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002_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

FREIHEIT SAH NOCH NIE SO GUT AUS NEUER FORD PUMA UND NEUER FORD KUGA

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 2 I 179. Jahrgang I Freitag, 9. Januar 2026

Bald wird wieder gerannt

«Apfelraub in Affoltern»

Es gibt noch freie Plätze für den Reppischtallauf vom Sonntag, 25. Januar, in Stallikon. Seite 17

So heisst ein Krimi, den Redaktionsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen jeden Freitag auf der «Extra»-Seite weiterschreiben. Seite 18

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Monate muss ein Betrüger ins Gefängnis. Das hat das Bezirksgericht entschieden. Seite 3

Neuer Verein für Frauenfussball?

«Der Vorstand stellt sich neu auf.»

Im Knonauer Amt gibt es ernsthafte Bestrebungen für eine zentrale Anlaufstelle Florian HoFer Im Bezirk Affoltern könnte es vielleicht schon bald eine einzige Gruppierung geben, in der Mädchen und Frauen Fussball spielen können. Zumindest wenn es nach Melina Steinemann und weiteren Fussballverantwortlichen geht. Die 29-Jährige ist Leiterin Frauenfussball beim FC Hausen und seit Monaten im Hintergrund damit beschäftigt, ein organisatorisches Zuhause für die etwa 230 Spielerinnen (Stand Herbst 2025) auf die Beine zu stellen.

Sie kennt die Welt des Frauenfussballs «Wir haben eine richtig grosse Frauenpower hier im Säuliamt» sagt die junge Frau, die in Hauptikon zu Hause ist und die Welt des Frauenfussballs in- und aus-

«Das wäre meine Traumvorstellung: an einem Ort einen Platz für den Frauenfussball.» Melina Steinemann, Leiterin Frauenfussball, FC Hausen

wendig kennt. Sie spielt seit 16 Jahren Fussball, ist seit 2014 beim FC Hausen, war dort auch schon Trainerin und ist dort seit Herbst 2025 auch im Vorstand. «Uns plagen trotz Boom Nachwuchssorgen und die Tatsache, dass je nach Verein viele Mädchen nicht altersentsprechend spielen können.» Sechs Fussballvereine gibt es im Bezirk. Aber: «In keinem Verein im Säuliamt kann man anfangen zu spielen und dann die ganze Zeit bis zum Erwachsenenalter durchspielen», sagt Steinemann. In jedem Verein ist die Lage ein wenig anders. Die einen haben viele Mädchen in den einen Spielstufen, in anderen wenig bis gar keine. «Bei den F-Juniorinnen gibt

es sogar Wartelisten, aber keine Kapazitäten.» Damit sich das ändert, hat sie ein Konzept gemacht. Eine Vision, wie sie es nennt. «Wir träumen von einer zentralen Anlaufstelle für Fussballerinnen im Säuliamt, damit die guten Spielerinnen nicht weggehen müssen. Hier gibt es so viele Talente.» Damit aus dem Konzept auch einmal Realität wird, hat sie mit allen Vorständen und den Frauenverantwortlichen der sechs infrage kommenden Vereine das Gespräch gesucht. «Die Resonanz war überwiegend positiv», berichtet sie. Bis Ende Januar wird in den Vereinen abgeklärt, ob man eine solche Gruppierung auf die Beine stellen kann. «Es wäre erst mal kein Verein, das ist das langfristige Ziel. Für einen Verein bräuchte es auch einen Ort.» Zudem haben die Fussballvereine unter der Leitung von Steinemann eine Projektgruppe gegründet. Da ist noch ein weiteres Problem: den Platzmangel. Schon jetzt gibt es zu wenig Kapazitäten. In Hausen ist es besonders schlimm. «Wir haben grosse Kapazitätsprobleme. Es hat im Amt schlicht nicht genug Platz. Wir müssten einen zentralen Sportplatz haben, die jetzigen Plätze sind ausgelastet», sagte Marco Bisa, Vizepräsident des FC Hausen, schon im September gegenüber dem «Anzeiger». Damals pflichtete ihm auch Marcello Musio vom FC Knonau Mettmenstetten-Maschwanden (FCKMM) bei: «Viele Vereine kämpfen mit limitierten Trainingsplätzen und organisatorischen Hürden.» Es brauche ein Umdenken und ein Zusammenrücken. Ein zentraler Sportplatz für den Frauenfussball wäre die beste Lösung. «Es gibt aktuell einige mögliche Örtlichkeiten im Raum Mettmenstetten/Hausen, mehr können wir dazu im Moment jedoch nicht sagen», sagt Steinemann und zeigt sich hoffnungsvoll, dass bald eine Lösung auf dem Tisch liegen werde. «Das wäre meine Traumvorstellung: an ei-

Bonstetten nun In Bonstetten auch Energiestadt läuft es gut Am gut organisierten und vor allem gut besuchten Neujahrsapéro vergangenen Dienstagabend in Bonstetten wurde ein umfassender Rückblick auf das alte und ein Ausblick auf das neue Jahr gegeben. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Verleihung des Labels «Energiestadt». Bonstetten gehöre damit zur grossen Familie der rund 500 Schweizer Energiestadtgemeinden, erklärte der Botschafter des Trägervereins Energiestadt, ehe er die Urkunde feierlich überreichte. Die Beteiligten verstanden es, die vielen Informationen aus der Gemeinde derart zu präsentieren, dass es insgesamt ein unterhaltsamer Anlass war. Der Abend endete mit einem reichlichen Apérobuffet und guten Gesprächen. (red)

In der «Anzeiger»-Wahlvorschau dreht sich dieses Mal alles um die Gemeinde Bonstetten. 2022 durfte die gemäss Verwaltungskosten effizienteste Gemeinde im Amt ihr 900-Jahre-Jubiläum feiern. In der Legislaturperiode 2022 bis 2026 entstand das neue Mehrzweckgebäude Heumoos, welches im vergangenen September eröffnet wurde. Für Diskussionen im Dorf sorgte der Lochenweiher. Dessen Umbau zur Schwimmgelegenheit wurde von der Bevölkerung an der Urne deutlich abgelehnt. Der «Anzeiger» stellt neben der Gemeinde auch die Kandidierenden für die fünf Gemeinderatssitze vor. Als sechste Person nimmt auch der Schulpräsident Einsitz im Gremium. Dieser wird in einer der nächsten Ausgaben vorgestellt. (red)

Seite 3

Seiten 7 bis 9

Seite 11 Thomas Frick, Präsident des Gewerbeverbands Affoltern. (Bild bre)

Wer war Jakob Dubs? In diesem Teil der Denkmalserie stellt Bernhard Schneider das Jakob-DubsDenkmal vor. Es ist ein Obelisk, der einst auf dem Uetliberg zu Ehren des in Affoltern geborenen Bundesrates stand. Dort wurde es 1880, ein Jahr nach Jakob Dubs’ Tod, eingeweiht. Im Jahr 2002 wurde es dann an seinen heutigen Standort nach Affoltern auf den Platz beim Kreisel zwischen der Oberen und der Unteren Bahnhofstrasse verschoben. Jakob Dubs war ein Kind des Liberalismus und liess sich in kein Schema pressen. Er bekämpfte am Ende gar seine eigene Verfassungsrevision. (red)

Seite 5 ANZEIGEN

Sie engagiert sich für einen Fussballverein, der für alle Mädchen und Frauen im Bezirk offen stehen würde: Melina Steinemann vom FC Hausen. (Bild Florian Hofer) nem Ort einen Platz für den Frauenfussball.» Auch für andere Fragen, die sich stellen, hat sie schon Ideen, denn es braucht Personal, Sponsoren und viel Überzeugungsarbeit. «Ich bin sehr motiviert», sagt Steinemann. Da es für eine Vereinsgründung noch zu früh ist, könnten die Fussballerinnen als Gruppierung auftreten. Das heisst, dass sich mehrere Vereine zu-

sammentun könnten. «Ab Sommer 2026 könnten wir schon unter einem gemeinsamen Namen spielen.» Dann wäre schon ein Teil der Vision von Melina Steinemann Wirklichkeit geworden. Interessierte Personen, welche beim Projekt gerne mitwirken möchten, können sich bei Melina Steinemann melden unter: leiter.frauenfussball@fchausen.ch

Foto zur aktuellen Wetterlage im Amt

So kalt, dass sogar Seifenblasen vor dem Platzen gefrieren. (Bild Andrea Küper) Bei klirrender Kälte entstand dieser Schnappschuss: Die Seifenblase ist gefroren, bevor sie zerplatzen konnte. Andere Säuliämtler wagten sich trotz Minus-Tempera-

turen in den Hedinger Weiher oder schlitterten auf selbst gemachten Eisfeldern.

Seiten 10 und 17

50002 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Affoltern am Albis, Januar 2026

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. Antoine de

Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Nach langer, stiller Zeit durftest du friedlich einschlafen. Was bleibt, ist Liebe.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, Schwiegermami, Mamama, Schwester

Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Saint-Exupéry

Martha Chümi Scheidegger * 19. November 1940

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Fuchs Marc, geb. 18. September 1989, von Freienbach SZ, Albisstrasse 8, 8915 Hausen am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern ab dem 9. Januar 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. Januar 2026 verwiesen.

† 1. Januar 2026 In Dankbarkeit und Liebe Corinne, Marc und Liv Lottenbach sowie Verwandte und Freunde

Wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied. Ihre letzte Ruhestätte findet sie bei ihrem geliebten Mann Marcel Scheidegger auf dem Friedhof Bodenfeld in Bonstetten. Wir danken allen, die meiner Mutter in Freundschaft begegnet sind und ihr in ihrem Leben Gutes getan haben. Traueradresse: Corinne Lottenbach, Kafimüliweg 1, 8914 Aeugst am Albis

Einstellung des Konkurses Schuldnerin: Spengler Manuela, geb. 23. April 1975, von Wolhusen LU, Im Grund 5, 8910 Affoltern am Albis, als Inhaberin der Einzelunternehmung Porzellan Manufaktur, Inh. Spengler, UID CHE432.715.938, Affoltern am Albis Datum der Konkurseröffnung: 8. September 2025 Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 11. Dezember 2025 Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 29. Januar 2025 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. Januar 2026 verwiesen.

Herr Rolando Karl Haberl, geb. 15. Juni 1989, Staatsangehörigkeit: Österreich, Schachenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis, Inhaber der Einzelunternehmung Karl Allrounder, Inhaber Haberl, Schachenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis, CHE-303.404.921 ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 6. November 2025 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 15. Dezember 2025 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 29. Januar 2026 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Schuldnerin: CJ Beauty / CJ Skin Apparative Kosmetik by Cerasa & Juhasz KLG, Bahnhofstrasse 17, 8932 Mettmen­ stetten, CHE­321.845.890 Datum Anordnung Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs (Art. 731b Abs. 1 bis Ziffer 3 OR): 19. September 2025 (in Rechtskraft erwachsen am 5. Novem­ ber 2025) Datum der Konkurseröffnung / Auflösung: 5. Januar 2026 Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Be­ gehren um Durchführung bis 29. Januar 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. Januar 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 9. Januar 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Max Strebel

7. November 1944 - 29. Dezember 2025 Es tut so weh, Dich loslassen zu müssen. Voller Liebe und Dankbarkeit sind wir in Gedanken bei Dir, Du lebst in unseren Gedanken und Erinnerungen für immer weiter. Es ist nichts mehr so wie es war, aber Deine Spuren bleiben für immer in unseren Herzen...

In ewiger Liebe Margrit-Tamara Strebel Anuschka und Eric Rochat Jasmin und Roli Küttel Doris und Christian Federer mit Lina Nico Rochat und Laura Bieri

Traueradresse: Anuschka Rochat-Strebel,Dorfstrasse 112,8933 Maschwanden

Einstellung des Konkurses

Affoltern am Albis, 9. Januar 2026

Einstellung des Konkurses

Mit traurigem Herzen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegerpapi, Grosspapi, Urgrosspapi und Freund

Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Affoltern am Albis, 9. Januar 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Ich bin nicht tot ich tausche nur die Räume Ich leb in Euch Und geh durch Eure Träume.

Sonntagsverkäufe im Jahr 2026 Die Verkaufsgeschäfte in Affoltern am Albis und Zwillikon dürfen an den Sonnta­ gen, 15. März, 25. Oktober, 6. Dezember und 20. Dezember 2026, zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätz­ lichen Bewilligungen erforderlich. Neben den vier definierten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit grundsätzlich keine Bewilligung für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Ausnahmen sowie weitere Bedingungen und Informationen können der Home­ page www.zh.ch/de/wirtschaft­arbeit/ arbeitsbedingungen.html entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen die Ab­ teilung Sicherheit der Stadtverwaltung Affoltern am Albis unter 044 762 56 00 ebenfalls zur Verfügung. 9. Januar 2026 Abteilung Sicherheit

Affoltern am Albis Am 27. Dezemer 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Verena Margaretha Wiesmann geb. Landis geboren am 26. Mai 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 1. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Unendlich traurig, aber in Liebe und dankbarer Erinnerung an die schöne Zeit, die sie uns geschenkt hat, nehmen wir Abschied von unserer lieben

Marianne Stutz-Greutmann 14. Januar 1940 – 1. Januar 2026 Wir vermissen sie sehr und werden sie immer in unserem Herzen tragen.

In Liebe Silvia Stutz Horak mit Devin und Kristin Thomas und Claudia Stutz mit Shannon und Shania Hanni Stutz Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen berücksichtige man für allfällige Spenden der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, Zürich, IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1, Vermerk: «Im Gedenken an Marianne Stutz-Greutmann». Traueradresse: Silvia Stutz Horak, Loomattstrasse 65, 8143 Stallikon

Gertrud Anna Löhrer geb. Haag geboren am 8. April 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 9. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der kurze, steinige Weg im Hochgebirge des Alters ist zu Ende.

Maschwanden

Einstellung des Konkurses Über die Stierli‘s Solutions GmbH, Sunnehaldestrasse 2, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 23. Oktober 2025 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 4. Dezember 2025 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 29. Januar 2026 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt , sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 6500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Am 30. Dezember 2025 ist in Maschwanden gestorben:

Denise Huwiler geb. Grond geboren am 13. Juni 1979, von Val Müstair GR, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Der Abdankungsgottesdienst findet am Sonntag, 25. Januar 2026, um 15.00 Uhr in der reformierten Kirche Maschwanden statt.

Hans Huber 10. Juli 1934 – 28. Dezember 2025 Wir sind traurig und lassen dich ziehen. Vreni Andrea, Gabriela, Franziska und ihre Familien Pamela, Mark und ihre Familien Kurt und Familien

Stallikon Am 1. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch, 14. Januar 2026 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt.

Stutz Marie Anna geboren am 14. Januar 1940, Stallikon ZH, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon.

Eine mögliche Spendenadresse ist Stiftung Spital Affoltern, Palliativstation «Villa Sonnenberg» Postkonto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Traueradresse: Vreni Huber-Lips, Bahnhofstrasse 28, 8932 Mettmenstetten

Bestattungsamt Stallikon


Bezirk Affoltern

IN EIGENER SACHE Auflösung Preisrätsel Für das Säuliämtler Preisrätsel in der «Anzeiger»-Ausgabe vom 31. Dezember 2025 erreichten die Redaktion des Affolter Anzeigers über 180 korrekte Lösungen. Das gesuchte Lösungswort war: «Gesamterneuerungswahlen». Unter allen korrekten Einsendungen wurde ein 100-Franken-Gutschein für die Bar Roots in Affoltern verlost. Glücklicher Gewinner ist Markus Hänsenberger aus Hedingen. Der «Anzeiger» gratuliert herzlich und bedankt sich für die rege Teilnahme am Preisrätsel 2025! (red)

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Freitag, 9. Januar 2026

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Unterhaltsamer Start in das neue Jahr und eine Auszeichnung Trotz viel Informationen war der Neujahrsapéro in Bonstetten humorvoll gestaltet claudia eugSter Kein Auftritt der Dorf kapelle, keine Comedy-Show, dafür begrüsste Werner Utz die Bürgerinnen und Bürger Bonstettens beim Eingang mit Drehorgelspiel, und der Gemeinderat gestaltete den Abend trotz viel Informationen derart unterhaltsam, an manch einem ist glatt ein Komiker verloren gegangen.

Mit Humor gegen düstere Zeiten Natürlich drückte auch Gemeindepräsidentin Arianne Moser zu Beginn der Veranstaltung Mitgefühl und Betroffenheit gegenüber den Opfern der Brandkatastrophe in Crans-Montana aus. Sie

wies aber auch darauf hin, dass die internationale Welt generell verrückt spiele: «Krieg, es wird aufgerüstet, in andere Länder einmarschiert.» Die Lehre, die man daraus ziehen könne, sei, Sorge zu tragen, zu dem, was man heute habe und dass man den Moment schätzen und geniessen müsse. Passend zu dem las sie das Silvestermärchen «Das Glück im Augenblick» von Elke Bräunling vor und schlug damit die Brücke zum Neujahrsapéro und Bonstetten. «Ich wünsche uns allen, dass im 2026 aus dem Moment und aus dem, was wir haben, wir und Sie Glück und Zufriedenheit schöpfen können.» Den weiteren Teil des Programms gestalteten die einzelnen Mitglieder des Gemeinderates, die jeweils einen Rück- und einen

Ausblick über ihre einzelnen Ressorts gaben. Die einen derart humorvoll, sodass das Publikum mehr als einmal lachen musste.

