Funde belegen eine Besiedlung seit der Jungsteinzeit, während sich um eine angebliche «Uetliburg» bis heute Legenden ranken. Seite 5
Gewerbe über Grenzen vereint
Der Gewerbeverein MKM bringt seit über 30 Jahren Unternehmer aus Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden zusammen. Seite 11
Säuliamt mit leichtem Bevölkerungswachstum
Anstieg um 464 Personen oder 0,8 Prozent in einem Jahr
Dominik Stierli
Im Februar erschien die aktuellste Bevölkerungserhebung des Statistischen Amtes des Kantons Zürich. Diese fasst zusammen, dass im Kanton Zürich Ende 2025 1,63 Millionen Menschen lebten. Dies entspreche einem Zuwachs von knapp 13000 Menschen und sei mit 0,8 Prozent einer der niedrigsten in den vergangenen 20 Jahren.
Hauptgründe für den Zuwachs sind mit einem Anteil von über 80 Prozent die Zuwanderung und zu einem kleineren Teil der Geburtensaldo – also die Zahl der Geburten abzüglich der Todesfälle. Der Kanton schreibt dazu, dass dieser weiterhin positiv sei, allerdings auf niedrigem Niveau. Mehr als zwei Drittel des letztjährigen Bevölkerungswachstums entfalle auf die Städte, also Gemeinden mit mindestens 10000 Einwohnenden.
Stadt Affoltern entgegen dem Kanton Der Blick auf das Säuliamt bestätigt dies aber nicht. Die Stadt Affoltern verzeichnete einen Anstieg um 0,19 Prozent, was gerade mal 25 Personen entspricht. Spitzenreiter beim relativen Zuwachs ist die Gemeinde Rifferswil mit 3,32 Prozent Anstieg. Auch die Gemeinden Knonau, Obfelden und Ottenbach verzeichnen einen Anstieg um über zwei Prozent. In absoluten Zahlen steht Obfelden mit 130 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern zuvorderst. Gemäss Kanton kommt Obfelden so auf 6066 Personen, welche in der Gemeinde leben. Der Kanton zählt dabei auch alle ausländischen Staatsangehörigen mit Aufenthaltsoder Niederlassungsbewilligung und darüber hinaus all jene, die seit mindestens einem Jahr ununterbrochen in einer Gemeinde leben. Nicht berücksichtigt sind Personen im Asylverfahren. Die Gemeinde Obfelden selbst weist auf ihrer Website die Zahl von 5978 Einwohnenden per Ende 2025 aus. Auf Anfrage dazu erklärt die Gemeindeverwaltung, dass dort nur jene Einwohnerinnen und Einwohner gezählt werden, die mit der «Absicht eines langfristigen Aufenthalts» in Obfelden gemeldet sind.
Der Bevölkerungsstand nach Regionen per 31. Dezember 2025 gemäss der Kantonalen Bevölkerungserhebung. Die Ergebnisse sind provisorisch. (Grafik: Statistisches Amt des Kantons Zürich)
Somit werden Personen mit Schutzstatus S, Kurzaufenthalter und vorläufig aufgenommene Personen mit Ausweis F nicht mitgezählt. Aus den Gründen der Vergleichbarkeit führt der «Anzeiger» in diesem Artikel jeweils die einheitlich gerechneten Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich auf. Neben den erwähnten Gemeinden fungieren auch die Gemeinden Wettswil, Mettmenstetten, Aeugst, Hausen und wie eingangs erwähnt auch die Stadt Affoltern im positiven Bereich. Die Zuwachsraten gehen dabei von 1,66 bis 0,19 Prozent.
Rückgang in fünf Gemeinden Allerdings ging die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner auch in fünf Gemeinden zurück. In Hedingen beträgt der Rückgang 0,25 % (10 Personen), in Kappel 0,51 % (7 Personen), in Bonstetten 0,58 % (33 Personen) und in Maschwanden 0,59 Prozent (4 Personen).
Bilanziert man über das ganze Säuliamt, so stieg die Zahl der Bevölkerung um 0,8 Prozent – gleich stark wie im Kantonsschnitt – auf die Gesamtzahl von jetzt 58442 Säuliämtlerinnen und
Säuliämtlern. Mit dieser Zahl reiht sich das Knonauer Amt an drittletzter Stelle der Zürcher Regionen ein. Weniger Einwohnende haben nur noch das Furttal und das Weinland. Neben der Stadt Zürich mit bald einer halben Million Einwohnenden stehen Winterthur und Umgebung, das Glattal und das Oberland zuvorderst auf der Liste.
In vier Regionen war das Wachstum geringer, in sechs Gebieten grösser als im Amt. Mit einer Wachstumsrate von 1,08 Prozent liegt das Weinland zuvorderst. Das geringste Wachstum verzeichnete die Stadt Winterthur mit 0,49 Prozent.
Tiefer Ausländeranteil
Die Statistiken verraten auch den Frauen- und Männeranteil in den Regionen. Im Bezirk Affoltern ist der Frauenanteil mit 50,24 Prozent minim höher. In den einzelnen Gemeinden ist das Verhältnis äusserst ausgewogen. Der Ausländeranteil liegt bei 21,52 Prozent, was im regionalen Vergleich der zweittiefste Wert im Kanton ist. Tiefer ist dieser mit 15 Prozent nur im Weinland. Den höchsten Wert im Kanton weist das Limmattal mit 38 Prozent aus.
Auch die Altersstruktur wurde mit der Bevölkerungserhebung im Detail erfasst. Die älteste Person im Bezirk war im vergangenen Jahr 104 Jahre alt und wohnte in Wettswil. Insgesamt weist die Statistik zwölf Personen mit 100 Jahren oder mehr aus, darunter vier Männer. Die meisten Personen im Amt zählten im vergangenen Jahr 58 Lebensjahre (929 Personen).
Grosses Wachstum seit 2010
Die Zahlen lassen auch Vergleiche bis ins Jahr 2010 zu. So sieht man, dass Kappel seither seine Einwohnerzahl fast um die Hälfte steigerte: Es ging von 918 auf 1376 Personen. Vergleicht man den prozentualen Anstieg weiter, folgen Knonau mit plus 40 und Mettmenstetten mit fast 38 Prozent. In absoluten Zahlen legte die Stadt Affoltern in den 15 Jahren um 1803 Personen, Mettmenstetten um 1592 und Obfelden um 1384 zu. Zuwachsraten unter zehn Prozent weisen Aeugst, Bonstetten und Maschwanden aus. Einen Rückgang gab es in keiner Gemeinde. Das Säuliamt wuchs seit 2010 um 10377 Personen, was fast 22 Prozent entspricht.
Spital gesundet nach Finanzschwäche
Erstmals seit Jahren gibt es wieder einen Gewinn zu vermelden
Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) gewann die Nachtragspartie in Freienbach 2:0 und liegt nur noch einen Zähler hinter dem Zweiten Tuggen. Das Schlussresultat stand bereits nach einer Viertelstunde fest, nachdem Janick Hager und Nicolas Schneebeli, beide auf Assist von Marc Figueiredo, früh für die Ämtler getroffen hatten. Übermorgen Sonntag gastiert WB beim FC Widnau im Rheintal. (kakö)
Über zwei Millionen Franken Gewinn meldet das Spital Affoltern nach jahrelanger finanzieller Durststrecke für das Jahr 2025. Das positive Jahresergebnis ist laut Einschätzung des Spitals Ausdruck einer konsequenten Kostendisziplin, der erfreulichen Entwicklung der Fallzahlen sowie der höheren Schweregrade der Patientenfälle. Die eingeschlagene Strategie geht also auf. «Diese gilt es nun, im weiteren Betrieb zu halten und gleichzeitig die notwendigen Neue-
rungen wie im Bereich der IT oder Infrastruktur anzupacken», sagt dazu Irene Christen, seit Januar CEO des Spitals Affoltern. Alles in allem blickt das Spital Affoltern mit Zuversicht nach vorne und sieht sich gut gerüstet, «um die Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten», wie es in einer Medienmitteilung heisst. (fh)
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«Bis
heute sind kreative Ideen meine Nahrung.»
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Drogeriemarkt Rossmann kommt
Rossmann zählt nach eigenen Angaben zu den grössten Drogeriemarktketten Europas. Seit Dezember 2024 wurden in der Schweiz zwölf Filialen eröffnet. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass auch in Affoltern ein Ladengeschäft dazukommt. In Stellenanzeigen wird Personal gesucht und als Standort das Zentrum Oberdorf angegeben. Wie gewohnt wird von offizieller Seite her dazu nichts bestätigt. Auch auf Personal- und Standortsuche in der Region Affoltern ist der Non-Food-Discounter Action, welcher aber mit über 1000 Quadratmetern eine mindestens doppelt so grosse Fläche wie Rossmann sucht. (dst)
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 18 I 179. Jahrgang I Freitag, 6. März 2026
Kilometer will René Nüesch mit dem Fatbike durch Kanada fahren. Seite 19
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Mike Stillhard, Grafiker und Werber, Aeugst. (Bild Marianne Voss)
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON:
0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts
2027/2028 im Internet
Die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/2028 des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) erfolgt vom 9. bis 29. März 2026 ausschliesslich im Internet unter www.zvv.ch. Während der Auflagefrist können die geplanten Angebotsänderungeneingesehenwerden.
Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen zum Inhalt äussern. Die Eingaben von Änderungswünschen sind schriftlich bis zum 30. März 2026 bei der jeweiligen Wohngemeindeeinzureichen.
Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung
Mit Beschluss Nr. 23 vom 3. Februar 2026 hat der Gemeinderat dem Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung mit der Geoinfra Ingenieure AG, Richterswil zugestimmt.
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrats sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Nachführungsvertrag sowie der erwähnte Gemeinderatsbeschluss können während der vorstehend erwähnten Frist bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis,Dorfstrasse 22,8914 Aeugst am Albis, eingesehen werden.
Friedhof Hedingen Grabräumung
Die Ruhefrist für die
• Urnengräber Nr. 465 und 101 bis 106 (Bestattungsjahr 2004 und 2005) • Erdbestattungsgräber Nr. 13 bis 17 (Bestattungsjahr 2004 und 2005) ist abgelaufen. Diese Urnengräber und Erdbestattungsgräber werden anfangs April 2026 aufgehoben.
Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 6. April 2026 wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Hedingen über die verbliebenen Grabdenkmäler, Urnengräber und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen.
Hedingen, 6. März 2026
Einladung zur Gemeindeversammlung
vom 15. April 2026, 20.15 Uhr
Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 15. April 2026, 20.15 Uhr, Turnhalle
Loomatt, Massholderenstrasse 3, Sellenbüren, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
Teilrevision Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung, BZO)
1. Harmonisierung der Baubegriffe
2. Kernzonenpläne Stallikon Dorf und Sellenbüren
Anschliessend: Verschiedenes
Nach der Gemeindeversammlung lädt der Gemeinderat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Apéro ein. BroschürenmitdemBeleuchtendenBericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 31. März 2026 erhalten. Solange Vorrat können Exemplare in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre ab Mitte März auf www.stallikon.ch/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste können per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei gerichtet werden.
6. März 2026 Gemeinderat Stallikon
Strassenbau: Ortsbus, barrierefreier Umbau der Haltestellen Schürli und Beerimoos, Öffentliche Planauflage, Wettswil am Albis
Im Auftrag von Gemeindeverwaltung Wettswil,Abteilung
Bau und Infrastruktur,Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis
Öffentliche Planauflage
Das genannte Projekt wird gemäss §§ 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt.
Die Haltestellen Schürli und Beerimoos werden gemäss BehiG barrierefrei umgebaut. Die beiden Bauprojekte haben keine negativen Auswirkungen auf die bestehenden Strassengeometrien. Es werden keine Abtretungen von privaten Flächen notwendig und keine Mehrwertbeiträge erhoben.
Rechtliche Hinweise und Fristen
Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute in der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis zu den Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage www. amtliche-nachrichten.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen in Papierform.
Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff.VRG).
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 7.April 2026
Strassenbau-Planauflagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Kontaktstelle
Gemeindeverwaltung Wettswil
Abteilung Bau und Infrastruktur Ettenbergstrasse 1,8907 Wettswil am Albis
Affoltern am Albis
Am 2. März 2026 ist in Bonstetten ZH gestorben:
Hans «Peter» Voit
geboren am 30. Dezember 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienund Freundeskreis statt.
6. März 2026
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten
Am 26. Februar 2026 ist gestorben: Babetta Gosch-Knobel
geboren am 4. März 1936, von Glarus Süd, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten
Knonau
Am 27. Februar 2026 ist in Knonau gestorben:
Bickel, Stefan
geboren am 31. Mai 1964, von Mettmenstetten ZH und Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Knonau.
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Bestattungsamt Knonau
Obfelden
Am 2. März 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Rolf Wäfler
geboren am 23. September 1947, wohnhaft gewesen in Obfelden.
Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.
Bestattungsamt Obfelden
Wettswil am Albis
Am 26. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Gisler geb. Fässler, Anna Marie geboren am 11. August 1934, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Abdankungsgottesdienst am Mittwoch, 18. März 2026, 15.00 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten.
Wirmöchtenunsbeiallenbedanken,dieunsindenStundendes Abschieds von
Rolf Weiss
begleitethaben.
Dievielentröstenden Worte,liebevollen KartenundZeichender Anteilnahmehaben unssehrberührt.EsistunseingrosserTrost zu wissen,dassRolf vonsovielenMenschengeschätzt undgeliebt wurde.
WirdankenHerrnPfarrer Werner SchneebelifürdieGestaltung dereinfühlsamenAbschiedsfeier undderOrganistinFrauAntonia NardonefürdiemusikalischeBegleitung.
InunserenHerzenwird Rolfimmerweiterleben.
DieTrauerfamilie
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, dann bin ich immer bei euch. (Antoine de Saint-Exupéry)
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wirAbschied von
Anna Marie Gisler-Fässler
11.8.1934 – 26.2.2026
Wir vermissen dich und werden dich niemals vergessen.
In tiefer Trauer: Regula und Sepp Wolf
Urs Gisler
Michelle Bösch mit Andrin
Fabienne Trachsel mit Christian, Lara und Noée und Anverwandte
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankungsfeier ist am Mittwoch, 18. März 2026, um 15.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Mauritius, Bonstetten.
Selbstbestimmt durch den Alltag. Dank Ihrer Spende: szblind.ch
WIR GRATULIEREN
Zum 98. Geburtstag
Wenn frau zum 98. Mal einen Geburtstag erleben darf, dann ist das schon etwas Spezielles! Heute Freitag, 6. März, feiert Gertrud Frei in Obfelden ihren 98. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche und alles Gute für das kommende Lebensjahr.
Zum 80. Geburtstag
In Obfelden begeht am Montag, 9. März, Milan Jankovic seinen 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, viel Freude und schöne Momente wünschen wir ihm. Alles Gute und Gesundheit fürs neue Lebensjahrzehnt!
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Spital Affoltern: Über 2 Millionen Franken Gewinn im Jahr 2025
Die Umstrukturierungen und strategischen Massnahmen haben erste Erfolge gezeitigt
Florian HoFer
Im Dezember hatte Stefan Gyseler, Verwaltungsratspräsident und CEO ad interim des Spitals Affoltern, in einem Interview mit dem «Anzeiger» noch einen Gewinn von etwa 1.5 Millionen Franken für das Jahr 2025 angekündigt. Dies nach jahrelangen roten Zahlen und im Jahr 2024 noch 900000 Franken Verlust.
Nahe am Benchmark
Doch nun sehen die Zahlen sogar noch besser aus: Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Spital Affoltern einen Gewinn von 2.194 Millionen Franken. Dies entspricht einer EBITDAR-Marge von 9,3 Prozent, teilt das Spital in einer Medienmitteilung mit. Dort heisst es weiter: «Damit liegt das Spital Affoltern nahe am empfohlenen Branchenbenchmark von zehn Prozent und macht einen
«Unser Ziel ist klar: eine qualitativ hochwertige, wirtschaftlich stabile und regional verankerte Gesundheitsversorgung.»
konsequenten Kostendisziplin, der erfreulichen Entwicklung der Fallzahlen sowie der höheren Schweregrade der Patientenfälle. Ein Schlüsselfaktor war der Ausbau der Psychiatrie in den Fachgebieten Erwachsenen- und Alterspsychiatrie, was zu einer Erhöhung der Fallzahlen im Bereich Psychiatrie um 14 Prozent führte. «Damit stärkt das Spital Affoltern seine Rolle in der spezialisierten Gesundheitsversorgung – im Knonauer Amt und darüber hinaus», so die Medienmitteilung.
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Ein Produkt der
Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch
Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Irene Christen CEO Spital Affoltern
wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltig gesicherten wirtschaftlichen Basis.»
Das positive Jahresergebnis ist laut Einschätzung des Spitals Ausdruck einer
Sowohl das Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie als auch das Zentrum für Altersmedizin und Palliative Care seien heute tragende Säulen des Leistungsangebots des Spitals Affoltern: Sie geniessen hohes Vertrauen bei Patientinnen, Patienten, Zuweisenden und der Bevölkerung.
«Der engagierte Einsatz der Mitarbeitenden in den medizinischen Fach-
gebieten und allen weiteren Bereichen war und ist ein zentraler Erfolgsfaktor für das Spital Affoltern», schreibt das Spital. So habe der Ausbau der Psychiatrie erhöhte Anforderungen an ärztliches und pflegerisches Personal gestellt. Nur dank viel Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein aller Beteiligten habe das Jahr 2025 in dem Masse erfolgreich abgeschlossen werden können. Wie im «Anzeiger» mehrfach berichtet, waren die vergangenen Jahre für das Spital Affoltern geprägt von strukturellen Anpassungen, strategischer Fokussierung und organisatorischer Neuausrichtung. Nach der Schärfung der stationären Strategie in den Vorjahren wurde 2025 die ambulante Strategie überarbeitet und das Leistungsangebot entsprechend gestrafft, auf die Kernkompetenzen angepasst und konsequent umgesetzt. Die klare Fokussierung, eine stringente Kostensteuerung
sowie die Stärkung spezialisierter Angebote zeigen Wirkung. Das Spital Affoltern steht heute medizinisch und strategisch gut positioniert da. «Mit dem sehr guten Geschäftsergebnis 2025 konnte das Spital die eingeschlagene Strategie bestätigen. Diese gilt es nun im weiteren Betrieb zu halten und gleichzeitig die notwendigen Neuerungen wie im Bereich der IT oder Infrastruktur anzupacken. Unser Ziel ist klar: eine qualitativ hochwertige, wirtschaftlich stabile und regional verankerte Gesundheitsversorgung – heute und in Zukunft», so Irene Christen, die seit dem 1. Januar und dem Rückzug von Gyseler auf der strategischen Ebene CEO im Spital Affoltern ist. Und weiter heisst es: «Das Spital Affoltern blickt mit Zuversicht nach vorne und sieht sich gut gerüstet, um die Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten.»
