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Die neuen Hoteliers
BITTE LÄCHELN, HOTEL!
Wie Instagram & Co. das Hoteldesign verändern
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Warum das Hotelfrühstück zum Wellness-Erlebnis wird
Was die neue Generation von Hotelchefs anders macht
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 98 Prozent: So viele Hoteliers haben laut einer aktuellen Studie in den vergangenen sechs Monaten künstliche Intelligenz im beruflichen Kontext eingesetzt. Das überrascht nicht weiter, kann KI mittlerweile doch deutlich mehr als Texte zu formulieren. Sie hilft – sofern richtig eingesetzt – bei der Ausarbeitung von Dienstplänen, kann Preise gezielt und je nach Auslastung variabel kalkulieren, standardisierte Gästefragen beantworten und sogar Gästerezensionen auswerten. KI ist damit im Hotel angekommen, bevor die Branche überhaupt Zeit hatte, sich an den Gedanken zu gewöhnen. Und doch gibt es Grenzen: Der Check-in mag sich digital und mit Unterstützung von KI-Anwendungen erledigen lassen, sofern der Gast das wünscht. Doch ein Hotelaufenthalt endet längst nicht hier. Gastfreundschaft hat weiterhin ein menschliches Antlitz. KI kann Routineaufgaben übernehmen. Sie kann Muster erkennen und Arbeit abnehmen. Aber sie weiß – zumindest bislang – noch nicht, wann ein Gast gerade einen Kaffee wünscht, ohne danach zu fragen. Wünsche von den Augen abzulesen, das bleibt bis auf Weiteres eine Aufgabe von menschlicher Intelligenz. Viel Freude bei der Lektüre!
Lukas Benedikter, Chefredakteur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag
IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 11.10.2026 Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it Redaktion Christoph Höllrigl, Miriam Roschatt, Johannes Vötter, zett@athesia.it Grafisches Konzept & Layout Tanya Pechlaner, Elisa Wierer Titelbild und Seite 3 Shutterstock Druck Athesia Druck GmbH, Bozen
Koordination Magdalena Pöder magdalena.pöder@athesia.it Herausgeber „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag Athesia Druck GmbH Weinbergweg 7, 39100 Bozen Ermächtigung Landesgericht Bozen 04/1989 Athesia Druck GbmH hat gemäß Art. 37 der EU- Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.
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produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, Athesia Druck GmbH, UW 1492
Inhalt Die neuen Hoteliers
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Print- & Online-Marketing
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Der KI-Hotelier
13
„Fotogene“ Hotels
18
Frühstück: Genuss pur
23
Nachhaltigkeit im Hotel
30
Hotelarchitektur
36
INFO-PR RIA Druck
11
Plaschke Consulting
12
ASA Hotelsoftware
15
Enrico Giacomuzzi
17
Miele Italien
22
Alpinglas
25
Papin Sport
27
Domus Bauexpert
34
4
Familientradition
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ZWISCHEN
Südtirols junge Hoteliers übernehmen nicht nur Häuser, sondern verbinden dies häufig mit einem neuen Lebensmodell. Sie wollen Tradition bewahren, Betriebe weiterentwickeln und führen: nur eben nicht mehr rund um die Uhr.
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rgendwann liegt er auf dem Tisch: der Schlüssel. Der Vater reicht ihn dem Sohn. Oder der Tochter. Die Gesellschaftsanteile sind übertragen, die Bank ist informiert, die Buchhaltung übergeben. Eigentlich könnte es losgehen. Eigentlich. Denn was passiert am nächsten Morgen? Wenn der Vater wieder als Erster durchs familieneigene Hotel geht, in der Küche nach dem Rechten sieht und am Nachmittag erklärt, warum die geplante Investition vielleicht doch keine so gute Idee ist? Was, wenn die Tochter zwar Geschäftsführerin ist, aber jeder Mitarbeiter weiß: Im Zweifel hat der Senior noch immer das letzte Wort? Diese Szene erzählt viel über die Herausforderung des Generati-
onenwechsels in der Hotellerie. Denn übergeben wird nicht nur ein Unternehmen. Übergeben werden Macht, Verantwortung, Vermögen, Lebenszeit – und ein bestimmtes Verständnis davon, was ein guter Hotelier zu sein hat.
Work-Life-Balance statt Dauerpräsenz Gerade in Südtirol ist dieses Selbstverständnis tief verwurzelt. Tourismus gab es hier schon vor dem Zweiten Weltkrieg, vor allem in klassischen Orten wie Meran oder Gröden. Der große Wandel vom Gastwirt und Zimmervermieter zum professionellen Hotelier vollzog sich aber vor allem nach 1950. Aus Bauernhöfen, Zimmervermietungen und kleinen Gasthäusern
wurden Hotels. Familien investierten, bauten an, stockten auf und machten aus einem Nebenerwerb ein Lebenswerk. Die Generation, die damals aufbaute, musste vor allem eines können: durchhalten. Das Hotel war der Arbeitsplatz und das Zuhause in einem, die Familie Teil des Personals, der Sonntag ein normaler Arbeitstag. Der Chef war da. Immer. Nicht aus Kontrollzwang, sondern weil ständige Anwesenheit zum Selbstverständnis des Hoteliers gehörte. Die nächste Generation professionalisierte, vergrößerte und modernisierte. Mehr Zimmer, mehr Umsatz, Wellness, Gastronomie, neue Märkte. Aus dem Familienbetrieb wurde ein Unternehmen, das mit immer höheren Ansprü-
chen umgehen musste. Und nun kommt eine Generation, die nicht mehr zwingend beweisen muss, dass das Hotel funktioniert. Ihre Eltern haben es aufgebaut. Sie selbst stellen deshalb andere Fragen: Wie soll es weitergehen? Und vor allem: Will ich dieses Leben überhaupt führen? Viele junge Hoteliers haben studiert, außerhalb des Familienbetriebs gearbeitet oder Erfahrungen im Ausland gesammelt. Sie bringen andere Vorstellungen von Führung, Arbeit und Lebensqualität mit. Das ist der eigentliche Wandel: Die jungen Hoteliers wollen nicht zwingend weniger arbeiten. Sie wollen anders arbeiten, nicht mehr rund um die Uhr im Hotel anzutreffen sein, sondern die vielzitierte
DIE NEUEN HOTELIERS
Die Entwicklung zeigt: Auch in Hotels sind die Hierarchien tendenziell flacher geworden.
Work-Life-Balance realisieren. Doch wer nicht rund um die Uhr selbst im Betrieb sein will, muss einen Betrieb schaffen, der auch ohne ihn funktioniert. Damit wird Work-Life-Balance plötzlich zur Führungsfrage. Die Losung lautet: Zuständigkeiten schaffen, Verantwortung delegieren, Mitarbeitern etwas zutrauen.
Der neue Hotelier muss anders führen Weniger Hierarchie, mehr Team. Weniger „Ich weiß alles“, mehr Spezialisten, die Verantwortung übernehmen. Mehr Führung über Ziele, Kommunikation und klare Prozesse. In größeren Häusern ist das ohnehin meistens so. Aber auch kleinere Familienbe-
triebe stehen vor der Frage: Wie viel muss tatsächlich am Chef hängen? Doch nicht nur die jungen Chefs verändern das Hotel. Die jungen Mitarbeiter verändern auch die Chefs. In der Generation der Väter war es selbstverständlich, monatelang durchzuarbeiten; zwei freie Tage hintereinander seien kaum denkbar gewesen, berichten Hoteliers häufig von früher. Heute hingegen seien Freizeit, Respekt und ein kollegialer Umgang für junge Mitarbeiter klare Erwartungen. Mit anderen Worten: Die Hierarchien sind flacher geworden. Auch der Begriff von Erfolg verschiebt sich. Für die Generation der Aufbaujahre konnte Erfolg
Weil jedes Essen den perfekten Teller verdient. hollu_italien_geschirr_glaeser_hotel_bozen_191,5x69_2026_09_rz.indd 1
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Die jungen Chefs führen anders, doch die jungen Mitarbeiter verändern auch die Chefs.
bedeuten: größer werden, investieren, neue Zimmer schaffen, Wellnessbereich erweitern. Für die neue Generation kann Erfolg zusätzlich heißen: ein Betrieb, der auch funktioniert, wenn der Eigentümer zwei Tage nicht da ist. Zeit für die Familie. Ein Leben, das nicht permanent vom Hotel diktiert wird. Südtirol ist damit kein Sonderfall. Eine Tiroler Untersuchung mit Übergeber- und Übernehmerpaaren aus dem Tourismus kommt zu dem Ergebnis, dass beide Generationen Werte wie Vertrauen, Loyalität und Zusammenhalt teilen. Auch im restlichen Österreich ist die Nachfolge ein großes Thema. Eine Untersuchung von 572 Tourismusbetrieben zeigte, dass
drei Viertel eine Betriebsübergabe planten; bei mehr als der Hälfte sollte die Familie übernehmen, vor allem die Kinder. Gleichzeitig wollte ein großer Teil der bisherigen Eigentümer nach der Übergabe weiter im Betrieb aktiv bleiben.
Generationswechsel als harter Praxistest Doch was macht der Senior danach? „Aussperren“ kann keine Lösung sein. Wer 30 oder 40 Jahre ein Hotel geführt hat, besitzt Erfahrung, Beziehungen und Wissen, das für die nächste Generation wertvoll sein kann. Aber ebenso wenig funktioniert es, wenn der Seniorchef die Haltung vertritt: „Ich habe zwar übergeben, entscheide aber weiterhin.“
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Die Schweizer Hotellerie empfiehlt für eine Hotelübergabe fünf bis zehn Jahre. Eine Tiroler Untersuchung nennt fünf bis sieben Jahre als sinnvollen Zeithorizont. Der Grund ist simpel: Eine Übergabe ist kein Ereignis, sondern ein Prozess. Aber irgendwann muss klar sein, wer entscheidet. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Mitarbeit und Macht. Und genau deshalb sollte eine Unternehmensnachfolge nicht ins Blaue hinein passieren. Eigentum, Geschäftsführung und operative Verantwortung müssen nicht zwingend in einer Hand liegen. Die Familie kann Eigentümer bleiben und einen externen Geschäftsführer einsetzen. Ein Geschwisterteil kann Anteile halten, ein anderes den Betrieb führen. Immobilie und Hotelgesellschaft können getrennt werden. Auch Beratung wird wichtiger. In Südtirol gibt es inzwischen eigene Angebote, die Familien bei Betriebsübergaben begleiten. Dabei geht es nicht nur um Steuer- und Gesellschaftsrecht, sondern auch um Betriebswirtschaft, Immobilien, Kommunikation und die künftigen Rollen innerhalb der Familie. Wenn
Konflikte bereits festgefahren sind, kann Mediation sinnvoll sein. Denn die heiklen Fragen sind selten nur wirtschaftlicher Natur. Wer bekommt das Hotel? Was ist mit den Geschwistern? Wie wird die Übergabe finanziert? Darf die Tochter investieren, auch wenn der Vater Schulden fürchtet? Und was passiert, wenn der Sohn Eigentümer werden will, aber nicht 60 Stunden pro Woche Hotelchef sein möchte? Genau hier zeigt sich, worum es beim Generationenwechsel eigentlich geht: Die nächste Generation übernimmt nicht einfach ein Hotel. Sie übernimmt die Möglichkeit, es anders zu führen. Die spannendsten Nachfolger sind deshalb nicht diejenigen, die alles Vorherige abschaffen. Sie entscheiden bewusst, was bleiben soll – und was nicht. Die härteste Aufgabe liegt dabei nicht bei den Jungen. Sie müssen beweisen, dass sie es anders können. Die „Alten“ hingegen müssen beweisen, dass sie dies zulassen können. Denn eine gelungene Nachfolge zeigt sich vor allem, wenn eine Entscheidung anfällt, die der Vater anders getroffen hätte – und dieser die Nachfolger trotzdem machen lässt.
Eine Hotelnachfolge in vier Phasen WOLLEN – FÜNF BIS SIEBEN JAHRE VORHER BEGINNEN Will die nächste Generation wirklich übernehmen – oder fühlt sie sich dazu verpflichtet? Welche Lebensvorstellungen hat sie? Gibt es Alternativen? Frühzeitig offen innerhalb der Familie kommunizieren.
ORDNEN – EIGENTUM, GELD UND ROLLEN KLÄREN Wer wird Eigentümer, wer Geschäftsführer? Was passiert mit Geschwistern? Wie wird die Übergabe finanziert? Welche Investitionen stehen an? Steuerberater, Rechtsanwalt/Notar und betriebswirtschaftliche Beratung früh einbeziehen.
