CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 4 I 179. Jahrgang I Freitag, 16. Januar 2026
Malerische Schnee- und Eisbilder
Zwei Paare als neue Gastwirte
Zahlreiche Leserinnen und Leser fotografierten bei ihren Streifzügen die winterliche Stimmung im Säuliamt. Seite 12
Die Schwestern Samantha und Janine Krattenmacher haben gemeinsam mit ihren Partnern in Bonstetten ein Restaurant übernommen. Seite 13
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Teilnehmende am Chlausschiessen in Mettmenstetten. Seite 20
Wie ist die Wirtschaftslage, Herr Kalt? Freiheitsstrafe
«Den Mächtigen sind enge Grenzen zu setzen.» Seite 22
David Vogelsanger, Historiker. (Bild Florian Hofer)
Prognosen vom Chefökonom UBS Schweiz Daniel Vaia
Starkes Zeichen für den Curling-Nachwuchs Die 16-jährige Ladina Ramstein ist eine begeisterte Nachwuchs-Curlerin aus Stallikon. In diesem Teil von «SportTalente im Säuliamt» besuchte Irene Hung-König sie in der Halle des Curling-Clubs Limmattal in Urdorf und fragte sie, was sie an dem Sport fasziniert und nach ihren bisheriBild Irene Hung-König gen Erfolgen und Zielen. (red) Seite 21
«Wilde Wahlen» in Rifferswil
Wie wird das Wirtschaftsjahr 2026? Was ist von den USA und insbesondere deren Präsidenten Donald Trump zu erwarten? Geht es an den Börsen weiter aufwärts? Das weiss natürlich auch Daniel Kalt, Chefökonom UBS Schweiz, nicht. Aber er kann, wie wohl nur wenige im Land, die wirtschaftliche Lage einschätzen und daraus mögliche Szenarien ableiten. Kalt teilt seine Einschätzungen jeweils im Januar mit den Mitgliedern des Arbeitgeberverbands (AGV) des Bezirks Affoltern, und das seit vielen Jahren; ein Privileg, um das viele andere Wirtschaftsverbände die lokalen Arbeitgeber beneiden dürften. Rund 60 AGV-Mitglieder wollten diesmal im Gasthaus Pöstli in Rifferswil erfahren, wohin die Reise gehen könnte. Das Fazit nach Kalts einstündigem Vortrag mit dem Titel «Schweizer Wirtschaft zwischen Zollhammer und geopolitischem Amboss»: Die «Rally» (steigende Kurse) an den Aktienmärkten könnte noch einige Zeit anhalten, aber es gibt sehr viele Unwägbarkeiten. Kalt stellte seinen Ausführungen eine Zusammenfassung der von den USA im November veröffentlichten neuen Sicherheitsstrategie voran, welche auch als «Monroe-Doktrin 2.0» bezeichnet wird. Das Papier, das von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde, erklärt laut Kalt vieles, was die USA unter Donald Trump bisher unternommen haben – und wohl noch unternehmen werden. Kurz zusammengefasst: Die USA konzentrieren sich künftig auf die eigene Sicherheit und auf die westliche Hemisphäre (Nordund Südamerika, inkl. Grönland). In dieser Region sollen externe Mächte ausgeschlossen sowie die Migration und
der Drogenhandel gestoppt werden. Jüngstes Beispiel: Das Vorgehen der USA in Venezuela. Parallel haben die USA in Asien das Ziel, den wirtschaftlichen Wettbewerb zu gewinnen, das Handelsungleichgewicht mit China auszugleichen – und einen Krieg zu verhindern. Zwischen den beiden Blöcken liegt Europa, aus US-Sicht schon fast eine «quantité négligeable» (Kalt), welche mehr Eigenverantwortung übernehmen muss, wobei die USA gleichzeitig eine strategische Stabilität mit Russland anstreben. «Durch diese Brille», so Kalt, «muss man es sehen, dann versteht man alles viel besser.» Doch was auf den ersten Blick nach einer Supermacht aussieht, die der Welt den Takt vorgibt, ist auf den zweiten Blick eher die Folge einer – zu-
«Vorausgesetzt, es passiert nichts Apokalyptisches.» Daniel Kalt, Chefökonom UBS CH mindest vorübergehenden – Schwäche. Kalt: «Die USA haben nicht mehr die Kraft, auf der ganzen Welt für Ruhe und Ordnung zu sorgen.» Kalt belegte dies in seinem Vortrag mit einer Grafik, welche die extrem hohe Staatsverschuldung der USA mit anderen Ländern vergleicht. Die Folge: Die USA geben mittlerweile rund 12 Prozent der Staatseinnahmen für Zinsen aus! Die Schweiz, zum Vergleich, benötigt dafür nur gerade ein halbes Prozent. Aber was haben die Anleger 2026 zu erwarten?
aufgeschoben Er benötige eine Freundin, die Kräutertee trinke, so der Angeklagte, der seine Vergangenheit «entsorgen» will. (red)
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«Nur 35 Masten»
In dieser «Anzeiger»-Wahlvorschau werden Rifferswil und seine Kandidierenden porträtiert. Es besticht durch sein malerisches, gut erhaltenes Dorfbild und trägt dafür sogar die Auszeichnung «Ortsbild von nationaler Bedeutung». Für den Gemeinderat, die Primarschulpflege und die Rechnungsprüfungskommission wurden die vorgeschlagenen Kandidierenden inklusive Präsidien bereits im Dezember in stiller Wahl bestätigt. Weil aber in jeder der Behörden noch ein Sitz frei ist, kommt es zu «wilden Wahlen». (red)
Was aussieht wie ein riesiger MinigolfBall in oranger Farbe, ist in Tat und Wahrheit eine Flugwarnkugel. Zu Hauf sind diese auf den Freileitungsmasten von Swissgrid nahe der Autobahn A4 zu sehen. Die bestehende 220-Kilovolt-Leitung zwischen Niederwil und Obfelden ist ein Engpass im Übertragungsnetz. Damit das Netz mit dem Wandel des Stromsystems mithalten kann, ersetzt Swissgrid die heutige Leitung durch eine leistungsfähigere 380-Kilovolt-Leitung. Am vergangenen Dienstag fand eine Infoveranstaltung beim Besucherzentrum von Swissgrid im aargauischen Niederwil statt. (red)
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50003 Martin Roth (Leiter Netzprojekte Swissgrid) zeigt eine Flugwarnkugel. (Bild mwe)
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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle
Auflage Lastenverzeichnis in der Spezialliquidation analog Art. 230a SchKG In der Spezialliquidation analog Art. 230a SchKG betreffend dem Grundstück: In der Gemeinde Hausen am Albis, Grundregister Blatt 1029, Kataster Nr. 2087, Plan 7, Langrütistrasse 5, 8925 Ebertswil, von Züfle Theresia, geb. 27. Dezember 1941, von Bäretswil ZH, Thalwil ZH, Langrütistrasse 5, 8925 Ebertswil, gest. 17. November 2023, liegt das Lastenverzeichnis den beteiligten Gläubigern ab dem 16. Januar 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 16. Januar 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 16. Januar 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Unterschutzstellungsvertrag Sihltalstrasse 11, Sihlbrugg, Hausen am Albis Angaben zur Meldung Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 11. November 2025 den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Hausen am Albis und Armed + Fahrije Kamer Thaqi für das Gebäude Sihltalstrasse 11, Inv.-Nr. 525, Vers.-Nr. 11 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1306, 6340 Sihlbrugg genehmigt. Einsichtnahme Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.
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Notariatskreis Schlieren (Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Schlieren, Stallikon, Uitikon, Urdorf und Wettswil)
Wahlerklärung für die stille Erneuerungswahl des Notars für die Amtsdauer 2026-2030, stille Wahl zustande gekommen
Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 16. Februar 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
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Für die Amtsdauer 2026-2030 erklärt der Stadtrat Schlieren folgende Person in stiller Wahl als gewählt: von Arx Tobias, 1982, Stallikon, Notar, bisher, parteilos Die in der Wahlanordnung vom 12. Februar 2025 festgelegte Wahl an der Urne (Notar/in) findet dementsprechend nicht statt. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Dietikon, Bahnhofplatz 10, 8953 Dietikon, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stadtrat Schlieren, 16. Januar 2026
Affoltern am Albis
Abwasserleitungsnetz: Umlegung Kanalisation Hauptikonerstrasse / in den Wässern Angaben zum Protokoll/Beschluss Der Gemeinderat hat am 12. Januar 2026 folgenden Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt: In Uerzlikon ist auf der Parzelle 1286 ein Neubau geplant. Eine bestehende öffentliche Kanalisation DN 700 von Hauptikon herkommend, quert die Bauparzelle. Für die Realisierung des Neubaus muss die öffentliche Kanalisation umgelegt werden. Für die Leitungsumlegung musste ein Gesamtkredit von CHF 350'000.00 inkl. MwSt. genehmigt werden. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der Protokollauszug des Gemeinderats kann während der Rekursfrist bei der Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, bezogen werden. 16. Januar 2026 Gemeinderat Kappel am Albis
Am 11. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Maria Theresia Laternser geboren am 18. März 1955, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.
Die Beisetzung findet im engsten Fami lienkreis statt.
Wir nehmen Abschied von unserem Bruder, Schwager und Onkel
16. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Heinrich Wydler 23. April 1934 – 6. Januar 2026
Bonstetten Am 8. Januar 2026 ist gestorben:
Albert Huber geboren am 2. Mai 1943, von Unterlunkhofen, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten
Bonstetten Am 11. Januar 2026 ist gestorben:
Silvia Huber geboren am 8. März 1940, von Emmen, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten
Nach einem mehrjährigen Heimaufenthalt im Seewadel durfte er friedlich einschlafen.
In liebevoller Erinnerung Die Trauerfamilien Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 23. Januar 2026, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen kann der Verein Spitex Knonaueramt, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, unterstützt werden. Traueradresse: Thomas und Marlis Wydler, Bächlerstrasse 19, 8912 Obfelden Es werden keine Leidzirkulare verschickt.
Obfelden Am 6. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Heinrich Wydler geboren am 23. April 1934, wohnhaft gewesen in Obfelden.
Genehmigung Schutzvertrag – Gebäude Buchenegg 30, Vers. Nr. 533 Kat. Nr. 2124, Inventar Nr. 55, Stallikon Angaben zur Meldung Mit Beschluss vom 12. Januar 2026 hat der Gemeinderat den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Stallikon und der Eigentümerschaft für das Gebäude Buchenegg 30, Vers. Nr. 533, Kat. Nr. 2124, Inventar Nr. 55, gestützt auf § 205 lit. d Planungs- und Baugesetz (PBG, LS 700.1) genehmigt. Einsichtnahme Die Unterlagen liegen ab 16. Januar 2026 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf.
Unser Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen im Säuliamt freut sich über Ihre Hilfe als Fahrerin oder Fahrer!
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Auf die Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 für die Erneuerungswahl der Notarin/ des Notars für die Amtsdauer 2026-2030 sind dem Stadtrat gleich viele bzw. weniger Personen vorgeschlagen worden, wie Stellen zu besetzen sind. Die zunächst zur Wahl vorgeschlagenen Personen haben sich zudem in der zweiten Vorschlagsfrist nicht geändert. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54a Abs. 1 GPR erfüllt.
Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
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Rechtliche Hinweise und Fristen Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 16. Februar 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Bauamt Stallikon Reppischtalstrasse 53 8143 Stallikon
Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 23. Januar 2026, 14.00 Uhr, in Obfelden statt, mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Obfelden.
Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen nie verloren.
Bestattungsamt Obfelden
Rifferswil
Margrith Sidler-Huber 25. November 1945 – 11. Januar 2026
Am 7. Januar 2026 ist in Zürich gestorben:
Grüniger, August geboren am 10. April 1935, wohnhaft gewesen in Rifferswil ZH. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Rifferswil im engsten Familienkreis statt, anschliessende Abdankung um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Rifferswil. 13. Januar 2026 Bestattungsamt Rifferswil
Wir sind dankbar, dass wir mit dir unser Leben teilen durften und stolz, dass du meine Ehefrau und unser Mami warst. Du hast nicht nur in unseren Leben schöne Spuren hinterlassen, sondern auch einen grossen Platz in unseren Herzen eingenommen. In ewiger Liebe Josef Jrene und Stephan Adrian und Hortencia mit Fabricio, Matthias Martin und Jittra mit Liam Corinne mit Robin, Nevio Silvan und Katja Anstelle von Blumen berücksichtige man für allfällige Spenden die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Zürich, IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1. Vermerk: «Im Gedenken an Margrith Sidler-Huber». Wir bitten vom Kondolieren abzusehen. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 28. Januar 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Josef Sidler, Husmattstrasse 2, 8934 Knonau Der 30. findet am Sonntag, 1. Februar 2026, um 11.00 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versendet.
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Bezirk Affoltern
Geld für EnergieFörderprogramm Mit dem bewährten Energie-Förderprogramm schafft der Kanton Zürich Anreize, Gebäude energetisch zu modernisieren. Dazu beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Rahmenkredit von 60 Millionen Franken für die Jahre 2026 bis 2029. Dies geht aus der Medienmitteilung des Kantons vom Donnerstag hervor. Die Fördergelder fliessen grösstenteils in Massnahmen im Gebäudebereich, beispielsweise den Ersatz fossiler Heizungen, die Dämmung der Gebäudehülle oder den Einbau eines Wärmeverteilsystems beim Ersatz dezentraler Elektroheizungen. (red)
Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
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«Zwischen Zollhammer und geopolitischem Amboss» Einschätzungen von UBS-Chefökonom Kalt beim Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern Daniel Vaia Vergangenen Mittwoch hielt Daniel Kalt, Chefökonom der UBS Schweiz, einen einstündigen Vortrag mit dem Titel «Schweizer Wirtschaft zwischen Zollhammer und geopolitischem Amboss». Er teilte seine Einschätzungen beim alljährlichen Prognosetreffen, diesmal in Rifferswil, mit den Mitgliedern des Arbeitgeberverbands (AGV) des Bezirks. Kommt bald schon die nächste Blase und was bringt Börsenblasen zum Platzen?
Wirtschaft «resilienter als vermutet» Wie sehr die USA direkt auch die Schweiz beeinflussen, zeigte sich im Herbst, als Trump den «Zollhammer» niedersausen liess. 39 Prozent brummte er der Schweiz auf, später wurde der Satz auf 15 Prozent gesenkt. Ein Schock für die Schweizer Wirtschaft. Er trifft das Land indes regional unterschiedlich stark. So ist gemäss einer UBS-Studie von Exporten in die USA insbesondere der Jurabogen betroffen (Uhrenindustrie). Dort hängen mancherorts gegen 10 Prozent der Arbeitsplätze von diesem Absatzmarkt ab. Kalt rückblickend: «Immerhin ist es nicht so schlimm gekommen, wie vor einem halben Jahr gedacht. Die Wirtschaft ist resilienter als vermutet.» Grundsätzlich, so Kalt, stehe die Schweiz trotz gewisser Probleme nach
1. Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Freitag, 16. Januar 2026
Platz in Sachen Wettbewerbsfähigkeit für die Schweiz und 20. Platz von der Wirtschaftsgrösse her.
wie vor gut da. Obwohl flächenmässig nur das 136-grösste Land der Welt, stehe die Schweiz von der Wirtschaftsgrösse her auf Platz 20 und in Sachen Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 1. Allerdings müsse das Land sich bemühen, um diese Errungenschaften zu erhalten. Sorge bereite ihm unter anderem die Tatsache,
Einschätzungen zur Wirtschaft aus erster Hand: Daniel Kalt (links), Chefökonom UBS Schweiz, mit Thomas Naef, Präsident Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern, beim alljährlichen Prognosetreffen, diesmal in Rifferswil. (Bild Daniel Vaia) dass fast nur noch der Staat für Beschäftigungswachstum sorge (Zahlen 3. Quartal 2025), so in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Erziehung und Verkehr. Das könne auf die Dauer nicht gut gehen. Er hoffe daher, dass die von den Jungfreisinnigen lancierte «Verwaltungsbremse»-Initiative auf grosse Zustimmung stosse.
«Relativ optimistisch» Und was haben die Anleger 2026 zu erwarten? Geht es weiter aufwärts auf den Börsen, die sich zuletzt von politischen Ereignissen ziemlich unbeeindruckt zeigten (Stichwort: «Teflon-Wirtschaft»).
Laut Kalt kann die Börsen-Rally «noch ein bis zwei Jahre anhalten, aber die Korrektur kommt». Vor allem in den USA sei das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei den Aktien mittlerweile sehr hoch. Das liege vor allem an den Tech-Firmen. Auf der anderen Seite zeige ein Vergleich vom Kursverlauf rund um die DotcomBubble (Internetblase, Ende der 1990erund frühe 2000er-Jahre) mit dem aktuellen Verlauf der US-Technologiebörse Nasdaq, dass man noch weit weg von einer Blase ist. Interessant sei in diesem Zusammenhang die Frage: Was bringt Börsenblasen eigentlich zum Platzen? Die UBS sei dieser Frage nachgegangen und zum Schluss gekommen, dass es vor allem Zinserhöhungen der US-Noten-
bank Fed sind. Das sei der Fall gewesen bei der erwähnten Dotcom-Bubble und bei der Subprime-Krise (Immobilienkrise USA, 2007/2008). Dies sei mit ein Grund, weshalb Trump derart scharf gegen Noch-Fed-Chef Jerome Powell schiesse, der sich mit Blick auf die USInflation standhaft weigert, die Zinsen zu senken. Insgesamt, so Kalt, blicke er «relativ optimistisch ins Jahr, vorausgesetzt, es passiert nichts Apokalyptisches». Hier müsse unter anderem auch die Situation rund um Taiwan im Auge behalten werden. Doch gehen die Analysten der UBS davon aus, dass es weiterhin bei chinesischen Druckversuchen unterhalb der Kriegsschwelle bleiben wird.
