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013_2026

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Vom täglichen Brot

Pfarrer Ueli Flachsmann aus Hedingen macht sich Gedanken über die Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt. Seite 3

Barbershops in Zürich kontrolliert

Die Kantonspolizei Zürich nahm mehrere Barbershops genauer unter die Lupe. Mehr als die Hälfte verstiess gegen Vorschriften. Seite 10

Jedem Tier seine Geschichte

Die Zahlen von im Tierheim abgegebenen Tieren steigen jährlich – was sind die Gründe?

Claudia EugstEr

Es mag erstaunen, aber Herr und Frau Schweizer haben seit jeher eine grössere Nachfrage nach Hunden, als dass der inländische Markt hergibt. Dies laut Aussage von Rommy Los vom Zürcher Tierschutz. Man sei aber gleichzeitig auch sehr offen für Tiere aus dem Tierheim, auch für ältere Tiere und Tiere, die gesundheitlich angeschlagen sind. Naheliegend ist es also, sich einen Hund aus dem Ausland zu holen. Wenn dieser dann auch noch von der Strasse kommt und sozusagen «gerettet» wird, dann ist das auch gleich noch gut für das Gewissen. Nur sind diese Hunde anders sozialisiert, oftmals traumatisiert und daher meist schwieriger im Umgang als Hunde, die hierzulande aufgewachsen sind. Auffallen tut das leider erst, wenn das Tier bei einem zu Hause ist. Was auf dem Bild im Internet noch «herzig» und «jö» war oder «schön» ausschaute, entpuppt sich als wenig umgänglich. Viele dieser «schwierigen» Hunde landen am Ende als Verzichtstiere im Tierheim und verbleiben – aufgrund erschwerter Vermittelbarkeit – länger als der «schnüsige» Welpe oder der reinrassige, gut erzogene Golden Retriever dort. Das bringt die Tierheime an ihre Kapazitätsgrenzen.

Schweizer Tierheime am Limit Mehr «schwierige» Hunde könnte ein Faktor sein, wie Marco Mettler, Ge-

«Per Internet Tiere bestellen ist ein absolutes No-Go.»

Astrid Becker, Präsidentin des Aargauischen Tierschutzvereins ATs

schäftsführer des Dachverbandes

Schweizer Tierschutz STS, sagt: «Die Tierheime und Auffangstationen der STS-

Klimafreundliche Verkehrspolitik

Wie die Energiekommission Hedingen mitteilt, stehen neu auf dem Parkplatz beim Schulhaus Schachen zwei 22-kWLadestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Die Gemeinde bekräftige damit ihr Engagement als fünffach ausgezeichnete Energiestadt und reagiere auf die steigende Nachfrage. Gespeist wird die Anlage mit Solarstrom vom Werkhofdach. Weiter sucht die Energiekommission auf die neue Legislatur ab Juli zwei neue Mitglieder. (red)

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Sektionen arbeiten zunehmend am Limit.» Laut STS-Tierschutzstatistik wurden 2024 insgesamt 32 079 Tiere in den Tierheimen und Auffangstationen der 66 STS-Sektionen abgegeben – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 572 Tiere (2023: 31 507 Tiere). Damit sei der steigende Trend ungebrochen, kommunizierte der STS in einer Medienmitteilung im Oktober 2025, als die Zahlen von 2024 veröffentlicht wurden. Unterschieden wird zwischen den Kategorien Verzichttiere (25 403 Tiere, ein Plus von 306 gegenüber 2023), Findeltiere (5449 Tiere, +212 gegenüber 2023) und Tiere aus amtlichen Beschlagnahmungen (1234 Tiere, +61 gegenüber 2023). Allerdings stieg auch die Zahl der vermittelten Tiere markant auf 18829 (+2716 gegenüber 2023) an. Die Zahlen für 2025 kämen erst im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst 2026, gab Simon Hubacher, Mediensprecher STS, auf Anfrage Auskunft. Er bestätigt die Aussage von Rommy Los, dass die Nachfrage grösser ist als das Angebot. Kein Wunder, boomt der On-

Gab es die Burg Baldern wirklich?

Sie geistert als Legende durch die Köpfe der Historiker und der interessierten

Bevölkerung: die Burg Baldern. In der «Anzeiger»-Serie Denkmäler im Bezirk Affoltern widmet sich der Autor Bernhard Schneider der Frage, ob es diese Burg wirklich gegeben hat. Was es gibt, ist ein Gedenkstein auf dem Albisgrat zwischen Gamlikon und Adliswil. Doch ob die Inschrift auf eine echte Burg hinweist oder eher auf einen Mythos, ist schwierig zu beurteilen. (red)

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Jubilar und zwei Paare feiern in diesen Tagen einen runden Geburtstag und zwei Hochzeitstage. Seite 3

«Das 30-JahreJubiläum haben wir völlig verpasst.»

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Christa Frick, Unternehmerin, Obfelden.

Zellweger)

Die Bevölkerung wächst weiter

Ende 2025 wohnten 1,63 Millionen Menschen im Kanton Zürich. Damit ist die Bevölkerung innerhalb eines Jahres um knapp 13000 Personen oder 0,8 Prozent gewachsen. Der Zuwachs ist etwas geringer als im Vorjahr und damit einer der niedrigsten der vergangenen 20 Jahre. Der geringe Geburtensaldo und der leicht rückläufige Wanderungssaldo sind die Hauptgründe für das geringe Bevölkerungswachstum des Jahres 2025. Dies zeigt die aktuelle Bevölkerungserhebung des Statistischen Amts des Kantons Zürich.

line-Handel. Geschichten von regelrechten «Welpenfabriken» im Ausland sind leider traurige Realität und nicht blosse Horrorszenarien. Weil diese Zahlen nun aber doch arg theoretisch sind und für das Jahr 2024, bietet es sich an, eine re-

«Im Schnitt kommt und geht jeden Tag ein Tier.»

Rommy Los, Zürcher Tierschutz, Geschäftsleitung und Fachbereich Tierheim

gionale Momentaufnahme des Hier und Jetzt zu machen. Im Säuliamt gibt es den Gnadenhof, aber die nächstgelegene grössere Möglichkeit, ein Tier zu adoptieren, bietet sich in der Stadt Zürich und im Aargau. Rommy Los vom Zürcher Tierschutz (keine STS-Sektion, die Zahlen fliessen nicht in die STS-Statistik ein) und Astrid Becker vom Aargauischen Tierschutzverein ATs (STS-Sektion) haben Auskunft gegeben. Sind die Tierheime am Limit? Und könnten «schwierige» Hunde ein Faktor sein, dass die Tierheime aus allen Nähten platzen?

«Weltklasse im Säuliamt»

Die Konzertreihe «Weltklasse im Säuliamt» ermöglicht, klassische Musik auf höchstem Niveau zu erleben. Organisiert wird die Reihe vom Kulturkeller lamarotte und dem Pianohaus Schoekle, in dessen Räumlichkeiten in Affoltern die Konzerte auch stattfinden. Den Auftakt des Konzertjahres 2026 gestaltete das international renommierte Oliver Schnyder Trio mit Oliver Schnyder (Klavier), Andreas Janke (Violine) und Benjamin Nyffenegger (Violoncello). (red)

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Und Manuela Huber und Miriam Reed, die dabei geholfen haben, die Tierheime zu entlasten, weil sie beide «schwierige» Hunde wirklich gerettet haben, erzählen von ihren Erfahrungen. So viel sei aber schon einmal gesagt und da seien sie sich alle einig: Wer sich ein Tier anschaffe, der solle sich der Langfristigkeit und Verantwortung bewusst sein. Man solle sich die Frage stellen, habe ich die Zeit und das Geld, um mich über Jahre hinweg zu verpflichten? Dem Tier gegenüber wäre das nur fair.

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Junge Musiker aus Bonstetten

In der Serie «Junge Musizierende aus dem Säuliamt» stellt der «Anzeiger» zwei junge Leute aus Bonstetten vor. Anina Lucarelli ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Mit sieben Jahren begann sie mit dem Geigenspiel, motiviert durch ihre Mutter. Auch Fabian Burkard hat früh angefangen und spielt seit dem sechsten Lebensjahr Cello. Beide musizieren gerne in Ensembles und Orchestern und wurden durch die Musik ein Paar. (red)

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Die Bevölkerung wächst in allen Regionen des Kantons, aber nicht überall im selben Ausmass. Das stärkste Wachstum im Verhältnis zur Bevölkerungszahl verzeichnen das Weinland und das Furttal mit 1,1 beziehungsweise 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich leichte räumliche Verschiebungen in der Wachstumsdynamik. Zuletzt wiesen stadtnahe Agglomerationsgebiete im Norden und Osten der Stadt Zürich überdurchschnittliche Wachstumsraten auf, während die Stadt Zürich und das westlich gelegene Limmattal nur unterdurchschnittlich wuchsen. 2025 liegen die Wachstumsraten der Stadt Zürich und des Limmattals über dem Kantonsdurchschnitt, während das Glattal und die Region Winterthur die Schlusslichter bilden. Nach wie vor macht die Zuwanderung aus dem Ausland den grössten Anteil am Bevölkerungswachstum aus. Über 80 Prozent der Zunahme sind darauf zurückzuführen. (red)

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Manuela Huber mit Hugo (links) und Miriam Reed mit Jimmy (Chimo) aus dem Säuliamt haben sogenannten «schwierigen» Hunden ein Zuhause gegeben. (Bilder Claudia Eugster)
(Bild Regula

Affoltern

Am 09. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Heinz Wilhelm Forster geboren am 2. August 1952, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

17. Februar 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau

Am 23. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Gygax-von Känel, Rosa geboren am 28.Juli 1936,von Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Knonau.

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 18. Februar 2026, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Knonau statt. Es findet keine Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Knonau

Obfelden

Am 7. Februar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Angela Molinari-Bortoluzzi geboren am 18. Januar 1937, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Obfelden

Obfelden

Am 12. Februar 2026 ist in Uster gestorben:

Sylvia Dolder geboren am 24. April 1939, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 25. Februar 2026, 14.00 Uhr, in Obfelden statt mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Obfelden. Bestattungsamt Obfelden

Wettswil am Albis

Am 1.Februar 2026 ist inAffoltern amAlbis gestorben:

Spycher geb. Eisele Luise Margarete geboren am 31. März 1927, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Bestattungsamt Wettswil am Albis

Traurig nehmen wirAbschied von unserem Ehrenmitglied

Sylvia Dolder

24.4.1939 – 12.2.2026

Mit ihrer liebenswürdigen und fröhlichen Art sowie ihrem grossen Engagement – insbesondere während 11 Jahren als Präsidentin der Frauenriege – hat sie unser Vereinsleben nachhaltig geprägt.

Wir werden sie in dankbarer und liebevoller Erinnerung behalten, sie sehr vermissen und sprechen ihrer Familie unser herzliches Beileid aus.

Frauenriege Obfelden

Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen

Bauherrschaft: Evang.-ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz

Bauherrschaft: Laura und Markus Schwenk, Rainstrasse 77, 8143 Stallikon Projekt: Umgebungsgestaltung/Einbau Terrassentür (nachträgliches Gesuch), Rainstrasse 77, 8143 Stallikon

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 146, Zone: Quartiererhaltungszone A Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH/ eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH/Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Stallikon

Bauherrschaft: Daniel Landolt, Stöckenstrasse 8, 8903 Birmensdorf

Projekt: Fassadenänderung und Innenumbau,Hofstetterweidweg 19a,8143 Stallikon

Wunderbare Jahre hast Du uns geschenkt, Du hast unser Leben gelenkt In Dankbarkeit sagen wir nun leise: Mach’s gut – auf Deiner letzten Reise

Sylvia Dolder-Keller

24 April 1939 – 12 Februar 2026

Mit traurigem Herzen aber voller Dankbarkeit für all die schönen gemeinsamen Jahre, nehmen wir Abschied von unsrem geliebten Mami, Grossmami, Urgrossmami und Schwiegermami

In Liebe: Christa Siliprandi Dolder Doris und Roger Stark-Dolder Jürg Dolder und Erika Gut Thomas und Irena Dolder Marianne und Martin Schneebeli-Dolder Enkel/-innen und Urenkel/-innen

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch 25 2 2026 um 14:00 auf dem Friedhof Obfelden statt mit anschliessendem Gottesdienst in der reformierten Kirche

Anstellen von Blumen gedenke man folgender Institution: Wohnhuus Meilihof, Ebertswil: CH52 0900 0000 8708 5201 8 (mit Vermerk Sylvia Dolder) In Obfelden werden keine Leidzirkulare versandt

Traueradresse: Jürg Dolder Muristrasse 9 8912 Obfelden

WIR DANKEN HERZLICH

für dieAnteilnahme, die wir beimAbschied von Hedy Hottinger-Sidler

2.August 1926 – 22. Januar 2026 erfahren durften.

Ganz besonderen Dank an Pfarrer Andreas Fritz für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst und die tröstenden Worte, das Pflegezentrum Sonnenberg, Pilatus 2, für die fürsorgliche Pflege, Dr. Bruno Köhler, Hausarzt, für die langjährige Betreuung.

Danke allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die ihre Anteilnahme auf so vielseitige, liebevolle Weise zum Ausdruck gebracht haben.

Herzlich bedanken wir uns für die musikalische Begleitung vonAnette BodenhöferanderOrgelundRuediHolligeramSchwyzerörgeli,fürdie grosszügigen Spenden an die Krebsliga und bei allen lieben Menschen, die Hedy auf ihrem langen Lebensweg begleitet haben.

Mettmenstetten, im Februar 2026

Unterschutzstellung

Liegenschaft Chloster 1 (Kat.Nr. 1615, Vers.Nr. 198)

Der Gemeinderat hat am 30. Januar 2026 mit Beschluss Nr. 16 die Unterschutzstellung des Gebäudes Vers. Nr. 198 auf dem Grundstück Kat.Nr. 1615 an der Adresse Chloster 1 in 8914 Aeugstertal gestützt auf § 207 PBG verfügt.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Gemeinderat Aeugst, 17. Februar 2026 Einsichtnahme

Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis während der ordentlichen Öffnungszeiten.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 18. März 2026

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Bauherrschaft: Wohlfahrtsstiftung der Sparcassa 1816, Zugerstrasse 18, 8820

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Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 602, Neubau Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle, Zwillikerstrasse 40, 8908 Hedingen

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Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden.

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WIR GRATULIEREN

Zum 80. Geburtstag

Heinz Anghieri in Obfelden darf am Donnerstag, 19. Februar, seinen 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation, einen schönen Festtag und alles Gute für die Zukunft.

Zur diamantenen Hochzeit

Am Donnerstag, 19. Februar, feiern Margrith und Günter Werren-Arnold in Hedingen ihren 60. Hochzeitstag. Ihre vier Töchter mit ihren Familien gratulieren ihren Eltern von Herzen und wünschen dem diamantenen Jubelpaar noch viel weitere gemeinsame wertvolle Zeit.

Seit 50 Jahren verheiratet

Am Mittwoch, 18. Februar, feiern Susanna und Erich Stoll aus Sellenbüren ihre diamantene Hochzeit. Wir gratulieren den Jubilaren herzlich und wünschen dem glücklichen Jubelpaar noch viel weitere gemeinsame wertvolle Zeit.

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). (red)

Brot, das die Hoffnung nährt

Gedanken zur Fastenzeit von Pfarrer Ueli Flachsmann

«Brot, das die Hoffnung nährt», so stehen diese Worte am Anfang eines Liedes (Rise up+ 116). Auch vom Brot handelt eine Gedenkschrift, die anlässlich des Jahres 1918 Auskunft darüber gibt, wie viele Nahrungsmittel jeder Einwohner in der Stadt Zürich zu bekommen hatte. Vermutlich würde so ein Vorgehen heute bei uns einen lauten Protest mit sich bringen. Gut 100 Jahre später ist es für uns schwer nachzuvollziehen, etwas nicht zur Verfügung zu haben.

