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Radius Urlaub in Südtirol 2013

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impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001

Projektleiter: Franz Wimmer

Schriftleiter: Armin Mair

Koordination: Marita Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder Redaktion: Norman Libardoni, Peter Treibenreif, Claudia Schwarze, Marita Wimmer, Nicole D. Steiner, Franz Wimmer, Alexa Bellutti, Armin Mair

Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5 39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: TVB Vinschgau/Frieder Blickle, TVB Eisacktal/Alex Filz, ReWi, TVB Kronplatz, Harald Wisthaler, Laurin Moser, Roman Dissertori, Jan Kusstatscher, Daniel Steinegger, Günther Enderle, Scatà, Südtiroler Archäologiemuseum, Landesmuseum für Tourismus – Touriseum, Naturmuseum Südtirol, Dorfmuseum Gufidaun, SMG, Aut. Prov. Bozen Abt. Landesvermögen, Helmut Elzenbaumer, Alfred Erardi, Enrico Brutti, Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und OnlineArchive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesia.it

Vertrieb: Als „Dolomiten“ - Beilage und im Postversand Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Aktuell

06 Südtirol ist immer eine Reise wert

10 UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten

26 Südtirol erfahren

28 Mit dem Profi Berge erleben!

30 Wenn wir erklimmen …

38 Wandern ist Entspannung

44 Eine Reise durch Südtirols Museen

Rubriken

46 Portrait: Erich Falkensteiner

48 Gesundheit: Gehörschäden vorbeugen

50 Bunte Meldungen

52 Bunte Meldungen

54 Bunte Meldungen

Sommerfrische auf dem Bauernhof Langeweile gibt es hier nicht!

Die Stunden vergehen wie im Flug, es gibt jede Menge zu entdecken, zu beobachten, zu erkunden und erforschen.

Service | Firmenportraits

09 Südtiroler Kulturinstitut, Bozen

12 Hotel Weihrerhof, Oberbozen

14 Schloss Trauttmansdorff, Meran

15 Romantik Hotel Oberwirt, Marling

16 Hotel Bad Schörgau, Sarntal

17 La maiena life resort, Marling

18 Der Küglerhof, Dorf Tirol

19 Hotel Hohenwart, Schenna

20 Hotel Ansitz Plantitscherhof, Meran

21 Hotel Quelle Nature Spa Resort, Gsieser Tal

22 Sentres, Bozen

23 Karersee, Karerpass

24 Lodenwirt, Vintl

25 Südtirol Rad, Bozen

27 Prokulus Reisen – Schupfer, Naturns

31 Plattner Bienenhof, Oberbozen

32 Tourismusverein, Sterzing

33 Reinswalder Lift GmbH, Sarntal

34 Touristik & Freizeit AG, Mals

35 Sextner Dolomiten, Sexten

36 Roter Hahn – SBB, Bozen

40 Tappeiner GmbH, Lana

47 Harpf Getränkeladen, Bruneck

49 Besser Hören, Bozen

51 H2 GmbH, Deutschnofen

53 Giacomuzzi Enrico GmbH, Bozen

Mit dem Profi Berge erleben!

Welch erhabeneren Genuss gibt es wohl für den Bergfreund, als die Südtiroler Berge auf Tuchfühlung zu erklettern und zu erleben?

Die Begleitung und Führung durch einen geprüften Bergführer ist Garant dafür, dass dieses Erlebnis unvergesslich wird.

Eine Reise durch Südtirols Museen

Die Vielfalt der Südtiroler Museen, die zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen und spannende Aktionen können auch im Sommer entdeckt werden. Möglich macht dies die Museumcard.

Südtiroler Gäste in Südtirols Urlaubs-Destinationen. Eine Nische die laut Aussage zahlreicher Hoteliers immer interessanter wird. Ursprünglich waren es die Sommerfrische und die weißen Wochen; heute lautet die Devise zusätzlich Wellness und Genuss! Südtiroler Gäste bleiben kaum eine Woche, aber sie geben in vier Tagen fast so viel aus wie der durchschnittliche Wochengast. „Zum Batterie aufladen“ genügt ein verlängertes Wochenende, ohne Stress bei der meist kurzen An- und Abreise.“ Diese Aussage trifft voll ins Schwarze, und weil es so kommod ist, kann man das pro Jahr ja auch zweimal machen. Die Auswahl an Romantik-, Belvita-, Wander-, Kinder-, WellnessGenieser- etc. Hotels im eigenen Land ist enorm. Dazu kommt die gute Gastronomie in den Berggasthöfen und Schutzhütten. „Der Südtiroler Gast ist ein relativ kritischer Gast. Er sucht nicht das Billigste, legt aber großen Wert auf ein angemessenes Preis/ Leistungsverhältnis“, lautet eine weitere Aussage aus der Gastronomie. Oft sind es auch Gastwirte, die in den jeweils verschiedenen Saisonzeiten Urlaube bei den „Kollegen“ machen. Heimische Stammgäste zu haben ist für jeden Gastronom ein Qualitätsbeweis!

Franz Wimmer

Südtirol ist immer eine Reise wert

Südtirol ist ein beliebtes Urlaubsziel vieler Touristen. Trotz Krise, die Ankünfte und Nächtigungen steigen. Doch die Anfänge waren bescheiden. Vor rund 200 Jahren trafen die ersten Gäste ein und die Branche musste so manchen Rückschlag einstecken.

Die Zahlen erscheinen angesichts des relativ kleinen Gebietes gigantisch: Im vergangenen Jahr wurden in Südtirol 6.045.118 Ankünfte registriert. Fast 30 Millionen Übernachtungen wurden in den mehr als 10.000 Gastbetrieben aller Kategorien gezählt, die über 220.600 Betten verfügen. Das entspricht einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,9 Nächten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 3,3 % der Ankünfte und 1,7 % der Übernachtungen. Vor allem im August herrscht Hochbetrieb. Am beliebtesten ist das Urlaubsland Südtirol bei deutschen Touristen, gefolgt von den Italienern, Schweizern, Österreichern und Niederländern.

Doch es war nicht immer so. Erst seit gut 180 Jahren kommen Erholungssuchende ins Land. Damals empfahl der

Wiener Arzt Dr. Johann Huber in einer Schrift das heilende Klima Merans und die dort angebotenen, gesunden Trauben- und Milchkuren. Er setzte den Startschuss zum touristischen Aufschwung im südlichen Teil Tirols.

Durchzugsland für Pilger und Handelstreibende Schon vor Jahrtausenden überquerten Menschen den Alpenhauptkamm, um vom nördlichen Europa in südliche Gebiete zu gelangen. Doch niemanden hielt es lange vor Ort, die wilde Natur, die unheimlichen Berge, das raue Klima und Wegelagerer reizten niemanden zum Verweilen. Die Rast diente ausschließlich zur Erholung von der strapaziösen und gefahrenreichen Reise oder Wanderung.

In den Blickpunkt des Interesses rückte Tirol erst mit den Aufständen der Schützen unter Andreas Hofer gegen die bayrischen und französischen Truppen im Jahr 1809. Die bisher als hinterwäldlerisch und naiv angesehenen Tiroler wurden nun mit anderen Werten versehen. Deutsche und englische Dichter schwärmten über das Land der „Tiroler Helden“. Die ersten Besucher trafen ein, angezogen von der schönen Natur und Landschaft. Die wurde aber nur aus der

sicheren Position der Täler betrachtet. Die ersten Gipfelstürmer ließen noch lange auf sich warten.

Zur Kur nach Meran

Das Jahr 1836 wird als Geburtsjahr des Kurortes Meran fixiert. Europas Wohlhabende und Schöne zog es damals an Orte mit klingenden Namen, wie Karlsbad, Nizza oder Baden Baden. Erst Dr. Johann Huber, der Leibarzt der Fürstin Mathilde Schwarzenberg, weckte mit seiner Empfehlung Merans als idealen Ort für Erholungs- und Heilungssuchende das Interesse an der kleinen Stadt. Vor allem der Adel und das Großbürgertum, aber auch Prominenz aus Kunst und Gesellschaft trafen fortan in Meran ein. Selbst der europäische Hochadel war zu Gast. Die österreichische Kaiserin Sissi weilte mehrmals zur Kur in der Passerstadt. Daran erinnert heute noch das Sissidenkmal und die nach ihr benannte Promenade in Meran. Mit heilenden Quellen kann Meran nicht aufweisen, aber die Mediziner erkannten die Vorteile des milden Klimas. Von Oktober bis Mai trafen Heilungssuchende aus dem kühlen Norden ein. Im Herbst wurden Traubenkuren angeboten, an den Wintertagen Spaziergänge empfohlen und im Frühjahr Molke-Kuren durchgeführt.

Die Eisenbahn bringt die große Wende

Im Jahr 1867 rollte der erste Personenzug über den Brenner. Vorbei waren die strapaziösen Anreisen. Mühelos und bequem ging es in den luxuriös ausgestatteten Wagons über die Alpen. Immer mehr Touristen trafen ein. Durch eine weitere, im Jahr 1896 von der Südbahngesellschaft errichtete Verbindung durchs Pustertal, bestand später während der Wintersaison eine komplette Verbindung von Wien über Villach und Franzensfeste bis nach Meran. Im Jahr 1855 wurde die Meraner Kurverwaltung gegründet und die erste Kurordnung veröffentlicht. Nach dem ersten Besuch der österreichischen Kaiserin Elisabeth im eigenen

Salonzug im Jahr 1870 setzte der große Boom ein. Vor allem Adel und Großbürgertum fanden Gefallen an dem kleinen Kurort. Die Besucherzahlen stiegen sprunghaft auf das Doppelte an. Meran entwickelte sich zur ersten Adresse der Schönen und Reichen in der k.u.k. Monarchie. Neue Strukturen wurden nötig, weitere Pensionen und LuxusHerbergen gebaut. 1873 entstanden in Meran die ersten großen Kurhotels. Ein Jahr später erhielt die Stadt auch einen Kursaal und eine Badeanstalt, im Jahre 1900 wurde das Stadttheater erbaut.

Aufbruchsstimmung im ganzen Land Entlang der neu erschlossenen Verbindungen durch die Täler entwickelten sich touristische Zentren. Die Bahnstrecke durch das Pustertal, die als Verbindungslinie der beiden großen Nord-Süd-Strecken der Südbahngesellschaft quer

durch die Alpen – von Wien über den Semmering nach Graz, Marburg und Laibach bis Triest, bzw. von Kufstein über den Brenner nach Verona – diente, beflügelte den Fremdenverkehr im Pustertal. Im November 1871 wurde die über 200 km lange Strecke von Villach bis ins Eisacktal eröffnet. Da die Ausnutzung unter den Erwartungen der Betreiber blieb, beschloss man, den Tourismus durch den Bau von Hotels anzukurbeln. Im Pustertal wurde Toblach als Standort ausgewählt. Im Sommer 1878 wurde das Südbahnhotel mit einer Kapazität von 80 Betten eröffnet. Nicht etwa als Luxushotel, sondern als funktionale Herberge. Erst später wurde das Haus zum Grand Hotel mit 350 Betten erweitert. Der deutsche Thronfolger Friedrich, König Albert von Sachsen, die österreichische Erzherzogin Stephanie, König Milan von Serbien und Gustav Mahler weilten im Haus. Weitere große Häuser entstanden in Sulden, Trafoi, auf der Mendel und am Karersee, nachdem unter anderem im Jahr 1860 die Straße durch das Eggental gebaut und die Verbindung mit der Postkutsche ins Vinschgau 1906 durch die Bahn Meran – Mals ersetzt wurde.

Die Meraner „Belle Epoche“

Schwere Zeiten

Bis zum Ersten Weltkrieg war Meran das Aushängeschild Südtirols. Im Jahre 1913 wurden 40.000 Gäste vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum mit 1,2 Mio. Übernachtungen bei einer mittleren Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gezählt. Der luxuriöser Kurort konnte seinen Gästen einiges bieten: ein neues Kurhaus, Promenaden, Unterhaltung, selbst eine evangelische und jüdische Gemeinde hatte sich etabliert. Um die vielen Kurgäste beherbergen zu können, waren in den Jahren 1880 bis 1900 viele luxuriöse Unterkünfte im Jugendstil erbaut worden, die immer noch das Bild Merans prägen. Viele Namen wecken auch heute noch die Erinnerung an die großen Zeiten, darunter das Palace, Bristol, Emma, der Kaiserhof, Eden Kastell Rundeck, der Meraner Hof, Villa Tivoli oder das Central.

Im Ersten Weltkrieg marschierten italienische Truppen in Südtirol ein. Der Fremdenverkehr brach fast zusammen, die Glitzerwelt der Kurstadt war im Untergang. Nach dem Anschluss an Italien trat langsam wieder eine Wende ein: Der italienische Gast eroberte Meran. Das Spielcasino und die Rennbahn wurden gebaut. Der Große Preis von Meran mit der angeschlossenen Lotterie und die Wahl von „Miss Italia“ brachten der Stadt italienweite Bekanntheit. Doch auch die deutschen Gäste kamen wieder. Der Aufschwung sollte von kurzer Dauer sein. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nahm alles ein Ende. Statt Wohlbefinden und Freude zu vermitteln, wurden viele große Hotels zu Lazaretten umfunktioniert. Jüdischen Gäste, die sich hier vor Hitler in Sicherheit wähnten, wurden interniert und vertrieben. Der Tourismus kam komplett zum Erliegen.

Neubeginn mit neuen Trends

Nach dem Krieg erlebte der Tourismus zaghaft wieder Aufschwung. Die großen, personal- und kostenaufwendigen Häuser hatten ausgedient, den Besucher zog es immer mehr hinaus in die Natur und auf die Berge. Ein neuer Trend setzte in den 60er Jahre ein. Im Umland der Städte und in den Tälern entstanden neue Beherbergungsbetriebe, die auch den neuen Ansprüchen der Gäste entsprechen konnten: Schwimmbad, Tennisplatz, Liegewiese oder Sauna standen ganz hoch im Kurs, aktiv und unterhaltsam sollte der Urlaub sein. Vor allem der Wintersport und Wandern lockte die Touristen. Inzwischen hat sich das Angebot enorm erweitert. Eine riesige Auswahl von Aktivitäten lässt keine Wünsche offen: Sport, Erholung, Badeurlaub, Wellness, Kur, Abenteuer oder Genuss verbunden mit der einzigartigen Natur und Landschaft, Gastfreundschaft, authentischen Traditionen und kulturellen Angeboten bieten den idealen Rahmen für einen gelungenen Urlaub. Das wissen die Gäste und kommen gerne wieder.

Grand Hotel Karersee 1898 kurz nach Erbauung
Eröffnung der Vinschger Bahn im Jahr 1906

Der Sommer tanzt!

Betonung auf Atmung, Volumen, Raum und Bewegungsfluss in Jennifer-Manns-Contemporary-Dance-Stunden

Am 15. Juli beginnen die Workshops des Festivals Bolzano Danza – Tanz Bozen, bei denen Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Denn egal ob Einsteiger oder alter Tanzhase – die Bewegung zur Musik macht einfach Spaß, weckt die Leidenschaft und schafft ein ganz neues Körpergefühl.

Üblicherweise tummeln sich in den Turnhallen der Oberschulen von Bozen Schülerinnen und Schüler beim Sportunterricht. Ende Juli jedoch ist alles anders. Die Turnhallen werden zu Tanzstudios mit Spiegeln, Ballettstangen und Tanzboden umgestaltet. Den Besuchern schlägt beim Eintritt in die Hallen meist ein pulsierender Rhythmus ins Gesicht. Eine kräftige Stimme zählt den Takt mit „One, two, three, four, fünf, sechs, sieben, acht … e da capo!!“ Hier kann ein Satz schon mal aus drei und mehr Sprachen bestehen, was kein Problem ist, denn allem zugrunde liegt eine gemeinsame Bewegungssprache. Zwei Wochen lang nimmt der Tanz die Turnhallen der Stadt Bozen in Beschlag und zwar in all seinen Varianten: nicht nur Ballett, Jazz und Flamenco,

Kurzinfos

Workshops: 15. bis 27. Juli 2013 (Montag bis Samstag)

Tanzkurse im Rahmen von „Tanz Bozen – Bolzano Danza“

Anmeldung: bis 1. Juli 2013 online unter www.tanzbozen.it

Proben für die letztjährige Aufführung von „DanceWorks“ unter der Leitung der französischen Dozentin und Choreografin Anne Marie Porras

sondern auch Hip Hop, Afro Brazil, Modern-Dance, Pilates, Yoga und viele weitere Tanzstile werden unterrichtet. In knapp 90 Kursen werden Schritte einstudiert, Bewegungen erlernt oder perfektioniert und die Freude und Begeisterung am Tanz wird von Tag zu Tag größer.

Auch heuer gibt es neben altbewährten Kursen und Dozenten wieder einige Neuigkeiten im Programm. Erstmals gibt es in diesem Jahr Modern Jazz mit Selatin Kara, der unter anderem schon für Michael Jackson, Santana und Madonna getanzt hat. Wer in die Tiefe des Körpers und seiner Bewegungen gehen möchte, für den ist „Dance for Health“, mit der aus Argentinien stammenden Dozentin Fabiana Pastorini, genau das Richtige. All jene, die in der Bewegung auch mentale Ruhe suchen, sind hingegen bei Craig-Norris-YogaStunden bestens aufgehoben.

Mit Julie Pecquet konnte ein herausragendes junges Talent für den Hip Hop und Funky-Bereich gewonnen werden. Außerdem bringt der in Deutschland lebende Vietnamese Hoang Le Ung die neuesten Trends mit und wird in Bozen Hip Hop und House Dance unterrichten.

Auf ihre Kosten kommen heuer auch wieder alle Jazzdance Fans. Rose Calheiros zeigt die lateinamerikanische Variante in ihren Latin-Jazz-Stunden. Sam Watson zeigt zu R&B, klassischem Jazz, Pop, Rock und Soul die Schritte und Bewegungen des amerikanischen Jazzdance. Hingegen Anne Marie Porras gibt dem Jazztanz mit ihrer aktuellen französischen Prägung seine Noblesse zurück. Den vollständigen Überblick über das Kursangebot und aktuelle Neuigkeiten finden Sie im Internet unter www.tanzbozen.it

INFO

Südtiroler Kulturinstitut

Schlernstraße 1 | 39100 Bozen

Tel. 0471 313 800 info@tanzbozen.it | www.tanzbozen.it

Vom Umgang mit einer besonderen Landschaft

Seit dem 13. Mai führt Südtirol den Vorsitz in der Stiftung, die das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten verwaltet. Landesrat Elmar Pichler Rolle ist Präsident des Verwaltungsrates, dem neben Südtirol auch die zuständigen Assessoren der Provinzen Belluno, Pordenone, Trentino und Udine angehören.

