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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 17 I 179. Jahrgang I Dienstag, 4. März 2025

Zwei neue Chefs

Kreative Entfaltung

Am 3. März haben Stefan Gyseler und Erwin Höfliger die interimistische Führung des Spitals Affoltern übernommen. Seite 3

Die Musikschule Knonauer Amt bietet neu einen Songwriting-Kurs mit der Pop-Sängerin Anna Smith an. Seite 9

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Teilnehmende wurden am Skilager der sek mättmi in Fiesch gezählt. Seite 16

Auswahl an Geburtskliniken sinkt weiter WB gewinnt trotz

«Vorher habe ich als Floristin geschnuppert.»

Seite 11 Valentina Lorenz, angehende Metallbaukonstrukteurin. (Bild Marcus Weiss)

Welche Optionen verbleiben? – Ein Überblick

dominik stierli Am 18. Februar gab das Spital Muri bekannt, dass die Geburtshilfe aus wirtschaftlichen Gründen per Ende 2025 geschlossen wird. Im Freiamt warf dies hohe Wellen, sogar ein Stiftungsrat des Spitals gab ob der Entscheidung seinen sofortigen Rücktritt aus dem Rat bekannt. Unterdessen läuft auch eine Online-Petition, welche bereits mehrere Tausend Unterstützer gefunden hat. Die Aargauer Zeitung schreibt von etlichen Leserbriefen, welche zum Thema eingetroffen sind.

Gründen für einen Spitalaufenthalt. In den letzten Jahren sei die Aufenthaltsdauer in den Spitälern im Wochenbett allerdings immer kürzer geworden. «Das senkt zwar die Kosten – was erwünscht ist – aber verringert natürlich auch die Auslastung», merkt er an. Eine Geburtenabteilung sei von Natur aus ein 24-Stunden-Betrieb während sieben Tagen pro Woche. «Das Personal muss also

95 Prozent im Spital

Segen für den neuen Pfarrer im Kloster Kappel Dekan Matthias Ruff (links) segnet Andreas Nufer am Gottesdienst am Sonntag für sein neues Amt im Kloster Kappel. Viele Besucherinnnen und Besucher, nicht nur aus dem Knonauer Amt, sind dafür angereist. (red) Seite 5 Bild mvo

Ob Babys in der Schweiz im Spital, im Geburtshaus oder zu Hause auf die Welt kommen, ist nicht einfach in Erfahrung zu bringen. Das Bundesamt für Statistik kann auf Anfrage keine Zahlen liefern. Mit den Jahreszahlen vom Schweizerischen Hebammenverband lässt sich eine Zahl von mindestens 95 Prozent Spitalgeburten im Kanton Zürich hochrechnen. Von den restlichen Geburten entfallen etwa vier Fünftel auf Geburtshäuser und 17 Prozent auf Hausgeburten – basierend auf den dem Hebammenverband gemeldeten Geburten. Bei den Geburtenzahlen kann das Amt aber weiterhelfen. Von Säuliämtlerinnen kamen im Jahr 2023 total 553 Kinder auf die Welt. Die Zahlen pro Gemeinde orientieren sich stark an den Bevölkerungszahlen. So sind Affoltern mit 147, Obfelden mit 67 und Mettmenstetten mit 58 Geburten die Orte mit den höchsten Zahlen. Die Tendenz mit absoluten Werten ist seit 2010 leicht steigend, von der Geburtenrate her aber fallend. So kamen auf 1000 Einwohnende im Jahr 1990 noch 13,8 Geburten, im 2023 waren es noch 9,7 Geburten im Bezirk. Der grösste Teil der Schwangeren entscheidet sich für eine Geburt im Spital. Der Ottenbacher Gesundheitsvorstand und Kantonsrat Ronald Alder spricht von einer allgemeinen, gesellschaftlichen Entwicklung. «Man wünscht sich bei einer Geburt Behaglichkeit, aber hat auch ein grosses Sicherheitsbedürfnis», meint er zu den

«Man wünscht sich bei einer Geburt Behaglichkeit, aber hat auch ein grosses Sicherheitsbedürfnis.» Ronald Alder, Gesundheitsvorstand Ottenbach

Remis einen Rang

Vor Wochenfrist startete der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) mit einem 2:1-Auswärtserfolg gegen Winterthurs U21 optimal in die Rückrunde. Nun folgte das erste Heimspiel, der Gegner hiess FC Kosova. Bei windigem Wetter entwickelte sich eine lebhafte Partie, in der die Hausherren ab Hälfte zwei das Geschehen fest im Griff hatten. Allerdings gelang den Ämtlern trotz gutem Kombinationsspiel nichts Zählbares. Einmal zappelte der Ball nur im Aussennetz und beim einzigen Treffer der Partie – einem Kopfballtor David Brunners – entschied der Unparteiische auf ein vorangegangenes Foulspiel. WB glückte trotz dem Remis der Sprung auf Rang zwei, da Mitaufstiegskandidat Tuggen überraschend verlor. (kakö)

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Lido Galli

auch vor Ort sein, wenn es keine oder weniger Geburten gibt», sagt er, was so die Personalkosten steigen lässt. «Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und des grossen Spardrucks kann das bedeuten, dass Spitäler Dienstleistungen abbauen müssen, wie aktuell das Beispiel des Spitals Muri zeigt.»

Seit 2020 nicht mehr in Affoltern Auch das Spital Affoltern bekam dies bereits früher zu spüren. Die erforderlichen Fallzahlen für den Leistungsauftrag «Geburtshilfe» wurden nicht erreicht, sodass die Geburtenabteilung Ende 2019 schliessen musste. Eine beantragte Umwandlung in ein hebammengeleitetes Geburtshaus wurde vom Regierungsrat damals abgelehnt. Seit der Schliessung müssen die Säuliämtlerinnen für eine Geburt im Spital ausserhalb der Region suchen.

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Samstag, 8. März 2025, 19 Uhr – «The Lark

Ascending» – Abendmusik in der Ref. Kirche Aeugst a. A. mit Sebastian Bohren, Violine und Petya Mihneva, Klavier Eintritt frei – Kollekte

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Der Traum vom freien, reichen Mann

Ein Rückblick auf eine oft kriegerische Vergangenheit auch im Knonauer Amt

Im zweiten Teil der «Anzeiger»-Serie zum Einsatz von Hellebarden in der Geschichte des Knonauer Amtes beschäftigt sich der Autor Bernhard Schneider unter anderem mit der Militärorganisation der Stadt Zürich. Diese baute in der Stadt auf

den Handwerkerzünften auf, in der Landschaft auf den örtlichen Militärorganisationen. Die Gefolgschaft der Gemeinden bei militärischen Auseinandersetzungen war von erheblicher Bedeutung für die Herren aus Zürich. Dass sie nicht selbst-

verständlich war, zeigte sich beispielsweise, als sich die Gemeinden der Landvogtei Knonau 1798 weigerten, Truppen zur Unterstützung der Stadt Bern gegen aufständische Waadtländer Untertanen zu entsenden. Einen interessanten Ein-

blick in die frühneuzeitliche Militärorganisation gibt der Feldschützenverein Uerzlikon-Hauptikon, der erst seit 1931 Feldschützenverein Kappel heisst. (red)

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