Im Liedtext heisst es weiter: «Freude, die der Trauer wehrt!» Ist uns Menschen heute bewusst, wie unser Brot schmeckt, oder essen wir schon fast belanglos jeden Tag Brot, ohne einen Gedanken an seine Bedeutung, seine Wirkung und letztlich auch seine Kraft zu verlieren? Wobei «Brot» als Symbol der Nahrung schlechthin zu verstehen ist.

ten vermutlich jeden Tag Brot essen, mag dann der Rationierungstext eine Bedrohung der persönlichen Freiheit gewesen sein. Oder aber man freute sich, dass trotz allem noch Brot für alle da war, wenn man es eben nur richtig einteilte.

Obwohl diese Rationierung eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit darstellte, bin ich überzeugt, dass dieses Vorgehen vielen Menschen in den damaligen Kriegswirren geholfen hat. Die Menschen hatten die Hoffnung – konnten sich darauf verlassen –, dass sie jeden Tag ihr Brot bekommen würden. Brot, das so kostbar und buchstäblich zu einer lebensspendenden Kraft wurde. Wie hoffnungsvoll muss es damals gewesen sein, jeden Tag seine Ration Brot zu bekommen. «Kraft, die die Lahmen stützt ..., die Schwachen schützt ...», heisst es weiter im Liedtext.

die Kampagne ein, um das Bewusstsein für bestehende soziale Ungleichheiten in unserer Gesellschaft zu schärfen und gezielte Hilfsprojekte zu fördern, damit die lokale Vielfalt an Saatgut für alle verfügbar ist. Im Rahmen der Kampagne werden vielfältige Aktionen organisiert, die sich insbesondere an Gemeinden,

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine

Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

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Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

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Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Brot schmeckt anders, wenn ich Hunger habe Geradezu fantastisch nach einer anstrengenden Bergtour. Alle, die schon selbst ein Brot gebacken haben, wissen, wie wunderbar dann «ihr» Brot schmeckt, vorausgesetzt, man vergisst das Salz nicht. Angesichts dessen, dass die meisten Menschen bei uns im Wes-

Die Fastenopferkampagne 2026 steht unter dem Leitmotiv «Zukunft säen»

Diese Initiative verfolgt das zentrale Anliegen, dass Saatgut weltweit uneingeschränkt zur Verfügung stehen soll, was bis jetzt noch nicht der Fall ist. Stattdessen schränken wirtschaftlich getriebene Gesetze die Produktion und damit auch die lokale Verfügbarkeit des benötigten Saatgutes massiv ein. Hier setzt

«Damals wie heute geht es um das Notwendigste, das, was Menschen brauchen.»

Pfarrer Ueli Flachsmann, Hedingen

Bildungseinrichtungen und kirchliche Institutionen richten. Dazu zählen beispielsweise Spendenläufe in lokalen Quartieren, Informationsveranstaltungen an Schulen sowie Solidaritätsessen

Neue E-Ladestationen in Hedingen

Übergang zu einer klimafreundlichen Verkehrspolitik

Zwei neue Elektro-Ladestationen beim Schulhaus Schachen markieren Hedingens Unterstützung für nachhaltige EMobilität. Gespeist mit Solarstrom vom Werkhofdach, setzen sie ein starkes Zeichen für lokale Nachhaltigkeit. Die Gemeinde bekräftigt damit ihr Engagement als fünffach ausgezeichnete Energiestadt. Die Gemeinde Hedingen stellt neu auf dem Parkplatz beim Schulhaus Schachen zwei 22-kW-Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Damit reagiert die Gemeinde auf die steigende Nachfrage und setzt mit den beiden ersten öffentlichen Ladestationen in Hedingen ein sichtbares Zeichen für eine zukunftsorientierte Mobilität. Die Lage beim Schulhaus ist ideal: Die Ladestationen werden direkt mit Solarstrom vom PV-Dach des Werkhofs gespeist. Elektromobilität und lokal produzierter Solarstrom ergänzen sich optimal und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von gesundheitsschädlichen Abgasen und CO2-Emissionen. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und dem bewusst tief angesetzten Ladetarif von aktuell 43 Rappen pro kWh unterstützt Hedingen gezielt auch Personen ohne eigene Wallbox beim Umstieg auf nachhaltige Mobilität. Elektromobilität spielt eine entscheidende Rolle im Übergang zu einer klimafreundlicheren Verkehrspolitik.

Personen gesucht für die Energiekommission

Die Energiekommission Hedingen sucht auf die neue Legislatur ab Juli 2026 zwei neue Mitglieder für die nach 20 verdienstvollen Jahren abtretenden Mitglieder Peter Ackermann und Thomas Schweizer. Die Energiekommission berät und unterstützt den Gemeinderat in Projekten und Massnahmen zum Thema Energie. Dazu

gehören Energieplanung, nachhaltige Energieproduktion und effiziente Nutzung sowie das Projekt Energiestadt. Sie fördert auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im Energiebereich. Interessierte Hedingerinnen und Hedinger finden nähere Infos in der Dorfzeitung oder auf der Webseite www.hedingen.ch.

in Pfarreien und Kirchgemeinden, bei denen Teilnehmende einen symbolischen Betrag zahlen und der Erlös direkt an ausgewählte Projekte weitergeleitet wird. Damals wie heute geht es um das Notwendigste, das, was Menschen brauchen, um ein Leben in Freiheit und Würde führen zu können. Die Fastenkampagne nimmt dieses Anliegen auf, um den Menschen in den Ländern, die von den erwähnten wirtschaftlichen Gesetzen eingeschränkt werden, zu helfen. Um ihnen so Unabhängigkeit und uneingeschränkten Zugang zum erwähnten Saatgut zu ermöglichen und zu sichern. Damit auf ihren Feldern wieder das Getreide wachsen kann, sodass sie für sich selbst und ihre Familien eine Lebensgrundlage haben, die ihnen eine gute und hoffnungsvolle Zukunft ermöglichen kann.

Jede Unterstützung – unabhängig von ihrer Höhe – leistet einen wertvollen Beitrag dazu, Hoffnung und neue Perspektiven zu schenken. Die Teilhabe an der Fastenopferkampagne steht allen Personen offen und bietet die Möglichkeit, sich aktiv für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft einzusetzen. Ihr Engagement zählt und trägt dazu bei, gemeinsam positive Veränderungen zu bewirken. Herzlichen Dank!

Pfarrer Ueli Flachsmann, Hedingen

Elektrofahrzeuge verursachen im Betrieb keine lokalen Emissionen und ermöglichen – besonders mit erneuerbarem Strom – eine deutlich klimafreundlichere Fortbewegung. Auch grosse Transportunternehmen steigen immer häufiger konsequent auf Elektrofahrzeuge um. So betrug im Dezember 2025 der Anteil der neuen Elektro-Lkw gemäss Bundesamt für Statistik bereits 40 Prozent.

Energiekommission Hedingen

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Weizenfeld – Symbol für unser tägliches Brot. (Bild Ueli Flachsmann)
Zwei neue Elektro-Ladestationen beim Schulhaus Schachen. (Bild zvg)

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Denkmäler im Bezirk Affoltern (6): Gedenkstein Burgstelle Baldern

Bernhard Schneider

Auf dem Albisgrat zwischen Gamlikon und Adliswil befindet sich ein Gedenkstein, auf dem folgender Text angebracht ist: «An diesem Ort stand die Burg Baldern. Sie bildete im 11. Jahrhundert eine Besitzung der Grafen von Lenzburg und später des Freiherrn Lüthold von Regensberg. Nach der Sage wohnten darin Hildegard und Bertha, die Töchter Ludwig des Deutschen, des Gründers der Fraumünsterabtei in Zürich. Die Burg wurde von den Zürchern unter Rudolf von Habsburg zerstört 1268.»

Zuerst stellt sich die Frage, welche Burg die Stadt Zürich im Auftrag Rudolfs von Habsburg damals zerstört haben soll. Der Chronist Johannes von Winterthur erwähnte diesbezüglich in seiner bis zu seinem Tod 1348 reichenden Chronik eine Festung auf dem Albis, die sich im Besitz der Freiherren von Regensberg befunden habe. Mit der Bezeichnung Albis war der ganze Moränenzug von Sihlbrugg bis Albisrieden gemeint. Gut anderthalb Jahrhunderte später nahm der Zürcher Chronist Heinrich Brennwald (1478–1551) die Erzählung auf. Statt von einer Festung schrieb er von deren zwei, nämlich der Burg Uetliberg und der Burg Baldern.

Gründungslegende des Fraumünsters Brennwald hatte nämlich eine schöne Legende zur Burg Baldern erzählt, die er gar zum Schloss ausbaute: König Ludwig der Deutsche habe im 9. Jahrhundert ein Schloss Baldern gebaut und zusammen mit seinen Töchtern, Hildegard und Bertha, bewohnt. Sie hätten Gott Tag und Nacht gedient, weshalb er ihnen einen schönen Hirsch mit zwei brennenden Lichtern auf dem Geweih sandte, um sie zu begleiten, wenn sie von Schloss Baldern zur Kapelle gingen, in der sie täglich zu beten pflegten. Da Könige und andere Fürsten um die beiden Töchter warben, fragte sie der Vater nach ihren Wünschen. Darauf antworteten die beiden, sie hätten Gott Keuschheit versprochen. Ihr frommer Vater

Die Lage der angeblichen Burg Baldern könnte dafür sprechen, dass sich der Sitz Eglofs von Gamlikon zu Beginn des 12. Jahrhunderts hier befand. Es ist nicht ausgeschlossen, dass erfolglose Raubgrabungen das Gelände während Jahrhunderten so veränderten, dass es heute aussieht, als lägen unter der Erde Mauern eines mittelalterlichen Schlosses.

erkundigte sich darauf, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen möchten. Da baten die beiden Töchter Gott um ein erneutes Zeichen, worauf dieser ein grünes Seil vom Himmel herabhängen liess, als sie am Standort des Fraumünsters vorbeikamen. Nun baute ihnen ihr Vater hier ein Kloster: das Fraumünster. Hildegard wurde die erste Äbtissin, nach ihrem Tod folgte die jüngere Schwester, Bertha.

Hinterlistige Eroberung

Der katholische Glarner Politiker, Landvogt und Chronist Aegidius Tschudi (1505–1572) lieferte, abgestützt auf diese beiden Erzählungen, die Grundlage

für den Gedenkstein auf Baldern. Die Stadt Zürich habe Rudolf von Habsburg im Krieg gegen den Bischof von Basel, die Stadt Basel und den Abt von St. Gallen unterstützt. Als Gegenleistung habe der Graf den Zürchern im Krieg gegen die Freiherren von Regensberg Beistand geleistet, da diese mit ihren Burgen eine ständige Bedrohung für die Stadt dargestellt hätten.

Nach der Einigung mit dem Bischof von Basel habe Graf Rudolf über unbeschäftigte Krieger verfügt, die er den Zürchern für den Kampf gegen die Regensberger zur Verfügung gestellt habe. Deren stärkste Festung sei Schloss Baldern gewesen. Zusammen mit den Habsburger Kriegern hätten die Zürcher 35 Pferde gegen Baldern mobilisieren können. Auf jedes von ihnen hätten sie zwei Krieger gesetzt. Der jeweils hintere sei abgestiegen, bevor die Pferde in Sichtweite der Festung gekommen seien, und habe sich im Gebüsch versteckt. Nun hätten sich die verbliebenen 35 Reiter auf ihren Pferden Baldern genähert. Die Besatzung der Festung habe gedacht, die Angreifer seien leicht von oben zu besiegen, und sei aus den Toren gestürmt. Die Pferde der Zürcher seien aber zurückgewichen, so weit, dass die 35 Krieger zu Fuss unbemerkt zum offenen Burgtor gelangen konnten. Nun hätten diese die Festung erobert und bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Keine Fundstücke

Archäologische Funde, die auf eine Burg oder gar ein Schloss hinweisen könnten, existieren von der fraglichen Stelle oberhalb der Siedlung Baldern nicht. Ebenso wenig wurden Zeugnisse eines Brandes oder Teile von Waffen, Rüstungen oder Pferdebeschlägen gefunden, die auf eine bewaffnete Auseinandersetzung hinweisen könnten. Die Gerüchte, im 19. Jahrhundert sei hier einmal gegraben worden, sind nirgends dokumentiert. Archäologisch lässt sich daher weder eine Festung auf Baldern noch eine gewaltsame Auseinandersetzung nachweisen.

Die Gründungssage des Fraumünsters schafft eine Verbindung des Frauenklosters zu Baldern, was Spekulationen über die Existenz einer solchen Burg jahrhundertelang befeuerte. Tatsächlich schenkte König Ludwig der Deutsche dem Fraumünster am 21. Juli 853 gemäss einer im Original erhaltenen Urkunde dem Kloster seinen Hof in Zürich samt Besitzungen in Uri und einem

Forst am Albis. Als Gegenleistung wurde seine Tochter Hildegard als Äbtissin eingesetzt. Mehr als das lässt sich den Quellen nicht entnehmen.

Zu schön, um nicht daran zu glauben Als erster Historiker zog der Luzerner Joseph Eutych Kopp die Existenz einer Burg 1847 in einer fundierten Untersuchung in Zweifel. Doch die Geschichte war zu schön, um sie einfach fallen zu lassen, weshalb der Autor der Geschichte der Abtei Zürich von 1858, Georg von Wyss, ohne Begründung an einem Schloss Baldern festhielt. Ein Schloss, das aufgrund der topografischen Gegebenheiten über kein Trinkwasser verfügt hätte, ist nur schon aus diesem Grund sehr unwahrscheinlich. Doch damit nicht genug. Im Jahr 1167, besiegelte Graf «Chounonis de Lenzeburch» in Bendlikon, heute Gemeinde

«Zumindest die Legende einer Burg Baldern könnte auf einen historischen Kern zurückgehen.»

Kilchberg, einen Besitzestausch. Weil im verlorenen Jahrzeitenbuch der Abtei Fraumünster ein «Chuonradus comes de Balderen» erwähnt worden sein soll, schloss Georg von Wyss, Kuno von Lenzburg sei mit Konrad von Baldern identisch gewesen. Baldern habe daher den Lenzburgern gehört – eine ziemlich kühne Vermutung. Ähnliches gilt bei der sogenannten Regensberger Fehde, in deren Rahmen die angebliche Burg Baldern erobert worden sein soll. Diese Annahme beruht einzig auf einem Nebensatz in einer Urkunde vom 20. März 1267, die nicht im Original, sondern in einer Abschrift vom 1805 überliefert ist. Darin ist die Rede vom Wunsch Rudolfs von Habsburg, eine Einigung mit den Herren von Regensberg zu erzielen. Konflikte zwischen Adligen waren keine Seltenheit, erst recht nicht während des sogenannten Interregnums von 1256 bis 1273, als sich die Reichsfürsten nicht auf einen König einigen konnten. Ohne einigende Zentralgewalt suchten die stärkeren Machthaber im Reich, schwächere zu verdrängen, die in Ermangelung eines Königs diesen nicht als Schiedsrichter

anrufen konnten. Möglicherweise war der Kampf um das Kyburger Erbe, das Rudolf von Habsburg 1264 an sich riss, ein Grund dafür, dass sich die benachbarten Habsburger und Regensberger bekämpften – wo auch immer, sicher nicht auf dem Albisgrat.

