Glück oder Können
Was wirklich hinter Erfolg steckt und warum Selbstkenntnis entscheidend ist

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Was wirklich hinter Erfolg steckt und warum Selbstkenntnis entscheidend ist


Wir sind besonders stolz auf unsere langjährigen Mitarbeiter!
Daniel ist seit 10 Jahren, Hubert seit 20 Jahren Teil unseres Teams. Herzlichen Dank für euren Einsatz und eure Treue – auf viele weitere erfolgreiche Jahre!

Unsere Stellenangebote: >Empfangsmitarbeiter/in (m/w/d) > Mitarbeiter Front Office und 1st Level Support (m/w/d)




Seit 46 Jahren dreht sich bei Südtirol Fenster in Gais alles um die Leidenschaft für den Fensterbau. Eine Leidenschaft, die Südtiroler Handwerkstradition mit neuester Innovation verbindet. In dieser Kombination entstehen hochwertige und lebendige Fensterlösungen von kompromissloser Qualität, die gewohnte Standards übertreffen und neue Maßstäbe setzen. In stetiger Weiterentwicklung werden neue Konzepte, Modelle und Systeme erarbeitet, die den technischen Ansprüchen von heute und morgen gerecht werden.
suedtirol-fenster.com




Zwischen Karriere, Lebensqualität und persönlichem Glück stellt sich die entscheidende Frage: Was braucht es wirklich, um erfolgreich zu sein und lässt sich Erfolg vielleicht sogar trainieren?

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen
Nr. 26/01, am 27.11.2001
Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle
Projektleiterin: Magdalena Pöder
Verkaufsleitung: Patrick Zöschg
Redaktion: Dr. Nicole D. Steiner, Edith Runer, Florian Mair, Barbara Oberlechner
Werbung/Verkauf: Michael Gartner, Markus Hatzis, Siegfried Rungaldier, Isaak Lechner
Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39100 Bozen
Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it
Fotos: „Dolomiten“-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen
Grafik/Layout: Melanie Vitroler
Art Director: Elisa Wierer
Lektorat: Magdalena Pöder
Produktion: Athesia Druck Bozen | www.athesiadruck.com
Info-PR
11 Frener & Reifer GmbH, Brixen
14 MiCROTEC SpA, Brixen
17 PICHLER projects GmbH, Bozen
23 A. Loacker AG, Unterinn
29 Würth GmbH, Neumarkt
30 Alupress AG, Brixen
35 EOS Solutions AG, Bozen
37 HGV-Abteilung People & Culture, Bozen
39 Plattner AG, Leifers
40 KREAKTIV KG, Sand in Taufers
45 Enrico Giacomuzzi GmbH, Bozen
46 Asseco Solutions GmbH, Bozen
51 ACS Group, Bozen
52 Fructus Meran, Vilpian
55 Konverto AG, Bozen
56 Alpin GmbH, Bozen
60 dolomitenmarkt.it, Bozen
62 Portrait: Eine bierige Idee
64 Gesundheit: So gesund ist Südtirol
66 Fragen an den Experten
Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand
Druckauflage: 24.000 Stück
Preis: Einzelpreis 2,30 Euro, A+D: 2,90 Euro
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Athesia Druck GmbH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.
Aktuell
6 Sprung in die Selbstständigkeit
12 Klarheit statt Klicks
18 Wenn Veränderung zur Chance wird
24 Zeitfresser Meetings
31 Erfolg nur Glückssache?
36 Arbeitsmarkt 2025
42 How to build a team
47 Aufstieg ist nicht mehr alles
53 Wohin solls gehen?
58 Zwischen Buzzwords und Bla Bla
WENN VERÄNDERUNG
ZUR CHANCE WIRD
Berichte über den Berufswechsel


ZEITFRESSER MEETINGS
Wie können Besprechungen effizienter gestaltet werden?

Erfolg. Ein großes Wort und für jeden etwas anderes. Ist er Glückssache? Das fragen wir in dieser Ausgabe. Oder ist er das Ergebnis von Entscheidungen, Mut und Timing? Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Klar ist nur: Der Weg dorthin ist selten geradlinig. Immer mehr Menschen denken über den nächsten Schritt nach, raus aus dem Angestelltenverhältnis, rein in die Selbstständigkeit. Ein Schritt, der reizt, aber auch fordert, es braucht mehr als eine gute Idee: Durchhaltevermögen, Klarheit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Orientierung. Doch wer wirklich herausfinden will, welcher Job passt, braucht mehr als OnlineSelbsttests, nämlich ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst.

ZWISCHEN BUZZWORDS UND BLA BLA Warum „Corporate Bullshit“ Unternehmen lähmt

Und dann ist da noch der Alltag: Meetings, die Zeit kosten, aber wenig bringen. Worte, die viel sagen und wenig meinen. Corporate Bullshit, der Energie bindet, statt sie freizusetzen. Diese Ausgabe von Top Jobs blickt genau hin: auf Chancen, auf Hürden und auf die Frage, wie Arbeit heute gelingen kann.
Magdalena Pöder
Der Weg vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit ist verlockend – aber anspruchsvoll. Wer ihn geht, braucht nicht nur Mut, sondern auch einen realistischen Blick auf Chancen und Stolpersteine.
Sicherer Job, geregeltes Einkommen, klar strukturierte Tage – und trotzdem lässt manche Angestellte der Gedanke nicht los: Da müsste doch noch mehr drin sein. Mehr Freiheit, mehr Gestaltungsspielraum, mehr Sinn. Selbstständigkeit verspricht genau das: Eigenverantwortung statt Hierarchie, Flexibilität statt starrer Vorgaben – und im besten Fall auch ein besseres Einkommen. Die Realität ist allerdings oft komplexer, als es sich viele ausmalen. Wer gründet, tauscht Sicherheit gegen Risiko. Fixkosten laufen weiter, Einnahmen sind anfangs oft ungewiss. Kunden müssen erst gewonnen, Strukturen aufgebaut, bürokratische Hürden gemeistert werden. Und nicht jede gute Idee trägt sich am Markt.
Wann und warum lohnt es sich trotzdem, diesen Weg einzuschlagen? Was braucht es, damit aus einer Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell wird? Und wie gelingt es, Chancen und Risiken realistisch abzuwägen? Das weiß Sabine Platzgummer, Verantwortliche des Services für Unternehmensgründung der Handelskammer Bozen.
DIE REALITÄT IST OFT KOMPLEXER, ALS ES SICH VIELE AUSMALEN. WER GRÜNDET, TAUSCHT SICHERHEIT GEGEN RISIKO.

Radius: Was motiviert Menschen am meisten, vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit zu wechseln?
Sabine Platzgummer: Viele verspüren den Wunsch, ihre eigenen Ideen umzusetzen und unabhängiger zu arbeiten. Die Selbstständigkeit bietet die Möglichkeit, den eigenen Weg zu gehen, Entscheidungen selbst zu treffen und sich nicht nach Vorgesetzten richten zu müssen. Auch die Aussicht, dass sich mehr Einsatz direkt im Einkommen widerspiegelt, spielt eine große Rolle. Das ist vor allem zu Beginn schwer zu erreichen. Aber steuerliche Regelungen wie das pauschale Besteuerungssystem sind da schon sehr attraktiv. Das „regime forfettario“ sieht bei Neugründungen unter anderem in den ersten fünf Jahren nur 5 und danach 15 Prozent Ersatzsteuer statt der progressiven Einkommensteuer vor.
Radius: Wer sind die typischen Gründerinnen und Gründer? Gibt es Trends?
S. Platzgummer: Die Bandbreite ist groß – von jungen Menschen bis zu Quereinsteigern im späteren Berufsleben. Bei meinen Beratungen fällt auf, dass immer mehr Frauen den Schritt
in die Selbstständigkeit wagen oder in Erwägung ziehen. Insgesamt liegt der Anteil der von Frauen oder vorwiegend von Frauen geführten Unternehmen in Südtirol ja bereits bei mehr als 18 Prozent, bei Neugründungen sogar bei etwa 23 Prozent. Das ist eine sehr positive Entwicklung.
Radius: Wie sieht es bei den verschiedenen Branchen aus?
S. Platzgummer: Vor allem im Bereich Landwirtschaft gibt es viel Interesse, weil die Möglichkeiten dort vielfältig sind. Aber auch im Bau- und Gastgewerbe, genauso wie im Handel. Interessant sind nicht zuletzt einige freiberufliche Tätigkeiten, in denen das Investitionsrisiko meistens vergleichsweise gering ist. Mir fallen spontan die Yogalehrerin oder der Coach ein. Oft lassen sich solche Gründungen auch gut nebenberuflich starten.
Radius: Nebenberuflich selbstständig sein – eine gute Idee?
S. Platzgummer: Wenn es der Kollektivvertrag und die Zeit zulassen, dann auf alle Fälle. Denn so lässt sich mit relativ geringem Risiko ausprobieren, ob das Geschäftsmodell funktioniert – und dann erst später kün-
SICH VIELLEICHT
IM ANGESTELLTENVERHÄLTNIS WOHLER.
digen. Wer Teilzeit angestellt bleibt, hat zusätzlich ein sicheres Standbein. „Learning by doing“ kann ein guter Einstieg sein.
Radius: Welche Missverständnisse begegnen Ihnen am häufigsten, wenn es um den Sprung in die Selbstständigkeit geht?
S. Platzgummer: Dass die Kosten unterschätzt werden. Neben den laufenden Ausgaben fallen ja auch Fixkosten an, an die zuvor oft nicht gedacht wurde, etwa für Sozialabgaben, Steuern, den Steuerberater. Auch der bürokratische Aufwand wird oft nicht mitbedacht. Manchmal sind zudem die finanziellen Erwartungen zu hoch. Erst wenn wir dann zusammen mögliche Umsätze berechnen, zeigt sich, dass es schon rein rechnerisch nicht funktionieren kann. Sehr viel Zeit und Einsatz erfordert die Kundengewinnung. Eine gute Idee allein reicht nämlich nicht – sie muss auch aktiv vermarktet werden. Da braucht es bisweilen eine Marktanalyse, um die Chancen abwägen zu können.
Radius: Wie kann die Balance zwischen Risiko und Sicherheit gelingen?
S. Platzgummer: Ein gewisses Risiko gehört immer dazu. Ohne den Mut, auch einmal ins kalte Wasser zu springen, entstehen keine neuen Ideen. Entscheidend ist, wie gut die Geschäftsidee vorbereitet ist. Je höher die Investitionen, desto wichtiger wird ein solider Businessplan. Gleichzeitig hängt viel von der Persönlichkeit ab:
Wer ein starkes Sicherheitsbedürfnis hat, fühlt sich im Angestelltenverhältnis oft wohler. Wer hingegen bereit ist, Unsicherheit zuzulassen und ein gewisses Auf und Ab auszuhalten, ist in der Selbstständigkeit wahrscheinlich gut aufgehoben.
Radius: Was umfasst eine gute Vorbereitung?
S. Platzgummer: Je nach Tätigkeit sind die Voraussetzungen sehr unterschiedlich – und entsprechend sind es die Punkte der Vorbereitung. Als Freiberufler bietet man zum Beispiel vor allem Know-how an und benötigt oft nur geringe Startmittel – manchmal reicht sogar ein Laptop. Anders sieht es bei handwerklichen oder gewerblichen Betrieben aus, wo Räumlichkeiten, Ausstattung und Genehmigungen notwendig sind – manchmal auch berufliche Zusatzzertifikate. Vor allem jene, die viel Geld in Immobilien, Material oder Personal investieren müssen, sind in dieser Hinsicht gefordert. Ein Businessplan ist da unerlässlich. Denn die Beiträge und Förderungen sind begrenzt.
Radius: Gibt es Unterschiede im Risiko zwischen den verschiedenen Formen der Selbstständigkeit?
S. Platzgummer: Ja, vor allem in Bezug auf Kapitalbedarf und Haftung.
Freiberufe benötigen, wie gesagt, in der Regel weniger Startkapital als klassische Unternehmen. Andererseits gibt es auch innerhalb der Branchen einen Unterschied: Ein Mediendesigner kommt beispielsweise mit weniger aus als Kfz-Mechatroniker, der eine Werkstatt braucht. Die Entscheidung

