UMFRAGE
So war 2022, so wird 2023
Und wieder sind zwölf Monate um. Zeit, ein Fazit zu ziehen, eine Prognose zu wagen und den kommenden Herausforderungen ins Gesicht zu sehen.
AUTO&Carrosserie fragte bei Lacklieferanten, VerbrauchsmaterialhÀndlern, Softwarespezialisten und dem CarrosserieVerband nach.
SCHWERPUNKT
Aus- und Weiterbildung
Um die aktuellen Krisen zu ĂŒberstehen, mĂŒssen die Betriebe so effizient wie möglich arbeiten. Zudem nehmen Digitalisierungsgrad und der Einsatz von neuen Technologien weiter zu. Nur mit Topausbildung und regelmĂ€ssiger Weiterbildung sind die Mitarbeitenden â und mit ihnen der Betrieb â fit fĂŒr die Zukunft.
NEWS Zeit der Konferenzen
Im November ist traditionell die Zeit der Jahreskonferenzen. Wegen Corona mussten aber viele eine Zwangspause einlegen. So fand die Management-Konferenz des Akzo-Nobel-Netzwerks Acoat
Selected erstmals seit 2019 wieder statt â der Einladung nach MĂŒnchen sind rund 550 Carrossiers, deren Angehörige und GĂ€ste aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz gefolgt.
Wir sagen Danke.
FĂŒr die vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken wir uns herzlich und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.
Wir wĂŒnschen Ihnen, Ihren Familien und Mitarbeitenden schöne Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr 2023.
www.andrekoch.ch www.repanetsuisse.ch
&Technik
André Koch AG
4 | DEZEMBER 2022
freundlicher UnterstĂŒzung von:
Mit
Marken von A&W wĂŒnscht allen unseren Kunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Wir bedanken uns fĂŒr das Vertrauen und freuen uns auf eine weiterhin angenehme Zusammenarbeit im 2023. Das gesamte A&W-Team
IMPRESSUM
LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER
Es ist schon verrĂŒckt, wie schnell die Zeit vergeht.
Es war doch erst gerade Weihnachten. FĂŒr mich fĂŒhlt sich das auf jeden Fall so an. Bei mir als Ă50 liegt das zum einen sicher auch am Alter. Zum anderen mache ich die Corona-Pandemie dafĂŒr verantwortlich. Sie hat mir irgendwie das ZeitgefĂŒhl geraubt â vermutlich weil 2020 und 2021 wie in Zeitlupe vorĂŒbergingen â und beim Neustart 2022 habe ich es nicht mehr zurĂŒckerhalten. Zum GlĂŒck ist es aber nur das, der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns wĂ€re viel schlimmer. Man muss allerdings vorsichtig sein, Covid-19 ist noch nicht besiegt. Ich kenne viele, die erst gerade Covid hatten. Deshalb hat es mich auch nicht verwundert, dass ich bei der Acoat-SelectedManagement-Konferenz in MĂŒnchen (Bericht Seiten 14/15) einen negativen Coronatest vorweisen musste, trotz 4-facher Impfung. Die Organisatoren
wollten auf Nummer sicher gehen, immerhin wurden ĂŒber 500 GĂ€ste erwartet.
Das Jahresende ist traditionell die Zeit, ein Fazit zu ziehen, eine Prognose zu wagen und den kommenden Herausforderungen ins Gesicht zu sehen. AUTO&Carrosserie hat deshalb bei Lacklieferanten, VerbrauchsmaterialhĂ€ndlern, Softwarespezialisten und dem Carrosserieverband nachgefragt: Sind Sie mit dem GeschĂ€ftsgang 2022 zufrieden? Wie sehen die Prognosen fĂŒr 2023 aus? Was sind aktuell die grössten Herausforderungen? Die Antworten lesen Sie auf den Seiten 6/7
Eine der grössten Herausforderungen unserer Branche ist der FachkrÀftemangel. Die heutige Jugend will sich die HÀnde nicht mehr schmutzig machen und denkt, man könne nur mit einem Studium Karriere machen. Dass dem nicht so ist, zeigt das umfassende und vorbildliche Aus- und Weiterbildungsangebot
der Lacklieferanten, Lackhersteller und des Carrosserieverbandes. Eine Auswahl an Angeboten finden Sie in unserem Schwerpunkt auf den Seiten 8 bis 12
So, nun wĂŒnsche ich Ihnen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen tollen Start ins 2023! Machen Sieâs gut und bleiben Sie gesund!
Ich wĂŒnsche Ihnen eine informative LektĂŒre! Herzlichst, Ihr Mario Borri
Herausgeber/Verlag
A&W Verlag AG
Riedstrasse 10 / 8953 Dietikon Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 info@awverlag.ch events@awverlag.ch www.auto-wirtschaft.ch www.awverlag.ch
Druck Printi Pronto AG Riedstrasse 10 CHâ8953 Dietikon Herausgeber Helmuth H. Lederer (2004 â 2014, â 2014)
GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Giuseppe Cucchiara (gcu) gcu@awverlag.ch Verkaufsleiterin / Prokuristin Jasmin Eichner (je) je@awverlag.ch Redaktion Mario Borri (mb), Chefredaktor mb@awverlag.ch Dave Schneider (ds), Isabelle Riederer (ir), Michael Lusk (ml), Rafael KĂŒnzle (rk), Fabio Simeon (fs), Stefan Gfeller (sag) Leitender Redaktor AUTO&Technik redaktion@awverlag.ch
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Erscheint 4-mal jÀhrlich
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Nachdruck sowie elektronische Weiterverwendung jeder Art nur mit Genehmigung des Verlags sowie unter Quellenangabe. FĂŒr unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder ĂŒbernimmt der Verlag keine Haftung.
Die Schleifmittelinnovation auf Diamantbasis. NetFinish Bis zu 40-fach höhere Standzeit. 3 EDITORIAL 4/22
Mario Borri, Chefredaktor AUTO&Carrosserie
INHALTSVERZEICHNIS
UMFRAGE
So war 2022, so wird 2023! Zum Jahresende fragte AUTO&Carrosserie in der Branche nach
SCHWERPUNKT
AndrĂ© Koch AG Von «Go-to-PRO» bis zu Lack-Kursen fĂŒr Kaufleute
Axalta Refinish Schweiz Weiterbildungskurse in topmodernem Campus
BASF Coatings Services AG Neue Plattform erleichtert die Weiterbildung
Certified First Switzerland
Die hohe Kunst der Kunststoffreparatur
Carrosserie Suisse Weiterbildung zum Carrosseriefachmann/-frau
Carrosserie Suisse «TOP-Ausbildungsbetrieb» macht Top-Berufsleute
NEWS
GCS Schweiz AG
Digitalisierung: Nur gemeinsam gewinnen alle
Akzo-Nobel Acoat-Selected-Management-Konferenz 2022
Helvetia / Repanet Suisse 5-Jahr-JubilÀumsworkshop im Hotel Meilenstein
MTS-Meguiar's
Carlo Sigrist ist neuer Aussendienstmitarbeiter
«WorldSkills» 2022 Schweizer Carrosseriespengler holt Silber
Spies Hecker
Neues PermacronMatt-Klarlack-System
Gehrig Carrosserie AG Grosses Einweihungsfest in Kleinandelfingen (ZH)
BASF Das sind die Autofarbtrends fĂŒr 2023
Autospritzwerk Irpinio Gratulation zum 40-jÀhrigen Bestehen
BASF
Synthetischer Lackabscheider aus der Schweiz Sika Hochfester Karosserieklebstoff
VORSCHAU
Lackieranlagen und Lacktrends Alles zu neuen Lacken und Lackieranlagen
17 18 19 20 22 23 24 24 26 6 8 9 10 11 12 12 13 14 16
4 4/22 INHALTSVERZEICHNNIS
14
Akzo-Nobel: Gemeinsames Umdenken an der Management-Konferenz 2022.
9
Axalta Refinish Schweiz: Schulung von Carrossiers und Lackierern im hochmodernen «Campus 105» im Trainings-Center Pratteln (BL).
18
Ausgezeichnet: Dominik Bartlome gewann bei den «WorldSkills» Silber.
20
Gehrig Carrosserie AG: Von Lernenden gestaltete Reisemobile.
Ausgabe 4 | Dezember 2022
AKZO-NOBEL: NEUES LACKSYSTEM FĂR EINE EFFIZIENTE HAGELSCHADENREPARATUR
Prognosen zufolge nehmen Elementarschadenereignisse immer mehr zu. Wetterexperten rechnen damit, dass insbesondere die Anzahl der Hagelschadenereignisse â je nach Region â um ca. 15 bis 20 Prozent steigen wird. Mit dem nun erhĂ€ltlichen Lacksystem Dynamic Hail Repair & Protection kann die Reparatur von HagelschĂ€den deutlich schneller und kostengĂŒnstiger als der traditionelle Austausch erfolgen. Die hohe LadekapazitĂ€t bleibt dabei aufgrund geringer Gewichtszunahme erhalten. Erneut auftretende HagelschĂ€den sind auf dieser Beschichtung deutlich einfacher zu reparieren. Als PrĂ€ventionsbeschichtung verhindert das System 70 Prozent aller herkömmlichen Hagelschadenereignisse
den FahrzeugdĂ€chern aufgrund der hervorragenden chemischen und mechanischen BestĂ€ndigkeit. Ăbrigens ist die speziell entwickelte 2KPolyurethan-Schutzbeschichtung mit Struktureffekt vom TĂV-Rheinland mit der Hagelwiderstandsklasse 2 (Hagelkorndurchmesser 20 bis 25 mm) geprĂŒft und zertifiziert. Alle Partnerbetriebe im Acoat-SelectedCaravan-Repair-Netzwerk bieten diese Reparaturmethodik an, wodurch ein flĂ€chendeckendes Angebot in der ganzen Schweiz gewĂ€hrleistet wird. (pd/mb)
www.akzonobel.com
GrĂŒne Farbtonvielfalt.
Reihe 100 â das neue Farbsystem. FĂŒr eine gesunde Umwelt.
Mit einem VOC-Gehalt von weniger als 250 g/l, niedrigere Emissionen bei geringerem Materialverbrauch und Ă€uĂerst kurzen AblĂŒftzeiten bietet Glasurit Reihe 100 eine bunte Vielfalt an Umweltvorteilen.
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Mit Dynamic Hail Repair & Protection bringt Akzo-Nobel ein Lacksystem fĂŒr Caravans und Camper, welches eine effiziente Hagelschadenreparatur sowie die PrĂ€vention fĂŒr die Zukunft gewĂ€hrleistet. Die TĂV-Rheinland-geprĂŒfte 2K-Polyurethan-Schutzbeschichtung mit Struktureffekt verhindert 70 Prozent der herkömmlichen Hagelschadenereignisse an FahrzeugdĂ€chern.
Dynamic Hail Repair & Protection ist ein Lacksystem fĂŒr Caravans und Camper.
an Prognosen zufolge kommt es in Zukunft zu mehr Hagelschadenereignissen.
5 FRISCH LACKIERT 4/22
RĂCKBLICK, AUSBLICK, HERAUSFORDERUNGEN: DREI FRAGEN ZUM JAHRESENDE
AUTO&Carrosserie fragte in der Carrosseriebranche nach:
1. Sind Sie mit dem GeschĂ€ftsgang 2022 zufrieden? 2. Wie sehen die Prognosen fĂŒr 2023 aus? 3. Was sind aktuell die grössten Herausforderungen?
1. Wir können eigentlich zufrieden sein. Trotz der schwierigen und unberechenbaren EinflĂŒsse der heutigen Zeit konnte die Gyso AG das ganze Jahr ĂŒber stetig wachsen.
2. Die Konjunkturaussichten sind sehr ungewiss, was uns alle in der Branche umtreibt. Gerade die Energiepreise stellen viele unserer Kunden und uns vor grosse Herausforderungen.
3. Vorausschauende Beschaffung von Rohstoffen und Waren, welche fĂŒr die breite Palette von Gyso-Produkten benötigt werden.
1. Wir sind sehr zufrieden! An unserem Hauptsitz konnten wir zwei weitere Stellen schaffen im Bereich Service und Unterhalt.
2. Prognosen sind Prognosen â deshalb gebe ich nicht so viel auf diese. Aber ich bin ĂŒberzeugt, dass wir mit unseren Produkten im Bereich Energiesparen â Stichwort elektrische Lackierkabinen â viel bewegen können.
3. Die Einsatzplanung der Monteure und Mechaniker. Zudem verlieren unsere Leute jeden Tag mehr Zeit auf unseren ĂŒberfĂŒllten Strassen.