Ein möglicher historischer Kern Tschudis Geschichte der Regensberger Fehde und der Eroberung der Burg oder des Schlosses Baldern bleibt somit eine Sage. Doch zumindest die Legende einer Burg Baldern könnte auf einen historischen Kern zurückgehen. Gamlikon ist der erste Name, der aus dem Gebiet der heutigen Gemeinde Stallikon dokumentiert ist: Eglof von Gamlikon, 1124 als Freiherr bezeichnet, bezeugte 1106 eine Schenkung an das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen.

Im 12. Jahrhundert bezeichneten sich Adlige nach ihrer Burg. Eglof von Gamlikon müsste daher eine Burg besessen haben. Er gehörte, zusammen mit Heinrich von Bonstetten, zum Clan um Konrad von Sellenbüren, der 1120 das Kloster Engelberg stiftete. Die Standorte der Burgen Sellenbüren und Bonstetten sind archäologisch nachgewiesen. Beide konnten damals Sichtkontakt zueinander und zur angeblichen Burgstelle Baldern herstellen. Von dieser aus war auch das Dorf Gamlikon sichtbar. Es ist daher nicht ausgeschlossen, aber bei Weitem nicht nachgewiesen, dass sich dort, wo die Burg Baldern gestanden haben soll, tatsächlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts eine kleine Burg Gamlikon befand. Seit dem 18. Jahrhundert dürften an dieser sagenhaften Stelle unzählige erfolglose Versuche zu Raubgrabungen unternommen worden sein. Vielleicht war die Burg, falls sie denn damals existierte, aus Holz gebaut, doch die Hobbyarchäologen suchten nach Mauern, die sie nie finden konnten. So ist denn wohl die einzige zutreffende Stelle im Text des Gedenksteins, dass es sich um eine Sage handelt.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» Denkmäler aus der Region vor und erklärt ihre Bedeutung. (red)

(Bilder Bernhard Schneider)

«Er brauchte nur Halt und viel Geduld»

Immer mehr «schwierige» Hunde werden in den Tierheimen abgegeben – Fortsetzung von Seite 1

Claudia EugstEr

Die Zahl von insgesamt 32079 Tieren aus der Tierstatistik, die in den Tierheimen und Auffangstationen der 66 STS­Sektionen im Jahr 2024 abgegeben wurden, erscheint horrend, kann jedoch gleich einmal relativiert werden. 18605 davon sind nämlich Fische. Hunde waren es «nur» 1826 und Katzen 7963, siehe Grafik. Hunde wurden sogar zwölf weniger aufgenommen gegenüber dem Vorjahr. Die Zunahme ist bei Katzen, Nagern und Schildkröten zu verorten. Also doch kein steigender Trend, oder zumindest nicht bei allen Tiergruppen?

In der Tat wurden 2023 total 1838 Hunde aufgenommen und 2022 total 2041. Der Trend bei den Hunden ist also stattdessen sinkend, wie es scheint.

Platzen die Heime aus allen Nähten?

Diesen sinkenden Trend kann Rommy Los für das Tierheim des Zürcher Tierschutz am Beispiel der Verzichtshunde bestätigen, als er die Zahlen der letzten Jahre auflistet: «2025 haben wir 19 Verzichtshunde aufgenommen, 2024 waren es ebenfalls 19, 2023 sogar nur 18, 2022 und 2021 insgesamt 31 und 2020 total 53.» Allerdings trügt auch hier der Schein: «Wir haben nicht weniger Hunde aufgenommen, weil der Bedarf kleiner geworden ist», so Los, sondern, man habe weniger aufnehmen können, weil die Hunde, die bereits im Tierheim waren, tatsächlich «schwieriger» waren. Sobald die Vermittlung sich schwieriger

«Man muss das Tier ernst nehmen.»

Manuela Huber, TPA bei Tierklinik Dennler in Affolten, mit Hugo

gestaltet, steigt natürlich die Verweildauer an und die Boxen sind besetzt. «Wir hatten schlicht keinen Platz, um weitere aufzunehmen. Gegen Ende des letzten Jahres kamen dann auch noch personelle Sorgen hinzu, weswegen zwei Boxen vorübergehend geschlossen werden mussten und auch darum konnten in der Folge weniger Tiere aufgenommen werden», erklärt Los, der früher in einem internationalen Konzern tätig war, bevor er im März 2013 die Leitung des Tierheims des Zürcher Tierschutz übernahm und 2014 dann die Geschäftsleitung. Hätte er den Job, den er nun hat, damals gezielt gesucht, so hätte er ihn niemals bekommen, ist er sich sicher. Vier Sommer Erfahrung in einer Auffangstation in Afrika waren dafür aber sicherlich hilfreich.

Der «Corona­Knick» sei aber auch bei den Zahlen aufgenommener Tiere

deutlich sichtbar. Vor Corona habe man jährlich immer zirka zwischen 400 und 420 Tiere aufgenommen. Diese Zahl sei recht stabil gewesen, während der zwei Jahre Pandemie sank die Zahl auf um die 300. «Die Leute hatten Zeit», sagt Rommy Los. Seitdem ging die Zahl wieder nach oben und im Jahr 2024 waren es 359 Tiere. «Im Schnitt kommt und geht jeden Tag ein Tier», meint Rommy Los. Es sei zwar traurig, dass jeden Tag ein Tier komme, aber wiederum schön, dass jeden Tag wieder eines in eine neue Familie vermittelt werden könne.

Die Arche Noah ist voll

Bei der Führung durch das Tierheim des Aargauischen Tierschutzvereins ATs, das im Untersiggenthal gelegen ist, ist

Corona. Sie lernte ursprünglich Maschinenzeichnerin. Im Jahr 2000 gab sie ihren Job auf und widmete sich vollends dem Tierschutz. Vor allem herrenlose, verwilderte Katzen, die nicht kastriert seien, seien ein grosses Problem. Regelmässig müssen Becker und ihr Team unkastrierte Katzen einfangen und kastrieren lassen. Ab dem Frühling werde man wieder viele Katzenwelpen aufnehmen müssen. Jetzt sei man verhältnismässig wenig ausgelastet, so Becker auf die Frage, ob das Tierheim voll sei, aber ab Mai, Juni gehe es wieder los. Und praktisch jedes Jahr im September, wenn erneut geworfen werde, dann wird es mit dem Platz im Tierheim eng. Dazu kommen die vielen Verzichts­ und Findeltiere. Mit zirka 60 bis 70 Katzen und 20 bis 40 Hunden gleichzeitig im Tier­

Wenn mehr Tiere aufgenommen werden müssen als vermittelt werden können, dann sind die Tierheime irgendwann überlastet. (Grafik STS-Tierschutzstatistik 2024)

eine Tierpflegerin gerade dabei, ein Katzenzimmer herzurichten. «Ein Kater konnte erfolgreich platziert werden», erklärt Astrid Becker, Präsidentin des ATs, glücklich. Es laufe gut mit dem Platzieren. Der längste Gast, Listenhund Linda, ist zwar seit fast zwei Jahren im Heim, habe aber Interessenten. Die durchschnittliche Verweildauer sonst liege jedoch bei nur drei Monaten. Bei der Adoption bekommen die neuen Besitzer jeweils eine liebevoll zusammengestellte Tasche mitgegeben mit Futter, welches die Tiere im Heim gerne frassen – und Spielsachen.

Der ATs Info 1/2025 ist zu entnehmen, dass im Jahr 2024 total 385 Tiere aufgenommen wurden. Davon waren 65 Hunde und 290 Katzen. Nach dem Trend gefragt, so sei dieser steigend, kann Astrid Becker für das Tierheim des ATs bestätigen, allerdings unabhängig von

Das Tierheim des Aargauischen Tierschutzvereins ATs liegt fernab von einer Siedlung, sodass die Tiere nicht den städtischen Geräuschen ausgesetzt sind –und umgekehrt die Bewohnerinnen und Bewohner vom Untersiggenthal nicht dem Hundegebell und dem Katzenmiauen. (Bilder Claudia Eugster)

heim sei man dann jeweils am Anschlag. Den anderen Schweizer Tierheimen geht es scheinbar ähnlich, so finden sich beim ATs auch Tiere, die nicht aus dem Aargau sind, weil sonst kein Platz für sie gefunden werden konnte. Direkt aus dem Ausland werden natürlich keine Hunde angenommen, aber Astrid Becker stellt fest, dass viele der Verzichtshunde, die abgegeben werden, aus dem Ausland stammen. «Es kommt immer öfters vor, dass Leute sich einen Hund aus dem Ausland holen und dann überfordert sind», sagt Astrid Becker. Oder aber das Tier entspreche nicht dem Foto auf der Website. «Per Internet ein Tier bestellen ist ein absolutes No­Go», findet sie. Unverständlich ist es für sie, denn es gäbe ja genügend Organisationen, die auch die Möglichkeit bieten, das Tier zu besuchen, um es kennenzulernen. Das sei wichtig, denn: «Das Tier

Hurra, Platzierung erfolgreich – eine Tierpflegerin bereitet eines der Katzenzimmer im Tierheim des ATs für den nächsten Gast vor.

sucht sich den Menschen aus und nicht umgekehrt.»

Was ist ein «schwieriger» Hund?

Miriam Reed sagt, dass sie vor allem lokale Tierheime berücksichtigen würde, um ein Tier zu adoptieren. Sie ist aber trotzdem nicht gegen Tiere aus dem Ausland. Es bedürfe einfach enorm viel Arbeit, und dessen seien sich jene, die sich einen Hund aus dem Ausland holen, einfach oftmals nicht bewusst. So komme es dann eben dazu, dass diese «schwierigen» Hunde nach kurzer Zeit, wenn es nicht funktioniert, im lokalen Tierheim landen. Zwei ihrer Hunde hat sie von einer Auffangstation in Rumänien gerettet. So kam Jojo, eine stark traumatisierte Kettenhündin, zu ihr. «Sie

«Ich ging mit Jimmy zur Physio.»

Miriam Reed, Grafik-Designerin und Tierschützerin, mit Chimo

hatte jahrelang Panik, man konnte sie kaum berühren und heute ist sie mein Schatten», erzählt Reed. Mit ihr unterwegs ist heute aber Jimmy (Chimo). Er kam auch aus dem Ausland und wurde als Verzichtshund in einem Heim im Kanton Zürich abgegeben. Ihm wurde im Ausland das Hüftgelenk entfernt, wieso, weiss Reed nicht. Als das Tierheim im Kanton Zürich mit der Tierschützerin wegen Jimmy (Chimo) sprach, sagte man ihr, dass er wenig Chancen habe, einen Platz zu finden. Wegen der hohen Kosten für den Tierarzt und die Physiotherapie. Miriam Reed hatte Mitleid und nahm sich die Zeit und den Hund zu sich. «Ich ging mit Jimmy zur Physio und jetzt mache ich selbst die Übungen mit ihm», sagt die Tierschützerin und zeigt es auch gleich vor. Miriam Reed hat ihr Leben lang immer nur schwierige Hunde gehabt, die sie aus Tierheimen adoptierte. Aber der Unterschied ist, dass alle diese Hunde den Rest ihres Lebens bei ihr verbringen dürfen, egal wie «schwierig» sie sind und sie sie niemals deswegen im Heim abgeben würde. Sie sagt, wenn ein Mensch sich nicht die Zeit nehmen würde, den Hund zu trainieren und zu pflegen, sollte besser kein Hund adoptiert werden, egal woher man ihn hole. «Man sollte einfach zu seiner Entscheidung stehen und sich bewusst sein, dass es ein Lebewesen ist und Gefühle hat», so Miriam Reed. Vor vier Jahren suchte Manuela Huber wieder einen Hund für sich und ihre Familie. Sie fand Hugo: «Er stammt ursprünglich aus Malta und wurde eingeflogen. Weil er zu schwierig war, wurde er im Tierwaisenhaus Oberglatt abgegeben», erzählt sie. Als sie ihn im Tierwaisenhaus sah, passte es vom ersten Augenblick an und vom Wesen her. «Er war sehr ängstlich», so die Tiermedizini­

sche Praxisassistentin, «aber er brauchte nur Halt und viel Geduld.» Manuela brauchte über zwei Jahre, bis er überhaupt so «selbstsicher» wurde, wie er es nun ist. Anfangs war er sehr scheu, an der Leine zu laufen, war ihm ein Graus, bei jedem vorbeifahrenden Auto erschrak er erst einmal und auch mit den Kindern sei es sehr schwierig gewesen. «Ich musste ihm ein Örtchen machen, das er ganz für sich hatte. Er war quasi wie nicht in den Alltag integriert, aber er kam dann immer mehr von sich», so Huber. Am wichtigsten sei dabei: «Man muss das Tier ernst nehmen.» Schwierig können Hunde also sein wegen ihrer Herkunft und weil sie unsere Zivilisation nicht gewohnt sind, aber auch Krankheit kann ein Grund dafür sein, dass ein Tier schwer vermittelbar ist, oder das Alter. Dieser Problematik wirkt zum Beispiel der ATs mit seinem Projekt «Happy Senior Cats & Dogs» entgegen. Für alte, schwer erkrankte Tiere werden Pflegeplätze gesucht. Weil solche Tiere jedoch schwer vermittelbar sind, werden nach Absprache sogar die Tierarztkosten übernommen. «Auch diesen Tieren wollen wir einen schönen Lebensabend ermöglichen», so Astrid Becker. Aber weil das Tierheim des ATs rein von Spenden, Legaten und anderem finanziert wird, ist das Budget allerdings auch hier begrenzt. Und natürlich gibt es unterschiedliche Charakterzüge und Energielevel bei den verschiedenen Rassen. Bei der Wahl solle man nicht nach der Optik gehen, jede Rasse habe besondere Verhaltensmerkmale, so Rommy Los. Listenhund Linda ist ein Staffordshire Bullterrier. Jimmy (Chimo) ist ein GalgoEspañol­Mischling (Spanischer Windhund), Hugo ein «Pharaonenhund». Die Hündin von Rommy Los ist ein Chihuahua, eine Rasse, die er nie gewollt habe. Mit drei Monaten wurde Lou am Hauptbahnhof Zürich ausgesetzt und kam so als Findeltier in das Tierheim des Zürcher Tierschutz. Los und seine Frau nahmen sie zu sich; geplant war, bis ein Platz für sie gefunden war. Doch Lou war gekommen, um zu bleiben. «Sie hat uns mit ihrem Wesen überzeugt», so Rommy Los – und das geht nun einmal nicht über eine Online­Bestellung, sondern durch Kennenlernen des Tieres und Sich­Informieren über die Rasse.

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Rommy Los mit Bali in einer Hundebox des Tierheims des Zürcher Tierschutz.
Das Tierheim des Vereins Zürcher Tierschutz liegt direkt neben dem Züri Zoo.

ÄMTLER NATIONALRÄTE MEINEN

Wohnraum braucht Anreize, nicht noch mehr Regulierungen

Wohnen steht derzeit wie kaum ein anderes Thema im Zentrum der politischen Debatte im Kanton Zürich. Vergangenen November lehnte die Stimmbevölkerung ein Vorkaufsrecht für Gemeinden an Liegenschaftstransaktionen mit fast 60 Prozent klar ab. Voraussichtlich im Juni kommen mit einem Mietzinsdeckel («WohnschutzInitiative») und einer öffentlich-rechtlichen Wohnbauanstalt («Wohnungsinitiative») zwei weitere Vorlagen mit klar linker Handschrift zur Abstimmung.

