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TEILE & Wirtschaft 05/2026

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www.autoundwirtschaft.at

Persönlich, kompetent, auf Augenhöhe: Bei unserer Service-Hotline sprecht ihr direkt mit Kfz-Meistern –ohne Umwege. Dazu kommen Schulungen, Tools und praktische Hilfen, die den Alltag in der Werkstatt erleichtern.

Service von ATE – für das Meisterwerk in eurer Werkstatt.

AUMOVIO

Umfassendes IAM-Programm dank zweier starker Marken

FRANKFURT

Die Automechanika in Frankfurt im September liegt auf Rekordkurs

ERSATZTEILE Vorsicht beim Eigenimport von Ersatzteilen aus dem Ausland

20.OKTOBER 2026, Hofburg, Wien

DIE VORBEREITUNGEN FÜR DEN 17. A&W-TAG LAUFEN AUF HOCHTOUREN!

In den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten hat sich der A&W-Tag zum wichtigsten Treffen in der heimischen Kfz-Branche entwickelt: Wir wollen Ihnen auch diesmal in Vorträgen und Podiumsdiskussionen die jüngsten Trends in der Kfz-Branche präsentieren und Ihnen einen Ausblick auf die künftigen Veränderungen geben. Doch natürlich wird der A&W-Tag traditionell auch zum Netzwerken genützt: Nirgendwo sonst treffen sich so viele Gleichgesinnte – und das im historischen Ambiente der Hofburg.

JETZT ANMELDEN! Frühbucherbonus bis 30. Juni!

FRÜHBUCHER-TICKET AUTOHAUS (INHABER UND MITARBEITER)

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Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Redakteur

Gemeinsame Anstrengungen

Wie wir alle wissen, sind die geopolitischen und damit die wirtschaftlichen Voraussetzungen momentan nicht die besten. Erfolg im Geschäft zu haben, wird immer schwieriger. Gleichzeitig erhöht sich die Komplexität auf vielen Ebenen: im und rund um das Fahrzeug. Die Hersteller sind bemüht, neuen Technologien im Fahrzeug den Vorrang zu geben –ein Umstand, der die nachgelagerten Ebenen, sprich zunächst einmal den Handel und später den Aftersales-Bereich (egal, ob markengebunden oder -ungebunden), vor die eine oder andere schwierige Aufgabe stellt. Und am Ende der Kette findet sich der Konsument wieder, der mit dieser Komplexität ebenfalls umgehen (lernen) muss.

Jetzt könnte man meinen, ein enges Miteinander der genannten Ebenen im automotiven Umfeld könnte der gemeinsamen Sache dienlich sein, nämlich mit dem Ökosystem Fahrzeug bzw. Automobil gegenwärtig und auch in Zukunft noch gute Geschäfte zu machen. Doch von einem Miteinander ist man schon seit Längerem weit entfernt, jede Ebene kämpft um ihre Vorteile und betreibt mitunter eine wenig zielführende Abschottungspolitik. Leidtragender davon ist in letzter Konsequenz der Konsument, der für die motorisierte Individualmobilität bereits tief in die Tasche greifen muss.

Es braucht den Wettbewerb in der automotiven Branche. Neben dem Wettbewerb braucht es aber auch den Zusammenhalt.

Nicht nur Reparaturen an modernen Fahrzeugen werden immer komplexer, auch der Zugang zum Fahrzeug wird für herstellerunabhängige Dienstleister immer schwieriger. Denn diese Zugänge sind meist mit einigen Hürden, nicht nur in finanzieller Hinsicht, verbunden. Der Gesetzgeber hat dazu in der Vergangenheit gehandelt und entsprechende Verordnungen auf EU-Ebene, zum Beispiel die Aftermarket-GVO (Gruppenfreistellungsverordnung), geschaffen, um dafür Sorge zu tragen, dass auch Klein- und Mittelbetriebe (freie Werkstätten und Teilehändler) in den Wettbewerb mit großen, oftmals weltweit agierenden Automobilherstellern eintreten und dort auch reüssieren können. Die aktuelle GVO gilt bis 31. Mai 2028, wobei die EU-Kommission bereits eine neue Überprüfung eingeleitet hat, um das Regelwerk hinsichtlich neuer Technologien anzupassen. Der Ausgang ist offen, Verbände und Lobbyingorganisationen sind im Hintergrund bereits intensiv tätig, um ihre jeweilige Position den politisch Verantwortlichen näherzubringen.

