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015_2026

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Gemeinde nimmt Stellung

Wie steht Ottenbach zum Verbleib des Windenergie-Standortes Rütihof als potenzielles Windenergie-Eignungsgebiet? Seite 3

Am FGU-Umzug hoben einige sogar ab

Am Wochenende luden in Maschwanden und Kappel die Maskenbälle, in Rossau das Alphütten-Beizli zum Feiern ein (siehe 2. Bund). Am Sonntag fand zudem der Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon statt. Für die Protagonisten des Wagens «Suppe(r)trupp» ging es dabei sogar hoch hinaus. (red) Seite 14 Bild

Streethockey: Die Anlage wird saniert

Die Streethockeyanlage auf dem Sportplatz Im Moos in Wettswil wurde vor rund 14 Jahren erstellt und weist inzwischen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Neben der Instandsetzung der bestehenden Infrastruktur ist eine Vergrösserung des Spielfelds vorgesehen, da die aktuelle Platzdimension den geltenden Liga-Anforderungen nicht mehr entspricht. Der Streethockeyclub beteiligt sich substanziell an den Gesamtprojektkosten von rund 500000 Franken. Der Verein kann neben den geplanten Eigenleistungen einen Beitrag von über 200000 Franken leisten. Das Sportamt des Kantons Zürich schiesst zusätzlich noch 86000 Franken dazu. Die Bauarbeiten sind ab Mitte Mai vorgesehen. (red) Seite 9

Verletzter Kranführer in Stallikon

Bei einem Kranunfall am Donnerstag auf der Bucheneggstrasse entstand hoher Sachschaden und der Kranführer wurde schwer verletzt. Seite 10

Vision 2033 sorgt für Diskussionen in Bonstetten

Neues Unterrichtskonzept

Florian HoFer

«Lernen neu denken» hiess ein Beitrag der Primarschulpflege Bonstetten im «Anzeiger» vom 6. Februar, der eine pädagogische Weiterentwicklung des Unterrichts in einer sogenannten Vision 2033 ankündigte. Diese Vision sei eine «Antwort auf die wachsenden Herausbeziehungsweise Überforderungen des heutigen Schulsystems.» Nun brauche es einen grundlegenden pädagogischen Systemwandel: «Lehrpersonen werden zu Lernbegleitenden, Klassen zu Lerngruppen, Klassenzimmer zu flexiblen Lernräumen, Prüfungen zu individuellen Lernnachweisen (Zeitpunkt individuell – dann, wenn das Kind bereit ist) und starre Lektionen werden zu selbstbestimmt organisiertem Lernalltag.»

99 kritische Fragen von Eltern

Das kam nicht bei allen Eltern gut an. Innerhalb von wenigen Tagen formierte sich eine grosse Gruppe von Eltern schulpflichtiger Kinder. Über 200 Personen unterschrieben eine Stellungnahme mit kritischen Anmerkungen und reichten bei der Schulpflege ein Dokument mit 99 Fragen ein. Die grössten Kritikpunkte: Eltern, Lehrer und Kinder seien nicht ausreichend in die Pläne eingebunden worden, die Auflösung der Klassenstrukturen sei ein zentrales Risiko. Zudem sei völlig unklar, wie die Anbindung an die weiterführenden Schulen bewerkstelligt werden solle. Der Übertritt in die Sekundarstufe oder an das Gymnasium müsse konkret und überprüfbar abgesichert werden. Zu guter Letzt sorge man sich um die personelle Stabilität in der verunsicherten Lehrerschaft, hiess es. Par-

der Primarschule

allel dazu erschienen im «Anzeiger» in den vergangenen Tagen zahlreiche Leserinnen- und Leserbriefe mit ablehnenden, aber auch zustimmenden Argumenten. «Was für eine grossartige und zukunftsgerichtete Vision», schrieb eine Leserin. Ein Leser schrieb: «Ich bin froh, dass ich kein Kind mehr habe, welches als Versuchskaninchen herhalten muss.»

Ein Insider aus Bonstetten erklärte gegenüber dem «Anzeiger»: «Im Dorf ist deswegen die Hölle los.»

Die Wogen glätteten sich dann allerdings, als die Primarschulpflege kurz nach Veröffentlichung des «Anzeiger»Artikels mit weiteren Infos an die Elternschaft gelangte. Darin wurde auch ein Zeitplan skizziert, aus dem hervorgeht, wie in den nächsten Jahren an dem Projekt gearbeitet werden soll, und klargemacht wurde, dass die konkrete Umsetzung für das Jahr 2033 angestrebt wird, und somit deutlich wurde, dass die Kinder, die derzeit in die Primarschule gehen, wohl kaum mehr in den Genuss des neuen pädagogischen Systems kommen werden.

Die Primarschulpflege Bonstetten will auf die positiven wie kritischen Voten mit einer ausführlichen Stellungnahme gleich nach den Ferien auch auf der schuleigenen Webseite reagieren. «Die Diskussionen nehmen wir als positives Zeichen wahr, denn das zeigt das Interesse am Wohl unserer Kinder, und diese stehen bei der Vision Primarschule Bonstetten 2033 im Zentrum», schreiben die Verantwortlichen. Sie kündigen darin auch eine Orientierungsveranstaltung für Eltern und Erziehungsberechtigte an, die bereits am 12. März stattfinden wird. Die ganze Stellungnahme können Sie auf Seite 8 lesen.

Olympia-Silber für Lina Kozomara

Rifferswiler Aerials-Athletin gewinnt im Team-Mixed-Wettkampf

Zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner gewann das Trio am Samstag im Team-Mixed-Wettkampf der AerialsSpringer die Silber-Medaille. Trotz zweier Stürze von Lina Kozomara gelang dem Team dank überragender Sprünge von Noé Roth der etwas überraschende Gewinn der Medaille. Der im zugerischen Baar wohnhafte Noé Roth hatte am Vortag bereits im Einzel eine Silber-Medaille gewonnen. Der 26-Jährige trainiert jeweils im Jumpin in Mettmenstetten. Skirennfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen war zwar für Olympia selektioniert, konnte sich aber innerhalb des Schweizer Teams nicht für das Rennen qualifizieren. (dst)

Seite 20

3.2

Millionen Franken spülen Verkäufe von Grundstücken in Mettmenstettens Kasse. Seite 11

«Jodeln ist ein schöner Ausgleich zum Alltag.»

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Brandschutz: Wie Kontrollen ablaufen

Brandschutz ist ein wichtiges Thema. Nicht erst seit Crans-Montana. Im Bezirk Affoltern ist dafür eine Stelle zuständig: das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) in Affoltern. Drei Brandschutz-Experten und ein Brandschutz-Fachmann sorgen sich dort um die Brandschutzmassnahmen in den 14 Gemeinden des Bezirks –und weit über den Bezirk hinaus. Unsere Zeitung hat einen Augenschein bei einer Kontrolle im Vorfeld zum Maskenball in Maschwanden genommen. (red)

Seite 8

Denise Hegglin, Jodlerklub Affoltern. (Bild zvg)
Die Aerials-Athletin mit Erfolg bei ihren ersten Olympischen Spielen. (Bild SwissSki)

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden

Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen

Bauherrschaft: Sparcassa 1816, Genossenschaft, Zugerstrasse 18, 8820 Wädenswil

Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 602, Neubau Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle, Zwillikerstrasse 40, 8908 Hedingen

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2694 / Vers.-Nr. 602, Zone: Wohnzone W1.6

Ottenbach

Bauherrschaft: Kevin und Andrea

Williner, Im Usserdorf 4, 8913 Ottenbach

Projektverfasser: tritec AG, Althardstrasse 80, 8105 Regensdorf

Projekt: Erstellung Solaranlage, Im Usserdorf 4, 8913 Ottenbach, Assek.­Nr. 1155

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1633, Zone: Kernzone

Ottenbach

Bauherrschaft: René und Regina Hagenbuch, Muristrasse 19d, 8913 Ottenbach Vertretung der Bauherrschaft: consaltra GmbH, Industriestrasse 3, 6436 Ried (Muotathal)

Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser.

Projekt: Installation Luft-/Wasser Wärmepumpe, Schlossweg 5.2, 8913 Ottenbach, Assek.-Nr. 359

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 257, Zone: Kernzone

Gemeinde Rifferswil

Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Wahlbüromitglieder gesucht

Die Gemeinde Rifferswil sucht für die kommende Legislaturperiode 2026 – 2030 (Start am 1.7.2026) drei engagierte Wahlbüromitglieder, die unser bestehendes und eingespieltes Team bei der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen unterstützen.

Wahlbüromitglieder sind verantwortlich für die Urnenwache und die ordnungsgemässe Durchführung von Wahlen und Abstimmungen.

Der Einsatz findet an mindestens zwei Abstimmungssonntagen im Jahr statt.

Voraussetzungen:

– stimmberechtigt, mit Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil

– zuverlässige, genaue und strukturierte Arbeitsweise

– Bereitschaft zur Mitarbeit bei Wahlen und Abstimmungen während der gesamten Legislatur

Wir bieten:

– eine verantwortungsvolle und spannende Aufgabe

– faire Entschädigung (CHF 105.00 pro Einsatz)

– ein freundliches und motiviertes Team

Bei Fragen erteilt Ihnen Silvia Bärtschi, Gemeindeschreiberin a.i., silvia.baertschi@ rifferswil.ch, 044 555 77 78, gerne Auskunft.

Interessiert?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 31. März 2026 unter kanzlei@rifferswil.ch. Der Gemeinderat entscheidet im April über die Zusammenstellung des Wahlbüros für die Legislatur 2026 – 2030

Gemeinderat Rifferswil

Rifferswil, 24. Februar 2026

Auflage des 2. Nachtrages zum Kollokationsplan

Im Konkurs über die SAG Systeme AG, Lindenmoosstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis, CHE-103.889.575, liegt der 2. Nachtrag zum Kollokationsplan (infolge nachträglicher Forderungseingabe) den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Februar 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 24. Februar 2026

Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens

Das Verfahren über den Nachlass von Spichtig Peter Siegfried, geb. 6. April 1959, von Sachseln OW, Obstgartenstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis, gest. 11. Dezember 2024, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 5.Januar 2026 als geschlossen erklärt worden.

Affoltern am Albis, 24. Februar 2026

Konkursamt Affoltern

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Im heiligsten der Stürme falle Zusammen meine Kerkerwand, Und herrlicher und freier walle Mein Geist ins unbekannte Land! Friedrich Hölderlin

In Dankbarkeit für die Erlösung verlässt uns friedvoll

Helmuth Grenacher

30.3.1932 – 16.2.2026

Sein Wesen darf weiter ziehen in ein Zuhause, das er stets mit Körper, Geist und Seele zu verstehen versucht hat. Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von seinem bewegten und erfüllten Leben.

Marion Grenacher-Stiefel

Rahel Luttikhuis mit Familie

Vangelis Grenacher mit Familie

Ivo Grenacher mit Familie

Johannes Grenacher mit Familie

Enkel, Urenkel, Geschwister und Anverwandte Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse:

Marion Grenacher-Stiefel, Heischerstrasse 12, 8915 Hausen amAlbis

Reglement Bibliothek und Begegnungsort, Totalrevision

Der Gemeinderat Mettmenstetten hat mit Beschluss vom 10. Februar 2026 die Totalrevision des Reglements der Bibliothek und des Begegnungsorts genehmigt. Die Bibliothek stützte sich vor der Totalrevision auf die nachfolgenden vier Erlasse, welche zu einem Reglement zusammengeführt wurden:

• Bibliotheksreglement

• Benützungsreglement

• Betriebskonzept

• Leitbild

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden.Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

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Affoltern am Albis Am 17. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Max Brunner geboren am 21. September 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 24. Februar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden

Am 15. Februar 2026 ist in Baar ZG gestorben:

Martin Thomas Kehrli geboren am 17. Oktober 1948, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

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WIR GRATULIEREN

Zum 105. Geburtstag

Mehr als 100 Jahre erleben zu dürfen, ist eine ganz besondere Sache. Elisabeth Haller-Bösiger feiert morgen Mittwoch 25. Februar, im Alters- und Pflegeheim Senevita in Affoltern im Kreis ihrer Kinder den unglaublichen 105. Geburtstag. Die Familie wünscht ihr weiterhin nur das Beste und Gottes Segen. Wir gratulieren zu diesem seltenen Festtag!

Zum 96. Geburtstag

Auf 96 stolze Lebensjahre zurückblicken, das darf in Obfelden Martha Grossenbacher. Heute Dienstag, 24. Februar, gratulieren wir ihr ganz herzlich. Bestimmt blickt sie auf einen reichen Lebens-Erfahrungsschatz zurück. Wir wünschen ein frohes Fest, gute Gesundheit und alles Gute!

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

«Es liegt kein konkretes Projekt vor»

Gemeinderat Ottenbach nimmt Stellung zu den Windradplänen des Kantons

IntervIew: Marcus weIss

Im schriftlich geführten Interview erklärt die Gemeinde Ottenbach, wie sie zum Verbleib des Windenergie-Standortes Rütihof als potenzielles Windenergie-Eignungsgebiet steht. Die Antworten wurden von Gemeindeschreiberin Sarah Gähwiler übermittelt.

Im Juli 2024 hatte sich Gemeindepräsidentin Gabriela Noser gegenüber unserer Zeitung geäussert, dass man etwas erstaunt darüber sei, wie wenig die Kriterien Freileitung und Schiessplatz beim Eignungsgebiet Rütihof gewichtet worden sind. Wie steht die Gemeinde jetzt dazu, dass nach dem Mitwirkungsverfahren der Standort Rütihof noch immer auf der Liste verbleibt?

Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass der Standort Rütihof trotz der Rückmeldungen aus dem Mitwirkungsverfahren weiterhin als potenzielles Eignungsgebiet geführt wird. Der Gemeinderat befürwortet eine stärkere Nutzung heimischer, erneuerbarer Energien. Gleichzeitig ist es für die Gemeinde zentral, dass entsprechende Massnahmen für Mensch, Landschaft und Natur möglichst geringe negative Auswirkungen haben.

Die Gemeinde hat dem «Anzeiger» gegenüber im Juli 2024 mitgeteilt, sich im Verfahren des Kantons einbringen zu wollen.

«Erst wenn ein konkretes Projekt ausgearbeitet wird, beginnt das ordentliche Bewilligungsverfahren.»

Gemeinderat Ottenbach

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine

Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586

Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

rische, landschaftliche sowie ökologische Aspekte und berücksichtigten sowohl die Auswirkungen auf die Bevölkerung als auch auf Natur und Biodiversität. Der Gemeinderat stellt fest, dass die Rückmeldungen des Kantons zu den eingebrachten Einwendungen formell nachvollziehbar begründet sind. Die Antworten des Kantons werden zur Kenntnis genommen, vermögen jedoch nicht vollumfänglich zu überzeugen.

Ist dies geschehen, und wie beurteilt man die Gewichtung der eingebrachten Einwendungen beim Kanton, können die Antworten zu Ihren Einwendungen überzeugen?

