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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 15 I 179. Jahrgang I Dienstag, 25. Februar 2025

Verkehrsprojekte in Rifferswil

Thema Abfall in Hausen

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 19. März soll gleich über zwei Traktanden zum Thema abgestimmt werden. Seite 3

Am meisten Überarbeitungen macht der Gemeinderat bei der nicht mehr zeitgemässen Abfallverordnung, über die es abzustimmen gilt. Seite 6

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Fragen warteten in einem Adoptionsformular für eine Katze. Seite 6

Wie lange agiert die Sek noch mit Notbudget? Neue Serie über

«Es kann auch mal später werden.»

Daniela Melliger, Gastwirtin im Kafi Mättmi. (Bild Regula Zellweger)

Mehrere Stimmrechtsbeschwerden hängig

livia häberling Wird mit der Versammlung auch ein politisches Tauziehen sein Ende finden? Diese Frage stellte sich am Abend des 10. Februars an der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung der Sek Affoltern/Aeugst. Dass es überhaupt zu dem Anlass kam, lag an einer Stimmrechtsbeschwerde, die im Nachgang zur Versammlung vom 2. Dezember 2024 beim Bezirksrat eingegangen war. Sie führte dazu, dass die Entscheide zu Budget und Steuerfuss, die am 2. Dezember gefasst worden waren, annulliert wurden. Für die Sek hatte dies zur Folge, dass sie den Schulalltag seither mit einem Notbudget bestreiten musste. Nachdem die beiden Entscheide an der ausserordentlichen Versammlung gefällt waren, war klar: Die Sache ist für die Sekundarschule weiterhin nicht ausgestanden: Zwar wurde der Steuerfuss auf 21 Prozent festgelegt – was dem Antrag entsprach, den die Sekundarschulgemeinde ganz ursprünglich gestellt hatte – doch mit Heinz Bollinger kündigte ein Versammlungsteilnehmer erneut Stimmrechtsbeschwerde an.

Der Schulhausbau in Mettmenstetten schreitet planmässig voran Nach der Zeremonie des ersten Spatenstichs im September folgte am Freitag mit der Aufrichtefeier der nächste Streich. Schulpräsidentin Melanie Vollenweider und Gemeinderat Fabio Oetterli steht die Zufriedenheit über das Erreichte ins Bild Marcus Weiss Gesicht geschrieben. (red) Seite 3

Offener Schlagabtausch

Der FC WB ist in die Rückrunde gestartet Zum Rückrundenstart gastierte der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) beim zweitplatzierten Nachwuchs des FC Winterthur. Der Match entwickelte sich zum spannenden und offenen Schlagabtausch. Die Führung der Eulachstädter vermochte WB Sekunden vor dem Pausenpfiff auszugleichen. Auch die Hälfte zwei bot Spektakel – mit einem Happy End für die Ämtler, denen in der 93. Minute der 2:1-Siegestreffer gelang. WB-Assistenztrainer Irhan Abdiji meinte zufrieden: «Mit Winterthur U21 wartete eine sehr starke Mannschaft auf uns, die ihr Spielsystem

geändert hatte und in der Vorbereitung alle Partien gewann. Wir stellten unser Team optimal ein, wobei es uns immer wichtig ist, unser eigenes Spiel durchzuziehen. Der Match war intensiv und diesmal mit dem glücklicheren Ende für uns. Der Sieg war verdient, da wir uns viele Chancen erarbeiteten und bis zum Schluss nach vorne spielten.» Mit seinem gesamthaft achten Sieg kletterte WB auf Rang drei und liegt nur noch einen Zähler hinter dem Aufstiegsplatz zwei. (kakö)

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Keine Beschwerde zum Wohl der Schülerinnen und Schüler Später sah Bollinger von einer Beschwerde ab. Stattdessen legte er seine Sicht der Dinge in einem Schreiben an die Schulpflege dar, dessen Verbreitungsradius sich auf verschiedene politische Amtsträger und Akteure erstreckte. Im Brief kritisiert er die «unvollständige» und deshalb seines Erachtens «falsche Rechtsbelehrung», wie sie «seit geraumer Zeit» bestehe. Weder auf Einladungen noch in den zu Beginn