Drogeriekette Rossmann kommt nach Affoltern
Auch der Discounter-Action ist auf Personal- und Standortsuche in der Region
Dominik Stierli
Rossmann zählt nach eigenen Angaben mit 5209 Filialen zu den grössten Drogerieketten Europas. Dass das Unternehmen auch in der Schweiz Fuss fassen will, ist schon länger bekannt. So eröffnete Rossmann im Dezember 2024 im Emmen Center im Kanton Luzern seine erste Schweizer Filiale. Seither sind elf Filialen dazugekommen, unter anderem in Bremgarten und Ebikon. Nun lassen Stelleninserate aufhorchen. Darin schreibt die Firma von ihrer Filiale in Affoltern am Albis. Gesucht werden aktuell Verkäufer und auch eine Assistenz für die Geschäftsleitung. Als Startdatum wird der 1. Juni genannt. Die Pressestelle in Deutschland gibt wie gewohnt in solchen Fällen keine Auskunft. «Wir befinden uns aktuell in Verhandlungen für mögliche neue Standorte in der Schweiz. Diese laufenden Gespräche erlauben es uns momentan nicht, konkrete Angaben zum Standort Affoltern zu machen.»
Voraussichtlich ins Zentrum Oberdorf
Mehr verrät hier aber das Stelleninserat. Als Arbeitsort wird die Alte Dorfstrasse 28 angegeben. Das ist ziemlich genau beim Zentrum Oberdorf, zwischen Migros und der Lidl-Filiale. Dort steht seit dem Auszug von Dosenbach eine Fläche von etwas über 400 Quadratmetern leer.
Gemäss früheren Presseberichten nutzen die Märkte von Rossmann jeweils um die 500 Quadratmeter für ihre Filialen. So kann man davon ausgehen, dass Rossmann ab dem Sommer an diesem Standort eröffnen wird. Die zuständige Liegenschaftsverwaltung Apleona und auch die Eigentümerschaft wollten auf Anfrage keine Auskünfte dazu erteilen.
Grosser Flächenbedarf für Action
Auch der Non-Food-Discounter-Action sucht in der Region Affoltern nach Per-
sonal, unter anderem für einen StoreManager. Auch hier gibt es von der Pressestelle keine Auskunft, aber eine ausführliche Antwort in Englisch über die Vorzüge von Action als Arbeitgeber und Anbieter. Man rühmt sich mit 1500 Artikeln unter zwei Franken. Zudem wird erklärt, dass man jeweils erst zwei Wochen vor einer Neueröffnung darüber berichten würde.
Der Flächenbedarf für den Discounter ist ungleich grösser. Die erste am 5. April 2025 eröffnete Schweizer Filiale im zürcherischen Bachenbülach umfasst 1150 Quadratmeter. Dieser Flä-
chenbedarf ist aktuell bei keiner ausgeschriebenen Gewerbefläche im Bezirk gegeben.
Eine passende Fläche wäre wohl in der Markthalle vis-à-vis des Cooparks in Affoltern vorhanden. Das Möbelhaus Conforama verfügte dort vor seiner Schliessung im Februar 2024 über 4850 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Einen Teil davon nutzt seit März 2025 der auf Haustierbedarf spezialisierte Anbieter Qualipet, welcher vom Coopark hinüber wechselte. Mit Filialgrössen bei Qualipet zwischen 600 und 1800 Quadratmetern dürfte noch eine erhebliche Fläche in der Markthalle frei sein.
Die für die Markthalle verantwortliche Firma Bellevia Immobilien AG verwies ebenfalls an die Eigentümerschaft, welche bis Redaktionsschluss keine weiteren Angaben machte.
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Schlagerch r Amt
Samstag, 7. März, 18.00 Uhr, 2026
Sonntag, 8. März, 14.00 Uhr, 2026
Konzertsaal Ennetgraben Affoltern
Eintritt gratis (Kollekte)
Mutmasslicher Standort der neuen Rossmann-Filiale in Affoltern. (Bild dst)
Ist nach Jahren wieder in den schwarzen Zahlen angelangt: das Spital Affoltern. (Bild Florian Hofer)
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage:
20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Stadt Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz
Projekt: Neubau Schulhaus Wolhusen, Butzenstrasse, 8910 Affoltern am Albis
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise:
Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während derAuflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können
Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1.November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 26. März 2026 Auflagefrist
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: HEA Holzenergie AG, Kronenplatz, 8910 Affoltern am Albis
Projekt: Unterirdische Erweiterung der Heizzentrale durch Ergänzung eines Ölbrennkessels (nicht ausgesteckt), Zürichstrasse 147, 8910 Affoltern am Albis
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflageZH (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/ eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letztenAusschreibung.Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.
Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden.Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Bauherrschaft: Nikolaus und Louisa Zahn, Albisstrasse 29, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Anbau an Wohnhaus sowie sanfte Fassadensanierung, Projektänderung: neue Grundmasse und Fassadengestaltung Anbau, Albisstrasse 29, 8915 Hausen am Albis
zuhause verstorben. Fast 4Jahrelang hatChristian bei uns im Götschihofgearbeitet.Seine freundliche und ruhigeArt wird uns in Erinnerung bleiben. Wir werden ihn vermissen.
Stiftung Solvita Götschihof
Bewohnerinnen und Bewohner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Trauerfeier findet am Freitag, 6. März 2026, um 10.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Egolzwil statt.
Unser Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen im Säuliamt freut sich über Ihre Hilfe als Fahrerin oder Fahrer!
tixi-saeuliamt.ch
Dubistnichtmehr da wo Du warstaberDubisüberall wo wirsind
UnendlichtraurigundmitschweremHerzen müssenwir von Dirlieber Papi,Schwiegervaterund Freund Abschiednehmen
MaxBrunner-Müller
21.September1929 -17. Februar2026
VollerDankbarkeitblickenwiraufdievielen gemeinsamen Jahre unddenkengerneanunvergesslicheStundenbeimWandern, Minigolfundvielenweiteren Anlässenzurück.
Traueradresse: Ursulaund JakobRohner-Brunner,Grossmatt9,8910Affoltern am Albis
Schöne Geschichten um einen Kern Wahrheit
Denkmäler
im Bezirk Affoltern (8): Der
Bernhard Schneider
Der Uetliberg war, im Gegensatz zu den Tälern an seinen beiden Flanken, während der letzten Kaltperiode nie von Gletschern bedeckt. Vom Rückzug des Eises vor 19000 Jahren bis zur regelmässigen Begehung des Zürichseeraums, des Reppisch-, Jonen- und Reusstals scheint es aber noch einige Jahrtausende gedauert zu haben. Zuerst musste sich eine neue Flora und Fauna entwickeln. Ein deutlicher Temperaturanstieg im 6. vorchristlichen Jahrtausend liess Menschen ihren Beutetieren bis an den Zürich- und den Zugersee folgen.
Jahrtausende im Zeitraffer
Vom Zürichsee her konnte mit zunehmender Erwärmung auch der Uetliberg Lebensraum für Säugetiere bieten, deren Jagd Menschen interessant erschien. Erste menschliche Spuren auf dem Uetliberg sind seit der Jungsteinzeit, seit etwa 7000 Jahren, nachgewiesen. Die damaligen Menschen dürften den Uetliberg vor allem auf der Jagd erreicht haben. Bis zum Bau der ersten festen Unterkünfte dauerte es nochmals zwei bis drei Jahrtausende. Aus der Spätbronzezeit (1300–800 v.Chr.) belegen über 40 000 Fundstücke erstmals eine intensivere Besiedlung des Uetlibergs. Sie stammen aus mehreren Jahrhunderten und belegen einen direkten Austausch mit der Bevölkerung des unteren Zürichseebeckens, wobei die Besiedlung wohl nicht durchgehend war. Befestigungsanlagen aus dieser Zeit lassen sich weder nachweisen noch ausschliessen. Insgesamt werfen die Funde mehr Fragen auf, als sie Antworten geben können: Diente der Uetliberg als Zufluchtsort? Wurde hier zeitweilig gar Keramik hergestellt? Es handelte sich wohl um eine Abfolge von Siedlungen, die von zwei oder drei Generationen genutzt und anschliessend wieder verlassen wurden.
Vermutlich unabhängig von der Besiedlung des Uetlibergs bot auch der Ofengüpf, wo zwei Jahrtausende später, um 1100, die Burg Konrads von Sellenbüren stand, in der Bronzezeit zeitweise einer menschlichen Sippe Schutz. Der Ofengüpf wurde vom Reppischtal her bestiegen, der Uetliberg wohl meist vom Seebecken her.
Eine keltische Zentralsiedlung?
Ein Fürstengrab auf dem Sonnenbühl nahe der Endstation der Uetlibergbahn findet sich im Verzeichnis der kulturhistorischen Denkmäler des Kantons Zürich. Errichtet wurde es um 400 vor Christus in der frühen Latène- oder jüngeren Eisenzeit, der keltischen Phase in unserer Geschichte. Der darin gefundene Goldschmuck lässt nicht nur auf einen möglichen Fürstensitz schliessen. Er zeigt auch, dass bereits vor etwa 2500 Jahren ein reger Güteraustausch zwischen den verschiedenen Teilen Europas stattfand.
Weitere Funde von Luxusgütern und eine Befestigungsanlage aus der Eisenzeit sowie der Einschlag hölzerner Pfosten deuten auf eine keltische Zentralsiedlung hin, die vermutlich zwischen 500 und 250 vor Christus bewohnt wurde. Die Frage, ob sich diese Burg auf dem Uetliberg zeitlich mit der etwas älteren Zentralsiedlung auf der Baarburg überschnitt oder diese ablöste, beantworten die Funde nicht.
Im 1. vorchristlichen Jahrhundert besetzten römische Truppen den Uetliberg, etwa zur selben Zeit, als sie die keltische Siedlung Turicum übernahmen, aus der die heutige Stadt Zürich gewachsen ist. Zur Römerzeit scheint der Uetliberg vor allem infolge der sich
Uetliberg
Um 1900 schuf der Verschönerungsverein Zürich diese Gedenktafel auf dem Uetliberg: «Aeusserer oder Hauptwall der urgeschichtlichen Festung Uetliberg, ca. 1000 Jahre v. Chr. Spuren alter Lagerplätze und Wallkern aus Steinen, im Inneren des Walles Gräber von ca. 400 Jahren v. Chr.» (Bilder Bernhard Schneider)
häufenden Germaneneinfälle im 3. Jahrhundert nach Christus als Fluchtburg gedient zu haben.
Unvollendeter Burgenbau
Bis zu Beginn des 9. Jahrhunderts war die Errichtung einer Befestigung theoretisch das Recht des jeweiligen Königs. Solche Privilegien mussten allerdings durchgesetzt werden, was in der Praxis nicht vom Stand, sondern von der militärischen Schlagkraft abhing. Weil König Ludwig der Deutsche im Jahr 853 dem Kloster Fraumünster den Sihlwald schenkte, wurde ab dem 16. Jahrhundert daraus abgeleitet, dieser habe nebst der angeblichen Burg Baldern (Teil 6 dieser Serie, Ausgabe vom 17.02.2026) auch eine «Uetliburg» errichten lassen. In einer Darstellung von Johann Melchior Füssli aus dem Jahr 1714 wird ein Schloss auf einem überhöhten Berggipfel namens Uetliberg dargestellt, das im Jahr 1268 dank der Weisheit Graf Rudolfs von Habsburg und der Tapferkeit der Zürcher erobert worden sei. Füssli stützte sich dabei auf die Erzählung des katholischen Glarner Politikers, Landvogts und Chronisten Aegidius Tschudi ab. In seinem «Chronicon Helveticum» schrieb Tschudi zum Jahr 1267, die Orte Zürich, Uri, Schwyz und Unterwalden hätten Graf Rudolf von Habsburg bei einem Straffeldzug gegen die Stadt Basel unterstützt, weil sich die Basler beim Fasnachtstreiben schwer am Adel vergangen hätten. Als Gegenleistung habe Graf Rudolf den Zürchern in ihrem Krieg gegen die Freiherren von Regensberg geholfen, die mit ihren Burgen eine ständige Bedrohung für die Stadt dargestellt hätten. Für die Belagerung der Festungen Baldern, Uetliburg
Der Uetliberg ab Sellenbüren. Obwohl er zu Stallikon gehört, wurde er meist von Zürich her begangen.
und Glanzenberg habe der Graf 50 Ritter samt ihren Truppen zur Verfügung gestellt, welche die verfügbaren 35 Zürcher Ritter ergänzt hätten. Zuerst sei Festung Baldern mithilfe einer Kriegslist erobert worden, anschliessend die Uetliburg: «Die vesti ligt ouch am Albis, darab man die gantz Stat Zürich übersechen mag, und war das sterckste Schloss, so der von Regensperg hat, daruf er alle sin Hoffnung satzt.» 12 Schimmel hätten die Schlossknechte in der Uetliburg gehalten, mit denen sie täglich aufbrachen, um «die von Zürich ze schädigen». Dieses Wissen hätten Zürich und Habsburg für eine Kriegslist verwendet: Während sich die Schlossknechte auf ihren 12 Schimmeln auf einem Beutezug ausser Sichtweite der Uetliburg befanden, habe Rudolf von Habsburg 12 eigene Ritter auf Schimmeln ohne Fussvolk gegen die Uetliburg reiten lassen. Nun hätten Zürcher Ritter die 12 Habsburger zum Schein angegriffen, diese seien in Richtung Uetliburg geflohen, wo ihnen in der Meinung, es handle sich um die eigenen Krieger, die
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Hypotheken: Fragen und Antworten
Tore geöffnet worden seien. Die Habsburger hätten nun die Besatzung der Festung gezwungen, die Tore offen zu halten, damit die nachfolgenden Zürcher ebenfalls hätten eindringen können, um die Uetliburg bis auf die Grundmauern zu zerstören.
Neuerweckung der Legende Diese Darstellung wurde bereits im 19. Jahrhundert als Legende gewertet. In seiner 1894 und 1895 veröffentlichten Beschreibung aller Zürcher Burgen äusserte Heinrich Zeller-Werdmüller Zweifel an der Existenz einer Uetliburg. Diese wurde einzig in einer undatierten, kurz nach 1210 verfassten Urkunde nebenbei erwähnt. Ihre Eroberung 1268 relativierte er mit dem Hinweis «nach der Überlieferung». Ohne dies ausdrücklich zu erwähnen, distanzierte er sich damit von seiner Darstellung von 1891 über die Uetliburg und die Freien von Regensberg, wonach die Regensberger auf die Herren von Sellenbüren gefolgt seien, weshalb «kein triftiger Grund» bestehe, die Darstellung der Zürcher Chronik aus dem 15. Jahrhundert anzuzweifeln, dass die Regensberger Besitzer der Uetliburg gewesen seien. Der Adelsforscher Paul Kläui, der bis heute das Bild des hochmittelalterlichen Adels im Raum Zürich prägt, erweckte die Legende der Uetliburg mit einer 1953 publizierten Untersuchung zu neuem Leben. Abgestützt auf den Artikel ZellerWerdmüllers von 1891 spekulierte er, die Freiherren von Sellenbüren hätten in einer engen Beziehung zu den Freiherren von Regensberg gestanden, und folgerte daraus, «dass die Uetliburg ein Hauptsitz der Sellenbüren gewesen sein könnte neben der kleinen Burg unterhalb auf dem Ofengupf». Dabei missachtete er, dass Hochadlige bis ins 13. Jahrhundert hinein den Namen ihrer Burg trugen – zogen sie in eine andere Burg um, änderte sich auch ihr Name. Es wurden aber nie Herren von Uetliburg erwähnt.
Die Archäologie hilft weiter Wenn verlässliche Quellen fehlen, hilft oft die Archäologie weiter, so auch im Fall der vermeintlichen Uetliburg. Die archäologische Grabung der 1980er-Jahre ergab, dass im 10. Jahrhundert tatsächlich an einer grossen Burganlage auf dem Uetliberg gebaut wurde, die eine der frühesten Steinburgen im Raum Zürich hätte werden können. Darauf deuten drei Mörtelmischwerke hin, die hier ausgegraben wurden. Die Burg wurde aber offensichtlich nicht fertiggestellt und aus dem 11. Jahrhundert fehlen Funde gänzlich. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde eine mehrteilige Wall- und Grubenanlage errichtet, später folgten Holzbauten auf einem aufgefüllten Burggraben sowie Teile einer Ringmauer. Hingegen deutet nichts auf die von den Chronisten beschriebene Zerstörung um 1267 hin. Der Mittelalterarchäologe Werner Wild vermutet, dass ein zwischen 912 und 919 in Zürich geprägter Denar König Rudolfs II. von Hochburgund, der auf dem Uetliberg gefunden wurde, auf dessen Bauherrschaft hinweisen könnte, zumal die drei Mörtelmischwerke auf einen mit beträchtlichen Mitteln ausgestalteten Machthaber schliessen lassen. Nach der Niederlage 919 bei Winterthur zog sich König Rudolf II. aus dem Raum Zürich zurück, was die Einstellung der Arbeiten an der Burg erklären würde. Die späteren Holzbauten auf dem Uetliberg waren bescheiden, lassen sich nur beschränkt nachweisen und bereits der Chronist Johannes von Winterthur kannte sie zu Beginn des 14. Jahrhunderts nur noch vom Hörensagen.
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Gibt es für Hypotheken tatsächlich eine Altersgrenze?
Grundsätzlich gibt es für Hypotheken keine Altersgrenze. In der Regel darf die Hypothek beim ordentlichen Pensionsalter maximal 2/3 des Objektwertes betragen und muss auch mit dem Renteneinkommen – das in der Regel tiefer als das Erwerbseinkommen ist – tragbar sein. Eine vorausschauende Planung ist bei Hypotheken generell essenziell. Wie bleibt die Hypothek auch im Alter noch gut tragbar?
