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014_2026

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Klösterliche Einfachheit

Die Säuliämtler Familie Rexer berichtet in einem weiteren Brief aus Indien vom Leben auf dem Subkontinent. Seite 7

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intusag.chAffolterna.A. Ihr Vertrauenspartner für Wohneigentum

Rückrundenstart für den FCWB

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Mit dem neuen Trainer Hesam Mirzai beginnt für den Fussballclub Wettswil-Bonstetten am Samstag der zweite Teil der Saison. Seite 23 5

Pointierte Positionen beim Podium

In Bonstetten wurde über die Halbierungsinitiative und die Individualbesteuerung diskutiert

Florian HoFer

Mehrmals im Jahr lädt die SVP Bonstetten zu einem auch über die Parteigrenzen hinaus beachteten Podiumsgespräch in den Gemeindesaal. Das Format, das Claude Wuillemin in seiner Eigenschaft als örtlicher SVP-Präsident leitet, ist auch deswegen speziell, weil dort Politiker und Politikerinnen jedweder Couleur zu Wort kommen und daraus echte kontroverse Diskussionen zu aktuellen Themen entstehen.

So auch am Dienstagabend, als Nationalrat Gregor Rutz (SVP) und Nationalrätin Meret Schneider (Grüne) die Klingen zur Halbierungsinitiative («200 Franken sind genug») kreuzten. Schneider machte gleich zu Beginn der Diskussion deutlich, dass sie keinesfalls auf das Programmangebot der SRG verzichten wolle: «Die zeigen auch Sachen, die nicht so viele Leute interessieren. Zum Beispiel Biathlon oder Schwingen.» Überhaupt spiegele das vielfältige Angebot auch die Vielfalt der Regionen wider. Dafür zahle sie gerne den Beitrag. Zudem seien die öffentlich-rechtlichen

«Von mir aus kann alles so bleiben, wie es ist.»

Meret Schneider, Nationalrätin (Grüne), Uster

Rundfunkanstalten in Deutschland und Österreich im Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich teurer. Ihr Fazit: «Von mir aus kann alles so bleiben, wie es ist.» Gregor Rutz sah das naturgemäss anders. Die SRG solle nur das machen, was die Privaten nicht machen könnten: «Die machen viele Sachen, um Quoten zu generieren, und nehmen den privaten Medien so ihre Anteile weg.» Überhaupt sei die TV-Gebühr eigentlich eine Steuer und somit verfassungswidrig. Was für das TV gelte, gelte auch für die

«Er frisst auch faule Äpfel»

Skurriles und Humor begleiteten Wahlkämpfe schon in früheren Zeiten, im Säuliamt besonders in den 1980er- und 1990er-Jahren. Auf Flugblättern, aber vor allem in Inseraten. Rund einen Monat vor dem Wahltermin fanden sich jeweils auf mehreren Seiten pro Ausgabe nicht nur profane Wahlempfehlungen und Konterfeis mit hoffnungsvoll lachenden Kandidatinnen und Kandidaten. Da ging es auch hart zur Sache. «Besorgte Bürger» und «unabhängige Wähler», vereint auch in Ad-hoc-Komitees, teilten auf vier, fünf oder gar zehn Spalten ordentlich aus. Wieso wurde es 1998 dann aber ruhiger in Wahlkampfzeiten? Angriffeenthaltende Annoncen mussten mit Klarnamen unterzeichnet werden. (red)

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Radiosender: «Da wären einige nicht notwendig. Sparen könnte man auch bei den 50 SRG-Angestellten, die alleine für Social Media arbeiten würden. Und: «Vielfalt macht die Demokratie aus. Es ist eine Frechheit zu sagen, nur die SRG habe ein gutes Medienangebot. Die Privaten können das auch sehr gut.»

Steuererklärungen unabhängig vom Zivilstand

Im zweiten Teil des lebhaften Abends, an dem 43 Zuhörerinnen und Zuhörer gezählt wurden, ging es um ein nicht weniger kontrovers diskutiertes Thema: die Individualbesteuerung. Pointiert diskutierten Nationalrat Benjamin Fischer (SVP) und Nationalrätin Bettina Balmer (FDP) das Für und Wider der zur Abstimmung stehenden Vorlage. Einig waren sich beide, dass die Heiratsstrafe

abgeschafft werden müsse, so wie es das Bundesgericht schon seit 1984 fordert. Fischer argumentierte, der von der FDP eingebrachte Vorschlag, dass jede Person in der Schweiz unabhängig vom Zivilstand eine eigene Steuererklärung aus-

«Es ist eine Frechheit zu sagen, nur die SRG habe ein gutes Medienangebot.»

Gregor Rutz, Nationalrat (SVP), Zollikon

füllen solle, sei in Wirklichkeit ein Angriff auf die traditionelle Familie, führe zu einem Bürokratiemonster und sei in den meisten Kantonen obsolet, weil die-

se längst Lösungen für die zu hohe Besteuerung von Ehepartnern gefunden hätten. Balmer konterte, man solle jetzt die Chance nutzen, die Heiratsstrafe abzuschaffen, nachdem man dies jahrelang erfolglos versucht habe. Auch bei den Steuern müsse die gesellschaftspolitische Realität abgebildet werden. Das Einverdienermodell in der Ehe sei eh ein Auslaufmodell. Die Individualbesteuerung habe zur Folge, dass es sich für mehr Frauen lohnen würde, arbeiten zu gehen. Zum Schluss meldete sich aus dem Publikum, das rege mitdiskutierte, auch der Präsident der Bezirks-FDP, David Reindl, zu Wort: «Es geht auch darum, die finanzielle Unabhängigkeit der Frauen zu stärken, und darum, mehr Frauen in die Arbeitswelt zu bringen. Das ist der gesellschaftspolitische Aspekt dieser Vorlage.»

Science-Fiction für Nostalgiker

werden Kindheitserinnerungen wach

Die Ausstellung «Kleine Schätze, grosse Augen» im Gemeindehaus in Aeugst ist zwar klein, aber fein: Am Montag wurde sie eröffnet und zeigt eine kuratierte Auswahl von Exponaten aus dem «Pegasus Small World Spielzeugmuseum» am Türlersee in Aeugstertal. Dort hat Ewald Schuler ein wunderbares Sammelsurium von alten Spielsachen zusammengetragen. Neben allerhand Weltraum-Exponaten gibt es auch Steifftiere und Puppen zu sehen. Darunter auch Barbiepuppen, genauer gesagt Barbiepuppen in Tracht. «Der Raum ist klein, aber ich habe doch viel hineinbekommen», resümiert Schuler zufrieden. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Mai während der Öffnungszeiten des Gemeindehauses zu sehen. (red)

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Seiten gibt es mit Meinungsbeiträgen zu den Wahlen und Abstimmungen. Seiten 8 bis 12

«Die Solidarität unter den Mitgliedern war beeindruckend.»

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Jessica Suter, Präsidentin Gewerbeverein Oberamt. (Bild bre)

Lina Kozomara am Samstag im Mixed

Die Rifferswilerin Aerials-Athletin Lina Kozomara kam am vergangenen Mittwoch an den Olympischen Spielen von Milano Cortina zu ihrer Olympia-Premiere. Sie konnte ihre beiden Sprünge stehen und klassierte sich auf Rang 23. Den Final der besten Zwölf verpasste sie so aber. Die 19-Jährige steht morgen Samstag um 10.45 Uhr erneut im Einsatz. Sie bestreitet zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner den MixedTeamwettkampf. An der letztjährigen Heim-WM gewann das Trio die Bronzemedaille. Bereits heute stehen die beiden Herren, welche in Mettmenstetten trainieren, im Einsatz. Falls das Wetter mitspielt, startet die Qualifikation um 10.30 Uhr, die Finals um 13.30 Uhr. (red)

ANZEIGEN

Vier Nationalräte und -rätinnen waren am Podium in Bonstetten (von links): Benjamin Fischer (SVP), Bettina Balmer (FDP), Meret Schneider (Grüne) und Gregor Rutz (SVP). Ganz rechts: Moderator Claude Wuillemin (SVP). (Bild Florian Hofer)
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«Space Toys» – zu sehen in der KommBox in Aeugst. (Bild Brigitte Reemts Flum)

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

Konkurseröffnung / Schuldenruf

Schuldnerin: Leuenberger-Montagen GmbH

Lindenmoosstrasse 17, 8910 Affoltern am Albis, CHE-424.857.387

Datum der Konkurseröffnung: 8. September 2025

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Eingabefrist: 1 Monat

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Februar 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 20. Februar 2026

Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes

Im Konkurs über Peter Ursus, geb. 12. Mai 1946, von Zürich ZH, Glarus GL, Aemtlerhofweg 4, 8912 Obfelden, gest. 14. Juli 2025, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 20. Februar 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw.wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Februar 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 20. Februar 2026

Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens

Das Verfahren über Rähmi Hugo, geb. 19. November 1945, von Marthalen ZH, Alte Hedingerstrasse 57, 8910 Affoltern am Albis, gest. 1. November 2024, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 9. Februar 2026 als geschlossen erklärt worden.

Affoltern am Albis, 20. Februar 2026 Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

Im Konkurs über Gebhard Johann Baumeler, geb. 6. Juni 1963, von Schüpfheim LU, Oberdorfstrasse 22, 8906 Bonstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf.

Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Februar 2026 verwiesen.

KONKURSAMT SCHLIEREN

Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren

Einstellung des Konkurses

Über Klostermann Tomas, geb. 20. Juni 1975, von Tschechische Republik, Gamlikon 14, 8143 Stallikon, Inhaber der Einzelunternehmung Customas Motorcycle Garage Klostermann, August Müllerstrasse 8, 8134 Adliswil, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 6. Oktober 2025 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 12. Februar 2026 mangels Aktiven eingestellt worden.

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 12. März 2026 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

KONKURSAMT SCHLIEREN

Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren

Du

WIR DANKEN VON HERZEN

für die Anteilnahme, für jede Umarmung und all die mitfühlenden Worte, welche wir erfahren durften beim Abschied von unserer lieben

Silvia Sidler-Kleiner

Besonders bedanken möchten wir uns:

– beim Pflegeheim Seewadel,Affoltern amAlbis, Abteilung Bernstein, für die liebevolle Betreuung.

– bei Frau Pfarrer Bettina Bartels, sie hat uns auf dem letzten Weg mit einfühlsamen Worten begleitet.

– für die Spenden an die Schweizer Berghilfe und persönliche Spenden.

Affoltern amAlbis, im Februar 2026

Aeugst am Albis

Am 17. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Kurt Ruckstuhl

geboren am 11. August 1948, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

Am 11. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Walter Hans Kuhn geboren am 2. Juli 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

20. Februar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 7. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Robert Schaufelberger

geboren am 5. April 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 20. Februar 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 7. Februar 2026 ist in Zürich ZH gestorben:

Regina Barbara Gysling geboren am 15. September 1952, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 20. Februar 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 7. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Margaretha Regina Fässler geb. Iten

geboren am 22. September 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Abdankung am Donnerstag, 5. März 2026, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 20. Februar 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Am 16. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Helmuth Grenacher geboren am 30. März 1932, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen

Am 16. Februar 2026 ist in Hedingen gestorben:

«Otto» Alfred Portmann geboren am 17. Mai 1944, von Schenkon LU, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen.

Affoltern am Albis, Februar 2026

„Er hat das Leben geliebt und mit grosser Kraft gemeistert“

Mit Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von

Robert „Röbi“ Schaufelberger 05 04 1947 – 07 02 2026

Sein Mut, seine Lebensfreude und seine Stärke werden uns begleiten – heute und in Zukunft

Wir vermissen dich

Die Trauerfamilie

Silvia Schaufelberger Thomas Schaufelberger, Melanie Fischer mit Michelle Prisca Twerenbold Vera und Michael Röska mit Sandro, Rahel und Lisa Silvie Keller mit Amina

Teilrevision Bau- und Zonenordnung, Harmonisierung der Baubegriffe, Bekanntmachung des Inkrafttretens, Aeugst am Albis

Angaben zum Inhalt

Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (Harmonisierung der Baubegriffe) wurde von den Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis am 17. Juni 2025 festgesetzt und von der Baudirektion des Kantons Zürich mit Verfügung Nr.0224/25 vom 5. Dezember 2025 genehmigt. Die genehmigte Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (Harmonisierung der Baubegriffe) tritt am Tag nach der Publikation in Kraft.

Beschluss-/Verfügungsnummer: 0224/25

Beschluss-/Verfügungsdatum: 5. Dezember 2025

Kontaktstelle

Gemeinde Aeugst am Albis

Dorfstrasse 22 8914 Aeugst am Albis

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt

Traueradresse: SilviaSchaufelberger,Gartenhof9,8910Affoltern amAlbis

Entlassung aus Schutzinventar: Türlen 20, Hausen am Albis

Angaben zur Meldung

Der Gemeindrat Hausen am Albis hat mit Beschluss Nr. 29 am 3. Februar 2026, gestützt auf § 213 PBG, die Liegenschaft Türlen 20 auf dem Grundstück Kat.Nr. 1822 in Hausen am Albis aus dem Inventar der die dörfliche Struktur und das kulturelle Erbe prägenden möglichen Schutzobjekte entlassen. Auf das Anordnen von Schutzmassnahmen für das Gebäude wird verzichtet.

Einsichtnahme

Unterschutzstellungsvertrag

Vollenweid 32 + 32.1, Hausen am Albis

Angaben zur Meldung

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 20. Januar 2026 in den Wiedererwägung gezogenen Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Hausen am Albis und Robert und Nicole Eberhard-Hindges, Vollenweid 32, 8915 Hausen am Albis für das Gebäude Vollenweid 32+32.1, Inv.-Nr. 341, Vers.-Nr. 1292 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3835, 8915 Hausen am Albis genehmigt.

Einsichtnahme

Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich,8090 Zürich,schriftlich Rekurs erhoben werden.Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 23. März 2026

Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Der Beschluss des Gemeinderates mit dazugehörigen Akten kann während der Rekursfrist beim Bauamt Hausen am Albis eingesehen werden.

Bauamt Hausen am Albis

Ebertswilerstrasse 1 8915 Hausen am Albis

Rechtliche Hinweise und Fristen PublikationnachPlanungs-undBaugesetz (PBG).

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss sowie die aufgerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und beizulegen. Formelle und materielle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 23. März 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Unser Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen im Säuliamt freut sich über Ihre Hilfe als Fahrerin oder Fahrer! tixi-saeuliamt.ch

Vorübergehende Verkehrsanordnung für die Hasplenbrücke (Kat.-Nr. 699); Einführung Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Mit Beschluss vom 3.Februar 2026 hat der Gemeinderat bis zum Vorliegen einer umfassenden Zustandsaufnahme inkl. Prüfung der Tragfähigkeit der Hasplenbrücke (auf Kat.-Nr. 699) eine vorübergehende Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge über 3.5 Tonnen verfügt. Dies um weitere Schäden an der Brücke auszuschliessen und um die Sicherheit für Nutzerinnen und Nutzer zu gewährleisten. Die Gewichtsbeschränkung bleibt bestehen, bis weitere Ergebnisse zur Tragfähigkeit vorliegen.Schwerere Fahrzeuge bzw.Kompositionen nutzen die Zufahrtsmöglichkeit über die Langmattstrasse Richtung Badiparkplatz.

Bei der Massnahme handelt es sich um eine vorübergehendeVerkehrsanordnung. Gemäss § 5 Abs. 3 der kantonalen Signalisationsverordnung (KSigV) sind auf Gemeindestrassen die Gemeindebehörde für vorübergehende Vekehrsanordnungen zuständig. Die Hasplenbrücke fällt in die Zuständigkeit der Politischen Gemeinde Maschwanden.VorübergehendeVerkehrsanordnungen werden veröffentlicht,wenn sie länger als 60 Tage gelten sollen. Die Umsetzung der vorübergehenden Verkehrsanordnung erfolgt ab 20. Februar 2026 bis ca. Sommer 2026.

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft.

Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist von 30 Tagen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

20. Februar 2026 Gemeinderat Maschwanden

WIR GRATULIEREN

In der Ausgabe vom letzten Dienstag haben wir dem Ehepaar Susanne und Erich Stoll in Sellenbüren, dass sein diamantenes Ehejubiläum feierte, 10 Jahre unterschlagen. Wir gratulierten «nur» zu 50 Jahren Ehe. Dafür entschuldigen wir uns mit einem diamantenen «Äxgüsi».

Zum 90. Geburtstag

Mathilde Gut, «unsere Mathilde», feiert am kommenden Sonntag, 22. Februar, ihren 90. Geburtstag. Kennt und sieht man sie, würde niemand ihr die stolze Anzahl Lebensjahre zutrauen. Sehr gepflegt und modisch, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, nimmt sie rege am Gesellschaftsleben teil und geniesst freundlichen Umgang sehr. Wir gratulieren ihr von Herzen zu diesem hohen Geburtstag und sagen nur: «Weiter so»!

Zum 85. Geburtstag

Am Montag, 23. Februar, feiert Trudy Suter-Ehrbar aus der Moosegg in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Gedanklich stets präsent und neugierig, ist der wöchentliche Jass-Morgen ein fixer Bestandteil ihrer Agenda. Die Beine mögen zwar etwas gemächlicher sein, doch bei schönem Wetter gehört die tägliche Runde mit dem Sport-Rollator selbstverständlich dazu. Die ganze Familie gratuliert von Herzen und wünscht weiterhin Gesundheit, Freude und viele glückliche Stunden.

Zur goldenen Hochzeit Quasi eine Goldmedaille sollte es für beide geben – sie sind schon 50 Jahre ein Ehepaar! Lilian und Walter Aregger in Affoltern feiern ihr goldenes Hochzeitsjubiläum heute Freitag, 20. Februar. Wir gratulieren dem Jubelpaar und wünschen weiterhin viele schöne Stunden in trauter Zweisamkeit.

Inseratenwahlkampf in den 80er- und 90er-Jahren. (Bilder Archiv «Anzeiger»)

«Er

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

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Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

steht mit beiden Beinen in der Wirtschaft»

Polemik, Skurriles und Humorvolles in früheren Wahlkämpfen

Werner Schneiter

Natürlich existieren sie immer noch, die klassischen Wahlhilfen: Inserate, Plakate, Flyer oder die Leserbriefspalten. Aber sie haben in Zeiten von Facebook, Instagram, X, Tiktok und anderen sozialen Medien an Bedeutung eingebüsst. Wahlempfehlungen und Statements zu aktuellen politischen Fragen finden sich häufig auf solchen Plattformen, auch angereichert mit Polemik und skurrilen Aussagen. Nun, Polemik, Skurriles und Humor begleiteten Wahlkämpfe schon in früheren Zeiten, im Säuliamt besonders in den 1980er- und 1990er-Jahren. Auf Flugblättern, aber vor allem in Inseraten. Rund einen Monat vor dem Wahltermin fanden sich jeweils auf mehre-

«Wählen Sie rot, dann sind Sie Ihre Kinder los.»

ren Seiten (pro Ausgabe!) nicht nur profane Wahlempfehlungen und Konterfeis mit hoffnungsvoll lachenden Kandidatinnen und Kandidaten. Da ging es auch hart zur Sache. «Besorgte Bürger» und «unabhängige Wähler», vereint auch in Ad-hoc-Komitees, teilten auf vier, fünf oder gar zehn Spalten ordentlich aus, spielten voll auf den Mann (viel weniger auf die Frau). Beinahe inquisitorischer Eifer begleitete Empfehlungen für und vor allem gegen gewisse Anwärter für den Gemeinderat, die Schulpflege oder für andere Behörden. Auch Pfarrer wurden nicht verschont. «Nicht verzagen, Pfarrer X jagen», stand da schwarz auf weiss, unterschrieben von «besorgten Katholiken». Für «ebenso besorgte Eltern und Mitchristen» nichts anderes als ein »FEDHUWA»-Theater (Abkürzungen für damalige CVP-Exponenten). Auch der Kommunismus musste herhalten, um einen SP-Gemeinderatskandidaten in Obfelden zu verhindern. Anfang der 80er-Jahre geisterte der «Igor Rotwasser» durch die

Ein geradezu poetisches Inserat.

Inseratespalten. Mit Hammer und Fisch versehene Annoncen warnten mit solcherlei Sprüchen: «Wir wandern. Zwar unterwandern wir Sie. Aber wir wandern.» Dann wieder: «Wählen Sie rot, dann sind Sie Ihre Kinder los.»

Wahlkampf mit Prominenz Auch ein Prominenter kandidierte im gleichen Wahljahr für den Aeugster Gemeinderat: Mario Corti, damals stellvertretender Direktor der Schweizerischen Nationalbank und später (erfolgloser) Swissair-Sanierer. «Weil er der richtige Mann ist. Einem Mann mit Humor kann man trauen – er nimmt sich selber nicht zu ernst», hiess es im Wahlinserat. Corti wurde gewählt und fungierte als Finanzvorsteher. Fast gleichzeitig erregte ein Inserat zum Aeugster Wahlkampf Aufmerksamkeit: «Im Dorf ist ein Revolverheld. Er publiziert und zieht ins Feld. Mit kampfbereitem Komitee – Patronenspitze: EFDEPEE.»

Vier Jahre später, 1986, sorgten ein paar pfiffige Jünglinge für etwas Pfeffer im Affoltemer Wahlkampf. Sie brachten sich mit einer fast zeitungsseitegrossen Karikatur über die Konkurrenz und träfen Sprüchen als EOP-Partei (Entwederoder-Partei) ins Spiel, aber stets oberhalb

«Nicht verzagen, Pfarrer X jagen.»

der Gürtellinie. «Unsere Lebenserwartung liegt 20 bis 25 Jahre über der unserer politischen Gegner.» Amüsant dann auch ihr Inserat unmittelbar vor dem Urnengang, als man «alli Lüt vo Affoltere» zur Siegesfeier einlud.

Fridolin frisst auch faule Äpfel 1994 erregte, einmal mehr in Obfelden, «Der Apfelfreund» Aufmerksamkeit. Er wetterte «vom faulen und wurmstichigen Apfel, der trotzdem im Korb bleibt». Die vorerst anonym geführte und mit einem Flugblatt abgeschlossene Kampagne führte letztlich zur Abwahl des angeschossenen FDP-Bauvorstands und zu einer (erfolglosen) Wahlbeschwerde. Aber sie sorgte auch für Heiterkeit. Turner kreierten ein Inserat, auf dem das Schwein Fridolin zur Wahl empfohlen wurde. «Er frisst auch faule Äpfel» stand da zu lesen.

In Wahlkämpfen dominierten in der Tat nicht nur Gehässigkeiten. Es war auch viel Humor im Spiel. Etwa dann, als ein Affoltemer Wirt als Gemeinderat empfohlen wurde. «Er steht mit beiden

In den 90er-Jahren wurden noch ganze Seiten im «Anzeiger» mit Wahlpropaganda gefüllt. Ein Traum für jeden Verlagsleiter.

Beinen in der Wirtschaft», stand da geschrieben. Wie wahr … «Affoltern wählt clever – Jucker for ever» hiess es andernorts in grossen Lettern. Oder, ebenfalls gereimt: «Mir bruched kein Schnuri, sondern en Macher. Darum Rickenbacher.» Im Bezirkshauptort machte auch «s’Würmli» Wahlkampf, etwa mit der Empfehlung: «Wähle nicht GUT – wähle besser.» Eine Empfehlung im Zusammenhang mit dem damals geplanten, umstrittenen Einkaufszentrum «Drüü Öpfel». In selbst entworfenen Inseraten gingen Kandidaten mit Negativ-Werbung auf Stimmenfang. Zum Beispiel: «Alt und debil – Peter X ist unser Ziel», empfahl sich ein Gemeinderatskandidat mit dieser Eigenwerbung. 1998 wurde es ruhiger in Wahlkampfzeiten – auch deshalb, weil Angriffe enthaltende Annoncen mit Klarnamen unterzeichnet werden mussten.

Aber auch ohne grössere öffentliche Auseinandersetzungen schafften bezirksweit sechs bisherige Gemeinderätinnen und Gemeinderäte die Wiederwahl nicht mehr, allein drei in der kleinsten Ämtler Gemeinde, in Maschwanden.

Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen inkl. Umweltverträglichkeitsbericht und Rodungsgesuch:

Gemeinden Kanton Aargau: Niderwil, Wohlen, Fischbach-Göslikon, Bremgarten, Bünzen, Besenbühren, Rottenschwil, Aristau, Jonen

Gemeinden Kanton Zürich: Ottenbach, Affoltern am Albis, Obfelden

L-2549711.1

380 kV-Leit ung Beznau-Mettlen (TR2110 Niederwil-Obfelden)

380-/220 kV, Niederwil-Obfelden (AG, ZH), Spannungserhöhung auf 2x380 kV.

Ersatz der bestehenden Freileitung L-0179324 auf teilweise neuem Trassee.