Warnung vor E-Bike-Unfällen Gut so, in Zeiten wie diesen ist Humor die beste Waffe. So wies beispielsweise Andres Bachofner darauf hin, dass die meisten der Unfälle mit Körperverletzung in Bonstetten jene seien, bei denen Leute mit dem E-Bike einen Selbstunfall machen. In diesem Zusammenhang warnte er vor dem Umgang mit dem E-Bike und verwies darauf, dass die Kantonspolizei Kurse anbiete. Many Malis, Vorsitzender Geschäftsleitung, nahm den Ball auf und meinte, dass er dann

wohl Glück habe. Da sein E-Bike gestohlen wurde, könne ihm kein Selbstunfall damit mehr passieren. Nach dieser Fülle an Informationen konnte Arianne Moser dann zum Höhepunkt des Abends schreiten. Vom Botschafter des Trägervereins Energiestadt, Bruno Bébié, wurde Bonstetten das Label «Energiestadt» übergeben. «Bonstetten hat 60,5 Prozent der möglichen Punkte des Audit-Katalogs erreicht und gehört damit zur grossen Familie der rund 500 Schweizer Energiestadtgemeinden», so Bébié. Auch musste schweren Herzens Gemeindeschreiber-Assistentin Susanne Rigo verabschiedet werden. Das Apérobuffet im Anschluss hatten die Bonstetterinnen und Bonstetter sich dann wirklich redlich verdient.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Höhepunkt des Abends: Bruno Bébié (vierter von links) übergibt das Label «Energiestadt» an Roger Schuhmacher (Ressorts Liegenschaften, Energie und Umwelt).

Gemeindepräsidentin Arianne Moser (links) verdankt Gemeindeschreiber-Assistentin Susanne Rigo.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Drehorgelspieler Werner Utz.

Der Neujahrsapéro 2026 von Bonstetten war gut besucht. (Bilder Claudia Eugster)

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

46 Monate Gefängnis für «Kurier» Senioren auch aus dem Bezirk Opfer von Telefonbetrug Werner Schneiter Das Bezirksgericht Affoltern hat einen 52-jährigen, in der Schweiz niedergelassenen Deutschen mit türkischen Wurzeln als Mittäter einer Betrügerbande zu einer Freiheitsstrafe von 46 Monaten verurteilt. Der «Anzeiger» hat in der Ausgabe vom 5. Dezember 2025 ausführlich über den Fall berichtet, bei dem es um eine Deliktsumme von fast 575 000 Franken geht. Der Mann hat für türkische Auftraggeber SIM-Karten mit falschen Namen organisiert und diese aktiviert.

Diese haben von der Türkei aus in 51 Fällen Seniorinnen und Senioren in der Schweiz telefonisch kontaktiert. Sie haben sich unter anderem als Polizisten, Staatsanwälte oder Mitglieder von Finanzinstituten ausgegeben. Dabei haben die Opfer den Kurieren Geldbeträge in der Höhe von knapp 575 000 Franken übergeben – darunter in vier Fällen auch im Bezirk Affoltern. Angeworben wurden die Opfer über die Verkaufsplattform «Tutti» und mit Kleininseraten in Migros- und CoopFilialen. Das Geld wurde teilweise vom Beschuldigten abgeholt, der selbst in die

Türkei flog und dort Geld seinen «Chefs» überbrachte. Der Mann wurde 2023 verhaftet und sitzt seit November 2024 im vorzeitigen Strafvollzug. Vor Gericht zeigte der auf «mittlerer Hierarchiestufe» tätige Mann sich vollumfänglich geständig und räumte den vorgeworfenen Sachverhalt ein. Während die Verteidigung eine Strafe von maximal drei Jahren und einen Landesverweis von fünf Jahren für angemessen hält, plädierte die Staatsanwältin für 54 Monate Gefängnis und sieben Jahre Landesverweis. Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte den Deut-

schen zu einer Gefängnisstrafe von 46 Monaten und zu sieben Jahren Landesverweis – wegen gewerbsmässigen Betrugs sowie wegen verursachter und mehrfacher Anstiftung dazu, wie nun aus dem schriftlichen Dispositiv des Bezirksgerichts hervorgeht. Der Landesverweis stellt für den Mann nicht wirklich eine Strafe dar; nach Verbüssung der Strafe will er nach Deutschland zu seiner Schweizer Freundin ziehen, die an Krebs erkrankt ist. Urteil DG 250 002 vom 5. Dezember 2025, noch nicht rechtskräftig


Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis

Kappel am Albis

Stallikon

Stallikon

Bauherrschaft: Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projekt: Ausbau Wigarteweg, Wigarteweg, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3537+3853, Zone: W/1.8

Bauherrschaft: Danielle Peters und Markus Bär, Tömlimatt 6, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Ersatz Gartenmauer, Tömlimatt 6, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1010, Zone: W2

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, vertreten durch die Schulpflege Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Projekt: Neubauten Schulraumerweiterung, Mehrzweckhalle, Generationenplatz, Püntenstrasse 47, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2274, 1550, Zone: OeBA, OeBB, EA Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH/Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 29. Januar 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Projekt: Neubau Regenwasserleitung, Loomattstrasse, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 818 / 363, Zone: W 2/35, W2/30 Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 29. Januar 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Hausen am Albis Bauherrschaft: STWEG Hofmattweg 1-4, Hofmattweg 1-4, 8915 Hausen am Albis Projekt: Neuinstallation PV-Anlagen, Hofmattweg 1-4, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2939 + 2940, Zone: WG/2.0, GP Husmatt

Hausen am Albis Bauherrschaft: Karl Hartmann, Rufena 148u, 7132 Vals Projekt: Umnutzung Dachgeschoss in Einliegerwohnung, Schöneggstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2731, Zone: W/1.4

Hausen am Albis

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Karin Hindenlang, Hüttliacherweg 9, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: Hotz Technik GmbH, Dachlissen 5, 8932 Mettmenstetten Projekt: PV-Anlage, Hüttliacherweg 9, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 968, Zone: K2A

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Nicola und Tamara Remund, Büelstrasse 5a, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Hufschmid Gartenbau AG, Brühlmattenstrasse 28, 5525 Fischbach-Göslikon Projekt: Gartenanlage mit Pool, Büelstrasse 5a, 8914 Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Ramona Bauer, Albisstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Salamon Planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Projekt: PV-Anlage (indach) sowie zusätzliche Dachflächenfenster, Albisstrasse 10, 8915 Hausen am Albis

Kappel am Albis Bauherrschaft: Moritz Häberling, Oberdorfstrasse 20, 8926 Uerzlikon Vertretung der Bauherrschaft: Timon Reichle, Dipl. Architekt ETH / SIA, Gablerstrasse 41, 8002 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Erweiterung und Neubau Metallbaubetrieb und Wohnungen, Oberdorfstrasse 19, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1670, Zone: Kernzone B

Kappel am Albis

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Abbruch und Ersatzneubau Bausperrgut- und Bauschuttaufbereitungsanlage sowie Wertstoffannahmestelle Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis, mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), öffentliche Auflage. 2. Auflage nach Art. 20 UVPV: I. Der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Baugesuchsunterlagen wurden bereits vom 4. bis 24. Oktober 2024 öffentlich aufgelegt. Das Vorhaben wurde inzwischen durch die zuständigen Behörden geprüft. Im Sinne von Art. 20 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) werden nun vom 9. Januar bis 9. Februar 2026 öffentlich aufgelegt: – Baugesuchsunterlagen; – Umweltverträglichkeitsbericht (UVB); – Beurteilung des UVB durch die Koordinationsstelle für Umweltschutz (KofU); – kommunaler Baurechtsentscheid; – Kantonale Entscheide (Gesamtverfügung, arbeitsrechtliche Plangenehmigung). II. Die Auflage findet über die ganze Frist während den ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis statt. Rechtsmittel gegen den baurechtlichen Entscheid können nur ergriffen werden, wenn bereits gestützt auf die Publikation des Baugesuchs (erste öffentliche Auflage) um Zustellung des Entscheids ersucht wurde. Lindenmoosstrasse 15 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6061, 5119; Zone: Industriezone

Hausen am Albis Bauherrschaft: Flavia und Lukas Kämpf, Grossrain 1, 8915 Hausen am Albis Projekt: PV-Anlage (indach), Dachsanierung mit zusätzlichen DFF sowie Installation Luft-Wasser-Wärmepumpe, Grossrain 1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3076, Zone: Lk

Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Alfred Kaiser, c/o Marcel Meyer, Oberdorfstrasse 38, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: atelier fischer architektur & gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Projekt: Nutzungsänderung EFH in Kinderkrippe, Oberdorfstrasse 38, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1694, Zone: Kernzone B

Kappel am Albis Bauherrschaft: Branislav Havrila, Oberdorfstrasse 36b, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Solaralag.ch GmbH, Bergstrasse 35, 8142 Uitikon Waldegg Projekt: Erstellung einer Photovoltaikanlage, Oberdorfstrasse 36b, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1697, Zone: Kernzone B

Kappel am Albis Bauherrschaft: Lorenz Liechti, Oberdorfstrasse 36a, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Solaralag.ch GmbH, Bergstrasse 35, 8142 Uitikon Waldegg Projekt: Erstellung einer Photovoltaikanlage, Oberdorfstrasse 36a, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1696, Zone: Kernzone B

Kappel am Albis Bauherrschaft: Mirco und Luzia BättigBerweger, Rigistrasse 22, 6312 Steinhausen Projektverfasser: Archicube AG, Luzernerstrasse 93, 5630 Muri AG Projekt: Neubau mit 3 Wohnungen, Oberdorfstrasse, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1715, Zone: Kernzone B Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis Rechtliche Hinweise: Die Pläne liegen während der Auflagefrist auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungsund Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 29. Januar 2026 20 Tage öffentliche Auflage ( § 314 PBG)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Pierre Berchtold, Zürichstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Projekt: Umbau Wohnhaus, Vers.-Nr. 486 (kommunales Schutzobjekt), Zürichstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1672, Zone: Kernzone KA

Stallikon Bauherrschaft: Beat Meyer, Pflanzschulstrasse 36, 8004 Zürich Projektverfasser: Berger AG, Wettswil, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Weidhogerweg 12, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 786, Zone: Kernzone A Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 29. Januar 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Wettswil am Albis Bauherrschaft: TOPos Immobilien AG, Ettenbergstrasse 80, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: INTUS AG IMMOBILIEN TREUHAND, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Abbruch bestehendes Gebäude und Neubau MFH, Hirsächerstrasse 5, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 645, Zone: Wohnzone W2a Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauf lage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 29. Januar 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. Januar 2026

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Ein konservativer liberaler Föderalist im Bundesrat Denkmäler im Bezirk Affoltern (3): Das Jakob-Dubs-Denkmal Bernhard Schneider Fünfzig Meter voneinander entfernt stehen in Affoltern zwei Obelisken. Innerhalb von vier Jahren wurden beide als Denkmal geschaffen: 1876 das Freiheitsdenkmal, das an den Bockenkrieg erinnert (siehe 2. Artikel dieser Serie), 1880 auf dem Uetliberg das Jakob-Dubs-Denkmal zu Ehren des in Affoltern geborenen Bundesrats, das 2002 an seinen heutigen Standort auf den Platz beim Kreisel zwischen der oberen und der unteren Bahnhofstrasse verschoben wurde.

Ein Kind des Liberalismus Jakob Dubs wurde 1822 in Affoltern geboren, kurz vor der liberalen Wende im Kanton Zürich im Anschluss an den Ustertag von 1830, einer gewaltfreien Revolution, die zur Gleichstellung von Stadt und Land führte. Jakob, sein Vater, war ein recht wohlhabender Metzger, Posthalter und Wirt, seine Mutter, Anna Barbara Näf (1798–1856), war die Tochter des Untervogts Johannes Näf in Heisch. Jakob Dubs kämpfte 1847 im Sonderbundskrieg für die Gründung des Bundesstaates Schweiz, welche die konservativen Kantone militärisch zu verhindern suchten. Anschliessend wurde er, als 25-Jähriger, in den Zürcher Kantonsrat gewählt. Beruflich arbeitete er als Redaktor unter anderem beim «Landboten». Unterstützt vom wegweisenden Zürcher Unternehmer und Politiker Alfred Escher (1819–1882) wurde er als Liberaler 1849 Zürcher Staatsanwalt

«Er probierte im Nathionalrath einmal zu sprechen, allein, es gieng nicht.» Anna Barbara Dubs-Näf, Mutter von Jakob Dubs

und gleichzeitig in den Nationalrat gewählt, den er 1854 präsidierte. In diesem Jahr wählten ihn die Zürcher Stimmbürger in den Ständerat, zu dessen Präsident er zwei Jahre später aufrückte. Gleichzeitig wurde er 1854 dank der

Das 1880, ein Jahr nach dem Tod des in Affoltern geborenen Bundesrats Jakob Dubs auf dem Uetliberg eingeweihte Denkmal steht seit 2002 in Affoltern beim Kreisel zwischen der oberen und der unteren Bahnhofstrasse. Unterstützung durch Alfred Escher in den Zürcher Regierungsrat gewählt. Als Erziehungsdirektor schuf er das Schulgesetz von 1859, das namentlich die Schulpflicht für alle Knaben und Mädchen bis zum 16. Altersjahr einführte.

Bekämpft eigene Verfassungsrevision Am 30. Juli 1861 erfolgte die Wahl von Jakob Dubs in den Bundesrat. Er galt als der starke Mann in diesem Gremium, bis er 1865 die erste Revision der Bundesverfassung initiierte. Mit seinen föderalistischen Ideen unterlag er den Zentralisten in Bundesrat und Parlament, worauf er 1872 aus dem Bundesrat zurücktrat und die Revision gemeinsam mit welschen Föderalisten und katholisch-konservativen Kreisen zu Fall brachte. Dieses Engagement führte zum Bruch mit Alfred Escher, worauf sein anschliessender Versuch, als Zürcher Vertreter in den Nationalrat zurückzu-

kehren, scheiterte. Demgegenüber war sein anschliessender Versuch, einen Nationalratssitz im Waadtland zu erlangen, von Erfolg gekrönt. 1875 wurde er zudem vollamtlicher Bundesrichter in Lausanne. Jakob Dubs hatte Glück, dass er erst in liberaler Zeit seine Ausbildung genoss. Zuvor war es jungen Männern aus der Landschaft nicht erlaubt, eine Maturitätsschule zu besuchen – wofür junge Frauen damals selbst in der Stadt nicht zugelassen waren. Auch wenn der Zugang zu Bildung für Frauen stark erschwert war, konnte ihre Bedeutung als Mutter für die Bildung der Söhne hoch sein, wie das Beispiel von Jakob Dubs zeigt.

Baumann-Näf erhalten. Ein häufiges Thema sind Fragen der Gesundheit, sei es ihr offenes Bein, sei es der Zustand ihres Sohnes, der zur Zeit dieses Briefes, im Jahr 1854, im Nationalrat sass: «Unser Jakob ist freilich, trotz dem Besser-

Seine Mutter als «Lichtgestalt» Von Anna Barbara Dubs-Näf sind zahlreiche Briefe aus ihren letzten Lebensjahren an ihre Cousine Anna Barbara

sein, noch sehr schwach. Er probierte im Nathionalrath einmal zu sprechen, allein, es gieng nicht, denn am folgenden Tag spürte er die Schwäche davon noch. Er ist willens, den folgenden Monat Urlaub zu nehmen und seiner Gesundheit zu pflegen.» Jakob schreibe ihr alle zwei Tage, da er sich sehr um ihre Gesundheit sorge, und habe ihr eine Magd aufgedrängt, damit sie sich schonen könne. Allerdings gehe es ihr gut, besonders nach Kurtagen im Wengibad, verglichen mit ihrer bettlägerigen Cousine. Ihr Mann dagegen, Jakob Dubs senior, sei meistens gesund. Wenn er sich unwohl fühle, sei dies meist selbst verschuldet, wenn er das Trinken wieder einmal nicht habe lassen können. Die beiden Cousinen namens Anna Barbara konnten recht gut schreiben, was die deutliche Verbesserung der auch für die Mädchen zu Beginn des 19. Jahrhunderts obligatorischen Grundschule gegenüber dem 18. Jahrhundert belegt. Anna Barbara Dubs-Näf war es auch, die ihren Sohn Jakob unterstützte, damit er gegen den Willen des Vaters das Gymnasium besuchen und anschliessend Recht studieren konnte. Der Vater hätte einen Beizer als Sohn bevorzugt. Damit schuf die Mutter die Basis für die politische Karriere des Sohnes. Jakob Dubs war sich dessen bewusst, pflegte den Kontakt mit seiner Mutter nicht nur im privaten Rahmen, sondern bezeichnete sie als Bundesrat öffentlich als die «Lichtgestalt meines Lebens». Jakob Dubs war eine eigenständige Persönlichkeit. Er liess sich in kein Schema pressen, war als Liberaler föderalistisch eingestellt und scheute nicht davor zurück, in Sachfragen mit katholischkonservativen Politikern zusammenzuarbeiten. Treibende Kraft hinter der Schaffung seines Denkmals bereits ein Jahr nach seinem Tod war die GGA, die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» Denkmäler aus der Region vor und erklärt ihre Bedeutung. (red) Jakob Dubs. (Bilder Bernhard Schneider) ANZEIGE

Weihnachtspäckli nun unterwegs nach Osteuropa Insgesamt kamen bei der Weihnachtspäckli-Aktion 630 Päckli zusammen Von dort treten sie nun die weite Reise nach Osteuropa per Lkw an. Zusammen mit Tausenden weiteren Päckli aus anderen Regionen der Schweiz setzen sie bald ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung für die vielen dankbaren Empfänger. Den ehrenamtlichen Mitarbeitern der drei Sammelstellen bereitete das Entgegennehmen der Päckli eine grosse Freude. Unvergesslich sind die leuchtenden Augen der grossen und kleinen Spender, welche stolz ihre bunten Päckli ablieferten. Ihnen allen und den Organisationen, welche ihre Räume für die kurze Sammelzeit zur Verfügung stellten, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Es ist grossartig, gemeinsam ein so grosses Zeichen der Anteilnahme setzen zu dürfen.