„GERADE IN DER ANFANGSPHASE DER SELBSTSTÄNDIGKEIT SIND DIE EINNAHMEN OFT UNSICHER, WÄHREND DIE
FIXKOSTEN
WEITERLAUFEN. DAMIT KOMMT NICHT JEDER ZURECHT.“
SABINE PLATZGUMMER, VERANTWORTLICHE DES SERVICES FÜR UNTERNEHMENSGRÜNDUNG DER HANDELSKAMMER BOZEN
zwischen Einzelunternehmen und Gesellschaft hängt indessen stark von der Haftungsfrage ab. In Gesellschaften verteilt sich das Risiko, gleichzeitig entsteht aber auch Abstimmungsbedarf – und damit potenziell Konfliktpotenzial. Sie sehen – es gibt überall Argumente, pro und contra.
Radius: Viele Unternehmen klagen über die aufwändige Bürokratie. Was erwartet angehende Selbstständige?
S. Platzgummer: Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen, auch wenn die Digitalisierung einiges erleichtert hat. Viele Prozesse können heute online abgewickelt werden, was Zeit und Wege spart. Gerade jüngere Generationen tun sich damit leichter. Wichtig ist, vorhandene Anlaufstellen zu nutzen – etwa Beratungsstellen, Verbände oder Steuerberatungen.
Radius: Wem würden Sie zur Selbstständigkeit raten – und wem eher nicht?
S. Platzgummer: Grundsätzlich ist es positiv, wenn Menschen ihre Ideen verwirklichen wollen. Wichtig ist aber, dies gut durchdacht anzugehen. Wer investiert – etwa in Räumlichkeiten, Ausstattung, Waren, kann im schlimmsten Fall auch viel Geld verlieren, wenn sich das Geschäfts-
Ansprechpartnerin:



Zwischen Mut zur Selbstständigkeit, kluger Planung und der eigenen Risikobereitschaft zeigt sich: Erfolg ist kein Zufall, sondern ein Zusammenspiel aus Haltung, Vorbereitung und dem Willen, auch Unsicherheit auszuhalten.
modell nicht etabliert. Von Vorteil kann es sein, dass jemand aus einem unternehmerischen Umfeld kommt, weil beispielsweise schon die Eltern selbstständig waren. Diese Menschen bringen oft bereits ein Verständnis für Abläufe und Risiken mit. Auch
ein gewisses betriebswirtschaftliches Verständnis ist vorteilhaft, um Einnahmen, Ausgaben und Investitionen realistisch einschätzen zu können.
Radius: … und eben diese Risikobereitschaft.
S. Platzgummer: Genau, sie gehört zu den erforderlichen Charaktereigenschaften, zu denen manchmal auch etwas Durchhaltevermögen zählt. Wer ein starkes Sicherheitsbedürfnis hat und Planbarkeit braucht, fühlt sich vielleicht im Angestelltenverhältnis wohler. Gerade in der Anfangsphase der Selbstständigkeit sind die Einnahmen oft unsicher, während die Fixkosten weiterlaufen. Damit kommt nicht jeder zurecht. Angehende Selbstständige sollten sich außerdem bewusst sein, dass die Arbeitszeiten häufig unregelmäßig sind und der Urlaub mitunter ausfallen kann. Gleichzeitig bietet die Selbstständigkeit große Chancen – auch finanziell.
Radius: Und wenn es nicht funktioniert …?
S. Platzgummer: … ist es heute meist einfacher als früher, wieder in ein Angestelltenverhältnis zurückzukehren, weil Personal überall knapp ist.


Werde Teil unseres Teams in Brixen und baue mit uns die Zukunft. Aktuell suchen wir neue Kolleg:innen für die Abteilungen:
Werde Teil unseres Teams in Brixen und baue mit uns die Zukunft. Aktuell suchen wir neue Kolleg:innen für die Abteilungen:

Das Land Südtirol beheimatet zahlreiche innovative Unternehmen, die in ihren Branchen eine Vorreiterrolle einnehmen. Eines davon ist Frener & Reifer mit Sitz in Brixen. Im Bereich Sonderkonstruktionen im Metallund Glasbau realisiert das Unternehmen weltweit spektakuläre Projekte, die ins Staunen versetzen.
Ein Beispiel dafür steht in den USA auf knapp 3.400 Metern im Wintersportgebiet Big Sky, Montana: eine Aussichtsplattform aus Glas, die über zwei Meter über die Felskante hinausragt und vollständig ohne sichtbares Stahltragwerk auskommt – die Konstruktion wird allein vom Glas getragen.
Nichts vergessen
So ein Projekt ist nicht nur für die Planung und die Fertigung eine Herausforderung, sondern auch für die Logistik: tonnenschwere XL-Glasscheiben, die vom Werk in Brixen über den Atlantik in die USA bis auf über 3.400 Meter Höhe transportiert werden müssen. „Da kann viel schiefgehen“, so
Keine Lust auf Standard?
Dann baue mit uns die weltweit außergewöhnlichsten Fassaden!
Wir suchen (m/w/d):
• Mitarbeiter Supply Chain Management
• Konstrukteure
Philipp Ilmer, Leiter Logistik und Supply Chain Management bei Frener & Reifer, „die Devise bei solchen Transporten lautet: sorgfältige Planung, sichere Verpackung sowie verlässliche Transporteure und Partner. Und natürlich: Nichts darf fehlen. Denn auch ein kleines, fehlendes Teil kann die Arbeiten auf einer Baustelle kurzfristig stoppen.“
Mit Stolz bei der Arbeit
Solche Projekte zeigen, wie entscheidend die Zusammenarbeit über alle Abteilungen hinweg ist. Frener & Reifer bietet neben zahlreichen Zusatzleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten vor allem eines: die Chance, an außergewöhnlichen Bauwerken mitzuwirken, die weltweit Beachtung finden. Vom Berufseinsteiger bis zur erfahrenen Fachkraft arbeitet hier ein Team, das technische Visionen in gebaute Realität verwandelt – und gemeinsam stolz auf das Ergebnis sein kann.
FRENER & REIFER GmbH
Brixen | www.frener-reifer.com


Online-Selbsttests versprechen schnelle Antworten auf eine der wichtigsten Fragen des Lebens. Doch wer wirklich den geeigneten Beruf finden will, der braucht mehr als zehn Multiple-Choice-Fragen. Seriöse Selbstanalyse besteht in einer ehrlichen Bewertung der eigenen Stärken, Schwächen und Erwartungen. Aber was ist das eigentlich – Selbstanalyse?

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Ob Berufseinstieg oder -umstieg –das Internet ist voll von Persönlichkeitstests, die innerhalb weniger Minuten scheinbar alle Antworten auf die heikle Frage geben, welcher Beruf denn der richtige ist. Oft klingt es, als ließe sich die eigene Zukunft ähnlich unkompliziert lösen wie ein Psychotest zum Ankreuzen: Ein paar Klicks, eine Pauschalantwort für alle, die am öftesten mit A, B, C oder D geantwortet haben –und schon soll klar sein, wohin der Weg führt. Doch so verlockend diese Angebote sind, so kritisch sollten sie betrachtet werden. Denn eine berufliche Entscheidung ist eine folgenschwere Weichenstellung im Leben. Sie lässt sich nicht in fünf Minuten treffen.
Sich Zeit nehmen
Das bedeutet jedoch nicht, dass Selbstanalyse überflüssig ist – ganz im Gegenteil. Wer herausfinden möchte, welcher Beruf zur eigenen Persönlichkeit passt, kommt nicht drum herum, sich intensiv mit sich selbst auseinanderzusetzen. Seriöse Analyseangebote gibt es durchaus auch im Internet (siehe Checkliste), und selbst wenn sie kostenlos sind, muss das noch lange nicht schlecht sein. Entscheidend für die Bewertung ist jedoch, wie diese Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit gestaltet wird. Oberfläch-
liche Tests liefern oft nur Aussagen, in denen sich fast jeder wiederfinden kann –ähnlich wie im Tageshoroskop. Eine ehrliche Selbstanalyse hingegen verlangt Zeit, Offenheit und die Bereitschaft, sich auch mit unangenehmen Erkenntnissen zu beschäftigen.
Regelmäßig analysieren
Doch für wen ist eine Selbstanalyse eigentlich gut? Nur für Berufseinsteiger? Keineswegs, denn eine Berufswahl bedeutet längst nicht mehr automatisch, sich für den Rest des Lebens auf einen Weg festzulegen. Heute ist es ganz normal, nach einer gewissen Zeit die Arbeitsstelle und manchmal auch den Beruf zu wechseln. Das liegt zum einen daran, dass Lebensläufe nicht mehr geradlinig verlaufen – Menschen wechseln öfter den Wohnort, denken globaler. Außerdem spielt der Beruf, insbesondere bei jungen Leuten, nicht mehr immer die Hauptrolle im Leben.
Umso wichtiger ist es, sich selbst als eine Art „laufendes Projekt“ zu verstehen, sich also regelmäßig zu hinterfragen, wo man gerade steht, was gut ist und was anders sein sollte – und dann zu überlegen, wohin die Reise gehen soll. Wer mit dem ersten Job in der Hand auf Autopilot schaltet, riskiert, früher oder später unzufrieden zu werden. Selbstanalyse geht
also uns alle etwas an, die wir im Berufsleben stehen.
Ehrlich sein
Aber was gilt es überhaupt zu analysieren? Nun, eine seriöse Selbstanalyse beginnt mit einer Bestandsaufnahme der eigenen Stärken. Dabei geht es nicht nur um Noten oder formale Qualifikationen, sondern um Fähigkeiten, die im Alltag sichtbar werden: organisatorisches Talent, Empathie, analytisches Denken, Kreativität oder Durchhaltevermögen. Im zweiten Schritt müssen auch die Schwächen ans Tageslicht. Da gibt es nichts zu beschönigen oder in Floskeln zu verpacken, sondern es gilt ausschließlich Klartext. Sprich: Wer von sich selbst sagt „Ich bin zu perfektionistisch“, der sollte eigentlich sagen: Ich tue mich schwer, Termine einzuhalten oder unter Zeitdruck zu arbeiten. Nur mit einer guten Portion Ehrlichkeit lassen sich passende berufliche Rahmenbedingungen finden.
Realistisch bleiben
Auch persönliche Interessen wie Hobbys, ehrenamtliche Tätigkeiten liefern Hinweise auf berufliche Eignungen und sollten in einer Selbstanalyse Platz finden. Wenn jemand gern mit älteren Menschen arbeitet, heißt das aber noch lange nicht, dass die Altenpflege der richtige Beruf ist.
WER HERAUSFINDEN MÖCHTE, WELCHER BERUF ZUR EIGENEN PERSÖNLICHKEIT PASST, KOMMT NICHT DRUM HERUM, SICH INTENSIV MIT SICH SELBST AUSEINANDERZUSETZEN.

