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4wd - Allrad, Outdoor, Abenteuer - 12/2018

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dr w fou iv he r e el 12 /1 8

ALLRAD OUTDOOR ABENTEUER

on the edge

www.4wd.co.at

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Verkaufspreis: EUR 5,– // GZ 12Z039269 M // P.b.b. Verlagspostamt 3400 Klosterneuburg

44 Fragen an Mister Millionenshow und Ford-Markenbotschafter Armin Assinger

Suzuki Swift: Abschlussbericht nach einem Jahr im Dauertest Bond am Berg: Im 007-Museum auf 3.048 Meter Seehöhe Seat Tarraco: Alle Infos zum großen SUV aus Spanien

e d v a h r c g s Ho u n i M . s v t l o

d X un l e d o la M s e Test T : r r e e t l in llrad mW i A e e t c r a r I-P ifizie r a t u k g e El Ja

Allrad-Highlights:

Rolls-Royce Cullinan, Seat Tarraco, Porsche Macan, Honda CR-V, Kia Stinger, Seat Leon ST Cupra, Ssangyong Rexton Sports, Mazda6 Sport Combi, Dacia Duster, VW Amarok V6, Suzuki Swift, Range Rover Velar, Mercedes CLS etc.

////////////////////// Schöner Schmökern ////

//// Beeindruckende Bildbände zum Staunen ////


www.vw-nutzfahrzeuge.at

Die 4MOTION-Modelle von Volkswagen.

Sicher und souverän unterwegs. Einfach mal die Abkürzung nehmen? Egal ob Schotterstraße, nasses Laub oder Schneefahrbahn: Der Allradantrieb sorgt bei jeder Straßenlage für souveränes Vorankommen. Zusätzlich sorgen ABS, EDS, ASR und das bei allen Modellen ebenfalls serienmäßige elektronische Stabilisierungsprogramm ESP für ein Höchstmaß an Sicherheit.

Verbrauch: 5,6 – 9,4 l/100 km, CO2-Emission: 146 – 229 g/km. Symbolfoto.


Editorial

Mit knapp unter beziehungsweise über 100.000 Euro Basispreis sind schon der Jag und das Model X alles andere als Brot-und-Butter-Autos. Das erste SUV von Rolls-Royce sprengt diesen Rahmen jedoch um das Dreifache – ohne Steuern wohlbemerkt. Was den hochbeinigen Nobel-Briten abseits des tiefstapelnden Offroad-Modus namens „Everywhere“ auszeichnet und welche luxuriösen Spompanadeln

Auch wenn der Himmel beim Fotoshooting wolkenfrei war, war das alles andere als ein Schönwetter-Test: Bei Minusgraden lässt sich den E-Autos am besten auf den Akku fühlen. den neuen King of the Road der betuchten Kundschaft schmackhaft machen sollen, lesen Sie auf Seite 16. Daneben möchte ich Ihnen außerdem die ersten Tests des überraschend günstigen Seat Tarraco (ab Seite 20), des Honda CR-V Hybrid (ab Seite 28) und des aufgefrischten Porsche Macan (ab Seite 24) empfehlen. Und logischerweise Wir schrieben „Quantität statt Qualität“ und meinten freilich genau das Gegenteil. Für den Fehler im Bildtitel der letzten Ausgabe möchten wir uns bei der WinzerFamilie Tement und unseren Lesern entschuldigen. Sorry – und Prost!

Foto: Werk

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ie hoffentlich stillste Zeit des Jahres ist da. Und passend dazu haben wir uns für die DezemberAusgabe sprichwörtlich mit der leisen Mobilität auseinandergesetzt und die einzigen zwei Elektroautos mit Allradantrieb am Markt gegeneinander antreten lassen. Und auch wenn der Himmel am Tag des Fotoshootings wolkenfrei war, war das alles andere als ein Schönwetter-Test. Schließlich hatte es morgens ein paar Grad Minus und auch tagsüber kletterte das Thermometer nur in den einstellig positiven Bereich. Was grauslich klingt, war in Wahrheit aber das perfekte Setting, um dem Tesla Model X und dem Jaguar I-Pace auf den Akku zu fühlen. Das Ergebnis der Vergleichsfahrt und des 14-tägigen Alltagseinsatzes war deshalb überraschend und ernüchternd zugleich. Aber lesen Sie selbst, was mein Kollege Stefan Schmudermaier in akribischer Weise dokumentiert und in spannend-informativer Art zusammengefasst hat (Seite 36).

Wenn Sie sich schon mal gefragt haben, warum auch Lamborghini ein 650 PS starkes SUV baut, dann haben Sie hier die Antwort: Die generell beim Kunden-Rennsport große Marke plant wohl für 2020 eine Art Rallyecross-Meisterschaft. Erster Hint dafür sind die ersten Fotos des Urus ST-X Concept, das erstmals in natura bei den „World Finals“ des Huracán-Markenpokals zu sehen sein wird.

im gleichen Atemzug auch auf die zahlreichen Fahrberichte verweisen. Unter anderem erfahren Sie darin alles Wichtige vom neuen Ssangyong-Pick-up Rexton Sports (ab Seite 34), vom feschen Mercedes CLS (ab Seite 42), dem flinken Kia Stinger (ab Seite 32) und dem überaus robusten Suzuki Swift, über den wir nach einem Jahr im Dauertest ein endgültiges Fazit gefällt haben (ab Seite 54). Bevor es wettertechnisch endgültig ungemütlich wird, haben wir für diese Ausgabe außerdem das 007-Bond-Museum auf dem 3.048 Meter hohen Gaislachkogel besucht (ab Seite 60) und der Rallye-Fahrzeugschmiede von Skoda in Mlada Boleslav einen Besuch abgestattet (ab Seite 50). Alexander Seger und Johannes Richter haben dabei interessante Fakten mitgebracht. Oder hätten Sie gewusst, dass der Straßendreck auf den ausgestellten „Spectre“-Autos aus der Lackierpistole stammt und mit Klarlack versiegelt ist? Oder dass ein Skoda R5 im Renntempo rund 60 Liter Sprit auf 100 Kilometer verbraucht und alle 3.000 Kilometer zum Service muss? Eben, da haben auch wir gestaunt. In diesem Sinne: Viel Spaß bei der Lektüre! Pascal Sperger

Impressum: Lederers Medienwelt, A&W Verlag GmbH, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg, T: +43 2243 36840-0, Fax: +43 2243 36840-593; E-Mail: redaktion@4wd.co.at; Internet: www.4wd.co.at; www.awverlag.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Herausgeber: Gerhard Lustig; Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA; Chefredakteur: Mag. Pascal Sperger; Redaktion: Mag. Severin Karl, Mag. Bernhard Katzinger, Mag. Michael Kubicek, Mathias Morscher, Bakk. phil., Petra Mühr, Johannes Richter, Dieter Scheuch, Stefan Schmudermaier, Alexander Seger; Fotos Cover: Werk, Christian Houdek; Fotos Magazin: Christian Houdek, Alexander Seger, Mag. Pascal Sperger, Werk, Archiv, fotolia.de, shutterstock.com; Objektleitung: Andreas Dusovsky; Administration: Annemarie Lust (Leitung); Grafik & Layout: graphics – A. Jonas KG, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn; Vertrieb: Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH, St. Leonharder Straße 10, A-5081 Anif/Austria; Bezugspreis Jahresabonnement: (5+1 Ausgaben), Inland: 30 Euro inkl. 10 % MwSt, (Einzelpreis Inland: 5 Euro inkl. 10 % MwSt); Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN = AT63 1200 0518 4409 7901, BIC = BKAUATWW; UID = ATU57361312; Gerichtsstand: LG Korneuburg; FN 238011 t; Verbreitete Auflage: 10.000 Stück; Jahrgang 33; Erscheinungsweise: 5-mal jährlich; Grundlegende Richtung: unabhängiges Outdoor-Lifestyle-Magazin mit Fokus auf Allradfahrzeuge und dem Spaß an der Bewegung in der Natur; Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen, sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir auf geschlechtsspezifische Formulierungen.


Inhalt News Augenblick

Spektakuläre Fotos der Toyota-Rallye-Saison

News-Splitter

Vom Elektro-Pick-up bis zur Vienna Autoshow

Armin Assinger on the Edge

44 Fragen an den neuen Ford-Markenbotschafter

Erstkontakt

Alle Infos zum neuen Rolls-Royce Cullinan

Jeep Gladiator

US-Kultmarke bringt neuen Wrangler-Pick-up

Absolut Allrad 2019

Allrad-Spezialisten für Wald, Wiese und Forst

Allradgrüße aus der Zukunft

Bringt AMG richtig Würze in die X-Klasse?

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Fahrerlebnis Seat Tarraco

Erste Ausfahrt mit dem neuen großen Spanier

Porsche Macan

Der Diesel fliegt aus dem Programm

Honda CR-V Hybrid

Das neue Baby der japanischen Techniker-Marke

Seat Leon ST Cupra

300 PS starker Seat-Kombi im Alltagstest

Kia Stinger

Auch mit Vernunft-Diesel und Allrad eine Wucht

Ssangyong Rexton Sports

Der neue Pick-up kann Lifestyle & Arbeit

Elektro-Allradler im Vergleich

Tesla Model X und Jaguar I-Pace im Wintertest

Mercedes CLS

Schönes Weitreise-Auto mit Hang zur Eleganz

Dacia Duster Fiskal

Verblechtes Diskont-SUV im ersten Check

Mazda6 Sport Combi

Wie gut ist das Allrad-Flaggschiff mit 184 PS?

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Lifestyle-Splitter

Vom Porsche-Puzzle bis zum Gripser-Event

Zu Besuch im Skoda-Rallye-Werk

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Was der R5 kostet, kann und braucht

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Parade-Pick-up mit Lagermax-Pritsche

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VW Amarok V6 Suzuki Swift

Abschlussbericht nach einem Jahr im Dauertest

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Out & About

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out-&-about-Splitter

Von Reisen mit Weltmeistern bis Zirbelino

Bond am Berg

Im 007-Museum auf 3.048 Meter Seehöhe

Bücher-Special: Bände fürs Fest

Reise-, Wander- und Bilderbücher zum Staunen

Führ mich zum Schotter

Mit dem Range Rover Velar zu den Lipizzanern

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Keine Kompromisse mehr!

Verbrauch: 4,9-6,6 l/100 km, CO2-Emission: 129-152 g/km. Stand 12/2018. Verbrauchswerte beziehen sich auf die Motoren 1.5 TSI 150 PS und 2.0 TDI 150 PS. Symbolfotos.

* Die Garantie von bis zu 5 Jahren und 100.000 km Laufleistung endet, wenn entweder die vereinbarte Zeitdauer abgelaufen ist oder die max. Laufleistung überschritten wird, je nachdem, was früher eintritt. ** Aktion gültig bis auf Widerruf. Unverbindl., nicht kart. Richtpreis inkl. MwSt., NoVA, € 1.500,– Frühbucherbonus (Aktion gültig bei Kauf eines Neuwagens bis 28.02.2019), € 1.000,– Porsche Bank Finanzierungsbonus für Privatkunden, € 500,– Versicherungsbonus und € 500,– Servicebonus. Finanzierungsbonus und Versicherungsbonus erhältlich bei Finanzierung über die Porsche Bank und Abschluss einer vollKASKO-Versicherung über die Porsche Versicherung. Servicebonus erhältlich bei Abschluss eines All Inclusive-Pakets. Aktionen gültig bis 30.06.2019 (Antrags- und Kaufvertragsdatum) für SEAT Neuwagen. Mindestlaufzeit 36 Monate. Mindestnettokredit 50 % vom Kaufpreis. Ausg. Sonderkalkulationen für Flottenkunden und Behörden. Stand 12/2018. Boni sind unverb., nicht kart. Nachlässe inkl. MwSt. und NoVA und werden vom Listenpreis abgezogen. Der Kauf eines Tarraco Neuwagens bis zum 30.06.2019 (Kaufvertragsdatum!) bzw. solange der Vorrat reicht, inkludiert einen gratis E-Scooter SEAT eXS powered by Segway. Details auf seat.at/tarraco oder beim SEAT Händler.

Der neue SEAT Tarraco. Jetzt mit Frühbucherbonus bereits ab € 29.990,–**

Dynamisches Design, sportliches Fahrverhalten, Platz für bis zu sieben Personen. Und wir denken Mobilität weiter: Bei Kauf des SEAT Tarraco schenken wir Ihnen einen E-Scooter SEAT eXS powered by Segway im Wert von € 599,– dazu. Wie gesagt: Keine Kompromisse mehr!

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AUGEnBLiCK(E)

EinE SAiSOn in bilDERn Das Toyota GAZOO Racing World Rally Team ist Weltmeister. Erneut. Mit einem Triumph bei der abschließenden Rallye Australien sicherte sich die Crew den Titelgewinn in der RallyeWeltmeisterschaft (WRC) – und das bereits im zweiten Jahr nach dem Comeback 2017. Toyota hat damit insgesamt vier WM-Titel in der Kerbe. Dass der Weg auf das finale Stockerl ziemlich eindrucksvoll war, illustrieren die spektakulärsten Fotos der Saison.

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Fotos: Toyota Racing

Coffs Harbour Breite -30.298612° Länge 153.1093922° Region: new South Wales, Australien

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nEWS

NEWS Rivian R1T: sauschnell, vollelektrisch und mit zwei Kofferräumen Das kalifornische Start-up macht Lust auf Pick-ups, denn das PS-Monster Rivian R1T verführt mit cleanem Design und dem Alltagsnutzen von zwei Kofferräumen. Vorn einer und seitlich zum Durchladen (Bild links oben), einfach weil ein Elektroauto mehr Platz bieten kann. Vor allem, wenn als Antriebsschmäh vier elektrische Radnabenmotoren verbaut sind, die je nach Konfiguration maximal 200 PS leisten – jeweils! 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind damit möglich. Die Batteriekapazitäten reichen von 105 bis 180 kWh, nach WLTP ergeben sich Bewegungsradien von 370 bis 640 Kilometer. Geladen wird mit einem 11-kW-Bordladegerät (Typ 2) oder am 160-kW-Schnelllader. Rivian will den in L. A. gezeigten Pick-up bereits 2020 auf die Highways bringen, autonomes Fahren nach Level 3 soll dann möglich sein. USA-Preis: ab 69.000 Dollar.

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Vienna Autoshow: Neuheiten in Wien Wer vom 10. bis zum 13. Jänner durch die Hallen C und D der Messe Wien schreitet, wird zahlreiche neue Allradmodelle entdecken. Für die meisten unerreichbar steht am Stand von Rolls-Royce der Cullinan mit gegenläufig öffnenden Türen und einem 571 PS starken Zwölfzylinder. Eine breitere Kundenschicht spricht dagegen der kräftig aufgefrischte Renault Kadjar an. Die Marken Cupra und RAM wiederum stehen erstmals in Wien und interpretieren das Thema 4x4 auf ihre eigene Weise. Online-Tagestickets um 12 Euro (After-Work um 9 Euro) unter www.viennaautoshow.at.

Elektro-Ringe

Kein Softie

Im März 2019 soll der Audi e-tron, das erste rein elektrische Modell der Marke mit einer Systemleistung von 300 kW aus der Kraft zweier Elektromotoren, nach Österreich kommen. Unschlüssige können ihr Modell auch nach dem Kauf over-the-air aufrüsten: LED-Scheinwerfer werden dann zu Matrix-LED-Scheinwerfern u. s. w.

Mit 600 statt 500 Millimeter Wattiefe und dem Terrain Response 2, das erkennt, auf welchem Untergrund sich der Wagen befindet, wird der neue Range Rover Evoque noch geländetauglicher. Ab 46.850 Euro.


58.300

Euro kostet das Model 3 von Tesla in der derzeit günstigsten Version „Long Range All-Wheel-Drive“. Je nach Reservierungsdatum, gewählten Optionen et cetera starten die Auslieferungen im Februar 2019.

Über

200

Zubehörprodukte – vom Fahrradträger bis zur Stahlrahmentür – hat MOPAR bereits für den neuen Jeep Gladiator im Programm. Darunter befinden sich auch zahlreiche Höherlegungspakete, die ab 2020 wohl auch hierzulande zu haben sein werden.

Allrad im günstigsten Fall Bei Skoda und Seat kann man ab sofort günstiger in die Allradwelt einsteigen. Sowohl beim Octavia (als Limousine oder Combi) als auch beim Leon ST Kombi kann die Kombination mit einem 115 PS starken TDI das TraktionsPlus erreichbarer machen. Die Preise starten beim Tschechen bei 28.450 Euro und beim Spanier bei 27.940 Euro. Vorteil Skoda: größerer Kofferraum (610 - 1.740 Liter); Vorteil Seat: parkplatzfreundlicher (4.549 Millimeter Länge).

Vitara ist Jubilar Auch schon wieder 30 Jahre her, dass der Suzuki Vitara sein Debüt feierte. In 102 Ländern wurden seit 1988 mehr als 3,65 Millionen Exemplare verkauft. Das Facelift der seit 2015 gebauten Generation startet nun ab 18.990 Euro. Optional steht der Allradantrieb Suzuki Allgrip Select zur Wahl, der die Modi Auto, Sport, Snow und Lock beinhaltet. Erstmals bei Suzuki: Ausparkassistent, Toter-Winkel-Assistent und weitere Features.

Gut bereift

Richtig scharf

Für sportliche SUV wie BMW X5 oder Mercedes-AMG GLC wurde der Dunlop Winter Sport 5 SUV entwickelt. Im Winter hilft die hohe Anzahl der Profilblöcke mit vielen Lamellen, womit eine maximale Länge der Greifkanten, die sich mit dem Schnee verzahnen, ermöglicht wird. Tiefe Profilrillen leiten das Wasser gut ab, damit auch starker Regen gemeistert wird. 23 Ausführungen bis 20 Zoll sind erhältlich.

Ein neues RS-Logo prägt das fetzigste SUV, das Skoda je auf die 20-Zoll-Räder gestellt hat. Der Kodiaq RS schöpft seine 240 PS aus einem Bi-Turbo-Dieselmotor mit 500 Nm, die dynamische Fahrwerksreglung DCC ist speziell abgestimmt. Wer es braucht: „Dynamic Sound Boost“ sorgt für besonders geilen Klang. Auch als Siebensitzer, Preis ab 55.490 Euro.

Der L200 startet durch Der Nachfolger des Mitsubishi L200 steht schon in den Startlöchern, in Thailand wurde der Verkauf des Triton, so heißt er dort, bereits gestartet. 2019 soll der modern gestylte Pick-up auch seinen Weg nach Österreich finden. Mitsubishi spricht von erweiterten 4WD-Antriebssystemen (automatisch/zuschaltbar), die verbesserte Offroad Performance bieten sollen. Keine Zeit zu warten? Kein Problem. Mit dem L200-Sondermodell Black Line wird um 33.208 Euro (exkl.) eine besonders schmucke Doppelkabine mit zahlreichen schwarzen Elementen angeboten. Lederausstattung, Zweizonen-Klima, Smart Link Display Audio für Connectivity und mehr gehören zum Serienumfang.

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„Sei wie du bist und steh‘ dazu“ er war Skirennläufer, ist Quizmaster und tV-Kommentator … und seit Kurzem auch Markenbotschafter für Ford Austria. Millionenshow-Moderator Armin Assinger beantwortet uns 44 Fragen rund um sein Leben. der Romy-gewinner verrät, was geld für ihn bedeutet, wie wichtig timing ist und worauf er beim Selfie-Schießen achtet. Text: Petra Mühr, Fotos: ORF/Hans Leitner (4), Ford Austria (2), privat (2)

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ach seiner Karriere als Skirennläufer, in der ihm vier Weltcupsiege gelangen und mit 112,37 km/h in der Sierra Nevada der bis heute gültige Weltrekord für die höchste, je in einem Skirennen gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit, wechselte Armin Assinger als Co-Kommentator und Millionenshow-Moderator ins Fernsehen. Acht Mal hat der beliebte Quizmaster dafür den österreichischen Film- und TV-Preis Romy erhalten. – Ein Leben auf der stetigen Sonnenseite? Mitnichten, wie der Kärntner freimütig in 44 Fragen zu Job und Freizeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durchblicken lässt. 1. Herr Assinger, schade, dass wir einander nicht persönlich treffen können. Ich habe mal gelesen, dass Sie gern im Vieraugengespräch diskutieren, mit wem würden Sie gerne über das Leben philosophieren? Da gibt es viele Menschen, mit denen ich einmal zusammensitzen möchte, es ist momentan also schwierig, ein paar zu nennen. Arnold Schwarzenegger zum Beispiel gehört aber definitiv dazu. 2. In Ihren Vorträgen vergleichen Sie das Leben mit einer Abfahrt auf der Streif, können Sie uns das (in verkürzter Form) bitte erklären? Ich vergleiche eine Fahrt auf der schwersten Abfahrt der Welt mit unser aller Leben. Welche Parallelen gibt es, was kann man von einem Streif-Bezwinger lernen, wie geht er mit Ängsten um, wie motiviert er sich, wie bezwingt er den inneren Schweinehund, wie überwindet er sich. Es gibt viele Dinge, die ein im normalen Leben stehender Mensch von einem Spitzensportler lernen kann. Oder er kann sich zumindest Denkanstöße holen. 3. Denken wir Menschen zu viel oder „das Falsche“? Denken ist ja per se nichts Schlechtes, zu viel davon schadet aber sicher im Fortkommen. Wer zu viel spekuliert oder nachdenkt, verpasst auch leichter den richtigen Moment.

