SÜDTIROL

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Norbert Rier über sein Leben zwischen Applaus, harter Arbeit und tiefer Verbundenheit zur Heimat.
Eine „Radius“-Publikation als Beilage in „WELT AM SONNTAG“




WO DIE SONNE AM LÄNGSTEN SCHEINT
Faszinierende Hochplateaus

SÜDTIROLS MODE
Natur, Handwerk und Klarheit

OSWALDS
Burgen
Sonderdruck zur Nr. 4 vom 23.04.2026
Herausgeber, Verlag & Druck:
Athesia Druck GmbH, Bozen LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001
Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle
Projektleiterin: Magdalena Pöder
Verkaufsleitung: Patrick Zöschg
Verkauf: Michael Gartner, Markus Hatzis, Isaak Lechner, Siegfried Rungaldier
Redaktion: Dr. Nicole D. Steiner, Edith Runer,
4 Norbert Rier: Von Musik und Morgenarbeit
7 Ankommen in Oberbozen
8 Sarntal: Südtirols stilles Juwel
10 Klein genug, um Großes zu erleben im Eggental
13 Sonnenplateaus in Südtirol
16 Calm inspiring getaway in Pfalzen
17 Südtirols Mode im Porträt
19 Luxus, Wohlbefinden und Natur in ihrer schönsten Form
20 Wellness, Genuss & Romantik in den Dolomiten
22 Oswalds letzte Reise
24 Wo die Natur den Atem raubt
26 Frühlingsskifahren in Schnals
27 Über den Wolken, mitten im Eis
28 Zwei Rückzugsorte, ein Gefühl in Hafling
29 Burggrafenamt: Die Vielfalt erleben
31 Rückzugsort der Extraklasse in Meran
33 Wellnessoase über den Dächern von Meran
34 Ein absolutes Must-see: Algund

PEFC-zertifiziert
DiesesProduktstammt ausnachhaltig
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PEFC/18-31-166

produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, Athesia Druck GmbH, UW 1492
Südtirol beeindruckt nicht laut. Sondern mit Tiefe. Es sind die Gegensätze, die dieses Land so besonders machen: alpine Kraft und mediterrane Leichtigkeit, Tradition und Zeitgeist, Bodenständigkeit und internationale Ausstrahlung. Menschen wie Norbert Rier verkörpern genau dieses Zusammenspiel, verwurzelt in der Heimat und doch weit über sie hinaus wirksam. Diese Ausgabe lädt dazu ein, Südtirol aus neuen Perspektiven zu erleben. Wir führen Sie auf die Sonnenplateaus, wo Licht, Weite und Ruhe eine ganz eigene Magie entfalten. Wir werfen einen Blick auf Südtirols Mode, die aus Natur, Handwerk und klarer Formensprache ihren unverwechselbaren Stil entwickelt. Und wir öffnen die Tore zu Burgen und Schlössern, die von Geschichte erzählen und sie gleichzeitig lebendig halten.
Veronika Santa, Elisabeth Stampfer
Verwaltung: Weinbergweg 7, I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 081 561, www.mediaradius.it
Titelbild: Helmuth Rier
Fotos: Shutterstock, „Dolomiten“-Archiv, verschiedene Privat-, Firmenund Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen
Grafik/Layout: Simon Krautschneider
Art Director: Elisa Wierer
Lektorat: Magdalena Pöder
Vertrieb: In Deutschland als Beilage für die „WELT AM SONNTAG“, Postversand in Südtirol
Druckauflage: 192.584 Stück
Der Umwelt zuliebe auf Umweltpapier! Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Athesia Druck GbmH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.

NORBERT RIER
Von und
Ein Dienstag morgen, 8.05 Uhr. Das Telefon klingelt, niemand antwortet. Auch nicht um 8.15 Uhr und nicht um 8.25 Uhr. Um 8.33 Uhr dann der Rückanruf: „Entschuldigen Sie, ich war noch im Stall und hatte das Handy nicht mit dabei.“ Norbert Rier ist Stimme und Frontmann der Kastelruther Spatzen, der erfolgreichsten deutschsprachigen Volksmusikband ever, aber er ist vor allem auch das: ein Bergbauer.
Die Kastelruther Spatzen, ein einzigartiges Phänomen. Über 100 Goldene Schallplatten, 13 Echos, ein Grand Prix der Volksmusik und die DiamantTrophäe für 15 Millionen verkaufte Tonträger. Zwei Musikfeste in Kastelruth im Jahr, das Open Air und das Spatzenfest, zu dem Tausende von Fans aus nah und fern anreisen. Und nach wie vor über 70 Konzertaufritte im Jahr in Konzerthallen in Deutschland und hier vor allem Ost-Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch in Holland oder im Elsass. Geschrieben wurde viel über sie, immer wieder und zum Teil auch in widrigen Umständen, der unaufgeklärte Todesfall ihres ehemaligen Managers Karlheinz Gross 1998, Polemiken um die Aufnahmen der Studioaufnahmen durch ihren ehemaligen Produzenten Walter Widemair … aber all das hat ihrer Beliebtheit bei den Fans keinen Abbruch getan. Die sieben Spatzen, allen voran die Stimme Norbert Riers, ihr Mix aus Volks- und Schlagermusik, die Bilder ihrer Heimat, des magischen Schlerngebiets mit der Seiser Alm, die romantischen Texte ihrer Lieder rühren immer noch die Herzen von Millionen von Fans. Noch 2021 platzierten sich die sieben Spatzen mit dem Titel „Heimatliebe“ wochenlang auf Platz 1 der deutschen Album-Charts: 21 Wochen in der Schweiz, 15 Wochen in Deutschland und 9 Wochen in Österreich. Erst am 10. Oktober 2025 wurde der jüngste Titel veröffentlicht: Dolomiten Schatz.
Trotz allem Erfolg ist er immer der „Fuschg“ geblieben Norbert Rier ist bei all dem Erfolg das geblieben, als was er sich immer gese-
hen hat: ein Bauer aus Kastelruth, oder besser aus der Fraktion St. Oswald, wo der Fuschghof steht, der an steilen Hängen gelegene Bergbauernhof, auf dem er vor 66 Jahren geboren wurde und wo er erfolgreich Haflinger züchtet. Nach einem von Krankheit gezeichneten Jahr 2025 feierte der Frontmann der

Foto©HelmuthRier
„Ich hatte das große Glück, meine beiden Hobbys zum Beruf zu machen“, erklärt Norbert Rier. Die Musik und die Landwirtschaft.
Spatzen am 26. Februar sein BühnenComeback bei einem Konzert in Hof. Norbert Rier bezeichnet sich als einfachen Natur-Menschen, familienverbunden und heimattreu. Der Erfolg freut ihn, ist ihm aber nicht zu Kopf gestiegen. Er sieht sich zusammen mit seinen Bandkollegen Walter Mauroner, Kurt Drasser, Valentin Silbernagl, Albin Gross, Kurt Heufler und Rüdiger Hemmelmann – der einzige Spatz, der nicht in Kastelruth, sondern in Deutschland geboren ist – als Botschafter seiner wunderschönen Heimat. Und Kastelruth nutzt das Image der Volksband nur zu gerne für Werbezwecke. Die Videoaufnahmen der Schlager begleiten
nicht nur auf suggestive Weise die Lieder, sie tragen auch das Bild der heilen Welt am Berg in die (deutschsprachige) Welt, verstehen sich als Botschafter ihrer schönen Heimat: immer wieder der Schlern, imposante Bergformation des Dolomiten UNESCO Welterbes, die grünen Wiesen der Seiser Alm, Haflingerpferde, das sonnige Klima der Südalpenseite, Südtiroler Tradition und Kultur.
„Ich hatte das große Glück, meine beiden Hobbys zum Beruf zu machen“, erklärt Norbert Rier. Die Musik und die Landwirtschaft. Die Musik liegt ihm dabei im Blut, denn ausgebildet wurde er darin nie und bis heute kann er keine Noten lesen, im Gegensatz zu seinen Bandkollegen waren die Kastelruther Spatzen seine erste Musik-Erfahrung. Ein Naturtalent, das er auch auf seine vier Kinder, die Töchter Marion und Anna und die Söhne Andreas und Alexander vererbt hat, die bei mehreren CDs mit dem Vater zusammen gesungen haben. Alexander hat nicht nur den Hof vom Vater übernommen, er ist auch als Solo-Künstler unterwegs und hat den Vater während seiner Erkrankung bei den Spatzen würdig ersetzt.
Live ist life
„Aber“, sagt Norbert Rier, „es ist nicht alles Gold, was glänzt“, auch wenn die 42 Studioalben und 62 Singles – die umfassende Jubiläumsbox „Unsere Musikgeschichte 1983–2019“ enthält 45 CDs – sich millionenfach verkauft haben. In ihren Hochzeiten gab Norbert Rier mit den Kastelruther Spatzen bis zu 120 Konzerte im Jahr zwischen Mitte August und Mitte Juni. Oft fern von seiner Frau Isabella, den vier Kindern und vom Fuschghof, der eine tägliche und konstante Arbeit abverlangt. Im Juli und August hieß und heißt es dann aber immer noch zu Hause in der Landwirtschaft tätig zu sein. Aber keine Frage: „Die Begegnung mit den Fans ist wichtig wie die Luft zum Atmen“ und Konzerte, live auftreten ist immer schöner als Studienaufnahmen. „Lieber ein paar Patzer, die uns die Fans gerne nachsehen, aber live ist life!“
In Kastelruth ist Norbert Rier der Fuschg, wie in Südtirol üblich wird der Hofname zum Eigennamen. Und am

Hof und im Schlerngebiet ist Norbert Rier am liebsten. Er ist gerne unterwegs, aber wenn er über den Brenner oder den Reschenpass wieder in seine Heimat zurückkommt, geht ihm das Herz auf. Nach seinen Lieblingsplätzen in Südtirol befragt, gibt sich Norbert Rier diplomatisch oder vielleicht ist es auch so, dass er sich wirklich nicht entscheiden kann, wo seine Lieblingsplätze sind, außer Kastelruth und dem Schlerngebiet versteht sich. Der Vinschgau mit seinen Apfelplantagen umgeben von hohen Gipfeln, das Pustertal mit seiner einzigartigen Bergwelt, das Unterland mit seinem mediterranen Klima, das ihn manchmal, aber nur für einen kurzen Moment von einem Hof im Tal mit ebenen Wiesen und ohne Steilhänge träumen lässt ...
Am schönsten ist es „dahoam“ oder jedenfalls nicht so weit weg Aber wer so viel unterwegs ist, liebt in der Heimat vor allem das Nahe. Für Norbert Rier ist das vor allem die Seiser Alm. Am besten bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, denn in diesem Licht ist es dort am schönsten. Zu seinem Hof gehören einige Almen auf der Seiser Alm und für ihn gibt es nichts Schöneres, als seine Haflinger inmitten von Alpenrosen und blühenden Wiesen weiden zu sehen. Wo es ihn immer wieder hinzieht, ist der Puflatsch mit seinen magischen Hexenbänken, wo sich der Legende nach die
Schlernhexen versammelt haben sollen, um auf den Schlern zu fliegen. Aus Porphyr geformte Sessel, die einen wunder-