Ja, die Gemeinde Ottenbach hat sich wie angekündigt fristgerecht und aktiv im kantonalen Mitwirkungsverfahren eingebracht. Die Einwendungen bezogen sich insbesondere auf raumplane-

Die Zuständigkeit für die Standorte von Windkraftanlagen ausserhalb des Siedlungsgebietes liegt beim Kanton. Welche Mittel verbleiben Ihrer Gemeinde nun noch, wenn sie sich mit ihren Einwendungen zu wenig wahrgenommen fühlt?

Die Zuständigkeit für die Festlegung von Standorten für Windenergieanlagen ausserhalb des Siedlungsgebietes liegt beim Kanton. Wichtig ist jedoch festzuhalten, dass es sich beim aktuellen Stand

zunächst um einen Richtplaneintrag handelt. Es liegt noch kein konkretes Projekt vor. Sollte der Standort nach der Konsultation durch den Kantonsrat weiterhin im kantonalen Richtplan enthalten sein, müsste in einem nächsten Schritt zunächst ein Betreiber den Standort als wirtschaftlich geeignet beurteilen. Anschliessend wäre ein Grundeigentümer beziehungsweise Waldeigentümer zu finden, der bereit ist, die erforderlichen Flächen zur Verfügung zu stellen. Erst wenn ein konkretes Projekt ausgearbeitet wird, beginnt das ordentliche Bewilligungsverfahren. In diesem Verfahren verfügt die Gemeinde über formelle Mitwirkungsrechte. Zudem haben auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Ottenbach die Möglichkeit, sich im Rahmen der gesetzlichen Verfahren einzubringen und gegebenenfalls Rechtsmittel zu ergreifen. Der Gemeinderat wird seine Haltung weiterhin klar vertreten und die weite-

ren Entwicklungen eng begleiten, um die Interessen der Bevölkerung sowie den Schutz von Landschaft und Natur angemessen einzubringen.

Sind nach dem Bekanntwerden der Resultate aus dem Mitwirkungsverfahren schon Reaktionen aus der Bevölkerung bei der Gemeinde eingetroffen? Ja, nach der Veröffentlichung der Resultate aus dem Mitwirkungsverfahren sind bei der Gemeinde Rückmeldungen aus der Bevölkerung eingegangen. Diese beinhalten kritische Fragen und Bedenken insbesondere zu den Auswirkungen auf Landschaft, Natur und Lebensqualität. Der Gemeinderat nimmt diese Rückmeldungen ernst und wird sie in seine weitere Haltung einbeziehen. Gleichzeitig ist ihm eine transparente Information über den Stand des kantonalen Verfahrens und die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde wichtig.

Revision Felseneggbahn – Ostern in Betrieb

Ab dem 11. April beginnt der Sommerfahrplan

Wegen Revisionsarbeiten bleibt die Felseneggbahn von Montag, 2. März, bis Freitag, 10. April 2026, geschlossen. Ausnahme: Über das Osterwochenende vom 3. bis 6. April fährt die Luftseilbahn. Mit den jährlichen Revisionsarbeiten stellt die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU sicher, dass sie ihren Fahrgästen weiterhin einen sicheren und zuverlässigen Betrieb anbieten kann.

Die Revision der Luftseilbahn zwischen Adliswil und der Felsenegg beinhaltet umfassende Instandhaltungsar-

beiten an Bauteilen und Systemen der Anlage. Gleichzeitig werden gründliche Reinigungsarbeiten durchgeführt. Zudem werden in diesem Jahr, gemäss sechsjährigem Turnus, die Laufwerke und Gehänge der beiden Kabinen komplett zerlegt und überprüft.

Betrieb über die Osterfeiertage ist gewährleistet

Über die Osterfeiertage vom 3. bis und mit 6. April 2026 pausieren die Revisi-

onsarbeiten. An diesen vier Tagen wird die Felseneggbahn nach Winterfahrplan betrieben, jeweils von 9.05 bis 20.05 Uhr (freitags und samstags bis 22.05 Uhr).

Am Samstag, 11. April, nimmt die Felseneggbahn den Betrieb wieder auf und verkehrt bis und mit Samstag, 24. Oktober, nach Sommerfahrplan, jeweils von 8.05 bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-Minuten-Takt.

Medienstelle SZU Felseneggbahn über Adliswil. (Bild

Entwicklungskonzept zur Schulraumplanung Hedingen

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE

Im April gibt es eine Informationsveranstaltung

Die Gemeinde Hedingen treibt die Schulraumplanung weiter voran. An einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 14. April 2026, informieren die Schulpflege und der Gemeinderat über das neue Entwicklungskonzept. Unter dem Leitsatz «Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen» zeigen die Verantwortlichen auf, wie die Schule Hedingen langfristig weiterentwickelt werden soll. Nach intensiven Abklärungen wurde das Entwicklungskonzept zur Schulraum-

planung erarbeitet. Die Grundlagen dazu wurden an zwei Mitwirkungsveranstaltungen in den Jahren 2023 und 2024 gemeinsam mit der Bevölkerung diskutiert. An einer Behördenkonferenz im Jahr 2025 wurde die Schulraumplanung zudem mit der Zentrumsplanung abgestimmt. Das Entwicklungskonzept legt die strategischen Grundlagen für den zukünftigen Schulraumbedarf in Hedingen fest und bildet die Basis für die nächsten Schritte im Planungspro-

zess. Ziel ist es, die Gesamtschule vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe fit für die Zukunft zu machen und klug in die Zukunft zu investieren. Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 14. April, um 19.30 Uhr, im Werkhofsaal, oberhalb der Feuerwehr, in Hedingen statt. Die Schulpflege und der Gemeinderat freuen sich auf zahlreiche interessierte Teilnehmende.

Gemeinde Hedingen

Das Windenergie-Eignungsgebiet Nummer 37 (Rütihof), hier gesehen von der Bachdolenstrasse in Ottenbach. (Archivbild Marcus Weiss)
zvg)

AbMittwoch

BirraMoretti SalediMare,Dose, 6x50cl

Montag,23.2.bis Samstag,28.2.26

AgriNatura Wienerli 12x50g Coca-Cola 6x1,5l

Munz Schokolade div.Sorten,z.B. Brancheweiss, 33x23g

KamblyBiscuits div.Sorten,z.B. Bretzeli,2x115g

8.50 statt12.30

Dar-Vida div.Sorten,z.B. fromage,2x184g

Felix div.Sorten,z.B. OriginalassortiertinGelee, 24x85g

FolgendeWochenhitssindinkleinerenVolg-Lädenevtl.nichterhältlich:

Haribo Fruchtgummi div.Sorten,z.B. Goldbären,340g

Stella SaturnoBianco VinoBiancoTerreSiciliane IGP,Italien,75cl,2024

VolgNüsse div.Sorten,z.B. Baumnüsse,130g

SaboÖl div.Sorten,z.B. Bonfrit,1l

Volg Knuspermüesli Beeren,500g

Hero Fleischkonserven div.Sorten,z.B. Delikatess-Fleischkäse, 3x115g

GalaKl.I IP-Suisse Schweiz,perkg

Axe Dusch&Deo div.Sorten,z.B. Africa,Dusch,3x250ml

ChiratKressi div.Sorten,z.B. Kräuter,2x1l

Vanish OxiVorwaschspray 2x750ml

Perwoll Wool&Delicates 2x27WG

BioButter 200g

RitzRouladen div.Sorten,z.B. Himbeer,300g

VolgApfelmus div.Sorten,z.B. 360g

Finish div.Sorten,z.B. UltraAllin1Citrus, Tabs,30WG

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– Bon Appétit

– Gartenrestaurants

– Lehrstellen

– Treuhand

– Geschenk-Ideen

– Wild und andere Spezialitäten

«Verstaubt ist nur das Vorurteil»

Schweizer Jodeln gehört zum Unesco-Weltkulturerbe – Junges Nachwuchstalent erzählt von seinen Eindrücken

IntervIew: AngelA BernettA

Der Jodlerklub Affoltern verbindet das traditionelle Schweizer Jodeln, das immaterielles Unesco-Kulturerbe ist, mit neuen Stimmen und einem jungen Publikum.

Denise Hegglin*, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie erfuhren, dass das Jodeln ins immaterielle Kulturerbe der Unesco aufgenommen wurde?

Wir haben den Bewerbungsprozess gespannt mitverfolgt und uns riesig über die Nachricht gefreut. Dass das Jodeln Teil des immateriellen UnescoKulturerbes ist, ist eine grosse Ehre für uns. Das motiviert uns, das Jodeln noch stärker in der Gesellschaft sichtbar zu machen. Und natürlich hoffen wir, dass jetzt vor allem viele junge Leute Lust bekommen, bei uns im Klub mitzujodeln.

Der Jodlerklub Affoltern blickt auf eine lange Geschichte zurück: Wie und warum wurde der Verein gegründet?

Aus Freude am Jodeln und der Kameradschaft gründeten 14 Männer am 27. Januar 1944 den Jodlerklub Affoltern. Seit März 1945 ist der Verein Mitglied des Eidgenössischen Jodlerverbands.

Welche Momente oder Entwicklungen haben den Jodlerklub Affoltern im Laufe der Jahre besonders geprägt?

Ein wichtiger Schritt war Anfang der 1980er-Jahre: Zum ersten Mal machten Frauen im Klub mit – als Jodlerinnen und auch in der musikalischen Leitung. Für den Verein, der bis dahin nur aus Männern bestand, war das eine grosse Veränderung. Sie hat das Klubleben nachhaltig geprägt.

Viele verbinden Jodeln noch immer mit einem eher traditionellen, manchmal verstaubten Image. Wie begegnen Sie diesem Bild?

Es stimmt, wir pflegen Traditionen wie Trachten und Dialektlieder. Aber verstaubt ist nur das Vorurteil: Jodeln macht Spass, trainiert Stimme und Atem, entspannt und fördert das Wohlbefinden – ähnlich wie in anderen Chö-

Jodeln in der Schweiz

Jodeln hat in der Schweiz eine lange Tradition und diente ursprünglich als Signal- und Kommunikationsgesang in den Bergen. Schon im 19. Jahrhundert entwickelten sich daraus musikalische Gruppen und Gesangsvereine. Im Kanton Zürich war Jodeln lange weniger verbreitet als in den Alpenregionen, gewann jedoch ab dem 20. Jahrhundert durch Vereine wie den Jodlerklub Affoltern zunehmend an Bedeutung. Heute verbindet es Tradition mit Gemeinschaft und wird in Konzerten, Jodlerfesten und sogar in urbanen Gebieten gepflegt – ein lebendiges Kulturerbe, das viele anspricht. (net)

Der Jodlerklub Affoltern tritt im Gartenzentrum Guggenbühl auf, mit anschliessendem Fotoshooting. (Bild zvg)

ren. Unsere Lieder erzählen von Leben, Natur und Dankbarkeit. Da wir sie auswendig singen, trainiert das auch das Gehirn. Gut besuchte Jodlerfeste und

«Jodeln macht Spass, trainiert Stimme und Atem, entspannt und fördert das Wohlbefinden.»

Denise Hegglin, Jodlerklub Affoltern

Konzerte – auch von jungen Leuten –zeigen: Jodeln ist alles andere als altmodisch.

Sie sagen, der Jodlerklub gehe bewusst neue Wege. Was unterscheidet Ihren Verein heute von einem klassischen Jodlerklub früherer Zeiten?

Der Jodlerklub Affoltern ist heute offen für alle – ganz egal welches Geschlecht, welchen Beruf oder welche politische Haltung jemand hat. Wir singen auch Lieder von jungen Komponis-

Baustart für einen neuen

Unterflurcontainer

Im Sunnematt in Hedingen

Anfang März startet die Gemeinde Hedingen mit dem Bauprojekt «Neubau UFC Sunnematt».

Pfad wird zum Kiesweg Mit dem Projekt entsteht eine Unterflurcontaineranlage (UFC) für das Quartier. Die Umgebung auf der Parzelle 1614 wird gleichzeitig aufgewertet und der Pfad hinter dem Hügel zwischen

Kreuzrain und Trottoir an der Zürcherstrasse zu einem Kiesweg ausgebaut.

Die Arbeiten erfolgen von zirka 2. März bis zirka 27. April. Mit möglichen Einschränkungen für Fussgänger und Verkehr ist zu rechnen. Die Zufahrt zum Quartier und zu den Liegenschaften ist während der ganzen Bauzeit gewährleistet. Tiefbau Hedingen

tinnen und Komponisten, oft mit frischen und lustigen Texten. Unsere Konzerte sollen abwechslungsreich und lebendig sein. Deshalb arbeiten wir immer wieder mit anderen Vereinen zusammen, wie der Harmonie Affoltern oder dem Akkordeon-Orchester. Das sorgt für zusätzliche Vielfalt.

Mit dem Projektchor für das Kirchenkonzert im November 2025 haben Sie etwas Neues gewagt. Wie kam es zu dieser Idee – und wie wurde sie aufgenommen?

Mit dem Wechsel in der musikalischen Leitung wagte der Jodlerklub für die Kirchenkonzerte ein Experiment:

Termine und Highlights 2026

• Offene Proben: dienstags, 17.2., 3.3., 17.3. und 7.4., jeweils 19.30 Uhr, kath. Kirche Affoltern

• Frühjahrskonzert: 26.4., Casino Affoltern mit «Chapfchörli Grabs» und Kapelle «Glück im Stall»

• Weitere Auftritte: Gottesdienste in der Region und der Zentralschweiz, und dem «Gnussfäscht» Wettswil

• Kirchenkonzerte: 14. und 15.11., Affoltern und Jonen, voraussichtlich wieder mit Projektsängerinnen und -sängern

• Weitere Informationen: www. jkaffoltern.ch

Neue Sängerinnen und Sänger wurden eingeladen, das Ensemble während der Proben zu unterstützen. Das zeitlich begrenzte Projekt kam sehr gut an. Sechs Sängerinnen und Sänger – darunter auch ich – blieben schliesslich dabei und standen gemeinsam mit dem Jodlerklub auf der Konzertbühne. Für uns war das Jodeln völliges Neuland. Umso schöner war es zu erleben, wie viel Freude es macht, sich auf Unbekanntes einzulassen. Die Begeisterung übertrug sich auf das Publikum: Die Konzerte wurden mit viel Applaus belohnt.

Konnte der Jodlerklub durch solche Projekte neue Mitglieder gewinnen, und was motiviert diese, beim Jodlerklub Affoltern mitzumachen?

Ja, ich und ein weiterer Sänger sind geblieben. Wir schätzen vor allem die offene und herzliche Gemeinschaft im Klub. Besonders schön finden wir auch, dass man das Jodeln mitten in der Stadt lernen kann. Die Lieder sind eingängig und leicht zu lernen – perfekt auch für Anfängerinnen und Anfänger.

Auch die Zusammenarbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern hat bei Ihnen Tradition. Warum ist dieser Austausch wichtig?