4. Ein Zitat von Henry Ford lautet: „Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.“ – Ihre Meinung dazu? Dem kann ich nicht ganz beipflichten, weil er damit unterstellt, dass viele Menschen faul sind. Nicht in seinen, Henry Fords Bahnen, zu denken, heißt aber nicht, dass der Mensch an sich nicht denkt. Jeder Mensch denkt anders. Dinge, die Ford keinen Gedanken wert waren, sind aber anderen Menschen wichtig. Und die denken halt dann über IHR Thema nach. Jedem das Seine also. Moderator Assinger ist ab sofort mit einem Ford Edge ST-Line mit 210 PS und Allradantrieb unterwegs

5. Sie sind nun Ford-Markenbotschafter, was zählt zu Ihren Aufgaben? Die Marke Ford so gut wie möglich zu präsentieren und ins Licht rücken. Weiters ist auch vorgesehen, Rückmeldungen über das Fahrverhalten der Fahrzeuge zu liefern, bei Motorshows aufzutreten, bei Mitarbeiterveranstaltungen mitzuwirken und die Botschaft zu vermitteln, dass Ford richtig gute Autos baut! 6. Lagerhaus, Versicherung, Automarke … wofür würden Sie niemals werben? Ganz ehrlich, für Produkte aus der Erotikbranche würde ich nicht zur Verfügung stehen … 7. Wie beschreiben Sie Ihr Auto jemandem, der es nicht sehen kann? Menschen, die nicht sehen können, haben einen ausgesprochen gut ausgebildeten Hör- und Tastsinn. Ich würde also ein Modellauto besorgen und diesen Menschen dann das Auto betasten lassen. Danach würde ich mit ihm auf den Parkplatz gehen, mein Auto starten und ihn den „Spruch“ hören lassen.

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8. Schauspieler Jonny Depp hat angeblich mal gesagt: „Du kannst deine Augen schließen, wenn du etwas nicht sehen willst, aber du kannst nicht dein Herz verschließen, wenn du etwas nicht fühlen willst.“ – Wie sehen Sie das? Genau so! 9. Welches Zitat sollte man von Ihnen lesen? Per aspera ad astra (Auf rauhen Wegen zu den Sternen). 10. Sie sind bekannt für Ihren Schmäh, in welchen Situationen geht er Ihnen aus? Manchmal bei sehr langen Interviews ;-)! 11. Lieber österreichisches Kabarett oder schwarzer britischer Humor? Die Briten haben schon einen lässigen Humor, aber gegen unsere Kabarettisten wie zum Beispiel Niavarani, Seidl, Rubey, Stipsits und Co haben die keinen Meter! 12. Wie geht es Österreich? Objektiv gesehen sicher gut, wenn nicht sogar ausgezeichnet. In der subjektiven Wahrnehmung des Einzelnen gibt es natürlich Abweichungen, bedingt durch persönliche Schicksale oder unvorhergesehene Entwicklungen. 13. Wie geht es Ihnen jetzt gerade? Schwere Verkühlung. 14. Privatsphäre ist Ihnen wichtig, wie gelingt das als Mensch im Scheinwerferlicht? Das geht ganz leicht: Ich liebe das Cocooning! Ich gehe selten auf Festivitäten, bei denen es um nichts anderes geht, als nur gesehen zu werden. Ich will und muss nicht bei jeder Eröffnung eines neuen Klodeckels dabei sein. Dadurch, dass ich weit weg vom gesellschaftlichen Epizentrum Wien lebe und ich mir jede Fahrt nach Wien wirklich genau überlege, ist auch die Versuchung, diesbezüglich schwach zu werden, eine sehr kleine. 15. Warum dann ein Instagram-Account? Na ja, ein bissl was kann man ja wohl den Menschen mitteilen. Ich mache das aber sehr restriktiv und überlege genau, was ich „instagrämme“. 16. Warum lieber Instagram als Facebook? Weil ich auch Samsung und kein Apple-Zeugs habe. 17. Worauf achten Sie beim Selfie-Schießen? Dass ich die Augen beim Auslösen offen habe. 18. Sie haben acht Romys gewonnen, was bedeuten diese Preise für Sie? Ui, das sind natürlich wunderbare Auszeichnungen, weil die Romy vom Publikum „verliehen“ wird und nicht von einer Jury, sozusagen also direkte Demokratie.

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Er ist Showmaster, Charmeur und Sportler: Ex-Skirennläufer Armin Assinger begeistert seit 1999 als TV-Moderator und hat dafür bereits achtmal die Romy gewonnen.

19. Wie empfinden Sie es, wenn Sie sich selbst im Fernsehen sehen? Manchmal taugt es mir, wenn ich mich selbst bei der Arbeit beobachte und manchmal halte ich mich selbst nicht aus. 20. Was ist Ihre wichtigste Fernseh(-auftritts-)regel? Komm’ zum Punkt! 21. Was verstehen Sie unter Authentizität? „Herr Assinger, Sie san jo privat a so wia im Fernsehn.“ Das höre ich immer wieder, wenn ich mit fremden Leuten ins Gespräch komme. Und das ist gut so, weil es mir zeigt, dass


30. Wie wichtig ist das richtige Timing im Leben? Freilich ist das Timing alles, im Sport wie im Leben. Leider kommt man erst hinterher d’rauf, ob es richtig war oder eben nicht. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen, so wird Timing gemeinhin definiert. Man kann auch Glück dazu sagen.

mein Weg der richtige ist. Der Mensch – und insbesondere der TV-Konsument – hat ein ganz feines Sensorium in diese Richtung und merkt sofort, wenn etwas nur gespielt ist oder jemand tatsächlich so ist, wie er sich vor der Kamera gibt. 22. Wie eitel sind Sie? Geschneuzt, gewaschen und gekampelt, ein anständiger Haarschnitt, halbwegs adrett angezogen und ohne Krawatte knöpfe ich das Sakko nicht zu! 23. Ihr bisher bestes Erlebnis mit einem Fan? Einmal ist ein 50-Sitzer-Reisebus in meiner Einfahrt hier in Hermagor gestanden. Ich dachte, die hätten sich einfach verfahren, falsches Navi oder so. Nein, die sind bewusst hergefahren, um Autogramme zu holen. Nach ein paar Stamperln zogen sie wieder von dannen – und ich hatte einen „Spitz“. 24. Das schönste Kompliment, das Sie je erhalten haben? Am schönsten ist, wenn jemand einfach nur sagt: „Du, pass auf, das hast Du gut gemacht!“ Das reicht mir schon, weil loben an sich dem Menschen sehr schwer fällt! Sudern, raunzen, kritisieren und das Negative suchen geht viel leichter. 25. Und die unangenehmste Kritik? Kritik gibt’s natürlich auch. Meistens sehe ich darüber hinweg, manchmal stimmt sie mich nachdenklich, manchmal ärgert sie mich. Kritik gehört zu meinem Job dazu. Ist so. 26. Welchen Job würden Sie – außer Showmoderator – noch gern ausüben, und wenn es nur einmal im Leben wäre? Poah, das ist sehr schwierig zu beantworten. Vielleicht einmal Christoph Strasser bei seinem Race Across America im Wohnmobil mitfahrend betreuen? Oder einen Ironman finishen? Skiguide bei Mike Wiegele Helicopter Skiing in Kanada? 27. Wissen Sie, wie viele Fragen Sie bis dato in der Millionenshow schon gestellt haben? Rund 25.000. 28. Was bedeutet Geld für Sie? Geld ist nicht alles, aber es erleichtert dabei, sich sein Schicksal auszusuchen. 29. Gibt es ein „Geheimnis“ oder „Rezept“ für Ihren persönlichen Erfolg? Das Geheimnis ist, dass es keines gibt. Ich hatte nie einen „Business Plan“ oder so etwas, sondern dachte mir immer, sei einfach wie du bist und steh dazu.

31. Glauben Sie an Zufall, Schicksal oder haben wir Menschen „es selbst in der Hand“? Ich glaube, dass alles, was mit mir geschieht, von einer höheren Macht gesteuert wird. Man kann dann „Zufall“ dazu sagen oder „Schicksal“ oder einfach nur „Gott“. Ich glaube an Gott, dann an Schicksal und zu guter Letzt an Zufall. 32. Welche Fähigkeiten entwickelt man im (Spitzen-)Sport, die man im Leben umsetzen kann? Als erstes lernt man das Umgehen mit Sieg und Niederlage! Das wird ergänzt durch die besondere Ausbildung der Fähigkeiten, sich quälen, überwinden, motivieren und auch durchhalten zu können. Weiters lernt man im Sport auch, seinen Gegner, Mitspieler, Teamkameraden, seine Trainer zu respektieren und vor allem wird ein diszipliniertes Verhalten entwickelt. All diese Dinge und wahrscheinlich noch ein paar mehr spielen eine große Rolle, um im „normalen“ Leben Erfolg zu haben. Und den will ja jeder. 33. Lieber in der Freizeit radfahren oder skifahren? Eine gemeine Frage, weil das meine absoluten Lieblingssportarten sind! 51:49 Prozent für das Radln, weil das für meine lädierten Knie besser ist und weil ich es fast acht Monate im Jahr tun kann. 34. Aus welcher Situation haben Sie am meisten gelernt? Ganz klar aus meinem verheerenden Sturz auf der Lauberhornabfahrt in Wengen vor gut 30 Jahren! Es war sehr schwer, nach dieser Verletzung, die mich fast das rechte Bein gekostet hätte, wieder zurückzukommen. Letztendlich schaffte ich es und habe danach meine Rennen gewonnen. Diese Zeit hat mich geprägt. 35. Haben Sie jemals an sich gezweifelt? Oft genug! Im Sport allerdings öfter als im Leben danach. Als ich zu Beginn der Millionenshow-Ära ob meines Dialektes und des damit wohl fehlenden Intelligenzquotienten sowie meiner Herkunft aus dem Skilager („Der mit seinem Skilehrerschmäh!“) von so manch hochintellektuellem Charakter aus Österreichs Medienlandschaft attackiert worden bin, hatte ich kurzfristig schon meine Zweifel. Aber nur kurz, weil ich mich sofort besann und mir sagte: „In Kitzbühel hast dich hinunterg’haut und das nicht schlecht. Hast die Mausefalle bestanden, bist am Stockerl gestanden. Wenn es blöd läuft, hättest sterben können. Jetzt verreiß’n sie dich halt. Das schmerzt, ist aber nicht lebensgefährlich, es wird kein bleibender Schaden entstehen und ist morgen wieder vorbei. So what?“ 36. Haben Sie einen Rat für Menschen in ähnlicher Situation? Vielleicht einmal in einen meiner Vorträge kommen oder eines meiner Bücher lesen? (Anmerkung der Redaktion: „Bergab und doch bergauf“, „Auch Sieger haben Angst“)

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37. Was bringt Sie aus der Fassung? Aus der Fassung gerate ich nicht mehr so schnell. Ist dem Alter geschuldet, wahrscheinlich. Ärgern kann ich mich immer noch über gewisse Dinge wie zum Beispiel Ungerechtigkeiten oder wenn ein Traktor auf der Bundesstraße einen ganzen Rattenschwanz an Autos hinter sich herzieht, obwohl er auf der parallel verlaufenden Nebenstraße genauso gut fahren könnte und dadurch kein Verkehrshindernis darstellte. Und der sinnlose 100er bei der Raststation Wörthersee auf der A2. Sonst bin ich aber ein ruhiger Zeitgenosse und entspannt, sehr entspannt.

Armin Assinger im Wordrap Mein erstes Auto war … ein VW Käfer, himmelblau, 34 PS. Bei einem Auto schaue ich zuallererst auf … die Frontpartie. Im Stau … telefoniere ich.

38. Worüber würden Sie gerne mehr wissen? Über den Mord an JFK 1963. Wer steckte da wirklich dahinter?

In meinem Auto befindet sich immer … der Garagentoröffner. Aus meinem Autoradio tönt … Radio Kärnten und Radio Wien.

39. Welchen Traum möchten Sie gerne realisieren? In die Antarktis zu reisen. 40. Was begeistert Sie so sehr, dass Sie darüber Zeit und Raum vergessen? Mit meiner Lebensgefährtin Sandra gemeinsam eine Radlpartie zu machen, Kreuzworträtseln und Thriller von John Grisham. 41. Was sind die wichtigsten Werte, die Sie Ihren Kindern mit auf den Lebensweg gegeben haben? „Grüß Gott“ und „Auf Wiedersehen“, „Bitte und Danke“ und dass einem im Leben außer Liebe nicht viel geschenkt wird. 42. Gibt es etwas, von dem Sie mehr tun sollten – und wenn ja, warum? Ich sollte mehr weniger tun. Entspannter sein und lockerer. 43. Was bereuen Sie in Ihrem Leben oder würden Sie gern ungeschehen machen? Im privaten Bereich so manches, im sportlichen nur eines: in Wengen nicht zu stürzen.

gleiten oder glühen? … Ich bin ein glühender Gleiter! Allradantrieb mag ich, weil … es gut ist, dass man ihn hat, wenn man ihn braucht. Bei einer Reifenpanne … fahre ich rechts ran. Wenn ich mein Führerscheinfoto ansehe, dann … muss ich lachen. Mehr Kofferraum oder hubraum? Kofferraum. Ski, Radl, Möbel, Koffer, Taschen. tempo 130 auf der Autobahn oder kein tempolimit? Ich bemühe mich. Ich brauche (m)ein Auto, weil … es mich zuverlässig von A nach B bringt und weil es in Hermagor keine U-Bahn gibt und auch keine Straßenbahn und auch keine g’scheite Zugsverbindung in die Welt hinaus. einparken kann ich … hervorragend.

44. Wie sollte oder könnte ein Roman über Sie und Ihr Leben lauten? Da es weder den einen noch den anderen geben wird, erspare n ich mir jetzt das Nachdenken.

Verbrauch und emission eines Autos sind … so niedrig wie möglich zu gestalten. Vollautomatisiertes Fahren finde ich … blöd. Lieber Automatik oder manuelle Schaltung? Automatik. Ich steige auf ein elektroauto um, wenn … mindestens 800 Kilometer Reichweite möglich sind, Fahrweise und Wetter egal. Ich halte aber mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge in ihrer Gesamtheit für wesentlich grüner! Bei einer Polizeikontrolle … bin ich immer höflich. ein Auto, das ich gerne fahren würde, ist … die eierlegende Wollmilchsau: keine Emissionen, keine Umweltbelastung bei der Herstellung und Entsorgung.


ZWEI MÖGLICHKEITEN.

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Unser Extra für Sie: Die ŠKODA Limited-Modelle KAROQ und KODIAQ inkl. 5 Jahre ŠKODA Plus Garantie.* Sparen Sie jetzt mit den Limited-Modellen bis zu 1.000,– Euro! Der ŠKODA KAROQ Limited und der ŠKODA KODIAQ Limited sind startbereit: ob Outdoor-Erlebnis oder stilsicher durch die City. Die ŠKODA SUV-Modelle sind Ihre perfekten Begleiter. Jetzt bei Ihrem ŠKODA Betrieb. Symbolfoto. Stand 12/2018. Alle angeg. Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20 % MwSt. Gültig ab Kaufvertrag-/Antragsdatum 30.11.2018 bis 30.6.2019. *Die ŠKODA Plus Garantie erweitert die 2-jährige ŠKODA Herstellergarantie um 3 Jahre bzw. bis zu 100.000 km Gesamtkilometerleistung. Je nachdem, was zuerst eintritt. Details bei Ihrem ŠKODA Berater und unter www.skoda.at.

Verbrauch: 4,5–6,5 l/100 km. CO2-Emission: 118–152 g/km. skoda.at

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nEWS

ERSTKONTAKT Das ist ein ATHBC! Der Rolls-Royce Cullinan ist kein Sports Utility Vehicle. Nein, definitiv nicht. Auch wenn die hohe Sitzposition, die Bodenfreiheit sowie der geländegängige Allradantrieb darauf hindeuten und von Wikipedia bis zu den Autozeitschriften noch so viele Autoren ihn als SUV verunglimpfen. Die liegen alle daneben. Ganz klar. Denn wenn man RollsRoyce glaubt, dann ist der erste hochbeinige Luxus-Liner ein „All-Terrain-High-Bodied-Car“. Also ein ATHBC. Darauf legen die noblen Briten mindestens so viel Wert wie die britische Aristokratie auf die richtige Zubereitung des Vier-Uhr-Tees. Und wie Earl Grey mit Gurkensandwiches global geliebt werden, haben die 0,1 Prozent der wohlhabendsten Menschen dieser Welt nach einem solchen Auto der Marke verlangt. Und die Briten haben geliefert, wofür die Marke steht: Luxus. Deshalb wurde der

Name „Cullinan“ auch vom größten jemals gefundenen Diamanten der Welt – und der selbstverständlich Teil der britischen Kronjuwelen ist – entliehen. Die Prämisse ist klar, der Cullinan soll das beste SU… – Verzeihung! – ATHBC der Welt sein. Und so tiefstapelnd die Leistung früher schlicht mit „ausreichend“ anstelle der genauen PSAnzahl angegeben wurde, soviel Understatement schwingt beim Offroad-Modus „Everywhere“ mit. Und freilich beim seidenweichen Lauf, das das Fahrwerk mit der Eliminierung leidlicher Schlaglöcher, Querrillen und die Dämmung mit dem Schlucken jeglicher Außengeräusche garantiert. n

Kein Dreck am cordbesetzten Hosenbein Selbst wenn im Rolls-Royce Cullinan die Flanken eingedreckt sind und der Wagen sprichwörtlich vor Schlamm steht, die Passagiere sauen sich beim Ein- und Aussteigen auch dann nicht die Hosen ein. Die vorderen und hinteren Fahrzeugtüren ragen nämlich weit in den Schwellerbereich hinein und sorgen dafür, dass überhaupt erst gar kein Schmutz von außen an die Türschwelle schwabbt. Ebenfalls State of the Art: Die gegenläufig aufschwenkenden Türen öffnen und schließen per Knopfdruck, wobei sich der Wagen dabei automatisch um 40 Millimeter absenkt, um den Einstieg noch komfortabler zu machen.

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6,75 560 Liter Hubraum sind eine Ansage. Dabei leistet der V12-Motor 571 PS und beeindruckende 850 Newtonmeter. Letztere liegen bereits bei extrem niedrigen 1.600 Umdrehungen pro Minute an.

Liter entsprechen nicht dem Durchschnittsverbrauch, sondern dem Fassungsvermögen des Kofferraums. Der sich per elektrisch umlegbarer Fondsitze auf 1.886 Liter erweitern lässt. Das wird aber ohnehin nie jemand machen …

Wenn in der Wüste der Fluss fehlt Die verbaute Luftfederung ist an die Frontkamera gekoppelt, was in Verbindung mit den navi-Daten selbst auf schlechten Straßen ein schwebendes Fahrgefühl garantieren soll. Und wie man das von anderen RR-Modellen kennt, funktioniert das blendend. offroad soll der Cullinan übrigens ebenso eine Bank sein. Dabei genügt ein Druck auf die „Everywhere-Taste“, wobei das Allradsystem Feineinstellungen für Matsch, Schnee und Sand – letzteres verwundert wenig, wohnt doch in der Wüste ein Großteil der Kunden – ermöglicht. Und falls der Fluss doch keine Fata Morgana ist, hilft die Wattiefe von 54 Zentimetern sicher auch.

Allradlenkung macht agil Das kleinere Lenkrad als in den anderen Modellen adelt den Cullinan laut Rolls-Royce zum Fahrerauto. Und der soll sich laut Hersteller dank der serienmäßigen Allradlenkung übrigens besonders leicht tun, das Trumm zu dirigieren. Zumindest soll der Brite agiler sein, als man es ihm angesichts der Abmessungen zutrauen würde.

Heizkörper im Trumm Der Cullinan ist 5,34 Meter lang, 1,83 Meter hoch und wiegt 2.660 Kilogramm. Ein nicht kleiner Teil davon macht die massive Dämmung aus und entfällt auf die verbauten zig Quadratmeter Leder, meterweise Aluminium-Dekorleisten und dutzendfach montierten Elektromotoren und Heizspiralen. Heizen lässt sich nämlich nicht nur die Sitzfläche, sondern auch das Lenkrad, die Armlehne in der Tür sowie der Mittelkonsole und die untere C-Säule. Also quasi alles, wo man anstreifen könnte. Erstmals ist neben zwei Einzelsitzen außerdem eine Dreierbank im Fond zu haben. Dann muss man allerdings auf den Champagner-Kühler und -Flöten verzichten …

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jEEP GLADiAToR

Ein Truck für Europa Jeep bringt nach 30 Jahren wieder einen Pick-up auf den Markt. Der Wrangler mit Ladefläche heißt Gladiator und soll in puncto Offroadkompetenz die Messlatte hochlegen. Text: Pascal Sperger, Fotos: Werk

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ie Amis schauten über den großen Teich in den alten Kontinent und waren sich sicher: Die Zeit ist reif für ein Comeback. Ab 2020 wird Jeep deshalb erstmals seit 1992 wieder einen Wrangler-Pick-up in Europa anbieten. Sein Name? Gladiator. Seine Kernkompetenz? Offroad-Schleppen.

