

BAUEN


Inhalt
4 Bauunternehmen
10 Reportage UMS
In der kleinen Fraktion hat Architekt Martin Gruber ein außergewöhnliches Haus geschaffen, das nicht auf Aufmerksamkeit abzielt, sondern auf Achtsamkeit. Seine Gestaltung orientiert sich an einem vertrauten Motiv der lokalen Kultur- und Baulandschaft: dem Stadel. Der Baukörper bleibt bewusst schlicht, geprägt von klaren Proportionen und einem ruhigen, zurückhaltenden Dach.
16 Reportage KALTERN
Zwischen Obstflächen und Waldrand fügt sich das Gebäudeensemble unauffällig in die Umgebung ein. Der Eindruck, dass der Hof schon immer hier stand, ist gezielt erzeugt und geht auf die sorgfältige Planung von Abraham Bonora Architekten sowie die Innenraumgestaltung durch Claudia Unterhauser zurück.
24 Klimagerecht bauen
28 Bauen mit Marmor
32 Reportage RITTEN
Auf einem Grundstück am Waldrand steht ein Wohnhaus, welches auf auffällige und dominante Formen verzichtet und sich ruhig in die bestehende Umgebung einfügt. Die Gestaltung wirkt leicht und zurückhaltend, zugleich aber fest im Ort verankert– ein Ansatz, den Architekt Manuel Benedikter bewusst verfolgte.
38 Fenster im Fokus
44 Richtig lüften
46 Moderne Lüftungssysteme
48 Klimaanlagen
56 Die richtige Beleuchtung
62 Smarthome
IMPRESSUM



66 Toilettentrends
70 Neue Heizkörper
74 Einrichten mit KI
80 Dach- und Fassadenbegrünung
84 Regenwasser nutzen
88 Garagentore
„Dolomiten“-Spezial „BAUEN“, April 2026, Herausgeber, Verlag und Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen, Redaktion und Druckerei: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471/928888, Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle, Redaktion: Elisabeth Stampfer, Lisa Mitterer, Barbara Oberlechner, Florian Mair, Titelbild: Jürgen Eheim, Layout: Athesia Druck GmbH, Tel. 0471/925358, Koordination: Lidia Galvan, „Dolomiten“- Anzeigenabteilung, Tel. 0471/925312, dolomiten.spezial@athesia.it
Privacy
Athesia Druck GmbH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich. Druckreif übermittelte Unterlagen können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher oder grafischer Form, haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur.
Wie Bauunternehmen Bauprojekte
Schritt für Schritt umsetzen
Vom Plan zum

FERTIGEN GEBÄUDE
Wer ein Haus baut, denkt meist zuerst an Mauern, Dächer oder Handwerker auf der Baustelle. Doch hinter jedem Gebäude steckt ein komplexer Prozess aus Planung, Organisation und Zusammenarbeit vieler Fachleute. Bauunternehmen übernehmen dabei eine zentrale Rolle: Sie koordinieren Bauprojekte und sorgen dafür, dass aus einem Plan ein fertiges Gebäude entsteht.

25 JAHRE Sarner Betonabdichtungstechnik und Mauertrockenlegung
Behebung von Wasserschäden (Infiltrationen) in: Abwasserkanälen
Feucht nasse Mauern
Schimmel befallene Mauern
Aufzugsschächten
Schwimmbecken
Tiefgaragen - Decken Kläranlagen
Wasserreservoirs
Hansjörg, Ivan und Alex Geier
Mauerfraß Betonrisse mit Hochdruckharz
Güllegruben
Kellern – Terrassen Tunnels (Unterführungen)
Dick 57– Sarntal – Mobil: 348/7380938 – geier.beton@hotmail.com Mehr Infos und Fotos auf: www.abdichtungbeton.com Wir garantieren eine dauerhafte Trockenlegung des von uns bearbeiteten Bereiches.
Mit digitalen Planungsmethoden wie Building Information Modeling (BIM) können Bauprojekte virtuell geplant werden.
Fotos: shutterstock
Die Baubranche ist eine tragende Säule der Südtiroler Wirtschaft: Laut IDM Südtirol arbeiten rund 21.000 Menschen im Bauwesen des Landes.
Fotos: shutterstock
Die Bauwirtschaft gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Europas. Laut Daten der Europäischen Kommission arbeiten in der EU mehr als 18Millionen Menschen im Bausektor – von Handwerker n über Ingenieure bis hin zu Planern und Technikern. Bauunternehmen bilden dabei das organisatorische und handwerkliche Rückgrat der Branche. Ihre Aufgabe besteht nicht nur darin, Gebäude zu errichten, sondern auch die vielen Schritte eines Bauprojekts miteinander zu verbinden.
Bereits in der frühen Phase eines Bauvorhabens arbeiten Bauunternehmen eng mit Architekten und Ingenieuren

zusammen. Baupläne werden analysiert, Kosten kalkuliert und Bauabläufe festgelegt. Ziel ist es, eine technisch umsetzbare und wirtschaftlich realisierbare Lösung zu finden. Erfahrung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn jedes Bauprojekt bringt eigene Herausforderungen mit sich. Bevor auf einer Baustelle gebaut werden kann, sind zahlreiche Vorbereitungen notwendig. Bauunternehmen prüfen den Baugrund, organisieren Zufahrten für Maschinen, richten die Baustelle ein und sorgen dafür, dass Materialien rechtzeitig geliefert werden. Auch Vermessungsarbeiten gehören dazu: Gebäude müssen exakt positioniert werden, damit Fundamente und
Konstruktionen später präzise umgesetzt werden können. Während der Bauphase wird die Baustelle zum Zentrum der Arbeit. Bauunternehmen organisieren Arbeitskräfte, überwachen den Fortschritt der Bauarbeiten und achten darauf, dass Bauvorschriften eingehalten werden und die Ausführung den Qualitätsanforderungen entspricht.
Wenn viele Gewerke zusammenarbeiten
Der Bau eines Gebäudes ist immer ein Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen. Maurer, Zimmerer, Elektriker, Installateure oder Fassadenbauer arbeiten auf einer Baustelle oft gleichzeitig oder in


enger Abfolge. Damit diese Zusammenarbeit funktioniert, braucht es klare Abläufe und eine sorgfältige Planung. Bauunternehmen sorgen dafür, dass Arbeitsschritte sinnvoll aufeinander abgestimmt sind und Materialien zum richtigen Zeitpunkt auf der Baustelle ankommen. Je nach Vergabeform übernehmen sie dabei auch organisatorische Aufgaben und stimmen die Zusammenarbeit der beteiligten Gewerke ab.
Schlüsselfertig bauen –ein zentraler Ansprechpartner
Viele Bauherren entscheiden sich heute für das sogenannte schlüsselfertige Bauen. Dabei übernimmt ein Bauunternehmen einen großen

Bauprojekte entstehen im Zusammenspiel vieler Fachleute: Bauunternehmen stimmen dabei Arbeitsschritte, Zeitplan und technische Details auf der Baustelle ab.
Teil der Organisation eines Bauprojekts und übergibt das Gebäude am Ende nahezu bezugsfertig. Dieses Modell ist besonders im privaten Wohnbau verbreitet.
Für Bauherren bedeutet das vor allem weniger organisatorischen Aufwand. Statt zahlreiche einzelne Handwerksbetriebe zu koordinieren, haben sie während des gesamten Bauprojekts einen zentralen Ansprechpartner. Das Bauunternehmen kümmert sich um Planung, Bauausführung und die Koordination der beteiligten Gewerke.
Bauunternehmen arbeiten dabei häufig mit Partnerbetrieben zusammen, mit denen sie bereits Erfahrung gesammelt haben. Diese Zusammen-
arbeit erleichtert die Abstimmung auf der Baustelle und kann Bauabläufe effizienter machen. Gleichzeitig profitieren Bauherren vom Knowhow der Bauunternehmen, die mögliche Probleme frühzeitig erkennen und praktische Lösungen vorschlagen können.
Baustellen als logistische Großprojekte
Eine Baustelle funktioniert oft wie ein komplexes logistisches System. Große Mengen an Baumaterialien – von Beton und Stahl über Holz und Ziegel bis hin zu Dämmstoffen oder technischen Anlagen – müssen zum richtigen Zeitpunkt geliefert werden.
Bauunternehmen planen Bauzeiten, überwachen Kosten

Auf der Baustelle wird aus Planung konkrete Bauarbeit –jeder Arbeitsschritt muss präzise ausgeführt werden.
und behalten den Baufortschritt im Blick. Schon kleine Verzögerungen können den Bauablauf durcheinanderbringen: Treffen Materialien zu spät ein oder dauern Arbeiten länger als geplant, verschieben sich häufig auch nachfolgende Arbeitsschritte. Auch Wetterbedingungen wie Regen, Schnee, extreme Temperaturen müssen in der Planung berücksichtigt werden.
Was alles in einem Haus steckt
Der Bau eines Hauses erfordert eine große Menge unterschiedlicher Materialien. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus werden häufig mehrere Hundert Tonnen Baustoffe benötigt – darunter Beton, Zie-
gel, Stahl, Holz, Dämmstoffe, Glas. Allein für Fundamente und tragende Bauteile werden oft viele Tonnen Beton und Stahl verarbeitet.
Auch die technische Ausstattung eines Hauses ist umfangreich. In einem Wohnhaus werden mehrere Kilometer Leitungen und Kabel für Strom, Wasser, Heizung, Abwasser und Kommunikation verlegt. Hinzu kommen Fenster, Türen, Dämmmaterialien sowie zahlreiche Bauteile für Dach, Fassade und Innenausbau.
Diese Vielzahl an Materialien zeigt, wie komplex ein Bauprojekt ist. Auf einer Baustelle müssen deshalb auch die Lieferung, Lagerung und der Einbau der zahlreichen Baustoffe sorgfältig geplant werden.
Foto: shutterstock


Bauunternehmen sorgen dafür, dass Materialien und Bauteile rechtzeitig auf der Baustelle ankommen und präzise montiert werden.
Qualität und Sicherheit auf der Baustelle
Neben der Organisation tragen Bauunternehmen auch Verantwortung für Qualität und Sicherheit auf der Baustelle. Bauarbeiten erfordern den Umgang mit schweren Maschinen, Materialien und komplexen Arbeitsabläufen. Deshalb gelten strenge Sicherheitsvorschriften, etwa Absperrungen, Schutzkleidung oder spezielle Schulungen für den sicheren Umgang mit Maschinen. Studien zum Arbeitsmarkt in Südtirol zeigen, dass die Zahl der Arbeitsunfälle langfristig zurückgegangen ist, obwohl gleichzeitig mehr Menschen beschäftigt sind. Dazu beigetragen haben verbesserte Sicherheitsstandards, Schulun-
gen und strengere Kontrollen. Kontrollen dienen jedoch nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Qualität der Bauarbeiten. Bauunternehmen überprüfen deshalb regelmäßig den Baufortschritt und stellen sicher, dass alle Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden. Fehler, die in der Bauphase übersehen werden, können später zu Schäden oder aufwendigen Reparaturen führen.
Sanieren und Modernisieren
Die Aufgaben von Bauunternehmen beschränken sich längst nicht mehr nur auf den Neubau. Ein wachsender Teil der Bauwirtschaft beschäftigt sich mit der Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude. In Südtirol spielt
dieser Bereich eine besonders wichtige Rolle. Ein großer Teil des Wohnungsbestands ist mehrere Jahrzehnte alt und wurde noch vor den heutigen Energieeffizienzstandards errichtet. Sanierungen können daher nicht nur den Wohnkomfort verbessern, sondern auch den Energieverbrauch deutlich senken.
Neue Anforderungen an die Bauwirtschaft
Die Anforderungen an die Bauwirtschaft haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Steigende Energiekosten, strengere Umweltstandards und der Klimawandel beeinflussen zunehmend, wie Gebäude geplant und errichtet werden.
Eine wichtige Rolle spielen dabei neue Baustoffe und Recyclingmaterialien. So wird beispielsweise immer häufiger sogenannter Recyclingbeton eingesetzt. Dabei werden aufbereitete Gesteinskörnungen aus abgebrochenen Gebäuden wiederverwendet und als Zuschlagstoffe für neuen Beton genutzt. Auf diese Weise können natürliche Rohstoffe geschont und Bauabfälle reduziert werden. Auch gesetzliche Vorgaben fördern nachhaltiges Bauen. In Italien gelten bei öffentlichen und bestimmten geförderten Bauprojekten sogenannte CAM-Kriterien (Criteri Ambientali Minimi). Diese schreiben unter anderem vor, dass ein Teil der verwendeten Baustoffe aus recycelten Materialien bestehen muss.

Foto: shutterstock Foto: shutterstock
Sicherheit spielt auf Baustellen eine zentrale Rolle. Schutzhelme und klare Vorschriften helfen, Risiken zu reduzieren.

Digitalisierung und moderne Technik


Auch die Digitalisierung verändert die Bauwirtschaft. Moderne Planungsmethoden ermöglichen es, Gebäude bereits vor Baubeginn digital zu modellieren und Bauabläufe zu simulieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei das sogenannte Building Information Modeling (BIM). Dabei entsteht ein digitales Gebäudemodell, in dem Informationen zu Materialien, Konstruktionen und technischen Anlagen zusammengeführt werden. Architekten, Ingenieure und
Bauunternehmen können so gleichzeitig an einem gemeinsamen Modell arbeiten. Der Vorteil liegt vor allem darin, dass Planungsfehler frühzeitig erkannt werden können. Konflikte zwischen verschiedenen Gewerken – etwa zwischen Leitungen, Tragwerk, technischen Anlagen – lassen sich bereits am Computer identifizieren und lösen, bevor auf der Baustelle gebaut wird. Dadurch können Bauzeiten besser geplant, Kosten genauer kalkuliert und spätere Änderungen reduziert werden. Auch auf der Baustelle selbst kommt zunehmend digitale
Technik zum Einsatz. Baumaschinen wie Kräne, Bagger, Betonpumpen werden heute häufig digital gesteuert. Sensoren, GPS-Systeme und moderne Vermessungstechniken ermöglichen es, Bauarbeiten präziser auszuführen und Bauprozesse effizienter zu organisieren.
Bauen als Verantwortung für die Zukunft
Gebäude begleiten Menschen oft über viele Jahrzehnte hinweg und prägen Städte, Dörfer und Landschaften. Bauunternehmen tragen daher eine
große Verantwortung: Sie schaffen Bauwerke, die sicher, langlebig und an zukünftige Anforderungen angepasst sind.
Viele Gebäude werden für eine Nutzungsdauer von 50 bis 100 Jahren geplant. Entscheidungen, die heute auf einer Baustelle getroffen werden, wirken sich daher oft über Generationen hinweg aus. Durch sorgfältige Planung, hochwertige Bauausführung und moderne Technologien tragen Bauunternehmen dazu bei, dass Bauwerke langfristig funktionieren und auch in Zukunft Bestand haben.
Vollwärmeschutz Innen- und Außenputze Isolierputz
Unterböden mit Fließestrich Unterböden traditionell
Industrieböden
Rampen in Fischgrat
Digitale Technik unterstützt Bauunternehmen heute bei Planung, Kontrolle und Organisation auf der Baustelle. Fotos: shutterstock



WOLF HAUS NO LIMITS






Wir bauen Ihr Traumhaus aus Holz – energieeffizient, nachhaltig und erdbebensicher, mit höchstem Wohnkomfort und individueller Architektur. No limits auch als Generalunternehmen: Ob Villa, Kondominium, Aufstockung, Hotel, Schule, Bürogebäude, Pflegeheim oder Mobile Home – wir realisieren Ihr Projekt schlüsselfertig in ganz Italien.
Wolf System GmbH I 39040 Freienfeld (BZ) I wolfhaus.it

Die LANDSCHAFT als MASSSTAB
In Ums bei Völs hat Architekt Martin Gruber ein Wohnhaus gebaut, das seine Qualität aus Einfachheit, Material und Licht bezieht. Ein Bau, der sich benimmt.
Fotos: Felix Bacher
Wie selbstverständlich fügt sich diese Architektur in die Landschaft ein.

Die Landschaft in der kleinen Fraktion Ums bei Völs ist geprägt von weiten Wiesen, Höfen und einzelnen Wirtschaftsgebäuden. Nichts wirkt zufällig, vieles scheint über Generationen hinweg an seinen Platz gerückt. In dieser stillen Struktur steht das Haus, das Architekt Martin Gruber für einen privaten Bauherrn entworfen hat. „Es war ein Privileg, in diesem intakten Landschaftsraum planen und bauen zu dürfen“, so der Architekt. Sein Entwurf sucht nicht nach Aufmerksamkeit, sondern nach Achtsamkeit. Und die Frage: Wie fügen sich Gebäude in diese Landschaft ein, ohne sie zu stören? Wie entsteht Architektur, die selbstverständlich wirkt, als

wäre sie schon immer da gewesen? „Die Landschaft hier ist sehr ruhig“, sagt Martin Gruber. „Man muss ihr nichts hinzufügen, nur verstehen, wie sie funktioniert.“
DIE FIGUR DES STADELS
Die Form des Hauses folgt einem vertrauten Bild der heimischen Kultur- und Bau landschaft: dem Stadel. Ein einfacher Baukörper, kla re Proportionen, ein ruhiges Dach. Über Jahrhunderte hin weg hat sich diese Form, aus gehend von den zur Verfügung stehenden Materialien, den klimatischen Bedingungen und der Nutzung, entwickelt.


Grubers Entwurf in Ums greift diese Logik auf, ohne sie zu kopieren. Das Haus erscheint als schlichter Holzkörper, dessen Oberfläche von vertikalen Strukturen gegliedert wird. Die Holzschalung bildet eine Art zweite Haut. Zwischen den Brettern entstehen feine Zwischenräume, durch die Licht
und Luft fließen können. Diese Konstruktion erfüllt mehrere Aufgaben zugleich. Sie dienen als Sonnenschutz, aber auch Regenwasser kann rasch ablaufen, die Fassade trocknet schnell und bleibt dauerhaft geschützt. Gleichzeitig entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten. Je nach Tages-
Vertikale Holzstrukturen schaffen ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten.

zeit verändert sich die Erscheinung des Gebäudes, ähnlich wie bei den landwirtschaftlichen Bauten der Umgebung. „Mich interessierte weniger das Bild eines Stadels, sondern seine Logik“, erklärt Martin Gruber, „Einfachheit entsteht dort, wo Form, Material und Konstruktion zusammenpassen.“ Der Baukörper steht als
Solitär in der Landschaft. Seine Dimensionen sind bewusst zurückhaltend gewählt. Zur Talseite hin verjüngt sich die Fassadenbreite leicht. Dieser kaum wahrnehmbare Eingriff korrigiert die perspektivische Wirkung des Baukörpers und lässt das Haus insgesamt kleiner erscheinen. Gerade in einer offenen Landschaft war diese

Studio für Planung und Vermessung PRACKWIESER

Auch im Inneren dominiert Zurückhaltung und selbst die Luft wird Teil der Architektur.
Zurückhaltung entscheidend. Anstelle eines klassischen Wohnhauses, das als Fremdkörper wirken könnte, orientiert sich der Entwurf an jenen Zweckbauten, die Teil der Kulturlandschaft sind. Schupfen, Städel oder kleine Wirtschaftsgebäude treten selten als starke Kontraste auf. Sie stehen inmitten der Landschaft aus
Notwendigkeit, nicht als Statement. Grubers Architektur nimmt diese Haltung auf.
ZWISCHEN GELÄNDE UND RAUM
Ein mineralischer Sockel verbindet das Gebäude mit dem
Bauleitung
Ausführungsplanung
Klimahaus
Vermessung
Kataster
Geom. Kurt Prackwieser
Völs am Schlern
info@prackwieser.it
T. 0471 725 408

Durrenweg 13
Seis am Schlern
Tel. 0471/704045
Mobil 335/404431
info@holztreppen.it www.holztreppen.it
Geradlinig und reduziert zeigt sich auch die Innenraumgestaltung.

Boden. Er verankert den Baukörper im Hang und bildet die Grundlage für den dar überstehenden Holzbau. Die Konstruktion bleibt klar lesbar: unten die Schwere des Bodens, darüber die Leichtigkeit des Holzes. Im Inneren verändert sich die Wahrnehmung. Der Raum öffnet sich und wird abstrakter. Während die äu-
ßere Hülle zurückhaltend und beinahe geschlossen wirkt, entfaltet sich im Inneren eine überraschende Weite. Licht fällt durch die Struktur der Holzfassade und bewegt sich langsam durch den Raum. Schatten zeichnen Linien über Wände und Böden. Helligkeit und Volumen werden selbst zu Materialien. „Als Architekt





SPACHTELTECHNIK BÄDER / BÖDEN / WÄNDE / DECKEN / WASCHPUTZ
Große Fenster holen die Landschaft ins Innere hinein.


interessiert mich der Moment, in dem der Raum spürbar wird“, so Gruber, „wenn Licht, Oberfläche und Maß beginnen, miteinander zu arbeiten.“ Boden, Wand und Decke sind bewusst homogen gestaltet. Die Materialien bleiben ruhig und zurückhaltend, ihre Übergänge fließen ineinander.
Die Reduktion im Inneren erzeugt eine besondere Dichte.

Dadurch verlieren die einzelnen Bauteile ein Stück ihrer Eigenständigkeit und wirken gemeinsam als räumliche Einheit. Diese Reduktion erzeugt eine besondere Dichte. Der Raum erscheint konzentriert, fast still. Es entsteht der Eindruck, dass selbst die Luft Teil der Architektur wird.
Anfertigung und Montage der Holz Innen- und Brandschutztüren
ERINNERUNG UND ZUKUNFT
Der einfache Entwurf, so Gruber, bietet vielseitige Möglichkeiten: „Ich kann den Raum in unterschiedlichster Manier gestalten, am Ende gestaltet er sich durch das Leben selbst. Das gibt einem Haus den Sinn.“ Jedes Haus verändert sich mit den Menschen, die darin leben. Es ist, so Gruber, in gewissem Sinne wie ein erweitertes Kleidungsstück und damit sehr eng an die Person gebunden, die es trägt oder eben bewohnt. Im Zentrum des Wohnraumes steht ein Kaminofen. Das flackernde Licht spiegelt sich in den Holzoberflächen und erzeugt eine warme, ruhige
Atmosphäre. Holz reagiert auf die Zeit. Oberflächen dunkeln nach, nehmen Spuren auf, verändern ihre Farbe. Materialien beginnen zu altern und gewinnen gerade dadurch an Würde. „Ein Haus ist nicht fertig, wenn es gebaut ist“, sagt Gruber, „Eigentlich beginnt seine Geschichte erst dann.“ Das Haus in Ums ist ein Bau, der sich mit seiner Umgebung verbindet. Seine eigentliche Qualität entsteht wohl mit der Zeit, wenn Materialien altern, wenn der Alltag seine Spuren hinterlässt und wenn die Bewohner diesen Ort zu ihrem eigenen machen. Denn ein Gebäude braucht Zeit. Und manchmal genügt ein scheinbar einfaches Haus, um Raum für ein ganzes Leben voller Erinnerung und Zukunft zu schaffen.
Boden, Wand und Decke sind bewusst homogen gestaltet.
Die Übergänge der einzelnen Materialien sind fließend.
Das Haus gestaltet sich durch das Leben darin.

Im Inneren dominiert ein stetes Spiel aus Licht und Schatten.

MARTIN GRUBER ARCHITEKT
ERNEUERN
SIE IHREN HAUSEINGANG.
Gasperotti
Frühlingsaktion:
300€ Beitrag für den Austausch Ihrer Eingangstür.

Martin Gruber setzt in seinen Entwürfen auf die Schönheit des Einfachen und die Natur als Quelle der Inspiration. Er gestaltet Räume nach atmosphärischen Kriterien, experimentell und spielerisch leicht: Räume und Sichtweisen werden entwickelt, die eine besondere Energie ausstrahlen, wie es nur Architektur vermag. Er arbeitet mit reduzierten Formen und setzt diese in Beziehung zum Menschen. Seine Projekte und Arbeiten entfalten eine sehr persönliche Wahrnehmung, die ein starkes Vertrauen zur Architektur entstehen lässt.
www.gruber-partner.com
WIR BEDANKEN UNS für die Unterstützung der Präsentation bei:
• Mahlknechtbau AB GmbH, Völs
• Geometer Prackwieser Kurt, Völs
• Elektro Harder Josef, Völs
• Rabanser Ludwig & Co. KG, Kastelruth

• Mitlicht GmbH, Brixen
• Waldboth GmbH, Klausen
• Kermin KG, Neumarkt
• Vitralux GmbH, Bruneck
SEIT 1945 – DIE WERTVOLLE WAHL FÜR IHREN HAUSEINGANG.
Die richtige Wahl bedeutet, heute und in Zukunft besser zu leben.
Entdecke den Frühlingsbeitrag in unseren Showrooms in Rovereto, Trient und Bozen. Wir sind von März bis Mai auch samstags geöffnet!
www.gasperotti . com
VERWURZELT im HANG, OFFEN zur WELT
Einzigartig ist auch der Ausblick.


