Skip to main content

019_2026

Page 1


Weiter meditieren

Familie Rexer wollte eigentlich schon zurück sein aus Indien, doch der Rückflug hat sich kriegsbedingt verzögert. Seite 17

Federn gelassen

Beim Gewerbeverein Oberamt blickt man auf ein solides Jahr 2025 zurück und freut sich über vier Neueintritte – trotz elf Austritten. Seite 19

Bürgerliche erobern den Stadtrat, Eveline Fenner verpasst Präsidium

Affoltemer Stimmvolk hat ein deutliches Votum gesprochen

Florian HoFer

Mit einer faustdicken Überraschung in drei Aspekten endete die Stadtratswahl in Affoltern. Erster Punkt: Eveline Fenner (EVP), die vor vier Jahren ihrerseits überraschend Stadtpräsidentin wurde, wurde zwar als Stadträtin wiedergewählt, nicht jedoch als Stadtpräsidentin.

Zweitens: Die bürgerlichen Parteien haben mit ihrem seit Längerem propagierten Viererticket neu die Mehrheit im vorher eher linkslastig eingeordneten Stadtrat erobert. Dritter Aspekt: Der langjährige EVP-Stadtrat Markus Gasser wurde abgewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei ordentlichen 43 Prozent.

Votum gegen die EVP «Das Ergebnis interpretiere ich klar als Votum gegen die EVP», sagte die sichtlich enttäuschte Stadtpräsidentin Eveline Fenner am Sonntagnachmittag im Kasino, wo sich eine Schar von politisch interessierten Affoltemern versammelt hatte, gegenüber dem «Anzeiger». Sie selbst war den ganzen Sonntag im Wahlbüro dabei, als die Stimmen ausgezählt wurden. «Da habe ich schon früh gemerkt, dass es mit den Stimmen knapp wird.» Sie selbst musste als Präsidentin des Wahlbüros ihre eigene Nicht-Wahl als Stadtpräsidentin verkünden. Bis zum Ende habe sie noch um das Ergebnis gezittert, erzählt sie. Speziell: Für das absolute Mehr wären 1228 Stimmen nötig gewesen. Fenner erhielt 1161 Stimmen. 1275 Stimmen gingen dafür in nennenswerter Anzahl an 9andere Personen, die gar nicht auf dem Wahlzettel standen. 482 zum Beispiel an Pascal Santi (FDP), 220 an Claudia Spörri (SVP) oder den parteilosen Ernst Beeler aus Zwillikon mit 180 Voten.

Der bisherige siebenköpfige Stadtrat gilt in den Augen der bürgerlichen Par-

WB mit siebtem Sieg in Folge

Der FCWB (1. Liga) bestätigte seine blendende Form, deklassierte den FC Widnau auswärts 4:0 und landete den siebten Sieg in Folge. WB-Trainer Hesam Mirzai gab Auskunft: «Wir hatten Respekt vor unserem Gegner, der zuletzt Baden und Schaffhausen schlug. Die erste halbe Stunde hat er es uns schwer gemacht, nach unserem Tor war der Knoten dann geplatzt.» Die Ämtler überzeugten wiederum als starke Einheit. Sie liegen noch einen Zähler hinter Platz zwei, der zu Aufstiegsspielen berechtigt. Am Samstag gastiert WB im Schweizer Cup beim FC Buochs. Der Sieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde, in der auch SuperLeague-Vereine dabei sind. (kakö) Seite 35

Das ist der neue Stadtrat von Affoltern (von links): Eveline Fenner (EVP), Ernst Beeler (parteilos), Claudia Ledermann (parteilos), Pascal Santi (FDP), Galina Bruder (parteilos), Franz Wipfli (Die Mitte) und Claudia Spörri (SVP). (Bild Florian Hofer)

teien (Die Mitte, FDP und SVP) als «links».

Der neue Stadtrat hätte nach dieser Lesart eine bürgerliche Mehrheit, wäre also «rechts». Das sind: Pascal Santi (FDP), Franz Wipfli (Die Mitte), Claudia Spörri (SVP) und der offiziell parteilose, aber der SVP zuzurechnende Ernst Beeler. In einer Art «innerstadträtlicher Opposition» sind neu demnach Eveline Fenner (EVP), die parteilose Galina Bruder, die der SP zuzurechnen ist, und Claudia Ledermann, heute parteilos, früher GLP.

Bürgerliche Strategie ist aufgegangen Einer der Strippenzieher des «Angriffs auf die linke Mehrheit im bisherigen Stadtrat» ist der Mitte-Politiker Orlando

Rabaglio. Er und weitere bürgerliche Politiker hatten seit einem Jahr an einer Strategie zur Rückeroberung des Stadtrates gearbeitet. «Diese Strategie ist bestens aufgegangen», sagte Rabaglio am Sonntagnachmittag in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem «Anzeiger». «Wir haben intensiv an unserem Viererticket gearbeitet. Das Stimmvolk hat uns in dieser Angelegenheit unterstützt.» Allerdings: Das bürgerliche Lager hatte keinen Gegenkandidaten für Eveline Fenner finden können. Für einen neuen Wahlgang, der am 14. Juni stattfindet, können sich nun die im Stadtrat vertretenen Personen in den nächsten acht Tagen aufstellen lassen. Es wäre also möglich,

Unvorhersehbares

«Manchmal fliesst es wie von alleine.»

17

Grosseinsatz nach Heizölunfall

Am vergangenen Donnerstag floss im zugerischen Hagendorn beim Befüllen eines Heizöltanks eine grössere Menge Heizöl unter anderem in die Lorze. Die Auswirkungen des Unfalls waren gross. So standen die Feuerwehren Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Muri, Zug, Cham und Affoltern im Einsatz. Diese errichteten entlang der Lorze und Reuss zahlreiche Ölsperren. Wie die überkantonale Zusammenarbeit funktionierte und was das Ereignis für die Natur bedeutet, berichtet Nico Ilic für den «Anzeiger». Erneut im Einsatz wegen auslaufender Flüssigkeit stand die Feuerwehr Obfelden am vergangenen Samstag. Bei einer Tankstelle der Autobahnraststätte MyStop sind rund 250 Liter Treibstoff ausgelaufen. Diese konnten aber in einem Rückhaltebecken aufgefangen werden, wie die Feuerwehr auf Instagram schreibt. (red)

Seite 5

dass sich in den nächsten Tagen noch ein bürgerlicher Kandidat für den Stadtrat (50-Prozent-Pensum) aufstellen lässt Unbesetzt bleibt auch noch das Präsidium der Primarschulpflege. Drei Kandidierende hatten es angestrebt: Galina Bruder, Franz Wipfli und Yvonne Accorinti-Aeberli. Alle drei verpassten das absolute Mehr. Accorinti-Aeberli schaffte es auch nicht in den Stadtrat. Bruder oder Wipfli können am 14.Juni zum Schulpräsidenten oder zur Schulpräsidentin gewählt werden. Dem oder der Unterlegenen würde dann ein anderes Ressort im Stadtrat zugeteilt. Die verbleibenden Ressorts werden per Mehrheitsentscheid im Stadtrat vergeben.

Hausen: Los entscheidet zwischen zwei SP-Kandidatinnen

Nur nicht hinschauen: die langjährige Gemeinderätin und bisherige Präsidentin der Primarschulpflege Andrea Sidler mit ihrer

Vaia)

Damit hatte in Hausen niemand gerechnet, auch die gewieftesten Parteistrategen nicht: Nach dreimaligem Auszählen stand gegen 17 Uhr fest, dass über den sechsten Platz bei der Gemeinderatswahl das Los entscheiden musste. Diesen Platz teilten sich ausgerechnet zwei SP-Kolleginnen: Andrea Sidler (bisher) und Barbara Moser (neu). Beide hatten je 700 Stimmen erhalten und das absolute Mehr von 514 Stimmen geschafft. Aber weil es im Gemeinderat nur sieben Sitze gibt (der siebte ist jeweils für den Präsidenten/die Präsidentin der Primarschulpflege vorgesehen), brauchte es einen zusätzlichen Entscheid. Das Los fiel schliesslich auf Barbara Moser. Ein SP-internes Wahldrama. (dv) Seite 11

Zürichstrasse1A 8932Mettmenstetten SB-Waschanlage Te lefo n0 447768111

Währendden Peugeot Weeksvom 01.bis31.März2026 ruckstuhlgaragen.ch/affoltern

Seite
Barbara Haegi, Künstlerin, Uerzlikon. (Bild Bernhard Schneider)

Papier- und Kartonsammlung

Am Samstag, 14. März 2026, findet in Affoltern am Albis und Zwillikon die Papierund Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt frühestens am Vorabend, jedoch bis spätestens 8.00 Uhr morgens gut sichtbar am Strassenrand bereit. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcke bzw. Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

Sammelverein:

Leichtathletik-Vereinigung Albis

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 078 746 01 50 (ab 13.00 Uhr)

10. März 2026

Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Gewässerschutzverband Region Zug Sammelt und reinigt Abwasser. GVRZ

Der GVRZ ist für die Sammlung, Ableitung und Reinigung der Abwässer der Region Zug verantwortlich. Mit rund 175’000 angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohnern, einem Leitungsnetz von rund 90 km, 23 Pumpwerken und 14 Regenüberlaufbecken und der zentralen ARA Schönau gehört der GVRZ zu einem der grössten und modernsten Abwasserverbände der Schweiz.

Zur Verstärkung unseres Teams «Planung & Realisierung» suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine initiative und umsetzungsstarke Persönlichkeit.

Projektleiter:in/Oberbauleiter:in

Siedlungsentwässerung (80 – 100 %)

Deine Hauptaufgaben | Bauherrenseitige Projekt- und Oberbauleitung von Neubauprojekten sowie Projekte im Bereich der Instandhaltung und Optimierung von Entwässerungsanlagen.

Leitung von interdisziplinären Projektteams mit internen wie externen Partnern. Aber auch mal einen Hands’on-Einsatz.

Erarbeitung von Konzepten und Entscheidungsgrundlagen zur Optimierung und Weiterentwicklung einer modernen Abwasserwirtschaft

Dein Profil | Hochschul- oder Fachhochschulabschluss vorzugsweise in Fachrichtung Bau-/Kultur-/Umweltingenieur:in oder HF-Tiefbau. 5 – 8 Jahre Projekt- und/oder Bauleitungserfahrung im kommunalen Tiefbau mit Budgetverantwortung.

Leitfaden für Vergabe von Aufträgen

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 3. Februar 2026 die Überarbeitung des folgenden verwaltungsinternen Leitfadens mit Weisungscharakter genehmigt und per sofort in Kraft gesetzt:

· Leitfaden für Vergabe von Aufträgen

Der Leitfaden ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist in der Einwohnerkontrolle, Gemeindehaus, zur Einsicht auf.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hausen am Albis, 10. März 2026 Der Gemeinderat

Panflötenschule

Monika Meier

Widenacherstrasse 8,8908 Hedingen Tel. 0447601594 E-Mail: monika.meier@gmx.ch www.pan-corona.ch

DerUnterrichtfindet in Hedingenstatt. 50634

Versiert im Projektcontrolling.

Selbständige, lösungsorientierte und pragmatische Persönlichkeit mit Willen zum Projekterfolg.

Bereitschaft, 3 – 5 Nachtarbeiten pro Jahr zu begleiten.

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten

Bauherrschaft: Mirco Seiler, Heissächerstrasse 31, 8907 Wettswil am Albis

Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser.

Projekt: Umnutzung Showroom zu Bistro, Im Heumoos 7, 8906 Bonstetten

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2061, Vers.-Nr. 1504, Zone: WG3/55

Knonau

Bauherrschaft: Steve van Zundert, 8934 Knonau

Projekt: Einbau Lukarne inkl. PV-Anlage, Alpenblickstrasse 7, 8934 Knonau

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1225, Zone: W1/20

KAUFE AUTOS & WOHNMOBILE

Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW.

Seriös  Schnell  CH-Unternehmen

Freude an der Projektkommunikation intern (Mitarbeiter, Projektteam) und extern (Kunden, Partner, Öffentlichkeit) Bereiche sowie einem modernen Gewässerschutz.

Wir bieten eine vielseitige, verantwortungsvolle und sinnhafte Tätigkeit, welche in der Öffentlichkeit geschätzt wird. Bei uns kannst du flexibel gestalten, umsetzen und einen echten Beitrag zu einer lebenswerten Region und einer intakten Umwelt leisten. Du triffst bei uns auf ein gut eingespieltes Team, welches mit dir eine reibungslose Einarbeitung sicherstellt. Wir bieten einen der Leistung und Erfahrung entsprechenden Lohn mit gut ausgebauten Sozialleistungen.

Wie weiter? | Für weitere Auskünfte zur Stelle steht dir Simone Bützer, Geschäftsführerin, unter 041 784 11 50 oder simone.buetzer@gvrz.ch zur Verfügung. Deine üblichen Bewerbungsunterlagen sendest du bitte an info@gvrz.ch. Nach einer ersten Prüfung geben wir dir in jedem Falle ein Feedback. Bist du und wir weiterhin interessiert, kommt es zu einem ersten Bewerbungsgespräch. Beim zweiten Gespräch lernst du das gesamte Team «Planung & Realisierung» aber auch den Betrieb kennen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wirAbschied von

RitaVogel-Baumgartner

17.9.1948 – 3.3.2026

Ein Lebenskreis hat sich geschlossen. Wir sind unendlich traurig, liebe Rita und vermissen Dich.

Deine Ehemann Bruno Vogel

Deine Geschwister Martha, Irma, Moni und Seppi

Die Geschwister Vogel, Peter, Monika, Röbi, Antoinette, Urs

Die Beisetzung ist im Friedhof Kappel am Freitag, 13. März 2026, um 13.00 Uhr. Die Abschiedsfeier ist in der Klosterkirche Kappel ebenfalls am 13. März 2026 um 13.30 Uhr.

SpendenandieSpitexKnonaueramt,IBANCH7809000000872671561.

DieAlternativedazu: Bücherin Grossdruck.

Der Götschihof im Aeugstertal ist ein Zweigbetrieb der Stiftung Solvita und betreut und fördert 60 erwachsene Menschen mit einer leichten oder schweren geistigen und körperlichen Behinderung sowie Menschen im Autismus Spektrum. Unsere Betreuten sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten, sich wohl, geborgen und angenommen zu fühlen. Wir legen Wert auf individuelle Entwicklung, Selbstbestimmung und Mitverantwortung. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir für die Leitung einer Wohngruppe mit Menschen im Autismus Spektrum eine Sozialpädagogin / einen Sozialpädagogen als

Gruppenleiterin / Gruppenleiter 80 – 100 %

Ihre Aufgaben:

 Sie leiten und führen ein Team und sind an dessen Weiterentwicklung interessiert

 Sie sind für Dienstplangestaltung und weitere administrative Aufgaben verantwortlich

 Begleitung, Pflege, Organisation und Unterstützung der Betreuten im Autismus Spektrum bei Fragen des Wohnens, der Arbeit und der Freizeit an 365 Tagen

 Bezugspersonenarbeit

 Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit internen sowie externen Fachstellen

Sie bringen mit:

 Eine Ausbildung als Teamleiter ist von Vorteil

 Erfahrungen im Bereich ASS

 Engagement, Teamfähigkeit und Innovation

 Vernetztes Denken

 Humanistisches Menschenbild und positive Grundhaltung

 Fröhliches und humorvolles Naturell

 Deutschkenntnisse in mündlicher und schriftlicher Form

 Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten an 365 Tagen

 Unterstützte Kommunikation sowie Strukturen sind für Sie selbstverständlich

 Herausforderungen nehmen Sie an und können damit umgehen

 Der Umgang mit unterschiedlichen Wahrnehmungen ist Ihnen bekannt

Wir bieten:

 Entlöhnung nach kantonalen Richtlinien

 Weiterbildungsmöglichkeiten

 Ein lebendiges und innovatives Arbeitsumfeld

 Bereichernde und unterstützende Zusammenarbeit mit internen Fachpersonen

 Kostenfreie Parkplätze

 Gute ÖV Anbindung

 Naturnahe Erholungszonen

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:

Volker Kessler, Ressortleiter: 044 735 58 00 volker.kessler@solvita.ch

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: Stiftung Solvita, Götschihof, Volker Kessler, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal oder volker.kessler@solvita.ch.

WIR GRATULIEREN

Zur goldenen Hochzeit

Vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbaren Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Verena und Erich Stutz in Obfelden gratulieren wir am Donnerstag, 12. März, herzlich zum goldenen Ehejubiläum und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest und viele gemeinsame wertvolle Zeit.

Zum 97. Geburtstag

Am Donnerstag, 12. März, feiert

Veronika Steinmann-Suter in Affoltern ihren 97. Geburtstag. Dazu gratulieren ihr ihre Kinder Vroni, Hans, Heidy und Erika ganz herzlich und wünschen ihr viele licht- und freudvolle Momente im neuen Lebensjahr!

Zum 92. Geburtstag

Am Donnerstag, 12. März, feiert

Fortunato Dalla Costa in Sellenbüren seinen 92. Geburtstag. Alles Gute im neuen Lebensjahr wünscht ihm die Gemeinde Stallikon. Dem schliessen wir uns gerne an.

Zum 85. Geburtstag

Heute, am Dienstag, 10. März, feiert

Ruedi Bühler seinen 85. Geburtstag. Er lebte über 40 Jahre in Maschwanden und ist jetzt in Affoltern zu Hause. Alles Gute und weiterhin viel Freude am Wandern wünschen ihm seine Familie und seine Freunde.

Zum 91. Geburtstag

Am vergangenen Sonntag, 8. März, durfte Max Flick in Affoltern seinen 91. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm herzlich und hoffen, dass er einen wunderbaren Tag im Kreise von Freunden und Familie erleben durfte. Für die Zukunft wünschen wir gute Gesundheit und viele weitere glückliche Momente.

Einzelne Gemeinden sagten Nein zur Individualbesteuerung

Die Resultate der eidgenössischen Abstimmungen im Vergleich mit den Ämtler Gemeinden

Über insgesamt vier eidgenössische Vorlagen hatten die Schweizer Stimmbürger am vergangenen Sonntag zu entscheiden. Für die grössten Diskussionen sorgten dabei die SRG-Initiative und die Vorlage zur Individualbesteuerung.

SRG-Initiative

Nach grossem Diskussionsbedarf wurde die SRG-Initiative schweizweit doch mit fast 62 Prozent deutlich abgelehnt. Die Initianten der Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug» wollten Haushalte und KMU entlasten. So wollten sie die heutige Radio- und Fernsehabgabe von 335 Franken pro Jahr senken. Auch mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen berappen die Abgabe, wenn sie einen Umsatz von 500 000 Franken oder mehr erwirtschaften. Der Bezirk Affoltern hat am Sonntag die SRG-Initiative mit 63,13 Prozent abgelehnt. Keine Ämtler Gemeinde stimmte dem Vorhaben zu. Am deutlichsten lehnte Rifferswil mit 69,73 Prozent ab. Die tiefste Ablehnung bekam die Initiative mit 54,04 Prozent in Kappel. Nun kommt der Bundesrat mit seinem Gegenprojekt zum Zuge. Er hatte beschlossen, die Abgabe für Privathaushalte bis 2029 schrittweise auf 300 Franken zu senken. Auch die Unternehmen werden entlastet: Ab 2027 bezahlen nur noch rund 20 Prozent der mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen eine Abgabe. Somit muss die SRG sowieso sparen und ein reduziertes, aber trotzdem gutes Angebot bereitstellen. Dies soll privaten Medien mehr Spielraum geben, hofft der Bundesrat.

Die Ämtler Ergebnisse zur Abstimmung über die Individualbesteuerung. (Grafik

Dominik Stierli)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko), Dominik Stierli (dst)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

27 155

Copyright:

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate:

Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586

Druck: CH Media Print AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Individualbesteuerung kommt Angenommen wurde das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung (indirekter Gegenvorschlag zur Steuergerechtigkeits-Initiative). Bisher wurden Ehepaare gemeinsam besteuert und unverheiratete Paare individuell. Zudem galten unterschiedliche Steuertarife. Das führte dazu, dass Ehepaare und unverheiratete Paare unterschiedlich hohe Steuern bezahlten. Diese Ungleichbehandlung wird nun abgeschafft. Im Vorfeld warnten die Gegner, unter anderem zehn Kantone, vor neuen Ungleichheiten. Ehepaare mit nur einem Einkommen würden stärker belastet, gut verdienende Doppelverdienerpaare

profitierten. Zudem müsste die Verwaltung rund 1,7 Millionen Steuererklärungen mehr verarbeiten. Dadurch stiegen der administrative Aufwand und die Kosten stark.

Die Gesamtschweiz hat die Vorlage mit gut 54,24 Prozent angenommen, der Bezirk mit 54,11 Prozent praktisch im gleichen Masse. Allerdings war man sich im Amt nicht einig. So lehnten Maschwanden, Mettmenstetten und Kappel das neue Gesetz mit Werten um die 49 Prozent knapp ab. Die deutlichste Zustimmung erfolgte mit 59,03 Prozent aus Stallikon. Auch Wettswil sagte mit 57,12 Prozent Ja.

Bargeld ja, aber zahlen mit Karte Abgestimmt wurde auch über die Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» und den direkten Gegenentwurf (Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung). Die Initiative wollte die Verfügbarkeit des Bargelds und den Franken als schweizerische Währung neu in der Verfassung verankern. Hierfür wollte sie den Bund dazu verpflichten, sicherzustellen, dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen. Die Initiative wurde abgelehnt, im Bezirk mit 59,29 Prozent. Am knappsten dabei in Kappel mit 50,27 Prozent Nein-Stimmen. Im Gegensatz

dazu lehnte Hedingen den Vorschlag mit 68 Prozent ab. Auch Bundesrat und Parlament wollen die Bestimmungen zur Bargeldversorgung und zum Franken neu in der Verfassung verankern. Sie waren mit der Formulierung der Initiative aber nicht einverstanden und stellten ihr deshalb einen Gegenentwurf gegenüber, der auf den Formulierungen der bestehenden Gesetze beruht. Dieser wurde vom Volk mit 73,41 Prozent deutlich angenommen. Im Amt war das Resultat in Maschwanden mit 81,23 Prozent am deutlichsten. Am wenigsten Ja-Stimmen gab es mit 72,13 Prozent in Kappel. Allerdings hat das Resultat keine praktische Auswirkung. Es entstehen keine neuen Aufgaben und keine zusätzlichen Kosten. Mit der Verankerung in der Verfassung wurde sichergestellt, dass die Bestimmungen über die Bargeldversorgung und die schweizerische Währung nur durch eine Volksabstimmung mit Volks- und Ständemehr geändert werden können.

Mehr Geld fürs Klima?

Und weiter wurde auch über die Volksinitiative «Für eine gerechte Energieund Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (KlimafondsInitiative)» bestimmt. Die Schweiz hat mit dem Klima- und Innovationsgesetz entschieden, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null zu senken.

Dem Bund stehen jedes Jahr rund zwei Milliarden Franken für den Klimaschutz und den Umbau des Energiesystems zur Verfügung. Die Klimafonds-Initiative verlangte, dass der Bund für die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen deutlich mehr Mittel einsetzt. Er sollte dazu einen Fonds einrichten und jährlich einen Betrag in der Höhe von 0,5 bis 1 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung einzahlen. Dies entspricht ungefähr 4 bis 8 Milliarden Franken. Bundesrat und Parlament empfahlen, die Initiative abzulehnen. Zwei Milliarden Franken seien genug. Das Volk folgte der Empfehlung und lehnte die Initiative mit deutlichen 70,71 Prozent ab. Im Säuliamt war die Ablehnung in Rifferswil mit 62,25 Prozent am geringsten. Den höchsten Anteil an Nein-Stimmen erhielt die Volksinitiative in Kappel mit fast 80 Prozent.

Hohe Stimmbeteiligung

Schweizweit war die Stimmbeteiligung am Abstimmungssonntag mit 55 Prozent hoch. Spitzenreiter im Bezirk war Aeugst mit 69 Prozent. Am zweitmeisten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger machten in Wettswil (68 Prozent) von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die tiefste Beteiligung war in der Stadt Affoltern mit 55 Prozent der Fall. Ebenfalls unter 60 Prozent war das Engagement mit 59 Prozent in Obfelden. Die Zahlen basieren auf der Abstimmung zur Individualbesteuerung.

Mehr Verschmutzungen in ARA Obfelden

Auffällig ist der zunehmende Eintrag von Öl und Fett

Abwasserreinigungsanlagen (ARA) sind essenziell für den Gewässerschutz. Sie befreien Abwasser von Haushalten und der Industrie mechanisch, biologisch und chemisch, bevor es in Flüsse und Seen zurückfliesst.

Öl im Abwasser schadet Technik

In der ARA Obfelden zeigt sich, dass regelmässig Speiseöl oder andere Öle über die Abflüsse in die Kanalisation gelangen. Was zu Hause praktisch erscheint, verursacht in der Abwasserreinigung grosse Probleme. So werden die mechanischen Anlagen beeinträchtigt: Pumpen und weitere Anlageteile verschmieren durch Fettablagerungen. Dies führt zu Verstopfungen, erhöhtem Wartungsaufwand und zu kostspieligen Reparaturen. Und auch die biologische Reinigung leidet: Öl und Fett wirken sich negativ auf die Mikroorganismen aus, welche für den biologischen Reinigungsprozess unverzichtbar sind. Werden diese geschädigt, nimmt die Reini-

Eine funktionierende Abwasserreinigung ist zentral für den Gewässerschutz. (Bild zvg)

gungsleistung ab – mit direkten Folgen für die Gewässerqualität. Bereits kleine Mengen können grosse Auswirkungen haben. Öl und Fett gehören deshalb nicht in den Abfluss oder in die Toilette.

Lassen Sie Speiseöl stattdessen abkühlen, sammeln Sie es in einem verschlossenen Behälter und entsorgen Sie es über die offizielle Sammelstelle. Neben Öl stellen auch Feuchttücher ein wach-

sendes Problem dar. Auch sie werden immer öfter achtlos mit der Toilettenspülung ins Abwasser gegeben. Feuchttücher verstopfen Pumpen und Leitungen, verursachen Betriebsstörungen und erhöhen den Reinigungs- und Wartungsaufwand erheblich. Feuchttücher – ebenso wie Hygieneartikel, Katzenstreu oder andere Abfälle – gehören ausschliesslich in den Abfall und nicht in die Kanalisation. Eine funktionierende Abwasserreinigung ist zentral für den Gewässerschutz und die Lebensqualität in unserer Gemeinde. Die zusätzlichen Reinigungsund Reparaturarbeiten verursachen Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden.

Die Gemeinde Obfelden und das Team der ARA Obfelden danken der Bevölkerung für die Unterstützung und bitten Sie, bei der Entsorgung von Öl, Fetten und Hygieneartikeln besondere Sorgfalt walten zu lassen.