79 Zentimeter länger als der Wrangler Im Vergleich zum viertürigen Jeep Wrangler ist der neue, leichtere und hochfeste Stahlrahmen des Gladiators um 79 Zentimeter länger, während der Radstand um 49 Zentimeter zunimmt. Damit nimmt der Gladiator bis zu 3.470 Kilogramm an den Haken und es auf der 1,52 Meter langen Ladefläche mit maximal 725 Kilogramm Nutzlast auf. Dazu gibt es eine Unterflur-Ladeflächenbeleuchtung, eine abgedeckte externe Stromquelle (400 W/115 Volt) und starke integrierte Verzurrgurte. Das verfügbare „Trail Rail“-Lademanagement bietet zusätzliche Verstaumöglichkeiten, um die Ladung zu organisieren und zu sichern. Jeep verspricht, dass die Federung trotz der Laster-Qualitäten so abgestimmt ist, dass Fahrverhalten und Fahrkomfort auf der Straße komfortabel seien, ohne die Geländegängigkeit, Nutzlast oder Zuglast zu beeinträchtigen.

König der offroad-Schlepper Für die Offroad-Kompetenz des Gladiators holt Jeep jedenfalls sämtliche Top-Teile aus dem Regal und spendiert dem Gladiator unter anderem die Command-Trac- beziehungsweise Rock-Trac-4x4-Systeme, die Dana-44-Achsen der dritten Generation, elektrische Tru-Lock- beziehungsweise mechanische Trac-Lok-Sperrdifferenziale an Vorder- und Hinterachse sowie in der Mitte. Dazu gibt es ein Untersetzungsgetriebe sowie einen elektrisch entkoppelbaren vorderen Querstabilisator und maximal 33 Zoll große Geländereifen. Mit einer maximalen Bodenfreiheit von 28 Zentimetern soll eine Wattiefe von 76 Zentimetern möglich sein. Die Rubicon-Version – daneben werden in den USA vorerst die Versionen Sport, Sport S, und Overland angeboten – soll außerdem kein Problem mit Böschungswinkeln von 43,6 Grad vorn und 26 Grad hinten haben sowie einen Rampenwinkel von 20,3 Grad schaffen. Kritische

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Bauteile wie etwa der Kraftstofftank, das Verteilergetriebe und die Ölwanne des Acht-Automatikgetriebes werden von insgesamt vier Rutschplatten und -stangen während der Fahrt geschützt. Ebenfalls serienmäßig beim Rubicon

Der neue Offroad-Truck von Jeep soll 2020 auf den europäischen Markt kommen, mit welchen Motoren ist allerdings noch offen. ist eine Heckstoßstange aus Stahl mit schwerer OffroadHeckschürze, die sich auch für die optionale Montage einer Stahlwinde mit abnehmbaren Endkappen eignet. Angetrieben wird der Jeep Gladiator wahlweise von einem 3,6 Liter starken Pentastar-V6-Benziner mit 285 PS oder einem 3,0 Liter großen Sechszylinder-Diesel mit 260 PS. Neben der Achtgang-Automatik steht außerdem ein Sechsgang-Schaltgetriebe zur Auswahl. Ob die beiden Motoren auch in Europa angeboten werden, ist noch nicht ganz geklärt, die genauen Spezifikationen sollen im Lauf des nächsten Jahres erarbeitet werden. Fix ist jedoch, dass die neueste Generation des „Uconnect“-Systems mit Apple CarPlay, Android Auto wahlweise mit 7,0- oder 8,4-Zolln Touchscreens das Cockpit schmücken werden.


Ein 7,0- oder in den höheren Ausstattungslinien 8,4-Zoll-Touchscreen beherbergt navi & Co; die großen Ablagen fassen selbst Rucksäcke; wer will, kann die Frontscheibe auch nach vorn klappen

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SEAT TARRACo

Groß und sehr zügig Mit dem Tarraco komplettiert Seat das SUV-Portfolio mit einem neuen Flaggschiff. Doch trotz der Außenlänge von 4,7 Metern passt der Spanier auch in die kleinere Brieftasche. Text: Pascal Sperger, Fotos: Werk

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er Leon ST ist als Allradvariante ein souveräner Begleiter für den Alltag, der Xperience dank höherer Bodenfreiheit noch eine Spur geländegängiger und der Ateca ohnehin ein verflucht feines SUV, das vor allem beim PreisLeistungs-Verhältnis punkten kann. Und auch wenn der Arona nur über zwei angetriebene Achsen verfügt, verkauft sich das kleinste SUV von Seat derzeit wie warmes Pan con aceite de oliva. Und das logischerweise vor allem in Wien, also dort, wo die SUVDichte im Straßenverkehr in manchen Bezirken schon bei über 50 Prozent liegt. Doch SUV ist nicht gleich SUV, weshalb Seat die Palette nun auch nach obenhin abrundet. Überhaupt – und das nur als Info am Rande – läuft es für Seat in Österreich blendend, werden sie wohl 2018 erstmals mehr als fünf Prozent Marktanteil und damit auf Platz 3 des Markenrankings landen.

Erster Seat-SUV aus Wolfsburg Doch zurück zum neuen Tarraco: Das neue SUV ist nicht nur der größte je

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gebaute Seat-Hochbeiner, sondern auch das erste spanische SUV, das in Deutschland produziert wird. Das neue SUV-Flaggschiff läuft nämlich in Wolfsburg vom Band – genauer gesagt von der gleichen Produktionsstraße wie der VW Tiguan und Touran. Quasi Multi-Kulti-Fahrzeugproduktionam laufenden Band, wie es schon beim Lupo-Zwilling Arosa von Ende 1996 bis 1998 der Fall war.

Mit Boni unter 30.000 Euro. Aber ... Aber dem war weniger Rampenlicht gegönnt als dem Tarraco, der in Österreich in die Riege der Bestseller aufsteigen soll. Knapp 1.700 Stück hat man laut Seat-ÖsterreichGeschäftsführer Wolfgang Wurm für den heimischen Markt reserviert. Das ist durchaus ambitioniert, aber nicht unmöglich, pusht Seat doch den Absatz mit zahlreichen Boni und Aktionen. Wer den Tarraco etwa noch vor der offiziellen Markteinführung kauft, profitiert bis Ende Februar 2019 von 1.500 Euro FrühbucherBonus. Wer ihn darüber hinaus über die Porsche Bank finanziert, streift


Das neue SUV-Flaggschiff läuft in Wolfsburg vom Band, genauer gesagt von der gleichen ProduktionsstraĂ&#x;e wie der VW Tiguan und Touran. Quasi Multi-Kulti-Fahrzeugproduktion am laufenden Band.

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SEAT TARRACo

weitere 2.000 Euro Vergünstigung ein, was den Basispreis für das 150 PS starke Frontantriebsmodell auf 29.990 Euro drückt. Das ist ein Killer-Preis.

Drei Allradversionen am Markt

was, derzeit State of the Art ist. Was ist uns sonst noch hängengeblieben? Der Fahrkomfort ist hoch, die Agilität für ein 4,74-Meter-Auto in Ordnung und Offroadpassagen in leichtem Gelände kein Problem.

Die drei Allradvarianten – ein Keep it short and simple Benziner mit 190 sowie ein 150 und Bemerkenswert ist außerdem, wie 190 PS starker Diesel stehen zur einfach strukturiert die Aufpreisliste Wahl – kosten in der Basis-Variante ist: So ist der Tarraco nur in den zwischen 41.590 und 43.790 Euro. beiden höheren Niveaus „Style“ und Und in viel lichtere Höhen klettert „Xcellence“ erhältlich. Dabei gehören Preisrallye dann auch nicht mehr, weil unter anderem schon bei „Style“ für das Top-Modell mit dem stärksten ein digitales Cockpit, Parksensoren, Motor und der höchsten AusstattungsVoll-LED-Scheinwerfer, 17-Zollstufe dann auch nur 48.890 Euro fällig werden. Und das passt perfekt zur Bei der Verarbeitung muss sich der Tarraco Marke, steht sie trotz Bestpreis nicht verstecken, das doch wie Skoda auch für leist- können wir nach der Probefahrt verraten. bare Mobilität Aluräder und ein Spurhalteassistent und gute Qualität. Verarbeitungstechzur Werksausstattung. Dazu gibt es nisch muss sich der Tarraco jedenfalls zwei optionale Österreich-Pakete nicht verstecken, so viel können wir (jeweils 990 Euro), die die wichtigsten nach den ersten paar hundert ProbeExtras wie eine 3-Zonen-Klimaanlage, kilometern verraten. Die Materialien Sitzheizung, abgedunkelte Scheiben, wirken hochwertig, Ablagen sind ein Navigationssystem oder eine in ausreichender Zahl und Größe Rückfahrkamera bündeln. Keep it vorhanden und in puncto Fahrerasshort and simple also, wobei dieser sistenzsysteme sowie Entertainment Zugang nachhaltigem Erfolg bekanntbringt das SUV, das auch als Siebenn lich noch nie geschadet hat. sitzer erhältlich ist, bringt alles mit

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Seat Tarraco 2.0 TDi 4Drive DSG Style

Die Verarbeitung passt, die Materialien sind fein, das Platzangebot riesig; und weil nicht jeder Meter im SUV zurückgelegt werden muss, schenkt Seat jedem TarracoKäufer einen Seat eXS-E-Scooter im Wert von 600 Euro

Hubraum | Zylinder

1.968 cm3 | 4

Leistung

150 PS (110 kW)

Drehmoment

340 Nm bei 1.750–3.000/min

0–100 km/h | Vmax

9,8 s | 198 km/h

Getriebe

8-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2

5,6 l Diesel | 146 g/km (EU6d-T)

Länge | Breite | Höhe

4.735 | 1.839 | 1.658 mm

Leergewicht

1.803 kg

Kofferraum | Zuladung

760–1.920 l | 682 kg

Anhängelast gebr.

2.300 kg

Basispreis | NoVA

41.590 € (inkl.) | 11 %

Das gefällt uns: die Preise, der Platz & der Komfort Das vermissen wir: Zeit für eine besonders weite Reise Die Alternativen: Skoda Kodiaq, Hyundai Santa Fe etc. Werksangaben


DER FORD KUGA Das Leben spielt draußen.

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Sie suchen ein Auto, das perfekt für alle vier Jahreszeiten ist? Suchen Sie nicht länger – der Ford Kuga, unser vielseitiger SUV, kann Ihr täglicher Begleiter sein, egal wie Wetter und Wege sind. Schotter und Schnee steckt er mit dem intelligenten Allradantrieb souverän weg. Ob Großeinkauf oder Familienausflug, er bringt Sie sicher und komfortabel hin. Sie sehen: So vielseitig kann der Ford Kuga sein. Aber sehen allein genügt nicht – vereinbaren Sie doch noch heute eine Probefahrt bei Ihrem Ford Händler.

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PoRSCHE MACAn

Stadt, Land, Mehr Der Universalist unter den Porsche-Modellen geht in die zweite Runde. Beim Porsche Macan wurde aber nicht nur hinzugefügt, der Diesel wurde etwa aus dem Programm geschmissen. Text: Severin Karl, Fotos: Werk

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ielfahrer, die mit dem MacanDiesel einen günstigen und auch recht effizienten Einstieg in die Welt der Kultmarke gefunden haben, müssen jetzt tapfer sein: Das ab 2014 gebaute Kompakt-SUV verliert nach der Modellaufwertung die Benziner-Alternative. Fast ein Viertel der österreichischen Kunden schwor darauf. Mehr als die Hälfte griff bisher zum Basismodell, dem VieryzlinderBenziner. Den gibt es weiterhin, er leistet 245 PS und kostet knapp über 70.000 Euro. Das Facelift erkennt man von außen vor allem am Popo: Ein durchgehendes dreidimensional

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ausgearbeitetes LED-Leuchtenband macht die Unterscheidung leicht. Auch eine der frischen Farben könnte ein

Ein Druck auf den Knopf entfesselt das Tier im SUV und da erinnern wir uns: Macan bedeutet übersetzt Tiger. Hinweis auf den Neuen sein. Darunter Miamiblau, eine ziemlich teure Sonderlackierung. Innen erkennen Feinspitze, dass man nun optional das GT-Sportlenkrad des 911 fassen kann und falls das Sport-Chrono-Paket bestellt wurde, ist erstmals im Macan

der ins Lenkrad integrierte ModeSchalter inklusive Sport-ResponseButton zu finden. Ein Druck auf den Knopf entfesselt das Tier im SUV und da erinnern wir uns wieder: Der Name Macan stammt aus dem Indonesischen und ist die Übersetzung für Tiger. Passt. 20 Sekunden lang sorgt der Knopfdruck dafür, dass die maximale Performance zur Verfügung steht. Wir wissen, was unseren Lesern jetzt durch den Kopf geht und ja, diese Funktion kann beliebig oft aufgerufen werden.

offroad hilft die App weiter Um dem Sportanspruch weiterhin gerecht zu werden, wurde fleißig an


vielen Ecken gefeilt. Unter anderem wurde das Fahrwerk überarbeitet, um mehr Neutralität zu bieten. Federgabeln aus Alu statt Stahl sind leichter und steifer, auch die Stabis wurden neu abgestimmt. Verbesserte Querdynamik stellen die neu entwickelten Reifen sicher. Wie gewohnt handelt es sich beim Macan um Mischbereifung, wodurch sich die Allradvorteile fahrdynamisch bestens ausnutzen lassen. Beim Tritt auf die Bremse merkt man im direkten Vergleich ein verändertes Pedalgefühl. Der Hintergrund dazu: Das bisherige Stahl-Bremspedal ist nun ein glasfaserverstärktes Organoblech-Element, das 300 Gramm weniger wiegt und die Kraft über einen verkürzten Hebelarm weiterleitet. Wenn es um jeden Meter geht, ist uns alles recht. Im stärkeren Macan S, für ihn gibt es noch keine Preise, wurde noch mehr Augenmerk auf die Verzögerung gelegt. Bei 354 PS machen sich die dickeren und größeren Bremsscheiben vorn gut. Optional gibt es hier auch die Möglichkeit, auf Keramikbremsen zurückzugreifen.

Runtastic im Porsche Und ja, auch Porsche ist nicht davor gefeit, neue Modelle in den Bereichen Komfort und Connectivity aufzumunitionieren. Der Touchscreen ist von 7,2 auf 10,9 Zoll gewachsen und stellt das Tor zur digitalen Porsche-Welt dar. Seine Benutzeroberfläche lässt sich so adjustieren, wie man es braucht. Kacheln für diverse Funktionen lassen sich dort hinschieben, wo man sie am ehesten sucht. Die Online-Navigation klingt schon verlockender, per Sprachsteuerung lassen sich auch die anderen Menüpunkte steuern. Smartphone-Jünger und Macan-Besitzer in einem schwören auf die Porsche-Offroad-Precision-App, mit der sich Trips aufzeichnen lassen, wie man es von Lauf-Apps kennt – zahlreiche Fakten (Höhenmeter, Gang, Drehzahl etc.) inklusive. Auf Wunsch wird ein Highlight-Video der Fahrt erstellt, das man mit Freunden teilen kann. Wer offroad noch nicht ganz so fit ist, kann sich von der App vorab Tipps holen, wie man Wasserdurchfahrten meistert und ähnliches. Voll n vernetzt mit dem neue Macan.

Zu kaufen ist derzeit nur das Basismodell mit 245 PS, doch den Macan S mit 354 PS durften wir schon fahren

Selbst das Doppelkupplungsgetriebe wurde adaptiert und spricht jetzt schneller an; manuelle Getriebe gibt es nicht

Porsche Macan Hubraum | Zylinder

1.984 cm3 | 4

Leistung

245 PS (180 kW)

Drehmoment

370 Nm bei 1.600–4.500/min

0–100 km/h | Vmax

6,7 s | 225 km/h

Getriebe

7-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2

8,1 l Super+| 185 g/km (EU6 d-T)

Länge | Breite | Höhe

4.696 | 1.923 | 1.624 mm

Leergewicht

1.795 kg

Kofferraum | Zuladung

500–1.500 l | 715 kg

Anhängelast

2.000 kg

Basispreis | NoVA

70.346 € (inkl.) | 19 %

Das gefällt uns: weiterhin der Sportwagen unter den SUV Das vermissen wir: eh klar, die schärferen Versionen Die Alternativen: Alfa Romeo Stelvio, BMW X4 Werksangaben

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ABSoLUT ALLRAD in SALZBURG

Schau der Spezialisten Vom 21. bis zum 24. Februar präsentieren auf der hohen Jagd in Salzburg viele hersteller ihre Allradfahrzeuge für Wald, Wiese und Berg.

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in Bergbauer, Hüttenwirt, Jäger oder Förster ohne Fahrzeug mit Allradantrieb ist salopp gesprochen eine Luschn. Sprich aufgeschmissen, ist der traktionsreiche Antrieb für die Erfüllung der berufs- und hobbyrelevanten Aufgaben doch so essenziell wie die Büchse oder das Fernglas. Es ist also nur logisch, dass die wichtigste Jagdmesse des Landes, die Hohe Jagd in Salzburg, auch heuer wieder einen eigenen 4x4- und Offroad-Bereich bespielt.

Viele Modelle hautnah inspizieren Auch wenn die Anzahl der heimischen Anbieter traditionell eher überschaubar ist, lohnt sich ein Besuch. Denn anders als etwa bei der Vienna Auto Show handelt es sich bei den ausstellenden Marken um Spezialisten für den Wald-&-Wiesen-Bereich. Die in Salzburg traditionell stark auftretenden Autohersteller Suzuki, Mitsubishi, Lada und Mercedes-Benz sind laut den aktuell vorliegenden Informationen heuer wieder dabei.

Anhang mehrerer umfangreich um- und ausgerüsteter Fahrzeuge wird das Leistungspektrum der Allradfahrzeuge für Wald, Wiese und Berg präsentiert. Zubehör fürs Revier-Auto Allradantrieb allein macht jedoch noch keinen Wagen zu einem vierradgetriebenen Revierprofi. Deshalb wird in dem Offroad-Bereich heuer wieder viel an jagdlichem Zubehör für alle gängigen Allradmodelle zu sehen sein. Anhand mehrerer umfangreich um- und ausgerüsteter Fahrzeuge wird etwa Taubenreuther demonstrieren, wie aus StandardAllradfahrzeugen echte Profi-Kutschen fürs Revier werden. Infos: Donnerstag 21. bis Sonntag 24. Februar 2019, Donnerstag bis Samstag: jeweils von 9-18 Uhr Sonntag: 9-17 Uhr Tagesticket ohne Ermäßigung: 19 Euro www.absolut-allrad.at

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Gernot Krausz verantwortet nicht nur die Vienna Autoshow, sondern auch die Hohe jagd in Salzburg, die jährlich tausende Besucher in die „Absolut Allrad“-Halle lockt, wo Spezialisten die Ware für waschechte Revier-Kraxler präsentieren


• Alle Kombis, SUVs, Vans und Busse mit Daten, Fakten und Preisen im Katalogteil • Fahrzeugpräsentationen und wichtige Tipps zum Thema Familie und Sicherheit


HonDA CR-V HyBRiD

Elektro mal anders

Das meistgekaufte SUV der Welt tritt erstmals in Europa mit Hybridantrieb an – und wird damit kein Nischendasein fristen: 2025 sollen schon zwei Drittel aller Hondas elektrifiziert über den europäischen Ladentisch gehen. Text: Alexander Seger, Fotos: Werk

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ie Zeichensprache war unmissverständlich: Bis hier her und nicht weiter. El hombre amarillo lässt uns nicht auf die Autobahn auffahren. Der Mann in Neongelb gehörte zu einem Baustellentrupp, der die Fahrpräsentation des neuen Honda CR-V Hybrid mit einer Orientierungs-Challenge aufpeppte. Denn wir haben uns, um der geplanten Testroute möglichst nahe zu bleiben, einfach der Nase nach ins untergeordnete Wegnetz geworfen. Doch bald wurde aus Asphalt Schotter, aus Schotter Erde und aus Erde letztlich Gatsch. Auf andalusischen Güterwegen

Kein „normaler“ Hybrid, kein Elektroauto mit Range-Extender: Um das Antriebskonzept des CR-V zu behirnen, muss man sich ein bisserl Zeit nehmen. konnten wir den SUV-Anspruch von Hondas Antwort auf den Dieselrufmord ausführlich, aber ungeplant testen. Fazit: Zwischen Kakteen, Olivenhainen und Orangenplantagen – auf dem Navi war schon lang keine Straße mehr eingezeichnet – machte Hondas „Comfortable Running Vehicle“ seinem Namen alle Ehre. Honda gilt nicht umsonst als Techniker-Marke mit japanischer Gründlichkeit: Nichts scheppert, nichts knistert.

