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021_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 21 I 179. Jahrgang I Dienstag, 18. März 2025

Frische Ideen

Krönender Abschluss

Das neue Team der Offenen Jugendarbeit Affoltern ist wieder komplett und voller Tatendrang. Seite 6

Die letzte Fasnachtsparty dieser Saison fand am Wochenende in Zwillikon statt. Entsprechend gut besucht war der Maskenball. Seite 7

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376 Mal krachte es 2024 im Amt Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Zürich mit zwiegespaltenem Ergebnis marcus weiss Am Mittwoch hat die Kantonspolizei Zürich bei einer Medienveranstaltung in Zürich die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2024 präsentiert. Das Ergebnis ist zwiegespalten: Die Gesamtzahl der Unfälle im Kantonsgebiet liegt mit 15 372 Ereignissen um 2,3 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Sogar noch positiver präsentiert sich der Trend bei der Zahl der Schwerverletzten, die gegenüber dem Fünf-JahresDurchschnitt um 15,6 Prozent zurückgegangen ist.

Zahl der getöteten Personen liegt über dem Durchschnitt Im krassen Gegensatz dazu stieg die Zahl der getöteten Personen im Strassenverkehr um 33,6 Prozent gegenüber dem

«Die langjährige Statistik unterliegt gewissen Schwankungen.» Thomas Iseli, Chef Verkehrspolizei, Kantonspolizei Zürich

Fünfjahresmittel an, es verloren im Lauf des letzten Jahres kantonsweit 35 Personen bei Unfällen ihr Leben. Dem gegenüber steht eine Zunahme der Bevölkerung um 2,1 Prozent (es lebten im Jahr 2024 rund 1,6 Millionen Perso-

«Jetzt will ich einen Marathon rennen.» Seite 5 Liam Eicher, Schüler Sek Mettmenstetten (Bild Sandra Isabél Claus)

Stallikon soll aufblühen

Insgesamt krachte es auf Säuliämtler Strassen 376 Mal im vergangenen Jahr. Im Bild ein Unfall bei Mettmenstetten. (Archivbild Kantonspolizei Zürich)

nen im Kanton) sowie des Fahrzeugbestandes um 2,2 Prozent (1 022 562 Fahrzeuge im Jahr 2024). Thomas Iseli, Chef der Verkehrspolizei bei der Kantonspolizei Zürich, betonte an der Pressekonferenz: «Die langjährige Statistik unterliegt gewissen Schwankungen.» Die zuletzt gestiegenen Zahlen bei den Verkehrstoten dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte erzielt wurden. Den traurigen Höchststand in der Statistik repräsentiert das Jahr 1971, in dem 260 Menschen bei Unfällen im Kantonsgebiet ihr Leben verloren, der Tiefststand wurde im Jahr 2021 mit 20 Verkehrstoten verzeichnet. Die von der Kantonspolizei gezeigte Grafik macht aber auch deutlich, dass das Absinken der Zahlen über die Jahre keineswegs linear verlief, so sticht in der Kurve etwa im Jahr 2001 ein deutlicher Ausschlag nach oben ins Auge. «Die tödlichen Unfälle des vergangenen Jahres sind ebenfalls als tragische Einzelereig-

nisse zu betrachten, es handelt sich nicht um eine Trendumkehr», erklärte der Chef der Verkehrspolizei.

Tiefste Anzahl an Schwerverletzten seit Beginn der Aufzeichnung Bei der Statistik der Schwerverletzten im Strassenverkehr wird mit 452 Fällen der bis anhin tiefste Stand von 510 im Jahr 2022 klar unterboten und liegt ebenso klar unter dem Fünfjahresmittel. Bei den ausgewiesenen Unfallzahlen im Kantonsgebiet ohne die Städte Zürich und Winterthur, aber inklusive der Hochleistungsstrassen, listet die Kantonspolizei unter der Rubrik «Auffälligkeiten» im Jahr 2024 folgende Fakten auf: die tiefste Anzahl an Schwerverletzten seit Beginn der Aufzeichnung, eine Zunahme bei den tödlichen Verkehrsunfällen (23 Personen) und ein anhaltender Trend zu deutlich weniger Velounfällen. Als häufigste Unfallursache wird Unaufmerksamkeit und Ablenkung angegeben.

