Eine neue Vereinbarung regelt die Finanzierung bis Ende 2027. Für die Zeit danach erarbeitet eine Arbeitsgruppe neue Vorschläge. Seite 3
Partylaune auf dem Uetliberg
h ut un is ins
GESUNDHEITSZENTRUMGUT AG www.gut-tut-gut.ch
Die Stadt Zürich will an ihrer Bewilligungspraxis für zwei Feiern im Jahr mit Technomusik beim Berggasthaus Uto Staffel festhalten. Seite 11
Die Olympiamedaillen-Gewinner wurden «hoch» gefeiert
Feierlicher Empfang der Aerials-Athleten in Mettmenstetten
Dominik Stierli
Am Mittwochabend wurden die Rifferswilerin Lina Kozomara zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner in Mettmenstetten feierlich empfangen. Kurz nach 18 Uhr wurden die drei Olympiamedaillen-Gewinner von einem Traktor in einer Bagger-Schaufel unter grossem Applaus beim Bahnhof vorgefahren. Die Kinder hielten dazu Transparente mit Schweizer Kreuz in die Höhe.
Organisiert hatte den Empfang Andreas Isoz, Präsident der Jumpin-Anlage und Inhaber des Steak-House Bahnhof. Und es tauchte auch alles, was Rang und Namen hatte, auf. Die Gemeindevertre-
«Jetzt ist der Medaillensatz komplett.»
Andreas Isoz, Jumpin-Geschäftsführer
ter von Mettmenstetten und Rifferswil, Nationalrat Martin Haab, der ehemalige Olympia-Goldmedaillengewinner Sonny Schönbächler und auch Michel Roth, Nationaltrainer der Aerials-Athleten und zugleich Vater von Noé Roth, waren vor Ort.
Jumpin verhilft zu Erfolgen
Nach dem Empfang verschoben sich die Gäste hinein in die Event-Lokalität «Güterschuppä». Zum Auftakt der Interviews berichtet Andreas Isoz, dass man lange auf so eine Medaillenfeier gewartet habe. Seit der Eröffnung 1996 werde das Jumpin von zahlreichen Nationen genutzt und so komme man auf jetzt 17 Olympiamedaillen, welche in Mettmenstetten trainierende Athleten bisher ge-
Die drei Olympiamedaillen-Gewinner wurden mit dem Traktor vorgefahren, begleitet von Applaus. (Bilder Dominik Stierli)
Olympiamedaillen umgehängt, beantworteten
wonnen haben. Acht davon seien goldige. «Nach Colette Brand mit Bronze in Nagano 1998, Evelyne Leu mit Gold in Turin 2006 ist der Medaillensatz mit
Burg auf dem Ofengüpf
Auf der Spur von Konrad von Sellenbüren
Konrad von Sellenbüren ist weitherum bekannt als der Stifter des Klosters Engelberg. Er ist nicht der Einzige, der auf dem Ofengüpf hoch über Stallikon wohnte. Um ihre Bewohner ranken sich Legenden. Dabei ist vieles wie oft in der Geschichtsschreibung nicht eindeutig belegt, schreibt der Historiker Bernhard Schneider in einem Artikel zur «Anzeiger»-Serie Denkmäler im Bezirk Affoltern. In seinem Beitrag widmet er sich ausführlich den historischen und archäologischen Quellen. Die Burg Sellenbüren
lässt sich dank Grabungen in den Jahren 1950 und 1951 recht gut beschreiben.
Fundstücke liegen im Museum
Zu verdanken sind sie der Antiquarischen Gesellschaft Zürich, die den Ofengüpf zu diesem Zweck erworben hatte. Vor Ort sind keine Fundstücke mehr vorhanden, diese liegen alle gesichert im Landesmuseum. (red)
Seite 8
Silber von Noé Roth jetzt komplett», wie Isoz vorrechnete. Danach kam Sonny Schönbächler zu Wort. Er hatte mit seinem Sieg an den Olympischen Spielen
1994 in Lillehammer überhaupt alles möglich gemacht. So bedankte er sich bei den Anwesenden für die damalige Zustimmung, als die Gemeinde das Land kostenlos an den Verein abgab und so den Bau der Sprungschanzen ermöglichte.
Zahlreiche Gratulationen
Im Anschluss kamen die Medaillengewinner zu Wort. Die Rifferswilerin Lina Kozomara sprach von einem «coolen Erlebnis». Sie wurde auch vom Rifferswiler Gemeindepräsident Christoph Lüthi geehrt und mit Blumen beschenkt. Auch die Mettmenstetter Gemeindepräsidentin Vreni Spinner zeigte sich stolz auf die Leistungen der Athleten. Auch wenn die Athleten nicht im Dorf wohnen würden, so verbrächten diese doch viel Zeit in Mettmenstetten, sagte sie.
Seite 3
Vier Varianten zu sterben
Wenn selbstbestimmtes Sterben Usus wird
Heutzutage gibt es vier Möglichkeiten, das Leben selbstbestimmt zu beenden: erstens passive Sterbehilfe, beispielsweise der Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen; zweitens Sterbefasten, also der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit; drittens assistierter Suizid, beispielsweise mit Exit, und viertens den solitären Suizid, die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens. An einem Vortrag klärte Referent Heinz Rüegger, Theologe, Ethiker und Gerontologe, die Begriffe und zeigte auf,
dass beispielsweise der Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen – auch passive Sterbehilfe genannt – in der Gesellschaft längst Realität ist. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 sollen 58,7 Prozent der medizinisch begleiteten Sterbeprozesse in der Schweiz sogenannte «End-of-Life-Decisions», also Lebensende-Entscheidungen, vorausgehen. Was genau das bedeutet, erklärt Regula Zellweger in ihrem Beitrag. (red)
Seite 9
Wohnungen an der Alten Kanzleistrasse in Affoltern baut die Clientis Sparcassa. Seite 15
«Die Planung beginnt ein halbes Jahr vor dem Wahltermin.»
Seite 11
Trottmann, Stadtschreiber Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
50 Jahre Sportclub wird gefeiert
Die Fasnacht im Säuliamt geht in den Endspurt. In Ottenbach kommen morgen Samstag die Kinder auf ihre Kosten. Um 14.14 Uhr startet beim Gemeindesaal der Umzug mit anschliessendem Fasnachts-Kinderball.
Auch am Samstag findet in Zwillikon der letzte Maskenball des Jahres statt. Organisiert wird der Ball – seit 50 Jahren – vom Sportclub Zwillikon. Gemäss Präsident Andreas Rubin sind am Abend fünf Guggenmusiken mit dabei. Anlässlich des Jubiläums wird erstmals auch eine Kinderfasnacht durchgeführt. Wie Sportclub und Maskenball entstanden sind, hat der «Anzeiger» recherchiert. (dst)
Seite 10 ANZEIGEN
auf den Wahlzettel
Stefan
Die
die Aerials-Athleten, (von links) Pirmin Werner, Lina Kozomara und Noé Roth, die Fragen von Andreas Isoz.
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON:
Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern
T elefon0447143300
für ALLE Notfälle
Unterschutzstellungsvertrag
Ebertswilerstrasse 21, Hausen am Albis
Angaben zur Meldung
Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 3. Februar 2026 den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Hausen am Albis und Concetta Natale und Gunar Engelhardt für das Gebäude Ebertswilerstrasse 21, Inv.-Nr. 12, Vers.-Nr. 660, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2336, 8915 Hausen am Albis genehmigt.
Einsichtnahme
Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 30. März 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Unterschutzstellungsvertrag
Bachstrasse 13, Hausen am Albis
Angaben zur Meldung
Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 9. Dezember 2025 den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Hausen am Albis und Andrea Demiriz für das Gebäude Bachstrasse 13, Inv.-Nr. 150, Vers.Nr. 1013, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3421, 8915 Hausen am Albis genehmigt.
Einsichtnahme
Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise und Fristen
Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich,8090 Zürich,schriftlich Rekurs erhoben werden.Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 30. März 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Hedingen
In Affoltern am Albis ist am 19. Februar 2026 gestorben:
Dieter Georg Jann
geboren am 13. September 1954, von Zürich, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Aeugst am Albis
Am 21.Februar 2026 ist inAeugst amAlbis ZH gestorben:
‹Esther› Helene Rieder-Hubler geboren am 14. Mai 1938, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis
Affoltern am Albis
Am 22. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Heidi Verena Häberli geb. Nötzli
geboren am 10. September 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 27. Februar 2026
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Sorgentelefon für Kinder
0800 55 42 10
weiss Rat und hilft sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch
FürMenschen, dieeinsamsind.
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
Albert Schweitzer
TODESANZEIGE
Traurig, aber dankbar für viele schöne Erinnerungen, müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter
Margaretha Regina Fässler
22. September 1940 – 7. Februar 2026
In unseren Herzen lebst du weiter…
Markus und Lilian Da Rugna-Röthlisberger
Stephan und Daniela Da Rugna
Jessica Da Rugna und Patrick Lehmann
Corina und Emrah Da Rugna mit Diego und Dario
Tanja und Fabio Da Rugna mit Alessio
Nico Da Rugna und Céline Dosch
Luca Da Rugna
Verwandte und Freunde
Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 5. März 2026, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.
Die Urne wird vorgängig im engsten Familienkreis beigesetzt.
Traueradresse:
Markus und Lilian Da Rugna, Loorenstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis
allen Freunden, Bekannten und Nachbarn für die Teilnahme an der Trauerfeier für meine geliebte Frau
Marianne Wüster-Willner
Danke für jede Umarmung und die mitfühlenden Worte, die mir sehr viel Kraft gegeben haben.
Mein besonderer Dank gilt:
– Den Pflege-Fachfrauen der SPITEX Hausen
– Frau Pfarrerin Selina Zürrer für die einfühlsamen Worte
– Frau Hauser für die musikalische Begleitung am Flügel und an der Orgel
– Herrn Eggenberger für den wundervollen Gesang
– Frau Nanetta Lange, unserer Aeugster Floristin, für den wunderbaren Blumenschmuck
Du fehlst mir sehr.
Dein Bernd
Aeugst am Albis, im Februar 2026
WIR GRATULIEREN
Zum 95. Geburtstag
Am Samstag und am Sonntag feiern zwei Männer im Amt ihren 95. Geburtstag. Beide bei guter Gesundheit und voller Lebensfreude! In Wettswil darf am Samstag, 28. Februar, Edwin Rothacher – der Laubsägeli-Mann – feiern. Ein Bericht im «Anzeiger» informierte einst darüber. Täglich eine Stunde spazieren in Begleitung seiner lieben Frau gehört als sportlicher Ausgleich zum geliebten Hobby. Am Sonntag, 1. März, darf Sepp Eggimann in Affoltern auf seinen Festtag anstossen. Täglich etwas Feines auf den Tisch zaubern, vorher dazu auch einkaufen, gehört für ihn zum Standardprogramm. Seine liebe Frau und Freunde aus Aeugst gratulieren ihm herzlich. Mögen sie beide sich feiern lassen – weiter so! Viel Freude, alles Gute und gute Gesundheit wünschen wir ihnen!
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Olympiamedaillen-Gewinner geehrt
Feier für die drei Aerials-Athleten am Mittwochabend in Mettmenstetten
Dominik Stierli
Am Mittwochabend wurden die Rifferswilerin Lina Kozomara zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner in Mettmenstetten feierlich empfangen (siehe Front-Artikel). Nach den Worten von Andreas Isoz, welcher den Empfang als Geschäftsführer der Jumpin-Anlage initiiert hatte, kamen die Hauptprotagonisten auf der Bühne zu Wort. Die Säuliämtlerin Lina Kozomara sprach von einem «coolen Erlebnis». Mit acht Jahren habe sie begonnen zu springen und nun wisse sie für was. Das Gefühl sei einmalig. Pirmin Werner aus Marthalen ZH gab Auskunft, wie er nach dem Sturz im Einzel-Final wieder genügend bereit für die Top-Sprünge im Mixed sein konnte. Er meinte, dass Motto dafür sei «The show must go on» und ergänzte: «Schlafen hilft auch immer.» Beim TeamMixed-Wettkampf in Livigno konnten er und Noé Roth mit starken Sprüngen die beiden wegen Stürzen schlechter bewerteten Sprünge von Kozomara wieder wettmachen und Silber gewinnen.
Vier Medaillengewinner
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810
Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch
Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch
Tarife: www.affolteranzeiger.ch
Annahmeschluss Inserate:
Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr
Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr
Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen
Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586
Abonnementspreise:
¼ Jahr Fr. 79.–
½ Jahr Fr. 97.–
1 Jahr Fr. 170.–
Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der
Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch
Doppel-Silbermedaillen-Gewinner Noé Roth aus Baar sagte zu seiner Einstellung, dass er nach dem sehr knappen Finaleinzug im Einzel eigentlich nur noch gewinnen konnte. «Der Tag hat aber schon Nerven gekostet», ergänzte der 25-Jährige. Er wurde im Final mit Silber belohnt. Das erste olympische Edelmetall für die Schweiz seit 20 Jahren in der Disziplin Aerials. Zu den dreien wurde auch Michael Vogt auf die Bühne geholt. Seines Zeichens Bronzemedaillen-Gewinner im 4er-Bob an den Olympia-Wettkämpfen in Cortina d‘Ampezzo. So zeigten sich an diesem Abend total vier Olympiamedaillen-Gewinner im Säuliamt. Er sei mit den Aerials-Athleten gut befreundet und wurde daher spontan auch zur Feier eingeladen, erklärte er auf Nachfrage. Die vier strahlten auf der kleinen Bühne um
«Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.»
Christoph Lüthi, Gemeindepräsident Rifferswil
die Wette und zeigten stolz die um den Hals hängenden Medaillen.
Gratulationen von den Gemeinden
Der Rifferswiler Gemeindepräsident Christoph Lüthi liess sich die Gelegenheit nicht nehmen, an Lina Kozomara persönlich zu gratulieren. «Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen», berichtete Lüthi, welcher die Sprünge im Fernsehen verfolgt hatte. «Die Medaille macht uns im Dorf stolz», sagte er und überbrachte Gratulationen im Namen des Gemeinderates und der ganzen Bevölkerung. «Ich hoffe nun in vier Jahren auf Gold», sagte er schmunzelnd zum Abschluss, wolle aber natürlich nicht zu viel Druck machen.
Mettmenstettens Gemeindepräsidentin Vreni Spinner sagte: «Ihr habt für
mich nicht Silber gewonnen, sondern seid alle Olympiasieger und auch grosse Vorbilder für die Jugend.» Auch wenn die Athleten nicht im Dorf wohnen wür-
«Ich bin besonders stolz, dass wir das bei uns feiern dürfen.»
Vreni Spinner, Gemeindepräsidentin Mettmenstetten
Bezirksgemeinden unterstützen die Regionalbibliothek weiterhin
Arbeitsgruppe erarbeitet Vorschläge für die langfristige Zukunft
Die Finanzierung der Regionalbibliothek Affoltern am Albis (RBA) wurde für die Jahre 2026 und 2027 neu geregelt. Nachdem die bisherige Vereinbarung mit den 13 Bezirksgemeinden durch die Gemeinde Mettmenstetten gekündigt wurde, hat der Stadtrat Affoltern am Albis eine zweijährige Übergangslösung ausgearbeitet. Alle 13 Bezirksgemeinden haben dem Vorschlag zugestimmt, sodass die befristete Kostenbeteiligung seit dem 1. Januar 2026 in Kraft ist. Sie gilt bis zum 31. Dezember 2027.
Reduktion der Kostenbeteiligung der Bezirksgemeinden
vor. Für die Jahre 2026 und 2027 beteiligen sich die Gemeinden mit insgesamt 15 Prozent am Ausgabenüberschuss der Regionalbibliothek. 85 Prozent übernimmt die Stadt Affoltern am Albis. Dies entspricht einer Reduktion für die Bezirksgemeinden um 50 Prozent. Mit dieser befristeten Lösung schafft der Stadtrat Planungssicherheit und ermöglicht gleichzeitig eine sorgfältige Klärung der zukünftigen Ausrichtung der Bibliothek.
Arbeitsgruppe prüft nachhaltige Lösungen
den, so verbrächten diese doch viel Zeit in Mettmenstetten. «Ich bin besonders stolz, dass wir das bei uns feiern dürfen», erklärte sie und überreichte den Athleten einen Gutschein für das nahe gelegene Restaurant am Bahnhof. Danach stiessen die gut 120 Gäste auf die Olympiagewinner an. Foto- und Autogrammwünsche wurden erfüllt. Die 20-jährige Lina Kozomara sagte gegenüber dem «Anzeiger», dass der Empfang mega lässig gewesen sei. «Ich bin froh gewesen, waren wir zu dritt auf dem Traktor und nicht ich alleine.» Das mit dem Empfang sei am Montag erstmals zur Sprache gekommen, also sehr spontan entstanden. Aus sportlicher Sicht würde noch ein Europacup-Rennen folgen. «Es ist aber noch unklar, ob wir daran teilnehmen werden», sagt die Sportlerin.
IN KÜRZE
Rechnung für den Hund
Wer einen Hund hat, muss ihn bei der Wohngemeinde melden und eine Abgabe an die Gemeinde leisten. Die Rechnungen werden in diesen Tagen versendet. Darauf macht die Gemeinde Obfelden aufmerksam. (red)
Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE
Die Übergangslösung sieht eine deutliche Entlastung der Bezirksgemeinden
Der Stadtrat hat eine breit abgestützte Arbeitsgruppe eingesetzt. Sie umfasst Vertreterinnen und Vertreter der Stadt
Affoltern am Albis sowie externe Fachpersonen aus dem Bibliothekswesen. Die Arbeitsgruppe hat ihre Tätigkeit bereits aufgenommen. Ziel ist es, sämtliche Ausgaben zu prüfen und dem Stadtrat Massnahmen zur nachhaltigen Kostenreduktion vorzuschlagen. Dabei wird ausdrücklich das Ziel verfolgt, die regional etablierte und erfolgreiche Regionalbibliothek in ihrer heutigen Form möglichst weiterzuführen. Gleichzeitig werden ergebnisoffen auch strukturelle Varianten geprüft, darunter die Möglichkeit einer Stadtbibliothek ohne Leistungsvereinbarung und ohne Bezirksaufgaben.
Stadt Affoltern am Albis
Vier Olympiamedaillen-Gewinner von Milano Cortina 2026 auf einer Bühne vereint (von links): Bobpilot Michael Vogt und die Aerials-Athleten Pirmin Werner, Noé Roth und die Rifferswilerin Lina Kozomara. (Bilder Dominik Stierli)
Aerials-Nationaltrainer Michel Roth, ehemaliger Olympiagold-Gewinner Sonny Schönbächler und Jumpin-Präsident Andreas Isoz im Gespräch.
Gemeindepräsident Christoph Lüthi übergibt Blumen an Lina Kozomara.
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: Politische Gemeinde
Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil
Projekt: Sanierung und Erweiterung
Streethockeyplatz, Moosstrasse bei 34, 8907 Wettswil am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3240, Zone: Erholungszone Moos Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 19. März 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Bonstetten
Bauherrschaft: Blyzniuk Oleksandr und Remizova Aleksandra,Buecheneggstrasse 5b, 8906 Bonstetten
Unsere Gemeinde schmiegt sich an die sonnenverwöhnte Seite der Albiskette und ist bestens mit dem ÖV vernetzt. Rund 5800 Menschen geniessen hier eine moderne Infrastruktur, ein aktives Vereinsleben – und vielleicht bald Ihre Unterstützung.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine kommunikative und unkomplizierte Persönlichkeit als Sachbearbeiter/in Einwohnerdienste (80–100%)
Sie schätzen Abwechslung und Verantwortung? Perfekt – bei uns erwartet Sie ein vielseitiges Aufgabenfeld mit Gestaltungsspielraum.
Ihre Hauptaufgaben
• Beratung und Betreuung unserer Kundinnen und Kunden am Schalter und Telefon
• Registerführung im Einwohnerwesen
• Ausstellung von Ausweisen und Bestätigungen
• Betreuung der Gemeindewebsite
• Mitarbeit in der Gemeindekanzlei und bei Gemeindeanlässen
• Mitarbeit Hundekontrolle
• Unterstützung bei Wahlen und Abstimmungen
• Unterstützung im Sozialbereich
• Führung des Feuerwehrsekretariats
• Mitarbeit im Sicherheitsbereich
• Bearbeitung von Einbürgerungsgesuchen
Ihr Profil
• Kaufmännische Grundausbildung (vorzugsweise bei einer Gemeindeverwaltung) und Berufserfahrung in den Einwohnerdiensten
• Belastbare, dienstleistungsorientierte Persönlichkeit mit Freude am Kundenkontakt
• Rasche Auffassungsgabe, vernetztes Denken und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
• Gute Fremdsprachen- und IT-Kenntnisse (Word/Excel), idealerweise Erfahrung mit der Applikation Innosolv
Unser Angebot
• Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit mit grossem Gestaltungsspielraum
• Moderne Arbeitsplätze im Gemeindehaus mitten im Dorfzentrum
• Ein kollegiales, engagiertes Team mit offener Kommunikation
• Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
Seminarhotel und Bildungshaus
Das Kloster Kappel ist ein beliebtes Seminarhotel und Bildungshaus und ein Ort der Begegnung. Im ehemaligen Zisterzienserkloster, zwischen Zürich und Zug gelegen, finden Firmenseminare und Bankette statt. Die schöne Panoramaterrasse und der Klostergarten locken viele Gäste aus Nah und Fern an. Wir sind ein herzliches Team, das Wert auf Qualität, Freundlichkeit und ein angenehmes Arbeitsklima legt.
