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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 1 I 179. Jahrgang I Dienstag, 6. Januar 2026

Neujahrsanlässe und Apéros

Feierlich ins Amt gestartet

Die GGA sowie die Gemeinden Ottenbach, Stallikon, Mettmenstetten und Wettswil luden zum Jahresbeginn die Bevölkerung ein. Seiten 3, 10 und 11

Die neue Pfarrerin für die Kirchgemeinde Kappel, Anne-Carolin Hopmann Holliger feierte einen ganz speziellen Gottesdienst. Seite 13

In vier Ämtler Gemeinden kommt es zur Kampfwahl ums Präsidium Auftakt zur Wahlberichterstattung im «Anzeiger» Florian HoFer Bei den kommunalen Erneuerungswahlen am 8. März kommt es in mehreren der 14 Gemeinden im Bezirk Affoltern zu einer Neubesetzung beziehungsweise einer Kampfwahl um die Gemeindepräsidien. Die Ausgangslage präsentiert sich dabei jeweils recht unterschiedlich.

Amtierende werden herausgefordert Spannend dürfte es in Obfelden werden. Dort wird der bisherige parteilose Amtsinhaber Stephan Hinners (Hochbau / Immobilien) von der parteilosen Diana Caruso herausgefordert. Sie ist bereits im Gemeinderat (Tiefbau / Alter) vertreten. In Ottenbach fordert der bislang nicht im Gemeinderat vertretene parteilose Ernst Diethelm die parteilose Gab-

riela Noser Fanger (Kultur / Hochbau) heraus. In zwei Gemeinden kommt es zu einer Neubesetzung des Gemeindepräsidiums, weil Stefan Gyseler (Hausen) und Esther Breitenmoser (Knonau) nicht mehr zur Wiederwahl antreten. In Hausen bemühen sich Andrea Sidler (SP, bis-

her im Gemeinderat für die Primarschulpflege zuständig) und neu der FDPPolitiker Olivier Hofmann um den frei werdenden Posten. In Knonau haben Roland Buchmann (parteilos, bislang nicht im Gemeinderat vertreten) und Brigitta Trinkler (parteilos, bislang im Gemeinderat zuständig für Finanzen / Sicherheit) den Finger gestreckt. In Aeugst und in Hedingen steht jeweils nur eine Kandidatin für das höchste Gemeindeamt zur Verfügung. In Aeugst möchte die parteilose Gisèle Stoller Laubi (bislang im Gemeinderat für Soziales zuständig) auf Nadia Hausheer folgen, die nicht mehr zur Wahl antritt. In Hedingen möchte Nicole Doppler die Nachfolge von Gemeindepräsident Ruedi Fornaro antreten, der nicht wieder kandidiert. Doppler ist FDP-Mitglied und im Gemeinderat von Hedingen bislang für Finanzen und Immobilien zuständig. In den restlichen acht Gemeinden (Affoltern, Bonstetten, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Rifferswil, Stallikon und Wettswil) bleibt in Sachen Präsidium alles beim Alten. Die bisherigen treten wieder an, Gegenkandidaten gibt es keine. In einzelnen Gemeinden gibt es nur so viele Kandidatinnen und Kandidaten, wie Plätze zu vergeben sind. Das ist unter anderem in Aeugst, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Rifferswil oder Stallikon der Fall. In den anderen Gemeinden stehen mehr Kandidaten auf den Listen, als es Plätze gibt. Zum Beispiel in Affoltern,

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Meldungen wegen Feuerwerk gingen in der Silvesternacht bei der Polizei in Affoltern ein. Seite 3

«Ich bin das einzige Mädchen der Band.» Seite 5 Josie Hoppe, Sängerin der Band Firebeat aus Stallikon. (Bild Regula Zellweger)

Säuliämtler Sports Awards gestartet

Gisèle Stoller Laubi möchte Gemeindepräsidentin von Aeugst werden.

Nicole Doppler strebt das höchste Amt in Hedingen an.

wo sich zehn Namen auf der Liste für den siebenköpfigen Stadtrat finden. Dort haben die Wählerinnen und Wähler zumindest eine gewisse Auswahl.

Kommissionen sowie Kirchenpflege zur einmaligen Selbstdarstellung mit den dort üblichen Längen (maximal 2000 Zeichen und ein Bild) bis am 27. Februar zur Verfügung. Auch Wahlempfehlungen finden auf der Forumseite Platz, pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. Im Laufe der nächsten zwei Monate wird die Redaktion auch von einzelnen Wahlpodien berichten, sofern zu diesem alle Kandidierenden in der jeweiligen Gemeinde Zugang haben. Am Wahltag selbst wird die Redaktion in allen Gemeinden vor Ort sein, um in der Ausgabe vom Dienstag, 10. März, ausführlich über die Wahlergebnisse zu berichten.

Sonderseiten mit der Ausgangslage Vor den Gemeindewahlen vom Sonntag, 8. März, stellt der «Anzeiger» ab der heutigen Ausgabe bis zum 17. Februar in einer speziell dafür konzipierten Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die über 90 Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten ausführlich zu Wort kommen. Den Auftakt macht heute Wettswil. Dazu steht die Forumseite allen etwa 200 Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primar- und Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren

Mit dem Start des neuen Jahres läuft auch der Countdown zu den Säuliämtler Sports Awards. Der «Anzeiger» stellt die Nominierten aus den Kategorien Newcomerinnen und Newcomer des Jahres, Frauen, Männer und Team vor. Dabei sind mit unter anderem Radsport, Rhönrad, Sportklettern oder auch Rudern verschiedenste Sportarten vertreten. Bei den Teams duellieren sich der Reitverein Birkenhof, der Rad-Renn-Club Amt und das Tanzpaar Maja Kucharczyk und Davide Corrodi. Die Abstimmung läuft ab sofort über www.ssa-affoltern.ch. Pro abstimmender Person darf nur eine Stimme abgegeben werden. Die Ehrungen finden am Sonntag, 1. Februar, ab 15.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern statt. Als Talk-Gast wird der Fussballmanager und Gastwirt Fredy Bickel aus Mettmenstetten dem Moderator Rede und Antwort stehen. (red)

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Andrea Sidler und Olivier Hofmann bewerben sich in Hausen für das Gemeindepräsidium.

Brigitta Trinkler und Roland Buchmann treten in Knonau für das Gemeindepräsidium gegeneinander an.

In Obfelden tritt die parteilose Diana Caruso gegen den amtierenden Gemeindepräsidenten Stephan Hinners, ebenfalls parteilos, an.

In Ottenbach wird Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger von Ernst Diethelm herausgefordert. Beide sind parteilos. (Bilder zvg)

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Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 10. Januar 2026, findet in Affoltern am Albis und Zwillikon die Papierund Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt frühestens am Vorabend, jedoch bis spätestens 8.00 Uhr morgens gut sichtbar am Strassenrand bereit. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken bzw. Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Jubla Säuliamt Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 076 525 15 03 (ab 13.00 Uhr) 6. Januar 2026 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Einstellung des Konkurses Schuldnerin: MINDERmedcon GmbH, Mitteldorfweg 9, 8915 Hausen am Albis, CHE-221.487.057

Teilrevision Bau- und Zonenordnung, Harmonisierung der Baubegriffe, Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der kantonalen Genehmigung Angaben zum Inhalt Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis haben an der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2025 die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung bezüglich der Harmonisierung der Baubegriffe festgesetzt. Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung wurde gemäss Rechtskraftbescheinigung des Bezirksrats Affoltern vom 15. August 2025 kein Rechtsmittel eingelegt. Die Baudirektion Kanton Zürich genehmigte die Teilrevision mit Verfügung Nr. 224/25 vom 5. Dezember 2025. Angaben zur Auflage: Die Unterlagen liegen ab dem 6. Januar 2026 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis öffentlich auf.

Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 26. Januar 2026

Rechtliche Hinweise: Gegen den Festsetzungsentscheid und den Genehmigungsentscheid kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. Januar 2026 verwiesen.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 5. Februar 2026

Datum Anordnung Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs (Art. 731b Abs. 1 bis Ziffer 3 OR): 29. September 2025 (in Rechtskraft erwachsen am 20. Oktober 2025) Datum der Konkurseröffnung und Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 11. Dezember 2025

Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Verfahren über Amstutz Kurt Pierre, geb. 15. April 1960, von Valbroye VD, 8914 Aeugst am Albis, mit Aufenthalt in Zürich, gest. 5. Mai 2025, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 15. Dezember 2025 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 6. Januar 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Baureal AG, Leimatten­ strasse 6, 8907 Wettswil Projekt: Abbruch bestehendes Einfami­ lienhaus, Neubau eines Mehrfamilien­ hauses mit 5 Wohneinheiten, Am Lochen­ weiher 18, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück­ Nr.: 1825, Zone: Lka

Nutzungsplanung: Aufhebung und Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien Weidelacherstrasse / Rainstrasse (Abschnitt Rainstrasse bis Weidelacherstrasse, Üetlirain), Stallikon Genehmigung Mit Verfügung Nr. 8609/2025 hat die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Amt für Mobilität, die mit Beschluss Nr. 195 vom 29. September 2025 vom Gemeinderat Stallikon beschlossene Aufhebung und Neufestsetzung der Verkehrsbaulinien RRB Nr. 1878/1968 sowie teilweise ersatzlose Aufhebung der Baulinie RRB Nr. 5199/1969 und der Niveaulinien RRB Nr. 1878/1968 zwischen der Weidelacherstrasse und der Rainstrasse (Üetlirain) in der Kernzone Sellenbüren genehmigt. Beschluss/Verfügungsnummer: 8609 Beschluss/Verfügungsdatum: 2025-11-25 Rechtliche Hinweise und Fristen Die Unterlagen liegen während den Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle), Reppischtalstrasse 53, Stallikon, zur Einsicht auf. Gegen den Festsetzungsbeschluss des Gemeinderates vom 29. September 2025 sowie gegen die Genehmigungsverfügung der Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich, Amt für Mobilität, vom 25. November 2025, kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht Kanton Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss bzw. die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Kinderfasnacht: Sperrung Rüchlig-, Sentmat-, Bodenacker-, Dorf-, Schmitten-, Wolserstrasse bis Singsaal Chilefeld Am Samstag, 17. Januar 2026 von 13.30 – 14.30 Uhr werden aufgrund der Kinderfasnacht die Rüchlig-, Sentmatt-, Bodenacker-, Dorf-, Schmitten-, Wolserstrasse bis Singsaal Chilefeld gesperrt. Ein Verkehrsdienst wird vor Ort sein und die Umleitung sowie die Sicherheit gewährleisten. Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und danken für die Rücksichtnahme.

Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung Mit Beschluss vom 18. November 2025 genehmigte der Gemeinderat Rifferswil den Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung mit Herrn Diego Willa und Herrn Roman Wolf, patentierte Ingenieur-Geometer in der Firma Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke KIG, 8910 Affoltern am Albis. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrats sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Nachführungsvertrag sowie der erwähnte Gemeinderatsbeschluss können während der vorstehend erwähnten Frist bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingesehen werden. 6. Januar 2026 Gemeinderat Rifferswil

«Wenn du nachts den Himmel betrachtest, wird es für dich sein, als würden alle Sterne lachen, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!» aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

Helena Silvia Eberle-Grünewald 12.6.1940 – 19.12.2025 Für uns völlig unerwartet bist Du an einem Herzversagen verstorben. Traurig müssen wir von unserer Mutter, Grosi, Schwiegermutter und Schwägerin, Bekannten und Freundin, Abschied nehmen. Trotz sehr schneller Hilfe vor Ort durch Passanten, First Responder, Feuerwehr Hausen, Sanität des Spital Affoltern, Notarzt Kantonsspital Zug, hast Du den Weg ins Leben nicht mehr gefunden. Herzlichen Dank allen für ihre rasche und entschlossene Hilfe, wir sind ihnen sehr dankbar für ihr beherztes Eingreifen. Wir sind sicher, dass Du auf einem Stern auf Deine neue Heimat Huuse schaust. Du wirst vermisst! Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten: www.kmsk.ch Kinder mit seltenen Krankheiten – Gemeinnütziger Förderverein Raiffeisenbank, 8610 Uster, Swift-Code: RAIFCH22E71 Postonto 80-18578-0, IBAN CH52 8080 8008 5328 0369 7 Vermerk: Helena Eberle-Grünewald Traueradresse: Familie Walder-Eberle, Ebertswilerstrasse 15, 8915 Hausen am Albis

Affoltern am Albis Am 18. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Lotty Kohler geb. Lüscher geboren am 5. April 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. 6. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Entlassung aus dem kommunalen Inventar, Sellenbüren 6 in Sellenbüren (Gemeinde Stallikon), Assek. Nr. 41, Kat. Nr. 1520 (Inventar-Nr. 36), Stallikon Angaben zur Meldung Mit Beschluss vom 8. Dezember 2025 hat der Gemeinderat Stallikon die Liegenschaften Sellenbüren 6 in Sellenbüren (Gemeinde Stallikon), Assek. Nr. 41, Kat. Nr. 1520 (Inventar-Nr. 36) aus dem kommunalen Inventar der schutzwürdigen Gebäude entlassen. Einsichtnahme Die Unterlagen liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 5. Februar 2026

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 5. Februar 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Kontaktstelle Bauamt Stallikon Reppischtalstrasse 53 8143 Stallikon

Kontaktstelle Bauamt Stallikon Reppischtalstrasse 53 8143 Stallikon

Ihre Spen de s c h e n kt Perspektiven!

Affoltern am Albis Am 31. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lilly Winkler geb. Hartmann geboren am 5. Februar 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 6. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 28. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Margita Prihoda geb. Frim geboren am 23. Januar 1950, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 6. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis Merci für Ihre Unterstützung

Maschwanden Am 29. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Strebel Max geboren am 7. November 1944, von Geltwil AG, wohnhaft gewesen in Maschwanden.

Mettmenstetten Am 28. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hans Huber geboren am 10. Juli 1934, von Zürich und Oberkulm AG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Abdankung findet am Mittwoch, 14. Januar 2026 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Bestattungsamt Mettmenstetten

Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind Spenden: IBAN CH53 0900 0000 8000 0048 4 www.cerebral.ch


Bezirk Affoltern

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Peter Gisler in Obfelden darf nach all den Festivitäten am Donnerstag, 8. Januar, gleich nochmals feiern, nämlich seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm einen Tag mit viel freudigen Überraschungen und alles Gute.

Nationaler Trauertag geplant In einer Kapelle in Crans-Montana hat am Sonntagvormittag ein Gottesdienst stattgefunden. In der Messe sollte die Verbundenheit mit den Opfern und ihren Angehörigen zum Ausdruck gebracht werden. Jean-Marie Lovey, der Bischof von Sitten, hat die Messe geleitet und die Predigt gehalten. Teilgenommen hat auch Gilles Cavin, Pfarrer in Sierre, Synodalrat der Evangelisch-reformierten Kirche Wallis sowie Synodepräsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS).

Kirchenglocken sollen schweizweit während fünf Minuten läuten Am Freitag, 9. Januar, soll es dann anlässlich eines nationalen Trauertages am Nachmittag um 14 Uhr eine ökumenische Gedenkfeier in Crans-Montana geben. Zu Beginn sollen die Kirchenglocken schweizweit während fünf Minuten läuten, um ein Innehalten zu ermöglichen. Der EKS-Rat habe entschieden, die Mitgliedskirchen zu einer Teilnahme am Geläut aufzufordern, heisst es in einer Information der EKS. ref.ch, News der Reformierten

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 6. Januar 2026

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Mobilität – Fluch und Segen zugleich Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft: «Wem gehört die Strasse?» Werner Schneiter Von den Anfängen bis zur modernen Mobilität handelt das Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks (GGA). «Wem gehört die Strasse?» lautet der Titel der Broschüre, die den Abschluss einer Trilogie bildet. Während sich die ersten beiden Blätter mit den historischen Verkehrswegen und der Geschichte des Postautos im Säuliamt befassten, geht die jüngste Ausgabe der Frage nach, wem die Strasse gehört – ein umstrittenes Thema und bisweilen Gegenstand hitziger Diskussionen. Auch im Bezirk Affoltern. Dazu werden im Neujahrsblatt auf rund 60 Seiten aufschlussreiche Texte, Fakten, Zahlen und Grafiken geliefert – Historisches und Zeitnahes, aber auch Dinge, über die man schmunzeln kann. Noch nie bot die moderne Mobilität eine so hohe Qualität und ein derart umfassendes Angebot: beim ÖV, beim Individualverkehr, beim Velo- und Fussverkehr. Planung und Bau sind ausgeklügelt und nehmen Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmenden, auch auf die Nicht-Mobilen. «Mobilität ermöglicht Begegnungen, Teilnahme am Gesell-

«Mobilität ermöglicht Begegnungen, Teilnah­ me am Gesellschafts­ leben. Sie ist Grundpfei­ ler des Wohlstandes.» Fredi Räber, Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern

schaftsleben. Sie ist Grundpfeiler des Wohlstandes», sagte Mitautor Fredi Räber anlässlich des traditionellen GGA-Apéros im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern. Mobilität bringe zwar Freiheit, Autonomie und Selbstverwirklichung, habe aber natürlich Schattenseiten: Lärm, Stau, Abgase, Platzknappheit. Kaum ein anderes Thema bewege die Gemüter stärker, wenn es um Verkehrsfragen gehe: Wem steht da welcher Platz im Strassenraum zu – eine Frage, die stets neu ausgehandelt werden müsse, so Räber. Konflikte sind dabei unvermeidbar. So werden in Birsfelden Autofahrer mit 100 Franken gebüsst, wenn sie in einer bestimmten Zeit durch Quartiere statt auf der Autobahn fahren. Und in Cham kamen bei Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulhäusern innert sechs Wochen 20 000 Franken an Bussen zusammen.

Tuning vor 100 Jahren Das Thema beschäftigte schon in früheren Jahren stark. Staubentwicklung

Scheidende Mitglieder und ihre Nachfolger in der Redaktionsgruppe (von links): Markus Hintermann, René Tobler, Hannes Zaugg, Hans-Ulrich Meier, Fredi Räber und GGA-Vizepräsidentin Iris Geissbühler. (Bild Werner Schneiter) durch Autoverkehr auf ungeteerten Strassen war ein vorherrschendes Thema, aber auch Bauern, die deswegen mit Mistgabeln auf Automobilisten losgingen. Bis 1925 herrschte im Kanton Graubünden ein komplettes Automobilverbot. 1933 gab es in der Schweiz erstmals Verkehrsunterricht, aber noch kein Tempolimit. 1923 waren im Kanton Zürich 2733 Personenwagen eingelöst, und fast exakt so viele sind es heute allein in Bonstetten. 1924 rief der ACS in einem Inserat dazu auf, Auspuffrohre «insbesondere an Sonntagen» zu schliessen,

um bewusst laut zu fahren. Tuning der ersten Stunde … 1932 empfahl der TCS den Radfahrenden: «Beachtet die Automobilisten mit Sympathie, denn unter ihnen findet ihr viele Freunde.» Das Neujahrsblatt liefert weitere Trouvaillen, etwa ein Verbot in der Mettmenstetter Polizeiverordnung von 1923 unter Abschnitt 13: «Das Lernen und Üben im Velo- und Motorradfahren innerhalb der Ortschaften, ebenso das unnötige Velofahren der schulpflichtigen Jugend auf verkehrsreichen Strassen und Plätzen und Herum-

schwärmen und Herumstehen von Kindern unter 16 Jahren im Freien nach Einbruch der Dämmerung.» Fredi Räber schloss seinen Exkurs durch die Verkehrsgeschichte mit einem Gedicht von Erich Kästner «Im Auto über Land», das vor dem Zweiten Weltkrieg entstand. Das Neujahrsblatt «Wem gehört die Strasse?» ist der letzte Teil der Trilogie «Mobilität im Knonauer Amt». Es kann bei der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern oder bei der GGA bezogen werden: info@ggaffoltern.ch

Wechsel in der Redaktionsgruppe Der Neujahrsanlass der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks (GGA) bot Gelegenheit, die Arbeit von Rolf Oberhänsli in der Redaktionsgruppe zu würdigen. Er verstarb am 15. Februar 2025. «Wir haben einen liebenswürdigen, feinfühligen und schreibfreudigen Kameraden verloren. Er hat als eine Art Chefredaktor unser Team zielstrebig auf Kurs gehalten und äusserst präzis gearbeitet», sagte Fredi Räber von der Redaktionsgruppe, die nun mit Hannes Zaugg einen kompetenten Nachfolger gefunden hat. Es kommt da aber zu weiteren Wechseln: Fredi Räber und Hans-Ulrich Meier haben ihre Rücktritte bekanntgegeben; sie wurden für Verdienste mit kleinen Geschenken und grossem Ap-

plaus verabschiedet. Nachfolger sind René Tobler und Markus Hintermann. Stark applaudiert wurde aber auch der Ämtler Pianistin Lina Schwob. Sie hat die Veranstaltung musikalisch umrahmt.