Radius: Herr Landesrat Pichler Rolle, haben Sie sich schon mit Ihrer Aufgabe als Verwaltungsratspräsident vertraut gemacht?

Elmar Pichler Rolle: Ja natürlich, das Thema Dolomiten UNESCO Welterbe ist hochinteressant, vielschichtig und eine echte Herausforderung. Es gilt, eine weltweit einzigartige Landschaft als Erbe für die gesamte Menschheit zu bewahren, und das als Verbund von fünf teilweise sehr unterschiedlichen Provinzen. Wir haben es mit mehreren Sprachen – deutsch, italienisch sowie verschiedene Varianten ladinisch – zu tun, aber auch mit verschiedenen Verwaltungen. Das Trentino und Südtirol sind autonome Provinzen, Belluno, Pordenone und Udine hingegen sind Provinzen mit Normalstatut. Die Unterschiede in der täglichen Verwaltungspraxis sind nicht zu unterschätzen.

Radius: Welche Themenschwerpunkte haben Sie sich gesetzt, welche Vorhaben wollen Sie während Ihrer Präsidentschaft voranbringen?

E. Pichler Rolle: Zu den wichtigsten Vorhaben im Verwaltungsbereich der Stiftung gehört die geplante Zusammenlegung von Leitungsrat und Verwaltungsrat, um die

Entscheidungsprozesse innerhalb der Stiftung zu beschleunigen, und die schnellstmögliche Einsetzung eines Generalsekretärs. Auf operativer Ebene möchte ich den Verkehr auf den Dolomitenpässen und damit die Lärm- und Umweltbelastung verringern. Deshalb werde ich versuchen, mit den zuständigen Bürgermeistern eine Verkehrsregelung zu finden, mit der alle Beteiligten zufrieden sein können. Außerdem arbeiten wir bereits an einem Prototyp für eine Welterbeterrasse an ausgesucht schönen Aussichtspunkten im ganzen Welterbegebiet und im heurigen Sommer werden wir im Rahmen einer umfangreichen Gastwirte- und Gästebefragung erheben, wie der Kenntnisstand über das Welterbe ist, welche Wünsche und Anliegen damit verknüpft sind und wie die von uns angebotenen Infodienste genutzt werden. Wichtig ist mir außerdem die mögliche Erweiterung des Welterbegebietes auf die Langkofelgruppe. Aber der Weg dahin ist noch lang. Zuallererst müssen wir das Gebiet bei der Ausarbeitung des neuen Gebietsplanes Seiser Alm als Naturpark ausweisen, denn die UNESCO verlangt, dass sämtliche Natur- und Kulturgüter, die für die Welterbeliste kandidieren, bereits im Vorfeld ausreichend geschützt sind.

Radius: Was planen Sie im Bereich Information und Kommunikation?

Elmar Pichler Rolle

E. Pichler Rolle: Vordringlich in diesem Bereich ist für mich die Erweiterung des Naturparkhauses Drei Zinnen im Grand Hotel in Toblach um einen eigenen Ausstellungsbereich zum Thema Dolomiten UNESCO Welterbe. Auch wenn die Geldmittel knapper werden, halte ich das Projekt für unverzichtbar. Es gibt bekanntermaßen einen „Welterbetourismus“, der auch bei uns Fuß fasst. Diese Gäste kommen eigens wegen des Welterbes zu uns und wir müssen Ihnen entsprechende Informationen anbieten. Zukünftig sind deshalb auch die Naturparkhäuser der übrigen drei Dolomiten-Naturparks um diese Inhalte zu erweitern. Aber auch in der Kommunikation mit den Einheimischen besteht weiterhin Handlungsbedarf. Wenn wir wollen, dass sich die Menschen mit dem Welterbe identifizieren, müssen wir Sie noch stärker als bisher über den Wert der Anerkennung und die damit verbundene Verantwortung informieren.

Radius: Worin bestehen der Wert und die Verantwortung?

E. Pichler Rolle: Ich habe manchmal den Eindruck, dass vielen Menschen bei uns nicht klar ist, dass die Dolomiten durch die Eintragung in die Erste Liga der schönsten Landschaften weltweit aufgestiegen ist. Sie sind damit auf Augenhöhe mit Landschaften wie dem Großen Barriere-Riff in Australien oder den Nationalparks Grand Canyon und Yellowstone in den USA. Das ist doch ein großer Wert, oder? Aber die Anerkennung „weltweit einzigartig“ kommt nicht von ungefähr, die UNESCO hat unseren Antrag sehr genau überprüfen lassen und erst im zweiten Anlauf angenommen. Und die

Verantwortung, die wir tragen, findet sich auch im Begriff „weltweit einzigartig“. Wir sind verantwortlich dafür, dass die Dolomitenlandschaft als Erbe für die gesamte Menschheit erhalten bleibt. Diese Landschaft ist unersetzlich, es gibt sie nur einmal auf unserer Erde. Das Bewusstsein dafür ist bei uns noch nicht sehr groß, vielleicht, weil Südtirol insgesamt ein sehr schönes Land ist und die landschaftliche Schönheit um uns herum für uns selbstverständlich ist.

Radius: Was wünschen Sie dem Dolomiten UNESCO Welterbe für die Zukunft?

E. Pichler Rolle: Was ich mir wünsche? Nichts Unermessliches, sondern vielmehr, dass dieses Bewusstsein, von dem ich gerade gesprochen habe, wächst und dass wir einen immer mehr vorausschauenden, vorsorglichen Umgang mit den Dolomiten und der Südtiroler Landschaft insgesamt entwickeln. Es geht nicht nur darum, die Anerkennung „UNESCO Welterbe“ zu behalten. Es geht darum, die hohe Lebensqualität in unserem Land zu erhalten – für die Südtiroler und Südtirolerinnen, aber auch für unsere Gäste.

INFO

Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung Landhaus 11, Rittnerstr. 4 | 39100 Bozen Tel. 0471 417 722 | Fax 0471 417 729 ulrike.lanthaler@provinz.bz.it www.provinz.bz.it/natur-raum

Piciodelsee mit Eisengabelspitze
Dolomiten-Glockenblume
Tschamintal

Urlaub für’s Ich

Weg fahren. Und gleichzeitig zu sich kommen. Dafür steht der Weihrerhof. Seelenfrieden finden hat hier am Ritten Tradition. Seit 400 Jahren erfreut diese Gegend ihre Sommerfrischler. Ausbrechen aus dem Alltag, eintauchen in den eigenen Rhythmus: erholen, erfrischen, erleben.

Leben hoch über Bozen, jenseits des Trubels und Treibens. Umsäumt von einem feinen Netz wunderbarer Wanderwege. Eingebettet in ein kleines Meer aus alpiner Vegetation. Und am Horizont immer die Wunderwelt der Dolomiten. Im Einklang sein mit der Natur. Mit zeitgemäßen Behandlungsmethoden und Angeboten, die Ihren Namen verdienen. Verwöhnen ohne Gewöhnen, Gewohntes ohne Verwöhntes.

Auch ein Wellnessbereich braucht mal eine Frischzellenkur Warum besuchen wir ein Spa? Die meisten Menschen sagen, sie tun es zur Erholung, zur Regenerierung, um sich wieder aufzutanken und um fit zu werden für den Alltag. Doch was macht ein Spa, wenn es ähnliche Bedürfnisse hat? Kenner empfehlen ihm dann den Weihrerhof. Dort erfährt es eine

großzügige Renovierung. Mit deutlich mehr Platz für seine Gäste. Mit neuen, edlen Materialien, die direkt aus der Gegend stammen. Wie Silberquarzit, dem Urstein aus dem Südtiroler Pfischertal. Es ist resistent gegen Alltagssorgen und jede Form von Bakterien. Oder Zirbe. Ein Holz, das aus den Bergen stammt und das die Langlebigkeit fast erfunden hat.

Ein SeaSpa am Berg Wellness nennen es die meisten. Wohlbefinden passt ein bisschen besser. In einer polarisierten Welt sind es Gegensätze,

NEU! Laxn á la Weihrerhof – Signature Treatment Manuela und Klaus Pichler haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine einzigartige Behandlung, die es nur im Weihrerhof gibt, zu entwickeln. Erleben Sie die Favoriten der Südtiroler Naturwelt hautnah: erfrischendes Wasser, beruhigendes Heu, wärmenden Quarzit und die tiefenwirksame Zirbe – gemischt mit entspannenden Massagetechniken – begleiten Sie auf Ihre ganz spezielle Weihrerhof-Ruhereise.

die uns wieder zur Mitte führen. Zu uns selbst. Zum Ich in mir. Von innen nach außen – und zurück. Weniger Gegensatz. Mehr Einigkeit. Das SeaSpa am Berg.

INFO

Hotel Weihrerhof

Wolfsgruben 22 | 39054 Oberbozen/Ritten

Tel. 0471 345 102 | Fax 0471 345 354 info@weihrerhof.com | www.weihrerhof.com

Ein kleiner See. Ein kleiner Steg. Ein großes Ich.

Erholung beginnt im Kopf.

Laxn steht für Entspannen. Unter anderem. Aber vor allem.Entspannen

Ölebar im SeaSpa. Vielleicht einzigartig: die Hausbar für Ihre Haut.

Sommer in Trauttmansdorff

Die ganze Welt in einem Garten: Durch 80 Gartenlandschaften führen die verschlungenen Pfade und Wege der 12 Hektar großen Anlage der Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Hier gibt es Einiges zu erkunden: Die Botanische Unterwelt, der Verbotene Garten und der Matteo Thun’sche Gucker sind nur ein Vorgeschmack auf die kunterbunte Erlebniswelt des „Internationalen Gartens des Jahres 2013“.

Haben Sie die Gärten schon entdeckt? – Wer durch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff flaniert, sollte sich gut und gerne einen Tag – oder mehr – Zeit dafür nehmen. Die wunderbare Blüte des Sommers begeistert nicht nur Pflanzenliebhaber. Der feine Duft der englischen Rosen liegt in der Luft, Hortensien und Fuchsien erstrahlen in zarten Farben und Formen und der blühende Lavendel entführt die Gartengäste in die Provence.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff begnügen sich dabei nicht, die klassischen Erwartungen an einen botanischen Garten zu erfüllen. Künstlerpavillons und Erlebnisstationen interpretieren die Vorgänge der Natur auf eindrucksvolle Weise und Tierwelten fesseln besonders

Highlights 2013

Gartennächte – World Music Festival: donnerstags von Juni bis August

Frühstück bei Sissi: sonntags im Juni

Trauttmansdorff nach Feierabend:

Lange Freitagabende im Juni, Juli und August

Öffnungszeiten

29. März – 31. Oktober: 9 - 19 Uhr

1. –15. November: 9 -17 Uhr

Freitags im Juni, Juli, August: 9 - 23 Uhr

(Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung)

jüngste Gartenliebhaber; das sind nur einige Aspekte, die die Vielfalt des Gartens näher bringen.

Gartennächte und Frühstück bei Sissi

Die Veranstaltungen in den Sommermonaten erlauben das besondere Gartenerlebnis: Auf der berühmten Sissi-Terrasse mit atemberaubender Aussicht auf Meran genießen die Gäste einen ausgiebigen Brunch. Das mittlerweile auch italienweit etablierte World Music Festival „Gartennächte“ bringt wieder hochkarätige Weltmusik auf die Bühne im Seerosenteich: Hier wird die Nacht zum Tag!

Gartengenuss nach Feierabend

„Trauttmansdorff nach Feierabend“ wiederum verbindet kulinarische und musikalische Genüsse mit spannender Wissensvermittlung. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind gemeinsam mit dem Touriseum jeden Freitag im Juni, Juli und August bis 23 Uhr geöffnet und bieten ihren Besuchern ab 18 Uhr das Abend-Ticket zum Preis von 6,50 Euro an. Hier ist für jede und jeden etwas dabei: Liebhabern der Dolce Vita wird im Palmencafé am Seerosenteich in entspannter Atmosphäre ein gepflegter langer Aperitif serviert – ideal zu Zweit oder mit Freunden. Für musikalische Umrahmung sorgen dabei junge Südtiroler Musiktalente. Die Abendführungen sprechen alle Sinne an und bieten ein unvergessliches Erlebnis für alle, die neue Facetten des Gartens im milden Abendlicht entdecken möchten. Kulinarische Highlights bringt das Restaurant Schlossgarten zu Tisch – eine wahre Gaumenfreude für Feinschmecker und Genießer.

INFO

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff St.-Valentin-Str. 51 A | 39012 Meran Tel. 0473 235 730 | Fax 0473 235 731 info@trauttmansdorff.it | www.trauttmansdorff.it

Entspannen, erholen und genießen

Auszeit für Seele, Körper und Geist. Es muss nicht immer eine große Reise sein, auch wenige Tage am richtigen Ort verhelfen dazu, wieder Energie und Kraft zu sammeln. Das Romantik Hotel Oberwirt in Marling ist eine Oase für Wohlbefinden und Genuss.

Der Duft von 1700 Rosenstöcken empfängt in den Sommermonaten die Gäste des Romantikhotel Oberwirt. Dazu werden sie mit Herz und Charme vom Hausherrn Sepp Waldner und seinen Mitarbeitern begrüßt. Seit dem Jahr 1749 ist der Gastbetrieb im Besitz der Familie Waldner, über 500 Jahre Gasthaus-Tradition stecken in den Mauern des Romatik Hotel Oberwirt. So vereinen sich hier die herzliche Südtiroler Gastfreundschaft mit einer bodenständigen Tradition und zeitgemäßem Luxus. Wer einmal da war, kommt immer wieder, denn das Haus bietet das ideale Ambiente für Entspannung, Genuss und aktiven Urlaub.

Die Säulen des Erfolgs

Der Oberwirt zählt zu rund 200 auserwählten Hotels der europaweiten Romantik Hotels & Restaurants International. Basis der Mitgliedschaft sind ein regional geprägtes, historisches Haus, die erstklassische Küche und der Weinkeller mit Produkten aus der Region sowie ein kompetenter RundumService. Im Oberwirt wird all dies geboten. Es muss nicht immer Kaviar sein. Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau und edle Weine aus der hauseigenen Kellerei prägen die naturverbundene Philosophie des Hauses. Dies spiegelt sich besonders in den Kreationen des Küchenchefs Werner Seidner wider. Auch kleine, leichte Gerichte aus bevorzugt saisonalem, einheimischem Angebot werden in Oberwirts Romantik Restaurant serviert. Dazu beraten die Sommeliers

des Hauses bei der Wahl des passenden Weines aus einem Sortiment, das neben den Waldner-Weinen Gloria Dei, Riesling, Chardonnay, Seppelaia und Baccará vom hauseigenen Weingut Eichenstein auch eine große Auswahl edler Tropfen aus Südtirol und Italien bereithält. Ob in den Tiroler Stuben oder im schattigen Garten, die Gäste befinden sich in einer genussvollen Oase der Ruhe.

Entspannen und Erleben

Die familiäre Atmosphäre und das angenehme Ambiente der mit Zirbel- und Nussholz gestalteten Zimmer und Suiten erzeugten Wohlbehagen und Entspannung. Zudem laden der Garten, die große Liegewiese mit Außenpool und der Innenpool zum Verweilen ein. Das Highlight des Hotels ist unbestritten der Wellnessbereich „Amadea“. Produkte aus eigenem Anbau – Trauben, Äpfel, Bergheu und Rosen – sind die Grundpfeiler des Beautyprogramms, das mit Fitnessmassagen, bioenergetische Gesichts- und Körperbehandlungen sowie Kosmetikanwendungen von Piroche Cosmetics, Meran, Ligne St. Barth sowie Carpe Vino kombiniert werden kann. Täglich wird den Gästen ein kleines Programm angeboten. Oft begleitet der Hausherr sie persönlich hinauf zur in 1150 m.ü.M. gelegenen Waldneralm oder zum Bergbauernhof Hirschhof in Graun am Reschensee, wo Sepp Waldner seine Haflingerzucht betreibt.

INFO

Romantik Hotel Oberwirt – Familie Waldner

St. Felixweg 2 | 39020 Marling bei Meran Tel. 0473 222 020 | Fax 0473 447 130 info@oberwirt.com | www.oberwirt.com

Baden, Relaxen & Saunieren

Wie der Name schon verrät, hat Bad Schörgau eine Jahrhundert lange Tradition als Bauernbad. Die hauseigene Quelle wurde bereits 1624 erstmals als Heilquelle erwähnt.

In den 50er Jahren eingestellt, wurde die bäuerliche Tradition der Badekultur 2003 wieder aktiviert – ein gemütliches Badehaus mit eigener eisen-, schwefel- und mineralhaltiger Wasserquelle. Die hochwertigen Badezusätze kommen von den Sarntaler Bauern: das duftende Almenheu, der Honig und die reichhaltige Milch. Eine besondere Bedeutung in der Badestätte nimmt die Sarner Latsche – Pinus Sarentensis ein;

eine vergessene, alt bewährte und natürliche „Bauernmedizin”, deren anregende Wirkung schon unsere Ahnen kannten. Zum Schluss noch das sprichwörtliche Sahnehäubchen von Bad Schörgau: die hervorragende, von Michelin, Gambero Rosso und Gault Millau mehrfach ausgezeichnete Küche!

INFO

Hotel Bad Schörgau - Familie Wenter

39058 Sarntal

Tel. 0471 623 048| Mobil 340 586 09 11 info@bad-schoergau.com | www.bad-schoergau.com

Wellness und Genuss

Im la maiena Life Resort erleben Sie authentische Südtiroler Gastlichkeit in exklusiver Panoramalage. Genuss über den Dächern von Meran, dazu gehört ein Wohngefühl der Extraklasse in kuscheligen, familiengerechten oder luxuriösen Zimmern und Suiten aus Eichen- und Südtiroler Zirbelholz.

