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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Laufbahngespräche Adank Berufs-, Studien-, Laufbahnberatung AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 20 I 178. Jahrgang I Freitag, 8. März 2024

Akute oder chronische Schmerzen?

www.laufbahngespräche.ch

Ein Ausdruck von Hoffnung

Düfte und Aromen

Das Neue Zürcher Orchester gastierte in Ottenbach und spielte Werke von Schostakowitsch und Haydn. Seite 11

Wo im Säuliamt japanische Köstlichkeiten hergestellt, Kaffee geröstet und Tees aus aller Welt gemischt werden. Seite 13

Zentrum für Schmerzmedizin

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Jahre alt wäre der Künstler George Gessler in diesen Tagen geworden. Seite 5

Fahrplan-Verbesserungen im Amt Viertelstundentakt mit dem 200er-Bus – frühere und längere Kurse von Hausen nach Baar Dominik Stierli Anfang der Woche hat der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die geplanten Angebotsänderungen für die Fahrplanjahre 2025 und 2026 veröffentlicht. Bei den S-Bahnlinien S5 und S14 sind keine Änderungen fürs Säuliamt vorgesehen. Generell gebe es gemäss ZVV im heutigen dichten S-Bahn-Tagesangebot erst mit dem nächsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur («Step 2035») wieder grössere Anpassungen. Allerdings werden die Verbindungen nach Zürich auf anderem Trassee ausgebaut. So fährt der 200er-Bus von Affoltern via Bonstetten und Wettswil nach Zürich Enge ab Fahrplanwechsel häufiger. Während der Hauptverkehrszeiten wird der Takt auf 15 Minuten verdichtet. So fährt von Montag bis Freitag wie bisher um 5.45 Uhr ab Affoltern der erste Bus in Richtung Stadt. Ab dann besteht bis und mit 8.15 Uhr eine viertelstündliche Verbindung. Am Nachmittag startet der verdichtete Takt aus der Stadt um 15.47 Uhr ab der Haltestelle Zürich, Bahnhof Enge/ Bederstrasse und endet um 18.47 Uhr. Danach verkehrt die Linie unverändert halbstündlich und gegen Ende des Tages noch jede Stunde. Mit den Anpassungen wird die Kapazität der Linie während fünfeinhalb Stunden von Montag bis Freitag verdoppelt. An den Wochenenden bleibt sie unverändert und bietet am Samstag einen Halbstundentakt und am Sonntag einen Stundentakt.

Keine Verdichtung in Richtung Zug Die Angebotsverdichtung in Richtung Zürich ist erfreulich, allerdings geht dabei einmal mehr der oft diskutierte Viertelstundentakt in Richtung Zentralschweiz vergessen. Ende Februar erinnerte EVP-Kantonsrat Daniel Sommer in seiner Kolumne im «Anzeiger» an das im Januar 2023 eingereichte Postulat, mit dem alle Ämtler Kantonsräte einen raschen Bahnausbau nach Zug fordern. Er enerviert sich dabei, dass dieses beim Regierungsrat des Kantons Zürich nur wenig Gehör finde. In seiner Stellungnahme verweist der Regierungsrat darauf, dass der Ausbau der Bahninfrastruktur grundsätzlich die Aufgabe des Bundes sei. Die aktuellen Ausbauschritte für 2035 sind bereits definiert. «Folglich könnte auch

Seite 23 Andreas Michel, Parkinson-Betroffener. (Bild Sandra Claus)

Die Biber sind da

Das Postauto 200 fährt zu den Hauptverkehrszeiten ab Mitte Dezember im Viertelstundentakt. (Bild Dominik Stierli) ein Angebotsausbau auf dem Abschnitt Affoltern–Zug erst mit dem nächsten grossen Ausbauschritt erfolgen. Dieser soll voraussichtlich 2030 beschlossen und bis 2050 (Step 2050) umgesetzt werden», schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort. Auch die Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) behandelte schon mehrmals das Thema. So sieht das Gesamtverkehrskonzept (GVK) für die Region verschiedene Verbesserungen vor. Es sollen langfristig auch vier Verbindungen pro Stunde auf der Strecke Affoltern nach Zug angestrebt werden.

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Mal pro Tag fährt ab Dezember ein 200er-Bus in die Stadt Zürich.

ZPK-Präsidentin Gabriela Noser Fanger spricht dabei generell von Herausforderungen bei kantonsübergreifenden Projekten. Zum Viertelstundentakt-Ausbau nach Zug sagt sie: «Wir versuchen das bei allen möglichen Gelegenheiten beim Kanton einzubringen, haben aber bisher kein Gehör gefunden.» Das widerspricht eigentlich dem Gesamtverkehrskonzept des Kantons

Zürich, welches eine deutliche Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den ÖV vorsieht. Auch eine Statistik der Personenwege im Säuliamt vom Zürcher Amt für Mobilität zeigt auf, dass hauptsächlich in Richtung Stadt Zürich und Glattal der öffentliche Verkehr genutzt wird. So werden 48 Prozent der Personenwege in die Stadt mit dem öffentlichen Verkehr absolviert. In Richtung Freiamt, Zug, Luzern oder auch Zimmerberg liegt die Zahl bei je nur sechs Prozent.

