CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Akute oder chronische
Schmerzen? Zentrum für Schmerzmedizin
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 4 I 178. Jahrgang I Freitag, 12. Januar 2024
Felseneggbahn immer beliebter
Sorge um Haus- und Wildtiere
Nie zuvor waren zwischen Adliswil und der Felsenegg, welche zu Stallikon gehört, mehr Passagiere mit der Luftseilbahn unterwegs. Seite 3
Auf der Leserbriefseite ist die Silvesterknallerei immer noch ein Thema, das für heisse Köpfe sorgt. Seite 8
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Kilometer Leitungen für Schmutzwasser gibt es in der Gemeinde Bonstetten. Seite 7
Ein «Watt d’Or» fürs Säuliamt
«Wir sind solidarisch mit den Kollegen aus Deutschland.»
Die sek mättmi gehört zu den Gewinnern 2024 des renommierten Schweizer Energiepreises Livia HäberLing Gestern Donnerstag ist eine Delegation der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten nach Bern gereist, um sich – passend zur Jahreszeit – eine Schneekugel überreichen zu lassen. Sie kam auf einem Holzsockel daher, denn: Es handelt sich dabei um eine Trophäe, genauer um den Schweizer Energiepreis «Watt d’Or», den das Bundesamt für Energie seit 2007 vergibt. In vier Kategorien werden damit aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich gewürdigt. Der Preis soll Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien für sich zu entdecken. Eingereicht wurden dieses Jahr insgesamt 42 Projekte. Dotiert ist der «Watt d’Or» nicht, es werden also keine Preisgelder ausgeschüttet. Für Markus Ruggiero, Infrastruktur-Verantwortlicher der Schulpflege, schmälert das die Freude nicht: «Der Preis fühlt sich an wie ein Lotto-Sechser. Dass sich unser Projekt durchsetzen konnte, kommt für uns überraschend und freut uns total.» Ruggiero erinnert sich an den Moment Ende August, als ihm die frohe Botschaft am Telefon überbracht wurde: «Ich war im ersten Moment derart perplex, dass ich mich mit einem Rückruf vergewisserte, ob ich tatsächlich richtig gehört hatte.»
Eine intelligente Box brachte die Lösung Dass die sek mättmi nun in der Kategorie «Gebäude und Raum» gewürdigt wird, kam so: Bereits 2011, als ein Heizkessel saniert werden musste, prüfte die Schule Alternativen zur bestehenden Ölheizung, die damals pro Jahr rund 75 000 Liter Öl verbrannte. Gesucht war eine Energielösung, mit der es gelingen würde, möglichst viel CO2 einzusparen und zugleich möglichst viel Energie selbst zu produzieren. Das sei allerdings gar nicht so einfach gewesen, sagt Markus Ruggiero: Eine Wärmepumpe kam wegen des grossen Energiebedarfs des Hallenbads nicht in Frage, ein Erdsondensystem wiederum nicht aufgrund der hohen Investitionskosten. «Wir suchten nach einer Lösung, mit der sich unser Investment möglichst optimal refinanzieren lässt», sagt Ruggiero. Im Sommer 2019 lernte er Roger Balmer
Seite 5 Martin Haab, Präsident des Zürcher Bauernverbandes. (Bild zvg)
Ingwer und Honig bei Schnupfen Bei diesem Wetter ist es leicht möglich, sich eine Erkältung einzufangen. Anstatt nach Medikamenten aus der Apotheke zu greifen, empfiehlt sich ein Blick auf die Möglichkeiten der Natur. Im Artikel geht der «Anzeiger» der Frage nach, welche Hausmittel helfen könnten. «Hausmittel wie Ingwertee, Honig oder Inhalationen mit ätherischen Ölen können Hustenreiz und Schnupfen effektiv bekämpfen, ohne den Körper zusätzlichen Belastungen auszusetzen», sagen Gesundheitsexpertinnen und -experten. Obwohl natürliche Heilmittel bei vielen Menschen wirksam sind, sollten sie kein Ersatz für ärztliche Behandlungen sein. (fh)
Roger Balmer (links), Inhaber Pro-Energie GmbH, und Markus Ruggiero von der Schulpflege der sek mättmi. (Bild zvg) kennen, den Inhaber der Pro-Energie GmbH. Er vertreibt gemeinsam mit Roland Zwingli die Hybridbox, also eine intelligente Energiezentrale. Mit ihr ge-
«Spätestens nach 17 Jahren dürften die Anschaffungskosten amortisiert sein.» Markus Ruggiero, InfrastrukturVerantwortlicher, sek mättmi
lingt es, sämtliche energetischen Disziplinen in einem Gebäude zu vereinen. Das patentierte Produkt wurde im Jahr 2021 im Rahmen eines anderen Projekts bereits einmal mit dem «Watt d’Or» ausgezeichnet. Es regelt nun in der sek mättmi Heizung, Kühlung, Abwärmenutzung, Stromproduktion für den Eigenverbrauch oder die Einspeisung ins Netz; genauso wie die mit Biogas betriebene Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlage (WKK), die im Winter neben Wärme
auch Strom (90 kW) produziert. Damit erfüllt die sek mättmi bereits ab 2050+ die Energieziele des Bundes. Im Dezember 2021 genehmigten die Stimmberechtigten dafür zwei Investitionskredite von rund 1,7 Millionen Franken. Als die Finanzierung gesichert war, wurden mittels Messpunkten zunächst die tatsächlichen Energieflüsse der Schulanlage eruiert. So konnten bereits erste Energiefresser eliminiert werden. Etwa, indem alte Lüftungsanlagen und Boiler ersetzt wurden. Das neue Energiesystem mit PV-Anlagen, Wärmepumpen und der erwähnten Wärme-Kraft-KopplungsAnlage (WKK) wurde im Jahr 2023 in Betrieb genommen.
Die Energiekosten haben sich halbiert Heute ist die Schulanlage Wygarten mit fünf Gebäuden und einem Hallenbad vollständig klimaneutral. Der gesamte frühere Ausstoss von rund 245 Tonnen CO2 fällt weg. Mit dem neuen Energiesystem kann die Schule ihren Energiebedarf im Sommer komplett eigenständig decken, übers Jahr sind es 70 Pro-
zent. In der kälteren Jahreszeit läuft die WKK-Anlage mit Biogas aus Klärschlamm der ARA Schönau, der auch die Gemeinden Mettmenstetten und Knonau angeschlossen sind. Dafür wurde Markus Ruggiero eigens beim dortigen CEO vorstellig, woraufhin die WWZ als Anbieterin ein neues Biogas-Produkt aus lokalem Klärschlamm kreiert hat. «Mit der neuen Energielösung können wir rund 75 000 Franken, also rund die Hälfte der früheren Energiekosten einsparen», bilanziert Markus Ruggiero. Die Laufzeit ist auf etwa 20 bis 25 Jahre ausgerichtet. «Spätestens nach rund 17 Jahren dürften die Anschaffungskosten dank der jährlichen Einsparungen amortisiert sein», rechnet er vor. Ganz am Ziel steht die sek mättmi indes noch nicht: Weitere Optimierungen der Anlage seien bereits in Planung oder in Diskussion, sagt Ruggiero: Etwa ein optimal abgestimmter Speicher, kleine Windkraftanlagen auf dem Dach oder eine weitere PV-Anlage auf dem Velo-Unterstand. Dazu wurden bereits weitere 650 000 Franken ins Budget aufgenommen.
Die alemannische Landnahme
Gute Stimmung und viel Musik
Im dritten Teil seiner Artikelserie beschäftigt sich der Journalist und Historiker Bernhard Schneider mit der Geschichte von Kappel, Uerzlikon und Hauptikon. Er geht darin den Ursprüngen der Orte nach. Das Gebiet von Kappel wurde, so schreibt Schneider, mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Zugersee her erschlossen. Der See bot Wasser und Fische sowie einen gewissen Schutz gegen Angriffe. Die alemannische Landnahme am Nordufer des Zugersees dürfte im 5., spätestens im 6. Jahrhundert
Für viele ist die Fasnacht die schönste Zeit des Jahres. Auch im Säuliamt bereiten sich zahlreiche Veranstalter wieder auf Bälle und Umzüge vor. Ein besonderes Fest gibt es in Obfelden. Nach dreijähriger Pause eröffnet dieses Jahr der «Füürball» wieder die Maskenball-Saison im Säuliamt. Am Samstag, 27. Januar, ist es so weit. Die Kinderfasnacht wird zudem mit dem Maskenball für die Erwachsenen kombiniert. In Hedingen steigt am Freitag, 2. Februar, zum 18. Mal die Vollgas-Party, gefolgt vom Höckler Ball am Sams-
erfolgt sein. Wuchs die Bevölkerung, dehnte sie sich vorerst den Gewässern entlang aus. So entstand an der Lorze – vielleicht noch im 6. Jahrhundert – Blickensdorf. Von hier aus könnte im 7. oder 8. Jahrhundert eine Gründungswelle bergaufwärts ins Landesinnere erfolgt sein. Anhand der Ortsnamen lassen sich die Wanderbewegungen und die einzelnen Dorfgründungen nachvollziehen. So zeichnet Schneider ein lebendiges Bild längst vergangener Zeiten. (fh)
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tag. An beiden Tagen treten zahlreiche Guggenmusiken auf, darunter auch solche aus den Appenzeller Orten Waldstatt und Herisau oder auch dem St. Gallischen Schwarzenbach. Auch für die kleinen Fasnachtsfreunde in den anderen Orten gibt es eine grosse Palette an Vergnügungen. Den Auftakt macht an diesem Samstag, 13. Januar, der Elternverein in Aeugst mit einem Fasnachtsumzug für die ganze Familie. (fh)
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Ärztlicher Notfalldienst
In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55
Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11 wählen.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle
Schluss des Konkurses Der Konkurs über Marco Gugelmann, geb. 14. September 1987, Bürgerorte: Langnau am Albis ZH und Staffelbach AG, Bergacherstrasse 5c, 8912 Obfelden, als Inhaber der Einzelunternehmung: Malerarbeiten Marco Gugelmann, Zürich, CHE-115.463.421, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 9. Januar 2024 als geschlossen erklärt worden.
Papier- und Kartonsammlung Samstag 13. Januar 2024 Am Samstag, 13. Januar 2024 (nicht 20. Januar!) findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Sammelgut, welches später deponiert wird, muss selber entsorgt werden. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/ Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: FC Affoltern am Albis Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 676 99 75 (ab 12 Uhr) 12. Januar 2024 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt
Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. Januar 2024. Affoltern am Albis, 12. Januar 2024 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses Über den Nachlass von Alfons Limbeck, geb. 5. Dezember 1931, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gest. 15. Juni 2023, wohnhaft gewesen c/o Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter, Obere Seewadelstrasse 12, 890 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 25. September 2023 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 28. Dezember 2023 mangels Aktiven eingestellt worden.
Sonntagsverkäufe im Jahr 2024 Die Verkaufsgeschäfte in Affoltern am Albis und Zwillikon dürfen an den Sonntagen, 10. März, 27. Oktober, 8. Dezember und 22. Dezember 2024, zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich. Neben den vier definierten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit grundsätzlich keine Bewilligung für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Ausnahmen sowie weitere Bedingungen und Informationen können der Homepage www.zh.ch/de/wirtschaft-arbeit/arbeitsbedingungen entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Sicherheit der Stadtverwaltung Affoltern am Albis unter 044 762 56 00 ebenfalls zur Verfügung.
Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 22. Januar 2024 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.
12. Januar 2024 Abteilung Sicherheit
Affoltern am Albis, 10. Januar 2024
Am 31. Dezember 2023 ist in Wettswil am Albis gestorben:
Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Nutzungsplanung: Harmonisierung der Baubegriffe – Teilrevision der Bau- und Zonenordnung – Öffentliche Auflage Betrifft 8914 Aeugst am Albis
Wettswil am Albis
Beschluss/Verfügungsnummer: 195 Beschluss/Verfügungsdatum: 19. Dezember 2023 Rechtliche Hinweise und Fristen Die Unterlagen liegen vom 12. Januar 2024 bis 11. März 2024 während 60 Tagen, von der Publikation an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung Aeugst, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis während der Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Zudem sind die Unterlagen auf www. aeugst-albis.ch aufgeschaltet. Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zu den aufliegenden Unterlagen äussern. Die Einwendungen müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Eingaben sind schriftlich bis 11. März 2023 (Datum des Poststempels) dem Gemeinderat Aeugst, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Alsdann stehen die Stellungnahmen zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 12. März 2024 Kontaktstelle Gemeinde Aeugst Bauverwaltung Dorfstrasse 22 8914 Aeugst am Albis
Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen! Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter www.sonderabfall.zh.ch. 12. Januar 2024 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt
Wenn Ruhe einkehrt und Schmerz erregt, auch sonst das Leben sich nicht mehr bewegt, steht man an einer neuen Schwelle und erst an dieser Stelle findet man die Quelle und sie wird vieles heilen. Niklaus Rutkowsky
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater und Tat
Fredi Frei-Wyss * 14.09.1940
Autos, Busse, Jeeps, Lieferwagen, Wohnmobile und Lkw Barzahlung Tel. 079 777 97 79 (Mo–So)
Suter-Jeremias Verena
Hallööchen
† 31.12.2023
Wir vermissen dich
geboren am 13. August 1949, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.
Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis
Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: • Farben, Lacke, Klebstoffe • Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger • Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit • Medikamente, Quecksilber, -Thermometer • Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger • Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser • Spraydosen, Druckgaspatronen • Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol
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Heidi Frei-Wyss Nicole Frei und Marc Trachsel mit Louis Martin und Gabriela Frei Gees mit Tjara und Noah Frei Verwandte und Freunde
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Am Dienstag, 16. Januar 2024 findet die Sonderabfallsammlung von 8.00 bis 11.30 Uhr im Entsorgungszentrum ÖKIHOF, Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegengenommen.
Silvia Wyss-Mörker
Öffentliche Auflage Der Gemeinderat Aeugst hat mit Beschluss Nr. 195 vom 19. Dezember 2023 die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO), Harmonisierung der Baubegriffe, zuhanden der öffentlichen Auflage und der Anhörung gemäss § 7 des Planungsund Baugesetzes verabschiedet.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
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Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis im Daleufriedhof in Chur am Montag, 19. Februar 2024, um 14:00 Uhr. Trauergottesdienst in der Erlöserkirche in Chur am Montag, 19. Februar 2024, um 14:30 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Pflegeheim Spyrigarten, 8816 Hirzel. Vermerk: Fredi Frei-Wyss, IBAN CH19 0682 4650 1622 0454 4 Traueradresse: Heidi Frei-Wyss, Rainstrasse 137, 8143 Stallikon
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Nach einem langen und erfüllten Leben wurde er am 27.12. von seiner schweren Krankheit erlöst. Wir verlieren in ihm einen lebensfrohen Menschen und wünschen ihm auf seiner letzten Reise alles Gute. Seine Freude, Fürsorge, Umarmungen und seinen Charme werden wir nie vergessen und nehmen für immer einen Platz in unserem Herzen ein.
