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SONDERSEITEN: BRÜCKE ESCHENLOHE IN ST. PANKRAZ
Mittwoch, 10. Juni 2026
Brückenschlag in die Zukunft Foto: Strabag
Die neue Eschenlohe-Brücke verbindet moderne Ingenieurskunst mit der Geschichte des Ultentals
Die neue Eschenlohe-Brücke bei St. Pankraz verbindet seit Ende 2024 das Ultental mit dem überregionalen Straßennetz. Mit ihrer markanten Bogenkonstruktion knüpft sie an die historische Baumannbrücke an und erfüllt zugleich modernste Anforderungen an Sicherheit und Tragfähigkeit.
D
ie Eschenlohe-Brücke auf der Ultner Landesstraße LS9 prägt seit Jahrzehnten das Bild des Tales. Für die Bevölkerung des Ultentals und der angrenzenden Gemeinden stellt sie eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen dar. Täglich nutzen Pendler, Anwohner und Besucher die Strecke, die das Tal mit dem übrigen Straßennetz verbindet. Die ursprüngliche Brücke, auch unter dem Namen Baumannbrücke bekannt, wurde zwischen 1962 und 1965 errichtet. Über viele Jahre erfüll-
te sie zuverlässig ihre Aufgabe. Mit der Zeit machten jedoch Alterungserscheinungen und technische Schwächen immer deutlichere Eingriffe notwendig. Untersuchungen zeigten schließlich, dass Tragfähigkeit und Sicherheitsstandards langfristig nicht mehr gewährleistet werden konnten. Eine einfache Sanierung kam daher nicht mehr infrage. Stattdessen entschied sich das Land Südtirol für einen kompletten Neubau – ein Vorhaben, das sowohl technisch als auch organisatorisch höchste Anforderungen stellte.
Bauen bei laufendem Verkehr Eine der größten Herausforderungen des Projekts bestand darin, die wichtige Verkehrsverbindung während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten. Dafür wurde zunächst eine provisorische Umfahrung entlang der ehemaligen Talstraße errichtet, die ab April 2023 den gesamten Verkehr übernahm. Erst danach konnten die Arbeiten am bestehenden Bauwerk beginnen. Die Fahrbahnplatte und weitere Bauteile wurden schrittweise zurückgebaut, während Fundamente
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Jahrzehntelang war die Eschenlohe-Brücke bei St. Pankraz eine unverzichtbare Verbindung im Ultental. Doch die Konstruktion aus den 1960er-Jahren war den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Nach mehreren Jahren Planung und Bauzeit entstand an ihrer Stelle ein hochmodernes Bauwerk, das Sicherheit, Funktionalität und architektonische Kontinuität miteinander verbindet. Mit ihrer markanten Bogenform bleibt die neue Brücke ein vertrauter Bestandteil der Landschaft und setzt zugleich neue Maßstäbe im Südtiroler Brückenbau.
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