1. Stellvertretend fĂŒr unsere Mitglieder kann ich sagen, dass wir mit dem GeschĂ€ftsgang 2022 sehr zufrieden sind. Die Auftragslage hat sich nach Corona sehr gut entwickelt, die BĂŒcher sind teils bis ĂŒber den Jahreswechsel hinaus gefĂŒllt.
2. Wir rechnen mit einer anhaltend guten bis sehr guten Arbeitsauslastung in unseren Mitgliederbetrieben. Die Konjunktur erholt sich nach und nach, die individuelle MobilitÀt wird wieder vermehrt genutzt, es passieren entsprechend mehr UnfÀlle mit BlechschÀden.
3. Die bestehenden Herausforderungen bleiben: Der FachkrĂ€ftemangel entspannt sich nicht kurzfristig, die Ressourcenknappheit und LieferengpĂ€sse beschĂ€ftigen uns weiterhin, Nachhaltigkeitsthemen verschĂ€rfen sich âauch aufgrund der aktuellen Konfliktsituation in Europa und weltweit.
1. Es war ein herausforderndes Jahr. Die Energiekrise machte den Carrossiers und auch uns das Leben schwer. Wie konnten aber schnell auf die schwierige Situation reagieren und haben mit dem Low-Energy-Lack-System von Axalta die passende Lösung ins Portfolio aufgenommen.
2. Wir blicken «verhalten» positiv in die Zukunft. Denn wir haben von 2022 gelernt, den geringstmöglichen Schaden in einer schwierigen Situation davonzutragen. Und ich habe ein gutes Team, dem ich in diesem Zusammenhang ein ganz grosses Lob aussprechen und mich fĂŒr ihren engagierten und unermĂŒdlichen Einsatz bedanken möchte.
3. Neben den steigenden Energiekosten der FachkrĂ€ftemangel. Die Situation spitzt sich dramatisch zu und fĂŒhrt zu Marktverzerrungen bei den Angeboten fĂŒr neues Personal. Mit unserem Leihlackierer-Konzept versuchen wir, unseren Repanet-Suisse-Partnern in dieser schwierigen Situation zu helfen.
1. In Anbetracht der Herausforderungen, die uns alle getroffen haben, sind wir zufrieden â wir konnten unsere Kunden beliefern und hatten kaum EinbrĂŒche, welche den GeschĂ€ftsgang negativ beeinflusst haben. PrioritĂ€t hatten zu jeder Zeit unsere Kunden. Wir sind froh, dass sich der Markt langsam wieder erholt.
2. Eine Prognose ist aufgrund der generellen Lagen schwierig. Viele Unbekannte machen den Blick in die Zukunft schwierig, wir hoffen auf einen geregelten GeschÀftsgang. Was uns auf alle FÀlle sehr beschÀftigen wird, ist das Thema Nachhaltigkeit.
3. Sicher die Energiekrise generell. Wir hatten bereits vor der Energiekrise Lösungen, die unseren Kunden jetzt zu Gute kommen. Auch der FachkrĂ€ftemangel stellt eine Herausforderung fĂŒr die Betriebe dar. Wir werden unsere Kunden unterstĂŒtzen, neue Wege zu gehen, um sich bestmöglich zu positionieren.
1. Ja, geschĂ€ftlich sehr sogar, jedoch trĂŒbt die aktuelle geopolitische Lage meine persönliche Stimmung. Mein Highlight war die EinfĂŒhrung der neuen Basislackreihe 100 von Glasurit. Ausserdem haben wir unser Team gestĂ€rkt und sind weiter zusammengewachsen, um unsere GeschĂ€ftspartner bestmöglich zu unterstĂŒtzen.
2. Ich denke, wir können weiterhin mit einem sich rasch verĂ€ndernden Marktumfeld rechnen, und bin ĂŒberzeugt, dass die Klimakrise, als die grösste globale Herausforderung, uns stĂ€rker als je zuvor beschĂ€ftigen wird. Aber auch im kommenden Jahr werden wir unsere Kunden bestmöglich unterstĂŒtzen.
3. Ich fĂŒhre viele GesprĂ€che mit Carrosseriebetrieben zum Thema Energie. Nicht nur, dass Energie um ein Vielfaches teurer geworden ist, die VerfĂŒgbarkeit an sich beschĂ€ftigt einige mindestens genauso. DarĂŒber hinaus herrscht ein ausgeprĂ€gter Personalmangel, gute, qualifizierte FacharbeitskrĂ€fte sind rar.
Peter Moser, Bereichsleiter Automotive Gyso AG
Roger Blum, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Blutech AG
Richard Schöller, Manager Certified First Switzerland
Alexander Bru, GeschĂ€ftsfĂŒhrer BASF Coatings Services Schweiz
Amedeo Bonorva, Business Director Switzerland bei Akzo-Nobel
6 4/22 UMFRAGE ZUM JAHRESWECHSEL
Enzo Santarsiero, CEO André Koch AG
1. Sogar sehr zufrieden. Die Auftragslage bei unseren Mitgliederbetrieben ist sehr gut, das GeschĂ€ft boomt. Insbesondere die vielen Naturereignisse haben die AuftragsbĂŒcher gefĂŒllt. Und die wesentlich höheren Occasionspreise lassen mehr Reparaturen zu.
2. Wir schauen positiv ins nĂ€chste Jahr, denn der Trend zeigt weiterhin Richtung Reparieren statt Ersetzen. Sinkende Teilemargen und höhere Kosten fĂŒr Ersatzteile fĂŒhren dazu, dass die Arbeit wichtiger wird. Die globalen AbhĂ€ngigkeiten und Lieferschwierigkeiten verstĂ€rken diese Tendenz noch.
3. Uns beschĂ€ftigt stark die Teuerungssituation. Der Versicherungsmarkt ist relativ starr und VertrĂ€ge sind auf lĂ€ngere Zeit fixiert, das macht die Weitergabe der höheren Energiepreise schwierig. Wir haben entsprechende Empfehlungen und Argumentarien fĂŒr die Mitglieder erstellt.
1. Wir sind sehr zufrieden und konnten uns zum schon sehr guten 2021 nochmals steigern. Weil wir so gut unterwegs sind, werden wir dem allgemeinen Trend «alles wird teurer» insofern entgegenwirken, als dass wir die Preise nicht anheben, obwohl unsere Lieferanten teilweise bis zehn Prozent aufschlagen.
2. Wir sind optimistisch, dass wir uns im gleichen Rahmen bewegen werden, wie die letzten zwei Jahre. Das heisst, wir wollen die Kundenfluktuation mit Neukunden auffangen und den Service und die UnterstĂŒtzung weiter verbessern und ausbauen. Dazu werden wieder Produkteerweiterungen und Neulancierungen kommen.
3. Wir kĂ€mpfen weiterhin, wegzukommen von der egoistisch geprĂ€gten Digitalisierung, die oft als Motivation den Selbstzweck in den Vordergrund stellt und, nebst Aufwand bei uns, auch bei unseren Kunden zu Mehrarbeiten fĂŒhrt oder sogar den Reparaturprozess verteuert.
1. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden meistern wir die aktuellen Herausforderungen sehr gut. Dementsprechend bin ich mit dem aktuellen GeschÀftsgang 2022 sehr zufrieden.
2. Eine genaue Prognose fĂŒr das neue Jahr ist nicht einfach. Jedoch bin ich davon ĂŒberzeugt, dass wir weiterhin unser hohes Niveau halten können. Die Strategie der Jasa AG war und ist es, exklusive Markenprodukte fĂŒr den professionellen Anwender anzubieten. Wir investieren zusammen mit unseren starken Partnern stets in Innovationen und Weiterentwicklungen.
3. Als wĂ€ren die Ereignisse, welche die Menschen und die Wirtschaft in den letzten drei Jahren belasteten, nicht genug, kumulieren sich noch stĂ€ndig zusĂ€tzlichen Herausforderungen dazu. Ich denke, wir mĂŒssen als Arbeitgeber unseren Mitarbeitenden heute umso mehr Sorge tragen. Der Mensch muss weiterhin im Mittelpunkt stehen und nicht nur das Business.
Kursangebot MTS & Meguiarâs
Ein Mitarbeiter, welcher die Prozesse bestens versteht und sicher umsetzen kann, spart enorm an Zeit und entsprechend auch Kosten ein. Besuchen Sie einen unserer beliebten Workshops oder Kurse und lassen Sie sich von unseren Experten die neusten Trends, Tipps und Tricks rund um die Autopflege zeigen, damit Sie effizient zu einem brillanten Ergebnis kommen.
Meguiarâs Kurs Polieren - A-Z des Polierens Mit dem Kurs Polieren bringen wir den Teilnehmern alles bei rund ums Polieren. Sie lernen, welche Pads die Leistung einer Politur steigern und welche sie mindern.
Meguiarâs Kurs Detailing - A-Z der Fahrzeugpflege (ohne Polieren)
Die Fahrzeugpflege beginnt bereits bei der Grundreinigung! Im Kurs Detailing wird von der Grundreinigung bis zu Geruchsbeseitigung im Innenraum alles gezeigt.
Meguiarâs Kurs Lackfinish - Polierkurs fĂŒr Autolackierer Richtiges Schleifen ist bei einem Finish schon die halbe Arbeit. Im Kurs Lackfinish lernt man vom Schleifen bis zur Beschichtungen alles was man wissen muss.
Das Kursprogramm ist ab sofort online auf www.meguiars.ch/kurse
Felix Wyss, ZentralprÀsident Carrosserie Suisse
Reto Dellenbach, Projektleiter GCS Schweiz AG
7 UMFRAGE ZUM JAHRESWECHSEL 4/22
Samir Moursy, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jasa AG
Âź MTS Multi Technology Services GmbH Flughofstrasse 52, 8152 Glattbrugg Tel +41 43 211 63 11 | Fax +41 43 211 63 10 support@oberflaechen.com - www.meguiars.ch
VON «GO-TO-PRO» BIS ZU LACK-KURSEN FĂR KAUFLEUTE
Egal, ob es um die Grundlagen der Kunststoffreparatur oder das digitale Farbtonmanagement geht â Weiterbildungsangebote haben fĂŒr die AndrĂ© Koch AG seit jeher einen hohen Stellenwert. Besonders die Förderung des Nachwuchses ist der Urdorfer Premium-Reparaturlacklieferantin eine Herzensangelegenheit.
Das Kursjahr 2022 der AndrĂ© Koch AG war intensiv und wurde, zur grossen Freude von Volker Wistorf, sehr gut besucht. Insbesondere die PrĂŒfungsvorbereitungskurse der Lernenden Carrosserielackierer/-innen wurden dankend angenommen. «Die vielen positiven RĂŒckmeldungen nach den absolvierten Kursen und ebenso die vielen â mit Bravour â bestandenen LehrabschlussprĂŒfungen haben uns in unserem neuen Vorhaben bestĂ€rkt», so das GeschĂ€ftsleitungsmitglied und Leiter Anwendungstechnik.
Gezielte Vorbereitung fĂŒr die LehrabschlussprĂŒfung
Im nĂ€chsten Jahr starten die neu aufgegleisten «Go-to-PRO»-Trainings fĂŒr aufstrebende Lackierer/-innen. Diese Kurse laufen neu als «lackunabhĂ€ngige» AndrĂ©-Koch-Kurse. Das Ziel ist dabei ganz klar, die Auszubildenden wĂ€hrend des Trainings noch effizienter und gezielter auf die
BerufslehrabschlussprĂŒfung vorzubereiten. «Die Kursgrössen werden bewusst ĂŒberschaubar gehalten, so können wir auf jeden Lernenden auch individuell eingehen», benennt Wistorf den Hauptvorteil des neuen Konzepts. Oder anders gesagt: «Wer Profi werden will, lĂ€sst sich von Profis ausbilden.» Je nach Interesse und Nachfrage ist geplant, das «Go-toPRO»-Konzept im Folgejahr auf ein begleitendes Förderprogramm ĂŒber die gesamte Ausbildungszeit der Carrosserielackierer/-innen modular auszuweiten.
Grundwissensvermittlung fĂŒr BĂŒrokaufleute zum Thema Lack Neben dem Kursangebot fĂŒr die alltĂ€glichen Herausforderungen im Lackiereralltag, wie Micro Repair, Kunststoffreparatur oder das digitale Farbtonmanagement, bietet die AndrĂ© Koch AG ab 2023 neu auch den Kurs «Lack fĂŒr Kaufleute» an. Dieser Kurs zielt auf die Grundwissensvermittlung ĂŒber die
Möglichkeiten und Prozesse der Reparaturlackierung an Fahrzeugen ab. Den BĂŒrokaufleuten in Carrosserieund Lackierbetrieben wird auch die praktische Anwendung von Lacken nĂ€hergebracht. Volker Wistorf: «Wir wissen: Je besser in einem Betrieb abteilungsĂŒbergreifend ĂŒber die Reparaturverfahren informiert und geschult wird, desto positiver fĂ€llt die Team- und schlussendlich die Unternehmensperfomance aus.»