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Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 16. Januar, feiert Adolf Bichsel in Knonau seinen 90. Geburtstag. Dazu gratulieren wir ihm herzlich und wünschen gute Gesundheit im neuen Lebensjahr. Als Werkdienstleiter hat er viele Jahre zum Wohle der Knonauer Einwohner gewirkt. Wir wünschen weitere entspannte Jahre im Ruhestand.
Zum 85. Geburtstag Am Montag, 15. Januar, jährt sich der Geburtstag von Rosa Fohringer in Affoltern zum 85. Mal. Sie möge sich hochleben lassen – wir gratulieren herzlich, wünschen ein fröhliches Fest und alles Gute im neuen Lebensjahr.
Gratulationen sind willkommen Einsendungen für «wir gratulieren» bitte an redaktion@affolteranzeiger.ch Aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).
KORREKT Neuer Pfarrer heisst Wermbter Der neue Pfarrer in Ottenbach heisst Christian Wermbter – nicht Volker Schnitzler, wie im Artikel «Glücklich, wer in Ottenbach wohnt» («Anzeiger» vom 9. Januar) erwähnt wurde. Der Berichterstatter hat sich am Sonntag auf einen nicht mehr aktuellen Eintrag auf der Homepage der Gemeinde/ref. Kirche gestützt. (red)
Leiterin: Barbara Roth Chefredaktorin: Florian Hofer redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling, Luc Müller, Dominik Stierli Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 155 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der
Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
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Bald geht die Fasnachtszeit los Bei den Säuliämtlern Maskenbällen kehrt der Obfelder «Füürball» zurück Dominik Stierli Nach dreijähriger Pause eröffnet dieses Jahr der «Füürball» in Obfelden wieder die Maskenball-Saison im Säuliamt. Am Samstag, 27. Januar, ist es so weit. Im letzten Jahr fand erstmals eine Kinderfasnacht mit Umzug im Dorf statt. Dieses Jahr wird diese nun mit dem Maskenball für die Erwachsenen kombiniert. Präsident Dominik Meister betont, dass der «Füürball» für alle Generationen sein soll. «Im Saal drinnen gibt es Sitzgelegenheiten», erklärt der Organisator. Neben dem Singsaal Chilefeld werde draussen auch ein Festzelt aufgebaut, wo DJ Tutti für Party sorgen werde. Auch Shot-Bar, Kaffeewagen und Grillstand sind vorhanden. Der Eintritt beträgt 10 Franken für jeden und jede. Als die Preise für Kostümierte und zivil Gekleidete unterschiedlich waren, habe es immer wieder Diskussionen gegeben. So wolle man dies verhindern und alle nun gleich behandeln. Ein eigentliches Motto gebe es am «Füürball» dieses Jahr nicht. Noch ist Meister auf der Suche nach der einen oder anderen Guggenmusik. «Leider sind die meisten Guggen aus der Region an diesem Datum bereits verplant.» Es bleibt aber noch etwas Zeit.
«Die vielen Guggen unterscheiden uns von den anderen Maskenbällen in der Region.» Marco Prevedoni, Ball-Chef Hedingen
Auch am Samstag, 27. Januar, veranstaltet der Frauenverein Knonau die Fasnacht im Stampfi Saal mit Musik und Festwirtschaft. Zuerst für die Kinder, am Abend dann mit Guggenmusik und Alleinunterhalter. Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Freitag, 12. Januar 2024
Guggen-Vielfalt in Hedingen Am Freitag, 2. Februar, geht es für die Fasnachtsfreunde im Amt in Hedingen weiter. Um 19.30 Uhr startet zum 18. Mal die Vollgas-Party, gefolgt vom Höckler Ball am Samstag. An beiden Tagen treten zahlreiche Guggenmusiken sogar aus verschiedenen Kantonen auf. So sind Gruppen aus den Appenzeller Orten Waldstatt und Herisau oder auch dem St. Gallischen Schwarzenbach mit dabei. Auf diese Vielfalt angesprochen, erklärt Ball-Chef Marco Prevedoni gegenüber dem «Anzeiger», dass sie sich jeweils bemühen, verschiedenste Guggenmusiken vor Ort zu haben. Einerseits
Klein, aber fein ging es auch im letzten Jahr am Maskenball in Maschwanden zu und her. (Archivbilder Dominik Stierli) würden Gruppen aus der Region, also Freiamt und Säuliamt angefragt. Dazu kämen Gruppierungen, welche man einmal irgendwo an einem anderen Ball oder an einem Umzug gesehen habe. «Diese fragen wir jeweils direkt an», sagt Prevedoni. Und zusätzlich suche man auch noch über Online-Portale nach Guggenmusiken, welche sich für einen Auftritt melden können. «Die vielen verschiedenen Guggen unterscheiden uns von den anderen Maskenbällen der Region», so Prevedoni. Sein Ziel ist es, an der Vollgas-Party bis zu 12 Gruppierungen auftreten zu lassen. Auf die Frage nach dem Aufwand, um Guggen für den Ball zu gewinnen, sagt er: «Früher lief das oft als Gegengeschäft zwischen den Guggenmusiken.» Mit den vielen Terminen heutzutage sei das eher schwieriger geworden. Für ihre Auftritte werden die Guggen mit einem Gratis-
Getränk und manchmal einem Essen entschädigt. Marco Prevedoni ist selbst bei den Vollgashöcklern Hedingen mit dabei. Aus seiner Sicht ist die Motivation für einen Auftritt jeweils, entweder einen Ort zu besuchen, den man schon wegen der guten Stimmung kennt oder aber auch Lust auf einen Auftritt an einem neuen Ort, um diesen kennenzulernen.
Säuligugger-Nacht wieder in Kappel Auch dieses Jahr veranstaltet die Affoltemer Guggenmusik Säuligugger ihren Maskenball in Kappel. Am Freitag, 16. Februar, wird die Säuliguggernacht im Gemeindesaal zusammen mit der Fasnachtsgesellschaft Unteramt durchgeführt. Mit dem Motto «Route 66» preist der Flyer in Form einer Speisekarte die Attraktionen – Kaffeestube, Bar, DJ und
den Grill – als Hauptgänge an, dazu kommen dann sechs «Specials» mit Guggenmusik-Auftritten. Wer es gerne übersichtlich und gemütlich mag, ist am Samstag, 17. Februar, in Maschwanden gut aufgehoben. Mit dem Motto «Wasser marsch!» lädt der Dorfverein in die Turnhalle ein.
Der grosse Umzug am 18. Februar Der Uerzliker Fasnachtsumzug durch die Gemeinden Kappel, Uerzlikon, Rossau, Mettmenstetten, Rifferswil, Hausen und Ebertswil folgt am Sonntag, 18. Februar. Gestartet wird um 13.10 Uhr in Kappel und um 16 Uhr sollte der Tross in Ebertswil ankommen. Ab 14 Uhr findet im Kappeler Gemeindesaal die legendäre Uslumpete statt. Den Abschluss im Amt bildet am Samstag, 24. Februar, dann der Maskenball in Zwillikon.
Vielfältiges Programm auch für den Nachwuchs Bereits diesen Samstag, 13. Januar, organisiert der Elternverein in Aeugst den Fasnachtsumzug für die ganze Familie. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr findet am 27. Januar erneut ein Kinderumzug in Obfelden statt. Angeführt wird der Umzug von den Vollgashöcklern aus Hedingen. Die Route durch Wolsen hindurch bleibt dabei gleich. Als Endpunkt gilt der Singsaal Chilefeld, wo die Kinder danach noch feiern dürfen. Auch an diesem Samstagnachmittag findet in Knonau die Kinderfasnacht statt. Eine Woche später, am 3. Februar, wird in Hedingen ein Kinderumzug mit Kindermaskenball und Maskenprämierung durchgeführt. Im Schulhaus Loomatt in Stallikon veranstaltet der
Familienclub am Samstagnachmittag, 10. Februar, die Kinderfasnacht, unterstützt von Clowns. Das Familienzentrum Affoltern lädt die Kinder zum Kostümball ein. Am Mittwochnachmittag, 14. Februar, gibt es tolle Musik, farbige Kostüme und leckeres Fasnachtsgebäck. Die Kinderfasnacht in Kappel findet am Freitagnachmittag, 16. Februar, statt. Im Anschluss feiern im Gemeindesaal dann auch die Grossen. Der Familienclub Wettswil-Bonstetten lädt am Samstag, 17. Februar, zur Familien-Fasnacht mit Kinderschminken und Kuchen ein. Ein Höhepunkt für die Kinder folgt am Sonntag, 18. Februar, mit dem grossen Umzug durch das Oberamt (siehe Haupttext). (dst)
Kinderumzug in Obfelden vom vergangenen Jahr.
Passagierrekord bei der Felseneggbahn
Über 280 000 Fahrgäste wurden im vergangenen Jahr befördert Die Felseneggbahn teilte diese Woche mit, dass sie im Jahr 2023 einen bemerkenswerten Rekord erzielte. Von Januar bis Dezember wurden insgesamt 280 089 Fahrgäste befördert. Noch nie zuvor waren zwischen Adliswil und der Felsenegg, welche zur Gemeinde Stallikon gehört, mehr Passagiere mit der Luftseilbahn unterwegs. Bereits im Jahr 2022 erzielte die Felseneggbahn mit 274 261 Fahrgästen ein ausgezeichnetes Ergebnis. Nun wurde der Wert übertroffen, ebenso wie die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2018, als man 280 069 Fahrgäste zählte. Besonders hohe Frequenzen wurden in den Monaten Juni, September und Dezember verzeichnet, mit 29 348, 28 380 sowie 23 735 Personen. Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) führt dies auf die an-
haltend guten Wetterbedingungen zurück, die zahlreiche Menschen in das Naherholungsgebiet vor den Toren der Stadt Zürich lockten.
Revisionsarbeiten im März
Die Felseneggbahn hoch über den verschneiten Wäldern. (Bild zvg)
Von Montag, dem 4. März bis Freitag, dem 22. März, werden die jährlichen Revisionsarbeiten an der Felseneggbahn durchgeführt. Während dieser Zeit bleibt der Betrieb der Bahn durchgehend eingestellt. Mit der Felseneggbahn geht es von Adliswil in fünf Minuten auf die Felsenegg mit ihrer wunderbaren Aussicht auf Zürich, die Berge und den See. Die Bergstation eignet sich als Startpunkt für kürzere Spaziergänge genauso wie für ausgedehnte Wanderungen. (red)
Mettmenstetten
Provisorische Wahlvorschläge – Ansetzung 2. Frist Gestützt auf die Wahlanordnung vom 28. November 2023 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Wettswil a. A. für den Rest der Amtsdauer 2022-2026 innert festgesetzter Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Markworth Jana, geb. 1983, Sozialpädagogin, wohnhaft Heissächerstrasse 65, Wettswil In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde sowie § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine Nachfrist von 7 Tagen, bis spätestens Freitag, 19. Januar 2024, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Schulverwaltung, Dettenbühlstrasse 2, Postfach, 8907 Wettswil a. A. eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die vorgeschlagene Person muss auf dem Wahlvorschlag mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Schulverwaltung oder unter www.schulewettswil.ch erhältlich. Sofern nach Ablauf der zweiten Frist die Bestimmungen gemäss § 54 und § 54a GPR erfüllt sind, gilt die definitiv vorgeschlagene Person als in stiller Wahl gewählt. Sind die Voraussetzungen hingegen nicht erfüllt, findet am Sonntag, 3. März 2024 eine Urnenwahl (1. Wahlgang) statt. Gemäss § 55 Abs. 1 und § 66 GRP i.V.m. Art 8 Gemeindeordnung der Primarschulpflege wird an der Urne ein leerer Wahlzettel mit einem Beiblatt verwendet. Ein allfälliger zweiter Wohlgang findet am Sonntag, 9. Juni 2024 statt. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil, 12. Januar 2024
Primarschulpflege Wettswil
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Stallikon Bauherrschaft: Davolai Immobilien AG, Dorfstrasse 40, 8834 Schindellegi Projekt: Sanierung Wohnhaus, Schwandenstrasse 1, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1006, Zone: Landwirtschaftszone
Stallikon Bauherrschaft: Charles Roulet, Mädikon 1, 8143 Stallikon Projekt: Ausbau Dachgeschoss, Balderen 4, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2042, Zone: Landwirtschaftszone
Mietgesuche Wir suchen einen Stellplatz für BauZirkuswagen als Wohnsitz im Säuliamt. Sehr gerne auch auf einem Bauernhof. Beide Jahrgang 1965, CH und berufstätig, keine Aussteiger, ein ganz normales Paar, das naturnah und einfach leben möchte. Tel. 079 402 22 32
Eigenheim mit Garten gesucht Familie mit 2 Kindern sucht Eigenheim mit Garten im Säuliamt. Über Hinweise würden wir uns sehr freuen unter dihei.suche@gmail.com oder +41 77 450 76 41
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis Bauherrschaft:TiefbauamtKantonZürich, Industriestrasse 15, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Baucal AG, Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Temporäre Containeranlage innerhalb Lagerhalle für Büro-, Umkleideund Sanitärnutzung, Industriestrasse 15, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3047, Zone: Industriezone
Bonstetten
FÜR MEHR MENSCHLICHKEIT IN ZÜRICH.