Fotos: Jürgen Eheim
Wer am Nikolausberg, dem Hof im Garten, in Kaltern ankommt und den Blick über die Wiesen wandern lässt, spürt sofort die Ruhe dieses Ortes. Zwischen Obstbäumen, Waldkanten und der klaren Linie einer neu entstandenen Hofstelle liegt eine Stimmung von Selbstverständlichkeit–als hätte das Gebäudeensemble schon immer hier gestanden. Genau dieses Gefühl ist aber kein Zufall, sondern das Ergebnis präziser Arbeit der Abraham Bonora Architekten und von Innenarchitektin Claudia Unterhauser.

Die Hofstelle wirkt wie eine natürliche Fortsetzung der Landschaft.
Der erste Moment, in dem das Hofensemble Nikolausberg der Familie Rainer ins Blickfeld tritt, ist einer des Staunens. Man bleibt unwillkürlich stehen, lässt den Ort auf sich wirken – und spürt, wie die Architektur im Kopf nachhallt. Denn sie entsteht unmittelbar aus dem Vorgefundenen: Grundstücksgrenzen, Lichtverhältnisse und Topografie – all das wurde zum Ausgangspunkt der Form. So wirkt der Baukörper nicht wie
ein Fremdkörper inmitten der Natur, sondern wie eine natürliche Fortsetzung der Landschaft.
DER ZAUBER ECHTEN HANDWERKS. DER CHARME DES HOLZIGEN: BEI RESCH MÖBEL DENKEN WIR EINRICHTUNG GANZHEITLICH, MODERN UND AUTHENTISCH –UND DAS SEIT ÜBER 65 JAHREN.
Das Ensemble legt sich terrassenförmig in den Hang: unten die funktionale Ebene für die landwirtschaftliche Arbeit, darüber Wohnungen, Hofladen und weitläufige Terrassen und schließlich ganz oben die private Wohnebene. Ein Gefüge, das organisch wirkt, weil es aus dem Ort heraus gedacht wurde. Die unterste www.resch.it
TISCHLEREI GARGAZON SHOWROOM KARDAUN
Modern und doch bodenständig präsentiert sich die Einrichtung.
Schicht der Hofstelle ist robust und pragmatisch. Hier liegen die landwirtschaftliche Betriebsgarage, Lagerräume, Werkstatt, Umkleiden und die gesamte Haustechnik. Dass diese Ebene visuell im Hügel verschwindet, verstärkt das Gefühl, dass die beiden zusammengebauten Gebäude mit dem Berg verwurzelt sind.
LANDWIRTSCHAFTLICH UND TOURISTISCH
Im Erdgeschoss öffnen sich 3 Ferienwohnungen mit jeweils rund 60 Quadratmetern Wohnfläche auf private Grünbereiche. Der Blick fällt sofort auf die großzügigen Terrassen, die nahtlos auf das Gelände übergehen. Nichts wirkt künstlich angehoben oder abgeschnitten. Auch der Hofladen – mit vorgelagerten, überdachten Freibereichen – ist Teil dieser offenen, einladenden Gestaltung. Und


der Naturbadeteich am Rande der Anlage greift die natürliche Geländekante auf, begleitet sie fast beiläufig und wirkt wie ein landschaftliches Element, das hier immer vorgesehen war. Regenerationsflächen schließen direkt daran an, ohne sichtbare Grenze zur Umgebung. Eine gestalterische Entscheidung, welche die ruhige Atmosphäre des Ortes auf der sogenannten Kalterer Höhe im Überetsch nochmals intensiviert.
OBEN WOHNEN –UND LANDSCHAFT ERLEBEN
Im Obergeschoss liegen 2 weitere Ferienwohnungen mit jeweils etwa 47 Quadratmetern sowie die große Privatwohnung der Bauherrenfamilie. Zentraler Punkt ist ein großes, offenes Treppenhaus – eine moderne Referenz an traditionelle Erschließungsräume Südtiroler Höfe. Die Bilder zeigen einen hellen, vertikalen

Sichern Sie sich JETZT Ihre
Markise – stilvoll, langlebig und individuell geplant. Für Terrasse, Balkon oder Garten.
Ellecosta Rollläden – Qualität aus Südtirol. Persönlich beraten. Professionell montiert.

Raum, der innen und außen miteinander verwebt. Von hier führt der Weg auf die Ostterrasse, während der nördlich gelegene Gemüse- und Kräutergarten durch den Geländesprung ebenerdig an die Wohnfläche anschließt.
MATERIALIEN UND HERKUNFT
Eindrücklich ist die konsequente Materialwahl. Unter-

Inklusive kostenloser Lieferung in ganz Südtirol



Viel natürliches Licht dringt in die Räume ein.

halb der Erdberührung: Stahlbeton. Darüber: Ziegelmauerwerk, gedämmt mit Mineralwolle, innen und außen beschichtet mit Kalk vom Nonsberg. Die Materialien erzählen nicht nur von Baukultur, sondern auch von lokaler Identität und Verbundenheit. Dach, Balkone und Terrassen bestehen aus vorvergrauter einheimischer Tanne aus Radein – ein Material, das im Sonnenlicht weich schimmert und dem Ensemble eine war-
me und vor allem natürliche Patina verleiht.
Besonders markant ist der „gehackte Beton“ der Stützmauern. Das Zuschlagsmaterial stammt aus Gletschermoränen, die beim Aushub gefunden wurden. Noch bevor der Beton vollständig ausgehärtet war, wurden die Schalungen geöffnet und die Oberflächen mit dem Maurerhammer bearbeitet. Diese Oberflächen sollen im Laufe der Zeit noch stärker mit der Umgebung ver-
schmelzen. Beheizt und gekühlt wird die Hofstelle über eine Wärmepumpe. Die Bauzeit betrug rund 12 Monate–2024 wurden die Gebäude bezogen bzw. in Betrieb genommen.
INNENRÄUME, DIE DAS AUSSEN HINEINHOLEN
Dass Architektur und Innenarchitektur im selben Büro
entstanden sind, spürt man in jedem Raum. Innenarchitektin Claudia Unterhauser und das Team der Abraham Bonora Architekten haben ein Kontinuum geschaffen, das sich weder nach innen noch nach außen abgrenzt. Große Fenster lassen die Landschaft visuell durch die Räume fließen – und an natürlichem Licht fehlt es natürlich auch nicht. Innen fallen vor allem die warmen Holztöne auf und das satte Dunkelgrün, das sich als Akzent durchzieht – ein direkter Dialog mit den Obstbäumen vor dem Haus und dem Wald dahinter. Viele Elemente tauchen im Innenraum wieder auf: Metallgitter, die außen als Absturzsicherung dienen, werden innen zu Deckenelementen, Garderobenstrukturen oder Trägern für Begrünung. Auch die Beleuchtungskörper sind innen wie außen identisch– ein stilles, aber wirkungsvolles Detail, das die Einheit des architektonischen Konzepts verstärkt.
Die private Wohnung greift dieselben Prinzipien der Urlaubsunterkünfte auf und erweitert sie um einen rostbraunen Farbton, der die Farbe der Erde aufnimmt, sowie einen markanten grünen Naturstein
Die Nummer 1 für Neubauten und Renovierungsarbeiten
Die Nummer 1 für Neubauten und Renovierungsarbeiten
Zusätzliches Lieferprogramm: Innen- und Brandschutztüren
Die best getestete Haustür Südtirols laut - Zertifizierung
Die best getestete Haustür Südtirols laut - Zertifizierung
Maßgefertigte Haustüren, abgestimmt auf ihre Bedürfnisse und nach ihren Wünschen, mit Planungshilfe unserer Architekten und Tischlermeister.







Zusätzliches Lieferprogramm: Innen- und Brandschutztüren

Die warmen Holztöne im Inneren sorgen für eine heimelige Atmosphäre.

Innen und außen ein Blickfang – die Hofstelle Nikolausberg.
aus Österreich. Maßgefertigte Küchenfronten aus Eiche und eine raumhohe Küche fügen sich selbstverständlich in dieses Materialgefüge ein.
EIN HOF ZWISCHEN TRADITION
UND ZUKUNFT
Die Hofstelle Nikolausberg kopiert keine historischen Formen. Stattdessen übersetzt sie deren räumliche Logik in die Gegenwart. Alles, was hier steht, ist auf die Funktionen –landwirtschaftlich, touristisch und privat – zugeschnitten. Gleichzeitig bleibt die Anlage eng mit der Landschaft und der regionalen Baukultur verbunden. Damit ist ein Ort entstanden, der arbeitet, lebt und atmet. Ein Hof, der ein Beispiel dafür ist, wie heutige Architektur sensibel, präzise und verantwortungsvoll aussehen kann. Und genau das macht diesen Neubau so besonders.


GEGEBENHEITEN
VOR ORT IM FOKUS
Die Hofstelle Nikolausberg zeigt, wie überzeugend Architektur sein kann, wenn sie Landschaft, Nutzung und Materialität zu einem Ganzen verbindet. Den Abraham Bonora Architekten und Innenarchitektin Claudia Unterhauser ist es gelungen, aus den Gegebenheiten des Ortes heraus ein Ensemble zu entwickeln, das funktional, sensibel und zeitgemäß ist. Nichts wirkt überformt oder inszeniert – stattdessen entsteht der Eindruck eines Hofes, der selbstverständlich an seinem Platz steht und dessen Räume die Qualitäten der Umgebung weitertragen. So wird die Anlage zu einem Beispiel dafür, dass sich Gegenwart und bäuerliche Bautradition nicht widersprechen müssen, sondern gemeinsam eine neue, authentische Form finden können.



Die Einrichtung fügt sich grenzenlos in die Architektur ein.
ABRAHAM BONORA ARCHITEKTEN IN EPPAN
Das Studio in Eppan wird von Thomas Abraham, ausgebildet in Innsbruck und Florenz, und Ivan Bonora, ausgebildet in Innsbruck und Lund, geleitet. Abraham sammelte Erfahrung in verschiedenen Architekturbüros in Südtirol, bevor er 2012 sein eigenes Büro gründete. Bonora arbeitete nach seinem Studium in Südtirol und zusätzlich in Shanghai, bevor er 2016 sein eigenes Büro eröffnete. Seit 2019 arbeiten beide im gemeinsamen Studio – mit Claudia Unterhauser unter einem Dach. Abrahams und Bonoras Architektur vermeidet repetitiven Formalismus und setzt auf innovative Lösungen, die sich flexibel an Nutzerbedürfnisse und Standortbedingungen anpassen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Interaktion von Innen- und Außenräumen sowie auf präzisen gestalteten Zwischenräume. Materialien werden bewusst ausgewählt, meist lokal und roh.


Claudia Unterhauser
Nach dem Abschluss ihres Architekturstudiums in Wien und ersten beruflichen Erfahrungen in einem dort ansässigen Architekturbüro entschied sie sich, ihrer großen Leidenschaft für Innenarchitektur nachzugehen. Sie absolvierte das postgraduale Studium „Innenarchitektur für Hotels und Gastronomie“ an der Elisava in Barcelona/Spanien und kehrte anschließend nach Südtirol zurück, wo sie ihr eigenes Büro gründete – unter einem Dach mit den Abraham Bonora Architekten in Eppan. Seither arbeitet sie als Innenarchitektin an einer vielfältigen Bandbreite von Projekten – darunter Gastronomie und Hotellerie, private Wohnräume, Verkaufsflächen sowie Verkostungsbereiche.
WIR BEDANKEN UNS für die Unterstützung der Präsentation bei:
•Resch Möbel GmbH, Gargazon
•Federer Haustüren & Co. OHG, Lajen
• Metallbau Vorhauser KG & Co., Kaltern
Bauen mit Passion und Verantwortung
Seit über 38 Jahren realisiert die Plattner AG Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen des Hochbaus. Mit seinen fast 100 Mitarbeitenden realisiert das Unternehmen anspruchsvolle Bauten mit Passion, höchsten Qualitätsansprüchen und zukunftsorientiertem Handeln.
Von den 1980ern in die Gegenwart
Als Sebastian Plattner 1988 sein Bauunternehmen gründete, war für ihn von Anfang an klar: Gebäude sind weit mehr als Konstruktionen aus Beton und Stahl. Sie sind Orte, an denen Menschen leben, arbeiten und sich wohlfühlen. Diese Überzeugung prägt bis heute die Arbeit der Plattner AG. Was einst mit viel Leidenschaft und einem zweiköpfigen Team begann, hat sich in fast vier Jahrzehnten zu einem vielseitigen Unternehmen im Hochbau entwickelt. Neben Projekten im Wohn- und

Hotelbau weist das Unternehmen besonders im Industriebau und bei öffentlichen Arbeiten langjährige Erfahrung auf. Dabei stehen Präzision, Innovation und höchste Qualitätsansprüche stets im Mittelpunkt.
Ob Neubau oder die behutsame Sanierung historischer Gebäude –die Plattner AG verfolgt stets das-
selbe Ziel: Bauwerke zu schaffen, die Menschen über viele Jahre hinweg nutzen und die einen nachhaltigen Beitrag für die Zukunft leisten.
In die Zukunft bauen

Die Plattner AG wächst kontinuierlich – und mit ihr auch das
Projekt Logistikzentrum Würth in Neumarkt (BZ), ausgezeichnet als eines der „100 progetti italiani“ im Jahr 2025
Gründer und CEO Sebastian Plattner führt das Team nach nahezu vier Jahrzehnten –sein Motto: Ohne Team gäbe es kein Plattner.
Team. Daher ist das Unternehmen laufend auf der Suche nach motivierten Talenten, die ihre Passion für das Bauen einbringen.
Offene Stellen oder Initiativbewerbungen unter plattner.bz/jobs.

ZUKUNFT BAUEN.
Eine Immobilie gehört nicht nur dem, der sie besitzt –sie ist auch ein Erbe für die kommende Generation.
Foto: Nadin
Carli
Foto: Klaus
Peterlin
Innovative Fassadengestaltung durch 3D-Betondruck

Die PROGRESS AG setzt mit der neuen 3D-Drucktechnologie einen wichtigen Innovationsschritt und eröffnet der Betonfertigteilindustrie völlig neue gestalterische und technologische Möglichkeiten.
In Caorle wird derzeit mit dem Projekt Pareus Resort erstmals ein Referenzprojekt realisiert, bei dem mittels 3D-Druck Betonfassaden industriell gefertigt und mit innovativen Green Code Betonfertigteilen kombiniert werden. Auf einer Fläche von rund 28.000 m² entstehen dort insgesamt 28 Ferienhäuser. Der Lieferumfang umfasst insgesamt über 20.000 Quadratmeter Fertigteile. Dazu zählen u. a. 4000 m² mittels 3D-Druck hergestellte Fassadenelemente
mit Green Code Thermowand Plus®, 4300 m² Doppelwände, 4000 m² Green Code Eco Slab®, sowie 1500 m² Progress XMDecken®. Der Rohbau des Resorts soll im Sommer 2026 fertiggestellt werden, die Eröffnung ist für Mai 2027 vorgesehen. Die Fertigung erfolgt vollständig im Werk der PROGRESS AG in Brixen, wodurch eine gleichbleibend hohe Qualität, verkürzte Bauzeit und eine präzise Abstimmung der einzelnen Betonelemente gewährleistet werden.
Die SPI-Technologie der Progress Group
Die Progress Group hat mit dem Selective-Paste-IntrusionVerfahren (SPI) eine neuartige 3D-Drucktechnologie für den Fertigteilbau entwickelt, bei der


Zementleim gezielt in ein Sandbett eingebracht und nur an definierten Stellen verfestigt wird. Schicht für Schicht entstehen so Bauteile mit einer Auflösung von nur 3 Millimetern, wobei der umgebende Sand während des Drucks die Stützfunktion übernimmt und nach dem Aushärten vollständig wiederaufbereitet wird. Auf diese Weise lassen sich komplexe Geometrien, Überhänge und feine Oberflächenstrukturen ohne Schalung und mit hoher Maßhaltigkeit herstellen.
Perspektiven des industriellen 3D-Drucks Zentrales Entwicklungsziel des SPI-Verfahrens ist ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit: Durch gezielten Materialeinsatz nur dort, wo er statisch
oder funktional erforderlich ist, lassen sich Beton- und Zementverbrauch sowie CO₂Emissionen deutlich reduzieren. Der 3D-Betondruck mit SPITechnologie versteht sich dabei als Ergänzung zur klassischen Fertigung. Das Projekt Pareus ist das Leuchtturmprojekt, das Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und architektonische Freiheit im industriellen Fertigteilbau demonstriert.
Bausystem: Green Code Betonfertigteile: Progress AG Fassadenelemente: Progress 3D Concrete Printing www.progress.cc


Die Häuser im Rohbau am Ferienort Caorle (Italien)
Das Pareus-Resort in der Bauphase
Foto: Lorenzo Scaldaferro
Foto: Lorenzo Scaldaferro
BETONFERTIGTEILE INNOVATIVE




Das Mjøstårnet in Norwegen ist eines der höchsten Holzgebäude der Welt – ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Materialien im modernen Hochbau eingesetzt werden können.

KLIMAGERECHT BAUEN
machen.
Hitzeperioden und starke Niederschläge treten immer häufiger auf und zeigen, wie sehr sich das Klima verändert. Damit verändern sich auch die Anforderungen an Gebäude. Häuser müssen heute so geplant werden, dass sie mit höheren Temperaturen umgehen können und gleichzeitig möglichst wenig Energie für Heizung und Kühlung verbrauchen. Denn Gebäude verursachen einen erheblichen Teil des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen. Klimagerechtes Bauen setzt genau hier an: Durch ressourcenschonende und zukunftsorientierte Bauweisen soll die Umweltbelastung reduziert werden. Gleichzeitig eröffnet diese Entwicklung neue Möglichkeiten für Architektur und Bauplanung.
NACHHALTIG BAUEN UN FÖRDERUNGEN CLEVER

Unsere Dienstleistungen im Überblick: und San en Bauleitu schlüsse
Langf ristige Messungen zeigen, dass sich das Klima in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert hat. Besonders der Alpenraum ist stark davon betroffen: Studien zeigen einen Temperaturanstieg von rund 0,3 Grad Celsius pro Jahrzehnt – also insgesamt etwa ein Grad Celsius in den letzten 30 Jahren. Gleichzeitig treten extreme Wetterereignisse wie intensive Regenfälle, längere Hitzeperioden häufiger auf. Diese Entwicklungen stellen auch die Bauwirtschaft vor neue Herausforderungen. Gebäude müssen energieeffizient geplant werden und gleichzeitig mit veränderten


klimatischen Bedingungen umgehen können.
Anpassungsfähigkeit und
Lebensdauer
Klimagerechtes Bauen beginnt bereits in der Planungsphase eines Gebäudes. Moderne Bauprojekte werden deshalb zunehmend von verschiedenen Fachleuten gemeinsam entwickelt. Architekten, Bauingenieure, Energieberater und Fachplaner für Gebäudetechnik arbeiten möglichst früh zusammen, um ein Gebäude als Gesamtsystem zu betrachten. In diesem integralen Planungsprozess werden Fragen der

Er-leben Sie Ihren täglichen Wald
Foto: shutterstock
Gesunde Holzoberflächen
Vertikale Begrünungen – wie beim Bosco Verticale in Mailand – können helfen, Gebäude in Städten besser an Hitzeperioden anzupassen und das Mikroklima zu verbessern.

Architektur, der Konstruktion, der Energieversorgung und der Materialwahl gleichzeitig berücksichtigt. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass mögliche Zielkonflikte früh erkannt und gelöst werden können.



Offene Strukturen und Verschattungselemente sind wichtige Bestandteile moderner Architektur, um Gebäude an steigende Temperaturen anzupassen.
Foto: shutterstock
Energieeffizienz als zentrale Grundlage
Gebäude verbrauchen viel Energie – vor allem für Heizung, Kühlung, Warmwasser und Beleuchtung. Klimagerechtes Bauen setzt deshalb
auf Konzepte, die diesen Bedarf möglichst gering halten. Dazu gehören unter anderem eine gut gedämmte Gebäudehülle, hochwertige Fenster sowie energieeffiziente Heizund Lüftungssysteme. Auch sogenannte passive Strategien spielen eine wichtige Rolle. Dazu zählt etwa die gezielte Nutzung von Sonneneinstrahlung, um Räume im Winter zu erwärmen, oder natürliche Lüftungskonzepte, die im Sommer für Kühlung sorgen können. Durch solche Maßnahmen lässt sich der Energiebedarf deutlich reduzieren, was sowohl dem Klima als auch den Betriebskosten zugutekommt.


Ressourcen bewusst einsetzen
Die Bauwirtschaft zählt weltweit zu den größten Verbrauchern von Rohstoffen. Nachhaltiges Bauen setzt deshalb auf einen bewussten Umgang mit Materialien. Bereits bei der Planung können Materialeinsatz und Konstruktion optimiert werden. Gleichzeitig gewinnen Recyclingmaterialien und nachwachsende Rohstoffe an Bedeutung. Ziel ist es, Baustoffe möglichst lange im Kreislauf zu halten. Wenn Materialien wiederverwendet oder recycelt werden, sinken sowohl der Bedarf an neuen Rohstoffen als auch das Abfallaufkommen auf Baustellen.

Wir fertigen Dielen aus Holz und aus Leidenschaft. w w w.fliridielen.it
Wir fertigen Dielen aus Holz und aus Leidenschaft. w w w.fliridielen.it Wir fertigen Dielen aus Holz und aus Leidenschaft. w w w.fliridielen.it
Foto: shutterstock
Gebäude
im Einklang mit ihrem Standort
Ein wichtiges Prinzip nachhaltiger Architektur ist die Anpassung eines Gebäudes an seinen Standort. Die Ausrichtung zur Sonne, natürliche Verschattung oder der Schutz vor Wind beeinflussen Energieverbrauch und Raumklima erheblich. Durch eine kluge Positionierung kann ein Gebäude im Winter von der Sonnenwärme profitieren und im Sommer vor Überhitzung geschützt werden. In alpinen Regionen wie Südtirol müssen Gebäude zudem großen Schneelasten, intensiver Sonneneinstrahlung und starken Temperaturunterschieden standhalten. Dachneigungen, Konstruktion und Materialwahl werden deshalb so geplant, dass sie den klimatischen Bedingungen langfristig gerecht werden. Auch begrünte Dächer und Fassaden können dazu beitragen, Gebäude besser an ihre Umgebung anzupassen. Sie verbessern das Mikroklima, speichern Regenwasser und können im Sommer zur Kühlung beitragen. Ein bekanntes Beispiel für diese Form der Begrünung ist der Bosco Verticale in Mailand. Die beiden Wohntürme sind mit rund 800 Bäumen sowie mehr als 20.000 Sträuchern und Pflanzen bepflanzt. Die Vegetation spendet Schatten, verbessert die Luftqualität und kann Gebäude in dicht bebauten Städten besser an Hitzeperioden anpassen. Gleichzeitig entsteht mitten in der Stadt neuer Lebensraum für Vögel und Insekten.
Nachhaltige Materialien und gesunde Räume
Die Wahl der Baustoffe hat großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit eines Gebäudes. Entscheidend sind dabei Herstellung, Lebensdauer, Recyclingfähigkeit und mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner. Auch Baustoffe aus der Region spielen
eine wichtige Rolle. Gerade Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ermöglicht kurze Transportwege. Zudem gilt Holz als klimafreundlicher Baustoff, da es während seines Wachstums Kohlendioxid speichert und vergleichsweise wenig Energie in der Verarbeitung benötigt.
Ein eindrucksvolles Beispiel für modernen Holzbau ist das Mjøstårnet in Norwegen. Das Hochhaus mit 18 Stockwerken und rund 85 Meter Höhe gilt als eines der höchsten Holzgebäude der Welt und zeigt, dass sich der nachwachsende Baustoff auch im Hochbau einsetzen lässt.
Neben Holz gewinnen auch andere Naturbaustoffe wie Lehm, Hanf zunehmend an Bedeutung. Lehm kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und trägt so zu einem ausgeglichenen Raumklima bei. Hanf wird vor allem als Dämmstoff eingesetzt und überzeugt durch seine gute Dämmwirkung und seine nachhaltige Herstellung. Neben ökologischen Aspekten spielt auch die Qualität der Innenraumluft eine wichtige Rolle. Schadstoffarme Baustoffe, lösemittelfreie Farben und emissionsarme Bodenbeläge helfen, die Belastung der Raumluft zu reduzieren, und sorgen für ein gesünderes Wohnumfeld.
Langlebige Gebäude statt kurzer Lebenszyklen
Ein oft unterschätzter Faktor nachhaltigen Bauens ist die Lebensdauer eines Gebäudes. Bauwerke werden in der Regel für viele Jahrzehnte errichtet. Je länger ein Gebäude genutzt wird, desto besser verteilt sich der Ressourcenaufwand für Bau und Materialien über seine Lebensdauer.
Nachhaltige Baukonzepte setzen deshalb auf langlebige Konstruktionen, robuste Materialien und flexible Grundrisse. Gebäude werden so geplant, dass sie sich an neue Anforde-
rungen anpassen lassen. Räume können beispielsweise umgebaut, erweitert oder anders genutzt werden, ohne dass ein Gebäude vollständig ersetzt werden muss. Solche flexiblen Nutzungskonzepte verlängern die Lebensdauer von Gebäuden und reduzieren den Bedarf an Neubauten. Dadurch lassen sich Ressourcen sparen und die Umweltbelastung langfristig verringern.