ÜBERGEBEN – VERANTWORTUNG TATSÄCHLICH ÜBERTRAGEN Einen konkreten Zeitplan vereinbaren. Verantwortungsbereiche schrittweise übergeben. Mitarbeiter und Geschäftspartner rechtzeitig informieren. Etwaige Weiterarbeit der älteren Generation klären. Regelmäßig prüfen: Funktioniert die Zusammenarbeit gut?
LOSLASSEN – UND EINE NEUE ROLLE FINDEN
Die Hotelübergabe sollte gut geplant und durchdacht sein.
Der Senior muss nicht aus dem Familienleben verschwinden, aber aus der operativen Entscheidungshoheit. Beratung oder Mentoring kann sinnvoll sein. Bei festgefahrenen Konflikten kann eine externe Mediation helfen.
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Gemeinsam
stärker
als allein
Website, Instagram, Google oder klassischer Angebotsfolder: Hotels können heute auf vielen Kanälen mit Gästen kommunizieren - analog und digital. Die erfolgreichsten Betriebe setzen dabei längst auf beides.
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s ist noch gar nicht so lange her, da wurde die Diskussion fast wie ein Wettkampf geführt. Auf der einen Seite standen die Verfechter digitaler Kanäle, auf der anderen jene, die weiterhin auf gedruckte Werbemittel setzten. Mit fortschreitender Digitalisierung schien die Antwort eindeutig auszufallen. Warum noch Prospekte drucken, wenn Informationen jederzeit online verfügbar sind? Weshalb Geld für Print ausgeben, wenn soziale Netzwerke Millionen potenzieller Kunden erreichen? Die Realität der Hotellerie ist deutlich komplexer. Denn die Frage lautet heute nicht mehr, ob Print oder Digital die bessere Lösung ist. Erfolgreiche Betriebe setzen vielmehr auf einen ausgewogenen Mix. Sie nutzen die Vorteile beider Welten und sorgen dafür, dass sich die verschiedenen Kanäle gegenseitig ergänzen. Dabei hat jeder Berührungspunkt mit
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potenziellen Gästen eine andere Aufgabe. Manche schaffen Aufmerksamkeit, andere vermitteln Vertrauen. Wieder andere begleiten den Gast bis zur Buchung oder sorgen dafür, dass ein Hotel auch nach dem Aufenthalt präsent bleibt.
Die smarte Visitenkarte entscheidet Die erste Begegnung zwischen Gast und Hotel findet heute meist online statt. Wer eine Unterkunft sucht, startet die Recherche über Suchmaschinen, Kartenanwendungen, Buchungsplattformen oder soziale Netzwerke. Entsprechend wichtig ist die digitale Präsenz geworden. Im Mittelpunkt steht dabei die eigene Website. Sie bleibt trotz zahlreicher Buchungsplattformen die zentrale Informationsquelle eines Betriebs. Hier informieren sich Interessierte über Zimmer, Preise, Angebote und Lage.
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darin im Zimmer, nehmen es mit nach Hause oder lassen sich später erneut inspirieren. Auch Angebotsfolder erfüllen nach wie vor eine wichtige Funktion. Sie bündeln Informationen übersichtlich und schaffen Orientierung. Besonders bei spezialisierten Angeboten oder Themenwelten können gedruckte Unterlagen einen Mehrwert bieten, den digitale Inhalte nicht immer erreichen. Hinzu kommt das klassische „Direct Mailing“. Zwar wird auch hier zunehmend digital kommuniziert, doch sorgfältig gestaltete Drucksachen können eine hohe Aufmerksamkeit erzielen. Eine persönliche Aussendung hebt sich oft von der täglichen Flut elektronischer Nachrichten ab und erzeugt eine andere Form der Wahrnehmung. Dabei geht es keineswegs um Nostalgie. Printmedien funktionieren dort besonders gut, wo Vertrauen, Qualität und Markenwahrnehmung eine wichtige Rolle spielen. Sie sprechen andere Sinne an und bleiben häufig länger in Erinnerung als flüchtige digitale Inhalte.
Warum Print nicht verschwunden ist Trotz aller digitalen Möglichkeiten wäre es voreilig, gedruckte Medien abzuschreiben. Gerade in einer Zeit permanenter Reizüberflutung können sie sogar neue Stärken entfalten. Ein hochwertig gestaltetes Hotelmagazin beispielsweise vermittelt Wertigkeit und Aufmerksamkeit. Anders als ein schnell weggewischter Social-Media-Beitrag bleibt es über längere Zeit sichtbar. Gäste blättern
Illustrationen © Shutterstock
Gleichzeitig ist die Website oft jener Ort, an dem aus einem ersten Interesse eine konkrete Buchung wird. Ebenso wichtig ist die Auffindbarkeit bei Google & Co. Ein gepflegter Eintrag mit aktuellen Informationen, aussagekräftigen Bildern und Bewertungen kann entscheidend sein. Viele Reisende treffen ihre erste Auswahl bereits auf Grundlage dieser Informationen. Wer dort unvollständige oder veraltete Inhalte präsentiert, verliert möglicherweise Gäste, bevor überhaupt ein Besuch der Website erfolgt. Hinzu kommen soziale Netzwerke, die längst zu wichtigen Schaufenstern der Hotellerie geworden sind. Plattformen wie Instagram oder auch noch Facebook ermöglichen Einblicke in den Hotelalltag, zeigen die Atmosphäre eines Hauses und schaffen emotionale Nähe. Bilder vom Frühstücksbuffet, Eindrücke aus dem Wellnessbereich oder besondere Momente aus der Umgebung vermitteln häufig mehr als lange Beschreibungen. Eine weitere Rolle spielt weiterhin der Newsletter. Dieser gehört zwar zu den älteren digitalen Werkzeugen, ist aber nach wie vor ein effektiver Kommunikationskanal. Während soziale Netzwerke von wechselnden Algorithmen abhängig sind, die nicht immer das Zielpublikum erreichen, landet ein Newsletter bei den Menschen direkt im jeweiligen Online-Postfach. Viele Hotelbetriebe nutzen ihn deshalb für saisonale Angebote, Neuigkeiten oder Hinweise auf freie Termine.
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Wenn beide Welten zusammenfinden Die größte Wirkung entsteht allerdings dann, wenn Print und Digital nicht nebeneinander existieren oder als Gegner gesehen werden, sondern miteinander verknüpft werden. Ein Hotelmagazin kann etwa auf digitale Inhalte verweisen, zusätzliche Informationen auf der Website bereitstellen oder auf Social-Media-Kanäle aufmerksam machen. Umgekehrt können digitale Plattformen Interesse wecken und Gäste dazu motivieren, sich ausführlicher mit gedruckten Unterlagen auseinanderzusetzen. Auch beim Buchungsprozess zeigt sich die Bedeutung dieses Zusammenspiels. Ein potenzieller Gast entdeckt ein Hotel vielleicht über Instagram, liest anschließend Bewertungen bei Google, besucht die Website und erhält später einen Newsletter. Erst die Summe dieser Kontakte führt schließlich zur Buchung. Marketingexperten sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Customer Journey“, also der Reise eines Kunden bis zur Kaufentscheidung. Diese verläuft heute selten geradlinig.
Menschen wechseln zwischen Smartphone, PC, Suchmaschine, sozialen Medien und klassischen Informationsquellen. Erfolgreiche Hotels versuchen deshalb, an möglichst vielen relevanten Kontaktpunkten präsent zu sein. Gerade für kleinere und mittelgroße Betriebe eröffnet dies neue und interessante Möglichkeiten. Nicht das größte Werbebudget entscheidet dann zwangsläufig über den Erfolg. Oft sind ein klarer Auftritt, eine verständliche Botschaft und die konsequente Vernetzung verschiedener Kanäle wichtiger als einzelne spektakuläre Kampagnen.
Der Gast denkt nicht in Kanälen Am Ende spielt es für Reisende meist keine Rolle, ob Informationen digital oder gedruckt vermittelt werden. Entscheidend ist vielmehr, ob sie zur richtigen Zeit verfügbar sind und einen konkreten Nutzen bieten sowie Begehrlichkeit wecken. Genau deshalb greift die Vorstellung eines Wettbewerbs zwischen Print und Online heute zu kurz. Beide Kommunikationsformen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sprechen Menschen in unterschiedlichen Situationen an. Während digitale Kanäle Geschwindigkeit, Aktualität und Reichweite liefern, schaffen gedruckte Medien Aufmerksamkeit, Vertrauen und längere Bindung. Die erfolgreichsten Hotels betrachten Marketing deshalb nicht als Entweder-oder-Entscheidung, sondern verstehen Print und Digital als Partner. Und dort, wo beide Welten sinnvoll verbunden werden, entsteht jener Auftritt, der Gästen im Gedächtnis bleibt und letztlich den entscheidenden Unterschied macht.
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Wird Ihr Hotel von ChatGPT empfohlen? Die Hotelsuche verändert sich: ChatGPT wird Teil der Reiseentscheidung. Bei der Suche nach dem passenden Hotel setzen Gäste zunehmend auf ChatGPT und andere KI-Systeme.
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I-Systeme liefern dabei oft nur wenige Empfehlungen. Wer dort nicht genannt wird, findet möglicherweise gar nicht erst Eingang in die engere Auswahl des Gastes. Plaschke Consulting hat deshalb die Online-Präsenz der Südtiroler Spitzenhotellerie analysiert. Ausgewertet wurden die GoogleBewertungen von mehr als 550 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels. Mit durchschnittlich 4,65 von 5 Sternen zeigt sich eine außergewöhnlich hohe Gästezufriedenheit. Doch sehr gute Bewertungen bedeuten nicht automatisch hohe Sichtbarkeit in ChatGPT & Co. Unsere Analyse zeigt: Nicht
Sterne oder Bekanntheit allein entscheiden über die Sichtbarkeit in KI-Systemen. Besonders wichtig sind ein klares Themenprofil, konkrete Inhalte und externe Quellen. Klar positionierte Hotels haben bessere Chancen, bei passenden Fragen aufzutauchen. Auch konkrete Informationen zu Ausstattung, Lage und besonderen Leistungen spielen eine wichtige Rolle. Je eindeutiger ein Hotel beschrieben und thematisch positioniert ist, desto leichter können KI-Systeme es einer passenden Anfrage zuordnen. Damit entsteht neben SEO ein neues Aufgabenfeld: GEO – Generative Engine Optimization.
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Mensch bleibt dabei noch im Haus?
DER KI-HOTELIER
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KI-basierte Anwendungen können auch den Gästen helfen, ihren Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten.
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ukunftsmusik oder bereits Realität: Der menschliche Hotelier ist schon frühmorgens im Betrieb unterwegs, kontrolliert Abläufe, spricht mit Mitarbeitern und begrüßt Gäste. Doch gleichzeitig gibt es im Hintergrund eine zweite Ebene der Hotelführung. Und dort arbeiten keine Menschen, sondern Algorithmen. Will heißen, auch in der modernen Hotellerie hält künstliche Intelligenz (KI) nicht
mehr nur an der Oberfläche Einzug. Und doch bleibt sie für Gäste oft unsichtbar. Gerade dort, wo große Mengen an Informationen anfallen, entfaltet sie ihre Stärken. Ein Beispiel ist die Dienstplanung: Hotels stehen vor der Herausforderung, Personal möglichst effizient einzusetzen. Die Auslastung schwankt, Veranstaltungen sorgen für Spitzenzeiten, Wetter und Ferien beeinflussen Buchungen zusätzlich.
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Gerade bei der Personaleinteilung und der Erstellung von Dienstplänen kann KI bereits jetzt wertvolle Dienste leisten.
Wenn Algorithmen den Alltag planen Tatsache ist bereits jetzt: Moderne Systeme analysieren historische Daten und aktuelle Reservierungen. Sie erkennen Muster und schlagen vor, wie viele Mitarbeiter in Küche, Service oder Housekeeping benötigt werden. Dadurch lassen sich Über- und Unterbesetzungen vermeiden. Die Verantwortung bleibt bei den Führungskräften, doch die Software liefert Entscheidungsgrundlagen, für deren Berechnung aus menschlicher Sicht früher oft Stunden nötig waren. Ähnlich funktioniert die Preisgestaltung. Viele Hotels nutzen inzwischen sogenannte „RevenueManagement-Systeme“, die Nachfrage, Auslastung und Marktentwicklungen vergleichen. Daraus ergeben sich Zimmerpreise, die sich mitunter mehrmals täglich ändern können. Manche Fluggesellschaften arbeiten schon seit Jahren nach diesem Prinzip, und auch im internationalen Tourismus etabliert sich diese Methode inzwischen immer mehr. Insofern ist es nur logische Konsequenz, wenn auch Südtiroler Betriebe verstärkt auf solche KIWerkzeuge setzen. Schließlich
ist die hiesige Hotellerie geprägt von hoher Qualitätsorientierung und intensivem Wettbewerb. Gerade mittelgroße Häuser suchen vor diesem Hintergrund nach neuen Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten, ohne den persönlichen Charakter ihres Angebots aufzugeben.
