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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 14 I 179. Jahrgang I Freitag, 21. Februar 2025

Gekommen, um zu bleiben?

Von den Krallen bis zum Ohr

Wolfssichtungen im Kanton Zürich werfen Fragen über eine mögliche Rückkehr des Raubtiers auf. Seite 7

Die Mettmenstetter Hundefachfrau Karin Nievergelt weiss, was die Vierbeiner brauchen. Seite 20

8910 Affoltern a.A.

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Jahre hatte die AVA Verlagsauslieferung AG ihren Sitz in Affoltern. Neuerdings nicht mehr. Seite 11

Ausbau von Kiesgrube soll gestoppt werden Herausforderung

«Ich freue mich riesig, hier auszustellen.» Seite 9

Moritz Stillhard, Künstler. (Bild Marcus Weiss)

Knonau: IG wehrt sich gegen Richtplanentwurf

livia häberling Es waren drei Sätze, die in den vergangenen Wochen in Knonau den Anstoss gaben, dass sich mehr als ein Dutzend Personen zu einer Interessengemeinschaft formierten, nun eine eigene Website betreiben und dort warnen: «Die Lebensqualität in der Gemeinde Knonau ist gefährdet!» Die drei Sätze, die diesen Wirbel verursacht haben, stammen aus dem Richtplanentwurf zur Teilrevision 2024, der seit Dezember öffentlich aufliegt. Sie beschreiben die Absicht, das Gebiet Aspli Nord in Knonau neu in den kantonalen Richtplan aufzunehmen und die bestehende Kiesgrube damit um fünf Hektaren zu erweitern. Das entspricht

«Der geplante Abbau soll ab zirka 2030 erfolgen und dauert rund vier Jahre.» Jura Materials Gruppe

ungefähr der Fläche von sieben Fussballfeldern. Dieser Schritt sei nötig, um die regionale Kiesversorgung mittelfristig sicherzustellen, heisst es im Entwurf: «Die bewilligten Kiesreserven an diesem Standort werden bei gleichbleibenden Abbauraten bis zirka 2030 aufgebraucht sein.» Im Gebiet Aspli/Äbnet, das sich entlang der Kantonsgrenzen von Zürich

und Zug und auf Gemeindegebiet von Knonau und Cham befindet, wird seit den 90er-Jahren im offenen Tagbau Kies abgebaut und Bauaushub entsorgt. Wer entlang der Knonauerstrasse von Knonau in Richtung Niederwil, Cham fährt, durchquert das Gebiet. Das Zuger Kiesunternehmen Risi AG, das den Abbau und die Deponie betreibt, gehört zur Jura Materials Gruppe. Diese wiederum gehört zum internationalen Zementkonzern CRH. Auf Anfrage bestätigt das Unternehmen die Pläne: «Der geplante Abbau soll ab zirka 2030 erfolgen und dauert rund vier Jahre. Danach wird die Grube wieder aufgefüllt und rekultiviert.»

«Eine Reihe von Nachteilen» Für einige der Anwohnerinnen und Anwohner, die am Dorfrand von Knonau und damit am nächsten bei der Kiesgrube wohnen, bestätigt der geplante Eintrag die Befürchtungen, die sie seit Längerem hatten. Offizielle Informationen habe es zwar nicht gegeben, «aber Knonau ist ein Dorf», sagt Robert Gisler, der zur Kerngruppe der Interessengemeinschaft Stopp Kiesgrube Knonau gehört. «Solche Informationen sprechen sich rasch herum.» Für ihn und die anderen Mitglieder der IG ist klar: Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Knonau, aber auch für die Natur hätte die Erweiterung der Kiesgrube eine Reihe von Nachteilen.

Lochenweiher wird zum Politikum Hochzeitsreise der Kröten Mit einer Einzelinitiative will der Bonstetter Claude Wuillemin (links) der angekündigten Urnenabstimmung zum Lochenweiherausbau im September zuvorkommen. Er und einige seiner Mitstreiter (im Bild rechts: Michael Grob) stellen Bild: f h sich gegen einen Ausbau zum Badeplatz. (red) Seite 7

Der gläserne Steuerzahler Kanton Zürich prüft bei Umzügen jedes Detail

Wenn reiche Zürcher zum Steueroptimieren nach Zug ziehen, wird der Fiskus hellhörig. So geschehen bei einem Fall, wo ein Unternehmer aus dem Säuliamt seinen Wohnsitz nach Zug verlegte, nachdem er dort ein teures Haus gekauft hatte. Doch offenbar wohnte das Ehepaar zumindest teilweise weiterhin im Säuliamt. Während Zürich «seine» Steuerzahler zurückhaben wollte, stellte sich der Kanton Zug quer. Die Eidge-

nössische Steuerverwaltung gab Zürich recht, später auch das Bundesverwaltungsgericht. Dabei nahmen die Behörden das Leben des Paares unter die Lupe: Sie kontrollierten Einkaufszettel von Coop und Denner, prüften, wer wann und wo wie viel Strom und Wasser verbraucht hat, und rekonstruierten sogar den Weg des Umzugswagens. (fh)

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im Asylbereich

Wie aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil hervorgeht, konnte man auch nach der Quotenerhöhung durch den Kanton alle 85 Flüchtenden dezentral unterbringen. Dies auch dank der Unterstützung durch die Bevölkerung. Erschwerend komme aber hinzu, dass Asylsuchende, die seit über sieben Jahren in der Gemeinde leben, nicht mehr zum offiziellen Kontingent gezählt werden, oft jedoch weiterhin in gemeindeeigenen Unterkünften verbleiben würden, da es an bezahlbarem Wohnraum für eine Anschlusslösung fehle. Bekannterweise sei günstiger Wohnraum in Wettswil knapp. (red)

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Sperre zwischen Obfelden und Maschwanden

Sobald in feuchten Nächten die Temperatur um wenige Grade über der Nullgrad-Grenze liegt, verlassen Frösche, Kröten und Molche ihre Winterquartiere und ziehen zu ihren angestammten Laichplätzen, wo sie einst selbst als Kaulquappen heranwuchsen. Dort paaren sie sich und laichen ab. Eine neue Generation wächst heran – der Kreis schliesst sich. Doch vielerorts zerschneiden heute

Erdkrötenpaar im Weiher Hinterfeld. Das Weibchen trägt das Männchen zum Wasser. (Bild: H. Cigler / zvg)

Strassen die Lebensräume der Amphibien und machen die Hochzeitsreise zu einem lebensgefährlichen Unterfangen. Damit die Tiere gefahrlos ihr Ziel erreichen, werden die Tambrigstrasse zwischen Obfelden und Maschwanden sowie die Wolserholzstrasse auch dieses Jahr wieder vorübergehend gesperrt. Die Umfahrung erfolgt via Mettmenstetten und wird entsprechend signalisiert. Der Klimawandel macht sich auch bei den Amphibien bemerkbar. So beginnt der Laichzug heute oft deutlich früher als noch vor 20 Jahren. Seit einigen Jahren findet die Wanderung zudem nicht mehr innerhalb weniger Tage statt, sondern in mehreren Schüben über einen längeren Zeitraum. Die Strassensperre beginnt am morgigen Samstag, dauert bis zum 23. April und gilt jeweils von 18.30 bis 5.30 Uhr. Die Zugstelle wird kontrolliert. Wer gegen die Sperrung verstösst, macht sich strafbar. (red)

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