«Das hohe Engagement des aktuellen Teams soll unbedingt bestehen bleiben»
Bonstetten
Matthias Nufer (31), EDU, neu, fürs Präsidium der Primarschulpflege Welche Fähigkeiten und Eigenschaften machen Sie zur richtigen Person für das Amt? Das Interesse und die Motivation schöpfe ich aus der Tatsache, dass meine vier Kinder in Bonstetten zur Schule gehen werden. Persönlich würde ich mich als Teamplayer, zuverlässig und ergebnisorientiert beschreiben. Mit dem Betriebswirtschaftsstudium und Berufserfahrung in der Wirtschaftsprüfung bringe ich das nötige Wissen in finanziellen Belangen mit. Behördenerfahrung aus meiner Tätigkeit in der RPK in Affoltern (bis Juni 2026) würde mir den Einstieg in die neue Aufgabe sicherlich
«Persönlich würde ich mich als Teamplayer, zuverlässig und ergebnisorientiert beschreiben.» erleichtern. In meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Rettungssanitäter ist eine Pensumsreduktion möglich, um den zeitlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Der bisherige Austausch, insbesondere mit der Präsidentin Isabella Tamas, war sehr erfreulich. Durch ihren Verbleib in der Schulpflege als Mitglied und die weiteren, teilweise langjährigen Mit-
glieder kann eine gelungene Übergabe ohne Verlust von Expertise sichergestellt werden. Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Bonstetten erreichen? «No news are good news» – das gilt auch in der Schulpflege. Entsprechend
Matthias Nufer, EDU kann nur bereits dieser Umstand als Indiz dafür gewertet werden, dass die Aufgabe der Schulpflege bis anhin gründlich erfüllt wurde. Das hohe Engagement des aktuellen Teams soll unbedingt bestehen bleiben – dazu würde ich gerne beitragen. Die Nutzung von elektronischen Medien ist nachweislich insbesondere in der Primarschule kein Erfolgsfaktor. Grundlegende Kompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) werden mit analogen Methoden je nach Studie gleich gut oder besser aufgebaut. Digitale Medien sollten deshalb nur unter-
stützend und mit Zurückhaltung eingesetzt werden. Die Schulpflege soll das ihr Mögliche dazu beitragen, dass sich das Lehrpersonal auf ihre Kernaufgabe, das Unterrichten, konzentrieren kann. Die Förderung der Elternmitwirkung sehe ich als bedeutenden Faktor einer starken Schule. In welchem Bereich hat Bonstetten besonderen Entwicklungsbedarf? Bezogen auf die Gemeinde, gibt es viele Themen, die uns in den kommenden Jahren begleiten werden. Wohnraum beispielsweise. Für Alterswohnungen sind inzwischen wichtige Pflöcke gesetzt. Aber auch für junge Familien soll Wohnraum bezahlbar sein. Aktuell steht die Gemeinde finanziell sehr gut da. Es fallen jedoch auch weiterhin hohe Investitionen an. Deshalb gilt es, beispielsweise bei der Zentrumsplanung Augenmass zu wahren. Was die Primarschule angeht, komme ich gerne in einem Jahr auf diese Frage zurück. Was darf sich in Bonstetten auf keinen Fall ändern? Ich hoffe, dass der dörfliche und persönliche Charakter von Bonstetten noch lange bestehen bleibt. Und für die Schule gilt natürlich über allem andern, dass die Kinder gerne zur Schule gehen. Interview: Dominik Stierli
Das wird am 8. März gewählt: Gemeinderat: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium (Kandidaten-Porträts erschienen am Freitag, 9. Januar, im «Anzeiger») Primarschulpflege: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium (ex officio das sechste Gemeinderatsmitglied) Rechnungsprüfungskommission: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Sekundarschulpflege Bonstetten (Bonstetten, Stallikon, Wettswil): 5 Mitglieder, inklusive Präsidium
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Wahlen in Affoltern, 8. März
In den Stadtrat und als Primarschulpräsidentin
Galina Bruder 2x auf den Wahlzettel
Affoltern am Albis
Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Bauherrschaft: Gruppenwasserversorgung Amt, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: HOLINGER AG, Neugasse 136, 8005 Zürich Projekt: Der Ersatz der Wasser-Transportleitung (Leitungsabschnitt Affoltern am Albis) bedingt die temporäre Rodung von 319 m² Wald. Nach der Bauausführung wird die gerodete Waldfläche an Ort und Stelle auf Kat.-Nr. 3095 der Stadt Affoltern am Albis wieder aufgeforstet. Bauvorhaben inklusive Rodung, Wald Sarhau, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3095, Zone: Wald
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Rechtliche Hinweise und Fristen Rechtliche Hinweise Die Rodungsgesuchsunterlagen liegen zusammen mit den Baugesuchsunterlagen 30 Tage vom Datum der Ausschreibung dieser Publikation digital zur Einsicht auf. Einsprachen gegen die Rodung sind mit Antrag und Begründung innert 30 Tagen seit der Ausschreibung schriftlich an das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, 8090 Zürich zu richten. Auflagefrist 30 Tage Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 16.02.2026 Auflagefrist
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Affoltern am Albis Bauherrschaft: Gruppenwasserversorgung Amt, Zürichstrasse 98, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: HOLINGER AG, Neugasse 136, 8005 Zürich Projekt: Teilersatz Wasserleitung, Sarhau/ Säuacher, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3095, Zone: Wald
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PODIUMSDISKUSSIO
Wie machen wir unsere Schulen fit für morgen? Podiumsdiskussion zu Chancen und Herausforderungen, zu künstlicher Intelligenz und Zukunftskompetenzen.
Yvonne Accorinti-Aeberli Kand. Stadträtin Bildung
Eric Schenk Moderator
Gregor R. Bruhin HR-Experte
Andreas Käser KI-Experte
SCHULEN DIE ZUKUNFT DER 5. FEBRUAR 2026 Aula Ennetgraben Zwillikerstrasse 16 Affoltern am Albis
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Turnverein Mettmenstetten
Für die Trendwende im Stadtrat Affoltern am Albis
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GENERALVERSAMMLUNG Freitag, 13. Februar 2026, 20.00 Uhr Essen 19.00 Uhr
im Eventlokal «Grindel 6», 8932 Mettmenstetten
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Beeler (Gewerbe)
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Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Ehren-, Frei-, und Passivmitglieder, sowie neu eintretende Turner*innen sind herzlich willkommen.
Wipfli (Die Mitte)
Lernen Sie die Kandidaten des bürgerlichen 4-er Tickets kennen. Erfahren Sie, wie wir für unsere Stadt eine verantwortungsvolle, nachhaltige und solide Politik umsetzen wollen. Wir laden ein zum bürgerlichen Podium:
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Bezirk Affoltern
Freitag, 16. Januar 2026
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Als Süchtiger mehrfach straffällig geworden Bezirksgericht: 43 Monate Freiheitsstrafe zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben leren Bereich. Hier sei keine schwere kriminelle Energie vorhanden. Sein Mandant sei intelligent und mit vielen Talenten gesegnet. Der Vater einer kleinen Tochter wolle seine Chance packen und seine düstere Vergangenheit «ent-
Werner Schneiter Der Fall umfasst acht Bundesordner Akten, die Anklageschrift 17 Seiten. Sie enthält ein grosses Spektrum an Straftaten. Diese reichen von mehrfachem Diebstahl, Betrug, Urkundenfälschung, Drohung gegen Behörden und Beamte bis zur Hehlerei und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der 31-jährige Schweizer, ein Konstrukteur, sitzt seit Mitte Juli 2025 im vorzeitigen Vollzug mit einer stationären Massnahme, die der Behandlung seiner Kokainund Alkoholsucht dient. Vor Gericht kritisiert er die Therapie als derzeit zu wenig effizient und betont mehrmals, dass er von der Sucht wegkommen will. «Ich bin ein anderer Mensch, wenn ich trinke oder Drogen konsumiere», sagt er der Richterin bei der Befragung.
«Ich bereue alles und zahle nun den Preis dafür.»
sorgen». Er habe bisher schon zwei Jahre verbüsst, sich stets kooperativ, geständnisbereit gezeigt und benötige nun auch eine Freundin, die Kräutertee trinke, sagte er mit Blick auf seine alkoholabhängige Ex.
Schon fast 800 Tage in Haft und vorzeitigem Vollzug
Straftaten gesteht er ein – mit einer Ausnahme Nun ja, in dieser Suchtzeit hat er immer wieder delinquiert. So hat er im Zug im Bezirk Affoltern Kontrollpersonal massiv beschimpft und bedroht, dasselbe auch in Glarus. Zur Last gelegt werden ihm neben Betrug und Urkundenfälschung beim Erhalt eines Covid-Kredits auch Diebstahl und Hausfriedensbruch, widerrechtliches Aneignen von Kontrollschildern, Fahren trotz Ausweisentzug, Vereitelung zur Feststellung der Fahrfähigkeit und Sachbeschädigung in einer Gefängniszelle. All diese Verfehlungen gestand er vollumfänglich ein – nur in einem Fall wehrt er sich vehement: dass er Covid-Kredit-Betrug begangen und dabei widerrechtlich einen Kredit von 16 000 Franken kassiert hat. Er habe dieses Geld rechtmässig erhalten, um als damals Selbstständig-Erwerbender die Covid-Zeit zu überstehen. Allerdings will er sich nicht mehr genau erinnern können, für was er das Geld damals verwendet und ob er dabei auch persönliche Bedürfnisse befriedigt hat. «Ich bereue alles und zahle nun den Preis dafür. Und den Covid-Kredit werde ich natürlich zurückzahlen», beteuerte der auskunftsfreudige Mann, der am Gericht einen ordentlichen Eindruck macht. In einem psychiatrischen Gutachten ist von schwerer Abhängigkeitsstörung die Rede, die er nun mit einer Therapie überwinden will. «Unbedingt», bekräftigt er vor Gericht und nennt seine Zie-
Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte den Angeklagten zu 43 Monaten Freiheitsstrafe. (Bild cle) le, die er sich nach der Haftzeit gesteckt hat: sich um seine kleine Tochter sorgen und ein Informatik-Studium beginnen. Und sich von seiner Ex-Freundin lösen, die schwere Alkoholikerin ist. «Mit ihr habe ich keine Zukunft.» Eine stationäre Massnahme begrüsst er, weil es nach seiner Ansicht für eine ambulante Massnahme noch zu früh wäre.
Stationäre Massnahme: «Letzte Chance» Der Mann weist sechs Vorstrafen auf und war schon mehrfach inhaftiert, insgesamt mehr als zwei Jahre. Die Staatsanwältin sieht das mit dem Covid-Kredit etwas anders. Er sei in wirtschaftlicher Schieflage geraten und habe den Kredit nach Aufgabe seines Geschäfts erhalten. Für sie ist damit der Sachverhalt für Betrug erstellt. Es komme hier eine ganze
Palette an Delikten zusammen: Beschaffungskriminalität, Drohungen mit Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls der Opfer und dazu die massiven Vorstrafen, die Delinquenz während der Probezeiten. Unter Berücksichtigung des Widerrufs einer 18-monatigen Strafe aus dem Jahr 2020 fordert die Staatsanwältin eine Gesamtstrafe von 54 Monaten. Dabei sei nur eine stationäre Massnahme zielführend. «Seine letzte Chance angesichts eines hohen Rückfallrisikos», schob sie nach. Der Pflichtverteidiger beantragt einen Schuldspruch im Sinne der Anklage, aber einen Freispruch vom Vorwurf des Betrugs und Urkundenfälschung beim Covid-Kredit. Auch er plädiert für einen Widerruf der 18-monatigen Strafe, hält aber eine Strafe von lediglich 33 Monaten für angebracht. Dies unter Anordnung einer stationären Suchtbehand-
lung. Dazu eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 30 Franken und eine Busse von 300 Franken. Auch der Anwalt begrüsst eine stationäre Suchtbehandlung. Die Forderungen seien auf den Zivilweg zu verweisen. Er sieht im Bezug eines Covid-Kredits weder Betrug noch arglistige Täuschung. «Mein Mandant hat nichts
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Seiten umfasste die Anklageschrift und acht Bundesordner Akten.
Falsches angegeben, ist aber mit seinen Geschäftszahlen etwas optimistisch umgegangen», bekräftigte er. In der Strafzumessung sei die Enthemmung durch Suchtmittel und ADHS zu berücksichtigen, ebenso seine damit zusammenhängende Steuerungsunfähigkeit im mitt-
Abwechslungsreiche Unterhaltung begeisterte Gut besuchte Konzerte des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern Zweimal füllte sich der Stampfisaal in Knonau am vergangenen Wochenende mit Besuchenden aus der nahen und fernen Umgebung. Das Akkordeon-Orchester des Bezirks Affoltern (AOBA) hatte wieder zum Jahreskonzert eingeladen, bereits zum elften mit dem Dirigenten René Glauser. Das Konzert war wieder kurzweilig und bot abwechslungsreiche Unterhaltung. Es reihte sich Höhepunkt an Höhepunkt. Den Auftakt machte das Akkordeon-Ensemble der Musikschule Knonaueramt unter der Leitung von Michèle Weiss. Nach dem gelungenen Auftritt nahmen die Kinderchöre Affoltern & Knonau die Bühne für sich ein. Caroline Wenger dirigierte den Gesang des fröhlichen, farbigen Chors. Die «tierisch guten Lieder» wurden von den Kindern mit viel Bewegung unterstützt. Es gab also nicht nur etwas zu hören, sondern auch zu sehen. Für die folgenden Highlights sorgte das AOBA-Orchester mit rassigen, mitreissenden, aber auch zarten und melancholischen Klängen. Sidonia Bär führte durch das Programm und gab informative Erklärungen zu den Werken
Die «tierisch guten Lieder» wurden von den Kindern mit viel Bewegung unterstützt. (Bild zvg) weiter. Im ersten Teil präsentierte das Orchester konzertante Musik auf hohem Niveau. Die Musikerinnen und Musiker spielten rhythmisch, virtuos, präzis und mit differenzierter Dynamik. Die feinfühligen Interpretationen der Werke beeindruckten und nahmen das Publikum jeweils mit in die musikalisch beschriebene Geschichte des Stücks. Es gab mitreissende Partien, die den Gast fast vom Stuhl rissen, und andere, die zum Zurücklehnen und Geniessen einluden. Die grösste Herausforderung für das
Orchester und seinen Dirigenten war das Werk «Irish Castle» von Markus Götz mit vielen Einsätzen und Tempowechseln. Die Gäste im Saal erlebten die irische Sage von Idylle, Krieg und Versöhnung bildlich und spürbar mit.
Gelungenes Konzert In der Pause stand der kulinarische Genuss im Zentrum. Man reihte sich vor dem Kuchenbuffet ein oder liess sich von den Helferinnen des Frauenturnver-
eins Affoltern verwöhnen. Nach der Pause spielte sich das AkkordeonOrchester durch verschiedene bekannte Hits. Es entführte die Zuhörenden mit rassigen Rhythmen in den Süden und trug auch ein Medley mit den beliebtesten Melodien der Band ABBA vor. Das letzte Programmstück, «Take on Me», war nicht das letzte des Konzerts, denn das begeisterte Publikum gab sich erst nach einigen Zugaben zufrieden. War der Dirigent auch zufrieden? «Ja, es war aus meiner Sicht ein gelungenes Konzert.» Jedes Stück habe Ansprüche gestellt an die Musizierenden. «Die Mitglieder des Orchesters sind sehr motiviert und zeigen viel Einsatz.» Der Zusammenhalt im Verein sei stark. «Die gute Atmosphäre stärkt auch das Zusammenspiel», so der Dirigent. Glücklich und erfreut ist auch der Präsident des AOBA, Urs Schneebeli. «Wir hatten hier im neuen Lokal viele Gäste. Der ganze Anlass mit den verschiedenen Gruppen war wirklich gelungen. Das ist schön.» Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern
Das Bezirksgericht Affoltern verurteilt den Mann zu 43 Monaten Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe, unter anderem auch wegen Betrugs und Urkundenfälschung (Covid-Kredit). Davon hat er bis heute 782 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Massnahmenvollzug erstanden. Der bedingte Vollzug einer vom Bezirksgericht Meilen im Dezember 2020 ausgefällten Strafe von 18 Monaten wird widerrufen. Gemäss Art. 60 StGB wird eine stationäre therapeutische Massnahme zur Suchtbehandlung angeordnet. Zu diesem Zweck wird die Freiheitsstrafe aufgeschoben. Zum Urteil, das den Parteien schriftlich und unbegründet zugestellt wurde, kommt eine Geldstrafe von 45 Tagessätzen à 30 Franken und eine Busse von 400 Franken, teilweise als Zusatz zu einer früheren Strafe. Das Verfahren wegen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes wird wegen Verjährung eingestellt. Der Beschuldigte muss der Privatklägerin (Bank) wegen des Covid-Kredits Schadenersatz von 16 000 Franken zahlen (zuzüglich Zins von 5 Prozent seit dem 23. Februar 2022), dazu 3173 Franken Prozessentschädigung. Ausserdem hat er – mit Ausnahme der amtlichen Verteidigung (Kosten: 33 000 Franken) – die Verfahrenskosten zu berappen, gut 28 000 Franken. Urteil DG 250 007 vom 8. Januar 2026, noch nicht rechtskräftig
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Bezirk Affoltern
Freitag, 16. Januar 2026
Fünf Mitglieder des Gemeinderats wurden bereits gewählt In Rifferswil fanden im Dezember stille Wahlen statt, noch sind aber Sitze vakant Marianne Voss Mit 1174 Einwohnenden ist Rifferswil die zweitkleinste Gemeinde im Bezirk Affoltern. Gemäss Gemeindeordnung finden die Wahlen für die Behörden in stiller Wahl statt, sofern sich die Kandidierenden innerhalb der vorgeschriebenen Frist anmelden und nicht mehr Personen vorgeschlagen werden, als Sitze zu besetzen sind. Für den Gemeinderat, die Primarschulpflege und die Rechnungsprüfungskommission wurden die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten inklusive Präsidien bereits im Dezember in stiller Wahl bestätigt. In jeder der drei Behörden ist aber noch ein Sitz vakant. Dazu finden am 8. März sogenannte «wilde Wahlen» statt – das bedeutet die Abgabe von leeren Stimmzetteln. Diese Kandidierenden müssen das absolute Mehr erreichen. Beim leeren Sitz in der Schulpflege ist die Ausgangslage etwas kompliziert, denn Pascal von Allmen liess sich sowohl für den Gemeinderat wie auch für die Schulpflege aufstellen. Er wurde in beide Behörden in stiller Wahl gewählt, entschied dann aber Mitte Dezember, sich nur im Gemeinderat zu engagieren und die Wahl für die Schulpflege abzulehnen. Der Gemeindepräsident, Christoph Lüthi, tritt seine dritte Amtszeit an. Im Ressort Finanzen ergab sich aus gesundheitlichen Gründen vor zwei Jahren ein Wechsel. Jetzt muss das Ressort bereits wieder neu besetzt werden, da der neue Finanzvorstand aus der Gemeinde wegzieht.