Was Gäste wirklich beschäftigt Im Online-Kontakt eines Gastes mit einem Beherbergungsbetrieb sind es zumeist dieselben Fragen, die sich stellen: Wann ist der Check-in möglich? Gibt es Parkplätze? Ist der Wellnessbereich geöffnet? Viele Anfragen ähneln sich. Genau hier können KI-gestützte Chatbots zum Einsatz kommen. Diese digitalen Assistenten beantworten Routinefragen rund um die Uhr. Sie greifen auf hinterlegte Informationen zurück und können in vielen Fällen sofort reagieren. Für Gäste bedeutet das kürzere Wartezeiten, und für Mitarbeiter entfällt ein Teil der immer gleichen Kommunikationsarbeit. Die Systeme werden dabei zunehmend intelligenter. Moderne Lösungen Fortsetzung auf Seite 16
ASA HOTELSOFTWARE
Foto © ASA
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Von Kaltern nach Vintl: eine Südtiroler Paymentlösung Zwei Südtiroler Softwarehäuser haben ASA Pay entwickelt, eine Zahlungslösung, die vom Buchungsklick bis zum Check-out alles abdeckt – und direkt in der Hotelsoftware steckt.
E
s ist Samstagvormittag, Abreisetag. An der Rezeption bildet sich eine Schlange, oben warten die Zimmermädchen – und die Rezeptionistin tippt den Rechnungsbetrag von Hand ins Kartenlesegerät. Ein Zahlendreher, ein neuer Versuch. Dann der Beleg: unterschreiben lassen, anklammern, aufbewahren. Wer im Hotel arbeitet, kennt diese Szene. Genau hier setzt ASA Pay an. Entwickelt haben die Zahlungslösung zwei Südtiroler Unternehmen: das Kalterer Hotelsoftwarehaus ASA, dessen Hotelsoftware in vielen Betrieben des Landes läuft, und REHEG aus Vintl, das seit über zehn Jahren auf Zahlungsabwicklung spezialisiert ist.
Alles in einem System Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Kartenterminal: ASA Pay steckt direkt in ASA HOTEL. Jede Zahlung wird automatisch erfasst und dem richtigen Abrechnungskonto zugeordnet. Abgedeckt ist der gesamte Aufenthalt – von der Online-Anzahlung bei der Buchung über die Vorautorisierung beim Checkin bis zur Kartenzahlung beim Check-out.
Kein Abtippen mehr Der Betrag wird automatisch ans Terminal übertragen, der Gast sieht ihn direkt am Display. Die Unterschrift erfolgt digital, Belege müssen weder angeklammert
noch aufbewahrt werden. Sechs Terminalmodelle stehen zur Auswahl, mobil oder stationär.
Zahlungslink statt Nachtelefonieren Anzahlungen lassen sich per Zahlungslink einholen: erstellt in ASA HOTEL, verschickt per Korrespondenztools oder über ASA Webmail. Der Gast landet auf einer Seite im Design des Hauses. Wer keine Kreditkarte hat, kann dort auch direkt überweisen – über 2000 europäische Banken werden unterstützt. „Wir wollten nicht einfach ein Terminal anbinden, sondern den ganzen Weg vom ersten Klick bis zur Endabrechnung in einem
System abbilden“, sagt Barbara Spitaler, Teil der Geschäftsführung von ASA. Angeboten wird ASA Pay gemeinsam mit den Vertriebspartnern allen ASA-Kunden, die Anmeldung läuft vollständig digital. Für viele Südtiroler Betriebe ist es ein naheliegender Schritt: Die Software steht ohnehin schon an der Rezeption.
Gand 14, 39052 Kaltern info@asahotel.com asapay.asahotel.com
DER KI-HOTELIER
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Per Code oder gar per App ins Zimmer: In einer digitalisierten Welt wird das immer mehr zur Routine.
Fortsetzung von Seite 14
erkennen unterschiedliche Formulierungen und verstehen auch Fragen, die nicht exakt einer vorgegebenen Vorlage entsprechen. Manche sind mehrsprachig unterwegs und wechseln automatisch zwischen Deutsch, Italienisch oder Englisch. Besonders interessant ist zudem die Analyse von Bewertungen. Täglich hinterlassen Gäste Kommentare auf Buchungsplattformen oder in sozialen Netzwerken. Für einzelne Mitarbeiter ist es kaum möglich, mehrere hundert Rückmeldungen systematisch auszuwerten. KI-Systeme können dagegen innerhalb kürzester Zeit erkennen, welche Themen häufig erwähnt werden. Wenn sich Beschwerden etwa über lange Wartezeiten häufen oder der Frühstücksbereich besonders positiv bewertet wird, macht die Software auf entsprechende Muster aufmerksam. Die eigentliche Entscheidung bleibt beim Management. Doch anstatt jede einzelne Rezension selbst zu lesen, erhalten Verantwortliche einen Überblick über Stärken und Schwächen des Betriebs. Dabei zeigt sich eine interessante Entwicklung: KI ersetzt hier nicht die Meinung der Gäste,
KI kann ihre wahren Stärken ausspielen, wenn sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Routineaufgaben entlastet.
sondern hilft dabei, diese überhaupt erst sichtbar zu machen. Aus vielen einzelnen Stimmen entsteht so ein Gesamtbild, das für die Weiterentwicklung eines Hotels genutzt werden kann.
Die Rezeption wird digital Lange Zeit galt die Rezeption als emotionales Herzstück eines Hotels. Hier werden Gäste begrüßt, Schlüssel übergeben und Fragen beantwortet. Doch dieser Bereich verändert sich derzeit besonders stark. Immer mehr Häuser bieten inzwischen einen digitalen Check-in an, wie er in anderen Branchen bereits seit Jahren üblich ist. Die „Zimmerübergabe“ kann so bereits vor dem Eintreffen erledigt werden: Persönliche Daten werden online übermittelt, Formulare elektronisch unterschrieben. Und in manchen Hotels erfolgt die Schlüsselübergabe anschließend über einen Automaten oder direkt aufs Smartphone. Denn: Digitale Schlüssel gehören zu den sichtbarsten Innovationen der vergangenen Jahre. Statt einer Plastikkarte öffnen nun also ein Code oder eine eigene App die Zimmertür. Für Betriebe ergeben sich hier zusätzliche Vorteile: Verlorene Schlüsselkarten müssen
nicht ersetzt werden, Zugangsberechtigungen lassen sich flexibel verwalten und Sicherheitsprotokolle werden automatisch dokumentiert. Dennoch verschwindet die klassische Rezeption selbstredend nicht von heute auf morgen, schätzen doch viele Reisende den persönlichen Empfang weiterhin. Gerade in gehobenen Hotels oder familiengeführten Betrieben gehört das Gespräch bei der Ankunft quasi zum Gesamterlebnis. Deshalb setzen zahlreiche Häuser auf Mischformen, und die Gäste können selbst entscheiden, ob sie digitale Angebote nutzen oder den direkten Kontakt bevorzugen.
Der Mensch bleibt weiterhin gefragt Ein Blick in die Menschheitsgeschichte zeigt: Mit jeder neuen technischen Entwicklung taucht immer auch die Frage auf, ob Menschen nicht irgendwann überflüssig werden. Im Hotelbereich jedenfalls spricht derzeit wenig dafür. Zwar übernehmen die oben erwähnten Systeme zunehmend Routinearbeiten, doch wahre Gastfreundschaft lässt sich nur begrenzt automatisieren. Eine Software kann also Zimmerpreise berechnen oder Standardanfragen beantworten. Schwieriger wird es
aber, wenn unerwartete Probleme auftreten oder individuelle Wünsche erfüllt werden sollen. Und wer spätabends nach einer langen Fahrt ankommt, braucht manchmal auch mehr als eine automatisierte Nachricht. Ein freundliches Gespräch, eine spontane Lösung oder eine persönliche Empfehlung lassen sich bislang nicht verlässlich digitalisieren. Vieles spricht insofern für eine andere Entwicklung. Und diese deutet darauf hin, dass KI vor allem Aufgaben im Hintergrund übernimmt und Mitarbeiter von wiederkehrenden Tätigkeiten entlastet. Dafür bleibt auf der anderen Seite mehr Zeit für den direkten Kontakt mit Gästen. Will heißen: Der Hotelalltag der Zukunft wirkt vielleicht weniger spektakulär, als manche Prognosen bzw. die Zukunftsforschung vermuten lassen. Nicht Roboter werden die Branche beherrschen, sondern eine Mischung aus digitaler Unterstützung und menschlicher Erfahrung. Die spannendste Frage lautet deshalb nicht, ob Hotels von Maschinen geführt werden. Sondern wie Technologie genutzt werden kann, damit mehr Raum für das entsteht, woran sich Gäste am Ende meist am besten erinnern: echte Aufmerksamkeit.
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ank der direkten Anbindung an das Hotelprogramm ASA werden wichtige Informationen automatisch ausgetauscht und bleiben aktuell. Während der Gast entspannt frühstückt, läuft hinter den Kulissen längst das volle Programm. Zimmer werden gereinigt, Defekte behoben, Anreisen vorbereitet, Wünsche erfüllt und Aufgaben verteilt. Und irgendwo dazwischen klebt ein Post-it mit einer kleinen Information, die plötzlich eine ziemlich große Wirkung haben kann. Early Check-in um 10 Uhr, glutenfreier Geburtstagskuchen und auf der Dachterrasse steht ein Heiratsantrag an. Dinge,
bei denen „Das wusste ich nicht“ eher ungünstig kommt. Nachfragen, telefonieren, Informationen suchen – und zwischendurch noch den Kollegen finden, der genau dann unauffindbar ist, wenn man ihn braucht. Kleinigkeiten, die im Hotelalltag erstaunlich viel Zeit kosten.
Ein System für mehr Überblick Genau hier kommt Hotel365 ins Spiel und bringt Ordnung ins tägliche Hotelchaos. Hotel365 bringt die wichtigsten Informationen und Aufgaben an einen Ort. So weiß jeder, was zu tun ist und was bereits erledigt
wurde. Ganz ohne Schnitzeljagd durchs Hotel. Checklisten bringen Struktur in tägliche Abläufe und sorgen dafür, dass Wichtiges nicht dem berühmten „Das machen wir später“ zum Opfer fällt. Fundsachen werden zentral erfasst. Damit der vergessene Lieblingspulli wieder zu seinem Besitzer findet – ohne dass erst drei Abteilungen danach suchen müssen. Und dann wäre da noch die Wissensbasis: Alles Wichtige an einem Ort. Damit alle Mitarbeiter Antworten finden, bevor sie sich einmal durch alle Abteilungen gefragt haben. Und weil im Hotel viele Sprachen zusammenkommen, kann
Hotel365 Inhalte in 32 Sprachen übersetzen. Damit zumindest sprachlich alle vom Gleichen reden. Am Ende heißt das: weniger suchen, weniger nachfragen und mehr erledigen. Wähle Hotel365. Einfach. Zuverlässig. Effizient.
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Check-in,
Kamera an! Nur gemütlich war gestern: Heute sollen Hotelzimmer auch auf Instagram & Co. beeindrucken. Wie soziale Medien die Gestaltung von Hotels verändern – und warum Gäste längst selbst zu Werbeträgern geworden sind.
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ie Nutzung sozialer Medien hat mittlerweile die Art und Weise verändert, wie Reisende Hotels wahrnehmen. Während die Gestaltung eines Hotels früher vor allem funktionalen und praktischen Anforderungen entsprechen musste, spielt heute auch die digitale Sichtbarkeit und Wirkung eines Raumes eine zunehmend wichtige Rolle. Plattformen wie Instagram, TikTok und Pinterest ermöglichen es Gästen, ihre Reiseerlebnisse unmittelbar mit anderen zu teilen. Dadurch werden Hotelzimmer, Lobbys, Restaurants oder Pools nicht mehr ausschließlich als Orte des Aufenthalts wahrgenommen, sondern gleichzeitig als Motive für
fotografische und audiovisuelle Inhalte. Besonders in touristischen Hotspots lässt sich beobachten, dass Hotels ihre Architektur und Innenraumgestaltung zunehmend darauf ausrichten, visuell auffällig und in sozialen Medien teilbar zu sein.