Gemeinde Obfelden

AbMittwoch

Ramseier BioSchorle Apfel

6x1,5l

Amour duRhône Fendant AOCValais Schweiz,75cl, 2024

Montag,9.3.bis Samstag,14.3.26

Smarties 6x34g

VolgPolenta div.Sorten,z.B. fein,750g

BarillaTeigwaren div.Sorten,z.B. Spaghettin.5,5x500g

Cristallina Stracciatella 175g

Knorr AsiaNoodles div.Sorten,z.B. Chicken,3x70g

ZweifelChips div.Sorten,z.B. Paprika,175g

Thomy Saucen div.Sorten,z.B. Hollandaise, 250ml

Erdbeeren Spanien/Italien, Schale,500g

Sibonet Dusch 2x250ml

WernliBiscuits div.Sorten,z.B. Japonais,450g 8.50 statt10.80

Toppits Folienund Beutel div.Sorten,z.B. Frischhaltefolie, 2x30m

FolgendeWochenhitssindinkleinerenVolg-Lädenevtl.nichterhältlich:

ThaiKitchen div.Sorten,z.B. Kokosmilch,3x250ml

Sun div.Sorten,z.B. Allin1,Lemon,Tabs,2x35WG

BarillaSaucen div.Sorten,z.B. Pestogenovese,190g

TêtedeMoine Rosetten 100g

SutteroPouletfilet per100g

Chirat Essiggemüse div.Sorten,z.B. Gurken,2x215g Katzen-und Hundesnacks div.Sorten,z.B. DreamiesHuhn,180g

Calgon div.Sorten,z.B. Gel,2x750ml

AlleStandorteundÖffnungszeitenfindenSieuntervolg.ch.DortkönnenSieauchunserenwöchentlichenAktions-Newsletterabonnieren.VersandjedenSonntagperE-Mail.

Let’s dance +/- 60 mit DJ TAVA

60er-, 70er- und 80er-Hits bis heute Brister, Alte Brennerei in Mettmenstetten Jeden zweiten Freitag im Monat

13.3. / 10.4. / 8.5. / 12.6.2026

19.00 – 22.30 Uhr mit Barbetrieb

Eintritt: CHF 10.–www.brister.ch www.djtava.ch www.pszh.ch/ortsvertretung/mettmenstetten www.pszh.ch/ortsvertretung/hausen-am-albis

WiefühltsichPflege zuhause an?

www.goodspell.ch amstag 14. März 20:00 Uhr Sonntag 15 März 17:00 Uhr

Kasino Affolterna.A.

Eintritt: frei /Kollekte

Barbetrieb und Türöffnung: eine Stundevor Konzert

Spargelngrün USA/Mexiko,Bund,1kg

AgriNatura Speckwürfeli per100g

Findus Plätzli div.Sorten,z.B. Chäs,8er-Pack

DasheutigeRezept: PizzaBiancamitKartoffeln

Für 4Personen Zutaten 2rundePizzateige 1,8dlCrèmefraîche

Salz,Pfeffer,Muskatnuss 2Knoblauchzehen,infeinenScheiben 300–400 gfestkochendeKartoffeln, geschält,feingehobelt

1ELSonnenblumen-oderRapsöl 60 gBaumnüsse,grobgehackt 100 gGorgonzola,zerzupft ½Bund Peterli,gezupft EineCakeformvon30cmLänge Backpapierfürdie Form Zubereitung

1.Pizzateigeentrollen,mitsamtBackpapieraufdie Backblechelegen.

2.Crèmefraîchewürzen, Teigedamitbestreichen. Knoblauchdaraufverteilen.KartoffelninÖlwenden,aufdieCrèmefraîchelegen.

3.Imauf200°C(Heissluft/Umluft,idealerweisemit zusätzlicherUnterhitze)vorgeheiztenOfenca. 25Minutenbacken.NachderHälftederBackzeit NüsseundGorgonzoladaraufverteilenunddie EinschubhöhederBlechetauschen,fertigbacken. Mit Peterligarnieren.

WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: 20Minuten,backenca.25Minuten

Heizölunfall – kommt es zum Fischsterben?

Belastungsprobe für Natur und Einsatzmaterial

Nico ilic

Die Lorze, die zum Teil durch das Säuliamt fliesst, war eines der naturbelassensten Gewässer der Schweiz. Am vergangenen Donnerstag ereignete sich kurz vor elf Uhr ein Unglück, welches schwerwiegende Folgen mit sich zog. In der Gemeinde Hagendorn ZG gelangte beim Befüllen eines Heizöltanks eine grössere Menge Heizöl in die Lorze. Im Vordergrund der Ermittlungen steht eine technische Panne, wie die Zuger Polizei in einer Mitteilung schreibt. Die sofort ausgerückten Feuerwehren aus Zug und Cham errichteten eine erste Ölsperre. Mit der Zeit und dem immer weiter ausgelaufenen Heizöl wurde klar, dass die Folgen dieses Unglücks auch viel weiter flussabwärts zu spüren sein werden. Während sich das Öl durch die unberührte Natur seinen Weg den Fluss hinab suchte, wurden bei sämtlichen Feuerwehren entlang der Lorze bis zur Reuss alle Hebel in Kraft gesetzt, um die Zerstörung der Natur zu verhindern und an bereits betroffenen Stellen weitestgehend einzudämmen.

Binnen kurzer Zeit erreichte das Öl die Gemeinde Maschwanden. Die Feuerwehr von Maschwanden wurde vor Ort durch die Feuerwehr Zug mit Material und Personal unterstützt. Bereits aus einiger Distanz zur Lorze war ein starker Ölgeruch wahrnehmbar. Stand man auf einer Brücke, so war der penetrante Geruch schnell in der Nase verfangen und man roch auch Minuten später nur das Öl. Während die Feuerwehr das Öl zu grossen Teilen auffangen konnte, gerieten trotzdem Restmengen durch die Ölsperren. Um diese aufzufangen, stand anfangs die Feuerwehr Obfelden im Ein-

«Vorausschauendes Handeln ist das Kernprinzip unserer taktischen Führung.»

Christof Bossard, Kommandant Feuerwehr Obfelden

satz. Später wurde sie durch die Stützpunktfeuerwehr aus Muri AG unterstützt. «Vorausschauendes Handeln ist das Kernprinzip unserer taktischen Führung: Wir agieren der Lageentwicklung stets mehrere Schritte voraus», erklärt Christof Bossard, Kommandant der Feuerwehr Obfelden. «Unsere Mittel ermöglichen uns eine umfassende Erstintervention. Bei Bedarf, wie in diesem Fall, wird zusätzliches Spezial-Material angefordert, auch überkantonal.»

Vorsorgliche Warnung

In Obfelden wurde mittels eines speziellen Geräts der Feuerwehr Muri das Wasser von der Oberfläche aufgefangen und so das Öl aus dem Wasser gefiltert. Dabei wurden die Feuerwehren durch ein privates Kanalreinigungsunternehmen unterstützt. Spätestens in Obfelden wurde klar, dass dieses Unglück eine wahrliche Belastungsprobe sowohl für das Material als auch die Umwelt zu sein scheint.

Damit die Gefahr dieses Unglücks richtig eingeschätzt werden kann, waren ein Vertreter des AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) des Kantons Zürich und eine Vertreterin des Kantons Aargau vor Ort. Auf Anraten des AWEL verfassten die Gemeinden Obfelden und Maschwanden eine vorsorgliche Warnung für die Bevölkerung, dass die Uferbereiche der Lorze und Reuss insbesondere für Tiere wie Hunde zu meiden seien. «Einsätze aufgrund auslaufender Betriebsstoffe auf Strassen sind für Feuerwehren keine Seltenheit. Ein koordinierter Einsatz mit drei involvierten Kantonen ist eine äusserst seltene Aus-

Die Feuerwehr Muri setzte ein Spezialgerät ein, um das Öl von der Wasseroberfläche saugen zu können. (Bilder Nico Ilic)

nahme», berichtet Bossard aus seinen Erfahrungen. Am späten Nachmittag fiel auf, dass sich Öl im Wehr in Ottenbach verfangen hatte. Deshalb wurde die Feuerwehr Ottenbach hinzugezogen, um auch diese Ölreste noch zu binden. Nebst den Feuerwehren Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Muri, Zug, Cham und Affoltern standen auch Vertreter der Gemeinden, der Kantone und der Umweltschutzbehörden im Einsatz.

Der Pächter der Lorze sowie das Amt für Jagd und Fischerei waren ebenfalls vor Ort. Im Verlauf des Tages standen insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Davon leisteten fast alle ihren Einsatz in einer freiwilligen Feuerwehr und mussten ihrer beruflichen Arbeit fernbleiben. Dies sei aber meist kein Problem, berichtet ein Feuerwehrmann. Ein solches Ereignis stellt die Kommunikation der verschiedenen Organisationen untereinander auf die Probe. Man sei zwar auch auf solche Fälle vorbereitet, jedoch erfordere es im konkreten Einsatz ein grosses Mass an Koordination.

Ölsperren bleiben noch bestehen

Die Faustregel bei Gewässerverschmutzungen besagt, dass ein Liter Öl rund eine Million Liter Wasser verschmutzen kann. Bei mehreren hundert Litern, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörde berichtet, dürfte die Verschmutzung immens sein. Trotzdem wurde laut Behörden bis zum Abend kein Fischsterben festgestellt. Auch am Folgetag konnte die Baudirektion des Kantons Zürich, der auch das Amt für Fischerei untersteht, kein Fischsterben feststellen. Vorsorglich bleiben die Ölsperren in den nächsten Tagen bestehen. Wie die Natur auf das Öl reagieren wird, dürfte sich zeigen. Für die Fische sei es ein Vorteil, dass das Öl in ein fliessendes Gewässer geraten ist und so an ihnen vorbeizieht. Anders sieht es für Kleintiere aus, die sich an den Uferbereichen aufhalten. Wie gross die Verschmutzung der Ufer tatsächlich ist, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

Langer Einsatz wird belohnt

Die Feuerwehr Obfelden stand als letzte Instanz vor der Einmündung der Lorze in die Reuss während rund sieben Stunden im Einsatz. Der Einsatz an der Sonne war lang und intensiv, jedoch mit einem positiven Ende verbunden. «Zu-

die

sammen mit allen Feuerwehren und Behörden gelang es, eine noch grössere Katastrophe zu verhindern», schliesst Christof Bossard ab. Bis die Lorze wieder ein unberührter Fluss sein wird, dürfte noch einige Zeit vergehen. Sicher ist nur, dass Schlimmeres weitestgehend ver-

hindert werden konnte. Wie die Fische, Vögel und Säugetiere in den kommenden Tagen und Wochen darauf reagieren werden, ist unklar. Über die Schadenshöhe ist bislang nichts bekannt. Potenzielle Schäden an Natur und Tierwelt lassen sich kaum in Geld beziffern. Ein-

Das Heizöl trieb in die

und wurde aufgefangen.

zig die Zeit wird zeigen, wie sich die Natur davon erholen wird. Bis dahin wird angeraten, auf die Anweisungen der Behörden zu achten. Gestern konnten die Ölsperren dann wieder abgebaut werden, weil keine Gefahr für die Umwelt mehr besteht.

Die Feuerwehr Obfelden errichtete am Lorzenspitz eine Ölsperre.
Die Massnahmen in Maschwanden wurden durch
freiwilligen Feuerwehren aus Maschwanden und Zug errichtet.
Ölsperre

Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 9. April 2026.

Copyr ght/Promot on/Verkauf/Layout T 058 200 57 14

Kaspar Köchli

Interesse, zu werben?

Obfelden mit drei neuen Gemeinderäten

Stephan Hinners wird deutlich wiedergewählt – Diana Caruso schaffte Wiederwahl nicht

Dominik Stierli

Im Vorfeld der Wahlen sorgten in Obfelden verschwundene Plakate und ein Beitrag von Diana Caruso auf dem digitalen Dorfplatz Crossiety für Unruhe. Sie monierte dabei Missstände im Gemeinderat und der Verwaltung, teils mit persönlichen Anschuldigungen.

Goutiert wurde das Verhalten der aktuellen Tiefbauvorsteherin von den Stimmberechtigten nicht. Als einzige Bisherige wurde sie weder als Gemeinderätin noch als Gemeindepräsidentin wiedergewählt. Sie trat gegen den amtierenden Gemeindepräsidenten Stephan Hinners an. Diesem gelang am Sonntag mit 1139 Stimmen die Wiederwahl deutlich. Caruso erreichte 247 Stimmen.

Stolz auf das Resultat

Stephan Hinners zeigte sich nach der Wahl erleichtert. «Ich bin froh, dass man jetzt weiss, wie es die nächsten vier Jahre weitergeht», sagte er am Sonntagnachmittag gegenüber dem «Anzeiger». Und fügte an: «Ich bin stolz auf das Resultat.» Als wichtigste kommende Projekte für Obfelden sieht Hinners die verschiedenen Infrastrukturvorhaben und erwähnte dabei die Neugestaltung der Dorfstrasse, die neue ARA Reuss-Schachen, die Erweiterung der Mehrzweckhalle Zen-

denfrei und den Schulhausneubau Schlossächer. «Das sind ein paar grosse Brocken», ergänzt er dazu. Von den Bisherigen erreichten bei den Gemeinderatswahlen Stephan Hinners (1302 Stimmen), Jürg Dolder (1207) und Simon Böhlen-Schmid (1190) die bes-

ten Resultate. In den Gemeinderat ziehen mit Philipp Schwendimann, Yves Dietre und Antonio Ricciardi auch drei neue Personen ein. Ricciardi wurde zudem als neuer Primarschulpräsident gewählt. Er ersetzt damit den nicht mehr zur Wahl antretenden Markus Gysel. Für die Schul-

pflege bewarben sich sieben Kandidierende auf vier Sitze. Die beiden bisherigen Vanessa Schönbächler und Christa Frick wurden beide mit 938 bzw. 868 Stimmen wiedergewählt. Von den neu Angetretenen erreichte einzig Sandra Mächler mit 744 Stimmen das absolute Mehr von 577.

Ottenbacher Schulpräsidentin abgewählt

Gioia Schwarzenbach Wälti fehlten lediglich drei Stimmen

Werner Schneiter

Überraschung in Ottenbach: Gioia Schwarzenbach Wälti verpasste die Wiederwahl als Primarschulpräsidentin und 6. Mitglied des Gemeinderates äussert knapp. Gaby Noser Fanger überflügelte als Gemeindepräsidentin ihren Herausforderer Ernst Diethelm hingegen sehr deutlich.

Für Gaby Noser Fanger beginnt am 1. Juli 2026, wenn alle neugewählten Behörden ihre Arbeit offiziell aufnehmen, die vierte Amtsdauer. Die Abwahl ihrer Kollegin Gioia Schwarzenbach bedauert sie sehr. «Sie spielte im Gemeinderat eine wichtige Rolle und hat sich mit viel Kompetenz für die Belange der Schule eingesetzt. Es ist sehr unglücklich, wenn am Schluss lediglich drei Stimmen fehlen», sagte die alte und neue Gemeindepräsidentin im Rahmen einer kleinen Wahlfeier im Restaurant Post. Auffallend: die vielen vereinzelten Präsidium-Stimmen, verteilt auf fünf Personen.

Nun muss jemand aus den Reihen der Schulpflege das Präsidialamt übernehmen. Eine Wahl findet am 14. Juni statt und erfordert 15 Unterschriften. Sie muss aus den Reihen der Primarschulpflegemitglieder kommen. Klar ist, dass Primarschulpfleger Lorenz Fanger als Schwager der Gemeindepräsidentin das Schulpräsidium und somit den 6. Sitz im Gemeinderat nicht übernehmen kann. In die Primarschulpflege gewählt wurden Carmen Dubs, Daniela Burkart, Brigitte Schneider (alle bisher) sowie Lorenz Fanger und Nadine Schor. Die Rechnungsprüfungskommission wird von Bernhard Riniker (parteilos) präsidiert. Die Mitglieder: Dominique Lipp, Ralph Bänziger, Pavlina Rech und Nicole Schybli.

Franz Zeder wieder mit Bestresultat Als neues Mitglied des Gemeinderates erzielte Franz Zeder (FDP) vor vier Jahren das Bestresultat. Und diesen Spitzenplatz nimmt der Finanz- und Liegenschaftenvorstand auch jetzt wieder ein – mit 837 Stimmen, gefolgt von Gaby Noser (parteilos) mit 827. Offenkundig

Bisherige und Neugewählte aus Gemeinderat, RPK und Schule vor dem Eingang zum Gemeindehaus, von links: Pavlina Rech, Marcel Niederer, Bernhard Riniker, Gaby Noser Fanger, Dominique Lipp, Lorenz Fanger, Nicole Schybli, Serge Bonvin, Franz Zeder und Nadine Schor. (Bild Werner Schneiter)

sehen die Stimmberechtigten in ihm den kompetenten Hüter von Liegenschaften und Finanzen, der erst eine kleine Steuererhöhung beantragen musste und nach zehn Jahren in der RPK auch über viel Fachwissen verfügt. «Sparen, wo es geht, mit dem Steuerfranken seriös umgehen und Transparenz in der Finanzentwicklung herstellen ist wichtig», sagt er – auch darauf hinweisend, dass die Gemeinde lediglich über rund 25 Prozent der Steuereinnahmen eigenständig verfügen kann. Als Liegenschaftenvorstand hat Zeder die Hallenbad- und Sportplatzabstimmung souverän über die Ziellinie gebracht. Neu im Gemeinderat Einzug

gehalten haben die Parteilosen Marcel Niederer und Serge Bonvin, Sohn des ehemaligen Gemeindepräsidenten Willy Bonvin. Problemlos wiedergewählt wurde auch Ronald Alder (GLP, bisher), der ausserdem im Kantonsrat sitzt. Ernst Diethelm (parteilos) holte als Präsidium-Herausforderer von Gaby Noser Fanger (756 Stimmen) lediglich 112 Stimmen; offenbar fehlt es hier auch am nötigen Bekanntheitsgrad. Armin Töngi (parteilos) erreichte als Gemeinderat das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus. Willy Pfäffli (parteilos) kam auf 106 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag in Ottenbach zwischen 40 und 44 Prozent.

Die nachfolgenden Kandidatinnen verpassten dieses teils knapp. Somit kommt es am Sonntag, 14. Juni, in Obfelden zu einem zweiten Wahlgang um den noch offenen Sitz in der Primarschulpflege. Nachdem Ralph Kleiner nicht mehr für die Rechnungsprüfungskommission als Präsident antrat, wurde am Sonntag mit Werner Wider sein Nachfolger gefunden. Alle Kandidaten erreichten bei der RPK-Wahl das absolute Mehr. Für einen Einsitz ins Gremium hat es Sacha von Ah, Roland Keller, Bertrand Grange und Gian-Andri Tannò gereicht. Die beiden Kandidaten mit den wenigsten Stimmen verpassten den Einzug.

Ressortverteilung per 1. Juli

Mit der neuen Zusammensetzung sind neben zwei Parteilosen auch die Parteien EVP, FDP, GLP, SP und die Mitte vertreten, allerdings keine einzige Frau mehr. Die neuen Gemeinderäte treten ihr Amt per 1. Juli an. Angesprochen auf die zukünftige Ressortverteilung erwähnte Gemeindepräsident Hinners, dass zusammen mit der vorgenommenen Reorganisation in der Verwaltung auch die Ressorts neu aufgeteilt würden. «Die Diskussionen um die Verteilung werden in Kürze beginnen», erklärte Hinners. Definitiv werde dies aber dann erst an der konstituierenden Sitzung am 1. Juli bestimmt.

Ruhiger Wahlsonntag in Maschwanden

Stille Wahlen für Gemeinderat und RPK

Werner Schneiter

Wahlkampf war zu früheren Zeiten in Maschwanden auch mal «Wahlkrampf» – zum Beispiel mit «Hinterzimmerabsprachen», um einen Bisherigen abzuwählen – oder die Abwahl von drei Bisherigen 1998. Aber das ist längst Vergangenheit. Auch dieses Mal blieb es in der kleinsten Ämtler Gemeinde ruhig, weil sowohl für den Gemeinderat wie auch für die Rechnungsprüfungskommission kein Urnengang nötig war. Im Gemeinderat wurden Priska Dosch, Ernst Humbel, Christian Künzi, Michael Schüpbach (alle bisher) und der 29-jährige Landwirt Sven Syz (neu, für den zurücktretenden Roger Huber) in stiller Wahl bestätigt, dazu auch Ernst Humbel als bisheriger Gemeindepräsident. Für den Gemeinderat steht auch in der neuen Legislatur eine Frage im Vordergrund, jene nach der Zukunft des Dorfes mit seinen 670 Einwohnerinnen und Einwohnern. Drei öffentliche Workshops haben sich damit befasst, nun folgt Ende Monat eine Grossgruppenkonferenz – und im Sommer schliesslich ein Masterplan. Die klammen Finanzen und der grosse Investitionsbedarf in den kommenden Jahren bilden das Damoklesschwert. «Die Kosten der laufenden Rechnung sind ein Problem», sagt Gemeindepräsident Ernst Humbel. Abstriche werden unvermeidbar sein – Mass-

Der alte und neue Gemeindepräsident: Ernst Humbel. (Bild Archiv)

nahmen müssen aber von der Bevölkerung getragen werden. Die kapitale Frage bleibt offen: eigenständig bleiben oder fusionieren?

Chantal Wetli neue Schulpräsidentin Gewählt wurde in Maschwanden einzig die Schulpflege: Marina Bühlmann, Rebekka Sigg Birchmeier, Martin Steiger (bisher), Irene Studer und Chantal Wetli (neu), alle gewählt mit 183 bis 190 Stimmen. Als Präsidentin tritt Chantal Wetli die Nachfolge von Ursin Dosch an, der nach acht Jahren zurücktritt und auf eine ereignisreiche Zeit zurückblickt. Sie war unter anderem geprägt vom (erfolgreichen) Kampf gegen die Einheitsgemeinde und dem über weite Strecken latenten Mangel an Lehrkräften. «Schulleiter Marcel Tischer hat uns bei den Personalproblemen mit seinem grossen Netzwerk viel geholfen», sagt Ursin Dosch, für den die Teamarbeit in der Schule und der Schulpflege ein Erfolgsrezept darstellt. Chantal Wetli übernimmt nun eine Schule in gutem Zustand, mit gefestigten Strukturen. Eine Herausforderung bleibt indessen: die Schule im Dorf behalten, verbunden auch mit der Hoffnung auf wieder steigende Schülerzahlen.

Der neu gewählte Obfelder Gemeinderat (v.l.): Simon Böhlen-Schmid (bisher), Peter Weiss (bisher), Philipp Schwendimann (neu), Präsident Stephan Hinners (bisher), Yves Dietre (neu), Jürg Dolder (bisher) und Antonio Ricciardi (neu). (Bild dst)
Neu im Gemeinderat: der Parteilose Sven Syz. (Bild Archiv)

Ihre Spezialisten

In Rifferswil sind alle Sitze besetzt

Drei Kandidaten erreichten in «wilder Wahl» das absolute Mehr

Marianne Voss

Für den Gemeinderat, die Primarschulpflege und die Rechnungsprüfungskommission wurden in Rifferswil die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten inklusive Präsidien bereits im Dezember in stiller Wahl bestätigt. In jeder der drei Behörden war aber noch ein Sitz vakant. Pascal von Allmen liess sich sowohl für den Gemeinderat wie auch als Bisheriger für die Schulpflege aufstellen. Er wurde in beide Behörden in stiller Wahl gewählt, entschied dann aber Mitte Dezember, sich nur im Gemeinderat zu engagieren und die Wahl für die Schulpflege abzulehnen. Jetzt stellte er sich in sogenannter «wilder Wahl» doch zusätzlich für die Primarschulpflege auf, da dort ein Sitz leer blieb. Ebenfalls in «wilder Wahl» hatten sich Marco Kunz für den Gemeinderat und Thomas Wirz für die RPK aufgestellt.

Konfusion um leere Wahlzettel

Vor dem «Pöstli» warteten am Sonntagmittag die Kandidierenden beim Apéro auf die Resultate, doch diese blieben aus. Schliesslich löste sich die Runde auf, man ging nach Hause. Erst kurz vor 16 Uhr konnte die Auszählung definitiv abgeschlossen werden. Der Grund für

Drei neue Gemeinderäte für Knonau

Roland Buchmann setzt sich als Gemeindepräsident durch

In völlig neuer Besetzung wird der Knonauer Gemeinderat in die neue Legislaturperiode starten. Als Bisherige wiedergewählt sind Marcel Bosshart, Brigitta Trinkler und – durch seine Wiederwahl als Präsident der Primarschulpflege, der von Amtes wegen Mitglied im Gemeinderat ist – Christian Albrecht. Mit dem besten Ergebnis von 642 Stimmen hat es die parteilose Neukandidatin Sandra Casartelli in den Gemeinderat geschafft. Die 53­Jährige hatte im Kandidatenporträt in dieser Zeitung ihre langjährige berufliche Tätigkeit im Gesundheitswesen angeführt, die ihre Haltung im Umgang mit anderen Personen geprägt habe. Zuhören, unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen und gemeinsam Lösungen erarbeiten, sei ihr Credo. Neben Sandra Casartelli ziehen die ebenfalls parteilosen Kandidaten Roland Buchmann (auch als neuer Gemeindepräsident, siehe weiter unten) und Christoph Bickel in den Knonauer Gemeinderat ein. Der 59­jährige Bickel schöpft seine Erfahrung laut dem Kandidatenporträt unter anderem aus seiner beruflichen Tätigkeit beim Kanton, als Beispiele für seine Schwerpunktthemen, die er in den Gemeinderat einbringen möchte, nennt er die Stärkung von Gewerbe und Landwirtschaft sowie eine Optimierung des Ortszentrums.

Als überzählig scheidet der seit acht Jahren im Knonauer Gemeinderat präsente Nathanaël Wenger aus, obwohl

Der neue Knonauer Gemeindepräsident Roland Buchmann.

auch er das absolute Mehr erreicht hat. Wenger, der sehr in «grünen» Themen engagiert gewesen ist, schreibt seinen Abgang auch einer Verschiebung der Prioritäten bei der Wählerschaft zu. «Es stellt sich mir in diesem Moment schon die Frage, ob diese Themen nun weniger gefragt sind beim Souverän», meinte er kurz nach Bekanntwerden des Wahlresultats am Telefon. Er vermute, dass auch die Diskussion um einen Systemwechsel hin zu einer verursachergerechten Grüngutsammlung ihren Teil zu

«Dass es so eindeutig ist, hat auch mich sehr überrascht.»

Roland Buchmann, neugewählter Knonauer Gemeindepräsident

diesem Votum beigetragen habe. Der bisherige Gemeinderat, der EVP­Mitglied ist und bei dieser Wahl als einziger Kandidat mit Parteimitgliedschaft ins Rennen ging, möchte sich weiterhin mit ganzer Kraft für Umweltthemen einsetzen, wenn auch nun an anderer Stelle. Nicht in den Gemeinderat gewählt worden ist die parteilose Kandidatin Sarah Brunelli.

Die eigentliche Sensation bei dieser Wahl in Knonau ist das Ergebnis von Roland Buchmann. Als neu erkorenes Mitglied im Gemeinderat wurde er auch

Das dritte neue Mitglied im Gemeinderat: Christoph Bickel.

gleich mit dem Glanzresultat von 442 Stimmen ins Gemeindepräsidium gewählt, er übertraf damit seine Gegenkandidatin für das höchste Amt in Knonau um 182 Stimmen. «Dass es so eindeutig ist, hat auch mich sehr überrascht, ich bin aber froh darum, einen derart klaren Auftrag erhalten zu haben», teilte er dem Berichtenden am Telefon mit.