Unser Ziel ist es, unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Zur Verstärkung unseres Temas suchen wir nach Vereinbarung: Mitarbeitende im Service mit einem Pensum zwischen 60 und 100 %
Wir wünschen uns gute Deutschkenntnisse. Sie sind belastbar, flexibel und arbeiten gerne in einem aufgestellten Team. Sie lieben die Abwechslung und haben Freude, unsere Gäste im historischen Klosterkeller, im beliebten Klosterkafi oder auf der schönen Sonnenterasse zu bedienen. Auch Abend- und Wochenendeinsätze sind Ihnen nicht fremd.
Wir bieten Ihnen, neben einem schönen attraktiven Arbeitsplatz einen gratis Parkplatz, überdurchschnittlich gute Sozialleistungen und vergünstigte Mahlzeiten.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen inkl. einem aktuellen Foto in einem pdf-Dokument an karin.engeli@klosterkappel.ch. Weitere Informationen zur Stelle erteilt Ihnen gerne Marlen Schuler, Chef de Service, Tel. +41 44 764 88 21. Angaben zum Kloster Kappel finden Sie auf unserer Website: www.klosterkappel.ch
Werden Sie die Visitenkarte unserer Gemeindeverwaltung! Wir freuen uns auf Ihre vollständige elektronische Bewerbung (max. zwei PDF-Dateien) bis 20. März 2026 an gemeinde@mettmenstetten.ch.
Für Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Medina Krizevac, Abteilungsleiterin Dienste, Tel. 044 767 90 27. Mehr über unsere Gemeinde erfahren Sie unter www.mettmenstetten.ch.
Die Shared Services bedienen als internes Dienstleistungszentrum die gesamte Organisation des Sozialdienstes Bezirk Affoltern. Für den Bereich Fachsupport suchen wir eine*n
Sachbearbeiter*in
Rechnungswesen (40–50%)
Deine Aufgaben | Du…
• bearbeitest buchhalterische Aufgaben im Bereich der Liegenschaftsverwaltung für die Klient*innen, welche in unseren Liegenschaften wohnhaft sind,
• kontrollierst, splittest und verbuchst eingehende Rechnungen in unseren Systemen (Abacus / KLIBnet) und vertrittst die Sachbearbeiterin der Kreditorenbuchhaltung (10% Pensum)
• verwaltest Mietverträge, pflegst Stammdaten und führst die globale Liegenschaftsliste, triffst Abklärungen mit diversen externen Stellen, wie beispielsweise SERAFE und EKZ.
Das bringst du mit
• Kaufmännische Grundausbildung (KV) plus mehrjährige Berufserfahrung im Rechnungswesen
• Idealerweise Kenntnisse der Finanzmodule von Abacus und/oder der Fallführungssoftware KLIBnet
• Sehr gute Excel-Kenntnisse und Freude an Zahlen
Peter Krause beantwortet deine Fragen unter 044 762 45 47, pkrause@sdaffoltern.ch.
Deine Bewerbung mit Foto richtest du an hr@sdaffoltern.ch.
Siehe auch: https://www.sdaffoltern.ch/
DOMINO GYPSY
STRING QUARTET
20 Jahre «Die Herbstzeitlosen»
Sonntag, 1. März, 19 Uhr
PÖSCHTLI AEUGSTERTAL
044 761 61 38
KAUFE AUTOS & WOHNMOBILE
Tel. 079 777 97 79 (Mo–So)
auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW.
Seriös Schnell CH-Unternehmen
Seit 1986 unterstützen und entlasten wir Familien mit hirnverletzten Kindern niederschwellig, unbürokratisch und rasch. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Spendenkonto: IBAN CH69 0900 0000 8546 1012 9
Seminarhotel und Bildungshaus
Seminarhotel und Bildungshaus
Vom Sonnengruss und magischen Sonnenuntergängen
Brief aus Indien: Familie Rexer aus dem Säuliamt erlebt Indien mit allen Sinnen (4/6)
Zugegeben: Es ist eine Herausforderung, unseren Sohn Oscar selbst zu unterrich ten. Seine Klassenlehrerin hat uns das Schulmaterial hervorragend zusammen gestellt – Mathematikpläne, Deutsch‑ Lernziele und Englisch. Morgens wech seln wir uns ab, setzen uns mit ihm hin und lernen gemeinsam. Ein Ventilator sorgt für etwas Abkühlung, doch von draussen dringt laute Tempelmusik he rein. Eine ganze Woche lang wird hier gefeiert. Konzentration ist in diesen Ta gen ein rares Gut.
Menschen, Farben, Klänge, Gerüche
Auf eine Festwoche folgen die Nächte. So ist das eben in einem Land mit vielen Göttern. Ich selbst schreibe meist nachts an meinem Buch, wenn alles schläft. In diesen Stunden verstehe ich immer bes ser, warum der Schweizer Schriftsteller Martin Suter so gerne reist. Menschen, Farben, Klänge, Gerüche und beiläufige Alltagsmomente wirken inspirierend. Geschichten liegen hier förmlich auf der Strasse.
Dagegen verblassen Youtube‑Videos, Insta‑Reels und KI‑Filmchen auf dem Handydisplay erstaunlich schnell. Ich habe mich oft gefragt, woher Autoren ihre Figuren nehmen – Mörder, Versa ger, Witwen, Künstler –, die Romane so dicht, bunt und lebendig machen. Hier wird mir klar: Man muss nur genau hinschauen.
Mein Buch soll kein Roman werden. Es ist eine Geschichte. Meine Geschichte. Der Arbeitstitel lautet «Lachen & ge sund». Denn was kann ein Mensch letzt lich erzählen? Der österreichische Thea terautor Georg Büchner schrieb einst: «Was die Menschen so alles treiben aus Langeweile. Sie arbeiten, beten, heiraten und sterben schliesslich an der Lange weile. Und alles mit den wichtigsten Ge sichtern. Ohne zu merken, warum.» Während ich diese Zeilen schreibe, beobachte ich einen Gärtner. Ein alter, hagerer Mann mit tiefschwarzen Augen. Seine dunkle, sonnengegerbte Haut er zählt von Hitze, Arbeit und Leben. Er fegt Laub vor den Häusern zusammen –nicht primär aus ästhetischen Gründen, wie man mir erklärt, sondern aus Vor sicht: In Laubhaufen können sich ge fährliche Schlangen verstecken. Plastik flaschen und Abfälle hingegen lässt er liegen – sie sind durchsichtig, da kann sich nichts verbergen. Solche Begeben heiten lassen sich nicht erfinden. Man kann sie nur sammeln. Genau das tue ich hier: Ich sammle Begebenheiten mei nes Lebens und schreibe sie auf. Was mir einfällt, was mir wichtig erscheint. Per sönliches ja – Privates nein. Diese Tren nung habe ich mir unter anderem beim Regisseur Wim Wenders abgeschaut. In
23 Jahre alt, im geschützten Elefantenpark bei Thekkady, Kerala. (Bild zvg)
Zeiten künstlicher Intelligenz bleibt dem halbwegs intelligenten Künstler ohnehin vor allem eines: er selbst.
Hab ich etwas zu sagen?
Ich habe wohl die Mitte meines Lebens erreicht. Da stellt sich unweigerlich die
Frage: Habe ich etwas zu sagen? Was möchte ich meinen Kindern mitgeben? Was habe ich gelernt? Aus meiner Er fahrung – aus Praxis wie aus Theorie –geht es im Kern um zwei Dinge: um Liebe und um Wissen.
Ein Teil meines Weges war der Umgang mit Angst. Mit Nervosität
Risotto, Schneeballschlacht und gute Laune
Die 1. Sek der Sekundarschule Obfelden‑Ottenbach hat einen Apéro organisiert
Am Montagabend, 18. Januar, wurde ein Apéro für die 1. Sek der Sekundarschu le Obfelden‑Ottenbach organisiert. Die Teilnahme war freiwillig, aber man musste sich anmelden. Um 17 Uhr ging es los. Die Jugendlichen versammelten sich auf dem Pausenplatz vor dem Schulhaus. Damit der Weg zur Feuer stelle, zu der sie unterwegs waren, stim mungsvoll beleuchtet war, erhielten sie einige Fackeln. Es dauerte etwas, bis alle Fackeln angezündet waren. Ein paar blieben noch übrig für den Rückweg. Dann lief die Gruppe langsam los.
Weitere Fackeln wurden angezündet
Es war noch ein bisschen hell, aber trotz dem gemütlich zum Hinlaufen. Es däm merte immer mehr und dann kamen alle bei der Feuerstelle an. Mittlerweile war es schon ziemlich dunkel, deshalb wurden überall ein paar Fackeln hin gestellt. Bei der Ankunft kochte bereits ein feines Risotto auf dem Feuer. Alle assen ein bisschen Chips, tranken Punsch und unterhielten sich, bis das Essen fertig war. Jeder bekam einen Tel
ler und einen Löffel zum Essen. Wäh rend des Essens redeten alle.
Schneebälle in den Bach geworfen Als die meisten dann fertig waren, machten ein paar noch eine Schneeball schlacht. Es war lustig. Später gab es eine Ansage, dass man jetzt Dessert neh men konnte. Ein paar Schüler waren so nett und hatten leckere Sachen mitge bracht. Es gab Guetzli und Kuchen. Wäh rend manche das Dessert assen, hatten ein paar Jungs die Idee, auf einen Hang zu gehen und riesige Schneebälle in den kleinen Bach neben der Feuerstelle zu werfen. Manchmal klang es so, als wür de ein Mensch reinspringen. Deshalb erschraken viele beim ersten Mal. Etwa um 18.20 Uhr begann es ein bisschen zu regnen. Aber es war nicht so schlimm. Langsam fingen alle an, die Feuerstelle aufzuräumen, und sammel ten allen Abfall, den sie finden konnten, ein. Dann machten sich alle auf den Heimweg.
und Lampenfieber. Früher war diese Angst auf der Bühne so gross, dass ich beinahe den Beruf gewechselt hätte. Zum Glück begegnete ich einem Leh rer, fand einen Weg und lernte, damit umzugehen. Heute gebe ich dieses Wissen und einfache, sehr praktische Übungen weiter – weil sie helfen und die Lebensqualität spürbar verbes sern. In Angst zu leben, macht keinen Spass.
Ich habe mir vorgenommen, Kurse und Referate zu diesem Thema auch für Schulen anzubieten. An Universitä ten durfte ich bereits dozieren und erleben, wie befreiend es für junge Menschen ist, von diesem enormen Druck bei Prüfungen und Vorträgen
«Ich sammle Begebenheiten meines Lebens und schreibe sie auf.»
entlastet zu werden. Gerade heute, wo wir verlernen, direkt von Mensch zu Mensch zu kommunizieren, wo vieles virtuell, künstlich und distanziert ge worden ist.
In Indien verzichte ich auf Alkohol und alles, was meinem Körper schadet. Ich lebe vegetarisch, mache täglich Yoga und versuche still zu werden, um mich selbst zu hören – und das inmit ten all des Lärms. Einen ganz neuen Respekt habe ich vor Lehrpersonen ge wonnen. Erst wenn man einmal selbst unterrichtet, versteht man, welche wichtige Arbeit sie für ein junges Men schenleben leisten. Denn Lernen hört nie auf.
Heute besuchen wir meinen Lehrer Krishna. 85 Jahre alt, körperlich fit und geistig klar. Ich erinnere mich noch gut an unsere erste Begegnung. In meiner ersten Yogastunde schaute er mich lä chelnd an und fragte unverblümt: «Why are you so fat?» Die Inder sagen, was sie denken – direkt, ohne falsche Scham. Nicht böse, einfach ehrlich. Die Dinge so sehen, wie sie sind. Wir sind am Rand des grossen Nationalparks bei Periyar angekommen.
Florian Rexer
ANZEIGE
Mit Elefant Lucky und befreundeter Familie aus der Schweiz zu Besuch. Lucky ist eine Elefantenlady,
Chiara, Emilia und Mia (Klasse 1Aa)
Abendlicher Spaziergang zur Feuerstelle, wo schon das Risotto wartete. (Bilder zvg)
Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 27. März 2026.
Interesse, zu werben?
DAMENMOODE aus E Europa
Juhui, erste Frühliingsmodelle sind da! Komme vorbei!
Obere Bahnhofstr. 17 8910 Affoltern a A Tel 076 706 64 07
Kennst du das Gefühl, dass deine Energie schwankt – mal voll da, mal schneller erschöpft, emotional näher am Limit?
Das ist kein Zufall Dein Zyklus wirkt täglich mit – auf Fokus, Stimmung und Belastbarkeit
Der LÜN Workshop lässt dich das Potential und die Kraft des weiblichen Zyklus erkennen und gibt dir praktische Tools und Möglichkeiten auf den Weg, deine ganz individuelle Zyklusbalance zu finden und bestimmen.
Der Aufstieg zum Gedenkstein ist steil, unterwegs sorgt ein umgestürzter Baum für ein zusätzliches Hindernis. Von der Büelstrasse sind gemäss der Karte von search.ch 544 Meter und 97 Höhenmeter zu bewältigen bis zum Ofengüpf auf 691 Meter über Meer. Dies wäre weniger spektakulär, wenn nicht archäologische Funde nachweisen würden, dass Ritterrüstungen und Pferde die hoch über Sellenbüren gelegene Holzburg erreicht hatten.
Archäologische Erkenntnisse
Die Burg Sellenbüren lässt sich dank Grabungen in den Jahren 1950 und 1951 recht gut beschreiben. Zu verdanken sind sie der Antiquarischen Gesellschaft Zürich, die den Ofengüpf zu diesem Zweck erworben hatte. Vor Ort sind keine Fundstücke mehr vorhanden, diese liegen alle gesichert im Landesmuseum. Anstelle eines Turmes diente der – vermutlich aufgeschüttete – Ofengüpf als
«Adlige benannten sich bis ins 13. Jahrhundert mit ihrem Vornamen und als Beiname nach ihrer Burg.»
Aussichtspunkt, um die Untertanen in Sellenbüren zu überwachen, ebenso die Reppischtalstrasse und den Weg nach Bonstetten. Von hier aus konnten wohl auch Feuerzeichen mit den Burgen von zwei Verwandten, Heinrich von Bonstetten und Eglof von Gamlikon, ausgetauscht werden. Südlich des Güpfs befanden sich das Gesindehaus, der Stall, die Feuerstelle und die Zisterne. Nördlich davon stand das Herrenhaus, das über ein steinernes Fundament verfügte, nicht aber über eine Feuerstelle und somit über keine Möglichkeit, sich
Affoltern (7): Gedenkstein Burg Sellenbüren
im Winter aufzuwärmen. Verbunden waren die beiden Teile der Burg mit einem aus Steinplatten gebauten, schmalen Weg, was im steilen Gelände –vor allem bei Regen – den Gang vom Herrenhaus zur Feuerstelle wesentlich erleichterte. Gebaut wurde die Burg um 1075, geräumt um 1125. Sie wurde in diesem halben Jahrhundert nie erobert. Dies wäre sehr schwierig gewesen, viel eher hätte eine Belagerung die Besatzung verhungern und – in Ermangelung einer Quelle – verdursten lassen. Der Stifter des Klosters Engelberg, Konrad von Sellenbüren, ist zwar zu Lebzeiten nur von drei gefälschten Dokumenten belegt, die allerdings im Kern zutreffen: Konrad existierte real, sein Todesdatum, gemäss den Annalen des Klosters Engelberg am 2. Mai 1126, erscheint plausibel. Erwähnt wird sodann ein Heinrich von Sellenbüren in einer im Original nicht erhaltenen Urkunde des Klosters Muri, die zwischen 1109 und 1119 ausgestellt worden sein dürfte. Um diese wenigen Hinweise über die Burg Sellenbüren und ihre Bewohner herum rankten sich Legenden.
Der sagenhafte Reginbert Legenden entstanden in der Regel aufgrund handfester wirtschaftlicher und politischer Interessen mit dem Ziel, die eigenen Ansprüche älter erscheinen zu lassen als diejenigen der Gegner. So schufen die Mönche des Klosters St.Blasien im Schwarzwald die Legende des Reginbert, um sich Rechte im Raum Stallikon anzueignen oder diese abzusichern. Erstmals erscheint der Name Reginbert in einer Sammlung von Gründungslegenden des Klosters, die um 1400 aufgezeichnet wurde: Freiherr Reginbert von Sellenbüren sei 936 von Kaiser Otto I. als tapferer Krieger ausgezeichnet worden. 948 habe er die zerstörte Kirche des Klosters St.Blasien auf seine Kosten reparieren lassen, weshalb ihn Gott mit einem so langen Leben belohnte, dass er 1036, im Alter von min
destens 120 Jahren, noch immer im Kloster wirkte. Adlige benannten sich bis ins 13. Jahrhundert mit ihrem Vornamen und als Beiname nach ihrer Burg. Die Burg Sellenbüren wurde um 1075 erbaut, weshalb der Beiname von Sellenbüren höchst unwahrscheinlich mehr als ein Jahrhundert zuvor von einem Adligen getragen werden konnte. Theoretisch möglich ist hingegen, dass ein Heinrich von Sellenbüren 1092 dem Kloster St.Blasien Güter in Stallikon schenkte. Wahrscheinlicher allerdings ist, dass die Mönche aus St.Blasien den Namen Heinrich von Sellenbüren im Archiv des Klosters Muri entdeckt hatten und ihn verwendeten, um ältere Ansprüche in Stallikon geltend zu machen.
Von Sellenbüren nach Engelberg
Die Privilegien des Papstes und des Kaisers zugunsten des Klosters Engelberg sind von 1124 datiert, was plausibel ist. Die Fälschungen übernahmen offensichtlich die ursprünglichen Daten, stammen aber aus der Zeit um 1157. Sie basieren auf einem auf 1122 datierten Entwurf, der textlich einem mutmasslich ebenfalls gefälschten Privileg des Klosters Muri von 1114 folgt, das sich auf den Text einer 1090 gefälschten Urkunde des westlich von Stuttgart gelegenen Klosters Hirsau abstützte. In dieser Vorlage wurden nebst Konrad von Sellenbüren Eglof von Gamlikon und Heinrich von Bonstetten erwähnt. In den Urkunden von 1124 erscheint demgegenüber nur noch Eglof, nicht aber Heinrich. War er vor dem Erlass der
«Mach mit, Wettswil bewegt sich!»
Schweizweite Aktion will zu sportlichen
Aktivitäten
animieren
beiden Privilegien gestorben, aber aus bestimmten Gründen im Basisdokument dennoch erwähnt worden? Unbekannt ist auch Heinrichs Verhältnis zu Konrad: War Heinrich der Vater, der die komfortablere Burg Bonstetten baute, sich nun nach dieser benannte und den Ofengüpf seinem Sohn Konrad überliess? Plausibel ist, dass Konrad nach der Stiftung des Klosters Engelberg dorthin zog. Jedenfalls belegen die archäologischen Funde, dass die Burg Sellenbüren um 1125 geordnet geräumt wurde. Sie wurde möglicherweise von der Dorfbevölkerung niedergebrannt, um zu vermeiden, dass sich irgendjemand in der nicht mehr verteidigten Anlage installiert und die Herrschaft über Sellenbüren beansprucht. Von Eglof von Gamlikon fehlt nach 1124 jede Spur. Die Burg Bonstetten wurde aufgrund der Funde weiterhin bewohnt, doch ist nicht bekannt, von wem. Ob der in einer Urkunde vom 18. Oktober 1155 erwähnte Konrad von Bonstetten auf der Burg lebte oder einfach aus Bonstetten stammte, lässt sich nicht überprüfen. Fast ein Jahrhundert nach der Erwähnung Heinrichs von Bonstetten erschienen Heinrich und Ulrich von Bonstetten 1217 im Gefolge Graf Rudolfs von Habsburg. Angesichts der erheblichen Mobilität des Hochadels ist keineswegs sicher, dass diese blutsverwandt waren mit den Freiherren Konrad, Heinrich und Eglof, die das Kloster Engelberg gestiftet hatten.