Wo es ihn immer wieder hinzieht, ist der Puflatsch mit seinen magischen Hexenbänken, wo sich der Legende nach die Schlernhexen versammelt haben sollen.
schönen Rundblick auf den Schlern, die Seiser Alm, Gröden, den Ritten und in weiter Ferne auch auf den Ortler bieten. Den Puflatsch-Rundweg ab Compatsch auf der Seiser Alm könnte er vermutlich auch mit geschlossenen Augen finden, aber Norbert Rier kann sich nie sattsehen. Am Puflatsch liegen auch seine Lieblingshütten, wo der Liebhaber von Südtiroler Spezialitäten wie Schlutzkrapfen, hausgemachten Knödeln mit Gulasch, auch nur einem guten Speck mit Schüttelbrot gerne gutes Essen genießt, mit Dolomitenblick
als Zutat, an dem er sich nie sattsieht: die Tschötschalm und die Arnikahütte, die es bereits 1558 als Goller Schwaige gab. Die Seiser Alm erkundet er, wie kann es für einen erfolgreichen Züchter auch anders sein, nicht nur gerne zu Fuß, sondern auch auf dem Rücken seiner Haflinger. Wenn die Zeit es zulässt, zwischen Konzertreisen und Pflicht am Hof, zieht es den berühmtesten Spatz aber auch auf die gegenüberliegende Talseite, auf den Ritten oder nach Jenesien. Zwei Hochplateaus mit Panorama und erholsamen Spaziergängen, die von Bozen aus auch bequem und schnell mit der Seilbahn erreicht werden können, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie den Erdpyramiden und malerisch in die Landschaft gebetteten Höfen und vielen Hütten, die zum Einkehren einladen. Den Gästen seiner Ferienwohnungen empfiehlt er auch gerne einen Besuch der drei ineinander verschachtelten kleinen Kirchen des Quellheiligtums Dreikirchen in Barbian, wo Mystik und christlicher Glaube aufeinandertreffen. Die Kirchen sind nicht nur ein einzigartiges Ensemble inmitten einer Waldlichtung, sie bergen auch einzigartige gotische Kunstschätze. Dem Leben ins Gesicht gelacht Ja, und auch wenn er gerne noch weitergeplaudert hätte, über die Konzerttour 2026 und die Schönheit Südtirols, es ist 9.30 Uhr, der Magen knurrt, denn der


Bauer geht ohne Frühstück in den Stall und nach dem Frühstück warten weitere Arbeit am Hof und die Vorbereitung auf die nächsten Konzerte, denn nach seiner Auszeit Ende 2025 ist Norbert Rier wie-
der voll da und freut sich auf das Singen und Musizieren mit seinen Bandkollegen und die energiespendende Begegnung mit den Fans. Noch eines zum Abschluss: Seine ganz persönlichen Lieblingstitel sind
Manche Orte erlauben es, Urlaub auf unterschiedliche Weise zu erleben – ohne sich entscheiden zu müssen.
Oberbozen gehört dazu. Hier stehen zwei Hotels, die dieselbe Idee von Gastfreundschaft teilen und ihr jeweils eine eigene Handschrift geben.
Das Parkhotel Holzner steht seit über einem Jahrhundert für persönliche Atmosphäre und gelebte Gastlichkeit. Die viel-

„Das Mädchen mit den erloschenen Augen“, „Eine weiße Rose“, „Feuervogel“ und – was könnte passender für seinen derzeitigen Lebensabschnitt sein – „Dem Leben ins Gesicht gelacht“.
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fach ausgezeichnete Küche, das Liberty Spa und ein vielseitiges Angebot für Groß und Klein machen das historische Haus zu einem Ort, an dem sich alle Generationen willkommen fühlen.
Frischer Wind am Ritten
Mit dem Bella Posta hat die Gastgeberfamilie Holzner ihr Angebot in Oberbozen erweitert. Das traditionsreiche Haus wurde umfassend renoviert und zeigt sich heute farbenfroh, frisch und bewusst ungezwungen. Das Dolce-Vita-All-Day-Verpflegungskonzept, die lockere Stimmung und die zentrale Lage sprechen
Gäste an, die sich nach Genuss, Leichtigkeit und ein bisschen italienischem Lebensgefühl sehnen.
Farbenfroh, entspannt und voller Dolce Vita
Gemeinsam ist beiden Hotels nicht nur die Gastgeberfamilie Holzner, die das Parkhotel bereits in vierter Generation führt, sondern auch die besondere Lage: Oberbozen verbindet Berg, Natur und Panorama mit der Nähe zur Stadt Bozen – dank Seilbahn in wenigen Minuten erreichbar.
Parkhotel Holzner & Bella Posta Hotel
Familie Holzner
Dorf 18 | I-39054 Oberbozen/Ritten www.parkhotel-holzner.com | www.bellaposta.it

Mitten im Herzen Südtirols, nur wenige Kilometer nördlich von Bozen, öffnet sich hinter der Sarner Schlucht ein Tal, das sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Wälder, Almen, verstreute Höfe und kleine Dörfer prägen eine Landschaft, die bis heute von Ruhe und Beständigkeit getragen ist.
Während viele alpine Regionen längst zu großen touristischen Bühnen geworden sind, wirkt dieses Tal wie ein leises Gegenstück dazu. Ein Tal, das nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen. Urig, echt und ein Stück Südtirol, wie man es heute nur noch selten findet.
A echter Sarner
Der besondere Charakter des Sarntals wird auch von den Menschen geprägt, die hier leben. Wer hier unterwegs ist, begegnet früher oder später einem echten Sarner. Aufrecht, eher wortkarg, manchmal direkt – aber immer ehrlich. Hinter der rauen Schale liegen Humor, Wärme und eine tiefe Verbundenheit mit der eigenen Heimat. Sie zeigt sich im Alltag – im gelebten Brauchtum, im überlieferten Handwerk und in Traditionen, die bis heute selbstverständlich zum Leben im Tal gehören.
Ankommen in der Natur
Wer sich hinaus in die Natur begibt, findet im Sarntal ein weit verzweigtes Wegenetz: Über 500 Kilometer führen durch Wälder, über Almen und hinauf zu den Gipfeln der Sarntaler Alpen. Mal öffnet sich der Blick, mal liegt ein stiller Bergsee am Weg. Im Wandergebiet Reinswald gewinnt die Landschaft noch einmal an Weite. Mit der Kabinenbahn geht es hinauf auf 2.130 Meter, wo sich ein eindrucksvolles Dolomitenpanorama eröffnet. Am Urlesteig, einem Erlebnisweg für die ganze Familie, entdecken Kinder die Natur spielerisch – beim Goldwaschen, auf dem Floß oder beim Klettern –, während Erwachsene das Tempo des Alltags herausnehmen und die gemeinsame Zeit bewusst erleben. Doch das Sarntal überrascht auch mit Perspektiven, die man so in dieser ruhigen Berglandschaft nicht erwarten würde. Tief
eingeschnitten in den Felsen, hat die Schlucht des Marterlochs Jahrtausende überdauert. Hoch darüber spannt sich heute die längste Hängebrücke Südtirols: 270 Meter lang und rund 130 Meter über dem Felsboden. Wer sie betritt, erlebt die Landschaft aus einer ungewohnten Perspektive. Unter den Füßen öffnet sich die Tiefe der Schlucht, während ringsum Felsen und Wälder emporragen – ein eindrucksvoller Ort zwischen Naturerlebnis und einem Hauch Nervenkitzel.
Bauernküche trifft Gourmet-Menü Im Sarntal zeigt sich die Region nicht nur draußen – sondern auch in dem, was hier auf den Tisch kommt. In den zahlreichen urigen Almhütten und Gasthäusern kommt auf den Tisch, was das Tal und die umliegende Bergwelt hergeben – frische, regionale Zutaten, Kräuter von den Hängen, Gerichte, die seit Generationen weitergegeben werden. Daneben hat sich eine feine Auswahl an kulinarischen Adressen entwickelt, die ihre Wurzeln bewahren und zugleich mit moderner Raffinesse überzeugen. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Genuss, der Ruhe in der Natur und Authentizität, die das Sarntal so besonders machten. Wer einmal hier war, kommt oft wieder. Weil es sich vertraut anfühlt. Fast wie eine zweite Heimat.
Weitere Informationen unter: www.sarntal.com


www.bad-schoergau.com
Das Bad Schörgau ist ein Ort der Konzentration. Ruhe, Natur und Kulinarik folgen hier einer klaren Haltung. Eingebettet in die Landschaft des Sarntals ist dieser Ort von Reduktion und Authentizität geprägt. Die Handschrift von Gastgeber Gregor Wenter zeigt sich in der Art, wie Räume gedacht und erlebt werden. Architektur und Landschaft greifen tiefsinnig ineinander und schaffen einen Ort der Regeneration – direkt an der Quelle. Im Restaurant ALPES findet diese Haltung ihre kulinarische Entsprechung – präzise, regional verankert und eigenständig in ihrer Ausdrucksform.
DZ inklusive Frühstück: ab € 300,–
T +39 0471 62 30 48
Putzen 24, 39058 Sarntal, Italien
HOTEL PANORAMIC LOTSCH
GASTHOF ZUM HIRSCHEN

www.hirschen-alcervo.com
Manche Orte erzählen ihre Geschichte, ohne viele Worte zu brauchen. Der Gasthof zum Hirschen in Sarnthein ist einer davon. Über 500 Jahre alt und 2026 als „Historischer Gastbetrieb des Jahres“ ausgezeichnet, verbindet das Haus gelebte Geschichte mit besonderer Atmosphäre. Die gotische Stube, viel Holz und liebevolle Details machen den Aufenthalt zu einer kleinen Zeitreise. Gastgeber Gerhard Pichler sorgt mit spürbarer Herzlichkeit dafür, dass man sich sofort willkommen fühlt. Dazu eine Küche, die traditionell, regional und hausgemacht ist.
DZ inklusive Frühstück: ab € 180,–
T +39 0471 62 00 86
Reineggweg 8, 39058 Sarntal, Italien

www.panoramiclodge.it
Mitten im Wander und Skigebiet Reinswald liegt die Panoramic Lotsch – ein Rückzugsort für Ruhe, Genuss und aktive Tage in der Natur. Junge Sarner Gastgeber verbinden echte Gastfreundschaft mit Moderne und viel Herz. Die Küche serviert ehrliche Gerichte aus lokalen Zutaten – authentisch, frisch und mit Liebe zubereitet. Im „Spa afn Doch“, dem RooftopSpa, warten Whirlpool, Saunen und Bergblick, während Wanderwege, Skipisten und die Gondelbahn direkt am Haus starten. Die Lotsch ist dein Ort zum Abschalten, Durchatmen und Aktivsein.
DZ inklusive HP: ab € 240,–
T +39 0471 09 54 95
Reinswald 89, 39058 Sarntal, Italien

www.hotel-kircher.com
Das Boutique Hotel Kircher in Reinswald steht für familiäre Herzlichkeit, gelebte Tradition und authentische Werte. Große Fenster eröffnen den Blick auf die Natur – ein Landschaftskino, das sich mit dem Licht des Tages ständig verändert. In und um Reinswald führen zahlreiche Wanderwege durch Wälder und über Almen zu weiten Ausblicken – eine Umgebung, die Bewegung und Entschleunigung verbindet. Gastgeber mit feinem Gespür für Details schaffen hier maßgeschneiderte Wohlfühlmomente – begleitet von kulinarischen Highlights und der stillen Kraft der Sarner Berge.
DZ inklusive ¾-Verwöhnpension: ab € 240,–
T +39 0471 62 53 31
Reinswald 76, 39058 Sarntal, Italien
Zwischen Rosengarten und Latemar liegt das Eggental – eine Dolomitenregion, die sich auf das Wesentliche konzentriert: Bewegung in der Natur, ehrliche Kulinarik und ein respektvoller Umgang mit Landschaft und Ressourcen.