Das Projekt beinhaltet den:

· Neubau von 35 Stahlgittermasten inkl. Fundament

· Neubau von 2 Übergangsbauwerken

· Neubau einer doppelsträngigen Kabelleitung inkl. Schächten

· Verstärkung von 6 bestehenden Fundamenten und 3 bestehenden Masten

· Einzug neuer Leiter- und Erdseile

· Montage neuer Isolatorenketten

· Korrosionsschutz

· Rückbau der bestehenden Freileitung mit 49 Masten

Projektbedarf:

Die Erhöhung der Betriebsspannung auf dem Leitungszug Beznau-Mettlen auf 2x380-kV ist eines von acht prioritären Leitungsbauprogrammen gemäss der Planung der Swissgrid AG für das «Strategische Netz 2025», die dringend realisiert werden müssen, um bestehende Netzengpässe zu entschärfen. Die Erhöhung der Betriebsspannung und der dadurch notwendige Ersatz der bestehenden 2x220-kV-Leitung des letzten Teilabschnittes dieses Leitungszuges, der noch mit 220 kV betrieben wird, sind Voraussetzung für die Inbetriebnahme der gesamten Leitung Beznau-Mettlen mit der höheren Betriebsspannung. Die projektierte Leitung ist zudem Teil des strategischen Übertragungsnetzes 2015, das der Bundesrat am 6. März 2009 verabschiedet hat. Bedarf und Notwendigkeit der Leitung sind damit nachgewiesen. Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Swissgrid AG

Bleichemattstrasse 31 5000 Aarau 1 das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen betreffend das Projekt sowie der Umweltverträglichkeitsbericht im Sinne von Art. 15 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SR 814.011) sowie das Rodungsgesuch werden vom 23.02.2026 bis 24.03.2026 wie folgt während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich aufgelegt: Gemeinde Ottenbach, Abteilung Hochbau, Affolternstrasse 3 in 8913 Ottenbach Stadt Affolten am Albis, Abteilung Bau, Obere Bahnhofstrasse 7 in 8910 Affoltern am Albis Gemeinde Obfelden, Hochbau, Dorfstrasse 66 in 8912 Obfelden sowie in den betroffenen Gemeinden des Kantons Aargau. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge.

Das unterbreitete Gesuch umfasst folgende Ersuchen um Ausnahmegenehmigung(en) / Ausnahmebewilligung(en):

– Rodungsbewilligung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Wald (WaG; SR 921.0)

– Niederhalteservitut gemäss Waldgesetz (WaG; SR 921.0)

– Ausnahmebewilligung für Bauten ausserhalb der Bauzone im Sinne von Art. 24 ff. des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700)

– Ausnahmegenehmigung betreffend Gewässerschutzbereiche im Sinne von Art. 19 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (GSchG; SR 814.20)

– Bewilligung für technische Eingriffe in Gewässer nach dem Bundesgesetz über die Fischerei (BGF; 923.0)

– Ausnahmebewilligung betreffend den Schutz der Biotope von nationaler Bedeutung / der Moore im Sinne von Art. 18a / 23a des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451)

– Ausnahmegenehmigung betreffend den Gewässerraum im Sinne von Art. 41c Abs. 1 der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201)

– Ausnahmebewilligung für Eingriffe in nach NHV geschützten Lebensräumen (NHV; SR 451.1)

– Ausnahmebewilligung für Eingriffe in Hecken und Feldgehölze nach der NHV

– Gesuch zu Ausnahme im Bauverfahren für den Eingriff in Gehölze ausserhalb des Waldareals nach der NHV

– Bewilligung zur Beseitigung von Ufervegetation nach der NHV

– Rodungsbewilligung zur Beseitigung von wertvollen Bäumen nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Artenschutz für Eingriffe in Bestände geschützter Pflanzen nach der NHV

– Artenschutz Ausnahmebewilligung für Eingriffe in Lebensräume geschützter Tiere nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Auen für Eingriffe in Auengebiete von nationaler Bedeutung nach Auenverordnung; SR 451.31

– Ausnahmebewilligung Moore für Eingriff in ein Flachmoor nach der Flachmoorverordnung; SR 451.33

– Ausnahmebewilligung Amphibienlaichgebiets-Inventar für Eingriffe in die Randzone eines Amphibienlaichgebiets nach Amphibienlaichgebiete-Verordnung; SR 451.34

– Allfällige weitere, während der Vernehmlassung bei den Fachbehörden festgestellte Ausnahmebewilligungen

Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf https://esti-consultation.ch/ pub/6287/f91e6dfe88 online zur Einsicht zur Verfügung. Massgebend sind allein die in den oben genannten Gemeinden aufgelegten Unterlagen.

Rechtliche Hinweise

Enteignungsbann

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen, Einwände und Begehren Wer nach denVorschriften desVerwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist,kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Diese Einsprache kann entweder schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Im letzteren Fall muss die Einsprache die Vorgaben zu den elektronischen Eingaben erfüllen und unter anderem mit einer qualifizierten elektronischen Unterschrift versehen sein (vgl. Art. 5 bis 7 der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens [SR 172.021.2]). Wer innert Frist keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen:

· Einsprachen gegen die Enteignung;

· Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG;

· Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG);

· Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG);

· die geforderte Enteignungsentschädigung.

Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Frist: 30 Tage, Ablauf der Frist: 24.03.2026

Kontaktstelle:

Eidgenössisches Starkstrominspektorat

Planvorlagen

Luppmenstrasse 1

8320 Fehraltorf

Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen inkl. Umweltverträglichkeitsbericht und Rodungsgesuch, Leitungsprojekt 380-/220-kV, Niederwil-Obfelden (AG-ZH), Spannungserhöhung auf 2x380-kV, Affoltern am Albis

Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen

für:

L-2549711.1

380 kV-Leitung Beznau - Mettlen (TR2110 Niederwil - Obfelden)

380-/220 kV, Niederwil-Obfelden, (AG, ZH), Spannungserhöhung auf 2x380 kV. Ersatz der bestehenden Freileitung L-0179324 auf teilweise neuem Trassee.

Das Projekt beinhaltet den:

• Neubau von 35 Stahlgittermasten inkl. Fundament

• Neubau von 2 Übergangsbauwerken

• Neubau einer doppelsträngigen Kabelleitung inkl. Schächten

• Verstärkung von 6 bestehenden Fundamenten und 3 bestehenden Masten

• Einzug neuer Leiter- und Erdseile

• Montage neuer Isolatorenketten

• Korrosionsschutz

• Rückbau der bestehenden Freileitung mit 49 Masten

Projektbedarf: Die Erhöhung der Betriebsspannung auf dem Leitungszug Beznau-Mettlen auf 2x380kV ist eines von acht prioritären Leitungsbauprogrammen gemäss der Planung der Swissgrid AG für das «Strategische Netz 2025», die dringend realisiert werden müssen, um bestehende Netzengpässe zu entschärfen. Die Erhöhung der Betriebsspannung und der dadurch notwendige Ersatz der bestehenden 2 x 220-kV-Leitung des letzten Teilabschnittes dieses Leitungszuges, der noch mit 220 kV betrieben wird, sind Voraussetzung für die Inbetriebnahme der gesamten Leitung Beznau-Mettlen mit der höheren Betriebsspannung. Die projektierte Leitung ist zudem Teil des strategischen Übertragungsnetzes 2015, das der Bundesrat am 6. März 2009 verabschiedet hat. Bedarf und Notwendigkeit der Leitung sind damit nachgewiesen.

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Swissgrid AG, Bleichemattstrasse 31, 5000 Aarau 1 das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen betreffend das Projekt sowie der Umweltverträglichkeitsbericht im Sinne von Art. 15 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SR 814.011) sowie das Rodungsgesuch werden vom 23.2.2026 bis 24.3.2026 wie folgt während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich aufgelegt:

– Gemeinde Ottenbach, Abteilung Hochbau, Affolternstrasse 3 in 8913 Ottenbach

– Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7 in 8910 Affoltern am Albis

– Gemeinde Obfelden, Hochbau, Dorfstrasse 66 in 8912 Obfelden sowie in den betroffenen Gemeinden des Kantons Aargau.

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Das unterbreitete Gesuch umfasst folgende Ersuchen um Ausnahmegenehmigung(en) / Ausnahmebewilligung(en):

– Rodungsbewilligung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Wald (WaG; SR 921.0)

– Niederhalteservitut gemäss Waldgesetz (WaG; SR 921.0)

– Ausnahmebewilligung für Bauten ausserhalb der Bauzone im Sinne von Art. 24 ff. des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700)

– Ausnahmegenehmigung betreffend Gewässerschutzbereiche im Sinne von Art. 19 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (GSchG; SR 814.20)

– Bewilligung für technische Eingriffe in Gewässer nach dem Bundesgesetz über die Fischerei (BGF; 923.0)

– Ausnahmebewilligung betreffend den Schutz der Biotope von nationaler Bedeutung / der Moore im Sinne von Art. 18a / 23a des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451)

– Ausnahmegenehmigung betreffend den Gewässerraum im Sinne von Art. 41c Abs. 1 der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201)

– Ausnahmebewilligung für Eingriffe in nach NHV in geschützten Lebensräumen (NHV; SR 451.1)

– Ausnahmebewilligung für Eingriffe in Hecken und Feldgehölze nach der NHV

– Gesuch zu Ausnahme im Bauverfahren für den Eingriff in Gehölze ausserhalb des Waldareals nach der NHV

– Bewilligung zur Beseitigung von Ufervegetation nach der NHV

– Rodungsbewilligung zur Beseitigung von wertvollen Bäumen nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Artenschutz für Eingriffe in Bestände geschützter Pflanzen nach der NHV

– Artenschutz Ausnahmebewilligung für Eingriffe in Lebensräume geschützter Tiere nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Auen für Eingriffe in Auengebiete von nationaler Bedeutung nach Auenverordnung; SR 451.31

– Ausnahmebewilligung Moore für Eingriff in ein Flachmoor nach der Flachmoorverordnung; SR 451.33

– Ausnahmebewilligung Amphibienlaichgebiets-Inventar für Eingriffe in die Randzone eines Amphibienlaichgebiets nach Amphibienlaichgebiete-Verordnung; SR 451.34

– Allfällige weitere, während der Vernehmlassung bei der Fachbehörden festgestellte Ausnahmebewilligungen

Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf https:// esti-consultation.ch/pub/6287/f91e6dfe88 online zur Einsicht zur Verfügung. Massgebend sind allein die in den oben genannten Gemeinden aufgelegten Unterlagen. Rechtliche Hinweise und Fristen

Enteignungsbann

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG).

Einsprachen, Einwände und Begehren Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Diese Einsprache kann entweder schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Im letzteren Fall muss die Einsprache die Vorgaben zu den elektronischen Eingaben erfüllen und unter anderem mit einer qualifizierten elektronischen Unterschrift versehen sein (vgl. Art. 5 bis 7 der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens [SR 172.021.2]). Wer innert Frist keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung.

Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 24.3.2026

Meldungen für Startkstromanlagengesuche haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Kontaktstelle

Eidgenössisches Starkstrominspektorat

Planvorlagen

Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf

Vom Teddy bis zu «Star Wars»: Nostalgische Spielzeugwelt in Aeugst

Die Ausstellung «Kleine Schätze, grosse Augen» feierte Vernissage in der KommBox

Die KommBox im Gemeindehaus von Aeugst ist ein originell genutzter Ort. Statt eines langweiligen und nicht notwendigen Warteraums entschied man sich nach der Fertigstellung, die freie Ecke als kleinen Kunstraum zu nutzen. Das ist inzwischen 20 Jahre her – seither finden jedes Jahr drei Ausstellungen statt, aktuell organisiert von den Projektleiterinnen Denise Meiler und Barbara Hesse im Ehrenamt.

Jede Ausstellung muss einen Bezug zur Gemeinde haben, sei es durch das Thema, sei es durch die Ausstellenden.

Am Montag wurde nun «Kleine Schätze, grosse Augen» eröffnet, eine kuratierte Auswahl von Exponaten aus dem «Pegasus Small World Spielzeugmuseum» am Türlersee in Aeugstertal.

«Es geht um Erinnerungen, Geschichte, Zeitgeist – nicht um Objekte», betonte Barbara Hesse in ihrer Begrüssung den emotionalen Zugang zu den ausgestellten Spielzeugen und forderte

die Besucherinnen und Besucher auf, «ihr inneres Kind zu dieser Ausstellung einmal hervorkommen zu lassen.»

Der Initiator der Ausstellung ist Ewald Schuler, Besitzer des «Pegasus Small Word Spielzeugmuseums». Zudem führt er das Geschenkartikelgeschäft «Pegasus» in Zürich sowie die «Steiff­Galerie» und war lange operativer Leiter des Franz­Carl­Weber­Museums.

Schon diese Stationen zeigen: Schuler verbindet eine aussergewöhnliche Passion mit grosser Fachkenntnis. Zum Sammeln kam er ursprünglich eher zufällig. Beruflich war er bis vor wenigen Jahren Inhaber einer Messe­ und Ladenbaufirma. Einer seiner Kunden, ein grosser Spielwarenhändler, begann dann, seine Arbeit in Spielzeug zu bezahlen. Und so begann er Schritt für Schritt, seine eigene Sammlung aufzubauen.

Von Puppenklassikern bis Space Toys

Die Ausstellung kann naturgemäss nur eine kleine Auswahl der umfangreichen

Sammlung aus den Jahren 1890 bis 1980 zeigen. «Der Raum ist klein, aber ich habe doch viel hineinbekommen», resümiert Schuler zufrieden.

In seiner Einführung wird schnell deutlich, dass er ein lebendes Lexikon ist, wenn es um Geschichten rund um «sein» Spielzeug geht. Und ganz besonders interessiert ihn dabei auch die Beziehung zwischen der «Massenware Spielzeug» und deren Kommerzialisierung.

Wenn Kunst zur Massenware wird

Eine Ecke der Ausstellung ist den Puppen gewidmet. Am Beispiel der bekannten «Sasha Puppen» der Schweizer Künstlerin Sasha Morgenthaler zeigt Schuler, wie sich ein ursprünglich kunsthandwerklich hochwertiges und teures Produkt durch industrielle Fertigung veränderte. Nach der Übernahme der Produktion durch die Götz Puppenmanufaktur in Deutschland und den Vertrieb durch die Migros in den 1950er­Jahren wurde aus der exklusiven Kunstpuppe schliesslich ein Massenartikel.

Steiff­Tiere sind eine Spezialdisziplin von Ewald Schuler. Entsprechend finden sich auch in der Ausstellung mehrere Exemplare, zum Teil auf einem beweglichen Schaustück präsentiert. Die deutsche Traditionsfirma Steiff gehört zu den bekanntesten Spielzeugmarken weltweit. Die zehn teuersten Teddybären stammen aus ihrem Haus, ein Exemplar wurde für rund 280000 Franken verkauft.

Der Weg von «Bild-Lilli» zur Barbie Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind Barbiepuppen, genauer gesagt Barbiepuppen in Tracht. Auch hier kennt Schuler die Geschichte im Detail. Ursprünglich kommt die Puppe nämlich nicht aus den USA, sondern aus Deutschland: Die «Bild­Zeitung» entwickelte in den 1950er­Jahren die Figur Bild­Lilli, gedacht als «Puppe für den Herren». Die amerikanische Unternehmerin Ruth Handler, Mitgründerin von Mattel, entdeckte die Puppe 1956 in einem Geschäft von Franz Carl Weber, kaufte mehrere Exemplare und zeigte sie ihren Designern. 1959 erschien die erste Bar­

Drei Nationalräte referierten in Knonau

Auf Einladung der SVP Knonau

Der Präsident der SVP Knonau, Clemens Weingartner, hatte am 11. Februar in den Räumen seiner Firma British Classic Car in Knonau zu einem öffentlichen Informationsabend zum Thema Vertragspaket EU / Schweiz eingeladen. Die Nationalräte Franz Grüter (LU), Gregor Rutz (ZH) und Benjamin Giezendanner (AG) waren Referenten. Anwesend waren auch Nationalrat Martin Haab, die ehemaligen Nationalräte Toni Bortoluzzi und Hans­Ulrich Bigler und die beiden SVP­Kantonsräte Ursula Junker und Marc Bochsler. David Vogelsanger, der Präsident der SVP des Bezirkes Affoltern, erinnerte bei der Begrüssung genüsslich an die Hellebarde, die dem Präsidenten der SVP Schweiz, Marcel Dettling, anlässlich des Kappeler Milchsuppentreffens 2024 als Geschenk übergeben wurde. Diese Hellebarde aus dem Säuliamt hat es bis auf den Bundesplatz in Bern geschafft.

Ein gigantisches Vertragswerk!

Nationalrat Franz Grüter begann den Reigen der Vorträge, indem er den 60 Anwesenden das 20 Zentimeter dicke, 2228 Seiten umfassende Vertragswerk vorlegte. Ein Monstervertrag, der

bie­Puppe. Die Ähnlichkeit führte zu einem Rechtsstreit, bevor Mattel 1964 die Rechte an Bild­Lilli übernahm. Danach verschwand das deutsche Original vom Markt und Barbie wurde weltweit über eine Milliarde Mal verkauft. Auch eine kleine Auswahl von Space Toys ist in der KommBox zu sehen. Staunend erfährt das eher ältere Publikum, wie populär diese Spielzeuge bis heute sind. Produkte rund um «Star Wars» wie Actionfiguren, Raumschiffe, LEGO­Sets oder Lichtschwerter gehören zu den erfolgreichsten Merchandising­Artikeln der Geschichte. George Lucas, Regisseur der «Star Wars»­Filme, verdiente damit

Milliardenbeträge. Aktuell zeigt das Spielzeugmuseum eine grössere Sonderausstellung zu diesem Thema. Die Ausstellung ist noch bis zum 22.Mai während der Öffnungszeiten des Gemeindehauses zu sehen. Wer dadurch auf den Geschmack gekommen ist, kann anschliessend auch die umfangreiche Sammlung im Spielzeugmuseum in Aeugstertal besuchen, dies allerdings nur jeweils Samstag und Sonntag.

Die nächste Vernissage in der KommBox findet am 3. Juni statt. Für diese Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen ist eine Ausstellung zur Dorfgeschichte von Aeugst geplant

in englischer Sprache abgefasst ist und den der Bundesrat noch zur Zeit von Viola Amherd zur Ratifizierung vorgeschlagen hat. Unterdessen ist er in die Landessprachen übersetzt und dem Parlament zugänglich gemacht worden. Er bindet die Schweiz an die EU­Gesetzgebung und an eine Union, die mit 14000 Milliarden Euro verschuldet ist. Erneut wird gedroht, wenn wir ablehnen, werden wir wirtschaftlich im Abseits landen. Dies war schon das Szenario 1992 bei der EWR­Abstimmung. Dabei florieren seither die beiden NichtEU­Länder Schweiz und Norwegen und die EU kränkelt. Nationalrat Gregor Rutz erläuterte die Folgen des Vertrages für unsere demokratischen Institutionen auf allen Stufen, von Bund, Kantonen und Gemeinden. Wir müssten wohl unsere Verfassung abändern, denn die Beschlüsse aus der EU wären auch für die Schweiz bindend. Verschiedene Institutionen könnten unter dem Titel wirtschaftliche Begünstigungen behindert werden, zum Beispiel die Kantonalbanken mit Staatsgarantie oder die Studiengebühren der Universitäten. Bei Nichtbeachtung der EU­Regeln droht ein «Ausgleichsverfahren», ein Kosewort für Strafe.

Wir geben Trümpfe aus der Hand Benjamin Giezendanner beleuchtete die Auswirkungen auf das Verkehrs­ und das Energieabkommen. Die Bahnkonzession müsste EU­weit ausgeschrieben werden und die Paradestrecken ZürichGenf und Basel­Chiasso würden dann vielleicht durch eine Gesellschaft aus Ungarn betrieben und den SBB blieben die unrentablen Lokalstrecken. Das Stromabkommen braucht eine gewisse Nachverhandlung, aber sicher keine übergeordnete Lenkung unserer Stromproduktion durch die EU. Zusammenfassend ist die Devise: Hände weg von

diesem Monstervertrag, der unser Land einschränkt und unsere Demokratie und die Unabhängigkeit bedroht. Die Schweiz ist seit Jahrhunderten gut gefahren mit Fleiss, Demokratie, Zusammenhalt und Selbstbestimmung.

Bruno Grob, alt Gemeindepräsident, Knonau

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Ewald Schuler inmitten «seiner» Steiff-Tiere. (Bilder Brigitte Reemts Flum)
Die Akteure (von links): Clemens Weingartner, Martin Haab, Franz Grüter, Benjamin Giezendanner, Gregor Rutz und David Vogelsanger. (Bild zvg)
Ein Teil der Ausstellung ist dem Thema Puppen gewidmet.

Hedingen. Teilrevision statische Waldgrenzen und kantonale Nutzungszonen – öffentliche Auflage und Anhörung gemäss § 7 PBG

Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 10. Februar 2026 verfügt:

I. Der Entwurf für die Teilrevision der statischen Waldgrenzen und kantonalen Nutzungszonen der Gemeinde Hedingen wird vom 20. Februar 2026 bis 21. April 2026 öffentlich aufgelegt. In der gleichen Zeit findet die Anhörung der nach- und nebengeordneten Planungsträger statt.

II. Die Auflage erfolgt über die gesamte Frist während der ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeinde Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen sowie bei der Baudirektion, Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich (4. Stock). Zudem sind die neuen Waldgrenzen sowie kantonalen und regionalen Nutzungszonen während der Auflagefrist im Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB) als projektierte Linien und Flächen einsehbar (siehe kantonaler GIS-Browser: http://web.maps.zh.ch/s/nmvvausz).

III. Während der Auflagefrist kann jede Person zur Vorlage Einwendungen erheben. Die Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Sie sind schriftlich im Doppel bis zum 21. April 2026 (Datum des Poststempels) dem Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich, einzureichen.

Baudirektion Kanton Zürich Amt für Raumentwicklung

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert

20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Roger Clerc und Karin Hindenlang, Hüttliacherweg 9, 8914 Aeugstertal Vertretung der Bauherrschaft: Kibernetik AG, Langäulistrasse 62, 9470 Buchs SG Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser

Projekt: Luft-Wärmepumpe (aussen aufgestellt), Hüttliacherweg 9, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: GrundstückNr.: 968, Zone: K2A

Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Andreas und Kirsten

Ehrensperger, Breitenstrasse 33, 8914 Aeugst am Albis

Projektverfasser: Gardendesign Jacques Richard, Seestrasse 154, 8810 Horgen, Schweiz

Projekt: Gartengestaltung mit Pool, Breitenstrasse 33, 8914 Aeugst am Albis

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 305, Zone: WA

Hausen am Albis

Bauherrschaft: Fachstelle Naturschutz, Walcheplatz 1, 8090 Zürich, Schweiz

Projektverfasser: PLUSPUNKT, Zurlindenstrasse 214, 8003 Zürich, Schweiz

Projekt: Sanierung des Wasserhaushaltes des Hochmoors «Chrutzelen» mittels Einbau anthropogener Entwässerungsgräben mit Spundwänden (Hochmoor-Regeneration), Turpenlöcher, 8915 Hausen am Albis

Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 671, Zone: Lk, Wald

Hausen am Albis

Bauherrschaft: Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis

Projekt: Info-Bildschirm beim Postplatz Hausen am Albis und Ebertswil, Projektänderung: Standortkorrektur; neu Bauamt,Ebertswilerstrasse 1,Hausen amAlbis

Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3851, Zone: KI

Hausen am Albis

Bauherrschaft: Armed, Fahrije und Kamer Thaqi,Sihltalstrasse 11,6340 Sihlbrugg

Projekt: Umnutzung Untergeschoss in Einliegerwohnung, Sihltalstrasse 11, 6340

Sihlbrugg

Katasterinformationen: Kreis: Sihlbrugg, Grundstück­Nr.: 1306, Zone: Lk, Inv.­Nr. 525, Schutzvertrag

Kappel am Albis

Bauherrschaft: Franz Kenel, ImmoKenel AG, Schuttweg 3, 6410 Goldau

Projektverfasser: Rigi Holzplan GmbH, Schuttweg 3, 6410 Goldau

Projekt: Neubau Einfamilienhäuser Alpenblick, Feldblumenweg, 8926 Kappel am Albis

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1667, Zone: W2

Kappel am Albis

Bauherrschaft: Gemeinde Kappel a.A., Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis

Projektverfasser: ringger architektur gmbh, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis

Projekt: Schulraumerweiterung (Modulbauweise), Tömlimatt, 8926 Kappel am Albis

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 830,Zone:OE(ZonefüröffentlicheBauten)

Obfelden

Bauherrschaft: Alexander und Mariia Buryak, Schwerzimattstrasse 48, 8912 Obfelden

Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten

Projekt: Umbau des Wohnhauses, Schwerzimattstrasse 48, 8911 Obfelden

Katasterinformationen: Grundstück­Nr.: 3479, Zone: Wohnzone 2­geschossig W2/23

Ottenbach

Bauherrschaft: Roland Bandi, Affolternstrasse 24b, 8913 Ottenbach

Projektverfasser: Schreinerei Schumacher, Stüdlerstrasse 28, 8913 Ottenbach, Schweiz

Projekt: Umnutzung Lagerhalle zu Wohnungen und Anbau Unterstand, Affolternstrasse 24b, 8913 Ottenbach, Assek.-Nr. 1149

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1624, Zone: Kernzone

Ottenbach

Bauherrschaft: Roger und Daniela Lüssi, Schürmattstrasse 1f, 8913 Ottenbach

Projekt: Erstellung Sichtschutzwand, Schürmattstrasse 1f, 8913 Ottenbach, Assek.-Nr. 1194

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1802, Zone: Kernzone

Rifferswil

Bauherrschaft: Fachstelle Naturschutz, Walcheplatz 1, 8090 Zürich, Schweiz

Projektverfasser: PLUSPUNKT, Zurlindenstrasse 214, 8003 Zürich

Projekt: Sanierung des Wasserhaushaltes des Hochmoors «Chrutzelen» mittels Einbau anthropogener Entwässerungsgräben mit Spundwänden (Hochmoor-Regeneration), Chrutzelweg, 8915 Hausen am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 630, 1322, 647, 654, 653, 639, 1064, 1050, Zone: Wald

UVP 0730-2 Affoltern am Albis, Obfelden, Ottenbach, Obfelden

Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen

Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen inkl. Umweltverträglichkeitsbericht und Rodungsgesuch:

Gemeinden Kanton Aargau: Niderwil, Wohlen, Fischbach-Göslikon, Bremgarten, Bünzen, Besenbühren, Rottenschwil, Aristau, Jonen

Gemeinden Kanton Zürich: Ottenbach, Affoltern am Albis, Obfelden für:

L-2549711.1

380 kV-Leitung Beznau - Mettlen (TR2110 Niederwil - Obfelden)

380-/220 kV, Niederwil-Obfelden, (AG, ZH), Spannungserhöhung auf 2x380 kV

Ersatz der bestehenden Freileitung L-0179324 auf teilweise neuem Trassee.