Wenn die Gestaltung plötzlich wichtiger ist als das Bett In stark frequentierten Reisezielen stehen Hotels in einem besonders intensiven Wettbewerb um die Aufmerksamkeit potenzieller Gäste. In Städten wie Paris, Dubai, New York oder Barcelona existiert eine große Auswahl an Unterkünften, die sich hinsichtlich
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Fotos © Shutterstock
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Preis, Lage und Ausstattung teilweise nur geringfügig unterscheiden. Für Hotels wird es deshalb immer wichtiger, ein eigenständiges Erscheinungsbild zu entwickeln und sich von anderen Anbietern abzuheben. Die Gestaltung der Räume kann dabei zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden. Soziale Medien verstärken diesen Effekt, weil Reisende ihre Unterkunft bereits vor der Buchung anhand von Bildern beurteilen können. Ein Hotel wird dadurch nicht nur über klassische Bewertungsportale oder professionelle Fotografien präsentiert, sondern auch über die Beiträge seiner Gäste. Ein besonders auffälliger Raum kann von einzelnen Besuchern fotografiert und anschließend von hunderten oder sogar tausenden weiteren Nutzern gesehen werden. Die Gäste übernehmen damit einen Teil der visuellen Kommunikation des Hotels. Dabei verändert sich auch die Erwartung der Gäste. Reisende suchen nicht mehr ausschließlich nach Komfort oder einer günstigen Lage, sondern auch nach besonderen Erlebnissen, die sich visuell festhalten und teilen lassen. Ein Hotel kann dadurch selbst zu einem Bestandteil der Reiseerfahrung und zu einem touristischen Ziel werden. Der Aufenthalt dient dann nicht nur der Übernachtung, sondern bietet gleichzeitig eine Kulisse für persönliche Fotos und Videos.
Architektur als Marketinginstrument Die zunehmende Bedeutung sozialer Medien führt also dazu, dass Architektur und Innenarchitektur verstärkt als Marketinginstrument eingesetzt werden. Räume werden so gestaltet, dass sie bestimmte Emotionen auslösen und gleichzeitig fotografisch funktionieren. Dabei können Farben, Materialien, Beleuchtung, Formen, Pflanzen oder auffällige Möbel gezielt eingesetzt werden, um einen hohen Wiedererkennungswert zu erzeugen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die sogenannte „Fotogenität“ eines Raumes. Ein Raum muss nicht nur in der direkten Wahrnehmung ansprechend sein, sondern auch auf einem Smartphone-Bild funktionieren. Dadurch gewinnen
Foto © IDM Südtirol-Alto Adige/Helmuth Rier
„FOTOGENE“ HOTELS
Geht es um die Wirkung eines Hotels auf Instagram & Co., dann ist die Architektur ebenso wichtig wie das Panorama.
beispielsweise symmetrische Raumaufteilungen, markante Wandgestaltungen, große Spiegel, besondere Lichtinstallationen oder auffällige Farbkombinationen an Bedeutung. Auch architektonische Elemente, die einen klaren visuellen Mittelpunkt bilden, eignen sich besonders für die fotografische Darstellung. Diese Entwicklung führt zu einer stärkeren Verbindung von Gestaltung und Kommunikation. Ein Hotel kann durch seine Räume eine bestimmte Geschichte oder Markenidentität vermitteln. Entscheidend ist dabei, dass die Gestaltung möglichst schnell erkennbar macht, für welche Art von Hotel und welches Lebensgefühl die Marke steht. Zudem können sogenannte „Signature Spaces“ eine besondere Funktion übernehmen. Dabei handelt es sich um Räume oder einzelne Gestaltungselemente, die einen hohen Wiedererkennungswert besitzen und mit einem bestimmten Hotel verbunden werden können. Ein auffälliger Pool, eine charakteristische Treppe oder eine ungewöhnliche Lobby kann auf sozialen Medien zu einem visuellen Markenzeichen werden.
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„FOTOGENE“ HOTELS
Foto © IDM Südtirol-Alto Adige/Armin Terzer
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Gerade Infinity-Pools können zu visuellen Visitenkarten eines Hotels werden.
„Instagrammable Hotels“ Aus dieser Entwicklung ist der Begriff der „Instagrammable Hotels“ entstanden. Gemeint sind Hotels, deren Gestaltung besonders darauf ausgerichtet ist, visuell auffällige und teilbare Erlebnisse zu schaffen. Charakteristisch sind häufig außergewöhnliche Innenräume, auffällige Farbkonzepte, spektakuläre Ausblicke, individuell gestaltete Möbel oder bewusst
inszenierte Fotospots. Der Begriff verdeutlicht, dass sich die Funktion eines Hotelraumes verändert. Ein Pool ist etwa nicht mehr ausschließlich ein Ort zum Schwimmen und Entspannen. Durch seine Gestaltung kann er gleichzeitig als Fotomotiv dienen. Eine Hotellobby kann neben ihrer Funktion als Empfangsbereich auch als Kulisse für Fotos und Videos fungieren. Ebenso können Treppen, Aufzüge, Badezimmer oder Hotelzimmer so gestaltet werden, dass Gäste einen Anlass haben, sie zu fotografieren. Besonders erfolgreich sind dabei Räume, die eine klare visuelle Identität besitzen. Ein außergewöhnliches Design ermöglicht es Nutzern, bereits anhand eines Fotos zu erkennen, zu welchem Hotel dieses Bild gehört. Für die Betreiber entsteht dadurch ein Vorteil: Je häufiger charakteristische Räume in sozialen Medien auftauchen, desto stärker kann sich die visuelle Identität eines Hotels verbreiten.
Der Gast wird zum Teil des Designs Die Besonderheit liegt also darin, dass sich die Gestaltung eines Hotels nicht mehr ausschließlich zwischen Planern und Betreibern abspielt. Auch die Gäste tragen dazu bei, wie ein Raum wahrgenommen wird.
„FOTOGENE“ HOTELS
Mit ihren Fotos, Videos und Kommentaren schaffen sie eine zweite, digitale Ebene des Hotelraums. Ein Zimmer existiert damit sozusagen zweimal: einmal als tatsächlicher Ort und einmal als Bild, das durch soziale Medien weitergetragen wird. Das kann für Hotels eine große Chance sein. Gäste werden zu Beobachtern, Fotografen und gleichzeitig zu Vermittlern der Marke. Sie entscheiden selbst, welche Ecke sie fotografieren, welcher Ausblick ihnen gefällt und welcher Moment ihnen eine Veröffentlichung wert ist. Dadurch entsteht eine Form der Kommunikation, die weniger kontrollierbar ist als klassische Werbung, dafür aber persönlicher wirkt. Das Hotel stellt die Kulisse bereit – die Gäste erzählen ihre eigene Geschichte dazu.
Einheitslook statt Einzigartigkeit? Gleichzeitig bringt die Entwicklung auch Herausforderungen mit sich. Wenn Hotels versuchen, möglichst viele aktuelle Social-Media-Trends in ihre Gestaltung zu integrieren, besteht die Gefahr einer zunehmenden Vereinheitlichung. Räume können sich an denselben Farben, Materialien und Gestaltungsideen orientieren, weil diese auf sozialen Plattformen besonders
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erfolgreich sind. Dadurch entsteht ein Paradoxon: Obwohl Hotels sich durch ein „instagrammables“ Design voneinander unterscheiden möchten, können ähnliche Trends letztlich zu vergleichbaren Raumkonzepten führen. Hinzu kommt die Schnelllebigkeit sozialer Medien. Was heute als modern und attraktiv gilt, kann bereits wenige Jahre später veraltet wirken. Eine Hotelgestaltung muss jedoch wesentlich länger funktionieren als ein kurzfristiger Social-Media-Trend. Deshalb gewinnt ein zeitloses Grundkonzept an Bedeutung, das durch einzelne austauschbare Elemente ergänzt werden kann. Auf diese Weise kann ein Hotel auf neue Trends reagieren, ohne seine gesamte architektonische Identität verändern zu müssen. Und doch: Die Zukunft des Hoteldesigns muss nicht zwangsläufig darin liegen, möglichst spektakuläre Räume für den nächsten Social-Media-Trend zu schaffen. Vielmehr geht es darum, Orte zu gestalten, die im echten Leben funktionieren und gleichzeitig so charaktervoll sind, dass Menschen sie freiwillig zeigen möchten. Das beste Instagram-Motiv ist nämlich nicht der Raum, der für ein Foto gebaut wurde, sondern der Raum, der so authentisch wirkt, dass man ihn unbedingt fotografieren möchte.
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M I E L E I TA L I E N
Fotos © Miele
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Goldmedaille für Miele. Die Bedeutung von EcoVadis 84 von 100 Punkten und ein Platz unter den besten 2 % der bewerteten Unternehmen. Mit diesem Ergebnis sicherte sich Miele im Jahr 2026 die EcoVadis-Goldmedaille. Doch diese Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte.
E
coVadis ist einer der wichtigsten internationalen Maßstäbe für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Unternehmen und bewertet vier Bereiche: Arbeit und Menschenrechte, Umwelt, Ethik und nachhaltige Beschaffungskette. Die Bewertung beschränkt sich also nicht auf ein einzelnes Produkt, sondern berücksichtigt, wie ein Unternehmen Verantwortung, Auswirkungen seiner Tätigkeit und Verfahren insgesamt handhabt. Die Goldmedaille erhalten nur die besten 5 % der bewerteten Unternehmen; die Platin-Auszeichnung, die höchste Wertung, geht an die Besten, das ist 1 %. Miele gehört mit 84 Punkten zu den besten 2 % und liegt damit in der Wertungsklasse Gold. Besonders hervorzuheben ist mit 96 von 100 Punkten der Aspekt Umwelt: ein Teilbereich, der Energieaufwand, Emissionen, Ressourcennutzung und den Umgang mit Umweltauswirkungen berücksichtigt.
Die Qualität der Investitionen Die EcoVadis-Auszeichnung dient hier als Orientierungshilfe für Hotels und deren Alltag. Wäscherei,
Küche und Hauswirtschaft verwandeln jeden Tag natürliche Ressourcen in Dienstleistungen. Ineffiziente Ausstattung erhöht den Verbrauch, birgt das Risiko von Betriebsausfällen und verursacht – wenn sie vorzeitig ersetzt wird – neue Kosten, Transportaufwand und Abfall.
Für viele Jahre gemacht Die Langlebigkeit von Miele liefert konkrete Vorteile. Die Waschmaschinen der Professional-Reihe werden auf bis zu 30.000 Betriebsstunden getestet, und die wichtigsten funktionsrelevanten Ersatzteile sind noch bis zu 15 Jahre nach Ende der Serienproduktion erhältlich. Für einen Beherbergungsbetrieb bedeutet dies, die Wartung planbar gestalten zu können und die Lebensdauer der Geräte zu verlängern, wodurch Ersatzbeschaffungen und Betriebsunterbrechungen reduziert werden. Eine lange Lebensdauer allein bedeutet zwar noch nicht, nachhaltig zu sein. Doch ein längerer Lebenszyklus reduziert die Verschwendung von Ressourcen und Kapital. In Südtirol gewinnt diese Sichtweise zusätzlich an Bedeutung. Viele Betriebe
investieren mit einer generationenübergreifenden Perspektive und müssen saisonale Spitzenlasten bewältigen, die kontinuierliche Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit erfordern. Gleichzeitig agieren sie in einem Umfeld, in dem Landschaft und Umweltqualität nicht nur Kulisse sind, sondern Teil des touristischen Kapitals.
Investieren mit Verantwortung Das Engagement von Miele Professional für Südtirol zeigt sich auch in einer konkreten Präsenz vor Ort mit einem lokal aktiven Vertriebs- und Servicenetz für Kundendienst und Wartung. Wasser, Energie und Verbrauchsmaterialien haben einen zweifachen Wert: einen ökologischen und einen wirtschaftlichen. Ihre Verschwendung zu reduzieren bedeutet, Kosten einzudämmen und die Ressourcen zu schonen, von denen die Attraktivität des Reiseziels abhängt. Es ist kein Zufall, dass laut Booking.com 80 % der Reisenden umweltbewusste Betriebe wählen. Nachhaltigkeit beeinflusst zunehmend auch die Wahrnehmung der Qualität des Angebots: Ein Beitrag
zum Schutz der Umgebung stärkt den Wert des Erlebnisses, das den Gästen angeboten wird, und erfüllt die Erwartungen, die die Entscheidungen der Verbraucher leiten. Die Goldmedaille für Miele bezieht sich daher nicht auf ein einzelnes umweltfreundliches Produkt, sondern auf einen zukunftsorientierten Ansatz und auf Entscheidungen, die wirklich zählen und Technologien, Partner, Lieferanten und Investitionen betreffen. Denn Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur eine Form von Verantwortung, der man sich verpflichtet fühlt, sondern ein Qualitätsmerkmal der Investition und zunehmend ein Alleinstellungsmerkmal. Miele Professional stellt auf der Hotel 2026 in Bozen aus: Stand C20/12, Halle CD.