ERLEBEN SIE IHREN
BERGSOMMER BEI UNS IM SONNALP
- am Fuße des Latemar
- Gourmetküche, 3 Hauben „Gault&Millau“
- Idealer Ausgangspunkt für vielseitige Wanderungen und (E-)Bike-Touren
- Wellness und familiäre Wohlfühlatmosphäre

Über 500 Kilometer Wanderwege erschließen die Dolomiten rund um das Eggental, welches in nur 20 Minuten von der Landeshauptstadt Bozen erreicht werden kann. Die Bandbreite reicht von einfachen Panoramaspaziergängen, abwechslungsreichen Almenwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren sowie Klettersteigen. Immer präsent: die markanten Felsformationen von Rosengarten, Latemar und die umliegende Berglandschaft. Dank der Unterstützung der auch im Sommer geöffneten Bergbahnen können die ersten Höhenmeter problemlos auch per Lift bewältigt werden.
Abenteuer auf zwei Rädern im Eggental Hier, wo die majestätischen Dolomiten den Horizont zieren, eröffnet sich eine Welt für alle, die den Puls der Natur spüren und den Wind auf ihren E-Mountainbikes genießen möchten. Und genau hier, inmitten dieser atemberaubenden Berglandschaft, finden die Rosadira Bike Days statt – ein Event, das nicht nur Bikerherzen höherschlagen lässt.
Die Rosadira Bike Days verbinden Genusstouren mit Landschaftserlebnis und kulinarischen Highlights. In Welschnofen, Obereggen und Deutschnofen bieten Beherbergungsbetriebe Komplettpakete für die Veranstaltung von 10. bis 14. Juni an.



Ganzjährig werden geführte (E)MTB-Touren angeboten und sechs Bike-Verleihe unterstützen bei der Ausrüstung. Anfänger wie Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten. Unbedingt testen: die legendäre Latemar Ronda und den flowigen Carezza Trail! Infos unter eggental.com/rosadira
Sonne, Mond und mehr: Urlaub im Sternendorf
Die beiden Dörfer Steinegg und Gummer haben sich zum „Ersten Europäischen Sternendorf“ zusammengeschlossen und bieten ein kosmisches Rundumerlebnis mit Südtirols einziger öffentlicher Sternwarte, Sonnenobservatorium und Planetarium. Kleine Wanderung durchs Weltall gefällig? Dann empfiehlt sich der Planetenweg, der von Merkur bis Pluto rund zehn Kilometer durch Wälder, Wiesen und ein Biotop führt. Im Maßstab eins zu einer Milliarde verdeutlicht er das Größenverhältnis unseres Sonnensystems und erzählt via Schautafeln Spannendes über den jeweiligen Himmelskörper.
Sie gehören zur Bergwelt wie das Gipfelbuch zur Bergspitze – die über 40 Hütten und Almen des Eggentals.

Wandern mit Panorama, Biken durch ursprüngliche Landschaften, Golfen vor beeindruckender Bergkulisse. Danach entspannen in wohltuenden Spa-Welten und exzellente Südtiroler Küche genießen – Momente voller Genuss für alle Sinne.
Wellnesshotel Erica 39050 Deutschnofen – Südtirol +39 0471 616517 info@erica.it | www.erica.it

Achtsames Eggental
Mindful.Latemar ist der erste immersive Achtsamkeitspfad in den Alpen, gelegen in Obereggen entlang des Rundwegs auf dem Golfrionberg auf 1.872 Meter Höhe. Der Pfad umfasst 18 verschiedene Achtsamkeitsübungen und wurde von Dr. Thomas Bernagozzi, einem Psychologen und Mindfulness-Trainer, konzipiert. Er lädt Besucher ein, durch Meditation und bewusstes Erleben der Natur ihr psychophysiologisches Wohlbefinden zu fördern und sich selbst neu auszurichten.
Sonnenaufgang und Alpenglühen bewusst erleben
Geführte Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren eröffnen eine andere Perspektive auf die Dolomiten. In kleinen Gruppen geht es frühmorgens oder am Abend in die Berge,


um die Ruhe zu spüren und zu beobachten, wie sich das Licht laufend verändert. Besonders das sogenannte Alpenglühen zeigt, wie stark Landschaft und Licht zusammenspielen. Die Touren verbinden Bewegung mit Naturverständnis und lenken den Blick auf Details, die im Tagesverlauf oft verloren gehen.
Urlaub auch fürs Auto
Mit dem Südtirol Guest Pass sind Gäste flexibel unterwegs: Der digitale Pass gilt bereits am Anreisetag und bis zur Abreise und ermöglicht die kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol. So lassen sich Wanderungen, Ausflüge oder eine Tour in die nahe Landeshauptstadt Bozen bequem ohne Auto planen. Weitere Informationen unter: www.eggental.com
„Wo Südtiroler Herzlichkeit auf himmlische Aussichten trifft – willkommen zwischen Bergen und Sternen, willkommen daheim! Wir verwöhnen mit irdischen Genüssen … und mit außerirdischen! Familie Schroffenegger“
HOTEL OBERWIRT***S · Peter-Anich-Weg 5 I-39053 Steinegg | Südtirol | Italien T +39 0471 37 65 25 | info@gasthofoberwirt.com www.gasthofoberwirt.com

Die Bergoase
Entdecken Sie unsere zauberhafte Bergwelt und tauchen Sie ein in die atemberaubende Kulisse der Dolomiten, in der jeglicher Alltagsstress aufgelöst wird. Lassen Sie den Tag in unserer Wohlfühloase mit ihren Saunas, Ruheräumen und exklusivem Panorama-Rooftop-Pool ausklingen.
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Südtirol ist geprägt von hohen Bergen, tiefen Tälern und einer vielfältigen Landschaft. Besonders faszinierend sind die sonnenreichen Hochplateaus mit weiten Almwiesen, lichten Lärchenwäldern, sanften Hügeln und beeindruckenden Panoramablicken.

Haflinger Hochplateau – Heimat der berühmten Haflingerpferde
Das Hochplateau zwischen Hafling, Vöran und Meran 2000 liegt auf 1.500 Meter Höhe und ist besonders für die Haflingerpferde bekannt. Diese kräftigen, blonden Gebirgspferde stammen aus der Region und sind bis heute ein fester Bestandteil des Landschaftsbildes. Die sanften Hügel und offenen Wiesen des Hochplateaus eignen sich ideal für Reitausflüge. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann die zahlreichen Wanderwege erkunden. Ein besonders lohnendes Ziel ist das Knottnkino, ein Aussichtspunkt, an dem Holzstühle aufgestellt sind, die wie in einem Kino ausgerichtet sind und den Blick auf das Etschtal und die umliegenden Berge freigeben. Im Winter verwandelt sich das Hochplateau in ein beliebtes Wintersportgebiet. Das Skigebiet Meran 2000 bietet breite Pisten, Winterwanderwege und eine beleuchtete Rodelbahn, die auch nach Einbruch der Dunkelheit ein besonderes Erlebnis ist.

Geheimtipp Eggental: Sonnenseite der Dolomiten erleben
Eingebettet zwischen Latemar und Rosengarten entfaltet das Eggental eine der sonnigsten und vielseitigsten Landschaften Südtirols. Mit über 500 Kilometern Wanderwegen, beeindruckenden Ausblicken und extravielen Sonnenstunden bis weit in den Herbst hinein ist die Region wie gemacht für genussvolle Auszeiten in den Bergen. Wer mittendrin statt nur dabei sein möchte, findet im Bergdorf Deutschnofen auf 1.357 Metern einen Logenplatz mit Weitblick. Als einer der sonnigsten Orte Südtirols eröffnet sich hier eine Kulisse aus weiten Wiesen, die je nach Jahreszeit in bunten Almblumen leuchten oder sich in ein stilles Winterweiß hüllen. Auf dem Hochplateau mit seinen Orten Eggen, Obereggen und Petersberg verbindet sich beeindruckende Natur mit einem Gefühl von Ruhe, Freiheit und echter Erholung – ein Ort, an dem man nicht nur den Ausblick genießt, sondern ganz im Urlaub ankommt.
, DanielGeiger

Ritten – Südtirols bekanntestes Hochplateau
Der Ritten ist eines der bekanntesten Sonnenplateaus Südtirols und liegt oberhalb von Bozen auf einer Höhe zwischen 900 und 2.200 Metern. Durch seine Nähe zur Landeshauptstadt ist er leicht erreichbar, entweder mit dem Auto oder mit der modernen Rittner Seilbahn. Die Landschaft des Ritten wurde in der letzten Eiszeit geformt, als Gletscher und Erosion die sanfte Hügellandschaft hinterließen, die heute von Wiesen, Wäldern und markanten Felsformationen geprägt ist. Besonders beeindruckend sind die Erdpyramiden, eine geologische Besonderheit, die zu den höchsten ihrer Art in Europa zählen. Diese bis zu 30 Meter hohen Lehmkegel entstehen durch jahrhundertelange Erosion und verändern sich mit der Zeit stetig. Der Ritten bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, die sich über das gesamte Jahr erstrecken. Besonders beliebt ist die Wanderung auf das Rittner Horn, das mit seinen 2.260 Meter Höhe als einer der besten Aussichtspunkte Südtirols gilt. Kulturell Interessierte können mit der Rittner Bahn, einer historischen Schmalspurbahn aus dem Jahr 1907, eine Reise durch die Geschichte unternehmen. Sie verbindet die Orte Oberbozen und Klobenstein und bietet während der Fahrt beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge.


