






Gerald Weiss, redaktioneller
Verlagsleiter B2B
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Gerald Weiss, redaktioneller
Verlagsleiter B2B
Die Vielzahl an Gesprächen, die wir bei Veranstaltungen, Interviews und Reportagen führen, sowie eine große Menge an Studien, Analysen und Information, die wir laufend erhalten, zeigen das sehr klare Bild einer umfassenden Transformation der Kfz-Branche. Das reicht von der Antriebstransformation über Digitalisierung und KI bis hin zum veränderten Kundenverhalten.
Die Geschwindigkeit und auch die Reaktion sind naturgemäß unterschiedlich. So sind Autohäuser teilweise stärker managergeführt, vielleicht etwas strategischer in der Adaption und der Veränderung. Bei den Werkstätten ist das schwieriger, weil die Eigentümer und Chefs im Tagesgeschäft meist stärker eingebunden sind. Für strategische Planungen und Neuausrichtungen bleibt verständlicherweise wenig Zeit. Bislang schien das auch nicht notwendig, vielmehr ging es darum, die hohe Auslastung zu bewältigen.
Je nach Positionierung und Struktur des Betriebes könnten Frequenz und Erträge nun deutlich sinken.
Dabei berichten wir schon länger, dass das (noch immer nicht geschlossene) Zulassungsloch der vergangenen Jahre, die wachsende E-Mobilität, die Kostensteigerungen und das veränderte Kundenverhalten langsam, aber sicher die Auslastung und die Ertragssituation im Aftersales unter Druck setzen. Nach sehr erfreulichen Werkstatt-Jahren könnten nun – je nach Positionierung und Struktur des Betriebes – Frequenz und Erträge deutlich sinken. Gleichzeitig stehen weniger Fachkräfte für die anstehenden Aufgaben zur Verfügung, obwohl die Anforderungen an jeden einzelnen Mitarbeiter größer werden und deutlich höhere Kompetenzen gefragt sind. Die Herausforderungen sind groß, jetzt müssen Entscheidungen getroffen, Strukturen und Schwerpunkte hinterfragt und vielleicht geändert werden.
Es ist für uns als Medium ein schmaler Grat zwischen Optimismus und positiver Stimmung einerseits und Alarmismus auf der anderen Seite. Aber wir sehen es als unsere Aufgabe, die kommenden Herausforderungen anzusprechen und – gemeinsam mit Partnern, Anbietern und Experten – Lösungen und Chancen aufzuzeigen.
Sehr viele dieser Lösungen, Ideen und Strategien wurden bei der dritten Auflage des A&W WERKSTATT-FORUMs Ende Februar präsentiert. Für alle jene, die nicht dabei sein konnten, finden Sie auf den folgenden Seiten einen umfassenden Nachbericht über die hochkarätigen Vorträge, die breit gefächerten Podiumsgespräche und die praxisorientierten Angebote der Aussteller.
Mit unseren Events – wie dem WERKSTATT-FORUM sowie dem kommenden A&W-Tag –, mit dem monatlichen Magazin sowie mit aktuellen Meldungen und dem umfangreichen Archiv auf www.autoundwirtschaft.at, möchten wir Sie in Ihrem täglichen Geschäft sowie beim Weg in eine erfolgreiche Zukunft unterstützen.
Ab Seite 8
Schmökern Sie in unserem umfassenden Nachbericht vom A&W
WERKSTATT-FORUM: Alle Vorträge, alle Diskussionen, viele Fotos ...

Als „wichtigen strategischen Meilenstein“ bezeichnet Bogdan Strobl, MBA, Geschäftsführer der Auto Auer Gruppe, die Übernahme der Fahrzeug Kompetenzzentrum GmbH in Wien per 1. März. Das Autohaus Auer, das bisher vor allem in und um Krems mit den Pkw-Marken Toyota, Suzuki, Opel (Service), Iveco, Nio, firefly sowie Maxus (LNfz), Royal Alloy (Roller) und Böckmann (Anhänger) aktiv ist, erweitert damit seine Aktivitäten auf die Bundeshauptstadt. Der neu übernommene Betrieb soll als Auto Auer Reifenzentrum GmbH geführt werden. Strobl spricht von einem „gezielten Expansionsschritt im Großraum Wien“, mit dem man die Position als umfassender Mobilitätspartner im Osten Österreichs stärken wolle. Das Portfolio werde mit der Übernahme der Fahrzeug Kompetenzzentrum GmbH in der Donaufelder Straße 133 in Wien-Floridsdorf vor allem durch das Anbieten markenoffener Werkstattleistungen sowie durch den Reifenbereich gestärkt. Das neu übernommene Unternehmen in Wien ist auch Euromaster-Partner. Durch die Übernahme soll auch das von Auer betriebene Schadenszentrum in Stratzdorf weitere Impulse erhalten: Mag. (FH) Florian Auer und Jürgen Auer, die beiden Gesellschafter der Gruppe, sprechen nach der Erweiterung nach Wien von einem konsequenten Schritt in der Wachstumsstrategie. Dadurch gebe es nun die „Grundlage für weitere Expansionsmöglichkeiten im urbanen Raum“, heißt es bei der Firma Auer. In Kooperation mit Stratzdorf will man am neuen Standort in Wien nicht nur – wie bisher – Reifen- und Service und Mechanik anbieten, sondern auch Karosserie- und Lackleistungen.

Colmobil, Importeur von Jaecoo/Omoda, hat im Zuge der Expansion vier weitere Händlerstandorte bekannt gegeben. Die vier neuen sind: Autohaus Damisch GmbH in Graz-Andritz, Autohaus Raith GmbH in Weißenbach bei Liezen, Dohr GmbH in Wolfsberg sowie Autohaus Ornig GmbH & Co. KG in Wagna. Damit erhöht sich die Zahl der Handelspunkte für die beiden Marken aus dem Chery-Konzern nunmehr auf 29; laut Geschäftsführer Lars Pauly (Bild) will man bis Jahresende auf 35 bis 40 Händlerstandorte kommen.
Am Valentinstag eröffnete die Auto Stahl Reparatur und VertriebsGmbH ihren neuen Volvo-Schauraum am Standort im 23. Wiener Gemeindebezirk. Gernot Keusch (im Bild mit Isabella Keusch): „Wir haben das Projekt gut gemeistert, der Schauraum ist wirklich schön geworden.“ Ähnlich sieht das Jonathan Parisot, Verkaufsleiter für die Marken Volvo, Honda, Jaguar und Land Rover: „Mit Volvo haben wir eine sehr attraktive Marke für die Gegend. Ich denke, sie ist das perfekte Bindeglied zwischen unseren anderen Marken, und damit können wir sicher punkten.“

Bereits zum 10. Mal finden heuer die Motorrad-Testtage der Arge2Rad in Kooperation mit dem ÖAMTC statt. Insgesamt werden 9 Fahrtermine in 5 Fahrtechnikzentren im Mai und Juni angeboten, die Kosten für Teilnehmer betragen 35 Euro. Über 150 Modelle sollen bereitstehen, so die Arge2Rad.



Für „herausragende Kundenorientierung, exzellente Servicequalität und außergewöhnliche Kundenzufriedenheit“ hat Stellantis Österreich zehn Händler ausgezeichnet. Die Preisträger sind: Stippich, Maria Saal; Mairhuber, Laakirchen; Frainer, Nüziders; Edelsbrunner, Graz; Beck, Götzis; Illich, Aschbach; Doczekal, Oberwart; Krammer, Gleisdorf; Fritz, Gleisdorf; Bendel, St. Veit an der Gölsen. Mag. Markus Wildeis, Managing Director von Stellantis Austria, sprach von „Vorbildern im Automobilhandel“, die wesentlichen Anteil am Stellantis-Erfolg hätten.
Die Produktion des neuen Elektro-SUV EX60 wird aufgrund starker Nachfrage beschleunigt, wie Erik Severinson, Chief Commercial Officer (CCO) bei Volvo Cars, sagte. Die Vorbestellungen aus den europäischen Märkten übertreffe alle Erwartungen, das Tempo der Auftragseingänge sei deutlich höher als beim – günstigeren – EX30. Deshalb werde man die Kapazitäten im Werk Torslanda „stetig und umsichtig“ steigern – „ein Problem, das wir gerne haben“, so Severinson.
Die Serviceverträge aller Konzernmarken der Volkswagen AG – außer Porsche – in Österreich sollen künftig harmonisiert werden, sagte Mag. Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria. Die Konvolute sollen von bisher 540 auf 100 Seiten verknappt werden. Diese Vereinfachung könne auch Kostenvorteile bringen, welche die Markenwerkstätten auch an die Endkunden weitergeben können, wie Wurm sagte. Die Verträge sind derzeit in Ausarbeitung.


Ein besonderes Zukunftssignal setzte die Energiesparmesse 2026 in Wels mit der Premiere der E-CAR Days in Halle 21. „Namhafte Marken und Autohäuser präsentierten eine Vielzahl an Modellen aktueller Elektrofahrzeuge, während Fachaussteller Lösungen rund um Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und die Kombination von Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität vorstellten. Besonders gefragt waren Beratungen zu Fördermöglichkeiten, Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus und die Kombination von PV-Anlage und E-Auto“, ließ der Veranstalter verlauten. Die Energiesparmesse meldete für die Veranstaltung, die von 25. Februar bis 1. März über die Bühne ging, 410 Aussteller aus acht Nationen auf 37.000 m² Ausstellungsfläche, sowie über 82.000 Besucher. Zentrale Themen der Energiesparmesse sind Bau und Sanierung sowie Energietechnik.
„Gefühlt ist für mich der heimische Zweiradmarkt in allen Kategorien stabil.“
Josef Faber, Arge2rad, Obmann „Wir werden schauen, dass wir noch mehr werden, damit wir ein großes Sprachrohr bilden.“
Sabine Haiderer, VÖ2R, Obfrau „Wenn wir die entsprechenden Teile bekommen, können wir auch E-Autos reparieren.“
Michael Dittmar, Dittmar & Stachowiak














Unter der hervorragenden Leitung von SEO-Experte Franz Enzenhofer von FullStackOptimization hat sich das gesamte A&W-Redaktionsteam dem Thema „Wie werden wir gefunden?“ gewidmet. Von Tipps und Tricks aus der Praxis über klare Handlungsanweisungen für künftige Artikel bis hin zu Basis-Wissen darüber, wie Google denn eigentlich seine Suchergebnisse bekommt, umfasste der Workshop alles Wissenswerte, was man als Redaktion zum Thema SEO wissen muss. Die ersten Ergebnisse aus dem Workshop entfalten bereits ihre Wirkung und können sich durchaus sehen lassen. Ihnen als Leser unserer Online-Medien ist bestimmt schon die eine oder andere Veränderung aufgefallen.
Künstliche Intelligenz macht auch vor A&W nicht Halt
Aber nicht nur das klassische SEO-Thema hat Enzenhofer dem A&W-Team nähergebracht, sondern auch die Künstliche Intelligenz spielte eine große Rolle im Workshop. Enzenhofer erklärte nicht nur, wie man die bestehenden Tools richtig nutzt, sondern auch, wie denn die generative KI überhaupt funktioniert. Das sorgte bei manchem Teilnehmer durchaus für das eine oder andere „Aha“-Erlebnis. •

SEO-Experte Enzenhofer erklärte die Dinge so, dass sie wirklich jeder verstand.
DIE ÖSTERREICHISCHE FACHMESSE FÜR DEN AUTOMOTIVEN AFTERSALES MARKET







Aufmerksame Zuhörer beim hochkarätigen Programm


Ford e-Tourneo
Custom als elektrischer Shuttle: Marcela Alejandra
Rios brachte Besucher von der Parkgarage Hauptbahnhof zur Stage 3 (und zurück)

Offenes Konzept mit Wechselmöglichkeit zwischen Vortrag und Ausstellung

Ausstellungsbereich mit VRÖ-Reifencorner
So sind sich die Aussteller, die Vortragenden und die Teilnehmer der Podiumsgespräche weitgehend einig, welche Herausforderungen auf die Branche zukommen und sowohl Berater wie auch Anbieter haben Lösungen dafür entwickelt. Lesen Sie dazu mehr auf den nächsten Seiten.
Dort finden Sie neben den Vorträgen auch die Zusammenfassungen der vier Podiumsdiskussionen und natürlich die Lösungen und Produkte der Aussteller. Damit informieren wir jenen Teil der Branche, der am 25. Februar nicht live dabei war.
Event-Location im ehemaligen Autohaus Veranstaltungsort war – nach zwei Events im VIP-Bereich des Wiener Allianz Stadions – nun die neue Stage 3 im Wiener Arsenal im dritten Bezirk. Neu ist die Nutzung des Gebäu des als Event-Location, erbaut und lange Zeit genutzt wurde es als Autohaus und


passt damit perfekt zum WERKSTATT-FORUM. Mit McLaren und Aston Martin auf der einen Seite und ChipsAway auf der anderen, ist auch die Nachbarschaft vom Auto geprägt.
Doch nicht nur die Vergangenheit und die Umgebung passen, auch die Location selbst ist sehr gut angekommen: „Cool“ war das meistverwendete Wort der 280 Besucher, indirekte Beleuchtung, riesiger Screen, kurze Wege zwischen Ausstellung, Vortrag und Catering, ein großer Parkplatz für einen Großteil der Gäste und die Nähe zum Hauptbahnhof überzeugten. Location, Programm und Organisation gefielen, ein paar Gäste mehr hätte sich die Veranstaltung verdient, aber vielleicht macht die Lektüre der nächsten Seite ja schon Lust auf das WERKSTATT-FORUM 2028, das wieder im AutoZum freien Jahr stattfinden wird. •

Text: Gerald Weiss, Fotos: A&W/Chris Hofer
Hochwertige, moderne Messestände wie hier von Aumovio Aftermarket (mit Jens Kowald und Marcus Aquilla)

Alle Infos Nachberichte, Präsentationen, Fotos und Videos finden Sie unter diesem Link


Manfred Beck (LIM Burgenland), Georg Fahrner (Allianz Versicherung)

Bernhard Kreici (Würth) und Ulrike Kratochwill (Birner)

Rudolf Luxbacher und Andreas Auer (Axalta)
Stage 3: Das ehemalige Autohaus ist als Event-Location nicht wiederzuerkennen

Neben den Vorträgen auf der Bühne sowie den Lösungen und Produkten bei den Ausstellern spielen der Austausch untereinander und die Pflege des Netzwerkes eine wesentliche Rolle. So war „die Branche“ auch beim A&W WERKSTATT-FORUM prominent vertreten.

Gerhard Schönauer (BestDrive), Oliver Sacher (Kellner & Kunz), Harald Chromy (Forstinger)


Michael Närr (Fuhrparkverband) und Patrick Czeczelits (AH Czeczelits)


Oben: Florian Andrä (Würth), Robert Wimmer (Kfz Wimmer)
Kluh

Martin Brachmann (VFT), Jörg Reitmaier (Innotec), Martina Hafellner (Birner), Wolfgang Schmid (Innotec)

Stefan Draxler (Obereder), Bernhard Wagner (BestDrive)


Roger Blum (Blutech) erklärt Niederösterreichs Landesinnungsmeister Gerald Kisser (l.) den Lackier-Roboter

Manuel Weitmann

Andreas Vancura (CARPLUS), Josef Dvorak (AH Dvorak), Marcus Obermann (CARPLUS)
Kevin Birt, Ralf Koke und Gregor Pülzl (Loco-Soft)


Emin Yilmaz (Landesinnungsmeister Wien), Günter Schellander (AkzoNobel) und Kevin Malgrab-Bacher (Mautner)

Haller,
Alle Infos, Fotos und Videos finden Sie auf www.werkstattforum.at


Rudolf Bayer (Forstinger), Gerhard Lustig (A&W Verlag), Harald Chromy (Forstinger)
Florian Andrä, Verkaufsleiter Investitionsgüter bei Würth



ISteckt Ihr Betrieb auch in der Zwickmühle aus steigendem wirtschaftlichem Druck und Fachkräftemangel? Digitale Tools in der Fahrzeugannahme können helfen. Die objektive digitale Zustandserfassung schafft Vertrauen und eröffnet Ertragschancen.
n Zeiten des Fachkräftemangels wird viel über Digitalisierung und Automatisierung gesprochen, weil durch sie die vorhandenen Arbeitskräfte für ihre zentralen Aufgaben freigespielt werden. Aber moderne Tools können in der Werkstatt noch an weiteren Punkten für nachhaltige Verbesserungen und mehr Erträge sorgen, wie Florian Andrä von Würth auf der Bühne des A&W WERKSTATTFORUMs ausführte.
Florian Andrä, Verkaufsleiter Investitionsgüter, Würth
Die digitale Zustands- und Schadenerfassung beispielsweise eröffnet bei der Annahme, die ein besonders neuralgischer Punkt der „Kundenreise“ in der Werkstatt ist, viele Potenziale. „Die Systeme unterstützen den Mitarbeiter bei der Fahrzeug-Annahme. Und der Annahmeprozess entscheidet über Effizienz und Ertrag. Digitale Systeme dokumentieren Schäden und Zustände objektiv“, führte Andrä aus. „Diese objektive Erfassung des Fahrzeugzustands
schafft einerseits Vertrauen beim Kunden, gibt aber auch Gelegenheit, auf sämtliche Mängel und das Potenzial für Werterhalt hinzuweisen – was wiederum als Up- und Cross-Selling den Ertrag steigern kann.“ Dass übersehene bzw. nicht angesprochene Mängel bei der Annahme durchaus brachliegendes Ertragspotenzial böten, bestätige eine Studie des ÖAMTC. Ihr zufolge sei beispielsweise eine verstellte Achs-Geometrie ein sehr häufiger Fehler, der in vielen Werkstätten nicht gesehen werde.
Mitarbeiter mit digitalem Support
Schon Einstiegslösungen machen potenzielle Aufträge in Sachen Reifen oder Achse sofort sichtbar, wie Andrä ausführte. Die technischen Möglichkeiten reichen heute aber auch bis zu Vollsystemen, welche den gesamten Fahrzeugzustand automatisiert erheben und dokumentieren. Verfügt der Betrieb über diese Daten, kann er damit in Zukunft gezielt den Kunden ansprechen, was zu tun wäre.
In seinem Vortrag zeigte Andrä schlüssig auf, wie ein Investment in die digitale Zustandserfassung systematisch die Produktivität im Werkstattbetrieb steigern kann. „Potenziale werden systematisch erkannt, Serviceberater arbeiten datenbasiert, und Standardtätigkeiten werden automatisiert. Das lässt Ihren Mitarbeitern mehr Zeit für Kundeninteraktion“, führte er aus. Denn letztlich entscheide nicht das Produkt über den Erfolg im Betrieb – sondern die Kundenreise. • Text: Mag. Bernhard Katzinger, Fotos: Chris Hofer

„Die Invests sind überschaubar“, gehört zu den wichtigen Erkenntnissen des Vortrags


Schon mit dem Titel seines Vortrags zeigte Michael Dittmar, wohin die Reise geht: Mit „Mut zur E-Mobilität – Ein Werkstatt-Impuls aus der Praxis“ führt einer der Inhaber von Dittmar & Stachowiak Autodienst in Bochum (D) jene Zuseher, die sich noch in Zurückhaltung üben, an das Thema der Stunde heran. „Die Invests sind überschaubar“ und „Menschenverstand ist immer wichtig“ sind zwei der Learnings, die man auf jeden Fall mitnehmen kann.
Highlight: die erfolgreiche Batterie-Reparatur
Was man weiters lernt: Aktuell kann man sich noch stark von der Konkurrenz abheben, wenn man etwas Einsatz zeigt und Elektroautos nicht per se von der Werkstatttür weist. „Ein kaputtes Auto ist ein gutes Auto“, sagte Dittmar, der 2010 mit StreetscooterKleintransportern erste Elektro-Erfahrungen sammelte. Er hat mitbekommen, dass Strompiloten durchaus fortgeschickt werden, selbst wenn bloß reguläre Reparaturen anstehen. Natürlich braucht es Schulungen und Equipment, aber auch bei Verbrennern gab es stets neue Technologien, mit denen man sich beschäftigen musste. „Einen Mitarbeiter mit 2S-Schulung (=HV2, Anm.) sollte man auf jeden Fall in der Werkstatt haben.“ Besonders spannend ist die Story einer erfolgreichen Batterie-Reparatur aufgrund einer defekten Zelle. Der Batterietausch laut Hersteller hätte den Kunden über 20.000 Euro gekostet, mit einem Testgerät konnte in der Bochumer Werkstatt festgestellt werden, dass nur eine Zelle eine zu geringe Spannung

Muss man sich vor Elektroautos in der Werkstatt fürchten? Michael Dittmar geht seit 2010 mit gutem Vorbild voran und verrät, wie es um den Mehraufwand bestellt ist.
lieferte. Die Recherche nach dem richtigen Ersatzteil war zwar lang und aufwändig – nachdem es der Autohersteller selbst nicht liefert –, aber „das fällt bei späteren Fällen jetzt weg“. Statt eines wirtschaftlichen Totalschadens war der Kunde mit Kosten von bloß 1.850 Euro zufrieden. Ähnlich war der Einsatz mit einem geräuschvollen Elektroauto, wobei es sich im Endeffekt um ein defektes Kugellager handelte. „Das kann jeder Mechaniker machen, das ist nichts Schwieriges“, meinte Dittmar. Nachdem Kunden erfolgreiche Reparaturen gern in entsprechenden

Wenn wir die entsprechenden Teile bekommen, können wir die Autos auch reparieren.
Michael Dittmar, Werkstattbesitzer
Foren posten, kommen nun Kunden aus weiteren Einzugsbereichen nach Bochum.
„Die Industrie muss in Vorlage gehen“, appellierte Dittmar zum Schluss. „Wenn wir die entsprechenden Teile bekommen, können wir die Autos auch reparieren.“ Eine große Welle sei im Anbrechen, denn „die ersten Autos kommen jetzt gerade aus der achtjährigen Garantie heraus“.•
Text: Mag. Severin Karl, Fotos: Chris Hofer
Helge Kiebach: Vermeintlich leichte Schäden könnten rasch zu einem Totalschaden führen


Über Trends in der Karosseriereparatur bei E-Autos referierte Helge Kiebach, Geschäftsführer KTI Kraftfahrzeugtechnisches Institut und Karosseriewerkstätte.