Damit Ihre Hypothek auch im Alter tragbar bleibt, ist eine schrittweise Reduktion bis zum ordentlichen Pensionsalter notwendig. Eine vorausschauende Planung ist bei Hypotheken generell wichtig. Denken Sie daran, dass neben der Tragbarkeit im Alter auch Ihre Absicherung und die Ihrer Familie zentral ist.
Ist ein Eigenheim eine gute Vorsorge für meine Familie?
Ein Eigenheim gibt Sicherheit – ein eigenes Dach über dem Kopf und ein Zuhause. Ja, es kann eine gute Vorsorge sein. Denken Sie daran, dass sich Ihre Lebenssituation verändern kann – auch unvorhersehbar. Daher sind bei einer Eigenheimfinanzierung die vorausschauende Vorsorgeplanung sowie die Absicherung von Ihnen und Ihrer Familie umso wichtiger. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Hypothek abzulösen?
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So stellte sich Johann Melchior Füssli das Schloss auf dem Uetliberg im Jahr 1714 vor.
Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend 2025/0450
Fahrbahnerneuerung Birmensdorf – Bonstetten-Wettswil Gleis 166, Km 14.5 – 15.4
Gemeinden
Birmensdorf, Wettswil am Albis und Bonstetten
Gesuchstellerin
Schweizerischen Bundesbahnen SBB
Gegenstand
Infolge Alterung und Verschleiss des Gleiskörpers hat das Gleis 166 auf der Linie 711 zwischen km 14.529 und 15.375 seine Lebensdauer erreicht und muss erneuert werden.
Die Fahrbahnerhaltung ist Bestandteil des Fahrbahnerneuerungsprogramms der SBB.
Die Erneuerung findet zur Gewährleistung der Sicherheit und für einen wirtschaftlichen sowie nachhaltigen Unterhalt der Gleisanlagen statt.
Das Vorhaben umfasst folgende Projektelemente:
– Reinigung des Schotters
– Ersatz des Schotters
– Korrekturen der Gleislage
– Unterbausanierung mit Planumsschutzschicht
– (teilw.) Sanierung bzw. Neubau von Gleisentwässerungen
– Schienenwechsel vom Profil 54 E2 auf 60 E1/E2
– Schwellenwechsel von Stahl und Holz auf Beton
– Instandsetzung bzw. Neubau von reptilienoptimierten Banketthalterungen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.
Verfahren
Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG; SR 172.021), soweit das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr BAV.
Öffentliche Auflage
Die Planunterlagen können vom 9. März 2026 bis 22. April 2026 während den ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden:
– Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten
– Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis
Zudem sind die Gesuchsunterlagen im Internet unter www.zh.ch/auflagen-eisenbahnen publiziert.
Aussteckung
Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert (z. B. Terrainveränderungen, Rodungen, Rechtserwerb etc.).
Einsprachen
Wer nach den Vorschriften des VwVG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde Einsprache erheben.
Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über die Enteignung vom 20. Juni 1930 (EntG; SR 711) Partei ist, kann während der Auflagefrist sämtliche Begehren nach Art. 33 EntG geltend machen (Einsprachen gegen die Enteignung; Begehren nach den Art. 7 – 10 EntG; Begehren um Sachleistung nach Art. 18 EntG; Begehren um Ausdehnung der Enteignung nach Art. 12 EntG; die geforderte Enteignungsentschädigung nach Art. 16 und 17 EntG).
Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG).
Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen (Art. 18c Abs. 2 EBG).
6. März 2026
Bundesamt für Verkehr Amt für Mobilität
«Es tut gut, mal stehen zu bleiben»
Brief aus Indien: Familie Rexer aus dem Säuliamt erlebt Indien mit allen Sinnen (5/6)
Wir haben die Kinder gefragt, auf was sie sich zu Hause in der Schweiz am meisten freuen. Die Kleinste, Stella, sagt wie aus der Pistole geschossen: «LindorKugeln.» Oscar, der Grösste: «Meine Freunde und die Dinos.» Lili, die Mittlere, freut sich auf ihre Gespänli, ihre Katzen, ihre Freundinnen im Kindergarten. Chiara und ich auf die Zivilisation. Es ist doch vieles organisierter in der Schweiz. Und wir nehmen ja mit, was wir lieben. Nicht nur unsere Kinder, Familie, nein – auch Yoga und unsere Berufung. Also unsere Arbeit. Ich habe einige Tage gefastet. Ayurveda. Jedes Jahr mache ich die PanchaKarma-Kur hier. Selbst wenn ich nur wenig Zeit habe oder nur einmal 14 Tage. Dieses Mal habe ich alle Zeit genutzt, um gesund zu leben. Erstaunlich, wie viel Energie das gibt. Die Inder machen diese «Regeneration» sehr bewusst. Man sagte mir, ab dem 40. Lebensjahr gehört das hier einfach dazu. Eigentlich sind es 21 Tage. Vergleichbar am ehesten mit Heilfasten. Der Körper wird entgiftet. Und zwischendurch gleicht es ein wenig einer «Rosskur». Das sind die Ghee-Tage. Morgens gibt es eine Art geronnene Butter zu trinken, dann nur heisses Wasser mit etwas Ingwer. Drei Tage lang. Ich kann das nur empfehlen. Es wirkt sich auf Geist und Gemüt extrem beruhigend aus. Und schafft neuen Freiraum für Inspiration, Ideen und Gedanken.
Eine neue Erkenntnis auf unserer Reise und Auszeit in Indien ist: Es tut gut, mal stehen zu bleiben im Leben und zu reflektieren. Nicht zurückgehen oder in eine Vergangenheit fallen, voller Wehmut, Sehnsüchte oder Zweifel. Stehen bleiben und schauen. Mehr nicht. Wahrnehmen, wo ich jetzt stehe, und überlegen, wohin es als Nächstes gehen soll. Bevor das Leben dich zwingt, durch einen Schicksalsschlag stehen zu bleiben. Die Inder glauben das wirklich. Alles hat seinen Grund.
Wir durften den Dschungel erleben. Waren auf Safari. Frühmorgens sind wir aufgebrochen. Zunächst wollte man unsere Jüngste auf keinen Fall im Jeep mitnehmen. Das sei zu gefährlich. Da
standen wir um 4.30 Uhr morgens. Es ist erstaunlich kühl für indische Verhältnisse in dieser sanften Hügellandschaft. Ich habe mir den Dschungel irgendwie anders vorgestellt. Zumindest den aus meiner Kindheit im Dschungelbuch. Und doch fühlt es sich sehr wild und nach tiefer Natur an. Wir fühlen uns umgeben von den vielen Tierarten. Die Kinder hatten eine Begegnung mit einem Malabar-Hörnchen. Na ja, Hörnchen ist untertrieben. Im ersten Moment dachte ich, da sitzt ein Hund auf dem Baum. Die sind gewaltig gross und
in die Heimat geht. (Bild zvg)
springen von Baum zu Baum. Wir sind in diesem Moment voller Spannung, was wir zu sehen bekommen werden. Sogar die Kinder sind auffallend ruhig, als wir losfahren. Was mir auffällt, ist: Der Guide, also Wildhüter, und der Fahrer strahlen keine Routine aus, es ist keine Tourist-Every-Day-Experience. Alle sind wach, dabei ist es fast noch Nacht. Es ist aufregend und kein Spaziergang. Es ist ein Natur- und Tierschutzreservat. 35 Tiger und 720 Elefanten sollen hier noch leben. Viel weniger als früher. Tigersichtungen sind extrem selten. Elefanten
sehen wir erst später in einer Elefantenstation. Und auch sonst bekommen wir ausser ein paar Bisons oder Kühen am Strassenrand nicht viel zu sehen. Wir packen. Viel haben wir nicht eingekauft. Früher war das anders, da haben wir den Koffer gefüllt mit Baumwolltüchern, Seidenkleidern, Gewürzen und Statuen. Heute sind es eher praktische Sachen. Malas, also der indische «Rosenkranz» für Yoga-Schülerinnen und -Schüler und Cashew-Nüsse.
Natürlich auch ein paar Mitbringsel der Kinder. Sie freuen sich auf die Schu-
le und den Kindergarten. Die Kinder haben nach Hause geschrieben und dieses Mal sind die Karten sicherlich vor uns zu Hause angekommen.
Nach Hause telefoniert haben wir regelmässig, dank Facetime waren so unsere Kinder mit der Heimat verbunden. Auf gehts. Vielleicht sind wir vor unserem Zeitungsartikel bereits wieder zu Hause. Wir freuen uns auf unsere Freunde, Nachbarn und Familie und auf den Frühling in der Schweiz.
Florian Rexer
Resultate aus Bevölkerung zu möglichen Umzonungen sind da
Die Interessenabwägung für eine Umzonung beim Kindergarten Räsch in Obfelden wird weitergeführt Die Gemeinde Obfelden führte vom 14. Januar bis zum 17. Februar 2026 eine Umfrage zu zwei möglichen Umzonungen durch. Sie betreffen Flächen an der Lindenbachstrasse und beim Kindergarten Räsch. Die Befragung war Teil zweier Interessenabwägungen, die der Kanton hierfür vorschreibt. Über 280 Personen aus Obfelden haben an der Umfrage teilgenommen. Dazu sind auch verschiedene Rückmeldungen aus der Bevölkerung direkt bei der Gemeinde eingegangen. Dies ermöglicht der Gemeinde ein umfassendes Stimmungsbild zu den beiden Vorhaben. Basierend auf den Umfrageresultaten und den weiteren direkten Rückmeldungen aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat entschieden, die Interessenabwägung bezüglich einer Umzonung der Fläche an der Lindenbachstrasse zwecks Erstellung eines Schrebergartenareals nicht fortzusetzen. Eine Mehrheit der Umfrageteilnehmenden nennt als wesentliche Argumente gegen das Vorhaben der Verlust von landwirtschaftlich genutzter Fläche, mögliche Lärmkonflikte aufgrund der zentralen Lage und Bedenken bezüglich Zufahrt und Parkierung. Auf Seiten der Befürworter wird besonders die Möglichkeit begrüsst, dass auch Familien, die aufgrund ihrer Wohnsituation keinen Garten haben, einen kleinen Garten pflegen könnten. Der Gemeinderat anerkennt, dass die Bevölkerung dem Vorhaben gegenüber mehrheitlich kritisch eingestellt ist. Das Vorhaben wird daher nicht weiterverfolgt. Der Gemeinderat beendet damit auch die weiteren Schritte der Interessenabwägung. Der Umzonung der Fläche beim Kindergarten Räsch zwecks Spielplatzerweiterung steht die Mehrheit der Umfrageteilnehmenden positiv gegenüber. Grössere und passend gestaltete Spielflächen unterstützen die Entwicklung von motorischen Fähigkeiten, Fördern das Miteinander, Beweglichkeit und Geschicklichkeit und unterstützen die physische und psychische Entwicklung von Kindern, so eine Mehrheit der Umfrageteilnehmenden. Eine Minderheit steht dem Projekt kritisch gegenüber und stellt die Erweiterung des Spielplatzes infrage.
Der Gemeinderat hat entschieden, die Interessenabwägung für die Umzonung einer Fläche für eine Erweiterung des Spielplatzes beim Kindergarten Räsch weiterzuführen. Die Resultate der Umfrage fliessen in die Interessenabwägung mit ein. Eine Information über die weiteren Schritte erfolgt zu gegebenem Zeitpunkt. Der Gemeinderat dankt allen
Umfrageteilnehmenden für ihre ausführlichen Rückmeldungen.
Gemeinderat Obfelden
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Unbeschwerte Tage, bevor es bald wieder zurück
Eine Fläche beim Kindergarten Räsch soll zwecks Spielplatzerweiterung umgezont werden. (Bild Dominik Stierli)
Lions Club bringt Blumen
Lions Club Knonaueramt zu Besuch im Seewadel in Affoltern
Am vergangenen 1. März war der Lions Club Knonaueramt wieder mit einer Blumen-Überraschung im Seewadel zu Gast. Alle Bewohnerinnen und Bewohner wurden mit dieser Geste, einem Kalanchoe-Blumen-Stöckli, beglückt.
Diese Aktion wird jeweils mit der Geschäftsleitung und dem Personal des Zentrums für Gesundheit und Alter Seewadel abgesprochen. Pflegende auf den verschiedenen Abteilungen begleiten
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diesen Einsatz. Die Verteilung erfolgt persönlich auf den jeweiligen Stockwerken des Zentrums. Alle Beschenkten freuten sich sehr über die Überraschung und bedankten sich herzlich. Zusätzlich werden die Klienten der Spitex Seewadel durch die Pflegenden bei ihren Hausbesuchen mit den Blumen überrascht.
Der Lions Club Knonaueramt finanziert diese Aktion aus dem Verkauf von Chlaussäcken zum Chlaustag. Im ver-
gangenen Jahr waren es 5300 Chlaussäcke, welche von Firmen bestellt und durch den Lions Club und weitere Helfer hergestellt und verteilt wurden. Es ist dem Lions Club ein grosses Anliegen, allen Menschen, die es zurzeit nicht ganz einfach haben, trotz allem viele schöne Momente und viel Zuversicht zu wünschen.
Lions Club Knonaueramt
Dem Frühling entgegen mit gutem Zahnersatz
Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm die Vorfreude auf Ausflüge, Begegnungen und unbeschwerte Ferientage. Viele nutzen diese Zeit, um neue Energie zu tanken und schöne Momente zu planen.
Damit Sie all dies ohne Einschränkungen geniessen können, empfehlen wir unseren Patientinnen und Patienten der Praxis für Zahnprothetik, ihren Zahnersatz rechtzeitig überprüfen zu lassen. Ein stabiler, gutsitzender Zahnersatz verhindert unangenehme Überraschungen wie Druckstellen oder eine plötzlich gebrochene Prothese – gerade dann, wenn man unterwegs ist und die Zeit einfach geniessen möchte. Ein passgenauer Zahnersatz schenkt Sicherheit, Lebensqualität und Freude am Essen und Lachen – im Alltag wie auch auf Reisen. In einer kostenlosen Beratung zeigt Ihnen Urban Christen, diplomierter Zahnprothetiker, welche Möglichkeiten es gibt, Ihren Zahnersatz zu optimieren und welche Kosten damit verbunden sind.
Alle Arbeiten werden im eigenen Labor gefertigt. Auch wenn Sie noch keinen Zahnersatz tragen, beraten wir Sie gerne – ob mit oder ohne Implantate.
Praxisangebot:
- Kostenlose Beratung
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- Implantat getragene Zahnprothesen
- Unterfütterungen/ Reparaturen/ Umarbeitungen
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- Knirschschienen
- Spital- und Heimbesuche
Praxis für Zahnprothetik
Urban Christen DD Alte Obfelderstr. 6 8910 Affoltern am Albis 044 761 51 72
www.zahnprothetik-christen.ch
Grossartige Ausblicke Senioren
wanderten im Prättigau
Das Prättigau liegt im Kanton Graubünden und ist das Tal des Flusses Landquart. Durch diese schöne Landschaft führen zahlreiche Wander- und Bikerouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Bekannt ist vor allem der Rätikon mit seinen einladenden Gipfeln.
Seniorinnen und Senioren von Birmensdorf und einigen Dörfern in der Umgebung fuhren mit den SBB via Zürich bis Landquart und mit dem Postauto zur Talstation der Gondelbahn Grüsch-Danusa. In zwei Sektionen erreichte man die Bergstation auf 1777 Metern. Hier gab es ein atemberaubendes 360-Grad-Panorama zu bestaunen. Nach einem Startkaffee im Berghaus Schwänzelegg begann der breit gewalzte Panoramaweg auf dem tief verschneiten Hochplateau und führte in leichtem
Auf und Ab in grossen Kehren via Bünde und Matten wieder zurück zum Ausgangspunkt. Während der Route boten sich immer wieder grossartige Ausblicke ins Rheintal und Prättigau bis zum bekannten Klosters sowie in den königlichen Rätikon mit Schesaplana und Schweizertor, Kirchlispitzen, Drusenfluh und Sulzfluh.
Auf der grossen Sonnenterrasse des Berghauses wählte man eines der verschiedenen Menüs und Getränke aus. Anschliessend führte die Gondelbahn von der Bergstation zurück zur Talstation. In wenigen Minuten erreichte man den Bahnhof Grüsch, wo es mit der Rhätischen Bahn bis Landquart und mit den SBB wieder nach Birmensdorf ging.
Dölf Gabriel, Wanderleiter
Die Senioren-Wandergruppe Birmensdorf und Umgebung posiert vor dem königlichen Rätikon. (Bild zvg)
Unkompliziertes Angebot
Neue Sackgeldbörse für Jugendliche
Wer in der Jugi Hirtschür in Affoltern in den letzten Wochen genauer hinschaute, konnte die Jugendlichen mit Farbrollen in der Hand, beim Putzen im Einsatz oder fleissig bei internen Aufgaben beobachten. Der Wunsch, selbst Geld zu verdienen, ist bei vielen jungen Menschen spürbar gewachsen. Immer häufiger wenden sie sich an die Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit mit der Frage: «Habt ihr einen Sackgeldjob für mich?» Die Möglichkeiten waren bislang jedoch begrenzt. Einzelne interne Jobs konnten vermittelt werden, doch das reichte längst nicht für alle motivierten Jugendlichen. Aus diesem Bedarf heraus entstand die Sackgeldbörse Affoltern am Albis. Initiiert wurde das Projekt von Nadja Meier und Sally Kyburz. Gemeinsam schrieben sie Unternehmen an und bauten einen Pool interessierter Jugendlicher auf. Ziel ist es, Jugendliche unkompliziert mit Privatpersonen oder Betrieben zusammenzubringen, die Unterstützung suchen, sei es beim Rasenmähen, Einkaufen, Katzehüten oder beim Frühlingsputz. Das Projekt befindet sich derzeit in der Anlaufphase. Entsprechend gross ist die Spannung bei allen Beteiligten. Für die Auftraggeben-
den ist das Angebot unkompliziert. Die Jugendarbeit übernimmt die Kommunikation sowie die Koordination der Jugendlichen und vermittelt eine zuverlässige Unterstützungskraft. Die Entschädigung erfolgt direkt durch die Auftraggebenden. Als Faustregel gilt, Alter in Franken pro Stunde. Die Jugendlichen unterschreiben im Vorfeld einen Vertrag mit der Jugendarbeit und verpflichten sich, ihre Aufgaben pflichtbewusst und zuverlässig zu erfüllen. Damit schafft die Sackgeldbörse Verbindlichkeit und stärkt Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Arbeitskompetenzen der jungen Menschen.