Mix von engagierten Menschen Rifferswil ist in verschiedener Hinsicht ein besonderes Dorf. Es trägt die Auszeichnung «Ortsbild von nationaler Bedeutung» und besticht durch sein malerisches, gut erhaltenes Dorfbild mit historischen Riegelbauten aus dem 18. Jahrhundert. Doch Rifferswil ist kein Museum. Auch hier entstehen Neubauten, und es ist in den kommenden Jahren mit einem Wachstum zu rechnen.
Altehrwürdige Häuser an der Ankengasse und im Winkel. (Bilder Marianne Voss) mehrheitlich sozial und ökologisch engagiert sind. «Das ist ein spannender Mix von vielen sehr engagierten Menschen», erklärt der Gemeindepräsident, der sich in beiden Bevölkerungsgruppen zu Hause fühlt. Das Dorfleben ist geprägt von zahlreichen Anlässen wie Märkten, Chilbi, dem öffentlichen Dorfbackofen, dem Räbeliechtlifest mit 1700 Räben oder dem Weihnachtsmarkt. Die Stimmbeteiligung an Abstimmungen und Wahlen ist in Rifferswil in der Regel hoch und die Gemeindeversammlungen werden gut besucht.
bevor, wie die Neuorganisation der Wasserversorgung oder die Umsetzung der Liegenschaftsstrategie – der grösste Brocken. «Es geht darum, die Raumbedürfnisse für die Erfüllung der kommunalen
Aufgaben längerfristig sicherzustellen», erklärt Christoph Lüthi. «Das betrifft die Bibliothek, den Kleinkinderverein, die Gemeindekanzlei, den Werkhof und die Entsorgung.»
Rifferswil «Das ist ein spannender Mix von vielen sehr engagierten Menschen.» Christoph Lüthi, Gemeindepräsident Rifferswil
Die Bevölkerung ist zusammengesetzt aus alteingesessenen bäuerlich geprägten Familien und Neuzugezogenen, die
Räume für kommunale Aufgaben Ein Projekt, das die Rifferswiler Bevölkerung in den vergangenen Jahren bewegte, war die Verkehrsberuhigung. Jetzt ist darüber definitiv entschieden. Die Jonenbachstrasse und der Dorfplatz bleiben in der Hoheit des Kantons. Auf diesem gesamten Streckenabschnitt wird voraussichtlich Tempo 30 umgesetzt. In der kommenden Legislatur stehen verschiedene Herausforderungen
Gemeindefläche: 6,51 km2 Anzahl Einwohner: 1174 (per Ende 2024) Besonderheit: Die Gemeinde ist Trägerin der Auszeichnung «Ortsbild von nationaler Bedeutung» Das wird am 8. März gewählt: Das beliebte Räbeliechtlifest mit leuchtenden, geschnitzten Räben findet jeweils im November statt. (Bild Christa Brunhart)
Gemeinderat: 1 Mitglied Primarschulpflege: 1 Mitglied Rechnungsprüfungskommission: 1 Mitglied Sekundarschulpflege Hausen: 5 Mitglieder (inklusive Präsidium)
Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.) und Mettmenstetten (13.1.). (red) Das Gemeindehaus in Rifferswil.
Gemeindepräsident Christoph Lüthi vor Fachwerkhäusern im Winkel.
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Bezirk Affoltern
Freitag, 16. Januar 2026
Die bereits gewählten Gemeinderäte In Rifferswil ist ein Gemeinderats-Sitz noch frei. Für diesen findet eine «wilde» Wahl statt.
Rifferswil
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Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?
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Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Rifferswil erreichen?
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In welchem Bereich hat Rifferswil besonderen Entwicklungsbedarf?
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Was darf sich in Rifferswil auf keinen Fall ändern?
«Komplexe Themen packe «Gemeinsam im Team Entscheide ich besonders gerne an» finden» Pascal von Allmen (49), parteilos, neu
Yves Haller (48), parteilos, bisher
In den vergangenen dreieinhalb Jahren durfte ich als Mitglied der Schulpflege bereits wertvolle kommunalpolitische Erfahrungen sammeln. Dabei habe ich bewiesen, dass
Da ich ein KMU mit zwei Mitarbeitenden führe, bin ich es gewohnt, Entscheide zu treffen, aber auch gemeinsam im Team diese Entscheide zu finden. Es ist grundsätzlich immer wichtig, dass alle ihre Standpunkte vertreten können, um so einen Konsens zu finden. Diese Voraussetzung ist grundlegend wichtig, um in einem Gremium wie dem Gemeinderat einen Teil vom Puzzle zu sein.
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Rifferswil soll lebenswert, eigenständig und attraktiv bleiben. Doch gerade für kleine Gemeinden wird es immer schwieriger, finanzielle und personelle Ressourcen im Gleichgewicht zu halten. Um unsere
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«Um unsere Attraktivität langfristig zu sichern, halte ich es für sinnvoll, verstärkt Synergien zu nutzen.» ich gerne hinschaue, statt wegzusehen – insbesondere komplexe Themen, wie aktuell die Informationssicherheit und den Datenschutz, packe ich besonders gerne an. Durch meinen beruflichen Hintergrund bringe ich zudem Knowhow im Bereich der öffentlichen Sicherheit mit, welches ich für unsere Gemeinde einsetzen möchte. Zunächst möchte ich mir einen Überblick über laufende Projekte verschaffen, um diese im Sinne der Kontinuität erfolgreich weiterzuführen. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Sicherheit: Die Bevölkerung von Rifferswil soll sich auf aktuelle, gut abgestimmte Konzepte verlassen können, die den heutigen Anforderungen gerecht werden.
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Pascal von Allmen, parteilos
Attraktivität langfristig zu sichern, halte ich es für sinnvoll, verstärkt Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden zu prüfen. Rifferswil ist ein äusserst attraktiver und einzigartiger Lebensort mit einem starken Bewusstsein für seine Mitmenschen, die Natur und die lokale Verbundenheit. Dieser besondere Charakter und der Zusammenhalt im Dorf sind unbezahlbar. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Lebensqualität erhalten bleibt.
führung, Schulwege und Anlagen müssen funktional, sicher und zukunftsfähig bleiben. Gleichzeitig gilt es, Wachs-
Mein Ziel ist eine nachhaltige Weiterentwicklung von Rifferswil mit Augenmass. Dazu gehören eine vorausschauende Planung, eine sichere und funktionale Infrastruk-
tur sowie stabile Gemeindefinanzen. Ich möchte die Bevölkerung frühzeitig in wichtige Projekte einbinden. Transparente Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen sollen dabei selbstverständlich sein.
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Entwicklungsbedarf sehe ich in der langfristigen Dorf- und Infrastrukturplanung. Verkehrs-
Für die nächste Amtszeit möchte ich an das anknüpfen, was wir in der vergangenen Legislatur begonnen haben und noch nicht
Rifferswil zeichnet sich durch ein gutes und intaktes Dorfleben aus. Es wird sich freundlich begegnet, und man findet immer wieder Zeit für einen Schwatz. Es finden zahlreiche Aktivitäten auf das ganze Jahr verteilt im Dorf statt. Es ist vor allem unseren aktiven Einwohnerinnen und Einwohnern zu verdanken. Sie sind es, die mit unermüdlichem Elan für die Bevölkerung diese wunderbaren Aktivitäten und Veranstaltungen auf die Beine stellen und unser Dorf so lebenswert
«Für die nächste Amtszeit möchte ich an das anknüpfen, was wir in der vergangenen Legislatur begonnen haben und noch nicht fertig umgesetzt haben.»
«Rifferswil zeichnet sich durch ein gutes und intaktes Dorfleben aus. Es wird sich freundlich begegnet, und man findet immer wieder Zeit für einen Schwatz.»
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fertig umgesetzt haben. Projekte, aus den umgesetzten Strategien nun weiter
Yves Haller, parteilos
amt seit der Fertigstellung der A4 betrifft. In dieser Zeit wurde der Fokus zu wenig auf den Ausbau der gemeindeeigenen Infrastruktur gelegt. Dies wurde aber bereits erkannt und in einer Liegenschaftsanalyse durchleuchtet. In der Folge ist eine Strategie für die nächsten
René Schneebeli, parteilos
tum sorgfältig zu steuern und Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen. Eine gut abgestimmte Planung, die Funktionalität, Umwelt, Gesellschaft und Finanzen einbezieht, ist dabei entscheidend. Der Zusammenhalt, das aktive Vereinsleben und die Nähe zur Natur sind zentrale Werte von Rifferswil und müssen erhalten bleiben. Die Dorfidentität, das Engagement und der respektvolle Umgang miteinander machen unsere Gemeinde lebenswert. Veränderungen sollen diese Qualitäten stärken – nicht verdrängen.
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machen. Ich schätze es sehr, ein Teil von diesem Dorf zu sein!
«Kampf mit strukturellen Herausforderungen» Reto von Schulthess (62), parteilos, bisher Ich wohne seit über 25 Jahren in Rifferswil und arbeite auch im Dorf. Dank dieser Voraussetzung konnte ich mich in der vergangenen Amtszeit als Gemeinderat vertieft mit der Infrastruktur unserer Gemeinde auseinandersetzen. Meine berufliche Erfahrung im Bereich Umwelt und Tiefbau, gepaart mit Realpolitik und dem Willen zur Konsensfindung, ermöglicht es mir, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen.
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an. Beim Abwasser sind undichte Leitungen zu sanieren. Tempo 30 möchte ich nun 2026 umsetzen. Im Bereich Umwelt sind konkrete Ziele im Bereich Netto-Null zu definieren, Biodiversitätsmassnahmen zu konkretisieren und
ses zu leisten. Die Strukturen dazu sind noch nicht optimal. Doch Rifferswil hat in den letzten Jahren gezeigt, dass die Behörden gemeinsam mit der hoch motivierten Bevölkerung erstaunliche Entwicklungen vollziehen können. Rifferswil ist einzigartig. Die Häuser und auch die Landschaft eröffnen spezielle Möglichkeiten. Rifferswiler und Rifferswilerinnen sind engagiert und realisieren eigenständig grossartige Projekte, zum Beispiel den öffentlichen Backofen, den Riffiund den Weihnachtsmarkt, nachhaltiges Rifferswil, Chilbi und vieles mehr. Unser Dorf ist aktiver als so manche grössere Gemeinde. Damit das so bleibt,
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Die Infrastruktur von Wasserversorgung und Siedlungsentwässerung ist teilweise über 50 Jahre alt. Entsprechend wichtig sind werterhaltende Massnahmen, damit
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«Der Zusammenhalt, das aktive Vereinsleben und die Nähe zur Natur sind zentrale Werte.»
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass unser Dorf in den letzten 25 Jahren stark gewachsen ist. Ein Trend, der das ganze Säuli-
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René Schneebeli (42), parteilos, neu Als Maschinenbauingenieur und Unternehmer bin ich es gewohnt, Lösungen zu entwickeln, Entscheidungen transparent zu begründen und Projekte umzusetzen. Wichtig sind mir Dialog und eine sachliche Abwägung verschiedener Interessen. Dabei ist mir strukturiertes Vorgehen wichtig, mit dem Anspruch, das Gemeinwohl über Einzelinteressen zu stellen.
20 Jahre erarbeitet worden, um diesem Versäumnis qualitativ nachzukommen.
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«Eine nachhaltige Weiterentwicklung» 1
begleiten und verwirklichen, oder auf das richte Gleis stellen.
Reto von Schulthess, parteilos
«Die Infrastruktur von Wasserversorgung und Siedlungsentwässerung ist teilweise über 50 Jahre alt. Entsprechend wichtig sind werterhaltende Massnahmen, damit kein Sanierungsstau entsteht.»
kein Sanierungsstau entsteht. So sind beim Trinkwasser Faserzementleitungen und Zähler zu ersetzen. Ausserdem steht ein Neubau des Reservoirs Letten
gemeindeeigene Solaranlagen beim Abwasserpumpwerk und auf dem Turnhallendach zu planen und umzusetzen. Einige dieser Projekte werden wir der Gemeindeversammlung zur Bewilligung vorlegen. Rifferswil kämpft, wie viele kleinere Landgemeinden, mit strukturellen Herausforderungen: bescheidene Einkaufsmöglichkeiten, wenige Arbeitsplätze, bescheidene Anbindung des ÖV an die grossen Zentren. Das kleine Team der Gemeindeverwaltung und des Werkdienstes hat Gros-
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«Rifferswil ist einzigartig. Die Häuser und auch die Landschaft eröffnen spezielle Möglichkeiten. Rifferswiler und Rifferswilerinnen sind engagiert und realisieren eigenständig grossartige Projekte.»
hat der Gemeinderat optimale Voraussetzungen für dieses private Engagement zu schaffen.
Bezirk Affoltern
Freitag, 16. Januar 2026
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in Rifferswil stellen sich vor Sechs von sieben Gemeinderäten inklusive Präsident sind bereits in stiller Wahl gewählt Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium
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Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Rifferswil die Autonomie bewahren?
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Wie stellen Sie als Gemeindepräsident sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?
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Welche ist die grösste Herausforderung für Rifferswil und wie ist sie zu lösen?
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Wie geht es mit der Liegenschaft an der Dorfstrasse 4 weiter?
«Das Wohl der Kinder ist «Ich bin ein Macher, der gerne meine grosse Leidenschaft» Verantwortung trägt» Charlotte Decrusch (64), parteilos, bisher
Christoph Lüthi (62), parteilos, bisher
Seit 25 Jahren trage ich beruflich Führungsverantwortung im schulischen Kontext und verfüge daher über fundierte Fachkenntnisse im Leadership. Die verschiedenen Verantwortlichen einer Schule zu verbinden und dadurch eine professionelle Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist zentraler Auftrag einer Schulpflegepräsidentin. Meine letzten acht Jahre Amtszeit standen in diesem Fokus. Dafür benötige ich meine Zielorientierung, mein Organisationstalent, meine Fähigkeit, mit den verschiedenen Anspruchsgruppen adressadäquat zu kommunizieren und ein Network aufzubauen. Doch vor allem sind Schule und das Wohl unserer Kinder meine grosse Leidenschaft – und genau diese Motivation treibt mich an, Verantwortung für die Bildungsqualität und den Lebensraum der Schule Rifferswil zu übernehmen.
Ich bin ein sozial denkender Mensch mit einem grossen Gerechtigkeitssinn. Ich unterstütze jeden demokratischen Prozess, da ich unser demokratisches System genial finde. Gleichzeitig bin ich ein Macher, der gerne Verantwortung trägt, jedoch Entscheidungen vorgängig immer kritisch hinterfragt, damit die Auswirkungen möglichst gut bekannt sind. Ich lebe im Jetzt und denke in die Zukunft, damit eine nachhaltige Entwicklung gewährleistet ist. Ich mag Menschen, mit all ihren Ecken und Kanten und versuche, ihnen einen Platz zu geben. Ewige Kritiker, welche sich nicht am gesellschaftlichen Zusammenleben beteiligen, finde ich anstrengend.
und dem Heimatschutz angewiesen, welche es zu verbessern gilt. Die Vielfalt an Aufgaben lässt kaum Raum für strategische Überlegungen, daher müssen in Zukunft genügend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.
wehr). Rifferswil soll autonom bleiben und eine eigene Verwaltung mit Einwohnerkontrolle, Bauamt, Finanzabteilung und Werkhof haben, jedoch Kooperationen eingehen, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.
Der gute Zusammenhalt in der Bevölkerung, der es ermöglicht, eine solch aktive Gemeinde zu sein. Der Grundsatz Qualität vor Quantität in allen Belangen darf nie verloren gehen. Die ländliche Idylle mit innovativ denkender Bevölkerung soll gefördert werden und bestehen bleiben. Trotz dieser Wünsche nach Stetigkeit bleibt die Zeit nie stehen, darum ist es mir wichtig, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und in gute Bahnen zu lenken.
Als Gemeindepräsident ist es mir wichtig, die Gemeinderäte immer wieder zu motivieren, wo immer nötig zu unterstützen und zu begleiten. Klare Entscheidungen und Kommunikationswege sind sicherlich ein Garant für wenig Interpretationsspielraum. Teambuilding und respektvoller Umgang mit verschiedenen Meinungen fördert gute politische und demokratische Entscheide.
Rifferswil soll sich weiter entwickeln als aktive Gemeinde. Ich möchte nicht die steuergünstige Oase werden, sondern eine Oase, worin sich die Bevölkerung wohlfühlt und stolz ist, hier leben zu dürfen. Wenn die Gemeinde genügend finanzielle Mittel hat, kann sie der Bevölkerung auch einiges ermöglichen und zum Wohlbefinden beitragen. Mein Ziel ist es daher, dass wir es schaffen, trotz Wachstum ein aktives Dorf zu bleiben. Die angefangenen Projekte gilt es in der kommenden Legislatur umzusetzen. Die flächendeckende 30er-Zone, die Bauund Zonenordnung, die ausstehenden Überarbeitungen von Verordnungen, die Umsetzung der Liegenschaftsstrategie, ein neuer moderner Werkhof und Entsorgung, eine professionelle und motivierte Verwaltung sind wichtige Ziele der nächsten Legislatur.
