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AUTO & Wirtschaft 9/2026

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A&W Verlag, Inkustr. 1-7/4/2, 3400 Klosterneuburg/Österr. Post AG, MZ 03Z035333 M

September 2026

PASSION INNOVATES FUTURE

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ExpertenWissen

Tipps und Lösungen für Kfz-Betriebe auf ihrem Weg durch den Wandel

Besuchen Sie uns bei der Automechanika in Frankfurt von 8.– 12.09. in der Halle 8.0, Stand D40.

MERCEDES

Für und Wider der Produktion in Hochlohnländern

AFTERMARKET

Einmal mehr lädt Frankfurt am Main zur Automechanika

OLDTIMER

Lohnt der Umbau auf E-Antrieb?


DIE ÖSTERREICHISCHE FACHMESSE FÜR DEN AUTOMOTIVEN AFTERSALES MARKET

20. – 23. Jänner 2027 MESSEZENTRUM SALZBURG

STANDFLÄCHE SCHON GEBUCHT? AUTOZUM.AT


EDITORIAL

Rein in den heißen Herbst

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ährend Sie auf den folgenden Seiten durch die Hilfestellungen und Tipps unseres Expertenrats blättern können, macht sich die A&W-Mannschaft bereit für einen heißen Herbst. Bereits in dieser Ausgabe lesen Sie etwas zur ersten großen Aufgabe der kommenden Monate: der Automechanika. Mit einem Team von sechs Leuten schwärmen wir auf der Frankfurter Messe aus, um Ihnen die Highlights und Neuerungen der Messe für die Oktober-Ausgabe der AUTO & Wirtschaft aufzubereiten.

Kevin Kada, Redakteur

Für die Kollegen unseres Schwestermagazins FLOTTE wartet dann am 30. September ein Großkampftag in der Korneuburger Werft. Bei der zweiten Auflage des FLEET Drive können Flottenmanager und Fuhrparkbeauftragte die neuesten Fahrzeuge für ihren Fuhrpark unter realen Fahrbedingungen testen. Kaum Zeit durchzuatmen, heißt es aber auch für uns von AUTO & Wirtschaft, denn am 20. Oktober steht das große Highlight des heurigen Automotive-Jahres an. Beim A&W-Tag in der Wiener Hofburg gibt es abermals ein hochkarätiges Programm mit Vortragenden aus der automobilen Wirtschaft. Besonders freuen wir uns natürlich auf den Vortrag von Škoda-CEO Klaus Zellmer. Bis dahin erfahren Sie in den A&W-Medien aber natürlich noch alles Wissenswerte zum A&W-Tag und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns besuchen würden.

Fotos Cover: Adobe Stock/Coloures-Pic, Mercedes, Messe Frankfurt, Dr. Nikolaus Engel

Auf die Kollegen und mich warten einige Messe-Kilometer und interessante Gespräche in den kommenden Monaten.

Apropos besuchen. Meine Kollegen und ich sind natürlich zwischen Automechanika und A&W-Tag nicht untätig. In unseren Kalendern stehen zum Beispiel die WM Werkstattmesse am 18. und 19. September in Wien oder die KLS-Fachtage, neu in der Messe Wels, am 24. und 25. September. Und wenn wir schon in Wels sind: Dort geht vom 14. bis 18. Oktober auch der Caravan Salon Austria über die Bühne. Bühne ist übrigens auch ein fabelhaftes Stichwort für das nächste Groß-Event auf unserer Liste. Zugegeben, es ist dann nicht mehr Herbst und wir befinden uns schon im neuen Jahr, aber 2027 beginnt traditionell mit einem weiteren Highlight. Die AutoZum in Salzburg steht vom 20. bis 23. Jänner auf dem Programm. Und neben den zahlreichen hochkarätigen Ausstellern darf AUTO & Wirtschaft auch in diesem Jahr die große Hauptbühne mit Programm füllen. Freuen Sie sich also schon auf spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen. Dazu gibt es aber später im Jahr noch mehr Infos. Sie sehen also, auf meine Kollegen und mich warten einige Messe-Kilometer und zahlreiche interessante Gespräche im Herbst. Wir würden uns natürlich freuen, wenn Sie uns auf dem ein oder anderen Kilometer begleiten oder uns einfach nur bei einem guten Kaffee erzählen, wo Ihrer Meinung nach der Schuh drückt.

aus vielfältigen Bereichen rund um das Kfz-Business Ab Seite 8 Experten geben Einblicke in Trends und Herausforderungen.

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ASPEKTE

Mein Ziel für die nächsten Jahre? Anknüpfen an den Super-Job, den das Team in Wien in den vergangenen Jahren gemacht hat. Mesut Aslan, neuer Chef von Toyota Austria (im Bild links)

Staffelübergabe bei Toyota Austria Cedric Borremans arbeitete für Toyota in seiner belgischen Heimat, in Tokio und vor seinem Wechsel nach Wien jahrelang in Paris: Doch in Österreich habe er sich besonders wohl gefühlt, erzählte der bisherige Chef von Toyota Austria im Gespräch kurz vor seiner Abreise. Denn nun verabschiedet sich Borremans wieder Richtung Brüssel: Auf ihn wartet, wie man hört, eine interessante Aufgabe in der Europa-Zentrale des japanischen Herstellers. 20 Monate lang leitete Borremans die Geschäfte des Importeurs in Wien: Er hat das Netz, das seit dem Importeurswechsel reduziert worden war, nach den neuen Händlerverträgen von 2024/25 stabilisiert. Waren 2019, als die Familie Frey die Importeursagenden abgab, noch 67 Investoren für Toyota tätig, so waren es 2025 nur noch 41. Und dennoch: Der Marktanteil ist seither deutlich gestiegen – von 2,3 Prozent im Jahr 2018 (und Platz 17 in der Rangliste der Hersteller) auf 4,1 Prozent (Platz 8) im Vorjahr. 2024, also unmittelbar vor der letzten Konsolidierung des Netzes, kam Toyota sogar auf 4,6 Prozent und Platz 6 im Ranking. Kurz vor seiner Rückkehr gab Borremans am 27. August noch einen Round Table für ausgewählte Medienvertreter, bei der auch sein Nachfolger Mesut Aslan anwesend war. Aslan, der seit 20 Jahren für Toyota international tätig ist, hat die Leitung von Toyota Austria am 1. September offiziell übernommen. Der in Deutschland geborene Sohn türkischer Einwanderer kennt den österreichischen Automarkt aus den Jahren 2020 bis 2023, als er für Toyota in Wien für die Bereiche Marketingkommunikation, Produktmarketing, Verkaufsplanung und Homologation verantwortlich war. Was sein Ziel für die kommenden Jahre sei? Kurze Antwort: „Anknüpfen an den Super-Job, den das Team in Wien in den vergangenen Jahren gemacht hat.“

rück u z t a r t r e n n u Edelsbr

er tschaftskamm rhalb der Wir ne in re r nä pe r tio lsbrunne lte die Funk ann Klaus Ede Ende Juli erei bm lo ia m re sg a Dvor, dass Bunde n wird. Bianc die Nachricht n zurücklege an bm O s al hr t fü erin des m ak, Geschäfts 31. Juli sein A ms, in dem Bundesgremiu n ir respektiere Schreiben: „W m llu vo idung diese Entsche hmen seinen ne d un fänglich Anlass, ihm Rücktritt zum hriges, großar für sein langjä zu h ent herzlic tiges Engagem danken.“ hmen BurkVorerst überna d Günther hard Ernst un n lvertretung vo Kerle die Stel r. Edelsbrunne

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Neuer Importeur für Nissan Die Importeurs Importeursgesellschaft Grand Automo Automotive, die zur israe israelischen Taavura Holdings gehört, übernimmt die Anteile an der Astara Mobility GmbH und damit künftig das Nissan-Importgeschäft in Österreich. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschluss Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen. Bis dahin bleiben Eigentumsverhältnisse, Manage Management und Ansprechpartner bei Astara unverändert, auch der Geschäftsbetrieb läuft wie gewohnt weiter. Grand Automotive ist bereits in 15 Ländern mit mehreren Marken als Importeur aktiv.


0 0 0 . 0 0 3 ASPEKTE

„Die chinesischen Wettbewerber, die Werke in Osteuropa errichten, werden ihre Produkte in ganz Europa auf den Markt bringen. Wir rechnen mit einer Wettbewerbsverschärfung nicht nur in China, sondern in der ganzen Welt.“ Michael Schiebe, Mercedes

„iCAUR bringt ein eigenständiges Profil in unser Markenportfolio.“ Lars Pauly, Colmobil

„Es wird keinen Sprung von aktuell 14 auf 30 Standorte im nächsten Jahr geben, sondern gesundes Wachstum.“ Sarah Lamboj, smart

Push für BEVs Österreichs BEV-Neuzulassungen stiegen im 1. Halbjahr 2026 um 27 Prozent. Damit liegt der Markt unter dem EU-Schnitt von +40,4 Prozent. „Das sollte uns einen weiteren Push geben, zentrale Rahmenbedingungen anzugehen“, so Philipp Wieser von AustriaTech.

Erstmals 300.000 E-Autos unterwegs

Von einem „starken Signal“ spricht Mobilitätsminister Peter Hanke angesichts eines erreichten Meilensteins: Erstmals sind über 300.000 batterieelektrische Pkws (BEV) auf Österreichs Straßen unterwegs. Konkret sei der hochgerechnete Bestand Ende Juli bei 304.328 E-Pkws gelegen, vermeldet das Ministerium. Die Neuzulassungen im Juli wiesen einen BEV-Anteil von 27,39 Prozent (7.073 Einheiten) aus. „Immer mehr entscheiden sich für ein E-Auto, weil das Angebot größer wird, die Technologie ausgereifter ist und die Ladeinfrastruktur wächst“, so Hanke.

ORF-adStar-Award für VW-Falco-Kampagne

Diesel-Urteil Zur Bewerbung der neuen Falco-Edition des Golf, gemeinsam mit alsdem Super-Gau legendären U4-Türsteher Conny de Beauclair, hat sich VolksDas deutsche Gerichtsurteil bezüglich wagen tief in die heimische Musikwelt vorgewagt und mit ihrer nun auch Abgasreinigungs-Abeinen Preis erhalten. derKampagne rechtswidrigen Denn die begleitenden Werbemaßnahmen schalteinrichtung in einem VW Golf überzeugten auch die österreichische Werbe- und Medienbranche. Folglich darf sich VW betrifft laut Expertin Lydia Ninz (Bild) 1,7 über den adStar-Award der ORF-Enterprise freuen. „Der Gewinn Millionen österreichische Dieselfahrzeudes ORF Digital-adStar zeigt, dass die Verbindung zweier Ikonen ge,nicht welche nun vonberührt, Stilllegung bedroht nur emotional sondern auch kommunikativ überzeugt. seien. Diese Anerkennung freut uns besonders“, erklärt VW-Markenchefin Gudrun Zeilinger.

Zusammenschluss wird konkreter

Vogl+Co kooperiert mit Techno

Anfang August haben die Aktionäre der beiden Unternehmen AkzoNobel und Axalta mehrheitlich der geplanten „Fusion unter Gleichen“ ihren Segen erteilt. „Wir wissen die starke Unterstützung zu schätzen, die wir für unsere Fusion unter Gleichen mit AkzoNobel erhalten haben, und freuen uns über die Chance, einen erheblichen Mehrwert für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter zu schaffen“, erklärt Axalta-CEO Chris Villavarayan. „Die heutige Abstimmung gibt uns ein klares Mandat, unsere Vision eines stärkeren, innovativeren und weltweit führenden Lackherstellers zu verwirklichen“, ergänzt AkzoNobel-CEO Greg Poux-Guillaume. Der Abschluss steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Behörden und der Erfüllung weiterer Abschlussbedingungen.

Seit 1. August 2026 kooperiert die Vogl+Co Gruppe mit der Techno Handelsgesellschaft. Das Unternehmen mit insgesamt 15 Standorten soll künftig von zentralen Lieferantenvereinbarungen, attraktiven Einkaufskonditionen, strukturierten Bestellprozessen und der Möglichkeit zur Zentralfakturierung profitieren. Techno sieht gerade angesichts steigender Kosten und zunehmenden Effizienzdrucks im Automobilhandel wachsende Bedeutung für gebündelte Einkaufsstrukturen. „Die Zusammenarbeit zeigt, dass unser Modell für moderne Autohausgruppen einen klaren Mehrwert bietet“, erklärt Techno-Geschäftsführer Ernst Rohrer. Auch Vogl+Co-Geschäftsführer René Pardon erwartet sich durch die Kooperation einfachere Prozesse und wirtschaftliche Vorteile. Mit dem Neuzugang baut Techno seine Einkaufsstärke im österreichischen Automobilhandel weiter aus.

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INHALT

ASPEKTE

Meldungen aus der Branche.............................................. 04

FOKUS

Expertenrat: Herausforderungen und Lösungen............ 08 Florian Kunert: Aus Prozessen wird Begeisterung........ 09 Michael Zülch: Kennzahlen im Blick................................. 12 Mario Situm: Ertrag durch Prozesse................................ 13 Derek Finke: Die Weiche, die keiner stellt ....................... 14 Hubert Ortner: Warum sich Investitionen ins Service schnell rechnen ................................................................... 15 Hans Bachinger: Loslassen oder untergehen ................. 16 Stephan Gantner: Enorme Gelegenheiten warten.......... 17 Gschaider/Luipersbeck: Vertrieb der Zukunft mit Daten und KI.................................................................................... 18 Umfrage: Was belastet Sie derzeit? ................................. 20

8 KFZ-BRANCHE IM WANDEL Wie Branchenexperten Betriebe durch die Transformation lotsen

HANDEL

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BAROMETER

Marktentwicklung ende

lücke und Antriebsw

Zwischen Pandemie

GW gewinnt weiter an Bedeutung

GEWÄHRLEISTUNG

Verlängerung nach Reparatur

CARGARANTIE Vertrauen durch Versicherung

Der Gebrauchtwagenmarkt von Jänner bis Juli 2026 zeigte eine hohe Dynamik

32 SMART Sarah Lamboj: Starke weibliche Führung

36 AUTOMECHANIKA Der Kfz-Aftermarket kommt in Frankfurt zusammen Schnell anmelden! Seite 62 Eine Aktion von

Mercedes-Produktionsvorstand Schiebe im Gespräch.. 22 Auto Plus Reifen: Digitales Win-win-Werkzeug.............. 24 Geely und die Glorreichen Sieben..................................... 26 RB Motors: Die anderen China-Marken............................ 28 Produktionsstandort Graz für Mercedes wichtig ........... 29 Great Wall Motor: Neue Marke, neues Glück .................. 29 Audi Q7: 4 Ringe aus der Nachbarschaft ......................... 30 iCAUR startet in Österreich ............................................... 31 smart CEO Lamboj: Bin keine Wollmilchsau-Chefin ....... 32 Lepas: China, aber Premium.............................................. 33 Auto Bernhard: Mit Innovationen wachsen ..................... 34 Der Knöbl: Neue Marken, neue Risiken............................ 35

GEWERBE

Automechanika Frankfurt: Qualitatives Wachstum ....... 36 AVL DiTest: Mehr Chancen, mehr Geschäft..................... 38 K&K Marderabwehr: Neuartige Abwehrlösung.............. 39 SATA: Präsenz an zwei Ständen ....................................... 40 Herth+Buss: Starke Präsenz ............................................. 41 Mahle, Sonic, Stop&Go, Zimmermann ............................. 42 Axalta, Banner, Christ, Liqui Moly.................................... 43 Varta, Bosch, Surventis, Osram........................................ 44 Alldata, ContiTech, Eurolub, Hella/Hella Gutmann ......... 45 masteroil: 100 Prozent für den Kunden........................... 46 GS Yuasa: Anforderungen an 12-V-Batterie .................... 47 Pickerl Express: § 57a im Durchfahren............................ 48 KLS-Fachtage: Treffpunkt Wels......................................... 48 CMS: Neue Radlösungen .................................................... 49 Kfz-Pichler und ATE: Vielseitigkeit und Ausbildung ...... 50 Siems & Klein: Vernetzte Lösung ..................................... 51 Birner auf der AutoZum: Breites Messe-Angebot........... 52 Erstmals Innovation-Stage und AutoZum-Awards ........ 52 Liqui Moly: Die Bremsen sind dankbar ............................ 53 Puls-air: Halle warm in zehn Minuten.............................. 54

WIRTSCHAFT

55 HISTORISCHE FAHRZEUGE Der Gesamterlass 2026 vereinheitlicht die Anforderungen an historische Fahrzeuge 6

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Historische Fahrzeuge: Vergiss Elektroumbauten!........ 55 NXRT: Durch die Brille........................................................ 56 Observer: Wer hat diesmal gewonnen?........................... 57 CARPLUS/Motor-City: Versicherung als starke Säule.. 58 Petra Mühr: Kennen Sie den Hammer im Kopf?............. 59 Statistik................................................................................. 60 Vecos: Direkt ins Gutachten ............................................... 64 WM Messe: Werkstatttechnik zum Anfassen.................. 64 Was sich auf Produktebene tut ........................................ 65

MENSCHEN

Personalmeldungen ........................................................... 66 Impressum ........................................................................... 66


AUS DER REDAKTION

Freie Fahrt für … … ja, für wen eigentlich? Diese Frage stellt sich ein motorisierter Verkehrsteilnehmer in diesen Zeiten öfter. Gefühlt wird dem Individualverkehr gerade auf vielen Ebenen das Leben schwer gemacht. Das betrifft nicht nur den diesjährigen Baustellensommer, der quer durch die Republik das Vorankommen auf den Straßen massiv erschwert hat. Speziell in Wien ging an manchen Tagen gar nichts mehr – und das zu einer Zeit, wo sich die Daheimgebliebenen und Werktätigen gerne an einem ruhigeren Verkehrsaufkommen im Sommer erfreuen. Dieses Jahr? Zu früh gefreut! Denn die Bundeshauptstadt glich in der wärmsten Jahreszeit des Jahres einer Dauerbaustelle – mit Fahrspursperrungen, Umleitungen, massiven Staus und damit auch massiven Verzögerungen. Der Umstieg auf die „Öffis“ hätte zumindest in Wien ebenfalls wenig Sinn gemacht, denn auch hier gab es massive Einschränkungen: Sperre der sogenannten S-Bahn-Stammstrecke, ein großflächiger Kabelbrand, der ebenfalls für den Wegfall wichtiger Verbindungen sorgte, und ein Schienen-Ersatzverkehr mit Bussen, die sich in weiterer Folge mit anderen motorisierten Verkehrsteilnehmern den Platz in den Groß-Staus teilten. Und warum das Ganze? Das weiß niemand! Denn vielerorts sind Sanierungsmaßnahmen zwar notwendig, in zahlreichen Fällen aber nicht. Denn unter dem Vorwand von Instandsetzungsund Modernisierungsarbeiten fallen in Wien gerne einmal Fahrspuren und Parkplätze weg, um üppigen „Fahrrad-Highways“ und Erholungszonen, wobei Letztgenannte oftmals hoch versiegelt rasch zum „Hundeklo“ mutieren, Platz zu schaffen. Falls irgendjemand in Wien glaubt, dass das Auto keine Zukunft hat, dem lege ich die Statistik zu den Führerscheinen und Lenkberechtigungen 2025 nahe. Hier wurden zum 3. Mal in Folge mehr Führerscheine ausgestellt und auch der B- und der BV-Schein (Autofahren mit 17) gerne nachgefragt. Also ist der Nachwuchs nach wie vor entsprechend „autoaffin“ und mutiert für die Kfz-Branche zu Kunden von morgen. Die Rahmenbedingungen müssen allerdings stimmen – und das Auto (weiterhin) leistbar bleiben!

Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Redakteur

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Tipps von Experten

Einige Spezialisten des mittlerweile umfangreichen A&W-Experten-Teams haben sich für diese Ausgabe mit aktuellen Herausforderungen und möglichen Lösungen beschäftigt.

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as tut sich in der Autobranche?“, werden wir Redakteure immer wieder gefragt, von Freunden oder von Bekannten aus anderen Branchen. „Als Journalist ist es gerade sehr spannend und interessant, die Dynamik in der Autoindustrie, aber auch im Autohandel und dem Aftersales ist hoch wie nie. Doch für die Unternehmer und ihre Betriebe ist es gerade sehr herausfordernd“, lautet etwa unsere Antwort. Denn die Veränderungen sind sehr vielfältig: Antriebswende, China-Offensive, neue Anbieter, Ertragsrückgänge, Fachkräftemangel, Inflation, Kaufkraftverlust, verändertes Kundenverhalten, Digitalisierung und KI.

Autohäuser und Werkstätten sind mit teilweise intensiven Veränderungen konfrontiert. Gerald Weiss, redaktioneller Verlagsleiter, A&W Verlag Etablierte Autohäuser und Werkstätten sind mit teilweise intensiven Veränderungen konfrontiert und müssen mehrere Transformationen gleichzeitig managen. Ist die Marke langfristig erfolgssicher, welche zusätzliche Marke braucht es, ist man auf die Elektromobilität im Verkauf und in der Werkstätte eingestellt, wie fängt man die Ertragsverluste durch Margenkürzungen und durch die Elektromobilität in der

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Werkstätte auf, wie bekommt man qualifizierte Mitarbeiter, wie positioniert man sich bei immer mehr preiskritischen Kunden, wie reagiert man generell auf das veränderte Kundenverhalten, wie digitalisiert man die bislang funktionierenden Prozesse?

Pool an Experten und Beratern Als Fachmedium können wir die Entwicklungen, Trends und Herausforderungen berichten und Ihnen qualifizierte Informationen für Ihr Geschäft liefern. Die entsprechenden Entscheidungen, Veränderungen und Adaptionen müssen Sie individuell für Ihren Betrieb entscheiden. Hilfreich sind aber, mehr denn je, Experten und Berater, die bei den Herausforderungen als externe Spezialisten unterstützen. Um Ihnen möglichst viel Expertise in unserem Magazin und auf unserer Website zu bieten, haben wir in den vergangenen Jahren einen Pool an Experten aufgebaut, die regelmäßig bei uns publizieren bzw. wo wir bei Bedarf auf deren Kompetenz zurückgreifen können. Eine Auswahl an Experten beschäftigt sich auf den nächsten Seiten mit den aktuellen Herausforderungen und möglichen Lösungen. Wir hoffen, dass auch für Sie einige Anregungen dabei sind. • Text: Gerald Weiss, Foto: Adobe Stock/Coloures-Pic


Das Kernteam von „Automotive AI FlexCo“ (v. l.): Thomas Draxler, Florian Kunert, Christopher le Roux

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Aus Prozessen wird Begeisterung D

ie meisten Diskussionen über KI im Autohaus drehen sich um Kosten und Effizienz, die eigentliche Chance liegt aber woanders: KI kann aus einem funktionierenden Betrieb einen begeisternden machen – wenn man sie konsequent aus Sicht des Kunden statt von der Software aus denkt. Genau darin liegt der Kern unseres „Automotive AI First”-Ansatzes: Am Anfang steht die Frage: „Wo verliert der Kunde heute Zeit, Geduld oder Vertrauen?“

KI ersetzt kein persönliches Gespräch Praktisch heißt das: Ein KI-Agent, der binnen Sekunden auf eine Serviceanfrage antwortet, ersetzt kein persönliches Gespräch, aber er verhindert, dass der Kunde beim Mitbewerber landet, während er noch immer auf einen Rückruf wartet. Doch dieser Magic Moment stößt auch schnell an Grenzen in nahezu jedem Autohaus – jene der eigenen SystemLandschaft: Fahrzeughistorie, Werkstattkapazität, Ersatzfahrzeug-Verfügbarkeit –, all das existiert im Betrieb, aber oft in DMS-Systemen ohne offene Schnittstellen. Der KI-Agent kann dann zuhören, aber nichts erledigen. Begeisterung entsteht erst, wenn auf Zuhören die Handlung folgt: Termin fixiert, Ersatzwagen reserviert, Bestätigung am Handy. Deshalb ist „AI First“ vor allem eine Systemarchitektur-Frage. KI als ein Tool auf einem bestehenden System ist für den Einstieg richtig, hat aber ein Ablaufdatum: Jeder weitere Anwendungsfall kämpft mit denselben verschlossenen Datenquellen. KI als Fundament macht dagegen jede Information für jeden Agenten zugänglich. Praktisch bewährt sich eine Reihenfolge in drei Schritten: Erst der „Magic Moment“, dann die stille Entlastung und erst danach das Fundament, in dem

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KI im Autohaus sollte nicht bei der Frage nach Einsparungen beginnen, sondern beim Kundenerlebnis. Der „Automotive AI First“-Ansatz zeigt, wie KI Wartezeiten reduziert, Mitarbeiter entlastet und echte „Magic Moments“ schafft. Verkauf und Service sowie Verwaltung von Grund auf KI-zugänglich sind. Der Fachkräftemangel macht diesen Weg zur Notwendigkeit: Wo Mitarbeiter fehlen, muss die knappe Zeit im persönlichen Kunden-Kontakt eingesetzt werden.