Grossvater war bereits Präsident Seine Freude an Führungsverantwortung, die er unter anderem auch als Geschäftsführer, als Offizier im Militär sowie bei der Feuerwehr wahrnehme, gründe nicht zuletzt auf einer familiären Tradition, die sozusagen in seine Gene eingeschrieben sei. «Mein Grossvater väterlicherseits war bereits Gemeindepräsident in Knonau, ausserdem hat mein Vater als Kirchenpflegepräsident geamtet, als ich im Sekundarschulalter war», erinnert sich Roland Buchmann. Er werde sein neues Amt mit Stolz, aber auch mit ausreichend Demut antreten.

Als wiedergewählte Gemeinderätin nimmt Brigitta Trinkler ihre Niederlage gegen Roland Buchmann beim Einzug ins Präsidium sportlich. «Ich weiss nicht, was der Grund war, aber ich freue mich so oder so darauf, Knonau weiterentwickeln zu können, die Bevölkerung soll dabei unbedingt mit einbezogen werden», erklärte sie gegenüber dem «Anzeiger».

die Verzögerung lag in einer Konfusion um die leeren Wahlzettel. «Es war nicht klar, ob diese zur Zahl des absoluten Mehrs gehören oder nicht», erklärte Gemeindepräsident Christoph Lüthi. «Bis diese Frage vonseiten des Kantons juristisch abgeklärt war, dauerte es einige Zeit.»

Die Resultate waren erstaunlich. Alle drei «wild» Kandidierenden, die handschriftlich auf dem leeren Wahlzettel aufgeführt werden mussten, erreichten das absolute Mehr und wurden somit gewählt. Die Behördensitze in Rifferswil sind für die nächste Amtsdauer vollständig besetzt. Marco Kunz erreichte mit 174 Stimmen – bei einem absoluten Mehr von 105 – ein sehr gutes Resultat. Die Stimmbeteiligung für seine Wahl lag bei 33 Prozent. Auf die Frage, warum er sich als «wild» Kandidierender noch aufgestellt habe, antwortete er: «Ich wurde gefragt und war erstaunt, dass sich niemand finden liess.» Da habe er sich Gedanken gemacht: «Du kannst doch nicht etwas nicht machen und dann über das Resultat der andern urteilen.» Diese Überlegung führte ihn zum Beschluss, etwas zu machen. «Als Gemeinderat kann ich etwas bewirken und verändern.» Er wohnt seit sieben Jahren in Rifferswil, fühlt sich wohl und schätzt die vielen Facetten und die abwechslungsreichen Aktivitäten im Dorf.

Stallikon wählte doch

Mitglieder der Baukommission stehen fest claudia eugster

In Stallikon fanden die grossen Wechsel im Gemeinderat bereits während der letzten Legislaturperiode statt. So musste die damalige Gemeindepräsidentin Valérie Battiston 2023 aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten (der «Anzeiger» berichtete am 31. Mai 2023). Als ihren Nachfolger wählten die Stalliker Reto Bernhard, der sich seit 2022 im Gemeinderat engagiert. Im Zuge dessen ergatterte Andreas Zbinden, der bereits vor vier Jahren angetreten war, dann doch noch einen Sitz im Gemeinderat. Ausserdem trat Monika Rohr im Frühjahr 2025 nach 15 Jahren zurück und in der Ersatzwahl wurde Carmen Müller gewählt. Auch wenn der Gemeinderat in Stallikon für die nächste Amtsperiode in stiller Wahl gewählt wurde, gibt es in der Konzeption doch noch weitere Veränderungen.

Zwei neue Mitglieder im Gemeinderat Mia Zumsteg trat nämlich nicht mehr erneut an. Auf sie folgt Eva Kramer. Sie zeigt sich sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis: «Ich freue mich, das Amt als Gemeinderätin anzutreten und frischen Wind ins Gremium zu bringen: als Frau, Mutter von zwei Schulkindern und Unternehmerin. Mit meiner jüngeren, zukunftsorientierten Perspektive werde ich aufmischen und bin zugleich dankbar für das Vertrauen und die Möglichkeit, mich im Sinne der Gemeinde einzusetzen.» Ausserdem trat Ingrid Spiess als Schulpräsidentin zurück. Für sie konnte Mattias Kaister für das Amt ge­

wonnen werden. Er übernimmt damit automatisch das Ressort Bildung im Gemeinderat. Gefragt, was er für Ziele für seine Amtszeit habe, sagte Mattias Kaister: «Als Schulpräsident werde ich mich dafür einsetzen, die Qualität unserer Schule weiter voranzutreiben und dabei das wichtige Gleichgewicht mit unserer Gemeinde zu wahren.» Er findet, dass Bildung nicht zum Experimentierfeld werden dürfe. «Kinder brauchen eine Schule, die klare Werte vermittelt und ihnen so die besten Chancen für ihre Zukunft eröffnet», so der neue Schulpräsident von Stallikon.

Die restlichen Ressorts werden anlässlich der konstituierenden Sitzung am 1. Juli verteilt, wie Gemeindeschreiber Roberto Brunelli Auskunft gab. Ansonsten bleibt alles wie gehabt: Reto Bernhard hat weiterhin das Präsidium inne und ebenfalls erneut mit von der Partie sind Nino Ciganovic, Vizepräsident in der letzten Legislatur, Carmen Müller und Andreas Zbinden.

Sahra Khan neu in Baukommission Das Einzige, was die Stallikerinnen und Stalliker zu wählen hatten, waren die vier Mitglieder der Baukommission. Im Amt bestätigt wurden Jürg Feuz (parteilos, 955 Stimmen), Robert Sidler (SVP, 778 Stimmen) und Arthur Osbahr (SVP, 701 Stimmen). Neu dazu stösst Sahra Khan (parteilos) mit 878 Stimmen. Christian Vonow (parteilos) erhielt 576 Stimmen. Damit schied er als überzählig aus, auch wenn er das absolute Mehr von 489 Stimmen ebenfalls erreichte. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 48 Prozent.

In stiller Wahl gewählt, ab 1. Juli im Amt: Die neue kommunale Volksvertretung von Stallikon. Von links: Eva Kramer (FDP, neu), Carmen Müller (parteilos, bisher), Nino Ciganovic (FDP, bisher), Reto Bernhard (Gemeindepräsident, parteilos, bisher), Andreas Zbinden (SVP, bisher) und Schulpräsident Mattias Kaister (parteilos, neu). (Bild Roberto Brunelli)

Der neu gewählte Gemeinderat von Rifferswil. Von links: René Schneebeli, Marco Kunz, Yves Haller, Pascal von Allmen, Reto von Schulthess und Gemeindepräsident Christoph Lüthi. Auf dem Bild fehlt Schulpflegepräsidentin Charlotte Decrusch. Decrusch. (Bild Marianne Voss)
Marcus Weiss
Erzielte gleich das beste Resultat: Sandra Casartelli. (Bilder zvg)

Gemeinde Aeugst am Albis T0447635060 Dorfstrasse22,Postfach F0447635069 8914AeugstamAlbis gemeinde@aeugst-albis.ch

Protokoll des Wahlbüros der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl Gemeinderat Amtsperiode 2026 – 2030, 1.

Gemeinde Aeugst am Albis T0447635060 Dorfstrasse22,Postfach F0447635069 8914AeugstamAlbis gemeinde@aeugst-albis.ch

Erneuerungswahl Schulpflege Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate 5 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 44 –ungültigeWahlzettel 0 44 gültigeWahlzettel

Protokoll des Wahlbüros der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl Präsidium Gemeinderat Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang AnzahlzuvergebendeMandate

abzüglich:–leereWahlzettel

erhalten

Rechtsmittelbelehrung:

GegendieseWahlenkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen • undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

10.März2026

WahlbüroAeugstamAlbis

Erneuerungswahl Präsidium Schulpflege Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang AnzahlzuvergebendeMandate

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

Stimmen haben erhalten

Rechtsmittelbelehrung: GegendieseWahlenkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis •wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen •undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

10.März2026 WahlbüroAeugstamAlbis

Gemeinde Aeugst am Albis T0447635060 Dorfstrasse22,Postfach F0447635069 8914AeugstamAlbis gemeinde@aeugst-albis.ch

Erneuerungswahl Rechnungsprüfungskommission

Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang

Erneuerungswahl Präsidium Rechnungsprüfungskommission Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang AnzahlzuvergebendeMandate

Rechtsmittelbelehrung: GegendieseWahlenkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis,wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5Tagen schriftlichRekursinStimmrechtssachenundimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

10.März2026 WahlbüroAeugstamAlbis

Erneuerungswahl der 5 Mitglieder der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis / Aeugst am Albis und deren Präsidentin bzw. dessen Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 5 Stimmberechtigte 8‘691 =100.00% eingegangeneStimmrechtsausweise 5‘087 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 2‘892 =33.28% abzüglich –leereWahlzettel 413 –ungültigeWahlzettel 0 413 gültigeWahlzettel 2‘479 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 12‘395 vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 2‘448 –ungültigeStimmen 24 massgebendeStimmen 9‘923 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 992.3 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 993

Absolutes Mehr erreicht und gewählt WaldmeierChristoph,parteilos(bisher) 1‘908 SchaubKarin,parteilos(bisher) 1‘855 SteinerChristian,parteilos(bisher) 1‘691 MüllerSarah,parteilos 1‘671 KaiserBarbara,SP 1‘351 Absolutes Mehr erreicht/ als überzählig ausgeschieden GarzottoPietro,parteilos 1‘331

Erneuerungswahl Präsidentin oder Präsident Sekundarschulpflege Affoltern am Albis für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte 8‘691 =100.00% eingegangeneStimmrechtsausweise 5‘087 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel

abzüglich –leereWahlzettel 413 –ungültigeWahlzettel 0 413 gültigeWahlzettel 2‘479 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

2‘479 vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 365 –ungültigeStimmen 55 massgebendeStimmen

2‘059 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

10‘29.5 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

1‘030

Absolutes Mehr erreicht und gewählt WaldmeierChristoph,parteilos 1‘550 Vereinzelte

509 Total: 2‘059

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. 10.März2026 StadtratAffolternamAlbis

Losentscheid und 2. Wahlgang in Hausen

Bürgerliche klare Sieger im «Wahldrama» in Hausen

Eineinhalb Mal hat am Sonntag in Hausen der Zufall die Wahl des siebenköpfigen Gemeinderats und des Gemeindepräsidiums mitentschieden. Unter dem Strich haben die bürgerlichen Vertreterinnen und Vertreter ihre Mehrheit im Gemeinderat problemlos verteidigen können.

Ob das auch für das Gemeindepräsidium gilt, ist noch offen: Es kommt am 14. Juni zu einem zweiten Wahlgang. Olivier Hofmann, FDP (neu), verpasste als Erstplatzierter das absolute Mehr von 570 Stimmen um gerade mal 7 Stimmen – zumindest ein halbes Zufallsergebnis.

Siebenköpfiger Gemeinderat

In den siebenköpfigen Gemeinderat gewählt wurden (Reihenfolge gemäss Stimmenzahl): Ruedi Taverna, parteilos (bisher), 966 Stimmen; Sven Kammer, parteilos (bisher), 913 Stimmen; Anton «Toni» Schönbächler, parteilos (bisher), 889 Stimmen; Olivier Hofmann, FDP (neu), 727 Stimmen; Esther Lendenmann, FDP (neu), 721 Stimmen; und Barbara Moser, SP (neu), 700 Stimmen. Siebtes Mitglied ist Peter Thiele, parteilos (neu), der als neugewählter Präsident der Primarschulpflege automatisch im

Gemeinderat Einsitz nimmt. Nicht gewählt ist: Rexhep Neziri, parteilos (neu), 469 Stimmen; Vereinzelte, 76 Stimmen. Als Drama und Zufall muss die Abwahl von Andrea Sidler, SP (bisher), bezeichnet werden. Sie hatte wie ihre Parteikollegin Barbara Moser 700 Stimmen erhalten, das absolute Mehr erreicht und war damit ebenfalls auf dem sechsten Platz gelandet. So musste schliesslich das Los entscheiden. Und dieses entschied für Moser und gegen Sidler. Barbara Moser, die als Biologin in der Eidg. Forschungsanstalt WSL arbeitet, war das Resultat der Losentscheidung sichtlich unangenehm. Spontan hätte sie die Wahl wohl am liebsten abgelehnt und ihrer erfahrenen Parteikollegin den Vortritt gelassen. Wegen des sogenannten Wahlzwangs ist dies aber nicht möglich. Für Andrea Sidler ist die Abwahl doppelt bitter. Sie kippt durch einen Zufallsentscheid aus dem Gemeinde-

Wechsel im Präsidium der Primarschulpflege

Aeugster Behördenmitglieder sind gewählt

Marianne VoSS

Bis die Resultate bekannt waren, genossen die Kandidierenden und ihre Familienangehörigen den Apéro in der warmen Frühlingssonne vor dem «Eichhörnli». Um 13.45 Uhr kam Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer aus dem Gemeindehaus und konnte die Resultate verkünden. Sie dankte ausdrücklich allen für ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinde einzusetzen. In Aeugst standen für die sechs Sitze im Gemeinderat (der siebte wird durch das Schulpräsidium besetzt) sechs Kandidierende zur Verfügung. Alle wurden gewählt. Das beste Resultat mit 480 Stimmen erreich-

te die neue Gemeindepräsidentin, Gisèle Stoller Laubi. «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe», erklärte sie. «Nach zwei Amtsdauern als Gemeinderätin kenne ich schon viele Aufgaben und Abläufe, doch jetzt kommen mehr und andere Themen auf mich zu. Das ist sicher interessant.»

In der Primarschulpflege kommt es auch zu einem Wechsel im Präsidium.

Die frisch gewählte Präsidentin, Corinne Erb, war bis anhin noch in keiner Behörde engagiert. Sie wird automatisch auch Mitglied des Gemeinderates. Auch sie freut sich und äussert: «Ich kenne die Gemeinde und war früher in der Kirchenpflege. Mein Amt wird viel Zeit

in Anspruch nehmen, das ist mir bewusst und das kann ich prästieren», äusserte sie. Wichtig sei, dass ihre Familie hinter ihren neuen, zeitaufwendigen Tätigkeiten stehe.

In der Schulpflege und in der RPK standen für die fünf Sitze sechs Kandidierende zur Verfügung. Alle erreichten das absolute Mehr. Mit den wenigsten Stimmen schieden als Überzählige Stephanie Berberat für die Schulpflege und Samuel Wunderli für die RPK aus. Die zukünftige Gemeindepräsidentin dankte am Apéro ausdrücklich auch diesen beiden Personen für ihren Einsatz. Die Stimmbeteiligung für die Behördenwahlen lag bei rund 40 Prozent.

rat und muss auch im Rennen ums Gemeindepräsidium und die Nachfolge von Gemeindepräsident Stefan Gyseler, FDP, eine relativ knappe Niederlage einstecken: Mit 494 Stimmen blieb sie auf Sichtdistanz zu Gegenkandidat Olivier Hofmann (563 Stimmen). Sidler hatte die letzten acht Jahre die Primarschulpflege präsidiert und war damit zugleich Gemeinderatsmitglied. Das nebenberufliche Doppelmandat habe zeitweise einem 50-Prozent-Pensum entsprochen, erklärte sie gegenüber dem «Anzeiger». Deshalb habe sie etwas kürzertreten und sich auf den Gemeinderat konzentrieren wollen. Daraus wird nun nichts. «Für mich gheit kei Wält zäme», sagte Sidler, nachdem der erste Schock abgeklungen war, an einer SP-Feier im Ortsteil Unterheisch. Dort wurde sie immer wieder von Parteimitgliedern und -sympathisanten tröstend umarmt. Sidler will sich nun auf ihre Arbeit als Hauswirtschaftslehrerin konzentrieren – und als Tanzlehrerin. Deutlich gelöster war die Stimmung im bürgerlichen Lager, das im «Löwen» feierte. Die FDP übernimmt mit der Wahl von Esther Lendenmann den Sitz der nicht mehr kandidierenden SVP-Vertreterin Beatrice Sommerauer.

Frauenpower in Hedingen

Vier Frauen und drei Männer

SanDra iSabél ClauS

Die Ausgangslage für die Wahl des Hedinger Gemeinderats war spannend. Sieben Kandidierende traten an, darunter drei Neue, die zwei frei gewordene Sitze anstrebten. Das absolute Mehr lag bei 714 Stimmen.

Das beste Resultat erzielte Marco Vanetta mit 1056 Stimmen, gefolgt von Fabian Kraxner mit 1033. Für Nicole Doppler stimmten 1’016 Stimmberechtigte. Gleichzeitig wurde sie mit 816 Stimmen (absolutes Mehr: 514) zur Gemeindepräsidentin gekürt. «Ich freue mich über das gute Resultat, das die Unterstützung und das Vertrauen der Bevölkerung in mich und meine Arbeit zeigt», resümiert die frisch gebackene Gemeindepräsidentin.

Wichtig sei ihr eine gute Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Gremium, um die pendenten und anstehenden Projekte der Gemeinde voranzubringen. Auch in der kommenden Amtsperiode möchte sie mit Umsicht und transparenter Kommunikation den Dialog mit der Bevölkerung pflegen und sich für eine nachhaltige Entwicklung Hedingens einsetzen.

Altbewährte und neue Kräfte Weiter für das Wohl der Gemeinde engagieren kann sich auch Rolf Schilliger, der mit 982 Stimmen wiedergewählt wurde. Neu im Gemeinderat vertreten sind Franziska Bossert (877 Stimmen) und Debora Senn Mohanathas (755 Stimmen). Der Kandidat der SVP, Jürg Werner, verpasste mit 685 Stimmen die Wahl. Möglicherweise spielte dabei auch sein Jahrgang 1956 eine Rolle, denn in der Regel gilt es als ideal, wenn ein Gemeinderat mindestens zwei Legislaturen im Amt bleibt.

Esther Nievergelt wurde mit einem glanzvollen Resultat von 1025 Stimmen als Mitglied der Schulpflege bestätigt.

Bei der Wahl zur Schulpräsidentin erhielt sie 859 Stimmen (absolutes Mehr: 500). Damit bleibt sie auch Gemeinderätin und setzt ihr Engagement für eine zukunftsfähige Schule im Dorf sowie für die bedarfsgerechte Schulraumplanung

fort. Neu in die Schulpflege gewählt wurde Adrian Bigler. Ergänzt wird die Behörde durch die bisherigen Mitglieder Aline Schafroth, Philipp Stuckert, Salome Schaub, Maja Vetsch und Donald Shushack.

Frauenmehrheit

Marina Gantert von «Hedingen-engagiert» freut sich, dass die beiden vom Verein unterstützten Kandidierenden, Fabian Kraxner und Debora Senn Mohanathas, gewählt wurden. «Das Wahlresultat ist sehr positiv. Mit diesen zwei jungen Menschen wird frischer Wind in den Gemeinderat kommen.» Besonders wichtig sei dies im Hinblick auf die Zentrumsplanung, das Thema Biodiversität und zahlbares, altersdurchmischtes Wohnen.

Bemerkenswert ist zudem, dass wohl erstmals in der Geschichte der Gemeinde Hedingen die Frauen im Gemeinderat die Mehrheit stellen. «Scheinbar haben sämtliche Kandidatinnen einen erfolgreichen und überzeugenden Wahlkampf betrieben», folgert Nicole Doppler. Sagt es und verabschiedet sich, um mit ihrer Partei, der FDP, auf das starke Wahlergebnis anzustossen. Nicole Doppler ist die neue Gemeindepräsidentin. (Bild Archiv)

Der neu gewählte Gemeinderat von Hausen (von links): Sven Kammer, parteilos; Ruedi Taverna, parteilos; Toni Schönbächler, parteilos; Barbara Moser, SP; Peter Thiele, parteilos; Esther Lendenmann, FDP; und Olivier Hofmann, FDP. (Bild Daniel Vaia)
Der neu gewählte zukünftige Gemeinderat von Aeugst. Von links: Nicole Beck-Taubenest, Christoph Berberat, Pascal Hügi, Präsidentin Gisèle Stoller Laubi, Michael Schäfer, Corinne Erb und Oliver Märki. (Bild Marianne Voss)

Erneuerungswahlder3Mitgliederder Verbandsschulpflege des SchulzweckverbandsBezirkAffoltern fürdie Amtsdauer2026–2030

AnzahlzuvergebendeMandate3 Stimmberechtigte 36‘767=100.00% eingegangeneStimmrechtsausweise23‘763 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 12‘458 =33.88% abzüglich –leereWahlzettel 1‘576 –ungültigeWahlzettel 21‘578 gültigeWahlzettel 10‘880 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 32‘640 vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 3‘035 –ungültigeStimmen 10 massgebendeStimmen 29‘595 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 4932.5 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt4‘933

AbsolutesMehr erreichtund gewählt

BrignoliLutzFrancesca,DieMitte(bisher)7‘147 NüeschGabriela,parteilos(bisher)5‘652 FrickClaudia,parteilos4‘984 Nichtgewählt

LeuteritzSandra,parteilos4‘047 CarusoAdri,parteilos3‘954 FüglisterCathrin,SP 3‘507

Vereinzelte304

Total:29‘595

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026 StadtratAffolternamAlbis

Erneuerungswahl der 7 Mitglieder des Stadtrats und deren Präsidentin bzw. Präsidenten sowie der Präsidentin bzw. des Präsidenten der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 7 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 5'177 –ungültigeStimmen 72 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Absolutes Mehr erreicht und gewählt SantiPascal,FDP

Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden GasserMarkus,EVP(bisher)

Nicht gewählt

Accorinti-AeberliYvonne,parteilos

Vereinzelte

Erneuerungswahl der Präsidentin oder des Präsidenten der Primarschulpflege AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich –leereWahlzettel 136 –ungültigeWahlzettel 0 136 gültigeWahlzettel 2‘999 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 2‘999 vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 659 –ungültigeStimmen 137 massgebendeStimmen 2‘203 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 1101.5 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 1‘102 Absolutes Mehr verpasst/ nicht gewählt BruderGalina,parteilos

Nicht gewählt

WipfliFranz,DieMitte

Vereinzelte

Erneuerungswahl der 4 Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 4 Stimmberechtigte

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 1‘647 –ungültigeStimmen

Absolutes Mehr erreicht und gewählt

Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026dasStadtpräsidiumunddasPrimarschulpräsidiumim erstenWahlgangnichtbesetztwerdenkonnten,findetamSonntag,14.Juni2026einzweiterWahlgangstatt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt,auf welchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind. DieStimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung. EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR). WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.Biszum18.März2026,11.30Uhr könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereicht werden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert. GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026

StadtratAffolternamAlbis

Erneuerungswahl Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

eingegangeneStimmrechtsausweise

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 1'228 Absolutes Mehr verpasst / nicht gewählt FennerEvelilne,EVP(bisher) 1'161 Nicht gewählt SantiPascal,FDP 482 SpörriClaudia,SVP 220 BeelerErnst,parteilos 180 WipfliFranz,DieMitte 98 LedermannClaudia,parteilos 86 BruderGalina,parteilos 56 Accorinti-AeberliYvonne,parteilos 34 Hauptwahl überzählig / nicht wählbar KesslerStefan,GRÜNE 84 GasserMarkus,EVP 35 Vereinzelte 19 Total: 2'455

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026dasStadtpräsidiumunddasPrimarschulpräsidiumim erstenWahlgangnichtbesetztwerdenkonnten,findetamSonntag,14.Juni2026einzweiterWahlgangstatt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84b Abs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.Biszum18.März2026,11.30Uhr könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereicht werden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert.

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026 StadtratAffolternamAlbis

Verjüngung im Bonstetter Gemeinderat

Der neu gewählte Joel Zürcher ist 33 Jahre jung und zieht damit den Altersdurchschnitt deutlich nach unten

Claudia EugstEr

Die Gäste der Wahlfeier im Rigelhüsli in Bonstetten wurden ganz schön auf die Folter gespannt, denn die Auszählung der Stimmzettel dauerte länger als geplant. Es gab eben einiges auszuzählen, denn die Stimmbeteiligung lag doch bei gut 51 Prozent. Schliesslich konnten dann aber endlich die Resultate verkündet werden: Mit 1200 Stimmen wurde Arianne Moser (FDP, bisher) im Amt als Gemeindepräsidentin bestätigt. Bei der Gemeinderatswahl landete sie dieses Mal mit 1382 Stimmen allerdings nur auf Platz vier. Das beste Resultat erzielte Bernhard Blümel (parteilos, bisher) mit 1511 Stimmen. Auf ihn folgen Guido Wild (parteilos, bisher) mit 1420 Stimmen und Roger Schuhmacher (GLP, bisher) mit 1389 Stimmen.

Joel Zürcher lässt David Jérôme Putnam deutlich hinter sich

In Bonstetten wurden somit alle bisherigen Gemeinderäte wiedergewählt. Aber da Andres Bachofner nicht mehr zur Wahl angetreten ist, galt es, einen Sitz neu zu besetzen. Darum hatten sich

Joel Zürcher von der GLP und David Jérôme Putnam von der SVP zur Wahl gestellt. Hier entschied Zürcher das Rennen mit 1118 Stimmen deutlich vor

Putnam, dem es mit 642 Stimmen nicht einmal für das absolute Mehr reichte, für sich. Der frisch gewählte Joel Zürcher zeigte sich positiv überrascht von seinem guten Resultat: «Ich danke den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Bonstetten für das Vertrauen und werde nun meine Energie in die Ausübung des Amtes stecken.» Auf die Frage, welches Ressort er am liebsten übernehmen würde, erklärte der 33-Jährige, dass er für die gesamte Gemeinde da sein wolle. In Sachen Ressort sei er daher offen für jedes, denn: «In erster Linie ist es eine Teamarbeit», so Joel Zürcher.

Matthias Nufer zum neuen Primarschulpräsidenten gewählt

Alle bisherigen Mitglieder der Primarschulpflege Bonstetten wurden im Amt bestätigt: Miriam Brawand (parteilos) holte mit 1228 die meisten Stimmen. Auf sie folgt Natascha Tanner (parteilos) mit 1124 Stimmen. Isabella Tamas (parteilos), die nicht mehr für das Schulpräsidium angetreten ist, bleibt der Primarschulpflege mit 1048 Stimmen doch erhalten. Und Gregor Roth (SVP) ist mit 957 Stimmen ebenfalls gewählt. Nur knapp hinter ihm ist der neu angetretene Matthias Nufer (EDU) mit 954 Stimmen gelandet. Nufer war zudem für das Präsidium angetreten, wo-

Der frisch gewählte Gemeinderat von Bonstetten (von links) an der Wahlfeier vor dem Rigelhüsli: Guido Wild (parteilos, bisher), Roger Schuhmacher (GLP, bisher), Arianne Moser (Gemeindepräsidentin, FDP, bisher), Joel Zürcher (GLP, neu), Bernhard Blümel (parteilos, bisher) und Matthias Nufer (Primarschulpräsidium, EDU, neu). (Bild Claudia Eugster)

für er mit 794 Stimmen – bei einem absoluten Mehr von 617 Stimmen –ebenfalls gewählt wurde. Er nimmt damit automatisch Einsitz im Gemeinderat. Die Stimmbeteiligung lag hier allerdings viel tiefer als bei der Gemeinderatswahl: Nur rund 44 Prozent beteiligten sich.