DIE EIGENEN
PRIORITÄTEN ZU KENNEN, HILFT DABEI, SPÄTERE ENTTÄUSCHUNGEN ZU VERMEIDEN. DENN OFT HÄNGT EINE BERUFLICHE UNZUFRIEDENHEIT WENIGER AN DER TÄTIGKEIT SELBST ALS EHER AN DEN RAHMENBEDINGUNGEN.
Denn dieser Beruf erfordert auch hohe Stressresilienz und Flexibilität bei Schlaf und Arbeitszeiten. Eine naturliebende, sportliche Person kann indessen durchaus ein guter Softwareentwickler sein, weil sie bei ihrem Hobby die Energie für das stundenlange Sitzen und die Konzentration tankt.
Worauf kommt es also an? Es ist die Schnittmenge zwischen dem, was jemand gerne tut, und dem, was er oder sie gut kann – verbunden mit den persönlichen Eigenschaften und dem, was am Arbeitsmarkt tatsächlich gefragt ist. Eine realistische Einschätzung bedeutet daher immer, Wunsch und Wirklichkeit miteinander abzugleichen.
Arbeitsumfeld checken
Was bei vielen Selbstanalyse-Tests übersehen wird, ist die Frage nach dem passenden Arbeitsumfeld – also danach, unter welchen Bedingungen und in welcher Atmosphäre jemand am besten
arbeiten kann. Manche Menschen benötigen Ruhe, um sich konzentrieren zu können, andere brauchen Druck, um in die Gänge zu kommen. Einige bevorzugen klare Strukturen und Sicherheit, die nächsten Flexibilität. Die eigenen Prioritäten zu kennen, hilft dabei, spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Denn oft hängt eine berufliche Unzufriedenheit weniger an der Tätigkeit selbst als eher an den Rahmenbedingungen. So kann etwa eine analytisch begabte Person, die unter Zeitdruck nervös wird, im Controlling unzufrieden werden, wenn ihr der Chef permanent auf die Finger schaut. In diesem Fall ist nicht die Aufgabe selbst das Problem, sondern das Tempo und die Arbeitsatmosphäre.
Muster erkennen
Wer sich systematisch mit all diesen Aspekten auseinandersetzt, der erkennt Schritt für Schritt ein immer klareres Muster der eigenen Persönlichkeit, der
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Seit der Gründung im Jahr 1980 entwickelt
MiCROTEC Technologien, die die Holzverarbeitung nachhaltig verändern. Heute zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich der intelligenten Erkennung von Holzeigenschaften.
Mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten am Hauptsitz in Brixen sowie an sechs weiteren Standorten rund um den Globus daran, Innovation in einer traditionsreichen Industrie voranzutreiben.
MiCROTEC entwickelt Lösungen zur Optimierung der Holzverarbeitung. Unter anderem mithilfe von künstlicher Intel-

ligenz analysieren die Systeme Holzstämme und Schnittholz präzise und tragen dazu bei, Ressourcen bestmöglich zu nutzen. So entstehen effizientere Prozesse und ein konkreter Beitrag zu einer nachhaltigeren Verwendung des Rohstoffs Holz.
Let's innovate together!
Gleichzeitig prägt eine offene und internationale Arbeitskultur den Alltag im Unternehmen. Teams arbeiten bereichsübergreifend zusammen, bringen Ideen ein und übernehmen früh Verantwortung. Die berufliche und persönliche Weiterentwicklung wird aktiv unterstützt, durch Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen. Auch Bewegung und Ausgleich sind Teil der Unternehmenskultur. Mitarbeitenden stehen Elektrofahrräder für den Arbeitsweg und die Freizeit zur Verfügung.
Karrierechancen bietet MiCROTEC in vielfältigen Bereichen, darunter Informationstechnologie, Mechatronik, Elektrotechnik, Kundendienst, Verwaltung und Vertrieb.
MiCROTEC SpA
Julius-Durst-Straße 98 | 39042 Brixen jobs@microtec.eu | www.microtec.com

Vorlieben und Grenzen, der Neigungen und Abneigungen. Vielleicht zeigt sich eine Affinität zu sozialen Berufen, zu technischen Aufgaben oder zu kreativen
Projekten. Vielleicht wird aber auch deutlich, dass mehrere Richtungen infrage kommen. Genau an diesem Punkt endet die Selbstanalyse nicht – sie beginnt erst

MITARBEITER FÜR DIE LOHNVORBEREITUNG & PERSONALVERWALTUNG (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit im Hauptsitz in Kurtatsch
Rothoblaas ist ein internationales Unternehmen mit dem Hauptsitz im Südtiroler Unterland. Wir sind ein Team von über 700 Mitarbeiter*innen und mittlerweile in mehr als 70 Ländern präsent. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Lösungen für den Holzbau und Absturzsicherungssysteme weltweit.
EINE REALISTISCHE EINSCHÄTZUNG BEDEUTET IMMER, WUNSCH UND WIRKLICHKEIT MITEINANDER ABZUGLEICHEN.
richtig. Denn Erkenntnisse auf dem Papier müssen sich in der Praxis bewähren. Gespräche mit Berufstätigen, kurze Arbeitseinsätze oder Weiterbildungen kön-

nen helfen, Vorstellungen zu überprüfen und neue Perspektiven zu entdecken.
Erfahrungen sammeln
Vor allem praktische Erfahrungen sind ein wichtiger Baustein, um eine theoretische Selbstanalyse auf ihre Umsetzbarkeit prüfen zu können. Denn Theorie und Realität klaffen im Berufsleben oft weit auseinander. Ein Beruf kann auf den ersten Blick attraktiv wirken – gutes Gehalt, hohes Ansehen, spannende Aufgaben. Im Alltag dominieren dann jedoch Routine oder wenig Gestaltungsspielraum. Umgekehrt entdecken viele Menschen in Tätigkeiten, die zunächst unscheinbar erscheinen, überraschend viel Sinn. Manche Jugendliche können sich handwerkliche Arbeit zunächst nicht vorstellen. In der Praxis erleben sie dann jedoch, wie motivierend es sein kann, am Ende des Tages vor einem sichtbaren Ergebnis zu stehen. Praktika und Sommerjobs sind für junge Menschen deshalb nicht nur eine Möglichkeit, die Ferien zu überbrücken, sondern wertvolle Lernfelder. Freilich hat die Selbstanalyse auch ihre Grenzen, insbesondere, wenn sie ohne persönliche Begleitung erfolgt, sondern lediglich online oder über andere Medien. Dennoch ist eine fundierte Selbstanalyse von hohem Wert, weil sie vielleicht davon abhält, sich von Trends, Erwartungen oder schnellen Lösungen leiten zu lassen.
Wer steckt dahinter?
Es wird erklärt, wer den Test ausgearbeitet hat und welches Konzept ihm zugrunde liegt. Aussagen wie „Ihr idealer Beruf in 5 Minuten“ sind anzuzweifeln. Es lohnt sich auch, über das Impressum der Website zu recherchieren, wer hinter dem Angebot steht. Nicht fehlen darf ein klarer Hinweis darauf, wie Daten genutzt werden.
Was steckt dahinter?
Ein seriöser Test hat wissenschaftliche Studien oder Nutzertests hinter sich, die zeigen, dass die Ergebnisse zuverlässig und aussagekräftig sind. Tests ohne Angabe von Quellen oder Studien sind selten zuverlässig. Seriöse Tests orientieren sich z.B. an etablierten Modellen wie Big Five (Persönlichkeitsfaktoren), Holland-Code (RIASEC) oder an Kompetenzprofilen aus der Arbeitspsychologie.
Wie lauten die Ergebnisse?
Klatschzeitungs-Tests arbeiten oft nur mit allgemeinen Aussagen wie „Du bist kreativ, du brauchst Freiheit“ oder „Du bist die geborene Unternehmerin“. Das sagt nichts über reale Berufsmöglichkeiten aus. Ein guter Test differenziert nach Interessen, Stärken, Schwächen und Arbeitsumfeld. Etwa: „Deine Stärken liegen in analytischem Denken und Organisation – du würdest in Projektmanagement oder Controlling gut arbeiten.“
Was kann ich damit anfangen?
Die Ergebnisse lassen sich in konkrete Schritte übersetzen: Welche Branchen, Aufgaben oder Weiterbildungen passen zu mir? Gute Tests liefern Tipps, Übungen oder Argumente zur Vertiefung.
EIN BERUF KANN AUF DEN ERSTEN BLICK ATTRAKTIV WIRKEN –GUTES GEHALT, HOHES ANSEHEN, SPANNENDE AUFGABEN. IM ALLTAG DOMINIEREN DANN JEDOCH ROUTINE ODER WENIG GESTALTUNGSSPIELRAUM.

Internationale Bauvorhaben, technische Herausforderungen und ein Arbeitsumfeld, das Eigenverantwortung und Entwicklung fördert: PICHLER projects verbindet anspruchsvolle Projekte mit einer Unternehmenskultur, in der Menschen wachsen können. Das bestätigt auch Harald Spitaler.
PICHLER projects ist tief in Südtirol verwurzelt und gleichzeitig auf internationalem Parkett zu Hause. Hier trifft die Nähe eines familiengeführten Unternehmens auf die Faszination komplexer Projekte in aller Welt. Für Mitarbeitende bedeutet das nicht nur abwechslungsreiche Aufgaben, sondern auch ein Umfeld, in dem Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und Eigenverantwortung spürbar gelebt werden. Harald Spitaler kennt dieses Umfeld seit vielen Jahren. Nach der Matura kam er zu PICHLER projects, zunächst ins technische Büro, heute ist er Teamleader Design.
Anspruchsvolle Aufgaben mit echtem Reiz Für Spitaler macht vor allem die Vielfalt die Arbeit bei PICHLER projects so interessant: „Kein Projekt gleicht dem anderen. Es geht darum, architektonische Ideen technisch durchdacht, wirtschaftlich sinnvoll und handwerklich präzise umzusetzen. Wirklich spannend wird es immer dort, wo man nicht auf Bekanntes zurückgreifen kann, sondern gemeinsam neue Lösungen entwickelt.“ Mit Stolz erzählt er beispielsweise vom Dynafit-Headquarter in Kiefersfelden, das für ihn zu den