Entlastung statt Kontrolle Drei Punkte werden gerne unterschätzt: Datenqualität vor Feature, Importeursvorgaben bestimmen Tempo und Spielraum und die beste System-Architektur scheitert, wenn sie als Kontrolle statt als Entlastung erlebt wird. Wer vor einer Systementscheidung steht, sollte sich mindestens drei Fragen stellen: Ist jede Information ohne Zusatzkosten zugänglich? Wem gehören Daten und Code? Wie schnell lässt sich ein neuer Anwendungsfall ergänzen – in wenigen Wochen oder erst im nächsten Release? Eigentümergeführte Autohäuser haben den Vorteil kurzer Wege, um genau hier zu starten: Mit einem spürbar besseren „Magic Moment“ und dann Schritt für Schritt weiter auf der Kundenreise. •

Florian Kunert Dipl.-Wirtsch.Ing. Florian Kunert ist renommierter Automotive Business Coach, Aufsichtsrat/Beirat und Unternehmensberater mit fast 30 Jahren nationaler & internationaler Erfahrung in der Automobil-Branche sowie Gründer der Automotive AI FlexCo. www.kunert.cc | www.automotive-ai.at

Text: Dipl.-Wirtsch.Ing. Florian Kunert Fotos: Adobe Stock/Gustav, Florian Kunert AUTO & Wirtschaft 09/2026

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20.10.2026 • Wien, Hofburg

HOCHRANGIGE REFERENTEN! Branchenevent des Jahres – am 20. Oktober in der Wiener Hofburg! Die Highlights der Veranstaltung, kurz zusammengefasst: • Ein Referat von Klaus Zellmer, dem Chef von Skoda: Wie positioniert er seine Marke in den kommenden Jahren? • Welche Chancen auf zusätzliche Erträge gibt es künftig für Ihr Autohaus? • Welche Neuerungen plant Porsche Austria für die Servicebetriebe der Volkswagen-Konzernmarken? • Und was rät Denzel-Vorstand Hansjörg Mayr den Autohäusern in Sachen Digitalisierung? Wenn die Antworten auf zumindest eine dieser vier Fragen für Sie wichtig sind, dann sind Sie beim „A&W-Tag“ am 20. Oktober richtig: Die Veranstaltung findet – wie in den vergangenen Jahren – wieder in den historischen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg statt.

e ist groß! Das Interess erzahl begrenzt! Die Teilnehmuchen! Jetzt rasch b

Sichern Sie sich Ihr Ticket unter: www.aw-tag.at


WIR REDEN ÜBER PR ZESSE

Klaus Zellmer, CEO Skoda

Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria

Hansjörg Mayr, Vorstand Wolfgang Denzel Auto AG

Burkhard Weller, Weller Holding/ Osnabrück

Anna RockenbauerPaier, Autohaus Paier

Gábor Ormossy, CEO AutoWallis

Paul Schweighofer, Sprecher von Händlerverbänden

Alexander Reissigl, Willhaben

Gerhard Wolf, Castrol

Michael Strasser, CG CarGarantie

Evelyn Winkler, NXRT

Christoph Adunka, CarOnSale

Konrad Weßner, puls Marktforschung

Stefan Reiser, puls Marktforschung

Nils Weber, DAT

Tamara Heinz, AV International

Michael Schwaiger, Santander

Kurt Leonhartsberger, V2G

Oliver Zeisberger, Moderator


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Michael Zülch von der gleichnamigen Unternehmensberatung hat ein Online-Simulations-Tool entwickelt, mit dem sich die Potenziale von (freien) Kfz-Werkstätten aufzeigen lassen.

Kennzahlen im Blick I

Michael Zülch Der Geschäftsführer von Zülch Consulting kann auf ein qualifiziertes Expertenteam aus den Bereichen Unternehmensberatung, Betriebswirtschaft, Controlling, Geomarketing und Fachkräftecoaching zurückgreifen. www.zuelch-consulting.de

m Fokus stehen dabei die drei wichtigsten Kennzahlen: der realisierte Stundenverrechnungssatz (SVS), die betriebliche Auslastung und die Teilekalkulation.

Informativer Betriebsvergleich Für die Eingabe werden nur die Zahl der produktiven, vollzeitäquivalenten Mitarbeiter sowie der ausgehängte SVS benötigt. Sofort werden die durchschnittlichen Werte einer freien Werkstätte sowie die der Top-Betriebe angezeigt.

Kennzahlen-Kompass gibt Aufschluss Die Werte stammen aus Daten des KennzahlenKompass Autoservice 2024, an dem rund 130 Kfz-Betriebe teilgenommen haben. Diesen OnlineBetriebsvergleich bietet Zülch Consulting auch in Österreich an. Für die persönlichen Optimierungspotenziale werden nur wenige Angaben benötigt: der Ziel-SVS netto, die Zielauslastung und die gewünschte Anhebung der Teilmarge. Die dadurch mehr erzielbaren Roherträge werden sofort sichtbar.

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Beispiel-Betriebs vor – mit vier vollzeitadäquaten, produktiven Mitarbeitern und einem ausgehangenen SVS von 90 Euro netto. - Optimierung der Auslastung: Die durchschnittliche Auslastung lag 2024 bei rund 69 Prozent. Kann der Betrieb diese nur um 3 Prozentpunkte erhöhen, so berechnet sich ein Mehr-Rohertrag von etwa 26.000 Euro. Für jeden produktiven Mitarbeiter bedeutet das: 21 Minuten pro Arbeitstag können mehr verkauft werden. - Anhebung des SVS: Die Erhöhung des SVS um lediglich 4 Euro bedingt 18.000 Euro mehr Rohertrag. - Anhebung der Teilekalkulation: Die durchschnittliche Marge bei den Verschleißteilen lag 2024 bei rund 38 Prozent. Die Erhöhung (Aufschlag) bei der Hälfte der Teile um jeweils 5 Prozent bewirkt einen Mehr-Rohertrag von 14.000 Euro. Zusammengerechnet bedeutet das einen MehrRohertrag von fast 60.000 Euro pro Jahr. Das OnlineSimulations-Tool stellt Zülch Consulting gerne zur Verfügung. Interessierte können den QRCode scannen, im Anschluss werden die Zugangsdaten übermittelt. •

Konkretes Beispiel

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Michael Zülch rechnet die Vorteile anhand eines

Fotos: Adobe Stock/Jearu, Zülch


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Wie ein Operatives Planungs- und Steuerungssystem (OPS) Unternehmen hilft, die Wertkette im Autohaus effizient zu steuern und Fehlentwicklungen früh zu erkennen.

Ertrag durch Prozesse

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rtrag entsteht – oder geht verloren – entlang der Wertkette. Wer Erträge verbessern will, muss wissen, welche Prozesse Wert schaffen. Die Wertkette reicht etwa von Fahrzeugeinkauf und Bestandsmanagement über Verkauf und Finanzierung bis zur Fahrzeugübergabe. Im Aftersales zählen Terminvereinbarung, Fahrzeugannahme, Teilebereitstellung, Reparatur oder Fahrzeugrückgabe zu den zentralen Prozessen. Entscheidend sind jene Abläufe, die Kundennutzen schaffen, Ressourcen binden und den Ertrag beeinflussen. Bei geringen Margen können kleine Ineffizienzen große Wirkung entfalten, also prüfen Sie zum Beispiel nach: Wie lange stehen Gebrauchtwagen? Wie viel Zeit vergeht zwischen Fahrzeugannahme und Reparaturbeginn? Sind Teile rechtzeitig verfügbar? Wie hoch sind Werkstattauslastung und Anteil verrechenbarer Stunden? Und stimmen die Durchlaufzeiten?

Buchhaltung, … – in einem Dashboard zusammenfassen. Besonders wichtig ist die Früherkennung: Kennzahlen wie Umsatz, Ergebnis oder Liquidität zeigen erst spät, dass etwas schiefläuft. Steigende Durchlaufzeiten oder Reklamationen machen Fehlentwicklungen frühzeitig sichtbar.

Was Sie in Ihrem Betrieb konkret tun sollten: 1.

2.

3.

Zentrale Stellgrößen Ein operatives Planungs- und Steuerungssystem (OPS) verbindet die Kernprozesse mit konkreten Zielen und wenigen aussagekräftigen Kennzahlen. Das Tool selbst muss nicht kompliziert sein, für den Einstieg genügt eine strukturierte Excel-Datei. Darin werden relevante Prozessdaten täglich erfasst und zu einer monatlichen Auswertung verdichtet. Für jeden Kernprozess werden Kennzahl, Ziel- und Ist-Wert sowie Abweichungen dokumentiert. Später kann das OPS professioneller werden und Daten aus verschiedenen Systemen – CRM, DMS,

4. 5.

Mario Situm Prof. (FH) DDr. Mario Situm, MBA MSc., ist Unternehmensberater und Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kufstein Tirol. Er berät Betriebe bei diversen Themen von Unternehmensnachfolge bis hin zu Prozess- und Qualitätsmanagement. www.dr-situm.com

Wertkette darstellen und fünf bis acht erfolgskritische Kernprozesse bestimmen Prozesse vom Start bis zum Ende aufnehmen und Wartezeiten, Doppelarbeiten und Schnittstellenprobleme identifizieren Je Kernprozess zwei bis drei Kennzahlen zu Zeit, Kosten, Qualität oder Produktivität definieren Sollwerte und Warnschwellen festlegen und regelmäßig im OPS kontrollieren Bei Abweichungen Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und Termine festlegen

Entscheidend ist nicht, wie viele Kennzahlen ein Autohaus kennt, sondern ob es seine Wertkette im Griff hat. Ertrag ist letztlich das Ergebnis effektiver und effizient gesteuerter Prozesse. • Text: DDr. Mario Situm, Fotos: Adobe Stock/Miha Creative, Situm

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Die Weiche, die keiner stellt

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Ein Großteil der Führungskräfte ertrinkt in operativen Tätigkeiten und im Tagesgeschäft. Für eigentliche Führungsarbeit bleibt dabei oft keine Zeit.

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in Training mit Verkaufsleitern. Ich bat die Runde, einen letzten typischen Arbeitstag durchzugehen. Das Ergebnis: E-Mails bearbeiten, Herstelleraktionen überwachen, Fahrzeuge aus Angebotspools abrufen, Verkäuferfragen zu Fahrzeugangeboten beantworten, Nachlässe freigeben. Meetings, an deren Ergebnisse sie sich nicht erinnerten. Auf meine Frage, wann an diesem Tag echte Führung stattgefunden hatte, herrschte Schweigen.

Ertrinkende im Tagesgeschäft

Derek Finke nennt sich selbst Konstruktiver Störenfried oder Autohaus Brückenbauer. Mit seinem Beratungsunternehmen betreut er Autohäuser und Werkstätten von der Unternehmensstrategie bis hin zur Autohaus-Digitalisierung und alles, was dazwischen liegt. www.derekfinke.com

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Es zeichnet sich ein Muster ab: Der Anteil operativer Tätigkeit bei Autohaus-Führungskräften ist zu hoch. Wer sich in Details verliert, hat am Ende keine Kapazität mehr für das, wofür er eigentlich verantwortlich ist. Auch KI wird zur Belastungsprobe für Führung. Der Hype nervt, vieles davon ist reines Marketingrauschen. Ja, an der Auseinandersetzung damit führt kein Weg vorbei: testen, üben, ausloten der gesetzlichen Leitplanken. Das eigentliche Problem ist, dass auch diese Aufgabe auf eine Führungsriege trifft, die

im Tagesgeschäft ertrinkt und keine Zeit hat, Wandel verständlich zu machen, Ängste aufzufangen, Orientierung zu geben.

Der Job der Führungskraft Für diesen, ihren eigentlichen Job braucht eine Führungspersönlichkeit Ressourcen. Aus meiner Sicht ist die wichtigste Weiche, die Sie als KfzUnternehmer stellen müssen, daher keine technologische. Es ist die Optimierung Ihrer Ressourcen. Wie viel Ihrer Arbeitszeit gehört tatsächlich der Führung und wie viel davon ist ausgelagerte Facharbeit, die Sie sich nehmen, weil Kontrolle bequemer ist als loslassen? Führung umfasst viele Dimensionen wie das Orientieren, Organisieren, Motivieren, Entwickeln, Innovieren. All das trägt nur, wenn es adäquat kommuniziert wird. Wer seinen Kalender der vergangenen Woche durchsieht, wird feststellen: Für die meisten dieser Dimensionen bleibt neben dem Tagesgeschäft schlicht keine Zeit. Wenn Sie diese Weiche nicht stellen, werden Sie möglicherweise auch die nächste Transformation überstehen. Menschlich verlieren Sie dabei jedes Mal etwas, das sich später nicht mehr nachrüsten lässt. Wann haben Sie zuletzt bewusst entschieden, was diese Woche nicht mehr Ihre Aufgabe ist? • Text: Derek Finke, Fotos: Adobe Stock/Imagecreator, Finke


Professionelle Serviceberatung ist ein oft unterschätzter Umsatzhebel im Autohaus. Entscheidend sind dabei neben Fachwissen vor allem Beratungskompetenz, Kundenorientierung und gezielte Qualifizierung.

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enn über Umsatzpotenziale im Autohaus gesprochen wird, stehen häufig Verkauf, Leads oder Marketingkampagnen im Mittelpunkt. Ein Bereich wird dabei oft unterschätzt: die Serviceberatung. Gerade im Aftersales entscheidet sich täglich, ob vorhandenes Potenzial genutzt oder verschenkt wird.

Die entscheidenden Minuten am Fahrzeug Begleitet die Serviceberatung den Kunden bei der Fahrzeugannahme direkt zum Fahrzeug, entstehen häufig zusätzliche Aufträge, die sonst unentdeckt blieben. Viele Hersteller berichten, dass allein durch diese strukturierte Fahrzeugannahme durchschnittlich 100 bis 150 Euro zusätzlicher Umsatz pro Kunde entstehen. Wird bei mindestens 50 Prozent der täglichen Annahmen gemeinsam besichtigt, ergibt das 400 – 600 Euro mehr Umsatz pro Berater.

Gute Serviceberatung ist mehr als Fachwissen Technische Kompetenz ist meist vorhanden. Schwieriger zu entwickeln sind jene Fähigkeiten, die über Vertrauen und Empfehlungen entscheiden: Gesprächsführung, aktives Zuhören, kundenorientierte Argumentation und souveräner Umgang mit Kundentypen. Diese Soft Skills werden oft unterschätzt, obwohl sie die Servicequalität mitentscheiden.

Warum Soft Skills wichtiger werden Die Automobilbranche befindet sich im Wandel: Fahrzeuge werden technisch komplexer, die

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Warum sich Investitionen ins Service schnell rechnen

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Kundschaft informiert sich digital und kommt mit konkreten Vorstellungen ins Autohaus. Neue Antriebstechnologien, steigender Wettbewerb und höhere Erwartungen an das Kundenerlebnis verschärfen die Lage. Reine Produkt- oder Technikkompetenz reicht nicht mehr aus. Der Unterschied entsteht zunehmend durch die Beratungsqualität. Serviceberatung wird so zunehmend zu Beziehungsmanagement zwischen Werkstatt, Marke und Kundschaft.

Trainingsbedarf erfassen Eine zentrale Herausforderung für Hersteller, Importeure und Autohäuser ist es, den tatsächlichen Entwicklungsbedarf ihrer Serviceberatung objektiv zu erfassen. Dies kann entweder durch direkte Beobachtungs- und Coachingeinheiten festgestellt werden. Oder durch das von Formation4You entwickelte Verfahren, das zur systematischen Erhebung von Kompetenzen und Entwicklungsfeldern herangezogen werden kann. Der Aufwand pro Serviceberater beträgt rund drei Stunden in drei Bausteinen: Wissenscheck, Praxis und Trainerinterview. Die Durchführung erfolgt in Schulungszentren oder in angemieteten Trainingslocations. •

Hubert Ortner Hubert Ortner ist Kommunikationsprofi und Geschäftsführer von Formation4You. Gemeinsam mit seinem Team kümmert er sich um Organisationsentwicklung, Konzeption und Training. Sein Antrieb ist es, Menschen durch praxisnahe Trainings voranzubringen. www.formation4you.com

Text: Hubert Ortner, Fotos: Adobe Stock, Ortner

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Loslassen oder untergehen Das Alte loszulassen, ist kein Risiko. Am Alten festzuhalten hingegen schon, schreibt Hans Bachinger. Wer nicht loslässt, wird früher oder später vom Markt losgelassen.

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bwohl die Kfz-Branche mitten im Wandel steht, hält man in vielen Betrieben an Abläufen fest, die längst niemandem mehr nützen. Während draußen Kunden digital vergleichen, buchen und entscheiden, tun Unternehmer so, als wäre die Welt stehen geblieben. Sie verteidigen Routinen, die ihnen Sicherheit geben, aber Kunden vertreiben. Und wer heute noch glaubt, Abwarten sei eine Strategie, hat schon verloren.

Digital gewinnt Ein Kunde mit einer Warnmeldung landet in Warteschleifen oder bei einem Bot, wird weitergereicht, bekommt einen Mag. Hans Bachinger ist Gründer und Termin in drei Wochen. Er fühlt Geschäftsführer der Grazer Untersich nicht ernst genommen. Ein nehmensberatung MiV–Menschen im Klick später ist er bei einem Vertrieb GmbH, welche sich auf RecruiBetrieb, der ihn digital einting, Training, Coaching und Consulting checkt, transparent informiert ausschließlich für den Bereich Vertrieb und respektiert. Dieser Kunde und Verkauf fokussiert. kommt nie zurück. Nicht wegen www.menschen-im-vertrieb.at schlechter Reparatur, sondern schlechter Haltung. Das eigentliche Problem ist nicht der komplizierte Kunde, sondern der bequeme Betrieb! Zeit ist die härteste Währung. Immer noch erwarten viele Werkstätten, dass Menschen ihr Auto selbst bringen, sich freinehmen, warten, organisieren. Ein

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Betrieb sagt: „Wir können Ihnen einen Termin frühestens für übermorgen geben.“ Ein anderer sagt: „Wir holen das Auto heute Abend ab.“ Der Unterschied ist nicht Service – es ist Zukunft. Wer die Zeit seiner Kunden verschwendet, verschwendet seine eigene Zukunft gleich mit.

Fachkräftemangel? Fehlende Führung! Noch fataler ist vielerorts der Umgang mit Mitarbeitern. Autoritäre Chefs, fehlende Kommunikation, null Entwicklung. Die besten Leute gehen dorthin, wo man sie sieht, hört, fördert. Der Rest bleibt zurück und wundert sich über „Fachkräftemangel“. In Wahrheit fehlt nicht Personal, es fehlt an Führung. Ein Unternehmen, das seine Leute wie austauschbare Teile behandelt, wird irgendwann ohne Teile dastehen. Loslassen ist kein Risiko, Festhalten dagegen schon. Loslassen heißt gewinnen. Es heißt, die Komfortzone zu verlassen, bevor sie zur Gefahrenzone wird. Die Zukunft belohnt nicht die Beharrlichen, sondern die Beweglichen. Nicht die Bewahrer, sondern die Erneuerer. Wer heute noch glaubt, das alte Geschäftsmodell würde sich irgendwie retten lassen, irrt. Wer festhält, hält nicht an Stabilität fest – er hält an der Illusion fest, dass das Gestern zurückkommt, dass man Veränderung aussitzen kann. Die Realität ist vielmehr: Jeder Betrieb, der nicht loslässt, wird losgelassen. Von seinen Kunden. Von seinen Mitarbeitern. Vom Markt. Text: Mag. Hans Bachinger, Fotos: Adobe Stock/Meow Creations, Bachinger


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Noch nie hat sich die Autobranche so schnell verändert. Ob E-Mobilität, autonome Fahrsysteme oder Green Repair: All das kann man als Bedrohung empfinden oder als riesige Chance.

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er nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Noch nie hatte dieser Stehsatz für die Autobranche größere Bedeutung, noch nie hat sich das Business derart schnell verändert. Klassische Umsatzbringer wie der Ölwechsel verlieren an Bedeutung. Das Geschäftsmodell verändert sich, nicht in allen Betrieben rasant, aber doch für alle spürbar.

Weniger Arbeit in der Werkstatt Die Veränderung findet in vielen Facetten gleichzeitig statt: E-Autos brauchen ein Drittel weniger Werkstattleistung. Funktionen des autonomen Fahrens, also ADAS-Fahrassistenzsysteme, reduzieren Blechschäden, gleichzeitig gibt es neue Reparaturfelder. Auch das Kaufverhalten ändert sich. Kunden informieren sich in den KI-Tools, erwarten digitale Kommunikation und schätzen moderne Angebote wie Auto-Abos. Das alles ist Herausforderung und Chance zugleich für die Kfz-Landschaft. Denn die gute Nachricht lautet: Es gibt längst Antworten auf die Herausforderungen. Die Möglichkeiten reichen vom umfassenden Mobilitätsdienstleister bis hin zum hochspezialisiertem Kfz-Kompetenzzentrum. Denkbare neue Geschäftsfelder tun sich auf: etwa zusätzliche Fahrzeugmarken, Ladeinfrastruktur und Wallboxen, professionelle Fahrzeugaufbereitung, BatterieReparatur, ADAS-Kalibrierung, Fuhrparkmanagement oder Mobilitätsservices. Jeder einzelne dieser Bausteine funktioniert. Das Problem ist selten die Idee, eher die Scheu vor der

Fokussierung. Denn ein Fünf-MannBetrieb kann nicht gleichzeitig KfzTechniker, ADAS-Spezialist, Karosserieund Lackexperte und Mobilitäts- oder Marketingprofi sein. Die neuen Geschäftsmodelle erfordern die Bereitschaft für Kooperationen: vom markenübergreifenden Werkstattkonzept über Franchise-Systeme für Reifenhandel oder Bremsenreparatur bis zur Zusammenarbeit mit dem Elektro-Betrieb um die Ecke.

Strategie finden Eine ehrliche Standortbestimmung hilft mehr als eine Bauchentscheidung. Ein externer Strategie-Workshop unterstützt Stephan Gantner ist Marketingberater dabei, auf Basis der eigenen Stärken die und Interimsmanager mit jahrzehnteneue Richtung zu entwickeln und die langer Erfahrung in der AutomotiveGeschäftsfelder zu bestimmen, die wirkBranche. Er begleitet Unternehmen bei lich zum Betrieb passen. Warum extern? Positionierung, Strategie-Entwicklung Strategische Entscheidungen brauchen und Umsetzung und bietet auch Abstand vom Tagesgeschäft. Ein externer systemisches Coaching an. Berater bringt eine neutrale Außenperwww.gantner-marketing.com spektive ein, überwindet Betriebsblindheit und hilft bei einer objektiven Chancenbewertung. Als Geschäftsführer entscheiden Sie über die Zukunft des Unternehmens. Wer sich früher entscheidet, hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten. •

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Text: Stephan Gantner, Fotos: Adobe Stock/Serhii, Gantner

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Vertrieb der Zukunft mit Daten und KI EXPE

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Wolfgang Gschaider und Michael Luipersbeck skizzieren, wie man als Autohaus mehr Unabhängigkeit von Fahrzeugbörsen erreichen und Kunden direkter ansprechen kann.

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ie Frage, wie ein Autohaus in einem angespannten Marktumfeld profitabel und eigenständig agieren kann, entscheidet sich heute mehr denn je an den Schnittstellen des digitalen Vertriebs. Eine der Herausforderungen der Branche bleibt die Abhängigkeit von großen Fahrzeugbörsen. Angesichts steigender Inseratkosten und dem harten Preisvergleich auf diesen Plattformen wird es für Händler immer wichtiger, auch eigene Kanäle zum Kunden aufzubauen. Im digitalen Autohausmarketing lassen sich zwei Extreme beobachten: Auf der einen Seite rein imageorientierte, videolastige SocialMedia-Aktivitäten, die zwar die Markenbekanntheit fördern, jedoch kaum messbaren Einfluss auf den Umsatz haben. Auf der anderen Seite werden standardisierte Herstellervorlagen genutzt – völlig ohne Bezug zum lokalen Markt oder dem tatsächlichen Fahrzeugbestand auf Michael Luipersbeck und Wolfgang dem eigenen Hof.

Autohaus Digital

Gschaider sind Digitalexperten und konzentrieren sich mit ihrem Team darauf, die nötigen Berührungspunkte mit Ihrem Autohaus zu schaffen und so die digitale Sichtbarkeit und damit auch die Bekanntheit des Betriebes zu steigern. www.autohausdigital.at

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Struktur statt Trend Der Schlüssel zu einem nachhaltig erfolgreichen digitalen Handelsmarketing liegt nicht im Hinterherlaufen kurzfristiger Trends, sondern in der Strukturierung und Nutzung

der eigenen Daten. Ein erster Schritt zu mehr Börsen-Unabhängigkeit besteht darin, den Fahrzeugstamm in die eigene Website einzubinden und ein präzises Tracking von Traffic-Quellen und Anfragewerten zu etablieren. Diese Grundlagen ermöglichen eine ordentliche Analyse und die gezielte Bewertung der digitalen Umsatzpotenziale. Mit einer Verbindung von KI, Social-MediaAlgorithmen und Prozessautomatisierung geht aber wesentlich mehr. Technologische Lösungsansätze liegen in der Synchronisation zwischen DMS und den gängigen Werbeplattformen. Eine Parallele dazu lässt sich bei Recruiting-Prozessen in der Branche beobachten: Man schaltet heute selten nur noch klassische Stellenanzeigen für aktiv Suchende, sondern bespielt breitflächig soziale Medien, um auch jene Fachkräfte zu erreichen, die aktuell gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Ein Prinzip, das in der Praxis in den meisten Fällen gut funktioniert.