Bauherrschaft: Roland Sigel, Rütistrasse 35, 8906 Bonstetten; Eva Freisinger Sigel, Rütistrasse 35, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Neuerstellung Einfriedigung, Rütistrasse 35, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2102, Zone: W2/25
Hausen am Albis
Der Götschihof im Aeugstertal ist ein Zweigbetrieb der Stiftung Solvita und betreut und fördert 62 erwachsene Menschen mit einer leichten oder schweren geistigen und körperlichen Beeinträchtigung. Zudem bieten wir 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschützte Arbeitsplätze. Unsere Betreuten sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten, sich wohl, geborgen und angenommen zu fühlen. Für die Mitarbeit in unserer biologisch geführten Gärtnerei suchen wir zur Unterstützung unseres Teams per sofort oder nach Vereinbarung eine / einen
Gärtnerin / Gärtner für die Biopflanzenproduktion (Schwerpunkt Sommerflor) mit agogischer Verantwortung 80 % bis 90 % Ihre Aufgaben sind: – Die gemeinsame Begleitung und Betreuung unserer betreuten Mitarbeitenden im Berufsalltag der Gärtnerei. – Erkennen und fördern der individuellen Fähigkeiten der betreuten Mitarbeitenden. – Planen und einrichten derer Arbeitsplätze. – Selbständige Kulturführung (Schwerpunkt Sommerflor), Pflege, Planung und Organisation für den Anbau und Verkauf. – Enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen berufliche Massnahmen und Integration sowie den Kundengärtnern. Sie bringen mit: – Abgeschlossene Ausbildung als Gärtner*in EFZ. – Leidenschaft und Freude an Ihrem Beruf. – Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen mit einer Beeinträchtigung. – Geduld und Einfühlungsvermögen für unsere betreuten Mitarbeitenden. – Teamfähigkeit, Humor und Flexibilität. Wir bieten: – Eine spannende und vielseitige Tätigkeit mit grossem Handlungsspielraum. – Ein Team, welches gemeinsam gesetzte Ziele erreicht. – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen im Rahmen der kantonalen Richtlinien sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. – Eine offene und freundliche Atmosphäre. – Einen naturnahen und modernen Arbeitsplatz. Auskunft erteilt Ihnen gerne Frau Ines Strahl, Leitung Gärtnerei, Tel. 044 735 58 20 Fühlen Sie sich angesprochen und sind interessiert an dieser Herausforderung? Dann freuen wir uns über Ihre vollständige und schriftliche Bewerbung mit Foto an: Stiftung Solvita, Götschihof, z. Hd. Herrn V. Kessler, Heimleitung, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal, E-Mail: volker.kessler@solvita.ch
Wir suchen einen Mitarbeiter zur Festanstellung mit Fahrausweis Kat. B sowie Ferienablösungen für Büroreinigungen für die Monate Juli und August Markstahler – Reinigungen Tel. 044 761 02 46
Bauherrschaft: Walter Bachmann, Müllistrasse 4, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Umnutzung Keller + Waschküche in Wohnraum, Müllistrasse 4, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2230, Zone: Kl
Hausen am Albis Bauherrschaft: Rolf Odermatt, Hinteralbis 10, 8915 Hausen am Albis Projekt: Überdachung Sitzplatz und Kellertreppe mit PV-Anlage sowie Sichtschutzwand, Hinteralbis 10, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3019, Zone: KW, Inv.-Nr. 489
Hausen am Albis Bauherrschaft: Bettina und Simon Häfeli und Bachmann, Bifangstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Projekt: Projektänderung: Dachsanierung + Neubau Lukarne sowie Dachflächenfenster, Bifangstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen, Grundstück-Nr.: 1393, Zone: W/1.8
Hausen am Albis Bauherrschaft: Ruth und Markus Falkensammer, Pilatusstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Rolf Schürch Architekturbüro GmbH, Zur Brunnenstube 13, 8914 Aeugst am Albis Projekt: An- und Umbau sowie wärmetechnische Sanierung EFH, Pilatusstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2390, Zone: W 1.8
Mettmenstetten
Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
Bauherrschaft: Christopher und Manuela Keely, Friedhofstrasse 22, 8932 Mettmenstetten Projekt: Überdachung bestehender Sitzplatz, Vers.-Nr. 1860, Friedhofstrasse 22, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4329, Zone: Kernzone KB
hilf-auch-du.ch Samuel begleitet Lernende wie Ana auf ihrem Weg zum Berufsabschluss. Für Spenden: CH41 0900 0000 8000 2495 0
Dieses Inserat wurde dank Partnern ermöglicht.
Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2022/2026
Bauherrschaft: Walter Funk, Im Steinisacher 6, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Carport, Albisstrasse 76b 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3517, Zone: Kernzone KB
Bezirk Affoltern
Freitag, 12. Januar 2024
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«Haben früher auch protestiert» Wohltuende Ruhe BLICKPUNKT
FLORIAN HOFER
Präsident des Zürcher Bauernverbandes versteht den Ärger der deutschen Bauern luc müller
Sie, liebe Leserinnen und Leser wissen es längst: Das Säuliamt ist eine der lebenswertesten Regionen der Schweiz. Eingebettet zwischen wichtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zentren – und dennoch abseits der grossen Massen, eine wunderschöne Landschaft, liebenswerte Leute – was will man mehr?
Natürlich kannte ich das Säuliamt schon bevor ich Anfang Jahr meinen Job hier beim «Anzeiger» begonnen habe. Aber eben mehr die Autobahn, den Baumarkt und den Türlersee, der genau die richtige Grösse hat für einen gemütlichen Sonntagsspaziergang.
Wie schön es hier ist, fiel mir zum Beispiel Anfang Dezember auf, als ich einmal von Cham nach Zürich fahren musste und bei meinem Navigationsgerät im Auto aus Versehen die Option «Autobahnen vermeiden» eingeschaltet war. Es hatte gerade viel geschneit und ich tuckerte durch die blütenweisse Landschaft über den Albis und dachte mir: Was ist das für eine zauberhafte ruhige Gegend!»
Überwältigt waren wir auf der Redaktion aufgrund der mehr als 280 korrekten Einsendungen zu unserem Jahresend-Kreuzworträtsel. Ich habe es auch gemacht, und muss gestehen, dass ich doch ein paar Begriffe googeln musste. Dass der Üetliberg zu Stallikon und nicht zu Zürich gehört, hat mich wirklich überrascht.
Ich werde Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in den nächsten Wochen und Monaten in dieser Kolumne immer wieder einmal von interessanten Erlebnissen, guten Begegnungen berichten und vielleicht auch einmal einen Verbesserungsvorschlag machen.
Wenn Sie mir und dem Team etwas mitteilen möchten, sei es positiv oder auch negativ, melden Sie sich bei mir. Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen und Kommentare zum «Anzeiger».
Und dann möchte ich noch dem Wirt im Gasthaus an der Zürichstrasse in Affoltern danken. Obwohl ich dort zuvor noch nie gewesen bin, hat er mir am Montag eine Tasse seines köstlichen Espressos spendiert. Wenn das mal kein freundlicher Empfang ist!
Traktoren, die Autobahnausfahrten und Strassen blockieren und so den Verkehr lahmlegen: Diese Bilder liefert in Deutschland ein grosser Bauernprotest, der am Montag begann und bis am Sonntag andauern soll. Grund für die Aktion der Landwirte: Die regierende Ampel-Koalition – bestehend aus SPD, FDP und Grüne – hatte im vergangenen Dezember Subventionskürzungen bei den Bauern angekündigt. Konkret sollte die Steuerbefreiung für Traktoren und die Steuervergünstigungen für Agrardiesel abgeschafft werden, um die Staatskasse zu füllen. Das sorgte für Unmut bei den deutschen Bauern – die Regierung hat inzwischen eingelenkt und will nun doch nicht mehr Steuern für Traktoren erheben. Die Subventionen bei Agrardiesel sollen aber weiterhin schrittweise abgeschafft werden.
Vorgaben nicht mehr stemmbar «Wir signalisieren Solidarität mit den Bauern-Kollegen in Deutschland», erklärt Martin Haab. Der Landwirt aus Mettmenstetten ist Präsident des Zürcher Bauernverbandes und Säuliämtler SVP-Nationalrat. «Aber von uns vom Zürcher Bauernverband ist niemand nach Deutschland gefahren, um den Protest zu unterstützen. Ich habe aber immer wieder engen Kontakt mit den Bauern in unserem Nachbarland.» So war Haab früher oft im Austausch mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. «Die Bauern in Deutschland können viele Vorgaben nicht mehr
Förderung für junge Musiktalente Die Förderung des musikalischen Nachwuchses wird im Kanton Zürich ausgebaut. Im Rahmen des Programms «Junge Talente Musik» erhält Zürich als einer der ersten zusätzliche Mittel vom Bundesamt für Kultur. Den Auftrag für die Umsetzung des Programms hat der Verband Zürcher Musikschulen (VZM) erhalten, teilt der Kanton mit.
Talente schon heute unterstützt Im Kanton Zürich besteht bereits seit vielen Jahren eine musikalische Begabtenförderung. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat das kantonale Förderprogramm geprüft und für gut befunden. Für die Jahre 2023 und 2024 unterstützt das BAK die Zürcher Begabtenförderung daher mit je über 800 000 Franken. Mit den Geldern des Bundes werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren musikalisches Talent ausgewiesen ist, gezielt mit jährlichen Beiträgen gefördert. Ebenso werden Angebote der Musikschulen und anderer Leistungserbringer im Bereich der musikalischen Talentförderung unterstützt. Mit der Umsetzung des Programms «Junge Talente Musik» hat der Kanton Zürich den Verband Zürcher Musikschulen beauftragt.
Gezielte Talentförderung Das Programm «Junge Talente Musik» richtet sich an besonders talentierte und engagierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 4 und 25 Jahren mit Wohnsitz im Kanton Zürich. Voraussetzung für den Erhalt von Beiträgen ist unter anderem das Bestehen einer Eignungsprüfung, wie es in der Medienmitteilung heisst. Bildungsdirektion Kanton Zürich Weitere Informationen:
florian.hofer@chmedia.ch
https://vzm.ch/foerderprogramm/
Grösse des Betriebs haben sie eine bestimmte Menge vergünstigten Treibstoff zugute. Zudem ist die Fahrzeugsteuer für landwirtschaftliche Fahrzeuge tiefer als bei einem Personenwagen. «Würde man diese Vergünstigungen auch in der Schweiz aufheben, gebe es bei den Bauern auch Proteste», sagt Martin Haab. Wären solche Blockaden mit Traktoren, wie sie derzeit in Deutschland praktiziert werden, in der Schweiz auch denkbar? «Wir würden in der Schweiz sicher anders vorgehen», so Haab.
Bauern standen vor Bundeshaus Versteht den Unmut der Bauern: SVP-Nationalrat Martin Haab. (Archivbild uc) stemmen», betont Martin Haab. Die Ökologisierung nehme in Deutschland zu – die Bauern müssten immer mehr Produktionsflächen für die Biodiversität ausscheiden. Solche Prozesse habe man in der Schweiz schon vor 30 Jahren umgesetzt.
Deutsche produzieren grosse Mengen «In der Europäischen Union und somit auch in Deutschland würden auf Teufel komm raus für den ganzen Weltmarkt grosse Mengen produziert. Das bei im Vergleich hohen Lohn- und Infrastrukturkosten. Das ist Blödsinn – das habe ich den deutschen Bauernkollegen schon oft gesagt.» Nun müssten sich die Bauern wegen des neuen Kurses der Ampelregierung um 180 Grad wenden. Die Landwirte in Deutschland hätten immer mehr ökologische Gesetze und Bestim-
mungen umzusetzen, erhielten aber nicht mehr Geld für ihre Produkte. «Die jetzt geplanten Kürzungen haben das Fass zum Überlaufen gebracht», betont Martin Haab. Langfristig sei für ihn klar, dass die Landwirte in der EU ihre Produktionsweise umstellen müssen. «Doch es darf nicht einfach solche Schnellschüsse wie jetzt geben. Man muss vorher das Gespräch mit den Bauern suchen», erklärt Martin Haab. Und der SVP-Nationalrat ergänzt: «In den Medien wird der Protest hochgekocht. Der Vorfall mit Wirtschaftsminister Robert Habeck, der von wütenden Bauern abgehalten wurde, seine Ferienfähre zu verlassen, sei nicht so dramatisch wie geschildert gewesen. Er habe mit deutschen Bauern vor Ort darüber gesprochen. Auch in der Schweiz zahlen Bauern weniger für Diesel oder Benzin. Je nach
«Aber wir haben für landwirtschaftliche Anliegen auch schon protestiert.» 2008 beispielsweise hatten sich rund 3000 Schweizer Milchbauern an einem Lieferstreik beteiligt, wobei sie an die Grossmolkereinen wie Emmi keine Milch mehr abgaben. Die Landwirte erkämpften sich damit einen höheren Milchpreis. 2015 protestierten mehrere tausend Bauern vor dem Bundeshaus in Bern erfolgreich gegen die vom Bundesrat geplanten Kürzungen im Agrarbudget. Im Rahmen der vergangenen Wintersession haben der Stände- und der Nationalrat über das Bundesbudget für das kommende Jahr sowie über den Aufgaben- und Finanzplan 2025 bis 2027 debattiert. Dabei wurden auch die Mittel für die Landwirtschaft besprochen. Das Parlament erteilte den Sparplänen des Bundesrates aber schlussendlich eine Absage: Dieser wollte im Bereich Direktzahlungen knapp 55 Millionen Franken sparen.
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Freitag, 12. Januar 2024
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Die drei Dörfer organisieren sich neu und wachsen zusammen Aus der Geschichte von Kappel, Uerzlikon und Hauptikon: Teil 3/3 Bernhard Schneider Die Besiedlung eines neuen Gebietes erfolgte in der Geschichte meist von Seen aus – sei es in prähistorischen Phasen, sei es im Frühmittelalter. Das Gebiet von Kappel wurde jeweils mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Zugersee her erschlossen. Der See bot Wasser und Fische sowie einen gewissen Schutz gegen Angriffe. Als sich die römische Herrschaftsorganisation um 400 nach Christus aus den Gebieten nördlich der Alpen zurückzog, drangen nach und nach alemannische Sippen in die Gebiete nördlich des Rheins ein, stiessen dabei kaum mehr auf Gegenwehr und liessen sich wohl meist in zuvor nicht oder nicht mehr bewohnten Gebieten nieder. Die alemannische Landnahme am Nordufer des Zugersees dürfte im 5., spätestens im 6. Jahrhundert erfolgt sein. Wuchs die Bevölkerung, dehnte sie sich vorerst den Gewässern entlang aus. So entstand an der Lorze vielleicht noch im 6. Jahrhundert Blickensdorf. Von hier aus könnte im 7. oder 8. Jahrhundert eine Gründungswelle bergaufwärts ins Landesinnere erfolgt sein, denn zahlreiche Orte, die auf frühmittelalterlich -inhofen, heute -ikon, enden, befinden sich hier, von Deinikon, Notikon und Büessikon bis Uerzlikon und Hauptikon. Es wirkt plausibel, dass in einzelnen Gründungswellen die jeweiligen Sippenhäupter für ihren neuen Hof eine analoge Namenskonstruktion wie in ihrem Herkunftshof wählten. Demnach dürften Ebertswil, Tagebrechswil und Rifferswil in einer weiteren Gründungswelle entstanden sein. Wahrscheinlich bestand mit Hauptikon, Uerzlikon und Tagebrechtswil bereits vor dem Jahr 800 die heutige Grundstruktur der modernen Gemeinde Kappel mit drei Siedlungen, die zusammen mit Rossau und Hausen zur Kirchgemeinde Baar gehörten. Der Standort des wohl noch im Frühmittelalter wieder aufgegebenen Dorfs Tagebrechswil ist nicht bekannt, am ehesten lag es zwischen der späteren Siedlung Scheuren, heute Näfenhäuser, und dem um
Die Leematt musste als Lehenhof des ehemaligen Klosters bis zur Zehntablösung 1832 vorrangig Ackerbau betreiben. Kaum fielen die Schranken der alten Ordnung weg, gaben die meisten Bauern in der Gemeinde Kappel der Viehzucht den Vorrang. (Bild Erika Schmid) 1650 gegründeten Hof Allenwinden. Die Gründung des Klosters um 1185 veränderte die Gegend. Im Lauf des 13. Jahrhunderts wurde nicht nur der Klosterbereich erbaut, sondern auch die Siedlung Scheuren oder Sennhof für klosternahe Gewerbe und die Unterkunft der Dienstleute und Knechte sowie die Lehenhöfe Lierenhof und Leematt. Für diese Bauten und das dazugehörige Kulturland wurde Wald gerodet, um Raum zu schaffen und gleichzeitig Bauholz zu gewinnen.