Harald Spitaler Teamleader design
technisch anspruchsvollsten Projekten zählt: „Die komplexe Geometrie, die Übergänge zwischen Glasdach, geneigten Flächen und hinterlüfteter Fassade sowie der hohe gestalterische Anspruch waren eine besondere Herausforderung.“ Er erinnert sich aber gerne auch an die Projekte in New York, etwa den Wolkenkratzer 11 Hoyt Street, oder an Ferring Pharmaceuticals in Kopenhagen: „Bei der komplexen Dachkonstruktion zeigte sich, wie wichtig Spezialwissen und Erfahrung sind. Die Unternehmen vor Ort sind hier an ihre Grenzen gestoßen.“
Verantwortung braucht Freiheit
Ein entscheidender Grund, warum er PICHLER projects bis heute als Arbeitgeber schätzt, liegt für Harald Spitaler auch in der Unternehmenskultur: „Mitarbeitende bekommen Verantwortung übertragen und den Freiraum, eigenständig zu arbeiten. PICHLER projects setzt nicht auf starre Kontrolle, sondern auf Kompetenz, Abstimmung und Teamarbeit. Entscheidungen entstehen im Austausch, Projekte werden gemeinsam vorangetrieben.“
Lernen in der Praxis, wachsen im Team Zugleich ist PICHLER projects ein Ort, an dem Entwicklung ausdrücklich gefördert wird. Er selbst hat berufsbegleitend die Ausbildung zum Fachingenieur Fassade an der Uni Augsburg absolviert. Doch auch Praxiswissen ist extrem wichtig, wie er betont: „Wer hier einsteigt, lernt nicht nur im Büro, sondern auch in der Produktion, auf der Baustelle und im direkten Austausch mit erfahrenen Kollegen. Viele Zusammenhänge erschließen sich erst dann wirklich, wenn man Prozesse von Anfang bis Ende versteht.“ Ob er PICHLER projects weiterempfehlen würde? „Auf jeden Fall. Zwei meiner Kinder besuchen gerade die Technische Oberschule. Wenn sie sich danach für PICHLER projects interessieren, würde ich mich freuen.“ Interessiert? Die vielfältigen Möglichkeiten einer Karriere bei PICHLER projects finden sich unter www.pichler.pro/de/jobs
PICHLER projects GmbH
T.-A.-Edison-Straße 15 | 39100 Bozen
Tel. 0471 065 000
info@pichler.pro | www.pichler.pro
Es gibt diesen einen Moment, der sich schwer greifen lässt. Kein lauter Knall, kein dramatischer Einschnitt – eher ein leises, hartnäckiges Gefühl. Man erledigt Aufgaben, die man beherrscht und sogar sehr gut macht. Und trotzdem ist da etwas, das nicht mehr passt. Es ist kein klares „Ich will weg“, sondern eher ein „So wie es ist, möchte ich nicht weitermachen“.
Ein Berufswechsel ist selten nur eine rationale Entscheidung. Natürlich spielen Gehalt, Sicherheit und Perspektiven eine Rolle. Aber mindestens genauso wichtig sind Dinge, die sich schwerer messen lassen: das Gefühl von Sinn, die Frage nach Entwicklung, der Wunsch nach einem Umfeld, das zur eigenen Lebensphase passt. Viele Menschen spüren irgendwann, dass sich ihre Prioritäten verschoben haben. Was früher wichtig war – Status, Tempo und Wettbewerb – tritt vielleicht in den Hintergrund. Dafür rücken andere Dinge in den Vordergrund, sie bekommen mehr und mehr Priorität: Stabilität, Zeit für die Familie, Gesundheit oder schlicht die Sehnsucht, morgens mit einem besseren Gefühl aufzustehen. Trotzdem fällt es schwer, diesen Schritt zu gehen. Denn Veränderung bedeutet immer auch Unsicherheit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und selbst eine unzufriedenstellende Situation kann sich sicher anfühlen, wenn sie vertraut ist. Die Fragen, die dann auftauchen, ähneln sich bei vielen: Was, wenn ich mich falsch entscheide? Was, wenn ich den Anforderungen nicht gerecht werde? Was, wenn ich etwas aufgebe, das ich später vermisse? Diese Gedanken sind kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigen, dass die Entscheidung Bedeutung hat. Denn wer nichts riskiert, muss sich solche Fragen nicht stellen.
Alternativen suchen
Der Wendepunkt kommt selten plötzlich. Oft ist es ein schleichender Prozess. Kleine Irritationen, die sich summieren. Ein

Zwischen To-do-Liste und Zweifel wächst eine leise Erkenntnis: Erfolg ist mehr als Leistung. Wenn Sinn, Balance und Lebensqualität lauter werden als Status und Tempo, beginnt die eigentliche Neuorientierung.
SITUATION KANN
SICH SICHER ANFÜHLEN, WENN SIE
VERTRAUT IST.
Gespräch, das hängen bleibt. Eine Situation, in der man merkt, dass die eigenen Werte nicht mehr mit dem übereinstimmen, was täglich gelebt wird. Irgendwann verschiebt sich etwas. Nicht unbedingt, weil alles schlecht ist, sondern weil das Gefühl wächst, dass es auch anders sein könnte. Und genau diese Erkenntnis ist kraftvoll: Denn es gibt Alternativen, für die man sich entscheiden kann und die man sogar selbst mitgestalten sollte. Wie unterschiedlich solche Wege aussehen können, zeigen Erfahrungen aus der Praxis: Eine 37-jährige Burggräflerin, die viele Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet hat, beschreibt ihren Wechsel in den öffentlichen Dienst so: „Ich war lange in einem Umfeld, in dem Leistung ständig sichtbar sein musste. Alles war
Die Firma Kasseroler in Bozen steht seit über einem Jahrhundert für Qualität, Verlässlichkeit und moderne Technik.
Unsere Stärken:
• Präzise Fräs- und Dreharbeiten
• Professionelle Schweißarbeiten
• Einzelteile, Komplettlösungen & Maschinenbau
• Flexible Bearbeitung von Stahl, Aluminium, Inox und Kunststoff Aktuell investieren wir in modernste Maschinen und erweitern unser Team.
Erfahrene Fachkräfte und Lehrlinge sind jederzeit willkommen.
Mehr Infos: www.kasseroler.it



Kasseroler – Ihr Partner für hochwertige Lösungen im Maschinenbau.


schnell, zu schnell, oft auch getrieben. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich funktioniere, aber innerlich immer erschöpfter werde. Der Schritt in den öf-
„RÜCKBLICKEND WAR ES WENIGER EIN RISIKO ALS EINE INVESTITION IN MICH SELBST.“
56 JÄHRIGE FRAU AUS DEM EISACKTAL
fentlichen Dienst war kein spontaner, sondern gut überlegt. Ich wollte raus aus diesem dauerhaften Druck. Was ich gefunden habe, ist vor allem Regelmäßigkeit: planbare Arbeitszeiten, mehr Verlässlichkeit und das Gefühl, dass meine Arbeit einen anderen, oft gesellschaftlichen Beitrag leistet und deshalb auch mehr geschätzt wird. Natürlich ist manches langsamer, Arbeitsprozesse dauern länger, denn Entscheidungen werden vielfach in die Länge gezogen, ja, manchmal wünsche ich mir schon etwas mehr Dynamik und Schwung. Aber insgesamt passt mein neuer Job besser zu meinem Leben. Mir geht es auf jeden Fall besser.“
Sicherheit geschätzt
Eine ganz andere Perspektive kommt von einem 49-Jährigen aus dem Bozner Raum, der den umgekehrten Weg gegangen ist: „Ich war viele Jahre im öffentlichen Dienst tätig und habe die Sicherheit geschätzt. Aber mit der Zeit wurde mir alles zu starr. Ideen wurden oft diskutiert, aber selten wirklich umgesetzt. Ich hatte das Gefühl, mich nicht mehr weiterzuentwickeln. Der Wechsel in die Privatwirtschaft war für mich auf alle Fälle wie ein Sprung ins kalte Wasser, denn sie ist eine ganz andere Welt. Plötzlich ging alles schneller, Entscheidungen wurden direkter getroffen, und ich musste mich stärker beweisen. Das war anstrengend, aber auch unglaublich belebend. Ich habe wieder das Gefühl, Einfluss zu haben und mich fachlich weiterzuentwickeln.
In der Privatwirtschaft zu arbeiten, ist zwar weniger bequem, aber deutlich erfüllender. Das soll aber nicht heißen, dass man im öffentlichen Dienst weniger arbeitet – im Gegenteil. Die Anforderungen sind hoch, nur die Strukturen
sind oft anders und das System insgesamt weniger dynamisch.“
Neuanfang innerhalb der Privatwirtschaft
Auch innerhalb der Privatwirtschaft kann ein Wechsel ein echter Neuanfang sein. Eine dritte Erfahrung zeigt das sehr deutlich: „Ich war eigentlich zufrieden mit meinem Job“, sagt eine 56-Jährige aus dem Eisacktal, „das Team hat gepasst, die Aufgaben auch. Aber irgendwann wurde klar, dass es für mich dort nicht wirklich weitergeht. Keine Entwicklung, keine neue Verantwortung. Lange habe ich gezögert, weil ich nichts kaputt machen wollte. Der Wechsel zu einem anderen Unternehmen war dann der Schritt, den ich gebraucht habe. Es war herausfordernd, vor allem am Anfang. Neue Erwartungen, mehr Verantwortung und vor allem weniger Routine. Aber genau daran bin ich gewachsen. Rückblickend war es weniger ein Risiko als eine Investition in mich selbst.“
Diese drei Beispiele zeigen, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt. Jede Entscheidung ist so individuell wie die Menschen, die sie treffen. Was für den einen ein Gewinn an Lebensqualität ist, kann
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für den anderen ein Verlust an Dynamik bedeuten – und umgekehrt. Entscheidend ist nicht, welcher Weg objektiv „besser“ ist, sondern welcher besser zum eigenen Leben passt.