Das Projekt beinhaltet den:

• Neubau von 35 Stahlgittermasten inkl. Fundament

• Neubau von 2 Übergangsbauwerken

• Neubau einer doppelsträngigen Kabelleitung inkl. Schächten

• Verstärkung von 6 bestehenden Fundamenten und 3 bestehenden Masten

• Einzug neuer Leiter- und Erdseile

• Montage neuer Isolatorenketten

• Korrosionsschutz

• Rückbau der bestehenden Freileitung mit 49 Masten

Projektbedarf:

Die Erhöhung der Betriebsspannung auf dem Leitungszug Beznau-Mettlen auf 2x380-kV ist eines von acht prioritären Leitungsbauprogrammen gemäss der Planung der Swissgrid AG für das «Strategische Netz 2025», die dringend realisiert werden müssen, um bestehende Netzengpässe zu entschärfen. Die Erhöhung der Betriebsspannung und der dadurch notwendige Ersatz der bestehenden 2x220-kV-Leitung des letzten Teilabschnittes dieses Leitungszuges, der noch mit 220 kV betrieben wird, sind Voraussetzung für die Inbetriebnahme der gesamten Leitung Beznau-Mettlen mit der höheren Betriebsspannung. Die projektierte Leitung ist zudem Teil des strategischen Übertragungsnetzes 2015, das der Bundesrat am 6. März 2009 verabschiedet hat. Bedarf und Notwendigkeit der Leitung sind damit nachgewiesen.

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Swissgrid AG

Bleichemattstrasse 31 5000 Aarau 1

das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen betreffend das Projekt sowie der Umweltverträglichkeitsbericht im Sinne von Art. 15 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SR 814.011) sowie das Rodungsgesuch werden vom 23.02.2026 bis 24.03.2026 wie folgt während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich aufgelegt:

Gemeinde Ottenbach, Abteilung Hochbau, Affolternstrasse 3 in 8913 Ottenbach

Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau, Obere Bahnhofstrasse 7 in 8910 Affoltern am Albis

Gemeinde Obfelden, Hochbau, Dorfstrasse 66 in 8912 Obfelden sowie in den betroffenen Gemeinden des Kantons Aargau. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge.

Das unterbreitete Gesuch umfasst folgende Ersuchen um Ausnahmegenehmigung(en)/Ausnahmebewilligung(en):

– Rodungsbewilligung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Wald (WaG; SR 921.0)

– Niederhalteservitut gemäss Waldgesetz (WaG; SR 921.0)

– Ausnahmebewilligung für Bauten ausserhalb der Bauzone im Sinne von Art. 24 ff. des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700)

– Ausnahmegenehmigung betreffend Gewässerschutzbereiche im Sinne von Art. 19 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (GSchG; SR 814.20)

– Bewilligung für technische Eingriffe in Gewässer nach dem Bundesgesetz über die Fischerei (BGF; 923.0)

– Ausnahmebewilligung betreffend den Schutz der Biotope von nationaler Bedeutung/der Moore im Sinne von Art. 18a / 23a des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451)

– Ausnahmegenehmigung betreffend den Gewässerraum im Sinne von Art. 41c Abs. 1 der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201)

– Ausnahmebewilligung für Eingriffe in nach NHV geschützten Lebensräumen (NHV; SR 451.1)

– Ausnahmebewilligung für Eingriffe in Hecken und Feldgehölze nach der NHV

– Gesuch zur Ausnahme im Bauverfahren für den Eingriff in Gehölze ausserhalb des Waldareals nach der NHV

– Bewilligung zur Beseitigung von Ufervegetation nach der NHV

– Rodungsbewilligung zur Beseitigung von wertvollen Bäumen nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Artenschutz für Eingriffe in Bestände geschützter Pflanzen nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Artenschutz für Eingriffe in Lebensräume geschützter Tiere nach der NHV

– Ausnahmebewilligung Auen für Eingriffe in Auengebiete von nationaler Bedeutung nach Auenverordnung; SR 451.31

– Ausnahmebewilligung Moore für Eingriff in ein Flachmoor nach der Flachmoorverordnung; SR 451.33

– Ausnahmebewilligung Amphibienlaichgebiets-Inventar für Eingriffe in die Randzone eines Amphibienlaichgebiets nach Amphibienlaichgebiete-Verordnung; SR 451.34

– Allfällige weitere, während der Vernehmlassung bei der Fachbehörden festgestellte Ausnahmebewilligungen

Rechtliche Hinweise und Fristen

Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf https://esti-consultation.ch/pub/6287/f91e6dfe88 online zur Einsicht zur Verfügung.

Massgebend sind allein die in den oben genannten Gemeinden aufgelegten Unterlagen.

Enteignungsbann

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG).

Einsprachen, Einwände und Begehren Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Diese Einsprache kann entweder schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Im letzteren Fall muss die Einsprache die Vorgaben zu den elektronischen Eingaben erfüllen und unter anderem mit einer qualifizierten elektronischen Unterschrift versehen sein (vgl. Art. 5 bis 7 der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens [SR 172.021.2]). Wer innert Frist keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen:

a. Einsprachen gegen die Enteignung;

b. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG;

c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG);

d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG);

e. die geforderte Enteignungsentschädigung.

Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 24. März 2026

Meldungen für Starkstromanlagengesuche haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Kontaktstelle Eidgenössisches Starkstrominspektorat

Planvorlagen

Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Auf dem Weg zu Tigern, Krokodilen und den wirklich gefährlichen Tieren

Brief aus Indien: Familie Rexer aus dem Säuliamt reist in den indischen Dschungel (3/6)

Kurz bevor wir unser «Zuhause auf Zeit» in Kovalam verlassen, hat sich so etwas wie Alltag eingestellt. Eine Routine, die sich Tag für Tag wiederholt – und gerade deshalb Halt gibt. Chiara steht stets vor uns allen auf. Mit dem Morgenruf aus dem nahegelegenen Ganesha-Tempel beginnt ihr Tag. Sie macht sich früh auf den Weg zum Yoga, manchmal mit dem Tuk-Tuk, manchmal zu Fuss. Ashtanga-Yogis stehen früh auf – sehr früh.

Diese Art von Yoga war mir, seit ich sie kennenlernen durfte, die sympathischste: wenig Esoterik, stets dieselbe Abfolge, körperlich fordernd, fast kompromisslos. Und doch: Wenn man am Ende im Shavasana (Schlussposition oder auch Totenstellung) auf dem Rücken liegt, breitet sich für einen kurzen Moment eine tiefe, berührende Stille aus. Ich gerate ins Schwärmen. Durch

«Unser Leben folgt einer klösterlichen Einfachheit – nur eben mit Frau und Kindern.»

Yoga habe ich die Liebe meines Lebens gefunden und meine Yogalehrerin geheiratet. Und ohne Yoga wäre ich nicht hier in Indien.

In Mysore, wo Chiara über viele Jahre gelernt hat, ist es ähnlich wie hier in Kovalam. Ich erinnere mich gern an meine erste Reise nach Karnataka. Chiara besuchte damals ihren Lehrer Sharat

Jois, den Enkel des legendären Pattabhi Jois. Mich faszinierte alles an diesem Ort – nicht zuletzt seine Aura. Diese spüre ich auch hier wieder. Es ist nicht nur der Ort. Es ist alles.

Sadhguru sagte einmal: «Wenn wir versuchen, alles mit Logik zu verstehen, kommen wir nicht weit.» Dieser Satz ergibt hier Sinn. Unser Leben folgt einer klösterlichen Einfachheit – nur eben mit Frau und Kindern. Man merkt meinen Reiseberichten an, dass sich etwas verändert hat. Es ist schwieriger geworden, einfach einen Tagesablauf zu beschreiben. Die Hitze, die Geräusche, das Licht, die Farben, das Pulsieren – alles wirkt intensiver. Die Menschen, ihr Lachen, ihre Blicke, diese Augen. Nichts daran ist romantisch verklärt. Es ist ein Anderssein, das einen umfängt. Hier bin ich zugleich weit weg und mir selbst näher als sonst. Vielleicht ist das der Grund, weshalb es so viele Künstlerinnen und Künstler immer wieder nach Indien zieht: Leben und Glauben, Andersartigkeit und das pralle Dasein, vereint.

Kurz bevor wir Kovalam verlassen, erwarten wir voller Freude meine Schwester Julia, die mit zwei Freundinnen aus Stuttgart mit dem Rucksack durch Indien reist. Die «guten Geister», die uns hier begleiten, sind uns ans Herz gewachsen. Manni, die ältere Frau, die kaum spricht, kämmt den Mädchen täglich die Haare und flechtet kunstvolle Zöpfe. Paramesh, unser Freund und «Koch», besorgt mit seiner alten Royal Enfield (Motorrad) frisches Obst und Ge-

müse und backt Chapati für uns. Und dann sind sie plötzlich da: die drei Frauen. Besuch. Sie fügen sich mühelos in unsere Routine ein. Yoga, Spielen mit den Kindern, Lernen, Schreiben, Strandgänge, Meer, einfache Mahlzeiten, frühe Abende. Die Nächte begleiten Tempelgesänge, Musik vom Meer herauf und das Rauschen der Wellen. Das Meer ist stark und wild –leider oft auch schmutzig. Es wäre paradiesisch, wäre da nicht der Müll, der in der Hitze seinen Geruch entfaltet. Gastfreundschaft bekommt hier eine neue Bedeutung. Besuch bringt Abwechslung, echte Begegnung. Dinge, die zu Hause selbstverständlich sind, gewinnen hier an Wert: fliessendes Wasser, Strom, Glasfenster, ein ebener Boden. Verzicht schärft den Blick für das Wesentliche.

Indien wirbelt mein Denken durcheinander. Ich lächle viel. Vielleicht liegt es an den Räucherstäbchen. Vielleicht an allem zusammen. Wir sind gesund, die Kinder machen alles grossartig mit. Dafür bin ich dankbar.

Unsere Reise führt uns weiter nach Kollam, dann an den Marari Beach, in die Backwaters und schliesslich ins Spice Village, in den Periyar-Nationalpark. Wir sind auf der Suche nach dem Herz dieses Landes. Nach dem, was noch da ist von seiner Kraft.

«Wenn man in das Auge eines Tigers blickt, sieht man in die Augen Gottes», sagte Sharat Jois. Wir sind gespannt. Florian Rexer Beim Empfang im

Winterabenteuer mit Aussicht

Ausflug der 3. Sek Mettmenstetten im Wahlfach Outdoor Sport

Strahlender Sonnenschein, knirschender Pulverschnee und eine beeindruckende Bergkulisse: Am 6./7. Februar zog es die Wahlfachgruppe «Outdoor Sport» der sek mättmi, begleitet von den Lehrpersonen Ralf Hug, Michi Walti und Eliane Lichtensteiger sowie Bergführer Tom Zwahlen, auf eine kombinierte Ski- und Schneeschuhtour rund um den Oberalppass. Tagesziel von Freitag war die auf 2312 Metern gelegene Maighelshütte. Ausgangspunkt war der Oberalppass auf 2044 Metern, der auch im Winter dank der Matterhorn-Gotthard-Bahn gut erreichbar ist. Direkt neben dem Leuchtturm am Oberalpsee schnallten sie ihre Skier an, während die Schneeschuhwandernden dem markierten Hüttenzustieg

ab Tschamut folgten. Die Route führte sanft ansteigend über weite, offene Hänge in Richtung Maighelstal. Die Spur zog sich durch eine winterliche Landschaft: verschneite Mulden, vom Wind modellierte Schneerücken und immer wieder freie Blicke zum Piz Badus und in Richtung Gotthardmassiv. Nach drei Stunden erreichten die Wintersportbegeisterten die Maighelshütte. Bei der Hütte herrschte reges Treiben: Die Schlafzimmer wurden bezogen, Felle getrocknet und bei einem Tee neue Energie gesammelt. Anschliessend führte der Bergführer Tom Zwahlen einen ausführlichen Lawinenkundekurs durch: Die Teilnehmenden überprüften gemeinsam das

Lawinenbulletin, lernten das Gelände nach Gefahrenstellen zu beurteilen und übten den Umgang mit der Sicherheitsausrüstung. Dabei wurde mit den LVSGeräten eine Verschüttetensuche simuliert sowie der korrekte Einsatz von Sonde und Schaufel trainiert. Zudem erklärte der Bergführer die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung. Zufrieden genoss die Gruppe abends das Hüttenleben mit Plaudern, Spielen und dem vorzüglichen Viergang-Menü mit Spaghetti-Plausch zum Nachtessen, liebevoll zubereitet von Hüttenwartin Nora Honegger und ihrem Team. Am Samstag stand für die Skitourengruppe der Piz Cavradi auf dem Programm. Von der Hütte führt die Route bei Sonnenschein über

FDP-Kandidatenauftritt in Wettswil

Am vergangenen Samstag gab es die Möglichkeit, sich mit der FDP Wettswil vor dem Volg auszutauschen. (Bild zvg)

Am Samstag, 14. Februar, präsentierte sich die FDP Wettswil vor dem Volg im Dorfzentrum der Bevölkerung. Trotz aufkommendem, unbeständigem Wetter und den Sportferien, die einige Einwohnerinnen und Einwohner von Wettswil in die Berge oder in die Ferne führten, nutzten zahlreiche Passantinnen und Passanten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Be-

hördenwahlen vom 8. März. In offenen und engagierten Gesprächen stellten die Bewerberinnen und Bewerber ihre Ziele für die kommende Amtsperiode vor. Im Zentrum standen dabei der verantwortungsvolle Umgang mit den Gemeindefinanzen, die Sicherung einer qualitativ hochstehenden Schule sowie eine nachhaltige Weiterentwicklung der Infrastruktur. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Wettswil auch

in Zukunft ein prosperierendes, lebenswertes Dorf bleibt – mit gesunden Finanzen, attraktiven Rahmenbedingungen für Familien und Gewerbe sowie einer hohen Lebensqualität für alle Generationen. Passend zum Valentinstag überreichten die Kandidierenden jeder Besucherin und jedem Besucher ein Schokoladenherz – als kleines Zeichen der Wertschätzung und der Verbundenheit mit der Bevölkerung. Die Geste wurde mit einem Lächeln entgegengenommen und bot vielfach einen sympathischen Einstieg in vertiefte Gespräche über aktuelle Anliegen und Zukunftsperspektiven. Mit ihrem Auftritt unterstrich die FDP Wettswil ihre Nähe zu den Einwohnerinnen und Einwohnern und ihre starke Verankerung im Dorfleben. Die Partei engagiert sich sowohl in der politischen Gemeinde als auch in der Schulgemeinde konsequent für das Wohl der Bevölkerung.

Vorstand FDP Wettswil

zunehmend steileres Gelände Richtung Gipfel, wo auch einige Spitzkehren nötig waren. Die letzten Meter nach dem Skidepot legten die Gipfelstürmer zu Fuss zurück. Belohnt wurden sie mit einem eindrucksvollen Panorama: Im Süden reichte der Blick bis zu den Tessiner Alpen, im Norden dominierte das Tödimassiv die Szenerie. Die Abfahrt ermöglichte genussvolle Schwünge zurück Richtung Tschamut. Am Nachmittag trafen sich Skitourenfahrende und Schneeschuhwandernde wieder am Oberalppass – müde, aber zufrieden traten sie die Heimreise Richtung Mettmenstetten an.

Eliane Lichtensteiger, Sekundarschule Mettmenstetten

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Gipfelstürmer aus Mettmenstetten auf dem Piz Cavradi. (Bild zvg)

b i s h e r Behördenwahlenvom8.März2026 AffolternamAlbis

(

WiederindiePrimarschulpflege

WiederindiePrimarschulpflege BeatKalt

*1956,Polizistpensioniert Primarschulpflege, RessortInfrastrukturseit2010) erfahren–geduldig–loyal

d ieSekundarschulpflege a rahMüller

8 1,Lehrerin,HausfrauundMutter(von4 l pflichtigenKindern) h entisch–empathisch–familiennah

svp-affoltern-albis.ch

Stadtrat Affoltern – EVP-Kompetenz

Replik auf den Leserbrief von Daniel Sommer mit dem Titel «Volksnah politisieren – Anstand bewahren» im «Anzeiger» vom 17. Februar.

Zum Leserbrief von Kantonsrat Sommer EVP eine Antwort, weil Orlando Rabaglio in seiner Beurteilung «Träum weiter lieber Markus Gasser» richtig lag. Es gab einmal eine Zeit, in der die EVP-Vertreter als werteorientierte Konservative wahrgenommen wurden. In den letzten Jahren hat sich jedoch nicht nur die Kirche selbst verändert, sondern

mit ihr auch das Auftreten ihrer nahestehenden Politiker. Die früheren Vertreter waren keine luftschlösserbauenden Phantasten wie unsere aktuellen Stadträte. Dazu die Beispiele: 38-Stunden-Woche und im Kanton einzigartig viel Ferien für das Gemeindepersonal zulasten der Steuerzahler. Möglichst spät und intransparent informieren und aufrechterhalten des überhohen Steuerfusses. Finanzieller Aufwand Verwaltungspersonal, plus 50 Prozent in vier Jahren. Oder dann die Unfähigkeit, ein Sportplatz-Projekt vorzulegen, das den

Anforderungen der Zone entspricht und nicht nach der Urnen-Abstimmung vom Bezirksrat kassiert wird. Zur Begründung dazu wird dann der Stadtschreiber vorgeschoben, der in einem Beitrag im Anzeiger mit einer abstrusen und politisch unhaltbaren Begründung die Stimmbürger für dumm darstellt. Die verantwortlichen Stadträte waren offensichtlich überfordert. Das nennt man in der EVP Kompetenz! Das Vertrauen in die EVP-Vertretung ist aufgebraucht.

Toni Bortoluzzi, Affoltern

Überzeugtes Nein zur Halbierungsinitiative

Obwohl SRG-Sendungen nicht zu meinem Alltag gehören, setze ich mich für ein Nein zur Halbierungsinitiative ein. Es irritiert, dass ausgerechnet Kreise, welche die Schweiz in der Regel überhöhen, diese bedeutende schweizerische Institution, die unser Land abbildet, auf ein Minimum reduzieren wollen, auf Kosten weitgehender Einschränkungen der Vielfalt der Sprachen, Regionen, Musik, Wort und Sport. Und dies in einer Zeit einer beängstigenden Bedrohungs-

Bargeld-Initiative: Der Franken als Währung in der Verfassung

Die Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» wurde im Februar 2023 von der freiheitlichen Bewegung Schweiz eingereicht. Am 8. März stimmen wir über diese Initiative sowie über den direkten Gegenentwurf des Bundesrates ab.

Die Initiative verlangt erstens, dass in der Schweiz jederzeit genügend Banknoten und Münzen zur Ver-

fügung stehen müssen. Zweitens soll ein allfälliger Ersatz des Schweizer Frankens zwingend Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet werden. Diese Anliegen sind zwar grundsätzlich unbestritten, jedoch bereits heute erfüllt. Die Bargeldversorgung ist schon jetzt gesetzlich sichergestellt, und ein Ersatz des Schweizer Frankens würde nach geltendem Recht ohnehin die Zustimmung von Volk und Ständen erfordern (Art. 99

Die SRG berichtet tendenziös

Mit der Dokumentation: «Im Sog der Verschwörungstheorien» stellte die SRG meines Erachtens einmal mehr ihre tendenziöse Berichterstattung unter Beweis.

Das Framing war offensichtlich. Sachliche Argumente der Verschwörungstheorie-Protagonisten wurden ausgeklammert. Der Zuschauer wurde mit oberflächlichen Scheindiskussionen gelangweilt und irritiert.

Gleiches Framing kennen wir von der SRG auch beim beschworenen Klimawandel, worüber sie leider eine evidenzbasierte Diskussion tunlichst zu vermeiden wusste, obwohl wir eine immer grössere Zahl von renommierten Wissenschaftlern sehen, die dem Klimapanik-Narrativ nichts abgewinnen oder es sogar mit harten Fakten widerlegen können.

Einen Höhepunkt punkto Framing sahen wir 2017 in der «Arena» zum Thema «Glaubwürdigkeit der Medien», als der Historiker Daniele Ganser sich auch kritische Fragen zum Thema 911 erlaubte – es hagelte so viele Publikumsbeschwerden wie noch nie zuvor. Sogar der Ombudsmann Roger Blum kritisierte die SRG dafür schwer.

Wer vertiefte Informationen zu Tabuthemen wie z.B. 911, Mondlandung, oder Satanismus/Epstein-Files sucht, wird um die von freiwilligen spendenfinanzierten Alternativmedien nicht herumkommen. Aber genau diese, zum Teil auch regierungskritischen Alternativmedien, werden mit allen Mitteln bekämpft und sabotiert.

Mit dem sogenannten Debanking, also der wiederholten Kündigung ihrer Spendenkontos, versucht man, kritische Medien finanziell auszuhungern. Wer nun wissen möchte, wer von der «regierungstreuen» SRG wirklich profitiert, muss sich nur die Absender der Leserbriefe ansehen, die die 200-Franken-SRG-Initiative mit fragwürdigen Argumenten zu verhindern suchen.

Nicht nur die jüngeren Generationen verzichten auf SRG komplett. Seit der nachweislich tendenziösen Coronaberichterstattung, die spätestens durch die Offenlegung der RKI-Files belegt ist, verzichte auch ich auf das SRG-Angebot komplett.

Und nicht nur für mich sind 200 Franken immer noch viel zu viel.

Wolfgang Wolfsgruber, Wettswil

Aussagen sind Schönrednerei

Replik auf den Leserbrief von Peter Ackermann mit dem Titel «Mehrheit im Stadtrat» im «Anzeiger» vom 13. Februar.

Die Aussagen von Herrn Ackermann sind für mich Schönrederei und entsprechen teilweise auch nicht der Wahrheit. Dies beginnt damit, dass die EVP als linke Partei dargestellt wird. Die EVP ist eine soziale, für alle Gruppen und Personen ausgerichtete Partei der Mitte. Dass etwa die SP auch mal Ideen von ihr klaut und als eigene ausgibt, macht sie noch nicht zu einer linken Partei. Ebenso wenig die soziale Ausrichtung, genauso gut könnte man die Linken als christliche Mitteparteien verstehen, weil sie soziale Ziele verfolgen. Dass es mit den bürgerlichen Parteien besser gehen sollte, als mit der EVP und den anderen Vertretern ist fraglich. Denn wer hat über viele Jahre die Schulden von Affoltern angehäuft?

Diese sind weit älter als nur vier Jahre. Und welcher Präsident hat so am Willen und den Interessen von Affoltern entgegengearbeitet, dass er klar abgewählt wurde? Unter anderem wollte er auch das Spital schliessen. Es ist mir auch noch gut in Erinnerung, dass sich eine Partei aus dem bürgerlichen Lager darüber beschwerte, dass der Souverän sie in dieser Stärke nicht mehr haben wollte, weil die Partei meinte, dass ihnen eine bestimmte Grösse zustünde. Bei dieser Respektlosigkeit vor dem Souverän und agieren mit falschen Inhalten, da stechen doch die Vertreter der EVP positiv heraus, unter anderem damit, dass sie auch Entscheidungen vors Volk bringen. Mit so einer Haltung wird der zukünftige Stadtrat positiv aufgestellt sein. Nicht mit der des bürgerlichen Lagers.