Mitgliederzahl stagniert Nach den Worten von Vizepräsidentin Iris Geissbühler hat die GGA ein intensives Jubiläumsjahr 2025 hinter sich. Das 200-jährige Bestehen wurde mit zahlreichen Spezialanlässen gefeiert – mit bleibenden Werten: etwa den zehn Picknick-Garnituren, die in Gemeinden zum Verweilen einladen. Oder der neuen Tafel am Hexengraben am Türlersee, die auf die traurige Ge-

schichte von Hexenverbrennungen im Säuliamt aufmerksam macht. Trotz Jubiläum hat die GGA ihre Mitgliederzahl nicht wesentlich steigern können; sie verharrt bei etwa 600. Trotzdem sei der Leitgedanke der GGA nach wie vor richtig und wichtig, etwa das Schaffen von Begegnungen und Projekten in den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung und Umwelt – dazu die Stärkung von Gemeinsinn, um der Vereinsamung zu begegnen und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern, so Iris Geissbühler. Sie kündigte für den Herbst 2026 zwei Kunstausstellungen im Kasino Affoltern an, dazu gibt es Vorträge der Volkshochschule und einen kulturellen Ausflug. (-ter.)

Feuerwerksverbot: Polizei zieht positive Bilanz Neun Meldungen an Silvester eingegangen – Patrouillen haben nichts wahrgenommen Florian hoFer Im Jahr 1 des Feuerwerksverbots in der Stadt Affoltern ziehen Polizei und Stadtverwaltung eine positive Bilanz. «In der Silvesternacht gingen bei der Polizei lediglich neun Meldungen wegen des Abbrennens von Feuerwerk und Böllern ein», sagt Tobias Brutschi, bei der Stadt zuständig für Sicherheit.

Ausserhalb des Gemeindegebietes Aber: «Auffällig war, dass sich mehrere Personen unmittelbar hinter der Ortstafel auf dem Gebiet von Hedingen aufhielten und dort Feuerwerk zündeten. Es ist daher möglich, dass einzelne Meldungen das Abbrennen von Feuerwerk ausserhalb des Gemeindegebiets von Affoltern betrafen», so Brutschi gegenüber dem «Anzeiger». Die Polizeipa-

trouillen der Stadtpolizei Affoltern hätten in Affoltern und Zwillikon selbst

«Auffällig war, dass sich mehrere Personen hinter der Ortstafel auf dem Gebiet von Hedingen aufhielten und dort Feuerwerk zündeten.» Tobias Brutschi, Abteilung Sicherheit Stadt Affoltern kein Feuerwerk wahrgenommen. «Auch die Menge an Feuerwerksüberresten blieb gering», sagt Brutschi. Ordnungsbussen mussten keine ausgesprochen werden. Aus Sicht der Polizei verlief der Jahreswechsel also ruhig

und zufriedenstellend. Brutschi: «Zwar wurden trotz des Verbots wie erwartet vereinzelt Böller sowie lärmendes Feuerwerk gezündet, die Anzahl war jedoch nicht vergleichbar mit den Vorjahren, in denen jeweils grosse Mengen an Feuerwerksabfall entsorgt werden mussten und lärmendes Feuerwerk Menschen und Tiere erheblich erschreckte.» Das Feuerwerksverbot sowie die begleitende Kommunikationskampagne hätten sich bewährt und seien in der Bevölkerung bereits gut etabliert. Wie berichtet, hat das Stimmvolk an der Gemeindeversammlung der Stadt Affoltern vom 16. Juni des vergangenen Jahres seine Zustimmung zur Teilrevision der Polizeiverordnung, die ein Verbot für den Verkauf und das Abbrennen von lautem Feuerwerk auf dem Stadtgebiet künftig verbietet, bekundet. Hintergrund für die durch den

Souverän abgesegnete Anpassung, die Raketen, Böllern und Ähnlichem auf Stadtgebiet den Riegel schiebt, ist laut einer Medienmitteilung der Stadt Affoltern vom März 2025 der Umstand, dass in den letzten Jahren das unkontrollierte Abfeuern von Feuerwerken im Bezirkshauptort stark zugenommen hatte. Dies führe zu einer grossen Belastung für Mensch, Tier und Umwelt in Form von Lärm, Feinstaub, Lichtblitzen und Feuerwerksabfällen. Ausgegangen waren die Bestrebungen, ein solches Verbot zu prüfen, laut Medienmitteilung sowohl vom Stadtrat wie auch von Teilen der Bevölkerung, die der Stadt ihre Besorgnis über die teils aus dem Ruder gelaufene Situation kundtaten. Die Abteilung Sicherheit hofft nun, dass das Verbot künftig noch konsequenter eingehalten wird.


Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Erneuerungswahl der 5 Mitglieder der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis/Aeugst am Albis und deren Präsidentin bzw. dessen Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030 Nach Ablauf der zweiten Frist zur Einreichung, Änderung oder zum Rückzug von Wahlvorschlägen für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis/Aeugst am Albis und deren Präsidentin bzw. dessen Präsidenten liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Als Mitglied der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis/Aeugst am Albis: Name Vorname, Geschlecht

Jahr­ Adresse gang

Beruf

neu/ Partei bisher

Erneuerungswahl Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2026 – 2030; vorläufige Wahlvorschläge und Ansetzung der zweiten Frist Gestützt auf die Wahlanordnung vom 4. November 2025 sind für die Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission und der Primarschulpflege und dessen/deren Präsidentin bzw. Präsidenten innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Als Mitglied des Gemeinderats (4 Mitglieder inkl. Präsidium): Hunkeler Martin

1971

Schützenwies 4, Kappel am Albis

Küttel Renzo

1974

Steinmann Plüss Liselotte, «Lilo» Vollenweider Armin

kfm. Angestellter

bisher

parteilos

Weiermattstrasse 21, Leiter IT-Sicherheit Uerzlikon

bisher

parteilos

1967

Näfenhäuser 16, Kappel am Albis

Psychologin

bisher

parteilos

1965

Feldstrasse 1, Hauptikon

selbständig

bisher

parteilos

Garzotto Pietro, m 1970 Haldenrain 6, 8909 Zwillikon

Dipl Pflegefachmann, neu Medizinprodukteberater

parteilos

Kaiser Barbara, w

1970 Tägerstein 6, 8910 Affoltern am Albis

Lehrperson

neu

SP

Müller Sarah, w

1981 Pfruendhofstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis

Hausfrau, (Lehrerin)

neu

parteilos

Schaub Karin, w

1983 Mülibergstrasse 28, 8914 Aeugstertal

Dipl. Pflegefachfrau HF

bisher parteilos

Steiner Christian, m

1984 Stigelistrasse 4, 8910 Affoltern am Albis

Marketingmanager

bisher parteilos

Hunkeler Martin

Waldmeier Christoph, m

1968 Schwandenrain 8B, 8910 Affoltern am Albis

Erwachsenenbildner & Coach IBP

bisher parteilos

Als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder inkl. Präsidium):

Als Präsident der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis/Aeugst am Albis: Waldmeier Christoph, m

1968 Schwandenrain 8B, 8910 Affoltern am Albis

Erwachsenenbildner & Coach IBP

bisher parteilos

Der 1. Wahlgang findet gemäss Wahlanordnung vom 21. Oktober 2025 am Sonntag, 8. März 2026 statt. In Anwendung von Art. 10 der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis i.V.m. § 55 Abs. 1 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssa­ chen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begrün­ dung enthalten.

Als Präsident des Gemeinderats: 1971

Schützenwies 4, Kappel am Albis

kfm. Angestellter

bisher

parteilos

Bordelais-Huber Marlis

1969

Näfenhäuser 3, Kappel am Albis

Buchhalterin FA

neu

parteilos

Loosli Dorian

1990

Kappelerstrasse 3, Uerzlikon

Jurist / MLaw

bisher

parteilos

Müller Blair

1962

Uerzlikerstrasse 13, Hauptikon

Bussiness Analyst

neu

parteilos

Schabana Cécile

1988

Kappelerhof 16, Kappel am Albis

Dipl. Ing. Agronomin

neu

parteilos

Zuberbühler Annelies «Anne»

1979

Oberdorfstrasse 28, Uerzlikon

Coach / Hoteliére

bisher

parteilos

Jurist / MLaw

bisher

parteilos

Als Präsident der Rechnungsprüfungskommission: Loosli Dorian

1990

Kappelerstrasse 3, Uerzlikon

Als Mitglied der Primarschulpflege (5 Mitglieder inkl. Präsidium):

6. Januar 2026 Stadtrat Affoltern am Albis

Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Erneuerungswahl der 3 Mitglieder der Verbands-Schulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2030 Nach Ablauf der zweiten Frist zur Einreichung, Änderung oder zum Rückzug von Wahlvorschlägen für die Erneuerungswahl der 3 Mitglieder der Verbands-Schulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Als Mitglied der Verbands-Schulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern: Name Vorname, «Rufname», G

Jahr­ Adresse gang

Beruf

neu/ Partei bisher

Brignoli Lutz Francesca, w

1962 Strumbergächerstrasse 13B, 8907 Wettswil

Rektorin

bisher Die Mitte

Caruso Adriano «Adri», m

1974 Schwandenrain 8b, 8910 Affoltern am Albis

Elektrontechnik, techn. Informatik

neu

parteilos

Frick Claudia, w

1971 Gartenstrasse 10b, 8910 Affoltern am Albis

Berufsschullehrerin, Gastronomin

neu

parteilos

Füglister Cathrin, 1980 Sagiweg 9, w 8933 Maschwanden

Schulassistenz, SZPI

neu

SP

Leuteritz Sandra, w

1975 Lötschenmattstrasse 14, 8912 Obfelden

Assistentin Chefarzt Kinder­Reha Schweiz

neu

parteilos

Nüesch Gabriela, w

1972 Ottenbachstrasse 20, 8912 Obfelden

Sachbearbeiterin

bisher parteilos

Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind nicht erfüllt. Es ist eine Urnenwahl durchzuführen. Der 1. Wahlgang findet gemäss Wahlanordnung vom 21. Oktober 2025 am Sonntag, 8. März 2026 statt. In Anwendung von Art. 27 der Statuten des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern i.V.m. § 54a Abs. 2 und § 55 Abs. 1 und 2 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen der vorgeschlagenen Personen aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechts­ sachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begrün­ dung enthalten. 6. Januar 2026 Stadtrat Affoltern am Albis

Als 5. Mitglied ist automatisch der Präsident/die Präsidentin der Schulpflege gewählt (Art. 21 Gemeindeordnung (GO)).

Christen Florian

1984

Mythenblick 10, Uerzlikon

Unternehmer

bisher

parteilos

Marienberg Anna

1980

Hauptikonerstrasse 12, Assistenz GL Uerzlikon

bisher

parteilos

Theiler Edouard

1972

Mythenblick 18, Uerzlikon

bisher

parteilos

Wehrle Gunnar

1972

Hauptikonerstrasse 14, Kaufm. Angestellter Uerzlikon

neu

parteilos

bisher

parteilos

Unternehmer

Als Präsident der Primarschulpflege: Theiler Edouard

1972

Mythenblick 18, Uerzlikon

Unternehmer

Gemäss § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) können innert einer Frist von 7 Tagen, bis spätestens 13. Januar 2026, 11.30 Uhr die eingereichten Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat (wahlleitende Behörde), Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis eingereicht werden. Zur Wahrung dieser Frist müssen die Wahlvorschläge bis zu diesem Zeitpunkt bei der wahlleitenden Behörde eingetroffen sein (vgl. § 7a Abs. 2 Verordnung über die politischen Rechte). Wählbar in: • Den Gemeinderat ist jede stimmberechtigte Person, die ihren Wohnsitz in der Politischen Gemeinde hat (§ 23 GPR und Art. 4 GO). • Die Primarschulpflege ist jede stimmberechtigte Person, die ihren Wohnsitz in der Politischen Gemeinde hat (§ 23 GPR und Art. 4 GO). • Die Rechnungsprüfungskommission ist jede stimmberechtigte Person, die ihren Wohnsitz in der Politischen Gemeinde hat (§ 23 GPR und Art. 4 GO). Die vorgeschlagene Person ist mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, dem Zusatz «bisher», wenn die vorgeschlagene Person das Amt bereits innehat, sowie der Parteizugehörigkeit (z. B. Partei, pol. Gruppierung, parteilos) zu bezeichnen. Zudem kann zusätzlich oder anstelle des Vornamens der Name angegeben werden, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist (Rufname). Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für Wahlvorschläge können bei der Gemeinderatskanzlei bezogen oder auf der Gemeindehomepage unter Neuigkeiten heruntergeladen werden. Sofern während der Frist von 7 Tagen die bereits eingereichten Wahlvorschläge nicht geändert oder zurückgezogen, oder keine neuen Wahlvorschläge eingereicht werden, erfolgt keine weitere Publikation der Wahlvorschläge. Stimmen die Wahlvorschläge nach Ablauf der siebentägigen Frist nicht mit den heute veröffentlichten Wählvorschlägen überein, werden die definitiven Wahlvorschläge am 16. Januar 2026 amtlich publiziert (§ 53 Abs. 4 GPR). Die Urnenwahl findet gemäss Wahlanordnung vom 4. November 2025 am Sonntag, 8. März 2026 statt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 6. Januar 2026 Gemeinderat Kappel am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

5

Firebeat, die erfolgreiche Band aus Stallikon Junge Musizierende aus dem Säuliamt (2): Mehr als zehn öffentliche Auftritte in den letzten zwei Jahren Regula ZellwegeR «Eigentlich fing alles im Kindergarten an, denn Dominic, Maël und ich waren damals zusammen in einer Kindergartenklasse», erzählt die 12-jährige Josie Hoppe, die Sängerin der Band Firebeat. Heute spielen zudem Maël Joller, ebenfalls 12, Schlagzeug, Dominic Hefti – inzwischen 13 und im Gymnasium – Klavier und der Jüngste der Gruppe, Maëls zehnjähriger Bruder Yven, E-Gitarre, mit. Unterstützt werden sie tatkräftig von ihren Eltern. «Das Schlagzeug kann ich nicht in einem Rucksack transportieren», lacht Maël. Seine Mutter Sibylle Joller fährt ihre beiden Söhne gern zu Proben und Auftritten. Alle vier entdeckten früh ihre Leidenschaft für die Musik. Josie spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Klavier. Yven kam dank seines Paten zum E-Gitarrenspiel: «Ich durfte zu meinem Götti in seinen Gitarrenkeller. Er spielt seit Jahren Gitarre und hat unzählige Gitarren – auch E-Gitarren. Der Fall war schnell klar, und ich konnte mich von den fetzigen Tönen der E-Gitarre nicht mehr lösen.» Auch sein Bruder Maël liess sich von seinem Götti inspirieren. Dominic wiederum wuchs mit dem Klavier auf: Schon als Kleinkind sass er auf den Knien seines Vaters, wenn dieser spielte. Er ist bis heute sein Vorbild, da er selbst in einer Band musiziert. Die Kinder sind dankbar, dass er bei Auftritten die Technik betreut. Das zeigt einmal mehr, wie prägend das familiäre Umfeld für die musikalische Entwicklung sein kann.

Vielerlei Kompetenzen Lukas Gasser, Maëls Schlagzeuglehrer an der Musikschule Knonauer Amt, ist selbst ein vielseitiger Musiker mit weltweiter Bühnenerfahrung. Er schlägt der Band passende Stücke vor und arrangiert sie bei Bedarf so, dass sie optimal auf die Möglichkeiten der Band zugeschnitten sind. Mit Humor, Motivation und feinem pädagogischen Gespür führt er die Jugendlichen zu beachtlichen Leistungen – ganz ohne Druck aufzubauen. Yven bringt es auf den Punkt: «Das Wichtigste ist, Freude an der Musik zu haben. Denn dann übt man automatisch für die Band und es macht Spass, gemeinsam zu spielen und auftreten zu können.» Streit gebe es in der Band übrigens nicht. «Nur zu Hause, aber unter Brüdern ist das normal», ergänzt

Sie musizieren mit Begeisterung: Maël Joller, 12, Schlagzeug; Yven Joller, 10, E-Gitarre; Josie Hoppe, 12, Sängerin und Dominic Hefti, 13, Klavier (von links), das sind Firebeat. (Bild Regula Zellweger) Maël lachend. Und Josie fügt hinzu: «In meinem Fall gilt es, gut mit Jungs zurechtzukommen, denn ich bin das einzige Mädchen der Band.» Dominic zählt auf, welche Faktoren zu gutem gemeinsamem Musizieren beitragen: «Aufeinander hören, nicht allein im Vordergrund stehen wollen, Konzentration während des Spielens, sein eigenes Instrument beherrschen und ein gutes Rhythmusgefühl haben.» Josie ergänzt: «Man muss auch Englisch sprechen können, denn wir performen hauptsächlich Lieder auf Englisch.»

Motiviert und selbstständig Lukas Gasser beschreibt die vier Kinder als motiviert, zuverlässig und ausgesprochen selbstständig. Vor Auftritten üben sie sich immer wieder auch in Eigenverantwortung – neben Schule und Sport eine beachtliche Leistung. «Zentral ist, dass Motivation und Freude vorhanden sind. Wenn dies so ist, übt man auch

gerne, und durch die Übung werden die Kenntnisse verbessert, und so kann man vor Publikum spielen, was dann auch wieder motiviert zum Üben», beschreibt Maël treffend den Kreislauf von Übung und Erfolg. Helga Schnurrenberger ist bei der Musikschule Knonauer Amt «Bereichs-

«Wir performen hauptsächlich Lieder auf Englisch.» Josie Hoppe, Sängerin von Firebeat.

leiterin Veranstaltungen» und sieht viele Vorteile, wenn Kinder musizieren: «In der heutigen schnelllebigen Zeit richtet das Musizieren den Fokus nach innen und schenkt Ruhe und Energie, aber auch Freude und Spass im ZusammenANZEIGE

Erfolg der Turmbläser in Mettmenstetten

Die Turmbläser der Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach spielten zum Jahreswechsel. (Bild zvg) Ein seit Jahrzehnten bestehender Anlass, der leider in den letzten Jahren immer weniger Besucherinnen und Besucher begrüssen durfte, ist das Ausläuten des alten und das Einläuten des

neuen Jahres mit musikalischer Begleitung der Turmbläser zu Silvester bei der reformierten Kirche in Mettmenstetten. Dieses Jahr versuchten die reformierte Kirche und Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach mit einem Flyer und den amtlichen Anzeigen im Regionalmedium, die Zahl der Zuhörer zu erhöhen. Es hat funktioniert: Die Turmbläser durften eine grosse Zahl Besucher begrüssen. Der von der reformierten Kirche und dem Musikverein Mettmenstetten offerierte Apéro fand Anklang. Die Turmbläser erhielten für ihr Kurzkonzert mit Zugabe viel Applaus. Ein grosses Dankeschön geht an die Bläsergruppe sowie die Helfer der reformierten Kirche und des Musikvereins Mettmenstetten. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf den Anlass 26/27. Edith Schlienger, Musikverein Mettmenstetten

spiel.» Und Daniel Berger, Schulleiter der Musikschule Knonauer Amt, ergänzt: «Musik verbindet über alle Grenzen hinweg, weil sie gemeinsame Gefühle, Zusammenarbeit und kreativen Ausdruck ermöglicht.»