Webinare auf Wunsch, AirbrushGrundkurs sicher
Als zeitsparende Variante werden auf Anfrage die Kurse bei der AndrĂ© Koch auch weiterhin als Webinare angeboten. Ebenso werden die Kurse mit Fokusthema Digitalisierung in der Reparaturwerkstatt oder möglichst «grĂŒner» (schneller und energiesparender) Lackaufbau, zum Beispiel mit dem innovativen Standox-XtremeSystem, fortgefĂŒhrt. Da im Jahr 2022 auch der Airbrush-Grundkurs so gut ankam, wird dieser auch im
nĂ€chsten Jahr fĂŒr alle Kreativen und Interessierten wieder durchgefĂŒhrt. Im Hinblick auf die aufstrebenden MĂ€rkte und NetzwerkaktivitĂ€ten der AndrĂ© Koch AG bleibt auch der Kurs «Caravan-Reparaturen» im Kursprogramm verankert.
Ausbildung zum Kleinschaden-Reparaturspezialisten FĂŒr die optimale Kompetenzerweiterung der «caravan4rep»-Netzwerkpartner werden ab dem nĂ€chsten Jahr spezielle Fahrzeuglackierer-Schulungen und modular aufgebaute Schulungen fĂŒr Carrosseriespengler stattfinden. In Kooperation mit dem starken Kleinschaden-Reparaturpartner HBC gibt es fĂŒr Interessierte und «car4rep»Partner genug Möglichkeiten, sich zu Spezialisten in der KleinschadenReparatur im Fahrzeuginnen- und/oder -aussenraum ausbilden zu lassen. «Dieses Fachwissen ist wertvoll fĂŒr alle, die sich das ZusatzgeschĂ€ft nicht entgehen lassen wollen», so Volker Wistorf. Und zu guter Letzt dĂŒrfen sich alle Oldtimer-Freunde auf den neuen Standox-Classic-Cars-Repair-Kurs im Herbst 2023 freuen. (pd/mb) www.andrekoch.ch
Lernende im 4. Lehrjahr beim Perfektionieren der Dekorlackierung. Die Absolventen und Absolventinnen des PrĂŒfungsvorbereitungskurses.
8 4/22 AUS- UND WEITERBILDUNG
Das Ausschleifen der Schadstelle will gelernt sein.
AXALTA SCHULT CARROSSIERS UND LACKIERER IM HOCHMODERNEN «CAMPUS 105»
Nur Carrosserie- und Lackierfachleute, die ihr Wissen immer auf dem aktuellen Stand halten, können auf die Dauer erfolgreich sein. Axalta Refinish Schweiz unterstĂŒtzt sie dabei und bietet in seinem Trainings-Center in Pratteln ein umfangreiches Trainings- und Seminarprogramm.
Jeden Monat bietet Axalta Trainings zu aktuellenThemen in drei Sprachen an: Deutsch, Französisch und Italienisch. Die Besonderheit ist, dass das Training immer in zwei Sprachen parallel stattfinden kann. Der Seminarinhalt wird dann in die zweite Sprache gedolmetscht. «Neueste Technik und effiziente Produkte sind zwar eine gute Basis, aber nur, wer die WerkstattausrĂŒstung effizient einsetzt, wird die gewĂŒnschte Reparatur auch profitabel ausfĂŒhren können, ohne teure Nacharbeit», erlĂ€utert Ralf Maag, Trainingsleiter Axalta Refinish Schweiz. «In unserem hochmodernen Trainings-Center Campus 105 können die Bedingungen einer Lackiererei nachgestellt werden. Wir prĂ€sentieren immer die neuestenTechnologien und versorgen die Teilnehmenden mit Fachwissen und Tipps zum Seminarthema», fĂŒhrt Ralf Maag weiter aus
Breites Schulungsangebot
Das Training bezieht sich auf eine Vielzahl von Themen, beispielsweise Kleinschadenreparatur, Spezialfarbtöne, digitale Farbtonfindung etc., bezogen auf spezifische Besonderheiten der Premium-Reparaturlacke von Axalta Refinish. Es gibt auch Seminare zu allgemeinen Themen
der UnternehmensfĂŒhrung. Ausserdem steht die Fast-Cure-Low-EnergyTechnologie auf dem Programm, die zu Einsparungen bei den Energiekosten in der Spritzkabine fĂŒhrt â ohne Kompromisse bei der QualitĂ€t. DarĂŒber hinaus bietet Axalta am Jahresanfang auch Vorbereitungskurse auf die LehrabschlussprĂŒfung (LAP) fĂŒr Lackierer/-innen an. Die Trainings und Seminare dauern zwei Tage. Dabei decken die SeminargebĂŒhren neben den Seminarunterlagen auch Mahlzeiten, Unterkunft und Transfers ab.
Aktuelles Training Spezialfarbtöne
Am 24. und 25. Oktober 2022 fand ein Training zu Spezialfarbtönen in deutscher und französischer Sprache statt. EingefÀrbte Klarlacke, Mattlackierung und 3-Schicht-Lackieren standen auf dem Programm. Diese Arbeiten stellen Reparaturlackierer/ innen vor immer neue Herausforderungen. Trainingsleiter Ralf Maag vermittelte den siebenTeilnehmenden aus unterschiedlichen Betrieben die richtige Reparaturmethode und das dazugehörige Know-how. Er war von dem Engagement der Gruppe begeistert. «Alle brachten schon hervorragende Vorkenntnisse mit, konnten sich so schnell das neue Fachwissen erarbeiten und auch
gleich in die Praxis umsetzen. Das hat einfach Spass gemacht», so seine Bewertung.
Videoreihe auf Youtube
Aber auch online können Fachleute sich weiterbilden. Axalta Refinish hat eine neue fortlaufende Trainingsvideoreihe zu verschiedenen Reparaturverfahren herausgebracht. Sie soll WerkstĂ€tten beim Umgang mit lĂ€stigen und hĂ€ufig auftretenden Lackdefekten helfen. Die Trainingsvideos sind jeweils bis zu vier Minuten lang. Sie erlĂ€utern die Art des Defekts, seine Ursache und die Problemlösung. DarĂŒber hinaus geben die Experten
vor allem hilfreiche RatschlĂ€ge, so dass sich suboptimale Ergebnisse von vornherein vermeiden lassen. Die Videoreihe Tech Tips Global Paint Defects kann auf dem Youtube-Kanal von Axalta Refinish EMEA betrachtet werden. Untertitel in mehreren Sprachen sind verfĂŒgbar. Die Videos sind kostenlos abrufbar. Sie behandeln eine Reihe von Themen, mit denen Reparaturlackierer/innen regelmĂ€ssig konfrontiert werden. Dazu gehören beispielsweise schlechte Lackhaftung auf Kunststoffteilen, Kraterbildung, Wasserflecken, Schleifkratzer, Flugrost und BeschĂ€digung durch Sonnenmilch, schlechte Deckkraft und Schleifriefen. (pd/mb)
www.spieshecker.ch www.cromax.com/ch
Stolz prÀsentieren die Teilnehmenden gemeinsam mit den Trainern die Ergebnisse ihres Seminars «Spezialfarbtöne». V. l.: Vincent Perret (Carrosserie Zaugg), Benjamin Barlogie (Carrosserie Steulet), Ralf Maag, Fabio de Giorgi, Fernando Garcia (alle Axalta Refinish Schweiz), Joao Do Carmo (Carrosserie Remo Schmid), Alexandre Schmitt (Garage de la Gare Montavon), Marisa Oerli (Auto Gobeli), Mihaly Harko Csaba (Carrosserie Coray) und Laurent Bihler (Carrosserie Tanner).
9 AUS- UND WEITERBILDUNG 4/22
Die beiden Trainer Fabio de Giorgi (links) und Ralf Maag (Mitte) vermitteln den aufmerksamen Teilnehmenden die Grundlagen zum Thema Spezialfarbtöne.
NEUE BASF-PLATTFORM ERLEICHTERT DIE ARBEIT UND WEITERBILDUNG VON LACKIERERN
Bei der BASF Coatings Services AG wird die Aus- und Weiterbildung von Lackierern und Lackiererinnen grossgeschrieben. BASF bietet auf einer neuen, kostenlosen Online-Plattform Informationen und Online-Tutorials an, die auch bei Schulungen vor Ort in den Carrosserien oder im Trainingszentrum in Wangen an der Aare genutzt werden.
In CarrosseriewerkstĂ€tten sind knappe Fristen an der Tagesordnung. Das bedeutet, dass jede Aufgabe schnell und perfekt ausgefĂŒhrt werden muss. Und wenn doch einmal etwas schief geht, muss schnell eine gute Lösung gefunden werden. Glasurit und R-M, die Premium-Reparaturlackmarken von BASF Coatings, vermitteln kostenlos Techniker und Berater, die in solchen Situationen gerne weiterhelfen. Doch nicht alle Probleme lassen sich am Telefon lösen, und manche Fragen mĂŒssen sofort beantwortet werden. FĂŒr diese FĂ€lle hat BASF eine OnlinePlattform entwickelt, die Datenbank fĂŒr wichtige Informationen und Schulungszentrum in einem ist. Auf der «Glasurit-Know-how-Plattform» und «Info R-M» finden Lackierer und Carrosseriebetriebe sofort qualifizierte Antworten auf ihre Fragen. FĂŒr registrierte BASF-Kunden ist dieser Service kostenlos.
Schnelle Antworten auf alltÀgliche Fragen
Die beiden Plattformen enthalten das gesammelte Wissen von BASF ĂŒber alle Aspekte der komplexen Prozesse in der Autoreparaturlackierung. Alle Produktinformationen und technischen DatenblĂ€tter sind dort hinterlegt. Der Schwerpunkt der Datenbank liegt darauf, schnelle Lösungen fĂŒr alltĂ€gliche Fragen zu finden, die im Carrosseriebetrieb auftreten. Ob es um den Spritzdruck, die Temperatur, den Abstand zum Objekt oder das Lacksystem geht, alle Prozesse werden anschaulich erklĂ€rt und in kleine Teilschritte zerlegt. Die Anwender können wĂ€hlen, ob
sie die Informationen lieber in einem E-Book lesen oder ein Schulungsvideo anschauen möchten. So können sie ihr liebstes Medium nutzen, um Antworten auf ihre Fragen zu finden. Die einzelnen Module sind dabei nicht nur als Problemlösungen fĂŒr erfahrene Anwender interessant, sondern können idealerweise auch zur Schulung neuer Mitarbeiter oder Auszubildender eingesetzt werden.
Individuell auf den aktuellen Wissensstand kommen
Das hybride Konzept des zukĂŒnftigen Schulungsangebots von BASF fĂŒr ihre Premiumlackmarken Glasurit und R-M in der Schweiz macht sich die Vorteile der Schulungsplattform fĂŒr Ad-hoc-Fragen zunutze. FĂŒr die DurchfĂŒhrung sowie Vor- und Nachbereitung von Schulungen im Trainingszentrum in Wangen an der Aare und â auf Wunsch â bei Carrosserien vor Ort, wird die Plattform aber auch aktiv eingebunden. «So können Schulungsteilnehmer ganz individuell auf ihrem aktuellen Wissensstand abgeholt werden. Dank der Online-Plattform können sich Mitarbeitende vorab individuell auf die Seminare vorbereiten. So können wir sicherstellen, dass alle den Kurs mit einem gemeinsamen theoretischen Wissensstand beginnen», so BASF-Verkaufsleiter Sebastian Wyder.
Eine regelmÀssige Auffrischung der Schulung ist wichtig
Der schweizerische Landestrainer der BASF Coatings, Daniel Meier, ist davon ĂŒberzeugt, dass das VorOrt-Schulungsangebot im Trainingszentrum, das in KĂŒrze auch wieder
fĂŒr 2023 verfĂŒgbar sein wird, die BedĂŒrfnisse der Carrossiers genau trifft: «Mitarbeitende, die dank unserer Schulungen immer auf dem neuesten Stand der Innovationen im Bereich Lackverarbeitung sind, arbeiten effizienter und zuverlĂ€ssiger. Eine regelmĂ€ssige Auffrischung der Schulung ist wichtig, sonst schleichen sich immer wieder Fehler ein.»