Ich bin ein Freund von dezentralen kleinen Einheiten, welche ihre speziellen Eigenschaften haben. Jede Gemeinde hat ihre eigenen speziellen Bedürfnisse und die können nur dezentral befriedigt werden. Alle allgemeinen Aufgaben, die nicht spezifisch sind für Rifferswil, können und
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Gut zusammenarbeitende, kompetente Teams werden auch in Zukunft wichtigster Erfolgsfaktor sein, um den kommenden Herausforderungen professionell begegnen zu können. Dies auf Ebene des Schulteams, der operativen Schulverantwortlichen sowie der Schulpflege. Die weiter schreitende Digitalisierung sowie die damit einhergehende Thematik der Datensi-
cherheit werden ebenfalls zur zentralen Anforderung unserer nächsten Legislatur. Ebenso wie die durch die künstliche Intelligenz erweiterte Medienbildung unserer Kinder. Diese mit Sorgfalt und pädagogischem Fach- und Medienwissen kindsadäquat zu implementieren, steht für uns im Fokus.
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Hier verweise ich auf meine vorherigen Antworten bei Punkt 2.
Bezüglich der Entwicklung zur Einheitsgemeinde haben der Gemeinderat und die Schulpflege während der letzten Legislatur viel in-
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Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.) und Mettmenstetten (13.1.). (red)
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Charlotte Decrusch, Schulpflegepräsidentin, parteilos
vestiert. Wir sind bezüglich Zusammenarbeit massgeblich zusammengerückt. Dies hat sich bewährt und muss weiter gepflegt werden. Weiter darf das ausserordentliche Engagement der Bevölkerung nicht verloren gehen: ob im Elternrat, beim Riffi Märt Liebi, dem Kleinkinderverein, den Jugendangeboten, der Bibliothek als lebendigem Begegnungsort oder den Seniorinnen- und Seniorenanlässen – um nur einige zu nennen. Dieses verbundene Miteinander ist der Reichtum von Rifferswil. Er schenkt unserem Dorf Lebensqualität, Lebendigkeit, Inspiration für neue Ideen und unsere Freude, hier leben zu dürfen.
Die Digitalisierung der Verwaltung ist schon lange ein Ziel, welches wegen Ressourcenknappheit nie umgesetzt werden konnte. Als Dorf von nationaler Bedeutung sind wir in vielen Bauvorhaben auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Ortsbildschutz, der Denkmalpflege
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Eigenständig zu bleiben, ist sicherlich eine der grössten Herausforderungen. Damit meine ich, gute Arbeitskräfte in der Verwaltung zu finden, gute und genügend Behördenmitglieder zu finden, um die immer grösser werdenden Anforderungen auch in Kleinstgemeinden zu meistern. Als zweitgrösste Herausforderung sehe ich das Wachstum und seine mögliche ungünstige Veränderung. Zu diesem Thema habe ich noch keine wirkliche Lösung und bin mit verschiedensten Stellen an der Erarbeitung einer guten Strategie.
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Ende Januar wird die Eigentumsübertragung per 1. Februar 2026 notariell beglaubigt. Um den Werkhof an der Dorfstrasse 4 anzusiedeln, müssen noch kleine Umbauarbeiten stattfinden. Danach soll der Werkhof im 2027 in den neuen Räumlichkeiten Einzug halten. Gleichzeitig muss die Abfallverordnung überarbeitet und die neue Abfallsammelstelle geplant und gebaut werden. Die weitere Nutzung ist noch im Entstehen begriffen, da stehen wir noch nicht unter Zeitdruck, da bestehende langjährige Verträge eingehalten werden müssen.
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Christoph Lüthi, Gemeindepräsident, parteilos
sollen gemeinschaftlich gelöst werden. Dies haben wir bereits in vielen Belangen durch Anschlussverträge (Steueramt), durch interkommunale Anstalten (Dileca, Sozialdienst, KESB), Vereine mit Leistungsaufträgen (Spitex, Standortförderung) und Kooperationen (Feuer-
Ausstellung «Ämtler Kunstforum 2026» Facettenreicher Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen im Amt Alle drei Jahre verwandelt sich der Kasinosaal Affoltern im Herbst in einen Ort der Begegnung zwischen Kunstschaffenden und Publikum. Organisiert von der Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern (GGA), bietet die regionale Kunstausstellung einen facettenreichen Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen im Amt. Ziel der Ausstellung ist es, Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine professionelle Plattform zu bieten und zugleich der Öffentlichkeit einen niederschwelligen Zugang zur lokalen Kunstszene zu ermöglichen. Wie in den vergangenen Jahren wird die Ausstellung auch 2026 in zwei Formaten durchgeführt. Den Auftakt bildet die offene Ausstellung vom 13. bis 16. November, die allen interessierten Kunstschaffenden aus der Region offensteht. Daran anschliessend folgt vom 19. bis 22. November die jurierte Ausstellung, für welche eine Fachjury auf Basis
der eingereichten Werkdokumentationen eine Auswahl trifft. Dieses zweigleisige Konzept verbindet Offenheit mit kuratorischer Qualität und bietet sowohl den Teilnehmenden als auch dem
Publikum unterschiedliche Zugänge zur regionalen Kunst. Begleitet wird das «Ämtler Kunstforum 2026» von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm im Kasino-
saal. Geplant sind unter anderem Vernissagen sowie weitere kulturelle Veranstaltungen, die den Dialog zwischen Kunst, Kunstschaffenden und Besuchenden vertiefen sollen. Ein besonderes
Die Kunstkommission der GGA (v. l.): René Meier, Lisa Meier, Stefan Kessler, Alexandra Neuhaus und Mauro Lardi. (Bild zvg)
Augenmerk gilt dabei auch Angeboten für Kinder und Jugendliche. Künstlerinnen und Künstler können sich für beide Ausstellungsformate über die Website www.ggaaffoltern.ch anmelden. Dort sind auch die jeweiligen Teilnahmebedingungen und Reglemente einsehbar. Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2026. Die Jurierung der eingereichten Werke erfolgt am 30. Mai 2026 anhand der eingereichten Dokumentationen. Mit der Neubenennung tritt die Ausstellung künftig unter dem Namen «Ämtler Kunstforum» auf. Der neue Titel soll den offenen Austausch, die Vielfalt der Ausdrucksformen und die Bedeutung der Ausstellung als Treffpunkt für regionale Kunst unterstreichen. Die Kunstkommission der GGA setzt sich aus Alexandra Neuhaus, Lisa Meier, René Meier, Mauro Lardi sowie dem Präsidenten Stefan Kessler zusammen. Stefan Kessler, Präsident Kunstkommission
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Theater
Bezirk Affoltern
Freitag, 16. Januar 2026
Neue Höchstspannungsleitung wird die Ämtler Silhouette kaum verändern Die Netzbetreiberin Swissgrid informierte über das Projekt Niederwil–Obfelden Marcus Weiss Die wirklich signifikanten Änderungen werden auf Aargauer Gebiet geschehen, dies ist an der Medienkonferenz der Netzbetreiberin Swissgrid in Niederwil AG schnell deutlich geworden. So wird bei der Erneuerung der Höchstspannungsleitung Niederwil–Obfelden ein Abschnitt in Erdkabel verlegt, und die Trassenführung der als Freileitung geplanten Strecke weicht zugunsten von Mensch und Natur teilweise deutlich von der bisherigen ab. Auf der den Bezirk Affoltern betreffenden Strecke von der Kantonsgrenze nördlich von Ottenbach bis zum Unterwerk Obfelden wird die neu als 380-Kilovolt-Leitung ausgeführte Verbindung (die aktuell in Betrieb befindliche Leitung hat 220 Kilovolt) ziemlich exakt der bisherigen Trassenführung folgen und entlang der Autobahn A4 sogar schon bestehende Masten nutzen können. Letzteres ist dabei der weitsichtigen Planung im Zuge der definitiven Festlegung der Linienführung des Autobahnprojekts zu verdanken. Bei dessen Realisierung war eine Infrastrukturbündelung angestrebt worden und in Folge deren die in den 1990er-Jahren errichteten und für eine künftige Umrüstung geeigneten Freileitungsstrecken parallel zur Autobahn platziert worden.
Beseitigung von Engpass im Übertragungsnetz Nach dem Ende August 2022 der Bundesrat den Korridor und die Technologie für die neue Leitung Niederwil–Obfelden festgelegt hatte, hat Swissgrid als Eigentümerin der Infrastruktur nun das detaillierte Bauprojekt ausgearbeitet. Laut der in diesen Tagen herausgegebenen Information an die Bevölkerung, die auch als Flyer in alle Haushalte der betroffenen Gemeinden verteilt wird, ist die Leitung ein Teil des Ausbauprogramms zwischen den Unterwerken Beznau (AG) und Mettlen (Gemeinde Eschenbach, LU). Mit der Spannungserhöhung auf dieser wichtigen Achse werde ein Engpass im Übertragungsnetz beseitigt, was für die Versorgungssicherheit des Mittellandes und des Grossraums Zürich essenziell sei. Das Ganze habe aber auch eine internationale Dimension: «Unser Netz ist stark ins europäische Netz eingebunden, es gibt 41 grenzüberschreitende Leitungen», erklärte Sandra Bläuer, Senior Communication Manager bei Swissgrid. Nur mit diesen Verbindungen über die Landesgrenzen hinweg könne man Strom mit den Nachbarländern austauschen und sich auch gegenseitig bei Engpässen aushelfen, was gerade in der kalten Jahreszeit von besonderer Relevanz sei. Die Kommunikationsverantwortliche erinnerte auch daran, dass die Schweiz mit dem im Jahr 1958 in Betrieb genommenen «Stern von Laufenburg»
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Was macht ein gutes Depot aus? Der Begriff «gutes Depot» wird oft verwendet – doch was steckt wirklich dahinter? Ein gutes Depot lässt sich nicht pauschal definieren. Es muss stets auf das Gesamtvermögen, die persönlichen Ziele und die jeweilige Lebenssituation abgestimmt sein. Was für eine Person sinnvoll ist, kann für eine andere ungeeignet sein. In der Praxis sehen wir häufig, dass Anleger mehrere Depots führen, die sich in ihren Anlagen überschneiden. Einzelne Depots mögen für sich betrachtet sinnvoll erscheinen, doch in der Gesamtsicht zeigen sich oft unnötige Redundanzen. Typisch sind Aktien, die mehrfach gehalten werden und gleichzeitig Bestandteil von Fonds sind. Solche Überschneidungen schmälern die Diversifikation und können sich langfristig negativ auf die Performance auswirken.
Zoomaufnahme von der Fussgängerbrücke nördlich der Autobahnraststätte Knonauer Amt nach Nordwesten. In diesem Bereich können bestehende Masten für die neue 380-Kilovolt-Leitung nach Niederwil AG benutzt werden. als Wiege des europäischen Verbundnetzes bezeichnet werden könne. Für die Erneuerung der Höchstspannungsleitung Niederwil–Obfelden habe der Bundesrat im Sachplanverfahren eine Kombination aus Freileitung und rund 4,4 Kilometer Erdkabelverlegung unter der geschützten Reusslandschaft festgesetzt. Eine vollständige Erdverlegung sei nach sorgfältiger Interessenabwägung abgelehnt worden. Die neuen Leitungsmasten werden gemäss Swissgrid aus Stahlfachwerk bestehen und eine Höhe von 55 bis 89 Meter erreichen, wobei auf den Strecken mit freier Landschaft der in der Schweiz weitverbreitete sogenannte Tonnenmast mit drei Auslegerebenen zum Einsatz kommen wird. Zur Waldüberspannung werde hingegen das Mastbild «Donau» mit nur zwei Auslegerebenen gewählt. Dieses Mastdesign mit weiter auskragenden Auslegern wird künftig beispielsweise im Bereich des Unterwerks Niederwil und bei Besenbüren zu sehen sein, nicht aber auf dem zürcherischen Abschnitt der Höchstspannungsleitung.
Bisherige Praxis bei Stromleitungs planung an Wendepunkt Bei der Medienveranstaltung in Niederwil wurde auch die Frage thematisiert, warum die neue 380-Kilovolt-Leitung nicht gänzlich als Erdkabel geplant wurde. Es zeigte sich, dass die unterirdische Verlegung mehr Herausforderungen mit sich bringt, als allgemein bekannt ist, und dass man bezüglich dieser Methode an einem Wendepunkt steht. «Wir ha-
Die neu als 380-Kilovolt-Leitung (rote Linie) ausgeführte Verbindung folgt von der Kantonsgrenze nördlich von Ottenbach bis zum Unterwerk Obfelden ziemlich exakt der bisherigen Trassenführung (gelbe Linie). (Grafik Swissgrid)
ben bis jetzt immer verschiedene Varianten ausgearbeitet bei der Planung einer neuen Stromtrasse», erläuterte Sandra Bläuer. «Führt man die Leitung als Freileitung oder unterirdisch, diese Frage stand stets im Zentrum», so die Beschreibung der bisherigen Praxis. Dabei sei das jeweils anstehende Projekt isoliert betrachtet worden, nicht im schweizerischen Gesamtkontext. Der Technologieentscheid liege dabei nicht bei Swissgrid, sondern beim Bundesrat, der auf Empfehlung einer Begleitgruppe seine Entscheidung trifft. Bei diesem Vorgehen nehme der Anteil der Erdkabel stark zu, und es ergäben sich wachsende technische, betriebliche und wirtschaftliche Herausforderungen.
«Erdkabel haben grosse Nachteile gegenüber Freileitungen» Ein grosses Thema sei bei der Erdverkabelung die sogenannte Blindleistung, deren Anteil an der beförderten Energie bei der unterirdischen Verlegung der Leitungen um das Zwanzig- bis Dreissigfache zunehme. «Blindleistung steht im Gegensatz zu Wirkleistung, sie verstopft quasi unsere Leitungen», lautet die für Aussenstehende verständliche Erklärung. Es seien zusätzliche Kompensationen nötig, um Netzschäden zu vermeiden. Ein weiteres Problem ist gemäss Swissgrid die Tatsache, dass Erdkabel Resonanzfrequenzen senken, sodass das Risiko von Schwingungsverstärkungen steige. «Ein Netzwiederaufbau nach einem Blackout wird verunmöglicht», heisst es in der an die Medienvertreter
ausgehändigten Zusammenfassung der «Kabelstudie Schweiz». Dort ist auch zu lesen, dass als Fazit dieser Studie hervorgegangen sei, dass der Anteil an Erdkabeln im Übertragungsnetz tief gehalten werden müsse. «Ein ‹Weiter wie bisher› gefährdet den stabilen Netzbetrieb und die Versorgungssicherheit und ist deshalb keine Option», lautet der in den Medienunterlagen in roter Schrift hervorgehobene Kernsatz. Ferner wurde an der Infoveranstaltung betont, dass die Auswirkungen auf die Umwelt beim Bau von unterirdischen Höchstspannungsverbindungen weitaus höher seien, als es allgemein angenommen werde. So müssten Schneisen von 25 Metern Breite in die Landschaft gegraben werden, und beim ausschliesslichen Bau von Erdkabeltrassen wären wegen der BlindleistungsProblematik Kompensationsanlagen nötig, von denen jede einzelne eine Fläche von mehreren Fussballfeldern beanspruche. «Das nun vor der öffentlichen Auflage stehende Ausführungsprojekt zwischen Niederwil und Obfelden ist aus einer Auswahl von ursprünglich fünf Varianten hervorgegangen», erklärte Martin Roth, Leiter Netzprojekte bei Swissgrid, an der Medienkonferenz. «Klares Ziel war es, mehr Abstand zu Siedlungsgebieten zu halten», betonte er. Matthias Schmid, Mitglied des Projektteams, führte ferner aus, dass die neue Leitung mit nur 35 Masten auskomme, während bei der bisherigen noch 49 dieser Stahlgittertürme benötigt worden seien.
Sie informierten über das Stromleitungsprojekt: Jan Schenk (Mediensprecher Swissgrid), Matthias Schmid (Mitglied Projektteam), Sandra Bläuer (Projektkommunikation) und Martin Roth (Leiter Netzprojekte Swissgrid). (Bilder Marcus Weiss)
Häufig befinden sich in einem Depot mehrere Mischfonds, die sehr ähnliche Anlagestrategien verfolgen. Sie investieren gleichzeitig in Aktien, Obligationen und teilweise auch in alternative Anlagen. Dadurch finden sich identische Titel in mehreren Fonds wieder, was unbewusst zu Klumpenrisiken in einzelnen Aktien führt. Gleichzeitig sind viele Positionen nur sehr gering gewichtet. Solche Mini-Positionen tragen kaum zum Gesamtergebnis bei und erhöhen die Komplexität, ohne einen spürbaren Mehrwert zu liefern. Ein gutes Depot zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus: ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rendite und Risiko, eine breite Diversifikation sowie eine klar strukturierte Anlagestrategie. Auch die Gewichtung der einzelnen Positionen ist entscheidend. Ebenso wichtig ist die Lebensphase. Wer noch im Berufsleben steht, kann in der Regel stärker auf Aktien setzen. Mit der Pensionierung rücken andere Aspekte in den Vordergrund: Gibt es weitere Vermögenswerte wie Immobilien? Sind regelmässige Entnahmen notwendig? Entsprechend sollte die Strategie überprüft und angepasst werden. Eine durchdachte Struktur hilft, auch in anspruchsvollen Börsenphasen ruhig zu bleiben. Fazit: Ein gutes Depot betrachtet das Vermögen ganzheitlich, ist klar strukturiert und passt sich den Lebensumständen an. Regelmässige Überprüfungen stellen sicher, dass die Anlagestrategie langfristig den persönlichen Zielen entspricht.