Wer also beim nächsten Umzug zusätzliche Hände braucht, eine Ferienvertretung für die Katze sucht oder Unterstützung im Garten wünscht, darf gerne an die Sackgeldbörse denken. Für Fragen oder Aufträge stehen Sally Kyburz (079 134 62 17) und Nadja Meier (079 938 12 73) zur Verfügung. Die Offene Jugendarbeit freut sich über jede Anfrage und über jede Gelegenheit, Jugendlichen einen ersten Schritt in die Arbeitswelt zu ermöglichen.
Nadja Meier, Jugendarbeit Affoltern am Albis
Neues Angebot der Post
Mettmenstetten: Postangebot neu im Volg
Aufgrund der veränderten Nutzungsgewohnheiten passt die Post ihr Angebot in Mettmenstetten an. «Kundinnen und Kunden können ihre Postgeschäfte künftig im Volg erledigen», heisst es in einer Medienmitteilung der Post. Ab dem zweiten Quartal 2026 kann man Briefe und Pakete fürs In- und Ausland aufgeben, Briefe oder Pakete abholen oder mit der Debitkarte Zahlungen erledigen. Für KMU und Gemeinden sind Massensendungen mit bis zu 350 Briefen möglich. Das neue Angebot haben die Post und der Gemeinderat von Mettmenstetten erarbeitet. Gemeindepräsidentin Vreni Spinner sagt: «Uns ist es wichtig, dass die Bevölkerung von Mettmenstetten auch künftig einen gut erreichbaren und persönlich betreuten Zugangspunkt zu den Dienstleistungen der Post hat. Wir begrüssen deshalb die Lösung mit dem Volg und freuen uns, dass das Postangebot weiterhin im Dorf bleibt.»
Auch Michael Zaugg, Bereichsleiter Detailhandel bei der Landis Albis, die den Volg betreibt, erklärt: «Wir freuen uns, dass wir unseren Kundinnen und Kunden im Volg Mettmenstetten neu auch Postdienstleistungen anbieten können.» In Mettmenstetten kann die Kundschaft das Postangebot in Zukunft von Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 20 Uhr abends nutzen, am Samstag von 7 Uhr bis 18 Uhr. (red)
Überbrachten Blumen: (v.l.) Thomas Strebel, Thomas Naef, Mirco Kurt, Ruedi Müller und Reto Studer. (Bild zvg)
Mystische Spiegelung
Abendidylle am Hedinger Weiher fotografisch in Szene gesetzt
Becken mit PET-Flaschen verunreinigt
Bei der Saba Chüeweid treiben Dutzende Kunststoff-Behälter
Illegale Entsorgung oder ökologischer Versuch von Abwasserspezialisten? Fritz Stucki aus Obfelden fotografierte in einem Becken der Strassenabwasser-Behandlungsanlage (Saba) Chüeweid bei Affoltern diese im Wasser treibenden PET-Flaschen. (Bild zvg)
Bis 265 Meter hohe Windräder
Im November 2025 hat der Regierungsrat den Richtplan, Teilrevision Energie (Windenergie), an die zuständige Kommission des Kantonsrates (Kevu) zur Beratung überwiesen. Im nördlichen Knonauer Amt und in Aesch sind die vier Potenzialgebiete «Birch», «Himelsbüel», «Rütihof» und «Chüewald» mit total elf Windturbinen geplant, notabene alle im Wald. Die vielen Einwendungen von betroffenen Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen gegen diese Pläne blieben ungehört. Im Mitwirkungsbericht der Baudirektion werden sie kaum mehr als stichwortartig aufgeführt, ohne weitere Abklärungen, oder werden teilweise gar nicht erwähnt. Als Grundlage für den Richtplan und die vom Kanton vorgenommene Beurteilung der Schutzinteressen von Landschaft, Wald, Erholungsraum für die Bevölkerung u.v.m. dienten Windräder mit einer Höhe von 220 Metern. Nun haben die in der Kooperation Zürich Wind vereinten Windkraftbauer EKZ, EWZ und Stadtwerk Winterthur an Informationsveranstaltungen zu geplanten Windmessungen im Zürcher Weinland
Windräder mit einer Höhe von 246 Metern präsentiert. Gemäss Skyguide seien solche bis 265 Meter möglich.
Die geplanten Windräder können demnach 25 bis 45 Meter höher werden, als wir alle angenommen haben. Solche massiv grösseren Windräder haben aber auch grössere negative Auswirkungen auf Natur und Landschaft, Wildtiere, Erholungsraum, Lärmprofil und anderes mehr, zu denen weder die Gemeinden noch die Bevölkerung bisher Stellung nehmen konnten. In den Grundlagen zum Richtplan wird mit keinem Wort erwähnt, dass die Windräder auch grösser als 220 Meter werden könnten. Da fühlen nicht nur wir uns vom Kanton hinters Licht geführt.
Ein Grund mehr, sich jetzt mit einem Schreiben an die Mitglieder der kantonsrätlichen Kommission Kevu zu wenden und die Rückweisung des Richtplans zu verlangen. Dies können wir alle tun – Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen.
Beat Berger, Vorstand Verein Gegen-Wind Knonaueramt
Weltklasseorchester in Ottenbach
Nachdem ich den ganzen Nachmittag traurig gewesen bin (neuer Krieg im Iran und Umgebung), besuche ich am Abend das Konzert des Neuen Zürcher Sinfonieorchesters in der Ottenbacher Kirche. Wir erfahren, dass wir dieses Ereignis Herrn Pfr. Wermbter zu verdanken haben. Die Kirche ist voll besetzt. Zuerst erklingt die Sinfonie Nr. 15 von W.A. Mozart. Dann das Klarinetten-Quintett B-Dur von Carl Maria von Weber. Hongyi Jiang ist der Solist. Er spielt mit dem ganzen Körper Klarinette. So etwas habe ich noch nie gehört. Wie eine Lerche steigt die Melodie in die Luft und ob sie es glauben oder nicht; im Sturzflug macht sie noch einen Purzelbaum. Es ist ein stetiges Herausfordern und Antwor-
ten des Orchesters. Vor meinen Augen sehe ich einen Sommermorgen. Mit Antonio Vivaldi ergreift ein rassiger Italiener das Ruder im Cellokonzert «Der Winter» aus den «vier Jahreszeiten». Der Solist ist Alexander Mykhailov, Violoncello. Ich liebe die warmen Töne des Cellos. Auch das virtuos gespielt. Wie toll, dass wir in Ottenbach solche Musik hören dürfen. Stehender Applaus ist die Regel. Den Schluss bildet die Sinfonie in cis-Moll vom weniger bekannten Joseph Martin Kraus. Die Traurigkeit ist verschwunden. Der Dirigent war Martin Studer. Verena Häberling, Ottenbach
Kein Schulhaus auf Pausenplatz
Vor lauter Abstimmungen und Wahlen geht leicht vergessen, was in Affoltern sonst noch passiert. Als Einwohnerin von Affoltern ist es mir aber nicht egal, wie sich unsere Stadt entwickelt. Nun ist ein neues Schulhaus geplant, und zwar auf dem Pausenplatz der Primarschulen (Stigeli, Chilefeld, Semper). Der vielgenutzte Pausen- und Spielplatz soll überbaut werden. Grosse Schatten spendende Bäume müssten gefällt werden, der Pausenplatz würde viel kleiner, obwohl nachher noch mehr Kinder dort zur Schule gehen würden. Das Schulgebäude ist jetzt ausgesteckt, bitte gehen Sie hin, machen Sie sich selbst ein Bild. Vielleicht kommen Sie zum gleichen Schluss wie ich, für mich ist klar: kein neues Schulhaus auf dem Pausenplatz unserer Kinder! Ursula Leuenberger, Affoltern
Ersatz für die alte Linde gepflanzt?
Viele waren wie ich traurig, das Absterben der alten Linde oberhalb Frohmoos zu verfolgen. Freude herrscht, dass nun ein junger Baum dort gepflanzt wurde,
dessen Gedeihen mitverfolgt werden kann.
Elfi Bohrer, Bonstetten
Fürdie Trendwendeim StadtratAffolternamAlbis
Claudia Spörri (SVP) Ernst Beeler (Gewerbe) Pascal Santi (FDP) Franz Wipfli (DieMitte)
Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern am Albis
Generalversammlung
Freitag, 12. Juni 2026, 19.00 Uhr
Senevita Obstgarten Obstgartenstrasse 9, Affoltern am Albis
Ausserordentliche Generalversammlung
08.MÄRZ2026,17.00UHR
Eintrittfrei | Kollekte
METTMENSTETTEN KATHOLISCHEKIRCHE ST.BURKARD
Donnerstag, 27. August 2026, 19.00 Uhr Mehrzwecksaal Büelstrasse 11, Affoltern am Albis Traktanden gemäss persönlicher Einladungen. Der Vorstand
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Es wird «aufgetischt»
Fünf Künstlerinnen servieren in Affoltern ein «Kunst-Menü» – vom Aperitivo bis zum Dolce. Seite 13
Farben voller Vitalität
Die Malerin Barbara Haegi zeigt bei Kultur Stallikon Werke voller Bewegung und Kontraste. Seite 15
Musik und Humor Jazz, queere Chormusik und clowneskes Musiktheater im Kulturkeller lamarotte. Seite 16
Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden spannen im Gewerbe zusammen
Brigitte reemts Flum
An der sek mättmi lernen seit jeher die Schülerinnen und Schüler aus Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden zusammen. Man kennt sich von klein auf: «Wir sind alle zusammen in die Oberstufe gegangen, da ist die Verbindung schon da», erzählt Thomas Strebel, Präsident des Gewerbevereins MKM. Was liegt also näher, als diese Vernetzung auch im Erwachsenenleben weiterzuführen? Genau hier setzt der Gewerbeverein an: Er bringt Gewerbler aus drei Gemeinden in Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.
Begegnungen als Erfolgsrezept
Fragt man Strebel nach der Besonderheit «seines» Gewerbevereins, verweist er sofort auf das hohe Aktivitätsniveau. Einmal im Monat findet ein Lunch in einem Mitgliedsbetrieb statt, an dem bis zu 25 Gewerbler teilnehmen. Zudem be-
«Wir sind alle zusammen in die Oberstufe gegangen, da ist die Verbindung schon da.»
Thomas Strebel, Präsident Gewerbeverein MKM
steht für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ein zwanzigminütiges Zeitfenster zu reservieren, um den eigenen Betrieb vorzustellen.
Auch ein After-Work-Apéro wird zwei- bis dreimal jährlich angeboten und im «Depot» in Knonau durchgeführt. Hinzu kommt ein jährlicher «Gewerblerausflug». Ziele waren unter anderem der Flughafen Zürich oder der Tierpark Langenberg. Ein besonderes Highlight war eine dreitägige Reise zum Werk des Autoherstellers Renault in Frankreich, organisiert von Robi Graf, Inhaber der Garage Graf in Mettmenstetten und Vizepräsident des Vereins. Ergänzt wird das Programm durch Fachreferate, gerne auch zu Themen, die den
weise ein Vortrag von der «Jobwerkstatt» Mettmenstetten, dem Arbeitsintegrationszentrum für Menschen mit Fluchthintergrund, statt.
Lange gemeinsame Geschichte
Der gemeinsame Gewerbeverein der drei Gemeinden existiert seit 1995. Bereits zuvor gab es in Mettmenstetten einen lokalen Verein, im «Schimmel Keller» des Gasthauses Rössli hängt noch heute eine Gründungstafel von 1864. Diese trägt noch den Namen «Krankenunterstützungsverein» und wurde dann im Laufe der Jahre geändert und später in Gewerbeverein Mettmenstetten umbenannt. Heute zählt der Verein 109 Mitglieder sowie zusätzlich elf Ehrenmitglieder. Die Mehrheit sind weiterhin Handwerksbetriebe, doch der Dienstleistungssektor wächst. Besonders stolz ist Strebel auf die kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen. Allein im Jahr 2025 konnten 15 neue Mitglieder gewonnen werden. Neue Mitglieder sind auch weiterhin herzlich willkommen.
Der Mitgliederbeitrag beträgt 180 Franken pro Jahr. Der Gewerbeverein MKM ist Mitglied im KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) und nimmt auch regelmässig an deren Aktivitäten teil.
Engagement für die Region
Der Gewerbeverein beschränkt sich nicht auf interne Treffen, sondern engagiert sich sichtbar in den Gemeinden. So organisiert er jedes Jahr den Christbaum in Mettmenstetten oder unterstützt finanziell den Seniorenausflug. Darüber hinaus stellen sich einige Mitglieder jährlich als Interviewer zur Verfügung, um bei den vom Elternverein Oberstufe initiierten und betreuten Probe-Vorstellungsgesprächen mitzuwirken.
Mitgliedern aktuell «unter den Nägeln brennen». Am 5. März findet beispiels-
Unternehmer mit regionalen Wurzeln Thomas Strebel führt in Maschwanden gemeinsam mit seiner Frau Susanne,
WWZ senkt Gaspreise im Amt
Das Zuger Energieunternehmen hatte schon im Juni und im Oktober 2025 Preise gesenkt
Florian HoFer
Das Zuger Energieversorgungsunternehmen WWZ reduziert per 1. April die Gaspreise für alle Kundengruppen durchschnittlich um 0.51 Rp./kWh. Davon betroffen sind auch Haushalte und Abnahmestationen im Knonauer Amt (Affoltern, Knonau, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach).
Stabiler Markt
Wie das Unternehmen mitteilt, wird dies aufgrund des aktuell stabilen Gasmarkts und der gesunkenen Beschaffungskosten ermöglicht. Es ist bereits
die dritte Preisanpassung nach unten seit Juni und Oktober 2025. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von 20 000 Kilowattstunden pro Jahr spart nach Berechnungen von WWZ jährlich rund 102 Franken. Weiter heisst es in der Medienmitteilung: «WWZ beobachtet die Energiemärkte fortlaufend und setzt beim Gas auf eine strukturierte, mehrjährige Beschaffungsstrategie. Diese trägt zur Versorgungssicherheit bei und dämpft gleichzeitig kurzfristige Preisschwankungen am Spotmarkt.» Die daraus entstehenden Kostenvorteile gebe man direkt an die Kundinnen und Kunden weiter.
Vernetzt über Gemeindegrenzen hinweg: Der Gewerbeverein MKM
einer Architektin, einen Holzbaubetrieb mit integrierter Architektur. Als gelernter Zimmermann mit verschiedenen Weiterbildungen wagte er bereits mit 27 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 33-jähriges Bestehen. Strebel ist gebürtiger Maschwander, im Ort aufgewachsen und seit 1998 Mitglied im Gewerbeverein. Präsident ist er seit 2023, zuvor war er elf Jahre im Vorstand tätig. «Es ist mir wichtig, dass sich das Gewerbe gut vernetzt», beschreibt er seine Motivation. «Nur wenn man sich gut kennt und austauscht, kann man sich auch gegenseitig empfehlen.» Ne-
Jahre besteht der Holzbaubetrieb von Thomas Strebel und seiner Frau bereits.
ben dem geschäftlichen Nutzen schätzt er aber auch die persönlichen Begegnungen und interessanten Gespräche bei den Treffen.
Einige zentrale Herausforderungen
Eine der grössten Herausforderungen für die Mitglieder bleibt der Fachkräftemangel. Qualifizierte Berufsleute zu finden, ist zunehmend schwieriger. Gleichzeitig beschäftigen die limitierten Expansionsmöglichkeiten die Betriebe. Vergrösserungen sind kaum realisierbar, weil zu wenig Land verfügbar ist.
Ein weiteres Anliegen ist die stärkere Wahrnehmung des lokalen Gewerbes in der Bevölkerung. Strebel bringt es auf den Punkt: «Ich würde mir wünschen, dass das Gewerbe noch stärker regional berücksichtigt wird.»
In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» über die acht bestehenden Gewerbevereine im Säuliamt. (red)
Gebäude der Wasserwerke Zug an der Chollerstrasse. (Bild zvg)
Thomas Strebel, seit 2023 Präsident des Gewerbevereins MKM, in seinem Holzbaubetrieb mit integrierter Architektur in Maschwanden. (Bild Brigitte Reemts Flum)
Ref. Kirche Kappel
Freitag, 6. März
19.30 Feier zum Weltgebetstag in der katholischen Kirche Hausen
Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet und Antonia Nardone (Musik), anschliessend Chilekafi www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Freitag, 6. März
19.30 –
20.30 Offenes HAGIOS-Singen
Leitung: Christine Boeck
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei, Kollekte
Bitte warm anziehen, die Kirche ist ungeheizt
Donnerstag, 12. März
13.30 –
14.30 Führung durch die Klosteranlage
Treffpunkt: Amtshausplatz
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 8. März
10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl www.kircheknonau.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Samstag, 7. März 18.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 8. März 10.00 Ökum. Gottesdienst in der ref. Kirche Wettswil anschl. Fastensuppen-Essen www.kath-bonstetten.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil Freitag, 6. März
19.30 Katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten, Weltgebetstag
Sonntag, 8. März
10.00 Kirche Wettswil, ökumenischer Familien-Gottesdienst zur Passionszeit mit Pfr. Otto Kuttler, Pfr. Audrius Micka Musik: Cornelia Messerli und Yanic Fauck, Violine Andreas Messerli, Orgel anschl. Apéro und Mittagessen zugunsten unserer Hilfswerke Mittwoch, 11. März
9.30 Kirche Stallikon, Fiire mit de Chliine
Donnerstag, 12. März
14.30 Kafi-Träff in Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Freitag, 6. März
12.00 Hausen Pfarrhaus Zäme Zmittag
19.00 katholische Kirche Mettmenstetten Gottesdienst zum Weltgebetstag
Team: Affoltern, Aeugst, Knonau, ref. und kath. Mettmenstetten
Musik: Angela Bozzola, Esther und Ladina Rütsche
Anschliessend Spezialitäten aus Nigeria
19.30 katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten Weltgebetstag
Seminarhotel und Bildungshaus
Das Kloster Kappel ist ein beliebtes Seminarhotel und Bildungshaus und ein Ort der Begegnung. Im ehemaligen Zisterzienserkloster, zwischen Zürich und Zug gelegen, finden Firmenseminare und Bankette statt. Die schöne Panoramaterrasse und der Klostergarten locken viele Gäste aus Nah und Fern an.
Wir sind ein herzliches Team, das Wert auf Qualität, Freundlichkeit und ein angenehmes Arbeitsklima legt.