MUT BEDEUTET, DIE EIGENEN
ZWEIFEL ERNST ZU NEHMEN – UND TROTZDEM ZU HANDELN.
Angst und Mut
Mut wird in diesem Zusammenhang oft missverstanden. Viele glauben, sie müssten sich erst vollkommen sicher fühlen, bevor sie einen Schritt wagen. Doch diese Sicherheit stellt sich selten ein. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Denn Mut bedeutet, die eigenen Zweifel ernst zu nehmen – und trotzdem zu handeln. Es ist ein Prozess, kein einmaliger Entschluss. Und er beginnt oft mit kleinen
Schritten: Gespräche führen, sich informieren und Möglichkeiten ausloten. Hilfreich ist dabei vor allem Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Was fehlt mir wirklich? Ist es die Aufgabe, das Umfeld, die Kultur oder die Perspektive? Und ebenso wichtig: Was wünsche ich mir stattdessen? Ein Wechsel, der nur aus Frust entsteht, führt nicht automatisch zu Zufriedenheit. Erst wenn klar ist, wohin man möchte – nicht nur, wovon man weg will –entsteht eine tragfähige Grundlage. Ein Berufswechsel wird oft als Bruch wahrgenommen. Als etwas, das das Bisherige abschließt und etwas völlig Neues beginnen lässt.
In Wirklichkeit ist er eher eine Weiterentwicklung. Nichts von dem, was man gelernt oder erlebt hat, geht schlussendlich verloren. Im Gegenteil: Gerade angeeignete Erfahrungen und Kenntnisse machen es möglich, neue Wege zu gehen. Fähigkeiten, die in einem Kontext selbstverständlich waren, können in einem anderen plötzlich wertvoll oder sogar entscheidend sein.
Neuanfang ist oft nötig
Am Ende bleibt die Frage, die viele lange vor sich herschieben: Was passiert, wenn
ich es nicht versuche? Denn so groß die Unsicherheit eines Neuanfangs auch sein mag – die Gewissheit, stehen zu bleiben, kann auf Dauer schwerer wiegen. Dieses leise Gefühl vom Anfang verschwindet selten einfach. Es wird deutlicher, je länger man es ignoriert. Ein Neuanfang ist selten bequem. Aber er ist oft notwendig. Und manchmal führt er genau dorthin, wo man vorher gar nicht konkret hinschauen konnte: zu mehr Zufriedenheit, zu einem besseren Gleichgewicht oder einfach zu dem Gefühl, den eigenen Weg bewusst gewählt zu haben. Und wenn sich der Berufswechsel als Fehlentscheidung herausstellt, ist das kein Scheitern, sondern eine Erfahrung. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren, die Situation zu analysieren und ehrlich zu reflektieren: Was passt nicht? Welche Faktoren waren entscheidend? Gespräche mit vertrauten Kollegen oder Mentoren helfen, neue Perspektiven zu gewinnen. Oft können schon kleine Anpassungen viel verändern. Manchmal führt der Weg weiter nach außen, manchmal gilt es, im bestehenden Umfeld Chancen zu nutzen. Offenheit, Geduld und Selbstvertrauen sind in dieser Phase entscheidend.

Bei Loacker dreht sich seit mehr als 100 Jahren alles um das Gute – genussvolle Produkte, natürliche Zutaten, sowie motivierende und attraktive Arbeitsbedingungen. In den Werken in Unterinn und Heinfels entstehen Waffeln und Schokoladenspezialitäten aus hochwertigen, natürlichen Rohstoffen wie Haselnüssen, Kakao, Vanille, Milch, die aus nachhaltigen Programmen stammen.
Die Produktion steht für Sorgfalt, Qualität und moderne Technologie. Die Werke werden vollständig mit grünem Strom aus Wasser- und Windkraft betrieben, ergänzt durch eigenen Solarstrom an beiden Standorten. Zudem wird die Wärme aus den Backöfen zur Beheizung der Produktionsbereiche genutzt. Neue Technologien wie der Induktionsofen OptiBake markieren einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Zukunft.
Arbeiten mit Wertschätzung – Qualität, die verbindet Gleichzeitig spielt das Arbeitsumfeld eine zentrale Rolle. Die Produktionsarbeit ist geprägt von Fairness, Wertschätzung und

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einem starken Gemeinschaftsgefühl. Moderne Sicherheits- und Qualitätsstandards, Lern- und Entwicklungsangebote sowie klar strukturierte Abläufe unterstützen ein verlässliches und respektvolles Miteinander.
Besonders geschätzt wird in der Produktion das langfristig geplante Schichtmodell von Montag bis Freitag, das hohe Planungssicherheit bietet und gleichzeitig Raum für persönliche Interessen, Hobbys und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf lässt. Eine betriebseigene Mensa sowie vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Weiterbildung ergänzen das Arbeitsumfeld und unterstützen die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.
Wer bei Loacker arbeitet, entscheidet sich für ein Unternehmen, das Qualität und Verantwortung ernst nimmt – in der Produktion ebenso wie im Umgang mit Menschen. Ein Teil von Loacker zu sein bedeutet, Teil eines Unternehmens zu werden, das seit Generationen Verantwortung übernimmt und täglich daran arbeitet, „Natürlich gut!“ zu sein. Nur mit herausragender Leistung und Anstrengung zu Umwelt und Menschen gelingt es uns immer wieder, Freude mit unseren Produkten auf der ganzen Welt zu bereiten.

Assistenz der Produktionsleitung (w/m/d) Maschinen - Anlagenführung (w/m/d)
Ob du schon Erfahrung mitbringst oder ganz neu in die Welt der Produktion einsteigst: Bei uns kann jede und jeder wachsen, lernen und einen wertvollen Beitrag leisten. Denn bei Loacker zählen nicht nur Fähigkeiten – bei uns zählt der Mensch.
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Zeit ist Geld. Das wussten schon Goethe und Benjamin Franklin, und dieser Satz hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren. Wer in einem Betrieb arbeitet oder ein Unternehmen führt, weiß, wie schnell ein Arbeitstag verfliegt. Oft bleibt am Ende das Gefühl, viel geredet, aber wenig geschafft zu haben. Und wenn man die Beschäftigten fragt, was ihnen am meisten Zeit raubt, führt ein Begriff die Liste an: Meetings.
Kaum etwas anderes sorgt für so viel Augenrollen, genervte Seufzer und stille Verzweiflung. Gibt man „Zeitfresser Meetings“ in eine Suchmaschine ein, öffnen sich unzählige Seiten – ein Zeichen dafür, wie sehr dieses Thema den modernen Arbeitsalltag prägt. Viele kennen die Situation: Man ist gerade mitten in einer Aufgabe, die Konzentration ist hoch, die Ideen fließen, ein Kunde wartet auf Rückmeldung – und dann fällt der Blick auf die Uhr. „Mist, in zehn Minuten steht das nächste Meeting an.“ Also alles liegen lassen, ab in den Besprechungsraum oder Bildschirm freischalten. 50 Minuten Gerede, Teilnehmer, die ihren Büroschlaf zu halten scheinen, andere, die ständig abschweifen, und am Ende nichts Konkretes auf dem Tisch. Und danach? Der Kopf ist leer, der Faden gerissen, die Motivation dahin, der Kunde nicht mehr zu erreichen. Eine großen Zahl an Beschäftigten scheinen Meetings als wenig sinnvoll oder sogar nutzlos zu empfinden, als unnötigen Stressfaktor und als Pflichttermin, der am Ende des Tages zwangsläufig zu Überstunden führt. Interessanterweise zeigen Umfragen, dass Männer deutlich häufiger unter diesem Zeitfresser-Syndrom leiden als Frauen.
Woran das liegt, darüber lässt sich streiten – am Ende bleibt die Tatsache, dass Meetings für viele zum täglichen Ärgernis geworden sind.
Bis zu ein Arbeitstag pro Woche geht verloren Dabei ist das Phänomen nicht neu. Geheimdienste oder Wirtschaftsspione nutzten endlose Sitzungen als Mittel der Sabotage, um Organisationen lahmzulegen. Heute passiert das unfreiwillig – und ganz ohne böse Absicht. Im modernen Berufsalltag wird das, was eigentlich der besseren Abstimmung und Zusammenarbeit dienen soll, oft zur lähmenden Belastung. Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte der Arbeitszeit damit verbracht wird, über Arbeit zu reden, statt sie zu erledigen. Ein ganzer Arbeitstag pro Woche geht durchschnittlich für unnütze Aufgaben drauf. Und jeder, der schon einmal in einer Besprechung saß, in der fünf Personen ohne konkretes Ergebnis eine halbe Stunde ins Leere reden, obwohl eine kurze E-Mail gereicht hätte, weiß, wie frustrierend das sein kann. Eine internationale Studie des Marktforschungsunternehmens Ovum zeigt, dass die Zahl der Meetings weltweit nicht sinkt, sondern steigt. Fast neun
von zehn Beschäftigten berichten, dass sie genauso viele oder sogar mehr Besprechungen haben als früher. OnlineMeetings schneiden dabei im Beliebtheitsgrad nicht besser ab als face to face. Oft scheint sich das Zeitproblem online noch zu akzentuieren. Verspätungen aufgrund technischer Probleme zum Beispiel, im Durchschnitt kosten diese Meetings drei Stunden pro Woche – das sind über fünf Arbeitstage im Jahr, die einfach verschwinden. Und das nur, weil Technik hakt, Teilnehmer zu spät kommen, nicht mit Handheben oder Mikrofon-laut-und-leise-Stellen zurechtkommen oder weil niemand so recht weiß, worum es eigentlich gehen soll.
Schlecht vorbereitet und unproduktiv
Auch in Südtirol sieht es nicht viel anders aus als im restlichen deutschsprachigen Raum. Laut einer aktuellen Studie werden 38 Prozent der Sitzungen als unproduktiv erlebt. Fast die Hälfte der Teilnehmer wünscht sich klarere Kommunikation durch Führungskräfte und einfachere Arbeitsprozesse. Viele fühlen sich überladen, weil sie ständig zwischen Aufgaben, Telefonaten und Besprechungen hin- und herspringen müssen.
STUDIEN ZEIGEN, DASS MEHR ALS DIE HÄLFTE DER
ARBEITSZEIT DAMIT VERBRACHT WIRD, ÜBER ARBEIT ZU REDEN, STATT SIE ZU ERLEDIGEN.









Warum aber scheitern Meetings so oft? Die Gründe sind erstaunlich banal. Viele Besprechungen werden spontan einberufen, ohne klare Agenda, ohne Ziel, ohne Vorbereitung und vor allem ohne Moderation. Manche Teilnehmer sind eigentlich gar nicht betroffen, andere hingegen, deren Beitrag wichtig wäre, um konkrete Entscheidungen zu treffen, sind nicht dabei. Manche Sitzungen werden nur angesetzt, weil es „immer schon so war“. Alle Teilnehmenden denken es, aber keiner traut sich, zu sagen, dass solch ein Meeting überflüssig ist.
Bruch im Arbeitsfluss
Meetings konsumieren aber nicht nur wertvolle Arbeitszeit: Sie führen zu einem ständigen Bruch im Arbeitsfluss. Wer konzentriert arbeitet und dabei unterbrochen wird, braucht Zeit, um wieder in den gleichen Fokus zu kommen. Wenn überhaupt. Wenn das mehrmals am Tag passiert, summiert sich der Verlust enorm. Kein Wunder, dass viele Unternehmen sich fragen, wie produktiv sie eigentlich wären, wenn sie weniger Zeit im Besprechungsraum und mehr Zeit an der Werkbank, im Büro oder beim Kunden verbringen würden.
Dabei sind Meetings, wenn sie richtig und straff durchgeführt werden, absolute Motivations-Schaffer und zielführend, weil viele Köpfe aus verschiedenen Richtungen ein Ziel anstreben. Ein gutes Meeting hat einen Moderator, ein klares Ziel, eine kurze und präzise Agenda, die richtigen Personen am Tisch und eine begrenzte Dauer. Es beginnt pünktlich, endet pünktlich und führt zu einem Ergebnis, das schriftlich festgehalten wird. Das klingt selbstverständlich, ist aber in vielen Betrieben eine Hürde. Besonders in kleineren Unternehmen, in denen die Rollen und Arbeitsbereiche der Mitarbeiter mehrere Felder abdecken und nicht klar definiert sind, könnte eine klare Struktur die Effizienz der Arbeitssitzungen erheblich verbessern.
Stehung statt Sitzung
Viele erfolgreiche Firmen setzen inzwischen auf Stand-up-Meetings. Ja genau, Meetings im Stehen mit einer vorgeschriebenen