Es braucht den Wettbewerb in der automotiven Branche – nicht zuletzt, um den Zugang zur Mobilität für viele erst möglich zu machen. Neben Wettbewerb braucht es aber auch Zusammenhalt. Vor allem dann, wenn es darum geht, die motorisierte Individualmobilität (und das ist in vielen Fällen nun einmal das Auto) und deren Bedeutung ins rechte Licht zu rücken. Autofahrer sind aktuell in Ballungsräumen von gewolltem Parkplatzmangel, hohen Parkgebühren und vielleicht auch bald von Einfahrteinschränkungen betroffen. Gegen diese und ähnliche Tendenzen gilt es, gemeinsam, im Sinne eines Schulterschlusses mit möglichst vielen Branchenteilnehmern, vorzugehen. Damit Mobilität weiter gewährleistet und auch in Zukunft noch bezahlbar bleibt. •

Ab Seite 4

Wie viele andere Branchenvertretungen spricht sich auch der VFT gegen eine Änderung bei den „Pickerl“-Intervallen aus.

Strikte Ablehnung

Wenig

Freude

hat der VFT – Verband der freien Kfz-Teile-Fachhändler mit den geplanten Änderungen bei den „Pickerl“-Intervallen.

Die von der Politik in die Diskussion eingebrachte Änderung der Intervalle für die wiederkehrende Begutachtung gemäß § 57a KFG 1967 („Pickerl“) in den Rhythmus 4-2-2-2-1 (in Jahren nach der Erstzulassung) statt des aktuellen Systems 3-2-1 lehnt der VFT ab und fordert die Einführung eines generellen zweijährigen Rhythmus für Neufahrzeuge.

Als Begründung führt der Verband massive Sicherheitsbedenken ins Treffen. Denn die Sicherheit auf Österreichs Straßen sei maßgeblich auf den hohen technischen Standard der zugelassenen Fahrzeuge zurückzuführen. Das aktuelle „3-2-1-Intervall“ stelle sicher, dass Mängel frühzeitig erkannt werden. „Eine Ausweitung auf ein ‚4-2-2-2-1‘-Schema wird aus fachlicher Sicht der Verkehrssicherheit entschieden abgelehnt“, schreiben die VFT-Verantwortlichen in

Wir empfehlen dringend, am bewährten 3-2-1-Intervall festzuhalten.

VFT-Obmann Martin Brachmann

einer Stellungnahme. Im Zusammenhang mit der Fahrzeugsicherheit und der Verkehrssicherheit werden fünf relevante Punkte aufgelistet.

Diskrepanz zwischen Fahrzeugalter und Laufleistung Sicherheitskritische Bauteile wie Bremsscheiben,

Beläge und Fahrwerkskomponenten (Traggelenke, Stoßdämpfer etc.) könnten bereits vor Ablauf von vier Jahren die Verschleißgrenze erreichen oder überschreiten. Ein unentdecktes Versagen bei Autobahngeschwindigkeit stellt ein massives Sicherheitsrisiko dar.

Komplexität elektronischer Assistenzsysteme

Dejustierte Sensoren durch leichte Parkschäden oder Alterung der Elektronik werden oft nicht durch Warnleuchten im Cockpit angezeigt, führen aber zu Fehlfunktionen von Notbrems- und Spurhalteassistenten. Die §57a-Begutachtung ist die einzige staatlich verordnete Instanz, die diese Systeme neutral überprüft.

Objektivierung durch Mängelstatistiken

Auswertungen der Prüfstellen zeigen, dass bereits bei der ersten Begutachtung, die aktuell nach drei Jahren stattfindet, eine signifikante Anzahl an Fahrzeugen „schwere Mängel“ aufweist. Durch eine Verlängerung des Intervalls würden Fahrzeuge mit schweren Mängeln ein zusätzliches Jahr ohne behördliche Kontrolle am öffentlichen Verkehr teilnehmen.

Erosion des Wartungsbewusstseins

Das „Pickerl“ fungiert in Österreich als psychologischer Anker für die Fahrzeughalter, ihr Fahrzeug ei-

ner professionellen Durchsicht zu unterziehen. Mit dem Wegfall der jährlichen Überprüfung nach dem fünften Jahr sinkt die Bereitschaft zur präventiven Wartung. Dies führt zu einem schlechteren technischen Gesamtzustand der Fahrzeugflotte („Wartungsstau“).