Im Oktober erschien an dieser Stelle im Affolter Anzeiger die Meldung zur bevorstehenden Weihnachtspäckli-Aktion 2025. Die drei regionalen Sammelstellen in Affoltern, Knonau und Maschwanden wurden bekannt gegeben. Die praktischen Packkartons konnten dort gratis bezogen werden. Es scheint, als ob viele Einwohner des Bezirks nur auf dieses Startsignal gewartet hatten. Viele Spender orientierten sich am praktischen Packzettel, welcher die wichtigsten Artikel auflistete, welche zu einem Päckli gehören.

Spenden verschiedenster Art Hierzulande sind die Lebensumstände der Päckli-Empfänger kaum vorstellbar, oft mangelt es ihnen an den grundlegenden Dingen im Haushalt. Sie freuen sich an einfache Nahrungsmittel wie Teigwaren und auch an Hygieneartikel. Kinder freuen sich ganz besonders an Buntstiften und einfachen Spielsachen. Die bunte Verpackung bereitet zusätzlich Freude. Nebst fertig verpackten Geschenken erhielten die Sammelstellen auch liebevoll gestrickte Mützen, Socken und Wollschale, welche sogleich zum Miteinpacken an die Päckli-Spender

Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin aus Knonau mit der wertvollen Fracht im Fahrzeug kurz vor der Abfahrt ins Sammelzentrum. (Bild zvg)

Peter Weiersmüller

Volkshochschule im Knonauer Amt Mi 14. Januar 2026 19:30 bis ca. 21:00 Uhr

Bilder der Macht Tiziana Carraro

Studium in Italianistik, Kunstgeschichte, Pädagogische Psychologie Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Melchior-Hirzelweg 40 8910 Affoltern a. A. Fr. 25.– pro Referat Fr. 15.– für Mitglieder GGA und U30 Freien Eintritt KulturLegi (nur Abendkasse)

Details zu Referent und Inhalt siehe

www.orientiert.ch

Auf der Website www.weihnachtspaeckli.ch finden

abgegeben wurden. Wiederum andere spendeten einen Geldbetrag für die Transportkosten, dieser wurde dankbar entgegengenommen und aufs Spendenkonto einbezahlt. Bereits Mitte November wurden die Päckli in Affoltern abgeholt und nach

Winterthur gebracht. Die Sammlungen in Knonau und Maschwanden folgten zwei Wochen später. Aus den drei Gemeinden konnten so insgesamt die grossartige Anzahl von 630 Päckli an die Partnerorganisation Licht im Osten weitergegeben werden.

sich interessante Berichte und Reportagen aus den Ländern, welche die Päckli erhielten, die im Jahr 2024 gesammelt wurden. Anfang 2026 werden dort

Ein Bildungsangebot der

die aktuellen Berichte und Bilder aus dieser Sammelaktion bereitgestellt. Mit etwas Glück erkennt der eine oder andere vielleicht sein Päckli auf einem Foto wieder

Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern


Dauernde Verkehrsanordnung

Gebührenfestsetzung 2026: Kehricht-, Wasser- und Abwassergebühren Die Gebührenansätze für das Jahr 2026 wurden anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2025 wie folgt festgelegt: Gebühr 1.1.2026 – 31.12.2026

Jahr 2026 exkl. MwSt.

Vorjahr exkl. MwSt.

Wassergebühr pro 1 m³ Wasserverbrauch

Fr.

1.90

unverändert

Wassergrundgebühr (inkl. 1 Zählermiete) pro 1 Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 100.00

unverändert

Wassergrundgebühr pro zusätzliche Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr.

60.00

unverändert

Wasserzähler zusätzlich

Fr.

30.00

unverändert

Abwasser pro 1 m³ Frischwasserbezug

Fr.

3.10

unverändert

Abwasser Minimalgebühr pro Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 240.00

unverändert

Kehricht je Wohneinheit und Betrieb/Gewerbe

Fr. 140.00

unverändert

Reduzierte Kehrichtgebühr pro Betrieb/Gewerbe (ohne Grüngut) gem. Gebührenreglement 3b

Fr.

unverändert

41.00

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich mit 2.6 % für die Wassergebühren und mit 8.1 % für Kehricht- und Abwassergebühren erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Betrifft: Aeugst am Albis Verkehrsanordnung: Auf Antrag der Gemeinde Aeugst am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Mosli, Flurstrasse, Kat.-Nr. 754: Auf der vorerwähnten Flurstrasse ist der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Der land- und forstwirtschaftliche Verkehr ist gestattet. Verfügende Stelle: Kantonspolizei Zürich – VerkehrspolizeiSpezialabteilung Rechtliche Hinweise: Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ergänzende rechtliche Hinweise: Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 9. Februar 2026 Kontaktstelle: Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich

Ottenbach, 9. Januar 2026 Gemeinderat Ottenbach

Nutzungsplanung: Teilrevision kommunale Nutzungsplanung «kommunaler Mehrwertausgleich»; Bekanntmachung des Inkrafttretens, Wettswil am Albis

Ich taste, also spiele ich.

Bekanntmachung des Inkrafttretens Mit Urnenabstimmung vom 9. Februar 2025 wurde die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung «Verzicht der Erhebung einer kommunalen Mehrwertabgabe» festgesetzt. Mit Verfügung Nr. KS-0177/25 vom 4. September 2025 hat die Baudirektion die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung genehmigt. Gemäss Rechtskraftbescheinigungen des Baurekursgerichtes sind dagegen keine Rechtsmittel ergriffen worden. Die Teilrevision kommunale Nutzungsplanung «kommunaler Mehrwertausgleich» ist in Rechtskraft erwachsen und wird mit dieser öffentlichen Bekanntmachung in Kraft gesetzt. Beschluss/Verfügungsnummer: KS-0177/25

Spielen, ohne das Brett zu sehen: Unsere taktilen Spiele lassen Sehbehinderte gewinnen. Helfen auch Sie, Spiele für alle tastbar zu machen!

Beschluss/Verfügungsdatum: 2025-09-04 Rechtliche Hinweise – Kontaktstelle Gemeindeverwaltung, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 9. Januar 2026

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Tiefste Verwaltungskosten im Bezirk Gemeindeporträt Bonstetten: Überblick über die vier Jahre der letzten Legislatur und Ausblick auf die Zukunft Jahr 2026 ist der Steuerfuss der politischen Gemeinde sogar noch tiefer: 88 Prozentpunkte. Es scheint also, als habe der Gemeinderat einen der Kernpunkte des 2023 erstellten Leitbildes erreichen können. Innerhalb der Legislatur entstand kein strukturelles Defizit.

Claudia EugstEr Die Gemeinde Bonstetten liegt idyllisch eingebettet in eine Ebene zwischen zwei Hügelzügen. Aus dem einstigen Keltendorf wurde eine Zürcher Agglomerationsgemeinde, die 2022 ihr 900-JahreJubiläum feiern konnte. Im selben Jahr fanden auch die letzten Erneuerungswahlen statt. Damals war die Wahlbeteiligung eher unterdurchschnittlich, es bleibt daher zu hoffen, dass am 8. März mehr Bonstetterinnen und Bonstetter an die Urne gehen, denn dann ist es wieder so weit: Gesamterneuerungswahlen. Was aber bewegte die Bonstetterinnen und Bonstetter in der vergangenen Legislaturperiode?

Tiefste Verwaltungskosten im Bezirk

Bonstetten heisst zu Recht so, denn es läuft «bon» (deutsch: gut). (Bild cle) Jahr 2022: 900 Jahre Bonstetten Das Jahr 2022 stand ganz im Zeichen von «900 Jahre Bonstetten: 1122–2022». Gefeiert wurde das 900-Jahre-Jubiläum ausgiebig vom 24. bis 26. Juni 2022. Die grosse Jubiläumsfeier wurde mit einem Tag der Geschichte, einem Tag der Musik und einem Tag der Freundschaft begangen. An der Urnenabstimmung vom Sonntag, 15. Mai 2022, konnten die Stimmberechtigten von Bonstetten abstimmen über die Genehmigung des Kredits für den Neubau des Mehrzweckgebäudes Heumoos. Mit dem Ja ebnete die Bevölkerung den Weg für den Bau. Im selben Jahr ehrte Bonstetten Petra Klingler, Weltmeisterin im Bouldern und im Eisklettern, mit dem «Goldenen Pickel». Was momentan im Kanton heiss diskutiert wird, das hat Bonstetten schon seit Langem umgesetzt: Im Dorf sowie dem Sunneberg wurde eine Tempo30-Zone geschaffen. Auch digital ist Bonstetten ganz vorne mit dabei: Am 15. August 2022 wurde Crossiety, der digitale Dorfplatz, eingeführt. Die lokale und vertrauenswürdige Plattform gibt den Einwohnerinnen und Einwohnern, den Vereinen und dem Gewerbe die Möglichkeit zum Austausch und zum Engagement innerhalb der lokalen Bevölkerung.

Jahr 2023: Spatenstich für Heumoos Am 6. Juli 2023 konnte der Spatenstich für das neue Mehrzweckgebäude Heumoos gesetzt werden. Und sogleich rollten die ersten Bagger an, denn die Eröffnung war Mitte 2025 geplant. Ob die Bauplanung eingehalten werden konnte? Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich erhöhte die Asylquote per 1. Juni 2023 auf 1,3 Prozent. Aus diesem Grund mussten in Bonstetten zusätzlich 32 Flüchtlinge aufgenommen werden. Neben Wohnungen, die angemietet werden konnten, wurde es daher trotzdem notwendig, die Militärunterkunft (MUK) unter dem Gemeindehaus für 19 junge Flüchtlinge aus Afghanistan in Betrieb zu nehmen. Bonstetten erhielt 2023 mit «Madame Frigo» den ersten öffentlichen Kühlschrank im Säuliamt. Es ist eine Anlaufstelle für überschüssige Lebensmittel. Sogar ein Lebensmittelladen vom Dorf legt manchmal Lebensmittel hinein, die nicht mehr verkauft werden können. Die Gemeinde Bonstetten übernahm den Realisierungsbeitrag und die anfallenden Stromkosten. Ein neues Leitbild für Bonstetten wurde von der Gemeinde veröffentlicht. Zwar verfügte Bonstetten damals über einen höheren Steuerfuss als die Nachbargemeinden, dafür böte es aber auch eine hohe Lebensqualität und eine bessere Infrastruktur, so Gemeindepräsidentin Arianne Moser im KoBo 05/2023. Im gleichen Communiqué hiess es damals auch, dass der Steuerfuss konstant gehalten oder gesenkt werden soll. Keinesfalls sollte er über das aktuelle Niveau angehoben werden müssen. Ob dieses Versprechen eingehalten werden

konnte, wird sich am Ende dieses kurzen Überblicks zeigen. Im Jahr 2023 lag der Steuerfuss der politischen Gemeinde jedenfalls bei 93 Prozentpunkten. (Im Gemeindevergleich der Swissplan lagen die Kosten pro Einwohner/Schüler für Verwaltung und Primarschule damals jedenfalls deutlich unter dem Durchschnitt der Zürcher Gemeinden.) Nachdem die Sek Bonstetten das neue Schulhaus Trakt E hatte beziehen können, konnte das ältere, sanierungsbedürftige Schulgebäude abgerissen werden. An gleicher Stelle konnte danach ein neuer Pausenplatz erstellt werden, der am 6. November 2023 offiziell in Betrieb genommen wurde.

Jahr 2024: Lochenweiher – quo vadis? Die Archiv-Website www.historie-bonstetten.ch gibt es seit 2024. Dort können historische Fotos, Bilder und Texte über die Gemeinde Bonstetten bis hin zur Gegenwart betrachtet und heruntergeladen werden. Im Jahr 2024 wurde der Bonstetter Wald zu einem Ort der Kunst. Am 2. Juni 2024 wurde «kunstWALDkunst» feierlich eröffnet. Das Projekt der Kulturkommission Bonstetten bot insgesamt 13 Kunstschaffenden, davon neun aus Bonstetten und dem Knonauer Amt sowie vier aus anderen Regionen, die Möglichkeit einer vielschichtigen und abwechslungsreichen Auseinandersetzung zwischen Waldflächen und -pflanzen. Ihre Kunstwerke waren entlang eines 1,8 Kilometer langen Kunstpfades zu sehen. Die ortsspezifischen Objekte traten mit dem Wald und der Natur wie auch mit den Betrachterinnen und Betrachtern in einen Dialog. Äusserst erfolgreich war Timon Peter von der Rhönrad-Riege Bonstetten. An den Rhönrad-Weltmeisterschaften in Almere (Niederlande) vom 29. Juli bis 3. August 2024 qualifizierte er sich für alle vier Finals und holte gleich zweimal WM-Gold – im Mehrkampf und im Geradeturnen. Der Gemeinderat nahm 2024 auch die Arbeiten für ein Vorprojekt zu einer Schwimmgelegenheit am Lochenweiher wieder auf. Angestrebt werden sollte eine Beibehaltung oder gar Aufwertung des naturschützerischen Wertes des Lochenweihers in Kombination mit der Ermöglichung einer beschränkten Schwimmnutzung. Die hitzige Debatte vor der Abstimmung darüber sollte das kommende Jahr 2025 prägen. Und dann wurde noch der Samariterverein Bonstetten-Wettswil aus Mangel an Nachwuchs per Ende 2024 aufgelöst. Die Nachbarvereine StallikonAeugst und Hedingen übernahmen die Sanitätsdienste.

Jahr 2025: Fertigstellung Heumoos Das Jahr 2025 war in allen Bereichen ein bewegtes Jahr für Bonstetten. Stolz lädt der Gemeinderat zum Verweilen auf dem Dorfplatz ein, denn der wurde im 2025 neu gestaltet. Im Rahmen dieser Neugestaltung wurden auch ein Outdoor-Schachfeld platziert und Platz zum Boulespielen geschaffen. Dank der Kul-

turkommission Bonstetten gastierte das Theater Kanton Zürich (TZ) mit seiner Freilichttheaterproduktion «Der Menschenfeind» von Molière unter der Regie von Elias Perrig am 21. Mai 2025 im Gemeindesaal (verschoben vom Dorfplatz aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse). Im Juni 2025 konnten die Gemeinden Bonstetten im Rahmen des Zürcher Förderprogramms «Vielfältige Zürcher Gewässer» (VZG) den begradigten und stark verbauten Figgraben ökologisch aufwerten. Im Herbst folgte dann die Bepflanzung der Böschungen mit Stauden und Gehölzen. Das Förderprogramm VZG subventioniert auch die Initialpflege während der ersten drei Jahre. Ende August 2025 feierte der Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil (SHC Bonstetten-Wettswil) sein 30-Jahr-Jubiläum. Mit einem grossen Jubiläumsfest am 23. August fanden drei Jahrzehnte voller Leidenschaft, Teamgeist und unzähliger unvergesslicher Momente ihren Höhepunkt. Die Berufsmeisterin der Bäckerinnen und Konditoren 2025 machte ihre Lehre bei der Bonstetter Bäckerei Betschart. Die 19-jährige Gwenda Bösch holt bei den Swissskills 2025 in Bern die Goldmedaille. Und endlich – am 20. September wurde das Mehrzweckgebäude Heumoos offiziell feierlich eingeweiht. Die Bauplanung hatte eingehalten werden können, und so konnte der Bau im Juni 2025 übergeben und die Räume bezogen werden. Bereits am 7. Juli 2025 zog die Bibliothek Bonstetten in das neue Gebäude um. Weitere Heumoos-Nutzer sind die Kantonspolizei, die Feuerwehr, die Kinderkrippe Barabu, der Sozialdienst sowie gemeindeeigene Betriebe. Auch hat das MZG Heumoos weiter Gewerberäumlichkeiten mit flexiblen Mietflächen. Die heftige Debatte liess es erahnen: An der Urnenabstimmung am 28. September 2025 wird die Abstimmungsvorlage zur Umgestaltung des Lochenweihers nicht genehmigt. 77 Prozent der stimmberechtigten Bonstetterinnen und Bonstetter lehnten das 1.3 Millionen Franken teure Vorhaben ab. Auffallend hoch war die Stimmbeteiligung von 67,36 Prozent. Der Lochenweiher bleibt, wie er ist – vorerst. Die gemeindeeigene Bonstetter Fachgruppe Umweltschutz lud im Herbst 2025 alle Haushaltungen im Dorf dazu ein, den eigenen Garten nach nicht heimischen Pflanzen, sogenannten Neophyten, zu durchforsten und diese durch eine einheimische Pflanze zu ersetzen. Gesponsert wurde das Ganze von der Gemeinde. Anfang Oktober 2025 machte Bonstetten ausserdem noch einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität: An der Dorfstrasse 1 und an der Dorfstrasse 34 stehen neu zwei öffentliche E-Ladestationen zur Verfügung. Und wie war das noch einmal mit der Entwicklung des Steuerfusses – konnte das Versprechen eingehalten werden? Jener der politischen Gemeinde wurde für das Jahr 2025 tatsächlich auf 91 Prozentpunkte gesenkt. Und für das

