CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 16 I 179. Jahrgang I Freitag, 27. Februar 2026
Regionalbibliothek bleibt erhalten
Partylaune auf dem Uetliberg
Eine neue Vereinbarung regelt die Finanzierung bis Ende 2027. Für die Zeit danach erarbeitet eine Arbeitsgruppe neue Vorschläge. Seite 3
Die Stadt Zürich will an ihrer Bewilligungspraxis für zwei Feiern im Jahr mit Technomusik beim Berggasthaus Uto Staffel festhalten. Seite 11
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Wohnungen an der Alten Kanzleistrasse in Affoltern baut die Clientis Sparcassa. Seite 15
Die Olympiamedaillen-Gewinner wurden «hoch» gefeiert Feierlicher Empfang der Aerials-Athleten in Mettmenstetten Dominik Stierli
«Die Planung beginnt ein halbes Jahr vor dem Wahltermin.» Seite 11 Stefan Trottmann, Stadtschreiber Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
50 Jahre Sportclub wird gefeiert
Am Mittwochabend wurden die Rifferswilerin Lina Kozomara zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner in Mettmenstetten feierlich empfangen. Kurz nach 18 Uhr wurden die drei Olympiamedaillen-Gewinner von einem Traktor in einer Bagger-Schaufel unter grossem Applaus beim Bahnhof vorgefahren. Die Kinder hielten dazu Transparente mit Schweizer Kreuz in die Höhe. Organisiert hatte den Empfang Andreas Isoz, Präsident der Jumpin-Anlage und Inhaber des Steak-House Bahnhof. Und es tauchte auch alles, was Rang und Namen hatte, auf. Die Gemeindevertre-
Die Fasnacht im Säuliamt geht in den Endspurt. In Ottenbach kommen morgen Samstag die Kinder auf ihre Kosten. Um 14.14 Uhr startet beim Gemeindesaal der Umzug mit anschliessendem Fasnachts-Kinderball. Auch am Samstag findet in Zwillikon der letzte Maskenball des Jahres statt. Organisiert wird der Ball – seit 50 Jahren – vom Sportclub Zwillikon. Gemäss Präsident Andreas Rubin sind am Abend fünf Guggenmusiken mit dabei. Anlässlich des Jubiläums wird erstmals auch eine Kinderfasnacht durchgeführt. Wie Sportclub und Maskenball entstanden sind, hat der «Anzeiger» recherchiert. (dst)
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«Jetzt ist der Medaillensatz komplett.» Andreas Isoz, Jumpin-Geschäftsführer
Die drei Olympiamedaillen-Gewinner wurden mit dem Traktor vorgefahren, begleitet von Applaus. (Bilder Dominik Stierli) 1994 in Lillehammer überhaupt alles möglich gemacht. So bedankte er sich bei den Anwesenden für die damalige Zustimmung, als die Gemeinde das Land kostenlos an den Verein abgab und so den Bau der Sprungschanzen ermöglichte.
ter von Mettmenstetten und Rifferswil, Nationalrat Martin Haab, der ehemalige Olympia-Goldmedaillengewinner Sonny Schönbächler und auch Michel Roth, Nationaltrainer der Aerials-Athleten und zugleich Vater von Noé Roth, waren vor Ort.
Zahlreiche Gratulationen
Jumpin verhilft zu Erfolgen Nach dem Empfang verschoben sich die Gäste hinein in die Event-Lokalität «Güterschuppä». Zum Auftakt der Interviews berichtet Andreas Isoz, dass man lange auf so eine Medaillenfeier gewartet habe. Seit der Eröffnung 1996 werde das Jumpin von zahlreichen Nationen genutzt und so komme man auf jetzt 17 Olympiamedaillen, welche in Mettmenstetten trainierende Athleten bisher ge-
Die Olympiamedaillen umgehängt, beantworteten die Aerials-Athleten, (von links) Pirmin Werner, Lina Kozomara und Noé Roth, die Fragen von Andreas Isoz. wonnen haben. Acht davon seien goldige. «Nach Colette Brand mit Bronze in Nagano 1998, Evelyne Leu mit Gold in Turin 2006 ist der Medaillensatz mit
Silber von Noé Roth jetzt komplett», wie Isoz vorrechnete. Danach kam Sonny Schönbächler zu Wort. Er hatte mit seinem Sieg an den Olympischen Spielen
Im Anschluss kamen die Medaillengewinner zu Wort. Die Rifferswilerin Lina Kozomara sprach von einem «coolen Erlebnis». Sie wurde auch vom Rifferswiler Gemeindepräsident Christoph Lüthi geehrt und mit Blumen beschenkt. Auch die Mettmenstetter Gemeindepräsidentin Vreni Spinner zeigte sich stolz auf die Leistungen der Athleten. Auch wenn die Athleten nicht im Dorf wohnen würden, so verbrächten diese doch viel Zeit in Mettmenstetten, sagte sie.
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Burg auf dem Ofengüpf
Vier Varianten zu sterben
Auf der Spur von Konrad von Sellenbüren
Wenn selbstbestimmtes Sterben Usus wird
Konrad von Sellenbüren ist weitherum bekannt als der Stifter des Klosters Engelberg. Er ist nicht der Einzige, der auf dem Ofengüpf hoch über Stallikon wohnte. Um ihre Bewohner ranken sich Legenden. Dabei ist vieles wie oft in der Geschichtsschreibung nicht eindeutig belegt, schreibt der Historiker Bernhard Schneider in einem Artikel zur «Anzeiger»-Serie Denkmäler im Bezirk Affoltern. In seinem Beitrag widmet er sich ausführlich den historischen und archäologischen Quellen. Die Burg Sellenbüren
Heutzutage gibt es vier Möglichkeiten, das Leben selbstbestimmt zu beenden: erstens passive Sterbehilfe, beispielsweise der Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen; zweitens Sterbefasten, also der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit; drittens assistierter Suizid, beispielsweise mit Exit, und viertens den solitären Suizid, die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens. An einem Vortrag klärte Referent Heinz Rüegger, Theologe, Ethiker und Gerontologe, die Begriffe und zeigte auf,
lässt sich dank Grabungen in den Jahren 1950 und 1951 recht gut beschreiben.
Fundstücke liegen im Museum Zu verdanken sind sie der Antiquarischen Gesellschaft Zürich, die den Ofengüpf zu diesem Zweck erworben hatte. Vor Ort sind keine Fundstücke mehr vorhanden, diese liegen alle gesichert im Landesmuseum. (red)
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dass beispielsweise der Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen – auch passive Sterbehilfe genannt – in der Gesellschaft längst Realität ist. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 sollen 58,7 Prozent der medizinisch begleiteten Sterbeprozesse in der Schweiz sogenannte «End-of-Life-Decisions», also Lebensende-Entscheidungen, vorausgehen. Was genau das bedeutet, erklärt Regula Zellweger in ihrem Beitrag. (red)
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