiten bereit. Statt Prioritäten zu setzen, werden neue Projekte diskutiert und zusätzliche Ausgaben gefordert. Dabei wäre die Aufgabe eigentlich klar: Der Staat muss seine Hausaufgaben auf der Ausgabenseite machen und Luxusprojekte wie Velowege für 100 Millionen Franken stoppen. Hinzu kommt die anhaltend hohe Zuwanderung. Sie erhöht den Druck auf Infrastruktur, Verkehr, Wohnraum und letztlich auch auf die öffentlichen Finan­

«Statt Prioritäten zu setzen, werden neue Projekte diskutiert.»

zen. Wenn jedes Jahr Zehntausende zusätzliche Menschen in unser Land kommen, steigen zwangsläufig auch die staatlichen Ausgaben. Gerade deshalb wird die Abstimmung über die Nachhaltigkeits­Initiative «Keine 10­Millionen­Schweiz!» im Juni 2026 eine wichtige Weichenstellung sein. Es geht darum, das Bevölkerungswachstum wieder in ein vernünftiges Mass zu bringen und damit auch Infrastruktur und Staatshaushalt zu entlasten.

Marc Bochsler, Kantonsrat SVP, Wettswil

Brigitte reemts Flum

Der Gewerbeverein Affoltern wurde 1889 gegründet. Damals war Affoltern noch eine kleine Gemeinde mit weniger als 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern. In jener Phase erlebte das einstige Bauerndorf einen wirtschaftlichen

Aufschwung: Neue Betriebe wie etwa die Seidenstoffweberei, eine Textil­ und eine Nahrungsmittelfabrik entstanden.

Seit 2018 hat Affoltern den Status einer Stadt und es leben über 12000 Menschen hier. Mit dieser Entwicklung haben sich auch die Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe grundlegend verändert.

Über die Jahrzehnte

Während die Gewerbevereine Ende des 19. Jahrhunderts noch Aufgaben wie die (Mit­)Verantwortung für Gewerbeschulen wahrnahmen, verlagerte sich die Bedeutung im Laufe der Jahrzehnte zunehmend auf Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und Interessenvertretung zur Stärkung der Position des Gewerbes.

«Der Verein wurde gegründet, weil Unternehmer erkannten, dass wirtschaftliche Stärke nur gemeinsam möglich ist – besonders gegenüber Behörden

«Bringt euch ein – je aktiver die Mitglieder, desto stärker der Verein!»

Ashleigh Jeannot, zukünftige

Präsidentin des Gewerbevereins Affoltern

und politischen Entscheidungsträgern», so René Ammann, der noch amtierender Präsident ist.

Heute zeigt sich jedoch, dass sich mit dem Wachstum der Stadt auch die politischen und gesellschaftlichen Strukturen verändert haben. Die direk­

Mit Sonne kochen

In Rifferswil kann man in einer Holzwerkstatt den eigenen Solarkocher zusammenbauen. Seite 9

Bibliothek erleben

Die Bibliothek Hedingen lädt zum Gespräch mit einem Dokumentarfilmer ein. Seite 9

Erfahrung sammeln

16 Kinder des Karate­Zentrums Albis stellten sich am 6K­Event den Herausforderungen. Seite 14

ThePresident’s Cake EinKuchen.Eine Botschaft. Do,19. März -18.00 Uhr

EinKuchen. Eine Jede Geschichte

TheNarrative JedeGeschichte hatzweiSeiten. Do,19. März -20.30 Uhr Fr,20. März –18.00 Uhr

MartySupreme DieTischtennislegende Fr,20. März -20.30 Uhr Sa,21. März –17.00 Uhr

Lokales Netzwerk im urbanen Umfeld: Der Gewerbeverein Affoltern

Zwischen Tradition und städtischer Dynamik sucht der Gewerbeverein seine Rolle

te Verbindung zwischen Gewerbe und kommunaler Politik ist weniger ausgeprägt als früher, was René Amman durchaus bedauert: «Früher war immer mindestens ein Gewerbler im Stadtrat und auf jeder Generalversammlung des Gewerbevereins waren auch Vertreter der Gemeinde», erinnert er sich. Gleichzeitig hat sich der Verein zu dem entwickelt, was er heute bewusst sein möchte: ein Netzwerk für Austausch und Kooperation, ganz im Sinne seines Mottos: «Das innovative Gewerbe­Netzwerk in der Stadt Affoltern am Albis.»