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 8. März
10.30 Ökum. Fastengottesdienst in der Katholischen Kirche Obfelden, mit Priester Th. Plappallil und Pfarrer U. Bona, anschliessend Suppe-Zmittag www.kircheobfelden.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis
Wir freuen uns, mit Euch folgenden
Gottesdienst zu feiern:
Freitag, 6. März
19.30 Ökumenischer Weltgebetstag mit der Weltgebetsgruppe Musik: Anette und dem Sing mit!-Chor
Samstag, 7. März
17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: José 18.30 Santa Messa mit Don Pietro
Donnerstag, 12. März 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten
Samstag, 7. März 9.30 Familienfeier und Brunch Musik: Angela Bozzola 11.15 –20.30 Escape Room
Sonntag, 8. März 9.30 Eucharistiefeier mit Versöhnungsfeier Musik: José Sifontes anschl. Chilekafi 17.00 Frühlingskonzert der Zuger Seniorenorchester Leitung: Tobi Zwyer Eintritt frei-Kollekte
Dienstag, 10. März 19.00 Bibel kreativ teilen Mittwoch, 11. März 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Knonau
Donnerstag, 12. März 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Evang. Täufergemeinde
Mettmenstetten
Sonntag, 8. März 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm
Donnerstag, 12. März 20.00 Gebetsabend
Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 7. März 17.30 Gottesdienst
Sonntag, 8. März 9.00 Eucharistiefeier,anschl.Chilekafi 18.30 SantaMessa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Obfelden
Sonntag, 8. März 10.30 Ökum. Fastengottesdienst, anschl. Suppenzmittag im Chilehuus www.kath-affoltern.ch
Viva Kirche Affoltern am Albis
Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch
19.30 katholische Kirche Hausen Weltgebetstag im Oberamt 19 Uhr: Einüben der Lieder mit dem Sing mit!-Chor, Nina Lutz (Violine) und Jost Müller (Percussion)
Musik: Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro
Samstag, 7. März
19.00 Kirche Rifferswil Singtag Knonauer Amt für alle, mit und ohne Chorerfahrung
Chorleitende der Kirchgemeinde
Knonauer Amt Teilete über Mittag 16 Uhr gemeinsamer konzertanter Abschluss
10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst
Pfr. Thomas Müller
14.30 Affoltern Senevita Gottesdienst
Pfr. Thomas Müller
Sonntag, 8. März
Alle Kirchenorte
Gesamterneuerungswahlen der Kirchenpflege
10.00 Kirche Aeugst
Gottesdienst zur Fastenkampagne
Pfrn. Selina Zürrer
Musik: Young Hauser
Anschliessend Kirchenkaffee
Fahrdienst Affoltern: 9.25 Uhr vor dem Seewadel, dem Senevita und dem Roots, 9.35 Uhr beim alten Gemeindehaus
10.00 Kirche Hausen Gottesdienst
Pfrn. Irene Girardet
Musik: Antonia Nardone
Anschliessend Kirchenkaffee
10.00 Kirche Hedingen
Gottesdienst zum Weltgebetstag mit dem Weltgebetstagsteam
Leitung: Beatrix Durrer
Musik: Anette Bodenhöfer, Nina Lutz (Violine) und Jost Müller (Percussion)
10.00 Kirche Mettmenstetten
Familiengottesdienst mit Taufe und Abendmahl mit 3. Klass Unti-Kindern
Pfr. Andreas Fritz
Musik: Daniel Rüegg
Chinderhüeti
11.00 Kirche Mettmenstetten
Freie Versammlung
Teilete nach freier Versammlung
Montag, 9. März
19.00 Ottenbach Chilehuus
Bibelabend mit Cornelia Lippuner
Dienstag, 10. März
19.30 Rifferswil Engelsaal
Riffi-Salon
«Wann ist es genug?»
Moderation: Elisabeth Armingeon, Verena Gohl, Urs Guldener
Donnerstag, 12. März
14.00 Affoltern Chilehuus
Senioren-Treff
«Pfarrhaus-Geschichten»
Möchten Sie wissen, was an und hinter einer Pfarrhaustüre so alles geschehen kann?
Pfr. Thomas Müller erzählt erlebte
Episoden
14.00 Hedingen Chilehuus
Gemeindenachmittag
«Potz Blitz und Donner»
Bekannte und weniger bekannte Wetterphänomene
Vortrag von Willi Schmid, Diplomphysiker Anschliessend Zvieri
19.00 Kirche Mettmenstetten
19.00
Liturgische Abendmahlsfeier mit Pfr. Andreas Fritz
Kirche Rifferswil
Offenes Singen
Eine Stunde Singen im Chor, mit Daniel Rüegg am Piano
Unser Ziel ist es, unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Zur Verstärkung unseres Temas suchen wir nach Vereinbarung:
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Seminarhotel
Ausstellung Aufgetischt
Das Kunst-Menü der «mARTas»
«mARTas» zeigen ihre Werke als Kunst-Menü in der Galerie Märtplatz. (Bild zvg)
Vom 13. bis zum 29. März verwandelt sich die Affoltemer Galerie am Märtplatz in einen Raum voller Farben, Formen und Facetten. Die «mARTas» –Susanne Baer, Monika Marti, Bea Merkel, Claudia Merki und Christine Grünenfelder – zeigen ihre Werke. Die von KulturAffoltern organisierte Ausstellung ist als Kunst-Menü konzipiert. Jede der fünf Kunstschaffenden gestaltet einen Gang und verleiht ihm ihre persönliche, inhaltliche wie auch künstlerische Note – vom Aperitivo bis zum Dolce.
Susanne Baer: Aperitivo Angetrieben von Neugierde und Experimentierfreude, arbeitet Susanne Baer
mit Monotypie, Radierung und collageartigen Verfahren. Die Arbeiten sind vielschichtig und zugleich auf das Wesentliche konzentriert.
Monika Marti: Antipasto Fotografien von Speisen verdichten sich zu zehn Tafelbildern rund um das Thema «aufgetischt». In einem für Monika Marti ungewohnten Farbraum entstehen intensive, sinnliche Kompositionen zwischen Genuss und Inszenierung.
Bea Merkel: Primo Inspiriert von den Fallenbildern Daniel Spoerris, entwickelt Bea Merkel reduzierte Tischlandschaften. Durch künst-
Freier Kopf durch Ordnung
lich veränderte Anordnungen von Alltagsgegenständen entstehen stille, konzentrierte Kompositionen. Der Arbeitsprozess erweist sich als herausfordernd wie auch beglückend.
Claudia Merki: Secondo Papier und Karton bilden wesentliche Ausgangsmaterialien ihrer Arbeit, in der Serie «aufgetischt» ergänzt durch Zutaten wie Orangennetze. Daraus entstehen filigrane, schattenwerfende Bilder, die durch ihre räumliche Wirkung überzeugen. Spielerische Neugier und experimentelle Offenheit prägen den gesamten Schaffensprozess von Claudia Merki.
Christine Grünenfelder: Dolce Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens ist die Entwicklung von Bildkompositionen in der Technik der Cyanotypie. Das historische, fotografische Verfahren besitzt eine für Christine Grünenfelder beinahe süchtig machende Anziehungskraft und eröffnet grenzenlose Fantasiewelten.
Werke im Dialog Im Vorfeld der Ausstellung entstand ein gemeinsames Projekt aus zehn Leporellos. Die «mARTas» bringen darin ihre Werke in Dialog und machen ihren kreativen Austausch sichtbar. Die Leporellos sind zusätzlich zu den individuellen Arbeiten zu sehen und erweitern die Ausstellung um eine kollektive Ebene.
Nicole Weber-Ramildi, KulturAffoltern
Kunstausstellung «Aufgetischt»: Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vernissage: Freitag, 13. März, von 19 bis 21 Uhr. Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 29. März. Öffnungszeiten: Freitag von 17 bis 20 Uhr (mit Ausnahme Vernissage), Samstag von 10 bis 13 Uhr, Sonntag, 14 bis 17 Uhr
Frauenzeit – Frauenzmorge Oberamt mit Vortrag
Tina Lung zeigt wie gezieltes Aufräumen positiv verändern kann. (Bild zvg)
Die Kafimüli ganz im Zeichen der Mode
Kinofilm und Kleidertausch in Stallikon
Der Frühling naht, erste Blumen spriessen, die Tage werden länger und in den Schaufenstern wird präsentiert, was in Sachen Mode angesagt ist. Die Kafimüli Stallikon zieht mit und zeigt am 13. März den preisgekrönten Film «Mrs. Harris und ein Kleid von Dior», und am 18. März lädt Rebecca Lindenmann zur 13. Stalliker Wybergant.
Film «Mrs. Harris und ein Kleid von Dior» im Kino Kafimüli
Der Film ist eine grossartig gespielte Tragikkomödie aus England mit einer märchenhaften Story, die von der Erfüllung eines Traums erzählt. Es ist perfektes Wohlfühl-Kino mit viel Eleganz und Pariser Chic, das den Zuschauerinnen und Zuschauern Einblick in die exklusive Welt der Haute Couture gibt. Der Film mit dem Originaltitel «Mrs. Harris goes to Paris» des englischen Regisseurs Anthony Fabian kam 2022 in die Kinos. In den Hauptrollen sind Lesley Manville und Isabelle Huppert zu sehen. Das Drehbuch von Carroll Cartwright basiert auf dem Roman des amerikanischen Autors Paul Gallico, der 1958 erschien. Das Kino Kafimüli zeigt die deutsche Fassung des mehrfach ausgezeichneten Films.
missen mag. Am Mittwoch, 18. März, ist es wieder so weit. Das heisst: Kleider, Hosen, Blusen, Pullover, Accessoires und Schuhe, die nicht mehr gefallen, nicht mehr passen oder unbenutzt im Schrank hängen, zusammenpacken und an die Stalliker Wybergant bringen, und los gehts.
Und so gehts:
• 16.30 Uhr: Wer mag, bringt saubere, gut erhaltene Kleider und/oder Accessoires in die Kafimüli und richtet seinen Tisch ein (keine Reservation) Punkt 17 Uhr: Der Tausch-Kauf-Plausch beginnt und die Hausbar ist in Aktion.
• Willkommen ist auch, wer keine Kleider/Accessoires mitbringt (Eintritt gratis). Teilnehmerinnen können nach Lust und Laune anprobieren.
• Für jedes Stück, das ausgewählt und mitgenommen wird, legt die Käuferin Fr. 5.– in die Spendenkasse. Der Erlös kommt auch diesmal dem Schweizer Hilfswerk MedInCharge für Projekte in Nepal zugute.
• 20 Uhr: Der gesellige Abend ist zu Ende.
Marianne Egli, Kafimüli
Oft fühlt man sich von Dingen erdrückt. Das Zuhause raubt die Energie, anstatt ein Ort der Erholung zu sein. In diesem Vortrag erfährt man, wie «Energieräuber-Gegenstände» erkannt und losgelassen werden – es gibt Platz für mehr Ordnung, Leichtigkeit und Lebensfreude.
Schwerpunkte des Vortrages: ein Zuhause, das Ruhe und Wohlbefinden ausstrahlt; mehr Energie für die Dinge, die wirklich am Herzen liegen; praktische Wege, um Ballast nachhaltig loszulassen. Tina Lung inspiriert und zeigt,
Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit für sich haben, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden. Dies alles beim Vortrag «Freier Kopf durch Ordnung – Aufräumen als Selbstfürsorge» von Tina Lung, Diplomierte Individualpsychologische Beraterin AFI und Ordnungscoach.
wie gezieltes Aufräumen das Leben positiv verändern kann. Sie unterstützt mit Herz und Humor ordnungsliebende Chaoten dabei, inneren und äusseren Ballast loszulassen, um mit Leichtigkeit, Freude und Gelassenheit im Leben aufzublühen.
Der Frauenmorgen Oberamt lädt zum Frühstück, zum Verweilen und zum Referat ein.
Reformierte und katholische Kirche im Oberamt
Samstag, 14. März, 08.30 bis 11 Uhr, Hausen, Untiräume der katholischen Kirche, Unkostenbeitrag 20 Franken, Anmeldung bis Donnerstag, 12. März, Telefon: 044 764 00 11; Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr / Dienstag und Donnerstag, 13.30 bis 16 Uhr oder sekretariat@kath-hausen.ch
Sie gehören zu den erfolgreichsten Comedy-Duos des Landes – und sie kommen zurück auf die Bühne: Die Zwillinge präsentieren im Frühjahr 2026 ihr neues Programm erstmals vor Publikum. Nach dem preisgekrönten Erfolgsprogramm «COPY PASTE» dürfen sich Fans nun auf frischen Stoff freuen – und auf jede Menge Lacher im Doppelpack. Roland & This wurden mit dem Comedy-Award von «Das Zelt» ausgezeichnet und haben sich mit ihrem pointierten Wortwitz, ihrem rasanten Timing und ihrer Spielfreude einen festen Platz in der Schweizer Humorszene gesichert. Ihr Markenzeichen: Rollenwechsel in Sekundenschnelle, überraschende Wendungen und ein Humor, der ebenso scharf wie charmant daherkommt.
Auch im neuen Programm bleibt das Erfolgsrezept erhalten – und wird zugleich weitergedreht. Die beiden schlüpfen erneut in skurrile Figuren, treiben Alltagsbeobachtungen auf die Spitze und liefern Dialoge, bei denen kein Auge trocken bleibt. Wer von ihnen eigentlich Roland und wer This ist? Diese Frage bleibt – wie immer – ihr wohlgehütetes Geheimnis. Die erste Tryout-Show im Frühjahr 2026 verspricht einen exklusiven Einblick in das neue Bühnenabenteuer. Und falls nicht jede Pointe auf Anhieb sitzt, dürfte genau das für zusätzliche Lacher sorgen. Denn spontane Momente und charmante Improvisationen gehören bei den Zwillingen längst zum Programm. Eines steht fest: Wenn dieses Duo die Bühne betritt, ist doppel-
ter Spass garantiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen gespannt sein – hier kündigt sich ein weiteres Comedy-Highlight an. Hier entsteht neue Comedy-Geschichte. Hautnah wird erlebbar, wie aus frischen Ideen grosse Bühnenmomente wachsen. Das Publikum unterstützt mit seinem Besuch lebendige Kleinkunst – denn Kultur lebt von Menschen, die lachen, mitfiebern und sie möglich machen.
Remo Harley, Kultur8907
Samstag, 14. März, Die Zwillinge – «Neue Show», Mehrzwecksaal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. 18 Uhr Essen (auch vegetarisch), ab 20.15 Uhr Showprogramm, ab 22 Uhr Kultur-Bar offen. www.kultur8907.ch oder Bibliothek Wettswil
Stalliker Wybergant – die fröhliche Kleider-Tausch-Kauf-Party für Frauen Dass Kleider und Accessoires tauschen und wiederverwenden weit mehr Sinn macht, als sie lieblos zu entsorgen und neue zu kaufen, ist inzwischen bei modebewussten Frauen bekannt. Dass damit gleichzeitig Umwelt und Portemonnaie geschont werden, ist ein sympathischer Nebeneffekt. Wenn darüber hinaus Gutes getan werden kann: perfekt! Genau das waren die Überlegungen der Stallikerin Rebecca Lindenmann, als sie die Stalliker Wybergant im November 2019 in der Kafimüli lancierte. Inzwischen hat sich der unkomplizierte Kleider-Tausch-Kauf zum geselligen und fröhlichen, zweimal jährlich stattfindenden Event für Frauen entwickelt, der Spass macht und den man nicht mehr
Der monatliche Polit-Stamm von Grünen und SP nimmt am 11. März den Igel – das Tier des Jahres 2026 – in den Fokus. Ein Input erfolgt durch Robert Zingg, ehemaliger Kurator am Zoo Zürich und Igel-Spezialist, sowie durch Heidi Eggerschwiler von der Igelstation Säuliamt.
Beliebt, aber zunehmend bedroht: Der Igel lebt mitten unter uns. Je mehr Natur wir in Dörfern und Städten aufblühen lassen, desto besser geht es auch unseren Igeln. Unzählige Freiwillige kümmern sich um verletzt oder krank aufgefundene Igel. Und wer an einem
lauen Sommerabend einen Igel durch den Garten tippeln sieht, freut sich über den sympathischen Gast. In unseren Gärten liegt noch ein hohes ökologisches Potenzial. Wie kann man dieses nutzen?
Wussten Sie, dass Igel pflanzliche Nahrung nicht verdauen können? Wenn ein Igel an einem Apfel schnüffelt, handelt es sich kaum um einen Vegi-Igel. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Igel den Wurm riecht, der im Apfel steckt. Igel brauchen ein dichtes Netz von Unterschlupfmöglichkeiten und ein reiches Nahrungsangebot an Insekten. Beides finden sie in weiten Teilen der landwirtschaftlich genutzten Gebiete kaum mehr. Seit 2022 ist der Igel auf der Roten Liste der Schweiz als «potenziell gefährdet» eingestuft. Wo Siedlungen verdichtet werden, können wertvolle IgelLebensräume verschwinden. Deshalb hat Pro Natura den Igel als Tier des Jahres 2026 gewählt. Helfen Sie mit, Gärten igelfreundlich zu gestalten und zu pflegen. In unseren Gärten liegt noch ein hohes ökologisches Potenzial.
Thomas Schweizer, Grüne Bezirk Affoltern Der Polit-Stamm GRÜNE | SP ist offen für alle. Einfach vorbeikommen, zuhören, Fragen stellen und mitdiskutieren: Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr, Hotel Prize by Radisson, Obstgartenstrasse 7, Affoltern
Die
Dior» läuft
März im Kino der Kafimüli in Stallikon.
Bezirksgericht Affoltern
Das Bezirksgericht Affoltern ist mit 29 Mitarbeitenden eines von zwölf Bezirksgerichten im Kanton Zürich. Als erste Instanz werden jährlich knapp 2000 Verfahren im Zivil- und Strafrecht bearbeitet.
Für unsere kaufmännische Kanzlei suchen wir per 1. Juni 2026 oder nach Vereinbarung eine/n
Rechnungsführer/in bzw. Verwaltungssekretär/in mit einem Pensum von 80 %
Ihr Aufgabenbereich als Rechnungsführer/in:
• Führung der Finanzbuchhaltung (Verarbeiten/Verbuchen von Belegen, Zahlungsaufträge, Kassa- und Postcheckführung, Budget, Monats- und Jahresabschlüsse, etc.)