Er spannte den Bogen von der Karosserietechnik über künftige Instandsetzungstechniken bis zum Umgang mit verunfallten E-Autos. „Als KTI haben wir die wichtige Aufgabe, Fahrzeuge als reparaturfähig zu erhalten, das heißt, dass die Fahrzeuge überhaupt instandsetzbar sind und in die Werkstätten kommen und nicht als wirtschaftlicher Totalschaden entsorgt werden müssen. Es gibt verschiedene Faktoren, wo dieser Fall eintreten könnte, die wichtigsten betreffen die Bereiche Software, Verglasung, Scheinwerfer und die Karosserie an sich. Ein weiterer Faktor sind die Abschlepp- und Bergekosten, die zuweilen sehr hoch sein können, aber vermeidbar wären, wenn man mit diesen verunfallten Fahrzeugen richtig
Als KTI haben wir die wichtige Aufgabe, Fahrzeuge reparaturfähig zu erhalten.
Helge Kiebach, Geschäftsführer KTI
und fachgerecht umgeht. Wenn wir von Abschleppund Bergekosten reden, sehen wir in Deutschland regelmäßig Beträge von 4.000 bis 5.000 Euro bis zu 40.000 Euro, die in Rechnung gestellt werden“, so Helge Kiebach. Wenn dieser Fall eintrete, dann brauche man sich über die Reparatur wohl keine Gedanken mehr machen. Kostentreibend sei auch der Austausch von Scheinwerfern, die Ausgaben dafür könnten 1.000 bis zu 7.000 Euro betragen. Auch die
Themen Kalibrieren und Justieren seien relevant, ein Windschutzscheibenwechsel mit verbauter Kamera müsse häufig kalibriert werden, was viel Aufwand bedeute. Oftmals gebe es eingeschränkte Reparaturmöglichkeiten an Bauteilen, etwa Stoßfänger mit Radarsensoren und damit verbunden einen entsprechenden Kostenanstieg. Im Kommen sei im Bereich der Karosserie das Thema Giga-Casting: Dieses sei kostengünstiger, da nicht mehr 70 oder 80 Teile für eine Heck-Bodengruppe hergestellt werden müssten, sondern das Bauteil in einem Guss produziert werde. Man sehe schon heute bei einigen Herstellern, dass der Vorderwagen aus einem Druckgussteil bestehe, im Heckbereich werde diese Technik bereits häufiger eingesetzt.
Herstellervorgaben prüfen Äußerlich leichte Schäden könnten schnell zu wirtschaftlichen Totalschäden führen, wie Kiebach in seinem Vortrag betonte. Wenn man so ein Fahrzeug annehme, müsse man sich als Betrieb fragen, ob es für das Fahrzeug Ersatzteile gebe, wie teuer diese seien und wie lange die Ersatzteil-Lieferzeiten seien. Nach Prüfung der Herstellervorgaben könne man den Aufwand der Reparatur einschätzen und den Auftrag annehmen oder gegebenenfalls wieder ablehnen. •
Text: Dieter Scheuch, Fotos: Chris Hofer







Welche Themen aktuell die Lackund Karosseriebranche beschäftigen und wie sich die Zukunft gestalten lässt, diskutierte ein prominent besetztes Podium.
Alle Diskussionsteilnehmer rückten die aktuellen Megatrends und deren Auswirkungen auf die Kfz-Branche in den Fokus. „Die Energiewende setzt für uns auch einen wirtschaftlichen Hebel in Bewegung“, erklärte Daniel Kapeller, Country Sales Manager Austria beim Lackhersteller AkzoNobel. Den Faktor Technologie sprach Christian Baum, Geschäftsführer Deutschland und Zentraleuropa beim Fahrzeugscheiben-Spezialisten Saint-Gobain Sekurit Service, an. „Der Kunde will mehr Funktionen haben“, was zwangsläufig zur Zunahme von Technologien direkt in den Scheiben führt.
Steigende Reparaturkosten
Innovationen in der Mobilität bringen auch für die Versicherungsseite Herausforderungen mit sich: „Die Versicherungswirtschaft muss Risiken neu bewerten“, hielt Alexander Bayer, Kfz-Chef-Sachverständiger beim Versicherungsverband Österreich (VVO), fest. Neben der Nachhaltigkeit sei die Branche gegenwärtig mit spürbaren Reparaturkostensteigerungen, unter anderem durch massiv gestiegene Ersatzteilpreise, konfrontiert, so Bayer. Einen Blick in die
Zukunft der Lackiertechnik warf Roger Blum, Inhaber und Geschäftsführer von Blutech. Er präsentierte im Rahmen des Branchenevents einen Lackierroboter, der sich auch für das Kfz-Werkstätten-Segment eignet. Der Lackierroboter, von Blum lieber Cobot als Robot genannt, „wird auch künftig den Menschen nicht ersetzen“, allerdings Mitarbeitern, die nicht umfassend ausgebildet seien, unter die Arme greifen.
Die Kostensteigerungen sind da, allerdings könnte man mit dem Begriff CO2 nicht immer ein Umdenken in den Werkstätten auslösen: „Wir können CO2-Einsparungen auch wirtschaftlich begründen“, so Kapeller. Das Thema Fachkräfte war allen Beteiligten wichtig: Neue Technologien könnten hier „Lücken“ bei Wissen und Fertigkeiten kompensieren. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Chris Hofer
(v.l.) Moderator
Christian Clerici, Roger Blum (Blutech), Alexander Bayer (VVO), Christian Baum (Sekurit Service), Daniel Kapeller (AkzoNobel)

Jens Kowald, Head of Sales Services bei Aumovio Aftermarket

Einen Überblick über den aktuellen Status bei Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und die sich daraus ergebenden Chancen gab Jens Kowald von Aumovio Aftermarket.

Die gute Nachricht vorweg: ADAS sind ein zukunftsrelevantes Thema, unabhängig vom jeweiligen Fahrzeugantrieb. „Fahrerassistenzsysteme sind in allen Fahrzeugen verbaut, es ist wichtig, dass sich die Werkstatt zu diesem Thema positioniert“, betonte Kowald. Die Betriebe müssten in diesem für die Zukunft relevanten Geschäftsfeld auch nicht alles selbst machen, Partnerschaften könnten wichtiger werden.
Der Aumovio-Manager skizzierte kurz den Status quo und verwies auf eine Umfrage unter den Werk-
Der Selbstschrauber und der Hinterhof können das nicht.
Jens Kowald, Head of Sales Services Aumovio Aftermarket
statt-Modul-Partnern „ATE BremsenCenter“. Demnach würden aktuell erst 50 Prozent der Betriebe mit bzw. an Fahrerassistenzsystemen arbeiten.
In der Branche bekannt
ADAS sind an und für sich nichts Neues, wie der Sales Services Manager weiter ausführte. Denn sie stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit automatisiertem und autonomem Fahren. Die dort zur

Anwendung kommenden Level 1 bis 5 sind am Markt bekannt, in Europa stünde die Branche gegenwärtig bei Level 3, in den USA – aufgrund regulatorischer Unterschiede – bereits bei Level 4. Autonom fahrende Robotaxis von Waymo oder Tesla sind hier bereits Realität. Dass FAS schon lange Thema sind, zeigt auch ein Blick in die jüngere Historie. So existiert Level 1 bereits seit 20 Jahren und Level 3 ist immerhin auch schon seit 9 Jahren bekannt. „Die Fahrzeuge sind massenhaft auf der Straße.“
Spezialisten für die (Re-)Kalibrierung
Vor diesem Hintergrund erscheint klar, dass diese Technologie auch gewartet und (re-)kalibriert werden muss. Hier kommt die (freie) Werkstatt ins Spiel, für die sich viele ADAS-relevante Dienstleistungsfelder auftun. Der Kfz-Betrieb wird hier nicht allein gelassen: „Wendet euch an euer Netzwerk“, appellierte Kowald. Dieses hält neben der technisch notwendigen Ausrüstung auch umfangreiche Trainingsangebote bereit.
ADAS sind und bleiben ein Geschäftsfeld für Spezialisten. Neben der fachgerechten Reparatur zählen die Empfehlung zur Dokumentation der Arbeiten, die Hinweispflicht gegenüber den Kunden und vor allem die Haftung bei unterlassener oder fehlerhafter Kalibrierung zu den relevanten Punkten. „Der Selbstschrauber und der Hinterhof können das nicht“, verwies Kowald auf die Positionierung der Werkstätten für die Zukunft. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Chris Hofer

Das Podium war sich einig, dass man nur in guter Partnerschaft erfolgreich sein kann

Dass man sich nur noch auf den Reifen konzentriert, davon haben wir uns verabschiedet.
Beim Podiumsgespräch zum Thema Reifen zeigte sich, wie die Realität des Reifenmonteurs heutzutage aussieht und in welche Richtung sich die Industrie entwickelt.

Beim Podiumsgespräch mit Michael PeschekTomasi (VRÖ/point-S), Thomas Marxrieser (Fa. Marxrieser) und Günther Riepl (Dunlop) zeigte sich, wohin die Reise am Reifenmarkt geht. „Während vor 20 Jahren der 16-Zöller noch Standard war, reden wir heute von immer größeren Dimensionen mit Reifen, die locker 35–40 Kilogramm haben. Damit will der Kunde nicht mehr im Kofferraum oder auf der Rückbank durch die Gegend fahren. Ein Depot wird also immer wichtiger“, so point-S-Geschäftsführer Peschek-Tomasi.
Neue Aufgaben für Monteure Für Auto- und Reifenhändler Thomas Marxrieser hat der Beruf des Reifenmonteurs auch kaum noch etwas mit dem zu tun, wie er vor 20 Jahren war: „Sich nur rein auf den Reifen zu konzentrieren, davon haben wir uns schon verabschiedet. Man muss über den Tellerrand schauen, denn heute steht man vor anderen Herausforderungen im Umgang mit Reifen und entsprechend wichtig ist es auch, dass wir den Fachkräftemangel endlich in den Griff bekommen.“ Dabei helfen sollen u. a. auch erweiterte Tätigkeiten des Reifenspezialisten, der eben auch „einen Blick auf die Reifen, aber auch auf die Bremse, die Achse usw. machen kann“. Denn so ergeben sich auch Zusatzerträge, erklärt Peschek-Tomasi: „Ein geschulter




Reifenmonteur weiß, dass die Spur eines Autos nachjustiert gehört. Entsprechend kann das dem Kunden gezeigt werden und sorgt für Zusatzerträge.“
Partnerschaft auf Augenhöhe
Für Reifenhersteller ist die Zeit allerdings auch nicht stehen geblieben, wie Günther Riepl, Geschäftsführer von Dunlop Österreich, das zu Falken Tyres gehört, skizziert: „Die Reifen werden größer und auch innovativer. Wir sind nicht mehr weit von Smart Tyres entfernt, die noch mehr Daten an das Fahrzeug und entsprechend auch an den Fahrer liefern.“
Hier sei vor allem die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Händler gefragt, ist sich Riepl sicher, denn „so wie der Händler das Produkt braucht, brauchen wir auch einen Händler, der das Produkt ans Auto bringt und dem Kunden ein positives Gefühl gibt.“ Bei Falken pflegt man seit Jahren eine gute Partnerschaft zu den Händlern, denn Riepl ist sich sicher: „Wir werden nur gemeinsam erfolgreich sein, darum ist uns die Zusammenarbeit auch so wichtig.“ •
Text: Kevin Kada, Fotos: Chris Hofer
Von oben: Günther Riepl (Dunlop), Michael Peschek-Tomasi (point-S), Thomas Marxrieser (Fa. Marxrieser)
Der DAT Report zeigt nicht nur, wie Kunden denken, sondern wie sie tatsächlich agieren


Steigende Preise, ältere Autos, digitale Erwartungen: Das Kundenverhalten ändert sich.
Nils Weber von DAT Austria erklärte, wo Werkstätten genau hinschauen sollten.

Der Werkstattkunde ist treu, aber preissensibel. Er liebt den persönlichen Kontakt, erwartet aber digitale Prozesse. Und er spart. Oft wird nur noch das Nötigste repariert. Diese zentralen Erkenntnisse des DAT Reports 2026, basierend auf 4.666 befragten Pkw-Haltern, sind Themen, denen wir uns widmen sollten, so Nils Weber, Geschäftsführer DAT Austria.
Autos werden älter, Werkstätten wichtiger Ein weiterer Trend: Fahrzeuge werden robuster und länger behalten. Gleichzeitig steigen Wartungs- und Reparaturkosten deutlich. Reparaturen werden also seltener, aber wenn sie anfallen, sind sie kostspielig.
Selbst wenn wir digitale Prozesse wollen, wünschen wir uns persönliche Betreuung.
Nils Weber, Geschäftsführer DAT Austria
Das führt dazu, dass fast 60 Prozent der Kunden ihr Verhalten geändert haben. Die häufigste Reaktion: „Ich lasse nur noch das Nötigste machen“. Rund 33 Prozent setzen vermehrt auf Do-it-yourself, etwa 26 Prozent suchen günstigere Werkstätten.
In diesem Kontext können sich 59 Prozent vorstellen, funktionstüchtige gebrauchte Ersatzteile verbauen zu lassen. Das eröffnet, insbesondere mit Blick auf kommende EU-Vorgaben, neue Geschäftsmodelle.

Treu, aber wachsam
Eine gute Nachricht: 90 Prozent der Kunden bleiben ihrer Werkstatt treu. Am zufriedensten sind sie mit der Qualität der Arbeit und der Zuverlässigkeit, am unzufriedensten mit Zusatzleistungen und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Beim genaueren Blick auf Markenwerkstätten zeigt sich: Viele sehen Optimierungspotenzial, im Besonderen kürzere, schnellere Verfügbarkeit von Serviceterminen.
Digitalisierung gewünscht, aber mit Mensch
Der Kunde tickt hybrid. Telefon ist weiterhin der wichtigste Kontaktkanal. Gleichzeitig wären 50 Prozent bereit, verbindliche Werkstatttermine vollständig digital zu buchen.
Entscheidend ist: Digitalisierung ja, aber nicht statt persönlicher Betreuung. Der Kunde will digitale Effizienz in der Terminvereinbarung, aber menschliche Kompetenz bei Beratung und Problemlösung. „Selbst wenn wir digitale Prozesse wollen, ist nach wie vor stark der Wunsch nach persönlicher Betreuung vorhanden.“
Spannend wird, wie stark sich diese Trends in Österreich konkret zeigen. 2027 wissen wir mehr: Dann erscheint der DAT Report erstmals mit österreichischer Datengrundlage. •
Text: Petra Mühr, Fotos: Chris Hofer


„Kunden

IBernhard Buchegger, Paul Janacek und Michael Strasser diskutierten am Podium
m Podiumsgespräch mit dem Titel „Kundenbindung und Auslastung“ sagte Michael Strasser, National Sales Director Austria bei CG Car-Garantie Versicherungs-AG, dass „unser Sales-Team den Finger am Puls der Händler“ habe. So könne man auf die wichtigsten Themen der Zeit besser reagieren. Viele Kunden seien preissensibler als früher und würden erwarten, dass alle gestiegenen Kosten von den Werkstätten übernommen würden. Mit den Garantien seines Unternehmens könnten Werkstätten „die Kunden im Betrieb behalten und deren Wiedermotorisierung steuern.“ Dies sei bei Elektroautos umso wichtiger, da diese nicht mehr so häufig in die Werkstätten müssten: Bei Reifen, Scheiben, Fahrwerk und Karosserieschäden könnten die Werkstätten aber auch diese Fahrer ansprechen.
Zustimmung erhielt Strasser von Bernhard Buchegger, Spartenleiter Kfz im Raiffeisen Lagerhaus Korneuburg in Tresdorf (120 Mitarbeiter, 8 Auto-


Wie wichtig sind Garantien? Und wie geht es bei der Umstellung auf E-Autos weiter? Über dieses Thema entbrannte eine interessante Diskussion.
Von links: Michael Strasser (CarGarantie), Bernhard Buchegger (Lagerhaus Korneuburg), Paul Janacek (ConActing)
marken, Jahresumsatz von 30 Millionen Euro). Garantieverlängerungen hätten sich als wichtiges Instrument zur Kundenbindung erwiesen, so Buchegger. „Wir geben sie den Kunden dazu, damit sie unseren Betrieb nicht nach 3 oder 5 Jahren in Richtung steuerfrei verlassen, sondern 7 bis 8 Jahre bei uns bleiben.“ Er glaubt, dass „der Laptop in Zukunft der Schraubenschlüssel des Mechanikers sein“ werde. Dass die Fahrzeuge von vielen Kunden länger behalten werden, spiele den Werkstätten momentan in die Karten.
Werkstattverträge mit der Post
Flottenexperte Paul Janacek, der bis Herbst 2025 die Fahrzeuge der Post auf E-Antrieb umgestellt hatte, meinte, dass ihm der Weg zur Umstellung auf E-Autos zu langsam gehe, auch wenn die Post mittlerweile Verträge mit rund 400 Werkstätten habe, die die 8.000 Zustellfahrzeuge der Post servicierten. „Bei der Post sind weiterhin langfristige Vertragskonstellationen möglich.“ Falls bei einem Auto ein Servicebedarf festgestellt werde, erfolge eine automatische Anfrage an den Betrieb. • Text: Mag. Heinz Müller, Foto: Chris Hofer



Jessica Perauer und Dieter Kornfehl nahmen die Gäste beim WERKSTATT-FORUM mit auf eine kompakte Reise durch die großen Themen der Branche: vom Blick in die Zukunft bis hin zu Maßnahmen, die schon jetzt Früchte tragen können.
Jessica Perauer und Dieter Kornfehl von K&P Beratung machten in ihrem Vortrag einen Ausflug in so gut wie alle Themen, die das WERKSTATTFORUM zu bieten hatte. Vom Ausblick, wie sich das Werkstatt-Geschäft gestalten wird, über Effizienzsteigerungen, Ertragsmodelle, Digitalisierung und KI bis hin zu Tipps und Tricks aus der Praxis waren für die Zuschauer einige praxisnahe Beispiele dabei. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Digitalisierung, die in fast jedem Bereich des Betriebs ein wichtiger
Man braucht starke Partner, um der Nachfrage der Kunden nachzukommen.
Dieter Kornfehl, K+P Beratung
Hebel für zukunftsfähiges Handeln ist. „Umso früher man sich mit der Digitalisierung beschäftigt und umso offener man an die Sache rangeht, desto erfolgreicher wird man sein“, gibt Perauer den Gästen mit auf den Weg. Für Kornfehl ist auch der Zugang

Jessica Perauer und Dieter Kornfehl gaben den Gästen eine „Bedienungsanleitung“ für den Betrieb mit auf den Weg

zu Fahrzeugdaten ein wichtiges Thema: „Der Zugang wird durch OEMs erschwert. Da wird man flexibel sein müssen und manchmal muss man sich bestimmte Dinge vermutlich auch selbst erarbeiten.“
Förderung und Partnerschaft
Aber auch das Thema Weiterentwicklung und Modernisierung des Betriebes kann ein wichtiger Punkt bei der effizienteren Arbeit in Zukunft sein. Ein besonderer Tipp von Perauer: „Schauen Sie regelmäßig, welche Förderungen es gibt.“
Eine der vermutlich wichtigen Botschaften der beiden war, dass man sich schon jetzt nach Partnern umsehen sollte. Kornfehl skizzierte, welche Ertragsmodelle auch in Zukunft zusätzliches Geschäft in den Betrieb bringen können: „Der Kunde versucht zum Beispiel, eine Wallbox im Autohaus zu kaufen, da braucht man dann einen Partner, um dieser Nachfrage nachzukommen.“
Da man aber nicht für alles der Experte sein kann, appelliert Perauer, frühzeitig Partnerschaften zu schließen: „Wenn man da nicht mit dem Zug mitfährt, dann können Sie sich sicher sein, dass es der Nachbar tun wird. Also da muss man früh überlegen, in welche Richtung man gehen will.“ •
Text: Kevin Kada, Fotos: Chris Hofer

„Autos werden weiter repariert werden“: Helmut Stuphann von Bosch
„Die

„Disruption ist eine Chance, sich vom Mitbewerb abzusetzen“: Franz Lettner, Birner

„Der persönliche Kontakt bleibt trotz Digitalisierung“: Sven Sauer, AutoZum
Die Werkstatt hat auch in Zeiten der Transformation Zukunft. Betriebe müssen sich allerdings klar machen, wo sie stehen und wo sie hinwollen.

Dass Krisen auch immer Chancen sind, ist nicht neu. Allerdings vergisst man diese Binsenweisheit gern, wenn man mitten in einer Krise steckt oder sich mit Herausforderungen der Transformation herumschlägt.
Die Branche daran zu erinnern, standen auf der Bühne des WERKSTATT-FORUMS drei TopBranchenkenner, um über die „Werkstatt der Zukunft – Zukunft der Werkstatt“ zu diskutieren.
„Disruption ist eine große Chance, sich vom Mitbewerb abzusetzen“, sagte etwa Franz Lettner, Geschäftsführer von Birner, der betonte, dass künftiger Erfolg auch auf Partnerschaften beruhe. Er sei sicher, dass Handwerk weiter goldenen Boden habe, auch wenn es durch KI unterstützt werde. Lettner glaubt auch nicht, dass sich die Kfz-Branche gegen Veränderung prinzipiell wehrt. „Die Angst vor der Veränderung kommt oft daher, dass ich nicht weiß, wo ich investieren muss.“
Autos werden weiter repariert werden Betriebe müssten sich fragen, wo sie bei den großen Transformationsthemen stehen und ob sie für das Geschäft der Zukunft bereit seien, betonte Helmut Stuphann, Leitung Mobility Aftermarket bei Bosch Österreich. „Wir sehen, dass mehr Kilometer gefahren werden, auch autonomes Fahren wird diesen
Trend eher verstärken. Die Fahrzeuge sind teuer und werden deshalb auch repariert werden – also wird es weiterhin Werkstätten geben, auch wenn die „low hanging fruits“ wie Ölwechsel oder Bremsentausch weniger werden.“
Sven Sauer, Messedirektor AutoZum, beleuchtete das Thema Digitalisierung aus dem Blickwinkel des Messe-Veranstalters. „Vor ein paar Jahren meinte man in unserer Branche noch, das Internet wird echte Messen ablösen. Heute sehen wir, dass digitale Tools unsere Arbeit flankieren, ohne dass der persönliche Kontakt deswegen verschwindet.“ • Text: Mag. Bernhard Katzinger, Fotos: Chris Hofer

Glauben fest an die Zukunft des Autogeschäfts: Helmut Stuphann, Sven Sauer und Franz Lettner (v. l.)


