CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 10 I 177. Jahrgang I Dienstag, 7. Februar 2023
Mitsprache erwünscht
In Hedingen können die Bürgerinnen und Bürger bei einer Überbauung mitreden. > Seite 3
Fakten zu Namen
In der «Anzeiger»-Serie zu den Ortsnamen dreht sich diesmal alles um Nachbenennungen. > Seite 4
Ivo Lötscher geht
Der Chef des Sozialdienstes Bezirk Affoltern zieht nun beruflich weiter. > Seite 4
Polizei schaut zurück
Die Stadtpolizei Affoltern blickt auf ein anspruchsvolles Jahr 2022 zurück. >Seite 5
Ballett ausprobieren
Die Ballettschule Body Line Ballett aus Affoltern lädt zum Schnupperkurs. > Seite 7
Die Fasnacht startete in Hedingen Rund 1000 Fans feierten an der Vollgas-Party und am Höckler-Ball So richtig lanciert, wurde die Fasnacht im Säuliamt am Wochenende mit Party, Ball und einem Kinderumzug in Hedingen. 18 Guggen sorgten für Stimmung. von werner schneiter 2021 fiel die Fasnacht aus sattsam bekannten Gründen ins Wasser. Im letzten Jahr, als Bälle mit der 2Gplus-Regel wieder möglich waren, marschierten Närrinnen und Narren in Hedingen in einer Grosszahl auf. «Wir wurden damals völlig überrannt, sogar die Getränke gingen uns aus», erinnert sich Marco Prevedoni, Ballchef der organisierenden Guggenmusik Vollgashöckler. Rund 1300 stürmten im Februar 2022 zu den zwei Veranstaltungen im Schachensaal. Auch am vergangenen Wochenende herrschte ungetrübte Feststimmung – ein gelungener Auftakt zur Fasnacht im Säuliamt, die in den vergangenen Jahren jeweils mit dem Obfelder «Füürball» eröffnet wurde. Dieser soll im nächsten Jahr wieder stattfinden. «Die Stimmung war bombastisch. Es gab auch dieses Mal
keine Zwischenfälle. Die Sicherheitsleute verbrachten ruhige Abende, sowohl bei der Vollgas-Party am Freitag als auch beim Höckler-Ball am Samstag, die erst in den frühen Morgenstunden endeten», bilanzierte der Ballchef am Sonntag. An beiden Tagen wurden rund 1000 Eintritte registriert – das Narrenvolk bewegte sich zu den Klängen von 18 Guggen und prämierte auch die besten Masken zum Thema «Hüt scho kuschlet?»
An acht Wochenenden im Einsatz Die Vollgashöckler Hedingen sind laut Marco Prevedoni eine «Absplitterung» der Ottenbacher Güggel-Gugger. Ihre Gründung erfolgte 2004. Der Verein zählt heute rund zwei Dutzend Musikantinnen und Musikanten. Nachdem es zu Beginn galt, sich die nötige Akzeptanz zu verschaffen, zählen die Vollgashöckler heute zu den arrivierten Guggen, die ihre Zusammenarbeit mit dem für den Kinderumzug verantwortlichen Familienforum institutionalisiert hat. «Diese Zusammenarbeit klappt bestens», so Marco Prevedoni. Die Vorbereitung für die fünfte Jahreszeit erfolgt bei den Vollgashöcklern bereits im September
Der Kafi-Preis ist gestiegen Einmal mehr ist das beliebte Heissgetränk in der ganzen Deutschschweiz im vergangenen Jahr teurer geworden. Nicht nur im Säuliamt ist ein Kafi crème teurer geworden: In der Deutschschweiz ist der Preis für eine Tasse Kaffee 2022 um durchschnittlich neun Rappen auf Fr. 4.39 gestiegen. Das ist gemäss des Branchenverbandes Cafetiersuisse der höchste Preisanstieg seit zehn Jahren. Die Daten dazu hat der Verband mit einer Telefonumfrage bei 650 Cafés, Cafeterias, Café-Bäckereien und Café-Bistros in der Deutschschweiz erhoben. Ein
Bild: Marianne Voss
Es passt seit über zwei Jahrzehnten Grosser Einsatz für den Musikverein Harmonie Hausen: Rägle Brawand ist seit 22 Jahren Dirigentin, Ueli Imhof seit 21 Jahren Präsident. Am vergangenen Wochenende standen sie am Jubiläumskonzert zusammen mit rund 70 Musizierenden auf der Bühne im Gemeindesaal in Hausen. (red.) Bericht auf Seite 6
interessantes Resultat: Den teuersten Kaffee gibt es im Kanton Zug, wo ein Kafi crème im vergangenen Jahr durchschnittlich Fr. 4.62 kostete, gefolgt vom Kanton Zürich (Durchschnittspreis von Fr. 4.58) und Appenzell Innerrhoden (Durchschnittspreis Fr. 4.57). Den günstigsten Durchschnittspreis für ein Kafi crème gab es 2022 im Kanton Glarus (Fr. 4.11), im Kanton Appenzell Ausserrhoden (Fr. 4.15) und im Kanton Solothurn (Fr. 4.17). Am teuersten in der ganzen Deutschschweiz war 2022 eine Tasse Kaffe in der Stadt Zürich, wo Kunden durchschnittlich Fr. 4.68 zahlten. (uc)
Der Feuerwehr-Verband des Bezirks Affoltern präsentierte am vergangenen Freitag an der Generalversammlung interessante Zahlen und Fakten. Im Bezirk Affoltern engagieren sich rund 500 Feuerwehrleute für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Elementarschadenhöhe betrug 2022 im Bezirk Affoltern nur 77 000 (Vorjahr: 41,4 Millionen Franken). «Wir sind verschont geblieben von Überschwemmungen, Stürmen oder Hagel».
– mit neuem Repertoire und Proben. Den Auftakt am 11.11. bestritten sie zusammen mit den Säuliguggern. «Vom 7. Januar bis zum 4. März, dem Finale in Zwillikon, sind wir an acht Wochenenden unterwegs», sagt die für PR zuständige Vanessa Bolla. «Dann ist es plötzlich fertig. Für Fasnachtsfans ein komisches Gefühl. Aber wir treffen uns auch in fasnachtslosen Zeiten einmal pro Monat», tröstet sich Prevedoni.
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Die Feuerwehr im Fokus Der Feuerwehr-Verband des Bezirks Affoltern lud am vergangenen Freitag zu seiner Generalversammlung.
Die Albis-Chroser aus Langnau sorgten für Stimmung. (Bild Werner Schneiter)
Die Brandschadensumme im Bezirk Affoltern liegt bei 3,36 Millionen Franken. Das grösste der gesamthaft 57 Brandereignisse im Bezirk Affoltern, war im April 2022 ein Bauernhof in Zwillikon mit einer Schadensumme von 920 000 Franken. Weitere grosse Brände ereigneten sich im vergangenen Jahr zudem in Aeugst in einem Mehrfamilienhaus (735 000 Franken), in Hausen im Albisbrunn (208 000 Franken) und in Ottenbach im Restaurant Reussbrücke (627 000 Franken). Die häufigsten Ursachen für die Feuerschäden waren Blitzschlag und Elektrizität. (red.)
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IN DEN KANTONSRAT. LISTE 2
HANNAH PFALZGRAF r bishe
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