Meransner Hochplateau – Almwiesen, urige Hütten und beeindruckende Gipfel
Das Meransner Hochplateau erstreckt sich zwischen dem Eisacktal und dem Pustertal auf einer Höhe von 1.400 bis 2.500 Metern. Die Region ist besonders für ihre weiten Almwiesen bekannt, die im Frühjahr von bunten Blumen übersät sind und sich im Herbst in ein goldenes Farbenmeer verwandeln. Eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten ist die Fane-Alm, ein Almdorf, das mit seinen jahrhundertealten Holzhütten und bewirtschafteten Gasthäusern eine einzigartige Atmosphäre ausstrahlt.
Ein weiteres beliebtes Ziel ist der Gitschberg, der mit 2.510 Meter Höhe einen 360°-Blick auf mehr als 500 Gipfel bietet. Die Wanderung auf den Gipfel ist besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ein beeindruckendes Erlebnis. Das Skigebiet Gitschberg-Jochtal macht das Meransner Hochplateau auch im Winter zu einem attraktiven Ziel. Es bietet 55 Kilometer Pisten, Schneesicherheit und eine Vielzahl gemütlicher Almhütten, in denen traditionelle Südtiroler Spezialitäten serviert werden. Neben dem Skifahren gibt es zahlreiche Winterwanderwege und Rodelbahnen, die für Abwechslung sorgen.
Feldthurner Hochplateau – Kastanienhaine und Dolomitenblick
Das Feldthurner Hochplateau liegt zwischen Brixen und Klausen auf einer Höhe von etwa 850 bis 1.200 Metern und gehört zu den sonnigsten Gebieten im Eisacktal. Die Region ist vor allem für ihre ausgedehnten Kastanienhaine bekannt, die im Herbst ein beliebtes Ziel für das traditionelle „Törggelen“ sind. Während dieser Jahreszeit kehren Wandernde in urigen Buschenschänken ein, um geröstete Kastanien, frischen Speck und den neuen Wein zu genießen. Die sanften Wege führen durch die Kastanienhaine und bieten spektakuläre Ausblicke auf die Dolomiten. Ein markanter Gipfel in der Umgebung ist der Königsanger, der mit einer Höhe von 2.436 Metern eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Berglandschaft bietet. Das Hochplateau ist zudem ein ideales Wandergebiet mit zahlreichen Panoramawanderungen, die sich durch die abwechslungsreiche Natur ziehen und vorbei an traditionellen Berghöfen führen.

*Gültig ab: 24.05. - 02.08.2026 | 23.08. - 06.09.2026 ab €490.- p.P. für 3 (DO-SO) oder 4 (SO-DO) Nächte
Die ganze Urlaubsvielfalt Südtirols unter einem Namen www.schneeberg.it






New Opening Juni 2025. Endlich mal ausschlafen, vielleicht noch zwei, dreimal umdrehen. Das Frühstück wartet gern, sogar bis halb 12 Uhr. Ganz ohne Hektik.

Locker, leicht, ungezwungen – so ist der Urlaub im Solvie. Hier ist Runterkommen ein Leichtes: Sonne pur, süßes Nichtstun am Pool – oben am Sky-Deck oder unten im Garten. Ein kühler Cocktail, ein feiner Veneziano in der Hand, der Blick weit und frei. Zwei, drei Runden im Wasser, schwerelos, ganz bei sich. Danach etwas Leichtes: eine frische Bowl, etwas Gesundes von der Fresh-Theke oder ein Gericht von der Mittagskarte – auf Wunsch, in der eigenen Lounge direkt am Pool.
Hier beginnt Entspannung auf allen Ebenen
Im großzügigen Spa mit Saunen, Dampfbädern, Indoorpool, Whirlpool und Relax-Rooms für jeden Geschmack. Die Yogaplattform am Teich lädt dazu ein, Ruhe zu finden und die Verbindung zur Natur bewusst zu spüren. Im MeditationsRuheraum wechseln zwischendurch Achtsamkeits-Sessions –mal begleitet von tibetischen Klangschalen, mal vom intensiven Aroma einer Räucherung. Danach laden der neue Yogaraum mit Blick ins Freie oder der Fitnessraum mit Panorama-Aussicht zu aktiver Erholung ein.
Solvie ist Freiheit – und Abwechslung
Heute Dolce Vita am Pool, morgen eine private Reitstunde oder eine atemberaubende Wanderung mit hauseigenem Guide. Kein Wunder, dass das Outdoor- und Aktivprogramm der Winklerhotels zu den vielfältigsten der Region zählt. Weiche Rundungen, fließende Formen und das Spiel von Licht und Schatten gestalten das Interieur. Große Glasfronten öffnen den Blick auf die Berge, wo jede Jahreszeit magisch ist. Diese Magie zieht sich durchs ganze Haus und lässt einen inmitten der spektakulären Kulisse träumen – perfekt, um sich auf feine Kulinarik im Restaurant zu freuen, fast jeder Tisch mit Blick nach draußen.
Danach ein Drink an der Bar, entspannende Sounds, eine Runde Billard oder Schach, vielleicht ein Spaziergang durch

Solvie vereint Healthy Lifestyle mit leichtem Luxus und stilvollem Understatement. Die großzügigen Suiten reichen vom offenen Wohnkonzept mit Terrasse bis zu exklusiven Panorama-Suiten mit eigenem Pool. Den Tag beginnt man entspannt mit Late Breakfast bis 11.30 Uhr gefolgt von leichten Lunchgerichten. Danach locken Rooftop-Skypool, Infinitypool im Garten oder Naturbadeteich – perfekte Orte für Sonne, Entspannung und ein paar Runden schwerelos im Wasser. Am Nachmittag wartet eine Healthy Apericena, abends verwöhnen Dinnermenüs und Buffets mit Salaten und Antipasti – im Restaurant oder auf der Terrasse.
die Gartenanlage – ganz nach Lust und Laune. Hier im Solvie verschmelzen Ruhe, Aktivität und Genuss zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis – für Körper, Geist und Seele.
Winklerhotels - Hotel Solvie
Pfalznerstraße 12 A | I-39030 Pfalzen www.winklerhotels.com/hotel-solvie
Wer durch die Lauben von Bozen oder die Promenaden von Meran schlendert, entdeckt neben internationalen Marken eine zweite, leisere Modewelt. In kleinen Boutiquen und Ateliers zeigen sich Stoffe, die seit Generationen verarbeitet werden: Lodenmäntel, handgefertigte Taschen, bestickte Details neben klar geschnittenen Silhouetten.

Genau dieses Zusammenspiel macht
Südtirols Mode aus – ein Spannungsfeld zwischen gewachsener Tradition und zeitgenössischem Design.
Was ist typisch südtirolerisch?
Der Südtiroler Stil lebt von Natur, Handwerk und Klarheit. Materialien wie Loden, Walk, Leinen, Leder, Filz prägen das Bild – robust, funktional und zugleich ästhetisch. Auch die Farbwelt ist von der Landschaft inspiriert: Waldgrün, Stein- und Grautöne, erdige Nuancen und gebrochenes Weiß, akzentuiert durch Rot oder Beerentöne. Die Schnitte sind reduziert, funktional und langlebig. Details wie Hornknöpfe oder feine Stickereien werden bewusst eingesetzt – nicht als Dekoration, sondern als Ausdruck von Qualität und Herkunft.
Ein Kleidungsstück, das verbindet Tracht ist in Südtirol bis heute Teil des Alltags und der Gemeinschaft. Ob bei Festen, Prozessionen oder traditionellen Veranstaltungen – sie wird getragen und gelebt. Jede Region hat ihre eigenen Varianten, die sich in Stoffen, Farben und Schnitten unterscheiden. So ist Tracht mehr als Kleidung: Sie erzählt von Herkunft, Zugehörigkeit und Identität –sichtbar, lebendig und mit Stolz getragen.
Tracht als Inspirationsquelle
Auch die moderne Mode greift diese Wurzeln auf. Elemente der Tracht finden sich heute in zeitgemäßen Kollektionen wieder: Lodenmäntel mit klaren Linien, taillierte Schnitte, reduzierte Formen. Die traditionelle Ästhetik wird übersetzt – in einen Look, der modern wirkt, ohne seine Herkunft zu verlieren.
Nachhaltigkeit ist in Südtirol kein Trendwort, sondern Teil der Haltung. Materialien wie Loden, Walk, Leinen sind langlebig, reparierbar und werden seit Generationen genutzt. Sie altern würdevoll und werden oft weitergegeben und bilden einen Gegenentwurf zur Schnelllebigkeit der Modeindustrie. Nachhaltigkeit zeigt sich in Südtirol weniger als Label denn als Selbstverständlichkeit: Kleidung soll schützen, halten und eine Geschichte tragen und damit eine Zukunft haben.




relax and histor y w w w hotel brixen i t Brixen - Südtirol









Labels wie Luis Trenker zeigen exemplarisch, wie alpine Materialien und kulturelle Referenzen in eine internationale Formensprache überführt werden können. Das Ergebnis ist Mode, die sowohl lokal verwurzelt als auch global verständlich ist.
Von der Werkstatt in die Welt
Die Basis dieser Mode liegt in der Textiltradition. Unternehmen wie die Tuchfabrik Moessmer in Bruneck stehen für höchste Qualität und jahrzehntelanges Know-how. Ihre Stoffe finden nicht nur regional Verwendung, sondern auch in internationalen Kollektionen.
Langlebige Materialien, sorgfältige Verarbeitung und die Möglichkeit zur Reparatur stehen im Mittelpunkt.
Parallel dazu bewahren kleine Schneidereien und Manufakturen traditionelles Handwerk. Sie fertigen, reparieren und veredeln Kleidungsstücke – oft in aufwendiger Handarbeit und mit großem Respekt vor dem Material.
Neue Köpfe, neue Perspektiven Neben der Tradition prägen junge Designer und Labels die Südtiroler Modeszene. Sie experimentieren mit Formen, Materialien und Funktionen – von Accessoires aus Holz und Leder bis zu technischer Outdoor- und Performancewear. Gemeinsam ist ihnen die Verwurzelung in der Region: als Inspirationsquelle,
Produktionsort oder kultureller Hintergrund. Daraus entsteht eine Mode, die eigenständig, vielfältig und überraschend modern ist.
Nachhaltigkeit als Haltung Nachhaltigkeit ist in Südtirol weniger Trend als Selbstverständnis. Langlebige Materialien, sorgfältige Verarbeitung und die Möglichkeit zur Reparatur stehen im Mittelpunkt. Kleidung wird nicht für eine Saison gedacht, sondern für viele Jahre. So entsteht eine Mode, die nicht nur gut aussieht, sondern Bestand hat – und Geschichten erzählt, die weit über den Moment hinausreichen.