Jungen Musikformationen bei unseren Kirchenkonzerten eine Bühne zu geben, hat bei uns Tradition. Damit bringen wir verschiedene Generationen

Obfelden ist jetzt auch auf VoteInfo vertreten

Über 100 Zürcher Gemeinden nutzen die App

Der Kanton Zürich bietet seinen Gemeinden seit einiger Zeit einen umfassenden Publikationsprozess zu Wahlen und Abstimmungen an: Sie können ihre Abstimmungsvorlagen und Wahlen in der vom Bund und Kantonen lancierten App VoteInfo, auf der Webseite des Kantons Zürich und eingebettet auf der gemeindeeigenen Webseite publizieren. Obfelden ist neu Teil der über 100 Zürcher Gemeinden, die dieses Angebot

bereits nutzen. Am Wahl- und Abstimmungssonntag werden hier ausserdem alle Resultate automatisch aktualisiert und publiziert. «Mit dem neuen Wahlund Abstimmungsportal und der Nutzung von VoteInfo erweitert die Gemeinde Obfelden das bestehende digitale Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner mit einem sinnvollen und modernen Service», so Gemeindeschreiberin Michelle Meier. (red)

zusammen, sprechen ein jüngeres Publikum an und unterstützen den musikalischen Nachwuchs.

Warum gehört das Jodeln Ihrer Meinung nach nicht nur in die touristischen Bergregionen, sondern auch nach Affoltern –mitten ins heutige Alltagsleben? Früher wurde in der ganzen Schweiz gejodelt, doch im Laufe der Zeit zog sich das Jodeln zunehmend in ländliche und alpine Regionen zurück. Heute entdecken wieder mehr Menschen diese Tradition – auch in Städten wie Affoltern. Jodeln tut einfach gut, macht Freude und ist ein schöner Ausgleich zum Alltag. Wer glaubt, Jodeln gehört nur in die Berge, muss nur dienstags um 19.30 Uhr in Affoltern vorbeischauen. *Denise Hegglin ist seit einem halben Jahr Mitglied im Jodlerklub Affoltern

Manche Traditionen und Bräuche werden seit vielen Jahrzehnten gelebt und gepflegt. Andere verschwinden eines Tages und machen Neuem Platz. In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in loser Folge diese Traditionen und ihre Menschen dahinter vor. (red)

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Deutlich mehr Anfragen bei der Feuerpolizei

Seit

Crans­Montana hat vielerorts im Bezirk ein

Mit der Brandkatastrophe in Crans­Montana Anfang Jahr ist eine Kontrollinstanz in den Fokus gerückt, die sonst selten Schlagzeilen macht: die Feuerpolizei. Während vielerorts die Gemeinden die feuerpolizeilichen Kontrollen durchführen, ist im Bezirk Affoltern dafür zentral eine Stelle zuständig: das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) in Affoltern. Drei Brandschutz­Experten und ein Brandschutz­Fachmann sorgen sich dort um die Brandschutzmassnahmen in den 14 Gemeinden des Bezirks –und mittlerweile auch weit über den Bezirk hinaus. Denn in Sachen Feuerpolizei gilt die Dileca im Kanton Zürich als eigentliches Kompetenzzentrum.

Brandschutzvorschriften verschärfen Und das bekommt man in Affoltern seit der Tragödie im Wallis deutlich zu spüren. «Wir haben seither viel mehr Anfragen», sagt der Leiter der Feuerpolizei Erich Hausammann. Alle würden sich plötzlich für das Thema interessieren: Private ebenso wie Gemeinden. Während Private den Brandschutz in den eigenen Liegenschaften überprüft haben möchten («am liebsten sofort»), möch­

Die Dileca kontrolliert periodisch in sechs Bezirken (Affoltern, Dielsdorf, Dietikon, Horgen, Meilen und Uster).

ten Gemeinden entweder ihre Brandschutzvorschriften verschärfen oder die periodischen Kontrollen häufiger durchführen lassen als bisher. «Es laufen derzeit sehr viele Diskussionen», so Hausammann.

Als ein Beispiel von vielen nennt Dileca­Geschäftsführer Torsten Hartmann eine Gemeinde, die möchte, dass der Brandschutz in öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Schulhäusern und Kitas künftig jährlich überprüft wird –und nicht nur alle vier Jahre, wie es die kantonale Gebäudeversicherung (GVZ) vorschreibt. Andere Gemeinden wiede­

rum möchten die Besucherzahl von Veranstaltungen, welche eine Kontrolle nötig machen, von heute 300 Personen, deutlich reduzieren.

Zwischenfrage: Welche Veränderungen hat man bei der Dileca selber vorgenommen seit Crans­Montana? «Keine», sagt Hausammann, ohne zu zögern, «wir waren und sind sehr gut aufgestellt.»

Kontrolle vor Ort im Maschwanden Ortswechsel, die Mehrzweckhalle Maschwanden. Es ist Freitagnachmittag.

Erich Hausammann trifft sich mit Adrian Lüscher vom Dorfverein Maschwanden zur feuerpolizeilichen Kontrolle des geplanten Maskenballs, der tags darauf stattfinden wird. Für beide eine RoutineAngelegenheit; der Maskenball findet schon seit Jahren in der Halle statt, die Räumlichkeit ist bekannt, darunter die Fluchtwege und deren Breite. Erwartet werden rund 200 Besucherinnen und Besucher.

Dennoch kontrolliert Hausammann alles mit offenem Blick, will wissen, ob ein Treppenaufgang noch abgesperrt wird, prüft das Datum auf einem Feuerlöscher, lässt eine Türe aufschliessen, fragt nach einer Löschdecke in der Küche, erinnert daran, da und dort noch Fluchtwege freizuräumen. Alles in freundlichem, aber bestimmtem Ton. Die Halle selber ist mit Brettern und mit Baustellenabsperrungen geschmückt (Motto: «Baustelle»), die Decke mit schwarzen Tüchern verhangen. Stoff an der Decke? Man erinnert sich mit Schaudern an die Bilder aus der Bar in Crans­Montana mit dem brennenden Schaumstoff an der Decke. Ist das zulässig? Ja, sagt Hausammann, die Tücher hier seien mit einer speziellen Flüssigkeit behandelt, sie seien nur schwer entflammbar. Hätte er Zweifel daran, würde er draussen ein Stück Tuch anzünden und schauen, ob der Stoff zu tropfen beginnt und sich giftige Gase entwickeln.

Hätte man das auch in Crans­Montana machen können, vielleicht sogar machen müssen? Der Brandschutz­Experte möchte sich nicht zur Katastrophe im Wallis äussern. Anders gefragt: Wie sieht es im Kanton Zürich mit den feuerpolizeilichen Kontrollen aus? Ist überall das nötige Fachwissen vorhanden, der

Umdenken eingesetzt

Ein kritischer Blick zu der mit Tüchern dekorierten Decke in der Mehrzweckhalle Maschwanden – ein Tag vor dem traditionellen Maskenball: Der Brandschutz-Experte Erich Hausammann (rechts) mit Adrian Lüscher vom Dorfverein Maschwanden während der feuerpolizeilichen Kontrolle. (Bild Daniel Vaia)

nötige Personalbestand, werden Daten sicher archiviert? Hausammann beantwortet die Frage mit der Feststellung, dass der Bezirk Affoltern mit der interkommunalen Dileca eine Ausnahme im Kanton Zürich sei. In vielen anderen Gemeinden seien nach wie vor kommunale Angestellte mit feuerpolizeilichen Fragen beauftragt, mancherorts sei die Aufgabe auch auf Ingenieurbüros übertragen worden.

«Eigenverantwortung – jederzeit» Zurück zur Kontrolle in Maschwanden. Ganz am Schluss erfolgt bezüglich Verantwortlichkeit der wichtigste Akt: Adrian Lüscher muss die feuerpolizeiliche Checkliste unterschreiben. Die Verantwortung liegt damit nun bei ihm. Werden die in der Liste aufgeführten Punk­

te nicht umgesetzt oder nachträglich Änderungen etwa an Räumlichkeiten oder an Fluchtwegen vorgenommen (Beispiel Crans­Montana), ist dafür er verantwortlich – nicht die Feuerpolizei. Es ist dies ein zentraler Punkt bei allen Brandschutzmassnahmen bei Veranstaltungen, in Clubs und in Gastrobetrieben: Eigenverantwortung, «jederzeit und unabhängig von Kontrollen», wie es in einem Merkblatt der Beratungsstelle für Brandverhütung heisst. Nach rund 20 Minuten ist die Kontrolle in Maschwanden vorüber. Eine vergleichsweise kurze Kontrolle für Hausammann. Denn manchmal kann es auch mal ein paar Stunden dauern, etwa wenn es um ein Shopping­Center geht oder ein Spital – und zwar nicht nur im Bezirk Affoltern. Die Dileca kontrolliert im Auftrag der GVZ periodisch

«Ein Denkrahmen für zukünftige Entwicklungen»

Stellungnahme der Primarschulpflege Bonstetten zu den Reaktionen auf die Vision 2033

Die «Vision Primarschule Bonstetten 2033» hat einige Diskussionen ausgelöst. Dies nehmen wir als positives Zeichen wahr, denn das zeigt das Interesse am Wohl unserer Kinder, und diese stehen bei der «Vision Primarschule Bonstetten 2033» im Zentrum. Die Vision zeigt die strategische Zielvorstellung auf. Sie bildet einen Denkrahmen für zukünftige Entwicklungen. Die Umsetzung dieser Vision wird bis ins Jahr 2033 angestrebt. Die Schulpflege hat sich, in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung (Schulleitung und Schulverwaltungsleitung) über viele Monate intensiv mit der Weiterentwicklung der Primarschule Bonstetten auseinandergesetzt. Für uns ist klar, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Das aktuelle Schulsystem ist am Anschlag: Wir haben immer mehr auffällige Kinder, Kinder werden früher eingeschult als noch vor 10 Jahren, der Schulabsentismus (häufige unentschuldigte schulische Fehlzeiten) nimmt zu und ist heute schon in der Primarschule ein Thema, viele Lehrpersonen sind stark belastet. Es werden immer mehr Ressourcen gesprochen, doch die Probleme bleiben. In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der ISR­Settings (ISR = Integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule) in Bonstetten verdoppelt. Im

Schuljahr 2024/2025 hatten die Steuerzahlenden von Bonstetten 1,4 Millionen Franken nur für ISR­Settings zu tragen. Als Schulpflege wollen wir auch die Verantwortung gegenüber den Steuerzahlenden wahrnehmen. Die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels machen sich täglich auch im Schulbetrieb bemerkbar. Die Welt verändert sich extrem rasant. Künstliche Intelligenz ist Alltag. Die Zukunft ist immer weniger vorhersehbar. Die Grundstruktur der Schule ist jedoch fast noch wie vor 100 Jahren. Wir sind überzeugt, dass es eine grundlegende strukturelle Änderung des Schulsystems braucht. Mehr Ressourcen sind nicht die Lösung. Das wurde uns in den letzten Jahrzehnten aufgezeigt. Die Kinder brauchen eine Schule nahe an ihrem Leben. Das heisst: eine lernende Schule – nicht eine belehrende.

Aus dem OECD-Lernkompass

Erfolg in der Bildung bedeutet nicht nur das Lernen von Sprachen, Mathematik oder Geschichte, sondern auch die Entwicklung von Identität, Handlungsfähigkeit und Sinnhaftigkeit. Es geht darum, Neugier und Wissensdurst zu wecken, den Intellekt für Neues zu öffnen. Und es geht um Mut, um die Fähig­

keit, unsere kognitiven, sozialen und emotionalen Ressourcen zu mobilisieren. Das werden auch unsere besten Mittel gegen die grössten Bedrohungen unserer Zeit sein:

• Wie können wir Lernende auf Arbeitsplätze vorbereiten, die noch nicht existieren?

• Wie können wir sie befähigen, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, die noch nicht absehbar sind, und Technologien zu nutzen, die es noch nicht gibt?

• Was brauchen Lernende, um sich in einer vernetzten Welt zurechtzufinden, in der sie verschiedene Perspektiven und Weltanschauungen verstehen und wertschätzen, respektvoll mit anderen interagieren und verantwortungsbewusst für Nachhaltigkeit und kollektives Wohlergehen eintreten sollen?

Was die Primarschule Bonstetten angekündigt hat, ist die Vision 2033. Diese zeigt die strategische Zielvorstellung auf. Sie bildet einen Denkrahmen für zukünftige Entwicklungen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise: von der Projektplanung über die Evaluation und notwendige Anpassungen bis hin zur finalen Implementierung. Dieser Prozess wird gemeinsam mit den Lehrpersonen sowie den weiteren internen und externen Anspruchsgruppen erarbeitet.

Mit dem Volksschulamt sind wir im Austausch, damit sichergestellt bleibt, dass sämtliche Veränderungen die kantonalen Vorgaben und den Lehrplan 21 stets einhalten.

Ein zentraler Bestandteil des weiteren Vorgehens ist der transparente Einbezug aller relevanten Anspruchsgruppen zur gegebenen Zeit: Lehrpersonen, Eltern sowie – altersgerecht – die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Bevölkerung, der Gemeinderat, weiterführende Schulen, etc. Die Schule soll ein verlässlicher Lern­ und Lebensraum bleiben, der Sicherheit bietet und eine gesunde Entwicklung aller Kinder unterstützt. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Schulentwicklung nur im Dialog und auf der Basis des Vertrauens gelingen kann. Bereits nach den Sportferien sind nächste Schritte geplant wie (nicht abschliessend):

• Verschiedene Veranstaltungen mit den Mitarbeitenden der Primarschule zur Beantwortung von Fragen

• Veranstaltungen für den Elternrat

• Eine Orientierungsveranstaltung mit Fragerunde für alle Eltern

• Weiterbildungstage für das Lehrpersonal, welches sich ebenfalls mit der Vision beschäftigt.

Ab Schuljahr 2026/2027 wird sich ausserdem eine Visionsgruppe (auf Ebene

in mittlerweile sechs Bezirken (Affoltern, Dielsdorf, Dietikon, Horgen, Meilen und Uster) «Bauten und Anlagen mit erhöhtem Brandrisiko». Dazu kommen alle Gefängnisse im Kanton, total 162 Objekte. Dafür sind rund 180 Stellenprozente eingeplant. Dazu kommen die feuerpolizeilichen Aufgaben in den 14 Gemeinden des Bezirks. So müssen jährlich über 60 Baukontrollen und rund 150 Bauabnahmen durchgeführt werden (Zahlen Geschäftsbericht 2024). Nicht zu vergessen die Begutachtung von 300 Baugesuchen.

Solange der Brand in Crans­Montana im öffentlichen Bewusstsein bleibt –und das wird angesichts der zu erwartenden Gerichtsverfahren wohl noch einige Jahre lang der Fall sein –, dürfte die Arbeit nicht weniger werden.

Mitarbeitende) intensiv mit den weiteren Schritten auseinandersetzen und sich auch an die Erstellung eines «pädagogischen Konzepts 2033» machen. Selbstverständlich werden sich auch die Schulpflege und die Geschäftsleitung weiter mit der Vision und deren Umsetzung beschäftigen, unter anderem in der Klausur vom 21. und 22. August 2026. Die Eltern werden im Herbst ebenfalls wieder einbezogen werden.

