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Mittwoch, 23. September 2026
SONDERSEITEN: TRIANGLHOF
Der Trianglhof in Bozen Ein Hof zwischen Stadt und Weinberg
Foto: Hannes Unterhauser
Mitten in den Rentschner Weinbergen liegt der Trianglhof. Großzügige Verglasungen und geschützte Loggien öffnen den Blick auf die umliegende Landschaft.
Nur wenige Gehminuten von der Bozner Altstadt entfernt, umgeben von Weingärten, liegt der Trianglhof. Mit dem Neubau hat der traditionsreiche Familienhof
ein neues Kapitel aufgeschlagen. Landwirtschaft, Familienleben und Gastlichkeit finden hier ebenso Platz wie Ruhe, Rückzug und gemeinsames Erleben.
ie Geschichte des Trianglhofs ist eng mit jener der Familie Staffler und der Entwicklung der Stadt Bozen verbunden. 1771 erwarb
D
Johann Staffler den Hof mit seinen Weinbergen. Seither wird er von der Familie bewirtschaftet und von Generation zu Generation weitergeführt. Heute
Nicht nur mit Holz bauen, sich in Holz wohlfühlen!
Viel Glück und Freude mit dem gelungenen Neubau.
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SONDERSEITEN: TRIANGLHOF
Fotos: Hannes Unterhauser
stehen Michael und Greta Staffler gemeinsam mit ihren vier Kindern Sebastian, Leopold, Ludwig und Johann für die achte Generation. Der Name „Triangl“ leitet sich von der dreieckigen Form des Grundstücks ab. Über die Generationen hinweg blieb die Landwirtschaft ein fester Bestandteil des Hofes, während sich das Umfeld zunehmend veränderte. Bozen wuchs und rückte immer näher an die landwirtschaftlich geprägten Gebiete heran. Schließlich musste die ursprüngliche Hofstelle aufgegeben werden. Die Geschichte des Trianglhofs wurde jedoch fortgeführt. 2025 entstand die neue Hofstelle in Rentsch. Auch hier betreibt die Familie weiterhin Obst- und Weinbau. Als Mitglied der Kellerei Bozen liefert sie ihre Trauben an die Genossenschaft. Gleichzeitig kam mit fünf Ferienwohnungen ein neuer Betriebszweig hinzu.
Die Lage prägt die Architektur
Pool, Liegewiese und Spielplatz schaffen rund um den Trianglhof viel Freiraum für große und kleine Gäste. sind unter einem einheitlichen Satteldach zusammengefasst, dessen Kontur die Linien der umliegenden Berglandschaft aufnimmt. So fügt sich der Baukörper trotz seiner unter-
schiedlichen Nutzungen zu einem stimmigen Ganzen.
Geschützte Räume mit Ausblick Charakteristisch für den Triangl-
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hof sind die tiefen Einschnitte in den Baukörper. Sie schaffen geschützte Loggien, die die Innenräume nach außen erweitern und zugleich Rückzug bieten. Für Architektin Isabella
Foto Simon Burko
Der Trianglhof liegt an einem besonderen Übergang: am Rand der Bozner Stadt und zugleich am Beginn der weitläufigen Weinberge von Rentsch. Nach Westen orientiert sich der Hof in Richtung Stadt, nach Osten reicht der Blick über die Reben bis zum Rosengarten. Diese besondere Situation bildet die Grundlage für den architektonischen Entwurf. Der neue Hof ist bewusst zur Landschaft hin geöffnet. Seine unterschiedlichen Funktionen
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sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild und verbindet die verschiedenen Bereiche des Hofes gestalterisch miteinander.
Fotos: Hannes Unterhauser
Ein Hof für Gäste
Die fünf Ferienwohnungen sind modern und zurückhaltend eingerichtet. Holz, helle Farbtöne und klare Formen bestimmen die Innenräume. Napolitano sind sie ein wichtiges Element des Entwurfs: Sie öffnen das Haus zur Umgebung und rahmen gezielt einzelne Ausblicke. Je nach Ausrichtung rücken dabei die Weinberge, die Stadt oder die umliegenden Berge ins Blickfeld. Geschlossene Flächen wechseln sich mit großzügigen Verglasungen und geschützten Außenbereichen ab. So entstehen Bereiche, die auch bei unterschiedlichen Wit-
terungsverhältnissen genutzt werden können. Eine besondere Rolle übernimmt der zentrale Aufenthaltsund Begegnungsraum im Erdgeschoss. Seine Verglasungen öffnen ihn zu beiden Seiten und verbinden die angrenzenden Weinberge optisch miteinander.
Materialien mit Ortsbezug Auch die Materialwahl folgt einem reduzierten Konzept.