Das vielseitige Angebot des Hotels umfasst ein Hallen- und Freischwimmbad mit Whirlpool und einen komplett neuen SPA Bereich mit Saunalandschaft, Ruhebereichen, Panoramafitnessraum und einem abwechslungsreichen Fitnessprogramm. Das Highlight ist die Private SPA Suite „Emilia“, dort genießen Sie unvergessliche Stunden. Entdecken Sie das la dolce vita wellness & SPA, hier finden Sie ein spezielles Angebot um Ihren Körper zu verwöhnen, pflegen und innere Ruhe zu finden.

Der Fokus steht auf Genuss Küchenchef André Kassin und sein Team verwöhnen Ihren Gaumen mit feinen Speisen aus frischen, heimischen Produkten, mit dem Wissen um gesundes Genießen und viel Liebe. Von März bis Oktober können Sie auf den zwei hauseigenen Tennissandplätzen kostenlos spielen. Golfer erhalten in den umliegenden Plätzen viele Vorteile, zudem kann die Golf-INCard erworben werden. Save the date: am 09. Juni findet die la maiena Genießer Golf Trophy im Golfclub Lana statt. Kleine Gäste sind bei uns ganz groß, damit die Eltern im Urlaub entspannen können, halten wir die Kleinen auf Trab: viele Hits für Kids und in den Sommermonaten bieten wir täglich eine Kinder- und Jugendlichen-Animation.

la maiena Short Stay-Angebot

„Tue deinem Körper etwas Gutes, so hat deine Seele Lust darin zu wohnen“

Sonntag bis Donnerstag (4 Nächte) oder

Donnerstag bis Sonntag (3 Nächte) inklusive aller la maiena Genussleistungen und eine Ermäßigung von 10 % auf Ihre Wellnessbehandlungen pro Person im Doppelzimmer ab 339 €

Die Urlaubsadresse über den Dächern von Meran

Beauty, Kultur oder Gourmet?

The Panoramic Lodge – der Küglerhof ist kein typisches Südtiroler Hotel. Das Design und die Ausstattung des Hauses werden Sie überraschen. Die Lage ist beinahe unglaublich, völlig ruhig am Waldesrand inmitten eines großen Privatgrundstückes, weitab von jeder Durchgangsstraße.

Der Küglerhof hat einen einmaligen Blick über das Etschtal und die umliegenden Bergspitzen. Dieser Ausblick verfolgt Sie überall im Küglerhof, sei es beim Frühstück auf der Terrasse, im Zimmer, auf der weitläufigen Liegewiese mit Biotop und Sportpavillon, beim Schwimmen, in der Wellnessanlage, bei der Massage, beim Abendessen oder später am Abend im Lounge Bereich des Hauses. Dieses einmalige Gefühl, über das Tal zu schweben, lässt Sie nicht mehr los.

Gourmet auf höchstem Niveau

Und dann die Küche von Andreas Pircher! Er ist fürwahr ein großer Meister, verbindet spielend den ursprünglichen Geschmack der Südtiroler Küche mit den mediterranen Komponenten Italiens. Und zaubert daraus leichte und phantasievolle Kreationen, die Sie unbedingt versuchen sollten. Gerne werden Sie auf der Terrasse oder im Glaspavillon bedient, sodass Ihnen ein besonderes Erlebnis geboten wird. Auch mittags können Sie gerne die Künste der Küchenbrigade genießen, es reicht eine telefonische Anmeldung.

Genussvolles Wohlbefinden

Nutzen Sie die Möglichkeit eines Wellnesstages im Küglerhof, flauschige Bademäntel inbegriffen, und lassen Sie

sich von der Kosmetikerin mit den Naturprodukten von Susanne Kaufmann, exklusiv für Südtirol, verwöhnen. Sie können den Tag mit Schwimmen im beheizten Freibad beginnen, bei Pilates oder Fitnesstraining Gutes für Ihre Figur tun, joggen oder walken auf einem der Waldwege die beim Haus starten, sich massieren lassen, den naturbelassenen Garten genießen oder mit den hauseigenen Elektrobikes die Gegend erkunden. Oder buchen Sie ein ganzes Wochenende, welches individuell auf Sie zugeschnitten wird.

Kultur unter freiem Himmel

Die Open Lounge Abende im Küglerhof sind etwas Besonderes. Verschiedene Musikgruppen erwarten Sie am Freitag, und zusätzlich werden Kostproben aus der Küche auch zu später Stunde serviert.

Der Küglerhof ist seit 2013 ein Art-Hotel. Die Werke verschiedener namhafter Südtiroler Künstler bereichern das Haus und geben diesem eine ganz besondere Note. Lassen auch Sie sich inspirieren.

Lernen Sie den Küglerhof kennen, tauchen Sie ein in diese ganz besondere Atmosphäre und genießen Sie eines der schönsten Hotels unseres Landes.

INFO

The Panoramic Lodge – Der Küglerhof****s Haslachstr. 82 | 39019 Dorf Tirol Tel. 0473 923 399 | Fax 0473 923 699 info@kueglerhof.it | www.kueglerhof.it

Auszeit mit Ausblick

Kleine Auszeiten zwischendurch wirken Wunder. Sie lassen uns Energie tanken und geben uns neue Inspiration für den Alltag. Besonders wirksam ist so eine Auszeit, wenn sie mit hervorragendem Essen, einer idyllischen Umgebung und einer guten Portion Wellness einhergeht – so wie im Hohenwart in Schenna.

Nur wenige Kilometer von Meran entfernt befindet sich das Hohenwart, eines der führenden Häuser Südtirols. Eingebettet in eine üppig blühende Gartenanlage gibt es einen traumhaften Blick auf das Etschtal frei. Familie Mair hat das Hotel seit seinen Anfängen vor mehr als 50 Jahren zu dem gemacht, was es heute ist: eine Wohlfühl- und Genussoase für anspruchsvolle Urlauber, die Wert auf herzliche Gastlichkeit in authentischem Ambiente legen, gewürzt mit Kulinarik und Wellness vom Feinsten.

Paradies für Feinschmecker

Zu den Höhepunkten eines Aufenthalts im Hohenwart zählen unter anderem die kreative alpin-mediterrane Gourmetküche und der gut bestückte Weinkeller. Küchenchef

Hohenwart Top-Angebot

„Wellness a la Hohenwart“ inklusive täglicher BeautyBehandlung für 4 Genusstage ab 620 €

Markus Marmsoler serviert Spezialitäten mit frischesten Zutaten aus eigenem Anbau und eigener Herstellung bzw. aus eigener Zucht. Die Vinothek mit einer breiten Auswahl regionaler und internationaler Tropfen sorgt für ein breites Spektrum an Geschmacks- und Sinneserlebnissen.

Wellness & Beauty auf 1200 Quadratmetern Konzipiert als sinnliche Oase der Schönheit und Harmonie, sorgt der moderne VistaSpa für körperliches Wohlbefinden und seelische Ausgeglichenheit. Neben diversen Saunen, Dampfbädern, Ruheräumen und dem einzigartigen Panorama-Solebecken auf der Dachterrasse erwartet die Gäste eine Auswahl an authentischen Behandlungsmethoden. Natürliche Produkte aus der Region wie Traube oder Rosenblüte kommen bei den Signature Treatments zum Einsatz. Der bewusste Umgang mit der Natur und den Ressourcen spiegelt sich auch in der gelungenen Architektur des Wellness- und Beautybereichs wider.

Aktiv genießen – Bewegung vor schönster Naturkulisse Wandern, Biken, Golfen, Schwimmen im beheizten 25-Meter-Becken und Fitness-Bereich – das Freizeitprogramm im Hohenwart bietet das Passende für jeden Geschmack. Im Sommer wird die Dachterrasse des VistaSpas zur Kulisse für traumhafte Beauty-Anwendungen unter freiem Himmel. Auch Gästen, die nicht im Hohenwart übernachten, bietet das Hohenwart mit den DaySpa-Pauschalen „Auszeit Basic und Deluxe“ die Möglichkeit, die Vorzüge des VistaSpas einen ganzen Tag lang in vollen Zügen zu genießen. Buchungsmöglichkeiten und weitere Informationen unter www.hohenwart.com

INFO

Hotel Hohenwart

Verdinserstr. 5 | 39017 Schenna

Tel. 0473 944 400 | Fax 0473 945 996 info@hohenwart.com | www.hohenwart.com

Unbeschwerte Tage in Meran

Manchmal liegt das Gute so nah. In Merans exklusivem Villenviertel Obermais finden Genussreisende, Wellnessfans und Oldtimer-Liebhaber mit dem Vier-Sterne-SuperiorWellness-Hotel Ansitz Plantitscherhof ein veritables Juwel für ihre Ansprüche.

Es gibt viele gewichtige Gründe, die dafür sprechen, im „Plantitscherhof“ die viel gerühmte Südtiroler Gastfreundschaft zu genießen, sei es bei einer Ausfahrt mit dem hoteleigenen Oldtimer, bei den kulinarischen Darbietungen der Gourmetküche, bei einer Weindegustation im romantischen Gewölbe des Weinkellers mit seinen über 21.000 Etiketten, bei Whisky-Degustationen und gemütlichen Zigarrenlounges oder bei professionellen Behandlungen und Pflegeprogrammen. „In idyllischer Atmosphäre ausspannen, Kunst und Kulinarik genießen, den Gast aufmerksam umsorgen, so dass er sich wie zu Hause und bei Freunden fühlt“, das haben sich die charmanten Gastgeber Johannes und Margit Gufler und ihre zahlreichen Mitarbeiter auf die Fahnen geschrieben. Nicht minder zugkräftige Argumente in diesem Hotel Einkehr zu halten, sind das einzigartige Body&Mind-Programm sowie das vielfältige Wochen-Aktivprogramm. Alles ist angerichtet, damit der Gast unvergessliche Urlaubstage erleben kann. Noch attraktiver ist der Aufenthalt im Haus mit der Errichtung des neuen Golden Spa geworden, eine großzügige Wellness- und Beautyoase, die mit ihren exklusiven Behandlungsräumen, einer großzügigen Sauna-Erlebniswelt, einem

Hauseigener Oldtimerverleih

Ruheraum mit Wasserbetten, einem Salzwasser-Marmorhallenbad und vielem mehr dem Slogan alle Ehre macht. Mit viel Komfort stilvoll logieren können Gäste in den großen, gut geschnittenen Zimmern und Suiten, die sich um den zauberhaften Garten verteilen und alle individuell, liebevoll und mit unterschiedlichen Materialien eingerichtet sind. Jeder Gast kann sich sein „Lieblingszimmer“ aussuchen. In diesen hochwertigen Rahmen fügen sich die verschiedenen Restaurants des Hauses ein. Das Küchenteam versteht sich auf frische, vitale und mediterrane Zubereitungen. Im historischen Gemäuer, im südländischen Wintergaren, im Palmengarten oder unter den Weinreben schmecken die kulinarischen Köstlichkeiten besonders gut. Und wenn der Wein am Abend rubinrot im Glas funkelt, darf man sich sicher sein, dass man hier – woher man auch gerade kommen mag – ganz einfach willkommen ist.

Das Restaurant: täglich für Sie ab 19 Uhr geöffnet (nur auf Vorbestellung). Das besondere Event „Essen im Dunkeln“ das nächstes Mal am 24., 25., und 26. Oktober 2013 stattfindet, sollten Sie sich nicht entgehen lassen www.essenimdunkeln.it

INFO

Hotel Ansitz Plantitscherhof ****Superior

Dantestraße 56 | 39012 Meran

Tel. 0473 230 577 | Fax 0473 211 922 info@plantitscherhof.com | www.plantitscherhof.com

Für Genießer: Kleinstes Restaurant Südtirols

Hotel Quelle Nature Spa Resort

Das führende 4-Sterne-Superior-Hotel Quelle im Gsieser Tal präsentiert sich als exklusives Wellnessrefugium für Erholungssuchende, vor allem aber als Haus mit viel Herz. Umgeben von prachtvoller Natur, Wiesen und Wäldern wird hier der Gast mit bester Servicequalität verwöhnt.

Wohlgefühl pur erlebt man in einer der sensationellsten Spa-Landschaften Südtirols. Die über 2000 Quadratmeter große Wellnessoase bietet 48 Bade-Relax- und Schwitzattraktionen, um zu entspannen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. In der Quelle-Wasserwelt schwebt und schwimmt man auf den Wellen des alpinen Wohlgefühls. Die Saunawelt mit zehn Themensaunen und Dampfstuben bringt Gäste zum gesunden Schwitzen und Relaxen. Ein neu gestalteter Vitalgarten mit Schwebeliegen und Ruheoasen rundet das einzigartige Wohlfühlkonzept des Nature Spa Resorts ab. Die urige Wasserrad-Sauna gleich nebenan ist eine Hommage an Südtiroler Tradition und lädt zu ausgedehnten Ausblicken in die heimische Bergwelt ein.

Bewegungsfreude

Das Fit-&-Fun-Center mit Dolomitenblick und den neuesten Cardio- und Krafttrainingsgeräten motiviert unter Anleitung der Vitaltrainer zu aktiver Bewegung. Mit Barbara und Diego kann man die Freude an gesunder Bewegung

entdecken und dem Bewegungsdrang bei Almwanderungen, Biketouren, Nordic Walking, Stretching, Aerobic, Zirkeltraining, Yoga u.v.m. freien Lauf lassen.

Quelle Kulinarium

Ein neuer Urlaubstag startet mit einem vitalisierenden Frühstücksbuffet, tagsüber leichte Salate, Suppen, traditionelle und italienische Gerichte, zum Nachmittags-Kaffee oder -Tee werden Snacks, Kuchen und Strudel aus der hauseigenen Patisserie serviert. Abends wählt man à la carte aus fünf bis sieben Gängen sein liebstes GenießerMenü ganz nach Wunsch.

Renommierte Auszeichnungen

Man freut sich sehr über die bereits 4. Auszeichnung in Folge von Holidaycheck. Im Jahre 2010 mit dem Holidaycheck Award ausgezeichnet und nun dreimal in Folge mit dem „Holidaycheck Top Hotel“ Award ausgezeichnet als eines der beliebtesten Hotels Südtirol.

INFO

Hotel Quelle Nature Spa Resort

Magdalenastraße 4 | 39030 Gsieser Tal Tel. 0474 948 111 | Fax 0474 948 091 info@hotel-quelle.com | www.hotel-quelle.com

Entdecke deine Heimat

sentres ist ein digitaler Aktiv-Reiseführer – von Südtirolern für Südtiroler und Gäste. Im Web und als App. Du suchst die ideale Tour und die passende Einkehr, Unterkunft oder Einkaufsmöglichkeit? sentres hat die Antwort und die besten Tipps.

Pfitsch oder Pflersch, Pfunders, Pfatten oder Pfossen –wohin soll es gehen? Oder lieber nach Plawenn, Planeil oder Prämajur? Die sprachliche und landschaftliche Vielfalt ist sogar für Südtiroler verwirrend. Dabei bewegen wir uns gerne und immer öfter in der heimischen Natur. sentres entwirrt und weist den Weg.

Unter den über 3000 Tourentipps, inklusive Karte, GPSTrack, Fotos und Wegbeschreibung findet jeder Wanderer, Mountainbiker, Rennradler oder Kletterer seine perfekte Runde. Interessiert an den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke? Die sentres App informiert über Bergspitzen, Seen und Bäche, Kirchen, Denkmäler und mehr.

Welcher Tages- oder Wochenendausflug wäre perfekt ohne genussvolle Einkehr? Schließlich müssen die mühsam geleerten Kalorienspeicher wieder gefüllt werden. Was passiert,

wenn man die Wanderstöcke, den Ersatzschlauch oder die Brotzeit zu Hause vergessen hat? „Don‘t Panic“ – die sentres App zeigt dir die besten Einkehr- und die passenden Einkaufstipps in deiner Nähe.

Und wenn der Ausflug zum Urlaub im eigenen Land werden soll: 500 Unterkünfte auf sentres.com – von der kleinen Pension über den Bauernhof bis zum Luxushotel warten auf deine Anfrage. sentres kann im Web unter sentres.com genutzt werden oder man installiert sich die gratis sentres App für iOS oder Android.

Wandern am Fuße der Rotwand

Einer der aussichtsreichsten Höhenwege in den Dolomiten – der Hirzelweg – schlängelt sich am Fuße der Rotwand und des Masaré-Kammes an den Felswänden des Rosengartens entlang. Die Sessellifte „König Laurin“, mit dem man in etwa 20 Minuten die Kölner Hütte (2337 m) erreicht und „Paolina“, welcher zur Paolinahütte (2127 m) hinauffährt, erleichtern den beträchtlichen Höhenunterschied zu überwinden.

Der Hirzelweg oder Hirzelsteig (Weg Nr. 552, dann Nummer 549) beginnt direkt an der Kölner Hütte. Zu dieser Hütte gelangen Sie bequem mit dem Sessellift „Laurin I“ von Welschnofen und „König Laurin“ von der Frommer Alm. Steigung und fast ebene Abschnitte wechseln sich ab. Auf 2280 m Höhe mündet der Hirzelsteig in den breiten Wanderweg, der von der Paolinahütte (2127 m) heraufkommt. Nach wenigen Metern erreicht er das Denkmal des Bronzeadlers –zum Andenken an Dr. Theodor Christomannos. Als Alternative kann der Hirzelweg auch in der umgekehrten Richtung vom Sessellift Paolina aus begangen werden. Strecke: Talstation Sessellift Paolina (1620 m), Auffahrt mit dem Sessellift (2125 m) oder zu Fuß über Weg Mark. 552/539 vom Karer Pass zur Paolina Hütte (2280 m), Weg Mark. 548, Karer Pass (1745 m), Talstation Sessellift Paolina (1620 m). Wanderzeit: Juni bis Oktober. Weitere Informationen finden Sie unter www.carezza.it

Wellness, Wandern & Entspannen

Der Lodenwirt in Vintl ist mittlerweile zur Institution geworden. Tausende Südtiroler kennen den Gastronomiebetrieb von einem kurzen Stopp, einer Kaffeepause oder von einem schmackhaften Mittag- oder Abendessen. Wann immer man kommt, es ist der richtige Zeitpunkt!