Unzählige Rückmeldungen

Wir haben seit der Publikation der Medienmitteilung unzählige Rückmeldungen erhalten, auch viele positive. Schulen aus dem Bezirk möchten sich mit uns über unsere Vision 2033 austauschen. Lehrpersonen aus dem Amt schreiben uns, wie grandios sie unsere Vision finden und dass sie hoffen, dass andere Schulen im Bezirk nachziehen, denn dieser Schritt sei schon längst überfällig. Sie wünschen uns Mut und Durchhaltewillen.

Wir freuen uns enorm darüber, dass wir bereits Blindbewerbungen erhalten haben. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Primarschulpflege Bonstetten, Isabella Tamas, Präsidentin

Strategieprozess gestartet

Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil

Der Gemeinderat hat beschlossen, die strategische Ausrichtung der Gemeinde grundlegend zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Damit soll die Legislaturplanung 2026–2030 auf eine langfristig tragfähige und breit abgestützte Grundlage gestellt werden. Ziel des Prozesses ist die Erarbeitung einer klar formulierten Vision sowie einer langfristigen Gemeindestrategie. Diese soll als verbindlicher Orientierungsrahmen für künftige Entscheide dienen und die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde sichern. Dem Gemeinderat ist es wichtig, die Bevölkerung in geeigneter Form in diesen Prozess einzubeziehen. Die entsprechenden Beteiligungsmöglichkeiten werden zu gegebener Zeit kommuniziert. Für die externe Begleitung des Strategieprozesses hat der Gemeinderat einen Kredit von 25000 Franken bewilligt. Der Auftrag für die Beratungsdienstleistungen wurde an die Firma Federas AG vergeben.

Littering und Sprayereien auf Gemeindegebiet

Der Gemeinderat und die Primarschulpflege stellen fest, dass auf dem Gemeindegebiet von Wettswil vermehrt Fälle von Littering und unerlaubten Sprayereien auftreten. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge, weshalb die Behörden geeignete Massnahmen prüfen und umsetzen werden. Widerhandlungen werden konsequent zur Anzeige gebracht. Die Beseitigung von Abfällen und insbesondere die Behebung von Schäden an öffentlichem und privatem Eigentum verursachen erhebliche Kosten. Gemeinderat und Primarschulpflege erwarten, dass öffentliche Anlagen, insbesondere auch das Naturschutzgebiet rund um die Ziegelweiher, Schulareale sowie aber auch Privateigentum mit dem erforderlichen Respekt behandelt werden. Sie appellieren an die Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere an Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern, Verantwortung zu übernehmen und aktiv dazu beizutragen, Verschmutzungen und Sachbeschädigungen zu verhindern. Zudem werden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, Beobachtungen sofort bei der Polizei zu melden.

Ersatzbeschaffung Fahrzeug der Werkbetriebe

Die Gemeinde erneuert ein zentrales Einsatz- und Transportfahrzeug der Werkbetriebe. Das bisher eingesetzte Fahrzeug, steht seit rund 15 Jahren im Dienst der Gemeinde und hat in dieser Zeit zuverlässig zur Aufgabenerfüllung beigetragen. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters sind jedoch kostenintensive Reparaturen notwendig. Der Gemeinderat hat deshalb für die Ersatzbeschaffung einen Kredit von 73000 Franken inklusive Mehrwertsteuer bewilligt. Gestützt auf die Ziele des Energieleitbildes hat der Gemeinderat die Beschaffung eines vollelektrischen Fahrzeugs beschlossen.

Ortsbus – Haltestellennetz wird beibehalten

Mit dem Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) am 1. Januar 2004 wurde die Grundlage für einen schrittweisen, hindernisfreien Zugang zu Anlagen des öffentlichen Verkehrs geschaffen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Gemeinderat in den vergangenen Jahren vertieft mit dem bestehenden Haltestellenkonzept des Ortsbusses auseinandergesetzt. Dabei wurden sowohl die möglichen baulichen Anpassungen an den einzelnen Standorten als auch die mögliche Aufhebung einzelner Haltestellen geprüft.

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachstellen und Transportunternehmen wurden in den vergangenen Jahren für vier Haltestellen konkrete

Wettswil in der Abendsonne: Der Gemeinderat will in den nächsten Jahren die strategische Ausrichtung der Gemeinde grundlegend überprüfen. (Archivbild Daniel Vaia)

Vorprojekte erarbeitet. Die entsprechende öffentliche Mitwirkung fand vom 26. August bis 25. September 2023 statt. Die rund 40 eingegangenen Rückmeldungen aus der Bevölkerung richteten sich weniger gegen die geplanten baulichen Anpassungen als gegen das Haltestellenkonzept insgesamt, insbesondere gegen die vorgesehenen Aufhebungen einzelner Haltestellen.

Der Gemeinderat nahm diese Rückmeldungen zum Anlass, sämtliche Haltestellen nochmals gesamthaft zu analysieren und für jeden Standort eine Verhältnismässigkeitsprüfung vorzunehmen. Diese vertieften Abklärungen ermöglichen eine sorgfältige Würdigung der im Mitwirkungsverfahren geäusserten Anliegen. Die Überprüfung ist inzwischen abgeschlossen. Der Gemeinderat hat das bereinigte Haltestellenkonzept mit der Verhältnismässigkeitsprüfung genehmigt. Gemäss diesem Konzept werden die Umbauprojekte der Haltestellen «Schürli», «Beerimoos», «Oberhusen», «Eggächer» und «Strumbergächer» weiterverfolgt. Auf die Aufhebung bestehender Haltestellen sowie auch auf die baulichen Anpassungen bei den weiteren Haltestellen des Ortsbusses wird gestützt auf die Ergebnisse der Mitwirkung und der vorgenommenen Verhältnismässigkeitsprüfungen bis auf Weiteres verzichtet.

Sanierung Wege und Zugangsrampe beim Friedhof «Heissächer»

Die bestehenden Wege sowie die südwestliche Zugangsrampe im Haupteingangsbereich des Friedhofs «Heissächer» weisen alters- und witterungsbedingte Schäden auf. Der Zustand hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschlechtert, weshalb eine umfassende Sanierung erforderlich ist. Ziel der Sanierungsmassnahme ist es, die Sicherheit und die hindernisfreie Zugänglichkeit dauerhaft zu gewährleisten sowie den Werterhalt der Anlage sicherzustellen. Der Gemeinderat hat sich für die Variante «Wiederverwendung der Pflästerung» entschieden und damit die deutlich kostengünstigere Lösung gegenüber einer vollständigen Erneuerung gewählt. Die Aufträge wurden zu rund 150000 Franken für die Sanierung der Wege sowie rund 25000 Franken für die Erneuerung der Rampe beim Eingangsbereich an die Walo Bertschinger AG, Dietikon, vergeben.

Zukunft des Werkgebäudes wird umfassend geprüft

Das Werkgebäude der Gemeinde Wettswil stammt aus dem Jahr 1970 und weist einen erheblichen Erneuerungsbedarf aus. In den kommenden Jahren stehen verschiedene kostenintensive Sanie-

rungsmassnahmen an, darunter eine Dach- und Fassadensanierung, Verbesserung der Wärmedämmung, Fensterersatz sowie die Erneuerung der Heizungsanlage.

Bevor konkrete Investitionen ausgelöst werden, soll geprüft werden, ob das bestehende Gebäude in seiner heutigen Form noch den aktuellen und künftigen Anforderungen an einen Werkbetrieb entspricht. Angesichts des erwarteten überdurchschnittlichen Wachstums der Gemeinde in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stellt sich die Grundsatzfrage, ob eine umfassende Sanierung zweckmässig ist oder ob ein Abbruch mit anschliessendem Neubau langfristig die nachhaltigere Lösung darstellt.

Der Gemeinderat hat deshalb die Unternehmung Basler & Hofmann AG, Zürich, mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese soll die bauliche und betriebliche Realisierbarkeit, die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die finanziellen Auswirkungen einer Sanierung im Vergleich zu einem Neubau transparent aufzeigen und als fundierte Entscheidungsgrundlage dienen.

Teilrevision Nutzungsplanung und Quartierplanung WeierächerGrabmatten – weiteres Vorgehen An der Urnenabstimmung vom 30. November 2025 haben die Stimmberechtigten die Initiative in Form der allgemeinen Anregung zur «Durchführung der Urnenabstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung Weierächer-Grabmatten mit Erschliessungsvariante 1 Lenggenweg» angenommen. Gemäss den gesetzlichen Vorgaben ist spätestens 18 Monate nach Annahme einer Initiative in dieser Form eine konkret ausgearbeitete Umsetzungsvorlage zur Abstimmung zu bringen. Der Gemeinderat hat aufgrund dessen das Ingenieurbüro Wälter Willa (gpw), Affoltern, mit der Erarbeitung der erforderlichen Anpassungen des Zonenplans sowie der weiteren planerischen Grundlagen beauftragt. Nach Abschluss der fachlichen Arbeiten und Durchführung der notwendigen Verfahrensschritte ist vorgesehen, den Stimmberechtigten die detaillierte Vorlage voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 zu unterbreiten.

Sanierung und Erweiterung

Streethockeyplatz

Die Streethockeyanlage auf dem Sportplatz Im Moos wurde vor rund 14 Jahren erstellt und weist inzwischen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Neben der Instandsetzung der bestehenden Infrastruktur ist eine Vergrösserung des Spielfelds vorgesehen, da die aktuelle

und vertieft geprüft. In der Folge wurden erneut verschiedene potenzielle Standorte auf dem Gemeindegebiet sorgfältig evaluiert. Dabei wurden insbesondere auch Flächen im Eigentum der Primarschulgemeinde in die Prüfung einbezogen. Der Gemeinderat hat dazu Gespräche geführt, Abklärungen vorgenommen und die Rahmenbedingungen eingehend beurteilt. Trotz dieser Bemühungen konnte in Abstimmung mit der Primarschule kein Standort identifiziert werden, der den unterschiedlichen Anforderungen und Interessen gerecht wird. Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass unter den aktuellen Voraussetzungen keine tragfähige Lösung gefunden werden konnte. Das Projekt wird deshalb sistiert. Sollte sich künftig eine geeignete Möglichkeit ergeben, wird der Gemeinderat das Anliegen erneut prüfen.

Platzdimension den geltenden Liga-Anforderungen nicht mehr entspricht. Der Streethockeyclub beteiligt sich substanziell an den Gesamtprojektkosten von rund 500000 Franken. Dank Sponsorenbeiträgen, Crowdfunding, gebildeten Rückstellungen sowie Darlehen kann der Verein neben den geplanten Eigenleistungen einen Beitrag von über 200000 Franken leisten. Das Sportamt des Kantons Zürich unterstützt das Vorhaben ausserdem voraussichtlich mit einem Beitrag von rund 86000 Franken aus dem kantonalen Sportfonds. Zudem beteiligen sich die drei Unteramtsgemeinden mit namhaften Beiträgen am Projekt. Der Gemeinderat hat den Projektauftrag genehmigt, den Gemeindebeitrag von 110000 Franken sowie ein Darlehen an den Streethockeyclub von 50000 Franken bewilligt und die entsprechenden Arbeitsvergaben beschlossen. Die Bauarbeiten sind ab Mitte Mai 2026 vorgesehen.

Entfernung und Ersatz der Kastanienbäume vor dem Gemeindehaus

Die beiden Kastanienbäume vor dem Haupteingang des Gemeindehauses prägen seit vielen Jahren das Erscheinungsbild des Vorplatzes. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass das Wurzelwachstum zunehmend Schäden an der angrenzenden Infrastruktur verursacht. Eine der umliegenden Mauern weist bereits mehrere Zentimeter breite Risse auf, die auf den Wurzeldruck zurückzuführen sind. Zudem werden die Pflastersteine im Bereich des Fusswegs angehoben, wodurch sich vermehrt Stolperstellen bilden. Ebenso müssen in der Folge Schäden am Gebäude (Gemeindehaus) erwartet werden. Nach eingehender Prüfung ist eine nachhaltige Lösung ohne Entfernung der bestehenden Bäume leider nicht möglich. Die Entfernung erfolgt somit aus sicherheitsund unterhaltsrelevanten Gründen. Der Gemeinderat bedauert diesen Schritt ausdrücklich. Als Ersatz sind Neupflanzungen mit Baumarten vorgesehen, deren Wurzelverhalten besser auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt ist. Damit soll der Charakter des Vorplatzes erhalten und gleichzeitig künftigen Schäden vorgebeugt werden. Für die Entfernung der bestehenden Bäume sowie die Ersatzpflanzungen hat der Gemeinderat einen Kredit von rund 5000 Franken bewilligt.

Pumptrack – kein geeigneter Standort gefunden

Der Gemeinderat hat sich bereits im Jahr 2021 mit der Realisierung eines Pumptracks befasst. Im Jahr 2023 wurde das Anliegen aufgrund eines Schreibens einer Schülerin erneut aufgenommen

Im Weiteren hat der Gemeinderat… • unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung sieben Personen (davon vier Kinder) in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. Die Gesuchstellenden stammen aus Polen, Thailand, Slowakei und dem Vereinigten Königreich;

• das durch die Holinger AG, Zürich, überarbeitete Generelle Wasserversorgungsprojekt (GWP 2024) genehmigt und zur Einleitung des kantonalen Genehmigungsverfahrens an das Awel weitergeleitet;

• die neuen Tarife der Kinderspitex Kifa genehmigt;

• vom Bericht der Suva-Kontrolle beim Werkdienst der Gemeinde Kenntnis genommen. Es wurde festgestellt, dass bereits zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen korrekt umgesetzt werden, um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Einige wenige Optimierungsmassnahmen werden zeitnah umgesetzt;

• die Rechtskraft der kommunalen Ergebnisse der Urnenabstimmung vom 30. November 2025 festgestellt;

• eine interne Weisung betreffend den Umgang mit KI-Textgeneratoren verabschiedet;

• für den Ersatz der Beleuchtung auf den beiden Fussballtrainingsplätzen durch eine LED-Anlage einen Kredit von rund 85000 inklusive Mehrwertsteuer bewilligt, der Unternehmung Zumtobel Licht AG, Zürich, den entsprechenden Auftrag erteilt sowie festgehalten, dass durch die zeitgleiche Ausführung mit der Sanierung des Streethockeyplatzes Synergien genutzt werden sollen;

• für die Erneuerung der Wasserleitung Im Schürli die Baumeisterarbeiten an die Firma MAD Bau AG, Steinhausen, die Rohrlegearbeiten an die Berger AG, Wettswil, sowie die Ingenieurarbeiten an das Ingenieurbüro Holinger AG, Zürich, vergeben;

• für die Erneuerungsmassnahmen im öffentlichen Teilbereich des Haldensteigs Kredite in der Höhe von 51000 Franken für die Strassenbaumassnahmen sowie rund 24400 Franken für die Beleuchtungs- und Grabarbeiten bewilligt;

• im Bereich Wasserversorgung für die Anschaffung zusätzlicher Trinkwasserschläuche sowie für entsprechende Schlauchbrücken einen Kredit in der Höhe von rund 17500 Franken genehmigt. Die Anschaffungen dienen als Ergänzung des bisherigen Materials für die Notfallversorgung;

• für die Anschaffung eines neuen Speeddisplays einen Kredit in der Höhe von rund 4500 Franken bewilligt;

• zur geplanten Festlegung (Reorganisation) der Betreibungskreise Stellung genommen;

• zur geplanten Revision des kantonalen Waldentwicklungsplanes 2025 Stellung genommen.