Vereinbarungen zu Hochzeiten Der Hof Hauptikon und die vier Höfe in Uerzlikon entwickelten sich zu Dörfern. Während der Unterschied zwischen Hofund Dorforganisation in Hauptikon ge-
ring war, bedeutete dies in Uerzlikon eine Vereinheitlichung des Rechts, denn jeder Hof unterstand besonderen Bestimmungen. So vereinbarten Abt Wido von Kappel und Freiherr Berchtold I. von Schnabelburg zwischen 1222 und 1225, dass ihre hörigen Eigenleute künftig untereinander heiraten dürften, wobei die Kinder aus solchen Ehen zwischen den beiden Herren aufgeteilt würden. Dies bedeutet, dass nicht einmal Geschwister zwingend denselben Rechtsverhältnissen unterstanden. Die Bevölkerung von Uerzlikon und Hauptikon fühlte sich eher mit Rossau verbunden als mit den Herren des Klosters, denen sie Abgaben und Frondienste leisten mussten. Dies änderte sich auch nicht mit der Reformation, denn neu war es die Stadt Zürich, die via
Klosteramt die Abgaben einkassierte. Immerhin war es nun möglich, innerhalb der Zürcher Herrschaft zu heiraten, und die Stadt Zürich bemühte sich, die Rechtsverhältnisse in ihrer Landschaft schrittweise zu vereinheitlichen.
Franzen erzwangen Zusammenschluss Bis zur Zehntablösung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts organisierten die Dörfer die landwirtschaftliche Produktion. Der Ackerbau hatte Vorrang, die drei Zelgen jedes Dorfes wurden gemeinschaftlich angebaut, eine mit Winter- und eine mit Sommerfrucht, während die dritte als Brache beweidet wurde. Während die Dreizelgenwirtschaft in Uerzlikon und Hauptikon historisch gewachsen war,
Roboter und Inlinertechnik für die Kanalisation Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten In der Schweiz wurde während der vergangenen 50 Jahre der Grossteil der Kanalisation gebaut. Die Gesamtlänge des öffentlichen Kanalnetzes beträgt über 40 000 Kilometer. Der Wiederbeschaffungswert beläuft sich auf rund 80 Milliarden Franken. Zusätzlich zur öffentlichen Kanalisation kommen private Anschlussleitungen mit einer Gesamtlänge von fast 80 000 Kilometer. Auf dem Gemeindegebiet Bonstetten bestehen rund 19 Kilometer Schmutzwasser- und 14 Kilometer Regenwasserleitungen. Der Gemeinderat hat die Aufgabe, Planung, Erstellung, Betrieb, Unterhalt, Sanierung und Erneuerung sämtlicher öffentlicher Siedlungsentwässerungsanlagen durch verursacherorientierte Finanzierung zu garantieren. Die Werkkommission ist für die Entsorgung von Abwasser verantwortlich. Im Vordergrund steht der Leitungsunterhalt der Hauptleitungen und die Sicherstellung eines funktionell einwandfreien Betriebes der Infrastruktur des Kanalisationswesens. Zur Werterhaltung sind regelmässige bauliche Unterhaltsmassnahmen nötig. Die Werterhaltung der Siedlungsentwässerungsanlagen ist gebührenfinanziert. Die Submission der Instand- und Reparaturmassnahmen mit Kanalroboter- und Inlinertechnik erfolgte im Einladungsverfahren. Von vier Unternehmungen reichten drei Unternehmun-
gen fristgerecht ihre Offerten ein. Die Offertöffnung erfolgte am 10. November 2023 und wurde durch das Ingenieurbüro Baucal AG durchgeführt. Dabei lag die Kanaltec AG auf Rang 1. Die Vergabe der Instand- und Reparaturmassnahmen mit Kanalroboter und Inlinertechnik erfolgt deshalb an Kanaltec AG in der Höhe von 233314,65 Franken (inklusive 8,1 Prozent Mehrwertsteuer).
Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Sanierung der Gemeindestrasse Die Gemeinde ist als Werkeigentümerin verpflichtet, laufend in den Unterhalt ihrer Infrastrukturanlagen zu investieren, um eine nachhaltige und wirtschaftliche Benützung der Anlagen zu garantieren. In der Strassenunterhaltsplanung 2013 ist die Alte Stationsstrasse mit Erneuerungsmassnahmen belegt, ebenso die Birch- und Strumbergstrasse. In der Zustandsbeurteilung werden diese Strassen als schadhaft und sanierungsbedürftig beurteilt. Die mit dem Fachbüro besprochene geeignete Sanierungsmassnahme ist das Fräsen des Belags und ein anschliessender Einbau eines neuen Deckbelags. Die Werkkommission und der Gemeinderat haben ihre Zustimmungen über das Projekt und den Kredit bereits
Solche Kanalroboter kommen zum Einsatz. (Archivbild chmedia) erteilt. Bei der Submission im Einladungsverfahren lag die Büwe Tiefbau AG auf Rang 1. Die Vergabe der Tiefbauarbeiten erfolgt somit an die Büwe Tiefbau AG in der Höhe von 156 221,75 Franken (inklusive Mehrwertsteuer).
Im Weiteren hat der Gemeinderat an seiner Sitzung ... • die Vernehmlassung des Gemeindegesetzes zur virtuellen Behördensitzung verabschiedet; • den Antrag der Kesb Bezirk Affoltern zur Erhöhung des Stellenplans abgelehnt und
das Budget 2024 zur Kenntnis genommen; • die Fallverfahrensgewichtung 2024 der IKA Kesb Bezirk Affoltern unter einem Vorbehalt genehmigt; • eine Vernehmlassung für die Umsetzung der Motionen Radwegnetz und -fonds verabschiedet; • eine Vernehmlassung für die Umsetzung der Motion thesaurierender Fonds für Uferwege genehmigt; • einen Kredit für die Erneuerung der Trinkwasserleitung inkl. Strasse und Kanalisation an der Dachenmasstrasse genehmigt; • die Bauabrechnung für die Erneuerung der Trinkwasserleitung und des Trassenoberbaus in der Chapfstrasse ab Kreuzung Chrüzacherweg bis zur Höhe Chapfstrasse 60 genehmigt; • das Projekt und den Kredit für die Erneuerung der Trinkwasserleitung Zürcherstrasse bis Lüttenbergstrasse gutgeheissen; • eine erneute Beratung über die Dachneigung und Balkonüberdachung und öffentlicher Platz des privaten Gestaltungsplans «Am Bodenfeldbach» durchgeführt; • eine Stellungnahme über die kantonale und regionale Nutzungsplanung bezüglich der Festsetzung der statistischen Waldgrenzen abgegeben. Christof Wicky, Gemeindeschreiber
legte die Stadt Zürich die Höfe Leematt, Lieren, Allenwinden und Näfenhäuser zu einer Wirtschaftsgemeinschaft mit gemeinsamen Zelgen zusammen. Nach dem liberalen Umschwung 1831 wurde der Landbevölkerung erlaubt, private Vereinigungen zu gründen, die nicht der landwirtschaftlichen Produktion dienten. Vermutlich die ersten formellen Vereine auf Kappeler Boden waren die Frauenvereine. Die ersten Statuten des Frauenvereins Uerzlikon-Hauptikon stammen von 1860. Die Gründung des Frauenvereins Kappel ist nicht dokumentiert, das erste überlieferte Protokoll stammt von 1877. Der erste Versuch, die beiden Vereine zusammenzulegen, scheiterte 1961. Ab 1970 wurde immerhin die Schulweihnacht gemeinsam durchgeführt und finanziert. Im Jahr 2000 war es so weit: Die zwei Frauenvereine auf Kappeler Boden schlossen sich zusammen. Die Schützen konnten sich auf eine lange Tradition abstützen, denn das Militärwesen war in der Zürcher Herrschaft kommunal organisiert, sie verfügten auch über eine eigene Kasse, aber erst 1886 schlossen sie sich formell zum Feldschützenverein Uerzlikon-Hauptikon zusammen. Vermutlich verbot die Militärdirektion, einen separaten Feldschützenverein Kappel zu gründen. So schlossen sich die ersten beiden Kappeler 1890 dem FS Uerzlikon-Hauptikon an. 1931 wurde der Verein in FS Kappel umbenannt, vielleicht auf sanften Druck von oben. Auf der Vereinsfahne wurde anschliessend das Zürcher durch das Kappeler Wappen ersetzt. Das Zusammenwachsen der drei einzelnen Dörfer war ein Prozess, der Jahrhunderte dauerte. Der Zusammenschluss zu einer einzigen Gemeinde, den die französischen Besatzer 1798 erzwangen, war keineswegs im Sinn von Uerzlikon und Hauptikon, doch inzwischen hat man sich daran gewöhnt. In seinem Vorwort zur neuen Geschichte von Kappel formuliert es Gemeinderat Renzo Küttel so: «Die Feuerwehr ist sinnbildlich für das Zusammenleben im Dorf: Wenn es brennt, helfen wir uns alle gegenseitig.» ANZEIGE
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www.orientiert.ch
Ein Bildungsangebot der
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Forum
Freitag, 12. Januar 2024
SP Bezirk Affoltern: Im Windschatten der Windräder «Bescheidenes Demokratieverständnis» Dreikönigsaktion Jeder Segler weiss, dass er im Wind- giftigen GFK-Mikro-Partikel an die Dem «Anzeiger» ist zu entnehmen, dass Spielregeln bezeichnen. Gegen eine schatten eines anderen Seglers viel langsamer wird. Neuere Studien belegen, dass Windkraftanlagen (WKA) das Mikroklima beeinflussen, sprich namhaft zur Austrocknung der Böden/Wälder beitragen, was sich auch ganz einfach erklären lässt: weniger Wind, weniger Wolkentransport, weniger Regen und in Folge ein Temperaturanstieg. Also genau die gefürchtete Erderwärmung, wovor man uns seit Jahren, mit der nach wie vor wissenschaftlich völlig unbewiesenen CO2-KlimawandelHypothese, in Panik zu halten versucht. Aber es kommt noch viel schlimmer: 1. Die Verbundwerkstoffe der Rotoren sind weitaus giftiger und gefährlicher als zum Beispiel die altbekannten Eternitplatten. Aufgrund der RotorblattErosion werden bei einer Umfangsgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern an den Rotorspitzen die hoch
Wie jedes Jahr hat die SP Bezirk Affoltern zum Jahresauftakt an drei Bahnhöfen im Amt Dreikönigskuchen verteilt. Dazu gab es einen Flyer zu der kommenden Abstimmung über die 13. AHV-Rente. Trotz schlechtem Wetter war es eine erfolgreiche Aktion. Die Menschen sind mit einem Lächeln und feinem Kuchen auf ihren Zug gegangen.
Kostensteigerung in der Höhe einer Monatsrente Mit den Flyern wurde auf die nächste nationale Abstimmung aufmerksam gemacht. Am 3. März wird neben anderen Vorlagen über eine 13. AHV-Rente abgestimmt. Warum ist diese Vorlage wichtig? Die 13. AHV-Rente braucht es, weil alle grossen Haushalts-Budgetposten immer teurer werden. Die Krankenkassenkassenprämien werden teurer, die Mieten steigen und auch Alltägliches wie der Einkauf ist teurer geworden. Diese Kostensteigerungen können eine ganze Monatsrente wegfressen. Mit einer 13. AHV-Rente kann man dieses Loch wieder auffüllen. Die AHV hat grosse Reserven und macht im Jahr auch einen Überschuss. Längerfristig kann man die Finanzierung einer 13. AHVRente mit einem zusätzlichen Lohnbeitrag von 0,4 Prozent decken. Eine 13. AHV-Rente ist besonders für tiefe Renten wichtig, wovon besonders viele Frauen betroffen sind. Für die SP Bezirk Affoltern ist klar: Wir müssen den Kauf kraft-Verlust bei den Renten ausgleichen. Darum empfiehlt sie zusammen mit der SP Schweiz ein Ja zur 13. AHV-Rente.
Atmosphäre abgegeben. Nach dem WKAAbbruch werden die GFK-Rotorblätter einfach zur Entsorgung vergraben. 2. Eine WKA ist ein dauerschwingendes Gebäude und zerstört sich daher mit der Zeit selbst. Die durchschnittliche Lebensdauer wurde neu auf 16 Jahre herabgestuft – so viel zur Nachhaltigkeit. 3. Schwefelhexafluorid-Gas (SF6), so heisst der Stoff, der sich in elektrischen Schaltanlagen von WKA zum Schutz von Spannungsüberschlägen befindet. SF6 gilt als Gas mit der stärksten Treibhauswirkung: 1 Kilogramm SF6 wirkt rund 22 800 mal so stark wie ein Kilo CO2 und verflüchtigt sich beim Abbau der WKA zu 100 Prozent an die Atmosphäre. Von weiteren fatalen Folgen für Mensch, Tier und Natur ein anderes Mal.
unsere Stadtpräsidentin beim Komitee der lokalen Sozialisten für die Einführung der 38-Stunden-Woche als Referentin auftritt. Das, nachdem eine gut besuchte Gemeindeversammlung mit über 200 Stimmberechtigten sich im Dezember deutlich gegen die Einführung der Arbeitszeit-Verkürzung mit gleichem Lohn für das Gemeindepersonal ausgesprochen hat. Es befremdet, wenn nun vor dem abschliessenden Volksentscheid an der Urne am 3. März die Vertreterin der Exekutive gegen den Willen einer demokratisch legitimierten Gemeindeversammlung als Referentin beim Ja-Komitee zur Verfügung steht. Offensichtlich ist unsere Stadtpräsidentin mit einem bescheidenen Demokratie-Verständnis ausgerüstet. Man kann es als Missachtung direktdemokratischer
Wolfgang Wolfsgruber, Wettswil
Fahrt in die Zukunft
«Vielen Dank für die Knallpetarden» Nachdem mein letzter Leserbrief offenbar zu heftig war, um im «Anzeiger» veröffentlicht zu werden, versuche ich es noch einmal auf die nette Art:
die unsägliche Böllerei rund eine Woche vor und nach Silvester unternommen wird, ist mir ein Rätsel. Vielleicht sollten sich all die «Raketen-Fredis» oder wie immer sie heissen mögen, einmal ein neues Geschäftsmodell überlegen. Ein Verbot solcher Geschosse kann keine grosse Einbusse für die Schweizer Wirtschaft bedeuten, da bekannterweise der Grossteil dieser Knallkörper in China hergestellt wird. Dass mein Leserbrief bei den Urhebern auf ein müdes Lächeln stösst, ist mir durchaus bewusst – aber vielleicht habt ja auch ihr irgendwann einmal ein Haustier ...