Nachgebesserte Abschriften Viele Urkunden aus dem Hochmittelalter sind nur als Abschriften überlie
fert. Es war keineswegs unüblich, bei Abschriften etwas nachzubessern und das Original anschliessend zu verlieren. Bei der Papsturkunde zur Gründung des Klosters Engelberg verrät die Qualität der lateinischen Sprache die nachträglich eingefügten oder veränderten Abschnitte. Die üblichen Rechte des Klosters waren in der anspruchsvollen Sprache der päpstlichen Kanzlei verfasst, während ausserordentliche Privilegien in der Sprache eingefügt waren, über welche die Mönche vor Ort verfügten. Die Sprachanalyse ermöglicht daher recht präzis, die echten von den gefälschten Passagen zu unterscheiden. Bereits damals war vieles unklar, denn lesen und schreiben konnten nur Mönche. Ein Freiherr, der eine Urkunde besiegelte, musste glauben, dass das, was ihm vorgelesen wurde, auch tatsächlich auf dem Pergament stand. So blieb sowohl den Adligen als auch der hörigen Bevölkerung nichts anderes übrig, als entweder zu glauben, was aus Urkunden vorgelesen wurde, oder sich mit Gewalt dagegen zu wehren. Wenn dann jemand – wie Konrad von Sellenbüren – gewaltsam zu Tode kam, oblag es dem Chronisten des Klosters, dies so darzustellen, wie es ihm passend erschien.
Jährlich im Mai findet schweizweit eine Aktion statt, die zur sportlichen Aktivität animiert. Wettswil nimmt erstmals an diesem Anlass teil.
Den ganzen Mai über Fränzi Bieri und Diana Pfister, beide Schulpflegemitglieder, sowie Peter Gretsch, Gemeinderat, haben die Organisation der Anlässe übernommen. Zusammen mit den örtlichen Vereinen soll ein breit gefächertes Aktivitätenangebot den ganzen Mai über stattfinden. Zwecks Motivation werden Preise vergeben für diejenigen Gemeinden, die am meisten Bewegung in ihre Bevölke
rung bringen. Ganz nach dem Motto: «Lasst uns zusammen Spass haben und ganz viele Bewegungsminuten sammeln.» Detaillierte Informationen, wann was wo stattfinden wird, folgen im April. Im Moment sind unsere Vereine gefragt, die noch kein Programm angemeldet haben. Diese werden gebeten, sich zu melden bei: diana.pfister@schulewettswil, franziska.bieri@ schulewettswil.ch oder peter.gretsch@ wettswil.ch.
Wer steckt hinter der Aktion?
Das «Coop Gemeinde Duell» ist das grösste, nationale Programm zur Förde
rung von mehr Bewegung in der Schweizer Bevölkerung. Es wurde 2005 vom Bundesamt für Sport Baspo ins Leben gerufen. Im Jahr 2011 wurde die Gesamtverantwortung für das Projekt an schweiz.bewegt übertragen.
Das Projekt in Kürze:
• Jeweils im Mai organisieren rund 200 Gemeinden in Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und Privaten Sportund Bewegungsangebote für die Bevölkerung.
• Die teilnehmende Gemeinde übernimmt die Organisation vor Ort und bestimmt selbst, an wie vielen Tagen
und zu welcher Zeit welche Bewegungsangebote stattfinden. Die Gemeinden werden dabei von «schweiz.bewegt» ideell, materiell, logistisch und kommunikativ unterstützt.
• Dabei sammelt die Schweizer Bevölkerung Bewegungsminuten für ihre Gemeinde und verhilft ihr somit zum Titel der «bewegtesten Gemeinde der Schweiz».
• Die teilnehmenden Gemeinden werden je nach Anzahl Einwohner in vier Kategorien eingeteilt. Die drei «bewegtesten» Gemeinden jeder Kategorie werden mit einem Geldbetrag prämiert, welcher für ein Sportprojekt in der Gemeinde eingesetzt wird. Der
Betrag wird von den nationalen Partnern Coop und Groupe Mutuel offeriert.
• Es ist ein Anlass für alle, der Spass an der Bewegung steht im Vordergrund. Es wird bewusst die Bewegungszeit und nicht die Leistung der Teilnehmenden gemessen, damit auch wirklich alle mitmachen können.
Weitere detaillierte Infos sind zu finden unter https://www.coopgemeindeduell.ch/.
Die Veranstalter freuen sich auf ein bewegtes Wettswil, zusammen mit allen Teilnehmenden.
Das OK Wettswil Bewegt
Links im Bild, wo sich vor gut 900 Jahren der Pferdestall befand, steht heute der Gedenkstein von der Alp Rigidal. Rechts davon befindet sich der Ofengüpf, der als natürlicher Turm den Ausblick ermöglichte. (Bilder Bernhard Schneider)
In dieser Serie stellt der «Anzeiger» Denkmäler aus der Region vor und erklärt ihre Bedeutung. (red)
Der Blick auf den Gedenkstein zum Jubiläum der Stiftung des Klosters Engelberg auf dem Ofengüpf muss mit einem Aufstieg verdient werden, der nicht ganz ohne ist.
Von den Herausforderungen des selbstbestimmten Sterbens
Öffentliches Referat des Theologen Heinz Rüegger in der Senevita Obstgarten in Affoltern
Regula ZellwegeR
Ursprünglich lautete der ausgeschriebene Titel des Vortrags «Die Herausforderung eines assistierten Suizids für das soziale Umfeld». Referent Heinz Rüegger Theologe, Ethiker und Gerontologe, war es ein Anliegen, das Thema auf «Die Herausforderungen des selbstbestimmten Sterbens» auszuweiten. Der assistierte Suizid ist eine von vier Möglichkeiten, das Leben selbstbestimmt zu beenden: erstens passive Sterbehilfe, beispielsweise der Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen; zweitens Sterbefasten, also der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit; drittens assistierter Suizid, beispielsweise mit Exit, und viertens den solitären Suizid, die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens. Mit der Klärung der Begriffe wollte er aufzeigen, dass beispielsweise der Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen – auch passive Sterbehilfe – ge-
«Selbstbestimmtes Sterben ist zum Normalfall des Sterbens unter den Bedingungen der heutigen Medizin geworden.»
Heinz Rüegger, Theologe, Ethiker und Gerontologe
nannt, in unserer Gesellschaft längst Realität ist. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 sollen 58,7 Prozent der medizinisch begleiteten Sterbeprozesse in der Schweiz sogenannte «End-of-Life-Decisions», also Lebensende-Entscheidungen, vorausgehen.
Heinz Rüegger legte in seinem Vortrag am vergangenen Dienstag in der Senevita Obstgarten Altersresidenz in Affoltern den Fokus auf das Sterben als Teil des Lebens und bezog klar Stellung zur aktuellen Situation: «Selbstbestimmtes Sterben ist zum Normalfall des Sterbens unter den Bedingungen der heutigen Medizin geworden.»
Gemeinsam mit dem Palliativmediziner Roland Kunz hat Rüegger das Buch «Über selbstbestimmtes Sterben – Zwischen Freiheit, Verantwortung und Überforderung» herausgegeben.
Haltung der Senevita AG Monica Heinzer, Geschäftsführerin der Senevita Obstgarten in Affoltern, initiierte, organisierte und moderierte den
Anlass für die Öffentlichkeit. In klaren Worten umschrieb sie die Haltung der Senevita Altersresidenzen generell: «Senevita legt grossen Wert auf frühzeitige Gespräche über Sterben und Tod sowie auf die Dokumentation der individuellen Wünsche der Bewohnenden, beispielsweise in Form einer Patientenverfügung.
Grundsätzlich gehört die Beihilfe zum Suizid nicht zum pflegerischbetreuerischen Auftrag; Senevita vertritt eine lebensbejahende Haltung und setzt konsequent auf Palliative Care, Suizidprävention und interdisziplinäre Unterstützung.
Gleichzeitig respektiert Senevita die Selbstbestimmung der Bewohnenden: Ein begleiteter Suizid mit einer externen Sterbeorganisation wird – unter Wahrung der kantonalen Regelungen – toleriert, jedoch nicht aktiv begleitet.»
Art und Zeitpunkt selbst entscheiden
Heinz Rüegger zeigte auf, wie sich die Haltung zum Sterben in den letzten Jahrzehnten massiv verändert hat. «Nicht die Natur, das Schicksal oder Gott entscheiden über den Todeszeitpunkt, sondern meistens wir selbst.» Die juristische Lage ist klar: In der Schweiz gilt für alle das Recht, «über Art und Zeit-
Die 145 wird öfter gewählt
Tox Info Suisse beantwortet 123 Anrufe am Tag
2025 hat Tox Info Suisse 44736 Anfragen zu Vergiftungen beantwortet. Das entspricht 123 Anrufen pro Tag und einem Wachstum von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits die Jahre zuvor ist das Anrufvolumen jährlich zwischen 2 und 4 Prozent gewachsen. Ein Ausbau der Beratungskapazitäten ist dringend notwendig. Wie jedes Jahr betrafen rund 40 Prozent der Anfragen Kinder im Vorschulalter, dabei handelt es sich fast immer um Unfälle. Bei Jugendlichen (rund 6 Prozent aller Anrufe) hingegen stehen beabsichtigte Vergiftungen im Vordergrund, vor allem Suizidversuche und zu einem kleineren Teil Substanzmissbrauch. Wie in den Vorjahren waren auch 2025 Beratungen zu Intoxikationen mit Medikamenten und Haushaltsprodukten am häufigsten. Unter der Notrufnummer 145 erhalten Anruferin-
nen und Anrufer 24 Stunden am Tag schnelle und fachkundige Auskunft zum Umgang mit Vergiftungen. Der Grossteil (70 Prozent) der Anfragen stammt aus der Bevölkerung. Die restlichen Anfragen stammen von Fachpersonen aus Spitälern, ambulanten Gesundheitseinrichtungen und Rettungsdiensten, welche in medizinischen Notsituationen gerne auf die toxikologische Expertise von Tox Info Suisse zurückgreifen. Insbesondere bei den am häufigsten auftretenden Vergiftungsunfällen bei Kindern kann oft Entwarnung gegeben werden. Somit leistet Tox Info Suisse nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung, sondern entlastet darüber hinaus das schweizerische Gesundheitssystem.
Tox Info Suisse
punkt der Beendigung des eigenen Lebens zu entscheiden».
Zudem haben die Menschen auch das Recht, ihre Meinung immer wieder zu ändern, denn Ambivalenz gehört zur Frage des eigenen Todes. Die Haltung zum Sterben ist noch immer geprägt von alten, verurteilenden Glaubenssätzen, beispielsweise die «Sünde» des Selbstmords in der katholischen Kirche. Aus der historischen Entwicklung ist verständlich, dass ungute Gefühle einen beim Gedanken an den assistierten Suizid eines Menschen beschleichen, dass Fragen verunsichern: «Ist das jetzt normal, dass man selbst entscheidet, wann man wie sterben will» oder «Müsste man Menschen nicht vom Suizid abhalten?» Heinz Rüegger plädierte für den Respekt, auch Andersdenkenden gegenüber: «Es gehört zum elementaren Respekt, den wir einander schulden, auch wenn wir deren Haltung aus unserer eigenen Sicht nicht gutheissen. Solchen Respekt muss man immer wieder bewusst einüben und praktizieren.»
Bewusster, respektvoller Umgang Wie denkt Monica Heinzer darüber? «Es liegt nicht an mir, über den persönlichen Entscheid eines Menschen zu urteilen, der sich dazu entschieden hat, aus dem Leben zu scheiden.» In komplexen
Situationen zieht man bei Senevita externe Zusammenarbeitspartner wie Palliative-Care-Zentren, die Onkologie oder Ethik-Teams hinzu. «Aber wir respektieren die individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Bewohnerinnen und Bewohner und gewährleisten die grösstmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit. Gespräche mit Sterbehilfeorganisationen sind – auf Wunsch der Bewohnenden – möglich, die Mitarbeitenden von Senevita sind jedoch weder am Entscheidungs- noch am Durchführungsprozess beteiligt.» Monica Heinzer und Heinz Rüegger betonen beide die Notwendigkeit, sich in jedem Lebensalter mit dem Tod –auch dem eigenen – zu befassen sowie mit Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Anordnung für den Todesfall und Testament Angehörigen schwierige Entscheide zu erleichtern.
Grosse Herausforderungen
Im Anschluss stand der Referent für Fragen offen. In bewundernswert offener Haltung nahm er ehrlich Stellung. Eine Frage, die bewegt: Wie steht es um den Sterbewunsch bei Demenz oder bei psychisch bedingtem Sterbewunsch? Detailliert nahm er zur Schwierigkeit für demente Patienten, den richtigen
Zeitpunkt zu wählen, beziehungsweise ihn nicht zu verpassen. In einem Interview äusserte er sich einmal zur Thematik «psychische Krankheiten»: «Ich persönlich finde den Alterssuizid auch ohne schwere Gebrechen legitim. Es geht darum, den Punkt zu erkennen, an dem man das Leben loslassen will.»
Die Freiheit zur Selbstbestimmung im Blick auf das Sterben bedeutet generell einen Gewinn an Freiheit, kann aber auch als Überforderung empfunden werden. Es gilt, sich darüber Gedanken zu machen, unter welchen Bedingungen man auf Lebensverlängerung verzichten und den Tod bewusst zulassen will. Vor allem aber gilt es, sich mit nahestehenden Menschen sowie mit Vertrauenspersonen oder Fachpersonen über den eigenen Tod zu unterhalten und seinen Willen verständlich kundzutun. Denn Sterben ist auch eine systemische Angelegenheit. Nicht selten bleiben beispielsweise Angehörige nach einem selbstbestimmten Tod mit Fragen oder gar Gewissensbissen zurück. Man muss sich bewusst machen: Es geht nicht ums Zustimmen oder Ablehnen, es geht darum, persönliche Entscheide von Mitmenschen zu respektieren – und nicht darum, eigene Moral oder Werte anderen überstülpen zu wollen. Tatsache ist, dass heute selbstbestimmtes Sterben sehr oft normal ist. Dies muss von vielen erst gelernt werden, denn es ist noch immer neu in der Menschheitsgeschichte, entspricht aber dem Wunsch nach grösstmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit, und damit auch der Eigenverantwortung.
Heinz Rüegger formulierte Fakten rund um Art und Zeitpunkt des selbstbestimmten Sterbens ehrlich, offen und lebhaft. (Bilder Regula Zellweger)
ANZEIGE
Monica Heinzer führte feinfühlig durch den Abend mit dem Thema, das leider zu wenig oft bewusst ist.
Der Sportclub Zwillikon feiert am Samstag
Seit 50 Jahren organisiert der Verein den Maskenball und sorgt für die sportliche Betätigung im Dorf Dominik Stierli
Die Gründung des Sportclubs Zwillikon geht auf das Jahr 1976 zurück. In einem Beitrag im «Affolter Anzeiger» vom Dienstag, 9. März 1976, konnte man lesen, dass sich junge Zwilliker bereits seit der Fertigstellung der Turnhalle 1974 im Dorf jeweils am Dienstagabend bei Spiel und Sport betätigt hätten. Nun habe auch der zugehörige Verein gegründet werden können. «Wir setzen uns zum Ziel, einerseits den Alltag aufzulockern und anderseits etwas gegen die Haltungsschäden bei den Jugendlichen zu unternehmen», wurde damals mitgeteilt. In der gleichen Ausgabe wurde auch ein «Grosser Maskenball» angekündigt. Dieser fand am 13. März statt. Für Tanz und gute Stimmung sorgten die Rigolettis. Das Motto war frei,
«Es sind auch noch einige Gründungsmitglieder im Verein mit dabei.»
Andreas Rubin, Präsident Sportclub Zwillikon
der Eintritt betrug 8 Franken und Vollmasken waren gratis.
Maskenball am Samstag Und auch in diesem Jahr findet der Maskenball in Zwillikon statt. Morgen Samstag ist es so weit. Gefeiert wird 50 Jahre Sportclub, allerdings nicht die 50. Ausgabe des Maskenballs. Wegen der Corona-Pandemie fiel der Maskenball während dreier Jahre aus. Seit 2023 fand dieser aber wieder wie gewohnt statt.
ANZEIGEN
Mit dem Inserat wurde 1976 der erste Maskenball vom Sportclub Zwillikon beworben. (Bild Archiv «Anzeiger»)
Wie Präsident Andreas Rubin im Gespräch mitteilt, führt man dieses Jahr erstmals eine Kinderfasnacht in Zwillikon durch. «Um 15 Uhr startet diese und bietet für Gross und Klein Musik, DJ, Animation und auch einen Konfettiplausch», erklärt Andreas Rubin. Auch
die beiden Guggenmusiken Vollgashöckler und Säuligugger treten auf. Diese beiden Guggen seien dann auch am Abend zu hören. «Um 20 Uhr startet der Maskenball und ab 21.30 Uhr spielen die Guggenmusiken», erklärt der Präsident und erwähnt, dass weitere Gruppierun-
gen aus Wettingen, Sarmenstorf und Jonen mit dabei sind. Der Sportclub Zwillikon beschreibt sich auf seiner Website als «äusserst sportliche und unbeschreiblich attraktive Männergruppe». Etwas ernsthafter gibt Präsident Rubin dazu Auskunft:
«Wir trainieren jeden Dienstagabend in der Turnhalle Zwillikon um 20 Uhr und führen auch einmal pro Monat eine Jahresmeisterschaft gemäss Programm durch.» Pflicht für die rund 50 Mitglieder seien der Maskenball und die Generalversammlung. Falls sich jeweils ein Organisator findet, gibt es auch weitere Anlässe wie ein Skiweekend oder das Herbstreisli. Dieses Jahr geht es auf eine dreitägige Jubiläumsreise nach Stuttgart.
Jubiläumswagen am Umzug Im Club sind Jung und Alt vertreten. «Es sind auch noch einige Gründungsmitglieder im Verein mit dabei», sagt Andreas Rubin. Der Sportclub ist jeweils auch an der 1.-August-Feier in Zwillikon beteiligt. Zudem gibt es noch eine Wagenbaugruppe, sodass man auch am FGU-Fasnachtsumzug vergangenen Sonntag mit dabei war. Der Wagen war dem Jubiläum gewidmet und zeigte auch auf, welche Mottos in Zwillikon in den letzten Jahren galten: Zwilliker Zwergli, Röschti-Graben oder Bistum Zwillikon als kleine Auswahl. Mitlaufen konnte in diesem Jahr jeder, der sich mit einem Gewand oder einer Maske aus den letzten paar Jahren kleidete. Für die Zukunft hofft Rubin, dass der Maskenball weiterhin bestehen bleibe und dass man mit der Kinderfasnacht auch die Kinder oder allenfalls auch den einen oder anderen Familienvater mit ins Boot holen könne. Auch ein Kinderumzug könnte in den nächsten Jahren realisiert werden. «Der Maskenball am Abend ist immer noch gut besucht», sagt Rubin und fügt an, dass in den letzten Jahren die Auflagen strenger wurden und zugleich weniger konsumiert werde. Unterdessen müsse man schauen, dass man die Aufwände decken könne.
Am Uerzliker Fasnachtsumzug machte der Sportclub Zwillikon mit seinem Wagen auf das Jubiläum aufmerksam. (Bild dst)
Wenn Demokratie Präzisionsarbeit ist
Am 8. März sind die Wahlbüros auch im Säuliamt gefordert – viele Helfende im Einsatz
Werner Schneiter
Noch bevor der Wahlkampf für den Urnengang vom 8. März in die Gänge kam, begannen die Vorbereitungen für die Stadt Affoltern und die Gemeinden. «Bei uns beginnt die Planung rund ein halbes Jahr vor dem Abstimmungs- und Wahltermin», sagt Affolterns Stadtschreiber Stefan Trottmann. Wichtiger Punkt ist dabei die Beachtung der Fristen, die in Affoltern seit dem 14. Oktober 2025 laufen. Insgesamt sind es für die Verwaltung 32 Schritte, um den richtigen Weg einzuhalten, die politischen Rechte zu beachten und die Frage zu klären, ob es zu einer stillen Wahl kommt.
In Affoltern sind am Wahlsonntag, 8. März, 36 Verwaltungsangestellte und ebenso viele Wahlbüromitglieder im Einsatz. Letztere sind jeweils für vier Jahre gewählt und erhalten eine Stundenentschädigung von 35 Franken –kein üppiges «Salär», denn es handelt sich ja um Sonntagsarbeit. Die Leitung des Wahlbüros obliegt Stadtpräsidentin Eveline Fenner. Der kommende Termin stellt eine besondere Herausforderung dar, weil es sich um einen eidgenössischen Abstimmungstermin handelt, der nun erstmals mit einer Kommunalwahl zusammenfällt.
«Götti-System»
Die Wahlbüromitglieder erhalten vor Amtsantritt eine Grundschulung, die an einem Abend stattfindet. An Abstimmungs- und Wahlterminen gilt in Affoltern schliesslich das «Götti-System». Mit anderen Worten: «Wir achten bei der Zusammenstellung der Gruppen auf eine gute Durchmischung von Erfahrenen und weniger Erfahrenen», hält Stefan Trottmann fest, der in Affoltern Sekretär des Wahlbüros ist. Stimmberechtigte können die Arbeit im Wahlbüro (Kasinosaal) zwar beobachten, sind aber in den Räumlichkeiten einem speziellen Ort zugewiesen und müssen sich an vorgegebene Regeln halten. Zum Schutz von Personendaten und zur Wah-
Affolterns Stadtschreiber Stefan Trottmann zeigt das Formular mit den 32 Positionen, die es bei den bevorstehenden Wahlen zu beachten gilt. (Bild Werner Schneiter)
rung des Stimmgeheimnisses sind weder Fotografieren, Filmen noch Livestreaming erlaubt. Und das Wahlbüropersonal darf keinerlei Auskünfte erteilen.
