Skip to main content

020_2026

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen und gesellige Anlässe aller Art. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 20 I 179. Jahrgang I Freitag, 13. März 2026

hev-albis.ch hev-albis.ch

Jetzt Jetzt Mitglied Mitglied werden werden und und sofort sofort profitieren. profitieren.

Wahl der Sekundarschulpflegen

Verlust eines Stücks Dorfgeschichte?

Am vergangenen Sonntag wurden in Bonstetten, Mettmenstetten und Knonau die Präsidien der Sekundarschulen neu besetzt. Seite 3

In Hedingen ist im Rahmen der Zentrumsplanung der Abriss alter Häuser geplant. In der Bevölkerung regt sich Widerstand. Seite 11

87

Köpfe zeigt die Übersicht der gewählten Ämtler Gemeinderätinnen und -räte. Seiten 6-7

ZKB schüttet über 6 Millionen aus

«Im Herzen bin ich Handwerker und werde es bleiben.»

Nach Rekordergebnis erhalten die Ämtler Gemeinden von der Kantonalbank viel Geld

Seite 15 Fabian Neuhaus, Schreinermeister.

daniel Koch

(Bild Regula Zellweger)

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) erzielte 2025 das beste Ergebnis in der Geschichte des Geldinstituts. Mit einem Geschäftsergebnis von 1.4 Milliarden Franken vor Steuern kann die Bank einen schönen Batzen Geld in die Regionen fliessen lassen. Das Säuliamt wird heuer mit einem Betrag von knapp 6.3 Millionen Franken bedacht. Am meisten erhält mit annähernd 1.4 Millionen Franken die Stadt Affoltern, am wenigsten Maschwanden mit knapp 72 000 Franken (siehe Box). Am Mittwochmorgen präsentierten die Bankverantwortlichen den Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten in der Kinder-Reha in Affoltern die erfreulichen Zahlen. Gemäss Mark Roth, Vizepräsident des Bankrats, strebt die Bank auch in den kommenden Jahren gesamthaft Ausschüttungen wie im Schnitt der vergangenen drei Jahre an. Versprechen kann er jedoch nichts. Mit dem Kanton als «risikoaversem» Eigentümer sei das Eigenkapital eine wichtige Grösse, die ZKB deshalb «äusserst stark kapitalisiert». Die Vorgaben der EK-Quote würden gar deutlich übererfüllt. Zurzeit spüre die ZKB natürlich auch die Auswirkungen der geopolitischen Krise, was eine Prognose für das laufende Jahr schwierig mache. «Das Umfeld ist generell herausfordernd», so Mark Roth. Eine genaue Prognose wagte Roth im Gespräch mit Thomas Bühler, Leiter Privatkundengeschäft ZürichSee-Albis, auf dessen Frage nach Roths privatem Highlight des Jahres. «Ich freue mich auf die Fussball-WM und tippe auf Brasilien als Weltmeister.» Angesprochen auf die Bargeld-Initiative, versicherte Roth, dass niemand ohne Bares aus einer ZKB-Filiale laufen müsse. Zwar habe man nicht mehr wie früher überall den klassischen Bankschalter. Wenn man sich ans Bankfachpersonal wende, bekomme man als Kundin oder Kunde aber immer Geld mittels des Bankomaten, auch ohne ECKarte. Roth liess allerdings nicht unerwähnt, dass die Frequenzen an den Bankomaten auch bei der ZKB stark abnehmen würden. Trotzdem halte die ZKB am dichtesten Automatennetz im gesamten Kanton Zürich fest. Für Personen, die sich ihren Wunsch vom Ei-

Viel Volk erwartet Die Gemeindeversammlung in Rifferswil von nächstem Mittwochabend dürfte gut besucht sein. Es geht unter anderem um Grenzwerte für den Lärm. (dko)

Seite 3 ANZEIGEN

EMP-Chair ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ jetzt Termin sichern Telefon 044 760 06 06 www.tt-hedingen.ch

Kamen mit gut gefüllter Schatulle zur Präsentation der Gewinnausschüttung ins Gebäude der Kinder-Reha in Affoltern: (von links) Benedikt Lennartz (Immobilien Analytics), Thomas Walder (Filialleiter Affoltern), Thomas Bühler (Leiter Privatkunden Zürich-See-Albis), Manuela Schellen (Leiterin Firmenkunden Zürich-See-Albis) und Mark Roth (Vizepräsident des Bankrats). (Bild Daniel Koch) genheim aktuell erfüllen möchten, hatte Benedikt Lennartz vom Bereich Immobilien Analytics weniger erfreuliche Fakten. So hätten sich die Eigen-

heimpreise in den letzten 20 Jahren um den Faktor 2,5 vervielfacht. Er gehe davon aus, dass diese Dynamik im Raum Zürich bestehen bleibe. Die Finanzie-