Das neue Fünf-Sterne-Adults-only-Hotel Monika ist ein ideales Hideaway inmitten der Dolomiten und in unmittelbarer Nähe zu Wanderwegen, Loipen und Pisten.
Funktionales Design und ein reduzierter, klassischer Stil prägen das Erscheinungsbild – so bieten auch die großzügig angelegten Zimmer und Suiten Wohnen auf höchstem Niveau. Große Glasflächen öffnen die Räume zur Außenwelt hin und schaffen eine Atmosphäre, die die Dolomiten miteinbezieht.
Wellness mit der Kraft der Dolomiten
Mit dem SPA-Retreat Wassermann entstand eine 750 Quadratmeter große Rückzugsoase, die klassische Architektur mit entspannender Atmosphäre vereint. Hier liegt der Fokus auf Wohlbefinden und Entschleunigung: Biosauna Monte Casella, finnische Panoramasauna Nordic Silence, Steam Bath und Ruheräume mit Relaxzonen und Sonnenterrasse sowie lichtdurchflutete Räume für Yoga, Pilates, Meditation oder Fitness.
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Auf 1.500 Quadratmetern laden drei ganzjährig beheizte Pools zum Eintauchen ein – ein Indoorpool mit Liquid Sound sowie zwei Outdoorpools, darunter der 20 Meter lange Rooftop Skypool und der „The Meridiana Silentpool“ mit 37 °C und Blick auf die berühmten Sextner Dolomiten.
Kulinarisch setzt das Monika auf Fine Alpine Dining
Die Hotel-Philosophie basiert auf Regionalität, Qualität und Natürlichkeit: Im Restaurant „Seasons“ werden raffinierte Gerichte kreiert. Das À-la-carte-Restaurant „CANA“ steht für leidenschaftliches, hybrides sowie trendig inszeniertes Food. Und das Café „the bosco“ lockt mit lokalen Patisserie-Köstlichkeiten.
Hotel Monika ***** – Familie Egarter Parkweg 2 | I-39030 Sexten Tel. +39 0474 710 384 info@monika.it | www.monika.it











Das 4-Sterne-S Romantik Hotel Santer in Südtirol vereint alpinen Charme, stilvolle Erholung und unvergessliche Naturerlebnisse – direkt am Fuße der Drei Zinnen.
Im exklusiven Wellnessrefugium erwarten Sie ein Innenpool sowie zwei beheizte Außenpools, darunter ein 20 x 5 Meter großes Salzwasserbecken. Sechs verschiedene Saunen – mit der Panorama Lounge Sauna als Highlight – sowie großzügige Ruhebereiche schaffen Raum für Entspannung auf höchstem Niveau.
Aktiv genießen Sie die Dolomiten bei hausgeführten BikeTouren und Wanderungen. Golfbegeisterte freuen sich über unsere Zugehörigkeit zu den Golfhotels Südtirols: Jeder Gast profitiert von 20 Prozent reduzierter Greenfeegebühr im Golfclub Pustertal in Reischach.
Kulinarik & Genuss
Unter der Leitung von Juniorchef Jürgen Santer verwöhnt die Küche Sie mit einer harmonischen Kombination aus regionaler, mediterraner und internationaler Küche – mit vielen Produkten aus eigener Landwirtschaft, stets frisch und hausgemacht.

Wanderwoche am Fuße der Drei Zinnen 7+1
22.05.2026 – 03.07.2026
13.09.2026 – 04.10.2026
8 Tage ab € 952,00 pro Person mit Halbpension
Enthaltene Leistungen pro Buchung: ab 7 Tage 1 Tag gratis
3x geführte Wanderungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades Late-SPA-Check-out am Abreisetag
Schon Gustav Mahler wusste die Kraft dieses Ortes zu schätzen: „Toblach, hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher Leib und Seele.“
Erleben Sie Südtirol von seiner schönsten Seite!





Romantik Hotel Santer
Fam. Santer
Alemagnastraße 4
I-39034 Toblach
Südtirol/Italien
Tel. +39 0474 97 21 42
info@hotel-santer.com
www.hotel-santer.com

· ab 3 Nächten -5 % auf den Aufenthaltspreis
INKLUSIVLEISTUNGEN:
· 1 x Latschenkieferbad in Lärchenholzwanne für zwei Personen (25 min)*
· Early SPA Check-In ab 12:00 Uhr
· Late SPA Check-Out bis 19:00 Uhr
ANGEBOT GÜLTIG:
· min. 3 Nacht von Sonntag bis Donnerstag - Hochsaison ausgeschlossen. -5 %
3.000 m ² EXCLUSIVE SPA UND Genuss
· 2 beheizte Außen-Pools: RelaxAußen-Pool mit Whirlpool Sole-SportAußen-Pool mit Salzwasser 20 x 5 m
· 1 beheizter Innen-Pool
· 7 Saunen: Panorama-Lounge-Sauna, finnische Sauna, Aromasauna, Dampfbad, Tannensauna, Salzinhalationskabine, Infrarotkabine
· Whirlpool, Kneippbecken, Ruhezonen, Teebaum
· große Auswahl an Beautyund Wellnessbehandlungen
· gratis geführte Winter- und Schneeschuhwanderungen
· Santers Aktivprogramm mit Pilates, Nordic Walking und Neuromobility


Ich bin Oswald von Wolkenstein. Vielleicht kennt ihr meinen Namen aus Liedern, Chroniken oder verstaubten Büchern. Doch glaubt mir, keines davon erzählt die ganze Wahrheit. Ich bin nicht nur ein Minnesänger, nicht nur ein Ritter, der durch diese Lande zog – ich bin ein ruheloser Geist, gefangen zwischen Mauern und Zeiten, dazu verdammt, auf den Burgen Südtirols zu wandeln. Hört mich an, wenn ihr euch traut.
Meine Reise beginnt auf der Trostburg, meiner einstigen Heimat. Hoch über dem Eisacktal thront sie wie eine Herrscherin auf einem Felssporn. Hier wuchs ich auf, doch schon als Kind verließ ich die Geborgenheit dieser Mauern. Ich zog hinaus in die Welt, kehrte voller Sehnsucht zurück –doch ich war plötzlich ein Fremder. In den finsteren Nächten, wenn der Nebel aus den Wäldern stieg, schlich ich durch die eiskalten Zimmer, durch den prunkvollen Rittersaal und versteckte mich hinter den Mauern. Ich suchte nach meinem früheren Ich, doch fand ich nur Schatten und das Echo vergangener Zeiten. Die Burggeister duldeten mich nicht, warfen
mich hinaus. Und so setzte ich meine rastlose Wanderung fort.
Schloss Runkelstein
Im Schloss Runkelstein, dem Juwel Bozens, suchte ich Zuflucht. Man nennt es die Burg der Bilder, berühmt für ihre Fresken, die Ritter und Damen zeigen, als wären sie lebendig. Musik erfüllte den Hof. Es war eines der vielen Konzerte, die dort bis heute stattfinden. Für einen Moment glaubte ich, meine Heimat gefunden zu haben. Doch als ich mich setzen wollte, verzerrte sich das Lächeln der Ritter und Damen zu wilden Fratzen, die stummen Schreie hallten durch die Nacht. Ein Fluch lag auf diesen Mauern. Ich musste fliehen.

Burg Hocheppan
Dort, ja dort mitten im Etschtal, dort sah ich sie: eine alte Bekannte, die Burg Hocheppan, hoch über Missian. Hier, wo die Kinder heute mit Pfeil und Bogen üben, focht ich einst blutige Kämpfe. Nur noch eine Ruine ist geblieben von der einst stolzen Burg. Ich roch das Eisen der Schwerter, hörte das Echo vergangener Schlachten. Niemand sollte mich entdecken. Die kleine Kapelle mit dem romanischen Freskenzyklus bot mir kurz Zuflucht. „Sixtinische Kapelle der Alpen“ wird sie oft genannt. Ich musste lächeln, als ich zwischen all den Heiligen an der Wand die „Knödelesserin“ entdeckte. Sie soll der Beweis dafür sein, wie alt diese edle Speise schon ist.


Doch als die Glocke schlug, erstarrte ich. Der helle Ton verwandelte sich in einen furchterregenden Lärm. Wer war da? Wo ist der Feind? Die Vergangenheit wollte mich nicht loslassen. Ich floh erneut.
Schloss Tirol
Weiter im Norden, im Schloss Tirol, dem Wahrzeichen des Landes, glaubte ich, Schutz und eine Antwort zu finden. Hier regierten einst mächtige Grafen, hier wurde Geschichte geschrieben. Doch was empfing mich? Greifvögel! Stolze Tiere, gezähmt für eine Schau, die hier regelmäßig Kinder und Erwachsene zum Staunen bringt. Ich, einst ein Kämpfer, sah den schwebenden Gesellen zu … und fühlte ihnen nach. Ob auch sie auf der Suche sind …? Ich drang tiefer in das wunderbare Schloss vor, vorbei an frühgotischen Wandmalereien, Marmorportalen, an einem gotischen Altar an einer sehr alten Tiroler Glasmalerei. All diese Kostbarkeiten erzählten Geschichten und Geschichte. Aber nicht meine. Also zog ich weiter.
Die Churburg
Die Churburg in Schluderns im äußersten Westen des Landes lockte mich mit ihren Rüstungen, einer Sammlung, so prächtig wie keine andere. Vielleicht würde ich dort meine Bestimmung finden? Doch die Harnische standen nur schweigend da, als würden sie noch das niederschmetternde Echo vergangener
Schlachten tragen. Ich war kein Ritter mehr. Ich war ein Schatten.
Burg Taufers und Schloss Prösels Verzweifelt wanderte ich über Berge und durch Täler, ganz in den Osten, bis ich die dunklen Zinnen von Burg Taufers am Eingang des Ahrntales erblickte. Man sagt, es gibt dort eine Folterkammer und sogar Geisterzimmer. Fast hätte es mich verschlungen, so zerbrechlich und schwach war ich geworden. Ich rannte mit letzter Kraft hinaus in die Nacht, die so kalt wie mein Herz war – bis mich der Sturm vorbei an den bleichen Bergen der Dolomiten vor ein letztes Tor trieb: Schloss Prösels. Hier residierte Heinrich von Völs, ein Mann, dem ich einst vertraute. Doch Vertrauen ist ein zweischneidiges Schwert. Ich klopfte an das Tor, suchte eine Antwort. Plötzlich wurde ich gepackt, gefesselt, ins Dunkel geworfen. Die Mauern schwiegen. Ich begann zu singen und zu schreiben, von meinen Reisen, von Liebe und Verrat. Und als ich wieder in Freiheit war, wusste ich: Ich muss zurück an den Anfang. Wie erlöst schritt ich durch das Tor der Trostburg. Meine Schritte lautlos auf dem kalten Stein. Endlich spürte ich mich wieder, suchte nach meinem Platz zwischen den Mauern, nach einer letzten Rast. Hier, wo mein Leben begann, endete meine Reise. Mein Körper blieb zurück, aber mein Lied, mein Lied hallt weiter. Lauscht, wenn ihr euch traut. Vielleicht hört ihr mich.
Oswald von Wolkenstein ist verschwunden, doch seine Spuren sind noch da, so wie die von anderen Minnesängern, von Rittern und Burgfräulein. Wer sich auf den Weg macht, kann sie finden, in einem der rund 800 Burgen und Schlösser in Südtirol. Manche der historischen Gemäuer sind noch bewohnt, andere als gut erhaltene Ruinen erkundbar, wieder andere fast verfallen. Manche öffnen ihre Tore für Besucher, und im Rahmen von Führungen wird erzählt, wie es früher wirklich war. Wer durch Rittersäle streift, jahrhundertealte Fresken betrachtet oder über steile Treppen in finstere Verliese steigt, kann das Mittelalter nachvollziehen – zumindest ein bisschen. Denn in Wirklichkeit soll es damals in den Burgen oft grausam zugegangen sein. Das ist aber zum Glück Geschichte. Viele Burgen lassen sich mit Spaziergängen oder Wanderungen verbinden. Manche liegen hoch oben auf Felsen und erfordern einen Aufstieg, andere schmiegen sich an sanfte Hügel. Mitunter ist der Weg ebenso reizvoll wie das Ziel: durch Weinberge, über Wiesen, vorbei an alten Mauerresten, die sich die Natur zurückgeholt hat. Wer Oswalds Stimme lauschen will, braucht nur innezuhalten. Vielleicht flüstert der Wind eine alte Melodie, vielleicht verrät das Echo in den Mauern eine Geschichte. Vielleicht ist es aber auch nur die eigene Fantasie.