Doch der Lodenwirt bietet mehr: Als Wellnesshotel, als Seminarhotel oder als Stützpunkt für Wanderungen in den herrlichen Almregionen. Naturfreunde und Sportbegeisterte finden jede Menge Abwechslung. Wanderungen und Radtouren quer durch die unberührte Naturlandschaft des Pustertales und der Dolomiten vermitteln das Gefühl völliger Freiheit. Über 30 Almen, eingebettet in der einzigartigen Bergwelt, verleihen der Almenregion Gitschberg-Jochtal ihren besonderen Charme. In den urigen Almen werden traditionelle Gerichte serviert. Angenehme Wanderwege führen in das malerische Bergdorf Fane Alm in Vals oder auf die sonnenverwöhnte Rodenecker Alm. Ein weiterer Vorschlag: das unberührte Pfunderertal entdecken. Traditionsreiche Bauernhöfe, ein uriges Bergdorf und magische Landschaft prägen das Bild. Geübte Bergsteiger erobern den Pfunderer Höhenweg, der auf dem Hochfeiler mit 3510 m seinen Höhepunkt erreicht. Für alle jene, die auch eine Abkühlung suchen. Der romantische Badeteich Issinger Weiher ist nur wenige Autominuten vom Hotel entfernt. Auch für Motorradfahrer – mit Ausgangspukt in Vintl – haben die zahlreichen Dolomitenpässe einiges zu bieten. Zum Aktivurlaub gehört natürlich auch die kulinarische Entdeckungsreise im Restaurant: traditionelle Spezialitäten aus Südtirol treffen auf mediterrane Leichtigkeit!

Wellness zur Entspannung für Körper und Geist Wellness bedeutet Entspannung und Erholung für Körper und Geist. Lauschen Sie fernöstlichen Klängen, während Ihnen die professionell ausgebildeten Mitarbeiterinnen zur vollkommenen Entspannung verhelfen. Entdecken Sie die volle Pracht Ihrer natürlichen Schönheit. Wellness in Südtirol: spezielle Anwendungen und Rituale, klassische Schönheitsbehandlungen und außergewöhnliche Pflegezeremonien. Dazu Chefin Evi Profanter: „Entspannen Sie in unserem einzigartigen Wellnessbereich mit Sauna und Kräuterbad, türkischem Dampfbad und finnischer Sauna, im Whirlpool oder in unserem exklusiven Ruheraum mit Wasserbetten. In unserem Wellnesshotel stehen für Sie tagtäglich natürliches Wasser aus den Südtiroler Bergen sowie Kräutertees einheimischer Hersteller bereit.“

Privates, Geschäftliches und Seminare

Der Lodenwirt ist ein beliebter Treffpunkt für Geschäftsleute und Handelsreisende. Dazu Evi Profanter: „Für eine kurze Besprechung findet man eine „passende Ecke“ genauso wie einen fein gedeckten Tisch für ein Firmenessen. Als Seminarhotel bieten wir für Seminare und Kongresse neben den passenden Räumlichkeiten auch sämtliche technischen Einrichtungen eines modernen Seminarhotel“, erklärt Evi Profanter. Neueste Errungenschaft im Umfeld des Lodenwirtes ist die Feinkäserei Capriz. Hochwertige Milch wird dort zu besonders schmackhaftem Käse verarbeitet. Zum Schluss kann man allen Gästen noch den Besuch der Lodenwelt und des Lodenmuseums empfehlen.

INFO

Lodenwirt**** – Familie Profanter Pustertalerstr. 1 | 39030 Vintl Tel. 0472 867 000 | Fax 0472 867 070 info@lodenwirt.com | www.lodenwirt.com

Unterwegs mit der BikeMobilCard

Herr und Frau Südtiroler entdecken das Land mit dem Fahrrad. Mit der Fertigstellung der wichtigsten Fahrradwege vor etwa acht Jahren wurde eine neue Epoche des Radfahrens eingeleitet. Radius hat mit dem Koordinator des Projektes „Südtirol Rad“, Hugo Götsch, ein Interview geführt.

Radius: Herr Götsch, was genau bietet Südtirol Rad für die Südtiroler?

Hugo Götsch: Das Projekt „Südtirol Rad“ ist aus einem Trend bzw. einer Notwendigkeit entstanden. Einheimische und Gäste zogen es vor, die Radwege talabwärts zu befahren. Man fuhr mit dem Zug nach Toblach, zum Brenner oder nach Mals, um von dort gemütlich talabwärts zu radeln. Die Transportkapazität der Züge für den Transport von Fahrrädern war und ist sehr begrenzt. Aus diesem Grund haben sich 24 Fahrradverleiher entlang der Eisenbahnstrecken zusammengeschlossen und kümmern sich gemeinsam um den Radrücktransport, außerdem werden hochwertige Fahrräder, E-Bikes und Accessoires verliehen.

Radius: D.h. die Gäste und Einheimischen leihen sich bei einem Verleih ein Rad aus und geben es irgendwo in Südtirol an einem anderen Südtirol-Radverleih wieder ab?

Allgemeine Informationen

Infos zu den Radtouren und kostenlose GPS-Daten: www.suedtirol-rad.com/radwege-routen/ Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel: www.sii.bz.it

Reservierungen:

Vinschgau, Passeier, Burggrafenamt, Überetsch, Unterland, Eisacktal: Sportservice Erwin Stricker Tel. 0473 201 500 | info@sportservice.bz

Wipptal: Sport Schölzhorn info@skiprofi.it

Pustertal und Seitentäler: Papin Sport Tel. 0474 913 450 | info@papinsport.com

Rentasport Gitschberg

Tel. 0472 522 045 | info@rentasport-gitschberg.com

H. Götsch: Ja, das kann spontan erfolgen. Man leiht sich ein Fahrrad für einen, zwei oder mehrere Tage und entscheidet, wo auf der Strecke man das Rad wieder zurückgibt. Die Verleihe sind alle miteinander digital vernetzt.

Radius: Ist dieses Angebot nicht vorwiegend für Gäste gedacht?

H. Götsch: Es stimmt, dass ca. 120.000 Gäste jährlich das Angebot nutzen. Aber immer mehr Einheimische entscheiden sich für ein Leihrad, weil sie dadurch das Transportproblem des Rades vermeiden und nachhaltig die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Auch immer mehr Schulklassen nutzen das Angebot für einen Maiausflug und es gehört in der Zwischenzeit zum guten Ruf, dass jeder Südtiroler mal mit dem Fahrrad das Land durchfahren hat. In zwei bis drei Tagen schafft man es, die 240 km vom Reschen nach Innichen zu treten. Die gut 100 km vom Brenner nach Kaltern schafft man in einem, gemütlich in zwei Tagen.

Radius: Was kostet ein Leihrad?

H. Götsch: Mit der Bikemobilcard kostet das Fahrrad inkl. Mobilität mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rücktransport des Fahrrades für Kinder 12 und für Erwachsene 24 Euro. Wer mehrere Tage ausleiht bzw. ein Abo hat, kommt günstiger davon.

Radius: Welche Altersgruppe fährt mit dem Fahrrad?

H. Götsch: Den Altersdurchschnitt kann ich nur schätzen. Familien mit Kindern, junge und betagte Paare, Schulgruppen, aber auch immer mehr Firmen nutzen das Angebot.

INFO

Südtirol Rad - Bici Alto Adige Bruno Buozzi Str. 12 | 39100 Bozen mail@suedtirol-rad.com | www.suedtirol-rad.com

Südtirol erfahren

Den Urlaub als Südtiroler in Südtirol verbringen? Das ist eine durchaus spannende Alternative. Es ist die Vielseitigkeit des Landes, die einen Aufenthalt abwechslungsreich und spannend macht – und das nicht nur für Ausländer. Auch Einheimische können durchaus noch Neues entdecken.

Südtirol ist das Land der Gegensätze: Auf der einen Seite das Land der Berge mit idyllischen Almen, auf der anderen Seite mediterrane Talsohlen, wo Obst- und Weinbau betrieben werden. Hier uralte Kulturdenkmäler, auf der anderen Seite moderne Technik und Architektur. Auch wer von sich behauptet, ein Kenner des Landes zu sein, weil er hier aufgewachsen ist, der wird überrascht sein, wie viel Südtirol er noch lernen kann. Am besten lernt man das Land kennen, indem man das Fahrrad nimmt und in gemütlichem Tempo die Haupttäler durchfährt.

Genussvoll erfahren

Wer Südtirol auf zwei Rädern durchqueren will, muss keineswegs ein Profi sein. Freilich: Es gibt Radrouten, für die eine ausgezeichnete Kondition notwendig ist. Doch die in den letzten Jahren entstandenen Talradwege eignen sich durchaus für Genussradler, die ohne allzu große Anstrengungen vor allem auch die Zeit mitbringen, bei den Sehenswürdigkeiten zu stoppen oder Mittagspausen einzulegen, bei welchen ein gutes Essen im Vordergrund steht. Denn das Genussland Südtirol definiert sich vor allem über das, was auf den Teller und ins Glas kommt. Die Ausgangspunkte der Radtouren können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Das Land Südtirol hat eine Menge investiert, um die Kombination Rad und Bahn zu perfektionieren. Das Modell „Bahn und Bike“ wurde vor allem im Vinschgau perfektioniert.

Vinschger Radweg

Die Radtour durch den Vinschgau ist wohl die bekannteste Radtour Südtirols: von Mals ausgehend führt der Vinschger Radweg über 80 km bis nach Bozen. Sportlich ambitionierte Radler werden die Strecke an einem Tag schaffen. Genießer, die sich Zeit nehmen, die Ortschaften zu erkunden und Genusspausen einzulegen, sollten einen Zwischenstopp mit Übernachtung einplanen. Ein Urlaub im eigenen Lande muss nämlich keineswegs schweißtreibend sein. Das Landschaftsbild ist vielseitig und groß angelegte Apfelplantagen wechseln sich mit schmucken Ortschaften ab.

Weintour ins Überetsch

Entlang der Weinstraße bieten sich Genuss-Radtouren an, wobei hier natürlich der Wein ein zentraler Begleiter ist: Sowohl die Landschaft als auch die Ortschaften sind von diesem Thema geprägt. Die Radtour ist nicht ausgesprochen lang, Genießer sollten aber ausreichend Zeit einplanen, um bei den Ansitzen und Burgen zu stoppen, sie zu besichtigen

oder bei den Weinkellereien eine Verkostung der autochthonen Weine vorzunehmen: Lagrein, Vernatsch und Gerwürztraminer sind auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert.

Eisacktaler Radweg

Die Brennerradroute geht man am besten von der Staatsgrenze an. Entlang der alten Bahntrasse geht es in leichtem Gefälle in die Fuggerstadt Sterzing. Von hier aus geht es auf der markierten Route weiter bis zur Franzensfeste, einer großartigen Festungsanlage, die nicht nur wegen der hier regelmäßig stattfindenden Ausstellungen auf jeden Fall einen Halt wert ist. Über das Kloster Neustift führt die Tour weiter nach Brixen und das Künstlerstädtchen Klausen. Dem Eisack entlang endet die Tour in der Landeshauptstadt Bozen. Insgesamt beträgt die Länge der Radtour zwischen Brenner und Bozen abwechslungsreiche 93 km.

Pusterer Radweg

Und auch das dritte Haupttal verfügt über einen Radweg. Von Hochpustertal ausgehend führt die Pusterer Radtour bis nach Mühlbach. Der Radweg ist größtenteils asphaltiert und auch für nicht so sportliche Radfahrer geeignet. Die 61 km führen durch die Pustertaler Ortschaften und vorbei an Sehenswürdigkeiten, die es durchaus wert sind, einen Halt einzuplanen. Die beschriebenen Radwege eignen sich für Genussradler,

die nicht regelmäßig in die Pedale treten und die neben der Bewegung genießen, schauen, kosten möchten. Natürlich bietet unser Land für sportlich Ambitionierte noch viel spannendere Touren, die über die berühmten Passstraßen führen. Und die Mountainbiker wissen, dass sie sich nach Lust und Laune auspowern können, indem sie die Südtiroler Berge erradeln. Urlaub im eigenen Land ist aber nicht nur für diese sportlich Ambitionierten eine echte Alternative zu einem Strandaufenthalt.

Machen Sie sich’s gemütlich

Bei Prokulus Reisen – Schupfer, Ihrem Busunternehmen im Vinschgau, finden Sie für jede Fahrt den passenden Bus. Verschiedene Angebote an organisierten Tagesfahrten, Sonntags- und Wochenendausflügen warten auf Sie.

Mit komfortablen und modernen Reisebussen lernen Sie Südtirol und die schöne Landschaft in unmittelbarer Umgebung kennen. Für Reisegruppen, Vereine, Schulen, Jahrgänge steht der Fuhrpark mit modernen und umweltfreundlichen Euro-5-Reisebussen von 19 bis 54 Sitzplätzen für In- und Auslandsfahrten sowie Transfer zu den Flughäfen zur Verfügung. Auch Sportbegeisterte kommen bei Prokulus Reisen – Schupfer auf ihre Kosten: Es werden Radtransferfahrten, wöchentliche Radausflüge in Südtirol und den Nachbarprovinzen, sowie

mehrtägige Radreisen zu interessanten Ausflugzielen laut Programm angeboten. Mit den modernen Fahrradanhängern kommt auch Ihr Rad bequem und schadlos ans Ziel.

Neuheit 2013

Der Bikeshuttledienst Bus & Rad bringt Sie Montag bis Freitag bis zum Reschensee. Zustieg ab Schenna, Meran, Algund, Rabland, wichtig: telefonische Anmeldung.

INFO

Prokulus Reisen – Schupfer Bahnhofstr. 20 | 39025 Naturns Tel. 0473 668 058 | Fax 0473 667 858 info@prokulusreisen.it | www.prokulusreisen.it

Mit dem Profi Berge erleben!

Welch erhabeneren Genuss gibt es wohl für den Bergfreund, als die Südtiroler Berge auf Tuchfühlung zu erklettern und zu erleben? Die Begleitung und Führung durch einen geprüften Bergführer ist Garant dafür, dass dieses Erlebnis unvergesslich wird. Um den vielseitigen Anforderungen gerecht zu werden, setzt der Südtiroler Bergführerverband auf hohe Qualität in der Ausbildung.

Outdoor-Sportarten erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit und ziehen immer mehr Menschen in ihren Bann. Die Anforderungen an einen Bergführer haben sich deshalb

im Laufe der Jahre stark verändert. Von einem Bergexperten wird nicht nur die absolute Vertrautheit mit allen Sicherheitsanwendungen und eine gute Kenntnis der Routen, sondern vor allem viel Erfahrung in den verschiedenen Bergdisziplinen erwartet.

Qualität fängt bei Ausbildung an Tragende Säule für die Qualität der Bergführertätigkeit in Südtirol ist in erster Linie die Ausbildung. Dementsprechend strukturiert und anspruchsvoll ist das Ausbildungssystem. Im Zweijahresrhythmus findet der Ausbildungszyklus zum Bergführer in Südtirol statt. Er beginnt mit den Eignungsprüfun-

Südtirols bestes Panorama

gen, die aus einem persönlichen Curriculum des Kandidaten, einem Eis- und einem Felstest bestehen. Die Ausbildung umfasst eine Reihe von Themen, die in der Berufsausübung relevant sind. Dazu gehören Theorieeinheiten in Südtiroler Geschichte und Heimatkunde, Geologie, Fauna und Flora, Gletscherkunde und Meteorologie ebenso wie der Bereich Orientierung und Tourenplanung, Kommunikation und Erste Hilfe am Berg. Der praktische Teil der Ausbildung beinhaltet Sportklettern, Eis- und Felskurse, Rettungskurse, einen Skitechnikkurs, einen Schnee- und Lawinenkurs, einen Skitourenkurs sowie Hochtourenkurse. Dieser Ausbildungsbereich dauert ungefähr 18 Monate. Hat der Auszubildende die Teilprüfungen in allen Bereichen bestanden, kann er die Lizenzprüfung antreten. Erst nach bestehen dieser, kann sich der Auszubildende als Bergführeranwärter bezeichnen, den Beruf bereits ausüben und nach weiteren 18 Monaten zum zehntägigen Aufstiegskurs antreten. Nach bestandener Prüfung ist der Anwärter nun geprüfter Berg- und Skiführer mit international anerkannter Berufsbezeichnung. „Auf den ersten Blick mag dieser Ausbildungsweg lang und beschwerlich wirken. Ein motivierter Bergfreund wird sich dadurch aber nicht abschrecken lassen, denn er ist durch diese Ausbildung

für diesen wunderbaren, aber verantwortungsvollen Beruf bestens gerüstet“, zeigt sich Flavio Moroder, Präsident der Südtiroler Berg- und Skiführer, überzeugt.

Bergführer – ein Traumberuf!

Was den Beruf als Bergführer so reizvoll macht, ist gerade die Tatsache, dass er sich im alpinen Gelände bewegt, in der „Wildnis“, in der es keine angenehmen Promenadenwege, perfekt präparierte Pisten oder andere komfortable Einrichtungen gibt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bergfuehrer-suedtirol.it

Flavio Moroder

Wenn wir erklimmen …

Aufwärts! Bergsteigen heißt das Tal zurücklassen und nach oben zu streben. Dabei gibt man sich nicht mit geringem Anspruch zufrieden, man sucht nach dem Gefühl, den Berg unter den Füßen zu bezwingen. Unterwegs mit Armin Mair.

Eine meiner Lieblingstouren liegt nicht weit entfernt von meiner Heimatstadt Klausen: Die Kassianspitze mit ihrem herrlichen Ausblick auf das ganze Land. Ausgangspunkt ist entweder der Autoparkplatz beim Kühhof östlich oberhalb Latzfons (1585 m) oder der Autoparkplatz bei der Nöcklhütte (1959 m). Der Aufstieg zum Latzfonser Kreuz (2311 m) vom Kühhof aus erfolgt über einen breiten Forstweg an der Klausner Hütte (1923 m) vorbei, über den steilen Kreuzweg zur Wallfahrtskirche mit der schwarzen Mutter Gottes (ca. 770 Höhenmeter, 2 Stunden). Von der Nöcklhütte aus, ist man zwar näher an den angepeilten Endpunkt, der Weg unter dem Jocherer Berg vorbei ist aber weniger lohnend (wenn in 1,5 Stunden auch nur etwa 390 Höhenmeter zu bewältigen sind). Nach einer Stärkung im Hospiz geht’s dann an die Sache. Hinter dem Berggasthof erklimmt man zuerst den Gipfel des Ritzlar (2528 m), steigt

Zwickauer Hütte auf 2979 m

dann steil in einen Sattel hinunter, um dann an Halteseilen zwei weitere Gipfel (2486 m und 2574 m) zu ersteigen, die am Weg zum Hauptgipfel der Kasssianspitze (2581 m – 1 Stunde) liegen. Wer den Gipfel westseitig verlässt, kann vergleichsweise bequem zum Latzfonser Kreuz zurückkehren oder auch noch den 2563 Meter hohen Westgipfel mitnehmen, bei dem im Westen leider kein erkennbarer Weg nach unten führt (weitere Stunde zur Schutzhütte).