Strom statt Diesel Das i-MMD Hybridsystem (für „intelligent Multi-Mode Drive“) besteht aus zwei E-Maschinen, von denen eine als Antriebsmotor und die andere als Generator fungiert, einem Benzinmotor und einer Lithium-Ionen-Batterie unterhalb

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Die elegante Karosserielinie teilt sich der Teilzeitstromer mit seinen Benzinbrüdern: Von außen ist der elektrifizierte CR-V nur an den dezenten Hybrid-Aufschriften erkennbar; an die Steckdose darf der CR-V Hybrid (noch) nicht

des Kofferraums. Das Zusammenspiel dieser Komponenten wird von einer ausgeklügelten Software gesteuert und symbolisch am Tacho-Display animiert. Innerstädtisch ist nach Honda-Angaben (wir müssen beim Fahren ja auf die Straße schauen!) vor allem der Elektroantrieb aktiv: Die Batterie füttert den E-Motor mit Energie. Ein Plug-inHybrid mit tagesreichweiten-tauglicher Batteriekapazität ist der CR-V jedoch nicht. Im reinen EV-Antrieb beträgt die Reichweite maximal zwei Kilometer. Bis 80 km/h sinkt der Anteil des „EV-Drive“ auf die Hälfte. Ein weiteres Drittel der Zeit ist der Hybridantrieb in Amt und Würden, wobei diesfalls der Verbrennungsmotor „nur“ den Stromgenerator antreibt, welcher wiederum dem elektrischen Antriebsmotor direkt, also ohne Umweg über die Batterie, die benötigten Elektronen liefert. Allenfalls nicht benötigte Benzin-Power wird währenddessen zur Stromgewinnung genutzt. Im Motorantrieb („Engine Drive“) stellt eine Überbrückungs-


Automatik-Bedienung durch Tastendruck, Rückwärtsfahrt hingegen mit Ziehen: Man merkt, dass Honda das Talent des durchschnittlichen US-Bürgers verinnerlicht hat

kupplung eine direkte Verbindung mit fixer Übersetzung zwischen Benzinmotor und Rädern her, auf ein Getriebe hat Honda verzichtet. Im Display leuchtet dann ein kleines Zahnrad auf. Seine Maximalgeschwindigkeit erreicht der CR-V im „Hybrid Drive“; bei Bedarf kann der Elektromotor den Benziner außerdem unterstützen (man nennt das „boosten“). Klingt kompliziert? Nun, das waren bis jetzt eh nur die Vorderräder; die Hinterachse ist über eine per Elektromotor betätigte Lamellenkupplung am Vortrieb beteiligt. Bis zu 60 Prozent der Antriebskraft kann auf der Hinterhand aufgebracht werden. Wird an den Hinterrädern kein Drehmoment benötigt, wird die Kardanwelle hingegen von den Hinterrädern komplett entkoppelt.

Motorgeräusch als Störenfried Wie sich das alles anfühlt, fragen Sie? In erster Linie geschmeidig. Die Cockpitgestaltung ist ohne Fehl und Tadel. Auf ebenen Strecken schnurrt der Wagen so ruhig und gleichmäßig dahin, dass es eine rechte Freude ist. Wenn’s bergauf geht, sind des Verbrennungsmotors Anstrengungen jedoch deutlich hörbar, die Geräuschkulisse des Benziners erinnert frappant an ein CVT-Getriebe, weil der Verbrenner mit möglichst konstanter Drehzahl am optimalen Lastpunkt läuft. Das Umschalten Honda CR-V zwischen den Modi 2.0 Hybrid i-MMD Elegance AWD findet, so man das MotorHubraum | Zylinder 1.993 cm3 | 4 geräusch per Autoradio Systemleistung gesamt 184 PS (135 kW) übertüncht, unmerklich Drehmoment E-Motor 315 Nm, drehzahlunabhängig statt. Die Werksangabe 0–100 km/h | Vmax 9,2 s | 180 km/h von 5,5 Liter NormverNein Getriebe brauch (rückgerechnete 5,5 l Super | 126 g/km (EU6) Ø-Verbrauch | CO2 WLTP-Messung) haben Länge | Breite | Höhe 4.600 | 2.117 | 1.679 mm wir um einen guten halben Leergewicht 1.672–1.726 kg Liter überschritten. Kofferraum | Zuladung 497–1.694 l | 474–528 kg Erstmals zu besichtigen Anhängelast 600 kg ungebr., 750 kg gebr. ist der Hybrid bei der Basispreis | NoVA 41.490 € (inkl.) | 7 % Vienna Auto Show, beim Das gefällt uns: die Ruhe im elektrischen Modus Das vermissen wir: Wenn der Benziner läuft: siehe oben Händler parkt er ab 26. Die Alternativen: die Hybrid-SUV Niro, RAV4, Outlander n Jänner 2019.

Werksangaben


SEAT LEon ST CUPRA

Die beste Kombi Allrad, 300 PS und maximal 1.470 Liter KofferraumVolumen: Wer einen Power-Praktiker sucht, könnte im Seat Leon ST Cupra sein Glück finden. Text & Fotos: Pascal Sperger

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äbe es seit wenigen Monaten nicht die eigenständige Seat-Tochtermarke „Cupra“, dann wäre der 300 PS starke Seat Leon ST nach wie vor die Speerspitze im spanischen Portfolio. Dabei verkörpert kaum ein anderer Wagen derart verdichtet die Seat-Seele, die stets zwischen Dynamik, Alltagstauglichkeit und feiner Optik dahingeistert. Der schärfste Kombi-Leon schreit nämlich in allen Punkten nach „Ay caramba!“, ohne dabei wie ein aufgepumpter Möchtegern auszuschauen, der bildlich gesprochen mit Melonen unterm Arm und Rasierklingen in der Untergatte daherrauscht.

beschleunigt wie ein Flugzeug beim Start!“ oder „Bist du deppad! Der geht gscheid!“ waren nur zwei der Feststellungen, die jeweils unmittelbar auf „UHH!“, „HEEE“ oder „Na Brack!“ folgten. Ein etwas älterer Herr fasste am Sozius sogar den Entschluss, dass sein 90 PS starkes Brot-und-ButterAuto im Zuge des letzten Autokaufs seines Lebens gegen ein „mindestens 150 PS“ starkes Modell getauscht wird und der Ruhestand so zumindest beim Autofahren Dynamik behält. Und recht hätte er, sorgt der Allradantrieb im spanischen Alltagssportler doch nicht nur beim Beschleunigen für kraftvollen Vortrieb, sondern

Kaum ein anderer Wagen der Spanier verkörpert derart verdichtet die Seat-Seele, die stets zwischen Dynamik, Alltagstauglichkeit und feiner Optik dahingeistert. Knackig, aber nicht unbarmherzig Die feinere Klinge ist eher seine Art, weshalb die Überraschung beim Beifahrer groß ist, wenn er beim gachen Ampelspurt unvermittelt in das Gestühl gepresst wird. „Der

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auch auf rutschigen Straßen für die stabilere Kurvenfahrt. Dazu passt: Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk knackig, aber nicht unbarmherzig, und der Auspuff brabbelt, ohne prollig zu wirken. Keine Frage, der

Leon ST Cupra bringt Geschmack in den schalen Autofahreralltag. Oder eben Dynamik in die Pension. Ob es dann aber gleich der 300 PS starke Kombi-Cupra sein muss, ist schlussendlich auch eine Frage der Geldtasche, schließlich hätte auch die allradgetriebene und knapp 12.000 Euro günstigere 150-PS-TDI-Variante der „FR“-Linie genug Potenzial für den gelegentlichen Kick(-down) im n Alltag unter der Haube. Seat Leon ST Cupra 2.0 TSi DSG 4Drive Hubraum | Zylinder

1.984 cm3 | 4

Leistung

300 PS (221 kW)

Drehmoment

380 Nm bei 1.800–5.500/min

0–100 km/h | Vmax

4,9 s | 250 km/h

Getriebe

6-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2

7,2 l Super | 164 g/km (EU6c)

Länge | Breite | Höhe

4.543 | 1.816 | 1.534 mm

Leergewicht

1.545 kg

Kofferraum | Zuladung

587–1.470 l | 495 kg

Anhängelast

k. A.

Basispreis | NoVA

44.940 € (inkl.) | 15 %

Das gefällt uns: Platz, Power und Präsenz Das vermissen wir: die Rennstrecke ums Eck Die Alternativen: VW Golf R Variant, Audi RS4 Avant etc. Werksangaben

Der Cupra vereint bekannte Seat-Tugenden wie einfache Bedienung und ein großzügiges Raumangebot mit 300 PS Leistung; Verbrauch? 8,5 Liter im Alltag sind machbar


www.absolut-allrad.at

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21. – 24.02.2019

Messezentrum Salzburg Die 4x4 Sonderschau im Rahmen der Messe absolut-allrad.at

hohejagd

diehohejagd


KiA STinGER

Wow ab Werk Sexy Optik, klasse Diesel mit kleinem Durst und bereit für die lange Tour: Der Kia Stinger hinterlässt auch mit dem 200 PS starken Selbstzünder nachhaltig guten Eindruck. Text & Fotos: Pascal Sperger

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eit Peter Schreyer für Kia den Zeichenstift schwingt, haben sich die Verkaufszahlen verdreifacht. Und die erfreuliche Entwicklung beim Absatz hat wohl auch das Börserl geöffnet. Oder anders gesagt: Die Marie sitzt lockerer. Zumindest könnte man so die Geburtsgeschichte des Stinger erklären, der maximal 370 PS das aktuelle Nonplusultra im Portfolio der Koreaner darstellt und vor allem die deutsche Konkurrenz ärgern soll. Das Top-Modell haben wir uns bereits im Frühjahr genauer angeschaut (siehe ALLRADKATALOG 2018), für den jüngsten Test haben wir quasi die Vernunft-Variante – 200 PS, Allrad, Automatik – ausgefasst.

Traktion ohne Tadel Wobei Vernunft ganz schön hochtrabend klingt: Auch mit dem Vierzylinder-Diesel marschiert die sportlich geschnittene Limousine, die überraschend viel Platz im Fond und Kofferraum bietet, teilweise wie vom namensgebenden Stachel gestochen. 440 Newtonmeter Drehmoment sind eben eine Ansage, die dank dem intelligenten Allradantrieb bei jeder Beschleunigung gripverlustfrei in Vortrieb verwandelt werden. Auch beim Zwischenspurt auf der Autobahn – Elastizität ist das Stichwort – muss sich der Koreaner hinter wenig anderen anstellen. Die Front ist betörend schön, das Heck besonders knackig; das finden wohl auch pelzige Vierbeiner, die dem Layout des 406 bis 1.114 Liter großen Kofferraums Kuschelfaktor attestieren Der „kleine“ Diesel ist von hinten übrigens am doppelten Auspuffrohr zu erkennen

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Überhaupt, ländliches Geläuf und die Autobahn sind das Revier des Grand Turismo, das Kilometerfressen seine Königsdisziplin. Daraufhin ist er ausgelegt, bietet dank der bequemen Sitze auch nach vielen hundert Kilometern den nötigen Komfort, macht Tankstopps mit einem Verbrauch von 7,5 Litern auf 100 Kilometer zur relativen Seltenheit und vermittelt einem dank hochwertiger Verarbeitung und

Die Straßenlage und Lenkung sind eine Wucht und müssen sich auch vor bundesdeutschem Material nicht verstecken. zahlreicher Assistenzsysteme ein hohes Maß an Sicherheit. Und macht dazu noch unglaublichen Spaß: Die satte Straßenlage und die direkte Lenkung sind eine Wucht und müssen sich auch vor bundesdeutschem Material nicht verstecken. Einzig die Bremsen, da braucht man etwas Zeit, um sich an die Dosierung der ungewöhnlich scharf zupackenden Backen zu gewöhnen.


Kia Stinger 2.2 CRDi SCR iSG AWD GT-Line Hubraum | Zylinder

2.199 cm3 | 4

Leistung

200 PS (147 kW)

Drehmoment

440 Nm bei 1.750–2.750/min

0–100 km/h | Vmax

8,2 s | 230 km/h

Getriebe

8-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2

6,4 l Diesel | 169 g/km (EU6d-T)

Länge | Breite | Höhe

4.830 | 1.870 | 1.420 mm

Leergewicht

1.801 kg

Kofferraum | Zuladung

406–1.114 l | 524 kg

Anhängelast gebr.

1.500 kg

Basispreis | NoVA

56.090 € (inkl.) | 16 %

Das gefällt uns: der Look, die Power und der Ride Das vermissen wir: einen Kombi fürs Familienleben Die Alternativen: Audi A5, Mercedes E Coupé etc. Werksangaben

Voller Luxus für relativ kleines Geld

Mit 200 PS hat der Diesel-Stinger ausreichend Leistung für alle Lebenslagen; dazu gibt’s bei der GT-Line-Ausstattung viel Luxus bereits ab Werk; zur Serienmitgift zählen etwa vier beheizbare Ledersitze und ein navigationssystem

Summa summarum ist der Stinger ein echt attraktives Gesamtpaket, das all jene Limousinen-Afficionados zusätzlich mit sieben Jahren Garantie lockt. Und das auch noch zu einem feinen Preis: Schließlich kostet der Allrad-Stinger mit 2,2-Liter-Diesel und Direktschaltgetriebe in der getesteten „GT-Line“-Variante wohlfeile 56.090 Euro. Dabei gehören dann aber unter anderem ein Navi, Ledersitze, Voll-LEDScheinwerfer, Licht- und Regenautomatik, Parksensoren, Klimaautomatik, Head-up-Display sowie beheizbare Rücksitze zur Serienmitgift. Und auch das ist ein ziemliches n Novum in der Klasse der sportlichen Gleiter.


SSAnGyonG REXTon SPoRTS

Aller Laster Anfang Nur weil er als Lkw typisiert ist, muss der Rexton Sports nicht gleich herben Baustellencharme versprühen: Vorn ist er ein nobles SUV, hinten absolut Baumarkt-IKEA-Grünschnitt-tauglich. Text & Fotos: Alexander Seger

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leich zu Beginn ein persönliches Wort des Autors: Der Rexton war für mich die positivste Überraschung des letzten Jahres. SsangYong-Fahrzeuge waren ja alles andere als dafür bekannt, dem europäischen Auge zu schmeicheln. Selbst als der Actyon das moderne, aber unpraktische (dafür aber teurere) SUV-Coupé erfunden hat, war er doch so erfolglos, dass der im Schattenriss kaum unterscheidbare BMW X6 als „neu“ galt.

neuer name, neues Glück Selbiger Actyon war auch als Pick-up erhältlich. Diese Rolle fällt jetzt dem von Pininfarina gestylten Rexton zu (der auf anderen Märkten als Musso verkauft wird). Die beiden (im Gegensatz zu so mancher aggressiven SUV- oder Pick-up-Frontgestaltung) wohltuend freundlich auftretenden Rexton-Modelle von vorn zu unterscheiden, gelingt nur, wenn man auf die Position der glänzenden Chromspangen und die Gestaltung der Nebelscheinwerfer achtet. Unter der modernen schicken Außenhaut steckt ohnehin die gleiche, auf einem robusten Leiterrahmen aufbauende Technik; die Hinterachse besitzt Schraubenfedern. Der 2,2-LiterHubraum messende Vierzylinder bringt seine 181 PS und 400 Newtonmeter absolut alltagstauglich in Stellung, sodass es für den Hersteller eigentlich keinen Grund gäbe, den Beschleuni-

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gungswert auf 100 km/h als Betriebsgeheimnis einzustufen. Im Testbetrieb mit hohem Autobahnanteil waren pro 100 Kilometer 9,2 Liter Diesel nachzuschenken. Die Sechsgang-Automatik (beim SUV-Pendant sind es sieben Gänge) kann bedenkenlos empfohlen werden. Im Alltagsverkehr fällt auf,

Unter der modernen schicken Außenhaut steckt die auf einem robusten Leiterrahmen aufbauende Technik des SUV-Pendants. dass der Rexton Sports durchaus stattliche Abmessungen aufweist. Mit der Rückfahrkamera wird präzises Einparken jedoch leicht gemacht; dass die Lenkung nicht die direkteste ist, stört beim gemütlichen Charakter des Wagens nicht.

Wohnraum statt Ladefläche Lobenswert: Die Ladefläche ist bereits werksseitig mit einer Kunststoffverschalung ausgerüstet. Die Belast-

barkeit der Zurrösen ist nicht angeschrieben, wird sich aber in Grenzen halten – die Nutzlast beträgt nur 715 Kilogramm, dafür die Anhängelast satte drei Tonnen. Die Abmessungen der Ladefläche hinter der Doppelkabine mit tatsächlich nutzbarer zweiten Sitzreihe betragen lediglich 1,3 Meter Länge bei 1,57 Meter Breite über den Ausbuchtungen der Radhäuser; eine Variante mit gleicher Kabine und größerer Ladefläche ist bereits in Vorbereitung. Der Allradantrieb und die Untersetzung sind per Wählrad zuschaltbar, das Hinterachsdifferenzial sperrt sich selbsttätig (Serienausstattung bei 4WD-Modellen in Österreich).

innen nobler als man denkt Von wegen Nutzfahrzeug: Im Cockpit lässt sich der Rexton Sports nicht lumpen, die für unseren Test zur Verfügung gestellte Ausstattungslinie


„Icon“ (das höchste der vier Pakete) prunkt mit Leder am Armaturenträger und den Sitzen, die beiden der ersten Reihe sind per Knopfdruck beheizt oder belüftet. Außerdem, im Spätherbstsommer noch nicht benötigt: Lenkradheizung schon im zweiten Ausstattungspaket! So lässt es sich nicht nur fein arbeiten, auch im Lifestyle-Segment wird dieses Angebot den einen oder anderen Kunden beeindrucken. Einen Platz für den im gewerblichen Betrieb allenfalls benötigten Fahrtenschreiber hätten wir allerdings nicht entdeckt … Was im Alltag nervt, ist schnell erzählt: Das Blinkergeräusch klingt wie Super Mario, der auf eine Nacktschnecke tritt, und der Bildschirm des Navis spiegelt sich bei Nachtfahrten so stark in der Heckscheibe, dass er den Fahrer über den Innenspiegel blendet. Wer sich darüber über Gebühr aufregt, wird sich freilich beim Anblick der Preisliste n schnell wieder beruhigen. Rexton Sports 2.2 4WD A/T icon Hubraum | Zylinder

2.157 cm3 | 4

Leistung

181 PS (133 kW)

Drehmoment

400 Nm bei 1.400–2.800/min

0–100 km/h | Vmax

k. A. | 185 km/h

Getriebe

6-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2

8,6 l Diesel | 226 g/km (EU6b)

Länge | Breite | Höhe

5.095 | 1.950 | 1.840 mm

Leergewicht

2.267 kg

Ladefläche | Zuladung

1.300 x 1.570 mm | 613 kg

Anhängelast

3.000 kg

Basispreis | NoVA

37.900 € (inkl.) | 0 %

Der innenraum ist großzügig möbliert und absolut wohnlich eingerichtet; wer mehr Ladefläche benötigt, muss sich noch ein paar Monate gedulden

Das gefällt uns: großer Wert, kleiner Preis Das vermissen wir: die Vorsteuerabzugsberechtigung Die Alternativen: Hilux, Navara, Ranger, Alaskan, … Werksangaben

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TESLA MoDEL X VS. jAGUAR i-PACE

Wenn es kalt wird in Elektronien ... Lange Zeit war das Tesla Model X das einzige Elektro-SUV, nun gesellt sich mit dem Jaguar I-Pace aber ein zweiter Allradler im Luxus-Segment hinzu. Das 4wd Magazin hat gemeinsam mit dem Fachmagazin FLOTTE dem Duo bei winterlichen Temperaturen auf den Akku gefühlt. Das Ergebnis überrascht und ernüchtert. Text: Stefan Schmudermaier, Fotos: Christian Houdek

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Die Falcon-Wing-Doors des Tesla sorgen bei jedem Öffnen für die große Show, auch der Jag erntet überall neugierige Blicke.

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uch wenn die Elektroautos nicht gerade wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, so tut sich doch einiges auf dem Markt. Immer mehr Hersteller springen auf den lautlosen Zug auf, bestehenden Fahrzeugen wird mit einem Akku-Upgrade zu mehr Reichweite verholfen. Nachdem Tesla mit Model S und X lange Zeit die einzigen E-Allradler waren, ist nun auch Jaguar dazugestoßen, demnächst folgen weitere wie der Mercedes EQC oder der Audi e-tron quattro. Wir haben den nagelneuen I-Pace gegen das Model X antreten lassen. Bevor nun jemand die Nase rümpft: Ja, das Model X ist größer als der I-Pace. Und trotzdem sind sich die beiden Autos nicht unähnlich, der Austro-Brite – gebaut wird der Jaguar bei Magna in Graz – ist deutlich mehr Crossover, der Tesla geht spürbarer in Richtung SUV. Auffallen ist mit beiden garantiert, die Raubkatze wurde schließlich noch kaum

in freier Wildbahn gesichtet, beim Amerikaner sind es die sogenannten „Falcon-Wing-Doors“, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Flügeltüren sind nicht vorn, sondern statt der Fondtüren angebracht – und uns ist kein anderes Auto eingefallen, bei dem das noch so wäre. Dass die Ingenieure von Elon Musk eine große Portion Hirnschmalz investiert haben, sieht man unter anderem am Öffnungsmechanismus. Denn wer denkt, dass die Flügeltüren in engen Parklücken kontraproduktiv sind, der irrt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die „Flügel“ benötigen lediglich 30 Zentimeter Mindestabstand und öffnen bei geringem Platz zuerst nach oben und klappen dann erst nach außen, Wow-Effekt inklusive. Annehmlichkeiten gibt es aber auch für den Fahrer des Model X. Nähert er sich der Fahrertür, wird diese wie von Geisterhand geöffnet. Und zwar so weit, wie es platztechnisch möglich ist. Nimmt man dann hinter dem Lenkrad Platz und erweckt den X mittels Druck auf die Bremse – Startknopf gibt es keinen – zum Leben, schließt sich auch die Tür automatisch! Warum ist da noch kein anderer Hersteller draufgekommen, muss man sich fragen. Der Jaguar bietet Altbekanntes, die vier Türen muss man händisch öffnen und schließen. Kleiner Showeffekt: Beim Aufsperren fahren die vier Türgriffe aus der Versenkung, beim Losfahren verschwinden sie wieder.