Wolfgang Hartmann, Hedingen

BV). Eine Annahme der Initiative hätte daher keine praktischen Auswirkungen.

Weil die Ziele der Initiative mehrheitlich geteilt werden, der Initiativtext jedoch rechtlich unpräzise formuliert ist, hat der Bundesrat einen direkten Gegenentwurf vorgeschlagen. Dieser verankert den Schweizer Franken als Landeswährung sowie die Sicherstellung der Bargeldversorgung ausdrücklich auf Verfassungsstufe –

FDP Stallikon – Ja

klar, rechtssicher und ohne unnötige Doppelspurigkeiten. Aus diesen Gründen ist die Initiative abzulehnen, der Gegenentwurf hingegen sinnvoll. Unbestritten bleibt: Bargeld als Zahlungsmittel ist wichtig und notwendig. Es hinterlässt keine unerwünschten Datenspuren, schützt die Privatsphäre und funktioniert auch unabhängig von technischen Systemen oder Stromversorgung. Zudem erleichtert es die Ausgabenkontrolle

zum Projekt

lage sowie weitverbreiteter Unwahrheiten, was eine starke SRG als zentrales Medium der Geistigen Landesverteidigung unentbehrlich macht. Wie bekannt, spart die SRG auch bei einem Nein bereits hohe Beträge ein. Das gegenwärtige Management ist mit drastischen Einsparungen bereits unterwegs. Dies gilt es mit einem klaren Nein zu belohnen.

Hans Martin Ulbrich, Rifferswil

und gewährleistet finanzielle Teilhabe für alle. Eine Umfrage der Schweizerischen Nationalbank bestätigt dies eindrücklich: 95 Prozent der Bevölkerung sprechen sich für den Erhalt des Bargeldes aus – aus Gründen des Datenschutzes, der Anonymität, der Unabhängigkeit von Technik sowie der persönlichen finanziellen Selbstbestimmung.

Stefan Kessler, Affoltern

«Landgarten –Dorfzentrum Stallikon»

Die Stalliker Stimmberechtigten sind aufgerufen, am 8. März über die Vorlage «Änderungen Letter of Intent (LOI, Absichtserklärung, September 2025) mit Kostenbeteiligung der Gemeinde Stallikon von 1.89 Millionen Franken als Verpflichtungskredit» abzustimmen. Der Kredit umfasst Entsorgungskosten Bodenbelastung, Pfählungsarbeiten, Standortverlegung Trafostation, Erstellung neuer Dorfplatz, Rückbau hinterer Teil

Schulhaus Dorf. Nach langen, intensiven Vorarbeiten zusammen mit der Wohnbaugenossenschaft «Hofgarten» (geho), Zürich, ist dieser Projektschritt für die langfristige Entwicklung von Stallikon wichtig. Das Dorfzentrum braucht diese Aufwertung mit Familien- und Alterswohnungen, Dorfplatz und im Gestaltungsplan zu konkretisierender Infrastruktur. Baubeginn ist im Jahr 2030 geplant. Vorstand und Behörden der FDP

Nein, 200 Franken sind nicht genug

Replik auf den Leserbrief von Toni Bortoluzzi mit dem Titel «SRG und die falschen Fragen» im «Anzeiger» vom 17. Februar.

Herr Toni Bortoluzzi wiederholt in seinem Leserbrief das bekannte Credo seiner Parteifreunde: 200 Franken seien genug, die SRG sei «linkslastig». Ob tatsächlich 80 Prozent der Journalisten politisch links stehen, bezweifle ich stark. Dass Journalisten tendenziell eher links politisieren, ist zwar kein Geheimnis, hat aber oft mit dem Berufsbild zu tun – so wie Banker eher dem Freisinn und Landwirte oder

Gewerbetreibende der SVP nahestehen. Trotzdem machen die meisten Journalisten einen professionellen und ausgewogenen Job, genau wie die Banker und Landwirte. Es käme aber niemandem in den Sinn, die Agrarsubventionen zu kürzen, nur weil die Mehrheit der Landwirte SVP wählt. Besonders erstaunlich: Die SVP-Führung betont stets, wie wichtig ihr der nationale Zusammenhalt und unsere Bräuche sind. Doch beim Schweizer Fernsehen scheint dies zweitrangig. Geht es nach der Initiative, soll es der Viersprachigkeit und Traditionen wie der Fas-

Nochmals SRG – Historische Vergleiche sind Glückssache

Replik auf den Leserbrief von Urs Preisig mit dem Titel «Gerechtigkeit und Kritikfähigkeit wird über kurz oder lang ausgehebelt» im «Anzeiger» vom 17. Februar.

In seinem Leserbrief wirft Urs Preisig den Unterstützern der SRG-Halbierungsinitiative – ausdrücklich auch mir – vor, sie seien Rechte, die für die Privilegien der Reichen einträten, während die kritischen linken Journalisten der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen wollten. Er nennt als Vorbild die Linken der Französischen Revolution.

Das Volk spielte eine dekorative Nebenrolle

Stallikon empfehlen ein deutliches Ja zu der Vorlage. Alle Stimmberechtigten haben den beleuchtenden Bericht mit den Abstimmungs- und Wahlunterlagen erhalten. Zudem sind die an der InfoVeranstaltung von Gemeinderat und Vertretern der geho vom 4. Feb. 2026 erläuterten Projektunterlagen auf www. stallikon.ch verfügbar. FDP Stallikon

nacht, dem »Samstig-Jass», der «Landfrauenküche» oder den «Hüttengeschichten» an den Kragen gehen. Auch das Argument, Sport und Unterhaltung seien bei Privaten besser aufgehoben, hinkt. Private Anbieter verlangen Gebühren – man sehe sich nur MySports oder Sky an. Für Schwingen, Skifahren, Fussball, Leichtathletik oder Olympia müssten Sportfans tief in die eigene Tasche greifen. Wollen wir das wirklich? Deshalb: ein klares Nein zur SRG-Halbierungsinitiative.

Andreas Heiniger, Mettmenstetten

Ihre

Meinung

ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren.

Historische Vergleiche sind Glückssache. Die Führung der Linken in der Französischen Revolution bestand aus Bürgern und Kleinadeligen wie Robespierre; das Volk, die berühmten Fischweiber, spielte eher eine dekorative Nebenrolle. Die revolutionäre Linke war nie für soziale Gerechtigkeit und wütete 1794 ziemlich mörderisch. Die von ihr angestrebte Gleichheit aller Bürger

galt ohnehin nur für Männer. Vermutlich würde Herr Preisig heute die SVP den Jakobinern vorziehen. Nur weil eine Initiative durch Rechtsfreisinnige und SVP lanciert wird, muss sie nicht abgelehnt werden. Mich stören linke Journalisten bei der SRG überhaupt nicht (ich bin Abonnent der elektronischen Ausgaben der «Zeit» und des «Le Monde diplomatique», beides nicht gerade rechtsgerichtete Zeitungen). Mich stört aber der Riesenaufwand einer sehr fetten Organisation, der nur ein sehr mittelmässiges und intellektuell fast beleidigendes Resultat hervorbringt. Wenn man die Initiative unbedingt in ein dichotomisches Schema pressen will, dann geht es weniger um rechts gegen links als um jung gegen alt. Lineares Fernsehen ist ein Auslaufmodell, genauso wie gedruckte Zeitungen. Dass sich Linke gegen die Initiative wehren, hat weniger mit Gerechtigkeitsstreben zu tun als mit dem solidarischen Kampf eines todgeweihten Berufsstandes gegen sein Aussterben.

Hans Hegetschweiler, Hedingen

Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen zu anstehenden Abstimmungen und Wahlen werden noch bis am 27. Februar um 12 Uhr entgegengenommen. (red)

Gratulation zu mutigem Schritt

Replik auf das Eingesandte der Primarschulpflege Bonstetten mit dem Titel «Vision Primarschule Bonstetten 2033: Lernen neu denken» im «Anzeiger» vom 6. Februar.

Mit grossem Interesse und ebenso grosser Freude habe ich den Artikel «Vision Primarschule Bonstetten 2033: Lernen neu denken» gelesen. Ich möchte der Schule und allen Beteiligten herzlich zu diesem mutigen Schritt gratulieren. Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert hier über eine zeitgemässe Pädagogik nachgedacht wird.

Besonders berührt hat mich die Haltung, die hinter dieser Vision spürbar wird, eine Haltung, die Kinder ernst nimmt, ihre Bedürfnisse wahrnimmt und ihnen zutraut, ihren eigenen Weg zu finden. Solche Lernumgebungen

stärken nicht nur das Denken, sondern auch das Herz. Sie fördern Gesundheit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Wenn Schulen zu lebendigen Orten werden, an denen Kinder sich gesehen und getragen fühlen, entsteht etwas, das weit über den Schulalltag hinausreicht. Es entsteht eine Grundlage für junge Menschen, die mit Stärke, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt hinausgehen. Eine Schule, die solche Bedingungen schafft, leistet damit auch einen wichtigen Beitrag an die Gesellschaft, denn Kinder, die gesund, selbstbewusst und in ihrem Rhythmus wachsen dürfen, tragen diese Stärke später weiter.

Karin Lerch, Fri-Kids, St. Antoni

Abbau der Solidarität zugunsten ausländischer Medien?

Die SRG ist eine Institution, die der Erfüllung von Artikel 93 Absatz 2 unserer Bundesverfassung verpflichtet ist. Zur Erfüllung dieses Auftrags muss sie Alt und Jung, Stadt und Land, alle Landessprachen und links wie rechts erreichen und möglichst wahrheitsgetreu und ausgewogen informieren. Die Ausgewogenheit soll wissenschaftlich und nicht politisch beurteilt werden. Damit die Bevölkerung diesen solidarischen Dienst erhält, soll sie dafür bezahlen, denn wo Rechte sind, bestehen auch Pflichten.

Wenn nun die Halbierungsinitiative – wie auch die «No Billag»­Initiative (die ja hoch verworfen wurde) – der SRG Mittel beschneiden und sie damit bei der Erfüllung ihres Auftrags einschrän­

ken will, rüttelt sie an der Säule der Solidarität unserer Bevölkerung. Sie öffnet dadurch ausländischen Medien, die über viel mehr Mittel verfügen und für die die Schweiz höchstens ein zusätzlicher Markt ist, Tür und Tor. Unschwer kann man auch in anderen europäischen und nicht europäischen Ländern sehen, wohin die Schwächung des staatlichen Rundfunks führen kann. Nimmt man dies in Kauf, ist dies unverantwortlich und fahrlässig. Sollten dieselben Kreise dann später eine starke und selbstständige Schweiz beschwören, würden sie sich widersprechen und unglaubwürdig sein.

Walter Dobler, Ottenbach

Rückwirkend ist man immer schlauer

Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Villa Stehli zum Verkauf ausgeschrieben» im «Anzeiger» vom 13. Februar. Im Nachhinein dürften sich der Gemeinderat und die etwas weniger als 400 Teilnehmer an der Gemeindeversammlung vom Herbst 1996 sagen: «Rückwirkend ist man immer schlauer.» Aus meiner Sicht hat man es verpasst, diese einzigartige Villa mit Parkanlage und Nebengebäuden als Zeitzeugin vergangener Industriegeschichte im Säuliamt zu einem seinerzeit wirklich «günstigen Preis» zu erwerben. Möglicherweise fehlte es an Visionen, und man unterschätzte, wie sich die Immobilienpreise entwickeln würden – sie kannten zwar bereits vor 1996 nur eine Richtung, nach oben. Die Gegner des damaligen Vorhabens, die Villa mit Umschwung etc. in den Besitz der Gemeinde zu überführen, dürften sich

zwischenzeitlich an die eigene Nase fassen.

Wie geschrieben steht, will die heutige Besitzerfamilie das gesamte Anwesen über die Immobilienfirma Wüst und Wüst AG (unabhängiger Schätzwert: 15 bis 17 Millionen Franken) veräussern. Ich hege die Hoffnung, dass bei einem Verkauf nicht, wie so oft in den letzten Jahren, gerade bei «Luxusobjekten», das Bundesgesetz «Lex Koller» über Treuhänder oder Anwälte umgangen wird. Das «Lex Koller»Gesetz besagt ganz klar, dass Ausländer, die ihren Wohnsitz im Ausland haben (ausgenommen EU/EFTA­Bürger mit Schweizer Wohnsitz), für den Kauf eine kantonale Bewilligung brauchen. Es wäre schade, den Ausverkauf von Schweizer Kulturgut weiter aktiv voranzutreiben.

Urs Preisig, Mettmenstetten

Nein zur Halbierungsinitiative

«Mini Meinig – dini Meinig» war eine von Hans Gmür gestaltete sehr populäre Radiofolge, die in meiner Jugend jeweils am Samstag um 13 Uhr ausgestrahlt wurde. Unsere Familie verpasste diese Sendung nie. Das öffentlich­rechtliche Radio und zunehmend auch das Fernsehen präsentierten uns ein breit gefächertes Spektrum von Meinungen, Standpunkten und politischen Ansichten. Meinungsbildung, eingebettet in beste Unterhaltung.

Auch heute nehmen Radio und Fernsehen SRF ihre Aufgabe wahr, mit Recherchen, Berichterstattungen und Diskussionsforen, in denen alle Parteien zu Wort kommen, zur Meinungsbildung beizutragen. Grundlage jeder gesunden Demokratie.

Diese weltoffene Art von traditionellen Medien steht in vielen Ländern unter Druck. In Deutschland versucht die rechtsextreme Partei, die Fernsehsender ARD und ZDF kleinzukriegen. In den

Parteipolitik ist kein

Selbstzweck – sondern Verantwortung

Replik auf den Leserbrief von Armin Töngi mit dem Titel «Klares Statement gegen entgleiste Parteipolitik» im «Anzeiger» vom 13. Februar.

Das kürzlich erschienene Statement gegen die «entgleiste Parteipolitik» greift ein verbreitetes Gefühl auf: Politik soll sachlich, lösungsorientiert und bürgernah sein. Diesem Anspruch verpflichtet sich auch die FDP. Doch die pauschale Kritik an Parteien greift zu kurz.

Parteien sind kein Hindernis für gute Politik – sie sind ein zentraler Pfeiler unserer direkten Demokratie. Sie bündeln Interessen, entwickeln Programme, übernehmen Verantwortung.

Wer sich zur Wahl stellt, sollte nicht nur sympathisch wirken, sondern auch klar sagen, wofür er oder sie politisch steht. Genau das leisten Parteien. Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich: Sachpolitik entsteht nicht im luftleeren Raum. Auch hier geht es um Grundsatzfragen – etwa zur Finanzpolitik, zur Energieversorgung, zur Sozialpolitik oder zur Standortattraktivität. Wer vorgibt, völlig ideologiefrei zu handeln, verkennt, dass politische Entscheidungen immer auf Wertvorstellungen beruhen. Die Frage ist nicht, ob man Werte hat – sondern ob man sie transparent macht.

Die FDP steht für Eigenverantwortung, wirtschaftliche Vernunft, solide

Halbierung? Fake News!

Grosse Versprechungen leuchten von den Plakatwänden: «Mehr Geld für alle, fast ein Halbtax!». Da muss man erhebliche Zweifel an den Rechenkünsten der Initianten haben. Die Rundfunkgebühren werden pro Haushalt erhoben. Bei einer vierköpfigen Familie macht das pro Person 25 Franken im Jahr, wenn man die bereits verordnete Reduktion miteinbezieht. Auch die «Halbierung» ist eine komische Rechnung: Von 335 Franken aktuell auf 200 ist nach meiner Rechnung keine Halbierung… Da erstaunt es auch nicht, wenn Leute mit solchen Rechenkünsten davon ausgehen, dass die SRG ihren Auftrag weiter ausführen kann, nachdem man ihr das Geld weggenommen hat. Nur –und das sind die eigentlichen Fake News

dieser Abstimmung – geht es den Initianten und den Leuten im Hintergrund dieser Initiative gar nicht darum. Diese Initiative ist ein bewusster Angriff auf die Demokratie. Wie in anderen Ländern soll der öffentliche Rundfunk massiv geschwächt werden, damit die reichen Rechtspopulisten dem Volk ihre Sicht aufzwingen können. Mit ihren Privatsendern, die in Sachen Qualität niemals mit der SRG mithalten können, wollen sie unsere Welt gleichschalten, und den kritischen Journalismus, den wir für unsere Diskussionen brauchen, auslöschen. Das ist das wahre Ziel der Initianten – deshalb braucht es ein klares NEIN zur SRG­Initiative!

Philippe Luchsinger, Affoltern

Zukunftsgerichteter Ansatz der Schule Bonstetten

Replik auf das Eingesandte der Primarschulpflege Bonstetten mit dem Titel «Vision Primarschule Bonstetten 2033: Lernen neu denken» im «Anzeiger» vom 6. Februar.

Mit grosser Freude und echter Begeisterung habe ich den Artikel zur Vision der Primarschule Bonstetten gelesen. Es ist ermutigend zu sehen, dass eine Gemeinde den Mut aufbringt, Lernen neu zu denken und eine so klare, zukunftsgerichtete Perspektive für Kinder zu formulieren.

Seit vielen Jahren bewege ich mich im Bildungsumfeld und erlebe, wie wichtig mutige Entwicklungsschritte im Bildungssystem sind. Umso mehr beeindruckt es mich, dass Bonstetten diesen Weg geht – mit dem Kind im Zentrum und mit einem Blick nach vorne statt zurück.

Eine Schule, die Kinder nicht primär für vergangene Anforderungen

vorbereitet, sondern sie in ihrer fachlichen, sozialen und persönlichen Entwicklung stärkt und auf eine sich wandelnde Zukunft ausrichtet, setzt ein starkes Zeichen. Eine solche Vision wirkt nicht nur auf Schülerinnen und Schüler, sondern gewinnt auch engagierte Lehrpersonen, die aktiv Teil eines innovativen Bildungsprozesses sein möchten. Mein herzlicher Dank gilt Ihnen und der gesamten Schulpflege Bonstetten für den Mut, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu beschreiten. Gerade in einer Zeit grosser gesellschaftlicher Veränderungen braucht es Menschen, die Entwicklung ermöglichen und gestalten. Für die weitere Umsetzung wünsche ich Ihnen viel Energie, Ausdauer und die notwendige Unterstützung auf allen Ebenen.

Claudia Morganti, Winkel

Parteilos – und gerade deshalb geeignet

Finanzen und Innovationskraft, also mit Neuerung statt Verboten. Diese Haltung ist kein Selbstzweck, sondern ein verlässlicher Wegweiser. Parteizugehörigkeit schafft Orientierung für die Wählerinnen und Wähler.

Parteilosigkeit kann eine persönliche Entscheidung sein – sie ist jedoch kein Qualitätsmerkmal an sich. Entscheidend sind Kompetenz, Konsistenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Parteien bieten dafür Strukturen, Erfahrung und ein Netzwerk, das gerade in komplexen politischen Zeiten wichtig ist.

René Nikles, Ortsparteipräsident FDP Ottenbach

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht.

Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein.

USA wird die renommierte «Washington Post», die einst die Watergate­Geschichte ans Licht brachte und die Pentagon Papers veröffentlichte, mit der Entlassung von einem Drittel der Mitarbeitenden in die Bedeutungslosigkeit abgedrängt. Am 15. Dezember schrieb die renommierte Zeitung «Le Monde» aus Frankreich unter dem Titel «In der Schweiz drohen beispiellose Gefahren für die Finanzierung des öffentlichrechtlichen Fernsehens und Rundfunks» über den Angriff der «extremen Rechten» auf die SRG. Ob Sie viel oder wenig Radio hören und fernsehen, spielt für den Stimmentscheid keine Rolle. Es geht um nichts weniger als unsere Diskussionskultur und Meinungsvielfalt. Um unsere Demokratie zu bewahren, lege ich ein überzeugtes Nein zur Halbierungsinitiative in die Urne.

Urs Glenck, Ebertswil

Replik auf den Leserbrief von Fredy Steiner «Gedanken zu den Gemeindewahlen und den Kandidaten» in «Anzeiger» vom 6. Februar. Parteimitglieder sind ihren parteiinternen Haltungen verpflichtet. Das ist legitim und Teil unseres politischen Systems. Parteilos zu sein, erlaubt jedoch Unabhängigkeit im Denken sowie bei Entscheiden, die es zu treffen gilt, weil man nicht automatisch eine parteipolitische Haltung einnehmen muss. Deshalb zeigen diejenigen, die sich ohne parteipolitische Bindung oder Portierung als Gemeinde­ oder Stadtrat zur Verfügung stellen, Courage: Sie haben keine vorgegebenen ideologischen Leitplanken, sondern vertreten ihre eigene Meinung und tragen, anstelle Parteiverantwortlicher, die alleinige Verantwortung für ihre Entscheidungen. Eine weitere Stärke par­

teiloser Kandidaten – nebst der Unabhängigkeit – liegt darin, dass sie innerhalb der Polarisierung zwischen links und rechts eine vermittelnde Rolle einnehmen und so als Brückenbauer fungieren können: Sie betrachten die Sachfragen nicht aus der parteipolitischen Sicht, sondern aus verschiedenen Perspektiven und wirken so zwischen den unterschiedlichen Positionen ausgleichend. Parteiloser Gemeinde­ oder Stadtrat zu sein, bedeutet nicht, unpolitisch zu sein, sondern in der Kommunalpolitik zum Wohle der gesamten Einwohnerschaft für die eigene Meinung einzustehen und dafür die volle Verantwortung zu übernehmen.

Yvonne Accorinti-Aeberli, parteilose Kandidatin Stadtrat Bildung und Präsidium Primarschulpflege

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen zu anstehenden Abstimmungen und Wahlen werden noch bis am 27. Februar um 12 Uhr entgegengenommen. (red)

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WAHLEMPFEHLUNGEN

Mir ist es nicht egal, wer im Stadtrat von Affoltern sitzt

Deshalb schätze ich die Vorstellung der Kandidierenden im «Anzeiger» sehr. Für einen etwas persönlicheren Eindruck eignete sich der von den Parteien organisierte Vorstellungsanlass. Dort hat mich beeindruckt, mit welchem gegenseitigen Respekt auf dem Podium diskutiert wurde – eine wichtige Voraussetzung für angehende Stadträte und Stadträtinnen.

Ganz anders dann die Beiträge einiger Leserbriefschreiber. Sie lassen jeden Respekt für Personen und ihre Leistungen vermissen und greifen aktuelle Stadträte und Mitarbeitende der Verwaltung persönlich an. Mit Unterstellungen und Behauptungen, die von den Stimmbürgern nicht überprüft werden können, wird Stimmung gemacht und es werden Ängste vor drohenden Steuererhöhungen geschürt.

Ich lebe gern in Affoltern und schätze die hohe Lebensqualität und eine gut

funktionierende Verwaltung. Deshalb wünsche ich mir Personen im Stadtrat, denen ich zutraue, diese auch in Zukunft zu erhalten.

Dass dabei dem seit vielen Jahren angespannten Finanzhaushalt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, ist wohl jedem, der sich für dieses Amt zur Verfügung stellt, mehr als bewusst.

Aus meiner Sicht haben sich Eveline Fenner und Markus Gasser in ihrem Amt bewährt und in den letzten Jahren bewiesen, dass sie als Stadtpräsidentin und als Stadtrat fähig sind. Nicht Parteipolitik der EVP steht bei ihnen im Vordergrund, sondern das Wohl unserer Stadt. Sie werden mit ihrer Erfahrung das neue Gremium gut ergänzen und ich werde ihnen am 8. März mit Überzeugung meine Stimme geben.

Doris Balmer, Affoltern

Niklaus Schwendener – mit Erfahrung und Weitblick

Wettswil ist eine attraktive Gemeinde mit hoher Lebensqualität. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, setze ich mich für eine sorgfältige, nachhaltige und bedarfsgerechte Weiterentwicklung ein. Als bisheriges Mitglied der Bau- und Planungskommission bringe ich Erfahrung in der Raumplanung und im Umgang mit komplexen Interessenlagen mit.

Mein Ziel ist es, Wettswil als lebenswerte Gemeinde zu gestalten und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Ein besonderes Anliegen ist mir die konsequente Nutzung von Energiesparpotenzialen. Nachhaltigkeit soll dabei konkret, wirksam und wirtschaftlich umgesetzt werden.

Ebenso wichtig ist mir, dass die Leistungen der Gemeinde konsequent auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet sind – effizient, transparent und zukunftsorientiert. Eine ausgewogene Planung schafft Verlässlichkeit und Akzeptanz.