Vom Latzfonser Kreuz aus kann man zurück zum Kühhof den östlich vom Schutzhaus abzweigenden Weg Richtung Fortschell-Scharte (2299 m) einschlagen und von dort auch noch das Plankenhorn (2543 m) und die Lorenzispitze (2483 m) mitnehmen.

Hoch über Pfelders

Pfelders (1630 m hoch gelegen) im hintersten Passeiertal ist für mich sowohl im Sommer als auch im Winter eine Reise wert. Da wir lieber steil aufwärts und sanft nach unten steigen, wählen wir in diesem Tal eine Rundtour, die diesen Vorstellungen entspricht. Am Morgen steigen wir auf Mark 6a an der Schneidalm vorbei meist sehr steil hinauf zur Zwickauer Hütte (2979 m, vom Tal aus 1350 Höhenmeter, Zeit etwa 3,5 Stunden). Hier oben heißt es Aussicht und Stärkung in der Hütte genießen. Wer vorgemerkt hat, findet hier eine Übernachtungsmöglichkeit und kann sich nach Mittag und bei sicherem Wetter der Besteigung des Hinteren Seelenkogels (3470 m) widmen. Der Weg zum Gipfel ist nicht schwierig aber immer wieder recht luftig und ausgesetzt (ca. 500 Höhenmeter in 1,5 Stunden). Wer diese Bergfahrt als Ein-TagesTour bewältigen will, steigt von der Zwickauer Hütte auf Mark 6a rund 200 Meter wieder hinab und schlägt den Weg zur Stettiner Hütte (2875 m) ein, der auf Mark 44 weitgehend die steilen Grashänge querend bis zum Weg Nr. 8 und auf diesem zur Stettiner Hütte führt (von Zwickauer Hütte etwa 4 Stunden). Die ausdauernden Wanderer finden im Frühsommer noch genügend Licht, um von der Stettiner Hütte über den mäßig steilen Weg an der Lazinser Alm (1860 m) vorbei wieder ins Tal abzusteigen.

Der Plattner Bienenhof

Der über 600 Jahre alte Plattnerhof in Wolfsgruben am Ritten, mit Stroh und Schindeln gedeckt, ist immer einen Besuch wert.

Bis 1976 war der Plattnerhof bewohnt: ohne fließendes Wasser, ohne Strom, so wie die Bauern in den letzten Jahrhunderten gelebt hatten. Diesem Umstand verdanken wir, dass hier Zahlreiches erhalten geblieben ist, das anderswo durch die neue Zeit einfach verschwunden ist: Feld- und Küchengeräte, die gesamte Einrichtung und kurioser Kleinkram, wertvolle Dokumente über das Leben der einstigen Besitzer.

Vorbildliche Sanierung

In den 80er Jahren wurde der Hof in schlechtem Zustand von der Bozner Kaufmannsfamilie Gramm übernommen und vorbildlich saniert. Im Stadel- und Stallteil befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte der Imkerei in Südtirol. Eine Sammlung von Bienenkörben und Bienenkästen, verschiedenartiger Honigschleudern und Honigpressen, Wissenswertes über den Honig und vor allem über die Bienen. Im Freigelände gibt es einen liebevoll gepflegten Bauerngarten und einen Buchwei-

zenacker, aber auch einen interessanten Bienenlehrpfad, der den Besuchern die wichtigsten Informationen zu den Bienen gibt und die Welt aus Sicht der Biene erklärt. Das Museum ist täglich geöffnet von Ostern bis Ende Oktober von 10 bis 18 Uhr. Voranmeldung für Gruppen ist erwünscht.

INFO

Imkereimuseum „Plattner Bienenhof“

Wolfsgruben 15 | 39059 Oberbozen

Tel. 0471 345 350 www.museo-plattner.com

Andere
mit Farbe.

Sterzing, nicht nur einen Ausflug wert

Die kleine aber feine Stadt Sterzing gilt als Anziehungspunkt für Shoppingfans, für Sportler, Kunstinteressierte und Naturliebhaber. Bezaubernde Einkaufsstraßen inmitten prächtiger Burghäuser und Plätze verleihen der 6600-Einwohner-Stadt ein mittelalterliches Flair.

Sterzing, die nördlichste Stadt Südtirolss wurde vor einigen Jahren zu einer der schönsten Kleinstädte Italiens gekürt. Nicht umsonst, denn übers ganze Jahr werden in der zauberhaften Stadt zahlreiche Veranstaltungen und sonstige Highlights angeboten.

Events für Jedermann aus nah und fern

Seit über 16 Jahren gehen in Sterzing die beliebten Laternenpartys über die Bühne. Auch heuer findet das Kultevent jeweils mittwochs ab 19 Uhr vom 10. Juli bis 21. August (ausgenommen am 14. August) statt. Entlang der Sterzinger Fußgängerzone bieten zahlreiche Gastbetriebe kulinarische Leckerbissen für jedermann. Die Angebotspalette ist reich an italienischen und Südtiroler Spezialitäten. Fünf Musikkapellen und -gruppen verschiedenster Art sorgen dabei für ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm.

Ein Highlight für Feinschmecker und traditionsgebundene Freunde ist das Sterzinger Knödelfest, welches in diesem Jahr am Sonntag 8. September ab 11 Uhr stattfinden wird. Den Einheimischen und Gästen werden an einer 300 Meter langen Tischreihe allerlei Knödelsorten angeboten und serviert. Umrahmt wird dieses kulinarische Fest von viel traditioneller Musik. Zum bereits siebten Mal in Folge verwandelt sich die Fuggerstadt an vier Samstagen im Herbst (vom 14. September bis 5. Oktober) in eine Gastronomie- und Shoppingmeile der besonderen Art. Bekannt unter dem Namen „roter Teppich“ stehen diese vier Tage ganz im Zeichen von Mode, Musik und Köstlichkeiten. Ein ausgerollter roter Teppich leitet die Gäste durch die prächtigen Gassen und Straßen der historischen Alpenstadt, vorbei an den gastronomischen Ständen und Geschäften, wo Gastwirte und Kaufleute mit ihren Spezialitäten und Angeboten aufwarten.

Spiel, Spaß und (Ent)spannung

Seit April 2013 wird in Sterzing für noch mehr Action und Abenteuer gesorgt: Der Hochseilgarten und Abenteuerpark „Skytrek“ an der Talstation Rosskopf bietet nämlich Nervenkitzel in luftiger Höhe.

Der Freizeitberg Rosskopf mit seinen vielen Alm- und Berghütten ist ein ideales Ausflugsziel für die gesamte Familie. Erreichbar mit der Bergbahn als auch zu Fuß. Die Bergbahn ist bis Oktober täglich in Betrieb – www.rosskopf.com Hallen- und Freibad „Balneum“ samt großzügiger Saunaanlage kann den Erlebnistag in Sterzing so richtig entspannend beginnen oder ausklingen lassen – www.balneum.sterzing.eu

Der Sterzinger Stadtplatz wird jeden Freitag von Mai bis Oktober vom traditionellen Bauernmarkt belebt. Von 9 bis 13 Uhr werden einheimische, saisonale Produkte angeboten. Außerdem sind die Geschäfte am Samstag das ganze Jahr über ganztägig geöffnet und zwar alle!

Schenken Sie Einkaufsfreude

Ob Geburtstagsfeier, Hochzeitstag oder Kinderparty, mit dem Einkaufsgutschein der Stadt Sterzing haben Sie immer ein passendes Geschenk. Der Gutschein ist im Tourismusverein Sterzing und bei der Raiffeisenkasse Wipptal – Filiale Sterzing erhältlich.

INFO

Tourismusverein Sterzing

Stadtplatz 3 | 39049 Sterzing

Tel. 0472 765 325 | 0472 765 441

info@infosterzing.com | www.sterzing.com

Einen ganzen Tag Urlaub

Wer auf dem Urlesteig in Reinswald auf Entdeckungstour geht, erfährt, dass Wandern mit der Familie auch mal ganz entspannend sein kann. Das Naturerlebnis im Sarntal bietet Kindern ein spannendes Angebot, die Natur zu entdecken, zu spielen und zu staunen: den Eltern bleibt nichts anderes übrig, als den Tag zu genießen.

Den Ausgangspunkt des Urlesteiges erreicht man ganz bequem mit der Kabinenbahn. Von dort hat man die Wahl: unterteilt in vier Abschnitte, kann man das Wasser, die Tierwelt, Sarner Geschichte und Kultur oder die Pflanzen ken-nen lernen. Dabei schippern die Kleinen mit dem Floß über den Teich, klettern auf der Riesenlibelle, entdecken was ein „Kondlplöudr“ ist und suchen im Latschenlabyrinth nach dem rechten Weg. Auch Erwachsene erfahren auf dem Urlesteig allerhand Neues oder finden Vergessenes wieder. Gemütlich einkehren kann man entlang des Urlesteigs bei den bewirtschafteten Almen, die auch kindgerechte Küche anbieten. Veranstaltungen runden das Angebot den ganzen Sommer über ab: der Familiensonntag am 23. Juni macht den Auftakt. Mit kreativen Werkstätten bei allen Hütten wird so der Familienausflug noch spannender und entspannter. Eigenes Kartenmaterial vor Ort erklärt den Weg und macht Lust auf mehr.

Wichtige Informationen

Die Kabinenbahn fährt täglich vom 22.06 bis 13.10.2013 von 8.30 bis 12.30 und von 13.30 bis 17.30 Uhr zusätzlich an den zwei Wochenenden: 08.-09.06.2013 und 15.-16.06.2013

Ausgangspunkt: Bergstation Reinswalder Kabinenbahn, 2130 m

Zufahrt: Durch das Sarntal Richtung Reinswald-Durnholz bis zur Talstation der Reinswalder Kabinenbahn

Gehzeit: nach Wahl zwischen 20 Minuten und 3 Stunden

Höchster Punkt: 2130 m

Höhenunterschied: nach Wahl zwischen 30 m und 545 m absteigend

Charakter: leichte Tour mit herrlichem Ausblick, ideal für Kinder, teils auch mit dem Kinderwagen befahrbar

Einkehr: Bärnstub, Pichlberg, Pfnatschalm, Getrumalm, Sunnolm, Reinswalder Mühlen

INFO

Reinswalder Lift GmbH

Tel. 0471 652 132

info@reinswald.com | www.reinswald.com Tourismusverein Sarntal Tel. 0471 623 091 info@sarntal.com | www.sarntal.com

Erlebnis pur für Groß und Klein

Wanderparadies und intakte Natur – doch der Erlebnisberg Watles bietet viel mehr! Hier wird gespielt, geplanscht und etwas für die Gesundheit getan. Und auch Sport und Abenteuer kommen nicht zu kurz.

Wo im Winter die Skifahrer und Snowboarder den Hang hinunter flitzen, bietet sich im Sommer ein ganz anderes Bild: Eine wahre Sommeroase erstreckt sich an der in 2150 m Höhe gelegenen Bergstation. Sie ist Ausgangspunkt für große und kleinere Wanderungen in die faszinierende Bergwelt des Obervinschgaus. Doch viele der Besucher verweilen direkt vor Ort, denn das riesige Freizeitangebot lockt Groß und Klein zum Spielen, aber auch Entspannen. Gemeinsam oder allein geht es auf große Entdeckungstour.

Mit dem Floß über den See Abenteuer locken vor allem die Kleinen. Im vergangenen Sommer wurde der 1500 m² große und 40 cm tiefe Spielsee angelegt. Nicht allein die Floßfahrt und zwei Wasserfälle begeistern und wecken Abenteuerlust, hier kann jeder sein Glück beim Goldwaschen am Brunnen oder beim Kristallesuchen in der Diamantengrotte herausfordern. Wer es entspannter mag, genießt auf einer Holzliege am kleinen Sandstrand den Blick auf das Panorama der umliegenden Bergwelt oder stärkt seine Gesundheit mit einem Kneippbad am Bach und auf dem Trockenpfad. Die Kleinsten finden

am Fuß des Pfades eine große Sandgrube zum Spielen und Sandburgenbauen. Zur Stärkung während einer Wanderung zum Gipfelkreuz des Piz Watles (2550 m), zur Sesvennahütte oder von Tal hinauf ausruhen, lädt die Plantapatschhütte, die sich direkt am Spielsee und der Bergstation befindet.

Sport und Spaß für alle Doch noch mehr wird geboten. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Erlebnis-Rutsche und die 3D-Bogensportanlage. Mutige sausen in Luftreifen den steilen Hang hinab. Beim Bogenschießen hingegen zählen Ausdauer, Konzentration und Geduld – egal, ob Anfänger oder Profi. Dies kann jeder auf dem Einschießplatz und den zwei Parcours mit verschiedenen Niveaus mit 30 3D-Tieren trainieren. Wöchentlich werden Schnupperkurse angeboten, die Ausrüstung kann ausgeliehen werden. Im vergangenen Jahr wurden dem Erlebnisberg für die tollen Attraktionen die internationalen Auszeichnungen „Erlebnisberg des Jahres 2012“ und „Bestes Kinderangebot 2012“ von Skiareatest verliehen. Im Sommer 2013 neu auf dem Erlebnisberg: Mountaincarts und Funballz!

INFO

Touristik & Freizeit AG 39024 Mals im Vinschgau Tel. 0473 835 456 | Fax 0473 835 456 info@watles.net | www.watles.net

Bergurlaub für Familien

Es war immer der Drang der Neugier, der die Menschen in die Berge lockte. Wenn es die Vielfalt des Angebotes ist, das Familie Südtiroler sucht, dann schlummert vor ihrer Haustür ein Schatz, für den es sich lohnt auf Entdeckungsreise zu gehen – Bergurlaub in den Sextner Dolomiten.

Juwel, das ist ein Wort das zu den Sextner Dolomiten passt. 2009 wird die einmalige Felslandschaft rund um die Drei Zinnen geadelt. Die gigantischen Felsziffern der Sextner Bergsonnenuhr tragen jetzt das Etikett Unesco Weltnaturerbe. Im Sommer sind es vier Bergbahnen – jene am Haunold, Helm und Rotwand – die mit der Drei-Berge-Card am bequemsten und günstigsten erklommen werden können.

Von der Rentierfütterung in den Hochseilgarten Auf den Sextner Rotwandwiesen tummelt sich seit nunmehr zehn Jahren das kleinste Rentierrudel der Alpen. Wer über den neuen Rentierbaumkronenpfad wandert, kann die Tiere aus der Vogelperspektive sehen und jeden Donnerstagnachmittag bei der geführten Rentierfütterung mithelfen. Der neue Abenteuerpark für „junge Kraxler“ liegt an der Haunold-Bergstation bei Innichen. Der Hochseilgarten für Kinder bis acht Jahre bietet zwei Routen mit je zehn Stationen – die darunterliegende Tubingbahn führt zu den beiden Wasserteichen, die den Fußspuren des Riesen Haunold entstammen.

Bergfrühstück nach Sonnenaufgang

Wann leuchten die Gipfel der Sextner Dolomiten am schönsten? Vielleicht in den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne den Schleier der Dämmerung lüftet? Die Helmbahn Sexten startet von Mitte Juli bis Mitte September wöchentlich einmal in aller Herrgott’s Frühe auf den Berg. Die Krönung ist danach das reichhaltige Bergfrühstück auf 2000 m im Helm-Restaurant.

Kinderalm, Riesenhüpfburg und Kinderfeste

Ein Ausflug auf die neue „Kinderalm“ direkt neben der Bergstation am Helm gilt als Pfichttermin. Eine sagenhafte Spiel-

und Wasserwelt, wo auch Erwachsene wieder zum Kind werden dürfen mit kleinen Blockhaus-Almhütten, Wasserbereich mit alter Mühle und umleitbaren Bächlein. Die legendären Kinderfeste im Zeichen des versteinerten Riesen Haunold steigen jeden Freitag (ab Mitte Juli) mit Kinderolympiade –viele lockt allerdings die Megahüpfburg an der Bergstation, die jeden Tag voll funktionstüchtig ist.

Sommerrodeln und alpine Genuss-Momente Fun und Action auf Südtirols erster Sommerrodelbahn. Der 1,75 km lange Fun-Bob ist die Spaßquelle Nr. 1 in den Dolomiten und führt vom Haunold bis in die Nähe des Ortszentrums von Innichen. Ein echter Adrenalin-Schub für alle, die’s mal so richtig laufen lassen wollen. Und wer diesem Vergnügen auch am lauen Sommerabend frönen will, der ist beim Fun-Bob-by-night-Termin jeden Dienstagabend (Mitte Juli bis Ende August) mit Tiroler Abend in der „Riese Haunoldhütte“ genau richtig. An den Wochenenden werden im Helm-Restaurant erlesene Gaumenfreuden vom Wild bis zum Fisch aufgetischt.

INFO

Sextner Dolomiten

Tel. 0474 710 355 | Fax 0474 710 416 info@s-dolomiten.it | www.sextnerdolomiten.com

Sommerfrische auf dem Bauernhof

Warm ist sie und angenehm rahmig – ganz anders als die Milch zuhause aus dem Kühlschrank! Frisch aus dem Stall, schmeckt sie einfach doppelt so gut …

Sommerfrische in Südtirol: Kurz-Anreise statt Mega-Stau, familiäre Berg-Atmosphäre statt überfüllte Strände, keine Hektik, kein Lärm. Die Stille mutet zunächst noch etwas ungewohnt an – zum Glück hört man das laute Muh, Mäh und Kikeriki der Tiere. Weit ab vom Alltag und doch so nahe bei

Daheim: Das ist echte Sommerfrische! In Südtirol bleiben und doch so weit ab vom täglichen Einerlei – da beginnt der Urlaub schon am ersten Tag.

