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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 15 I 179. Jahrgang I Dienstag, 24. Februar 2026

Gemeinde nimmt Stellung

Verletzter Kranführer in Stallikon

Wie steht Ottenbach zum Verbleib des Windenergie-Standortes Rütihof als potenzielles Windenergie-Eignungsgebiet? Seite 3

Bei einem Kranunfall am Donnerstag auf der Bucheneggstrasse entstand hoher Sachschaden und der Kranführer wurde schwer verletzt. Seite 10

Vision 2033 sorgt für Diskussionen in Bonstetten

3.2

Millionen Franken spülen Verkäufe von Grundstücken in Mettmenstettens Kasse. Seite 11

«Jodeln ist ein schöner Ausgleich zum Alltag.» Seite 5 Denise Hegglin, Jodlerklub Affoltern. (Bild zvg)

Brandschutz: Wie Kontrollen ablaufen allel dazu erschienen im «Anzeiger» in

Neues Unterrichtskonzept der Primarschule Florian HoFer «Lernen neu denken» hiess ein Beitrag der Primarschulpflege Bonstetten im «Anzeiger» vom 6. Februar, der eine pädagogische Weiterentwicklung des Unterrichts in einer sogenannten Vision 2033 ankündigte. Diese Vision sei eine «Antwort auf die wachsenden Herausbeziehungsweise Überforderungen des heutigen Schulsystems.» Nun brauche es einen grundlegenden pädagogischen Systemwandel: «Lehrpersonen werden zu Lernbegleitenden, Klassen zu Lerngruppen, Klassenzimmer zu flexiblen Lernräumen, Prüfungen zu individuellen Lernnachweisen (Zeitpunkt individuell – dann, wenn das Kind bereit ist) und starre Lektionen werden zu selbstbestimmt organisiertem Lernalltag.»

99 kritische Fragen von Eltern

Am FGU-Umzug hoben einige sogar ab Am Wochenende luden in Maschwanden und Kappel die Maskenbälle, in Rossau das Alphütten-Beizli zum Feiern ein (siehe 2. Bund). Am Sonntag fand zudem der Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon statt. Für die Protagonisten des Wagens «Suppe(r)trupp» ging es dabei sogar Bild Mar tin Plat ter hoch hinaus. (red) Seite 14

Das kam nicht bei allen Eltern gut an. Innerhalb von wenigen Tagen formierte sich eine grosse Gruppe von Eltern schulpflichtiger Kinder. Über 200 Personen unterschrieben eine Stellungnahme mit kritischen Anmerkungen und reichten bei der Schulpflege ein Dokument mit 99 Fragen ein. Die grössten Kritikpunkte: Eltern, Lehrer und Kinder seien nicht ausreichend in die Pläne eingebunden worden, die Auflösung der Klassenstrukturen sei ein zentrales Risiko. Zudem sei völlig unklar, wie die Anbindung an die weiterführenden Schulen bewerkstelligt werden solle. Der Übertritt in die Sekundarstufe oder an das Gymnasium müsse konkret und überprüfbar abgesichert werden. Zu guter Letzt sorge man sich um die personelle Stabilität in der verunsicherten Lehrerschaft, hiess es. Par-

den vergangenen Tagen zahlreiche Leserinnen- und Leserbriefe mit ablehnenden, aber auch zustimmenden Argumenten. «Was für eine grossartige und zukunftsgerichtete Vision», schrieb eine Leserin. Ein Leser schrieb: «Ich bin froh, dass ich kein Kind mehr habe, welches als Versuchskaninchen herhalten muss.» Ein Insider aus Bonstetten erklärte gegenüber dem «Anzeiger»: «Im Dorf ist deswegen die Hölle los.» Die Wogen glätteten sich dann allerdings, als die Primarschulpflege kurz nach Veröffentlichung des «Anzeiger»Artikels mit weiteren Infos an die Elternschaft gelangte. Darin wurde auch ein Zeitplan skizziert, aus dem hervorgeht, wie in den nächsten Jahren an dem Projekt gearbeitet werden soll, und klargemacht wurde, dass die konkrete Umsetzung für das Jahr 2033 angestrebt wird, und somit deutlich wurde, dass die Kinder, die derzeit in die Primarschule gehen, wohl kaum mehr in den Genuss des neuen pädagogischen Systems kommen werden. Die Primarschulpflege Bonstetten will auf die positiven wie kritischen Voten mit einer ausführlichen Stellungnahme gleich nach den Ferien auch auf der schuleigenen Webseite reagieren. «Die Diskussionen nehmen wir als positives Zeichen wahr, denn das zeigt das Interesse am Wohl unserer Kinder, und diese stehen bei der Vision Primarschule Bonstetten 2033 im Zentrum», schreiben die Verantwortlichen. Sie kündigen darin auch eine Orientierungsveranstaltung für Eltern und Erziehungsberechtigte an, die bereits am 12. März stattfinden wird. Die ganze Stellungnahme können Sie auf Seite 8 lesen.

Streethockey: Die Olympia-Silber für Lina Kozomara Anlage wird saniert

Rifferswiler Aerials-Athletin gewinnt im Team-Mixed-Wettkampf

Die Streethockeyanlage auf dem Sportplatz Im Moos in Wettswil wurde vor rund 14 Jahren erstellt und weist inzwischen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Neben der Instandsetzung der bestehenden Infrastruktur ist eine Vergrösserung des Spielfelds vorgesehen, da die aktuelle Platzdimension den geltenden Liga-Anforderungen nicht mehr entspricht. Der Streethockeyclub beteiligt sich substanziell an den Gesamtprojektkosten von rund 500000 Franken. Der Verein kann neben den geplanten Eigenleistungen einen Beitrag von über 200000 Franken leisten. Das Sportamt des Kantons Zürich schiesst zusätzlich noch 86000 Franken dazu. Die Bauarbeiten sind ab Mitte Mai vorgesehen. (red)

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Zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner gewann das Trio am Samstag im Team-Mixed-Wettkampf der AerialsSpringer die Silber-Medaille. Trotz zweier Stürze von Lina Kozomara gelang dem Team dank überragender Sprünge von Noé Roth der etwas überraschende Gewinn der Medaille. Der im zugerischen Baar wohnhafte Noé Roth hatte am Vortag bereits im Einzel eine Silber-Medaille gewonnen. Der 26-Jährige trainiert jeweils im Jumpin in Mettmenstetten. Skirennfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen war zwar für Olympia selektioniert, konnte sich aber innerhalb des Schweizer Teams nicht für das Rennen qualifizieren. (dst)

Die Aerials-Athletin mit Erfolg bei ihren ersten Olympischen Spielen. (Bild SwissSki)

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Brandschutz ist ein wichtiges Thema. Nicht erst seit Crans-Montana. Im Bezirk Affoltern ist dafür eine Stelle zuständig: das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) in Affoltern. Drei Brandschutz-Experten und ein Brandschutz-Fachmann sorgen sich dort um die Brandschutzmassnahmen in den 14 Gemeinden des Bezirks – und weit über den Bezirk hinaus. Unsere Zeitung hat einen Augenschein bei einer Kontrolle im Vorfeld zum Maskenball in Maschwanden genommen. (red)

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