Hanffasern werden zunehmend als nachhaltiger Dämmstoff verwendet. Das nachwachsende Material isoliert gut und kann Feuchtigkeit regulieren.

Solaranlagen auf Wohnhäusern helfen, den Energieverbrauch zu senken und Gebäude klimafreundlicher zu machen.
Foto: shutterstock
Große Fensterflächen können im Winter die Sonnenwärme nutzen und so dazu beitragen, den Heizbedarf von Gebäuden zu reduzieren.
Foto: shutterstock

Foto: shutterstock
Künstliche Intelligenz im Immobilienmarkt: Ersetzt die KI den Makler?
Schon seit einiger Zeit hält künstliche Intelligenz Einzug in immer mehr Bereiche unseres Lebens. Von automatisierten Kundenservices bis zu komplexen Datenanalysen verändert sie Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle grundlegend. Gleichzeitig werden zunehmend Stimmen laut, die behaupten, dass viele, insbesondere eher standardisierte Tätigkeiten, künftig von Maschinen übernommen werden könnten.
Auch der Immobilienmarkt bleibt von dieser Entwicklung nicht unberührt. Die Frage stellt sich daher immer häufiger: Wird künstliche Intelligenz den Immobilienmakler ersetzen?
Die ehrliche Antwort lautet: Teilweise ja – aber längst nicht vollständig.
Automatisierung im Makleralltag
Viele Tätigkeiten im Immobiliengeschäft folgen klaren Mustern und wiederkehrenden Abläufen. Genau hier liegt die große Stärke künstlicher Intelligenz. Bereits heute können Systeme in wenigen Sekunden professionelle Exposés erstellen, Objektbeschreibungen formulieren und passende Zielgruppen definieren. Auch die Veröffentlichung auf verschiedenen Immobilienportalen oder Social-Media-Kanälen

lässt sich zunehmend automatisieren. Hinzu kommt die automatisierte Kommunikation mit Interessenten. Moderne CRM-Systeme können Anfragen filtern, automatisch beantworten, Besichtigungstermine koordinieren oder standardisierte Informationen versenden. Was früher mehrere Stunden Arbeit erforderte, erledigt ein System heute in wenigen Minuten. Diese Entwicklung hat eine klare Konsequenz: Viele administrative Aufgaben des klassischen Makleralltags werden zunehmend automatisiert.
KI erleichtert den privaten Immobilienverkauf
Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft Eigentümer, die ohnehin keinen Makler beauftragen möchten. Schon heute gibt es
eine wachsende Gruppe von Verkäufern, die Immobilien privat vermarkten, häufig über soziale Netzwerke oder OnlinePlattformen. Für diese Menschen wird künstliche Intelligenz den Prozess künftig noch einfacher machen. KI-gestützte Systeme können Marktpreise analysieren, Zielgruppen definieren, Anzeigen optimieren und sogar passende Käufer automatisch identifizieren. Mit anderen Worten: Die Technologie senkt die Eintrittshürden für den privaten Immobilienverkauf erheblich. Für Verkäufer, die den Makler ohnehin primär als Kostenfaktor sehen, wird KI daher zu einer ernst zu nehmenden Alternative.
Immobilien bleiben ein Geschäft zwischen Menschen Trotz aller technologischen Fortschritte bleibt jedoch ein entscheidender Faktor bestehen: Immobiliengeschäfte sind keine rein technischen Transaktionen. Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist für viele Menschen eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Vertrauen, persönliche Beratung und zwischenmenschliche Kommunikation spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Rolle des Maklers: Vermittler und Verhandler Ein professioneller Makler erfüllt darüber hinaus Aufgaben, die eine
künstliche Intelligenz nicht vollständig übernehmen kann. Dazu gehört das Vermitteln zwischen unterschiedlichen Interessen von Käufer und Verkäufer, das Erkennen emotionaler Beweggründe hinter Entscheidungen sowie das Verhandeln komplexer Situationen. Ein guter Makler versteht nicht nur den Markt, er versteht vor allem Menschen.
Verantwortung und Haftung Ein weiterer Aspekt, der oft unterschätzt wird, ist die Verantwortung: Wer überprüft alle Daten, Exposés oder Verträge, wenn Fehler passieren? Wer trägt die Haftung, wenn Informationen unvollständig oder fehlerhaft sind? Diese Verantwortung übernimmt ein professioneller Makler – ein Aspekt, den keine Maschine ersetzen kann.
Die Zukunft: Technologie und Mensch im Zusammenspiel Es wird daher auch in Zukunft eine große Gruppe von Kunden geben, die bewusst mit einem Menschen zusammenarbeiten möchte. Zum einen, weil sie ihre Fragen direkt besprechen und Vertrauen aufbauen wollen. Zum anderen, weil sie jemanden haben möchten, der Verantwortung für den gesamten Vermittlungsprozess übernimmt. Gerade bei komplexen Immobilienentscheidungen bleibt dieser menschliche Faktor entscheidend.
Neumarkt +39 0471 812 760
Meran +39 0473 323 263
Bozen +39 0471 934 876
Affi +39 0452 700 918
Foto: Anna Tinkhauser
Mattia Mottin
Neben seiner beständigen, ansprechenden Optik überzeugt das Material auch durch funktionale Qualitäten.
Foto: Privathaus Bayern ©Gerhard Hagen Fotografie/LASA Marmo


TWas Marmor so besonders macht
Ein STEIN, der BEGEISTERT
Marmor ist ein Werkstoff, der schon vor über 2500 Jahren von den Menschen genutzt wurde. Der Naturstein wurde für die Verkleidung von Tempelwänden und den Bau von religiösen Denkmälern verwendet, weil seine Vielseitigkeit und Schönheit geschätzt wurde. An dieser Faszination hat sich bis heute nichts geändert, denn Marmor bleibt ein beliebter Rohstoff und erlebt aktuell einen Aufschwung.



ief unter der Erde wird über Jahrmillionen kalkhaltiges Gestein unter hohem Druck und extremer Hitze zu Marmor umgewandelt. Fabian Hört der Laaser Marmorindustrie GmbH erklärt: „Dieser Prozess wird Metamorphose genannt und beeinflusst, welche Maserungen, Farben und Eigenheiten der abgebaute Marmor aufweist.“ Das bedeutet also, dass sich der in Laas gewonnene Marmor deutlich von Sorten aus Carrara, Paros, Makrana oder Danby unterscheidet, was bei der Wahl des Verwendungszwecks und des Einsatzortes zu berücksichtigen ist. Damit der nachhaltige Naturstoff langfristig erfreut, kann eine fachkundige Beratung dabei helfen, die beste Marmorart für das jeweilige Vorhaben auszusuchen.
Wer mit Naturstein baut, baut umweltfreundlich, gesund und für ein ganzes Leben.
Wer mit Naturstein baut, baut umweltfreundlich, gesund und für ein ganzes Leben.
Als Naturprodukt enthält der Baustoff keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe und hat eine lange Lebensdauer. Aufgrund seiner Qualitäten als wertvoller und ästhetisch ansprechender Baustoff wird der weiße Stein aus Laas sowohl für Küchen als auch für Badezimmer verwendet.
Als Naturprodukt enthält der Baustoff keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe und hat eine lange Lebensdauer. Aufgrund seiner Qualitäten als wertvoller und ästhetisch ansprechender Baustoff wird der weiße Stein aus Laas sowohl für Küchen als auch für Badezimmer verwendet.
www.lasamarmo.it
www.lasamarmo.it
Follow, rate us on
Follow, rate us on
Ob als edle Fliese oder langlebige Waschtischplatte eingesetzt – Marmor entfaltet stets seine besondere Wirkung. Das Naturmaterial setzt individuelle Akzente und besticht durch seine zeitlose, luxuriöse Ausstrahlung.
Ein Material, das
die Zeit überdauert
Grundsätzlich kennzeichnet Marmor eine hohe Dichte, die laut Hört entscheidend zu seiner „Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit“ beiträgt. Bis heute sind antike Artefakte wie griechische Säulen oder römische Meilensteine erhalten, die die außergewöhnliche Beständigkeit des Materials bezeugen. Marmor kommt daher noch immer im Außenbereich zum Einsatz, wo er öffentliche und private Grünanlagen mit dekorativen Elementen wie Statuen, Brunnen, Amphoren bereichert. Funktional ist er beispielsweise als Terrassenbelag oder Treppenstufe gern gesehen und kann
als Fassadenpaneel Gebäude vor Witterungseinflüssen bewahren.
Zeitlose Eleganz im Wohnbereich
Als einfache Bodenfliese im Badezimmer, robuste Arbeitsplatte in der Küche oder hochwertige Kamineinfassung im Wohnzimmer überzeugt Marmor ebenso im Innenbereich. Er verleiht Räumen einen individuellen Touch und beeindruckt mit einer luxuriösen Ausstrahlung. Egal ob schwarz, grau, braun, rosa oder klassisch weiß – für jeden Geschmack findet sich die passende Variante. Neben langlebiger Ästhetik zählen zudem Eigenschaften



Foto: Breche-De-Aubisque-Dorè-Levigata
wie Rutschfestigkeit, Pflegeleichtigkeit zu den Vorteilen des Materials. Allerdings ist zu beachten, dass Marmor Wasser absorbieren kann. Um Flecken zu vermeiden, wird die Steinoberfläche häufig imprägniert oder versiegelt, wodurch ihr einzigartiges Erscheinungsbild geschützt wird. Hört weist darauf hin, dass Marmor außerdem empfindlich auf Säuren reagiert, weshalb bei der Auswahl der Reinigungsmittel auf geeignete Produkte geachtet werden muss.
Der Weg zum stilvollen Zuhause
Um die Wirkung von Marmor daheim genießen zu können, muss das Naturprodukt zunächst den Steinbruch verlassen. Dort ist kein Tag wie der andere, denn jeder Block besitzt seine Eigenarten und
muss deshalb fachgerecht aus der massiven Bergwand gelöst werden. Diese Arbeit ist herausfordernd, doch Hört betont, dass sie sich dank moderner Technik und heutiger Sicherheitsstandards effizient und sicher durchführen lässt.

Nach dem Abtransport des Rohblocks werden die Marmorplatten sorgfältig zugeschnitten und je nach gewünschter Optik geschliffen, gebürstet oder poliert. Zum Schluss wird der Marmor auf das finale Maß gebracht und unbeschädigt zu den Kundinnen und Kunden geliefert. Diese stammen aus der ganzen Welt und verstehen sich darauf, für ihr geplantes Projekt nur passgenaue Marmorstücke auszuwählen.
Jeder Block ist einzigartig und muss sorgfältig aus dem Fels gelöst werden. Anschließend wird der Rohblock zu Platten verarbeitet und je nach gewünschter Optik geschliffen, gebürstet oder poliert.

Bagnara – Naturstein: ein Versprechen für Generationen
Bagnara – von der Planung bis zur jahrzehntelangen
Pflege
Naturstein ist mehr als ein Baustoff: Er erzählt Geschichten, vermittelt Charakter und verleiht Räumen eine unverwechselbare Aura. Seit 1948 ist das Südtiroler Familienunternehmen Bagnara eng mit diesem Material verbunden. Was als kleine Werkstatt in Eppan begann, ist heute ein international gefragter Spezialist für anspruchsvolle Natursteinprojekte.
Wohnträume individuell verwirklichen
Bagnara begleitet Bauherren, Architekten und Privatkunden von der ersten Idee bis zur präzisen Umsetzung. Ob elegantes Privathaus in Südtirol oder exklusive Villa am Gardasee – jedes Projekt ist ein Unikat. Mit Zugriff auf fast 1000 Steinsorten und modernste Bearbeitung entstehen Oberflächen, die funktional wie ästhetisch begeistern.
Werte erhalten mit Stone Care
Die Kompetenz von Bagnara endet nicht mit der Montage. Um die Schönheit des Steins über Jahrzehnte zu bewahren, bietet das Unternehmen mit dem StoneCareService die professionelle Reinigung, Pflege und Sanierung bestehender Flächen an. Ob Auffrischung eines Marmorbads, Sanierung von Treppenhäusern oder Grundreinigung von Terrassen – Bagnara bringt den ursprünglichen Glanz zurück und sichert den Wert Ihrer Immobilie langfristig.
Persönlich vor Ort
In den Showrooms in Eppan und Bussolengo erwartet Sie eine beeindruckende Auswahl sowie fachkundige Beratung. Hier wird Handwerk zur Leidenschaft – Stein für Stein. Bagnara – Naturstein mit Charakter. Von der Auswahl bis zur Pflege.

Nikolaus Bagnara AG MariaRastWeg 34, Eppan Öffnungszeiten: Mo.–Fr.: 8–12 Uhr, 14–18 Uhr Tel. 0471/662109
info@bagnara.net, www.bagnara.net facebook.com/bagnara.truestones instagram.com/bagnara.truestones

Foto: Silver Cloud_2018/Bagnara
Foto: Breche De Aubisque/Bagnara
Bauen in Südtirol
Warum bauexpert seit über 25 Jahren der wichtigste Partner am Bau ist
Bauen ist mehr als das Errichten von Wänden und Dächern – es ist die Gestal tung von Lebensraum, Wirt schaftskraft und Zukunft. Südtirol und das Trentino zählen zu den dynamischsten Bau- und Sanierungsregionen Italiens. Steigende Ansprüche an Energieeffizienz, nachhal tige Materialien und präzise Planung treffen auf regional verwurzelte Handwerks kultur. In diesem Umfeld braucht es Partner, die Geschwindigkeit, Fachwissen und Verlässlichkeit vereinen. Einer davon hat die Ent wicklung des Bauens in der Region maßgeblich geprägt: bauexpert.
Ein Netzwerk, das den Unterschied macht
Wer heute baut, baut unter Zeitdruck, mit hohen Qua litätsstandards und oft kom plexen Projektanforderungen. Dass Materialien exakt dann bereitstehen, wenn sie ge braucht werden, ist dabei kein Luxus – es ist entscheidend. Genau hier ist bauexpert seit 1999 ein stabiler Fixpunkt. Mit 16 Filialen, ausgedehnten La gerflächen und einer modernen Lkw-Flotte mit Kran sorgt das Unternehmen dafür, dass Baustellen pünktlich versorgt werden – selbst bei kurzfristigen Anforderungen. Die regionale Nähe reduziert Wege, stärkt persönliche Betreuung und garantiert, dass Fachleute schnell zur Stelle sind.

der Kern des Unternehmens.
Fazit: ein Partner, der mitwächst – an Projekten und an Aufgaben

Vom Fundament bis zum Feinschliff: alles aus einer Hand
Der wahre Vorteil eines starken Partners zeigt sich dann, wenn Bauprojekte anspruchsvoll werden. bauexpert bietet dafür ein Portfolio, das kaum Wünsche offenlässt.
Bauen wird nicht einfacher. Die Anforderungen steigen, die technischen Lösungen werden komplexer, und Zeitdruck gehört zum Alltag. Gerade deshalb braucht es Partner, die verstehen, begleiten und entlasten. Bauexpert ist weit mehr als ein Baustoffhändler. Es ist ein regional verwurzeltes Kompetenzzentrum, das Knowhow, Service und Logistik so verbindet, dass aus Ideen Projekte werden – und aus Projekten Räume, in denen Menschen leben, arbeiten und wachsen.
Ton Revò
Andalo
Panchià
Pergine V
Borgo V Mattarello
Rovereto
Sand in Taufers
Bruneck
Brixen
Latsch
Marling
Bozen Eppan
Leifers
Fotos: Manuel Mosquera
Architektur, die der LANDSCHAFT RAUM gibt

Es ist ein ruhiger Nachmittag am Ritten. Auf einem Grundstück, nahe dem Wald, steht ein Haus, das auf den ersten Blick vollkommen selbstverständlich wirkt. Kein greller Akzent, kein dominanter Baukörper – einfach ein Wohnhaus, das sich harmonisch in seine Umgebung einfügt. Die klare Form, die reduzierten Linien und die warme Holzfassade: Alles wirkt leicht, fast schwebend, und gleichzeitig tief mit dem Boden verbunden.

Schlicht und einfach, aber aussagekräftig – so wirkt Manuel Benedikters Architektur.

Manuel Benedikters Architektur zeugt von größter Sorgfalt, beeindruckender Rücksichtnahme und einer klaren Idee: Das Gebäude soll nicht im Vordergrund stehen, sondern die Umgebung bereichern. Sein Werk ist bewusst reduziert und klar – ein archetypischer Baukörper, der Ruhe und Konzentration ausstrahlt. Betritt man das Grundstück am Ritten, fallen sofort die großen, tief eingeschnittenen Fenster des Neubaus ins Auge. Sie rahmen den Wald, die Wiese und den Garten wie lebendige Gemälde und holen die Natur direkt ins heimelige Wohnhaus. Jeder Blick aus dem Fenster eröffnet neue Perspektiven: Ein Vogel zieht
durch das Bild, das Licht verändert sich, Blätter wiegen sich sanft im Wind. Die Natur bleibt nicht draußen – sie wird Teil des Hauses. Hier lebt man nicht nur inmitten der Natur, man lebt mit ihr, man ist mittendrin.
Für ein junges Paar in Klobenstein am Ritten hat Architekt Manuel Benedikter dieses kompakte Wohnhaus in Holzbauweise projektiert. Von Beginn an war es den Bauherren ein Herzensanliegen, den vorhandenen Baumbestand mit größter Sorgfalt zu behandeln. Kein Baum musste gefällt werden, und die Wege wurden so angelegt, dass die Topografie erhalten blieb. „Entstanden ist ein ruhiges, präzise detail-

liertes Holzhaus, das mit Materialehrlichkeit, Tageslicht und fließenden Übergängen überzeugt – und sich behutsam in den Waldstandort einfügt“, fasst Architekt Benedikter zu Recht zufrieden zusammen.
MATERIALITÄT UND FORM IM DIALOG
Das dreigeschossige Gebäude ruht auf einem Sichtbetonsockel im Halbuntergeschoss, der Stabilität vermittelt und zugleich als ruhiger Gegenpol zur Holzarchitektur dient. Darüber erhebt sich der Holzrahmenbau der beiden oberen Geschosse, verkleidet mit un-
behandelten Lärchenleisten. Die Leisten variieren in Breite, rhythmisch angeordnet, und erzeugen Tiefe und Struktur. Das Holz ist lebendig: Im Laufe der kommenden Jahre und Jahrzehnte wird es seine Farbe durch Sonne, Regen und Schnee verändern. Es wird sozusagen eine natürliche Patina erhalten und sich fast wie ein Chamäleon immer harmonischer in die Umgebung einfügen. Wer genau hinsieht, bemerkt, wie das Licht auf der hölzernen Fassade tanzt, die Maserung der Lärche die Baumkronen spiegelt und das Haus fast unsichtbar in die Landschaft einbettet. Das Satteldach aus braunem Aluminiumblech schließt den

Lieferung sämtlicher Metallarbeiten und der Duschkabinen
SCHLOSSEREI SENN
Schlosserei Senn Werner & Co.KG am Zagglermoos 8 I-39054 Oberbozen www.schlossereisenn.it
Eine Oase mitten in der Landschaft.


Baukörper nach oben ab. Über dem Eingangsbereich und den Fahrradabstellplätzen spannt sich ein Vordach mit Dachbegrünung. Es schützt vor Regen und Wind, rahmt den Zugang und vermittelt Großzügigkeit. Eine breite Stufenanlage aus Beton verbindet den Innenraum, die Terrasse und den
Gemeinsam finden wir den Weg, dein Zuhause zum Leuchten zu bringen –präzise, stilvoll, einzigartig!
Abends wirkt das Haus wie eine große Laterne.
Garten auf sanfte Weise. Die Übergänge nach draußen wirken fließend, so als hätte das Haus immer genau hier gestanden. Und am Abend, wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt, wird das Haus fast zu einer Laterne. Warmes Licht leuchtet durch die großen Fenster, die Silhouette hebt sich


die Natur im Blick – das zeichnet den Bau aus.
sanft von den Bäumen ab. Der Effekt ist subtil, fast magisch. Man spürt, wie Architektur und Natur im Dialog stehen, ohne dass die eine der anderen die Bühne streitig macht.
LICHT, RAUM UND KONZENTRATION
Im Inneren des Wohnhauses herrscht Ruhe. Ein heller Boden aus Holz der Douglasie (schnell wachsender Nadelbaum) zieht sich durch alle Räume und bildet eine harmonische, warme Basis. Benedikters Architektur konzentriert sich innen auf das Wesentliche– so wie auch außen:
Raum, Licht und Natur stehen im Mittelpunkt. Große, gezielt gesetzte Öffnungen lassen die Landschaft in die Räume eindringen. Das große Panoramafenster im Wohnbereich verlängert den Raum optisch in die Natur, horizontale Fenster in der Küche geben den Blick in die Weite frei, und eine Verglasung mit integrierter Sitzbank rahmt den Wald wie ein bewohnbares Bild.
TAGESLICHT ALS WERTVOLLE QUELLE
Die natürlich belichtete Holztreppe verbindet die Ebenen, im Obergeschoss folgt der
Fertigung der Inneneinrichtung www.tischlereischneider.it
Immer
Große, gezielt gesetzte Öffnungen lassen die Landschaft in die Räume eindringen.

Raum dem Dachverlauf und gewinnt durch Dachfenster zusätzliche Helligkeit. Auch die Bäder sind hell, mit Tageslicht durchflutet und mit
Blickbezügen ins Grün gestaltet. Es sind keine überladenen Räume entstanden, sondern Bereiche der Konzentration und des Wohlbefindens. Jede

Diese Holztreppe wirkt wie eine natürliche Verbindung.
Materialwahl, jede Linie und jeder Lichtstrahl sind bewusst gesetzt. Die Innenräume wirken durch die Kombination aus Holz, Beton und Glas klar, leicht und gleichzeitig wohnlich. Die Verbindung von Natur und Architektur wird in diesem Einfamilienhaus zur greifbaren Erfahrung.

Der Service auf der Baustelle ist bei RÖFIX immer gewährleistet: RÖFIX steht uns bei jeder Anforderung und Herausforderung zuverlässig zur Seite, die Lieferungen kommen pünktlich und termingerecht. Für uns ist RÖFIX ein außergewöhnlicher Partner, auf den wir uns verlassen können.
roefix.com
Mariel Marku Bauunternehmer (Novara)

TECHNIK UND NACHHALTIGKEIT
Die energetische Sanierung des Hauses erfolgte durch Abbruch und Wiederaufbau. Im neuen Untergeschoss wurde eine moderne Pellet-Heizungsanlage mit solarthermischer Unterstützung installiert. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für Frischluft in allen Räumen. Und auf dem Dach der Pergola, die als Bikeport dient und den Hauseingang vor Wettereinflüssen schützt, wurde eine Photovoltaikanlage installiert. Sämtliche Maßnahmen erfüllen die Kriterien der KlimaHaus-Zertifizierung A. Die Gebäudehülle kombiniert Holzrahmenbau mit Holzweichfaserdämmung und den robusten Sockel in Stahlbeton.