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Frühstück macht glücklich Ein Wellnesstag beginnt bereits am Morgen: mit frischen Zutaten, regionalen Spezialitäten und einer entspannten Atmosphäre. Ob auf der Hotelterrasse mit Bergblick, am liebevoll gedeckten Frühstückstisch oder gar
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im Hotelbett – die erste Mahlzeit des Tages wird zum Genuss für alle Sinne.
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er Duft von frisch gebrühtem Kaffee, knuspriges Brot und der Blick auf eine Landschaft, die langsam im Morgenlicht erwacht: Es gibt viele Gründe, sich auf das Frühstück zu freuen. Im Urlaub bekommt die erste Mahlzeit des Tages einen besonderen Stellenwert. Der sonst oft hektische Start weicht einem genussvollen Ritual, bei dem Zeit keine so große Rolle mehr spielt. Statt schnell eine Tasse Kaffee hinunterzukippen, bleibt Raum für Ruhe, Gespräche und bewussten
Genuss. Ein Wellnesstag beginnt deshalb nicht erst mit dem Betreten des Spa-Bereichs. Schon das Frühstück kann dazu beitragen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich auf die kommenden Stunden einzustimmen. Wer entspannt in den Tag startet, hat Gelegenheit, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Dabei spielen nicht nur die Speisen eine Rolle. Auch das Ambiente und die Möglichkeit, den Morgen ohne Zeitdruck zu erleben, tragen zum Wohlbefinden bei.
Foto © IDM Südtirol-Alto Adige/Patrick Schwienbacher
Im Urlaub weicht die morgendliche Hektik einem Genussritual.
Foto © IDM Südtirol-Alto Adige/Marion Lafogler
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Regionale Spezialitäten verleihen dem Hotelfrühstück das gewisse Etwas.
Was die Wissenschaft über das Frühstück sagt Nach einer langen nächtlichen Essenspause versorgt das Frühstück den Körper mit Energie und Nährstoffen. Wie viel und was gegessen wird, hängt allerdings von den individuellen Bedürfnissen, dem Tagesablauf und dem persönlichen Hungergefühl ab. Eine allgemeingültige Regel, nach der jeder Mensch unmittelbar nach dem Aufstehen frühstücken muss, gibt es nicht. Die Ernährungswissenschaft be-
schäftigt sich auch mit den Auswirkungen der ersten Mahlzeit auf die geistige Leistungsfähigkeit. Untersuchungen weisen auf mögliche Vorteile für bestimmte Gedächtnisleistungen hin. Bei Aufmerksamkeit und anderen kognitiven Fähigkeiten sind die Ergebnisse weniger eindeutig. Auch lässt sich bislang nicht abschließend sagen, welche Zusammensetzung die geistige Leistung am besten unterstützt. Fortsetzung auf Seite 26
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Foto © Katia Bettin
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Wie viel schenken Sie eigentlich jeden Tag zu viel aus? Unser Tipp für Hoteliers und Gastronomen: Mit dem richtigen Glas Kosten optimieren und gleichzeitig den eigenen Markenauftritt stärken.
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läser sind ein täglicher Begleiter in jedem Hotelund Gastronomiebetrieb – und gleichzeitig ein Bereich, in dem sich erstaunlich viel optimieren lässt. Das richtige Glas kann nicht nur den Auftritt eines Hauses aufwerten, sondern auch dabei helfen, Ausschankverluste zu reduzieren, Bruchkosten zu senken und die eigene Marke sichtbar zu machen. Genau hier setzt Alpinglas an. Das Unternehmen mit Sitz in Lana hat sich auf Gläserlösungen für die Gastronomie und Hotellerie, aber auch für alle anderen Branchen spezialisiert und bietet ein Sortiment für unterschiedlichste Anforderungen: vom wirtschaftlichen und bruchsicheren Alltagsglas bis zum hochwertigen, dünnwandigen Premiumglas. Dabei geht es nicht darum, möglichst teure Gläser einzusetzen – sondern um die Frage: Welches Glas ist für meinen Betrieb wirklich das richtige?
Jeder Betrieb hat andere Anforderungen Alpinglas berät Betriebe individuell und hilft dabei, das passende
Glas hinsichtlich Preis, Qualität, Funktionalität, Bruchsicherheit und Optik auszuwählen.
Klare Ausschankmengen durch CE-konforme Eichung Besonders interessant für Hotels und Gastronomiebetriebe ist die Möglichkeit der CE-konformen Eichung und Füllmarkierung. Diese hilft, unbeabsichtigtes Überschenken und damit unnötige Kosten zu reduzieren – unabhängig davon, welcher Mitarbeiter gerade hinter der Bar oder im Service arbeitet. Eine kleine Markierung kann damit im Laufe eines Jahres einen spürbaren Unterschied machen. Studien zeigen, dass eine Ersparnis von über 10% im Weinverkauf zu erlangen ist.
Die eigene Marke auf dem Glas Neben der Eichung hat sich Alpinglas auf die hochwertige Personalisierung von Gläsern und Flaschen spezialisiert. Zum Einsatz kommt eine Premium-Fine-Line-Lasergravur. Logos, Schriftzüge oder individuelle
Motive werden mit hoher Präzision direkt auf das Glas graviert. Die Gravur ist spülmaschinenfest und kratzfest und bleibt auch bei täglichem Einsatz gestochen scharf. Eine interessante Möglichkeit für Betriebe, die ihre Marke stärker in Szene setzen möchten – denn ein personalisiertes Glas ist nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern wird bei jedem Getränk zum sichtbaren Teil des Markenauftritts. Auch für Gästegeschenke, Kundenpräsente oder Mitarbeitergeschenke bietet die Personalisierung eine individuelle Lösung.
DIESE KUNDEN VERTRAUEN ALPINGLAS: Stroblhof Vigilius Mountain Resort Parkhotel Marlena Weingut Laimburg Sparkling Rocco Brauerei Forst Dr. Schär TechnoAlpin
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Persönliche Beratung direkt im Betrieb Was Alpinglas besonders interessant macht: Die Beratung endet nicht beim Produktkatalog. Alpinglas kommt auf Wunsch direkt in den Betrieb, um gemeinsam mit dem Hotelier oder Gastronomen die Anforderungen zu besprechen. Dabei können bestehende Gläser, Ausschankmengen und individuelle Wünsche berücksichtigt und konkrete Lösungen vorgeschlagen werden.
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gesamte Ernährung und nicht allein die erste Mahlzeit.
Gesundes Essen muss keineswegs Verzicht bedeuten.
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Ein ausgewogenes Frühstück kann dennoch eine sinnvolle Grundlage für den Vormittag sein. Vollkornprodukte liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, Milchprodukte, Eier oder pflanzliche Alternativen Eiweiß. Obst und Gemüse ergänzen die Mahlzeit um Vitamine und Mineralstoffe. Nüsse und Samen enthalten unter anderem ungesättigte Fettsäuren. Auch die Zusammensetzung beeinflusst das Sättigungsgefühl. Eine Mahlzeit mit Eiweiß und Ballaststoffen kann länger sättigen
Fotos © IDM Südtirol-Alto Adige/Manuel Ferrigato
Gesund genießen und bewusst in den Tag starten
als ein Frühstück, das hauptsächlich aus stark zuckerhaltigen Lebensmitteln besteht. Ein Vollkornbrot mit Topfen und Kräutern, Naturjoghurt mit Haferflocken und Beeren oder ein Omelett mit Gemüse sind Beispiele für abwechslungsreiche Kombinationen. Wer morgens keinen Hunger hat, muss sich nicht zu einer großen Mahlzeit zwingen. Ein späteres Frühstück kann je nach Tagesablauf ebenso passend sein. Entscheidend ist die
Gesundes Essen muss keineswegs Verzicht bedeuten. Ein abwechslungsreiches Frühstück kann sowohl ernährungsphysiologisch sinnvoll als auch geschmacklich reizvoll sein. Haferflocken, Vollkornbrot, frisches Obst, Gemüse und Naturjoghurt lassen sich vielseitig kombinieren. Wer gerne herzhaft
Auch die Flüssigkeitszufuhr ist beim Frühstück sehr wichtig.
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frühstückt, kann zu Käse, Eiern, Hummus oder Gemüse greifen. Für Liebhaber süßer Varianten bieten sich Obst, Nüsse, Samen und etwas Honig an. Nicht zu unterschätzen ist die Flüssigkeitszufuhr. Nach der Nacht ist es sinnvoll, den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen. Wasser und ungesüßter Tee eignen sich dafür ebenso wie ein Glas Milch oder eine pflanzliche Alternative. Kaffee gehört für viele Menschen selbstverständlich zum Frühstück. In moderaten Mengen kann er Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Auch das Tempo macht einen Unterschied. Wer sich Zeit nimmt, kann besser wahrnehmen, wann sich ein angenehmes Sättigungsgefühl einstellt. Schon ein paar zusätzliche Minuten, in denen das Smartphone beiseitegelegt und die Mahlzeit bewusst genossen wird, können den Morgen entschleunigen. Ein ruhiger Start schafft zudem Raum für Gespräche und einen gelasseneren Übergang in den Tag. Fortsetzung auf Seite 28
PA P I N S P O R T
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Mehrwert für Hotelgäste: E-Bikes von Papin Sport Der führende Fahrradverleiher Papin Sport bietet eine attraktive Lösung für Hotel- und Gastbetriebe: Saisonmieten für Fahrräder und E-Bikes.
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Die neuen Modelle
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otels können damit ihren Gästen ein gesundes und umweltschonendes Fortbewegungsmittel zur Verfügung stellen, mit dem sie Südtirol und seine vielfältige Kultur- und Naturlandschaft auf eine erlebnisreiche Art erkunden können. Bereits rund 600 Hotels in Südtirol, dem Trentino, am Gardasee sowie in Österreich und Deutschland vertrauen auf das speziell für touristische Betriebe entwickelte Miet-Modell von Papin Sport. Die Nachfrage wächst von Jahr zu Jahr.
Das Rundum-Sorglos-Paket Papin Sport versteht sich als verlässlicher Partner der Hotellerie: Zum Rundum-Sorglos-Paket der Bike-Profis gehört nicht nur der Verleih der Räder, sondern auch die laufende Wartung und Pflege
sowie auf Wunsch der passende Versicherungsschutz. Nach der Buchung der Saisonmiete müssen sich Hotels also um nichts mehr kümmern. „Mehrwert ohne Mehraufwand“, lautet die Devise.
Für die Saison 2027 bietet Papin Sport erneut Top-Modelle des renommierten Herstellers Cube an, ausgestattet mit leistungsstarken Bosch-Motoren. Sie stehen für Qualität und höchsten Fahrkomfort. Mit diesen E-Bikes der neuesten Generation können Gäste mühelos auch anspruchsvollere Strecken meistern und ihren Aufenthalt aktiv gestalten. Entdecken Sie, wie einfach es ist, in eine nachhaltigere Zukunft zu radeln – mit Bikes und E-Bikes von Papin Sport! (Rainer Hilpold)
Hausgemachte Marmeladen sorgen nicht nur im Winter für Vielfalt auf dem Frühstückstisch.
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Das Hotel-Frühstück als Wellness-Erlebnis Im Urlaub wird das Frühstück für viele Menschen zum kulinarischen Höhepunkt des Tages. Gerade Wellnesshotels legen Wert darauf, dass die erste Mahlzeit nicht nur satt macht, sondern auch ein besonderes Erlebnis bietet. Die Auswahl reicht vom klassischen Buffet mit Brot, Käse, Aufschnitt und Eierspeisen bis zu frisch zubereiteten Gerichten, saisonalen Obstvariationen und regionalen Spezialitäten. Ein gutes Hotel-Frühstück zeichnet sich jedoch nicht allein durch die Anzahl der angebotenen Speisen aus. Auch die Präsentation, die Frische der Zutaten und die Atmosphäre im Frühstücksraum sind entscheidend. Angenehme Beleuchtung, ausreichend Platz und ein aufmerksamer Service tragen dazu bei, dass sich Gäste wohlfühlen. Besonders reizvoll ist es, wenn das Frühstück unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt. Neben einem reichhaltigen Angebot für Gäste, die sich vor einer
Fotos © IDM Südtirol-Alto Adige/Armin Huber
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Wanderung oder einem aktiven Tag stärken möchten, sollten auch leichtere Speisen verfügbar sein. Vegetarische und vegane Produkte sowie laktosefreie oder glutenfreie Alternativen können unterschiedlichen Ernährungsweisen entgegenkommen. Eine klare Kennzeichnung erleichtert die Auswahl. Auch die Möglichkeit, sich das Frühstück individuell zusammenzustellen, gehört zum Komfort. Ein frisch zubereitetes Omelett, ein nach Wunsch belegtes Brot oder eine Schale mit
Regionalität und klare Kennzeichnungen können sich als große Stärken erweisen.