Ich bin Jahrgang 1967, verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Nach meinem Rechtsstudium und dem Erwerb des Anwaltspatents bin ich heute als Rechtsanwalt und Mitinhaber der Huber Rechtsanwälte AG tätig. Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich

Niklaus Schwendener (FDP, bisher) kandidiert erneut als Mitglied der Bau- und Planungskommission Wettswil. (Bild zvg)

öffentlich in der Bau- und Planungskommission Wettswil sowie im Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt. Mit Engagement, Fachwissen und Freude an der Sache setze ich mich weiterhin für ein attraktives, nachhaltiges und lebenswertes Wettswil ein. Besten Dank für Ihre Stimme, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

Niklaus Schwendener, Wettswil

Daniel Wyss – Finanzen mit Weitsicht prüfen

Daniel Wyss (FDP, bisher) kandidiert als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission Wettswil. (Bild zvg)

Eine verantwortungsvolle Finanzpolitik ist die Grundlage für eine gut funktionierende Gemeinde. Als bisheriges Mitglied der Rechnungsprüfungskommission setze ich mich für solide Finanzen mit Weitblick ein – transparent, nachhaltig und zukunftsorientiert.

Beruflich bin ich als Bankfachmann bei der UBS Investment Bank im Bereich

Zukunft Hedingen: Kraxner

und Senn Mohanathas wählen

In der kommenden Legislatur stehen wegweisende Entscheidungen in Hedingen an: die Gestaltung des Dorfzentrums, die Finanzierung des Naturschutzes, der Bau von bezahlbaren, altersdurchmischten Wohnungen, die Umsetzung der Schulraumplanung. Dafür braucht es eine gesamtheitliche Sicht und den Einbezug der Bevölkerung durch Information und Dialog, damit Konsens und gute Entscheide möglich sind. Wir portieren Fabian Kraxner (bisher) und Debora Senn Mohanathas (neu), weil sie Persönlichkeiten sind, die bei relevanten Themen frühzeitig mit besseren Beteiligungsformaten die Bevölkerung einbinden wollen. Auch bei der bereits fortgeschrittenen Zentrumsplanung wollen sie eine umfassende Infor-

mation und eine regelmässige Zwei-Wege-Kommunikation einfordern. Fabian Kraxner ist seit vier Jahren im Gemeinderat. Er hat in der letzten Legislatur die frühkindliche Förderung eingeführt, den Spielplatz beim Chilehuus zu einem attraktiven Treffpunkt gestaltet und setzt sich als Brückenbauer im Gemeinderat ein. Fabian Kraxner bringt Know-how aus seinem Background als leitender Arzt ein und sein Blick über die Gemeindegrenzen hinaus hilft der Gemeinde, sich zu vernetzen. Debora Senn Mohanathas engagierte sich im Vorstand und als Präsidentin des Familienforums. Sie setzt sich für ein familienfreundliches Dorf mit bezahlbarem Wohnraum für alle Generationen ein. Sie wird ihre Erfahrung in betriebswirtschaftlichen Fragen und als Mediatorin und Kommunikationsfachfrau in den Gemeinderat einbringen. Eine intakte Natur und erneuerbare Energien sind ihr wichtig. Fabian Kraxner und Debora Senn Mohanathas sind kompetent, offen, hören gut zu und kommunizieren transparent und vertreten den jungen Teil von Hedingen. Deshalb geben wir ihnen unsere Stimme. Hedingen-engagiert empfiehlt ebenso Christine Favre für die RPK und Isabel Ammann sowie Mauritius Bollier für die Baukommission.

Vorstand Verein Hedingen-engagiert

David Jérôme Putnam (49), SVP, neu – Kandidatur als Mitglied

des Gemeinderats Bonstetten

Als Kandidat der kommenden Gemeinderatswahlen in Bonstetten nehme ich gern die Gelegenheit wahr, mich hier vorzustellen. Zwar repräsentiere ich mich als SVP-Kandidat, doch präziser wäre die Selbstbeschreibung als «konservativer Brücken-Kandidat». Ich denke, dass ich Einsicht in viele weltanschauliche Perspektiven in meinem Leben in Japan, den USA, Deutschland und Bonstetten sammeln konnte. Mit meinem multikulturellen, weltoffenen Werdegang könnte ich die bisher etwas engstirnige Dorfpolitik bereichern. Dabei sind die jahrzehntelangen Streitereien zwischen den grossen Parteien SVP, FDP, SP und neu GLP – ehrlich gesagt – lächerlich und extrem frustrie-

rend. Es geht nach meinen Beobachtungen primär nicht um politische Meinungsverschiedenheiten (z.B. FDP und SVP sollten beide für Steuersenkungen, Bürokratieabbau, Eigenverantwortung sein), sondern um lang anhaltende persönliche Feindschaften, Neid und Geltungssucht.

Um diese persönlichen Streitereien zu schlichten, braucht es einen erfahrenen Vermittler. Die neutrale Schweiz galt ja seit Jahrhunderten als diplomatisch sehr geschätzter, sicherer Ort von internationalen Friedensverhandlungen, die sie aber leider seit dem UkraineKrieg leichtfertig aufgegeben hat.

Global Markets tätig. Dort analysiere ich komplexe finanzielle Zusammenhänge, beurteile Risiken und treffe fundierte Entscheidungen. Diese analytische und strukturierte Arbeitsweise bringe ich gezielt in die Arbeit der RPK ein. Neben der finanziellen Stabilität sind mir Technologie und Innovation wichtig, um Wettswil als moderne Gemeinde weiterzuentwickeln. Ebenso liegen mir familienfreundliche Rahmenbedingungen, eine funktionierende Mobilität, gute Infrastrukturen und eine hohe Lebensqualität am Herzen.

Als engagierter Familienvater in Wettswil ist mir bewusst, wie entscheidend ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln für heutige und kommende Generationen ist. Die Rechnungsprüfungskommission leistet hierzu einen wichtigen Beitrag – sachlich, unabhängig und zuverlässig.

Gerne setze ich mich auch weiterhin mit Fachwissen, Engagement und Augenmass für eine finanziell gesunde und lebenswerte Gemeinde Wettswil ein.

Besten Dank für Ihre Stimme, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

Daniel Wyss, Wettswil

Unvergessliche Zusammenkünfte, wo alle Generationen, alle Kulturen und ja auch alle Parteien sich mit Respekt begegnen, sich offen austauschen und voneinander lernen können.

Vielen Dank für Ihre Stimme bei der Beteiligung für eine friedliche Zukunft in Bonstetten.

Als eher stiller, neutraler Beobachter mit Verständnis für alle Seiten, denke ich, dass ich hoch qualifiziert bin, als Brücken- oder Vermittler-Kandidat alle Seiten des lange andauernden, giftigen «Polit-Streits» in Bonstetten zu entschärfen und hoffentlich – durch viele multiparteiliche Anlässe und Feierlichkeiten – neuen Schwung ins Dorfleben zu bringen.

David Jérôme Putnam, Bonstetten

Für den Stadtrat: Yvonne Accorinti-Aeberli

Hinter einem Mitglied des Stadtrats steht ein Mensch. Für Yvonne ist das Vereinsleben in Affoltern sehr wichtig. Ihr liegt eine gesunde und aktive Jugend am Herzen. Ihre beiden Söhne waren in verschiedenen Vereinen und – wie unser Sohn und meine Nichte – Mitglied im FC Affoltern. Für Yvonne war klar, dass man als Zuschauer mitfiebert und im Sinne der Gemeinschaft Fahrdienst leistet. Yvonne setzt sich aber auch für die ältere Generation ein und zeigt grosse Wertschätzung ihr gegenüber. Ich erinnere mich, dass sie zum Beispiel mit ihren Schülern im Altersheim gesungen hat, und auch daran, dass sie ihre Eltern im fortgeschrittenen Alter aufopferungsvoll betreut hat. Familie, Eltern und Grosseltern hat sie ihren Söhnen als Wert vorgelebt und an sie weitergege-

Wahlempfehlung für Joel Zürcher

Am 8. März haben wir in Bonstetten die Möglichkeit, unseren Gemeinderat mit engagierten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu stärken. Deshalb möchte ich allen Stimmberechtigten die Wahl von Joel Zürcher wärmstens empfehlen.

Ich kenne Joel sowohl aus der Parteiarbeit als auch aus dem privaten Umfeld und schätze ihn sehr als offenen, verlässlichen und lösungsorientierten Menschen. Als junger und liebevoller Familienvater weiss er, wie wichtig ein lebenswertes Umfeld für heutige und kommende Generationen ist. Dieses Verantwortungsbewusstsein prägt auch sein politisches Handeln.

Joel zeichnet sich durch seine Intelligenz, sein grosses Interesse an gesellschaftlichen Themen und seine ausgeprägte Fähigkeit zur Zusammenarbeit aus. Er hört zu, nimmt unterschiedliche

Meinungen ernst und sucht stets nach tragfähigen Kompromissen. Seine konsensorientierte und ausgleichende Art wäre gerade in der Gemeindepolitik von grossem Wert. Besonders hervorzuheben ist auch seine Erfahrung in Umweltfragen und in der Projektleitung. Er bringt fachliches Wissen, Organisationstalent und Weitblick mit – Eigenschaften, die für eine sorgfältige Entwicklung unserer Gemeinde entscheidend sind. Ich bin überzeugt, dass Joel Zürcher dem Bonstetter Gemeinderat sehr guttun und das bestehende Team optimal ergänzen wird. Er steht für Engagement, Sachlichkeit und Zukunftsorientierung. Darum empfehle ich Ihnen, am 8. März 2026 Joel Zürcher in den Bonstetter Gemeinderat zu wählen. Danke! Roger Schuhmacher, Vorstand GLP Knonaueramt

ben. Hilfsbereitschaft allgemein ist für sie ein wichtiger menschlicher Wert. Sie hört zu, engagiert sich und unterstützt, wann immer sie einem Mitmenschen helfen kann.

Ich wähle Yvonne, weil sie Menschlichkeit lebt und nicht nur darüber spricht.

Aisha Sabani, Affoltern

Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primar- und Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege haben bis zum 27. Februar die Möglichkeit zur einmaligen Selbstdarstellung auf dieser Forumseite mit einer Einsendung von maximal 2000 Zeichen und einem Bild. Auch Wahlempfehlungen finden auf dieser Forumseite Platz. Pro Leserin oder Leserkann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. Gleichzeitig ist am 27. Februar um 12 Uhr auch der Einsendeschluss für alle Lesermeinungen zu den Abstimmungen. (red)

Der Verein Hedingen-engagiert empfiehlt Fabian Kraxner (bisher) und Debora Senn Mohanathas (neu) zur Wahl. (Bild zvg)

WAHLEMPFEHLUNGEN

Ein starkes Team

Mit Matthias Gretler, Fränzi Bieri, Jana Markworth und Diana Pfister ist in der Wettswiler Primarschulpflege ein bewährtes, junges Team sehr engagiert zur vollen Zufriedenheit unterwegs, das wiederum

meine volle Unterstützung hat. Didi Berger im Hintergrund sowie die Abwarte der Schulhäuser runden dieses Team ab.

Roland Gächter, Wettswil

Dank Markus Gasser & Co dürfen wir weiterträumen

Dank der engagierten Arbeit von Markus Gasser und den bisherigen Stadtratsmitgliedern rund um die Stadtpräsidentin Eveline Fenner dürfen wir heute von einer Stadt träumen, die ihre Zukunft aktiv in die Hand nimmt. Die aktuelle Politik ist zukunftsweisend und mutig –sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie gestaltet und nicht einfach nur verwaltet. Für die kommende Legislatur braucht Affoltern weiterhin eine nachhaltige Stadtentwicklung, die Klimaund Umweltschutz sowie den Erhalt von Grünflächen ins Zentrum stellt. Gleichzeitig gilt es, soziale Verantwortung zu übernehmen und sicherzustel­

len, dass zahlbarer Wohnraum für alle Generationen geschaffen wird. Dies muss jedoch stets mit Augenmass und finanzieller Verantwortung geschehen, um die Stadt langfristig gesund zu entwickeln.

Um diesen Kurs fortzusetzen, empfehle ich am 8. März neben den Bisherigen auch die neuen, kompetenten Kräfte Galina Bruder und Stefan Kessler zur Wahl in den Stadtrat. Gemeinsam stehen sie für ein modernes Affoltern, das seine Chancen nutzt und Verantwortung übernimmt.

Lydia Sidler, Affoltern

Kessler für eine soziale, nachhaltige und lebenswerte Entwicklung

Am 8. März wählt Affoltern einen neuen Stadtrat. Für mich ist klar, dass es dabei nicht nur um eine Person geht, sondern um die Richtung, in die sich unsere Stadt entwickeln soll.

Soziale, nachhaltige und lebenswerte Entwicklung

Ich unterstütze die Kandidatur von Stefan Kessler, weil er für eine soziale, nachhaltige und lebenswerte Entwicklung von Affoltern steht. Er lebt seit vielen Jahren hier und engagiert sich konkret für bezahlbaren Wohnraum, soziale Durchmischung und eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung. Als Vorstandsmitglied einer Wohnbaugenossenschaft bringt er wertvolle Pra­

xiserfahrung mit, die im Stadtrat wichtig ist. Auch beruflich kennt Stefan Kessler die Anliegen der Menschen in unserer Region. Er setzt sich dafür ein, dass das Wachstum unserer Stadt nicht nur quantitativ, sondern qualitativ erfolgt – sozial integriert und ökologisch durchdacht. Besonders überzeugt mich sein Einsatz für Klimaanpassung, mehr Grünräume und eine nachhaltige Bauweise, die Lebensqualität und Umwelt verbindet.

Für mich steht Stefan Kessler für eine Politik, die zuhört, verbindet und Verantwortung übernimmt. Deshalb schenke ich ihm mein Vertrauen und empfehle ihn zur Wahl in den Stadtrat.

Eliane Studer Kilchenmann, Affoltern

Garant für bewährte und verantwortungsbewusste Politik

Am 8. März stehen die Behördenwahlen an, bei denen wir den Gemeinderat und das Gemeindepräsidium, die Mitglieder der Primar­ und Sekundarschulpflege sowie die Mitglieder verschiedener Kommissionen bestimmen. Ich, Olivier Hofmann, trete als bürgerlicher FDPKandidat für den Gemeinderat und das Gemeindepräsidium an und möchte mich Ihnen hier kurz vorstellen. Ich bin Jahrgang 1962, aufgewachsen in der Altstadt von Zürich, und lebe seit 2007 mit meiner Frau in Hausen. Wir haben zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder.

Beruflich war ich viele Jahre in verschiedenen Funktionen, vor allem bei Kantonalbanken, tätig, bevor ich mich 2007 als Projektleiter selbstständig machte. Mein Werdegang – von der Betriebswirtschaft über ein Doktorat bis zu spezialisierten Weiterbildungen –zeigt, dass ich strukturiert und lösungsorientiert arbeite und dabei den Blick für Menschen und Prozesse bewahre.

In unserer Gemeinschaft habe ich mich über viele Jahre engagiert: als Präsident der FDP­Bezirkspartei, als Präsident des Bezirks­Gewerbeverbands und als Kantonsrat. Dieses Engagement möchte ich als Gemeinderat und Gemeindepräsident in den nächsten acht Jahren weiterführen. Warum kandidiere ich? Weil ich überzeugt bin, dass Hausen am Albis ein attraktiver und lebenswerter Ort ist und bleiben muss – für Familien, für das Gewerbe und für alle Generationen. Dafür will ich mich einsetzen, mit klaren Prioritäten: zeitgemässe Infrastruk­

Simone Hoffmann als Präsidentin für die Schulpflege Wettswil

Ich habe im Organisationskomitee des 40er­Fäschts gemeinsam mit Simone Hoffmann gearbeitet, in dem sie das Co­Präsidium übernommen hatte. In dieser Rolle habe ich sie als sehr strukturierte und verlässliche Führungsperson erlebt. Die Sitzungen waren gut vorbereitet und klar geführt.

Das Jahr 2021 war für das OK aufgrund der Covid­Situation besonders anspruchsvoll und von grosser Unsicherheit geprägt. Simone kommunizierte Entscheidungen transparent und begründete sie nachvollzieh­

bar. Kritische Stimmen nahm sie ernst und gab Raum für Diskussionen. Gleichzeitig stellte sie sicher, dass Entscheide im Vorstand abgestützt waren und gemeinsam getragen wurden. Aus meiner Sicht sind genau diese Fähigkeiten, gepaart mit ihrer sympathischen und offenen Art, wichtige Voraussetzungen für das Präsidium der Schulpflege Wettswil. Darum gebe ich ihr meine Stimme.

David Stotz, Wettswil

Obfelden: Wahlempfehlung für Philipp Schwendimann

Soziales Engagement heisst für Philipp Schwendimann nicht nur, darüber zu sprechen, sondern sich aktiv zu beteiligen. Er übt (aktuell) mehr Freiwilligenarbeitämter aus, als wir Finger an unseren Händen haben. Darum ist er in unserem Dorf gut vernetzt, bekannt und geschätzt. Politik ist für ihn keine abstrakte Theorie, sondern eine Frage der Verantwortung und Menschlichkeit –auch gegenüber seinen Kindern, die ihm täglich zeigen, wie komplex die Welt ist, und gegenüber der Gesellschaft, in der sie aufwachsen. Durch seine verschiedenen beruflichen Erfahrungen in Sozialarbeit und öffentlichen Diensten, sein grosses Engagement und viele Gespräche mit Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen hat er bereits eine breite Palette an Perspektiven wahrge­

nommen. Gerade diese Vielfalt hat ihm gezeigt, wie wenig hilfreich vereinfachte Parolen oder Ideologien sind. Entscheidend ist, ob Probleme ernsthaft analysiert und tragfähige Lösungen angeboten werden. Meine Wahlempfehlung basiert nicht nur auf Sympathie, sondern auf Abwägung und Überzeugung. Ich bin sicher, dass es Philipp Schwendimann gelingen wird, Menschen mit unterschiedlichen Interessen zu vereinen, konstruktiv zusammenzuarbeiten und die gesellschaftliche Kohärenz zu stärken, ohne dabei die politisch­strategischen und finanziellen Ziele und die damit verbundenen Aufgaben aus den Augen zu verlieren.

Martina Spalinger, Obfelden

Empfehlungen der GLP Ottenbach

Die GLP Ottenbach empfiehlt für die kommenden Wahlen sowohl bewährte Kräfte als auch neue engagierte Persönlichkeiten. Sie setzt damit ein klares Zeichen für Kontinuität, frische Impulse und eine nachhaltige Entwicklung von Ottenbach.

tur, sichere Schul­ und Velowege, funktionierende Tagesstrukturen, gute Verkehrsanbindung, starke Rahmenbedingungen für das Gewerbe, solide Gemeindefinanzen sowie eine transparente Planung für die Zukunft. Als Gemeinderat und Gemeindepräsident möchte ich dazu beitragen, die Herausforderungen unserer Zeit verantwortungsvoll anzugehen – mit Herz für die Menschen in Hausen und mit Blick auf kommende Generationen.

Bei den kommenden Wahlen bitte ich Sie um Ihre Stimme für eine bewährte, verantwortungsbewusste und zukunftssichernde Politik zum Wohle unserer Gemeinde. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

Olivier Hofmann, Hausen, Kandidat Gemeinderat und Gemeindepräsident (FDP)

Zur Wiederwahl empfiehlt die GLP Ottenbach die bisherigen Mitglieder Gaby Noser­Fanger, Ronald Alder und Franz Zeder. Sie empfiehlt zudem die Wiederwahl von Gioia Schwarzenbach Wälti als Schulpflegepräsidentin, welche damit automatisch Einsitz im Gemeinderat nimmt. Sie haben in den vergangenen Jahren mit grossem Engagement, Sachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein gearbeitet und wesentlich zu konstruktiven Lösungen im Interesse der Bevölkerung beigetragen. Ihre Erfahrung, ihre Verlässlichkeit und ihr Einsatz für ökologische, soziale und wirtschaftlich tragfähige Anliegen machen sie weiterhin zu wichtigen Stützen der politischen Arbeit in Ottenbach.

Gleichzeitig schlägt die GLP Ottenbach Serge Bonvin und Marcel Niederer als Neumitglieder zur Wahl vor. Beide bringen wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen und neue Perspektiven mit. An der Podiumsdiskussion vom 20. Januar 2026 haben sie sich politisch als liberale Persönlichkeiten präsentiert, die einen Fokus auf ökologische und soziale Aspekte legen. Sie stehen für Offenheit, Dialogbereitschaft und konstruktive Lösungsansätze.

Die GLP Ottenbach ist überzeugt, dass Ottenbach mit diesem Team bestens aufgestellt ist, um die zukünftigen Herausforderungen, wie die Neugestaltung des Dorfzentrums, das Projekt «Wohnen im Alter», die Möglichkeit einer neuen Familienpraxis und die Sanierungen des Hallenbads und des Sportplatzes gemeinsam anzupacken. Damit wird sich Ottenbach innovativ, nachhaltig und lebendig weiterentwickeln.

Grünliberale Ottenbach

Die Kandidierenden der FDP Obfelden

Die FDP Obfelden ist in der Lage, für die kommenden Gemeindewahlen drei kompetente Kandidierende vorzuschlagen. Für den Gemeinderat kandidiert Yves Dietre, 41. Nach einer Banklehre bildete er sich weiter und verfügt heute über einen Master in Public Management. Er hat berufliche Erfahrung sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung machen können. Zurzeit arbeitet er als Beteiligungsmanager und Sekretär des Verwaltungsrates bei der Energie 360°. Yves Dietre ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Er arbeitet effizient und zielorientiert. Das befähigt ihn, Beruf, Familie und Behördentätigkeit zu bewältigen.

Sandra Mächler, 42, ist unsere Kandidatin für die Schulpflege. Die Biologin verfügt über ein Lehramtsdiplom für Maturitätsschulen. Sie arbeitete viele Jahre an einer Kantonsschule. Zuguns­

Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primar- und Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege haben bis zum 27. Februar die Möglichkeit zur einmaligen Selbstdarstellung auf dieser Forumseite mit einer Einsendung von maximal 2000 Zeichen und einem Bild. Pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. Gleichzeitig ist am 27. Februar um 12 Uhr auch der Einsendeschluss für alle Lesermeinungen zu den Abstimmungen. (red)

Weichenstellung im Stadtrat

Replik auf den Leserbrief von Daniel Sommer mit dem Titel «Volksnah politisieren – Anstand bewahren» im «Anzeiger» vom 17. Februar. Ich freue mich sehr über die positive Beurteilung meiner Kompetenz und Kooperationsfähigkeit durch Kantonsrat Daniel Sommer, EVP. Meine Kandidatur zielt jedoch nicht darauf ab, einfach zusammen mit den bisherigen Stadtratsmitgliedern sowie Stefan Kessler (Grüne) und Galina Bruder (SP) gewählt zu werden. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen die Weichen für unsere Stadt neu stellen – insbesondere in den Bereichen Finanzen, Wachstum und Nachhaltigkeit. Zusammen mit Claudia Spörri (bisher), Ernst Beeler (neu) und Franz Wipfli (neu) stehe ich bereit, aktiv Verantwortung zu übernehmen und Affoltern für uns und unsere Nachkommen lebenswert sowie finanziell tragbar zu gestalten. Bis am 8. März entscheiden die Einwohnerinnen und Einwohner, ob sie diese neue Ausrichtung unterstützen oder den bisherigen Kurs fortführen möchten. Ich freue mich auf das Resultat und hoffe auf eine hohe Stimmbeteiligung – als Zeichen, dass unsere Stadtregierung von möglichst vielen Einwohnerinnen und Einwohnern getragen wird.

Pascal Santi, Affoltern

ten der Betreuung ihrer zwei Kinder ist sie zurzeit Teilzeit als Klassenassistentin an einer Primar­ und einer Sekundarschule tätig. Bereits heute engagiert sie sich im Vorstand der ElternMitwirkung der Primarschule Obfelden. Ihre sachliche und konstruktive Einstellung überzeugt. Roland Keller, 48, empfiehlt die FDP Obfelden für die RPK. Roland Keller hat ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaftswissenschaften. Er ist Unternehmer im Bereich Treuhand und Personalorganisation. Sein Wissen und seine Erfahrungen würde er gerne in die Rechnungsprüfungskommission einfliessen lassen.

Liebe Obfelderinnen und Obfelder, unser Team ist eine Bereicherung für Obfelden. Wir bedanken uns für jede Stimme am 8. März.

Vorstand FDP Obfelden

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Olivier Hofmann. (Bild zvg)

WAHLEMPFEHLUNGEN

Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primar- und Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege haben bis zum 27. Februar die Möglichkeit zur einmaligen Selbstdarstellung auf dieser Forumseite mit einer Einsendung von maximal 2000 Zeichen und einem Bild. Auch Wahlempfehlungen finden auf dieser Forumseite Platz. Pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. Gleichzeitig ist am 27. Februar um 12 Uhr auch der Einsendeschluss für alle Lesermeinungen zu den Abstimmungen. (red)

Reto Hitz – ein

Macher

Ich lebe seit mehr als 25 Jahren in Wettswil und kenne Reto Hitz seit vielen Jahren. Er zeichnet sich durch eine ausgeprägte Sozialkompetenz und ein starkes Verantwortungsbewusstsein aus. Als Gesellschaftsmensch mit Sinn für Genuss und Lebensqualität bringt er die Fähigkeit mit, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen und Menschen zusammenzuführen.