Gruppenbild mit allen auf der Bühne des A&W WERKSTATT-FORUMs feierlich ausgezeichneten Kfz-Betrieben

Das A&W WERKSTATT-FORUM bot den würdigen Rahmen, um den anwesenden „Werkstatt des Vertrauens“-Betrieben für 2026 ihre Urkunden zu übergeben.

Dieter Guggenberger, Dennis und Alexander Pauer (Batterieprofi)

Stefanie Lozej, Karosserie Lozej

Rene Jamnik und Christian Wollinger, BestDrive 1120 Wien

Gernot Lammer und Michael Schwarz, BestDrive 8041 Graz

Heike Bader (A&W), Josef Dvorak (RDW), Andreas Granzer-Schrödl (A&W)
Wolfgang Buschan, BestDrive


Johann Iser, Auto Iser

Manuel Weitmann, Autohaus Weitmann

Insgesamt hatten 151 Kfz-Betriebe an der Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ 2026 teilgenommen und 88 von ihnen erreichten die notwendige Anzahl von 50 positiven Kundenbewertungen im Aktionszeitraum April bis November 2025. Diese dürfen im Jahr 2026 das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Im Rahmen des A&W WERKSTATTFORUMs wurden die anwesenden Vertreter der erfolgreichen Werkstätten auf die Bühne gebeten und bekamen von Heike Bader, administrative Projektleiterin, und Mag. Andreas Granzer-Schrödl, redaktioneller Projektleiter von „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich, ihre Urkunden feierlich überreicht. Als finales Highlight wurde unter den vielen tausenden Einsendungen ein Endkunde gezogen, dessen Werkstattrechnung vom A&W Verlag übernommen wird. Der glückliche Gewinner wird in der nächsten Ausgabe vorgestellt.
Nach der Aktion ist vor der Aktion: Und so sind die Vorbereitungen für „Werkstatt des Vertrauens“ 2027 in vollem Gange. Die ersten Werkstätten haben sich bereits für die Aktion angemeldet und werden im April mit dem Sammeln von Kundenbewertungen starten. Interessierte Betriebe erhalten alle Informationen unter www.werkstatt-des-vertrauens.at, dort kann auch die Anmeldung vorgenommen werden. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Chris Hofer
Die Rückkehr von VDO in den Aftermarket und ein neues Bremsenentlüftungsgerät standen im Zentrum der Präsenz von Aumovio Aftermarket.
Nach dem erfolgreichen Spin-off von Aumovio erfolgte kürzlich die Rückkehr der Traditionsmarke VDO in den Kfz-Ersatzteilmarkt. Das gesamte Portfolio, das seit 2020 unter der Marke Continental vertrieben wurde, steht seit Dezember 2025 wieder unter VDO zur Verfügung. Es umfasst unter anderem Kraftstoffsysteme, Sensoren für das Motormanagement und Reifendruckkontrollsysteme (RDKS), Motorstellelemente, Common-Rail-Diesel-Systeme und Turbolader. Ab diesem Jahr werden zudem erstmals auch Sensoren und Kameras für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) ins Sortiment aufgenommen. Alle ADAS-Sensoren von VDO sind als einfach installierbare Ersatzteile konzipiert.

Verfügbare Sensorarten sind Multifunktionskameras, 360°-Kameras, Fernbereichsradare, Nahbereichsradare sowie 360°-Radare.
Neues akkubetriebenes Bremsenentlüftungsgerät Bei der Marke ATE feierte das neue Bremsenentlüftungsgerät FB 5evm in Wien seine Premiere. Es erfüllt alle Anforderungen an das Füllen, Spülen und Entlüften moderner elektronischer Bremssysteme. Das Gerät ist mobil einsetzbar, netzunabhängig und wird von einem 18-Volt-/2,5-Ah-Akku betrieben. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Chris Hofer
Mit großem Team präsentierte Würth in der Stage 3 eine breite Palette von Services und Tools für den modernen Kfz-Betrieb.
Ein zufriedener Florian Andrä, Verkaufsleiter Investitionsgüter, zog am Würth-Stand Bilanz über die Präsenz am WERKSTATT-FORUM, das erstmals in der Stage 3 stattgefunden hatte: „Die Location gefällt mir sehr gut, der Event ist insgesamt eine coole Netzwerk-Möglichkeit!“ Auf einen der Schwerpunkte am Stand, die digitale Zustandserfassung von Fahrzeugen, war Andrä auch als einer der Hauptredner auf der Bühne eingegangen.
Einfach bis High-End
Die Möglichkeiten der automatisierten Schadenerfassung reichen von einfachen Tools bis hin zu High-End-Systemen, die ein ganzes Fahrzeug auf Schäden scannen. Der Nutzen für den Kfz-Betrieb ist vielfältig: Objektive Dokumentation erzeugt Vertrauen, zusätzlich entdeckte Schäden bergen



Harald Winkler, Michael Reithofer, Florian Floderer, Heinz Parapatits, Florian Andrä, Wolfgang Rieder, Johannes Resch, Stefan Neuheimer (v. l.)
Umsatzpotenzial, außerdem werden durch automatisierte Prozesse Fachkräfte für die Kundenberatung „freigespielt“.
Am Stand waren daneben u. a. auch die „E-Power Solutions“ gefragt: Würth positioniert sich damit seit geraumer Zeit als Gesamtanbieter für Ladeinfrastruktur im Betrieb – von Komponenten wie Wallboxen bis hin zu Backend-Services. •
Text: Mag. Bernhard Katzinger, Foto: Chris Hofer
Effizienz, Nachhaltigkeit und Schulungen bildeten die Schwerpunkte am Stand von AkzoNobel.
Als ein Highlight wurde das neue Lacksystem Sikkens Autowave Optima vorgestellt. Mit diesem können Arbeitsabläufe standardisiert und der gesamte Lackierprozess ressourcenoptimiert, profitabel und in konstant hoher Qualität gestaltet werden. Im Mittel punkt stand auch das vor rund zwei Jahren ins Leben gerufene Sustainable Repair Network (SRN). Das Nachhaltigkeitsnetzwerk bietet Karosserieund Lackierbetrieben wirksame Werkzeuge, Unterstützung sowie technisches Know-how, um Emissionen zu senken und Kreislaufwirtschaftssysteme in die Unternehmensprozesse zu integrieren.
20 Tonnen CO2-Ersparnis dank PPA

Mehr Effizienz direkt in der Lackierkabine bringt laut AkzoNobel das Gerät Paint PerformAir (PPA). Dieses führt dank temperatur- und feuchtigkeitsoptimierter Druckluft zu Energieeinsparungen während des Lackauftrags. Das Einsparungspotenzial des PPA beziffert der Lackhersteller mit 20 Tonnen CO2 pro Jahr.
Praxisnah aufbereitetes Schulungsprogramm
Das Thema Aus- und Weiterbildung ist für AkzoNobel ein überaus wichtiges. Mit dem praxisnah aufbereiteten Schulungsangebot können Lackiererinnen und Lackierer notwendiges Wissen erwerben. Die Inhalte reichen dabei von technischen Einsteigerseminaren bis hin zu Expertenschulungen. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Chris Hofer


Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem A&W Verlag und dem Messezentrum Salzburg ermöglicht Top-Events für die Kfz-Branche.
Die Partnerschaft zwischen A&W Verlag und der AutoZum besteht schon seit vielen Jahren und wir merken, wie konstruktiv diese Zusammenarbeit für beide Seiten ist“, wie Daniel Herger, Key Account Management, Messe Zentrum Salzburg am Stand beim WERKSTATT-FORUM erklärte. Das passe auch zu dem Motto des diesjährigen WERKSTATT-FORUMs „Gemeinsam statt einsam“ für Events, „die wir gemeinsam für die Branche schaffen.“ So wechseln sich diese jährlich ab: einmal die wichtigste und größte österreichische Kfz-Messe AutoZum in Salzburg, im anderen Jahr das A&W WERKSTATT-FORUM mit Ausstellung als eintägiger Kongress.

Martin Kellner, Edita Omercevic, Simon Handke, Manuel Winkler, Jürgen Kuba, Norbert Weidmann
„Wir zeigen Probleme und Herausforderungen auf und bringen Menschen zusammen. Aus meiner Sicht ist das WERKSTATT-FORUM eine gelungene Veranstaltung, weil man hier eine Bandbreite unterschiedlichster Persönlichkeiten trifft“, so Herger. „Aus Sicht eines Ausstellers ist jedes Gespräch wertvoll. Denn wir erfahren, was die Branche beschäftigt. Deshalb fungiert diese Veranstaltung für uns als Aussteller auch als Impulsgeber.“ Die AutoZum Salzburg findet vom 23. bis 27. Jänner 2027 statt. Neben einer wachsenden Zahl an Ausstellern wird in enger Zusammenarbeit mit AUTO & Wirtschaft ein umfassendes Vortragsprogramm entwickelt.
„Unser Fachbeirat steht zu 100 Prozent hinter der Auto-Zum, die Planungen laufen auf Hochtouren“, wie Messeleiter Sven Sauer erklärte. •
Text: Dieter Scheuch, Foto: Chris Hofer

Beim Thema Kalibrierung waren freie Werkstätten in Österreich bisher eher zögerlich. Das ändert sich nun; bei Bosch zeigt man sich zuversichtlich.
Seit Jahren schreiben wir in diesem Heft immer wieder, wie wichtig es ist, dass Werkstätten auf dem neuesten Stand der Technik sind, da sie sonst den Anschluss – und noch wichtiger: die Kunden –verlieren. Das gilt unter anderem auch für die Kalibrierung von Fahrzeugen. Kein Neuwagen wird mehr ohne elektronische Helferlein ausgeliefert, und bei jedem Stoßstangen- oder Scheibentausch sind die Geräte zum Kalibrieren notwendig. Jahrelang haben sich vor allem die freien Werkstätten gesträubt, diese Geräte anzuschaffen: Doch jetzt nehme dieses Thema endlich Fahrt auf, erzählte Helmut Stuphann, Verkaufsleiter bei der Bosch AG in Wien, am Stand beim WERKSTATT-FORUM. „Auch die kleineren Werkstätten sehen nun den Bedarf.“




Größer als in früheren Jahren ist derzeit auch die Nachfrage von Werkstätten, die beim „Bosch Car Service“ Mitglied werden wollen. War man früher immer beim Stand von 90 bis 100 Betrieben, so sind es nun bereits 120. Stuphann: „Es gibt noch viele weitere Interessenten: Vor allem sind es Betriebe, die eine Marke aufgegeben haben, es aber gewohnt sind, nach Standards zu arbeiten.“ Und genau diese Sicherheit biete man bei Bosch – etwa durch die Vorgaben, welche Geräte notwendig sind oder mit welchen Schulungen man sich weiterbilden kann. Das kommt in Österreich aktuell gut an! •
Text: Mag. Heinz Müller, Foto: Chris Hofer
Bosch Österreich war durch Andreas Stangl, Valentin Slomo und Helmut Stuphann vertreten





Garantieprodukte aus dem Portfolio von CarGarantie sind wichtige Faktoren für Kundenvertrauen und wirtschaftliche Stabilität der Kfz-Betriebe.
Steigende Preise verunsichern Konsumenten und sind deshalb Gift fürs Autohaus-Geschäft. Es sei denn, man begreift die Krise als Chance und bietet die verloren geglaubte Sicherheit als Zusatzleistung an: in Form von Neuwagen-Anschlussgarantien oder Gebrauchtwagen-Garantien.
CarGarantie bringt Kundenbindung
Eine Garantie funktioniert am besten, wenn sie nicht als Produkt, sondern als Bestandteil der Gesamtstrategie für Kundenbindung und Ertrag verstanden wird. CarGarantie bietet nicht nur maßgeschneiderte Garantieprodukte an, sondern unterstützt auch professionell bei der Vermarktung im Kfz-Betrieb, betont

Michael Strasser, National Sales Director für Österreich, am Stand des WERKSTATT-FORUMs. „Unter anderem sorgen wir mit einem eigenen Kundenkontaktprogramm dafür, dass der Kunde im Corporate Design des Autohauses, dem er vertraut, angeschrieben wird. So wird das Mailing nicht als Werbung, sondern als Service wahrgenommen.“
Studien zeigen steigende Nachfrage nach Garantien. Laut puls Marktforschung wünschen sich über die Hälfte der Gebrauchtwagenkäufer, dass man ihnen beim Kauf aktiv eine Garantie anbietet. •
Text: Mag. Bernhard Katzinger, Foto: Chris Hofer
Eine einfach zu installierende, niederschwellige Automatisierungslösung für die Lackierkabine stellte Blutech AG mit dem System PaintGo Besuchern vor.
Über „gute Qualität bei den Standbesuchen“ freute sich Roger Blum, Inhaber des Schweizer Werkstatt-Spezialisten Blutech. Mehrere sehr konkrete Interessenten verzeichnete das 2-Mann-Team am Stand für den Lackierroboter PaintGo. „Wir haben gerade bei Karosserie Puck in St. Veit in Kärnten ein Gerät installiert, auch in Deutschland haben wir schon mehrere Projekte realisiert“, so Blum.
Unterstützung statt Ersatz
Innerhalb von 14 Tagen könne man nach Bestellung das auf Schienen in der Kabine arbeitende System bei Kundenbetrieben installieren. „Der Aufbau selbst dauert einen Tag, den Rest der Woche brauchen wir dann, um die Einstellungen vorzunehmen und die Mitarbeiter zu schulen“, so Blum, der PaintGo exklusiv im D-A-CH-Raum vertreibt. Das System selbst stammt aus chinesischer Produktion – und ist laut
Gerald Enzinger, Kristijana Safarik, Christoph Weber, Michael Strasser (v.l.)


Belmiro Pfeifer und Roger Blum von Blutech AG mit dem Lackierroboter PaintGo
Blum eine Antwort auf den grassierenden Fachkräftemangel in der Branche. „Dabei soll der PaintGo den Menschen unterstützen, nicht ersetzen. Das Gerät ist sozusagen weniger ein ‚Robot‘ als vielmehr ein Co-Bot“, meint er.
Im laufenden Jahr will Blum in Österreich ungefähr 5 PaintGo-Systeme verkaufen. In Deutschland, wo es sehr gut laufe, gehe er von etwa 50 Stück aus, in der Schweiz von 10. •
Text: Mag. Bernhard Katzinger, Foto: Chris Hofer
Sekurit Service, die Aftermarket-Marke des Autoglas-Spezialisten Saint-Gobain, legt den Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit.
Das Unternehmen nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung und Herstellung von Verglasungssystemen ein – mit starkem Fokus auf Technologien wie Fahrerassistenzsysteme (ADAS) oder Head-up-Displays (HUD). Die Sekurit-Verantwortlichen verweisen hier auf den steigenden Marktanteil von ADAS und die damit in Verbindung stehende Notwendigkeit von (Re-)Kalibrierungsarbeiten nach einem Scheibentausch.
Ergonomisches Arbeiten
Für Werkstätten besonders interessant ist das One-Stop-Shop-Prinzip von Sekurit Service, Verglasungen und Werkzeuge kommen aus einer Hand. Ein Beispiel dafür ist der bei der Veranstaltung präsentierte Sekurfit Scheibentisch. Dieser trägt dafür Sorge, dass Autoglas-Monteure nicht mehr das volle Gewicht der Scheibe tragen müssen und bei ihrer Arbeit stets eine ergonomische Haltung einnehmen. Auch was die Wertschöpfung anbelangt, bietet der Sekurfit Scheibentisch Vorteile: Er wird in Europa (weiter-)entwickelt und hergestellt.


Geschäftsführer Nils Weber (2. v. l.) mit dem kompetenten Team von DAT Austria
DAT Austria hat interessierten Fachbesuchern die vielfältigen Möglichkeiten der neuen All-in-one-Plattform weDAT nähergebracht.
MAuch die Nachhaltigkeit ist für die Sekurit-Verantwortlichen ein großes Anliegen. In diesem Bereich wird der CO2-Fußabdruck durch die Verwendung von recyceltem Glas und die Rücknahme von Verpackungsmaterial verkleinert. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Chris Hofer

it der neuen Plattform verbindet der Datenspezialist Werkstätten, Autohäuser, Sachverständige und Autofahrer miteinander. In ihr wird das umfangreiche Know-how der DAT in den Bereichen Fahrzeugdaten, Reparaturdaten und Restwerte gebündelt.
Die zur Verfügung gestellten Lösungen im Segment der Reparaturdaten unterstützen von der Schadenaufnahme bis hin zur Reparaturkostenkalkulation. Auch in der Gebrauchtwagenvermarktung bietet weDAT mit präziser Fahrgestellnummern-Abfrage sowie marktgerechten Händlerein- und -verkaufswerten umfangreiche Hilfestellung.
Einfacher Umgang mit DAT-Tools
Neben Sachverständigen und qualifizierten Fachkräften muss und soll in Zeiten des Fachkräftemangels auch weniger qualifiziertes Personal mit DATTools arbeiten (können). „Mit weDAT schaffen wir die Möglichkeit, professionelle Arbeit im Sales- und Aftersales-Bereich durch standardisierte Prozesse, strukturierte Daten und intuitive Menüführung stark zu vereinfachen“, betont DAT-Austria-Geschäftsführer Nils Weber. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Chris Hofer


Für Birner stand das WERKSTATT-FORUM ganz im Zeichen der Werkstatt-Konzepte und Birner Akademie.
Gute Gespräche und reichhaltige Informationen:
Das war das Credo von Birner beim diesjährigen WERKSTATT-FORUM. Denn der Fokus lag für den Aftermarket-Spezialisten vor allem auf zwei Dingen, wie Ulrike Kratochwill, Marketingchefin bei Birner, erklärt: „Wir wollen für die Werkstätten der Ansprechpartner sein, wenn es um Konzepte geht. Mit unserem Angebot wollen wir zeigen, was alles

möglich ist.“ Zusätzlich wollte man über die Birner Akademie, die hauseigene Kfz-Weiterbildungsplattform, informieren. •
Text: Kevin Kada, Foto: Chris Hofer

Die Autohaus-KI „LISA“ stand im Zentrum des Besucherinteresses am Stand der Obereder GmbH.
Neben den umfangreichen Serviceleistungen von Castrol-Vertriebspartner Obereder war am Stand „Lisa“ der Publikumsmagnet. Die Künstliche Intelligenz für das Autohaus erfreut sich weiter großen Interesses bei Betrieben, wie Vladislav Smolyanoy von der Vienna AI Company (VAIC), an der Obereder beteiligt ist, erzählte: „Wir haben derzeit über 50 Kunden in der Pipeline, bei 12 Be-

trieben ist das System bereits live.“ Auch vom Obereder Unternehmertag gab es News am Stand: Dieser findet heuer am 20. und 21. November in der Stadt Salzburg statt. Location ist das Wyndham Grand Conference Centre. •
Text: Mag. Bernhard Katzinger, Foto: Chris Hofer •
„Wir sind für jede Klientel gerüstet“
Mit rund 2,9 Millionen Artikeln bietet Techno eine immense Vielfalt für jeden Bedarf und alle Werkstattgrößen.
Wenn ein Unternehmen mit nur 5 Mitarbeitern im Jahr 25 Millionen Euro Umsatz macht, dann läuft vieles richtig: Klar, dass Ing. Ernst Rohrer, Geschäftsführer von Techno, stolz auf sein Team ist.
Seine Firma bündelt traditionell den Bedarf, den die österreichischen Werkstätten der unterschiedlichsten Größen haben, und schreiben es aus: Die dabei erzielten Preise werden dann weitergegeben.
Obereder-Key Account Manager Gerd-Bernd Lang (5. v. l.) mit Standbesuchern; Hauptthema war die KI „Lisa“

Jede Werkstatt bestellt dann im Namen der Techno: Rund 65.000 Eingangsrechnungen kommen pro Jahr zusammen, damit ist Techno das größte zentral fakturierende Unternehmen im Kfz-Bereich in Europa.
Rohrer: „Wir sind für jede Klientel gerüstet.“ •
Text: Mag. Heinz Müller, Foto: Chris Hofer
Das CAR-REP-Profiteam Denk unterstützt Kfz-Betriebe bei der Dellenreparatur.
Für uns stellt das WERKSTATT-FORUM eine wichtige Veranstaltung dar und erweist sich als ideale Plattform: Wir können hier Kontakte knüpfen, neben Networking kommen wir auch immer wieder mit Partnern, Kunden und Neukunden ins Gespräch“, erklärt Peter Denk, CAR-REP-Profiteam Denk. „Wir sind in ganz Österreich unterwegs, wobei unser Hauptaugenmerk auf der Dellenreparatur von Hagelschäden an Pkws liegt. Wir haben aber auch schon Reparaturen an Lkws und Gebäuden durchgeführt. Im Falle großflächiger Unwetterschäden sind wir sehr flexibel, wir können unser 15-köpfiges Team auch entsprechend aufstocken und rasch und effizient Kfz-Betriebe entsprechend unterstützen.“ •
Text: Dieter Scheuch, Fotos: Hofer

Peter Denk, Geschäftsführer CAR-REP-Profiteam Denk
Wie sich Werkstätten für die E-Mobilität rüsten können, präsentierte Saubermacher.