Für Hotels bietet sich die Zusammenarbeit mit Produzenten aus der Umgebung geradezu an.
saisonalen Früchten machen das Buffet persönlicher. Wer gerne länger sitzen bleibt, kann noch eine kleine Kostprobe regionaler Spezialitäten genießen.
Regionalität auf dem Frühstückstisch Ein Frühstück wird besonders authentisch, wenn es die kulinarische Identität der Urlaubsregion widerspiegelt. Statt ausschließlich exotischer Früchte und importierter Spezialitäten können regionale Produkte zeigen, was die Umgebung zu bieten hat. In Südtirol gehören frisches Bauernbrot, Almkäse, Joghurt, Butter, Honig und saisonales Obst zu den Lebensmitteln, die sich für einen genussvollen Start in den Tag anbieten. Regionalität bedeutet nicht, dass auf internationale Einflüsse verzichtet werden muss. Vielmehr entsteht durch die Verbindung vertrauter und neuer Geschmacksrichtungen Abwechslung. Einheimische Käsesorten können neben italienischen Spezialitäten angeboten werden, während ein hausgemachtes Müsli mit heimischen Äpfeln und Nüssen eine Alterna-
tive zu importierten Früchten darstellt. Auch traditionelle Gerichte wie ein frisch zubereiteter Kaiserschmarrn können ihren Platz am Frühstückstisch finden. Für Hotels bietet die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten die Möglichkeit, die Herkunft der Lebensmittel sichtbar zu machen. Kleine Schilder mit Angaben zu den Lieferanten vermitteln einen Eindruck davon, woher die Produkte stammen. Die saisonale Ausrichtung bringt zusätzlich Abwechslung auf den Tisch: Im Frühling bereichern frische Kräuter und erste Erdbeeren das Frühstück, im Sommer Beeren und Steinobst. Im Herbst stehen Äpfel, Birnen und Nüsse im Mittelpunkt, während im Winter hausgemachte Marmeladen und eingekochte Früchte für Vielfalt sorgen.
Frühstück mit Aussicht und Atmosphäre Nicht nur die Speisen selbst entscheiden darüber, ob ein Frühstück in Erinnerung bleibt. Auch der Ort, an dem es eingenommen wird, kann aus einer gewöhnlichen Mahlzeit ein besonderes Erlebnis machen. Gerade in Südtirol bieten sich dafür zahlreiche Möglichkeiten: eine
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direkt in die Sauna zu gehen oder sich eine Massage zu gönnen. Eine feste Reihenfolge gibt es nicht: Wichtig ist, dass das Programm zum persönlichen Rhythmus passt und genügend Zeit für Pausen lässt. Ein gelungenes Frühstück verbindet Genuss mit bewusster Ernährung, schafft Raum für Entspannung und bietet Gelegenheit, eine Urlaubsregion über ihre kulinarischen Besonderheiten kennenzulernen. Ob am reich gedeckten Hotelbuffet, auf einer sonnigen Terrasse oder an einem ungewöhnlichen Platz mitten in der Natur: Oft reichen frische Zutaten, eine angenehme Umgebung und genügend Zeit, um den Moment zu genießen. ock erst utt Sh
zu einem individuellen Erlebnis machen. Auch ein Picknick auf einer Wiese oder ein Frühstück in einer gemütlichen Berghütte bietet Abwechslung. Besonders stimmungsvoll kann ein Frühstück in einem lichtdurchfluteten Wintergarten sein. Große Fenster geben den Blick auf die Umgebung frei, während eine angenehme Raumtemperatur und bequeme Sitzgelegenheiten für Behaglichkeit sorgen. An kühleren Tagen schafft auch ein Platz am Kamin eine besondere Atmosphäre. Wer den Wellnesstag anschließend aktiv gestalten möchte, kann das Frühstück als Ausgangspunkt nutzen. Ein Spaziergang durch den Garten oder eine kur-
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sonnige Terrasse mit Blick auf die Berge, ein Platz im Garten oder ein Frühstück auf einer Alm, umgeben von Wiesen und Wäldern. Eine Terrasse mit Bergpanorama gehört zu den klassischen Möglichkeiten, den Morgen besonders zu gestalten. Während die Sonne langsam über den Gipfeln aufgeht, können Gäste ihren Kaffee genießen und den Blick über die Landschaft schweifen lassen. Wer lieber im Schatten sitzt, findet unter einer Pergola oder einem großen Baum einen geschützten Platz. Manche Hotels setzen auf ungewöhnliche Frühstücksplätze. Ein Frühstückskorb an einem abgelegenen Platz im Hotelgarten, ein gedeckter Tisch am Rand eines Naturteichs oder ein privates Frühstück auf einer Panoramaterrasse können den Morgen
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Den Urlaubstag im Hotelgarten beginnen lassen. Was gibt es Schöneres?
ze Runde an der frischen Luft bieten sich an, bevor es in den Spa-Bereich geht. Andere bevorzugen es, nach dem Frühstück
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Nachhaltig
nur grün
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statt
Bio-Seife, Holzschlüsselkarte und der Hinweis zum Handtuchwechsel: Nachhaltigkeit gehört inzwischen zum Hotelalltag. Doch Gäste glauben längst nicht mehr jedem grünen Versprechen.
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er kleine Aufsteller im Badezimmer gehört inzwischen fast zur Standardausstattung vieler Hotels. Darauf steht meist eine freundliche Bitte: Handtücher nicht täglich wechseln lassen, um Wasser und Energie zu sparen. Was einst als Besonderheit galt, ist heute nur ein Baustein eines viel größeren Trends, denn Nachhaltigkeit ist zu einem wesentlichen Thema der Hotellerie geworden. Und kaum ein Betrieb verzichtet noch darauf, entsprechende Maßnahmen hervorzuheben. Doch je häufiger mit Umweltschutz, Regionalität oder Klimabewusstsein geworben wird, desto kritischer reagieren viele Gäste. Die Aufmerksamkeit für ökologische Themen ist gestiegen, gleichzeitig wächst das Misstrauen gegenüber bloßen Werbebotschaften. Schnell steht der Vorwurf „Greenwashing“ im Raum,
womit der Versuch gemeint ist, sich nachhaltiger darzustellen, als man tatsächlich ist. Für Hotels wird Glaubwürdigkeit daher zunehmend wichtiger als große Versprechen. Gäste achten heute genauer darauf, ob Aussagen nachvollziehbar sind und ob Maßnahmen tatsächlich im Alltag sichtbar werden. Ein Betrieb, der auf regionale Lieferketten verweist, zugleich aber verschwenderisch mit Ressourcen umgeht, wirkt schnell unglaubwürdig. Umgekehrt können auch kleinere Schritte überzeugen, wenn sie konsequent umgesetzt werden.
Das Ende der grünen Fassade Lange Zeit genügte oft schon ein Hinweis auf Energiesparlampen oder Recycling, heute erwarten viele Reisende allerdings deutlich mehr. Nachhaltigkeit wird
zunehmend als Teil einer gesamten Unternehmensphilosophie betrachtet. Das stellt Hotelbetreiber vor besondere Herausforderungen. Denn ein Urlaub ist für viele Menschen eng mit Komfort verbunden, die Gäste möchten entspannen, genießen und sich verwöhnen lassen. Gleichzeitig wünschen sich immer mehr Reisende einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Zwischen diesen Erwartungen den richtigen Weg zu finden, ist nicht immer einfach. Glaubwürdig wirken vor allem Maßnahmen, die konkret und nachvollziehbar sind. Dazu gehören etwa Investitionen in moderne Heizsysteme, Photovoltaikanlagen oder intelligente Steuerungen für Energie und Wasser. Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten wird häufig positiv wahrgenommen, wenn sie nicht bloß als Marke-
tingbotschaft dient, sondern tatsächlich gelebt wird. Zunehmend wichtig werden zudem transparente Informationen. Viele Gäste wollen wissen, wie ein Betrieb mit Lebensmitteln umgeht, wie Energie erzeugt wird oder welche Anstrengungen zur Vermeidung von Abfällen unternommen werden. Wer offen kommuniziert, schafft Vertrauen. Wer nur mit allgemeinen Schlagworten wirbt, riskiert dagegen Skepsis. Gerade in einer Tourismusregion wie Südtirol trifft Nachhaltigkeit auf besonders hohe Erwartungen. Die Landschaft gehört zu den wichtigsten Grundlagen des Tourismus, doch gleichzeitig erzeugen Anreise, Infrastruktur und Beherbergung einen erheblichen Ressourcenverbrauch. Dadurch wächst der Druck auf Betriebe, ihre ökologischen Bemühungen nachvollziehbar zu dokumentieren.
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Photovoltaikanlagen sind auch in Hotels ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltiger Energieversorgung.
Was Gäste tatsächlich überzeugt Interessanterweise sind es oft nicht die spektakulären Projekte, die den größten Eindruck hinterlassen. Gäste nehmen vor allem jene Maßnahmen wahr, die direkt mit ihrem Aufenthalt verbunden sind. Dazu gehört etwa ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln. Buffets, die regelmäßig so viele Speisen anbieten, dass vieles davon anschließend im Müll landet, stehen zunehmend in der Kritik. Gastronomen und Hoteliers ist daher anzuraten, ihr Angebot genauer auf die tatsächliche Nachfrage abzustimmen, auf kleinere Portionen zu setzen oder regionale Alternativen anzubieten. Auch beim Energieverbrauch achten Reisende stärker auf Details. Automatisch
geregelte Beleuchtung, moderne Gebäudeleittechnik oder ressourcenschonende Heizsysteme sind für Gäste zwar oft nicht unmittelbar sichtbar, werden aber positiv bewertet, wenn darüber transparent informiert wird. Weniger erfolgreich sind hingegen Maßnahmen, die ausschließlich Verzicht verlangen, während beim Betrieb selbst keine erkennbaren Anstrengungen sichtbar werden. Wer von Gästen Sparsamkeit erwartet, muss glaubhaft zeigen, dass auch das Unternehmen Verantwortung übernimmt. Nachhaltigkeit wird dadurch zu einer Frage der Fairness. Nicht zu vergessen der Faktor Kommunikation: Mora-
Nur der Hinweis, Handtücher nach Möglichkeit seltener wechseln zu lassen, genügt nicht. Nachhaltigkeit muss breiter aufgestellt sein.
bestimmte Maßnahmen sinnvoll sind. Und werden Hintergründe nachvollziehbar erklärt, steigt die Bereitschaft zur Mitarbeit meist deutlich.
Wie viel darf man verlangen?
An verschiedensten Stellschrauben lässt sich drehen, um Ressourcen zu schonen.
lische Belehrungen stoßen im Urlaub selten auf Begeisterung. Gäste möchten verstehen, warum
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Damit rückt eine heikle Frage in den Mittelpunkt: Was dürfen Hoteliers eigentlich von ihren Gästen erwarten? Die Antwort darauf hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Viele Maßnahmen gelten inzwischen als selbstverständlich. Kaum jemand stößt sich daran, dass Handtücher nicht automatisch täglich gewechselt werden, auch digitale Gästemappen und elektronische Rechnungen werden zunehmend
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Auch die Digitalisierung ermöglicht verschiedenste Schritte in Richtung mehr Nachhaltigkeit.
akzeptiert. Schwieriger wird es aber dort, wo Nachhaltigkeit mit Einschränkungen verbunden ist. Nicht jeder Gast möchte im Sommer etwa auf eine klimatisierte Unterkunft oder andere Annehmlichkeiten verzichten müssen. Hotels bewegen sich deshalb oft auf einem schmalen Grat zwischen Umweltanspruch und Komforterwartung. Entscheidend scheint hier die Verhältnismäßigkeit zu sein. Werden Maßnahmen nachvoll-
ziehbar begründet und gelten sie für alle gleichermaßen, stoßen sie meist auf Verständnis. Problematisch wird es erst dann, wenn Nachhaltigkeit vor allem als Pflicht für Gäste erscheint, während sich der Betrieb selbst im Hintergrund hält. Viele Experten sehen insofern die Zukunft in einem partnerschaftlichen Ansatz. Das bedeutet: Hotels schaffen die Rahmenbedingungen und investieren in ressourcenschonende Lösungen; und die
Energieeinsparung und Ressourcenschonung lassen sich heutzutage wesentlich präziser planen.