Ein Grossteil wird in China hergestellt Im Namen aller Haus- und Waldtiere sowie sicherlich auch im Namen vieler Geflüchteter aus Kriegsgebieten danke ich all den Mitmenschen, welche den Silvester bereits ab dem 26. Dezember 2023 bis und mit (Datum meines Leserbriefes) 6.1.2024 «feierten» auf das herzlichste. Nicht dass ich etwas gegen Raketen, Vulkane et cetera am 31. Dezember hätte, aber wieso nichts gegen
Remo Perret, SP Bezirk Affoltern
Rolf Studer, Hedingen
Die Schweizer Bauern tragen etwa zur Hälfte zur Selbstversorgung unseres Landes bei. Dazu benötigen sie guten Boden, auf dem sie produzieren können. Die Schattenseite ist, dass immer mehr Grund der Landwirtschaft entzogen wird. Betroffene Bauern beklagen zu Recht den Verlust ihrer Produktionsgrundlagen. So ist im vergangenen Jahr ein Postulat von Erich Hess aus der SVP in beiden Kammern des Parlamentes von der rechten Mehrheit gutgeheissen worden, das den Ausbau zweier Autobahnabschnitte auf mindestens sechs Spuren will: am unteren Genfersee und zwischen Bern und Zürich. Betroffene Bauern, denen gutes Land unwiederbringlich entzogen wird, hatten keine Chance. Sie könnten das Ziel, welches der Bauernverband bei jeder sich bieten-
sachliche und politisch wertfreie Orientierung des Stadtrates gibt es keine Einwände. Diese ist aber in den Medien, an der Gemeindeversammlung erfolgt und wird auch im schriftlichen Bericht zur Abstimmung, wenn auch einseitig befürwortend, dargelegt. Mit dem negativen Vorentscheid der Gemeindeversammlung zur 38-Stunden-Woche wäre generell Zurückhaltung des Stadtrates angezeigt. Das gegenteilige Verhalten und der Auftritt beim Ja-Komitee lässt die Vermutung aufkommen, dass unsere Frau Stadtpräsidentin von der direkten Demokratie und den damit verbundenen Entscheiden der Gemeindeversammlung nicht allzu viel hält. Toni Bortoluzzi, Vorstand SVP Affoltern
den Gelegenheit betont, eine möglichst weitgehende Selbstversorgung der Schweiz, nicht mehr erreichen. Auch wird die einheimische Produktion immer mehr durch die billigeren Importe konkurrenziert. Quadratkilometer werden für die beiden explizit beschlossenen Projekte benötigt, gehen der Landwirtschaft und der Natur für immer verloren. Wie viele Strassen benötigen wir, um dem stetig wachsenden Motorfahrzeugverkehr freie Fahrt ohne Stau zu ermöglichen? Der Club of Rome hat schon 1972 die Aussage von den «Grenzen des Wachstums» geprägt. Dies gilt heute umso mehr, bevor man mit dem Auto hinfahren muss, um Naturwiesen in geschützten Bioreservaten zu sehen. Heinrich Schneebeli, Affoltern
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Gewerbe
Freitag, 12. Januar 2024
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Held auf Bewährung
Das Kinofoyer Lux zeigt am 24. Januar den Dokfilm über den Asylsuchenden Amine. Seite 11
Glungge oder Pfütze?
Im Vortrag vom 18. Januar von Dr. Gabriela Bart stehen Mundartschätze im Fokus. Seite 14
Bilanz aus Thailand
Ende 2021 ist der Obfelder Ivo Ingold nach Thailand ausgewandert. Wie geht es ihm heute? Seite 16
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Erkältungen natürlich behandeln Natürliche Heil- oder Hausmittel können wirksam bei Erkältungen sein – auch vorbeugend AngelA BernettA
Hausmittel, die gegen Husten und Schnupfen helfen
Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur verschneite Landschaften, sondern auch lästige Erkältungen mit sich. Immer mehr Menschen suchen nach alternativen Wegen, um diese zu behandeln, anstatt sofort zu Medikamenten zu greifen. Natürliche Heilmittel oder Hausmittel, die seit Jahrhunderten von verschiedenen Kulturen weltweit genutzt werden, bieten eine Antwort auf diese Bedürfnisse. Sie können eine gute Ergänzung zu konventionellen Behandlungen sein und ermöglichen es, sanft gegen Erkältungen vorzugehen. Viele dieser Produkte sind leicht zugänglich und meist in jedem Haushalt vorhanden, wie beispielsweise Honig, Zitrone und Knoblauch (siehe Box).
Ganzheitlicher Ansatz Im Gegensatz zu vielen Medikamenten bieten natürliche Präparate eine sanfte Linderung von Erkältungssymptomen, ohne unerwünschte Nebenwirkungen. «Hausmittel wie Ingwertee, Honig oder Inhalationen mit ätherischen Ölen können Hustenreiz und Schnupfen effektiv bekämpfen, ohne den Körper zusätzlichen Belastungen auszusetzen», sagen Gesundheitsexpertinnen und -experten. «Sie fördern nicht nur die rasche Genesung, sondern unterstützen auch das Immunsystem.» Vitaminreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie Kräuter und Gewürze tragen dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken und den Körper widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern zu machen. «Natürliche Heilmittel basieren oft auf einem ganzheitlichen Ansatz zur
MARKTPL ATZ
Ingwer, Knoblauch, Honig und Co. können helfen, lästige Erkältungssymptome in Schach zu halten. (Bild Angela Bernetta) Gesundheit, der Körper, Geist und Seele einschliesst», erklären Gesundheitsfachleute nicht erst seit gestern. «Im Gegensatz zu vielen Medikamenten zielen sie darauf ab, nicht nur die Symptome, sondern auch die zugrunde liegenden Ursachen zu behandeln.» Entspannende Tees, warme Bäder mit ätherischen Ölen und bewusstes Atmen können Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Langjähriges Erfahrungswissen Natürliche Hausmittel sind nicht nur gut für den Menschen, sondern auch für die Umwelt. Im Gegensatz zu vielen pharmazeutischen Produkten enthalten sie keine umweltschädlichen Chemikalien und sind meistens lokal verfügbar. Dies trägt zu einer nachhaltigen Lebensweise bei und reduziert den ökologischen Fussabdruck.
Nachfolgend sind einfache und effektive Hausmittel, empfohlen von Gesundheitsfachleuten, aufgelistet, die helfen können, eine lästige Erkältung in Schach zu halten. Ingwer ist nicht nur eine beliebte Zutat in der Küche, sondern auch ein bewährtes Mittel gegen Erkältungen. Die scharfen Inhaltsstoffe der Knolle wirken entzündungshemmend und können bei Halsschmerzen und verstopfter Nase helfen. Ein Ingwertee ist leicht zubereitet: Einfach ein paar Scheiben frischen Ingwer mit heissem Wasser übergiessen, ziehen lassen und nach Belieben mit Honig süssen. Honig ist ein natürlicher Süssstoff und ein effektives Mittel gegen Husten und Halsschmerzen. Seine antibakteriellen Eigenschaften lindern Reizungen und beruhigen den Hals. Ein Teelöffel Honig in warmem Wasser oder Tee ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Hustenmitteln. Knoblauch ist nicht nur in der Küche vielseitig einsetzbar, sondern
auch ein wirksames Mittel gegen Erkältungen. Seine antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften können helfen, die Ausbreitung von Infektionen zu stoppen. Eine Knoblauchzehe täglich, roh oder in einem warmen Gericht, kann die Abwehrkräfte stärken. Zitrusfrüchte wie Orangen, Grapefruits, Zitronen und Co. sind reich an Vitamin C, das bekanntlich die Abwehrkräfte stärkt. Ein frischer Orangensaft oder eine heisse Zitronen-Ingwer-Tee-Mischung können nicht nur den täglichen Vitamin-C-Bedarf decken, sondern auch den Körper dabei unterstützen, gegen die Erkältung anzukämpfen. Auch Petersilie enthält sehr viel Vitamin C. Das ätherische Öl des Eukalyptusbaums ist bekannt für seine schleimlösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Einige Tropfen Eukalyptusöl in heissem Wasser inhalieren oder als Zusatz im Dampfbad verwenden, sorgt bei verstopfter Nase und Husten für freie Atemwege. (net)
Die Verwendung natürlicher Präparate basiert oft auf langjährigem Erfahrungswissen und traditionellen Heilmethoden. «Generationen vor uns haben die Wirksamkeit dieser Mittel erkannt und weitergegeben», ergänzen Gesundheitsexperten und -expertinnen. «Dieses überlieferte Wissen schafft Vertrauen und zeigt, dass natürliche Heilmittel seit Langem erfolgreich eingesetzt werden.» Obwohl natürliche Heilmittel bei vielen
Menschen wirksam sind, sollten sie kein Ersatz für ärztliche Behandlungen sein. «Bei anhaltenden und schweren Erkältungssymptomen ist es ratsam, einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren», empfehlen Gesundheitsfachleute. Die Natur bietet jedoch eine Fülle von Möglichkeiten, um den Körper auf sanfte Weise zu unterstützen und das Wohlbefinden während der Erkältungszeit zu steigern.
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Gemeinsam etwas gegen steigende Prämien tun Viele körperliche Beschwerden lassen sich mit gezieltem Training beheben – das Gymfit bietet professionelle Unterstützung Die Krankenkassenprämien steigen auch im Jahr 2024 um satte 8,7 %. Mittlerweile kostet das Gesundheitswesen in der Schweiz über 10 000 Franken – pro Einwohner und Jahr. Doch warum steigen die Kosten so massiv? Eine neue Studie durchleuchtet erstmals im Detail die Gesundheitskosten in der Schweiz. Am teuersten sind mit über 11,4 Milliarden Franken pro Jahr die psychischen Erkrankungen sowie Suchtkrankheiten. Auf Platz 2 folgen Erkrankungen von Muskulatur oder Skelett wie Rückenschmerzen oder Rheuma mit 11 Milliarden Franken. An dritter Stelle stehen neurologische Leiden. Berücksichtigt sind dabei alle direkten Kosten für Spitäler, Ärztinnen und Ärzte, Laboranalysen, Pflege oder Medikamente. Man stelle sich vor, wenn indirekte Kosten wie Arbeitsausfälle auch noch dazugezählt würden. Auf einer Grafik dieser Studie ist ersichtlich, dass die muskuloskelettalen Erkrankungen am stärksten zugenommen haben.
Mit Training lässt sich ein Grossteil von Beschwerden lindern oder beheben. (Bild zvg)
Es ist also im Interesse aller, die Prämienkosten zu senken. Sicherlich sind alle Menschen von Zeit zu Zeit auf medizinische Hilfe angewiesen und sollen diese bei Bedarf auch in Anspruch nehmen können. Es gibt aber auch die Möglichkeit, zu handeln. Unzählige körperliche und seelische Leiden können mit gezieltem, über-
wachtem Training verbessert, wenn nicht sogar eliminiert werden. Genau hier setzt die Aufgabe des Fitness- Gesundheitscenters ein. Das in der Umgebung umfangreichste Gesundheits- und Fitnesscenter, das Gymfit in Affoltern, nimmt sich dieser Aufgabe seit Jahren mit viel Hingabe, Fachwissen und Leidenschaft an.
Der Mensch steht im Mittelpunkt. Je nach Beschwerden werden dem Kunden diverse Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, welche vom bestens ausgebildeten Personal vermittelt und überwacht werden. Biokinematik wird bei Rücken-, Knie- oder Schulterleiden seit Jahren von professionellen Trainerinnen angeleitet. Gerade bei Gelenkproblemen oder neurologischen Leiden bietet sich koordinatives Training, beispielsweise auf einem der zwei Sensopros im Gymfit an. Muskeltraining ist inzwischen zu einem der wichtigsten Bestandteile moderner Körperpflege geworden. Unabhängig von Alter und Geschlecht: Jeder Mensch braucht in der heutigen Zeit starke, ausdauernde und gesunde Muskeln, um beschwerdefrei durch den Alltag zu kommen und vor allem auch, um gesund und vital zu altern! Nebst dem konventionellen Angebot, das aus modernsten Ausdauer- und Kraftgeräten (elektronisch und manuell), Beweglichkeitsparcours, Koordination mit Sensopro und einem sehr um-
fangreichen Groupfitnessangebot besteht, bietet das Gymfit gegen Zusatzgebühr auch diverse umfangreiche Analysen an. So etwa Atemgas/Stoffwechsel- und HRV-Analyse (Herzratenvariabilitätsmessung). Das Gymfit bietet als einziges Center in der Umgebung das Ihht Zelltraining an. Dieses innovative Training kommt zunehmend in Arztpraxen, Kliniken und bei Therapeuten regulativ und präventiv zum Einsatz. Konzentrationsstörungen, Abnahme der Leistungsfähigkeit, Erschöpfung, Abnehmblockaden oder Schlafstörungen sind nur wenige Gesichter einer Stoffwechsel-Dysbalance, welche durch Zell-/ Sauerstofftraining behoben werden können. Gymfit Affoltern Weitere Informationen zum Zelltraining: Vortrag «Die Wissenschaft der Atmung», Mittwoch, 17. Januar, 19.30 Uhr, Gymfit Affoltern. Referent: Sportwissenschaftler Michael Marx. Anmeldungen unter 044 761 77 74
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Mittwoch, 17. Januar 2024 20.00 Meditation in der Wochenmitte Leitung: Pfrn. Ilona Monz Raum Giebel. Eintritt frei, Kollekte
Ref. Kirche Aeugst am Albis
Ref. Kirche Bonstetten
Sonntag, 14. Januar 17.00 Aeugster Friedensfeier Kirche Alle sind herzlich eingeladen – unabhängig von Glauben, Religion und Weltanschauung. Mit Souraya Hamad, Victoria Osadcha, Diana Melnyk, Gisèle Stoller, Selina Zürrer. Musik: Young Hauser, «Offenes Singen Aeugst» Anschliessend Suppenznacht in der Moserschür.