Der neue Primarschulpräsident Matthias Nufer ist erst vor etwa zwei Jahren nach Bonstetten umgezogen. Aktiv ein öffentliches Amt bekleiden tut er jedoch schon länger. So ist er bis zum Ende der letzten Legislatur noch Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Stadt Affoltern. Für den EDU-Politiker war es daher klar, dass er sich auch in Bonstetten wieder engagieren möchte. Im Austausch mit Isabella Tamas habe sich herausgestellt, dass diese nicht mehr für das Pri-

Wettswil startet mit dem bewährten

Gemeinderat in die neue Legislatur

Die Nachfolge von Fritz Kurt wird Roman Ackermann antreten

MarCus WEiss

Dass bei den Erneuerungswahlen Kontinuität angesagt ist, hatte sich in Wettswil bereits im Vorfeld abgezeichnet. Mit Ausnahme von Fritz Kurt, der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausgeschieden war, stellte sich der gesamte bisherige Gemeinderat zur Wiederwahl, und auch Gemeindepräsidentin Kathrin Röthlisberger ging ohne eine Gegenkandidatur erneut ins Rennen. Bei einer Stimmbeteiligung von 47,13 Prozent bestätigte der Souverän nun auch alle bisherigen Gemeinderätinnen und -räte mit absolutem Mehr in ihrem Amt, am meisten Stimmen (1324) entfielen dabei auf die parteilose Sarah Willimann, die in der zu Ende gegangenen Legislaturperiode als Finanzvorsteherin geamtet hatte.

Als neues Mitglied des Gemeinderates in der Nachfolge von Fritz Kurt hat die Wettswiler Stimmbevölkerung den 43-jährigen Roman Ackermann gewählt, der sich unter anderem für eine moderne Verwaltung, eine konsequente Digitalisierung sowie ein zeitgemässes Sicherheitskonzept einsetzen will. Der parteilose künftige Gemeinderat, der seit über zwölf Jahren ein selbst gegründetes KMU führt, hat in seinem Porträt auf der «Vorstellungsseite» der Wettswiler Kandidierenden auch zu Protokoll gegeben, dass er besonders viel Potenzial in der Aufwertung des Dorfkerns sehe und sich dafür starkmachen möchte, dass das Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt in Wettswil weiter ausgebaut wird. Als überzählig ausgeschieden – obwohl das absolute Mehr auch bei ihm erreicht war – ist der

FDP-Kandidat Reto Hitz. Der Kandidat hatte in seinem Porträt im Vorfeld der Wahlen ebenfalls erklärt, dass er Entwicklungspotenzial bei Begegnungsorten in Wettswil sehe, auch der Wohnraum für junge Erwachsene wäre eines seiner Anliegen gewesen.

Röthlisberger bleibt Präsidentin

Auch die Wiederwahl von Kathrin Röthlisberger für das Gemeindepräsidium war eine unbestrittene Sache, obwohl auch 467 Stimmen für «vereinzelte Kandidaten» abgegeben worden waren. «Ich freue mich, dass mir der Wettswiler Souverän noch einmal sein Vertrauen ausgesprochen hat. Ich werde wiederum mein Möglichstes geben, um den diversen Ansprüchen gerecht zu werden», teilt Kathrin Röthlisberger dem Verfasser dieses Beitrags schriftlich mit. Auf die Frage, wie sie den diesjährigen Wettswiler Wahlkampf erlebt hat, antwortet die langjährige Politikerin, das Ganze nicht als «Kampf» erlebt zu haben, weil alles viel ruhiger abge-

laufen sei. Entspricht das Wahlergebnis ungefähr dem, was sie erwartet hat? «Es ist immer schwierig, im Voraus Prognosen zu stellen. Es hatte einen Kandidaten mehr als freie Sitze, so überrascht das Resultat nicht wirklich. Der derzeitige Trend der Parteilosen im Aufwind bestätigt sich somit», resümiert die wiedergewählte Gemeindepräsidentin. Es wird Kathrin Röthlisberger nicht langweilig werden in ihrem Amt: «Es gibt noch Einiges, welches ich gerne weiter und voranbringen möchte, wie zum Beispiel die Überarbeitung der BZO, das Quartierplanverfahren und den angestossenen Strategieprozess», erklärt sie.

Die höchste Repräsentantin von Wettswil möchte an dieser Stelle auch noch ihren Dank an die Bevölkerung richten: «Ich möchte mich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken. Ich werde mich einsetzen, wenn immer möglich, die diversen Wünsche und Forderungen im Rahmen des Möglichen zu realisieren.»

marschulpräsidium antreten wollte. Daher habe er sich entschieden, in die Bresche zu springen und: «Meine Kinder werden nun schulpflichtig, weshalb mich dieses Amt besonders interessierte», so Nufer auf die Frage, warum ihn nicht wieder die RPK gereizt habe. Angesprochen drauf, wie er als neuer Primarschulpräsident zu «Vision 2033» stehe, sagte Nufer, er müsse sich nun erst einmal vertieft damit befassen, da er bei der Entwicklung nicht dabei gewesen sei. Noch sei es deshalb verfrüht, ein Urteil abzugeben. In die Rechnungsprüfungskommission Bonstetten gewählt wurden die Bisherigen Marco Rino Fontana (FDP) mit 1250 Stimmen und Isidor Josef Hug (parteilos) mit 1203 Stimmen. Neu gewählt sind mit 1044 Stimmen Bruno Füllemann (FDP) und Bernhardt Hans Rütimann (SVP) mit 971 Stimmen. Der fünfte Sitz ist noch offen.

Bei sonnigem Wetter konnten die neu Gewählten und die im Amt Bestätigten dann bei einem kleinen Apéro auf die Wahl anstossen. Die mit einem Glanzresultat wiedergewählte Gemeindepräsidentin Arianne Moser zeigte sich erfreut darüber, dass alle bisherigen Gemeinderäte wiedergewählt wurden, denn das stelle Kontinuität sicher. «Ich bin aber auch überzeugt, dass der Gemeinderat mit den beiden neuen ein gutes Team bilden wird», so Moser.

Spannung in Mettmenstetten Behörden komplettiert

Der frisch gewählte Gemeinderat Mettmenstettens mit (von links): Marcel Eicher, Josua Suter, Jürg Meili, Vreni Spinner, Melanie Vollenweider, Lukas Stucky und Fabio Oetterli. (Bild Sandra Isabél Claus)

sandra isabél Claus

Feierlich begrüsste die frisch bestätigte Gemeindepräsidentin von Mettmenstetten, Vreni Spinner, die Anwesenden im Restaurant Zum Weissen Rössli. Die Gemeindeverwaltung organisierte den Wahlapéro und schaffte es, die Wahlergebnisse bis zur letzten Minute zurückzuhalten. So verfolgten alle Kandidierenden gespannt, wie Vreni Spinner die Bühne betrat. «Zuerst möchte ich der Verwaltung ein grosses Lob für den reibungslosen Ablauf und die hervorragende Organisation an diesem intensiven Wahlwochenende aussprechen», begann Spinner. «Rund 20 Personen waren für die Bearbeitung der 2454 Couverts für die insgesamt elf Vorlagen involviert.» Die Wahlbeteiligung von 64,7 Prozent bezeichnete sie als erfreulich. Anschliessend verlas sie die Wahlresultate sämtlicher Behörden.

Überzeugende Ergebnisse

Das absolute Mehr beim Gemeinderat lag bei 782 Stimmen. Für sechs Gemeinderatssitze kandidierten in diesem Wahljahr sechs Personen. Marcel Eicher erzielte mit 1615 Stimmen ein Glanzresultat und darf in seiner zweiten Amtsperiode seine Erfahrungen weiterhin einbringen. Lukas Stucky und der neue Josua Suter erhielten jeweils 1586 Stim-

men. Fabio Oetterli (1566 Stimmen) und Jürg Meili (1544 Stimmen) wurden ebenfalls mit überzeugendem Resultat wiedergewählt, Vreni Spinner mit 1426 Stimmen als Gemeindepräsidentin bestätigt. «Vor vier Jahren musste ich zunächst den politischen Prozess kennenlernen. Nun freue ich mich, meine Kenntnisse und Einsichten in der kommenden Legislatur weiterhin einsetzen zu können», meinte Vreni Spinner. Sie möchte mit Herz und Verstand handeln, um die Balance zwischen Dorfentwicklung und Lebensqualität zu wahren. Das Grossprojekt «Erspach-Areal» erachtet sie als bedeutende Chance, und einen respektvollen Umgang im Gemeinderat sowie mit der Verwaltung als zentral. Melanie Vollenweider stellte sich als Schulpräsidentin erneut zur Verfügung und wurde mit 1023 Stimmen gleichzeitig als siebtes Gemeinderatsmitglied bestätigt. In die Primarschulpflege wurde neben den bisherigen Andreas Isoz, Sabrina Schmid und Andrea Brunner neu Raffael Werner gewählt. Die Sekundarschulpflege wiederum ist noch nicht vollständig besetzt, da kein Kandidat und keine Kandidatin das absolute Mehr erreicht hat. Deshalb kommt es am 14. Juni zum zweiten Wahlgang. Gleiches gilt für die Rechnungsprüfungskommission, wo bloss drei der fünf Sitze besetzt werden konnten. Ingo Bartels wurde als Präsident bestätigt.

Die bisherige und neue Gemeindepräsidentin: Katrin Röthlisberger. (Bilder zvg)
Der einzige Neue im Gemeinderat von Wettswil: Roman Ackermann.
Die Bisherigen Marco Santi... ...Peter Gretsch und... ...Sarah Willimann.

Erneuerungswahl der 9 Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Knonauer Amt und deren Präsidentin bzw. Präsident für die Amtsdauer 2026–2030

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl der 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und deren Präsidentin bzw. Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich –leereWahlzettel 277 –ungültigeWahlzettel

gültigeWahlzettel

vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 3'055 –ungültigeStimmen 19 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt GmürUrs,SVP(bisher)

Erneuerungswahl

erreicht und gewählt SchmidAndreas,parteilos(bisher)

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenderEvangelisch-reformierten KirchenpflegeKnonauerAmtimerstenWahlgangbesetztwerdenkonnten,findetamSonntag,14.Juni2026ein zweiterWahlgangstatt.

InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84b Abs.2GPR).

Biszum18.März2026,11.30UhrkönnenWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereichtwerden.Das ErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert.

GegendasWahlergebnisderEvangelisch-reformiertenKirchekannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdie politischenRechteundihreAusübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursin StimmrechtssachenbeiderBezirkskirchenpflegeAffoltern,c/oMartinBilleter,Püntenstrasse16,8932Mettmenstetten, erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragund dessenBegründungenthalten.

10.März2026 StadtratAffolternamAlbis

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl Präsidentin oder Präsident der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

abzüglich –leereStimmen

–ungültigeStimmen

massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt GmürUrs,SVP(bisher)

Vereinzelte

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026dasStadtpräsidiumunddasPrimarschulpräsidiumim erstenWahlgangnichtbesetztwerdenkonnten,findetamSonntag,14.Juni2026,einzweiterWahlgangstatt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84b Abs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.Biszum18.März2026,11.30Uhr, könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereicht werden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert.

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026 StadtratAffolternamAlbis

Auflage des Anzeigers aus dem Bezirk: 27 500 Exemplare

Spezialseiten des Anzeigers

Planen / Umbauen

Bauen / Renovieren

Garten

Auto

Was, Wer, Wo

Gesund, schön und fit

Sport

Einkaufen

Köchli Anzeiger Affoltern

Unsere Nachbarn

Bon Appétit

Gartenrestaurants

Lehrstellen

Treuhand

Geschenk-Ideen

Wild und andere Spezialitäten

Eine Vakanz in Kappel

Bis auf die Schulpflege sind alle Behörden wieder voll besetzt

Martin Platter

Emsiges Treiben im Kappeler Wahlbüro am Sonntagmorgen. Trotz brieflicher Stimmabgabemöglichkeit üben noch immer zahlreiche Stimmberechtigte ihr Wahlrecht persönlich aus und bringen ihr Abstimmungscouvert am Wahlsonntag selbst im Gemeindehaus vorbei. Es ist stets das gleiche Ritual: Begrüssung, Couvert öffnen und Stimmrechtsausweis zeigen und danach das kleine Couvert für die Wahl- und Stimmabgabe in die Urne werfen, Verabschiedung.

Alle Bisherigen im Amt bestätigt

Zwei Stunden später stehen die Ergebnisse bereits fest. Bis auf Corina Venzin, die sich erst an der Wahlveranstaltung Ende Februar zu einer Kandidatur für die Primarschulpflege entschlossen hatte, und damit nach Redaktionsschluss für die Wahlunterlagen, haben alle Kandidatinnen und Kandidaten das absolute Mehr und damit die (Wieder-)Wahl geschafft. Im Gemeinderat wurden alle Bisherigen mit guten Wahlergebnissen im Amt bestätigt: Martin Hunkeler (auch als Präsident), Renzo Küttel, Armin Vollenweider und Lilo Steinmann

Plüss. In der Primarschulpflege wurden Edi Theiler (auch als Präsident), Anna Marienberg und Florian Christen bestätigt. Mit Gunnar Wehrle wurde ein neuer Kandidat gewählt. Corina Venzin steht für den zweiten Wahlgang zur Verfügung. In der Rechnungsprüfungskommission kommen zu den Bisherigen

«Die Ausgangslage war so klar, dass ich im Gremium vorgeschlagen habe, keinen WahlApéro durchzuführen.»

Martin Hunkeler, Gemeindepräsident Kappel

Dorian Loosli (auch als Präsident) und Annelies Zuberbühler die Neuen Marlis Bordelais-Huber, Cécile Schabana und der reaktivierte Blair Müller.

Klare Ausgangslage

Für Gemeindepräsident Martin Hunkeler, der als Präsident des Wahlbüros im Gemeindehaus ebenfalls persönlich vor

Beim Schulzweckverband ist alles schon klar

Dreiköpfiges Gremium ist komplett

Florian HoFer

«Ich freue mich sehr über die Wiederwahl und auch darüber, dass bereits im ersten Wahlgang alle drei Kandidatinnen gewählt wurden. So müssen wir nicht auf einen zweiten Wahlgang warten und können gleich mit der Arbeit beginnen», sagte am Sonntagnachmittag die frisch wiedergewählte Präsidentin der Schulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern, Francesca Brignoli Lutz aus Wettswil, gegenüber dem «Anzeiger».

Geringe Stimmbeteiligung

Sie war am Sonntag bei einer Stimmbeteiligung von allerdings nur 33,88 Prozent mit 7147 Stimmen wiedergewählt worden. Ebenfalls wiedergewählt wurde Gabriela Nüesch aus Obfelden. Sie erhielt 5652 Stimmen. Mit 4984 Stimmen wurde Claudia Frick aus Affoltern zum dritten Schulpflegemitglied gewählt. Auch sie erreichte das absolute Mehr, zwei weitere Kandidatinnen (Cathrin Füglister und Sandra Leuteritz) und ein Kandidat (Adriano Caruso) wurden nicht gewählt. Damit ist das drei-

köpfige Gremium voll besetzt, ein zweiter Wahlgang, wie noch vor vier Jahren, ist deshalb nicht notwendig. Angesichts der Herausforderungen, die den Schulzweckverband in den nächsten Jahren im Zusammenhang mit neuen Räumlichkeiten für die Heilpädagogische Schule erwarteten, sei es gut, dass man im Hinblick auf die Zusammenarbeit nicht auf einen allfälligen zweiten Wahlgang warten müsse», sagte Brignoli Lutz. Sie freue sich nun auf die Arbeit in dem dreiköpfigen Gremium.

80 Mitarbeitende

Der Schulzweckverband betreibt für alle Bezirksgemeinden den Schulpsychologischen Dienst, der Abklärungen bei Schülerinnen und Schülern durchführt, die Heilpädagogische Schule Bezirk Affoltern, am Standort Stigeli in Affoltern, die Psychomotoriktherapiestelle, die bei Kindern Verhaltenssteuerung und persönliche Ressourcen fördert, und die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungsstelle für Eltern mit Kindern im Vorschulalter, die herausfordernde Verhaltensweisen zeigen. Der Schulzweckverband beschäftigt etwa 80 Mitarbeitende.

Ort war, ist das eine Erleichterung. Einen feierlichen Umtrunk nach bestandener Wahl gab es diesmal aber nicht. «Die Ausgangslage war so klar, dass ich im Gremium vorgeschlagen habe, keinen Wahl-Apéro durchzuführen», begründet Hunkeler und fügt an, es gehe auch darum, die zeitlichen Ressourcen der Behördenmitglieder zu schonen. Er ist dankbar, dass sich für die vakanten Posten in der Schulpflege und der Rechnungsprüfungskommission genügend Leute zur Verfügung gestellt haben und diese gewählt wurden. Was war seine Motivation, sich nochmals aufstellen zu lassen? «Die kollegiale Zusammenarbeit im Gremium und mit der Verwaltung», so Hunkeler. Etwas nachdenklich stimmt ihn einzig, dass die nationalen Vorlagen eine Stimmbeteiligung von fast zwei Dritteln (63 Prozent) ausgelöst haben. Diejenige für die Gemeindewahlen war jedoch deutlich geringer mit 44 Prozent (Gemeinderat), 38 Prozent (RPK) und 35 Prozent (Primarschulpflege). Dies könnte aber auch der klaren Ausgangslage geschuldet sein.

Deutliches Ja für das Dorfprojekt

In Stallikon hat das Volk 1.9 Millionen Franken Kredit genehmigt

Dieses Abstimmungsergebnis ist mehr als deutlich: Mit 76,49 Ja-Stimmen sprach sich das Stalliker Stimmvolk am Sonntag an der Urne für eine erste Etappe beim Projekt Dorfzentrum aus. Dies bei einer Stimmbeteiligung von fast 60 Prozent.

«Gewaltiger Fortschritt»

In einer ersten Reaktion zeigte sich am Sonntag nach der Bekanntgabe der Abstimmungsergebnisse der Gemeindepräsident von Stallikon, Reto Bernhard, gegenüber dem «Anzeiger» glücklich über das deutliche Ergebnis: «Wir sind höchst erfreut, dass wir das Projekt

Dorfzentrum Stallikon mit breiter Zustimmung der Bevölkerung weiter in die Zukunft entwickeln können. Wir freuen uns auf die weiteren Schritte, die jetzt kommen. Die Gesamtgestaltung des Dorfplatzes wird einen gewaltigen Fort-

schritt für das Dorf und die Gemeinde Stallikon bringen.»

Konkret hatte das Volk einen Verpflichtungskredit in Höhe von 1.9 Millionen Franken gutgeheissen. Wie berichtet, plant die Gemeinde auf mehreren Grundstücken rund um das Gemeindehaus Alters- und Mietwohnun-

gen sowie eine Neugestaltung des Dorfplatzes. Das hinter dem alten Schulhaus und der Gemeindeverwaltung liegende Grundstück würde die Genossenschaft Hofgarten aus Zürich im Baurecht nutzen und dort nach neuester Berechnung 36 Alterswohnungen realisieren. Dafür erhält Stallikon einen Basislandpreis von 1.5 Millionen Franken und in der Folge einen regelmässigen Baurechtszins, der für die Gemeinde eine über die Jahre verlässliche Einnahmequelle darstellt. Im Bereich links und rechts der Dorfstrasse sollen 39 Familienwohnungen gebaut werden. Zweites Herzstück der Planung –neben den neuen Wohnungen und der optischen Aufwertung des Areals rund ums Gemeindehaus – ist die Neugestaltung des Dorfplatzes. Dieses soll ein lebendiger Mittelpunkt der Gemeinde Stallikon mit netten Verweilmöglichkeiten werden und die Gemeinde so insgesamt als attraktiven Wohnort stärken.

Gemütlicher Treffpunkt: So könnte das neue Dorfzentrum von Stallikon eines Tages aussehen.
(Bild Solanellas Van Noten Meister/Dom Images)
Die frisch gewählten Mitglieder der Schulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern: Gabriela Nüesch (bisher), Francesca Brignoli Lutz (Präsidentin, bisher) und Claudia Frick (neu). (Bild Florian Hofer)
Ein deutliches Ja in Stallikon. (Grafik dst)
Corina Venzin. (Bilder zvg)
Martin Hunkeler. Lilo Steinmann Plüss.

BlümelBernhardWolfgang,parteilos

Rechtsmittelbelehrung:

GegenWahlenkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirskratAffoltern,ImGrund15,8910Affolternam Albis

•wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen •undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzurechendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

Bonstetten,10.März2026 WahlbüroBonstetten

Protokoll der Wahl vom 8.03.2026

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Sekundarschulpflege für die Amtsdauer 2026–2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 352 –ungültigeWahlzettel 0

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate

abzüglich:–leereStimmen 3185 –ungültigeStimmen 27 massgebendeStimmen

Absolutes Mehr erreicht und gewählt DeBarroJacquelineMaria,parteilos

HufschmidMatthias,parteilos(bisher)

RuchMonika,parteilos

VenetzSandro,parteilos

GutknechtSimonPeter,parteilos

Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden RüegseggerBruno.GLP

nicht gewählt DietrichManuelMichael,parteilos

Vereinzelte

AnzahlzuvergebendeMandate

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 352 –ungültigeWahlzettel 0 352 gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 193 –ungültigeStimmen 264 massgebendeStimmen 3118 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 1559 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 1560

Absolutes Mehr erreicht und gewählt DeBarroJacquelineMaria,parteilos 2340 nicht gewählt WuilleminClaudeLouis,SVP 610 Vereinzelte 168

Rechtsmittelbelehrung: GegendieseWahlkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirskratAffoltern,ImGrund15,8910Affoltern amAlbis –wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen –undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzurechendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

Bonstetten,10.März2026 WahlbüroBonstetten

Fahrschule /Kurse /Shop

Fahrstundenauf dich angepasst. Geschaltet und Automat. In Zürich /Säuliamt. RegelmässigVKU in Obfelden. 044760 06 78

Kind undFamilie

Mitdem SSLV Qualitätslabel ausgezeichnete Spielgruppe! Für Kinder ab drei Jahren.Zwergligruppe ab zwei Jahren.RobinsonSpielgruppe aufdem Bauspielplatz. Elterntreff/zuwa-Gruppe.

Fahrschule /Kurse /Shop

PC-Support

PC-Probleme/Internet-Probleme /Viren?Wir helfen Ihnen direkt beiIhnen zu Hause. RufenSie unsauf derkostenlosen Hotlinean: 0800 800815

Fahrschule allerKategorien: Auto,Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon044 7615958.

Karate /Selbstverteidigung

Herzlich willkommen im Karate-CenterAlbis. Kinder ab 3Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeitmöglich.Tel.044 7614383

Nutzungvon Handy, Tablet oderPC www.ernst-gerber.ch massgeschneiderte, individuelle Unterstützunginder Nutzung vonHandy,Tablet, Windows-PC.SBB-App,Parkingpay, Twint, Word usw. Tel./Whatsapp: 079281 76 11,ernst.gerber@gmx.ch

AnzeigerausdemBezirkAffoltern,ObereBahnhofstrasse5, 8910AffolternamAlbis

Telefon0582005700,inserat@affolteranzeiger.ch

Buchungfür 12 Publikationen, Fr.240.–Erscheintwöchentlich am Dienstag

Sie sitzen in Indien auf gepackten Koffern

Eilbrief aus Indien – besondere Post aus der Ferne; Familie Rexer aus dem Säuliamt auf Reisen in Indien (6/7)

Eigentlich hätte unser letzter Brief die Reihe der Reiseberichte aus Indien abschliessen sollen. Doch aufgrund der aktuellen Ereignisse erreicht Sie nun ein weiterer, ganz besonderer Brief direkt aus der Ferne.

Eskalation des Konflikts

Wir hatten bereits gepackt und uns innerlich auf das Ende unserer Reise eingestellt, als uns eine Nachricht unserer Nachbarin erreichte: «Ich bete, dass ihr gesund nach Hause kommt.» Kurz dar-

«Danke, danke, danke. Liebe, Liebe, Liebe.»

auf schrieb uns auch eine Freundin in ähnlichem Ton. Erst da wurde uns bewusst, dass sich offenbar etwas Grösseres abspielte. Wir beschlossen, die Nachrichten genauer anzuschauen.

Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten hat uns überrascht. In den vergangenen Tagen ist uns dabei etwas aufgefallen, das wir schon auf früheren Reisen erlebt haben. Zum Beispiel in den USA hatte ich den Eindruck, wie wenig dort über Europa berichtet wird – und noch weniger über das, was tatsächlich geschieht. Genau dieses Gefühl begleitet uns nun auch hier in Indien. Die Nachrichten, die wir hier sehen und lesen, unterscheiden sich deutlich von dem, was wir aus Europa kennen – etwa von SRF, der «Tagesschau» oder dem «TagesAnzeiger».

Hier wird beispielsweise über Bewegungen auf dem Meer berichtet, über Schiffe aus China, von denen im Westen kaum die Rede ist. Erst nachdem eine Fregatte ganz in unserer Nähe, vor der Küste Sri Lankas, versenkt wurde, tauchten auch in westlichen Medien entspre-

chende Meldungen auf. Direkt betroffen ist unsere Familie vor allem wegen unserer geplanten Heimreise. Unsere Rückflüge waren mit Qatar Airways über Doha gebucht. Bis weniger als zwölf Stunden vor dem geplanten Abflug standen die Flüge noch immer auf «Go». Dabei hatten wir längst Kontakt zu Behörden und Reiseunternehmen, die teilweise schon wussten, dass diese Flüge wohl gestrichen würden. Die Airline liess uns jedoch warten. Man erklärte uns, dass im aktuellen Chaos kaum Zeit bleibe, um überhaupt die Anzeigen zu aktualisieren.

Von anderen Reisenden hörten wir, dass dies teilweise auch eine bekannte Taktik sei: Sobald man selbst storniert oder umbucht, akzeptiert man automatisch die Rückerstattung und verzichtet auf weitere Hilfe. Laut Gesetz sind Reiseveranstalter eigentlich verpflichtet, ihre Kunden nach Hause zu bringen. Zum Glück haben wir nichts überstürzt unternommen, sondern nur Informationen eingeholt.

Dabei stellten wir schnell fest, wie schwierig es derzeit ist, alternative Routen zu finden. Einige Vorschläge waren geradezu abenteuerlich. Ein besonders kurioser Vorschlag führte über sechs Länder, am Ende über Tokio zurück nach Europa und von Frankfurt weiter in die Schweiz. Insgesamt wären wir über 48 Stunden unterwegs gewesen –mit drei kleinen Kindern.

Zu Hause warten natürlich alle auf uns und zeigen grosses Verständnis. Besonders rührend ist die Anteilnahme der Mitschüler unseres Sohnes Oscar, die sich sehr um ihren Klassenkameraden sorgen. Auch Freunde und Familie melden sich immer wieder und fragen nach unserem Befinden.

Gewisse Unruhe vor Ort

Hier vor Ort spüren wir gleichzeitig eine gewisse Unruhe. Die Menschen in Indien sind sehr gefühlsbetont und sensibel.

Diese Offenheit begegnet uns täglich –in ehrlichem Lachen, in grosser Herzlichkeit und in einer beeindruckenden Toleranz zwischen vielen Religionen, die hier miteinander leben. Gerade deshalb sind viele Menschen fassungslos und beunruhigt über das, was derzeit im Nahen Osten geschieht.