Gemeindeverwaltung Wettswil

Der verunfallte Pneukran auf der Bucheneggstrasse.

Kranführer bei Unfall schwer verletzt

Auf der Bucheneggstrasse oberhalb von Stallikon

Am Donnerstagmorgen ist in Stallikon bei einem Kranunfall der Kranführer schwer verletzt worden. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung berichtet, waren an der Strassenbaustelle der Bucheneggstrasse oberhalb von Stallikon Spezialfirmen damit beauftragt, einen Turmdrehkran zu demontieren. Gegen 8.50 Uhr stürzte ein Pneukran aus noch ungeklärten Gründen um. Dabei stellte es das Chassis des sechsachsigen Spezialfahrzeugs auf, wodurch der Kranführer aus der Krankabine geschleudert wurde. Der 60-jährige Mann wurde schwer verletzt. Arbeitskollegen betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungshelikopter transportierte ihn in ein Spital.

Ursache wird untersucht

Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. Das Forensische Institut Zürich FOR sicherte zusammen mit Unfallspezialisten der Kantonspolizei die Spuren an der Unfallstelle.

Der entstandene Sachschaden dürfte eine Million Schweizer Franken weit übersteigen. Am danebenstehenden Turmdrehkran wurden Beleuchtungskörper abgeschlagen; der Kran selbst wurde nicht beschädigt. Die Bergung des

Z u g e r l a n d m e i n

E i n k a u f s l a n d

A l l e s f ü r d e n t ä g l i c h e n B e d a r f

u n t e r e i n e m D a c h – e i n f a c h u n d

u n k o m p l i z i e r t e r r e i c h b a r .

O n l i n e

G e w i n n s p i e l

J e t z t m i t m a c h e n

verunfallten Pneukrans ist anhand der örtlichen Verhältnisse anspruchsvoll und dürfte sich über mehrere Tage erstrecken. Zudem sind Betriebsstoffe ausgetreten. Das Awel prüft derzeit, welche Umweltschutzmassnahmen getroffen werden müssen.

Strasse bleibt gesperrt Zusammen mit der Kantonspolizei standen der Rettungsdienst Spital Limmattal mit Notarzt, der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich, die Rega, die Feuerwehren Unteramt, Adliswil, sowie Stützpunkt Affoltern, das Strasseninspektorat des kantonalen Tiefbauamts, ein Inspektor der GVZ, ein Drohnenspezialist von SRZ, das Awel sowie die Suva im Einsatz. Wie berichtet, finden im Bereich der Unfallstelle aktuell Strassenbauarbeiten des kantonalen Tiefbauamts statt. Wegen des Unfalls und der damit verbundenen Bergungsarbeiten verlängert sich die ursprünglich bis am vergangenen Donnerstag geplante Vollsperrung der Bucheneggstrasse bis voraussichtlich Mitte dieser Woche. Der Verkehr wird deshalb weiterhin grossräumig über den Albis respektive das Triemli umgeleitet. Für den Fuss- und Veloverkehr (geübte Mountainbiker) besteht die Möglichkeit, den parallel verlaufenden Wanderweg zwischen Rebhölzli und dem Wasserreservoir zu nutzen. (red)

Grosser Sachschaden beim Kranunfall. (Bilder Kantonspolizei Zürich)

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Standortförderung Knonauer Amt

Das Knonauer Amt ist ein sehr attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum: ländlich geprägt, gut erschlossen, mit vielen innovativen Unternehmen und einer hohen Lebensqualität. Damit das so bleibt, braucht es das Engagement von uns allen. Die Standortförderung Knonauer Amt bietet dazu eine optimale Plattform.

Sie wirkt als Drehscheibe zwischen Bevölkerung, Gemeinden, Wirtschaft, Kanton und weiteren Partnern. Sie organisiert Anlässe, unterstützt bestehende

Unternehmen ebenso wie Neuansiedlungen, begleitet Projekte und sorgt dafür, dass das Knonauer Amt im Standortwettbewerb sichtbar bleibt. Gerade für kleinere Gemeinden ist das zentral: Sie verfügen nicht über die personellen Ressourcen, um Wirtschaftsförderung selbst professionell zu betreiben. Durch die regionale Zusammenarbeit können Kräfte gebündelt und Synergien genutzt werden. Neben der wirtschaftlichen Förderung werden Bereiche wie die kantons- und

schweizweit bekannte und vorbildliche Energieregion, Bildung, Tourismus, Kultur, Naturnetz und Gesundheit weiterentwickelt, um unser Säuliamt attraktiv und lebenswert zu gestalten.

Angesichts des demografischen Wandels, in dem in den nächsten Jahren viel mehr Menschen in Pension gehen als neue in den Arbeitsmarkt eintreten, ist ein attraktiver Standort wichtig, um die Leistungsfähigkeit unseres Systems und die hohe Lebensqualität zu erhalten.

Als Beispiel mag das Forum Gesundheit der Standortförderung dienen, welches das bestehende Netzwerk an Gesundheitsorganisationen stärken und weiterentwickeln will. Mit einer integrierten Gesundheitsversorgung wollen wir in unserer Region eine umfassende gesundheitliche Prävention und Versorgung sichern, die den Herausforderungen des demografischen Wandels gewachsen ist und für die benötigten Fachkräfte eine Anziehungskraft entfaltet.

Anhaltend hohe Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern

Medienbulletin Gemeinderat Mettmenstetten Februar 2026

Die Gemeinde Mettmenstetten erzielte 2024 Grundstückgewinnsteuern von rund 3 Millionen Franken, 2025 stiegen diese Einnahmen auf über 3.2 Millionen Franken. Damit leisten die Grundstückgewinnsteuern einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der sogenannten Füllungskosten der Gemeinde. Füllungskosten sind jene Mehrkosten, die entstehen, weil eine bereits stark genutzte Infrastruktur – insbesondere Schulen –aufgrund des Bevölkerungswachstums weiter ausgebaut werden muss.

Ausschreibung des Bau-Kontrollorgans

Seit vielen Jahren ist die Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG das offizielle Kontrollorgan der Gemeinde Mettmenstetten im Bereich Hoch- und Tiefbau. Ein Kontrollorgan ist ein externes Ingenieurbüro, das für die Gemeinde die fachliche Prüfung und Überwachung von Bauprojekten übernimmt. Der Gemeinderat hat beschlossen, diese Leistungen erstmals öffentlich auszuschreiben. Das Bauingenieur- und Planerbüro F. Preisig AG begleitet die Gemeinde bei diesem Verfahren, mit dem ein Büro für die Baugesuchsprüfung und Baukontrolle ausgewählt wird.

Verkauf von Gemeindeland

Im Unterdorf hat der Gemeinderat einen 20 Quadratmeter grossen Fussweg ohne öffentlichen Nutzen (Kat.-Nr. 4628) an die angrenzende Eigentümerin verkauft. Der Verkaufspreis beträgt 680 Franken pro Quadratmeter.

Alte Brennerei – neuer Wirt

Der bisherige Patentinhaber des Restaurants «Alte Brennerei» hat seine Tätigkeit im Herbst 2025 beendet. Als Nachfolger hat Clinton Spencer Davids aus Oberuzwil SG ein Gastgewerbepatent beantragt. Die Gemeinde hat das Gesuch im Sinne einer pragmatischen Wirtschaftsförderung rasch geprüft und auf dem Zirkularweg bewilligt, damit der neue Wirt den Betrieb zeitnah eröffnen kann. Der Gemeinderat wünscht viel Erfolg.

Sanierung der Erspachstrasse

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Erspachstrasse umfassend zu sanieren. Dazu gehören die Instandsetzung der Strasse, die Erneuerung der Kanalisation und Strassenentwässerung, der Ersatz der Strassenbeleuchtung durch LEDLampen sowie Arbeiten an der Trinkwasserleitung. Gleichzeitig wird eine neue Fernwärmeleitung in der Strasse

verlegt. Für diese Arbeiten spricht der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von insgesamt 954200 Franken (836800 Franken für die Strasse und 117400 Franken für die Abwasseranlagen). Die Ausgabe gilt als gebunden; eine zusätzliche Kreditbewilligung durch die Gemeindeversammlung ist daher nicht erforderlich. Der Baustart ist im April 2026 vorgesehen, die Bauzeit beträgt rund sieben Monate.

Abteilung Liegenschaften wird 2026 gegründet

Mit der Revision des Geschäfts- und Kompetenzenreglements hat der Gemeinderat die rechtliche Grundlage für eine Abteilung Liegenschaften geschaffen. Diese ist künftig für den Unterhalt, die Bewirtschaftung und die Sanierung sämtlicher gemeindeeigener Liegenschaften einschliesslich der Schulgebäude zuständig. Der Gemeinderat hat die Delegation der Anstellungs- und Entlassungskompetenz für den Hausdienst aufgehoben und die Kompetenz zu sich genommen, um die personalrechtliche Zuständigkeit im Bereich Liegenschaften einheitlich zu regeln. Die Anstellungs- und Entlassungskompetenz für das übrige kommunale Schulpersonal, insbesondere für die Mitarbeitenden der Schulverwaltung und der Tagesstrukturen, bleibt bei der Primarschulpflege.

Projektierung des PrimarschulNeubaus gestartet

Die Gemeindeversammlung hat im Dezember 2025 einen Projektierungskredit von 610000 Franken für den Neubau

eines Primarschulgebäudes bewilligt. Seither läuft die Projektierung: Unterstützt durch die Landis AG, Bauingenieure + Planer AG, wird ein detaillierter Leistungskatalog für das neue Schulhaus erarbeitet, welches anschliessend öffentlich ausgeschrieben wird. Geplant ist eine Gesamtleistungssubmission in einem zweistufigen, transparenten und leistungsorientierten Verfahren. Dieses Verfahren gilt als schlank und effizient und soll mit einer einzigen öffentlichen Ausschreibung zu einer optimalen Lösung führen. Die Gesamtleistungssubmission bietet der Gemeinde als Bauherrschaft zudem hohe Kosten- und Terminsicherheit, indem ein Kostendach festgelegt und ein wesentlicher Teil des finanziellen Risikos auf den Gesamtleistungsanbieter übertragen wird.

15 Energie-Fördergesuche bewilligt Im Jahr 2025 sind bei der Gemeinde 15 Gesuche für Energie-Förderbeiträge eingegangen, alle wurden bewilligt. Unterstützt wurden vor allem Wärmepumpen mit oder ohne Erdsonden sowie Stromspeicher von Privatpersonen auf dem Gemeindegebiet. Die ausbezahlten Fördergelder beliefen sich auf rund 20000 Franken und lagen damit rund 30000 Franken unter dem verfügbaren Förderrahmen.

Pilotprojekt Mobile Palliative Care

Die Gemeinden sind verpflichtet, eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung sicherzustellen. Dazu zählt auch die spezialisierte Palliative Care für Men-

schen mit unheilbaren oder lebensbegrenzenden Erkrankungen in Pflegeheimen. Der Kanton Zürich hat 2024 eine Strategie zur Weiterentwicklung der Palliative Care beschlossen; ein Kernelement ist ein kantonales Pilotprojekt (2026–2028) zum Einsatz mobiler Palliative-Care-Teams in Pflegeinstitutionen. Der Gemeinderat Mettmenstetten hat entschieden, mit der Stiftung Palliaviva eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen. So wird sichergestellt, dass auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Mettmenstetten bei Bedarf Zugang zu spezialisierter Palliative Care erhalten; es wird mit etwa sechs Fällen pro Jahr gerechnet. Während der Pilotphase übernimmt der Kanton die Hälfte der ungedeckten Kosten, die restlichen Kosten tragen die Gemeinden.

Weitere Beschlüsse des Gemeinderats

• Für die Sanierung der Tartanbahn neben der Sportwiese hat der Gemeinderat einen Kredit von 61000 Franken genehmigt.

• Für die Installation von Messtechnik im Rückhaltebecken Mülistetten hat der Gemeinderat einen Kredit von 16300 Franken bewilligt.

• Für die Zustandserfassung der sanierungsbedürftigen Brüelstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit von 8100 Franken genehmigt.

• Für die Sanierung des Grundfeldwegs wurde ein Kredit von 57000 Franken gesprochen.

• Die Job-Werkstatt, welche die Integration von Geflüchteten durch Sprachkurse, Berufsbildung und Arbeitsvermitt-

Dazu braucht es auch engagierte und lösungsorientierte Persönlichkeiten in den Gemeindebehörden. Ich bitte Sie deshalb, bei den Gemeindewahlen Personen zu wählen, die nicht auf ihren Positionen beharren, sondern konstruktiv und dialogbereit mithelfen, die Zukunft zu gestalten.

Personen, die Hand zu gemeindeübergreifenden Lösungen bieten, ganz im Sinne der Standortförderung des Knonauer Amtes.

lung unterstützt, erhält neu einen jährlichen Gemeindebeitrag von 500 Franken.

• Im Gjuch wurde im Rahmen einer Strassensanierung eine Grenzbereinigung ohne Kostenfolgen vorgenommen.

• Die Flurgenossenschaft hat der Gemeinde Mettmenstetten unentgeltlich Erschliessungsstrassen mit einer Länge von 41 Metern abgetreten (Kat.-Nr. 2923 alt).

• Die Polizeibewilligungen für das Kantonale Schwingfest in Mettmenstetten und den Säuliamtler Orientierungslauf wurden unter Auflagen erteilt.

Die Primarschulpflege Mettmenstetten hat folgende Beschlüsse gefasst:

• Diverse Kostengutsprachen für externe Sonderschulungen für das Schuljahr 2026/27 wurden genehmigt.

• Die Gutsprache eines Kostendachs für Integrierte Sonderschulung (ISR) wurde verabschiedet.

• Im Rahmen des Projektes CMI ist eine Vereinheitlichung der administrativen Systeme und der technischen Infrastruktur notwendig. Mit der Übernahme des Supports für die ganze Schul- und

«Im Jahr 2025 sind bei der Gemeinde 15 Gesuche für Energie-Förderbeiträge eingegangen, alle wurden bewilligt.»

Verwaltungsumgebung durch eine externe Firma wird der Support vereinheitlicht und verschlankt.

• Gemeindebeiträge für die Musikschule wurden genehmigt.

• Der Einbau einer Trennwand im Schulhaus Gramatt wird realisiert.

