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Spezial_Einrichten_I_26

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HISTORISCH und modern Ebene NEUE MASSARBEIT oder Serie?

Maßgefertigte Möbel ermöglichen es, selbst anspruchsvolle Raumsituationen ideal zu nutzen und passgenaue Lösungen harmonisch in die Wohnarchitektur einzufügen.

MASSARBEIT oder SERIENMÖBEL?

Sobald Wohnräume neu geplant oder umgestaltet werden, rückt eine grundlegende Entscheidung in den Mittelpunkt: Soll es eine maßgefertigte Lösung vom Tischler sein oder ein seriengefertigtes Möbelstück aus dem Möbelhaus? Beide Varianten haben ihre Berechtigung und bieten je nach Wohnsituation unterschiedliche Vorteile. Ein genauer Blick zeigt: Die Entscheidung ist weniger eine Frage von richtig oder falsch als vielmehr von Bedürfnissen, Prioritäten und Lebensstil.

Wohnen erfüllt heute oft mehrere Funktionen zugleich. Küchen werden zu Treffpunkten, Wohnzimmer dienen zugleich als Homeoffice, Kinderzimmer verwandeln sich später in Arbeitsräume oder Gästezimmer. Wohnungen und Häuser sollen dabei flexibel nutzbar bleiben und zugleich die persönliche Handschrift ihrer Bewohner tragen.

Hinzu kommen typische bauliche Besonderheiten, wie sie in Südtirol häufig anzutreffen sind: Dachschrägen in ausgebauten Höfen, verwinkel­

IMPRESSUM

te Grundrisse in Altbauten oder kompakte Wohnungen in Ortskernen. Standardlösungen passen hier nicht immer problemlos hinein. Genau an diesem Punkt beginnt die Abwägung zwischen maßgefertigten Möbeln und serienmäßig produzierten Lösungen.

Maßmöbel: wenn jeder Zentimeter zählt

Maßanfertigungen werden individuell geplant und exakt auf Raum, Bedürfnisse und Stil abgestimmt. Häufig entstehen sie in Zusammenarbeit

Bequem soll nicht nur die neue Couch sein, sondern auch ihre Auswahl – Serienmodelle bieten eine große Vielfalt und sind meist sofort oder kurzfristig verfügbar.

mit Tischlereien oder spezialisierten Einrichtungshäusern, die Planung, Fertigung und Montage begleiten. Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Möbel werden exakt an die vorhandene Situation angepasst. Dachschrägen, Nischen oder ungewöhnliche Raumzuschnitte lassen sich optimal nutzen. Besonders bei Einbauschränken, Garderoben, Küchen oder Stauraumlösungen spielt das eine entscheidende Rolle.

„Viele Kundinnen und Kunden entscheiden sich für Maßmöbel, wenn sie besonderen Wert

„Dolomiten“-Spezial: „EINRICHTEN“, März 2026, Herausgeber, Verlag und Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen Redaktion und Druckerei: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471/928888, Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle Redaktion: Lisa Mitterer, Elisabeth Stampfer, Florian Mair, Titelbild: Hannes Niederkofler, Layout: Athesia Druck GmbH, Tel. 0471/925358, Koordination: Lidia Galvan, „Dolomiten“- Anzeigenabteilung, Tel. 0471/925312, dolomiten.spezial@athesia.it

Privacy

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auf Qualität, Langlebigkeit und individuelle Lösungen legen“, erklärt Manuel Steiner der Tischlerei Steiner in Pfalzen. Gerade dann, wenn Standardmaße nicht ausreichen oder Räume besondere Anforderungen stellen, bietet eine maßgefertigte Planung deutliche Vorteile. Gleichzeitig ermöglichen Maßanfertigungen eine hohe gestalterische Freiheit. Materialien, Farben, Oberflächen, Innenaufteilung und Funktionen lassen sich individuell bestimmen. Wer klare Vorstellungen hat oder eine ganz

produziert
Fotos: shutterstock

Sorgfältiges Handwerk und präzise Verarbeitung sorgen dafür, dass individuelle Möbel exakt nach Maß gefertigt werden.

persönliche Wohnatmosphäre schaffen möchte, findet hier viele Möglichkeiten. Neben der Qualität spielt auch das wachsende Nachhaltigkeitsbewusstsein vieler Kundinnen und Kunden eine zunehmend wichtige Rolle. Maßmöbel werden oft langlebig geplant, reparierbar gebaut und begleiten Haushalte nicht selten über Jahrzehnte hinweg. Allerdings hat Individualität ihren Preis. Planung, Produktion und Montage benötigen Zeit und verursachen höhere Kosten als Serienprodukte.

Wer kurzfristig einrichten möchte oder mit begrenztem Budget plant, stößt hier schneller an Grenzen.

Serienmöbel: schnell und budgetfreundlich

Serienmöbel – oft salopp als Möbel „von der Stange“ bezeichnet – sind in Einrichtungshäusern oder online sofort verfügbar oder mit kurzer Lieferzeit erhältlich. Sie werden in größeren Stückzahlen produziert, was die Preise in vielen Fällen deutlich reduziert.

Für viele Haushalte bietet diese Variante eine unkomplizierte Lösung. Möbel können rasch ausgewählt, geliefert und aufgebaut werden. Besonders bei Umzügen oder schnellen Veränderungen im Haushalt ist diese Flexibilität ein Vorteil. Ein weiterer Pluspunkt liegt in der Mobilität: Serienmöbel lassen sich meist problemlos abbauen und in eine neue Wohnung mitnehmen. Gerade junge Menschen oder Familien, die noch nicht langfristig planen, schätzen diese Beweglichkeit.

Auch die Auswahl hat sich in den letzten Jahren stark erweitert. Viele Hersteller bieten heute modulare Systeme oder konfigurierbare Programme an, mit denen Farben, Größen oder Innenaufteilungen angepasst werden können. Damit nähern sich Serienmöbel teilweise individuellen Lösungen an.

Dennoch bleiben Kompromisse nicht aus. Standardmaße passen nicht in jede Nische, Ecken bleiben ungenutzt oder Möbel wirken in kleinen Räumen schnell zu dominant.