Beste Voraussetzungen also für die nächste Legislaturperiode, durch die Vorarbeit in den vergangenen Jahren. Dementsprechend zufrieden kann Gemeindepräsidentin Arianne Moser denn auch auf ihre erste Amtsperiode zurückblicken, jedoch hat sie nicht vor, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: «Obwohl wir viele Projekte haben, viel investiert haben und viel investieren werden und den Steuerfuss gesenkt haben – insgesamt 5 Prozent in den letzten zwei Jahren; ist auch ein wichtiges Ziel, dass wir diesen Steuerfuss halten und die Verwaltungskosten tief halten können, auch wenn wir als Gemeindeverwaltung wachsen.» Bonstetten hat im Vergleich im Bezirk aktuell die tiefsten Verwaltungskosten je Einwohner und auch im kantonalen Vergleich sind sie tief. Danach gefragt, was sie als das wichtigste Projekt der vergangenen Jahre betrachte, meinte Arianne Moser: «Das Alters- und Pflegewohnheim, das auf dem Areal hinter dem Restaurant Löwen entstehen wird.» Insgesamt werden 55 Wohnungen gebaut; davon sind 30 Alterswohnungen, die reserviert sind für Einheimische fortgeschrittenen Alters; und ein Kleinpflegeheim mit 20 Einzelzimmern. Ausserdem wurde ein Spitexverein Bonstetten gegründet, der seinen Stützpunkt im Nachbargebäude hat, welcher gleichzeitig die Betreibergesellschaft für das Pflegeheim sein wird. Man sei damit dem Wunsch der Bevölkerung nachgekommen, in Bonstetten aufwachsen und wieder hier sterben zu können. Dementsprechend wurde das Projekt an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 2. September 2025 von den über 300 Anwesenden auch sehr deutlich angenommen. Und künftig? In Bonstetten gibt es im ersten Quartal 2026 einen massiven Ausbau des Entsorgungsangebotes. «An der Dorfstrasse 1 wird eine neue Entsorgungsstelle geöffnet», so Arianne Moser. Hier befinde man sich derzeit im Bewilligungsverfahren. Aber da kommt noch viel mehr in Zukunft:

Ausblick: Zentrumsgestaltung – wie? Kaum war das Grossprojekt Mehrzweckgebäude Heumoos abgeschlossen, besser gesagt schon parallel dazu, ging der Gemeinderat bereits das nächste an: die Zentrumsplanung. Denn durch den Bau des MZG Heumoos wurden einige Liegenschaften im Eigentum der Gemeinde Bonstetten im Zentrum frei, und so stellte sich die Frage nach der neuen Belegung. «Früher war um den Dorfplatz viel Kleingewerbe angesiedelt. Der Wunsch der Bevölkerung war, dass es wieder mehr zu einem Begegnungsort wie damals wird», erklärt Arianne Moser. Insbesondere solle der Detailhändler wieder in das Dorfzentrum. Der Gemeinderat entschloss sich zu einem Studienauftrag, um die künftige Gestaltung des Dorfzentrums zu planen. Nach der Schlusspräsentation am 11. Juni 2024 wurde die bestgeeignetste Studie ausgewählt. Die Präsentation des Studienauftrags – insbesondere des Siegerprojektes – fand am 20. August 2024 statt. Ausserdem wurden die vorgestellten Studien vom 2. bis 30. September 2024 im 1. Obergeschoss des Gemeindehauses ausgestellt. Anfang September 2024 war die Bevölkerung zur Teilnahme an einer Umfrage zum Siegerprojekt eingeladen. Der Gemeinderat beauftragte die Macher des Siegerprojektes damit, die Ergebnisse in die weitere Planung mit einfliessen zu lassen. «Die abstimmungsreife Zentrumspla-

nung basiert auf verschiedenen kleinen Plätzen, die sowohl für sich funktionieren, aber, über den gesamten Zentrumsperimeter betrachtet, immer noch als grosser (Dorf-)Platz wahrgenommen und genutzt werden können», ergänzt Many Malis, Vorsitzender Geschäftsleitung. Die Urnenabstimmung über das überarbeitete Projekt ist am 14. Juni 2026. Der Infoanlass findet am 4. Mai statt.

Wer macht am 8. März das Rennen? Seit dem 1. Juli 2022 bestand der Gemeinderat aus den damals neu gewählten, Isabella Tamas-Gottsponer, Bernhard Blümel und Roger Schuhmacher, sowie den bisherigen Mitgliedern Christina Kappeler, Markus Reich und Arianne Moser. Mit 717 Stimmen wurde ausserdem letztere zur Gemeindepräsidentin gewählt. Sie folgte auf Erwin Leuenberger. Im September 2023 wurden die Rücktritte von Markus Reich und Christina Kappeler bekannt gegeben. Dies führte zu Ersatzwahlen, bei denen sich Guido Wild und Andres Bachofner am 3. März 2024 durchsetzten. Die Kandidierenden, die sich am 8. März für die Legislaturperiode 2026 bis 2030 zur Wahl in den Gemeinderat stellen, beantworten auf den Seiten 8 und 9 Fragen. Weil Bonstetten eine Einheitsgemeinde ist, nimmt der Inhaber des Präsidiums der Primarschulpflege automatisch Einsitz im Gemeinderat.

Bonstetten Gemeindefläche: 7,43 km2 Anzahl Einwohner: 5712 (per Ende 2024) Besonderheit: Bonstetten besteht aus den zwei kompakten Ortsteilen Dorf und Schachen. Dazwischen befindet sich eine Grünfläche, welche eine Landwirtschaftszone ist und daher bis auf Weiteres nicht überbaubar. Das wird am 8. März gewählt: Gemeinderat: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Primarschulpflege: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium (ex officio das sechste Gemeinderatsmitglied) Rechnungsprüfungskommission: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Sekundarschulpflege Bonstetten (Bonstetten, Stallikon, Wettswil): 5 Mitglieder, inklusive Präsidium

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Janaur bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6. Januar). (red)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 9. Januar 2026

Die Kandidierenden für die Wahlen In Bonstetten treten 6 Kandidierende für 5 Sitze an den Gesamterneuerungswahlen an.

Bonstetten

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Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?

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Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Bonstetten erreichen?

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In welchem Bereich hat Bonstetten besonderen Entwicklungsbedarf?

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Was darf sich in Bonstetten auf keinen Fall ändern?

«Im Team das bestmögliche «Bonstetten steht insgesamt sehr gut da» Guido Wild (60), parteilos, bisher Resultat erzielen» Bernhard Blümel (40), parteilos, bisher Ich bin es von meiner Arbeit aus gewohnt, im Team zu arbeiten und Entscheidungen zu treffen. Dies, damit das Team am Ende das bestmögliche Resultat erzielen kann und das System funktioniert. Als Gemeinderat stehen ebenfalls Entscheidungen an. Am Ende zählt jedoch nicht die Leistung des Individuums, sondern das Resultat, welches man als Team erreichen kann – und dies stets im Sinn der Bevölkerung und der Gemeinde Bonstettens. Ich arbeite strukturiert, habe grosse Freude am Austausch mit der Bevölkerung und bin nach wie vor motiviert, mich für die Gemeinde Bonstetten zu engagieren. Ebenfalls ist es mir die letzten vier Jahre gelungen, die doch sehr hohe Arbeitslast des Engagements als Gemeinderat in meinen Familien- und Arbeitsalltag zu integrieren.

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Seit dem Antritt meines Amtes im Sommer 2022 sind wir an der Revision der BZO Bonstettens. Die letzten Jahre haben wir intensiv daran gearbeitet, und ich würde mir wünschen, die BZO im Jahr 2026 mit und für die Bevölkerung Bonstettens zu revidieren. Des Weiteren wurde im September 2025 ein Grundstein für die Überbauung «Am Bodenfeldbach» gelegt, und hier würde ich den Prozess sehr gerne noch weiter seitens politischer Vertretung begleiten.

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Grossen Entwicklungsbedarf sehe ich in der Wasserversorgung Bonstettens. Einerseits

gilt es, unsere eigenen Wasserquellen besser zu erschliessen bzw. nutzbar zu machen. Andererseits müssen wir uns als Bevölkerung und als Gemeinde Gedanken machen, wie wir mit den klimatischen Veränderungen umgehen und

Bernhard Blümel, parteilos

mit der wertvollen Ressource Wasser haushälterisch umgehen. Bonstetten zeichnet sich durch ein sehr hohes Engagement der Bevölkerung und der Vereine sowie durch eine Kultur des Zuhörens und Miteinander-Sprechens aus. Es wird aufeinander geschaut und respektvoll miteinander umgegangen. Dies durch alle alters- und sozialen Schichten unserer Gesellschaft hinweg. Für diesen Umgang und das Engagement empfinde ich tiefen Respekt, und es wäre für mich äusserst bedauerlich, würde sich hier etwas verändern.

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David Jérôme Putnam (49), SVP, neu

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Da ich schon seit 1987 hier in Bonstetten lebe, habe ich schon viele unnötige Partei-Streitereien mitbekommen. Als unkomplizierter

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Bonstetten soll den idyllischen, familienfreundlichen Dorfcharakter behalten, wo man sich – Jung & Alt – beim Spaziergang spontan, auch wenn man sich noch nicht kennt, «Grüezi» sagt. Da ich in den letzten Jahren mit Social Media und Podcasts viel Erfahrung sammeln konnte, möchte ich das Dorfleben kreativ im Internet festhalten, damit die Bonstetter immer auf dem Laufenden bleiben.

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«Bonstetten soll den familienfreundlichen Dorfcharakter behalten.» Familienvater von drei sehr aktiven Kindern habe ich bis jetzt jeden Streit schlichten können. Bei Erwachsenen (auch wenn sie keine SVP-Sympathisanten sind) wird das hoffentlich auch gehen. Weiter habe ich noch unzählige Ideen im Ressort Kultur, Vereine, Medien (Social Media), Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Und natürlich weiter sparsam bleiben und nur sinnvolle, gemeinnützige Projekte unterstützen.

David Jérôme Putnam, SVP

genommene «Wohnen im Alter» mit dem Aufbau einer eigenen Spitex für Bonstetten – ein wichtiger Schritt für eine starke Versorgung im Alter.

«Dank meiner Flexibilität kann ich mich voll für Bonstetten einsetzen.» Spezialist bringe ich über 30 Jahre Erfahrung in Projektführung und lösungsorientiertem Arbeiten mit. Dank meiner Flexibilität kann ich mich voll für Bonstetten einsetzen. Erfahrung, Verlässlichkeit und Nähe zur Bevölkerung zeichnen mich aus.

«Ich bin ein friedlicher Vermittler-Typ» Ich bin ein friedlicher Vermittler-Typ, sehr kompromissbereit, mit multikulturellem Hintergrund. Mein Supertalent: ein Thema oder ein Problem, kreativ, unorthodox, aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und wenn nötig, schnell oder geduldig, zu lösen.

Seit Jahren engagiere ich mich für unsere Gemeinschaft – in der Jugendarbeit, im Vereinsleben, im Elternrat und seit 2024 im Gemeinderat. Als selbstständiger ICT-

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In meinen Ressorts stehen grosse Projekte an. In der Gesundheit ist dies das klar an-

Da die GLP Bonstetten sich für den Umweltschutz engagiert, möchte ich dafür sorgen, dass es so bleibt, ohne dass es überbordet. Ich denke, die Mehrheit der Dorfbewohner hat keine Lust auf Windräder.

Bonstetten steht insgesamt sehr gut da – es ist gewissermassen «Jammern auf hohem Niveau». Wie viele Gemeinden sehen wir jedoch in den kommenden Jahren einen Mangel an Hausärzten auf uns zukommen. Wichtig ist deshalb, dass wir frühzeitig die idealen Voraussetzungen schaffen und erhalten, damit die medizinische Grundversorgung langfristig gesichert bleibt.

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Bonstetten lebt von seinem starken Miteinander und Füreinander. Dieses Gemeinschaftsgefühl prägt unser Zusammenleben und macht das Arbeiten – geschäftlich, privat und politisch – besonders angenehm. Diese offene, respektvolle und lösungsorientierte Kultur ist ein grosser Wert unserer Gemeinde. Sie stärkt uns im Alltag und soll unbedingt erhalten bleiben.

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Guido Wild, parteilos

Im Bereich Freizeit arbeiten wir an der Erneuerung des Begegnungsplatzes für alle Generationen. Mein Ziel ist es, bei-

«Ich gehe Konflikte aktiv an» Joel Zürcher (33), GLP, neu Als Vater von zwei Kindern und als Leiter Nachhaltigkeit in einem Baustoffunternehmen muss ich gut organisiert sein und mit vielen verschiedenen Persönlichkeiten eng zusammenarbeiten. Ein besonderer Vorteil für das Amt ist, dass ich ausgleichend bin und Konflikte dennoch aktiv angehe. Wir alle wollen gemeinsam Lösungen für unsere Gemeinde finden.

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Als junge Familie liegt es uns sehr am Herzen, in einem Ort zu wohnen, in dem sich alle wohlfühlen können. Ich möchte mich dafür einsetzen, die Gemeinschaft zu stärken und die kulturelle Vielfalt zu fördern. Jeder soll sich in Bonstetten wohlfühlen – und sich bei Interesse ein-

bringen. Ausserdem würde ich die Zusammenarbeit mit anderen Bezirksge-

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Mir kommt hier vor allem in den Sinn, das Potenzial der erneuerbaren Energien noch besser zu nutzen: Photovoltaikanlagen, ELadestationen, Windenergie, aber auch Plattformen für Share & Repair können uns allen einen nachhaltigen Mehrwert bringen, die Resilienz durch Selbstversorgung stärken und die Gemeinschaft fördern.

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Das grosse kulturelle Angebot gefällt mir sehr. Wir haben viele Vereine und Organisationen, tolle Hofläden, schöne Cafés, aktive Kirchen und öffentliche Events. Wir als Familie schätzen und nutzen das lokale Angebot, so oft wir können. Das empfinde ich als sehr schützenswert.

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Joel Zürcher, GLP

meinden gerne so verstärken, dass ein Mehrwert für alle entsteht.

«Für mich sind Fair- und Teamplay zentral» Roger Schuhmacher, (54) GLP, bisher Nach dem Wirtschaftsstudium durfte ich in verschiedenen Branchen (aktuell in der Informatik- und der Solarbranche) wertvolle Erfahrungen sammeln als Revisor, Lehrer, Projekt- und Abteilungsleiter. Die Arbeit in Gremien kenne ich aus Vereinen (aktuell bei solarbonstetten) und Stiftungen (aktuell als Präsident des Stiftungsrates Rotenbirben) und seit 2022 sehr konkret als Gemeinderat in Bonstetten (inklusive Vertretung unserer Gemeinde in den Vorständen von Dileca, Solvita sowie Standortförderung). Für mich sind Fair- und Teamplay zentral, im Sport wie auch bei der Arbeit. Gerne trage ich weiterhin zu unserem Gemein(de)wohl bei.

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Zentrumsplanung: In den nächsten vier Jahren bieten Neubauten die Chance, das Dorfzentrum aufzuwerten und zu beleben. Nötig sind klare Ziele, verlässliche Partner und gute Kommunikation, um Vorarbeiten, Optionen und nächste Schritte transparent zu machen und eine Lösung für alle zu realisieren.

Energie: Erst seit 2025 Energiestadt, hat Bonstetten schon viel erreicht: Energieziele, Ladeinfrastruktur, vorbildliches Mehrzweckgebäude, PV, elektrische

Ökologie: Für die Biodiversität wurde auf Gemeinde- und Privatflächen viel umgesetzt. Mit Unterstützung der Fachgruppe Umweltschutz führen wir dies konsequent weiter. Wir sollten besser werden in den Möglichkeiten, elektrische Fahrzeuge zu laden. Und wir sollten so schnell als möglich die im Gemeindegebiet bestehenden Ölheizungen durch nachhaltige Heizsysteme ersetzen. Verkehr und Gebäude sind die beiden Bereiche, in welchen wir am einfachsten CO2-Emissionen sparen können.

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Roger Schuhmacher, GLP

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de Projekte in der nächsten Legislatur erfolgreich abzuschliessen.

Flotte, Wärmeverbund. Mit lokaler Stromproduktion und -nutzung (LEG) stärken wir Versorgungssicherheit und Wertschöpfung. Diese Anstrengungen werden getragen von der Energiekommission.

Das Miteinander! Wir grüssen uns auf der Strasse, treffen uns regelmässig in Vereinen und feiern zusammen Feste. Das schätze ich ungemein und erachte ich als unser grösstes Gut. Der Gemeinsinn trägt uns weit und reicht bis tief in die Politik hinein. Ich kenne wenige Gemeinden, in denen ein Austausch zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Gemeinderat so intensiv und offen stattfindet.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 9. Januar 2026

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in Bonstetten stellen sich vor Arianne Moser stellt sich alleinig fürs Gemeindepräsidentinnenamt zur Verfügung Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium

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Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Wettswil die Autonomie bewahren?

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Wie stellen Sie als Gemeindepräsidentin sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?

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Wie möchten Sie als Gemeindepräsidentin von der Bevölkerung wahrgenommen werden?

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Was sind die nächsten Schritte im Alterswohnund Pflegeheim-Projekt?