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TESLA MoDEL X VS. jAGUAR i-PACE

Cockpit: Bekanntes und Spaciges Bleiben wir beim I-Pace. Das Cockpit ist sehr hochwertig, feinste Materialien in bester Verarbeitung, so soll das in dieser Preisklasse sein. Beim Layout hätte man aber mutiger sein können. Ja, es gibt einen Screen hinter dem Lenkrad, einen, wo unter anderem das Navi untergebracht ist und einen zur Steuerung der Klimatisierung. Das kennt man so auch aus dem neuen Audi A8. Der Wechsel in den Tesla ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Dort ist der Arbeitsplatz des Fahrers extrem reduziert und nüchtern, alle Aufmerksamkeit gehört dem riesigen 17-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole, der Kommandozentrale für sämtliche Funktionen. Ob als MegaNavibildschirm, Audio-Lounge für Radio, Spotify und Co oder um die Fahrzeugeinstellungen zu personalisieren, dieses Ding kann einfach alles. Allerdings auch vom Fahren ablenken, denn man muss schon hinsehen, um auf dieser großen Fläche die kleinen Icons zu treffen, erst recht jene, die ganz unten angeordnet sind. Wechselt man in den Jaguar, so fühlt sich der mittlere Screen geradezu winzig an, das extreme Querformat ist für Navi-Ansichten auch nicht perfekt. Und auch die Bedienlogik selbst kommt nicht an jene des Tesla heran. Allerdings: Head-Up-Display gibts nur beim Jaguar.

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Das Tesla Model X ist 35 Zentimeter länger als der I-Pace und bietet entsprechend mehr Platz. Der Kofferraum im Jaguar ist allerdings besser nutzbar. Platzverhältnisse: Der längere Tesla bietet mehr

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1 Geradezu spartanisches Cockpit, sämtliche Funktionen werden über den Touchscreen gesteuert 2 Die zwei Einzelsitze in Reihe zwei bieten Lounge-Charakter und viel Platz 3 zahlreiche Kameras helfen beim autonomen Fahren 4 & 5 Kofferraumvolumen: 357 bis 2.000 Liter, im „Frunk“ vorn gibt’s noch einmal 187 Liter Stauraum 6 Cockpit-Ansicht des Echtzeit-Verkehrs, der Tesla unterscheidet sogar die Art der Fahrzeuge

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Während der Jaguar ein klassischer Fünfsitzer ist und dabei durchaus ordentliche Platzverhältnisse bietet, wartet der Tesla – nicht zuletzt aufgrund seines Längenplus von 35 Zentimetern – mit deutlich mehr Flexibilität auf. Es gibt ihn standardmäßig wie den Jaguar als Fünfsitzer und gegen einen Aufpreis von 3.200 Euro auch als Siebensitzer. Besonders cool ist die 6.600 teure Sechssitzer-Lösung, die auch unser Testwagen verbaut hatte. Sowohl in der zweiten als auch dritten Reihe sind dabei je zwei Sitze, die mittleren beiden können dabei elektrisch verstellt werden und bieten großen Komfort. Alle Sitzplätze sind übrigens mit Sitzheizung ausgestattet. Mit 357 (bei sieben Sitzen) bis 2.000 Litern – beim Umklappen aller Sitze – geht das Maximalvolumen zwar klar an den Tesla, 656 bis 1.453 Liter sind beim Jaguar aber alles andere als schlecht. Erst recht, wo die Nutzbarkeit besser ausfällt. Durch Umlegen der dritten Sitzreihe beim Tesla gewinnt man zwar Platz, verliert dabei aber die Abgrenzung zum Fahrgastraum und das Ladegut rutscht nach vorn. Old-School ist zumindest hier besser, wie die klassische 60:40-Lösung im Jag zeigt. Einen Pluspunkt holt sich der Tesla dann doch noch, der vordere Kofferraum – „Frunk“ genannt, eine Mischung auf Front und Trunk – ist mit 187 Litern knapp 18 Mal größer als die 10,5 Liter beim Jaguar. Die sind voll, wenn das Ladekabel dort verstaut wird. Interessant: Als eine der wenigen E-Autos darf das Duo auch gebremste Anhänger ziehen, beim Tesla (Anhängerkupplung Serie) sind es maximal 2.250 Kilogramm, beim Jaguar lediglich 750 Kilogramm.


Preisvorteil für den Jaguar I-Pace

Luftfederung samt adaptivem Fahrwerk) kommt auf 102.570 Euro und liegt damit doch spürbar unter dem Model X. Eine wichtige Info zum Thema Vorsteuerabzug finden Sie auf der letzten Seite des Vergleichstests!

Bevor es nun auf die Testrunde geht, werfen wir noch einen Blick auf die Preislisten der Fahrzeuge. Zunächst sei festgehalten, dass es sich beim Model X um den 100D handelt, also das Modell mit der 100 kWh großen Batterie. Alternativ dazu gibt es noch den 75D mit, richtig geraten, 75 kWh. Das Topmodell P100D beschleunigt schneller (3,1 Sekunden auf 100 km/h!), hat aber ebenfalls die 100-kWh-Batterie verbaut. Beim Jaguar gibt’s auf der AkkuSeite keine Auswahl, er kommt immer mit einer 90-kWhBatterie. Das Tesla Model X 75D startet bei 98.100 Euro, an Extras gibt es neben den erwähnten Sitzpaketen noch eine verbesserte Autopilot-Funktionalität für 5.800 Euro sowie spezielle Lackierungen, Felgen und Leisten im Innenraum. Alles andere ist Serie, auch beim 100D für 115.900 Euro, das Testauto kam auf 132.580 Euro. Der Jaguar I-Pace startet bei 78.380 Euro, unser Testauto inklusive der First Edition (u. a. Panoramadach, 20-Zoll-Felgen, 4-ZonenKlimaautomatik, Head-up-Display, elektronisch geregelte

Beim Laden ist die Raubkatze langsam Gravierende Unterschiede gibt es beim Laden der beiden Elektroautos. Gleichstrom-Schnellladen können beide. Der Jaguar bis zu 100 kW – solche Stationen sind aber noch eher selten, die Regel sind aktuell 50 kW – der Tesla schafft an den hauseigenen Superchargern sogar 120 kW. So konnten wir mit dem Model X etwa hochgerechnet 500 Kilometer in einer Stunde nachladen, ein durchaus beeindruckender Wert. Mit 100 kW benötigt der I-Pace laut Jaguar 40 Minuten, bis der Akku zu 80 Prozent geladen ist. Gravierender wird der Unterschied an einer Wechselstrom-Wallbox, wie sie für Firmen oder Privathäuser üblich ist. Denn dort kann der Jag nur einphasig laden und ist damit auf maximal sieben kW begrenzt. Bis die Batterien 1

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1 Top-Verarbeitung des größtenteils konventionellen Cockpits, der Hauptbildschirm ist viel kleiner als beim Tesla 2 Nach dem Aufsperren fahren die Türgriffe aus der Versenkung 3 Das Platzangebot im Fond ist tadellos, vor allem die Beinfreiheit überzeugt 4 Kofferraum: 656 bis 1.453 Liter 5 Schwebende Mittelkonsole mit einem eigenen Touchscreen für die Steuerung der Klimaanlage

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TESLA MoDEL X VS. JAGuAR I-PACE

voll sind, vergehen rund 12,5 Stunden. Allerdings nur theoretisch, denn in Österreich ist das einphasige Laden in der Regel auf 3,7 kW begrenzt, was die Ladedauer auf satte 24 Stunden erhöht. Und auch wenn man nicht täglich die Batterie leer fährt, zeitgemäß ist das einfach nicht, da solche Wallboxen doch bis zu 22 kW liefern. Mit maximal 16,5 kW lädt das Model X hier deutlich schneller, was wir auch an unserer 22-kW-Wallbox in der Redaktion selbst überprüfen konnten.

Gigantische Fahrleistungen bei beiden E-Autos Zeit, dass wir zum wichtigsten Thema kommen. Wie fahren sich die beiden Stromer und vor allem – wie weit kommen sie? Der Reihe nach: Die Fahrleistungen beider E-Boliden sind gigantisch. Die Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse liefern die volle Power aus dem Stand und sorgen dafür, dass diese auch auf die Straße gebracht wird. In nackten Zahlen: In 4,9 Sekunden erreicht der Tesla 100 km/h, sogar noch ein Zehntel schneller der Jaguar. Die Höchstgeschwindigkeit geht mit 250 zu 200 km/h an den Tesla. Und auch wenn es am Fahrverhalten des Model X nicht viel zu meckern gibt, im I-Pace hat es dennoch ihren Meister gefunden. Der liegt besser auf der Straße, ist leiser und wirkt insgesamt einfach homogener. Geht’s ums (teil-)autonome Fahren, ist Tesla aktuell das Maß. Auch wenn man den vollautonomen Modus wieder zurückgenommen hat – man muss wie auch bei anderen Herstellern regelmäßig am Lenkrad zupfen, um die Aufmerksamkeit zu bestätigen – könnte das Model X schon viel mehr, wenn es denn dürfte. Im Display hinter dem Lenkrad werden andere Verkehrsteilnehmer nach den Kategorien Pkw, Zweirad, Lkw und Fußgänger erkannt und dargestellt, Spurwechsel werden nach einem Lenkimpuls vollautomatisch umgesetzt. Allerdings: Der adaptive Tempomat bremst selbst bei kleinstmöglich eingestelltem Abstand gefühlte Ewigkeiten vor anderen Fahrzeugen und nervt damit im Alltag gewaltig. Fein: der Jaguar-Pilot kann die Adaptiv-Funktion indes sogar separat abschalten.

Reichweite: Was ist nur mit dem Jaguar los? Und die verbliebene Reichweite? Das Model X gab 330 hochgerechnet noch mögliche Kilometer an, der Jaguar nur noch magere 220 Kilometer. Die 50 gefahrenen Kilometer ließen die Reichweite laut Bordcomputer von 360 auf 220 fallen, ein durchaus dramatischer Reichweitenverlust. Auf reinen Autobahnetappen war beim Tesla festzustellen, dass die Reichweite nur minimal von der Prognose abweicht, bei milderen Temperaturen

Ratlosigkeit beim Laden: Der Jaguar I-Pace nimmt bei leerem Akku nicht mehr als 50,5 kW auf, über 80 müssten es aber sein. Entsprechend klein ist die Reichweite.

Kopf-an-Kopf-Rennen beim Verbrauch Jetzt wird es aber ernst, die Verbrauchsrunde steht an. Um gleiche Bedingungen herzustellen, haben wir beide Autos am Vortag voll geladen und danach von der Ladestation getrennt. Um die Aussagekraft des Tests zu erhöhen – schließlich sind niedrige Temperaturen Reichweitenkiller – war uns auch der Wettergott hold und hat Minusgrade ins Land geschickt. Am nächsten Morgen war zunächst Eiskratzen angesagt, danach ging es ohne Vorheizen auf unsere Testrunde. Die Reichweitenprognose des vorher zurückgesetzten Bordcomputers lag beim I-Pace bei 360, beim Model X bei 442 Kilometern. Die Heizung wurde auf 23 Grad eingestellt, die ersten Minuten war auch die Sitzheizung im Einsatz, ganz so, wie man es bei jedem herkömmlichen Auto auch tun würde. Die Runde führte uns durch die Stadt, auf die Autobahn und übers Land, gefahren wurde jeweils mit dem maximal erlaubten Tempo, auch ein Fahrerwechsel war eingebaut. Nach ziemlich genau 50 Kilometern zurück in der Redaktion stieg die Spannung dann bei der Auswertung. 25,6 kWh genehmigte sich der Tesla im Schnitt, 26,5 kWh der Jaguar, es war also ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen.

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und sanftem Gasfuß ist die Strecke von Wien nach Salzburg ohne Nachladen möglich. Zumindest mit unserem Test-Jaguar war daran nicht im Ansatz zu denken. Trotz der Tatsache, dass sich der Durchschnittsverbrauch im Winter-Alltag zumeist zwischen 28 und 33 kWh bewegt hat, war der Akku im Extremfall nach 170 Kilometern leer. Ratlosigkeit, die sich trotz intensiver Recherche und auch Nachfrage bei Jaguar nicht auflöste, sondern vielmehr noch verwirrender wurde. Wir sind das Auto mehrmals komplett leergefahren, der I-Pace geht dann in ein Notprogramm, schaltet sämtliche Verbraucher aus und lässt sich nur noch mit eingeschränkter Geschwindigkeit bewegen. Danach ging es sowohl an die Schnellladesäule als auch an die Wallbox, um eine weitere Fehlerquelle auszuschließen. Hier wurden maximal 50,5 kW nachgeladen, bis das Fahrzeug 100 Prozent meldete. Dass ein 90 kWh großer Akku niemals bis aufs letzte Kilowatt leergefahren wird, ist klar, aber dass nur etwas mehr als die Hälfte davon genutzt werden, blieb – auch seitens Jaguar – unerklärlich, Fehlermeldungen gab es auch keine.


Tesla Model X 100D

jaguar i-Pace S EV400

Leistung | Drehmoment 525 PS (386 kW) | 660 Nm

400 PS (294 kW) | 696 Nm

0-100 km/h | Vmax

4,9 s | 250 km/h

4,8 s | 200 km/h

Getriebe | Antrieb

1-Gang aut. | Allrad

1-Gang aut. | Allrad

Reichweite (max.) | Batterie 565 km (NEFZ) | 100 kWh

470 km (WLTP) | 90 kWh

Ø-Verbrauch

20,8 kWh/100 km (NEFZ)

21,2 kWh/100 km (WLTP)

Ladedauer AC | DC

ca. 6 Stunden1 | ca. 30 min2

ca. 12,5 Stunden3 | ca. 40 min4

Länge | Breite | Höhe

5.037 | 1.999 | 1.684 mm

4.682 | 2.011 | 1.565 mm

Garantie Auto | Batterie 4 Jahre/80.000 km | 8 Jahre

3 J./100.000 km | 8 J./160.000 km

Kofferraum | Zuladung

357–2.000 l | 545 kg (6-Sitzer) 656–1.453 l | 462 kg (5-Sitzer)

Anhängelast gebr.

2.250 kg

750 kg

Basispreis | NoVA

116.880 € (inkl.) | 0 %

78.380 € (inkl.) | 0 %

Das gefällt uns: Das vermissen wir: Die Alternativen:

Features, Platzangebot, Reichweite Verarbeitung, Fahrverhalten Head-Up-Display mehr Reichweite ab 2019 Mercedes EQC und Audi e-tron quattro 16,5 kW 3-phasig; 2120kW auf 80 %; 37,0 kW 1-phasig; 4100kW auf 80%; Werksangaben

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Unser Fazit

Sowohl das Tesla Model X als auch der Jaguar I-Pace sind zwei wirklich beeindruckende Fahrzeuge. Mit einer Beschleunigung, die sich mit echten Sportwagen messen kann, einem großzügigen Platzangebot und Allradantrieb sind sie die perfekten Allrounder. Auch wenn sie produktionstechnisch bereits zum Start einen großen CO2-Rucksack mitbringen – der mit jedem gefahrenen Kilometer kleiner wird – und Öko-Strom Bedingung für einen sauberen Betrieb ist, so sind sie lokal emissionsfrei und leise. Bei Preisen um die 100.000 Euro kann sich freilich nur eine kleine Minderheit über diese Boliden freuen. Der Jaguar punktet mit perfekter Verarbeitung und einem Fahrgefühl, das ihn noch einmal spürbar vom Tesla unterscheidet, die Raubkatze lässt sich geschmeidiger bewegen und ist auch leiser. Der Amerikaner sorgt mit Flügeltüren und vielen anderen Gimmicks für die große Show, könnte hie und da aber noch etwas Feintuning vertragen. In Sachen Ladeleistung und Reichweite lässt das Model X den Austro-Briten – zumindest unser Testauto im Vergleich – aber ziemlich alt aussehen. Es lädt an Wallboxen mitunter mehr als doppelt so schnell und hat an den Teslaeigenen Superchargern auch beim Schnellladen unterwegs die Nase vorn. Info zum Vorsteuerabzug für Unternehmer Vorsteuerabzug steht beim E-Auto nur dann zu, wenn der Anschaffungspreis unter 80.000 Euro, also maximal dem Doppelten der Angemessenheitsgrenze von 40.000 Euro liegt. Von jedem Euro über 40.000 ist zudem die Eigenverbrauchsumsatzsteuer herauszurechnen, bei den 78.380 des Jaguar wären 6.396,66 Euro ans Finanzamt abzuführen, was unterm Strich einen Preis von 71.713,33 Euro ergibt und den Preisunterschied noch einmal etwas vergrößert.

Zweite Chance für die elektrische Raubkatze Da zum Testzeitpunkt kein zweites Fahrzeug verfügbar war, bleibt uns nichts anderes übrig, als das Ergebnis so festzuhalten. Umgelegt auf unsere Verbrauchsrunde würde das bedeuten, dass der Jaguar rund 190 Kilometer weit kommt, was bei einer Reichweite von 470 Kilometern nach WLTP trotz Temperaturen um die Null Grad Celsius eine große Niederlage wäre. Ob der Reichweiteneinbruch an den niedrigen Außentemperaturen oder doch an einem Problem mit dem Fahrzeug liegt, wissen wir zum Redaktionsschluss nicht. Fix ist, dass wir den I-Pace noch einmal in den Testfuhrpark holen und ihm oder vielmehr dem Akku erneut auf den Zahn fühlen werden. Wir sind gespannt, wie sich die n Reichweite bei der zweiten Chance darstellt … Auf der Tesla-App sieht man nicht nur Ladestand und verbleibende Ladedauer, es lassen sich aus der Ferne auch Software-Updates für das Auto starten; wie beim jaguar kann man das Auto auch veroder entsperren

Auch der jaguar i-Pace informiert per App über die wichtigsten Parameter; er zeichnet zudem die Fahrtstrecken und den Durchschnittsverbrauch auf Angenehm: Bei beiden Fahrzeugen lässt sich die Klimatisierung am Smartphone starten

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MERCEDES-BEnZ CLS

Trotz aller Dynamik äußerst gelassen Mit dem CLS hat Mercedes vor knapp 15 Jahren eine Baureihe erfunden, die heute immer noch elegant auf dicke Hose macht. Trotz ihrer Schwächen wohl bemerkt, die in all den Jahren nicht weniger wurden. Text: Pascal Sperger, Fotos: Christian Houdek

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üsste man diesen Mercedes-Benz in einem Satz beschreiben, dann hieße der wohl: Der CLS ist eine Mischung aus E- und S-Klasse, nur ein bisschen sportlicher und ein Alzerl eleganter als beide Modelle für sich. Und genau das macht ihn auch so interessant, erst recht als kräftig-vernünftig motorisierten 350d mit Allradantrieb.

Ein Weitreisefahrzeug erster Klasse Dass mittlerweile die dritte Generation der erstmals 2004 lancierten Baureihe vom Band läuft, ist eigentlich eine kleine Sensation. Schließlich rümpften vor knapp 15 (!) Jahren nicht wenige angesichts der barocken Front und der nicht gerade üppigen Kopffreiheit im Fond die Nase. Doch schnell entpuppte sich der CLS als Weitreisefahrzeug höchster Klasse. Die Worte des Designers Michael Fink,

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der dem Wagen das „gefühlvolle Charisma eines Coupés“ und den „Komfort einer Limousine“ bescheinigte, trafen dahingehend jedenfalls ins Schwarze. Und die Kundschaft stand Schlange und verliebte sich zusehends Im Fond ist die Kopffreiheit nach wie in den CLS. vor ziemlich dürftig. Doch das dürfte Dass die aktuelle, mittlerweile dritte Genedie Käufer heute wahrscheinlich so ration nicht mehr wenig wie vor 15 Jahren interessieren. als Shooting Brake angeboten wird, ist zu verschmerzen. Kombi und Coupé gemixt in einer Bauform ist eben weder Fisch noch Fleisch – und auf dieses Stuttgarter Surf ‘n‘ Turf hatten ohnehin nur die wenigsten Käufer Bock. Damit wurden von Designchef Gorden Wagener beim jüngsten CLS also nicht nur die


Bauformen aufs Wesentliche reduziert, sondern auch das Design endgültig entrümpelt. Der Deutsche ruft dafür die Philosophie der klaren Linien aus – und die ist am Limo-Coupé an den quasi nicht vorhandenen Sicken oder den rahmenlosen Seitenscheiben höchst auffällig. Was leider ebenso ins Auge – oder besser gesagt ins Kreuz von Großgewachsenen – sticht: Im Fond ist die Kopffreiheit immer noch ziemlich dürftig. Doch das dürfte den Großteil heute in puncto Kaufentscheidung wahrscheinlich so wenig wie vor 15 Jahren interessieren. Viel wichtiger: Hinterm Steuer und am Beifahrersitz thront es sich phänomenal. Weiches Leder, Aluminium- und Klavierlackapplikationen so weit die Augen oder Finger reichen. Kurz: ein echter automobiler Wohlfühlort.