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Forum
Freitag, 16. Januar 2026
Winterliches Säuliamt Zahlreiche Einsendungen mit malerischen Schnee- und Eisbildern erreichten die Redaktion seit Anfang Jahr
Yvonne Hurter schreibt passenderweise von der Schafs kälte in Rifferswil. (Bild Yvonne Hurter)
Der Leser Bruno Micciche sendet dem «Anzeiger» diese gelungene Winter impression aus Mettmenstetten. (Bild Bruno Micciche)
Annina Studer war zwischen Mettmenstetten und Knonau unterwegs. (Bild Annina Studer )
Zum Jahresanfang
Der Gartenzwerg am Türlersee
Stimmungsvoller Neujahrsabend
Zur Rätselfrage erreichten die Redaktion auch zwei Bilder
Sylvia Limacher aus Affoltern hielt am ersten Tag des Jahres diesen Blick von Ebertswil in Richtung Zugersee fest. (Bild Sylvia Limacher)
Der Gartenzwerg sei immer wieder bei jemand ande rem zu Besuch, schreibt Simone Rüdiger. (Bild zvg)
Stefan von Büren schreibt vom «Wanderzwerg», welcher im Sommer bei den verschiedenen Saisonzeltlern wohnt. (Bild zvg)
Joel Zürcher in den Gemeinderat
Für ein attraktives und soziales Affoltern
Abschied von Doris Utz beim Mittagstisch Bonstetten
Wir haben uns gefreut zu erfahren, dass unser Nachbar Joel Zürcher für den Gemeinderat kandidiert. Als werdende Eltern ist es uns wichtig, dass auch jüngere Menschen im Bonstetter Gemeinderat vertreten sind. Von Joel würden wir uns bestens vertreten fühlen. Wir erleben ihn als hilfsbereiten und verantwortungsbewussten Nachbarn, der sich für eine gute Nachbarschaft und eine starke Gemeinschaft einsetzt. Mit seiner besonnenen Art hat er uns schon oft – zum Beispiel beim Umbau oder bei der Vorbereitung auf unser Kind – geholfen, gute Entscheidungen zu treffen. Er behält dabei immer den Blick für das grosse Ganze. Wir würden es sehr begrüssen, wenn Joel in der kommenden Legislaturperiode im Gemeinderat mitwirken würde.
Stefan Kessler lebt seit vielen Jahren in Affoltern und engagiert sich auf vielfältige Weise für die Stadt. So ist er in der Gesellschafts- und Gesundheitskommission der Stadt Affoltern und seit bald zwei Jahren Präsident der Grünen der Stadt Affoltern. Beruflich engagiert er sich als Immobilienberater und Dozent und ist auch publizistisch tätig. Als langjähriges Vorstandsmitglied einer Wohnbaugenossenschaft setzt er sich für bezahlbaren Wohnraum und soziale Gerechtigkeit ein. In dieser Funktion arbeitet er an Lösungen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden. Er trägt Verantwortung für nachhaltige Wohnkonzepte, die langfristig sowohl wirtschaftlich als auch sozial tragfähig sind. Ein wichtiges Anliegen ist Stefan Kessler zudem die Klimaanpassung: mehr Bäume und mehr entsiegelte Flä-
chen. Jede Sanierung und jedes Neubauprojekt soll ein Schritt Richtung Klimaneutralität sein – mit Solarenergie und nachhaltigem Bauen. Auch der soziale Zusammenhalt liegt Stefan Kessler am Herzen: Die Stadt soll ein Ort sein, wo sich alle Generationen zu Hause fühlen. Begegnungsorte für Jung und Alt, Jugendräume, Unterstützung für Vereine und Kultur. Besonders am Herzen liegen ihm auch Familien mit Kindern: attraktive Spielund Begegnungsorte, sichere Wege und eine familienfreundliche Infrastruktur sollen gefördert werden. Stefan Kessler ist Vater von drei erwachsenen Kindern und auch Grossvater. Ich bin überzeugt, dass er sich mit viel Herzblut für Affoltern einsetzen wird, und kann ihn wärmstens zur Wahl empfehlen.
Doris Utz hat sich mit einem AbschiedsEssen bei ihren ehemaligen Gästen für die Treue und Unterstützung zum doch fast 9-jährigen Bestehen des Seniorinnen- und Senioren-Mittagstischs, der jeweils wöchentlich mittwochs im Kirchgemeindesaal in Bonstetten stattfand, bedankt. Am letzten Tag im alten Jahr lud Doris Utz die ehemaligen MittagstischGäste zu einem feinen Abschieds-Mittagsessen in den Saal der Pfarrei St. Mauritius ein. Während des Bereitstellens des Dessert-Buffets unterhielt Werner Utz mit einem kleinen Intermezzo auf der Drehorgel die Gäste. Als würdigen Abschluss einer schönen Zeit verabschieden sich die Gäste mit tiefem Bedauern, dass der Mittagstisch auf diese Art und Weise nicht mehr existiert.
Lilian Baumgartner, Affoltern
Werner Utz, Bonstetten
Jana Helbling, Bonstetten
Werner Utz an der Drehorgel beim AbschiedsEssen. (Bild Hanspeter Utz)
Gewerbe
Freitag, 16. Januar 2026
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Treffpunkt Digital
Ade, Rägle Brawand
Fortsetzung Krimizeit
Jugendliche helfen älteren Perso nen mit den digitalen Geräten – das Konzept kommt an. Seite 15
Die Dirigentin des MV Harmonie Hausen gibt nach 25 Jahren den Dirigentenstock ab. Seite 16
In Affoltern geht ein Mörder um: Die Leiche des nächtlichen Spazier gängers wird entdeckt. Seite 22
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Schlichte Eleganz und Bodenständigkeit Im Sam’s Steakhouse in Bonstetten wird frisch und nachhaltig gekocht Marianne Voss
sen nochmals ebenso viele. Das Restau rant ist Dienstag bis Freitag ab 11 Uhr morgens geöffnet, am Samstag ab 14 Uhr. Sonntag und Montag sind Ruhetage.
Ein Restaurant an guter Lage hat zwei initiative Paare gefunden. Die Schwes tern Samantha und Janine Krattenma cher, beide mit langjähriger Erfahrung in der Gastronomie, haben den Betrieb übernommen. Ihre Partner unterstüt zen sie dabei in vielen Bereichen tat kräftig. Die ehemalige Pizzeria ist jetzt ein Steakhouse und nennt sich Sam’s. Dass immer wieder Gäste einen der Part ner für den Sämi halten, nimmt die Namensgeberin Samantha mit Humor. Sie leitete viele Jahre einen Gastro betrieb, den sie aufgab, als sie Zwillinge erwartete. Ihr Partner, Tim Streich, ist Landwirt und bewirtschaftet in der Voll enweid, Hausen, einen Pferdepensions stall und eine Rinderhaltung. «Als die Kinder grösser wurden, spürte ich, dass ich wieder zu den Gästen an die Front möchte», berichtet sie. Ihre Schwester Janine war auch angetan von der Idee, wieder etwas Eigenes aufzubauen. Sie ist verheiratet mit Claudio Bernasconi, der beim Kanton im öffentlichen Dienst arbeitet.
Wohlwollen vonseiten der Bevölkerung Drei Monate ist das Restaurant Sam’s nun in Betrieb. «Es läuft gut», betonen die Pächterinnen und Pächter. «Unsere Erwartungen wurden übertroffen.» Der Start im September sei überwältigend gewesen. «Die Bevölkerung kam und freute sich, dass das Restaurant wieder
«Ein Teil des Fleisches stammt von den Mastrindern unseres Bauernhofes in Hausen.» Tim Streich, Landwirt
Die Hausspezialität ist der heisse Stein Im Sommer 2025 konnten die beiden Paare den Betrieb beim Bahnhof Bon stettenWettswil in Pacht übernehmen. Doch bis zur Eröffnung im September gab es viel zu tun und auch viel zu in vestieren. Sie richteten die Räume neu ein in einem modernen, eleganten, zu gleich bodenständigen und schlichten Stil. Mit Holztischen und einigen schwarzen Sitzbänken schufen sie eine gemütliche Atmosphäre. «Es soll sich hier jede und jeder wohlfühlen, ob am Mittag oder am Abend, ob Manager oder Handwerker», erläutern sie. Dasselbe gilt für die Speisekarte, wo auch für jeden Geschmack etwas zu finden ist. «Wir haben uns entschieden, das Res taurant als Steakhouse zu führen, in diesem Bereich kennen wir uns aus.» Auf der Karte ist somit eine grosse Aus wahl an Fleischgerichten zu finden. Die
Sie freuen sich über den gelungenen Start (von links): Tim Streich, Samantha und Janine Krattenmacher und Claudio Bernasconi. (Bild Marianne Voss ) Hausspezialität sei der heisse Stein. «Rindsfilet auf dem heissen Stein ist bis jetzt das Lieblingsmenü unserer Gäste.» Wer nicht gerne Fleisch isst, muss aber
100
Gäste finden im Innenbereich des Restaurants Platz.
nicht zu Hause bleiben. Auch vegetari sche und vegane Gerichte stehen zur Verfügung. Wer gerne ein Glas oder eine Flasche Wein bestellt, hat die Wahl zwischen vielen guten Tropfen aus dem In und Ausland. «Unsere Speisen wer
den hier in der Küche mit viel Liebe und Knowhow selbst produziert. Wir legen viel Wert auf Frische und Nachhaltig keit», betonen die beiden Schwestern. Tim Streich, der Landwirt, ergänzt: «Ein Teil des Fleisches stammt von den Mastrindern unseres Bauernhofes in Hausen.»
Drei Mittagsmenüs nebst dem Angebot auf der Speisekarte Samantha und Janine arbeiten voll im Betrieb. Sie verstehen sich als Gastgebe rinnen und Wirtinnen, packen überall an und sind mit Leidenschaft für die
Gäste da. Tim ist der Mann fürs Hand feste und Claudio kümmert sich um die Informatik. An Wochenenden stehen die beiden Männer aber mit an der Front, begrüssen die Gäste, machen die Tischzuteilungen und helfen im Service. Zehn weitere Mitarbeitende sind im Service und in der Küche beschäftigt, inklusive des sehr erfahrenen Küchen chefs Stan. Nebst dem Angebot auf der Speise karte stehen am Mittag jeweils drei Me nüs im Preis zwischen 20 und 30 Fran ken zur Auswahl. In den verschiedenen Innenräumen und dem Wintergarten können 100 Gäste Platz nehmen, draus
eröffnet wurde.» Es sei für sie spürbar, dass sie in Bonstetten und Wettswil will kommen sind. «Wir fühlen uns wohl wollend aufgenommen.» Sie berichten von ihren Stammgästen, von ortsansäs sigen Firmen oder verschiedenen Grup pierungen, die inzwischen regelmässig bei ihnen einkehren. Am Freitag und Samstagabend sei es empfehlenswert, voraus einen Tisch zu reservieren. Das erfüllt die vier mit Stolz und Zufrieden heit. «Wir sind einfach wir. Wir stehen für uns und die Qualität ein. Und die schönste Bestätigung für unsere Arbeit sind die zufriedenen Gäste.»
In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» regelmässig über Wirte und Wirtinnen aus dem Säuliamt. (red)
CH Media festigt Führungsposition im Privatradiomarkt 13 Prozent mehr Reichweite im zweiten Halbjahr 2025 Die aktuellen Halbjahreszahlen der Mediapulse AG weisen ein erneutes Pu blikumswachstum für die CHMedia Radiogruppe aus, wie aus einer Medien mitteilung hervorgeht. Von Juli bis Dezember 2025 erreichten die nationa len und regionalen Radiosender des Medienunternehmens täglich 1,84 Mil lionen Hörerinnen und Hörer. Im Ver gleich zum Vorjahressemester ent spricht diese Bruttoreichweite einer Steigerung von 213 000 Personen oder 13 Prozent.
Regionale und nationale CH-MediaSender mit starkem Wachstum Alle acht Regionalsender von CH Media, die weiterhin über UKW empfangbar sind, erzielten im zweiten Halbjahr 2025 einen Reichweitenzuwachs. Radio Pila tus und Radio 24 führten den Schweizer Privatradiomarkt auch in der zweiten
Jahreshälfte 2025 an. Mit Radio Argovia, Radio Central und Radio FM1 platzierten sich zudem drei weitere CHMediaSen der in den Top 7 der meistgehörten Pri vatradios der Deutschschweiz.
«Beleg für die Verankerung und Relevanz unserer Radiosender.» Nicola Bomio, Leiter Radio CH Media Bei den ausschliesslich digital verbreite ten nationalen Sendern übertrafen Vir gin Radio Switzerland und FLASHBACK FM ihre bisherigen Bestmarken aus dem ersten Halbjahr 2025 und verzeich neten erneut Rekordreichweiten. Auch der Schlager und Oldiesender Radio
Melody konnte gegenüber dem Vorjah ressemester weiter zulegen. «Der erneu te Reichweitenzuwachs unserer gesam ten Radiogruppe unterstreicht unsere Führungsposition im Privatradiomarkt. Dass wir sowohl in den verschiedenen Regionen als auch mit unseren nationa len Spartensendern stark zulegen konn ten, ist Beleg für die Verankerung und Relevanz unserer Radiosender – und freut uns ganz besonders», sagt Nicola Bomio, Leiter Radio bei CH Media. Bereits der erste Semesterbericht der Mediapulse AG nach der UKWAb schaltung der SRG – publiziert im Juli 2025 – zeigte einen deutlichen Publi kumszuwachs für die CHMediaSender. So verzeichneten die nationalen und regionalen Radiosender in der ersten Jahreshälfte 2025 eine tägliche Brutto reichweite von 1,83 Millionen Personen, was im Vorjahresvergleich eine 10Pro zentSteigerung bedeutete. (red)
Ein Radio-Studio der CH-Media-Radiogruppe. (Bild CH Media)
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Sonntag, 18. Januar 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch
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Sonntag, 18. Januar 9.00 Gottesdienst 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa
Montag, 19. Januar 19.30 Kirche Aeugst Offenes Singen Aeugst Dienstag, 20. Januar 19.30 Rifferswil Engelsaal Riffi Salon Moderation: Elisabeth Armingeon, Regula Gantenbein, Verena Gohl Donnerstag, 22. Januar 19.00 Kirche Mettmenstetten Liturgische Abendmahlsfeier Pfr. Andreas Fritz
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Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 17. Januar 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias Musik: Roman Sonntag, 18. Januar 10.00 Ökum. Feier zur Einheit der Christen mit Irene, Matthias und Elisabeth in der ref. Kirche Hausen Donnerstag, 22. Januar 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
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Samstag, 17. Januar 17.00 Spaghetti, Spiel und Spass im Pfarreizentrum
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Sonntag, 18. Januar 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Franz-Xaver Herger, anschl. Chilekafi
Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 16. Januar 19.30 – 20.30 Offenes HAGIOS-Singen Leitung: Christine Boeck Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei, Kollekte Bitte warm anziehen, die Kirche ist ungeheizt. Donnerstag, 22. Januar 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW. Seriös Schnell CH-Unternehmen
Sonntag, 18. Januar 2026 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel 11.15 Jugend-Gottesdienst in Wettswil 16.00 Kirche Wettswil, (99°C) Wortspiele am Siedepunkt, Kilian Ziegler, Poetry-Slam anschl. Apéro Eintritt frei, Kollekte
Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
19.30 Kirche Mettmenstetten Abendgottesdienst Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg
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10.00 Kirche Hausen Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen Pfrn. Irene Girardet, Diakon Matthias Kühle-Lemanski Musik: Tanya Birri (Gesang) und Jürgen Kugler (Piano) Anschliessend Apéro
19.00 Kirche Hedingen Halbjahresgottesdienst mit Konfirmand:innen Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro
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Ref. Kirche Knonau
Mittwoch, 21. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine, kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 22. Januar 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. Januar 10.30 Familiengottesdienst zur Tauferneuerung, anschl. Apéro www.kath-affoltern.ch
«Weesch globe, me wöörid nüd om e Töbeli nebedem veroote, wie all die Sotte vo ösm Gäässechääs entstönd. Gad afl: E Guets get e Guets!»
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Veranstaltungen
Freitag, 16. Januar 2026
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Gadjolinos Gypsy Swing Ensemble in Stallikon
Das Gadjolinos Gypsy Swing Ensemble spielt zum zweiten Mal in der Kafimüli in Stallikon. (Bild zvg)
verwandt mit dem Jazz, wird aber von Sinti und Roma auf ihre besondere Art und Weise gespielt. Noch heute sind die Aufnahmen des damaligen Quintetts einmalig in ihrer Spritzigkeit und Virtuosität. Die Musiker der «Gadjolinos»: Bandleader und Sologitarrist ist Christian Ruh. Er spielt seit mehr als 16 Jahren ausschliesslich den Gypsy-Jazz. Mit Marc Luisoni, Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich, an der Violine, sorgt ein weiterer Virtuose für «vielsaitige» Unterhaltung. Seit 2022 bereichert der Klarinettist Simon Wyrsch mit seinem wunderbaren Klarinettenklang das Ensemble. Die Solisten werden begleitet von Dani Zürcher an der Rhythmusgitarre und von Augustin Maissen am Kontrabass. Um das Publikum noch mehr in das Gefühl der damaligen Zeit zu versetzen, tragen die Musiker auch die typischen Kleider der Swing-Ära.