Aktive Bewerbung Ähnliches gilt für den Fahrzeugbestand: Statt darauf zu warten, dass ein Interessent aktiv auf den Börsen nach einem Auto sucht, sollten die lagernden Fahrzeuge direkt und tagesaktuell auf die Smartphones potenzieller Käufer in der Region ausgespielt werden. Wir finden, Automobil-Unternehmer sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie sich langfristig unabhängig von den Plattformen machen, die Präsenz ihrer Händlermarke stärken und die Kontrolle über ihren eigenen Vertriebserfolg zurückgewinnen. • Text: Gschaider & Luipersbeck, Fotos: Adobe Stock/peshkova


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FOKUS Längere Lieferzeiten „Eine Herausforderung im Sommer betrifft teilweise die Belieferung mit Neuwagen – unter anderem auch im Nutzfahrzeugbereich“, wie Anton Reiser, Geschäftsführer Autohaus Reiser/Mondsee, berichtet. „Die Nachfrage ist sehr hoch, was zu Anton Reiser längeren Wartezeiten führen kann.“ Auch die neuen Elektromodelle seien derzeit heiß begehrt. „So gibt es derzeit etwa deutlich längere Lieferzeiten für den Cupra Raval, eine ähnliche Nachfrage könnte auch bei den kommenden neuen kleineren E-Modellen wie I.D. Polo oder Skoda Epiq zu längeren Wartezeiten führen, weil diese Modelle auch europaweit gefragt sind.“ Im Gegensatz dazu ließe die Nachfrage bei Gebrauchtwagen bei großen Fahrzeugen mit Dieselantrieb spürbar nach. „Die Sechszylinder-Diesel waren gefragteste Ware, nun geht der Trend eindeutig Richtung Hybrid.“

Hoher Druck aus Fernost „Im Moment gibt es starke Veränderungen auf dem Markt, manchen Herstellern, denen es nicht gut geht und die Sparmaßnahmen durchsetzen, versuchen gleichzeitig ihre Marken möglichst attraktiv zu Wolfgang halten, und das bedeutet für die Händler hohe Rötzer Auflagen für Erneuerungen im Schauraum und der Optik“, meint Ing. Wolfgang Rötzer, Seniorchef Autohaus Dosenberger/Innsbruck. „Der Druck ist spürbar, im Grunde wollen alles das Gleiche: die Händler in einem schwierigen Marktumfeld optimal zu positionieren. Gleichzeitig drängen auch neue, starke Mitbewerber aus Fernost auf den Markt, was zusätzlich Druck macht. Das bedeutet, dass Markenhändler dann einerseits hohe Kosten für Attraktivität des Schauraums und Werbeaufwand haben und andererseits mit einem kleineren Volumen auskommen müssen.

Immer mehr Manpower „Konzerne wollen möglichst viele Informationen sammeln, was zur Konsequenz hat, dass diese Systeme befüllt werden müssen und wir immer mehr Manpower brauchen, um diese Vorgaben zu bewältigen“, erklärt Gernot Gernot Keusch, Geschäftsführer Autohaus Keusch Stahl/Wien. Der Aufwand in der Werkstatt für Garantieabwicklungen und im Verkauf – teilweise getrieben durch rechtliche Vorgaben – sei enorm. Gleichzeitig würden die Händler auch stärker kontrolliert. „In Summe kostet das sehr viel Geld, dies ist die derzeit größte Herausforderung, weil wir auch das Problem haben, dass wir immer schwerer Personen finden, die arbeiten können und wollen. Im Zuge der Digitalisierung sind wir zu Beginn eine Zeit lang schneller geworden, jetzt verlangsamen wir uns.“

Versierte Mitarbeiter „Derzeit schreiten technische Veränderungen in hoher Geschwindigkeit voran, wenn man nicht dementsprechend mit sehr versierten Mitarbeitern in der Werkstatt gut aufgeBernhard stellt ist, kann man schnell den Anschluss Radauer verlieren“, wie Komm.-Rat Bernhard Radauer, Seniorchef Autohaus Radauer, St. Veit an der Glan, Neumarkt und Spielberg, unterstreicht. „Ein zweites Problem stellen momentan auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und deren hohe Preise dar. Diesbezüglich sind wir machtlos. Mit etwas Pech kann es passieren, dass die Reparatur neuwertiger Fahrzeuge dann bis zu 2 Monate Wartezeit benötigt, wobei wir unseren Kunden mit Ersatzfahrzeugen helfen können, was aber spürbare zusätzliche Kosten verursacht“, so Radauer.

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Im Zuge der Digitalisierung sind wir anfangs schneller geworden, jetzt verlangsamen wir uns. Gernot Keusch

Die Befindlichkeiten der Importeure sind immer noch gleich – trotz veränderter Rahmenbedingungen. Bernhard Kalcher

Überbordende Bürokratie „Es ist im Augenblick sehr schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, berichtet Komm.-Rat Manfred Ellensohn, Seniorchef des Autohauses Ellensohn/ Rankweil. „In Vorarlberg pendeln tausende Einheimische Manfred Ellensohn ins benachbarte Ausland, teils nach Liechtenstein und teils in die Ostschweiz zur Arbeit, weil das Lohnniveau um Brutto rund ein Drittel höher ist, was die Mitarbeitersuche deutlich verschärft.“ Generell sei man mit einer überbordenden Bürokratie, die stetig zunimmt, konfrontiert: „Das betrifft im Besonderen die Neuwagen-Abwicklung und die damit zusammenhängende Verwaltung und ebenso Garantiearbeiten samt zeitintensiven Fehler-Sucharbeiten mit Richtzeiten, die teilweise schwer einhaltbar sind.“


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Was belastet Sie derzeit?

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Die Weltlage, die Wirtschaftssituation und damit die Kundennachfrage haben sich verändert, es wird weniger Geld verdient: Was belastet Sie derzeit? Wir haben nachgefragt. EXPE

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Text: Dieter Scheuch

Aufwändige Garantieabwicklung „Die unterschiedlichen und komplexen Vorgaben der Hersteller stellen für uns eine enorme Herausforderung dar“, wie Alexander Moldan, Geschäftsführer Autohaus Pirnbacher/ Alexander St. Johann im Pongau, sagt. Das betreffe Moldan vor allem den Werkstattbereich und im Speziellen auch die Garantieabwicklung. „Diese ist unglaublich aufwändig und führt zu einem unverhältnismäßig hohen Zeitaufwand auch bei kleinen Reparaturen.“ Als Mehrmarkenbetrieb arbeite man mit unterschiedlichen Systemen und Schwerpunkten. Verbessert habe sich hingegen die Problematik bei längeren Wartezeiten für Ersatzteile, die natürlich auch Kosten verursache. Ein Problem seien immer wieder verzögerte Lieferzeiten für Neuwagen diverser Marken „was natürlich auch auf Unmut der Kunden stoßen kann“.

Finanzielle Herausforderung „Eine besondere Herausforderung stellt der Wunsch unterschiedlicher Importeure dar, neue CIs im Autohaus umzusetzen“, wie Roland Schallgruber, Geschäftsführung Autohaus Schallgruber/Stockerau, betont. „In Zeiten Roland Schallgruber wie diesen ist das sehr spannend, denn aus meiner Sicht sind diese Begehrlichkeiten in diesem Umfang derzeit nicht darstellbar, auch nicht zeitgemäß und bringen zusätzliche finanzielle Belastungen in einem ohnehin schon herausfordernden Umfeld.“ Auch der Personalmangel sei nach wie vor ein Thema. „Wir bemühen uns laufend, Mitarbeiter im eigenen Betrieb auszubilden und zu halten“, so Schallgruber. Letztendlich müssten die Vorgaben der Importeure aber umgesetzt werden, da man sonst Gefahr laufe, auf der Strecke zu bleiben.

Schwierige Zeiten „Eine Herausforderung für uns stellen Wünsche des Importeurs in Sachen neuer CI dar, was in schwierigen Zeiten eine zusätzliche finanzielle Belastung zur Folge hat“, wie Roland Zsoldos, Autohaus Zsoldos/Neusiedl am See, sagt. Darüber hinaus Roland seien auch Prozesse im Zusammenhang mit Zsoldos Garantiearbeiten deutlich aufwändiger geworden. Bald brauche ein Mechaniker bereits eine Bodycam, um sämtliche Inspektionen zu dokumentieren und aufzuzeichnen. Gleichzeitig steige auch der Zeitaufwand für diese Arbeiten stetig. Wenn sich Auslieferungen verzögerten, könne es auch zu Problemen mit enttäuschten Kunden kommen. Insgesamt ist Zsoldos mit dem Geschäftsverlauf im heurigen Jahr zufrieden: „Die Werkstatt ist ausgelastet und der Absatz auch von E-Fahrzeugen läuft ganz gut.“

Monatliche Kosten abdecken

Wir bemühen uns laufend, Mitarbeiter im eigenen Betrieb auszubilden und zu halten. Roland Schallgruber

Ein Problem stellen auch die Verfügbarkeit der Ersatzteile und deren hohe Preise dar. Bernhard Radauer

„Das Herausforderndste ist – wie ich meine – derzeit, das Geld zu verdienen, um damit die monatlichen, laufenden Kosten abdecken zu können, wie Bernhard Kalcher, Geschäftsführer Autohaus Kalcher/Fehring, erklärt. Bernhard Kalcher „Die Befindlichkeiten der Importeure sind immer noch gleich – als ob die Wirtschaft so funktionieren würde, wie sie das 10 Jahre tat. Das ist aber nicht der Fall. Ich weiß nicht, wie es gehen soll, schon wieder eine Welle an CI-Wünschen zu erfüllen. Natürlich steht es jedem frei, dass man sich bestmöglich aufstellen und vom Markt abheben will – aber wer zahlt das alles? Dazu gesellen sich die exorbitant überzogenen Lohnerhöhungen der letzten Coronajahre. Insgesamt sehen wir uns mit einem Potpourri an wahrhaften Problemstellungen konfrontiert.“

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Die Arbeitsstunde in Deutschland muss günstiger werden. Wir müssen mehr arbeiten, ohne den Lohn anzupassen. Michael Schiebe

„Das darf nicht in einen Klassenkampf abdriften!“ Michael Schiebe, Produktionsvorstand von Mercedes, spricht sehr offen über Vor- und Nachteile der einzelnen europäischen Werke – und über die Zukunft in Deutschland.

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&W: Mitte Juli wurde das Werk in Kecskemét erweitert, das nun doppelt so groß ist wie bisher: Stimmt es, dass die Produktionskosten hier um 70 Prozent niedriger sind als in Deutschland? Michael Schiebe: Das stimmt, wobei ich die genaue Zusammensetzung nicht definieren will: Natürlich spielen die Arbeitskosten eine große Rolle, aber auch die Energiekosten. Die Arbeitszeit in Ungarn ist signifikant höher als in Deutschland, auch die zusätzlichen freien Tage in Deutschland machen einen großen Unterschied. Und auch die Krankenfehlstände sind in

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Deutschland auf einem anderen Niveau als in Ungarn. Wie viele Fahrzeuge können in Kecskemét produziert werden? Schiebe: Wir haben hier 400.000 Einheiten pro Jahr installiert, in den vergangenen Jahren wieder eine Milliarde Euro investiert und erhöhen damit die Flexibilität des gesamten Produktionsnetzwerks. Heißt das, dass eventuell in Deutschland weniger Fahrzeuge produziert werden, etwa beim GLC?


HANDEL Die Arbeitszeit in Ungarn ist signifikant höher als in Deutschland, auch die zusätzlichen freien Tage in Deutschland machen einen Unterschied. Michael Schiebe

Schiebe: Wir haben ein super-super-gutes Werk in Bremen: Es hängt von der Nachfrage nach den Produkten ab. Da wir aktuell eine sehr positive Nachfrage nach dem GLC sehen, würde ich gerne beide Werke auslasten. In Kecskemét wurde nun auch die Produktion der elektrischen C-Klasse aufgenommen: Welche prozentuelle Verteilung zwischen den Verbrennern und der rein elektrischen Version erwarten Sie? Schiebe: Das ist schwer zu sagen, weil es regional sehr unterschiedlich ist. Im 2. Quartal war der Elektro-Anteil von Mercedes in Europa bei 43 Prozent. Beim CLA, wo die Markteinführung in Europa sehr früh war, haben wir mehr Aufträge für die elektrische Version, auch die Nachfrage nach dem elektrischen GLC ist höher. In den USA ist hingegen die Nachfrage nach den Verbrennern sehr stabil. Ich will jetzt keine Zahl nennen, doch das Gute ist, dass wir sehr flexibel sind. Heißt das, dass Mitarbeiter in Ungarn eventuell leichter angeheuert, aber auch leichter abgebaut werden können als in Deutschland? Schiebe: Die Flexibilität der deutschen Standorte wird unterschätzt, auch bei der Anpassung von Kapazitäten: Wenn in einem Werk ein neues Modell eingephast oder ausgephast wird, schauen wir, dass wir parallel ein höheres Produktionsvolumen in anderen Baureihen planen. Wenn die Nachfrage steigt, können wir das Volumen auf einzelne Werke verteilen. Aktuell gibt es große Diskussionen um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, auch Mercedes ist betroffen: Wie sehen Sie das? Schiebe: Ich glaube, dass wir in Deutschland wettbewerbsfähiger werden müssen. Wir rechnen damit, dass eine ähnlich kompetitive Situation wie in China auch anderswo entstehen kann. Die Arbeitsstunde in Deutschland muss günstiger werden. Wir müssen mehr arbeiten, ohne den Lohn anzupassen. Das ist meiner Meinung nach der bessere Weg, weil man den Menschen nicht in die Tasche greifen muss. Ich möchte keinen Abgesang auf den Standort Deutschland starten, aber wir müssen nach vorn schauen, dass wir den Standort nach vorn bringen.

Wie soll das gelingen: Gibt es schon Verhandlungen mit der Gewerkschaft? Schiebe: Wir sind mit den Tarifpartnern im Austausch, das kann man ja nicht allein entscheiden. Aber wir dürfen nicht warten, bis uns jemand anderer das Szepter aus der Michael Schiebe Hand nimmt und wir nur noch ist Chef über viele beobachten können. Wir werMercedes-Werke den in der 2. Jahreshälfte Tarifverhandlungen mit der IG Metall führen und haben nicht viel Zeit. Wir benötigen so schnell wie möglich einen gemeinsamen Plan, um uns nach vorn zu entwickeln. Die chinesischen Wettbewerber, die Produktionswerke in Osteuropa errichten, werden ihre Produkte in ganz Europa auf den Markt bringen. Wir rechnen mit einer Wettbewerbsverschärfung nicht nur in China, sondern in der ganzen Welt. Konkret gefragt: Wie wichtig wären 40 statt 35 wöchentliche Arbeitsstunden in Deutschland? Schiebe: Das ist nur ein Stellhebel, aber das wird nicht reichen: Wir sollten auch mehr Geschwindigkeit bei den Entscheidungen umsetzen und brauchen wieder mehr Pragmatismus. Und wir sollten auch über tarifliche Leistungen, die heute vereinbart sind, sprechen. Ich bin kein Fan der Vogel-Strauß-Taktik. Wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen transparent ansprechen, was die Herausforderungen sind. Wir müssen jetzt gemeinsam arbeiten, dass wir nach vorn kommen. Das darf nicht in einen ideologischen Klassenkampf abdriften. Wir haben das gleiche Ziel, wollen die Beschäftigung in Deutschland halten. Die Wettbewerber, die draußen warten, interessiert es wenig, wie lange wir verhandeln und wie der Minimalkompromiss ist. Es ist ein wichtiges Thema: Wir reden über die Zukunftsfähigkeit in Deutschland. Das gilt nicht nur für Mercedes-Benz. Und durch einen Standort wie in Kecskemét schaffen wir es, die durchschnittlichen Produktionskosten zu senken und Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Mercedes

Exklusivinterview! Lesen Sie in jeder Ausgabe von „AUTO & Wirtschaft“ eines der hochkarätigen Interviews aus der wöchentlichen AUTO-Information.

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HANDEL Mag. Sandra Fürst-Scharinger, Leitung Marketing, und Dragan Knezevic, Projektleiter meinereifen.at bei Auto Plus Reifen, im Interview mit AUTO & Wirtschaft

Digitales Win-win-Werkzeug Mit meinereifen.at betreibt Denzel-Tochter Auto Plus Reifen ein erfolgreiches Endkundenportal, das dem Reifenkauf die „Pain Points“ nimmt – für Handel und Endkunden.

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&W: Wie sehen Sie bei Auto Plus denn die aktuelle Situation am österreichischen Reifenmarkt? Mag. Sandra Fürst-Scharinger: Die vergangene Saison war kurz und das Reifengeschäft rückläufig, aus den bekannten Gründen von Irankrieg bis zur sinkenden Kaufkraft. Aber dass viele Konsumenten den Reifenkauf aufgeschoben haben, macht uns für die bevorstehende Saison umso optimistischer. Der Ersatzbedarf vor dem Winter wird auf jeden Fall da sein. Dragan Knezevic: Und diesen Bedarf können wir mit unserem Portal www.meinereifen.at, bei dem wir 2026 die 1-Million-Besucher- und auf Social Media die 5-Millionen-Marke knacken werden, gewinnbringend für den Handel und bequem für den Kunden decken. Als Partner von Premiummarken haben wir

Wir haben bei der Entwicklung von meinereifen.at darauf geachtet, dass jeder durch die Nutzung klare Vorteile hat. Sandra Fürst-Scharinger, Auto Plus Reifen viele Erstausrüstungsreifen eingelagert und können sie innerhalb weniger Stunden österreichweit liefern. Eine Sorge weniger für den Händler, der 100 Prozent des Ertrags hat, sich aber keine unabsehbaren Reifentypen und -größen auf Lager legen muss. Wir nennen das unser Super-Premium-Konzept.

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Gehen die Kunden in Zeiten wie diesen nicht eher weg vom Premium- hin zum Billigreifen? Knezevic: Neben den Premiumherstellern Pirelli, Michelin und Bridgestone haben wir für preissensible Kunden mit Lassa im Quality- und Sailun im Economy-Segment zwei Top Marken. Außerdem bieten wir – wiederum: ohne dass der Händler draufzahlt – attraktive Aktionen wie unsere „Gratis-Reifen-Aktion“, die stark angenommen wird. Aber auch erweiterte Garantien, die 2x im Jahr sehr stark angenommen werden, oder erweiterte Garantien bis hin zum 5 Jahre Vollkasko-Schutz. Online-Handel ist bei stationären Betrieben nicht immer beliebt. Was macht meinereifen.at anders? Fürst-Scharinger: Wir haben von der Entwicklung an darauf geachtet, dass der Händler die Vorteile sieht. Er hat die Kunden am Hof, er ist weit mehr als reine Montage-Station, es entstehen ihm keine Kosten und der Ertrag bleibt zu 100 Prozent bei ihm. Mittlerweile sind 1.300 Händlerpartner bei meinereifen.at dabei, und wir arbeiten kontinuierlich daran, das Portal zu verbessern, etwa mit KI, Video Content oder der beliebten Finanzierungsmöglichkeit. • Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger

Die Langfassung des Interviews finden Sie auf autoundwirtschaft.at


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Sieben Händlerpartner treten zum Start mit Geely in Österreich an. Im Bild (v. l.): Michael Ellies (AutoWallis), Gerhard Öllinger, Bogdan Strobl (Auer), Sebastian Scheibl (Ebner), Annelies Reiss (AutoWallis), Paul Laumer, Walter Graf (Reisinger), Markus Gollner (Autowelt Linz), Daniel Benussi, David Kopper (AutoWallis)

Geely und die Glorreichen Sieben Zum Start der Marke Geely in Österreich lud Importeur AutoWallis in den ShoppingTempel G3 bei Wien. Zwei Modelle sind ab sofort bei sieben Händlern zu haben.

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er Start einer neuen Automarke ist mit besonderen Hoffnungen und Erwartungen verbunden: Bei Geely, dem jüngsten Zuwachs zum österreichischen Automarkt, ruhen diese nicht zuletzt auf dem Namen des großen chinesischen Konzerns. Beim Launch Event im Shopping Resort G3 waren jene sieben Händler anwesend, mit denen die Marke loslegt. Man habe sich zunächst auf das Dreieck Wien-Linz-Graz konzentriert, wolle aber rasch auch in den Westen expandieren.

Überzeugendes Preis-LeistungsVerhältnis

Enthüllt im Shopping-Tempel: batterieelektrischer Geely E5

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Die Händler, welche der Marke das Fundament im Land legen sollen, sind die Auto Auer GmbH (betreibt den Store im G3 und plant am neu übernommenen Service-Standort in Wien einen Geely-Schauraum), Benussi in Wien-Simmering, die Autowelt Linz GmbH, das Autohaus Laumer in Amstetten, Öllinger Enns, das Autoforum Reisinger in Graz sowie das Autohaus Ebner, wo Geely anfangs nur in Felixdorf vermarktet werden wird. Überzeugt hat jene Händler laut Gesprächen beim Launch-Event nicht zuletzt die Qualität des Produkts. Sebastian Scheibl, Geschäftsführer Ebner, sieht die Autos durchaus mit Volvo oder Polestar,

ebenfalls aus dem Hause Geely, auf Augenhöhe. Man könne durchaus von einem „Premium-Auto zum Volumen-Preis“ sprechen, so Scheibl. Auch traut die Händlerschaft dem Geely-Konzern den langen Atem zu, dessen es im erwarteten Bereinigungsprozess der nächsten Jahre bedürfen wird. „Geely wird als zweitgrößte chinesische Marke zu jenen gehören, die bleiben“, ist Gerhard Öllinger, Geschäftsführer Öllinger GmbH, überzeugt. Nichtsdestoweniger ist man sich laut Markus Gollner, Geschäftsführer Autowelt Linz, wohl bewusst, dass man den Namen in Österreich erst bekannt machen muss. „Aber die Fahrzeuge sind optisch gefällig und außerdem sehr effizient, die technische Entwicklung der chinesischen Hersteller ist bekanntlich sehr schnell“, so Gollner begeistert. Uneins sind sich die Händler, ob BEV oder PHEV bei den ersten Verkäufen die Nase vorn haben wird; aber rasch dreistellige Stückzahlen erhoffen sich sowohl Bogdan Strobl, Geschäftsführer Auer, als auch Scheibl. Weder die Händler noch der Importeur lassen also Optimismus für das Kommende vermissen: Rasches Wachstum wird von vornherein eingeplant. Noch heuer soll sich zu den zwei Start-Modellen – ein Plug-in und ein BEV – ein drittes Modell gesellen, die Rede ist von einem batterieelektrischen Hatchback. • Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger


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Die anderen China-Marken RB Motors baut sein Händlernetz für die Marken BAW, BAIC und Forthing weiter aus und sucht noch Partner in Wien und Umgebung, Salzburg und Osttirol. Händlernetz wird ausgebaut Dabei sucht Brunner – zum aktuellen Netz mit 29 Partnern – für die Marken BAW, BAIC und Forthing weitere Händler: „Für das Bundesland Salzburg, für Osttirol, für den Raum Wien sowie Baden/Wr. Neustadt“, so Brunner, der auf eher kleinere, inhabergeführte Händler mit gutem Werkstattgeschäft setzt. „Unter den aktuellen Partnern sind bislang freie Werkstätten sowie Händler, die ihren Vertrag verloren haben.“ Parallel baut Brunner die Import-Strukturen weiter aus, im Bereich Ersatzteile, Support, Logistik, digitale Systeme, Marketing und Garantie. Um weiterhin schlank und effizient aufgestellt zu sein, arbeitet er großteils mit Partnern zusammen, etwa mit RealGarant im Bereich der Garantie. Die Fahrzeuge werden dabei zuerst bei RB Motors

Unsere Partner sind freie Werkstätten sowie Händler, die ihren Vertrag verloren haben. Werner Brunner, Geschäftsführer RB Motors

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s ist viel in Bewegung bei den chinesischen Marken in Europa. Einige davon bringt der Tiroler Werner Brunner mit seiner Firma RB Motors nach Österreich – in Zusammenarbeit mit Indimo Automotive, einem deutschen Importeur und Großhändler, der sich schon lange mit dem China-Import beschäftigt und eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut hat. Die Händlerverträge werden aber direkt mit RB Motors gemacht. Brunner verfügt mit seiner Firma Yesca (in Mils und Kufstein) über langjährige Erfahrung im Autohandel. „Wir wissen, was man sich von einem Importeur wünscht“, so Brunner, der großen Wert auf niederschwellige Standards und unbürokratische Zusammenarbeit mit seinen Partnern legt.

durchgecheckt, ehe sie zum Händler weitertransportiert werden. „Auch die Technik-Hotline für die österreichischen Partner ist bei uns“, erklärt Brunner.

BAW als Arbeitstier, Forthing mit Familienvans Bei den importieren Marken BAIC, BAW und Forthing ist BAW derzeit der Bestseller. „Die beiden Offroad-Modelle mit Dieselantrieb und konsequenter Geländetauglichkeit sind für Jäger, Förster und Einsatzkräfte attraktiv“, berichtet Brunner. Forthing, aus dem Dongfeng-Konzern setzt unter anderem auf zwei verschieden große 7-Sitzer-Vans für das Familiensegment und bietet Hybrid- und Range-Extender-Modelle. „Ein BEV mit neuester 800V-Technik und über 500 km Reichweite wird heuer noch folgen“, so Brunner. BAIC hingegen konzentriert sich auf gut ausgestattete Allradfahrzeuge und bietet Benziner sowie Benzin-Hybride an. • Text: Gerald Weiss, Fotos: RB Motors

Klassische SUVs mit Hybrid-Antrieb: BAIC

BAW212 Pickup (auch als klassischer Geländewagen erhältlich)

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Forthing bietet großzügige Vans (hier der Forthing 9) und SUVs


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Viel Platz für neue Modelle Es passiert nicht oft, dass europäische Autohersteller Werke in Europa erweitern: Mercedes machte das im Juli in Ungarn – mit Auswirkungen auf Graz.

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ie neue vollelektrische C-Klasse (die aber nicht als Kombi angeboten wird) ist das wichtigste neue Modell, das im erweiterten Werk in der südostungarischen Stadt Kecskemét vom Band läuft. Auf maximal 400.000 Autos ist das Werk nun ausgelegt, ein extrem wichtiger Arbeitgeber in dieser Region. So war es auch kein Wunder, dass der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar bei der Werkserweiterung eine Rede hielt, teilweise sogar auf Deutsch.

Grazer Werk ist von Mercedes gut belegt In Kecskemét wurden bisher die A-Klasse, der GLB und der elektrische GLC gefertigt, nun kommt die elektrische C-Klasse hinzu. Und mittlerweile steht

Neue Marke, neues Glück Great Wall Motor kommt mit je einem Modell seiner Submarken Ora und Haval im 4. Quartal nach Österreich: Händler werden gesucht!