Vieraugenprinzip
In Affoltern schliessen die Wahlurnen am Sonntag um 10 Uhr. Die Arbeit des Wahlbüros beginnt um 8 Uhr – mit ersten Schritten: Couverts öffnen, Zettel den verschiedenen Sachvorlagen zuordnen, Wahlzettel den jeweiligen Behörden. Wahlzettel werden abgezählt, in
einer bestimmten Zahl in Couverts gesteckt und von einem Team übernommen, geprüft, erfasst – zum Beispiel, ob ungültig oder doppelt. Mitarbeitende der Verwaltung erfassen zusammen mit den Wahlbüromitgliedern die Resultate im neuen System «Voting», welches heuer in allen Gemeinden das langjährige System «Wabsti» ablöst. Es gilt stets eine Kontrolle nach dem Vieraugenprinzip, begleitet auch von der Frage, ob die Eingabe mit dem, was auf den Wahlzetteln vermerkt ist, übereinstimmt. Dazu wird durch einen Zufallsgenerator
eine gewisse Anzahl Wahlzettel pro Couvert zur Kontrolle ausgewählt. «Werden Fehler festgestellt, so wird das ganze Couvert detailliert kontrolliert», sagt Stefan Trottmann. Sind alle Zettel des Couverts erfasst, so holt sich die Wahlbürogruppe ein neues, mit noch nicht erfassten Zetteln gefülltes Couvert.
Die Arbeit des Wahlbüros ist in der Tat anspruchsvoll. Konzentration und exaktes Vorgehen sind das eine, die Vorbereitung das andere. Die Stimmrechtsausweise für die reformierte Kirchenpflege müssen separat erfasst werden,
weil da bereits 16-Jährige sowie Ausländerinnen und Ausländer zur Wahl zugelassen sind, die wiederum bei Vorlagen des Bundes, des Kantons und der Gemeinde nicht stimmberechtigt sind. Hier gilt es, den entsprechenden Code auf dem Stimmrechtsausweis zu beachten.
Die Arbeit im Wahlbüro nimmt Zeit in Anspruch. Der Stadtschreiber rechnet bei den kommenden Wahlen bis 15.30 Uhr mit ersten Resultaten, bei den
«Werden Fehler festgestellt, so wird das ganze Couvert detailliert kontrolliert.»
Stefan Trottmann, Stadtschreiber Affoltern
Bundesvorlagen gehts schneller. Diese Resultate sollten so schnell wie möglich nach Zürich übermittelt werden.
Von Hand in Maschwanden Derweil Affoltern rund 7300 Stimmberechtigte zählt, sind es in Maschwanden, der kleinsten Ämtler Gemeinde, gerade mal 438. Entsprechend kleiner ist auch das Wahlbüro. Am 8. März sind in Maschwanden vier Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung (einschliesslich Gemeindepräsident) und drei Wahlbüromitglieder im Einsatz. Ausgezählt wird laut Gemeindeschreiberin Chantal Nitschké von Hand. Beim Gemeinderat und der Rechnungsprüfungskommission ist das dieses Mal nicht notwendig. Die beiden Behörden sind bereits in stiller Wahl gewählt. Parallelen zu Affoltern gibt es bei der Stimmabgabe. Auch in Maschwanden wird überwiegend brieflich abgestimmt; nur 15 bis 25 Stimmberechtigte kommen jeweils am Sonntag an die Urne. In Affoltern sind es über 90 Prozent, die ihr Stimmcouvert per Post einreichen.
Ein paarmal im Jahr darf es laut werden auf dem Uetliberg
Der Zürcher Stadtrat hat keine Einwände gegen die derzeit zweimal im Jahr stattfindenden Technopartys
Florian hoFer
Seit Jahren finden auf der Wiese neben dem Berggasthaus Uto Staffel (ZürichWiedikon) sowie auf den Aussenterrassen des Restaurants Uto Kulm (Gemeinde Stallikon) Technopartys statt. Dabei handelt es sich um Freiluftmassenanlässe mit 500 bis 1000 Teilnehmenden, an denen vom frühen Nachmittag bis spätabends um 23 Uhr zu Technomusik getanzt wird. Das ist manchen Leuten ein Dorn im Auge. Zum Beispiel den Grünen Zürcher Gemeinderätinnen Sibylle Kauer und Brigitte Fürer. Diese hatten beim Stadtrat von Zürich eine schriftliche Anfrage eingereicht, mit dem Ziel, mögliche Verstösse gegen die Schutzbestimmungen und die kantonale Schutzverordnung sowie unwillkommene Auswirkungen auf die Anwohnenden und die Erholungssuchenden zu beanstanden.
Derzeit zwei Veranstaltungen pro Jahr
In der Antwort des Stadtrats wird jedoch klargemacht, dass die erwähnten Technopartys von der Stadt Zürich ausschliesslich in den dafür erwähnten Intensiverholungszonen bewilligt würden und somit keine Widerhandlung gegen die Schutzbestimmungen in Bezug auf die Albiskette-Reppischtal darstellen würden.
Zudem sei festzuhalten, heisst es in dem Stadtratsbeschluss von Anfang Februar, dass sich das Areal des Bergrestaurants Uto Staffel auf Privatgrund
befindet und die Stadtpolizei Zürich in den vergangenen Jahren jeweils lediglich zwei Veranstaltungen pro Jahr für diese Tagespartys beim Standort Restaurant Uto Staffel und der angrenzenden Wiese bewilligt habe. Der Ursprung dieser Veranstaltung geht auf die Einführung der Jugendpartys im Jahr 2012 zurück. Vor deren Einführung wurden ähnliche Anlässe ohne Bewilligung durchgeführt, die somit
auch keinen Auflagen unterlagen. Der Stadtrat ist der Ansicht, dass an zwei Tagen im Jahr eine Tages-Tanzparty (bis 22 Uhr oder maximal 23 Uhr) beim Uto Staffel möglich sein sollte. «Würde diese Möglichkeit zu stark eingeschränkt, besteht die Gefahr, dass unbewilligte Partys wieder zunehmen könnten», schreibt der Stadtrat weiter. Ähnliches gilt auch für das Nachbargelände auf Stalliker Boden. Gemäss
Auskunft der Gemeinde Stallikon besteht für den «Uto Kulm» laut Gestaltungsplan ein Kontingent von fünf Veranstaltungstagen pro Jahr. Die Gemeinde bewilligt in der Regel zwei dieser Tage, so die Stadt Zürich. Zum Thema Lärmbelästigung schreibt die Stadt Zürich: «Die Auswertung der Stadtpolizei hat ergeben, dass für die beiden Daten der Technopartys im Jahr 2025 jeweils nur eine Lärmbe-
schwerde registriert wurde, wobei nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ob diese im Zusammenhang mit der Tagesparty des ‹Uto Staffel› stand.»
Auch der Vorwurf, es gebe im Zusammenhang mit den Partys zu viel Verkehr, weist die Stadt zurück: «Die Durchsetzung des generellen Fahrverbots wird mittels Videoüberwachung sichergestellt. Seit der Einführung der Videoüberwachung in Uitikon sind der Stadtpolizei bislang keine Meldungen bekannt, die auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen hinweisen würden.» Die Fahrerlaubnisse für die Veranstaltung würden jeweils von der Gemeinde Stallikon ausgestellt und insgesamt sieben Hin- und Rückfahrten umfassen.
ANZEIGE
Der Uetliberg mit dem Aussichtsturm und dem Hotel Uto Kulm im Vordergrund und dem Fernsehturm im Hintergrund.
(Bild CH Media / Dlovan Shaheri)
Von Kränen, Guggen und «Wunderfitzen»
Einsendungen unserer Leserinnen und Leser mit fotografischen Aufnahmen aus der Region
«Wunderfitze in Rifferswil» hat «Anzeiger»-Leserin Yvonne Hurter dieses eingesandte Bild genannt.
Eine funktionierende Demokratie
Replik auf den Leserbrief von Philippe Luchsinger mit dem Titel «Halbierung? Fake News!» im «Anzeiger» vom 20. Februar.
Herr Philippe Luchsinger hat recht, wenn er die Initiative kritisiert. Korrekt heisst die Initiative «200 Franken sind genug». Aber die dramatischen Warnungen der Gegner – wonach mit der Annahme der Initiative Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt oder seriöse Berichterstattung «dem Tod geweiht» wären – sind überzogen. Für gut betuchte Gegner der Initiative mögen 135 Franken «Peanuts» und nicht der Rede wert sein. Für viele Menschen ist dies aber ein nicht zu verachtender Betrag. Mit 200 Franken Radio- und Fern-
sehgebühren kann die SRG/SRF ihren öffentlichen Auftrag in allen vier Landessprachen problemlos erfüllen. Es entscheidet vor allem die Einschaltquote der Zuhörer/Zuschauer darüber, welche Sendungen produziert und weitergeführt werden. Die SRG/SRF wird sich daher auf qualitativ anspruchsvolle Programme konzentrieren. Die Schweiz war eine funktionierende Demokratie, lange bevor die SRG/ SRF auf den Bildschirmen erschien –und sie wird es auch mit der Annahme der Initiative «200 Franken sind genug» bleiben.
Brigitte Caldwell, Obfelden
Diese Kranlandschaft hat «Anzeiger»-Leser Dani Nieth aus Stallikon bereits im Januar auf der Hinterbuchenegg aufgenommen, wo man oft über der Nebeldecke ist.
Die Säuligugger am Uerzliker Umzug in Hausen bei schon frühlingshaftem Wetter haben es «Anzeiger»-Leserin Sylvia Limacher aus Affoltern angetan.
WAHLEMPFEHLUNGEN
Sahra Khan in die Baukommission
Am 8. März hat Stallikon «doch noch» die Chance zu wählen. Packen wir sie und wählen Sahra Khan (34), parteilos, die junge Architektin ETH mit Projektleitungs-Erfahrung, in die Baukommission (BK). Sie ist die kompetente Nachfolgerin für den Architekten Hansruedi Metzger, der nicht mehr zu Wahl antritt. Die BK ist örtliche Baubehörde und beratendes Organ des Gemeinderates und entscheidet innerhalb des Bau- und Planungsrechts selbstständig. Sie ist auf diversifiziertes Know-how aus Architektur und Bauunternehmensbereichen angewiesen. Darum gebe ich meine Stimme der jungen Architektin zur Wahl in die Baukommission am 8.März.
Alina Rao, Stallikon
Cathrin Füglister, engagierte Mutter
Ich wähle Cathrin Füglister für den Schulzweckverband, weil ich überzeugt bin, dass sie als sehr engagierte Mutter von sechs Kindern weiss, worauf es ankommt, wenn es um schulische Belange geht.
Sabrina Flückiger, Aeugst
Wahlempfehlung FDP der Stadt Affoltern
Behördenwahlenvom 8.März 2026 AffolternamAlbis
Behördenwahlenvom8.März2026
WiederindenStadtrat
ClaudiaSpörri
Die Ortspartei FDP der Stadt Affoltern und Zwillikon empfiehlt Ihnen Pascal Santi zur Wahl in den neu zu wählenden Stadtrat von Affoltern und Zwillikon.
Stadträtinseit2018 erfahren–
engagiert
Wir, die FDP, sind sehr glücklich, dass sich mit Pascal Santi eine engagierte, verlässliche, bodenständige sowie offene Person für dieses Amt zur Verfügung stellt. Sein grosses Plus ist seine Vernunft und Weitsicht.
Wiederindie Rechnungsprüfungskommission und als Präsident Gmür
Stadtrat zu sein, ist kein leichtes Amt, und die Bewerber, die sich dafür zur Verfügung stellen, müssen sich im
Klaren sein, dass sie sich bei einer Wahl in ein symbolisches Schaufenster stellen und von jeder und jedem Wähler beobachtet werden. Die Wahl von Pascal Santi sowie den übrigen drei zur Wahl stehenden bürgerlichen Kandidatinnen und Kandidaten ist auch eine Richtungswahl. Möchten Sie als Bürgerin und Bürger dieser Stadt weiterhin mit einer viel zu hohen Verschuldung leben und in letzter Konsequenz die Gefahr von höheren Steuern eingehen, oder sind Sie an einer Politik mit Augenmass und Verantwortung für den von Ihnen bezahl-
Roman Ackermann in den Gemeinderat
Am Sonntag in einer Woche finden in Wettswil die Erneuerungs- und Ersatzwahlen des Gemeinderats statt, für den auch Roman Ackermann neu kandidiert.
ten Steuerfranken interessiert? Wenn Sie diese einfache Frage mit Ja beantworten können, dann wählen Sie am 8. März Pascal Santi sowie die übrigen drei bürgerlichen Kandidaten der SVP, Claudia Spörri und Ernst Beeler, sowie der Mitte mit Franz Wipfli in den Stadtrat und leiten damit eine Trendwende ein. Dies vor allem für Sie selbst als Einwohnerin und Einwohner dieser schönen jungen Stadt, die eine verantwortungsvolle Politik verdient hat.
FDP Ortspartei der Stadt Affoltern
Ich darf mich glücklich schätzen, Roman seit knapp zehn Jahren als Nachbarn zu kennen. In unserer damals neu entwickelten Überbauung hat er sich von Anfang an aktiv eingebracht und wesentlich dazu beigetragen, die einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner zu einer lebendigen, nachbarschaftlichen Gemeinschaft zusammenzuführen. So organisiert er beispielsweise ein jährliches Quartierfest, stellt Familienausflüge auf die Beine, ruft zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten auf und sorgt mit viel Initiative dafür, dass Neuzuziehende rasch Anschluss finden. Aus meiner persönlichen Erfahrung ist Roman ein Mensch, der sich mit viel Energie und grossem Tatendrang seinen
Aufgaben widmet, Verantwortung übernimmt, Menschen zusammenbringen kann und dadurch das gemeinschaftliche Leben aktiv fördert – alles Eigenschaften, die ihn in meinen Augen für ein öffentliches Amt besonders qualifizieren. Daher unterstütze ich seine Kandidatur und empfehle den Wettswilerinnen und Wettswilern, es mir gleichzutun.
Mario Mauer, Wettswil
WAHLEMPFEHLUNGEN
Sie kandidieren wieder für den Gemeinderat Bonstetten: Bernhard Blümel, Arianne Moser, Roger Schuhmacher und Guido Wild. (Bild zvg)
Engagiertes Team für Bonstetten
Replik auf den Leserbrief von David Jérôme Putnam mit dem Titel «Kandidatur als Mitglied des Gemeinderats Bonstetten» im «Anzeiger» vom 20. Februar.
Der amtierende Gemeinderat von Bonstetten nimmt gerne Stellung zu einer Kandidatur beziehungsweise Eigenwahlempfehlung im «Anzeiger» vom 20. Februar.
Wir als Gremium haben die letzten vier Jahre intern engagiert diskutiert, gute Projekte entwickelt sowie umgesetzt und bei allen wichtigen Entscheiden das Volk befragt. Wir machen, parteiübergreifend, miteinander Wahlwerbung, weil wir als Team gut zusammenarbeiten. Auch in der Realität der Gemeinde Bonstetten kann keineswegs von einem «giftigen Polit-Streit», «persönlichen Feindschaften» oder dergleichen gesprochen werden. Wenn der
schreibende Kandidat Gräben sieht, so kann es sich nur um die Gräben handeln, welche allenfalls durch den Exponenten einer einzelnen Partei gezogen werden, die den politischen Diskurs eher unzimperlich führt. Der Bonstetter Gemeinderat braucht keinen Brückenbauer. Der amtierende Gemeinderat wünscht sich von bestehenden und neuen Amtsinhabenden Teamfähigkeit, die Bereitschaft, anzupacken, kritisch und konstruktiv mitzudenken und im Interesse der Bevölkerung wertvolle Projekte umzusetzen. Auf welchen neuen Kandidaten dieser Kompetenzbeschrieb zutrifft, überlassen wir der Beobachtungsgabe unserer Bürgerinnen und Bürger.
Andres Bachofner, Bernhard Blümel, Arianne Moser, Roger Schuhmacher, Isabella Tamas und Guido Wild, Bonstetten
Wiederwahl von Reto Ruprecht
Am 8. März kandidiere ich erneut als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) Affoltern. Ich freue mich darauf, mich weiterhin als aktive, bürgerliche Stimme für unsere kleine Stadt einzusetzen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Reto Ruprecht, Vizepräsident der RPK Affoltern
Mehr Infos: https://www.linkedin.com/in/ reto-ruprecht Reto Ruprecht. (Bild zvg)
Joel Zürcher in den Gemeinderat
Wir haben Joel Zürcher bei verschiedenen Gelegenheiten kennengelernt. Als guten Nachbarn und als eines der fünf Mitglieder im Ausschuss unserer Stockwerkeigentümergemeinschaft. Er bleibt zu den verschiedensten Themen stets sachlich und interessiert, verhält sich lösungsorientiert und respektvoll. Wir schätzen seine ausgeglichene und besonnene Art: Er hört zu, lässt andere Meinungen gelten und sucht das konstruktive Gespräch. Auch in der Rolle als junger Vater spürt man sein Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Diese Stärke und Fähigkeit zum Dialog sind gerade in der kommunalen Politik,
von grosser Bedeutung! Es tut Bonstetten gut, wenn sich junge Menschen bereit erklären, anzupacken und Verantwortung zu übernehmen, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen und für die Mitgestaltung der Zukunft unserer Gemeinde einzusetzen. Aus unserer Sicht bringt Joel Zürcher alle Eigenschaften mit, die ins bestehende Team des Gemeinderats passen. Wir halten ihn für einen sehr geeigneten Kandidaten und wünschen ihm für die kommende Wahl viel Erfolg.
Oliver Hass und Bruno Füllemann, Bonstetten
Barbara Kaiser, meine Schwester, in die Oberstufenschulpflege
Meine Schwester und ich sind in einem Haushalt aufgewachsen, in dem grosser Wert auf soziale Gerechtigkeit gelegt wurde. Ich bin mir sicher, dass Barbara sich, gesetzt den Fall, dass sie gewählt wird, in der Rolle als Schulpflegerin stark für die Anliegen aller Beteiligten einsetzen wird.
Eigene Erfahrung
Als Berufsschullehrerin ist sie sich bewusst, was der Wechsel von der Schule ins Berufsleben für die Lernenden bedeutet. Mit der Entscheidung ihrer eigenen Berufswahl liess sie sich Zeit und absolvierte vor dem Gymnasium noch ein zehntes Schuljahr. Sie kennt somit die Bedeutung von Überbrückungsangeboten aus eigener Erfahrung.
Rascher Wandel
Als Berufsschullehrerin nimmt sie zudem den immens rasch stattfindenden Wandel der Anforderungen an die Lernenden durch neue technologische Möglichkeiten wahr. Es ist ihr ein Anliegen,
dass die Lernenden im Umgang mit ITGeräten sowie mit den damit einhergehenden Gefahren, aber auch deren Nutzen, geschult werden.
Bestandene Prüfung
Ihr ist auch bewusst, was der Übergang von der Primar- in die Sekundarschule für die Betroffenen bedeuten kann. Ich erinnere mich, wie sie nach der sechsten Klasse an die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium ging, obwohl unsere Eltern und ihr Lehrer ihr dies nicht zutrauten. Nach bestandener Prüfung teilte sie unseren Eltern mit, dass sie lieber in die Sekundarschule gehen wolle. Sie sagte, sie habe die Prüfung nur gemacht, um zu beweisen, dass sie fähig wäre. Dies zeigt auch den eigenwilligen Charakter meiner Schwester. Trotzdem, oder gerade deshalb, sehe ich meine Schwester als geeignete Kandidatin für die Oberstufenschulpflege und hoffe, dass sie auch Ihre Stimme erhält.
Martina Rütimann, Affoltern
Parteipolitik oder Sachpolitik im Stadtrat?
Replik auf den Leserbrief von Pascal Santi mit dem Titel «Weichenstellung im Stadtrat» im «Anzeiger» vom 20. Februar.
In seinem Leserbrief legt Pascal Santi, Kandidat für den Stadtrat, Wert darauf, dass er nicht «einfach zusammen mit bisherigen Stadtratsmitgliedern, sowie Stefan Kessler (Grüne) und Galina Bruder (SP)» gewählt werden möchte. Selbstverständlich hat jeder seine Präferenzen, aber ich finde es schon eigenartig, wenn sich
Kandidierende vor der Wahl gleich von reihenweise Mitbewerbenden distanzieren.