«Ich besitze die Offenheit, zuzuhören und bei Bedarf dann daraus Massnahmen abzuleiten» Arianne Moser (60), FDP, bisher Ich durfte berufliche Erfahrungen in leitender Funktion im In- und Ausland machen, war im Kantonsrat und engagiere mich seit 35 Jahren in der Gemeinde: in der Fürsorgebehörde, in Vereinen, als Initiantin von Musig im Dorf und nun acht Jahre im Gemeinderat. Ich besitze die Offenheit, zuzuhören und bei Bedarf dann daraus Massnahmen abzuleiten. In den acht Jahren als Finanzvorständin der Gemeinde konnten die Schulden zurückbezahlt und trotz grosser Investitionen ein Vermögen erarbeitet werden. Die Verwaltungskosten gehörten in dieser Zeit zu den tiefsten des Kantons, sodass auch der Steuerfuss um insgesamt 5 Prozent gesenkt werden konnte.

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Auf der Basis eines gesunden Finanzhaushaltes und eines stabilen Steuerfusses die Gemeinde weiterentwickeln. Projekte, die mir am Herzen liegen, sind weiterhin «Wohnen im Alter», wo es nun um die Umsetzung des bewilligten Projektes geht, und die Zentrumsplanung, damit Bonstetten auch in Zukunft ein Dorf bleibt, das lebt und in dem man sich treffen kann.

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Ein zentrales Thema ist die Gestaltung des Dorfzentrums. Ich hoffe sehr, dass die Bonstetter Stimmbürger dem Projekt Zentrumsplanung zustimmen werden. Es eröffnet die Möglichkeit, das Dorfzentrum als vielfältigen Begegnungs- und Lebensraum zu aktivieren. Auch an Aufenthaltsmöglichkeiten für junge Erwachsene fehlt es aus meiner Sicht. Allerdings erwarte ich hierzu auch Vorschläge der Jungen selber.

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Bonstetten hat, auch als Agglomerationsgemeinde, seinen dörflichen Charakter wahren können. Man kannte sich bisher in Bonstetten und ging respektvoll miteinander um. Es wäre schön, wenn das so bleiben würde. Zudem sollen die Verwaltungskosten weiterhin so gut unter Kontrolle bleiben, damit das Geld für die Entwicklung des Dorfes zur Verfügung steht.

len Bereichen der Fall. Sei es bei der Feuerwehr, Wasserver- und Abfallentsorgung, Spital, Pflegeheim, Sozialdienst und der Standortförderung.

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Wir arbeiten mit anderen Gemeinden zusammen, wo immer es für beide Seiten Sinn macht. Aufgrund der zunehmenden Komplexität vieler Themen ist dies bereits in vie-

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sichtige Weitergestalten unseres Dorfes im Interesse der Einwohnenden, nicht nur das Verwalten des Bestehenden. Ich erwarte, dass alle Gemeinderatsmitglieder anpacken und dazu einen aktiven Beitrag leisten, in ihrem Ressort und auch indem sie in den anderen Bereichen mitdenken. Ich wünsche mir kritische Auseinandersetzungen für die Sache, aber einen kollegialen Umgang untereinander als Menschen.

Im Bereich der Pflege müssen nun die notwendigen Bewilligungen der Gesundheitsdirektion eingeholt werden. Der Verein Spitex Bonstetten soll im ersten Halbjahr 2027 ins Leben gerufen werden. Ab Januar 2028 wird der ambulante Spitexbetrieb aufgenommen. Die Bevölkerung wird rechtzeitig informiert werden. Wenn alles optimal läuft, kann der Bezug der Wohnungen und des Pflegeheims in vier Jahren ab heute erfolgen.

Als eine Gemeindepräsidentin, die zusammen mit dem ganzen Gemeinderatsteam einen Beitrag dazu leistet, dass Bonstetten ein attraktiver und lebenswerter Ort bleibt und sich das Dorf im Sinne der Bedürfnisse der Bevölkerung weiterentwickelt.

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Arianne Moser, FDP

Aber wir wollen uns die Autonomie bewahren, uns auch umorientieren zu können, wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmt. Autonom bleiben wollen wir sicher bei der Ortsgestaltung, soweit dies mit allen raumplanerischen Vorschriften möglich ist.

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Aufgabe des Gemeinderates ist das vorausschauende, weit-

Aktuell liegt der Gestaltungsplan beim Kanton, der ihn auch noch definitiv bewilligen muss. Danach kann die Gewobag mit der Ausführungsplanung beginnen und der Gemeinde anschliessend das Baugesuch einreichen. Sobald die Baubewilligung vorliegt, kann mit dem Bau begonnen werden, also voraussichtlich 2027.

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Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Janaur bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6. Januar). (red)

Rifferswil neu in verschiedenen Farben unterwegs

Wandern von Stels nach St. Antönien

Neue Gemeinde-Website und neue Logos für Rifferswil

Mit Schneeschuhen in Graubünden

Dominik Stierli Per Anfang September 2025 verpasste sich die Gemeinde Rifferswil einen neuen Auftritt. Nicht nur die GemeindeWebsite wurde überarbeitet, auch erhielten Gemeinde, Primarschule und Bibliothek ein neues Logo. Wie aus einem Beitrag in der «Riffi-Zytig» vom vergangenen Jahr hervorgeht, entstanden in einem über ein Jahr dauernden Prozess mit einer externen Agentur die neuen Logos. Bisher nutzten die drei Organisationen jeweils eigene Varianten.

Unverkennbar Rifferswil Wie die Gemeinde schreibt, sei der neue visuelle Auftritt modern, klar, stilvoll und doch unverkennbar Rifferswil. Das traditionsreiche Wappen mit den drei schwarzen Sternen auf goldgelbem Grund und rotem Streifen bleibe selbst-

Das neue Gemeinde-Logo. (Grafiken zvg)

verständlich erhalten. Die Farben und Elemente des Wappens fliessen jedoch in das neu entwickelte Logo ein. Der gelbe Anteil an den Logos stehe für den Hintergrund des Wappens. Die schwarzen Buchstaben symbolisieren die Sterne. Beim Gemeinde-Logo steht die Farbe Rot für die Gemeinde selbst, beim Schul-Logo das Blau für Bildung und den Jonenbach sowie beim Bibliotheks-Logo Grün für die Bibliothek und die Landschaft.

Prominente Suchfunktion Auch neu in Rifferswil ist die Gemeinde-Website unter www.rifferswil.ch. Ruft man die neue Seite auf, empfangen einen stimmungsvolle Aufnahmen der nach Einwohnenden zweitkleinsten Gemeinde im Säuliamt. Eine Suchfunktion steht prominent zur Verfügung, danach folgen Schnellzugriff, Aktuelles

Das neue Logo der Primarschule.

und Events. Realisiert wurde die Lösung von einem auf Internetauftritte von öffentlichen Verwaltungen spezialisierten Schweizer Unternehmen.

Realisation mit Verspätung Die Gemeinde spricht hier von frischem Design, klarer Struktur und einer benutzerfreundlichen Navigation. Ebenfalls überarbeitet wurde die Website der Primarschule Rifferswil. Gemäss Informationen der Gemeinde in der «Riffy-Zytig» war die Fertigstellung ebenfalls auf Ende August geplant. Gemäss Auskunft von Gemeindepräsident Christoph Lüthi wurde die neue Website nun kurz vor Weihnachten aufgeschaltet. Die Webauftritte von Gemeinde und Schule sind so gemäss der Gemeinde für die Zukunft gestalterisch aufeinander abgestimmt – für einen einheitlichen Auftritt der Einheitsgemeinde.

Das neue Logo der Bibliothek.

Prächtiges Panorama Richtung Walserdorf St. Antönien. (Bild zvg) Diese Route führt in Graubünden auf Schneeschuhen von Stels nach St. Antönien und bietet eine prächtige Panoramasicht in die Bündner Dolomiten der Rätikon-Kette. Mit den SBB geht es via Zürich bis Landquart und der Rhätischen Bahn nach Schiers, wo das Postauto ins kleine Walserdorf Stels fährt, das auf 1470 Metern hoch über dem Talboden im Prättigau liegt. Mit einem Auf- und Abstieg von etwa 600 Metern und einer Wanderzeit von vier Stunden ist diese Tour mittelschwer. Von der Endstation Mottis führt der Trail, der mit pinken Holzpfählen markiert ist, über liebliches Gelände in Richtung Berghaus See, das nur im Sommer geöffnet ist. Nach einem Blick auf den verschneiten Stelsersee verläuft der Trail mit moderater Steigung über einen Sattel Richtung Gafäll, dem höchsten Punkt der Wanderung. Hier gibt es ein atemberaubendes Panorama vom Vilan über die Schesaplana

und Kirchlispitzen, das Schweizertor, die Drusenfluh und auf der anderen Seite die Fideriser Heuberge, das CalandaMassiv und zahlreiche Bergspitzen. Nun folgt ein gemütlicher Abstieg quer über Schneefelder bis zur Alp Valpun und steigt dort weiter ab in die Riedund Waldgebiete oberhalb von Aschüel. Bald erreicht man den breit gewalzten Winterwanderweg und die Wildruhezone, wo man den Trail nicht verlassen darf. Von Aschüel geht es weiter hinunter bis St. Antönien Platz, wo man in einem der zahlreichen Gasthäuser einkehren kann, bevor das Postauto ins Tal nach Küblis und die Rhätische Bahn zurück nach Landquart fährt. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag, 17. Januar. Anmelden bis 14. Januar per E-Mail miteinander.wandern@bluewin. ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch


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Forum

Freitag, 9. Januar 2026

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Schadenfrei durch den Winter Der langersehnte Schnee freut Wintersportler – und bringt einige Verpflichtungen mit sich. Denn rutscht jemand auf Ihrem vereisten Hauszugang aus, haften Sie als Hauseigentümer. Auch Autofahrer sollten ein paar Regeln beachten. Trotz Schnee und Kälte im Winter sind einige Autofahrerinnen und -fahrer mit Sommerpneus unterwegs. Das ist auch ohne Glatteis gefährlich und kann teuer werden. Kalte Temperaturen reichen aus, damit die Sommerreifen nicht mehr optimal greifen und sich der Bremsweg deutlich verlängert. Das ASTRA empfiehlt eine Profiltiefe von 4 mm. Wenn wegen schlechter oder ungenügender Bereifung ein Schaden passiert, kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder sogar auf die Fahrerin oder den Fahrer zurückgreifen.

Auch eisige Kälte hielt vom «Schwumm» nicht ab Am vergangenen Montag trauten sich diese fünf Tapferen zum Eisbaden in den Hedinger Weiher. Fotografisch hielt den Bild Ruth Richard Moment Ruth Richard aus Hedingen fest. Zugang ins Wasser verschafften sie sich mit einem Eispickel. (red)

Knallfreudigkeit auch in Hedingen Danke, Hedingen. Im Namen aller verstörten Hausund Waldtiere sowie schreckhafter Menschen bedanke ich mich ganz herzlich bei allen knallfreudigen Hedingerinnen und Hedingern (sowie Touristen aus dem angrenzenden Affoltern), dass Silvester 2025 wie jedes Jahr lautstark gefeiert wurde. Einen besonderen Dank auch an den (noch) amtierenden Gemeinderat, der es offensichtlich nicht für notwendig erachtet, etwas dagegen zu unternehmen. Und bevor SVP, FDP und Co. wieder mit Freiheitsberaubung argumentieren, frage ich: Wo bleibt unsere Freiheit, auch an Silvester (sowie an mehreren Tagen vor- und nachher), ohne Angst vor Knallpetarden-Anschlägen aus dem Haus gehen zu können? Anstatt sich regelmässig einen Orden «Energiestadt» umhängen zu können, wäre es doch toll, wenn sich die Gemeinde zur Abwechslung einmal als «umwelt- und tierfreundlich» bezeichnen könnte. Ich bin sicher, auch das würde mit einem hübschen Foto im «Anzeiger» gewürdigt. In diesem Sinn: Auf ein besseres neues Jahr für alle Betroffenen und einen hoffentlich fortschrittlichen, neuen Gemeinderat.

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht

veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion. Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)

Bis zum 17. Februar stellt der «Anzeiger» die über 90 Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten ausführlich vor. Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primarund Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege haben bis zum 27. Februar die Möglichkeit zur einmaligen Selbstdarstellung auf dieser Forumseite mit einer Einsendung von maximal 2000 Zeichen und einem Bild. Auch Wahlempfehlungen finden auf dieser Forumseite Platz, pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. (red)

Gefährlich: Guckloch in der Frontscheibe Scheibenkratzer und Schneebesen: Diese zwei Utensilien gehören im Winter in jedes Auto. Befreien Sie mit dem Besen das Fahrzeug von Schnee und kratzen Sie die ganzen Scheiben frei. Wer nur einen Teil freischaufelt oder durch ein Guckloch aus dem Auto schaut, muss mit einer hohen Busse oder sogar dem Entzug des Führerausweises rechnen. Die Versicherung kann auch in diesem Fall die Leistungen kürzen oder die Kosten vom Versicherten zurückfordern. Vereister Hausplatz und Dachlawine Als Gebäudeeigentümerin oder -eigentümer sind Sie dazu angehalten, Ihr Grundstück so zu warten, dass niemand zu Schaden kommt. Der Hausplatz oder Gehweg sollte deshalb geräumt sein. Stürzt ein Fussgänger auf dem vereisten Hausplatz, haftet der Gebäudeeigentümer. So ist es auch bei Dachlawinen. Kommen die oft grossen Schneemengen auf Hausdächern ins Rutschen, können sie geparkte Autos beschädigen oder Passanten verletzen. Mit Schneefangrechen oder Schneerückhaltern auf dem Dach können Sie Dachlawinen grösstenteils verhindern. Eine gute Gebäudeisolation verhindert zudem die Eiszapfenbildung. Sollte dennoch eine Drittperson zu Schaden kommen, springt die Haftpflichtversicherung ein.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Wenn sich Fuchs und Elster treffen ...

Rolf Studer, Hedingen

BILDER EINSENDEN Etwas Sehenswertes fotografiert? Der «Anzeiger» freut sich über Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst als JPEG an redaktion@affolteranzeiger.ch. Schreiben Sie dazu, wo und wann Sie das Bild aufgenommen haben und was darauf zu sehen ist. Gefragt sind Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Situationen. (red)

Bringt die reine Freude

Yvonne Hurter aus Rifferswil hat diese Abendstimmung mit dem rot leuchtenden Zugersee eingefangen.

«Bei herrlichem Sonnenschein, aber tiefen Temperaturen überlegt sich der Fuchs, ob es sich lohnt, dieser Elster nachzujagen. Im Winter ist er auf Sparmodus», schreibt «Anzeiger»-Leserin Erica Spanke aus Hausen. (Bild Erica Spanke)

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Freitag, 9. Januar 2026

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Schleimiger Kuss

Kampf um Medaillen

Wenn es ruhiger wird

«Der Froschkönig» des Reisetheaters hüpft in die Aula Ennetgraben in Affoltern. Seite 13

Der Turnverein Hausen veranstaltet am Samstag, 10. Januar, ein Korbball-Turnier. Seite 17

Kolumnist Urs Habegger macht sich seine Gedanken über die Stille im Winter. Seite 18

www.affolteranzeiger.ch

Drei Jahre «Ämtler Bon»: In kleinen Schritten zum Erfolg Nach schwierigem Start gewinnt das digitale Bon-System zunehmend an Akzeptanz bei Gewerbe und Bevölkerung Brigitte reemts Flum Das Projekt startete im Dezember 2022 mit grossen Ambitionen. Mit der Einführung des «Ämtler Bon» wollte man, insbesondere nach den eher schwierigen Jahren der Pandemie, den Konsum in den Gemeinden ankurbeln und das lokale Gewerbe stärken. «Das grosse Ziel? Dass das Geld in unserer Gemeinde bleibt und unser lokales Gewerbe profitiert; ganz einfach!», lautete die zentrale Botschaft. Und unter dem Slogan «Lokal schenken, regional denken» sollte gleichzeitig ein flexibler, im ganzen Bezirk einsetzbarer Gutschein etabliert werden.

Zukunftsprojekt des Gewerbeverbands Entwickelt wurde der «Ämtler Bon» als digitales Gutscheinsystem. Er kann bequem online gekauft werden und steht sofort als PDF oder in einer eigens entwickelten App in Form eines Barcodes zur Verfügung. Dieser Barcode lässt sich, digital oder ausgedruckt, an jeder Annahmestelle einlesen. Dafür benötigen die beteiligten Gewerbetreibenden lediglich ebenfalls eine App, mit der sie den Bon scannen können. Die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand: Der Gutscheinkäufer kauft Geschenkbons im Wert von 10, 20, 50 oder 100 Franken und verschafft dem Beschenkten damit grosse Flexibilität. Die Gutscheine können überall eingelöst werden und nicht einfach nur in einem einzelnen Geschäft. Und für die Gewerbetreibenden bedeutet der Bon einen willkommenen Zusatzumsatz, ohne dass Kommissionen anfallen. Alles, was sie dafür benötigen, ist ein Smartphone. Entwickelt und betrieben wird das System vom KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern (KGVBA), treibende Kraft hinter dem Projekt ist Thomas Frick, Präsident des Verbandes. An den Entwicklungskosten von rund 20 000 Franken beteiligten sich der Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern sowie die Standortförderung Knonauer Amt. Die

«Die Geschäfte müssen lediglich das Geld entgegennehmen, es ist eine Ämtler Währung.» Thomas Frick, Präsident Verband KGVBA

laufenden Kosten für Server, Support, Weiterentwicklung der App und dergleichen trägt der Verband aus eigenen Mitteln.