Schwere Mängel nach kurzer Zulassungsdauer Untersuchungen zeigen, dass bereits nach kurzer Zulassungsdauer ein signifikanter Anteil der Fahrzeuge schwere Mängel aufweist. Diese Fahrzeuge würde sich ungeprüft deutlich länger auf den Straßen bewegen können und damit die Verkehrssicherheit einschränken.

In seinem Fazit schreibt der VFT, dass die vorgeschlagene Änderung bei den §57a-Begutachtungsintervallen zu einer systemischen Schwächung der Verkehrssicherheit führen könnte. Der vermeintlich finanzielle Vorteil für die Fahrzeughalter stehe in keinem Verhältnis zum Anstieg des Risikos für alle Verkehrsteilnehmer. „Es wird daher dringend empfohlen, am bewährten 3-2-1-Intervall festzuhalten, um den hohen Sicherheitsstandard auf Österreichs Straßen nachhaltig zu gewährleisten.“ •

Text: Redaktion, Fotos: Adobe Stock/industrieblick/natatravel, Whirlfoto

SERMI-Appell

Noch immer nützen zu wenige KfzBetriebe die Möglichkeit zur und damit die Chancen einer SERMI-Zertifizierung.

Der Zertifizierungs- und Zugangsstandard für sicherheitsrelevante Reparatur- und Wartungsinformationen, kurz SERMI, sollte hierzulande den Kfz-Werkstätten bereits ein Begriff sein, ist doch das damit in Zusammenhang stehende Zertifizierungsschema seit ziemlich genau zwei Jahren in Kraft. Aktuell sind mit den beiden niederländischen Anbietern KIWA und Stichting Global Network Group zwei sogenannte Konformitätsbewertungsstellen (KBS), die entsprechende SERMI-Zertifizierungen durchführen, in Österreich aktiv. Zwei Jahre nach dem Start sind die Anfragen der Kfz-Betriebe zuletzt zwar stark gestiegen, die Anzahl der Werkstätten und der zertifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hält sich aber nach wie vor in Grenzen. Der VFT unterstreicht einmal mehr, dass ohne eine entsprechende SERMI-Zertifizierung viele Arbeiten am Fahrzeug nicht mehr durchführbar sind. •

Zukunftspläne

Der VFT arbeitet derzeit intensiv an der internen Neuaufstellung und will die Außenwirkung signifikant erhöhen.

Seit Jahresbeginn 2026 ist Stefan Kubina Generalsekretär des VFT und arbeitet seitdem gemeinsam mit VFT-Obmann Martin Brachmann an der (Neu-)Aufstellung des Verbands für aktuelle und künftige Herausforderungen. Der VFT plant für die Zukunft eine verstärkte Präsenz am Markt und will auch an Branchentreffpunkten wie den KLS-Fachtagen im September in Wels und bei der AutoZum im Jänner in Salzburg Präsenz zeigen. Ein ganz wichtiges Anliegen ist Generalsekretär Kubina, den österreichischen Kfz-Markt in Zahlen zu fassen – ein Umstand, der aktuell so nicht gegeben ist. Kooperationen mit diversen Universitäten und Fachhochschulen sollen dazu beitragen, valide Daten zu erhalten. „Wir als Verein repräsentieren die gesamte Kfz-Branche. Ein verlässliches Zahlenmaterial ist für die Kenntnis des Marktes unerlässlich“, betont Kubina. In der Kommunikation will der VFT ebenfalls neue Wege gehen und plant eine verstärkte Präsenz in den sozialen Medien und hier vorrangig bei LinkedIn. Zudem soll in Kürze ein technischer Relaunch der VFT-Website erfolgen. Inhaltlich stehen bekannte Thema auf der Agenda: allen voran die Gruppenfreistellungsverordnung (GVO), daneben der „Data Act“, der „Industrial Accelerator Act“, die „Clean Corporate Vehicles Regulation“ sowie die „End-Of-Life-Regulation“ und das Thema Batterie-Instandsetzung. • Text: Redaktion, Foto: Whirlfoto

Foto: Adobe Stock/Yu9
Stefan Kubina, Generalsekretär des VFT

Das AUMOVIO-Team beim A&W WERKSTATT-FORUM: Oswald Beer, Jens Kowald, Marcus Aquilla und Markus Potzmader

ATE New Original: Bremsenprogramm für E-Fahrzeuge

Wir stehen für Premium

Ein starkes ATE-Bremsenprogramm, ein wachsendes VDO-Elektronik-Portfolio und umfassender Service kennzeichnen Aumovio Aftermarket.

A&W: Wie sieht das aktuelle Produktportfolio von Aumovio Aftermarket aus?