Die S-Klasse lässt grüßen Viele Teile wie das Lenkrad oder das SicherheitsassistenzAngebot kennt man bereits aus der S-Klasse. Dazu zählt auch der Abstandsregeltempomat, der sprichwörtlich nach vorn schaut und weiß, wie schnell man fahren darf und wann vor einer Kurve automatisch gebremst werden muss. In Verbindung mit dem Spurhalteassistenten fällt das, was Mercedes da abliefert, schon unter quasi autonomes Fahren, auch wenn das System zur Sicherheit den Fahrer immer wieder ermahnt, die Hände am Lenkrad zu lassen. Doch das hat eher rechtliche Gründe, als dass die autonome Fahrt zumindest bei guter Sicht und trockener Fahr-

bahn nicht funktionieren würde. Ganz abgesehen davon: Selbstfahren macht eine Heidenfreude. Das Fahrwerk des CLS ist perfekt zwischen den Polen „Sportlich“ und „Komfortabel“ ausbalanciert und filtert Unebenheiten perfekt weg. Während sich der Sechszylinder-Diesel nach dem Start kurze Zeit akustisch in den Vordergrund drängt, werkt er nach dem Warmfahren äußerst dezent. Was nicht heißen Mercedes-Benz soll, dass der in unserem Testwagen CLS 350d 4matic verbaute 286 PS und 600 NewtonHubraum | Zylinder 2.925 cm3 | 6 meter starke Selbstzünder nicht ein Leistung 286 PS (210 kW) echter Kraftlackel sei. Egal ob StadtDrehmoment 600 Nm bei 1.200–3.200/min oder Autobahn-Tempo, das massive 0–100 km/h | Vmax 5,7 s | 250 km/h Drehmoment katapultiert den CLS 9-Gang aut. Getriebe mit einer unglaublich souveränen 5,6 l Diesel | 151 g/km (EU6) Ø-Verbrauch | CO2 Wucht nach vor, dass man sich beim Länge | Breite | Höhe 5.087 | 1.890 | 1.436 mm Beschleunigen fühlt, als würde man Leergewicht 1.935 kg von einem gigantischen Gummiband Kofferraum | Zuladung 520 l | 610 kg nach vorn gezogen. Die fulminante Anhängelast gebr. 1.900 kg Neungang-Automatik tut ihres dazu Basispreis | NoVA 82.290 € (inkl.) | 12 % bei, wie auch zum absolut vertretDas gefällt uns: diese souveräne Art des Reisens Das vermissen wir: ein dickeres Bankkonto baren Alltagsverbrauch von 7,2 Liter Die Alternativen: Audi A7 Coupé, BMW 6er Gran Coupé n Diesel.

Werksangaben

Klare Linien prägen die äußere optik, durchdachte Eleganz das Cockpit: Die dritte Generation des CLS ist nach wie vor eines der aufregendsten Modelle von Mercedes-Benz

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DACiA DUSTER LKW

Der Duster als Laster Der Weg zu Kunden ist oft hart, steil und steinig. Mit dem allradgetriebenen Dacia Duster Fiskal lassen sich etwaige Hürden auf dem Weg zum Einsatz mühelos überwinden. Text: Dieter Scheuch, Fotos: mmotors

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er kompakte und preislich fast ohne Konkurrenz dastehende Rumäne erfreut sich im SUV-Segment schon seit geraumer Zeit als Pkw enormer Beliebtheit. Dacia bietet den Duster aber auch als Fiskal-Lkw an. Von Gewerbetreibenden, die den Weg zu Kunden in exponierten Lagen nicht scheuen, bis hin zum Einsatz in Forst und Jagd erstreckt sich sein Revier. Erweitert wird vor allem der Nutzfaktor: Statt der hinteren Sitzbank, die ausgebaut wird, sorgt ein ebener Ladeboden samt Gummimatte und vier Verzurrösen für größtmögliche Transportkapazität. Der 1.640 Millimeter lange, durchgängig ebene Laderaum wird durch eine serienmäßige Gummimatte geschützt. Die Trennung von Ladung und Fahrgästen übernimmt eine im oberen Bereich vergitterte, im unteren Bereich verblechte Trennwand, die gemeinsam mit den verblechten Fenstern das gefahrlose Transportieren von Gütern ermöglicht.

Auch top ausgestattete Versionen als Lkw verfügbar Der Umbau kann sowohl bei den 4x2- als auch bei den 4x4-Varianten des Duster vorgenommen werden. Ebenso sind alle in der Pkw-Version erhältlichen Ausstattungen für die Fiskal-Lkw-Version verfügbar. Damit brauchen Duster-Laster-Fahrer nicht auf die in den Top-Ausstattungen (teilweise optional) gebotenen und tadellos funktionierenden Features wie eine Klimaautomatik, ein Keyless-Entry-&-Drive-System, eine MultiviewKamera, die Bilder der vier Bordkameras liefert, oder ein Multimediasystem mit Touchscreen, Navigation, BluetoothTelefonverbindung, Radio, Musik mit Audio-Streaming, USB- und AUX-Anschlüsse verzichten. Die Kosten für die

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Umrüstung, die TÜV-Abnahme und die Einzeltypisierung belaufen sich auf 1.730 Euro exklusive Umsatzsteuer und Transportkosten. Das Laderaumvolumen beträgt 1,6 Kubikmeter. Ein weiteres starkes Argument für den Duster: Der Fiskal ist sowohl vorsteuerabzugsberechtigt als auch von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) befreit – der NettoPreis des teuersten laut aktueller Preisliste orderbaren

Der Dacia Duster Fiskal Lkw vereint kompakte Außenmaße mit Geländegängigkeit und einem attraktiven Preis.


Dank seiner Größe ist der Dacia Fiskal sowohl in urbanen Bereichen als auch auf anspruchsvollen Terrain einsetzbar; beladen werden kann er sowohl über die Heckklappe als auch über seitliche Laderaumtüren

Modells Duster Prestige Blue dCi 115 beträgt somit 16.448 Euro. Unser Testfahrzeug, ein Essential dCi (Basispreis 14.401 Euro netto), war mit einem kräftigem 110-PS-Selbstzünder mit 6-Gang-Handschaltung bestückt. Dafür gibt’s ein spritziges, kompaktes und robustes SUV, das sich dank seines kurz übersetzen 1. Gangs auch im Gelände wunderbar bewegen lässt. Insgesamt fühlten wir uns am Steuer des Duster pudelwohl. Er ist komfortabel gefedert; gegenüber dem Vorgängermodell wurde der Innenraum mit besseren Sitzen und übersichtlicherem Cockpit aufgewertet. Wegen seiner kompakten Ausmaße ist er auch in urbanen Bereichen einsetzbar und lässt sich dort flink bewegen, wobei allzu rasante Kurvenfahrten zur leichten Seitenneigung führen. Punkten kann er vor allem abseits der Straße. Mit ihm lassen sich auch – wenn es denn sein muss – abgelegene Almhütten über steile Forststraßen mühelos erklimmen. Punkto Komfort und Verbrauch steht er seinen Pkw-Brüdern um nichts nach. Rund 5,5 Liter Diesel gönnte er sich im Schnitt pro 100 Kilometer, ein – wie wir meinen – durchaus passabler Wert. Dazu gesellt sich noch eine Auszeichnung, die Eurotax im Rahmen der „Award Ceremony“ dem Hersteller Dacia heuer verliehen hat: Der Duster ging als Sieger der Kategorie Restwert-Champion SUV n hervor. Dacia Duster dCi 110 4WD Fiskal Hubraum | Zylinder

1.461 cm3 |4

Leistung

110 PS (80 kW)

Drehmoment

260 Nm bei 1.750/min

0–100 km/h | Vmax

12,4 s | 169 km/h

Getriebe

6-Gang man.

Ø-Verbrauch | CO2

4,7 l Diesel | 123 g/km (EU-6b)

Länge | Breite | Höhe

4.341 | 2.052 | 1.693 mm

Leergewicht

1.320 kg

Kofferraum | Zuladung

1.600 l | 419 kg

Anhängelast

1.500 kg

Basispreis | NoVA

16.132 € (inkl.) | 0 %

Das gefällt uns: billiger gibt’s Allrad kaum Das vermissen wir: stärkere Frontscheinwerfer Die Alternativen: Lada Taiga Lkw Werksangaben

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MAZDA6 SPoRT CoMBi

Eine richtig schöne Angelegenheit Der Mazda6 Sport Combi vereint hochwertige Verarbeitung und auffallend viel Ausstattung zu einem angemessenen Preis. Das gefällt, vor allem in Verbindung mit 184 Diesel-PS und Allrad. Text: Mathias Morscher, Fotos: Pascal Sperger

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er schon einmal ein Auto bestellt hat, weiß, dass die Liste der möglichen Extra-Ausstattung mitunter fast so lang wie ein Roman von Haruki Murakami ist. Etwas anders läuft es bei Mazda, da könnte man meinen, die Japaner überlassen das Füllen von Papierseiten ausschließlich ihrem Literatur-Papst und kürzen die Preisliste, indem sie die Ausstattung einfach verbauen.

Kühlen & abschrecken In diesem Sinne finden sich bereits im Grundmodell „Challenge“ – das es allerdings nicht in der Allradversion gibt – unter anderem umfassende Assistenzsysteme vom Spurwechselassistenten über die Verkehrszeichenerkennung bis hin zum adaptiven Tempomaten mit radargestützter Distanzregelung, ein LED-Paket und

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Head-up-Display, das die relevanten Fahrzeuginformationen direkt in die

Der Mazda6 vermittelt auf angezuckerten Land- und Bergstraßen ein souveränes Gefühl und verliert selbst bei sportlicher Fahrweise nie die Bodenhaftung. Windschutzscheibe projiziert, im Auto. Für ein paar hundert Euro mehr kann zusätzlich der Allerwerteste gewärmt oder gekühlt, die Ohren von einem Bose-Soundsystem verwöhnt und Bösewichte durch eine Alarmanlage abgeschreckt werden. Das ist eine schöne Sache und nennt sich „Revolution Top“-Paket, das auch im Testmodell verbaut ist. Und das erfreut auch Auge, treffen im Cockpit doch edle Materialien auf einwand-

freie Verarbeitung. Die Farbe Schwarz dominiert zwar die Szenerie, graue Zierleisten aus Metall lockern die Atmosphäre aber etwas auf. Das ergibt im Zusammenspiel ein angenehmes, stimmiges Bild, das den Vergleich mit der deutschen Konkurrenz standhält.

Bevorzugtes Revier: Langstrecke Unter der Haube des getesteten Flaggschiffs von Mazda verrichtet ein 184 PS starkes 2,2-Liter-Skyactiv-Dieselaggregat seine Arbeit. Während die Sechsgang-Automatik unaufgeregt stets die passende Schaltstufe findet, liefert der Motor gefühlt nur zirka 90 Prozent der angegebenen Leistung. Keine Frage, der Vortrieb – laut Datenblatt sind es 9,7 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100, Schluss ist bei 212 km/h – reicht für den Alltag völlig aus, die Erwartungshaltung gegen-


über dem Beschleunigungspunsch wäre bei dieser PS-Zahl dennoch höher. Immerhin: Der Durst der 184 Pferde zügelt sich mit knapp sieben Liter Diesel. Alternativ kann der Allradliebhaber übrigens auch zum 150-PS-Diesel mit Handschaltung greifen, einen Benziner gibt es in dieser Kombination derzeit nicht, genauso wenig wie eine allradbetriebene Limousine. Da das bevorzugte Revier des Sport Combi jedoch eindeutig die Langstrecke ist – auf der Autobahn präsentiert sich der 6er als echter Kilometerfresser –, kann über die Notwendigkeit eines Benziners ohnedies gestritten werden. Fest steht: Der Japaner ist dick gedämmt, federt komfortabel und verfügt in allen Sitzreihen über ausreichend Platz. Neben reichlich Fußfreiheit verwöhnt der 6er Sport Combi die Fondbänkler außerdem mit beheizbaren Sitzen sowie USBAnschlüssen und Getränkehaltern in der Mittelarmlehne. Fein ist außerdem, dass der Wagen auch auf angezuckerten Land- und Bergstraßen ein souveränes Gefühl vermittelt und selbst bei sportlicher Fahrweise nie die Bodenhaftung verliert. Und im Grenzbereich? Da ist er völlig unspektakulär zu kontrollieren, wenn man überhaupt so weit geht.

Länge braucht keine Übung Zum Freizeitmobil mit starker Affinität zum Wintersport taugt der Kombi auch, weil die Ski- und Snowboardausrüstung hinten locker reinpasst. Zumindest dann, wenn das schmale Teil der Rücksitze umgeklappt wird. Doch auch die 522 Liter des Standard-Kofferraums sind nicht von schlechten Eltern. Bei umgeworfenen Rücksitzen erweitert sich der Laderaum auf 1.648 Liter und überzeugt dann mit einer komplett ebenen Ladefläche. Ebenso löblich: Die Dachlast liegt bei 100 Kilogramm. Wer also zusätzlich eine Dachbox braucht, der kann sie verhältnismäßig schwer beladen, sind 75 Kilogramm doch sonst das Maß der Dinge in dieser Klasse. So viel Platz fordert natürlich Länge. Und Länge braucht Übung. Damit auch weniger versierte Fahrer mit dem 4,8 Meter langen Kombi auf engem Raum ohne Anfahren rangieren können,

gibt es eine 360-Grad-Darstellung am großen Monitor, die über vier Kameras das gesamte Umfeld des Fahrzeugs erfasst. Zusammen mit dem Gepiepse der Abstandswarner gäbe es also keine Ausreden mehr für teure Parkschäden. Apropos Kosten: Zu haben ist der 6er in der getesteten Variante für 48.180 Euro, mit dem schwächeren Motor in der Grundausstattung müssen 40.590 Euro überwiesen werden. Dafür bekommt man übrigens alle Bücher von Murakami; dann kann man aber im Buch „Kafka am Strand“ nur „Mazda“ lesen und keinen fahren. Das wiederum wäre keine so schöne n Sache. Mazda6 Sport Combi CD 184 AWD AT Hubraum | Zylinder

2.191 cm3 | 4

Leistung

184 PS (135 kW)

Drehmoment

445 Nm bei 2.000/min

0–100 km/h | Vmax

9,7 s | 212 km/h

Getriebe

6-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2

5,4 l Diesel | 142 g/km (EU6d-T)

Länge | Breite | Höhe

4.805 | 1.840 | 1.475 mm

Leergewicht

1.635 kg

Kofferraum | Zuladung

522–1.648 l | 625 kg

Anhängelast

1.800 kg

Basispreis | NoVA

48.180 € (inkl.) | 10 %

Ein Auto für den audiophilen Langstreckenfahrer mit großem Platzbedarf; der Mazda6 bietet in dieser Ausführung eine gut ausbalancierte Bose-Soundanlage, einen Kofferraum mit einer fast geraden Ladekante und gemütliche Sitze; weniger fein: AdBlue ist noch im Kofferraum nachzufüllen

Das gefällt uns: das Gesamtpaket stimmt einfach Das vermissen wir: ein bisschen mehr Durchzugskraft Die Alternativen: VW Passat, Ford Mondeo Werksangaben

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LIFeStyLe Heiß-kalte Ring-Erlebnisse Ob Solo-Adrenalinjunkie oder Abenteurer-Familie: Im dichten Winterprogramm des Projekts Spielberg findet jeder ein passendes Angebot. Manchen reichen der Bullen-Winterwanderweg und die Rodelbahn beim Schönberghof, für andere müssen es schon die Biathlon-Schießanlage mit Lasergewehren und heiße Driftrunden mit dem gestellten Fuhrpark am Red Bull Ring sein. Cayman S, Mitsubishi EVO IX und KTM X-Bow sind entsprechend gerüstet. Auch das eigene Fahrzeug kann im Driving Center auf die Probe gestellt werden. Offroad geht es in Modellen von Land Rover, eine Fahrt durchs weiße Winter Wonderland ist unbeschreiblich schön, aber auch tricky. Gut, dass die Briten auf langjähriges Allrad-Know-how verweisen können. Erstmals wird in den Boxen der Rennstrecke Indoor-Trial auch für Kinder angeboten und mit speziellen Drift-Karts (ab 7 Jahre) erleben die Kleinen selbst den Spaß am seitwärts um die Kurve Fahren. Infos: www.projekt-spielberg.com

Als es noch keine Straßen gab

Ein Porsche in Teilen

Mit der kurzen Doku „A Journey of Rediscovery“ (https://youtu.be/Rl0h8wZIVuM) nimmt Regisseur Hind Shoufani die Seher mit in die Vereinigten Arabischen Emirate der 1960er-Jahre, als die Region noch Trucial States genannt wurde. Robin Webb und Majed Awwad waren damals als Ingenieur beziehungsweise Berater in dem kargen Gebiet unterwegs. „Am tollsten für uns als Ingenieure war, dass wir Geländewagen von Land Rover hatten. Wir lebten im Grunde genommen in den Fahrzeugen. Sie waren die fähigsten und vertrauenswürdigsten Offroad-Begleiter und die beste Art der Verbindung von Menschen und Staaten“, sagt Webb. Awwad betont: „Wer damals einen Land Rover besaß, galt als besonders wichtig.“

Ravensburger und Porsche haben sich gemeinsam daran gemacht, den 911 R als 3D-Puzzle in die Kinderzimmer zu bringen. Die Entwicklung verlief _spannend: Fast wie im echten Autobau gab es eine Machbarkeitsstudie, ein Grobmodell und mehrere Prototypen, um den Sportwagen in 108 präzise bedruckte Puzzleteile zu zerlegen. „Es war eine Herausforderung, die ikonische Form des Porsche 911 R so exakt und detailgetreu wie möglich darzustellen“, sagt Martin Fischer, Entwicklungsingenieur bei Ravensburger. In echt hat das Sondermodell 500 PS und ist ausverkauft. Das Puzzle gibt’s online um knapp 30 Euro.

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PS leistet der neue DVT-Motor der Ducati Multistrada 1260 Enduro. Mit dem größeren Hubraum gehen Verbesserungen einher, die für sanftere Zugkraft und weniger Schaltvorgänge sorgen. Abenteuerfahrer schätzen die neu abgestimmte, elektronische, semi-aktive Sachs-Federung.

1.000.000 Kilometer hat Jernej Jung aus Slowenien mit seinem Subaru Forester von 1998 zurückgelegt. Aus Angst, dass die Anzeige auf null springt, machte der Musiker Fotos davon. Doch bei 999.999 hörte das Zählwerk auf sich weiterzudrehen.

GP Ice Race: let’s fetz!

Ausrüsten, jetzt

Am 19. und 20. Jänner treffen sich Motorsport-Ikonen unterschiedlicher Epochen in Zell am See, um es beim Eisrennen heiß hergehen zu lassen. Auch der Audi Sport quattro S1, dessen 500 PS Walter Röhrl Mitte der 1980er bändigte, wird am Gelände des alten Flughafens zu sehen sein. Bis 1974 wurden dort schon Rennen und sogenanntes Skijöring – Rennauto zieht Schifahrer – veranstaltet. Infos: www.gpicerace.com

Ein siebenteiliges Winterset von Ballistol (Silikonöl, Zylinder-Spray, Starthilfe-Spray und mehr) um 20,95 Euro und ein universell zuschneidbarer Kofferraumteppich mit rutschfester Unterseite von EUFAB um 15,95 Euro sind unsere aktuellen Fundstücke von https://shop.eal-vertrieb.com, dem Webshop, bei dem sich auch gut in der Kategorie Caravan- und Campingzubehör stöbern lässt. Wer weiß, auf wen er sich verlassen kann, sucht direkt nach Marken, um sich nicht mit den zahlreichen einzelnen Kategorien aufzuhalten.

Stilvoll durch die kalte Zeit

Abt T6 als Paddlemobil Surfer und Stand-up-Paddler, die samt umfangreichem Equipment jede Sekunde am See ausnutzen wollen, sind mit dem 235 PS starken, von Abt veredelten VW T6 vielleicht nicht schneller dort, erregen aber mehr Aufsehen. Neben dem umfangreichen Aerokit und 20-Zoll-Rädern werden ein Gewindesportfahrwerk und Vierrohr-Endschalldämpfer verbaut. „Paddle to the metal“ lautet hier also der abgewandelte Speed-Spruch, der gut zum Raumwunder mit 490 Newtonmetern passt.