Die Sales-Experten Mario Tschernitz (l.) und Christopher Smretschnig
Das Unternehmen unterstützt Kfz-Betriebe mit vielfältigen Lösungen. Konkret helfen die Services den Werkstätten dabei, sicher, umweltgerecht und gesetzeskonform zu arbeiten.
Saubermacher hat sich auf Lösungen für beschädigte E-Autos spezialisiert, die im Kfz-Betrieb in Quarantäne müssen. Dazu werden Quarantäne-Container zur Verfügung gestellt, die flexibel angemietet werden können. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch die Entsorgung anderer Abfälle an, die in einer Werkstatt tagtäglich anfallen. Die Kfz-Werkstätten können sich somit auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, während Saubermacher die Entsorgung für sie übernimmt. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Chris Hofer





























Bei CMS Wheels wurden drei neue Raddesigns gezeigt und viele Kontakte geknüpft.
Für Armin Fuchs, Key Accounter bei CMS Wheels, sind Messen immer ein besonderes Highlight in seinem beruflichen Alltag: „Bei solchen Veranstaltungen lernst du in kurzer Zeit so viele neue Leute kennen, führst tolle Gespräche und nimmst immer etwas davon mit.“ Und man hat zudem die Möglichkeit, die Neuigkeiten aus dem eigenen Haus zu präsentieren. So auch beim WERKSTATT-FORUM, wo CMS Wheels gleich drei neue Räder in neuem Design vorgestellt hat. „Die drei neuen Räder C38, C37 und C36 kommen in einem rundum erneuerten Design und setzen damit unsere Neuerungen durch das gesamte Produktportfolio fort“, erklärt Fuchs. •
Text: Kevin Kada, Foto: Chris Hofer

Für Dunlop stand das WERKSTATT-FORUM ganz im Zeichen der Marken-Rückkehr.

Dunlop ist zurück in Europa und darf sich seit Kurzem auch in Österreich unter neuem Namen präsentieren. Für das Team rund um Geschäftsführer Günther Riepl ist die Umfirmierung und damit Rückkehr der traditionellen Marke ein wichtiger Meilenstein. Unter der starken Führung von Falken Tyres will man den Namen Dunlop wieder groß machen und an alte Erfolge anschließen. Dabei helfen sollen der PremiumReifenmarke vor allem auch neue Produkte, die nun rechtzeitig zur Sommersaison auf den Markt kommen werden. So zum Beispiel der Blue Response TG, der ab Frühjahr in 99 verschiedenen Größen erhältlich sein wird. •

Pirelli bekennt sich zum lokalen Handel und treibt nachhaltige Innovationen voran.

Das Messeteam von Pirelli beim WERKSTATT-FORUM
Als Partner des WERKSTATTFORUMS setzt Pirelli ein klares Zeichen für den stationären Fachhandel und betont die zentrale Rolle qualifizierter Werkstätten als tragende Säule der Mobilität. Zudem gehört Pirelli zu den wichtigsten Erstausrüstungspartnern zahlreicher PremiumAutomobilhersteller. Über 4.000 OE-Freigaben – darunter mehr als 800 für Elektrofahrzeuge – unterstreichen die technologische Spitzenstellung des Unternehmens. Parallel dazu treibt Pirelli Nachhaltigkeit konsequent als industriellen Leitgedanken voran: von digitalen Entwicklungsprozessen bis hin zum Einsatz innovativer Materialien. •
Text: Kevin Kada, Foto: Chris Hofer
Text: Kevin Kada, Foto: Chris Hofer
Beim WERKSTATT-FORUM zeigte der VRÖ die Vielfalt des heimischen Reifenhandels.
Beim traditionellen Reifencorner präsentierte sich der Verband der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) mit starken Partnern an seiner Seite. Neben den Tätigkeiten des Verbandes stand das diesjährige WERKSTATT-FORUM aber vor allem auch im Zeichen der VRÖ-Awards-Verleihung in den verschiedenen Kategorien (mehr dazu finden Sie in der WERKSTATT-FORUM-Strecke).
Aber auch andere wichtige Themen wurden am VRÖ-Stand besprochen. So zum Beispiel das Thema Aus- und Weiterbildung, anstehende Seminare zu den Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Reifenbranche und auch alles zu neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. •
Das VRÖ-Team gemeinsam mit den diesjährigen Preisträgern

Text: Kevin Kada, Foto: Chris Hofer

Zweiräder im Trend
Ob Moped, Roller oder Motorrad –der Trend zum Zweirad ist ungebrochen. Inzwischen besitzt fast jeder zehnte Österreicher ein solches einspuriges Fortbewegungsmittel. Über 46.000 Roller und Motorräder wurden allein im vergangenen Jahr neu für den Verkehr zugelassen. Der Anteil der Motorräder an den Kfz-Neuzulassungen in Österreich erreichte dabei rund 12,6 Prozent.
Motorradfahren im Sommer: Fahrspaß mit erhöhtem Unfallrisiko
Viele Motorradfahrer nutzen die warme Jahreszeit, um ihrem Hobby nachzugehen. Und leider ist das

auch die Zeit, in der die Unfallgefahr deutlich zunimmt. Ein Sachschaden infolge eines Unfalls kann beträchtlich sein. Oft reicht schon ein kleiner Sturz und der vermeintlich kleine
Spezialtarife für Motorräder über 1350 ccm
Flexible Kennzeichenhinterlegung
GAP-Deckung für finanzierte Motorräder.
Kein Einwand der groben Fahrlässigkeit.
Schaden wird zu einem Totalschaden. Denn viele Versicherer gehen bereits von einem solchen aus, wenn die Reparaturkosten etwa 65 Prozent des Wiederbeschaffungswerts ausmachen. Umso wichtiger ist es, dass
„Die GARANTA Motorrad-Versicherung bietet den besten Schutz, um die Freiheit auf zwei Rädern unbeschwert genießen zu können. Mit Top-Prämien in Haftpflicht und Kasko, reduzierten Kaskoselbstbehalten und Totalschadenreparatur auf Wunsch bis 100 Prozent.“
man sein Zweirad mit einem geeigneten Motorradtarif versichert.
Die richtige Versicherung: Kaskoschutz für mehr Sicherheit
Grundsätzlich empfiehlt die GARANTA bei Motorrädern immer eine Kaskoversicherung abzuschließen. Denn Motorräder haben meist einen erheblichen Wert. Und eine Teil- oder Vollkaskoversicherung deckt viele Schäden, die ansonsten vom Besitzer aufgebracht werden müssten. Wichtig ist auch, dass der Tarif individuell auf die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers angepasst werden kann. So gibt es Tarifvarianten mit oder ohne Kennzeichenhinterlegung im Winter.
Gut vorbereitet in die Saison: Sicherheit durch Wartung und Versicherung
Mit einem technisch gut gewarteten Motorrad und der passenden Zweiradversicherung sollte einer erfolgreichen Motorradsaison nichts mehr im Wege stehen.
Also: Versicherung checken, Helm auf und die Freiheit auf zwei Rädern genießen!

Für Zweirad-Fans gab es eine Vielzahl an verschiedenen Motorrädern zu bestaunen

Oliver Grünberger, Verkaufsleiter Motorrad Österreich bei Bridgestone

Ivan Steiner, D-A-CH-Manager bei Harley-Davidson


Über 65.000 Besucherinnen und Besucher stürmten die diesjährige Zweiradschau motoaustria 2026, die in der Messe Wels über die Bühne ging. Für die Aussteller ist die Messe der Startschuss in die Saison.

Dietmar Brandl, General Manager Ducati, Exclusive Cars Vertriebs GmbH
DWaltraud Seiner (l.) und Philipp Kornfeld, Honda Austria

ie Veranstaltung habe sich mit rund 205 Ausstellern, über 25 Neuausstellern und rund 28.000 m² Ausstellungsfläche im Zweiradbereich eindrucksvoll etabliert, zogen die Veranstalter Messe Wels und die Arge2Rad, Dachverband der Zweiradindustrie und Zweiradimporteure, eine positive Bilanz. „Gefühlt für mich ist der heimische Zweiradmarkt in allen Kategorien stabil. Ich rechne mit einer normalen Marktentwicklung 2026 – vielleicht sogar mit leichten Steigerungen“, so Josef Faber, Geschäftsführer Faber GmbH und Obmann der Arge2Rad. „Insgesamt sind wir mit dem Absatz der Marke Ducati im Jahr 2025 sehr zufrieden“, erklärt Dietmar Brandl, General Manager Ducati, Exclusive Cars Vertriebs GmbH. Die Zulassungszahlen hätten sich 2025 auf einem ähnlichen Niveau bewegt wie die vorhergehenden Jahre. Auch für die Marke Honda lief es gut: „Es ist uns gelungen, 2025 den 1. Marktplatz in der Kategorie L3 zu erreichen –, das erste Mal seit dem Jahr 2007“, berichtet Philipp Kornfeld, Sales Manager Honda Austria. „Triumph konnte in Österreich seinen Absatz um 40 Prozent steigern, nicht zuletzt, weil wir unser Händlernetz fast flächendeckend ausgebaut haben“, berichtet Alexander Leonhartsberger, Sales Manager Triumph Österreich. „Das Jahr 2025 war für BMW ein absolutes





Rekordjahr und wir sind 2026 gut in die Saison gestartet“, sagt Tobias Reith, Leitung Motorrad BMW Austria. „Ich gehe davon aus, dass das heurige Jahr für unsere Marke Aprilia gut laufen wird“, meint Eva Schmid, Managing Director bei Ginzinger Import GmbH.
Neustart und Aufbruchsstimmung
Für MV-Agusta-D-A-CH-Manager Sascha Renner markierte die Messe einen Neustart für die Marke: „Nach der Trennung von KTM haben wir unser System komplett umgestellt und sind nun voller Tatendrang.“ Ähnlich sieht das auch Peter Pokorny, Marketingchef der KSR Group, die seit 2023 ein Insolvenzverfahren hinter sich gebracht hat und nun wieder auf gesunden Beinen steht: „Wir sind deutlich kleiner, aber unser Ziel ist, dass wir jetzt gesund mit unseren Partnern wachsen.“
Für Alexander Hlavac, Country Manager von Suzuki Österreich, läuft hingegen alles nach Plan: „Wir sind mit den Neuzulassungen 2025 sehr zufrieden und sind auch für 2026 positiv gestimmt.“ Ähnlich sehen das auch Marcus Pohl (Yamaha), Lisa Bandion (Kawasaki) und Ivan Steiner (Harley-Davidson). Einzig für Oliver Grünberger, Verkaufsleitung Österreich bei Bridgestone Motorrad, war 2025 nicht besonders erfreulich: „Weil das Wetter nicht gepasst hat. Das hilft bei einem Verschleißprodukt natürlich nicht.“ •
Text: Kevin Kada, Dieter Scheuch, Fotos: Kada/Scheuch, A&W








und Peter Schäfer (Autohändler) auf der Bühne in Nürnberg
„Es ist noch nicht zu spät“
Stirbt das klassische Autohaus- und Werkstättengeschäft durch immer mehr Elektroautos? Antworten gab es Anfang März beim „puls Automobilkongresses“ in Nürnberg.
Mit 22 Auflagen ist der „puls Automobilkongress“ längst das, was man einen Klassiker in der Branche nennen kann: In Deutschland sowieso, und heuer kamen (nicht zuletzt auch dank der Kooperation mit unserem Verlag) auch mehr österreichische Besucher in die fränkische Handelsstadt (siehe Fotos auf der rechten Seite). Und man kann sagen: Es hat sich ausgezahlt! Denn das Programm – ein gut gefüllter Nachmittag mit Möglichkeit zum Vernetzen am Abend und ein ebenso dichter Vormittag – war gut gewählt.
Unser Ziel ist es, die Autos regional zu verkaufen und dann auch zu servicieren.
Peter Schäfer, Autohändler
Kai Vogler, Vertriebschef von Volkswagen Financial Services, riet dazu, sich verstärkt auf die Finanzierung von Gebrauchtwagen zu konzentrieren: So könnten Händler zusätzliche Fahrzeuge über eine längere Dauer mit Service- und MaintenancePaketen loyalisieren. „Wenn wir auf den gesamten Carpark schauen, wollen wir bei jedem zweiten Auto vertreten sein“, so Vogler. Unterschiedlich waren die Zugänge der Autohändler zu den Kunden: Während der BMW-Händler Tolga Toker (Bobrink & Co, Bremen) vor allem
auf das Thema Social Media setzt und dadurch laut eigenen Angaben „um 30 Prozent mehr Autos verkauft als bisher, auch an Kunden aus Düsseldorf, Dortmund oder Frankfurt“, rieten seine Kollegen eher zum „Kirchturmgeschäft“. In seinem Autohaus werde möglichst darauf geachtet, dass die verkauften Fahrzeuge in der Region bleiben, meinte Fritz Tiemeyer (44 Standorte im mittleren Ruhrgebiet): „Da kann man gezielt steuern, etwa mit höheren Provisionen für die Verkaufsberater oder einem höheren Rabatt für die Kunden, die dann auch wieder zu uns zum Service kommen.“
Die längere Garantie hat sich bewährt
In dieselbe Kerbe schlug auch Peter Schäfer, der gemeinsam mit anderen Familien 13 Standorte im Raum München, Augsburg und Allgäu betreibt: „70 Prozent des Gewinns des Autohauses kommen aus dem Service. Daher ist es unser Ziel, die Autos regional zu verkaufen und auch zu servicieren.“
Von der großen Bedeutung des Servicegeschäfts sprach danach auch Jens Sörensen, After Sales Direktor bei Toyota in der Schweiz: Die 275.000 Pkws seiner Marke dürfe man nicht den freien Werkstätten überlassen, daher habe Toyota die 10-JahresGarantie eingeführt: Seit dem Jahr 2021 sei die Zahl der Servicedurchläufe in den Toyota-Vertrags-



Vladislav Smolyanoy (l.), Michael Holub (r., beide von The Vienna AI Company) mit Manuel Schwaighofer (Porsche Austria GmbH & Co OG)

Bernhard Kalcher (Obmann des Verbands Österreichischer Kraftfahrzeugbetriebe (VÖK)

Rudi Lins (Autohändler und Vorarlberger Landesgremialobmann), Wolfgang Wurm (Geschäftsführer Porsche Austria) und Gottfried Koch (Autohändler Feldkirch)
Rund 200 Besucher kamen am 2. und 3. März ins „Korn’s“ im Zentrum von Nürnberg
werkstätten von 79.000 auf 102.000 gestiegen. Kamen früher 54 Prozent aller in der Schweiz zugelassenen Toyota-Pkws in eine Vertragswerkstätte, so waren es im Vorjahr 73 Prozent: „Unser Ziel sind 80 Prozent“, sagte Sörensen. Es gebe zwar ein Risiko, dass Werkstätten und Mitarbeiter überlastet seien, aber dafür müsse man die richtigen Prozesse haben.
Unterschiede zwischen Europa und China
Michael Hayer, Portfolio Manager bei der Edag Engineering GmbH in Wiesbaden, sprach die großen Unterschiede zwischen europäischen und chinesischen Kunden an: „In China ist das Fahrzeug für viele Menschen ein digitaler Rückzugsort: Es gibt im
Seit wir bei Toyota die 10-Jahres-Garantie eingeführt haben, ist die Zahl der Servicedurchläufe von 79.000 auf 102.000 pro Jahr gestiegen.
Jens Sörensen, Toyota AG Schweiz

Christoph Stürmer (Alliance of European Car Dealers and Repairers) und Ernst Rohrer (Techno)

Stefan Reiser (Geschäftsführer puls Marktforschung) führte durch das Programm
Auto ein besseres Soundsystem und bessere Sitze als in der Wohnung, deshalb verbringen viele Menschen nach der Arbeit noch ein bis zwei Stunden in ihrem Auto.“ Während sich die chinesischen Kunden bei einem Kauf vor allem dafür interessierten, welche digitalen Fähigkeiten das Fahrzeug habe, würden die europäischen Kunden „zuerst das Lenkrad und andere Dinge im Cockpit angreifen“, um ein Gefühl für die Qualität zu bekommen. Daher glaubt Hayer, dass sich die europäische Autoindustrie stärker von China differenzieren müsse, um zu überleben.
Viel Applaus erhielt Wolfgang Wurm, Geschäftsführer von Porsche Austria, für seinen Auftritt: Er sprach unter anderem auch das Thema an, ob Händler des Volkswagen Konzerns auch chinesische Marken dazunehmen sollten: „Das macht bei unserem Marktanteil keinen Sinn. Im Vorjahr waren es 39,6 Prozent, in den ersten beiden Monaten 2026 sogar 46 Prozent.“
Stefan Reiser, Geschäftsführer von puls Marktforschung, meinte, dass Betriebe effizienter werden müssten und sich neue Nischen suchen sollten, um auch in Zukunft bestehen zu können. Nur dann hätten sie eine Chance, die geringer werdenden Erträge aus dem Hochlauf der Elektroautos zu kompensieren. „Dafür ist es noch nicht zu spät.“ • Text und Fotos: Mag. Heinz Müller


Dipl.-Ing. Georg Goldgruber fährt Porsche –und in der Freizeit mit dem Rad in die Berge
Jetzt gibt es auch beim vollelektrischen Porsche Macan einen GTS: Hauptverantwortlich dafür ist ein gebürtiger Steirer. Was erwartet sich der Importeur in Österreich?
Geboren in der Steiermark, Ausbildung an der TU Wien, dann zu Audi, wo er unter anderem auch verantwortlich für den Aufbau des neuen Werkes in Mexiko war: Dipl.-Ing. Georg Goldgruber ist einer jener Österreicher, die es in der deutschen Automobilindustrie weit gebracht haben, ohne dass die breite Öffentlichkeit davon erfährt. Seit einigen Jahren ist Goldgruber bei Porsche für die seit 2024 elektrifizierte Baureihe Macan verantwortlich. Und da war er natürlich auch bei der Präsentation des GTS im spätwinterlichen Südfrankreich dabei, wo unser Verlag neben der „autorevue“ und der „Presse“ als einziges österreichisches Medium vertreten war.
Sieht aus wie ein GTS. Fühlt sich an wie ein GTS. Fährt sich wie ein GTS.
Dipl.-Ing. Georg Goldgruber, Porsche
Schon am Abend, gleich nach der Ankunft, hatte Goldgruber vor den angereisten Journalisten gesagt: „Sieht aus wie ein GTS. Fühlt sich an wie ein GTS. Fährt sich wie ein GTS.“ Doch was ein elektrischer GTS nicht schafft: Er klingt nicht wie ein VerbrennerGTS, mit denen Porsche seit Jahrzehnten seine Fans findet. Da kann man noch so aktiv sein beim Kreieren von Sounds, die zum jeweiligen Fahrmodus passen. Wirklich echt klingt das alles nicht.
Doch rein fahrerisch ist der Macan GTS natürlich ein echter Porsche: Bis zu 571 PS (kurzzeitig) hat ihm das Team rund um Gesamtfahrzeugleiter Goldgruber mitgegeben, ein Drehmoment von 955 Newtonmetern und in 3,8 Sekunden wird’s aus dem Stand am Tacho dreistellig. Die Höchstgeschwindigkeit haben sie bei 250 km/h eingefroren. Reicht auch, denn ansonsten würde die elektrische Reichweite bis maximal 586 Kilometer laut WLTP rapide sinken.
In Österreich ist der Macan erfolgreich
Im Gegensatz zu anderen Weltregionen, wo man laut nach der Wiedereinführung eines Verbrenners in dieser Größe ruft (und ab 2028 erhört wird), ist die elektrische Version des Macan in Österreich ein Erfolg. Das liegt natürlich an der Besteuerung (0 Prozent NoVA), weshalb der Macan bei uns ab 93.912 Euro (und der GTS ab 107.033 Euro) in der Preisliste steht. 50 Stück vom GTS will der Importeur heuer verkaufen, insgesamt könnten es knapp 300 Macan werden.
Das ist deutlich mehr als am Ende der Laufzeit des Verbrenners: Von ihm hatte Porsche in den letzten Jahren (also ab 2020) in Österreich stets nur zwischen 167 und 199 Einheiten abgesetzt. • Text und Fotos: Mag. Heinz Müller

Mit diesen 3 Modellen startet Lynk & Co demnächst in Österreich: Lynk & Co 01, Lynk & Co 08 und Lynk & Co 02
Dietmar Rath, Commercial Director der neuen chinesischen Marke Lynk & Co für Österreich, spricht über die Pläne für die kommenden Monate.
Ende Februar, ein bitterkalter Tag in Göteborg: Vom Stadtzentrum pflügt sich die städtische Fähre durch die Eisschollen ins Hafengelände. Dort liegt das Designzentrum von Lynk & Co: Geely, mit seinen Töchtern Volvo und Polestar bereits stark in Österreich aktiv, entwickelt hier jene Fahrzeuge, die auf den europäischen Markt kommen, derzeit sind es drei. Dietmar Rath kommt aus einem ManagerMeeting zur kleinen Schar an Journalisten, die auf die Präsentation der Fahrzeuge wartet. Seit rund 2 Jahrzehnten ist Rath in der österreichischen Autobranche aktiv, die meiste Zeit bei Opel, zuletzt bei Volvo: Nun ist es seine Aufgabe, den Neustart von Lynk & Co vorzubereiten. Ein Name, der aufmerksamen Beobachtern aus anderen Ländern bekannt sein mag, wo der Lynk & Co 01 schon seit 2021 das Straßenbild bevölkert. Waren all diese Fahrzeuge bisher nur im Abo-Modell aktiv, so hat sich der Hersteller nun der guten, alten Autohändler besonnen. Rund 170 sind es derzeit in Europa, Neben der Schweiz, Tschechien und rund einem Dutzend anderer Märkte ist Lynk & Co nun auch in Österreich aktiv, etwa mit einem Stand auf der „Vienna Drive“. Und Rath führt aktuell letzte Gespräche mit Händlern aus dem Volvo-Netz. Ziel ist es, mit 5 Partnern Anfang April zu starten.
Ein rund 200 m2 großer Schauraum, ein eigener Verkäufer, Signalisierung außen und innen.
Dietmar Rath, Lynk & Co

