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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 12 I 179. Jahrgang I Freitag, 13. Februar 2026

Die Bank geht, der Bäcker kommt

Junge Frau von nebenan

Revirement in Wettswil: Die Clientis Sparcassa schliesst ihre Filiale. die Bäckerei Pfyl zieht in den Laden der Bäckerei Kuhn. Seite 13

Comedienne Julia Steiner gibt ein Gastspiel im «Rössli» in Mettmen­ stetten. Dort erzählt sie schöne, schräge Geschichten. Seite 21

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Personen kamen, um SP­Nationalrätin Jacqueline Badran in Hedingen zuzuhören. Seite 5

Auch beim Schulzweckverband wird am 8. März gewählt Präsidentin und Vizepräsidentin treten wieder an – vier Kandidierende für den dritten Posten Florian HoFer Als hätten die Einwohnerinnen und Ein­ wohner des Knonauer Amts nicht schon genug zu entscheiden am 8. März, dem «Super­Sunday», stehen auch noch die Erneuerungswahlen für die Verbands­ schulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern auf den Wahlzetteln. Der Schulzweckverband betreibt für alle Bezirksgemeinden den Schulpsycholo­ gischen Dienst, der Abklärungen bei Schülerinnen und Schülern durchführt, die Heilpädagogische Schule Bezirk Af­ foltern, am Standort Stigeli in Affoltern, die Psychomotoriktherapiestelle, die bei Kindern Verhaltenssteuerung und per­ sönliche Ressourcen fördert, und die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungsstelle für Eltern mit Kin­ dern im Vorschulalter, die herausfor­ dernde Verhaltensweisen zeigen. Der Schulzweckverband beschäftigt etwa 80 Mitarbeitende.

Grosse Bedeutung Eine breite Palette an wichtigen Aufga­ ben, die aber meist unter Ausschluss der

«Mit seiner Breite an Aufgaben bietet der Schulzweckverband ein hoch spannendes Umfeld.» Francesca Brignoli Lutz, Präsidentin Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Öffentlichkeit stattfinden und so einem breiten Publikum eher weniger bekannt sein dürften, erfüllt der Schulzweckver­ band. Dennoch sind die Tätigkeiten des SZV in ihrer Bedeutung nicht zu unter­

Vier komplexe Vorlagen

schätzen. Die Verbandsschulpflege wird von drei Mitgliedern strategisch geführt. Diese werden am 8. März neu gewählt beziehungsweise in ihrem Amt bestä­ tigt. Die bisherige Präsidentin Francesca Brignoli Lutz sowie die Vizepräsidentin Gabriela Nüesch stellen sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Beide engagieren sich seit Jahren für die stra­ tegische Weiterentwicklung des SZV und wollen ihre Arbeit im Interesse einer stabilen und zukunftsorientierten Führung fortsetzen. SZV­Präsidentin Francesca Brignoli Lutz: «Mit seiner Brei­ te an Aufgaben bietet der Schulzweck­ verband ein hoch spannendes Umfeld, um strategisch zu gestalten und die Sonderpädagogik voranzutreiben, zum Wohl unserer Kinder, ihrer Eltern und des ganzen Säuliamts.»

Eines der schönsten Gebäude Obfeldens steht zum Verkauf. Die Villa Stehli. Sie wurde 1875 von der gleichnamigen Ob­ felder Seidendynastie gebaut. Zum knapp 33 000 Quadratmeter grossen An­ wesen gehören der Park, die Villa, drei weitere Einfamilienhäuser und dazu Grün­ und Waldflächen, Bäume, Linden­ bach und Teich – eine Bilderbuchumge­ bung, die auch Filmproduzenten beein­ druckte. Weder die Besitzerfamilie noch die mit dem Verkauf beauftragte Wüst und Wüst AG wollen sich zum Verkaufs­ preis äussern – «aus Diskretionsgrün­ den». Experten schätzen den Preis auf 15 bis 17 Millionen Franken. (red)