Freitag, 12. Januar 19.00 Kino in der Kirche «Shackleton – verschollen im ewigen Eis» nach einer wahren Begebenheit/Drama Freigegeben ab 12 Jahren Eintritt frei Anschliessend Apéro
Mittwoch, 17. Januar 14.00 Kafi i de Chilestube Treffpunkt für alle Generationen und Platz zum Spielen. Donnerstag, 18. Januar 12.00 Mittagessen Generation 60+ Chilestube Anmeldung bis Freitag vorher bei trudy.baer@gmx.ch
Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 12. Januar 14.30 Erzählcafé Chilehuus «Einkaufen – früher und heute» 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé Samstag, 13. Januar 10.00 Familienkonzert Chilehuus mit Clown Gigeli lächle-lachegigele und Antonia Nardone Dauer ca. 35 Minuten Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 14. Januar 10.00 Kirche Ottenbach Regionalgottesdienst Fahrdienst Affoltern: 9.30 Uhr vor der Senevita, der Kirche und der Post Dienstag, 16. Januar 14.00 60+ Ulmensaal
Donnerstag, 18. Januar 2024 13.30– 14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 14. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfarrerin Claudia Mehl
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 14. Januar 10.00 Taufgottesdienst Pfrn. Claudia Mehl Musik: Marianne Rutscho
Sonntag, 14. Januar 17.00 Kirche Aeugst Aeugster Friedensfeier Dienstag, 16. Januar 19.00 Abendgebet Offene Gebetszeit im Chor der Kirche mit Kathrin Stalder und Helena Lang Mittwoch, 17. Januar 11.30 Senioren-Mittagstisch Bonstetten Kirchgemeindehaus Donnerstag, 18. Januar 19.00 Allianz-Gebet Chileplatz Mit Matthias Arnold und Kathrin Stalder
Sonntag, 14. Januar 10.00 Gottesdienst Kinderhüeti im Wöschli ab 9.45 Uhr Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg 14.00 Wege in die Tiefe – meditative Wanderungen am Albis Start beim Pfarrhaus Wege: Enikö Fey, Texte: Andreas Fritz Info und Anmeldung: Lilla_froeken@yahoo.com
Ref. Kirche Obfelden
Ref. Kirche Hausen
Sonntag, 14. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller und Erich Eder (Orgel)
Sonntag, 14. Januar 10.00 Gottesdienst Pfrn. Irene Girardet Fischer Musik: Tanya Birri Anschliessend Kirchenkaffee
Dienstag, 16. Januar 15.45 minichile Gruppe Sunne Mittwoch, 17. Januar 12.00 Club 4 Gruppe Alpha 15.00 JuKi 5. bis 8. Klasse: Erlebnisparcours im Pfarrhaus
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 14. Januar 17.00 Kirche Aeugst Aeugster Friedensfeier
Freitag, 19. Januar 18.30 Phönix-Treff
Ref. Kirche Kappel
www.kircheobfelden.ch
Sonntag, 14. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 16. Januar Das Atemschöpfen findet regelmässig am Dienstag und Mittwoch im Atelier «Schreinerei» statt. 8.30 Atemschöpfen am Morgen mit Pfrn. Ilona Monz Mittwoch, 17. Januar 18.30 Atemschöpfen am Abend mit Pfrn. Ilona Monz www.kirchekappel.ch
26. Jan. 24
Ref. Kirche Mettmenstetten
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 14. Januar 10.00 Musikalischer Gottesdienst über das Leben, das Wirken und die Musik von J. S. Bach, genannt der «5. Evangelist» Pfr. Christian Wermbter Musik: Andrea Kobi Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 16. Januar 7.05 Kontemplation Ausstieg ist um 7.30 Uhr oder um 7.55 Uhr möglich.
Fr 19.30 Uhr
Amine
– Held auf Bewährung
Dokumentarfilm von Dani Heusser In Anwesenheit von Amine und Gästen
Samstag, 20. Januar 2024, 20.15 Uhr Reformierte Kirche Affoltern am Albis
CH 2023, 71 min, Dialekt
«Ton im Bild – Transformation»
Bar und Kasse 19 Uhr
Klaviermusik zu Bildprojektionen
10 Jahre Coiffeur Engel Mit einem Apéro möchte ich mich bei meinen Kunden für Ihre Treue bedanken Freitag, 12. Januar, ab 16.00 Uhr Lindenmoosstrasse 19 8910 Affoltern am Albis 076 512 74 60
Eintritt Fr. 35.– / Fr. 30.– (Legi/AHV) Ticket-Reservationen: www.bieus.ch oder Telefon 077 488 00 89 Abendkasse offen ab 19.45 Uhr
Montag, 15. Januar 9.15 + 10.15 ElKi-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 16. Januar 10.15 ElKi-Singen in der Kirche Wettswil
www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Donnerstag, 18. Januar 14.00 Senioren-Nachmittag in Wettswil, Hochmoore der Schweiz – Bildvortrag mit Barbara Schudel
Kath. Kirche Mettmenstetten
Freitag, 19. Januar 9.00 Café Mama in Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Sonntag, 14. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Ignace, anschliessend Chilekafi Mittwoch, 17. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Ignace, anschliessend Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Affoltern a. A.
Kath. Kirche Obfelden
Freitag, 12. Januar 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche
Sonntag, 14. Januar 10.30 Familiengottesdienst zur Tauferinnerung, anschl. Apéro
Samstag, 13. Januar 17.30 Familiengottesdienst zur Tauferinnerung, anschl. Apéro Sonntag, 14. Januar 9.00 Gottesdienst, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
www.kath-affoltern.ch
Chrischona Kirche Affoltern a. A.
Alte Obfelderstrasse 24
Sonntag, 14. Januar 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinder-/Teensprogramm www.sunntig.ch
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. Januar 18.00 Vorabendmesse
Heilsarmee Affoltern a. A.
Sonntag, 14. Januar 9.00 Beichte 10.00 Hl. Messe
Sonntag, 14. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst in der Chrischona Kinderprogramm
Dienstag, 16. Januar 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe
Donnerstag, 18. Januar 14.30 Frauentreff
Wiesenstrasse 10
www.affoltern.heilsarmee.ch
Mittwoch, 17. Januar 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten
Donnerstag, 18. Januar 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe
Sonntag, 14. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst Chrischona Affoltern
Freitag, 19. Januar 9.00 Hl. Messe 10.00 – 16.00 Anbetung
Donnerstag, 18. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Ref. Kirche Mettmenstetten Mehr: etg-mettmenstetten.ch
Vegetarisches p g gefunden! Rezept Nina hat es ausprobiert: Kräuterauberginen mit Tomatensalsa
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Jahreskonzert
Turnerchränzli Ottenbach 2024 Freitag Samstag Samstag
19.01.2024 20.01.2024 20.01.2024
Kasinosaal Affoltern am Albis
20.00 Uhr 13.30 Uhr 20.00 Uhr
Gastformation / Gastkünstlerin Ensemble der MS Knonaueramt Figurentheater Libelle
Gemeindesaal Ottenbach Nachtessen ab 18.00 Uhr Tombola / Bar
Samstag, 13. Januar 2024, 20 Uhr Türöffnung 18:45 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Ab 18:45 Uhr warme Küche
Sonntag, 14. Januar 2024, 14 Uhr Türöffnung 13:15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Feines Kuchenbuffet
Vorverkauf / Info unter www.tvottenbach.ch
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
»
Kinofoyer Lux
Samstag, 13. Januar 17.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer Ignace, Orgel: Anette Sonntag, 14. Januar 11.00 Wortgottesfeier zur Tauferinnerung mit Matthias, Cristina, den Erstkommunionkindern und Familien, Musik: Anette Donnerstag, 18. Januar 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias
Wer hat an der Uhr gedreht?
Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis
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Sonntag, 14. Januar 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel
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Veranstaltungen
Freitag, 12. Januar 2024
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Klarer kommunizieren bei Demenz
Schulung für betreuende Angehörige Demenz verändert das Zusammensein zwischen Angehörigen und Betroffenen. Sie müssen lernen, anders miteinander zu kommunizieren, denn Kommunikationsschwierigkeiten gehören zu den grössten Belastungsfaktoren im Zusammenleben von Angehörigen und demenzkranken Menschen. Verbessert sich die Kommunikation, so verbessert sich auch die Lebens- und Beziehungsqualität.
Anders kommunizieren lernen Im Rahmen von zwölf zweieinhalbstündigen Treffen in einer Gruppe von zirka sechs bis sieben Angehörigen von Menschen mit einer Demenzerkrankung, lernen die Teilnehmenden andere Möglichkeiten und Instrumente der Kommunikation im Zusammenleben mit Menschen mit Demenz kennen und anwenden. Dazu gehören Antworten auf Fragen wie: Das Erleben der an Demenz erkrankten Menschen: Was sind ihre Freuden und Leiden, Ängste und Bedürfnisse? Was brauchen sie, um sich sicher, vertraut und gewürdigt zu fühlen? Das Erleben der Angehörigen: Was sind ihre Freuden und Leiden, Ängste und Bedürfnisse? Was brauchen sie, um gut für sich selbst und für den demenzkranken Menschen sorgen zu können? Wohlbefinden im Alltag: Wie können in Alltagsbegegnungen positive Gefühle gefördert, Konflikte gelöst, gegenseitiges Interesse geweckt,
Gemeinsamkeiten und Verbundenheit gestärkt werden? Eigensprache als Ressource: Welche Worte des demenzkranken Menschen wirken wie Schlüssel zu seinen innewohnenden Fähigkeiten und Ressourcen? Wie können diese Schlüsselworte verwendet werden, um das Selbstwertgefühl zu stärken und die Kooperationsbereitschaft zu fördern? Bewegung und Berührung als Ressource: Wie können über Berührung und Bewegung Sicherheit vermittelt und Körperwissen aktiviert werden, gerade wenn Worte fehlen oder fehl am Platz sind? Dieses Angebot richtet sich an Angehörige, die sich mithilfe einer veränderten Kommunikation etwas Gutes für sich selbst, für den demenzkranken Angehörigen und für das Zusammensein tun möchten. Das Schulungsangebot wird im Zeitraum zwischen Februar bis Juli 2024 stattfinden. Im persönlichen Gespräch gibt Kursleiterin Ursula Jarvis gerne detailliertere Informationen.
Er hilft denen, die noch weniger haben als er
Reformierte Kirche Knonauer Amt
Lux zeigt am 24. Januar das Filmporträt über einen Asylbewerber
Daten: 8. / 29. Februar, 7. März, 4. / 18. April, 2. / 23. Mai, 6. / 20 Juni, 4. / 18. Juli. Jeweils von 14 bis 16.30 Uhr. Kosten: 240 Franken für 12 Einheiten inklusive Kursunterlagen. Anmeldeschluss ist am 31. Januar. Die Gruppe besteht aus 6 bis 8 Teilnehmenden. Der Kurs wird geleitet von Sozialdiakonin Ursula Jarvis. Kontakt: ursula.jarvis@ref-knonaueramt.ch
Amine sucht in der Schweiz Asyl und engagiert sich ehrenamtlich. (Bild zvg)
Mit fünfzehn Jahren flüchtet Amine Diare Conde aus Guinea nach Europa. Als Asylbewerber muss sich Amine selbst mit dem Existenzminimum durchschlagen. Eine Weile lebt er im Asylzentrum Lilienberg in Affoltern. Während seines Aufnahmeverfahrens hilft er aber unermüdlich Menschen, die noch weniger haben als er. Schon eine Woche nach dem Corona-Shutdown hat er die Aktion «Essen für alle» gestartet. An der Autonomen Schule in Zürich verteilt er Woche für Woche 2000 Essenstaschen und hat dafür über 200 000 Franken an Spenden gesammelt. Sein ehrenamtliches Engagement macht den 22-Jährigen zum «bekanntesten Asylbewerber der Schweiz». Gleichzeitig kämpft er selbst für sein eigenes Bleiberecht. Denn es
grenzt an ein Wunder, dass Amine überhaupt noch in der Schweiz ist. Am 14. Juli 2014 beantragt er zum ersten Mal Asyl. Es folgen vier negative Bescheide der Schweizer Behörden. Seine Situation und die Beweggründe der Flucht reichten nicht aus für Asyl. Die erste Ablehnung erschüttert ihn. Sein Härtefallgesuch wird vom Kanton Zürich gutgeheissen. Und alles scheint immer noch möglich: eine provisorische Aufenthaltsbewilligung und sogar das grosse Ziel, in der Schweiz eine Ausbildung anzufangen. Er wird eine Zeit lang von Falk und Sabine unterstützt und begleitet. Der Film über Amine wurde an den Solothurner Filmtagen 2023 mit dem «Prix du Public» ausgezeichnet. Regie in der Koproduktion von SRF führte Dani Heusser. Der
Regisseur war von 1999 bis 2015 bei SRF in verschiedenen Funktionen tätig und ist nun freischaffender Filmemacher. Amine sowie Falk und Sabine werden am Filmabend für Fragen und Antworten anwesend sein. Falk ist auch stark engagiert im Säuliämtler Projekt Job-Werkstatt, eine Initiative zur Erleichterung der Arbeitsintegration für Menschen mit Fluchthintergrund. Das Projekt wird am Filmabend kurz vorgestellt. Kathrin Mühlemann, Kinofoyer Lux «Amine – Held auf Bewährung», Freitag, 24. Januar, 19.30 Uhr, im Kinofoyer Lux. Film von Dani Heusser, CH 2023, 71 Minuten, Dialekt. Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Bar geöffnet ab 19 Uhr. Infos zum Film unter www.kinolux.ch
Mit etwas Glück zum Hauptpreis
Am 24. Januar findet in Wettswil ein Lotto-Nachmittag statt
Eine Demenz wirkt sich auch auf die Kommunikation aus. (Bild zvg)
Sephardische Welt des Klezmer Die nächsten Tage im Kulturkeller lamarotte in Affoltern versprechen viel Abwechslung.
Bass; Dave Mikhail, Schlagzeug. Donnerstag, 18. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Kollekte.
Quinten-Physiker Die «Quinten-Physiker» fühlen sich hauptsächlich dem Hardbop-Stil verpflichtet. Zu hören sind Kompositionen von u.a. Art Blakey, Hank Mobley, Dexter Gordon, Bobby Timmons, Donald Bird. Ausserdem interpretiert die Band auch gerne Balladen und Latin Music. Edi Weber, Trompete, Flügelhorn; Cornel Studach, Tenorsaxofon; Frank Roesler, Piano, Arrangement; Peter Egli,
Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Bait Jaffe Klezmer Orchestra 35 Jahre Bait Jaffe: Das 1997 gegründete Bait Jaffe Klezmer Orchestra gehört zu den prominentesten Ensembles in Europa und steht für die Verbindung von Tradition und Aufbruch in neue musikalische Welten. Zum ersten Mal präsentiert Bait Jaffe ein Repertoire mit Sephardischen Songs. Viele dieser «Ladino-Songs» wurden bis heute kaum öffentlich aufgeführt. Mit der jungen spanischen Sängerin Ana Maria Pérez Jiménez aus Granada wird eine bislang noch unbekannte Sängerin vorgestellt, die es verdient, von einem grösseren Publikum wahrgenommen zu werden. Ana Maria Pérez Jiménez, Gesang; Sascha Schönhaus, Klarinette, Saxofon; Andreas Wäldele, Violine, Mandoline; Niculin Christen, Piano, Akkordeon; David Schönhaus, Bass. Hans-Ruedi Widmer, lamarotte Freitag, 19. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Reservierung für alle Anlässe:
Das Bait Jaffe Orchestra. (Bild zvg)
044 760 52 62. Mehr Infos unter www.lamarotte.ch
Lottospielen kann jede und jeder – auch wenn man es noch nie probiert hat: Nun erwecken der Frauenverein und die Bibliothek Wettswil die Lotto-Tradition aus dem Dornröschenschlaf. Nach einer längeren Pause wird demnächst wieder Lotto gespielt. Es werden Zahlen gezogen, und alle, die auf ihrer Spielkarte diese Zahl haben, decken sie mit einem Plättchen ab. Wer als Erste oder Erster eine Reihe waagrecht abgedeckt hat, gewinnt. Weitere Preise winken bei zwei vollen Reihen und für eine volle Karte. Der Spieleinsatz pro Karte beträgt zwei Franken. Viele Geschäfte aus Wettswil und Umgebung tragen zu einem grosszügigen Gabentisch bei; es winken Gewinne in Form von Gutscheinen und Sachpreisen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und ab 18 Jahren möglich, anmelden kann man sich bis am 22. Januar direkt in der Bibliothek Wettswil oder per Mail an wettswil@bibinetz.ch.