• Führung des Konkurswesens (Bearbeiten eingehender Konkursgeschäfte, Vorladungswesen, Überwachung Termine, Ausarbeitung und Versand Konkursentscheide)
• Kontrolle Geldkautionen / Beschlagnahmungen
• Erfassung der Entschädigung der Einsätze der Ersatzrichter/innen, der Sprachdienstleistenden und der Beisitzer der paritätischen Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen
Ihr Aufgabenbereich als Verwaltungssekretär/in:
• Schalter-/Post- und Telefondienst (Kontakt mit Parteien, Anwälten und Behörden)
• Personaladministration (insbesondere Erfassung und Pflege der Daten der Mitarbeitenden im Personaladministrationssystem des Kantons Zürich, SAP)
• Bearbeitung von Verfahren betreffend Organisationsmängel bei juristischen Personen
• Material- und Schlüsselverwaltung (KABA)
• administrative Unterstützung bei Führungs- und Planungsaufgaben
• Stellvertretung innerhalb der kaufmännischen Kanzlei
Ihr Profil:
• KaufmännischeAusbildung mit Berufserfahrung im Rechnungs- und Buchhaltungswesen
• Sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office Tools, insbesondere Word und Excel, SAP-Kenntnisse von Vorteil)
• Vernetztes Denken, Belastbarkeit, selbstständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit
• Ordnungssinn, Sorgfalt und ein hohes Mass an Dienstleistungs- und Verantwortungsbewusstsein, Verschwiegenheit
• Interesse an juristischen Fragestellungen und an der Rechtspflege
Wir bieten:
• eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit
• eine sorgfältige Einführung
• zeitgemässe Anstellungsbedingungen
• ein angenehmes Arbeitsklima in einem kollegialen Team im wachsenden Bezirk Affoltern
Für weitere Informationen steht Ihnen der Leitende Gerichtsschreiber Reto Barblan (Tel. 044 763 17 00) gerne zur Verfügung.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen, Foto und den weiteren üblichen Unterlagen bis 20. März 2026 an bewerbung.affoltern@ gerichte-zh.ch (in einer einzigen PDF-Datei) oder per Post mit dem Vermerk «vertraulich» an die Adresse, Bezirksgericht Affoltern, z.Hd. lic. iur. R. Barblan, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Gewässerschutzverband Region Zug Sammelt und reinigt Abwasser. GVRZ
Der GVRZ ist für die Sammlung, Ableitung und Reinigung der Abwässer der Region Zug verantwortlich. Mit rund 175’000 angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohnern, einem Leitungsnetz von rund 90 km, 23 Pumpwerken und 14 Regenüberlaufbecken und der zentralen ARA Schönau gehört der GVRZ zu einem der grössten und modernsten Abwasserverbände der Schweiz.
Zur Verstärkung unseres Teams «Planung & Realisierung» suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine initiative und umsetzungsstarke Persönlichkeit.
Projektleiter:in/Oberbauleiter:in
Siedlungsentwässerung (80 – 100 %)
Deine Hauptaufgaben | Bauherrenseitige Projekt- und Oberbauleitung von Neubauprojekten sowie Projekte im Bereich der Instandhaltung und Optimierung von Entwässerungsanlagen.
Leitung von interdisziplinären Projektteams mit internen wie externen Partnern. Aber auch mal einen Hands’on-Einsatz.
Erarbeitung von Konzepten und Entscheidungsgrundlagen zur Optimierung und Weiterentwicklung einer modernen Abwasserwirtschaft
Dein Profil | Hochschul- oder Fachhochschulabschluss vorzugsweise in Fachrichtung Bau-/Kultur-/Umweltingenieur:in oder HF-Tiefbau. 5 – 8 Jahre Projekt- und/oder Bauleitungserfahrung im kommunalen Tiefbau mit Budgetverantwortung.
Versiert im Projektcontrolling. Selbständige, lösungsorientierte und pragmatische Persönlichkeit mit Willen zum Projekterfolg. Bereitschaft, 3 – 5 Nachtarbeiten pro Jahr zu begleiten.
Freude an der Projektkommunikation intern (Mitarbeiter, Projektteam) und extern (Kunden, Partner, Öffentlichkeit) Bereiche sowie einem modernen Gewässerschutz.
Wir bieten eine vielseitige, verantwortungsvolle und sinnhafte Tätigkeit, welche in der Öffentlichkeit geschätzt wird. Bei uns kannst du flexibel gestalten, umsetzen und einen echten Beitrag zu einer lebenswerten Region und einer intakten Umwelt leisten. Du triffst bei uns auf ein gut eingespieltes Team, welches mit dir eine reibungslose Einarbeitung sicherstellt. Wir bieten einen der Leistung und Erfahrung entsprechenden Lohn mit gut ausgebauten Sozialleistungen.
Wie weiter? | Für weitere Auskünfte zur Stelle steht dir Simone Bützer, Geschäftsführerin, unter 041 784 11 50 oder simone.buetzer@gvrz.ch zur Verfügung. Deine üblichen Bewerbungsunterlagen sendest du bitte an info@gvrz.ch. Nach einer ersten Prüfung geben wir dir in jedem Falle ein Feedback. Bist du und wir weiterhin interessiert, kommt es zu einem ersten Bewerbungsgespräch. Beim zweiten Gespräch lernst du das gesamte Team «Planung & Realisierung» aber auch den Betrieb kennen.
Wo Fürsorge auf Vertrauen trifft gemeinsam – weiter - besser
Wir suchen eine/n Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt 80–100%
Ihre Aufgaben:
• Selbstständige Durchführung vielseitiger handwerklicher, mechanischer und technischer Aufgaben in den Bereichen Wartung, Reparatur, Anlagenkontrolle und Reinigung
• Vertretung des Mitarbeiters im Betriebsunterhalt bei Abwesenheiten
• Einrichtung von Räumlichkeiten für Veranstaltungen sowie Organisation und Durchführung von Umzügen
• Mitwirkung bei der Sicherstellung des Brandschutz-, Arbeitssicherheit- und Gesundheitsschutzmassnahmen
• Garten und Pflanzenpflege
• Verantwortung für Umgebungsarbeiten und Sicherstellung des Winterdienstes
Ihr Profil:
• Abgeschlossene Ausbildung als Fachperson Betriebsunterhalt, eidgenössischer Fachausweis als Hauswartin/Hauswart oder die Bereitschaft, die Ausbildung zu absolvieren
• Mehrjährige Berufserfahrung, idealerweise in einem vergleichbaren Umfeld
• Ausgeprägtes Planungs- und Organisationstalent
• Hohe Eigenverantwortung und Dienstleistungsbereitschaft
• Einfühlungsvermögen und Flair im Umgang mit älteren Menschen
• Kommunikativ, belastbar, verantwortungsbewusst, organisiert und flexibel
Wir bieten:
• Attraktive Anstellungsbedingungen
• Sehr gute Versicherungsleistungen
• Grosszügige Ferienregelung
• Günstige Verpflegungsmöglichkeit
• Viele Fringe Benefits Interessiert?
Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an: bewerbung@pflegezentrum-sonnenberg.ch
Ihr Kontakt
Daniela Berger | Leitung HR | Tel. 044 714 28 64
Wir suchen für den Volg Laden in Obfelden eine freundliche, engagierte und selbstständige Persönlichkeit als:
Verkäufer/in (60 – 100%)
Detailhandelsfachperson (60 – 100%)
Deine Aufgaben in unserem Team
• Bedienung und Beratung unserer Kundinnen und Kunden
• Bedienung der Kasse inkl. Abrechnung
• Warenbewirtschaftung und -präsentation
• Einhaltung der Qualitätsrichtlinien
Das zeichnet dich aus
• Ausbildung oder Berufserfahrung im Verkauf oder einem ähnlichen Umfeld
• Selbständige und zuverlässige Arbeitsweise
• Organisationstalent, welches den Kundenkontakt schätzt
• Bereitschaft für flexible Einsatzzeiten und gute Deutschkenntnisse
Auf das darfst du dich freuen
• Sorgfältige Einarbeitung in einem familiären Umfeld
• Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten
• Sehr gute Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen
• Vergünstigungen, Personalrabatte und gratis Parkplatz
Hast du Lust, dich bei uns zu entfalten?
Dann sende uns deine Bewerbung an roger.dietziker@landi-obfelden.ch.
Du hast Fragen? Gerne erteilt dir Isabella Konrad unter 058 476 82 00 Auskunft und/oder freut sich auf ein spontanes Kennenlernen im Dorfmärt.
Farben zum guten Glück
Barbara Haegi aus Kappel stellt bei Kultur Stallikon aus
Kultur Stallikon präsentiert mit Barbara Haegi aus Kappel die zweite Ausstellung des Jahres. Ihre Malerei vereint Lebendigkeit, Bewegung und Ehrlichkeit. Zum Internationalen Frauentag macht die Ausstellung die volle Intensität menschlicher Erfahrung sichtbar.
Barbaras künstlerische Praxis ist geprägt vom Gedanken der Vitalität in einem umfassenden Sinn. Ihre Bilder zielen nicht auf rein dekorative Harmonie, sondern nehmen Gegensätze bewusst auf: Stärke und Verletzlichkeit, Stille und Intensität, Struktur und Spontaneität. Dieser Zugang entspricht ihrem Verständnis von Präsenz mitten im Leben.
Ihr Weg zur Malerei wurzelt im zeitgenössischen Tanz. Geprägt durch Bühnen in Zürich, Amsterdam und Deutschland, transformiert Barbara körperliche Präsenz in Farbe: Rhythmus und Gestik setzen sich auf der Leinwand fort und machen die Energie der Bewegung in jeder Farbschicht spürbar.
Für Barbara ist Malerei Erdung und Verbindung mit sich selbst. Seit ihrer Kindheit gestalterisch tätig, markierte das Jahr 2022 einen Wendepunkt: den Entschluss, mit ihrer Malerei an die Öffentlichkeit zu treten – ein Schritt, geprägt von Offenheit und Mut.
Ein wesentliches Merkmal ihrer Arbeit ist das Streben nach Freiheit. Barbara distanziert sich von konventioneller Gefälligkeit. Sie vertraut auf Intuition, lässt Fehler als Teil des Prozesses zu und entscheidet durch ein körperlich
Ein wesentliches Merkmal von Barbara Haegis Arbeit ist das Streben nach Freiheit. (Bild zvg)
empfundenes inneres Wissen, wann ein Werk vollendet ist. So bleibt das Bild ein lebendiger Vorgang.
Ihre Werke sind eine Ermutigung, sich in der eigenen Kraft und Widersprüchlichkeit zu zeigen. Nicht Perfektion steht im Vordergrund, sondern Authentizität, die aus Offenheit und Sichtbarkeit erwächst. Zukünftig möchte sie ihre Praxis hin zu kollaborativen, interdisziplinären Formen erweitern.
Die Ausstellung in Stallikon vermittelt einen aktuellen Einblick in diesen Horizont.
Deviprasad Rao, Kurator und Leiter
Vernissage: Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, Ausstellung dauert bis: 18. April, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 15 bis 19 Uhr; Samstag, von 10 bis 12 Uhr, Schul- und Gemeindebibliothek, Massholderenstrasse 3, Stallikon
Im Durchzug mit Duo Kapelle Sorelle
Ein clowneskes Musiktheater für die ganze Familie
Lamarotte und KulturAffoltern laden am Sonntag, 15. März, um 16 Uhr gemeinsam zu einem vergnüglichen musikalischen Familientheater mit dem Duo Kapelle Sorelle ein. Mit Schnabelschuh und Faltenrock und einem 7-Meter-Akkordeon am Hals bringt das Duo im Durchzug frischen Wind in die gute Stube. Ursina Gregori und Charlotte Wittmer singen innig inländisch und auswendig ausländisch. Sie wetzen ihre Schnäbel an kniffligen Reimen, jodeln «was gisch was hesch» von der Alp herunter und bieten ihrem tückischen Instrument neckisch die Stirn.
Das clowneske Duo Kapelle Sorelle zaubert mit einfachen Mitteln fantasievolle Welten auf die Bühne. Markenzeichen sind ihre Akkordeons, die sie zu klingenden Skulpturen verwandeln. Im Stück «Im Durchzug» geht es um Identität, Verbundenheit, Zusammenhalt und Zusammenspiel. Neben vielen verschiedenen Gastspielen in der Schweiz und in Deutschland tourten Ursina Gregori und Charlotte Wittmer auch schon mit dem Circus Monti durch die Schweiz. Das in Mundart gespielte Theater dauert rund 50 Minuten und eignet sich für ein junges Publikum ab sechs Jahren.
Kapelle Sorelle treten mit 7-Meter-Akkordeon am Hals auf. (Bild zvg)
Ruth Burtscher, KulturAffoltern
Sonntag, 15. März, 16 Uhr: Familientheater «Im Durchzug» mit Kapelle Sorelle. Kasse und Bar ab
Schlagerkonzert des Schlagerchors Amt
Der Schlagerchor Amt ist ein etablierter Chor mit 37 bis 40 Mitgliedern, die sich in die Schlager, Country, Rock, Pop und Schweizer Lieder verliebt haben.
Er singt die Lieder in einer Authentizität und Harmonie, wie sie noch kein Chor in der gleichen Art gesungen hat. Hits, die jeder kennt und auch zum Mitsingen sind. Hits, die um die Welt gingen, und Hitparaden-Stürmer ab den 70er-Jahren bis zur heutigen Zeit.
«Ein bisschen Frieden» (von Nicole) Der Konzerttitel wurde speziell, in Anbetracht der momentanen Weltsituation, angepasst. Und das Lied, das zum
Beginn des Konzertes gesungen wird. Die Lieder werden verzaubern und eine herzliche Stimmung schaffen. Denn letztlich ist die Musik doch die «Sprache des Herzens».
Buchvorstellung mit anschliessendem Apéro
Jean-Daniel
Blanc
schrieb über die Reuss
Jean-Daniel Blanc ist Historiker. Und er ist passionierter Wanderer durch die Kulturlandschaften der Schweiz. In seinem neuen Buch über die Reuss zeigt der Affoltemer kenntnisreich und unterhaltsam auf, wie ein Fluss auch die Geschichte der Schweiz prägt. Die Reuss hat ihren Ursprung in Gletschern des zentralen Alpenraums. Sie fliesst durch enge und steile Täler in die Urner Ebene. Das Urner Reusstal kann als Freilichtmuseum der europäischen Verkehrsgeschichte gesehen werden, an dem permanent weitergebaut wird.
Jean-Daniel Blanc zeigt auf, wie die Anwohnerinnen und Anwohner versuchen, sie unter Kontrolle zu bekommen, wie die Reusslandschaft stets durch überregionale Entwicklungen geprägt wurde und dass der 164 Kilometer lange Fluss nicht nur geografisch, sondern auch symbolisch durch die Mitte der Schweiz fliesst.
Im Gotthardgebiet und verstreut in der gesamten Innerschweiz liegen nationale Erinnerungsorte mit hoher emotionaler Bedeutung. Rund um den Vierwaldstättersee und in Luzern erhält die Reuss zudem die Aufmerksamkeit von Touristen und Besucherinnen aus aller Welt. Anschliessend fliesst sie beinahe unbemerkt durch weite Talebenen ins Mittelland. Gerade hier sind viele Flussufer ausgesprochen naturnah geblieben. Zuletzt durchquert sie die Ausläufer des Jura und vereinigt sich bei Windisch mit der Aare.
Stellt an diesem Samstag sein ReussBuch bei Scheidegger Bücher vor: Historiker Jean-Daniel Blanc. (Bild zvg)
Nach seiner
Buchpräsentation über «Die wilde und die zahme Sihl» stellt Blanc an diesem Samstagabend sein ReussBuch bei Scheidegger Bücher vor. Auch für dieses hat er auf zahlreichen Wanderungen schöne Fotos gemacht. Zusammen mit seinen Recherchen ist ein anschauliches und schön gestaltetes Buch gelungen, das über die Beschreibung der Landschaft direkten Zugang zur Schweizer Geschichte ermöglicht. Wir freuen uns auf einen erkenntnisreichen Abend mit Jean-Daniel Blanc und Ihnen. Buchhandlung Scheidegger & Co. AG Scheidegger Bücher, Bahnhofplatz 5, Affoltern, Samstag, 14. März, Türöffnung 16.45 Uhr, Beginn der Veranstaltung 17 Uhr, Eintritt 20 Franken. Begrenzte Platzzahl; um Anmeldung wird gebeten an: info@scheidegger-buecher.ch oder 044 762 42 42
Ausstellung über Skiherstellung
Der Frühling kündet sich an, der Winter weilt noch in den Bergen und erfreut viele Skifahrer. Bis gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden in der Wagnerei Baumann an der Betpurstrasse unter anderem Langlaufskier hergestellt. Mit Dampf, aus einem mit Holzfeuerung betriebenen Ofen, wurde das Holz der Skier in die richtige Form gebracht, mit einer Spezialfarbe bestrichen und die Unterseite mit Kanten und verschiedenen Belägen versehen. Im Ski-Sport- und Holzfabrikationsgeschäft haben Hermann Baumann und seine Nachfolgerin Wilma Liebhart bis vor zwei Jahren Skier revidiert und wieder fit für die neue Skisaison gemacht. Einige gebrauchte Exemplare älteren Datums sind im Museum ausgestellt.
Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern
Materialien zur Skiherstellung und der Ofen zur Bearbeitung des Holzes sind am Wochenende im
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Materialien zur Skiherstellung aus der Wagnerei Baumann. (Bild zvg)
Museum an der Ottenbacherstrasse 79, Affoltern, ausgestellt, am Samstag, 7. März, von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 8. März, von 12 bis 16 Uhr. Website: www.museum-affoltern.ch
8 1,Lehrerin,HausfrauundMutter(von4 l pflichtigenKindern) h entisch–empathisch–familiennah
svp-affoltern-albis.ch
Kurt Kunz, Schlagerchor Amt
Samstag, 7. März, 18 Uhr, und am Sonntag, 8. März, 14 Uhr, Konzertsaal Ennetgraben in Affoltern
Am kommenden Wochenende gibt der Schlagerchor Amt Konzerte. (Bild zvg)
Neue Stimme in der Schweizer Chor- und Kulturlandschaft
Die Wochenvorschau des Kulturkellers lamarotte in Affoltern
Der Kulturkeller lamarotte wartet in der kommenden Woche mit einem bewegenden und unterhaltsamen Mix aus «queerer» Chormusik, Hardbop und verschrobenem Humor auf.