Persönliche Wege in Engagement

René Ammann kennt den Verein aus langjähriger Perspektive. Er ist seit zwanzig Jahren Mitglied, seit neunzehn Jahren im Vorstand und seit dreizehn Jahren Präsident. Beruflich ist er Inhaber der Theo Fischer Malergeschäft GmbH, die er 2005 im Rahmen einer Nachfolgeregelung übernahm. Sein Engagement begann für den «Zuzügler» pragmatisch: «Mich hat niemand gekannt. Also bin

ich in den Gewerbeverein.» Für ihn wurde die Mitgliedschaft zum Ausgangspunkt für den Aufbau eines lokalen Netzwerkes in Affoltern.

An der kommenden Generalversammlung wird er sich aus dem Vorstand zurückziehen, die Nachfolge ist aber bereits geregelt. Mit Ashleigh Jeannot übernimmt eine Persönlichkeit das Präsidium, die auf den ersten Blick einen Kontrast darstellt. Unternehmerin mit südafrikanischen Wurzeln, Dienstleisterin und Inhaberin der Albis Language School. Gerade diese Vielfalt spiegelt jedoch die heutige Breite des Gewerbes in einem städtischen Umfeld wider.

Auch Jeannot übernahm ihr Unternehmen vor rund zehn Jahren im Rahmen einer Nachfolge, nachdem sie zuvor einige Jahre als Englischlehrerin dort tätig gewesen war. Die Mitgliedschaft im Gewerbeverein war Teil dieser Geschäftsübernahme. «Ich habe die Mitgliedschaft geerbt und sehr davon profitiert», sagt sie. Ohne diesen Impuls wäre sie vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen, beizutreten. Sie empfindet

den Austausch mit anderen Unternehmern als sehr bereichernd. Und auch praktisch hat ihr die Mitgliedschaft geholfen. Besonders wertvoll war für sie die Unterstützung während der Pandemie, etwa bei administrativen Fragen und Förderanträgen. «Während der Covidzeit habe ich mega Unterstützung erhalten!» Für ihre kommende Amtszeit formuliert sie ein klares Ziel: «Ich hoffe, eine Brücke zwischen Vorstand und Mitgliedern zu sein. Ich bin hier integriert und möchte andere dabei unterstützen, sich auch zu integrieren, damit wir alle besser zusammenarbeiten.»

Kontinuität und neue Impulse Neben Ashleigh Jeannot werden künftig auch Roland Schildknecht (BDO) und Franco Winkler (Intus Broker AG) im Vorstand mitwirken. Insgesamt ist der Verein hinsichtlich der Anzahl Mitglieder, des Altersdurchschnitts und des Frauenanteils ziemlich stabil. Der Verein hat 115 Mitglieder, nur ungefähr zwanzig Prozent davon sind jünger als 50 Jahre und knapp zehn Prozent sind weiblich. Als vor ein paar Jahren der Gewerbeverein Hedingen aufgelöst wurde, traten 35 Personen über, davon sind heute nur noch fünf dabei. Strukturell spiegeln die Mitglieder die

«Mich hat niemand gekannt. Also bin ich in den Gewerbeverein.»

René Ammann, amtierender Präsident des Gewerbevereins Affoltern

wirtschaftliche Entwicklung wider. Klassische Handwerksbetriebe sind heute weniger stark vertreten, während der Dienstleistungssektor mit Firmen im Detailhandel, im Immobilien­, Treuhand­ und Informatikbereich zunimmt. Die geografische Lage zwischen

Modernere Räumlichkeiten an neuem Standort

Camper Brühwiler zieht nach Sihlbrugg um

Camper Brühwiler hat seinen Standort nach Sihlbrugg verlegt. An der Sihlbruggstrasse 99 in Baar stehen nun deutlich grössere und modernere Räumlichkeiten zur Verfügung. Neben einer erweiterten Ausstellung für Camper bietet der neue Standort auch eine moderne und grosszügige Werkstatt für Service- und Unterhaltsarbeiten an Reisefahrzeugen sowie einen Zubehörshop mit Produkten rund um das Reisen und Leben im Camper.