Familie, Freunde und das soziale Umfeld haben für ihn einen hohen Stellenwert. Sein Engagement und seine Erfahrungen als selbstständiger Unternehmer eines KMU übertragen sich konsequent auf sein Handeln und seine Kompromissfähigkeit in schwierigen Situationen. Er ist tiefgründig, reflektiert und begegnet seinen Mitmenschen stets respektvoll und zugewandt.

Seine Zuverlässigkeit, Loyalität und Hilfsbereitschaft machen ihn zu einer vertrauenswürdigen Persönlichkeit. Mit grossem Engagement und Verantwortungsgefühl setzt er sich für das Gemeinwohl ein und ist bereit, Aufgaben gewissenhaft und nachhaltig zu übernehmen.

Das Dorfleben ist ihm wichtig und er bringt viel Erfahrung bei der Organisation von lokalen Anlässen und Veranstaltungen mit. Sein Herz schlägt für Wettswil.

Aus diesen Gründen halte ich Reto Hitz für sehr geeignet, einen Sitz im Gemeinderat einzunehmen. Ich werde Reto Hitz am 8. März meine Stimme geben und empfehle ihn ausdrücklich zur Wahl.

Beatrice Gretler, parteilos, Wettswil

«Klar, respektvoll und verbindlich»

Seit acht Jahren darf ich in der Sekundarschulpflege Hausen, Kappel und Rifferswil mit Barbara Moser zusammenarbeiten. In dieser Zeit ist nicht nur eine sehr geschätzte Zusammenarbeit entstanden, sondern auch ein grosses persönliches Vertrauen. Ich habe Barbara als Mensch und als Kollegin sehr schätzen gelernt. Umso mehr freut es mich, dass sie für den Gemeinderat Hausen kandidiert. Gleichzeitig bedaure ich diesen Schritt auch ein wenig, denn ihr Weggang wird für uns in der Sekundarschulpflege spürbar sein. Barbara hinterlässt fachlich wie menschlich eine echte Lücke. In all den Jahren habe ich erlebt, mit wie viel Herzblut, Verantwortungsgefühl und Sorgfalt sie ihre Aufgaben wahrnimmt. Sie bereitet Geschäfte gründlich vor, denkt vernetzt und bleibt auch bei komplexen Themen ruhig und lösungsorientiert. Ihre Entscheidungen trifft sie überlegt, fair und stets im Sinne der ganzen Ge-

meinde. Besonders beeindruckt mich ihre Art im Umgang mit Menschen. Sie hört zu, nimmt Anliegen ernst und begegnet allen auf Augenhöhe. Sie schafft es, unterschiedliche Meinungen zusammenzuführen und tragfähige Lösungen zu finden. Dabei bleibt sie klar, respektvoll und verbindlich. Man merkt einfach, dass ihr das Wohl von Kindern, Jugendlichen, Familien und unserer Gemeinde wirklich am Herzen liegt. Für mich steht fest, dass Barbara Moser alle Voraussetzungen für ein Behördenamt mitbringt: Fachkompetenz, Verlässlichkeit, Integrität, Teamgeist und echtes Engagement. Der Gemeinderat gewinnt mit ihr eine starke, umsichtige und nahbare Persönlichkeit. Ich unterstütze ihre Kandidatur aus voller Überzeugung und empfehle sie herzlich zur Wahl.

Esther Flückiger, Schulpräsidentin Sekundarschule Hausen, Kappel und Rifferswil

Dr. Jürg Werner in den Gemeinderat von Hedingen

Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass Dr. Jürg Werner in Hedingen für den Gemeinderat kandidiert. Gerade im Gemeinderat von Hedingen ist es von immenser Bedeutung, dass wir Bürgerinnen und Bürger von Hedingen von einem Mitglied vertreten werden, das den richtigen Rucksack für dieses Amt mitbringt. Als promovierter Absolvent der ETH Zürich verfügt Dr. Jürg Werner über Erfahrungen in der Forschung an der ETH sowie bei Bell Communications Research in den USA. Er war Leiter Forschung und Entwicklung und anschliessend CEO der V-ZUG AG, später CEO der Metall Zug AG. Zudem war er Verwaltungsratspräsident der V-ZUG AG vor deren Börsengang und ist seither (noch bis April 2026) Verwaltungsrat der V-ZUG Holding AG. Weiter ist er Verwaltungsrat bei der Komax. Nach dem Rückzug aus diesen Mandaten (ausser bei Komax) hat er nun die Zeit und Motivation, seine Erfahrungen – insbesondere auch im finanztechnischen Bereich – für die Gemeinde Hedingen einzubringen. Als Ingenieur und Unternehmer ist er es gewohnt, nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, komplexe Aufgaben pragmatisch anzupacken und Verantwortung zu übernehmen. Er wird sich auch für ein gesundes Wachstum in der Infrastruktur einsetzen. Dr. Jürg Werner ist Mitglied der SVP. Im Gegensatz zu parteilosen Kandidaten bekennt er sich zur Neutralität und auch ganz klar zum Nein zum «Rahmenvertrag». Auf seine eidgenössische Haltung können Sie sich verlassen. Wir würden es sehr begrüssen, wenn Dr. Jürg Werner in der kommenden Legislatur-

Leser Ernst Riederer findet, dass Gemeinderatskandidat Dr. Jürg Werner den richtigen Rucksack für das Amt mitbringt. (Bild zvg)

periode im Gemeinderat Hedingen mitwirken würde.

Im Gegensatz zu Kandidatinnen und Kandidaten, die noch zu 100 Prozent berufstätig sind – ein Gemeinderatsmandat beansprucht bekanntlich bis zu 70 Prozent der Freizeit –, verfügt Dr.Jürg Werner als pensionierter Kandidat über die erforderliche Zeit und Erfahrung, um diese Position für die Gemeinde auszufüllen.

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Hedingen, ich empfehle Ihnen, Dr. Jürg Werner in den Gemeinderat zu wählen.

Ernst Riederer, Hedingen

Droht eine FDP-Übermacht im Gemeinderat?

Die Wahlunterlagen sind eingetroffen. Auffällig ist, dass die FDP erneut einen zusätzlichen Kandidaten für den frei werdenden, parteilosen Sitz stellt, wie bereits vor zwei Jahren, als dieses Vorhaben deutlich scheiterte. Damit stellt sich erneut die Frage, ob im Gemeinderat eine einseitige parteipolitische Dominanz droht. Fakt ist, würden alle drei FDP-Kandidierenden gewählt, hätte der gesamte Vorstand der Ortspartei direkten Einfluss auf die Zukunft unserer Gemeinde, sei es als Mitglied des Gemeinderats oder über enge persönliche Verbindungen. Eine solche Zusammensetzung würde die

Vielfalt unserer Bevölkerung kaum widerspiegeln. Die Ausgangslage ähnelt also stark jener von vor zwei Jahren. Umso wichtiger ist es, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auch diesmal auf eine ausgewogene Zusammensetzung des Gemeinderats achten und den unabhängigen, parteilosen Kandidaten den Vorzug geben. Darum meine Empfehlung: Sarah Willimann und Marco Santi (beide bisher) wiederwählen und für den frei werdenden Sitz Roman Ackermann unterstützen.

Michael Markworth, Wettswil

Gemeinderatswahlen in Ottenbach –quo vadis?

An einer sehr gut besuchten Veranstaltung der drei Ortsparteien FDP, GLP und SVP, konnte sich die Bevölkerung von Ottenbach ein persönliches Bild der Kandidatinnen und Kandidaten für Schulpflege und Gemeinderat machen. Die gestellten Fragen und die Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten lieferten gute Rückschlüsse auf Erfahrungen, Kompetenzen, Präferenzen, politische Einstellungen und Persönlichkeiten. Die anstehenden Herausforderungen für die Gemeinde Ottenbach wie zum Beispiel die Sanierung der Werkleitungen bei Kantons- und Gemeindestrassen, Sanierung Hallenbad oder Gestaltung Dorfplatz/Dorfzentrum erfordern eine umsichtige Planung, ein gutes Projektmanagement und einen vernünftigen, aber sparsamen Umgang mit den Steuergeldern. Ein wichtiger Aspekt – und sicher eine Schlüsselkompetenz dafür – wird das ressortübergreifende Arbeiten im Team von «alten» und neuen Gemeinderatsmitgliedern sein, damit ein reibungsloser Übergang und die Kontinuität gewährleistet sind.

Wählen wir darum in den Gemeinderat die bisherigen Mitglieder, Gaby Noser – auch als Gemeindepräsidentin –, Ronald Alder und Franz Zeder, sowie als neue Mitglieder Marcel Niederer und Serge Bonvin.

Hansruedi Good, Ottenbach

Sahra Khan und drei Bisherige in die Baukommission Stallikon

Die Baukommission braucht weiterhin eine Architektin als Ersatz für den zurücktretenden Hansruedi Metzger. Sahra Khan (34), parteilos und junge Architektin ETH mit Projektleitungserfahrung in Entwurf und Ausführung, ist die kompetente Nachfolgerin. Seit Jahren bewähren sich Architektur- und Fachkräfte-Know-how aus unterschiedlichen Bau- und Installationsbereichen als ideale Komplementarität. Dieser Erfahrungsfundus ist wichtig für die Be-

urteilung von Baugesuchen und die Erteilung von baurechtlichen Bewilligungen, Kernaufgabe der Baukommission. Deshalb empfehle ich Sahra Khan zusammen mit den bisherigen Fachleuten Jürg Feuz, parteilos, Brunnenmeister, Arthur Osbahr, Geschäftsführer, und Robert Jan Sidler, Projektleiter Holzbau, beide SVP, zur Wahl in die Baukommission am 8. März. Krystyna Ochalek, Stallikon

Tanja Antic in die Primarschulpflege Obfelden

Schule ist, die zuhört, klar kommuniziert und auch in anspruchsvollen Situationen handlungsfähig bleibt. Ich engagiere mich für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Ich kandidiere parteilos für die Primarschulpflege Obfelden, weil für mich nicht Parteizugehörigkeit, sondern die innere Haltung im Vordergrund steht. Meine Werte sind klar: Familien stärken, Zusammenarbeit fördern und Kindern faire Bildungschancen ermöglichen. Durch meine Arbeit in der öffentlichen Verwaltung kenne ich behördliche Prozesse und politische Abläufe aus erster Hand. Ich arbeite an Schnittstellen zwischen Bevölkerung, Fachstellen und Behörden und koordiniere unterschiedliche Interessen. Dabei bin ich mit Zuständigkeiten, Budgetprozessen und Entscheidungswegen vertraut. Transparenz, klare Kommunikation und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sind für mich selbstverständlich. Diese Erfahrung bringt Stabilität und Verlässlichkeit in die Schulpflege. Für mich und meine Familie ist Obfelden mehr als ein Wohnort. Es ist unser Dorf. Ein Ort, an dem man sich kennt, sich grüsst und einander wertschätzt. Dieser Dorfcharakter ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Wert, den es zu bewahren gilt. Unsere Kinder sollen ermutigt werden, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, Verantwortung zu übernehmen und Mitmenschen offen zu begegnen. Als Mutter zweier schulpflichtiger Kinder weiss ich, wie wichtig eine

Ein lernförderliches, stabiles Umfeld ist die Grundlage für echte Chancengleichheit. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, seine Talente zu entdecken und sich bestmöglich zu entfalten. Dafür braucht es engagierte Lehrpersonen, gute Rahmenbedingungen und eine Schulpflege, die verlässlich führt und nachhaltige Entscheidungen trifft. Ich setze mich für eine Schule ein, die fachlich überzeugt und menschlich verbindet. Mit Engagement, Erfahrung und Verantwortung für unsere Kinder. Tanja Antic, Obfelden

Tanja Antic. (Bild zvg)

Seele der Berge

Paul Roos zeigt an einer Benefizveranstaltung im Kasinosaal seine Lichtbildsinfonie der Alpen. Seite 16

Stabsübergabe bei TVM

Nik Junker übergab das Präsidium des Turnvereins Mettmenstetten an Seraina Winzeler. Seite 23

Farbenblind im Alltag

Er sehe Farben, aber nicht klar differenziert, so der Säuliämter Garagist Adrian Schweizer. Seite 24

Oberamt

Wo Austausch und Zusammenhalt gelebte Werte sind

Brigitte reemts Flum Fest im Dorf verwurzelt, offen für Neues und getragen von geselligem Zusammensein und echtem Zusammenhalt, so beschreibt Jessica Suter, seit einem Jahr Präsidentin des Gewerbevereins Oberamt, «ihren» Verein. Für sie ist er weit mehr als nur ein formaler Interessensverbund von Gewerbebetrieben. Er ist ein Ort des offenen und herzlichen Austausches – fachlich wie menschlich. Im Gewerbeverein geht es nicht nur um Know-how-Austausch oder geschäftliche Kontakte. Wenn es irgendwo brennt, hilft man sich. Bei Personalengpässen springen Mitarbeitende derselben Branche füreinander ein, bei technologischen Herausforderungen unterstützt man sich gegenseitig. Und nicht zuletzt gehört auch ein unkomplizierter und humorvoller Umgang dazu. Werte, die

MARKTPLATZ

Jessica Suter schon früh überzeugt haben, selbst Mitglied zu werden. Besonders schätzt sie das ausgeprägte «Dorfdenken» im Oberamt: Wer hier lebt, unterstützt auch das lokale Gewerbe. Ein Miteinander, das sie als «mega wertschätzend» beschreibt.

«Wir ticken alle gleich und sind motiviert!»

Jessica Suter, Präsidentin Gewerbeverein Oberamt

Verein mit langjähriger Geschichte Gegründet wurde der Gewerbeverein Oberamt im Jahr 1959. Das Gründungstreffen fand im Gasthof Löwen in Hau-

sen statt, der erste Präsident war Fritz Eggimann. Er war damals Drogist in Hausen und «Vorgänger» der Familie Rütimann, an die er später verkaufte. Viele Namen der Gründungsmitglieder sind bis heute noch in den Gemeinden präsent, ein Zeichen dafür, wie stark und kontinuierlich der Verein seit jeher im lokalen Leben verankert ist.

Junge Unternehmerin an der Spitze Auch die aktuelle Präsidentin ist mit der Region verbunden. Jessica Suter wurde in Mettmenstetten geboren und lebt, nach kurzen Ausflügen nach Zürich, auch heute wieder dort. Nach einer Ausbildung zur Floristin in Knonau, sammelte sie einige Jahre Erfahrung im Beruf und machte die Weiterbildung zur Floristin mit eidg. Fachausweis. Vor viereinhalb Jahren bot sich ihr die Gelegenheit, das Blumengeschäft «BlumenStil» in Hausen infolge der Pensionierung der bisherigen Inhaberin zu übernehmen. Heute führt sie den Betrieb direkt neben der Volg-Filiale und ist ausserdem noch als Prüfungsexpertin bei den eidgenössischen Prüfungen aktiv. Unterstützt wird sie dabei von drei Floristinnen und einer Lernenden. Unternehmergeist, Verantwortung und Engagement prägen ihren Alltag – Eigenschaften, die sie auch in ihre Rolle als Präsidentin einbringt.

Vorstand wird jünger und weiblicher Der Vorstand des Gewerbevereins ist vergleichsweise jung und mit einer Präsidentin sowie einer Aktuarin auch überdurchschnittlich weiblich besetzt. Das ist kein Zufall, sondern war ein erklärtes Ziel des früheren Präsidenten Claudio Rütimann, Drogist in Hausen. Ein Vorhaben, das erfolgreich umgesetzt wurde. Neben Jessica Suter engagieren sich Dario Vollenweider, Nando Brönnimann, Sarah Horner und Christoph Gut im Vorstand. Die Herausforderung dabei: Alle sind beruflich stark eingespannt – sei es

durch Weiterbildungen, Geschäftsaufbau oder andere Verpflichtungen. Trotzdem stimmt die Motivation. «Wir ticken alle gleich und sind motiviert!», betont Jessica Suter. Der gemeinsame Antrieb überwiegt den zusätzlichen Aufwand.

Breit abgestützte Struktur

Der Gewerbeverband Oberamt umfasst die Gemeinden Kappel, Hausen, Rifferswil und Aeugst. Rund 140 Mitglieder aus unterschiedlichen Branchen sind angeschlossen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 140 Franken. Dieser fliesst in vielfältiger Form an die Mitglieder zurück – etwa durch Veranstaltungen, Anlässe und Netzwerkmöglichkeiten. Zudem ist der Verein Mitglied des KMUund Gewerbeverbands Bezirk Affoltern.

Austausch und Begegnung –Erlebnisse

Im Zentrum der Vereinstätigkeit steht der persönliche Austausch. Ein fester Termin im Jahreskalender ist der Neujahrs-Apéro, der jeweils in einem der Mitgliederbetriebe stattfindet. Dabei treffen Jung und Alt aufeinander, auch heute bereits pensionierte Gewerbetreibende lassen sich diesen Anlass nicht entgehen. Jährliche Firmenbesichtigungen bieten zusätzliche Einblicke über den eigenen Tellerrand hinaus. In den vergangenen Jahren führten diese unter anderem ins Gefängnis Bostadel oder zuletzt zu Stöckli Ski, kombiniert mit einem gemeinsamen Skitag. Für Motorradbegeisterte gibt es eine eigene Töffgruppe, die gelegentlich gemeinsame Ausfahrten organisiert.

Zusammenarbeit mit den Gemeinden

In enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, plant der Gewerbeverein unter anderem die verkaufsoffenen Sonntage. Auch bei grösseren Vorhaben wie dem Turnhallenbau in Hausen sucht

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

2x auf den Wahlzettel

Netzwerk mit Herz: Der Gewerbeverein

man den Austausch mit der Politik. Gerade aktuell bewerben sich etliche Mitglieder des Gewerbeverbands für Rollen in den Gemeinden und werden dabei vom Gewerbeverein Oberamt mit einem Flyer parteiunabhängig unterstützt. Ein besonderes Highlight war die Gewerbeschau im Frühling 2025 in Hausen. Sie stiess auf grossen Anklang und entwickelte sich fast zu einem Volksfest. Präsidentin Jessica Suter blickt begeistert zurück: Die Solidarität unter den Mitgliedern sei beeindruckend gewesen, vom gemeinsamen Aufbau der Stände bis zum geselligen Ausklang an der Bar am späten Abend. Wichtig war dem Verein dabei auch der Nachwuchs. Für die Oberstufe wurden geführte Rundgänge durch die Stände organisiert. So erhielten die Jugendlichen einen ersten unkomplizierten Eindruck in die lokale Berufswelt und konnten direkt mit Verantwortlichen ins Gespräch kommen.

Blick nach vorne Die Gewerbeschau soll auch künftig wieder stattfinden. Schon jetzt richtet Präsidentin Suter den Blick auf das 70-Jahre-Jubiläum des Vereins. Was für ein Fest wird diesem Anlass wohl gerecht? Darüber hinaus möchte der Gewerbeverein auch in Hausen junge Gewerbetreibende noch stärker aktivieren. Ein erster Schritt: An der kommenden Generalversammlung wird ein neuer Kommunikationskanal vorgestellt werden, über den sich Mitglieder unkompliziert und spontan verabreden können. Selbstverständlich auf freiwilliger Basis.

In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» über die acht bestehenden Gewerbevereine im Säuliamt. (red)

Gil Vins Wein-Lounge – der neue Treffpunkt in Hedingen

Die Vinothek verwandelt sich einmal im Monat in eine behagliche Wein-Lounge

Die charmante Vinothek «Wein-Boutique Gil Vins – Trouvailles de France» liegt etwas versteckt im hinteren Teil des Gewächshauses an der Affolternstrasse 7, mitten im Herzen von Hedingen. Ein Ort für Entdecker, Geniesser und alle, die das Besondere schätzen. In der Regel am letzten Donnerstag des Monats verwandelt sich die Boutique von 18 bis 23 Uhr in eine behagliche Wein-Lounge. In stilvollem, entspanntem Ambiente treffen sich Menschen, die gute Gespräche, feine Weine und inspirierende Begegnungen schätzen. Serviert werden elegante Tropfen, ausgewählte Spirituosen, alkoholfreie Mocktails sowie feine Häppchen, eine wärmende Suppe und zum Abschluss ein Digestif. Ob mit Freun-

den, Familie, Nachbarn oder Geschäftspartnern – die Wein-Lounge lädt zum Verweilen, Entspannen und genussvollen Austausch ein. Der nächste Wein-Lounge-Abend findet am Donnerstag, 26. Februar, statt und steht unter dem Motto «La serata dei Vini e Sapori». Die Gäste dürfen sich auf traumhafte italienische Weine und Spirituosen sowie mediterrane Häppchen freuen. Einfach vorbeikommen, geniessen und entspannen.

Individuelle Weinberatung und erlesene Trouvaillen in der Vinothek

Auch die Wein-Boutique überzeugt mit individueller, persönlicher Weinberatung. Das sorgfältig ausgesuchte Sorti-

ment umfasst vor allem französische Spitzenweine zu fairen Preisen – ganz nach dem Credo «Qualität vor Quantität». Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte Weine aus weiteren europäischen Weinregionen, Spirituosen, Delikatessen sowie stilvolle, saisonale Geschenkkörbe.

Auch individuelle Anlässe, private Degustationen oder Feiern – ob privat oder geschäftlich – lassen sich in der Gil Vins Wein-Boutique persönlich, flexibel und massgeschneidert realisieren. Gil Vins Wein-Boutique – charmant, elegant und mit dem passenden Genuss für jeden Geschmack und Anlass. Weitere Infos unter: www.gilvins.ch/Neuigkeiten

Jessica Suter in ihrem Laden «BlumenStil» in Hausen. (Bild Brigitte Reemts Flum)
Renata Ney und Sylviane Ney freuen sich auf einen gemütlichen Abend mit zahlreichen Gästen in Gil Vins Wein-Lounge in Hedingen. (Bild zvg)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Samstag, 21. Februar

10.30 Affoltern Seewadel

Gottesdienst

Pfr. Ueli Flachsmann

Sonntag, 22. Februar

10.00 Kirche Affoltern

Gottesdienst

Pfr. Thomas Müller

Musik: Antonia Nardone

Anschliessend Apéro

10.00 Kirche Hausen

Gottesdienst mit Taufe

Pfrn. Irene Girardet

Musik: Anette Bodenhöfer

Anschliessend Apéro

10.00 Kirche Maschwanden

Gottesdienst

Pfrn. Claudia Mehl

Musik: Veronica Hvalic

Fahrdienst Mettmenstetten:

Regula Tedaldi, 079 632 23 04

Montag, 23. Februar

19.00 Ottenbach Chilehuus

Bibelabend mit Cornelia Lippuner

Dienstag, 24. Februar

16.00 Affoltern Chilehuus

Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige

Mittwoch, 25. Februar

12.15 Kirche Affoltern

Oase – Besinnung über Mittag

Pfrn. Bettina Bartels

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet

Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Sonntag, 22. Februar

17.15 Musik und Wort

Thomas Sauter und Daniel Schläppi

Texte: Pfr. Andreas Nufer

Klosterkeller, Eintritt frei, Kollekte

Donnerstag, 26. Februar

13.30 –

14.30 Führung durch die Klosteranlage

Treffpunkt: Amtshausplatz

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Kappel

Sonntag, 22. Februar

10.00 Gottesdienst im Kloster, Haus am See (Raum Korrodi von Schnabelburg), mit Pfrn. Anne-Carolin Hopmann und Hiromi Ikei (Musik), anschliessend Chilekafi www.kirchekappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 22. Februar

10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfarrerin Claudia Mehl www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 22. Februar

10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Gast: Mission am Nil Musik: Erich Eder anschliessend Chilekafi www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Sonntag, 22. Februar

9.30 Kirche Birmensdorf, Regio-Gottesdienst mit Pfrn. Sun-Jong Kwon Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 21. Februar

17.30 Gottesdienst mit Krankensegnung

Sonntag, 22. Februar

9.00 Gottesdienst mit Krankensegnung, anschl. Chilekafi

17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 22. Februar

10.30 Eucharistiefeier www.kath-bonstetten.ch

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Kath. Kirche Hausen am Albis

Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern:

Samstag, 21. Februar

17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: José Donnerstag, 26. Februar

8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 22. Februar

9.30 Wortgottesdienst zum 1. Fastensonntag mit Diakon Volker Schmitt und Austeilung des Aschenkreuzes Musik: José Sifontes und Männerchor Sins Anschl. Chilekafi

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 22. Februar

10.30 Gottesdienst mit Krankensegnung www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Sonntag, 22. Februar

10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Sonntag, 22. Februar

10.30 Gottesdienst

Parallel Kinder-/Jugendprogramm Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

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Wahltermin: 8. März 2026

Feurige Klassik 9.0

Auftritt des Neuen Züricher Orchesters in der reformierten Kirche in Ottenbach

Im vergangenen Jahr durfte das NZO sein 35-Jahre-Jubiläum feiern. Den grossen Erfolg und die Anerkennung und Wertschätzung für das seit 1990 Geleistete nimmt das Orchester als Motivation für die Zukunft. Das Jahresmotto «Dankbarkeit» beinhaltet berühmte Werke und Raritäten des 17. und 18. Jahrhunderts. Langjährige Künstler, junge Talente sowie alternierende Solisten sorgen für ein farbenfrohes und vielseitiges Programm. Nicht zu vergessen das Zugpferd des Orchesters: Martin Studer. Ihm wurde im Herbst 2020 für sein unermüdliches Schaffen und Fördern von jungen Musiktalenten von der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich ein Anerkennungspreis verliehen. Folgende zwei

Viel Poesie und allerschönste Jazzsongs

Wochenvorschau des Kulturkellers

Der Kulturkeller lamarotte kann in der kommenden Woche ein reichhaltiges und romantisches Programm präsentieren.