Gäste leisten ihren Beitrag, indem sie Angebote bewusst nutzen und nicht jede Bequemlichkeit als selbstverständlich betrachten.
Mehr als ein Werbeversprechen Die Diskussion über Nachhaltigkeit hat sich somit spürbar verändert. Vor einigen Jahren stand vielfach die Frage im Raum, ob ein Hotel überhaupt grüne Maßnahmen setzt. Heute indes interessiert viele Reisende stärker,
welche konkreten Schritte dahinterstehen und wie glaubwürdig diese umgesetzt werden. Für die Hotellerie bedeutet das jedenfalls einen Perspektivenwechsel. Nicht möglichst viele Nachhaltigkeitsbegriffe schaffen Vertrauen, sondern nachvollziehbare Entscheidungen im täglichen Betrieb. Und je transparenter diese Entscheidungen kommuniziert werden, desto eher entsteht jene Glaubwürdigkeit, die sich weder mit Zertifikaten noch mit Werbeslogans erkaufen lässt.
N A C H H A LT I G K E I T I M H O T E L
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FÜNF TIPPS FÜR EIN
nachhaltigeres Hotelzimmer WASSER SPARSAM VERWENDEN
KLIMAANLAGE BEWUSST EINSETZEN HANDTÜCHER MEHRFACH NUTZEN Tägliches Waschen verursacht einen hohen Wasser- und Energieverbrauch.
Klimaanlagen sollten möglichst nur dann laufen, wenn die Fenster geschlossen sind.
LICHT UND GERÄTE AUSSCHALTEN
Kürzere Duschzeiten machen bei mehreren hundert Gästen einen spürbaren Unterschied.
Auch im Hotel summiert sich unnötiger Stromverbrauch über viele Zimmer hinweg.
ABFÄLLE VERMEIDEN Mehr wegflaschen, nachfüllbare Trinkflaschen und ein bewusster Umgang mit Verpackungen helfen dabei, Müll zu reduzieren.
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Wo Gäste sich sofort zu Hause fühlen Ein Hotel entsteht nicht erst mit der Eröffnung. Es entsteht lange zuvor. In Gesprächen, bei Materialentscheidungen, während unzähliger Bemusterungen und in den vielen kleinen Details, die Gäste später oft nur unbewusst wahrnehmen. Wer ein Hotel betritt, spürt innerhalb weniger Sekunden, ob ein Haus stimmig ist.
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ie Wärme eines Holzbodens, die Eleganz einer Fliese, die Haptik einer Oberfläche, das Zusammenspiel von Farben, Licht und Materialien. All diese Elemente prägen den ersten Eindruck. Was für Gäste selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis intensiver Planung und zahlreicher Entscheidungen im Hintergrund. Genau dort setzt DOMUS bauexpert an. Dabei geht es nicht allein um Wandund Bodenbeläge. Es geht um die Fähigkeit, aus einer Idee einen Ort mit Charakter entstehen zu lassen. Einen Ort, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch den täglichen Anforderungen eines Hotelbetriebs gerecht wird.
Räume, die bleiben In der Hotellerie zählt heute weit mehr als Funktionalität. Gäste suchen Atmosphäre. Sie möchten Orte erleben, die authentisch wirken und in Erinnerung bleiben. Materialien übernehmen dabei eine entscheidende Rolle. Besonders Holzböden haben sich in den vergangenen Jahren
zu einem wichtigen Gestaltungselement entwickelt. Sie vermitteln Ruhe, Natürlichkeit und Wertigkeit. Gleichzeitig schaffen sie eine Verbindung zwischen Architektur und Landschaft. Gerade in alpinen Regionen werden sie deshalb häufig bewusst eingesetzt, um eine warme und einladende Atmosphäre zu erzeugen. Bei einem kürzlich realisierten Hotelprojekt in den Dolomiten zeigte sich eindrucksvoll, welche Wirkung ein durchdachtes Bodenkonzept entfalten kann. Großzügige Holzdielen verleihen den Räumen Tiefe und Charakter. Sie schaffen eine natürliche Basis, auf der sich das gesamte Einrichtungskonzept entfaltet. Dabei steht nicht allein die Optik im Mittelpunkt. Hotelböden müssen täglich höchsten Belastungen standhalten. Sie werden tausendfach begangen, regelmäßig gereinigt und sind ständig unterschiedlichen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, Materialien auszuwählen, die Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit und Ästhetik miteinander verbinden.
Warum Fliesen unverzichtbar bleiben So wichtig Holz für das Ambiente eines Hotels ist, so unverzichtbar sind Fliesen in zahlreichen anderen Bereichen. Moderne Hotelbäder, Wellnessanlagen, Ruhezonen und Spa-Bereiche stellen besondere Anforderungen an Materialien. Feuchtigkeit, hohe Beanspruchung und Hygiene spielen hier eine zentrale Rolle. Fliesen bieten dafür ideale Voraussetzungen. Gleichzeitig haben sie sich längst von ihrem rein funktionalen Charakter gelöst. Großformate, Natursteinoptiken, strukturierte Oberflächen oder besonders elegante Designs ermöglichen heute
Gestaltungslösungen, die höchsten architektonischen Ansprüchen gerecht werden. Gerade im Hotelbereich entsteht die stärkste Wirkung oft durch die Kombination verschiedener Materialien. Holz sorgt für Wärme und Behaglichkeit. Fliesen schaffen Klarheit, Eleganz und Funktionalität. Zusammengenommen entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das Gästen in Erinnerung bleibt.
Entscheidungen werden nicht am Schreibtisch getroffen Wer ein Hotel plant oder modernisiert, weiß, wie schwierig Materialentscheidungen sein können.
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Farben wirken auf Plänen anders als in der Realität. Oberflächen müssen berührt werden. Licht verändert die Wahrnehmung von Materialien. Deshalb gewinnen persönliche Bemusterungen zunehmend an Bedeutung. In den sieben Showrooms von DOMUS bauexpert in Südtirol und im Trentino werden Materialien nicht nur präsentiert, sondern erlebbar gemacht. Architekten, Hoteliers, Planer und Bauherren können unterschiedliche Lösungen direkt vergleichen und ihre Wirkung im Raum beurteilen. Aus Ideen werden konkrete Konzepte. Aus Unsicherheiten entstehen fundierte Entscheidungen. Dabei profitieren Kunden von einer umfassenden Betreuung. Die Mitarbeiter begleiten Projekte nicht nur bei der Produktauswahl, sondern stehen während des gesamten Entscheidungsprozesses beratend zur Seite.
Technisches Know-how macht den Unterschied Was viele Auftraggeber unterschätzen: Die eigentlichen Herausforderungen beginnen oft erst nach der Materialauswahl. Welcher Aufbau eignet sich für unterschiedliche Nutzungsklassen? Welche Anforderungen
stellt eine Fußbodenheizung? Welche Materialien funktionieren langfristig in Wellnessbereichen? Welche Lösungen garantieren Langlebigkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit? Hier kommen die Projekttechniker von DOMUS bauexpert ins Spiel. Sie begleiten Bauherren, Architekten und Hoteliers von der Planungsphase bis zur Umsetzung. Sie koordinieren technische Details, prüfen Machbarkeit, finden Lösungen für komplexe Anforderungen und sorgen dafür, dass aus einer guten Idee ein funktionierendes Gesamtkonzept wird. Gerade bei Hotelprojekten, bei denen Zeitpläne eingehalten und zahlreiche Gewerke koordiniert werden müssen, ist diese technische Unterstützung oft ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Qualität endet nicht mit der Lieferung Auch die beste Planung bleibt Theorie, wenn die Ausführung nicht stimmt. Deshalb spielen die Verlegerteams eine zentrale Rolle. Sie sorgen dafür, dass Materialien fachgerecht verarbeitet werden und ihre volle Wirkung entfalten können. Präzision bei der Verlegung, saubere Übergänge, sorgfältige Detailausbildungen und handwerkliches
Know-how entscheiden oft über die Qualität eines Projekts. Während Gäste später nur das fertige Ergebnis sehen, steckt dahinter die Arbeit erfahrener Fachkräfte, die jeden Quadratmeter mit höchster Sorgfalt ausführen. Genau dieses Zusammenspiel aus Beratung, technischer Kompetenz und handwerklicher Umsetzung macht den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Bauprojekt und einem Ort mit besonderer Ausstrahlung.
Nachhaltigkeit beginnt nicht immer mit Neuem Ein Thema gewinnt in der Hotellerie zunehmend an Bedeutung: der bewusste Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Nicht jeder Boden muss ersetzt werden, um wieder hochwertig auszusehen. Mit der professionellen Holzbodenaufbereitung bietet DOMUS bauexpert eine Lösung, die sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig ist. Bestehende Holzböden können abgeschliffen, saniert und neu behandelt werden. Dadurch entsteht oft ein Ergebnis, das optisch einem neuen Boden kaum nachsteht. Für Hotels bedeutet dies kürzere Ausfallzeiten, geringere Investitionen und einen verantwortungsvolleren
Umgang mit wertvollen Materialien. Gleichzeitig bleibt die Geschichte eines Hauses erhalten. Denn gerade Böden tragen über Jahre hinweg die Spuren eines Gebäudes und seiner Gäste. Sie zu erhalten, statt sie auszutauschen, ist oft die nachhaltigste Form der Modernisierung.
Räume, die Geschichten erzählen Am Ende geht es bei einem erfolgreichen Hotelprojekt nicht um einzelne Produkte. Nicht um eine bestimmte Fliese. Nicht um eine spezielle Diele. Nicht um einen Showroom oder eine technische Lösung. Es geht darum, Räume zu schaffen, die Menschen gerne betreten und an die sie sich erinnern. DOMUS bauexpert begleitet diesen Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung. Mit erfahrenen Beratern, kompetenten Projekttechnikern, engagierten Verlegerteams und einem Netzwerk von sieben Showrooms, in denen Gestaltung erlebbar wird. Denn erfolgreiche Hotels entstehen dort, wo Architektur, Materialien, Handwerkskunst und Leidenschaft zusammenfinden. Und wo aus einzelnen Entscheidungen ein stimmiges Gesamterlebnis wird.
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HOTELARCHITEKTUR
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Komfort & Design sind kein Widerspruch „Form follows function“: Dieser berühmte Satz des amerikanischen Architekten Louis Sullivan ist längst zum geflügelten Wort in der Branche geworden. Die Form eines Gebäudes soll demnach seiner Funktion folgen. Im modernen Hotel ist das allerdings nur die halbe Wahrheit.
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enn heute geht es nicht mehr allein darum, dass eine Tür sich öffnet, eine Treppe nach oben führt oder ein Aufzug zuverlässig das Stockwerk wechselt. Diese Dinge müssen selbstverständlich funktionieren. Doch Elemente wie Türen, Treppen und Aufzüge prägen auch Räume, sie schaffen Atmosphäre, geben Orientierung und werden Teil der architektonischen Identität eines Hauses. Die Funktion bekommt eine Form. Und die Form übernimmt selbst Funktion. Ein Geländer kann eine optische Linie durchs Gebäude ziehen. Eine Treppe kann zum Mittelpunkt der Lobby werden. Glas schafft Transparenz und
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lässt Licht durch das Hotel wandern, Metall gibt Konstruktionen Leichtigkeit oder Charakter. Selbst die Tür, jenes denkbar alltägliche Bauteil, wird im Hotel zur gestalterischen Entscheidung: auffällig oder zurückhaltend, massiv oder filigran, sichtbar oder nahezu unsichtbar? Das klingt zunächst nach einer Frage des Designs. Tatsächlich geht es um weit mehr: nämlich um Komfort, Orientierung, Sicherheit und Zugänglichkeit. Denn je stärker funktionale Elemente Teil der Architektur werden, desto wichtiger wird die Frage, wie selbstverständlich sie sich von möglichst vielen Menschen nutzen lassen.