Musik als Teil des Lebens Musik wird für die vier Kinder wahrscheinlich immer ein Thema im Leben bleiben. «Ich möchte mit der Band noch mehr Auftrittserfahrung sammeln, um später vielleicht an einem Wettbewerb teilzunehmen. Ab und zu komponiere ich eigene Lieder und singe dazu. Vielleicht wird mal eines von mir veröffentlicht», erklärt Josie. Yven weiss als Jüngster noch nicht genau, wie es in Zukunft musikalisch weitergehen soll: «Ich geniesse den Moment und habe Freude, in der Band spielen zu können und aufzutreten.» Dominic verrät: «Mein Ziel ist es, irgendwann einmal auf einer grossen Bühne

zu stehen. Das Wichtigste ist mir aber, dass es mir weiterhin Spass macht.» Maël möchte so lange wie möglich in der Band spielen. Angst vor grossen Auftritten haben sie keine. An der 900-Jahr-Feier in Stallikon spielten sie, damals noch ohne Josie, vor über 500 Zuschauern. Die Kinder bringen Begeisterung für die Musik mit, die Musikschule engagiert sich für ihre Förderung, und viele Eltern unterstützen ihre Kinder mit grossem Einsatz. Was jedoch nach wie vor knapp ist: geeignete Übungsräume.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» junge Musikerinnen und Musiker aus der Region vor. (red)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

Trotz allen Wachstums hat sich in Wettswil eine aussergewöhnliche landschaftliche Idylle erhalten. (Bilder Marcus Weiss)

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Das Türmlihaus, ein früheres Schulhaus, ist ein identitätsstiftendes Wahrzeichen, das heute für Vereine kostengünstig zu mieten ist.

Wachstums-Herausforderungen in Wettswil In der Unteramts-Gemeinde blickt man mit Optimismus in die Zukunft Marcus Weiss Wettswil hat wohl eine der beeindruckendsten Wachstumsgeschichten des gesamten Kantons vorzuweisen; von gerade einmal 380 Einwohnern im Jahr 1950 stieg die Bewohnerschaft auf mittlerweile fast fünfeinhalbtausend. Obschon die Bevölkerungszahl heute in weitaus kleinerem Umfang ansteigt als in den 1960er- und 1970er-Jahren, das Thema bleibt aktuell. Wettswil bildet zusammen mit Bonstetten und Stallikon die Region Unteramt innerhalb des Bezirks Affoltern. Vor

Wettswil Gemeindefläche: 3,75 km2 Anzahl Einwohner: 5314 (per Ende 2024) Besonderheit: Neben Stallikon eine der beiden nördlichsten Gemeinden des Bezirks Affoltern, die Nordspitze ragt in den Bezirk Dietikon hinein. Das wird am 8. März gewählt: Gemeinderat: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Primarschulpflege: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Rechnungsprüfungskommission: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Baukommission: 3 Mitglieder ohne Präsidium Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil: 7 Mitglieder, inklusive Präsidium Sekundarschulpflege Bonstetten (Bonstetten, Stallikon, Wettswil): 5 Mitglieder, inklusive Präsidium

einem Dreivierteljahrhundert noch ein Bauerndorf, hat sich die Gemeinde vor allem in den Jahren zwischen 1950 und 1980 in einem Tempo entwickelt, bei dem man angesichts der Zahlen als Ortsfremder fast zwingend annehmen müsste, dass die solchermassen gewachsene Gemeinde heute von grauen Satellitenstädten und weitgehender Anonymität geprägt sein müsste. Ein derartiges Szenario ist in Wettswil jedoch nicht eingetroffen, die Siedlungsstruktur wirkt trotz der zahlreichen Neubauten aus den vergangenen Jahrzehnten noch immer dörflich, der Umgang im Alltag ist verbindlich und menschlich geblieben. Die Kombination aus diesem guten Miteinander, der privilegierten, sonnigen Lage am Westhang des Ettenbergs und der hervorragenden Anbindung an die Stadt Zürich – hervorzuheben ist hier vor allem der 2009 eröffnete Uetlibergtunnel der Autobahn A3 – macht Wettswil heute mehr denn je attraktiv für Neuzuzüger. Einem weiteren, ungebremsten Wachstum sind aber insofern Grenzen gesetzt, dass die Baulandreserven stetig abnehmen und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum heute vorwiegend punktuell geschieht.

Künftiges Quartier WeierächerGrabmatten ist ein grosses Thema Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass die Erschliessung und Bebauung einer grossen Baulandreserve, die sich in der Ebene westlich des Gemeindezentrums befindet, ein dominierendes Thema in Wettswil ist. «Der Bau und die Auswirkungen des künftigen Quartiers Weierächer-Grabmatten sind sicher etwas, was unsere Gemeinde in den nächsten Jahren weiter in Atem halten wird», bestätigt auch Gemeindeschreiber Dominik Pfefferli. Seiner Einschätzung nach bietet dieses Landstück, das seit 1995 als Bauland eingezont ist, ein erhebliches Entwicklungspotenzial. Schätzungsweise tausend zusätzliche Einwohner wird dieser noch zu entwickelnde Gemeindeteil Wettswil bringen. Einen Knackpunkt stellt die Erschliessung des neuen Quartiers dar; sie sorgt bei den betroffenen Grundeigentümern für Diskussionen, was wiederum zu einer Initiative und dadurch schliesslich zu einer Volksabstimmung geführt hat. Bei besagter Urnenabstimmung im November 2025 hat der Souverän entschieden, die Nutzungsplanung so zu revidieren, dass eine Erschliessung via Lenggenweg möglich wird. Diese Planung wird zurzeit ausgearbeitet und danach im Detail erneut dem Stimmvolk

grosse Solidarität in der Bevölkerung ist im Asylbereich festzustellen, was die sehr herausfordernde Suche nach Wohnraum erleichtert. Im Moment beherbergt die Gemeinde gut 80 Asylsuchende. Die Fallführung wird im Asylwesen vom Sozialdienst Bezirk Affoltern übernommen. Kulturell ist Wettswil unter anderem durch den ansässigen Kulturverein Kultur8907 sehr gut aufgestellt, das Engagement des Vereins bedeutet ein breites Angebot an Kulturveranstaltungen bei gleichzeitiger Entlastung der Gemeinde.

Wohnraum bleibt ein hochaktuelles Thema, hier eine Neubausiedlung der Wohnund Baugenossenschaft Gewobag, die in diesem Sommer bezugsbereit war. vorgelegt. Sowohl für das Grossprojekt Weierächer-Grabmatten als auch für weitere Bauvorhaben in der Zukunft ist Wettswil gut gerüstet. Ende Oktober dieses Jahres informierte die Gemeinde im Aegertensaal über die Teilrevision der Wettswiler Bau- und Zonenordnung. Die geltende BZO aus dem Jahr 1995 muss in erster Linie vor dem Hintergrund einer kantonalen Harmonisierung sowie wegen der durch den Klimawandel geänderten Bedingungen angepasst werden. Dieses Vorhaben wird voraussichtlich im Verlauf des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Das Ressort Tiefbau und Werke hat sich für die nächsten Jahre ebenfalls viel vorgenommen, hier geht es unter anderem um die Umsetzung des eigenen Energieleitbildes, um die Revitalisierung von Bächen sowie die Erneuerung von Strassen und Leitungen.

Ruhigere Phase beim Wachstum der Schülerzahlen Wettswil verfügt über ein heute nur noch relativ selten angewandtes System der Trennung von politischer Gemeinde und Schulgemeinden. Während im übrigen Kanton Zürich mittlerweile viele politische Gemeinden schulische Aufgaben übernommen haben und als sogenannte Einheitsgemeinden fungieren, ist in Wettswil die Primarschulgemeinde Wettswil für die Unter- und Mittelstufe verantwortlich, für die nicht gymnasiale Oberstufe die Sekundarschulgemeinde Bonstetten. Letztere teilt sich Wettswil mit den anderen UnteramtsGemeinden Bonstetten und Stallikon. Diese Aufteilung bedingt, dass dreierlei Gemeindeversammlungen abgehalten werden und auch der Wettswiler Steuerfuss sich aus der Summe von drei Komponenten zusammensetzt. An der Gemeindeversammlung der Primar-

schulgemeinde Wettswil am 8. Dezember (durchgeführt im Anschluss an die Versammlung der politischen Gemeinde) hat der Souverän den Weg freigemacht für umfangreiche bauliche Sanierungen am Schulhaus Mettlen 1 sowie an der Schulanlage Wolfetsloh. Beim Wachstum der Schülerzahlen zeichnet sich in Folge des Geburtenrückgangs vorübergehend eine ruhigere Phase ab, diese möchte man für die Umsetzung dieser Bauvorhaben nutzen.

Gute Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden beim Sozialen Im Gesundheitsbereich ist auch Wettswil mit den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft konfrontiert, was sich unter anderem in einem Kostenwachstum zeigt. Um in diesem Bereich – ein Stichwort ist hier auch der Ärztemangel – gute Lösungen zu finden, bringt sich Wettswil in diversen gemeindeübergreifenden Arbeitsgruppen mit ein. Zusätzlich gibt es eine Alterskommission, die sich bewährt hat und laut Gemeindeschreiber Dominik Pfefferli sicher weitergeführt werden soll. Eine Schwierigkeit topografischer Natur sind die vielen Steigungen im Siedlungsgebiet, die älteren Personen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu schaffen machen. Deshalb bleibt der Ausbau der Bushaltestellen des Ortsbusses wichtig. Ausserdem bleibt es überaus herausfordernd, genügend altersgerechten oder günstigen Wohnraum zu finden. Im Ressort Soziales ist der Bereich wirtschaftliche Hilfe in den Sozialdienst Unteramt ausgelagert, dieser hat kürzlich seine Räumlichkeiten im neuen Mehrzweckgebäude Heumoos in Bonstetten bezogen. Die Zunahme der Verfahrenszahlen bei der Kesb, die in jüngster Zeit im ganzen Bezirk festzustellen ist, beschäftigt auch Wettswil. Eine

Bei den Erneuerungswahlen ist Kontinuität angesagt In den anstehenden Wahlen ist in Wettswil Kontinuität angesagt: Die seit 2018 als Gemeindepräsidentin im Amt stehende Katrin Röthlisberger (FDP) wird ohne Gegenkandidierenden erneut antreten, und auch die übrigen Gemeinde-

«Das Quartier Weierächer-Grabmatten bietet ein erhebliches Entwicklungspotenzial.» Dominik Pfefferli, Gemeindeschreiber Wettswil

ratsmitglieder stellen sich wieder zur Wahl. Eine Ausnahme bildet der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausgeschiedene Fritz Kurt; für seine Nachfolge kandidieren Reto Hitz (FDP) und Roman Ackermann (parteilos).

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. (red)


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

Die Kandidierenden für die Wahlen In Wettswil treten sechs Kandidierende für 5 Sitze an den Gesamterneuerungswahlen an.

1

Wettswil

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?

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Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Wettswil erreichen?

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In welchem Bereich hat Wettswil besonderen Entwicklungsbedarf?

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Was darf sich in Wettswil auf keinen Fall ändern?

«Menschen sind mir ein «Unterschiedliche Ansichten ernst besonderes Anliegen» nehmen, zur eigenen Haltung stehen» Sarah Maria Willimann (43), parteilos, bisher

Peter Gretsch (67), FDP, bisher

Dank meines Wirtschafts­ studiums sowie meiner lang­ jährigen Tätigkeit als Wirt­ schaftsprüferin verfüge ich über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Finanzen, Unternehmensführung und Teamleitung. Zusätzlich habe ich mich in meiner Freizeit über viele Jahre in verschiedenen Vereinsvorständen enga­ giert. Im Rahmen dieser Tätigkeiten habe ich wertvolle Erfahrungen im Um­ gang mit Menschen und Organisationen erworben. Ich bin vielseitig interessiert, offen für Neues und arbeite gerne im Team. Neue Herausforderungen nehme ich motiviert an und bringe mich aktiv ein. Für meine Familie und mich ist Wettswil der ideale Wohnort. Die Ge­ meinde liegt mir sehr am Herzen, wes­ halb ich mich gerne weiterhin aktiv für die Gestaltung ihrer Zukunft einsetzen möchte.

Ich bin die richtige Person für dieses Amt, weil ich Erfah­ rung mit Engagement verbin­ de. Seit vier Jahren bin ich im Gemeinde­ rat für die Ressorts Sicherheit und Gesundheit sowie Soziales zuständig. Bereiche, die mir sehr am Herzen lie­ gen und in denen ich mir einiges an Fachwissen erarbeitet habe. Die Zusam­ menarbeit in der aktuellen Gemeinde­ ratsbesetzung schätze ich sehr. Als har­ monierendes Team ist es uns gelungen, auch herausfordernde Aufgaben erfolg­ reich zu meistern. Dabei ist es mir wich­ tig, unterschiedliche Ansichten ernst zu nehmen und gleichzeitig klar zu meiner eigenen Haltung zu stehen. Letztlich geht es jedoch darum, den Willen der Bürgerinnen und Bürger von Wettswil umzusetzen und nicht den eigenen Wil­ len durchzusetzen.

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Menschen – insbesondere Fa­ milien und Kinder – sind mir ein besonderes Anliegen. Wettswil soll sich auch in Zukunft als lebenswerte Gemeinde weiterentwi­ ckeln. Dabei ist mir eine ausgewogene Balance zwischen Wachstum, Nachhal­ tigkeit und finanzieller Verantwortung wichtig. Mein Fokus liegt auf langfristi­ gen Lösungen, die auch für kommende Generationen Bestand haben. Gerne setze ich mich weiterhin für ein attraktives und familienfreundliches Wettswil ein.

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Wettswil befindet sich in einer Phase starken Wachstums. In den letzten zehn Jahren ist die Einwohnerzahl um fast 1000 Personen gestiegen. Die Bautätigkeit nimmt zu, es wird verdichtet gebaut und neue

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Quartiere werden erschlossen. In naher Zukunft entsteht zudem Wohnraum für weitere rund 1000 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit Wettswil diesem Wachs­ tum gerecht werden kann, müssen so­

Sarah Maria Willimann, parteilos

wohl die Infrastruktur als auch die Ver­ waltungsstrukturen gezielt weiterent­ wickelt und auf die kommenden Her­ ausforderungen vorbereitet werden. Dafür braucht es klare Visionen so­ wie die Bereitschaft, diese konsequent umzusetzen. Wettswil verfügt über viele aktive Einwohnerinnen und Einwohner, die das Dorfleben mitgestalten – sei es im Organisations­ komitee des «40er Fäschts», in Sportver­ einen oder in sozialen und kulturellen Vereinen. Auch am politischen Leben wird ak­ tiv teilgenommen, sodass in Wettswil stets ein reger Austausch stattfindet. Es ist schön zu sehen, wie vielfältig und engagiert unser Dorf ist. Dieses En­ gagement gilt es zu erhalten und gezielt zu fördern.

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Gerne möchte ich mich auch weiterhin in meinen Kernres­ sorts Gesundheit und Soziales engagieren. Im Bereich Gesundheit steht für mich die Sicherstellung einer guten und verlässlichen Grundversor­ gung im Vordergrund. Die ambulante

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Pflege ist immer mehr gefragt. Mit unserer öffentlichen Spitex sind wir auf

in der nächsten Amtsperiode weiterver­ folgen. Ich sehe aktuell keinen priori­ tären Entwicklungsbedarf. Vielmehr ist es mir wichtig, dass wir uns weiterhin auf unsere be­ stehenden Stärken konzentrieren. Dazu zählen der laufende Ausbau und Unter­ halt unserer Infrastruktur, ein haushäl­ terischer Umgang mit den verfügbaren Ressourcen sowie eine angemessene und finanzierbare Gesundheits­ und Sozial­ versorgung. Wettswil soll auch künftig attraktiv bleiben, ohne dabei übermäs­ sig zu wachsen.

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Peter Gretsch, FDP

einem guten Weg, diese Herausforde­ rung nachhaltig zu meistern. Im Res­ sort Soziales ist es mir wichtig, dass alle Bedürftigen die Unterstützung erhal­ ten, die ihnen zusteht. Gleichzeitig sol­ len sie befähigt werden, so bald als möglich wieder selbstständig für sich sorgen zu können. Der Bereich Asyl­ wesen wird weiterhin grosse Heraus­ forderungen an die Gemeinden stellen. Diese Schwerpunkte möchte ich auch

Wettswil hat die richtige Mi­ schung aus attraktivem Woh­ nen, guten Schulen, einem an­ gemessenen Sportangebot sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen natür­ lichen Erholungszonen und bebauten Gebieten. Zudem ist Wettswil sowohl im öffentlichen Verkehr als auch im Individual­ verkehr gut an Zürich angebunden. Hinzu kommt ein attraktiver Steuerfuss. Für mich gilt es, diese Qualitäten sorgfältig weiterzu­ entwickeln, zu pflegen und zu bewahren.

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«Ich setze mich für eine moderne Verwaltung ein»

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Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Janaur bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. (red)

«Wettswil soll ein Dorf bleiben, in dem man sich kennt und wohlfühlt»

Roman Ackermann (43), parteilos, neu In Wettswil geboren und auf­ gewachsen, kenne ich die Ge­ meinde aus verschiedenen Lebensphasen und habe ihre rasante Entwicklung der letzten Jahrzehnte mit­ erlebt. Meine Grundausbildung habe ich bei einer Zürcher Privatbank absolviert.

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«Seit über zwölf Jahren führe ich ein selbst gegründetes KMU.»

sowohl leistungsfähig als auch lebens­ wert bleibt. Wettswil braucht eine klare Vision, um dem auch künftig anhaltenden Bevölkerungs­ wachstum gerecht zu werden. Beson­ ders viel Potenzial sehe ich in der Auf­ wertung des Dorf kerns mit kurzen Wegen zu Geschäften, Ärzten, Restau­

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Reto Hitz (61), FDP, neu Seit über 20 Jahren ist Wetts­ wil mein Zuhause. In dieser Zeit habe ich unser Dorf ken­ nen und lieb gewinnen dürfen. Ich ver­ folge die Entwicklungen in unserer Ge­ meinde aufmerksam und mit Herzblut. Als offene, aktive und lösungsorientier­ te Persönlichkeit setze ich mich für eine verlässliche Politik ein, die Wettswil nachhaltig stärkt und weiterentwickelt. Durch meine berufliche Selbstständig­ keit sowie meine Mitarbeit in Vorstän­ den bin ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, pflichtbewusst zu han­ deln und Ziele sowohl als Führungsper­ son wie auch im Team zu erreichen. Diese Erfahrung möchte ich engagiert in die Arbeit des Gemeinderats einbringen.