Jens Kowald: Im Bereich Bremse sind wir mit ATE natürlich sehr stark aufgestellt und es kommen noch immer Themen dazu. So gibt es mit „New Original“ eine neue Linie für Fahrzeuge auf reinen E-Plattformen. Denn während bei gemeinsamen Plattformen die gleichen Bremsen verbaut sind, werden bei reinen E-Fahrzeugen andere Produkte verwendet. Die Formen sind anders, die Materialien sind anders. Dem tragen wir mit „New Original“ Rechnung und können uns hier stärker abheben. Neben ATE bauen wir aber auch die Marke VDO stark aus, hier hat es einen Strategiewechsel gegeben und wir erweitern das Portfolio. Dabei reden wir von tausend Sachnummern pro Jahr für ein sehr umfangreiches Portfolio im Elektronik-Bereich. Dabei schließen wir neben den Produkten aus der Erstausrüstung – mit unseren hohen Ansprüchen an die Qualität – auch Lücken im Angebot.

Um welche Produkte handelt es sich dabei?

Kowald: Hier reden wir etwa von Hochdruckpumpe, Wasserpumpe, Kraftstoffpumpe, MAP-Sensor oder Drosselklappe. In weiterer Folge wird das VDO-Portfolio um Sensoren und Kameras erweitert, wobei es sich zu 100 Prozent um Serienproduk-

te handelt, die vom selben Band laufen wie jene, die beim Hersteller verbaut werden. Bei Assistenzsystemen werden keinerlei Nachbau-Teile verwendet, die Systeme müssen zu 100 Prozent funktionieren.

Gibt es auch ein Schulungsangebot bei VDO?

Kowald: Wir stehen unverändert und konsequent für Premium und bieten auch den entsprechenden Service. Natürlich fokussieren wir VDO auch im Servicebereich und wollen das durch Trainings begleiten. Die Betreuung und die Menschen vor Ort sind unsere Kernkompetenz. Wir werden neben der

Neben ATE bauen wir aber auch die Marke VDO stark aus und erweitern das Portfolio.

Jens Kowald, Head of Sales Service, Aumovio Aftermarket GmbH

Unterstützung für unsere ATE-BremsenCenter auch im VDO-Bereich entsprechende Betreuung anbieten, aktuell entwickeln wir Trainings für die neuen Produkte.

Wie sieht das Schulungsprogramm generell aus?

Wir führen Schulungen in verschiedenen Bereichen durch, unter anderem zu Hochvolt-Themen, aber auch zu Klimaanlagen oder Airbags, selbst wenn wir im konkreten Fall keine eigenen Produkte haben. Wir unterstützen die Werkstätten, weil sie diese Themen beherrschen müssen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Werkstätten zu unterstützen. • Text: Gerald Weiss, Fotos: A&W/Hofer, ATE

Längere Gewährleistung

Rechtsanwalt MMag. Stefan Adametz referierte in einem WKÖ-Webinar über das wichtige Thema „Gewährleistung“.

In diesem Zusammenhang wurde auch das sogenannte „Warenreparaturrichtlinie-Umsetzungsgesetz“ vorgestellt. Basis ist die Richtlinie zur Förderung der Reparatur von Waren („Recht auf Reparatur“-Richtlinie). Das Warenreparaturrichtlinie-Umsetzungsgesetz soll laut Adametz voraussichtlich mit 31. Juli 2026 in Kraft treten und gilt für Verträge, die ab diesem Datum geschlossen werden. Das Gesetz hat unmittelbare Auswirkungen auf das Verbrauchergewährleistungsgesetz (VGG) und auf das Konsumentenschutzgesetz (KSchG).

Warum ist das auch für automotiven Bereich relevant? Weil es eine Reparaturverpflichtung der Hersteller bei bestimmten Waren, die Batterien für leichte Verkehrsmittel (E-Bikes, E-Scooter, E-Mopeds etc.) beinhalten, auch über die normale Gewähr-

leistungsfrist hinaus vorsieht. Konkret wird eine einmalige Verlängerung der Gewährleistungsfrist bei der Reparatur um 12 weitere Monate festgelegt und damit die Gewährleistung auf insgesamt drei Jahre verlängert. Adametz betonte auch die damit in Zusammenhang stehende Erweiterung der Informationspflichten: Der Händler muss vor der Gewährleistung auf das Wahlrecht zwischen Austausch und Verbesserung sowie auf die mögliche Gewährleistungsverlängerung bei Verbesserung bzw. Reparatur explizit hinweisen. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Adobe Stock/Salome

Die Gewährleistungsfrist wird bei speziellen Anwendungen von zwei auf drei Jahre verlängert

Die Stimme des freien Kfz-Reparatursektors

Mitmachen lohnt sich!