So viel erhalten die Gemeinden Nach der Gewinnausschüttung durch die ZKB kommen die Gemeinden im Bezirk Affoltern in den Genuss von schönen Überweisungen. Hier die Frankenbeträge pro Gemeinde: • Aeugst • Affoltern • Bonstetten • Hausen

215 192.00 1 382 947.15 608 062.50 424 687.10

• Hedingen • Kappel • Knonau • Maschwanden • Mettmenstetten • Obfelden • Ottenbach • Rifferswil • Stallikon • Wettswil

426 944.35 147 904.20 270 226.10 71 909.80 627 410.45 652 025.30 325 260.25 130 383.55 418 237.80 580 652.95

rungskosten seien nach wie vor relativ attraktiv, die Nachfrage nach Wohneigentum robust. Auf dem Mietermarkt wiederum sei die Leerwohnungsziffer auf historischem Tiefstand. Dazu beigetragen hätten die starke Zuwanderung und die geringe Bautätigkeit. Immerhin: Tiefer kann es laut Lennartz kaum mehr gehen. Allerdings weist er auf ein weiteres Phänomen hin: So habe die Zahl der Umzüge nach der Corona-Pandemie stark nachgegeben. Das Potenzial dieser aufgestauten Nachfrage könnte sich also entladen. Vor allem jüngere Leute seien jüngst weniger umzugsbereit gewesen. Es könnte sein, dass sie einfach länger zu Hause wohnen bleiben wegen der angespannten Lage auf dem Mietermarkt.

ns toff Jetzt neuen Store vor Saison-Start rem bes tellen: in unse line. n o Show-Ro o m o der

www.weber-storen.ch • 044 761 59 80 info@weber-storen.ch • 8912 Obfelden

Verschmutzung der Lorze Ja zu Richtplan und BZO Im Jahr 1982 kam es zum grossen Fischsterben Hausen stimmte der Teilrevision zu Nachdem in Hagendorn beim Befüllen eines Tanks letzte Woche eine grössere Menge an Heizöl in die Lorze floss («Anzeiger» vom 10. März) erinnert sich Werner Schneiter zurück an ihr Schicksal früherer Tage: Während vieler Jahre litt die Wasserqualität der Lorze nämlich wegen permanenter Verunreinigungen durch die Zuger Industrie. Das gipfelte Anfang Juni 1982 in einem grossen Fischsterben: 5,2 Tonnen tote Fische entnahmen damals Vertreter der Seepolizei dem idyllischen, in eine Auenlandschaft

von nationaler Bedeutung eingebetteten Fluss, der nach Hagendorn nach ein paar Kilometern im «Rüssspitz» in die Reuss fliesst. Nach jahrelangen Problemen hinsichtlich Wasserqualität brachte dieser Super-GAU damals das Fass zum Überlaufen. Der «Anzeiger» schrieb von skandalösen Vorkommnissen. Der jüngste Zwischenfall ging im Gegensatz dazu gut aus. Wohl auch wegen des tatkräftigen Einsatzes der Feuerwehr. (red)

Seite 9

An der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend haben die Hausemer Stimmberechtigten die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans ohne grosse Diskussionen bewilligt. Darin ist der Grundsatz festgehalten, dass Hausen nur langsam wachsen und den dörflichen Charakter und die «hohe Durchgrünung» beibehalten soll. Für mehr Diskussionen und zahlreiche Anträge sorgte die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO), welche dann aber ebenfalls mit grossem

Mehr angenommen wurde. Zu reden gab dabei die Höhe des künftig erhobenen Abgabesatzes bei Um- und Aufzonungen. Die Anwesenden hatten nach einem Antrag zwischen 20 und 40 Prozent zu entscheiden, wobei es bei der Abstimmung zu einem Patt kam. Gemeindepräsident Stefan Gyseler fiel den Stichentscheid für 20 Prozent. Derzeit sind in Hausen aber weder Um- noch Aufzonungen geplant. (red)

Seite 9

Moderne und zentrale 1.5-7.5 Zimmer Mietwohnungen

brauipark.ch

50011 9 771661 391004


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
020_2026 by AZ-Anzeiger - Issuu