Durch die Minimierung dieser Fehler in den Betrieben werden Nacharbeiten verhindert und wird somit die ProduktivitÀt erhöht. Auch der Aspekt der Motivation der Lackierer und Lackiererinnen, die dadurch entsteht, dass sie mit den neuesten Produkten und Verfahren arbeiten und beste QualitÀt liefern können, ist dabei nicht zu missachten. Denn am Ende ist es genau das, was einen erfolgreichen Betrieb ausmacht: das beste Team! (pd/mb) www.basf.com/ch
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10 4/22 AUS- UND WEITERBILDUNG
BASF Coatings Schweiz fĂŒhrt Online-Schulungen fĂŒr Glasurit und R-M durch.
DIE HOHE KUNST DER KUNSTSTOFFREPARATUR
Reparieren statt ersetzen â das lohnt sich auch bei Kunststoffteilen. Wie das schnell und effizient geht, zeigte ein Kurs von Certified First Switzerland (CFS).
Text/Fotos: Dave Schneider
Allzu schnell werden defekte Kunststoffteile ersetzt. Eine Reparatur ist aber oft sinnvoller â aus mehreren GrĂŒnden: FĂŒr den Kunden respektive den Versicherer kommt eine Reparatur oft gĂŒnstiger, der Carrosserie-Betrieb verdient daran mehr als an einem Ersatzteil und nachhaltiger ist es obendrein. Mit welchen Methoden und Mitteln man welche SchĂ€den schnell und effizient beheben kann, zeigte der Kurs «Die Kunst der Kunststoffreparatur», den das Carrosserie-Netzwerk Certified First Switzerland (CFS) in Winterthur durchgefĂŒhrt hat.
Kunststoffreparatur neuster Stand Kleben, ausdellen, schweissen âKursleiter Luciano Poppi erklĂ€rte und demonstrierte an diesem Tageskurs den Teilnehmenden kompetent und
praxisorientiert, wie sich moderne Reparaturmethoden am besten einsetzen lassen. Poppi ist Fachlehrer fĂŒr Carrosserie-Berufe an der Schweizerischen Technischen Fachschule Winterthur (STFW), wo der Kurs Anfang November durchgefĂŒhrt wurde. «Wir haben den Anspruch, die Besten zu sein», sagt er, wĂ€hrend er mit geschultem Blick einer Teilnehmerin bei der Arbeit zuschaut. «Deshalb sind wir hier auch immer auf dem neuesten Stand.» Nach einem Theorieteil am Morgen werden Löcher in Karosserieteilen geklebt, Dellen herausgerollt und Risse geschweisst. «Die Techniken kannte ich grundsĂ€tzlich schon, aber es ist wichtig, sich up to date zu halten», erklĂ€rt ein Spengler mit langjĂ€hriger Berufserfahrung seine Teilnahme. Ein positives Fazit ziehen auch die anderen Teilnehmer, Carrosserie-Spengler
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und -Lackierer aus verschiedenen Ecken der Schweiz, darunter auch zwei Lernende. Sie alle arbeiten in einem CFS-Mitgliederbetrieb und können somit kostenlos am Kurs teilnehmen. Die CFS-Kurse stehen aber grundsÀtzlich jedem offen.
Ganzheitliches Kursangebot
CFS organisiert neben der technischen Weiterbildung auch Finanz-, FĂŒhrungsoder Marketing-Kurse. «Viele kleine KMU haben sehr wenig betriebswirtschaftliches Know-how», weiss Richie Schöller, der Certified First in der Schweiz aufgebaut hat. «Wir wollen unsere Mitgliederbetriebe auf
das nĂ€chste Level heben, indem wir sie entwickeln und weiterbilden, auch ausserhalb ihrer technischen Kompetenzen.» Certified First Switzerland von PPG wurde im MĂ€rz in der Schweiz lanciert. Das Carrosserie-Netzwerk ermöglicht seinen Mitgliedern, in einem Verbund stĂ€rker auftreten zu können und dadurch ihre Marktchancen zu verbessern. DarĂŒber hinaus gibt ein CFS-Zertifikat den Kunden die Sicherheit, dass KarosserieschĂ€den durch einen vertrauensvollen Fachmann in hochwertiger QualitĂ€t zu stabilen Preisen behoben werden.
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Kursleiter Luciano Poppi erklÀrt den Teilnehmenden, wie sich moderne Reparaturmethoden am besten einsetzen lassen.
11 AUS- UND WEITERBILDUNG 4/22
Die Kurse sind fĂŒr Mitglieder von Certified First Switzerland (CFS) kostenlos, sie stehen aber grundsĂ€tzlich jedem offen.
EINE WEITERBILDUNG ZUM CARROSSERIEFACHMANN ODER ZUR -FACHFRAU LOHNT SICH
Viele Carrossiers haben in ihren Talenten einen Fokus entweder in Richtung Handwerk oder FĂŒhrung. Die modulare Weiterbildung zum Carrosseriefachmann richtet sich konkret an alle, die sich handwerklich zum Spezialisten weiterentwickeln wollen.
Thomas Rentsch, Verantwortlicher Bildungspolitik bei Carrosserie Suisse, stellt den Lehrgang vor.
Warum soll man sich dann zum Carrosseriefachmann weiterbilden?
Wie eingangs erwĂ€hnt, haben wir viele handwerklich talentierte und begeisterte Berufsleute. FĂŒr sie ist diese Ausbildung zum Vollbluthandwerker genau das Richtige. Sie mĂŒssen sich nicht um PersonalfĂŒhrung, Kundenbetreuung etc. kĂŒmmern. Zudem brauchen wir in den WerkstĂ€tten auch gut ausgebildete Profis, welche fĂŒr jede Herausforderung eine Lösung haben. Carrosseriefachleute heben sich darin klar von Absolventen des EFZ ab und sind fĂŒr die Branche sehr wertvoll.
Also fĂŒr Arbeitgeber und Arbeitnehmer sehr attraktiv?
AUTO&Carrosserie:
Das Weiterbildungspaket zum Carrosseriefachmann oder zur -fachfrau wird ĂŒberarbeitet. Wie und mit welchem Ziel?
Thomas Rentsch: Es hat sich gezeigt, dass viele junge Berufsleute das Gesamtpaket wĂ€hlten und somit insgesamt drei Jahre fĂŒr die BerufsprĂŒfung investieren mussten. Das ist viel Zeit und fĂŒr junge Berufsleute auch sehr teuer. Entsprechend nahmen wir uns bei der Ăberarbeitung zum Ziel, die Ausbildung der Carrosseriefachleute mit Effizienz und ohne QualitĂ€tseinbusse um 90 Lektionen zu kĂŒrzen, so dass der Lehrgang parallel zum Werkstattkoordinator berufsbegleitend besucht werden kann. Zudem sollen neue technische Entwicklungen einfliessen.
Von alten Zöpfen trennen wir uns zunehmend und verschieben sie ins Kurswesen.
In jedem Fall. Eine Carrosserie, die am Puls der Zeit arbeitet, braucht fachlich gut weitergebildete Handwerker, welche die neusten Techniken kennen. Wer den Carrosseriefachmann gemacht hat und sich dann mit Kursen laufend fit hĂ€lt, ist sehr wertvoll fĂŒr den Betrieb. Zudem ist es auch spannend und toll, wenn man als Arbeitnehmer sieht, dass man eine gefragte und wichtige Person ist, welche Lösungen anbieten kann, die nicht gleich auf der Hand liegen. Viele wĂ€hlen ja die handwerkliche Ausbildung aus, weil sie Freude am Handwerk als solches haben und sich darin auch verwirklichen können. Ich bin der Meinung, dass mancher Unternehmer seine Mitarbeiter binden kann, indem er sie motiviert, sich gezielt und ihren FĂ€higkeiten entsprechend weiterzubilden, ihnen dann aber auch das Vertrauen schenkt und Verantwortung ĂŒbergibt. (pd/mb)
TOP-AUSBILDUNGSBETRIEB BRINGT TOPBERUFSLEUTE HERVOR
Carrosserielackiererin Lara Kaufmann (20) ist amtierende Schweizermeisterin in ihrem Beruf. Dies freut auch ihren Arbeitgeber, den «TOP-Ausbildungsbetrieb» Garage Carrosserie Bartlome AG. Die Investition in das Weiterbildungslabel «TOPAusbildungsbetrieb» trĂ€gt offensichtlich FrĂŒchte.
Vom 7. bis 11. September gaben in Bern an den «SwissSkills» 2022 Berufsleute aus der ganzen Schweiz ihr Bestes, um in ihrer jeweiligen Berufskategorie eine Medaille zu gewinnen und so zu den besten FachkrĂ€ften der Schweiz zu gehören. Lara Kaufmann (20), Carrosserielackiererin bei der Bartlome AG in RĂŒschegg, gewann die Goldmedaille. Ihr Chef, GeschĂ€ftsleiter Fritz Bartlome, ist begeistert von seiner ehemaligen Lernenden, welche erst in diesem Sommer abgeschlossen hat: «Lara Kaufmann ist eine sehr positive und ambitionierte Mitarbeiterin.»
Zweite Berufslehre als Carrosseriespenglerin Und die engagierte, junge Berufsfrau bleibt der Bartlome AG in RĂŒschegg noch weiter erhalten: Sie hĂ€ngt an ihre erste Lehre jetzt eine zweite an und macht eine verkĂŒrzte, dreijĂ€hrige Ausbildung als Carrosseriespenglerin.
Die Bartlome AG hat aber nicht nur eine Goldmedaillen-TrÀgerin im Haus, sondern neu auch einen Vize-Weltmeister. Dominik Bartlome, Sohn von Fritz Bartlome und aktuell bei der Carrosserie Spiez AG in Spiez als Carrosseriespengler
angestellt, holte an der «WorldSkills» 2022 Special Edition in Bern die Silbermedaille.
Was bringt das Label «TOP-Ausbildungsbetrieb»?
Der Carrosseriebetrieb Bartlome ist bereits seit 2014 ein «TOPAusbildungsbetrieb» und befindet sich dort seit 2019 auf der obersten Stufe 3. «Das Label hat uns am Anfang sehr geholfen, Lernende und Mitarbeiter zu finden», erklÀrt Fritz Bartlome. «Ausserdem sind unsere Ausbildner, welche die pÀdagogische Weiterbildung der Stiftung absolviert haben, Àusserst engagierte Berufsbildner.
Trotz der grossartigen Meisterschaftserfolge fĂŒgt Fritz Bartlome noch an, dass es mittlerweile auch fĂŒr seinen Betrieb, der fĂŒr seine sehr gute AusbildungsqualitĂ€t bekannt sei, schwierig ist, genĂŒgend Nachwuchs zu finden. Eine Zukunftsvision von Fritz Bartlome: direkt an den umliegenden Schulen Werbung fĂŒr die spannenden Berufe der Carrosserie- und Autobranche zu machen, welche bei der Bartlome AG ausgebildet werden. (pd/mb)
www.carrosseriesuisse.ch
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Carrosserielackiererin Lara Kaufmann (20) ist amtierende Schweizermeisterin in ihrem Beruf.
12 4/22 AUS- UND WEITERBILDUNG
Thomas Rentsch, Verantwortlicher Bildungspolitik Carrosserie Suisse.
NUR GEMEINSAM WERDEN ALLE ZU GEWINNERN DER DIGITALISIERUNG!
Ein aktuelles Beispiel, wie gute Entscheide fehlende FlexibilitĂ€t in DMS/BMS-Systemen und Kalkulationslösungen aufdecken und zu Mehrarbeit, ja sogar der Reaktivierung von Taschenrechnern fĂŒhren können, zeigt sich beim Energiezuschlag von zwei Prozent, den die Helvetia seit Anfang November den Reparateuren bewilligt. Text: Reto Dellenbach, CEO GCS Schweiz AG
Am 7. November 2022 kommunizierte die Helvetia als erster Versicherer, wie sie sich an den stark steigenden Energiekosten in der Reparaturbranche beteiligen möchte â nĂ€mlich indem ab sofort und mindestens bis Ende April 2023 zwei Prozent Energiezuschlag auf die Rechnungen draufgeschlagen werden können. Das ist zuerst mal ein positives Zeichen und gutes Signal fĂŒr die Branche. Doch in Bezug auf die Umsetzung und den Stand der Digitalisierung in den administrativen AblĂ€ufen der Betriebe werden mit diesem guten Entscheid die MĂ€ngel in der FlexibilitĂ€t der Systeme aufgezeigt.
Werte mĂŒssen von Hand eingetragen werden Denn damit dieser Zuschlag in den Kalkulationslösungen von Audatex, Eurotax oder Silverdat3 einbezogen werden kann, braucht man eine manuelle Position und muss den Wert von Hand errechnen und eintragen. Das Gleiche gilt fĂŒr die meisten DMS- und BMS-Lösungen, die im Einsatz sind. Das ist aber noch nicht
alles. Da andere Markteilnehmer âund auch der Verband Carrosserie Suisse â der Meinung sind, dass solche Kosten in den Stundenansatz gehören, wird es verschiedene Lösungen brauchen.
