CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Bewegung vs. Entspannung... Finde deine persönliche Balance. GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 16 I 179. Jahrgang I Freitag, 28. Februar 2025
Stimmungen anders sehen
Worte verbinden Welten
Heinz Kriech aus Rifferswil geht mit seiner Kamera ganz nah an seine Objekte und entdeckt dabei Erstaunliches. Seite 8
Im März beteiligen sich auch Ämtler Bibliotheken an der schweizweiten Aktion, die heuer bereits zum vierten Mal stattfindet. Seite 18
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Stadtpolizei geht gegen Raser vor
«Meine Geschichten sind stets wahr und aus dem Leben gegriffen.»
Neues Messgerät mit bis zu 600 Meter Reichweite im Einsatz florian hofer Die Stadt Affoltern will bei Autofahrern die Einhaltung der Tempolimits noch gezielter überwachen. «Ergänzend zum bislang einzigen bestehenden Radarmessgerät wurde nun das Handmessgerät ‹Bredar LaserCam 4› angeschafft. Das Spezielle an diesem Gerät: Im Gegensatz zu herkömmlichen Radarmessgeräten arbeitet die LaserCam 4 mit moderner Lasertechnologie. Das Gerät wird manuell von einer Polizistin oder einem Polizisten bedient und hat eine Reichweite von bis zu 600 Metern. Fahrzeuge werden dabei gezielt anvisiert, und die Geschwindigkeit wird innerhalb eines kurzen Zeitraums erfasst», sagt der Stadtschreiber Stefan Trottmann. Die neue Laserpistole soll laut einer Medienmitteilung der Stadt insbesondere an Standorten zum Einsatz kommen, an denen das herkömmliche Radarmessgerät nicht oder nur eingeschränkt eingesetzt werden könne. «Der Fokus liegt prioritär auf der Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen, die nach Abzug der Toleranz innerorts mehr als 15 km/h und ausserorts mehr als 20 km/h über der zulässigen Ge-
Ute Ruf, Kolumnistin.
schwindigkeit liegen», so die Medienmitteilung der Stadt.
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(Bild zvg)
Schulungen absolviert
Krebsforschung in Obfelden
Alle Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizei Affoltern am Albis hätten eine eintägige Schulung absolviert und seien nun bereit, das Gerät im Dienst einzusetzen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. «Mit diesem neuen Messgerät kann die Stadtpolizei nicht nur in Affoltern, sondern auch in den Vertragsgemeinden Hausen, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden und Kappel für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen», so Trottmann.
Einnahmen gehen an den Kanton Der Stadtrat Affoltern hat für die Anschaffung dieses Geräts im Rahmen des Budgets 2025 einen Betrag von 28 074 Franken bewilligt. Muss das neue Gerät dann auch entsprechend Geld einbringen? «Nein», sagt Stefan Trottmann. «Nur bei Ordnungsbussen geht der Bussenbetrag an die ausstellende Behörde, also die Stadtpolizei Affoltern oder die Kantonspolizei. Das neue Gerät wird
private Projekte für Wärmepumpen hat der Gemeinderat Mettmenstetten unterstützt. Seite 7
Angehörige der Stadtpolizei bei der Schulung des neuen Einsatzmittels. (Bild zvg) jedoch zur Feststellung von Geschwindigkeitsüberschreitungen, die nicht mehr im Ordnungsbussenverfahren geahndet werden können, eingesetzt. Da kommt es zu einer Verzeigung, was bedeutet, dass der Kanton die Einnahmen bekommt», so Trottmann: «Für die Kassen der Stadt Affoltern und der An-
schlussgemeinden gibt es somit keine Extra-Einnahmen.» Aber warum bezahlt die Stadtpolizei dann das Gerät, wenn die Einnahmen beim Kanton landen: «Es geht uns dabei um die Verkehrssicherheit. Diese hat bei der Stadtpolizei Affoltern eine sehr hohe Priorität», sagt Trottmann.
Mit neuen Biomarkern die Krebsbehandlung verbessern – das ist das Ziel von Eviive, einem Spin-off der Universität Zürich mit Sitz in Obfelden. Die beiden Gründer, der Brite Kevin Yim und der Libanese Richard Chahwan, sind erfolgreich unterwegs. Erste Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse: Bei einer Patientengruppe konnte mit über 97 Prozent Genauigkeit das Ansprechen auf eine Therapie vorhergesagt werden. Kevin Yim lebt mit seiner bald vier Mitglieder umfassenden Familie in Obfelden und schätzt die zentrale Lage zu den grossen Spitälern und Forschungseinrichtungen in den Kantonen Zürich, Aargau und Zug. (red)
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HauswartungsEhepaar hört auf Nelly und Willi Maurer waren während 39 Jahren als Hauswartungs-Ehepaar für das Knonauer Mehrzweckgebäude Stampfi verantwortlich. Als die Maurers Anfang 1986 den Job erhielten, zügelten sie in die Wohnung im Mehrzweckgebäude. Dort verbrachten sie mit ihren drei Kindern eine herrliche Zeit. Später zogen sie in ihr eigenes Haus in Knonau. Die Stampfi wurde von Privatpersonen, Behördenvertretern, Vereinen und Clubs für die unterschiedlichsten Veranstaltungen genutzt. So war das Ehepaar oft während sieben Tagen pro Woche Ansprechpartner für die Mieter und Mieterinnen. Selbst die eigene Familie nutzte die Stampfi mehrfach, unter anderem bei den Hochzeiten von zwei Kindern oder dem Empfang einer Tochter nach ihrem USA-Aufenthalt. (red)
Top von der Kreation bis zur Realisation: schneebeli.ch
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Lichtsteiner sagt der Nati ab Nach dem Abgang von Giorgio Contini im Dezember 2024 suchte der Schweizerische Fussballverband in den vergangenen Wochen einen neuen Assistenten für Nationaltrainer Murat Yakin. Nach neusten Informationen soll nun Davide Callà, Assistent beim FC Basel, das Mandat erhalten. Zuvor war auch WB-Trainer Stephan Lichtsteiner als Name im Gespräch. Doch der Deal platzte. (red)
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Neustart im Alphütte-Beizli Rossau Während Jahren haben die fünf Brüder um Willi und Henry Frei (1. und 2. von links) das Alphütte-Beizli in der alten Sennerei in Rossau betrieben. Dann starb Peter Frei, der Jüngste, im vergangenen Sommer unerwartet an einem Hirnschlag. Nun übergeben die Brüder das Alphütte-Beizli ein Jahr früher als geplant an ihre Nachbarn. Die drei Kunz-Geschwister Katharina, Sophia und Michael (von links) sind Bild Mar tin Plat ter ebenfalls eingefleischte Fasnachts-Fans. (red) Seite 7
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