Festliche Eröffnung

Die Neueröffnung wird vom 23. bis 29. März mit einer Eröffnungswoche

gefeiert. Während dieser Tage sind verschiedene Camper-Modelle zu sehen, und mehrere Hersteller aus der Branche sind persönlich vor Ort vertreten. Sie geben Einblick in aktuelle Fahrzeuge, Ausstattungen und technische Entwicklungen und informieren über Trends im Bereich des mobilen Reisens. Neben Verkauf, Werkstatt und Zubehör bietet Camper Brühwiler auch die Miete von Campern an. Die Fahrzeugübergabe und -rückgabe erfolgt weiterhin am bisherigen Standort, während Beratung und Buchungen über den neuen Standort in Sihlbrugg abgewickelt werden. Damit bleibt die bestehende Infrastruk-

den Wirtschaftszentren Zürich und Zug bringt Chancen und Herausforderungen gleichermassen. Viele Menschen wohnen zwar in Affoltern, arbeiten jedoch ausserhalb. Dadurch entstehen weniger automatisch Bindungen an lokale Strukturen – ein Phänomen, das auch andere gut angebundene Regionen kennen. Gleichzeitig ist das Angebot an Veranstaltungen, Netzwerken und Unternehmerplattformen in und um Affoltern gross. Verschiedene BusinessGruppen und regionale Wirtschaftsvereinigungen bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. Diese Vielfalt schafft einerseits Dynamik, andererseits verteilt sie die verfügbare Zeit und Aufmerksamkeit der Unternehmerinnen und Unternehmer auf viele Angebote.

Traditionen und Kooperationen Der Gewerbeverein Affoltern setzt daher bewusst auf Formate mit persönlichem Mehrwert. Einige Veranstaltungen haben lange Tradition, etwa das Fondueessen. Ergänzt wird dies durch regelmässige Lunchs über Mittag in Mitgliedsbetrieben, sowie Veranstaltungen mit externen Referenten, oft auch in Zusammenarbeit mit der Standortförderung. Kooperation statt Konkurrenz lautet dabei die Devise. So positioniert sich der Gewerbeverein Affoltern weiterhin als lokale Plattform mit persönlichem Charakter, mit langer Geschichte, aber offen für neue Impulse. Dazu braucht es allerdings auch die aktive Mitwirkung der Mitglieder, und so lautet der Appell von Jeannot: «Bringt euch ein – je aktiver die Mitglieder, desto stärker der Verein!»

In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» über die sechs bestehenden Gewerbevereine im Säuliamt. (red)

tur für Mietfahrzeuge erhalten, während gleichzeitig die erweiterten Möglichkeiten der neuen Räumlichkeiten genutzt werden können. Der neue Standort bietet mehr Platz für Fahrzeuge, persönliche Beratung und Werkstattarbeiten. Dadurch entstehen verbesserte Voraussetzungen für Kundinnen und Kunden aus der Region sowie für Reisende, die individuelle Lösungen rund um Camper, Zubehör und Fahrzeugunterhalt suchen. Die Ausstellung ist während der Eröffnungswoche täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Camper Brühwiler

Ashleigh Jeannot und René Ammann in den Räumen der Albis Language School. (Bild Brigitte Reemts Flum)
Am neuen Standort in Sihlbrugg stehen für Camper Brühwiler grössere und modernere Räumlichkeiten

Für ein privates Landgut im Zürcher Knonaueramt (Hausen am Albis), das für betriebliche und gesellschaftliche Anlässe genutzt wird, suchen wir eine/n Service- und Bar-Allrounder/-in auf Stundenbasis. Die Einsätze erfolgen unregelmässig, vorwiegend unter der Woche am Abend (ca. 16.30 – 24.00 Uhr).

Zu Ihren Aufgaben zählen die Vorbereitung von Apéros, der Betrieb einer kleinen Bar (keine Ausbildung erforderlich, Barkenntnisse von Vorteil), gehobener Service sowie Mithilfe beim Abwasch und Aufräumen. Sie verfügen über entsprechende Erfahrung, ein gepflegtes Auftreten und sehr gute Deutschkenntnisse. Aufgrund der Einsatzzeiten ist ein Auto erforderlich; Parkplatz und Verpflegung sind kostenlos vorhanden.