Ich hoffe sehr, dass die Zürcherinnen und Zürcher erneut mit der gleichen Vernunft entscheiden und die beiden Vorlagen ablehnen. Denn wenn wir

etwas aus dem Kanton Basel-Stadt, wo die Bevölkerung 2021 eine ähnliche «Wohnschutz-Initiative» annahm, lernen können, dann dies: Finger weg von einem Mietzinsdeckel!

Die Bilanz aus der Rheinstadt ist ernüchternd. Nach der Einführung brach die Zahl der Baugesuche für Wohnbauten um 76 Prozent ein. Wer den Wohnungsmarkt entlasten will, sollte alles daransetzen, dass mehr gebaut wird – nicht weniger. Die Auswirkungen in Basel-Stadt waren eindeutig: Das Gewerbe klagt seither über ausbleibende Aufträge, massive Umsatzrückgänge und die grosse Ungewissheit, wie die Arbeitsplätze

gesichert werden können. Ein ähnliches Bild zeigt auch der Blick in die Westschweiz. Mit dem Gesetz über den Abriss, die Umwandlung und die Renovation von Wohnhäusern (LDTR) kennt Genf seit den 1980er-Jahren eine äusserst strenge Regulierung des Wohnungsmarktes.

Eine Studie der FHNW zeigte kürzlich die Auswirkungen ebendieses Gesetzes auf: Die Regulierung führt dazu, dass massiv weniger gebaut wird. Und dass die Gebäude an baulicher Qualität verlieren.

So ist der Renovationsrückstand in keinem anderen grossen Schweizer

Kanton so ausgeprägt wie in Genf. Über 83 Prozent der Gebäude, die älter als 40 Jahre sind, wurden nie umfassend modernisiert. Zum Vergleich: In Basel sind es rund 48 Prozent, in Zürich 41 Prozent.

Das Fallbeispiel Basel-Stadt und die wissenschaftliche Evidenz zu Genf zeigen: Wohnraum braucht Anreize, nicht noch mehr Regulierungen.

Genau hier setzt der Gegenvorschlag des Regierungsrates zur «Wohnungsinitiative» an: Ein neuer Verfassungsartikel soll Kanton und Gemeinden verpflichten, günstige Rahmenbedingungen für ein ausreichendes

Musiksternstunde in Affoltern: Konzert des Oliver Schnyder Trios

und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot zu schaffen. Während die Initiative neue staatliche Eingriffe fordert, setzt der Gegenvorschlag bewusst auf bessere Rahmenbedingungen und Anreize, um mehr Wohnraum zu ermöglichen – mit weniger Regulierung, beschleunigten Verfahren und verdichtetem Bauen dort, wo es sinnvoll ist. Ein Weg könnte sein, dass die Gemeinden an hoch frequentierten Stellen eine markant höhere Ausnützung zulassen, dafür einen Anteil an preisgünstigem Wohnraum vorsehen. Damit würde allen Anliegen gerecht werden. Das wäre ein Rezept, um die Wohnungsknappheit zu lindern.

Erstes Konzert 2026 unter dem Label «Weltklasse im Säuliamt» im Pianohaus Schoekle in Affoltern

Regula ZellwegeR

Klassik auf höchstem Niveau in Affoltern – möglich gemacht durch die gemeinsame Konzertreihe «Weltklasse im Säuliamt» von lamarotte und dem Pianohaus Schoekle. Die Konzerte finden in den Räumlichkeiten des Pianohauses Schoekle in Affoltern statt: Dort, wo sonst Konzertflügel ausgestellt sind, verwandelt sich der Raum in eine Bühne für Weltklasse-Musik im persönlichen Rahmen.

Den Auftakt des Konzertjahres 2026 gestaltete das international renommierte Oliver Schnyder Trio mit Oliver Schnyder (Klavier), Andreas Janke (Violine) und Benjamin Nyffenegger (Violoncello). 2012 feierte das Oliver Schnyder Trio mit Schuberts Klaviertrio Nr. 2 in der Tonhalle Zürich ein viel beachtetes Debüt und wurde seither mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Der Pianist Oliver Schnyder, geboren 1973 in Brugg, ist weltweit als Solist und Kammermusiker gefragt; sein Solo-Debüt in der Tonhalle Zürich gab er 2002. Andreas Janke, seit 2010 erster Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich, wurde 1983 in München in einer deutsch-japanischen Musikerfamilie geboren. Er unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste. Der Aargauer Cellist Benjamin Nyffenegger, Jahrgang 1984, ist stellvertretender Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich. Gemeinsam mit der bekannten Geigerin Julia Fischer hat er die künstlerische Leitung des Festivals «Boswiler Sommer».

«13 Jahre – und keine Routine, sondern magische Präsenz.»

Manfred Papst, Kulturjournalist NZZ am Sonntag

Mozart und Schubert

In den Abend führte Manfred Papst, Kulturjournalist NZZ am Sonntag, ein. Er stellte die drei Musiker und die Werke der drei Komponisten Mozart, Schubert und Brahms vor – und verwies auf die zahlreichen Tonaufnahmen des Oliver Schnyder Trios. Seit vielen Jahren verfolgt Papst die Entwicklung des Trios mit Begeisterung und resümierte: «13 Jahre – und keine Routine, sondern magische Präsenz.» Er lobte die gleichzei-

Andreas Janke, Violine, Oliver Schnyder, Klavier, und Benjamin Nyffenegger, Violoncello, spielen seit 13 Jahren erfolgreich zusammen. Das Publikum in Affoltern war begeistert. (Bilder Regula Zellweger)

tige Transparenz sowie Wärme und Fülle des Klangs und die stets durchdachte Interpretation. Zum ersten Werk, dem Klaviertrio B-Dur KV 502, verwies Papst auf wiedererkennbare Elemente der Prager Sinfonie. Die Themen zeigten eine ähnliche subtile Chromatik und vergleichbare Molleintrübungen wie im Orchesterwerk. Zudem hob er das charakteristische Hell-Dunkel in Mozarts Kompositionen hervor, was das Publikum zu besonders aufmerksamem Zuhören motivierte.

Andreas Janke ist erster Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er hat weltweit Konzerte und unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste.

te stets eine zentrale Rolle. Das Lied gliedert sich in drei längere Abschnitte. Zunächst erklingen in B-Dur nach einem ausgedehnten Vorspiel elegische Passagen als klavierbegleitetes Duett zwischen Hirtenstimme und Schalmei. Für das Oliver-Schnyder-Trio bearbeitete Yi-Chen Lin – Geigerin, Komponistin und Ehefrau von Andreas Janke –das Werk. Es erzählt von einem Hirten, der dem Echo seines Gesangs lauscht. Zwischen Geige und Cello entspinnt sich ein intensiver Dialog mit wechselnden romantischen Emotionen: tiefer Gram, sehnende Klage und schliesslich die Hoffnung auf den Frühling.

Klaviertrio von Brahms

Das viersätzige Klaviertrio H-Dur op. 8 von Johannes Brahms ist zugleich sein frühestes und sein spätestes KlavierTrio: Urfassung 1854, grundlegende Überarbeitung 1889. Johannes Brahms war sein eigener schärfster Kritiker, er schrieb seinem Verleger: «Wegen des verneuerten Trios muss ich noch ausdrücklich sagen, dass das alte zwar schlecht ist, ich aber nicht behaupte, das neue sei gut!»

Mozarts Musik ist gefühlsstark und zugleich klassisch, dass, wer sich auf seine Tonsprache einlässt, sie sofort emotional versteht. Dies gilt besonders für das Larghetto, das himmlische Ruhe und wunderbare Weite der Melodik vermittelt.

Oliver Schnyder ist weltweit als Solist und Kammermusiker gefragt; sein Solo-Debüt in der Tonhalle Zürich gab er 2002.

«Der Hirt auf dem Felsen», ursprünglich komponiert für Gesangsstimme, Klarinette und Klavier, ist Schuberts vorletzte Komposition. Das Werk basiert auf zwei Gedichten von Wilhelm Müller und einem von Karl August Varnhagen von Ense. Für Schubert spielten die Tex-

Der Aargauer Cellist Benjamin Nyffenegger, Jahrgang 1984, ist stellvertretender Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer des Konzerts vom vergangenen Samstag in Affoltern hätten dem wohl kaum zugestimmt – insbesondere nicht angesichts der Interpretation des Oliver Schnyder Trios, das die Fassung von 1889 spielte. Das «verneuerte Trio» zeichnet sich viel weniger durch romantischen Überschwang aus und überzeugt mit höchster Verdichtung. Das reifere Werk setzt auf motivische Arbeit statt flächiger Themendarstellung und auf Melancholie statt Sturm und Drang.

Die Vorschusslorbeeren, die Manfred Papst dem Trio zu Beginn des Abends verliehen hatte, erwiesen sich als mehr als gerechtfertigt. Die emotionale Tiefe und Präzision, mit denen die drei Musiker die unterschiedlichen Klangwelten von Mozart, Schubert und Brahms gestalteten, zeugten von höchster Sensitivität. Es gelang ihnen, die breite emotionale Palette der Kompositionen differenziert zu vermitteln, ohne die lieblichen Momente je ins Süssliche abgleiten zu lassen.

Dies bewiesen sie nach lang anhaltendem Applaus auch in der Zugabe, dem bekannten «Ständchen» von Franz Schubert.

Informationen zu weiteren Konzerten der Reihe «Weltklasse im Säuliamt»: www.lamarotte.ch/weltklasse/

Friedhof Bonstetten – Neugestaltung sowie Kreditgenehmigung zur Erweiterung der Bewässerungsanlage

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats

Mit Gemeinderatsbeschluss Nr. 300 der Sitzung vom 22. Januar 2024 hat der Gemeinderat der Erweiterung des Urnenhains, inklusive der Installation einer Bewässerungsanlage, zugestimmt. Die Bewässerungsanlage dient der Reduktion des personellen Aufwands, ermöglicht eine zuverlässige Bewässerung, auch während Trockenperioden, und macht einen zusätzlichen Pikettdienst entbehrlich. Die Anlage hat sich sehr bewährt, weshalb die Bewässerungsanlage vom Urnenhain auf den gesamten Friedhof erweitert wird. Aus diesen

Bonstetten

Gründen wurde in der Investitionsplanung 2026 ein Betrag von 35000 Franken für die Bewässerungsanlage eingestellt. Die Arbeiten für die Weiterführung der Bewässerungsanlage wurden der Koran AG, Grüningen, vergeben. Die Elektrikerarbeiten übernimmt Roland Gut GmbH, Bonstetten. Die Bauarbeiten sollen im Frühling durchgeführt werden.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

• Den Beleuchtenden Bericht für eine Urnenabstimmung vom 14. Juni

2026 in 1. Lesung genehmigt.

• Eine Stellungnahme zur Anhörung zur Reorganisation der Betreibungskreise beantwortet.

• Die BZO-Revision und die Revision der Verkehrsbaulinien zur 2. Vorprüfung zu Handen des Kantons und zur öffentlichen Auflage verabschiedet sowie den Terminplan dazu fixiert.

• Die Patentabgabe für gebranntes Wasser für die Periode 2026–2030 festgesetzt.

• Ein Gastwirtschaftspatent für das Bistro Monza unter Auflagen erteilt.

• Den Jahresbericht 2025 der Wasserversorgung Bonstetten zustimmend zur Kenntnis genommen.

Sitzung der Primarschulpflege vom 10. Februar 2026

Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 10. Februar 2026:

• mehrere integrierte Sonderschulungen in der Verantwortung der Regelschule (ISR) für das Schuljahr 2026/2027 gesprochen;

• eine separierte Sonderschulung für

Erfolgreiche Buchlesung im Türmlihuus Wettswil

Reges Interesse an Veranstaltung der FDP

Das Türmlihuus in Wettswil war bis auf fast

besetzt: Die

FDP lud zur Buchlesung mit Werner Adam – und zahlreiche Interessierte folg-

Behördenkandidaten mit Buchautor Werner Adam.

Kein Zerschlagen der SRG

Polit-Stamm von SP und Grünen

Und sie lassen nicht locker, sie versuchen es noch einmal: Nachdem die Schweizer Stimmbevölkerung 2018 «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» und damit die Abschaffung der SRG mit 71,6 Prozent deutlich verworfen hat, versuchen es die gleichen Kreise mit einem anderen Versuch nochmals.

Die Initianten kommen als Wolf im Schafspelz daher. Sie argumentieren mit den Jungen, die vor allem Streaming anstelle von SRG-Angeboten nutzen und die SRG-Abgabe zahlen müssten, und allgemein mit den steigenden Lebenshaltungskosten wegen ständig höherer Mieten und Krankenkassenprämien. Doch wären die 135 Franken weniger pro Jahr für den einzelnen Haushalt, nüchtern betrachtet, nicht einfach ein Tropfen auf den heissen Stein? Die Halbierung der Gebühren würde hingegen die SRG zerstören und einen Kahlschlag der bewährten Schweizer Medienlandschaft bedeuten.

Cécile Bachmann, Präsidentin des SRG-Trägervereins ZH/SH, Finanzjournalistin und Kommunikationsprofi, informierte anlässlich des Polit-Stamms einführend über die Rolle des demo-

kratisch aufgestellten, für alle offenen Trägervereins. Er ist das zentrale Bindeglied zwischen der SRG-Programmgestaltung und dem Publikum und vertritt dessen Anliegen. Sie wies auf die politische Unabhängigkeit der SRG hin, also ohne Drall weder gegen links noch gegen rechts. Dies wurde kürzlich in einer Studie von der ZHAW der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften bestätigt. In der regen Diskussion wurden die Gebühren für KMU angesprochen, die beim Aufkommen des Internets eingeführt wurden. Frau Bachmann erkennt dies als Schwäche der bestehenden Regelung, die mit den Reformvorschlägen des Bundesrates bereinigt werden soll. Da die Meinungen gemäss den letzten Umfragen gemacht sind und es nur sehr wenige Unentschlossene gibt, war für uns alle abschliessend klar: Wer die SRG schätzt und weiss, wie wichtig sie für die Informationen in unserer funktionierenden Demokratie ist, geht abstimmen und legt ein wuchtiges Nein ein.

Martin Gallusser, SP Affoltern

ten der Einladung. Der Anlass zeigte eindrücklich, dass politische Diskussion und kulturelle Inspiration bestens zusammenpassen. Werner Adam verstand es, das Publikum mit auf eine spannende Reise zu nehmen. In seiner Buchvorstellung spannte er einen weiten historischen Bogen: vom Zürich vergangener Zeiten, als die Bahnhofstrasse in Zürich noch «Fröschengraben» hiess, bis nach Ostasien. Mit viel Hintergrundwissen und anschaulichen Erzählungen verband er Geschichte, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen über Kontinente hinweg. Die Lesung bot nicht nur historische Einblicke, sondern auch Denkanstösse zur Gegenwart. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum Austausch. Dabei stellten sich auch die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten den Fragen aus dem Publikum: Katrin Röthlisberger (Ge-

das Schuljahr 2026/2027 genehmigt;

• über den Antrag ISR+ für Kinder mit Sonderschulstatus Typus B und C der Trägergemeinden des bezirksweiten

Projekts befunden;

• die Schlusskontrolle der Budgetüberschreitungen 2025 und Verpflichtungskredite 2025 abgenommen;

• die Klassen- und Lehrerstellenplanung für das Schuljahr 2026/2027 bewilligt.

Gemeinde Bonstetten

meindepräsidentin), Reto Hitz (neu für den Gemeinderat), Peter Gretsch (Gemeinderat), Patricia Jacotin (RPK bisher) sowie der Organisator des Abends, Christian Gräub (Kandidat für das Präsidium der Schulgemeinde). Der offene Dialog wurde rege genutzt und unterstrich das grosse Interesse an den kommenden Wahlen.

