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008_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Bleib aktiv und energiegeladen ...auch in der kalten Jahreszeit! GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 8 I 179. Jahrgang I Freitag, 31. Januar 2025

Wie weiter mit dem Naturbad?

Spiegel der Gesellschaft

In Maschwanden findet am 10. Februar ein Informations- und Diskussionsanlass statt. Seite 3

Chäs Stöckli entwickelte sich über die Jahre von der traditionellen «Milchi» zum innovativen Käsespezialisten. Seite 11

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Mal tritt Kilian Ziegler in den nächsten acht Tagen im Bezirk Affoltern auf. Seite 18

Grosse Bandbreite an Steuerfüssen Tiefste Werte in Aeugst und Wettswil, Höchstwert in Maschwanden dominik stierli

die Gemeinde aber weiterhin den unerfreulichen Rekord des höchsten Steuerfusses im Kanton Zürich. Auch in Bonstetten sanken die Steuern um ein Steuerprozent. Die politische Gemeinde senkte den Steuerfuss um zwei Punkte auf 91 Prozent. Da die Sekundarschule Bonstetten den Steuerfuss aber um einen Punkt erhöhte, sank der Gesamtsteuerfuss nur um ein Prozent. Die Sekundarschule Bonstetten umfasst zusätzlich auch die Schülerinnen und Schüler von Wettswil und Stallikon. Durch die Erhöhung stiegen die Steuern in diesen Gemeinden. Trotz des Anstiegs weist Wettswil mit 91 Prozent den zweittiefsten Wert im Bezirk aus.

An den Gemeindeversammlungen gegen Jahresende wurden in allen Säuliämtler Gemeinden die Steuerfüsse festgelegt. Dies geschieht je nach Gemeinde für die Primarschule, die Sekundarschule und die politische Gemeinde. Nur gerade Hedingen vereint Primar- und Sekundarschule mit der politischen Gemeinde in einer Einheitsgemeinde. In Wettswil und Maschwanden wird auch die Primarschule als eigene Gemeinde geführt. Dort entscheiden drei verschiedene Versammlungen über den Steuerfuss. In allen anderen Säuliämtler Gemeinden werden die Primarschulen und die politischen Gemeinden als Einheitsgemeinde geführt. Die Organisation der Sekundarschulen teilen sich in der Regel die Gemeinden mit mehreren Orten zusammen. Bei der Berechnung des Gesamtsteuerfusses einer Gemeinde müssen so sämtliche Schulgemeinden miteinbezogen werden.

Die tiefste Steuerbelastung

Übersicht der Steuerfüsse Der «Anzeiger» hat alle beschlossenen Steuerfüsse zusammengefasst. Nach einem Rekurs ist einzig derjenige der Sekundarschulgemeinde Affoltern/ Aeugst noch nicht abgesegnet. Dieser Entscheid fällt voraussichtlich am 10. Februar an deren Versammlung. Die Bandbreite an Steuerfüssen geht im Amt von Aeugst mit 90 Steuerprozenten bis hin zu Maschwanden mit 129 Prozent. Bei der Gemeindeversammlung der Stadt Affoltern gab der Steuerfuss Anlass für Diskussionen. Gleich vier Anträge wurden zum Thema eingereicht. Schlussendlich setzte sich der Antrag der Rechnungsprüfungskommission mit einer Senkung um vier Prozentpunkte durch. Damit fehlen der Stadt Affoltern Steuereinnahmen von 1,1 Millionen Franken.

Unerlaubter Entscheid Bei der Versammlung der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst wurde eine Erhöhung um zwei Prozentpunkte

Die Höhe der Gemeindesteuern im Jahr 2025. Für Affoltern und Aeugst sind die definitiven Werte noch nicht klar. (Grafik Dominik Stierli/Datawrapper) abgelehnt, was aber durch den Bezirksrat Affoltern als unerlaubt taxiert wurde. Dies, da das Budget unverändert bewilligt wurde und die finanziellen Mittel für eine Senkung der Sekundarschule fehlen. Daher operiert die Schulgemeinde momentan mit einem Notbudget (siehe «Anzeiger» vom 24. Januar). Sollte die Sekundarschulgemeinde das überarbeitete Budget und den unveränderten Steuerfuss an der kommenden Versammlung genehmigen, würde der Gesamtsteuerfuss für Affoltern definitiv um 4 Prozentpunkte auf 120 fallen. Für

die Übersichtskarte geht der «Anzeiger» von diesem Wert aus.