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Wettswil ist heute eine gut funktionierende und umsich­ tig geführte Gemeinde. Ich möchte mithelfen, dass dies auch in Zeiten des Wandels so bleibt. Als neues Mitglied im Gemeinderat ist es mir wich­ tig, zunächst zuzuhören, zu lernen und die laufenden Projekte sowie die kurz­

und mittelfristigen Herausforderungen zu verstehen. Darauf aufbauend möch­ te ich konstruktiv mitarbeiten und Ver­ antwortung übernehmen. Mein Ziel ist es, dazu beizutragen, dass Wettswil auch künftig eine lebens­

Reto Hitz, FDP

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werte, aktive und finanziell gesunde Gemeinde bleibt – mit hoher Lebens­ qualität, einer offenen Gesellschaft und einer Politik, die mit der Zeit geht und den Menschen ins Zentrum stellt.

Dass Wettswil ein attraktives Dorf ist, zeigt sich auch im grossen Interesse von Zuzü­ gern. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, ÖV, Freizeitangebote und der Steuerfuss überzeugen. Entwicklungspotenzial sehe ich insbesondere bei Begegnungs­ orten sowie beim Wohnraum für junge Erwachsene, damit sie auch langfristig in Wettswil bleiben können. Anpassun­ gen an demografische und technologi­ sche Veränderungen, der Ausbau der Infrastruktur sowie der verantwortungs­ volle Umgang mit Ressourcen sollen vorausschauend geplant und sorgfältig umgesetzt werden.

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Wettswil soll ein Dorf bleiben, in dem man sich kennt und wohlfühlt. Gemeinschaft, Kul­ tur, kurze Wege, das lokale Gewerbe sowie der Raum für Wohnen, Schule, Sport und Freizeit sind zentrale Stärken. Tragen wir gemeinsam Sorge dazu, dass diese Qualitäten erhalten bleiben – und entwickeln wir Wettswil behutsam weiter.

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Seit über zwölf Jahren führe ich ein selbst gegründetes KMU und bringe fun­ dierte betriebswirtschaftliche Kenntnis­ se (inkl. Studium) sowie unternehmeri­ sche Erfahrung mit, die ich gerne in die Arbeit als Gemeinderat einbringen wer­ de. Teamgeist und Engagement für die Gemeinschaft sind mir wichtig. Dies zeigt sich in meinem Mitwirken bei lo­ kalen Anlässen wie dem West­Fest 2009 (Autobahneröffnung), meiner Tätigkeit als OK­Mitglied des Vierzgerfests 2022 sowie in meiner aktuellen Aufgabe als Fussballtrainer der E­Juniorinnen des FCWB. Zur Bewältigung des Bevölke­ rungswachstums ist eine sorg­ fältige Quartierplanung ent­ scheidend, insbesondere im Quartier Weierächer­Grabmatten. Zudem bringe ich rund 20 Jahre Erfahrung im digita­ len Umfeld mit und werde wertvolles Know­how in den Gemeinderat einbrin­ gen. Ich setze mich für eine moderne Verwaltung, konsequente Digitalisie­ rung sowie ein zeitgemässes Sicherheits­ konzept ein, damit Wettswil langfristig

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Roman Ackermann, parteilos

rants und Cafés. Gleichzeitig sollte das Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt weiter ausgebaut werden, um die Lebensqualität in unserer Ge­ meinde nachhaltig zu sichern. Trotz der Nähe zur Stadt soll Wettswil seinen einzigartigen dörflichen Charakter bewah­ ren: gross genug, um eine attraktive Infra­ struktur zu bieten, aber klein genug, um familiär zu bleiben. Die DNA unserer Ge­ meinde sind die Vereine und kulturellen Anlässe. Sie verbinden alle Generationen, integrieren Zugezogene und führen zu einem ausserordentlich erfolgreichen En­ gagement Hunderter Freiwilliger.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

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in Wettswil stellen sich vor Katrin Röthlisberger stellt sich alleinig fürs Gemeindepräsidentinnenamt zur Verfügung Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium

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Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Wettswil die Autonomie bewahren?

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Wie stellen Sie als Gemeindepräsidentin sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?

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Wie möchten Sie als Gemeindepräsidentin von der Bevölkerung wahrgenommen werden?

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Wie soll es mit dem Dorfquartier WeierächerGrabmatten weitergehen?

«Wettswil soll dörflichen «Ich verliere auch in anspruchsvollen Situationen den Blick fürs Ganze nicht» Charakter bewahren» Marco Santi, (49) parteilos, bisher

Katrin Röthlisberger (67), FDP, bisher

Ich bringe langjährige Führungserfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit mit. Als Vorsteher des Ressorts Tiefbau und Werke kenne ich die Anliegen der Bevölkerung aus vielen

Ich bringe Führungserfahrung, politische Sachkenntnis und eine grosse Verbundenheit mit unserer Gemeinde mit. Mir ist wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und Entscheidungen transparent sowie lösungsorientiert zu treffen. Ich arbeite strukturiert, bin belastbar und verliere auch in anspruchsvollen Situationen den Blick fürs Ganze nicht.

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«Mein Ziel ist eine sichere, funktionierende und zukunftsfähige Infrastruktur, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann.»

Gesprächen und Projekten. Ich arbeite lösungsorientiert, treffe klare Entscheidungen und gehe sorgfältig mit öffentlichen Geldern um. Viele Projekte konnten dank des grossen Engagements der Verwaltung, der Werkbetriebe und der konstruktiven Zusammenarbeit im Gemeinderat erfolgreich umgesetzt werden. Mein Ziel ist eine sichere, funktionierende und zukunftsfähige Infrastruktur, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann. Dazu gehören gut unterhaltene und saubere Strassen, öffentliche Anlagen sowie eine zuverlässige Wasserund Energieversorgung. Investitionen sollen vorausschauend geplant werden, um Kosten zu optimieren, Bauprojekte zu koordinieren und die Lebensqualität in Wettswil langfristig zu sichern.

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Besonderen Entwicklungsbedarf sehe ich bei der Planung und Koordination von Bauund Werkprojekten. In meinem Ressort Tiefbau und Werke zeigt sich, wie wichtig eine frühzeitige Planung ist, damit Projekte realistisch, finanzierbar und langfristig tragfähig bleiben. Ziel sind Lösungen, die Verkehr und Umwelt berücksichtigen, den dörflichen Charakter

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Zentral sind für mich eine nachhaltige Ortsentwicklung, solide Gemeindefinanzen und eine hohe Lebensqualität für alle Generationen. Ich möchte die Infrastruktur gezielt weiterentwickeln, bezahlbaren Wohnraum sichern und gleichzeitig die Identität unserer Gemeinde bewahren. Ebenso wichtig ist mir eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit Bevölkerung, Vereinen und Gewerbe.

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Marco Santi, parteilos

Wettswils bewahren und die Bevölkerung laufend und rechtzeitig informieren. Wettswil soll seinen dörflichen Charakter, den starken Gemeinschaftssinn und das gute Miteinander bewahren. Die Nähe zwischen Behörden und Bevölkerung, kurze Wege und das direkte Gespräch sind grosse Stärken unserer Gemeinde. Verlässlichkeit, pragmatische Lösungen und ein funktionierendes Gemeindeleben sollen auch künftig die Basis für die hohe Lebensqualität bleiben.

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Entwicklungsbedarf sehe ich insbesondere bei der Siedlungsentwicklung und der Abstimmung von Wachstum, Verkehr und Lebensqualität. Auch die langfristige Planung von Schulraum, Betreuung und öffentlicher Infrastruktur wird uns weiterhin sehr stark beschäftigen.

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Der dörfliche Charakter, das starke Vereinsleben und der direkte Austausch zwischen Bevölkerung und Behörden sollen auf keinen Fall verloren gehen. Diese Nähe und das gegenseitige Vertrauen machen

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unsere Gemeinde aus und sind eine grosse Stärke. Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden funktioniert bereits heute auf verschiedenen Ebenen sehr gut und soll auch künftig gepflegt werden. Beispiele dafür sind der gemeinsame Sozialdienst, die gemeinsam geführte Sekundarschule sowie die Sportanlagen, die vom FCWB und vom Streethockey Club mit Unterstützung aller drei Unteramtsgemeinden genutzt werden. Aber auch darüber hinaus findet ein regelmässiger und pragmatischer Austausch statt, der es erlaubt, gemeinsam und flexibel auf neue Aufgaben zu reagieren. Eigenständig sollen die Gemeinden dortbleiben, wo es um Ortsplanung und die lokale Identität geht. Dieses Modell hat sich bewährt und soll so weitergeführt werden.

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Mir ist eine respektvolle, lösungsorientierte Zusammenarbeit wichtig. Klare Rollen, transparente Entscheidungsprozesse und eine offene Diskussionskultur sind dafür entscheidend. Ich möchte die Stärken jedes einzelnen Gemeinderatsmitglieds gezielt nutzen und gemeinsam tragfähige Lösungen erarbeiten.

Das Quartier WeierächerGrabmatten besteht in dieser Form noch nicht und befindet sich derzeit in der Planungsphase. Als nächster Schritt wird die Urnenabstimmung zur Erschliessung des künftigen Quartiers vorbereitet. Danach wird der Gemeinderat die Grundeigentümer an einer zweiten Grundeigentümerversammlung über das weitere Vorgehen

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Katrin Röthlisberger, FDP

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Als nahbare, verlässliche und engagierte Ansprechpartnerin. Die Bevölkerung soll spüren, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und dass Entscheidungen nachvollziehbar und im Interesse der ganzen Gemeinde getroffen werden.

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informieren. Abschliessend wird der Quartierplan durch den Gemeinderat festgesetzt und dem Kanton zur Genehmigung eingereicht werden. Ausserdem muss für das Areal ein Gestaltungsplan erarbeitet werden. Die Gestaltung des Quartiers WeierächerGrabmatten wird künftig eine wichtige Rolle in der Entwicklung unseres Dorfes spielen. Ziel ist ein lebendiges und attraktives Quartier mit einer qualitativ hochwertigen Entwicklung und einer guten Durchmischung von Wohnen, Grün- und Aufenthaltsräumen. Dies mit Blick auf eine langfristig hohe Lebensqualität.

Ist das Wachstum Fluch oder Segen? Die Antwort lautet: Beides Am Gemeindeforum 2025 haben sich Vertretende der Zürcher Gemeinden und des Kantons ausgetauscht Die Bevölkerung im Kanton Zürich wird in den kommenden Jahrzehnten weiter wachsen. Das beschäftigt nicht nur den Kanton, sondern auch seine 160 Gemeinden. Regierungsrätin Jacqueline Fehr hat deshalb Gemeindevertretende zu einem breiten Austausch eingeladen. «Wenn der Kanton Zürich wächst, heisst das ganz konkret: Die Gemeinden wachsen. Deshalb ist es mir ein grosses Anliegen, dass wir uns darüber austauschen, was es braucht, damit wir die Zukunft unseres wachsenden Kantons in gute Bahnen leiten können.»

«Wachstum 2050» «Das Thema Wachstum betrifft uns alle in irgendeiner Form: bei uns im Kanton alle Direktionen und bei Ihnen in den Gemeinden alle Ressorts», sagte Regierungspräsident Martin Neukom. Deshalb habe der Regierungsrat das direktionsübergreifende Projekt «Wachstum 2050» ins Leben gerufen. Wichtig sei das Bewusstsein dafür, dass das Thema in der Bevölkerung kontrovers diskutiert wird. Er werte Wachstum weder rein positiv noch rein negativ. «Ist das Wachstum Fluch oder Segen? Meine Antwortet lautet: ‹beides›.» So lautete auch die Antwort des Publikums: Es konnte abstimmen, ob es

Moderatorin Britta von Wurstemberger interviewt Eveline Fenner (Stadtpräsidentin Affoltern), Regula Ehrismann (Gemeindepräsidentin Zell), André Ingold (Stadtpräsident Dübendorf) über ihre Erfahrungen. (Bild Sabina Bobst) das Bevölkerungswachstum eher als Fluch oder Segen erachtet. Das Resultat: 50,6 Prozent sehen es negativ, 49,4 Prozent positiv. Jörg Kündig, der Präsident des Verbands der Zürcher Gemeindepräsidien, betonte, wie wichtig es sei, dass die Gemeinden im bedeutungsvollen Projekt «Wachstum 2050» einbringen können, was sie umtreibt und beschäftigt. «Ich bin froh, dass wir heute

in diesem Rahmen die Diskussion über das Thema Wachstum auch untereinander breit führen können.» Politgeograf Michael Hermann stellte am Gemeindeforum den neuen Stadt-Land-Monitor vor, den sein Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag der Genossenschaft Fenaco erstellt hat. Die Studie zeigt einen bemerkenswerten Kontrast: Einerseits bewerten das Bevölkerungswachstum

mehr Menschen negativ als positiv. Andererseits wird die Entwicklung der Lebensqualität in Gemeinden mit überdurchschnittlichem Wachstum als besonders positiv wahrgenommen. Am wenigsten positiv wird die Entwicklung in schrumpfenden Gemeinden wahrgenommen. Hermanns Fazit: «Wachstum schafft Ressourcen zu seiner Bewältigung – bei Stillstand und Rückgang fehlen diese.» Eine der grossen Herausforderungen des Wachstums sei das Thema Wohnraum. Diese «housing crisis» verlange nach einem Brückenschlag zwischen den verschiedenen politischen Lagern. Er plädierte zudem an die Gemeindevertretenden, Wachstum nicht als Schreckgespenst stehenzulassen. Die Akzeptanz für Wachstum in der Bevölkerung beschäftigt auch den Stadtpräsidenten von Dübendorf, André Ingold, die Stadtpräsidentin von Affoltern, Eveline Fenner, und die Gemeindepräsidentin von Zell, Regula Ehrismann. Sie haben sich auf der Bühne über ihre Erfahrungen ausgetauscht. Das Wachstum sei eine grosse Herausforderung, waren sich die drei einig – nicht nur gesellschaftlich, sondern auch finanziell, strukturell und planerisch. Dennoch sähen sie Wachstum gesamthaft eher als Chance – wenn man es umsichtig gestalte und es schafft, die Bevölkerung

mitzunehmen. Wichtig sei es, dabei den Menschen ins Zentrum zu stellen. Vom Kanton erwarten sie Zuverlässigkeit und koordiniertes Handeln. Auch der Kanton will sich mit dem Projekt «Wachstum 2050» für das Bevölkerungswachstum gut rüsten. Zentral sind dabei die Bevölkerungsprognosen. Andrea Schnell, Co-Leiterin des Statistischen Amts, zeigte auf, wo und wie der Kanton gemäss der neusten Bevölkerungsszenarien wachsen könnte. Auf der Basis der Prognosen des Bundes hat das Statistische Amt für den Kanton Zürich drei Wachstumsszenarien entwickelt. Das Referenzszenario geht von einem Wachstum von heute 1,6 auf 1,9 Millionen Einwohnende im Jahr 2055 aus. Bei einer konservativen Wachstumsdynamik wären es 1,7 Millionen und bei einer starken Dynamik 2,2 Millionen. Haupttreiber für das Wachstum bleibt die Zuwanderung aus dem Ausland. Besonders stark wird die Bevölkerungsgruppe der über 65-Jährigen wachsen. Etwa drei Viertel des Wachstums wird auf die Städte und Agglomerationen entfallen. So werden ländlichere Regionen wie das Furttal, das Weinland und der Pfannenstiel besonders zulegen. Kanton Zürich, Regierungskommunikation


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

«Gute Geister» – wichtige Pfeiler der Dorfgemeinschaft Ottenbacher Neujahrsanlass: Besinnliche Worte und Akrobatik und anderswo sauber bleibt. Fritz Schumacher, der nach über 40 Jahren nun von Roger Hegetschweiler als Ackerbaustellenleiter abgelöst wird, sprach vom Vernetzungs- und Landschaftsentwicklungskonzept und darüber, dass der Ottenbacher Baubestand wieder ähnlich aussieht wie vor 20 Jahren. Den letzten Auftritt bestritt die «Post»-Wirtin Biljana Krstanovic, die seit 25 Jahren Gäste bewirtet – mit grossem Erfolg.

Schneller gewachsen als prognostiziert

Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger (Mitte): Anstossen auf ein gutes neues Jahr mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Ottenbach. (Bilder Werner Schneiter) Werner Schneiter «Die Tragödie von Crans-Montana macht uns alle betroffen»: Mit diesen Worten eröffnete Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger den traditionellen Neujahrsanlass im voll besetzten Gemeindesaal in Ottenbach. Das schwere Unglück erinnere auf schmerzliche Weise, wie schnell sich der Alltag dramatisch wenden könne – und werfe den Gedanken auf: Wie kann so etwas passieren? Ja, Brandschutzvorschriften seien teuer und sowohl bei Bauherrschaften wie in der Bevölkerung auch immer wieder

Gegenstand von Kritik. Aber sie machen Sinn. Die Tragödie im Wallis habe gezeigt, dass die Zusammenarbeit über Kantons- und Landesgrenzen hinaus funktioniere. «Polizei, Feuerwehr und Sanität haben gewaltigen Einsatz geleistet», sagte die Gemeindepräsidentin, auch daran erinnernd, dass zahlreiche Einsatzkräfte ehrenamtlich Unterstützung geleistet haben – Leute, die ihren Dienst ohne grosses Aufsehen leisten. Und genau das gehöre zum wichtigen Fundament in der Gesellschaft, weil es ohne sie nicht funktionieren würde. Diese «guten Geister» von Ottenbach be-

kamen am Neujahrsanlass ihren Auftritt in kurzen Filmen: Die Holzkorporation, die den Wald unterhält und pflegt, versorgt die Bevölkerung jedes Jahr mit Christbäumen und stellt auch jenen auf dem Dorfplatz. Michaela Späni und ihr 16-köpfiges Team sorgen bei der Bibliothek mit Foodsharing dafür, dass Lebensmittel nicht einfach weggeworfen werden – mit einem Frigo (Kühlschrank), der sich Madame nennt. Der Werkhof mit seinen drei Mitarbeitern sorgt für permanent sauberes Wasser, für eine funktionierende Filteranlage und dafür, dass Ottenbach auf öffentlichen Plätzen

Obwohl Ottenbach kaum noch über Bauland verfügt, zählt die Gemeinde seit vergangenem Jahr 3000 Einwohnerinnen und Einwohner – hauptsächlich durch innere Verdichtung. Dieses Wachstum stellt laut Gaby Noser Fanger hohe Anforderungen an die Infrastruktur. So wurde ein neues Schulgebäude errichtet, und die Infrastruktur muss erneuert werden. Dazu gehört unter anderem die Sanierung von Hallenbad und Sportanlage. Abstriche gibt es bei den Strassenprojekten und der Neugestaltung des Dorfzentrums. Das hat sich um ein Jahr verschoben, weil Gemeinde und Kanton den Planer auswechseln mussten. Kleiner Trost in diesem Zusammenhang für die Gemeindepräsidentin: Das Haus am Dorfplatz 4 steht noch und diente der Spräggele als sympathische Werbeaktion.

Nach Verletzung für Ottenbacher Auftritt sieben Monate trainiert Den Schlusspunkt des Neujahrsanlasses setzte der in einer Zirkusfamilie aufgewachsene Silvio Sotirov, der in Ottenbach nach einer über 30-jährigen Kar-

Kraftakte an der Stange: Silvio Sotirov begeisterte das Publikum. riere auf Kreuzfahrtschiffen, Gala-Abenden und als künstlerischer RHB-Zugbeleiter einen Schlusspunkt setzte – und dabei insbesondere als Akrobat überzeugte: unter anderem mit spektakulären Kraftakten an der Stange. Dafür hat er nach einer Verletzung während sieben Monaten trainiert, wie Marlis Schumacher, Präsidentin des Kulturvereins, anfügte. Sie setzte den Schlusspunkt mit Hinweisen auf ein reichhaltiges Programm im Jahr 2026.