Auffällig ist auch die erhöhte Präsenz von Polizei und Militär – besonders auf dem Wasser. Wir haben das selbst

erlebt, als die erwähnte Fregatte ganz in unserer Nähe versenkt wurde. Da kann man sich zumindest ansatzweise vorstellen, wie sich Menschen fühlen müssen, die unmittelbar von Konflikten betroffen sind. Wir haben oft darüber gesprochen: Vermutlich hätten wir niemals Ferien im Nahen Osten gemacht, wenn dort bereits solche Spannungen geherrscht hätten. Und auch wenn sich eine ähn-

Austausch zwischen Künstlerin und Betrachter

«Farben zum guten Glück»: Barbara Haegi aus Uerzlikon stellt in Stallikon aus

Bernhard Schneider

Am Freitag öffnete die Ausstellung «Farben zum guten Glück» in der Gemeindebibliothek Stallikon an der Massholderenstrasse in Sellenbüren mit der Vernissage. Bis am 18. April können sich die Besucherinnen und Besucher mit Barbara Haegis Bildern auseinandersetzen.

Der Kurator der Stalliker Kunstausstellungen, Devi Rao, führt in seiner Einführung aus: «Haegis Leinwände umarmen die gesamte menschliche Erfahrung: das Schwierige und das Zarte, das Wilde und das Stille.»

Vom Tanz zur Psychotherapie

Barbara Haegi ist in Affoltern aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie auf dem Hof ihrer Vorfahren in Uerzlikon. Nach der Matura liess sie sich in Zürich und Amsterdam zur zeitgenössi-

Teilen von menschlichem Erleben mit den Betrachterinnen und Betrachtern: Barbara Haegi vor einigen ihrer Bilder in der Ausstellung in Stallikon. (Bild Erika Schmid) «Malen gehörte immer zu meinem Leben.»

Barbara Haegi, Künstlerin, Uerzlikon

schen Tänzerin ausbilden. Anschliessend war sie Ensemblemitglied an verschiedenen grossen Bühnen in Deutschland. Zunehmend las sie neben der Arbeit Fachliteratur, insbesondere aus den Bereichen Philosophie und Psychologie. 29-jährig, im Jahr 2007, stellte sie fest: «Ich drehe mich als Tänzerin im Kreis.» Um Raum zur Weiterentwicklung zu

finden, brach sie ihre erfolgreiche Karriere abrupt ab und schrieb sich an der Universität Zürich für das Studium der Psychologie ein. Nach dem Abschluss mit dem Master of Science bildete sie sich in einer vierjährigen, berufsbegleitenden Ausbildung zur Körperpsychotherapeutin weiter. Heute arbeitet sie in einer privaten psychiatrischen Klinik in Brunnen als Oberpsychologin. Gemalt habe sie bereits als Jugendliche leidenschaftlich gern und nie damit aufgehört: «Malen gehörte immer zu meinem Leben.» Doch erst vor vier Jahren, 2022, habe sie sich entschieden, «nach aussen zu gehen», ihre Werke der

Öffentlichkeit zu zeigen. Ihre erste grössere Ausstellung fand 2024 in der Galerie Märtplatz in Affoltern statt. Sie bringe ihr Erleben in die Bilder ein, führt Barbara Haegi aus, um ihre Gefühlswelt als möglichen Zugang zu universellem menschlichem Erleben mit den Betrachterinnen und Betrachtern zu teilen. Während des Schaffensprozesses drehe sie das Bild, um immer wieder loszulassen und dadurch neue Impulse zu ermöglichen. Erst in der Schlussphase lege sie fest, was oben und unten, was links und rechts ist. Der Prozess sei nie gradlinig, sondern so unvorhersehbar wie das Leben, das er wi-

derspiegle: «Das bedeutet, dass es manchmal wie von alleine fliesst,

«Ich freue mich über alle Begegnungen, über die Auseinandersetzung mit meinen Bildern.»

Barbara Haegi, Künstlerin, Uerzlikon

manchmal geht es aber auch darum, wieder loszulassen, zu pausieren, inne-

liche Lage in Indien abgezeichnet hätte, wären wir wohl nicht hierher gereist. Wie so oft muss man die Situation differenziert betrachten.

In dieser Zeit sind wir besonders dankbar für die Menschen, die sich um uns bemühen – etwa unsere Esther im Reisebüro, die wirklich alles versucht, um eine Lösung zu finden.

Für uns bringt die Situation natürlich auch praktische Schwierigkeiten. Als selbstständige Künstler und Yogalehrerin hätten wir längst wieder arbeiten sollen. Einige Aufträge sind bereits verloren gegangen – und damit auch wichtiges Einkommen. Doch am Ende gilt: Die Gesundheit geht vor. Und wir lassen uns die Erfahrungen dieser Reise nicht nehmen.

Im Gegenteil: Für uns als Familie ist diese Zeit eine tiefe Erfahrung und ein persönliches Weiterkommen für jeden Einzelnen. Bei mir entstehen bereits neue Ideen für Geschichten. Ich freue mich darauf, zu Hause wieder Kultur und Kunst zu schaffen und Menschen zum Lachen zu bringen. Ein erstes Drehbuch ist bereits entstanden – eine Geschichte, die sowohl in der Schweiz als auch in Indien spielen wird. Mehr wird allerdings noch nicht verraten. Nun hoffen wir, bald einen Flug zurück in die Schweiz zu bekommen. Plätze sind derzeit für den 15. März reserviert, in der Hoffnung, dass dieser Flug durch einen sicheren Korridor stattfinden kann. Wir sitzen also gewissermassen auf gepackten Koffern und sind jederzeit bereit aufzubrechen. Wir danken allen für die vielen guten Gedanken. Und wir wissen einmal mehr zu schätzen, in welch friedlichem Land wir leben dürfen. Trotz allem geht es uns gut – besonders, wenn wir an die Schweiz denken. Oder wie meine Frau am Ende jeder YogaStunde sagt: Danke, danke, danke. Liebe, Liebe, Liebe.

Florian Rexer

zuhalten, neu zu schauen, neu zu beginnen, Fehler auszuhalten, Grenzen wahrzunehmen, dann aber auch wieder aus der Komfortzone herauszutreten, Risiken einzugehen und nicht zu wissen, wo die Reise hinführt. Im Hintergrund eines solchen Prozesses steht immer das Vertrauen, dass sich irgendwann alles zusammenfügen, der Prozess zu einem Ende kommen und in ein fertiges Bild münden wird.»

Sich individuellen Gegensätzen stellen Die Vernissage der Ausstellung fand unmittelbar vor dem Internationalen Frauentag statt. Diese zeitliche Nähe passe bestens, führte Barbara Haegi in ihrer kurzen Ansprache aus: Sie wolle alle Frauen ermutigen, sich mit ganzer Kraft zu zeigen, aber auch mit der eigenen Verletzlichkeit und Gegensätzlichkeit, «und das gilt für alle Menschen, auch für die Männer.» Es sei ihr ein Anliegen, gerade auch angesichts der aktuellen Katastrophen auf der Welt, sich trauen, sich trotzdem über kleine Dinge zu freuen, gemeinsam zu feiern und zu geniessen. Ein Anlass dazu seien solche Ausstellungen: «Ich freue mich über alle Begegnungen, über die Auseinandersetzung mit meinen Bildern, über ganz persönliche Geschichten, die mir jemand erzählt, motiviert von einem meiner Bilder.»

Im laufenden Jahr finden sieben Kunstausstellungen in der Bibliothek Stallikon statt, alle kuratiert von Devi Rao. An Barbara Haegis Werken hat ihn der Begriff der Lebendigkeit, die sie spiegeln, begeistert, ihre Art, mitten im Leben zu stehen.

Statt nach Hause zu fliegen, heisst es jetzt: abwarten und ruhig bleiben. Chiara Rexer beim Meditieren und Die-Familie-in-Ruhe-Halten. (Bild zvg)

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenderRechnungsprüfungskommissionim erstenWahlgangbesetztwerdenkonnten,findetamSonntag,14.Juni2026einzweiterWahlgangstatt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.Biszum18.März2026,11.30Uhr könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereicht werden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert.DasFormularWahlvorschlag istaufderHomepageoderbeiderGemeindeverwaltungerhältlich.

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirskratAffoltern,ImGrund15, 8910AffolternamAlbis

•wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen

•undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden.

DieindreifacherAusfertigungeinzurechendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen. Bonstetten,10.März2026 WahlbüroBonstetten

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich –leereWahlzettel 122 –ungültigeWahlzettel

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen

–ungültigeStimmen

massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt BrawandMiriamFranziska,parteilos(bisher)

TannerNatascha,parteilos(bisher)

TamasIsabelle,parteilos(bisher)

RothGregorDaniel,SVP(bisher)

NuferMatthias,EDU

Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden DietrichPatriciaMelissa,parteilos

Vereinzelte

Wahl Primarschulpräsident/in für die Amtsdauer 2026

AnzahlzuvergebendeMandate

eingegangeneWahlzettel

abzüglich –leereWahlzettel 122 –ungültigeWahlzettel

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 204 –ungültigeStimmen

massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt NuferMatthias,EDU

Nicht gewählt TamasIsabelle,parteilos 151 BrawandMiriamFranziska,parteilos

RothGregorDaniel,SVP 83 TannerNatascha,parteilos 39 Hauptwahl überzählig / nicht wählbar DietrichPatriciaMelissa,parteilos 36 Vereinzelte 12 Total: 1‘232

Rechtsmittelbelehrung: GegenWahlenkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirskratAffoltern,ImGrund15,8910Affoltern amAlbis •wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen •undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzurechendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

Bonstetten,10.März2026 WahlbüroBonstetten

BeiunsstehtdasGehirnimZentrum IhrTestamenthilftgegenEpilepsie. HerzlichenDankfürIhreUnterstützungunsererForschung!

www.swissepi.ch

IBANCH6609000000877135814

«Tüğ idì,conamoranza, smètiga ebasgiòléga, tanddadestrégassquant daimbasgiaainsèma cat’coss et novento, cor vall,perer vall.»

Kauderwelsch?Nur wenn mannichtrichtighinhört. Wirengagierenunsfüreine belebteBergwelt. berghilfe.ch

Es läuft bei ihnen

Erstes Fazit der Aeugster Auswanderer nach drei Sendungen «Adieu Heimat» auf 3+. Seite 23

Ämtler Kunstforum

Anmeldungen regionaler Kunstschaffender werden noch bis 3. Mai entgegengenommen. Seite 27

Fusion in Knonau

Die drei Riegen des TV Knonau schlossen sich zu einem einzigen grossen Verein zusammen. Seite 35

GV des Gewerbevereins Oberamt im Event und Werken am Türlersee

Urs KneUbühl

Es war die 67. Generalversammlung des Gewerbevereins Oberamt, welche die seit einem Jahr amtierende Präsidentin Jessica Suter vergangenen Freitagabend eröffnete und durchführte. 42 Stimmberechtigte sind dazu in das Event- und Kurslokal «Event und Werken» unmittelbar beim Türlersee im zu Hausen gehörenden Weiler Türlen gekommen. In der anschliessenden statutarischen Zusammenkunft haben sie den Vorstand zu bestätigen, die Jahresrechnung 2025, das Budget, den Jahresbeitrag und das Jahresprogramm 2026 zu verabschieden sowie vier Neueintritte vorzunehmen.

Präsidialer Jahresbericht 2025 und Vorstandswahl

Mit Freude blickt Präsidentin Jessica Suter auf das zurückliegende Vereinsjahr, in welchem der Vorstand neu organisiert und zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt wurden – unter anderen die Gewerbeschau vom 25. bis 27. April 2025. Suter bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Event-Organisatoren und merkt zum Schluss an: «Der Vorstand ist weiter offen für Ideen

«Der Vorstand ist weiter offen für Ideen und Vorschläge der Mitglieder für Veranstaltungen und Zusammenkünfte»

Jessica Suter, Präsidentin Gewerbeverein Oberamt

und Vorschläge der Mitglieder für Veranstaltungen und Zusammenkünfte.»

Mit Applaus genehmigen die Stimmberechtigten ihre Ausführungen.

Mit ebensolchem Applaus werden Jessica Suter, Dario Vollenweider, Nando Brönnimann und Sarah Horner wieder

MARKTPLATZ

Einstimmig wiedergewählt und bestätigt (von links): Der Vorstand des Gewerbevereins Oberamt mit Vize-Präsident Dario Vollenweider, Präsidentin Jessica Suter, Kassier Christoph Gut und Nando Brönnimann (Events und Anlässe). Nicht auf dem Bild: Aktuarin Sarah Horner. (Bilder Urs Kneubühl)

in den Vorstand gewählt sowie Christoph Gut in seiner Funktion als Kassier bestätigt.

Jahresrechnung 2025 und Budget 2026

Die Jahresrechnung 2025 des GV Oberamt präsentiert sich bei Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen von 18310 Franken und Ausgaben von 12205 Franken mit einem Gewinn von 6105 Franken (Vorjahr: 85 Franken) höchst positiv. Das Vereinsvermögen stieg entsprechend erfreulich auf 103671 Franken, und die Jahresrechnung 2025 wird in der Folge einstimmig angenommen.

Das Budget 2026, welches bei Einnahmen von 18450 Franken und Ausgaben von 22980 Franken – sie liegen 2000 Franken über jenen im Jahr 2024 –einen Verlust von 4530 Franken prognostiziert, fand ebensolche Zustim-

mung. Die Jahresbeiträge (140 Franken/ Aktive und 65 Franken/Passive) sowie die Kostenbeteiligung pro Teilnehmer an Vereinsanlässen (20 Franken/Abendveranstaltungen, 50 Franken/Tagesausflüge und 100 Franken/Mehrtagesausflüge) bleiben dabei unverändert, was die Versammlung ebenfalls ohne Gegenstimmen genehmigt.

Elf Austritte und vier Neueintritte

Der Mitgliederbestand des Gewerbevereins Oberamt hat im vergangenen Vereinsjahr «Federn lassen» müssen: Elf Mitglieder sind aus dem Verein ausgetreten – durch Übertritte in andere Gewerbevereine oder durch Wegzug aus dem Vereinsgebiet.

Mit dem Event- und Portraitfotografen Cornel Waser und Creative Director Marco Zuber, beide in der Fabrikanlage

Weissbrod in Hausen, sowie einer Mitarbeiterin der Hausemer frickarchitektur ag und Business-Coach Julia Lanz wurden vier neue Vereinsmitglieder mit Applaus aufgenommen. Die Aufnahme von Baumpfleger Christian Böhlen wird infolge Abwesenheit auf die Generalversammlung im nächsten Jahr verschoben.

Jahresprogramm 2026 und Whatsapp-Communitys

Mit der zweitägigen Gewerbereise nach Engelberg im Kanton Obwalden am 16./17. Januar liegt der erste grosse Event des GV Oberamt bereits einen Monat zurück. «Ein echtes Abenteuer voller Lacher und unvergesslicher Momente» seien der Besuch der Skimanufaktur Stöckli Swiss Sports AG in Malters und die anschliessenden Skitests im Skigebiet Titlis gewesen, liest man dazu auf

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Auf einen Drink und Fischknusperli in der mobilen Festwirtschaft

Die «fahrBar» ist auch an der Affoltemer Chilbi präsent Eingerichtet in einem Lokal mit Tresen und Hockern – das ist der landläufige

Begriff einer Bar. Aber diese gibt es hierzulande auch in mobiler Version: einer «fahrBar», die an Chilbis und anderen Events im Säuliamt und im Freiamt zu sehen ist – in Form eines leistungsstarken Ausschank-Trailers.

An zahlreichen Events ein Begriff

Die Idee einer fahrbaren Bar entstand während der bleiernen Corona-Zeit mit geschlossenen Lokalen. «Ein Jahr nach der ersten Idee haben wir den ersten Anhänger bestellt», sagt Flavio Knüsel, der zusammen mit Ehefrau Claudia inzwischen die CFK Gastro & Event GmbH gegründet hat. Seit rund fünf Jahren ist der von Mitarbeiterin Sandy Bircher kreierte Name «fahrBar» an zahlreichen Events zum Begriff geworden: an Märkten und Chilbis, am Chausmärt in Affoltern und Weihnachtsmärkten im Freiamt, aber auch am Argovia Fäscht, am Brugger Stadtfest oder am Reussfoodfestival in Bremgarten.

Die Betreiber können inzwischen auf ein zwölfköpfiges Helferteam zählen und seit drei Jahren ausserdem auf Charly Odermatt aus Maschwanden, der in diesem Rahmen mit Fischknusperli präsent ist. Die Betreiber haben viel investiert und ihr Volumen etwa vervierfacht – mit Kühltransporter und weiteren Anhängern sowie mit einem

Grill-Trailer. «An der Affoltemer Chilbi, am 13. bis 15. März sowie am 20. bis 22. März, präsentieren wir erstmals unseren neuen GetränkeausschankTrailer – eine Sonderanfertigung und ein Unikat. Dazu gibt es eine Selbstbedienungs-Aussengastro mit Festzelt, Steh- und Sitzplätzen», erklärt Flavio Knüsel. Er betont, dass sämtliche Einrichtungen auch gemietet und individuell gestaltet werden können, zum Beispiel für Firmenanlässe, Streetfoodfestivals, Gewerbeausstellungen, Promotion und Markenauftritte und so weiter – auf Wunsch auch mit Sukkurs der Eigentümer.

CFK Gastro & Event GmbH

Solides 2025 und Blumen für die Präsidentin

Ex-Präsident Claudio Rütimann überreicht seiner Nachfolgerin einen Blumenstrauss.

der Homepage https://gewerbe-oberamt. ch. Als Nächstes steht am 27. März der Fondueplausch im Albishorn an und es folgen der Töffausflug und eine FirmenBesichtigung (beide im Juni) sowie Bowling in Baar im September. Den Abschluss des Vereinsjahres 2026 wird dann am 12. März 2027 die 68. Generalversammlung bilden.

Vor dem gemeinsamen Abendessen informiert Vize-Präsident Dario Vollenweider über die neue Whatsapp-Community des GV Oberamt, die als zusätzliches Informationsmedium dient und womit die Mitglieder schneller und direkter erreicht werden können. Und danach löst Ehrenmitglied und ExPräsident Claudio Rütimann das vor Jahresfrist gegebene Versprechen ein, indem er seiner Nachfolgerin mit launigen Worten einen Blumenstrauss überreicht.

Die «fahrBAR»-Betreiber Flavio und Claudia Knüsel sowie Charly Odermatt (rechts), der Fischknusperli anbietet. (Bild zvg)

Erneuerungswahl von fünf Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl Rechnungsprüfungskommission

Erneuerungswahl von vier Mitgliedern des Gemeinderates für die Amtsdauer 2026 – 2030 Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl Gemeinderat

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 14 –ungültigeWahlzettel 1 15 gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 1524 vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 129 –ungültigeStimmen 11 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 173 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 174 Absolutes Mehr erreicht und gewählt KüttelRenzo,parteilos(bisher)

Präsidium der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030 Protokoll der Wahl vom 8. März 2026 Präsidium Rechnungsprüfungskommission

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteund ihreAusübunginnert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beimBezirksratAffolternamAlbis,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.c Verwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinen AntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026

WahlbüroKappelamAlbis

Präsidium des Gemeinderates für die Amtsdauer 2026 – 2030 Protokoll der Wahl vom 8. März 2026 Wahl Präsidium Gemeinderat

AnzahlzuvergebendeMandate

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 14 –ungültigeWahlzettel 1

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 19 –ungültigeStimmen 1 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 181 Absolutes Mehr erreicht und gewählt HunkelerMartin,parteilos(bisher) 284 Vereinzelte

Rechtsmittelbelehrung: GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteund ihreAusübung innert 5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beimBezirksratAffolternamAlbis,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.c Verwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinen AntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026 WahlbüroKappelamAlbis

Rundweg am Heinzenberg erwandert

Malerische Landschaften und Panorama

Der Heinzenberg ist die westliche Seite des Tales zwischen Thusis und Rothenbrunnen im Kanton Graubünden. Die gegenüberliegende Talseite heisst Domleschg. In südnördlicher Richtung erstreckt sich der Heinzenberg etwa 15 Kilometer und wird im Westen durch den Heinzenberggrat und im Osten vom Hinterrhein begrenzt. Besonders im südlichen Teil steigt der Hang sanft an und bietet der Landwirtschaft gute Bedingungen. Die Dörfer sind von Weiden und Wiesen umgeben und weiter unten auch mit Äckern und Obstbäumen. Darüber gibt es eine Zone von Maiensässen und auf Höhen über 1800 Metern ausgedehnte Alpweiden. Der französische Herzog Duc de Rohan bezeichnete diese abwechslungsreiche Kulturlandschaft als schönsten Berg der Welt.

Mit den SBB ging es via Zürich bis Chur und mit der Rhätischen Bahn nach Thusis, wo das Postauto nach Obertschappina fuhr. Die Walsersiedlung

liegt auf 1580 Metern am Fuss des markanten Piz Beverin und ist Ausgangspunkt des Saumpfades über den Glaspass ins Safiental. Diese historische Route war für die Safier Bevölkerung bis Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigste Verbindung nach Norden. Ein breit gewalzter Weg führte mit dem 2998 Meter hohen Hausberg Piz Beverin im Rücken in leichtem Auf und Ab mitten durch das Winterparadies und bot herrliche Aussichten ins Burgenland Domleschg und auf zahlreiche Bergspitzen. Am Waldrand in Oberurmein gab es die Mittagspause an der Sonne, mit wunderbarer Fernsicht ins Albulatal. Nach der Pause führte der Rückweg in einem sanften Aufstieg bis Obergmeind, einem kleinen lawinensicheren Skigebiet mit drei Skiliften, wo man im Berghaus den herrlichen Tag ausklingen liess, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging.

Dölf Gabriel, Wanderleiter

Wenn nach einem Tief wieder Freude wächst

Im Jodlerklub schaut man der Zukunft freudig entgegen

Generalversammlungen zählen oft zu pflichterfüllenden Teilnahmen eines Vereins. Die Mitglieder des Jodlerklubs Affoltern am Albis waren dieses Jahr jedoch spürbar motiviert, das vergangene Jahr abzuschliessen und der Zukunft freudig entgegenzusehen. Zügig führte

Präsident Werner Haas durch die Traktanden und die Stimmberechtigten bestätigten alle Anträge. Der Jodlerklub ist gefordert, die Finanzen ins Gleichgewicht zu bringen. Seit dem Wegfall des «Chränzli mit Theater», das vor Corona eine langjäh-

rige Tradition hatte, fehlt ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen. Auch traten nach der Pandemie langjährige Sänger zurück, sodass ein Manko in verschiedenen Stimmlagen entstand. Der Jodlerklub darf nun aber 2025 als Glücksjahr betrachten. Die herausfordernde Suche nach einer neuen musikalischen Leitung führte zum Erfolg. Mit Andrea Osterwalder hat der Verein wieder eine kompetente und motivierende Dirigentin. Beim Traktandum Mutationen war ein Austritt aus gesundheitlichen Gründen zu verzeichnen. Er-

freulicherweise wurden insgesamt sechs Personen mit grossem Applaus zu Mitgliedern gewählt. Das Vereinsschiff ist im Begriff, wieder an Fahrt zuzulegen, und hat Platz für weitere Interessierte. Einsteigen jederzeit möglich. Umrahmt mit Jodelliedern, dem einen und anderen Naturjutz sowie einem feinen Nachtessen war die Generalversammlung im «Alten Löwen» in Zwillikon ein freudiger Anlass. Ruth Imholz, JK Affoltern am Albis

Anordnung einer Urnenabstimmung am 14. Juni für einen Kredit zur Sanierung

des Quellgebiets Müliberg und Kubismatt

Diese zweite Sanierungsetappe umfasst auch die Erneuerung der Transportleitung zum Reservoir Schürmatt

Der Gemeinderat hat den Beleuchtenden Bericht (Weisung) für die Urnenabstimmung am 14. Juni 2026 genehmigt und der Rechnungsprüfungskommission zur Stellungnahme weitergegeben.

Die offizielle Anordnung/Publikation der Urnenabstimmung erfolgt im April.

Bei der Erarbeitung des Generellen Wasserplans (GWP 2015) von Bonstetten wurden Defizite im Zusammenhang mit dem Quellgebiet Müliberg und

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Kubismatt sowie den beiden Wasserreservoiren Wischen und Schürmatt mit deren Zuleitungen festgestellt. In einer ersten Etappe wurde im Jahr 2021 eine neue Quellleitung vom Reservoir Schürmatt zum Reservoir Wischen erstellt. Dadurch konnte das sanierungsbedürftige Reservoir Schürmatt ausser Betrieb genommen werden.

Durch die neue Zuleitung ins Reservoir Wischen wurden in der ersten Bauetappe diverse Anpassungen am Reservoir

Thomas Schweizer, Grüne, Hedingen

nötig. Die anstehende zweite Etappe umfasst die Sanierung der Quellen Müliberg und Kubismatt sowie die Erneuerung und grössere Dimensionierung der Transportleitung bis zum Reservoir Schürmatt.

Der zu beschliessende Kredit beträgt 1552000 Franken (exkl. MwSt.) zulasten des Eigenwirtschaftsbetriebs «Wasserversorgung».

Die ursprünglich auch auf diesen Abstimmungstermin angedachte Ur-

nenabstimmung für die Zentrumsplanung, wird auf September 2026 verschoben. Diesbezüglich wird wie gewohnt eine Informationsveranstaltung stattfinden.

Die Bevölkerung, die Beteiligten und direkt Betroffenen werden rechtzeitig und umfassend informiert.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

• Den Bericht der Feuerpolizei für das Jahr 2025 zur Kenntnis genommen.

• Die baurechtliche Bewilligung für die Umnutzung des alten Feuerwehrlokals zu einer Abfallsammelstelle und die Umgestaltung der jetzigen Sammelstelle mit Auflagen erteilt.

• Einen Entwurf für ein neues Logo der Feuerwehr Unteramt genehmigt.

• Einen Kredit für den Anschluss der Liegenschaften «Dorf» an den Wärmeverbund der Renercon genehmigt. Gemeinde Bonstetten

Mountainbike: Beliebt und konfliktträchtig

Mussten Sie sich auf Ihrem Spaziergang auch schon vor einem Mountainbike in Sicherheit bringen? Wissen Sie, auf welchen Wegen mit dem Mountainbike (MTB) gefahren werden darf, und welche Verkehrsregeln gelten? Das MBT erfreut sich grosser Beliebtheit. Knapp sechs Prozent aller Zürcherinnen und Zürcher gehen diesem Hobby nach. Oft kommt es aber zu Konflikten mit anderen Erholungssuchenden.

Wichtig ist auch ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern in einem Strafverfahren gegen zwei Mountainbiker, welche auf dem «Coiffeurweg» am Uetliberg unterwegs waren. Ein Förster hatte

Strafanzeige gegen die zwei Biker wegen Befahrens von illegalen Trails erstattet. Weil es sich bei der vorhandenen Tafel «Verbot für Mountainbiker» nicht um ein offizielles, amtlich abgenommenes Verkehrssignal gehandelt habe, erhielten die Biker Recht. Das Urteil hat leider nicht zur Klärung beigetragen, sondern zusätzliche Fragen aufgeworfen.