Foto: shutterstock

Gestaltungsspielräume sind begrenzt, und die Lebensdauer kann je nach Produkt variieren.

Wenn Räume besondere Lösungen verlangen

Nicht jede Wohnsituation stellt dieselben Anforderungen. Während ein rechteckiges Schlafzimmer mit ausreichend Platz problemlos mit Serienmöbeln ausgestattet werden kann, stoßen diese bei komplizierten Grundrissen schneller an ihre Grenzen.

Typische Beispiele, bei denen Maßanfertigungen häufig ins Spiel kommen, sind Dachgeschosswohnungen, schmale Flure, kleine Wohnungen oder Räume mit ungewöhnlichen Übergängen, Nischen. Dass maßgefertigte Lösungen besonders in engen Räumen ihre Stärken ausspielen, bestätigt auch Manuel Steiner: „Besonders im Badezimmer zeigen maßgefertigte Lösungen ihre Stärken. In kleineren Räumen lässt sich mit guter Planung jeder Zentimeter optimal nutzen, sodass Stauraum und Design

Serienmöbel eignen sich besonders für offen gestaltete Wohnbereiche und lassen sich flexibel kombinieren.

Foto: shutterstock

gleichermaßen überzeugen.“

Hier entscheidet eine durchdachte Planung schließlich oft darüber, ob ein Raum großzügig wirkt oder ständig überfüllt erscheint.

Eine Frage des Budgets –aber nicht nur

Oft wird die Entscheidung zunächst über den Preis getroffen. Serienmöbel erscheinen auf den ersten Blick günstiger, während Maßanfertigungen schnell als kostspielig gelten. Doch bei genauerem Hinsehen

zeigt sich, dass neben dem Anschaffungspreis weitere Faktoren eine Rolle spielen. Ein hochwertiges Maßmöbel kann über Jahrzehnte hinweg genutzt und bei Bedarf repariert werden. Serienmöbel wiederum bieten die Möglichkeit, Räume schrittweise einzurichten und Investitionen besser zu verteilen. Besonders in Phasen, in denen sich Lebenssituationen rasch ändern– etwa bei Familienzuwachs oder einem geplanten Umzug –, kann diese Flexibilität ein entscheidender Vorteil sein.

Deshalb gewinnt die Frage an Bedeutung, welche Möbel langfristig bestehen sollen und wo bewusst flexibel geplant werden kann. Immer mehr Haushalte entscheiden sich dafür, nur jene Bereiche individuell anfertigen zu lassen, in denen wirklich ein Mehrwert entsteht, während andere Räume bewusst mit seriengefertigten Lösungen ausgestattet werden.

EINRICHTUNG

Maßgefertigte Badlösungen nutzen den vorhandenen Raum optimal und verbinden großzügigen Stauraum mit anspruchsvollem, modernem Design. Foto: shutterstock

Wohnen verändert sich – Möbel auch

Auch gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen die Entscheidung. Homeoffice, kleinere Haushalte, flexible Wohnformen und steigendes Umweltbewusstsein verändern Anforderungen an Möbel. Stauraum wird wichtiger, Räume müssen mehrere Funktionen erfüllen, und langlebige Lösungen gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach Flexibilität bestehen, insbesondere bei jungen Menschen und in Mietwohnungen.

Auch bei Stilrichtungen lassen sich derzeit unterschiedliche Entwicklungen beobachten.

„Aktuell sehen wir 2 Richtungen: einerseits sehr schlichte und reduzierte Planungen, andererseits aufwendigere Lösungen mit weichen, abgerundeten Formen. Wichtig ist aus meiner Sicht aber vor allem, dass Möbel edel wirken

und gleichzeitig pflegeleicht bleiben – schließlich soll eine Wohnung in erster Linie ein Ort zum Entspannen sein und nicht zusätzlichen Aufwand verursachen“, beschreibt Manuel Steiner aktuelle Tendenzen. Damit wird deutlich, dass Einrichtung nicht nur eine Frage des Designs, sondern auch des Alltagskomforts ist.

Kombination statt Konkurrenz

Maßanfertigungen und Serienmöbel müssen kein Gegensatz sein. In vielen Woh­

nungen findet sich heute eine Kombination von beidem: Individuell geplante Elemente nutzen schwierige Raumsituationen optimal aus, während seriengefertigte Möbel dort eingesetzt werden, wo flexible und unkomplizierte Lösungen gefragt sind. Diese Mischung erlaubt es, Budget, Funktionalität und Gestaltung miteinander zu verbinden und gleichzeitig beweglich zu bleiben. Möbel, die bei einem Umzug oder einer späteren Umgestaltung problemlos angepasst oder mitgenommen werden kön­

nen, ergänzen maßgefertigte Lösungen, die dauerhaft ihren Platz im Raum finden. Welche Variante sinnvoll ist, hängt letztlich von den persönlichen Lebensumständen ab. Schwierige Grundrisse oder besonderer Stauraumbedarf sprechen oft für individuelle Planung, während Serienmöbel Vorteile bieten, wenn Flexibilität gefragt ist oder Räume sich künftig verändern sollen. Wer vor einer Neuanschaffung überlegt, wie lange Möbel genutzt werden, welche Veränderungen möglicherweise anstehen und

welche Anforderungen Räume im Alltag erfüllen müssen, findet meist eine ausgewogene Lösung.

In der Praxis zeigt sich daher häufig: Die Kombination beider Varianten erweist sich als besonders alltagstauglich–maßgefertigte Möbel dort, wo sie den Raum wirklich verbessern, und seriengefertigte Lösungen in Bereichen, die weniger komplexe Anforderungen stellen.

Entscheidend ist, was passt

Wer mit begrenztem Budget einrichtet, findet mit Serienmöbeln häufig passende Lösungen.

Foto: shutterstock

Leben passen. Wer sorgfältig plant und Prioritäten klar definiert, findet meist eine gute Lösung – unabhängig davon, ob sie aus der Werkstatt eines Handwerksbetriebs oder aus der Serienproduktion stammt.

Ob Maßmöbel oder Serienmöbel die bessere Wahl sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist, wie gut Möbel zum eigenen

Und vielleicht liegt die beste Einrichtungslösung ohnehin irgendwo dazwischen. Denn Wohnen verändert sich im Laufe der Zeit – und mit einer durchdachten Mischung lassen sich Räume an neue Bedürfnisse anpassen, ohne dass das Zuhause seinen persönlichen Charakter verliert.

