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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 19 I 179. Jahrgang I Dienstag, 11. März 2025

Zwei Verletzte bei Unfall

Für fitte Senioren und Seniorinnen

Ziemlich demoliert wurden ein Postauto und ein Traktor bei einer Kollision am Donnerstag zwischen Maschwanden und Obfelden. Seite 3

Die Mountainbike-Gruppe Hedingen bietet ein neues Sportangebot im Säuliamt an. Seite 4

Meistens gab es zu viel Wasser – oder zu wenig «Serie Säuliamt 2050»: Wasser als ein zentraler Faktor für die Bevölkerungsentwicklung salomon schneider Bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts waren alle ebenen Flächen im Bezirk Affoltern Sumpfflächen, die unbewohnbar waren und landwirtschaftlich nicht nutzbar, aber auch Mücken und andere Plagen mit sich brachten. Bis in die 1950er-Jahre waren fast alle Moorflächen im Knonauer Amt trockengelegt worden und stellten das attraktivste Landwirtschaftsland dar. Einzig das Seleger Moor, zwischen Hausen, Rifferswil und Kappel, und der Rüssspitz bei Maschwanden blieben als grosse Moorflächen erhalten. Mit der

Trockenlegung der Moore mussten kilometerweise Drainageröhren verlegt werden, die das Wasser in die nahen Flüsse und Bäche leiteten. Da die ebenfalls entsumpft und begradigt wurden, floss bei Starkregen plötzlich viel mehr Wasser immer schneller durch die Gewässer und es kam vermehrt zu Überschwemmungen. Beispielsweise Affoltern wurde alle paar Jahre von Überschwemmungen heimgesucht, bis 2007 das 19,35 Meter hohe Wasserrückhaltebecken des Jonenbachs eröffnet wurde, das 392 000 Kubikmeter Wasser fassen kann. Es ist besonders massiv gebaut, denn ein Dammbruch hätte bei Weitem fatalere

Folgen als jedes durch Regen verursachte Hochwasser. Trockenzeiten brachten ganz andere Probleme mit sich. Der Grossteil des Trinkwassers stammte lange Zeit aus Quellen. Wobei jeder Hof seine eigene Quellfassung hatte. Wer keine Quellfassung hatte, holte das Trinkwasser am Dorfbrunnen. In Trockenzeiten trocknete eine Quelle nach der anderen aus. In den Säuliämtler Gemeinden wurde der Schweregrad der Trockenzeiten anhand der Quellen beschrieben, die noch Wasser lieferten – wenn auch nicht viel. Reussnahe Gemeinden konnten tendenziell stärker wachsen und mehr Vieh beherbergen, da die Bauern das Vieh in

Trockenzeiten an die Reuss treiben konnten, um dort zu trinken. Denn die Reuss trocknete – im Gegensatz zu vielen Bächen – nie aus. In Gemeinden wie Wettswil, wo keine kiesigen Böden mit Grundwasserseen bestehen, wurde das Wachstum primär durch die Wasserknappheit begrenzt. 1850 wohnten 321 Menschen in Wettswil, 1950 waren es nur 68 mehr. Zwischen 1950 und 1960 hatte sich die Bevölkerung von Wettswil plötzlich verdoppelt. Denn die Abhängigkeit von den Quellen fiel im gesamten Bezirk Affoltern 1952 von einem Tag zum anderen weg.

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Spital Affoltern: Die Zahlen trügen Im Februar hat das Spital Affoltern überraschend bekannt gegeben, dass das Jahresergebnis 2024 deutlich besser ausfällt, als es der Verwaltungsrat im vergangenen Herbst befürchtet hatte.«Obwohl die politischen, wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen herausfordernd sind (...), ist es unserem Spital gelungen, sich neu zu positionieren und das finanzielle Resultat sukzessive zu verbessern», schrieb das Spital in einer Mitteilung zum Jahresergebnis. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings: Rund 600 000 Franken – also ein grosser Ertragsbrocken, der letztlich zum besseren Resultat beitrug – stammen gar nicht aus dem Geschäftsjahr 2024, sondern aus dem Jahr davor. (lhä)

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Einsatzkräfte waren vor Ort, als am Samstag in Affoltern ein Dachstuhl brannte. Seite 5

«Ich hätte nie gedacht, einmal ein Buch zu schreiben.» Christina Ragettli, Buchautorin.

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(Bild Marcus Weiss)

Wieder fehlen zahlreiche Medis In der Coronazeit wurde die breite Öffentlichkeit erstmals mit dem Phänomen des Medikamentenmangels konfrontiert. Der schien in den letzten Jahren behoben. Nun ist das Phänomen wieder da. Komplexe Lieferketten, Produktionseinstellungen von zu billigen Medikamenten und nicht zuletzt neue Marktverwerfungen aufgrund der erratischen Verfügungen aus den Vereinigten Staaten von Amerika sorgen auch hierzulande für neue Engpässe. Um die 600 Medikamente fehlen derzeit in der Schweiz. Das hat auch Auswirkungen auf das Knonauer Amt. Apotheken und Spitäler berichten von zum Teil gravierenden Lieferengpässen, aber auch von ihren Strategien zur Bewältigung der Mangellage, damit die Patienten und Patientinnen möglichst wenig davon spüren. (fh)

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Wer wem wann warum hörig war Im dritten und letzten Teil der «Anzeiger»-Serie «Das Knonauer Amt zur Zeit der Hellebarden» beschäftigt sich der Autor Bernhard Schneider mit den Hörigen und den Hochadeligen im Hochmittelalter. In dieser Zeit waren alle ländlichen Familien hörig, das heisst, sie dienten ihrem Grundherrn und waren an einen Hof gebunden. Zu ihren Pflichten gehörten die Bewirtschaftung des Bodens, Frondienste und die Bereitstellung von Männern für militärische Zwecke. Zu den wenigen bekannten adeligen Männern zählten um 1100 wohl Heinrich und Konrad von Sellenbüren, der Stifter des Klosters Engelberg, sowie Eglof von Gamlikon und Heinrich von Bonstetten, vermutlich enge Verwandte von ihnen. (red)

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Noch einmal wurde gross gefeiert Während vielerorts die Fasnacht vorbei ist, drehten die Narren und Närrinnen im Knonauer Amt am Wochenende noch einmal so richtig auf. So wie hier im Bild beim grossen Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon. Auch aus Maschwanden und Knonau berichten die «Anzeiger»-Korrespondenten von bester Stimmung. (red) Seiten 6, 7 und 8 Bild map

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