Signierte Exemplare erhältlich Die gelungene Verbindung von Literatur und Politik machte den Abend zu einem vollen Erfolg. Wer sich selbst ein Bild vom Werk machen möchte: Ein signiertes Exemplar ist in der Bibliothek Wettswil verfügbar oder kann direkt beim Autor bezogen werden (www.werneradams.ch).

Vorstand FDP Wettswil

1

Zu gerlan dm ein

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Glücksland

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1 8 . – 2 1 . F e b r u a r

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den letzten freien Stuhl
Die Teilnehmenden des Polit-Stamms (von links): Cathrin Füglister, Galina Bruder, Stefan Kessler, Cécile Bachmann und Barbara Kaiser. (Bild zvg)

Beim Musizieren wurden sie ein Paar

Anina Lucarelli und Fabian Burkard aus Bonstetten musizieren gern in Ensembles und Orchestern

Regula ZellwegeR

Die Kirche Affoltern ist sehr gut besucht. Das Programm der Orchestergesellschaft Affoltern (OGA) lockte mit einem anspruchsvollen Programm zahlreiche Zuhörer. Die 20-jährige Anina Lucarelli und der 22-jährige Fabian Burkard aus Bonstetten konzentrieren sich auf den 27-jährigen Dirigenten Romain Gili. Drei junge Musiker inmitten eines Orchesters mit vielen Musikerinnen und Musikern im Pensionsalter –sie scheinen sich wohlzufühlen. «Ich gehe gern in die Orchesterproben der OGA, denn der Empfang ist immer herzlich und es wird geschätzt, dass auch junge Leute mitspielen. Mich stört es absolut nicht, dass ein grosser Teil älter ist, eher im Gegenteil. Ich mag grundsätzlich alte Menschen und finde ihre Lebenserfahrungen spannend und faszinierend. Auch ist die Stimmung in der OGA immer schön und es gibt auch mal etwas zum Lachen, das schätze ich sehr an diesem Orchester», erzählt die Violinistin Anina Lucarelli.

Anina Lucarelli stammt aus einer Musikerfamilie

In Anina Lucarellis Familie ist Musik ein zentrales Thema. Ihre Mutter, ihre Schwester und sie spielen Violine, der Vater Trompete und der Bruder Cello. «Wir spielen projektweise zusammen, wenn es sich ergibt. Lange Zeit habe ich

«Ich möchte im kommenden Sommer mit einem Bratschenstudium beginnen.»

Anina Lucarelli, Violinistin

mit meinen Geschwistern im Jugendorchester Con Brio gespielt und nun spiele ich mit meinem Vater im Sinfonieorchester Nota Bene in Zürich. Auch mit meiner Mutter bin ich gerade an einem gemeinsamen Projekt beteiligt. Zudem spiele ich mit meiner Schwester in mehreren Kammermusikformationen. Aber zu Hause musizieren wir nur an Weihnachten gemeinsam, sonst eher selten.» Anina Lucarelli wirkt in verschiedenen Ensemblekombinationen mit, beispielsweise als erste Geige in einem Klavierquintett, organisiert vom Förderprogramm der Musikschule Knonauer Amt. Zudem spielt sie Bratsche in einem Streichquartett – und besonders gern im Geigen-Cello-Duo mit ihrem Freund. Die Freude an der Musik beeinflusst auch ihre beruflichen Pläne: «Ich möch-

BUCH-TIPP

te im kommenden Sommer mit einem Bratschenstudium beginnen und bereite mich zurzeit auf die Aufnahmeprüfungen vor. Das Ziel wäre später das Unterrichten, ich mag Kinder aller Altersstufen.»

Anina Lucarelli begann mit sieben Jahren mit dem Geigenspiel, motiviert durch ihre Mutter. «Heute verbringe ich viel Zeit an meinem Instrument und spiele neben Violine auch Bratsche und Klavier. Durchschnittlich übe ich rund 20 Stunden in der Woche.

Zum Winterkonzert der OGA Ende Januar meint die junge Geigerin: «Aus diesem Programm würde ich generell das Konzert für Bassetthorn in F-Dur von Alessandro Rolla als mein Favorit bezeichnen, da mir das Bassetthorn als Instrument gefällt. Was ich aber selbst

am liebsten spiele: ‹Danza delle ore› von Amilcare Ponchielli. Ich mag die schnellen Passagen und Herausforderungen sehr.»

Fabian Burkard möchte bald studieren

«Alle Stücke im aktuellen Programm haben ihren eigenen Charme», erklärt Fabian Burkard. «Besonders begeistert mich jedoch die ‹Danza delle ore› von Amilcare Ponchielli, da sie sehr schöne Cellopassagen enthält, die mir als Cellist natürlich besonders viel Freude bereiten.» Der 22-jährige ETH-Student spielt seit dem sechsten Lebensjahr Cello. «Eigentlich wollte ich sogar schon früher beginnen, war dafür aber noch zu klein.» Die Pläne des jungen Cellisten für die

Lisa See: «Die Geschichte der Lady Tan»

amy ChaRles, BiBliothek aeugst

Wir schreiben das Jahr 1469, die Zeit der Ming-Dynastie. Schauplätze sind das chinesische Wuxi und Peking. Die Protagonistin, Tan Yunxian, ist eine Ärztin aus einer angesehenen Familie der Oberschicht, die in eine noch adligere Familie einheiratet.

Trotz vieler Vorteile, die ihr familiärer Status mit sich bringt, ist ihr Leben auch von Herzschmerz, Diskriminierung und offener Misshandlung geprägt. Dennoch besitzt sie einen unbezwingbaren Willen und verfolgt trotz gesellschaftlicher und familiärer

Verbote weiterhin ihre medizinische Ausbildung und Praxis. Die Geschichte ist fiktionalisiert und basiert auf historischen Aufzeichnungen und den damaligen Normen. Die tatsächlichen Krankheitsfälle stammen direkt aus Tans akribisch geführtem Tagebuch. Es ist ein fesselnder Roman über Freundschaft, Beharrlichkeit, Romantik und es wird sogar ein Mord verübt. Auch dieser Mordfall hat sich in Tan Yunxians Leben tatsächlich ereignet. Leider sind viele der Hindernisse und Vorurteile, gegen die Lady Tan ankämpfte – wie Frauenfeindlichkeit und das institutionelle Patriarchat – auch heute noch präsent. Selbst wenn Sie sich nicht für chinesische Geschichte oder Medizin interessieren, wird Sie Lisa Sees fesselnde Erzählkunst und die faszinierenden Charaktere in ihren Bann ziehen.

nächsten Jahre sind klar: zuerst den Bachelor in Informatik abschliessen, anschliessend den Zivildienst leisten und dann wieder an die ETH zu einem Masterstudium zurückkehren. «Ich habe mich jedoch noch nicht auf einen konkreten Studiengang festgelegt.» Was bleiben wird, ist bestimmt das Musizieren. «Musikalisch werde ich weiterhin in beiden Orchestern spielen, OGA und Nota Bene, und hoffe zudem, wieder vermehrt Kammermusik zu machen oder mich auch gelegentlich an Solostücken zu wagen.» So weit kommt man nicht, ohne zu üben. Fabian Burkard relativiert: «Mit dem Üben habe ich mich eigentlich schon immer etwas schwergetan. Ich liebe das Zusammenspiel in Orchestern, Ensembles oder auch in der Kammermusik sehr, wäh-

rend mir das alleinige Üben auch heute noch eher schwerfällt. Meistens übe ich vor allem dann intensiv, wenn es wirklich notwendig ist.»

Grosse Freude beim Musizieren in Ensembles

Anina Lucarelli und Fabian Burkard sind sich einig: «Das Musizieren in Ensembles und Orchestern macht Freude.» Beide spielten bereits im Jugendorchester Con Brio der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal. «Ich finde es interessant und lehrreich, in kleinen Gruppen zu musizieren. In kleinen Ensembles werden ein stärkerer Kontakt und ein Aufeinander-Eingehen gefordert. Alle sind auf sich allein gestellt. Dadurch ist die Verantwortung grösser, aber das Zusammenspiel wird intensiver, was ich immer als sehr schöne Erfahrungen empfinde», erklärt Anina Lucarelli.

«Alle Stücke im aktuellen Programm haben ihren eigenen Charme.»

Fabian Burkard, Cellist

«Das Musizieren in der Gruppe bedeutet mir sehr viel und ist für mich seit vielen Jahren ein wichtiger Ausgleich zur Schule und zum Studium. Die Arbeit im OGA unterscheidet sich stark von jener im Jugendorchester, in dem ich viele Jahre gespielt habe, aber auch vom Nota Bene, wo das Niveau nochmals deutlich höher ist. Dadurch gestaltet sich auch die Probenarbeit sehr unterschiedlich – manchmal durchaus anspruchsvoll, am Ende jedoch stets sehr lohnend», so Fabian Burkard. «Ich hoffe, dass in den kommenden Programmen der OGA noch mehr junger Nachwuchs dazustösst und für zusätzlichen Schwung sorgt.»

Dass beim gemeinsamen Musizieren manchmal mehr als Freundschaften entstehen, zeigt ihre eigene Geschichte: Fabian Burkard und Anina Lucarelli sind heute ein Paar.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» junge Musikerinnen und Musiker aus der Region vor. (red)

Zürich: Barbershops unter der Lupe

Bei einer gezielten Kontrolle von Barbershops in Zürich hat die Kantonspolizei Zürich am Freitag, 13. Februar, zahlreiche Mängel festgestellt. Mehr als die Hälfte der überprüften Betriebe verstiess gegen geltende Vorschriften. Gemeinsam mit der Stadtpolizei Zürich und dem Amt für Wirtschaft nahm die Kantonspolizei Zürich mehrere Barbershops genauer unter die Lupe. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu überprüfen. Insgesamt wurden 17 Betriebe kontrolliert – in zwei von drei Fällen stellten die Einsatzkräfte Verstösse fest. Die Mängel waren vielfältig: Teilweise wurden Mehrwertsteuern nicht angemeldet oder falsch deklariert. In mehreren Geschäften fehlten Preisangaben für Haar- und Stylingprodukte. Zudem wurden ausländerrechtliche Meldepflichten missachtet oder ohne

Bewilligung Werbetafeln auf Gehwegen aufgestellt. Damit verstiessen die Betreiber gegen Bundesrecht oder gegen die städtische Polizeiverordnung. In einem Fall nutzte ein Betreiber einen Nebenraum für einen nicht bewilligten Zweck, was ein Verstoss gegen das kantonale Planungs- und Baugesetz darstellt. Ein anderer Shopbetreiber bewirtete seine Kundschaft ohne gültiges Gastwirtschaftspatent und ein weiterer hielt die Vorgaben des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) nicht ein.

Die Shopinhaber und Barbiere aus Eritrea, dem Irak, Serbien, Spanien und Syrien werden bei den jeweiligen Strafverfolgungsbehörden angezeigt und bei Bedarf den zuständigen Amtsstellen gemeldet.

Kantonspolizei Zürich

Anina Lucarelli und Fabian Burkard spielten bereits im Jugendorchester Con Brio der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal zusammen. Nun sind sie ein Paar. (Bild Regula Zellweger)
«Die Geschichte der Lady Tan» von Lisa See, Gutkind Verlag, Berlin 2025. (Bilder zvg)
Amy Charles.

RentalFamily

«Schilp» oder «tschielp»?

Wie es klingt, wenn sich zwei Spatzen etwas zu sagen haben, erfährt man auf Seite 13.

Wen soll ich wählen?

Auch in dieser Ausgabe stellen sich

Kandidierende für die Wahlen am 8. März vor. Seiten 14 und 15

Blick in die Speisekarte

Niemand soll hungrig oder durstig bleiben am Kantonalschwingfest in Mettmenstetten im Mai. Seite 16

Werkstoff Holz in vielen Ausführungen

Die Schreinerei Frick in Obfelden setzt auf bodenständiges Handwerk

Regula ZellwegeR

Ob Neubau, Umbau oder Reparaturen –

Bernhard Frick und sein Team verstehen jeden Auftrag als individuelle Herausforderung und freuen sich, passgenaue Lösungen zu finden. Die zehn Mitarbeitenden verfügen einerseits über langjährige Berufserfahrung und fundierte Weiterbildungen, andererseits über Freude am Tüfteln und ein hohes Mass an Kreativität.

Zudem stehen moderne Werkzeuge und Maschinen, beispielsweise eine CNC-Fräse, für professionelles, zeitgemässes und effizientes Arbeiten zur Verfügung.

In Obfelden aufgewachsen

Bernhard Frick wuchs als Bauernsohn im ländlich geprägten Obfelder Dorfteil Wolsen auf und lebt auch heute mit seiner Familie dort in einem liebevoll renovierten Bauernhaus. Im Berufswahlalter interessierte er sich für die Berufe Werkzeugmacher und Maurer, also Technik und Bau. Das Schreinerhandwerk findet teilweise auf dem Bau statt und verlangt heute auch eine ausgeprägte Affinität zur Technik. Ausschlaggebend für seine Berufswahl war die Begeisterung für den Modellflugzeugbau. Dieses Hobby brachte ihn schliesslich zum Werkstoff Holz. 1979 begann er seine Schreinerlehre bei der Schreinerei Locher in Zwillikon. Bis 1995 war die Schreinerei im Besitz der Familie Locher. Schliesslich konnte Bernhard Frick den Betrieb übernehmen, die Firma wurde in Schreinerei Frick AG umbenannt. Als Inhaber zeichnen Christa und Bernhard Frick verantwortlich. 1998 lernte Bernhard Frick seine Frau kennen. Sie trat bald als kaufmännische Angestellte ins Unternehmen ein und ist heute noch für die Buchhaltung und das Personalwesen zuständig. In Zwillikon waren die Räumlichkeiten gemietet. Christa und Bernhard Frick entschlossen sich, eigene Firmengebäude zu bauen, und fanden Bauland am Ortsausgang von Obfelden Richtung Ottenbach. Im vergangenen Jahr hätte das 30-Jahre-Jubiläum gefeiert werden können. Christa Frick lacht:

«Das haben wir völlig verpasst. Vielleicht feiern wir 2028 die Schnapszahl –33 Jahre Schreinerei Frick.»

Förderung des Nachwuchses

Nachwuchsförderung ist Bernhard und Christa Frick ein grosses Anliegen. Björn Peterson absolvierte seine Lehre bereits in der Schreinerei Frick und ist heute als Lehrlingsverantwortlicher tätig. Alle zwei Jahre beginnt ein neuer Lernender im Betrieb, die Lehre dauert vier Jahre.

Die Schreinerei Frick engagiert sich im Gewerbeverein Obfelden und bietet im Rahmen der Berufsinformations-Vormittage für Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Ottenbach und Obfelden Betriebsbesichtigungen an. Die am Schreinerberuf interessierten Jugendlichen fertigen an diesem Morgen einen Holzwürfel an. Auch Schnupperlernen-

de werden praxisnah in den Schreinerberuf eingeführt. Besonders freuen sich Christa und Bernhard Frick darüber, dass ihr Sohn Adrian heute als ausgebildeter Schreiner im Betrieb tätig ist, als Werkstattleiter Verantwortung übernimmt und mit seinem technischen Flair, beispielsweise als CNC-Maschinist, frischen Wind ins Unternehmen bringt. CNC-Maschinen, Computerized Numerical Control, sind Werkzeugmaschinen, die durch den Einsatz von Steuerungstechnik in der Lage sind, Werkstücke mit hoher Präzision auch für komplexe Formen automatisch herzustellen. Noch ist Bernhard Frick nicht bereit für die Pensionierung, doch es ist beruhigend für das Unternehmerpaar zu wissen, dass der Sohn dereinst die Firma übernehmen wird. Bernhard Frick versteht Nachhaltigkeit pragmatisch. Deshalb führt er mit

Überzeugung auch Reparatur- und Wartungsdienste aus. Reparaturen lohnen sich eher bei hochwertigen Möbeln, vor allem auch bei solchen, mit denen man sich emotional verbunden fühlt. Auch wenn es keine explizite Antik-Schreinerei ist, kann man alte Möbel vertrauensvoll wiederherrichten lassen. Geheizt wird der Gebäudekomplex mit Abfallholz, möglicher Ausstoss von Schadstoffen wird regelmässig überprüft.