Neujahrsapéro als Zeichen des gemeinsamen Weitergehens Überschattet von den Ereignissen in Crans-Montana wurde in Stallikon trotzdem auf das neue Jahr angestossen claudia eugSter Trotz Minustemperaturen liessen es sich zahlreiche Stallikerinnen und Stalliker nicht nehmen, am vergangenen Sonntag, 4. Januar, zum Neujahrsapéro zu erscheinen. Vor der Schulanlage Loomatt begrüsste Gemeindepräsident Reto Bernhard die Bevölkerung persönlich mit Händedruck; drinnen dann offiziell mit einer kurzen, nachdenklich stimmenden Neujahrsansprache. Kurz fiel diese aus, weil der Start ins neue Jahr durch die Ereignisse in CransMontana überschattet wird: «Das tragische Unglück hat uns alle tief berührt und es macht sprachlos», so Reto Bernhard. Solche Ereignisse würden einen auf schmerzliche Weise daran erinnern, wie zerbrechlich und endlich das Leben sei. Nachdenklich stimmte diese, weil: «Solche Ereignisse laden uns ein, einen Moment innezuhalten – und uns bewusst zu werden, was wirklich zählt: die Zeit, die wir haben; die Menschen, mit denen wir sie teilen; und die Verantwortung, diese Zeit achtsam und bewusst zu leben.» Aus diesem Grund habe man sich auch entschieden, den Neujahrsapéro von Stallikon nicht abzusagen. «Nicht aus Gedankenlosigkeit – sondern als Zeichen der Gemeinschaft, der Verbundenheit und des gemeinsamen Weitergehens, bei allem Respekt und Mitgefühl», schloss Reto Bernhard, und kurz war es ruhig in der Turnhalle. Dann überbrachte Reto Bernhard die guten Wünsche für das neue Jahr und Danksagungen, ehe er nach gebührendem Applaus Platz machte auf der Bühne für die Musikgesellschaft Stallikon, die mit rassigen Stücken auf das neue Jahr einstimmte und den reichhaltigen Apéro musikalisch umrahmte.

Was bringt das neue Jahr für Stallikon?

Feiner Apéro von Marina’s Dorfladen.

Jung und Alt genossen die musikalische Unterhaltung der Musikgesellschaft Stallikon. (Bilder Claudia Eugster)

Da greift man doch gerne zu.

Gemeindepräsident Reto Bernhard begrüsste die Stallikerinnen und Stalliker persönlich vor der Turnhalle und dann offiziell mit einer Ansprache zu Neujahr.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

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Mit Heiterkeit ins neue Jahr Neujahrsapéro in Mettmenstetten im Rössli-Saal mit Helga Schneider sche Wimpern-Balkone, aufgespritzte Lippen. Sie beschrieb den Wunsch nach einer Ganzkörper-Laser-Haarentfernung, in die sie zähneknirschend für «die Nacktschnecke» investiert hatte. Bei der nächsten Begegnung dann der Schock: Immense Haarbüschel unter den Achseln – was sich als ein kläffendes Hündchen entpuppte, das sich ein teures rosa Mäntelchen wünschte. Regula Esposito schildert sprachlich treffend, sodass sich im Kopfkino des Publikums klare Bilder formierten. Sie berichtete detailliert über den Versuch, Fettpolster beim Schönheitschirurgen entfernen zu lassen – und malte den Prozess Schritt für Schritt auf ihr rosa T-Shirt auf. Der Schönheitswahn ist ein wiederkehrendes Thema in ihren Programmen.

einen Teil der perfekten Organisation übernommen hatte, sorgte dafür, dass sich die Besucherinnen und Besucher wohlfühlten. Bereits zu Beginn der Veranstaltung herrschte eine gute Stimmung. Vreni Spinner nahm bei ihrer Schlussrede voller Betroffenheit Bezug auf die Brandkatastrophe in Crans-Montana und gedachte der Opfer und ihrer Familien. Sie lobte den Gemeinschaftssinn der Bevölkerung in Mettmenstetten.

Zusammen mit Regula Esposito warb sie für den Mättmi-Kalender 2026 des Vereins Dorfgeschichte, der noch erhältlich sei, und wünschte allen Gesundheit, Freude und Zusammenhalt in «Mättmi, das voller Leben steckt». Die Gläser wurden erhoben und man genoss den Apéro und die gemeinsamen Gespräche. Das Ziel, miteinander auf das neue Jahr anzustossen und in einem ungezwungenen Rahmen gemütlich beisammen zu sein, wurde voll und ganz erreicht.

Neu in Mettmenstetten Die Besucherinnen und Besucher genossen den Apéro und die Gespräche. Regula ZellwegeR In vielen Ämtler Gemeinden gehört ein Neujahrsapéro auf Einladung der Gemeinderäte zum traditionellen Jahreslauf. Oft geht es um einen Rück- und Ausblick auf für die Gemeinden wichtige Themen. Am 4. Januar 2026 prägte aber nicht die Politik die stimmungsvolle Feier im Rössli-Saal in Mettmenstetten, sondern Helga Schneider, die 2010 das Licht der Bühne erblickte. Hinter der Bühnenfigur Helga Schneider steht Regula Esposito – Komikerin, Autorin, Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und Regisseurin – und wohnhaft in Mettmenstetten. Nach flotter Musik, gespielt – und sogar gesungen – vom Musikverein Mettmenstetten sowie der Begrüssungsrede von Vreni Spinner, füllte Regula Esposito, alias Helga Schneider, die Rössli-Bühne mit ihrer unglaublichen Prä-

senz. Wortgewaltig, mit ihrer «ZüriSchnurre» aus dem Zürcher Niederdorf, und mit geballtem Wortwitz.

Ein unterhaltsames Programm Seit Anfang 2025 sind Fussballmanager Fredy Bickel und Regula Esposito Pächter des Gasthauses Zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Regula Esposito zog aus der Stadt Zürich aufs Land, nach Mettmenstetten, der Liebe wegen. Zuerst nahm die «Grande Dame der Schweizer Comedy», wie es Vreni Spinner ausdrückte, die typischen Situationen und Befindlichkeiten von Familien rund um die Festtage ins Visier. Sie lästerte lustvoll über ihre Schwägerin und die nicht gerade kleinen Weihnachtswünsche von Patenkindern. Sie malte ein überspitztes Bild jener Tussis, die sich zurzeit stark vermehren würden: Gucci-Tasche, Swarovski-Schmuck, fal-

Besonders Anklang fand ihre Schilderung über den Kulturwechsel von der Stadt Zürich ins ländliche Mettmenstetten. Sie beschrieb, dass sie eine Fremdsprache lernen musste. «Mettmenstetten» sagt man nicht, das heisst «Mättmi». Hier grüsst man sich auf der Strasse – ein Schock für Stadtzürcher. Und erst die frische Luft! Zum Glück «güllen» hier die Bauern noch. «Als Künstlerin braucht man Drama, Geschichten, über die man sich aufregen kann», erklärte sie. Regula Esposito ist bereits bestens in die Gemeinde Mettmenstetten integriert. Man kennt sich in Mettmenstetten, diesen Eindruck gewann man bereits beim Eintreffen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Gemeindepräsidentin Vreni Spinner und Geschäftsführer Oliver Bär begrüssten die ankommenden Gäste persönlich beim Eingang zum Rössli-Saal. Beinahe der vollständige Gemeinderat war vor Ort. Petra Wicht aus der Verwaltung, die

Regula Esposito berichtete detailliert über den Versuch, Fettpolster beim Schönheitschirurgen entfernen zu lassen – und malte den Prozess Schritt für Schritt auf ihr rosa T-Shirt auf. (Bilder Regula Zellweger)

Grosser Aufmarsch zum genussvollen Jahresstart Neujahrsapéro in Wettswil mit Begrüssung der Neuzugezogenen MaRianne Voss Miteinander auf das neue Jahr anstossen, in ungezwungenem Rahmen beisammen sein, sich mit Bekannten austauschen, neue Menschen kennenlernen, sich am riesig grossen Buffettisch bedienen und die köstlichen Häppchen geniessen.

Genussvoller Start in das neue Jahr Viel Genuss und kurze Reden. So war das am traditionellen Neujahrsapéro am

vergangenen Sonntag in Wettswil. Zum ersten Mal hatte der Gemeinderat in diesem Rahmen auch die Neuzugezogenen eingeladen. Mit Erfolg. So mischten sich rund 100 Neuzugezogene mit etwa gleich vielen schon länger ansässigen Wettswilerinnen und Wettswilern. «Eine gute Sache, denn so kommen die Neuen mit den Ortskundigen in Kontakt», erklärte Gemeindeschreiber Dominik Pfefferli. Die Platzverhältnisse wurden etwas eng, da im Mehrzwecksaal zahlreiche Tische aufgestellt waren. Dort konnten Institutionen, Parteien,

Gemeinderat inmitten der Gästeschar. Von links: Gemeindeschreiber Dominik Pfefferli, Marco Santi, Sarah Willimann, Katrin Röthlisberger und Peter Gretsch.

Behörden, Vereine oder die reformierte Kirche den Neuzugezogenen ihre Aktivitäten vorstellen. Das Apérobuffet war ins Foyer verlegt worden. Die Gemeindepräsidentin, Katrin Röthlisberger, begrüsste die grosse Gästeschar und gedachte zu Beginn der Opfer des tragischen Brandes in CransMontana und ihrer Angehörigen. Sie schaute zurück und voraus auf die Arbeit der Gemeinde im vergangenen Jahr und erwähnte ein paar Beispiele: die Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung, die Abfallverordnung oder die

Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED. «Liebe Anwesende», sagte sie, «heute ist ein besonderer Neujahrsapéro, weil wir ihn zum ersten Mal mit der Begrüssung unserer Neuzugezogenen der letzten zwei Jahre kombiniert haben.» In Kurzfassung gab sie diesen speziellen Gästen einen Überblick über die Gemeinde Wettswil, die «auf der sonnigen Südwestseite des Albis liegt». Sie wies auf die Schulen, die Einkaufsmöglichkeiten und die Sport- und Freizeitangebote sowie das Vereinsleben hin. Von der Primarschulpflege stieg Vize-

Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger konnte rund 100 Neuzugezogene begrüssen

präsident Matthias Gretler aufs Podium. Er erklärte den Anwesenden die Standorte der verschiedenen Schulhäuser und betonte: «Rund 100 Lehrpersonen und Mitarbeitende sind bei uns beschäftigt. Wir sind eine gut aufgestellte Schule mit solider Basis.» Nach den beiden kurzen Reden wurde das Buffet eröffnet. Die Gäste verschoben sich ins Foyer, wo sie geduldig anstanden, um sich den Teller mit Käse, Fleisch, Sandwiches oder Lachsbrötchen zu füllen. Dabei, und auch beim Essen, kam der Austausch untereinander natürlich nicht zu kurz.

Das Buffet ist eröffnet: Beim Essen kam der Austausch untereinander natürlich nicht zu kurz. (Bilder Marianne Voss)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

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Amtseinsetzung von Pfarrerin Anne-Carolin Hopmann Holliger Eine neue Seelsorgerin für die Kirchgemeinde Kappel Marianne Voss Die Temperaturen in der noch weihnachtlich geschmückten Klosterkirche Kappel waren am vergangenen Sonntag eisig, die Atmosphäre jedoch erwärmend und wohltuend. Nicht nur aus dem Oberamt und dem ganzen Bezirk, sondern auch von weit her waren die Teilnehmenden an diesem besonderen Gottesdienst angereist. Während der Feier wurde die neue Pfarrerin für die Kirchgemeinde Kappel, Anne-Carolin Hopmann Holliger, offiziell in ihr Amt eingesetzt. Seit dem Herbst 2024 war eine stellvertretende Pfarrerin für die Kirchgemeinde Kappel verantwortlich. Am 30. November 2025 konnten die reformierten Kappelerinnen und Kappeler ihre neue Pfarrerin an der Urne wählen. Die 50-Prozent-Stelle hat sie bereits Anfang Dezember angetreten. Dekan Matthias Ruff aus Wettswil vollzog die offizielle Amtseinsetzung. Einleitend sagte er: «Du wirst in einer grossen, bedeutungsvollen Kirche tätig sein.» Die Bedeutung berge auch Ansprüche und Unruhe. Manchmal sei die Kirche regelrecht umworben. «Daher wünsche ich dir Momente, in denen du die innere Ruhe und Sammlung behalten kannst.» Er verlas das Ordinationsgelübde, das Anne-Carolin Hopmann bestätigte: «Ja, mit Gottes Hilfe.» Der Dekan gab seiner Pfarrkollegin den Segen Gottes und gratulierte ihr zur neuen

und sie freue sich über das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wurde. Fröhlich, kurz und knackig sprach sie von Lebenssituationen, in denen man sich fragt, was man eigentlich tut. Bezugnehmend auf Weihnachten sagte sie: «Es ist immer wieder gut, an den Anfang zurückzugehen.»

Kleine Gemeinde und grosse Kirche

Pfarrerin Anne-Carolin Hopmann Holliger umrahmt von Kirchenpflegepräsidentin Lisbeth Endner und Dekan Matthias Ruff sowie den Mitgliedern der Kirchenpflege und der Pfarrwahlkommission. (Bild zvg) Aufgabe. Pfarrerin Anne-Carolin Hopmann Holliger hielt danach die Predigt –

nicht die erste in dieser Kirchgemeinde, aber die erste nach ihrer offiziellen In-

stallation. Einleitend betonte sie, es sei schön, hier an diesem Ort zu stehen,

Der festliche Gottesdienst wurde von drei Musikerinnen mit fröhlichen wie auch besinnlichen Klängen umrahmt. Die Kirchenpflegepräsidentin Lisbeth Endner hiess die neue Pfarrerin herzlich willkommen: «Schön, dass du unter uns und mit uns bist.» Sie berichtete von vielen bereichernden Begegnungen, im vergangenen Monat. «Wir durften dich kennen und schätzen lernen. Für dein Wirken hier wünschen wir dir herzlich alles Gute und Gottes reichen Segen.» Der Präsident der Pfarrwahlkommission, Hendrik Brune, erklärte in seiner kurzen Ansprache, dass mit der heutigen Einsetzung die einjährige Arbeit der Pfarrwahlkommission beendet sei. «Ich freue mich, dass wir Pfarrerin Hopmann gewinnen konnten für eine kleine Gemeinde und eine grosse Kirche.» Beim anschliessenden Apéro im warmen Kirchgemeinderaum gab es Gelegenheit, sich auszutauschen und mit der Pfarrerin auf den Beginn der neuen Tätigkeit anzustossen.

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Das Pfadiheim stand auf dem Gelände der geplanten Autobahn. (Bilder Thomas Gilg) Wem diese Hütte noch bekannt, der wird meist ganz speziell benannt. Wenn wir hier drin zusammen kamen, nannten wir uns mit Pfadinamen. Es war das Heim im Mettenholz.

Drauf waren wir natürlich stolz. Doch plötzlich war diese Oase, wo nachts sich grüssten Fuchs und Hase, ein hart umkämpftes Stück Natur, wo man sich an den Karren fuhr. Die einen waren angetan von einer tollen Autobahn, die andern hielten nichts davon und schrien laut ins Megaphon, dass Individualverkehr uns allen schadet – mehr und mehr. Doch Autos waren damals in und der Protest verlor an Sinn. Und unser Pfadiheim stand voll auf der geplanten Strasse. Toll! So endete dann leider bald die Jugendzeit, so nah beim Wald. Heut rast im Stress man hier vorbei und keiner fühlt sich mehr so frei. Thomas Gilg

Nachdem man sich an den Karren fuhr, wie Thomas Gilg formuliert, fahren nun die Karren auf der Autobahn.

Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Januar 2026

ÄMTLER KANTONSRÄTINNEN MEINEN

Tamara Fakhreddine, FDP, Bonstetten

Neujahrsgruss Am 24. Dezember war ich ganz früh morgens einkaufen und bin erschrocken, dass es von meinem Lieblingsbalsamico nur noch einen hatte. Auf meine Nachfrage hin sagte die Dame aus dem Dorfladen: «Ja, wir müssen uns damit abfinden, dass wir nicht mehr alles bekommen werden und die Auswirkungen von Krieg und Sanktionen zu spüren bekommen.» Meine Welt blieb einen Augenblick stehen. Stimmt, habe ich gedacht, wir hier im Paradies. Wir werden die Auswirkungen der Kriege und einer Weltpolitik, die geprägt ist von weissen, alten Männern, ihrem Ego und Machtansprüchen, ebenfalls spüren.

Ein turbulentes, von Unsicherheit und Angst geprägtes Jahr geht zu Ende. Es schüttelt ziemlich auf der ganzen Welt. Und der Einzelne zieht sich zurück in die virtuelle Welt. Zusammengehörigkeit entsteht durch gemeinsame Jokes wie beispielsweise 6-7, die um die ganze Welt gehen und Jugendliche ausflippen lassen. Ich habe mich beim Rest des Einkaufs über alles gefreut, was noch da war und extra Smiles verschenkt. Und ich habe Weihnachten mit meiner Familie sehr genossen, angefüllt mit Geschwistern, Nichten, Neffen, Grossneffen, Gottis und Göttis, die uns besuchten. Das ganze Haus war voll von Lachen,

Diskussionen, «sich gegenseitig aufziehen» und schrägen Tönen beim gemeinsamen Singen. Am Weihnachtsabend im kleinen Kreis mit meinem Vater und unseren Töchtern haben wir beim Essen, vor dem «Gschänkliauspacken», festgestellt, dass sich alle richtig über die Geschenke freuen, die sie machen. So geht es mir auch, wenn ich andere beim Einkaufen anlächle – das macht gleich viel Freude wie das, was man zurückbekommt. Sicherheit, Wohlstand und Friede sind nicht selbstverständlich. Veränderung fängt im Kleinen an: mit eben diesem Lächeln, mit dem bewussten Geniessen eines Moments und dem Fokus auf das,

was da ist, auf das Gute. Lassen wir uns nicht hinreissen von Provokationen, und entscheiden wir uns gegen Mutlosigkeit. Wir Schweizer sind ein mutiges Volk, eigensinnig und auch stur, und wir Menschen sind eine Spezies, die anpassungsfähig und in der Gemeinschaft sehr stark ist. Politisch bedeutet das, unsere Demokratie zu schützen, indem wir alle das Privileg, mitzureden und abzustimmen, als Geschenk und Verpflichtung annehmen. Und indem wir Sachpolitik machen, uns gegenseitig respektieren und zuhören. Anstatt Energie zu verbrauchen, die Gegenseite schlechtzumachen oder unhöflich, wertend und laut zu sein in den Debatten,

wähle ich den Weg, freundlich und faktenorientiert zu bleiben, an die Anpassungs- und Innovationsfähigkeit von Zürich zu glauben und wo immer möglich, Einfluss zu nehmen. Gerne höre ich zu, versuche zu verstehen. Immer wieder nehmen Säuliämtler Kontakt mit mir auf, danke für diesen Austausch. Nun wünsche ich mir für die ganze Welt Frieden, Sicherheit und Wohlstand und für Sie, liebe Leserinnen und Leser ganz besonders ein gesundes, glückliches und sicheres 2026 mit vielen Momenten der Zugehörigkeit und echten Begegnungen. Es guets Neus!