Etwas zum Dorfleben beitragen Der Frauenverein Wettswil wurde 1875 gegründet und hat über 180 Mitglieder. Der Verein ist wichtig für den sozialen Austausch und den Zusammenhalt in der Gemeinde. Das VeranstaltungsProgramm ist vielfältig: Geführte Tagesausflüge, Führungen in Museen und Besuche von Ausstellungen, Kochkurse, regelmässige Jass- und Stricknachmittage und Sprachkurse – um nur einige zu nennen. Die Aktivitäten sind breit gestreut, machen Spass und fördern soziale Kontakte – ideal für Neuzuzügerinnen und Seniorinnen. Höhepunkt im Vereinsjahr ist jeweils die mit viel Liebe und
«Lotto!» Wer eine Reihe voll hat, ruft das in den Saal. (Symbolbild Oliver Menge) Engagement vorbereitete Adventsfeier. Auch jährliche Weihnachtsbesuche bei Wettswiler Bewohnerinnen und Bewohnern in den umliegenden Heimen sowie das Überbringen von Geburtstagswünschen haben seit langer Zeit Tradition. Der Zeit und den Bedürfnissen entsprechend werden neue Aktivitäten angeboten. «Bei der Auswahl unserer Anlässe achten wir darauf, möglichst viele Frauen und Alterskategorien anzusprechen. Wir bieten eine Plattform für Kontakte, Geselligkeit, Austausch und Kultur!» so Ruth Meierhofer, Kassierin
des Vereins. «Wir freuen uns über neue Mitglieder. Mit einem Jahresbeitrag von 30 Franken wird man Mitglied und profitiert von den Angeboten des Frauenvereins.» Vieles hat sich seit der Gründung verändert, aber die gemeinsame Basis ist immer noch das Interesse, etwas zum Gemeindeleben beitragen zu wollen. Karin Auf der Maur, Bibliothek Wettswil Lottonachmittag, Mittwoch, 24. Januar, 13.30 bis 16.30 Uhr, Mehrzwecksaal Ägerten, Wettswil. Mehr zum Verein unter www.frauenvereinwettswil.ch
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Veranstaltungen
Freitag, 12. Januar 2024
Glungge, Gumpe oder Pfütze?
AGENDA
Freitag, 12. Januar Affoltern am Albis
19.30: Kinofoyer Lux zeigt: «Carte blanche für Claudius Gentinetta - der Lux-Animationsfilmabend». Eine Zusammenstellung diverser Trickfilme. Kasse ab 19.00 Uhr, mit Barbetrieb. www.kinofoyerlux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben.
Im Vortrag vom 18. Januar stehen Mundartschätze im Fokus Unsere Mundarten sind choge facettenreich und faszinieren. Im Alltag sorgen sie immer wieder für Gesprächsstoff. Heisst es im Knonauer Amt «er het» oder «er hät»? Drücke oder drucke? Olbis oder Albis? Und spricht man hier Ämtler Mundart oder Zürichdeutsch? Und ganz allgemein: Wie sieht eigentlich die Deutschschweizer Sprachlandschaft aus und wie verändert sie sich? Solche und andere Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet, denn: Unsere Mundarten bieten einen schampar reichen Schatz an Geschichte und Geschichten, die es an diesem Abend zu entdecken gilt. Gabriela Bart ist seit 2019 Redaktorin beim Idiotikon. Die Sprachwissenschaftlerin forscht zu Themen der Schweizerdeutschen Dialektologie und Namenkunde. Sie hat Deutsche Sprachund Literaturwissenschaft, Allgemeine Geschichte und Kriminologie an der Universität Zürich studiert und im Jahr 2019 promoviert. Neben ihrer langjährigen Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Zürich verfügt die gebürtige Zugerin auch über berufliche Erfahrung als Journalistin sowie Texterin und Lektorin.
Bonstetten
19.00: Kino in der Kirche: «Shackleton», dramatische Rettung aus dem Eis. Ab 12 Jahren. Eintritt frei. Reformierte Kirche.
Stallikon - Sellenbüren
20.00: Kino Kafimüli zeigt: «Der Clou» («The Sting») mit Robert Redford und Paul Newman, Gaunerkomödie von George Roy Hill. Ab 19.30 Uhr Türöffnung/ Barbetrieb. Kollekte, keine Reservierung. «Kafimüli» im RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstr. 50
Samstag, 13. Januar Aeugstertal
20.30: «The Red Hot Serenades» mit Blues, Swing & Ragtime aus den 20er- und 30er-Jahren. Essen um 19 Uhr. Reservieren unter 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli», Pöstliweg.
Jrène Dubs, Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern
Affoltern am Albis
10.00: Gigeli Clown- und ZaubereiShow für Kinder. Dauer ca. 35 Minuten. Kollekte. Reformierte Kirche. 19.00: Lamarotte präsentiert: SYMphonie Winterfest Benefizkonzert. Bar ab 18.30 Uhr. Nach dem Konzert Getränke und kleiner Imbiss. Kollekte zugunsten «SYM-Save young musicians». Pianohaus Schoekle, Sagistr. 8A. 20.00: AOBA Jahreskonzert. Türöffnung: 18.45 Uhr. Mit Nachtessen, Tombola. Es gibt keine Platzreservierung. www.aoba.ch. Kasinosaal, Marktplatz 1.
Affoltern am Albis
14.00: AOBA Jahreskonzert. Türöffnung: 13.15 Uhr. Mit Kaffee und Kuchenbuffet, Tombola. Es gibt keine Platzreservierung. www.aoba.ch. Kasinosaal, Marktplatz 1.
20.00: Theatergruppe Oberamt zeigt: «Schiff über Bord». Reservierungen werden empfohlen: www.tgoberamt.ch oder Dienstag/Mittwoch 19 bis 20 Uhr unter 079 623 57 06. Am Anlass nur Barzahlung möglich. Gemeindesaal zur Mühle.
14.00: Theatergruppe Oberamt zeigt: «Schiff über Bord». Reservierungen werden empfohlen: www.tgoberamt.ch. Am Anlass nur Barzahlung möglich. Gemeindesaal zur Mühle. ANZEIGE
Kinoprogramm Sins Do 11. - Mi 17. Jan.
NEU
Die Sprachwissenschaftlerin Gabriela Bart gibt Einblicke in die Mundart. (Bild zvg) Donnerstag, 18. Januar, 19.30 Uhr, Mehrzweckraum
Eintritt: 25 Franken (U30: 15 Franken), übertragbares
des Pflegezentrums Sonnenberg/Spital Affoltern,
Abonnement für 5 Vortragsabende: 100 Franken,
Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40
mit KulturLegi: gratis. Abendkasse, Bezahlung mit
(Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern.
Twint möglich. www.orientiert.ch
18.30: «Geschichtsträchtiges» Finissage. Die Historikerin Fabienne Dubs zeigt mehrschichtige Kleider aus vergangenen Zeiten. Reproduktionen von möglichen Kleiderensembles aus 150 Jahren. Am Ende der Ausstellungszeit werden sie noch besser erlebbar, indem vorgeführt wird, wie man sie richtig anlegt. KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22.
Kappel am Albis
Kappel am Albis
Aeugstertal
Aeugst am Albis
Affoltern am Albis
Sonntag, 14. Januar
KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Geschichtsträchtiges». Was könnte eine Aeugsterin im 18. Jahrhundert bei der Feldarbeit getragen haben? Was trug zeitgleich eine Bürgersfrau in der Stadt? Und was eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts als Verkäuferin nach Zürich ging? Finissage mit Fabienne Dubs 18. Januar, 18.30 Uhr. Mo 8–11.30 und 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30 und 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 18. Januar 2024.
Obfelden
18.30–19.50: «Director‘s View», Rundgang mit der Direktorin Denise Tonella und Markus Leuthard, Geschäftsführer Sammlungszentrum. Anmeldungen bis 17 Uhr am Vortag der Führung auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@ nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1. 20.15: «Olten» - eine musikalischliterarische Städtereise mit Franz Hohler u.a. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater lamarotte, Centralweg 10.
20.00: Theatergruppe Oberamt zeigt: «Schiff über Bord». Reservierungen werden empfohlen: www.tgoberamt.ch. Am Anlass nur Barzahlung möglich. Gemeindesaal zur Mühle.
Aeugst am Albis
Donnerstag, 18. Januar
Mittwoch, 17. Januar
KW 02
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The Beekeeper Next Goal Wins Ferrari Wonka Aquaman and the Lost Kingdom Priscilla Girl you know it’s true Das Beste kommt noch Auf dem Weg WOW! Nachricht aus dem All Raus aus dem Teich Raus aus dem Teich 3D Wish (Disney) Wo bist du, Mama Muh?
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Vorschau: Ab 18. Jan.: ANYONE BUT YOU JAKOBS ROSS Ab 25. Jan.: THE HOLDOVERS DIE CHAOSCHWESTERN UND PINGUIN PAUL Ab 1. Feb.: ARGYLE EINE MILLION MINUTEN
08.15: OTTENBACH60+ Wandergruppe: Mit ÖV nach Mellingen. Wanderung: Mellingen Maiengrün - Hägglingen Niederwil. Wanderzeit: zirka 3 Std. Mittagessen Restaurant Kreuz, Hägglingen. Anmeldung/Auskunft bis Mittwoch, 17. Januar, 12 Uhr: René Moser, 044 761 22 91 oder moser.rene@bluewin.ch. Treffpunkt Postautohaltestelle Zentrum.
Ausstellungen
Dienstag, 16. Januar 16.00/17.00/18.00: EverdanceObfelden, Tanzen Ü60 tanzt beschwingt ins neue Jahr. Choreografien zu Standard- und Lateintänzen. Leitung und Infos: Helen Spörri, 044 761 89 80 oder www.everdance-obfelden.ch. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.
Kappel am Albis
QR - Programm
Ottenbach
Affoltern am Albis
19.30: Lesung. Alex Oberholzer liest aus seinem Buch «Im Paradies der weissen Häubchen - meine Kindheit im Spital». Mit Apéro. Reservieren und Tickets: www. scheidegger.ch. Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a. 19.30–21.00: Volkshochschule Knonauer Amt: «Glungge, Gumpe oder Pfütze?» Vortrag von Dr.
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Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung: «Theater im Kinderzimmer». Sa und So 11-17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis Dezember 2024.
Affoltern / Obfelden
Gabriela Bart, Schweizerisches Wörterbuch, Schweizerisches Idiotikon. Spital Affoltern, Mehrzweckraum, Haus Rigi, Melchior-Hirzel-Weg 40, 1. OG. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Die Quinten-Physiker». Bar ab 18.30 Uhr, Kollekte. Kellertheater lamarotte, Centralweg 10.
Katholische Kirchen, Seewadelstrasse 13/Bachstrasse 18: Bibelausstellung - «Die Bibel. Mehr als nur Texte». Nomadenzelt, Hörspiele, Video mit Poetry Slam, Musikvertonung, Psalmen-Quiz. Vor und nach den Gottesdiensten geöffnet, Gruppen nach Voranmeldung im Sekretariat, 043 322 61 11. Bis 4. Februar.
Kappel am Albis
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13.30: Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
Obfelden
16.30: Everdance-Obfelden, Tanzen Ü60 tanzt beschwingt ins neue Jahr. Choreografien zu Standard- und Lateintänzen. Leitung und Infos: Helen Spörri, 044 761 89 80, oder www.everdance-obfelden.ch. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.
Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Neu hinzu kommen die Schwerpunkte «Vereine» und «Militär». Jedes 1. Wochenende im Monat am Samstag 10-16 Uhr und am Sonntag 12-16 Uhr geöffnet. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.
Veranstaltungen
Freitag, 12. Januar 2024
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Dialekt-Aschenbrödel
In der Aula Ennetgraben in Affoltern Am Samstag, 20. Januar, um 14.30 Uhr lädt KulturAffoltern zum Dialektmärchen «Aschenbrödel» des Reisetheaters in die Aula Ennetgraben in Affoltern ein. Das arme Mädchen Aschenbrödel und der Prinz – wer kennt sie nicht, diese zauberhafte und fantasievolle Geschichte der Gebrüder Grimm, die erstmals im Jahre 1812 veröffentlicht worden ist?
Bescheidenheit wird belohnt
Am 20. Januar treten die Sängerinnen und Sänger des Singprojektes in Knonau auf. (Bild zvg)
«Knonau klingt»
Die Tochter eines reichen Kaufmannes kämpft nach dessen zweiter Heirat um die Anerkennung, Zuneigung und Liebe der Stiefmutter. Doch die Stiefmutter und ihre beiden Töchter machen Aschenbrödel das Leben auf alle erdenkliche Weise schwer. Sie behandeln sie nicht nur wie eine Dienerin und Hausangestellte, sondern zwingen Aschenbrödel auch, in der Asche neben dem Herd zu schlafen. Doch Aschenbrödels Bescheidenheit und liebenswürdige Art werden schliesslich belohnt. Die Gerechtigkeit siegt und das Glück wendet sich auf Aschenbrödels Seite. Das Reisetheater führt das Märchen kindergerecht und mit eindrücklichen,
farbenfrohen Kulissen auf. Im Laufe der letzten 41 Jahre hat das Ensemble des Reisetheaters, in dem professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler mitwirken, einen unverwechselbaren Stil entwickelt. Es möchte die Fantasie der kleinen und grossen Zuschauerinnen und Zuschauer anregen und ihnen Freiraum für eigene Bilder lassen. Indem es das Publikum einbezieht, können die Kinder am Geschehen auf der Bühne mitwirken und noch intensiver teilhaben. Das Märchen «Aschenbrödel» macht den Kindern Mut, an sich und das Gute in anderen Menschen zu glauben, auch wenn es manchmal sinnlos und fast unmöglich erscheint. Das Theater eignet sich für Kinder ab 5 Jahren. Ursula Stierli, Kultur Affoltern Samstag, 20. Januar, 14.30 Uhr: Dialektmärchen «Aschenbrödel» in der Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, Affoltern. Tageskasse ab 14 Uhr. Eintritt: 10 Franken für Kinder / 15 Franken für Erwachsene. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstr. 10a, Affoltern (nur Barzahlung möglich). Tel. 044 762 42 42 oder Reservierung via www.kulturaffoltern.ch
Ein generationenübergreifendes Singprojekt Gemeinsames Singen im Chor ist für Jung und Alt ein beliebtes Hobby. Angebote finden sich jedoch meist nur in altersgetrennten Gruppen. Nur noch selten singen Kinder ausserhalb der Familie mit Jugendlichen oder Erwachsenen zusammen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Caroline Wenger stellte sich im Rahmen ihrer Masterarbeit den Fragen: Könnte ein generationenübergreifendes Chorprojekt gelingen? Und was sind mögliche Schlüssel für einen Erfolg? Die Knonauerin studiert elementare MusikPädagogik an der ZHdK in Zürich und schliesst in diesem Jahr mit dem Masterprojekt «Knonau klingt – Ein generationenübergreifendes Singprojekt» ab.
Dafür wurden nach den letzten Sommerferien Mitwirkende gesucht. Die Resonanz war sehr erfreulich, so konnten ein Dutzend interessierter Kinder, 40 Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 9 und 90 Jahren für das Chorprojekt begeistert werden.