Vordach und Satteldach sind mit Aluminiumblech gedeckt. Das Ergebnis ist ein Haus, das in allen Details auf Langlebigkeit, Energieeffizienz und Materialehrlichkeit setzt.
Dieser Neubau am Ritten ist zweifelsohne mehr als ein Wohnhaus aus einem Guss. Er ist ein Beispiel für behutsame Architektur, die den Ort respektiert, das Licht und den Raum in den Mittelpunkt stellt sowie die Natur ins Zentrum rückt. Wer hier steht, spürt die Verbindung zwischen Material, Licht und Landschaft – als wäre das Haus eben schon immer genau hier gewesen. Ein Bauwerk, das sich nicht nur in die Landschaft einfügt, sondern mit ihr lebt, atmet und vor allem immer mehr zusammenwächst.
MANUEL BENEDIKTER

WIR BEDANKEN UNS
Architekt Manuel Benedikter plant, entwickelt und realisiert zusammen mit 7 Mitarbeitern nachhaltige und energieeffiziente Bauprojekte in den Bereichen Holzbau, traditionelle Bauweise und Denkmalschutz. Seit 2023 ist er Mitglied und seit 2024 Präsident der Jury des „Wood Architecture Prize“, des ersten nationalen Preises für Holzarchitektur.
Mehr auf www.benedikter.biz
für die Unterstützung der Präsentation bei:
• Lobisbau GmbH, Ritten
• Senn Werner & Co. KG, Ritten
• Elektro Team, Ritten
IHR PREFA DACHPROFI
Lobis

• Tischlerei Schneider OHG, Eppan
• Lobis Böden GmbH, Bozen
• Spenglerei Egger Peter, Jenesien
Viel Licht dringt in die Räume ein. Was gibt es Schöneres, als beim Baden den Blick in die Natur schweifen zu lassen?























Holz, Kunststoff oder Aluminium – welches Material überzeugt?
Kaum ein Bauteil übernimmt so viele Aufgaben wie das Fenster. Es schützt, bringt Licht ins Haus und beeinflusst Energieverbrauch und Wohnqualität. Umso wichtiger ist die Wahl des passenden Materials.
Fenster spielen eine zentrale Rolle, wenn es um den Energieverbrauch im Haus geht. Dreifachverglasungen sind im Neubau heute weit verbreitet. Sie reduzieren Wärmeverluste und helfen, Heizkosten zu senken. Entscheidend ist der sogenannte
FENSTER im Fokus

Holz und Glas prägen viele Neubauten und stehen für natürliches und energieeffizientes Bauen.
Uw -Wert, der den Wärmedurchgang des gesamten Fensters beschreibt. Je niedriger dieser Wert, desto besser die Dämmleistung. Neben der Verglasung spielt auch der Aufbau eine wichtige Rolle: Zwischen den Scheiben befindet sich in der
Regel ein Edelgas, das Wärme und Kälte schlechter leitet als Luft und so die Dämmung verbessert. Spezielle Abstandhalter am Glasrand sorgen zusätzlich dafür, dass weniger Wärme nach außen verloren geht. Neben dem winterlichen
Seit 35 Jahren
Wärmeschutz gewinnt auch der sommerliche Hitzeschutz an Bedeutung. Große Glasflächen sorgen für helle Räume, können diese aber auch stark aufheizen. Sonnenschutzgläser helfen, die Temperatur im Innenraum zu regulieren und den



Der Aufbau eines Fensterrahmens zeigt, wie Dämmung, Stabilität und Verglasung zusammenwirken.
Wohnkomfort in den warmen
Monaten zu erhöhen.
Kunststofffenster: wirtschaftlich und vielseitig
Kunststofffenster zählen zu den beliebtesten Lösungen im
Wohnbau – vor allem dort, wo Wirtschaftlichkeit und geringer Wartungsaufwand im Vordergrund stehen. Sie sind einfach zu pflegen, robust gegenüber Feuchtigkeit und behalten auch über Jahre hinweg ihre Form und Farbe.
Moderne Profile sind im Inneren in mehrere Kammern unterteilt, die Luft einschließen und so die Wärmedämmung verbessern. In Kombination mit moderner Verglasung erreichen Kunststofffenster heute sehr gute energetische Werte.
Auch optisch haben sich die Möglichkeiten deutlich erweitert. Neben klassischen Farben gibt es zahlreiche Dekore– von schlichten Tönen bis zu Holzoptiken mit fühlbarer Struktur. Damit lassen sich unterschiedliche Baustile umsetzen, ohne auf Pflegeleichtigkeit zu verzichten. Schwächen zeigen sich vor allem bei der Reparatur: Beschädigungen lassen sich oft nur schwer ausbessern. Zudem wirken Kunststoffrahmen je nach Ausführung weniger hochwertig als Holz oder Aluminium, was bei anspruchsvoller Architektur ins Gewicht fallen kann.

Fassaden Fenster & Türen Glas & Metall
Industriell gefertigte Kunststoffprofile sorgen für gleichbleibende Qualität und gute Dämmwerte bei modernen Fenstern. Fotos: shutterstock
Holzfenster: natürlich und nachhaltig
Holzfenster bringen Wärme und Charakter ins Haus. Die natürliche Maserung macht jedes Element einzigartig und sorgt für eine wohnliche Atmosphäre, die vor allem in Altbauten, bei Sanierungen oder im hochwertigen Wohnbau gefragt ist.
Auch ökologisch punktet Holz. Als nachwachsender Rohstoff bindet es CO2 und kann – bei entsprechender Herkunft – eine sehr gute Umweltbilanz aufweisen. Gleichzeitig trägt das Material zu einem angenehmen Raumklima bei, weil es Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann.
Beim Thema Pflege kommt es auf die Ausführung an. Grundsätzlich benötigen Holzfenster Schutz durch Lasuren oder Beschichtungen. Wie oft nachgearbeitet werden muss, hängt jedoch stark von Holzart, Qualität und Witterung ab. Widerstandsfähige Hölzer wie Lärche können je nach Ausführung auch über längere Zeit ohne Nachbehandlung auskommen und entwickeln dabei eine natürliche Patina.
Großflächige Verglasungen sorgen für viel Tageslicht und verbinden Innenraum und Umgebung.
Aluminiumfenster: langlebig und präzise
Aluminiumfenster sind vor allem in der modernen Architektur gefragt. Das Material ist extrem stabil und ermöglicht schlanke Rahmen, die auch große Glasflächen tragen können. So entstehen helle Räume und klare, reduzierte Fassaden. Ein großer Vorteil ist die Langlebigkeit. Aluminium ist korrosionsbeständig, verzieht sich nicht und bleibt auch bei starken Temperaturschwankungen formstabil. Gleichzeitig ist der Wartungsaufwand sehr gering –regelmäßiges Reinigen genügt. Auch bei der Wärmedämmung haben Aluminiumfenster aufgeholt. Dank thermischer Trennung werden Wärmeverluste deutlich reduziert. Je nach Ausführung fallen die Dämmwerte jedoch oft etwas weniger günstig aus als bei Holz- oder Kunststofffenstern. Dafür überzeugt Aluminium mit hoher Stabilität, Sicherheit und seiner Eignung für große Fensterflächen.
Preislich bewegen sich Aluminiumfenster meist im oberen Segment. Die höheren Anschaffungskosten relativieren sich jedoch durch die lange Le-

bensdauer und den minimalen Pflegeaufwand.
Kombinationen: Holz und Aluminium als Hybridlösung
Neben den klassischen Materialien gewinnen auch Kombinationen an Bedeutung. Besonders Holz-Aluminium-Fenster verbinden die Stärken beider Werkstoffe: Innen sorgt Holz für eine warme Optik und ein angenehmes Raumklima, außen schützt eine Aluminiumschale zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
Das reduziert den Wartungsaufwand deutlich, ohne bei Dämmung oder Stabilität Abstriche zu machen. Holz-Aluminium-Fenster gelten deshalb als besonders langlebige und hochwertige Lösung, erfordern in der Anschaffung allerdings auch eine entsprechend höhere Investition.
Wind und Regen zuverlässig abhalten, dürfen aber gleichzeitig nicht komplett luftdicht sein, damit sich keine Feuchtigkeit im Innenraum staut. Dafür sorgen ausgeklügelte Dichtungen und passende Beschläge. Beim Thema Sicherheit bieten moderne Fenster ebenfalls ein hohes Niveau. Verbundsicherheitsglas, stabile Rahmen und spezielle Verriegelungen machen es Einbrechern deutlich schwerer. Elemente wie Pilzkopfverriegelungen, abschließbare Griffe erhöhen den Schutz zusätzlich.
Komfort und Innovation




Schallschutz, Dichtheit und Sicherheit
Neben dem Material entscheidet vor allem die technische Ausstattung darüber, wie gut ein Fenster funktioniert. Ein wichtiger Punkt ist der Schallschutz. Gerade in dicht bebauten Gebieten oder an stark befahrenen Straßen kann die richtige Verglasung den Lärm deutlich reduzieren. Wie gut ein Fenster dämmt, hängt dabei von mehreren Faktoren ab – unter anderem von der Glasstärke, dem Abstand zwischen den Scheiben und dem Aufbau des Rahmens. Auch die Dichtheit spielt eine zentrale Rolle. Fenster müssen
Fenster entwickeln sich zunehmend zu Hightech-Bauteilen. Selbstreinigende Beschichtungen sorgen dafür, dass Schmutz durch Sonne und Regen abgebaut wird – ein Vorteil vor allem bei großen oder schwer erreichbaren Glasflächen. Auch bei der Verglasung hat sich in den letzten Jahren viel getan: Intelligente Gläser können sich je nach Sonneneinstrahlung abdunkeln und helfen so, Räume im Sommer kühl zu halten. Gleichzeitig rückt das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus. Kunststoff ist pflegeleicht und gut recycelbar, Holz punktet als natürlicher Rohstoff mit guter Klimabilanz, Aluminium überzeugt durch seine Langlebigkeit. Welche Lösung die richtige ist, hängt letztlich vom Bauprojekt und den eigenen Prioritäten ab, etwa vom Budget, von der gewünschten Optik und von der Nutzung.
Foto: shutterstock



Seit 46 Jahren dreht sich bei Südtirol Fenster in Gais alles um die Leidenschaft für den Fensterbau. Eine Leidenschaft, die Südtiroler Handwerkstradition mit neuester Innovation verbindet. In dieser Kombination entstehen hochwertige und lebendige Fensterlösungen von kompromissloser Qualität, die gewohnte Standards übertreffen und neue Maßstäbe setzen. In stetiger Weiterentwicklung werden neue Konzepte, Modelle und Systeme erarbeitet, die den technischen Ansprüchen von heute und morgen gerecht werden.
suedtirol-fenster.com




Damit lässt sich auch das Risiko für Schimmelbildung deutlich verringern. Entscheidend ist allerdings, wie gelüftet wird. Im Alltag schleichen sich dabei häufig einige Fehler ein, die sich leicht vermeiden lassen.
Fehler
1: Luft über andere Räume austauschen
Manchmal erscheint es praktisch, die Luft einfach von einem Zimmer ins nächste ziehen zu lassen – etwa um keine kalte Außenluft hereinzulassen. Für einen wirklichen Luftaustausch ist diese Methode jedoch ungeeignet. Richtiges Lüften funktioniert nur, wenn frische Luft von draußen in den Raum gelangt. In Wohnungen mit fensterlosen Bädern lässt sich das nicht vollständig vermeiden. In solchen Fällen sollte die feuchte Luft möglichst direkt über das nächstgelegene Zimmer nach draußen abgeführt werden. Wichtig ist dabei, die übrigen Türen in der Wohnung geschlossen zu halten. Gerade nach dem Duschen oder Baden soll sich der Wasserdampf schließlich nicht im gesamten Wohnbereich verteilen. Ein ähnliches Prinzip gilt auch beim Heizen. Ein Raum sollte nicht indirekt über einen anderen „mitgeheizt“ werden – etwa das Schlafzimmer über die warme Luft aus dem Wohnzimmer. Gelangt warme, feuchte Luft in einen kühleren Raum, kann sie dort an kalten Wänden kondensieren. Das begünstigt wiederum Schimmelbildung. Deshalb empfiehlt es sich, Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen zu halten.
Fehler 2: Fenster dauerhaft gekippt lassen
Das gekippte Fenster gilt als klassischer Lüftungsmodus –tatsächlich ist es jedoch wenig


Regelmäßiges Lüften sorgt für frische Luft in der Wohnung, transportiert Schadstoffe nach draußen und hilft dabei, Feuchtigkeit abzubauen.
RICHTIG LÜFTEN:
3 typische Fehler im Alltag
effektiv. Der Luftaustausch erfolgt nur sehr langsam, während gleichzeitig die Wände und Bauteile rund um das Fenster auskühlen. Dadurch steigt der Energieverbrauch beim Heizen. Deutlich effizienter ist sogenanntes Stoßlüften. Dabei werden die Fenster für einige Minuten weit geöffnet. Ideal ist es, wenn gegenüberliegende Fenster gleichzeitig geöffnet werden und so ein kurzer Durchzug entsteht. Wie lange gelüftet werden sollte, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Außentemperatur, der Raumtemperatur und auch vom Wind. Grundsätzlich gilt:
Je größer der Temperaturunterschied zwischen innen und außen ist, desto schneller erfolgt der Luftaustausch. Bei kaltem Wetter reichen oft schon wenige Minuten. Selbst bei wenig Wind und geringem Temperaturunter-
schied genügt meist eine Stoßlüftung von etwa 10 bis 15 Minuten.
Ein kompletter Luftwechsel empfiehlt sich vor allem morgens nach dem Aufstehen. Tagsüber sollten Räume gelüftet werden, in denen sich Menschen länger aufgehalten haben. Am Abend sorgt ein weiterer Luftaustausch – auch im Schlafzimmer – erneut für frische Raumluft.
Fehler 3: Bei Regen gar nicht lüften
Bei nassem Wetter verzichten viele Menschen auf das Lüften, weil sie zusätzliche Feuchtigkeit in der Wohnung vermeiden möchten. Ganz darauf zu verzichten, ist jedoch keine gute Lösung. Selbst wenn es draußen regnet, enthält kalte Außenluft meist weniger Feuchtigkeit als warme Raumluft. Wird gelüftet, kann also weiterhin
Feuchtigkeit aus der Wohnung abgeführt werden – vorausgesetzt, es regnet nicht direkt ins offene Fenster.
Als angenehm und gesund gilt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Ob dieser Wert eingehalten wird, lässt sich mit einem Hygrometer kontrollieren. Diese kleinen Messgeräte zeigen die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen an und sind inzwischen in vielen Baumärkten oder Haushaltsgeschäften erhältlich.
Richtiges Lüften erfordert keine komplizierten Techniken – entscheidend sind regelmäßige kurze Luftwechsel und das Vermeiden typischer Alltagsfehler. Wer konsequent stoßlüftet, Räume getrennt beheizt und auch bei Regen für frische Luft sorgt, verbessert das Raumklima und reduziert gleichzeitig das Risiko für Feuchtigkeitsschäden und Schimmel.
Lichtdurchflutete Räume, höchste Energieeffizienz und Sicherheit: Das Fenster hat sich vom reinen Bauelement zum technologischen Herzstück moderner Architektur entwickelt. Die Firma Wolf Fenster setzt hierbei neue Maßstäbe und zeigt, wie traditionelles Handwerk und digitale Präzision Hand in Hand gehen.
Nachhaltigkeit im Fokus
In Zeiten steigender Energiekosten ist der Austausch alter Fenster eine der effektivsten Maßnahmen zur Sanierung. Ein modernes Fenster ist heute ein Hightech-Produkt. Durch innovative Mehrfachverglasungen und optimierte Rahmenprofile lässt sich der Wärmeverlust eines Gebäudes massiv reduzieren. Das schont nicht nur den Geldbeutel der Hausbesitzer, sondern leistet
Modernes Wohnen beginnt am Fenster

auch einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.
Design trifft Funktion
Neben der Technik spielt die Ästhetik eine immer größere Rolle. Großflächige Glasfronten und schmale Rahmenprofile sind der aktuelle Trend im Neubau. Wolf
Fenster bietet hier individuelle Lösungen an, die sich nahtlos in die Fassadengestaltung einfügen – egal ob in klassischem Holz oder modernen HolzAluminium-Kombinationen.
Sicherheit für das Zuhause –zertifiziert nach RC2 Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einbruchschutz, bei dem Wolf Fenster keine Kompromisse eingeht. Als bedeutender Meilenstein ist ab sofort die gesamte Fenster-Produktpalette offiziell als einbruchhemmend zertifiziert (nach DIN EN 1627 bis 1630:2021-11). Diese Zertifizierung umfasst die Widerstandsklassen RC2 und RC2 N. Besonders innovativ: Dieser Schutz wird spezifisch für das Fenstersortiment – standardmäßig für die Holzart Fichte sowie unter Einsatz hochwertiger
Beschlagserien (z. B. Roto NX, Power Hinge) gewährleistet. „Sicherheit darf kein optionales Extra sein“, so die Philosophie der Technikabteilung. Durch diese flächendeckende Zertifizierung bietet Wolf Fenster eine technische Sicherheit, die in dieser Durchgängigkeit im Markt Maßstäbe setzt.
Über Wolf Fenster Seit über 60 Jahren steht Wolf Fenster für Qualität und Innovation im Fensterbau. Mit dem Hauptsitz in Schabs und 7 weiteren Filialen in ganz Norditalien bedient das Unternehmen Privat- und Geschäftskunden in der gesamten Region. Dabei verbindet Wolf Fenster langjährige handwerkliche Erfahrung mit modernsten Fertigungstechniken und einer starken lokalen Präsenz.


Foto: Samuel Holzner
Foto: Meraner & Hauser

Richtig HEIZEN und LÜFTEN im Frühjahr
Im Frühjahr spielen die Temperaturen häufig Achterbahn: Am Morgen ist es noch kühl, zur Mittagszeit deutlich wärmer und am Abend fühlt sich die Luft wieder spürbar kalt an. Diese täglichen Schwankungen sollten sich jedoch nicht im eigenen Heizverhalten widerspiegeln. Auch wenn draußen ein regelrechtes Auf und Ab herrscht, zahlt sich im Inneren der Wohnung ein möglichst gleichmäßiger Umgang mit der Heizung aus.
Statt die Thermostate ständig an die wechselnden Außentemperaturen anzupassen, ist es sinnvoll, die Heizung auf einer niedrigen, aber konstanten Stufe laufen zu lassen. Wer dagegen bei jedem Temperaturwechsel draußen die Heizung hoch- oder herunterdreht, verbraucht meist unnötig Energie. Ein stabiles Heizniveau sorgt dafür, dass die Räume gleichmäßig temperiert bleiben und das Heizsystem effizienter arbeitet.
Im Frühjahr ist die Luft oft feuchter
Beim Lüften hingegen lohnt es sich durchaus, das Verhalten an die jeweilige Jahreszeit anzupassen. Im Frühling sollte in der Regel länger gelüftet werden als im Winter. Hintergrund ist die höhere Luft-
Die Lüftungsgewohnheiten lassen sich sinnvoll an die Jahreszeit anpassen.
Foto: shutterstock
feuchtigkeit dieser Jahreszeit: Die Außenluft enthält häufig mehr Feuchtigkeit als in den kalten Wintermonaten und kann zusätzliche Feuchte aus Bad oder Küche schlechter aufnehmen. Um Schimmelbildung vorzubeugen, empfiehlt es sich deshalb, täglich 3-, 4-mal zu lüften.
Idealerweise dauert ein Lüftungsvorgang etwa 10 bis 15 Minuten. Besonders sinnvoll ist es, diese Stoßlüftungen bis in den Nachmittag hinein zu legen. Auf diese Weise kann verbrauchte und feuchte Raumluft ausgetauscht werden, ohne dass später am Abend unnötig viel Wärme verloren geht. Feuchte Luft, die etwa beim Baden, Duschen oder Kochen entsteht, sollte möglichst sofort nach draußen abgeführt werden. Am besten gelingt
Dampf und Feuchtigkeit aus Bad oder Küche sollten so schnell wie möglich ins Freie gelangen.
Foto: shutterstock
das, indem Fenster für kurze Zeit weit geöffnet werden, sodass die warme und feuchte Luft rasch entweichen kann.
Luftfeuchte regelmäßig kontrollieren
Darüber hinaus ist es hilfreich, die Luftfeuchtigkeit in den eigenen 4 Wänden regelmäßig zu überprüfen. Ein einfaches Thermo-Hygrometer, wie es in Baumärkten erhältlich ist, kann dabei unterstützen. Solche Geräte messen sowohl die Raumtemperatur als auch die relative Luftfeuchtigkeit und geben damit eine gute Orientierung.
Welcher Wert für die Luftfeuchtigkeit als unproblematisch gilt, hängt unter anderem vom baulichen Zustand des

Hauses und von den aktuellen Außentemperaturen ab. In gut gedämmten Gebäuden kann nach Angaben von Verbraucherzentralen eine Luftfeuchtigkeit von rund 60 Prozent über einen gewissen Zeitraum durchaus tolerierbar sein. In älteren oder schlechter ge-
dämmten Häusern sieht das jedoch anders aus: Dort können an kalten Tagen bereits Werte um 40 Prozent problematisch werden, insbesondere an sogenannten Wärmebrücken oder in kühleren Raumecken. In jedem Fall gilt: Spätestens wenn Fensterscheiben von in-

nen beschlagen, sollte gelüftet werden. Gleiches gilt, wenn die Luftfeuchtigkeit über längere Zeit hinweg über 50 Prozent liegt. Durch regelmäßiges Lüften lässt sich überschüssige Feuchtigkeit reduzieren und das Raumklima dauerhaft verbessern.

Ein Vollholzhaus von holzius ist ein Ort, in dem seine Bewohner Kraft schöpfen und zur Ruhe kommen. Durch eine konsequent ökologische Bauweise aus leim- und metallfreien Holzelementen entsteht ein gesunder Lebensraum, in tiefer Verbundenheit mit der Natur. www.holzius.com

FRISCHE LUFT OHNE

Moderne Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sorgen rund um die Uhr für frische Raumluft –und das nahezu ohne Wärmeverlust.
Das Prinzip ist ebenso einfach wie effizient: Die verbrauchte Abluft gibt ihre Wärme an die einströmende Frischluft ab, bevor sie ins Freie geleitet wird. So bleibt die Raumtemperatur stabil, Zugluft wird vermieden und auch nachts herrscht ein angenehmes, gesundes Raumklima.
Gerade in gut gedämmten Neubauten oder sanierten Gebäuden ist dieser kontrollierte Luftaustausch ein zentraler Baustein. Fenster müssen nicht dauerhaft geöffnet werden, Feuchtigkeit wird zuverlässig abgeführt, und das Risiko von Schimmelbildung sinkt deutlich.

Einsparpotenzial bei Heizkosten
Durch die Wärmerückgewinnung lassen sich im Durchschnitt rund 20 bis 30 Prozent Heizenergie einsparen. In besonders energieeffizienten Gebäuden – etwa Niedrigstenergie- oder Passivhäusern –kann der Anteil sogar deutlich höher liegen. Empfehlenswert sind Anlagen mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mindestens 80 Prozent; hochwertige Geräte erreichen heute unter optimalen Bedingungen auch Werte darüber. Angesichts gestiegener Energiepreise amortisieren sich solche Systeme häufig innerhalb weniger Jahre – vor allem, wenn sie von Beginn an in die Gebäudeplanung integriert werden.
Abluftanlage oder Komfortlüftung?
Einfachere und günstigere Alternativen sind sogenannte Abluftanlagen. Sie führen verbrauchte Luft kontrolliert nach außen ab, während frische Luft über Zuluftöffnungen – etwa in Fensterrahmen, oder Außenwänden – nach-


strömt. Diese Systeme verbessern zwar die Luftqualität, nutzen jedoch die in der Abluft enthaltene Wärme nicht weiter. Energetisch schneiden sie daher schlechter ab als Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.
Worauf bei der Auswahl zu achten ist
So komfortabel eine kontrollierte Wohnraumlüftung auch ist – bei der Entscheidung spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Neben dem Wärmerückgewinnungsgrad sind insbesondere folgende Kriterien wichtig ...
Zeitgemäße Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen dauerhaft für frische Raumluft, ohne spürbare Energieverluste – und rechnen sich häufig schon nach kurzer Zeit.
Stromverbrauch:
Effiziente Ventilatoren senken die Betriebskosten. Filterqualität:
Hochwertige Filter halten Feinstaub, Pollen und Schadstoffe zurück – ein Plus für Allergiker.
Geräuschpegel:
Leise Geräte erhöhen den Wohnkomfort, besonders in Schlafräumen.
Luftdichtheit:
Geringe Leckagen sichern die Effizienz des Systems. Feuchterückgewinnung: Einige Anlagen übertragen nicht nur Wärme, sondern auch einen Teil der Luftfeuchtigkeit und verhindern so zu trockene Raumluft im Winter.
Orientierung bieten Prüfnormen wie die europäische Norm EN 13141-7/-8, die zentrale Leistungsmerkmale von Lüftungsgeräten definiert. Auch Institutionen wie die KlimaHaus Agentur haben Qualitätslabel entwickelt, die wesentliche Eigenschaften transparent darstellen. Solche Kennzeichnungen erleichtern Verbrauchern und Planern die Auswahl eines geeigneten Produkts. Eine moderne Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung verbindet Energieeffizienz, Komfort und Gesundheit. Entscheidend ist eine sorgfältige Planung, abgestimmt auf Gebäudegröße, Dämmstandard und individuelle Bedürfnisse.