FORMALE ZURÜCKHALTUNG und KLARES KONZEPT

Fotograf: Hannes Niederkofler

Architekt Stefan Gamper hat im Dachgeschoss des Alten Gerichts im Zentrum von Klausen 2 Eigentumswohnungen realisiert, die sich durch einen ruhigen und sehr klaren Umgang mit dem Bestand auszeichnen und den Raum ideal nutzen.

Der planerische Spielraum für die Realisierung von 2 Eigentumswohnungen im Alten Gericht in Klausen beschränkte sich für Architekt Stefan Gamper susschließlich auf das Dachgeschoss. Die Vorgaben des Denkmalamts waren dabei klar definiert. Der historische Dachstuhl mit seinen Sparren, den Kopfbändern und Stilen galt als erhaltenswert und musste vollständig bestehen bleiben. Auch die Fassade sowie die bestehende Bausubstanz durften nicht verändert werden. Gleichzeitig

war der Raum begrenzt, beide Wohnungen entwickelten sich auf rund 45 Quadratmetern. Für den Architekten war früh klar, mit welchen Fixpunkten zu arbeiten ist. Die historischen Bauteile bilden das Gerüst seines Entwurfs und wurden bewusst freigelegt. Alte Balken, Sparren und Stützen wurden gereinigt und gebürstet, ohne ihre Oberflächen zu glätten oder zu überformen. Die Spuren der Zeit bleiben sichtbar, die Haptik des Holzes erfahrbar. Die Konstruktion tritt klar in Erscheinung und

Die Räume überzeugen durch Ordnung, Maß und Zurückhaltung.

Stairway to heaven: Die Treppe
Gebürstete Weißtanne trifft auf einen leicht vergrauten Holzboden: Die Materialwahl ist bis ins Detail durchdacht.

Die historischen Bauteile bilden das Gerüst dieses architektonischen Entwurfs und wurden bewusst freigelegt.

prägt die Räume wesentlich. Ergänzt wird sie durch einfache Füllkörper, etwa unter den Dachschrägen, die notwendig sind, um den Raum nutzbar zu machen, den Dachstuhl jedoch nicht verdecken, sondern ihn stärker hervortreten lassen.

STERNFÖRMIGE RAUMORGANISATION

Die Raumorganisation folgt einem einfachen Prinzip. Statt klassischer Gänge gibt es einen zentralen Erschließungsbereich, von dem aus sich die Räume sternförmig öffnen. Diese Ent­

scheidung ist sowohl funktional als auch räumlich begründet. „Wenn ich Raum sparen will, dann darf ich nicht mit Gängen arbeiten, sondern mit Plätzen”, so Gamper, „Gänge machen den Raum klein, wobei die Dachschrägen in diesem konkreten Bau, den Raum ja auch noch hinsichtlich der dritten Dimension kleiner wirken lassen”. Der Raum erschließt sich daher über einen zentralen Bereich. Dieser erfüllt gleich mehrere Aufgaben. Hier befinden sich Garderobe und Zugang, von hier aus erschließen sich Wohn, Ess­ und Kochbereich sowie die separaten Räume für Schlafzimmer und Bad.

MÖBEL MIT MEHRFACHNUTZUNG

Der Wohnbereich ist offen gehalten und wird ganz bewusst nicht durch fixe Wände unterteilt. Halbhohe Möbel strukturieren den Raum und definieren Nutzungszonen, ohne den Blick zu verstellen. So bleibt der Raum in seiner gesamten Breite und Länge erfahrbar. „Möbel haben für mich in diesem Entwurf mehrere Funktionen, sie sind nicht nur Staufläche, sondern zugleich auch Geländer und Raumtrenner“, so Gamper.

Diese Mehrfachnutzung der Möbel reduziert die Anzahl fester Einbauten und hält die Räume offen. Fixe Wände wurden nur dort gesetzt, wo sie funktional notwendig sind. Alle anderen Einbauten sind als reversible Elemente gedacht. Sie könnten theoretisch wieder entfernt werden, ohne die historische Substanz zu beschädigen. Der Dachraum ließe sich so auch in Zukunft wieder anders nutzen. „Man könnte morgen alle Bauteile wieder herausnehmen, ohne die historische Struktur zu verletzen“, so Gamper, „und das Dachgeschoss könnte wieder ein Museum werden.“

INNEN

UND AUSSEN

VERSCHMELZEN

Alle Außenöffnungen sowie die Gauben und Fenster unterlagen strengen Auflagen vonseiten des Denkmalamtes.

Vorgeschrieben waren doppelflügelige Fenster mit feiner Sprossenteilung, zarten Profilen und Zweischeibenverglasung. Architekt Gamper strebte eine zurückhaltende Lösung an, die sich selbstverständlich in das bestehende Gebäude einfügt. 2 kleine Loggien er­

gänzen das Raumprogramm. Sie sind in das Dachvolumen eingeschnitten und nicht auskragend, da Eingriffe in die Fassade nicht erlaubt waren. Diese zurückhaltende Lösung fügt sich selbstverständlich in die Dachlandschaft ein und schafft geschützte Außenräu­

me mitten in der Altstadt. Die Loggien öffnen dabei auch gezielte Blickbeziehungen und erweitern den Wohnraum nach außen, ohne das Erscheinungsbild des Gebäudes zu verändern. Die Blickbeziehungen nach außen spielen im Gesamtkonzept der Archi­

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Loggien öffnen den Blick ins Freie und erweitern so den Wohnraum nach außen. Respekt für das Alte: Fenster mit feiner Sprossenteilung und zarten Profilen.

tektur ein wichtige Rolle. So verschmelzen innen und außen miteinander. Trotz der kompakten Grundrisse entsteht so ein großzügiger Raumeindruck.