Eingebettet in die majestätische Bergwelt Südtirols liegt das Ortlergebiet im Nationalpark Stilfser Joch – eine alpine Erlebnisregion von ursprünglicher Schönheit. Am Talschluss, auf bis zu 3.905 Meter Höhe, entfaltet sich eine beeindruckende Landschaft, die Naturliebhaber und Bergbegeisterte gleichermaßen fasziniert.
Im Frühling erwacht die Natur mit duftenden Almwiesen, klaren Bergquellen und frischer, hochalpiner Luft. Die Stille der Berge und die Kraft der Natur machen das Ortlergebiet zu einem besonderen Rückzugsort im Nationalpark Stilfser Joch. Über allem thront der Ortler (3.905 Meter) –Südtirols höchster Gipfel und eine Ikone des Alpinismus.
Eine aussichtsreiche Wanderung, die Naturgenuss und Almtradition verbindet. Die Alm ist nicht nur ein beliebter Ort für Naturliebhaber, sondern auch ein kulinarisches Highlight. Ab dem Wildgehege bei Fragges zur Oberen Stilfser und zurück zum Ausgangspunkt:
Dauer: 2:25 Std.
Länge: 7,2 km
Schwierigkeit: mittel
Höhenmeter bergauf: 335 hm
Höhenmeter bergab: 335 hm
Höchster Punkt: 2.077 m
Tiefster Punkt: 1.742 m
Highlight: das Wildgehege bei Fragges. Mit etwas Glück sieht man hier das ein oder andere Rotwild in seiner natürlichen Umgebung.
Abenteuer in den Bergen –Wandern, Bergsteigen und mehr
Die Region rund um den Ortler ist ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger. Ein weit verzweigtes Wegenetz führt durch blühende Almwiesen, entlang klarer Bergbäche und hinauf zu spektakulären Aussichtspunkten. Von gemütlichen Familienwanderungen bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren bietet das Ortlergebiet Erlebnisse für jedes Niveau.
Sommerskigebiet Stilfser Joch –Skifahren auf 3.000 Metern
Zwei Jahreszeiten an einem Tag erleben – das ist im Sommer am Stilfser Joch möglich. Während Sie am Vormittag noch auf den Gletscherpisten auf bis zu 3.450 Meter Höhe Ihre Schwünge ziehen, wechseln Sie am Nachmittag ganz einfach zu Wander- oder Radschuhen und erkunden die vielfältige alpine Landschaft rund um das Stilfserjoch. Dieses Zusammenspiel aus Wintersport und Sommererlebnis macht den Aufenthalt im Ortlergebiet besonders abwechslungsreich und einzigartig.


Gesundheit und Wohlbefinden
Die hochalpine, schadstoff- und pollenarme Luft in Sulden stärkt die Atemwege und schenkt neue Energie. Sie schafft ideale Bedingungen für Regeneration und macht den Ort zu einem besonderen Rückzugsort im Nationalpark Stilfserjoch.
Highlight: Während der Reinluftwochen von 06. bis 10. Juli 2026 und 07.09. bis 11.09.2026 lässt sich die wohltuende Wirkung der Bergluft besonders intensiv erleben. Ob beim Yoga, Waldbaden oder Wandern – frische Luft und Bewegung sorgen für spürbare Entspannung und neue Balance.
Genuss der Natur – Entspannung und Kulinarik
Nach einem aktiven Tag laden urige Almen und Schutzhütten zur genussvollen Einkehr ein. Regionale Spezialitäten wie Speck, Almkäse, Kaiserschmarren bringen den Geschmack des Vinschgaus auf den Teller. Dazu ein Glas regionaler Wein oder ein hausgemachter Saft – und der Blick auf die Bergwelt sorgt für pure Entschleunigung.
Highlight: Regionaler Genuss an ausgewählten Tagen auf der Madritschhütte
Naturerlebnisse für die ganze Familie
Das Ortlergebiet ist ein ideales Reiseziel für Familien, die gemeinsam die alpine Natur entdecken möchten. Geführte Familienwanderungen laden dazu ein, die beeindruckende Bergwelt spielerisch zu erkunden, während plätschernde Bergbäche entlang der Wege für Abkühlung und Spaß sorgen. Ein besonderes Erlebnis ist die spektakuläre Hängebrücke, die einen eindrucksvollen Blick auf die umliegende Hochgebirgslandschaft ermöglicht. Auch der Minigolfplatz sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung bei Groß und Klein. Für zusätzliche Motivation beim Entdecken der Bergwelt sorgen Wanderpässe für Kinder und Erwachsene. Wanderer können Stempel sammeln und so ihre Touren durch das Ortlergebiet dokumentieren – ein spielerischer Anreiz für Familien und zugleich eine schöne Erinnerung an die gemeinsamen Bergerlebnisse.

Highlight: Wöchentliches Schnupperklettern für Kinder in Sulden und Trafoi – hier sammeln junge Abenteurer erste Erfahrungen an der Kletterwand und entdecken spielerisch ihre Freude am Bergsport.
Kulturelles
Entdecken Sie das Nationalparkhaus naturatrafoi und das Messner Mountain Museum Ortles von Reinhold Messner. Tauchen Sie ein in die Geschichte und Kultur des Ortlergebiets im Museum für das Ortlergebiet. Diese kulturellen Highlights bieten einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Geschichte und die reiche Tradition dieser einzigartigen Region.
Highlight: Ein außergewöhnliches Erlebnis ist zudem eine Yakwanderung im Madritschgebirge mit Reinhold Messner, die am 17. Juli 2026 stattfindet. Dabei begleiten Besucher diese faszinierenden Tiere durch die eindrucksvolle hochalpine Landschaft und erhalten gleichzeitig spannende Einblicke in Messners Verbindung zu den Bergen und zur Kultur des Himalaya. Eine seltene Gelegenheit, Naturerlebnis und alpines Kulturerbe auf besondere Weise zu verbinden.
Fazit: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, den Sommer im Ortlergebiet zu planen. Zwischen beeindruckenden Gipfeln, klarer Bergluft und authentischer alpiner Kultur erwartet Besucher eine einzigartige Kombination aus Aktivurlaub, Naturgenuss und Erholung. Weitere Informationen und Inspirationen finden Sie auf unserer Website. Entdecken Sie das Ortlergebiet – und lassen Sie sich von der Magie der Berge begeistern.
Ferienregion Ortlergebiet
Hauptstraße 23 | I-39029 Sulden Tel. +39 0473 613 015 info@ortlergebiet.it | myortler.it

Von September bis 10. Mai bietet die Alpin Arena Schnals außergewöhnliche Wintererlebnisse zwischen 2.011 und 3.212 Metern – und damit eine lange und schneesichere Saison. Eine neue, moderne Gletscherseilbahn, perfekt präparierte Pisten für alle Könnerstufen sowie die hochalpine Lage mit italienischem Flair machen unser Gebiet besonders für den Frühlingsskilauf zum echten Geheimtipp. Sonnenverwöhnte Abfahrten, beste Schneequalität bis weit in den Mai.
Skifahren in der Alpin Arena Schnals vereint entspannte
Atmosphäre, großzügige Pisten und ein einzigartiges Naturerlebnis. Gerade im Frühling, wenn die Tage länger und die Sonnenstrahlen wärmer werden, sorgen unsere schneesicheren Abfahrten für ein besonderes Gefühl von Freiheit inmitten der majestätischen Alpen. Die breiten Pisten schaffen viel Raum für genussvolle Schwünge oder sportliches Carven – mit erstklassigen Schneeverhältnissen bis zum 10. Mai.
Breite Pisten, ungestörter Winterspaß für jede Könnerstufe Dank der besonderen Höhenlage verbinden sich Panorama, weite Abfahrten und Pistenspaß zu einem Erlebnis, das in seiner Form einen Seltenheitswert hat. Mit rund 40 Kilometern an vielfältigen Pisten in Höhenlagen von 2.000 bis 3.212 Metern bietet die Alpin Arena Schnals Wintersportlern ein unvergleichliches Erlebnis. Für ambitionierte Skifahrer ist das Gebiet ein wahrer Geheimtipp: Die anspruchsvollen Abfahrten wie die schwarze Leo-Gurschler-Piste oder die steilen Trainingsstrecken ziehen jedes Jahr Spitzenathleten aus aller Welt an – ein Beweis für die herausragenden Bedingungen, die auch im Frühling stabil und zuverlässig bleiben. Doch auch für Genussskifahrer und Familien ist die Alpin Arena Schnals ein wahres Paradies. Die weiten, sonnigen Hänge laden zu entspannten Abfahrten in einer ruhigen, entschleunigten Umgebung ein. Familien finden auf kinderfreundlichen Pisten ideale Voraussetzungen, um
gemeinsam das Skifahren zu erleben – vom ersten Schwung bis zur aufregenden Talabfahrt.
Die ruhige Atmosphäre des Schnalstaler Gletschers wird durch eine moderne Gletscherbahn ergänzt. Die Seilbahn bringt Gäste in weniger als sechs Minuten auf 3.212 Metern. Freiheitsgefühl beim Skifahren, verbunden mit spektakulären Ausblicken auf die umliegenden Dreitausender, die sich majestätisch in den blauen Himmel erheben.
Iceman Ötzi Peak 3.251 Meter –Der Blick rundum und zurück
Die Aussichtsplattform Iceman Ötzi Peak 3.251 Meter thront auf der Grawandspitze am Schnalstaler Gletscher und ist fußläufig in nur 15 Minuten zu erreichen: Wanderer und Ausflügler erwartet ein Ausblick auf 126 Dreitausender im Dreiländereck, ein Rundumblick im Hochgebirge mit viel Geschichte und Tradition: von Ötzi und Transhumanz über die Wasserscheide bis hin zu Schmugglerpfaden und Gebirgsgrenzen. Der Blick rundum und zurück in die Vergangenheit lohnt sich in jedem Fall. Teile mit uns dein Abenteuer #alpinarenasenales und folge uns auf Social Media @alpinarenasenales


Hoch oben, wo die Luft klarer und die Welt ruhiger scheint, thront das Glacier Hotel Grawand im Schnalstal (Südtirol) auf 3.212 Metern über dem Meeresspiegel – das höchste 3***-Hotel Europas. Hier verbinden sich Natur, Abenteuer und Komfort auf besondere Weise. Wer einmal dort war, wird die Stille zwischen Gletscherschliffen, die Frische der Luft und die berauschende Weite der Bergwelt kaum vergessen.
Über 126 Gipfel, alle über 3.000 Meter, umgeben das Hotel – ein majestätisches Alpenpanorama, das in jeder Jahreszeit beeindruckt. Besonders eindrucksvoll ist die Aussichtsplattform Iceman Ötzi Peak auf der Grawand, auf 3.251 Metern. Von dort reicht der Blick über mehrere Länder hinweg: Italien, Österreich und die Schweiz.
Aktivitäten & Erlebnis
Wer gerne aktiv ist, kommt voll auf seine Kosten:
• Skifahren & Snowboarden von September bis Mai auf schneesicheren Pisten (insgesamt ca. 42 km Pisten, 11 Liftanlagen).
• Langlaufen, Wanderungen und Schneeschuh-Touren in der Umgebung von Kurzras – mal moderat, mal anspruchsvoll.