Flexible, offene Systeme als Lösung des Problems FĂŒr alle Betriebe, die mit der DMS/ BMS-Lösung VCS/VIS von GCS arbeiten, ist der Griff zum Taschenrechner nicht nötig. Durch die flexible Zu- und Abschlagsverwaltung muss man lediglich die Berechnungsgrundlagen einrichten und bestimmen, wo die errechneten BetrĂ€ge zugebucht werden sollen. Dann kann man im Helvetia-Adressstamm die zwei Prozent im eingerichteten Bereich eintragen, und der Energiezuschlag wird auf jedem Auftrag â egal, mit welchem Kalkulierer gearbeitet wird â automatisch berechnet und ausgegeben. Alle Schnittstellen aus den GCS-Lösungen zu EC2 oder Cardata zur Kommunikation mit den Versicherern oder Schadensteurern sind ebenfalls bereit, solche variablen Zu-/AbschlĂ€ge zu verarbeiten. Auch das Kennzahlen-Dashboard
kann mit diesen neuen UmsÀtzen ohne weiteres umgehen und sie darstellen.
Nur gemeinsam gewinnen alle mit der Digitalisierung Digitalisierung kann nur ein Gewinn sein, wenn die gesamte Branche und alle Teilnehmer gewillt sind, ihren Beitrag an das digitale Ăkosystem zu leisten. Dazu muss aber auch der Blickwinkel zwischendurch mal verĂ€ndert werden. Es darf nicht nur darum gehen, via Digitalisierung die eigenen Prozesse zu optimieren. Das Ziel muss es auch sein, die anderen Teilnehmer im digitalen
Ăkosystem mitzunehmen und auch deren Prozesse in die eigenen Ăberlegungen mit einzubeziehen. Man stelle sich vor, alle könnten untereinander Daten digital austauschen und keiner mĂŒsste etwas doppelt erfassen, obwohl alle unterschiedliche Systeme im Einsatz haben.
Alle Systeme der GCS Schweiz AG sind mit dem DRA-2.0-Standarddatenformat ausgestattet, mit welchem sĂ€mtliche Daten, die im System vorhanden sind, anderen Systemen per Knopfdruck zur VerfĂŒgung gestellt werden können. Mit der Anbindung an die Plattform Cardata von carrepnet.ch und dem CRN-Gateway, welcher auch den DRA-2.0-Standard unterstĂŒtzt, gibt es auch die Möglichkeit zum Datenaustausch mit allen im Ăkosystem teilnehmenden Betrieben.
Sich auf den Weg der offenen Digitalisierungsstrategie begeben Gehören Sie auch zum Ăkosystem der Fahrzeugbranche, sind Sie Reparateur, Flottenbesitzer, Schadensteurer, Versicherer, Datenlieferant/ Kalkulierer oder Teilelieferant? Dann freuen wir uns, wenn auch Sie sich im Jahr 2023 auf den Weg einer offenen Digitalisierungsstrategie begeben und so zu einer effizienteren Reparaturabwicklung beitragen. Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr und tragen Sie dazu bei, dass dem, der nach Ihnen kommt, das Leben etwas leichter gemacht wird. Er wird es Ihnen danken. Die GCS Schweiz AG wĂŒnscht dem gesamten Ăkosystem einen guten Jahreswechsel und ein erfolgreiches 2023 - wir bleiben im digitalen Kontakt. Und bleiben Sie gesund, offen, grosszĂŒgig und der Digitalisierung gegenĂŒber offen.
digital.gcsag.ch www.carrepnet.ch
Die Prozessstrasse einer Fahrzeugreparatur.
13 NEWS 4/22
DRA-2.0-Standard: offen zum Datenaustausch mit allen im Ăkosystem teilnehmenden Betrieben.
GEMEINSAM UMDENKEN
Vom 11. bis 13. November 2022 fand in MĂŒnchen die Management-Konferenz des Akzo-Nobel-Netzwerks Acoat Selected statt. Der Einladung sind rund 550 Carrossiers, deren Angehörige und GĂ€ste aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz gefolgt. Auch AUTO&Carrosserie war dabei. Text/Fotos: Mario Borri
Der nach zwei Jahren Corona-Pause erstmals wieder stattfindende Event stand unter dem Motto «Rethink â Nachhaltigkeit im Lackierbetrieb». Der österreichische Moderator Christian Clerici versprach den Anwesenden bei der BegrĂŒssung, dass sie in den vor ihnen liegenden zwei Tagen viel Information und Inspiration zum Thema Umdenken erhalten, dass zahlreiche Experten «aus den Lackierkabinen plaudern» und dass auch der Spass und die Unterhaltung nicht zu kurz kommen.
Die Konferenz wurde anschliessend von Ignacio RomĂĄn Navarro, dem neuen Business Director Vehicle Refinish EMEA (Europe,
Middle-East, Africa), offiziell eröffnet. Der gebĂŒrtige Spanier sorgte mit seiner Aussage, er sei vom «Gastarbeiter zum Gastgeber» geworden, fĂŒr einige Lacher. Weniger amĂŒsant dann seine Feststellung, dass man von einer Krise zur nĂ€chsten schlittere, von Corona zu Lieferkettenproblemen bis zum Ukraine-Krieg. «Nur wer sich heutzutage nachhaltig aufstellt, wird sich in der Branche halten und einen Wettbewerbsvorteil sichern.
Mit innovativen Materialien und modernen Technologien von AkzoNobel und seinen Partnern kann Acoat Selected Ihnen dabei helfen. Sie mĂŒssen allerdings umdenken âRethink», so der Business Director.
FachkrĂ€ftemangel im Fokus Erster Programmpunkt war eine GesprĂ€chsrunde mit den drei DACH-Landeschefs Amedeo Bonorva (Schweiz), Daniel Kapeller (Ăsterreich) und Stefan Oesterling (Deutschland) zur Notwendigkeit des Umdenkens. Im Fokus der Diskussion stand der FachkrĂ€ftemangel. FĂŒr den Ăsterreicher Kapeller ist klar, dass man den Beruf des Autolackierers attraktiver machen muss, zum Beispiel mit einer 4-Tage-Woche. Auch der Deutsche Oesterling will das Image des Berufes verbessern: «Viele denken immer noch, dass man wegen der schlechten Luft und der giftigen DĂ€mpfe in der Lackierkabine seine Gesundheit riskiert.»
Christian Clerici meinte darauf, dass die Luft in einer modernen Lackierkabine vermutlich besser sei als in seiner Wiener Stadtwohnung. Der Schweizer Bonorva sieht in der Expansion eine Lösung. «Viele Betriebe bei uns werden von anderen ĂŒbernommen und es wird in sie investiert. Neue Maschinen und GerĂ€te verbessern die AttraktivitĂ€t der Carrosserieberufe.»
Viel Einsparungspotenzial Nach der Kaffeepause ging es weiter mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Reparaturlackierung. Clerici begrĂŒsste Torsten Schmiegel, Umweltberater bei Akzo Nobel, Tiemo Sehon, Inhaber der Sehon Innovative Lackieranlagen GmbH, und Ralf Krause, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Premiotherm GmbH, WĂ€rme- und Stromkonzepte, auf der BĂŒhne. Schmiegel brachte eine Studie mit,
ACOAT-SELECTED-MANAGEMENT-KONFERENZ 2022:
Christian Clerici begrĂŒsst die Teilnehmer der Management-Konferenz 2022.
Bayrischer Abend im LöwenbrÀukeller.
Kai GrÀper, Strategic Sales Manager Akzo-Nobel DACH.
14 4/22 NEWS
Ignacio RomĂĄn Navarro (3. v. l.) stellt neue Team-Mitglieder vor.
welche aufzeigte, wie viel Energie ein Lackierbetrieb tatsĂ€chlich verbraucht. Fazit: Wer nachhaltige Produkte und energieeffiziente GerĂ€te einsetzt, zahlt weniger fĂŒr Strom, Gas und Ăl. Auch mit den Lackieranlagen von Sehon und den WĂ€rme- und Stromkonzepten von Premiotherm lĂ€sst sich viel Energie sparen.
VolkstĂŒmlicher Abend
Danach war Schluss mit dem offiziellen Teil des ersten Tages. Christian Clerici verabschiedete die Besucher ins Abendprogramm. Mit sechs Bussen dislozierte die 550-köpfige Gesellschaft vom Eventhotel «The Westin Grand Munich» ins Stadtzentrum zum LöwenbrÀukeller. Im historischen Bierpalast wurde ein bayrischer Abend mit viel Bier und leckeren SpezialitÀten wie Brezen, Obazda, Leberwurst und SemmelKnödel gefeiert.
Energie im Lackierfachbetrieb
Nach einem kurzen RĂŒckblick auf Tag 1 bat Clerici eine Expertenrunde auf die BĂŒhne. Thema: Energie im
Carrosserie- und Lackierfachbetrieb.
Der Moderator befragte die Fachleute aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz, allesamt Inhaber oder GeschĂ€ftsfĂŒhrer von solchen Betrieben, wie sie mit dem Thema Energie umgehen. Sven Lehr von der Mobilack GmbH in Darmstadt (D) betreibt seit zehn Jahren eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach seines Betriebes, mit der er einen Teil der Energie selber produziert. Der Schweizer Vertreter der Expertenrunde, Patrick Balmer von der Carrosserie Spiez AG in Spiez (BE), konnte neu bauen, seine Infrastruktur ist deshalb auf dem neusten Stand und top energieeffizient. Franz Bayer von der Autohaus Lehr in Horn (A) hat das alte BetriebsgebĂ€ude energetisch so optimiert, dass das Unternehmen beinahe energieautark arbeitet.
Anschliessend trat Kai GrĂ€per, Strategic Sales Manager DACH bei Akzo-Nobel, auf die BĂŒhne. Sein Thema: Acoat Selected â ein nachhaltiges Angebot. GrĂ€per erklĂ€rte in seinem Vortrag die VorzĂŒge einer Netz-
werk-Partnerschaft: «Akzo-Nobel ist der globale Benchmark in Sachen Nachhaltigkeit und seit vielen Jahren in den Top 10 des Dow Jones Sustainability Index der börsennotierten Firmen. Von unseren Produkten, Prozessen, Schulungen und weiterfĂŒhrenden Partnerschaften können die Acoat-Selected-Mitglieder nur profitieren.»
Dem inneren Kompass folgen Den Abschluss des offiziellen Teils der Management-Konferenz markierte die Key Note Speech von Philip Keil. Crash oder Punktlandung? Der Berufspilot verstand es, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Als er anhand einer Computersimulation und der OriginalfunksprĂŒche das «Wunder vom Hudson» nacherzĂ€hlte, war kein Mucks im Publikum zu hören. Bei der Beinahe-Katastrophe musste der Pilot eine Entscheidung treffen. Er entschied sich fĂŒr das scheinbar GefĂ€hrlichere und landete die Passagiermaschine im drei Grad kalten Fluss, alle 155 Insassen ĂŒberlebten. Philip Keils Fazit: «Er hatte den Mut,
seinem inneren Kompass zu folgen. Ich wĂŒnsche Ihnen ebenfalls diesen Mut, wenn Sie eine Entscheidung treffen mĂŒssen.»
Unterhaltsamer Abschluss
Moderator Christian Clerici und das gesamte Akzo-Nobel-Team bedankten sich anschliessend bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fĂŒr ihre Aufmerksamkeit. Doch die Acoat-Selected-Management-Konferenz 2022 war damit noch lange nicht zu Ende. Am Nachmittag fanden verschiedene Rahmenprogramme statt, wie etwa eine Kletterpartie auf dem Dach des MĂŒnchner Olympiastadions. Den Abend verbrachte die Gesellschaft im «Paulaner am Nockherberg», wo erneut Bier und ein feines Nachtessen serviert wurde. FĂŒr Unterhaltung sorgte unter anderem das Duo «Auto di Takt», das aus Schrott Musikinstrumente baut und damit musiziert.
www.de.acoadselected.ch www.sikkensvr.com/de-ch www.akzonobel.com
Pilot und Key Note Speaker Philip Keil.
DACH-Landeschefs (v. l.): A. Bonorva (CH), D. Kapeller (A) und S. Oesterling (D). Tiemo Sehon von Sehon Innovative Lackieranlagen GmbH.
15 NEWS 4/22
Ein Teil der 60-köpfigen Schweizer Delegation.