Ausnahmetalent Kilian Ziegler. (Bild zvg) Seit nunmehr neun Jahren spielt das Gadjolinos Gypsy Swing Ensemble aus Zürich den Jazz im Stil des legendären «Hot Club de France». Das Repertoire ist ein wahres Feuerwerk aus verschiedenen Stilen, gespickt mit Swing-Standards, Boléros, Walzern, geschmeidigen Balladen sowie Gypsy-Bossas. Am 23. Ja-
nuar live zu geniessen in der Kafimüli Stallikon. Der Begriff Gypsy-Swing ist in den 1930er-Jahren entstanden als Django Reinhardt, ein Sinto aus Paris, mit Stéphane Grappelli das legendäre «Hot Club Quintett de Paris» gründete. Wie es der Name sagt, ist dieser Musikstil
Marianne Egli, Kafimüli Freitag, 23. Januar, 19.30 Uhr Türöffnung/Barbetrieb, Reservation, Kafimüli c/o RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Stallikon/Ortsteil Sellenbüren, Bushaltestelle Loomatt, Parkplätze an der Loomattstrasse
Landfrauentagung in Bonstetten Einladung zu einem interessanten Nachmittag miteinander Wie jedes Jahr, diesmal am Dienstagnachmittag, dem 20. Januar, tagen die Landfrauen im Gemeindesaal von Bonstetten. Es stehen verschiedene Autoparkplätze zur Verfügung, bitte Parkhilfe beachten.
gewachsen und ist gelernte Automechanikerin. Sie ist Mutter von zwei Kindern, Bäuerin in Sörenberg und bekannt als ehemalige Teilnehmerin der Landfrauenküche von «SRF bi de Lüt».
Päcklimärt und Austausch Begrüssung durch Präsidentin Um 13.30 Uhr beginnt die Tagung mit Begrüssung, Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einigen Informationen zum neuen Landfrauenjahr. Neumitglieder werden von der Präsidentin persönlich willkommen geheissen. Das neue Jahresprogramm beinhaltet verschiedene tolle Angebote, sodass für jedermann etwas dabei ist. Weitere Angaben findet man auf www.landfrauen-zh.ch sowie auch im Jahresprogramm-Büchlein.
Danach findet der beliebte Päcklimärt zugunsten der ländlichen Familienhilfe statt. Diese Hilfe kann jedes Landfrauenmitglied in Notsituationen, sei es durch
Poetry-Slam in Wettswil
20 Uhr Konzert, Eintritt gratis, Kollekte, keine
Unfall, Krankheit, Geburt oder Überlastung, beanspruchen. Mit feinen Torten und Getränken geniessen wir das gemütliche Beisammensein. Alle Mitglieder der Landfrauenvereinigung des Bezirks Affoltern und der Gemeinden vom Bezirk Dietikon sind herzlich willkommen, einen schönen, interessanten Nachmittag miteinander zu verbringen. Doris Iten, Vorstand Landfrauenvereinigung Bezirk Affoltern
Die reformierte Kirche Stallikon Wettswil eröffnet die Konzertreihe 2026 mit Poetry-Slam. Kilian Ziegler aus Olten gehört zu den erfolgreichsten Slam-Poeten der Schweiz. Der Wortakrobat und Kabarettist begeistert das Publikum mit unverkennbaren Wortspielen, intelligentem Humor sowie bestechender Bühnenpräsenz. Der Gewinner unzähliger PoetrySlams tritt seit 2008 auf, lebt seit 2011 von seinem künstlerischen Schaffen und wurde dreimal Poetry-Slam-SchweizerMeister. Er verfügt über sehr viel Bühnenerfahrung, ist im gesamten deutschsprachigen Raum aufgetreten, mit abendfüllenden Programmen, SoloShows, Lesebühnen sowie im Radio und Fernsehen. Er war Ensemblemitglied bei der SRF-Late-Night-Show «Deville», für die er ebenfalls als Gastautor tätig war. Ebenfalls moderiert er Veranstaltungen, gibt Workshops, schreibt Kolumnen, verfasst Auftragstexte, dreht witzige Videos und hat die Schweizer PoetrySlam-Szene in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt. Die Stadt Olten hat ihn 2021 mit dem Anerkennungspreis, der Kanton Solothurn 2017 mit dem Fachpreis für Literatur und 2009 mit dem Werkjahrbeitrag ausgezeichnet. Weiter erhielt er
2018 den Prix Wartenfels und 2013 den Anerkennungspreis der Kulturstiftung Kurt und Barbara Alten. Im Knapp Verlag sind seine Bücher «Dass es überraschend kommt, habe ich erwartet» (2023) und «Vorübergehend stehen bleiben» (2017) erschienen. Er tritt seit 2013 gemeinsam mit dem Musiker Samuel Blatter auf Kleinkunstbühnen auf. Mit den Programmen «The Phantom of the Apéro», «Ausbruch aus dem Strauchelzoo» und «Geschickt» hat das Slam-Kabarett-Duo sowohl Zuschauer als auch Kritiker überzeugt und sich mit seinem unverwechselbaren, sprachverspielten Stil aus SlamPoetry, Kabarett und Musik einen Namen gemacht. Seit Januar 2023 ist Kilian Ziegler mit seinem ersten Solo-Programm «99 °C – Wortspiele am Siedepunkt» auf Tour und zeigt auf äusserst lustige Weise, wie man in einer immer wärmer werdenden Welt einen kühlen Kopf bewahrt. Reto Gloor, Reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil Slam-Poetry in der Kirche Wettswil, Sonntag, 18. Januar, um 16 Uhr, Eintritt ist frei (Kollekte), im Anschluss wird ein Apéro offeriert
Referat von Sabrina Stadelmann Im zweiten Teil wird Sabrina Stadelmann ein Referat halten zum Thema «Ich passe nicht in jede Schublade – genau wie du auch nicht». Das Bild der Bäuerinnen hat sich verändert. Es ist nicht nur Tradition und Landwirtschaft, es sind Frauen mit Mut zur Selbstbestimmung, mit Mut, ihren eigenen Weg zu gehen, egal was andere denken. Sabrina Stadelmann ist in der Agglomeration von Luzern auf-
Offene Probe Musikverein Harmonie Affoltern lädt ein
Am 20. Januar findet die Landfrauentagung statt. (Bild Barbara Bühler, Aeugstertal)
Treffpunkt Digital in Affoltern Wenn Jung und Alt gemeinsam klicken, lernen und lachen Seit September bringt der Treffpunkt Digital in Affoltern Jung und Alt zusammen, verbunden durch Smartphone, Tablet und Laptop. Jeden zweiten Dienstagabend verwandelt sich die Regionalbibliothek in einen offenen Ort des Austauschs, an dem Jugendliche Seniorinnen und Senioren geduldig bei digitalen Fragen unterstützen.
Durchwegs positive Rückmeldungen Das Angebot ist von Anfang an gut angekommen. «Die Rückmeldungen aller Beteiligten sind durchwegs positiv», erzählt Jugendarbeiterin Nadja Meier. Ohne Voranmeldung können Hilfe suchende Personen zwischen 16.30 und 18 Uhr ihre Fragen rund um digitale Geräte stellen. Bei grossem Andrang kann es zwar zu Wartezeiten kommen,
doch die Jugendlichen geben ihr Bestes. Oft bleibt danach noch Zeit, das Gelernte gleich selbst auszuprobieren.
und viel Wertschätzung erfahren. So entsteht ein Lernumfeld, das für beide Seiten bereichernd ist und den Dialog zwischen Jung und Alt fördert.
Verständliche Erklärungen Pro Person werden in der Regel rund 15 Minuten eingeplant; anschliessend ist Üben angesagt und bei Bedarf darf selbstverständlich erneut nachgefragt werden. Es empfiehlt sich zudem, das Zeitfenster möglichst auszunutzen und die Bibliothek allenfalls erst zwischen 17 und 17.30 Uhr aufzusuchen. Besonders geschätzt wird der persönliche Austausch zwischen den Generationen. Die Seniorinnen und Senioren profitieren von verständlichen Erklärungen auf Augenhöhe, während die Jugendlichen Verantwortung übernehmen, gemeinsam nach Lösungen suchen
Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Martin Schiesser und des Vizedirigenten Marco Frick hat die Harmonie Affoltern ein vielseitiges Musikrepertoire einstudiert und umrahmt diverse Anlässe während des Jahres musikalisch, sei es in der Stadt Affoltern oder in der näheren Umgebung. Zu den musikalischen Highlights gehören bestimmt das Muttertags- beziehungsweise Frühlingskonzert sowie das traditionelle Jahreskonzert am ersten November-Wochenende im Kasinosaal in Affoltern. Der Musikverein Harmonie Affoltern öffnet sein Vereinslokal anlässlich einer offenen Probe am Dienstag, 20. Ja-
nuar 2026, von 20 bis 22 Uhr für alle interessierten Personen. An diesem Abend besteht die Möglichkeit, den Verein näher kennenzulernen und sich auszutauschen, sich ganz unverbindlich in die Reihen der Musikantinnen und Musikanten zu setzen, und wer Lust hat, darf gerne sein Instrument mitbringen und mitspielen. Perkussionsinstrumente stehen zur Verfügung und dürfen ebenfalls zum Einsatz kommen. MV Harmonie Affoltern Dienstag, 20. Januar, 22 bis 22 Uhr, Vereinslokal an der Giessenstrasse 21 in Affoltern, weitere Infos zum Vereinsleben unter: www.harmonie-affoltern.ch
Begegnung der Generationen Der Treffpunkt Digital läuft noch bis Ende Juni 2026 und wird danach evaluiert. Der nächste Termin findet am 27. Januar statt. Weitere Daten sind in der Stadt ausgeschildert oder online unter www.stadtaffoltern.ch/anlaesseaktuelles zu finden. Wer neugierig ist oder Fragen zu seinem digitalen Gerät hat, darf einfach vorbeikommen und erleben, wie bereichernd digitale Hilfe sein kann, wenn Generationen einander begegnen. Jugendarbeit Affoltern
Gemeinsames Musizieren begeistert und macht Freude. (Bild zvg)
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Veranstaltungen
Freitag, 16. Januar 2026
Literarisch-musikalische Reisen im lamarotte Wochenvorschau des Kulturkellers in Affoltern Dudap & Maul-Wurf
Ein reich befrachtetes Programm mit viel Poesie und musikalischen Trouvaillen präsentiert der Kulturkeller.
Ob Handwerker oder Akademikerin: Dudap haben eine gemeinsame Leidenschaft, die keine Leiden schafft, sondern den Ohren Balsam schmeichelt: den mehrstimmigen, jazzigen A-cappellaPop- und Jazzgesang. Dudap singen Songs weltberühmter und auch weniger berühmter A-cappella-Bands sowie Eigenkompositionen. Wer Maul-Wurf schon live gesehen hat, weiss, dass da eine Gruppe gut gelaunter und aufgestellter Menschen auf der Bühne steht, die nicht nur musikalisch Stimmung macht. Ihre Rock-’n’Roll- und Doo-Wop-Songs beeindrucken mit wunderschönen Dreiklängen, mitreissender Leadstimme und grooviger Bassstimme. Zürcher Acappellanight goes Säuliamt. Dudap mit Luzia Mantegazzi, Sopran; Tamara Zünd, Alt; Simon Gneist, Tenor; Johannes Beck, Bariton; Lucas Haldenwang, Bass. Maul-Wurf mit Fredi, Bass; Jeannine, Alt; Lea, Sopran; Gabi, Alt; Cico, Tenor.
«Frankensteins Labor» 1816: das «Jahr ohne Sommer» in Lord Byrons Haus am Genfersee. Eine Gruppe junger englischer Urlauber, darunter der Dichter Percy Bysshe Shelley und seine Verlobte und künftige Ehefrau Mary Wollstonecraft Godwin, vertreiben sich angesichts des schlechten Wetters die Zeit mit Geistergeschichten und halb wissenschaftlichen Diskussionen. Hier erfindet die 19-jährige Mary die Geschichte des jungen Schweizer Wissenschaftlers Dr. Victor Frankenstein, dem es gelingt, einen künstlichen Menschen zu erschaffen, der auf grausame Weise in das Leben seines Schöpfers eingreift. Eine literarisch-musikalische Reise an imaginäre Orte. Galatea Quartett mit Yuka Tsuboi, Violine; Sarah Kilchenmann, Violine; Hugo Bollschweiler, Viola; Julien Kilchenmann, Cello; Ann-Kathrin Stengel, Lesung.
Galatea Quartett mit Ann-Kathrin Stengel. (Bild zvg) Freitag, 23. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,
Mittwoch, 21. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken
Marc Hunziker Trio feat. Ann Malcolm Das Marc Hunziker Trio spielt seit über dreissig Jahren in der gleichen Beset-
zung. Die vielseitigen Musiker bewegen sich virtuos, leidenschaftlich und mit viel Spielfreude durch swingende, lyrische, verspielte Klangwelten. In seinem neuen Projekt hat sich das Trio mit der amerikanischen Jazzsängerin und klassischen Saxofonistin Ann Malcolm zusammengetan. Die Mu-
sikerin studierte an der University of Iowa Saxofon und absolvierte den Masterstudiengang am New England Conservatory in Boston. Ann Malcolm lebt heute in der Schweiz und ist sowohl als Saxofonistin in klassischen Orchestern als auch als Jazzsängerin im In- und Ausland gefragt. Wir hören und genies-
sen bekannte und unbekannte Trouvaillen von Standards. Ann Malcolm, Gesang, Saxofon; Marc Hunziker, Piano; Laura Cesar, Bass; Jürg Voney, Schlagzeug.
Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi
Donnerstag, 22. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab
Reservation: www.lamarotte.ch
20.15 Uhr. Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
oder Telefon: 044 760 52 62
20 Franken
Hans-Ruedi Widmer, Kulturkeller lamarotte
Grosses Abschiedsspektakel Noch ein letztes Mal Rägle Brawand am Abschiedskonzert 2026 in Aktion erleben
Der Musikverein Harmonie Hausen «unterwägs» am Jahreskonzert 2025. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ist der Musikverein Hausen in die Vorbereitung des Jahreskonzerts 2026 gestartet. Nach 25 Jahren beim Musikverein Hausen hat sich Rägle Brawand entschieden, den Dirigentenstock in den wohlverdienten Ruhestand zu senden.
Highlights aus den letzten 25 Jahren Mit dem Motto «Best of» hat Rägle ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit ihren Highlights aus den letzten 25
Jahren zusammengestellt. Dieses bunte Potpourri aus Rägles Zeit in Hausen bietet für jeden Geschmack etwas – neben klassischen Werken werden auch bekannte Melodien aus Film und anderen Musikstilen zum Besten gegeben. Um das Abschiedsspektakel perfekt zu machen, erhält der Musikverein Unterstützung: Ein Streicher-Ensemble verstärkt den Musikverein zu einem imposanten Sinfonie-Blasorchester, Barbara Brawand sorgt mit ihrem Gesang für Gänsehaut-Stimmung und Imre Antalfy mit seinem Dudelsack bringt das Tattoo-
Feeling in den Gemeindesaal zurück. Wie gewohnt wird an der Nachmittagsvorstellung eine Tombola mit tollen Preisen für die kleinen und grossen Gäste durchgeführt. Ein Kuchenbuffet versüsst den Konzertbesuch und lädt zum gemütlichen Zusammensein ein. Das zusätzliche Konzert am Mittwoch wird reduziert ohne Wettbewerb durchgeführt. Dennoch kommt das leibliche Wohl mit der Festwirtschaft und dem Kuchenbuffet nicht zu kurz. An den beiden Abendvorstellungen am Freitag und Samstag besteht die Möglichkeit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.30 Uhr stehen zwei Menüs und weitere Speisen zur Auswahl. Für alle «Ratefreudigen» bietet sich in der Pause die Gelegenheit, am Wettbewerb mitzumachen und mit ein bisschen Glück einen der tollen Preise zu gewinnen. Nach dem Konzert empfiehlt sich die Bar für einen Drink als Ausklang des Konzertbesuchs. An folgenden Daten finden Konzerte statt: Samstag, 31. Januar 2026, um 14 Uhr, Mittwoch, 4. Februar 2026, um 20 Uhr, Freitag und Samstag, 6. und 7. Februar 2026 jeweils um 20 Uhr. Der
Rägle Brawand in action. (Bilder zvg) Eintritt ist frei, der Musikverein freut sich jedoch über einen Beitrag in den Kollektentopf.
Keine Reservation für das Konzert am Mittwoch, für alle anderen Konzerte: Reservierung online unter www.mvhausen.ch oder telefonisch unter der Nummer 079 753 48 89 am Dienstag, 3. Februar, von
MVH Hausen a. A.