FORUM

«Es leiden Tier, Mensch und Umwelt» Böller statt Rücksicht? Silvesternacht Liebe Mitbewohner, das ist meine Ayla die Umwelt. Ich nicht allein habe in Affoltern am vergangenen Silvester. Privatfeuerwerk, speziell Böller, bis länger als 2 Uhr: Panik total, trotz Medis vom Tierarzt. Es leiden Tier, Mensch und

Hoffnung auf mehr Verständnis – und Verbot. K. Ingold, Kappel

Hündin Ayla in totaler Panik wegen Silvester-Böller. (Bild zvg)

Pascal Santi – mit Herz und Haltung Ich arbeite bei der Allianz in Affoltern und lebe, abgesehen von einem Abstecher ins Limmattal, seit meiner Geburt im Säuliamt. Affoltern ist für mich weit mehr als nur ein Arbeitsort. Deshalb ist es mir wichtig, dass im Stadtrat Menschen Verantwortung übernehmen, die unsere Stadt wirklich kennen und sich für das Gewerbe, die Vereine und die Bevölkerung einsetzen. Pascal Santi kenne ich seit der Schulzeit. Schon damals war er jemand, der sich engagiert hat, Menschen ver-

bindet und Dinge anpackt. Heute ist er bestens vernetzt, weiss, wo der Schuh drückt – und bleibt dabei stets auf Augenhöhe. Ich wünsche mir einen Stadtrat, der zuhört, mitdenkt und Affoltern mit Herz und Verstand weiterbringt. Pascal Santi bringt dafür alles mit: Bodenständigkeit, Erfahrung und das Vertrauen der Affoltemer Bevölkerung und des lokalen Gewerbes.

Trotz des seit dem 1. November 2025 geltenden Verbots von lärmendem Feuerwerk wurde in der Silvesternacht in Affoltern erneut kräftig geböllert. Dabei gilt das an der Gemeindeversammlung vom 16. Juni mit grosser Mehrheit beschlossene Verbot ganzjährig – ausdrücklich auch in der Silvesternacht. Die Stadt setzte damit bewusst ein Zeichen für mehr Rücksichtnahme, Sicherheit und Lebensqualität. Offenbar hält sich jedoch nicht jede und jeder daran. Knallkörper wurden dennoch gezündet, als gäbe es kein Verbot. Dabei wäre die Rechtslage klar: Die Stadtpolizei kann Verstösse mit Bussen ahnden – und eine konsequente Durchsetzung wäre im Sinne der Bevölkerung durchaus angebracht. Die Gründe für das Feuerwerksverbot sind gut belegt: Luft- und Wasserverschmutzung, Lärm, Abfall, Unfälle, Verletzungen und Brandgefahr. Besonders gravierend sind die Auswirkungen

auf Tiere. Wer Haustiere hält, weiss, wie gross Stress, Angst und Panik in solchen Nächten sind – ganz zu schweigen von Wildtieren. In der Nachbargemeinde Hedingen ist lärmendes Feuerwerk derzeit noch erlaubt. Es bleibt zu hoffen, dass auch dort die Diskussion geführt wird und man dem Beispiel von Affoltern folgt. Auf nationaler Ebene unterstreicht eine eidgenössische Volksinitiative die Aktualität des Themas: Sie fordert ein Verbot von privatem, lärmendem Feuerwerk. Feuerwerke gelten zunehmend als unzeitgemäss, da sie Umwelt, Tiere und Menschen belasten. Die Initiative dürfte in den kommenden zwei Jahren zur Abstimmung gelangen. Denn eines ist klar: Böse Geister müssen heute nicht mehr mit Böllern vertrieben werden. Rücksichtnahme ist zeitgemässer – und wirksamer.

Zum neuen Jahr «Es Chrättli vou Glück, es Chörbli vou Säge, nid zviu und nid zweni, so viu wie me ma träge. Und wenn’s nid wott klappe, und geits emau schlächt, so dänk, es chunnt wieder, es chunnt aues rächt.» Dieses Gedicht ist leider nicht von mir. Aber ich wünsche allen, die meine Leserbriefe lesen, von Herzen alles Gute, Gottes Segen zum neuen Jahr! Verena Häberling, Ottenbach

Leserinnenfoto

Stefan Kessler, Grüne Stadt Affoltern

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommen-

tieren. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag bitte bis am Mittwochmittag. (red)

Martin Käppel, Knonau

«Neujahrsgrüsse unserer Gesellschaft» titelt Katharina Moser aus Wettswil ihr Foto, welches sie uns zusandte.

Gedanken eines gewöhnlichen Menschen zum Jahreswechsel Jeder einzelne Moment im Leben des Menschen hat drei Aspekte: die Gegenwart, die Zukunft, die Vergangenheit. Die Gegenwart. Ich sitze an meinem Schreibtisch und geniesse den Ausblick ins besonnte Tal, bedeckt mit makellos weissem Schnee. Kalt draussen, drinnen schön warm. Beheizt. Volle Zufriedenheit in diesem genussreichen Moment. Die Zukunft. Seit wenigen Jahren eine NEUN am Rücken eröffnet sich keine grosse Zukunft. Die Ansprüche wurden gering. Hoffentlich ein weiteres Jahr ohne grosse Stolpersteine. Wenn es denn sein muss, ein kurzes, schmerzarmes Ende. Doch auch noch der Wunsch, dass den Kindern, den Enkeln und nun auch dem Urenkel Gesundheit vor allem, gute Lebensbedingungen und, wenn erwünscht, Erfolg. Freude und Zufriedenheit bestimmt. Die Vergangenheit. Da eröffnet sich ein grosser Bogen. Geboren zur Zeit der Machtergreifung eines Machtmenschen

in Deutschland, wohl auch ein Narzisst, der weite Teile der Welt in Schrecken, Tod und Trümmer führen wird. Unser Land weitestgehend verschont davon. Geboren in eine anständige Familie, nicht verschont von der verbreiteten Arbeitslosigkeit. 1939 endlich recht bezahlte Arbeit bei der Schweizerischen Landesausstellung, der Landi. Gleichzeitig verdüstert sich der Himmel. Die Landi schliesst die Tore für einige Zeit. Seine Wehrausstellung ganz geschlossen. Die ausgestellten Waffen werden gebraucht. Mobilmachung. Vater zu alt für den Aktivdienst, aber gut genug für HD, den Hilfsdienst. Das Ende der Landi fällt zusammen mit der Aufstellung der Kriegswirtschaft. Vater erhält da eine feste Stelle. Nach mehr als fünf Jahren Kämpfen, Tod, Zerstörung, Leid, aber auch Wehrwille der nun unterdrückten Bevölkerung und ausserordentlichen Anstrengungen, industriellen Innovationen, besonders der USA, schliesslich

Kapitulation Deutschlands und Selbstmord des grossmauligen Führers. Grosse Teile Deutschlands und anderer Staaten liegen in Trümmern. Wiederaufbau beginnt, auch mit grosser – nicht ganz uneigennütziger – Hilfe der Amerikaner. Wirtschaftswunder. Spaltung Europas in West und Ost. Stets erweiterter Wohlstand im Westen. Im Osten Gleichberechtigung Aller, mit einigen, die sich gleichberechtigter als grosse Masse hervortun. Zentrale Führung von Wirtschaft und Überwachungsstaat vergeudet Ressourcen. Mutige verlassen das Land oder versuchen es mit dem Tod bezahlend. Eine Mauer wird aufgezogen. Misswirtschaft und Korruption leeren die Staatskassen. Das Volk brummt, begehrt auf, wird niedergeschlagen. Das Regime zerbricht. Die Mauer fällt. Der Wohlstand steigt. Die Ansprüche der Leute an die Wohlfahrt ebenso. Die Industrie er-findet Dinge, die man eigentlich nicht braucht. Die Leute kaufen sie.

Einkaufserlebnis. Das Geld ist vorhanden. Wenn nicht: Konsumkredit. Viele verdienen so viel, dass sie auch mit Teilzeitarbeit noch ein gutes Leben führen können. Leider gibt es zu viele Ausnahmen davon. Während früher im Büro die Schreibmaschinen klapperten, der Stift vor Arbeitsschluss Briefmarken aufklebte und man die Post zum Briefkasten bringen musste, erledigt heute die künstliche Intelligenz alles über das Internet. Wo bleiben das Denken und Überlegen? Wo die Fitness? Fitness-Studios entstehen, während anderseits ganze Industriezweige verschwinden. Erinnert man sich an Namen wie KODAK, AGFA? Wer bräuchte heute noch einen Roll- oder 36-mm-Film zum Festhalten von Erinnerungen? Das Handy erledigt es. Einfacher, billiger, schneller. Man arbeitet weniger Stunden, muss immer und überall erreichbar sein. Man verdient mehr, leistet sich mehr, vergnügt sich mehr, klagt über Stress, verliert den

Sinn des Lebens, bucht Stunden beim Psychiater. Klagt über die steigenden Krankenkassenprämien. Und da kommt ein Irrer auf die Weltbühne, bricht einen Konflikt vom Zaun. Special Operation. Ein veritabler Krieg entfacht sich. Kanonen donnern. Drohnen mutieren vom Spielzeug zum hinterlistigen Töter. Waffen müssen her. Grössere, mächtigere, teurere. Der Kontinent erkennt die Gefahr einer möglichen Eskalation. Aufrüsten. Das kostet Unsummen. Wo ist das Geld? Proteste, Unruhen, Konflikte, Waffengänge, Herrschaftsansprüche an vielen Ecken und Enden. Wieder Leid, wieder Tod, wieder Verwüstungen. Zählt eine Generation 30 Lebensjahre, lebe ich am Ende der dritten. Der Kreis schliesst sich. Fortschritte gross und vielfältig. Aber ist die Menschheit klüger geworden? Dölf Bühler, Bonstetten


Gewerbe

Dienstag, 6. Januar 2026

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Nachruf auf Sven Hotz

Christbaum brennt!

Inserate, Redaktion, Technik: Das sind die Gesichter, die hinter dem «Anzeiger» stehen. Seite 17

Im 97. Lebensjahr verstarb am 7. Dezember 2025 der ehemalige FCZ-Präsident. Seite 19

Am 10. Januar findet beim Friedhof Affoltern das traditionelle Christbaumverbrennen statt. Seite 20

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Räume, die Geschichten erzählen Szenograf und Unternehmer Stefan Brogle gestaltet Markenauftritte und Events DeviprasaD rao

Hauptbahnhof hing ein 15 mal 11 Meter grosses Adidas-T-Shirt an einem überdimensionalen Kleiderbügel. Und für die Tennisschuhe von Roger Federer setzt die Firma kleine Emojis ein – sichtbar nur für jene, die genau hinschauen. Ein weiteres Projekt: die diesjährige Weihnachtsdekoration mit grossen Spiegeldiamanten im Einkaufszentrum Sihlcity. Aktuelle Projekte sind mehrere Pavillons für das World Economic Forum in Davos sowie kürzlich realisierte Ausstellungen im Verkehrshaus Luzern und im Textilmuseum St. Gallen. «Unsere Kunden haben Bedürfnisse, die sich nur mit Räumen, Installationen und Erlebnissen ausdrücken lassen», sagt Stefan Brogle.

Wer grosse Events, Ausstellungen oder Fernsehproduktionen besucht hat, ist der Arbeit von Stefan Brogle womöglich schon begegnet – ohne seinen Namen zu kennen. Der in Stallikon lebende Szenograf und Unternehmer gestaltet mit seiner Firma Brogleworks temporäre Räume für Theater, Konzerte, Markeninszenierungen, Veranstaltungen und Museen. Was als Marketingidee beginnt, wird oft zu einer Installation, die Tausende – manchmal Millionen – Menschen erleben.

Vom Tal ins Design Stefan Brogle, 49, stammt aus dem ländlichen Fricktal. Seinen beruflichen Anfang fand er nicht in Designstudios, sondern im familieneigenen Schreinereibetrieb, der seit Generationen besteht. «Ich bin auf dem Land geboren – ein Tal, ähnlich wie Stallikon: Man kennt sich, alles ist vertraut», sagt er. «Ich habe fast jeden Sommer in der Schreinerei verbracht. Diese Zeiten haben mich geprägt – sie führten mich erst ins Schreinerhandwerk und später in die Welt des Designs.» Nach der Lehre absolvierte er den Vorkurs für Gestaltung in Basel und studierte anschliessend Industriedesign an der Kunsthochschule in Zürich. Seine ersten beruflichen Schritte führten ihn in die Szenografie – ins Gestalten von TV-Studios, Bühnenbildern und internationalen Showproduktionen für SRF, ZDF, die FIFA sowie Events im Ausland, etwa in New York, Paris, London oder Dubai. «Das war mein Türöffner in die Welt der grossen Bühnen, Markenwelten und Eventproduktionen», erinnert er sich.

Vom Gestalter zum Unternehmer 2007 legte er eine Pause ein – zunächst ohne Plan. «Ich wollte nie unbedingt Unternehmer werden – es ist einfach passiert», sagt er. Er übernahm erste Projekte, die Nachfrage wuchs – und 2009 gründeten er und seine Frau Simone die Brogleworks GmbH. Der Firmen-

Wie aus Ideen Räume werden Am Anfang steht meist ein Briefing oder ein Moodboard: «Die letzten 20 bis 30 Prozent entwickeln wir gemeinsam – Zielgruppen, Materialien, Budget und die gewünschte Wirkung.» Temporäre Architektur lässt grosse Freiheit zu: Sie muss im Moment überzeugen, nicht für Jahrzehnte bestehen. «Manchmal zählt der Eindruck mehr als die Funktion», erklärt er. «Eine Toilette auf der Bühne braucht kein Wasser – sie muss nur echt wirken», fügt Stefan hinzu. Woher kommen all die Ideen? Für ihn ist Kreativität kein flüchtiger Funke, sondern ständig verfügbar. «Ich brauche keine Rituale oder speziellen Orte. Ideen sind immer da. Ich öffne eine Tür in meinem Kopf und nehme, was ich brauche.» Er nennt diese innere Quelle «eine Kammer in meinem Kopf» – eine, die er hofft, nie zu verlieren.

«Ich brauche keine Rituale oder speziellen Orte. Ideen sind immer da. Ich öffne eine Tür in meinem Kopf und nehme, was ich brauche.» bringen mehr Zeit am Arbeitsplatz als zu Hause. Also sollte der Arbeitsplatz ein Ort sein, an den man gerne geht.» Genau dieses Umfeld möchte er schaffen – für sich und sein Team. Vom Familienbetrieb in einem ruhigen Tal bis zum Bau temporärer Welten für einige der grössten Marken und Events – und heute fest verankert in Stallikon: Stefan Brogle ist nie einem fertigen Plan gefolgt. Er ist mutig Schritt für Schritt weitergegangen. Brogleworks baut Räume, in denen Menschen innehalten, sich umschauen – und sich erinnern, was sie erlebt haben.

Realität statt Glamour Stefan Brogle ist nie einem fertigen Plan gefolgt. Er ist mutig Schritt für Schritt weitergegangen. (Bild zvg) name entstand zufällig: «Er kam von einem einfachen Desktop-Ordner namens work.» Heute beschäftigt Brogleworks rund 40 Mitarbeitende an Standorten in Zürich, Spreitenbach und Aarau. Der Fokus liegt auf räumlicher Markeninszenie-

Die Post liefert künftig digitale Briefe Der digitale Brief wird Teil des gesetzlichen Grundversorgungsauftrags. Damit reagiert der Bundesrat auf ein zentrales Kundenbedürfnis und erweitert den Service public um eine sichere Lösung für den digitalen Versand und Empfang von Briefen. Mit dem Angebot können Post-Kundinnen und Post-Kunden wählen, ob sie ihre Post physisch oder digital erhalten. Schon heute versenden Post-Kundinnen und Post-Kunden Briefe digital: Rund 3,1 Millionen Sendungen hat die Post im laufenden Jahr mit ihrem hybriden Zustellsystem transportiert. Mit dem Entscheid des Bundesrats wird diese Dienstleistung fixer Bestandteil des gesetzlichen Auftrags, der bisher nur den Transport von physischen Briefen, Paketen und Zeitungen sowie Finanzdienstleistungen umfasste. «Wir gehen damit mit der Zeit. Unsere Kundinnen und Kunden haben Anrecht auf einen

wahrscheinlich nicht machen», sagt Stefan. «Wichtig ist, wieder aufzustehen. Das kann ich gut.» Arbeit und Privatleben trennt er kaum. Viele Events finden an Wochenenden statt – freie Tage verschieben sich. «Ich empfinde meine Arbeit nicht als Belastung – sie erfüllt mich. Wäre es anders, wäre ich längst ausgebrannt.» Für ihn ist die gesamte Zeit zwischen Aufstehen und Schlafengehen Leben – ob an einem Veranstaltungsort oder zu Hause mit seiner Frau und den drei Kindern. Seine Haltung ist klar: «Wir ver-

zeitgemässen Service public, der auch den sicheren Transport von digitalen Informationen umfasst», ist Konzernleiter Pascal Grieder überzeugt. Der digitale Brief ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zur physischen Post. Das Angebot unterscheidet sich wesentlich von der klassischen E-Mail: Mit einem digitalen Siegel, einem qualifizierten Zeitstempel und einer erweiterten Empfangsbestätigung erfüllt der digitale Brief höchste Anforderungen an Sicherheit und Rechtsverbindlichkeit. Die Kundinnen und Kunden können künftig wählen, wie sie ihre Briefe versenden und erhalten wollen. «Wer es digital mag, holt sich mit der neuen Post-App den Briefkasten auf das Smartphone», so Pascal Grieder. Eingeführt wird das neue Angebot am 1. April. Die Schweizerische Post AG

rung, auch 3D-Marketing genannt. Das Spektrum ist breit: Für Lindt und Sprüngli entwickelte das Team einen «Infinity Room» voller Spiegel, in dem der Goldhase Hunderte Male erscheint – ein Raum, der sich besonders für Fotos und soziale Medien eignet. Im Zürcher

Hinter dem Glanz der grossen Produktionen steht jedoch die Realität. «In dieser Branche verliert man ein wenig den Glamour, weil man technisch denkt und schnell bemerkt, was nicht perfekt ist. Gleichzeitig begegnet man Menschen, denen man sonst nie begegnen würde. Dafür bin ich dankbar.» Das Unternehmertum brachte auch Herausforderungen. «Wenn man all die Hindernisse vorher kennen würde, würde man es

Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der Anzeiger in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)

Verstösse bei Edelmetallhändlern Zürich: 6 von 13 Betrieben wurden geahndet Kurz vor Weihnachten sind in Zürich 13 Betriebe – darunter Gold- und Silberschmieden, Ankaufstellen sowie Detailhändler mit Edelmetallwaren im Sortiment – eingehend kontrolliert worden. Dabei sind Widerhandlungen gegen die Bewilligungs- und Registrierungspflicht, die Dokumentationspflicht sowie gegen das Mehrwertsteuergesetz und das Messmittelgesetz festgestellt worden. Ein Betrieb wies zudem eine ordnungswidrige Buchführung auf und wird sich dafür vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Des Weiteren ist eine für den Edelmetallhandel untaugliche Waage sichergestellt worden. Bei einem Betrieb sind zusätzliche Abklärungen im Gang. Kantonspolizei Zürich

Diverse Goldketten eines Händlers. (Bild Kantonspolizei Zürich)


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Vermischtes

Dienstag, 6. Januar 2026

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Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 97 Ausgaben des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern erwarten Sie, geschätzte Leserinnen und Leser sowie Anzeigenkunden und Anzeigenkundinnen, in diesem Jahr. Die erste im 2026 halten Sie in den Händen. Wir vom «Anzeiger» nutzen heute den Jahresauftakt, um einmal die Gesichter vorzustellen, die hinter dem «Anzeiger» stecken. Das sind neben den Journalisten, die teilweise in der Redaktion, aber vor allem vor Ort an den unterschiedlichsten Veranstaltungen anzutreffen sind, auch die Personen, die auf die Rechtschreibung nach den allgemeinen Rechtschreibregeln

und die korrekte Anwendung der Grammatik achten. Dazu kommen die Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Anzeigenverkauf zu tun haben. Doch eine Zeitung hat auch einen technischen Aspekt. An jeder Ausgabe des «Anzeigers» sind auch Personen beteiligt, die sich um den technischen Ablauf bis hin zur Druckerei kümmern. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CH Media Print AG sowie den Personen, die mit dem Austragen der Zeitung beschäftigt sind, gebührt – auch wenn sie nicht im Bild gezeigt werden können – ebenfalls ein grosser Dank für ihren Einsatz.