Wir haben daher im Kantonsrat in einem breit abgestützten Vorstoss vom Regierungsrat die Erarbeitung einer Strategie fürs Mountainbike gefordert. Es sei davon auszugehen, dass der Nutzungsdruck auf die Landschaft als Erholungsraum in den kommenden

Jahren weiter zunehmen werde, insbesondere auch im Bereich MTB. Es sollen attraktive Angebote geschaffen werden, um den Nutzungsdruck zu kanalisieren. Es sei zu klären, wo gefahren werden darf und wo nicht. Zudem sollen die Natur, das Wild und die Landschaft möglichst geschont und Konflikte mit den Erholungssuchenden zu Fuss möglichst vermieden werden.

Der Regierungsrat hat diesen Auftrag umfassend bearbeitet. Er hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, die verschiedenen Anspruchsgruppen einbezogen und Typen von Bike-Infrastrukturen klassifiziert. Er hat 36 Biker-

Hot-Spots kartiert und diverse Trails und die Konflikte analysiert. Seit Kurzem liegt nun dieses Mountainbike-Konzept vor.

Die Stossrichtung ist nun klar. Das Mountainbike-Konzept zielt darauf ab, ein bedarfsgerechtes, lenkendes und nachhaltiges Mountainbike-Angebot zu schaffen, das die Bedürfnisse der Bevölkerung erfüllt, Natur- und Landschaft schützt und Rücksicht nimmt auf andere Weg- und Waldnutzende. Der Kanton wird zusammen mit den Regionen ein Angebot aufbauen und signalisieren. Schutzgebiete sind zu meiden und illegal erstellte Trails sollen zurückgebaut werden.

Nicht abschliessend geregelt bleibt aber die wichtige Frage, welche Wege – ausserhalb der signalisierten MTB-Wege – mit dem Velo legal befahren werden dürfen. Wie so oft ist es von Kanton zu Kanton verschieden. Während im Kanton Aargau nur auf befestigten Waldstrassen gefahren werden darf, sieht der Kanton Zürich vor, dass alle in der Landeskarte verzeichneten Wege mit dem Velo befahren werden dürfen.

Die Umsetzung wird aber noch Jahre dauern und sicherlich noch einigen Zündstoff liefern.

Sechs Neumitglieder konnten mit grossem Applaus in den Reihen des Jodlerklubs aufgenommen werden. (Bild zvg)
Bei herrlichem Wetter im Bündnerland unterwegs. (Bild zvg)

Ergebnisse des 1. Wahlgangs der Erneuerungswahlen der Primarschulpflege für Erneuerungswahl von fünf Mitgliedern der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030

Protokoll der Wahl vom 08.03.2026

Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 47 –ungültigeWahlzettel

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 432 –ungültigeStimmen 2 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebenderMandate

dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt AlbrechtChristian,parteilos(bisher)

AnzahlzuvergebendeMandate

Protokoll der Wahl vom 08.03.2026

Präsidium Primarschulpflege

Wahlgangbesetztwerdenkonnten,findetam Sonntag, 14. Juni 2026, ein zweiter Wahlgang statt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84b Abs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.DerWahlvorschlagbefindetsichim DownloadbereichoderistaufderGemeindeverwaltungabholbereit.Biszum19.März2026,11:30Uhrkönnengültige WahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereichtwerden.Das ErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert.

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteund ihreAusübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beimBezirksratAffolternamAlbis,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.c Verwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinen AntragunddessenBegründungenthalten.

10.März2026

WahlbüroKappelamAlbis

Wir Blinden sehen anders, z.B. mit der Nase.

Obwohl Marcel Obrist mit einer Sehbehinderung lebt, steht er auf eigenen Beinen. Statt mit den Augen orientiert er sich mit allen anderen Sinnen. Damit er unabhängig seine Wege gehen kann, steht ihm der SZBLIND mit Rat und Tat zur Seite

Selbstbestimmt unterwegs Mit Hilfe Ihrer Spende: PK 90-1170-7. szblind.ch

Rechtsmittelbelehrung: GegendiesePublikationkannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübung innert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksrat Affoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden.DieRekursschriftmusseinenAntragunddessen Begründungenthalten.

Sonntag,8.März2026 WahlbüroKnonau

Die erste Buchung wurde bereits während der ersten Sendung getätigt

Fazit nach drei Fernsehbeiträgen zu den Auswanderern aus Aeugst

Regula ZellwegeR

Priska und Michi Bauer aus Aeugst übersiedelten 2022 nach Andalusien und betreiben dort im idyllischen Bergdorf Canillas de Aceituno, hoch über der Provinz Málaga, das kleine Hotel Olive & Ivy. Ein Fernsehteam von 3+ besuchte sie im Rahmen der Serie «Adieu Heimat – Schweizer wandern aus». In der ersten Februarhälfte 2026 wurden die drei Reportagen ausgestrahlt – der «Anzeiger» hatte vorgängig darüber berichtet. Das Paar hatte zur Vergrösserung seines Hotels ein Gebäude – eher eine Ruine – neben dem Hotel erworben. Alles war geplant, die Handwerker wollten motiviert starten. Der Umbau ging aber nicht reibungslos vonstatten, wie in den Fernsehbeiträgen gezeigt wurde. Der Bürgermeister verhängte einen Baustopp. Seine Begründung: Die Weihnachtsdekoration auf dem Dorfplatz könnte unter der Bautätigkeit leiden. Dies, obwohl alle Nachbarn persönlich und charmant – sogar mit selbst gebackenen Brownies – informiert worden waren und niemand Einwände gegen das Bauvorhaben erhoben hatte.

Der Umbau läuft

Bauers wollten nicht auf Konfrontation gehen und engagierten einen Architekten, der das Gespräch mit dem Bürgermeister suchte – und ihn schliesslich überzeugen konnte. Der Traum von einer grösseren Küche, zusätzlichen Gästezimmern und einem Pool kann nun verwirklicht werden. Die Fernsehzuschauer konnten miterleben, wie unkompliziert – nicht nach Schweizer Normen – abgerissen wurde. Sogar ein Loch in der Wand des Nachbarhauses entstand. Dessen Besitzerin blieb gelassen und die Handwerker mauerten die Öffnung kurzerhand wieder zu. Michi und Priska Bauer staunten darüber, wie hier gebaut wird – in der Schweiz wäre ein solches Vorgehen kaum vorstellbar. Bei den ersten Abbrucharbeiten war das Fernsehteam dabei. Priska Bauer erzählt: «Das Produzieren der Beiträge war ein spannender Prozess. Im Vorfeld fanden mehrere Gespräche mit der Produktionsleitung statt, in denen Themen definiert und vorbereitet wurden. Als das Team anreiste, wurde der grobe Ab-

lauf besprochen – und dann ging es direkt los. Es war ein laufender Prozess mit vielen Anpassungen, und die Regie richtete sich immer wieder neu aus. Die Tage verflogen im Nu und es war ganz schön anstrengend. Aber uns hat es Spass gemacht.» Sie lobt das Fernsehteam und ergänzt lachend: «Klar, die vielen Wiederholungen gingen auch an die Kräfte. Doch es wurde viel gelacht, und wir haben oft völlig die Zeit vergessen. Die Regie nicht – aber wir.» Nach der Ausstrahlung erhielten sie viel Feedback – und bereits während der ersten Sendung ging eine erste Buchung ein. «Wir haben ausschliesslich positive Rückmeldungen erhalten. Durch die Ausstrahlung der Sendung hat sich jedoch grundsätzlich nicht viel verändert.»

«Mit ‹Adieu Heimat› zeigt 3+ Schweizerinnen und Schweizer, die den Schritt ins Ausland wagen, mit all ihren Hoffnungen, Zweifeln und Herausforderun-

Priska Bauer hat professionelle Pläne gezeichnet. Sie erklärt ihrem Mann Michi, wie alles einmal aussehen wird.

gen. Die Motivation der Sendungsmacher war es, nicht nur den Traum vom Auswandern zu erzählen, sondern auch die Realität dahinter sichtbar zu machen: berufliche Unsicherheiten, kulturelle Unterschiede und persönliche Wendepunkte. Im Zentrum stehen au-

thentische Lebensentscheidungen», erklärt Lea Arnold vom Sender 3+. «Priska und Michi Bauer haben wir als humorvolles, positives Paar erlebt, das auch in anspruchsvollen Situationen lösungsorientiert und offen für neue Perspektiven ist. Besonders eindrücklich war, wie

Ein neues Logo zum Geburtstag

Der Gewerbeverein Obfelden feierte an seiner 50. Generalversammlung

Vergangene Woche lud der Gewerbeverein Obfelden zu seiner Generalversammlung (GV). Beim Eintreffen der Gewerblerinnen und Gewerbler stand zuerst ein Apéro mit Häppchen auf dem Programm. Danach übernahm Dominik Stierli erstmals als Präsident die Führung der GV und versprach für den Abend zwei Überraschungen. Als erste präsentierte der Vorstand ein neues Gewerbeverein-Logo. Dieses verschmilzt in den gewohnten GelbBlau-Tönen die Buchstaben G und O zu einem einfachen, aber raffinierten Symbol, ergänzt vom Schriftzug «Gewerbe Obfelden». «Wir wollen unser Erscheinungsbild auffrischen», sagte Präsident Dominik Stierli dazu.

Neue Anlässe

Im Jahresbericht wurde unter anderem auf die Ausflüge ins Ziegelei-Museum nach Hagendorn und den Besuch des Bundeshauses in Bern zurückgeschaut. Wie jedes Jahr kümmerte sich der Gewerbeverein auch um den Berufsinfomorgen mit der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach, bei dem die Schülerinnen und Schüler zu einem ersten

Einblick in die Berufswelt kommen. Auch der Räbeliechtli-Umzug wurde mit helfenden Händen und finanziell unterstützt. Das Jahresprogramm für 2026 setzt teils neue Akzente. So wurden neben den bewährten Anlässen auch zwei Formate für lockere Treffen geschaffen. Je zweimal im Jahr wird zum GwerblerZmittag und zum Fyrabig-Bier geladen. Bei den Mitgliederzahlen verzeichnete man neben drei Austritten auch drei Neumitglieder, sodass der Verein weiterhin 71 Aktivmitglieder zählt. Kassierin Lucia Blatty durfte den 36 Stimmberechtigten eine fast ausgeglichene Rechnung mit einem kleinen Minus präsentieren.

Zwei Verabschiedungen Zu Veränderungen kam es im Vorstand. Aktuarin Patrizia Blum war neun Jahre mit dabei und der Logistik- und EventsVerantwortliche Thomas Müller sogar 24 Jahre. Die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder wurden herzlich verabschiedet und beschenkt. Müllers Posten wurde aus dem Vorstand durch Daniel Launer ersetzt, fürs Amt der

unterschiedlich sie Herausforderungen angehen und sich dabei gegenseitig stärken.»

Bauers sind überzeugt: «Die Entscheidung, bei ‹Adieu Heimat› dabei zu sein, haben wir nie bereut. Klar muss eine gewisse Flexibilität vorhanden sein. Und man muss über sich selbst lachen können – authentisch sein und offen für alles.» Sie empfehlen Personen, die ihren Traum realisieren, irgendwo im Ausland zu leben, eine Teilnahme an der Sendereihe: «Es sind Erinnerungen, die wir in unserem Leben nie vergessen werden. Wir hatten Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen, und diese waren alle durchs Band positiv und nachhaltig.»

Ihr Fazit: «Unser Alltag geht wie gewohnt weiter. Die Baustelle läuft, und das Haus wächst langsam, aber stetig. Für unser Empfinden viel zu langsam, aber unser Motto lautet: Es kommt alles gut am Schluss! Und wenn es noch nicht gut ist, ist noch nicht Schluss!»

Aktuarin konnte Sandra Rüegg gewonnen werden.

Expo im Juni

Die GV bot auch einen Einblick in die Expo 2026. OK-Präsident Jürg Meier durfte eine fast ausgebuchte Gewerbeausstellung mit über 60 Ausstellenden, grossem Unterhaltungs- und Familienprogramm sowie Barbetrieb verkünden. Der Event unter dem Motto «Obfelden feiert» läuft vom Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Juni, auf dem ZendenfreiAreal. Das Stichwort Feiern zieht sich durch das Jubiläumsjahr des Gewerbevereins. Auch an der Expo wird das 50-Jahre-Jubiläum mit einem grossen Apéro für die Bevölkerung und einem Rückblick auf die vergangenen Jahre gewürdigt. Am Ende der Versammlung trugen die Vorstandsmitglieder insgesamt drei Torten in den Saal, und die Anwesenden durften mit Prosecco auf die 50 Jahre anstossen. Ein gelungener Abend und Auftakt fürs Jubiläumsjahr.

Gewerbeverein Obfelden

Priska Bauer kann trotz Problemen bei den Erweiterungsbauten ihres Hotels herzlich lachen. (Bilder CH Media, 3+)

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderates für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

TrachselDoris,parteilos(bisher)

Vereinzelte

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026 Präsidium Rechnungsprüfungskommission

AnzahlzuvergebendeMandate

vergebenderMandate

33 –ungültigeStimmen 11 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppetteZahlzuvergebender

Absolutes Mehr erreicht und gewählt PüttmannGabriel,parteilos 497 Nicht gewählt BachmannSamuel,parteilos

TrachselDorisparteilos

Vereinzelte

Rechtsmittelbelehrung: GegendiesePublikationkannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübung innert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksrat Affoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden.DieRekursschriftmusseinenAntragunddessen Begründungenthalten.

Sonntag,8.März2026 WahlbüroKnonau

GegendiesePublikationkannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübung innert 5 Tagen vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksrat Affoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden.DieRekursschriftmusseinenAntragunddessen Begründungenthalten.

Sonntag,8.März2026 WahlbüroKnonau

«Nehmen Sie Ihr Kind von dieser Schule»

Replik auf den Artikel von Claudia Eugster mit dem Titel «Eltern ziehen Schule Hedingen vor Gericht» im «Anzeiger» vom 3. März. Schlechte Stimmung an der Schule. Verantwortlich dafür sind, aus Sicht der Schule Hedingen, wieder einmal nicht die leitenden Personen, sondern die «schwierigen» Schülerinnen und Schüler. Wie bekannt mir diese Situation vorkommt! Es ist genau wie vor Jahren, als meine Kinder die Schule hier besuchten. Ein Power-Girl ist plötzlich in sich gekehrt? Mein Rat an die Eltern: Nehmen Sie Ihr Kind jetzt von dieser Schule. Las-

sen Sie den Gang vors Bundesgericht. Eine Änderung der Schule ist nicht auf juristischem Weg zu erreichen. Dass ihr Kind an einem Platz zur Schule gehen darf, an dem es sich wenigstens einigermassen wohlfühlt, aber schon. Mein Rat an die Wählerinnen und Wähler: Die Schulpflege ist abzuwählen, es ist Zeit für eine Wende an der Schule Hedingen. Die aktuelle Schulpflege hat sie nicht hinbekommen. Wären dafür einige unangenehme personelle Konsequenzen nötig, für die sie zu befangen ist?

Andreas Irniger, Hedingen

Nur eine Frage der Zeit

Replik auf den Artikel mit dem Titel «Neues Angebot der Post» im «Anzeiger» vom 6. März.

Für meine Frau und mich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch in Mettmenstetten die Postfiliale – wie bereits seit einigen Jahren in vielen anderen Gemeinden – vom «Gelben Riesen» geschlossen wird.

Umso mehr ein herzliches Dankeschön an die Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, den Bereichsleiter Detailhandel bei Landi Albis und die Post, dass sie die Postgrundversorgung in der lokalen Volg-Filiale Mettmenstetten sicherstellen. Aus unserer Sicht ist dies

eine sehr gute Lösung, die wir bereits aus früheren Zeiten von einem längeren Auslandsaufenthalt Ende der 90erJahre in Deutschland kannten. In dem kleinen Ort, nicht unweit von Köln, wurde die Postfiliale geschlossen. Eine Papeterie mit Kiosk hat sich dann bereit erklärt, die Postgrundversorgung zu übernehmen. Dies war aus unserer Sicht eine Win-win-Situation: Als Kunden profitierten wir von längeren Öffnungszeiten und konnten zudem noch einen Einkauf erledigen. Was will man mehr?

Urs Preisig, Mettmenstetten

Plakate auf den Wiesen sind unschön

Replik auf die Leserbriefe zum Thema «Lumpenpack am Werk» von David Vogelsanger vom 27. Februar und von Dr. J. Werner vom 3. März.

Wer andere, wenn auch Unbekannte, mit «Lumpenpack» benennt, hat sich, egal was geschehen ist, von selbst disqualifiziert.

Ihm, ihr oder ihnen, in diesem Falle der SVP, fehlte es aber schon immer an grundsätzlichem Anstand und damit, und nicht nur damit, für mich nicht wählbar. Die Plakate auf den

Wiesen sind unschön, haben einen penetranten, aufdrängenden Geruch und gehören meiner Meinung nach verboten. Wer es nicht schafft, auf den gängigen Kanälen und offiziellen Plakatstellen ihren Kandidaten zum Amt zu verhelfen, solls doch bleiben lassen. Gut, wählt in diesem Land die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nicht diese Partei mit rückwärtsgewandten Ideologien und Milliardären an der Spitze.

Rico Späni, Hedingen

Die Zukunft gestalten

Replik auf den Leserbrief von Beat Berger, Vorstand Verein Gegen-Wind Knonaueramt mit dem Titel «Bis 265 Meter hohe Windräder» im «Anzeiger» vom 6. März.

Wieder einmal will uns der Verein Gegen-Wind klarmachen, wie vermeintlich «böse» Windräder sind. Da wird immer wieder mal gerne mit längst widerlegten Behauptungen hantiert, Ängste geschürt und die Behörden werden ebenso scharf kritisiert. So weit, so gut und so weit auch erwartbar. Aber zeigt uns nicht gerade der momentane Krieg im Iran, wie verwundbar wir in der Schweiz hinsichtlich der fossilen Energieträger sind und wie notwendig der Umstieg auf erneuerbare Energien ist?

Ist es nicht an der Zeit, dass wir das Geld für die Energiegewinnung in der Schweiz einsetzen, anstatt uns abhängig

Tragischer

Vom Reppischtal bis zum Titlis

Elfi Bohrer aus Wettswil hat uns dieses Foto eingesandt. Das Foto wurde vom Uto Kulm aus aufgenommen, leicht eingetrübt vom Sahara-Staub.

Rifferswil soll Wohndorf bleiben

–aber auch Arbeitsort

Gesetzliche

Grundlagen fehlen

Replik auf die Berichterstattung zum Thema mit dem Titel «Vision 2033 Primarschule Bonstetten» unter anderem im «Anzeiger» vom 24. Februar.

Der Kreativität und den Visionen ist nichts entgegenzusetzen. Geht es aber um deren Umsetzung wie die Vision 2033 ab 2026, dann braucht es meines Erachtens die gesetzliche Grundlage dazu, insbesondere die Einhaltung des Volksschulgesetzes (VSG).

Der § 42 VSG besagt: «Die Schulpflege leitet und beaufsichtigt die Schulen. Sie vollzieht die kantonalen Erlasse und Beschlüsse ...» Die Schulpflege ist also eine Exekutiv-Laienbehörde und kann das Schulsystem nicht eigenmächtig umkrempeln. Nur schon der angekündigte Systemwandel «Lehrpersonen werden zu Lernbegleitenden, Klassen zu Lerngruppen, Klassenzimmer zu flexiblen Lernräumen etc.» steht im Widerspruch zum § 26 VSG («Die Schülerinnen und Schüler werden einer Klasse zugeteilt. Für jede Klasse ist eine Lehrperson oder sind zwei Lehrpersonen gemeinsam verantwortlich»). Bei einer Begleitung (Coaching) bleibt der Betreute (Schülerin oder Schüler) eigenverantwortlich! Und das bereits ab dem ersten Schuljahr!(?)

Die Frage sei erlaubt: Wurde so was mit dem Bildungsrat der regierungsrätlichen Bildungsdirektion abgestimmt? Ich habe da meine Zweifel.

Ronald Weber, Bonstetten

Ihre Meinung ist willkommen!

von anderen zu machen? Ist es nicht an der Zeit, dass wir die Ressourcen nutzen, welche uns unbegrenzt und quasi kostenfrei zur Verfügung stehen?

Ist es nicht an der Zeit, dass wir damit anfangen, unseren Kindern und Kindeskindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen? Ist es nicht an der Zeit, dem Beispiel anderer Länder (zum Beispiel China) zu folgen, welche konsequent den Anteil an erneuerbaren Energien ausbauen? Ich für meinen Teil will dazu beitragen, dass unsere Kinder und deren Kinder eine Umwelt vorfinden, welche nicht zerstört und von immer extremeren Wetterereignissen gefährdet ist. Es ist an der Zeit, etwas zu tun. Es ist an der Zeit, dass wir die Zukunft gestalten.

Milan Pechous, Obfelden

Todesfall im «Guggi-Beizli»

Ein tragisches Ereignis hat am vergangenen Montag die langjährige Jassrunde im «Guggi-Beizli» in Bonstetten tief erschüttert. Während des wöchentlichen JasstreffensbracheinMitgliedderRundeplötzlich zusammen. Der Mann erlitt unerwartet einen Herzstillstand. Die Jasskollegen und das Personal vom «Guggi-Beizli» leiteten sofort Wiederbelebungsmassnahmen ein, die kurze Zeit später von den Rettungskräften übernommen wurden. Trotz aller Bemühungen blieben die Reanimationsversuche erfolglos. Das langjährige Mitglied der Jassrunde verstarb noch vor Ort.

Die Jassgruppe zeigt sich tief betroffen und steht unter dem Eindruck des

Geschehenen. Ein besonderer Dank gilt dem Personal des «Guggi-Beizli». Die Crew reagierte sofort, unterstützte die Gruppe in jeder Hinsicht und tat alles Menschenmögliche, um den Kollegen zu reanimieren. Ihre schnelle, professionelle und herzliche Hilfe hat den Anwesenden in dieser schweren Situation viel bedeutet. Es zeigt sich einmal mehr, wie Freud und Leid nahe sein kann. Die Jassgruppe wird sich weiterhin montags treffen –im Gedenken an ihr verstorbenes Mitglied, dessen Platz in der Runde für immer einzigartig bleiben wird.

Jassgruppe Guggi, Claude Wuillemin

Repliken auf den Leserbrief von Daniel Schneider mit dem Titel «Rifferswil soll Wohndorf bleiben» im «Anzeiger» vom 3. März

Der Leserbrief hat mich als langjährigen Gewerbetreibenden in Rifferswil doch sehr erstaunt. Unser Betrieb beschäftigt 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie acht Lernende – allesamt Menschen, die hier arbeiten, aber auch zum Teil hier wohnen, einkaufen und zum Leben des Dorfes beitragen. Wir haben die ehemalige Industriehalle der Sägerei Kehrli übernommen –ein Areal, das seit Jahrzehnten gewerblich genutzt wird. Wer sich unmittelbar neben einer bestehenden Industriehalle niederlässt, der weiss – oder sollte wissen –, was ihn erwartet. Ein Handwerksbetrieb erzeugt Lärm und Verkehr. Das ist keine Überraschung, das ist Realität, aber gleichzeitig sind wir wirklich bemüht, möglichst rücksichtsvoll zu agieren. Herr Schneider schreibt, Rifferswil sei «nie ein Industrie- oder Gewerbestandort» gewesen. Das stimmt schlicht nicht. Wie in jedem Schweizer Dorf gab es hier seit Jahrhunderten Gewerbe: die Schmiede, den Schlosser, den Metzger, die Schreinerei, den Hafner, die Sennerei, die Sägerei, den Dachdecker, den Baumeister. Handwerk und Gewerbe gehören zur DNA unseres Dorfes – das war schon immer so. Zahlreiche Betriebe sind bis heute verwurzelt und bieten Arbeitsplätze direkt vor der Haustür. Umso wichtiger ist es, dass diese systemrelevanten Betriebe ihre Daseinsberechtigung behalten. Die neue Bau- und Zonenordnung schafft Rechtssicherheit für bestehende Betriebe. Sie verhindert, dass langjährige Unternehmen durch nachträgliche

Anwohnerreklamationen in ihrer Existenz bedroht werden. Das ist fair, das ist richtig – und ich empfehle deshalb ein klares Ja an der Gemeindeversammlung.

Dominique Salamon, Rifferswil

Rundgang in der Gemeinde Irgendwie habe ich das Gefühl, immer mehr Leute in Rifferswil wohnen in einer Seifenblase und nehmen die wirkliche Welt gar nicht mehr wahr. Das scheint mir auch in Bezug auf die neue Bau- und Zonenordnung so zu sein. In Rifferswil gab es neben Bauernhöfen schon immer diverses Gewerbe. Gerne mache ich mit Interessierten einen Rundgang in der Gemeinde und zeige, wo die alten und neuen Gewerbebetriebe waren und sind. Von Industriestandort zu schreiben, ist schlichtweg absurd, es geht darum, das örtliche Gewerbe zu erhalten und auch in Zukunft sogar neue Kleinbetriebe zu ermöglichen. Ich bin mit Daniel Schneider einig, dass der neue Zonenplan in Bezug auf die Lärmgrenze ein Flickenteppich ist, nur hätte nach mir die Lärmempfindlichkeitsstufe überall auf ES III erhoben werden sollen, ausser im Mattlergebiet. Ich selber bin sehr froh über gute und motivierte Handwerker im Dorf und werde darum am 18. März an die Gemeindeversammlung gehen, um das auch weiterhin zu ermöglichen. Hoffentlich kommen noch viele Stimmberechtigte, die sich für ein lebendiges Dorf mit Wohnen und Arbeiten einsetzen.

Werner Kehrli, Rifferswil

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.

Redaktionsschluss beachten

Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Ergebnisse des 1. Wahlgangs der Erneuerungswahlen der Mitglieder sowie des Präsidiums der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030 vom Sonntag, 8. März 2026

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübung innert 5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbiserhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

GemeindeMaschwanden

Protokill der Wahl vom 08.03.2026 Erneuerungswahl 1 Mitglied der Sekundarschulpflege für die Amtsperiode 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte 5766 =100% eingegangeneStimmrechtsausweise 3777 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 1450 =25.15%

abzüglich:–leereWahlzettel 935 –ungültigeWahlzettel 2 937 gültigeWahlzettel 513 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 513 vergebenderMandate

abzüglich:–ungültigeStimmen 27 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebenderMandate

Absolutes Mehr verpasst/nicht gewählt BetschartCornelia 58 nicht gewählt TrachselNadia

DagemässWahlprotokollderSitzeinesMitgliedsderSekundarschulpflegeKnonau-Maschwanden-Mettmenstetten nichtimerstenWahlgangbesetztwerdenkonnte,findetam Sonntag, 14. Juni 2026, ein zweiter Wahlgang statt. InAnwendungvon§84Abs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt,auf welchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.DieStimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung. EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84Abs.2GPR). Biszum18.März2026,24.00Uhr,könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeider wahlleitendenBehördeeingereichtwerden.FormularefürdieWahlvorschlägekönnenbeiderGemeindeverwaltung Mettmenstettenoderonlineunterwww.mettmenstetten.chbezogenwerden. Rechtsmittelbelehrung: GegendasWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis

• wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen

DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

8.März2026

WahlbüroMettmenstetten

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl des Präsidiums der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 0 –ungültigeWahlzettel 0

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 25 –ungültigeStimmen 8 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt BartelsIngo,parteilos(bisher)

Vereinzelte

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl der 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 0 –ungültigeWahlzettel 0

gültigeWahlzettel 1607

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 8035 vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 3281 –ungültigeStimmen 1 massgebendeStimmen

getailtdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt GrüterLuzi,parteilos 1575 BartelsIngo,parteilos(bisher) 1565 GrafRobi,FDP(bisher) 1546 Vereinzelte 67 Total 4753

DazweiSitzederRechnungsprüfungskommissionimerstenWahlgangnichtbesetztwerdenkonnten,findetam Sonntag, 14. Juni 2026, ein zweiter Wahlgang statt.