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in spannender Herbst kündigt sich an! Wenn eine Marke das Wort „Great“ im Namen trägt, das sich auf die Chinesische Mauer bezieht, ist es nur folgerichtig, wenn auch der Importeur die Bezeichnung „Grand“ verwendet. Um es aufzuklären: Great Wall Motor wird bei uns ab sofort von Grand Automotive vertrieben, wobei es erst im 4. Quartal so richtig losgehen soll. Die Autos, vor allem der rundliche Ora 5, waren bereits in den vergangenen Jahren auf diversen Automessen in ganz Europa aufgetaucht: Nun ist das SUV eines der beiden Modelle, die zum Start angeboten werden (als Benziner, Hybrid oder E-Auto). Dazu kommt noch der eckige Haval 7 (Benzin, Hybrid,

auch fest, dass der kleine Bruder der G-Klasse nicht in Graz, sondern in Ungarn vom Band laufen wird. Dieser Beschluss richte sich aber „nicht gegen Graz“, meinte Ola Källenius im Kurzinterview am Rande der Eröffnung. Denn das Grazer Werk sei neben den vielen Aufträgen für die zivile Version auch mit den militärischen Varianten voll ausgelastet. „Graz bleibt Graz, und wir fühlen uns dort pudelwohl“, so Källenius. Ab Ende 2027 werde in Graz auch die offene Version der G-Klasse gefertigt, die sicher viele Fans finden werde, so der Mercedes-CEO. •

Mercedes-CEO Ola Källenius mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar im Werk in Kecskemét

Text: Mag. Heinz Müller, Foto: Mercedes

Die Modelle, die zum Start angeboten werden, könnten unterschiedlicher kaum sein!

Plug-in-Hybrid), der vor allem dank seines Allradantriebs in Österreich punkten könnte. Doch wo werden die Fahrzeuge verkauft? Das ist nicht ganz klar, denn das Händlernetz ist noch im Aufbau begriffen. Grand Automotive, seit Kurzem auch NissanImporteur in Österreich, sucht nach Partnern und verspricht eine langfristige Partnerschaft sowie eine profitable Geschäftsentwicklung. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Great Wall Motor

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HANDEL

Mit dem Mont Blanc rechts im Hintergrund: Der neue Audi Q7 wurde in der Nähe des Genfer Sees präsentiert

4 Ringe aus der Nachbarschaft Der Audi Q7 wird im Werk Bratislava gebaut, ist also quasi ein Nachbar: Seit Sommer wird die 3. Generation verkauft, und die Erwartungen sind hoch. Ware, die ab sofort in den Schauräumen steht. Allzu groß ist die Auswahl vorerst aber noch nicht, denn sie beschränkt sich auf zwei Versionen des bulligen Sechszylinder-Diesels mit drei Liter Hubraum. Bestellt konnte der Q7 bereits ab Juni werden.

5, 6 oder 7 Sitze

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ang, lang ist’s her: Im Jahr 2005 war das große SUV das erste Audi-Modell mit einem Q in der Modellbezeichnung, und mittlerweile sind fast alle Ziffern im einstelligen Bereich mit einem Q ausgereizt. Folgerichtig ist der Q7 auch das erste Fahrzeug mit den vier Ringen, dem eine dritte Generation zuteil wird (wobei die zweite sehr lange, nämlich seit 2015, die Stellung halten durfte, wenn auch mit zwei Erneuerungen in den Jahren 2019 und 2024). Doch nun freuen sich die österreichischen AudiHändler und vor allem ihre Kunden über die neue

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Spannend ist, was die Strategen beim Importeur zu diesem Thema zu sagen haben: Sie glauben, dass lediglich eine niedrige einstellige Zahl der Kunden zum schwächer motorisierten Q7, jenem mit 245 PS, greifen wird. Irgendwie logisch, denn jener mit stolzen 299 PS kostet nur 3.800 Euro mehr, und das ist bei einem Startpreis von 106.800 Euro auch schon relativ egal. Zumal die Q7-Kunden ihren Fahrzeugen auch eine hohe Einbaurate der Tech-Pakete gönnen. Für Österreich gibt es auch noch das Sondermodell „Signature Edition“ um 113.576 Euro: Hier verspricht der Importeur dank der vielen Extras einen Preisvorteil von rund 14.000 Euro. Was man noch erwähnen sollte: Die Wahl zwischen 5 oder 7 Sitzen bestand schon bisher, doch das neue Modell ist der erste Q7, der auf Wunsch auch mit 6 Sitzen geordert werden kann. Wichtig: Ein Plug-in-Hybrid wird ab 2027 für noch mehr Frequenz in den Audi-Schauräumen sorgen. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Audi


HANDEL

Colmobil-CEO Lars Pauly startet mit einer weiteren Chery-Marke in Österreich

iCAUR startet in Österreich Die zum Chery-Konzern gehörende PremiumSUV-Marke startet Anfang 2027 zunächst mit dem Range Extender V27. Weitere Modelle sollen je nach Kundeninteresse folgen.

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ie Premium-SUV-Marke iCAUR, die zum chinesischen Konzern Chery Automobile gehört, wird im 1. Quartal 2027 auch in Österreich starten. Mit ihren Boxy-SUVs, die in die gleiche Kategorie wie Mercedes G-Klasse, Jeep oder Land Rover fallen, will man die steigende Nachfrage nach dieser speziellen Art der SUVs in Europa stillen, wie Vertreter von iCAUR bei einer Präsentation vor Journalisten erklärten. Zunächst wird man mit dem V27 als Range Extender starten, wann der erste vollelektrische Boxy SUV, was zeitgleich der Erste seiner Art in Europa wäre, in Österreich starten wird, macht man vor allem vom Kundeninteresse abhängig. „Wir werden regelmäßige Nach- und Umfragen unter Kunden und Interessenten machen, um den Bedarf nach neuen Modellen zu ermitteln“, so die iCAUR-Vertreter im Rahmen der Präsentation.

Österreich hingelegt. Allein seit Jahresstart wurden insgesamt rund 2.000 neue Fahrzeuge der beiden Marken in Österreich zugelassen. Erst vor wenigen Wochen startete Chery mit seiner Marke Chery Tiggo in Österreich und nun kam auch noch die Marke GAC in hinzu. Mit iCAUR wird bereits die fünfte Marke des Konzerns in Österreich starten. Diese siedelt sich aber, anders als die bisherigen Modelle, mit ihren Boxy-SUVs klar im Premiumsegment an. Wie iCAUR bestätigt, wird, wie auch schon bei Omoda, Jaecoo und GAC, die Colmobil als Importeur fungieren. Aktuell würde hierzulande für die Chery-Marke ein Händler- und Servicenetz aufgebaut, die ersten Fahrzeuge würden für Herbst 2026 erwartet.

Range Extender zum Start Als erstes Modell soll der iCAUR V27, ein SUV mit Range-Extender-Antrieb, auf den heimischen Markt gebracht werden. „iCAUR bringt ein eigenständiges Profil in unser Markenportfolio“, betont Lars Pauly, CEO der Colmobil GmbH. Nach Österreich sind schrittweise Markteintritte in weitere europäische Länder geplant. Genannt werden in diesem Zusammenhang Großbritannien, Frankreich, Italien und die nordischen Länder. Laut iCAUR soll es auch Pläne geben, ein vollelektrisches Modell in Europa an den Start zu bringen, konkrete Details oder Termine sind allerdings noch nicht bekannt. • Text: Kevin Kada, Fotos: Colmobil/iCAUR

Bekannter Name als Importeur Chery hat bereits einen durchaus beachtlichen Start mit seinen beiden Marken Omoda und Jaecoo in

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HANDEL

Zur aktuellen Palette der smart Modelle #1, 3 und 5 gesellt sich 2027 der reiner Zweisitzer #2 dazu denken und sich stärker horizontal vernetzen. Ein Vorteil gerade in kleinen Teams, in denen Konflikte oder Unwohlsein schwer zu verstecken sind. Von der Frauenquote hält die Managerin wenig. Sie wolle einen Job aufgrund ihrer Kompetenz bekommen, nicht als Quotenfrau. Historisch habe die Quote aber ihre Berechtigung gehabt, um Türen zu öffnen.

Bin keine Wollmilchsau-Chefin Sie ist eine der wenigen Frauen an der Spitze eines Automobilimporteurs. smart Österreich CEO Sarah Lamboj über gezielte HändlernetzErweiterung und Kunden als oberste Priorität.

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ie Karriere von Sarah Lamboj begann mit Taxis, konkret beim Mobilitäts-Startup mytaxi. Dort erlebte sie den Wandel vom klassischen Taxidienst zur multimodalen App hautnah mit und beschäftigte sich 2014 das erste Mal mit Elektromobilität. Der ständige Wandel in der Mobilitätsbranche packte sie und brachte sie zu smart: „Wo kann ich diesen Wandel besser vorantreiben als bei einer Marke, die sich als Erste voll elektrisch committed hat!“ Seit August

Macht euch sichtbar. Wir Frauen müssen dafür kämpfen, gesehen zu werden. Sarah Lamboj, CEO smart Österreich 2021 baut Lamboj smart Österreich auf. Heute zählt das Team neun Personen aus fünf bis sechs Nationen, gemischt aus Automotive-Profis und Quereinsteigern.

Nicht die eierlegende Wollmilchsau Ihren Führungsstil sieht Lamboj weniger als Frage des Geschlechts, sondern der Generation. Zentral ist für sie das Einbeziehen des Teams statt Topdown-Entscheidungen: „Ich bin nicht die eierlegende Wollmilchsau-Chefin, die alles weiß, sondern ich habe mein Team, um die Expertise dazuzuholen.“ Frauen würden dabei tendenziell weniger hierarchisch

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Bei smart Österreich liegt der Frauenanteil im Team bei rund 50 Prozent. Ohne gezielte Steuerung, betont Lamboj, sondern als Ergebnis gelebter Diversität.

Sichtbar sein Konkrete Frauenförderprogramme gibt es bei smart nicht, wohl aber ein offenes Mentoring-Angebot für alle Mitarbeitenden. Ihr persönlicher Rat an junge Frauen in Führungspositionen: „Bleibt authentisch. Wartet nicht auf die Beförderung, macht euch sichtbar. Wir Frauen müssen dafür kämpfen, gesehen zu werden.“

Digital first, Nähe immer Geschäftlich hat sich smart Österreich vom Nischenanbieter zur Marke mit voller Modellpalette entwickelt, damit weg von der reinen B2C-Marke. Im 1. Halbjahr 2026 haben sich die Bestellungen um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert, mehrheitlich getrieben vom smart #5 und neuen B2B-Kunden. Der Vertriebsansatz: „Digital first, human always.“ Kunden erwarten heute Preistransparenz, Verfügbarkeit und Abschlussfähigkeit online, aber auch persönliche Begleitung, so Lamboj. Gestartet ist smart Österreich bewusst mit einem Vertriebspartner pro Bundesland. Mittlerweile zeigt sich, dass in Regionen mit stärkerer Nachfrage Standorte fehlen. Die Netzerweiterung ist daher eines der zentralen Projekte, erste Gespräche sind im Gang. Klar ist jedoch: Es wird keinen Sprung von aktuell 14 auf 30 Standorte im nächsten Jahr geben, sondern „gesundes Wachstum“. • Text: Petra Mühr, Fotos: smart


HANDEL

China, aber Premium Den Chery-Konzern kennen wir, doch nun bringt er die nächste Marke nach Österreich. Lepas soll in den oberen Segmenten nach Kunden suchen.

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it Jaecoo und Omoda ist der chinesische Chery-Konzern in Österreich bereits seit knapp einem Jahr erfolgreich unterwegs: Die Marke Chery wurde vor einigen Marken gestartet, und die kantigen Fahrzeuge von iCAUR sollen demnächst folgen. Nun wird Chery eine fünfte Marke bringen: Lepas solle oberhalb von Omoda und Jaecoo positioniert werden, sagt die für den österreichischen Markt verantwortliche Managerin Greta Wang. Greta Wang, Lepas Das Wort Lepas sei eine Schöpfung aus „Leopard“ und „Passion“, so Wang. Sie sieht Lepas als elegante Marke, vergleichbar mit Audi oder BMW – doch preislich deutlich günstiger positioniert. Details zu den Preisen gibt es aber noch nicht: Die Konzentration gilt ausschließlich den Solche Schauräume SUVs, angeboten werden 3 Modelle – L4, L6 und L8 erwartet sich Lepas – im Premiumbereich. Unterschiedliche Antriebe ste- von den Händlern hen zur Wahl, Wang zeigte in ihrer exklusiven Präsentation für den A&W Verlag via „Teams“ sowohl reinen Elektroantrieb mit 800-V-Technologie als auch Plugin-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender, wobei

Mit dem L8 startet Lepas in Österreich

die Konzentration vorerst offenbar den PHEVs gilt. Auch V2L (Vehicle-to-Load) soll möglich sein.

L8 mit 4,69 Metern startet als erstes Modell Lepas will ab Anfang 2027 in Österreich präsent sein, erste Fahrzeuge könnten schon vorher kommen: Sie sollen einerseits interessierten Händlern gezeigt werden, aber auch den Medien und ersten potenziellen Kunden. Noch heuer will der Hersteller in mehr als 40 Ländern vertreten sein und bei über 700 Händlern rund 150.000 Einheiten verkaufen; 2027 sollen es dann bereits 60 Länder und über 1.100 Standorte sein. Für 2030 werden mehr als 90 Märkte und über 2.000 Händler angepeilt: Dann soll die Zahl der verkauften Fahrzeuge auf mehr als 1 Million steigen. Als erstes Modell für Österreich nannte Wang den L8: Der 4,69 Meter lange Plug-in-Hybrid soll eine kombinierte Reichweite von 1.300 Kilometern haben. Später sollen der L6 (4,55 Meter lang) und der L4 (4,41 Meter) folgen; auch sie sind PHEVs. Einen Importeur gibt es noch nicht. Wang nennt bis zu 10 Händler als Ziel; die Schauräume sollen zumindest 300 Quadratmeter groß sein. In Europa ist Lepas bereits in Spanien, Italien, Rumänien, Griechenland, Slowenien und Kroatien aktiv. •

Unser mittelfristiges Ziel in Österreich sind bis zu 10 Händler.

Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Lepas

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HANDEL

Mit Innovationen wachsen Benjamin Scherer hat vor 4 Jahren Auto Bernhard übernommen und sich unter anderem mit zusätzlichen Marken und einem erweiterten Werkstatt-Angebot positioniert.

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Das persönliche Fahrzeugportal von Auto Bernhard

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enjamin Scherer hat sich nicht gerade die einfachste Zeit in der Autobranche ausgesucht, um sich selbstständig zu machen. 2022 hat er – gemeinsam mit Hans Peter Brunner (Autohaus Brunner, Kirchbichl) – Auto Bernhard in Langkampfen (Tirol) von Gründer Erwin Bernhard übernommen. Mit Corona-Nachwirkungen, Lieferschwierigkeiten, Inflation und Stellantis-Agentur-Einführung hat er alle Herausforderungen der vergangenen Jahre mitgenommen. Durch seine langjährige Erfahrung in der Autobranche und eine konsequente Strategie hat Scherer das Unternehmen erfolgreiche weiterentwickelt. „Das Agentur-System ist ein Highlight“, erklärt Scherer heute. Zur Stamm-Marke Citroën sind die Stellantis Marken Opel und Leapmotor gekommen. „Opel hat uns in der Werkstätte einen Schub gegeben, mit Leapmotor sind wir verkaufsseitig sehr zufrieden“, so Scherer, der durch die intensive Beratung in der Elektromobilität die Kundenbindung stärkt. „Sowohl die Zahl der Schauraum-Besuche wie auch die Beratungszeit ist im Bereich der Elektromobilität deutlich höher.“ Das bedeutet zwar mehr Aufwand für die Verkäufer, aber auch eine deutliche

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Aufwertung der Beratungsleistung, die vom Kunden geschätzt wird. In der Werkstätte hat sich Scherer durch attraktive Stundensätze, kompetente Mitarbeiter und starke Lieferanten auch als freie Werkstätte für alle Marken positioniert. Komplettiert wird das Geschäft durch Vermietung von Pkws und mittlerweile auch Wohnmobilen.

Digital-Projekt Frontera-Auslieferung Einen Schub bei den Neuwagen-Verkäufen hat zuletzt auch die Leasing-Aktion beim Opel Frontera gebracht, die Scherer nun mit der nächsten Innovation verknüpft: „Durch die hohe Zahl an Auslieferungen haben wir den Prozess digitalisiert.“ Der Kunde erhält einen Link zu seinem persönlichen Fahrzeugportal. Dort findet er ein BegrüßungsVideo, maßgeschneiderte Angebote für Versicherung, Zubehör und Reifen, Infos, Checkliste und den Termin zur Auslieferung sowie ein Video mit einer Erklärung des Fahrzeuges, umgesetzt vom Bernhard-Team. Das vereinfacht die Abwicklung und sichert dennoch die persönliche Betreuung. Damit ist das Fahrzeugportal von Auto Bernhard ein hervorragendes Beispiel für die Verbindung von Digitalisierung und persönlichem Kundenkontakt. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Weiss, Bernhard


KOMMENTAR

Neue Marken, neue Risiken

N Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist

ach zähen Verhandlungen ist die Causa „Büchl versus Peugeot“ nach mehr als fünf Jahren nun endgültig mit Zahlung einer angemessenen Kündigungsentschädigung an das Autohaus Büchl beendet und begraben worden. Bereits Anfang 2020 begann die gerichtliche Klärung, ob ein fairer Wettbewerb existiert oder ein Missbrauch der Marktmacht des Kfz-Produzenten zulasten des Händlers vorliegt. Dass ein derartiger Marktmissbrauch vorgelegen ist, hat der Oberste Gerichtshof bereits am 17.2.2021 festgestellt. Mit der Verpflichtung, die höchstgerichtlich gerügten Verstöße in der Zusammenarbeit mit den Peugeot-Händlern und Peugeot-Werkstätten umgehend einzustellen. Peugeot wehrte sich jedoch, Büchl den aus dem Missbrauch der Marktmacht resultierenden Schaden zu ersetzen. Um eine derartige rechtliche Auseinandersetzung erfolgreich zu Ende zu bringen, bedarf es eines „langen Atems“. Das funktioniert nur, wenn auch die entsprechende rechtliche und wirtschaftliche Unterstützung eines Händlerverbandes dahintersteht. Die Händler der großen europäischen Marken wie die des VW-Konzerns oder der StellantisGruppe haben sich zwecks gemeinsamer Interessenvertretung schon lange in Händlerverbänden zusammengeschlossen. Ebenso viele der japanischen und koreanischen Hersteller. Bei den kleineren Marken hapert es schon. Und die Händler chinesischer Marken sind noch völlig unorganisiert. Am Beginn einer Markenvertretung ist alles noch Liebe und Waschtrog. Der Importeur sucht Händler, und die suchen nach neuen Marken. Teils, weil eine alte Beziehung zu Ende gegangen ist, teils weil das Modell-Portfolio um das eine oder andere Produkt einer neuen Marke ergänzt werden soll. Da werden die Anforderungen vom Importeur an neue Händlerpartner in Grenzen gehalten, da wird noch auf Augenhöhe verhandelt.

Mit steigender Macht eines Herstellers wird der Spielraum eines Markenhändlers geringer. Dr. Fritz Knöbl

Aber mit wachsender Marktpräsenz und damit steigender Marktmacht eines Herstellers wird erfahrungsgemäß der Spielraum eines Markenhändlers geringer. Je größer die Marke, desto weniger kann der einzelne Händler auf den Hersteller/Importeur Einfluss nehmen. Gerade bei den in Österreich noch jungen Marken wären ein Interessenaustausch zwischen den Händlern und eine rechtliche Beratung erforderlich. Dafür ist anfangs kein eigener Verband oder kein formaler Zusammenschluss notwendig. Es muss dafür bloß einmal die Initiative ergriffen werden. Bei den etablierten Marken sind die rechtlichen Bedingungen zwischen Händler und Hersteller ziemlich ausgefeilt fixiert. Die europäischen Hersteller und jene aus Japan und Südkorea kennen die europäischen Spielregeln und versuchen, sie so weit wie möglich für sich auszulegen. Für die chinesischen Hersteller ist Österreich – falls nicht, wie bei Denzel für BYD, ein alteingesessener Importeur dahintersteht – noch völliges Neuland. Viele interessieren sich nur darum, wie sie Marktanteile gewinnen können und nicht darum, welche Rahmenbedingungen bei uns zu beachten sind. Sie haben wenige Vorstellung vom europäischen Wettbewerbsrecht, deshalb gibt es europaweit recht beachtliche Unterschiede zu den europäischen rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Zugkraft der chinesischen Marken ist noch gering. Die neuen Vertragspartner investieren für einen chinesischen Produzenten Zeit und Geld in den Aufbau hier noch völlig unbekannter Marken. Das ist harte Knochenarbeit. Noch dazu, da gleich mehrere große chinesische Hersteller mit einer breiten Markenvielfalt Europa erobern wollen. Das bringt für viele heimische Händler neue Möglichkeiten, birgt aber auch entsprechende Risiken.

Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.

Bei etablierten Marken besteht der Trend, diesen Interessenaustausch via Händlerverband zu unterdrücken. Gespräche werden verweigert, Vertragsentwürfe (zulasten der Händler) als „unverhandelbar“ erklärt. Das kann es bei eintretenden Marken mangels Marktmacht noch nicht geben. Nutzen Sie dieses Zeitfenster, um Ihre derzeitigen Erfolge vertraglich für die Zukunft abzusichern! •

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GEWERBE Qualitatives Wachstum

Neue Angebote und Formate begleiten die globale Kfz-Aftermarket-Leitmesse Automechanika in Frankfurt am Main, die vom 8. bis 12. September stattfindet.

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ie Messe steht prinzipiell unter günstigen Vorzeichen, erwarten die Veranstalter doch bis zu 4.500 Aussteller – ein Plus um fünf Prozent gegenüber der jüngsten Ausgabe 2024. Schon bei dieser war ein Aufwärtstrend gegenüber den beiden schwierigen Formaten nach 2020 sichtbar, der sich nun weiter fortsetzen soll. Das Wachstum soll aber nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ erfolgen. Aus diesem Grund setzen die Verantwortlichen auf neue Formate, mit denen auch die „Jugend“ im Kfz-Umfeld stärker angesprochen werden soll. In Zeiten des Fachkräftemangels bleiben die Themen Aus- und Weiterbildung weiterhin ganz oben auf der Agenda, aus diesem Grund werden in Frankfurt eine Reihe von kostenlosen, zertifizierten Praxis-Workshops und ein vielfältiges Bühnenprogramm angeboten. Kostenlose Weiterbildung gibt es auch rund um die Unfallreparatur, konkret in 13 Workshops,

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welche die komplette Prozesskette der Unfallschadeninstandsetzung abbilden. Dazu passend findet am 11. September ab 14:30 Uhr in Halle 11.1 der Schadentalk statt, der sich mit der Transformation im Schadenbusiness beschäftigt. Generell steht die Automechanika unter anderem unter den Themen KI, Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. Wie gewohnt ist AUTO & Wirtschaft in entsprechender Teamstärke in Frankfurt vor Ort und berichtet regelmäßig auf vielfältigen Kanälen über die führende Kfz-Aftermarket-Fachmesse. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Messe Frankfurt

Zuversicht in Frankfurt

In die Automechanika 2026 als „Innovationsplattform der Branche“ werden große Hoffnungen gesetzt.


INTELLIGENT SYSTEMS

CONNECTED TECHNOLOGIES

SUSTAINABLE SOLUTIONS

BREMBO AUF DER AUTOMECHANIKA FRANKFURT 2026 EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR MOBILITÄTSLÖSUNGEN

GLOBAL PRESENCE

COMPLETE OFFERING

Innovation, Nachhaltigkeit und globale Abdeckung vereinen sich in einem umfassenden Aftermarket- und UpgradeAngebot für alle Fahrzeugtypen. AUF DER AUTOMECHANIKA FRANKFURT 2026 TRITT BREMBO MIT EINER KLAREN BOTSCHAFT AUF: DIE ZUKUNFT DES AFTERMARKETS LIEGT IN EINER UMFASSENDEREN UND STÄRKER INTEGRIERTEN SICHT AUF MOBILITÄT. Im Rahmen der Messe präsentiert das Unternehmen ein vollständiges Aftermarket- und Upgrade-Angebot, das die zunehmende Komplexität der heutigen Mobilität widerspiegelt. Von Pkw über Nutzfahrzeuge bis hin zu Motorrädern und Fahrrädern sowie den neuesten elektrifizierten Plattformen ist das Portfolio der BremboGruppe darauf ausgelegt, ein breites Spektrum an Anwendungen und Märkten abzudecken, gestützt durch eine starke globale Präsenz in Europa, Amerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum.

UMFASSENDES ANGEBOT

INNOVATION

Charakteristisch für diesen Ansatz ist die Kombination aus Breite und Tiefe des Angebots. Neben einer erneuerten Bremssattelpalette erweitert Brembo kontinuierlich sein Portfolio an Bremsscheiben, Bremsbelägen und Bremsflüssigkeiten, die größtenteils intern entwickelt und produziert werden. Diese industrielle Integration gewährleistet eine gleichbleibende Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit über verschiedene Produktlinien und Fahrzeugsegmente hinweg.

Innovation ist ein zentraler Leitfaden über das gesamte Portfolio hinweg. Brembo-Bremsscheiben profitieren von fortschrittlichen High-Carbon-Materialien, einer UV-Beschichtung sowie der patentierten Pillar Venting Technology (PVT). Gleichzeitig ist das gesamte Belagsangebot kupferfrei und trägt damit sowohl Leistungsanforderungen als auch der regulatorischen Entwicklung Rechnung. Diese technologischen Lösungen werden schrittweise auf das gesamte Aftermarket-Portfolio ausgeweitet.