19 Uhr bis 20 Uhr
Wir heben ab! – Ein musikalischer Höhenflug Kraft- und gefühlvolle Melodien und eine nicht geplante Wendung
Am Probesonntag wurde fleissig geübt für das Jahreskonzert am Wochenende vom 24. und 25. Januar. (Bild zvg)
Die Proben vom Musikverein Hedingen für das Jahreskonzert am Wochenende vom 24. und 25. Januar gehen in die Schlussphase. «Wir heben ab!» – Unter diesem Motto lädt der MV Hedingen im Schachensaal das Publikum auf eine musikalische Entdeckungsreise ein. Mit dem Eröffnungsstück «On Fire» zeigt der Verein, dass er dieses ist, und steigt auf zum mystischen Schloss «The King’s Castle», begegnet dem Wolkenmann «Cloud(iu)s» und überquert in «Dr Alpeflug» Gipfel und Gletscher. Wie beflügelt und leicht die Tuba klingt, ertönt im Solostück «Hot Tuba». Ursprünglich sollte dies das erste Jahreskonzert mit der seit fast einem Jahr wirkenden Dirigentin Susanne Betschart werden. Sie fällt jedoch krankheitsbedingt seit einigen Wochen aus, sodass Monika Raschle die musikalische
Leitung übernimmt. Der Verein ist sehr dankbar für diese unkomplizierte Lösung aus den eigenen Reihen und freut sich auf zwei mitreissende Konzerte in dieser besonderen Besetzung. Mit einem Abendessen und Leckereien vom Kuchenbuffet können sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches Konzert einstimmen. Für Samstag wird eine Reservation über www. mvhedingen.ch empfohlen. Maren Rühling, Musikverein Hedingen Samstag, 24. Januar, Schachensaal, Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20.15 Uhr, Informationen zur Platzreservation auf www.mvhedingen.ch Sonntag, 25. Januar, Schachensaal, Türöffnung um 14 Uhr, Konzertbeginn um 15 Uhr
Veranstaltungen
Freitag, 16. Januar 2026
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AGENDA
Freitag, 16. Januar
Mettmenstetten
Affoltern
◴ 19:00–23:00: lets dance 60+ Tanzend das Leben geniessen, alleine, zu zweit, wie auch immer, sich vernetzen. Mit DJ Tava. ● Alte Brennerei, Albisstrasse 8
◴ 19:30: Kino Kinofoyer Lux zeigt den Spielfilm «A Complete Unknown» über Bob Dylans frühe Jahre. Von James Mangold mit Timothée Chalamet, Edward Norton, Monica Barbaro, u. a., USA 2024, 141 Min., OV/d/f, ab 12 J. ● Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16
Veranstalter: Pro Senectute Mettmenstetten/ Hausen. Eintritt 10 Franken. Barbetrieb. Keine Anmeldung. Weitere Informationen unter: www.pszh.ch/ortsvertretung/mettmenstetten/
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 19:15, Musik ab 20:15. Eintritt frei, Kollekte. Essen: Hotdog für 10 Franken. Infos: www.lamarotte.ch
Obfelden ◴ 13:30–17:30: Kinderfasnacht Kinderfasnacht mit Umzug. Start beim Dorfmärt um 13:30. Danach Kinderanimation im Singsaal Chilefeld. ● Schulhaus Chilefeld Veranstalter: ElternMitWirkung und Füürball.
Kappel
Weitere Informationen unter: www.fuurball.ch
◴ 19:30–20:30: HAGIOS-Singen Offenes HAGIOS-Singen. Leitung: Christine Boeck. ● Kloster Kappel, Klosterkirche
◴ 20:00–03:00: Fasnacht Fasnachtsparty «Füürball Obfelden» mit Guggenmusiken und DJ Tutti. ● Schulhaus Chilefeld
Kulturlegi 8 Franken. Kasse und Bar ab 19:00. Weitere Informationen unter: www.kinolux.ch
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung,
Veranstalter: Verein Füürball. www.fuurball.ch
◴ 20:15–22:00: Kabarett Plusquamperfekt, historisches Kabarett, leichtfüssig, geistreich und mit augenzwinkerndem Witz. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
kostenlos. Bitte warm anziehen, die Klosterkirche ist ungeheizt. Weitere Informationen: www.klosterkappel.ch
Samstag, 17. Januar Affoltern
Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Weitere Informationen unter: www.lamarotte.ch
Rifferswil ◴ 19:45–22:15: Filmvorführung Die Gruppe Welt zeigt gemeinsam mit dem Dorfkino Rifferswil den syrischen Film «Nezouh», eine bewegende Geschichte über Hoffnung und Neubeginn inmitten von Krieg und Zerstörung. ● Engelscheune am Dorfplatz Veranstalter: Gruppe Welt Oberamt und Dorfkino Rifferswil. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend kleiner Apéro. Weitere Infos: www.gruppeweltoberamt.ch
◴ 20:15–22:00: Clownerie «Gilbert & Oleg – Restaurant zum Goldenen Gaukler». ● Singsaal Wygarten, Schulhausstrasse 15
Veranstalter: Pöschtli Aeugstertal.
Veranstalter: Kulturverein «Bi eus
Rifferswil
Essen ab 18:00. Konzertbeginn 19:00. Reservation: 044 761 61 38.
Dienstag, 20. Januar
z’Mättmistette». Eine Aufführung für die ganze Familie. Abendkasse ab 19:15. www.bieus.ch
Sonntag, 18. Januar
◴ 17:00–18:30: Liederabend «Winterreise» von Franz Schubert mit Samuel Zünd, Bariton, und Edward Rushton, Klavier. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab
Ottenbach ◴ 14:00–16:30: Senioren NM Besuch von Roger mit seinem Blindenhund Layla. Einblick in sein Leben und seine Musikerkarriere mit Kostprobe auf der Panflöte. ● Gemeindesaal, Schulrain 12 Veranstalter: OTTENBACH60plus. Eintritt frei. Kuchen, Kaffee, Tee und Mineral offeriert. Kollekte. www.ottenbach60plus.ch
Mittwoch, 21. Januar
16:00. Eintritt frei, Kollekte zugunsten der
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Abendkasse ab 19:15. Eintritt 45 Franken,
● Pöschtli, Restaurant Alte Post, Pöstliweg 1
Affoltern
Veranstalter: Kinofoyer Lux. Einzeleintritt 16 Franken, unter 20 Jahren oder
Mettmenstetten
◴ 14:30–16:15: Märchentheater Das Reisetheater führt das Dialektmärchen «Froschkönig» kindergerecht und mit eindrücklichen, farbenfrohen Kulissen auf. Für ein junges Publikum ab 4 Jahren. ● Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16
◴ 19:00: Filmabend Der Verein Dorfkino Rifferswil zeigt den Schweizer Filmklassiker «Hinter den sieben Gleisen» von Kurt Früh. ● Engelscheune am Dorfplatz
Künstlerinnen und Künstler. Kleiner Imbiss.
Hausen
Veranstalter: Dorfkino Rifferswil
Veranstalter: KulturAffoltern und Reisetheater
◴ 15:00–17:00: Pu der Bär Der Theaterpädagoge und Comiczeichner Sven Mathiasen erzählt und spielt mit Stofftieren und Musik frei nach dem Kinderbuchklassiker Pu der Bär. ● Esssaal «La Table», Ebertswilerstrasse 33
GmbH. Kasse und Bar ab 14:00. Eintritt Kinder
Veranstalter: Kultur im Dorf Hausen am Albis.
10 Franken, Erwachsene 15 Franken. Weitere
Reservation unter www.kulturimdorf.ch
Infos: www.kulturaffoltern.ch
◴ 20:15–22:00: Konzert Jam-Session, der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Apéro ab 19:00, Filmstart um 20:00.
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Affoltern
Weitere Informationen unter: www.lamarotte.ch
Aeugst ◴ 19:00: Konzert Landstreichmusik «Altfrentsche Besetzung – von Monk bis Moser».
◴ 20:15–22:00: Musik Frankensteins Labor, eine literarisch-musikalische Reise an imaginäre Orte. ● lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 19:15. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Infos: www.lamarotte.ch
Donnerstag, 22. Januar Affoltern ◴ 20:15–22:00: Jazz Marc Hunziker Trio feat. Ann Malcom mit Jazz-Standards. ● lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30, Musik ab 20:15. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19:00, 20 Franken. www.lamarotte.ch
Was wäre geschehen, wenn ... Das aktuelle Kino-Mansarde-Programm ... der US Army-Veteran Jeffrey Manchester alias «Roofman» Geld gehabt hätte, seiner Tochter ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen? Wenn der Bernhardiner-Welpe «Barry» nicht vom zwölfjährigen George aufgepäppelt worden wäre? Wenn der starke «Mann auf dem Kirchturm» jemandem von seinen Nöten erzählt hätte? Die nächsten drei Filme im Kino Mansarde basieren alle auf wahren Geschichten und sind so berührend wie das Leben selber.
worteten Fragen am Ende den eigenen Lebenswillen und führen ins Unglück. Ein Drama, das man in der Familie und im Dorf verschweigt, wäre da nicht ein Enkel, dem es keine Ruhe lässt. «Der Mann auf dem Kirchturmdach» ist einfühlsam und packend zugleich und läuft in Muri am Donnerstag, 22. Januar, um 19.30 Uhr. Edwin Beeler ist im Kino Gast und schildert im Talk nach dem Film, wie es zu diesem sehr persönlichen Film gekommen ist.
Talk mit Edwin Beeler nach der Filmvorführung
Kleine Pfoten, grosse Freundschaft: Der neue CH-Familienfilm
Er war das Idol seiner Kindheit: der Grossvater des Innerschweizer Regisseurs Edwin Beeler. Er war Chämifäger und verkörperte für den Buben einen Helden und einen Glücksbringer. Doch mit 65 Jahren wählt der starke Mann aus heiterem Himmel den Freitod. Was bleibt, sind offene Fragen zu einem generationenübergreifenden Trauma. Auch wenn man eisern nicht darüber spricht, lähmen diese unbeant-
Inmitten der malerischen Schweizer Berge strandet der 12-jährige Georg bei den Mönchen auf dem Grossen SanktBernhard-Pass. Alles ist neu für ihn: die Kälte, die Stille und das ungewohnte Klosterleben. Als er einen hilflosen Welpen findet, entsteht zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Heimlich zieht Georg seinen Barry gross und erlebt mit ihm un-
Mein Freund Barry. (Bilder zvg)
Diese bewegende Geschichte erfreut die ganze Familie und ist perfekter Beginn oder Abschluss der Sportferien, zu sehen am Freitag, 23. Januar, um 18.00 Uhr, Samstag, 24. Januar, um 17.00 Uhr und Freitag, 6. Februar, um 18.00 Uhr (ab 6 Jahre).
Die wahre Geschichte über den «McDonald’s-Einbrecher»
Edwin Beeler, Schweizer Dokfilmer. vergessliche Momente. Doch als Georg seinen treuen Gefährten zu verlieren droht, nimmt er all seinen Mut zusammen und macht sich auf den Weg in ein riesiges Abenteuer. «Mein Freund Barry» ist mehr als nur ein Film: Er basiert auf den wahren Begebenheiten rund um den legendären Rettungshund Barry mit seinem Fässli.
«Roofman» erzählt die Geschichte von Jeffrey Manchester (Channing Tatum), einem Veteranen der US-Armee und alleinerziehenden Vater, der beginnt, McDonald’s-Filialen auszurauben, indem er durch die Dächer einsteigt – eine Methode, die ihm den Spitznamen «Roofman» einbringt. Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis lebt er monatelang unentdeckt in einer Toys-«R»-Us-Filiale und plant seinen nächsten Schritt. Channing Tatum ist die Idealbesetzung für diesen Kriminellen, dem man nicht wirklich böse sein kann. Mit seinem überaus charmanten Charisma
Channing Tatum raubt in «Roofman» McDonald’s-Filialen aus.
Der Mann auf dem Kirchturmdach. stiehlt er nicht nur M&Ms und Videogames, sondern auch die Herzen des Publikums. Eine wahre Film-Überraschung! In Muri zu sehen am Freitag, 23. Januar, 20.30 Uhr und Donnerstag, 5. Februar, 20.30 Uhr. Reto Holzgang, Kino Mansarde, Muri AG
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Garage Marco Perin Chalchofenstr. 13, 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 761 49 95, www.peringarage.ch
Garage Jlli AG Stallikonerstr. 85, 8903 Birmensdorf Tel. 044 737 24 77, Fax 044 737 24 82
auto-gretener ag Zürichstrasse 193 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 322 70 41 www.auto-gretener.ch
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Albin Herzog, Jonenstrasse 32, 8913 Ottenbach Tel. 043 322 66 00
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Vermischtes
Freitag, 16. Januar 2026
Über 860 Teilnehmende am Chlausschiessen Erfolgreicher Abschluss mit Helfer- und Sponsorenessen
Erfolgreiche Hausemer Korbballerinnen. (Bild zvg)
Korbball-Jahresauftakt in Hausen Spass, Fairplay und Nachwuchsförderung
Der OK-Präsident Hanspeter Kern jun. durfte den anwesenden Kategoriensiegern jeweils einen Gutschein für ein Wochenende in Grindelwald überreichen (von links): Bruno Sidler, Präsident Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten, Sieger Erhard Welte, SG Oeschgen, Sieger Gerhard Kessli, SG Dallenwil, und Hanspeter Kern jun., OK-Präsident Chlausschiessen. Es fehlt Juniorensieger Gavin Bättig. (Bild zvg) Am Freitagabend, dem 9. Januar, haben sich mehr als 100 Personen, vom Chlausschiessen Mettmenstetten, zum traditionellen Helfer- und Sponsorenessen eingefunden. Eingeladen vom Gastgeber, dem Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten, waren die Helfer, Nachbarn, Sponsoren und Inserenten und auch ein Vertreter des Gemeinderats Mettmenstetten, Marcel Eicher. Nun schon zum 24. Mal konnte dieser traditionelle Schiessanlass Ende 2025 durchgeführt werden. Mit 863 Schützinnen und Schützen ist es einer der grössten wiederkehrenden Schiessanlässe im Kanton Zürich und der Schweiz. Aus der ganzen Deutschschweiz kommen jeweils die Schützinnen und Schützen nach Mettmenstetten. Der OK-Präsident Hanspeter Kern jun. durfte den anwesenden Kategoriensiegern jeweils einen Gutschein für ein Wochenende in Grindelwald überreichen. Der beste Junior erhält einen Kopfkranz und einen Barpreis. Die besten Gruppen pro Kategorie erhalten einen Beinschinken.
Nach dem Apéro und einem währschaften Znacht wurden die Lachmuskeln wieder mit einem Unterhalter gestärkt. Der Schützenverein bedankt sich bei den Anwesenden für die grosse Hilfe und für die finanzielle Unterstützung. Auch ein Dank dem Kavallerieverein, welcher jeweils an diesem Abend die Bewirtung übernimmt. Festsieger wurde Erhard Welte von der Schützengesellschaft Oeschgen mit dem Maximum von 100 Punkten. Er war nur dank einem Kollegen am Anlass und hat noch nie ein solches Resultat im Wettkampf geschossen. Bei den Armeewaffen gewann Gerhard Kesseli von der Schützengesellschaft Dallenwil mit 98 Pkt. Der beste bei den Junioren ist Gavin Bättig von den Sportschützen Huttwil, mit guten 93 Punkten. Bei den Gruppen gewann wie auch schon in den letzten Jahren die Gruppe Kategorie A mit 484 Punkten die Schützengesellschaft Aarau. Bei der Kat. D, Armeewaffen, gewann die Gruppe Zim-
merberg vom Schützenverein Wädenswil mit 472 Punkten.
Daniel Streich – bester Schütze aus dem Säuliamt Der beste Schütze aus dem Säuliamt ist Daniel Streich vom SV Dachlissen-Mettmenstetten, mit dem Sturmgewehr 90 und tollen 97 Punkten. Weitere gute Resultate haben erzielt: Herbert Fankhauser vom FSV Wettswil mit 96 Punkten; Martin Landis, ebenfalls aus Wettswil, mit 95 Punkten, alle mit dem Freigewehr. Heinz Störi vom FSV Zwillikon mit dem Karabiner und 95 Punkten. Stefan Marbot und Marius Bachmann, beide mit dem Sturmgewehr 90, vom SV Dachlissen-Mettmenstetten, ebenfalls mit 95 Punkten.
Ort, um neue Kraft zu schöpfen
Gemeinsam ein Lied einstudieren Beim «Knonaueramt singt»-Chor-Event wird das Publikum selbst zum Pop-Chor. Ohne Vorkenntnisse, ohne Verpflichtun-
Wer nun Lust bekommen hat, bei einem Training reinzuschnuppern, der findet alle Infos/Ranglisten und vieles mehr unter www.tvhausen.ch. Neue Korbball-Fans sind jederzeit willkommen
www.schuetzenverein-mettmenstetten.ch
gen – dafür mit viel Begeisterung und Gemeinschaftsgefühl. Was international bekannte Chor-Formate wie Pub Choir oder Choir! Choir! Choir! auszeichnet, ist auch hier spürbar: In nur einem Abend entsteht ein mehrstimmiger Chor, getragen von der Kraft des gemeinsamen Singens. Geleitet wird der Abend von Sängerin und Chorleiterin Tanya Birri, die mit ihrer mitreissenden Art Menschen verbindet und ermutigt. Gemeinsam wird ein berührendes Lied einstudiert, der Songtext liegt beim Einlass bereit.
Es reduziert Stress, reguliert die Atmung und stärkt nachweislich das psychische Wohlbefinden – ein wichtiger Ausgleich in einem fordernden Alltag.
Karin Mendler, Korbball-TV Hausen
Die Rangliste kann eingesehen werden auf:
Musikalischer Auftakt – singend ins Wochenende
Freitagabend. Die Arbeitswoche ist abgeschlossen, der Alltag darf losgelassen werden – und das Wochenende steht vor der Tür. Was jetzt zählt, ist abschalten, auftanken und mit neuer Energie starten. Genau hier setzt «Knonaueramt singt» an: als musikalischer Auftakt in ein gutes, beschwingtes Wochenende. Gemeinsames Singen gilt heute als wirksame Ressource für die Gesundheit:
Sie & Er genannt) Korbballs statt. Mindestens zwei Damen müssen auf dem Spielfeld sein und die Treffer der Damen sind zwei Punkte wert. Gleich vier MixTeams aus Hausen nahmen an diesem sportlichen Event teil. Auch zeigte sich das Korbballturnier-OK sehr zufrieden. Es war wieder ein familiärer und lässiger Anlass mit fairen sportlichen Begegnungen, gut bestückter Festwirtschaft und tollen Mannschaftspreisen. Ausserdem war erneut die Unterstützung von vielen lokalen Sponsoren sehr grosszügig. Auch aus sportlicher Sicht können sich die Ergebnisse sehen lassen: Die Lokalmatadoren waren in den Kategorien Damen und Mix Sieger, ebenso gab es Podestplätze bei der Jugend, Damen und Mix.