Fotos © Shutterstock
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MEHR ALS NUR EIN WEG NACH OBEN Rein funktional betrachtet, ist die Aufgabe einer Treppe schnell erklärt: Sie überwindet einen Höhenunterschied. Im Hotel kann sie allerdings eine ganze Szenerie bilden. Eine großzügige Treppe, die von der Lobby in eine Bar oder auf eine Galerie führt, verändert den Raum. Sie lenkt Blicke, schafft Perspektiven und beeinflusst, wie sich Menschen durch das Gebäude bewegen. Eine freitragende Konstruktion aus Holz kann warm und wohnlich wirken, eine filigrane Stahlkonstruktion beinahe schwerelos. Stufen aus Naturstein treffen auf ein schmales Metallgeländer, Glas lässt den Blick in ein Atrium frei. Was technisch notwendig ist, wird zum architektonischen Statement. Das funktioniert besonders gut, wenn die Gestaltung nicht gegen die Funktion arbeitet. Eine Treppe darf spektakulär sein, sollte aber nicht weniger angenehm zu begehen sein. Stufen müssen gut proportioniert und ausreichend beleuchtet sein, Oberflächen dürfen nicht zur Rutschpartie werden, Handläufe müssen dort sein, wo die Hand sie erwartet. Das Geländer ist dabei ein schönes Beispiel für die Verbindung von Ästhetik und Gebrauchsgegenstand. Es kann den Charakter eines Raumes bestimmen und zugleich eine ganz konkrete Aufgabe erfüllen. Man sieht es, man berührt es, man verlässt sich darauf. Seine Form wird mit den Augen wahrgenommen – seine Qualität aber mit der Hand. Das ist eine der Besonderheiten von Hotelarchitektur: Man benutzt sie ständig.
KOMFORT DESIGN QUALITÄT SICHERHEIT
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WENN DER AUFZUG ZUM ERLEBNIS WIRD Auch der Aufzug hat sein Image als rein technisches Nebenprodukt moderner Gebäude längst abgelegt. Gerade in Hotels ist er häufig dort zu finden, wo Architektur sichtbar werden soll: im Zentrum einer Lobby, an einem offenen Atrium oder hinter einer großflächigen Verglasung. Eine gläserne Aufzugskabine kann den Weg nach oben selbst zum kleinen Erlebnis machen. Der Gast bekommt dabei einen anderen Blick auf das Gebäude. Eine dunkle Metallkabine wiederum kann die Materialwelt eines Hauses aufnehmen und fortsetzen. Holz, Messing, Edelstahl, Glas oder textile Oberflächen werden Bestandteile eines kleinen Innenraums, den jeder Gast zumindest für einige Sekunden betritt. Auch die Aufzugstür selbst kann eine Rolle spielen. Sie kann fast unsichtbar in einer Wand verschwinden oder bewusst als Fläche gestaltet werden. In einem minimalistischen Hotel kann ihre Zurückhaltung Teil des Konzepts sein; in einem historischen Haus darf sie mit Ornamenten oder einer besonderen Materialität auf die Geschichte des Gebäudes verweisen.
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TÜREN ERZÄHLEN MEHR, ALS MAN DENKT Stichwort Türen: Kaum ein Bauteil wird im Hotel so häufig benutzt und so selten bewusst wahrgenommen. Dabei entscheidet die Tür über einen erstaunlich wichtigen Moment: den Übergang. Vom öffentlichen in den privaten Bereich, von der Lobby zum Restaurant, vom Flur ins Zimmer. Sie trennt und verbindet zugleich. Eine schwere Tür aus dunklem Holz vermittelt etwas anderes als eine schlanke Glastür mit Metallrahmen. Eine Tür, die beinahe flächenbündig in der Wand verschwindet, erzeugt einen ruhigen, reduzierten Eindruck. Eine bewusst gesetzte Farbe kann dagegen einen Akzent setzen und gleichzeitig Orientierung schaffen. Und dann ist da noch die Frage des Öffnens. Eine Tür kann wunderschön aussehen und trotzdem nerven, wenn sie sich schwer bedienen lässt oder beim Öffnen im Weg steht. Im Hotel, wo Gäste häufig mit Gepäck, Taschen, Kindern oder Getränken unterwegs sind, wird eine solche Kleinigkeit schnell spürbar.
MATERIALIEN, DIE NICHT NUR GUT AUSSEHEN Glas und Metall spielen in dieser Verbindung eine besondere Rolle. Beide Materialien können Konstruktion sichtbar machen, Räume öffnen und gleichzeitig eine starke gestalterische Wirkung entfalten. Glas schafft Transparenz. Eine Abtrennung muss nicht automatisch eine visuelle Grenze sein. Ein gläsernes Treppenhaus kann Tageslicht in tiefere Bereiche eines Gebäudes bringen. Eine Glasbrüstung lässt Räume großzügiger wirken. Zwischen Lobby und Restaurant kann eine transparente Konstruktion Nähe schaffen, ohne die Bereiche vollständig miteinander zu verschmelzen. Metall bringt dagegen Konstruktion und Detail ins Spiel. Ein Handlauf, ein Türrahmen oder eine Trennwand kann bewusst schlank gehalten werden und dadurch fast grafisch wirken. Gebürstete Oberflächen reflektieren Licht anders, dunkle Beschichtungen anders als warme Messingtöne. Schon kleine Unterschiede verändern die Atmosphäre. Dabei geht es längst nicht nur um das, was das Auge sieht. Materialien haben eine Haptik, ein Gewicht, eine Temperatur. Ein Handlauf wird anders wahrgenommen, wenn er sich warm und angenehm anfühlt, als wenn er kalt und kantig wirkt. Eine Tür schließt sich anders als die nächste. Auch Geräusche gehören zur Wahrnehmung: das leise Einrasten eines Schlosses, das Rollen eines Aufzugs, der Nachhall einer Treppe. Denn ein Hotel, so viel ist sicher, wird mit allen Sinnen erlebt.
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KOMFORT HEISST AUCH: SICH ZURECHTFINDEN
Foto: Pfitscher
Zu einem gelungenen Aufenthalt gehört außerdem etwas, das sich schwer fotografieren lässt: Orientierung. Nach einer langen Anreise möchte niemand im Hotel zuerst einen Grundriss studieren. Wo ist die Rezeption? Wo geht es zu den Zimmern? Wo befindet sich das Restaurant? Welcher Aufzug ist der richtige? Gute Architektur kann solche Fragen beantworten. Eine Treppe, die schon von der Lobby aus sichtbar ist, kann zum Orientierungspunkt werden. Licht kann Wege intuitiv hervorheben. Blickachsen können zeigen, wo es weitergeht. Farben oder Oberflächen können Bereiche voneinander unterscheiden, ohne dass überall Schilder angebracht werden müssen. Das ist eine Form von Komfort, die kaum jemand bewusst benennt. Man findet den Weg einfach.
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DIE FRAGE LAUTET: SCHÖN FÜR WEN? Damit kommt ein Thema ins Spiel, das lange als rein technische Anforderung betrachtet wurde, heute aber zunehmend zum architektonischen Selbstverständnis gehört: Barrierefreiheit. Denn ein Hotel ist erst dann wirklich komfortabel, wenn seine Räume von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. Das beginnt schon beim Eingang. Ein repräsentatives Hotel mit einer imposanten Freitreppe kann architektonisch noch so überzeugend sein – wenn der barrierefreie Zugang versteckt an der Rückseite des Gebäudes liegt, dann darf das eigentlich nicht mehr sein. Dasselbe gilt für Türen, Aufzüge, Flure und Bäder. Bewegungsflächen müssen ausreichen, Bedienelemente erreichbar und Wege eindeutig sein. Menschen sehen und hören unterschiedlich gut und bewegen sich unterschiedlich sicher. Ältere Gäste brauchen möglicherweise andere Orientierungshilfen als junge. Kontraste können für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen hilfreich sein und zugleich ein bewusstes Gestaltungsmittel darstellen. Eine gute Beleuchtung verbessert nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Sicherheit. Aus der technischen Anforderung wird damit eine gestalterische Aufgabe.
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TECHNIK DARF SICHTBAR WERDEN
„UNIVERSAL DESIGN“ STATT SONDERLÖSUNG Ziel des Hoteldesigns sollte nicht sein, für bestimmte Menschen möglichst viele Sonderlösungen nachträglich anzubauen. Gute Planung versucht vielmehr, Räume von Anfang an so zu gestalten, dass sie für unterschiedliche Bedürfnisse funktionieren. Das kann erstaunlich schön aussehen. Ein elegant in die Architektur integrierter Handlauf muss nicht nach „Barrierefreiheit“ aussehen. Ein stufenloser Zugang kann Teil der Hauptwegeführung sein. Ein Aufzug kann mitten im architektonischen Geschehen liegen, statt in einen abgelegenen Nebengang verbannt zu werden. Kontraste, Licht und Materialwechsel können Orientierung schaffen und gleichzeitig die Gestaltung prägen. Die beste Lösung ist häufig jene, bei der niemand darüber nachdenken muss, warum etwas so gestaltet wurde. Das entspricht einem modernen Verständnis von Komfort: Ein Gebäude denkt sozusagen mit, ohne sich aufzudrängen.
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Gleichzeitig verändert die Digitalisierung das Verhältnis zwischen Technik und Architektur. Automatische Türen, elektronische Zutrittssysteme, digitale Check-in-Terminals, intelligente Beleuchtung oder Aufzüge mit modernen Bedienkonzepten gehören zunehmend zur Hotelwelt. Die Herausforderung besteht darin, diese Technik so zu integrieren, dass sie den Raum nicht beherrscht. Ein Terminal kann wie ein Möbelstück wirken. Ein Türöffner kann nahezu unsichtbar bleiben. Beleuchtung kann nicht nur Räume ausleuchten, sondern Wege markieren und Stimmungen verändern. Sensorik verschwindet möglichst in Decken und Wänden. Paradoxerweise wird Technik damit umso besser, je weniger sie sich in den Vordergrund drängt. Am Ende erinnert sich ein Gast selten an einzelne technische Daten. Niemand erzählt nach einer Reise: Der Aufzug hatte eine besonders gut durchdachte Steuerung. Man erinnert sich eher an das Gefühl, das ein Haus vermittelt hat. Und genau deshalb sind funktionale Elemente architektonisch so interessant. Sie begleiten den Gast durch das gesamte Gebäude. Man geht an ihnen vorbei, orientiert sich an ihnen. Sie sind nicht bloß Hintergrund, sondern Teil des Aufenthalts. Die Treppe darf dabei Skulptur sein, solange sie eine gute Treppe bleibt. Der Aufzug darf zum Erlebnis werden, solange er zuverlässig ist. Das Geländer darf zum Blickfang werden, solange es sicheren Halt bietet. Eine Tür darf nahezu verschwinden – solange sie sich im richtigen Moment mühelos öffnet. Darin liegt die eigentliche Weiterentwicklung von Sullivans berühmtem Satz „Form follows function“ verborgen. Denn wenn Funktion und Gestaltung wirklich zusammengedacht werden, folgt nicht mehr einfach das eine dem anderen. Dann beeinflussen sie sich gegenseitig. Die Funktion wird zum Gestaltungselement – und die Gestaltung übernimmt Funktion. Und aus beidem entsteht das, was ein gutes Hotel von einem x-beliebigen Gebäude unterscheidet. Das Hotel wird zu einem Ort, an dem sich Komfort in jeglicher Hinsicht erleben lässt.
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LICHT ALS TEIL DER ARCHITEKTUR Auch Licht erfüllt im Hotel mehr als eine rein funktionale Aufgabe. Es macht Räume sichtbar, schafft Atmosphäre, lenkt den Blick und kann Orientierung geben. Eine Treppe wird durch gezielte Beleuchtung sicherer und zugleich zum architektonischen Element. Lichtlinien können Wege markieren, einzelne Leuchten Materialien oder besondere Bereiche hervorheben. Dabei verändert das Zusammenspiel von Tageslicht und künstlicher Beleuchtung die Wahrnehmung eines Raumes über den Tag hinweg. Glasflächen bringen natürliches Licht ins Gebäude, abends übernimmt die künstliche Beleuchtung. Farbtemperatur, Helligkeit und Lichtverteilung bestimmen dabei, ob ein Raum warm und einladend oder klar und sachlich wirkt. Auch für die Barrierefreiheit ist Licht entscheidend. Gute Kontraste, ausreichend Helligkeit und möglichst wenig Blendung erleichtern die Orientierung und erhöhen die Sicherheit. Gerade hier zeigt sich, wie eng Gestaltung und Funktion zusammengehören: Die beste Beleuchtung fällt kaum auf. Sie macht einen Raum angenehmer, verständlicher und selbstverständlich nutzbar.
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