Frühstück mit frischen Produkten vom Hof

Nach einer erholsamen Nacht, in der Groß und Klein wohlig schlafen wie die Murmeltiere, gibt es ein üppiges Frühstück: Es muss wohl die würzige Bergluft sein, die das

selbstgebackene Brot besonders knusprig, den hofeigenen Käse und die Wurst besonders schmackhaft und die Frühstückseier der Hühner, die draußen im Hof zufrieden vor sich hin picken, besonders lecker machen.

Herrlich wohnen

Die Ferienwohnungen sind mit allem ausgestattet, was Familienurlaub komfortabel macht, darunter großzügige Bäder und eine voll eingerichtete Küche. Auf Wunsch wird auch babygerechtes Mobiliar zur Verfügung gestellt. Die größeren Kinder erobern sich in Windeseile den Spielplatz, beobachten die Hühner, pflücken Blumen für den Esstisch und kommen zu Besuch in den Stall, wo sie Kühe, Schweine und Schafe aus nächster Nähe erleben können.

Langeweile? Gibt es hier nicht!

Die Stunden vergehen wie im Flug, es gibt jede Menge zu entdecken, zu beobachten, zu erkunden und erforschen. Die

Eltern räkeln sich inzwischen entspannt in den Liegestühlen vor dem Haus, genießen das überwältigende Panorama der Bergwelt, atmen die frische Luft und tanken wohltuendes Sonnenlicht. Die Bauersleute setzen sich gerne auf ein „Ratscherle“ dazu und zeigen den Kindern, wie man die Ziegen melkt, wie sie aus frischem Rahm die Butter schlagen und wie sie den Teig für das Brot kneten. Die Kinder dürfen

auch selber Hand mit anlegen: Ob bei der Heu- oder der Stallarbeit, beim Brotbacken oder beim Ziegen-Hüten, hier sind immer ein paar fleißige Händchen gefragt.

Aktiv ab Hof

Jenseits von Shopping-Meilen und Stadt-Trubel erkundet die Familie gemeinsam das eigene Land mit den glasklaren Gebirgsbächen, den weitläufigen Almwiesen und den lieblichen Bergen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Weitere Informationen zu Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol unter www.roterhahn.it

Urlaub auf dem Bauernhof

Unter der Marke „Roter Hahn“, die für Qualität und authentisches Reisen steht, werden über 1600 Südtiroler Bauernhöfe aus allen Landesteilen präsentiert, die auf ihren Höfen zum Urlaub und Genuss im bäuerlichen Ambiente einladen. Zur Auswahl stehen Zimmer und Ferienwohnungen, die nach einem strengen Auswahlverfahren je nach Ausstattung, Erlebnisangebot und Dienstleistungsqualität mit ein bis vier Blumen zertifiziert wurden. Darüber hinaus vereint der „Rote Hahn“ eine Reihe von Hof- und Buschenschänken sowie Betriebe, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen.

Wandern ist Entspannung

Der Alpenverein gibt Tipps für das richtige Verhalten beim Wandern. Immer mehr Menschen folgen dem WanderTrend. In Zeiten von Krise, Stress und Umbrüchen wächst das Bedürfnis nach einem Ausgleich für Körper und Psyche.

So erlebt Wandern als sanfter Natursport derzeit bei allen Generationen einen Aufschwung. Entgegen den „technischeren“ Bergsportarten wie Klettern oder Skibergsteigen wird beim „normalen“ Wandern der Sicherheitsaspekt gerne vernachlässigt. Dabei verlangt jede Sportart im Freien eine gute Vorbereitung und die Anpassung an die eigenen Fähigkeiten.

sollte ich mitnehmen? Das sind die grundlegenden Fragen. Der Alpenverein gibt einige Wandertipps, die bei einer Wanderung unbedingt beachtet werden müssen.

Planung

Eine gute Planung ist der halbe Weg zu einer gelungenen Tour. Bereits bei der Wahl der Tour ist die Fitness und Erfahrung aller Teilnehmer zu bedenken, schließlich sollte die Wanderung für die gesamte Gruppe ein Genuss werden. Wie viele Höhenmeter gilt es zu bewältigen, welche Gehzeiten werden veranschlagt, gibt es Einkehrmöglichkeiten? Diese Fragen sollten geklärt werden. Sobald der Tag für die Wanderung feststeht, sollte man sich unbedingt über die aktuellen Wetterbedingungen informieren. Zudem empfiehlt es sich vor Ort zusätzliche Informationen über die Route einzuholen und vor dem Start jemandem Bescheid zu geben, wohin man aufgebrochen ist.

Ausrüstung

Auch bei kurzen Wanderungen dürfen neben gutem Schuhwerk und passender Kleidung bestimmte Gegenstände in keinem Rucksack fehlen. Dazu gehören: ausreichend Flüssigkeit und Proviant, eine Regenjacke, Mütze und Handschuhe, Sonnenschutz und Sonnencreme genauso wie eine Wanderkarte, ein Handy und eine Erste-Hilfe-Box. Ein ordentlich gepackter Rucksack macht den Rucksack „leichter“.

Unterwegs

Ein früher Start ist ein absolutes Muss. Denn nur wer früh genug startet, kann auf unvorhergesehene Situationen reagieren und die Wanderung samt Pausen genießen. Während der Wanderung sollten regelmäßige und ausreichende Trinkpausen eingelegt werden. Besonders beim Wandern mit Kindern. Nachdem eine Wanderung nie am Gipfel

endet, sondern erst mit der Rückkehr zum Ausgangspunkt, gilt es die Kräfte genau einzuteilen und die Wanderung in gleichmäßigem Gang zu beschreiten. Auf keinen Fall sollten Mitglieder der Gruppe zurückgelassen oder zurückgeschickt werden. Fühlt sich ein Mitglied der Gruppe zu schwach und kommt es zu einem Wetterumschwung, sollte auf das Ziel verzichtet und umgekehrt werden.

Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt

Aus Rücksichtnahme auf die Natur und Tierwelt sollten Wege auf keinen Fall verlassen und Abkürzungen gemieden werden. Die alpine Vegetation ist empfindlich und bildet den Lebensraum für viele Wildtiere. Als Respekt vor anderen Wanderern und der Umwelt zuliebe ist es ebenso geboten, wieder

ins Tal zu bringen, was auf den Berg gebracht wurde sowie nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zur Anreise zu benutzen. Falls eine Anreise per Bus oder Bahn nicht möglich ist, sollte das eigene Auto auf einem Parkplatz und nicht an Wiesen- und Wegesrändern geparkt werden.

INFO

Alpenverein Südtirol AVS Vintlerdurchgang 16 | 39100 Bozen Tel. 0471 978 141 | Fax 0471 980 011 office@alpenverein.it | www.alpenverein.it Notrufnummer: 118 | Wetterdienst: 0471 271 177 Südtiroler Wanderportal: www.trekking.suedtirol.info

Mission Outdoor: Tappeiner Verlag in Lana

Freizeit und Outdoor: Das sind die Spezialgebiete des Unternehmens Tappeiner in Lana. Die Information für Freizeitkonsumenten steht an oberster Stelle. Dabei werden Hilfen zur perfekten Orientierung angeboten. Neue Angebote und enge Kooperationen vor Ort garantieren, dass das Informationsmaterial in kürzesten Abständen aktualisiert wird.

Wie wird das Informationsmaterial der Zukunft aussehen? Diese Frage beschäftigt alle Verlage dieser Welt. Werden digitale Informationen gedrucktes Material gänzlich ablösen? Christof Tappeiner ist Geschäftsführer des Tappeiner Verlages. Er ist der Meinung, dass die Antwort auf die Frage nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“ lauten wird. Christof Tappeiner: „Ich bin überzeugt, dass gedruckte Karten und Onlinematerialien einander ergänzen werden. Die Herausforderung der Dienstleister wird es sein,

den richtigen Mix zu finden und anzubieten.“ In Lana ist man auf einem guten Weg, diese Kompromissfrage zu lösen. Das jüngste Kind ist ein Digitalprodukt. Das garantiert Staunen und Begeisterung erzeugt.

3D-Realitymaps

Herr Schmidt sitzt in seinem Arbeitszimmer in Dortmund vor seinem Rechner. Er plant einen Urlaub in Schenna und informiert sich über seine Feriendestination. Das Urlaubsziel, das er ausgewählt hat, präsentiert mit der neuen Homepage eine 3D-Karte, welche das Gebiet realistisch darstellt. Herr Schmidt hat nicht nur die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Ferienregion zu verschaffen, er kann virtuell eine Wanderung unternehmen und die Bergtour zum Hirzer im wahrsten Sinne des Wortes überfliegen … Dahinter steckt das neueste Produkt, das der Tappeiner Verlag anbietet. Eine Destination wird mit einer eigens entwickelten Spezialkamera fotogrammetrisch erhoben. Daraus

werden anschließend ein 3D-Modell in Hochauflösung errechnet und Zusatzinformationen wie Wanderwege, Hotels, Einkehrmöglichkeiten usw. eingetragen. Ein Rechenzentrum fügt die verschiedenen Daten zusammen und die Karte kann über das Internet von überall auf der Welt abgerufen werden. Der Phantasie sind nun keine Grenzen mehr gesetzt: Nicht nur objektive Informationen können abgerufen werden, auch Videos und beliebige Zusatzdetails können ohne großen Aufwand daraus erstellt und/oder hinzugefügt werden. Die technische Spielerei bietet nicht nur online einen Vorteil: Die so gewonnenen Daten können, einmal erhoben, auch für Printprodukte verwendet werden. Die Aktualisierung von Wanderkarten kann auf diesem Wege beispielsweise enorm vereinfacht werden.

Projektleiter dieses zukunftsorientierten Projektes ist Jürgen Zorzi. Er ist der Kopf dieser Zukunftstechnologie, berät Kunden sowie Interessierte und bietet immer wieder innovative Einsatzmöglichkeiten an. Im Tourismussektor bestechen

Die interaktive 3D-Welt von Schenna, Dorf Tirol und Passeier. Freier Download z.B. von www.schenna.com

3D-Realitymaps und deren Nebenprodukte hauptsächlich durch ihre noch nie dagewesene Bildschärfe und „Echtheit“ der Darstellung, in wissenschaftlichen Anwendungen hingegen durch die Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten und ihre einzigartige Genauigkeit. So können Realitymaps z.B. für den Zivilschutz als Einsatztool und Gefahrenerkennungs-

Die 3D-Welt Dolomiten (freier Download auf www.altabadia.org/3D_sommerkarte) dient auch als Basis für die neuen Karten von Tappeiner.

systeme verwendet werden. Einer der wichtigsten Aspekte überhaupt ist, dass die 3D-Realitymaps-Anwendungen auch für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets produziert werden können. Tappeiner arbeitet bereits an der Umsetzung der ersten mobilen Applikation in Südtirol.

Kartographie

Freilich: Wenn Herr Schmidt in Schenna anreist, dann möchte er weitgehend auf die Benützung des Computers verzichten und bei seiner Wanderung auf den Hirzer möchte er sich nicht ausschließlich auf sein Smartphone verlassen müssen. Das Hotel, in dem er gebucht hat, stellt seinen Gästen kostenlos Wanderkarten, herausgegeben vom Tappeiner Verlag, zur Verfügung. Die Wanderkarte ist für den Betrieb personalisiert worden und damit ein perfektes Werbegeschenk für Feriengäste.

Christof Tappeiner: „Jeder von uns hat in seinem Feriengebiet gerne eine Karte zur Orientierung im Gelände. Wir wissen, dass Wanderkarten langlebige Werbemittel sind, denn diese werden, im Gegensatz zu Prospekten, nicht weggeworfen.“

Die Wanderkarten des Tappeiner Verlages sind anders als andere Produkte: Denn das Unternehmen in Lana bietet

eine Kombination zwischen einer sehr übersichtlichen Panoramakarte und einer topografischen Karte in den gebräuchlichsten Maßstäben an.

Christof Tappeiner erklärt, wieso das so ist: „Nicht jeder kann eine topografische Karte problemlos lesen. Deswegen haben wir vor einigen Jahren begonnen, Gebiete „von oben“, von einem Hubschrauber aus, zu fotografieren und dann auf dem Luftbildfoto die Wanderwege einzuzeichnen. Dadurch bekommen Wanderer und Bergsteiger einen Gesamtüberblick der geplanten Tour.“

Aufgrund der Tatsache, dass Tappeinerkarten fast jedes zweite Jahr nachgedruckt werden, werden sie regelmäßig aktualisiert. Hier macht es sich bezahlt, ein lokales Unternehmen zu sein. „Wir arbeiten eng mit Tourismusvereinen, Hotels, Wander- und Bergführern zusammen. Wenn wir Wanderkarten neu verlegen, dann werden die aktuellen Informationen, die wir von den entsprechenden Experten vor Ort bekommen, eingebaut. Das ist unser Vorteil gegenüber den großen Verlagen, die höchstens alle zehn Jahre ihre Produkte aktualisieren,“ erklärt Christof Tappeiner. Der Verlag deckt Südtirol mit seinen Wanderkarten fast vollständig ab. Auch was die Blattschnitte betrifft, geht man

Christof Tappeiner und Jürgen Zorzi bei der Begutachtung der neuen 3D-Karte von Schenna.

in Lana neue Wege: Denn die Gebiete werden so dargestellt, wie sich die Wanderer bewegen. Die Blattschnitte folgen der Logik der Destinationen und nicht dem Bezirksdenken. Dadurch wird vermieden, dass Herr Schmidt für eine Wanderung zwei verschiedene Karten braucht. Tappeiner integriert als einziger Kartenhersteller in seine neuen Karten auch ausgewählte Tourenvorschläge!

Tappeiner Buch

Herr Schmidt ist mit seiner Frau angereist. Sie interessiert sich vor allem für Kulturwanderungen. Ihre gemeinsame Tochter ist ein „gehfaules Kind“, die sich aber auf Wanderungen gerne durch interessante Abwechslungen ablenken lässt und damit wieder Spaß am Wandern hat! Und Herr Schmidt selbst ist leidenschaftlicher Mountainbiker. In der

Buchhandlung ist er fündig geworden: Der Tappeiner Verlag bietet ein breites Spektrum an Wander- und Freizeitführern in Buchform an. Die einzelnen Vorschläge sind mit Karten und Fotos versehen, die enthaltenen Informationen sind prägnant und auch für den Laien verständlich.

Die Themen, welche der Verlag abdeckt, sind sehr vielseitig und man versucht, möglichst alle Nischen abzudecken. So stehen klassische Wanderbücher ebenso im Sortiment wie sehr technische Titel zu Klettersteigen oder Skitouren. Für die Zukunft möchte sich der Verlag stärker in Richtung Mountainbiken spezialisieren. So soll im Juli diesen Jahres ein Mountainbikeführer für das Dolomitengebiet erscheinen, ebenso arbeitet man an einem Genussradelführer für Mountainbiker, welcher vor allem Familien mit Kindern ansprechen soll.

„Wir haben festgestellt, dass unsere Freizeit- und Outdoorführer sowohl von Einheimischen als auch von Gästen sehr gut angenommen werden. Wir bemühen uns, die Themenpalette so breit als möglich zu gestalten. Denn schließlich bietet Südtirol mit seiner einzigartigen Landschaft unendlich viele Möglichkeiten im Freizeitbereich. Wir möchten auch weiterhin neue Nischen erschließen und anbieten.“

Der Umstand, dass sich auch Ferienregionen aus Norditalien und dem benachbarten Ausland bei Tappeiner um die Erstellung von Führern und Karten bemühen, beweist die innovative Stärke des Verlages.

Der Tappeiner Verlag in Lana hat für sich eine Antwort gefunden, ob die Zukunft digital oder analog sein wird: Sie wird gemischt sein! Ein sinnvoller Mix zwischen Onlineangeboten und gedruckten Informationsmaterialien wird auch in Zukunft einen Markt haben. Nicht nur für Familie Schmidt aus Dortmund. Sondern für alle, die sich gerne in der freien Natur bewegen.

INFO

Tappeiner GmbH

Industriezone 6 | 39011 Lana Tel. 0473 563 666 | Fax 0473 563 689 info@tappeiner.it | www.tappeiner.it

Eine Reise durch Südtirols Museen

Die Vielfalt der Südtiroler Museen, die zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen und spannende Aktionen können auch im Sommer entdeckt werden. Möglich macht dies die Museumcard. Begeben Sie sich damit auf eine Reise durch Südtirols Museen und lernen Sie unsere Heimat, Geschichte, Bräuche, Kunst, altes Handwerk und vieles mehr kennen.

Archäologie, Kunst, Naturwissenschaft, Technik, Volkskultur, Religion, Tradition und Bräuche: In Südtirol gibt es mehr als hundert Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte, die sich mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Themen beschäftigen. Darunter sind auch viele kleine und lokale Museen, die weniger bekannt, aber genauso bedeutend sind. Haben Sie Lust, die Museen in unserem Land und ihre ganz besondere Welt kennen zu lernen? Gerade im Sommer kann ein Museumsbesuch eine interessante und sinnvolle Abwechslung darstellen, und das nicht nur bei schlechtem Wetter. Denn unsere Museen bieten viele interessante und unterhaltsame Aktionen, um ihre Schätze und Kuriositäten Erwachsenen wie Kindern näher zu bringen. Besonders für Familien bieten sie ein willkommenes und abwechslungsreiches Programm zum alltäglichen Gang ins Freibad oder zur Langeweile zu Hause. Südtirols Museen sind auch im Sommer der ideale Rahmen, um unser Land, unsere Geschichte, Natur und Kultur bessern kennen zu lernen und zu verstehen.

Die Museumcard

Ein interessantes Angebot, um den kulturellen Reichtum und die Museumsvielfalt unseres Landes zu entdecken, ist die Museumcard. Diese Karte gilt ein Jahr lang und berechtigt zum freien Eintritt in rund 80 Museen und Sammlungen in Südtirol – und das sogar mehrmals. Sie kostet 35 Euro für Erwachsene, 25 Euro für Kinder, Studierende und Senioren und 70 Euro für Familien. Erhältlich ist sie in den Tourismusvereinen und den Museen.