SimplAir-EC Badentlüfter

Ihr Partner für Komfortlüftungen von
M-WRG-II
Foto: shutterstock


KModerne Klimaanlagen schaffen angenehme
Temperaturen in Wohnräumen und Büros.
Moderne Klimaanlagen machen es einfach, das Zuhause in die gewünschte Wohlfühltemperatur zu verwandeln
ABKÜHLUNG an heißen Tagen
lassische Decken- oder Standventilatoren mit Propellerflügeln sorgen durch das Aufwirbeln der Luft für eine unmittelbare Abkühlung. Allerdings senken sie die Raumtemperatur nicht, sondern bewirken, dass der Schweiß auf der Haut durch den Luftstrom schneller verdunstet, was den kühlenden Effekt erzeugt. Turmventilatoren funktionieren ähnlich, nutzen jedoch bewegliche Lamellen, um den Luftstrom zu erzeugen. Diese Geräte sind oft platzsparend und bieten eine elegante Lösung für die Kühlung, ohne viel Raum einzunehmen.
Schnelle Abkühlung mit Monoblock-Geräten
Wenn gelegentliche Kühlung benötigt wird oder man in einer Mietwohnung lebt, kann
In vielen Büro- und Produktionsgebäuden sind Klimaanlagen mittlerweile Standard, und auch in zahlreichen Privathaushalten haben sie sich als unverzichtbarer Bestandteil der Haustechnik etabliert. Wenn der Sommer heiß wird, ist die Auswahl an kühlenden Geräten vielfältig – von einfachen Ventilatoren über mobile Klimaanlagen bis hin zu fest installierten Split-Geräten.
ein mobiles Klimagerät, auch als Monoblock bekannt, eine praktische Lösung sein. Bei diesem Gerät wird die warme Abluft über einen Schlauch durch ein leicht geöffnetes Fenster nach außen geleitet. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass durch die Fensteröffnung auch warme Luft von außen in den Raum gelangt, was die Energiekosten erheblich steigern kann. Dennoch sind Monoblock-Geräte oft kostengünstiger in der Anschaffung und erfordern keine aufwen-
dige Installation, was sie besonders für Mieter attraktiv macht, die nicht in feste Anlagen investieren möchten.
Die komfortablere, jedoch aufwendigere Alternative sind fest installierte Klimaanlagen.
Diese Systeme ermöglichen es, das Zuhause mühelos auf die gewünschte Wohlfühltemperatur zu bringen. Klimaanlagen funktionieren ähnlich wie Wärmepumpen und Kühlschränke und beruhen auf dem
Prinzip der Wechselwirkung von Druck und Temperatur. In einem geschlossenen Kreislauf lässt man ein Kühlmittel zirkulieren,, das unter Druck gesetzt wird und sich dabei erwärmt. Anschließend gibt es die Wärmeenergie über einen Wärmetauscher an die Umgebung ab, bevor der Druck drastisch gesenkt wird, wodurch das Kühlmittel stark abkühlt. Danach durchläuft es erneut einen Wärmetauscher, um Wärme aufzunehmen, und der Zyklus beginnt von vorn.
Foto: shutterstock
Zahlreiche moderne Geräte verfügen über energieeffiziente Technologien, die den Stromverbrauch reduzieren. Dadurch wird nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Betriebskosten werden gesenkt.
Foto: shutterstock
Effiziente Split-Klimaanlagen
Zu den effektivsten Varianten, die von Fachleuten installiert werden, gehören Split-Klimaanlagen. Diese bestehen aus mindestens 2 Teilen – daher der Name – und haben jeweils eine Inneneinheit und eine Außeneinheit, die durch eine in der Wand versteckte Rohrleitung miteinander verbunden sind. Bei einer Mono-SplitAnlage wird die Inneneinheit an der Wand des zu kühlenden Raums montiert, während die Außeneinheit an der Außen-

wand des Hauses angebracht wird. Eine Leitung führt durch die Wand und verbindet beide Einheiten. Das Klimagerät sollte idealerweise im oberen Bereich des Raums installiert werden, da die schwerere kal-
te Luft nach unten sinkt. Es gibt jedoch auch Boden- oder Standgeräte, die besonders in Räumen eingesetzt werden, in denen eine Wandmontage nicht möglich ist, zum Beispiel in Dachschrägen.
Bei Multi-Split-Anlagen können mehrere Innenelemente mit einem Außengerät kombiniert werden. Diese Lösung erweist sich als praktisch, wenn mehrere Räume gleichzeitig und unabhängig voneinander
Zu Hause. Das höchste der Gefühle.
Exklusive Villa am Fuße des Latemar-Gebirges
Umgeben von einem Lärchenwald zu Füßen des Latemar-Gebirges, bietet diese Neubau-Villa einen exklusiven Rückzugsort in einer der schönsten Gegenden der Südtiroler Dolomiten. Die Villa erstreckt sich über zwei Ebenen mit lichtdurchflutetem Wohnbereich, sonniger Terrasse, Garten, Schlafzimmern, Badezimmern und privatem Wellnessbereich mit Panoramasauna. Keine Konventionierung

Zusammen ein Dahoam finden.


Regelmäßige Filterpflege sorgt für effizienten Betrieb und gute Luftqualität.
Fotos: shutterstock
gekühlt werden sollen. Diese Systeme bieten eine flexible Lösung für größere Wohnflächen oder Büros, da sie eine individuelle Temperaturregelung in jedem Raum ermöglichen. Neben den sichtbaren Klimaanlagen sind auch Kassettenklimageräte für große Räume erhältlich. Diese werden an der Decke oder in abgehängten Decken installiert, sodass lediglich die Lüftungsöffnungen sichtbar sind. Vollständig in die Innengestaltung integrierbar sind auch kanalisierte Klimaanlagen. Diese Systeme bieten den Vorteil, dass sie nahezu unsichtbar sind und eine gleichmäßige Verteilung der kühlen Luft im Raum ermöglichen. Sie sind ideal für Neubauten oder umfassende Renovierungen, bei denen eine diskrete und effektive Klimatisierung gewünscht ist.
Nachhaltigkeit
und Energieeffizienz
In der heutigen Zeit spielt auch die Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle bei der Aus-
wahl von Klimaanlagen. Viele moderne Geräte sind mit energieeffizienten Technologien ausgestattet, die den Stromverbrauch minimieren und somit nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Betriebskosten senken. Geräte mit der höchsten Energieeffizienzklasse sind zwar in der Anschaffung teurer, amortisieren sich jedoch oft durch die Einsparungen bei den Energiekosten über die Jahre hinweg. Die Entscheidung für ein klimafreundliches Gerät trägt nicht nur zur Reduzierung des CO2 -Fußabdrucks bei, sondern kann auch ein positives Signal an umweltbewusste Verbraucher senden.
Tipps zur optimalen Nutzung von Klimaanlagen
Um die Effizienz von Klimaanlagen zu maximieren, ist es ratsam, einige Tipps zur optimalen Nutzung zu beachten. Dazu gehört das regelmäßige Reinigen oder Wechseln der Filter, um eine optimale Luftzirkulation und -quali-
tät sicherzustellen. Auch das Schließen von Fenstern und Türen während des Betriebs hilft, die Kühle im Raum zu halten und den Energieverbrauch zu senken.
Bei Multi-Split-Systemen werden mehrere Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen – ideal für die unabhängige Kühlung mehrerer Räume
Foto: shutterstock


4 Gründe, warum das Messdienstunternehmen Oilcontrol auf LoRaWAN setzt
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Herstellung von Messgeräten kennt Oilcontrol zahlreiche Lösungen für die Erfassung des persönlichen Energie- und Wasserverbrauchs. Bereits Ende der 1990er-Jahre stellte die Bozner Firma fest, dass moderne Funksysteme anderen Technologien in vielerlei Hinsicht überlegen sind. Oilcontrol begann daher, sich zunehmend auf funkbasierte Innovationen zu konzentrieren, um die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung zu erleichtern.
Für die präzise Erfassung und Auswertung von Verbrauchsdaten kommen inzwischen branchenweit Fernauslesungen zum Einsatz. Diese gelten nicht nur als zuverlässiger, sondern fördern zugleich ein bewussteres Verbrauchsverhalten. Um diese nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, tritt ab 2027 eine gesetzliche Regelung in Kraft, die vorsieht, dass Heizkostenverteiler und Warmwasserzähler ihre Messwerte ausschließlich aus der Ferne an die beauftragten Messdienstunternehmen übermitteln dürfen.
Oilcontrol empfiehlt mit Blick auf die Änderung, schon frühzeitig auf fernablesbare Geräte umzusteigen. Speziell rät das Unternehmen dazu, auf LoRaWAN zu vertrauen. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“ und ist ein drahtloses Netzwerkprotokoll, das verschlüsselte Datenmengen per Funk überträgt. Die zahlreichen

Vorteile verdeutlichen, worin die Stärken eines LoRaWAN-Standards liegen.
1. Flächendeckende Versorgung
Dank der großen Reichweite werden nur wenige Gateways benötigt, um Bauwerke mit einem robusten Funknetzwerk zu versorgen. Die leistungsstarken Funkfrequenzen durchdringen problemlos Kellerräume und Bereiche hinter dicken Betonwänden, sodass ein stabiler Datenfluss gewährleistet ist. Gleichzeitig können durch die weitreichenden Signale sogar angrenzende Häuser in das Netzwerk integriert werden.
2. Geringe Strahlenbelastung
LoRaWAN operiert mit einer auffallend niedrigen Sendeleistung. Sie fällt sogar schwächer aus als bei herkömmlichen WLAN- oder Mobilfunkgeräten, wodurch die elektromagnetische


Belastung im Wohnbereich erheblich vermindert wird. Dies macht LoRaWAN besonders geeignet für Wohnumgebungen, in denen sensible Menschen leben.
3. Überschaubare Kosten Durch die Nutzung von lizenzfreien Funkfrequenzen ist die Einführung von LoRaWAN sehr kosteneffizient. Vorteilhaft ist außerdem, dass die Endgeräte einen extrem niedrigen Energieverbrauch aufweisen, weshalb ihre kleinen Batterien über viele Jahre halten. Ihre beachtliche Laufzeit reduziert ebenfalls den Wartungsaufwand und macht das System auch dort ideal, wo die Gateways schwer zugänglich montiert sind.
Sollte dennoch eine Instandhaltungsmaßnahme notwendig sein, müssen Serviceteams in der Regel nur noch ein einziges Gerät aufsuchen, anstatt mehrere Vorrichtungen im gesamten Gebäude zu kontrollieren. Das spart Zeit und verringert die Zahl der notwendigen Vor-Ort-Termine erheblich.
4. Ausfallsicheres Netzwerk Alle verwendeten Messgeräte müssen störungsfrei funktionieren, wenn sie zu einer fairen Kostenaufteilung führen sollen. Mit LoRaWAN wird dies zum Kinderspiel, denn Südtirol erhält durch die Firma Oilcontrol in


Zusammenarbeit mit dem Institut für den sozialen Wohnbau (WOBI) ein großflächiges LoRaNetz, in dem sich die Gateways gegenseitig absichern. Fällt eine Zentrale aus, übernimmt automatisch das nächstgelegene Gateway. Dieses durchdachte Back-up-Konzept verhindert, dass Daten von Heizkostenverteilern sowie Wärme- und Wasserzählern einfach verloren gehen. So wird eine korrekte und transparente Verbrauchserfassung langfristig sichergestellt.
Oilcontrol GmbH
Francesco-Crispi-Straße 29–33, Bozen
Johann-Georg-Mahl-Straße 28, Bruneck Tel. 0471/972228
info@oilcontrol.it www.oilcontrol.it


Charakteristisch für diesen Hof ist die Paarhof-Struktur: Das Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude sind ähnlich und nebeneinander positioniert.

Den HOF WEITERDENKEN
Ein Neubau mit Ferienwohnungen und Hofladen ergänzt das historische Hofensemble im Weiler Antlas.


IZwischen Stadel und Wohnhaus liegt, neben dem Verarbeitungsbereich, der Hofladen, der über einen eigenen Verkostungsbereich verfügt.

Fotos: Patrick Schwienbacher
m kleinen Weiler Antlas auf dem Ritten liegt der historische Schmalzerhof, eingebettet in eine intakte Kulturlandschaft: Wiesen und einzelne Höfe prägen das Bild. Die Anlage gehört zu jenen bäuerlichen Ensembles, die über Generationen hinweg gewachsen sind und bis heute ein charakteristisches
Bild der Region prägen. Typisch für diese Hofstelle ist die sogenannte Paarhof-Struktur: Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude stehen als 2 ähnlich proportionierte Baukörper nebeneinander, mit parallelen Firstlinien und den Giebelseiten zum Tal ausgerichtet. Zusammen bilden sie eine klare räumliche Ordnung, die
sich selbstverständlich in die Landschaft einfügt. Diese gewachsene Struktur wurde nun um einen weiteren Baukörper ergänzt. Ziel des Projekts war es, das bestehende Ensemble weiterzuführen und gleichzeitig neue wirtschaftliche Perspektiven für den Hof zu schaffen. Neben der landwirtschaftlichen Nutzung sollte auch der „Urlaub auf dem Bauernhof“ eine Rolle spielen. „Uns ging es darum, den Hof nicht zu verändern, sondern ihn weiterzudenken“, erklärt der verantwortliche Planer Florian
Scartezzini, „die Erweiterung sollte sich in Maßstab und Haltung selbstverständlich in das Ensemble einfügen.“
Wo Landwirtschaft und Gastbetrieb sich treffen
Rund 3 Hektar Wein- und Obstkulturen werden auf den umliegenden Flächen bewirtschaftet. Ein Teil der Ernte wird direkt am Hof verarbeitet und künftig auch vor Ort vermarktet. Die Architektur reagiert auf die Verbindung von Landwirtschaft und Gastbetrieb mit einer klar geglieder-

Individuell gefertigte Einbaumöbel aus Nuss-, Eichen- und Kastanienholz bestimmen das Raumgefühl und verleihen ihm eine warme, einladende Atmosphäre.
ten Struktur. Der bestehende Stadel bleibt vollständig der landwirtschaftlichen Nutzung vorbehalten. Ergänzt wird er durch einen eingeschossigen Verbindungstrakt, der als funktionales Bindeglied zwischen Hofarbeit und Gästebereich dient. Hier befinden sich ein Verarbeitungsraum für die hofeigenen Produkte sowie ein Hofladen mit Verkostungsbereich. Gäste erhalten so Einblick in die Produktion und können die Erzeugnisse direkt am Ort ihres Ursprungs kennenlernen. Der eingeschossige Baukörper ist mit einer Natursteinfassade ausgeführt und knüpft damit an die traditionelle Bauweise der Region an. Naturstein findet sich auch im Sockelbereich der bestehenden Gebäude und vermittelt zwischen dem neuen Bau und der gewachsenen Struktur. „Der Verbindungstrakt sollte ruhig und selbstverständlich wirken“, so der Planer, „er verbindet Funktionen, ohne sich in den Vordergrund zu stellen.“


Daneben entstand ein dreigeschossiger Neubau mit 4Ferienwohnungen, ausgeführt als KlimaHaus A. Seine Architektur orientiert sich an den umliegenden Hofstellen des Weilers: Ein klar propor-


tionierter Baukörper mit Satteldach, eine ruhige Firstlinie und eingeschnittene Loggien auf der Giebelseite prägen das Erscheinungsbild. Große Fensterflächen öffnen die Wohnungen zur Landschaft
und schaffen helle Räume mit weitem Blick über die Wiesen und Berge des Ritten. Materialien aus der Region kamen zum Einsatz. Der Neubau ist fein verputzt, während Geländer und Giebelbereiche als

Die Einrichtung wird durch ausgewählte Vintage-Stücke abgerundet.
Holzkonstruktion aus braun gestrichener Lärche ausgeführt sind. Das Holz greift ein Material auf, das auch beim angrenzenden Stadel verwendet wird und in der heimischen Baukultur seit jeher präsent ist. Durch die Kombination von Putz und Holz entsteht eine Architektur, die zeitgemäß wirkt und zugleich eine Nähe zu den bestehenden Gebäuden bewahrt.
Neues fügt sich ein
Auch im Inneren der Ferienwohnungen setzt sich dieser Dialog zwischen Tradition und Gegenwart fort. Maßgefertigte Einbaumöbel aus Nuss-, Eichen- und Kastanienholz prägen die Räume und schaffen eine warme Atmosphäre. Ergänzt werden sie durch ausgewählte VintageStücke, die an die Zeit der

historischen Sommerfrische am Ritten erinnern. Ein wiederkehrender Grünton nimmt Bezug auf die traditionellen Fensterläden und Veranden jener Epoche. Die umgebenden Wiesenflächen mit ihren Obstbäumen wurden zugleich als Aufenthaltsbereich für die Gäste gestaltet. Ergänzend ist ein Natur-Pool vorgesehen, der sich behutsam in die Landschaft einfügt. Das Projekt ist weniger ein Neubau im klassischen Sinn, sondern eine Weiterentwicklung eines bestehenden Hofensembles. Landwirtschaftliche Nutzung, touristische Funktion und die lokale Bautradition treten in Harmonie. „Wenn Architektur im Maßstab, in Proportion und Materialität auf den Ort hört, kann auch Neues selbstverständlich Teil einer gewachsenen Landschaft werden“, sagt Florian Scartezzini.

FLORIAN SCARTEZZINI ARCHITECTURE
Florian Scartezzini Architecture ist ein in Bozen ansässiges Studio, das sich mit Architektur, Innenarchitektur und Raumplanung beschäftigt. Das Studio rund um Architekt Florian Scartezzini arbeitet an Projekten unterschiedlicher Maßstäbe und Typologien– von Wohnbauten über historische Gebäude bis hin zu öffentlichen und touristischen Gebäuden bzw. Raumplanung und Urbanistik. Ein zentraler Aspekt der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Ort und den Anforderungen des Bauherrn. Der Kontext, regionale Bautraditionen und handwerkliche Qualität versteht er als Ausgangspunkt für neue architektonische Lösungen. Die Projekte zeichnen sich durch eine klare zeitgenössische Architektursprache, eine bewusste Materialwahl und einen sensiblen Umgang mit der Umgebung aus.

www.florianscartezzini.com









Räume mit STRAHLKRAFT

Die Wahl der Beleuchtung entscheidet darüber, wie gut wir etwas sehen können und wie wohl wir uns in einer Umgebung fühlen. Daneben nimmt sie Einfluss auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und prägt maßgeblich, wie wir architektonische Bauwerke wahrnehmen. Damit Kunstlicht bestmöglich wirken kann, ist es also notwendig, die Lichtgestaltung bewusst zu planen und fachgerecht umzusetzen.

Am besten wirkt Licht, wenn es individuell geplant ist.
Foto: shutterstock
Die Beleuchtung macht den Unterschied
Ignaz Raffl von der A. Eisenkeil GmbH erklärt, dass es keine universelle Lösung für Beleuchtung gibt. Jedes Projekt muss individuell betrachtet werden, um passende Strategien entwickeln zu können, die die spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten berücksichtigen.
Hohe Wohnqualität durch richtige Beleuchtung
Bei privaten Bauvorhaben steht in der Regel der individuelle Komfort im Vordergrund. Es geht darum, eine gemütliche Atmosphäre in Wohnräumen zu schaffen, die auch funktionale Abläufe in der Küche oder dem Badezimmer unterstützen kann. Alter, Sehstärke und Geschmack beeinflussen,





Licht ist Teil des Gesamtkonzepts und wirkt am besten im Einklang mit der Einrichtung.
Fotos: shutterstock
mit welcher Beleuchtung jemand zurechtkommt. Deshalb ist es zentral, das Lichtdesign auf die Bedürfnisse der Nutzenden abzustimmen. Für die Ausleuchtung von persönlichen Arbeitsflächen wird von Raffl grundsätzlich eine Beleuchtungsstärke von 500 bis 600 Lux empfohlen, wohingegen 250 Lux in entspannten Aufenthaltsbereichen genügen können.