Während die Wettswilerin Francesca Brignoli Lutz und die Obfelderin Gab­ riela Nüesch für eine neue Amtszeit an­ treten, hat sich die Mettmenstetterin Andrea Cavelti dagegen entschieden: «Der Schulzweckverband ist eine gross­ artige Organisation, und ich hätte sehr gerne weitergemacht. Dank einer haupt­

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beruflichen Weiterentwicklung fehlen mir jedoch aktuell die Ressourcen, um mich in den kommenden Jahren so in­ tensiv für den Schulzweckverband ein­ zusetzen, wie ich mir dies wünsche. Ich habe mich deshalb schweren Herzens entschieden, einer anderen engagierten Person den Vortritt zu lassen. Ich werde jedoch bis zur Amtsübergabe im Juli 2026 mein Bestes geben», hatte sie be­ reits im November vergangenen Jahres

Seite 3 ANZEIGEN

Beckenboden Training Francesca Brignoli Lutz (Präsidentin des Schulzweckverbands), flankiert von Gabriela Nüesch (Vizepräsidentin, links) und der abtretenden Andrea Cavelti, steht für eine moderne Sonderpädagogik im Säuliamt, in der die beschränkten Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden. (Bild zvg) gegenüber dem «Anzeiger» verlauten lassen. Mit dem Rücktritt von Andrea Ca­ velti entsteht eine Vakanz in der Ver­ bandsschulpflege, die bei den Gesamt­ erneuerungswahlen besetzt werden muss. Im November war auch ein Auf­ ruf publiziert worden, dass sich poten­ zielle Kandidaten melden möchten. Dieser Aufruf war erfolgreich. So ste­

hen am 8. März gleich vier Personen für den frei werdenden Sitz zur Wahl an. Das sind der parteilose Adriano «Adri» Caruso aus Affoltern, die partei­ lose Claudia Frick, ebenfalls aus Affol­ tern, Cathrin Füglister (SP) aus Ma­ schwanden und die parteilose Sandra Leuteritz aus Obfelden.

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Konfettilose Fasnacht in Stallikon Das Organisationskomitee fand aber eine fantasievolle Alternative

Die Parteien im Bezirk, es sind neun, nehmen auf mehreren Seiten im «An­ zeiger» Stellung zu den anstehenden eidgenössischen Vorlagen. Sie beschäftigen sich mit der Bar­ geldinitiative, der Klimafonds­Initiative, der Halbierungsinitiative und der Vor­ lage zur Individualbesteuerung. Bei allen vier Vorlagen gehen die Meinun­ gen der Parteien stark auseinander. Am meisten mediales Echo, vor allem auf den Leserbriefseiten, erreicht die Hal­ bierungsinitiative, die die Einnahmen der SRG beschneiden will. Die anderen drei Vorlagen haben bislang noch kaum Einsendungen an den «Anzeiger» ausgelöst. (red)

Seiten 16 bis 21

Seite 5 Oliver Bär, Geschäftsführer der Gemeinde Mettmenstetten. (Bild Nico Ilic)

Traumhaus zu verkaufen

Eine Vakanz nach Rücktritt

Mitarbeitende beschäftigt der Schulzweckverband Bezirk Affoltern.

«Wir drehen heute den Spiess um.»

Aufgrund von Beschwerden ist es verbo­ ten, während des Umzugs an der Kinder­ fasnacht Konfetti zu werfen, dies tat der Freude jedoch keinen Abbruch. Als Al­ ternative setzt der Familienclub nämlich inzwischen auf eine Seifenblasenma­ schine und ist überzeugt: «Die bunten Seifenblasen sind mindestens genauso toll!» Aber Heike Zetterström, Präsiden­ tin des Familienclub Stallikon, gibt zu, dass das Konfettiverbot bei einigen ein emotionales Thema sei. Positive Emotionen vermochte dafür der «Uetlibär» zu wecken, der den Um­ zug begleitete. Das neue Maskottchen wurde nach einem Vorschlag des 10­jäh­ rigen Romeo Frehner genäht. (red)

Auch ohne Konfetti war die Kinderfasnacht in Stallikon bunt. (Bild Familienclub)

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BARBARA MOSER Gemeinderätin für Hausen

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