Zufriedene Werkstattkunden und ein erfolgreiches Werkstättengeschäft sind in herausfordernden Zeiten wichtiger denn je. Mit „Werkstatt des Vertrauens“ können Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden ermitteln.

Zum neunten Mal wird heuer die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich durchgeführt. „Werkstatt des Vertrauens 2027“ ist bereits gestartet und endet Anfang Dezember. Nützen also auch Sie die Chance und melden Sie sich gleich an! Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lässt „Werkstatt des Vertrauens“ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darüber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-Fachbetriebe an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten.

Jede Werkstätte, die im Abstimmungsjahr mindestens 50 positive Kundenbewertungen erhält, darf im Jahr darauf den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Es werden zudem verschiedene Werbemittel angeboten, der Kfz-Betrieb wird unter www.werkstatt-des-vertrauens.at angeführt und kann dort von potenziellen Kunden gefunden werden.

Kunde sucht Orientierung

Für den Kunden, der Orientierung im vielfältigen Angebot der Werkstätten sucht, ist diese Auszeichnung eine besonders große Hilfe. Im Gegensatz zu einer Auszeichnung, die nur eine geringe Zahl an Werkstätten hervorbringt, wird „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich flächendeckend ausgerollt. Damit soll jeder interessierte Kunde einen Partner in seiner Umgebung finden können.

Was ist Werkstatt des Vertrauens?

•Ein vom Werkstattkunden verliehenes Gütesiegel.

•Die einzige Möglichkeit, mit zufriedenen Kunden zu werben.

Wie werden Sie zur Werkstatt des Vertrauens?

➜ Schritt 1: Bewerben Sie sich für die Auszeichnung.

➜ Schritt 2: Sammeln Sie die Stimmen Ihrer Kunden.

➜ Schritt 3: Erreichen Sie die benötigte Stimmenanzahl.

Was bringt Ihnen Werkstatt des Vertrauens?

•Das Gütesiegel überzeugt Neukunden von Ihrer Werkstatt.

•Es beweist Stammkunden, dass Sie permanent besten Service bieten.

•Mit der Auszeichnung werben Sie erfolgreich für Ihren guten Namen.

Die Partner

Der Ablauf

Werkstatt des Vertrauens in Österreich wird unterstützt von:

➜ Teilnahmeberechtigt sind österreichische Kfz-Fach- und Meisterbetriebe (Mitglieder der Innung der Fahrzeugtechnik).

➜ Nach erfolgter Anmeldung (E-Mail, Internet) erhalten die teilnehmenden Betriebe ein Startpaket mit entsprechenden Werbematerialien und Teilnahmekarten.

➜ Die Aktion läuft von April 2026 bis November 2026. Ein Einstieg ist bis kurz vor Ende jederzeit möglich.

➜ Der Kunde muss nachweislich einen Werkstattaufenthalt absolviert haben (Dokumentation über die Rechnungsnummer).

➜ Nach Einsendung von 50 Teilnahmekarten ist der teilnehmende Betrieb nach Auswertung der Teilnahmekarten im Dezember und entsprechender Bewertung berechtigt, den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ zu verwenden.

➜ Das ganze Jahr 2027 darf der berechtigte Betrieb das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens 2027“ nutzen und damit werben.

➜ Den berechtigten Betrieben wird dafür auch entsprechendes Werbematerial (Urkunde, Fahnen, Aufsteller, Aufkleber, …) angeboten.

JETZT ANMELDEN

Die Kunden gewinnen

Im Rahmen der Schlussveranstaltung wird ein Kunde als Gewinner des Hauptpreises gezogen.

Der Gewinner erhält den Betrag seiner Werkstattrechnung, die der Teilnahmekarte zugeordnet ist (bis zu einem Höchstbetrag von 3.000 Euro), zurück.

Die Teilnahme

Interessierte Betriebe können ein Startpaket (inklusive Sammelbox) zum Preis von 99,99 Euro (exkl. MwSt. und Zustellung) bestellen. Im Startpaket sind Informations- und Werbematerialien sowie 300 Teilnahmekarten enthalten.

Weiterführende Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit stehen auf der Internetseite www.werkstatt-des-vertrauens.at zur Verfügung.