Vielfalt der Materialien

Bei Türen setzt die Schreinerei Frick auf höchste Qualität. Türen mit Zargen werden insbesondere bei Altbauten massgefertigt. So vielfältig die einzelnen Aufträge sind, so vielfältig sind auch die Materialien: «Wir fühlen uns nicht ausschliesslich dem Werkstoff

Holz verpflichtet. Je nach den Erfordernissen verarbeiten wir verschiedene Kunststoffe, Stein, Glas oder Metall in Kombination.»

Familiär, respektvoll

«Bei den Neubauten ist die Auftragslage zurzeit sehr gut», meint Bernhard Frick. Wie in jeder Branche gibt es Schwankungen, die bei Bedarf mit Temporärarbeitenden aufgefangen werden. Die Zeitpläne müssen insbesondere bei Neubauten strikt eingehalten werden, denn hier arbeiten Schreiner eng mit zahlreichen anderen Handwerksberufen zusammen.

Dazu ist es für KMU unabdingbar, regional verankert und gut vernetzt zu sein. Neben der langjährigen Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern engagieren sich Christa und Bernhard Frick auch gesellschaftlich in Obfelden: Christa Frick seit zwölf Jahren als Schulpflegerin, Bernhard Frick unter anderem als Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Landi Obfelden, zu der auch der Volg Obfelden gehört.

Auf der Webseite ist zu lesen: «Unser Unternehmen setzt sich aus einem jungen Team motivierter Macher zusammen. Wir lieben unsere Handwerkskunst und das merkt man uns an.» Stimmt.

Die Schreinerei Frick ist ein solides Familienunternehmen mit flacher Hierarchie. Der Zusammenhalt im Team wird gepflegt – mit Feierabendbier, Grillabenden und einem jährlichen Ausflug. Für den leidenschaftlichen Handwerker Bernhard Frick ist ein gutes Betriebsklima die Basis für nachhaltigen Erfolg.

Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der Anzeiger in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)

Was bei einer Krankschreibung erlaubt ist – und was nicht

So verhalten sich Arbeitnehmer richtig – Tipps der Ergo Rechtsschutz Krankgeschrieben zu sein, bedeutet in erster Linie, sich zu schonen, um wieder gesund zu werden. Trotzdem fragen sich viele Beschäftigte, was sie in dieser Zeit tun dürfen und was möglicherweise zu Ärger mit dem Arbeitgeber führt. Sabine Brandl, Juristin der Ergo Rechtsschutz Leistungs-GmbH, erklärt, was eine Krankschreibung bedeutet und welche Regeln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennen sollten. Eine Krankschreibung durch einen Arzt (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) bestätigt, dass die erkrankte Person für eine bestimmte Anzahl von Tagen ihre aktuelle Tätigkeit nicht ausüben kann. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Betroffene das Haus nicht verlassen dürfen oder im Bett bleiben müssen. «Ausschlaggebend ist, wel-

che Aktivitäten die Heilung der jeweiligen Krankheit unterstützen», erklärt Juristin Sabine Brandl. Denn: «Betätigt sich die betroffene Person in einer Art und Weise, die der Genesung abträglich sein kann, kann Ärger mit dem Arbeitgeber die Folge sein, bis hin zu Abmahnung und Kündigung.»

Was ist erlaubt und wann droht Ärger? Grundsätzlich ist alles möglich, solange es den Genesungsprozess unterstützt. Spazierengehen an der frischen Luft beispielsweise. Auch Einkaufen im Supermarkt ist in der Regel unproblematisch. Leichte sportliche Aktivitäten, zum Beispiel moderates Joggen, können hilfreich sein, allerdings sollte dies mit dem Arzt abgesprochen sein. Bei leichten Erkrankungen oder psychischen Belastungen kann sich ein Treffen mit

Freunden positiv auf die Gesundheit auswirken.

Problematisch wird es, wenn Aktivitäten im Widerspruch zur Diagnose oder zu den Anweisungen des Arztes stehen. So empfiehlt es sich, sich an eine verordnete Bettruhe auch zu halten. Als nicht förderlich für die Genesung gelten bei vielen Krankheiten nicht nur energieintensive Sportarten, sondern zum Beispiel auch ausgedehnte Shoppingtouren oder Bar-Besuche. Es kommt jedoch immer auf den Einzelfall an: Ein Schreiner mit gebrochener Hand kann zwar nicht arbeiten, ein Restaurantbesuch wird jedoch seine Heilung eher nicht gefährden.

Reisen während einer Krankschreibung ist grundsätzlich möglich, solange der Aufenthalt die Genesung unter-

stützt. Gerade bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder bei Burnout kann ein Urlaub und der damit verbundene Ortswechsel zur Gesundung beitragen. Allerdings ist es wichtig, die geplante Reise mit der behandelnden Arztpraxis abzusprechen. Wenn diese bescheinigt, dass der Urlaub die Heilung nicht gefährdet – sondern im Idealfall sogar unterstützt, ist der Urlaub während der Krankschreibung in der Regel erlaubt. Umgekehrt gilt: «Reisen, die körperlich anstrengend sind und Stress erzeugen, können die Genesung verzögern.» Wichtig ist immer auch die Art der Krankheit: Ein Skiurlaub mit Grippe etwa ist eine schlechte Idee. Arbeitsrechtlich kann die Folge eine Gehaltskürzung, eine Abmahnung oder im Wiederholungsfall sowie in schwerwie-

genden Fällen sogar eine Kündigung sein. «Daher empfiehlt es sich, im Krankheitsfall nur eine für die Genesung hilfreiche Reise anzutreten», rät Brandl. Und: «Wer sichergehen will, informiert den Arbeitgeber.»

Eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung stellt kein Arbeitsverbot dar, sondern prognostiziert den erwarteten Krankheitsverlauf. Das bedeutet, aus rechtlicher Sicht können Beschäftigte trotz Krankschreibung arbeiten, wenn sie sich arbeitsfähig fühlen. Ein vorheriger Arztbesuch ist dafür nicht nötig. Allerdings darf der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nach Hause schicken, wenn er den Eindruck hat, dass die Krankheit noch andauert.

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Für Christa und Bernhard Frick ist der respektvolle Umgang mit Mitarbeitenden und Kundschaft die Basis für ihren Erfolg.
(Bild Regula Zellweger)

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Die

Flexitarier-Gangs: Genaues Hinschauen lohnt sich

Streifzüge durch die Natur (40) – Spatzen sind spannendere Vögel, als man denkt. Und wichtigere

Das Säuliamt sei ein Spatzenparadies, würde man meinen. Fast in jedem Garten tschilpen sie, an den Bahnhöfen suchen sie nach Krümeln und auf den Bauernhöfen baden sie zwischen Scheune und Stall im Sand. Dabei werden sie jedoch von uns Menschen nur wenig beachtet, teils gering geschätzt. Eintönig könnte man sie nennen, lärmig, ungehobelt – aber sicher nicht speziell oder spektakulär. Allerdings ist der Haussperling viel spannender, als man denkt –und auch viel wichtiger. Das beginnt nur schon bei seinem «Gesang». Was in unseren Ohren bloss als «tschilp tschilp» klingt, ist in Wahr-

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR

heit viel komplexer: Schaut man sich die Gesänge als Sonogramme an, offenbart sich eine grosse Vielfalt an Rufen. Darunter sind auch hohe Triller, die wir Menschen gar nicht hören können. Möchte sich ein Spatz bei einem Artgenossen bemerkbar machen, ruft er zum Beispiel «schilp». Möchte er bald abfliegen und dies der Gruppe mitteilen, sagt er «tschielp». Beim Abflug ruft er «zwit», man möchte ja keine Zweifel aufkommen lassen. Während des Flugs bleiben die Vögel mit «tschuip»- oder «dschlui»Rufen in Kontakt. Bei der Ankunft an einem gemeinsamen Ruheplatz meldet sich der Spatz höflich mit einem «jerk» und «schiep tät» an. Ist ein Spatz verärgert, ruft er nasal «wäd» oder beginnt laut zu zetern. Weitere Rufe kennt er, wenn Gefahr droht oder wenn er Angst hat. Von Eintönigkeit also keine Spur!

Nahrung. Geselligkeit ist bei ihm grossgeschrieben – was natürlich auch Gezänke nach sich zieht. Im Winter ist der Spatz ein Flexitarier: Er ernährt sich im Grundsatz vegetarisch, verschmäht aber auch tierische Zusatzkost nicht. Bei der Nahrungssuche stellt er sich sehr geschickt an. Er kann kopfüber an dünnen Ästchen herumturnen, um eine begehrte Knospe zu erreichen. Er steht vor einer Hauswand wie ein Helikopter in der Luft, um ein Spinnchen zu erhaschen. Er taucht hartes Brot ins Wasser, um es aufzuweichen, scheucht flügelschlagend Insekten auf oder springt Samenkapseln an, bis sie platzen.

die Schädlinge überhandnahmen und die Ernten zerstörten. Als Folge importierte man wieder Spatzen aus der Sowjetunion.

In Südeuropa bauen Spatzen kugelige Nester auf Bäumen

Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch).

Spatzen tschilpen ihre eigene Sprache

Einschub eines Ornithologen: Wer am Dorfrand oder in der Hecke im Feld Spatzen tschilpen hört, höre genauer hin. Sind die Rufe vielleicht ein wenig anders, etwas weicher? Dann könnten sie vom Feldsperling stammen. Diese zweite bei uns heimische Spatzenart ist an der durchgehenden kastanienbraunen Kopfplatte und den weissen Wangen mit dunklem Fleck zu erkennen.

Doch bleiben wir bei Passer domesticus, auch bekannt als Hausspatz. Der zieht zurzeit in grösseren Gangs durch die Siedlung, stets auf der Suche nach

Bald jedoch wird sich der Speiseplan ändern – denn sobald die Baby-Spatzen auf der Welt sind, verlangen diese nach proteinreicherer Kost. Unermüdlich müssen die Eltern dann Blattläuse, Raupen und Spinnen herbeischaffen. Der Spatz wird nun also zum Karnivoren, zum gefürchteten Jäger. Und hier erst wird klar, warum der Haussperling für uns Menschen so wichtig ist: Er vertilgt auf den Feldern und in den Ställen Unmengen an Schadinsekten. Die Spatzen zu dezimieren, ist also in hohem Masse unklug – sie helfen fleissig mit, dass die Bauern hohe Ernten einfahren können.

Das mussten auch Friedrich der Grosse im 18. Jahrhundert oder Mao Zedong in den 1950er-Jahren erfahren, als sie regelrechte Spatzenkriege anzettelten und die Sperlinge ausrotten wollten. Allein Mao liess in China rund zwei Milliarden Vögel töten. Darauf folgte allerdings eine Hungersnot, weil

Lassen wir die kecken Vögel also leben –und schenken wir ihnen ein Plätzchen am Haus, um ihr Nest zu bauen. Das kann ein Loch unter einem Ziegel oder einem Dachbalken sein, oder auch nur eine geschützte Ecke hinter einer Leuchtreklame. (Spannend übrigens: In Südeuropa bauen Spatzen auch frei stehende, kugelige Nester auf Bäumen und in Büschen; bei uns haben sie das wohl verlernt.) Eine Bleibe zu finden, ist Sache des Männchens. Sobald ein Nistplatz feststeht, gilt es, ein Weibchen anzulocken: Herr Spatz singt nun in nächster Nähe ausdauernd und hofft, eine gute Falle zu machen. Dabei zählt nicht nur die Attraktivität der Immobilie, sondern auch die des Bräutigams: Je grösser der (Brust-)Latz, desto begehrter der Spatz. Ist ein Weibchen interessiert, zeigt ihm das Männchen die Räumlichkeiten und legt schon mal erste Hälmchen ins Nest. Bald folgen die Familiengründung und der gemeinsame Nestbau. Jetzt wird es streng: Bis zu drei Bruten pro Jahr sind häufig. Und wenn der eine Partner nicht zwischendurch abhandenkommt, geht es nächstes Jahr am selben Ort erneut los – monogame Dauerehe nennt man dies. Muss man sich also um Passer domesticus keine Sorgen machen? Zwar

ist der Schweizer Gesamtbestand stabil –doch regional haben die Populationen stark abgenommen. So ging der Spatz in der Bodenseeregion oder auch in der Stadt Zürich in wenigen Jahrzehnten um rund 40 Prozent zurück. Im Kanton Zürich sank der Brutbestand seit 1988 um einen Viertel. Besonders betroffen sind urbane Gebiete, wo die Verdichtung im Gange ist und die Natur damit stark unter Druck steht. Dabei verschwinden einerseits geeignete Brutplätze, da es an neuen Gebäuden kaum noch Löcher und Hohlräume gibt. Andererseits mangelt es vor allem auch an Insekten, die für die Jungenaufzucht so wichtig sind. Und das Säuliamt, ist es noch ein Spatzenparadies? Ob der Bestand in den letzten Jahren abgenommen hat, wissen wir nicht. Doch sorgen wir dafür, dass es dem fidelen, geselligen Mitbewohner weiterhin gefällt. Und damit auch vielen anderen Arten.

Naturgartenkurs beim

Naturnetz Unteramt Möchten Sie herausfinden, wie Sie Ihren Garten ganz konkret für die Natur aufwerten können? Der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) führt dieses Jahr einen Naturgartenkurs mit vier Theorieabenden und vier Exkursionen durch. Informationen unter https://www.naturnetz-unteramt.ch/kurs.

Je grösser der dunkle Latz unter dem Schnabel, desto attraktiver ist das Männchen.
Tarnfärbung des Weibchens ist dem Überleben geschuldet. (Bild Michael Gerber)
Nach dem Ausflug füttern die Eltern die Jungen noch einige Tage.
Spatzen baden gerne im Sand, um Parasiten loszuwerden.

Sparen, aber sicher nicht bei uns

Replik auf den Leserbrief von Stefan Kessler mit dem Titel «Halbierungsinitiative – ein gefährliches Spiel mit der Demokratie» im «Anzeiger» vom 10. Februar.

Herr Kessler hat in seinem Beitrag die neue Halbierungsinitiative als keine harmlose Sparübung beschrieben – er hat recht: Diese SRG-Abgabe ist juristisch gesehen eine Steuer.

Die SRG mit allen 6500 Angestellten ist ein grosser Arbeitgeber, der natürlich diese Einnahme von 1.4 Milliarden gut brauchen kann. Allein die Löhne sind 2024 auf rund 660 Millionen Franken gestiegen, davon flossen etwa 94 Millionen allein an die rund 510 Kaderleute. Das ist alles legitim, aber bitte nicht jammern!