Erfolg zum Auftakt, Ernüchterung im Verlauf Der Start pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2022 verlief vielversprechend. Innerhalb kurzer Zeit wurden Bons im Wert von 5000 Franken verkauft. Danach flachte das Interesse jedoch spürbar ab. Es zeigte sich rasch, dass es einen

Thomas Frick in seinem Architekturbüro in Hausen. (Bild Brigitte Reemts Flum) erheblichen Einsatz benötigte, um genügend Käufer für den Bon zu gewinnen. Gleichzeitig erwies sich auch das lokale Gewerbe nicht als spontan begeisterungsfähig für neue Projekte dieser Art. Im Gespräch betont Thomas Frick den «missionarischen» Aufwand, den er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter leisten müssen, um die Detaillisten von der Idee zu überzeugen. «Zum Teil tun sie sich sehr schwer», sagt er. Ein gewisses Unverständnis schwingt mit, wenn er ergänzt: «Die Geschäfte müssen lediglich das Geld entgegennehmen, es ist eine Ämtler Währung.» Die Gründe für das Zögern sind unterschiedlich: Einige befürchten zusätzlichen technischen Aufwand, andere gehen davon aus, dass sie als Annahmestelle Rabatte gewähren müssen und damit ihre eigene Stammkundschaft «kannibalisieren». Für Frick sind das bedauerliche Verständnis- und Kommunikationsprobleme, deren Klärung für den Gewerbeverband jedoch viel Zeit in Eins-zuEins-Gesprächen bedeutet. Technisch muss lediglich eine App installiert werden und Angebote können theoretisch über die App beworben werden, sind aber keineswegs Pflicht.

Strategiewechsel und Neustart nach Zwischenfazit Nachdem sich der Verkauf im Jahr 2023 nicht wie erhofft entwickelte, entschied sich der Gewerbeverband 2024 zu einem Strategiewechsel. «Der Ämtler Bon entwickelte sich nicht schnell genug und

es brauchte viel zu viel Aufwand!», lautete Fricks damaliges Zwischenfazit. In der Folge beschloss man, verstärkt eine neue Zielgruppe anzusprechen: institutionelle Kunden wie Gemeindeverwaltungen und Kirchengemeinden sowie Unternehmen in der Region. Diese Kunden haben über das ganze Jahr hinweg einen Bedarf an Mitarbeiter- oder Kundengeschenken und gleichzeitig ein Interesse an der wirtschaftlichen Stärkung der Region. Dieser Strategiewechsel erwies sich als Erfolgsmodell. Heute liegt der Gesamtumsatz bei rund 34 000 Franken in Bons, davon wurden allein 16 000 Franken im Jahr 2025 gekauft. Positiv ist zudem, dass mittlerweile grössere Gemeinden regelmässig monatlich Bons bei Thomas Frick bestellen. Ziel ist es, einen Umsatz dieser Grössenordnung jährlich zu erzielen. Das erscheint durchaus realistisch, insbesondere dann, wenn es gelingt, weitere Gemeindeverwaltungen und andere institutionelle Kunden dauerhaft zu gewinnen.

tiert, darunter Detailhändler, Gastronomiebetriebe sowie Dienstleister vom Coiffeur bis zum Gartenbaubetrieb. Ziel ist es, dass mittelfristig dreihundert bis dreihundertfünfzig Gewerbebetriebe teilnehmen. Am meisten profitieren von der Ämtler Währung aktuell der Detailhandel und die Gastronomie: «Es sind die Detaillisten und die Gastronomie, die den Umsatz machen, und das ist auch in Ordnung», so Frick. Andere Annahmestellen, wie auch er selbst mit seinem Architekturbüro, beteiligen sich

eher aus Solidarität am Projekt. Mitglied kann grundsätzlich jeder Gewerbetreibende in der Region werden. Eine Verbandsmitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich. Für Nicht-Mitglieder fallen allerdings zwei Prozent Umsatzspesen an, für Verbandsmitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Von den bislang verkauften 34 000 Franken wurden bisher rund 10 000 Franken eingelöst. Es kann für das Gewerbe also durchaus attraktiv sein, sich 2026 als Annahmestelle für den «Ämtler Bon» zu registrieren.

«Wir wollen das zum Fliegen bringen» Aktuell ist Thomas Frick daran, einen neuen Vorstand für den Verband zusammenzustellen. Dessen Aufgabe soll vor allem in der weiteren Verbreitung des «Ämtler Bon» liegen: «Der Vorstand stellt sich neu auf, um mit neuen Leuten und neuer Power dem ‹Ämtler Bon› Schwung zu geben», sagt Frick. Derzeit wird der «Ämtler Bon» bei rund achtzig Annahmestellen akzep-

Die Karte auf der Website des Ämtler Bons zeigt, wo er überall willkommen ist: derzeit bei rund achtzig Annahmestellen. (Bild zvg)


Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 10. Januar 17.00 Wortgottesfeier mit Tauferneuerung mit Matthias und Evelin, den Kindern und ihren Familien. Musik: Anette Donnerstag, 15. Januar 8.15 Wortgottesdienst mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 9. Januar 12.00 Hausen Pfarrhaus Zäme Zmittag 14.00 Crans-Montana: Nationaler Trauertag und Glockengeläut 20.00 Kirche Affoltern Taizé-Gottesdienst Musik: Antonia Nardone Sonntag, 11. Januar 9.30 katholische Kirche Mettmenstetten Ökumenischer SternsingerGottesdienst Pfr. Ignace Bisewo Pfrn. Claudia Mehl Pfr. Andreas Fritz 10.00 Kirche Ottenbach Gottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Tanya Birri Anschliessend Kirchenkaffee Fahrdienst Affoltern: 9.30 Uhr Seewadel, Senevita, Roots, altes Gemeindehaus 10.00 Kirche Rifferswil Gottesdienst mit Taufe «Der liebende Blick, Gedanken zu 1. Kor. 13, 4-5» Pfrn. Elisabeth Armingeon Musik: Daniel Rüegg Anschliessend Kirchenkaffee 11.00 Kirche Bonstetten Gottesdienst Pfrn. Susanne Sauder Musik: Casey Jason Crosby 13.00 Pfarrhaus Mettmenstetten Wege in die Tiefe – meditative Wanderungen am Albis Wege: Enikö Fey Texte: Andreas Fritz Info und Anmeldung: wege@ref-knonaueramt.ch Montag, 12. Januar 19.00 Ottenbach Chilehuus Bibelabend mit Cornelia Lippuner Mittwoch, 14. Januar 9.00 Affoltern Chilehuus Kurs zur Jahreslosung 2026: «Siehe, ich mache alles neu» Mit Pfrn. Bettina Bartels Anmeldung bis 11.1.. unter bettina.bartels@ref-knonaueramt.ch 18.30 Affoltern Chilehuus Kurs zur Jahreslosung 2026: «Siehe, ich mache alles neu» Mit Pfrn. Bettina Bartels Anmeldung bis 11.1. unter bettina.bartels@ref-knonaueramt.ch Donnerstag, 15. Januar 14.00 Hedingen Chilehuus Gemeindenachmittag Igelstation Säuliamt in Hedingen Vortrag von Stefan Bachmann Anschliessend Zvieri 20.15 katholische Kirche Hausen Offenes Taizésingen Meditatives Singerlebnis mit Liedern aus Taizé und ähnlichen Gesängen Mitwirkung: Sing mit-Chor, Sascha Emanuel Kramer (Tenor), José Sifontes (Flöte) Musik: Anette Bodenhöfer Freitag, 16. Januar 19.45 Rifferswil Engelscheune Gruppe Welt: Filmabend «Nezouh» Eintritt frei, Kollekte für CaritasProjekt in Syrien

Ref. Kirche Kappel Sonntag, 11. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Taufe, Pfrn. Elisabeth Armingeon www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel a. A. Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Donnerstag, 15. Januar 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Sonntag, 11. Januar 9.30 ökumenischer Sternsingergottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten mit Pfarrer Ignace Bisewo, Pfarrerin Claudia Mehl und Pfarrer Andreas Fritz 17.00 Juki-Gottesdienst in Knonau mit Pfarrerin Claudia Mehl Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus.

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 11. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Erich Eder anschliessend Chilekafi www.kircheobfelden.ch

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Sonntag, 11. Januar 11.00 Ökum. Familiengottesdienst mit Aussendung der Sternsinger mit Pfr. Ignace Bisewo, Pfr. Fritz Andreas und PfrIn Claudia Mehl. Musik: Anette Bodenhöfer Mittwoch, 14. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Knonau Donnerstag, 15. Januar 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

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Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 11. Januar 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

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Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Sonntag, 11. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst Viva Kirche Affoltern Donnerstag, 15. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Ref. Kirche Mettmenstetten Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 11. Januar 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Montag, 12. Januar 16.00 Stille und Tanz in Wettswil Donnerstag, 15. Januar 14.00 Senioren-Nachmittag in Wettswil, Theater und mehr: Wege aus der Einsamkeit Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 10. Januar 17.30 1. Klasse-Familiengottesdienst Sonntag, 11. Januar 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 10. Januar 17.00 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 11. Januar 09.30 Kafi und Begegnung 10.30 Eucharistiefeier Gedächtnis: Herr Josef Landolt und Frau Rosmarie Zumbühl www.kath-bonstetten.ch

hilf-auch-du.ch Samuel begleitet Lernende wie Ana auf ihrem Weg zum Berufsabschluss. Für Spenden: CH41 0900 0000 8000 2495 0


Veranstaltungen

Freitag, 9. Januar 2026

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«A Complete Unknown» Kino Lux zeigt am 16. Januar den Spielfilm über Bob Dylans Jugend Im New York der 70er-Jahre besucht der 19-jährige Bob Dylan (Timothée Chalamet) sein Idol Woody Guthrie im Krankenhaus. Dort trifft er auch den Musiker Pete Seeger. Er spielt den beiden eines seiner ersten Stücke, «Song to Woody», vor, wofür er viel Begeisterung erntet. Pete Seeger nimmt ihn vorübergehend bei sich auf, fördert ihn und verschafft ihm die Gelegenheit, nach dem Konzert

von Joan Baez (Monica Barbaro) zu spielen. In kurzer Zeit steigt Bob Dylan zum Star auf und tritt mit vielen Folkgrössen auf. Er zeigt bereits in jungen Jahren, dass er seinen eigenen Weg gehen will. Am Newport Folkfestival 1965 tritt Bob Dylan mit seiner Band und seiner E-Gitarre auf. Er spielt den Song «Maggie’s Farm» mit der letzten Strophe: «Well I

try my best to be just like I am / But everybody wants you to be just like them.» Mit diesem Auftritt verärgerte er seine Folkgemeinde und verursachte Tumulte, veränderte jedoch damit die Musikwelt nachhaltig. Der Film ist keine Lobhudelei auf Dylans musikalische Genialität, sondern beleuchtet ebenso sein selbstbezogenes Verhalten. Dieses zeigt sich im Umgang mit Frauen, in der Geringschätzung seiner Fans oder seines einstigen Mentors Pete Seeger bis zum Nichtabholen des Nobelpreises. Obwohl Timothée Chalamet Bob Dylan äusserlich wenig gleicht, überzeugt er sowohl mit seiner schauspielerischen Leistung als auch mit seiner Interpretation von Dylans Songs. Höhepunkte des Films sind denn auch die musikalischen Szenen, die während der Dreharbeiten live gespielt wurden. Der gesamte Cast brilliert in den jeweiligen Rollen. Dorothee Keller, Kinofoyer Lux Freitag, 16. Januar, 19.30 Uhr, «A Complete Unknown», Spielfilm von James Mangold, mit Timothée Chalamet, Monica Barbaro, Edward Norton, Elle Fanning u. a., USA 2024, 141 Min. OV/d, f, ab 12 J., Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Bar ab 19 Uhr. Weitere Informationen zum Film unter

Bob Dylan mit seinem Mentor Pete Seeger. (Bild zvg)

www.kinolux.ch

Bilder der Macht Am 14. Januar referiert Tiziana Carraro an der Volkshochschule Täglich betrachten wir in den Medien Bilder von Macht und von Mächtigen. Wie wirken diese Bilder? Welche prägen sich ein, was sagen sie aus? Ein Blick zurück in einige kunsthistorische Kapitel der Darstellung von Macht ist hilfreich, um manche vertraut gewordene Bildelemente dieser Darstellungsart zu beleuchten. Anhand einiger ausgewählter Beispiele aus der zeitgenössischen Fotografie und aus anderen bildenden Künsten werden an diesem Abend typische und ikonische, aber auch überraschende Machtdarstellungen im 20./21. Jahrhundert unter die Lupe genommen.

Tiziana Carraro hat in Zürich und Pisa Italianistik, Kunstgeschichte und Pädagogische Psychologie studiert. Sie unterrichtet Jugendliche an einer Kantonsschule und Erwachsene in selbstständiger Kurstätigkeit. Sie ist freie Mitarbeiterin im Kunst Museum Winterthur.

Mittwoch, 14. Januar, 19.30 Uhr, Mehrzwecksaal des Spitals Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40, 1. OG, Eintritt 25 Franken, GGA-Mitglieder 15 Franken,

Referentin Tiziana Carraro (Bild zvg)

Am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr in Hausen jedoch immer wieder in Schwierigkeiten. So bleibt er zum Beispiel nach einer ausgiebigen Mahlzeit im Eingang eines Kaninchenbaus stecken oder er begibt sich im Ballonflug, nur unzureichend als Wolke getarnt, auf Honigsuche. Trotz seiner Missgeschicke wird Pu nicht ausgelacht. Auch seine Freunde haben so ihre Eigenheiten: Das Ferkel fürchtet sich ob Kleinigkeiten, I-Ah schaut mürrisch in die Welt, das Kaninchen ist übertrieben ordnungsvernarrt und die Eule weiss es immer besser. Pu würde

Gasparone im Theater Arth Auf dem italienischen Festland treibt der berüchtigte Bandit Gasparone sein Unwesen. In Sizilien wird das Gerücht gestreut, er sei auf der Insel anwesend. Davon profitieren kleine Gauner wie zum Beispiel der Schankwirt Benozzo und sein Onkel Massaccio, derweil Bürgermeister Nasoni sich ein Schloss unter den Nagel reissen und gleichzeitig seinen Sohn Sindulfo der Millionärin Carlotta Santa Croce unterjubeln will. Ein geheimnisvoller Fremder namens Erminio und sein geistlicher Ratgeber tauchen auf. Unterdessen heizt Benozzos Frau, die «rote Sora», mit ihrer Tanzcrew das Gasparone-Fieber tüchtig an. Carlotta Santa Croce, begleitet durch ihre Freundin und Reiseführerin Zenobia, stürzt sich mit missionarischem

Idealismus in soziale Projekte – und in ein Liebesabenteuer. Mit dem vermeintlichen Gasparone? Die Operette von Carl Millöcker in einer erfrischenden «Arther Überarbeitung» besticht durch ihre eingängige Musik und eine Vielfalt von Charakteren, die erfolglos ihre eigenen Schwächen zu verbergen suchen und sich in das Wagnis des Lebens und seiner Risiken stürzen: Wer nichts wagt, gewinnt nichts – oder auf Italienisch: «Chi non risica, non rosica.» Harry Ziegler, Theatergesellschaft Arth Die Operette wird vom 24. Januar bis zum 22. März aufgeführt. Informationen und Tickets gibt es unter www.theaterarth.ch

Ein Dialektmärchen für die ganze Familie

Pu der Bär – Puppenspiel und Musik mit Sven Mathiasen Der Theaterpädagoge und Comiczeichner Sven Mathiasen erzählt und spielt mit Stofftieren und Musik die Geschichte von Pu dem Bären. Sie basiert auf den Klassikern der Kinderliteratur von A. A. Milne, welche erstmals 1926 in England erschienen. Pu wohnt mit seinen Freunden im Wald. Er ist ein gutmütiger, etwas langsamer und vergesslicher Bär, der gern Honig nascht und kleine lustige Lieder singt. Um an seine Lieblingsspeise zu gelangen, tut er alles. Das bringt ihn

Gaunereien im Süden

«Der Froschkönig»

Jrène Dubs, Volkshochschule im Knonauer Amt

weitere Informationen: www.orientiert.ch

Die Operette von Carl Millöcker in erfrischender «Arther Überarbeitung». (Bild zvg)

alles für seine Freunde tun und liebt sie so, wie sie sind. Gross ist die Aufregung, als neue Tiere, Känga und Ruh, in den Wald einziehen wollen. Sind Kängas nicht viel zu gefährlich? Gemeinsam mit seinen Freunden ist Pu immer auf der Suche nach dem, was das Leben lebenswert macht. Und weil ihm immer wieder Missgeschicke passieren, ist er eigentlich die perfekte Identifikationsfigur für Kinder. Bei aller Leichtigkeit werden auch schwierige Themen wie Verschiedenheit und die Angst vor dem Fremden erlebbar. Geboren 1968 in Baden, liess sich Sven Mathiasen nach der Hochbauzeichner-Lehre zum Primarlehrer ausbilden. Während 19 Jahren als Lehrer tätig, besuchte er in seiner Freizeit Weiterbildungen zu Theater in der Schule und Theaterpädagogik. Neben seinen Auftritten als Puppenspieler bietet er auch Workshops zum Erzählen mit Puppen oder zur Entstehung von Comics an. Diese Geschichte über Freundschaft und Gemeinschaftsgefühl für Kinder ab 4 Jahren wird im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins Kultur im Dorf in Hausen am Albis gezeigt.

