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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Wo kann ich mich mit anderen Haus- und Stockwerkeigentümern austauschen, etwas erleben und soziale Kontakte pflegen? AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 6 I 179. Jahrgang I Freitag, 24. Januar 2025

hev-albis.ch

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Ein Teil der Lösung

Unübersichtliches Konstrukt

Vertreterinnen und Vertreter von zahlreichen KMU aus dem Säuliamt beschäftigten sich mit Fragen der Nachhaltigkeit. Seite 11

Die Landi Obfelden will eigenständig bleiben und lehnt eine Fusion mit den Landi Albis und Landi Freiamt ab. Seite 11

Chancen, aber auch Risiken von künstlicher Intelligenz erkennen Podium des Elternrats Wettswil mit hochkarätigen Referenten Marcus Weiss Voll, fast schon übervoll ist der Saal des Schulhauses Aegerten, als am Montagabend dieser Woche der Elternbildungsabend zu diesem hochaktuellen Thema beginnt. «ChatGPT & Co. – wie die Schule dem digitalen Wandel begegnet», lautet der Untertitel der Veranstaltung. «Wir können von Glück reden, dass wir hier in Wettswil eine so gute Schule mit engagierten Lehrpersonen haben, jedoch sind auch Schulen inhaltlich an einen Lehrplan gebunden», erklärt Andi Burri, Vorstandsmitglied des Elternrats, in seinen Eröffnungsworten. Es sei in einer Zeit wie dieser eine Herausforderung für die Lehrerschaft, einerseits die Vorgaben des Lehrplans zu erfüllen, andererseits aber dennoch zu versuchen, mit der rasanten technologischen Entwicklung mitzuhalten und die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten.

Eine Begriffswolke spiegelt die Gedanken der Anwesenden im Saal Erster Programmpunkt, der rund zweistündigen Veranstaltung, ist das Referat von Jörg Berger, Co-Schulleiter in Knonau und Leiter des Netzwerks Altersdurchmischter Schulen im Kanton Zürich. «Wir könnten zum Thema KI in der Schule wohl Tage füllen und ganze Kongresse abhalten, aber wir werden versuchen, in dieser kurzen Zeit möglichst viele Aspekte des Themas zu beleuchten», schickt Berger voraus. Um seinen Vortrag interaktiv zu gestalten, hat sich der Referent eine «themengerechte» Einbindung des Publikums

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Jugendliche aus dem Kanton Fribourg absolvieren das 10. Schuljahr in der Sek Hausen. Seite 7

«Meine Vision ist es, dass die Leute selbst aktiv werden.» Seite 20 Dominica Worthington, Inhaberin «detour». (Bild Sandra Claus)

Sek präsentiert neues Budget

Das Podium in Wettswil (von links): Moderator Jörg Berger, Andi Burri, Andreas Schönenberger, Xavier Nietlisbach, Philippe Wampfler, Jacqueline Hodel. (Bild Marcus Weiss) ausgedacht, und so können die Anwesenden mit ihren Mobiltelefonen einen eingeblendeten QR-Code scannen und gelangen so zu einer Internetanwendung, wo sie ihre eigenen Gedanken zu KI und Schule eintippen können. Die Stichworte dieser spontanen Rückmeldungen ploppen Sekunden später auf der Leinwand auf, Begriffe, die mehrfach genannt wurden, in entsprechend grösserer Schrift. «Chance», «Effizienz» und «Unterstützung» sind Stichworte, die in der «Begriffswolke» besonders hervorstechen, doch am grössten wird zeitweise das stets in der Mitte platzierte Wort «Gefahr» abgebildet. Es ist ein unübersehbarer Ausdruck dafür, dass viele Eltern die aktuelle, geradezu stür-

misch verlaufende Entwicklung auch mit Sorge sehen und Nachteile für ihren Nachwuchs befürchten. Als Beispiel, wie man KI sinnvoll einsetzen und damit das oft genannte Stichwort «Effizienz» mit Inhalt füllen kann, erzählt Jörg Berger von einer kürzlichen Begebenheit: «Ich hatte letzte Woche eine Anfrage von einer Journalistin, und mir standen zum entsprechenden Thema vierhundert Seiten hochwertigen Textmaterials zur Verfügung. Indem ich das vorliegende Material in die KI einfütterte, ist es flugs möglich gewesen, Zusammenfassungen zu erstellen.» Wie soll man als Lehrperson das Thema Herz einer vierten Klasse näherbringen? Auch dies wäre eine alltagsnahe Fragestellung

für die Unterrichtsvorbereitung, bei der eine KI innert kürzester Zeit Vorschläge unterbreiten kann. Der Referent zeigt anhand einer Eingabe in das KI-Tool, wie die Software auf seine Anfrage reagiert, und dass sie sogar Gegenfragen stellt. Zum Beispiel, wie lange der Vortrag denn in etwa dauern soll, und ob das Publikum mit einbezogen werden solle. «Man kann künstliche Intelligenz im Unterricht aber auch als Werkzeug zur individuellen Förderung verwenden, damit ist erstmals eine Individualisierung möglich, die bisher aus Zeitgründen nicht denkbar war», führt der Pädagoge aus.

Nach der Beschwerde eines Stimmberechtigten muss die Sekundarschule Affoltern/Aeugst ihre Schulgemeindeversammlung wiederholen. Das hat der Bezirksrat vor Weihnachten entschieden. Der neue Termin wurde auf den 10. Februar festgesetzt. Auf Geheiss des Bezirksrats hatte die Schulpflege zudem den Auftrag, das Budget so zu überarbeiten, damit es sich bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 19 Prozent noch im gesetzlichen Rahmen hält. Das sei aufgrund der hohen gebundenen Ausgaben keine leichte Aufgabe gewesen, sagt Schulpräsident Urs Bregenzer. Doch nun ist es geschafft. (lhä)

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Shana Huber holt den U17-Meistertitel

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Die RRC-Amt-Fahrerin gewinnt in Montreux das Cyclocross ihrer Alterskategorie

Shana Huber, Nachwuchsfahrerin beim RRC-Amt, lief es zuletzt richtig rund: Sie konnte auf dem Mountainbike, im Radquer und an Strassenrennen Erfolge verbuchen. Höhepunkt des vergangenen Jahres war der Jugendeuropameistertitel im Mountainbike XCO U16. Zudem wurde sie Vize-Schweizer-Meisterin im Radquer und Mountainbike in der Kategorie U17. An den Schweizer Meisterschaften Strasse fuhr Shana in ihrer Altersklasse auf Rang drei. Nun hat sie vor einigen Tagen nachgelegt: In Montreux startete sie bei den Cyclocross-Schweizer-Meisterschaften als Favoritin. Der technisch schwierige Parcours mit dem gefrorenen Boden, der durch die Sonne aufgeweicht und dadurch matschig wurde, kam Huber sehr entgegen. Sie manövrierte ihr Fahrrad souverän durch den Parcours und darf sich ab jetzt U17-Swiss-Champion Cyclocross nennen. (red)

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50004 Shana Huber vom RRC-Amt ist in Top-Form und im Parcours derzeit kaum zu schlagen. (Bild zvg)

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