Die Händler sollen das Bundesgebiet gut abdecken. Dass man im Volvo-Netz aktiv ist, gilt als logische Voraussetzung, denn die Fahrzeuge beider Marken sind (wie auch mit Polestar) technisch eng verwandt. Und dennoch sieht Rath die neue Marke „nicht im Wettbewerb von Volvo“. Dies habe man auch bei der Preisfindung der Modelle so bedacht, meint Rath, der Cupra, Kia oder BYD als Hauptkonkurrenten sieht.
„Unsere CI-Standards sind minimal im Vergleich zu anderen Herstellern“, so Rath. Wichtig sei ein rund 200 Quadratmeter großer Schauraum, ein eigener Verkäufer, eine Signalisierung außen und innen. „Man muss aber maximal 120.000 bis 150.000 Euro investieren.“ Der Bereich Aftersales sei durch Volvo ohnehin bekannt, daher gebe es nur minimale Schulungs-Anforderungen (online). • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Lynk & Co

Die Familie Berger in Baden ist nun „Green Dealer“ von Škoda; die Eröffnung wurde mit den Spitzen des Importeurs gefeiert
Bis zu 15 soll die Zahl der „Green Dealer“ von Škoda wachsen. Wir haben den jüngsten Neuzugang, das Autohaus Berger in Baden, besucht.
Während die Schauräume für VW und Audi weithin sichtbar sind, liegt jener von Škoda in der zweiten Reihe. Logisch, denn die tschechische Marke ist im Autohaus Berger in Baden erst vor rund 10 Jahren dazugekommen, und da war in der ersten Reihe kein Platz mehr. Dafür ist das Gebäude von Škoda, damals unter dem Motto „Simply clever“ gebaut, nun ein echter Schmuckkasten, da es nach dem „Green Dealer“-Konzept umgestaltet wurde.
Diese Aktivitäten weiß man beim Importeur in Salzburg zu schätzen und lud Ende Februar zur Pressekonferenz. Gefeiert wurde nicht nur die Neueröffnung des erst wenige Tage zuvor fertig gewordenen Schauraums, sondern auch „30 Jahre Octavia“. Doch was ist ein „Green Dealer“? Diese Autohäuser sind nicht nur energieautark, sondern bieten unter anderem auch öffentlich zugängliche Ladestationen, Rückhaltebecken für Gebrauchtwasser, wassersparende Autowaschanlagen und Baumpflanzungen rund um das Gebäude und in der Umgebung.
Das Autohaus Berger ist nach der Firma Reiser in Straßwalchen das zweite in Österreich, wo das
Unten: Markenleiter Markus Stifter und Geschäftsführer Mag. Wolfgang Wurm vor einem aktuellen Octavia und einem Modell der ersten Generation

Konzept umgesetzt wurde. Als nächstes soll Porsche Graz-Liebenau folgen, wo die Eröffnung eines komplett neuen Schauraums als „Green Dealer“ für Herbst 2026 geplant ist. Markus Stifter, Markenleiter von Škoda in Österreich, hofft, dass 15 der 82 österreichischen Händler „Green Dealer“ werden. Stifter freute sich über die Zahlen von 2025: Škoda habe mit 30.086 Einheiten zum ersten Mal die
Ich freue mich über die freiwillige Leistung der Familie Berger, diesen Schauraum zu errichten.
Markus Stifter, Markenleiter Škoda
Schwelle von 30.000 Neuzulassungen überschritten. Das sei „ein absoluter Rekord, mit dem wir eine magische Zahl gebrochen“ haben. Auch einen Marktanteil von 10,6 Prozent habe die tschechische Marke in Österreich noch nie erreicht. Heuer kommen, spät im Jahr mit Epiq und Peaq 2 neue E-Autos, die den Erfolg von Enyaq und Elroq fortsetzen sollen. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Christian Houdek

Petra Mühr Contentmanager & Copywriter
… das hat mich wirklich gecatcht!“ – Diesen Satz werde ich so schnell nicht vergessen. Ich war bei einer Auto-Präsentation, neben mir eine junge Frau, sehr aufmerksam und interessiert. Nach der Präsentation sagte sie den oben erwähnten Satz zu mir. – Was sie überzeugt hatte? Nicht das Design, nicht der Verbrauch, nicht der Preis. Es war das Licht bzw. eine spezielle Bezeichnung dafür. „Wer kann schon behaupten, dass er so etwas auf seinem Auto hat?“, sagte sie mit diesem Stolz in der Stimme, den man von Menschen kennt, die gerade etwas ganz Besonderes entdeckt haben. Und es war eine schlaue Lösung für den sicheren Hundetransport. Sie hatte einen Hund. Für die junge Frau waren das keine Details, es waren ihre Details
Kunden wollen Gefühle
Wir neigen ja im (Verkaufs-)Gespräch oft dazu, Argumente zu liefern. Doch das Entscheidende sind persönliche Bedeutungen. Wer genau hinhört, erfährt, was sein Gegenüber wirklich bewegt: Dass ein Hund zur Familie gehört und eine Hundetrennwand somit Sicherheit schenkt. Dass ein Lichtsystem stolz macht.
Wer genau hinhört, erfährt, was sein Gegenüber wirklich bewegt.
Holen Sie sie ab, wo sie wirklich stehen Echte Kundenbetreuung beginnt mit echtem Interesse. Mit Zuhören. Mit Fragen. Wer versteht, was seinen Kunden catcht, schafft Relevanz, baut Vertrauen auf und kann genau das anbieten, worauf der Kunde wirklich abfährt. Wer zuhört, weiß somit genau, welche Worte wirken – egal ob auf der Website, im Newsletter, im Flyer oder im Gespräch. So fühlt sich der Kunde wirklich verstanden. •
Paul Schweighofer ist seit Kurzem Nachfolger von Heinz Huber als Berater (oder Obmann) in mehreren Händlerverbänden.
Was haben die Händlerverbände von Mazda, Kia, BMW/Mini, Toyota, Volvo, Jaguar/Land Rover sowie Stellantis gemeinsam? Sie alle haben seit wenigen Wochen eine neue beratende Person im Hintergrund bzw. (im Falle von Kia) auch einen neuen Obmann. Anstelle von Mag. Heinz Huber, der diese Funktionen seit mehr als 10 Jahren ausgeübt hat und in Pension gegangen ist, hat Paul Schweighofer, MBA, diese Tätigkeiten übernommen.
Sanjin Arkus folgt im Autohaus Robinson Schweighofer ist Ende Jänner nach knapp 17 Jahren „im besten Einvernehmen mit der Familie Robinson“ als Geschäftsführer des Autohauses Robinson in Graz (mit den Marken Mazda, Kia und MG) ausgeschieden; dort ist ihm mit 1. März Mag. Sanjin

Arkus (zuvor Standortleiter Wien-Erdberg bei der Wolfgang Denzel Auto AG) gefolgt. Dass er beim Verein österreichischer Kia Händlerbetriebe Obmann sei, sieht Schweighofer als Vorteil, weil er eine neutrale Person sei und nicht als Vertreter eines Autohauses eventuell gegen den eigenen Importeur auftreten müsse. Schweighofer hat die PS Automotive Consulting in Graz gegründet und war kurz auch als Obmann des neu gegründeten „VÖ2R – Verband der österreichischen Zweiradhändler“ im Gespräch (siehe Seite 40). • Text: Mag. Heinz Müller, Foto: Autohaus Robinson
Paul Schweighofer, MBA, leitet seit Ende Jänner mehrere Händlerverbände
Bianca Dvorak (Geschäftsführerin im Bundesgremium Fahrzeughandel) mit Ferdinand O. Fischer (Sprecher des Zweiradhandels)


Das Team von rechts nach links: Sabine Haiderer (Obfrau), Hans Jorda (Obfrau-Stv.), Barbara Zeitlhofer (Kassierin), Karl Schagerl (Öffentlichkeitsarbeit), Christoph Hauthaler (Schriftführer-Stv.), Gerald Hütter (Kassierin-Stv.), Dieter Hahn (Öffentlichkeitsarbeit, 1. Stv.), Ferdinand O. Fischer (Öffentlichkeitsarbeit, 2. Stv.). Nicht am Foto: Max Lemberger (Schriftführer)
In Linz wurde im Februar der „VÖ2R – Verband der österreichischen Zweiradhändler“ aus der Taufe gehoben.

Bei der Tagung in Linz wurden den Händlern auch Potenziale der KI aufgezeigt
Mit einer Überraschung endete am 24. Februar die erste Generalversammlung des „VÖ2R – Verband der österreichischen Zweiradhändler“ in Linz: Denn nicht, wie zuvor bereits kommuniziert, Paul Schweighofer wurde zum Obmann gewählt, sondern Sabine Haiderer. Dass der Verband bereits 55 Mitglieder habe, nennt Haiderer „für den Beginn sehr erfreulich. Doch wir werden schauen, dass wir noch mehr werden, damit wir ein großes Sprachrohr bilden.“ Gedacht ist der VÖ2R als Pendant zur Arge 2Rad (Importeure).
Wir werden schauen, dass wir noch mehr werden, damit wir ein großes Sprachrohr bilden. Sabine Haiderer, VÖ2R-Obfrau
Im Führungsteam vertreten sind weiters: Hans Jorda (Deus Moto/Guntramsdorf, als Obfrau-Stellvertreter), Barbara Zeitlhofer (Schumoto/Katsdorf, Kassierin); sie wird von Gerald Hütter aus Dobl unterstützt. Schriftführer ist Max Lemberger (Rainer Gruppe/ Wien), sein Stellvertreter ist Christoph Hauthaler aus Salzburg. Die Öffentlichkeitsarbeit wird vom Harley-

Davidson-Händler Karl Schagerl aus St. Pölten geleitet, seine Stellvertreter sind Dieter Hahn (Motec Leber & Hahn Zweiradtechnik GmbH in Villach) und Ferdinand O. Fischer (JM Fischer GmbH in Wien). Die beiden Letzteren sind auch jene beiden Männer, die die Gründung des VÖ2R in den vergangenen Monaten vorangetrieben haben.
Welche Potenziale gibt es durch KI?
Im Rahmen der Tagung referierten Fischer, der Vorsitzende des Fachausschusses Zweiradhandel, und Bianca Dvorak, die Geschäftsführerin des Bundesgremiums in der Wirtschaftskammer, über einen Erfolg punkto „automationsunterstützter Zufahrtskontrolle“. Gemeinsam mit der Arge 2Rad sei erreicht worden, dass einspurige Kraftfahrzeuge doch nicht von geplanten Einfahrtskontrollen in 70 Städten betroffen sein werden. Damit bleibe die Mobilität für Zweiradfahrer in Innenstädten erhalten. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein interaktiver Workshop, bei dem Potenziale der KI aufgezeigt wurden. Der Themenbogen spannte sich von der Terminvereinbarung über Werkstatttermine bis hin zu Marketingaktivitäten und Standardkorrespondenzen. • Text: Mag. Heinz Müller, Dieter Scheuch, Fotos: VÖ2R, WKO
Stephanie Ernst und Maximilian Lemberger (l.) mit dem neuen Partner Cedric Borremans von Toyota


Maximilian Lemberger und Cédric Borremans zerschneiden feierlich das Band
Rainer Kfz und Toyota Österreich starten in eine gemeinsame Zukunft. Zusammen will man sowohl im Privat- als auch im Flottenbereich wachsen.
Im Rainer Megastore ist Anfang März der offizielle Startschuss für eine neue Partnerschaft gefallen: Die Rainer Gruppe und Toyota Austria wollen das aktuelle Momentum im österreichischen Automarkt nutzen und ihr Wachstum gemeinsam vorantreiben. Rainer sieht darin eine Chance, die man mit Toyota gezielt nutzen will. „Ich bin überzeugt, dass wir mit Toyota Austria den richtigen Partner gefunden haben, um vom aktuellen Marktwachstum zu profitieren“, sagt Maximilian Lemberger, Geschäftsführer der Rainer KFZ Handels GmbH.
Toyota bringt dabei ein breites Angebot an elektrifizierten Antrieben. Denn die Nachfrage nach alternativen Antrieben steigt deutlich: Im Jänner lag ihr Anteil bereits bei 60,8 Prozent der Neuzulassungen. Besonders dynamisch entwickelten sich Benzin-Hybride mit einem Zuwachs von über 46 Prozent, während reine Elektroautos um 23 Prozent zulegen konnten.
Nutzfahrzeuge neu bei Rainer Toyota verweist auf seine langjährige Elektrifizierungsstrategie: „Toyotas Weg in die Elektrifizierung startete bereits vor rund 30 Jahren, als 1997 der erste Toyota Prius mit dem legendären Toyota Hybrid System eingeführt wurde“, erklärt Cédric Borremans, Geschäftsführer von Toyota Austria. Er betont die Modellvielfalt: „Bei den Pkw-Modellen bietet
Toyota 6 Elektro, 3 Plug-in-Hybrid, 8 Hybrid, einen Mild-Hybrid Diesel, 2 Diesel Transporter, einen Benziner und ein Wasserstoff-Fahrzeug an, womit heuer 95 Prozent des Volumens elektrifiziert sein werden.“ Für Rainer eröffnet die Partnerschaft ein neues Geschäftsfeld: Neben dem Ausbau des Privatkundengeschäfts steigt das Familienunternehmen – die Mazda-Partnerschaft bleibt unverändert – auch ins Nutzfahrzeug-Segment ein. „Durch die neue Partnerschaft mit Toyota werden wir nicht nur den Privatkundenbereich ausbauen, sondern steigen mit neuen Services für den Gewerbe- und den Flottenbereich auch ins Nutzfahrzeug-Segment ein“, so
Bin überzeugt, dass wir mit Toyota den richtigen Partner gefunden haben.
Maximilian Lemberger, Geschäftsführer Rainer Kfz
Lemberger. Geplant sind unter anderem individuelle Fuhrparklösungen, auch für Wiener Taxi-Unternehmen. Um das Wachstum zu stemmen, will Rainer zusätzliche Arbeitsplätze in Beratung, Verkauf und Werkstatt schaffen. Toyota wiederum setzt auf eine Modelloffensive mit 7 neuen Elektro- und Hybridmodellen. •
Text: Kevin Kada, Fotos: stefanjoham.com

A&W: Starten wir mit einem Rückblick. Wie ist das vergangene Jahr für Moon Power gelaufen?
Markus Tatzer: 2025 war für Moon Power ein echtes
Wachstumsjahr: Wir sind mit Polen und Italien in 2 Schlüsselmärkte eingetreten und heute in insgesamt 26 Ländern aktiv. Mit über 5.500 Ladepunkten, der Einführung unserer Second-Life-Speicherlösung RE:LIFE und der ersten Megawatt-Ladestation haben wir wichtige technologische Meilensteine gesetzt. Wir sind regelmäßig Vorreiter mit innovativen Projekten und haben uns als „enabler“ der Elektromobilität etabliert.
Wie sieht das Moon-Geschäftsmodell aus?
Tatzer: Unser Angebot startet mit der Hardware, hier decken wir AC- und DC-Laden, PV und Speicher, dabei arbeiten wir mit Händlern, Verbauern und Großhändlern zusammen. Die Zielgruppe ist klar auf B2B ausgerichtet und nicht auf Privatkunden. Die erste Kundengruppe war der Autohandel, über die Autohäuser haben wir deren Flottenkunden angesprochen, die mittlerweile ein wichtiges Segment für uns sind.
Mag. (FH) Markus Tatzer ist Geschäftsführer der Moon Power GmbH, einer Tochter der Porsche Holding. Er berichtet über das Geschäftsmodell, die Entwicklung des Unternehmens sowie über die Chance des Autos als Speicher.
integriert, dem tragen wir damit Rechnung. Relevante Bereiche sind auch Hotellerie und Gastronomie sowie KMUs und Firmen, also überall dort, wo sich Kunden aufhalten.
Künftig geht es im Auto-Geschäft auch um die Finanzierung und Wartung von Energiesystemen sowie um den Stromvertrag.
Welche Segmente decken Sie dabei ab?
Tatzer: Der erste Bereich ist die Infrastruktur, hier bieten wir Lösungen an Betreiber wie Garagen, Gemeinden oder Sportstätten. Früher ist man zum Laden irgendwo hingefahren, mittlerweile ist das Laden in den Alltag
Der zweite Bereich unseres Angebotes ist die Software. Dabei handelt es sich um Energiemanagement, bei dem die verschiedenen Sektoren verbunden werden. Dafür gibt es eine Backend-Software für Ladekarten und Abrechnung. Das Produkt ist standardisiert, kann aber auf die jeweiligen Anforderungen maßgeschneidert werden. Der dritte Bereich sind Dienstleistungen, die Wartung und auch die Störungsbehebung für unsere eigenen Produkte. Und der vierte, jüngste Bereich ist eine eigene Eichstelle. Denn mit AFIR müssen alle Ladepunkte über 50-kW-Ladeleistung für die Abrechnung geeicht sein. Wir sind nun die vierte Eichstelle in Österreich.
Ist Moon als Tochter der Porsche Holding auf Händler der Konzernmarken konzentriert?
Tatzer: Moon arbeitet markenunabhängig, wir sind offen für alle Marken und auch für Händler aller Marken, dafür gibt es auch einige Erfolgsbeispiele. In der Zusammenarbeit mit dem Händler laufen einfache Lösungen wie die klassische Wallbox über das Autohaus und den
Verkäufer, gemeinsam mit Elektrikern vor Ort. Komplexere Lösungen wie etwa bidirektionales Laden können allerdings nicht über Autohäuser abgewickelt werden, hier kommt unser Team zum Einsatz.
Wie können wir uns die Beratungsleistung von Moon vorstellen?
Tatzer: Wir fahren zum Kunden, schauen uns die Situation an und erstellen ein Konzept. Die Projekte reichen von klein bis groß, wobei klein etwa fünf Ladestationen bedeutet. Lösungen für Privatkunden werden an kooperierende Elektriker vermittelt, alle Firmenkunden betreuen wir selbst. Es gibt auch ein eigenes Montageteam, das mit Elektrikern zusammenarbeitet. Damit haben wir mittlerweile ein komplettes Ökosystem rund um das Energiemanagement aufgebaut.
Es geht um die richtige Nutzung des Auto-Akkus als mobilen Speicher.
Wie kann so ein Modell konkret aussehen?
Der Fokus 2026 liegt auf bidirektionalem Laden, intelligentem Lastmanagement sowie dem Ausbau von Truck- und Megawatt-Charging.
Sind die heimischen Autohäuser für die Elektromobilität gerüstet?
Tatzer: Es gibt noch sehr viel Aufklärungsarbeit. Die Pioniere, die early adopter sind durch, ich würde sagen, das sind 20 bis 30 Prozent der Händlerschaft. Jetzt geht es in die Breite.
Sich mit dem Thema zu beschäftigen ist der Schlüssel für jeden Kfz-Unternehmer und führt in der Regel sehr schnell zu Ergebnissen. Der erste Schritt ist, Elektromobilität als Händler selbst zu leben und sich damit zu beschäftigen. Die Mannschaft muss geschult und begeistert werden. Dazu kommen wir mit unserem Team und erklären alles, von A bis Z.
Die Zentrale befindet sich bei der Porsche Holding in Salzburg, wo ist Moon noch aktiv?
Tatzer: Moon Power hat elf Fokusmärkte: Österreich, Deutschland, Italien, Polen, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Portugal, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Insgesamt sind wir bereits in 26 Ländern aktiv, wobei E-Mobilität dort teilweise noch kein großes Thema ist. In Österreich besteht das Team aus 56 Mitarbeitern, in Deutschland arbeiten 35 Kollegen für Moon, europaweit sind es mittlerweile 100.
Wie geht es weiter?
Tatzer: Das Ziel ist ein datengetriebenes Energiemanagement. Dabei dient uns die Hardware als Einstieg. Künftig geht es im Autogeschäft nicht nur um Vermarktung und Wartung, sondern auch um Wallboxen, die Finanzierung und Wartung von Energiesystemen sowie – als nächste Instanz – um den Stromvertrag.
Tatzer: Ein konkretes Beispiel: Wenn uns der Kunde seinen Akku 300 Tage im Jahr, 15 Stunden pro Tag zur Verfügung stellt, der Akku also im Netz hängt, garantieren wir eine Vergütung von 2.000 Euro pro Jahr. Das kann man sich beispielsweise in drei Zyklen vorstellen: mittags laden, abends entladen und nachts wieder auffüllen. Die Voraussetzung ist eine bidirektionale DC-Wallbox, die wir ab heuer um 3.750 Euro exklusive Mehrwertsteuer anbieten. Wir entwickeln uns also zum Energiedienstleister. Das Ziel ist, mehr Wertschöpfung zu uns zu holen, da dort der größte Vorteil liegt. Solange der Kunde nicht alle Sektoren selbst abdeckt, können wir den Strom nutzen, davon profitieren beide Seiten. Sektorenkopplung ist ein komplexes Thema und benötigt Profis in der technischen Organisation sowie im Zusammenspiel mit Förderungen. Aber die Einsparungen sind erheblich, und das beginnt bereits bei entsprechendem Energiemanagement, allein durch Regelung und Kontrolle lassen sich bereits bis zu 30 Prozent einsparen.
Wo stehen wir beim bidirektionalen Laden?
Tatzer: Wie erwähnt, ist bidirektionales Laden ein sehr wichtiges Thema. V2G, als Retourspeisung ins Netz, wird in den nächsten drei Jahren nutzbar, V2H, also die Nutzung des Autoakkus im eigenen Haus, funktioniert bereits, sowohl im privaten Bereich wie auch für Unternehmen. Wir bieten etwa eine bidirektionale Station mit 5 Dispensern für mehrere Fahrzeuge an, samt App-Steuerung.
Wir hören, dass die BiDi-Lösungen noch sehr stark auf einzelne Marken eingeschränkt sind?
Tatzer: Das Thema entwickelt sich stark weiter, es wird entsprechende Anbieter von Wallboxen und Fahrzeuge geben, die miteinander funktionieren. Letztlich erfolgt alles im Sinne des Konsumenten.
Was sind die nächsten Schritte im heurigen Jahr?
Der Fokus 2026 liegt auf bidirektionalem Laden, intelligentem Lastmanagement, Second-Life-Speichern sowie dem konsequenten Ausbau von Truck- und Megawatt-Charging. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aller Komponenten – von der Beratung über Hardware und Software bis zum Betrieb. Genau hier sehen wir unsere Stärke als integrierter Anbieter innerhalb der Porsche Holding Salzburg. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Moon Power
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Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist
Nein, die Rede ist nicht vom edlen Gold. Es geht um die übermäßige Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht. Um eine Übererfüllung von Vorschriften, was mit höherem Aufwand und mit höheren Kosten verbunden ist. Aus der keine Vorteile, sondern letztlich nur Wettbewerbsnachteile resultieren. Das gibt es nicht nur auf EU-Ebene, sondern auch im Kfz-Alltag.
Aus meiner Sicht leidet Österreich darunter, oft den EU-Musterknaben spielen zu wollen. Ein Musterbeispiel für eine solche Innovations- und Wettbewerbsbremse ist die in Österreich „aus Klimaschutzgründen“ seit 2011 verbotene geologische CO2-Speicherung. Bei der es insbesondere darum geht, alte Öl- und Gasfelder für die Lagerung industriell anfallender CO2-Emissionen zu nutzen, um diese im Zuge einer Kreislaufwirtschaft wieder weiter verwerten zu können. Die EU hat solch ein Verbot nie erlassen. Sie hat 2009 lediglich eine Richtlinie zur sicheren CO2Speicherung verabschiedet. Zwei Jahre später haben die übereifrigen Österreicher diese SpeicherRichtlinie nach alter Beamtentradition gleich in ein heimisches CO2-Speicherverbot verwandelt und damit der damals noch jungen CO2-Wiederverwertungsbranche den Garaus gemacht.
2011 war es auch für uns bereits erkennbar, dass die Klimaziele 2050 ohne eine entsprechende CO2-Wiederverwertung – „Carbon Captive Utilization“ (CCU) Technologie – nie erreichbar sein werden. Nur sie wird es ermöglichen, CCU-basierte Rohstoffe etwa als E-Fuels zum Ersatz fossiler Brennstoffe zu produzieren, die wir überall dort benötigen, wo batteriegespeicherte Elektroantriebe nicht in Frage kommen – etwa in der Luft- und Schifffahrt. Wobei diese CO2-Abscheidung nicht nur aus Industrieabgasen, sondern zur Erreichung von Klimazielen auch aus der Luft möglich ist.
Die Kosten von neuen Standards und deren Nutzen – einmal anders betrachtet.
Die Abscheidung und Speicherung des flüssigen Kohlendioxids (Carbon Capture and Storage – CCS) sind zentraler Bestandteil aller modernen Klimaschutztechnologien. Die CO2-Weiterverwertung ist aber nur dann möglich und sinnvoll, wenn es dafür auch entsprechende großvolumige Speicher und die dafür benötigten Pipelines gibt. CO2-Anlagen, die bei uns 2011 verboten wurden.
2019 wäre das von unserem Parlament beschlossene Anti-Goldplating-Gesetz eine Gelegenheit gewesen, das kontraproduktive CO2-Speicherverbot aufzuheben. Mit ihm wurden zwar einige überflüssige Verwaltungsvorschriften aufgehoben, aber zu mehr konnten sich unsere Politiker nicht durchringen. Zwischenzeitig wurde anderorts die CCS-Technologie zur effizienten wirtschaftlichen Nutzung fleißig weiterentwickelt. 2022 hat das US-Energieministerium 8 Milliarden Dollar direkte Förderungen und weitgehende Steuererleichterungen für CCS-Projekte bereitgestellt, um die Lagerung von flüssigem CO2 wirtschaftlich zu machen. China subventioniert CCS zur klimaneutralen Produktion von Stahl. Die EU hat die 2023 zur Kompensation des Russengas-Embargos beschlossenen 3,6 Milliarden Euro für „Clean-Tech“-Projekte nun auch als CCS-Förderung deklariert.
Und bei uns? Da werden alte Versprechen neu versprochen: In einigen Zeilen der im Jänner 2026 vorgestellten „Industriestrategie Österreich 2035“ wurde angekündigt, das gesetzliche CO2-Speicherverbot aufzuheben. Damit soll irgendwann auch die österreichische Industrie ihre unvermeidlichen CO2-Emissionen mittels CCS-Technologie verflüssigen und speichern dürfen. Gleichzeitig wurden 2,6 Milliarden Euro zur Stärkung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Förderung nachhaltiger und zirkulärer Produktion beschlossen. Möglicherweise werden diese Mittel auch zur Förderung jener Technologie nutzbar werden, die uns 2011 faktisch verboten wurde.
Derartiges Goldplating gibt es auch bei Kfz-Importeuren. Aus meiner Sicht immer dann, wenn sie ihren Händlern Standards und sonstige Ausgaben vorschreiben, die durch geänderte Verkaufsstrategien vielleicht bald wieder obsolet sind. Deren Kosten jedenfalls zu dem erzielbaren Nutzen in keinem Verhältnis stehen. •