Lösungen für jedes Fahrzeug.

brembo.com bremboparts.com

Technologie, die Maßstäbe setzt.

NACHHALTIGKEIT Eine verantwortungsvolle Wahl für die Zukunft.

Auch Umweltaspekte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Brembo arbeitet kontinuierlich daran, den Anforderungen der kommenden Euro 7 Normen vorzugreifen, indem Bremsenemissionen reduziert werden, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Mit der Greenance-Familie – inzwischen auch auf Bremsflüssigkeiten ausgeweitet – sowie speziellen Lösungen wie dem EV Kit adressiert das Unternehmen die spezifischen Anforderungen von Elektround Plug in Hybridfahrzeugen, von Korrosionsbeständigkeit bis hin zur Geräuschreduzierung.

AFTERMARKET & UPGRADE

Leistung über die ursprünglichen Standards hinaus. Anstatt sich auf ein einzelnes Produkt oder eine einzelne Innovation zu konzentrieren, unterstreicht Brembos Präsenz auf der Automechanika einen umfassenderen Wandel: vom Komponentenlieferanten hin zu einem Anbieter integrierter Lösungen, der in der Lage ist, eine zunehmend vielfältige und dynamische Mobilitätslandschaft mit einer konsistenten, zukunftsorientierten Aftermarketund Upgrade-Strategie auf globaler Ebene zu unterstützen.


GEWERBE

Die chillAir-Klimageräte-Reihe wird nun erweitert (l.), mit practiCable (o.) wird das Überprüfen der Ladekabel als ServiceAngebot der Werkstatt deutlich vereinfacht

Mehr Chancen, mehr Geschäft AVL DiTest präsentiert auf der Automechanika Frankfurt unter anderem zwei neue Lösungen, welche Werkstattprozesse spürbar vereinfachen und das Service-Portfolio des Betriebs sinnvoll erweitern können.

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wei Neuheiten, die Werkstätten fit für kommende Anforderungen machen sollen, stellt AVL DiTest in den Mittelpunkt des Messeauftritts: Beim Dauerbrenner Klimaservice wird die erweiterte chillAir-Produktfamilie gezeigt, im Segment der Elektromobilität wird mit practiCable die neue Prüflösung für Ladekabel im Mittelpunkt stehen.

Mehr Optionen fürs Klimaservice Nach dem bereits verfügbaren CO2-Klimaservicegerät erweitert AVL DiTest sein Portfolio um chillAir Smart, chillAir Dynamic und chillAir Expert. Die drei neuen Geräte ermöglichen vollautomatisches Klimaservice mit den konventionellen Kältemitteln R134a und R1234yf und decken je nach Ausstattungsniveau unterschiedliche Werkstattanforderungen ab – vom wirtschaftlichen Einstieg bis zur professionellen Komplettlösung. Zentrales Merkmal der neuen Gerätegeneration ist ihr modularer Aufbau: Werkstätten können die Geräte mit wachsenden Anforderungen erweitern, etwa um eine Druckprüfung mit Formiergas oder Stickstoff, einen Kältemittelanalysator, zusätzliche Ölbehälter oder längere Serviceschläuche. Auch bei Digitalisierung und Vernetzung setzt AVL DiTest auf Zukunftsfähigkeit: Automatische Firmware- und Fahrzeugdatenbank-Updates, Remote-Diagnose,

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Predictive Maintenance und Energiemonitoring sollen für hohe Geräteverfügbarkeit und effizienten Betrieb über den gesamten Lebenszyklus sorgen.

Halle 8.0 Stand D40

Neues Geschäft: Ladekabel-Check leicht gemacht Mit der wachsenden Verbreitung von E-Autos steigt auch der Bedarf an regelmäßigen, normgerechten Sicherheitsprüfungen der mitgeführten Typ-2Ladekabel. Bisherige Prüflösungen sind für den Werkstattbetrieb zu zeitaufwändig, mit practiCable kommt nun eine kompakte Stand-alone-Lösung, die den kompletten Prüfprozess automatisiert. Herzstück des Systems ist eine integrierte Ladekabeldatenbank, in welcher Prüfpläne für zahlreiche Kabelmodelle hinterlegt sind, wodurch automatisch die passenden Prüfparameter angewendet werden. Ergebnisse werden automatisch bewertet, dokumentiert und lassen sich per Bluetooth oder USB übertragen – für Transparenz, weniger Schulungsaufwand und rechtssichere Dokumentation. Werkstätten können mit practiCable ihr Service-Angebot im Bereich E-Mobilität sinnvoll erweitern. Neben der Standpräsenz in Halle 8 wird AVL DiTest auch am Stand des deutschen Bundesinnungsverbands (Halle 9) sowie bei der Zukunftswerkstatt (Halle 11) vertreten sein. • Text: Redaktion, Fotos: AVL DiTest


Neuartige Abwehrlösung

HERTHUNDBUSS.COM/ AUTEL

Mit einer speziellen Lösung für E-Fahrzeuge tritt der Marderabwehrlösungsanbieter K&K auf den Plan. Zuverlässiger Schutz vor Kabelbissen

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ls die ersten E-Fahrzeuge mit vollständig verkapseltem Unterboden auf den Markt kamen, gingen die Experten von K&K davon aus, dass Marderabwehrprodukte in diesem Bereich an Bedeutung verlieren würden. „Das Gegenteil ist eingetreten“, hält K&K-Geschäftsführerin Nicole Schuster fest. Denn über Radkästen, den Achsbereich und Kabeldurchführungen gelangen Marder nach wie vor bis tief ins Fahrzeug und können Schäden auch an Stellen anrichten, an denen herkömmliche Abwehrsysteme bis dato nicht ansetzten. Gemeint ist der Heckbereich, in dem die Tiere immer öfter Schäden an Leitungen und Komponenten verursachen. Diese Lücke schließt K&K mit einer innovativen Lösung für sein autarkes Kombisystem M9700, die den Marderschutz bis in den Heckbereich ausweitet. Diese wird im Rahmen der Automechanika, an der K&K bereits zum vierten Mal teilnimmt, einem breiten Fachpublikum vorgestellt.

Halle 3.1 Stand E90 Agora Stand H08

EVKOMPETENZ

Wasserdichter Ultraschallgeber Als eine weitere Neuheit wird in Frankfurt das M8800 präsentiert, ein autarkes 360-Grad-Ultraschallgerät, das dank Batteriebetrieb nicht in das Bordnetz eingreift. Es verfügt über einen neuartigen, zweiteiligen Aufbau, der es ermöglicht, den wasserdichten (IP 67) Ultraschallgeber tief im Spritzwasserbereich zu verbauen, während das Steuergerät für eine Funktionskontrolle und den Batteriewechsel zugänglich im Motorraum verbleibt. K&K wird in Frankfurt an zwei Messeständen präsent sein. Zusätzlich zu Live-Demonstrationen werden am 10. September die beiden medial bekannten Autodoktoren Hans-Jürgen Faul und Holger Parsch über Marderprobleme und Lösungen informieren. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: K&K

Unser Hochvolt-Portfolio von AUTEL und Wiha bietet Werkstätten passende Lösungen für die Diagnose und Instandsetzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen – von der Batteriediagnose über VDE-geprüfte Spezialwerkzeuge bis zum Laden, Entladen und Balancieren von Zellmodulen.


GEWERBE

Die SATA jet X by Stilbruch könnte zum Sammlerstück werden

Präsenz an zwei Ständen

der jet X by Stilbruch eine exklusive Sonderedition vor, die gemeinsam mit dem Künstler Alex Bloch entstanden ist. Das ausdrucksstarke Design macht die Lackierpistole zu einem besonderen Werkzeug – und wohl zu einem begehrten Sammlerstück.

Premiere für SATA: Erstmals ist der Applikationsspezialist im Rahmen der Automechanika mit zwei Messeständen vertreten.

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as überrascht insofern nicht, da SATA kürzlich das Unternehmen SATA Automation gegründet hat, das sich mit dem Einsatz von Robotiklösungen in der Lackierkabine beschäftigt. In Frankfurt wird beides gezeigt, sowohl Neuheiten in der manuellen Lackiertechnik als auch eine Robotiklösung, die das automatisierte Lackieren für viele Werkstätten attraktiv machen könnte.

Neue Sondereditionen Am SATA-Messestand präsentiert das Unternehmen unter anderem die jet X basecoat Edition und die jet X clearcoat Edition. Die beiden Lackierpistolen verbinden die bewährte Leistung der jet X mit einem exklusiven Design, das ihren Einsatzzweck auf den ersten Blick sichtbar macht. Zudem sind einige Neuerungen an Bord. Darüber hinaus stellt SATA mit

Halle 11.1 Stand C03, D13

Die Automatisierung des Lackierprozesses Nur wenige Meter vom SATA-Hauptstand entfernt zeigt SATA Automation die Automatisierungslösung „jetstream“, und zwar live im Einsatz. Fachbesuchern bietet sich die Möglichkeit, den Lackierprozess live zu erleben und sich mit den Experten über die Möglichkeiten der Automatisierung in der Reparaturlackierung auszutauschen. Neben der Gründung von SATA Automation hat sich der Applikationsspezialist auch am chinesischen Start-up CurveRobot beteiligt. CurveRobot verfügt über viel Expertise im Bereich Robotik, SATA bringt mehr als 100 Jahre Erfahrung in Düsentechnologie und Lackapplikation ein. SATA Automation verfügt über das exklusive Vertriebsrecht für den „jetstream“ in Europa und Nordamerika.

Übernahme bis zu 35 Prozent der Aufgaben Der neuartige Roboter ist auch als Antwort auf Kostendruck und Fachkräftemangel gedacht. „Unsere Lösung ist ein Werkzeug zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung für Karosserie- und Lackierbetriebe. Der ‚jetstream‘ kann heute bereits bis zu 35 Prozent der Lackieraufgaben in höchster Qualität übernehmen“, teilt SATA-Geschäftsführer Mike Wolf mit. Die Investition in den Lackierroboter rentiert sich laut ihm in weniger als drei Jahren. „Wir legen weiterhin größten Wert auf den Schulterschluss mit unseren Partnern in der Lackindustrie und entwickeln gemeinsam spezifische Programme für deren Produktlinien.“ • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: SATA

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GEWERBE

Starke Präsenz

Halle 9.0 Stand A48

Kfz-Ersatzteile-Spezialist Herth+Buss wird gemeinsam mit Autel den diesjährigen Automechanika-Auftritt bestreiten.

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emeinsam werden beide Unternehmen ihre Kompetenzen in den Bereichen Fahrzeugdiagnose, Bewertung, Diagnose und Instandsetzung von Hochvolt-Batterien sowie Achsvermessung und ADAS-Kalibrierung präsentieren. Und das an einem neuen Standort in Halle 9.0, einem erweiterten Messestand und mit vielen Innovationen im Gepäck. Auf einer Standfläche von rund 250 m2 bietet die Herth+Buss-Präsenz offene Kommunikationsbereiche, einen Besprechungsraum sowie vielfältige Möglichkeit für den persönlichen Austausch, Networking und individuelle Beratung. Auch die bekannten Sortimente Elparts und Jakoparts, die Fahrzeug-

elektrik sowie Ersatzteile für asiatische Fahrzeuge umfasst, werden wieder vertreten sein. Kompetenz in der Werkstattausrüstung bietet Herth+Buss ebenso mit der Sortimentsmarke Busching, deren Portfolio jüngst um mehr als 500 zusätzliche Produkte ergänzt wurde. Und auch im Segment HV-Technik baut das Unternehmen sein Know-how aus. Davon zeugt auch die Partnerschaft mit dem Spezialwerkzeuge-Hersteller Wiha. Herth+Buss ist auch auf den AutomechanikaFachbühnen vertreten, etwa mit dem Fachvortrag „Fahrzeugdiagnose und ADAS-Kalibriersysteme“. •

Als offizieller Vertriebspartner von Autel nehmen digitale Lösungen viel Raum ein

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Herth+Buss

VON EXPERTEN EMPFOHLEN

MOBILITÄT. SICHER. GESCHÜTZT.

„In unserer täglichen Arbeit sehen wir, welche Folgekosten Marderschäden verursachen können. Deshalb empfehlen wir unseren Kunden die Marderabwehrsysteme von K&K – eine zuverlässige Lösung, die sich in der Praxis bewährt hat und unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird.“

Hier geht‘s zum Videobeweis. Wir stellen aus!

ALBERT KOLB LEITUNG TEILE & ZUBEHÖR

Automechanika 2026 Halle 3.1 | Stand E90

KUK-MARDERABWEHR.at KUK

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GEWERBE

Akku-Know-how

Organisiert

Mahle setzt auf ein ganzheitliches Ökosystem, das Fahrzeugteile, Werkstattausrüstung, Fachwissen und Diagnostik intelligent miteinander vernetzt.

Sonic Equipment zeigt auf der Automechanika in Frankfurt seine NEXT MSS und MSS+ Lösungen für organisiertes Arbeiten in der Werkstatt.

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ine Neuheit ist der Mahle Battery Workshop, der Kfz-Betriebe dabei unterstützt, sichere, rasche und wirtschaftliche Reparaturentscheidungen bei Hochvoltbatterien zu treffen. Dazu passend will Mahle mit Ersatzteilen für die Elektrifizierung wachsen und wird sein Portfolio von aktuell 1.000 auf über 2.000 Produkte bis 2030 erweitern. •

Halle 9.0 Stand C01

Halle 8.0 Stand A79

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Text: Kevin Kada,

Foto: Mahle

Foto: Sonic Equipment

Marderabwehr

OE-Qualität

Die Norbert Schaub GmbH (Stop&Go) präsentiert ihr vollständiges Marderabwehr-Sortiment, das mit Produktoptimierungen punktet.

Mit neuem Verpackungsdesign, das schon vor der Messe vorgestellt wurde, geht Bremsenspezialist Zimmermann an den Start.

arderabwehr-Produkte bieten Werkstätten und Händlern ein antriebsneutrales Zusatzgeschäft. „Der Bedarf ist real und die Lösung einfach umzusetzen – das macht Marderabwehr zu einem Thema, das wächst“, erklärt Vertriebs Vertriebsleiter Jochen Beik. Stop&Go bietet ein Programm für un unterschiedliche Anforderungen und Budgets: vom Einstiegsprodukt bis zur kombinierten Hochspannungs- und Ultraschalllösung für Pkws und Transporter bis 3,5 Tonnen und Wohnmobile – unabhängig von der Antriebsart. •

n Frankfurt will Zimmermann seine Position als „Qualitätsführer im Bremsensegment“ weiter unterstreichen. Präsentiert werden aktuelle Entwicklungen rund um Hartmetallbeschichtungen, die Anforderungen an die Euro-7-Regulierung sowie innovative Bremsenlösungen für den globalen Kfz-Aftermarket. Mit dem neuen Verpackungsdesign wurde auch die Etikettierung (Artikelnummer, EAN-Code, …) optimiert und sichtbarer gemacht. •

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Halle 3.1 Stand C37

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amit alles in der Werkstatt an seinem Platz ist und man bei der Arbeit nicht die Hälfte der Zeit damit verbringt, sein Werkzeug zu suchen bietet Sonic Equipment die passenden Organisationsmöglichkeiten inklusive hochwertigen Werkzeugs. Im Mittelpunkt der Messe stehen unter anderem Werkstattwagen, Handwerkzeuge sowie modulare Werkstatteinrichtungen wie MSS+ und NEXT MSS. •

AUTO & Wirtschaft 09/2026

Halle 4.0 Stand E05

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Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Foto: Stop&Go

Foto: Otto Zimmermann


GEWERBE

Lackreparatur

Stromspeicher

Axalta wird in Frankfurt darlegen, wie die Zukunft in der Lackreparatur aus Sicht des Unternehmens aussehen wird.

Der oberösterreichische Batteriehersteller Banner stellt seinen Messeauftritt unter drei Schwerpunkte.

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I

m Fokus steht das vernetzte Refinish-Ökosystem, das Betrieben helfen soll, ihre Produktivität, Effizienz und langfristige Rentabilität zu erhöhen. Gezeigt werden Live-Vorführungen und Markteinführungen.

Halle 11.1 Stand D27, D43

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Axalta

Halle 4.1 Stand D51

onkret sind das die neue Traction Bull Bloc Lithium-Serie für mobile und stationäre er Anwendungen, ein erweitertes Starter- und Bordnetzbatterien-Port Bordnetzbatterien-Portfolio sowie ein überarbeiteter Markenauftritt. Im Bereich Starter- und Bordnetzbatterien stehen die Running Bull AGM und Running Bull EFB im Vordergrund, die speziell für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Systemen entwickelt wurden. Auch in E- und Hybridfahrzeugen bleibt der 12-V-Akku weiterhin ein fester Bestandteil der Fahrzeugelektrik. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Banner

Saubere Sache

Neues Konzept

Unter das Motto „Innovationen für die Zukunft der Fahrzeugwäsche“ stellt Christ Wash Systems die diesjährige Teilnahme.

Herzstück der Neuvorstellungen von Liqui Moly ist das Werkstattkonzept Brake Fluid Tronic.

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Halle 12.0 Stand B98

räsentiert werden innovative Waschsysteme, digitale Lösungen sowie ein ganzheitliches Produkt- und Designkonzept, das Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Kundenerlebnis miteinander verbindet. Highlights bilden die Portalwaschanlage Cadis, der Skip M Container für maximal 3 Waschplätze, das Bediengerät Touch Start, SB-Saugsysteme und der Mattenreiniger Car-Mat. Ein zentraler Bestandteil ist die einheitliche Designsprache „Blade“, die sich über alle Produktbereiche zieht. •

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as Konzept bündelt alles, was Werkstätten für einen professionellen Bremsflüssigkeitswechsel brauchen – vom Servicegerät über die benötigten Bremsflüssigkeiten bis hin zu technischem Support und Marketingunterstützung. Passend dazu hat der deutsche Schmierstoff- und Additiv-Spezialist sein Sortiment um eine neue 4-in-1Bremsflüssigkeit erweitert. Zudem feiern in Frankfurt zwei neue Additive ihre Premiere und erweitern künftig die Molygen-Produktfamilie. Wichtig ist für Liqui Moly auch der Schutz vor Produktfälschungen. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Foto: Christ

Foto: Liqui Moly

Halle 12.0 Stand B01

AUTO & Wirtschaft 09/2026

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GEWERBE

Richtiger Einbau

KI-Assistent

Clarios präsentiert unter seiner Batteriemarke Varta ein neues Serviceangebot für den freien Kfz-Ersatzteilmarkt.

Ein vielfältiges Angebot aus Diagnose, Prüftechnik und Ersatzteilen wird Bosch in den Mittelpunkt rücken.

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ngeboten werden fahrzeugspezifische Einbauanleitungen für Batterien in Nutzfahrzeugen, die ab sofort im Varta Partner Portal verfügbar sind. Die Schritt-für-SchrittAnleitungen berücksichtigen unterschiedliche Einbausituationen und Fahrzeugvarianten und werden durch detaillierte Bilder und Grafiken visuell unterstützt. Damit wird das bewährte Konzept für Pkws auf den Lkw-Bereich umgelegt. •

Halle 4.1 Stand E10

Halle 9.0 Stand A05, B01

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Foto: Clarios

Foto: Bosch

Ökosystem

Bessere Sicht

Der Karosseriewerkstatt der Zukunft widmet sich Surventis (vormals BASF Coatings) im Rahmen einer umfangreichen Messepräsenz.

Osram stellt seine aktuellen Innovationen und Highlights für den Bereich Fahrzeugbeleuchtung vor.

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Halle 11.1 Stand C53

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m Bereich Diagnose optimiert Bosch seine Diagnose-Software ESI[tronic] mithilfe eines KIAssistenten. Dieser analysiert vorhandene Informationen wie Diagnosedaten, Reparaturanleitungen und Herstellerinformationen und unterstützt den Nutzer aktiv im Reparaturprozess. Eine Dialogfunktion steht Fachkräften in den Werkstätten ebenfalls zur Verfügung, zudem genügt die Eingabe von Fehlercodes oder Stichworten für den Erhalt fundierter Ergebnisse. •

AUTO & Wirtschaft 09/2026

argelegt wird ein integriertes Ökosystem aus Lacken, digitalen Lösungen, Beratung und Innovation. Vernetzte Lösungen und ausgewählte neue „Refinity“Funktionen geben dabei einen Einblick in die Welt der Karosserie- und Lackierbetriebe von morgen. Besucher erhalten darüber hinaus Zugänge zu neuen Automatisierungskonzepten, die zeigen, wie digitale Technologien, Prozessexpertise und Automatisierung einander ergänzen können. •

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azu zählen Innen- und Außenbeleuchtung, Nachrüst-Scheinwerferlösungen, Arbeits- und Zusatzscheinwerfer und vieles mehr. Zudem bietet das Zubehör-Portfolio Produkte zur Reifenbefüllung, Batteriestart- und Ladegeräte sowie Inspektionsleuchten. Im Mittelpunkt stehen LED-Retrofits für die gesetzeskonforme Umrüstung von Halogen- auf LED-Nachrüstleuchtmittel für Scheinwerfer. Ein Live-Einbau mit Fragerunde und interaktive Stationen bieten den Fachbesuchern Möglichkeiten der Interaktion. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Foto: Surventis

Foto: Osram

Halle 4.1 Stand E15


GEWERBE

OE-Daten

Portfolio wächst

Im Rahmen seines Messeauftritts verweist Alldata Europe auf die wachsende Bedeutung von Original-Herstellerdaten für eine Vielzahl an Branchenteilnehmern.

Unabhängig von Aumovio (ehemals Continental Automotive) wird ContiTech in Frankfurt ausstellen. Im Gepäck befinden sich rund 1.300 neue Sachnummern.

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s wird dargelegt, wie der Zugang zu Originalinformationen der OEM-Werkstätten, Großhändlern, Werkstattnetzwerken und weiteren Branchenteilnehmern dabei hilft, einer wachsenden Zahl technischer und betrieblicher Herausforderungen zu begegnen. Daneben erfahren Besucher anhand von Live-Demonstrationen, wie Alldata-Lösungen Kfz-Betriebe unterstützen, produktiver und sicherer zu arbeiten. • Text: Mag. Andreas

um ContiTech-Portfolio gehören neben Antriebsriemen und weiteren Pkw-Ersatzteilen aus Gummi auch Pkw-Ersatzteile für Fahrwerk und Lenkung sowie Luftfedern für Nutzfahrzeuge. Neu im Fahrwerks- und Lenkungsportfolio sind Querlenker, zudem hat ContiTech weitere Keilrippenriemen-Kits und Pro Kits eingeführt, um den Einbau zu vereinfachen. •

Granzer-Schrödl,

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Foto: Alldata

Foto: Continental

3 starke Marken

„Perfect Match“

Eurolub zeigt sich in Frankfurt als „Family in Fluids“ mit den drei Marken Eurolub, Bizol und Profi-Car.

Gemeinsam präsentieren sich Hella und Hella Gutmann als „perfect match“ – mit dem Ziel, Prozesse in der Werkstatt messbar schneller und effizienter zu machen.

Halle 9.0 Stand C84

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Halle 12.0 Stand B50

assend zum Messeauftritt hat Eurolub seinen neuen Produktkatalog vorgestellt. Mit diesem lässt sich in die vielseitige Produktwelt eintauchen – von Motoren- und Getriebeölen über Winterchemie, Additive und Autopflege bis hin zu Produkten für Nutzfahrzeuge und Industrie. Eurolub vertreibt seit 40 Jahren Schmierstoffe „Made in Germany“, die Verarbeitung der Rohstoffe erfolgt am Standort Eching bei München. Über 750 Artikel aus eigener Produktion werden angeboten. •

Halle 9.0 Stand A80

FOR 0 Stand A05

Die OE-Kompetenz von Hella trifft dabei auf vernetzte, praxisnahe Werkstattlösungen von Hella Gutmann. Als Ergebnis steht ein integriertes Ökosystem zu Buche, das von der Diagnose über Kalibrierung und Datenservices bis hin zu passgenauen Ersatzteilen aus einer Hand reicht. So werden beispielsweise im Bereich ADAS-Kalibrierung und Scheinwerfereinstellung neue Lösungen inklusive einer neuen SEG-Reihe vorgestellt. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl,

Text: Mag. Andreas Granzer-

Foto: Eurolub

Schrödl, Foto: Hella Gutmann

AUTO & Wirtschaft 09/2026

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GEWERBE

Andreas Fahrecker (masteroil), Ersin Özgül (ESC), Florian Weiss (WM Fahrzeugteile), Roland Kopp (masteroil)

100 Prozent für den Kunden Bei ESC Performance Motors in St. Florian sind vor allem „schwierige Fälle“ goldrichtig. Chef Ersin Özgül arbeitet aus Überzeugung mit masteroil.

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as Wichtige für uns ist, dass der Kunde zu 100 Prozent eine Lösung von uns bekommt“, sagt Ersin Özgül, Geschäftsführer und DiagnoseMastermind bei ESC Performance. Vor allem bei BMW-Fahrern genießt das kleine Unternehmen mit 6 Mitarbeitern weit über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf als Problemlöser und als Getriebe-Guru. In der Kommunikation setzt Özgül auf Social Media, bei Schmierstoffen auf masteroil.