Ebenfalls auf das Kantonsgebiet ohne die grossen Städte bezogen sind folgende Fakten: 75 Prozent aller Schwerverletzten und Getöteten im vergangenen Jahr waren ungeschützte Verkehrsteilnehmende, 61 Prozent waren Zweiradlenkende. Die Kantonspolizei hielt am Medienanlass auch fest, dass schwerwiegende Verkehrsunfälle immer vordefinierte Prozesse zur Nachbearbeitung nach sich zögen. So erfolge eine verkehrstechnische Unfallanalyse durch spezialisierte Fachkräfte (dazu zählt unter anderem die punktgenaue Abmessung der Unfallstelle und die fotografische Aufnahme), zudem komme es jeweils zu Besprechungen mit dem Strasseneigentümer (Tiefbauamt/Gemeinde). Bei Bedarf würden zeitnah Verbesserungen an der Infrastruktur vorgenommen und diese auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.

Die Gemeinde Stallikon wünscht sich mehr Blumenwiesen – im öffentlichen Raum und in Privatgärten. Denn Wildblumenwiesen tragen zur Artenvielfalt bei, indem sie Lebensraum für Vögel, Kleintiere oder Insekten bieten. Damit dieses Vorhaben gelingt, beteiligt sich die Gemeinde Stallikon an einem Projekt der Stiftung Pusch. Im Rahmen dessen werden auf mehreren gemeindeeigenen Flächen naturnahe Blumenwiesen angelegt. Um die Bevölkerung mit ins Boot zu holen, fand nun am vergangenen Mittwochabend eine Informationsveranstaltung statt. «Das Ziel ist, dass sich möglichst viele Anwohnende inspirieren lassen, ihren Garten naturnah zu gestalten», sagte Gesundheits- und Umweltvorsteherin Mia Zumsteg zu Beginn des rund einstündigen Anlasses. (red)

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WB stürmt in die Cup-Hauptrunde

Mahnende Worte an das Publikum

In der zweiten Qualifikationsrunde des Schweizer Cups empfing der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) den FC Portalban/Gletterens (1. Liga). Bei kalten Temperaturen gab WB sofort den Ton, powerte und sorgte mit zwei Treffern in Hälfte eins rasch für klare Verhältnisse. Ein drittes Tor, per Elfmeter durch Captain Flavio Peter erzielt, liess die Ämtler nach einer Stunde endgültig über das Weiterkommen jubeln. Schlüssel des souveränen Siegs bedeutete die glanzvolle Leistung als Kollektiv. Beeindruckend auch, wie sich die jungen Spieler, die von Trainer Stephan Lichtsteiner immer wieder das Vertrauen geschenkt bekommen, top integriert haben. Der FCWB darf nun einmal mehr vom grossen Los träumen. Die erste CupHauptrunde, mit Mannschaften der Super League, wird Mitte August 2025 stattfinden. (kakö)

Knapp 130 Besucherinnen und Besucher besuchten vergangene Woche das Frühlingstreffen der Standortförderung Knonauer Amt. Thema waren die Herausforderungen der aktuellen Gesundheitspolitik.

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Unterflur-Container will die Gemeinde Hausen in den nächsten Jahren erstellen. Seite 3

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Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli zu Besuch im Knonauer Amt OFFIZIELLE NOTFALLZENTRALE IM AUFTRAG DES KANTONS ZÜRICH

Wir helfen Ihnen rund um die Uhr an 365 Tagen. Rufen Sie uns an.

«Innovativer Hausarzt» Als Referentin trat auch Regierungspräsidentin Natalie Rickli (SVP) auf, die in Zürich die Gesundheitsdirektion leitet. Sie forderte das Publikum mit mahnenden Worten dazu auf, selbst etwas zu tun, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Besonders positiv erwähnte sie dabei den Mettmenstetter Arzt Bruno Köhler, mit dem sie in ständigem Kontakt sei, da er sich seit einiger Zeit federführend für die Einführung des elektronischen Patientendossiers einsetze. Köhler sei diesbezüglich ein «innovativer Hausarzt», so Rickli. (fh)

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20012 Regierungspräsidentin Natalie Rickli freute sich, in Knonau ein paar Worte mit Bezirksarzt Bruno Köhler aus Mettmenstetten wechseln zu können. (Bild fh)

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