Bisher ist es ganz schön mild geblieben und wenn die Straßen eis- und schneefrei sind, steht Roller- und Motorradfahren nichts im Weg. Mit einer Ausrüstung von Tucano Urbano lässt es sich aushalten, die Beindecke Linuscud hält Wind und Dreck ab und ist auch mit lustigen Motiven erhältlich. Handwärmer mit Sichtfenster für den Startknopf gibt es ebenso im Programm. Hervorhebenswert: schicke Jacken, denen man die Protektoren nicht ansieht. Infos: www.tucanourbano.at

Mit reichlich Grip im Schigebiet Die Kringsalm in Obertauern ist noch an drei Terminen bis April Treffpunkt der Gripster, wie Semperit die Hipster umtauft. Gute Musik, Unterhaltung und nicht zuletzt Heizstrahler und Wi-Fi gehören ebenso zum Angebot wie die Möglichkeit, auf Riesenreifen die Tubingbahn runterzudüsen. An einer Slotmachine lassen sich Gewinne wie Sonnencreme oder Accessoires einheimsen, wenn zuvor ein Selfie mit dem Hashtag #Gripster gepostet wurde. www.semperit-reifen.at/ pkw/gripster

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SKoDA R5

Wo gewinner entstehen Skoda räumt seiner Rallye-Ikone ein eigenes Werk ein, stellt die neue Version des Seriengewinners vor und feiert das erfolgreichste Jahr in Skodas Rallye-geschichte. Text: Johannes Richter, Fotos: Werk

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as Skoda-Team startete schon als Titelverteidiger in die Saison 2018 der WRC2. Entsprechend hoch war der Druck zum Auftakt in Monte Carlo. Jan Kopecky mit seinem Beifahrer Pavel Dresler zeigte jedoch von Anfang an, dass das ihr Jahr werden wird. Sie starteten mit einem Sieg in der WRC2- und in der RC2-Klasse. Das gab Aufwind für die nachfolgenden Rennen und das gesamte Skoda-Team. Aufwind auch für das erst 18 Jahre junge Wunderkind Kalle Rovanperä, das mit Copilot Jonne Halttunen den erfahrenen Rennfahrern das Fürchten lehrte. Sie landeten am Ende der Saison auf Platz 3 der Gesamtwertung der WRC2. Doch Skoda feiert nicht nur den Erfolg der Werksteams, sie feiern auch alle gewonnen Titel und Meisterschaften der Privatteams, die mit dem Fabia R5 angetreten sind. Diese Liste ist abendfüllend lang.

Der Stoff, mit dem die Sieger fahren Mit den 245 verkauften Exemplaren des Skoda Fabia R5 sind 95 Teams weltweit ausgestattet. Bei insgesamt über 3.900 Starts in verschiedenen Bewerben konnten 636 Siege und mehr als 800 weitere Stockerlplätze eingefahren werden. Skoda ist der Meinung, dass da noch mehr geht und eröffnet in Mlada Boleslav – direkt neben Stammsitz und größtem Werk – ein beeindruckendes Motorsportzentrum mit über 16.000 Quadratmetern. Allein ein Viertel davon nimmt die Ersatzteilhalle ein, in der jährlich 3.000 Bestellungen für Ersatzteile eingehen. Beim R5 sind 20 Prozent Original-

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teile vom Straßen-Fabia verbaut, der Rest sind modifizierte oder gänzlich neu konstruierte Teile. Das 100-köpfige Team kümmert sich nicht nur um Bestellungen und Konstruktion, sondern steht den Teams auch mit ihrem Know-how für das richtige Set-up beiseite und berät bei Modifikationen. Der R5 schaut auf eine legendäre Ahnengalerie zurück wie den 130 RS oder 130 LR sowie die Rallyeversionen von Favorit und Octavia. Das Erbe wiegt also schwer, ist aber kein Grund, nicht noch einen draufzusetzen. Deshalb hat das Skoda-Motorsport-Team neben dem neuen Werk auch

Mehr als 100 Personen stehen hinter den zahlreichen Titeln, die der Skoda-R5Rallyewagen im vergangenen jahr eingefahren hat


Der Rallyesport lebt von seinen Fans, spektakulären Bildern und der besonderen Stimmung im Fahrerlager interessanter Fakt: im Renntempo verbraucht der Skoda R5 knapp 60 Liter Sprit auf 100 Kilometer

noch das Facelift vom Fabia R5 vorgestellt, der Mitte 2019 von der FIA homologiert werden soll. Mit dem will Skoda natürlich die Verkaufszahlen noch einmal steigern, aber was viel wichtiger ist, die Erfolgsgeschichte noch stärker ausbauen. Wer den R5 kaufen möchte, sollte schon mal Kleingeld zählen, denn der Basis Racer startet bei 190.000 Euro, jedoch fast alle Kunden bestellen die Vollausstattung für rund 230.000 Euro. Der 1,6-Liter-Turbomotor allein kostet 42.000 Euro und muss alle 3.000 Kilometer zum Service. Hier noch eine etwas ungewöhnliche Information für ein Rallyeauto: Der Fabia R5 verbraucht im Renntempo etwa 60 Liter auf 100 Kilometer.

Trend zum Allradantrieb setzt sich fort Ob nun der Erfolg im Rallyesport Schuld daran trägt, dass mittlerweile jeder vierte bestellte Skoda ein Allradler ist oder ob es am SUV-Trend liegt, sei dahingestellt. Noch stärker fällt der Trend direkt beim Kodiaq auf. Da setzen 76 Prozent der Kunden das Häkchen bei 4WD. Den kleinen Fabia allerdings gibt es ausschließlich in der Rallye-Version mit Allrad. Sein Straßenkollege muss auch in der stärksten Form mit n zwei angetriebenen Rädern auskommen.

Fast alle Kunden bestellen die Vollausstattung für rund 230.000 Euro. Der 1,6-Liter-Turbomotor allein kostet 42.000 Euro und muss alle 3.000 Kilometer zum Service.

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VW AMARoK

Das ist eine echte Pritsche Pick-up-Herz, was willst du mehr: Ein VW Amarok mit kraftvollem Sechszylinder-Diesel wird dank einem Lagermax-Umbau zum wahren Transport-Kaiser. Text & Fotos: Michael Kubicek

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ir lieben Pick-ups. Aber wir müssen auch zugeben: Klassische Serien-Pick-ups haben ein Problem. Und das liegt an der Konstruktion: Ihre Ladefläche ist ab Werk so tief angebracht, dass Radkästen um die Hinterräder ausgeformt werden müssen. Diese schränken das nutzbare Ladevolumen jedoch deutlich ein. Eine Euro-Palette passt zwar meist noch drauf, manchmal sind es auch bis zu tausend Kilogramm, aber dann ist sprichwörtlich „Ende Gelände“. Abhilfe schafft dabei ein individueller Umbau. Wir sind eine solche – wohl einzigartige – gefahren und haben dabei die Kombination von VW Erfolgs-Pick-up Amarok (in der Basisvariante „Entry“), ausgestattet mit dem maskulin-mächtigen Sechszylinder-Dieselmotor, und einer 2,75 Quadratmeter großen Ladefläche von Lagermax im Alltag ausprobiert.

Eine Sache des Anspruchs Klar, im mitunter Lifestyle-getriebenen Privatsegment wird man mit diesem Wagerl kaum Punkte auf der Begehrlichkeitsskala sammeln. Wahr ist aber auch: Gewerbliche Nutzer haben andere Ansprüche an ihre Fahrzeuge. Und da geht’s selten um Optik, sondern um handfeste Qualitäten wie Zuladung, Ladeflächengröße und Beladbarkeit. Dieses Segment deckt Lagermax seit vielen Jahren mit individuell gestalteten Umbauten ab. Im Fall des Testwagens eben mit einer „echten“ Pritsche: Sie ersetzt die gesamte OriginalLadefläche des Pick-ups, wird komplett über den Hinterrädern montiert und kann so mit einem absolut ebenen Ladeboden gebaut werden. Das schafft Praktikabilität at its best.

Größer als manches Badezimmer Mit den Abmessungen – beim Doppelkabiner sind es 1,55 Meter in der Läge und 1,78 Meter in der Breite, also exakt 2,759 Quadratmeter Fläche – können auf der Pritsche locker zwei Euro-Paletten transportiert werden. Bei einem Pick-up mit Single-Kabine ist die Lagermax-Pritsche bei gleicher Breite sogar 2,2 Meter lang, das ergibt eine Fläche von fast vier Quadratmetern. Kurz: Da ist manch Badezimmer in einer Singlewohnung im Vergleich kleiner … Die Beladung der Pritsche wird durch die vollständig klappbaren Bordwände deutlich erleichtert, in die in den Ladeboden eingelassenen Verzurrösen können Spanngurten mit Haken eingehängt und so die Ladung entsprechend gesichert werden.

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Durchzugsstarker Diesel mit sechs Zylindern Auf der Stirnseite bietet der Lagermax-Umbau ein robustes Trenngitter in Fahrzeughöhe, das nicht nur die Heckscheibe vor der Beladung schützt, sondern auch zum Transport besonders langer Gegenstände wie Bretter und Rohre taugt. Auch hier finden sich Verzurrösen, die einfaches

Die Lagermax-Pritsche kann bis zu einer Fläche von fast vier Quadratmetern ausgebaut werden. Da ist manch Badezimmer in einer Singlewohnung kleiner. und schnelles Sichern leicht machen. Interessant: In die Pritsche sind auch die Einfüllstutzen für den Diesel- und den Ad-Blue-Tank integriert, der bekanntlich den Stickstoffoxid-Ausstoß des Dieselmotors verringert. By the way: Im Testfahrzeug (Einstiegsmodell Entry) war der exakt 163 PS starke Sechszylinder verbaut, der nach wie vor eine Parademotorisierung ist. Entry steht im Fall des Amaroks für robuste Kunstledersitze, eine manuelle Klimaanlage, 16 Zoll große Stahlräder und ein Sechsgang-Schaltgetriebe.


Letzteres harmoniert prächtig mit dem durchzugs- und drehmomentstarken Diesel, entspannte Autobahnpassagen sind ebenso möglich wie flottere Landstraßenfahrten und City-Sprints. Der Verbrauch des Sechszylinders wird vom Werk mit 8,3 Litern angegeben, in der Praxis pendelt er sich um die zehn Liter ein. Wer auf diese Kombi setzt, der muss mit mindestens 25.550 Euro exklusive Mehrwertsteuer für den Pick-up kalkulieren. Für den Pritschenumbau berechnet Lagermax wiederum mindestens 3.500 Euro netto, wobei die Typisierung bereits inkludiert ist. n

Die Lagermax-Pritsche sitzt komplett über den Hinterrädern, was den nutzbaren Raum massiv vergrößert; interessant: Diesel- und AdBlue-Stutzen sind in die Ladefläche integriert, wobei sich der Verbrauch des Sechszylinders bei 10 Litern einpendelt

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Ein Swift für alle Wege So klein und doch rasch eine fixe Größe: Suzuki hat mit dem Swift eine probate Alternative zur automobilen Überflussgesellschaft vorgelegt. – Das unterschreiben wir nach 26.000 Kilometern. Text: Bernhard Katzinger, Fotos: Christian Houdek (2), Alexander Seger (2), Bernd Hammer (5), Monika Leitner (2) & Bernhard Katzinger (3)

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ie ersten Monate einer Beziehung sind die interessantesten: erstes Abtasten, gegenseitiges Besser-Kennenlernen, die eine oder andere Überraschung, frühe Höhepunkte, aber auch die ersten Belastungsproben, vielleicht sogar Konflikte. Was fürs Zwischenmenschliche gilt, stimmt natürlich auch für die Beziehung zwischen Auto und Mensch, in diesem Fall: zwischen uns 4wd-Redakteuren und dem Suzuki Swift, den wir zwölf Monate im Dauertest bewegen durften.

Schlaue Alternative Von ausgiebiger Bewegung kann man schon sprechen, über 25.000 Kilometer haben wir dem „japanischen Mini“ zugemutet; immerhin ungefähr das Dreifache von dem, was einem Kleinwagen durchschnittlich von Herrn und Frau Österreicher im ersten Beziehungsjahr abverlangt wird. Und man kann als Fazit vorwegnehmen: Der grundsympathische Subkompakte hat die vielen Kurz-, Mittel- und auch Langstrecken problemlos weggesteckt und mehr positive Überraschungsmomente als negative Eindrücke bereitgehalten. Den insgesamt sehr zufriedenen Gesamteindruck der Redaktion bestätigte bei der abschließenden Überprüfung ARBÖ-Spezialist Benjamin Wagner vom Stützpunkt in der Brünner Straße, als er uns den Subkompakten „ohne Befund“ wieder aushändigte. Überraschung war das keine, hatte uns

der Wagen doch in keinem der befahrenen Gefilde je im Stich gelassen: bei der Holzarbeit im fernen Vorarlberg, Lavendelschnuppern auf der kroatischen Insel Hvar, bei einer der Alpenbefahrungen, Sightseeing in pittoresken mittelitalienischen Städten. Nie ging uns die Traktion

Doch auch wenn keine Pannen die Beziehung trübten: Jene bereits erwähnten Belastungsproben, die eine jede frische Liebe durchlebt, blieben dem Swift und uns natürlich ebenfalls nicht erspart. Suzuki verbaut traditionell den nervösesten Aufprallwarner am Markt, was für Schreck-

So mancher gelangt im Suzuki Swift zur Erkenntnis, dass zwischen dem, was man zu brauchen glaubt und dem tatsächlich Ausreichenden eine ausgeprägte Lücke klafft. aus; vielmehr kam so mancher zur Erkenntnis, dass zwischen dem, was man zu brauchen glaubt und dem, was dann tatsächlich mehr als ausreichend ist, eine ausgeprägte Lücke klafft. Von seinem verblüffend guten Platzangebot durfte sich der Chefredakteur anlässlich neu eingetroffenen Nachwuchses überzeugen, aber auch mit seiner Wendigkeit und dem dank Hybridisierung stets munteren Antritt hat sich der Testwagen rasch unsere Gunst erobert.

momente an der Kreuzung sorgen kann. Außerdem mutet es seltsam an, wenn man sommerzeitbedingt im Auto gleich zwei Uhren umstellen muss. Um das wieder gutzumachen, hat Suzuki beim Infotainment-Bildschirmdingsl (das so gut ist, dass es Renault für die Alpine gekauft hat) in der Mittelkonsole ein wahrhaft gordisches Problem gelöst, an dem Weltmarktführer verzweifeln: Die einzige knopflose Lautstärkenregelung, die am Touchscreen gut blind bedienbar ist, –

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dafür gebührt den fleißigen Menschen in Hamamatsu unser aufrichtiger Dank. Wenn wir dann noch einen kleinen Wunsch äußern dürften: Bitte in der nächsten Generation eine digitale Geschwindigkeitsanzeige im Info-

So sehr wir den SHVS mit 90 PS mochten, am besten gefällt uns der DreizylinderSwift. Der „Sport“ strotzt vor Übermut, aus dem Alter sind wir draußen. Display zwischen den Rundarmaturen zu berücksichtigen, weil die irgendwie nützlicher wäre als die (eh auch geile!) Anzeige der momentan anliegenden G-Kräfte, Drehmomente und Pferdestärken.

Gebrüder Swift

An der Kuh und an den Bullen vorbei führen viele Wege nach Rom – und nach Pisa, Hvar, nach Rauris und ins Mostviertel; auch dem Chefredakteursnachwuchs samt fahrbarem Untersatz ist der Swift gewachsen; Universalfahrzeug eben!

Im Laufe des Testzeitraums durften wir im Verlag auch die anderen Gebrüder Swift in Augenschein nehmen. Und, so sehr wir den Smarthybrid-Allradler mit 90 PS mochten, am besten gefallen hat uns insgesamt der 112-PS-Dreizylinder, den es allerdings bedauerlicherweise nicht mit Allradantrieb gibt. Der jüngste Sprössling der neuen SwiftSerie wiederum, der Sport mit RallyeStreifen und 140 PS, strotzt geradezu vor Übermut und wir merkten: Aus dem Alter sind wir irgendwie draußen. Schade, aber der wird seine Kunden finden, unter den Freunden des rotzfrechen frontgetriebenen Vortriebs. Unser SHVS (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki) hingegen spricht erfolgreich den Vernunftmenschen an. Der integrierte Startergenerator rekuperiert beim


Bremsen, die Energie fließt in einen kleinen (und deshalb leichten) LithiumIonen-Akku. Beim Beschleunigen wird diese Energie zur Unterstützung des Vorwärtskommens herangezogen. Das klingt in der Theorie super, in der Praxis flossen im Schnitt 5,6 Liter durch. Gleichzeitig informiert der Bordcomputer, dass das Start-Stopp-System am Ende eines Jahres durch insgesamt 20 Stunden Stillstand circa 4,2 Liter Sprit gespart hat. Die Debatte darüber, ob diese Zahlen den technischen Aufwand der Mildhybridisierung rechtfertigen, ist sicherlich im Kreis der richtigen Leute abendfüllend. Da wir mit den Systemen in Zukunft noch stärker als heute zwangsbeglückt werden, ist sie leider auch ein bisschen überflüssig. Dass der Swift ein solides und grundvernünftiges Auto ist, zweifelt ohnehin niemand an. Das liegt aber in erster Linie an Platzangebot, Motorisierung, Verarbeitungsqualität und gefälligem, eigenständigem Design, etwas weniger an der manchmal hakeligen Handschaltung. Fraglich bleibt, ob der Swift als Auto, das sich

seinem Wesen nach der Einfachheit verpflichtet zeigt, den aufwändigen Öko-Anstrich überhaupt braucht. Zurück zum Simplen, Echten, zur Genügsamkeit, diesem Trend wird der Swift auch ohne Mildhybrid gerecht.

Adieu und hallo! Passend zum Jahreswechsel tauschen wir den sympathischen Vernunftzwerg gegen einen „Hundertprozentigen“ aus dem selben Stall, den neuen Jimny. Der hartgesottene Allradler ist ja überaus beliebt in jenen Gegenden, wo man der Seehöhe halber „Du“ zueinander sagt. Wir planen bereits entsprechende Ausflüge und artgerechte Pendlerstrecken. Sorry, Mountainbiker und Waidmänner, die Dauertests nehmen wir n sehr ernst!

Bei der Schlussüberprüfung im ARBÖ-Stützpunkt Brünner Straße nimmt Techniker Benjamin Wagner den Swift kritisch unter die Lupe – und gab ihn „ohne Befund“ wieder zurück

Suzuki Swift 1,2 SHVS Allgrip flash Hubraum | Zylinder

1.242 cm3 | 4

Leistung

90 PS (66 kW) bei 6.000/min

Drehmoment

120 Nm bei 4.400/min

0–100 km/h | Vmax

12,6 s | 170 km/h

Getriebe

5-Gang man.

Ø-Verbrauch | CO2

4,5 l Super | 101 g/km (EU6c)

Länge | Breite | Höhe

3.840 | 1.735 | 1.505 mm

Leergewicht

978 kg

Kofferraum | Zuladung

265–947 l | 427 kg

Anhängelast

400 kg

Basispreis | NoVA

19.490 € (inkl.) | 2 %

Das gefällt uns: die Agilität, Qualität & Serienausstattung Das vermissen wir: mehr E-Power beim Beschleunigen Die Alternativen: keine, zumindest als Allrad-Hybrid Werksangaben

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OuT&ABOuT Weltmeister treffen und Traumdestination sehen Einzigartiger Segeltörn, spektakulärer Rallye-Sprint durch die Wüste, tiefe Sprünge von schroffen Klippen oder auf dem Motocross durch Südafrika: Klingt nach Urlaub mit Action-Garantie, oder? Genau diese Mischung aus traumhaften Destinationen und atemberaubenden Abenteuern bietet „Destination Red Bull“ ab sofort an. Besonderer Pluspunkt ist die einzigartige Möglichkeiten, die schönsten Orte der Welt zu bereisen und dabei Weltmeister, Spitzensportler und andere faszinierende Menschen hautnah kennenzulernen. Wen genau? Etwa Dani Pedrosa, Cyril Despres, Andreas Goldberger, Christian Schiester oder Alfie Cox. Zu buchen gibt es die Reisen abseits des Alltäglichen mit Potenzial zur besten Tour des Lebens unter www.destination.redbull.com

Wissen schafft Sicherheit Welche Ausrüstung gehört in den Tourenrucksack, wie bewegt man sich sicher im Gelände und wie minimiert man das Risiko, von einer Lawine erfasst zu werden? Um Wintersportlern einen sicheren Einstieg in die Tourensaison zu ermöglichen, setzt der Alpenverein die erfolgreiche Vortragsreihe „Lawinen Update“ auch heuer fort. Michael Larcher (u.), der Leiter der Bergsport-Abteilung im Alpenverein, bringt dabei alle interessierten Freerider, Tourengeher und Schneeschuhwanderer in einem spannenden Vortrag auf den neuesten Stand. Besonders fein: Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei! Termine und Infos: alpenverein.at/lawinenupdate

Das dicke Streichholz zw für große Kinder Streichhölzer sind was für Lulus und das Sturmfeuerzeug des Warmduschers erste Wahl. Echte Outdoor-Afficionados zünden selbst bei Nässe ihr Lagerfeuer ohne moderne Hilfsmittel an. Und das soll mit dem „FireLightning Kit“ von „Light My Fire“ völlig problemlos möglich sein. Besonders harzreiches Holz vorher mit dem Messer zu kleinteiligem Zunder geschnitzt, wird dabei mit dem mitgelieferten Feuerstahl, der einen sehr heißen Funken abwirft, entzündet. Dann muss man nur noch kräftig pusten, um die Glut anzulodern, um das vorher (!) aufgeschlichtete Feuerholz anzufachen.