• Grundsätze zur Nutzung und zum Unterhalt des Sportrasens Gramatt wurden formuliert und in der Folge den Vereinen kommuniziert. Ein Infoabend dazu ist im März geplant.

• Die Durchführung der Fensterreinigung der Schulgebäude wurde vergeben und die Kosten wurden genehmigt.

• Die Sitzungstermine für das Schuljahr 2026/27 wurden festgelegt.

• Da es in unserem Bezirk zu wenige Plätze für Sonderschüler Typus B und C gibt, wurde eine Projektgruppe im Bezirk zu diesem Thema einberufen. Die Schulpflege hat beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen und sich mit einem Solidaritätsbeitrag zu beteiligen.

Oliver Bär, Geschäftsführer, Gemeinde Mettmenstetten

In Mettmenstetten wird viel gebaut. Das sorgt auch für hohe Grundstückgewinnsteuereinnahmen. (Archivbild Florian Hofer)

«Falsche Fragen» bei der SRG

Replik auf den Leserbrief von Toni Bortoluzzi mit dem Titel «SRG und die falschen Fragen» im «Anzeiger» vom 17. Februar.

Wir haben noch die Möglichkeit, darüber abzustimmen, ob «falsche Fragen» gnadenlos bestraft werden müssen. In den USA stellen Medien bald gar keine Fragen mehr. Wer dort falsch fragt, wird ohne Abstimmung kaputtgemacht. So einfach geht das dort. Mit den eingesparten 135 Franken kann man bei privaten Anbietern von zum Beispiel

Sportanlässen nicht sehr lange zuschauen. Der Gebührenvergleich mit dem Ausland ist absurd. Alle umliegenden Länder müssen nur eine Sprache bedienen. Die SRG bedient vier Sprachregionen. Die SRG ist nicht perfekt. Aber sie ist im Zeitalter von Fake News und KI wichtiger denn je. Ich möchte mich nicht bei den sogenannten sozialen Medien informieren müssen. Dort bekommt man eine falsche Antwort, ohne gefragt zu haben.

Eugen Hubschmid, Zwillikon

Nicht nur kritisieren, sondern gestalten

Die kommenden Stadtratswahlen bieten Affoltern eine echte Chance zur Erneuerung. Drei Sitze werden frei, und damit stellt sich die Frage: Wollen wir einfach weitermachen wie bisher – oder neue Perspektiven zulassen?

Im bisherigen Wahlkampf fällt auf, dass viele Kandidierende vor allem aufzählen, was alles schlecht läuft. Kritik gehört zur Politik, doch sie allein bringt unsere Stadt nicht weiter. Was mir oft fehlt, sind konkrete Ideen, wie Affoltern in Zukunft aussehen soll.

Er spricht über Lösungen

Genau hier überzeugt mich Stefan Kessler. Seit vielen Jahren lebt und engagiert er sich in unserer Stadt, unter anderem in der Gesellschafts­ und Gesundheitskommission. Statt nur Probleme zu benennen, spricht er über Lösungen: be­

zahlbarer Wohnraum, lebenswerte Quartiere, mehr Grünflächen sowie sichere Wege für Fussgängerinnen und Velofahrer. Das sind keine abstrakten Schlagworte, sondern eine klare Vision für eine Stadt, die wächst und trotzdem menschlich bleibt. Besonders wichtig erscheint mir seine Fähigkeit, über Parteigrenzen hinweg zu denken. Gerade in einem Stadtrat, der gemeinsam tragfähige Entscheidungen treffen muss, braucht es Persönlichkeiten, die nicht nur kritisieren, sondern Verantwortung übernehmen und Perspektiven aufzeigen.

Affoltern steht vor wichtigen Jahren. Wer sich einen Stadtrat wünscht, der nicht im Gestern verharrt, sondern mutig nach vorne schaut, sollte Stefan Kessler eine Chance geben.

Lukas Marti, Affoltern

Stadtratswahlen Affoltern: Nur wer wählt, bestimmt mit!

Es ist Zeit für einen Wechsel im Stadtrat von Affoltern: Unsere Stadt darf und soll sich weiterentwickeln, um auch in Zukunft attraktiv zu bleiben. Diese Weiterentwicklung muss jedoch stets mit Blick auf unsere finanziellen Ressourcen geschehen. Eine transparente Finanzpolitik setzt klare Prioritäten, bremst das Schuldenwachstum und sorgt für attraktive Steuern für Bevölkerung und Gewerbe.

Professionelle Führung

Denken Sie daran: Nur wer wählt, bestimmt auch mit. Mit Ihrer Stimmabgabe nehmen Sie direkten Einfluss auf die Zusammensetzung des Stadtrates, auf politische Entscheidungen und die gesellschaftliche Entwicklung. Der Gewerbeverein Affoltern empfiehlt für die Wahlen am 8. März, die bürgerlichen Kandidatinnen und Kandidaten gemein­

sam zu wählen. Sie sind Garanten dafür, dass bezüglich der Finanzen der Stadt nicht nur kurzfristig, sondern auch mit Ausblick gedacht wird. Sie stehen ein für eine seriöse Aufgabenplanung und Priorisierung, damit die Steuermittel zielgerichtet und effizient eingesetzt werden. Genauso garantieren sie eine verständliche und professionelle Führung der Verwaltung – mit klaren Strukturen und einer massvollen Personalpolitik. Mit Franz Wipfli erhält die Primarschule zudem eine professionelle, vorausschauende und wirtschaftlich verantwortungsvolle Planung des Schulraumes, damit die Steuergelder sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden. Geben Sie diesen Machern Ihre Stimme und sorgen Sie für die Trendwende im Stadtrat Affoltern.

Gewerbeverein Affoltern

Kompetenz mit Weitblick: Warum

Claudia Frick die richtige Wahl ist

Als Kunsttherapeutin arbeite ich seit vielen Jahren mit jugendlichen Frauen in herausfordernden Lebensphasen –häufig während ihrer Schulzeit und oft in schwierigen familiären Umständen. In dieser intensiven Begleitung und der engen Zusammenarbeit mit Schulen wird deutlich, wo Unterstützung fehlt und wie anspruchsvoll es sein kann, tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Gerade an der Schnittstelle zwischen Schule, Familie und individueller Förderung braucht es Menschen mit Überblick, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen.

Gut für das Gewissen

Replik auf den Artikel von Claudia Eugster mit dem Titel «Jedem Tier seine Geschichte» im «Anzeiger» vom 17. Februar.

Es mag erstaunen, aber Herr und Frau Schweizer haben seit jeher eine grössere Nachfrage nach Hunden, als dass der inländische Markt hergibt. Dies laut Aussage von Rommy Los vom Zürcher Tierschutz. Man sei aber gleichzeitig auch sehr offen für Tiere aus dem Tierheim, auch für ältere Tiere und Tiere, die ge­

sundheitlich angeschlagen sind. Naheliegend ist es also, sich einen Hund aus dem Ausland zu holen. Wenn dieser dann auch noch von der Strasse kommt und sozusagen «gerettet» wird, dann ist das auch gleich noch gut für das Gewissen. Nur sind diese Hunde anders sozialisiert, oftmals traumatisiert und daher meist schwieriger im Umgang als Hunde, die hierzulande aufgewachsen sind. Auffallen tut das leider erst, wenn das Tier bei einem zu Hause ist. Was auf dem Bild im

Reto Hitz als Gemeinderat in Wettswil

Mit Reto Hitz stellt sich eine Persönlichkeit zur Verfügung, die seit vielen Jahren eng mit unserem Dorf verbunden ist und sich mit grossem Engagement für dessen Entwicklung einsetzt. Reto Hitz ist in der Dorfpolitik verwurzelt und kennt die Anliegen der Bevölkerung aus erster Hand. Er hört zu, sucht das Gespräch und packt an, wenn es Lösungen braucht. Sein langjähriges Engagement zeigt: Wettswil ist für ihn nicht einfach Wohnort, sondern Heimat. Als selbstständiger Unternehmer übernimmt Reto Hitz täglich Verantwortung – für seine Mitarbeitenden, für seine Kundinnen und Kunden sowie für nachhaltige Entscheidungen. Er hat mehrfach bewiesen, dass er Projekte zielgerichtet führen, im budgetierten Rahmen abschliessen und dabei qualitativ überzeugende Resultate erzielen kann. Diese Fähigkeiten sind gerade in einer wachsenden Gemeinde von grossem Wert. Sein soziales Engagement in diversen Serviceclubs zeigt, dass die Verantwortung gegenüber der Gesell­

schaft ebenfalls einen hohen Stellenwert geniesst. Seine Wahlversprechen sind klar und konkret: Wettswil soll ein Dorf bleiben, in dem man sich kennt und man sich wohlfühlt. Gleichzeitig gilt es, demografische Entwicklungen mit Augenmass zu berücksichtigen und neue Technologien sinnvoll zu nutzen. Reto Hitz steht für ein Engagement zum Wohle aller Wettswilerinnen und Wettswiler und für einen sorgfältigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Worte allein genügen ihm nicht – er will Taten sprechen lassen. Mit Reto Hitz wählen wir Kontinuität und Verlässlichkeit. Er steht für die erfolgreiche Weiterführung der bisherigen Politik unserer Gemeinde und für eine verantwortungsvolle, zukunftsgerichtete Entwicklung – zu unser aller Wohl. Darum empfehle ich Reto Hitz mit Überzeugung als neuen Gemeinderat von Wettswil.

Peter Ambühl, Wettswil

Roman Ackermann in den Gemeinderat in Wettswil

Mit grossem Interesse verfolge ich den aktuellen Wahlkampf rund um die bevorstehende Gemeinderatswahl in Wettswil. Trotz anderem Wohnort möchte ich hiermit in diesem Zusammenhang meine Unterstützung für Roman Ackermann (43, parteilos) zum Ausdruck bringen.

Aufgewachsen in Stallikon, kenne ich Roman nun seit gut 35 Jahren persönlich und habe ihn so in den unterschiedlichsten Situationen erlebt, beruflich wie privat. Was ihn besonders auszeichnet, ist seine Loyalität. Er steht zu seinen Zusagen, übernimmt Verantwortung und bleibt auch dann verlässlich, wenn Entscheidungen unpopulär oder herausfordernd sind. Gerade in der Politik, wo Vertrauen das wertvollste Gut ist, halte ich diese Eigenschaft für unverzichtbar. Darüber hinaus bringt er eine bemerkenswerte Unternehmungs­

lust mit. Er wartet nicht ab, bis Probleme sich von selbst lösen, sondern ergreift Initiative. Neue Ideen geht er strukturiert, aber mutig an. Diese Tatkraft braucht es, um unsere Gemeinde aktiv weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. Besonders beeindruckt mich jedoch sein Durchhaltewillen in schwierigen Situationen. Rückschläge haben ihn nie entmutigt, sondern angespornt, konstruktive Lösungen zu finden. In Zeiten, in denen politische Herausforderungen komplexer werden, ist genau diese Standfestigkeit gefragt. Ich bin überzeugt, dass Roman mit seiner Persönlichkeit, seinem Verantwortungsbewusstsein und seiner Energie das Amt mit Integrität und Engagement ausüben wird.

Matthias Real, langjähriger Weggefährte, inzwischen wohnhaft in Uitikon Waldegg

Die GLP empfiehlt, Pascal Santi (FDP) in den Stadtrat in Affoltern zu wählen

Internet noch «herzig» und «jö» war oder «schön» ausschaute, entpuppt sich als wenig umgänglich. Viele dieser «schwierigen» Hunde landen am Ende als Verzichtstiere im Tierheim und verbleiben –aufgrund erschwerter Vermittelbarkeit –länger als der «schnüsige» Welpe oder der reinrassige, gut erzogene Golden Retriever dort. Das bringt die Tierheime an ihre Kapazitätsgrenzen.

Markus Spörri, Basel

Als Grosseltern von zwei schulpflichtigen Enkeln liegt uns die Qualität unserer Schulen besonders am Herzen. Wir brauchen dort Menschen, die das Leben kennen. Die Kandidatin Claudia Frick bringt genau das mit, was heute oft fehlt: den Blick für das Wesentliche. Als ehemalige Unternehmerin weiss sie mit Ressourcen vernünftig zu haushalten. Viel wichtiger ist uns jedoch ihre Erfahrung als Berufsschullehrerin. Wer täglich mit Jugendlichen arbeitet, die es nicht immer leicht haben, der weiss, dass eine massgeschneiderte und gute Ausbildung das Fundament unserer Gesellschaft bildet. Eine Frau, die sowohl das Klassenzimmer als auch die Betriebswirtschaft kennt, ist ein Glücksfall für unseren Schulzweckverband. Wir werden ihr unsere Stimmen geben. Zusammen mit F. Brignoli Lutz und G. Nüesch bildet sie das ideale Gespann für eine stabile und zukunftsorientierte Schule. Wer möchte, dass unsere Bildungslandschaft solide aufgestellt bleibt, sollte auf diese wertvollen Erfahrungen setzen.

Ursula und Jan Wittek, Affoltern

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht.

Für den Schulzweckverband wünsche ich mir genau diese Mischung aus Kompetenz, Weitblick und Menschlichkeit. Deshalb unterstütze ich Claudia Frick aus voller Überzeugung und empfehle sie mit Nachdruck zur Wahl.

Claudia Frick vereint genau das. Ich erlebe sie als eine Frau, die das grosse Ganze im Blick hat, ohne die einzelnen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Mit Klarheit, Struktur und Weitsicht verfolgt sie ihre Ziele konsequent. Wenn Situationen komplex oder angespannt werden, bleibt sie ruhig, überlegt und ist gedanklich der Lösung bereits einen Schritt näher. Besonders schätze ich an ihr, dass sie die richtigen Fragen stellt – nicht, um Probleme zu benennen, sondern um Lösungen möglich zu machen. Sie denkt vorausschauend, handelt verantwortungsvoll und verliert dabei nie den respektvollen Umgang mit allen Beteiligten. Neben ihrer fachlichen Kompetenz zeichnet sie ihre wohlwollende, humorvolle und zugewandte Art aus. Sie verbindet Professionalität mit Menschlichkeit – eine Kombination, die gerade im Bildungsbereich von unschätzbarem Wert ist.

Alex Schweiger, Obfelden

Die GLP tritt bei den Stadtratswahlen in Affoltern nicht mit eigenen Kandidaten an, empfiehlt jedoch insgesamt drei Personen zur Wahl. Einer davon ist Pascal Santi. Als gebürtiger Affoltemer ist er sehr mit der Stadt und der Region verbunden. Insbesondere seine Positionen zur nachhaltigen Stadtentwicklung entsprechen dem, was auch die GLP fordert:

• Verdichten statt Zersiedeln,

• mit Anreizen und nicht mit Verboten nachhaltig bauen,

• pragmatische Mobilität, das heisst guter öffentlicher Verkehr, aber auch genügend Parkplätze,

• Sicherung der Lebensqualität. Ein Mittel, um nachhaltige Stadtentwicklung zu erreichen, ist es, Bauherrschaften, welche besonders energieeffizient bauen oder sanieren, durch beschleunigte Bewilligungsverfahren und flexiblere Nutzungsvorschriften besonders zu fördern. Auch Pascal Santis

Positionen zu Finanzen und Steuern werden von den Grünliberalen geteilt. Er steht für solide Finanzen und das Beschränken auf finanzierbare, sinnvolle, langfristig für die Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und Werterhalt notwendige Projekte. Attraktive Steuern stehen ebenfalls auf Pascal Santis Programm. Affoltern muss in der Region für Neuzuzüger, Familien, KMU und Gewerbe ein attraktiver Standort sein. Das bedeutet auch, dass die Stadtverwaltung schlanker und moderner wird, unter anderem auch durch eine Stärkung digitaler Verwaltungsprozesse.