Talentissimo

Die nächste Musikerinnengeneration stellt sich vor: Aussergewöhnliche Talente, alle Jungstudierende der ZHdK und des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich, präsentieren ihr beeindruckendes instrumentales und musikalisches Können. Jungstudierende der ZHdK und des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich musizieren.

Seline Brüngger, Trompete; Rhea Durrer, Violoncello; Kateryna Terechshenko, Korrepetition.

Xaphier Pfarrer, Leiter des PreCollege an der ZHdK, führt durch den Abend.

Mittwoch, 25. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 28, Mitglieder 20, Kulturlegi 15 Franken

Dürst Plizga Dürst «Düplidü»

Die begeisternde Sängerin Milena Dürst interpretiert zusammen mit dem polnischen Gitarristen Slawek Plizga und mit

ihrem Vater, dem groovenden Kontrabassisten Thomas Dürst, die allerschönsten Jazzsongs. Mit bekannten Hits auf Englisch oder raffiniert ins Berndeutsche übersetzt, feiert die Band den Swing und berührt die Herzen. Ein Trio wie ein Regenbogen: strahlend, rund und farbig.

Milena Dürst, Gesang; Slawek Plizga, Gitarre; Thomas Dürst, Bass.

Donnerstag, 26. Februar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken

Dichtes literarisches Konzert

Im Januar 1914 erhielt der 38-jährige Rilke, in Paris lebend, einen bewundernden Brief von der jungen Pianistin Magda von Hattingberg aus Wien. Im Gefühl, von dieser jungen Musikerin vollkommen verstanden zu werden, ergriff ihn «eine starke Zuversicht, als ob nun endlich der Ausweg aus dem stetig Verhängnishaften gefunden sei». Über fünf Wochen hinweg steigert sich dieses tägliche Briefgespräch – bis sich die Liebenden schliesslich zu einer gemeinsamen Reise treffen.

Romantische Klaviermusik von Chopin, Debussy und anderen verwebt sich mit den einzigartigen Einblicken in Rilkes Gedanken- und Gefühlswelt zu einem dichten literarischen Konzert. Eine poetisch-musikalische Liebeserklärung.

Vera Bauer, Sprecherin/Textkonzept; Benjamin Engeli, Klavier.

Freitag, 27. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15  Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte

Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62

Solisten haben ihren Auftritt in der reformierten Kirche in Ottenbach: Hongyi Jiang, 22 Jahre, aus Wenzhou, China. Im Alter von zwölf Jahren begann er an der Middle School des Central Conservatory of Music in Peking zu studieren. 2024 wurde Jiang in die Klarinettenklasse des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris aufgenommen. Nach einigen ersten Preisen in verschiedensten MusikCompetitions von Peking bis Lissabon, gewann er am 74. Internationalen Musikwettbewerb der ARD den zweiten Preis im Fach Klarinette.

Alexander Mykhailov, geboren 1994 in Odessa, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren

an der Musikschule von Professor Stolyarsky. Nach dem Bachelorabschluss an der Hochschule der Künste Bern, schloss er 2021 seine Masterstudiengänge in Performance und Pädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Während seiner Ausbildung spielte er in renommierten Orchestern. Seit 2022 ist er Zuzüger im Tonhalle-Orchester Zürich, der Camerata Zürich und der Tonhalle St.Gallen.

Reformierte Kirche Knonauer Amt

Samstag, 28. Februar, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Ottenbach, gute Erreichbarkeit mit ÖV oder Parkmöglichkeit beim Gemeindesaal neben der Schule

«Winterzauber» im Kloster Kappel

«Winter Tales» mit Sauter und Schläppi

Seit ihrem viel beachteten Debütalbum «Indian Summer» (2006) begeistern der Gitarrist Tomas Sauter und der Kontrabassist Daniel Schläppi mit ihrem feinsinnigen und kongenialen Zusammenspiel. Mit ihrem aktuellen Album «Winter Tales» laden die beiden Musiker zu einem atmosphärischen Winterprogramm ein, das Musik und Wort zu einem besonderen Konzerterlebnis verbindet. Unter dem Titel «Winterzauber» entfaltet das Duo ein breites stilistisches Spektrum – von kammermusikalischen Balladen über swingenden Blues bis zu impressionistisch fliessenden Klanglandschaften und detailverliebten Miniaturen. In subtiler Intensität entstehen musikalische Dialoge, minimalistisch in der Geste und gross im Aus-

druck. Transparenz, Klangkultur und die Kunst des Weglassens prägen ihre poetische Klangsprache. Tomas Sauter studierte in New York bei John Abercrombie und unterrichtet seit 2004 an der Hochschule der Künste

Bern. Daniel Schläppi tourte regelmässig mit Marc Copland und arbeitete mit internationalen Jazzgrössen wie Art Farmer und Jorge Rossy zusammen. Gemeinsam betreiben die beiden das Label Catwalk.

Brigitte von Allmen, Kloster Kappel

Sonntag, 22. Februar, 17.15 Uhr. Texte: Pfarrer Andreas Nufer, Klosterkeller, Kloster Kappel, Eintritt frei (Kollekte). Weitere Informationen: www.tomassauter.com, www.danielschlaeppi.ch

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Aktien – die Basis für langfristigen

Vermögensaufbau?

Aktien bilden seit jeher das Fundament eines nachhaltigen Vermögensaufbaus. Mit einer Investition in Aktien beteiligen sich Anleger direkt an der Wertschöpfung von Unternehmen und damit an der Entwicklung der Weltwirtschaft. Kurzfristige Schwankungen gehören zumWesen der Märkte, langfristig jedoch zeigt sich ein klarer Wachstumstrend, von dem Aktien besonders profitieren. Was sind Aktien – einfach erklärt?

sich Anleger direkt an der

Unternehmen geben Aktien aus, um Eigenkapital fürWachstum, Innovation und Investitionen zu beschaffen. Aktionäre werden dadurch Miteigentümer eines Unternehmens. Der Aktienkurs widerspiegelt die Erwartungen an die zukünftige Entwicklung und kann entsprechend schwanken. Entwickelt sich ein Unternehmen erfolgreich, profitieren Anleger von Kursgewinnen und Dividenden, also Gewinnausschüttungen.

Warum sind Aktien langfristige Renditetreiber?

Historische Daten zeigen, dass Aktien über lange Zeiträume durchschnittliche Renditen von rund 7 bis 10 Prozent pro Jahr erzielt haben – trotz Wirtschaftskrisen, geopolitischer Spannungen und struktureller Umbrüche. Diese Ertragskraft ist entscheidend, um Vermögen real zu erhalten und langfristig zu mehren. Dividenden leisten dabei einen stabilisierenden Beitrag zur Gesamtrendite.

Chancen und Risiken realistisch eingeordnet

Aktien unterliegen kurzfristigen Schwankungen und unternehmerischen Risiken. Dem steht jedoch ein langfristig deutlich höheres Renditepotenzial gegenüber als bei defensiveren Anlageklassen. Entscheidend ist eine professionelle Strukturierung: Eine breite Diversifikation über Unternehmen, Branchen und Regionen reduziert Risiken und schafft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit und Wachstum.

Fazit: Aktien sind ein zentraler Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau. Wer strategisch investiert, Risiken gezielt steuert und einen langfristigen Horizont verfolgt, schafft die Grundlage für nachhaltigen Anlageerfolg.

Benjamin Engeli und Vera Bauer geben ein poetisch-musikalisches Konzert. (Bild zvg)
Das Neue Zürcher Orchester (NZO) durfte im vergangenen Jahr sein 35-Jahre-Jubiläum feiern.
Alexander Mykhailov. (Bilder zvg)
Klarinettist Hongyi Jiang.
Musik und Wort mit Tomas Sauter und Daniel Schläppi. (Bild zvg)

Die Alpen –vom Rosengarten zum Matterhorn

Eine Lichtbildersinfonie von Paul Roos

Fotograf Paul Roos erzählt: «Seit rund 50 Jahren waren meine Frau Trudi und ich – oft auch mit Freunden – unterwegs, um die Schönheiten der Alpen aufzuspüren. Die Strecke vom Rosengarten zum Matterhorn ist fast wie eine Zeitreise durch die Alpen: vom Glanz der Dolomiten im Südtirol über die Gletscherberge Tirols bis hin zu den gigantischen Viertausendern der Schweiz.

Diese Zeitreise verbindet auf kurzer Distanz eine enorme Vielfalt an Geologie, Sprache, Kultur und Natur – das Herz Europas in komprimierter Form.

Diese Zeitreise führte mich in und durch die Bergdörfer. Immer wieder war ich beeindruckt, wie die Menschen hier leben, vor allem auch wie sie dafür sorgen, dass wir als Gäste eine noch grösstenteils intakte Landschaft erleben und geniessen dürfen. Die Bilder sollen den Betrachter anregen, selbst zu entdecken und dadurch Anteil an unserer Bergwelt zu nehmen.

Wer Landschaften fotografieren will, darf es nicht eilig haben. Nur das geduldige Abwarten guter Wetter- und Farbstimmungen führt zu ausdrucks-

vollen Bildern. Ich mag weiche und warme Farbtöne, Dunst und Nebel, ebenso die langen Schatten bei auf- oder untergehender Sonne. Ich liebe Wettereinbrüche mit finsteren Wolkenmauern, aber auch die unglaublichen Wolkenbilder bei Föhn über die Alpen. So beobachtete ich bei einem Sonnenuntergang auf dem kleinen Furkahorn die aufregendsten Wolkenstimmungen: Vom Finsteraarhorn bis zum Schreckhorn ergossen sich die Wolken wie ein Wasserfall über die Täler des Lauteraarund Finsteraarhorngletschers. Ich ge-

fotografierte die aufregendsten Wolkenstimmungen.

noss das aufregende Schauspiel einer sich dauernd verändernden Landschaft: Sonne, Wolken und Berge schienen durcheinander zu wirbeln. Das lange Schauspiel führte dazu, dass ich den Abstieg über den Blockgrat hinunter zum Furkapasss in der Dunkelheit suchen musste. Auf meinen Hochgebirgstouren und Wanderungen versuchte ich stets, die Seele der Landschaft zu finden. Worin sich die Seele der Landschaft zeigt, kann man in Worten nicht ausdrücken.

Die Seele der Landschaft kann aber in Bildern sichtbar werden: Motiv, Farbe,

Licht und Schatten können jene Stimmungen hervorrufen, in denen die Seele sichtbar wird. Die Bilder meiner Lichtbildersinfonie sollen Betrachtende motivieren, hinaufzugehen in die Berge und mit allen Sinnen deren Seele aufzuspüren und zu entdecken.»

Irene Roos

Benefizveranstaltung zugunsten von Patenschaft Berggemeinden am Mittwoch, 4. März, um 20 Uhr, im Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern, Eintritt 30 Franken inklusive Apéro

Manhörtgut undversteht trotzdem schlecht?

Manhörtgutundverstehttrotzdemschlecht?

VieleMenschenerlebenimAlltag, dassGesprächezunehmendanstrengend oder beiHinterobwohl dasGehör insgesamtnochals gutempfundenwird. Wörter sind hörbar,

VieleMenschenerlebenimAlltag,dassGesprächezunehmendanstrengend werden. BesondersinGesellschaft oderbeiHintergrundgeräuschen fälltdas Verstehenschwer, obwohldasGehörinsgesamtnochalsgutempfundenwird. Wörtersindhörbar, verlierenjedochanKlarheit.

JensHangebrauk(Hörcenterleiter)und sein TeamunterstützenBetro�enebeimbesserenHörenundVerstehenimNeuroth-HörcenteramBahnhofplatz5.

Teamunterstützen Betro�enebeim besseren HörenundVerstehen im Neuroth-HörcenteramBahnhofplatz 5.

rgutesSp chverstehenreichtLautstärkealleinnicht Sprachanteile im Ohr verarbeitetwerden. Be-

FürgutesSprachverstehenreichtLautstärkealleinnicht aus.Entscheidendist,wie fein SprachanteileimOhr aufgenommenundimGehirn verarbeitetwerden.BestimmteKonsonantensinddafürbesonderswichtig. FehlendieseInformationen,versuchtdasGehirn,sieaus demZusammenhangzuergänzen.DasgelingteineZeit lang,kostetjedochzunehmendKonzentrationundEnergie.

Eine zentrale RollespielendabeidieäusserenHaarsinneszellenimInnenohr.SieverstärkenleiseTöneund dämpfenlaute Töne.Siesindsomit Spezialistinnenfür dieFeinabstimmungundVerstärkungdesSchalls.Werdendiese ZellenimLaufeder Zeitgeschädigt,bleibt Sprachezwarhörbar,wirdjedochschwererverständlich

Töne.Siesind somit

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–voralleminanspruchsvollenHörsituationen.Datiefe Töneweiterhingutwahrgenommenwerden,bleibtdiese Veränderungoftlangeunbemerkt.

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Nur das geduldige Abwarten guter Wetter- und Farbstimmungen führt zu ausdrucksvollen Bildern, weiss Paul Roos. Paul Roos
(Bilder Paul Roos)
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Bezirk Affoltern

Leitartikel Gewerbeverein Oberamt

PublireportageBlumenstil

EhretheimischesSchaffen!

Der zweitägigeAusflug desGewerbevereins Oberamt warein echtesAbenteuervoller Lacherundunvergesslicher Momente.Am Freitagmorgentraf sich dieGruppevon 16 Personennoch im DunkelnaufdemParkplatz Chratz. MiteinemkleinenCargingesRichtung Malters,natürlich nicht ohneeinen Kafiund-Gipfeli-Haltbeim RastplatzSt. Katharina einzulegen.

In MalterswurdenwirvonHanspeterStreuli bei derSkimanufakturStöckli empfangen –ja genau,der Streulivon den legendären Streuli-Skis aus Schlieren!DerRundgangdurchdie Produktion derStöckli-Skiswarbeeindruckend.

Ganze 143Arbeitsschrittesindnötig,umeinen Stöckli-Ski herzustellen. 14 SchichtenHightech umnichtnur MarcoOdermatt zumSiegerzu machen, sondernfür dieStöckli-Fahrerinnen und-fahrereinsuperSkierlebniszu bieten.Das nenneich Handwerkskunst«made inSwitzerland»!

Nacheinemleckeren Mittagessen in Malters ging es weiternachEngelberg.ImHotel SchweizerhofbezogenwirunsereZimmer. Während einigedieSki-Bar an der Talstation erkundeten,nutztenandere dieZeitzumAusruhen. DieStimmung warblendendund beim Abendessen wurdenschonfleissigSprüche ge-

FotostreckeGarageRüeggAG

klopft,Witzeerzählt unddas neusteInternet Meme machte dieRunde –dazuaberspäter mehr. Es versteht sich vonselbst,dassnicht allenach dem Nachtessen bereitsindie mentaleVorbereitungdes Ski-Test-Tages einstiegen und Ablenkung fürdie bevorstehendeHerausforderunginillustrerRundeimPub suchten.Angeregte DiskussionenüberGottunddie Welt –ok, eher wenigerüber Gott und mehr über dieWelt- Witzeund einAusflug in denJugendslangmit «six-seven»als «runninggag» beherrschte dieRunde.

Am Samstag wardannder grosse Stöckli-Skitest-Tag.Mit viel Anstehenander Bahnund nochmehrSpass aufder Piste warder Tagein voller Erfolg. Vier MitgliederdesGVO kauften neueSkis –ein echterErfolg fürStöckli und frei nach demGwerbler-Motto:Ehret heimischesSchaffen!

GanzohneZwischenfall verliefder Ausflug danndochnicht. Adrianstürztekurzvor seinemletzten Schwungundkugeltesich die Schulteraus.Dies hattezurFolge,dasswir auf der Heimfahrtnocheinen kurzen Abstecher insZuger Kantonsspital machenmussten.Gute Besserung,Adrian!

Im Namenaller Teilnehmenden bleibtmir nur demOKzudanken. Es wareinerundum gelungene, stimmige undschöneReise! HerzlichenDank!

fürdenGewerbevereinOberamt, ToniSchönbächler

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Gewerbeverein MKM ThomasStrebel HolzbauStrebel GmbH Dörflistrasse5 8933 Maschwanden 043499 40 90 t.strebel@strebelholzbau.ch

Gewerbeverein Oberamt Jessica Suter BlumenStil Hausen amAlbis GmbH Albisstrasse 19 8915HausenamAlbis 044764 20 14 info@gewerbe-oberamt.ch

Gewerbeverein Obfelden DominikStierli stierli digitalsolutionsGmbH Bachstrasse 11a 8912Obfelden praesident@gewerbe-obfelden.ch

Gewerbeverein Ottenbach MartinRöthlisberger mrBrokerGmbH Rebenstrasse51 8913Ottenbach 079406 37 19 info@mrbroker.ch

Gewerbeverein Unteramt Hans-RuediWidmer WidmerQualitäts-und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906Bonstetten 044481 70 54 widmer@hrwidmer.ch

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DieeffektivenAuswirkungenhängen starkvonder individuellen Einkommensverteilungab.

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2.Eigenmietwert: Abschaffungbeschlossen –Übergangsphase nutzen DieAbschaffung desEigenmietwerts ist Tatsache. Künftig –abvoraussichtlich 2028 –entfälltdie Besteuerungdes Eigenmietwerts, gleichzeitig werdenAbzüge fürUnterhaltund Schuldzinsen voraussichtlich eingeschränkt. BiszurUmsetzung giltdasbisherigeSystemweiter. Dadurch bestehtaktuelleine wichtige Gestaltungsmöglichkeit:Grössere Unterhalts-undRenovationsarbeiten können in den Jahren 2026und 2027voraussichtlichletztmalssteuerlichabgezogen werden. EinefrühzeitigePlanungkann zuerheblichen Steuerersparnissenführen. Gerneberaten wirunsereKunden

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3.Säule3a:ab2026isterstmaligeine rückwirkendeEinzahlung möglich Erstmalskönnen im Jahr2026 Säule-3aBeiträgerückwirkend fürdas Jahr 2025 einbezahltund steuerlichabgezogen werden.Voraussetzung ist, dass im Jahr 2025einAHV-pflichtigesErwerbseinkommenbestandund derMaximalbeitragnicht ausgeschöpftwurde.Dies ist eine grundlegende Neuerung. Eine nachträgliche Einzahlung reduziert das steuerbareEinkommen direkt.Je nach Einkommenund Wohnortkanneinevolle Einzahlung zu einerSteuerersparnis vonrundCHF 1500 bisüberCHF 2500 führen.Gerne nehmenwirfür unsere Kunden eine individuelle Berechnung vor, ob undinwelcherHöhesicheine Einzahlungfür sielohnt.

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Was die Verfolgung unschuldiger Menschen bedeutet

«Das Tagebuch der Anne Frank» mit Schauspielerin Marie Gesien

Die 13-jährige Jüdin Anne Frank lebt mit ihrer Familie in Amsterdam. Als ihre 16-jährige Schwester Margot 1942 den Aufruf zum «Arbeitsdienst nach Deutschland» erhält, befürchtet die Familie ihre Deportation ins Konzentrationslager und taucht unter.

In einem Hinterhaus leben die Franks zusammen mit weiteren vier Personen zwei Jahre lang verborgen. Der Eingang zu den versteckten Zimmern führt durch ein Geschäftshaus, wo sich eine bewegliche Bücherwand befindet. Dahinter liegt ein Gang, der zu den Zimmern führt. Zu ihrem Geburtstag hatte Anne von ihrem Vater ein Tagebuch geschenkt bekommen. Schon zwei Tage später beginnt sie mit ihren Aufzeichnungen und hofft, dass sie ihrem Tagebuch alles anvertrauen kann und einen Halt dabei findet. Sie verarbeitet darin Informationen von der Aussenwelt, die sie im Radio hört. So sehr hat sich ihre Welt verändert. Anne schreibt über ihre Gefühle, Ängste, Hoffnungen und alltäglichen Erlebnisse. Viele Einträge sind Briefe an fiktive Freundinnen. Sie erfindet aber auch Geschichten und denkt sich kleine Märchen aus. Bei aller Schwermut bleibt das junge Mädchen mutig, denkt vorwärts, verliebt sich

auch und findet immer wieder Glück und Freude. Als das Buch voll ist, schreibt sie in Heften weiter. Der letzte Eintrag ist vom 1. August 1944, drei

Tage vor ihrer Verhaftung und Deportation nach Bergen Belsen, wo sie und ihre

Domino Gypsy String Quartet

Schwester nach kurzer Zeit an Typhus versterben. Der Vater, Otto Frank, ist der einzige Überlebende der Familie. Doch Anne ist es, die durch ihr Tagebuch bis heute lebendig geblieben ist. Die Schauspielerin Marie Gesien erweckt Anne Frank auf der Bühne zum Leben. Sie beendete ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste 2012 und war festes Ensemblemitglied am Jungen Staatstheater Berlin. Heute ist sie in verschiedenen Schweizer Produktionen zu sehen und unterrichtet an einer Musical- und Schauspielschule Körperarbeit und Rollenstudium. Regie führte Sophia Pervilhac.

Im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins «Kultur im Dorf» in Hausen zieht Marie Gesien das Publikum mitten in ihr Leben im Versteck und lässt es teilhaben an ihren Sorgen und Nöten, aber auch an ihrer Hoffnung und Lebensfreude.

Eva Imhoof, Kultur im Dorf Samstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen, Einführung in das Stück um 19.45 Uhr durch den Dramaturgen Wolfgang Stockmann, Öffnung der Bar und Abendkasse um 19.30 Uhr, Reservationen unter «kulturimdorf.ch»

Musik und Talk zum 20-Jahre-Jubiläum des Erfolgsfilms «Die Herbstzeitlosen» mit Gast Manfred Liechti

Dieses Jahr feiert der Erfolgsfilm «Die Herbstzeitlosen» (mit Stephanie Glaser in der Hauptrolle) sein 20-Jahre-Jubiläum. Die Filmmusik wurde damals von der Stubemusig Rechsteiner vo Bärn (die bis zum Tod des Hackbrettspielers Karl Rechsteiner während fast 20 Jahren jeweils am ersten Sonntag im März im Pöschtli aufspielte) eingespielt.

Schweizer Filmpreis-Gewinner

Manfred Liechti zu Gast

Um diesem Anlass gerecht zu werden, lässt das Domino Gypsy String Quartet um den Geiger Christoph und den Bassisten Nik Rechsteiner dieses Jahr einige Sequenzen aus der Filmmusik in sein Programm einfliessen, und der Schauspieler Martin Liechti lässt uns im Gespräch mit Karl J. Rechsteiner einen Blick hinter die Kulissen eines Filmdrehs werfen. In «Die Herbstzeitlosen» spielte

AGENDA

Freitag, 20. Februar

Affoltern

◴ 19:00–22:00: Brettspielabend Spielabend für alle Erwachsenen, die Lust haben, sich mit Gleichgesinnten in der Bibliothek zu alten und neuen Brettspielen zu treffen.

● Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14 Veranstalter: Regionalbibliothek. Kostenlos, ohne Anmeldung. Website: www.bibliotheken-zh.ch/Affoltern

Samstag, 21. Februar

Mettmenstetten

◴ 18:00–03:00: Alphütte-Beizli

Beizli- und Barbetrieb mit musikalischer Unterhaltung und der Guggenmusik «Vollgashöckler».

● Sennhütte, Weiler Rossau ZH Veranstalter: Geschwister Kunz aus Rossau.

Manfred Liechti den Gemeindepräsidenten Fritz Bieri. 2023 wurde ihm dann für die Hauptrolle im Filmdrama «Peter K. –Alleine gegen den Staat» der Schweizer Filmpreis als bester Schauspieler verliehen.