Schön scharf Florian Stockinger ist 23 Jahre alt und der jüngste Schmied Österreichs. Und gleichzeitig einer der letzten seiner Zunft. Unter seinem Label „Lilienstahl“ produziert er aus Damaszenerstahl Küchen- und Jagdmesser, Feitel und Klappmesser nach Kundenwunsch, die als Gebrauchsgegenstand nah an ein Kunstobjekt heranreichen. Info: www.lilienstahl.at

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70 Prozent Platz 36 der unberührten Natur liegen auf den Staatsgebieten von Australien, Brasilien, Kanada, Russland und den USA. Diese fünf Länder tragen folglich die Verantwortung für die Wildnis, blöd nur, dass sich die Regierungen dieser Länder nicht für Umweltschutz interessieren.

erreicht Österreich derzeit nur mehr auf dem aktuellen Klimaschutzindex. Damit liegen wir hinter der Slowakei, Rumänien oder Indien. Grund dafür seien laut dem New Climate Institute vor allem die wenig ambitionierten Ziele der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß zu senken.

Per Bike ins neue Jahr starten und Kraft tanken Die einen wedeln über die Feiertage mit den Bretteln, die anderen lassen die Korken knallen und manche schwingen sich in den Sattel. Und das bei feinen Temperaturen, schließlich gibt es auf Lanzarote einen milden Winter – und der ist perfekt für ausgedehnte Rennradtouren durch die bizarren Landschaftsformationen oder entlang der wilden Atlantikstrände. Gemütlicher geht’s in Griechenland im Rahmen von Slow-Trekking-Touren auf den Kykladen von Insel zu Insel, vorbei an weiß gekalkten Fischerdörfern, alten Klöstern und traumhaften Stränden. Wer mag, springt vom Drahtesel ins Wasser oder gönnt sich eine Pause unterm Olivenbaum. Infos, Termine & Preise: www.hauser-exkursionen.de bzw. www.lanzaroteesd.com

Mit dem Bus bequem ins Skigebiet Das Skiausflugsportal „Bus zum Schnee“ bringt seit elf Jahren Wintersportfans von der Stadt auf die Piste. Bekannte Premium-Skiresorts setzen damit bewusst schon bei der Anreise auf Nachhaltigkeit. Mit dem Relaunch unter dem Namen „Bring mich – Skifahren“ wird nun auch Obertauern als neues Premium-Skigebiet angesteuert. Neben Gästen aus Wien rollen jetzt auch Salzburger komfortabel und umweltfreundlich in das beliebte Skigebiet. Das Beste: Das ganze kostet von Jänner bis März 2019 hin und retour inklusive Skipass nur 76 Euro. Dazu werden auch individuelle Leistungen wie die komplette Leihausrüstung oder ein Skilehrer angeboten. Infos: www.bringmich.at

Weitblick im Mini-Format Das Brunton Echo Pocket Scope ist so klein (nur 8,5 Zentimeter lang!), robust und leistungsstark, dass es angeblich sogar von Spionen verwendet wird. Das einäugige Fernglas wiegt dabei nur 50 Gramm und bildet bei siebenfacher Vergrößerung auf 1.000 Meter Entfernung ein Sichtfeld von 60 Meter Durchmesser ab.

Ein Platz im WWW Mit rund 23.000 eingetragenen Campingplätzen zählt www.camping.info zu den größten Informationsplattformen in Europa. Derzeit wird der Bereich der Online-Direktbuchung, ein Buchungssystem für Campingplätze, nach einer erfolgreichen Platzierung in Deutschland nun auch in Österreich und in der Schweiz eingeführt. Weitere Länder wie Kroatien, Italien und Spanien sollen im nächsten Jahr folgen.

Guter Duft Das Auto müffelt, aber das tannenförmige Duftbäumchen stinkt ebenfalls zum Himmel. Die Lösung? Der Zirbelino. Das Produkt eines Kärntner Start-ups soll die Luft im Wagen erfrischen, antibakteriell wirken und gleichzeitig das persönlich empfundene Stresslevel im Straßenverkehr verringern. Infos und Preis: www.zirbelino.at

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007 ELEMEnTS – SÖLDEn

Bond am Berg Museumsbesuche waren Gestern: Die weltweit erste interaktive James-Bond-Erlebniswelt steht in Sölden. Auf dem Gipfel eines Dreitausenders, „spectrekuläre“ Ein- und Aussichten inklusive.

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an nehme ein maßstäbliches Modell des Bergwar der schlechteste Sommer der letzten 15 Jahren“, erinnert gipfels aus dem 3D-Drucker sowie einen Bleisich Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen, den stift und stecke letzteren quer durch ersteres: hier in Sölden alle nur Jack nennen: „Im Mai haben wir „Das war die Idee, aber damit fährst du natürlich nicht nach begonnen. Der erste Schneeeinbruch kam im Juli, der zweite London zu EON und Metro-Goldwyn-Mayer“, lacht Johann im August und ab November konnten wir die Baustelle nur Obermoser. Er ist der Architekt, der das beeindruckende mehr mit dem Hubschrauber versorgen.“ Bauwerk auf der Spitze des GaislachSieben auf einen Streich kogels entworfen hat. Und bei den Filmproduktionsfirmen EON – das „Ich kann es nicht oft genug betonen: Drei geologische Bruchlinien ziehen sich durch den Berg, da braucht es mehr Akronym für „Everything Or Nothing“ – Eine gescheite Filmförderung ist als „nur“ die verbauten 400 Tonnen und MGM liegen nun mal die Rechte an gut für den Tourismus!“ Stahl. Tatsächlich besteht das Gebäude allem, was man mit Bond, James Bond aus sieben einzelnen Teilen, die unabverbindet. Das Bauen auf 3.040 Meter (Jack Falkner) hängig voneinander über hinterlüftete Seehöhe ist freilich ein wenig komplexer Streifenfundamente im Fels verankert sind; als Temperaturals die Bleistiftsache. Auf 3.040 Metern herrscht (noch!) sperre zum Gestein wird von der Nordseite kalte Luft angePermafrost – gefrorene Felsen, die dennoch, abhängig von saugt und an der West- und Ostseite wieder ausgeblasen. kleinen Temperaturschwankungen, ständig in Bewegung Die wasserdichte, aber flexible Verbindung der einzelnen sind. Es bedurfte also ein bisserl mehr an Aufwand, als nur Gebäudeteile können Sie sich so vorstellen wie den Faltenein paar Steine auf die Seite zu räumen, eine Betonschachtel balg zwischen den beiden Hälften eines Gelenkbusses. hinzustellen und die wieder mit Steinen zuzudecken. „Das

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SPECTRE © 2015 Metro-Goldwyn-Mayer Studios inc., Danjaq, LLC and Columbia Pictures industries, inc. All rights reserved.

Text: Alexander Seger, Fotos: Jasin Boland, Ricardo Gstrein, Alexander Seger


Inspiriert von den Entwürfen des Filmarchitekten Ken Adam, der in den 1960er- und 1970er-Jahren für die Szenenbilder der Bond-Filme verantwortlich war, entstand eine zweigeschoßige, den Grat durchstoßende, beidseitig über den Abgrund hinausragende Betonröhre. Sie bietet einerseits direkte Sicht auf die Gletscherstraße, auf der 2015 die spektakuläre Verfolgungsjagd für den Bond-Film „Spectre“ gedreht wurde, und beherbergt andererseits die „cineastische Installation“, für die die Kreativagentur Optimist Inc. aus Los Angeles verantwortlich zeichnet. Gemeinsam mit Bond Art Director Neal Callow und EON entstand eine einzigartige Erlebniswelt, die weit mehr ist als nur ein Museum am (oder im) Berg und es durchaus schafft, den nicht unerheblichen Eintrittspreis in den Hintergrund treten zu lassen. Ein gutes Sinnbild für die rätselhafte Welt der Geheimdienste ist auch die Symbolsprache auf den Klotüren – Männlein oder Weiblein? Ganz ehrlich: Wir haben das nur an der Möglichkeit des Stehpinkelns zuordnen können.

Die mit Klarlack konservierten Dreckspritzer auf den FilmAutos stammen nicht von der Mautstraße zum Rettenbachund TiefenbachGletscher, sondern aus der Spraydose; schließlich wurde eine ganze Flotte Range Sport SVR und Land Rover Defender SVX gebaut und die mussten natürlich alle gleich aussehen: Ein bisserl Schwund ist bei Action-Aufnahmen schnell an der Tagesordnung …

sein. Zwischen Eingang und Ausgang verbringt man eine gute Stunde auf der 1.300 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche und legt dabei unmerklich zehn barrierefreie Meter Höhenunterschied zurück. Gezeigt werden einige berühmte Requisiten aus der 24-teiligen Bond-Geschichte, der Schwerpunkt liegt freilich auf Spectre. Modelldarstellungen und Computeranimationen erklären den aufwendigen Aufbau der einzelnen Abschnitte der in Tirol gefilmten Verfolgungsjagd – allein für die ersten Sekunden, in denen 007 die Hoffler-Klinik verlässt, derweil die Autos mit den Bösen davondüsen, waren zwei Drehtage (!) nötig … SelfieAlarm gibt es im drittletzten Raum: Für die meisten Besucher ist das Flugzeugwrack in der sieben Meter hohen Action Hall der Höhepunkt der Installation. Auch die Filmautos sind vor Ort: Ein Land Rover Defender SVX mit Gebrauchsspuren durch Doppelnullagentenkontakt steht in Gehweite, der Range Rover Sport SVR ist hingegen nur auf jenen Brettern, die in den Alpen die Welt bedeuten, erreichbar.

Brutalismus am Berg

007elements.soelden.com

Die fast brutal wirkende, streng reduzierte Architektur aus Glas, schalreinem Beton und schwarzem Inox-Stahl könnte auch ein perfektes Versteck für einen Bond-Bösewicht

Eintritt: 22 Euro für Erwachsene, allerdings ohne Seilbahnticket. Mit einem Skipass oder der Ötztal Card ist die Auffahrt n gratis, andernfalls kostet die Liftfahrt 32 Euro extra. n

jack Falkner und naomi Harris (Miss Moneypenny) bei der Eröffnung sowie ein paar Schaustücke der installation

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BiLDBänDE & BÜCHER

Besinnliches Schmökern Diese ausgesucht schmuckhaften Wanderführer, Bild- und Sammelbände liefern Inspiration, machen nachdenklich und laden zum Staunen ein. Text: Pascal Speger Fotos: Verlage

Das Schöne liegt so nah! Wandern im Wienerwald – Die 30 schönsten Wanderungen in und um Wien Trotz gepflegter Mieselsucht wissen viele Wiener: Eigentlich ist’s eh ganz schön hier. Vor allem, weil man in weniger als einer halben Stunde mit der Straßenbahn in den Wienerwald flüchten kann. Der Wanderführer liefert dafür nicht nur ausführliche Routenbeschreibungen, sondern erzählt auch von Attraktionen am Wegesrand, Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und historischen Besonderheiten. Zudem finden sich Tipps zu An- und Abfahrt, Schwierigkeitsgrad und Einkehrmöglichkeiten, die man nicht auslassen sollte. Preis: 22,90 Euro (Falter)

Kühl, aber ohne Distanz Born on ice – Paul nicklen Die Arktis lebt – und all das ist vom Aussterben bedroht. „Born on Ice“ ist deshalb nicht nur ein packender Bildband und ein fulminantes Werk künstlerischer Tierfotografie von „BBC Wildlife Photographer of the Year“ Paul Nicklen, sondern er ist auch ein Weckruf, der die Wahrheit über den Zustand und den Einfluss des Menschen auf diesen fragilen Lebensraum illustriert. Und wohl auch ein letztes Zeugnis darüber ablegt. Preis: 102,80 Euro (TeNeues)

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Inspiration für ein ganzes Leben Atlas der Reiselust Sollten Sie einer der wenigen Menschen sein, die bisher nicht die Lust am Reisen in sich entdeckt haben – dieses Buch könnte das ändern. 1001 Reiseideen, klar gegliedert in einzelne Kapitel (vom Städtetrip bis zu Outdoor-Touren) und wunderbar illustriert. Preis: 39,90 Euro (DuMont)

Gipfel des Trekking Weit wandern – Die 40 schönsten Trekkingrouten der Welt Schneebedeckte Gipfel, schroffe Gesteinsformationen, romantische Zeltidyllen, weitläufige Sanddünen und eindrucksvolle Küstenwege: Der Bildband „Weit wandern“ von der Journalistin und Bergführerin Billi Bierlein macht das Blättern zur Reise im Kopf und schafft dank der Texte von weltbekannten Bergsteigern und Outdoor-Abenteuer-Autoren ein stimmungsvolles Porträt der 40 schönsten Trekking-Regionen – vom Himalaya bis zu den Anden. Preis: 41,20 Euro (TeNeues)

Bildband-Turbo The Porsche Book – Extended Edition Acht Jahre nach der Erstauflage wurde das „The Porsche Book“ mit 64 zusätzlichen Seiten zur 4,2 Kilogramm schweren „Extended Edition“ aufgeblasen. Damit ist der Turbo unter den Sportwagenbüchern noch reicher an nostalgischen und wohlkomponierten Fotos. Preis: 100 Euro (TeNeues)

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FÜHR MiCH ZUM SCHoTTER n GABERL

Wo die weißen Pferde weiden Die Wintermonate verbringen die Lipizzaner im Gestüt der Hofreitschule – sehr vernünftig, denn am tief verschneiten Gaberl würde man die weißen Hengste ohnehin nicht sehen. Text & Fotos: Alexander Seger

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chon im Römischen Reich war die Straße über die Stubalpe ein wichtiger Verkehrsweg über die Lavanttaler Alpen. Aus dem Süden kommend wurde vor allem Wein transportiert, in die Gegenrichtung Salz und Eisen. Heute ist die B77 über das Gaberl für Motorradfahrer die schönste Verbindung zwischen Köflach, Voitsberg und dem Großraum Graz sowie dem Murtaler Aichfeld mit Judenburg, Fohnsdorf und Zeltweg. Dementsprechend herrscht an sonnigen Wochenenden von Ostern bis zum Nationalfeiertag reger Verkehr auf der B77; diesem zu entkommen, war das Ziel unserer heutigen Ausfahrt. Als ersten Schritt wählten wir für den Ausflug daher jene Jahreszeit, in der selbst die motiviertesten Schräglagenfreunde keine Gefahr darstellen.

Die von der Passhöhe abzweigende Straße … Bereits vor mehr als 150 Jahren stand auf der 1.560 Meter messenden Passhöhe ein Gebäude. Gabriel Klauzer, dessen Besitzer, wurde „Gaberl“ genannt. Er gilt als Namenspatron des Passüberganges. Mittlerweile ist aus dem kleinen Gaberlhaus ein gemütliches Schutzhaus des Österreichischen Alpenvereins geworden. Direkt gegenüber führt am Ende des langgestreckten Parkplatzes eine Naturstraße in den Wald. Die gut unterhaltene, im Winter geräumte und bestreute Schotterstraße fällt zunächst sanft in eine Geländemulde ab,

Wir wählten jene Jahreszeit, in der selbst die motiviertesten Schräglagenfreunde keine Gefahr darstellen. bevor sie bis zum Alten Almhaus am Wölkerkogel wieder an Höhe gewinnt. Die Trassenführung ist knapp zweispurig, der Begegnungsverkehr von Pkw ist über weite Strecken aber bedenkenlos möglich. Das ganzjährig bewirtschaftete Haus – „Hütte“ wäre wirklich untertrieben – auf 1.650 Meter Seehöhe kann bei Automobilisten mit einem großzügig dimensionierten Parkplatz punkten.

Das noble Design und die moderne Technik des Range Rover Velar bilden einen guten Kontrast zum rustikalen Ambiente des Alten Almhauses; wer dem nebelig-trüben Winterwetter entfliehen mag, kann vorab auf der Webcam im internet checken, ob am Berg Sonnenschein herrscht

… ist auch im Winter problemlos befahrbar Während sich im Winter in der Umgebung des Alten Almhauses das Gehen von Skitouren, das Schneeschuhwandern und das Langlaufen anbieten, wird im Sommer zusätzlich Fun und Action für große und kleine Gäste geboten, vom Huskycamp bis zum Bogenschießen. In Marinas Käs’laden kann man sich mit Käse und Kürbiskernöl eindecken. Auch Pferdefreunde kommen voll auf ihre Kosten, befindet sich doch gleich neben dem Almhaus die Sommerweide, auf der die Lipizzaner-Junghengste der Spanischen Hofreitschule ihre Trittsicherheit üben. Das Bundesgestüt Piber liegt nur einen kurzen Weg ins Tal entfernt – einen Weg, den man (zumindest auf den ersten Kilometern) mittlerweile ebenfalls geschottert zurücklegen kann: Wurde die Zufahrt zum Alten Almhaus früher von beiden Seiten als Sackgasse geführt, um Durchzugsverkehr zu verhindern, ist heute das durchgehende Befahren der Strecke GaberlKemetberg-Maria Lankowitz nicht nur möglich, sondern n auch erlaubt.

www.altesalmhaus.at, www.gaberl.at

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VoRSCHAU

MehR VeRKehR IM VeRKehR? Selbstfahrende Autos werden in naher Zukunft Realität sein. Damit wird Sex im Auto zum Alltäglichen, meint zumindest eine britische Studie. Das Kopfkino ist vorprogrammiert. Von Andreas Dusovsky & Max

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as wurde rund um das Thema „Liebesoase Auto“ schon alles berichtet. Von einschlägigen Straßenzügen bis zu abgelegenen Parkplätzen und den besten Stellungen für den Mini Cooper war alles dabei. Für viele ist das Schäferstündchen auf vier Rädern dabei einfach ein besonderer Kick oder mangels Zeit und kurzfristig bereitstehender Location schlichte Notwendigkeit. Sprich: Heim kann oder schafft’s man es schlichtweg nicht. Mit dem selbstfahrenden Auto wird laut einer Studie der Universität im britischen Surrey aber nicht alles anders, sondern vor allem bequemer. Verhaltensforscher Scott Cohen meint zumindest, dass wenn sich Menschen zukünftig in autonom fahrenden Vehikeln länger und öfter aufhalten, werden sie auch dort ihre erotischen Bedürfnisse im Schutz der Fahrgastzelle häufiger ausleben. Es wird schließlich geräumiger und bequemer als

bisher, zeigen doch zurzeit futuristische Studien, dass die automobile Zukunft Gondeln auf Rädern gleicht.

Simply-Clever-Erwachsenenspielzeug im Zubehör? Spannend wird auch, wie die Fahrzeugindustrie auf diese Situation reagieren wird. Man fragt sich, welche Marken Erotikzubehör serienmäßig oder gegen Aufpreis anbieten. Die frivolen Franzosen? Oder doch die teutonischen Premiumhersteller? Oder sind es gleich Internetgiganten, die Erotikvideos über den eingebauten Bildschirm streamen, einen für alle Wünsche gerüsteten Sexkoffer gleich einem Verbandskasten ins Zubehör packen oder einen „Simply Clever“-Vibrator in der Tür verstecken. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Damit wird die Fahrt über Romantikstraßen, ins Pärchenhotel oder auf die einsame Berghütte sicher ein noch besonderes Erlebnis. Vor allem, wenn die Liebesschaukel über Allradantrieb verfügt – von n wegen Safer Sex on Wheels.

ALLRAD-GRÜSSE AUS DER ZUKUNFT:

Power-Pick-up mit Stern Von der agilen A-Klasse bis zum großen G pushen die Mercedes-Benz-Haus-und-Hof-Tuner von AMG beinahe jedes Modell des Konzerns ans Maximum. Leistungen bis zu 630 PS gehören dabei zum StandardRepertoire, großflächige Optimierungen an Fahrwerk, Bremsen und Motor sind alltäglich. Bisher nicht in den Fokus der Veredler gefallen ist die X-Klasse. Dabei würde ein Power-Pick-up im Portfolio noch fehlen – und der 4.0 Liter große V8 mit und 500 PS dem Edellaster gut zu Gesicht stehen.

Vorschau

Die nächste Ausgabe von 4wd – Allrad, Outdoor, Abenteuer erscheint Ende Februar 2019. Neben dem Dauertest-Auftakt-Bericht vom Suzuki Jimny sowie dem Fahrbericht vom neuen Range Rover Plug-in-Hybrid testen wir den 150 PS starken Mazda CX-3 mit Allradantrieb im Alltag. Dazu gibt es wiederum eine große Übersicht mit den schönsten Offroad-Touren des Jahres.

Illustration: © Reichel Car Design

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4wd 02/2019


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Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 4,7 – 7,6. CO₂-Emission kombiniert in g/km: 123 – 173. Stand 12/2018. Symbolfoto.


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