Die Bedeutung der Museumsobjekte

Für Südtirols Museen ist heuer ein besonderes Jahr. Es ist das Jahr des Museumsobjektes. Ob Mineralien, Werkzeuge, Gemälde und Kunstwerke, Knochen, Rüstungen, Pfeilspitzen, Fossilien … bei einem Museumsbesuch trifft man immer auf Gegenstände, die in irgendeiner Form ausgestellt oder präsentiert sind. Sie sind der Schatz eines jeden Museums und machen es zu dem, was es ist. Doch erst die Geschichten, die mit diesen Objekten verbunden sind, machen sie für uns interessant und wertvoll. Eine kleine Statue aus Bronze beispielsweise wird erst dann interessant, wenn wir wissen, dass sie mit religiösen Erwartungen eines vor 2000 Jahren lebenden Menschen verbunden ist. Dadurch gewinnt sie einen Mehrwert, der es verdient geschützt, erhalten und gezeigt zu werden. Ausstellungsobjekte bewahren auf diese Weise Kultur- und Menschheitsgeschichte.

Im Naturmuseum Südtirol

1000 + 1 Dinge erzählen Geschichte

Das Motto des Jahres des Museumsobjektes lautet „1000+1 Dinge erzählen Geschichte“. Die Museumsobjekte stehen im Mittelpunkt, es gilt sie und ihre Geschichten zu entdecken, herauszufinden, was es mit ihnen auf sich hat, aus welchem Umfeld sie stammen und letztlich auch, was sie für mich persönlich in diesem konkreten Augenblick bedeuten und welche Emotionen und Erinnerungen sie in mir auslösen. Im Grunde verhält es sich mit ihnen so, wie mit Aladins Wunderlampe, die auch auf dem Logo des Jahres des Museumsobjektes zu sehen ist: erst wenn man sich mit ihnen näher beschäftigt, entfalten sie ihren Zauber. Deshalb bieten Südtirols Museen Sonderausstellungen, Führungen, Vorträge, Workshops, Kunstgespräche, Rätselspiele, Fortbildungen und vieles mehr.

Spannung, Spiel und Spaß … Im Museum für Alltagskultur in Neumarkt stehen in diesem Jahr Haare im Mittelpunkt. Die Sonderausstellung „Haarige Angelegenheiten – Geschichte und Geschichten rund um das Haar“ zeigt bis Ende Oktober 2013 Haarschmuck, Haarteile, Haarlocken, Perücken und alles was mit dem Kopfschmuck Haare zu tun hat und gibt so einen Einblick in die soziale und rituelle Bedeutung der Haarkultur. Das Schreibmaschinenmuseum „Peter Mitterhofer“ in Partschins stellt in der Ausstellung „Coffee time“ (Beginn 3. Juni) die Kaffeemaschine in den Mittelpunkt und präsentiert eine Sammlung von historischen Kaffeemaschinen der Rösterei Schreyögg und ein dazu passendes Rahmenprogramm. Die Bauern rund um das Kupferbergwerk in Prettau im Ahrntal mussten die Versorgung der Knappen mit Nahrungsmitteln gewährleisten. Dies war nicht selten mit Schwierigkeiten verbunden. Ein Vortrag am Freitag, 6. Juni um 19.30 Uhr im Schaubergwerk Prettau (am 26. September um 20 Uhr im Südtiroler Volkskundemuseum in Dietenheim) geht diesen Aufgaben der Bauern nach. Das Bergwerk bietet auch Mahlvorführungen in einer alten Mühle (jeden ersten Samstag im Monat um 15 Uhr). Wie würden Kinder ein Museum ausstatten? In der Sommerwerkstatt „Kunst & Klecks“ im Stadtmuseum Bruneck

Spielerisch Museen entdecken

(jeden Dienstag im August) entdecken die Kinder spielerisch die Museumsarbeit und erkunden das Museum.

Das Dorfmuseum Gufidaun widmet sich in der Ausstellung „Vom Kienspan zur Glühlampe“ den Gegenständen der Beleuchtung in den Bauernhöfen vor 100 Jahren bis heute und organisiert eine Diavorführung zum Thema am Mittwoch, 7. August um 21 Uhr. Im Museum Ladin Ursus ladinicus in St. Kassian wird am Freitag, 9. August um 18 Uhr eine 255 Millionen alte Gesteinsplatte mit Spuren des Pareiasaurus vorgestellt, die im letzten Sommer gefunden wurde. Dort kann auch der Bär M12 bestaunt werden, der 2012 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

Das Jüdische Museum in Meran ist am Sonntag, 1. September kostenlos geöffnet und bietet Führungen, Vorträge, Musik und koscheres Essen. An diesem Tag wird der „Europäische Tag der jüdischen Kultur“ gefeiert.

Noch bis 3. November kann im Mineralienmuseum Teis bei Villnöss eine besondere Symbiose zwischen Mineralogie und Entomologie (Insektenkunde) bestaunt werden. Die Ausstellung „Fliegende Juwelen“ präsentiert bizarre, kurios aussehende und auffällig bunt gefärbte Käfer und Schmetterlinge zusammen mit in Form, Farbe und Struktur dazu passenden Steinen und Erzen.

Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte auf einen Blick

Und schließlich können alle Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte mit ihren Öffnungszeiten, inhaltlichen Schwerpunkten, aktuellen Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen auch im Internet unter www.museen-suedtirol.it besucht werden. Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen zum Jahr des Museumsobjektes.

INFO

Abteilung Museen

Boznerstraße 59 | 39057 Frangart/Eppan

Tel. 0471 631 233 museen@provinz.bz.it | www.museen-suedtirol.it

Im Dorfmuseum Gufidaun

Hotelier mit Leib und Seele

Er könnte in einer TV-Serie den Hoteldirektor spielen. Kurzes volles Haar, ein charmantes Lächeln, strahlend blaue Augen, die seinem Gegenüber Vertrauen vermitteln, eine angenehm-sanfte Stimme und eine positive Ausstrahlung. Auch sein Leben klingt nach Filmstoff. Erich Falkensteiner, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Falkensteiner-Michaeler-Tourism-Group.

Er ist Hotelier mit Leib und Seele. Schon als Kind musste Erich Falkensteiner, wann immer es ging, im elterlichen Betrieb, einer sieben Zimmer Pension in Ehrenburg, mithelfen. Die Fantasie im Umgang mit Krisen liegt ihm im Blut. Seine Eltern überwanden die schwierigen 60er Jahre, als die unruhige politische Lage die Gäste verschreckte, mit dem Verkauf von Speck und Schüttelbrot an die Fahrgäste der Korridorzüge, die das Pustertal durchquerten. Vom Bahnsteig durchs Zug-Fenster.

Mit 19 und 17 sind Erich und sein Bruder Andreas nach dem frühen Tode des Vaters für die Führung der mittlerweile zwei Familienhotels verantwortlich. „Ich wusste damals genau, was ich nicht wollte: irgendwann mit hochgradiger Leberzirrhose hinter dem Tresen stehen, deshalb gründete ich eine Incoming-Gesellschaft für die bessere Vermarktung unserer Häuser.“ Bald schon kamen weitere Hotels in Südtirol dazu, in den 90ern ein Hotel in Wien und ein Ferienclub in Kärnten.

Danach ging alles Schlag auf Schlag. Zusammen mit Otmar Michaeler gründet er eine Einkaufsgesellschaft. Mittlerweile ist die Falkensteiner-Michaeler-Tourism-Group einer der führenden regionalen Anbieter und Entwickler touristischer Produkte und Dienstleistungen in Zentraleuropa. Herz des Unternehmens sind hochwertige Vier- und Fünf-SterneHotels mit fast 5000 Zimmern und 1,5 Mio. Übernachtungen im Jahr. Der Umsatz lag 2012 bei 133,7 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt knapp 2000 Angestellte.

Seine Grenzen kennen und zuhören

Doch zurück zu Erich Falkensteiner. Seine Stärken? „Ich konnte schon immer gut zuhören. Nach dem frühen Tod meines Vaters konnte ich keine Ausbildung absolvieren. Learning by doing war und ist mein Motto. Und für die Dinge, die ich nicht kann, hole ich mir gute Leute.“

Die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Unternehmer ist laut Erich Falkensteiner, seine Grenzen zu erkennen. Auch wenn er mittlerweile einem Imperium vorsteht, fühlt sich Erich Falkensteiner durch und durch als Gastwirt: „Ich bin ein Bauchmensch. Ich spüre sofort, ob ein Hotel passt oder nicht.“ Intuition ist überhaupt wichtig für ihn. Deshalb arbeitet er auch gerne mit Frauen zusammen. „Sie haben ein besonderes Gespür für Atmosphäre.“

Erich Falkensteiner ist ein Familienmensch und als solcher auch sehr in Südtirol verwurzelt. Die Bindung zu seinem

Falkensteiner

Bruder ist sehr stark und die absolute Priorität in seinem Leben haben seine Frau und die vier Kinder. Die Großen, 25, 24 und 23 Jahre alt, sammeln derzeit Erfahrung im Ausland. Die kleine Tochter ist sechs Jahre alt. „Ich arbeite sehr viel, 14 bis 15 Stunden am Tag, aber das Wochenende ist tabu.“

Familie hat absolute Priorität

Wo verbringt die Familie Falkensteiner ihren Urlaub? Eine wenig originelle Frage, die Erich Falkensteiner oft gestellt wird. „Wir gehen gerne in Hotels, keine allzu exotischen Ziele, da ich über hundert Tage im Jahr im Flugzeug sitze.“ Weihnachten und Ostern werden Zuhause gefeiert.

Die zweite Leidenschaft seines Lebens ist sein Beruf. „Das interessiert mich, aber heute bin ich ruhiger geworden. Vor 15 Jahren bin ich noch allem nachgerannt, heute versuche ich mehr zu fokussieren. Manchmal ist weniger mehr.“

Die anhaltende Wirtschaftskrise beunruhigt ihn nicht. „Bis jetzt“, stellt er fest, „sparen die Leute noch nicht am Urlaub.“ Das gilt sowohl für das Vier- und Fünf-Sterne-Haus als auch für die Drei-Sterne-Häuser. „Es gibt für jedes Segment einen Markt, wichtig ist es überall unter den Top Fünf zu sein.“

Leben

Erich Falkensteiners Lebensmotto heißt LEBEN. L wie Leidenschaft und Loyalität, E wie Ehrlichkeit, B wie Bodenständigkeit, E wie Emotionen und N wie Netzwerke. Dinge, die er eins zu eins umgesetzt hat. Auf die Frage was er gerne noch machen würde in seinem Leben, antwortet Erich Falkensteiner philosophisch. „Es gibt einige Dinge, die ich nicht mehr machen würde, aber ich suche nichts, mir geht es gut.“

Erich

Erlebniswelt Trinkgenuss

Sich etwas Gutes und Echtes gönnen und ein wenig Auszeit vom Alltag nehmen. Dies ist im „harpf Getränkeladen“ auf 170 qm täglich Programm: mit mehr als 300 Weinen, 120 Bieren, 120 Spirituosen – und dazu passenden, handwerklich erzeugten Lebensmitteln.

Der „harpf Getränkeladen“ in der Brunecker Stadtgasse 53 A lädt zu einer wahren Entdeckungsreise durch die Welt des Trinkgenusses und bietet ein breites Sortiment. Getränke aus aller Welt im Zeichen des guten Geschmacks – und dazu passende, handwerklich erzeugte Lebensmittel: eine vielfältige und spannende Auswahl an Antipasti, Teigwaren und Risotti, Salami und Käse, Mostarde und Saucen, Gewürze und Salze, Kekse und Schokolade, Kaffee und Tee. „Wir haben diese sorgfältig ausgewählt und darauf geachtet, dass sie von dort herkommen, wo sie auch die besten Voraussetzungen in ihrer Entstehung vorfinden“, erklärt Lukas Harpf.

Für mehr Trinkgenuss

Eine eigene Abteilung ist dem Südtiroler Wein gewidmet: mit den wichtigsten Herstellern und Sorten, mit prämierten und seltenen Weinen samt allen Informationen, die für den Südtiroler Weingenuss bedeutend sind. Daneben bietet der „harpf Getränkeladen“ eine große Auswahl an Weinen aus den bekanntesten Anbaugebieten Italiens und der Welt, eine ansprechende Präsentation an Schaumweinen und beste Spirituosen – von Whiskey über Cognac und Grappa bis zum R(h)um. Einzigartig ist die Auswahl an „Craft Bieren“ aus nah und fern: 120 verschiedene Biere sind hier ausgestellt und können einzeln gekauft oder individuell zusammengestellt werden. Lukas Harpf: „Weltweit gibt es heute rund 100 verschiedene Bierstile. Wir wissen, dass für jede und jeden etwas Passendes dabei ist und dass einem nie langweilig wird.“

94 Jahre Tradition

Einzelhandel hat bei harpf eine lange Tradition. Er war der Grundstein der Geschäftstätigkeit im Jahre 1919 in

v.l.: Weinsommelier Anita Mancini, Margit Harpf und Medea Tappeiner sind kompetente Beraterinnen und führen durch die Welt des Trinkgenusses.

Entdeckungsreise im „harpf Getränkeladen“ in Bruneck: 300 Weine, 120 Biere und 120 Spirituosen sowie handwerklich erzeugte Lebensmittel stehen zur Auswahl bereit.

der Brunecker Stadtgasse: damals mit eigener Bäckerei, Weinverkauf und Lebensmittelhandel. Die nachfolgenden Generationen bauten die Geschäftstätigkeit kontinuierlich aus und spezialisierten sich auf die Versorgung des Pustertales mit Getränken. In den 70er Jahren wurde der Firmensitz am Nordring errichtet. Mit Lukas Harpf ist jetzt die fünfte Generation mit der Geschäftsleitung betraut. Seine Frau Margit führt den Getränkeladen in der Brunecker Stadtgasse. Im nach 32 Jahren wieder eröffneten Stadtgeschäft können die lange Tradition von harpf und die Leidenschaft für das Gute und Echte hautnah erlebt werden. Bestens und fortlaufend geschulte Mitarbeiter stehen mit Rat und Tat und vielen überraschenden Tipps für besten kulinarischen Genuss allen gerne zur Seite.

Möchten auch Sie was kosten?

Der „harpf Getränkeladen“ bietet täglich eine Auswahl an Weinen, Bieren und Spirituosen sowie handwerklich erzeugten Lebensmitteln zur freien Verkostung. Um interessierten Menschen die Möglichkeit zu geben, noch mehr über diese faszinierende Welt zu erfahren, organisiert harpf zweimal im Monat am Abend interessante Kurse und Verkostungen mit ausgesuchten Persönlichkeiten zu verschiedenen Themen. Das Veranstaltungsprogramm ist im „harpf Getränkeladen“ erhältlich oder kann auf www.harpf.it eingesehen werden. Individuelle Verkostungen für Gruppen ab sechs Personen werden auf Anfrage gerne vereinbart. Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-12.30 / 15-19.30, Sa 09.30-12.30 / 15-18 Uhr. Besuchen Sie uns auf facebook.com/harpf

INFO

harpf Getränkeladen

Stadtgasse 53 A | 39031 Bruneck

Tel. 0474 537 131 getraenkeladen@harpf.it | www.harpf.it

Gehörschäden vorbeugen

Zu laute Musik oder lang anhaltender Lärm kann Beeinträchtigungen oder bleibende Schäden am Gehör hervorrufen. Lärmbedingte Hörschäden sind nicht heilbar und die Betroffenen müssen ein Hörgerät tragen.

Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, zählt das Hören lauter Musik über Kopfhörer, bei Live-Musikveranstaltungen oder in Diskotheken. Es ist unbestritten, dass Personen, die einer extremen Lautstärke ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko für

Das Hörvermögen kann durch anhaltenden Lärm bis zur Schwerhörigkeit geschädigt werden. Es können auch zeitlich begrenzte oder dauerhafte Ohrgeräusche (Tinnitus) auftreten. In Diskotheken werden ähnliche Lautstärken gemessen wie an Lärmarbeitsplätzen, an denen betriebliche Schutzmaßnahmen für die Betroffenen gesetzlich vorgeschrieben sind. In Diskotheken und bei Live-Musikveranstaltungen wurden teilweise Musikschallpegel zwischen 90 und 110 Dezibel-A (dB(A)) gemessen.

Lärmschäden sind nicht heilbar

Auch „Lärmspielzeug” (Pistolen, Trillerpfeifen usw.), MP3Player sowie Feuerwerkskörper können das Gehör beeinträchtigen. Tragbare MP3-Player mit Ohrstöpseln erreichen Musikschallpegel bis zu 110 dB(A). Dies entspricht der Lärmbelastung durch einen Presslufthammer. Bei Spielzeugpistolen wurden kurzzeitige Spitzenpegel von 160 dB(A) und mehr gemessen, wenn sie unmittelbar am Ohr abgefeuert wurden. Sowohl durch anhaltend hohe Dauerschallbelastung als auch durch kurze, sehr hohe Schallpegelspitzen können die Haarzellen im Innenohr mit ihren feinen Härchen dauerhaft geschädigt werden. Sie dienen der Umwandlung von Schallschwingungen in elektrische Signale, die über das Nervensystem weitergeleitet werden. Ein lärmbedingter Hörverlust beeinträchtigt das Verstehen von Sprache und damit die Kommunikation in Umgebungen mit Hintergrundgeräuschen (z.B. im Restaurant). Bei fortdauernder Belastung nimmt auch die Hörfähigkeit für tiefere Töne ab. Zerstörte Haarzellen wachsen nicht nach, ein lärmbedingter Hörschaden ist also nicht heilbar.

Das Gehör schonen

Wer nach hoher Geräuschbelastung, etwa nach dem Hören von lauter Musik, ungewohnte Geräusche im Ohr wahrnimmt, sollte das in jedem Fall als Warnsignal des Körpers verstehen. Sicherlich können die Ohren in Einzelfällen auch höhere Lautstärken verkraften, wichtig sind dann aber ausreichende Ruhezeiten mit Schallpegeln unter 70 dB(A), in denen sie sich wieder erholen können.

Um das eigene Gehör zu schonen, kann man bei lauten Konzerten oder in der Disko Gehörschutzstöpsel verwenden. Beim Musikhören mit Kopfhörer sollte man eine gemäßigte Lautstärke wählen und nur Geräte mit eingebauter Schallpegelbegrenzung kaufen. Eltern sollten beim Kauf von Spielzeug auch darauf achten, leisere Produkte zu wählen.