Übungsstunden seit September Ab September letzten Jahres wurde regelmässig in zwei altersgetrennten Formationen geübt, zeitweise aber auch gemeinsam. Die Kinder von der 3. bis 5. Klasse probten jeweils am späteren Nachmittag, die Jugendlichen und Erwachsenen am Abend. Das Repertoire ist stilistisch sowie sprachlich äusserst
vielseitig und einige Lieder wurden zum Teil neu arrangiert. Den Höhepunkt des Singprojektes bilden zwei Konzerte am Samstag, 20. Januar. Musikalisch wird der Chor vom Pianisten Manuel Ledergerber begleitet und durch Mitstudentinnen und -studenten von Caroline Wenger unterstützt. Das Doppelkonzert findet am Samstag, 20. Januar, um 16.30 und um 19 Uhr im Stampfisaal in Knonau statt. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte für die Unkosten gesammelt. Nathanaël Wenger Für weitere Fragen: knonauklingt@gmx.ch
Die Stiefmutter und ihre Töchter machen Aschenbrödel das Leben schwer. (Bild zvg)
Traditioneller Schiessanlass
Korbballturnier in Hausen
Am vergangenen Freitagabend hatten sich gegen 100 Personen vom Chlausschiessen Mettmenstetten zum traditionellen Helfer- und Sponsorenessen eingefunden. Eingeladen vom durchführenden Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten waren Helfende, Nachbarn, Sponsoren, Inserenten sowie auch die Mettmenstetter Gemeindepräsidentin Vreni Spinner und der Gemeinderat Jürg Meili. Mit 801 Schützinnen und Schützen ist das der grösste wiederkehrende Schiessanlass im Kanton Zürich und in der Region. Aus der ganzen Deutschschweiz kommen jeweils die Schützinnen und Schützen nach Mettmenstetten. Der OK-Präsident Hanspeter Kern jun. durfte den anwesenden Kategoriensiegern jeweils einen Gutschein für ein Wochenende in Grindelwald überreichen. Der beste Junior erhielt einen Kopf kranz und einen Barpreis. Die besten Gruppen pro Kategorie erhielten einen Beinschinken. Nach dem Essen wurden die Lachmuskeln durch den Unterhalter Hubi Schnider aus dem Entlebuch gestärkt. Der Schützenverein bedankt sich bei den Anwesenden für die grosse Hilfe, als Helfende oder auch für finanzielle Unterstützung. Ein Dank gilt auch dem Kavallerieverein, welcher jeweils an diesem Abend die Bewirtung übernimmt.
Damit die Korbball-Riegen nach Feiertagen und Festessen gleich zum Jahresauftakt wieder in Schwung kommen, gibt es das Korbballturnier des Turnvereins Hausen. Dieses erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit und lockt auch 2024 rund 24 Teams von nah und fern in die beiden Hausemer Turnhallen. Temporeiche und spannende Begegnungen sind also vorprogrammiert. Stark vertreten sind natürlich auch die Lokalmatadoren: Die Hausemer Korbballerinnen und Korbballer sind mit diversen Teams am Start (Damen, Mixed, Jugi oder Mini) und freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Gäste und Fans.
Über 800 Schützinnen und Schützen am Chlausschiessen in Mettmenstetten
Alfred Häfliger bester Säuliämtler Festsieger wurde Peter Wagner mit 100 Punkten vom Schützenverein AppenzellEggerstanden mit dem Standardgewehr. Bei den Armeewaffen gewann Marco
Fairplay in vier Kategorien
OK-Präsident Hanspeter Kern, Juniorensieger Moritz Bennet, Sieger Kat. D Marco Meier, Gemeindepräsidentin Vreni Spinner; Sieger Kat. A Peter Wagner und der Präsident vom Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten, Bruno Sidler (von links). (Bild zvg) Meier aus Thundorf TG mit 98 Punkten. Der beste von 49 Juniorinnen und Junioren war Moritz Bennet vom Schiessverein Ibach-Schönenbuch SZ mit guten 94 Punkten. Bei den Gruppen gewann die Gruppe Kat. A aus Aarau mit 477 Punkten. Bei der Kat. D, Armeewaf-
fen, gewann die Gruppe Simon Gfeller aus Heimisbach BE mit 462 Punkten. Der beste Schütze aus dem Säuliamt wurde Alfred Häfliger aus Ottenbach mit 97 Punkten, gefolgt von Martin Landis aus Wettswil mit 96 Punkten und Herbert Fankhauser, ebenfalls aus
Wettswil, mit 95 Punkten. Sie schossen alle mit dem Freigewehr. Bruno Sidler, Präsident Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten
Los geht es am Samstag, 13. Januar, um 18 Uhr mit der langen Nacht der Mixed Teams. Damit Spielende und Zuschauende bei Kräften bleiben, winkt am Samstag und Sonntag eine gesellige Festwirtschaft mit Metersandwiches, Hot Dogs, Kuchen oder Kaffee. Am Sonntag, 14. Januar, sind die Turnhallen dann von 8 Uhr bis 12 Uhr fest in Damenhand. Danach von 12 bis 16.30 Uhr folgen das Jugend- und das Mini-Korbballturnier. Auch am zweiten Turniertag kommt das leibliche Wohl dank Sandwiches am laufenden Meter, Kuchen und reich bestückter Festwirtschaft nicht zu kurz. Karin Mendler, TV Hausen Mehr Informationen zu diesem Sportanlass:
Rangliste: www.schuetzenverein-mettmenstetten.ch
www.tvhausen.ch
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Extra
Freitag, 12. Januar 2024
Der «Farang» zieht Bilanz
ZWISCHEN-RUF
Qigong «In welchem Kurs bist du?», frage ich meine Tischnachbarin zur Rechten. «Qigong.» Auch mein Gegenüber ist bei Qigong. Sie reden über Achtsamkeit und Entschleunigung. Und dass es ähnlich sei wie Thai Chi. Ha – da hab ich mal einen Kurs gemacht. Musste in Zeitlupentempo so tun, als finge ich ein Pferd mit einem Lasso ein. Das entspricht mir nun gar nicht. Ich hatte meinen Gaul, auch wenn ich gaaanz laaangsaaam machte, stets als Erste in der Schlinge. Und das üben sie hier eine ganze Woche lang, sieben Stunden am Tag? Behutsames Bewegen von Arm und Bein, dabei Hineinhören in Bauch und Hüfte, nach hinten atmen in Rücken und Po? Also ich lass lieber meine Finger tanzen auf dem Compi. Zack, noch’n Wort, noch’n Satz. Meine Geschichte nimmt Tempo auf, hey Qigong Qigong, hörst du das Klappern der Hufe? Qigong, Qigong, schon ist mein Satz im Stall! Ute Ruf
Ende 2021 ist der Obfelder Ivo Ingold nach Thailand ausgewandert – wie geht es ihm heute? Livia HäberLing
Das Eigenschaftswort «konfus» ist eigentlich ein Zustandswort. Es leitet sich her von Lateinisch «con-fundere», was «zusammen- oder durcheinanderfliessen» bedeutet. Alles erscheint verschwommen, man ist verwirrt im Zustand der Konfusion. Konfuzius, der chinesische Experte, hat sich meines Wissens dazu nicht geäussert. Aber sein philosophischer Zeitgenosse Laotse meinte: «Klar sieht man erst, wenn man aus der Ferne sieht.» (ubo)
Einen «Farang», sinngemäss einen Ausländer, nannten die Thais Ivo Ingold (53), wenn sie in den ersten Monaten nach seiner Ankunft auf dem Markt von Chang Rai über ihn tuschelten. In Thailands eher tourismusarmen Norden verschlagen hatte es ihn im Dezember 2021, kurz vor Weihnachten. Weshalb, liegt nahe: Die Schweiz war ihm verleidet. Zu kalt, zu nass. Und etwas zu spiessig auch. Gefunkt hatte es zwischen Ivo Ingold und Thailand bereits im Jahr 1998: Damals hatte ihm ein Mönch in einem Tempel die Karten gelegt und geraten, er solle sein Glück ausserhalb der Schweiz suchen. Dieser Ruf führte Ivo Ingold bald darauf vor den thailändischen Traualtar, einmal im Jahr 1999 und nachdem sich dieses Glück verflüchtigt hatte, ein zweites Mal 2005. Mit Nong Ingold (52), seiner zweiten Ehefrau, lebte er in den darauffolgenden 16 Jahren in der Schweiz, doch ständig fühlten sich die Ferien in Thailand für ihn viel zu kurz und all die Tage bis zur nächsten Reise viel zu lang an. Als er im Februar 2020 die Kündigung erhielt und wenige Monate später auch noch seine Mutter nach langer Krankheit verlor, fühlten er und Ehefrau Nong, dass er gekommen war: der Moment, um zusammenzupacken (der «Anzeiger» hat berichtet). Etwas mehr als zwei Jahre sind seit dem Tag der Abreise vergangen. Wie geht es Ivo Ingold heute?
ZUR SACHE
Mit dem Thai harzt es noch
HERKÖMMLICHES
Konfus
Auflösung Preisrätsel Beim Säuliämtler Preisrätsel in der «Anzeiger»-Ausgabe vom 29. Dezember erreichten die Redaktion über 280 korrekte Lösungen. Das gesuchte Lösungswort war «Affolter Anzeiger». Unter allen korrekten Einsendungen wurde der Gutschein für das Restaurant Weingarten in Affoltern verlost. Glückliche Gewinner sind Remo und Maja Streich-Grob aus Zwillikon. Der «Anzeiger» gratuliert herzlich und bedankt sich für die rege Teilnahme am Wettbewerb!
Während unseres Telefonats sitzt Ivo Ingold in seinem zweistöckigen Haus, das er mit einem Teil seines Pensionskassen-Guthabens gebaut hat. Sein Tag ist am Ausklingen, es ist halb neun Uhr abends. Wie gewohnt hat er am Morgen seine beiden Hunde Gassi geführt, die gemeint sind, als er einmal sagt, Nong und er hätten «Nachwuchs» bekommen. Nach dem Spaziergang nimmt er sich in der Regel für drei, vier Stunden der Sicherung seines Lebensunterhalts an. Er arbeite, um zu leben, und nicht umgekehrt, hatte Ivo Ingold einst über sein Arbeits-Ethos gesagt. In Thailand kann er sich das leisten. Noch immer kümmert er sich um das Marketing eines
Der Markt, an dem Ivo Ingold die Abende verbringt.
Ivo Ingold beim Essen mit einem Kumpel. (Bilder zvg) SMS-Flirt-Services. Weil es dort in den vergangenen Monaten immer weniger zu tun gegeben hat, verdient er sich inzwischen mit einem Zweitjob als «Chatmoderator» etwas dazu.
«Spätestens, wenn meine Thai-Kumpels kichern, weiss ich: Ooops, daneben!» Ivo Ingold, Auswanderer und «Thai»-Schüler
In Thailand baute das Ehepaar Ingold sein eigenes Haus.
dass die thailändische Sprache aufgrund ihrer differenzierten Tonhöhen und -verläufe nach wie vor «tricky» für ihn sei. «Ich bin halt nicht so der Sänger», scherzt er. Noch immer drückt er dreimal pro Woche die Schulbank. Trotzdem lasse es sich selbst nach zwei Jahren nicht verhindern, dass er da und dort ein Wort falsch betone. Auch schon hätten harmlose Wörter so unfreiwillig in etwas Schlüpfriges gemündet. «Spätestens, wenn meine Thai-Kumpels kichern, weiss ich: Ooops, daneben!»
Ab und zu ein Menü ohne Reis
Am frühen Abend trifft er dann auf dem lokalen Markt seine Thai-Kumpels, die ihn mittlerweile nicht mehr den «Farang» nennen, sondern Ivo. «Dort essen und trinken wir zusammen und haben Spass», sagt er, der auch gesteht,
Ivo Ingold sagt, wer sich bemühe, die Sprache zu lernen und sich vor dem lokalen Essen nicht scheue, werde mit den Einheimischen bald in Kontakt kommen. Dieser Harmonie zuliebe sieht er auch darüber hinweg, dass «morgens Reis, mittags Reis, abends Reis» für seinen Geschmack etwas gar eintönig
daherkommt. Tatsächlich ist die europäische Küche eines der wenigen Dinge geblieben, die er ab und zu vermisst. Dann trifft er sich mit seinem einzigen Schweizer Kumpel und kocht Spaghetti, Schweinsbraten oder Kartoffelgratin. «Hauptsache, etwas ohne Reis.» Als er im vergangenen Jahr für zwei Wochen in die Schweiz kam, dachte er als etwas vom Ersten: «Diese Preise!» Fast zwei Stutz für ein Gipfeli, und acht für eine Schachtel Zigis. Das Geschehen in seiner alten Heimat verfolgt er weiterhin im «Blick» oder auf «20 Minuten». Wahlen oder Abstimmungen überlässt er den anderen, wie in der Vergangenheit auch schon. Für Ivo Ingold ist klar: Er ist nach Thailand gekommen, um zu bleiben. Nur seine Frau Nong wünschte sich kürzlich, an einem besonders heissen Tag, wieder einmal zurück «in die kühle Schweiz». Da hoffte Ivo Ingold inständig, dass sie das nicht ernst meint.
RÄTSEL ungar. Name v. Wien
HIE R
Name von dän. Meeresstrassen
ich will es haben: ... her!
Gesangsstück
Eberesche
röm. Erntegöttin
Berg im Albulagebiet: Piz d›...
in Abwesenheit von
Westeuropäer
1
dt. Vorsilbe: schnell
Abk.: Strasse
2
Blechblasinstrumente Teil des Kugelschreibers
4
7
Feuerrest
12
2
3
3
5
eh. Name Tokios
Vorn. v. Lindenberg
6
7
Wortteil: Milliarde
Computerfreak
11
Wurfspiess
übrigbleibende Ware
fossiler Brennstoff
4
bunte Papageien
Rufname Eisenhowers †
5
gg. Geld geliehene Fahrzeuge
1
Traubenernte
Gäreurop. futterbehälter Weltraumorg. Mz.
engl. Längenmass
Männer- schweiz. name Zirkus
Hund der Inuit
Vorkämpfer, Wegbereiter
Jäger d. griech. Sage
Körperfleck
eigenes Tun bedauern
nach Mühen erhalten
frz.: überall
Sportwette (Kw.)
egal wie: auf Teufel ... raus
starke Neigung, Drang
6 Dauerbezug (Kw.)
Diät (ugs.)
sehr junges Huhn
Feingefühl
kanad. Wapitihirsch
Fremdwortteil: nicht Gruppe Gleichgesinnter
westl. Weltmacht
Talkessel Mz.
10 röm.: Lausanne
Bequemlichkeit v. Kleidung türk. Anrede
altröm. Spielwürfel
frz.: Frucht
Spinnengewebe
schwed. Treffer b. PopFussball gruppe (engl.)
9
Lausanner Fussb. stadion
mediterraner Zierstrauch
hohe Männersingstimme mittellos geworden
Frauenname grosse Haarlocke
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Stadt mit Flughafen bei Tel Aviv
Stück für drei Stimmen
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