Das Domino Gypsy String Quartet präsentiert ein buntes Programm, gespickt mit Musik aus dem Film sowie Volksmusik aus aller Welt, und verzaubert mit Rhythmen und Klängen, die bewegen und zum Hinhören und Träumen anregen. Da trifft Appenzeller Musik auf Gypsy-Swing, Musette auf Osteuropa und Schweizer Volksmusik auf Zigeunerweisen. An der Gitarre ist Raphael Noth, der lange Jahre mit fahrenden Musikern unterwegs war, und am Hackbrett der Glarner Roland Schiltknecht, neben Töbi Tobler die zweite Schweizer Legende auf diesem Instrument, zu hören. Er gründete in den 80erJahren die legendäre Folk-Jazz-Rock-For-

Sonntag, 22. Februar

Kappel

◴ 17:15-18:30: Musik und Wort

Thomas Sauter/Daniel Schläppi: Winterzauber. Vollendet harmonische Duo-Kunst – Balsam für Gemüt und Seele. Texte: Pfarrer Andreas Nufer.

● Kloster Kappel, Klosterkeller, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.klosterkappel.ch

Mettmenstetten

◴ 12:00–19:00: Alphütte-Beizli

Beizli- und Barbetrieb am Uerzliker Fasnachtsumzug mit Unterhaltung durch Ländlermusik.

● Sennhütte, Weiler Rossau ZH

Veranstalter: Geschwister Kunz aus Rossau. Telefon: 079 311 08 76

mation Schildpatt und machte an nationalen und internationalen Festivals Furore. Einem breiteren Publikum wurde er als Solist auf Stefan Eichers CD «Engelberg» bekannt. Die vier versierten Instrumentalisten verstehen es, in einer wundervollen Art und Weise verschiedenste Musikstile zu verbinden und zu einem musikalischen Erlebnis zu verpacken. Mal wähnt man sich auf einer rauschenden ungarischen Hochzeit, mal auf einem Boulevard im Pariser Quartier St. Denis und gleich darauf an einem Volksfest in Andalusien oder an einer Appenzeller Stubete. Die Musik des Domino Gypsy String Quartet plaudert mal spitzbübisch von lüpfiger Lebensfreude und erzählt später ruhig von bedächtiger Schwermut. Fremdländische Klänge und vertraute, heimatliche Musik wechseln sich gekonnt ab.

Franz Lehner, Pöschtli Aeugstertal

Mittwoch, 25. Februar

Affoltern

◴ 20:15–22:00: Konzert

Talentissimo: Aussergewöhnliche Talente der ZHdK und des Kunstund Sportgymnasiums Zürich präsentieren ihr instrumentales und musikalisches Können.

● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar & Kasse ab 19:15. Eintritt 28 Franken, Mitglieder 20 Franken, Kulturlegi 15 Franken. Website: www.lamarotte.ch

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Die Musik des Domino Gypsy String Quartet plaudert spitzbübisch von lüpfiger Lebensfreude und erzählt später ruhig von bedächtiger Schwermut.

Die Musiker: Christoph Rechsteiner (Violine), Roland Schiltknecht (Hackbrett), Raphael Noth (Gitarre, Gesang), Nik Rechsteiner (Kontrabass); Gäste:

Donnerstag, 26. Februar

Affoltern

◴ 11:15: Mittagstisch Ortsvertretung Pro Senectute. Abmeldung: Brigitte Sandhofer, Tel. 044 761 48 00.

● Restaurant Mela Senevita Obstgarten, Obstgartenstr. 9

Veranstalter: Ortsvertretung Pro Senectute. Mittagessen 23 Franken.

◴ 20:15–22:15: Jazzsongs Milena und Thomas Dürst zusammen mit dem polnischen Gitarristen Slawek Plizga interpretieren allerschönste Jazzsongs, strahlend, rund und farbig.

● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen ab 19:00 Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch

Hausen

◴ 20:00–01:00: Musik Heisse Flamenco-Musik mit der

Band MOVIDAS. ● Gemeinschaftsraum

Veranstalter: Mülibar. Ohne Eintritt, mit Kollekte.

Kappel

◴ 13:30–14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. Treffpunkt: Amtshausplatz. Website: www.klosterkappel.ch

Obfelden

◴ 20:00: Multimedia-Show

Mit den Schneebelis durch die Anden – von Januar bis Juni 2023 durchquerte das Landwirtepaar aus Toussen Teile Südamerikas. Ergebnis: Multimedia-Show mit freiwilligem südamerikanischem Dinner. Reservation: www.kulturobfelden.ch.

● Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65

Veranstalter: Kultur Obfelden. Das Menü ist kostenpflichtig und Reservation nötig. Die Show ist kostenfrei. Website: www.kulturobfelden.ch

Schauspielerin Marie Gesien erweckt Anne Frank auf der Bühne des Gemeindesaals Weid in Hausen zum Leben. (Bild zvg)
Manfred Liechti & Karl Johannes Rechsteiner, Sonntag, 1. März, Pöschtli Aeugstertal, Konzert um 19 Uhr, Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38
(Bild zvg)

GasthauszumRössli

Albisstrasse1

8932Mettmenstetten

Tel.0447670201

AusserMoundDi täglichgeöffnet

Sa 28 Februar Sa28.Februar

JuliaSteiner

Warumdumorgen nochlebenkönntest

Comedy,PoetrySlam,Kabarett 20.00Uhr

Fr 6 März Fr6.März

Wine & Dine

MitJuliaSchittler

WinzerinausRheinhessen 19.00Uhr

Fr 6 März Fr6.März

Tobias

Heinemann

TheStory Illusionist 20.00Uhr

Mehr Infos und Tickets MehrInfosundTickets roessli-mettmenstetten ch/ roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets ch seetickets.ch

Mi 11 März Mi11.März FCZFANLIGA Livepodcast

SchimmelKeller

Gäste:BlerimDzemaili & AntarPereiro 19.30Uhr

Sa 28 März Sa28.März

StefanBüsser

ÜBER-LEBT(Tryout)

Comedy,Stand-Up 20.00Uhr

Sa 23 Mai Sa23.Mai FredyWettstein

Lesung

MusikalischeBegleitung LukasLangenegger 18.00Uhr

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Nahtoderfahrungen

aus Interviews mit 250 Betroffenen Öffentliche Vorträge von Franz Dschulnigg

«Gibt es ein Leben nach dem Tod?» YouTube: Empirische Jenseitsforschung Cham, Lorzensaal 24. Februar 2026, 19.30 Uhr Zürich, Spirgarten 11. März 2026, 19.30 Uhr

Einladung zur 62. Vereinsversammlung 2026

Freitag, 20. März 2026

18.00 Uhr Apéro, Präsenzkontrolle 18.45 Uhr Versammlungsbeginn

Kasinosaal, Affoltern a. A.

Traktanden

1. Begrüssung, Appell, Wahl der Stimmenzähler

2. Protokoll der 61. Vereinsversammlung

3. Jahresbericht 2025 des Präsidenten

4. Abnahme Jahresrechnung 2025, Revisionsbericht

5. Décharge-Erteilung des Vorstandes

6. Wahlen

7. Jahresprogramm 2026

8. Budget 2026

Festlegung Mitgliederbeitrag 2026

9. Anträge

10. Verschiedenes

Anträge sind bis spätestens 60 Tage vor der ordentlichen Versammlung schriftlich dem Vorstand einzureichen (Art. 16 der Statuten).

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme! Vorstand HEV Albis www.hev-albis.ch

Sonntag, 8 März 2026, 15 Uhr InternationalerTagderFrau Lesung mit Agota Lavoyer und Daydance mit

Dafür alle.

Gönnerwerden: rega.ch /g oenner

Über 40 Neugierige stürmten das Eis

Der Olympia Curling Day lockte auch viele Säuliämtler nach Urdorf

Von Familien über Sportbegeisterte bis zu spontanen Neugierigen wagten sich am Curling Day in Urdorf Menschen aller Altersgruppen aufs Eis – erfreulich viele Säuliämtler waren dabei. (Bild zvg)

Gruppen im Minutentakt, erklärten rudimentär die ersten Schritte auf dem Eis, Technik, sowie Taktik und Teamwork – und sorgten dafür, dass jede und

«Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Neugier und Freude Curling auslösen kann.»

Thomas Lips, Curling-Nationaltrainer

jeder ein echtes Curling-Erlebnis mit nach Hause nahm.

Besonderen Rückenwind erhielt der Anlass durch die prominente Unterstützung von Nationaltrainer Thomas Lips, der den Besucherinnen und Besuchern persönlich über die Schultern schaute. Sein Fazit fiel begeistert aus: «Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Neugier und Freude Curling auslösen kann. Wenn über 40 Menschen an einem einzigen Tag erstmals auf dem Eis stehen wollen, zeigt das, wie lebendig dieser Sport ist», sagte Thomas Lips, Nationaltrainer.

Curling-Nationaltrainer Thomas Lips schaute den Besucherinnen und Besuchern über die Schultern. (Bild zvg)

Der Curling Club Limmattal erlebte am Samstag einen Ansturm, wie ihn der Verein selten gesehen hat: Über 40 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter erfreulich viel aus dem Säuliamt, nutzten die Gelegenheit, beim Curling Day erstmals selbst den Stein über das Eis gleiten zu lassen. Die Halle war durchgehend voll belegt – das Schnuppercurling wurde regelrecht überrannt. Besonders gefreut haben sich die Curler über den gehörlosen Joel Toggenburger aus Ottenbach, welcher sich als Deaf Curler auch auf Eis begab, aktiv mithalf und problemlos integrierte. Das Helferteam zeigte sich begeistert vom riesigen Interesse: «Wir haben nicht mit vielen Leuten gerechnet – und, dass wir so überrannt werden, hat uns sehr überrascht. Es zeigt, wie attraktiv Curling geworden ist und wie sehr die Menschen Lust auf Bewegung und Gemeinschaft haben.»

Von Familien über Sportbegeisterte bis zu spontanen Neugierigen wagten sich Menschen aller Altersgruppen aufs Eis. Die Mitglieder des CCL betreuten die

Seraina Winzeler übernimmt das

Präsidium des TV Mettmenstetten

Stabübergabe an der 152. Generalversammlung des Turnvereins

An der 152. Generalversammlung des TV Mettmenstetten blickten 90 Turnerinnen und Turner auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben der Ernennung neuer Ehrenmitglieder und der Würdigung sportlicher Spitzenleistungen stand ein Wechsel an der Vereinsspitze im Zentrum. Präsident Nik Junker führte wie gewohnt speditiv durch die Versammlung in der Eventhalle Grindel. Mit viel Witz und amüsanten Anekdoten liess er die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres im Jahresbericht nochmals Revue passieren. Besonders das Eidgenössische Turnfest (ETF) in Lausanne sowie das äusserst erfolgreiche Turner-Chränzli blieben in bester Erinnerung. Letzteres markierte zudem den emotionalen Abschied des bekannten Duos «Larsig», das über Jahre das Publikum begeistert hatte.

Grossanlässe in Mettmenstetten

Das Jahresprogramm 2026 ist prall gefüllt. Die technische Leiterin Olivia Ruggiero gab das Ziel für das Turnfest im aargauischen Seengen bekannt: Der TVM wird in der 1. Division mit rund 40 Teilnehmenden an den Start gehen und versuchen, die Punktzahl von 25,05 vom ETF in Lausanne zu übertreffen.

Auch als Organisator tritt der Verein in Erscheinung: Am 29./30. August 2026 finden in Mettmenstetten die Kantonalen Gerätemeisterschaften (K5–K7) statt. Ein Blick weiter voraus verspricht ebenfalls Grosses: Am 8./9. Mai 2027 wird der TVM den Jugendsporttag (Juspo) ausrichten, an dem rund 1600 Kinder erwartet werden.

Wechsel im Präsidium

Der bedeutendste Moment des Abends war der angekündigte Präsidentenwechsel. Nik Junker übergab die Leitung des Vereins in neue Hände: Die bisherige Aktuarin Seraina Winzeler wurde unter grossem Applaus zur neuen Präsidentin gewählt. Verstärkung erhält das Gremium zudem durch Samuel Violetti, der

neu als Aktuar in den Vorstand einzieht. Dass der Verein lebt und attraktiv bleibt, zeigte auch die Aufnahme von gleich zwölf neuen Vereinsmitgliedern.

Sportliche Glanzleistungen im 2025 Unter dem Traktandum «Riegeninfos» wurde die beeindruckende sportliche Bilanz gefeiert. Besonders die Geräteturnerinnen glänzten und erturnten sich stolze 91 Auszeichnungen. Allen voran überzeugte Eva Kübler im K2 und gewann am Frühlingswettkampf in Effretikon in einem Feld von 420 Turnerinnen die Goldmedaille. An den Kantonalen Gerätemeisterschaften in Rafz sicherte sich Chloé Kull im K5A den hervorragenden 3. Rang. Ebenso gewann Emanuel Foster in Fehraltorf bei den Herren die Bronzemedaille. Des Weiteren konnten die beiden Trampolinturner Can Pelenk und Jonas Kurmann für ihre ausgezeichneten Leistungen geehrt werden. Die Volleyballer erreichten, wie schon 2024, den guten 3. Rang in der 1. Liga des Zürcher Turnverbands. Bei der vereinsinternen Jahresmeisterschaft sicherte sich Dario

Heiniger den begehrten Wandpreis, gefolgt von Lars Freimann auf dem zweiten und Adrian Heiniger auf dem dritten Rang.

Ehrungen für langes Engagement Ein emotionaler Höhepunkt waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. Der abtretende Präsident Nik Junker, der seit 2013 im Vorstand und seit 2015 an der Spitze des Vereins stand, wurde für seinen unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenfalls in den Stand der Ehrenmitglieder erhoben wurde Jasmin Schmucki, die von 2017 bis 2024 äusserst erfolgreich als Koordinatorin der Anlässe amtete. Zu Freimitgliedern wurden Petra Heiniger und Patrik Eugster für ihre langjährige Mitgliedschaft sowie Peter Hunkeler für spezielle Verdienste ernannt.

Mit einer motivierten neuen Präsidentin und einer starken Truppe im Rücken blickt der TV Mettmenstetten voller Elan in das Jahr 2026 und in die weitere Zukunft.

Andreas Heiniger

Neben dem Schnuppercurling sorgten die Mitglieder des CCL für eine herzliche Atmosphäre: vom Empfang über die Betreuung auf dem Eis bis zum gemütlichen Austausch im Clublokal. Viele Gäste erkundigten sich bereits nach

Kursen und Trainingsmöglichkeiten –ein starkes Zeichen dafür, dass der Curling Day nachhaltige Wirkung zeigt. Der CCL blickt auf einen rundum gelungenen Anlass zurück und ist überwältigt vom grossen Interesse am Spiel mit Stein und Besen. Der nächste Curling Day kommt bestimmt – und der Club freut sich schon jetzt auf viele neue Gesichter auf dem Eis.

Philipp Locher, CC Limmattal

FCWB startet am Samstag in die Rückrunde

WBs Eren Öner traf in Freienbach vor Jahresfrist zum 3:0-Schlussresultat. (Archivbild Kaspar Köchli)

Nachdem das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten mit Hesam Mirzai sehr schnell die Nachfolge von Stephan Lichtsteiner regeln konnte, geht das Team voll motiviert in die kommenden Spiele. Am Samstag steht das Auswärtsspiel gegen Freienbach an, wobei es gegen die «Ausser-Schwyzer» fast immer knapp und spannend ausging – zuletzt resultierte ein 2:2 zu Beginn der laufenden Meisterschaft.

Gelungene Vorbereitung

Trotz Veränderung auf dem Trainerposten blieb der Kader der Ämtler praktisch unverändert zusammen. Die Vorbereitungsspiele konnten erfolgreich bestritten werden, Siegen gegen Thalwil (2. Int.), Basel U21 (PL) und Concordia Basel (1.) steht nur eine Niederlage gegen Kriens aus der Promotion League gegenüber. Freienbach unter Trainer Stephan Flühmann bekundete mehr Mühe und konnte nur eines seiner vier Testspiele gewinnen (gegen Linth 04, 2. Int.).

Duell der Verfolger

Die Tabelle der Gruppe 3 in der 1. Liga zeigt hinter dem klaren Leader YF Juventus (40 Punkte) knappe Abstände. Der FCWB liegt mit 27 Punkten auf Rang vier und damit nur fünf Punkte hinter

dem zweitplatzierten AC Taverne. Aber eben auch nur fünf Punkte vor Collina d’Oro auf Platz acht, welches dann der zweite Gegner sein wird. Und Freienbach liegt mittendrin auf Rang sechs, nur einen Punkt hinter den Rotschwarzen. Will man im Kampf um das Erreichen der Aufstiegsspiele dabeibleiben, ist für beide Teams ein Vollerfolg wichtig. Ein spannendes Spiel darf erwartet werden. Anpfiff auf dem Sportplatz Chrummen in Freienbach ist am Samstag um 16 Uhr. Für alle FCWB-Fans also eine kurze Anreise.

Oliver Hedinger, FCWB

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Wechsel im Präsidum des Turnvereins Mettmenstetten - Nik Junker übergibt symbolisch den Stab an Seraina Winzeler. (Bild zvg)

KRIMIZEIT - TEIL 5

«Apfelraub in Affoltern»

Nach dem brutalen Mord an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern klärte sich das Bild für die Ermittler nur langsam. Ein Indiz war, dass beim Opfer ein Apfel fehlte. Kein essbarer Apfel, aber ein gewichtiger Apfel von Yves Netzhammers Kunstwerk. Aber bei dem blieb es nicht. Bei den bis zum OVA-Areal verstreuten Aluminium-Kunstgegenständen fehlten insgesamt fünf Äpfel. Alle fein säuberlich von den gegossenen Kunstwerken entfernt. Die Ermittler waren nicht nur ratlos, was damit bezweckt wird, sondern wie die Trennung so sauber durchgeführt werden konnte. Eine Entfernung mit Maschinen hätte in der Nacht einen ziemlichen Lärm verursacht. Eine lautlose Methode war den Ermittlern nicht bekannt. Man zog auch Parallelen zum Diebstahl der Skulptur auf dem nahe gelegenen Säulibrunnen 2012. Dieser Fall wurde nie gelöst, die Statute nie mehr gefunden. Führten die Spuren des Apfeldiebs, auch zum Säuli-Dieb? Und was hat das Ganze mit dem Toten zu tun?

Thema in den Boulevard-Medien

Das Thema beschäftigte. Die BoulevardMedien sprachen vom Beil-Mörder und verströmten Angst und Schrecken. Die Bilder mit der Blut-Lache bis zum Weihnachtsbaum taten ihr Übriges. Ein Sprecher der Kriminalpolizei versuchte zu beruhigen. Es gebe momentan keine Anzeichen dafür, dass in Affoltern ein Serientäter aktiv sein könnte. Über das Opfer selbst war noch wenig bekannt. Wie die Blutanalyse ergab, hatte der ältere Herr in der Mordnacht ordentlich getrunken. Mangels Dokumenten und auch keiner passenden Vermisstenanzeige konnte der Mann aber noch nicht identifiziert werden. Bei den Ermittlungen konnte man immerhin feststellen, dass die Person die Stunden zuvor in der nahgelegenen Oldie-Bar verbrachte. Das Personal konnte sich dort zwar an die Person erinnern, aber auch nicht bei der Identifikation weiterhelfen. Wieso musste jemand sterben, wenn es doch «nur» ums Apfel-Klauen ging. Oder steckte da mehr dahinter? (red)

Dieser Krimi wird laufend weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen? redaktion@affolteranzeiger.ch

«Schon als Bub kannte ich alle Automarken»

Adrian Schweizer führt eine Autogarage und ist seit Geburt farbenblind

Mit AdriAn Schweizer SprAch

MAriAnne VoSS

Rund fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung sind von einer Farbsehschwäche betroffen. Bei Männern kommt die sogenannte Farbenblindheit häufiger vor. Adrian Schweizer sieht seit der Geburt die Farben anders als die meisten Menschen. «Ich sehe Farben, aber nicht klar differenziert», erklärt er am Tisch der Znüniecke in seiner Garage in Mettmenstetten. «Zum Beispiel diese Serviette und das Polster des Sitzes haben für mich fast dieselbe Farbe.» Die Serviette ist türkisfarben, das Polster weinrot – so jedenfalls sieht es die Besucherin. Seine Farbenblindheit sei erst in der Schule aufgefallen, als er immer wieder die falschen Stifte zur Hand nahm. Er öffnet auf dem Handy einige Ishihara-Bilder, das sind Farbtafeln mit gepunkteten Mustern, die Zahlen verbergen. Für die Besucherin sind die Zahlen auf einen Blick erkennbar, für ihn nur mit Mühe oder gar nicht. Ist die Farbenblindheit für ihn ein Handicap? «Nein, ich lebe ganz normal», antwortet er fröhlich. «Die Wiese oder der Himmel sehen für mich zwar anders aus, aber das ist deshalb nicht schlechter, sondern auch schön. Meine Lebensqualität ist nicht eingeschränkt.» Vermutlich sehe sowieso jeder Mensch die Welt ein bisschen anders farbig. Gelitten habe er nur als Kind in der Primarschule. «Dort spürte ich mein Manko. Ich half mir, indem ich mir die Nummern der Farbstifte merkte. 140 ist blau oder 110 ist lila. Was blau oder lila ist, weiss ich jedoch nicht.»

Beratung beim Kleiderkauf

Irgendwann habe er kein Problem mehr gehabt mit seiner Einschränkung. «Seither ist sie kein Tabu mehr und ich kann offen darüber kommunizieren. Ich stresse mich nicht mehr, was das nun eigentlich für Farben sein sollten.» Im täglichen Leben gebe es aber durchaus Situationen, in denen er auf seine Farbenblindheit achten müsse. «Zum Beispiel beim Kleiderkaufen. Da brauche ich Beratung.» Er schmunzelt. Schwierig werde es auch, wenn er Statistiken oder

Grafiken lesen sollte. «Für mich sehen die Balken oder Schnitze oftmals gleich aus.» In seinem Beruf als Automechaniker und als Besitzer einer Autogarage seien es manchmal die verschieden farbigen Kabel, die ihn herausfordern. «Oder die Beratung von Kundschaft, wenn es um die Farbe des neuen Autos geht. Dann erkläre ich ganz offen, warum ich nicht helfen kann.»

Er entschied sich für die Autokarriere Adrian Schweizer ist zusammen mit einer Schwester in Obfelden aufgewachsen und hat dort die Schulen besucht. Für ihn war immer klar, dass er Automechaniker werden möchte. «Ich war schon als Bub Autofan und erkannte auf der Strasse alle Marken. Zudem faszinierte mich das Handwerkliche.» Er habe in Wettswil in der Sport-Garage K. Gilg AG die Schnupperlehre absolviert und sei bis heute geblieben. «Das heisst, ich habe die Garage inzwischen übernommen.»

Nach der Lehre hatte er die Wahl zwischen einer Karriere beim Militär oder in der Autogarage. «Mein Chef stellte mir damals schon in Aussicht, den Betrieb später einmal zu führen.» Er

entschied sich für die Autokarriere, stieg von der Werkstatt zur Kundenberatung und bald in die Geschäftsleitung auf. «Ich bin bis heute glücklich mit meinem Beruf. Nebst dem Handwerk schätze ich den Kundenkontakt. Mich interessieren die verschiedenen Menschen mit ihren Wünschen und Vorstellungen.»

2011 übernahm Adrian Schweizer die Autogarage in Wettswil definitiv und gab ihr in den folgenden Jahren ein neues Logo sowie einen neuen Namen, Sportgarage Schweizer AG. «Erst vor drei Jahren zog ich mit dem Betrieb hierher in das Grindel-Areal in Mettmenstetten. Wir sind ein stop+go Partner der Amag.» Was seinen Wohnort betrifft, ist er dem Säuliamt immer treu geblieben. Er lebt mit seiner Partnerin in Obfelden. Mit Stolz und Freude fügt er an: «Ich habe zwei Söhne im Teenageralter, und beide sind daran, auch eine Laufbahn als Mechaniker einzuschlagen.»

Positive Sichtweise

Arbeit und Hobby gehen für Adrian Schweizer ineinander über. «Ich liebe meine Arbeit, daher ist sie auch mein Hobby.» Seine spezielle Liebhaberei sind

aber Töffs und Oldtimer-Autos, von denen zwei ihren Platz gleich neben dem Znünitisch erhalten haben. «Das sind einfach zwei – es gibt noch ein paar mehr», stellt er fest und lacht. Adrian Schweizer sieht im Leben grundsätzlich das Positive. «Klar, es gibt immer verschiedene Sichtweisen zu Situationen und Erfahrungen. Ich versuche jeweils, das Positive herauszuziehen und weiterzugeben.» Spezielle Wünsche habe er keine. Einzig: Er spüre durch die jahrelange körperliche Arbeit seine Gelenke. «Ich brauche keine Millionen, aber vielleicht irgendwann neue Scharniere.»

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)

Samstag16.Mai2026 Nachwuchsschwingfest

Sonntag17.Mai2026 Kantonalschwingfest

www.mettmi2026.ch

Adrian Schweizer in der Werkstatt seiner Firma. (Bild Marianne Voss)

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