• Ein Highlight: die beeindruckende Gletschereishöhle (nur mit Guide) und der faszinierende Blick auf die Spuren des weltberühmten Ötzi – hier wird Geschichte zum Erlebnis.
Komfort & Kulinarik
Auch in großer Höhe muss Luxus kein Fremdwort sein:
• Das Hotel bietet eine Wellnesszone mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine – ideal, um nach einem sportlich aktiven Tag entspannt zu regenerieren.
• Kulinarisch glänzt das Grawand mit regionalen Spezialitäten –Südtiroler Käse, Speck, hausgemachten Produkten –, aber auch mit italienisch-internationalem Einschlag. Die Küche versteht die Kunst, auf über 3.000 Metern zu kochen, mit all ihren Besonderheiten.
• Gastronomisch stehen ein Panorama-Restaurant, eine Terrasse mit Aussicht sowie ein Selfservice-Mittagsbereich zur Verfügung.
Glacier Hotel Grawand ***
Sitz Kurzras 12 | I-39020 Schnals
Tel. +39 0473 662 118 info.grawand@athesia.it | www.grawand.com
Das Glacier Hotel Grawand bietet keine gewöhnliche Bergunterkunft. Es ist der Ort, an dem Natur und Erlebnis, Stille und Komfort in hochalpiner Umgebung Hand in Hand gehen. Wer den Blick auf 3.000er-Gipfel liebt, wer Ski, Wandern und Ruhe sucht – und wer sich auf das Besondere einlassen will, findet hier mehr als nur ein Hotel: ein Erlebnis über den Wolken.

Zwischen alpiner Weite und mediterraner Leichtigkeit entstehen Orte, die mehr sind als ein Urlaubsziel, sie sind ein Versprechen. Das Chalet Mirabell und das neue Chalet Zuegg verbinden Natur, Genuss und Privatsphäre zu einem Erlebnis, das lange nachwirkt.
Im Chalet Mirabell steht vor allem eines im Mittelpunkt: Raum für Erholung. Auf über 6.000 Quadratmetern entfaltet sich eine Wellnesswelt, die bewusst zwischen Ruhe und Familienzeit unterscheidet. Während der Adults Only Spa mit Panoramasaunen, Dampfbädern und einem stimmungsvollen Sunsetpool zum Abschalten einlädt, begeistert der Family Spa mit liebevoll gestalteten Wasserwelten, von Rutschen über Indoor- und Outdoorpools bis hin zu einem eigenen Bereich für die Kleinsten.
Raum für Erholung – Wellness neu gedacht
Ein besonderes Highlight ist der 25 Meter lange Naturbadeteich, der längste seiner Art in Südtirol, eingebettet in eine weitläufige Gartenanlage mit über 10.000 Quadratmetern. Ab Mai erweitert ein neuer Longevity-Bereich das Angebot und rückt ganzheitliches Wohlbefinden noch stärker in den Fokus. Auch rund um das Haus eröffnet sich eine Welt voller Möglichkeiten: Wandern und Biken im nahe gelegenen Gebiet Meran 2000 beginnen nur wenige Minuten entfernt. Für Familien entsteht zusätzlich ein neuer Naturspielplatz beim Lamastall. Wer noch mehr Rückzug sucht, findet ihn in den exklusiven Bergvillen, mit viel Platz,

Privatsphäre und einem unvergleichlichen Blick auf die umliegende Bergwelt.
Genuss, Rückzug und neue Perspektiven
Nur wenige Schritte weiter zeigt sich mit dem neuen Chalet Zuegg eine weitere Facette alpiner Gastlichkeit. Seit Dezember 2025 empfängt es Gäste mit drei stilvollen Chalets und zwei Loft-Suiten, jeweils mit Private Spa, ideal für alle, die Ruhe und Individualität schätzen.
Kulinarisch setzt das Haus auf eine klare Handschrift: traditionelle Südtiroler Küche, neu interpretiert, mit regionalen Zutaten und einem feinen Gespür für Saisonalität. Altbewährtes trifft auf kreative Ideen, ehrlich, hochwertig und genussvoll. Die sonnige Terrasse, direkt an Skipiste und Wanderwegen gelegen, macht das Chalet Zuegg zudem zum perfekten Treffpunkt zu jeder Jahreszeit.
Ob als Rückzugsort für eine Auszeit zu zweit, als Ort für Familienmomente oder als Bühne für besondere Anlässe wie Feiern, Hochzeiten, beide Häuser eint ein Anspruch: Urlaub soll sich leicht anfühlen. Und besonders.
Chalet Mirabell & Chalet Zuegg
Fam. Reiterer I-39010 Hafling bei Meran info@chalet-mirabell.com | info@chalet-zuegg.com www.chalet-mirabell.com | www.chalet-zuegg.com

Dolce Vita pur – der Inbegriff vom guten Leben in Meran. Die Kurstadt mit ihren etwas über 40.000 Einwohnern scheint ein Alleskönner zu sein. Shoppen? Kein Problem! Hochgenuss? Kein Problem? Wandern? Kein Problem!

Klein und fein mag sie sein, die Stadt, aber es folgt ein großes Oho. Denn von entspanntem RetroFlair über hochtrabende Kulinarik bis hin zu erholsamer Natur kann man hier durchaus alles an einem Tag erleben. Besser noch, man nimmt sich Zeit und lässt alle Facetten auf sich wirken.
Hier kommen die Kleinen Meran ist klein im Vergleich zu Städten wie Mailand, München. Und doch: Es hat sich eine kleine, aber wirklich feine Szene mit Shops entwickelt, die sich fernab von Massenware bewegen. So zum Beispiel 58 chocolate. Hier produziert René nach Stationen in Berlin und London feinste Schokoladen mit den besten Zutaten nach

58 chocolate
Rennweg 47 www.58chocolate.com
FORNO Ivo De Pellegrin
Rennweg 141 A www.forno.me
Klamotte
Romstraße 126 E
ARTIANA vintage selection Laubengasse 242
dem humorvollen Motto „Für Diät ist es zu spät“. Nur einen Katzensprung entfernt in der nächsten Gasse findet man Ivo De Pellegrin – weiße Mütze, weiße Schürze und die Hände voller Mehl –in seinem kleinen Laden FORNO. Eine Bäckerei, die für exzellente Handarbeit steht und den Duft von frischem Brot auf die Straße bringt. Für alle, die nach ganz besonderen Schätzen suchen, lohnt sich ein Abstecher zum liebevoll kuratierten Secondhandshop Klamotte. Die Besitzerin Sara Daltrozzo hat mit Hingabe einen alten Fahrradladen in der Romstraße zu einem Laden für Vintage-Kleidung umgebaut und berät ihre Kundinnen und Kunden mit Wissen und Gespür. Ende 2024 kam ein weiterer Laden mit ausgewählten Vintage-Objekten dazu, diesmal unter den Lauben. Betritt man ihn, fühlt man sich dank des Austin Power Interior zurückgeworfen in die aufregenden 1970er-Jahre. Es lohnt sich also, die Augen aufzuhalten und die vielen kleinen Läden zu entdecken.
Sechs Sterne
Sissi Galileistraße 44 39012 Meran
In Viaggio – Claudio Melis Schönblickstraße 17 39012 Meran
Castel fine dining Keschtngasse 18
39019 Dorf Tirol Prezioso
Fragsburg 3 39012 Meran
Luisl Stube
Vinschgauer Straße 4 39022 Algund
Becher oder Waffel?
Sobald die Sonne konstant Temperaturen bringt, die die Winterjacke in den Schrank verbannen, öffnen auch die wieder ihre Pforten, die Glück in kleinen Portionen bringen: Eisdielen. Mit einem leckeren Gelato in der Hand hat man automatisch ein Lächeln auf den Lippen. Gut, dass Meran ein großes Angebot an kleinen, meist familiengeführten Betrieben hat, die ihr Handwerk verstehen. Ob nun klassisch mit Vanille und Bacio oder etwas ausgefallener mit Ricotta-
Klar, zu Südtirol gehören der Knödel, die Schlutzer und das Speckbrettl. Aber nicht nur – die hiesigen Köchinnen und Köche können noch so einiges mehr. So viel mehr, dass Meran (und die nähere Umgebung) mit ganzen sechs Michelin-Sternen glänzen kann. Wer also einen Abend mit Fine Dining genießen möchte, hat in der Kurstadt eine ansehnliche Auswahl an ein bis zwei Sterne-Restaurants.

Feige: Die Meraner Eisdielen bestechen mit Qualität und besten Zutaten. Welche die beste ist? Das finden Sie am besten selbst heraus und tauchen dabei gleich in eine anregende Debatte mit den Locals bei einem Caffé al banco in einer der vielen Bars ein.
Auf adeligen Spuren
Die Lauben in der Altstadt sind allein schon aufgrund ihrer Architektur einen Besuch wert und bieten sich für einen ausgiebigen Shopping-Bummel an. Wer aber mal etwas abseits der ausgetretenen Pfade wandeln will, der ist in Obermais gut aufgehoben. Verlässt man die Stadt über die Postbrücke, erstreckt sich das Villenviertel zur Linken und zieht sich den Hang hinauf. Schlösser, elegante Villen und großzügige private Parkanlagen machen das Bild des Viertels aus, das schon immer die Schönen und Reichen anzog. So residierte bereits Kaiserin Sissi während ihrer Aufenthalte in Südtirol im Schloss Trauttmansdorff, was sich im oberen Teil von Obermais befindet. Bei einem Spaziergang durch die schmalen