Bei Konzepten für Personen mit altersbedingten Sehschwächen sind tendenziell höhere Beleuchtungsstärken gefragt, da die Sehleistung mit zunehmendem Alter abnimmt. Ein kräftigeres Licht bietet sich außerdem im Kinderzimmer an, wo wetterunabhängig gute
Lichtverhältnisse zum Spielen benötigt werden.
Licht als strategisches Werkzeug
In einer professionellen Arbeitsumgebung wird im Gegensatz zu einem Privat-
haushalt nicht primär auf die emotionale Ebene von Beleuchtung gesetzt. Hier steht die Normenkonformität an erster Stelle und Ignaz Raffl weiß, dass europaweit die Einhaltung der „EN 12464“ für ein nachhaltiges Arbeiten sorgt. Der Standard legt fest,

Licht nach Maß.
Besuchen Sie unsere Showrooms und lassen Sie sich von unseren maßgeschneiderten Lichtlösungen begeistern.
SHOWROOM - BOZEN (BZ)
Pacinottistraße 11
+39 0471 558800 | info@selectra.it
SHOWROOM - VAHRN (BZ)
Forchstraße 27 (Interior Tower)
+39 0471 558866 | info.brixen@selectra.it



Statt allein auf eine zentrale Lichtquelle zu setzen, empfiehlt sich eine Kombination aus Grundbeleuchtung und punktuell einsetzbaren Leuchten.
welche Beleuchtungsqualität und -quantität an den einzelnen Arbeitsplätzen erforderlich sind. Wegen der unterschiedlichen Tätigkeiten ist ein Büro somit anders auszuleuchten wie eine Werkstatt oder ein Labor.
„Früher war die EU-Norm stark auf ihren praktischen Zweck reduziert und dadurch recht starr. Mittlerweile besteht jedoch mehr Spielraum, sodass man kreativer werden darf“, freut sich Raffl. Besonders in der Hotellerie finden sich zahlreiche Ansätze, die vom Einfallsreichtum der Beleuchtungsbranche zeugen: Lichtstrahler setzen dort beispielsweise architektonische Details gekonnt in Szene, während intelligente Lichtsteuerungen den Berufsalltag durch flexible Helligkeitsanpassungen erleichtern. Je nach Anlass kann ein Speisesaal oder Konferenzraum per Knopfdruck oder App stimmungsvoll abgedunkelt oder hell erleuchtet werden, wodurch sich ihre Wirkung und Nutzung optimal koordinieren lassen.
Nicht zuletzt kann mit verschiedenen Farben gespielt werden, um ein angenehmes Raumerlebnis zu schaffen. Eine Farbtemperatur
ab 2700Kelvin sichert warme Behaglichkeit, wogegen 4000Kelvin ein neutralweißes Arbeitsambiente kreieren, das sich für Onlinemeetings nutzen lässt. Weil sich Licht auf das subjektive Temperaturempfinden auswirkt, herrschen in anderen Breitengraden allerdings andere Farbpräferenzen. Im Süden werden demnach kältere Töne bevorzugt und im Norden Flächen eher kühl ausgeleuchtet.
Wichtige Technologien im Überblick
Vor der Erfindung und Verbreitung von LEDs wurde unter anderem mit Halogenlampen, Fluoreszenzröhren, klassischen Glühbirnen gearbeitet. Zur Erzeugung derselben Helligkeit wurde aber viel mehr Energie verbraucht und die Lebensdauer war deutlich kürzer.
LEDs sind nicht nur kostengünstiger und umweltfreundlicher als herkömmliche Leuchtmittel, sondern zeichnen sich zudem durch Robustheit und Dimmbarkeit aus. Ergänzend dazu können sie mit einer hohen Lichtqualität und einer enormen Vielseitigkeit überzeugen. In unzähligen Farben und Formen set-
zen sie einzigartige Akzente, die langfristig im Gedächtnis bleiben.
Relativ neu auf dem Markt sind sogenannte OLEDs. Anders als LEDs, die mittels Elektrolumineszenz funktionieren, strahlen sie durch organische Schichten. Die flächigen und biegbaren Lichtquellen eignen sich aufgrund der millimeterdünnen Materialien hervorragend für Monitore und Fahrzeugbeleuchtung, doch LED bleibt aktuell lichteffizienter.
Raffl sieht deswegen in dem Bauelement noch keine Konkurrenz für LED-Allrounder.
Durchdachte Umsetzungen garantieren beständige Zufriedenheit
Beleuchtung ist immer Teil eines ganzheitlichen Raumkonzepts. Behält man das große Ganze im Blick, kann das Licht harmonisch mit Architektur und Einrichtung zusammenspielen. Nur weil eine teure Designerleuchte optisch gefällt, sollte sie nicht gekauft werden. Es besteht nämlich die Gefahr, dass sie daheim nicht zu den gewählten Oberflächen passt. Des Weiteren ist es ratsam, nicht nur an eine zentrale Lichtquelle zu denken. Raffl
lädt dazu ein, zusätzlich zu einem Deckenlicht viele kleine Leuchtkörper zu installieren, die bedarfsgerecht ein- oder ausgeschaltet werden können. Sie gewährleisten, dass immer genau an der Stelle genügend Licht verfügbar ist, wo es gerade gebraucht wird. Bei der Ausrichtung des Lichtkegels gilt es, keine Blendung zu erzeugen. Denn diese belastet die Augen und stört darüber hinaus die Konzentration. Ziel von Fachkräften ist es daher, Lampen so zu positionieren, dass das Licht nicht direkt ins Auge fällt. Dazu gehört es, in Möbelstücke integrierte Leuchten versteckt zu montieren, sodass sie nicht vom Wesentlichen ablenken. Raffiniert angebrachte Lichter verhindern ebenso, dass markante Schlagschatten entstehen. Drehbare Strahler können dabei helfen, den Zielbereich gleichmäßig zu beleuchten. Auf einen Mix verschiedener Lichtfarben wird meist bewusst verzichtet, da eine ungleichmäßige Farbmischung den Gesamteindruck beeinträchtigen kann. Es lässt sich also festhalten, dass eine Beleuchtung nur dann bereichert, wenn Ästhetik und Funktionalität Hand in Hand gehen.
Fotos: shutterstock
ONYX – das smarte Spiel mit der Sonne
Um eine optimale Gebäudeenergiebilanz zu erreichen, sollte sich der Sonnenschutz immer zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Position befinden. Mit der HELLA-eigenen Sonnenschutzsteuerung ONYX ist das kein Problem! Wenn gewünscht, reagiert das Smart-Home-System auch auf das Wetter. Die drei Sensoren ONYX.TAG sun, ONYX.
TAG temperature und ONYX. TAG wind können verschiedene Automationen ganz einfach mit den ONYX-Steuergeräten kombinieren und sind nur vier mal vier Zentimeter groß.
ONYX.TAG sun zähmt die Sonne
Der Sonnen- und Helligkeitssensor ONYX.TAG sun misst
laufend die aktuelle Helligkeit und steuert Beschattungsanlagen vollautomatisch nach einem frei einstellbaren Schwellenwert. ONYX.TAG sun ist der ideale Blend- und Hitzeschutz für den Außenbereich. Temperatur perfekt im Griff! Der neue Sensor ONYX.TAG temperature überwacht die Temperatur im Innen- und Außenbereich. Der kompakte Sensor steuert die Sonnenschutzsysteme vollautomatisch und sorgt für ein perfektes Raumklima - egal wie heiß oder kalt es ist!
ONYX.TAG wind: Windschutz für Markisen Der 3D-Windsensor ONYX. TAG wind ist ein unentbehrlicher Windschutz für jede




Gelenkarmmarkise. Der Sensor misst laufend die bei Wind auftretenden Schwingungen an der Markise. Bei starkem Wind

fährt die Markise automatisch ein und ist so perfekt geschützt. Alles erhältlich bei HELLA! www.hella.info

DIE KÄLTE BLEIBT DRAUSSEN












ROLLLÄDEN UND JALOUSIEN FÜR BESTES RAUMKLIMA Außenliegender Sonnenschutz unterstützt die Wärmedämmung, senkt den Energieverbrauch und spart Heizkosten. Von HELLA in maßgefertigter Perfektion und optischer Raffinesse bis ins kleinste Detail. Das ist Lebensqualität!
Smart Home: Neues von Gira
Neue Trends und Innovationen von der Weltleitmesse

Mehr Wohnkomfort, Energieeffizienz und Sicherheit: Digitale Gebäudetechnik entwickelt sich rasant weiter. Beim Thema Smart Home zeigen sich derzeit klare Trends: offene Systeme, intuitive Bedienung und hochwertiges Design. Wir haben darüber mit Fabian Kaser, Head of Gira Italia, gesprochen.
Herr Kaser, welche Trends prägen aktuell das Smart Home?
„Ganz klar das Nachrüsten im Bestand und die Vernetzung verschiedener Funktionen im Haus. Licht, Beschattung, Heizung oder Musik arbeiten heute immer stärker zusammen. Gleichzeitig wünschen sich Bauherren Systeme, die einfach zu bedienen sind und sich flexibel erweitern lassen. Offene Standards wie KNX spielen dabei eine zentrale Rolle.“
Welche Rolle spielt KNX dabei?
„Für mich ist klar: Wer auf KNX setzt, sorgt dafür, dass eine Immobilie zukunftsfit gebaut wird.

KNX ist weltweit der führende Standard. Das System ist herstellerübergreifend und kann jederzeit erweitert oder angepasst werden. Gerade bei Neubauten oder Renovierungen bietet das enorme Vorteile.“
Sie kommen von der Weltleitmesse, was gibt es Neues bei Gira?
„Jede Menge. Bedienung wird beispielsweise noch intuitiver. Eines der Top-Highlights ist für mich die neue Gira Türkommunikation IP. Damit heben wir die Gebäudekommunikation in eine neue Dimension.“
In Sachen Design?
„Gira hat gerade das System70 vorgestellt, das modernste Flächenschaltersortiment am Markt. Basierend auf dem GiraFlächenschalter ist ein neues Sortiment mit 4 eigenständigen
Schalterprogrammen entstanden. Wer Design und eine minimalistische Formensprache liebt, wird an dieser Sortimentserweiterung große Freude haben.“
Wo kann man die neuen Produkte sehen und erleben?
„Bei unseren Gira-Partnern in Südtirol, im Gira Experience Center in Salzburg und bei uns in Südtirol in den GiraShowrooms in Vahrn, Bozen und Bruneck. Da lohnt sich ein Besuch immer – gerade jetzt besonders.“
Ihr Tipp für alle, die jetzt bauen, planen oder renovieren?
„Frühzeitig bei den Gira-Fachbetrieben informieren und das Thema Smart Home gleich in die Planung integrieren. Nur wer sich rechtzeitig mit Elektrobetrieben oder Planungsbüros austauscht, kann Technik, Komfort und Design optimal miteinander verbinden.“
Weitere Informationen: www.gira.at

© Gira
© Gira
Gira
Fabian Kaser, Head of Gira Italia
Harmonisches Design für smarte Funktionen.

Anwendungsfreundlich, multifunktional und bestens kombinierbar: Mit dem Gira Tastsensor 4.55 lassen sich zahlreiche Funktionen im Smart Home einfach steuern sowie individuell und energieeffizient automatisieren. Der Gira Tastsensor 4 ist mit den Schalterprogrammen im Gira System 55 flexibel kombinierbar und ermöglicht so ein einheitliches Gesamtbild im Interieur. Passend zu jedem Einrichtungsstil stehen viele Farben und Materialien zur Auswahl.
Licht, Heizung, Jalousien oder Alarmanlage: Immer mehr Technik im Alltag ist vernetzt – und macht auch vor den eigenen 4 Wänden nicht halt.

SMARTHOME
–
wenn das Zuhause mitdenkt

Hohe Energiekosten?
Setzen Sie auf erneuerbare Energie: Wärmepumpen in Kombination mit PV-Anlagen!

60% Landesförderung

80% Landesförderung für mind. 5 Wohneinheiten
onlineAnträgeüber myCIVIS
Fotos: shutterstock


in Smarthome verbindet Geräte untereinander und mit dem Internet. Ziel ist es, Abläufe zu automatisieren, Energie effizienter zu nutzen und die Sicherheit zu erhöhen. Das intelligente Zuhause verspricht Komfort und Kontrolle, bringt aber auch neue Anforderungen an Planung und Datenschutz mit sich.
Was bedeutet Smarthome?
Der Begriff „Smarthome“ –meist mit „intelligentes Zuhause“ übersetzt – ist nicht eindeutig definiert. Manchmal bezeichnet er bereits einzelne Lösungen wie eine internetfähige Heizungssteuerung. Häufiger ist jedoch ein ganzes System gemeint: mehrere ver-

netzte Produkte aus unterschiedlichen Bereichen, die zentral gesteuert werden können.
Zur typischen Grundausstattung zählen: smarte Thermostate zur automatischen Heizungsregelung; intelligente Beleuchtungssysteme mit App- oder Sprachsteuerung; vernetzte Steckdosen, um auch herkömmliche Geräte einzubinden; Sicherheitslösungen wie Kameras, Bewegungsmelder, Alarmanlagen.
In umfassenden Konzepten werden zusätzlich Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Gartenbewässerung oder digitale Schließsysteme integriert. Sensoren sorgen für

die passende Raumtemperatur, Jalousien reagieren auf Wetter und Tageszeit, und über Kamera- und Gegensprechanlagen lässt sich auch aus der Ferne sehen, wer vor der Tür steht. Selbst eine realistische Anwesenheitssimulation im Urlaub ist möglich.
Komfort, Effizienz und Sicherheit
Der größte Mehrwert eines Smarthomes liegt in 3 Bereichen: Energieeinsparung, Wohnkomfort und Schutz.

Energieeffizienz: Heizungen senken die Temperatur automatisch bei Abwesenheit und fahren sie rechtzeitig vor der Rückkehr wieder hoch.
Beleuchtung und Beschattung passen sich an Tageslicht und Nutzung an. Zentralfunktionen – etwa ein „Allesaus“-Schalter beim Verlassen des Hauses– verhindern unnötigen Stromverbrauch. Das spart Kosten und reduziert den Energiebedarf.
Wohnkomfort
Viele Abläufe laufen im Hintergrund. Die Kaffeemaschine startet morgens automatisch, das Licht folgt festen Zeitplänen oder reagiert auf Bewegungen. Gesteuert wird per Smartphone, Tablet, Touchpanel oder Sprachbefehl.
Sicherheit
Außenbewegungsmelder und Kameras wirken abschreckend. Vernetzte Rauchmelder

Öffnungszeiten
Montag - Freitag
8.30 – 12 Uhr + 14.30 – 18.30 Uhr
Nur noch am 1. Samstag im Monat
8.30 – 12 Uhr + 14 – 18 Uhr



SMARTHOME
AUF EINEN BLICK

Im Fokus des Smarthomes stehen die Automatisierung von Prozessen, eine effizientere Energienutzung sowie die Steigerung der Sicherheit.
oder Wassersensoren können im Ernstfall sofort informieren. Auch vergessene Elektrogeräte lassen sich aus der Ferne kontrollieren und abschalten.
Einstieg leicht gemacht: Plug & Play
Nicht jedes Smarthome muss von Grund auf geplant werden. Viele Geräte funktionieren nach dem „Plug & Play“-Prinzip. Dazu zählen etwa smarte Steckdosen, Leuchten oder Heizkörperregler. Sie werden einfach angeschlossen und über eine App eingerichtet. Die Datenübertragung erfolgt meist über WLAN oder Bluetooth.
Solche funkbasierten Lösungen eignen sich besonders zum Nachrüsten im Bestand, da keine zusätzlichen Leitungen verlegt werden müssen.
Kabelgebundene Systeme im Neubau
Wer neu baut oder umfassend saniert, kann auf kabelgebundene Systeme setzen. Diese
werden bereits in der Planungsphase berücksichtigt und bieten einen großen Funktionsumfang sowie hohe Stabilität. Der Installationsaufwand ist jedoch deutlich höher. Dafür entstehen integrierte Gesamtlösungen, bei denen Heizung, Licht, Beschattung und Sicherheitstechnik optimal zusammenspielen.
Sinnvolle Technik oder bloßer Trend?
Nahezu jedes Haushaltsgerät wird inzwischen als „smart“ vermarktet – vom Kühlschrank bis zum Backrohr. Doch nicht jede Internetanbindung schafft echten Mehrwert. Entscheidend ist, welche Erwartungen an das System gestellt werden. Besonders bewährt haben sich ganzheitliche, standardisierte Lösungen wie Systeme, die unterschiedliche Gewerke wie Heizung, Beleuchtung, Beschattung miteinander verknüpfen. Sie bieten langfristige Erweiterbarkeit und konkrete funktionale Vorteile. Vor einer Anschaffung emp -
Fakten
Intelligente Vernetzung steigert Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Umsetzung im Neubau oder als Nachrüstung möglich Standards wie Matter fördern herstellerunabhängige Zusammenarbeit.
Vorteile
Reduzierter Energieverbrauch durch intelligentes Management Automatisierte Alltagsfunktionen für mehr Wohnqualität Fernsteuerung und Kontrolle – auch unterwegs
Das Smarthome entwickelt sich vom technischen Zusatz zur integrierten Infrastruktur des Wohnens. Richtig geplant, kann es Abläufe vereinfachen, Ressourcen sparen und den Alltag sicherer machen. Entscheidend bleibt jedoch ein bewusster Umgang mit Technik – und eine sorgfältige Auswahl der Systeme, die wirklich zum eigenen Lebensstil passen.
fiehlt sich daher eine klare Bedarfsanalyse: Welche Abläufe sollen automatisiert werden? Geht es primär um Energieeinsparung, Komfort oder Sicherheit?
Datensicherheit: ein sensibles Thema
Wo Geräte miteinander kommunizieren, fließen Daten. Damit rückt die IT-Sicherheit
in den Mittelpunkt. Risiken entstehen durch unsichere Verbindungen, fehlende Verschlüsselung oder veraltete Firmware. Wichtig sind: regelmäßige Updates der Geräte; ein sicher konfigurierter WLAN-Router mit starkem Passwort; verschlüsselte Datenübertragung.




Energie, die weiter denkt.



Erneuerbar, innovativ und gemeinsam. Alperia treibt den Wandel voran – für eine sichere und saubere Energieversorgung, jetzt und in Zukunft.




TOILETTENTRENDS: Das stille Örtchen kann jetzt föhnen
Sanfte Reinigung, hautfreundliche Trocknung, intuitive Steuerung–und die perfekte Temperatur per Knopfdruck: Um was könnten sich diese vollmundigen Versprechungen wohl drehen? Überraschung, es sind Klos, die ihre Hersteller so oder so ähnlich anpreisen.

Für ein „Alltagserlebnis zum Wohlfühlen“ sollen etwa die Funktionen eines DuschWCs von Villeroy & Boch laut Hersteller-Webseite sorgen. Die Badkeramik-Firma Duravit bewirbt Dusch-WC-Modelle auf ihrer Homepage als „wahre Designerstücke“ – mit Gesäßdusche, Sitzheizung, beleuchtetem Innenbecken und anpassbarer Wassertemperatur. Und beim Hersteller Hansgrohe „vereint“ ein Dusch-WC
aus dem Sortiment laut Webseite „maximalen Komfort, Design und intuitive Bedienung“. Es bietet etwa UV-Desinfektion des Duschstabs und eine in den Sitz integrierte Geruchsabsaugung.
Gut Ding braucht Weile –auch beim Toilettengang
Smarte Toiletten also. „In Japan und den USA sind sie längst Standard, in Deutsch-
land gibt es sie auch schon seit einigen Jahren“, sagt Trendforscher Frank A. Reinhardt. Hier führten sie aber bisher ein Schattendasein mit einem eher bescheidenen Marktanteil. Dem Kurator der Trendausstellung „Pop up my Bathroom“ auf der Messe ISH in Frankfurt am Main zufolge sind sie nun auch hierzulande „langsam im Kommen“. Doch was bringt so ein smartes Dusch-WC eigentlich? Der

Foto: Villeroy & Boch Supreo select shower toilet black, Innerhofer


Bereits die Einstiegsmodelle sind mit einer Dusch- und Trockenfunktion ausgestattet.

große Unterschied zum normalen WC ist etwa, dass der Popo statt mit Toilettenpapier mit einem Duschstrahl sanft gereinigt wird. Er bewegt sich hin und her, so dass das Wasser an den richtigen Stellen
ankommt. Wassertemperatur und Stärke des Strahls lassen sich individuell einstellen. Anschließend wird geföhnt. Klingt komfortabel, ist aber nur etwas für Leute, die gern auf dem Klo sitzen. „Nutzer
sollten bedenken, dass dieses Prozedere seine Zeit braucht“, sagt Gordon Fischer, Inhaber einer Sanitär- und Heizungsfirma in Rüdersdorf, der solche WCs bei seinen Kunden installiert. „6 bis 7 Minuten

Es steckt mehr dahinter.
Hinter stilvollem Design steckt höchste Planungskompetenz. Mit durchdachter Konzeption, moderner Installationstechnik und innovativen Systemen sorgen wir für Komfort, Ef fizienz und Langlebigkeit in Ihrem Zuhause. Für Qualität, die spürbar ist.
www.innerhofer.it
Bad. Technik. Fliese.
Foto: Duravit SensoWash® D-Neo, Innerhofer
Foto: shutterstock
Foto: shutterstock
Foto: Duravit SensoWash® Classic, Innerhofer
Foto: Duravit SensoWash® Starck f Pro, Innerhofer

dauert ein Toilettengang mindestens.“ Schön, wenn man dann eine gute Klolektüre parat hat.
Erleichterung für Ältere
Doch nicht nur WC-Leser sind gut aufgehoben auf den modernen Schüsseln. Auch ältere Menschen sollen von den Klos mit smarten Funktionen profitieren. „Viele haben wegen körperlicher Einschränkungen Schwierigkeiten, mit dem Toilettenpapier an ihr Hinterteil zu kommen“, sagt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), „für sie ist die sanfte gründliche Reinigung mit einem warmen Duschstrahl besonders angenehm und erhält ihre Selbstständigkeit beim Toilettengang.“
Und: Es muss auch nicht alles auf einmal sein. Dusch-WCs gibt es oft in einer KlassikerVariante und mit Komfortausstattung. Die Basis-Variante wartet dann etwa mit klassischer Duschfunktion und Föhn auf. In der Komfortvariante kommen Extras wie Sitzhei-

Die Antwort auf die intimsten Bedürfnisse: Sie lautet Wasser. Denn nichts reinigt schonender und gründlicher. Es bietet eine sanfte und zugleich hygienische Reinigung, die Komfort und Pflege auf ein neues Level hebt. Foto: hansgrohe LavaPura Element Dusch-WC, Innerhofer
zung, beleuchtete Innenbecken dazu. Letzteres bewerben Hersteller etwa mit dem erleichterten Auffinden der Toilette bei Nacht. Und neben der Gesäßdusche bietet die mit einem separaten Arm ausgestattete Frontdusche bei WCs eine vor allem für Frauen gut nutzbare zusätzliche Hygienefunktion.
Selbstverständlich lässt sich so ein voll ausgestattetes Dusch-WC auch per App steuern. Technikaffine und gesundheitsbewusste Menschen könnten ihre Freude daran haben, dass die smarten Toiletten sogar Gesundheitsdaten erheben können. „In Japan werden diese Features gern genutzt, in Deutschland ist das allerdings noch nicht so sehr verbreitet“, so Jens J. Wischmann. Welche Funktionen am Ende für wen infrage kommen, ist eine individuelle Entscheidung. „Wichtig ist das Ausprobieren dieser Toiletten“, sagt der VDS-Geschäftsführer. So findet man am besten heraus, ob man spezielle Ausstattungsvarianten wirklich braucht. Zur Probe aufs Klo gehen? In einigen Sanitäraus-
stellungen sei es ihm zufolge möglich, die intelligenten Toiletten zu testen.
Update fürs klassische WC
Und dann muss natürlich auch die Optik stimmen. Während frühere Modelle noch ziemlich groß und klobig waren und das Badezimmer dominierten, sind die Dusch-WCs heute so groß wie herkömmliche Toiletten. Neue Modelle passen in jedes Bad, auch in kleinere Räume. Sie sind in der Regel kompatibel mit den vorhandenen Anschlüssen. Man muss lediglich daran denken, einen zusätzlichen Stromanschluss dafür einzuplanen. „Die Technik ist zurückhaltend, alles kann per Fernbedienung eingestellt werden“, sagt Jens J. Wischmann. Brauchen Sie alles nicht? Die Entwicklung des Dusch-WCs hat auch die normalen Toiletten verändert. „Im Zuge dieser Innovationen wurden die spülrandlose Innengeometrie und die Flush-Spülung entwickelt, bei der der gesamte Innenraum bespült wird, ohne zu spritzen“, sagt Trendexperte Frank A. Reinhardt. „Davon profi-
tiert auch das Standard-WC.“ Der Spülrand war immer die Problemzone der Toilette. Darunter konnten sich Schmutz und Kalk sammeln und festsetzen. Aber er wurde gebraucht, um zu verhindern, dass das Wasser beim Spülen über den Rand spritzt. „Bei der spülrandlosen Variante sind der Innenraum des Beckens und die Strömungswege des Wassers nun so optimiert, dass das Wasser im Becken bleibt und es rundum spült“, so Jens J. Wischmann.
Durch den Wegfall des Hohlraums am Innenrand gibt es keine schwer zugänglichen Bereiche mehr, die aufwendig geputzt werden müssen. Spülrandlose WCs verbrauchen zudem weniger Wasser als ältere Modelle. Das ist bei täglich 7 bis 10 Toilettengängen pro Person nicht unerheblich. Standard ist mittlerweile auch in privaten Haushalten die 2-Mengen-Spülung, wie man sie aus öffentlichen Toiletten kennt. Hier hat der Klogänger ebenfalls die Wahl: diesmal zwischen einer kleinen und einer großen Menge Wasser. (dpa)
Foto: hansgrohe LavaPura, Innerhofer

SO KLAPPT DER EINZUG IN EIN NEUES LEBEN.












Werbeinformation zur Verkaufsförderung. Werbekampagne für Retailkunden.
Werbeinformation. Werbekampagne für Retailkunden. Campagna




Werbeanzeige für Retailkunden. Werbemitteilung zur Verkaufsförderung: Die Informationsbroschüre, inklusive der VID (vorvertraglichen Informationsdokumente) und der Versicherungsbedingungen, liegt zur Einsicht bei unseren
Beratern und in allen unseren Filialen auf bzw. ist unter www.volksbank.it abrufbar.










Wohnträume erfüllen
Sie planen den Kauf, Bau oder die Renovierung Ihres Eigenheims? Wir informieren Sie rund ums Thema Wohnen und vor allem über die Finanzierung, die zu Ihnen passt. Fragen Sie nach: Unsere Expertinnen und Experten sind für Sie da.
www.volksbank.it


Vom Maßprodukt bis zum Designstatement: Neue Heizkörper sprengen klassische Formvorgaben.


