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016_2023

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 16 I 177. Jahrgang I Dienstag, 28. Februar 2023

Statthalteramt

Im Bezirk Affoltern wurden mehr Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet. > Seite 3

Jugendarbeit

Der Jugendtreff in Affoltern wird weiter durch die Jugendlichen umgestaltet. > Seite 3

Schulraum

Der Mettmenstetter Gemeinderat ist einen Schritt weiter bei einem Schulprovisorium. > Seite 4

Hundekurse

Irène Kleiner, Präsidentin des Kynologischen Vereins, über die heutige Hundehaltung. > Seite 5

Viel nackte Haut trotz eisiger Bise Energiekrise und Strassen(Klima)kleber prägten den Oberämtler Fasnachtsumzug

Fasnachts-Premieren Erstmals fand in Obfelden ein Umzug statt. In Kappel feierten neu die Säuligugger. > Seite 6/9

FCWB mit Sieg in die Rückrunde Der FC Wettswil-Bonstetten feiert einen gelungenen Start in die Rückrunde. Die Ämtler gewannen ihr Heimspiel mit 2:0 gegen Linth 04. Der FCWB zeigte eine starke Leistung – und das in Unterzahl. Nach 70 Minuten wurde der bereits vorbestrafte Stürmer Roman Herger nach einer Schwalbe vom Platz gestellt. Mit einem Doppelschlag in der zweiten Hälfte sicherte sich der FC WettswilBonstetten den verdienten Sieg. Das Spiel sei ausgeglichen gewesen, der Platzverweis hat mehr Kräfte beim FCWB freigesetzt, als bei seinem Team, analysierte am Schluss der LinthAbwehrchef Pascal Thrier. Die Ämtler kletterten in der Tabelle nun dank des Heimsieges auf Rang drei. Sie liegen drei Punkte hinter dem Leader Paradiso und sind punktgleich mit dem Zweiten, Lugano II. Am kommenden Sonntag, 5. März, spielt der FCWB auswärts beim FC Kosova. (red.)

> Weiterer Bericht auf Seite 17 ANZEIGEN

Jetzt aktuelle t bote Angeb A deckken! enttd Die «Fecker-Buebe» aus Menzingen schufen nackte Tatsachen zur vom Bundesrat angedrohten möglichen «Strommangellage». (Bild Martin Platter)

Gleich vier Sujets am Fasnachtsumzug der Fasnachsgesellschaft Uerzlikon durchs Oberamt beschäftigten sich am letzten Sonntag mit der vom Bundesrat angedrohten möglichen «Strommangellage» – inklusive baden und duschen unter freiem Himmel trotz Minustemperaturen. Von Martin Platter Während sich das Publikum entlang der Route durchs Oberamt nach dem Kaltlufteinbruch in der Nacht zum Sonntag in dicke Winterjacken, Handschuhe und Kappen einmummelte, gab es auf den

Fasnachtswagen ungewöhnlich viel nackte Haut zusehen: Im «Hot Pod» der «Fecker-Buebe» aus Menzingen und unter der Dusche auf dem Wagen der Baugruppe XY. Die Fasnächtler taten wie ihnen vom Bundesrat aus Stromspargründen geheissen. Nicht alleine Baden oder noch besser: Nur kurz duschen. Das Publikum hatte gleich vier Sujets zur Auswahl, die sich mit dem Thema Energiewende, Energiekrise und Stromsparen befassten. Die Kappeler Leemättler scheuten einmal mehr keinen baulichen Aufwand und packten ganze AKW-Kühltürme und Windräder detailreich rekonstruiert auf ihren Hauptwagen. Gefolgt von einer Armada von weiteren Helfern, die dem Publikum Solarzellen, alle Arten von

Elektrofahrzeugen und Atommüllfässer präsentierten.

Klamauk siegt Mehr auf Klamauk setzten die Jungs der Wagenbaugruppe XY. Auf einem Hometrainer mussten Leute aus dem Publikum zuerst einmal in luftiger Höhe gehörig strampeln, um Strom zu produzieren, damit sich der riesige Fasnachtswagen überhaupt in Bewegung setzte. Auf der Pritsche dann eine Auswahl weiterer Fitnessgeräte, mit denen der TV und andere Elektrogeräte in Gang gesetzt wurden. Die Krönung folgte zum Schluss nach erfolgreichem Workout – mit einer Dusche unter freiem Himmel! Brrrrr!

Preisgekrönter Sake Ein Reiswein aus Knonau wurde in Luxenburg ausgezeichnet. Hinter der Firma YamaSake stecken zwei Brüder. Christian und Oliver Weibel, Inhaber der Firma YamaSake, haben anlässlich der «Luxembourg Sake Challenge» eine Platin-Auszeichnung für ihren in Vorderuttenberg-Knonau produzierten Sake erhalten – als erste Sake-Brauerei in der Schweiz. Geschmack, Textur und Qualität des Sake hat die Jury offenkundig überzeugt. Der Kyōdai ist eines von drei Sake-Produkten, die von der 2020 gegründeten Firma YamaSake in Knonau hergestellt werden. Kyōdai ist japanisch

Ades verzeichnet Rekord und bedeutet «Brüder». «Ja, ohne die

Auch die im letzten Moment nachgemeldeten «Fecker-Buebe» befassten sich mit dem Thema Stromsparen. Ihr neckischer Spruch: «Mier tüend d’Energiekrise mit Sparä unterstütza und s’heisse Badwasser ned allei benützä.» Dem Publikum gefiel die variantenreiche Aufbereitung des Themas. Am höchsten in der Gunst der Publikumsjury war schliesslich XY vor den Leemättlern – die beiden Wagenbaugruppen lieferten sich ein Kopf-an-KopfRennen – und den «Fecker-Buebe». Bei der Siegerehrung während der Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal wurde erneut viel Haut gezeigt – diesmal aber ohne Frösteln.

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Das läuft in den Bibliotheken

familiäre Zusammenarbeit und unsere hohen Ansprüche an Qualität wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen», halten die Gebrüder Weibel fest. Ihr Faible für den japanischen Reiswein gründet in ihrer frühesten Jugend. Im letzten Herbst weilte Oliver Weibel letztmals in Japan. Er arbeitete dort in einer Sake-Brauerei, hat dort sogar Reiswein nach Knonauer Rezept hergestellt. «Die Herstellung erfordert viel Know-how und Fingerspitzengefühl, auch viel Zeit und Liebe», ergänzen die Produzenten. Sake wird gebraut wie Bier und konsumiert wie Weisswein. (red.)

Die Nicht-Regierungsorganisation (NGO) Ades mit Geschäftsstelle in Mettmenstetten, hat im Jahr 2022 85 000 Solarund Energiesparkocher verkauft. Die NGO beschäftigt mittlerweile über 200 madagassische Mitarbeitende. Sie produzieren, verkaufen und reparieren Kochgeräte, beraten Interessierte und schulen Anwenderinnen und Anwender. Etwa 200 weitere Arbeitsstellen hat Ades bei lokalen Zulieferern geschaffen und mehr als 120 Personen erwirtschaften ein Einkommen als unabhängige Wiederverkaufende von Ades-Kochern. (red.)

Die Aemtler Bibliotheken warten im März wieder mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Wie mit dem DOG-Turnier in Aeugst am Freitag, 10. März oder dem «Gschichte-Samschtig» in Affoltern, am Samstag, 18. März. Am Montag, 13. März, findet in Affoltern zudem eine Bibliothekseinführung statt. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (red.)

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