Ihre Anmeldung nehmen wir gerne über die E-Mail-Adresse wdv@awverlag.at entgegen. Für Fragen steht Frau Heike Bader per Telefon unter 02243 36840-532 oder ebenfalls über die angegebene E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Gute

Bei der Donau-Pressekonferenz der Automechanika in Wien (v. l.): Thomas Gindele (DHK), Michael Johannes (Messe Frankfurt), Stefan Lindner (DHK)

Vorzeichen für 2026

Mit einigem Optimismus blicken die Verantwortlichen auf die diesjährige Automechanika in Frankfurt am Main, der globalen Leitmesse für den automotiven Aftermarket.

Das kommt nicht von ungefähr: „Die Automechanika Frankfurt vom 8. bis 12. September 2026 wird die beste Automechanika in der Geschichte werden“, betonte Michael Johannes, Brand Director Automechanika, bei der Donau-Pressekonferenz der Messe-Verantwortlichen in Wien mit einer gehörigen Portion an Selbstsicherheit.

Jahr 2024 sind mehr als 107.500 Fachbesucher erschienen, davon entfielen zwei Drittel auf internationale Besucher aus insgesamt 172 Ländern. „Das werden wir im September ebenfalls übertreffen“, setzt Johannes auch hier die Erwartungen hoch. Für ihn ist die Automechanika Frankfurt der „Innovation Hub für den automotiven Aftermarket“. Die diesjährigen Schwerpunkte bilden „Innovation“, „Nachhaltigkeit“, „Transformation“, „Aus- und Weiterbildung“ sowie „Interaktive Formate & Networking“. Darüber hinaus sollen neue Formate mehr Emotionen schaffen – dazu zählen unter anderem eine Motorsport-Area, ein Experience Park sowie ein neues Classic-Car-Netzwerk.

Die Automechanika Frankfurt 2026 wird die beste Automechanika in der Geschichte werden.

Michael Johannes, Brand Director Automechanika

Format für Business, Marketing und Emotionen In diesem Jahr erwarten die Veranstalter rund 4.500 (2024: 4.132) Aussteller aus über 80 (2024: 76) Ländern. Die Automechanika hat sich über die Jahre hinweg gewandelt: von einer Order-Messe in früheren Zeiten zu einer Image-Messe und nun zu einem Format, das „für Business, Marketing und Emotionen steht“, erklärte Johannes. „Die Messe wird voll sein, und das nicht nur von der Größe her, sondern auch von den Inhalten.“ Auch bei der Anzahl der Fachbesucher gehen die Veranstalter von Steigerungen aus. Zur jüngsten Automechanika Frankfurt im

Vielfältiges Rahmenprogramm „Wir müssen unsere Events kontinuierlich neu entwickeln“, unterstrich der Brand Manager. Aus diesem Grund werden im September in Frankfurt Highlights wie „Innovation4Mobility“, eine Plattform für innovative Technologien, die Verleihung der „Automechanika Innovation Awards“ in 10 Kategorien, analog zu 2024 ein „CEO-Frühstück“ und der „Future Mobility Park“ sowie weitere Events wie eine „Zukunftswerkstatt“, ein „Remanufacturing Day“ oder ein „Collision Talk“ auf dem Programm stehen. Die Initiative „Ambition“ wird sich im Besonderen an die jüngeren Generationen Z und Alpha richten. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Messe Frankfurt, Granzer-Schrödl

Gegen den allgemeinen Markt

Der Krise in Deutschlands Wirtschaft zum Trotz ist der freie Teilehandel bei unseren Nachbarn gut unterwegs. Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA, im Bild Präsident Thomas Vollmar) verweist dazu auf eine Umfrage unter seinen Mitgliedern zum Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026. Rund 60 Prozent der GVA-Mitglieder konnten ihre Umsätze in den ersten drei Monaten 2026 steigern. Der freie Autoteile-Handel konnte demnach seinen Umsatz um nominal 4,9 Prozent erhöhen. Für das Gesamtjahr gehen 70 Prozent der GVA-Mitglieder von steigenden Umsätzen aus. •