Tom e Fred Boptett
Rotzige Bläser, pulsierender Drive: Tom e Fred bringen energiegeladenen Hardbop auf die Bühne. Das Tom e Fred Boptett verbindet Bläserpower mit einem swingenden, erdigen Rhythmusfundament. Die Band spielt Eigenkompositionen und legendäre Stücke etwa von Duke Ellington, Horace Silver, Lee Morgan, Charles Mingus und Joe Henderson. Die pulsierende Energie dieses Jazzstils der späten 1950er-Jahre überträgt das Sextett gekonnt und lustvoll ins Hier und Heute. Leidenschaftlich, groovig und bluesgetränkt – ein Konzert, das Jazzfans mitten ins Herz trifft.
Wolfgang Häuptli, Trompete; Thomi Geiger, Tenorsaxofon; Roman Bieri, Posaune; Elmar Kluth, Piano; Tomi Hirt, Bass; Fredi Schmid, Schlagzeug.
Donnerstag, 12. März, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Queerchor Schweiz
Der Queerchor Schweiz bringt Menschen aus der LGBTQ*-Community der ganzen Schweiz zusammen, um auf gutem Niveau Musik zu machen. Gemeinsam verqueeren sie die Unterschiede zwischen den Musik-Genres. Der Chor vermischt Pop mit Klassik, Jodel mit Drag. Alle, die im Queerchor mitsingen, haben Chorerfahrung und singen zum Teil auch in anderen Chören – und genau darum wollten sie gemeinsam etwas
AGENDA
Freitag, 6. März Affoltern
◴ 19:30: Filmlesung
Im Schatten der Träume. Thomas Binotto lässt das Publikum zwischen die Bilder des Dokumentarfilms über das erfolgreichste Gespann der deutschen Popmusik schauen.
● Aula Schulhaus Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16
Veranstalter: Kinofoyer Lux. Eintritt 16 Franken, u20 oder Kulturlegi 8 Franken. Kasse und Bar ab 19:00 Uhr. Website: www.kinolux.ch
◴ 20:15–22:00: Theater Dr. Lüdi als Orakel, Chronist und Voyeur gibt alles, um die Menschheit vor sich selbst zu retten. Eine todernste Lage, um das Publikum zu unterhalten, zu belustigen und zu trösten.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Kasse ab 19:15 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Hausen
◴ 16:00–19:00: Projekt Café Generationenprojekt in Hausen. Wir suchen Personen in jedem Alter, die gemeinschaftliches Wohnen mit
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
generationenübergreifendem Lernen und Leben gestalten möchten.
Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern am Albis. Unsere Kaffeestube ist geöffnet. Website: www.museum-affoltern.ch
◴ 18:00–19:30: Schlagerkonzert Wunderschöne Liebeslieder, Balladen, Schlager, Countrysongs und Schweizer Lieder.
● Aula Ennetgraben
Veranstalter: Schlagerchor Amt. Eine Stunde vor und nach dem Konzert Restaurant geöffnet. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.schlagerchor-amt.ch
◴ 20:15–22:00: Kabarett
Zusatzvorstellung. Dr. Lüdi singt zur Maschine: der Versuch, die Menschheit doch noch vor sich selbst zu retten. Lüdi als Orakel, Chronist und Voyeur. Von und mit Andres Lutz.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Abendkasse ab 19:15 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Rifferswil
◴ 19:00: Dorfkino
Kinoabend des Vereins Dorfkino
Rifferswil mit dem Schweizer Film
Samstag, 14. März, Bar & Kasse ab 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 35, Mitglieder 20, Kulturlegi 15 Franken. Veranstaltungsort reformierte Kirche Affoltern
Kapelle Sorelle – im Durchzug Mit Schnabelschuh und Faltenrock und Sieben-Meter(!)-Akkordeon am Hals bringen sie im Durchzug frischen Wind in die gute Stube. Sie singen innig inländisch und auswendig ausländisch, wetzen ihre Schnäbel an kniffligen Reimen, jodeln «was gisch was hesch» von der Alp herunter und bieten ihrem tückischen Instrument neckisch die Stirn. Kapelle Sorelle ist bekannt für den verschrobenen Humor, der ihre eigenwillige Art von clowneskem Musiktheater prägt. Ihr Markenzeichen sind ihre Akkordeons, welche die Figuren auf der Bühne mit einer Selbstverständlichkeit tragen, als wären es zusätzliche Körperteile. Ein durchaus komisches Konzert. Ursina Gregori und Charlotte Wittmer, Spiel; Priska Praxmarer, Regie.
Börse Obfelden mit grosser Auswahl
Vom Montag, 9., bis Mittwoch, 11. März, findet im Singsaal der Schulhausanlage Chilefeld in Obfelden die Kleiderbörse statt. Über 5000 Baby- und Kinderartikel warten beim grossen Secondhand-Verkauf auf neue Besitzerinnen und Besitzer. Die Börse öffnet am 9. März von 16 bis 20 Uhr ihre Türen und bietet in der Festwirtschaft auch feine Hotdogs an. Eine zweite Einkaufsmöglichkeit besteht am Dienstagmorgen, 10. März, von 9 bis 11 Uhr. Es ist nur Barzahlung möglich.
Für Jugendliche und Erwachsene Am Mittwoch, 11. März, sind von 17 bis 21 Uhr modische und gepflegte Frühlings- und Sommerkleider für Jugendliche und Erwachsene, Schuhe, Taschen, Accessoires und vieles mehr im Angebot. Für einen gemütlichen Austausch steht auch eine Kaffee- und Prosecco-Bar bereit.
Daniela Stierli, Börse Obfelden Infos: www.boerse-obfelden.ch. Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen ist bereits abgelaufen
Neues schaffen. Besonders wichtig ist es ihnen, queere Komponierende zu zelebrieren und neu zu entdecken oder ihre ins Archiv verbannten Werke wiederzubeleben, nachdem sie für Jahrzehnte gecancelt waren. Die neue Stimme in der Schweizer Chor- und Kulturlandschaft. Benjamin Graf, musikalische Leitung/Initiator.
Sonntag, 15. März, WunderBar und Kasse ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt Kinder 10, Erwachsene 15 Franken.
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62
«Die göttliche Ordnung». Apéro ab 19:00 Uhr, Filmstart 20:00 Uhr.
● Engelscheune am Dorfplatz
Veranstalter: Verein Dorfkino Rifferswil. E-Mail: info@dorfkino-rifferswil.ch
Sonntag, 8. März
Affoltern
◴ 12:00–16:00: Ausstellung
Die Dauerausstellung zeigt Objekte und Bilder zur Geschichte, Industrie und dem Alltagsleben in Affoltern am Albis.
Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern am Albis. Unsere Kaffeestube ist geöffnet. Website: www.museum-affoltern.ch
◴ 14:00–15:30: Schlagerkonzert Wunderschöne Liebeslieder, Balladen, Schlager, Countrysongs und Schweizer Lieder.
● Aula Ennetgraben
Veranstalter: Schlagerchor Amt. Eine Stunde vor und nach dem Konzert Restaurant geöffnet. Eintritt frei, Kollekte. www.schlagerchor-amt.ch
◴ 15:00–19:00: Frauentag Das OK 8. März lädt ein, gemeinsam den Internationalen Frauentag zu feiern. Lesung mit Agota Lavoyer zu ihrem Buch «Jede_Frau». Anschliessend Daydance mit SheDJ Gabi Mengel. Bar und Verpflegung mit Mitbringbuffet.
● Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7
Veranstalter: OK 8. März. Eintritt 30 Franken, 15 Franken unter 20 Jahren oder Legi. Kasse und Bar ab 14:30 Uhr. www.kulturaffoltern.ch
Mettmenstetten
◴ 17:00–18:30: Konzert
Frühlingskonzert des Zuger Seniorenorchesters. Leitung: Tobi Zwyer. ● Katholische Kirche St. Burkard, Rüteliweg 4
◴ 16:00–20:00: Kleiderbörse Second-Hand-Verkauf von Kinderund Baby-Artikeln. Frühlings- und Sommerkleider bis Grösse S, Schuhe, Sportartikel, Bücher, Spielsachen, Sommerartikel, Velos und Babyzubehör.
● Schulhausanlage Chilefeld, Singsaal
Veranstalter: Börsen-Team Obfelden. Mit Kaffee, Kuchen und Hotdogs. Website: www.boerse-obfelden.ch
Dienstag, 10. März
Obfelden
◴ 09:00–11:00: Kleiderbörse Second-Hand-Verkauf von Kinderund Baby-Artikeln. Frühlings- und Sommerkleider bis Grösse S, Schuhe, Sportartikel, Bücher, Spielsachen, Sommerartikel, Velos und Babyzubehör.
● Schulhausanlage Chilefeld, Singsaal
Veranstalter: Börsen-Team Obfelden. Mit Kaffee und Kuchen. Website: www.boerse-obfelden.ch
Mittwoch, 11. März
Affoltern
◴ 19:30–21:00: Polit-Stamm
Der Igel ist Tier des Jahres 2026. Input durch Robert Zingg, ehem. Kurator am Zoo Zürich und IgelSpezialist, sowie durch Heidi Eggerschwiler von der Igelstation Säuliamt.
● Hotellobby des Prizeotel, Obstgartenstrasse 7
Veranstalter: GRÜNE | SP Bezirk Affoltern
Obfelden
◴ 17:00–21:00: Second-Hand Second-Hand-Verkauf für Jugendliche und Erwachsene. Modische und gepflegte Frühlings- und Sommer-Kleider XS bis XL, Schuhe, Taschen, Accessoires, Schmuck, Bade- und Sportartikel.
● Schulhausanlage Chilefeld, Singsaal
Veranstalter: Börsen-Team Obfelden. Cüpli- und Kaffee-Bar. Website: www.boerse-obfelden.ch
Donnerstag, 12. März
Affoltern
◴ 20:15–22:00: Konzert Tom e Fred Boptett: Leidenschaftlicher, grooviger und bluesgetränkter Jazz im Stil der 1950er-Jahre. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19:00 Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Kappel
◴ 13:30–14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt Amtshausplatz.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. Website: www.klosterkappel.ch
Stallikon
◴ 19:30: Lesung
Lesung mit Steven Schneider aus seinem Debütroman «Die schnellste Frau der Welt». ● Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon
Der Queerchor vermischt Pop mit Klassik und Jodel mit Drag. (Bild zvg)
Grosser Ansturm an der Börse. (Bild zvg)
FCWB gewinnt zweites Spiel in englischer Woche
Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Freienbach – FC Wettswil-Bonstetten 0:2 (0:2)
Die Ausgangslage für das Nachholspiel zwischen dem FC Wettswil-Bonstetten und dem FC Freienbach versprach vieles, trafen sich doch zwei Tabellennachbarn, die beide mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzenteams wahren wollten. Das bessere Ende nahm das Verfolgerduell für den FCWB, der auswärts 0:2 gewinnen konnte. Nur drei Punkte trennten die beiden Teams vor der Affiche. Mit einem mehrheitlich souveränen Auftritt konnten sich die Ämtler tabellarisch von den Höfnern distanzieren und sich sogar vorbei an der AC Taverne auf Platz drei hieven.
FCWB mit Blitzstart
Die letzten Zuschauer waren wohl kaum auf der Chrummen angekommen, da jubelten die Gäste schon ein erstes Mal. Di Battista war nach einem Missverständnis in der Schwyzer Hintermannschaft allen entwischt und fand am zweiten Pfosten den mitgelaufenen Figueiredo. In aller Ruhe und technisch elegant legte er auf den heranbrausenden Hager ab, welcher staubtrocken zum 0:1 einschob. Die Zürcher fanden auf dem zweiten Rasenplatz des FC Freienbach optimal ins Spiel. Nur zehn Minuten später zappelte es erneut im Kasten Merkas. Diesmal über die linke Seite, und abermals über Figueiredo, gelangte der Ball zu Schneebeli, der an diesem Abend die Position des Mittelstürmers übernahm. In klassischer NeunerManier drehte er sich und zirkelte den Ball überlegt in die weite Ecke.
Freienbach verpasst Anschlusstor In der Folge kontrollierten die RotSchwarzen das Spielgeschehen, jedoch fand auch der FC Freienbach nun zu mehr Stabilität und Sicherheit. Während der FCWB zu Beginn der zweiten Halbzeit weiterhin die Kontrolle über das Spielgeschehen besass, wurden die Hausherren stets etwas mutiger. Obwohl WB-Goalie Thaler wenig zu tun hatte, kamen die Gastgeber nach einer guten Stunde zu ihrer besten Torchance. Ein Freienbacher Offensivakteur wurde im Strafraum nur unsanft gebremst, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Marcon vergab aber kläglich, und der ZweiTore-Vorsprung blieb bestehen. Der
FCWB verpasste seinerseits entscheidende Tor – Vukasinovic traf lediglich noch aus einer Abseitsposition – am Schlussresultat änderte dies jedoch nichts. Die Säuliämtler feierten einen verdienten 0:2-Sieg und stiessen so auf den dritten Platz vor.
Abschluss in Widnau
Mit sechs Punkten innert vier Tagen, und mit ebenso vielen Siegen in Serie, reist der FCWB am kommenden Sonntag ins Rheintal und gastiert beim FC Wid-
nau. Ende August letzten Jahres verlor man zu Hause gegen den Aufsteiger, welcher ebenfalls mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet ist. Der FCWB ist bestrebt, die englische Woche mit dem Punktemaximum abzuschliessen.
Ski alpin: Kinderskirennen in Brunni-Alpthal voller Erfolg
Am Sonntag, den 1. März, herrschte bei der RG Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, Hochbetrieb: Das beliebte Kinderskirennen stand auf dem Programm und verlangte die geballte Manpower des Säuliämtler Vereins. Trotz der anhaltend (zu) warmen Temperaturen präsentierte sich die Piste in Haggenegg in erstaunlich gutem Zustand. So konnte Kurssetzer Ulf Nielsen für die 73 jungen Athletinnen und Athleten einen anspruchsvollen Combi-Race mit ab-
wechselnden Elementen aus Slalom und Riesenslalom stecken. Das Rennen wurde im bewährten Smart-CompetitionFormat ausgetragen mit drei Durchgängen, wovon die beiden besten in die Wertung kamen. «Smart» wurde der Wettbewerb unter anderem durch die vier Side-Events-Parallelslalom, freies Fahren, Start-Übung und SkatingÜbung, sodass für die Kids statt der üblichen Warterei Spass und Bewegung geboten wurden.
In der Kategorie MU9 (Meitli, Jahrgänge 2017 und jünger) lieferte sich Nachwuchshoffnung Nora Nielsen ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Lara Czermak von der RGZO und hatte am Ende mit 35 Hundertstelsekunden die Nase vorn. Das Podest komplettierte Juna Kramer von Zürileu. Bei den KU9Knaben gab es noch mehr Grund zum Jubeln: Andrin Käppeli siegte vor Vereinskollege Emil Steinmann aus Uerzlikon, Dritter wurde Benjamin Baumgart-
Solider Beginn der Schwingsaison für Meier und Gmür
Mit dem kleinen, aber feinen Hallenschwinget in Niederurnen letzten Sonntag begann für zwei junge aktive Schwinger des Schwingklubs am Albis die Saison. Für Silvan Meier gar das Allererste bei den «Grossen» und somit eine erste Standortbestimmung der eigenen Kräfte. Die beiden ersten Gänge musste sich Meier allerdings das Sägemehl vom Rücken wischen lassen, konnte sich aber in Gang drei und vier steigern und sich den Sieg aufs Notenblatt schreiben lassen. Der fünfte Kampf ging an den lokalen Mauro Hösli unglücklich verloren. Zum Schluss gewann Silvan Meier den sechsten Gang souverän und konnte sich an seinem ersten Schwingfest bei den Aktiven mit drei Siegen stolz mit 55,00 Punkten an den stattlichen Gabentempel im Rang 11a begeben.
Gleiche Punktzahl
Für Max Gmür war das Fest in Niederurnen, nach dem Berchtoldsschwinget Anfang Jahr, bereits die zweite Kraftmessung in diesem Jahr. Er begann gegen einen aktiven Daniel Gasenzer mit einem gestellten Gang, welcher nicht der letzte sein würde an diesem Tag. Den zweiten Gang konnte Gmür mit einer glatten 10 gewinnen, worauf sofort ein starker Gegner im dritten Gang auf ihn wartete. Gegen den Gast Adrian Reichenbach, einem Kantonalkranzer aus dem Berner Oberland, konnte sich Gmür über die ganze Zeitdauer behaupten und das Unentschieden erarbeiten. Leider gingen dann aber in Gang vier und fünf Punkte mit je einem gestellten Resultat verloren. Den sechsten Gang konnte Max Gmür wieder souverän für sich entscheiden und wurde mit der gleichen Punktzahl wie Silvan Meier auf Platz 11c in der Schlussrangliste geführt. Das Fest wurde vom einzigen Eidgenossen und Gast vom Berner Schwingverband, Adrian Walther, dominiert. Er gewann das Schwingfest in Niederurnen mit sechs Siegen und der maximalen Punktzahl 60.
Patricia Gmür, Schwingklub am Albis
ner (RGZO). In der Kategorie MU11 zeigten die Zwillingsschwestern Leila und Lena Kümin aus Feusisberg ihr Talent und holten sich Gold und Bronze, Silber sicherte sich Cara Kramer von Zürileu. Bei den KU11-Knaben überzeugte Samuel Geisser aus Altendorf mit Tagesbestzeit und gewann knapp vor Beat Stössel und Nik Kümin aus Feusisberg. Die verdienten Pokale gab es bei der Rangverlesung durch RG-Albis-Leiter Jan Herud für die ersten drei, alle Kinder erhielten jedoch eine Überraschung und eine Teilnehmermedaille.
Einzige Smart Competition im Zürcher Schneeportverband
Mit zwei Siegen, davon einer doppelt, sowie zwei vierten Plätzen und weiteren Top-Ten-Platzierungen konnte der Säuliämtler Skiclub aus sportlicher Sicht sehr zufrieden sein. Zur Freude von OKPräsidentin Steffi Bowles und Wettkampfleiter Ueli Korrodi lief auch organisatorisch alles rund. Die zweite Ausgabe des Rennens im von Swiss Olympic angeregten Format war rundum gelungen. Die Ziele – faire und sichere Rennen für den Nachwuchs zu bieten sowie Bewegung und Kameradschaft zu fördern – wurden voll erreicht. Die Kinder durchliefen die verschiedenen Stationen in vereinsübergreifenden Gruppen. So wurden neue Freundschaften geknüpft und zudem gab es Extrapreise für die fleissigsten Teams. Die Beobachter von Swiss-Ski zeigten sich beeindruckt von der reibungslosen Durchführung und dem grossen Engagement. Wie im Vorjahr erhielt die RG Albis Lob und Bestnoten.
Dietmar Hinteregger, RG Albis
Die beiden Säuliämtler waren an der Hallenschwinget in Niederurnen erfolgreich. (Bild zvg)
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Be su ch en S ie un se re W eb sit e!
Janick Hager (hier gegen Collina d’Oro) traf bereits in der 3. Minute zum 1:0. (Archivbild Kaspar Köchli)
Das KU9-Podest mit (von links) Emil Steinmann, Andrin Käppeli und Benjamin Baumgartner. (Bild zvg)
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Coaching-Duo Haab/Eugster übernimmt per nächster Saison neue Rollen
Unihockey im Säuliamt – drei Jahre Aufbauarbeit prägen die Herren von Albis nach dem Abstieg
Im Zuge der Neugestaltung der HerrenMannschaft nach dem Abstieg in die 3. Liga im Jahr 2023 wurde gemeinsam mit Sportchef Robin Engel ein dreijähriges Projekt ins Leben gerufen. In der Hauptverantwortung standen seitdem Christian Eugster und Jonas Haab, die als Coaching-Duo die nötige Erfahrung auf sportlicher sowie persönlicher Ebene mitbrachten.
Trotz stets engagierter Leistungen des Kaders und des Trainerteams hatte das Fanionteam der Albiser in den vergangenen Jahren immer wieder mit personellen Engpässen zu kämpfen, was die nachhaltige und endgültige Integration eines zuvor erarbeiteten Gesamtkonzepts erschwerte. Festzuhalten gilt jedoch trotzdem, dass über die erwähnte Zeitspanne hinweg auf individueller und kollektiver Ebene immer wieder erfreuliche Fortschritte zu sehen waren.
Per Saison 2026/27 übergeben Jonas Haab und Christian Eugster ihre Trainerrollen nun in neue, bis dato noch unbekannte, Hände. Ein neues Gesicht an der Spitze der Mannschaft soll das Flaggschiff des Vereins nun auf der nächsten Etappe der Albiser Reise durch teils unruhige und unberechenbare Gewässer der Schweizer Unihockey-Provinzen manövrieren. Zu Ende ist aber die Haab-Eugster’sche Ära im Säuliamt damit noch lange nicht. Künftig werden die beiden die Reise als erfahrene Feldspieler begleiten und den Albiser Weg weiterhin prägen.
Nachfolgend ein Rückblick auf die Etablierung der heutigen HerrenMannschaft.
2023/2024 – die Basis
Nach dem Abstieg aus der 2. Liga startete das neu formierte Herren 1 von Albis als bunte und teils gar zusammengewürfelte Truppe aus erfahrenen Spielern und Junioren in der 3. Liga. Der Neuanfang war gemacht und es warteten nun zahlreiche Herausforderungen verschiedener Natur auf Kader und Staff.
Mittlerweile kann die Mannschaft auch unter grossem Druck die gewünschte Leistung abrufen. (Bild zvg)
Da der Verein damals noch keine U21Equipe stellen konnte, wurden Jungspunde mit 18 Jahren direkt ins kalte Wasser des Herrenbereichs geschmissen. Entsprechend gross war die Herausforderung, die neu dazugekommenen Spieler sowohl sportlich als auch mental in den Herrenbereich zu integrieren. Der Fokus lag auf dem Aufbau einer Winner-Mentalität, der taktischen Schulung sowie der persönlichen Entwicklung jedes Einzelnen. Spielerisch musste man sich in der 3. Liga erst mal orientieren und auf die Gegner und deren Spielstile einstellen. Die Saison wurde im unteren Tabellendrittel abgeschlossen und motivierte, im kommenden Jahr auf dem Erlernten aufzubauen. Das Gefühl eines nun definitiv lancierten Projektes, das gute Aussichten mit sich bringen
könnte, machte sich in und rund um die Mannschaft breit.
2024/2025 – neues Spielsystem
Der Grundstein war also gelegt worden in der ersten Spielzeit, taktisch, technisch und kollektiv. Auf das in der ersten Saison aktiv erarbeitete 2:1:2-Defensivsystem wollte man vorderhand aufbauen. Für Kenner des Sportes folgte nun der logische nächste Schritt: die Etablierung des M-Systems. Da ein Unihockey-Spiel nun mal zuweilen nicht so läuft, wie man sich das ausgemalt hatte in der Kabine oder auf dem Eugster’schen Taktitktäffelchen, wollte man mit dem M-System flexibler und agiler werden, sich dem Gegner und dem entsprechenden Spielverlauf anpassen zu
Lang gehegten Traum erfüllen
René Nüesch startet Herausforderung auf Kanadas Ice Roads
Der Obfelder Ausdauerathlet René Nüesch nimmt im März eines der härtesten Winterabenteuer Nordamerikas in Angriff: 500 Kilometer mit dem Fatbike über die legendären Ice Roads im Norden Kanadas – bei Temperaturen von bis zu –45 Grad.
Das Event gilt als Extremprüfung für Körper und Material. Alle Teilnehmenden müssen ihre komplette Ausrüstung selbst transportieren: Verpflegung, Kocher, Ersatzteile, mehrere Lagen Spezialkleidung sowie Schlafsack und Biwakmaterial. Geschlafen wird meist im Freien – nur vereinzelt stehen entlang der Route Schulgebäude für kurze Pausen zur Verfügung. Neben der eisigen Kälte zählen die schweren Ice-Road-Lastwagen zu den grössten Risiken. Falscher Ehrgeiz kann
schnell gefährlich werden: Erfrierungen sind im Norden Kanadas kein seltenes Thema. Für Nüesch ist die Expedition mehr als ein sportlicher Wettkampf. Der Abenteurer erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum – und setzt einen weiteren Haken auf seiner persönlichen «Bucket List».
Michelle Siegrist
können. Dank solider Taktikarbeit gelang das auch in gewünschter Form. Als Personifikation der taktischen Kompetenz wurde Per Schmid (ehem. GC) als starke beratende Stimme und taktischer Impulsgeber ins Boot geholt. Mit seinen gezielten Inputs und beeindruckender Führungsqualität konnte er der Mannschaft in wichtigen Momenten immer wieder Sicherheit und Rückhalt geben.
Zusätzlich wurde das Torwarttraining gezielt gefördert: Mit Dominic Gabriel (ehem. GC) konnten bestehende Gewohnheiten hinterfragt und moderne Techniken vermittelt werden, was die Entwicklung auf dieser Schlüsselposition nachhaltig unterstützte. So wurden auch die Hüter des Tores in der Weiterentwicklung nicht aussen vor gelassen.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Etablierung eines Spielerrates, um Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und ein verbindendes Gefäss zwischen Trainerteam und Mannschaft zu schaffen. Sportlich verlief die Saison zwiespältig. Während die erste Hälfte der Spielzeit, von vielen negativen Resultaten geprägt, dementsprechend enttäuschend war, zeigte das Team in der Rückrunde eine klare Leistungssteigerung. Mit dem erlösenden Sieg zum Ligaerhalt gegen Ruswil in der zweitletzten Meisterschaftrunde bestätigten die Mannen aus dem Säuliamt, dass das Kollektiv auch unter grossem Druck Leistung abrufen und in der Liga bestehen kann.
2025/2026 – die Bestätigung
In der laufenden Spielzeit konnten dann regelmässig sportliche Erfolgserlebnisse gefeiert werden. Die Mannschaft orientierte sich am Tabellenmittelfeld und setzte mit dem ersten Heimsieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Leader aus Rotkreuz ein klares und erfreuliches Ausrufezeichen. Überzeugend waren auch Auftritte wie das 8:3 gegen Weggis, das 7:3 in Buochs oder der 5:2-Erfolg gegen die Vipers. Diese Resultate waren Ausdruck konstanter Teamleistungen – diszipliniert, systemgetreu und über die gesamten 60 Minuten hinweg konsequent umgesetzt. Zudem feierten mehrere Juniorenspieler aus der U18 und U21 ihr Herren-Debüt – einige wurden dabei direkt mit ihren ersten Treffern belohnt. Der nächste Schritt war gemacht. Im Jahr 2026 präsentiert sich das Team mit einer klar definierten Spielphilosophie und festgelegten Werten. Dies schafft eine Grundlage, um in den kommenden Jahren darauf aufzubauen und gemeinsame Erfolge zu erzielen. Man darf gespannt sein auf die weiteren Schritte dieser noch immer blutjungen Mannschaft.
Yves Aegerter, Floorball Albis
Obfelden wird Teil des Vereinsnamens
Aus FCKMM wird FCKMO
Der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden (FCKMM) heisst ab der Saison 2026/27 FC Knonau-MettmenstettenObfelden (FCKMO). Die Vereinsmitglieder haben sich für diese Namensänderung ausgesprochen und stimmten für die Aufnahme Obfeldens in den Vereinsnamen. Maschwanden verschwindet damit aus dem Vereinsnamen, während Obfelden neu aufgenommen wird. Die Namensänderung widerspiegelt die veränderte Mitgliederstruktur des Clubs. Obfelden stellt inzwischen die drittgrösste Gruppe der Vereinsmitglieder. Und bereits heute trainiert ein Teil der Juniorinnen und Junioren an mehreren Abenden in Obfelden, in den Anlagen Zendenfrei und Schlossächer.
Wertschätzung für Maschwanden «Diese Entwicklung zeigt, dass unser Verein über das ursprüngliche Einzugsgebiet hinausgewachsen ist», erklärt Präsident Marcello Musio. «Mit der Namensänderung tragen wir der Realität Rechnung und stärken unsere Verwurzelung im gesamten Knonauer Amt.» Gleichzeitig betont Musio die Wertschätzung für Maschwanden: «Maschwanden bleibt ein wichtiger Teil unserer Vereinsgeschichte.» Besonders geprägt wurde der Verein vom verstorbenen Präsidenten und Maschwander Philipp Beuchat.
Das alljährlich stattfindende Hallenturnier Philippe Beuchat Cup trägt weiterhin seinen Namen und ehrt sein Andenken. Der FCKMO zählt aktuell 16 Teams, darunter die erste Mannschaft in der 4. Liga sowie 15 Juniorenteams, wovon eines ein Mädchenteam ist. Über
«Diese Entwicklung zeigt, dass unser Verein über das ursprüngliche Einzugsgebiet hinausgewachsten ist.»
Marcello Musio, Präsident
200 Kinder und Jugendliche sind im Verein aktiv. Damit unterstreicht der Club seinen Stellenwert als engagierter Dorfverein im Knonauer Amt mit starkem Fokus auf die Nachwuchsförderung. In den kommenden Monaten wird der Verein die Umstellung in der Kommunikation und im Auftritt vollziehen. Ab Sommer 2026 tritt er auch offiziell im Wettbewerbsbetrieb unter dem neuen Namen FCKMO an.
Fussballclub Knonau-Mettmenstetten-Obfelden
Die 500 Kilometer lange Strecke verlangt Körper und Material alles ab. (Bild zvg)
BILDERRÄTSEL
Ein Säuli im Arm
Was das Brunnenmädchen in der Hand hält, fragte die Redaktion vor einer Woche und zeigte nur einen Ausschnitt aus diesem Bild. Eine ganze Reihe von Leserinnen und Lesern hat sich gemeldet. Sie alle tippten richtig: Urs Bregenzer aus Aeugst hat noch mehr Infos dazu: «Unschwer fällt es einem Ortskundigen, den Bildausschnitt dem Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern zuzuordnen. Nur: Die Statue ist keineswegs aus Stein, sondern aus Bronze. Deswegen wurde sie ja 2013 auch geklaut – und wohl eingeschmolzen.» red)
ZUR SACHE
Etwas geknipst?
Sie fotografieren gern? Und Sie möchten Ihre Aufnahmen der Öffentlichkeit zugänglich machen? Der «Anzeiger» freut sich über Fotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst im JPG-Format. Schicken Sie es bitte an redaktion@ affolteranzeiger.ch. Gerne auch mit ein paar Angaben zur Entstehung und zum Sujet. (red)
RÄTSEL
«Ich verstehe mich als Brückenbauer»
Mike Stillhard ist seit seiner Ausbildung selbstständig als Grafiker und Werber tätig
Mit Mike Stillhard Sprach Marianne VoSS
«Als wir 1983 hierher nach Aeugst zogen, zählte die Gemeinde 780 Einwohnende», berichtet Mike Stillhard am grossen Familientisch. «Für mich war klar, dass ich mich hier engagieren möchte.» Bei seinem ersten Einsatz ging es um einen Umweltschutztag mit Ausstellung und die Einrichtung einer Abfalltrennung. Später, als das neue Gemeindehaus entstand, war er in der Begleitkommission für das Erscheinungsbild der Gemeinde und erschuf das Logo sowie das Motto «Natürlich offen». Zudem initiierte er den Aktionsund Ausstellungsraum KommBox im Eingang des Gemeindehauses. «Für dieses Projekt setzte sich damals auch meine Frau Evelyne ein.»
Hier erwähnt er zum ersten Mal den Begriff «Brücken», der sich durch das ganze Gespräch zieht. «Bei meiner Tätigkeit verstehe ich mich als Brückenbauer», betont er. Es sei ihm bei seinem Schaffen als Grafiker und Werber immer darum gegangen, Brücken zu bauen, zwischen Menschen oder zwischen Kulturen, von Kunstschaffenden zu Betrachtenden, von einer Firma zur Kundschaft. «Um Brücken ging es mir auch bei der KommBox, die aktuell ihr 20-Jahre-Jubiläum feiern kann.»
«Die Kunden waren meine Chefs»
Mike Stillhard ist bei Zug in einem künstlerisch geprägten Elternhaus aufgewachsen. «Mein Vater war Goldschmied und freischaffender Künstler. In unserer Familie bestand eine grosse Offenheit. Es war erlaubt, genauer hinzuschauen, nachzufragen und auch anders zu denken.» Nach der Sekundarschule ging der junge Mike nach Paris, um Französisch zu lernen. «Ich lebte in einem Dominikanerkloster und übte mich nicht nur in Französisch, sondern lernte auch die Welt kennen.» Nach der Rückkehr besuchte er an der Kunstgewerbeschule den Vorkurs. «Dieser Weg war für mich klar. Wie mein Vater wollte auch ich kreativ und gestalterisch tätig sein.» Es folgten eine vierjährige Grafikerlehre und ein Jahr Anstellung in einem Atelier. «Danach machte ich mich mit einem Partner selbstständig und blieb es bis zur Pensionierung.» Er habe nie einen Chef
gehabt. «Das heisst, meine Chefs waren meine Kunden, manchmal sehr einflussreiche und anspruchsvolle.» Sein Geschäft befand sich in Zürich, wo er rund zwölf Mitarbeitende beschäftigte. «Wenn wir den Auftrag für ein Grossprojekt erhielten, stellten wir temporär weitere acht Personen ein.»
Er habe sich bei seiner Arbeit auf Unternehmen spezialisiert, die einen Veränderungsprozess durchmachen und sich sichtbar neu positionieren möchten. «Zu unseren Kunden gehörten einige national und international bekannte Grossfirmen.» Besonders Freude habe ihm bei seinem Beruf die Arbeit mit jungen Menschen gemacht. «Ich unterstützte gerne Unternehmen beim Start und Lernende während der Ausbildung.» Bei seinem Schaffen seien ihm gestalterische Inhalte ebenso wichtig wie das Konzeptionelle. «Ich blieb immer bei der Praxis, suchte aber mit hohem Anspruch aussergewöhnliche Lösungen. Bis heute sind kreative Ideen meine Nahrung.»
Seit 54 Jahren verheiratet
Mit 63 Jahren zog sich Mike Stillhard aus seiner Firma mit dem Namen «Heads Corporate Branding» zurück. «Doch die
Katze lässt das Mausen und das Brückenbauen nicht», meint er schmunzelnd. Da und dort übernimmt er noch kleine Projekte, wirkt am Rand bei der KommBox mit und unterstützt zum Beispiel junge Kunstschaffende. «Meine Leidenschaft ist die Gegenwartskunst», berichtet er. Auf Reisen besuche er mit seiner Frau gerne Galerien und Museen in verschiedenen Ländern, egal ob in Spanien oder Singapur. «Ich unterstütze immer wieder Kunstprojekte, wie zum Beispiel die Fabbrica Culturale von Silvio Baviera in Giornico.» Auch hier spricht er wieder von Brücken. «Ich werde zum Vermittler, indem ich einen Kunden oder eine Betrachterin mit der Kunst in Verbindung bringe.» Auf persönliche Themen angesprochen, erzählt er stolz, dass seine Frau und er kürzlich den 54. Hochzeitstag feiern konnten. «Unglaublich schön! Wir pflegen bis heute eine tolle Partnerschaft.» Den Ausschlag zur Heirat in jungem Alter habe der Wohnungsvermieter in Zug gegeben. «Wir durften nicht als Konkubinatspaar einziehen. Also heirateten wir – zum Glück.» Zur Familie Stillhard gehören zwei Söhne und zwei Enkel, bei denen sich die künstlerische Ader fortzusetzen scheint.
In Aeugster Vereinen war Mike Stillhard nie aktiv, er setzte sich aber viele Jahre in der Planungskommission und in der Baukommission ein. Zudem ist er Mitglied der FDP-Ortspartei. Ob er sich nicht eher im linken Bereich sehe? Er lacht und meint: «Es gibt keine Partei, in der ich linientreu sein könnte. Aber – im Sinne vom Brückenbauen – kann ich hier mein liberales Gedankengut einbringen.» Schliesslich führt er die Besucherin in sein Atelier, wo Kunst und Literatur allgegenwärtig sind. Schmunzelnd nimmt er ein steinernes Buch aus dem Regal, lässt sich auf dem Sofa nieder, setzt seinen spanischen Hut auf und ist fürs Foto bereit. Er kommentiert: «Es darf ja sicher auch lustig sein.»
In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)
Samstag16.Mai2026 Nachwuchsschwingfest
Sonntag17.Mai2026 Kantonalschwingfest
www.mettmi2026.ch
Mike Stillhard mit spanischem Hut in seinem Atelier vor einem Bild von Peter Panyoczki, Neuseeland. (Bild Marianne Voss)