FIRMEN SETZEN
INZWISCHEN AUF STANDUPMEETINGS MIT EINER VORGESCHRIEBENEN
MINUTENZAHL PRO TEILNEHMER.
Minutenzahl pro Teilnehmer. 8 Teilnehmer multipliziert mit 1,5 das heißt 12 Minuten Meeting, und dann Schluss! Diese Abwicklung zwingt alle Beteiligten, sich auf das Wesentliche zu beschränken und auf den Punkt zu kommen. Andere Unternehmen führen Meeting-freie Zeiten ein – etwa den „No-Meeting-Friday“, an dem ungestörtes Arbeiten möglich ist. Schon Steve Jobs legte im März 1986 in einem Rundschreiben den Managern seiner Firma Next nahe, einen fixen Tag ohne Besprechungen einzuführen, um kreatives Denken zu fördern. Elon Musk erlaubt seinen Mitarbeitern, ein Meeting sofort zu verlassen, wenn der Inhalt für sie nicht relevant ist.
Silent Meeting: Ruhe, bitte!
Ein interessanter Ansatz sind sogenannte Silent Meetings. Sie beginnen in der absoluten Stille. Die ersten sieben Minuten sind dem Lesen der vorbereiteten Unterlagen vorbehalten, die Teilnehmer machen sich Notizen und nach Ablauf der Vorbereitungszeit beginnt die Diskussion, die sich strikt an den Unterlagen zu orientierten hat. Das klingt ungewohnt, funktioniert aber erstaunlich gut, wie Umfragen ergeben haben. Die Gespräche sind fokussierter, die Ergebnisse klarer, und die Zeitersparnis ist enorm. Viele Teilnehmer berichten, dass sie sich nach solchen Meetings weniger erschöpft und sogar motivierter fühlen, weil die Diskussionen nicht ausufern und zudem jeder auf derselben Wissensbasis startet.

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Meetings, die wirken statt wirken zu wollen: Klare Agenda, gute Vorbereitung und die richtigen Köpfe am Tisch machen aus Zeitfressern echte Fortschrittsmacher.
Natürlich sind Meetings nicht der einzige Zeitfresser im Arbeitsalltag. Ständiges EMail-Checken (empfohlen wird, 3mal am Vormittag und 3-mal am Nachmittag), Social Media, unklare Zuständigkeiten, das Ausbessern von Fehlern anderer, Bürotratsch oder auch private Telefonate und Internet – all das kostet Zeit und Energie. Und nicht zu vergessen: die Nähe des Chefs. Viele Beschäftigte fühlen sich unwohl und klagen über einen Mangel an Konzentration, wenn sie in unmittelbarer Nähe des Chefs arbeiten müssen oder wenn er durch die Reihen schleicht. Stress unterbricht den Arbeitsfluss und führt zu Fehlern.
Klare Ziele und Koordination
Am Ende bleibt die Frage: Wie lässt sich all das verbessern? Schließlich sind
Meetings zunächst eine Errungenschaft gewesen, um das ganze Team ins Boot zu holen und den Mitarbeitern zu vermitteln, dass man sie ernst nimmt. Die Antwort ist einfacher, als man denkt. Ein klar formuliertes Programm, eine gute Vorbereitung, konsequentes Zeitmanagement, die Wahl der richtigen Teilnehmer und eine Kultur, in der Meetings nicht als Pflicht, sondern als Werkzeug verstanden werden. Ein Tipp könnte sein, alle Meetings eines Arbeitsjahres aufzulisten, als unnötig empfundene zu streichen und für die anderen nicht nur Zeitlimits, sondern auch feste Abstände einzuführen. Zum Beispiel Tages-Standup von 8.30 bis 8.45 Uhr. AbteilungsMeetings einmal die Woche, ProjektMeetings zu Beginn, Mitte und Ende. Programmatische Strategie-Meetings
maximal zweimal pro Jahr. Gleichzeitig kann im Kalender schon festgehalten werden, wer welches Meeting moderiert. Natürlich muss auch Platz für Spontan-Meetings eingeräumt werden, aber möglichst nie am No-MeetingDay. Und: Meetings am besten gleich in der Früh, bevor die Teilnehmer eine Tätigkeit begonnen haben bzw. wenn sie theoretisch etwas abgeschlossen haben, direkt vor oder nach der Mittagspause oder vor Arbeitsschluss. Und Zeitbegrenzungen für Vielredner. Empfehlenswert sind auch kurze Team-Runden, in denen jeder Teilnehmer zu Wort kommen muss.
Meetings wie ein Werkzeug nutzen Wenn Meetings ein „Werkzeug“ sind, das nur dann genutzt wird, wenn es wirklich nötig ist, und nur von jenen, die dieses spezifische „Werkzeug“ bedienen können, ist schon viel gewonnen. Natürlich darf bei all dem nicht vergessen werden, dass Meetings a priori dazu dienen, Mitarbeiter in Prozesse miteinzubeziehen, Entscheidungen, wo möglich, gemeinsam zu treffen, um sie dann auch gemeinsam und überzeugt umzusetzen. Wer mutig genug ist, alte Routinen zu hinterfragen und neue Formate auszuprobieren, gewinnt Zeit, Fokus und Produktivität. Und manchmal muss man sich eingestehen, dass das beste Meeting auch jenes sein kann, das gerade abgesagt worden ist.
MEETINGS AM BESTEN GLEICH IN DER FRÜH, BEVOR DIE
TEILNEHMER EINE TÄTIGKEIT BEGONNEN HABEN BZW. WENN SIE THEORETISCH ETWAS ABGESCHLOSSEN HABEN, DIREKT VOR ODER NACH DER MITTAGSPAUSE ODER VOR ARBEITSSCHLUSS.
Mit HREvolution setzt Würth Italien auf einen Wandel, der beim Menschen beginnt. Die Change-ManagementStrategie stellt Führungskräfte und Mitarbeitende in den Mittelpunkt und schafft die Basis für eine nachhaltige, innovative und zukunftsorientierte Unternehmensorganisation.
Würth Italien, führendes Südtiroler Unternehmen für den Vertrieb von Befestigungs- und Montageprodukten, ist seit jeher auf Innovation und kontinuierliche Verbesserung ausgerichtet und betrachtet sein Humankapital als strategische Komponente, um den Herausforderungen eines sich ständig wandelnden Marktes zu begegnen: Dies macht das Unternehmen bewusst mit Mut, und investiert dabei in Kompetenzen, Verantwortung und die Fähigkeit, neue Arbeitsweisen zu erproben.
„Wir sind überzeugt, dass der Erfolg des Unternehmens von der Entwicklung seiner Teammitgleider abhängt. Jeden Tag bekräftigen wir unser Engagement für ein Arbeitsumfeld, in dem sich jeder begleitet, geschätzt und als aktiver Teil eines gemeinsamen und nachhaltigen Projektes fühlen darf. Wir schauen mit Weitblick, Vertrauen und Mut in die Zukunft –und mit dem Wissen, dass sich der individuelle Beitrag jeder Person konkret auf die Leistung und das Geschäft auswirkt. Unsere Mission ist es, allen die Chance zu geben, mit Mut und Verantwortung etwas Neues zu schaffen: Jede Initiative zielt darauf ab, die Qualität des Arbeitsumfeldes zu erhöhen und einen greifbaren Einfluss auf Performance und Business auszuüben“, erklärt Lucia Simonato, HR Director bei Würth.
Wie Würth Innovation mit Sinn verbindet Innovation, Digitalisierung und Sinnstiftung stehen im Zentrum der Unternehmensstrategie. Der Einsatz von Tools zur Geschäftsautomatisierung und integrierten Managementlösungen mit künstlicher Intelligenz unterstützt das Team dabei, fokussierter und effizienter zu arbeiten, würdigt den Beitrag jedes Einzelnen und verbessert die Gesamtperformance. Parallel dazu fördert Würth interne Communities und übergreifende Projekte, die Engagement und den Austausch von Kompetenzen stärken. So entsteht ein digitales und agiles Mindset, das Wirkung erzielt, eine breit verankerte Learning Agility unterstützt und eine Kultur fördert, die auf bewusstes Experimentieren ausgerichtet ist.
Der Digitalisierungsprozess bezieht sich auch auf das Geschäftsmodell. Würth Italien entwickelt derzeit einen Marketplace, der als strategische Plattform für die Zusammenarbeit mit Kundschaft und Fachleuten dienen wird. Er vereint Produkte, Dienstleistungen und Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern und das Gesamterlebnis verbessern. So entsteht ein
Ökosystem, das einen klaren Mehrwert schafft und sich konsequent an den sich wandelnden Anforderungen des Marktes orientiert.
All diese Initiativen sind Teil eines Modells der lernenden Organisation, das die Fähigkeit zu lernen, sich anzupassen und zu experimentieren als Kernkompetenz anerkennt. Dabei ist die Wachstumsmentalität die treibende Kraft, die es ermöglicht, neue Perspektiven aufzubauen und der Zukunft mit Vertrauen und Mut zu begegnen. Auf diesem Wege gibt Würth Italien auch seinem Leitbild „Dare to build different“ Form: Es geht darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen jeder Mensch wachsen, Einfluss nehmen und dazu beitragen kann, etwas Neues zu kreieren.
Im Januar wurde Würth Italien offiziell vom Top Employers Institute, die weltweit führende und in 131 Ländern tätige Autorität für Zertifizierung, Benchmarking und Beratung im Bereich HR, als Top Employer Italia 2026 ausgezeichnet und zählt damit zum fünften Mal in Folge zu den besten Arbeitgebern Italiens.
„Die Zertifizierung als Top Employer zum fünften Mal in Folge zu erhalten, ist für uns eine wichtige Würdigung. Sie bestätigt die Tragfähigkeit des Weges, den wir eingeschlagen haben, und honoriert die Entscheidungen, die wir im Laufe der Zeit in einem sich ständig wandelnden Umfeld getroffen haben“, so abschließend Harald Santer, Geschäftsführer Vertrieb. Weitere Informationen unter: www.wuerth.it
Würth GmbH
Bahnhofstraße 51 | 39044 Neumarkt www.wuerth.it

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“
… von Brixen nach South Carolina/USA. Was mit einem Job in Brixen begann, hat Ian Dejaco bis in die USA geführt. Heute arbeitet er für Alupress in South Carolina und nutzt damit eine Chance, die ihn beruflich und persönlich wachsen lässt.
Nach der Matura am Wissenschaftlichen Gymnasium sammelte Ian zunächst ein Jahr Erfahrung als SPS-Programmierer, bevor er 2021 bei Alupress in Brixen in der Abteilung Messtechnik einstieg. Parallel dazu begann er ein berufsbegleitendes Maschinenbau-Studium in Innsbruck. Alupress mit Hauptsitz in Brixen ist ein Automobilzulieferer mit insgesamt ca. 750 Mitarbeitenden. Zur Unternehmensgruppe gehören neben dem Standort in Brixen auch der hausinterne Werkzeugbau – die Alupress Tooling (auch in Brixen) - sowie Werke in Thüringen (Deutschland) und South Carolina (USA). Genau dorthin hat es auch Ian inzwischen geführt.
Der Weg in die USA entwickelte sich eher ungeplant: 2024 war Ian immer wieder mit Kollegen aus Brixen in South Carolina im Einsatz, um das Team vor Ort bei größeren Projekten zu unterstützen. Aus einzelnen Dienstreisen wurden zunehmend längere Aufenthalte. Schließlich bot sich ihm die Chance, für längere Zeit am amerikanischen Standort zu arbeiten.
Die Entscheidung traf Ian aus dem Bauch heraus: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ sagte er sich und saß vier Monate später mit einem One-Way-Ticket im Flugzeug ins „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Seitdem ist ein Jahr vergangen.
Der Einstieg in Amerika fiel ihm leichter als gedacht: „Alupress hat mich von Anfang an unterstützt – von der Wohnung bis zu allgemeinen organisatorischen Themen. Und ich weiß, dass