Bereit und motiviert, parteiübergreifend zu arbeiten Ich jedenfalls bin im Falle einer Wahl gerne bereit und motiviert, parteiübergreifend sachpolitisch zu arbeiten. Die WählerinnenundWählerwerdenentscheiden.
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht.
Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden nicht veröffentlicht.
Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen zu anstehenden Abstimmungen und Wahlen werden noch bis am heutigen Freitag, 27. Februar, um 12 Uhr entgegengenommen. (red)
FDP-Vormacht im Gemeinderat von Wettswil
Replik auf den Leserbrief von Michael Markworth mit dem Titel «Droht eine FDP-Übermacht im Gemeinderat?» im «Anzeiger» vom 20. Februar.
Der Vorwurf einer drohenden «FDPÜbermacht» im Gemeinderat verkennt die Realität unserer direkten Demokratie. In Wettswil entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger – nicht Parteivorstände. Wer gewählt wird, ist dem Volk verpflichtet.
Weder ungewöhnlich noch anstössig Dass die FDP drei Kandidierende nominiert, ist weder ungewöhnlich noch anstössig. Jede Partei – ebenso Parteilose –darf Personen vorschlagen. Eine Auswahl ist kein Machtanspruch, sondern Ausdruck demokratischer Offenheit. Am Ende zählen Qualifikation, Erfahrung und Vertrauen, nicht das Parteibuch. Die Behauptung, bei einer Wahl aller drei FDP-Kandidierenden hätte der
Als Ehemann von Simone Hoffmann erlebe ich ihre Motivation aus nächster Nähe. Unsere Familie lebt seit einigen Jahren in Wettswil, und unser Sohn besucht hier die Primarschule. Die Schule ist für uns ein wichtiger Lebensraum unseres Kindes – Lernen, Freundschaften und gute Rahmenbedingungen für das Schulpersonal sind zentral für unseren Alltag. Simone setzt sich seit mehreren Jahren mit Bildungsfragen auseinander. Die finanzielle Bildung von Kindern ist für sie ein besonderes Anliegen. Mit ihrem
Blog und ihren Social-Media-Kanälen sensibilisiert sie Eltern für dieses Thema und hält in der Deutschschweiz Vorträge zum Thema Sackgeld und dessen Gestaltung. Für sie stehen dabei grundlegende Fragen im Zentrum: Wie lernen Kinder Verantwortung? Wie entwickeln sie Selbstständigkeit? Diese Themen sind für sie eng mit der Schule verbunden. Ihr liegt am Herzen, dass Kinder gute Voraussetzungen erhalten – unabhängig davon, aus welchem Umfeld sie kommen. Simone wünscht sich, dass jedes Kind die best-
möglichen Chancen an unserer Schule in Wettswil für seinen weiteren Lebensweg erhält, und setzt sich aktiv dafür ein. Die Kandidatur für die Schulpflege und insbesondere für das Präsidium ist für sie deshalb eine konsequente Weiterführung ihres Engagements und ihres Verantwortungsbewusstseins. Ich weiss, wie ernst sie diese Aufgabe nimmt. Deshalb unterstütze ich ihre Kandidatur für die Schulpflege Wettswil und das Präsidium aus voller Überzeugung.
Christian Hoffmann, Wettswil
gesamte Ortsparteivorstand «direkten Einfluss», zeichnet ein Zerrbild. Gemeinderätinnen und Gemeinderäte entscheiden im Kollegium und sind ihrem Amt verpflichtet. Sachpolitik, Verantwortung und das Ringen um die beste Lösung für Wettswil stehen im Vordergrund – nicht Parteidisziplin.
Klare Grundwerte
Ein weiterer Punkt ist die Transparenz: Wer für eine Partei kandidiert, bekennt sich zu klaren Grundwerten – liberal, sozial, grün oder konservativ. Wählerinnen und Wähler können politische Grundhaltungen besser einordnen. Bei parteilosen Kandidaturen ist dies naturgemäss schwieriger; man wählt stärker eine Person, ohne ihre politische Verortung klar zu kennen – sinnbildlich eher die «Katze im Sack». Das kann funktionieren, erschwert aber die Orientierung. Die Erfahrung zeigt zudem: FDP-Vertreter übernehmen Verantwor-
ANZEIGE
Galina Bruder, Affoltern V i e f ü r
tung, suchen tragfähige Kompromisse und behalten das Gesamtinteresse im Blick – von gesunden Finanzen über eine starke Schule bis zu einer massvollen Dorfentwicklung. Gerade in anspruchsvollen Zeiten braucht es Verlässlichkeit und Erfahrung.
Vielfalt bemisst sich an Perspektiven Vielfalt bemisst sich nicht nur an Parteifarben, sondern an Perspektiven, Kompetenzen und Lebenswegen. Auch innerhalb einer Partei gibt es unterschiedliche Schwerpunkte. Eine pauschale Dominanz zu unterstellen, greift zu kurz. Prüfen wir Kandidierende kritisch – aber schüren wir keine unbegründeten Ängste. Vertrauen wir auf die Mündigkeit der Wählenden und darauf, dass der Gemeinderat im Interesse von ganz Wettswil handeln wird.
FDP Wettswil – für den Vorstand, Peter Ambühl, Präsident
ZUR SACHE
Letzte Chance für Wahlwerbung
In dieser Ausgabe erscheinen zum vorletzten Mal vor dem 8. März Wahlempfehlungen und Abstimmungsdiskussionen. Ein letztes Mal dann am
Dienstag, 3. März. Dazu müssen die Einsendungen bis am Freitagmittag, 27. Februar, auf der Redaktion ankommen: www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbriefeinreichen. (red)
Vom (Nicht-)Umgang mit
Zwei Menschen, mittlerweile im Rentenalter, wohnten 30 Jahre im selben Haus. Dann mussten sie raus. Alle müssen raus. Das alte und auch die weniger alten Häuser müssen Neubauten weichen. Die Wohnungssuche – mühsam, aber letztlich erfolgreich.
Nur leider begann der neue Mietvertrag zwei Monate zu spät. Eine Verlängerung um genau diese zwei Monate? Nicht möglich.
Der Zeitplan blieb starr – also zogen sie aus. In eine Zwischenlösung. Oder eigentlich zwei. Vielleicht auch drei. Zum Glück gibt es Einstellhallen. Und Bekannte. Und Koffer. Zwei Monate spä-
Individualbesteuerung:
Wacht auf, Töchter Helvetias!
Bei der kommenden Abstimmung zur Individualbesteuerung geht es um eure Gleichberechtigung. Es geht dabei nicht um ein paar Franken mehr oder weniger bei den Steuern, nicht um Bürokratie oder Verwaltungsaufwand.
Frauen entscheiden mit Es geht um ein Grundprinzip: um Selbstbestimmung und Gleichstellung. Diesmal könnt ihr Frauen mitentscheiden –nicht so wie damals, als das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, ohne euch.
Es geht um die Zukunft
Seid euch bewusst: Es geht um eure Zukunft und um die Zukunft eurer Töchter. Verpasst ihr diesen Schritt Richtung echte Emanzipation, dann ist es diesmal eure eigene Entscheidung – und eure eigene Verantwortung.
Hansueli Rickli, Affoltern
Volkshochschule im Knonauer Amt
Do 05 März 2026 19:30 bis ca 21:00 Uhr
Die Welt der Farbstoffe von der Antike bis zur Gegenwart
Menschen
ter: Das Haus steht leer, unverändert, als hätte es seinen eigenen Zweck missverstanden. Vielleicht wartet es noch auf ein Signal. Oder einfach auf Sinn. Zwei Monate früher oder später, vermutlich hätte niemand den Unterschied bemerkt – ausser den beiden, versteht sich.
Nachgesang: Auch die künftigen Mieter und Mieterinnen der neu entstehenden Wohnungen würden den Unterschied wohl spüren – wenn es ihn denn gäbe. Einen Unterschied im Umgang mit Menschen.
Myrta Moser-Zulauf, Affoltern
45 Jahre im Einsatz fürs Spital Affoltern
Verabschiedung der langjährigen Mitarbeiterin Francesca Viglione
In einer Zeit, in der häufige Jobwechsel fast schon Normalität sind, gibt es auch beeindruckende Ausnahmen: Nach 45 Jahren im Dienst unseres Spitals verabschieden wir eine geschätzte Kollegin aus der Hauswirtschaft in den Ruhestand. Dieser Moment ist für uns weit mehr als ein Dienstjubiläum – er ist ein starkes Signal für die Bedeutung echter Mitarbeiterbindung. Während der Fokus heutzutage oft einseitig auf der Rekrutierung liegt, sind wir überzeugt, dass nachhaltiger Erfolg vor allem durch das Pflegen langfristiger Arbeitsbeziehungen entsteht. Loyalität ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von gegenseitiger Wertschätzung und einer Kultur, die Beständigkeit ermöglicht. Wir danken unserer Kollegin Francesca Viglione für fast ein halbes Jahrhundert Treue und Engagement und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt nur das Beste.
Affoltern AG
Hedingen: Lumpenpack am Werk
Die SVP Hedingen präsentiert den Bürgerinnen und Bürgern einen ganz besonders qualifizierten Kandidaten für den Gemeinderat. Dr. Jürg Werner ist ehemaliger Chef der Metalli Zug und Verwaltungsratspräsident der V-Zug, des grössten Arbeitgebers in unserer Region. Jetzt ist er pensioniert und will sich für seine langjährige Wohngemeinde enga-
gieren. Dass ein Mann der Wirtschaft das tut, ist leider heute keineswegs mehr selbstverständlich.
Über Nacht weggerissen
Anonymes Lumpenpack reisst die Wahlplakate für Jürg Werner jeweils über Nacht nieder, bisher schon ganze drei-
Wen soll ich wählen?
Am 8. März wählen wir die Exekutive –den Stadt- beziehungsweise Gemeinderat. Diese Personen prägen unsere Gemeinde in den kommenden vier Jahren. Es geht um Verantwortung und Führung, nicht um Sympathiewerte. Freundlichkeit allein genügt nicht. Entscheidend sind Integrität, Sachkompetenz, Führungsqualität sowie Dialogund Konsensfähigkeit. Wer dieses Amt übernimmt, muss Dossiers verstehen, Prioritäten setzen und auch unter Druck tragfähige Entscheidungen treffen können. Noch wichtiger ist jedoch die Frage nach der Haltung: Welches Wertsystem
vertreten die Kandidierenden? Welche Ziele verfolgen sie? Wo setzen sie Schwerpunkte?
Werden wichtige Anliegen vertreten?
Ein persönlicher Wertekompass hilft bei der Einordnung: Gemeinwohl vor Eigeninteresse, soziale Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Vernunft. Entsprechen die Positionen der Kandidierenden meinen Überzeugungen? Werden Anliegen wie bezahlbares Wohnen, Biodiversität, Klimaschutz oder eine solide Finanzpolitik
SRF abstrafen – im Ernst?
zehnmal. Die SVP Hedingen hat selbstverständlich bei der Kantonspolizei Anzeige erstattet.
Linkgrünes Umfeld
Dass die Täter aus dem linksgrünen Umfeld kommen, ist offensichtlich, aber es liegt uns fern, die SP und die GP, unsere
glaubwürdig vertreten? Da man viele Kandidierende nicht persönlich kennt, bietet die Parteizugehörigkeit eine erste Orientierung. Sie zeigt, in welchem politischen Umfeld sich jemand bewegt. Entscheidend bleibt aber, ob diese Werte klar erkennbar und im politischen Alltag spürbar sind. Parteilose haben ebenfalls Überzeugungen – nur sind diese nicht durch ein Parteiprogramm sichtbar. Umso wichtiger sind klare Aussagen: Wie definieren sie Gemeinwohl? Wo setzen sie Prioritäten? Was ist wichtiger – Steuersenkungen oder Investitionen? Wer unterstützt
politischen Gegner, die wir mit Respekt behandeln, dafür verantwortlich zu machen. Ihnen dürften solche idiotischen Aktionen ja am meisten schaden und uns nützen. Denn Bürgerinnen und Bürger haben ein feines Gespür für demokratischen Anstand.
SVP des Bezirks Affoltern
ihre Kandidatur? Auf Gemeindeebene werden Personen gewählt, nicht Ideologien. Vertrauen spielt eine zentrale Rolle. Doch Vertrauen braucht erkennbare Haltung. Wer wählt, sollte sich fragen: Wer vertritt meine Grundüberzeugungen? Welche Themen sind mir wichtig? Wem traue ich Verantwortung zu? Ist die Person dialogfähig und respektvoll? Demokratie ist eine Vertrauensentscheidung – aber sie sollte auf Werten und Klarheit beruhen.
Stefan Kessler, Affoltern
Sprachliche Minderheiten überall
Martin Weber, unterrichtet Chemie Physik und Werkstoffkunde an der Teko Bern und an der Höheren Fachschule Medizintechnik Sarnen
Mehrzweckraum des Spitals Affoltern
Melchior-Hirzelweg 40 8910 Affoltern a A Fr 25 – pro Referat Fr 15 – für Mitglieder GGA und U30 Freien Eintritt KulturLegi (nur Abendkasse)
Werkstoffkunde Affoltern Affoltern
Details zu Referent und Inhalt siehe www orientiert ch
EinBildungsangebotder
GemeinnützigeGesellschaft desBezirksAffoltern
GemeinnützigeGesellschaft desBezirksAffoltern n Am W a v r
Soll tatsächlich das Budget für Radio und Fernsehen halbiert werden mit der Forderung, dass SRF sich auf den «Kernauftrag» konzentrieren soll? Wie wäre es, wenn wir mit der gleichen Begründung zum Beispiel das Budget für unsere Primarschule um die Hälfte kürzen würden? Da könnten wir doch glatt die Steuern senken. Es ist ja ungerecht, dass die vielen Personen ohne Kinder mit ihren Steuern die Schulen mitfinanzieren müssen. Die überteuerte Volksschule soll sich auf den Grundauftrag konzentrieren: Lesen, Schreiben, Rechnen – und Heimatkunde. Was brauchen denn die Kinder schon in der fünften Klasse ein Tablet. Die guten
Es braucht eine
alten Schiefertafeln tun es auch. Und wer höhere Ansprüche hat, kann seine Kinder ja in eine Privatschule schicken. Schliesslich sind in erster Linie die Eltern für die Erziehung und Schulung ihrer Kinder verantwortlich. Auch gegen den Linksdrall in der Lehrerschaft gilt es, ein Zeichen zu setzen: Eine dreiprozentige Lohnkürzung ist verkraftbar und sendet ein deutliches Signal –in ähnlicher Weise argumentiert die Halbierungsinitiative. Wollen wir tatsächlich unserem Schweizer Radio und Fernsehen so zu Leibe rücken – in allem Ernst?
Peter Dettwiler, Knonau
starke SRG
Replik auf den Leserbrief von Wolfgang Wolfsgruber mit dem Titel «Die SRG berichtet tendenziös» im «Anzeiger» vom 20. Februar.
Ich musste den Artikel zwei-, dreimal lesen und hatte für mich den Eindruck, dass es bei diesem Artikel eher darum geht, verschiedene Verschwörungstheorien (zum Beispiel Attentat 9/11 in New York 2001) zu benennen, den Klimawandel sowie den politischen und medialen Umgang mit der Covid-Pandemie infrage zu stellen. Es ist jedem seine Sache, wie er mit solchen Themen umgeht und wie man diese gewichtet
oder eben nicht, geschweige denn hinterfragt. Der zitierte Daniel Ganzer wird in diversen Medien, bei diversen Vorträgen im In- und Ausland, vielfach als selbst ernannter Friedensforscher genannt. So äusserte er sich beispielsweise im Frühjahr 2023 in Graz auf die Frage, wer für den Krieg in der Ukraine verantwortlich sei, dahin gehend, dass die USA und Nato am Krieg verantwortlich seien. Er verlor kein Wort zur völkerrechtswidrigen Annexion der Krim 2014, kein Wort zum brutalen und hinterhältigen Angriff der Russen auf die Ukraine im März 2022. Anlässlich
Replik auf den Leserbrief von Eugen Hubschmid mit dem Titel «Falsche Fragen bei der SRG» im «Anzeiger» vom 24. Februar.
Eugen Hubschmid behauptet, alle unsere Nachbarländer müssten ihre Programme nur in einer Sprache ausstrahlen. Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube in der Schweiz, dass wir das einzige drei-(vier-)sprachige Land der Welt sind. Der ORF sendet in Slowenisch, der RAI hat ein deutsches Regionalprogramm, France 3 sendet in Bretonisch, RBB (Rundfunk Brandenburg Berlin) in Sorbisch und NDR in Dänisch. Das dreisprachige Luxemburg (deutsch, französisch, letzeburgisch)
dieser Aussage fragten sich viele, ob der «Schweizer Historiker» die Expertise hat, um über den Krieg in der Ukraine zu sprechen.
Diffamierung von Amerika
Herr Ganser ist weder Osteuropaexperte noch Politikwissenschaftler, und er spricht weder Russisch noch Ukrainisch. In der Diffamierung von Amerika und dem Verteidigungsbündnis hat er jedoch Übung. Das wird nicht nur in seinem über zweistündigen Monolog deutlich, sondern auch in seinen Büchern, die mit
kennt gar keine Rundfunkgebühr, allerdings auch keinen mit der SRG vergleichbaren staatlichen Rundfunk. Dass Luxemburg deshalb auseinanderbricht, ist unwahrscheinlich. Das dreisprachige Belgien hat für jede Sprachregion (flämisch, französisch und deutsch) eine eigene staatliche Rundfunkorganisation und erhebt keine Rundfunkgebühren.
Diese Liste ist nicht abschliessend. Praktisch alle Länder in Europa haben sprachliche Minderheiten, und in vielen von ihnen gibt es Rundfunkprogramme in Minderheitssprachen.
Hans Hegetschweiler, Hedingen
Titeln wie «Imperium USA», «Illegale Kriege – wie die Nato-Länder die UNO sabotieren» oder «Nato-Geheimarmeen in Europa» keinen Zweifel daran lassen, welche Position er vertritt. Solche Beiträge sind für mich persönlich das beste Beispiel, dass es weiterhin eine starke, nicht von Parteiinteressen, Milliardären und Grosskonzernen finanzierte, unabhängige Radio- und Fernseh-Gesellschaft wir die SRG braucht. Ein klares Nein zu einer Schwächung der SRG. Urs Preisig, Mettmenstetten
Spital
Francesca Viglione mit Manuela Bachmann, Leiterin Rooms Division. (Bild zvg)
Ämtler Bibliotheken
Die schweizweite Aktion BiblioWeekend findet dieses Jahr zum fünften Mal statt. Seite 18
Auf schnellen Pisten
Der Skiclub Hausen hat seine Clubmeisterschaften in BrunniAlpthal ausgetragen. Seite 23
Sagen und Fakten
Woher kommt der Namen Säuliamt? Kolumnist Urs Habegger macht sich Gedanken. Seite 24
Vor genau 25 Jahren erfolgte die Betriebsaufgabe der OVA Produkte AG
Werner Schneiter
Sie war während Jahrzehnten eine Institution im Säuliamt, die OVA in Affoltern. Der Volksmund nannte sie schlicht «Moschti», diese in der Region stark verankerte Genossenschaft, geprägt von heimischen und auswärtigen Bauern als Obstlieferanten. Das Geschäft der OVA, später in eine AG umgewandelt, lief während Jahrzehnten sehr gut – auch dank der Markengetränke, die sie hervorgebracht und diese mit Erfolg beworben hat: Fruchtsäfte wie Merlino, Purgold, Casinette, Apfelsäfte wie Urtrüeb, aber auch Spirituosen wie den Apfelcognac Pomac – und natürlich das schweizweit erste alkoholfreie Bier: Malti, beworben mit dem Spruch «Halt di an Malti». Die OVA produzierte auch Essig.
46 Mitarbeiter verloren ihren Job Alles fest verankerte Marken, von denen sich unter anderen auch die Swissair bediente. Der Niedergang der OVA begann dann zu Beginn der 1990er-Jahre.
So schrieb sie von 1991 bis 1999 Betriebsverluste von fast 12 Millionen Franken. Durch Wertberichtigungen und Betriebsdefizite waren die Reserven im Jahr 2000 schliesslich vollständig aufgebraucht. Ende Oktober folgte die Nachlassstundung, vor genau 25 Jahren – im Februar 2001 – die Schliessung des Traditionsunternehmens. 46 zum Teil langjährige Mitarbeiter verloren ihre Stelle, für einen Grossteil unter ihnen fanden sich adäquate Anschlusslösungen. Und die Fremo in Muri übernahm die gut eingeführten Marken der OVA. Der Niedergang des Traditionsunternehmens war während Jahren begleitet von zum Teil üblen Nebengeräuschen, ausgetragen auf juristischer Ebene – mit wechselseitigen Anschuldigungen, Verleumdungsklagen und anderem zwischen Verwaltungsrat und damaligem Direktor.