CEO Lars Pauly (l.) bei der Präsentation des Omoda-Flaggschiffs Omoda 9 in Wien, erhältlich ab sofort. Im Gespräch mit Pressesprecher Bernhard Bauer (M.) und A&W-Redakteur Roland Scharf über BEV-Varianten und das Händlernetz
Erst wenige Monate aktiv, präsentiert Omoda bereits das zweite Modell. Was der Omoda 9 kann, was ihn auszeichnet und warum das Händlernetz sofort liefern kann.
Man hätte keine bessere Location für die Präsentation des Omoda 9 finden können als das „Weitsicht“ auf dem Wiener Cobenzl. Denn die Lancierung von Omoda in Europa an sich, die Strategie hinter den Modellen und die Entwicklung des Händlernetzes wurden ebenso mit sorgfältigem Weitblick durchgeführt, wie die Eckdaten des neuen Wagens stellvertretend darlegen: 4,8 Meter lang, im Sinne der Harmonielehre gezeichnet, Plug-in-Hybrid-Technik mit 143-PS-Benziner, drei E-Motoren
Wer 150 Quadratmeter zur Verfügung hat, der ist grundsätzlich geeignet.
Lars Pauly, CEO Colmobil Österreich
(zwei im Getriebe, einer an der Hinterachse), 573
PS Systemleistung. Die Reichweite beträgt 1100 Kilometer, es gibt nur eine Ausstattung mit allem, was europäische Aufpreislisten begehren – NoVA-befreit für 48.990 Euro.
„Das ist in Grundzügen die Strategie: die Komplexität gering zu halten, weil es für jeden Vorteile mit sich bringt“, sagt Lars Pauly, CEO des Importeurs Colmobil Austria. „Es hilft zum Beispiel dem Händler in seiner eigenen Lagerplanung. Da die Händler das passende Modell in der Regel vor Ort haben, gibt
es auch keine Lieferzeiten.“ Auch die Auswahl der Farbe ist überschaubar: Vier Lackierungen werden angeboten.
Colmobil gibt Gas beim Händlernetz
Zweifel am Erfolg kommt im Gespräch mit Lars Pauly nicht auf: „Es gibt Studien, was für Kunden ein Grund wäre, kein chinesisches Auto zu kaufen: Schlechte Vertriebsnetzdichte im Verkauf und im Service wäre so ein Grund. Und deshalb haben wir jetzt beim Händlernetz Gas gegeben.“ (s. auch Aspekte, S. 4)
Die zehn größten Städte sollen zuerst abgedeckt werden, im Anschluss folgt sukzessive das restliche Bundesgebiet, wobei es nicht nur um geografische Aspekte geht, so Pauly: „In den Städten geht es darum, wer die Flächenanforderungen erfüllt. Wer 150 Quadratmeter zur Verfügung hat, damit er drei Fahrzeuge in den Showroom stellen kann, ist grundsätzlich geeignet. Uns geht es auch um Mindset und diesen kulturellen Fit. Man muss an die Marke, an das Geschäftssystem glauben.“
Nach dem Kompakt-SUV-Hybrid Omoda 5 und dem Omoda 9 soll es in Zukunft aber auch vollelektrisch weitergehen. Pauly: „Das ist bereits in Planung. Es soll wirklich dem Kunden überlassen sein zu entscheiden, was er haben möchte.“ •
Text: Roland Scharf, Fotos: Lukas Tobler
Nach einer parlamentarischen Anfrage zur geplanten §57a-Intervallverlängerung veröffentlicht das Infrastruktur-Ministerium eine umfassende Mängelstatistik.
Die Verlängerung der Pickerl-Intervalle im Rahmen der Deregulierungs-Maßnahmen von Josef Schellhorn (wir haben in Print und Online umfassend berichtet) sorgt in der Branche nach wie vor für Aufregung. Auch politisch ist die Veränderung umstritten und so hat FPÖ Nationalratsabgeordneter Christian Hafenecker, MA – mit einigen weiteren Mandataren – eine parlamentarische Anfrage an Minister Peter Hanke gestellt.
In 9 Fragen zur „Neuregelung Pickerl-Intervalle“ werden Mängel-Statistiken zu Antrieb, Alter, Fahrzeugklasse und Art des Mangels erbeten und seitens des Ministeriums mit einer umfassenden Tabelle aus der Zentralen Begutachtungsplakettendatenbank übermittelt.
Hoher Anteil an schweren Mängeln
Die wichtigsten Informationen haben wir hier in einer kurzen Tabelle zusammengefasst. Besonders relevant ist dabei wohl der hohe Anteil an schweren Mängeln nach 3 Jahren: bei Pkws (M1) sowie bei Anhängern trifft das auf mehr als 18 Prozent der
§57a-MÄNGELSTATISTIK 2024/2025

überprüften Fahrzeuge zu, bei Zweirädern (L) bei 39 Prozent. Nach neuer Regelung sollen diese Fahrzeuge nun jeweils ein Jahr länger unüberprüft im Verkehr bleiben. Noch höher ist die Zahl schwerer Mängel nach 5 Jahren, (28 Prozent der M1- und 37 Prozent der L-Fahrzeuge mit schwerem Mangel).
Beraten statt Strafen?
Die letzte Frage bezieht sich auf die Anwendung des Prinzips „Beraten statt Strafen“ bei der Revision der §57a-Begutachtungsstellen. Revisionsbehörden seien die Länder, so der Minister: „Im Rahmen deren Revisionstätigkeit werden in der Regel keine Strafen ausgesprochen, sondern gegebenenfalls mittels Anordnungen an die Begutachtungsstellen die Herstellung einer gesetzeskonformen Begutachtungstätigkeit angestrebt. •
Text: Gerald Weiss, Fotos: ZBD


Parlamentarische Anfrage
Über diesen Link können Sie die parlamentarische Anfrage „Neuregelung Pickerl-Intervalle“ sowie den Link zur Antwort abrufen



Die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik plädiert für: „Ein Datensatz für jedes Fahrzeug“

Statt, wie jüngst von der Politik vorgeschlagen, die Intervalle der §57a-Überprüfung zu verlängern, setzen Branchenvertreter auf „wirkliche“ Entbürokratisierung rund um das Fahrzeug. Ins Spiel gebracht wird das Konzept „Ein Datensatz für jedes Fahrzeug“.
Die Politik sucht derzeit fieberhaft nach Möglichkeiten zur Entbürokratisierung in vielen öffentlichen Bereichen und hat unter diesem „Deckmantel“ vor einigen Wochen eine Änderung bei den §57a-Intervallen von derzeit 3-2-1 auf 4-2-2-2-1 (in Jahren nach der Pkw-Erstzulassung) angekündigt. Dagegen läuft die Kfz-Branche Sturm und führt Sicherheitsbedenken ins Treffen. Für die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik ist auch klar, dass eine Verlängerung der Begutachtungsintervalle weder zur Entbürokratisierung, Digitalisierung oder zu Einsparungen führt. Aus diesem Grund will die Branchenvertretung die aktuelle Diskussion für das Ziel „Ein Datensatz für jedes Fahrzeug“ verwenden.
Das Problem Konkret geht es darum, dass durch die schrittweise Umsetzung europäischer Vorgaben in österreichische Gesetze unterschiedliche Datenbanken, die mit Kraftfahrzeugen in Verbindung stehen, „gewachsen“ sind. In die Verantwortung des BMIMI (Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur) fallen

die drei „KFZ-Datenbanken“ GDB – Genehmigungsdatenbank, ZLDB – Zulassungsevidenz und ZBD –zentrale Begutachtungsplakettendatenbank. Darüber hinaus wird eine „zentrale Zulassungsevidenz“ im BMI (Bundesministerium für Inneres) geführt. Kritikpunkte an diesem System sind Intransparenz (unterschiedliche, teils private Datenbankbetreiber; nicht rechtlich normierte Finanzierung), Rechtsunsicherheiten hinsichtlich Ausschreibungen, Datenschutzbedenken, Notwendigkeit vieler Schnittstellen zwischen den Datenbanken sowie unklare Ansprechpartner bei technischen Problemen.
Die Lösung
Unser Konzept bringt tatsächlich Entbürokratisierung, Digitalisierung und Kostensenkung.
MMSt. Roman Keglovits-Ackerer, BA, Bundesinnungsmeister Fahrzeugtechnik
Aus diesen Gründen spricht sich die Innung für eine Zusammenlegung der drei Datenbanken in eine „Fahrzeugdatenbank“ aus. Damit würden ein Ansprechpartner, Transparenz bei Vergabe und Finanzierung sowie Vereinfachung beim Datenaustausch zur EU einhergehen. „Wir sind überzeugt, dass das Konzept ‚Ein Datensatz für jedes Fahrzeug‘ tatsächlich zur Entbürokratisierung, Digitalisierung und Kostensenkung beiträgt“, betont Roman Keglovits-Ackerer, Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Adobe Stock/runzelkorn, Josef Bollwein

Moderne Waschanlagen stellen erhöhte Anforderungen an die Filtrations- und Abscheidetechnik
Die vergangenen Jahre waren im Bereich der Fahrzeugwäsche von vielen Entwicklungen geprägt. Dies stellt neue Anforderungen an die Filtrations- und Abscheidetechnik.

Seit einigen Jahren setzt Inowa auf die vollbiologische Waschwasseraufbereitung
Bestand die Fahrzeugwäsche früher aus einem oder zwei Waschgängen und einem Trocknungsprogramm, so ist heutzutage der Einsatz von Dach- und Seitenhochdruck oder Power-Schaum gang und gäbe. Auch die Weiterentwicklung der Reinigungschemie und die damit einhergehende verbesserte Schmutzlösung sorgt für sauberere Fahrzeugoberflächen, führt aber auch zu einer erheblich organischen Belastung im Abwasser. Mit herkömmlichen Filtrationsanlagen kombiniert mit einem Schlammfang und einem Belüftungsbecken lassen sich kaum brauchbare Ergebnisse in der Brauchwasserqualität erzielen. „Das Abwasser muss gezielt behandelt und die organischen Substanzen reduziert werden, um eine vernünftige Brauchwasserqualität zu erhalten. Aus diesem Grund haben wir vor einigen Jahren unsere vollbiologischen Waschwasseraufbereitungsanlagen entwickelt“, erklärt Klaus Steiner, Vertriebsleiter von Inowa Abwassertechnologie.
Gezielter Abbau organischer Substanzen
Der innovative Abwasserspezialist aus Oberöster-
reich setzt dabei auf den gezielten Abbau von organischen Substanzen. Dadurch wird ein unkontrollierter Aufwuchs von Biofilm im Leitungssystem, an den Bürsten oder in der Waschhalle stark reduziert, was zu verlängerten Standzeiten der Anlagenkomponenten sowie längeren Reinigungszyklen und somit zu sauberen Waschhallen führt.
Glasklares Wasser
100 Prozent des anfallenden Waschwassers werden im Festbett Bio Reaktor vollbiologisch aufbereitet und wieder dem Waschprozess zur Verfügung gestellt. Das Wasser ist glasklar, frei von Geruch und kann in den meisten Waschprozessen verwendet werden, wodurch Recyclingraten bis zu 90 Prozent erzielt werden können.
Neu ist der Einsatz der Technologie auch für SBWaschanlagen. Dabei kann der Einsatz von Frischwasser erheblich reduziert werden.
Die Anlagen können sowohl in der bewährten Betonbauweise (Erdeinbau) als auch in einer freistehenden Kunststoff- oder Edelstahl-Variante geliefert werden. Auch Containerlösungen zur Nachrüstung von bestehenden Anlagen sind möglich.
Bereits seit Jahrzehnten ist Inowa für die wartungsfreie Abscheidetechnik über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. So sind Anlagen unter anderem in Deutschland, der Schweiz, China, Norwegen, Albanien, Indien, Liberia, Bhutan und Kuwait verbaut. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Inowa

Seit vielen Jahren vertreibt, montiert, serviciert und repariert Siems & Klein innovative Waschtechnik des italienischen Anbieters Aquarama.
Angeboten wird Waschtechnik für Portal-, SB-Lanzen- und Lkw-Waschanlagen. Aquarama ist Lieferant für die Siems & Klein Waschtechnik und steht für innovative, moderne und qualitative Technik für eine pflegende und hochwertige Fahrzeugwäsche.
Die Aquarama-Waschtechnik punktet ihrerseits mit einigen technischen Raffinessen. So werden beispielsweise durch die optional erhältliche FotozellenBarriere den Waschanlagen quasi „Augen verliehen“ – jede Fahrzeugkontur wird erkannt. Aus diesem Grund stellen Dachaufbauten wie Signaleinrichtungen, Skiboxen etc. kein Problem mehr dar. Dank frequenzumrichter-gesteuerter Bürsten inklusive Rotation zählt zudem ein Softstart zum Standard. Möglich ist auch eine große Auswahl an Bürstenbewegungen durch das Flexus-System, Seitenneigung und die Wave-Tech-Bürsten. Innovativ präsentiert sich auch die 360°-Dachtrocknung inklusive Hochdruckwäsche unter einem Dachspoiler. Zur Verfügung gestellt werden darüber hinaus vielfältige Ausstattungsmöglichkeiten, ein modernes Design mit LED-Beleuchtung und Anzeigemöglichkeiten sowie eine große Auswahl an Bezahlsystemen (24/7-Stand-alone-Betrieb, bargeldlos). • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Aquarama

Für jede Fahrzeuggröße wird die passende Anwendung geboten

Autoersatzteile - Zubehör Werkstättengeräte



Auch
PKW-Bremsenprüfstände von


Die Typen der Serie Compact-XT sind modular aufgebaut, feuerverzinkt und serienmäßig mit einem Prüfprogramm für elektronische Parkbremsen ausgestattet. Optional sind die patentierte automatische Allraderkennung und die EDOS-Ausfahrhilfe erhältlich – für schnelle, zuverlässige und klare Prüfergebnisse im Werkstatteinsatz.

Am PC und an der Hebebühne: mit dem Remote Support klappen Reparaturen einfacher
ATE startet Remote Support für Werkstätten: Live-Videohilfe direkt am Fahrzeug –mit AR-Markierungen, Chat und Übersetzung. Kostenlos per Einladung der Hotline.
ATE erweitert sein Angebot für Werkstätten um einen neuen Profiservice: den Remote Support.
Damit können sich Service-Mitarbeiter bei kniffligen
Fällen live und in Echtzeit Unterstützung von den Experten der Technischen Hotline holen – direkt an der Hebebühne. Benötigt wird lediglich ein handelsübliches Smartphone oder Tablet. Das Herzstück der Anwendung ist eine integrierte AugmentedReality-Funktion (AR), die den Austausch präziser machen soll als ein Telefonat oder Chat.
Gezielte Kommunikation
Neben der Videoberatung können relevante Fahrzeugbereiche im Live-Kamerabild mit virtuellen Markierungen, Linien und Hinweisen hervorgehoben werden. Diese „haften“ an der markierten Stelle,
Uns begegnen regelmäßig Fälle, bei denen Telefon oder Online-Chat an ihre Grenzen stoßen. Mit dem Remote Support bieten wir mehr.
Enno Straten, Geschäftsführer Aumovio Aftermarket
etwa an der Bremsscheibe, und bleiben auch bei Kamerabewegungen stabil auf dem Teil. So sehen Hotline und Werkstatt das Gleiche und können gezielter kommunizieren. „Uns begegnen regelmäßig Fälle,
bei denen Telefon oder Online-Chat an ihre Grenzen stoßen. Mit dem Remote Support bieten wir Werkstätten mehr“, sagt Enno Straten, Geschäftsführer Aumovio Aftermarket.
Interaktive Bearbeitung
Während der Sitzung können alle Teilnehmer Anmerkungen direkt im Kamerabild hinterlassen. Zusätzlich lassen sich auch dreidimensionale Elemente wie farbige Pfeile, Texte oder Striche zur Abstandsmessung einblenden. Praktisch: Selbst wenn eine Markierung aus dem Blickfeld verschwindet, bleibt sie im Raum verankert – dadurch lassen sich Themen im Gespräch unterbrechen und später wieder aufnehmen. Zur Dokumentation können Sequenzen als Bilder exportiert werden. Für den Informationsaustausch steht während und nach der Sitzung eine Chatfunktion inklusive Übersetzung in mehr als 20 Sprachen bereit.
Die Teilnahme am Remote Support ist kostenlos und erfolgt nach persönlicher E-Mail-Einladung durch die Technische Hotline. Mehrere Mitarbeitende einer Werkstatt können sich gleichzeitig einwählen. Voraussetzung für den Betrieb sind ein geladenes Mobilgerät sowie Android ab Version 8.0 oder iOS/ iPadOS ab Version 14.0. •
Text: Redaktion, Fotos: Aumovio
Seit rund 30 Jahren entwickelt und produziert Sherpa Autodiagnostik Prüfstände für zahlreiche Anwendungsfälle.
Angeboten werden Rollenbremsenprüfstände für Pkws, Nutzfahrzeuge und Motorräder. Mit starkem Praxisbezug und engem Kundenkontakt hat sich Sherpa als innovativer Anbieter am Markt etabliert. In Österreich werden die Produkte vom Werkstättenausrüstungsspezialisten Kastner vertrieben, der neben der Lieferung auch für die Installation, Wartung und Reparatur verantwortlich zeichnet.
Schnelle und präzise Ergebnisse
Die Pkw-Rollenbremsenprüfstände der Serie Compact-XT sind modular aufgebaut, feuerverzinkt und serienmäßig mit einem leistungsfähigen Prüfprogramm ausgestattet. Sie liefern schnelle, präzise und zuverlässige Ergebnisse im täglichen Werkstatteinsatz.