HELVETIA UND REPANET SUISSE: ZUM JUBILĂUM EIN MEILENSTEIN
FĂŒnf Jahre Kooperation zwischen Helvetia und Repanet Suisse: Der Einladung zum JubilĂ€ums-Jahresworkshop ins Eventzentrum Meilenstein nach Langenthal (BE) sind fast alle der aktuell 93 Netzwerk-Partnerbetriebe gefolgt. Text/Fotos: Mario Borri
Enzo Santarsiero, GrĂŒnder von Repanet Suisse, war beim Anblick der GĂ€steschar begeistert. «Es ist wirklich toll, dass sich mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Beine gemacht haben, um beim JubilĂ€ums-Jahresworkshop hier in Langenthal dabei zu sein», sagte der CEO der AndrĂ© Koch AG in seiner BegrĂŒssungsrede. Ausserdem erinnerte Santarsiero die GĂ€ste an den Anfang der Partnerschaft zwischen den Helvetia Versicherungen und Repanet Suisse: «Als wir 2017 gestartet sind, waren knapp 40 Partnerbetriebe dabei, jetzt sind es ĂŒber 90. Ich bin wirklich stolz darauf, was wir in den fĂŒnf Jahren erreicht haben.»
StromausfÀlle nicht versicherbar
Nach der BegrĂŒssung trat der erste Referent auf die BĂŒhne â Adrian Kollegger, Mitglied der GeschĂ€ftsleitung der Helvetia Versicherungen Schweiz und Leiter Nicht-Leben Schweiz. Kollegger sprach zuerst ĂŒber die neuen Herausforderungen fĂŒr die Versicherungen wie etwa die Strommangellage. Die Zuhörenden erfuhren unter anderem, dass die Helvetia StromausfĂ€lle aufgrund einer Strommangellage nicht versichern könne. «Eine Strommangellage ist vorhersehbar, von nationaler Tragweite und mit enormen potenziellen SchĂ€den von 100 bis 200 Mrd. Franken verbunden â und deshalb nicht versicherbar», erklĂ€rte Adrian Kollegger.
25'000 SchĂ€den erwartet Anschliessend startete der Workshop. Reto Neff, Leiter Fahrzeugexperten bei der Helvetia, brachte die anwesenden Netzwerkpartner auf den neuesten Stand der Kooperation. So teilte der Chef-Experte mit, dass 2022 drei neue Partnerbetriebe hinzugekommen seien und das Netzwerk aktuell 93 Betriebe umfasse. An diese Carrosseriebetriebe habe die Helvetia in den ersten neun Monaten 2022 mehr als 18'000 SchĂ€den zur Reparatur gesteuert und knapp 43 Mio. Franken ausbezahlt. Bis Ende Jahr sollen es mehr als 25'000 SchĂ€den und ĂŒber 50 Mio. Franken Schadenszahlungen sein.
Um die Partnerbetriebe wegen der steigenden Energiekosten etwas
zu entlasten, hat die Helvetia eine Aktion gestartet. Reto Neff: «Ab sofort und bis mindestens Ende April 2023 könnt ihr zwei Prozent Energiezuschlag auf die Rechnungen schlagen. Ihr mĂŒsst dies auf die Lohnkosten anrechnen und den Zuschlag separat ausweisen.» Im weiteren Verlauf seiner Rede wies Neff die Partnerbetriebe unter anderem darauf hin, dass man einen Ersatzwagen nur so viele Tage verrechnen dĂŒrfe, wie die Reparatur gedauert habe oder dass man das Motto «Reparieren statt ersetzen» mit Augenmass umzusetzen solle. «Die meisten Betriebe haben hier noch Verbesserungspotenzial», so Reto Neff zum Abschluss des Workshops.
Nach der Kaffeepause trat Emil Laib, Leiter des Helvetia Schadencenter, ans Rednerpult. Laib lobte die tolle Zusammenarbeit mit Repanet Suisse und deren Partnerbetrieben.
Zum Schluss ĂŒbernahm nochmals Enzo Santarsiero das Mikro. Der AndrĂ©-Koch-CEO forderte die Vertreter der Carrosseriebetriebe einmal mehr dazu auf, den CO2Ausstoss zu reduzieren. «Wenn man weniger CO2 ausstösst, spart man massiv Energie. Und je weniger Energiekosten man hat, desto grösser ist die Marge am Ende des Tages. Es geht um euer betriebliches Ăberleben», mahnte Santarsiero die Zuhörenden.
Nach dem offiziellen Teil dislozierte die GÀsteschar in die Aquarium-Bar des Hotels Meilenstein zum reichhaltigen Apéro und zum Networking.
www.repanetsuisse.ch www.helvetia.com/ch www.andrekoch.ch
Mehr als 100 Personen haben am 5. Jahresworkshop teilgenommen.
Adrian Kollegger, Mitglied der GeschÀftsleitung der Helvetia Versicherungen Schweiz.
Reto Neff, Leiter Fahrzeugexperten bei der Helvetia.
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Enzo Santarsiero, GrĂŒnder Repanet Suisse und CEO der AndrĂ© Koch AG.
CARLO SIGRIST NEU IM AUSSENDIENST BEI MTS-MEGUIARâS
Im Juli 2022 hat Carlo Sigrist im Unternehmen MTS-Meguiarâs die Funktion als Aussendienstmitarbeiter ĂŒbernommen. Neben der Kundenbetreuung in der Region Basel ist der Neuzugang auch fĂŒr nationale Key Accounts verantwortlich.
Carlo Sigrist weiss genau, wie eine perfekte OberflĂ€che aussehen muss. Als Fahrzeugaufbereiter und ehemaliger Reifenspezialist hat er viel Erfahrung in der Autobranche sammeln können. Nun darf er die Seiten wechseln â den hochwertigen Produkten der MTS-Meguiarâs-Welt vertraut er schon sehr lange. Der OberflĂ€chentechniker hat besonders Freude an der Kundenberatung und möchte seinen Kundenstamm stets als kompetenter Ansprechpartner hilfreich unterstĂŒtzen. Ein reiner BĂŒrojob wĂ€re nichts fĂŒr Carlo Sigrist, er schĂ€tzt das Unterwegssein und die Abwechslung bei den Key Accounts mit den verschiedensten Menschen vor Ort. Dass er sich den Tag selbststĂ€ndig einteilen kann, ist fĂŒr ihn ein
grosser Vorteil des Aussendiensts. Man spĂŒrt seine Begeisterung fĂŒr die Aufgabe. Besonders schĂ€tzt der ZĂŒrcher UnterlĂ€nder, dass sein neuer Arbeitgeber ihm von Anfang an viel
Vertrauen und Freiraum schenkt: «Ich bin absolut glĂŒcklich genau dort, wo ich jetzt bin, und das kann ich dem Unternehmen mit meinem Einsatz beweisen.» Sein Vorgesetzter, Verkaufsleiter Michel Bacher, ist ĂŒberzeugt: «Als langjĂ€hriger Anwender unserer Produkte kennt Carlo diese sehr gut und kann auch deren Handhabung bestens erklĂ€ren. Er ist ein
offener und sympathischer Typ und kann gut auf Menschen zugehen, daher bin ich mir sicher, dass er fĂŒr unsere aktuellen wie auch zukĂŒnftigen Kunden ein Gewinn sein wird.» Auch privat ist Carlo aktiv und am liebsten unterwegs auf Reisen. Sein Traumziel und vielleicht spĂ€ter einmal zweite Heimat ist Bali. Sportlich dreht sich bei ihm alles um Fussball, als aktiver TorhĂŒter des FC Oberglatt hĂ€lt sich Carlo fit. (pd/mb)
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Carlo Sigrist, neuer Aussendienstmitarbeiter bei MTS-Meguiarâs beim Hauptsitz in Glattbrugg.
WORLDSKILLS: SCHWEIZER CARROSSERIESPENGLER GEWINNT SILBER
Ende Oktober haben die weltweit besten Carrosseriespengler/-innen im Berner Rathaus ihre Medaille erhalten. Der Schweizer Dominik Bartlome darf sich als Vize-Weltmeister feiern lassen. Gold geht an Japan, Bronze an Taiwan. Zuvor haben sich die elf Teilnehmenden einem viertÀgigen Wettkampf gestellt, den «WorldSkills 2022 Competition Special Edition».
Am Samstagabend ist die praktische Arbeitskleidung dem schicken Auftritt gewichen: Die elf jungen Carrosseriespengler/-innen, die beim Ersatzformat der «WorldSkills» 2021 angetreten sind, haben sich im Berner Rathaus zur Siegerehrung eingefunden. Nach einer halben Stunde mit vielen Dankesreden und lobenden Worten kam der grosse Moment â die VerkĂŒndigung der Sieger.
Grosse Freude ĂŒber die Silbermedaille
Der Schweizer Dominik Bartlome darf sich ĂŒber den starken zweiten Platz freuen. Strahlend und mit gehisster Fahne lĂ€sst er sich vom anwesenden Publikum beklatschen. «Ich freue mich enorm, dass es zu einer Medaille gereicht hat», sagt er sichtlich bewegt, denn darauf habe er zwar gehofft, aber ohne Gewissheit zu haben. «Jetzt geht es fĂŒr mich darum, all das, was ich in
den letzten Monaten lernen durfte, anzuwenden und weiterzugeben.» Ăber das starke Abschneiden des Schweizer Teilnehmers freut sich auch Felix Wyss, ZentralprĂ€sident von Carrosserie Suisse: «Das ist absolut fantastisch! Ich habe den Wettbewerb vor Ort mitverfolgt und habe immer noch GĂ€nsehaut.» FĂŒr die Branche und den Verband, der als Gastgeber und Organisator des Wettkampfs in Bern zeichnete, sei das eine hervorragende Nachricht:
«Einmal mehr hat das Schweizer Carrosseriegewerbe gezeigt, was es kann. Ein starkes Signal in die Welt.» Grossen Applaus im Berner Rathaus gab es zudem fĂŒr den GoldGewinner aus Japan, Hiro Shimizu, und an den Bronze-EmpfĂ€nger aus Taiwan, Bo-Da Chen.
EingelĂ€utet haben die feierliche Siegerehrung Worte von «WorldSkills»-CEO David Hoey, der eine Videobotschaft nach Bern gesendet hat. «Carrosseriespengler/-innen beherrschen ein komplexes Handwerk mit viel PrĂ€zision â mit FĂ€higkeiten wie diesen lassen sich viele TĂŒren öffnen.» Ăhnlich Ă€usserte sich im Saal die Berner RegierungsrĂ€tin Astrid BĂ€rtschi, als sie vom hohen Respekt sprach, den sie fĂŒr die jungen Berufsleute habe. Mit Verweis auf den öffentlichen Wettkampf schloss sie schmunzelnd: «Zu arbeiten und dabei all die Blicke auf meinen Schultern zu spĂŒren, das wĂ€re nichts fĂŒr mich.»
Vier Tage lang geschweisst, gefrÀst und ausgebeult
Die Ăbergabe der Medaillen ist der feierliche Schlusspunkt eines intensiven Wettkampfs. An vier Tagen haben die jungen FachkrĂ€fte tĂ€glich geschweisst, gefrĂ€st und ausgebeult. Unter den Augen des Publikums machten sie sich in der Carrosserie Suisse Academy (Mobilcity) an die Aufgaben, die eine elfköpfige Expertenjury vorbereitet und bewertet hat â eine Herausforderung in Modulen, die alle wichtigen Arbeiten der Carrosseriespengler/-innen abdecken. (pd/mb)
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Dominik Bartlome beim Schweissen.
Der frischgebackene Silbermedaillengewinner mit seiner Betreuerin Diana Schlup.
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Die elf jungen Carrosseriespengler/-innen nach der Siegerehrung. Oben die Medaillengewinner, ganz links Dominik Bartlome.
SPIES HECKER: NEUER PERMACRONMATT-SYSTEM-KLARLACK
Spies Hecker prÀsentiert seinen neuen Permacron-Matt-System-Klarlack, der aus zwei Produkten besteht: den Klarlacken Permacron Matt System 8185 sowie Permacron Seidenglanz System 8170. Sie lassen sich untereinander mischen und erzielen hochwertige matte Originallackierungen in allen Glanzgraden.
Die innovativen Produkte nutzen eine matte Pigmenttechnologie, die ĂŒber eine erheblich geringere Pigmentgrösse verfĂŒgt. So wird ein deutlich weniger fahles bzw. milchiges Erscheinungsbild erzeugt sowie ein homogenes und gleichmĂ€ssiges Reparaturergebnis ohne Wolkenbildung garantiert.