Wenn ein Direktor eines subventionierten Betriebs mehr verdient als einer unserer Bundesräte, dann tut mir das

leid. Diese Leute wissen, wo man sparen kann – aber sicher nicht bei uns. Um unabhängige Medien zu sichern, braucht es kein Steuergeld. Nur so können sie realistisch über Politik, Gesellschaft und Wirtschaft berichten. So etwas hat wirklich mit unserer direkten Demokratie zu tun – und nicht, wie im oben erwähnten Beitrag im Fall der Annahme der Initiative zitiert, mit «einem Muster aus autoritären Systemen», was im Moment tatsächlich der Fall ist. Was uns wirklich stört, sind die immer grösseren Werbeeinsätze – nach meiner Einschätzung sicher mehr als 5 Prozent der Sendezeit.

Was ich mir wünsche, ist, dass am 8. März viele junge Leute an die Urne gehen und für sich die richtige Entscheidung treffen.

Janez Godina, Bonstetten

Kennen Sie das Baka-Tal?

Im Englischen gibt es einen Spruch: «Beside a high mountain is always a deep valley.» (neben einem hohen Berg befindet sich immer ein tiefes Tal). Es ist logisch, dass neben einem hohen Berg ein tiefes Tal ist. So ist unser Erdenleben auch nicht immer eine Höhenwanderung. Tiefs gehören auch dazu.

Im Psalm 84 heisst es: «Im Baka-Tal hat es Quellen.» Das Baka-Tal ist ein dürres Wüstental, Quellen erwarten wir dort nicht.

Als ich mit 56 Jahren einen Hirninfarkt erlitt, war ich auch im Wüstental. Unsere Familie war damals auf mein Einkommen angewiesen, sodass ich

schnellstens wieder arbeiten gehen musste. Leider war ich ab da etwas behindert, und das Leben wurde ein ewiger Kampf. Da war ich froh, konnte ich beten und mit Gottes Hilfe rechnen. Eine Freundin hat uns gekochtes Essen gebracht, sodass ich das nicht erledigen musste. Das Haus und der Garten mussten auch gemacht werden. In dieser Zeit habe ich viel Gottes Hilfe erlebt. Kein Zweifel, dass Er mich durchgetragen hat. Das wurde eine grosse Freude und ein Schatz in meinem Leben. Eben eine Quelle in der Wüste!

Verena Häberling Ottenbach

«Gerechtigkeit und Kritikfähigkeit» wird über kurz oder lang ausgehebelt

Replik auf die drei Leserbriefe der Herren Ansgar Gmür, Urs Gretler und Hans Hegetschweiler zur SRG-Halbierungsinitiative im «Anzeiger» vom 10. Februar.

Es ist bedauerlicherweise ein zunehmender Trend, dass kritischer Journalismus und Recherchen, die auch hinter die Fassade einer Person, eines Konzerns oder einer Partei und deren Verwicklung in fragwürdige Praktiken hinweisen, gleich als «links» gebrandmarkt werden.

Die politischen Begriffe «links» und «rechts» stammen aus der Zeit nach 1789, also der Französischen Revolution, als sich das Volk gegen die Herrschaft des Königs auflehnte und sich für Gerechtigkeit einsetzte. Die Linken kämpften für eine Republik, in der alle Bürger gleiche Rechte haben und mitbestimmen können. Die Rechten hingegen wollten den französischen König und seine Regierung stützen. Sie wollten die Gesellschaft weiterhin in Klassen teilen und nicht allen Bürgern die gleichen Rechte gewähren. Die Bürger sollten je nach Reichtum oder Macht unterschiedliche Rechte und Freiheiten haben. Nun kann man sagen, das sei lange her, doch die Grundzüge haben sich

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nicht geändert. Neu ist jedoch, vorgelebt durch die USA, dass alles, was als Fehlverhalten, Ausbeutung, Unterdrückung oder abweichende Meinung angesehen wird, sofort von höchster Ebene als Lüge, Fake News oder linkes Gedankengut angeprangert und abgetan wird. Dies wird gebetsmühlenartig wiederholt, sodass es die «Gerechtigkeit und Kritikfähigkeit» über kurz oder lang aushebelt. Überlege dir, aus welchen Kreisen die Halbierungsinitiative kommt und wie sie der Bevölkerung schmackhaft gemacht wird. Leider gibt es inzwischen genug Negativbeispiele, dass ein liberaler und demokratischer Staat durch die Aushöhlung kritischer Medien geschwächt wird. Die SRG hat ein umfassendes Netzwerk von Korrespondenten (Echo der Zeit, Rundschau, Kassensturz, Espresso, Nachrichten) weltweit. Zudem bleiben die Werbeeinnahmen in der Schweiz und wandern nicht wie jene von Google, Netflix, Amazon, Disney) an internationale Investoren ab.

Ein klares Nein zur weiteren Schwächung der SRG sowie Medienund Pressefreiheit.

Urs Preisig, Mettmenstetten

Individualbesteuerung – so nicht!

Auf Anfrage bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten habe ich erfahren, dass unser Steueramt mit 270 Stellenprozenten arbeitet. Hätte 2025 bereits die Individualbesteuerung gegolten, wären rund 1200 zusätzliche Steuererklärungen zu verarbeiten und davon wiederum 60 Prozent zu veranlagen gewesen – ein Plus von rund 40 Prozent. Proportional gerechnet bräuchte das Steueramt Mettmenstetten dafür jährlich rund 100 zusätzliche Stellenprozente.

Dabei ist völlig offen, woher dieses zusätzliche Fachpersonal kommen soll, wenn alle Gemeinden gleichzeitig neue

Mitarbeitende suchen. Zugleich schafft die Individualbesteuerung komplexe Fragen. Einkommen, Vermögen, Vorsorge, Abzüge und Kinderkosten müssten detailliert auseinandergenommen werden, um zwei separate Steuererklärungen korrekt auszufüllen. Sie mag gut klingen, führt in der Praxis aber zu deutlich höheren Anforderungen an die Verwaltung und Steuerpflichtigen – ein echtes Bürokratiemonster. Einfacher wäre, heute Benachteiligte mit höheren Abzügen zu belohnen. Ernst Jud, Mettmenstetten

Mit Begeisterung von der Vision Primarschule Bonstetten 2033 gelesen

Replik auf den Artikel von Florian Hofer mit dem Titel «Vision Primarschule Bonstetten 2033» im «Anzeiger» vom 6. Februar.

Was für eine grossartig und zukunftsgerichtete Vision! Endlich geht eine weitere Gemeinde diesen mutigen und zeitgerechten Weg.

Ich bewege mich seit vielen Jahren im Bildungswesen und habe ehrlich gesagt befürchtet, diesen Moment einer echten, grundlegenden Veränderung nicht mehr erleben zu dürfen. Umso mehr berührt es mich, dass Bonstetten diesen Schritt mutig angeht und Lernen neu denkt – mit dem Kind im Zentrum und mit Blick nach vorne statt zurück. Weil wir genau solch eine Haltung in dieser heutigen Zeit brauchen. Radikale Zuversicht für mutiges Vorgehen. Für mich wäre, wenn meine Kinder nicht in zwei Jahren bereits aus der Schule draussen wären, die konsequente Um-

setzung dieser Vision tatsächlich ein Grund, nach Bonstetten zu ziehen. Denn ich bin überzeugt: Den Kindern wird es damit besser gehen als im heutigen System. Sie werden nicht für die Vergangenheit ausgebildet, sondern auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet.

Mutig neue Wege beschreiten

Ich freue mich, dass Frau Tamas, und die gesamte Schulpflege Bonstetten mutig vorangehen, Verantwortung übernehmen und neue Wege beschreiten. Ich wünsche der Führung der Schule von Herzen viel Energie, radikale Zuversicht und die nötige Unterstützung, damit diese Vision Wirklichkeit wird. Denn das wird sie, wenn sie wirklich an sie glauben. Zum Wohle der Kinder und unserer Zukunft.

Melitta Gehrig, Kemptthal

Volksnah politisieren – Anstand bewahren

Replik auf den Leserbrief von Orlando Rabaglio mit dem Titel «Träum weiter, lieber Markus Gasser, aber bitte nicht im Stadtrat!» im «Anzeiger» vom 13. Februar.

Natürlich gehört es zur Eigenart von Wahlen, bestehende Amtsinhaber anzugreifen, wenn man deren Sitze erobern will. Muss man sie aber deswegen lächerlich machen und ihnen Inkompetenz vorwerfen?

Ist das tatsächlich nötig, um andere favorisierte Kandidierende zu legitimieren? Auch bei unterschiedlicher politischer Ausrichtung erwarte ich, dass ein minimaler politischer Anstand gewahrt bleibt. Kritik darf ausgesprochen werden. Das geht aber auch ohne Verunglimpfung und Diskreditierung. Der bestehende Stadtrat hat sicher nicht alles perfekt gemacht. Angesichts der grossen Aufgaben und Herausforderungen kann sich sein Leistungsausweis trotzdem sehen lassen. Gerade auch in der von einigen nun vehement kritisierten Finanzplanung. Jedenfalls hat die Stimmbevölkerung in den letzten Jah-

ren bei Abstimmungen über Kreditvorlagen fast immer zugestimmt. Auch dies ist ein Ausdruck der Zustimmung zum Finanz-Kurs des Stadtrates. Dieser basiert im Übrigen auf strategischen Leitsätzen, die er zusammen mit der Bevölkerung erarbeitet hat. Daraus entstand in den letzten Jahren eine Kultur der Mitwirkung der Einwohnenden von Affoltern und Zwillikon. So geht volksnahe Politik. Auch aus diesem Grund ist die Wiederwahl aller vier bisherigen Kandidierenden für die Fortsetzung einer pragmatischen und zukunftsgerichteten Politik richtig. Insbesondere Eveline Fenner und Markus Gasser verdienen weiterhin unser Vertrauen. Bei den neu Kandidierenden ist am meisten Kompetenz und Kooperationsfähigkeit erkennbar bei Galina Bruder, Stefan Kessler und Pascal Santi. Galina Bruder ist mit ihrer Berufserfahrung aus dem pädagogischen Bereich zudem die geeignete Kandidatin als Präsidentin der Primarschulpflege.

Daniel Sommer, EVP Affoltern am Albis

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen.

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)

SRG und die falschen Fragen

200 Franken sind genug! Der hier Schreibende hatte oftmals Gelegenheit, im Radio und Fernsehen der SRG zu Gesprächen aufgeboten oder eingeladen zu werden. Ich habe einmal als InterviewPartner auf eine erste mir gestellte Frage in der Sendung Rundschau gesagt: «Sie stellen die falsche Frage!» Die mir gegenüberstehende Journalistin war Profi genug und deshalb nur kurz aus dem Tritt. Was ich damit zum Ausdruck bringen will, ist, die Absicht der Journalistin mit der Suggestivfrage die ihr passende Antwort zu bekommen. Eine von Anbeginn des Interviews angestrebte Unausgewogenheit mit dem Ziel, den Gesprächspartner mit seiner Meinung in schlechtem Licht erscheinen zu lassen. Das ist allerdings nicht Aufgabe der öffentlich-rechtlichen SRG. Es widerspricht dem gesetzlichen Auftrag der Ausgewogenheit. Ein weiteres Beispiel ist die oftmals von mir erlebte einseitige Zusammensetzung von Diskussionssendungen. Wenn sich die 200-FrankenForderung durchsetzt, dürfte sich bei aktuell 80 Prozent politisch Links stehenden SRG-Journalisten wenig ändern.

Die Reduktion der obligatorischen Gebühr ist vor allem deshalb gerechtfertigt, weil das vielfältige Angebot von Privaten die Bedeutung der SRG über die Jahre stark schrumpfen liess. Sport und Unterhaltungssendungen sind bei Privatsendern gut aufgehoben. Die SRG ist heute in wesentlichen Teilen ihrer Beiträge überholt und unnötig. Das ist der Hauptgrund für ein Ja zu «200 Franken sind genug!».

Toni Bortoluzzi, Affoltern

Jacqueline De Barro als neue Präsidentin

Replik auf den Artikel von Florian Hofer mit dem Titel «Sekundarschulpflege: Der Bezirksrat lockert die Zügel» im «Anzeiger» vom 10. Februar.

Der Titel des Artikels im Anzeiger vom 10. Februar deutet darauf hin, dass der Bezirksrat vorgängig die Zügel angezogen hat. Dies tat er aufgrund der Situation, die ein Eingreifen nötig machte. Der «Anzeiger» hat am 24. Juni und 4. Juli 2025 ausführlich darüber berichtet. Nun kann der Bezirksrat die Zügel lösen. Die Situation hat sich entspannt – die Präsidentin der Sekundarschulpflege redet gar von korrekter Amtsführung und die Fachperson Beat Vogt hat das Problem erkannt: Der Lehrkörper akzeptiert die geleitete Schule auch nach 15 Jahren nicht. Hauptproblem sei aktuell der Lehrkörper, lässt sich Vogt zitieren. Vergessen sind die vielen Kündigungen (Schulleitung, Lehrpersonen, Schulpersonal), die Krankschreibungen, die Eltern, die sich Sorgen machten, die Jugendlichen, die unter der Situation gelitten haben, die Strafanzeigen gegen Lehrpersonen. Es sei alles korrekt abgelaufen. Die Lehrerschaft müsse nun einfach begreifen, dass auch die Sekundarschule Bonstetten eine geleitete Schule ist. Das VSA soll nun dafür sorgen, dass die Lehrerschaft den Rückstand von 15 Jahren –wie auch immer diese Zahl entstanden ist – aufzuholen hat. Die Zukunft der

Sekundarschule hängt nicht vom Volksschulamt ab, sie wird massgeblich durch die neue Schulpflege geprägt. Ich empfehle den Stimmberechtigten, Jacqueline De Barro als Präsidentin zu wählen.

Dank ihrer Persönlichkeit und ihrer Erfahrung im Schulwesen besteht die berechtigte Hoffnung, dass die Sekundarschule Bonstetten wiederum zu dem wird, was sie einmal war: eine anerkannt gute Schule, an der motivierte und innovative Lehrkräfte gute Arbeitsbedingungen vorfinden.

Walter Winkler, ehemaliger, pensionierter Lehrer an der Sekundarschule Bonstetten

WAHLEMPFEHLUNGEN

Wir

wählen die erste Gemeindepräsidentin von Hausen

Seit acht Jahren führt Andrea Sidler aus Ebertswil/Hausen als Schulpflegepräsidentin die Schulpflege, die Schulleitung und Schulverwaltung und setzt sich für die Weiterentwicklung der Schule ein. Das neu eröffnete Schulhaus hat sie von der Planung über den ersten Spatenstich bis zur Eröffnungsrede mitverantwortet und kennt sich bestens aus in der Realisierung von Bauten im öffentlichen Raum. Mit ihrer Führungsverantwortung ist sie eine Teamplayerin geblieben. In den Gremien hört sie aufmerksam zu, bezieht Stellung und trägt in Diskussionen zu tragfähigen und nachhaltigen Entscheiden bei. Als langjährige Hauswirtschaftslehrerin und Familienfrau steht und stand Andrea Sidler schon lange mit beiden Beinen im Leben und hat auch in der Freiwilligenarbeit bei der Organisation vieler Anlässe und dem Leiten von Lagern und Kursen vielfältigste Kompetenzen planerischer, sozialer und kreativer Art aufbauen und immer schon für finanzielle Belange gerade stehen können. Wir sind überzeugt, dass Andrea Sidler zusammen mit einem gut aufgestellten und motivierten Gemeinderat die Gemeinde Hausen zu einer noch lebenswerteren Gemeinde weiterentwickeln kann. Allen voran werden die begonnenen Projekte Sporthalle mit den Tagesstrukturen zeitlich und finanziell erfolgreich fertiggestellt.