Neuer Heizkörper geplant? DESIGN TRIFFT FUNKTION
Heizkörper werden oft nur auf ihre reine Heizfunktion reduziert und ansonsten kaum beachtet. Zu Unrecht – denn moderne Heizkörper können gezielt in die Raumgestaltung integriert werden und so mehr als nur Wärme liefern.
Verschiedene Heizfolien lassen sich kombinieren und ermöglichen so vielfältige geometrische Formen und Varianten.
Wer plant, einen Heizkörper auszutauschen oder neu zu installieren, findet heute eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Heizkörper dienen längst nicht nur als Wärmequelle: Sie können gleichzeitig als Raumtrenner, Regal, Garderobe oder sogar Sitzgelegenheit eingesetzt werden.
Form und Design: mehr als rechteckig
Zwar haben viele Modelle nach wie vor eine kompakte,
rechteckige Form, doch das muss nicht sein. Im Fachhandel gibt es auch gebogene, geknickte oder geschwungene Heizkörper, die sich fast wie ein Kunstwerk ins Raumkonzept einfügen. So wird der Heizkörper selbst zum gestalterischen Element.
Farben und Individualisierung
Klassisch entscheiden sich viele für weiße Heizkörper. Doch mittlerweile sind sie in allen Farben erhältlich. In Sonder-
fällen kann der Heizkörper sogar exakt auf die Wandfarbe abgestimmt werden – eine Sonderanfertigung, die zwar teurer ist, dafür aber für ein harmonisches Gesamtbild sorgt.
Standortüberlegung:
mehr als unter dem Fenster
Heizkörper stehen häufig unter Fenstern – doch warum eigentlich? Der Grund liegt meist in der Funktion: Dieser Bereich ist traditionell der käl-

Foto: Tubes, Square Elements, Ludovica Serafini+Roberto Palomba, Innerhofer
Foto: Cordivari, Ardesia-Rohrheizkörper, Innerhofer
Foto:



Standard war gestern: Neben klassischen Modellen bieten Fachhändler heute Heizkörper in verschiedenen Formen an, die sich als Designobjekte ins Raumkonzept einfügen.
TIPP
Wer dem Fachmann die Arbeit erleichtern möchte, sollte alle wichtigen Unterlagen griffbereit haben – zum Beispiel Angaben zur Dämmung, zu Wärmebrücken, zum U-Wert der Fenster.
teste im Raum, wodurch eine effektive Konvektion entsteht. Kalte Raumluft steigt auf, wird erwärmt und verteilt sich schneller, was die Heizleistung unterstützt.
Allerdings kann der Standort auch variieren, besonders wenn eine neue Raumgestaltung geplant ist. In modernen
Neubauten sind Fenster oft so gut gedämmt, dass kaum noch Kälteeintrag von außen erfolgt – ein Heizkörper muss also nicht zwingend unter dem Fenster stehen.
In Bestandsbauten ist die Lage etwas komplizierter: Ein Ortswechsel ist möglich, aber aufwendiger, da häufig die Hei-
zungsrohre angepasst oder neu verlegt werden müssen.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl
Neben Form und Farbe bleibt die Funktion entscheidend. Ein Heizkörper muss die erforderliche Heizlast abdecken.
Die Leistung sollte auf die Raumgröße abgestimmt sein. Fachleute übernehmen die Berechnung der Heizlast, Bewohner können jedoch überlegen, ob sie die benötigte Leistung lieber auf einen oder mehrere Heizkörper verteilen möchten. So lässt sich die Planung aktiv mitgestalten.
multi-S 4000
Ab Frühling auch in Edelstahloptik erhältlich


Foto: Tubes, Milano Elents, Kollektion Plug & Pay, Antonia Astori und Nicola De Ponti, ph.BeppeBrancato_ADstudio, Innerhofer
Foto: Tubes, add_on Elements, Satyendra Pakhalé, Innerhofer

Nah an der Stadt. Fern vom Gewöhnlichen.
Belcanto, Bozen – Privatsphäre inmitten grüner Obstwiesen und Vogelgezwitscher
Es gibt Orte, an denen man sofort weiß: Hier möchte ich sein. Orte, die Ruhe und Lebendigkeit in sich vereinen, die Geschichte atmen und zugleich in die Zukunft weisen. Pohl Immobilien schafft genau solche Orte — seit über 4 Jahrzehnten, mit dem Anspruch, nicht einfach zu bauen, sondern Lebensräume zu gestalten, die Bestand haben. Your home — our passion.
Belcanto · Bozen Süd Inmitten der Obstwiesen im Süden von Bozen liegt Belcanto – eine kleine, bereits fertiggestellte Wohnanlage von außergewöhnlicher Stille und Qualität. 7 exklusive Einheiten, entworfen von Monovolume Architecture + Design, einem der renommiertesten Architekturbüros der Region. Die Anlage fügt sich behutsam in die Landschaft ein, ohne sich ihr zu unterwerfen:
Terrassen und private Gartenbereiche öffnen sich zur Bergwelt, ein alter Nussbaum beschattet die Gemeinschaftsflächen und erzählt von dem, was hier einmal war. Hochwertige Naturmaterialien, KlimaHaus-A-NatureStandard und ein durchdachter Wohnungsmix von der 2- bis zur Mehrzimmerwohnung –Belcanto ist gleichermaßen für das ganzjährige Wohnen wie als Ferienimmobilie konzipiert. Das
Stadtzentrum von Bozen ist mit dem Fahrrad in rund 15 Minuten erreichbar. Wer Stille sucht, ohne die Stadt aufzugeben, findet in Belcanto seine Adresse.
Augusta 65 · Bozen, Haslach-Oberau Mitten im Leben, und doch mit dem nötigen Rückzug: Augusta 65 entsteht derzeit im lebhaften Bozner Viertel Haslach-Oberau, an der Claudia-Augusta-Straße –


eine der urbansten Adressen im Portfolio von Pohl Immobilien. Das Projekt des international ausgezeichneten Architekturbüros Roland Baldi Architects umfasst 19 moderne Apartments mit großzügigen Außenflächen, Gärten und geschützten Loggien. Das Viertel bietet Restaurants, Geschäfte, Schulen und Sportanlagen in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein Radweg führt direkt in die historische Altstadt – urbane Mobilität neu gedacht. Das Gebäude ersetzt eine bestehende Immobilie: ein klares Bekenntnis zu nachhaltiger Stadtentwicklung und sorgfältiger Verdichtung statt

BOZEN SÜD
BELCANTO
Bezugsfertige 2- und 3-ZimmerWohnungen mit großzügigen Terrassen oder privaten Gärten zu verkaufen.
Architektur von Monovolume Architecture + Design
Flächenverbrauch. Augusta 65 ist ein Projekt für Menschen, die das Stadtleben in vollen Zügen genießen – und dabei keine Kompromisse bei Architektur und Wohnqualität eingehen möchten.
Kreuz Panorama Apartments ·
Riffian bei Meran Nur wenige Minuten von Meran entfernt und eingebettet in eine herrliche Berglandschaft liegt Riffian – ruhig, grün und doch nah an allem. Hier realisierte Pohl Immobilien die Kreuz Panorama Apartments: eine bezugsfertige Wohnanlage, die aus der behutsamen Sanierung

BOZEN/ OBERAU-HASLACH
AUGUSTA 65
Monolocali sowie smart geschnittene 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit Garten oder Balkon zu verkaufen. Fertigstellung: 2027
Architektur von Roland Baldi Architects
des historischen Gasthofs Kreuz entstanden ist. Geplant vom Meraner Architekturbüro Dear Studio, treten altes Gemäuer und neue Architektur in einen Dialog – ein Ansatz, der für die Philosophie von Pohl Immobilien steht: nicht Tabula rasa, sondern Weiterbauen mit Respekt. Bodentiefe Fenster rahmen den Blick auf Dorf, Weingärten und Berghänge. Großzügige Freiflächen und ein nachhaltiges Energiekonzept machen die Kreuz Panorama Apartments zur Adresse für alle, die das Außergewöhnliche suchen – zum dauerhaften Wohnen ebenso wie als Rückzugsort in den Bergen.

RIFFIAN
KREUZ PANORAMA APARTMENTS
Bezugsfertiges exklusives Penthouse sowie eine 2- bzw. 3-Zimmer-Wohnung mit Garten zu verkaufen.
Architektur von dear Studio
Pohl Immobilien Als Familienunternehmen mit Wurzeln in Latsch im Vinschgau und Standorten in Bozen und Laveno denkt Pohl Immobilien in Generationen. 2 Generationen, rund 30 Mitarbeitende und über 40 Jahre Erfahrung stehen hinter jedem Projekt – vom ersten Entwurf bis zur Schlüsselübergabe. Keine Maklergebühren, persönliche Beratung, höchste ethische Standards.
Tel. 0471/978873 info@pohl-immobilien.it pohl-immobilien.it
Weitere Wohnprojekte von Pohl Immobilien finden Sie in Laas, Schlanders, Latsch und Lana.
Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.
YOUR HOME. OUR PASSION. www.pohl-immobilien.it T +39 0471 978 873
Augusta, Bozen. Ihre private Oase –und das Beste der Stadt direkt vor der Tür
Kreuz-Panorama-Apartments, Riffian: wo die Terrasse zum Wohnzimmer wird – mit der Bergwelt als Aussicht
Passt das Sofa wirklich zwischen Fenster und Tür? Bleibt genügend Raum für einen Esstisch? Und wirkt die grüne Tapete im eigenen Wohnzimmer genauso stimmig wie bei der Freundin? Solche Fragen tauchen häufig auf, bevor neue Möbel bestellt oder Wände gestrichen werden. Praktisch wäre es, verschiedene Varianten einfach ausprobieren zu können – noch bevor die Entscheidung endgültig fällt.

Wenn die KI beim Einrichten hilft
Als Inspirationsquelle können KI-Einrichtungsprogramme nützlich sein. Für die konkrete Umsetzung empfiehlt sich jedoch die Unterstützung durch eine Fachperson.
Foto: shutterstock
DIGITALE PLANUNG
für die eigenen 4 Wände

Genau hier setzen digitale Planungswerkzeuge an. Immer mehr Onlinetools versprechen Unterstützung durch Künstliche Intelligenz – sowohl bei der Suche nach Inspiration als auch bei der konkreten Raumgestaltung. Doch was können diese Anwendungen tatsächlich leisten und für wen sind sie sinnvoll?
Inspiration und Planung per KI
Die Auswahl an Programmen ist inzwischen groß und viele davon lassen sich auch ohne Fachkenntnisse bedienen. Einige Anwendungen ermöglichen es, Fotos eines Raumes hochzuladen und darauf unterschiedliche Einrichtungsstile auszuprobieren. Andere
arbeiten mit Grundrissen, in die Möbel virtuell eingefügt werden können. Wieder andere entwickeln aus einer einfachen Textbeschreibung neue Raumkonzepte. Ganz ohne Nutzen sind diese Anwendungen nicht. Als Ideengeber können sie durchaus hilfreich sein – vorausgesetzt, man erwartet nicht, dass innerhalb weniger Sekunden ein perfekter Einrichtungsvorschlag entsteht. Vielmehr dienen die Programme häufig als Ausgangspunkt für erste Überlegungen.
Der Einstieg über Chatbots Für erste Ideen lassen sich auch sprachbasierte Chatbots nutzen, etwa ChatGPT, Microsoft

Copilot, Google Gemini, Claude AI. Ihre Stärke liegt im Dialog: Auf Rückfragen reagieren sie mit neuen Vorschlägen oder Alternativen.
Entscheidend ist dabei die Präzision der Anfrage, der sogenannte Prompt. Je genauer beschrieben wird, was geplant ist, desto hilfreicher fällt die Antwort aus. Eine sehr allgemeine Frage – etwa nach einem möglichen Homeoffice-Platz
im Wohnzimmer – liefert meist nur vage Anregungen.
Gute Prompts: je konkreter, desto besser
Ein sinnvoller Prompt beschreibt das Vorhaben möglichst detailliert, etwa: Warum wird ein Arbeitsplatz im Wohnzimmer benötigt? Wie häufig soll er genutzt werden? Soll er abends möglichst un-
sichtbar sein? Wird zusätzlicher Stauraum gebraucht oder Platz für Drucker und Unterlagen?
Auch Angaben zu bevorzugten Farben, Materialien oder Stilrichtungen können helfen. Die Antworten lassen sich anschließend weiter verfeinern: durch Rückfragen, Anpassungen oder zusätzliche Ideen– ähnlich wie in einem Beratungsgespräch mit einer
Planerin oder einem Planer. Das eigentliche Ziel besteht darin, die eigenen Bedürfnisse klarer zu formulieren. Häufig spüren Menschen zunächst nur, dass etwas im Raum nicht richtig wirkt. Ein menschlicher Architektur- oder Innenarchitektur-Profi stellt in solchen Situationen gezielte Fragen, um das Problem zu verstehen. KISysteme dagegen liefern meist schnell eine Lösung, orientiert an gelernten Mustern und aktuellen Trends. Was allgemein beliebt ist, passt jedoch nicht automatisch zu jeder Wohnung.
Wohnen ist auch eine emotionale Entscheidung
Bei der Raumgestaltung spielen weit mehr Faktoren eine Rolle als Quadratmeter, Fensterzahl oder Deckenhöhe. Lichtverhältnisse, Blickachsen, Materialien oder die Nutzung eines Raumes beeinflussen das Wohngefühl erheblich. Hinzu kommen persönliche Bindungen an bestimmte Möbelstücke. Aus funktionaler Sicht mag es sinnvoll erschei-










Für die Raumgestaltung zählen nicht nur Größe und Fenster. Auch Licht, Materialien, Nutzung und persönliche Möbelbezüge prägen das Wohngefühl.



nen, einen Schrank hinter der Tür zu platzieren, um beim Betreten des Raumes den Blick auf das Fenster freizuhalten. Handelt es sich jedoch um ein geerbtes Möbelstück mit besonderer Bedeutung, soll es vielleicht bewusst in Szene gesetzt werden. Auch die Lebenssituation prägt die Einrichtung. Familien, Paare oder allein lebende Menschen haben unterschiedliche Anforderungen an Räume. Diese individuellen Aspekte lassen sich von einer KI nur begrenzt erfassen.
Spezialisierte Programme für die Raumplanung
Neben Chatbots existieren zahlreiche spezialisierte Anwendungen für die visuelle Planung. Programme wie Planner 5D, RoomGPT, Interior AI oder Homestyler arbeiten stärker mit Bildern und Grundrissen.
Bei RoomGPT etwa werden hochgeladene Fotos eines Raumes automatisch in verschiedene Stilrichtungen umgestaltet. Planner 5D ermöglicht es, zunächst einen Grundriss zu erstellen und anschließend Möbel virtuell zu platzieren. Viele Programme bieten eine kostenlose Testphase mit eingeschränkten Funktionen, danach wird meist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.
Ein Vergleich mehrerer Programme kann sinnvoll sein: Lassen sich die Werkzeuge intuitiv bedienen? Bieten sie alle Funktionen, die für das eigene Projekt notwendig sind?
Technische Grenzen der KI-Planer
In der Praxis stoßen solche Systeme jedoch schnell an ihre Grenzen. Komplexe architektonische Details – etwa Dachschrägen, Erker, tragende Wände, versetzte Ebenen–werden nicht immer korrekt berücksichtigt. Manchmal entstehen Vorschläge, die baulich gar nicht umsetzbar sind. Auch bei der Simulation von Lichtverhältnissen zeigen sich
Schwächen. Wie sich Tageslicht im Verlauf eines Tages verändert, lässt sich digital nur eingeschränkt darstellen. Ebenso können Farben auf dem Bildschirm anders wirken als in der Realität. Bei Wandfarben empfiehlt sich daher ein Probeanstrich, bei Materialien oder Mustern der Blick auf ein echtes Musterstück.
Datenschutz nicht vergessen
Wer Fotos der eigenen Wohnung hochlädt, übermittelt gleichzeitig persönliche Informationen. Viele Anbieter speichern diese Bilder auf ihren Servern. Deshalb lohnt sich ein Blick in die Nutzungsbedingungen – insbesondere in Bezug auf die Speicherdauer der Daten und mögliche Nutzung zu Trainingszwecken. Anbieter aus der Europäischen Union unterliegen der Datenschutz-Grundverordnung, was einen gewissen Schutz bietet. Bei Plattformen außerhalb der EU können andere Standards gelten. Vor dem Hochladen empfiehlt es sich außerdem, sensible Details – etwa Wertgegenstände, private Fotos –aus den Bildern zu entfernen.
KI als Werkzeug –nicht als endgültige Lösung
Die Vorstellung, dass Einrichtungsplanung irgendwann zu einer perfekten, endgültigen Lösung führt, greift ohnehin zu kurz. Digitale Simulationen können ansprechende Bilder erzeugen. Wie sich ein Raum tatsächlich anfühlt, zeigt sich jedoch erst im Alltag. Wohnen verändert sich mit den Jahreszeiten, mit neuen Lebensphasen und persönlichen Vorlieben. In diesem Sinne bleibt Einrichtung immer ein Prozess.
Gerade bei größeren Veränderungen – etwa bei Umbauten, komplizierten Grundrissen, langfristigen Investitionen–kann es deshalb sinnvoll sein, zusätzlich einen professionellen Innenarchitekten oder eine -architektin einzubeziehen. Fachleute verbinden gestalterische Erfahrung mit technischem Wissen und können digitale Ideen in eine realistisch umsetzbare Planung übersetzen. KI-Tools liefern Inspiration – die endgültige Gestaltung profitiert jedoch oft von menschlicher Expertise.
Vor dem Hochladen sollten sensible Details aus Bildern entfernt werden. Da viele Anbieter die Fotos speichern, empfiehlt sich ein Blick in die Nutzungsbedingungen.
Fotos: shutterstock
ARCHIVIVA – Zuhause neu gedacht
Ein starkes Team aus Bauplanung und Innenarchitektur gestaltet individuelle Lebensräume für Südtirol.
Wer ein Haus baut oder sein Zuhause neu gestalten möchte, braucht Erfahrung, Kreativität und ein gutes Gespür für Menschen und Räume. Genau hier setzt ARCHIVIVA an: Das neue Büro für Bauplanung und Innenarchitektur in Südtirol vereint die Kompetenzen von Mark Pichler und Verena Unterkircher –2 Fachleuten, deren Stärken sich ideal ergänzen.
Mit mehr als 645 realisierten Projekten bringt Mark Pichler über 25 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Häusern und Wohnungen mit. Ob Sanierung historischer Gebäude, Umbauten, Erweiterungen oder Neubauten – immer steht der harmonische Einklang zwischen
Außenarchitektur und Innenraum im Mittelpunkt. Formen, Farben und Materialien werden dabei so abgestimmt, dass ein stimmiges Ganzes entsteht. Mit der erfahrenen Innenarchitektin und Lichtdesignerin Verena Unterkircher erhält dieses Konzept eine zusätzliche Dimension. Sie entwickelt individuelle Raumlösungen für private Wohnräume ebenso wie für Offices, Hotels – von der ersten Beratung über die Planung bis hin zur Umsetzung. Ziel ist stets ein stilvolles Interieur, das Persönlichkeit widerspiegelt und zugleich das Budget der Kunden respektiert.
Gemeinsam bieten die beiden mit ARCHIVIVA ein umfassen-

RESIDENCE Mina
Goldrain
Wohnkomfort auf höchstem Niveau im sonnenverwöhnten Goldrain, zentral und ruhig gelegen am Fuße des Sonnenbergs.

We build & design your home: Verena Unterkircher und Mark Pichler von Archiviva.

des Angebot: Bauplanung, Bauabwicklung, Innenarchitektur und Lichtdesign – auf Wunsch auch schlüsselfertig, alles aus einer Hand. Ergänzt wird das Konzept durch Beratung zu



Baubiologie, Feng Shui, energieeffizientem Bauen, Holz- und Massivbau sowie Klima- und Passivhäusern.
Das Ergebnis: Lebensräume, die nicht nur schön aussehen, sondern langfristig Wohlbefinden, Qualität und Atmosphäre schaffen. Für alle, die in Südtirol ihr ganz persönliches Zuhause verwirklichen möchten.
Residence Goldegg in Goldrain
2 Neubau-Eigentumswohnungen Großzügige Terrasse/Balkon, traumhafter Ausblick ins Grüne, durchdachte Grundrisse und hochwertige Bauweise, Klimahaus A, auf Wunsch mit Garage

19 Wohneinheiten
2-3-4-5-Zimmerwohnungen 41 m² bis 154 m²
VERKAUF: T. +39 324 885 5538 design@bauvision.it
Infos, Bilder und weitere Wohnbauprojekte www.bauvision.it



Fachleute können bei der Auswahl eines geeigneten Aggregats helfen.
Foto: shutterstock

Für die Lagerung von Kraftstoffen sollten ausschließlich zugelassene Kanister verwendet werden.
Foto: shutterstock
Worauf es bei NOTSTROMAGGREGATEN ankommt
Bei einem Stromausfall denken viele an ein mobiles Notstromaggregat. Doch der Einsatz solcher Geräte erfordert Vorsicht: Unsachgemäßer Umgang mit Generatoren oder Kraftstoffen kann gefährlich werden.
Vor dem Kauf sollte daher geklärt werden, welche Geräte im Ernstfall versorgt werden müssen. Um das passende Aggregat wählen zu können, muss man sich überlegen, welche Leistung, Tankgröße, Laufzeit und Lautstärke passend sind: 1000–3000 Watt: kleine mobile Generatoren für Camping oder einzelne Haushaltsgeräte; 4000–8000 Watt: Versorgung von Kühlschrank, Heizung, Router und Licht; 10.000–20.000 Watt: geeignet für die Stromversorgung eines ganzen Hauses.
Einfache Geräte sind ab etwa 200 Euro erhältlich und reichen für kleinere Elektrogeräte. Modelle mit 3000 bis 6000 Watt laufen meist 8 bis 12Stunden pro Tankfüllung und können zeitweise auch
Heizungs- oder Umwälzpumpen versorgen. Für empfindliche Elektronik empfiehlt sich ein Inverter-Generator, der Spannungsschwankungen ausgleicht.
Installation durch Fachleute
Soll ein Generator ans Hausnetz angeschlossen werden, sollte dies unbedingt ein Elektrofachbetrieb übernehmen.
Andernfalls können bei der Rückkehr des Netzstroms gefährliche Wechselwirkungen entstehen.
Der richtige Standort
Notstromaggregate dürfen nie in Wohnräumen betrieben werden – es besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid. Geeignete Standorte sind etwa Balkon oder Garten. Dabei können allerdings Abgase und
Lärm zu Konflikten mit Nachbarn führen. Für den Betrieb in geschlossenen Räumen sind besondere Zu- und Abluftsysteme erforderlich.
Bei der Lagerung von Kraftstoff gelten klare Regeln: In Garagen sind maximal 60 Liter Benzin oder Diesel erlaubt.
Kanister müssen zugelassen und entsprechend gekennzeichnet sein.
Benzin darf nicht im Haus oder Keller gelagert werden. Lagerorte sollten gut belüftet und fern von Wärmequellen sein.
Kraftstoff nur bei ausgeschaltetem und abgekühltem Motor nachfüllen. Beim Betrieb gilt: Erst den Generator stabil laufen lassen, dann Geräte anschließen – und vor dem Abschalten wieder trennen.
Notstromaggregate nie in Innenräumen betreiben – nur im Freien, etwa auf dem Balkon oder im Garten.
Foto: shutterstock
Fenster neu erleben.
Kommen Sie in ein Finstral Studio.











DACH- UND GEBÄUDEBEGRÜNUNG: von Nische zu städtischem Standard
Moderne Kleinoasen auf den Dächern internationaler Großstädte zeigen sich in verschiedensten Größen und Gestaltungsformen.

Foto: shutterstock
Ein ausreichend begrüntes Dach senkt die Temperaturen in den Innenräumen und wirkt wie eine ökologische Klimaanlage.
Die Begrünung von Dächern, Fassaden und Terrassen hat in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung erlebt. Was früher ein Nischenprodukt war, gilt heute als anerkannte Strategie, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und städtische Lebensräume zu verbessern.
Grünflächen erhöhen zudem den Wert von Immobilien. Der Traum vom Eigenheim im Grünen ist jedoch nicht für jeden finanziell oder städtebaulich realisierbar.
Städte, die verstärkt auf begrünte Dächer und Fassaden setzen, können einen attraktiven Kompromiss bieten: Naturnahe Lebensqualität trotz urbaner Lage.
Ein Gründach besteht aus einer Vegetationsschicht, die direkt auf dem Dach installiert wird. Dabei unterscheidet man 2 Typen ...