Reparieren von Mattlackierungen wird zum Kinderspiel
Ralf Maag, Axalta Training Manager, Refinish Systems Switzerland, erlĂ€utert: «Die Nachfrage nach matt lackierten Fahrzeugen steigt. Deshalb brauchen Lackierer ein System, das zuverlĂ€ssig und einfach in der Anwendung ist. Unser neu entwickeltes System basiert auf der neuesten Axalta-Technologie und umfasst untereinander mischbare Klarlacke. Es macht Reparaturen von Mattlackierungen zum Kinderspiel und lĂ€sst sie im Handumdrehen gelingen. Das Mischen der Klarlacke Permacron Matt System 8185 und Permacron Seidenglanz System 8170 ermöglicht es Reparaturlackierern jetzt, die sechs Mattgrade problemlos zu bestimmen, die fĂŒr Originallackierungen der Automobilhersteller verwendet werden.» Reparaturlackierer können mit dem FarbtonmessgerĂ€t Color Dialog Phoenix jederzeit die richtige Formel fĂŒr matte Farbtöne identifizieren. DarĂŒber hinaus sind sie mithilfe der hoch entwickelten, digitalen Farbtonmanagement-Software Phoenix in der Lage, fĂŒr eine bestimmte Farbtonformel sehr schnell und einfach den entsprechenden Glanzgrad abzurufen. Der Klarlack Permacron Matt System
wurde so konzipiert, dass unterschiedliche Benutzer von ihm profitieren können. Das sind einerseits Reparaturlackierer, die regelmĂ€ssig mit Mattlackierungen arbeiten, sowie anderseits Carrosserie- und Lackierfachbetriebe, die nach einer einfachen, benutzerfreundlichen und umfangreichen Auswahl mit unterschiedlichen Glanzgraden suchen â ohne hohe zusĂ€tzliche LagerbestĂ€nde. DarĂŒber hinaus können die Klarlacke Permacron Matt System 8185 und Permacron Seidenglanz System 8170 fĂŒr jede Art der Reparatur verwendet werden. Sie bieten zudem um bis zu 35 Prozent kĂŒrzere Trocknungszeiten im Vergleich zu einigen der vorhandenen Mitbewerberlösungen und helfen Lackierfachbetrieben, Energie zu sparen.
Mit den aktuellen Trends der Autohersteller Schritt halten
Ralf Maag fĂŒgt hinzu: «Wenn die einfache Anwendung, das gleichmĂ€ssige Erscheinungsbild sowie die ausgezeichnete ZuverlĂ€ssigkeit zusammentreffen, dann haben Lackierfachbetriebe ein branchenfĂŒhrendes System zur Hand. Durch diese neueste Innovation halten Lackierfachbetriebe garantiert ganz einfach und zuverlĂ€ssig mit den aktuellsten Trends der Automobilhersteller Schritt. Sie profitieren von erheblichen Vorteilen gegenĂŒber ihren vorhandenen Lösungen fĂŒr Mattlackierungen. Unter dem Strich heisst das: Der Permacron-Matt-System-Klarlack stellt eine einfachere Methode dar, ein perfektes mattes Finish zu erzielen.» (pd/mb)
www.spieshecker.com/ch/matt-klarlack.
Die nummerierte Sonderedition der SATAminijet 4400 B Lady Edition II, limitiert auf 2022 Exemplare weltweit, besticht durch ihr aussergewöhnliches Design, welches durch seine Formensprache an ein Henna-Tattoo erinnert.
Vertrieb durch:
Akzo Nobel Car ReïŹnishes AG 8344 BĂ€retswil
AMAG Import AG 6330 Cham André Koch AG 8902 Urdorf
Axalta Coating Systems Switzerland GmbH mit den Marken Cromax und Spies Hecker 4133 Pratteln (Petit-Lancy)
Belfa AG 8152 Glattbrugg
Glas Trösch AG / Carbesa 4702 Oensingen
ESA-Einkaufsorganisation 3401 Burgdorf
Glasurit Autoreparaturlacke 8808 PfĂ€fïŹkon SZ
R-M Autoreparaturlacke 8808 PfĂ€fïŹkon SZ
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Wiedergeburt einer Ikone
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Permacron Matt System 8185 und Permacron Seidenglanz System 8170 sind seit September im Handel erhÀltlich.
GEHRIG CARROSSERIE AG: DIE BEGEISTERUNG IM MITTELPUNKT
Am 12. und 13. November haben die Gehrig Carrosserie AG und die Tartaruga AG den Abschluss der Bauarbeiten mit einem grossen Einweihungsfest und einem Open Doors Event gefeiert. Die Carrosseriewerkstatt sowie die RĂ€umlichkeiten des 4x4-Reisemobilund Expeditionsfahrzeug-Anbieters wurden erweitert und erneuert. Text:
Roger Gehrig bot sich 1999 die Gelegenheit, in Kleinandelfingen eine Carrosserie mit fĂŒnf Mitarbeitern zu ĂŒbernehmen. Er zögerte nicht lange und wechselte vom Angestellten in die SelbststĂ€ndigkeit. Ăber die Jahre hinweg wuchs das Unternehmen stetig und entwickelte sich zu einem der innovativsten Fachbetriebe. Die Gehrig Carrosserie AG hat sich weit ĂŒber die Region hinaus einen hervorragenden Namen rund um Carrosserie- und Lackreparaturen sowie Schadenmanagement und weitere Dienstleistungen geschaffen. Bereits vor dem Wohnmobil- und CaravanBoom erkannte Gehrig, dass es fĂŒr Arbeiten an den anspruchsvollen Fahrzeugen an qualifizierten Car-
rosserien fehlte. Er beschloss, seine Werkstatt fĂŒr die Grossfahrzeuge auszubauen. Gleichzeitig entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit der benachbarten Tartaruga AG. Das Unternehmen ist fĂŒhrend bei 4x4-Wohnmobilen und hat sich zu einem schweizweit einzigartigen Kompetenzzentrum fĂŒr Caravans und Reisemobile entwickelt.
Zweites Standbein neben K&L
Dank der Zusammenarbeit mit der Tartaruga AG konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt und ein entsprechendes Know-how aufgebaut werden. «Nach rund 20 Jahren war es Zeit fĂŒr eine Standortbestimmung. Neben den K&L-Arbeiten, welche durch Wetterereignisse oft
Arbeitsspitzen mit sich bringen, musste ein zweites Standbein her», erklĂ€rt der Inhaber und GeschĂ€ftsleiter Roger Gehrig. Er prĂŒfte die Themen Oldtimer und Tuning, die er zu Gunsten der Wohnmobil- und Caravan-Branche nicht weiter verfolgte. Anfang 2021 erfuhr Roger Gehrig bei einer Kaffeepause beilĂ€ufig, dass Gerhard Iten, Inhaber der Tartaruga AG, eine Nachfolgelösung fĂŒr seinen Betrieb suchte. Schnell wurden sich die beiden einig. Gehrig kaufte Tartaruga, seither sind beide Unternehmen unter dem Label TarcarGruppe gemeinsam unterwegs.
Reisemobile, Nutzfahrzeuge sowie andere grosse Fahrzeuge wie Baumaschinen stellen besonders hohe Anforderungen an Werkzeug
und Material. Im neu erstellten Erweiterungsbau befindet sich die Halle fĂŒr die Fahrzeugaufbereitung und Unterbodenbehandlungen. Die Raumhöhe von sechs Metern und robuste SpezialhebebĂŒhnen sind fĂŒr Caravans und Grossfahrzeuge ausgelegt, dasselbe gilt fĂŒr den Waschraum, die Lackierkabinen und die hoch spezialisierten Apparaturen. Der Annahme- und Ablieferungsplatz und die Wartehalle bieten Caravans und deren Besitzer/-innen Wetterschutz. Selbst schnelle Reparaturen auf der Durchreise können am Expressarbeitsplatz durchgefĂŒhrt werden. Im eigens eingerichteten BĂŒro können die Kunden, wĂ€hrend das Fahrzeug repariert wird, arbeiten. Durch eine Scheibe können von der Kundenzone aus die Lenkgeometrieund Kalibrierarbeiten eingesehen werden. Im Raumkonzept waren auch weitere Nutzungen berĂŒcksichtigt. Den Mitarbeitenden steht ein grosszĂŒgiger Personalraum mit Ruhezone zur VerfĂŒgung. Und nach Feierabend lĂ€dt die Terrasse mit Grill und Abendsonne zum Verweilen ein. Schlussendlich wurde auch
Felix Stockar
GrosszĂŒgige Anlage mit optimaler verkehrstechnischer Anbindung an die A4 Schaffhausen â Winterthur und ausreichend Platz fĂŒr Grossfahrzeuge.
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In den Lackierkabinen haben auch ganz grosse Fahrzeuge Platz. Von Lernenden entworfen: die Custom-Wohnmobile Detar Two (l.) und Detar One.
ein Eventraum fĂŒr Schulungen, Weiterbildungen und PartneranlĂ€sse realisiert.
Grosse Eröffnungsfeier
Am Samstag, 12. und Sonntag, 13. November feierten die Gehrig Carrosserie AG und die Tartaruga AG mit einem grossen Fest und Tagen der offenen TĂŒren den Abschluss der Bauarbeiten. Knapp 400 geladene GĂ€ste, darunter Kunden sowie Vertreter/-innen von Partnerbetrieben, Flottenunternehmen, Versicherungen, örtlicher Wirtschaft und Politik sowie VerbĂ€nden, besuchten die Eröffnungsfeiern am Freitag und Samstag. Am gesamten Wochenende konnten die schĂ€tzungsweise 8000 Besucher/-innen auf dem Rundgang durch beide Betriebe das Carrosserieund Lackierhandwerk kennenlernen, modernste Carrosserie-GerĂ€te begutachten und Expeditionsfahrzeuge und Reisemobile aller Art hautnah erleben. Ein abwechslungsreiches Programm fĂŒr Kinder und Erwachsene mit Musik, Kinderschminken, Weindegustation und vielem mehr bot beste Unterhaltung. Food Trucks
und Verpflegungsstationen sorgten fĂŒr das leibliche Wohl.
Die Gehrig Carrosserie AG zĂ€hlt zum Kundenkreis der AndrĂ© Koch AG. Sie ist Partnerbetrieb in den AndrĂ©-Koch-Netzwerken Repanet Suisse und «caravan4rep». Seit rund zwei Jahren wird die Lackmarke Standox verwendet, weil die QualitĂ€t ĂŒberzeugt und das Serviceangebot umfassend ist. Es reicht vom Vertrieb hochwertiger Lackprodukte und Zubehör ĂŒber praxisnahe Schulungen bis hin zur kostenlosen Hotline. «Roger Gehrig ist jemand, der nicht jammert, sondern nach passenden Lösungen sucht. Ăber die Jahre hinweg hat sich eine Freundschaft entwickelt, weil wir uns beide von Begeisterung und Leidenschaft leiten lassen», beschrieb Enzo Santarsiero, CEO AndrĂ© Koch AG, anlĂ€sslich seiner Festansprache die Zusammenarbeit mit der Carrosserie.
Auch das neu installierte HightechEquipment ist beeindruckend. Wie die komplett digitale Farbtonfindung mit dem «Standox Genius iQ» bis zur vollautomatischen Farbtonmischung mit Daisy Wheel 3.0. Jeder Farbton
kann per Knopfdruck zuverlĂ€ssig, farbtongenau und auch fĂŒr kleinere Lackmengen gemischt werden. Ein weiteres Hightech-GerĂ€t ist der «BigBoxBlower». Es ist eine spezielle Kabine, die das Schleifen fĂŒr die Lackiervorbereitung nach einem neuartigen Verfahren ermöglicht. Im Wirbelstrom-Rotationsverfahren wird nicht sandgestrahlt, sondern es werden mikrofeine Mattierungspartikel ĂŒber die OberflĂ€che gefĂŒhrt und die Lackschicht wird sozusagen nur gestreichelt. Dies erzeugt eine extrem fein bearbeitete Lackebene und schliesst ungleichmĂ€ssige Schleifspuren aus. Das Blowern bei StossfĂ€ngern, KĂŒhlergrills oder Felgen gewĂ€hrleistet fĂŒr die Neubeschichtung eine wesentlich bessere Lackhaftung und Korrosionsschutz. Beide stehen tĂ€glich im Einsatz und helfen, die QualitĂ€t zu verbessern und die Betriebsprozesse zu optimieren.