Warum denn in die Ferne schweifen…

Der Kauf von Hörgeräten ist ein weitaus komplexeres Thema, als viele glauben. Mit der richtigen Beratung und Betreuung vor Ort wird dieser Schritt jedoch erleichtert. Eine ständige Präsenz von ausgebildeten Technikern von BESSER HÖREN garantiert Sicherheit, wenn‘s ums Hören geht.

Da kein Ohr dem anderen gleicht, verlangt eine Hörminderung stets nach einer individuellen Lösung. Deshalb ist dem Team von BESSER HÖREN persönliche Betreuung ein großes Anliegen. Diese beginnt bereits beim ersten Hörtest durch einen Hörgeräteakustiker, mit welchem das Testergebnis persönlich besprochen wird. Auch bei Ansuchen um Beiträge von Krankenkassen und Versicherungen kann auf das Team von BESSER HÖREN gezählt werden. Nach der Entscheidung für die Anschaffung einer Hörhilfe ist das Team von BESSER HÖREN mit Rat und Tat zur Stelle. Vor allem in der Eingewöhnungsphase ist eine regelmäßige Kontrolle und Nachbesserung der Einstellungen sehr wichtig. Durch eine kompetente Betreuung vor Ort können lange Wege selbst ins Ausland zu einem Akustiker vermieden werden. Schnell und unkompliziert kommen die spezialisierten Hörgeräteakustiker zu Ihnen nach Hause.

Hörbar gute Lösungen

Die Aufgabe von BESSER HÖREN ist es, das ideale personifizierte Hörsystem zu finden. Es muss das persönliche Klangempfinden optimal unterstützen. Außerdem muss es in Technik, Schönheit und Preis den Vorstellungen entspre-

chen. Dafür halten die Mitarbeiter von BESSER HÖREN Augen und Ohren offen, um stets die neuesten Entwicklungen zur Verfügung stellen zu können.

Seit 1994 wird Erwachsenen und Kindern mit Hörminderung geholfen. Mittlerweile werden 35 Servicestellen im ganzen Land bedient. Unverbindliche Hörtests oder kostenlose Hörproben werden auch beim Kunden zu Hause durchgeführt. Individuelle Betreuung und Beratung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Vor dem Kauf ist nach dem Kauf

Der persönliche Service endet nicht mit dem Erwerb eines Qualitätsgerätes. Auch danach steht das Team von BESSER HÖREN zur Seite, um die Ohren aktiv und leistungsfähig zu erhalten.

AUTOTEST feiert 30 Jahre

Vom 1. bis 3. Mai feierte das von Josef Unterholzner vor 30 Jahren gegründete, renommierte Unternehmen AUTOTEST aus Lana mit weiteren Standorten in Franzensfeste, Eisenach (D), Bratislava (SK) und Cerritos (USA) das große Jubiläum.

In der Industriezone von Lana konnte der Firmengründer und Präsident der Autotest AG zahlreiche Spitzenreferenten, unter anderem Dieter Althaus, Vice President Governmental Affairs Magna Europe und Ministerpräsident a.D., Franz Linner, Leiter Einkauf, Produktion und Technologie Cockpit und Ausstattung der BMW AG und Markus Weishaupt, Geschäftsführender Gesellschafter von Weissmann Italia und Weissmann Austria begrüßen. Es gab Werksführungen, eine Dolomitenrundfahrt sowie ein Autoslalom mit den Elektroautos „Think City“.

Vom Lehrbub zum internationalen Unternehmer

Vom Bauernbub und Mechanikerlehrling zum Ausstatter für VW, Seat, Skoda, Audi, Porsche, Lamborghini, Bentley und Mercedes. Eine bewegende Geschichte eines Mannes „mit Benzin im Blut“, wie er sich selbst definiert. Am Anfang stand die Leidenschaft für Autos: Josef Unterholzner hilft schon als Mittelschüler in der Autowerkstatt von Sepp Genetti in Lana aus. Zur Leidenschaft für Autos kommen Gründlichkeit, Sauberkeit und Genauigkeit als Eigenschaften, die er später zum Markenzeichen seines Unternehmens macht. „Geht nicht, gibt’s nicht“, so das Motto des 53-jährigen Unternehmers aus Lana. Von der Übernahme der PeugeotVertragswerkstatt in Völlan im Jahre 1983, die intensive Zusammenarbeit mit Gutmann, Peugeot und Citroen bis hin zur Werkstatt J.U. AUTOTEST, eine Maxime war für Josef Unterholzner von allem Anfang an wichtig: Er muss immer auf dem neuesten Stand sein und möglichst einen Schritt voraus. Die AUTOTEST AG hat im Jahr 2010 mit über 100 Mitarbeitern in Südtirol einen Umsatz von mehr als 25 Mio. € erwirtschaftet. 2011 und 2012 folgen Rekordjahre, die Mitarbeiteranzahl geht in Richtung 400.

„Geht nicht, gibt’s nicht“

Heute ist das Südtiroler Unternehmen mit Standort in Lana im Bereich Design, Entwicklung und Produktion von Kunststoffteilen vorwiegend für die Automobilbranche tätig. Alles, was Rang und Namen hat, vorwiegend im deutschen Premiumsegment, zählt zu den Kunden von AUTOTEST. „Wir entwickeln und fertigen hochwertige Kunststoff-, Metall- und Hybridprodukte. Hochwertiger Kunststoff in funktionellen Formen benötigt Kompetenz und Qualität. Autotest hat das Know-how, um passgenaue und anspruchsvolle Kunststoffprodukte mit verschiedensten Techniken zu fertigen. In enger Abstimmung mit unseren Kunden und Lieferanten entwickeln wir innovative Lösungen“, berichtet Josef Unterholzner.

In Summe steuert die AUTOTEST-Gruppe im Jahr 2013 die 60 Mio. € Umsatzmarke an und ist somit ein exzellentes Beispiel Südtiroler Exportunternehmen. Diese positiven Impulse will Josef Unterholzner der Südtiroler Wirtschaft weitergeben, frei nach seinem Motto „Geat nit, gib’s nit!“

Innovativ aus Tradition

Seit 1973 ist Norbert Hofer, Pionier im KlimaHaus-Sektor, ein Experte für Holzhaus-Konstruktionen sowie Geschäftsführer von Südtirolhaus. Das Südtiroler Traditionsunternehmen mit Sitz in Deutschnofen steht den Kunden dank einer langjährigen Erfahrung sowie einer kompetenten Fachberatung immer zur Seite.

Der Betrieb wurde im Jahre 2003 unter dem Namen H2 GmbH gegründet. Im Laufe der Zeit wurde beschlossen, dem Produkt eine Marke zu geben, deshalb wirbt die Firma heutzutage mit dem Namen Südtirolhaus.

Grün wie das Gleichgewicht der Natur

Das Unternehmen hat inzwischen eine Führungsposition auf dem regionalen sowie nationalen Markt im Bereich Holzhausbau eingenommen. Mit einem neuen Firmenlogo will sich Südtirolhaus noch stärker differenzieren, um dem Betrieb neuen Elan sowie einen Hauch Frische zu geben.

Für jeden Kunden die nötige Zeit

Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen ist immer auf dem neuesten Stand der Technik. Bei Südtirolhaus ist nichts unmöglich: Jeder Kundenwunsch wird bis ins kleinste Detail vorher geplant und genauso ausgeführt. Somit gibt es auf der Baustelle keine bösen Überraschungen.

Hinter einem einzigen Ansprechpartner steckt ein gesamtes

Netzwerk mit breitem Leistungsspektrum, das den Kunden einen Rundumservice von A bis Z bietet und die ausgearbeiteten Angaben konsequent umsetzt.

Südtirolhaus legt vor allem auf die Kundenbetreuung nach Fertigstellung des eigentlichen Projektes Wert. Um der Tradition weiterhin treu zu bleiben, setzt das Unternehmen ausschließlich auf Qualität. Aus diesem Grund werden ausschließlich einheimische, kompetente Handwerker ins Boot geholt und nur ökologische sowie natürliche Materialien verwendet.

Zuhause jeden Tag im Urlaub

„Bei einem 240 m2 großen Einfamilienhaus mit Wohlfühlcharakter in Leifers, geplant von der Architektin Susanna Serafini, ist man dem Kunden voll und ganz entgegengekommen. Das Haus wurde ganz nach den Vorstellungen des Kunden gebaut“, erklärt Junior-Chef Lukas Hofer. Die Entscheidung ein Holzhaus zu erstellen, anstatt ein anderes Konstruktionssystem auszuwählen, wurde aufgrund der speziellen Architektur, welche in traditioneller Weise eher schwer zu realisieren gewesen wäre, als auch aufgrund der Komplexität der konstruktiven Details getroffen. Das Resultat ist nun ein KlimaHaus A zertifiziertes Einfamilienhaus, das in allen Belangen den Ansprüchen des Besitzers angepasst worden ist.

Volkssportolympiade 2013 in Gröden

Vom 25. bis 29. Juni 2013 dreht sich in Gröden alles um den kollektiven Spaß an Bewegung. In dieser Zeit gastiert die alle zwei Jahre vom Internationalen Volkssportverband an wechselnden Orten ausgerichtete Volkssportolympiade im Grödental. Amateursportler aus aller Welt treten in den Disziplinen Wandern, Laufen, Schwimmen und Radfahren an. Das Besondere: Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt – nicht der Wettkampf. Im Rahmen

Vom Melkschemel zum Designobjekt

1865 Hersteller, Designer und Architekten aus 54 Ländern schickten ihre besten Produkte und Projekte auf die Jagd nach dem international anerkannten red dot design award 2013. Georg Mühlmann – Design-Tischler aus Jenesien hat sich mit seinem Melkschemel Melk-i den begehrten Award gesichert und eine der ältesten alpinen Sitzgelegenheiten zum Designobjekt verwandelt. Der red dot design award ist ein vom Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen ausgeschriebener, international anerkannter Designwettbewerb, bei dem der „red dot“ als Qualitätssiegel verliehen wird. Die Kategorie red dot award: product design prämiert Projekte nach folgenden Kriterien: Innovationsgrad, Funktionalität und ökologische Verträglichkeit. Die Preisverleihung 2013 wird am 1. Juli im Aalto Theater von Essen stattfinden.

des Sportevents findet am 27. Juni die erste Auflage des „Val Gardena-Gröden Marathon Running Race“, ein Laufmarathon für Amateure, statt.

Ganz im Zeichen eines Volkssportfestes rundet ein gemeinschaftliches Rahmenprogramm unter freiem Himmel die Sportveranstaltungen ab. Weitere Informationen zur Volkssportolympiade in Gröden unter www.valgardena.it und www.ivvsuedtirol.info sowie auf facebook.com/ivv2013

Adrenalin im Nordpark

Seit dem 30. April hat auch Sterzing einen Hochseilgarten: den Hochseilgarten und Abenteuerpark SKYTREK im Nordpark von Sterzing, direkt an der Talstation Rosskopf. Auf sechs Parcours, einer Zipline, einem Kinderparcours und zwei Einführungsparcours erleben Mutige Nervenkitzel und Abenteuer zwischen den Baumgipfeln. Auf Seilen dahinbalancieren, über wackelige Brücken klettern, sich an schwingenden Netzen hochziehen und an Drahtseilen hängen: Klein und Groß dürfen sich auf einen schönen und erlebnisreichen Tag mit spannenden Hindernissen und 80 Elementen freuen. Der Park ist täglich von 10 bis 18 Uhr, von Juni bis August sogar bis 19 Uhr geöffnet. Zudem sind Mondscheinklettern und andere Events geplant. Neben Einzelkarten bietet der Park auch Familiencards, Angebote für Schulen, Gruppen und Vereine. Weitere Informationen unter www.skytrek.it

Technologie und Tradition

Südtirol punktet mit traumhaften Kulissen, traditionsreichen Gaumenfreuden und herausragenden Service – auch dank der zuverlässigen Technologie der Firma Enrico Giacomuzzi aus Bozen.

Nach dem Prinzip „nah ist besser“ werden Südtirols von Bergen gekrönte Traumlandschaften auch für ein Heimische immer beliebtere Naherholungsorte. Bereits im Sommerhalbjahr 2012 konnte eine Steigerung der Ankünfte von plus 3,2 % verzeichnet werden, wobei Gäste aus dem nahen Ausland sowie Scharen reiselustiger Russen den Verlust italienischer Touristen weitgehend wettmachte. Dazu kommen aber auch immer mehr Südtiroler, die vom ausgezeichneten Service der Hotels und Restaurants auf dem Land und an den Seen, sowie in den Berghütten profitieren wollen.

… für einen unvergesslichen Urlaub Nicht unwesentlich beigetragen hat dazu die Jahrzehnte lange Erfahrung der Bozner Traditionsfirma Enrico Giacomuzzi, die durch den Vertrieb technologischer Spitzenprodukte, wie etwa den innovativen Handhelds der Marke Orderman ausschlaggebend am Komfort der Gäste mitwirkt. Denn was die Urlauber aus nah und fern in Südtirol suchen, sind nicht nur

gute Bergluft, milde Temperaturen und strahlende Sonne, sondern auch raschen und präzisen Service in den Gastbetrieben. Dafür sorgt die von der Firma Enrico Giacomuzzi gelieferte technische Ausrüstung mit den Fernbestellungsgeräten und den Ferndruckern in der Küche, die das Spiegelei mit Speck und Röstern bereits in die Pfanne zaubern, während der Gast noch am Überlegen ist, ob er lieber einen Südtiroler Rotwein oder ein erfrischendes Bier dazu trinkt.

Technologie – Innovation – Erfahrung

Aber auch Gemütlichkeit ist einer der Grundwerte, den Fremde und Landsleute bei unseren Gastwirten suchen. Auch dazu steuert die Firma Enrico Giacomuzzi das ihrige bei, denn um den Gästen bei all dem Stress ein sonniges Lächeln spenden zu können, müssen die Wirte darauf vertrauen, dass ihre Lieferanten zuverlässig und effizient sind. Zuverlässigkeit ist einer der Kernwerte der Firma Enrico Giacomuzzi, die mittels einer Hotline durchgehend für jeglichen Beistand einsatzbereit ist. Das Zusammenspiel aus Technologie, Innovation, Erfahrung und maßgeschneiderten Lösungen für jeden Kunden machen die Stärke der Firma Enrico Giacomuzzi aus, die dann zur Stärke der Gastwirte wird und Südtirol zu dem hochkarätigen Urlaubsjuwel machen, das immer mehr Erholungsbedürftige anzieht.

Gespräche über die Zukunft

Klein- und mittelständische Brauer aus ganz Europa versammelten sich im April in der Forst, um die Rolle des Bieres und der Brauereien in einem schwierigen Wirtschaftsklima in der EU zu diskutieren. Die Spezialbier-Brauerei FORST fungierte als Gastgeberin der Veranstaltung, die von den „Brewers of Europe“ in Zusammenarbeit mit dem italienischen Brauerbund „AssoBirra“ organisiert wurde. Dieses alle zwei Jahre stattfindende Meeting stellt eine einzigartige Gelegenheit für die kleinen und unabhängigen Brauer dar, um sich zu treffen und aktuelle Themen der europäischen Brauwirtschaft zu erörtern. Nach den Grußworten von FORST-Geschäftsführerin Margherita Fuchs von Mannstein eröffnete Franco Thedy das Seminar. Brauereibesitzer aus Schweden, Frankreich und Großbritannien bereicherten mit ihren Beiträgen und Erfahrungsberichten das zweitägige Seminar.

Gesundes Grillen im Hidalgo

Ganz ohne Rauch und 700 Grad heiß, das sind die Voraussetzungen für gesundes Grillen. Hidalgo-Chef Otto Mattivi präsentierte seinen neuesten Grill im Mai den Südtiroler Medien. Passend zu den erlesenen Grillspezialitäten wurde Wein von der Kellerei Terlan aufgeschenkt. Anwesend war auch Komplementär-Mediziner Christian Thuile. „Diese Art des Grillens ist auch deswegen zu empfehlen, weil keine zusätzlichen Fette verwendet werden.“ Für den privaten Gebrauch sind diese Geräte derzeit leider kaum erschwinglich. Der einzige Grill dieser Art in Südtirols Restauration steht derzeit im Hidalgo; wenn es also um gesundes Grillen geht, dann bis auf weiteres, ab ins Hidalgo.

Porschetreffen …

… in Memoriam Ricky Aichner. Es ist das 32. Porschetreffen am Kreuzbergpass vom 30. Mai bis 02. Juni 2013, und das 1. Gedenkporschetreffen an Ricky Aichner, der im Juli 2012 plötzlich verstorben ist. Mit vollster Begeisterung war Ricky Hotelier vom Kreuzbergpass und seine Leidenschaft galt ganz und gar dem Porsche. Was im kleinen Freundeskreis begann, ist mittlerweile ein nominiertes Treffen von Porsche-Enthusiasten aus vielen Ländern geworden. Ricky war für viele nicht nur ein Gleichgesinnter was Porsche & Gourmet betraf, sondern auch ein wirklich guter Freund. Ricky’s Credos waren und werden es immer sein: „That’s life, that’s action, that’s Kreuzberg. Sie kommen als Gast und werden als Freund verabschiedet.“

Mosers

Speckgeschäft neu eröffnet

Nach vier Mal Gold für den Südtiroler Speck g.g.A. und den Bauchspeck durch die DLG – Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. zu Beginn des Jahres hat der Speckproduzent Moser wieder allen Grund zu feiern: am Sitz in Naturns wurde das Detailgeschäft neu eröffnet. Das neue Geschäft präsentiert sich in einer urigen Almhüttenarchitektur. Eine großzügige Präsentationstheke – dekoriert mit herabhängenden ganzen Speckhammen – stellt das Südtiroler Qualitätsprodukt sowie andere Köstlichkeiten der Marke Moser in den Mittelpunkt. Im Bereich hinter dem Geschäft wird noch fleißig gearbeitet. Hier entsteht eine Erlebniswelt zum Südtiroler Qualitätsprodukt. Mit der Moser Speckworld wird Südtirol um eine Attraktion reicher. Wer Mosers Speck zuhause genießen mag, kann ihn vor Ort oder online auf www.speckworld.com erwerben.

Ricky Aichner ( )

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