Bruno Sidler, OK Chlausschiessen Mettmenstetten
«Knonaueramt singt» in Aeugst
Weil Singen verbindet - wer hier mitsingt, nimmt mehr mit nach Hause als nur eine Melodie. (Bild zvg)
Mehrere Teams von nah und fern fanden sich am 10. Januar beim Korbballturnier des Turnvereins Hausen ein. Selbst Mannschaften aus dem Kanton Bern scheuten weder Zeitaufwand noch Kilometer, um dabei zu sein. Kein Wunder, denn schon seit Jahren nimmt dieser beliebte sportliche Anlass einen festen Platz in den Agenden der Korbballriegen ein. Schliesslich ist es die ideale Gelegenheit, nach kalorienreichen und bewegungsarmen Fest- und Feiertagen wieder richtig in Schwung zu kommen, sich auf die bevorstehenden Meisterschaften einzustimmen und vor allen Dingen den Nachwuchs miteinzubeziehen. Dies ist den Gastgebern in diesem Jahr besonders gut gelungen. Beim Damenturnier waren sie gleich mit zwei Teams am Start. Ebenso zwei Teams aus Hausen waren am Start am Jugend-Korbballturnier U14 und U17, darunter einige Neuzugänge und junge Spieler, die ihre Sache sehr gut gemacht haben. Anschliessend ans Jugend- und Damenturnier fand die lange Nacht des Mix (auch
«Knonaueramt singt» versteht sich bewusst als Freitags-Highlight: ein Ort, um nach einer intensiven Woche durchzuatmen, loszulassen und neue Kraft zu schöpfen. Wer hier mitsingt, nimmt mehr mit nach Hause als nur eine Melodie – gestärktes Wohlbefinden, spürbare Freude, ein Gefühl von Verbundenheit und den perfekten Start ins Wochenende.
Die Kinder schenkten sich beim Jugendturnier nichts. (Bild zvg)
Gospelklänge mit Starpotenzial Swiss Gospel Singers in Affoltern Die Konzert- und Kulturreihe «Musical Moment» lädt am Sonntag, 15. Februar, zu einem besonderen Gospelkonzert in die katholische Kirche St. Josef in Affoltern ein. Die Swiss Gospel Singers präsentieren unter der Leitung von Christer Løvold ein emotionales und vielseitiges Repertoire – von lebendig und mitreissend bis sanft und gefühlvoll –, begleitet von ihren musikalischen Friends. Der 2019 gegründete Chor feierte seinen internationalen Durchbruch mit einem Auftritt in der ausverkauften Carnegie Hall in New York. Heute umfasst das Ensemble rund 100 Sängerinnen und Sänger und begeistert Publikum in
der Schweiz und im Ausland. Zu den Höhepunkten zählen Auftritte an renommierten Festivals sowie musikalische Kooperationen mit Chris de Burgh und Max Giesinger. Mit den Alben «Amazing Grace» (2021) und «Believe in Christmas» (2023) unterstreichen die Swiss Gospel Singers ihren hohen musikalischen Anspruch und ihre grosse Beliebtheit. Claudia Bruckner Sonntag, 15. Februar, 16.30 Uhr, katholische Kirche St. Josef, Seewadelstrasse 13, Affoltern, Eintritt frei (Kollekte)
Tanya Birri Freitag, 23. Januar, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Aeugst, Leitung: Tanya Birri, Eintritt: Kollekte
Das Ensemble der Swiss Gospel Singers umfasst rund 100 Singende. (Bild zvg)
Sport
Freitag, 16. Januar 2026
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Das Curling-Gen hat Ladina Ramstein in die Wiege gelegt bekommen: Bereits Vater Marco und Mutter Claudia spielten Curling. (Bilder Irene Hung-König)
«Im Team sind wir mega eng» Die 16-jährige Ladina Ramstein aus Stallikon ist talentierte und begeisterte Curlerin Irene Hung-KönIg Ladina Ramstein schlägt als Treffpunkt für das Interview die Halle des CurlingClubs Limmattal in Urdorf vor, wo sie trainiert. Im Café treffen sich alteingesessene Curler, die nach dem Spiel auf dem Eis zusammensitzen. Schliesslich steht einer nach dem anderen auf und verabschiedet sich. Auf dem Eis in der Halle sind derweil Anfängerinnen und Anfänger dabei, die ersten vorsichtigen Schritte und Slides zu üben.
sie auf Teams aus Deutschland, Tschechien, Italien und Korea. Sie hatten jedoch allesamt einen schweren Stand gegen die starken Teams aus der
«Irgendwann möchte ich sicher mal an den Olympischen Spielen mit dabei sein.» Ladina Ramstein, Nachwuchs-Curlerin aus Stallikon
Ein Team seit sieben Jahren Seit sieben Jahren spielt Ladina Ramstein im Team Limmattal-Wetzikon mit ihren Kolleginnen Jana Soltermann, Zoe Schwaller (Skip) und Aniko Szekely – und dies äusserst erfolgreich. Ende 2025 gewann das Team in Thun die European Junior Curling Tour (EJCT). Dabei trafen
Schweiz. Mit dem Sieg setzten die Juniorinnen des CC Limmattal-Wetzikon ein starkes Zeichen für den Nachwuchs im schweizerischen Curling und zeigen eindrucksvoll, dass die Zukunft des Sports gesichert ist. Die Zürcherinnen waren schon mal im Final, was also lief
diesmal anders? «Wir hatten zwei Wochen zuvor ein EJCT gespielt, da waren die Gegner eigentlich schlechter. Doch dadurch, dass wir schon mal im Final dabei waren, wussten wir, wie es abläuft. Das hat sicher geholfen.»
Auch im U21-Nationalkader dabei Die jungen Curlerinnen spielen während des ganzen Jahres Turniere – auch ausserhalb der Schweiz. Als Team sind sie auch im U21-Nationalkader. «Der Schweizer Meister und ein anderes Team sind jeweils im Nationalkader, wir sind das andere Team», sagt sie und lacht. Das Curling-Gen hat Ladina Ramstein wohl in die Wiege gelegt bekommen. Vater Marco und Mutter Claudia spielten Curling. Marco Ramstein tat dies äusserst erfolgreich: Er gewann an den Weltmeisterschaften in Lausanne 2001 die Silbermedaille, Bronzemedaille anden Olympischen Winterspielen 2002 und belegte Rang 3 an den Europameisterschaften 2010. Klein-Ladina war an Weltmeisterschaften dabei, wie sie erzählt.
Faszination Teamsport
Ladina Ramstein wischt mit ihrem Besen vor dem Stein hin und her: Was auf den ersten Blick eher kurios aussieht, ist Einschätzung, Wissen und ganz viel Training.
Für Ladina Ramstein ist es der Zusammenhalt, der Teamspirit, der ausschlaggebend ist für ihre bisherige Curlingkarriere. «Im Team sind wir mega eng, sind oft unterwegs. Den Zusammenhalt, den wir haben, das finde ich sehr schön.» Neben dem Sport absolviert sie eine Sportlehre im kaufmännischen Bereich. Das heisst für sie, zwei Jahre Schule und zwei Jahre Praktikum. Was auf den ersten Blick eher kurios aussieht, wie der Skip den Stein loslässt und die anderen dann mit ihren Besen vor dem Stein hin und her wischen, ist Einschätzung, Wissen und ganz viel Training. Beim Curling ver-
Seit sieben Jahren spielt Ladina Ramstein im Team Limmattal-Wetzikon (von links): Ladina Ramstein, Aniko Skezely, Jana Soltermann, Zoe Schwaller (Skip) und Trainer Marcel Wettstein. (Bild Urs Siegwart) suchen zwei Teams mit je vier Spielern, die schweren Granitsteine möglichst nah an den Zielkreis, das Haus genannt, zu platzieren. Die Steine der Gegner werden dabei weggestossen oder blockiert. Und wie sehen Ladina Ramsteins nächste Ziele aus? «Irgendwann möchte ich sicher mal an den Olympischen Spielen mit dabei sein», sagt sie. Ladina Ramstein nimmt es Schritt für Schritt. «Mo-
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Weltmeisterschaften im Jahr 2027.» Ihr Vorbild ist Alina Pätz. Die 35-Jährige ist im selben Club wie Ladina Ramstein und sie gehört zum Team um Skip Silvana Tirinzoni, das im Februar an den Olympischen Spielen in Turin für die Schweiz antritt. «Mir gefällt, wie sie spielt. Sie ist sehr konzentriert, hat mega Nerven. Sie bringt ihre Steine immer an den gewünschten Ort.»
Jahre spielt Ladina Ramstein im Team Limmattal-Wetzikon um Skip Zoe Schwaller.
mentan sind es die Junioren-Weltmeisterschaften, doch dafür müssen wir im März 2026 Schweizer Meister werden. Wer gewinnt, der kann an die Junioren-
In loser Folge stellt der «Anzeiger» in dieser Serie hoffnungsvolle Sportlerinnen und Sportler aus dem Säuliamt vor. (red)
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Extra
KRIMIZEIT - TEIL 2
Familie Vogelsangers Beschäftigung mit Hans Waldmann
«Apfelraub in Affoltern» Es war ein ziemlich schauriges Bild, das sich dem Wachtmeister der Stadtpolizei bot, als er am Morgen kurz nach Sonnenaufgang aus dem Gebäude trat, um sich ein Gipfeli beim Café gegenüber zu holen. Eine riesige Blutlache hatte sich über den Platz vor dem Kopfbau ausgebreitet und war fast bis zum immer noch festlich geschmückten städtischen Tannenbaum gelangt. Erst jetzt bemerkte der Polizist den leblosen Körper des nächtlichen Spaziergängers. «Oh, das wird wohl Arbeit geben und ausgerechnet ich habe jetzt Dienst», dachte der Mann innerlich seufzend. Das Gipfeli war jetzt jedenfalls zweitrangig. (red) Dieser Krimi wird fortlaufend von interessierten Redaktoren und Redaktorinnen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen, wer ist der Täter oder die Täterin? Oder sind es gar mehrere? redaktion@affolteranzeiger.ch
Freitag, 16. Januar 2026
Neuauflage des Höngger Berichts über den Sturz des Zürcher Bürgermeisters Florian HoFer
Amt. Denn auch die hiesigen Bauern wehrten sich vehement gegen einen Versuch der Waldmann-Diktatur, deren Hunde töten zu lassen. An die 300 bewaffnete Bauern rotteten sich samt ihren Hunden in Mettmenstetten zusammen und erreichten vordergründig eine Abklärung der Rechtslage. Tatsächlich mündete der Aufstand – nachdem sich auch Zürcher Bürger daran beteiligten – im Sturz des Waldmann-Regimes.
Er ist eine der schillerndsten Figuren der Schweizer Geschichte, der Bürgermeister von Zürich (1483–1489) und Heerführer der Alten Eidgenossenschaft, der bei der Schlacht von Murten massgeblich am Sieg über Karl den Kühnen beteiligt war: Hans Waldmann. Vor allem für seine militärischen Erfolge lebt er im nationalen Mythos weiter. Wenig ruhmreich ist dafür seine Zeit als Bürgermeister von Zürich und vor allem sein schauerliches Ende. Denn er wurde nach tagelanger Folter («durch fortwährendes Peinigen, Hängen und Strecken») am 6. April 1489 hingerichtet. Damit
Parallelen zur heutigen Zeit Der Politiker Vogelsanger sieht nach ausführlicher Beschäftigung mit der über 500 Jahre alten Geschichte Parallelen zum heutigen Geschehen: «Den Mächtigen, auch wenn sie grosse Verdienste für sich beanspruchen können, ist immer genau auf die Finger zu schauen, und es sind ihnen enge Grenzen zu setzen. Das nennt sich Rechtsstaat und Demokratie.» Die Rechte des Volkes seien in jeder Epoche bedroht, warnt Vogelsanger: «Von innen und von aussen, von eigenmächtigen Politikern, selbst ernannten Pseudoeliten und überbordender Bürokratie.»
«Den Mächtigen ist immer genau auf die Finger zu schauen.» David Vogelsanger, Historiker, Uerzlikon
DES BILDER-RÄTSELS LÖSUNG Der Gartenzwerg vom Türlersee Vergangene Woche fragte die Redaktion an dieser Stelle, wo wohl der Gartenzwerg im Bild wohnen könnte. Pepijn de Ridder hat uns geschrieben. Ja, richtig, der Zwerg wohnt beim Strandbad Türlersee, wo er geduldig über die ankommenden und weggehenden Gäste wacht. Stefan von Büren und Simone Rüdiger haben uns sogar Fotos geschickt, wo er sonst steht (S.12). (red)
endete zunächst eine regelrechte Diktatur, die der charakterlich äusserst schwierige Waldmann, berüchtigt auch wegen seiner Prunksucht, seiner Alkoholexzesse und offener Hurerei, zum Schrecken der Zürcher Bürger und Bauern der Umgebung errichtet hatte. Wie es zum Sturz Waldmanns kam, der ursprünglich aus Blickensdorf im Kanton Zug stammt (wo auch eine Baarer Sporthalle und eine Strasse in Blickensdorf nach ihm benannt sind), kann man in einem Büchlein nachlesen, das der frühere Schweizer Botschafter und heutige SVP-Bezirksparteipräsident David Vogelsanger aus Uerzlikon zusammengestellt hat. «Der dramatische Sturz des Zürcher Bürgermeisters Hans Waldmann – der Höngger Bericht eines Zeitzeugen von 1489», heisst das Buch, das im Wesentlichen aus vier Teilen besteht, von denen drei auch mit der Familie Vogelsanger zu tun haben. Zum einen hat Vogelsanger eine Einleitung geschrieben, die die weiteren Teile historisch einordnet. Im zweiten Teil ist die allerdings nicht leicht lesbare Handschrift des sogenannten Höngger Berichts von 1489 als Faksimile der Hand-
«Der dramatische Sturz des Zürcher Bürgermeisters Hans Waldmann – der Höngger Bericht eines Zeitzeugen von 1489». Zusammengestellt von David Vogelsanger. Herausgeber: Zunft zur Waag, Zürich. 33 Franken, bestellbar bei: phwelti@bluewin.ch
Der Historiker David Vogelsanger aus Uerzlikon hat sich intensiv mit dem Höngger Bericht auseinandergesetzt. (Bild Florian Hofer) schrift im Staatsarchiv Zürich publiziert. Vogelsangers Mutter Irmgard Vogelsanger-de Roche hat diese mittelalterliche Fassung in moderne Sprache übersetzt. Ihre Version ist sehr leicht lesbar. In einem weiteren Teil beschäftigt sich Vogelsangers Vater Peter Vogelsanger ebenfalls mit dem grausamen Bürgermeister («Versuch über Hans Waldmann»). Zustande gekommen ist dieses Büchlein, weil David Vogelsanger
von der Zürcher Zunft zur Waag als Herausgeberin den Auftrag bekommen hatte, für eine Neupublikation des «Versuchs über Hans Waldmann» ein Vorwort zu verfassen. Der Höngger Bericht, der dem Text zugrunde liegt, war auf Umwegen in den Besitz der Familie Vogelsanger gelangt. «Das ist ein wirklich einmaliges historisches Zeugnis», schwärmt er. Thematisiert wird im Höngger Bericht auch ausdrücklich das heutige Knonauer
RÄTSEL
SCHWING
FEST
Samstag 16. Mai 2026
d. Arbeit schwänzen (dt.)
hüsteln: sich ...
Nachwuchsschwingfest ÜberSonntag 17. Mai 2026
Kantonalschwingfest
Frohgefühl
Jazzkonzertauftritt
Sternbild (lat.)
empfindlichkeiten
12 Gebirgssenke, Bergeinschnitt
Zukunftsform
Hirnstrommesser
scherzh.: USA (Onkel ...)
Schweiz. Gewerkschaftsbund
hochbetagte Männer
arab. Mantel
überspannt, verzerrt
Halbton über G
Abstufungen
digit. Internetverbindung
ein Schiff erobern
Kodiergerät
Frauenkurzname
8
Grabsäule
Waldtiere
5
schweiz. Wortteil: Konsumentenneu stiftung
afrikan. Staatenbündnis
dt. Maler † 1956
engl.: in … hinein
Seemannslohn
3
Zahl der Kegel beim Kegeln
1
11
Pfeifentabak
2
3
4
Summe aller Einsätze
5
6
7
Abk.: Eidg. Personalamt
engl.: Netz
Samen zum Säen
Schriftgrad
Abk.: Norddt. Rundfunk
Tötungsdelikt
unbest. frz. Artikel
Jasskarte
Weltalter
Antitranspirant (Kw.)
Gestalt bei Wagner †
span. Grusswort Frau von KyklaIsaak den-Insel im AT
eh. CHFussballer (Adrian)
Präteritum v. backen (3. Pers.)
Dunst über Städten
Schloss in Potsdam
... und Strolch
7
langgezogener Kreis
6 Abk.: Million
2
9
Fluss durch Luzern
Insektenfalle
engl. Tanzlied
Präteritum von ziehen (1. Pers.) unzugänglich, blockiert
kleiner Einschnitt, Scharte
Eselslaut
flüssige Würze
ind. Teigtasche
landwirtschaftl. Experte
Telegramm, Eilbrief
1
Verstand, Vernunft
fast, annähernd
med.: Mutterkuchen
www.mettmi2026.ch
Stacheltier asiat. Hochlandrinder (j=y)
steile Felswand
Getreideart unbek. Flugobjekte
span.: hier
Erfinder v. Micky Maus
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seltsam, komisch, abson- einzigartig derlich
Niederschlagsart Wort des Einwandes
Flughafenpiste
Mettmenstetten 2026
Radmittelstück
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DIENSTZIMMER R B F G T O S E A L L E R G I E N A B E R U F O S E A E E G A Q U I I G E L S F U T U R U M B Z O G S U S I S AM D I S N E Y A I S H A G P L A Z E N T A A G R O N OM M A G D E C I A H K E R B E A E O N S G B G R A D E R E H E R E U S S E L L I P S E R A T I O S P I N N E N N E T Z P E R L S A A T E I N T O B U K E S T E L E J I G E S MO G E L S A N D R S A N S S O U C I MO R D H E U E R R E B E K K A H O L A N E U N P O T I O S U N E
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