Nähe, Verfügbarkeit – und Qualität Zu Schmierstoff-Lieferant masteroil ist der Betrieb nicht zuletzt durch die Nähe zur Zweigniederlassung Asten von WM Fahrzeugteile gekommen, das keine zwei Steinwürfe entfernt im Gewerbegebiet Asten liegt. Überzeugt hat die Marke mit dem Löwen dann durch Qualität, viele Freigaben und Lieferfähigkeit bei Getriebe- und Motorölen. „Da wir selbst kein großes Lager haben können, sind Nähe und rasche Verfügbarkeit für uns sehr wichtig“, betont Özgül. „Wenn das Auto auf der Bühne ist, läuft die Zeit.“ Florian Weiss vom WM-Verkaufshaus Asten bekräftigt die kurzen Lieferzeiten – auch wenn der Kunde nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft arbeitet. „Wenn etwas nicht am selben Tag vor Ort sein kann, dann am nächsten Morgen.“

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AUTO & Wirtschaft 09/2026

Die Kunden sind mit den Schmierstoffen ebenso zufrieden wie mit der Arbeit im Betrieb von Özgül. Bei ESC werden viele Getriebespülungen durchgeführt, aber nicht ohne vorher genau nach mechanischen Schäden zu forschen, wie der Chef betont: „Gerade beim Getriebe passieren in den Kfz-Betrieben viele Fehler, die wir mit genauer Diagnosearbeit und Sachkenntnis vermeiden.“ Wenn man zum Beispiel einfach nur Getriebeöl nachfülle, könne es zu gemischten Viskositäten kommen, was dem Getriebe schade. Auch bloß auf Verdacht hin eine Getriebespülung durchzuführen, erweise sich oft als Fehltritt.

Neben Nähe und Verfügbarkeit sind Qualität und Freigaben gute Argumente für masteroil. Ersin Özgül, ESC Performance GmbH „Dadurch fällt ein mechanischer Schaden erst danach auf, und der Kunde glaubt, das Auto sei in der Werkstatt beschädigt worden.“ In vielen Aspekten ist ESC Performance eine untypische Werkstatt: „Wir sind hochspezialisiert, unsere Kunden kennen und vertrauen uns. Wir haben auch keine Laufkundschaft, sondern arbeiten fast ausschließlich auf Termin“, so Özgül. Nur unter dem Mangel an qualifizierten Fachkräften leidet man wie der Rest der Branche. So ist auch eine Ausweitung des Betriebs derzeit nicht vorgesehen. „Wir fokussieren uns auf unseren Spezialbereich.“ • Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger


GEWERBE

Die klassische Batterietechnologie bleibt auch in modernen Nutzfahrzeugen wichtig

Anforderungen an 12-Volt-Batterie

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ie zunehmende Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen macht leistungsfähige 12-Volt-Batterien nicht überflüssig – im Gegenteil. Darauf verweist Erik Rothe, Group Sales Manager bei GS Yuasa Battery Germany. Während Lithium-Ionen-Batterien vor allem Antrieb und Hochvoltsysteme versorgen, bleibt das Niedervoltbordnetz für zahlreiche Fahrzeugfunktionen unverzichtbar. Moderne Lkws verfügen über immer mehr Assistenzsysteme, Sensoren, Telematik, digitale Cockpits und Komfortfunktionen wie Standheizung oder Standklimaanlage. Dadurch steigen die Anforderungen an die 12-Volt-Batterie deutlich. Sie muss hohe Startströme liefern, häufige Lade- und Entladezyklen verkraften, Rekuperationsenergie aufnehmen

Mehr Elektrifizierung bedeutet nicht weniger Bleisäure: Moderne Nutzfahrzeuge stellen höhere Anforderungen an ihre 12-Volt-Batterien. und elektrische Verbraucher auch während längerer Standzeiten versorgen. Technologien wie EFB und AGM wurden deshalb hinsichtlich Zyklenfestigkeit, Ladeakzeptanz und Belastbarkeit weiterentwickelt. Für Flottenbetreiber zählen neben der Leistung vor allem Zuverlässigkeit, Lebensdauer und Betriebskosten. GS Yuasa geht daher davon aus, dass auch künftig unterschiedliche Batterietechnologien parallel eingesetzt werden. • Text: Kevin Kada, Foto: GS Yuasa

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Škoda Atik 18“ 18“ Škoda Atik Škoda 18“Atik

CUPRA CUPRA Leon 19“ Leon CUPRA Leon 19“ 19“

215/55 215/55 R18 215/55 R18 99V 99V XL R18 XL 99V XL R18 235/55 R18 100V 100V R18 100V 18“ 18“ 185/65 R15 185/65 R15 88T 88T R15 Volkswagen Volkswagen Volkswagen Edinburgh Edinburgh Edinburgh 18“ 18“ 235/55 Audi 18“235/55 Audi Vielspeichen-Design Audi Vielspeichen-Design Vielspeichen-Design 18“ 185/65 SEAT SEAT Enjoy SEAT Enjoy 15“ Enjoy 15“88T 15“

215/50 215/50 R18 215/50 R18 96T XL R18 96T Škoda Škoda Atik Škoda Atik 18“96T Atik 18“XL 18“XL

235/35 235/35 R19 235/35 R19 91W 91W R19 XL 91W XL 19“ XL CUPRA CUPRA CUPRA Leon Leon 19“ Leon 19“

Für CUPRA Für CUPRA FürLeon CUPRA LeonLeon

Bridgestone Bridgestone Bridgestone Blizzak Blizzak Blizzak 6 XL 6 Bridgestone Bridgestone Bridgestone Blizzak Blizzak Blizzak LM005 LM005 215/55 215/55 R18 215/55 R18 99V 99V XL R186XL 99V 235/55 235/55 R18 235/55 R18 100V 100V R18LM005 100V Für Volkswagen Für Volkswagen Für Blizzak Volkswagen ID.3 Neo ID.36Neo Bridgestone Für Audi Für Audi Q3 Für Blizzak Audi Q3 Blizzak Q3LM005 Bridgestone Bridgestone Bridgestone Blizzak 6ID.3 Blizzak 6Neo Bridgestone Bridgestone Blizzak LM005 LM005

Semperit Semperit Semperit Speed-Grip Speed-Grip Speed-Grip 588T5 5 185/65 185/65 R15 185/65 R15 88T 88T R15 Für SEAT Für SEAT Für Ibiza SEAT Ibiza Speed-Grip Ibiza Semperit Semperit Semperit Speed-Grip Speed-Grip 5 5 5

Conti WinterContact Conti WinterContact WinterContact TSXL870 P TSP870 P Conti Conti WinterContact Conti WinterContact TS TS PTS P870 P Conti 215/50 215/50 R18 215/50 R18 96TWinterContact 96T XL R18XL 96T870 XL 870 235/35 235/35 R19 235/35 R19 91W 91W R19 XL TS 91W XL870 Für CUPRA Für CUPRA Für Leon CUPRA Leon Leon Für Škoda Für Škoda Für Epiq Škoda Epiq Epiq Conti Conti WinterContact Conti WinterContact WinterContact TS 870 TS 870 P TSP870 P Conti Conti WinterContact Conti WinterContact WinterContact TS 870 TS 870 PTS P870 P

Für Volkswagen Für Volkswagen Für Volkswagen ID.3 ID.3 Neo Neo ID.3 Neo Für Audi Für Audi Q3 Für Audi Q3 Q3

Für SEAT Für SEAT Für Ibiza SEAT Ibiza Ibiza

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€ 2.600,– € 2.600,– € 2.600,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard € 1.950,– € 1.950,– € 1.950,– € 2.600,– € 2.600,– € 2.600,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard € 1.950,– € 1.950,– € 1.950,–

€ 2.340,– € 2.340,– € 2.340,– € 1.080,– € 1.080,– € 1.080,– € 3.200,– € 3.200,– € 3.200,– € 2.440,– € 2.440,– € 2.440,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard€ 810,– € 810,– € 810,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard € 2.400,– € 2.400,– € 2.400,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard € 1.830,– € 1.830,– € 1.830,– € 2.340,– € 2.340,– € 2.340,– € 1.080,– € 1.080,– € 1.080,– € 3.200,– € 3.200,– € 3.200,– € 2.440,– € 2.440,– € 2.440,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard€ 810,– € 810,– € 810,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard € 2.400,– € 2.400,– € 2.400,– mit mit TopCard TopCard mit TopCard € 1.830,– € 1.830,– € 1.830,–

Weitere Weitere Winterkompletträder Weitere Winterkompletträder Winterkompletträder findenfinden Sie aufSie finden den auf jeweiligen Sie denauf jeweiligen den Marken-Homepages. jeweiligen Marken-Homepages. Marken-Homepages. Unverb. Unverb. empf.,Unverb. empf., nicht kart. nicht empf., Richtpreise kart. nicht Richtpreise kart. inkl. Richtpreise MwSt. inkl. MwSt. proinkl. Garnitur pro MwSt. Garnitur (1pro Garnitur Garnitur (1 Garnitur = 4(1Räder) Garnitur = 4 Räder) in Euro. = 4 in Räder) Gültig Euro.inGültig bei Euro. teilnehmenden bei Gültig teilnehmenden bei teilnehmenden Service-Betrieben Service-Betrieben Service-Betrieben und solange und solange der undVorrat solange der Vorrat reicht derbzw. reicht Vorrat längstens bzw. reicht längstens bzw. längstens bis 30.4.2027. bis 30.4.2027. bis Alle 30.4.2027. gezeigten Alle gezeigten Alle Angebote gezeigten Angebote sind Angebote für sind diefür jeweils sind die jeweils für aktuellen die jeweils aktuellen Neuwagenmodelle. aktuellen Neuwagenmodelle. Neuwagenmodelle. Bitte beachten Bitte beachten Bitte Sie,beachten dass Sie,sich dass Sie, durch sich dass durch Sonderausstattungen sichSonderausstattungen durch Sonderausstattungen und Zubehör und Zubehör und relevante Zubehör relevante Fahrzeugparameter, relevante Fahrzeugparameter, Fahrzeugparameter, wie z.B. wie Gewicht, z.B.wie Gewicht, z.B. Rollwiderstand Gewicht, Rollwiderstand Rollwiderstand und Aerodynamik und Aerodynamik und Aerodynamik verändern verändern undverändern sich und sich und sich dadurch dadurch abweichende dadurch abweichende abweichende Verbrauchswerte Verbrauchswerte Verbrauchswerte CO und COund CO -Emissionen ergeben können. ergeben können. Herausgeber: können. Herausgeber: Herausgeber: Porsche Porsche Austria Porsche Austria GmbH Austria GmbH &inkl. Co OG, & GmbH Co Louise-Piech-Strase OG, &inkl. Co Louise-Piech-Strase OG, Louise-Piech-Strase 2,(15020 5020 5020 Änderungen, SatzÄnderungen, und SatzDruckfehler und SatzDruckfehler undvorbehalten. Druckfehler vorbehalten. Stand vorbehalten. Stand 08/2026. 08/2026. Stand *Nur 08/2026. für *Nur ausgewählte für*Nur ausgewählte für ausgewählte Marken. Marken. Marken. 2-Emissionen 2-Emissionen 2ergeben Weitere Weitere Winterkompletträder Weitere Winterkompletträder Winterkompletträder findenfinden Sie und aufSie finden den auf jeweiligen Sie den auf jeweiligen den Marken-Homepages. jeweiligen Marken-Homepages. Marken-Homepages. Unverb. Unverb. empf., Unverb. empf., nicht kart. nicht empf., Richtpreise kart. nicht Richtpreise kart. Richtpreise MwSt. inkl. MwSt. pro Garnitur pro MwSt. Garnitur (1pro Garnitur Garnitur Garnitur =2,4Salzburg. (1 Räder) Garnitur =2, 4Salzburg. Räder) inÄnderungen, Euro. = 4Salzburg. in Räder) Gültig Euro.inGültig bei Euro. teilnehmenden bei Gültig teilnehmenden bei teilnehmenden Service-Betrieben Service-Betrieben Service-Betrieben und solange und solange der und Vorrat solange der Vorrat reicht der bzw. reicht Vorrat längstens bzw. reicht längstens bzw. längstens bis 30.4.2027. bis 30.4.2027. bis Alle 30.4.2027. gezeigten Alle gezeigten Alle Angebote gezeigten Angebote sind Angebote für sind diefür jeweils sind die jeweils für aktuellen die jeweils aktuellen Neuwagenmodelle. aktuellen Neuwagenmodelle. Neuwagenmodelle. Bitte beachten Bitte beachten Bitte Sie,beachten dass Sie,sich dass Sie, durch sich dass durch Sonderausstattungen sichSonderausstattungen durch Sonderausstattungen und Zubehör und Zubehör und relevante Zubehör relevante Fahrzeugparameter, relevante Fahrzeugparameter, Fahrzeugparameter, wie z.B. wie Gewicht, z.B.wie Gewicht, z.B. Rollwiderstand Gewicht, Rollwiderstand Rollwiderstand und Aerodynamik und Aerodynamik und Aerodynamik verändern verändern undverändern sich und sich und sich dadurch dadurch abweichende dadurch abweichende abweichende Verbrauchswerte Verbrauchswerte Verbrauchswerte und CO und COund CO2ergeben -Emissionen ergeben können. ergeben können. Herausgeber: können. Herausgeber: Herausgeber: Porsche Porsche Austria Porsche Austria GmbHAustria GmbH & Co OG, & GmbH Co Louise-Piech-Strase OG, & Co Louise-Piech-Strase OG, Louise-Piech-Strase 2, 5020 2, Salzburg. 50202,Salzburg. 5020 Änderungen, Salzburg. Änderungen, SatzÄnderungen, und SatzDruckfehler und SatzDruckfehler undvorbehalten. Druckfehler vorbehalten. Stand vorbehalten. Stand 08/2026. 08/2026. Stand *Nur08/2026. für *Nur ausgewählte für*Nur ausgewählte für ausgewählte Marken. Marken.Marken. 2-Emissionen 2-Emissionen


GEWERBE

§ 57a im Durchfahren Seit Juli bietet Pickerl Express in Gerasdorf bei Wien die laut eigenen Angaben 1. „Drive Thru Prüfstraße“ Österreichs.

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ngeboten werden §57a-Überprüfungen für Pkws und Transporter bis 3,5 Tonnen sowie für Motorräder und Anhänger. Hinter Pickerl Express stehen die beiden Gesellschafter Isabell und Philipp Mertens, die als Branchenneulinge mit ihrem Prüfstraßen-Konzept neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Kundenorientierung setzen wollen. Ihr Konzept, das durchgängig auf digitale Prozesse setzt, wurde zum Patent angemeldet, das Verfahren ist noch anhängig. An einem Ende in die Prüfhalle einfahren, nach der Begutachtung diese am anderen Ende wieder verlassen – rasch und mit entsprechendem Durchsatz. Reparaturinteressen werden nicht verfolgt, weder gibt es Kooperationen mit Kfz-Werkstätten noch werden

Empfehlungen für bestimmte Reparaturbetriebe ausgesprochen. „Wir haben die Arbeitsabläufe stark optimiert, somit sind wir im Durchschnitt schneller als andere“, betont Philipp Mertens. Prinzipiell ist man für alle Kundenschichten offen, der Fokus soll künftig aber verstärkt auf das B2B-Segment gelegt werden. Und auch Expansionspläne gibt es: Bis Mitte 2027 soll eine 2. Prüfstraße mit mehreren Fahrspuren im Raum Wien eröffnet werden. Generell soll alle ein bis zwei Jahre ein neuer Standort hinzukommen, angedacht ist auch ein Franchisesystem. •

Die Verantwortlichen hinter Pickerl Express: Isabell und Philipp Mertens

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Pickerl Express

KLS-Fachtage für Karosserie, Lackierung und Schadensmanagement an. Auf 6.000 m2 Ausstellungsfläche zeigen rund 80 Partner, Sponsoren und Aussteller ihre Innovationen – auch anhand von Livevorführungen. 20 Speaker sollen für fachlichen Tiefgang sorgen, erwartet werden rund 1.200 Fachbesucherinnen und -besucher aus Österreich und Südbayern.

Branchenabend am ersten Veranstaltungstag

Treffpunkt Wels Am 24. und 25. September wird die Halle 22 der Messe Wels mit den KLS-Fachtagen zur Bühne der Branche.

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arosserie, Lackierung und Schadensmanagement verändern sich rasant – neue Materialien, digitale Prozesse und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen fordern Werkstätten, Sachverständige und Versicherungen. Genau hier setzen die

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AUTO & Wirtschaft 09/2026

Das Programm reicht dabei vom Summit mit Diskussionen zu Zukunftsthemen über Branchentalks mit Fachbeiträgen bis zum Hands-on-Bereich. Am Donnerstagabend steht mit dem Branchenabend ein Networking-Highlight an. Sowohl die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik als auch die Landesinnung Oberösterreich stehen klar hinter dem neuen Standort Wels. Für den Veranstalter JU.connects ist das ein starkes Signal, dass die KLS-Fachtage auch in Zukunft ein Fixpunkt im Branchenkalender bleiben werden. Der Branchenevent findet am 24. September von 9:00 bis 18:00 Uhr und am 25. September von 9:00 bis 16:00 Uhr in der Halle 22 der Messe Wels statt. Tickets gibt es unter www.kls-fachtage.at. • Text: Redaktion, Foto: Michael Schafranek


Neue Radlösungen

Autoersatzteile - Zubehör Werkstättengeräte

CMS erweitert sein Räderprogramm: Für den neuen BMW iX3 steht das C25 als Umrüstlösung bereit, das C38 erhält zwei neue Farbvarianten.

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er deutsche Premium-Räderhersteller CMS erweitert sein Räderprogramm um neue Anwendungen und Farbvarianten. Zum Marktstart des vollelektrischen BMW iX3 bietet der Hersteller das C25 Rad in Schwarz Matt als Umrüstlösung für Reifen- und Räderfachhandel sowie Kfz-Betriebe an. Die ersten Räder in der Dimension 8,5 x 20 Zoll sollen Anfang September im Zentrallager eintreffen. Für diese Ausführung liegt eine ECE-Freigabe in Verbindung mit der Serienbereifung 255/45 R20 vor. Zudem ist das Rad für die Verwendung der Original-BMW-Nabenkappe ausgelegt und kann ohne zusätzliche Eintragung oder mitzuführende Dokumente montiert werden. Die Variante in 9,0 x 21 Zoll ist bereits mit ABE-/ TTG-Freigabe für Rundumbereifung lieferbar. Eine Freigabe für die Kombination mit 9,5 x 21 Zoll an der Hinterachse befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Zwei neue Oberflächen-Varianten Parallel erweitert CMS das Aerodesign C38 um zwei neue Oberflächen. Part Diamond Black kombiniert eine schwarz glänzende Grundfläche mit teilpolierten Elementen, während Titan Grey Matt einen technischeren, matten Auftritt bietet. Beide Varianten sind ab sofort in den Dimensionen 8,0x19, 8,5x19, 9,5x19, 8,5x20 und 9,5x20 Zoll erhältlich. Zusätzliche Freigaben für unterschiedliche Vorder- und Hinterachsdimensionen erweitern die Einsatzmöglichkeiten bei zahlreichen aktuellen Fahrzeugmodellen. • Text: Kevin Kada, Fotos: CMS

Das C25 kommt für den BMW iX3, während das C38 in neuen Farben erscheint

ULTRA-SCHNELL KOMPAKT CONNECTED

Achsmessgerät 3D Q.LIGN von

Die kompakte, web-basierte Technologie ersetzt den Fahrwagen mit PC und ermöglicht eine vollständig kabellose Anwendung dank leistungsstarker LiIon-Akkus. Q.Grip-Radhalter sorgen für eine sichere Befestigung ohne Felgenkontakt. Vier OLED-Displays an den Messwertaufnehmern zeigen die Messwerte direkt unter dem Fahrzeug an. www.auto-kastner.at


GEWERBE

Markus Potzmader und Oswald Beer (Aumovio), Thomas Pichler sen. und jun.

Spezialisten für Kfz-, Land-, Forst-, Kommunal- und Melktechnik: Firma Pichler in Ebbs

Vielseitigkeit und Ausbildung Kfz-Pichler in Ebbs in Tirol ist mit Kfz-Technik, Land- und Kommunaltechnik, Melkund Metalltechnik sehr breit aufgestellt und profitiert von der Betreuung und der Weiterbildung als ATE BremsenCenter.

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ie Firma Pichler in Ebbs hat sich seit der Gründung 1935 als Schmiede zu einem breit aufgestellten Technik-Betrieb entwickelt. Heute beschäftigt das Familienunternehmen fast 30 Mitarbeiter und deckt Land- und Kommunaltechnik, KfzTechnik, Forst- und Gartentechnik, Hydraulik sowie Melktechnik ab. Die größte Sparte ist weiterhin die Land- und Kommunaltechnik mit Verkauf und Reparatur von Neuund Gebrauchtmaschinen, dabei spielen mobile Reparaturen direkt am Einsatzort des Fahrzeuges eine entscheidende Rolle. „Das braucht kompetente und verantwortungsvolle Mitarbeiter“, betont Thomas Pichler sen. Ähnliches gilt beim stark gewachsenen Bereich der Melktechnik, wo Pichler einer der führenden Betriebe in Österreich ist. In beiden Bereichen gilt: Stehzeiten und Ausfälle sind ein No-Go. Pichler bildet intensiv selbst aus. „Rund 80 Prozent der Mitarbeiter wurden im Unternehmen selbst ausgebildet, insgesamt waren es in den 90 Jahren bereits rund 250 Lehrlinge“, erklärt Thomas jun.

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AUTO & Wirtschaft 09/2026

20 Jahre ATE: Produktqualität und Schulungen Die Ausbildung ist auch einer der Gründe für die intensive Zusammenarbeit mit ATE und Aumovio Aftermarket, mittlerweile auch als ATE BremsenCenter. Denn neben der Produktqualität der ATE Bremsen schätzen Vater und Sohn Pichler vor allem den Zugang zu Schulungen und den direkten Ansprechpartnern. „Geschult wird nicht nur die Bremse, sondern auch Hochvolt, Klimatisierung oder Fahrerassistenzsys-

Es ist entscheidend, dass freie Werkstätten bei den neuen Technologien mithalten können. Oswald Beer, Koordinator Werkstattmodule bei Aumovio Aftermarket teme“, betont Oswald Beer, Koordinator Werkstattmodule bei Aumovio: „Es ist entscheidend, dass freie Werkstätten bei den neuen Technologien mithalten können.“ Und Markus Potzmader, Area Sales Manager, ergänzt: „Als Erstausrüster verfügen wir über hohe Kompetenz bei neuesten Entwicklungen.“ Davon profitieren auch die freien Betriebe. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Pichler, Weiss


GEWERBE

Vernetzte Lösung In Zeiten der Digitalisierung entwickelt sich auch der Bremsprüfstand zum Hightech-Werkzeug. Siems & Klein liefert die passende Lösung.

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n diesem speziellen Fall die Maha Connect Series. Hier wird der Bremsprüfstand nicht mehr nur als einzelne Maschine betrachtet, sondern als Teil einer vernetzten und erweiterbaren Prüfplatzlösung. Für die Techniker von Siems & Klein ist das der entscheidende Punkt: Nicht ein einzelnes technisches Feature entscheidet, sondern das Zusammenspiel aus Prüfstand, Software, Vernetzung und späteren Erweiterungsmöglichkeiten. Der Unterschied zu klassischen Prüfständen zeigt sich unter anderem in der Bedienung, denn die Anwendersoftware der Maha Connect Series ist webbasiert. Messwerte können auf unterschiedlichen, netzwerkfähigen Endgeräten angezeigt werden. Somit ist die Kfz-Fachkraft nicht mehr an eine fix

montierte Anzeige gebunden. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Systemarchitektur, da Connect als netzwerkfähige Plattform konzipiert ist und einfach in eine Prüfstraße mit weiteren Maha-Komponenten eingebunden werden kann. Über entsprechende Schnittstellen ist zudem die Anbindung an übergeordnete Systeme möglich. Und auch der Service wird digitaler, denn Maha sieht Möglichkeiten zur Ferndiagnose vor. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Maha

24. & 25. September 2026 Neuer Standort

Die Maha Connect Series punktet mit einer innovativen Systemarchitektur

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Messe Wels | Neue Halle 22

Das Branchenevent für Karosserie, Lackierung & Schadensmanagement In Kooperation mit Eine Veranstaltung von AUTO & Wirtschaft 09/2026

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GEWERBE

Breites MesseAngebot Der Kfz-Teile-Spezialist und Werkstattausrüster Birner wird auch auf der AutoZum 2027 einer der größten und interessantesten Aussteller.

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s wird einmal mehr ein breites Portfolio, das Birner vom 20. bis 23. Jänner 2027 im Messezentrum Salzburg auf der AutoZum präsentieren wird. Am Stand in Halle 10 zeigt der Teile-Spezialist und Werkstattausrüster erneut ein umfassendes Produkt- und Leistungsangebot. Im Mittelpunkt stehen Werkstattausrüstung, Karosserie, Diagnose und ADAS-Lösungen. Darüber hinaus zeigt Birner Angebote für Zweiräder und Elektromobilität, seine Werkstattkonzepte sowie das Aus- und Weiterbildungsprogramm der Birner Akademie. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die SchmierstoffEigenmarke BiTec, die nach dem Relaunch neu präsentiert wird.

Werkstatt-Kalender, Birner 360, digitale Lösungen

Birner-Geschäftsführer Franz Lettner

Auch die Digitalisierung von Werkstattprozessen nimmt breiten Raum ein. Gezeigt werden unter anderem der Werkstattkalender, Birner 360, zusätzliche Katalogmodule sowie relevante Schnittstellen. Die digitalen Lösungen werden bei Live-Demonstrationen am Messestand gezeigt. Informationsveranstaltungen und „Morning Talks“ zu aktuellen Werkstattthemen komplettieren den Messeauftritt. Zudem werden natürlich zahlreiche Industriepartner ihre Produkte und Neuheiten am Birner-Stand präsentieren. • Text und Fotos: Gerald Weiss

Innovationssuche Zum ersten Mal gibt es nicht nur die Innovation-Stage, sondern es werden auch die AutoZum-Awards vergeben.