Initiative für höheren Wohnanteil
Die OBT als anfängliche Sachwalterin und schliesslich die BDO Visura als
Nachlassverwalterin kamen dann ins Spiel. Der Betrieb mit immer noch vollen Tanks musste heruntergefahren werden. «Wir haben dann mit den Gläubigern einen Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung ausgearbeitet; diesem haben sie grossmehrheitlich zugestimmt», erinnert sich Orlando Rabaglio, damals für die BDO tätig. Auf der Liegenschaft bestand eine pfandgesicherte Forderung der CS in der Höhe von 15.6 Millionen Franken. Die Frage drehte sich vor allem darum, wie gut sich die Liegenschaft auf dem über 20000 Quadratmeter grossen Areal verkaufen lässt. Sie diente verschiedenen Firmen als Zwischennutzung. Vor allem drängte sich die Frage nach einer Umzonung von der Industriezone in eine Gewerbezone mit hohem Wohnanteil auf, was einen Verkauf des Areals erleichtert hätte. Der Gemeinderat argumentierte, das Areal müsse Arbeitsplatzzone bleiben. 2005 reichte der in Affoltern wohnhafte Orlando Rabaglio eine Einzelinitiative ein, die bei einer Überbauung einen Wohnanteil von bis zu 70 Prozent forderte. Die Initiative wurde im Rahmen einer emotionalen Gemeindeversammlung im Juni 2006 äusserst knapp, mit 119 zu 116 Stimmen, abgelehnt. Der Gemeinderat versprach damals bezüglich Wohnanteil «eine etwas flexiblere Haltung».
Aktionäre gingen leer aus Die Verkaufsbemühungen dauerten bis 2007, als der Deal mit der Nestor Immobilien AG (Zürich) zustande kam, nachdem frühere Verkaufsverhandlungen am Preis gescheitert waren. Der Verkauf brachte einen Erlös von 12.5 Millionen Franken. Die Gemeinde bezog daraus knapp 1.5 Millionen Franken Grundstückgewinnsteuer. Die CS erhielt aus dem Verkauf noch rund 10.8 Millionen Franken; 4.8 Millionen Franken ihrer Hypotheken blieben ungedeckt. So kam die CS zusammen mit anderen Gläubigern in die 3. Klasse der Forderungen. Davon bekamen die Gläubiger knapp 24 Prozent ausbezahlt, insgesamt rund 2.5 Millionen Franken. Die OVAAktionäre gingen allesamt leer aus. Die lange Dauer dieser Verkaufsbemühungen, die schwierige Investorensuche und
politische Zwischenspiele machten es schliesslich möglich, das OVA-Areal mit Zwischennutzungen und befristeten Mietverträgen zu belegen. Es nisteten sich Kleingewerbe, Altstoffhandel und Eventveranstalter ein, aber auch die Zingg Transporte AG aus Hedingen zählte vorübergehend zu den Mietern. Im April 2007 folgte schliesslich die Räumung. Die Hess Immobilien AG entwickelte das Areal, wie es sich heute präsentiert – mit hohem Wohnanteil dank der Senevita. Ruhe kehrte aber danach noch nicht ein – nicht wegen des Bauherrn. Der ehemalige, inzwischen verstorbene Direktor gewann einen arbeitsrechtlichen Streit vor Bezirksgericht Affoltern und bekam gut 200000 Franken. Dieser reichte dann auch noch eine Beschwerde wegen angeblicher Rechtsverzögerung und -verweigerung durch die Liquidatorin ein. Sie wurde 2010 abgewiesen. Der Direktor wartete danach auch noch mit einer Strafanzeige ge-
Ein tristes Kapitel aus der Geschichte der Ämtler Wirtschaft
gen Verwaltungsrat und die damalige Revisionsstelle auf: wegen angeblicher Misswirtschaft, Verschleuderung von Aktiven in der Nachlassstundung und Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung – vergeblich. Das Verfahren wurde im Sommer 2012 eingestellt. Eine Schlussabrechnung dieser Liquidation erfolgte 2014, das Verfahren endete 2018/19 – fast 20 Jahre, nachdem die Arbeiter ihren Spind räumen mussten. Ein Kapitel Ämtler Wirtschaftsgeschichte fand sein Ende.
In loser Folge beleuchtet der «Anzeiger» in dieser Serie besondere Ereignisse, die 10, 20, 25, 30 oder mehr Jahre zurückliegen. (red)
Orlando Rabaglio, damals Vertreter der BDO Visura, der OVA-Nachlassverwalterin. Er war auch Urheber einer Einzelinitiative für höheren Wohnanteil auf dem Areal. (Bild Werner Schneiter)
Die Bank hat Filialen in Affoltern, Mettmenstetten und Wettswil – schweizweit eigenkapitalstärkste Retailbank
Die Clientis Sparcassa 1816 blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Kundengeschäft entwickelte sich weiterhin positiv, sowohl die Ausleihungen als auch die Kundengelder verzeichneten ein kräftiges Wachstum. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Bank mit Sitz in Wädenswil und drei Filialen im Bezirk Affoltern (Affoltern, Mettmenstetten und Wettswil) hervor. Die Gesamterträge lagen trotz sinkender Zinsmarge leicht über dem Vorjahr, wodurch sich auch der Jahresgewinn erhöhte. Dank der erneuten Stärkung des Eigenkapitals konnte der
Eigenfinanzierungsgrad auf einen neuen Höchstwert gesteigert werden, heisst es in dem Bericht weiter. Die Bilanzsumme nahm um 2,9 Prozent auf 1.69 Milliarden Franken zu. Aufgrund der regen Finanzierungsnachfrage stiegen die Ausleihungen um 3,7 Prozent oder 44.61 Millionen Franken.
Die Zunahme der Kundengelder von 5 Prozent oder 64.69 Millionen Franken sei «höchst erfreulich», heisst es in der Mitteilung. Dieser Wert sei umso höher einzuschätzen, da beträchtliche Summen von den Kunden in Wertschriften angelegt wurden. Der Kundengelddeckungsgrad erreicht 107,2 Prozent und
ist damit schweizweit einer der höchsten. Im August 2025 wurde die Baubewilligung für die Arealüberbauung mit 37 Wohnungen an der Alten Kanzleistrasse in Affoltern erteilt. Nachdem erfreulicherweise keine Einsprachen eingegangen waren, konnte bereits im Dezember 2025 mit dem Abbruch der Altliegenschaften begonnen werden. Die Fertigstellung ist per Ende März 2028 vorgesehen. Im Weiteren ist die Projektierung für ein Mehrfamilienhaus in Hedingen mit neun Wohnungen weit fortgeschritten. Die Baueingabe wird Anfang 2026 erfolgen. Die Clientis Sparcassa 1816 gehört laut eigenen Angaben
finanziell zu den am besten aufgestellten Retail- und Universalbanken in der Schweiz. Laut der unabhängigen IFZ Retailbanking-Studie der Hochschule Luzern vom November 2025 ist die Clientis Sparcassa 1816, gemessen am Geschäftsjahr 2024, nicht nur die schweizweit eigenkapitalstärkste Retailbank, sondern im Vergleich mit weiteren finanziellen Kennzahlen wurde sie zur besten Retailbank der Schweiz gekürt. «Der wiederum sehr positive Jahresabschluss 2025 bedeutet, dass die Clientis Sparcassa 1816 weiterhin zu den sichersten und stabilsten Banken gehört», heisst es dazu in der Medienmitteilung. Ganz im Sinne
der sozialen Verantwortung für die Region hat die Clientis Sparcassa 1816 wiederum umfangreiche Vergabungen von 300000 Franken an Vereine, Stiftungen und andere Institutionen vorgenommen und im Rahmen von «Projekt1816» eingereichte Projekte mit weiteren 100000 Franken unterstützt. 23 Projekte haben sich bis Ende Jahr um Unterstützung beworben. Die bankinterne Jury und die Öffentlichkeit mittels Community-Voting werden diejenigen Projekte bestimmen, welche im Jahr 2026 in den Genuss von Fördergelder kommen.
Florian Hofer
Der Abbruch der OVA-Gebäude im Februar 2011. (Bild Archivbild -ter.)
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 1. März
19.30 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Kappel
Sonntag, 1. März
10.00 Gottesdienst im Zwinglisaal mit Pfrn. Anne-Carolin Hopmann und Sawako Miura (Orgel), anschliessend Chilekafi www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Donnerstag, 5. März 13.30 –14.30
Führung durch die Klosteranlage
Treffpunkt: Amtshausplatz
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 28. Februar
17.30 Gottesdienst
Sonntag, 1. März
10.30 Gottesdienst
17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten
18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Sonntag, 28. Februar
18.00 Santa Messa ital. Gottesdienst
Sonntag, 1. März
10.30 Eucharistiefeier
Gedächtnis: Kurt Bruno Baur www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis
Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern: Samstag, 28. Februar
17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben und Matthias, Musik: Anette
Donnerstag, 5. März
8.15 Wortgottesfeier mit Matthias
Freitag, 6. März
19.30 Ökumenischer Weltgebetstag mit der Weltgebetsgruppe Musik: Anette und dem Sing mit!Chor www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Gemeins. Spiel und Gespräche 14 Uhr Chilehuus im Park Affoltern Myrta Lusser+Team, 079 660 84 49
Jeden Mittwoch
FITNESS ab 60 (exkl. Schulferien) Seniorenturnen für sie und ihn Turnhalle Ennetgraben 12.45 & 14.00
Do, 5 Mrz KurzWanderung
Bubikon-Jona mit E.Bründler
2 Std. (7,5 km / 100m / 190m 8.10 Uhr, Bahnhof Affoltern
U.Frutig, 079 704 02 52 nur WhatsApp oder SMS, (Name, ÖVabo)
Do, 12 Mrz SeniorenTreff Pfarrhaus-Geschichten mit T.Müller 14.00 Chilehuus
Do, 19 Mrz BergWanderung
Langenthal-St.Urban-Melchnau
4¼ Std. (16.2 km / 402m / 335m)
7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern
Anm. U.Kellerhals 044 761 10 89
Do, 26. Mrz. Exkursion Opernhaus Führung 1½ Std. (Teilnehmerzahl begrenzt) SBB Billett selbst lösen. 11.40 Bahnhof Affoltern
U.Frutig, 079 704 02 52 nur WhatsApp oder SMS (Name)
Anm.für Wanderungen & Exkursion bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Versicherung ist Sache der Teilnehmer!
Pro Senectute Mittagstisch
Do 26. Mrz. 11.15 Uhr, Senevita
Abmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18
ich.
Zahnprothesen sind Vertrauenssache
SPENDEN
Schauen, ohnedie Bilder zu sehen: Unsere taktilen Bilderbücher erzählen sehbehinderten Kindern Geschichten. Helfen auch Sie, Bilderbücher für alle sichtbar zu machen!
Gold&Silber-Ankauf
Raphael Meyer Goldschmiede Ich kaufe Ihren Goldschmuck, Zahngold, Goldmünzen, Golduhren usw. der nicht mehr getragen wird, defekt ist, nur in der Schublade liegt oder aus Erbschaften stammt
Profitieren Sie von meinen über 44 Jahren Erfahrung. Jetzt extrem hoher Goldkurs
Praxis für Zahnprothetik Urban Christian DD kostenlose Beratung
Zahnersatz der Freude macht
Affoltern am Albis Alte Obfelderstrasse 6 044 761 51 72 www.zahnprothetik-christen.ch
Wissenschaft der Farben
Von der Antike bis zur Moderne
Martin Weber hat sich im Laufe seiner Lehrtätigkeit intensiv mit der Wissenschaftsgeschichte der Farben befasst. In seinem Vortrag erläutert er, was einen Stoff zum Farbträger macht, und zeigt die physikalischen sowie chemischen Grundlagen der Farbentstehung auf. Der
MARKTPLATZ
Bogen spannt sich von Pigmenten und Maltechniken der Antike bis zu den vielfältigen Möglichkeiten der Acrylmalerei in der Moderne. Behandelt werden zudem klassische Techniken wie Tempera-, Fresko- und Ölmalerei sowie die Aquarellmalerei. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Textilindustrie. Thematisiert werden die Geschichte natürlicher Färbemittel wie Färberwaid, Krapp oder der kostbaren Purpurschnecke sowie die Entwicklung synthetischer Innovationen wie Mauvein und Azofarbstoffen. Zudem wird erläutert, welche Stoffe sich hinter Russ- oder Eisen-Gallustinten, Eosin und Sepia verbergen und in welchen Bereichen wir Substanzen mit wohlklingenden Namen wie Curcuma, Cochenille, Carotinoide, Flavonoide und Anthocyane im Alltag – etwa in Lebensmitteln – begegnen. Der Vortrag ver-
spricht einen informativen Abend, an dem zahlreiche Rätsel rund um die Welt der Farben aufgeklärt werden.
Über den Gastreferenten Martin Weber
Martin Weber studierte Chemie und Astronomie an der Universität Zürich. Er unterrichtet Chemie, Physik und Werkstoffkunde an der Teko Bern sowie Chemie und Physik an der Höheren Fachschule Medizintechnik Sarnen.
Kaum bekannt ist, dass Möwen-Eltern ihre Jungen an den Bettelrufen individuell erkennen. Dass es Vögel gibt, die ihre Jungen mit veganer Milch füttern. Dass es auch bei Vögeln regelrechte «Kindergärten» gibt, bei denen einzelne Weibchen nicht nur ihre eigenen Jungen umsorgen. In dem öffentlichen Vortrag wird bei frischgebackenen Vogeleltern ins Nest geschaut und Interessierte erfahren allerlei Spannendes über die Jungenaufzucht: Der Ornithologe Dr. Martin Weggler berichtet in seinem Vortrag «Die ersten Wochen im Leben eines Vogels» über die unterschiedlichen Aufzucht-Strategien der fast 11000 Vogelarten der Welt und fasst die kuriosesten Fälle zusammen. Thema ist zum Beispiel auch der Kainismus – die aus menschlicher Sicht brutale Angewohnheit junger Adler und Geier, ihre jüngeren Geschwister im Nest zu töten. Martin Weggler wird aber über den
Brutparasitismus des Kuckucks sprechen: Dieser legt jeweils ein einzelnes Ei in ein Nest einer fremden Art. Der junge Kuckuck schlüpft zwei Tage vor den anderen Jungvögeln und wirft alle Eier mit den Hinterbeinen aus dem Nest. So weit, so bekannt – doch je genauer man hinschaut, umso faszinierender und ausgeklügelter wird diese Strategie. Und auch die Wirtsvögel wissen sich teils zu wehren und entwickeln Gegenstrategien.
Der spannende Vortrag ist kostenlos (Kollekte), Parkplätze sind vorhanden. Der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) freut sich auf zahlreichen Besuch. Stefan Bachmann, Verein Naturnetz Unteramt (VNU)
Wie ziehen frischgebackene Vogeleltern ihre Jungen gross? (Bild Dave Irwing/iStock )
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Fit – beweglich –schmerzfrei
Lebensqualität heute – und bis ins hohe Alter Beweglichkeit, körperliche Belastbarkeit und ein möglichst schmerzfreier Alltag sindzentraleVoraussetzungenfürLebensqualität in jedem Alter. Der Referent und GesundheitsexperteChristianGutbeschäftigt sich seit über 35 Jahren mit den funktionellen Grundlagen des menschlichen Bewegungsapparates und stellt in seinem Vortrag ein neues Bewegungsmodell vor. Im Zentrum steht ein Ansatz zur Erhaltung des natürlichen Gelenk- und Bewegungsumfangs (Range of Motion, ROM) sowie einer hohen Bewegungsqualität. Die gezielte Förderung dieser Fähigkeiten kann dazu beitragen, die Mobilität langfristig zu erhalten und Beschwerden des Bewegungsapparates zu reduzieren. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Zusammenhang zwischen ROM und Schmerzreduktion. In vielen Fällen kann eine Verbesserung des Bewegungsumfangs und der muskulär-
faszialen Balance zu einer spürbaren Entlastung und einer höheren körperlichen Leistungsfähigkeit führen. Der Vortrag verbindet praxisnahe Inhalte mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Bewegungsforschung und zeigt auf, wie Mobilität, Belastbarkeit und Lebensqualität heute und bis ins hohe Alter unterstützt werden können. Vertiefende Hintergründe finden sich im ausführlichen Blogbeitrag: www.gut-tutgut.ch/fit-beweglich-schmerzfrei.
Gesundheitszentrum Gut AG
Mittwoch, 11. März, von 19 bis zirka 20.30 Uhr, Gesundheitszentrum Gut, Erspachstrasse 5, Mettmenstetten. Referent: Christian Gut Mit Unterstützung von «Prävention und Gesundheitsförderung» Kanton Zürich sowie in Kooperation mit «Kommission für Altersfragen Mettmenstetten»
Kinder-Workshops in Wettswil
Kreativer Nachmittag für Familien und Kinder
Am Sonntag, 22. März, organisieren drei Firmen aus Wettswil zusammen einen kreativen Nachmittag für Familien und Kinder ab 5 Jahren. Die Workshops finden zwischen 14 und 17 Uhr im Mehrzwecksaal des Schulhauses Aegerten in Wettswil statt. Die Kinder können zwischen folgenden Angeboten wählen:
• Backen: Cupcakes dekorieren mit der Bakeria GmbH
• Nähen: Kleine Projekte nähen mit der Allegra Design GmbH
• Yoga: Sich beim Yoga mit Patricia entspannen
Die Workshops sind gratis, aber die Platzzahl ist beschränkt. Kinder ab 8 Jahren dürfen allein teilnehmen. Teil-
nahme für kleinere Kinder ab mindestens 5 Jahren gerne mit Begleitung der Eltern. Anmeldung via E-Mail an patricia. stocker@gmx.ch erwünscht. Spontane Besucher und Besucherinnen sind aber auch herzlich willkommen. Das Kinderyoga startet jede halbe Stunde; die Näh- und Backworkshops finden durchgehend statt. Im Übrigen bieten die drei Firmen folgende Angebote in der Umgebung an:
• Fashion Design Camp by Allegra Design GmbH in der letzten Sommerferienwoche vom 10. bis 14. August 2026 in Bonstetten für Kinder ab zirka 8 Jahren. Die Kinder nähen in der Woche ihr eigenes Outfit und präsentieren
dies dann am Ende der Woche im Rahmen einer Modeschau für Family & Friends.
• Bakeria GmbH: Dein Backparadies. Online unter www.bakeria.ch oder direkt einkaufen vor Ort in Wettswil Industrie.
• Bakeria-Frühlingsfest am Samstag, 28. März, von 10 bis 16 Uhr.
• Kinderyoga mit Patricia: Jeweils mittwochs von 17 bis 18 Uhr in The Yoga Space in Bonstetten.
• Ausserdem bieten wir am Samstagnachmittag, 29. August, während der Chilbi in Bonstetten ebenfalls Workshops für Kinder im Riegelhüsli an.
Thematisiert wird auch die Geschichte natürlicher Färbemittel. (Bilder zvg)
Referent Martin Weber.
Zum fünften Mal BiblioWeekend
Ämtler Bibliotheken im März
Die schweizweite Aktion BiblioWeekend findet dieses Jahr zum fünften Mal statt. Unter dem Motto «Spielen» bieten viele der Bezirksbibliotheken vom Freitag bis Sonntag, 27. bis 29. März, verschiedene Veranstaltungen, Aktionen und spezielle Öffnungszeiten an. Aber die Ämtler Bibliotheken haben im März noch viel mehr zu bieten:
Bibliothek Aeugst
Freitag, 6. März, 19.30 Uhr: DOG-Turnier. Für alle Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren, die Freude am Spiel haben und die Regeln kennen. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Anmeldungen erforderlich bis Dienstag, 3. März, unter Tel. 044 763 50 67 oder per E-Mail an bibli.aeugst@bluewin.ch. Samstag, 14. März, 10 bis 12 Uhr: Neuerscheinungen – Buch und Kaffee. Das Bibliotheksteam hat für ihre Kundschaft die neusten Romane eingekauft und lädt sie zum Schmökern und zu einer Tasse Tee oder Kaffee ein.
Mittwoch, 25. März, 16 bis 16.30 Uhr: Kamishibai: Eine Bibliothekarin erzählt eine spannende österliche Geschichte. Die Vorhänge sind zugezogen, nur die Bilder beleuchtet. Für Kinder ab zirka drei Jahren.
Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. März, 10 bis zirka 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern ab neun Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten.
Mittwoch, 10. März, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Fragen zu Smartphones, Tablets, Internet und den Angeboten der digitalen Bibliothek? Ohne Voranmeldung mit Geräten vorbeikommen.
Freitag, 13. März, 19 bis 22 Uhr: Brettspiel-Abend in der Bibliothek. Erwachsene sind eingeladen, ihre eigenen Lieblingsspiele mitzubringen oder diejenigen der Bibliothek auszuprobieren und einen gemütlichen Abend miteinander zu verbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Samstag, 14. März, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen zu einer halbstündigen Reise in die Welt der Geschichten.
Mittwoch, 18. März, 9 Uhr: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Halbe Leben» von Susanne Gregor diskutiert. Donnerstag, 19. März, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff.