Bewerben Sie sich jetzt:

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen. Ihre Kurz-Bewerbung (Lebenslauf und Arbeitszeugnisse) senden Sie uns am besten via E-Mail an landgut@vzch.com (René Palli).

EI NL AD UNG

20.Frühlingstreff

WIRTSCHAFT –POLITIK derStandortförderung Knonauer Amt

Gastvortragvon RebeccaClopath,Naturköchin,Taratsch(GR): „RegionalitätistkeinOrt, sonderneineEntscheidung, diemanjedenTagneutrifft.“

Dr.IsabelJaisli, ZHAW,LeiterinForschungsbereich Nachhaltigkeitstransformationund Ernährungssysteme: Wiekönnenwir im Knonauer Amtregionale Wertschöpfung, standortangepasste Produktion,klimafreundlichenKonsum und Zugang zu ausgewogener Ernährung stärken?

Die Heilpädagogische Schule (HPS) Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren mit kognitiver oder mehrfacher Beeinträchtigung. Unsere Schule ist mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert und bietet ein überschaubares, persönliches Arbeitsumfeld.

Für das Schuljahr 2026/2027 suchen wir eine engagierte Persönlichkeit als Jahrespraktikantin / Jahrespraktikant

Pensum: 100% (35–40 Arbeitsstunden pro Woche) Ferien: 13 Wochen gemäss Ferienplan der Primarschule Affoltern

Als Praktikantin/Praktikant unterstützen Sie unsere Heilpädagoginnen bei der Begleitung, Förderung und Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler im Schulalltag.

Ein Halbjahrespraktikum ist ebenfalls möglich:

• August 2026–Februar 2027 oder

• März 2027–Juli 2027

Das Praktikum eignet sich besonders für Personen, die

• einen Einblick in die Arbeit an einer heilpädagogischen Schule erhalten möchten

• vor einer pädagogischen, sozialen oder therapeutischen Ausbildung stehen

• ein Zwischenjahr oder Sozialjahr absolvieren möchten

Sie bringen mit

• Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen

• Geduld, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein

• Interesse am heilpädagogischen Umfeld

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E­Mail an: sekretariat@hps­bezirk­affoltern.ch

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Schulleiterin, Frau Anna Cornelius, leitung@hps­bezirk­affoltern.ch oder 043 333 98 41

Detaillierte Informationen über unsere Schule erhalten Sie auf unserer Website www.hps­affoltern­am­albis.ch.

Donnerstag, 26.Märzab18:00 im Gemeindesaal Kappel am Albis Begrüssungsdrink —Gastvortrag —Apero richeund Networking Eingeladen sind ...Führungskräfte von Unternehmen und Gewerbe desKnonauer Amts,insbesonderevon A-ZderWertschöpfungsketteunserer Ernährung,vom Produzenten über Verarbeiter, Handel und Verkauf sowie Gastronomie ...politische Ratsmitglieder der Gemeinden,des Bezirks Kantons unddes Bundes; ...und natürlichalle Mitglieder derStandortförderung Jetztanmelden unterwww.knonauer-amt.ch.

Die Hauptsponsoren:

Jetzthandeln:

Solarkocher bauen

Aktiv sein in der Sommer Holzwerkstatt

Unter fachkundiger Anleitung bauen die Teilnehmenden den Bausatz zusammen.

Rechtzeitig zur nächsten Sonnenkochsaison wird im April in Rifferswil wieder der beliebte Solarkocher-Workshop durchgeführt. Unter fachkundiger Anleitung kann an diesem Tag in der Sommer Holzwerkstatt aus einem vorgefertigten Bausatz der eigene Solarkocher gebaut werden. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden wertvolle Tipps und Rezepte, mit denen der Einsatz des Kochers zu Hause gelingen und Freude machen wird. Empfohlen wird, sich zu zweit anzumelden, um sich beim Zusammenbauen zu unterstützen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, der Workshop wird ab drei Teilnehmenden durchgeführt.

Zwei verschiedene Modelle In den vergangenen Jahren hat die Sommer Holzwerkstatt stolze 312 Kocher verkauft. Die zwei verschieden grossen Modelle können dort jederzeit als Bausatz oder auch fertig zusammengebaut

bestellt werden. Mit dem Kauf eines ADES-Solarkochers leistet man zudem einen aktiven Beitrag an die Reduktion der Tropenwaldabholzung in Madagaskar. Der Reinerlös aller verkaufter Kocher geht nämlich an die gemeinnützige Organisation ADES, die dort seit 25 Jahren erfolgreich die Herstellung von Energiesparkochern und Solarkochern fördert: www.ades-solaire.org.