Eine nächste, grosse Herausforderung wird es sein, den heutigen Postplatz als Ort in der Mitte des Dorfes neu

zu denken und zu gestalten. Seit acht Jahren schon hat Andrea Sidler als Gemeinderätin von Hausen grosse Verantwortung übernommen. Als Schulvorständin verantwortet sie mehr als die Hälfte des gemeindlichen Jahresbudgets. Andrea Sidler liegt eine umweltverträgliche und nachhaltige Dorfentwicklung am Herzen. Zu der malerischen Naturumgebung, dem Türlersee, den Mooren, Bächen, Wäldern, Naturschutzgebieten und Grünflächen soll Sorge getragen und diese für einen sanften Tourismus erlebbar gemacht werden. Familien sollen sich hier wohlfühlen, weil Struktu­

ren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gepflegt und den Bedürfnissen angepasst werden. Auch neue Wohnformen und Generationenprojekte sollen unterstützt und gefördert werden. Andrea Sidler wird eine Gemeindepräsidentin sein, die viele Bewohner und Bewohnerinnen mit unterschiedlichen Ansichten persönlich kennt, auf Augenhöhe begegnet und sich für deren Meinungen interessiert.

Vera Anders, Barbara Ehrsam, Sissi Studer, Maja Brühlmann, Eva Imhoof, Selma Berger, Babsi Kofler, Hausen

Ottenbach: Es gibt viel zu tun, packen wir’s

Zwei gut besuchte Veranstaltungen in unserer Gemeinde boten beste Gelegenheit, sich zu vielversprechenden Themen ins Bild zu setzen. So zum Beispiel die Erneuerung des Hallenbads, modernisierte Sportanlagen, die Sanierung von Werkleitungen im Vorfeld wichtiger Strassen von Gemeinde und Kanton sowie unser neues Dorfzentrum. Schlüsselprojekte, in den letzten Jahren geplant und nun vor der Realisierung stehend. Und bereits zeichnet sich Weiteres ab. Wie die Umsetzung des räumlichen Entwicklungskonzepts (REK), das Projekt Wohnen im

Alter sowie ein Gesundheitszentrum, welches initiative Ärzte in Ottenbach zu realisieren gedenken. Wahrlich eine beeindruckende Auslegeordnung. Herausforderungen, die nur dank überdurchschnittlichem Engagement, Wissen und Erfahrung in den verschiedenen Dossiers sowie eingespielten Prozessen bei Behörden und Verwaltung im Teamgeist zu meistern sein werden. Und – so meine Idealvorstellung – von uns allen dank offener und zeitgerechter Kommunikation verständnisvoll und wohlwollend unterstützt werden. Die bevorstehenden Wahlen geben Gelegen­

an...

heit, für Erreichtes zu danken und zuversichtlich voranzuschreiten. Sorgen wir für die nötige Kontinuität, den richtigen Mix von Erfahrung und Erneuerung unseres Gemeinderats. Wählen wir die bisherigen Mitglieder Gaby Noser Fanger als Gemeindepräsidentin, Ronald Alder und Franz Zeder sowie neu Serge Bonvin und Marcel Niederer. Zusammen mit den vorgeschlagenen Mitgliedern der Schulpflege in effizienter Zusammenarbeit, zum Wohl unserer Gemeinde.

Walter Herrmann, Ottenbach

Gemeinsam Verantwortung tragen – verlässlich, transparent und respektvoll

Wir stellen uns zur Wiederwahl in die Verbandsschulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern, weil in den kommenden Jahren zentrale politische Weichenstellungen anstehen – und weil diese am besten gelingen, wenn Erfahrung, Zusammenarbeit und Kontinuität gesichert sind. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam daran gearbeitet, den Schulzweckverband verlässlich zu führen, Dossiers sorgfältig vorzubereiten und Entscheide nachvollziehbar zu machen. Diese erfolgreiche Arbeit möchten wir fortsetzen: verantwortungsbewusst, transparent, mit Respekt und Wertschätzung für alle Beteiligten. Im Zentrum stehen die Totalrevision der Statuten und die Einführung einer Geschäftsleitung. Das sind grundlegende Entscheide, die festlegen, wie Zuständigkeiten geregelt sind, wie Be­

Gabriela Nüesch (links) und Francesca Brignoli Lutz stellen sich zur Wiederwahl. (Bild zvg)

schlüsse vorbereitet werden und ob die Umsetzung effizient und verbindlich funktioniert. Gleichzeitig geht es um das, was für die Schulen im Bezirk Af­

foltern und die Familien zählt: genügend passende Plätze für Kinder und Jugendliche, die wegen einer Behinderung oder einer stark auffälligen Entwicklung nicht in der Gemeindeschule unterrichtet werden können. Wir wollen den Schulraum der Heilpädagogischen Schule langfristig sichern und so weiterentwickeln, dass der Bedarf gedeckt wird. Das entlastet die Regelschulen und schafft Planungssicherheit für die Gemeinden im Bezirk Affoltern. Dabei stehen wir für nachhaltige Lösungen: pädagogisch stark, finanziell solide und mit klaren Prioritäten im Einsatz der öffentlichen Mittel. Darum bitten wir um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Francesca Brignoli Lutz und Gabriela Nüesch

Jacqueline De Barro für das Präsidium der Sekundarschulpflege Bonstetten

In einem Monat – am 8. März 2026 –wird in Bonstetten die Schulpflege der Sekundarschule neu gewählt. Gerne empfehle ich Ihnen Jacqueline De Barro zur Wahl ins Präsidium. Jacqueline De Barro habe ich vor über 15 Jahren im Studium an der pädagogischen Hochschule kennengelernt. Damals bildete sie sich zur Lehrperson und gleichzeitig zur Schulleiterin aus. Sie zeichnete sich dabei durch Leistungsbereitschaft und Effizienz aus. Durch ihre Art, Arbeiten zu strukturieren und Kernthemen sowie essenzielle Punkte schnell zu erkennen, fiel es ihr leicht, beide Studien zu kombinieren. Zu ihren Stärken zählte es, Aufgaben zu überblicken, einzuordnen und die Anforderungen effizient zu erfüllen. Zugute kamen ihr dabei ihre mehrjährige Berufserfahrung als Personalverantwortliche eines renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmens sowie ihre Erfahrung als Schulpflegepräsidentin der Sekundarschule Bonstetten.

Erfahrung im Schulumfeld Mit dem Hintergrund ihrer Position als Schulleiterin im Glattal und ihrer breiten Erfahrung im Schulumfeld ist sie immer dafür offen, Gesichtspunkte involvierter Personen und neue Inputs differenziert und wertschätzend zu prüfen, gegebenenfalls einzubinden und so ausgewogene, gangbare Lösungen zu finden.

Diese Eigenschaften befähigen Jacqueline De Barro, als Sekundarschul­

präsidentin in Bonstetten zu einer verbindenden und wirksamen Kraft zu werden, welche die Kompetenzen aller Mitglieder zum Besten unserer Jugendlichen und der Schule bündelt. Jacqueline ist darüber hinaus eine aufgeschlossene, nahbare und warmherzige Ehefrau und selbst Mutter einer Lehrerin. Ich nehme sie als eine Person wahr, welche die hiermit anstehenden Leitungsaufgaben mit viel Freude, Zuversicht und einer positiven Einstellung anpacken wird.

Aus diesen Gründen kann ich Ihnen die Wahl von Jacqueline De Barro am 8. März ins Präsidium der Sekundarschulpflege Bonstetten wärmstens empfehlen.

Andrea Merten, Bonstetten

Claudia Ledermann: Mit Wertschätzung und Beständigkeit

Claudia Ledermann hat sich im Herbst 2025 für den Austritt aus der GLP entschieden. Ihre Entscheidung bedauern wir sehr, ändert jedoch nichts an unserer Überzeugung von ihrer fachlichen und persönlichen Qualität. Wir portieren ihre Wiederwahl in den Stadtrat unabhängig von ihrer Parteimitgliedschaft, weil ihre Haltung, ihre Kompetenz und ihr Engagement für Affoltern für uns im Vordergrund stehen.

Sorgfältige Weiterentwicklung

In den vergangenen vier Jahren hat sich Claudia dafür eingesetzt, dass sich Affoltern sorgfältig weiterentwickelt, mit Blick auf Qualität, Identität und die Bedürfnisse kommender Generationen. Sie packt an, ohne zu polarisieren, hört zu und nimmt unterschiedliche Perspektiven ernst. Tragfähige Lösungen entstehen für sie dort, wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen. Claudia ist der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ein Anliegen. Öffentliche Mittel sind für sie anvertrau­

Roman Ackermann in den Gemeinderat Wettswil

Seit letzter Woche können Sie über die Zusammensetzung des Gemeinderats von Wettswil für die kommenden vier Jahre entscheiden. Mit meinem Geschäftspartner Roman Ackermann stellt sich ein idealer Kandidat zur Wahl. Seit rund zwölf Jahren führen wir gemeinsam ein KMU. Seine offene, klare und wertschätzende Art wird von unseren Kundinnen und Kunden ebenso geschätzt wie von unseren Mitarbeitenden. Ein eigenes Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen, sorgfältig abzuwägen und bei Bedarf auch unpopuläre Entscheide zu treffen und dabei das langfristige Ziel stets im Blick zu behalten. In einer Ge­

meinde sollte die Sache im Mittelpunkt stehen und nicht eine parteipolitische Agenda. Roman Ackermann steht für Unabhängigkeit, Verlässlichkeit und eine lösungsorientierte Haltung. Ich empfehle Ihnen deshalb, ihn mit Ihrer Stimme zu unterstützen.

Robin Frei, Zürich

Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primar- und Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege haben bis zum 27. Februar die Möglichkeit zur einmaligen Selbstdarstellung auf dieser Forumseite mit einer Einsendung von maximal 2000 Zeichen und einem Bild. Auch Wahlempfehlungen finden auf dieser Forumseite Platz. Pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. (red)

te Mittel, mit denen sorgfältig und langfristig umzugehen ist. Als Unternehmerin denkt sie nachhaltig in finanzieller, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Stadtentwicklung bedeutet für sie nicht Wachstum um jeden Preis, sondern ein ausgewogenes Zusammenspiel von Lebensqualität, Erholungsräumen und wirtschaftlicher Stärke.

Beruflich begleitet Claudia Ledermann als selbstständige Organisationsentwicklerin, Beraterin, Coach und Interim­Managerin Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen. Diese Erfahrung bringt sie in den Stadtrat ein, als Haltung und nicht als Versprechen.

Wir empfehlen Claudia Ledermann zur Wiederwahl in den Stadtrat Affoltern, weil sie Verantwortung übernimmt, differenziert abwägt und unsere Stadt mit Weitsicht, Engagement und Bodenhaftung weiter mitgestalten will.

Nicole Beck-Taubenest und Fabian Kraxner, Co-Präsidenten Grünliberale Knonaueramt

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Sie alle engagieren sich für Andrea Sidler. (Bild zvg)
Jacqueline De Barro. (Bild zvg)

6000 Würste und 10000 Flaschen Bier

Am Wochenende vom 16. und 17. Mai wird Mettmenstetten zum Zentrum des Zürcher Schwingsports

Für das leibliche Wohl der Gäste am Kantonalschwingfest sind Tanja Breuss und Serge Duperrex verantwortlich. Im Interview geben sie Einblick in Planung, Logistik und Kalkulation einer GrossFestwirtschaft.

Tanja Breuss, Serge Duperrex – an zwei Tagen werden mehrere Tausend Gäste erwartet. Wo beginnt man mit der Planung einer solchen Festwirtschaft?

Tanja Breuss: Sehr früh. Die Grobplanung startet rund zwei Jahre im Voraus. Zuerst analysierten wir das Festprogramm und die Besucherzahlen: Am Samstag rechnen wir mit vielen Besucherinnen und Besuchern aus dem Knonauer Amt, Familien, Nachwuchs-

schwingern und den rund 800 Turnveteranen. Am Sonntag mit 5000 bis 7000 Gästen aus dem ganzen Kanton und darüber hinaus. Daraus leiten sich Angebot, Infrastruktur und Personal ab.

Stichwort Personal – wie gross ist der Bedarf?

Serge Duperrex: Insgesamt sprechen wir von mehreren Hundert Einsätzen, über beide Tage verteilt. Küche, Grill, Fritteusen, Ausschank, Kassen, Nachschub, Reinigung – alles braucht Leute.

Welche Infrastruktur braucht es konkret?

Breuss: Eine ganze Menge. Es gibt ja das grosse Festwirtschaftszelt mit Platz für 2000 Personen, dazu das Barzelt und den Biergarten. Auch auf den Tribünen gibt es einen kleinen Getränkeverkauf. Es braucht Dutzende Kassenstationen, leistungsfähige Kühlcontainer, Grill- und Frittieranlagen, Theken, Zapfanlagen, Lagerflächen und einen funktionierenden internen Nachschub. Entscheidend ist auch, dass die Wege möglichst kurz sind.

Wie bezahlen die Gäste?

Duperrex: Wir setzen auf eine Mischung aus Bargeld und bargeldlosen

JedesRätselgitterenthält verschiedengrosse Zonen,farblich getrennt,mit 1bis 5Feldern.Jede ZonemussmitdenZifferngefüllt werden,diederAnzahlderFelder entsprechen.Eine Zone miteinem Feldenthältalso1,eine Zonemit dreiFeldern1, 2und 3, u.s.w. GleicheZifferndürfensichhorizontal, vertikal oderdiagonalnicht berühren 12

Lösungen wie Twint und Karte. Gerade bei Grossanlässen ist schnelles Bezahlen zentral, um Warteschlangen zu vermeiden.

Was steht so auf den Speisekarten, können Sie uns einen Einblick geben?

Duperrex: Neben den üblichen feinen Grilladen wie Steak, Bratwürste und Cervelats bieten wir zum Beispiel auch einen handlichen Fackelspiess mit Faustbrot an. Im Festzelt kann man sich auch auf einen üppigen Salatteller freuen, dazu gibt es auch Sandwiches, Schwingerkafi oder auch eine passende Weinauswahl. Am Sonntag bieten wir über Mittag an einem Aussenstand ein Blitzmenü mit Älplermagronen und Apfelmus an. Am Samstag ab 16 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr gibt es in unserer «Hoselupf»-Bar diverse alkoholische und nichtalkoholische Getränke. Etwas Neues versuchen wir mit dem «Hardtea», einer Eistee-Alternative zu Bier oder Smirnoff.

Geben Sie uns einen Einblick in Zahlen: Was für Mengen bereiten Sie vor?

Breuss: Da kommt einiges zusammen, wir erwarten viele hungrige und durstige Gäste. Das Lager vor Ort besteht

Tanja Breuss und Serge Duperrex sind am Kantonalschwingfest für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich. (Bilder zvg)

zum Beispiel aus 1000 Kilogramm Pommes, 10000 Flaschen Bier, 1000 Liter Bier im Offenausschank, 6000 Würsten, 8000 Portionen Ketchup. Dazu rechnen wir mit zirka 2000 bis 2500 Bankettmenüs. Und wenn uns etwas ausgeht, haben wir rasch Nachschub vor Ort.

Wie wichtig sind Partner des Kantonalschwingfests für die Festwirtschaft?

Breuss: Enorm wichtig. Ohne regionale Lieferanten, Getränkepartner,

Metzgereien, Bäckereien und Logistikpartner wäre ein Anlass dieser Grösse nicht machbar. Hier hilft uns am meisten die Landi Genossenschaft Obfelden, über die wir sehr viel Material, Getränke und Verpflegung beziehen können und die uns auch ein breites Netzwerk an Kontakten und Lieferanten mitbringt. Das Kantonalschwingfest ist ein Gemeinschaftsprojekt der ganzen Region.

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Den Gästen soll es an nichts fehlen.

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