Mittwoch, 24. März, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Freitag, 27. März, 19.30 Uhr: Anlässlich des BiblioWeekends zum Thema «Spielen»: Pubquiz in der RBA. Rätseln, lachen, anstossen: Ein fröhlicher Abend mit Bar in der RBA. Mitmachen können alle ab 16 Jahren. Eintritt: 10 Franken pro Person, exklusive Getränke. Anmeldung und Vorverkauf in der Bibliothek. Samstag, 28. März, 10 bis 15 Uhr: BiblioWeekend: Geheimwissen Bibliothek – den Parcours zum Bibi-Fux meistern. Spielerisch spannende und wissenswerte Dinge rund um die Bibliothek entdecken. Kinder können allein oder in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Am Samstag während der Öffnungszeiten vorbeikommen und sich an der Theke melden. Teilnahme kostenlos.
Bibliothek Bonstetten
Dienstag, 3. März, 19 bis 21 Uhr: Spieleabend in der Bibliothek. Die Teilnehmenden können ihr Lieblingsspiel mitbringen oder die Spiele der Bibliothek ausprobieren.
Mittwoch, 11. März, 15 bis 17 Uhr: Spielenachmittag für Kids von der 1. bis 6. Klasse, ohne Anmeldung.
Samstag, 14. März, 9.30 bis ca. 9.50 Uhr: «Gschichte-Zyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab vier
Jahren in Begleitung. Eine Bibliothekarin erzählt eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino.
Mittwoch, 18. März, 9.30 bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis vier Jahren in Begleitung.
Samstag, 28. März, 10 bis 13 Uhr: BiblioWeekend mit dem Motto «Spielen»: Lego und Neuheiten. Die Bibliothek lädt zum Lego-Plausch ein. Während der Samstagsöffnungszeiten ist die Kinderecke zum Legospielen bereit. Das Bibliotheksteam stellt neue Medien für alle Altersgruppen zum Ausleihen bereit.
Sonntag, 29. März, 10 bis 13 Uhr:
BiblioWeekend: Gesellschaftsspiele und Tauschbörse für Spiele. Es stehen Spieltische in der Bibliothek bereit. Gesellschaftsspiele für alle Altersklassen werden angeboten. Mitmachen beim Bücherbingo. Tauschbörse für Gesellschaftsspiele: Aktuelle und komplette Spiele können getauscht werden.
Bibliothek Hausen
Freitag, 27. März, 19.30 Uhr: Buchvernissage. Schultergeschichten von Eveline Walser. Anmeldung empfohlen unter bibliothek.hausen.ch oder Tel. 044 764 21 73, Eintritt frei.
Bibliothek Hedingen
Mittwoch, 18. März, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kleinkinder von ca. 9 bis 36 Monaten in Begleitung eines Erwachsenen.
Mittwoch, 18. März, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi. Eine spannende Bilderbuchgeschichte wird für Kinder von zirka vier bis sechs Jahren erzählt. Anschliessend gibt es einen kleinen Zvieri und es wird etwas gemalt.
Freitag, 20. März, 19 bis 21 Uhr: Kino für Kinder ab 6 Jahren. Unkostenbeitrag: 5 Franken (für Snack und Getränk), Anmeldung mit Bezahlung erforderlich bis Mittwoch vor der Veranstaltung.
Mittwoch, 25. März, 14.30 bis 16.30 Uhr: Workshop Comic-Zeichnen für Kinder und Jugendliche ab neun Jahren. Bereits mit wenigen Tipps und Tricks bringt man Knollennasen und Superhelden viel leichter aufs Papier. Der Illustrator Diego Balli zeigt, wies geht. Platzzahl beschränkt, Anmeldung erforderlich bis am 11. März. Kosten pro Teilnehmende: 25 Franken.
Freitag, 27. März, 19.30 bis 21 Uhr: Anlässlich BiblioWeekend «Spielen»: Lesung und Filmsequenzen von Hanspeter Bäni. Der berühmte Dokumentarfilmer liest aus seinem Buch «Der Reporter. Geschichten jenseits der Dreharbeiten» und zeigt verschiedene Filmausschnitte. Anmeldung erwünscht.
Sonntag, 29. März, 10 bis 12 Uhr: BiblioWeekend – Brunch in der Bibi. Feines Zmorgenbuffet zum Geniessen mit Familie und/oder Freunden. Kinderhüeti mit Geschichten und Spielen. Platzzahl beschränkt, Anmeldung er-
forderlich. Kosten pro Erwachsene: 15 Franken, Kinder: 5 Franken.
Bibliothek Knonau
Freitag, 13. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart für Kinder zwischen ein und zirka vier Jahren. Zuhören, staunen und verweilen. Ohne Anmeldung.
Freitag, 27. März, 19 bis 21 Uhr und Samstag, 28. März, 9 bis 12 Uhr: In der Bibliothek wird nicht nur gelesen, sondern auch gespielt. Zum diesjährigen BiblioWeekend unter dem Motto «Spielen», sind Gross und Klein zum gemeinsamen Spielen eingeladen. Anmeldung per E-Mail (bibliothek.knonau@ datazug.ch) oder direkt in der Bibliothek.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage https://knonau.biblioweb.ch/ zu finden.
Bibliothek Mettmenstetten
Mittwoch, 4. März, 14 bis 16 Uhr: StrickTreff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet.
Freitag, 6. März, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter.
Montag, 9. März, 19 bis 22 Uhr: Spiel-Treff Mettmenstetten. Gleichgesinnte treffen sich zu einem gemütlichen Spiel-Treff.
Vom Montag, 9. März, bis Donnerstag, 2. April, findet der beliebte Ostersachen-Tausch statt. Auf dem Hol- und Bring-Tisch darf gestöbert und deponiert werden. Alles, was man für die Osterfesttage brauchen kann.
Mittwoch, 11. März, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen vom Wöschli erzählen Geschichten für die Kleinen.
Donnerstag, 12. März, 9 bis 11 Uhr: femmesTische. Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationserfahrung, egal wie lange sie in der Schweiz leben oder welche Sprache sie sprechen: austauschen, vernetzen und Neues erfahren.
Samstag, 14. März, 9.30 Uhr: Buchstart für (Gross-)Eltern mit ihren (Enkel-) Kindern zwischen neun und 36 Monaten und ihren Geschwistern. Mit einer Geschichte und Versli die Welt der Bücher kennen lernen.
Vom Montag, 16. März, bis Donnerstag, 2. April, dürfen in der Bibliothek österliche Motive ausgemalt werden. Wer das gemalte Werk abgibt, erhält eine süsse Überraschung.
Mittwoch, 18. März, 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet.
Montag, 23. März, und Dienstag, 24. März, ab 14 Uhr: Osterbacken in der Bibliothek mit dem feinen Teig von Flurinas Backstübli. Voranmeldung bis 20. März.
Donnerstag, 26. März, 14.30 bis 16.30 Uhr: DrähSchiibe-Kafi-Treffpunkt für alle – Gross und Klein, Jung und Alt
nehmen Heinz Guidon und Dölf Heimann mit ihren Handorgeln. Im Anschluss bleibt genügend Zeit für einen Schwatz bei Kaffee und Kuchen. Eintritt frei.
Samstag, 28. März, 10 bis 12 Uhr: BiblioWeekend. Anlässlich des schweizweiten BiblioWeekends werden die Bibliotheksbesucherinnen und -besucher an diesem Samstagmorgen mit Kaffee, Zopf und Kuchen verwöhnt. Zugleich eine ideale Gelegenheit für «Noch-nichtKunden», die Bibliothek einmal ganz unverbindlich zu beschnuppern. Saatgutbörse: Den ganzen März über gibt es in der Bibliothek eine Tauschbörse für Saatgut. Wer Blumenoder Gemüsesamen übrig hat (auch angebrauchte Tüten), kann diese vorbeibringen, wer welche braucht, bedient sich. Ganz unkompliziert und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.
bei Kaffee und Kuchen. Freitag, 27. März, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter. Samstag, 28. März, 10 bis 11.30 Uhr: Die zwei Erzählerinnen von «Plaudertäsche» überraschen mit einer Geschichte aus der Tasche.
Bibliothek Obfelden
Sonntag, 29. März, 10 bis 13 Uhr: Offener Sonntag anlässlich des BiblioWeekends mit dem Motto «Spielen». Gschichte-Ziit mit Gabi, Brettspiele für die ganze Familie, Zopf und Getränke.
Bibliothek Ottenbach
Dienstag, 3., Samstag, 21., und Dienstag, 31. März, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern, Grosseltern mit Kindern von 1½ Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Ohne Anmeldung.
Freitag, 27. März, 19 bis 22 Uhr: Start zum BiblioWeekend unter dem Motto «Spielen»: Spielebuffet mit Carlos Wehrli. Ein Abend für die ganze Familie. Geeignet ab sieben Jahren, Kinder unter zehn Jahren in Begleitung Erwachsener.
Samstag, 28. März, 13 bis 14 Uhr: Jung-Autoren-Lesung mit Caroline und Julia Altherr aus Obfelden für Kinder ab 3. Klasse.
Samstag, 28. März, 15 Uhr (Treffpunkt 14.45 Uhr): historischer Dorfrundgang mit Bernhard Schneider. Es werden spannende Geschichten aus der Vergangenheit Ottenbachs erzählt. Geeignet für alle von Gross bis Klein. Kinder in Begleitung Erwachsener. Für alle drei Anlässe ist eine Anmeldung erforderlich in der Bibliothek oder unter bibliothek@ottenbach.ch. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Die Bibliothek hat am Samstag normal geöffnet.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage www.bibliothek-ottenbach.ch zu finden.
Bibliothek Rifferswil
Mittwoch, 4. März, 15.30 bis 17.30 Uhr: Zäme lisme. Gemeinsam statt einsam – gemütlicher Treffpunkt in der Bibliothek, um zusammen zu stricken, häkeln, sticken, nähen. Eintritt frei.
Mittwoch, 18. März, 19 bis 21 Uhr: Zäme lisme.
Samstag, 21. März, 9.30 bis zirka 10 Uhr: Buchstart. Geschichten, Versli und Fingerspiele für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung von Mami, Papi, Götti oder Grosi. Eintritt frei.
Mittwoch, 25. März, 9.30 Uhr: Senioren-Morgen. Die Seniorinnen und Senioren von Rifferswil sind herzlich eingeladen zu einem gemütlichen Treffen in der Bibliothek. Bibliothekarin Yvonne Wüthrich liest zwei Geschichten aus Tim Krohns «Die Stille der Höhe» vor, die musikalische Begleitung über-
Bibliothek Stallikon
Freitag, 6. März, 19.30 Uhr: Vernissage der Kunstausstellung mit Bildern von Barbara Haegi aus Kappel. Mittwoch, 11. März, 15.30 bis 19 Uhr: Oster-Basteln. Schneiden, kleben, falten, malen und gestalten. OsterBasteln für Bastel-Hasen ab vier Jahren von 15.30 bis 17 Uhr, und ab 3. Klasse von 17.30 bis 19 Uhr. Anmeldung per Mail: bibi.stallikon@bluewin.ch. Donnerstag, 12. März, 19.30 bis 21 Uhr: Lesung mit Steven Schneider. Der Autor liest aus seinem Debütroman «Die schnellste Frau der Welt». Eine rasante Geschichte um Eliska Junek, die Ende der 20er-Jahre ihren Konkurrenten im Rennwagen das Fürchten lehrte. Mit Voranmeldung: Eintritt 10 Franken (per Mail bibi.stallikon@bluewin.ch), Abendkasse: 15 Franken. Freitag, 13. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart für Kleinkinder von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt. Die Kinder tauchen mit Leseanimatorin Kathrin Baier in die Welt der Lieder, Gedichte und Reime ein.
Bibliothek Wettswil
Dienstag, 3. März, 14 bis 16.30 Uhr: Jass-Nachmittag. Jassbegeisterte treffen sich in der Bibliothek für eine gemütliche Jassrunde bei Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis am Vorabend um 18 Uhr. Mittwoch, 11. März, 14 bis 17 Uhr: Lotto-Nachmittag im Mehrzwecksaal Ägerten. Anmeldung bis 9. März in der Bibliothek.
Mittwoch, 11. März, 19 bis 19.45 Uhr: Yoga zwischen Büchern. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung.
Mittwoch, 18. März, 9 bis 10.30 Uhr: Frühlings-Lese(r)café. In einer gemütlichen Runde werden Lesetipps ausgetauscht. Die Bibliothekarin Fabienne Maurer stellt ihre eigenen Lesehighlights vor.
Mittwoch, 18. März, 15 bis 17 Uhr: Basteln für Ostern. Für Kinder ab Kindergarten in Begleitung. Anmeldung in der Bibliothek, Platzzahl beschränkt. Mittwoch, 25. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder ab neun Monaten in Begleitung. Gemeinsam in die Welt der Verse und Reime eintauchen und das gemütliche Zusammensein geniessen.
Mittwoch, 25. März, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder ab drei Jahren in Begleitung. Gemeinsam eine Geschichte erleben.
Mittwoch, 25. März, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Unter der Leitung von Karin Auf der Maur wird das Buch «Tabak und Schokolade» von Martin R. Dean besprochen.
Samstag, 28. März, 10 bis 14 Uhr: Pop-up Lego Paradies. Mit Legosteinen die eigene Traumwelt in der Bibliothek bauen.
Scheurer, Regionalbibliothek
Irene
Das Motto der schweizweiten Aktion BiblioWeekend vom 27. bis 29. März ist in diesem Jahr «Spielen». (Bild zvg)
Belustigen und trösten
Wochenvorschau des Kulturkellers
Zwei ganz besondere, besinnliche, aber auch erheiternde Vorstellungen prägen das Wochenprogramm des Kulturkeller lamarotte in der kommenden Woche.
Stefan Rusconi Solo – Solace
Der Pianist Stefan Rusconi kehrt nach einer jahrelangen, schweren Krise langsam ins Musikleben zurück. Durch den Tod eines Bandkollegen, vor gut neun Jahren, erlitt er einen Zusammen-
bruch – Musik war lange unmöglich. Die Stücke von «Solace» spiegeln seine innere Arbeit und den Versuch, wieder Zugang zu sich selbst zu finden. Auch die Mitarbeit am Film «Köln 75» über das legendäre Konzert von Keith Jarrett, half ihm, schrittweise an die Tasten zurückzukommen.
Trotz innerer Kämpfe, des Versuchs, die eigenen Gefühle auszuhalten und anzunehmen, zieht es ihn wieder auf die Bühne – ein musikalischer Aufbruch, der Trost spendet und Hoffnung schenkt. Stefan Rusconi, Solo Piano.
Donnerstag, 5. März, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Dr. Lüdi singt zur Maschine
Der Versuch, die Menschheit doch noch vor sich selbst zu retten – Lüdi als Orakel, Chronist und Voyeur.
Die grandiosen Erleichterungen durch die Ingenieurskunst sind gerade dabei, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu zerstören. Zum Glück ist es
«Im Schatten der Träume»
Im Kinofoyer Lux der Doku-film «Im Schatte der Träume» gezeigt. (Bild zvg)
Fast alle werden eines ihrer Lieder kennen, die Schöpfer jedoch kennt kaum mehr jemand. Der schweizerischdeutsche Dokumentarfilm wirft ein erhellendes Scheinwerferlicht auf das erfolgreichste Duo der deutschen Schlager- und Filmmusik. Über vier Jahrzehn-
AGENDA
Freitag, 27. Februar
Affoltern
◴ 20:15–22:15: Konzert
Freundin, wenn du nicht ein Engel bist ...: Eine poetisch-musikalische Liebeserklärung mit Vera Bauer, Sprecherin, und Benjamin Engeli, Klavier.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: lamarotte. Bar & Kasse ab 19:15 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. www.lamarotte.ch
Samstag, 28. Februar
Ottenbach
◴ 19:30–20:30: Konzert
Das Neue Zürcher Orchester (NZO) tritt mit dem Frühjahrsprogramm 2026 «Feurige Klassik 9.0» und zwei Solisten, Klarinette und Cello, auf. Gespielt werden Stücke des 17. und 18. Jahrhunderts.
● Reformierte Kirche Ottenbach, Jonenstrasse 4
Veranstalter: Reformierte Kirche Knonaueramt. Eintritt frei. Förderkollekte. www.ref-knonaueramt.ch
Hausen
◴ 20:00–23:30: Konzert
Der Löwen brüllt wieder. Nach einer kurzen Pause ist der Löwen zurück. Erlebe die Hausemer Bands Tenure & Last Avenue. Ein Abend voller Energie.
● Löwen-Bar, Albisstrasse 2
noch immer irgendwie weitergegangen! All dies verpackt Lüdi in eine Art versöhnliche Anklage. Angefangen von der Schweizer Mentalitätsgeschichte seit der industriellen Revolution über die Entfaltung des überbordenden Wohlstands bis zum Aufkommen von Verschwörungstheorien und der Zerlegung einer gemeinsamen Wirklichkeit in zahllose Teilwirklichkeiten. Ein ebenso trauriges wie lustiges Geschehen. Die Lage ist zwar todernst, doch Lüdi gibt alles, um sein Publikum zu unterhalten, zu belustigen, zu trösten. Von und mit Andres Lutz.
Freitag, 6. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken
Samstag, 7. März – Zusatzvorstellung – Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62
te haben Bruno Balz und Michael Jary Ohrwürmer geschaffen. Der Texter Bruno Balz wurde wegen seiner Homosexualität von der Gestapo verhaftet und dem Komponisten Michael Jary warfen die Nazis vor, er sei wahrscheinlich Jude (falsch) und ein Jazz-Liebhaber (richtig). Zarah Leander oder wohl doch eher ihr eigener Erfolg, rettete sie. Eine sehr kluge und spannende Biografie einer produktiven Freundschaft, mit vielen Zeitzeugen und sehr viel Musik. Thomas Binotto wird das Publikum in den Dokumentarfilm einführen. Auf eine höchst unterhaltsame Weise animiert er die Zuschauenden zum «Filmlesen». Wie ein Buch zwischen den Zeilen, kann auch ein Film zwischen den
Veranstalter: Löwen Bar & Last Avenue & Tenure.
Eintritt frei, Kollekte. Tischreservationen im Restaurant empfohlen.
Website: www.lastavenue.ch
◴ 20:15–22:30: Theater Theater Kanton Zürich «Das Tagebuch der Anne Frank».
● Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 5
Veranstalter: Kultur im Dorf Hausen, Reservation unter www.kulturimdorf.ch/reservation/
Sonntag, 1. März
Aeugst
◴ 19:00: Konzert Domino Gypsy String Quartet. Musik & Talk zum 20-jährigen Jubiläum des Erfolgsfilms «Die Herbstzeitlosen», Gast: Manfred Liechti. Die Musiker: Christoph & Nik Rechsteiner, Roland Schiltknecht, Raphael Noth.
● Pöschtli Aeugstertal, Restaurant Alte Post, Pöstliweg 1
◴ 13:30–17:00: Café Palaver Gemütlichkeit, Begegnung, psychosoziale Beratung. Offen für alle Menschen. Um 14:00 Uhr stellt sich der Lebenslernort Hausen vor, Jugendliche unterstützen bei Problemen mit dem Handy. ● Zwinglistube bei der reformierten
Vielfalt auf der Leinwand
Das aktuelle Kino-Mansarde-Programm
Wer wünscht sich nicht die «Ewigi Liebi»?
Von der bekanntesten Schweizer Liebesgeschichte über ein gelungenes RegieExperiment hin zu einem eindrücklichen Dokumentarfilm über die Rückkehr des Wolfes mit anschliessendem Talk – die nächsten drei Filme bieten wie gewohnt Abwechslung und für jeden Geschmack das Richtige.
Wildbiologe und Regisseur zu Gast
ihre Mutter sie drängt, Dorsday – einen Freund der Familie – um Geld zu bitten, damit ihr Vater nicht ins Gefängnis muss. Eine schicksalhafte Nacht nimmt ihren Lauf, in der Lili ihre Würde und alle bisherigen Gewissheiten zu verlieren riskiert.
Der Zürcher Regisseur Thomas Imbach ist bekannt für seine technischen Experimente. Und ein solches wagt er auch diesmal: «Nacktgeld» ist der erste Schweizer Kinofilm, der ausschliesslich im Studio mittels Virtual Production und 3D-Projektionen produziert wurde. Das Ergebnis verblüfft und fasziniert –unbedingt sehenswert. Läuft in Muri am Freitag, 6. März, um 18 Uhr.
Bildern und Tönen gelesen werden. Thomas Binotto ist Journalist, Autor, Filmkritiker und vermittelt Filmgeschichte.