Die GLP Knonaueramt begrüsst es, wenn Pascal Santi in der nächsten Amtsperiode Mitglied des Affoltemer Stadtrats ist, und empfiehlt deshalb den Affoltemer Bürgern, ihn in den Stadtrat zu wählen.

Thomas Beck, Aeugst, für den Vorstand der Grünliberalen Knonaueramt

Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen zu anstehenden Abstimmungen und Wahlen werden noch bis am 27. Februar um 12 Uhr entgegengenommen. (red)

Claudia Frick in den Schulzweckverband

Telefon0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

Alles voller Masken

Auch in Kappel und in Maschwanden kamen Fasnachtsbegeisterte auf ihre Kosten. Seiten 17 und 19

Hilfe

beim Laptop

Probleme mit dem Handy? Jugendliche aus Hausen helfen im Café Palaver. Seite 19

Zu viel Wasser

Weil der Naturrasen in Freienbach unbespielbar war, fiel der Rückrundenstart des FCWB aus. Seite 20

Be su ch en S ie un se re W eb

Nach einem Tag in der Schnupperlehre war alles klar

Serie «Start ins Berufsleben»: Ladina Simshäuser lernt im Spital Affoltern Gesundheitsfachfrau EFZ

Marcus Weiss

«Ich war gerade im Büro beim Dokumentieren für eine Patientin, vorgängig hat ein Gespräch im Team stattgefunden, wobei ich mir Notizen gemacht habe», erklärt Ladina Simshäuser bei der Begrüssung des Gastes vom «Anzeiger». Wir sind im Spital Affoltern, und die Lernende hat an diesem Montagnachmittag bereits den Grossteil ihrer Aufgaben an den Patientinnen und Patienten bewältigt. «Ich hatte Frühdienst, da werde ich meist um halb drei Uhr vom Spätdienst abgelöst, die Arbeit ist dann aber noch nicht zu Ende», berichtet die 19-Jährige weiter. Sogenannte Aemtli würden im Anschluss noch folgen, darunter fallen Aufgaben wie etwa das Auffüllen von Schränken mit Verbrauchsmaterial sowie das Desinfizieren von Arbeitsutensilien. Ladina ist im zweiten Lehrjahr ihrer dreijährigen Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit EFZ, kann aber schon auf weitaus grössere Erfahrung im Umgang mit Patienten und medizinischen Gerätschaften zurückblicken, als man dies beim ersten Hören annehmen würde.

«Ich habe im letzten Sommer bereits meine zweijährige Lehre als Assistentin Gesundheit und Soziales EBA abgeschlossen, und ich konnte in meiner EFZ-Lehre nun nach drei Monaten schon vom ersten ins zweite Lehrjahr wechseln», berichtet die im aargauischen Villmergen wohnhafte junge Frau. Es sei innert Kürze klar geworden, dass sie mit ihren Kenntnissen bereit für das nächste Lehrjahr war und ein Verbleiben im Einstiegsjahr einer Unterforderung

gleichgekommen wäre. Die Freude über diesen Erfolg ist der angehenden Fachkraft noch immer anzumerken, es funkelt regelrecht in ihren Augen, als sie erzählt. Ihr Berufsziel Rettungssanitäte-

«Sehr viele Schülerinnen und Schüler der Sek C bringen ideale Voraussetzungen für Pflegeberufe mit.»

Sibylla Odermatt, Ausbildungsverantwortliche Pflege im Spital Affoltern

rin ist mit dem Überspringen einer Jahrgangsstufe ein gutes Stück nähergerückt.

Das durchlässige Bildungssystem zeigt seine Stärken

Die angehende Fachfrau Gesundheit hatte in der Oberstufe die Realschule im Kanton Aargau besucht, im Schulsystem des Kantons Zürich entspricht dies der Stufe C der Sekundarschule. «Sehr viele Schülerinnen und Schüler der Sek C bringen ideale Voraussetzungen für Pfle-

geberufe mit, als Einstieg ist für sie die EBA-Attestausbildung vorgesehen, bevor dann die EFZ-Ausbildung begonnen werden kann», führt dazu Sibylla Odermatt, Ausbildungsverantwortliche Pflege im Spital Affoltern, aus. Auf diese Weise erschliesst sich für die Lernenden das gesamte Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zu einem Studium an einer Fachhochschule oder Universität, das nach dem Abschluss einer EFZ-Lehre offensteht. Ihre Ausbildung mit Eidgenössischem Berufsattest hat Ladina Simshäuser in einer Pflegeeinrichtung absolviert. War ihr dadurch auch der Spitalalltag von Beginn weg eine vertraute Welt? «Nicht ganz», antwortet die junge Frau. «Früher hatte ich Bewohnerinnen und Bewohner, die ich in- und auswendig gekannt habe, heute jedoch habe ich häufig eine geschlossene Türe vor mir und weiss nicht, wer dahinter ist.»

Pflegerische Handlungen an Patienten sind gewöhnungsbedürftig Man müsse sich jeweils sehr rasch auf neue Persönlichkeiten einstellen und dürfe sich auch nicht verunsichern lassen, falls mal jemand schlecht gelaunt oder gar aggressiv auftritt. «Versuchen, die Gründe dahinter zu sehen und es nicht persönlich nehmen», dies sei das Credo in solchen Situationen. Am Anfang sei es auch gewöhnungsbedürftig gewesen, pflegerische Handlungen an Patienten vorzunehmen, während andere Patienten im Zimmer sind. «Dies ist aber normalerweise für mich schwieriger als für die Patienten, die sich meist schon sehr gut kennengelernt haben», resümiert Ladina Simshäuser mit einem Lachen.

Aufgrund der Spezialisierung des Spitals Affoltern unter anderem in diesem Bereich hat die in Ausbildung stehende Fachfrau Gesundheit oftmals mit akut geriatrischen sowie Delir-Patienten zu tun, die meist zwischen 14 und 21 Tagen auf der Abteilung verbleiben. Diese Begegnungen liefern ihr überaus wertvolle Erfahrungen im Umgang mit altersspezifischen Erkrankungen. So habe sie bereits gelernt, dass beispielsweise Delir-Betroffene eine ganz andere Tagesstruktur als geriatrische Patienten benötigen. Im Verlauf ihrer weiteren Ausbildung wird sie auch noch auf der Palliativ- sowie der psychiatrischen Abteilung eingesetzt werden. «Ich bin gespannt darauf, welche Spezialkenntnisse ich dort noch hinzugewinnen kann», blickt die Lernende nach vorne. Dass sie sich auf diese herausfordernden neuen Erfahrungen freuen kann, liegt auch daran, dass sie sich im Kreise der Mitarbeitenden bestens aufgehoben fühlt.

«Das Team ist wie eine kleine Familie, ich war an den ersten Tagen überrascht und fast ein wenig überwältigt, wie offen man auf mich zugegangen ist und mich herzlich aufgenommen hat», erinnert sie sich. War schon immer klar für sie, dass sie einen Beruf im medizinischen Bereich erlernen möchte?

«Nein, gar nicht, mein erster Berufswunsch seit dem Kindergarten war Polizistin», antwortet Ladina Simshäuser.

Später sei der Wunsch in Richtung von technischen Berufen umgeschwenkt, so habe sie sich für eine Ausbildung als Motorradmechanikerin interessiert, und auch eine Lehre als Maurerin sei durchaus infrage gekommen. «Nach einem

«Wer Gutes tun will, als Mensch echt ist und gerne Dienstleistungen erbringt, ist hier am richtigen Ort.»

Ladina Simshäuser, Lernende im Spital Affoltern

Sozialjahr, das ich bei einer Familie mit einem Zwillingspaar absolviert hatte, meinte meine Mutter dann, ich solle doch im Bereich der Pflege schnuppern gehen, sie sehe mich lebhaft in einem solchen Beruf», berichtet die junge Frau. Obwohl sie diesem Schnuppertag in einem Pflegeheim in Muri AG zuerst ohne grosse Begeisterung entgegengeblickt habe, sei bereits nach wenigen Stunden vor Ort alles klar gewesen: «Ja, das will ich machen, es ist genau das Richtige für mich», habe ihr Fazit gelautet. Auf die Frage, welche persönlichen Eigenschaften man für diesen Beruf

mitbringen sollte, antwortet Ladina Simshäuser, dass Empathie und Teamfähigkeit zentral seien, Offenheit gegenüber Patienten und Angehörigen sei in jeder Situation gefragt. «Wer Gutes tun will, als Mensch echt ist und gerne Dienstleistungen erbringt, ist hier am richtigen Ort», so die zusammenfassende Umschreibung. Nebst einer gesunden Einstellung zum Leben brauche es auch eine gewisse Robustheit an Körper und Seele, um in diesem Beruf längerfristig bestehen zu können, sowie Ausgeglichenheit im Charakter. «Vorbild sein für die Patienten – zeigen, wie es gelingen kann, nicht urteilen, immer Mensch bleiben», ist auch für die Ausbildungsverantwortliche Sibylla Odermatt der Leitgedanke im Umgang mit den anvertrauten Patienten. «Diese gelebte Mitmenschlichkeit ist zentral in unserem Beruf», fügt sie an.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Lernende aus der Region vor. (red)

Ladina Simshäuser zeigt, wie sie beim Zusammenstellen der Utensilien für Ihre Arbeit an den Patienten vorgeht. (Bilder Marcus Weiss)
Ladina Simshäuser demonstriert an einer Übungspuppe, wie man als Fachperson Gesundheit Patienten bei der Körperpflege unterstützt.

FGU-Umzug im Zeichen vielseitiger Jubiläen

Der Uerzliker Fasnachtsumzug zeigte sich bei warmen Temperaturen äusserst abwechslungsreich

Martin Platter

Nach einer Woche, die buchstäblich ins Wasser gefallen war, hätte das Timing nicht besser sein können: Pünktlich zum grossen Fasnachtsumzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon am letzten Sonntag durchs Oberamt vertrieb die Sonne die Regenwolken. Bei frühlingshaften Temperaturen strahlte nicht nur der Himmel, sondern auch die Gesichter der zahlreichen Besucher, die den Strassenrand in den sieben Dörfern säumten, um dem Spektakel beizuwohnen. Gleich mehrere der zwei Dutzend Wagenbau-

gruppen nutzten den Umzug, um ihre Jubiläen zu zelebrieren. Die «Chuestallfäger Widen» feierten ihr 20-jähriges Bestehen.

Den Vogel schoss einmal mehr die Uerzliker Wagenbaugruppe XY ab mit ihrer spektakulären Analogie zum 50-jährigen Bestehen des Europaparks in Rust. Einerseits mit dem baulichen Aufwand, der etliche hundert Stunden in Anspruch genommen haben dürfte; andererseits mit genial einfachen Ideen. Ein paar Pappkartons und Kunststoffschaumrollen, etwas Bewegung und Gekreische im richtigen Moment:

Schon «rollt» die Achterbahnfahrt nach bester Rust-Manier ganz ohne weitere Hilfsmittel.

Kritischer Blick auf Aktuelles

50 Jahre feiert auch der Sportclub Zwillikon, der die Plattform nutzte, um auf den letzten Säuliämtler Fasnachtsball der Saison am 28. Februar in Zwillikon –ab 15 Uhr mit Kinderfasnacht – aufmerksam zu machen. Eben so lange gibt es die Guggenmusik «Albis-Chroser», die den Corso musikalisch bereicherte. Der Knabenverein Aesch widmete sein Su-

welcher unter anderem durch Mettmenstetten führte.

jet – sehr passend zur Fasnacht – dem 150-jährigen Bestehen der Rheinfelder Brauerei Feldschlösschen.

Auch der kritische Blick aufs Weltgeschehen fehlte nicht. Die «Näbelheuler Baar» zeigten Donald Trumps SteuerZirkus. Der «Suppe(r)trupp» nahm die Absurdität der aktuellen Klimapolitik aufs Korn, mit der man heute vermeintlich reinen Gewissens Flugreisen kompensiert. Auch der stockende Durchstich der zweiten Gotthard-Röhre wurde persifliert. Besonders viel Herzblut floss in die regionalen Sujets. Die «Leemättler» aus Kappel beeindruckten das Pu-

blikum mit einem extrem aufwendig gestalteten Wagen zum ESAF in Mollis. Auch das Schicksal des Dorfladens wurde thematisiert: Die «Säuliämtler Chnuschtis» widmeten ihren Wagen der Rettung des Volgs in Maschwanden. Am höchsten in der Gunst der PublikumsJury stand schliesslich XY vor den Leemättlern und dem «Suppe(r)trupp». Bei den Kindern stand jedoch ein anderes Sujet ganz zuoberst: «Madagaskar» von den «Stärnechaibe». FGU-Präsident Gian Keller zeigte sich sehr zufrieden über den Verlauf und Abschluss der Fasnacht im Oberamt.

Die Kappeler «Leemättler» scheuten weder Zeit noch Kosten beim wunderschönen Bau ihres ESAF-Wagens.

Donald Trumps Zoll-Politik war auch Thema am FGU-Umzug,
Die Uerzliker Wagenbaugruppe XY punktete beim Publikum mit viel Action «Madagaskar» von den «Stärnechaibe». (Bilder Martin Platter)
Die Hedinger Vollgäshöckler.
Die farbenfrohen Masken der «Hofener Scillamännle» aus Deutschland.

«Säuli-Airport» in Kappel hebt erfolgreich ab

Dank zwölf Monaten Planung, vier Wochen gezielter Vorbereitung und einer intensiven Aufbauwoche

Nico ilic

Mit dem «Säuli-Airport» hoben die Säuligugger an der diesjährigen Fasnacht thematisch ab. Das Motto stammt – wie jedes Jahr – von den Säuliguggern selbst und bildet die Grundlage für die gesamte Gestaltung des Anlasses. Was für die Besucherinnen und Besucher während weniger Tage als stimmiges Gesamtbild

erlebbar ist, basiert auf einer Planungsarbeit, die sich über ein ganzes Jahr erstreckt. «Die Planung hat am Tag nach der letzten Fasnacht angefangen. Sie dauert immer zwölf Monate», sagt Gian Keller, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon. Auch wenn die sichtbaren Vorbereitungen «grundsätzlich wie immer eine Woche lang» dauern, beginne die intensive Arbeit deutlich

früher. «Damit das in einer Woche funktioniert, haben wir vier Wochen Vorbereitung», erklärt Keller.