Intensive Begrünung: dicke Substratschicht, die eine große Vielfalt an Pflanzen –von Stauden bis Bäumen –trägt. Intensive Gründächer sind pflegeintensiver und kosten in der Anlage mehr.
Extensive Begrünung: dünnere Bodenschicht für widerstandsfähige Pflanzen, die raue Bedingungen gut vertragen. Sie sind pflegeleicht und vergleichsweise günstig.
Begrünte Dächer dienen nicht nur der Ästhetik, sondern erfüllen zahlreiche ökologische und funktionale Aufgaben. Auch die Außenwände von Gebäuden lassen sich begrünen –entweder mit Erdsubstrat oder



Heiß, stickig, staubig – so sieht der wenig einladende Sommeralltag in den Städten häufig aus. Pflanzen können hier Abhilfe schaffen.
Foto: shutterstock




durch Hydrokulturen. Diese grünen Wände verbessern das Stadtbild und tragen zum Klimaschutz bei, indem sie Luftschadstoffe filtern und CO2 binden.
Ökologische Vorteile
Reduktion des Wärmeinseleffekts: In Städten heizen sich Beton- und Asphaltflächen stark auf. Begrünte Dächer und Fassaden kühlen die Umgebung durch Schatten und Verdunstung, was die städtische Hitze mindert.
Luftreinigung: Pflanzen filtern Feinstaub und Schadstoffe aus der Luft und binden CO2 Schutz und Isolierung der Gebäude: Die Vegetationsschicht verlängert die Lebensdauer
von Dächern, schützt vor UVStrahlung und Temperaturschwankungen, verbessert die Wärmedämmung und senkt so Energiekosten.
Artenvielfalt: Grüne Dächer bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere. Besonders intensive Gründächer mit dickerem Substrat fördern auch empfindliche Arten.
Wasserhaushalt: Gründächer speichern Regenwasser, geben es langsam wieder ab und entlasten die städtische Kanalisation bei Starkregen.
Ästhetik und Lärmschutz
Begrünte Dächer und Fassaden erhöhen die visuelle Attraktivität von Städten. Besonders Dachgärten, die begehbar
Bepflanzte Dächer haben nicht nur einen funktionalen Nutzen, sondern sorgen auch für ein ästhetischeres Gesamtbild.
Foto: shutterstock


sind, schaffen Rückzugsorte mitten in urbaner Umgebung. Zudem mindern immergrüne und laubtragende Pflanzen die Lärmbelastung in Gebäuden.
Vertical Gardening: Begrünung in die Höhe
Auf Balkonen oder kleinen Terrassen ist oft wenig Platz. Vertical Gardening nutzt die vertikale Fläche und verwandelt Mauern und Wände in grüne Oasen. Pflanzen können dekorativ kombiniert oder für den Anbau von Kräutern und Gemüse genutzt werden.
Geeignete Pflanzen sind ... Kräuter: Basilikum, Thymian, Rosmarin, Minze, Salbei;
Gemüse: klein bleibende Arten wie Salat, Radieschen;
Stauden und Gräser: Frauenmantel, Bergenien, Hauswurz, Farne.
Kletterpflanzen wie Efeu eignen sich zudem als Sichtschutz.
Technische Anforderungen: Ein durchdachtes Bewässerungs- und Nährstoffsystem ist wichtig, damit die Pflanzen in vertikaler Anordnung dauerhaft gedeihen.
Gründächer, begrünte Fassaden und vertikale Gärten sind damit nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zu mehr Lebensqualität, Artenvielfalt und städtischer Ästhetik. Sie verwandeln Städte in lebenswerte und nachhaltige Räume.

Beratung und Produkte für:
- Extensive/Intensive Gründächer, Retentionsdächer, PV-Gründächer
- Vetriebspartner
- Bauwerksabdichtung
- Sanier- und Entfeuchtungsputze

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns! Gerhard Herbst Technischer Leiter
+39 340 17 00 125 +39 0471 098 862 green@tophaus.com
Vertical Gardening ermöglicht es, auf kleinstem Raum eine Vielzahl von Pflanzen zu halten.


REGENWASSER NUTZEN und TRINKWASSER SPAREN
Die Installation eines Regenwassertanks ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft.
Der bewusste Umgang mit Wasser gewinnt zunehmend an Bedeutung. Besonders in Zeiten häufiger Trockenperioden rückt die Nutzung von Regenwasser stärker in den Fokus. Das gesammelte Niederschlagswasser eignet sich nicht nur für die Bewässerung von Gärten, sondern kann auch in verschiedenen Bereichen des Haushalts eingesetzt werden.
Lange Zeit galt Wasser in Südtirol als nahezu unbegrenzt verfügbar. Doch schneearme Winter und längere Trockenphasen verändern die Situation spürbar. Gerade in den Sommermonaten geraten die Wasserreserven zunehmend
unter Druck. Trinkwasser ist ein hochwertiges und kostbares Gut – es ausschließlich für die Bewässerung von Rasenflächen oder Beeten zu verwenden, ist daher wenig sinnvoll. Regenwasser bietet hier eine naheliegende Alternative. Es steht


Alternative zur Gießkanne: Wer an die Regentonne einen Schlauch anschließt, kann über ein Pumpsystem auch abgelegene Ecken bequem gießen.
Regentonnen als einfache Lösung
Eine klassische und unkomplizierte Methode ist die Regentonne. Sie wird an das Fallrohr der Dachrinne angeschlossen und fängt das abfließende Regenwasser auf. Über einen Auslaufhahn kann ein Schlauch angeschlossen werden, sodass sich Beete und Pflanzen bequem bewässern lassen. Mit einer zusätzlichen Pumpe lassen sich auch weiter entfernte Bereiche im Garten versorgen. Wer auf das typische grüne Kunststofffass verzichten möchte, findet heute zahlreiche gestalterische Alternativen. Dekorative Behälter in Form von Holzfässern oder Amphoren können im Garten sogar zu einem optischen Highlight werden.
Auf Sicherheit und Funktion achten
kostenlos zur Verfügung und ist für viele Pflanzen sogar besser geeignet als Leitungswasser. Da Niederschläge jedoch nicht immer dann fallen, wenn Wasser gebraucht wird, lohnt es sich, Regenwasser gezielt zu sammeln und zu speichern.
Damit das gesammelte Wasser sauber bleibt und keine Tiere hineinfallen, sollte jede Regentonne mit einem Deckel ausgestattet sein. Auch Laub und Schmutz werden so ferngehalten. Gleichzeitig verhindert eine Abdeckung, dass sich Mückenlarven im stehenden Wasser entwickeln. Bei starkem Regen besteht außerdem die Gefahr, dass

Grafik: Tyrolplast

die Tonne überläuft. Abhilfe schafft ein sogenannter Regendieb – ein Regenwassersammler, der direkt in das Fallrohr integriert wird. Bei Niederschlag leitet er das Wasser in die Tonne. Ist der Behälter gefüllt, wird der Zufluss geschlossen und überschüssiges Wasser fließt wieder über das Fallrohr ab.
Zisternen für größere Gärten
Für größere Grundstücke reicht eine einzelne Regentonne oft nicht aus. In solchen Fällen kann eine unterirdische Zisterne eine sinnvolle Lösung sein. Dabei handelt es sich um einen großen Wasserspeicher, der beispielsweise unter einer Garagenzufahrt oder im Garten eingebaut wird und von außen kaum sichtbar ist.
Zisternen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Modelle beginnen meist bei einem
Fassungsvermögen von etwa 1000 bis 1500 Litern. Für die Bewässerung einer Gartenfläche von rund 100 Quadratmetern wird häufig eine Speicherkapazität von etwa 1500 Litern empfohlen.
Welche Größe tatsächlich sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab: der Größe der zu bewässernden Fläche, der Dachfläche, von der das Regenwasser gesammelt wird, der regionalen Niederschlagsmenge sowie der geplanten Nutzung des Wassers. Fachleute raten meist dazu, die Anlage etwas großzügiger zu dimensionieren, damit auch in trockenen Sommern genügend Wasser zur Verfügung steht.
Regenwasser im Haushalt verwenden
Regenwasser lässt sich nicht nur im Garten nutzen. Auch
im Haushalt gibt es zahlreiche Anwendungen, bei denen keine Trinkwasserqualität erforderlich ist. Dazu zählen etwa das Putzen, die Toilettenspülung oder der Einsatz in der Waschmaschine. Unter günstigen Bedingungen kann Regenwasser etwa die Hälfte des gesamten Wasserbedarfs eines Haushalts decken.
Grundlage dafür ist eine Regenwassernutzungsanlage mit Zisterne und Filtersystem. Das Wasser, das von der Dachfläche über die Regenrinnen abläuft, wird zunächst durch einen Filter gereinigt und anschließend in die Zisterne geleitet. Um möglichst sauberes Wasser zu entnehmen, wird der Entnahmeschlauch schwimmend im oberen Bereich des Behälters angebracht.
Für die Nutzung im Haus ist außerdem ein separates Leitungssystem erforderlich. Re-
genwasser darf nicht mit dem Trinkwassernetz verbunden sein. Da es trotz Filterung nicht die strengen Qualitätsanforderungen für Trinkwasser erfüllt, ist seine Verwendung für Duschen, Baden oder Kochen nicht erlaubt.
Getrennte Leitungen sind wichtig
Damit es zu keiner Verwechslung kommt, müssen Leitungen und Zapfstellen für Regenwasser deutlich gekennzeichnet werden. Die strikte Trennung der Systeme sorgt dafür, dass sich Trinkwasser und Regenwasser nicht vermischen.
Ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich attraktiv
Die Nutzung von Regenwasser bringt sowohl ökologische als auch finanzielle Vorteile.
IHR FACHBETRIEB FÜR WASSERNUTZUNG & ZAUNBAU

Alles rund um die Sammlung von Trink- und Regenwasser – kombiniert mit individueller Planung und kompetenter Beratung.

Unser Team von Zaunbau-Spezialisten plant, liefert und montiert Zäune aus Holz und Metall, Tore, Gabionen und Sonnensegel. Alles aus einer Hand.

Die Größe der zu bewässernden
Fläche, die geplante Nutzung und die verfügbare Dachfläche bestimmen, wie Regenwassersysteme ausgelegt werden müssen.
Foto: Inderst
Leitungswasser verursacht Kosten, während Regenwasser kostenlos vom Himmel fällt. Gleichzeitig wird die öffentliche Wasserversorgung entlastet. Ein weiterer Vorteil betrifft die Kanalisation: Wird ein Teil des Niederschlagswassers gespeichert und genutzt, gelangt weniger Wasser in das Abwassersystem. Das kann helfen, die Belastung bei starken Regenfällen zu reduzieren und Überschwemmungen vorzubeugen.


Reicht eine Regentonne nicht mehr aus, bietet eine dezent unterirdisch installierte Zisterne eine praktische und komfortable Alternative.
Regenwassernutzung: Vorteile und Potenziale
Besonders bei Neubauten lässt sich die Installation von Regenwassertanks gut in die Planung integrieren. Immer mehr Bauherren setzen auf solche nachhaltige Lösungen, weil sie ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichen Vorteilen verbinden.
Schonung wertvoller Ressourcen
Wenn Regenwasser für die Gartenbewässerung oder die Toilettenspülung genutzt wird, sinkt der Verbrauch von Trinkwasser deutlich. Gerade in Regionen mit zunehmender Wasserknappheit ist dies ein wichtiger Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Spürbare Kosteneinsparungen
Regenwasser kann viele alltägliche Aufgaben übernehmen, für die sonst Leitungswasser
verwendet würde. Dadurch reduziert sich die Wasserrechnung langfristig deutlich. Oft gleichen die Einsparungen über die Jahre hinweg die Anschaffungskosten der Anlage aus. Zusätzlich können auch die Abwassergebühren sinken.
Entlastung für Umwelt und Infrastruktur
Regenwasserspeicher verringern den Oberflächenabfluss bei Niederschlägen und entlasten damit die Kanalisation. Besonders in dicht bebauten Gebieten trägt dies dazu bei, Überflutungen bei Starkregen zu vermeiden und die Grundwasserbildung zu fördern.
Vorteile für Pflanzen und Boden
Regenwasser enthält weniger Kalk als Leitungswasser und gilt deshalb als besonders pflanzenfreundlich. Viele Gartenpflanzen gedeihen damit besser, während zugleich die Bodenstruktur geschont wird
Mehrwert für Immobilien
Gebäude mit nachhaltigen Technologien gewinnen zunehmend an Attraktivität auf dem Immobilienmarkt. Eine integrierte Regenwassernutzung signalisiert Umweltbewusstsein und kann den Wert einer Immobilie steigern.
Größere Unabhängigkeit
Die eigene Nutzung von Regenwasser macht Haushalte ein Stück unabhängiger von der öffentlichen Wasserversorgung. Gerade in trockenen Perioden kann ein eigener Wasservorrat von großem Vorteil sein.
Gut in Neubauten integrierbar
Bei Neubauprojekten lassen sich Regenwassertanks meist ohne großen Aufwand einplanen. Sie können unauffällig unterirdisch installiert werden und fügen sich problemlos in die Gestaltung von Garten und Grundstück ein.














































Quellstube mit Schieberkammer
Foto:
Oberma GmbH Familienunternehmen

Wir, die Oberma GmbH, sind ein Familienunternehmen, das im Jahr 2016 von den Ahrntaler Brüdern Christoph und Michael Oberschmied gegründet wurde. Von Beginn an spezialisierten wir uns auf die Entleerung von Biogasbehältern. Heute sind wir in ganz Italien und zu Teilen Frankreichs tätig.
Seit einigen Jahren ist auch die jüngere Generation bei uns im Familienbetrieb aktiv. Jana
Oberschmied absolvierte ihre Ausbildung als Kosmetikerin in der Berufsschule Bruneck. 2023 wechselte sie in den Familienbetrieb und absolvierte erfolgreich die dreijährige Berufsschulausbildung in Schlanders zur ersten Tiefbauerin in Südtirol. Seit 2025 verstärkt zudem Lea Oberschmied unser Team im Büro und auf der Baustelle. Sie absolvierte die 5-jährige Hotelfachschule in Bruneck und macht derzeit eine zusätzliche

Ausbildung zur Bautechnikerin in der Berufsschule in Bruneck und sammelt parallel praktische Erfahrung im Familienbetrieb. Neben unserem Spezialgebiet in Biogasanlagen erledigen wir auch zahlreiche weitere Arbeiten am Bau- und Außengestaltungsbereich. Dazu zählen unter anderem Baggerarbeiten, Außengestaltungsarbeiten, Maurerarbeiten, Umbauarbeiten. Im Jahr 2025 legte Jana die Prüfung im Internationalen und Nationalen Gewerblichen Güterverkehr ab. Dadurch konnte sich ein weiteres für uns wichtiges Tätigkeitsfeld im Transportwesen öffnen: Transporte jeglicher Art im In- und Ausland mittels Tieflader, Planenzug und Kipper. In den vergangenen Jahren haben wir uns stetig weiterentwickelt. Mit unseren Ideen und tatkräftigen Mitarbeitern und einem Fuhrpark, der schrittweise erweitert wird, sind wir gut für die täglichen Aufgaben gerüstet. Gemeinsam haben wir Herausforderungen gemeistert, Projekte verwirklicht und Ziele erreicht.
Mit dem Engagement der nächsten Generation blicken wir optimistisch in die Zukunft und setzen weiterhin auf Qualität, Verlässlichkeit und familiären Zusammenhalt.
10 Jahre Oberma vGmbH –ein Moment des Dankes Danke an Kunden, Partner und Freunde.
Unser besonderer Dank gilt unseren Kunden für ihr Vertrauen, unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit und vor allem unserem Team für seinen täglichen Einsatz, seine Loyalität und seine Professionalität.
Danke!
Wir freuen uns auf viele weitere spannende und erfolgreiche Jahre!

Oberma GmbH
Jacobiweg 6, Bruneck Tel. 348/0154906 info@oberma.it www.oberma.it
Jana und Lea Oberschmied
Garagen-Sektionaltore mit doppelwandigen, gedämmten Elementen unterstützen die Energieeffizienz und sorgen für eine klare, zeitgemäße Fassadenoptik.
Foto: Sektionaltor LPU 67 Thermo, Hörmann

Garagentore sind längst keine rein funktionalen Bauteile mehr, sondern prägen maßgeblich den ersten Eindruck eines Hauses. Moderne Modelle verbinden technische Zuverlässigkeit mit anspruchsvollem Design, bieten Schutz und lassen sich zugleich an unterschiedliche Baustile anpassen.
Garagentore erfüllen eine zentrale Aufgabe: Sie sichern Fahrzeuge und andere Wertgegenstände vor unbefugtem Zugriff und schließen die Garage zuverlässig nach außen ab. Moderne Tore verfügen über eine ausgereifte Antriebstechnik und sind so konzipiert, dass sie auch bei intensiver Nutzung zuverlässig funktionieren. Integrierte Schutzsysteme wie die Hinderniserkennung überwachen den Bewegungsablauf und greifen bei erkannten Hindernissen automatisch ein.

Moderne Garagentore für Architektur mit Anspruch
Die ELEGANTE EINFAHRT
Komfort durch Technik
Dank elektrischem Betrieb lässt sich das Garagentor im Alltag besonders bequem nutzen. Das Öffnen und Schließen erfolgt direkt vom Fahrzeug aus – ein Vorteil bei schlechtem Wetter ebenso wie bei häufigem Ein- und Ausfahren. Sanfte Start- und Stoppfunkti-onen sorgen für gleichmäßige Bewegungsabläufe und reduzieren den Verschleiß der mechanischen Komponenten. Automatische Beleuchtung beim Öffnen,
zuverlässige Verriegelungssysteme und wartungsarme Antriebe tragen dazu bei, dass das Garagentor unauffällig und effizient seinen Dienst verrichtet und den Nutzern Arbeit abnimmt.
Die Wahl des richtigen Garagentors
Welches Garagentor am besten passt, hängt vom verfügbaren Platz, der geplanten Nutzung und den gestalterischen Vorstellungen ab. Klassische Schwing- oder Kippto -
re zeichnen sich durch einen einfachen, bewährten Aufbau aus und gelten als robust und langlebig. Beim Öffnen schwenken sie nach außen und nach oben, weshalb vor der Garage ausreichend Bewegungsraum eingeplant werden muss.
Sektionaltore gelten als besonders zeitgemäße Lösung. Sie öffnen senkrecht nach oben und werden über Führungsschienen unter der Garagendecke geführt, wodurch sowohl vor als auch in der Garage mehr nutzbarer Raum
Foto: shutterstock

Intelligente Steuerung

● Haustüren für Generationen von Europas Nr. 1
● serienmäßig sicher mit RC2- oder RC3-Ausstattung
● serienmäßig CO2-neutral für alle Wohnungsbauprodukte, z. B. Haustüren und Zimmertüren
Erfahren Sie mehr über unsere Nachhaltigkeitsstrategie unter www.hoermann.com/nachhaltigkeit www.hormann.it info@hormann.it entsteht. Diese Bauweise bewährt sich insbesondere bei kurzen Einfahrten und ist sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen sehr gefragt.
Rolltore stellen eine weitere platzsparende Variante dar. Ähnlich wie ein Rollladen wickeln sie sich beim Öffnen kompakt auf und benötigen weder Schwenkraum noch Deckenfläche. Dadurch eignen sie sich besonders für Garagen mit eingeschränkten Platzverhältnissen.
Moderne Garagentore lassen sich heute auf vielfältige Weise digital steuern. Smarte Systeme erlauben es, den Betrieb zu überwachen, individuelle Abläufe zu definieren und das Tor in vernetzte Wohnkonzepte einzubinden. So kann das Garagentor mit Beleuchtung, Zutrittssystemen oder Alarmanlagen zusammenspielen und Teil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzepts werden. Zeitabhängige

Das Design eines Garagentors beeinflusst das Erscheinungsbild eines Hauses entscheidend.
Routinen, Benachrichtigungen bei ungewöhnlichen Vorgängen oder die Verwaltung unterschiedlicher Nutzerrechte erhöhen die Kontrolle und Transparenz im Alltag. Ergänzt wird dies durch zusätzliche Sicherheitskomponenten wie Lichtschranken, Sensorik, die den Betrieb kontinuierlich überwachen.
Moderne Garagentore lassen sich digital steuern, überwachen und in vernetzte Wohnsysteme integrieren.
Material und Gestaltungsoptionen
Die Gestaltung eines Garagentores prägt den Gesamteindruck eines Hauses maßgeblich. Gleichzeitig beeinflussen Materialwahl und Konstruktion auch Aspekte wie Wärmedämmung, Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit.

Materialien wie Aluminium, Stahl oder Holz bieten dabei unterschiedliche Eigenschaften: Während Aluminium leicht und korrosionsbeständig ist, punktet Stahl mit hoher Robustheit und Holz mit einer natürlichen, warmen Anmutung. Darüber hinaus lassen sich moderne Tore farblich auf die Fassadengestaltung abstimmen und mit zusätzlichen Elementen wie Fenstereinsätzen, Lüftungsschlitzen ausstatten. Diese Gestaltungsfreiheit ermöglicht es, das Garagentor sowohl funktional als auch optisch optimal auf Architektur und persönliche Vorlieben abzustimmen. Auch die Energieffizienz spielt bei der Auswahl moderner Garagentore eine Rolle. Gut gedämmte Konstruktionen helfen, Wärmeverluste zu reduzieren. Besonders bei direkt ans Wohnhaus angebauten Garagen kann dies den Energieverbrauch senken und den Wohnkomfort in angrenzenden Räumen spürbar verbessern.
Schnelle Tore für spezielle Anforderungen
Für stark frequentierte Einund Ausfahrten kommen spezielle, robuste Schnelllauftore zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch besonders kurze Öffnungs- und Schließzeiten aus und ermöglichen einen reibungslosen Verkehrsfluss, auch bei hohem Fahrzeugauf-kommen.
Darüber hinaus leisten Schnelllauftore einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit. Kaum hat ein Fahrzeug den Durchfahrtsbereich passiert, schließt das Tor automatisch wieder und reduziert so das Risiko unbefugten Zutritts. Eingesetzt werden solche Tore häufig in Parkhäusern, Tiefgaragen, Hotels, öffentlichen Einrichtungen oder gewerblichen Anlagen, in denen schnelle Abläufe und ein sicherer, zuverlässiger Betrieb gefragt sind.
Foto: shutterstock
Foto: shutterstock
Raiffeisen-Wohnbauberatung
„Wir fühlten uns verstanden und gut aufgehoben.“

Wer ein Eigenheim bauen möchte, steht vor vielen Fragen und Entscheidungen. Im Interview berichtet die Raiffeisenkundin Manuela S. von ihren Erfahrungen mit der Raiffeisen-Wohnbauberatung.
Manuela, wie bist du ursprünglich auf die Wohnbauberatung aufmerksam geworden?
Manuela: Vor 2 Jahren habe ich von meinem Onkel ein Grundstück geerbt. Mein Mann und ich haben uns dann ernsthaft mit dem Thema Hausbau beschäftigt und schnell gemerkt, wie komplex das Ganze ist. Unsere Raiffeisenkasse hat uns dann ihre Wohnbauberatung empfohlen – im Nachhinein der richtige Schritt.
Mit welchen Erwartungen seid ihr in das erste Beratungsgespräch gegangen?
Ehrlich gesagt, waren wir etwas unsicher. Wir wollten vor allem wissen, ob wir uns das Projekt überhaupt leisten können und
welche Förderungen es in Südtirol gibt. Uns war wichtig, eine ehrliche Einschätzung zu bekommen.
Wie hast du die Beratung selbst erlebt?
Sehr persönlich und strukturiert. Unser Berater hat sich viel Zeit genommen und alles verständlich erklärt – von der Finanzierung über Fördermöglichkeiten bis hin zu den Versicherungen. Ich hatte nie das Gefühl, dass einem etwas „verkauft“ wird.
Gab es etwas, das dir besonders geholfen hat?
Ja, vor allem die Unterstützung bei den Förderansuchen. Ohne die Wohnbauberatung hätten wir uns da wahrscheinlich verlo-

ren. Es war beruhigend zu wissen, dass sich jemand auskennt und den Überblick hat.
Wie transparent war die finanzielle Planung?
Sehr transparent. Wir haben verschiedene Varianten durchgerechnet und genau gesehen, was langfristig auf uns zukommt. Das hat uns viel Sicherheit gegeben.
Würdest du die RaiffeisenWohnbauberatung weiterempfehlen?
Auf jeden Fall. Bei einem so wichtigen Lebensziel wie der
eigenen Immobilie ist es enorm hilfreich, einen kompetenten Ansprechpartner zu haben, den man kennt. Wir fühlten uns verstanden und gut aufgehoben.
Wenn du die Wohnbauberatung in einem Satz beschreiben müsstest …? Eine verlässliche und ehrliche Begleitung auf dem Weg in die eigenen 4 Wände.

© Kottersteger