Der Film wird nach einer Pause ohne Unterbrechung gezeigt. Ein doppeltes Vergnügen
Eva Göth, Kinofoyer Lux
Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, im Kinofoyer Lux. Als Einführung Filmlesung mit Thomas Binotto, 60 Minuten, Anschliessend Dokumentarfilm von Martin Witz, CH/D 2024, 90 Minuten OV/d, ab 6 Jahren, mit Götz Alsmann, Rainer Rother, Carol Schuler u.a., Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Bar ab 19 Uhr. Infos und Trailer: www.kinolux.ch
Kirche, Schulhausstrasse 1
Veranstalter: Spitex Knonaueramt, Psychosoziale Pflege. Kaffee, Tee und Kuchen zu zahlbaren Preisen. www.spitexka.ch
Dienstag, 3. März
Affoltern
◴ 19:30–21:30: Offene Proben Weitere offene Proben sind am 17.03. und 07.04.2026.
◴ 13:30–14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. www.klosterkappel.ch
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
In einem Italien, das über die Rückkehr des Wolfes tief gespalten ist, begleitet der Dokfilm «Lupi Nostri» die letzten Berufsjahre von Luca Rossi. Als Wolfsforscher steht der renommierte Professor zwischen Wissenschaft und persönlicher Betroffenheit – zwischen dem Schutz der Raubtiere und der Existenzsicherung der Schäfer. Der Film folgt Rossi und den Menschen in seinem Umfeld, deren Alltag vom Wolf geprägt ist. Entstanden ist ein vielschichtiges Bild eines Konfliktes, in dem Fakten, Ängste und Emotionen untrennbar verwoben sind. Die Vorführung findet im Beisein des Regisseurs und Wildbiologen Samer Angelone statt, der selbst bei Luca Rossi promovierte – zu sehen am Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr.
Novum in der Schweizer Filmszene
Lilis Sommerferien in den Bergen nehmen eine unerwartete Wendung, als
Affoltern
◴ 19:30: Vortrag
Der Vortrag verspricht einen informativen Abend, an dem zahlreiche Rätsel rund um die Welt der Farben aufgeklärt werden.
● Mehrzwecksaal Spital Affoltern
Veranstalter: Volkshochschule im Knonauer Amt. Eintritt 25 Franken, GGA-Mitglieder 15 Franken. Weitere Informationen: www.orientiert.ch
◴ 20:15–22:00: Konzert Der Pianist Stefan Rusconi kehrt nach einer jahrelangen Krise zurück ins Musikleben und begeistert das Publikum mit seinem gefühlvollen Klavierspiel.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19:00 Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Freitag, 6. März Hausen
◴ 16:00–19:00: Projekt Café Generationenprojekt in Hausen. Wir suchen Personen in jedem Alter, die gemeinschaftliches Wohnen mit generationenübergreifendem Lernen und Leben gestalten möchten.
Ein kitschiger Kracher fürs Herz Daneli und Heidi erhalten 30 Jahre nach ihrer Trennung überraschend die Chance, in die Vergangenheit zu reisen – und so vielleicht doch noch ihr gemeinsames Glück zu finden. Viel Schweizer Heimatidylle, noch mehr Mundarthits und eine romantische Liebesgeschichte: «Ewigi Liebi» ist die Verfilmung des erfolgreichsten Schweizer Musicals, gespickt mit Ohrwürmern der letzten 30 Jahre. Mitreissend gesungen, pfiffig gespielt und sehr unterhaltsam. Gute Laune kann getankt werden am Freitag, 6. März, um 20.30 Uhr und am Samstag, 7. März, um 17 Uhr.
Reto Holzgang, Kino Mansarde
«Nacktgeld» ist der erste Schweizer Film, der ausschliesslich mit Virtual Production gedreht wurde. (Bilder zvg)
Affoltern
◴ 19:30: Film Im Schatten der Träume. Blick zwischen die Bilder des Dokfilms über das Top-Gespann der deutschen Popmusik.
● Aula Ennetgraben
Veranstalter: Kinofoyer Lux. Eintritt 16 Franken, u20 oder Kulturlegi 8 Franken. Kasse und Bar ab 19:00 Uhr. Website: www.kinolux.ch
ANZEIGE
Dr. Lüdi beim Versuch, die Menschheit vor sich selbst zu retten. (Bild zvg)
Bonstetten
LÖWENBONSTETTEN
TEL.0447000164
www.loewen-bonstetten.ch
GeöffnetDienstagbisSamstag
Sa, 14 März, ab 18 00 Uhr Wine & Dine Bordeaux mit Andreas Candrian Kenner der BordeauxRegion, Küfermeister & Reto Leimgruber von der Maison Hammel SA in Rolle
Reservationerforderlich,vielenDank. Menü unter www.loewen-bonstetten.ch
Mo–Frtäglich4Mittagsmenüs mit Salat oder Suppe+Dessert abFr.18.IlTiglio,Zürcherstrasse4,8908Hedingen Tel.0447616424 iltiglio.ch@gmail.com www.il-tiglio.ch Mo–Fr10–14,17–23,Sa17–23Uhr,SoRuhe
Ski alpin: Desiree Benz und Florian Fend waren die Schnellsten des Skiclubs Hausen
Morgens eine harte gefrorene und schnelle Piste bei minus zwei Grad Celsius, mittags eine weiche Sulzunterlage bei plus elf Grad: Dies waren die Bedingungen, unter denen der Skiclub Hausen die diesjährigen Clubmeisterschaften in Brunni-Alpthal ausgetragen hat –allerdings muss festgestellt werden, dass der Verein in der Schnee- und WetterLotterie am letzten Sonntag, 22. Februar, ausgesprochenes Glück hatte mit einer Rennstrecke, die hielt, und angenehmer Frühlingssonne.
Es gab zwei Kategorien: einen «Differenzler», bei dem der Sieg über die kleinste Zeitvarianz zwischen zwei Durchgängen ermittelt wird, und klassisch, die schnellste Zeit im Best-of-TwoModus, bei dem nur der schnellere Lauf in die Wertung kommt. 53 Cracks, Nostalgie-Fans, Papis, Mamis und der ganze Rennsportnachwuchs fuhren die neuen Vereinsmeister und -meisterinnen unter sich aus und lieferten sich heisse Fights.
In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2017 und jünger) flitzte bei den Buben Andrin Käppeli am schnellsten ins Tal vor den Brüdern Dario und Simon Häcki. Favorit Emil Steinmann mutierte zum Pechvogel und schied beide Male aus. In der Kategorie U11-Meitli (2015–2016) gewann Andrea Suter vor Sophia Käppeli und Amalia Hinteregger. Bei den U11Knaben setzte sich Harry Korrodi vor Dean Bowles und Moritz Steinmann durch. Bei den JO-Mädchen (2010–2014) reichten sich Julia Suter vor Laura Fend und Aurelia Hinteregger auf dem Podest die Hand. Den Vereinsmeistertitel der JO-Boys verteidigte RLZ-Kaderfahrer Se-
Floorball Albis U18: Weiterhin auf Platz zwei
Realitätscheck und Machtsignal
Die U18-Junioren von Floorball Albis haben ihre zweitletzte Meisterschaftsrunde am vergangenen Sonntag, 22. Februar, in Oberarth ausgetragen. Gleich in der ersten Partie kam es zum Duell der beiden Tabellenführer Astros Rotkreuz und Floorball Albis. Doch statt auf Augenhöhe zu agieren, waren die Zuger den Säuliämtlern stets einen Schritt voraus und nutzten die Schwächen der Albis-Spieler eiskalt aus. So war es nicht überraschend, dass die Astros bereits nach acht Minuten mit 3:0 in Führung lagen. Eine Zweiminutenstrafe bremste sie dann etwas, Albis wusste den Vorteil der Überzahlsituation gekonnt zu nutzen und verkürzte auf 3:1. Richtig aus dem Konzept brachte das die Zuger jedoch nicht, sie trafen weiter und zogen auf 6:1 davon. Albis gelangen zwar noch zwei weitere Treffer, einer davon wiederum in Überzahl. Doch gegen die starken Astros war heute kein Kraut gewachsen. Fazit 1: Die Zuger haben die Zürcher in einem äusserst niveauvollen
Spiel regelrecht überrollt. Fazit 2: Albis konnte beide Überzahlsituationen nutzen und in beiden Powerplays je ein Tor erzielen. Im zweiten Spiel stand mit Collina d’Oro ein Tessiner Team auf der gegnerischen Platzhälfte. Eine Mannschaft, die sich in 14 Spielen noch keinen einzigen Punkt erkämpfen konnte und somit das Schlusslicht der Tabelle bildet. Gefordert war von Albis ein Pflichtsieg. Doch so einfach machten es die Tessiner den Zürchern heute nicht, denn sie waren es, die bereits nach 26 Sekunden das erste Tor erzielten. Danach übernahm Albis das Spieldiktat und kontrollierte die Partie, die letztlich mit 6:2 gewonnen wurde. Die Meisterschaft bleibt somit bis zur alles entscheidenden letzten Runde am 22. März spannend, denn Albis verbleibt weiterhin auf dem zweiten Platz und könnte sogar noch die Astros aus Rotkreuz von der Spitze verdrängen.
Christa Hegglin, Floorball Albis
zer Meisterin 2025 im Skicross, einen starken Lauf und holte sich die Vereinsmeisterkrone vor Lina Ramseier und Luzia Steinmann, deren Söhne wohl noch ein bisschen brauchen, bis sie ihre Mama überholen. Im traditionell grössten Starterfeld sicherte sich bei den Männern der Kaderläufer Florian Fend den Titel mit Tagesbestzeit vor dem entthronten Vorjahressieger Daniel Gerber. Das Podest komplettierte Armin Häcki. Das «Differenzler»-Podest ist immer für Überraschungen gut, da es in dieser Wertung natürlich auch ein wenig Glück braucht. In der anderen Kategorie, als Vierter noch knapp am Podest vorbei geschrammt, stand Christian Benz mit auf die Hundertstel identischer Zeit zuoberst vor dem Vater-Sohn-Duo Christian Adlhart und Florian Fend (0,02 s). Als Dritte freute sich Federica Hinteregger über die Toblerone-Stange (0,06 s). Vor der Rangverkündigung lud der Skiclub zum Mittagessen ins Hotel Brunni ein. Speaker und Präsident Heinz Gaisser gab sich die Ehre, die begehrten Medaillen und Wanderpokale zu überreichen. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Gutscheine eines Skirennsport-Spezialisten aus Zürich-Albisrieden freuen. Und alle hatten zum Schluss einen tiefen Griff in die Schleckzeugboxen zu gut – für die Kinder das (gar nicht so) heimliche Highlight.
Dietmar Hinteregger, Skiclub Hausen
Ein Nachmittag
Wechsel an Vereinsspitze
An der Generalversammlung im Februar 2026 wurde beim Turnverein Ottenbach ein bedeutender Wechsel an der Vereinsspitze vollzogen.
Der langjährige Präsident Thomas Aregger legte sein Amt nach engagierten und prägenden sieben Jahren nieder und wurde von den anwesenden Vereinsmitgliedern mit grossem Dank verabschiedet.
Während seiner Amtszeit führte Thomas Aregger den Turnverein Ottenbach mit viel Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick. Sein Einsatz für das Vereinsleben und den Zusammenhalt innerhalb des Turnvereins wurde von Mitgliedern und Leitenden gleichermassen geschätzt.
Turnverein Ottenbach schreibt Vereinsgeschichte
Zur neuen Präsidentin wählte die Generalversammlung Leana Strebel. Mit ihrer Wahl schreibt der Turnverein Ottenbach Vereinsgeschichte: Erstmals übernimmt eine Frau das Präsidium des traditionsreichen Vereins.
Der Turnverein Ottenbach dankt Thomas Aregger herzlich für seinen grossen Einsatz und die wertvolle Arbeit in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig freut sich der Verein, mit Leana Strebel eine engagierte Präsidentin gewonnen zu haben, und wünscht ihr viel Erfolg, Freude und gutes Gelingen in ihrer neuen Aufgabe.
Gioia Strebel, Turnverein Ottenbach
mit feministischer
Lesung, Fingerfood und Tanz
Am 8. März wird der Tag der Frau gefeiert
In ihrem Buch «Jede_Frau» schreibt Agota Lavoyer gegen die Rape-Culture an. Die medienbekannte Expertin für sexualisierte Gewalt und Bestsellerautorin erklärt in ihrem aufwühlenden Buch, dass nicht nur das Ausmass sexualisierter Gewalt in unserer Gesellschaft ein Skandal ist, sondern auch unser Umgang damit. In ihrer Lesung wird Agota Lavoyer uns mit ihren Gedanken vertraut machen, die einen oder anderen Augen öffnen und uns zum Nachdenken anregen.
Lesung von Agota Lavoyer
Auch dieses Jahr lädt das OK 8. März bestehend aus Barbara Garzotto, Martina Heuss und Petra Schweizer zum gemütlichen Zusammensein und Feiern am Internationalen Tag der Frau ein. Die Lesung findet um 15 Uhr statt, Bar und
Nachmittagskasse sind ab 14.30 Uhr geöffnet. Im Anschluss gibt es salziges und süsses Fingerfood vom Mitbring-Buffet (zu dem hoffentlich viele Frauen portionierte Häppchen beisteuern) und die erfahrene She-DJ Gabi Mengel aus Zürich legt zum Daydance auf. Ein Nachmittag mit feministischer Energie, anregenden Gedanken, Tanzen, Feiern und Zusammensein – Töchter, Mütter, Grossmütter, Schwestern, Freundinnen und Partnerinnen sind herzlich zum Mitfeiern willkommen.
OK 8. März
Sonntag, 8. März. Türöffnung/Nachmittagskasse/Bar ab 14.30, Lesung um 15 Uhr, Dauer bis 19 Uhr, Galerie Märtplatz, Affoltern. Eintritt 30 Franken/15 Franken unter 20 Jahren oder Legi. Tickets/Reservationen in der Buchhandlung Scheidegger und über die Webseite von KulturAffoltern Agota Lavoyer ist
Claudia Spörri (SVP)
Ernst Beeler (Gewerbe)
Pascal Santi (FDP)
EinetransparenteFinanzpolitiksetztklare Prioritäten,bremstdasSchuldenwachstumund sichertattraktiveSteuernfürBevölkerungund Gewerbe. Trendwende im (Die Mitte)
Auch als Präsident Primarschule
Franz Wipfli (DieMitte)
Eine transparenteFinanzpolitiksetztklare Prioritäten,bremstdasSchuldenwachstum und sichertattraktiveSteuernfür Bevölkerung und
Affolterna.A. DieMitte
ANZEIGE
verin Ramseier, Silber ging an Hector Herud, Bronze an Valentino Vietti. Bei den Damen zeigte Desiree Benz, Schwei-
Das Differenzler-Podest mit Tagessieger Florian Fend (Zweiter von links). (Bild zvg)
Expertin für sexualisierte Gewalt. (Bild David Fürst)
Eine von wenigen gefährlichen Augenblicken vor dem Albis-Tor im Spiel gegen die Tessiner. (Bild zvg)
ZWISCHEN-RUF
Wohnen im Waldweg
Als ich 19 Jahre alt war, musste ich eine schwierige Entscheidung treffen. Bald würde ich die Matur machen, und dann? Eigentlich am liebsten in eine Zeitungsredaktion eintreten, zum Beispiel hier am Ort in die Neckarquelle. Und da Aufträge annehmen wie
• Gratulation einer Hundertjährigen, • Interview mit Jugendlichen bei Einsätzen für Bedürftige. Aber stopp – die nahmen mich gar nicht bei der Neckarquelle. Ich solle erst mal ein paar Jahre studieren, hiess es. Was denn? Womöglich Germanistik?
Todlangweilig! Dann halt Lehrerin werden. Meldete mich an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg an. Fand auch schnell ein Zimmer im Waldweg. Ich besah es mir. Herzig! Meine Mutter würde sagen «winzig», ich aber betone: «Herzig!»
Begann mit dem Studium, und manchmal ging ich mit einem unserer Studenten essen oder ins Kino, und sie begleiteten mich bis zur Abzweigung Waldweg. Dort hiess es Tschüss, und ich musste diesen nur schwach beleuchteten Scheiss-Waldweg alleine hochgehen. Rolf, der hatte gesagt, der Wald sei ihm zu dominant.
Ute Ruf
Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.
Säuliamt – Knonauer Amt – Bezirk Affoltern: Egal, Hauptsache es bleibt hier so schön wie auf diesem Bild. (Archivbild Jacqueline Ott)
Drei Begriffe – eine Region
Gedanken von Urs Habegger zur Region, in der wir leben
Urs Habegger
Bezirk Affoltern ist die politische Bezeichnung für «unsere» Region, grob gesagt zwischen Albiskette und der Reuss gelegen.
Der Name Knonauer Amt hat einen historischen Hintergrund. Er beruht auf der damaligen Landvogtei Knonau. Auf dem Schloss Knonau, das die Stadt Zürich um 1525 zu diesem Zweck errichten liess, residierte damals der Landvogt vom Knonauer Amt. Wie diese schöne, liebens- und lebenswerte Region zum Namen Säuliamt gekommen ist; das fragen sich sowohl Einheimische wie auch Auswärtige. Eine gesicherte Antwort darauf gibt es nicht, auch nicht von heimischen Amts- und Würdenträgern. Zwei Sagen aus ferner Zeit geistern herum:
Sage 1:
Einst fuhr ein Bauer mit seinem Karren, auf dem ein Gatter mit einem Kalb und einer Sau geladen war, über den Albis in Richtung Zürich. Oben auf dem Albis rutschte das Gatter mit den beiden Tieren vom Karren und sprang auf. Das Kalb rannte auf der Zürcher Seite den Pass hinunter, die Sau rannte auf der
anderen Seite den Pass hinunter, Richtung Türlersee. Seither spricht man vom «Kalberamt» und vom «Säuliamt».
Sage 2:
Bei alten Häusern im Amt sieht man auch heute noch da und dort unter der Treppe, die ins Haus führt, einen sehr kleinen und niedrigen Raum. Hier nächtigte in früheren Jahren die Sau. Tagsüber war sie im Freien. Dies war sehr typisch für das Knonauer Amt. Daher der Name «Säuliamt».
Und nun, ganz inoffiziell, meine Sage zur Entstehung vom Namen Säuliamt: Es war einst ein Schäfer, der das ganze Jahr über mit seiner Herde auf Wanderschaft war. Seine Route, immer dieselbe, führte ihn durch die vierzehn Gemeinden vom Knonauer Amt. Stets trug er die amtliche Genehmigung vom Knonauer Landvogt bei sich. Er litt aber unter einer seltenen und unheilbaren Krankheit namens Neurophantomonia, die bewirkt, dass Betroffene Dinge verwechseln. So war seine Herde keine Schafherde, wie er meinte. Es war eine Säuliherde. Seither der Name Säuliamt.
Zugegeben: Das ist eine hanebüchene Geschichte. Die reisst sicher nieman-
den von den Socken. Die Herkunft vom Namen Säuliamt ist also keineswegs gesichert. Können Sie ein Geheimnis für sich behalten? Das Säuliamt eben auch. In einer geheimnisumwobenen Region zu wohnen, hat absolut seinen Reiz. Und da die Herkunft von der Bezeichnung Säuliamt nicht gesichert ist, sind unserer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jedes Kind, jede Frau, jeder Mann kann seine eigene Geschichte dazu erfinden. Wer weiss, vielleicht lanciert der «Anzeiger» vom Bezirk Affoltern – ehm, vom Knonauer Amt –ehm, vom Säuliamt – das macht mich ganz konfus – zu diesem Thema eines Tages gar einen Schreibwettbewerb. Ich bin mir sicher: Viele Säuliämtler und Säuliämtlerinnen, von jung bis alt, würden begeistert daran teilnehmen.
Urs Habegger wohnt in Affoltern. Er musste nach einer missglückten Augenoperation seine Arbeitsstelle aufgeben. Eine IV-Rente zu beziehen, kam für ihn nicht infrage. Mittlerweile verkauft er seit über 18 Jahren das Strassenmagazin «Surprise» in Rapperswil. Man nennt ihn auch den «Surprise»-Verkäufer von Rapperswil. In diesem März erscheint im elfundzehn Verlag sein neues Buch mit dem Titel «So lang die Beine tragen».
Wer von Mättmi westwärts geht, sieht kaum, wo dies Kleinod steht. Denn es liegt hier gut versteckt und von Grünwuchs ganz bedeckt.
Wer bei Nacht vorbei spaziert, ist bisweilen irritiert.
Oft ertönt ein leises Schnauben und man kann es fast nicht glauben.
Doch man sagt, vielleicht wohnt hier Mettmenstettens Wappentier.
Thomas Gilg
Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
Die geheimnisvolle Hütte in Mettmenstetten. (Bild Thomas Gilg)
BILDERRÄTSEL
Was hält denn diese Steinfigur in der Hand?
Diese Figur hat wohl jeder und jede schon einmal gesehen, wenn er oder sie mit offenen Augen durchs Säuliamt spaziert ist. Doch was stellt sie dar und wie heisst sie? Wer es weiss, wird gebeten, ein EMail an die Redaktion zu schreiben: redaktion@ affolteranzeiger.ch. Die Lösung wird am kommenden Freitag an dieser Stelle publiziert. (red)