Verlagsleitung

Sie schreiben die redaktionellen Artikel

Barbara Roth Verlagsleiterin

Florian Hofer Chefredaktor

Claudia Eugster Redaktorin

Dominik Stierli Redaktor

Angela Bernetta Freie Mitarbeiterin

Sandra Isabél Claus Freie Mitarbeiterin

Urs Kneubühl Freier Mitarbeiter

Claudia Maag Freie Mitarbeiterin

Martin Platter Freier Mitarbeiter

Deviprasad Rao Freier Mitarbeiter

Brigitte Reemts Flum Freie Mitarbeiterin

Bernhard Schneider Freier Mitarbeiter

Werner Schneiter Freier Mitarbeiter

Daniel Vaia Freier Mitarbeiter

Gestaltung

Assistenz

Fotograf

Geri Schattling Layout

Susanne Crimi Assistentin Redaktion

Nico Ilic Fotograf

Marianne Voss Freie Mitarbeiterin

Marcus Weiss Freier Mitarbeiter

Regula Zellweger Freie Mitarbeiterin

Ute Ruf Kolumnistin

Sie korrigieren die Texte

Nadina Dakic Leitende Korrektorin

Gordana Barac Korrektorin

Sie betreuen unsere geschätzten Inserenten und Inserentinnen

Mirela Hadzic Korrektorin

Irena Rodic Korrektorin

Linda Alder Polygrafin/Freelancer

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d ’Erna Rust und de Alois Hauser im Toggeburg ghüratet. Jetzt dörfed si ire 70. Hochziitstag fiire. Mir Chind, Grosschind und Urgrosschind gratuliered vo Herze und wünsched no vil gmeinsami Zyt mitenand i irem Dihei z’Ürzlike.

Sonntag, 1. Februar 2026 Kasinosaal Affoltern am Albis Das Programm: ab 15.30 Uhr 16.30 Uhr

Eventsponsorin:

Apéro 1. Teil Präsentationen der Nominierten und Ehrung Moderation Philippe Bandi kurze Pause Talk mit Fredy Bickel, Fussballmanager und Gastwirt 2. Teil Präsentationen der Nominierten und Ehrung Ende der Veranstaltung

ca. 17.30 Uhr ca. 17.50 Uhr ca. 18.10 Uhr ca. 19.00 Uhr

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Abstimmung www.ssa-affoltern.ch Kategoriensponsoren Baucal AG, Affoltern am Albis Gesundheitszentrum Gut AG, Mettmenstetten Fredy Rüegg Velo Sport AG, Affoltern am Albis Dienstleistungssponsoren Messe Agentur Eichmann AG, Zürich AVIVOX GmbH, Affoltern am Albis livemotion gmbh, Gerlafingen Bandi Sports & Media, Ottenbach

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Fr 13–18 h / Sa 10–18 h / So 10–17 h

fr, 09.01. 20.15 uhr

duo dua – entspannen sie sich!

do, 15.01. 20.15 uhr

the joe haider jazz orchestra

fr, 16.01. 20.15 uhr

plusquamperfekt – mit benedikt meyer

sa, 17.01. 20.15 uhr

der monatliche treffpunkt für jazzfans

so, 18.01. 17.00 uhr

schubert: winterreise mit samuel zünd und edward rushton

mi, 21.01 20.15 uhr

frankensteins labor literarisch-musikalische reise

do, 22.01. 20.15 uhr

marc hunziker trio feat. ann malcolm

fr, 23.01 20.15 uhr

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Vermischtes

Dienstag, 6. Januar 2026

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Die Zahnfee kehrt zurück Bella Risa mit neuen Einsätzen in der Dominikanischen Republik steht. Eine Einrichtung, die niedrigschwellige, bezahlbare und regelmässige Betreuung ermöglicht – und damit sowohl die Lebensqualität als auch die allgemeine Gesundheit vieler Kinder nachhaltig verbessern soll. Die Resonanz auf die Aktion war überwältigend positiv. Eltern zeigten sich dankbar, Kinder stolz auf ihre «glänzenden» Zähne – und für alle Beteiligten entstand ein starkes Bewusstsein dafür, wie wichtig Prophylaxe sein kann.

Unter dem Motto «Vorbeugen ist besser als Heilen» führt Dentalhygienikerin Daniela Frey mit ihrem Hilfsprojekt Bella Risa regelmässig Einsätze in der Dominikanischen Republik durch. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat das Projekt viel bewegt – und jetzt nimmt es neue Dimensionen an.

Erstmals Zahnreinigungen für Kinder aus armen Familien Wenn Helfen zur Mission wird: Die Zahnfee startet neue Projekte. Für viele Kinder aus einkommensschwachen Familien war es ein Moment, den sie so noch nie erlebt hatten. Zum ersten Mal betraten sie eine Zahnarztpraxis – nicht aus Schmerz, sondern um ihre Zähne professionell reinigen zu lassen. Möglich machte dies die Initiative der Dentalhygienikerin Daniela Frey, die sich seit Jahren leidenschaftlich dafür einsetzt, Mundgesundheit auch jenen zugänglich zu machen, die sonst kaum Chancen darauf haben. In Zusammenarbeit mit einer einheimischen Zahnärztin organisierte Daniela Frey eine Aktion, bei der Kinder untersucht, aufgeklärt und behandelt wurden. Viele von ihnen kannten zuvor weder die Abläufe einer Praxis noch die Bedeutung regelmässiger Pro-

Zahnfee Daniela Frey setzt Zeichen für Mundgesundheit

Richtiges Zähneputzen will gelernt sein: Im Rahmen des Hilfsprojektes Bella Risa wird an Schulen in der Dominikanischen Republik Aufklärungsarbeit rund um Mundgesundheit geleistet. (Bild zvg) phylaxe. Umso grösser war die Mischung aus Neugier, Aufregung und Erleichterung, als sie die Behandlungsstühle bestiegen und spielerisch an das Thema herangeführt wurden. «Mundgesundheit darf kein Luxus sein», betont Daniela Frey. «Jedes Kind sollte das Recht auf gesunde Zähne haben.» Neben den Zahnreinigungen vermittelte sie kindgerecht Wissen über

Zahnputztechniken, Ernährung und Vorsorge. Das Ziel: nachhaltige Prävention statt späterer Schmerzbehandlung. Der Einsatz war für die Dentalhygienikerin jedoch mehr als ein einmaliges Projekt. Sie sieht darin einen ersten Schritt auf dem Weg zu einem langfristigen Traum: dem Aufbau einer kleinen, eigenständigen Präventionspraxis, die speziell der armen Bevölkerung offen-

Mit ihrem Engagement setzt Daniela Frey ein kraftvolles Zeichen: Mundgesundheit beginnt mit Zugang, Aufklärung und Herz – und genau dafür will sie mit Bella Risa weiterhin kämpfen. Die Idee einer Präventionspraxis soll bestehende Projekte von Bella Risa stärken und eine langfristige Weiterführung absichern. Neben den Zahnreinigungen in der Praxis konnte Daniela Frey erneut bei einigen von ihren ausgebildeten «Zahnfeen» hospitieren. Die gemeinsamen Einsätze waren wiederum sehr schön, bereichernd und berührend. Sie ist sehr stolz, dass die Zahnfeen inzwi-

schen selbstständig Einsätze in Schulen, Kirchen und anderen Einrichtungen durchführen. Sie übernehmen Auf klärungsarbeit und Schulungen rund um Mundgesundheit sowie vermitteln richtige Putztechniken und stärken dadurch das Bewusstsein auch in der Abwesenheit von Daniela Frey. Dies sichert das Projekt langfristig und gewährleistet dessen Nachhaltigkeit.

Hilfsprojekt Bella Risa feiert bald sein 15-Jahre-Jubiläum Daniela Frey möchte allen herzlich danken, die in den vergangenen Jahren auf irgendeine Weise zum Erfolg und den vielen Herzensmomenten von «Bella Risa» beigetragen haben – sei es durch Zeit, Engagement, Know-how oder finanzielle Unterstützung. Ohne Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen, so die Dentalhygienikerin. Damit die bestehenden Projekte weiterhin erfolgreich geführt und neue Ideen überhaupt Realität werden können, ist Bella Risa auch in Zukunft auf Sponsoren und Unterstützer angewiesen. Jede Hilfe – gross oder klein – macht einen Unterschied. Daniela Frey

NACHRUF

So war er, der Herr Hotz Im 97. Lebensjahr verstarb der ehemalige FCZ-Präsident am 7. Dezember 2025

Sven Hotz. (Archivbild CH Media) Das Klingeln des Telefons an einem Donnerstagnachmittag im November 2003 riss mich aus dem Verdauen der für mich negativen GC-Nachricht, die mich Minuten zuvor erreichte. «Hier Hotz, Herr Bickel, können Sie morgen Vormittag in mein Büro an der Freischützgasse kommen?» Völlig verdutzt bejahte ich, nahm die Zeitangabe entgegen und schon verabschiedete sich mein Kurzgesprächspartner wieder. Ich wusste nicht, wie ich die paar wenigen Worte einschätzen sollte, wurde unsicher und nervös. Es ging mir seit Beginn des Jahres nicht sehr gut. Die neuen Eigentümer der Berner Young Boys hatten den Verwaltungsrat abgewählt und mich als Geschäftsführer suspendiert. Anschliessend folgten Anschuldigungen und Anzeigen wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung. Angeklagt oder gar verurteilt wurde ich nie. Die Medien haben trotzdem die Schlammschlacht genüsslich mitverfolgt und darüber ausführlich berichtet. Der Schaden war angerichtet. Meine Familie litt sehr darunter, und ebenso belastend war, dass ich keine Anstellung mehr als Sportchef bekam. Es gab wohl diverse Verhandlungen, vom FC St. Gallen lag ein einseitig unterschriebener Vertrag bereit und bei GC hatte man sich soeben und angesichts der langwierigen Geschichte schlussendlich für Jean-Paul Brigger als Sportchef entschieden. Keiner wollte sich mit mir die Finger verbrennen. Also, was will Herr Hotz von mir? Entsprechend nervös und angespannt betrat ich einen Tag später das Firmenbüro von Sven Hotz im Dachgeschoss. Wieder kam er direkt auf den Punkt: «Herr Bickel, ich will Sie als neu-

en Sportchef verpflichten. Sind Sie bereit dazu, könnten Sie am Montagmorgen beginnen?» Klar war ich bereit für diese Herausforderung. Auch weil er mir klar und deutlich seine Zielvorgabe darlegte: «Sie dürfen nicht absteigen (der FCZ war zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzter), Sie müssen den Trainer stark machen – von Lucien Favre werde ich mich unter keinen Umständen trennen; den übrigen Trainerstab neu zusammensetzen und eine Mannschaft für die Zukunft formen.» «Diese Aufgabe würde ich nur zu gerne annehmen. Aber, sind Sie sicher, diesen Schritt mit mir machen zu wollen? Sie kennen meine Situation, und in den vergangenen neun Monaten wollte kein Verein mich einstellen, solange die Geschichte mit YB nicht definitiv abgeschlossen ist.» – «Herr Bickel, Sie müssen mir nichts erklären. Was ich mache, mache ich bewusst. Was ich wissen muss, weiss ich», so Sven Hotz. Ich war perplex, so hatte noch kein Präsident mit mir gesprochen. «Ich werde am Montag im Letzigrund mit der Arbeit beginnen. Ich bitte Sie, mir einen unbefristeten, sechsmonatigen Vertrag zu unterbreiten. Das Salär bestimmen Sie. Wenn Sie mit meiner Arbeit zufrieden sind, strebe ich eine langjährige Zusammenarbeit an und werde Ihnen zu diesem Zeitpunkt gerne meine Lohnvorstellungen bekannt geben.» Er war sichtlich beeindruckt, gab mir die Hand, verabschiedete mich mit der Anweisung, mich am Montagmorgen im Letzigrund beim langjährigen, treuen FCZ-Sekretär Erich Schmid zu melden und bis dahin mich nicht mit den Medien zu unterhalten. Am Samstag sass ich beim Morgenkaffee und lass die Zeitungen. Die Schlagzeile auf der Titelseite vom «Tages-Anzeiger» versetzte mich in Schockstarre. «Bickel ersetzt Thoma beim FC Zürich.» Die totale Verunsicherung: Denkt jetzt mein neuer Präsident, ich habe geredet, galt sein Handschlag? Versuchten die YB-Eigentümer nun wieder, mir Steine in den Weg zu legen? Alles kein Problem. In der Präsidialzeit von Sven Hotz (1986–2006) stand der «Blick» GC überaus nahe. Das missfiel ihm, und so hat er hin und wieder dem «Tages-Anzeiger» Vorinformationen zugesteckt. Auch in meinem Fall.

Zu Beginn sah ich in ihm den Patron. Er war für mich ein Mann, der sich auf seine Geschäfte konzentrierte, bewusst handelte, sich dabei nicht beeinflussen liess und so auch nicht nach rechts oder links schaute. Weit gefehlt. Ja, ein Patron war er, eine grosse Persönlichkeit, aber bestimmt Patriarch alter Schule. Er war sehr wohl weltoffen und überaus weitsichtig. In unseren regelmässigen Essen im Restaurant Camino – wo er immer darauf bestand zu zahlen – gab er mir die Chance, auch seine private, andere Seite kennenzulernen. Er hörte zu, redete selbst gerne und lange, war nahbar. Er konnte gesellig sein und sprach auch gerne über die Dinge neben dem Fussballplatz. Über seine Frau Ruth (verstorben 2017), seine fünf Kinder («Der FCZ ist mein sechstes Kind»). Die Familie war ihm sehr wichtig. Er erzählte auch von seinen Anfängen, als er ein Kino übernahm, dort selbst Tickets verkaufte. Er wollte über das Säuliamt – insbesondere die Handwerker – Bescheid wissen («Euer Gipser, den Hengeler Hans, musste ich schon zwei-, dreimal so richtig in die Schranken weisen. Der hat sich auf der Tribüne immer so laut über den Schiedsrichter oder einzelne Spieler beklagt»). Erzählte über seine Liegenschaften – insbesondere in Affoltern; über Autos und seine heimliche Leidenschaft, das Tanzen. Erfreut war er auch, wenn ich Gäste zu unseren Essen mitnahm. Vom langen, gemütlichen Nachmittag mit Werner Schneiter vom Affoltemer Anzeiger und Hans Jucker erzählte er auch später noch gerne. Als Vorgesetzter – ob als Präsident vom Fussballclub oder als Geschäftsinhaber – hatte er eine klare Linie, gab Vorgaben unmissverständlich durch. Für Fehler machte er nie einen Einzelnen verantwortlich. Er behandelte seine engsten Mitarbeitenden immer mit grossem Respekt. Die Du-Form kannte er innerhalb seiner Geschäfte nicht. Grössere Aufträge wurden an Stadtclub-Sympathisanten vergeben oder aber, sie mussten sich nach Arbeitsübergabe gegenüber dem FC Zürich erkenntlich zeigen. Was Fussballverträge betraf, erhielt ich vom Präsidenten viele Freiheiten. Er wollte aber jede Personalveränderung – Abgänge, Zugänge, aber auch Vertrags-

änderungen – bis ins Detail begründet haben. Waren für ihn die Ausführungen stimmig, erteilte er die Carte blanche. Selbstverständlich immer mit abgestimmten Finanzvorgaben. War das Jahressalär festgesetzt, gab es nichts daran zu rütteln. Egal wie klein die Differenz auch war, er liess sich nie umstimmen. Eben, ein Patron. Was er auch in sehr cleverer, subtiler und guter Art immer wieder zeigte. Die Unterzeichnung der Spieler- und Trainerverträge fand ausschliesslich in seinem Büro an der Freischützgasse statt. Er begrüsste, war höflich und nahbar. Er blätterte still, in aller Ruhe den Vertrag durch. Dabei beobachtete er sein Gegenüber. Hinterliess dabei der neue Mitarbeiter einen guten ersten Eindruck, stoppte er bei den Zahlen, schaute diese an und lächelte. «Ah, hat Sie der gute Herr Bickel etwas gedrückt? Ja, da legen wir noch etwas drauf. Aber, ich erwarte Ihr absolutes Bekenntnis zum FCZ»! War er beeindruckt von der Arbeit, vom Auftreten seiner Mitarbeitenden, konnte er sehr grosszügig sein. Als ich nach Wochen meinen ersten Vertrag bekam, erschrak ich. Wohl habe ich ihm die Möglichkeit gegeben, mein Salär selbst zu bestimmen, dachte dabei aber nie, dass er dieses so tief ansetzen würde. Nach drei Monaten, bei einem Mittagessen, erklärte er mir, dass er meinen Vertrag um drei Jahre verlängern wolle. Wie abgemacht, fragte er mich nach meinen Vorstellungen. Er hatte mich im Sack. Nun konnte ich ihm unmöglich mitteilen, dass ich mir eigentlich den dreifachen Monatslohn vorgestellt habe. Also bat ich vorerst um das doppelte Salär. Er bestimmte, dass wir die Mitte nehmen, weil so grosse Sprünge doch einfach nicht machbar seien. Prämien hatte ich keine. Aber der gleiche Sven Hotz überwies mir nach dem Cupsieg 2005 einen schönen Betrag mit dem Hinweis «den haben Sie sich verdient». Nach dem Meistertitel 2006 (seinem ersten und einzigen) kam er wieder auf mich zu, verlängerte selbstbestimmend meinen Vertrag erneut und stattete diesen neben einer Salärerhöhung mit Prämien aus. So war er, der Herr Hotz. Er trat nach dem Meistertitel zurück, übergab das Ruder Ancillo Canepa. Ich hatte meinen schnellen Abgang zu

den Young Boys Ende 2012. Ich konnte mich trotz aller Verbundenheit zu Präsident Ancillo Canepa mit den im Jahre 2011 neu gewählten Verwaltungsratsmitgliedern und dem dadurch veränderten Geschäftsgebaren nicht weiter identifizieren. Sven Hotz verstand beide Seiten nicht. Aber – so wie immer nach seinem Rücktritt – äusserte er sich weder intern noch extern darüber. Wir begegneten uns weiter freundschaftlich, mit gegenseitigem Respekt und Dankbarkeit. Ein letztes Mal traf ich ihn kurz vor seiner bevorstehenden Überweisung ins Pflegeheim. Ich sah mir ein Spiel vom FCZ im Letzigrund an und begegnete dabei zufällig seiner Tochter Kristina und dem Schwiegersohn Heinz Scheiwiller. Ob ich in der Pause nicht kurz Sven in der Loge begrüssen wolle, war die Frage. Er habe aber nicht mehr immer nur helle Momente und wie er auf mich reagieren werde, sei unklar. Klar war mir, dass ich dies unbedingt wollte. So trat ich in der Halbzeit in seine Loge. Er sass im Rollstuhl, reckte sich, schaute mich an, strahlte und meinte: «Nei, dä Fredy, so schön!» Für mich bereitete er mir bei diesem letzten Zusammentreffen die grösste Freude. Er sprach mich das erste und letzte Mal mit meinem Vornamen an. Am 19. Dezember fand seine Beisetzung im Friedhof Manegg statt. Im engsten Familienkreis und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Seinem Wunsch entsprechend durften zwei ehemalige «Tages-Anzeiger»-Mitarbeiter dazustossen, eine Handvoll Wegbegleiter aus dem Fussball und ebenso viele Vertrauenspersonen aus seinem Berufsleben. Dass ich dabei sein durfte, bedeutet mir unheimlich viel. Während Pfarrer Andrea Bianca die wunderbaren, treffenden Worte sprach, dachte ich ein weiteres Mal über Sven Hotz nach: fordernd, klare Vorstellungen, zielstrebig, vorausschauend. Nicht mehr Schein als Sein, familienverbunden, demütig, Menschenkenner, dankbar und grosszügig am für ihn richtigen Ort. Danke, Herr Hotz! Ich werde Ihren Glauben und Ihr Vertrauen an die Mitmenschen, verbunden mit grossem Respekt, nie vergessen. Fredy Bickel


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Veranstaltungen

Dienstag, 6. Januar 2026

«Siehe, ich mache alles neu» Kurs zur Jahreslosung 2026 Alle Jahre wieder: Auch 2026 bietet die Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt im Januar wieder einen Kurs zur Jahreslosung an. Diesmal stammt sie aus dem letzten Buch der Bibel, dem Buch der Offenbarung, das auch die «Apokalypse des Johannes» genannt wird. In grossen, schrecklichen Bildern

und Abläufen erzählt dieses Buch vom Untergang der Welt und Gottes Neuschöpfung. Damit trifft dieses biblische Buch aktuell einen Nerv: Terrorakte und Kriege, die Vielzahl von Umweltkatastrophen und besorgniserregende politische und gesellschaftliche Entwicklungen lassen auch bei uns End-

zeitstimmung auf kommen, und nicht wenige suchen im Buch der Offenbarung nach Orientierung für unsere Zeit.