BEWUSST REDUZIERT

Auch in der Material­ und Farbwahl folgte Architekt Stefan Gamper einem konsequent reduzierten Ansatz. Die gebürstete Weißtanne prägt die Einbauten und trifft auf einen leicht vergrauten Holzboden. Die übrigen Oberflächen und Stoffe bewegen sich in hellen, neutralen Tönen wie Weiß, Grau, Beige. Diese Zurückhaltung schafft Ruhe und bildet einen neutralen Hintergrund für das Leben in den Wohnungen. Gleichzeitig ermöglicht sie eine flexible Nutzung und persönliche Aneignung der Räume. Kunst spielt dabei eine bewusst untergeordnete, aber

Ein ruhiger und sehr klarer Umgang mit dem Bestand prägt dieses architektonische Konzept; Räume werden ideal genutzt.

desto stärker ist ihre Wirkung. Stefan Gamper hat 2 Wohnungen geschaffen, deren Qualität weniger in Größe oder formaler Geste liegt, sondern in der Klarheit des Konzepts. Der Entwurf respektiert die Geschichte des Gebäudes und nutzt zugleich die Möglichkeiten des Dachraums. Das Dachgeschoss des Alten Gerichts wurde sorgfältig einer neuen Nutzung zugeführt. Die Architektur tritt in den Hintergrund und schafft Räume, die durch Ordnung, Maß und Zurückhaltung überzeugen.

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Dr. Arch. Stefan Gamper entwirft mit großer Leidenschaft Architektur für Menschen und ihre Lebensräume. Im Mittelpunkt steht für ihn das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer sowie die harmonische Einbindung der Gebäude in Ort und Landschaft. Seine Projekte zeichnen sich durch klare Linien, durchdachte Raumkonzepte und den Einsatz warmer Materialien aus.

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Wer heute Räume gestaltet – ob Hotel, Restaurant oder privates Zuhause – sucht mehr als nur Wand- und Bodenbeläge. Man sucht Orientierung, Sicherheit und Expertise. Genau hier setzt DOMUS bauexpert an: als Partner, der nicht nur Materialien liefert, sondern zuhört, Räume versteht und Projekte von A bis

Wenn Service zum Fundament schöner Räume wird

Beratung, die Bedürfnisse erkennt

Der erste Schritt zu einem gelungenen Raum beginnt selten mit einem Holzboden oder einer Fliese. Er beginnt mit Fragen: Wie lebt man in diesem Raum? Welche Atmosphäre soll entstehen? Welche Anforderungen stellt die Nutzung?

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Showrooms wird Beratung deshalb zu einem echten Dialog. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden arbeiten wir daran, Wünsche zu erfüllen und Wohnträume zu verwirklichen. Materialien werden nicht nur betrachtet, sondern erlebt – haptisch wie visuell: von geölter Eiche bis zu großformatigen Fliesen in moderner Steinoptik. Denn neben der Ästhetik zählt vor allem

Materialvielfalt für Räume mit Charakter Vom natürlichen Charme warmer Holzböden über robuste Designbeläge bis hin zu pflegeleichten Fliesen – DOMUS bauexpert bietet eine Bandbreite, die sowohl klare architektonische Linien als auch gemütliche Wohnträume ermöglicht.

• Holz, das Persönlichkeit trägt: Ob gebürstet, geölt oder dunkel geräuchert – jede Diele erzählt ihre eigene Geschichte und verleiht Räumen Tiefe und Charakter.

• Fliesen, die Pragmatik und Design vereinen: ideal für Lobbys, Spabereiche oder Küchen.

• Design- und Teppichböden, die Funktionalität und Stil verbinden: besonders beliebt in stark frequentierten Bereichen. Durch diese Vielfalt entstehen harmonische Gesamtkonzepte:

Materialien können kombiniert, Farben abgestimmt und Oberflächen bewusst eingesetzt werden. Wand- und Bodenbeläge werden im Showroom nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines abgestimmten Raumgefühls inszeniert.

Professionelle Ausführung –von der Idee bis zur fertigen Fläche

Service endet bei DOMUS bauexpert nicht an der Beratungstheke. Auf Wunsch übernehmen erfahrene Verlegerteams die fachgerechte Installation – präzise, termintreu und abgestimmt auf die individuellen Anforderungen jedes Projekts.

Das Unternehmen zeigt: Exzellenter Service ist kein Luxus, sondern eine Haltung. Eine Haltung, die Vertrauen schafft – und Projekte ermöglicht, die bleiben.

ANKOMMEN MIT STIL –

den Flur einladend gestalten

Eine klare Struktur im Flur vermittelt ein ruhiges Gesamtbild.

Schuhstapel hier, Jackenberge dort – und der Schlüssel bleibt unauffindbar. Was eher nach Abstellkammer klingt, ist in vielen Wohnungen Realität im Flur. Ausgerechnet dort, wo Gäste den ersten Eindruck gewinnen. Dabei ist der Eingangsbereich weit mehr als ein Durchgangsort: Er bildet die Schwelle zwischen draußen und drinnen, den Moment des Ankommens.

Längst hat sich der Flur vom reinen Durchgangsraum zum gestaltbaren Wohnbereich entwickelt. Im Idealfall wirkt er offen und einladend, spiegelt den persönlichen Stil wider und bietet zugleich ausreichend Stauraum. Hundeleine, nasse Jacken, schmutzige Schuhe oder Schulranzen finden hier ihren Platz – ohne dass

der Raum an Charme verliert. Praktikabilität und Ästhetik schließen sich also nicht aus.

Bedürfnisse als Ausgangspunkt

Die Gestaltung des Eingangsbereichs beginnt mit der Frage nach der Nutzung. Entscheidend ist, welche Funktionen der Flur erfüllen soll:

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Ein harmonisches Gesamtbild verleiht dem Eingangsbereich eine hochwertige Ausstrahlung.

• Werden eher Kleiderbügel genutzt oder schnell erreichbare Haken bevorzugt?

• Gelangen häufig Schmutz und Nässe in die Wohnung oder bleiben die Schuhe schon vor der Tür?

• Ist ein robuster Bodenbelag wichtig?

• Müssen Sporttaschen jederzeit griffbereit sein?

• Wird Stauraum für Hundezubehör benötigt?

Sind diese Fragen geklärt, lässt sich die Einrichtung gezielt planen.