Zeit und Ort: Samstag, 11. April, 9 bis ca. 16.30 Uhr, Sommer Holzwerkstatt Rifferswil; Anmeldung: spätestens bis 29. März an info@sommerholz.ch. Nach der Anmeldung wird ein Bestellformular für das Kochermodell zugeschickt. Kosten: 30 Franken (inkl. Znüni und Mittagessen; Begleitperson muss nichts bezahlen); Preis des Bausatzes je nach Modell zirka 420 bis 470 Franken. Weitere Infos unter sommerholz.ch/aussenbereich oder Tel. 044 764 17 77.

Sommer Holzwerkstatt

Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni spricht in der Bibliothek Hedingen über sein Buch «Der Reporter – Geschichten jenseits der Dreharbeiten». (Bild zvg)

Bibliothek entdecken

Spielend durchs BiblioWeekend in der Bibliothek Hedingen

Lesen, spielen, zuhören und geniessen: Am letzten Märzwochenende lädt das BiblioWeekend bereits zum fünften Mal dazu ein, Bibliotheken in der ganzen Schweiz neu zu entdecken. Unter dem diesjährigen Motto «Spielen» beteiligt sich auch die Bibliothek Hedingen mit einem abwechslungsreichen Programm – von einem spannenden Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni bis zu einem gemütlichen Bibliotheks-Brunch für die ganze Familie.

Den Auftakt bildet am Freitagabend, 27. März, eine besondere Begegnung: Der bekannte Schweizer Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni ist zu Gast in der Bibliothek Hedingen und spricht über sein Buch «Der Reporter – Geschichten jenseits der Dreharbeiten». Darin gewährt er Einblicke hinter die Kamera und erzählt von den oft abenteuerlichen, manchmal auch riskanten Momenten, die während seiner Arbeit entstanden sind. Mit seinen Reportagen für das Schweizer Fernsehen sorgte Bäni immer wieder für Aufmerksamkeit. So löste er mit einer Dokumentation über den jugendlichen Straftäter «Carlos» eine landesweite Debatte aus. In anderen Filmen dokumentierte er das aussergewöhnliche Schicksal der «Weissen Königin», die in Afrika einen Prinzen

Die Experten für wohnliche Gärten

Gartenmöbel-Neuheiten beim Finetra-Frühlingsevent bis am 29. März

Ab heute Dienstag, 17. März, präsentiert Finetra – das Fachgeschäft in Affoltern – ihre Gartenmöbel-Neuheiten. Die Experten kümmern sich seit 24 Jahren um die passende Ausstattung der Gärten in der Region. Geschäftsführer Besim Bulica freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher: «Wir möchten unsere Kundinnen und Kunden begeistern.»

Die Experten an der Zürichstrasse 130 helfen mit der gewohnten Fachkompetenz, individueller Beratung und dynamischem Service – seit jeher das Markenzeichen von Finetra. So werden die Möbel während des Frühlingsevents kostenlos nach Hause geliefert oder auch mal zur Probe in den Garten des Kunden gestellt.

Offener Sonntag am 29. März

Das Fachgeschäft ist auch während der Aktionswochen am Sonntag und Montag geschlossen – mit einer Ausnahme – Sonntag, 29. März, steht die Finetra-Crew in Affoltern von 10 bis 17 Uhr für die Kundschaft bereit. Den Besuch kann man auch nutzen, um im CalidaShop gleich neben dem Hauptgeschäft vorbeizuschauen. Karin Bulica bietet dort schon seit zwei Jahren hochwertige Produkte von Calida sowie Frottierwaren des Schweizer Herstellers Weseta an.

Der traditionelle Frühlingsevent des Ämtler Fachgeschäftes für Gartenmöbel und Schlafkomfort startet heute Dienstag und dauert bis und mit

Finetra AG

heiratete, begleitete einen Betrüger von der Haft bis zu dessen Tod oder porträtierte über zwanzig Jahre hinweg eine von Schicksalsschlägen geprägte Bergbauernfamilie.