InAnwendungvon§84Abs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84Abs.2GPR).

Biszum18.März2026,24.00Uhr,könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeider wahlleitendenBehördeeingereichtwerden.FormularefürdieWahlvorschlägekönnenbeiderGemeindeverwaltung Mettmenstettenoderonlineunterwww.mettmenstetten.chbezogenwerden.

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund 15,8910AffolternamAlbis

–wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen

DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

8.März2026

WahlbüroMettmenstetten

Protokoll der Wahl vom 08.03.2026

Erneuerungswahl der 4 Mitglieder der Sozialbehörde für die Amtsperiode 2026–2030

AnzahlzuvergebendeMandate 4 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich –leereWahlzettel 158 –ungültigeWahlzettel 0 158 gültigeWahlzettel 1'245 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 4'980 vergebenderMandate abzüglich –leereStimmen 582 –ungültigeStimmen 9 massgebendeStimmen 4'389 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 548.6 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 549 Absolutes Mehr erreicht und gewählt WüthrichYvonne,parteilos 1'007 GerberMartina,parteilos 1'004 SchiesserMarylise,parteilos 925 SpinnerChristian,parteilos 896 Nicht gewählt StöriKatharina,SVP 519 Vereinzelte 38 Total: 4'389

Rechtsmittelbelehrung: GegendasWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5Tagenschriftlich RekursinStimmrechtssachen DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

8.März2026

WahlbüroMettmenstetten

«En Struss voller Melodie»

Der Jodlerklub am Albis lädt am 28. März zum Jodlerabend

Auch dieses Jahr freut sich der Jodlerklub am Albis, allen Freundinnen und Freunden des heimischen Volksgesangs einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend bieten zu dürfen. Die Türen zum Gemeindesaal öffnen sich um 18.30 Uhr. Die Konzertbesuchenden erwarten wie üblich währschafte Verpflegung und eine grosszügige Tombola. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Das diesjährige Motto soll die Vielfältigkeit des Jodelgesangs unterstreichen, analog einem Blumenstrauss. Dieser besteht aus vielen einzelnen Blumen, jede mit eigener Farbe, Form und Duft. Dabei zählt nicht nur jede einzel-

ne Blume, sondern vor allem das Zusammenspiel. Die Farben ergänzen sich, manche stechen hervor, andere bilden den Hintergrund. Genauso verhält es sich mit dem Jodelgesang: Melodie, Rhythmus und Harmonie verbinden sich zu einem wohlklingenden Gesamtbild. Einen solchen Strauss voller Melodien möchte der Jodlerklub allen Gästen am Chränzli überreichen – doch nicht allein. Zusammen mit den Jungjodlern vo Huuse, der über zwanzig Kinder zählenden Nachwuchsgruppe des Klubs, den Ebertswilerörgelern und dem Gastklub, dem Bergsonnechörli Mosnang, soll ein farbenfrohes Bouquet entstehen.

Das Bergsonnechörli zählt, nebst Jodelliedern aus der ganzen Schweiz, auch den traditionellen Toggenburger Naturjodel zu seinem Repertoire. Die noch junge Formation schaffte es wenige Jahre nach der Gründung bereits zu einem Auftritt in der Schweizer Volksmusiksendung «Potzmusig», was in der Szene durchaus als Qualitätsmerkmal angesehen werden kann. Blumen schenken bereitet Freude, Jodelgesang ebenfalls. Bis bald am Chränzli.

Thomas Coebergh, Präsident Jodlerklub am Albis

Kasinosaal wird wieder zur Galerie

Anmeldeschluss für das «Ämtler Kunstforum 2026» rückt näher

Im November 2026 verwandelt sich der Kasinosaal Affoltern erneut in einen lebendigen Treffpunkt der regionalen Kunstszene. Die Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) lädt zum «Ämtler Kunstforum 2026» ein – mit zwei grossen, traditionellen Ausstellungen, die das vielfältige Kunstschaffen im Amt sichtbar machen.

Die Ausstellung lebt von der Vielfalt regionaler Stimmen. Von Malerei, Bildhauerei über Fotografie bis hin zu experimentellen Ausdrucksformen: Unterschiedliche Stilrichtungen sind ausdrücklich willkommen. Das Kunstforum bietet einen facettenreichen Überblick über die Kunstschaffenden im Amt und schafft eine wertvolle Gelegenheit, eigene Werke einem breiten Publikum zu präsentieren.

Den Auftakt bildet die offene Ausstellung vom 13. bis 16. November. Sie steht allen Kunstschaffenden aus der Region offen und ermöglicht einen niederschwelligen Zugang zur Teilnahme. Im Anschluss folgt die jurierte Ausstellung vom 19. bis 22. November, bei der eine Fachjury eine Auswahl der eingereichten Arbeiten präsentiert. Gerade die offene Ausstellung bietet eine ideale Plattform für etablierte wie auch neue Kunstschaffende. Mut zur Teilnahme ist ausdrücklich erwünscht. Wer im Amt Affoltern künstlerisch tätig ist, ist eingeladen, seine Arbeiten einzureichen und Teil dieses kulturellen Austauschs zu werden. Ein besonderes Begleitprogramm findet am 21. November 2026 statt und ergänzt die Ausstellung mit zusätzlichen Impulsen. Das «Ämtler Kunstforum» ist mehr als eine Ausstellung – es ist Teil unseres kulturellen Selbstverständnisses und ein Zeichen für die kreative Vielfalt unserer Region. Der Anmeldeschluss vom 3. Mai rückt näher. Die Kunstkommission freut sich über weitere Anmeldungen aus dem Bezirk: www.ggaffoltern.ch/ausstellung.

Stefan Kessler, Präsident Kunstkommission

Chorprojekt Goodspell

Gospelkonzerte im Kasino Affoltern

Bereits zum dritten Mal tritt Goodspell in Affoltern auf und lädt am Samstag, 14. März, und Sonntag, 15. März, zu zwei Konzerten im Kasinosaal ein. Begleitet wird der Chor, der aus über 50 Sängerinnen und Sängern besteht, von einer Live-Band.

Goodspell ist ein Chorprojekt, das sich jedes Jahr neu formiert. Ab Januar wird intensiv geprobt, bis das Projekt Mitte März mit zwei Konzerten seinen Abschluss findet.

Rhythmische Songs, einfühlsame Balladen und tiefgreifende Botschaften, die das Herz berühren: Gospelmusik ist nicht nur mitreissend. Ob traditioneller Spiritual oder moderner Contemporary Gospel: Die Texte der Lieder stammen mitten aus dem Leben. Sie erzählen von Schwierigkeiten und Not, von Men-

schen, die zu Gott schreien, von Hoffnung und Erlösung und der Kraft des Glaubens, aber auch von tiefer Dankbarkeit und ausgelassener Freude über erfahrene Hilfe.

Das Publikum erwartet einen Abend voller inspirierender Musik in stimmungsvoller Atmosphäre. Die Besucherinnen und Besucher können sich von kraftvollen Stimmen und groovigen Rhythmen in die Welt des Gospels entführen lassen.

Matthias Schmutz

Goodspell-Konzerte am Samstag, 14. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 15. März, um 17 Uhr im Kasino Affoltern. Türöffnung eine Stunde vorher, Barbetrieb. Eintritt frei – Kollekte. www.goodspell.ch

Die Goodspell-Konzerte finden im Kasino in Affoltern statt. (Bild

Das Markusevangelium

Veranstaltung am 15. März in Rifferswil

Selten hören wir von biblischen Texten mehr als ein paar Sätze, oft genug herausgelöst aus dem Zusammenhang. Dass dahinter eine dramatische Gesamterzählung steckt, geht oft verloren. Deshalb ist es faszinierend, zusammenhängende Teile eines ganzen Evangeliums zu hören. Das Markusevangelium, entstanden um das Jahr 70, ist das älteste Evangelium: Kurze, prägnante Episoden berichten vom Wirken Jesu in Galiläa und seinem Weg nach Jerusalem. Werden diese alten biblischen Texte im Raum hörbar, vermittelt durch die einfühlsame und präzise Stimme der Schauspielerin Dorothée Reize, können Hörende eintauchen in die dramatische Geschichte Jesu. Es ist keine Lesung, die die Zuhörenden erwartet, sondern eine Aufführung, die unmittelbar anspricht – rezitiert mit kraftvoller Sprache, verkörpert mit sparsamer Gestik und akzentuiert durch die Perkussionsinstrumente, gespielt von Rita Isaak. Die Schauspielerin Dorothée Reize ist vielen bekannt durch ihre Rollen in «Der Bestatter» und «Ernstfall in Havan-

«Sticken und Stricken»

Neues Angebot im Kloster Kappel

Im Kloster Kappel startet im März das neue Angebot «Sticken und Stricken». Eingeladen sind alle, die gerne stricken, sticken, häkeln, nähen oder allgemein mit Faden und Textilien arbeiten – unabhängig von Erfahrung oder Vorkenntnissen.

Begegnung und Austausch

Die handwerkliche Runde trifft sich in einem der stimmungsvollen Räume des Klosters und bietet Raum für kreatives Arbeiten ebenso wie für Begegnung und Austausch. Begleitet wird die Gruppe von

der erfahrenen Stickerin Susanne Bachmann, die mit Tipps und Tricks unterstützt und ein offenes Ohr für Ideen und Anliegen der Teilnehmenden hat. Gemeinsam entstehen insbesondere Decken für das grosse Picknick am Milchsuppentag vom Samstag, 27. Juni.

Das gemeinsame textile Arbeiten verbindet Kreativität mit gelebter Gemeinschaft und knüpft symbolisch an die Geschichte des legendären Teilens der Milchsuppe an, das 1529 zum Ersten Kappeler Landfrieden führte. Stricken und andere textile Handarbeiten fördern Entspannung und

Stressabbau, wirken meditativ und stärken die Konzentrationsfähigkeit. Gleichzeitig schaffen sie Möglichkeiten für Begegnung und tragen zu einer friedensfördernden Haltung bei.

Kloster Kappel

Erstes Treffen: Dienstag, 17. März, 9 bis 11 Uhr, freiwilliger Unkostenbeitrag: 10 Franken, eigenes Material kann gerne mitgebracht werden. Infos: Andreas Nufer, 044 764 88 09 oder andreas.nufer@ klosterkappel.ch, Anmeldung: 044 764 87 84 (Mo/Do) oder sekretariat.theologie@klosterkappel.ch, Website: www.klosterkappel.ch

na». Ein grosses Gewicht in ihrem Wirken haben seit Jahren Aufführungen biblischer Stoffe und stossen auf schöne Resonanz. Eine wunderbare Gelegenheit, sich auf die Fastenzeit und die bevorstehenden Ostertage einzulassen. Daniel Rüegg, Kirchenkommission Rifferswil Sonntag, 15. März, 17 Uhr, Kirche Rifferswil, Eintritt frei – Kollekte

Schauspielerin

Kinofilm «Suffragette»

Am 13. März in der Kirche Bonstetten

Das Kino in der Kirche Bonstetten zeigt am 13. März den Film «Suffragette». Darum geht es: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nimmt die politische Frauenrechtsbewegung in Grossbritannien ihren Anfang. Die Aktivistin Emmeline Pankhurst etabliert sich im Jahr 1903 mit der Gründung der «Women’s Social and Political Union» als Vorreiterin dieser Bewegung. Doch der Staat reagiert immer brutaler auf die öffentlichen Proteste. Die auf die Strasse gehenden Frauen gehören grösstenteils zur Arbeiterklasse und riskieren bei ihrem Kampf für das Wahlrecht und die allgemeine Gleichstellung der Frau alles. Als die friedlichen Auflehnungen jedoch nichts bewirken, schlagen einige Anhängerinnen der Gruppierung, darunter die entschlossene Maud, schliesslich radikalere Wege ein. Dabei setzen sie nicht nur ihre Arbeitsstellen, ihre Familie und ihr

Heim, sondern auch ihr eigenes Leben aufs Spiel.

Amadeo Vergés

Freitag, 13. März, 20 Uhr. Reformierte Kirche Bonstetten. Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren

«Suffragette» im Kirchen-Kino. (Bild zvg)

Aufnahme der Ausstellung vom November 2023. (Bild Johannes Paula)
zvg)
Das Bergsonnechörli Mosnang ist Gastklub am diesjährigen Jodlerchränzli. (Bild zvg)
Dorothée Reize. (Bild zvg)

Protokoll der Wahl vom 08.03.2026

Erneuerungswahl des Präsidiums

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl des Präsidiums des Gemeinderats für die Amtsperiode 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 0 –ungültigeWahlzettel 0

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelXAnzahlzu

vergebenderMandate

abzüglich:–leereStimmen 144 –ungültigeStimmen 17 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate

dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt SpinnerVreni,parteilos(bisher)

Vereinzelte

Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl der 6 Mitglieder des Gemeinderats für die Amtsperiode 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate 6 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund 15,8910AffolternamAlbis

•wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen

DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

8.März2026 WahlbüroMettmenstetten

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund 15,8910AffolternamAlbis

• wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachenerhobenwerden.

DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

8.März2026

WahlbüroMettmenstetten

In Grannys Haus spukt es

Das «ohoo!» Junges Theater Bezirk Affoltern spielt in Hausen

Die fünf jungen Protagonistinnen und Protagonisten im Alter zwischen 20 und 30 Jahren haben das Stück gemeinsam mit der Regisseurin und Theaterpädagogin Dominique Enz entwickelt. Entstanden ist ein Stück, das sich mit dem Thema Einsamkeit von Jung bis Alt auseinandersetzt. Mit viel Humor, und feinem Gespür nähern sich die jungen Darstellerinnen und Darsteller diesem Gefühl und stellen Fragen nach Nähe, Gemeinschaft und dem Mut, sich gegenseitig zu öffnen.

Musikalisch untermalt und begleitet wird das Stück von der Musikerin Johanna Schaub und dem Musiker Christoph Blum von Wilderbluescht, beide professionelle Musikschaffende. Dies gibt dem Stück zusätzliche Tiefe. Unfassbar, wel­

che Klänge sie aus ihren diversen Instrumenten hervorzaubern. Nur dies ist es schon wert, das Stück zu sehen. Wie die Darstellenden mit dem Thema umgehen, ist eine echte Herausforderung. Vom eigenen Ich Abstand zu nehmen und zu spüren, wie es dem Mitbewohnenden in Grannys Haus geht. Man darf gespannt sein, wie sie das meistern. Auch das Publikum wird miteinbezogen, es wird sich wohl oder übel mit den besonderen Eigenschaften der Rollen auseinandersetzen müssen.

In Grannys Haus spukt es nämlich gewaltig.

Zum Stück: An der Magnihalde 9 spukt es. Die junge Hauswartin Alex, die davon träumt, Rockstar zu werden, erzählt dem Publikum von den Bewohne­

Klangerlebnis Gittarissimo

rinnen und Bewohnern des Hauses. Verbunden durch einen Lift, begegnen sie sich immer wieder und bleiben doch allein. Als jedoch eine neue Mitbewohnerin einzieht und plötzlich der Verkauf des Hauses droht, müssen sich alle zusammenraufen, um ihr gemeinsames Zuhause zu retten.

«Grannys Haus. Eine Tragikomödie über die Einsamkeit». Spieldaten: Freitag, 13. März, und Samstag, 14. März, 20.15 Uhr, Sonntag, 15. März, 16 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Eintritt Kollekte. Die Theaterbar öffnet eine Stunde vor Beginn, Altersempfehlung ab zehn Jahren.

Raffaele Cavallaro-Rota, Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern

Ein besonderes Ereignis für alle Fans der Gitarrenmusik

Am Sonntag, 15. März, lädt die Musikschule Knonauer Amt zu ihrem diesjährigen Gitarissimo ein. In diesem ganz der Gitarre gewidmeten Konzert präsentieren Schülerinnen und Schüler sechs verschiedener Gitarrenlehrpersonen ein abwechslungsreiches Programm, welches von klassischer Gitarrenmusik bis hin zu rockigen Klängen reicht. Es werden verschiedene Beset­

zungen von Solo bis zu einem zwölfköpfigen Ensemble zu hören sein. So kann das Publikum dieses wundervolle Instrument in verschiedenen Klangvarianten erleben. Das Konzert bietet für jeden Musikgeschmack einen Hörgenuss.

Als Gast wird auch ein Blockflötenensemble der Musikschule unter der Leitung von Florencia Abraham eine

Let’s Dance Ü60 boomt Erfolgreiche

Tanzveranstaltung

Seit genau einem Jahr führt die Pro Senectute in der alten Brennerei in Mettmenstetten Tanzveranstaltungen durch. Bei «Let’s Dance» können tanzfreudige und junggebliebene Seniorinnen und Senioren ihre Lieblingshits der 60er­, 70er­ und 80er­Jahre bis heute geniessen und das Tanzbein schwingen, mit oder ohne Partner. «Oldies, but Goldies» das gilt nicht nur für die Senioren, sondern auch für die Disco­Musik, die man in jungen Erwachsenenjahren ausgelassen feierte und nun wieder in alten Erinnerungen schwelgen und mitsingen kann. Tanzen schult den Gleichgewichtssinn, die Koordination und hilft gegen Demenz und Parkinson. «Let’s Dance» richtet sich zwar an Tanzfreudige ab +/­ 60, ist aber ausdrücklich für alle offen. Organisiert werden die Tanzveranstaltungen von Rosmarie Küng und Françoise Jucker von der Pro Senectute Mettmenstetten und Hausen. Recht gibt ihnen die angeblich grösste Ü60­Party der Welt mit 1252 Besuchern vom vergangenen Jahr in Basel, der Suisse Disco 60+ der Pro Senectute Schweiz. Diese findet dieses Jahr am 12. September in The Hall Dübendorf (14 bis 20 Uhr) statt.

Nachdem aus verschiedenen Gründen auf das Tanzlokal in Hausen verzichtet werden musste, findet nun

«Let’s Dance» jeden zweiten Freitag im Monat im Brister der alten Brennerei in Mettmenstetten statt. Neuer Wirt ist seit Kurzem Clinton Davids. Er freut sich, die Gäste mit moderaten Preisen und kleinen und grösseren Köstlichkeiten zu verwöhnen. Die Brennerei ist neu an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Moderat sind auch die Preise der Veranstaltung «Let’s Dance» von zehn Franken und kostenlosem Hahnenwasser.

Musik bewegt auch im Alter Für den richtigen Sound sorgt DJ Tava alias Rolf von Reding. Seit zehn Jahren begleitet er Tanzveranstaltungen und private Anlässe. Ob Rock, Disco, House, Latin oder Funk – Musik aus den 70ern bis heute weckt Erinnerungen und lädt zum Tanzen ein. Die Freude und Energie, die Musik vermittelt, teilt er gerne mit den Gästen.

Pro Senectute Mettmenstetten

Let’s Dance, Brister alte Brennerei, Mettmenstetten. Jeden zweiten Freitag im Monat, ab 13. März 2026, 19 bis 22.30 Uhr, www.brister.ch, www.djtava.ch, www.pszh.ch/ortsvertretung/mettmenstetten, www.pszh.ch/ortsvertretung/hausen-am-albis

Besondere Stimmung

Frühlingsmarkt und Chilbi­Spass in Affoltern

Am Sonntag, 15. März, wird Affoltern wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt. Die Stadt lädt zum traditionellen Frühlingsmarkt ein und bringt damit Leben in die untere Bahnhofstrasse. Gleichzeitig – und auch am darauffolgenden Wochenende – sorgt die Chilbi auf dem Kronenplatz für fröhliche Jahrmarktstimmung. Zahlreiche regionale Betriebe und kreative Anbieter präsentieren ihre mit Sorgfalt hergestellten Produkte. Ob liebevoll gefertigte Handarbeiten oder feine Spezialitäten aus der Region – der Markt bietet für jeden Geschmack etwas und lädt zum Entdecken, Geniessen und Verweilen ein.

Die beliebte Chilbi findet an zwei Wochenenden statt: vom 13. bis 15. März

sowie vom 20. bis 22. März. Mit ihren Fahrgeschäften und Verpflegungsständen begeistert sie Gross und Klein gleichermassen und sorgt für zusätzliche Unterhaltung.

Seit vielen Jahren ist der Frühlingsmarkt ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt und zieht jeweils zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Auch dieses Jahr freut sich die Stadt Affoltern, die Bevölkerung zu einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Anlass willkommen zu heissen. Weitere Informationen sind auf der Website der Stadt Affoltern zu finden.

Stadt Affoltern

In Mettmenstetten greifen Musikschülerinnen und -schüler klangkräftig in die Saiten. (Bild zvg)

Serie von Stücken spielen. Das vollständige Konzertprogramm sowie weitere Informationen finden sich auf der Website der Musikschule Knonauer Amt: www.mska.ch.

Musikschule Knonauer Amt

Gitarissimo, Sonntag, 15. März, 17 Uhr, Singsaal Wygarten in Mettmenstetten

Die «Granny» und weitere Hausbewohnerinnen und -bewohner vor dem ominösen Lift. (Bild Raffaele Cavallaro-Rota)
Erwarten tanzfreudige Gäste (von links): Clinton Davids, Rosmarie Küng, DJ Tava (Rolf von Reding), Françoise Jucker. (Bild zvg)
Bunte Handarbeiten und kreative Produkte laden am Frühlingsmarkt zum Entdecken und Staunen ein. (Bild zvg)

Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

Schulpräsident/Schulpräsidentin für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

Absolutes Mehr erreicht und gewählt RicciardiAntonio,EVP

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteund ihreAusübung innert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden (§ 19Abs.1 lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).

10.März2026 GemeinderatObfelden (wahlleitendeBehörde)

Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke.

Ihre Spende in guten Händen.

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate 7 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 0 –ungültigeWahlzettel 0 0 gültigeWahlzettel 473 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu vergebenderMandate 3'311 abzüglich:–leereStimmen 1'444 –ungültigeStimmen 3 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender Mandate

dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt SennhauserJasmin,parteilos(bisher)

Böhlen-SchmidSamantha,parteilos(bisher)

Vereinzelte

Erneuerungswahl Präsident/Präsidentin Evangelisch-reformierte Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 0 –ungültigeWahlzettel 0

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu vergebenderMandate

abzüglich:–leereStimmen 13 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender Mandate

dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt Böhlen-SchmidSamantha,parteilos(bisher)

Vereinzelte

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenimerstenWahlgangbesetztwerden konnten,findetam Sonntag, 14. Juni 2026 ein zweiter Wahlgang statt. InAnwendungvonArt.6derKirchengemeindeordnung,i.V.§§48ffGPR,erhaltendieStimmberechtigteneinen gedrucktenWahlzettel,derdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeenthält.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung. EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84Abs.2GPR). WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.Biszum18.März2026,11.30Uhr könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereicht werden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert. GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübung innert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbei BezirkskirchenpflegeBezirkAffoltern,c/oPräsidentMartinBilleter,Püntenstrasse16,8332Mettmenstetten,erhoben werden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessen Begründungenthalten.

10.März2026 GemeinderatObfelden (wahlleitendeBehörde)

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Erneuerungswahl Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte

=100% eingegangeneStimmrechtsausweise

Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel

=25.58% abzüglich:–leereWahlzettel 129 –ungültigeWahlzettel 0 129 gültigeWahlzettel 93 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu vergebenderMandate 93 abzüglich:–ungültigeStimmen 11 massgebendeStimmen 82 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender Mandate 41 dasabsoluteMehrbeträgt 42 Absolutes Mehr erreicht und gewählt vonAllmenPascal,parteilos 54 Nicht gewählt LeuAlexander,parteilos 8 AlbrechtVeronika,parteilos 4 Vereinzelte 16 Total 82

Rechtsmittelbelehrung: GegendiesePublikationkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis •wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen •undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

10.März2026

Gemeinderat(wahlleitendeBehörde) WahlbüroRifferswil

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate

Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden GreutmannAchmedAndreas,parteilos

DettlingDavid,SVP

Erneuerungswahl Präsident/Präsidentin Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Absolutes Mehr erreicht und gewählt WiderWerner,SVP

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteund ihreAusübung innert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden (§ 19Abs.1 lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).

10.März2026

GemeinderatObfelden (wahlleitendeBehörde)

Wahlprotokoll Erneuerungswahl der vier Mitglieder der Baukommission (1. Wahlgang) vom 8. März 2026 Protokoll der Wahl vom 8. März 2026

Erneuerungswahl von vier Mitgliedern der Baukommission Stallikon (Amtsdauer 2026 bis 2030)

AnzahlzuvergebendeMandate 4 Stimmberechtigte

=100.00% eingegangeneStimmrechtsausweise 1638 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 1146 =47.59% abzüglich–leereWahlzettel 41 –ungültigeWahlzettel 0 41 gültigeWahlzettel 1105 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 4420 vergebenderMandate abzüglich–leereStimmen 502 –ungültigeStimmen 11

Absolutes Mehr erreicht und gewählt FeuzJürg,parteilos(bisher)

Absolutes Mehr erreicht/ als überzählig ausgeschieden

GegendieseWahlenkannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnertfünfTagen,von derVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffoltern,ImGrund15, 8910AffolternamAlbiserhobenwerden(§19Abs.1lit.ci.V.m.§21aund§22Abs.1Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist, soweitmöglich,beizulegen.InStimmrechtssachenwerdenVerfahrenskostennurerhoben,wenndasRechtsmittel offensichtlichaussichtslosist.

10.März2026 WahlbüroStallikon

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate 4 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 72 –ungültigeWahlzettel 2

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 807 –ungültigeStimmen 4 massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 577

Absolutes Mehr erreicht und gewählt SchönbächlerVanessa,parteilos(bisher) 938 FrickChrista.EVP(bisher) 868 MächlerSandra,FDP 744

Absolutes Mehr verpasst / nicht gewählt NefEliane,parteilos 550 Nicht gewählt

BiroliniSarah,SP 549

AnticTanja,parteilos 480

SondereggerRomina,parteilos 426 Vereinzelte 54 Total 4'609

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenderPrimarschulpflegeimersten Wahlgangbesetztwerdenkonnten,findetam Sonntag, 14. Juni 2026, ein zweiter Wahlgang statt InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84Abs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.Biszum18.März2026,11.30Uhr, könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehördeeingereicht werden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdam16.Juni2026amtlichpubliziert.

Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihreAusübung innert 5 Tagen, vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).