«Ich bin der Auffassung, dass die demokratischen Rechte in der Gemeinde Affoltern auf subtile Art ‹eingeengt› werden.» Heinz Bollinger, Stimmberechtigter aus Affoltern

und Ende der Versammlungen auf die Leinwand projizierten Belehrungen werde darauf hingewiesen, dass es zur Legitimation einer Einsprache der sogenannten «Rüge» an der Versammlung bedürfe. Er sei der Auffassung, dass die demokratischen Rechte «hier in der Gemeinde Affoltern recht locker gehandhabt und/oder auf subtile Art ‹eingeengt› werden», kritisierte Bollinger, der sich in dem Schreiben als «demo-

kratischen Bürger mit zugegebener Weise etwas libertärer Tendenz» charakterisierte. Er habe sich juristisch beraten lassen, teilte er mit. Dass er schliesslich auf die Beschwerde verzichtete, begründete er damit, dass eine allfällige Annullierung des neusten Versammlungsergebnisses nicht in seinem Sinn gewesen wäre. Zum Wohl der Schülerinnen und Schüler.

Bis am 31. März muss ein rechtskräftiges Budget stehen Unabhängig von Heinz Bollingers Schreiben sind beim Bezirksrat zur Versammlung vom 10. Februar zwei Beschwerden eingegangen. Ob sich diese auch auf die Rechtsmittelbelehrung beziehen, ist unklar. Ebenfalls unklar ist, ob das Schreiben der Mitte Affoltern, mitunterzeichnet von alt Stadtpräsident Clemens Grötsch, hier bereits mitgezählt wurde. Der Bezirksrat war am Freitag aufgrund von Ferienabwesenheiten für Fragen nicht erreichbar. Die Mitte Affoltern stellt in ihrem Schreiben an den Bezirksrat in Zweifel, ob der Antrag auf Erhöhung des Steuerfusses auf 21 Prozent überhaupt zulässig gewesen ist. «In unseren Augen hatte die Sekundarschulpflege den klaren Auftrag, ein Budget für 19 Prozent zu erstellen.» Sobald die Entscheide des Bezirksrats vorliegen, bleibt den Beschwerdeführern noch die Möglichkeit, diese innert fünf Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich anzufechten. Für die Sekundarschulgemeinde Affoltern / Aeugst bedeutet dies, dass sie sich weiterhin im budgetlosen Zustand befindet, bis ein rechtskräftiger Beschluss der Gemeindeversammlung vorliegt. Dabei drängt aus Sicht der Schulpflege langsam die Zeit: Bis am 31. März müssen das Budget und der Steuerfuss rechtskräftig festgesetzt worden sein. Andernfalls legt der Regierungsrat des Kantons Zürich das Budget fest. Folgen hat der noch offene Sekundarschulsteuerfuss auch für die Steuerrechnungen der Stadt Affoltern: In diesem Jahr werden die provisorischen Steuerrechnungen deshalb später verschickt als üblich, hiess es in einer Mitteilung. Anders sieht es in Aeugst aus, wie Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer auf Anfrage schreibt. Dort hat der provisorische Steuerfuss aktuell noch keine grossen Auswirkungen auf den Ablauf: Aeugst habe die Steuerrechnungen im Vergleich zu Affoltern immer schon etwas später verschickt. Hingegen verschicke man jeweils Anfang Jahr auf Wunsch Einzahlungsscheine, damit die Steuerzahlenden von der Verzinsung profitieren können.

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die Hellebarde

Seit dem 13. Jahrhundert war die Stangenwaffe bei Söldnern beliebt. Diese Mordinstrumente hatten eine schreckliche Wirkung, denn mit ihnen konnten sie noch so stark gerüstete Gegner in Stücke zerteilen. Als Allzweckwaffe eignete sie sich für Hiebe und Stösse, fürs Reissen und Schneiden. In der neuen dreiteiligen Serie des «Anzeigers» geht der Autor Bernhard Schneider den vielseitigen geschichtlichen Aspekten dieser Waffe nach. (red)

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