Neue GF für Autopromotec

In der Management-Struktur der Autopromotec, der alle zwei Jahre in Bologna stattfindenden Kfz-Aftermarket-Fachmesse, kam es mit Anfang Mai zu Änderungen. Dr. Enrica Lazzarini (links im Bild) hat die CEO-Funktion von Renzo Servadei (Bildmitte) übernommen, der aus dem Unternehmen ausscheidet. Unterstützt wird Lazzarini von Dr. Guido Gambassi (rechts im Bild) als Chief Strategy Officer (CSO). Die neue CEO wurde zudem bereits am 5. März 2026 zur neuen Generalsekretärin der AICA (Italienischer Verband der Kfz-Ausrüstungshersteller) bestellt. Die nächste Autopromotec findet vom 26. bis 29. Mai 2027 statt. •

Moderne Technologien für den IAM

Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions (VLS) bringt Vitesco-Lösungen für Micro- und Mild-Hybride erstmals in den Aftermarket. Konkret werden das Schaeffler Vitesco Spannungsstabilisierungssystem (VSS) und der Schaeffler Vitesco 48-V-DC/ DC-Wandler (Bild) ab sofort dem Ersatzteilmarkt bereitgestellt. Das VSS eignet sich für PSA- und Toyota-Modelle, der Wandler für Ford-Fahrzeuge. •

Frequenzrückgang bei B2C-Shops

Der deutsche Softwareprovider Speed4Trade hat in seiner Studie „AA-Stars 2026“ die Nachfrageentwicklung (Besuchsfrequenz) in B2C-Autoteile-Online-Shops untersucht. Die Marktanalyse wurde gegenüber der Vorgängerpublikation um fast 1.000 zusätzliche auf über 2.800 Ersatzteile-Shops erweitert. Insgesamt ist die Nachfrage in den betrachteten 22 Ländern in Europa um 6,4 Prozent zurückgegangen. In lediglich vier Ländern konnte die Frequenz zulegen – Schweden plus 7,6 Prozent, Griechenland plus 3,4 Prozent, Schweiz plus 1,4 Prozent und Frankreich plus 1,1 Prozent. Den größten Rückgang hat es mit minus 17,7 Prozent in Polen gegeben, in Deutschland betrug das Minus 7,8 Prozent und in Österreich 6,5 Prozent. Insgesamt zeigt die Studie also kein einheitliches Bild für Europa, dafür eine starke Vielfalt in den einzelnen untersuchten Ländern. •

„Verlässliches

Zahlenmaterial ist für die Kenntnis des Marktes unerlässlich.“

Stefan Kubina, Generalsekretär VFT

„Der freie Markt hat eine Aufholjagd hingelegt und startet durch.“

Thomas Vollmar, Präsident GVA

„Der Markt ist fragmentiert und ein hochdynamischer Wettbewerbsraum.“

Wolfgang Vogl, Director Market Development Speed4Trade

Foto: Adobe Stock/Stanisic Vladimir

Rechtsanwalt MMag. Stefan Adametz

Oliver Kanz, Bereichsleiter Rücknahmesysteme bei Partslife

Vorsicht bei Import-Kfz-Teilen

Nicht immer beziehen Werkstätten Kfz-Ersatzteile im Inland bzw. im Inlandshandel. Beim Eigenimport von Kfz-Teilen gibt es allerdings einige Punkte zu beachten, vor allem in rechtlicher Hinsicht.

So ergeben sich beispielsweise Anforderungen aus der Verpackungsverordnung (VerpackVO), die bei einem Bezug über österreichische Vertriebspartner nicht entstehen würden, erklärt Oliver Kanz, Bereichsleiter Rücknahmesysteme beim Umweltdienstleister Partslife. „Als Eigenimporteur besteht

Im B2B-Geschäft können Gewährleistung und Regressregelungen stark eingeschränkt werden.

Rechtsanwalt MMag. Stefan Adametz

Weiterführende Erklärungen zum Thema Gewährleistung bei Kfz-Ersatzteilen teilt RA MMag. Adametz in einem Kommentar mit.

die umfängliche Verpflichtung, alle Anforderungen eines Erstinverkehrbringers von Verpackungen in Österreich zu erfüllen“, so Kanz. Dazu müsste sich der Verpflichtete im Herstellerregister der zuständigen Behörde registrieren, müsste seine erstmals in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen (aufgeteilt in Haushalts­ und Gewerbeverpackungen) pro Jahr ermitteln und diese regelmäßig an die zuständige Behörde melden.