Minimale Steuersenkungen In den Genuss einer Steuersenkung kamen auch die Gemeinden Obfelden und Ottenbach. Die Sekundarschule der beiden Dörfer senkte den Steuerfuss von 26 auf 24 Prozent, was zu tieferen Gesamtsteuerfüssen von 119 (Ottenbach) und 115 Prozent (Ottenbach) führte. Auch in Maschwanden sank der Steuerfuss um einen Punkt auf 129. Damit hat

Der Zustimmung der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst vorausgesetzt, kommen die Aeugsterinnen und Aeugster mit einem Wert von 90 Prozent in den Genuss des tiefsten Gemeindesteuersatzes im Bezirk. Dies aber auch nur, weil man die geplante Erhöhung der Sekundarschule bei der politischen Gemeinde mit einer Senkung der Steuern ausgleichen wollte. Mit diesen Werten liegen die beiden Dörfer im kantonalen Vergleich in den Top 20. Den tiefsten Wert im Kanton hat Kilchberg mit einem Gesamtsteuerfuss von 72 Prozent. Mettmenstetten kann sich mit einem Steuerfuss von 98 Prozent auch noch unter 100 einreihen, möchte aber schon länger die Steuern erhöhen. Vergangene Woche warnte die Gemeinde in einem Beitrag auf der Gemeindewebsite vor einer Verschuldung (siehe «Anzeiger» vom 21. Januar). Die Gemeindeversammlung hatte schon zweimal Steuerfusserhöhungen von jeweils 4 Prozent abgelehnt. Bei all diesen Entscheiden fragt man sich, um wie viel Geld es für den einzelnen Bürger oder Bürgerin nun geht. Der «Anzeiger» beantwortet diese und weitere Fragen rund um die Steuern in einem weiteren Artikel.

«Stürme haben mein Leben geprägt.» Seite 20 Thomas Wohlgemuth, WSL-Mitarbeiter aus Ebertswil. (Bild Marianne Voss)

Stadt muss kranke Bäume fällen Die Tage mehrerer Bäume auf Stadtgebiet sind gezählt: In der Badi Stigeli sollen zwei Eschen gefällt werden und beim Kiesparkplatz der Sportanlage Moos, entlang der Giessenstrasse, sieben Scheinakazien. Dies aus Sicherheitsgründen, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Alle Bäume seien krank und es bestehe die Gefahr, dass sie unkontrolliert stürzten. An beiden betroffenen Standorten sind Ersatzpflanzungen und eine ökologische Aufwertung vorgesehen. Die Fällarbeiten und die geplanten Pflanzungen werden voraussichtlich Anfang Februar ausgeführt. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 27 650 Franken. (red)

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Wir wollen Ihre Erwartungen übertreffen: schneebeli.ch

Zwei Ämtler Fotografen an der Photo Schweiz Vom 7. bis zum 11. Februar in Zürich

Während fünf Tagen steht in den Räumlichkeiten des Kongresshaus Zürich alles im Zeichen der Fotografie: Über 250 Aus-

Fotograf Christophe Starck hat einen speziellen Blick auf Pflanzen.

steller und Ausstellerinnen und rund 25 000 Besuchende zählt das beliebte Fotografie-Event jeweils im Februar. Dieses Jahr können dort auch zwei Fotografen aus dem Säuliamt ausstellen. Es sind Christophe Starck aus Hausen und Beat Gauderon aus Obfelden. Sie zeigen dort eine Auswahl ihrer sehr unterschiedlichen Fotografien. Beide waren auch schon Gast in der Serie des «Anzeigers», wo Ämtler Fotografinnen und Fotografen ihre Werke zeigen. (red)

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Stüdlerstrasse 21 8913 Ottenbach T 043 322 77 77

50005 Foto von Beat Gauderon: Es stammt aus dem Buchprojekt «Verborgene Tiefen».

9 771661 391004


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