Struktur schafft Ruhe

Ob Hakenleiste, Kommode oder Schuhschrank – Stauraumlösungen gibt es in allen

Preisklassen. Besonders praktisch sind Möbel, die mehrere Funktionen vereinen, etwa ein Schuhschrank mit Ablagefläche.

Ein klar strukturierter Flur wirkt automatisch ordentlicher. Geschlossene Stauraumlösungen bringen Ruhe ins Gesamtbild, da sie visuelle Unordnung verbergen. Allerdings

helfen auch Türen wenig, wenn sie sich vor lauter Inhalt kaum schließen lassen. Regelmäßiges Ausmisten sorgt dafür, dass nur das Nötigste griffbereit bleibt.

Ein stimmiges Gesamtkonzept verleiht dem Eingangsbereich Wertigkeit. Gleichzeitig bietet gerade dieser Raum Spielraum für Mut zur

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Gestaltung: Kräftige Farben oder dunkle Töne können hier gut funktionieren, da man sich meist nur kurz darin aufhält.

Kleine Überraschungen mit großer Wirkung

Unerwartete Formen oder geschwungene Farbverläufe bringen Dynamik in den Flur. Oft sind es Details, die den Unterschied machen: ein kleines Wand­Tattoo nahe der Fußleiste, das erst beim zweiten Hinsehen auffällt, oder eine eingravierte Botschaft im Spiegel. Auch auffällige Elemente wie

eine Neonschrift setzen Akzente. Bilder, Pflanzen und ausgewählte Accessoires verleihen Persönlichkeit und transportieren den eigenen Stil. Zusätzlich lassen sich mit Düften oder leisen Naturgeräuschen sinnliche Eindrücke schaffen, die den Empfang besonders machen.

Atmosphäre zum Ankommen

Gemütlichkeit beginnt im Eingangsbereich. Bequeme Gästehausschuhe und eine Sitzgelegenheit erleichtern das An­ und Ausziehen der Schu­

he. Eine Sitzbank kann dabei zugleich als Stauraum dienen. Sinnvoll ist außerdem ein fest definierter Bereich für Jacken und Schuhe von Besuchern. So bleibt die Ordnung gewahrt, auch wenn mehrere Gäste gleichzeitig eintreffen.

Ein zentraler Faktor für die Stimmung ist die Beleuchtung. Eine einzelne Deckenleuchte wirkt oft zu funktional. Zusätzliche Lichtquellen wie indirekte Leuchten oder Nachtlichter schaffen eine warme Atmosphäre und bieten Orientierung – etwa nachts auf dem Weg durch die Wohnung.

Lösungen für lange und schmale Flure

Je größer der Eingangsbereich, desto vielfältiger die Gestaltungsmöglichkeiten. Doch auch schmale oder lange Flure lassen sich ansprechend inszenieren. Eine visuelle Gliederung durch Lichtinseln, unterschiedliche Wandfarben oder Muster bringt Struktur.

Oft unterschätzt wird die Decke: Farbstreifen, die über Wände und Decke verlaufen, oder nach oben gerichtete Leuchten können die Raumhöhe betonen und dem Flur mehr Weite verleihen.

Hier darf es auffallen: Kräftige oder dunkle Farben passen, da der Aufenthalt meist kurz ist. Zusätzliche Beleuchtung sorgt für eine angenehme Atmosphäre.
Fotos: shutterstock

Besondere Anforderungen im Alltag

Einige Lebenssituationen stellen eigene Anforderungen an den Eingangsbereich. Familien profitieren von kindgerechten

Lösungen: niedrige Haken, leicht erreichbare Schuhablagen und ein fester Platz für den Schulranzen fördern Selbstständigkeit. Symbole oder Farben helfen jüngeren Kindern, spielerisch Ordnung zu lernen.

Auch bei Haustieren lohnt sich eine durchdachte Planung. Haken oder Boxen bieten feste Ablageorte für Leine, Leckerlis oder Kotbeutel. Eine Stange für nasse Handtücher oder Regenkleidung sowie ein robuster, waschbarer

Schmutzfänger erleichtern den Alltag.

Ein letzter Akzent beginnt bereits vor der Tür: Eine ansprechende Fußmatte hält Schmutz draußen und sorgt schon beim Eintreten für einen freundlichen Empfang.

Öffnungszeiten

Montag - Freitag

8.30 – 12 Uhr + 14.30 – 18.30 Uhr

Nur noch am 1. Samstag im Monat 8.30 – 12 Uhr + 14 – 18 Uhr

Unterschiedliche Lichtbereiche, Farben und Muster schaffen visuelle Ordnung.
Fotos: shutterstock

50 & 50: REFUGIUM, das sich nach oben öffnet

Interior-Designer Michael Gallmetzer lächelt, als wäre er selbst von dem überrascht, was sich hinter der Tür vor ihm verbirgt. Er hat im idyllischen Bergdorf Eggen in der Gemeinde Deutschnofen eine Wohnung projektiert, doch das Ergebnis wirkt mehr wie ein Geschenk –nicht nur an den Raum, sondern an das Gefühl, das darin entsteht. Aus einer Zweizimmerwohnung wurde ein nicht alltägliches Zuhause, in dem sich Großzügigkeit aus der Einschränkung heraus entwickelt hat.

Fotos: Hannes Niederkofler

Wer eintritt, spürt sofort: Es ist nicht mehr die Quadratmeterzahl, die den Ton angibt, sondern das Licht, die Materialien und die Entscheidung, den Raum völlig neu zu denken. Und wenn am Morgen das Licht durch die großzügigen Fensterflächen fällt und sich in Holz und Stoffen bricht, beginnt diese Wohnung ihre eigene, leise Dramaturgie. Nichts wirkt laut, nichts aufgesetzt –und doch erzählt jeder Schritt durch den Raum von Veränderung. Von einer kompakten Zweizimmer­Wohnung, die neu gedacht wurde. Von 50 Quadratmetern im ersten Oberge­

schoss eines Hauses, erweitert um weitere 50 Quadratmeter im geöffneten Dachgeschoss. Schon beim Eintreten fällt der Blick nach draußen. Eben die großzügig gehaltenen Fensterflächen holen die stille Berglandschaft rund um Eggen ins Innere. Leichte Vorhänge bewegen sich im Tageslicht, als wollten sie den Rhythmus der Natur aufnehmen. „Die Offenheit war mir bei der Planung sehr wichtig“, sagt InteriorDesigner Michael Gallmetzer über die Wohnung – ein 2025 fertiggestellter Neubau, vollständig neu eingerichtet. Nichts hat der erfahrene Pro­

jektant dem Zufall überlassen, denn alles folgt einer klaren Linie: Materialien, Farben und Licht. Die Wohnfläche im Obergeschoss öffnet sich zur großen Terrasse – ein Übergang zwischen innen und außen, zwischen alpiner Klarheit und wohnlicher Wärme.