Ian (Bildmitte) mit Kollegen aus Brixen, die regelmäßig für Dienstreisen am US-Standort tätig sind
ich mich bei eventuellen Problemen immer auf das Unternehmen verlassen kann. Das gibt mir Sicherheit“, so der 25-jährige Brixner.
Auch fachlich hat sich einiges getan. Zwar programmiert Ian weiterhin Messmaschinen, doch durch die kleinere Struktur am Standort in South Carolina hat sich sein Aufgabenbereich deutlich erweitert. Für ihn ist der Schritt in die USA damit nicht nur persönlich, sondern auch beruflich ein echter Entwicklungsschritt.
Auch privat fand Ian schnell Anschluss. „Die Menschen hier sind extrem offen. Ich war selbst überrascht, wie schnell ich hier Kontakte knüpfte. Ehrlich gesagt schneller als während meines Studiums in Innsbruck.“
In seiner Freizeit hat Ian in den USA neue Hobbys für sich entdeckt. So trifft man den eigentlich passionierten Skater mittlerweile oft auf dem Golfplatz an – einer sehr beliebten Sportart in South Carolina. Die Wochenenden verbringt er am liebsten mit seiner Freundin an Seen oder am Meer.
Zweimal im Jahr reist Ian nach Südtirol, um Familie und Freunde zu sehen. Die Möglichkeit „Südtirolerisch“ zu sprechen hat er auch im amerikanischen Alltag, sind doch immer wieder Kollegen aus Brixen am Standort in den USA. Zudem ist Ian nicht der einzige Südtiroler bei Alupress in South Carolina. Der Brixner Mirko Feudo hat vor mittlerweile zehn Jahren den Schritt in die USA gewagt und arbeitet seither bei Alupress LLC. Wie lange Ian noch in den USA bleibt, ist offen. Sicher ist für ihn jedoch: Diese Erfahrung wird ihm ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Deshalb rät er allen, denen sich eine solche Möglichkeit bietet – nutzt die Chance!
Alupress AG
A.-Ammon-Straße 36 | 39042 Brixen info@alupress.com | www.alupress.com

Erfolg ist etwas, nach dem die meisten Menschen streben. Wobei Erfolg sehr unterschiedlich definiert sein kann: Leitungsposition und sechsstelliges Gehalt, herausfordernde Aufgaben und stetige Erweiterung des Horizonts. Wieder andere verbinden Erfolg mit einer stressfreien Arbeitswelt oder der Qualität der sozialen Kontakte im Team. Jeder füllt den Begriff mit eigenen Werten – ebenso wie den Weg dorthin. Pures Glück? Eiserne Ausdauer? Bildung? Beziehungen? Oder schlicht Intelligenz? Und: Kann man Intelligenz eigentlich trainieren?
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„Hat der ein Glück!“ oder „Ja, es gibt eben Looser und solche, die vom Glück geküsst sind …“: Solche Gedanken können sich einstellen, wenn Kolleginnen oder Kollegen die Karriereleiter immer weiter hinaufsteigen, während man selbst auf der Stelle tritt. Ein bitterer Geschmack von Neid, gemischt mit Frustration entsteht, weil das Glück scheinbar immer an einem vorbeizieht. Aber ist es wirklich Glück, das den Weg nach oben öffnet? Nein. Glück fällt selten einfach so in den Schoß. Glück ist vielmehr eine Frage der Haltung und stellt sich dann ein, wenn wir bereit dafür sind und selbst etwas dafür tun – in dem wir uns und unsere Eigenschaften gut (er-)kennen und gezielt einsetzen.
Was ist Glück?
Jeder antwortet anders
Fragt man Menschen, „Was ist Glück?“, erhält man viele ganz unterschiedliche Antworten. Das wahre Glück ist dabei selten der Lottogewinn, sondern etwa der richtige Partner an der Seite, gesunde Kinder, ein erfüllender Beruf oder ein Leben voller Freunde und Anregungen.
Glück kann am Morgen der erste Blick aus dem Fenster sein. Das Lachen eines Kindes oder auch ein unerwartetes Kompliment über ein Projekt, in das wir viel
MENSCHEN, DIE DAS GEFÜHL HABEN, IHR LEBEN SELBST ZU BESTIMMEN, SIND IN DER REGEL GLÜCKLICHER ALS JENE, DIE SICH FREMDBESTIMMT UND ALS SPIELBALL DES ZUFALLS SEHEN.
Zeit investiert haben. Ein gutes Buch, das Erlernen einer neuen Fertigkeit, eine Gipfelbesteigung oder ein Spaziergang durch den Frühlingswald können authentische Glücksmomente sein. In der Arbeitswelt – und nicht nur dort –verwechseln wir Glück oft mit Erfolg. Der Soziologe und Glücksforscher Ruut Veenhoven definiert Glück als das Maß, in dem ein Mensch mit der Qualität seines eigenen Lebens zufrieden ist – eine rein subjektive Bewertung. Menschen, die das Gefühl haben, ihr Leben selbst zu bestimmen, sind in der Regel glücklicher als jene, die sich fremdbestimmt und als Spielball des Zufalls sehen. Wer sich selbst nicht wirklich kennt – und das betrifft weitaus mehr Menschen, als man denkt – findet nur schwer die Tür zum Glück. Viele tun sich schwer, ihre eigenen Stärken und Schwächen wahrzunehmen. Doch genau davon kann es abhängen, wie erfolgreich und wie erfüllt unser Leben wird.
Jedem seine Super-Power
In sozialen Medien stößt man immer wieder auf kostenpflichtige IQ-Tests, die suggerieren, damit den Weg zum Erfolg zu bahnen. Ein Trugschluss und Geld,


Erfolg ist kein Einheitsmaß. Und Intelligenz kein schmaler Gang. Die eigentliche Frage ist nicht, wie „klug“ jemand ist, sondern wie vielfältig Intelligenz sein darf.
digt. Doch was ist Intelligenz eigentlich?
Sicher mehr als das Weiterführen logischer Zahlenreihen. Die moderne Intelligenzforschung spricht längst nicht mehr von einer Intelligenz, sondern von vielen. Nicht jeder kann Einstein sein, aber wer nicht Einstein ist, ist deshalb nicht dumm, sondern vielleicht einfach nur anders intelligent. Eine falsche Ausbildungs- und Berufswahl, getroffen aus Unkenntnis der eigenen Kern-Fähigkeiten, kann uns weniger begabt erscheinen lassen, dabei sind wir nur im falschen Umfeld tätig. Das von dem amerikanischen Erziehungswissenschaftler Howard Gardner entwickelte Modell der multiplen Intelligenzen kann helfen, der eigenen „SuperPower“ auf die Spur zu kommen. Er geht davon aus, dass jeder Mensch über neun verschiedene Arten von Intelligenz verfügt. Während der eine durch sprachliche Bravour in Verhandlungen brilliert, punktet die andere durch ihre logischmathematischen Kompetenzen oder eine

ausgeprägte räumliche Vorstellungskraft. Im Management kommt es auch auf interpersonelle Intelligenz (Empathie) und intrapersonelle Intelligenz (Selbstreflexion) an. Jeder Mensch verfügt über all diese Arten von Intelligenz, aber in unterschiedlicher Ausprägung. Deshalb gibt es analytische Einzelkämpfer, die täglich Punkt für Punkt Listen abhaken und ihr Leben in mathematische Formeln

Bei TTControl entwickeln wir Software, die draußen wirklich etwas bewegt – in Baumaschinen, Landtechnik und Kommunalfahrzeugen. Robust, intelligent und bereit für jede Herausforderung. Unsere Teams in Brixen und Wien leben Teamgeist, teilen die Begeisterung für Technik und entwickeln sich fachlich wie persönlich weiter, während sie mit führenden Herstellern an Lösungen arbeiten, die täglich Höchstleistungen erbringen.
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kleiden, motivierende Teamworker, die ihre Mitarbeiter sogar über gesteckte Ziele hinaus-führen können, oder kreative Ideenfinder, aus deren Chaos erfolgreiche Projekte erwachsen. Die gute Nachricht: Auch wenn diese verschiedenen Intelligenzarten unterschiedlich ausgeprägt sind, lassen sie sich bis zu einem gewissen Grad trainieren.
Kann man Intelligenz lernen?
Die Wissenschaft unterscheidet zudem zwischen der fluiden Intelligenz – unserer angeborenen mentalen Beweglichkeit –und der kristallinen Intelligenz, unserem Wissen aus Erfahrungen. Während die fluide Intelligenz im Alter abnimmt, wächst die kristalline Intelligenz stetig an, sofern wir sie füttern. Dabei geht es nicht nur um Kopfgymnastik wie Sudokus, Kreuzworträtsel, Kopfrechnen, Sprachenlernen, Gesellschaftsspiele. Konzentrationsfähigkeit und Erinnerungsvermögen hängen auch vom Lebensstil ab. Ausreichend Schlaf (sieben bis neun Stunden), eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind essenziell. Sport fördert die Durchblutung des Gehirns und setzt Hormone frei, die unsere Aufmerksamkeit steigern. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, an den Grenzen zu rütteln. Routine schaltet das Gehirn auf Standby und ist erklärter Feind der Intelligenz. Kreative Hobbys
wie Malen, Musizieren sowie der Kontakt zu Menschen, die uns intellektuell herausfordern, wirken wie Pilates für den Geist.
DAS GEHIRN AUF
STANDBY UND IST ERKLÄRTER FEIND
DER INTELLIGENZ.
Die eigenen Grenzen überwinden
Aber zurück zum Erfolg. Rund um das Thema Erfolg ranken sich viele Mythen. Macht Sport schlauer und erfolgreicher? Die Forschung sagt Ja, weil die ständige Challenge und Selbstüberwindung sich auf andere Lebensbereiche übertragen. Sind attraktive Menschen intelligenter? Nein, aber unbewusst wird ihnen mehr zugetraut. Humor gilt als Zeichen ausgeprägter Intelligenz und kann karrierefördernd sein. Und „geniale Chaoten“ mögen zwar unorganisiert wirken, weil auf ihrem Schreibtisch jeder Quadratzentimeter bedeckt ist, aber sie finden mit einem Handgriff genau die Information, die es gerade braucht, und sind eine unversiegbare Quelle an Ideen.
Intelligenz allein ist kein Garant für Erfolg. Worauf es ankommt, ist das Zusammenspiel aus Talent, Begabung, Interessen, Kompetenz, sozialer Fähigkeit, Selbst-Kenntnis und Selbst-Bewusstsein sowie einer positiven Grundeinstellung, Stress-Resilienz und gesundem Optimismus. Wer fähig ist, Glück zu empfinden und es in kleinen Dingen erkennt, arbeitet effizienter und wird am Ende erfolgreich sein – was immer Erfolg für ihn bedeutet. Letztendlich macht nicht der Erfolg glücklich, sondern der Weg dorthin.
Wer das Gefühl hat, immer auf der Schattenseite zu stehen, sollte sich vom neiderfüllten Blick auf andere freimachen und die eigene Super-Power suchen. Was unterscheidet mich von anderen? Was war für mich schon immer ein Kinderspiel, wo tue ich mich schwer? Wo kann ich anderen helfen? Sich selbst vertrauen, auch dem Bauchgefühl, statt ständig andere um Rat zu fragen oder sich von fremden Überzeugungen, was vernünftig und was erfolgsversprechend sei, bremsen zu lassen. Wagen wir neue Wege und seien wir bereit, Risiken einzugehen.
Glückskiller erkennen und vermeiden Manchmal genügt es, Ballast abzuwerfen, um erfolgreich zu sein. Wer sich seiner sicher ist, muss sich nicht anbiedern, sich nicht ständig vergleichen und nicht ständig alles kontrollieren und dadurch Gefahr laufen, sich in tausend unwichtigen Kleinigkeiten zu verlieren. Wer Erfolg und Glück anstrebt, sollte den Blick nach vorne richten und sich bewusst dafür entscheiden. Sicher – unerwartete Schicksalsschläge, Krankheiten oder Unfälle lassen sich nicht beeinflussen. Doch wer über eine positive Grundhaltung verfügt und sich seiner selbst sicher ist, kann auch schwierige Situationen überwinden. Und wenn sie Glücklichsein üben möchten, versuchen sie es doch einmal damit: Schreiben sie jeden Tag täglich drei Dinge auf, für die sie dankbar sind, die sie positiv überrascht oder die sie glücklich gemacht haben. Sie werden staunen, was alles dabei zusammenkommt, und trainieren gleichzeitig ihr Gehirn darauf, sich auf Glücksperlen statt auf Probleme zu fokussieren.