Porphyr, Beton mit Natursteinzuschlägen, Lärchenholz und Eichenholz prägen das Haus. Verwendet wurden natürliche, ortstypische Materialien, die einen direkten Bezug zur Umgebung herstellen. Ebenso wichtig ist ihre sorgfältige Verarbeitung. Lokale Handwerker setzten die unterschiedlichen Materialien im gesamten Gebäude um. Die reduzierte Materialpalette
Der Neubau schafft nicht nur Raum für die Familie und die Landwirtschaft, sondern auch für Gäste. Die fünf Ferienwohnungen tragen die Namen Hörtenberg, Bozen, Rentsch, Kampill und Rosengarten. Ihre Bezeichnungen beziehen sich auf jene Orte und Landschaften, die von den jeweiligen Wohnungen aus sichtbar sind. Die Apartments sind zwischen 35 und 56 Quadratmeter groß und verfügen je nach Lage über Balkon, Terrasse, Dachterrasse oder direkten Gartenzugang. Holzböden mit Fußbodenheizung sorgen je nach Jahreszeit für Wärme oder behutsame Kühlung. Der gemeinsame Aufenthaltsraum im Erdgeschoss bietet zusätzlichen Platz für Begegnung und dient zugleich als Frühstücksraum. Auf Bestellung wird dort ein Frühstück mit regionalen und hofeigenen Produkten angeboten. Dazu gehören Eier von den eigenen Hühnern, getrocknete Apfelringe, hausgemachte Kuchen oder Strudel sowie Konfitüren und Säfte aus hofeigenem Obst. Eine Trustbar und eine Produktecke mit Erzeugnissen des Hofes stehen den Gästen ebenfalls zur Verfügung. Viel Platz bietet auch der Außenbereich: Mehr als 1000 Quadratmeter Garten-, Liege- und Freifläche, ein beheizter Salzwasserpool sowie ein Spielplatz mit Sandkiste, Schaukel und Rutsche gehören zum Hof. Auch die Landwirtschaft wird für die Gäste erlebbar. Michael Staffler bietet Hofführungen an und gibt dabei Einblicke in den Weinbau. Bei Verkostungen im Weinkeller können die Gäste zudem Weine der Kellerei Bozen kennenlernen.
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Foto: LIVE-STYLE Agency
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Foto: Hannes Unterhauser
Foto: Hannes Unterhauser
Der gemeinsame Aufenthaltsraum mit Küche bietet einen Ort für Begegnung und Geselligkeit.
Wie ein Rahmen fasst die geschützte Terrasse den Blick über die Weinberge.
Stadt und Natur in Reichweite Gäste schätzen die ruhige Lage in den Weinbergen ebenso wie die Nähe zur Stadt. Die Bozner Altstadt liegt rund eineinhalb Kilometer entfernt, die nächste Bushaltestelle erreicht man nach etwa 300 Metern. Auch die Talstationen der Rittner und
der Kohlerer Seilbahn sind zu Fuß erreichbar. Damit lassen sich sowohl das Stadtzentrum als auch Ausflugsziele in der Umgebung ohne Auto erreichen. Auch mit dem Fahrrad ist der Hof gut angebunden. Das Radwegenetz rund um Bozen führt in die Stadt und in die nähere Umgebung. Für Fahrräder
Modernste Haustechnik für höchsten Komfort. · Lieferung und Montage der Heiz- und Kühlanlage mit Wärmepumpe · thermische Solaranlage · sanitären Anlagen · Lüftungsanlagen · zentrale Staubsaugeranlage Wir bedanken uns bei Familie Staffler für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen viel Freude und Erfolg. Oberhofer OHG des Karl und Theo Oberhofer & Co. www.oberhofer-ohg.it · Kreuzweg 37 | Eppan Tel. 0471 66 03 49 · info@oberhofer-ohg.it
Die Familie hinter dem Trianglhof: Michael und Greta Staffler mit ihren vier Kindern Sebastian, Leopold, Ludwig und Johann. und E-Bikes steht am Trianglhof ein eigener Fahrradraum zur Verfügung, in dem E-Bikes auch geladen werden können.
Den Hof achtsam weiterführen Die Umwelt zu schützen und zu bewahren, ist für die Familie Staffler selbstverständlich. Dieser Anspruch zeigt sich auch bei der Energieversorgung des Neubaus. Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren nutzen die Energie der Sonne, ergänzt wird das System durch eine Wärmepumpe. So verbindet der Trianglhof Bewährtes mit Neuem. Er bleibt landwirtschaftlicher Betrieb und Zuhause der Familie und öffnet sich zugleich für Gäste. Michael und Greta Staffler sprechen von einem „achtsa-
men Fortschreiben“ der Hofgeschichte. Mit dem Neubau in Rentsch hat diese Geschichte einen neuen Ort gefunden und wird heute von der achten Generation der Familie Staffler in die Zukunft geführt. © Alle Rechte vorbehalten
Rentschnerstraße 24/E Bozen Tel. 352/0354621 www.trianglhof.eu