DIE NEUE EBENE

Die eigentliche Transformation beginnt jedoch dort, wo der Blick nach oben wandert. Eine maßgefertigte, sehenswerte Sambatreppe aus warmem

Holz verbindet die Ebenen. Sie ist mehr als nur ein funktionales Element – sie ist ein architektonisches Statement. „Der Wunsch war es, im Dachbereich eine weitere Wohn­ und Schlaffläche zu gewinnen“, erklärt Gallmetzer, „dazu wurde das Dachgeschoss geöffnet und die zusätzliche Fläche von 50 Quadratmetern herbeigezogen.“ Was zuvor ungenutzt war, ist zur Erweiterung des Lebensraums geworden. Insgesamt ist damit eine Wohnung entstanden, die sich über 2 Ebenen entfaltet und ihren Charakter grundlegend verändert. Die Treppe führt hinauf

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Warme Holzakzente, klare Linien und viel natürliches Licht – ein Wohnraum, der Ruhe ausstrahlt und modernes Design mit behaglicher Atmosphäre verbindet.

Ein harmonisch gestalteter Innenraum mit natürlichen Materialien, ruhigen Farben und stimmigen Lichtakzenten.

in eine neue Leichtigkeit– sie strukturiert, ohne zu beschweren, verbindet, ohne zu dominieren.

HOLZ, STAHL, TEXTIL

Im offenen Wohnbereich herrscht eine ruhige Harmonie. Möbel in gebürsteter Asteiche treffen auf Schwarzstahlelemente, edle Textilien setzen

weiche Akzente. Natürliche Holztöne bestimmen die Atmosphäre, begleitet von einer zurückhaltenden Farbpalette. „Es ging darum, alpine Behaglichkeit zeitgemäß zu interpretieren“, sagt Gallmetzer. „Die Materialien sind bewusst gewählt – eben Asteiche gebürstet, kombiniert mit schwarzen Stahlelementen und hochwertigen Stoffen.“ Die Küchenzeile mit dunkler Arbeitsfläche bildet einen klaren Kontrast zum

Holz. Sie geht fließend in den Essbereich über, wo eine maßgefertigte Sitzbank und eine reduzierte Beleuchtung einen kommunikativen Mittelpunkt schaffen. Hier verdichtet sich das Wohnen: Kochen, Essen und Gespräche – alles in einem offenen Zusammenhang gedacht.

Angrenzend steht ein Sofa, das sich bei Bedarf in ein Gästebett verwandeln lässt. Flexibilität war bei der Projektierung zweifelsohne ein zentrales Thema. „Auf kleinem Raum eine großzügige offene Wohnung mit viel Stauraum und ausreichend Platzbedarf zu schaffen – das war die Herausforderung“, betont InteriorDesigner Gallmetzer, der mit seiner Lösung zufrieden ist.

DER ZAUBERFLUSS

Ein besonderes Highlight zieht sich wie ein leiser Erzählfaden durch die Wohnung: die Tapete mit fantasievollem Muster

zum Thema „Zauberfluss“. Wie eine poetische Landschaft breitet sie sich über Wohn­ und Schlafbereiche aus. Linien und Formen scheinen zu fließen, schaffen Tiefe und Bewegung. „Die Tapete bringt eine subtile Urlaubsstimmung ins Interior– ruhig, naturnah und sinnlich“, beschreibt Gallmetzer. Sie ist mehr als Dekoration. Sie ist Atmosphäre. Ein Motiv, das Innenräume mit einer imaginären Landschaft verbindet – zwischen Berglicht und fließender Fantasie.

RÜCKZUG UND KOMFORT

Das Schlafzimmer im ersten Obergeschoss überzeugt mit Klarheit. Ein gepolstertes Kopfteil, warme Materialien und ein fein abgestimmtes Lichtkonzept sorgen für Ruhe und Entspannung. Hier wird die Gestaltung leiser, konzentrierter. Direkt angeschlossen liegt das Bad – funktional und elegant zugleich. Eine

Klare Formen und Holz verleihen diesem Innenraum eine zurückhaltende, moderne Eleganz.

Ein Ort, an dem man wunderbar zur Ruhe kommt und richtig gut schlafen kann.

Walk­in­Dusche, maßgefertigte Badmöbel mit integrierter Waschmaschine und ein großflächiger Spiegelschrank, der den Raum optisch erweitert, prägen das Bild.

Ein weiteres Bad ist von 2Seiten zugänglich. Es kann flexibel als Gäste­WC oder als privater Bereich genutzt werden– eine Lösung, die den Alltag erleichtert und Besuch selbstverständlich integriert.

STAURAUM UND STRUKTUR

Trotz der kompakten Ausgangsfläche wirkt nichts gedrängt. Stauraum wurde konsequent mitgedacht, ohne visuelle Unruhe zu erzeugen. Die klare

Materialabstimmung sorgt für Zusammenhalt. Holz, Stahl und Textil – sie wiederholen sich, variieren, antworten einander. „Durch die konsequente

Abstimmung von Materialien, Farben und Licht entstand ein Interior, das Offenheit, Komfort und alpine Behaglichkeit vereint“, fasst Gallmetzer zu­

sammen. Die Wohnung zeigt, dass Großzügigkeit nicht allein eine Frage der Quadratmeter ist. Sie entsteht durch Durchdachtheit, durch das Öffnen

Kommen Sie vorbei und erleben Sie unsere Produktwelt hautnah in unseren Showrooms.

- BOZEN (BZ)

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Schlichte Materialien und klare Details sorgen hier für eine angenehm ruhige Badatmosphäre.

von Ebenen, durch klare Linien und präzise Entscheidungen.