Selbst gebautes Flugzeug aus Holz Ab Montag war der Saal belegt. Jeden Abend arbeiteten zwischen 40 und 50 Helferinnen und Helfer daran, das diesjährige Sujet umzusetzen. Herzstück des «Säuli-Airports» war ein grosses Flugzeug aus Holz. Gebaut wurde es von den Säuliguggern selbst. Dabei konnten sie auf die Unterstützung verschiedener Zimmereien und Schreinereien zählen. «Ohne das wäre es nicht möglich gewesen», betont Keller. Sowohl Material als auch Manpower seien zur Verfügung gestellt worden. Das Projekt sei ein Gemeinschaftswerk gewesen, getragen von viel Engagement und handwerklichem Know-how.

Der Aufbau verlangte nicht nur Kreativität, sondern auch Organisation. Während draussen der Alltag weiterlief, wurde im Saal jeden Abend gearbeitet, geschraubt und aufgebaut. Dass am Ende alles reibungslos funktionierte, sei das Resultat der sorgfältigen Vorbereitung und der eingespielten Zusammenarbeit.

Ein Thema, das in diesem Jahr stärker in den Fokus rückte, war der Brandschutz. «Wir halten uns seit Jahren an die geltenden Vorschriften», sagt Keller. Neu sei gewesen, dass die Gemeinden ihrer Pflicht erstmals aktiv nachgekommen seien und die Vorschriften eingefordert hätten. Die Feuerpolizei habe wie immer sämtliche Installationen kontrolliert und abgenommen. «Inhaltlich war es nichts Neues, aber die Bürokratie war stärker», so Keller. Für die Verantwortlichen bedeutete dies zusätzlichen administrativen Aufwand, an den grundlegenden Sicherheitsmassnahmen habe sich jedoch nichts geändert. «Wir dürfen sehr zufrieden sein mit der Besucherzahl», sagte Keller. Die Rückmeldungen seien positiv gewesen, die Stimmung im Saal entsprechend gut.

Telefonistin auf Plakette

Ein fester Bestandteil der Fasnacht in Uerzlikon ist die jährlich neu gestaltete Plakette der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU). In diesem Jahr ziert eine Telefonistin das Sammlerstück. Die Plakette ist jeweils am Umzug erhältlich und kann gesammelt werden. Sie erscheint in Gold, Silber und Bronze. Silber und Bronze können am Sonntag am Umzug gekauft werden. Über die Jahre hinweg ist so eine kleine Tradition entstanden, bei der viele Fasnachtsbegeisterte ihre Sammlung stetig erweitern. Für die musikalische Unterhaltung sorg-

ten befreundete Guggen der Säuligugger, die jeweils eingeladen werden. Die Auswahl erfolgt innerhalb des befreundeten Netzwerks. So bleibt die Fasnacht nicht nur ein kreativer Anlass, sondern auch ein Ausdruck der Verbundenheit unter den Guggen. Der «Säuli-Airport» war somit weit mehr als eine dekorative Kulisse. Hinter dem Flugzeug aus Holz, hinter dem thematisch gestalteten Saal und hinter dem gelungenen Anlass stehen zwölf Monate Planung, vier Wochen gezielte Vorbereitung und eine intensive Aufbauwoche mit bis zu 50 Helfenden pro Abend. Ein Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie viel Engagement nötig ist, damit eine Fasnacht für wenige Tage abheben kann.

Am Freitag fand der Maskenball im Gemeindesaal Kappel unter dem Motto «Säuli-Airport» statt. (Bilder Nico Ilic)
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Die Schweine vom Hirzel sind los und fanden ihren Weg nach Kappel.
Bunt beleuchtet und voller Energie: Der Gemeindesaal in Kappel.
Silas Stenger und Patrick Blattmann aus Knonau.
Levi Tschupp und Manuel Studer waren schon letztes Jahr dabei.
Die «Space Girls» aus Kappel hatten einen kürzeren Weg an die Fasnacht als ins All.
«The Sisters» aus dem Säuliamt
Kurze Verschnaufpause bei der Gugge auf der Bühne.
Mit voller Guggenpower wurde Musik gemacht.

Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von Kindern mit einer Krankheit oder Behinderung.

Solierende:

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TICKETS: Eintritt frei (Förder-Kollekte)

INFOS/PLATZKARTEN: www nzo ch / 076 583 93 33

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SA28.FEB.2026,20.15UHR

THEATERKANTONZÜRICH «DASTAGEBUCHDERANNEFRANK»

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SpielortGemeindesaalWeid Schulhausstrasse5,8915Hausena.A. Bar&Abendkasseab19.30Uhr

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Willkommen in Mettmenstetten!

Unsere Gemeinde schmiegt sich an die sonnenverwöhnte Seite der Albiskette und ist bestens mit dem ÖV vernetzt. Rund 5800 Menschen geniessen hier eine moderne Infrastruktur, ein aktives Vereinsleben – und vielleicht bald Ihre Unterstützung.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine kommunikative und unkomplizierte Persönlichkeit als Sachbearbeiter/in Einwohnerdienste (80–100%)

Sie schätzen Abwechslung und Verantwortung? Perfekt – bei uns erwartet Sie ein vielseitiges Aufgabenfeld mit Gestaltungsspielraum.

Ihre Hauptaufgaben

• Beratung und Betreuung unserer Kundinnen und Kunden am Schalter und Telefon

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• Führung des Feuerwehrsekretariats

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Ihr Profil

• Kaufmännische Grundausbildung (vorzugsweise bei einer Gemeindeverwaltung) und Berufserfahrung in den Einwohnerdiensten

• Belastbare, dienstleistungsorientierte Persönlichkeit mit Freude am Kundenkontakt

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Unser Angebot

• Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit mit grossem Gestaltungsspielraum

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Mehr über unsere Gemeinde erfahren Sie unter www.mettmenstetten.ch.

Motto hätte nicht passender sein können

Der Maskenball Maschwanden wählte «Baustelle» als Thema für den ausgelassenen Abend

Über aufgerissene Strassen und vorbei an Bauabschrankungen gelangt man zur Turnhalle in Maschwanden, wo am Wochenende die Fasnacht gefeiert wurde. Das diesjährige Motto «Baustelle» hätte treffender kaum gewählt werden können – schliesslich prägt die Dorfbaustelle derzeit das Ortsbild.

Organisiert wird die Maschwander Fasnacht vom Dorfverein Maschwanden. Vier Personen engagieren sich im Organisationskomitee. Seit acht Jahren liegt die Durchführung in den Händen des Vereins, zuvor war der Veloclub für den Anlass zuständig. Kassier und Verantwortlicher der Fasnacht ist Adrian Lüscher. Mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement sorgt das OK Jahr für Jahr dafür, dass die Turnhalle zum Fasnachtszentrum des Dorfes wird. Unter

dem Motto «Baustelle» wurde dekoriert, geplant und gefeiert. Drei Guggenmusiken sorgten für die musikalische Unterhaltung und brachten die Halle zum Beben. Das Rahmenprogramm orientierte sich ganz am gewählten Thema, das sich wie ein roter Faden durch den Abend zog. Mit der Besucherzahl zeigt sich das OK zufrieden. «Bis jetzt sind wir sehr zufrieden. Es war auch schon mehr, aber es war auch schon weniger», sagt Adrian Lüscher. Die Stimmung in der Halle bestätigte diesen Eindruck: Die Gäste feierten ausgelassen und genossen das gesellige Beisammensein.

Finanziell bewegt sich der Anlass meist in einer Nullrunde. «Letztes Jahr mussten wir drauflegen», erklärt Lüscher offen. Da Maschwanden keine eigene Guggenmusik stellt, fallen gewisse Kosten weg. «Wir müssen nichts finanzieren, wir haben ja keine eigene Gugge.» Der

Anlass wird mit den vorhandenen Mitteln organisiert – und läuft, «solange wir Geld haben», wie Lüscher pragmatisch festhält.

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht – allerdings nicht sofort. Nun steht für das OK zunächst eine Pause an. Rund ein halbes Jahr bleibt die fasnachtsfreie Zeit, bevor im Oktober die Planung für die nächste Durchführung wieder beginnt. «Jetzt ist dann aber auch mal gut und wir freuen uns auf die Pause», sagt Lüscher. Doch in einem halben Jahr werde die Vorfreude wieder da sein, um erneut mit der Planung zu starten. So endet die diesjährige «Baustelle» in der Turnhalle Maschwanden – und macht Platz für neue Ideen. Welche Form die nächste Fasnacht annehmen wird, steht noch in den Sternen. Sicher ist nur: Der Weg dorthin wird wieder mit viel Engagement gepflastert sein.

Fondue mit Pauken und Trompeten

Heiss und

MartiN Platter

vibrierend

im Rossauer Alphütte-Beizli der Familie Kunz

Auch im zweiten Jahr seit der Übernahme durch die Rossauer Familie Kunz kann das Rossauer Alphütte-Beizli auf seine treue Stammkundschaft zählen. Am letzten Samstagabend war die stilgerecht dekorierte, alte Sennhütte in Rossau wieder gut besucht, obschon das garstige Wetter und auch die Zeit während der Sportferien nicht unbedingt an die Fasnacht gelockt haben. Mitten unter den Gästen sassen auch die Gebrüder Frei, die das Alphütte-Beizli vor 21 Jahren aus der Taufe gehoben haben und sich freuen, dass ihre Initiative von den Nachbarn mit so viel Herzblut weitergeführt wird. Fondue mit Pauken und Trompeten war angesagt, als die Hedinger Vollgashöckler aufgespielt haben. Die Luft vibrierte und es war heiss in der alten Sennerei. So, wie es die Fans an der Fasnacht lieben. Fondue mit Pauken und Trompeten.

Probleme mit dem Handy? – Der Digi-Träff kommt ins Café Palaver

Das Café Palaver der Spitex Knonaueramt ist ein offener Treffpunkt für Begegnung, Gespräche und gemütliches Beisammensein – ein Ort, an dem man ungezwungen vorbeischauen, einen Kaffee geniessen und ins Gespräch kommen kann.

Lebensgemeinschaft für Jugendliche

Am Montag, 2. März, wird es zusätzlich digital: Jugendliche des Lebenslernortes Hausen besuchen das Café Palaver und unterstützen bei Fragen rund um Smartphones, Tablets und Laptops. Ob kleine Unsicherheiten, praktische Tipps oder einfach Neugier – die jungen Gäste nehmen sich Zeit und helfen gerne weiter.

Der Lebenslernort Hausen ist eine besondere Lern- und Lebensgemeinschaft für Jugendliche, in der gemeinsames Lernen, Arbeiten und Alltagsleben im Mittelpunkt stehen. Eigene Geräte dürfen gerne mitgebracht werden. Vorbeikommen, Platz nehmen, fragen – ganz unkompliziert.

Spitex Knonaueramt

Das Café Palaver findet immer am ersten Montag des Monats statt: 2. März, 13.30–17 Uhr in der Zwinglistube an der Schulhausstrasse 1, Hausen. Weitere Daten: 13. April, 4. Mai, 1. Juni. www.spitexka.ch

Jugendliche helfen bei Hürden mit Tablet oder Handy im Café Palaver. (Bild Maja Brühlmann Taverna)
(Bilder Martin Platter)
Die Rossauer Familie Kunz umringt vom Helferteam des Alphütte-Beizlis.
Geschminkt und verkleidet; die Besucherinnen an der Fasnacht. (Bilder Nico Ilic) Die Bar am Maskenball in Maschwanden war gut gefüllt. Coole Aufnahme während des Auftritts.
Bei einem Getränk wurde nach einer Lösung für die ewige Baustelle gesucht.

Olympia-Medaille für Rifferswilerin

Aerials-Athletin Lina Kozomara gewinnt im Team-Mixed-Wettkampf Silber

Dominik Stierli

Dem Schweizer Team an den Olympischen Spielen von Milano Cortina gelang mit 23 Medaillen ein absoluter Rekord. Einen Teil dazu beigetragen hat auch die Rifferswilerin Lina Kozomara. Zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner gewann das Trio Silber im Team-MixedWettkampf der Aerials-Springer. Roth wurde Anfang Monat auch beim Säuliämtler Sports Award in der Kategorie Herren ausgezeichnet.

Die Schweizer hatten am Samstag in Livigno das Wettkampfglück auf ihrer Seite. Zudem patzten auch einige favorisierte Nationen. Trotz zweier Stürze von Kozomara gelang dem Team dank überragender Sprünge von Noé Roth zuerst der Finaleinzug, danach auch der Gewinn der Silber-Medaille. «Ich habe gehofft, dass ich den Jungs mehr helfen kann, dass sie wissen, dass ich schon geliefert habe, und so etwas weniger Druck haben», sagte die 20-Jährige nach der Siegerehrung im SRF-Interview. «Ich bin sehr dankbar, dass sie abgeliefert haben.»

Lina Kozomara kam am vergangenen Mittwoch zu ihrer Olympia-Premiere. Sie konnte im Einzel ihre beiden

Sprünge stehen und klassierte sich auf Rang 23. Den Final der besten Zwölf verpasste sie so aber.

Medaillen-Feier im Jumpin?

Der im zugerischen Baar wohnhafte Noé Roth hatte am Freitag bereits im Einzel eine Silber-Medaille gewonnen. Der 26-Jährige, welcher jeweils im Jumpin in Mettmenstetten trainiert, erhielt für seinen Back-Double-Full-Double-FullFull-Sprung 131,58 Punkte. Somit fehlten ihm nur 1,02 Punkte auf Gold. Dieses ging an den Chinesen Wang. Im vergangenen Juni kam es für Roth im Jumpin bereits zur Feier für seinen Weltmeistertitel. Damals kündigte der Baarer Gemeindepräsident an, dass eine Olympia-Medaille auch wieder dort gefeiert würde. Mal sehen, ob dieser Wort hält und eine Olympia-Feier in Mettmenstetten ansteht.

Kein Einsatz für Niels Hintermann

Weniger erfolgreich liefen die Olympischen Spiele für den Skirennfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen. Dank guter Leistungen im Weltcup wurde er für Olympia selektioniert, konnte sich

im Trainingsduell aber nicht gegen Stefan Rogentin durchsetzen und verpasste so die Olympia-Abfahrt in Bormio. Niels Hintermann gelangen in seiner Come-

back-Saison im Weltcup mit einem siebten Platz bei der Abfahrt in Val Gardena/ Gröden und dem sechsten Rang in Kitzbühel Top-Resultate.

FCWB-Start fiel ins Wasser

Der FC Wettswil-Bonstetten freute sich auf den Start zur Rückrunde. Jedoch wurde der Naturrasen in Freienbach für

Sudokuknifflig

Karriere-Week

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Buchstabensalat

Schnupper-Wochevom DienstagbisSamstag

EntdeckedieVielfältigkeit einerLehreimDetailhandel

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MeldeDichjetztan unter kw.landi.swiss

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Die Rifferswilerin Lina Kozomara mit ihrer Silber-Medaille. (Bild Instagram)

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