Seine Arbeit führte ihn zudem immer wieder mitten ins internationale Geschehen: nach Belgrad während des Sturzes von Slobodan Milošević, nach Argentinien zur Zeit des Staatsbankrotts oder in Konfliktregionen im Nahen Osten. In seinem Buch reflektiert Bäni aber auch über persönliche Zweifel, Verantwortung und die besondere Nähe zu den Menschen, deren Geschichten er erzählt.

Am Sonntag, 29. März, steht dann das gemütliche Zusammensein im Mittelpunkt: Beim Bibliotheks-Brunch können Gross und Klein zwischen den Bücherregalen ein feines Frühstück geniessen. Für Kinder gibt es eine Betreuung mit Spielen und Geschichten – ganz im Sinne des diesjährigen Mottos «Spielen». So wird die Bibliothek Hedingen am BiblioWeekend einmal mehr zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Entdeckungen.

Die Lesung mit Hanspeter Bäni findet am Freitag, 27. März, von 19.30 bis etwa 21 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erwünscht.

Nicole Gerber, Bibliothek Hedingen

Sonntag, 29. März. In dieser Zeit profitieren die Kunden von attraktiven Angeboten beim Garten-, aber auch beim Bettensortiment. Besim Bulica betont, dass auch dieses Jahr qualitativ hochstehende Schweizer Gartenmöbel und Accessoires ausgestellt sind. «Wer sich einen wohnlichen Garten oder einen himmlischen Schlaf gönnen will, der ist bei uns an der richtigen Adresse», hält Bulica fest.

Frühlingsevent. 17. bis 29. März bei Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag, von 9 bis 16 Uhr. Sonntag und Montag geschlossen. Ausnahme: Sonntag, 29. März, 10 bis 17 Uhr

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Komm vorbei und gestalte von Mittwoch, 18 bis Samstag, 21 März deinen eigenen Blumentopf Beim Schätzwettbewerb gibt es tolle Preise im Wert von über 1000 Franken zu gewinnen!

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18.–21. März Wettbewerb vor Ort Blumentopf bemalen

18.–21. März Wettbewerb vor Ort topf bemalen

WeitereInfos unter ekz-zugerland.ch

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Die Finetra-Experten: Bajrush, Marc, Karin und Besim Bulica sind bereit für die Gartensaison. (Bild zvg)
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116. ZÜRCHER KANTONAL SCHWING

Sa: Nachwuchsschwingfest mit Gratiseintritt

So: Kantonalschwingfest

FR20.MÄRZ2026,20.15UHR

SIMONEKELLER&MICHAEL FLURY«GRÜEZI-GRABEN»

MitihrenKonzertenwollendiePianistin undderPosaunistdensogenannten «Grüezi-Graben»zwischenStadtund Landüberwinden.Soerkundensie anjedemOrtdieunterschiedlichen kulturellenBedürfnisse.

SpielortGemeindesaalWeid

Schulhausstrasse5,8915Hausena.A. Bar&Abendkasseab19.30Uhr

ONLINE-RESERVATION KULTURIMDORF.CH

THEATERSPORT VON + MIT ANUNDPFIRSICH Freitag, 27. März 2026 20.15 Uhr im Werkgebäude Hedingen Platzreservation: kulturhedingen.ch

Sei dabei am sportlichen Kulturevent! Informationen + Reservation siehe kulturhedingen.ch

Musikschule Knonauer Amt

BezirkAffolternsowieAesch,BirmensdorfundUitikon

Kinder,dieabSchuljahr2026/27einInstrumentlernen,singenodereinen musikalischenGruppenkursanunsererMusikschulebesuchenmöchten,sind zusammenmitihrenElternherzlicheingeladenzuunserem

Instrumentenparcours

GemeinsamerBeginnundVorstellungderInstrumenteunddesGesangs Samstag,21.März2026,14.00Uhr,AulaEnnetgraben,Affolterna/A. AnschliessendeBeratungfürInstrumenteundGesangbis16.30Uhr -InderSchulanlageEnnetgraben

-MusikpavillonderMusikschule(Giessenstrasse29,beimFriedhof)

->BitteparkierenSiebeiderSportanlageMoos,beimFriedhofoderbeimKronenplatz.