EIN MODERNER RÜCKZUGSORT

Zwischen Zauberfluss und Berglicht ist in Eggen also ein Refugium entstanden, das den Charakter des Bergdorfs aufnimmt und zeitgemäß interpretiert. Die Verbindung von 50 Quadratmetern im Erdgeschoss mit weiteren 50 Quadratmetern im Dachgeschoss schafft Raum für neue Möglichkeiten – ein zusätzliches Schlafzimmer, mehr Wohnfläche, mehr Licht. Die Sambatreppe erzählt von Bewegung,

die Tapete von Fantasie, die Materialien von Beständigkeit. Alles zusammen formt einen Ort, der Rückzug bietet und zugleich offen bleibt. Interior­Designer Michael Gallmetzer bleibt am Ende der Führung noch einmal stehen, der Blick wandert durch den Raum nach draußen in die Landschaft. „Es war der Anspruch, auf kleiner Fläche Großzügigkeit zu schaffen“, sagt er ruhig, „dass die Wohnung trotz ihrer kompakten Basis weit wirkt – das war das Ziel.“ Und während das Tageslicht über Holz und Stahl streicht, wird spürbar: Hier ist ein Zuhause entstanden, das Weite nicht misst, sondern fühlt.

INTERIOR-DESIGNER MICHAEL GALLMETZER

Nach der Ausbildung an der Landesberufsschule „Christian Josef Tschuggmall“ (Holztechnologien) in Brixen und der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Imst/Nordtirol (Innenarchitektur & Möbeldesign) arbeitete Interior-Designer Michael Gallmetzer jahrelang für die international tätigen Einrichtungsunternehmen „key objects“ und „Erlacher“. Anschließend vertiefte er seine Fähigkeiten und erweiterte seinen Horizont in Planung und Umsetzung anspruchsvoller Innenarchitekturprojekte bei „G22 projects“. Nach der Befähigungsprüfung für das Ingenieurbüro im Fachgebiet Innenarchitektur im März 2022 gründete er genau ein Jahr später in Eggen sein Kreativstudio „MG Interior Design“. Weitere Infos auf www.mg-interiordesign.it.

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Seit 1980 treffen beim Einrichtungshaus Fleischmann innovative Kreationen und Handwerk aufeinander. Um die Grundbedürfnisse des Menschen nach Schlaf, gemütlichem Wohnen, und aufregendem Kochen stilvoll verwirklichen zu können, arbeiten wir täglich mit Topmarken wie Leicht, Team 7 und Brühl, sowie unserer hauseigenen Tischlerei zusammen. So schaffen wir aus hochwertigen Materialien, vollkommen neue Wohnerlebnisse.

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vereint Design und Funktion als Ergebnis der Zusammenarbeit von handwerklichen Prinzipien und modernster Technik. Leicht-Küchen schaffen den perfekten Rahmen für stilvollen Genuss und machen Ihre Küche zu einer Wohlfühloase für die ganze Familie. Ihre Idee mit unseren technischen Mitteln zündet ein Feuerwerk der Kreativität und

ergibt somit eine exklusive Küche, an der Sie lange Freude haben.

Lassen auch Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten der professionellen Küchenplanung begeistern. Wir unterstützen Sie mit persönlicher Beratung, langjähriger Kompetenz, ausgezeichneter Qualität, zuverlässigem Service und mit viel Liebe zum Detail.

CLEVERE WOHNIDEEN für KLEINE RÄUME

Mit klugen Einrichtungslösungen lässt sich auch eine Einzimmerwohnung funktional, bequem und wohnlich gestalten.

So wirkt auch wenig Platz großzügig

Der Wunsch nach einer weitläufigen Wohnung ist verbreitet, die Realität sieht jedoch oft anders aus. Viele Menschen leben auf begrenzter Fläche und müssen mit wenigen Zimmern auskommen. In Mietwohnungen sind größere Umbauten meist nicht erlaubt. Umso wichtiger sind durchdachte Einrichtungs­

Blickachsen nutzen und Offenheit schaffen

Soll ein Raum ohne bauliche Maßnahmen größer erscheinen, kommt es vor allem auf die visuelle Wirkung an. Je weiter der Blick ungehindert durch den Raum oder nach draußen schweifen kann, desto großzügiger wirkt die Wohnfläche. Entscheidend ist dabei, wie die Blickachsen von häufig genutzten AufenthaltsSpiegel können diesen Effekt gezielt verstärken. Richtig

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platziert – etwa gegenüber von Fenstern oder seitlich zu bodentiefen Verglasungen–reflektieren sie Licht und Raumtiefe und lassen kleine Wohnungen weiter erscheinen

Flächen strukturieren und Wohnzonen definieren

möglichen Abgrenzung, ohne den Raum optisch zu verkleinern.

Leichte und funktionale Möbel bevorzugen

Ein überladener Boden lässt Räume schnell gedrungen wirken. Eine möglichst durchgängige Bodenfläche vermittelt hingegen Weite. Zu viele Teppiche können diesen Eindruck stören. Dennoch haben sie ihre Berechtigung: Gezielt eingesetzt, helfen sie dabei, einzelne Funktionsbereiche wie Wohnen, Schlafen, Arbeiten optisch voneinander zu trennen.

Für eine klarere Gliederung eignen sich außerdem offene Regale, niedrige Sideboards oder transparente Raumteiler. Auch verglaste Trennwände oder leichte Schiebetüren er­

In kleinen Wohnungen zahlt sich Multifunktionalität besonders aus. Moderne Möbel bieten längst mehr als klassische Schlafsofas: drehbare Arbeitsflächen, klappbare Elemente oder kombinierte Lösungen für Stauraum, Arbeitsplatz und Garderobe schaffen Flexibilität auf engem Raum. Auch ausziehbare Tische, Wandsekretäre oder Hochbetten können sinnvoll eingesetzt werden.

Statt vieler kleiner Möbelstücke empfiehlt sich eine reduzierte Auswahl größerer Elemente. Zu viele Einzelmöbel lassen den Raum unruhig und überfüllt wirken. Für mehr Leichtigkeit sorgen zudem Möbel mit luftigen Fronten, etwa aus Rattan, Stoff, sowie

Fotos: shutterstock

Modelle mit hohen Füßen, die den Blick auf den Boden freigeben.