KĂŒnftige Berufstalente
Die Lernenden der Gehrig Carrosserie AG durften sich einer besonderen Herausforderung stellen: der Gestaltung der zwei exklusiven
Reisemobile Detar One und Detar Two â Detar steht fĂŒr Dethleffs und Tartaruga. Als Basis dient der Dethleffs Globe Van auf Basis Ford Tourneo. Der mattweisse Detar One wurde vom Frauen-Team mit Yvonne Keller, Carrosserielackiererin EFZ im 2. Lehrjahr, zusammen mit Corry-Lea Obrist realisiert. Der schwarze Detar Two wurde von Noah Koschar, Carrosserielackierer EFZ im 1. Lehrjahr, zusammen mit Melissa Haupt gestaltet. Obrist und Haupt sind berufserfahrene Carrosserielackiererinnen EFZ. «Die On-the-Job-Förderung, die wir den jungen Talenten mit solchen Projekten ermöglichen, hat einen nachhaltigen Effekt auf ihre Entwicklung», so Roger Gehrig, der das Projekt beaufsichtigte, aber nicht mitreden wollte bzw. durfte. Das selbststĂ€ndige Arbeiten und die Möglichkeit, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, fördere das Selbstbewusstsein und die EigenstĂ€ndigkeit des Lernenden sehr stark.
www.andrekoch.ch www.gehrig-carrosserie.ch www.tartaruga.ch
Die Reparatur des Wohnmobils erfordert besondere Materialien und FĂ€higkeiten.
Daniel Peterhans (l.), Betriebsleiter Gehrig Carrosserie AG, und Roger Gehrig.
Roger Gehrig (l.), CEO Gehrig Carrosserie AG, und Tobias Arn, CEO Tartaruga AG.
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Mit Begeisterung und Leidenschaft unterwegs sein: Das war die Kernbotschaft der Festansprache von Enzo Santarsiero, CEO André Koch AG.
BASF AUTOMOTIVE COLOR TRENDS 2022/23
Jedes Jahr erstellen die Designer des Unternehmensbereichs Coatings von BASF eine neue Farbtonkollektion, um Automobildesigner weltweit zu inspirieren. Die Kollektion fĂŒr 2022 â 2023 heisst «NEW ARRAY» und enthĂ€lt innovative Farbtöne mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und FunktionalitĂ€t.
Der Titel der Kollektion, «NEW ARRAY», bezieht sich auf den Prozess der bedachten Aufstellung neuer Werte als Reaktion auf immer neue Anforderungen. Dieser VerĂ€nderungsprozess lĂ€sst sich mit einer Fahrt auf einer Rolltreppe vergleichen â also einem Ăbergangszustand, der weder zur vorherigen noch zur nĂ€chsten Ebene gehört und in dem man sich in einem eingegrenzten Raum zwischen den beiden Ebenen bewegt. Die Farben der Kollektion tauchen ein in diesen Raum, um den Blick auf die Zukunft der MobilitĂ€t zu richten.
EMEA â Möglichkeiten stehen offen
Die Farben von Europa, dem Nahen Osten und Afrika weisen eine grosse Buntheit mit spektakulÀren neuen Pigmenten auf, die attraktive und intensive neue Farbtöne ermöglichen. Die dunkleren Töne
sind fein und wirken geschmeidig. Neutrale Farbtöne spielen mit einem virtuellen Look, indem subtile Farbinformationen hinzugefĂŒgt werden. Effekte unterstĂŒtzen die Idee und den visuellen Eindruck. «Insgesamt zeigt sich IdentitĂ€t nicht nur durch Einzigartigkeit, sondern auch durch die FĂ€higkeit, den bereits einzigartigen Charakter verschiedener Farbpositionen oder Effekte subtil zu erweitern», sagt Mark Gutjahr, Leiter Automotive Color Design, EMEA.
Asien-Pazifik â in einem Ăbergangsraum
In einem Ăbergangsraum spenden uns die Farbtöne der Region AsienPazifik Trost, GlĂŒck, Esprit sowie Lösungen, die die menschliche IndividualitĂ€t widerspiegeln, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Sie zeigen den Menschen, wie sie mit ihren eigenen Erfahrungen achtsam und lebendig umgehen
können. «Die Farben von AsienPazifik umreissen eine positive und realistische Zukunft. Sie beschreiben unsere eigene Geschichte und ermöglichen uns, fernab vom gesellschaftlichen Druck unsere bunte IdentitÀt auszuleben», sagt Chiharu Matsuhara, Leiterin Automotive Design, Asien-Pazifik.
Amerika â Visionen des Fortschritts
Die Gesellschaft setzt sich damit auseinander, welche Richtung sie einschlagen will, ob sie sich in eine radikal andere Ăsthetik bewegen will. Das Farbspektrum spielt dabei dennoch mit raffinierter Optik und ĂŒberzeugenden Effekten. Die amerikanischen Farben verströmen durch Tiefe, Struktur und KompatibilitĂ€t die Visionen des Fortschritts. NatĂŒrliche und vereinfachte Ausdrucksformen inspirieren sowohl Individuen als auch Gemeinschaften dazu, sich auf ĂbergangsrĂ€ume einzulassen.
«Emotionen wie auch Lebenseinstellungen sind eng mit der individuellen und gemeinschaftlichen IdentitĂ€t verbunden. Ein bewusster Umgang mit diesen Aspekten von IdentitĂ€t ist der SchlĂŒssel fĂŒr die Menschen zu einer positiven Lebenshaltung und Akzeptanz, auch ĂŒber den Alltag hinaus», so Liz Hoffman, Leiterin Automotive Design, Nord- und SĂŒdamerika.
Farbtonkompetenz des Unternehmensbereichs
Coatings
Die Designer des Unternehmensbereichs Coatings loten jedes Jahr zukĂŒnftige Trends aus und nutzen diese als Grundlage fĂŒr die Entwicklung neuer OberflĂ€chen, Strukturen und Farbtöne. Sie lassen sich aus unterschiedlichen Quellen inspirieren, beispielsweise durch Industrie, Mode, KonsumgĂŒter, Natur und Technologie. Diese Forschungsergebnisse werden mit BASF-Kunden, den Automobildesignern, geteilt, um die Zukunft der Serienfertigung mitzugestalten. (pd/mb)
www.basf-coatings.com
SchlĂŒsselfarbton Asien-Pazifik: Efflorescence
SchlĂŒsselfarbton SĂŒdamerika: Cozy Values
SchlĂŒsselfarbton EMEA: Minted Gold
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SchlĂŒsselfarbton Amerika: Lava
GRATULATION: 40 JAHRE AUTOSPRITZWERK IRPINIO
Das Familienunternehmen wurde im Oktober 1982 von den GebrĂŒdern Erasmo und Donato Irpinio gegrĂŒndet. Anfangs noch als reine Lackiererei gefĂŒhrt, konnte die Firma ab 1998 auch grössere SchĂ€den in der hauseigenen Spenglerei beheben. Seit jeher beliefert die Belfa AG aus Glattbrugg (ZH) die BrĂŒder mit Lacken und Verbrauchsmaterialien, damals noch von der Lackmarke Glasurit, ab 1999 dann die Produkte aus dem Hause PPG.
In 40 Jahren 23 Lernende
Die Zusammenarbeit mit der Belfa AG begann aber schon Jahre vor der FirmengrĂŒndung. Erasmo Irpinio hatte als Lehrling 1976 am ersten von der Belfa durchgefĂŒhrten Farbmischkurs teilgenommen und konnte sich so bereits in jungen Jahren einiges an Wissen aneignen.
In den vier Jahrzehnten konnten die GebrĂŒder Irpinio ihr Wissen bereits 23 (!) Lehrlingen und Angelernten weitergeben, zehn davon waren auch am JubilĂ€umsanlass mit dabei.
QualitÀt vor QuantitÀt
Bei der Frage, welchen Grundsatz die Firma verfolgt, ist fĂŒr Erasmo Irpinio klar: «QualitĂ€t steht fĂŒr uns ganz klar vor QuantitĂ€t. Dies hat fĂŒr uns oberstes Gebot, und zwar seit der GrĂŒndung unseres Unternehmens!»
Somit ist es wenig verwunderlich, dass die Carrosserie Irpinio bis ĂŒber die Kantonsgrenzen hinaus bekannt ist. Das Team der Belfa AG bedankt sich herzlich fĂŒr die Einladung zum familiĂ€ren JubilĂ€umsfest und freut sich auf viele weitere Jahre toller Zusammenarbeit mit den GebrĂŒdern Irpinio! (pd/mb)
www.belfa.ch
Unmöglich.
Mehr Durchsatz
Weniger Energie
Dank der revolutionĂ€ren Formel kann die neue, patentierte Axalta-Technologie den Energieverbrauch bei der Trocknung auf Null senken oder die Lackierzeiten um bis zu 50 % verkĂŒrzen. So oder so, mit der neuen Technologie erzielen Lackierbetriebe herausragende Ergebnisse bei niedrigeren Reparaturkosten. Wir deïŹnieren neu, was bei der Fahrzeuglackierung möglich ist. Mehr unter reïŹnish.axalta.eu
Das Autospritzwerk Irpinio in Neftenbach (ZH) feierte am Samstag, den 1. Oktober 2022, sein 40-jĂ€hriges Bestehen âmit zahlreichen GĂ€sten, Partnern, Kunden und Freunden.
23 NEWS 4/22 Spies Hecker â nĂ€her dran.
Donato (l.) und Erasmo Irpinio schneiden das 40-Jahre-JubilÀums-Brot an.
neue Axalta-Technologie halbiert die Lackierzeiten und ermöglicht einen höheren Durchlauf bei niedrigem Energieverbrauch ... ohne
Die
Kompromisse beim Glanz.
BASF: IN DER SCHWEIZ ENTWICKELTER SYNTHETISCHER LACKABSCHEIDER
Die neue synthetische Filtermatte SPA 490 / 494 von BASF ersetzt herkömmliche Glasfasermatten in der Filteranlage von Spritzkabinen. Entwickelt und produziert von der Jakob HÀrdi AG in Oberentfelden (AG), vertrieben durch die BASF Coatings Services AG.
Gesundheitsrisiken bestehen keine. Und auch Juckreiz und die Gefahr des Einatmens der Glasfasern fallen weg.
Höhere Nutzungsdauer
Das neue Produkt hat viele Vorteile. Zum Beispiel fĂŒr die Gesundheit. WĂ€hrend bei der Produktion von Glasfasermatten noch hĂ€ufig Formaldehyd verwendet wird, braucht es bei der Herstellung von SPA 490 / 494 keine chemischen Verbindungen; es kommen Polyesterfasern zum Einsatz. Man kann bedenkenlos arbeiten, mit Formaldehyd verbundene
Auch kann mit den synthetischen Filtermatten die RentabilitĂ€t des Betriebes verbessert werden. Denn man kann das Produkt zwei bis drei Mal lĂ€nger verwenden, speziell bei der Glasurit-Reihe 100. Zudem werden mit SPA 490 / 494 die Standzeiten in der Spritzkabine verkĂŒrzt, denn die Kabine fĂ€llt seltener fĂŒr Wartungsarbeiten aus.
Bessere Filtrationsleistung
Ausserdem erzielt der SPA 490 / 494 eine bessere Filtrationsleistung. Die Umweltemissionen beim Einsatz dieses Filters sind deutlich
geringer als bei herkömmlichen Glasfasermatten. Der SPA 490 / 494 scheidet doppelt so viele Feinpartikel (kleiner als 10 ”m) ab wie eine herkömmliche Glasfasermatte. Und zu guter Letzt bietet das Produkt ein Plus an Nachhaltigkeit Der SPA-490/494-Filter besteht zu ĂŒber
65 Prozent aus recycelten PETFasern. Das Material dafĂŒr wird aus alten PET-Flaschen gewonnen. In jedem Quadratmeter des synthetischen Lackabscheiders stecken rund elf recycelte PET-Flaschen.
Rabattaktion bis Ende Jahr
Bis Ende Jahr gibt es auf den synthetischen Lackabscheider SPA 490 / 494 Rabatt. Informationen dazu erhÀlt man unter Telefonnummer 0800 880 400 oder per Mail bei glasurit.ch@basf.com oder rmpaint @basf.com. (pd)
www.basf.com
Exzellente Hafteigenschaften Schnelle, einfache und saubere Anwendung Lange Offenzeit mit schneller DurchhÀrtung Punktschweissbar
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Die synthetischen Filtermatten SPA 490 (Cyan) und SPA 494 (Magenta).
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speziell entwickelt fĂŒr Metall- oder Verbundbauteile, welche hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt sind wie SeitenwĂ€nde, TĂŒr- und Dachbleche, RadlĂ€ufe, strukturelle Bauteile nur in Kombination mit Punktschweissungen oder Nieten.
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Sika Power 4720 lĂ€sst sich durch seine exzellente Haftung ohne Primer auf zahlreiche UntergrĂŒnde applizieren und tropft und lĂ€uft dabei nicht. Integrierte Glasperlen garantieren eine einheitliche und optimale Klebeschichtdicke von 0.25 mm. Das geruchsarme Produkt hĂ€rtet bei Raumtemperatur zu einer starren Verklebung mit hervorragenden Korrosionsschutzeigenschaften aus. Eine lange Offenzeit und seine schnelle DurchhĂ€rtung reduzieren Standzeiten auf ein Minimum. (pd/mb)
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