Besuchswochen

Montag,23.MärzbisFreitag,17.April2026

InformationenfürUnterrichtsbesuchebeimSekretariatderMusikschule Tel.0447619911sekretariat@mska.ch,www.mska.ch

Cup-Out im Nidwaldner Schneeregen

Fussball, Cup-Qualifikation, 1. Liga: SC Buochs – FC Wettswil-Bonstetten 2:1 (2:0)

Der FC Wettswil-Bonstetten scheitert nach vier aufeinanderfolgenden CupHauptrunden-Teilnahmen erstmals seit fünf Jahren wieder in der Qualifikation. Bereits vor sechs Jahren unterlagen die Ämtler am Ufer des Vierwaldstättersees dem SC Buochs in der Quali. Die Parallelen zu damals sind augenscheinlich: Auch diesmal sorgten starker Regen und ein schwer bespielbarer Rasenplatz wohl bei einigen WB-Akteuren für ein Déjà-vu.

Effiziente Platzherren

Die Säuliämtler starteten erwartungsgemäss dominant und drängten den Gegner in den ersten zehn Minuten in die eigene Hälfte. Danach verlor der FCWB etwas den Faden und liess den Gastgebern in Umschaltmomenten zu viel Raum.

Nach einer halben Stunde hatten die Nidwaldner Glück, noch mit elf Spielern auf dem Platz zu stehen. Der gut mitspielende WB-Goalie Thaler lief einen zu steilen Steckpass ab, wurde dabei jedoch vom heranstürmenden Angreifer gefährlich am Kopf getroffen. Später musste Thaler ausgewechselt werden und Phil Hofacher konnte sein Debüt in der ersten Mannschaft geben.

Nur wenige Minuten danach fand ein ähnlicher Steckpass sein Ziel, und Bachmann traf trocken zum 1:0 für die Hausherren. WB versuchte noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen, vernachlässigte dabei jedoch die Defensive. Ein weit geschlagener Ball genügte, um die Abwehr auszuhebeln und Buochs

mit 2:0 in Führung zu bringen. Nach der Pause drückte der FCWB im Schneeregen auf den Anschlusstreffer und versuchte über die Flügel mit vielen Flanken zum Erfolg zu kommen. In der 68. Minute setzte sich der eingewechselte

Stettler auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und fand Figueiredo vor dem Tor, der nur noch einschieben musste. Nach dem Anschlusstreffer mussten die Ämtler noch mehr riskieren. Die Abschlüsse der Gäste waren

jedoch zu ungenau oder wurden vom Buochser Torwart pariert. Auch Buochs konnte seine Konterchancen nicht zur Entscheidung nutzen. So blieb es bis zum Schluss spannend – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

Herren 1. Liga

Fokus auf die Meisterschaft

Nun gilt es, diese grosse Enttäuschung schnell zu verdauen. Denn bereits am Mittwochabend steht im Moos das Spiel gegen den SV Höngg an. WB will seinen gelungenen Rückrundenstart fortsetzen und zum achten Mal in Folge in der Liga reüssieren. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Nicolas Schneebeli, FCWB

Matchtelegramm: Sportplatz Seefeld, Buochs, 190 Zuschauende. FCWB: Thaler (46. Hofacher), Brunner, Brüniger (78. Lewis), Wick (60. Stettler), Waser, Loosli, Peter, Hager (60. Bellis), Figueiredo, Di Battista (46, Schneebeli), Vukasinovic

ültjeApéro div.Sorten,z.B. Erdnüsse,2x250g

Feldschlösschen Original Dose,6x50cl

div.Sorten,z.B. LungoHouseBlend, 10Kapseln

Suttero Pouletgeschnetzeltes per100g

KnorrSuppen div.Sorten,z.B. Buchstaben,2x71g

Michel Fruchtsäfte div.Sorten,z.B. Bodyguard,4x100cl

Freixenet Premium SparklingWine CartaMediumDry, 75cl

EbnatBürsten div.Sorten,z.B. Abwaschbürste Porcelaine,2Stück

TaftStyling div.Sorten,z.B. HaarsprayUltra Strong, 2x250ml

RedBull EnergyDrink 6x250ml

Blumenkohl Italien/Spanien,perkg

Kiwi Italien,Stück

Durgol div.Sorten,z.B. ExpressEntkalker,2x1l

Nestlé LC1 div.Sorten,z.B. Vanille,150g

Züger Mozzarella-Kugeln IP-Suisse,Trio, 3x150g

Suttero Schweinssteak Paprika mariniert,per100g

KnorrAromat div.Sorten,z.B. Streudose,90g Maltesers Classic,158g OldElPaso div.Sorten,z.B. FlourTortillas,8Stück Richterich Schaumkuss div.Sorten,z.B. Original,4x32g