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esonders innovative Unternehmen sollten die folgenden Zeilen ganz genau lesen. Denn zum ersten Mal gibt es bei der kommenden AutoZum-Messe vom 20. bis 23. Jänner im Messezentrum Salzburg die Innovation-Stage. Dafür sucht das Organisationsteam der AutoZum nun nach spannenden und innovativen Unternehmen und Lösungen aus der Praxis.

Call-for-Papers

Weitere Informationen zur InnovationStage und den AutoZum-Awards finden Sie mit dem QR Code.

Konkret geht es um die Kategorien: Tech-Innovationen & neue Geschäftsmodelle, KI- und Digitalisierungslösungen für Werkstatt und Kunden, Recruiting, Gen Z, Führung & Unternehmensnachfolge, E-Mobilität, Flotten & Mobilität von morgen sowie Green Repair, Kreislaufwirtschaft & Nachhaltigkeit. „Die Innovation-Stage lebt von echten Praxisbeispielen statt Hochglanzpräsentationen. Wir suchen Unternehmerinnen und Unternehmer, die etwas zu erzählen haben: über neue Geschäftsmodelle, Digitalisierung im Alltag oder den Umgang mit dem Fachkräftemangel“, ergänzt Stephan Gantner, der das Projekt Innovation-Area für das Messezentrum Salzburg begleitet. Weiters können sich innovative Firmen und Personen für die neu geschaffenen AutoZum-Awards bewerben. Details und Anmeldung auf der Website. • Text: Kevin Kada, Foto: AutoZum

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AUTO & Wirtschaft 09/2026


GEWERBE

Christoph Strebinger (Technischer Berater Liqui Moly), Pressesprecher Tobias Gerstlauer, Liqui-MolyGebietsleiter Herbert Linhart und Autohaus-Chef Anton Achter

Anton Achter mit seinem gleichnamigen Sohn, Kfz-Techniker Alexander Graf, Christoph Strebinger und Herbert Linhart (beide Liqui Moly)

Die Bremsen sind dankbar Das Autohaus Achter im Weinviertel hat als erster Betrieb in Österreich das neue Bremsflüssigkeits-Servicegerät von Liqui Moly eingeführt. Wie sind die Erfahrungen?

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s ist ein Familienbetrieb, wie er im Buche steht: Gegründet im Jahr 1968, wird er aktuell von der zweiten Generation geführt. Und die dritte Generation schickt sich gerade an, das Handwerk zu erlernen. Der ältere Junior schließt momentan das zweite Lehrjahr ab, der jüngere startet demnächst. Die Rede ist vom Autohaus Achter in Kollnbrunn: Bis zur Eröffnung der Autobahn floss der gesamte Verkehr von Wien in Richtung Tschechien (und natürlich retour) über die B7 direkt am Autohaus vorbei, jetzt ist es ruhiger geworden. Doch das gilt nur für die Straße, denn die Werkstätte ist gut gefüllt. Es sind keineswegs nur Mazda, die hier stehen, sondern so ziemlich alles, was im Weinviertel vier Räder hat. Seit 2015 ist man Kunde bei Liqui Moly: „Wir haben alles umgestellt: Öle, Additive, Öl- und Additivschränke, Scheibenreparatur“, sagt Firmenchef Anton Achter. Seit einigen Monaten verwendet man (als erster Betrieb in Österreich) „Brake Fluid Tronic“, das neue Bremsflüssigkeits-Servicegerät von Liqui Moly. „Meist zwei- bis dreimal täglich“, sagt Kfz-Techniker Alexander Graf. Vor allem die automatische Druckregelung habe sich bewährt. „Und die Füllstandskontrolle, die verhindert, dass das Gebinde während eines Service leer wird und durch den Wechsel Luft in die Leitungen kommt“, ergänzt Anton Achter junior. „Man kann mit der neuen 4-in-1-Bremsflüssigkeit mehr als 90 Prozent

der Fahrzeuge abdecken – also sind mögliche Fehlerquellen ausgeschlossen“, sagt Christoph Strebinger, Technischer Berater bei Liqui Moly. Wobei: „Das neue Gerät ist für jeden Techniker selbsterklärend und einfach in der Handhabung.“

Ersatz für das ältere Gerät Der Bremsflüssigkeitswechsel ist im Schnitt alle 2 Jahre fällig. Stimmen die Werte nicht, gibt es auch kein „Pickerl“, und die Werkstätte kann damit verdienen. Nicht besonders viel, dafür aber regelmäßig. Das Gerät wird im Rahmen einer Überlassungsund Nutzungsvereinbarung den Betrieben ab einem gewissen Umsatz kostenlos zur Verfügung gestellt. Beliefert wird das Autohaus Achter von der Firma Birner – und Gebietsleiter Herbert Linhart kommt zumindest alle 2 Monate vorbei, um Fragen zu beantworten. Er war es auch, der Brake Fluid Tronic als Ersatz für ein älteres Gerät vorgeschlagen hat … •

Man kann mit der neuen 4-in-1-Bremsflüssigkeit mehr als 90 Prozent der Fahrzeuge abdecken.

Text und Fotos: Mag. Heinz Müller

Christoph Strebinger, Liqui Moly

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GEWERBE

Puls-air ist mit dem Österreichischen und dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet

Manuel Eßmeister setzt Puls-air seit 2023 im Autohaus Langschlag ein

Halle warm in zehn Minuten Seit 2023 heizt das Autohaus Langschlag die Werkstatt mit Puls-air, der innovativen Heizung aus Tirol. Geschäftsführer Manuel Eßmeister war rasch überzeugt.

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m Autohaus Langschlag im Bezirk Zwettl (NÖ) wird die rund 1.500 m³ große Werkstatt seit 2023 mit der Werkstatt- und Hallenheizung Puls-air aus Tirol beheizt. „Besser hätten wir schon 10 Jahre vorher umgestellt“, sagt Geschäftsführer Manuel

Die Investition in Puls-air hat sich rasch ausgezahlt, die Heizkosten sind deutlich gesunken. Wir hätten schon viel früher umstellen sollen. Manuel Eßmeister, Mitinhaber und Geschäftsführer Autohaus Langschlag Eßmeister im Gespräch. Der Unternehmer berichtet, dass die zuvor enormen Heizkosten durch Puls-air deutlich gesunken seien – die Investition habe sich schnell ausgezahlt. Technisch möglich macht das die sogenannte

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„pulsierende Verbrennung“, der Hersteller spricht auch von „Wechselstromverbrennung statt Gleichstromverbrennung“: 62-mal pro Sekunde treffen Frischgas- und Abgassäule in der Brennkammer aufeinander und erzeugen viele kleine Explosionen, die zusätzliche Wärme liefern. Der Wirkungsgrad liegt bei mindestens 97 Prozent, es entsteht kein Ruß, die Wartungskosten sind nahezu null. Der Vertrieb erfolgt durch das Puls-air-Team um Luca Pletzer, MSc., das Gerät ist in drei Varianten für unterschiedliche Hallengrößen erhältlich. Die Installation ist denkbar einfach: Die kompakte Heizung wird auf einer Europalette geliefert und einfach im zu beheizenden Raum aufgestellt. Ein separater Kamin ist nicht nötig, lediglich ein 35-mm-Edelstahlrohr für die Abgasführung. Im Autohaus Langschlag konnte das Abgas sogar in einen bestehenden Kamin eingeleitet werden. Puls-air ist seit 1984 auf dem Markt, wurde mit dem Österreichischen und dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet und ermöglicht laut Befragungen vielen Nutzern, ihre Heizkosten mehr als zu halbieren.

Wärme dort, wo gearbeitet wird Geringe Kosten sind wichtig, aber mindestens ebenso wichtig ist die Heiz-Wirkung im täglichen Betrieb. Hier punktet Puls-air schon dadurch, dass Puls-air auf dem Fußboden des zu beheizenden Raumes platziert wird. Die warme Luft wird also in Bodennähe freigesetzt und verteilt sich dort, wo gearbeitet wird. Da die warme Luft leichter ist, steigt sie langsam auf, kühlt oben im Raum wieder ab, sinkt dann zu Boden und wird vorgewärmt wieder durch das Gerät gezogen. So entsteht eine sich langsam drehende thermische Luftwalze, welche den Raum gleichmäßig und heizkostensparend erwärmt. Eßmeister erwähnt, dass seine Werkstatt innerhalb von 10 bis 20 Minuten warm ist, sogar an kalten Wintertagen. • Text: Redaktion, Fotos: Puls-air


WIRTSCHAFT

Der Gesamterlass 2026 betrifft alle Oldtimer

Historische: Vergiss Elektroumbauten!

Der Gesamterlass 2026 (GEH26) vereinheitlicht nun Anforderungen an historische Fahrzeuge: Die (überfällige) Zusammenschau von Erlässen und Protokollen wird begrüßt, aber Unverständliches kritisiert.

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amit wird zur österreichweit gleichen Umsetzung definiert, welche Fahrzeuge das rote historische Pickerl bekommen: nur Old- und Youngtimer, Zustandsnote 1 bis 3, Baujahr bis 1955 oder über 30 Jahre alte, die aufgrund ihrer Erhaltungswürdigkeit und Originalität „historisch“ laut Ministerial-Liste sind; verändert nur mit zeitgenössischen Komponenten, im Einzelfall mit KAT – vom DPF ist keine Rede! – umweltfreundlicher gemacht. Der GEH26 fertigt alle, die Oldtimer zum E-Auto umbauen wollten, mit dem Satz ab: „…durch die Änderung der Hauptbaugruppe Motor eine Genehmigung als historisches Fahrzeug nicht mehr möglich ist“. Historische Fahrzeuge dürfen dagegen von Benzin auf Diesel (und umgekehrt) umgebaut und nachträglich eine (zeitgemäße) Gasanlage eingebaut werden (ohne Abgastest!!). Der GEH26 regelt auch historische Replicas, Sport- und Rennfahrzeuge. Nicht aktualisiert, aber weiter gültig: die auf Seite 30 erwähnte Tabelle zur genehmigungsfreien Pkw-Umbereifung („Gleichwertigkeit von Diagonalreifen“) lt. Erlass BMVIT-179.401/0004IV/ST1/2015 vom 22.12.2015. In der Liste fehlen viele gängige Autotypen, z. B. englische Ford und Vauxhall.

Unterfahrschutz nimmt Allradlern Geländegängigkeit Der GEH26, der bisherige Erlässe aufhebt, schreibt manches detailliertest, in strengst möglicher Auslegung fest, anderes „bleibt im Nebelgrau des nicht Fassbaren“. Überraschend müssen „zur Sicherheit“ Sitze quer zur Fahrtrichtung ausgebaut und Lkws ab Erstzulassung 1973 zum Fahren auf öffentlichen Straßen hinten mit einem fahrzeugbreiten Unterfahrschutz nachgerüstet werden – sogar bei Militär- und geländegängigen Allrad-Lkws –, was deren Geländegängigkeit einschränkt, Diese Zwangsnachrüstung mit einem 60 kg schweren 10-cm-Rohr empfindet Stefan Reitgruber, Obmann des Vereins zur Förderung der historischen Fahrzeuge der österreichischen Automobilfabriken, zwar als Beeinträchtigung des historischen Erscheinungsbilds, warnt aber, den Unterfahrschutz bei Veranstaltungen auf öffentlichen Straßen – was erlaubt wäre – abzumontieren: „Im Unfallsfall könnte der Versicherer die Haftung ablehnen!“ •

Vereins-Obmann Stefan Reitgruber

Text: Dr. Nikolaus Engel, Fotos: Dr. Nikolaus Engel, Max Zottler

Gesamterlass historische Fahrzeuge

Hier geht’s zum Download des kompletten Gesamterlasses historische Fahrzeuge 2026:

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WIRTSCHAFT

Zufriedene Partner (v. l.): Der ehemalige Toyota-Geschäftsführer Cedric Borremans gemeinsam mit Lukas Stranger, CEO von NXRT, und Rainer-KFZ-Geschäftsführer Maximilian Lemberger

Durch die Brille Das neue HeroShow 2.0 System von NXRT hilft Händlern, ihren Kunden die Fahrzeuge digital erlebbar zu machen.

I

n Zeiten verschiedener Ausstattungs- und Farbvarianten der Fahrzeuge ist es für Kunden erheblich schwieriger, das für sie passende Fahrzeug vorab zu finden. Und zeitgleich ist es für Händler schwierig, die richtigen Fahrzeuge immer auf Lager und für Probefahrten bereit zu halten. Genau hier setzt HeroShow 2.0 des österreichischen Unternehmens NXRT an. Das Mixed-Reality-System kombiniert die tatsächliche Umgebung mit einer digitalen Kopie des gewünschten Fahrzeugs. Der Kunde hat dabei eine MR-Brille auf, während der Kundenbetreuer verschiedene Fahrzeugvarianten für den Kunden konfigurieren kann. „Dabei ist das Fahrzeug aber nicht nur optisch zu sehen, sondern für den Kunden auch erlebbar“, wie NXRT-CEO Lukas Stranger erklärt. Denn durch verschiedene Punkte am Fahrzeug kann der Kunde auch Türen oder Kofferraum öffnen und das Fahrzeug im Cockpit erleben.

Optische und technische Neuerungen Neben der optisch schöneren Organisation in einem Alu-Koffer, wodurch das System jederzeit und flexibel im Unternehmen einsatzbereit ist, hat das neue HeroShow 2.0 von NXRT auch zahlreiche technische Neuerungen erhalten. So zum Beispiel auch die

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AUTO & Wirtschaft 09/2026

Links real, rechts digital: der Toyota ProAce im Schauraum von KFZ Rainer in Wien

automatische Aktualisierung der Software, damit das Darstellungssystem auch immer die aktuellsten Varianten und Farben zur Verfügung hat. Außerdem können Händler auch Statistiken über ihre Beratungen erfassen und sehen, welche Modelle in welcher Variante besonders oft und gerne vom Kunden angesehen werden. „So hat man als Händler auch ein besseres Gefühl dafür, welches Fahrzeug ich mir vielleicht ins Autohaus bestelle“, so Stranger.

Erleichterung für Händler und Kunden HeroShow ist bereits auf vier Kontinenten im Einsatz und besticht bei den Händlern als Vertriebsunterstützung, welche gerade in der Pre-Sales-Phase unterstützt, um Kaufverträge für Modelle abzuschließen, die noch nicht verfügbar sind. Davon berichtet auch Rainer KFZ in Wien. Geschäftsführer Maximilian Lemberger ist von dem Mixed-RealitySystem überzeugt: „Für uns ist es im Autohaus-Alltag bei Rainer KFZ eine Erleichterung, da wir gar nicht so viele Lagerfahrzeuge haben können, wie es Varianten und Farben gibt. Durch HeroShow können wir unseren Kunden schnell und einfach ihr passendes Auto zeigen.“ Dabei ist die Hemmschwelle beim Kunden zwar manchmal groß, aber Lemberger weiß: „Sobald sie sich trauen, sind eigentlich alle von der Möglichkeit beeindruckt.“ Das bestätigt auch eine Kundenzufriedenheitsumfrage von NXRT, bei der 93 Prozent „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Nutzung waren. Aus diesen Gründen hat auch Toyota bei rund 50 Prozent seiner Händler in Österreich das HeroShow-System von NXRT im Einsatz. „Wir sehen hier definitiv großes Potenzial für die Zukunft und denken, dass die Nachfrage nach so einem Erlebnis im Autohaus größer werden wird“, sagt Cedric Borremans, der zu diesem Zeitpunkt noch Geschäftsführer von Toyota Österreich war. • Text: Kevin Kada, Fotos: Kada & NXRT


WIRTSCHAFT

Gewonnen hat diesmal … Was hat sich in den 2 Monaten zwischen 15. Juni und 15. August in der Werbung und PR abgespielt? Hier lesen Sie die Details, wieder zusammengestellt vom „Observer“.

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Pkw-Marken 15. Juni bis 15. August

en Vergleich

Pkw-Modelle 15. Juni bis 15. August

ei der Markenwerbung erzielte Volkswagen mit einem Anzeigenpreisäquivalent von 743.082,94 Euro den mit Abstand höchsten Werbewert. Auf Platz 2 folgte Nissan mit 433.661,35 Euro, während Audi mit einem APQ-Wert von 417.607,16 Euro den dritten Rang belegte. Bei den Händleranzeigen dominierten Marken aus Ostasien: Toyota lag mit einem Werbewert von 1.031.250,48 Euro klar an der Spitze des Rankings. Dahinter rangierte Suzuki mit ungefähr der Hälfte des Werbewertes (577.336,75 Euro), gefolgt von Leapmotor (396.542,88 Euro). In der PR knackte Mercedes mit einem Werbewert von 968.601 Euro fast die Ein-Millionen-Marke. Den zwei zweiten Platz sicherte sich, nur knapp dahinter, Toyota mit einem APQWert von 850.251 Euro, gefolgt von Audi (816.010 Euro).

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Micra führt bei den Modellen In der Werbung für die einzelnen Modelle war zwischen 15. Juni und 15. August der Nissan Micra siegreich, gefolgt vom Audi Q4 und dem VW ID.3. Bei den Händleranzeigen lagen die Toyota-Modelle Aygo und Yaris auf den Plätzen 1 und 3, dazwischen landete der Suzuki Vitara. • (RED)


WIRTSCHAFT

Wolfgang Wagner (Motor-City), Markus Pokorny (CARPLUS), Fahri Gökbas (Motor-City) und Andreas Vancura (CARPLUS)

Versicherung als starke Säule Der Markt ist in Bewegung und erfordert rasche Reaktion auf die Kundenbedürfnisse. Motor-City, CARPLUS und Xpeng bilden dabei ein schlagkräftiges Team.

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as „All-Inclusive-Mobilitätskonzept“ ist die Basis und gleichzeitig das Erfolgsrezept der Motor-City in Wien-Simmering, die Versicherungsvermittlung dabei eine entscheidende und stabile Säule. „Als langjähriger Partner waren wir schon früh in das Projekt Motor-City eingebunden“, berichtet Andreas Vancura, Vertriebsleiter bei Carplus. Schließlich gibt es die Kooperation mit Geschäftsführer Fahri Gökbas und Vertriebsleiter Wolfgang Wagner schon längere Zeit über die Firma Czeczil. Auch über Xpeng, der dritten Marke neben Opel und Honda Motorrad, hat man sich getroffen. Vancura war schon länger mit der chinesischen Premiummarke im Austausch und hat daraus eine österreichweite Kooperation entwickelt. In der Motorcity war man – als Partner der ersten Stunde – vom Potenzial von Xpeng überzeugt, nicht zuletzt durch die Fertigung in Graz.

Beratung, Betreuung und gemeinsame Aktionen In der Zusammenarbeit mit Carplus lobt man die Produkte, die Betreuung und die Handschlagqualität. Neben der laufenden Beratung gibt es auch spezielle Versicherungsaktionen, wie etwa den

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Versicherungs-Bonus für Xpeng-Kunden. Das Angebot beschränkt sich aber nicht auf einzelne Automarken. Es reicht über das gesamte Portfolio bis hin zu Motorradversicherung und Aktionen mit Honda. Dafür werden spezielle Aktivitäten und Werbekampagnen von Carplus und Motorcity gemeinsam umgesetzt. Komplettiert wird die Zusammenarbeit mit der Zulassungsstelle, in Kooperation von Carplus und Wiener Städtische. „Das spart sowohl dem Kunden wie auch unseren Verkäufer Zeit“, erklärt Gökbas. Sowohl Vancura wie auch Carplus-Landesleiter Markus Pokorny betonen die Innovations-Stärke des Motorcity-Teams. „Ich kenne kein Autohaus, das so schnell reagiert“, so Vancura. „Genau das ist unsere Stärke“, so Gökbas abschließend. • Text und Fotos: Gerald Weiss

Teil der Zusammenarbeit: Zulassungsstelle mit Carplus/Wr. Städtische in der Motor-City


Kennen Sie den Hammer im Kopf?

Upgrade to Yuasa

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rtappen Sie sich auch gelegentlich dabei? Eine Antwort auf eine Nachricht bleibt ungewohnt lange aus, und schon bauen Sie sich im Kopf eine ganze Geschichte zusammen – obwohl die Person oft einfach nur einen vollen Tag hatte. Paul Watzlawicks berühmte Geschichte vom Hammer zeigt, dass wir damit in guter Gesellschaft sind: Ein Mann will sich einen Hammer leihen und grübelt auf dem Weg so lange über angebliche schlechte Laune, dass er beim Nachbarn, noch bevor dieser ein Wort sagen kann, herausplatzt: „Behalten Sie Ihren Hammer!“ Über 50 Jahre alt, diese Geschichte, und findet im Serviceannahmebereich im Unternehmen noch genauso zuverlässig statt wie am Nachbarzaun.

Petra Mühr, Contentmanager & Copywriter

Achtung, Kopfkino Kommunikation ist die Zutat, die (nicht nur) im Autohaus-Alltag am häufigsten im Regal stehen bleibt. Und das ist meist die Wurzel

Das Problem ist weniger das, was gesagt wird, sondern das, was nicht gesagt oder gefragt wird. von Schwierigkeiten im Betrieb, zwischen Chefetage und Team, zwischen Berater und Kunde: nicht das, was gesagt wird, sondern das, was nicht gesagt, nicht gehört, nicht nachgefragt, zusammenreimt wird. Drei Dinge helfen dabei, seltener in diese Falle zu tappen. Erstens: lieber einmal zu früh informieren als einmal zu spät. Wer eine Neuigkeit von sich austeilt, statt zu warten, bis jemand danach fragt, nimmt dem Kopfkino gleich den Stoff. Zweitens lohnt es sich, kurz beim Gegenüber nachzuspüren, ob die eigene Botschaft so angekommen ist, wie sie gemeint war. Ein simples „Passt das so für dich/ Sie?“ am Ende eines Gesprächs erspart viel. Drittens: kleine Irritationen sofort ansprechen, statt sie zu sammeln. Ein Satz im Vorbeigehen wiegt leichter als das aufgestaute Fass, das drei Wochen später überläuft. Jedes Team, jeder Chef, jede (Kunden-) Beziehung funktioniert nur so gut, wie die Beteiligten wissen, woran sie sind. Und das entsteht durch Zuhören, Nachfragen, noch einmal Nachfragen. Der Nachbar in Watzlawicks Geschichte hätte den Hammer übrigens sofort verliehen. Er wurde nur nie gefragt. •

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WIRTSCHAFT

Ungebremster Zuwachs Die ACEA in Brüssel macht im Sommer immer ein bisserl Pause: Daher können wir Ihnen vorläufig nur die Zahlen des ersten Halbjahres präsentieren – im Gegensatz zu Österreich, wo die Juli-Zahlen auf diesen Seiten zu finden sind. Österreich sticht, und das ist erfreulich, weiterhin mit einem zweistelligen Zuwachs bei den Neuzulassungen hervor.

Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Griechenland Irland Italien Kroatien Lettland Litauen Luxemburg Malta Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Schweden Slowakei Slowenien Spanien Tschechien Ungarn Zypern Europäische Union Island Norwegen Schweiz EFTA Großbritannien EU + EFTA + UK

BATTERIEELEKTRISCH

PLUG-IN-HYBRID

83.282 +8,2 2.029 +95,8 80.707 +41,2 368.006 +48,0 617 +39,0 17.798 +39,8 241.562 +62,9 5.284 +23,9 20.159 +47,9 79.434 +77,7 1.781 +349,7 839 +12,3 1.852 +53,7 7.745 +18,1 1.472 +78,2 63.776 -0,1 40.060 +27,0 16.479 +15,6 34.706 +38,7 5.522 +72,5 58.801 +18,4 2.678 +33,4 6.062 +124,5 63.201 +36,7 8.630 +24,9 7.497 +43,7 911 +23,9 1.220.890 +40,5 3.180 +39,5 71.662 +1,3 27.889 +20,2 102.731 +6,8 284.579 +26,6 1.608.200 +35,1

13.038 480 706 163.793 864 4.753 47.865 5.198 12.530 84.527 2.707 1.214 2.914 1.530 307 41.942 18.023 26.686 19.631

-36,7 +75,8 -73,2 +17,9 +36,7 -39,8 -2,6 +5,5 +3,4 +84,3 +151,6 -0,6 +74,3 -28,1 +54,3 +17,5 +37,5 +97,3 +22,7

34.930 1.886 1.354 77.941 6.517 5.988 411 577.735 1.602 486 14.456 16.544 148.132 742.411

-4,9 -2,9 +30,9 +39,0 +31,2 +112,6 +4,6 +22,5 -7,3 -82,1 +24,7 +3,2 +38,4 +24,8

Hybrid = Vollhybrid und Mild-Hybrid

1

HYBRID1 28.285 1.607 11.702 427.633 5.820 10.377 388.283 47.551 23.599 462.925 17.496

+5,5 +105,0 -9,0 +6,9 +77,0 +1,0 +3,2 +25,8 +18,2 +23,0 +31,1

12.660 8.908 1.096 52.316 49.751 157.515 38.929 37.563 12.101 15.228 6.927 306.666 31.060 38.508 3.642 2.198.148 1.838 482 42.488 44.808 428.999 2.671.955

+21,0 +20,6 +46,9 -0,4 +23,7 +11,2 +30,8 +17,5 -9,1 +4,4 +76,0 +20,8 +16,2 +13,6 -2,3 +13,2 -7,1 -63,0 +2,0 -0,3 +8,3 +12,1

Juli 2026 Juli 2025

37,4

60

35,0

Elektro

Benzin

Diesel

27,4

21,8

9,3

19,8

AUTO & Wirtschaft 09/2026

2.144 29 2 6.724 0 0 29.173 2.532 0 59.359 380 297 446 0 0 647 2 7.629 8.499 5.630 624 903 434 22.580 2.739 392 0 151.165 0 0 5 5 2 151.172

+8,3 +45,0 -86,7 +5,9 -100,0 -9,3 +13,3 -23,3 -49,5 +53,9 +21,9 -100,0 -100,0 +19,4 +0,0 -9,7 -18,5 -22,2 -63,4 +8,4 +102,8 -27,2 -14,0 +37,1 -18,5

-44,4 -44,4 -91,7 -18,5

97.538 17.808 5.591 325.080 1.556 3.020 128.136 21.326 17.939 185.081 16.416 7.640 3.793 6.140 803 14.005 40.509 85.025 30.311 11.998 26.375 17.532 17.415 153.508 57.043 15.396 2.169 1.309.153 468 127 25.224 25.819 255.795 1.590.767

27

-2,6 -3,0 -61,7 -18,2 +32,7 -38,0 -34,2 -20,0 -18,2 -17,1 -18,8 +2,6 -7,0 -6,1 -24,5 -48,6 -0,1 -0,8 -15,8 -24,9 -13,2 -8,9 +1,9 -18,5 -2,9 -3,7 -30,9 -17,2 -56,6 -58,5 -11,0 -13,2 -10,9 -16,2

DIESEL 6.394 4.004 2.327 193.157 1.122 1.309 22.146 2.074 10.961 64.719 5.384 1.356 2.454 2.186 161 2.103 16.184 18.699 5.004 4.137 9.020 5.277 4.545 23.815 23.819 7.124 111 439.592 414 647 6.486 7.547 20.422 467.561

Abweichung 2025/2026 in %

Jän.-Juni 2026

Abweichung 2025/2026 in %

Jän.-Juni 2026

Abweichung 2025/2026 in %

Abweichung 2025/2026 in %

Jän.-Juni 2026

BENZIN

ANDERE2

GESAMT -21,0 +11,6 +3,0 -8,6 +81,6 -12,2 -46,6 -9,0 -22,3 -25,5 -12,7 -19,4 -18,3 -17,2 +41,2 -17,7 -8,3 -13,8 -26,8 -35,7 -1,7 -19,2 -11,9 -30,7 +7,8 -10,1 -50,9 -16,5 -49,2 -35,4 -22,0 -25,5 -24,4 -17,0

230.681 25.957 101.035 1.484.393 9.979 37.257 857.165 83.965 85.188 936.045 44.164 11.346 24.119 26.509 3.839 174.789 164.529 312.033 137.080 64.850 141.851 43.504 36.737 647.711 129.808 74.905 7.244 5.896.683 7.502 73.404 116.548 197.454 1.137.929 7.232.066

-1,7 +7,9 +12,9 +5,8 +62,1 0,0 +1,8 +7,4 +4,2 +9,5 +5,3 +0,5 +16,0 +5,0 +30,2 -4,2 +15,0 +9,4 +10,5 +0,0 +0,6 -3,6 +21,9 +6,2 +5,8 +13,3 -11,9 +5,7 -4,8 -3,5 +3,0 +0,2 +9,2 +6,1

Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe

2

Top 5 Antriebsarten (in %)

Benzin/Elektro (Hybrid, inkl. Plug-in)

Jän.-Juni 2026

Abweichung 2025/2026 in %

Jän.-Juni 2026

Abweichung 2025/2026 in %

Jän.-Juni 2026

Abweichung 2025/2026 in %

Jän.-Juni 2026

Neuwagenzulassungen Europa 06/2026

27,1

12,4

Diesel/Elektro (Hybrid, inkl. Plug-in) 4,1

5,7

Von Tesla kam im Juli wohl keine große Lieferung an Autos, die in den Markt gebracht werden musste: Nur 27 Autos wurden österreichweit neu zugelassen.

DREITAUSENDEINHUNDERT

Skoda brachte im Juli exakt 3.100 neue Fahrzeuge auf den österreichischen Markt: Das ergab einen Marktanteil von genau 12,00 Prozent. 894 Neuzulassungen entfielen auf den Octavia, 425 auf den Karoq und 399 auf den Fabia.


I

Alfa-Romeo Audi BMW BYD Chevrolet Citroën Cupra Dacia Fiat inkl. Abarth Ford Honda Hyundai Jaguar Jeep KIA Land Rover Mazda Mercedes-Benz MG Mini Mitsubishi Nissan Opel Peugeot Porsche Renault Seat Skoda Smart Suzuki Tesla Toyota Volvo VW Sonstige TOTAL

0,56 9,32 9,47 0,45 0,31 2,13 0,97 1,31 2,29 4,76 0,51 2,52 0,26 0,68 1,89 0,52 2,61 6,95 0,59 0,92 0,84 1,06 4,28 3,57 0,93 3,26 4,18 7,00 0,26 1,44 0,46 2,30 1,24 18,48 1,67 100

427 7.160 7.275 342 240 1.636 747 1.006 1.759 3.656 391 1.933 202 521 1.448 397 2.003 5.336 456 704 648 817 3.289 2.745 717 2.500 3.210 5.376 202 1.105 357 1.764 952 14.195 1.283 76.799

19,94 5,09 1,55 126,49 -3,61 6,86 38,08 6,34 3,59 5,09 3,17 3,48 -8,60 8,54 6,08 -9,98 6,09 6,02 43,4 15,03 8,00 -2,04 2,40 10,82 3,02 2,50 6,89 13,32 -16,87 -0,18 28,88 1,79 -1,96 3,99 34,63 5,97

0,54 2.617 9,29 44.886 9,51 45.968 0,41 1.989 0,32 1.539 2,11 10.175 0,85 4.091 1,35 6.548 2,37 11.445 4,65 22.473 0,51 2.446 2,73 13.174 0,27 1.314 0,63 3.038 1,88 9.102 0,52 2.535 2,53 12.208 6,76 32.663 0,52 2.533 0,92 4.439 0,86 4.148 1,06 5.126 4,45 21.526 3,47 16.753 0,85 4.099 3,29 15.923 4,26 20.579 6,90 33.364 0,30 1.434 1,46 7.042 0,52 2.520 2,27 10.969 1,30 6.266 18,8 90.851 1,55 7.476 100 483.259

Abweichung Jän.-Juli 25/26 +-%0

-3,91 14,50 -2,26 77,95 18,26 -3,78 -13,09 79,58 2,47 8,48 5,57 -100,00 88,64 40,10 11,64 533,33 6,43 17,95 32,05 -8,36 12,23 100,00 -30,68 100,00 22,34 19,34 8,30 -18,9 -8,98 20,99 14,76 84,07 -32,16 -12,33 16,54 -1,44 22,15 8,12 100,00 -18,86 13,36

Jän.-Juli 2026 Stk.

0,44 836 6,48 12.332 6,42 12.214 3,62 6.899 2,09 3.970 3,88 7.384 3,55 6.752 1,52 2.893 2,66 5.060 0,48 921 3,09 5.879 0 0 0,78 1.494 2,58 4.905 0,50 959 0,86 1.634 0 0 2,08 3.958 4,67 8.883 2,07 3.939 0,55 1.041 0,71 1.349 0,01 12 0,68 1.288 1,23 2.340 3,10 5.897 3,28 6.252 0,29 561 0,49 931 2,84 5.405 4,95 9.417 10,88 20.702 0,18 335 0,10 192 1,23 2.340 2,25 4.292 3,55 6.757 1,50 2.851 13,53 25.750 0,30 579 0,60 1.149 100 190.352

Jän.-Juli 2026 MA %

Abweichung Jän.-Juli 25/26 +-%

-29,51 18,16 -2,04 83,11 12,67 1,81 -38,7 1,06 6,50 -4,17 -59,31 40,52 49,27 4,58 459,70 -12,57 21,55 10,97 60,56 2,22 -23,68 100,00 11,40 -11,62 103,70 -5,59 -7,10 28,84 5,41 80,00 -7,69 -3,46 -90,49 28,73 38,03 -22,73 100,00 37,66 3,84

Abweichung Juli 25/26 +-%

Jän.-Juli 2026 Stk.

86 1.412 1.917 1.095 489 1.013 955 383 688 92 450 0 163 718 137 375 0 320 1.399 354 228 138 0 87 385 899 852 55 135 733 1.626 3.100 63 36 307 27 1.313 490 2.811 163 329 25.823

Juli 2026 Stk.

Jän.-Juli 2026 MA %

0,33 5,47 7,42 4,24 1,89 3,92 3,70 1,48 2,66 0,36 1,74 0 0,63 2,78 0,53 1,45 0 1,24 5,42 1,37 0,88 0,53 0 0,34 1,49 3,48 3,30 0,21 0,52 2,84 6,30 12,00 0,24 0,14 1,19 0,10 5,08 1,90 10,89 0,63 1,27 100

Juli 2026 MA %

Abweichung Juli 25/26 +-%

Gebrauchtwagenumschreibungen Österreich 07/2026

Juli 2026 Stk.

Alfa-Romeo Audi BMW BYD Citroën Cupra Dacia Fiat inkl. Abarth Ford Honda Hyundai Jaguar Jeep KIA Land Rover Leapmotor Lynk & Co Mazda Mercedes Benz MG Mini Mitsubishi NIO Nissan Omoda + Jaecoo Opel Peugeot Polestar Porsche Renault Seat Skoda Smart Subaru Suzuki Tesla Toyota Volvo VW Xpeng Sonstige TOTAL

Neuwagenzulassungen Österreich 07/2026

Juli 2026 MA %

I JUL 6 202

MAR K DES E MON ATS

n Österreich ist die Autowelt ein bisschen anders als im Rest der Welt. Ein Beispiel gefällig? Während in vie vielen anderen Ländern Europas die junge Marke Cupra mittlerweile ihre etwas ältere Schwester Seat bei den Neuzulassungen überholt hat (europaweit steht es nach dem 1. Halbjahr 126.357 zu 102.568 zugunsten von Cupra), liegt Seat in Österreich noch immer voran. Nach 7 Monaten wurden 9.417 Seat und 7.384 Cupra neu zugelassen. Im Juli kam Seat mit 1.626 Einheiten auf einen Marktanteil von 6,30 Prozent, kumuliert sind es 4,95 Prozent. Das ist ein Plus von 20,99 im Vergleich zu den ersten 7 Monaten des Vorjahres. • (MUE)

-5,76 -3,89 -5,29 178,18 -8,17 2,23 2,12 5,65 -2,04 -8,25 -8,56 -3,56 -11,69 -3,59 -4,14 -6,15 -5,66 -5,31 18,53 3,11 -1,68 -10,88 -4,52 -0,56 -7,95 -6,16 -5,54 1,06 -9,75 -8,68 18,03 -7,20 -7,62 -3,92 10,66 -3,49

Top 5 Herkunftsländer (MA in %) Juli 2026 Juli 2025

Mit 55 Neuzulassungen im Juli kam Polestar auf ein Plus von 103,70 Prozent: Kumuliert liegt der E-Auto-Hersteller heuer nach 7 Monaten um 8,30 Prozent über dem Vorjahr. Mini durfte sich im Juli über einen Zuwachs von 60,56 Prozent bei den Neuzulassungen im Jahresvergleich freuen: 228 Stück kamen neu auf den Markt. Mit einem Plus von 49,27 Prozent lag Kia im Juli unter den größten Gewinnern: 718 Neuzulassungen brachten einen Marktanteil von 2,78 Prozent.

Deutschland 33,4

36,7

Tschechien

Frankreich

Spanien

13,1

11,1 12,4

10,6

14,5

9,3

China 10,3

4,8

AUTO & Wirtschaft 09/2026

61


Eine Aktion von

J

HANDEL

! N E D L E M ETZT AN

Schnell anmelden! Zufriedene Werkstattkunden und ein erfolgreiches Werkstättengeschäft sind in herausfordernden Zeiten besonders wichtig. Mit „Werkstatt des Vertrauens“ können Kfz-Betriebe die Stimmung in ihrer Kundschaft ermitteln. Die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ wird heuer bereits zum 9. Mal in Österreich durchgeführt. „Werkstatt des Vertrauens 2027“ ist voll gestartet und endet Anfang Dezember. Nützen auch Sie die Chance und melden Sie sich gleich an! Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lässt „Werkstatt des Vertrauens“ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darüber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-Fachbetriebe an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten. Jede Werkstätte, die im Abstimmungsjahr mindestens 50 positive Kundenbewertungen erhält, darf im Jahr darauf den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Es werden zudem verschiedene Werbemittel angeboten, der Kfz-Betrieb wird unter www.werkstatt-des-vertrauens.at angeführt und kann dort von potenziellen Kunden gefunden werden.

Foto: Adobe Stock_Arif

Kunde sucht Orientierung Für den Kunden, der Orientierung im vielfältigen Angebot der Werkstätten sucht, ist diese Auszeichnung eine besonders große Hilfe. Im Gegensatz zu einer Auszeichnung, die nur eine geringe Zahl an Werkstätten hervorbringt, wird „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich flächendeckend ausgerollt. Damit soll jeder interessierte Kunde einen Partner in seiner Umgebung finden können.

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AUTO & Wirtschaft 09/2026

Was ist Werkstatt des Vertrauens? • Ein vom Werkstattkunden verliehenes Gütesiegel. • Die einzige Möglichkeit, mit zufriedenen Kunden zu werben.

Wie werden Sie zur Werkstatt des Vertrauens?

➜ Schritt 1: Bewerben Sie sich für die Auszeichnung. ➜ Schritt 2: Sammeln Sie die Stimmen Ihrer Kunden. ➜ Schritt 3: Erreichen Sie die benötigte Stimmenanzahl. Was bringt Ihnen Werkstatt des Vertrauens? • Das Gütesiegel überzeugt Neukunden von Ihrer Werkstatt. • Es beweist Stammkunden, dass Sie permanent besten Service bieten. • Mit der Auszeichnung werben Sie erfolgreich für Ihren guten Namen.


HANDEL

des Vertrauens in Österreich Die Partner Werkstatt wird unterstützt von:

Der Ablauf ➜ Teilnahmeberechtigt sind österreichische Kfz-Fach- und Meisterbetriebe (Mitglieder der Innung der Fahrzeugtechnik). ➜ Nach erfolgter Anmeldung (E-Mail, Internet) erhalten die teilnehmenden Betriebe ein Startpaket mit entsprechenden Werbematerialien und Teilnahmekarten. ➜ Die Aktion läuft von April 2026 bis November 2026. Ein Einstieg ist bis kurz vor Ende jederzeit möglich. ➜ Der Kunde muss nachweislich einen Werkstattaufenthalt absolviert haben (Dokumentation über die Rechnungsnummer). ➜ Nach Einsendung von 50 Teilnahmekarten ist der teilnehmende Betrieb nach Auswertung der Teilnahmekarten im Dezember und entsprechender Bewertung berechtigt, den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ zu verwenden. ➜ Das ganze Jahr 2027 darf der berechtigte Betrieb das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens 2027“ nutzen und damit werben. ➜ Den berechtigten Betrieben wird dafür auch entsprechendes Werbematerial (Urkunde, Fahnen, Aufsteller, Aufkleber, …) angeboten.

JETZ

EN T ANMELD

Die Kunden gewinnen Im Rahmen der Schlussveranstaltung wird ein Kunde als Gewinner des Hauptpreises gezogen. Der Gewinner erhält den Betrag seiner Werkstattrechnung, die der Teilnahmekarte zugeordnet ist (bis zu einem Höchstbetrag von 3.000 Euro), zurück.

Die Teilnahme

Interessierte Betriebe können ein Startpaket (inklusive Sammelbox) zum Preis von 99,99 Euro (exkl. MwSt. und Zustellung) bestellen. Im Startpaket sind Informations- und Werbematerialien sowie 300 Teilnahmekarten enthalten. Weiterführende Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit stehen auf der Internetseite www.werkstatt-des-vertrauens.at zur Verfügung. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne über die E-Mail-Adresse wdv@awverlag.at entgegen. Für Fragen steht Frau Heike Bader per Telefon unter 02243 36840-532 oder ebenfalls über die angegebene E-Mail-Adresse zur Verfügung. AUTO & Wirtschaft 09/2026

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WIRTSCHAFT

Direkt ins Gutachten Bei Vecos lassen sich Fotos direkt vom Smartphone oder Tablet in das §57a-Gutachten laden.

D

okumente und Bilder können bei Vecos unmittelbar einem geöffneten Gutachten hinzugefügt werden. Auf der dritten Seite ‚Dokumente‘ lässt sich dazu am Smartphone oder Tablet die Kamerafunktion auswählen. „Fotos von Bauteilen, Schäden oder Unterlagen gelangen damit direkt ins Gutachten – ohne dass sie zuvor auf einen PC übertragen werden müssen“, beschreibt Markus Singer, Leiter Vertrieb bei Vecos, die einfache Handhabung. Bereits vorhandene Dateien können natürlich weiterhin über den PC hochgeladen werden. Neben Bildern unterstützt Vecos im System auch PDF-Dokumente wie etwa Prüfberichte von

Abgastestern, OBFCMMessgeräten oder Bremsenprüfständen, die auf dem firmeninternen Server abgelegt wurden. „So können alle relevanten Unterlagen zentral beim jeweiligen Gutachten gespeichert werden“, erklärt Singer. Bilder und Dokumente lassen sich allerdings nur ergänzen, solange das Gutachten noch nicht ausgedruckt wurde. „Damit unterstreichen wir einmal mehr die hohe Benutzerfreundlichkeit von Vecos sowie den flexiblen Einsatz auf allen Endgeräten“, so Singer: „Die webbasierte Software ist kostenfrei, ermächtigte Betriebe können sich einfach registrieren und loslegen.“ •

An entsprechender Stelle lassen sich Fotos direkt vom Smartphone oder Tablet in Vecos einfügen

Text: Gerald Weiss, Fotos: Vecos

Werkstatttechnik zum Anfassen Praxis, Digitalisierung und neue Werkstattlösungen stehen im Mittelpunkt der WM Werkstattmesse am 18. und 19. September in Wien.

D

ie WM Werkstattmesse findet heuer am 18. und 19. September erneut in der MetaStadt in Wien 22 für alle Interessenten aus der Werkstattbranche statt. Das Format verbindet bewährte Inhalte mit neuen Lösungen und soll Werkstätten praktische Antworten auf aktuelle Herausforderungen bieten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Werkstattausrüstung: Geräte, Systeme und Anwendungen werden direkt vor Ort in Live-Vorführungen demonstriert. Hersteller und Techniker stehen dabei für Fragen

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AUTO & Wirtschaft 09/2026

zur Verfügung. Auch die digitale Werkstatt nimmt breiten Raum ein. Gezeigt werden neue Funktionen bestehender Lösungen, deren Möglichkeiten im Arbeitsalltag häufig noch nicht vollständig genutzt werden. Die Messe soll Betrieben einen umfassenderen Einblick in digitale Prozesse und deren Potenziale geben. Darüber hinaus präsentieren sich mehrere Marken erstmals auf der Wiener Veranstaltung. Neben etablierten Herstellern sind auch die WMEigenmarken vertreten. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Werkstattkonzepte und Kooperationen. Mit RepMaster erweitert WM sein Angebot um ein Premium-Werkstattkonzept. Tickets gibt es unter werkstattmesse.at • Text: Kevin Kada, Fotos: WM


Neuer Busching Katalog

DU

KTE

Mit dem erstmals veröffentlichen Busching Katalog setzt Herth+Buss einen weiteren Meilenstein bei der Integration der 2024 übernommenen Sortimentsmarke Busching. Seit Jänner 2026 werden BuschingProdukte ausschließlich über Herth+Buss angeboten. Der neue Katalog dokumentiert die Zusammenführung der Produktwelten und bietet dem Fachhandel sowie den Werkstätten einen umfassenden Überblick über das Sortiment. In den NE UE PRO vergangenen Monaten hat Herth+Buss die Produktportfolios der beiden Marken systematisch zusammengeführt. Ziele der Integration waren die Nutzung bestehender Synergien, die Vereinfachung von Prozessen und ein noch breiteres Angebot für die Kunden. Herth+Buss Mobility Solutions GmbH & Co. KG www.herthundbuss.de

Angebot für ältere Fahrzeuge Schmierstoffexperte Mannol bietet passende Lösungen für den immer älter werdenden Fahrzeugbestand. Das Portfolio für Fahrzeuge mit hohen Kilometerständen umfasst Motoren- und Getriebeöle, Additive sowie funktionale Service- und Pflegeprodukte. Zum Angebot zählen unter anderem Motorenöle wie Mannol Defender 10W-40 7507, Classic 10W-40 7501 oder Universal 15W-40 7405, deren Formulierungen optimal auf die Anforderungen von Motoren mit hoher Laufleistung abgestimmt sind. Daneben gibt es Spezialadditive wie Motor Doctor 9990 oder den Oil Leak-Stop 9423. Weitere Produkte umfassen das Kühlsystem bzw. Getriebeöle und das Car-Care-Portfolio von Mannol. Sudheimer Car Technik-Vertriebs GmbH www.mannol.de

g hat ein neuder Spur Leckagen aulwf erkzeug-Hersteller Pichler WerkzeneuAnalyse von

ezia und sicher Der Tiroler Sp rzur schnellen em st sy . Das Gerät ve gs rtun arkt gebracht M n es Leckage-O n de f se au as ft eingel n am Fahrzeug in dem nur Lu , e“ od M Undichtigkeite ir e „A den cksuch ei Kreisläufe: Ortung die Le fügt über zw d akustischer un er Rauchgas et m om de els Man e Mode“, in ok m „S n wird und mitt de , und l sichtbar werden kann n auch visuel ite ke ig ht ic vorgenommen nd ende U ird, um besteh eingeführt w zu machen. s eispiele für da Anwendungsb nd gssystem si Leckage-Ortun gasstem, das Ab das Ansaugsy nenraum, das system, der In em das Tanksyst Kühlsystem, . m te ys drucks und das Unter eug GmbH Pichler Werkz ols .to www.pichler

Leistungsstarkes Flüssigwachs Mit kLine Protect Wax bietet DKS Technik ein neues Flüssigwachs an – auch in der Variante „Fire Resistant (FR) mit EN 45545-2 R1/ R7-Zertif R7-Zertifizierung. Das leistungsstarke Flüssigwachs ist für Nutz- und Kraftfahrzeuge konzipiert, für die Bahnindustrie wird die „FR“-Variante bereitgestellt. Das aromatenfreie, niedrigviskose Wachs eignet sich Versiege zur Konservierung und Versiegelung offener Oberflächen sowie zum Schutz geschlossener Hohlräume. DKS Technik GmbH www.dks.at

AUTO & Wirtschaft 09/2026

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MENSCHEN Alexandra Schneider ist seit 1. Juli neuer Chief Financial Officer und damit verantwortlich für die Leitung Finanzen und Compliance im BMW Group Werk Steyr. Schneider trat damit die Nachfolge von Stefan Pielmeier an, der zu BMW nach München wechselte.

Bei AutoWallis, dem Importeur der Marke Geely für Österreich, wird künftig David Kopper als neuer Sales & Network Manager tätig sein. Kopper war in den vergangenen Jahren als Head of Sales für verschiedene Marken bei Stellantis Österreich tätig. Felix Wannemacher, zuletzt CEO von Jaguar Land Rover in Österreich, ist seit Juli in der Europa-Zentrale des chinesischen Automobilherstellers GAC tätig. Er verantwortet dort mehrere Importgesellschaften für den Hersteller, unter anderem auch jene in Österreich.

Neue Gesichter bei Stellantis Österreich Seit 1. August hat Benedikt Peter (l.) die Aufgaben von Kristina Kroker im Presseteam von Stellantis Österreich übernommen, da sich Kroker in die Babypause verabschiedet. Einen neuen Geschäftsführer bekommen die Stellantis & You Retailbetriebe in Österreich. Michael Mertens folgt auf Sergey Ofitserov, der seine Laufbahn innerhalb des Stellantis Konzerns in neuer Funktion fortsetzen wird. Mertens war zuletzt Director After Sales bei Stellantis für die Märkte Deutschland und Österreich.

Martin Riegler verstärkt als Manager Dealer Network Development das Sales-Team von Mazda Austria. In seiner neuen Funktion verantwortet Riegler die Weiterentwicklung des Händlernetzes und ist zentraler Ansprechpartner für alle Themen rund um das Händlernetz. Maria Grazia Davino wechselt als Geschäftsführerin von BYD Europe zu Ford Europe und verstärkt das Führungsteam als Vice President Sales. Davino tritt ihre neue Stelle am 1. Oktober in Köln an und verantwortet sämtliche Vertriebsaktivitäten von Ford in Europa. Arval Österreich hat eine neue Geschäftsführerin. Seit 17. August hat Arantxa Hernando die Leitung übernommen. Hernando war zuletzt Global Operations & Insurance Director bei Arval Spanien und folgt auf Gregor Bilik, der zu Arval nach Deutschland gewechselt ist.

Seit 20. Juli ist Herbert Mayer Leiter des Bereichs After Sales bei Xpeng Motors in Deutschland, und ist dort für den österreichischen Markt verantwortlich. Mayer war zuvor bei der Asia Car Import Austria, dem Importeur der Marken MG und Maxus tätig.

Neuer Produktmanager bei Chery Österreich Seit Juni ist Artur Lo-König (40) als neuer Produktmanager für den Chery-Importeur Freesbe tätig. In dieser Funktion ist der Salzburger für die Weiterentwicklung und Marktbearbeitung der Marke Chery in Österreich zuständig. Der neue Produktmanager bringt mehr als ein Jahrzehnt Branchenerfahrung mit. Zuletzt war Lo-König als Marketing Product Manager für die Marke Jeep bei Stellantis tätig.

Dietmar Rath neu bei BYD Nach einem kurzen Intermezzo als Commercial Director für Lynk & Co in Österreich ist Dietmar Rath nun bei der CCI Car Austria als Head of Lead für BYD gelandet. Als Verantwortlicher für das Flottengeschäft folgt er Katharina Williamson nach, die ihrerseits zu Raiffeisen Leasing wechselte. Für Rath, der sich selbst als „Flotten-Didi“ betitelt, ist es eine kleine Rückkehr ins angestammte Flottengeschäft, wo seine größte Expertise liegt.

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