Dieser Erfahrungsschatz fließt auch in die MotorradRollenbremsenprüfstände ein. In Verbindung mit USB-Konverter und der PC-Software „TV-XT“ werden alle relevanten Daten wie Bremskraft, Differenzen, Achs- und Radgewicht, Bremsverzögerung, Bremsdrücke und Betriebsmodus übersichtlich am Bildschirm dargestellt. Damit bietet Sherpa effiziente und zukunftssichere Lösungen für professionelle Prüfungen. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Kastner
Kastner bietet Sherpa-Rollenbremsenprüfstände für viele Einsatzzwecke




S C HRAUBER-STORY
Günter Ebners Daihatsu-Flotte in den Kamptaler Weinbergen
Der Winzer als Karosseur: Meist sind umfangreiche Karosseriearbeiten zu erledigen


Der Winzer Günter Ebner hat aus seiner Sammel-Leidenschaft für den Daihatsu F20 ein zweites Standbein gemacht und sich selbst zum Oldtimer-Restaurator ausgebildet.

GGünter und Silvia Ebner organisieren mit selbst restaurierten Oldtimern Weinberg-Touren
ünter Ebner ist Winzer in Langenlois im Kamptal, mit einem besonderen Hobby, das längst zu einem zusätzlichen Standbein für seinen Betrieb geworden ist. Vor mittlerweile 25 Jahren hat er einen verrosteten Geländewagen direkt beim Entsorgungsbetrieb vor der Verschrottung gerettet. Bei dem seltenen Stück handelte sich um einen Daihatsu F20, auch bekannt als Daihatsu Taft, einem der ersten Europa-Exporte der japanischen Marke. Das klassische Design und das Gelände-Potenzial haben Günter überzeugt und heute ist er Spezialist für dieses Fahrzeug, vernetzt mit mehreren Sammlern in ganz Europa. Mittlerweile gehören 12 Modelle, in unterschiedlichen Zuständen, zu seinem Besitz. Während die RestaurierungsMotivation beim ersten Modell noch etwas länger gedauert hat, haben Ebner und seine Werkstatt-Ausstattung ordentlich dazugelernt und so ist er heute routinierter Karosseur, der die charakteristischen Daihatsu-Oldtimer aus –fast – jedem Zustand wieder zum Schmuckstück macht. Denn egal ob Motoren, Getriebe, Achsen, Sitze, Karosserie oder Auspuff: Der Winzer macht alles selbst und kann mittlerweile auf ein umfangreiches Ersatzteillager zurückgreifen.
Sechs Fahrzeuge sind komplett restauriert, einige davon regelmäßig bei Güni-Tours im Einsatz. Mit den stilechten Geländewagen bringen Günter und seine Frau Silvia den Touristen das malerische Kamptal näher, und zwar direkt in den Weinbergen, über (Wein-)Stock und Stein. Ein fixer Bestandteil im Langenloiser Tourismus.
Japanischer Geländewagen aus den Siebzigern Der F20, gebaut von 1977 bis 1984, ist ein kompakter Geländewagen mit Leiterrahmen, Starrachse, Blattfedern, zuschaltbarem Allradantrieb und Untersetzung. Sehr geländegängig, wie Ebner bei seinen Trial-Erfolgen sowie bei den Tour-Gästen im Kamptal demonstriert. Das Kürzel F20 bezeichnet genau genommen den 1.600 ccm großen Benziner, ein unverwüstliches Aggregat von Toyota. Ursprünglich mit 4-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, „in der Deluxe-Version auch mit 5 Gängen und Scheibenbremsen“, so Ebner. Bei manchen Modellen kamen auch ein 2,5 Liter- oder ein 2,8 Liter-Saugdiesel zum Einsatz, in Kombination mit unterschiedlichen Aufbauten und Karosserievarianten. Ebner bevorzugt die Variante mit entfernbarem Dach und zwei quergestellten Sitzbänken im Heck. „Damit können sechs Personen durch die Weinberge fahren.“ • Text: Gerald Weiss, Fotos: www.günitours.at


Gemeinsam bieten Vecos und EasyWerkstatt eine Software für Kfz-Lehrlinge und Berufsschüler, um den digitalen Teil ihres Berufs erlernen zu können.
Vom 14. bis 17. April 2026 wird die Stadt Karlsruhe mit der PaintExpo erneut zum Zentrum der Lackiertechnikbranche.
Die PaintExpo findet alle zwei Jahre im deutschen Karlsruhe statt und ist die „weltweit führende Plattform für Innovationen, Anwendungen, Zukunftstechnologien und Trends rund um die Lackierung“. Das Angebotsspektrum reicht von der Lackierpistole über Zubehör und Verbrauchsmaterialien bis hin zur Automatisierungstechnik. Einen Schwerpunkt werden in diesem Jahr Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung in der Oberflächentechnik bilden. Beide Themen dürfen laut den Veranstaltern nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern als integrale Bestandteile durchgängiger Prozessketten. Demnach verschiebt sich der Fokus von Einzeloptimierungen hin zu vernetzten Systemen, in denen Prozessdaten, Qualitäts-
Sehr positive Rückmeldungen haben Markus Singer, Vertriebsleiter Vecos bei ZBD, und Patricia Lang, Marketingleiterin bei EasyWerkstatt, in der Berufsschule Eggenburg erhalten, als sie ihre Lösungen bei einem Seminar für österreichische Berufsschuldirektoren aus dem Bereich Kfz präsentierten. Denn sowohl für Vecos wie auch für EasyWerkstatt haben die beiden Unternehmen Übungsprogramme entwickelt, die von den Berufsschülern im Bereich Fahrzeugtechnik genutzt werden können.
Markus Singer, Vertriebsleiter Vecos/ZBD, Patricia Lang, Marketingleiterin bei EasyWerkstatt
Arbeiten am Auto und am Computer „Damit lernt der Fachkräfte-Nachwuchs nicht nur das Handwerk, sondern auch den digitalen Teil der Arbeit in der Werkstätte, der ja an Bedeutung gewinnt“, so Singer. Dabei können die Schüler alle Bereiche von Werkstattplanung über Fahrzeug- und Kundenverwaltung bis zu Angebots- und Rechnungslegung testen und üben. Dank der Schnittstelle und des Übungsprogramms von Vecos steht auch der digitale Teil der §57a-Fahrzeugüberprüfung inklusive ZBD-Mängelkatalog dem Nachwuchs zur Verfügung. Das Seminar für Berufsschuldirektoren in Eggenburg umfasste darüber hinaus die Vorstellung des neuen Lehrplans durch Bundesinnungsmeister Roman Keglovits-Ackerer und Neuigkeiten aus der Branche. • Text: Gerald Weiss, Fotos: ZBD

informationen und Anlagenparameter in Echtzeit zusammengeführt und ausgewertet werden. „Die PaintExpo 2026 bildet den technologischen Reifegrad der Branche ab und bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch“, so die Organisatoren. Bis 20. Februar 2026 haben sich rund 420 Aussteller aus 31 Ländern angemeldet. Zu den Top-Ländern gehören Italien, Türkei und Frankreich. Der Anteil internationaler Aussteller beträgt 52 Prozent. •
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl Foto: Leipziger Messe GmbH/Tom Schulze
Mehr als 420 Aussteller werden zur PaintExpo 2026 erwartet

Beim 44. Tag der Kfz-Wirtschaft Oberösterreich prägten Energiekosten, Bürokratie und Fachkräftemangel die Diskussionen.
Beim 44. Tag der Kfz-Wirtschaft Oberösterreich standen heuer vor allem Kosten, Bürokratie und die Zukunft der Branche im Fokus. Den Auftakt machten Michael Pecherstorfer (WKOÖ-Vizepräsident), Martin Sonntag (Spartenobmann Handel) und Markus Redl (Spartenobmann Gewerbe & Handwerk). Pecherstorfer nannte Energie- und Lohnkosten, steigende Bürokratie sowie Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel als zentrale Herausforderungen: „Durch diese Punkte steht man vor Problemen, in Oberösterreich noch produzieren zu können.“
Gleichzeitig betonte er die Stärke der Betriebe, die mit Innovationskraft auch in schwierigen Zeiten erfolgreich sein könnten. Sonntag lobte den Einsatz der heimischen Händler und hob Landesgremialobmann Adolf Seifried hervor, der bei der Abschwächung der neuen NoVA-Regelungen maßgeblich mitgewirkt habe. Redl unterstrich die Bedeutung der Industrie: Ohne produzierende Betriebe gehe es auch der Kfz-Wirtschaft schlechter – Energiekosten seien dabei ein entscheidender Faktor.
Dank von Seifried
Landesgremialobmann Adolf Seifried stand heuer wieder selbst auf der Bühne. Im Vorjahr wurde er vertreten, nachdem Probleme seine unternehmerische
Santander trat als Hauptsponsor auf (großes Bild); Daniel Holzinger und Adolf Seifried gaben sich als gute Gastgeber; Jörg Silbergasser wurde mit einem neuen Fahrrad in die Pension verabschiedet



Zukunft gefährdet hatten. In einem sehr persönlichen Statement bedankte er sich bei der Familie Büchl, deren Verfahren gegen einen Importeur ein richtungsweisendes Urteil brachte. „Ohne dieses Urteil würde ich hier heute nicht mehr stehen“, so Seifried. Neu auf der Bühne war Daniel Holzinger, seit Jahreswechsel neuer Landesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik.
Ohne das Büchl-Urteil würde ich hier heute nicht mehr als Autohändler stehen.
Adolf Seifried, Landesgremialobmann Fahrzeughandel OÖ
Inhaltlich kommen große Aufgaben: Die Kfz-Ausbildung wird neu aufgesetzt, zudem droht ein Engpass bei Lehrabschlussprüfern. Auch die EU-PickerlRichtlinie beschäftige ihn weiterhin. Vorgänger Jörg Silbergasser verabschiedete sich mit der symbolischen Übergabe eines goldenen Gabelschlüssels.
Helmut Stuphann und Walter Enser von Bosch gaben Einblicke in Software-Defined Vehicles und autonomes Fahren. Zum Schluss sprach Andreas Kühnen über Google Vehicle Ads als Alternative zu Autobörsen: In Deutschland soll demnächst eine offene Beta-Phase starten – ob und wann das Produkt nach Österreich kommt, ist offen. •
Text: Kevin Kada, Fotos: cityfoto.at/Simlinger


Hans Günther Löckinger, Geschäftsführer GÖVD Garanta Österreich Vermittlungsdienst
Mit dem Garanta Sales Team wird die Versicherungsvermittlung im Autohaus besonders niederschwellig und unbürokratisch, sichert Zusatzerträge und Kundenbindung.
Das Angebot von Kfz-Versicherungen direkt im Autohaus gewinnt weiter an Bedeutung. Für den Kunden bedeutet es ein Plus an Komfort, für den Kfz-Betrieb zusätzliche Deckungsbeiträge und eine stärkere Bindung über den Fahrzeugkauf hinaus. „Damit dieses Zusatzgeschäft mit geringstem personellem Einsatz und unabhängig von einer entsprechenden Gewerbeberechtigung realisiert werden kann, haben wir mit dem Garanta Sales Team eine einfache und unbürokratische Lösung geschaffen“, berichtet Hans Günther Löckinger, Geschäftsführer GÖVD Garanta Österreich Vermittlungsdienst, für die das Garanta Sales Team tätig ist. „Ziel ist es, den Versicherungsabschluss nahtlos in den Verkaufsprozess im Autohaus zu integrieren – ohne zusätzliche Belastung für die Verkaufsmitarbeiter“, so Löckinger.
Bewusst einfacher Ablauf
Dabei ist der Ablauf bewusst einfach gehalten: Im Zuge des Fahrzeugverkaufs spricht der Verkäufer das Thema Kfz-Versicherung an und stellt den Kontakt zum Garanta Sales Team her – telefonisch oder alternativ per E-Mail bzw. Kontaktformular. Bei der telefonischen Umsetzung übergibt der Autohausmitarbeiter den Telefonhörer an den Kunden. Damit ist seine Rolle als Tippgeber abgeschlossen, denn die
Ziel ist es, den Versicherungsabschluss nahtlos in den Verkaufsprozess zu integrieren. Hans Günther Löckinger, Geschäftsführer der GÖVD Garanta
gesamte weitere Beratung, Angebotslegung und der Abschluss der Versicherung werden vom Garanta Sales Team übernommen.
„Für das Autohaus ergeben sich daraus mehrere Vorteile“, erklärt Löckinger: „Jeder abgeschlossene Versicherungsvertrag stärkt die Kundenbindung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden dem Betrieb auch nach dem Fahrzeugkauf treu bleiben.“ Zudem kommen die bekannten GarantaVorteile: „Dazu zählen unter anderem eine Totalschadenreparatur bis zu 100 Prozent des Wiederbeschaffungswertes, der Verzicht auf die Einbindung von Internet-Wrackbörsen sowie keine Einschränkungen aufgrund grober Fahrlässigkeit“, berichtet Löckinger. „Mit Unterstützung unseres Sales Teams können auch Betriebe ohne entsprechende Gewerbeberechtigung ihren Kunden einen ganzheitlichen Rundum-Service bieten – vom Autokauf bis zur optimalen Versicherungslösung.“ • Text: Redaktion, Fotos: Garanta, AdobeStock_alphaspirit

Neben der Frage, wie das Fahrzeug der Zukunft aussehen wird, gibt es beim Wiener Motorensymposium heuer erstmals eine eigene Vortragsreihe mit China-Schwerpunkt.
Vom 22. bis 24. April steht Wien wieder im Fokus der internationalen Kfz-Industrie. Bei der 47. Auflage des Wiener Motorensymposiums konzentriert man sich auch in diesem Jahr wieder auf den Antriebsstrang der Zukunft, aber auch um weitere Entwicklungen und Fortschritte im und rund um das Fahrzeug. „Wir wollen eine gesamtheitliche Sicht schaffen, wie sich das Thema Antriebstechnologie in
Wir wollen eine gesamtheitliche Sicht schaffen, wie sich die Antriebstechnologie entwickelt
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, ÖVK-Vorstandsmitglied und Organisator
den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, Veranstalter des Motorensymposiums und Vorstandsmitglied des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK).
Besseres Klima mit der EU
Und wie auch in den vergangenen Jahren kann das

Bernhard Geringer, Rudolf Melzer, Michael Zink und der mittlerweile abgelöste Audi-Technikvorstand Geoffrey Bouquot bei der Pressekonferenz
Motorensymposium wieder mit einer Vielzahl an hochkarätigen Speakern aufwarten. So zum Beispiel nach Michael Zink, Präsident des europäischen Zulieferverbandes CLEPA, der im vergangenen Jahr einen Shift in den Gesprächen mit der EU erlebt hat: „Mit dem Automotive Package hat die EU-Kommission einen ersten positiven Schritt unternommen, um die Klimaziele mit wirtschaftlichen und sozialen Realitäten zu verbinden.“
Neben Zink werden auch weitere Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Experten aus der KfzIndustrie über verschiedene Themen wie Künstliche Intelligenz in der Fahrzeug-Entwicklung und -Produktion oder über den Fortschritt beim Thema Wasserstoff sprechen.
China-Schwerpunkt
Heuer wird es erstmals schon ein bisschen früher mit dem Motorensymposium losgehen. Denn bereits am Vortag der offiziellen Eröffnung steht die Wiener Hofburg im Zeichen Chinas. Denn in diesem Jahr findet erstmals in Kooperation mit den China Society of Automotive Engineers (China-SAE) ein „Forum für nachhaltige Antriebstechnologien“ statt. Das Ziel des Forums ist es, die technologischen Stärken der chinesischen und europäischen Automobilindustrie zu bündeln. •
Text: Kevin Kada, Fotos: ÖVK/Ranger
In Österreich ist der Anteil von Gebrauchtwagen mit E-Antrieb am höchsten

Dass Österreich jenes Land ist, in dem Kunden die größten Vergleichsmöglichkeiten bei Gebrauchtwagen haben, geht aus der Tabelle auf dieser Seite klar hervor: Mittlerweile haben 7,7 Prozent aller Fahrzeuge, die auf AutoScout24 inseriert sind, einen rein elektrischen Antrieb. Das sind mehr als sechsmal so viele wie vor 6 Jahren, als der Anteil der BEVs an den Inseraten bei 1,2 Prozent lag. Österreich liegt damit knapp vor den Niederlanden (7,3 Prozent Anteil an BEVs); in Deutschland sind es 6,5, in Belgien 5,6 Prozent. Schlusslicht dieser Statistik ist Italien, wo die Auswahl an gebrauchten Elektroautos mit 2,6 Prozent am geringsten ist. So weit die nackten Zahlen: „Auch bei den Neuwagen-Zulassungen sieht man, dass Elektroautos mittlerweile weit über das Randgruppenthema hinaus sind“, sagt Nikolaus Menches, Managing
Nikolaus Menches ist Chef von AutoScout24 in Österreich

Das Österreich-Team von AutoScout24 will den Autohändlern die Angst vor Elektroautos nehmen und sieht viele Chancen in diesem Bereich.
günstig tolle Autos ankaufen: Und es gibt einige Händler, die diese Autos, die ja noch einige Jahre Garantie auf die Batterie haben, ihren Kunden zu sehr vernünftigen Preisen anbieten.“ Menches glaubt, dass der Preisverfall bei den Leasingrückläufern (einst meist teure Fahrzeuge) nicht auf Dauer so weitergehen wird: „Denn jetzt kommen attraktive Elektroautos um vernünftiges Geld als Neuwagen auf den Markt, die den Preis besser halten werden.“
Elektroautos mit einem Batteriezertifikat kann man im Schnitt um 1.000 Euro höher anbieten.
Nikolaus Menches, AutoScout24
Director von AutoScout24 in Österreich. Daher sei es endgültig an der Zeit, Fakten von Fiktion zu unterscheiden – also etwa bei den Themen Reichweite, Laden, Akkus und Restwerte. Natürlich gebe es einen Restwertverfall, sagt Menches: „Aber das liegt an der Tatsache, dass es eine neue Technologie ist.“ Doch genau sieht Menches eine große Chance: „Man kann in Europa sehr
Viele Händler hätten diese Chance bereits verstanden, so Menches: „Jene, die keine Elektroautos anbieten, verzichten auf 20 Prozent des Marktpotenzials.“ AutoScout setzt auch auf die Kooperation mit Aviloo, sodass die Händler die E-Autos mit einem Zertifikat über den Zustand der Batterie vermarkten können: „Diese Autos kann man im Schnitt um 1.000 Euro höher anbieten.“
Übrigens: Auch bei AutoScout24 geht man mit gutem Beispiel voran. Der komplette Fuhrpark wurde auf E-Autos umgestellt: Die Außendienst-Mitarbeiter, anfangs teilweise skeptisch, sind ebenfalls von den Vorteilen überzeugt. Menches: „Wir sehen uns mittlerweile als Home of Elektro.“ •
Text: Mag. Heinz Müller, Foto: AutoScout24, Grafik: AutoScout24
An zwei Tagen wurden verschiedenste Themen aus dem Umfeld der Mobilität präsentiert und in vielen Podiumsrunden diskutiert

An zwei Tagen im Februar ging in Wien das „Forum Verkehr“ des Seminarveranstalters imh über die Bühne. Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement bildeten einen Schwerpunkt des Events.
Das Forum, das im DoubleTree by Hilton Schönbrunn im 14. Bezirk in Wien über die Bühne ging, bot erneut einen breiten Rahmen, um aktuelle Entwicklungen, technologische Innovationen und zukunftsweisende Strategien der Mobilitätsbranche kennenzulernen.