Am Samstag, 17. Januar, um 14.30 Uhr lädt KulturAffoltern zum Dialektmärchen «Der Froschkönig» des Reisetheaters in die Aula Ennetgraben in Affoltern ein. Im Märchen «Froschkönig» spielt die hübsche, junge Prinzessin im Schlossgarten mit ihrer goldenen Kugel, die ihr plötzlich aus den Händen gleitet und in den tiefen Schlossbrunnen fällt. Sie ist verzweifelt und weint bitterlich um den Verlust ihres liebsten Spielzeugs. Da erscheint wie aus dem Nichts ein Frosch an der Wasseroberfläche. Er bietet der Prinzessin an, die Kugel für sie aus dem Brunnen zu holen, aber nur, wenn sie ihn im Gegenzug als gleichwertigen Spielkameraden anerkennt und Tisch und Bett mit ihm teilt. Die Prinzessin willigt ein. Als der Frosch mit der Kugel an die Oberfläche zurückkehrt, schnappt sie sich die Kugel und rennt ins Schloss zurück. Ob der Frosch doch noch zu seinem Recht kommt, erfahren alle, die das Theater besuchen. Im Märchen wird aufgezeigt,

wie man lernen muss, für das gegebene Wort einzustehen und Versprechen zu halten, auch wenn es viel Überwindung kostet. Es geht um Vertrauen, Verpflichtungen, Freundschaft, Geduld, Willenskraft und um die erste Liebe – es geht also um Themen, die beim Erwachsenwerden wichtig sind, aber ihre Tücken haben. Das Reisetheater führt das Märchen kindergerecht und mit eindrücklichen, farbenfrohen Kulissen auf. Es eignet sich für Kinder ab vier Jahren. Ein märchenhafter Nachmittag für die ganze Familie ist garantiert. KulturAffoltern Samstag, 17. Januar, 14.30 Uhr: Dialektmärchen «Der Froschkönig» in der Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, Affoltern. Tageskasse ab 14 Uhr. Eintritt: Fr. 10.– für Kinder / Fr. 15.– für Erwachsene. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Bahnhofplatz 5, Affoltern (nur Barzahlungen möglich). Tel. 044 762 42 42 oder Reservierung via www.kulturaffoltern.ch

Eva Imhoof, Kultur im Dorf Sonntag, 18. Januar, 15 Uhr; Albisbrunn «La Table»,

Sven Mathiasen erzählt und spielt mit Stofftieren und Musik die Geschichte von Pu dem Bären. (Bild zvg)

Hausen. Öffnung der Bar und der Kasse ab 14.30 Uhr, Reservationen unter kulturimdorf.ch

«Der Froschkönig» ist zu Gast in der Aula Ennetgraben in Affoltern. (Bild zvg)


PODIUMSDISKUSSIO

Wie machen wir unsere Schulen fit für morgen? Podiumsdiskussion zu Chancen und Herausforderungen, zu künstlicher Intelligenz und Zukunftskompetenzen.

Yvonne Accorinti-Aeberli Kand. Stadträtin Bildung

Eric Schenk Moderator

Gregor R. Bruhin HR-Experte

Andreas Käser KI-Experte

N

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Gemeindesaal Ottenbach Nachtessen ab 18:00 Uhr Tombola / Bar

Jahreskonzert Stampfi Saal Knonau Gastformationen Akkordeon - Ensemble der MS Knonaueramt Kinderchöre Affoltern & Knonau der MS Knonaueramt Samstag, 10. Januar 2026, 19:30 Uhr Türöffnung 18:15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Ab 18:15 Uhr warme Küche

Turnerchränzli Ottenbach 2026

Sonntag, 11. Januar 2026, 14:00 Uhr Türöffnung 13:15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Kuchenbuffet Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Samstag 17.01.2026 20:00 Uhr Sonntag 18.01.2026 13:30 Uhr Samstag 24.01.2026 20:00 Uhr Vorverkauf / Info unter tvottenbach.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 9. Januar 2026

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AGENDA

Samstag, 10. Januar

Knonau

Mettmenstetten

Affoltern

◴ 19.30: Jahreskonzert Mitwirkende sind das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern, das Akkordeon Ensemble der Musikschule Knonauer Amt sowie die Kinderchöre Affoltern und Knonau. ● Stampfi Saal

◴ 14.00-17.00: Offenes Atelier Einblick in die Bilderwerkstatt und die Entstehung der Werke. ● Atelier Priska Rast, Grossholzerstrasse 11

◴ 17.00-19.00: Neujahrsapéro Neujahrsapéro der Grünen Stadt Affoltern mit Stadtratskandidat Stefan Kessler und Gästen Marionna Schlatter, Meret Schneider und Eliane Studer Kilchenmann. ● Ulmensaal, Zürichstrasse 94, bei ref. Kirche

Veranstalter: Priska Rast. https://www.

Michael Götte berichten über die Wintersession in Bern. ● Riegelhüsli, Dorfstrasse 34 Veranstalter: SVP Bonstetten. www.svpbonstetten.ch

Mittwoch, 14. Januar

priska-rast.ch

https://web.gruene-zh.ch

Veranstalter: Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Dienstag, 13. Januar

◴ 18.30-19.50: Führung Rundgang im Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums ● Sammlungszentrum, Lindenmoosstrasse 1

Ab 18.15 Uhr warme Küche.

Anmeldung erwünscht: stadtaffoltern@

www.aoba.ch

Bonstetten

◴ 17.00-23.00: Fest Öffentliches Christbaumverbrennen. ● vis-à-vis dem Friedhof Affoltern, Zwillikerstrasse

Sonntag, 11. Januar

◴ 19.30-22.00: Sessionsapéro SVP-Nationalräte Martin Haab und

Knonau

Eintritt 13 Franken / 10 Franken.

Veranstalter: Feuerwehr-Oldtimer Verein Vefa.

◴ 14.00: Jahreskonzert Mitwirkende sind das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern, das Akkordeon Ensemble der Musikschule Knonauer Amt sowie die Kinderchöre Affoltern und Knonau. Vor dem Konzert gibt es Torte oder Kuchen. ● Stampfi Saal

www.sammlungszentrum.ch

gruene-zh.ch. www.gruene-zh.ch/affoltern

www.vefa.ch

◴ 20.15-22.15: Comedy Das Komikerduo Lapsus präsentiert sein neues Programm «Ego!» und fragt, wer hier eigentlich das Sagen hat. ● Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16 Veranstalter: KulturAffoltern. Bar ab 19:30 Uhr.

Veranstalter: Grüne | SP Bezirk Affoltern.

Affoltern

Veranstalter: Grüne Stadt Affoltern. Hutkollekte.

Festwirtschaft mit Grill und Heissgetränken.

◴ 19.30-21.00: Polit-Stamm Polit-Stamm Grüne/SP zum Thema Integration durch Arbeit mit Regula Ochsner, Felix Fürer und Martina Heuss. ● Prizehotel bei Radisson, Obstgartenstrasse 7

Veranstalter: Sammlungszentrum. Anmeldung erforderlich bis 17.00 Uhr am Vortag.

Donnerstag, 15. Januar Kappel ◴ 13.30-14.30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt ist der Amtshausplatz. Ohne Anmeldung, kostenlos. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel.

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Veranstalter: Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern. Eintritt frei. Kollekte. www.aoba.ch

www.kulturaffoltern.ch

◴ 19.30: Vortrag Bilder von Macht und von Mächtigem. Wie wirken diese Bilder? Vortrag von Tiziana Carraro. ● Mehrzwecksaal Spital Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40

www.klosterkappel.ch

Affoltern

für GGA-Mitglieder und unter 30-Jährige.

◴ 20.15-22.00: Konzert The Joe Haider Jazz Orchestra mit raffinierten Bigband-Arrangements. ● Kulturkeller, Centralstrasse 10

www.orientiert.ch

Veranstalter: lamarotte. Bar ab 18.30 Uhr. Musik

Veranstalter: Volkshochschule im Knonauer Amt. Eintritt 25 Franken, 15 Franken

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19.00 Uhr, 20 Franken. www.lamarotte.ch

«Besuch der Lieder» zu Gast im «Salon» lamarotte Wochenvorschau des Kulturkellers in Affoltern Die kommende Woche wird ein reichhaltiges Programm sowohl für Jazzfans als auch für Liebhaber der klassischen Musik geboten.

The Joe Haider Jazz Orchestra Joe Haider ist ein Urgestein des europäischen Jazz. Über 70 Jahre lang ist er nun schon als Jazzpianist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge unterwegs. Von 1984 bis 1995 leitete er die Swiss Jazz School in Bern. Nebst den elf Mitmusikern bringt Joe Haider neue Kompositionen und gewohnt raffinierte Bigband-Arrangements mit, die sich nicht hinter den grossen Bigband-Klassikern von Duke Ellington oder Gil Evans verstecken müssen. Die Tour ist Joes persönliches Dankeschön an seine Musikfreunde, das Publikum und all jene, die ihn über die vielen Jahre begleitet und unterstützt haben. Dani Blanc, Altsaxofon, Flöte; Domenik Landolf, Tenorsaxofon, Bassklarinette; Thomi Geiger, Sopran- und Tenorsaxofon, Altklarinette; Dave Blaser, Daniel Schenker und Bernhard Schoch, Trompete; Vincent Lachat, Posaune.

Historisches Kabarett, das sind wahre Geschichten, die so kurios, seltsam, überraschend, tragisch und wundervoll sind wie wir selbst. In «Plusquamperfekt» filousophiert der Historiker mit feinem Schalk über Wilhelm Tells Verwandlungen, unsere Liebe zum Automobil und unsere Obsession zu Ordnung mit der Frage, wer in der Steinzeit eigentlich die Höhle aufgeräumt hat. Mit dem Zeppelin gehts in poetische Höhen, Schmetterlinge verändern die Welt und drei junge Schweizer verbreiten Angst und Schrecken in Paris. Leichtfüssig, geistreich und mit augenzwinkerndem Witz. Eine Gegenwartsanalyse und Geschichtsstunde der anderen Art. Benedikt Meyer, Text und Spiel; Roland Suter, Regie Freitag, 16. Januar, 20.15 Uhr, Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken.

Am Dienstag, 13. Januar, geben sich die beiden SVP-Nationalräte Martin Haab und Michael Götte bei der SVP Bonstetten die Ehre. Sie berichten über die Wintersession. Als Mitglied der Finanzkommission wird Nationalrat Michael Götte über die Budget-Debatte, die Prozesse, die Kompromisse und das Ringen um jede Million zwischen den politischen Parteien berichten. Schlussendlich wurde das Budget verabschiedet. Wer freut sich am meisten? Nationalrat Martin Haab wird die wichtigsten Vorstösse und Motionen er-

leuchten. Es stehen einige Initiativen zur Abstimmung im Jahr 2026 bereit. Wie ist die Stimmungslage? Wie ist das weitere Vorgehen betreffend EU-Verträge? Die Themenpalette ist sehr gross. Wer aus erster Hand informiert werden möchte, trifft sich am 13. Januar um 19.30 Uhr im Rigelhüsli, Dorfstrasse 34, in Bonstetten. Alle Bürger und Bürgerinnen sind herzlich willkommen. Die SVP Bonstetten freut sich auf jeden Besuch. Vorstand der SVP Bonstetten

Chancen für Menschen mit Fluchthintergrund

Im schönen und intensiven Raum des Kulturkellers laden Samuel Zünd und Edward Rushton ein, die Winterreise mitzumachen. (Bild zvg)

Bei entspannter Atmosphäre musizieren, Bühnenerfahrung sammeln, andere Musikerinnen und Musiker kennenlernen oder einfach ein Bier trinken und zuhören. Gespielt werden die bekannten Standards aus dem Real Book. Der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. Die Rhythm Section freut sich auf regen Besuch. Thomas Plüss, Saxofon; Florian Bissig, Gitarre; Daniel Ringger, Schlagzeug; Björn Baumgartner, Bass. Eine Setliste mit einer provisorischen Auswahl von Jazzstandards wird am Abend aufliegen und kann per E-Mail (mail@florianbissig.ch) bezogen werden.

das beliebteste Werk der Liedliteratur überhaupt. Am Ende seines kurzen Lebens ist Schubert diesen Gedichten von Wilhelm Müller begegnet. Irgendetwas an der Geschichte, oder an der Figur des Wanderers, oder an der Auseinandersetzung mit dem menschlichen Schicksal, muss Schubert unmittelbar getroffen und zu einem Höhenflug der Inspiration verholfen haben, der aber bis an die tiefsten Abgründe des menschlichen Daseins hinuntertaucht und uns jedes Mal mitnimmt. Im schönen und intensiven Raum des Kulturkellers laden Samuel Zünd und Edward Rushton Sie ein, diese Reise mitzumachen. Samuel Zünd, Bariton; Edward Rushton, Klavier.

Samstag, 17. Januar, Bar ab 19.15 Uhr, Musik ab

Sonntag, 18. Januar, Bar ab 16 Uhr, Beginn um 17 Uhr.

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen Hotdog Fleisch/

Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Vegi 10 Franken.

Eintritt frei, Spenden zugunsten der Künstler sind

Jam Session

Essen ab 19 Uhr, 20 Franken

Kurioses von vorgestern

Früher Start der politischen Anlässe

Integration durch Arbeit – Polit-Stamm der SP und GP

Donnerstag, 15. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

SVP Bonstetten «Bi de Lüt»

willkommen

Winterreise «Besuch der Lieder» zu Gast im «Salon» lamarotte: Franz Schuberts «Winterreise» ist wahrscheinlich – und zurecht –

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte Reservation: www.lamarotte.ch oder 044 760 52 62

Integration gelingt nicht allein durch Sprache oder Wohnen, sondern vor allem durch Arbeit. Arbeit bedeutet Selbstständigkeit, Würde und Anerkennung – und Teilhabe an der Gesellschaft. Oder kurz gesagt: «Wer arbeitet, gehört dazu.» Viele Geflüchtete wollen arbeiten, dürfen dies jedoch nur eingeschränkt oder erst spät. So entsteht ein Paradox: Fachkräftemangel auf der einen Seite, ungenutztes Potenzial auf der anderen. Arbeit ist zentral für eine gelingende Integration. Sie ermöglicht soziale Kontakte, fördert den Spracherwerb im Alltag und trägt zum Abbau von Vorurteilen bei. Gleichzeitig gibt sie Struktur, eröffnet Perspektiven, stärkt das Selbstwertgefühl und reduziert die Abhängigkeit von Sozialleistungen. Über dieses wichtige Thema diskutieren am nächsten Polit-Stamm der SP und Grünen Regula Ochsner, Martina Heuss und Felix Fürer, Stadtrat Affoltern. Dem Zugang zum Arbeitsmarkt stehen jedoch weiterhin Hürden gegenüber: bürokratische Verfahren, die Nichtanerkennung von Diplomen, Sprachbarrieren, fehlende Netzwerke sowie Vorbehalte und Diskriminierung. Erfolgreiche Integrationsansätze setzen deshalb auf einen frühzeitigen Arbeitsmarktzugang, gezielte Integrationsprogramme, Praktika, Job-Coaching und Mentoring sowie auf die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben. Wie gelingt

Integration also wirklich? Durch Teilhabe. Und Teilhabe beginnt dort, wo Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können – insbesondere in der Arbeitswelt. Geflüchtete Menschen bringen vielfältige Talente, Fertigkeiten und Lebenserfahrungen mit. Viele sind hoch motiviert, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Sie wollen nicht dauerhaft von Sozialleistungen abhängig sein, sondern als Mitgestaltende unserer Gesellschaft wahrgenommen werden. Arbeit bedeutet für sie nicht nur Einkommen, sondern vor allem Würde, Selbstständigkeit und Zugehörigkeit. Integration ist kein einseitiger Prozess. Sie gelingt, wenn wir Teilhabe ermöglichen – nicht nur darüber sprechen. Arbeit ist dabei ein zentraler Schlüssel für ein gelingendes Miteinander. Neben der Arbeit fördern auch Vereinsleben, ehrenamtliches Engagement, kirchliche Angebote oder persönliche Bezugspersonen – etwa Familienpatenschaften – das Ankommen und Dazugehören. Menschen wollen sich einbringen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Stefan Kessler, Grüne Bezirk Affoltern Polit-Stamm der GP und SP, Mittwoch, 14. Januar, 19.30 Uhr; Hotel Prize by Radisson, Obstgartenstrasse 7, Affoltern


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Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 6. Februar 2026.

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Freitag, 9. Januar 2026

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Ein regionaler Lauf für alle in Stallikon Der 36. Reppischtallauf ist noch nicht ausverkauft – Start ist am Sonntag, 25. Januar Während internationale Ausdauer-Wettkämpfe oft schon Monate im Voraus ausverkauft sind, nimmt der Reppischtallauf vom Sonntag, 25. Januar, noch Anmeldungen entgegen (www.reppischtallauf.ch). Das neue Organisationskomitee unter der Leitung von Kurt Müller führt die Tradition des Laufes unverändert weiter – eine Startgelegenheit in der Region mit vielen bekannten Gesichtern, einem Familienpreis, einer Sprintwertung und einem Preis für die besten beiden Klassen der Schule Stallikon. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit den Jüngsten. Sie laufen 500 Meter und geniessen traditionell das grösste Publikumsinteresse. Anschliessend, um 10.40 Uhr, laufen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auf einer Strecke von einem Kilometer rund um das StartZiel-Gelände beim Schulhaus Loomatt. Die anschliessende Pause lädt zum Besuch der Festwirtschaft ein, sei es für eine Gerstensuppe, einen Kaffee mit Kuchen oder ein Gipfeli. Hier an der Wärme ist es kein Problem, bis zur Siegerehrung der Kinder und Jugendlichen um 11.15 Uhr durchzuhalten.