Stauraum intelligent integrieren

Ausreichender Stauraum ist insbesondere in Einzimmerwohnungen unverzichtbar. Podestoder Hochbetten bieten Platz für

Schubladen und Fächer. Auch Boxen und Kisten helfen, Ordnung zu schaffen – teilweise sogar an der Decke befestigt, um wertvolle Bodenfläche frei zu halten.

Ergänzend können deckennahe Stauraumsysteme eingesetzt werden. Diese ähneln abgehängten Decken und ermögli­

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Wir gestalten Lebensräume, die bleiben. Inspiriert von der einzigartigen Mischung aus alpiner Frische und mediterraner Leichtigkeit, die Südtirol so besonders macht.

Ob privater Rückzugsort mit persönlicher Note oder inspirierende Arbeitswelten – wir schaffen Räume, die Geschichten erzählen. Unser Team begleitet Sie ganzheitlich:

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• von der ersten Skizze bis zur letzten Schraube beraten wir, planen, liefern und montieren wir Ihre Möbelteile – individuell und maßgefertigt;

• Stressfreier Rundum-Service für alle Wohnbereiche ... ob Küche, Bad, Wohnen oder Schlafen – alles aus einer Hand.

Das Beste aus zwei Welten Was uns auszeichnet? Die Verbindung von lokaler Tradition und internationalem Anspruch. Wir schätzen das regionale Handwerk

und die tief verwurzelte Ästhetik unserer Heimat, bereichern diese jedoch mit modernen Designansätzen aus aller Welt. Das Ergebnis ist ein zeitloser Look, der überall zu Hause ist.

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Podeste und Hochbetten nutzen den Raum effizient und bieten Platz für integrierte Fächer und Schubladen.

chen es, einzelne Module bei Bedarf herunterzulassen – vergleichbar mit einer ausziehbaren Bodentreppe

Farben und Licht gezielt einsetzen

Helle Farbtöne tragen wesentlich dazu bei, Räume größer

erscheinen zu lassen. Weiß reflektiert Licht besonders gut, doch auch sanfte Pastellfarben oder kühle Blau­ und Grüntöne erzeugen Offenheit und Leichtigkeit. Mehrere sanft gesetzte Lichtquellen auf verschiedenen Höhen vermeiden Schatten und lassen kleine Räume größer erscheinen.

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Das passende BÜCHERREGAL fürs Zuhause finden

Das Angebot an Bücherregalen ist vielfältig. Entscheidend sind Umfang der Sammlung, räumliche Bedingungen, Kosten und Installationsaufwand.

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Die Auswahl an Bücherregalen ist enorm. Sie reicht von kompakten Alltagslösungen bis zu raumhohen Anlagen, die sich über mehrere Etagen erstrecken. Welche Variante am besten passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Umfang der Büchersammlung, die räumlichen Gegebenheiten, das Budget und nicht zuletzt der gewünschte Montageaufwand. Entscheidend ist, das Regal an die jeweilige Wohnsituation anzupassen und dabei Funktionalität und Gestaltung in Einklang zu bringen.

Nutzung und Anspruch klären

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Am Anfang steht die Frage nach dem Zweck. Eine kleine Sammlung benötigt keine raumfüllende Regalwand, während umfangreiche Bibliotheken von modularen Systemen profitieren. Besonders gefragt sind derzeit Baukastensysteme, die sich flexibel erweitern oder umbauen las­

sen und in unterschiedlichen Formen, Größen und Farben erhältlich sind. Auch die Nutzung des Raums spielt eine Rolle. Im Homeoffice können Regale mit integ riertem Arbeitsplatz sinnvoll sein. Als offene Raumteiler eignen sich verschiebbare Regalsysteme, bei denen mehrere Ebenen auf gleicher Höhe angeordnet werden. Wer eine klare Wohnoptik bevorzugt, greift zu Lösungen mit integrierter oder verdeckter TV­Fläche.

Raum und Standort berücksichtigen

Die räumlichen Bedingungen sind oft entscheidend. In hohen Zimmern entfalten deckenhohe Regale eine besonders eindrucksvolle Wirkung. In kleinen Räumen oder Fluren sind niedrigere Varianten praktischer: Sie lassen den Raum luftiger erscheinen und bieten Platz für Dekoration oder Bilder an der Wand darüber.

Fotos: shutterstock

Je nach Größe unterscheiden sich auch die Konstruktionen.

Große Regale werden häufig mit integrierten Leitern geplant, während in kleinen Räumen platzsparende Schiebesysteme überzeugen. Für wertvolle Bücher oder Sammlerstücke bieten sich geschlossene Varianten an. Textile Fronten, die sich elektrisch absenken lassen, oder Glastüren schützen zuverlässig vor Staub und Lichteinfall.

Gestaltung und Wirkung im Raum

Neben der Funktion bestimmt vor allem die gestalterische Wirkung die Wahl. Design, Farben, Formen und Materialien prägen, wie präsent ein Regal im Raum erscheint. Aktuelle Trends entfernen sich von der klassischen Rechteck­

Bücherregale schaffen Struktur und schützen zugleich die Bücher.

form und setzen auf asymmetrische, schwebende Linien oder sanfte Rundungen. So wird das Regal selbst zum Gestaltungselement.

Leichte Konstruktionen wirken besonders modern: schwebende Wandregale, turmartige Standlösungen oder filigrane Rahmen aus Metall oder Holz. Solche Varianten lockern das Gesamtbild auf, eignen sich auch für kleine Wandflächen und können sogar als alternative Wandgestaltung dienen. Harmonisch wirkt es häufig, wenn das Regal farblich auf die Wand abgestimmt ist. Die große Vielfalt an Farben, Lacken und Holzarten ermöglicht es, das Regal exakt auf den Einrichtungsstil abzustimmen. Zusätzliche Akzente setzen indirekte Beleuchtungselemente, die Bücherregale nicht nur funktional, sondern auch zu atmosphärischen Highlights machen.

Dank der breiten Auswahl an Farben, Oberflächen und Holzarten lässt sich das Regal passgenau auf den Wohnstil abstimmen.

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