10.März2026

GemeinderatObfelden (wahlleitendeBehörde)

Wettswil am Albis

Präsidium Primarschulpflege Wettswil am Albis AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 141 –ungültigeWahlzettel 0

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 121 –ungültigeStimmen 51 massgebendeStimmen 1'181 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 590.5 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 591 Absolutes Mehr erreicht und gewählt HoffmannSimone,parteilos 649 Hauptwahl überzählig/ nicht wählbar GräubChristian,FDP 431 Vereinzelte 101 Total 1'181

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Primarschulpflege Wettswil am Albis AnzahlzuvergebendeMandate 5 Stimmberechtigte 3'533=100% eingegangeneStimmrechtsausweise 2'462 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 1'494=42.29% abzüglich:–leereWahlzettel 141 –ungültigeWahlzettel 0 141 gültigeWahlzettel 1'353 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 6'765 vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 938 –ungültigeStimmen 10 massgebendeStimmen 5'817 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 581.7 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt 582

Absolutes Mehr erreicht und gewählt GretlerMatthias,FDP(bisher) 1'100 MarkworthJana,parteilos(bisher)

BieriFranziska,GLP(bisher) 1'042 PfisterDiana,parteilos(bisher) 1‘018 HoffmannSimone,parteilos 905 Absolutes Mehr erreicht/ als überzählig ausgeschieden GräubChristian,FDP 653 Vereinzelte 53 Total 5‘817

Rechtsmittelbelehrung

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnert5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffoltern,Im Grund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]). DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist,soweit möglich,beizulegen.

WettswilamAlbis,10.März2026 PrimarschulpflegeWettswilamAlbis

Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Erneuerungswahl von 5 Mitgliedern des Gemeinderates für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

Absolutes Mehr erreicht und gewählt ZederFranz,FDP(bisher)

Absolutes Mehr erreicht und gewählt NoserFangerGabriela,parteilos(bisher)

nicht gewählt DiethelmErnst,parteilos

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026dieStelledesPräsidiumsderPrimarschulpflegeimersten Wahlgangnichtbesetztwerdenkonnte,findetamSonntag,14.Juni2026einzweiterWahlgangstatt.

InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR).NeueWahlvorschlägefürdasPräsidium derPrimarschulpflegekönnenbiszum18.März2026,11.30UhrbeiderwahlleitendenBehörde(Gemeinderat Ottenbach,AbteilungPräsidiales,Affolternstrasse3,8913Ottenbach)eingereichtwerden.

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteund ihreAusübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachen beimBezirksratAffolternamAlbis,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.c Verwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

8.März2026

GemeinderatOttenbach

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Protokoll der Wahl vom 08.03.2026 Erneuerungswahl Mitglieder des Gemeinderates für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte 868 =100% eingegangeneStimmrechtsausweise

Erneuerungswahl von 5 Mitgliedern der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030:

AnzahlzuvergebendeMandate 5 Stimmberechtigte 2'024 =

eingegangeneStimmrechtsausweise 1'331 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 75 –ungültigeWahlzettel 0 75 gültigeWahlzettel 825

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 4'125 vergebenderMandate

abzüglich:–leereStimmen 548 –ungültigeStimmen 7 massgebendeStimmen 3'570 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebenderMandate 357 dasabsoluteMehrbeträgt 358

Absolutes Mehr erreicht und gewählt DubsCarmen,parteilos(bisher) 662 BurkartDaniela,parteilos(bisher) 593 FangerLorenz,parteilos 583 SchneiderBrigitte,parteilos(bisher) 578 SchorNadine,parteilos 543

Absolutes Mehr erreicht/als überzählig ausgeschieden SchwarzenbachWältiGioia,parteilos(bisher) 541 Vereinzelte 70 Total 3'570

Präsidium der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030: AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 75 –ungültigeWahlzettel 0

gültigeWahlzettel 825 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 825 vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 93 –ungültigeStimmen 28 massgebendeStimmen 704 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebenderMandate 352 dasabsoluteMehrbeträgt 353 Absolutes Mehr verpasst/nicht gewählt FangerLorenz,parteilos 77 Nicht gewählt SchorNadine,parteilos 52 DubsCarmen,parteilos 44 SchneiderBrigitte,parteilos 35 BurkartDaniela,parteilos 19 Hauptwahl überzählig/nicht wählbar SchwarzenbachWältiGioia,parteilos(bisher) 467 Vereinzelte 10 Total 704

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026dieStelledesPräsidiumsderPrimarschulpflegeimersten Wahlgangnichtbesetztwerdenkonnte,findetamSonntag,14.Juni2026,einzweiterWahlgangstatt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt,auf welchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.DieStimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR).

NeueWahlvorschlägefürdasPräsidiumderPrimarschulpflegekönnenbiszum18.März2026,11.30Uhr,beiderwahlleitendenBehörde(GemeinderatOttenbach,AbteilungPräsidiales,Affolternstrasse3,8913Ottenbach)eingereicht werden.

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffolternamAlbis,ImGrund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

8.März2026 GemeinderatOttenbach

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030, 1. Wahlgang AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte

868 =100% eingegangeneStimmrechtsausweise

569 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 224 =25.81% abzüglich:–leereWahlzettel 127 –ungültigeWahlzettel 0 127 gültigeWahlzettel 97 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu vergebenderMandate 97 abzüglich:–ungültigeStimmen 4 massgebendeStimmen 93 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender Mandate 46.5 dasabsoluteMehrbeträgt 47 Absolutes Mehr erreicht und gewählt WirzThomas,parteilos 53 Vereinzelte 40 Total 93

Rechtsmittelbelehrung:

Rechtsmittelbelehrung:

GegendiesePublikationkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis

•wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen •undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen. 10.März2026

Gemeinderat(wahlleitendeBehörde) WahlbüroRifferswil

GegendiesePublikationkann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis •wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen •undimÜbrigeninnert30TagenschriftlichRekurserhobenwerden. DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

10.März2026

Gemeinderat(wahlleitendeBehörde) WahlbüroRifferswil

Erneuerungswahl von 5 Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030

AnzahlzuvergebendeMandate

SchybliNicole,GLP(bisher)

Präsidium der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030 AnzahlzuvergebendeMandate

RinikerBernhard,parteilos

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026dieStelledesPräsidiumsderPrimarschulpflegeimersten Wahlgangnichtbesetztwerdenkonnte,findetamSonntag,14.Juni2026,einzweiterWahlgangstatt. InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR).

NeueWahlvorschlägefürdasPräsidiumderPrimarschulpflegekönnenbiszum18.März2026,11.30Uhr,beider wahlleitenden Behörde (Gemeinderat Ottenbach, Abteilung Präsidiales, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach) eingerechtwerden.

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihre Ausübunginnert5Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeim BezirksratAffoltern,ImGrund15,8910AffolternamAlbiserhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz [LS175.2]).DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.

8.März2026

GemeinderatOttenbach

Abstimmungsprotokoll «Projekt Dorfzentrum Stallikon: Änderungen Letter of Intent (LOI) mit Kostenbeteiligung der Gemeinde Stallikon von Fr. 1'890'000.00 (inkl. MwSt.) als Verpflichtungskredit» vom 8. März 2026

Protokoll des Wahlbüros Kommunale Volksabstimmung vom 8.3.2026

Gemeinde: Stallikon

Stimmberechtigte Stimmrechtsausweise

TotalTotal eingegangen UrnenVorzeitigBrieflich gültig Brieflich ungültig

2408 1638 44 015877 angenommen

Vorlage 1: Projekt Dorfzentrum Stallikon: Änderungen Letter of lntent (LOI), Fassung September 2025, mit Kostenbeteiligung der Gemeinde Stallikon von Fr. 1'890'000.00 (inkl. MwSt.) als Verpflichtungskredit. Stimmzettel StimmenStimmbeteiligung % eingegangenleerungültiggültig Ja Nein

1426 180 1408 1077 331 59.22

Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15 8910 Affoltern am Albis

• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 10. März 2026 Wahlbüro Stallikon

Präsidium Gemeinderat Wettswil am Albis

AnzahlzuvergebendeMandate 1 Stimmberechtigte 3'533

eingegangeneStimmrechtsausweise 2'462 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 94 –ungültigeWahlzettel 0 94 gültigeWahlzettel 1'571 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 1'571 vergebenderMandate

abzüglich:–leereStimmen 224 –ungültigeStimmen 69 massgebendeStimmen 1'278 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender 639 Mandate dasabsoluteMehrbeträgt

Absolutes Mehr erreicht und gewählt RöthlisbergerKatrin,FDP(bisher)

Vereinzelte

Erneuerungswahlen der Mitglieder des Gemeinderates Wettswil am Albis AnzahlzuvergebendeMandate 5 Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen

–ungültigeStimmen

massgebendeStimmen

geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebender

Absolutes Mehr erreicht und gewählt WillimannSarah,parteilos(bisher)

RöthlisbergerKatrin,FDP(bisher)

GretschPeter,FDP(bisher)

Absolutes Mehr erreicht/ als überzählig ausgeschieden HitzReto,FDP

Rechtsmittelbelehrung

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnert5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffoltern,Im Grund15,8910AffolternamAlbiserhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]). DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist,soweit möglich,beizulegen.

WettswilamAlbis,10.März2026 GemeinderatWettswilamAlbis

Draussenunterwegs

mitdenJugendgruppen

Erneuerungswahlender Mitgliederder Baukommission WettswilamAlbis AnzahlzuvergebendeMandate3 Stimmberechtigte 3533=100% eingegangeneStimmrechtsausweise 2462 Stimmbeteiligung eingegangeneWahlzettel 1405=39.77% abzüglich:–leereWahlzettel 182 –ungültigeWahlzettel 0182 gültigeWahlzettel 1'223 AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu 3'669 vergebenderMandate abzüglich:–leereStimmen 579 –ungültigeStimmen7 massgebendeStimmen 3'083 geteiltdurchdoppelteZahlzuvergebenderMandate513.8 dasabsoluteMehrbeträgt514 AbsolutesMehr erreichtund gewählt BreidensteinStephan,parteilos(bisher)1'046 SchwendenerNiklaus,FDP(bisher)1'028 BaurHermann,SVP(bisher)953 Vereinzelte56 DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenderEvang.-ref.KirchenpflegeStallikonWettswilamAlbisimerstenWahlgangbesetztwerdenkonnten,findetfürdieKirchenpflegeamSonntag,14.Juni 2026,einzweiterWahlgangstatt.

InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt,auf welchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.DieStimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.BiszumMittwoch,18.März2026, 11.30Uhr,könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehörde eingereichtwerden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdamDienstag,16.Juni2026,amtlichpubliziert.

Rechtsmittelbelehrung

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnert5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffoltern,Im Grund15,8910AffolternamAlbiserhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]). DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist,soweit möglich,beizulegen.

WettswilamAlbis,10.März2026 GemeinderatWettswilamAlbis PrimarschulpflegeWettswilamAlbis Evang.-ref.KirchenpflegeStallikon-Wettswil WettswilamAlbis

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenderEvang.-ref.KirchenpflegeStallikonWettswilamAlbisimerstenWahlgangbesetztwerdenkonnten,findetfürdieKirchenpflegeamSonntag,14.Juni 2026,einzweiterWahlgangstatt.

InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR). WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.BiszumMittwoch,18.März2026, 11.30Uhr,könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehörde eingereichtwerden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdamDienstag,16.Juni2026,amtlichpubliziert.

Rechtsmittelbelehrung

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnert5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffoltern,Im Grund15,8910AffolternamAlbiserhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]).

DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist,soweit möglich,beizulegen.

WettswilamAlbis,10.März2026

GemeinderatWettswilamAlbis

PrimarschulpflegeWettswilamAlbis

Evang.-ref.KirchenpflegeStallikon-Wettswil

Präsidium Evang.-ref. Kirchenpflege Stalllkon-Wettswil a.A.

AnzahlzuvergebendeMandate

Absolutes Mehr erreicht und gewählt BeringerDanièle,parteilos(bisher)

der Mitglieder der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a.A. AnzahlzuvergebendeMandate

Mehr erreicht und gewählt

Absolutes Mehr verpasst/nicht gewählt SchäppiEvelyne,parteilos(bisher) 99 Vereinzelte

DagemässdemProtokolldesWahlbürosvom8.März2026nichtalleStellenderEvang.-ref.KirchenpflegeStallikonWettswila.A.imerstenWahlgangbesetztwerdenkonnten,findetfürdieKirchenpflegeamSonntag,14.Juni2026,ein zweiterWahlgangstatt.

InAnwendungvon§84bAbs.1GPRerhaltendieStimmberechtigteneinenleerenWahlzettelundeinBeiblatt, aufwelchemdieNamenallervorgeschlagenenPersoneninalphabetischerReihenfolgeaufgeführtsind.Die StimmberechtigtenerhalteneineWahlanleitung.

EntscheidendistimzweitenWahlgangdasrelativeMehr(§84bAbs.2GPR).

WahlvorschlägefürdenerstenWahlganggeltenauchfürdenzweitenWahlgang.BiszumMittwoch,18.März2026, 11.30Uhr,könnengültigeWahlvorschlägezurückgezogenoderneueWahlvorschlägebeiderwahlleitendenBehörde eingereichtwerden.DasErgebnisdeszweitenWahlgangswirdamDienstag,16.Juni2026,amtlichpubliziert. Rechtsmittelbelehrung

GegendasjeweiligeWahlergebniskannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnert5 Tagen,vonderVeröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeimBezirksratAffoltern,Im Grund15,8910AffolternamAlbis,erhobenwerden(§19Abs.1lit.cVerwaltungsrechtspflegegesetz[LS175.2]). DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist,soweit möglich,beizulegen.

Wettswila.A.,10.März2026

Evang.-ref.KirchenpflegeStallikon-Wettswil

Starker FCWB zeigt keine Nerven

Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Widnau – FC Wettswil-Bonstetten 0:4 (0:2)

Am letzten Sonntag um 14 Uhr wurde die Partie zwischen dem FC Widnau und dem FC Wettswil-Bonstetten im Rheintal angepfiffen. Beide Mannschaften starteten mit einer guten Ausgangslage in die Begegnung, nachdem sie die ersten beiden Spiele der Rückrunde jeweils gewinnen konnten. Entsprechend konzentriert gingen beide Teams in die Partie.

Ausgeglichener Beginn auf Augenhöhe

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Während der ersten knapp dreissig Minuten neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld, klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. Zwar versuchte der FCWB immer wieder, das Spiel kontrolliert aufzubauen, doch auch Widnau stand defensiv kompakt. In der 32. Minute bot sich dann die erste grosse Möglichkeit der Partie. Nach einem schnellen Angriff kam Hager in aussichtsreicher Position zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor und verpasste damit die Führung. Kurz darauf machten es die Gäste besser: In der 39. Minute brachte Vukasinovic seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Der Treffer verlieh den Gästen zusätzlichen Schwung. Nur zwei Minuten später erhöhten die Ämtler bereits auf 2:0. Nach einem Kopfball von Di Battista kam es im Strafraum zu einer glücklichen Aktion, bei der der Ball schliesslich als Eigentor im Netz lande-

te. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

FCWB kontrolliert nach Seitenwechsel zum Vollerfolg Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste erneut den besseren Start. In der 48. Minute erhöhte Hager auf 3:0 und sorgte damit früh für eine klare Ausgangslage. Wettswil-Bonstetten kontrol-

lierte in der Folge über weite Strecken das Spielgeschehen und dominierte Ball und Gegner. Zwar schlichen sich hin und wieder kleine Ungenauigkeiten ein und Widnau versuchte vereinzelt, Druck aufzubauen, doch wirklich gefährlich wurde es kaum. Den Schlusspunkt setzte erneut Hager in der 73. Minute. Nach einem sehenswerten Angriff über mehrere Stationen wurde der Ball sauber nach vorne getragen, ehe Hager im

Fast 600 Läuferinnen und Läufer am Säuliämtler Orientierungslauf

Nachwuchs, Elite und Familien trafen sich im Homberg

Am Samstag, 7. März, fand der 47. Säuliämtler Orientierungslauf statt. 580 Läuferinnen und Läufer fanden den Weg ins Laufgebiet Homberg. Das Wettkampfzentrum befand sich bei der Turnhalle in Mettmenstetten, von wo aus die

Im Ziel wird der letzte Posten gestempelt – auch viele der jüngsten Orientierungsläuferinnen und -läufer meisterten ihre Bahnen erfolgreich.

Teilnehmenden in den Wald starteten. Organisiert wurde der Anlass von der OLG Säuliamt. Der traditionsreiche Anlass zog Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen an. Die jüngsten Teilnehmenden waren erst acht Jahre alt, während die ältesten über 85 Jahre zählten. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen Lauf zu absolvieren.

Wertungslauf für den Nachwuchs Der Säuliämtler OL war gleichzeitig ein Wertungslauf der Zürcher sowie der Zentralschweizer Jugendmeisterschaft. Entsprechend stark vertreten waren Nachwuchsläuferinnen und -läufer aus der ganzen Region. Für sie ging es nicht nur darum, den richtigen Weg zwischen den Posten zu finden, sondern auch um wichtige Punkte in der Meisterschaft. Doch auch die Elite war im Homberg unterwegs. Unter den Teilnehmenden befand sich unter anderem die international erfolgreiche Orientierungsläuferin Natalia Gemperle. Für die regionalen Nachwuchstalente bot sich damit die Gelegenheit, mit einer Weltklasseläuferin am gleichen Anlass zu starten.

Anspruchsvolle Bahnen im Homberg Für spannende und abwechslungsreiche Bahnen sorgte die Bahnlegerin Mira Werder. Die Jugend-Europameisterin von 2024 stellte anspruchsvolle Routen zusammen, die sowohl technisches Können als auch gute Laufleistung verlangten. Die Posten waren geschickt im abwechslungsreichen Gelände des Hombergs platziert und forderten von den Teilnehmenden präzise Kartenarbeit. Neben dem sportlichen Wettkampf stand auch das gesellige Zusammensein im Mittelpunkt. Nach dem Lauf trafen sich viele Teilnehmende in der Festbeiz beim Wettkampfzentrum, um ihre Routen zu besprechen und den gelungenen Anlass gemeinsam ausklingen zu lassen.

Andreas Eisenring

ÄMTLER FUSSBALL

Herren 1. Liga Classic (Gruppe 3)

Strafraum souverän zum 4:0 abschloss. Bis zum Schlusspfiff liessen die Rotschwarzen nichts mehr anbrennen.

Punktemaximum aus englischer Woche

Über grosse Teile der Partie war der FCWB die spielbestimmende Mannschaft und kontrollierte das Geschehen.

Auch wenn man phasenweise mit etwas

Widerstand zurechtkommen musste und nicht alles perfekt gelang, war der Auswärtssieg letztlich hochverdient. Mit dem klaren 4:0-Erfolg in Widnau setzt Wettswil-Bonstetten seine positive Serie in der Rückrunde fort und schliesst die englische Woche mit dem Punktemaximum ab. Neotrainer Mirzai und sein Team dürften motiviert zur Cup-Qualifikation vom kommenden Samstag antreten, welche auswärts in Buochs ansteht.

Luca Studer, FCWB

Matchtelegramm: Sportanlage Aegeten, Widnau. FCWB: Thaler, Studer, Brunner (53. Brüniger), Waser, Stettler (54. Schneebeli), Loosli, Peter (76. Mesto), Hager, Di Battista (66. Bellis), Figueiredo, Vukasinovic (77. Burgardt)

Die

Die drei Riegen des Turnvereins Knonau, die Aktivriege, die Damenriege und die Männerriege, haben sich an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 6. März 2026 zu einem einzigen grossen Verein zusammengeschlossen.

Nach zweijähriger Vorbereitung hatten die drei Riegen an ihren Generalversammlungen im Februar 2026 ihren Anträgen zum Zusammenschluss zugestimmt. Die Entscheidungen hierzu mussten gemäss den bisherigen Statuten mit 75- und 80-prozentiger Zustimmung gefasst werden. Im Stampfisaal versammelten sich in der Folge 75 aktiv Turnende, Freimitglieder und Ehrenmitglieder zur konstituierenden Versammlung des neuen Vereins. Unter der Leitung des Tagespräsidenten Remo Boss wurden die neuen, 12-seitigen Statuten genehmigt, die der Vorlage des Schweizerischen Turnverbandes entsprechen.

Unbestrittene Wahlen

Erfreulicherweise stellen sich acht Personen aus allen drei Abteilungen für den neuen Vereinsvorstand zur Verfügung. Einstimmig gewählt wurden: Remo Boss als Co-Präsident, Michelle Domeisen als Co-Präsidentin, Tobias Domeisen als technischer Leiter, Andrea Hurter als Aktuarin, Daniel Hug als Kassier, Gabrielle Flury als Jugendverantwortliche,

Barbara Gwerder und Willy Gwerder als Bindeglieder zu den Abteilungen Damenturnen und Männerturnen. Mit diesen Neuwahlen konnten acht verdiente Personen verabschiedet werden, die bis zu 23 Jahren im Vorstand ihrer früheren Vereine tätig waren.

Ausblick in die Zukunft

Das erste Finanzbudget und die einheitlichen Jahresbeiträge des neuen Vereins sowie das erste gemeinsame Jahresprogramm wurden auch einstimmig angenommen mit dem Wissen, dass diese Punkte im Laufe der ersten Jahre noch klarer definiert und angepasst werden müssen. Bei einem Apéro im Anschluss an die Traktanden konnte der wegweisendste Entscheid seit der Gründung des Turnvereins anno 1875 und der Damenriege und der Männerriege seit ihrer Gründung im Jahre 1956 bis 1958 gefeiert werden. Über 100 aktiv turnende Erwachsene und 120 Kinder sind heute in einem einzigen grossen Verein vereinigt. Und alle freuen sich auf die kommende Doppelturnhalle der Gemeinde Knonau, die derzeit in der Planung ist. Die Turnfamilie ist sich einig: Turnen ist kultig, es vermittelt nicht nur Fitness, sondern auch Lebensfreude.

Bruno Grob

In der Vorrunde gelang WB gegen das beherzt verteidigende Widnau kein Treffer, nun gleich deren vier. (Archivbild kakö)
Der neue Vorstand nach dem Zusammenschluss (von links): Daniel Hug, Barbara Gwerder, Michelle Domeisen, Andrea Hurter, Remo Boss, Willy Gwerder, Gabrielle Flury, Tobias Domeisen. (Bild zvg)
Nach dem Stempeln des Postens geht der Blick sofort wieder auf die Karte, um den nächsten Posten im Wald zu finden. (Bilder zvg)

Bonstetter Curlingfraktion

Clubmeisterschaft der Limmattaler Curler in Urdorf

Anlässlich der Clubmeisterschaft der Limmattaler Curler in Urdorf, für die Säulämtler die nächstgelegene Curlinghalle, krönte sich das Bonstetter Team mit Skip Emil Schnider, Heidi Schinder Stahel, Sergio Liera, Andreas Moser und Jürg Kronenberg am letzten Donnerstag zum neuen Champion des CC Limmattal. In einem hochklassigen und spannenden Endspiel setzte sich das Quartett gegen das Team des Vorjahressiegers Armin Strässle im Zusatzend durch. Dabei zeigte die Equipe eine konstante Leistung die ganze Saison hindurch.

Round-Robin-Phase

Bereits in der Round-Robin-Phase überzeugte das Team mit präzisem Spiel und bemerkenswerter Konstanz, dennoch mussten sie aber auch peinliche Niederlagen wegstecken. Auch im 8. End des Finalspiels war die Offerte zum Sieg da, doch Skip Emil Schnider, der das Ziel verfehlte, misslang sein Take-out und so bekam das Team Strässle nochmals die Chance, das Spiel auszugleichen. Skip Armin Strässle packte die Chance und spielte einen gefühlvollen Take-out auf den im Haus liegenden Bonstetter Stein zum Ausgleich 6:6. Die Entscheidung

fiel erst im Zusatz-End, als das SchniderQuartett mit einem perfekt gespielten Stein den nötigen Punkt für den Sieg sicherstellte. Die Spielerinnen und Spie-

JedesRätselgitterenthält verschiedengrosse Zonen,farblich getrennt,mit 1bis 5Feldern.Jede ZonemussmitdenZifferngefüllt werden,diederAnzahlderFelder entsprechen.Eine Zonemiteinem Feld enthältalso1,eine Zonemit dreiFeldern1, 2und 3, u.s.w. Gleiche Zifferndürfensichhorizontal, vertikal oderdiagonalnicht berühren 12

ler zeigten sich nach dem Sieg sichtlich bewegt. «Wir wussten, dass es ein enges Spiel wird. Am Schluss hat die Nervosität mitgespielt – und ein bisschen Glück

gehört immer dazu.» Die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Halle erlebten Curling auf gutem Niveau – fair, spannend und bis zur letzten Minute um-

kämpft. Der Schnider-Express zeigte eindrucksvoll, wie Erfahrung, Teamgeist und spielerische Kreativität zusammenwirken können. Club-Präsident Mario Freiberger würdigte die sportliche Leistung und die Fairness beider Teams: «Solche Spiele zeigen, wie lebendig und leidenschaftlich unser Club ist.»

Zwei Tage zuvor fand das Finalspiel im Super Cup des CC Limmattal statt. Auch hier überraschten Bonstetter Curler, erspielte sich doch das Team von Isidor Hug zusammen mit seiner Ehefrau Lotti, Heiz Burla und Peter Allenspach den Einzug ins Finalpiel. Zuvor hat sich diese Mannschaft als Aussenseiter gegen sehr starke Gegner durchgesetzt. Im Finalspiel gegen die Seriensieger mit Mario Freiberger (Skip), Irene Schori, Cornelia Freiberger, Christian Frösch, Claudio Pescia hatten die Säuliämtler das Nachsehen mit 9,5 Steinen. Trotzdem darf diese Leistung als grossartig bezeichnet werden, spielte der Hug-Vierer die ganze Saison auf sehr hohem Breitsportniveau. Mit dem am kommenden Samstag stattfindenden Kehraus-Turnier geht eine ereignisreiche und erfolgreiche Curlingsaison zu Ende.

Philipp Locher

Sudokumittel Sudokuleicht

In jederhorizontalenund vertikalen Reihe,aberauchinjedemderneun Quadrate,darfjedeZahlvon 1bis 9nureinmalvorkommen.

Lösungen

Buchstabensalat

WT TE NEKC AP TNEKC UR D NN SAK AP ERTR KU ROR TO EGE IB LC BE TO NA EF UU T RB GU LI TH DI ERE KL OM N HA IM RA LS SNK SL RI DS I EET AR ON ED PL UI EC EE E UB SKA ST RO NA UT KK ET H FG NR OT OI UZ TN KT WN ZC NA OO TN HO KO TA NT EL US II SN ID AUNE JS CH RR ND EI SE KR UH CS RI SIK OG T

ASTRONAUT BETON DAUNE DRUCK DUNKELROT

EINFUEHREN EINORDNEN ENTPACKEN FLICKWERK JOURNALIST

KAPER KERKER KURORT KUTTER MAKRONE MOLKEREI NACHSPANN NEUROTIKER RISIKO SCHEINTOD

SCHURKE SONSTIGES TANTE UMSETZUNG ZOELIBAT

Indiesem Rätselsindalleobenstehenden Wörter versteckt.Sie könnensich waagrecht,senkrecht,diagonal, vorwärts,rückwärtsundineinanderübergehend verbergen.Dieübriggebliebenen BuchstabenergebeneinZitat oderSprichwort

Das Curling-Team aus Bonstetten (von links): Andreas Moser, Sergio Liera, Heidi Schnider Stahel, Emil Schnider und Jürg Kronenberg. (Bild zvg)

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook