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017_2026

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Bewegendes Musikerlebnis

Das Neue Zürcher Orchester begeisterte zum dritten Mal in Ottenbach. Es erfüllte die reformierte Kirche mit feuriger Klassik. Seite 6

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In Zwillikon wurde gefeiert

Fünf Guggenmusiken, kreative Masken und erstmals ein Kindermaskenball prägten das Jubiläum des 47. Maskenballs. Seite 7

Eltern ziehen Schule Hedingen vor Bundesgericht

Kann sich ein ungleiches Geschlechterverhältnis negativ auf das Klassenklima auswirken?

Die Eltern einer Primarschülerin aus Hedingen staunten im Frühling vor einem Jahr nicht schlecht, als sie die Klassenzuteilung ihrer Tochter für das Schuljahr 2025/2026 erhielten. In die Halbklasse waren neun Knaben eingeteilt und nur ein weiteres Mädchen. Von einem ausgewogenen Verhältnis der Geschlechter kann nicht gesprochen werden. Vor allem, weil die drei Parallelklassen ausgeglichene Geschlechterverhältnisse vorweisen und kleiner sind. Das Gesuch um Umteilung der Tochter lehnte die Schulpflege Hedingen ab, dafür wurden nachträglich noch zwei weitere Knaben zugeteilt.

In der Primarschule Hedingen werden immer zwei Jahrgänge zu einer ganzen Klasse zusammengefasst – erste und zweite, dritte und vierte, fünfte und sechste. Die Jahrgänge sind jeweils in vier Halbklassen unterteilt. Die fünfte Klasse hat also beispielsweise die Halbklassen a, b, c und d und die 5b bildet mit der 6b die Klasse 5/6b, da immer zwei Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden.

Die Einteilung liegt zwar im Ermessen der Schule, jedoch muss diese die in der Volksschulverordnung des Kantons Zürich (Art. 25) vorgegebenen Kriterien berücksichtigen. Demnach sei bei der Zuteilung der Schülerinnen und Schüler zu den Schulen und Klassen auf die Länge und Gefährlichkeit des Schulwegs und auf eine ausgewogene Zusammensetzung zu achten. Berücksichtigt werden insbesondere die Leistungsfähigkeit sowie die Verteilung der Geschlechter.

Bezirksrat gibt Eltern recht

Die Eltern der Primarschülerin waren der Meinung, das Kriterium der Verteilung der Geschlechter sei nicht angemessen gewichtet worden. Sie erhoben Einsprache gegen die Klassenzuteilung und stellten bei der Schule ein Gesuch um Neubeurteilung. Die Schulpflege Hedingen wies dieses Gesuch am 4. Juli 2025 ab mit gleichzeitigem Beschluss, dass die erstellte Klasseneinteilung wäh-

Sinnstiftende Tätigkeit

Die Pro Senectute Kanton Zürich ist in jeder Ämtler Gemeinde mit einer Ortsvertretung vertreten. Diese freiwillig engagierten Personen ergänzen die kommunale Altersarbeit und sorgen dafür, dass Angebote dort entstehen, wo sie gebraucht werden – nah bei den Menschen. In diesem Teil der Serie «Gut Altern» beleuchtet Regula Zellweger die Beweggründe der lokalen Ortsvertreterinnen und Ortsvertreter. (red)

Delegierte von 16 Vereinen trafen sich zur Tagung der Bezirksschützen Affoltern. Seite 17

«Ich habe um fünf Uhr früh mit der Arbeit angefangen.»

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Theater ohne Happy End

Die traurige Geschichte der Anne Frank war am vergangenen Samstag das Thema in Hausen. Der Kulturverein holte das Theaterstück ins Dorf. Trotz der «schweren Kost» kam die äusserst gelungene Inszenierung des Ein-Personen-Stücks unerwartet leicht und unterhaltsam daher. Der darunter liegende Horror wurde dabei aber nicht ausgeblendet. Die Schauspielerin Marie Gesien brillierte bei ihrem Auftritt. Das Stück kam mit nur wenigen Requisiten und dem gezielten Einsatz von Musik und Tondokumenten aus. Es gab einen Einblick ins Leben der Jüdin, welche im Zweiten Weltkrieg von den Nazis ermordet wurde. Die rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer quittierten die Leistung mit lang anhaltendem Applaus und gar stehenden Ovationen. (red)

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Vor Bundesgericht ist aktuell eine Beschwerde gegen eine Klassenzuteilung der Schule Hedingen hängig. (Illustration cle) ANZEIGEN

rend eines allfälligen Rekursverfahrens beibehalten werde. Die Eltern reichten beim Bezirksrat Affoltern Rekurs ein. In seinem Beschluss vom 12. August 2025, gemäss Verwaltungsgerichtsurteil, hiess dieser den Rekurs der Eltern gegen den Beschluss der Schulpflege Hedingen am 4. Juli gut und hob die gesamte Klasseneinteilung der betroffenen beiden Jahrgänge für das Schuljahr 2025/2026 auf. Auf die Frage, aus welchen sachlichen Gründen das Einteilungskriterium Geschlecht ausser Acht gelassen worden war, machte die Schulpflege Hedingen weder im angefochtenen Beschluss noch in der Vernehmlassung konkrete Ausführungen, wie es weiter heisst. Bei der betroffenen Halbklasse und in der Gesamtklasse wurde, so der Bezirksrat, das Einteilungskriterium der Geschlechterausgeglichenheit ohne ersichtlichen Grund missachtet. Der Bezirksrat wies

die Schulpflege Hedingen an, schnellstmöglich, aber innert 20 Tagen nach Kenntnisnahme, eine neue Einteilung vorzunehmen. «Die Schulpflege Hedingen hat insgesamt für eine ausgewogene Zusammensetzung zu sorgen, insbesondere für eine ausgeglichene Geschlechterverteilung», heisst es. Es wurde sogar ein Vorschlag unterbreitet, wie eine ausgewogene Verteilung der Geschlechter aussehen könnte.

Verwaltungsgericht gibt Schule recht Aber statt eine Neueinteilung vorzunehmen, legte die Schulpflege Hedingen gegen diesen Beschluss Beschwerde ein und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich befasste sich mit dem Fall. In seinem Urteil vom 23. Oktober 2025 hiess dieses die Beschwerde gut und hob den Rekursentscheid des Bezirksrats

vom 12. August auf. Der Fall ist inzwischen vor Bundesgericht hängig. Die Schülerinnen und Schüler der Halbklasse, in der das Mädchen der rekurrierenden Eltern eingeteilt ist, werden derweil in acht Lektionen in der Konstellation «11 Buben : 2 Mädchen» unterrichtet. Wie kann es sein, dass der Bezirksrat und das Verwaltungsgericht so diametral entscheiden? Diese Eltern reagieren doch über, wird sich nun wohl manch einer denken. Allerdings erreichte alle Eltern dieser Halbklasse in Hedingen Ende Oktober 2025 ein Elternbrief, der ein negatives Klassenklima und Unruhe vermuten lässt. Und Dr. Susanne Nef von der Fachstelle Gleichstellung stellt fest, dass stark unausgewogene Geschlechterverhältnisse durchaus Auswirkungen auf das soziale Lernen haben können.

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Die Ämtler bezwingen das Tessiner Team Collina d’Oro 3:2

Seite 5 WB-Schütze Flavio Peter nimmt nach seinem Tor Gratulationen entgegen. (Bild kakö)

Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) geriet beim Rückrundenstart gegen Collina d’Oro früh ins Hintertreffen. Beeindruckend vermochten die Ämtler das Spiel zu drehen, und Flavio Peters neunter Saisontreffer zum 3:1 schien vorentscheidend. Allerdings hielten die Gäste aus dem Sottoceneri mit ihrem Anschlusstor die Spannung aufrecht. Am Ende verdiente sich WB den Sieg dank einer kollektiven Topleistung. (red)

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Veröffentlichung bedeutende gebundene Ausgabe

Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 17. Februar 2026 folgende gebundene Ausgabe über Fr. 300'000.– bewilligt:

• Meteorwasserleitung im Gebiet Giessen

Der Beschluss, in welcher die Gebundenheit der Ausgabe begründet wird, ist unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

3. März 2026

Stadtrat Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens

Das Verfahren über den Nachlass von Jarak-Urban Eva, geb. 3. Dezember 1956, von Bitsch VS und Riederalp VS, Bahnhofstrasse 3, 8932 Mettmenstetten, gest.

26. Juli 2024, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 19. Februar 2026 als geschlossen erklärt worden.

Affoltern am Albis, 3. März 2026

Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Ottenbach

Am 20. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben: Isler geb. Hotz, Susanne Silvia Gertrud geboren am 18. Juli 1950, von Zürich ZH und Bäretswil ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Friedhofvorsteherin

Affoltern am Albis

Am 20. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Willi Rudolf Hurni

Eingutes Mutterherz hataufgehörtzu schlagen, zweinimmermüde Hände ruh'n Unbekannt

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nichtmehr selbstgestalten kann, istder Weg zur FreiheitundTrostfür alle Hermann Hesse

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Gros- und Urgrosmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Freundin

Elisabeth Weiss-Kälin

14 Juli 1939 - 31 Januar 2026

Ihre Welt wurde in den vergangenen Jahren immer kleiner und ihre Erinnerungen verblassten Wir sind dankbar für die Zeit, in der wir sie begleiten durften und behalten ihre Freude und ihr Strahlen über unsere Besuche in lieber Erinnerung

Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Erinnerung

Gemeindeversammlung

Am nächsten Mittwoch, 11. März 2026, findet um 19.30 Uhr im Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 3. Februar 2026. Hausen am Albis, 3. März 2026

Der Gemeinderat

«Ob im Horner oder Heuet, wer gugge gärä z talus und teschet hiesigi Ruschtig uf. Da chame nume sine, wi fürnähm wers hii.»

geboren am 1. November 1953, wohnhaft

gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

3. März 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Kappel am Albis

Bauherrschaft: BrunoLandolt,ImFeld14, 8926 Kappel am Albis

Projektverfasser: Salamon AG, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil

Projekt: Anbau und Kellererweiterung, Im Feld 14, 8926 Kappel am Albis

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1354, Zone: W2

Dani Weiss mit Familie

Brigit Weiss mit Familie

Peti Weiss mit Familie

Silvia Gössi-Weiss mit Familie

Claudia Weiss-Haller

Irene Kälin

Herzlich danken wir allen, die unserer Mutter im Leben wohlgesinnt begegnet sind und sie in den vergangenen Jahren begleitet und ihr freudvolle Momente geschenkt haben

Im Sinne von Elsbeth bitten wir anstatt um Blumen und Kränze um eine Spende für den Götschihof Aeugstertal, Stiftung Solvita, 8902 Urdorf: IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0, Vermerk: Götschihof/Elisabeth Weiss

Die Urnenbeisetzung mit kurzer Abschiedsfeier findet auf dem Friedhof Hausen a A statt am Donnerstag, 12 März 2026, um 13 30 Uhr Auf Trauerkleidung darf verzichtet werden

Traueradresse: Peti Weiss, Türlen, 8915 Hausen a A

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WIR DANKEN HERZLICH

für die vielen persönlichen und liebevollen Zeichen der Verbundenheit, die Anteilnahme und die tröstenden Worte beim Abschied von Hansueli Wydler

Unser besonderer Dank gilt

– allen, die uns beim Abschiednehmen begleitet haben

– dem Team des Pflegeheims Seewadel für die liebevolle Betreuung

– Herrn Pfarrer Bona für den einfühlsamen Trauergottesdienst

– Angela Bozzola für die feierliche musikalische Umrahmung

– dem Turnverein für die würdevollen Fahnengrüsse

– all jenen, die durch grosszügige Spenden, schönen Blumenschmuck und Karten ihr Beileid gezeigt haben

Obfelden, im März 2026

Die Trauerfamilien

Nach einem Schlaganfall beginnt vieles wieder von vorne. Gemeinsam unterstützen wir die Betroffenen auf ihrem Weg zurück ins Leben: www.fragile.ch

WIR GRATULIEREN

Zum 93. Geburtstag

Dorli Jud in Affoltern wird morgen Mittwoch, 4. März, an ihrem stolzen 93. Geburtstag von ihren Töchtern verwöhnt. Ihr Mann Guido wünscht ihr, dass die Sonne wieder ins Herz scheint und dieser Tag viel Freude bringt. Er wünscht auch einen frohen Lebensabend. Gerne schliessen wir uns den guten Wünschen an und gratulieren herzlich.

Zum 85. Geburtstag

Heute Dienstag, 3. März, feiert Karl Leutwyler in Hausen seinen 85. Geburtstag. Zum Festtag gratulieren die beiden Söhne, die Schwiegertöchter, Enkelin und zwei Enkel. Sie sind stolz auf ihn, sein tägliches Handorgel-Spiel und werden einmal pro Woche liebevoll bewirtet. Seine Freunde gratulieren herzlich und hoffen, dass er einen wunderschönen Tag erleben darf. Fürs neue Lebensjahr alles Gute.

Daniel Koch neu auf der Redaktion

«Im Sommer war sie ein PowerGirl, jetzt ist sie in sich gekehrt»

Unausgewogene Geschlechterverhältnisse und die Folgen – Fortsetzung von Seite 1

Die Vernehmlassung zur Beschwerde der Eltern der Primarschülerin aus Hedingen gegen die Klassenzuteilung ihrer Tochter im Schuljahr 2025/2026 – in eine Halbklasse wurden elf Knaben und nur zwei Mädchen eingeteilt – ist zu Ende. Nun wird das Urteil des Bundesgerichtes mit Spannung erwartet.

Die Redaktion des «Anzeigers» heisst ein neues Redaktionsmitglied herzlich willkommen. Daniel Koch (53) hat zum 1. März seine Arbeit auf der Redaktion aufgenommen. Er wohnt in Schönenberg und hat zuvor beim «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» in Lachen gearbeitet. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit wird er zum 1. Mai die Chefredaktion des «Anzeigers» übernehmen. Der bisherige Chefredaktor Florian Hofer steht dem «Anzeiger» noch bis Ende Juli zur Verfügung. (red)

In der Zwischenzeit nahm das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 30. Januar 2026 sein Urteil vom 23. Oktober 2025, welches unter anderem Gegenstand der Beschwerde ist, in die anonymisierte Entscheidliste auf und es ist somit der Öffentlichkeit zugänglich. Die Schulpflege Hedingen begründet darin die Zuteilung damit, dass man etablierte Lern- und Fördergemeinschaften der betroffenen Kinder erhalten habe und diese nach ihren unterschiedlichen (Förder-)Bedürfnissen möglichst ausgewogen auf die einzelnen Klassen verteilt habe. Mit Gewichtung 1 – somit ein Leitentscheid – dient das Urteil nun auch im Kanton als richtungsweisend. Das heisst, dass (Lern-)Freundschaften über Ko-Edukation und somit Gleichstellungsvorgaben gestellt werden dürfen. Aber das letzte Wort durch das Bundesgericht ist noch nicht gesprochen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine

Verantwortung für eingesandtes Material Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate:

Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

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Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen

Elterninfo über Verhalten und Klima im Klassenzimmer im letzten Herbst Bis zur Entscheidung des Bundesgerichtes wird in der strittigen Klasseneinteilung von Ende Mai 2025 unterrichtet. Ende November wandten sich die Lehrpersonen der betroffenen Klasse an die Eltern, da nach den Herbstferien festgestellt worden sei, dass es für viele Kinder in der Klasse eine Herausforderung sei, Regeln einzuhalten, einander zuzuhören oder mit den Materialien sorgfältig umzugehen. In dieser Elterninfo «Verhalten und Klima im Klassenzimmer» hiess es weiter, dass es den Kindern schwerfalle, die Grenzen anderer – sei es Kinder und Lehrpersonen –wahrzunehmen und diese zu respektieren. Man werde bis Weihnachten einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung sozialer und personaler Kompetenzen legen und respektvolles Verhalten,

gegenseitige Unterstützung und eine positive Klassendynamik gezielt einfordern. Zu einer Besserung scheinen diese Massnahmen nicht geführt zu haben, zumindest nicht für die Tochter der rekurrierenden Eltern. Im Gegenteil, sie ziehe sich immer mehr in die eigene Welt zurück. «Im Sommer war sie ein Power-Girl, das den Kontakt zu anderen stark gesucht hat, jetzt ist sie zurückhaltend und in sich gekehrt», so die Mutter. In ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht vertrat die Schule Hedingen die Auffassung, dass es für die Tochter der rekurrierenden Eltern zumutbar sei, während acht Lektionen pro Woche für ein Jahr «nur» mit einem anderen Mädchen beschult zu werden. Dazu muss erwähnt werden, dass in der Halbklasse der Tochter der rekurrierenden Eltern zwar nur zwei Mädchen eingeteilt sind, in der Gesamtklasse sind es dann aber insgesamt 6 Mädchen und 17 Knaben – total 23 Schülerinnen und Schüler. 21 Lektionen der insgesamt 29 Lektionen werden in der Gesamtklasse durchgeführt. Aber auch in dieser sind es also fast dreimal so viele Buben wie Mädchen. Laut Volksschulverordnung ist die maximale Klassengrösse einer mehrklassigen Regelklasse auf Stufe Primarschule zudem 21. Nur schon wegen dieser Überschreitung hätte sich die Umteilung einer Schülerin oder eines Schülers aus der Halbklasse der Tochter der rekurrierenden Eltern angeboten, zumal die Zuteilung von zwei weiteren Knaben nachträglich auch möglich war, durch welche das bestehende und bekannte Ungleichgewicht noch verstärkt wurde. Stattdessen wurde die Einteilung für die Dauer des Verfahrens so belassen, und nun lässt die Elterninfo vom Herbst darauf schliessen, dass mindestens in der Halbklasse, in welche die Tochter der rekurrierenden Eltern geht, ein unruhiges Klassenklima herrscht. Die Umverteilung von nur einem Mädchen hätte allerdings zu einer noch grösseren Ungleichheit geführt, aber das kann ja wohl kaum ein Grund dagegen sein.

Negatives Klassenklima wegen hohen Knabenanteils in Klasse?

Es stellt sich also einerseits die Frage, ob die Sorgen der Eltern, dass diese unglei-

che Geschlechterverteilung der Grund für das aufgeregte Klassenklima ist und sich dies negativ auf die Entwicklung ihrer Tochter auswirken könnte, übertrieben oder durchaus berechtigt sind. Andererseits, ob das Kriterium der Geschlechterverteilung nicht trotzdem höher gewichtet hätte werden müssen, wie es das Bezirksgericht fand. Die Schulpflege Hedingen gab auf Anfrage folgende Stellungnahme ab: «Die Schule Hedingen nimmt die Klassenzuteilungen sehr sorgfältig und umsichtig, in Wahrung des Wohls der Schülerinnen und Schüler sowie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben wahr, was von der kantonalen Gerichtsinstanz bestätigt wurde. Wir sehen uns nicht zuletzt dank des deutlich zugunsten der Schule Hedingen ausgefallenen Entscheides des Verwaltungsgerichts in der Wahl unseres Vorgehens bestätigt.» Weitere Auskünfte wurden aufgrund des pendenten Verfahrens keine erteilt. Sämtliche Antworten auf die Fragen würden sich aus dem vorliegenden Urteil des Verwaltungsgerichts ergeben.

Noch in der Neubeurteilung vom 4. Juli 2025 an die rekurrierenden Eltern kommunizierte die Schulpflege Hedingen, sie erachte es als sehr unwahrscheinlich, dass die Tochter der rekurrierenden Eltern wegen der tiefen Mäd-

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ist das Geschlechterverhältnis in einer Halbklasse in Hedingen.

chenquote in der Halbklasse unter negativen Auswirkungen leiden könnte, zumal die Lehrpersonen (Klassenlehrerin und Fachlehrerin), wie auch die der Klasse zugeteilte, voll ausgebildete Heilpädagogin allesamt erfahren seien. Das Verwaltungsgericht verwies auf Anfrage ebenfalls auf sein Urteil. Nun ist es aber so, dass weder der Beschluss des Bezirksrates noch das Urteil des Verwaltungsgerichtes in Rechtskraft erwachsen sind, da Letzterer ans Bundesgericht weitergezogen wurde. Das Bundesgericht hat die Sache noch nicht beurteilt. Es ist daher offen, ob der Beschluss des Bezirksrates rechtmässig war oder nicht. Unter diesen Umständen war es aber auch dem Bezirksrat zum

Allgemeine Einschätzung der Fachstelle Gleichstellung

Grundsätzlich werden Klassen nach unterschiedlichen pädagogischen und organisatorischen Kriterien zusammengestellt. Aus fachlicher Sicht gibt es keine feste Vorgabe, wie viele Mädchen oder Jungen in einer Klasse vertreten sein müssen. Schulen sind bei der Klasseneinteilung gefordert, unterschiedliche Gesichtspunkte sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Eine ungleiche Verteilung kann im Einzelfall nachvollziehbar sein. Gleichzeitig zeigen gruppendynamische, bildungssoziologische und erziehungswissenschaftliche Untersuchungen, dass sehr stark unausgewogene Verhältnisse den schulischen Alltag und das soziale Miteinander beeinflussen können. Solche Konstellationen sollten deshalb gezielt wahrgenommen und aufmerksam begleitet werden. Die Zusammensetzung einer Klasse beeinflusst zudem, wie selbstverständlich sich Kinder beteiligen und wie sicher sie sich fühlen. Wenn ein Geschlecht nur sehr selten vertreten ist, kann Zugehörigkeit weniger selbstverständlich erlebt werden. Beziehungen zu Gleichaltrigen sind im Schulalter zentral für Wohlbefinden und Lernprozesse. Wenn nur wenige gleichgeschlechtliche Bezugspersonen bei der Peer-Gruppe vorhanden sind, kann

dies im Alltag herausfordernd sein. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten schneller entlang von Geschlecht interpretiert werden, obwohl sie individuelle oder sachliche Ursachen haben. Gleichzeitig betrifft eine unausgewogene Zusammensetzung immer die gesamte Klasse. Schule ist ein zentraler sozialer Erfahrungsraum. Kinder entwickeln hier Vorstellungen davon, welche Rollen Mädchen und Jungen einnehmen, wie Unterschiede verhandelt werden und wie Konflikte gelöst werden können. Diese Erfahrungen prägen auch spätere Bildungs- und Lebenswege. Aus Gleichstellungsperspektive steht das Ziel im Zentrum, Lernumgebungen so zu gestalten, dass alle Kinder chancengerecht teilhaben können und Kinder nicht auf geschlechtstypische Erwartungen reduziert werden. Unterschiedliche Formen der Beteiligung, Kommunikation und Konfliktbearbeitung sollen für alle Kinder gleichwertig Platz haben. Eine ausgewogene Zusammensetzung kann dazu beitragen, dass unterschiedliche Perspektiven im Alltag selbstverständlicher sichtbar werden.

Die Forschung weist zudem darauf hin, dass sehr kleine Minderheiten im Unterrichtsgeschehen tendenziell seltener spontan einbezogen werden oder sich weniger selbstverständlich einbringen. Das bedeutet nicht, dass dies zwangsläufig geschieht. Es zeigt jedoch, dass in solchen Konstellationen eine besonders aufmerksame pädagogische Begleitung wichtig ist, damit alle Kinder gehört werden und sich beteiligen können. Ob in einer konkreten Situation von Diskriminierung gesprochen werden kann, lässt sich nicht allgemein beantworten. Diskriminierung setzt eine systematische Benachteiligung voraus, etwa wenn Kinder aufgrund ihres Geschlechts wiederholt weniger berücksichtigt oder anders behandelt würden. Eine stark ungleiche Ausgangslage allein erfüllt dieses Kriterium nicht. Sie kann jedoch das Risiko erhöhen, dass einzelne Kinder weniger gut eingebunden sind. Entscheidend ist deshalb, wie sensibel eine Schule solche Konstellationen wahrnimmt und wie aufmerksam sie Entwicklungen beobachtet. Aus Gleichstellungsperspektive ist jedoch relevant, dass stark unausgewogene Geschlechterverhältnisse Auswirkungen auf das soziale Lernen haben können.

Dr. Susanne Nef

heutigen Zeitpunkt nicht möglich, eine Stellungnahme abzugeben. Es wurde aber versichert, dass die Fragen des «Anzeigers» selbstverständlich beantwortet

«Stark unausgewogene Geschlechterverhältnisse in Schulkassen sind kein Randthema.»

Dr. Susanne Nef, Leiterin Fachstelle Gleichstellung Kanton

würden, sobald man im Besitz des bundesgerichtlichen Urteils sei. Was sagt die Expertin für Gleichstellung zu dieser Klasseneinteilung?

Sicht auf Klasseneinteilung aus Gleichstellungsperspektive Dr. Susanne Nef, Leiterin der Fachstelle Gleichstellung des Kantons Zürich, betont, dass die rechtliche Argumentation eine vollkommen andere sei, fasst aber aus Gleichstellungsperspektive folgendermassen zusammen: «Stark unausgewogene Geschlechterverhältnisse in Schulklassen sind kein Randthema. Sie können beeinflussen, wie selbstverständlich Kinder sich beteiligen, wie sie Zugehörigkeit erleben und wie Unterschiede im Alltag wahrgenommen werden. Eine ausgewogenere Zusammensetzung unterstützt diese Prozesse, weil unterschiedliche Perspektiven häufiger im täglichen Miteinander präsent sind. Wo eine solche Verteilung nicht möglich ist, braucht es eine bewusste pädagogische Begleitung, damit alle Schülerinnen und Schüler gute Entwicklungsund Bildungschancen haben.» Zu einem konkreten Fall an der Schule Hedingen könne sie sich nicht äussern. Die weiteren allgemeinen Aussagen der Expertin für Gleichstellung auf die Frage, ob stark unausgewogene Geschlechterverhältnisse Auswirkungen auf das Klassenklima haben und inwieweit sie die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen können, ist in der Box zu lesen. Wie der Fall ausgehen wird, ist ungewiss, die Kosten trägt jedenfalls mehrheitlich die unterliegende Partei. Das Verwaltungsgericht auferlegte die Gerichtskosten in seinem Urteil je zur Hälfte den Beschwerdegegnern und der Vorinstanz mit der Begründung, der Bezirksrat habe die Beschwerde der Schule Hedingen gegen seinen Beschluss «massgeblich mitverursacht». Dies, indem er in seinem angefochtenen Beschluss deutlich über das Begehren der Beschwerdegegner hinausging und eine Neuverteilung anordnete. Eine Umverteilung von einem oder beiden Mädchen hätte aber doch zu einem noch grösseren ungleichen Geschlechterverhältnis geführt. Es blieb dem Bezirksrat eigentlich nur die Option zu beschliessen, über die Neueinteilung aller 3. Klassen auszugleichen.

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Pro Senectute aktiv in Ämtler Gemeinden

Engagierte Ortsvertreterinnen und Ortsvertreter bereichern das Alltagsleben älterer Menschen

für Seniorinnen und Senioren sind zurzeit ein gefragtes Angebot. (Bilder Pro Senectute)

Die lokale Verankerung ist ein zentraler Pfeiler der Altersarbeit. Pro Senectute Kanton Zürich ist deshalb in jeder Ämtler Gemeinde mit einer Ortsvertretung vertreten. Diese freiwillig engagierten Personen ergänzen die kommunale Altersarbeit und sorgen dafür, dass Angebote dort entstehen, wo sie gebraucht werden – nah bei den Menschen.

Die Ortsvertretungen von Pro Senectute übernehmen dabei eine wichtige Brückenfunktion: Gemeinsam mit den Fachpersonen von Pro Senectute erkennen sie Lücken im bestehenden Angebot, gestalten die lokale Gemeinschaft aktiv mit und ermöglichen Seniorinnen und Senioren sowie ihren Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Lebensqualität älterer Menschen.

Françoise Jucker, Leiterin der Ortsvertretung Hausen, beobachtet in ihrer Tätigkeit, dass heutige Jungseniorinnen und -senioren sehr aktiv sind und ein vielfältiges Know-how mitbringen. Dies macht die Aufgabe als Ortsvertreterin oder Ortsvertreter interessant und auch für den eigenen Alltag bereichernd.

Persönliches Engagement der freiwilligen Ortsvertretung

Jede Ortsvertretung verfügt über ein individuelles Angebotsportfolio, das sich an den lokalen Bedürfnissen orientiert. In allen Gemeinden engagieren sich zudem weitere Institutionen, die Seniorinnen und Senioren mit Angeboten aktivieren und der Einsamkeit im Alter entgegenwirken. Pro Senectute versteht sich dabei nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung. Annagret Grass, Leiterin der Ortsvertretung Knonau, lobt

«In der Schweizer Bevölkerung wächst fast nur noch die Gruppe der Pensionäre», ist in den Bevölkerungsprognosen des Bundesamts für Statistik zu lesen. Heute altern wir gesünder als die Generationen vor uns. Den «Anzeiger» interessiert, wie Menschen es schaffen, nach der Pensionierung ein sinnvolles, zufriedenes und interessantes Leben zu gestalten. Denn es geht nicht nur um die Anzahl der Jahre, sondern um deren individuell gelebte Lebensqualität. Die Redaktion nimmt gern Input entgegen: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red)

die Altersarbeit in ihrem Dorf: «Hier in Knonau wird bereits vieles von der Gemeinde, den Kirchen und anderen Or-

«Eine Ortsvertretung besteht aus einer bestätigten Leitung, einer verantwortlichen Person für die Kassenführung und weiteren Mitgliedern.»

Monica Flückiger, Pro Senectute Kanton Zürich

ganisationen sowie von Freiwilligen der Ortsvertretung, Nachbarn und Familien geleistet. Ich sehe im Moment weder zusätzlichen Handlungsbedarf noch konkrete Möglichkeiten für ein weiteres Engagement. Das ergibt für mich ein sehr positives Gesamtbild von Knonau.»

Françoise Jucker in Hausen sieht ihre Hauptaufgabe im Vernetzen: «Ich möchte die vielfältigen und zahlreichen Angebote für die 60+-Bevölkerung im Oberamt – natürlich mit Schwerpunkt Hausen – koordinieren, zusammenführen und erweitern. Auch in Mettmenstetten steht bei der Altersarbeit das Vernetzen im Zentrum. In Zusammenarbeit mit der Kommission für Altersfragen und lokalen Institutionen werden verschiedene Aktionen initiiert oder aktiv mitgetragen. Rosmarie Küng, Leiterin der Ortsvertretung Mettmenstetten, engagiert sich gern: «Ich bin motiviert, in der Gemeinde, in der ich wohne, mitzuwirken, etwas zu bewirken, wie beispielsweise den freiwilligen Fahrdienst.» Am Herzen liegen ihr die «Let’s dance +/- 60-Anlässe» in der alten Brennerei: «Zusammen tanzen, Kontakte knüpfen und pflegen, lachen – da spüre ich Lebensfreude auch im höheren Alter.» Monica Flückiger, Abteilungsleiterin Marketing und Kommunikation, Pro Senectute Kanton Zürich, bestätigt: «Besonders beliebt sind aktuell Discos 60+». Sie erwähnt vonseiten des Kantons explizit Mettmenstetten lobend.

Es wird bereits viel getan: Ortsgruppenvertreter geben Beispiele Ein gelungenes Beispiel für vernetzte Altersarbeit ist Ottenbach, wo bereits 2021 ein Altersleitbild – mit Prozessbegleitung durch Pro Senectute – erarbeitet wurde. Dieses bietet der Bevölkerung umfassende Informationen und ist geprägt von den Werten Würde, Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Vernetzung.

Entsprechend vielfältig präsentiert sich das Angebot: «Die Ortsvertretung

organisiert für unsere Seniorinnen und Senioren zahlreiche Aktivitäten und Begegnungsmöglichkeiten. Zusammen mit den Freiwilligen aus dem Team von Ottenbach60plus organisieren wir Gratulationen, gemeinsame Mittagessen, Senioren-Nachmittage, Seniorenreisen, Besuchs- und Fahrdienste, Spaziergruppen, Ausflüge mit dem öffentlichen Verkehr sowie Computer-Sprechstunden», so die Ortsgruppe Ottenbach.

Beraten, begleiten, vernetzen, organisieren

Monica Flückiger erklärt: «Eine Ortsvertretung besteht aus einer bestätigten Leitung, einer verantwortlichen Person für die Kassenführung und weiteren Mitgliedern. Die Freiwilligen leben meist in der Gemeinde und kennen die Situation vor Ort. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, von der Organisation von Veranstaltungen über Besuchsdienste bis hin zu administrativen Aufgaben im Hintergrund. Zudem pflegen die Ortsvertretungen die Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Organisationen der Altersarbeit und

«Ich möchte die vielfältigen und zahlreichen Angebote für die 60+-Bevölkerung im Oberamt koordinieren, zusammenführen und erweitern.»

Françoise Jucker, Leiterin der Ortsvertretung Hausen

vermitteln bei Bedarf weitere Dienstleistungen von Pro Senectute.»

Wie wird man Mitglied oder Leiterin oder Leiter einer Ortsvertretung? «Vor dem Engagement findet ein Erstgespräch mit einer Gemeinwesenberaterin oder einem Gemeinwesenberater statt. Zusätzlich wird ein Privatauszug eingereicht, und je nach Aufgabe werden

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Einführungskurse besucht. Alterseinschränkungen gibt es keine.» Oder wie es eine Ortsvertretung treffend formulierte: «Es braucht keine speziellen Voraussetzungen. Wir nutzen die Eigenschaften, welche die Menschen mitbringen.»

Zu den Tätigkeiten gehören unter anderem Gratulationen zu Jubiläen sowie die Organisation von kulturellen, geselligen, integrativen und informativen Anlässen. Dazu zählen Tagesausflüge, Reisen, Film- und Theatervorführungen, Tanzveranstaltungen, Konzerte, Vorträge, Mittagstische sowie Bewegungs- und Bildungsangebote.

Mehrwert für Freiwillige von sinnstiftender Tätigkeit «Wer sich engagiert, profitiert auch persönlich: eine sinnstiftende Tätigkeit, fachliche Einführung und Begleitung, ein umfangreiches Kurs- und Weiterbildungsprogramm mit rund 130 Angeboten, Spesenvergütungen und Versicherungen, regelmässiger Erfahrungsaustausch sowie Einladungen zu

Wertschätzungsanlässen und das Magazin Visit», so motiviert Monica Flückiger Freiwillige für ein Engagement. In mehreren Gemeinden werden derzeit Freiwillige für die Altersarbeit gesucht. Unter «engagieren.ch» finden

«Zusammen tanzen, Kontakte knüpfen und pflegen, lachen – da spüre ich Lebensfreude auch im höheren Alter.»

Rosmarie Küng, Leiterin Ortsvertretung Mettmenstetten

sich weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten.

Fazit: Die Ortsvertretungen zeigen eindrücklich, wie freiwilliges Engagement und professionelle Facharbeit Hand in Hand gehen können – zum Nutzen der Gemeinden und ihrer älteren Bevölkerung.

Regula ZellwegeR
Disco-Anlässe
Man muss den Schritt nach aussen tun, um Alterseinsamkeit entgegenzuwirken
Dazugehören ist ein urmenschliches Bedürfnis – auch im Alter.

Feurige Klassik in der Kirche Ottenbach

Das Neue Zürcher Orchester bescherte ein bewegendes Musikerlebnis

Regula ZellwegeR

Bereits zum dritten Mal war das Neue Zürcher Orchester in Ottenbach zu Gast. Die Musikerinnen und Musiker wurden von einer Gastro-Gruppe der reformierten Kirchgemeinde kulinarisch verwöhnt. Die Orchestermitglieder konnten bei Gastfamilien im Dorf übernachten. Andreas Manz, Leiter der Kirchenkommission Ottenbach, begrüsste die Konzertbesucher und wies darauf hin, dass das Orchester bestens eingespielt sei.

Bereits Bündner Gemeinden sowie Bern und Zürich waren in den Genuss des Frühjahrs-Konzertes «Feurige Klassik 9.0» gekommen.

Nun folgte Ottenbach. Zwar erlaubt die Sankt-Peter-Kirche in Zürich andere Besucherzahlen, doch beim Orchester ist Ottenbach beliebt – als besonders gastfreundliche Gemeinde mit familiä-

rem Charakter, aber auch wegen der Kirche, deren Akustik sich insbesondere für leise, feine Musik eigne, wie Dirigent Martin Studer in seiner Einführung erklärte.

Mozart-Sinfonie überzeugte

Mit der Sinfonie Nr. 15 in G-Dur, KV 124, von Wolfgang Amadeus Mozart, zeigte das Orchester seine Stärken. Bereits im Allegro überzeugte es durch höchste Präzision. Der erste Satz begann als signalartiges Dreiklangs-Rufmotiv, das zweite Thema zeichnete sich durch einen Pizzicato-Dialog zwischen Hörnern, Bratschen und Bass einerseits und Oboen sowie Violinen andererseits aus. Mit dem zweiten Satz, dem Andante, war die von Martin Studer erwähnte «ideale Akustik für feine Musik» hörbar. Zu Beginn spielten die Streicher eine

Melodie mit etwas melancholischem Charakter, später erklangen Oboen und Hörner teils mit eigenständigen Motiven. Auch die Besetzung des Orchesters wurde dabei am vergangenen Samstag in der Kirche Ottenbach deutlich: je drei erste und zweite Geigen, drei Bratschen, zwei Celli, ein Bass, zwei Oboen und zwei Hörner. Wie oft bei Mozart, prägten auch im dritten und vierten Satz zahlreiche Wiederholungen das Werk.

Virtuoser Solist

Carl Maria von Weber setzte in seinen Werken die Klarinette besonders gern als Soloinstrument ein, denn ihr Klangfarbenspektrum reicht von unbeschwertheiter bis dunkel-melancholisch.

Das Quintett für Klarinette in EsDur besticht durch emotionale Drama-

tik. Ursprünglich wurden Klarinettenquintette für eine Klarinette und ein Streicherquartett geschrieben; auch Mozart hatte bereits ein solches Werk komponiert. Die technischen Möglichkeiten der Klarinette wurden jedoch stetig weiterentwickelt, wodurch Weber ein deutlich erweitertes Ausdrucksspektrum zur Verfügung stand. In Ottenbach kam die Fassung für Klarinette und Streicher zur Aufführung – Horn und Oboe hatten Pause.

Der chinesische Solist Hongyi Jiang, ARD-Preisträger 2025, zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Stimmungen sind, die sein Instrument vermitteln kann. Das Quintett beginnt mit den Streichern, die der Klarinette gleichsam den roten Teppich ausrollen, auf dem sie sich meisterhaft entfalten kann. Als Zugabe präsentierte Hongyi Jiang das romantische Adagio in DesDur für Klarinette und Streicher des Klarinettisten und Komponisten Heinrich Joseph Baermann, ein Werk, das lange Zeit Richard Wagner zugeschrieben wurde.

Aus den eigenen Reihen

Alexander Mykhailov, der junge, ukrainische Solist des folgenden Stücks, des Cellokonzerts d-Moll, ist Mitglied des Neuen Zürcher Orchesters. Es besteht seit 1990, ist als gemeinnützige Institution anerkannt und leistet nachhaltige musikalische Nachwuchsförderung sowie praxisnahe Erfahrungsvermittlung. Über 1400 junge Musikerinnen, Musiker und Solistinnen aus mehr als 50 Ländern haben bislang vom Zusammenspiel mit dem sich stetig erneuernden Orchester profitiert.

Alexander Mykhailov sammelte bereits umfangreiche Solistenerfahrung mit renommierten Orchestern unter international bekannten Dirigentinnen und Dirigenten. Seine Interpretation des Cellokonzerts d-Moll von Antonio Vival-

Hoffnungen einer 13-Jährigen – ohne Happy End

«Das Tagebuch der Anne Frank» als Theater in Hausen

Nirgendwo kennt man sich mit publikumsnahen Geschichten besser aus als in Hollywood. Eine der eisernen Regeln heisst dort: keine Geschichte ohne Happy End. Denn kein Happy End gleich kein Publikum, kein Umsatz, kein Gewinn – und damit keine weiteren Geschichten. Ende der Geschichte.

«Das Tagebuch der Anne Frank» ist eine Geschichte ohne Happy End. Dennoch werden die vom jüdischen Mädchen Anne Frank im Zweiten Weltkrieg verfassten Tagebücher bis heute gelesen und weitererzählt. Sie zählen zu den literarischen Klassikern des 20. Jahrhunderts, wurden millionenfach aufgelegt und in 70 Sprachen übersetzt. Ein Grund dafür mag sein, dass die Tagebücher Ausgangspunkt für tausend andere Geschichten sind, über Isolation, Angst, Verrat, das Erwachsenwerden, Träume und Hoffnungen. Und natürlich für unzählige psychologische, soziale und historische Aspekte: den Holocaust, Völkermord, Judenhass, Nationalsozialismus, Rassismus, Krieg, Unmenschlichkeit, Gehorsam, Kollaboration. Es ist «schwere Kost», welches sich das «Theater Kanton Zürich» mit der Wahl des Stücks «Das Tagebuch der Anne Frank» ausgesucht hat. Doch die äusserst gelungene Inszenierung (Regie: Sophia Pervilhac) des Ein-PersonenStücks kommt unerwartet leicht und unterhaltsam daher – ohne auch nur eine Sekunde den darunter liegenden Horror und die stets lauernde Todesgefahr auszublenden. Erreicht wird dies mit einigen wenigen Requisiten, dem gezielten, dezenten Einsatz von Musik, Ausschnitten aus zeitgenössischen

Radio-Sendungen und weiteren Tondokumenten. Und natürlich dank der Schauspielkunst von Marie Gesien. Sie verkörpert die zu Beginn des Stücks 13-jährige, aufgeweckte, vorlaute und intelligente Anne Frank so quirlig, dass man hinterher mit Staunen feststellt, dass Gesien in Realität 38 Jahre alt ist.

Stück mit Bezug zur Schweiz

Die rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter 20 Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen, quittierten die

Jahre lang harrte die Familie von Anne Frank in ihrem Versteck aus – bis sie verraten wurde.

von Anne Frank, Otto Frank, der als Einziger der Familie den Holocaust überlebte, ab 1952 in der Schweiz. Hier gründete er auch den Anne-Frank-Fonds, dessen Sitz in Basel ist. Otto Frank starb 1980 in Birsfelden (BL).

Die im September 2025 erstmals gezeigte Inszenierung ist derzeit auf verschiedenen Bühnen in der Deutschschweiz zu sehen. Darüber hinaus wurde sie nicht weniger als 50 Mal für Aufführungen in Schulzimmern im Kanton Zürich gebucht. Schülerinnen und Schüler ab einem gewissen Alter könnten sich gut in Anne Frank hineinversetzen, sagt Stockmann. Der Stoff biete überdies Anlass, um über Themen wie Ausgrenzung und Mobbing nachzudenken. Und er eigne sich als Einstieg zum Thema Zweiter Weltkrieg.

Erntete in Hausen für ihre Darstellung lange anhaltenden Applaus: die Schauspielerin Marie Gesien als Anne Frank. (Bild Daniel Vaia) 2

Leistung am vergangenen Samstag in Hausen mit lang anhaltendem Applaus und gar stehenden Ovationen. Es dürfte den veranstaltenden Verein «Kultur in Hausen» darin bestärken, immer wieder mal Klassiker ins Dorf zu holen und sie dem aktuellen Weltgeschehen gegenüberzustellen. Im Fall des Anne-Frank-Stücks ist der direkte Aktualitätsbezug der Überfall der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel – und Israels darauffolgender Einmarsch im Gazastreifen. Der seither vielerorts in Europa wieder deutlicher zutage getretene Antisemitismus, auch in der Schweiz, habe das «Theater Kanton Zürich» bewogen, das Stück wieder einmal auf die Bühne zu bringen, so der Dramaturg Wolfgang Stockmann. Es werde hier relativ selten aufgeführt, obwohl es einen direkten Schweizbezug gebe: So lebt der Vater

Zwei Jahre im Versteck

Stockmann sorgte in Hausen vor Beginn des Stücks mit einer Einführung für den nötigen Kontext. Er erinnerte daran, dass die deutsch-jüdische Familie Frank bereits 1933, nach der Machtübernahme des Nazi-Regimes unter Hitler, aus Frankfurt in die Niederlande emigrierte. Anne Frank war damals vier Jahre alt, ihre Schwester Margot sieben. In Amsterdam baute sich die Familie zunächst eine neue Existenz auf. Otto Frank wurde Direktor der niederländischen Niederlassung der deutschen Firma Opekta, die Geliermittel zur Confitürenherstellung produzierte. 1940 änderte sich die Situation mit der Besetzung der Niederlande durch deutsche Truppen drastisch. Das Leben der jüdischen Bevölkerung wurde rasch massiv eingeschränkt. So wurde ihr die Benutzung öffentlicher

di war bravourös. Für seine Zugabe, ein Solostück des Spaniers Gaspar Cassadó, eines Schülers von Pablo Casals, erhielt Alexander Mykhailov Standing Ovations. Der dritte Satz aus der Suite für Violoncello, «Intermezzo e Danza Finale», verlangt dem Interpreten höchste Virtuosität ab. Nach der fulminanten Zugabe von Alexander Mykhailov hatte die anschliessende Sinfonie von Joseph Martin Kraus einen eher schweren Stand, obwohl Joseph Martin Kraus zu den innovativsten Komponisten des 18. Jahrhunderts zählt.

Emotional ansprechendes Konzert Zum vierten Werk wurden die Bläser wieder hinzugezogen. Die Sinfonie Nr. 1 in cis-Moll des deutsch-schwedischen Komponisten Kraus rundete das Konzert ab. Gespielt wurde die c-Moll-Fassung mit Oboen statt Flöten. Kraus schrieb Musik zu zahlreichen Bühnenwerken, was sich auch in der dramatischen Anlage dieser Sinfonie widerspiegelte. Der Komponist ist heute zu Unrecht wenig bekannt. «Der Mann hat einen grossen Stil», soll Christoph Willibald Gluck gesagt haben.

Der künstlerische Leiter des Neuen Zürcher Orchesters, Martin Studer, wirkt international als Dirigent, Kulturund Musikorganisator sowie als engagierter Förderer junger Musikerinnen und Musiker. Die herzliche Beziehung zwischen Orchester und Dirigent war während des gesamten Abends spürbar und prägte Qualität und Emotionalität des Konzerts massgeblich.

Im reichhaltigen Programmheft wird eine Aussage des ukrainischen Solisten Alexander Mykhailov wiedergegeben. Seine Worte gehen in der aktuellen geopolitischen Situation besonders unter die Haut: «Er glaubt fest daran, dass Musik Menschen verbindet und Emotionen ausdrückt, die Worte oft nicht erfassen können.»

Verkehrsmittel sowie von Autos und Velos verboten, einkaufen war nur noch nachmittags während zweier Stunden erlaubt – um nur zwei Beispiele zu nennen. Als im Sommer 1942 die systematische Deportation von Juden aus den Niederlanden begann und Annes ältere Schwester Margot die Aufforderung zum «Arbeitsdienst nach Deutschland» erhielt, tauchte die Familie unter. Sie versteckte sich fortan mit vier weiteren jüdischen Bewohnern im Hinterhaus der Firma Opekta an der Prinsengracht

263. Über zwei Jahre lang harrten sie dort aus, bis sie von einer bis heute unbekannten Person verraten und am 4. August 1944 verhaftet wurde. In der Zeit im Versteck schrieb Anne Frank, die gerne Journalistin oder Schriftstellerin geworden wäre, die heute weltberühmten Tagebücher sowie Kurzgeschichten. Die Schriften blieben nach ihrer Festnahme im Versteck zurück, wo sie von einer niederländischen Helferin der Familie geborgen und aufbewahrt wurden.

Mutter starb an Unterernährung Anne Frank und ihre Familie wurden nach der Festnahme zunächst ins Durchgangslager Westerbrok eingeliefert und rund einen Monat später mit dem letzten Zug ins Konzentrationslager Ausschwitz deportiert. Dort wurde die Familie getrennt. Die Mutter, Edith, starb dort am 6. Januar 1945 an Unterernährung, Anne und Margot Frank starben im Februar 1945 (das genaue Datum ist nicht bekannt) im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort wütete in dieser Zeit eine Fleckfieber-Epidemie, zudem waren andere Krankheiten wie Typhus weit verbreitet. Der Vater Otto wurde Ende Januar 1945 in Auschwitz von der Sowjetarmee befreit. Anne Frank war eine von sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die im Zweiten Weltkrieg von den Nazis ermordet wurden. Welche Lehren daraus zu ziehen sind? Yehuda Bauer, ein weltweit renommierter israelischer HolocaustForscher und Historiker, nannte dazu einmal drei Gebote: «Erstens, du darfst kein Täter sein. Zweitens, du sollst kein Opfer sein. Drittens, du sollst niemals ein Zuschauer sein.»

Das Beobachten der Augensprache im Orchester ist faszinierend. (Bild Regula Zellweger)

Konfetti, Kreativität und Guggenklänge

Der Maskenball in Zwillikon feiert am Samstag die 47. Ausgabe – im Jubiläumsjahr des Sportclubs

Nico ilic

Der Maskenball des Sportclubs Zwillikon ist in seine 47. Runde gegangen – im Jahr, in dem der Verein selbst sein 50-jähriges Bestehen feiert. «Wir sind zufrieden mit der Besucherzahl», sagt Präsident Andreas Rubin. Fünf Guggen sorgten für musikalische Unterhaltung und prägten den Abend. Die Atmosphäre beschreibt Rubin als «sehr friedlich». Ein zentrales Element des Balls waren einmal mehr die Maskierungen.

«Wir sind zufrieden mit der Besucherzahl.»

Andreas Rubin, Präsident Sportclub Zwillikon

Zahlreiche Gäste erschienen verkleidet, die drei besten Einzel- und Gruppenmasken wurden ausgezeichnet. «Die Prämierung ist ein Goodie, damit die Leute maskiert kommen», erklärt Rubin. Was sich in den ominösen Gewinnercouverts befindet, hält man jedoch unter Verschluss. Um es herauszufinden, müsse man sich möglichst kreativ verkleiden. Besonders schätzt er das lokale Engagement: «Gruppenmasken aus dem Dorf freuen uns besonders. Wenn sich Kolleginnen zusammentun, sich Zeit nehmen und engagiert die besten Masken zusammenstellen, entsteht Grossartiges.»

Premiere für Kindermaskenball

Erstmals wurde in diesem Jahr ein Kindermaskenball durchgeführt. Mit Konfettiplausch und zwei Guggen richtete sich das Angebot gezielt an Familien. Vor allem Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger seien dadurch angesprochen worden. Trotz der insgesamt positiven Resonanz stellt Rubin fest: «Die Jungen zieht es nicht mehr so an den Maskenball.» Mit dem Kindermaskenball will man dem für die Zukunft entgegenwirken. Ein offizielles Motto gibt es beim Maskenball in Zwillikon traditionell nicht – auch nicht im Jubiläumsjahr. «Wir haben nie ein Motto. Auch zur 50. Ausgabe nicht. Jeder soll so kommen, wie er sich fühlt.» Wenn überhaupt, würde «50 Jahre Sportclub» passen. Drei Austragungen des Maskenballs mussten in den vergangenen Jahren coronabedingt ausfallen. Zu den langjährigen Besuchern gehört Kurt Berli aus Ottenbach. Der 81-Jährige begleitet den Anlass seit 50 Jahren. Als wohl ältester Besucher stellt

Der älteste Besucher der diesjährigen

er fest: «Es ist schön, dass wieder so viele Leute kommen.» 34 Jahre war er Mitglied der Säuligugger, zunächst als Gugge Affoltern, bevor der Verein gegründet wurde.

Brandschutz wie gewohnt Finanziell bewegte sich der Anlass in den letzten Jahren eher im Bereich einer Nullrunde. «Dieses Jahr hoffen wir auf einen Ausgleich», so Rubin. 2500 Flaschen Smirnoff Ice wurden verkauft. Nur das Bier war mit 3500 verkauften Flaschen noch beliebter. Beim Thema Sicherheit halte man sich unverändert an die geltenden Vorgaben. Hinter jeder Bar und jedem Grill stehen eine Kübelspritze und ein Feuerlöscher bereit. Dies hat sich nach der Brandkatastrophe Anfang Jahr nicht verändert, da man sich schon immer an geltende Vorschriften hielt. «Viele aktive Mitglieder sind auch Teil der freiwilligen Feuerwehr und wissen, wie man im Notfall reagieren muss», erklärt Rubin. Nach dem Anlass folgt die Auswertung. «Ein bisschen Pause haben wir, dann geht es an die Nachbesprechung der diesjährigen Ausgabe, so können wir das nächste Jahr optimieren», sagt Rubin. Der Sportclub blickt damit nicht nur auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurück, sondern auch auf die kommenden Maskenball-Ausgaben. «Wir hoffen auf 50 weitere Jahre.»

der Prämierung den dritten Platz in der Gruppenmaske.

Die Besucher drängten sich bis ganz nah an die Guggenmusik Näbelgeischter aus Jonen.

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Die Stimmung am Maskenball in Zwillikon war toll. Die Guggenmusiken heizten den Gästen ein. (Bilder Nico Ilic)
Der erste Platz der Gruppenmasken übergab dem Sportclub eine grosse Karte, die alle Gäste unterschreiben konnten.
Der Euter-Express aus dem Säuliamt holte sich bei
Die Turnhalle war voll und mit der Zeit auch sehr warm, was vor allem dünneren und leichteren Masken zugutekam.
Die Flamingos aus Zwillikon hatten keinen langen Flug zum Maskenball.
Maja Gallmann, Stephan Mannhart und Barbi Grimmer aus dem Säuliamt.
Ausgabe: Kurt Berli.
Den zweiten Platz bei der Maskenprämierung in Zwillikon belegten die sechs Cupcakes.

Meister des Gedankenlesens und der Hypnose

Tobias Heinemann tritt das erste Mal öffentlich im Säuliamt auf Tobias Heinemann, der international preisgekrönte Meister des Gedankenlesens und der Hypnose, ist schon auf allen Kontinenten aufgetreten. Jetzt kommt er am Freitag, 6. März, nach Mettmenstetten.

Eigene Fernsehsendungen

Der zudem erfolgreiche Buchautor («Entfessle dein Potenzial»; ein Bestseller), hatte eigene Fernsehsendungen, mit denen er ein Millionenpublikum erreichte. Bei SF DRS glänzte er zur Primetime in der TV-Serie «Die Gedankenleser». Sogar in Amerika wird er gefeiert. Die dort ansässige und weltweit tätige PEA (Organisation für Mentalisten, Hypnotiseure und Gedankenleser) verleiht jährlich die Auszeichnung für die besten Mystery-Performer. Heinemann wurde dort als bisher einziger Schweizer, einer der ganz wenigen Europäer und als der einzige noch aktive deutschsprachige Artist geehrt. Als Meister des Gedankenlesens und der Hypnose wurde ihm der Award 2023 (der Oscar der Mystery-Performer) verliehen. Ebenfalls wurde er schon für die «Rose d’Or» oder den «Edi» nominiert. Tobias Heinemann ist aber nicht nur als Buchautor oder im Fernsehen aktiv. Er schreibt auch regelmässig Bühnenprogramme. Mittlerweile ist er mit seinem achten Soloprogramm unterwegs. «The Story», so der Titel. Natürlich geht es wieder darum, Gedankengrenzen zu sprengen. Heinemann erklärt es selbst so: «Ich zeige einfach meine mentalen und psychologischen Experimente und benutze meine fünf Sinne sehr intensiv. Damit kreiere ich die Illusion eines sechsten und siebten Sinns. Dazu gehört auch das Spiel mit den Gedanken. Doch

FORUM

Gedankenlesen ist nur ein Teil davon. Mein Gegenüber zu beeinflussen, zu manipulieren oder zu hypnotisieren, um ihm ein absolut einzigartiges Erlebnis zu geben, gehört genauso dazu.»

Ebenso setzt er auf Emotionen und versteht es, die Zuschauer komplett in seinen Bann zu ziehen. Er deckt Lügen auf, liest Gedanken und sorgt so für Spannung, Staunen und Begeisterung. Es hat mich schon immer fasziniert, wenn mich Menschen auf der Bühne mit Tricks, Zaubereien und Illusionen in Staunen versetzen. Schon als Teenager

Meinung zu den Kandidaten

Replik auf den Leserbrief von Peter Ambühl, für den Vorstand der FDP Wettswil, mit dem Titel «FDP-Vormacht im Gemeinderat von Wettswil» im «Anzeiger» vom 27. Februar.

Ich habe mir angewöhnt, im Forum alle Artikel und Leserbriefe zu lesen, und es ist immer wieder beeindruckend festzustellen, dass alle nur das Beste im Interesse der Bürger, der Gemeinden und der Schweiz wollen und keinerlei «versteckte Interessen» verfolgen. In Wettswil versucht der FDP-Vorstand, das aufkommende Unbehagen einiger Wettswilerinnen und Wettswiler gegenüber dem FDP-Dreierticket zu entkräften, indem er betont, dass man sich klaren Grundwerten verpflichtet fühle. Zudem steht in seinem Artikel: «Die Erfahrung zeigt: FDP-Vertreter übernehmen Verantwortung, suchen tragfähige Kompromisse und behalten das Gesamtinteresse im Blick – von gesunden Finanzen über eine starke Schule bis zu einer massvollen Dorfentwicklung.» Das klingt super, wie in einer Partei-Hochglanzbroschüre zum Anwerben neuer Mitglieder. Aus meiner

Sicht steht dies bedauerlicherweise im starken Widerspruch zu folgender Tatsache: Seit 2019 gibt es im Schweizer Parlament zwar eine Offenlegungspflicht für Lobby-Mandate in Form eines Interessenregisters, jedoch kein striktes Lobby-Register. Ratsmitglieder müssen demnach berufliche Tätigkeiten, Führungsfunktionen und Mandate für Interessengruppen offenlegen. Leider funktioniert dies nach wie vor eher schlecht als recht. Eine Veröffentlichung der tatsächlichen Situation Ende 2025 zeigt, dass dies anscheinend von etlichen Parlamentariern nicht ernst genommen wird. Sie zeigt auch, dass gerade Parlamentarier der FDP-, der Mitte- und SVP-Partei auf diesem Ohr tatsächlich vielfach taub sind. Bedauerlicherweise bildete die FDP das Schlusslicht: Keines ihrer Fraktionsmitglieder legt alle Einkünfte offen, nur jedes dritte deklariert überhaupt etwas. Mehr dazu in der Auswertung/Grafik (Quelle: Lobbywatch), in der alle Parteien zum Vergleich dargestellt werden. Urs Preisig, Mettmenstetten

sah ich unzählige Male Uri Geller zu, wie er zauberte, seine übersinnlichen Kräfte beweisen wollte und dabei Gabeln verbog. Ja, faszinierend war es, aber ich habe immer gewusst, dass es in Wirklichkeit nur ein Trick sein kann. Bei Tobias Heinemann verlor ich meine Bodenständigkeit. Weil seine überdurchschnittliche Sensibilität, seine unglaublichen Wahrnehmungen, seine Beobachtungen und die Fähigkeit, sich in andere Menschen zu versetzen, Realität sind. Natürlich wird auch mit Illusionen gearbeitet. Es kann aber keine Zauberei,

Baumschutz, wo?

Liebe Gemeinde, warum werden solche Bäume vor den Bibern nicht geschützt? Danke für ein Feedback und freundliche Grüsse.

Marcel Müller, Wettswil

kein Schwindel sein. Trotzdem kann ich das Ganze irgendwie nicht wahrhaben, kann an dem Erlebten aber auch nicht zweifeln. Seine einzigartige Kombination von psychologischer Manipulation, seinem Denken, seiner Intuition schafft es, in meinen Kopf einzudringen. Aber ich verstehe es nicht. Da kann ich noch so viele seiner TV-Auftritte auf Youtube nachschauen. Der bald 54-jährige Tobias Heinemann ist in Richterswil aufgewachsen, wohnt am linken Zürichseeufer, hält sich jedoch selbstredend viel

im Ausland auf. Bereits in jungen Jahren verblüffte er die Eltern mit seiner Intuition, seinen Sherlock-HolmesFähigkeiten. Verlegte Schlüssel soll er in Windeseile wiedergefunden haben, ihm etwas vorzuschwindeln, sei nicht möglich.

Mit sieben Jahren auf der Bühne Seinen ersten öffentlichen Auftritt bestritt er mit sieben Jahren, die ersten Shows und Fernseh-Aufführungen mit 20. In London studierte er Schauspielerei, Tanz und Gesang an der University of Greenwich. Bald trat er dementsprechend als Schauspieler, Musical-Darsteller und Tänzer auf. Daneben besann er sich auf seine weiteren Talente, seine Fähigkeiten, seine Leidenschaft und schrieb sein erstes Soloprogramm «Die Kunst des Staunens».

Dieses führte ihn ab den Zweitausenderjahren durch Europa, Amerika, Australien und Japan. In den Folgejahren kamen andere Kontinente, Länder und Städte dazu. Highlights dabei waren sicher seine Auftritte in Häusern wie dem Peacock Theater in London, dem Sunshine City in Tokyo, dem Raimundtheater in Wien, dem Cesar’s Palace in Las Vegas... nun folgt sein Gastspiel im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten.

Bis anhin hatte ich nie die Chance, diese faszinierende Persönlichkeit zu treffen. Es blieb immer beim Telefongespräch. Umso mehr freue ich mich auf seinen Auftritt, bei dem ich die Chance habe, das Versäumte nachzuholen und wohl einmal mehr zwischen Wahrhaben und Verstehen kämpfen werde. Fredy Bickel

Wer hat etwas

Sehenswertes geknipst?

Sie fotografieren gern? Und Sie würden Ihre Aufnahmen noch lieber der Öffentlichkeit zugänglich machen?

Der «Anzeiger» freut sich über Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst in JPG-Format per E-Mail an:

redaktion@affolteranzeiger.ch

Vergessen Sie nicht, kurz auszuführen, wo und wann Sie das Bild aufgenommen haben und was darauf zu sehen ist. Gefragt sind insbesondere Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Ereignissen und Situationen. (red)

Zwillikon: Ernst Beeler in den Stadtrat

Liebe Zwillikerinnen, liebe Zwilliker, geht wählen! Mit Ernst Beeler erhalten wir einen Stadtrat, der als Unternehmer umsichtig mit unseren Finanzen umgeht und verantwortungsvoll entscheidet. Ich kenne ihn seit Jahren als verlässlichen Macher, der anpackt und hinschaut. Ernst ist lösungsorientiert, engagiert und verfügt über ein grosses Herz fürs Vereinsleben – und damit für das Miteinander in unserem Ort. Darum: Wählt Ernst Beeler in den Stadtrat.

Barbara Rohrer, Zwillikon

Die sogenannten «Parteilosen» verschickten Flyer der SP Hausen

Am 6. März meldete ich mich schon an dieser Stelle zum Problem der parteilosen Kandidaten. So etwas ist nur in der Kommunalpolitik möglich. Ich bin aber der Meinung, wenn sich Personen für ein politisches Amt zur Verfügung stellen, auch eine politische Meinung haben sollten. Ob die eher eine soziale oder politisch eher rechte Seite bevorzugen, sollte doch vorhanden sein. Die meisten Kandidaten werden auch von einer Par-

tei portiert und auch vorgestellt. Was ist denn eigentlich ein parteiloser Kandidat? Vor ein paar Tagen lag ein Flyer in meinem Briefkasten von der Sozialdemokratischen Partei Hausen. Mit sechs sogenannten «parteilosen» Kandidaten in Bild und Schrift. Auf dem Stimmformular waren aber alle als parteilos aufgeführt. Auch eine Empfehlung der Eidgenössischen Vorlagen wurde gleich mitgeliefert. Liebe Stimmbürgerinnen

und Stimmbürger, lasst euch nicht «verarschen», denn diese Personen haben die nächsten vier Jahre das Sagen in den Gemeinden. Das ist von Grund aus keine ehrliche Politik, wenn man nicht dazu stehen kann, in welche Richtung die Kandidaten politisieren wollen. Stimmt einfach für keine parteilosen Personen, denn man weiss nicht, wie die «tiggen». Fredi Steiner, Hausen

Ein Meister des Gedankenlesens: Tobias Heinemann tritt in Mettmenstetten auf. (Bild zvg)
Die Biber sind los in Wettswil. (Bild zvg)

ÄMTLER KANTONSRÄTINNEN MEINEN

Ursula Junker, SVP, Mettmenstetten

Es geht besser

Problem erkannt: Verheiratete und Unverheiratete werden heute unterschiedlich besteuert, und wenn verheiratete Paare mehr Steuern bezahlen als unverheiratete Paare in gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen, spricht man von Heiratsstrafe. Aber ist die Vorlage dazu auch der richtige Weg?

Alle Jahre wieder suche ich meistens erst nach dem Abgabetermin die Unterlagen für die Steuererklärung heraus, denn für mich gibt es angenehmere Arbeiten. Wenn ich mir vorstelle, in Zukunft zwei Steuererklärungen ausfüllen zu müssen – Prost Nägeli!

Ich bin keine Steuerspezialistin, aber da ich der Finanzchef unserer Familie

WAHLEMPFEHLUNGEN

bin, gehört es zu meinen Aufgaben, unsere gemeinsame Steuererklärung auszufüllen, obschon mich der Staat nur als Person 2 definiert und ich viele Jahre deutlich weniger verdiente als mein Mann, da ich mich um Kinder und Haushalt kümmerte. Partnerschaftliche Aufgabenteilung nach unserer Definition eben. Es hat mich bisher nie gestört, dass ich in der Steuererklärung als Partnerin 2 aufgeführt bin. Aber jetzt, wenn ich so darüber nachdenke, ist es wirklich eine Frechheit, dass der Staat definiert, wer Person 1 und wer Person 2 ist. Ist es vielleicht genau das, was viele Frauen nervt: als Anhängsel definiert zu werden, und sie sich nun endlich eine eigene Steuererklärung wünschen?

Schule – ein Ort des mutigen und lebendigen Miteinander

Peter Thiele kandidiert für das Präsidium der Primarschulpflege Hausen sowie als Mitglied der Sekundarschulpflege. (Bild zvg)

Unsere Kinder gehen zur Schule. Sie eignen sich Techniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen sowie wichtiges Grundwissen an und natürlich je nach Altersstufe alles zunehmend schwieriger und komplexer. Das Erlernen und dann sichere Beherrschen von Techniken und

Die Publikation von Wahlempfehlungen und Mitteilungen zu Abstimmungen vom 8. März ist mit dieser Ausgabe abgeschlossen. Bitte senden Sie uns keine diesbzüglichen Leser- und Leserinnenmeinungen mehr.

Sollten Sie in den Tagen nach der Wahl das Bedürfnis verspüren, eine Danksagung zu schicken, können Sie dies gerne tun. Erste Danksagungen werden in der Ausgabe vom 13. März publiziert. (red)

Denn steuerlich nützt die Abstimmungsvorlage in erster Linie Ehepaaren mit ähnlichem Einkommen. Dabei trägt, wer Betreuungsarbeit übernimmt, genauso zum Familienunterhalt bei, wie derjenige mit Erwerbseinkommen.

Die Individualbesteuerung wird oft als modernes, gerechtes Steuersystem dargestellt. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass sie erhebliche soziale und wirtschaftliche Nachteile mit sich bringt. Ein zentrales Problem ist, dass sie die Realität vieler Haushalte ignoriert. Familien funktionieren wirtschaftlich als Gemeinschaft – Einkommen, Care-Arbeit und finanzielle Verantwortung werden geteilt. Ein

Steuersystem, das ausschliesslich auf Einzelpersonen fokussiert, blendet diese gegenseitige Abhängigkeit aus und benachteiligt insbesondere jene, die unbezahlte Betreuungsarbeit leisten.

Bei der Individualbesteuerung sollen Kinderabzüge grundsätzlich auf beide Elternteile gleichmässig aufgeteilt werden. Hat ein Elternteil ein tiefes oder kein Einkommen, weil es Kinderbetreuung oder Care-Arbeit leistet, laufen diese Abzüge teilweise oder ganz ins Leere.

Im Weiteren ist die Vorlage ein riesiges Bürokratiemonster: Im roten Abstimmungsbüchlein lese ich, dass mit der

Annahme der Individualbesteuerung rund 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen eingereicht würden. Was das wieder kostet und was das wieder für Fachkräfte braucht, die auf dem Arbeitsmarkt nicht vorhanden sind. Denn, dass die Digitalisierung den Grossteil abfedern wird, wie in der Vorlage dargestellt, ist eher unwahrscheinlich.

10 Kantone machen es bereits vor, sie haben auf Kantonsebene längst wirksame Massnahmen umgesetzt. Zürich gehört nicht dazu. Deshalb stimme ich Nein zu dieser Vorlage und sage: Kollegen Kantonsräte «id Hose» es gibt Arbeit für uns.

Cathrin Füglister in die Verbandsschulpflege

Wissen ist grundlegend. Ohne diese solide Basis wird es später nicht leicht, sich ein gutes Leben zu gestalten. Schule ist aber immer auch mehr. Es ist ein Ort, wo es die Frage «Warum ist das so?» unbedingt braucht. Ein Ort, wo Themen und Projekte Neugier wecken und zum vertieften Arbeiten anregen. Ein Ort, wo man sich ausprobieren kann, sich manchmal durchkämpfen muss und wo man auch scheitern darf. Es ist ein Ort, der Sicherheit bietet und wo man sich wohlfühlt. Ein Ort, wo Eltern und Lehrpersonen im Austausch über das Kind und das Lernen sind.

Schule verlässt auch immer wieder das Klassenzimmer und den Schreibtisch. Wie sieht das, worüber gelernt wird, in der Realität aus?

Schule ist Üben und Wiederholen und das ist manchmal frustrierend und gar nicht lustig. Logisch, aber auch das braucht es.

Schule hilft, den eigenen Rhythmus zu finden, das eigene Lernen zu organisieren.

Schule ist, wo man es gut mit Freunden hat und gemeinsam mit den Gspänli in der Klasse etwas schafft und erlebt.

Um das zu organisieren und im Alltag mit Leben füllen zu können, braucht es das gemeinsame Tun aller Beteiligten: Lehrpersonen, Schulleitung, Sekretariat, Schulpflegemitglieder, Kinder, den Elternrat, die Tagesstruktur.

Das Jahresthema 2025/26 der Primarschule Hausen heisst: Unsere Werte «mutig – lebendig – miteinander».

Mit meiner Kandidatur für das Präsidium der Primarschulpflege Hausen sowie als Mitglied der Sekundarschulpflege stelle ich gerne meine Erfahrung und Kraft für gute Schule zur Verfügung.

Peter Thiele, Hausen

Der Schulzweckverband mit seinen vielfältigen Angeboten ergänzt unsere Regelschule und ist für viele Kinder und ihre Eltern unverzichtbar.

Die Verbandsschulpflege ist darum ein sehr wichtiges Gremium. Sie braucht fähige Mitglieder, die sich mit Sachverstand und Herz für das Wohl der Kinder einsetzen. Cathrin Füglister ist dafür bestens qualifiziert. Als ehemalige Finanzvorsteherin der Sekundarschulpflege Mettmenstetten verfügt sie über wichtige Behördenerfahrung. Durch ihr mehrjähriges Engagement als Schulassistentin auf der Primarstufe mit gezielten Weiterbildungen hat sie einen vertieften Einblick in die aktuelle Schulpraxis, zusätzlich zu ihrer Erfahrung als Mutter von sechs Kindern. Dank ihres soliden beruflichen Fundaments im kaufmännischen Sektor, ihres Organisationstalents und nicht zuletzt ihres vernetzten Denkens ist sie eine ausgezeichnete Kandidatin, die Ihre Stimme verdient.

Mit Blick auf die Online-Auftritte ist die Wahl klar

Profile in sozialen Medien können viel über eine Person verraten. (Bild zvg)

Es stehen kommunale Wahlen an und die Kandidierenden präsentieren sich von ihren besten Seiten. Jedoch nicht überall. Auf Social Media wie zum Beispiel Instagram zeigt man sich oftmals privat und ehrlicher, als in einer Wahlbroschüre. Bei Beiträgen zu Epstein, Musk und Trump muss man aber genauer hinschauen, wen man in den Gemeinderat Bonstetten als vermeintlicher «friedlicher Vermittler-Typ» wählen würde. Und nach der angekündigten Vision 2033 der Primarschule Bonstetten, die für eine «kindgerechte Schule im aktuellen gesellschaftlichen Kontext» steht, stellt sich die Frage, ob alle Kandidierenden ihre fundamentalistischen Ansichten wie die «binäre Geschlechterordnung» zum Wohle unserer Kinder hinten anstellen können oder ein Interessenskonflikt bereits vorprogrammiert ist. Zum Wohle unseres Dorfs Bonstetten und unserer Kinder ist für mich die Wahl klar: Bernhard Blümel, Arianne Moser, Roger Schuhmacher, Guido Wild und Joel Zürcher in den Gemeinderat. Für die Primarschulpflege Bonstetten: Miriam Brawand, Patricia Dietrich, Gregor Roth, Isabella Tamas und Natascha Tanner.

Emma Ayubi, Bonstetten

Eine Kandidatin mit so viel Erfahrung, Empathie und Pragmatismus ist ein Glücksfall für unsere Schulen

Am 8. März wählen wir die Verbandsschulpflege des Bezirks Affoltern neu – eine Behörde, die entscheidend dafür ist, wie gut unsere Schulen funktionieren und wie ernst wir Inklusion tatsächlich nehmen. Ich unterstütze Cathrin Füglister als Kandidatin aus voller Überzeugung. Cathrin Füglister bringt alles mit, was es für dieses anspruchsvolle

Amt braucht. Als Mutter von sechs Kindern kennt sie das Zürcher Schulsystem in all seinen Facetten aus erster Hand.

Zudem weiss sie aufgrund eigener Erfahrungen mit Kindern mit sonderpäd-

agogischen Bedürfnissen, wie wichtig ein starkes und verlässliches schulisches Unterstützungsangebot für Kinder und Familien ist. Auch fachlich ist sie bestens qualifiziert: 4,5 Jahre Behördenerfahrung in der Oberstufenschulpflege

Mettmenstetten sowie mehrjährige Arbeit als Klassenassistenz auf Primarstufe zeigen ihr Engagement und ihre Bodenhaftung im schulischen Alltag. Ihr Ziel ist klar: Das sonderpädagogische Angebot soll bedarfsgerecht gestaltet werden, um echte Inklusion zu ermöglichen. Ich durfte Cathrin Füglister

selbst im Schulalltag erleben. Ihr Umgang mit Kindern mit herausforderndem Verhalten ist beeindruckend: ruhig, feinfühlig, reflektiert und gleichzeitig klar in der Führung – und die Kinder folgen ihr vertrauensvoll. Eine Kandidatin mit so viel Erfahrung, Empathie und Pragmatismus ist ein Glücksfall für unsere Schulen. Darum: Wählen Sie am 8. März Cathrin Füglister in die Verbandsschulpflege des Bezirks Affoltern.

Toni Rütsche, Affoltern

Peter Kubli, Affoltern

Empfehlung für Cathrin Füglister

Replik auf den Artikel von Florian Hofer mit dem Titel «Auch beim Schulzweckverband wird am 8. März gewählt» im «Anzeiger» vom 13. Februar.

Mit Interesse habe ich Ihren Bericht über die Kandidatur für die Verbandsschulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern gelesen. Bezüglich der wachsenden Herausforderungen im Bereich Bildung möchte ich die Kandidatin Cathrin Füglister positiv erwähnen. Cathrin hat durch ihre mehrjährige Erfahrung in der Schulpflege SekMättmi bewiesen, dass sie überaus lösungsorientiert ist und die verschiedensten Herausforderungen mit Bravour meistern kann. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen steht bei ihr stets im Vordergrund. Besonders schätze ich an Cathrin, dass sie eine sehr fröhliche, kommunikative und wohlwollende Person ist.

Deshalb würde ich es begrüssen, wenn Cathrin Füglister am 8. März gewählt wird. Danke für eure Stimme! Stéphanie Schuler-Larcher, Mettmenstetten

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Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www. affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen.

Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen.

Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Rifferswil soll Wohndorf bleiben

Am 18. März stimmt die Rifferswiler Bevölkerung über die neue Bau- und Zonenordnung ab. Die Vorlage ist klar abzulehnen. Die Gemeinde begründet Änderungen unter anderem mit der Stärkung des «Arbeitsstandorts Rifferswil». Doch dafür steht unser Dorf schlicht nicht. Rifferswil war nie ein Industrieoder Gewerbestandort – es entwickelte sich über Jahrhunderte als Bauerndorf und ist heute eine attraktive Wohngemeinde für Familien und Pendler. Das schutzwürdige Ortsbild von nationaler Bedeutung spricht eine klare Sprache.

Während der öffentlichen Auflage haben über 75 Einwohnerinnen und Einwohner Einwendungen gegen die Heraufstufung der Lärmempfindlichkeits-

SRG-Halbierungsinitiative und die

Im Rahmen der SRG-Halbierungsinitiative wird das Salär von Susanne Wille, Generaldirektorin der SRG, immer wieder thematisiert und kritisiert (518000 Franken). Meines Erachtens handelt es sich dabei um eine Scheindebatte.

Wo bleibt der Aufschrei bei den exorbitanten Managerlöhnen in der Privatwirtschaft? So verdient etwa der CEO von Novartis, Vasant Narasimhan, rund 24.9 Millionen Franken pro Jahr. Auch die Löhne der Krankenkassen-Chefs liegen deutlich über jenem der SRG-Generaldirektorin – finanziert werden sie

stufe auf ES III erhoben. Der Gemeinderat hat reagiert – aber nur halbherzig. Was auf dem Zonenplan entstanden ist, bleibt ein Flickenteppich – unregelmässig, schwer nachvollziehbar und voller Widersprüche. Die Gemeinde stuft einzelne Grundstücke auf ES III hoch und erlaubt damit mehr Lärm. Gleichzeitig bewilligt dieselbe Gemeinde Neubauten in absoluter Nähe. Wohnen bewilligen und gleichzeitig den Lärmschutz abbauen – dieser handfeste Widerspruch ist abzulehnen.

Rifferswil ist eine idyllische Wohngemeinde mit gewachsenem Charakter – und das soll sie bleiben. Ich empfehle deshalb ein Nein an der Gemeindeversammlung

Daniel Schneider, Rifferswil

verzerrte Lohn-Debatte

letztlich durch unsere Krankenkassenprämien.

Ein Vergleich mit anderen staatsnahen oder öffentlichen Unternehmen zeigt ebenfalls: Der CEO der SBB erhält rund 800000 Franken. Der Chef von Axpo wird mit etwa 1.1 Millionen (zuzüglich Boni) entschädigt. Und bei Swisscom beträgt die Vergütung des CEO rund 2.23 Millionen.

Ein Mitglied des Schweizerischen Bundesrat verdient rund 480000 Franken jährlich, verfügt jedoch zusätzlich über ein lebenslanges Ruhegehalt. Vor

diesem Hintergrund erscheint die Fokussierung auf das Salär der SRG-Generaldirektorin unverhältnismässig. Führungslöhne müssen sich – ob in der Privatwirtschaft oder im Service public – an Verantwortung, Komplexität der Aufgabe und Marktbedingungen orientieren.

Eine sachliche Diskussion sollte daher den Gesamtzusammenhang berücksichtigen, statt einzelne Zahlen isoliert herauszugreifen.

Stefan Kessler, Affoltern

Förderprogramm E-Mobilität Kanton Zürich: Wer noch profitieren möchte, sollte jetzt handeln

Der Kanton Zürich unterstützt im Rahmen des Förderprogramms Ladeinfrastruktur den Grundausbau von Ladeinfrastruktur in Wohnliegenschaften, für Unternehmen sowie an öffentlichen Standorten – insgesamt mit 50 Millionen Franken. Doch der Fördertopf ist bald ausgeschöpft. Wer noch von der Förderung profitieren möchte, sollte jetzt aktiv werden. Gefördert wird vor allem der Grundausbau, denn dieser ist ent-

scheidend, um später einzelne Ladestationen unkompliziert und ohne teure Erschliessungsarbeiten installieren zu können.

Auch Mieterinnen und Mieter sowie Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümer sollten jetzt handeln: Wer in den kommenden Jahren ein Elektroauto plant, sollte frühzeitig die Verwaltung kontaktieren. Wird der Bedarf jetzt angemeldet, kann die Liegenschaft noch

Bitte verzichtet auf die laute Knallerei

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie auf die laute, unverhoffte Knallerei verzichten könnten. In letzter Zeit knallt es immer wieder. Meistens zwischen 17 und 21 Uhr. Einerseits vom Pfadiheim und vermutlich irgendwo vom Bahnhof her. Seit dem 1. November 2025 wurde ein Verbot für lautes Feuerwerk oder generell ausgedrückt laute Knallerei eingeführt. Es reicht schon, dass der Schützenverein vom Schiessstand in Zwillikon die vielen, diversen Schiessübungen abhält.

von der kantonalen Förderung profitieren – und die Nutzenden von einer elektrischen Erschliessung ihrer Parkplätze. Der Umstieg auf E-Mobilität ist besonders durch günstige Lademöglichkeiten zu Hause attraktiv. Dafür braucht es eine entsprechende Erschliessung der Parkplätze. Darum: Fördergelder nutzen, solange sie noch verfügbar sind.

Benjamin Hirsch, Hedingen

Einwohner von Zwillikon ärgert illegal entsorgter Abfall. (Bild zvg)

Illegale Abfallentsorgung

Leider kommt es am Hüttenweg in Zwillikon immer wieder vor, dass Hausrat illegal abgestellt wird. Dieser muss anschliessend von der Stadt Affoltern entsorgt werden. Wir bitten die Verursacherinnen und Verursacher, ihre nicht mehr

benötigten Möbel und Gegenstände künftig selbst ordnungsgemäss zu entsorgen. Die Anwohnerinnen und Anwohner des Hüttenwegs danken Ihnen.

Hansruedi Pfister, Zwillikon

Respektvoll und konstruktiv arbeiten

Replik auf den Leserbrief von David Vogelsanger mit dem Titel «Hedigen: Lumpenpack am Werk» im «Anzeiger» vom 27. Februar. In den letzten Tagen wurde ich mehrfach auf den Leserbrief «Lumpenpack am Werk» angesprochen. Auch wenn er nicht von mir stammt, möchte ich dazu Stellung nehmen: Es ist inakzeptabel, dass Wahlplakate – unsere und offenbar auch jene von Hedingen-engagiert – zerstört werden. Solches Verhalten ist mit unserer demokratischen Kultur nicht vereinbar. Ich habe weder Hinweise noch Beweise, wer dahintersteckt. Deshalb liegt es mir fern, über Motive oder die Identität der Täter zu spekulieren. Umso mehr danke ich allen, die mit persönlichem Einsatz und aus Überzeugung dafür sorgen, dass die Plakate wieder

ersetzt werden. Die Erfahrungen rund um die Zentrumsplanung zeigen: Über Parteigrenzen hinweg lässt sich respektvoll und konstruktiv zusammenarbeiten – und so lassen sich auch Ziele erreichen. Differenzen sollen offen und kritisch diskutiert und, wo nötig, respektvoll ausgehalten werden. Gemeinsamkeiten hingegen sind Chancen für Fortschritt. In der Dorfpolitik spielt Parteipolitik – bei einer gewissen Ausgewogenheit – ohnehin eine untergeordnete Rolle. Entscheidend sind das Gespür für das Dorf und die Bedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Fähigkeiten und Charaktereigenschaften der Handelnden in der Exekutive.

Dr. Jürg Werner, Hedingen

Überzeugtes Nein zur Vorlage zum Bundesgesetz über die

Individualbesteuerung

Versetzen Sie sich doch einmal in alle Tiere. Würden Sie es gut finden, wenn unverhofft geknallt wird? Ausserdem frage ich Sie: Was fühlen Menschen aus Kriegsgebieten, die aus ihrer Heimat zu uns geflüchtet sind? Denken kostet nichts und tut nicht weh.

Bitte, bitte, lasst die Knallerei sein und sucht euch eine anderweitige Beschäftigung, die euch Freude macht. Wir leben nur einmal auf dieser Welt! Es wäre schön, wenn wir alle aufeinander Rücksicht nehmen würden.

Haustiere, und nicht zu vergessen Wildtiere, leiden Höllenqualen unter der Knallerei. Haustiere können durch ihre Halter beruhigt werden. Wildtiere hingegen sind auf sich selbst gestellt. Was ist aus der heutigen Menschheit geworden? Tiere gelten als nichts und die Menschheit wird immer überheblicher.

Monika Zehnder, Affoltern

Werbeeinnahmen fliessen

Zunächst das Positive. Ich bin überrascht, dass vor dieser Abstimmung die Landschaft nicht komplett mit den hässlichen «Teufelsfratzen-Wahlplakaten» der SVP und der Aufschrift «Linke Gebühren-Hölle stoppen» zugepflastert wurde. 200 Franken für die SRG sind genug. Auf demselben Plakat sollte aber auch stehen, dass einige der von allen Altersgruppen geschätzten Sportarten mit hoher Wahrscheinlichkeit der massiven Budgetsenkung zum Opfer fallen werden und zukünftig nur noch gegen ein teures Abo, das sich dann wohl nur noch wenige leisten können oder wollen, weiter angeschaut werden können. Einige Randsportarten werden komplett

Für alle, die noch nicht abgestimmt haben, lohnt sich, die Fernsehsendung «Arena» von SRF zur Vorlage Individualbesteuerung nochmals im Internet anzuschauen. Schon einige wenige Erkenntnisse dazu müssten eigentlich reichen für ein überzeugtes Nein:

Sehr aufschlussreich ist das in der Sendung gezeigte Praxisbeispiel von einem Ehepaar mit einem Bruttoeinkommen von 170000 Franken (Familie mit zwei Kindern).

Wenn beide Ehegatten je 50 Prozent dieses Einkommens erzielen, bezahlen sie nach der Vorlage neu nicht einmal mehr 1000 Franken Bundessteuer. Eine Alleinverdienerfamilie mit demselben

überwiegend ins Ausland ab

wegfallen, da die privaten Sender diese, da sie rein profitorientiert sind, nicht übertragen werden. Nachstehend zwei Rechenbeispiele für all jene, die wirklich glauben, dass die SRG mit einem halbierten Budget weiterhin teure Sportübertragungen ausstrahlen wird: Sky Sport (Fussball-Bundesliga, Premier League, Formel 1, Golf, Hockey etc.) kostet monatlich 24.90 Franken, und wer Champions League oder Super League schauen will, muss mindestens 34.90 Franken im Monat zahlen. Eine bedingte Alternative ist MySports (Sunrise) ab monatlich 29.90 Franken. Bitte bedenken Sie zudem, dass die dabei erzielten Werbeeinnahmen von

Sunrise (britisch-niederländisch-amerikanischer Telekom-Konzern) und im Falle von Sky Sport (Comcast-Konzern, USA) überwiegend ins Ausland abfliessen und als Dividenden überwiegend Grossaktionären im Ausland zugutekommen. Ja, das ist ein weiterer Schritt zur Schwächung des Standorts Schweiz, der normalerweise so hochgelobt wird –wenn es den Eigeninteressen dienlich ist. Überlegen Sie vor der Wahl gut, ob Sie wirklich mittel- und langfristig profitieren oder doch wieder nur eine gewisse Klientel. Daher ein klares und unmissverständliches Nein.

Urs Preisig, Mettmenstetten

Einkommen bezahlt hingegen zirka 8000 Franken, also das Achtfache. Bei einem Paar ohne Kinder wäre diese verfassungswidrige Diskrepanz noch grösser. Leider wurde in der Sendung wie gewohnt von einer selbstverständlichen stetigen Wahlfreiheit zu Berufstätigkeit und Höhe des Einkommens ausgegangen («Familienmodelle»), was schlicht realitätsfremd ist. Vor allem, wenn künftig die Arbeitslosigkeit noch stärker ansteigt als jetzt schon, werden immer mehr Ehepaare in eine Alleinverdienersituation hineingezwungen, die sie nicht gesucht haben, und dabei durch die Individualbesteuerung im Gegensatz zur jetzigen Ordnung auch noch steuerlich abgestraft.

Schliesslich wurden in der Sendung die Probleme rund um die allen Ehegatten mit der Individualbesteuerung aufgezwungene Aufteilung des Vermögens und Vermögensertrags unverständlicherweise überhaupt nicht beleuchtet. Praxisbeispiele, wobei zum Beispiel auch Liegenschaften mit einem Mietertrag und/oder Geschäftstätigkeiten im Spiel sind, hätten erkenntnisreich aufgezeigt, wie schwerwiegend diese Probleme in der Praxis sein werden, die weit über das Steuerliche hinausgehen.

Thomas Gross, Bonstetten

Undifferenziertes Sprachverhalten

Replik auf den Artikel mit dem Titel «Unter aller Sau» im «Anzeiger» vom 3. Februar.

«Unter aller Sau» steht da tatsächlich als Überschrift im «Anzeiger» zum Urteil über den 24-jährigen Schweizer, der seine Freundin vergewaltigt, genötigt und mit dem Tod bedroht hat. Es liegt nicht am Verfasser und Berichterstatter Werner Schneiter – nein, der Gerichtspräsident selber fand drastische Worte und bezeichnete die Verfehlungen und Straftaten des Vergewaltigers als «unter aller Sau». Nun leben wir ja im schönen Säuliamt, unter jeder Sau geht trotzdem nicht. Schon gar nicht als Bezeichnung zum Verhalten eines Menschen, auch wenn es sich um verwerfliche Taten handelt und um Strafdelikte. Ich persönlich empfinde einen solch gewählten Wortlaut nicht nur von einem Gerichtspräsidenten absurd und daneben, sondern ganz allgemein ein undifferenziertes Sprachverhalten, das hinterfragt werden darf. Geben wir uns etwas Mühe. Das Verhalten des Täters ist verwerflich, obszön, respektlos, kaum auszuhalten in der geschilderten Form, inakzeptabel, übel, beschämend etc., aber es macht niemanden, auch das Opfer und die Leserschaft «zur Sau».

Irma Gerber, Affoltern

Marcus Weiss

Adrette, aber dennoch bequeme Berufskleidung mit passender Mütze, dazu ein strahlendes Lächeln. So sieht jemand aus, der sich wohlfühlt in seinem Handwerk, dieser Gedanke stellt sich bei der Begegnung mit Cora Bollier gleich schon auf Anhieb ein. Wir sind im Café der Bäckerei Pfyl im Zentrum von Hedingen, und die 17­Jährige wird für unsere Serie von ihren Erfahrungen in der Lehre als Bäckerin/Konditorin EFZ berichten. «Ich war gerade dabei, Sablé­Stangen zu formen, sie werden dann in Scheiben geschnitten und zum Kaffee gereicht», so die junge Frau, die in Hedingen aufgewachsen ist und quasi in der Nachbarschaft zur Bäckerei wohnt. Cora Bollier ist bereits im dritten und somit letzten Lehrjahr, bedingt durch ihren Geburtstagstermin ist sie im Alter von fünfzehn Jahren in ihre Berufsausbildung eingestiegen. «Heute habe ich um fünf Uhr früh mit der Arbeit angefangen, normalerweise dauert mein Tag in der Backstube aber von sechs Uhr morgens bis um drei Uhr am Nachmittag», erfährt der Gast vom «Anzeiger». Als Erstes werde immer das Laugengebäck vorbereitet, da es dann noch im Gärschrank ruhen müsse, während das Team die anderen Brote – etwa Pfünder und Halbpfünder –herstelle. «In der Nachtschicht produzieren sie jeweils die Pirolle­Brote, die lang und gedreht sind, das werde ich

«Wir arbeiten mit den Händen, dies ist gerade in der heutigen Zeit ein grosser Pluspunkt.»

Hansjörg Wetli, Ausbildungsverantwortlicher von Cora Bollier

bald auch üben können, wenn ich im März eine Woche dort eingesetzt wer­

Ein Tag voller Gesang

Am Samstag findet in Rifferswil zum vierten Mal der ortsübergreifende Singtag statt. Seite 13

Spannender Vortrag

In Bonstetten berichten zwei junge Abenteurer am 12. März von einer Grenzerfahrung. Seite 15

Säuliämtler OL

Der 47. Säuliämtler Orientierungslauf in Mettmenstetten findet diesen Samstag statt. Seite 17

Lupinostri (mit Talk)

Lupinostri(mit Talk) SchweizerDok-Film Do,05. März -19.30 Uhr

Nacktgeld Basierendauf«FräuleinElse» Fr,06. März -18.00 Uhr

EwigiLiebi

VerfilmungdesCH-Musicals Fr,06. März –20.30 Uhr Sa,07. März –17.00 Uhr

«Kreativ sein zu können, ist mir ganz wichtig»

Cora Bollier lernt bei der Bäckerei Pfyl in Hedingen Bäckerin/Konditorin­Confiseurin EFZ

Lehrbetrieb gefertigt wird. (Bilder Marcus Weiss)

de», blickt die angehende Bäckerin nach vorne. Die Produktion des Betriebs befinde sich zentral in Hedingen, und am Morgen gelte es jeweils, die Zeit im Blick zu behalten, damit die zwei Touren, welche die Backwaren auf die anderen Filialen der Bäckerei verteilen, pünktlich starten können.

Sonntagsarbeit und Kurse in der Freizeit verdeutlichen Engagement

Dass sie als Lernende wie das übrige Personal zwischendurch am Samstag zur Arbeit eingeteilt ist, stört Cora Bollier nicht, die junge Fachkraft leistet sogar freiwillig jeden dritten Sonntag Dienst. «Es geht darum, die frischen Backwaren für die Filiale in der Raststätte Knonauer Amt herzustellen, die ja auch am Sonntag geöffnet ist», erklärt sie. Aus Solidarität mit dem übrigen Team habe sie sich vor einem halben Jahr dazu ent­

schlossen, auch bei diesen Einsätzen mitzuhelfen. Auf die Frage, was ihr bei der Arbeit in der Bäckerei besonders gut gefällt, muss die Bäckerin/Konditorin in Ausbildung nicht lange nachdenken: «Ich habe riesige Freude daran, anspruchsvolle Konditor­Aufträge auszuführen, das mache ich wirklich mega gerne.» Strahlend erzählt sie davon, schon einzigartige Torten hergestellt zu haben, die auf Kundenwunsch beispielsweise richtiggehend um ein Kinderspielzeug herumgebaut waren, oder von einer «Vintage­Torte», die nach einem per Foto eingereichten Motiv verziert war. Schon während ihrer Lehre besucht Cora Zusatzkurse, für die sie mit Begeisterung Freizeit investiert. So gebe es beispielsweise Lehrgänge in Schokoladen­Artistik und Zucker­Artistik, ausserdem habe sie einen Kurs in Aarau besucht, bei dem sie modellieren gelernt habe. Unter diesen Vorzeichen verwun­

dert es natürlich nicht, dass die junge Berufsfrau schon konkrete Weiterbildungs­Pläne für ihre Zeit nach der Lehre hat. «Im nächsten Sommer werde ich eine einjährige Zusatzlehre als Confiseurin anfangen», freut sie sich. Zu Hause in der Küche zu backen, hat Cora Bollier schon als Kind begeistert. Dennoch sollte ihrer Ansicht nach nicht unerwähnt bleiben, dass dies hier nicht ganz dasselbe ist: «Man muss sich vor Augen halten, nicht alle, die als Hobby gerne backen, sind auch im Beruf automatisch am richtigen Ort in einer Bäckerei. Wir arbeiten als Team, man muss sich an die anderen Personen anpassen können und Flexibilität zeigen, ausserdem ist es vonnöten, körperlich fit genug zu sein, um den ganzen Tag stehen zu können.» Sie selbst sei am sogenannten Zukunftstag in der sechsten Primarschulklasse zum ersten Mal in ihrem jetzigen Lehrbetrieb zu Gast gewesen, später habe sie während der zweiten Klasse der Sekundarschule zweimal je fünf Tage hier geschnuppert. Sind dennoch auch andere Berufssparten in die engere Wahl gekommen für die ambitionierte Lernende, schliesslich ist ihr als Sek­A­Schülerin ja eine breite Palette an möglichen Lehrberufen zur Auswahl gestanden? «Ja, ich habe auch eine mehrtägige Schnupperlehre als Zeichnerin Architektur gemacht, die mir ebenfalls sehr gefallen hat», lautet die Antwort. «Meine Entscheidung für den Bäcker/Konditorberuf war dann aber eine ganz bewusste, weil ich glaube, hier meine Kreativität am unmittelbarsten ausleben zu können.» Ihre Eltern hätten sie nicht in eine bestimmte Richtung drängen wollen, sondern sie ermuntert, das zu machen, was ihr selbst Freude bereitet. Auch Coras drei ältere Schwestern haben ihren je ganz eigenen beruflichen Weg eingeschlagen, der von Drogistin über Physiotherapeutin bis hin zu einem Jurastudium reicht. Schon zwischen Mitte April und Mai steht für die Lernende aus Hedingen der praktische Teil der Lehrabschlussprüfung an, im Juni folgen dann die Theorieprüfungen an der Berufsschule BBW in Winterthur, wo sie einen Tag pro Woche unterrichtet wird. «Dafür schreibe ich für mich selbst Zusammenfassungen von Fachbüchern, ich arbeite sehr

MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Frühlingserwachen bei OTTO’S

Von der coolen Lounge aus Kunststoffgeflecht bis zum robusten AluminiumTisch: Dank der aktuellen Gartenmöbel von OTTO’S macht es diesen Frühling noch mehr Spass, Zeit im Freien zu verbringen.

Ein Kaffee auf dem Balkon, ein Feierabenddrink im Garten oder lange

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Angebote darauf, entdeckt zu werden. Und das Beste: Top-Qualität muss kein Luxus sein. OTTO’S bietet stilvolle Gartenmöbel zu fairen Preisen.

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Sorgt garantiert für Frühlingsgefühle: die stilvolle Gartenlounge Calpe für Fr. 399.95 (statt 579 Franken). (Bild zvg)

Das spezielle Kino

Basierendauf «FräuleinElse» Sa,07. ts: .ch

gerne in Bibliotheken, weil ich die Atmosphäre dort liebe», führt sie aus. Auch die Theorie sei in ihrem Fach nicht staubtrocken, sondern im Gegenteil hoch spannend, man lerne unter anderem, warum im handwerklichen Bäckerbetrieb so viel weniger Zusatzstoffe als bei der industriellen Fertigung benötigt werden.

Dass kreative Menschen in der Ausbildung als Bäcker/Konditor(in) am

«Wer kräftemässig geeignet ist und echte Freude daran hat, wird in diesem Beruf aufgehen.»

Cora Bollier, Lernende

richtigen Ort sind, bestätigt auch der Ausbildungsverantwortliche von Cora Bollier, Hansjörg Wetli. «Wir arbeiten mit den Händen, dies ist gerade in der heutigen Zeit ein grosser Pluspunkt», findet er. Auch er erwähnt, dass der Beruf kräftemässig fordernd ist und eine gewisse körperliche Robustheit voraussetzt. «Man trägt den ganzen Tag Bleche und Mehlsäcke, und man muss bei der Arbeit immer stehen, dies ist nicht zu unterschätzen.» Auch mit dem Zeitdruck in der Produktion sei in diesem Beruf umzugehen, ohne dadurch in Stress zu geraten. Er selbst verlasse sich jeweils auf seine Intuition, wenn er beurteilen müsse, ob seine Schnupperlernenden für die Ausbildung geeignet seien. «Diejenigen, die wirklich hier hingehören, erkenne ich daran, dass ihre Augen zu glänzen beginnen, wenn sie bei uns am Tisch stehen und Spitzbuben machen dürfen», meint Hansjörg Wetli verschmitzt.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Lernende aus der Region vor. (red)

So werden Balkon und Garten zum Lieblingsplatz

ben und Ausführungen. Auf Wunsch bietet OTTO’S zusätzlich Montage- und Entsorgungsservices zu extrem günstigen Preisen an. Interessierte sind eingeladen, sich von den Einrichtungsideen inspirieren zu lassen. In einer der 64 OTTO’s-Filialen in der Schweiz findet jeder tolle Gartenmöbel zu günstigen Preisen.

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Cora Bollier zeigt ein Beispiel einer Torte, die in ihrem

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«Einfache Stücke in schwierigen Zeiten»

Musik von Töbi Tobler und Patrick Sommer mit Reto Suhner im Pöschtli Aeugstertal

Es ist ein Ohrenschmaus und eine Augenweide, wenn Töbi Tobler sich über sein Hackbrett beugt und die Ruten über die für Laien verwirrende Saitenlandschaft tanzen lässt. Mit den Augen kommt man längst nicht mehr mit, die Klangfolgen gehen direkt übers Ohr ins Herz oder den Bauch. Töbi Tobler setzt sein Instrument gleichzeitig als Melodiewie auch als Rhythmusinstrument ein. Wenn bei ihm die Schläger wie im Trommelwirbel über die Saiten fliegen, sorgt er auch als Begleiter für Dynamik und Klangfarbe. Er ist einer der besten Hackbrettspieler, und er spielt das Instrument anders als alle anderen. Er lotet seine Grenzen aus und wagt ständig Neues. Seit über fünfzig Jahren spielt Töbi Tobler nun Hackbrett und gilt als grosser Meister und Pionier auf diesem eher seltenen Instrument. Er brachte das Hackbrett in die verschiedensten Formationen und Musikstile ein und stand mit Toni Vescoli, Bruno Brandenberger, Gilbert Pfaeffgen und vielen anderen auf der Bühne. 1980 gründete er zusammen mit Ficht Tanner das legendäre «Appenzeller Space Schöttl», mit dem die beiden fast zwanzig Jahre lang Furore machen sollten.

Schon seit Längerem spannt das Appenzeller Hackbrett-Urgestein mit dem Zürcher Bassisten Patrick Sommer zu-

sammen, den er im Max Lässers Überlandorchester kennengelernt hat.

Seit Anfang 2019 proben die beiden intensiv und entwickelten eine Musik, die vom gleichberechtigten Klang ihrer beiden Instrumente ausgeht. Töbi Toblers Spielkunst wurzelt auch in der

Singtag Knonauer Amt

Volksmusik. Das ist vielen Stücken anzuhören. Dagegen steckt im Bass von Patrick Sommer viel Jazz und Blues, der sich immer wieder in treibenden Grooves entlädt. Nun kommt mit dem Saxofonisten Reto Suhner ein weiterer kongenialer

Partner dazu. Er zählt zu den vielseitigsten Holzbläsern der Schweiz. Mit einem Arsenal an Blasinstrumenten von Saxofonen über Klarinetten bis zu Flöten aller Art, darunter die exotischen Xiao (chinesische Flöte), Bansuri (Bambusflöte) oder Duduk (armenische Flöte aus

Aprikosenholz), prägt er den unverwechselbaren Charakter dieses Trios. «Einfache Stücke in schwierigen Zeiten» lautet der Titel des neuen Programms. Und das ist kein leeres Versprechen: Die Musik des Trios verströmt Wärme, Zuversicht, Heiterkeit und Hoffnung. Sie zelebriert auf eine komplexe Art die Leichtigkeit des Seins. Unüberhörbar sind die Anklänge ans Appenzellische. Ein Stück heisst «Efach», ein anderes «En alte Suchog». Es sind Walzer, Blues und Polka, sie drehen sich ohne Halt, erfinden sich stets neu, nichts kann ihnen etwas anhaben. So entsteht eine Musik, die in keine Schublade passt, aber viele Herzen erreicht. Sie atmet Gelassenheit, Neugier und Menschlichkeit und lädt uns zum Träumen, Tanzen, Lächeln und Staunen ein; genau das, was wir in unsicheren Zeiten brauchen. Man fühlt sich auf einen fliegenden Teppich gesetzt, der souverän über alle Musikkulturen dieser Welt hinwegfliegt.

Die Musiker: Töbi Tobler (Hackbrett), Patrick Sommer (Kontrabass & Gimbri), Reto Suhner (Saxofon, Ney, Klarinette, Duduk, Flöten).

Franz Lehner, Pöschtli Aeugstertal Freitag, 13. März, 20 Uhr, Pöschtli Aeugstertal, Essen gibt es um 18.45 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38

New Quartet zu Gast in Muri

Ein Tag voller Gesang, Gemeinschaft und Musik in Rifferswil

Am kommenden Samstag bieten Musikerinnen und Musiker der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt zum vierten Mal einen ortsübergreifenden Singtag an: Alle, die gerne singen, sind willkommen, Familien mit Kindern, Sängerinnen und Sänger mit und ohne Chorerfahrung, alle Altersstufen und Konfessionen. Anette Bodenhöfer, Rico Zela und Daniel Rüegg leiten Chöre und Singprojekte in der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt und gestalten diesen Tag gemeinsam. Sie leiten abwechselnd Lieder in unterschiedlichen Musikstilen an, von Gregorianik bis Gospel. Für Kinder gibt es ein eigenes Programm mit Singen, Spielen und Basteln

mit José Sifontes – er vertritt Andrea Kobi und unterrichtet unter anderem Musikalische Grundausbildung an der Musikschule Knonauer Amt.

In diesem Jahr findet der Singtag in der Kirche in Rifferswil statt, über Mittag gibt es eine Teilete im «Engel», für die alle Teilnehmenden einen kulinarischen Beitrag mitnehmen, ansonsten ist die Teilnahme kostenlos. Zum Abschluss werden die Highlights des Tages in einem kleinen Konzert dargeboten

Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt

Samstag, 7. März, 10 bis 16 Uhr, reformierte Kirche Rifferswil

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Der Schlagzeuger und Komponist Jochen Rueckert stellt sein neues Quartett vor –eine Band, die bewusst als Herausforderung gedacht ist: musikalisch mit der jüngsten Generation Schritt halten und sie gleichzeitig fördern. Ein Abend voller Jazz mit dem Jochen Rueckert New Quartet bestehend aus Alexandra Ridout (Trompete), Kevin Sun (Tenor Saxofon), Hamish Smith (Bass) und Jochen Rueckert (Drums, Compositions).

Stephan Diethelm, Musig im Pflegidach Sonntag, 8. März, 20.30 Uhr, MIP-Bar und Lounge offen ab 19.30 Uhr, Pflegi

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Die Musik des Trios verströmt Wärme, Zuversicht, Heiterkeit und Hoffnung. (Bild Augustin Saleem)

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Der Urner Grenze entlang

Zwei Abenteurer berichten von aussergewöhnlicher Grenzerfahrung

Der Bonstetter Tobias Rutishauser und der Reichenbacher Jil Schmid berichten von ihrer aussergewöhnlichen Grenzerfahrung. Während 23 Projekttagen waren die beiden 23-Jährigen entlang der Grenze des Kantons Uri unterwegs. Ins-

gesamt legten sie über 330 Kilometer und 35000 Höhenmeter zu Fuss, mit dem Fahrrad, per Gleitschirm und im Kajak zurück. Der Start erfolgte am 7. Juli 2025 in Sisikon, das Ziel erreichten sie am 8. August 2025. Die Idee entstand

während der Rekrutenschule von Tobias Rutishauser in Andermatt. Gemeinsam mit Jil Schmid plante er ein Projekt abseits klassischer Gipfelziele. Nicht der eine Gipfel, das eine Foto, der schnelle Erfolg standen im Vordergrund, sondern die klare Linie der Urner Kantonsgrenze. Die klare Linie auf der Karte versprach Einfachheit, doch draussen offenbarte sie ihre Härte, besonders dort, wo die Grate ausgesetzt und brüchig waren. Die Route führte über abgelegene Grate, durch einsame Täler und über hochalpine Übergänge wie vom Urnerboden zum Oberalppass oder mit Gleitschirm vom Sustenhorn zur Sustenpassstrasse. Eine Kajak-Etappe über den Urnersee gehörte ebenso dazu. Wetterumschwünge, Neuschnee, Whiteout-Bedingungen und körperliche Erschöpfung verlangten den beiden viel ab. Sicherheit hatte stets oberste Priorität, weshalb einzelne Etappen angepasst oder verschoben werden mussten.

Unterstützt wurden Jil Schmid und Tobias Rutishauser von wechselnden Supportpersonen, die Logistik, Verpflegung und Materialtransporte übernahmen. Übernachtet wurde in Hütten, im Zelt, im Auto oder im Biwak.

Im Vortrag geben Jil Schmid und Tobias Rutishauser einen Einblick in ihre Planung, Herausforderungen vor und während ihres Abenteuers sowie prägende Momente ihres Projekts. Im Zentrum stehen Teamarbeit, Risikobewusstsein und die Erfahrung, geografische, körperliche und mentale Grenzen auszuloten.

Tobias Rutishauser

Vortrag «Urner Grenzumrundung – zwei Freunde, ein Abenteuer», 12. März, 19.30 Uhr, Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten. Eintritt frei (Kollekte)

Kinderartikelbörse in Mettmenstetten

Am 7. März steht eine Vielzahl an Kinderartikeln zum Verkauf

Auch dieses Jahr findet am Samstag, 7. März, von 9 bis 12 Uhr erneut die beliebte Kinderartikelbörse statt. Gut erhaltene Baby- und Kinderartikel wechseln dabei zu günstigen Preisen den Besitzer.

Das Angebot reicht von Baby- und Kinderkleidern ab Grösse 74 über Schuhe, Jacken und Badesachen bis hin zu Spielen, Büchern, Trottis, Helmen und Sportartikeln. Gestöbert werden kann im Singsaal und im Foyer.

Geben statt Wegwerfen

Im Mittelpunkt der Börse steht die Idee der Nachhaltigkeit: Nicht alles muss immer neu sein. Durch die Weiterverwendung gut erhaltener Artikel werden Ressourcen geschont und Familien zugleich entlastet. Auch wenn die Veranstaltung nicht gewinnorientiert ist, entsteht ein Erlös, der jedes Jahr an eine andere gemeinnützige Organisation für Kinder gespendet wird. Helfende Hände sind jederzeit willkommen und können

Breites Sortiment an der KiBö Mettmi zu günstigen Preisen. (Bild zvg)

als Dankeschön bereits vor dem grossen Andrang entspannt einkaufen – eine unkomplizierte Möglichkeit, Nachhaltigkeit aktiv zu unterstützen.

Neues Team, gleiche Leidenschaft

Das Börsenteam hat sich in diesem Jahr neu aufgestellt und zusätzliche Mitglieder gewinnen können. Der Anlass, der dank jahrelangem Engagement zu einem hervorragend organisierten Event geworden ist, wird somit auch künftig

Lotto in Wettswil

Ein Nachmittag für die ganze Bevölkerung

Am 11. März wird in Wettswil Lotto gespielt. Der Anlass richtet sich an alle Wettswilerinnen und Wettswiler ab 18 Jahren und findet im Mehrzwecksaal im Schulhaus Ägerten statt. Türöffnung ist um 13.30 Uhr und um 14 Uhr werden die ersten Zahlen gezogen.

Eine Lotto-Karte kostet zwei Franken und ermöglicht einen Nachmittag voller Spielspass und Spannung. In der Pause werden Kaffee und Kuchen offeriert. Viele Geschäfte aus Wettswil und Umgebung tragen zu einem grosszügigen Gabentisch bei. Es winken Gewinne

weitergeführt. Die bisherigen Teammitglieder bleiben der Börse weiterhin verbunden und bringen ihre Erfahrung und ihr Herzblut ein. Das Börsenteam und die zahlreichen Helferinnen und Helfer freuen sich auf grossen Andrang.

Börsenteam KiBö Mettmi

Samstag, 7. März, von 9 bis 12.00 Uhr, Schulhaus Gramatt 1, Mettmenstetten. Fragen und Anmeldungen an kiboemettmi@gmail.com oder helferkiboemettmi@gmail.com

Weltgebetstag 2026

«Ich will euch stärken, kommt!»

Ursprünge in Afrika. (Bild zvg)

Die Liturgie des Weltgebetstages 2026 entführt uns nach Nigeria – an die Westküste Afrikas. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Älteste Zivilisationen sind schon seit etwa 3000 Jahren bekannt. Die grosse ethnische Vielfalt prägt das Land mit ihrer Kultur, mit Musik, Tanz und der Tradition des Geschichtenerzählens. In der diesjährigen Liturgie erzählen uns drei junge Frauen aber auch davon, dass die Gleichstellung der Frauen und Mädchen nach wie vor zu wünschen übrig lässt. Die Weltgebetsbewegung wurde in Nigeria 1961 von Lady Eudora Olayinka Akanu-Ibiam von der Presbyterianischen Kirche ins Leben gerufen. In der

Vorbereitung der diesjährigen Liturgie haben sich Frauen verschiedenster christlicher Konfessionen zusammengefunden – ein Zeichen der Verbundenheit, das neue Hoffnung auf weitere ökumenische Schritte weckt. Dabei sein, zusammen feiern und Teil der weltweiten Gebetskette werden. Frauen und Männer sind herzlich willkommen.

Reformierte Kirche Knonauer Amt

Ökumenische Feiern zum Weltgebetstag 2026:

• Freitag, 6. März, 19 Uhr, katholische Kirche Mettmenstetten, WGT-Team Aeugst, Affoltern, Knonau, ref. und kath. Mettmenstetten; musikalische Begleitung: Angela Bozzola, Esther und Ladina Rütsche; nach dem Gottesdienst Degustation einheimischer Köstlichkeiten

• Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, katholische Kirche Hausen, WGT-Team Oberamt, Leitung: Christiane Kuehle

• Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, katholische Kirche Bonstetten

• Weltgebetstagsgottesdienst, Sonntag, 8. März, 10 Uhr, reformierte Kirche Hedingen, WGT-Team Hedingen, Leitung: Beatrix Durrer

«Paarcour d’amour»

Comedy mit «Schreiber vs. Schneider»

Nach oben oder nach unten, links oder rechts? Oder: ihre Seite oder seine?

Sybil Schreiber und ihr Göttergatte Steven Schneider. (Bild zvg)

Schreiber vs. Schneider dribbeln sich auf der Bühne einmal mehr spontan und authentisch durch die Tücken der Zweisamkeit. Ihr Fazit: Wer liebt, sollte auch mal Luft holen und vor allem Humor haben. Denn Selbstironie ist der beste Energydrink für jeden «Paarcour d’amour». Wahre Liebe kennt keine Hindernisse. Wer um Himmels willen hat sich denn diesen Spruch ausgedacht? Was sich liebt, das neckt sich. Das beweisen uns auf überaus unterhaltsame Art Sybil Schreiber und ihr Göttergatte Steven Schneider. Was der Kitt einer Beziehung ist, auch lange nach den Schmetterlingen im Bauch und wenn die Kinder (bald) ausgeflogen sind, führen die beiden uns vor Augen. Das tun sie, ohne dass dieses vertrauliche Spektakel zum voyeuristischen Seelenstriptease wird, vielmehr dadurch, dass wir uns beim Blick auf die Bühne plötzlich im Spiegel unseres eigenen Beziehungskosmos erkennen.

Daniela Lackner, Kulturverein «Bi Eus – z’Mättmistette»

Samstag, 14. März, Rösslisaal Mettmenstetten, 20.15 Uhr, Abendkasse und Bistro ab 19.15 Uhr. Ticket-Reservationen: www.bieus.ch/tickets oder Tel. 077 488 00 89

Frühlingshaftes Konzert

Das Zuger Seniorenorchester spielt auf

Das Zuger Seniorenorchester freut sich sehr, nach dem erfolgreichen Konzert im vergangenen Jahr abermals die katholische Kirche St.Burkard in Mettmenstetten mit seinen Klängen erfüllen zu dürfen. Es wird mit bekannten wie auch eher unbekannten Melodien begeistern und ein unterhaltsames Programm von der frühen Klassik über die Volksmusik bis zu modernen Stücken spielen. Ganz dem Motto entsprechend: Musik bewegt und verbindet Menschen, Junge und Alte.

Ursula Wirth

in Form von Gutscheinen, Sachpreisen und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Schweiz. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, anmelden kann man sich bis am 9. März in der Bibliothek Wettswil oder per Mail an wettswil@bibinetz.ch. Das Bibliotheksteam freut sich auf einen spannenden Nachmittag.

Puzzleria ist zurück

Nach dem Leseprojekt «Bibliolympics» wurde wieder Platz für die Puzzleria ge-

Konzert am Sonntag, 8. März, 17 Uhr, in der katholischen Kirche St.Burkard in Mettmenstetten. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Informationen unter: www.zugerseniorenorchester.ch Musik verbindet Menschen.

schafft. Für Kinder steht ein 500-TeilePuzzle bereit, das spielerisch zum Entdecken und Probieren einlädt. Erwachsene oder Profi-Puzzler dürfen sich an einem anspruchsvolleren 1500-TeilePuzzle versuchen. Während der Öffnungszeiten ist die Puzzleria für jedermann frei zugänglich. Gemeinsames Puzzlen entspannt und fördert die Konzentration. Und übrigens: Die Bibliothek verleiht Puzzles in allen Grössen, auch für Erwachsene.

Karin Auf der Maur

(Bild zvg)
Jil Schmid (links) und Tobias Rutishauser waren während 23 Projekttagen entlang der Grenze von Uri unterwegs. (Bild zvg)
Lotto bringt Spiel und Spass. (Bild zvg)

am 6. und7. März

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Bezirksgericht Affoltern

Das Bezirksgericht Affoltern ist mit 29 Mitarbeitenden eines von zwölf Bezirksgerichten im Kanton Zürich. Als erste Instanz werden jährlich knapp 2000 Verfahren im Zivil- und Strafrecht bearbeitet.

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Torspektakel zum Rückrundenstart

Fussball, 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten vs. FC Collina d’Oro 3:2 (2:1)

Kaspar Köchli

Nachdem vor sieben Tagen das Auftaktspiel gegen Freienbach dem Regenwetter zum Opfer fiel, startete der FCWB am letzten Samstag eine Woche später als seine Mitstreiter in die Meisterschaft. Ihm gegenüber stand der FC Collina d’Oro, der nach seinem Startsieg gegen Schaffhausen mit breiter Brust ins Säuliamt reiste.

WB früh in Rückstand

Die Platzherren starteten fulminant, bereits nach 40 Sekunden zischte ein Schuss von Marc Figueiredo knapp über den Querbalken der Tessiner. Diese zeigten sich allerdings unbeeindruckt und gelangten Minuten später zur Führung. Einem Querpass in seinem Strafraum vermochte WB nicht Herr zu werden und Simone Piazza nutzte die Gunst des Moments zur Gästeführung. WB erschrak, vermochte jedoch bärenstark zu reagieren. Fortan dominierten die Ämtler das Geschehen. Immer wieder sorgte Figueiredo auf der linken Aussenbahn für Gefahrenmomente. So auch nach einer Viertelstunde. Gabriel Di Battista vermochte den gefühlvollen Flankenball äusserst knapp nicht zum 1:1 zu veredeln, sondern traf lediglich die Unterkante der Latte. Zehn Minuten später klappte es besser, als WB nach einem Foul an Veljko Vukasinovic an der Strafraumgrenze einen Freistoss zugesprochen erhielt. Die Tessiner bastelten eine Abwehrmauer, auch mit einem liegenden Spieler. Umsonst. Janick Hager hämmerte den Ball mit beeindruckender Überzeugung ins hohe Eck. «Ich fühlte mich sehr gut für die Ausführung und habe mir den Ball einfach als Erster geschnappt», gab der Schütze nach der Partie lachend Aus-

kunft. WB powerte weiter und kam zu weiteren Gelegenheiten. Kurz vor der Pause übertrieben es die Gäste mit dem Kurzpassspiel im eigenen Sechzehner –WB luchste ihnen den Ball ab. Zuerst scheiterte Di Battista mit seinem Abschluss an Torsteher Miodrag Mitrovic, den Abpraller verwertete Vukasinovic gekonnt zum 2:1.

WB muss noch zittern

Auch nach Wiederanpfiff spielte der Gastgeber ambitioniert nach vorne. Die Tessiner waren derart mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, dass sie den gegnerischen Strafraum nur noch vom Hörensagen her kannten. Nach einer Stunde bediente Vukasinovic mit einem Zuckerpass durch die Mitte Captain Flavio Peter, der staubtrocken zum 3:1 vollendete. Nur wenig später tauchte

Vukasinovic selbst vor Schlussmann Mitrovic auf, umkurvte diesen gekonnt, verpasste aber überhastet aus spitzem Winkel den sicher geglaubten Treffer. Statt der endgültigen Vorentscheidung blieb es spannend. Umso mehr, als Collina d’Oro einen Fehlpass im WBSpielaufbau eiskalt wie auch sehenswert mit dem 2:3-Anschlusstor bestrafte. Es folgte eine Phase, in der sich die Rotschwarzen verunsichert zeigten und damit die Gäste in ihren aufkeimenden Hoffnungen bestärkten. Tatsächlich schnupperte Collina d’Oro nach einem fulminanten Angriff noch am Ausgleich. Auf der Gegenseite wusste sich der bereits verwarnte Mitrovic, weit aus seinem Tor herauseilend, gegen Jak Mesto nur mit einem Notbremsefoul zu wehren, was die direkte rote Karte bedeutete. Nach dem Platzverweis versuchten die Tessiner zu zehnt ihr Glück.

Bezirksdelegiertenversammlung der Schützen in Hausen

Amtsübergabe von Heinz Meili an Sandra Lüthi

Am Freitag, 27. Februar, tagte der Bezirksschützenverein Affoltern im Gemeindesaal von Hausen. 66 Delegierte von 16 Vereinen mit insgesamt 500  lizenzierten Mitgliedern sowie einige Gäste verfolgten gespannt die Traktanden der Versammlung. Zu den einzelnen Geschäften wurde kaum das Wort verlangt. Die Rechnung, die mit einem kleinen Verlust abschloss, sowie das Budget, welches einen Gewinn ausweist, wurden gut-

geheissen und das Jahresprogramm bestätigt. Am meisten Spannung versprach das Traktandum Wahlen. Präsident Heinz Meili und Aktuarin Dora Vollenweider hatten bereits im Vorfeld ihren Rücktritt angekündigt. Da bis Ende 2025 noch keine Nachfolge bekannt war, wartete die Versammlung nach dem letzten Aufruf an der Schützenmeisterkonferenz nun gespannt auf Neuigkeiten, zumal im Vorfeld keine Namen durchgesickert waren.

Beim Traktandum Wahlen wurden  Matchchef Bruno Schneiter und der Pistolen-Schützenmeister Thomas Stähli «global» und mit grossem Applaus in ihren Ämtern bestätigt. Heinz Meili schlug daraufhin Sandra Lüthi als neue Präsidentin vor. Sie schiesst seit 2008 im FSV Kappel und ist dort seit 2013 als Aktuarin im Vorstand tätig. So wurde Sandra einstimmig und unter grossem Applaus gewählt. Anschliessend übergab der scheidende Präsident das Wort an Bruno Sidler, den Präsidenten des SV Dachlissen-Mettmenstetten. Er stellte Tamara Stäubli aus seinem Verein vor, wo sie schon als 2. Schützenmeisterin amtet, als neue Aktuarin vor. Auch sie wurde einstimmig und mit grossem Applaus gewählt. In der heutigen Zeit scheint das Ehrenamt nicht mehr gerade in Mode zu sein. Doch was wäre unsere Gesellschaft ohne Vereine? Die Gemeinden würden massiv an Sozialkompetenz verlieren, und Dorf-, Sport- oder Kulturanlässe fänden kaum noch statt. Das Ehrenamt verdient wieder mehr Aufmerksamkeit und ist auch im beruflichen Lebenslauf ein wertvolles Zeugnis für Engagement. Nach vielen würdigen Ehrungen neigte sich die Versammlung dem Ende zu, woraufhin die Anwesenden ein feines Nachtessen des PSV-Hausen genossen. Ein herzlicher Dank geht meinerseits an die Gemeinde Hausen für die Gastfreundschaft im Gemeindesaal sowie an den Pistolen-Schiessverein Hausen für die reibungslose Durchführung. Auf die Vereine im Bezirk Affoltern ist einfach Verlass.

Heinz Meili, neues Ehrenmitglied

Ihr Stecker war jedoch definitiv gezogen. WB verpasste noch einen weiteren Treffer, konnte sich schliesslich aber hochverdient über das Punktetrio freuen, welches den Anschluss zu den TopRängen gewährleistete.

Gelungene Premiere des Jungtrainers WB-Captain Flavio Peter, dem sein neunter Saisontreffer glückte, meinte: «Fürs erste Spiel war das schon recht gut. Wir hatten alles im Griff, hätten den Deckel aber schon früher zumachen müssen.» Der neue WB-Trainer Hesam Mirzai –Nachfolger von Stephan Lichtsteiner, der zum FC Basel wechselte – zeigte sich erfreut: «Wir gerieten aus dem Nichts heraus in Rückstand, konnten das Spiel aber dank einer hervorragenden ersten Hälfte drehen.» Und er fügte hinzu: «Gegen ein Tessiner Team ist das be-

kanntlich nicht so einfach.» Die Frage, wo er noch Verbesserungspotenzial sehe, beantwortete er postwendend: «Nach dem 3:1 müssten wir nochmals zuschlagen. Durch den unnötigen Gegentreffer verliehen wir den eigentlich bereits geschlagenen Tessinern neue Kräfte.» Abschliessend resümierte der 31-jährige Mirzai: «Das war eine starke Leistung, Gratulation dem gesamten Team.»

Nachtragsmatch in Freienbach Mit seinem Sieg behauptete der FC Wettswil-Bonstetten den vierten Rang. Bereits morgen Mittwochabend kann er mit einem Erfolg im Nachtragsmatch in Freienbach das vor ihm liegende Taverne überholen und den Rückstand auf den zweitplatzierten FC Tuggen auf einen Punkt minimieren

Säuliämtler OL in Mettmenstetten

Ideal auch für Einsteiger

Am Samstag, 7. März, lädt die OLG Säuliamt zum 47. Säuliämtler Orientierungslauf nach Mettmenstetten ein. Besammlung ist im Schulhaus Gramatt/ Wygarten und gelaufen wird im Waldgebiet Homberg. Erwartet werden rund 500 bis 700 Läuferinnen und Läufer. Das abwechslungsreiche Gelände bietet spannende Herausforderungen für erfahrene OLLäuferinnen und -Läufer – gleichzeitig ist der Anlass ideal für alle, die den

Orientierungslauf einmal ausprobieren möchten. Dank einfacher Kategorien und eines «Welkom»-Desks finden sich auch Anfänger schnell zurecht. Ob allein, mit Freunden oder als Familie: Für jedes Niveau gibt es passende Bahnen. Eine Anmeldung ist online oder spontan am Lauftag möglich.

Andreas Eisenring, Säuliämtler OL Weitere Informationen unter www.olg-saeuliamt.ch

WBs Janick Hager hämmert den Ball über die Tessiner Mauer zum 1:1-Ausgleich. (Bild Kaspar Köchli)
Delegiertenversammlung in Hausen (von links): Dora Vollenweider, Tamara Stäubli (neue Aktuarin), Sandra Lüthi (neue Präsidentin) und Heinz Meili. (Bild zvg)

Wintersporttag für Kinder aus Affoltern

Mehrere Schulklassen hatten grosses Vergnügen auf der Mörlialp

Das Klassenzimmer blieb leer, stattdessen rief der Berg: Anlässlich der Sunrise Snow Days durften Schulklassen aus Affoltern am 29. Januar auf der Mörlialp einen unvergesslichen Tag im Schnee erleben. Für einige der rund 150 war es das allererste Mal auf den Ski oder dem Snowboard.

Schwünge in den Schnee ziehen Was für viele Wintersportlerinnen und Wintersportler selbstverständlich zu einem Skitag dazugehört, bleibt für viele Kinder und Jugendliche unerreichbar. Schwünge in den Schnee zu ziehen, mit dem Sessellift zu fahren und die Freiheit auf der Piste zu geniessen, haben viele von ihnen noch nie erlebt. Doch am 29. Januar änderte sich das: Dank der Sunrise Snow Days sind auch bisher ungeübte Kinder in den Genuss eines unvergesslichen Schneesporttages gekommen. Die rund 150 Schulkinder durften sich im Rahmen des von Swiss-Ski und dem Verein Schneesportinitiative Schweiz ins Leben gerufenen Projektes auf der Mörlialp auf den Ski oder dem Snowboard versuchen oder weiter an ihrer Technik feilen. Ob auf dem Zauberteppich

Schulkinder aus Affoltern waren mit dabei am Skitag auf der Mörlialp. (Bild zvg)

oder der schwarzen Piste: Für jedes Niveau war etwas dabei. Unterstützt von engagierten Schneesportlehrpersonen profitierten alle Teilnehmenden von individuellen Tipps und ermutigendem Zuspruch. Statt Schulbank und Stundenplan erwartete die Kinder am 29. Januar gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden ein Tag voller Bewegung und leuchtender Augenblicke im Schnee. Die Freude war spürbar und in den strahlenden Gesichtern deutlich zu erkennen. Nebst Sunrise als Hauptsponsor sind die Snow Days auf zahlreiche Sponsoren und Partner angewiesen. Der Tag auf der Mörlialp wurde von der Skischule Mörlialp in Zusammenarbeit mit Swiss-Ski organisiert. Als Stärkung durften die Kinder ein warmes Mittagessen im Restaurant Giswilerstrock geniessen. Bevor die Kinder sich zwar müde, aber glücklich und mit vielen Erinnerungen im Gepäck auf die Heimreise machten, erhielten sie alle noch ein kleines Geschenk. Nebst den Schulklassen aus Affoltern haben viele weitere Schulen von diesem Angebot profitiert. Jährlich werden über 170 Sunrise Snow Days in 18 verschiedenen Destinationen durchgeführt. So kommen bis Ende März über 10000 Kinder aus rund 50 Ortschaften in den Genuss eines unvergesslichen Tages im Schnee. Sunrise Snow Days

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