Ariel div.Sorten,z.B. Color,flüssig,25WG, 1,125l ChioStickletti 2x200g

Dr.Oetker PizzaRistorante div.Sorten,z.B. Prosciutto,340g

Marc Figueiredo blieb der einzige Torschütze für die rotschwarzen Ämtler. (Archivbild kakö)

Spiel, Spass und Kampfgeist

16 Kinder des Karate-Zentrums Albis am Wettkampf

Am 8. März fand in Berikon erneut der beliebte 6K-Event statt – ein abwechslungsreicher Karateanlass für Kinder. Die Bezeichnung «6K» steht dabei für sechs zentrale Elemente des Karate: K-1 Kumite, K-2 Kata, K-3 Koordination, K-4 Kondition, K-5 Kraft und K-6 Köpfchen. Diese Fähigkeiten wurden im Laufe des Tages in verschiedenen spielerischen und sportlichen Herausforderungen gefordert. Kinder aus unterschiedlichen Karate-Zentren reisten nach Berikon und verbrachten gemeinsam einen erlebnisreichen Tag. Das Karate-Zentrum Albis war vertreten mit 16 Teilnehmern. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Freude an der Bewegung sowie das Sammeln von Team-Erfahrungen. Teilnehmen durften alle Kinder im Jugend-undSport-Kids-Alter – auch jene, die noch wenig Erfahrung im Karate hatten. Für einige der jungen Karatekas war es sogar das erste Mal, dass sie eine wettkampfähnliche Situation erleben konnten.

Die Kinder konnten in Berikon Wettkampferfahrung

Die Teilnehmenden traten in drei Gruppen gegeneinander an und meisterten gemeinsam die verschiedenen Aufgaben. Um faire Bedingungen zu gewährleisten, wurden die Kinder zusätzlich in die Kategorien Klein, Mittel und Gross eingeteilt, sodass niemand durch einen grossen Alters- oder Grössenunterschied im Vorteil war. Die Bewertungen erfolgten jeweils innerhalb derselben Kategorie. Vom jüngsten bis zum ältesten Karateka war ein gesunder Ehrgeiz spürbar. Gleichzeitig herrschte eine unterstützende Atmosphäre: Die

RÄTSEL

5Unterschiede

Kinder feuerten sich gegenseitig an, spendeten Applaus und machten einander Mut.

Ein Anlass dieser Grössenordnung wäre ohne die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht möglich. Ihr Engagement zeigte einmal mehr, wie wichtig die Unterstützung innerhalb der Vereine ist, um solche sportlichen und gemeinschaftlichen Veranstaltungen durchführen zu können. Am Ende des Tages waren viele müde, aber glückliche Gesichter zu sehen. Jedes Kind erhielt als Erinnerung einen Pokal sowie eine kleine süsse Belohnung – ebenso wie die Helfenden. Mit grosser Begeisterung er-

zählten einige der Teilnehmenden bereits, dass sie sich schon jetzt auf den nächsten 6K-Event freuen. Dieser findet am 28. November erneut in Berikon statt. Weitere Informationen unter www.karate-albis.

Karate Albis

Sudokumittel

Sudokumittelschwer

Buchstabensalat

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ABKANZELN ANTWORTEN EINMAL EPOCHE ERDHUMMEL

FESTNEHMEN FORUM HEIZUNG HOTEL IMPFSTOFF

IMPRESSUM INSULANER KAPLAN OELTANKER PARADOX

WUERDIGUNG ZUCHT

IndiesemRätselsindalleobenstehenden Wörter versteckt.Siekönnensich waagrecht,senkrecht,diagonal, vorwärts,rückwärtsundineinanderübergehend verbergen.Dieübriggebliebenen BuchstabenergebeneinZitat oderSprichwort

sammeln. (Bild zvg)

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