Straßen lohnt sich ein Blick auf Schloss Pienzenau, Schloss Rubein und Schloss Rametz oder die Villa Freischütz. Einige der Schlösser lassen sich sogar besichtigen oder haben kleine Museen, die einen Abstecher wert sind.
Von null auf hundert – oder besser von 325 Metern auf
2000 Meter. Das geht in Meran in gut sieben Minuten von der Talstation der Seilbahn Meran 2000.
Hoch hinaus
Von Null auf Hundert – oder besser von 325 Metern auf 2000 Meter. Das geht in Meran in gut sieben Minuten von der Talstation der Seilbahn Meran 2000, die nicht weit entfernt vom Stadtzentrum liegt. Gut 120 Personen passen in eine Kabine, sodass auch bei größerem Andrang nicht besonders lange Wartezeiten entstehen – damit fahren Sie übrigens mit der größten Kabinenbahn Südtirols. Oben angekommen, tut sich unter der Spitze des Ifinger, Merans Hausberg, ein Wandergebiet auf, das für jedes Fitnesslevel Wege bereithält. Noch dazu 15 Hütten, die mit Knödeln, Gulasch und Kaiserschmarren müde Wanderer locken. Und anschließend? Geht
es schnell wieder in die Stadt, um vor dem Abendessen noch einen Aperitivo zu genießen.
Wie früher
Einfach mal raus. Das geht in Meran auf ganz besonderem Weg. Wer nach einem Stadtbummel Lust auf mehr Natur hat, muss dafür nicht extra ins Auto steigen. Etwas versteckt neben dem Sitz der Gemeinde und kurz hinter der Altstadt liegt der Eingang zum Sessellift, der Meran mit Dorf Tirol verbindet. Seit den 1940erJahren gleitet man hier auf Einzelsitzen über die Baumkronen und Weinberge auf den Küchelberg, wo man ein großartiges Panorama von Dorf Tirol aus über das Etschtal hat. Ein Stück weiter in Algund führt ebenfalls ein kleiner Sessellift den Berg hinauf nach Vellau. Von hier aus kann man wunderbar diverse Wanderungen starten, etwa den Vellauer Felsenweg.
Palmwedel zum Mitnehmen
Sind es die Berge, die da hinter den Palmenblättern durchscheinen? Müsste man nicht das Meeresrauschen hören? Da kann man schon mal durcheinanderkommen in der Kurstadt. Seit fast 150 Jahren ist die Hanfpalme nun schon fester Bestandteil des Stadtbilds. Die erste Palme wurde 1878 im Garten des heutigen Palace Hotel gepflanzt und verbreitete sich seitdem so weit, dass sie schon in einem Atemzug mit dem Stadtnamen selbst genannt wird: Palmenstadt Meran.
Wer sich ein bisschen Urlaubs-Feeling mit nach Hause nehmen will, sollte nach der Palmbox Ausschau halten. Ein Automat, der gegen eine kleine Gebühr Palmensamen ausgibt.

Wer das Besondere sucht, findet im Ansitz Plantiz einen Rückzugsort der Extraklasse. Hoch über Meran, mitten im eleganten Villenviertel und doch nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt, verbindet dieses exklusive Refugium legeren Luxus mit edlem Design und echter Leidenschaft für Genuss.
I
m Golden-SPA erwartet Sie pure Erholung: wohltuende Massagen, luxuriöse Treatments und ein Wellnessbereich, der keine Wünsche offenlässt. Das edle Hallenbad aus Marmor, der beheizte Outdoor-Pool sowie Whirlpools und eine exklusive Saunalandschaft bieten den perfekten Rahmen zum Abschalten. Ergänzt wird das Angebot durch MentalWellness – ein neues Konzept, das mit gezielten CoachingStrategien Ihre innere Balance stärkt.
Ein Paradies für Genussmenschen
Kulinarik spielt im Ansitz Plantiz eine zentrale Rolle. Das stilvolle Gartenrestaurant verzaubert mit raffinierten Gerichten aus regionalen Zutaten, während der beeindruckende Weinkeller mit über 23.000 Flaschen Kenner und Genießer begeistert. In der eleganten Bar oder der gemütlichen Cigar-Lounge können Sie edle Tropfen und feinste Zigarren genießen.
Erleben Sie Meran von seiner schönsten Seite
Ob Oldtimertouren, stilvolle Bulliausfahrten oder geführte Ausflüge durch die malerische Landschaft – das Erlebnisan-

Ankommen, abschalten, genießen – im Ansitz Plantiz, wo Luxus nicht beeindrucken will, sondern berührt.
Vom Wellnessgenuss bis zum Entspannen am Pool oder Bummeln durch Meran – Ihr Geschmnack entscheidet.
gebot im Ansitz Plantiz ist so vielfältig wie Südtirol selbst. Im Winter locken bestens präparierte Skipisten, im Sommer warten Wanderwege, Golfplätze und Mountainbike-Strecken darauf, entdeckt zu werden.
Ihr persönlicher Rückzugsort
Jedes der 50 Zimmer und Suiten im Ansitz Plantiz hat seinen eigenen Charakter – manche mit Infinity-Pool, privater Sauna oder direktem Zugang zum Garten. Hier trifft elegantes Design auf höchsten Wohnkomfort.
Ansitz Plantiz – Familie Gufler
Dantestraße 56 | I-39012 Meran
Tel. +39 0473 230 577
info@ansitz-plantiz.com | www.ansitz-plantiz.com
















Himmlische Entspannung und vitaler Genuss. Ruhe finden in exklusiven Wellnessoasen. Tauchen Sie ein in die unbeschwerte Welt der besten Wellnesshotels Südtirols. belvita.it



Wenige Meter neben dem bekannten Kurhaus und dem historischen Zentrum der charmanten Kleinstadt Meran mit kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés liegt das Hotel Therme Meran. Hier genießen Gäste ein mediterranes Lebensgefühl gepaart mit Südtiroler Gastfreundschaft. Die Wellnessoase zwischen Palmen und umgeben von Berggipfeln ist ein traumhaftes Refugium auf der Südseite der Alpen.
Über der Stadt schweben im spektakulären Sky Spa: Die 3.200 Quadratmeter große „Rooftop“-Wellnessoase befindet sich auf dem Dach des Wellnesshotels. Unter Palmen am beheizten Sole-Infinitypool liegend, genießen Gäste einen überwältigenden Rundumblick auf das Bergpanorama sowie den Thermenpark. In den äußerst großzügig gestalteten Sauna- und Ruhebereichen entspannt man mit Aussicht auf die Kurstadt. Im Garden Spa im Erdgeschoss geht die Erholungsreise weiter. Hier schwimmt man im Indoor- und Outdoorpool und relaxt im mediterranen Grün unter Palmen, das herrliche Panorama immer vor Augen. Die durch einen „Bademanteltunnel“ verbundene Therme Meran mit fünfzehn Innen- und elf Außen-Pools (Mitte Mai–Mitte September), inklusive Bio Nature Pool und Thermalwasserbecken, komplettiert das einzigartige Wellnessangebot.
„Me Time“ und aktiv bleiben Spannende Outdoor-Erlebnisse zu den zahlreichen Kraftplätzen in der umliegenden Bergwelt werden von unserem Fitnesstrainer

persönlich begleitet. Das Aktivprogramm des Hotel Therme Meran bietet neben Full Body Workout auch Yogaeinheiten oder Pilates mit Ausblick an. Das Angebot des Sky Spa beinhaltet zudem zahlreiche internationale Wohlfühl- und Beautyanwendungen, die auf energetischen Grundsätzen basieren. „Me Time“ vom Feinsten!
Kulinarik auf hohem Niveau Gourmets kommen im Hotel Therme Meran voll auf ihre Kosten. Wer die Verwöhn-Halbpension gebucht hat, genießt im Restaurant Olivi ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und abends ein 4-Gang-à-la-carte-Menü mit raffinierten Klassikern und einer Auswahl an veganen Gerichten. Im Bistro La Piazza genießen Gäste von mittags bis abends leckere und leichte mediterrane Küche. Für Cocktail-Liebhaber und alle, die einen stylischen Ort suchen, um in gepflegter Atmosphäre einen Drink zu sich zu nehmen, eignet sich die schicke Bar Palm Lounge.
Ob für einen Kurzurlaub oder eine längere Auszeit: Das Hotel Therme Meran verzaubert mit drei einmaligen Wellnessoasen und lässt Sie Ruhe inmitten einer Kleinstadt erleben. Vier Nächte im Hotel Therme Meran inklusive Verwöhn-Halbpension und zahlreichen Inklusivleistungen können ab 788 Euro pro Person gebucht werden.
Hotel Therme Meran ****S
Thermenplatz 1 | I-39012 Meran
Tel. +39 0473 259 259 info@hotelthermemeran.it | www.hotelthermemeran.it


Algunder Waalwege & Panoramawege
Ein weit verzweigtes Wegenetz zwischen Tal und Berg – perfekt für alle, die Bewegung und Ausblick verbinden möchten.
Texelgruppe Naturpark
Der Meraner Höhenweg: rau, ursprünglich und beeindruckend: Hochalpine Landschaften treffen auf stille Almen und weite Horizonte.
Apfelblüte im Meraner Land
Ein Naturereignis, das die Region jedes Jahr in ein Meer aus Weiß und Rosa taucht, ideal für Spaziergänge und Fotomotive.
Einheimische Hofläden entdecken
Zwischen Obstgärten und Weinbergen öffnen kleine Hofläden ihre Türen und geben Einblick in die landwirtschaftliche Vielfalt Algunds. Hier entstehen mit viel Sorgfalt Produkte wie frische Äpfel, hausgemachte Säfte, Kräuter, Aufstriche, saisonale Spezialitäten, direkt vom Produzenten, authentisch und ohne Umwege.
Algund Balance: Selbstfürsorge & Resilienz Workshops und Impulsabende mit Mentaltrainerin Johanna Fischer zu Achtsamkeit, Stresskompetenz und innerer Balance, praxisnah und alltagstauglich.
Kräuterwanderungen im Frühling
Die alpine Pflanzenwelt entdecken, alte Heilwissen kennenlernen und die Kraft der Natur mit allen Sinnen erleben.

absolutes Must-see:

SesselliftAlgund-Vellau
Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Apfelblüte in Meran zum Leuchten bringen, zeigt sich Algund von seiner stillen, kraftvollen Seite. Zwischen mediterraner Leichtigkeit und alpiner Klarheit entfaltet sich ein Lebensgefühl, das entschleunigt, ohne stehen zu bleiben.
Hier verlaufen historische Waalwege entlang plätschernder Wasserläufe, führen sanft durch Weinberge und lichte Wälder, im Rücken die Texelgruppe mit Blick auf das Meraner Land. Gerade im Frühling wird Algund zum Ort für bewusste Auszeiten: Mit der Veranstaltungsreihe Algund Balance rückt das Zusammenspiel aus Bewegung, Natur
und mentaler Stärke in den Fokus. Kleine Impulse, die nachwirken, weit über den Aufenthalt hinaus.
Veranstaltungszeitraum von Algund Balance: Frühjahr 2026
Schwerpunkt: Bewegung, Achtsamkeit, Natur
Besonderheit: viele Angebote im Rahmen von Algund Balance kostenlos zugänglich www.algund.info

Abtauchen ins Smaragdgrün und Türkisblau. Den Wellen lauschen. Schwelgen im Garten oder im Spa. Palmen. Oliven. Alpenpanorama und Weinberge. Am Kalterer See in Südtirol.
Ein Klick zu deinem Lieblingsort: seeleiten.it

gental die Wanderschuhe schnürt, kann die Weite des n UNESCO Welterbes mit Rosengarten, Latemar und erleben. Bei entspannten Wanderungen als kende Kulisse am Horizont, hautnah auf svollen Bergtouren, auf flowigen Trails oder beim marrn in einer der Hütten und Almen.