Verbesserungen fürs Reppischtal Die öffentliche Auflage der neuen Fahrpläne verrät auch weitere Anpassungen im Säuliamt. Im Reppischtal (Wiedikon bis Aeugstertal) verkehren die Linien 235 und 236 ab Mitte Dezember auch nach 21 Uhr in beiden Richtungen. Sie ergänzen sich bis Betriebsschluss zum 30-Minuten-Takt. Ausgebaut wird der Service auch für die Hausemer Bevölkerung. Die Linie 280 nach Baar fährt an allen Tagen eine Stunde länger. Die letzte Abfahrt ab Hausen nach Baar erfolgt neu um 23.35 Uhr, die letzte Abfahrt ab Baar um 0.05 Uhr. Zusätzlich erfolgt der Betriebsbeginn an allen Tagen früher: Die erste Fahrt ab Hausen erfolgt von Montag bis Samstag neu um 5.35 Uhr und sonntags um 6.35 Uhr. Einzig auf der Linie 240 zwischen Hausen und

Thalwil wird die Haltestelle Thalwil Post nicht mehr bedient. Auf der Linie 225 Affoltern und Aeugst wird der Entlastungskurs an den Werktagen um 7 Uhr aufgehoben, da neu Gelenkbusse mit grösserer Kapazität zum Einsatz kommen. Ab Bahnhof Knonau fährt neu die Zuger Buslinie 648 anstelle von 642. Zu den Hauptverkehrszeiten fährt die Linie via Cham direkt bis nach Rotkreuz.

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In Affoltern laden dieses Wochenende die Chilbi und am Sonntag zusätzlich der Frühlingsmarkt zum Flanieren ein. Auch mehrere Film-Veranstaltungen sind im Säuliamt zu sehen: Im Kinofoyer Lux in Affoltern läuft am Freitag der Dokumentarfilm «Brainwashed: SexCamera-Power». In Bonstetten kommen am Freitag Kinder und Erwachsene auf ihre Kosten: Die Bibliothek veranstaltet einen Filmabend für Kinder ab acht Jah-

Seite 3 ANZEIGEN

Bei den Fahrplänen für Zug und Postauto haben die Einwohnenden im Kanton Zürich ein Mitspracherecht. Per 4. März wurden die Angebotsänderungen für die Fahrplanjahre 2025 und 2026 publiziert. Jede Einwohnerin und jeder Einwohner hat nun bis am 25. März die Möglichkeit, bei seiner Wohngemeinde Änderungswünsche anzumerken und zu den erwähnten Anpassungen seine Meinung abzugeben. Dabei geht es vorderhand um das Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV). Kantonsübergreifende Anpassungen sind jeweils unter dem Vorbehalt der Einigung bei der Finanzierung durch die beteiligten Kantone aufgeführt. Wer Anpassungswünsche für den Fernverkehr und den Regionalverkehr in Nachbarkantonen hat, muss sich gedulden. Die nationale Fahrplanvernehmlassung findet vom 23. Mai bis 11. Juni statt.

Gegner der 38-Stunden-Woche wittern Chance Viele Veranstaltungen in den nächsten Tagen ten von Mitte-Links entwickelt. Nach dem Triumph wähnen die Gegner der 38-Stunden-Woche nun das Momentum auf ihrer Seite, um dies wieder zu ändern. «Das Präsidium und die Mehrheit im Stadtrat gehören wieder in bürgerliche Hände», sagt Hans Ruedi Haegi mit Blick auf die Erneuerungswahlen 2026. (lhä)

In der Schweiz hat sich der Biberbestand in den letzten Jahren etwa verdreifacht. Das hat auch zu einer weiteren Verbreitung in unseren Gefilden in den Zuflüssen der Lorze und der Reuss geführt. Ein Augenschein in der Maschwander Allmend zeigt, dass sich dabei auch Interessenkonflikte zwischen Natur und Tier entwickeln können. Dort sind zwischen Reuss und Lorze Massnahmen gegen den Biberfrass und dessen Tunnelbau angezeigt. Sie sollen die notwendige Bewirtschaftung wertvoller Flächen möglich machen, unter anderem das jährlich notwendige Mähen von Streuwiesen, auf denen Orchideen wachsen. Es geht aber auch um den Schutz von landschaftsprägenden Bäumen, an denen Biber gerne nagen. (red)

Bevölkerung kann mitreden

In Stellung fürs Präsidium Die Qual der Wahl Das Verdikt am vergangenen Sonntag war deutlich: 78 Prozent der Stimmenden erteilten der 38-Stunden-Woche für die städtischen Angestellten an der Urne eine Abfuhr. Der Abstimmungserfolg weckt beim Nein-Komitee, dem unter anderem Vertreter von SVP, Mitte sowie Gewerbe- und Arbeitgeberseite angehörten, Begehrlichkeiten. Seit 2018 hatten sich die Kräfteverhältnisse im Stadtrat schleichend zu Guns-

«Seit der Diagnose höre ich gut auf meinen Körper.»

ren und das Kirchenkino-Team zeigt «Mrs. Harris und ein Kleid von Dior». Das Publikum wird angeregt, in Abendrobe à la Dior zu erscheinen. In Bonstetten gibt es am Sonntag ein Konzert zum Frühlingserwachen. Und auch Schnäppchenjägerinnen und -jäger kommen in Mettmenstetten und Obfelden an zwei Kleiderbörsen auf ihre Kosten. (dst)

Seiten 15 bis 21

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