Wird es einen neuen Altersrekord geben? Um 12 Uhr geht es weiter, einerseits mit den U18-Rennen (Jahrgang 2009–2011) über 2,5 Kilometer, anderseits mit der Einstiegskategorie «Jogging», offen für Damen und Herren jeden Alters über 3,75 km. Wenn die Joggerinnen und Jogger zurück sind, startet um 12.45 Uhr der Lauf der Hauptkategorien über 8 Kilometer für Läuferinnen und Läufer von

18 bis 90 Jahren. Letztes Jahr war der älteste Finisher 88 – wird dieser Rekord 2026 noch getoppt? Den Abschluss machen zwei Minuten nach dem Start der Hauptkategorien die offenen Kategorien Walking und Nordic – ohne Zeitstress, ohne Rangierung, aber auf derselben 8 km langen Strecke durch Sellenbüren und Stallikon, die bei schönem Wetter eine ausserordentliche Aussicht bis hoch zum Uetliberg bietet. Im Ziel wartet ein offerierter warmer Tee, und in der Festwirtschaft lässt sich auch bei einem Cüpli der Lauf Revue passieren. Die Rangverkündigung der Hauptkategorien folgt um 14.45 Uhr. Anschliessend wird die Verlosung der Preise unter den Läuferinnen und Läufern durchgeführt, die ihren an der Startnummer befestigten Coupon abgegeben haben.

Mitmachen und Durchhalten ist die Devise Längst nicht bei allen, die beim Reppischtallauf starten, stehen der Rang oder die persönliche Bestleistung im Vordergrund. Der Familienpreis wird unter allen Familien ausgelost, bei denen beide Eltern sowie mindestens ein Kind das Ziel erreichen, unabhängig von ihrer Zeit, denn das gemeinsame Erlebnis soll im Vordergrund stehen.

Dabeisein neben der Strecke ist auch erwünscht Dasselbe gilt für den Klassenpreis: Nicht die schnellste Klasse erhält einen der beiden Preise, sondern die Klassen mit

Start der Hauptklassen beim Reppischtallauf 2025. (Bild zvg) dem höchsten Anteil an Finishern, denn Mitmachen und Durchhalten stehen an erster Stelle. Wer nicht selbst laufen möchte, ist auch als Fan willkommen –

Turnerchränzli beim TV Ottenbach Einladung zu einer Reise «Around the world» Am 17./18. und 24. Januar ist es wieder so weit: Das Ottenbacher Turnerchränzli lädt ein zu einer Reise «Around the world». Der Turnverein und die Jugendriege präsentieren ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit vielen originellen, mitreissenden Nummern – garantiert mit Zwischenstopps in allen Klima-

zonen und Stimmungslagen. Natürlich kommen auch die kulinarischen Freuden nicht zu kurz: Der TVO sorgt dafür, dass alle Gäste sich bestens verpflegt fühlen. Am Abend runden Unterhaltungsmusik und ein geselliger Barbetrieb die Vorstellung perfekt ab. Wer es lieber gemütlich mag, ist am Sonntagnachmittag herzlich eingela-

den, beim Festbetrieb und einem verführerischen Kuchenbuffet vorbeizuschauen – ein Genuss für alle Weltenbummler mit einer Schwäche für Süsses. Der TVO freut sich auf jeden Besuch.

sei es zum Anfeuern am Streckenrand oder zum Plaudern bei einem Kaffee. Besonders willkommen sind Helferinnen und Helfer. Über ihre Anmeldung

freut sich Franziska Hänni, franziska@ reppischtallauf.ch. OK Reppischtallauf

Turnverein veranstaltet Korbball-Turnier Spannende Begegnungen vorprogrammiert

Turnverein Ottenbach Tickets sind auf tvottenbach.ch verfügbar

Eisiger Spass im Säuliamt Zahlreiche Natureisfelder ermöglichen Schlittschuhlaufen Dominik Stierli Die kalten Temperaturen in den vergangenen Tagen wurden an zahlreichen Orten im Säuliamt genutzt, um ein eigenes Eisfeld zu erschaffen.

Eis in Aeugst, Obfelden und Ottenbach So entstand zum Beispiel auf dem Sportplatz in Aeugst ein grosses Eisfeld. Bereits 2019 versuchte man dort gemäss einem Artikel der «Aeugster Dorfzeitung», mit Holzabschrankungen ein Eisfeld zu erstellen, scheiterte aber an den

Wetterbedingungen. Im Januar 2023 war der Versuch dann von Erfolg gekrönt und dieser konnte jetzt wiederholt werden. Länger warten musste man in Ottenbach. Im Gebiet Gmeinmatt unterhält die Primarschule Ottenbach, wenn es die Temperaturen zulassen, ein kleines Eisfeld. In diesen Tagen war es wieder so weit. Wie auf Instagram ersichtlich, stellte am Mittwochabend, 7. Januar, zudem die Feuerwehr die Beleuchtung sicher, sodass der Weiher auch in den Abendstunden zum Schlittschuhlaufen genutzt werden konnte. Die Gemeinde weist darauf hin, dass die Benutzung auf

eigene Gefahr erfolgt. Jegliche Haftung werde abgelehnt. Gemäss dem «Anzeiger»-Archiv war das Eisfeld letztmals 2017 nutzbar. Auf private Initiative hin entstand auch auf dem Sportplatz Zendenfrei in Obfelden ein Eisfeld. Der Verantwortliche Dani Frick war seit einigen Tagen mithilfe eines Sprühregens aus Hochdruckreinigern und mit Schnee als Umrandung daran, ein Feld zu erstellen. Am Dienstagabend, 6. Januar, konnte dies zusammen mit leichtem Schneefall und hell beleuchtet von den Scheinwerfern der Sportanlage genutzt werden. In den letzten Tagen waren so zahlreiche Kinder und auch Erwachsene auf dem Eisfeld anzutreffen. Letztmals gab es 2012 ein solches Eisfeld in Obfelden.

Türlersee gesperrt

Das Eisfeld auf dem Sportplatz in Obfelden war seit Dienstag offen. (Bild dst)

Für die grösstmögliche Eisfläche im Säuliamt, den Türlersee, war es noch nicht lange genug kalt. Wie im Eisbulletin des Kantons Zürich ersichtlich, ist der Türlersee im Moment gesperrt, wie übrigens auch alle anderen kleineren Seen im Kanton. Mit den seit gestern herrschenden etwas wärmeren Temperaturen ist unklar, wie lange die Eisfelder im Säuliamt noch offen bleiben. Das Wochenende verspricht allerdings wieder kühlere Temperaturen.

Nach den Feiertagen mit Korbball wieder in Schwung kommen. (Bild zvg) Damit die Korbball-Riegen nach Feiertagen und Festessen gleich nach dem Jahresauftakt wieder in Schwung kommen, gibt es das Korbball-Turnier des Turnvereins Hausen. Dieses erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit und lockt auch im Jahr 2026 mehrere Teams von nah und fern in die beiden Hausemer Turnhallen.

Fair Play in vier Kategorien Temporeiche und spannende Begegnungen sind vorprogrammiert. Stark vertreten sind natürlich auch die Lokalmatadoren: Die Hausemer Korbballerinnen und Korbballer sind mit diversen Teams am Start und freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Gäste und Fans. Los geht es am Samstag, 10. Januar, um

9 Uhr mit dem Jugend-U14/U17- und Kids-U11-Turnier. Zwei Hausemer Teams kämpfen dann um die Medaillen. Damit Spieler und Zuschauer bei Kräften bleiben, winkt am Samstag eine gesellige Festwirtschaft mit Metersandwichs, Hotdogs, Kuchen, Kaffee und vielem mehr. Von 13 bis 17.30 Uhr sind die Turnhallen dann fest in Damenhand. Das Damenteam aus Hausen ist gleich mit zwei Teams am Start, beim Mixturnier von 18 bis 22 Uhr sogar gleich mit vier Teams. Auch am Abend kommt das leibliche Wohl dank Sandwiches am laufenden Meter, Kuchen und reich bestückter Festwirtschaft nicht zu kurz. Karin Mendler, TV Hausen Mehr Infos: www.tvhausen.ch


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Extra

KRIMIZEIT - TEIL 1

Die ruhige Zeit im Amt

«Apfelraub in Affoltern»

Freitag, 9. Januar 2026

ZEIT-VERS

Vom Fischgericht zum Gedicht

Gedanken zur Winterzeit von «Surprise»-Verkäufer Urs Habegger

Es war wieder einmal ein typisch dunkler und nebelverhangener Januarmorgen in Affoltern. Gerade zu Beginn des neuen Jahres machte sich eine kleine dunkle Gestalt auf den Nachhauseweg nach einer durchtanzten und durchzechten Nacht. Alleine torkelte der nicht mehr ganz junge Mann durch die Obere Bahnhofstrasse und pfiff ein Lied vor sich hin, das ihm nicht mehr aus dem ebenso nebelverhangenen Kopf ging. Ausgerechnet vor dem Gebäude der Stadtverwaltung, wo auch der Polizeiposten der Städtischen Ordnungshüter untergebracht ist, kam er ins Straucheln, setzte sich auf die Treppe des Kopfbaus, wie das Gebäude auch genannt wird, und versuchte, den Nebel in seinem Kopf von dem dichten Nebel auf der Strasse zu trennen. Was nicht leicht war. Da stiess sein Auge auf das Kunstwerk von Yves Netzhammer, das vier Äpfel zeigt. Als er sich herunterbeugte, um einen davon aufzulesen und nach Hause mitzunehmen, blitzte ein kleines, aber scharf geschliffenes Beil im Strahl der ersten Morgensonne auf. Der Mann hatte kaum Zeit, es zu betrachten, da senkte sich das Beil schon auf ihn nieder. Er wurde direkt im Nacken getroffen und war schon tot, bevor er auf dem Asphalt aufschlug. Eine rote Blutlache breitete sich rasch aus. Der Mörder steckte die Äpfel ein und entfernte sich gemächlich. (red)

Urs Habegger Die Tage kurz, die Nächte lang, die Sonne macht sich rar. Dass nicht wenige die kalte Jahreszeit mehr schätzen als den Sommer, das weiss ich seit jeher. Doch erst diesen Winter hat man mich darüber aufgeklärt: Das sei, weil es im Winter ruhiger wird. Mir selber ist das noch nie aufgefallen. Aber zuweilen ist ein Denkanstoss von aussen notwendig. Denn wenn ich mir das genauer überlege, dann ist da viel Wahres dran: Der Rasenmäher ruht in der Garage oder im Schuppen, es wächst kein Gras. Daneben verstaubt der Grill, denn Gartenparty ist keine. Auch auf den Feldern ist es ruhig; Traktor, Pflug und Mähdrescher stehen in der Scheune. Auf dem Fussballplatz ertönt kein Pausenpfiff. Kräht der Hahn auch im Winter? Keine grossen Töffs heulen auf der Strasse um die Wette, hört nur, wie das tönt. Keine laut scheppernde BummBumm-Musik aus offenem Cabrio. Selbst am Bahnhof ist es ruhiger; die Schar, die sonst die Tage daselbst klatschend, tratschend, Bier trinkend, auch grölend, nutzlos vergeudet, ist nun doch auch lieber in der warmen Stube. Auch um die Häuser ist es ruhig, denn selbst Kindern vergeht die Lust am Spiel

Dieser Krimi wird fortlaufend von interessierten Redaktoren und Redaktorinnen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen, wer ist der Täter oder die Täterin? Oder sind es gar mehrere? redaktion@affolteranzeiger.ch

Fehlt hier eventuell ein Apfel – oder ist das eine Täuschung? (Bild zvg)

Dieses stolze Riegelhaus war bekannt für leck’ren Schmaus. Wer hier wählte einen Tisch, ass besonders gerne Fisch. Heute ist der Transparent das, was man von einst noch kennt. Sind es neu wohl die Poeten, die das Gasthaus nun betreten? Oder ist jetzt das Gericht für den Gaumen ein Gedicht? Jeder soll es selbst probieren und in Maschwanden dinieren. Thomas Gilg Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

Urs Habegger schätzt die wohltuende Ruhe der Winterzeit. (Bild Claudia Eugster) im Freien, es sei denn, es läge Schnee. Der würde unter Schuhen knirschen. Selbst der Schulhof mit Sport- und Spielmöglichkeiten bleibt an schulfreien Nachmittagen verwaist. Die Katzen meiner Schwester lassen das Mausen sein und machen es sich viel lieber zu

«Surprise»-Geschichten Urs Habegger (69), wohnhaft in Affoltern, musste nach einer missglückten Augenoperation seine Arbeitsstelle aufgeben. Eine IV-Rente zu beziehen, kam für ihn nicht infrage. Freiheit und Unabhängigkeit, niemandem Rechenschaft schuldig sein, das war und ist ihm sehr wichtig. Mittlerweile verkauft er seit 15 Jahren das Strassenmagazin «Surprise» in der Bahnhofunterführung Rapperswil. Man nennt ihn auch den «‹Surprise›-Verkäufer von Rapperswil». Seit Herbst 2019 schreibt er Kurzgeschichten über seine Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken rund um den Strassenverkauf von «Surprise». Im März 2020 hat er im Eigenverlag ein Büchlein Band eins mit seinen Kurzgeschichten herausgegeben. Zwei weitere Bände in den Jahren danach. Im März 2024 wird im elfundzehn Verlag

ein Buch mit diesen und vielen anderen Geschichten erscheinen. Der «Anzeiger» druckt in loser Folge seine Kurzgeschichten ab. (red)

Der Autor: Urs Habegger. (Bild zvg)

Hause gemütlich. Nur gelegentlich klappert ein Biker mit seinem Gefährt auf einsamem Waldweg. Selbst in der Badi, wo im Sommer Badetuch an Badetuch liegt und Schulter an Schulter geschwommen, geplanscht und gekreischt wird, regt sich nichts. Keine Elstern streiten sich im Baumwipfel. Die Bäume kahl, unisono. Aber die veranstalten ohnehin auch mit üppigem Blätterkleid keinen grossen Lärm, nur ein neckisches Rauschen, wenn der Wind daran zerrt. Die Bank im kleinen Park bleibt leer. Kein Lärm aus der nahen Gartenwirtschaft raubt uns nachts den Schlaf. Nicht nur Bär und Co. halten geruhsamen Winterschlaf. Keine «Brämen» fliegen über den Gotthard. Weder Mücken noch Wespen ärgern uns friedliche Bewohner vom Säuliamt. Die Fliegenklatsche hängt im Schrank. Scheints alle und alles reduziert im Winter Antrieb und Lust auf Sparflamme, so schier ohne Sonne. VitaminD-Tabletten sollen helfen. Der MarroniVerkäufer waltet seiner Arbeit in leutseliger Würde. Dichter Nebel tut das Seinige. Gäbe es doch etwas zu hören; er verschluckt jeden Ton in seinem hungrigen Rachen. Ja, die kalte Jahreszeit ist wirklich die ruhige Jahreszeit. Ausser man begäbe sich, wenn auch nur aus Versehen, in den Rummel in einem winterlich-verschneiten Skigebiet.

Ein Gasthaus für Poeten. (Bild Thomas Gilg)

BILDERRÄTSEL Wo wohnt dieser Gartenzwerg? Dieser niedliche Zeitgenosse hat einen ganz speziellen Platz, von wo aus er das bunte Treiben vor allem in den Sommermonaten beobachten kann. Wo im Amt könnte das sein? Wer es weiss, kann eine Mail an die Redaktion schreiben: redaktion@ affolteranzeiger.ch. Die Lösung wird am kommenden Freitag an dieser Stelle publiziert. (red)

RÄTSEL

SCHWING

FEST

Samstag 16. Mai 2026

Nachwuchsschwingfest Sonntag 17. Mai 2026

Kantonalschwingfest

Hormon der Nebenniere

Vorform der Braunkohle

USBundesstaat

stimmungsschwankend

wbl. USFilmstar

23. griech. Buchstabe Behausung auf Stelzen

Fremdwortteil: Stein

engl. Flächenmass

ökonom. lohnenswert

wertlose schlechte Arbeit

kurze Jacke

Ansteckungen (Kw.)

Abk.: Evang. Volkspartei

Strahlenkranz

5 Fensterscheibenmaterial

3 Möbelstück

fort, abhanden

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schweiz. Fussballverband

span.: Fluss

digitale Schriften

2 Schweiz. Volleyballverband

Fleischware beständig

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ital.: Onkel

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1 10

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4

1. Person Präsens von sein

span. Ausruf

engl.: krank

europ. Fluss

Hochschulen (Kw.)

1

span. Autorennfahrer

Sonnengott der Inka dt. Fussballclub

schott. Volkstanz

gelbbraune Erdfarbe

Beiname New Yorks: Big ...

Richtungsangabe

Klostervorsteher

Gasthaus, Kneipe Flugabwehrkanone (Kw.)

engl. InselAbk.: Donners- europäer Mz. tag

Fristverlängerung Halbton über C

Infusionsgerät alt Bundesrätin † (Elisabeth)

Schriftzeichen

Kamerad, Vertrauter Himmelsrichtung

6 Laster, Abhängigkeit

Vorn. v. Palme †

span. Reisgericht inliegend, dazu

schweiz. Käse Telefonat

altes Längenmass

nicht angesagt, nicht hip

schweiz. griech. PâtisVorsilbe: seriegebäck Ohr

Verbrecherorganisation

sehr unbeliebt

eingedickter Fruchtsaft Gegenteil von hinauf

individ. Bezeichnung

den Staat betreffend

8

Explosionsgeräusch

genussvolle Erlebnisse

Antiblockiersystem

kostbar, selten

überholt (engl.)

Bild v. da Vinci †: Mona ...

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