Neben Aspekten des Öffentlichen Verkehrs und der Schieneninfrastruktur bildete das Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement einen dritten Schwerpunkt der Vorträge und Podiumsdiskussionen.
Für das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gab Katharina Seper einen Ausblick auf das laufende Mobilitätsjahr 2026: Zwar könne man wohl nicht mit neuen Förderungen
Ralf Benecke, Geschäftsführer Renault Österreich, zeigte das Vehicle-to-Grid-Potenzial von E-Mobilität anhand aktueller Projekte.
rechnen, jedoch könnten Infrastruktur und Mobilitätsprojekte bei richtiger Umsetzung wirtschaftliche Einsparpotenziale bieten. Seper ging auch auf die beiden Online-Portale „Stele“ und „eMove Austria“ ein, welche der Bevölkerung als digitale
In den Seminarräumen des DoubleTree Hilton in 1140 Wien drehte sich alles um die Themen ÖPNV, Schieneninfrastruktur und Fuhrpark

Informations-Hubs für Ladeinfrastruktur und EMobilität in Österreich dienen sollen. Außerdem gab sie Einblick in die neue Pkw-Klasse M1E für Kleinwagen unter 4,20 m Länge, welche die EU-Idee des „europäischen Kei-Cars“ aufgreift.
Renault mit Vehicle-to-Grid-Projekt
Zwar war das Auto schon immer mehr als nur einfaches Mittel zum Zweck – dass es in Zukunft sogar Stromnetze stabilisieren kann, führte Ralf Benecke, Geschäftsführer der österreichischen Renault-Importeursgesellschaft in seinem Referat aus. Der Hersteller demonstriert das Vehicle-to-GridPotenzial der E-Mobilität in aktuellen Projekten – etwa in der belgischen Stadt Utrecht, wo 500 Renault-Fahrzeuge in einem V2G-Car-Sharing-Netzwerk betrieben werden. Daneben waren die Elektrifizierung von Flotten ebenso Thema von Best-Practice-Präsentationen wie Einsparungspotenziale durch E-Mobilität bei schweren Nutzfahrzeugflotten. •
Text: Johannes Richter, E.MA, Fotos: imh/Studio NEXT

Die Bremsenmarke Textar hat ihr Portfolio im Vorjahr um 153 Produkte erweitert. In 43 Fällen konnte das dem Reibmaterialspezialisten TMD Friction zugehörige Unternehmen als erste und einzige Marke Bremsbeläge und Bremsscheiben für ein bestimmtes Fahrzeugmodell anbieten. Zu den neuen Produkten, die 2025 eingeführt wurden, zählen 49 Bremsbeläge für Pkws, 5 Bremsbeläge für Nutzfahrzeuge, 28 Bremsscheiben, 35 ABS-Sensoren, 2 Bremstrommeln, 1 Trommelbremsbelag, 4 Bremsbacken, 5 Verschleißanzeiger sowie 24 weitere Produkte wie Bremsflüssigkeit, Schmiermittel, Zubehör und Werkzeuge. Insgesamt umfasst das Textar-Portfolio mehr als 8.300 Produkte für Pkws und Nutzfahrzeuge. Damit werden über 99 Prozent des Fahrzeugbestandes in Europa abgedeckt. Pro Jahr werden 30 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert.
TMD Friction Group GmbH
www.tmdfriction.de

Mit dem Ölwegweiser 2.0 will der deutsche Schmierstoff- und Additivhersteller Liqui Moly Kunden bei der Suche nach dem passenden Schmierstoff unterstützen. Die überarbeitete Version ist übersichtlicher, bedienfreundlicher sowie schneller und punktet mit neuen Funktionen. Der Ölwegweiser ist der beliebteste und meistgenutzte Service auf der Website von Liqui Moly,


aus aller Welt gehen pro Monat 850.000 Anfragen ein. Schon mit bisherigen Versionen brauchte es nur wenige Klicks, um eine Liste der passenden Motoröle zu erhalten, mit dem Ölwegweiser 2.0 geht das noch einmal schneller. Die Suche startet direkt nach der Eingabe, ein Klick ist nicht mehr nötig. An weiteren Features (Expertensuche, Fahrzeugschein-Scan) wird gearbeitet.
Liqui Moly GmbH
www.liqui-moly.at
ZF Aftermarket hat das Angebot an Getriebe-Ölwechselkits für Verbrenner-, Elektro- und Hybridfahrzeuge erweitert und deckt nun auch Modelle ab, die kein ZF-Getriebe verbaut haben. Das Unternehmen bietet Getriebeöl in modellspezifischen Kits an, welche die genau bemessene Ölmenge sowie die notwendigen Ersatzteile für den Ölwechsel beinhalten. Werkstätten, die das passende Öl bereits lagern, können die Kits auch in einer Version ohne Öl, nur mit den notwendigen Ersatzteilen, beziehen. Darüber hinaus stellt ZF Aftermarket Reparaturanleitungen zur Verfügung und bietet Schulungen an, um freie Werkstätten zu Getriebeexperten zu machen. Das Aftermarket-Portfolio umfasst auch Ölwechselkits für nicht ZF-eigene Getriebe und bietet Kits für alle OEMs, die mit Automatik-, Doppelkupplungsgetrieben und CVT arbeiten.
ZF Friedrichshafen AG www.aftermarket.zf.com
Schutz für moderne Pkw-Diesel-Motoren verspricht das Additiv Motul Crystal Protect AdBlue. Dieses unterbindet die Kristallbildung beim Einsatz von Ad Blue und gewährleistet eine fehlerfreie Funktion der SCR-Technologie. Mit der Beimischung von Crystal Protect AdBlue lassen sich bereits vorhande ne Kristallschichten im AdBlue-Tank entfernen. Dabei wird die Harnstoff lösung in ihrer Zusammensetzung und Funktion nicht beeinträchtigt. Das Additiv unterbindet zudem die Bildung weiterer Kristalle.
Motul Deutschland GmbH www.motul.de


Zufriedene Werkstattkunden und ein erfolgreiches Werkstättengeschäft sind in herausfordernden Zeiten essenziell. Mit der Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ können Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden ermitteln.
Zum neunten Mal wird heuer die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich durchgeführt. „Werkstatt des Vertrauens 2027“ startet im April und endet Anfang Dezember. Nützen also auch Sie die Chance und melden Sie sich gleich an! Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lässt „Werkstatt des Vertrauens“ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darüber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-Fachbetriebe an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten.
Jede Werkstätte, die im Abstimmungsjahr mindestens 50 positive Kundenbewertungen erhält, darf im Jahr darauf den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Es werden zudem verschiedene Werbemittel angeboten, der Kfz-Betrieb wird unter www.werkstatt-des-vertrauens.at angeführt und kann dort von potenziellen Kunden gefunden werden.
Kunde sucht Orientierung
Für den Kunden, der Orientierung im vielfältigen Angebot der Werkstätten sucht, ist diese Auszeichnung eine besonders große Hilfe. Im Gegensatz zu einer Auszeichnung, die nur eine geringe Zahl an Werkstätten hervorbringt, wird „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich flächendeckend ausgerollt. Damit soll jeder interessierte Kunde einen Partner in seiner Umgebung finden können.
Was ist Werkstatt des Vertrauens?
• Ein vom Werkstattkunden verliehenes Gütesiegel.
• Die einzige Möglichkeit, mit zufriedenen Kunden zu werben.
Wie werden Sie zur Werkstatt des Vertrauens?
➜ Schritt 1: Bewerben Sie sich für die Auszeichnung.
➜ Schritt 2: Sammeln Sie die Stimmen Ihrer Kunden.
➜ Schritt 3: Erreichen Sie die benötigte Stimmenanzahl.
Was bringt Ihnen Werkstatt des Vertrauens?
• Das Gütesiegel überzeugt Neukunden von Ihrer Werkstatt.
• Es beweist Stammkunden, dass Sie permanent besten Service bieten.
• Mit der Auszeichnung werben Sie erfolgreich für Ihren guten Namen.


➜ Teilnahmeberechtigt sind österreichische Kfz-Fach- und Meisterbetriebe (Mitglieder der Innung der Fahrzeugtechnik).
➜ Nach erfolgter Anmeldung (Mail, Internet) erhalten die teilnehmenden Betriebe ein Startpaket mit entsprechenden Werbematerialien und Teilnahmekarten.
➜ Die Aktion läuft von April 2026 bis November 2026. Ein Einstieg ist bis kurz vor Ende jederzeit möglich.
➜ Der Kunde muss nachweislich einen Werkstattaufenthalt absolviert haben (Dokumentation über die Rechnungsnummer).
➜ Nach Einsendung von 50 Teilnahmekarten ist der teilnehmende Betrieb nach Auswertung der Teilnahmekarten im Dezember und entsprechender Bewertung berechtigt, den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ zu verwenden.
➜ Das ganze Jahr 2027 darf der berechtigte Betrieb das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens 2027“ nutzen und damit werben.
➜ Den berechtigten Betrieben wird dafür auch entsprechendes Werbematerial (Urkunde, Fahnen, Aufsteller, Aufkleber, …) angeboten.

Im Rahmen der Schlussveranstaltung wird ein Kunde als Gewinner des Hauptpreises gezogen.
Der Gewinner erhält den Betrag seiner Werkstattrechnung, die der Teilnahmekarte zugeordnet ist, (bis zu einem Höchstbetrag von 3.000 Euro) zurück.

Interessierte Betriebe können ein Startpaket (inklusive Sammelbox) zum Preis von 99,99 Euro (exkl. MwSt. und Zustellung) bestellen. Im Startpaket sind Informations- und Werbematerialien sowie 300 Teilnahmekarten enthalten.
Weiterführende Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit stehen auf der Internetseite www.werkstatt-des-vertrauens.at zur Verfügung.
Ihre Anmeldung nehmen wir gerne über die E-Mail-Adresse wdv@awverlag.at entgegen. Für Fragen steht Frau Heike Bader per Telefon unter 02243 36840-532 oder ebenfalls über die angegebene E-Mail-Adresse zur Verfügung.


FluidPRO® Multi Oil von MAHLE verfügt über sechs separate 20-Liter-Behälter. Ermöglicht wird die parallele Handhabung verschiedener Sorten


Der Ölwechsel gehört weiterhin zu den essenziellen Serviceleistungen von Kfz-Werkstätten und ist ein bedeutender Umsatzbringer. Mit der zunehmenden Vielfalt an Antriebsarten wird das Schmierstoffangebot breiter und das Ölmanagement komplexer.
Oftmals reicht der bewährte 5-Liter-Kanister für eine Befüllung nicht mehr aus. Viele angebrochene Gebinde, viel Abfall, Ölflecken auf dem Boden und Unordnung sind oft die Folge. FluidPRO® Multi Oil von MAHLE macht Schluss damit.
Mobile Station für sauberes und organisiertes Ölmanagement
FluidPRO® Multi Oil ist eine mobile Station zur ordnungsgemäßen Lagerung, Kennzeichnung und Verwaltung von Schmierstoffen für Motor und Getriebe. Die Station verfügt über sechs separate 20-Liter-Behälter für frisches Öl. Das macht die parallele Handhabung verschiedener Sorten einfach. Die Funktion Zero Cross Contamination entleert nach jedem Einsatz den Abfüllschlauch vollständig – für maximale Ölreinheit, höchste Qualität und geringsten Ölverlust. Das Restöl wird in einem separaten Behälter aufgefangen.
Maximal mobil
Die Station verfügt über eine integrierte Akkupumpe. Diese fördert das Öl gleichmäßig und kontinuierlich – ganz ohne externen Stromanschluss. Das macht die Station maximal flexibel und überall in der Werkstatt einsetzbar. Die Akkupumpe arbeitet millilitergenau, die Durchflussmenge lässt sich zwischen schnell und langsam einstellen. Das sorgt für
eine saubere und spritzfreie Befüllung. Die einzufüllende Ölmenge lässt sich je nach Fahrzeug aus der hinterlegten Datenbank auswählen, dann arbeitet die integrierte Pumpe selbstständig – ohne ständige Überwachung. Das spart Zeit und entlastet das Personal.
Intelligentes Ölmanagement
Das Öl wird direkt aus 20-Liter-Kanistern, Fässern oder Bag-in-Box-Systemen in die Behälter eingefüllt – für weniger Verpackungsmüll und mehr Nachhaltigkeit. Das Managementsystem erfasst jeden Be- und Entladevorgang digital und damit wirtschaftlich auswertbar – für volle Transparenz und optimierte Kostenkontrolle. Mehr noch: Auf Wunsch sendet die Station alle relevanten Informationen direkt an ein zentrales Portal, das eine effiziente und transparente Verwaltung ermöglicht. Ölmenge, Typ, Verbrauch, Fahrzeugdaten, Bedieneraktivitäten: Jede Bewegung wird dokumentiert und organisiert. Ein rollenbasierter Zugriff erlaubt darüber hinaus eine differenzierte Nutzersteuerung – ob Vertriebspartner, Händler, Filialleiter oder Werkstattmitarbeiter, jeder erhält die passende Ansicht und Funktionen. Sinkt der Ölbestand unter eine definierte Alarmschwelle, übernimmt das System die Überwachung und kann die Nachbestellung automatisch auslösen – inklusive Zugriffskontrolle und Leistungsdokumentation. • Text: Redaktion, Fotos: MAHLE
Für welche Marken und Modelle wurde rund um den Jahresstart am meisten geworben? Die Experten vom „Observer“ haben das auch diesmal exklusiv für uns untersucht.
Das höchste Anzeigenpreisäquivalent – nämlich
1.492.167,64 Euro – zwischen 15. Dezember 2025 und 15. Februar 2026 wies VW auf. Škoda auf Platz 2 überschritt mit einem APQ-Wert von 1.241.530,05 Euro ebenfalls die Ein-MillionenMarke. Auf weniger als die Hälfte dieses Wertes kam der drittplatzierte Suzuki (532.594,33 Euro). Bei den Händleranzeigen lag diesmal Toyota mit einem Werbewert von 616.533,16 Euro in Führung. Mit einem APQ-Wert von 479.874,68 Euro landete Ford nur knapp vor Suzuki (470.210,84 Euro).
In der PR überholte Toyota (APQ-Wert: 1.184.365 Euro) den Konkurrenten VW (1.068.887 Euro). Weiter abgeschlagen schaffte es Mercedes vor KIA auf Platz 3.
Vergleichen leicht gemacht!
Und die Modelle?
Bei den Modellen siegte in der Markenwerbung der Škoda Octavia mit einem Anzeigenpreisäquivalent von 625.361,04 Euro vor dem Škoda Elroq (340.979,72 Euro) und dem Audi Q6. Bei den Händleranzeigen war der Toyota Yaris in der Poleposition, gefolgt vom Škoda Octavia und dem Suzuki Vitara. Platz 1 in der PR sicherte sich der VW T-Roc. • (RED)





Pkw-Marken 15. Dezember 2025 - 15. Februar 2026

Pkw-Modelle 15. Dezember 2025 - 15. Februar 2026




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Österreich ist eines jener Länder in Europa, in denen der Neuwagenmarkt mit einem deutlichen Plus ins heurige Jahr gestartet ist: Deutliche Zuwächse bei uns gab es vor allem bei den Plug-in-Hybriden, während die Zahl der neu zugelassenen Dieselfahrzeuge weiterhin stark rückläufig ist. Nur rund 10 Prozent sind noch Selbstzünder.
= Vollhybrid und Mild
2Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe
0Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe: Österreich ist eines der wenigen Länder Europas, wo im Jänner kein einziges alternativ betriebenes Fahrzeug neu zugelassen wurde.
SIEBZEHN + ZWÖLF + SIEBEN + ACHTUNDNEUNZIG
Zählt man diese vier Zahlen zusammen, so kommt man auf 134 Einheiten: Genau so viele Neuwagen hatten im Jänner in Norwegen einen Plug-in-Hybrid-, Hybrid-, Benzin- oder Dieselmotor. Und die Elektroautos? 2.084 Stück! Das sind fast 94 Prozent aller neuen Pkws!
Mit 2,82 Prozent Marktanteil im Jänner ist BYD in Österreich weiterhin sehr gut unterwegs: 646 Neuwagen wurden im ersten Monat des Jahres zugelassen, das ist ein Plus von 34,58 Prozent im Vergleich zum Jänner 2025, der damals sogar ein Wachstum von 205,73 Prozent gebracht hatte. Die neue Strategie, nicht nur auf Elektroautos zu setzen, sondern auch verstärkt Plug-in-Hybride anzubieten, scheint aufzugehen. Auch die Zahl der Händler ist weiterhin leicht im Wachsen, wobei das eine oder andere (meist kleinere) Gebiet noch immer unbesetzt ist. • (MUE)
Neuwagenzulassungen
Österreich 01/2026
Gebrauchtwagenumschreibungen
Österreich 01/2026
Top 5 (Pkw-Nzl nach kW in %)
Jänner 2026 Jänner 2025




Mit 264 Neuzulassungen sind die beiden Chery-Töchter gut in das neue Jahr gestartet: Das Konzept scheint zumindest momentan aufzugehen.
Bei MG war der Jänner mit 234 Neuzulassungen fast eine Kopie des Vorjahresmonats, als der chinesische Hersteller in Österreich auf 223 Einheiten kam.
Vor knapp einem Jahr ist Leapmotor in Österreich gestartet; in den vergangenen Monaten gab es meist knapp dreistellige Ergebnisse. Auch im Jänner war man mit 95 Stück knapp dran.


„Spätestens per Juli 2026“ soll Stephan Mayr (Bild) gemeinsam mit Michael Quehenberger die Geschäftsführung des Verbundes Wien bei der Porsche Inter Auto übernehmen, verlautet aus dem Unternehmen. Mayr wechselt vom Autohaus Waldviertel in Horn.
Seit März hat die Asia Car Import Austria GmbH einen neuen Leiter für Aftersales der Marke MG. Herbert Mayer (Bild) hat die Nachfolge von Michael Zustin übernommen, der nunmehr als Regional After Sales Manager der neuen Marke Nio tätig ist. Mayer war zuvor unter anderem bei Fisker Austria tätig und arbeitete davor in unterschiedlichen Positionen als Techniker in der Luftfahrtbranche. Man freue sich, mit Herbert Mayer „einen erfahrenen Branchenprofi an Bord zu haben“, heißt es beim Importeur, der konsequent weiter wachsen wolle, wie es heißt.



Andreas Mindt hat ab März – zusätzlich zu seiner Funktion als Marken-Designchef Volkswagen – die Leitung des Konzern-Designs der Volkswagen AG übernommen. Der Deutsche ist seit 1996 im Konzern und war auch für die Marken Audi und Bentley tätig.
Die Lackreparaturkette ChipsAway hat seit November 2025 mit Lukas Gruber einen neuen Marketing Manager an Bord. Der einschlägig ausgebildete Medienfachmann kommt als Quereinsteiger in die Autobranche und war zuletzt bei apprentigo.io tätig
Edo Wiggers (Bild), bislang Geschäftsführer von Euromaster in den Niederlanden, hat nunmehr die Leitung der Gesellschaften in Deutschland und Österreich übernommen. Er folgt auf Jürgen Walter, der aus persönlichen Gründen nach Schweden zurückkehrt.


!Oliver Bogner (Bild) ist bereits seit Jahresende 2025 neuer Head of Marketing bei der freien Kfz-Werkstattkette Lucky Car. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung in nationalen und internationalen Unternehmen, zuletzt bei Otto Immobilien.
David Nogossek ist seit Jahresbeginn neuer Managing Director Vans bei MercedesBenz Österreich. Er ist seit 25 Jahren im Daimler-Konzern tätig, unter anderem in Indien und zuletzt in Großbritannien, wo er als CFO für die VanSparte verantwortlich war.
Hoppala! In der letzten Ausgabe haben wir bei den „Menschen“ leider eine Meldung aus dem Jahr 2023 publiziert und Michael Jopp als neuen Sales Director Van bei Mercedes-Benz Österreich begrüßt. Richtig ist, dass Michael Jopp den Österreich-Importeur im September 2025 verlassen hat und nunmehr als Leiter bei Mercedes-Benz Vans in Mexiko tätig ist.
BestDrive Austria gibt einen Wechsel in der obersten Führungsebene bekannt: Daniel Marberg-Bahlmann (Bild) übernimmt die Position des Managing Directors. Er folgt auf Thomas Papez, der das Unternehmen verlassen hat.


Tamara Heinz ist von ihrer Geschäftsführer-Position bei Autohaus Uitz in Feldbach als Sales Performance Manager zu AV International GmbH gewechselt und unterstützt nunmehr die Geschäftsführung der niederösterreichischen, burgenländischen und Wiener MercedesBetriebe im AVAG-Verbund.
Ausgabe: 03/2026, 38. Jahrgang; Cover-Werbung: Vredestein; Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/Stiege 4/2. OG, T: +43 2243 36840-0, UID = ATU57361312; E: redaktion@awverlag.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA, M: +43 664 5285661, E: stefan.binder@awverlag.at; Verlagsleiter B2B und Chefredakteur: Prok. Gerald Weiss, M: +43 6642359044, E: gerald.weiss@awverlag.at; Chefredakteur: Mag. Heinz Müller, M: +43 664 8221660, E: heinz.mueller@awverlag.at; Chef vom Dienst: Mag. Bernhard Katzinger, M: +43 664 1244870, E: bernhard.katzinger@awverlag.at; Redaktion: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, M: +43 664 88368584, andreas.granzer@awverlag.at; Kevin Kada, M:+43 664 4558509, E: kevin.kada@awverlag.at; Severin Karl, M: +43 664 8222221, E: severin.karl@awverlag.at; Petra Mühr, M: +43 664 4699598, E: petra.muehr@ awverlag.at; Johannes Richter, E.MA, M: +43 664 78976571, E: johannes.richter@awverlag.at; Roland Scharf, M: +43 664 1007939, E: roland.scharf@awverlag.at; Dieter Scheuch, M: +43 664 2359052, E: dieter.scheuch@awverlag.at; redaktionelle Mitarbeit: Dr. Fritz Knöbl; Anzeigenmarketing: Alexander Keiler, M: +43 664 8229487, E: alexander.keiler@awverlag.at; Winfried Rath, MSc, M: +43 664 88368585, E: winfried.rath@awverlag.at; Leitung Administration: Beate Vogl, T: +43 2243 36840, DW: -531, E: beate.vogl@awverlag.at; Grafik: graphics - Alexander Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/4/2.OG, E: a.jonas@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (10 Ausgaben) Inland: € 85,– exkl. 10 % MwSt; Ausland: € 99,–; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN: AT63 1200 0518 4409 7901, BIC: BKAUATWW; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 11.000 Stück; Erscheinungsweise: 10-mal jährlich mit Supplements laut Mediadaten 2026; grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Schwesterpublikationen Österreich: u. a. AUTO BILD Österreich, AUTO-Information, FLOTTE, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET; Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Die Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.




des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und des Bundesgremiums des Fahrzeughandels
Kaufvertrag für Gebrauchtfahrzeuge
PKW:
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Format A3, zu 100 Stück verpackt
ÖNORM V5080

Zustandsprüfbericht für gebrauchte PKW:
€ 105,– *
Format A3, zu 100 Stück verpackt
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Kaufvertrag für gebrauchte Motorräder/ Motorfahrräder:
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