Hoffnung angesichts der Schrecken der Welt In einem kleinen Kurs lernen die Teilnehmenden den biblischen Kontext und die historischen Hintergründe der Jahreslosung 2026 kennen und spüren ihr nach. Was können sie ihr abgewinnen – für die Welt und auch für sich selbst ganz persönlich? Was für ein Potenzial steckt in diesem Satz, was ist allenfalls auch gefährlich an ihm und wozu regt er an? Der Kurs findet am Mittwoch, dem 14. Januar, statt, dauert inklusive Pause zweieinhalb Stunden und kann wahlweise am Vormittag oder am Abend besucht werden. Es wird kein Vorwissen vorausgesetzt. Die Teilnahme ist gratis; mitzubringen ist lediglich eine Portion Neugier. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt Mittwoch, 14. Januar, wahlweise von 9 bis 11.30 Uhr (mit Kaffee und Gipfeli) oder von 18.30 bis 21 Uhr (mit Knabbereien). Anmeldung bis 11. Januar unter

Im Kurs zur Jahreslosung 2026 den biblischen Kontext und die historischen Hintergründe kennenlernen. (Bild Enikö Fey )

bettina.bartels@ref-knonaueramt.ch oder 044 761 60 15. Durchführung ab sechs Teilnehmenden

Neujahrsapéro der Grünen mit Stadtratskandidat Stefan Kessler Gelegenheit zur persönlichen Begegnung und zum Austausch Mit einem Neujahrsapéro starten die Grünen der Stadt Affoltern am 10. Januar 2026 ins neue Jahr – und gleichzeitig ins bevorstehende Wahljahr. Der Anlass findet von 17 bis 19 Uhr im Ulmensaal, Affoltern, statt und richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unterstützende sowie politisch Engagierte. Der Apéro bietet Gelegenheit für persönliche Begegnungen, Austausch und Gespräche in ungezwungener Atmosphäre. Im Zentrum stehen aktuelle politische Herausforderungen auf kommunaler und kantonaler Ebene sowie der gemeinsame Blick nach vorne.

zur Verfügung stehen. Somit bietet der Anlass eine gute Gelegenheit, den Stadtratskandidaten Stefan Kessler persönlich kennenzulernen. Ihm sind die Nähe zur Bevölkerung und der Dialog wichtig. Der Anlass versteht sich bewusst als offene Neujahrsbegegnung: Der Apéro ist kostenlos, Hutspenden zur Unterstützung des Wahlkampfes sind willkommen. Musikalisch wird der Apéro vom Gitarristen und Komponisten Chris Grunder begleitet, der dem Anlass einen stimmungsvollen Rahmen verleiht. Mit dem Neujahrsapéro setzen die Grünen der Stadt Affoltern auf Nähe, Dialog und Zuversicht – und laden dazu ein, gemeinsam auf ein engagiertes politisches Jahr anzustossen.

Zahlreiche Gäste aus der kantonalen und lokalen Politik

Alle Jahre wieder nach dem Weihnachtsfest: Da brennt der Baum. (Bild zvg)

Den alten Christbaum dem Feuer übergeben Organisiert vom Vefa mit Festwirtschaft

Mit dabei sind unter anderem die beiden Nationalrätinnen Meret Schneider und Marionna Schlatter sowie die Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann und weitere Gäste aus der kantonalen und lokalen Politik. Selbstverständlich wird auch der

Stadtratskandidat Stefan Kessler sind die Nähe zur Bevölkerung und der Dialog wichtig. (Bild zvg)

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Grüne Stadt Affoltern Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht: stadtaffoltern@gruene-zh.ch

Stadtratskandidat der Grünen, Stefan Kessler, anwesend sein und für Gespräche

Samstag, 10. Januar, von 17 bis 19 Uhr, Ulmensaal bei der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern

Am 10. Januar findet ab 17 Uhr vis-à-vis dem Friedhof Affoltern das traditionelle Christbaumverbrennen statt. Der Verein zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials der Stadt Affoltern (Vefa) führt den An-

lass mit Festwirtschaft durch. Es gibt die Möglichkeit, den Christbaum schon vorher zu deponieren. Vefa-Vorstand

Landi Obfelden verteilt Bratwürste und warme Getränke Dankeschön an treue Kunden Auch wenn das Weihnachtsfest bereits vorbei ist, bleibt die festliche Stimmung noch spürbar. Zum Jahresabschluss hatte die Landi Obfelden Genossenschaft eine besondere Überraschung für ihre Kunden parat. Am 20. Dezember wurden alle Besucherinnen und Besucher im Landimärt mit einer herzlichen Geste belohnt: Bei einem gemütlichen Beisammensein gab es Bratwürste vom Grill, Glühwein, Glühmost und Punsch – als kleines Dankeschön für die langjährige Kundentreue. «Wir möchten uns bei all unseren Kunden bedanken, die uns auch im vergangenen Jahr unterstützt haben. Ihr Vertrauen und Ihre Treue sind uns sehr wichtig», erklärte das Team von Landi Obfelden. Die warme, einladende Atmosphäre und die festlich geschmückte Umgebung machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Der Lan-

dimärt war an diesem Tag nicht nur ein Ort des Einkaufs, sondern auch ein Treffpunkt für die Gemeinschaft. Die Kundinnen und Kunden genossen die kleine Auszeit bei einem warmen Getränk und einem leckeren Snack, während das Landi-Team mit einem Lächeln für gute Stimmung sorgte. «Es ist uns eine Freude, unseren Kundinnen und Kunden auf diese Weise zu danken und gemeinsam ins neue Jahr zu blicken», so das Team weiter. «Wir wünschen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026 mit vielen schönen Momenten.» Mit dieser Aktion bedankt sich die Landi Obfelden Genossenschaft herzlich bei ihren treuen Kundinnen und Kunden und freut sich auf viele weitere Begegnungen im kommenden Jahr. Landi Obfelden Genossenschaft

Vom Landi-Team (von links): Gerda Stettler und Andrea Renkewitz. (Bild zvg)


Veranstaltungen

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Dienstag, 6. Januar 2026

Das AOBA eröffnet das Jahr neu in Knonau Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern am Samstag, 10. und Sonntag, 11. Januar Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern setzt an seinem traditionellen Jahreskonzert auf abwechslungsreiche Unterhaltung und auf einen neuen Veranstaltungsort. Die beiden Konzerte finden im Stampfi-Saal in Knonau statt. Seit vielen Jahren läutet das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern (AOBA) am zweiten Januar-Wochenende mit seinem Jahreskonzert im Kasino Affoltern das neue Jahr ein. Daran ändert sich auch 2026 nichts – bis auf eine Ausnahme: Das AOBA-Jahreskonzert findet am 10. und 11. Januar neu im StampfiSaal Knonau statt. Eröffnet wird das Konzert vom Akkordeon-Ensemble der Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Michèle Weiss. Anschliessend übernehmen die Kinderchöre Affoltern & Knonau der Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Caroline Wenger.

le», mit der das AOBA den ersten Konzertteil abschliessen wird. Dazwischen sind mit «Concerto d’Amore» von Jacob de Haan und «Rojo Tango» von Pablo Ziegler zwei konzertante Werke zu hören. In der zweiten Konzerthälfte spielt sich das AOBA quer durch die Hitparade. Gestartet wird mit dem Kracher «Viva La Vida» von Coldplay aus dem Jahr 2008. Mit den Greatest Hits von Abba sowie «Take On Me» der norwegischen Band a-ha kommt das Publikum zum Abschluss des Konzerts in den Genuss von zahlreichen Ohrwürmern.

Vor dem Konzert ein Cüpli Das Jahreskonzert ist nicht nur musikalisch ein Genuss, es eignet sich auch, um gemeinsam zu feiern und anzustossen. Türöffnung im Stampfi-Saal ist am Samstag, 10. Januar, um 18.15 Uhr, das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Vor dem Konzert werden feine Menüs serviert. Am Sonntag, 11. Januar, ist der StampfiSaal ab 13.15 Uhr geöffnet. Das Konzert beginnt um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Von Nuevo Tango bis zu Abba Danach gehört die Bühne bis zum Konzertende dem AOBA unter der Leitung von René Glauser. Die gestandenen Musikerinnen und Musiker eröffnen das Jahreskonzert mit «Chicago Festival» von Markus Götz. Aus dessen Feder stammt auch die Rhapsodie «Irish Cast-

Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern

Das Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern findet neu im Stampfi-Saal in Knonau statt. (Bild zvg)

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Sport

Dienstag, 6. Januar 2026

Das sind die Nominierten für den Sportpreis Säuliämtler Sports Awards 2025 Ein für die Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler erfolgreiches Sportjahr ist zu Ende gegangen. Nachwuchsathletinnen und -athleten haben sich mit glänzenden Leistungen für die Nomination zum Säuliämtler Sportler des Jahres empfohlen. Nicht weniger erfolgreich waren auch die erfahrenen Sportlerinnen und Sportler sowie Teams, die schon länger auf den nationalen und internationalen Bühnen präsent sind. So hatte die Fachjury wiederum die Qual der Wahl und musste schwierige Entscheidungen treffen. Hier stellen wir die Nominierten mit ihren Erfolgen im Jahr 2025 kurz vor:

PluSport und hat auch für die kommenden Jahre grosse Ziele.

Meisterschaften. Trainiert wird das Quartett von Susanne Schelling.

Kategorie Männer (MEN) Der Ottenbacher Freistilringer Nino Leutert von der Ringerstaffel Freiamt feierte den bisher grössten Erfolg seiner Karriere mit einer Bronzemedaille an den Militärweltmeisterschaften. Weiter wurde er in seiner Kategorie 65 kg Freistil Schweizer Meister. 2025 war eine weitere erfolgreiche Saison für Nino und auch er ist weiterhin topmotiviert und strebt grosse Ziele an.

Kategorie Newcomerinnen (NW WOM) Der Radsportlerin vom RRC-Amt, Aline Graf, Ottenbach, gelang der Sieg in der Gesamtwertung im Schweizer SchülerCup U15. Weiter gewann sie die Strassenrennen in Cham-Hagendorn und Gippingen (Strassenrennen und Geschicklichkeitsparcours). Auch an den Schweizer Meisterschaften im Strassenrennen fuhr sie als Siegerin durchs Ziel, allerdings ohne Titel, da diese bei den U15 noch nicht vergeben werden.

RRC-Amt Nachwuchs, Radsport (TEAM). am Youth Cup Speed, und in der Disziplin Bouldern belegte sie an den Zürcher Meisterschaften Platz 4.

Kategorie Newcomer (NW MEN) Timon Peter, Gymnasiast aus Bonstetten, ist wie seine Schwester ebenfalls im Rhönradsport zu Hause. Seine Erfolge im vergangenen Jahr sind der Gewinn der Team-Weltmeisterschaften Juniors, der Sieg an den Schweizer Meisterschaften im Mehrkampf Juniors sowie Siege am Belgian-Open-Mixed und am DanishOpen-Mixed im Sprung.

Reitverein Birkenhof Affoltern (TEAM). Kategorie Frauen (WOM) Tennisprofi Jenny Dürst aus Wettswil war auch 2025 erfolgreich auf der Tour unterwegs. Sie holte die Titel an Turnieren der International Tennis Federation (ITF) in Südafrika, Zypern und in den USA. In der Schweizer Rangliste ist sie in den Top Ten klassiert und im WTARanking liegt sie auf Platz 320, der besten Platzierung ihrer bisherigen Karriere. Jenny gehört dem TCP Wettswil an.

Aline Graf, Radsport (NW WOM). Rhönrad ist die Sportart von Elea Peter aus Bonstetten. Die Schülerin von der Rhönradriege Bonstetten/Satus Züri wurde Team-U19-Weltmeisterin mit dem Schweizer Junioren Nationalteam. An den Schweizer Meisterschaften GeradeU19 gewann sie ebenfalls Gold. Podestplätze erreichte Elea an den Gerade-U19 Danish-Open und Austrian-Open. An den Schweizer Meisterschaften Mehrkampf U19 belegte sie den 3. Rang.

Nino Leutert, Freistilringen (MEN). Auch Noé Roth, Aerials, vom FC Jumpin Mettmenstetten kann auf eine herausragende Saison zurückblicken. Er krönte seine Karriere mit dem Weltmeistertitel. Im Gesamtweltcup belegte der Aerialist den 2. Platz und im Weltcup gelangen ihm drei Podestplätze. Noé hat noch lange nicht genug. Der von seinem Vater Michel trainierte Athlet strebt weitere Titel an, zum Beispiel OlympiaGold.

Timon Peter, Rhönrad (NW MEN). Jenny Dürst, Tennisspielerin (WOM). Der Mettmenstetter Dario Schuler ist ein erfolgreicher Ruderer. Die 3. Plätze an den U19-Schweizer-Meisterschaften Freiluft Doppelzweier und Freiluft Doppelvierer waren die Highlights. Podestplätze an der Juniorenregatta München, 4. Platz an den Schweizer Meisterschaften U19 im Beach Sprint sowie mehrere Siege an Regatten in der Schweiz und im nahen Ausland rundeten die erfolgreiche Saison ab.

Die Springreiterin Eva Gautschi wurde mit ihrem Pferd Scotty, das auf dem Hof Weihergut in Aeugst geboren wurde, Schweizer Meisterin bei der Elite, womit ihr etwas gelungen ist, das seit 13 Jahren keine Frau mehr geschafft hat. An nationalen und internationalen Turnieren im Springen in Norditalien, Toskana und Andalusien gelangen ihr einige Top-Ten-Platzierungen.

Maja Kucharczyk und Davide Corrodi, Tanz (TEAM). (Bilder zvg)

Noé Roth, Aerials (MEN). Der Judokämpfer René Täuscher vom Budoclub Wettswil wurde Deutscher Meister im Einzel und im MixedTeam. Im Europacup stand er zweimal auf dem Podest, nämlich in Riga und Warschau, auf dem 2. respektive 3. Platz, und an den Europameisterschaften 2024 belegte Rene Täuscher

Elea Peter, Rhönrad (NW WOM). Meike van der Aar, auch sie aus Bonstetten, betreibt Sportklettern mit der Hauptdisziplin Speedklettern. In dieser Disziplin wurde sie Schweizer Meisterin bei den U17. An den Niederländischen Meisterschaften 2024 wurde sie Vizemeisterin bei der Elite. Im Overall Ranking der Zürcher Meisterschaften gelang ihr ein 3. Rang. Dritte wurde Meike auch

Dario Schuler, Rudern (NW MEN). Der Kartfahrer Tino Sidler, Ottenbach, ist zwar erst 17-jährig, startet für das Team Dan Holland Racing in der Wettkampf kategorie Senior und kann bereits namhafte Erfolge auf der internationalen Bühne vorweisen. So wurde er Central Eastern European Champion, Grand Festival Winner, und in den RMC Winter Series sowie in der Gesamtwertung der BNL Series belegte er jeweils den 3. Platz.

Eva Gautschi, Springreiterin (WOM). Die Erfolge der Radfahrerin Flurina Rigling, Hedingen, sind beeindruckend. 2025 wurde sie fünffache Weltmeisterin. Sie holte die Titel im Strassenrennen, im Zeitfahren, im Scratch auf der Bahn, im Eliminationsfahren auf der Bahn und im Sprintformat, ebenfalls auf der Bahn. 2025 war ihre erfolgreichste Saison in ihrer Karriere. Sie startet für

René Täuscher, Judo (in weiss, MEN). den 3. Platz. Rene startet in der Wettkampf kategorie Veterans/Masterclass +100 kg Schwergewicht.

Kategorie Teams (TEAMS)

Meike van der Aar, Klettern (NW WOM).

Der RRC-Amt mit seinen zahlreichen Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die Aushängeschilder wussten sich in Szene zu setzen, so gelang einer Fahrerin der 5. Platz an den Europameisterschaften im Cyclocross. Als Team brillierten die Fahrerinnen und Fahrer mit dem 6. Rang in der Clubwertung im Schülercup im Strassenfahren sowie mit dem 10. Platz am Swiss Bike Cup (Bike). Maja Kucharczyk und Davide Corrodi konnten an die tollen Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen und belegten an den Europameisterschaften 10-Tanz den 4. Platz und an den Welt-

Tino Sidler, Kartfahrer (NW MEN).

Flurina Rigling, Radfahrerin (WOM).

Der Reitverein Birkenhof Affoltern hat sich die Nomination mit dem SchweizerMeister-Titel im Vierkampf verdient. Ferner gewann das Team mit Aurora Ricci, Reja Meerstetter, Abdou Iten und Julia Wagner alle Qualifikationsturniere und siegte als Gast bei den Fränkischen

meisterschaften 10-Tanz wurden sie 7. An den Schweizer Meisterschaften gewann das Paar aus Hausen die Titel im Standard-, Latein- und 10-Tanz. Sie konnten ihr Ranking im 10-Tanz in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern.

Steckbriefe online Auf der Website www.ssa-affoltern.ch gibt es weitere spannende Informationen zu den Nominierten zu lesen. Sie berichten über ihre sportlichen Erfolge, ihre Herausforderungen und ihre kurzund langfristigen Ziele, was sie an ihrer Sportart fasziniert und weshalb sie Säuliämtler Sportler des Jahres werden sollen. Ein Blick in die Steckbriefe lohnt sich. Die Ehrungen finden am Sonntag, 1. Februar, ab 15.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern statt. Als Talk-Gast wird der Fussballmanager und Gastwirt Fredy Bickel aus Mettmenstetten dem Moderator Rede und Antwort stehen.

Abstimmungstool ab sofort offen Ab sofort können die Stimmen für die Nominierten abgegeben werden. Die Stimmabgabe erfolgt über die Homepage der IG Säuliämtler Sports Awards, www.ssa-affoltern.ch, dort den Abstimmungsbutton anklicken. Pro Teilnehmer darf nur eine Stimme abgegeben werden. Hanspeter Feller, IG Säuliämtler Sports Awards


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