Keine Mindermengenregelung

Für diese Verpackungsmenge sei zudem verpflichtend ein Vertrag mit einem der in Österreich zugelassenen Sammel­ und Verwertungssysteme (zum

Beispiel ARA, Interzero, Reclay etc.) abzuschließen. Eine Mindermengenregelung gibt es übrigens in Österreich nicht, somit würden alle Pflichten ab dem erstmaligen Eigenimport unmittelbar greifen, betont der Partslife­Experte. Kurz zusammengefasst ist im B2B­Bereich immer der österreichische Importeur in der Pflicht, wenn der eigentliche Versender seinen Verpflichtungen nicht nachkommen konnte, da ihm der eigentliche Verbleib der Ware nicht bekannt ist –zum Beispiel durch einen Direktbezug bei stationärem Handel im Ausland.

Unterschiedliche Gewährleistung im B2B-Bereich

Die Herkunft des Ersatzteils bzw. der Sitz des Lieferanten spielt auch bei der Gewährleistung „mittelbar eine Rolle“, wie Rechtsanwalt MMag. Stefan Adametz ausführt. Zunächst ist zu klären, welches länderspezifische Recht zur Anwendung gelangt. Auch gibt es im Gegensatz zum B2C­ im B2B­Bereich in den Gewährleistungsbestimmungen beim Warenkauf „in der EU keine vollständige Harmonisierung des Gewährleistungsrechts“. Hinzu kommt, dass im B2B­Segment die Gewährleistung und auch die Regressregelungen vertraglich stark eingeschränkt werden können. „Daher ist es empfehlenswert, bei ausländischen Vertragspartnern die Anwendung österreichischen Rechts zu vereinbaren.“ Grundsätzlich sei in der EU aber jeder Hersteller und Händler zur Gewährleistung verpflichtet, so Adametz. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Adobe Stock/Syda Productions, fwp

Wichtige Sortimentserweiterung

Mit Fensterhebern der Marke Lemförder bietet ZF Aftermarket dem Ersatzteilmarkt ab sofort ein wichtiges Angebot. Denn oftmals würden ältere Fahrzeugmodelle von OEMs nicht mehr mit Ersatzteilen für elektrische Fensterheber unterstützt. ZF Aftermarket setzt an diesem Punkt an und bietet über 1.600 Teilenummern bei Fensterhebern für Pkw, Nutzfahrzeuge und Busse. Die Ersatzteile werden nach OE-Spezifikationen hergestellt und entsprechen in Form und Design dem Original. Das Sortiment enthält alle auf dem Markt erhältlichen Typen und ist in TecDoc und im ZF Aftermarket Online-Katalog abrufbar.

ZF Friedrichshafen AG www.aftermarket.zf.com

Special Promotion zur Fußball-WM

Passend zur bevorstehenden Fußball-WM bietet der deutsche Applikationsspezialist SATA eine besondere Aktion: Zu jeder Lackierpistole jet X erhalten Käuferinnen und Käufer gratis ein exklusives SATA-United-Fußballtrikot. Im Sinne des Teamgeistes sind auf dem exklusiven, limitierten und nicht einzeln erhältlichen Jersey alle Länder namentlich aufgeführt, in denen SATA Partner oder Niederlassungen hat. Die Teilnahme an der Aktion ist einfach. Jede Aktionsverpackung der jet X enthält ein Booklet mit einem QR-Code, womit in weiterer Folge der Bestellvorgang für das Trikot ausgelöst wird.

Kurzer Prozess

Der Lackhersteller AkzoNobel präsentiert mit Sikkens Autoclear Optima seine nächste Generation hochproduktiver Klarlacke. Das Produkt vereint kurze Prozesszeiten, hervorragendes Finish und energieeffiziente Trocknung in einer Lösung. Autoclear Optima bietet hohe Qualität bei unterschiedlichen Trocknungsmethoden – Niedrigtemperatur-Trocknung (bereit zur Handhabung nach 7 Minuten bei 40 °C), HighTemp-Trocknung (ab 5 Minuten bei 50 °C) und Umgebungstrocknung (ab 50 Minuten bei 20 °C). Er ermöglicht eine einheitliche 1,5-Schicht-Anwendung und bietet ein Finish in OEM-Qualität.

AkzoNobel Coatings GmbH www.akzonobel.at

SATA GmbH & Co. KG www.sata.com

Neu im Portfolio

Die zur bilstein group gehörende Marke febi hat Pkw-Stoßdämpfer neu in ihr Programm aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen zuverlässige Passgenauigkeit, stabiles Dämpfungsverhalten und eine auf den Werkstattalltag abgestimmte Produktqualität.

Zum Marktstart stehen über 500 Stoßdämpfer für mehr als 60.000 Anwendungen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bereit. Das Programm wird laufend erweitert.

Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG www.febi.de

NEUE PRODUK
T E

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