Bei dem Business-Software-Spezialist EOS Solutions arbeitest du so, wie es zu deinem Alltag passt: mit flexiblen Modellen, klaren Entwicklungsmöglichkeiten und echtem Teamspirit. Mit UNI/PdR 125 wird Gleichstellung messbar gemacht und Routine reduziert.
Du willst in der IT nicht nur mitarbeiten, sondern mitgestalten? Dann bist du bei EOS Solutions richtig. EOS ist der führende Microsoft-Partner für Business-Software in Italien und davon überzeugt, dass die Mitarbeitenden der wichtigste Faktor für den Erfolg sind. Deshalb wird mit vielfältigen Angeboten die persönliche und fachliche Weiterentwicklung unterstützt. Bei EOS Solutions arbeitest du in Teams, die Wissen teilen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Flexible Arbeitszeiten und Smart-WorkingModelle geben dir Spielraum und zugleich die Möglichkeit, in Projekten wirklich etwas zu bewegen. Weiterbildung ist dabei ein unverzichtbarer Faktor für Zufriedenheit im Job. Deshalb werden gezielte technische Skills und deine persönliche Entwicklung gefördert. Es werden strukturierte Lernformate vom Onboarding über Trainingspfade bis hin zu Zertifizierungen angeboten.
Dein Einstieg mit der EOS Academy Du hast gerade dein technisches oder wirtschaftliches Studium abgeschlossen und möchtest praxisnah ins Berufsleben einsteigen? Die EOS Academy startet wieder im Frühjahr und sucht noch Absolventen und Absolventinnen. Du verbindest Theorie und Praxis, lernst von erfahrenen Kollegen und Kolleginnen und arbeitest an realen Projekten mit. So gelingt dir ein klarer Einstieg in deine Karriere bei EOS Solutions und in die Welt der Business-Software.
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Wellbeing und mentale Stärke

Leistung braucht ein gutes Umfeld. Neben der fachlichen Entwicklung wird auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefördert. Dazu zählen Gesundheitsbildung und die Förderung der mentalen Gesundheit. Unterstützt wird dies durch die Zusammenarbeit mit Unobravo, einer Online-Plattform für psychologische Beratung, sowie durch die EOS-Gesundheitstage. So entsteht ein Arbeitsumfeld, das nachhaltig stärkt und langfristig unterstützt.
Gleichstellung, die gelebt wird Bei EOS lebt man die Überzeugung, dass ein Arbeitgeber erst dann attraktiv ist, wenn Haltung und Alltag zusammenpassen. Mit der Zertifizierung UNI/PdR 125 wird ein klares Zeichen für Chancengleichheit mit Transparenz, klaren Kennzahlen und kontinuierlicher Verbesserung gesetzt. Flexibel arbeiten. Stark wachsen. Mehr Zeit für das Wesentliche.
EOS Solutions AG
G.-di-Vittorio-Straße 23 | 39100 Bozen Tel. 0471 319 650
info@eos-solutions.it | www.eos-solutions.it
1,8
1,8 Prozent betrug die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2025, nachdem im Jahr 2024 noch höhere Quartalswerte beobachtet worden waren. Und im vierten Quartal 2025 wurde sogar eine Arbeitslosigkeit von nur 1,5 Prozent erfasst.
Von Stabilität geprägt war bekanntlich der Südtiroler Arbeitsmarkt 2025. Im Vergleich zu 2024 veränderten sich die zentralen Kennzahlen nur geringfügig, während sich innerhalb einzelner Bevölkerungsgruppen und Wirtschaftsbereiche unterschiedliche Entwicklungen feststellen ließen. Insgesamt stand und steht Südtirol gut da, weil sich der Trend fortsetzt.
260.897
Erwerbstätige gab es im Jahresdurchschnitt 2025, damit blieb die Zahl gegenüber 2024 nahezu unverändert.
191.173
Beschäftigte im Dienstleistungssektor zählte Südtirol im vierten Quartal 2025 – damit lag die Zahl über dem Jahresdurchschnitt von 2024.

24,5%
24,5 Prozent Nichterwerbsquote im Jahresverlauf 2025 entsprachen weitgehend dem Wert des Jahres 2024.

73,9%
57.107
57.107 Beschäftigte im produzierenden Gewerbe bedeuteten im vierten Quartal 2025 einen Rückgang gegenüber dem Jahr davor.
Eine Erwerbstätigenquote von 73,9 Prozent wurde 2025 bei den Frauen und Männern zwischen 15 und 64 Jahren erreicht. Sie lag damit leicht unter dem Wert von 2024 mit 74,2 Prozent. Eine Erwerbstätigenquote von 68,6 Prozent bei den Frauen verzeichnete man 2025, nach einem höheren Wert im Jahr 2024.
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Bisher war vor allem die Auslastung eines Gastbetriebes entscheidend. Mittlerweile weiß man, ein genauer Blick ins Team ist genauso wichtig. Auch Mitarbeitende wollen begeistert werden. Dazu trägt der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) mit seiner Initiative „JOIN future hospitality“ bei.
Die passenden Mitarbeitenden zu finden, ist eine Herausforderung – in allen Branchen. Und die Lage wird sich noch zuspitzen: Laut Prognosen werden 2035 rund 10.000 Personen weniger als heute auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Eine Tendenz, die sich auf gesamteuropäischer Ebene beobachten lässt. Keine guten News, da durch veränderte Gästebedürfnisse und veränderte Anforderungen seitens der Mitarbeitenden, vor allem in der Hospitality-Branche am meisten Mitarbeitende benötigt werden. Dazu kommen die neuen Vorstellungen der Nachwuchsgeneration: Wertschätzung, Teamspirit und ehrliches Feedback spielen für sie eine zentrale Rolle.
Hier setzt der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) mit seiner Initiative „JOIN future hospitality“ an. Die Ziele sind:
• Südtirol als attraktive Arbeitgeberregion positionieren;
• die Gastbetriebe in ihrer Entwicklung als attraktiver Arbeitgeber unterstützen;
• Mitarbeitende für das Hotel- und Gastgewerbe begeistern.
Was JOIN future hospitality erreichen will Die Arbeit in Südtirols Hospitality bietet Leidenschaft, Spaß, Community und Perspektiven. Herzliche Gastfreundschaft wird gelebt und der Mensch steht im Mittelpunkt. In den Südtiroler Gastbetrieben trifft jahrhundertealte Tradition auf Leidenschaft für Neues, auf Professionalität und hochwertige Qualität. Dabei sehen sich die Hospitality-Betriebe als verlässliche Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitenden vielfältige Entfaltungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten.
Damit die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe wissen, wo sie aktuell als Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin stehen, bietet der HGV seit Kurzem auch einen eigenen „Readiness-Check“.
Über den QR-Code kommen sie zu weiteren Infos zur HGV-Initiative „JOIN future hospitality.“

Der Readiness-Check ist eine Standortbestimmung für Arbeitgebende rund um Themen wie Organisation, Entwicklung und Führung des Unternehmens. Er dient aber auch dazu, die Rahmenbedingungen und die Maßnahmen zur Mitarbeitenden-Gewinnung und zur Entwicklung der eigenen Arbeitgebermarke zu erfassen.
Durch den Readiness-Check erhalten Gastbetriebe nicht nur eine Einschätzung, wo sie aktuell als Arbeitgeber stehen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen, die ihnen eine individuelle Weiterentwicklung ermöglichen. „Der ReadinessCheck ist für mich ein ausdrucksstarkes Instrument, um herauszufinden, wo wir aktuell stehen und wo wir noch Aufholbedarf haben. Wir profitieren bereits jetzt von den umgesetzten Maßnahmen“, unterstreicht Maria Gasser, Gasthaus Turmwirt in Gufidaun, die Vorteile des Tools.
In den ersten Monaten 2026 haben sich zahlreiche Betriebe auf den Weg gemacht, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Der HGV steht seinen Mitgliedsbetrieben im Rahmen von JOIN future hospitality mit fachlicher Beratung und professionellen Dienstleistungen zur Seite.
Mehr als eine Kampagne
Eine starke Arbeitgebermarke ist mehr als ein Logo oder eine Kampagne: Sie ist ein Versprechen an alle, die schon in der Hospitality-Branche arbeiten, und an jene, die es in Zukunft tun möchten. Denn nur wenn Entwicklung gemeinsam getragen und vorangebracht wird, kann Großes entstehen.
HGV-Abteilung People & Culture
Tel. 0471 317 888
mail@joinhospitality.info | https://futurehospitality.hgv.it
Zusammenfassend bestätigt das Jahr 2025 die robuste Lage am Südtiroler Arbeitsmarkt mit einer nahezu konstanten Erwerbstätigkeit und einer weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote. Während der Dienstleistungssektor weiter an Bedeutung gewann und die Landwirtschaft Beschäftigungszuwächse verzeichnete, setzte sich im produzierenden Gewerbe der rückläufige Trend fort. Unterschiede nach Geschlecht zeigen, dass sich die Erwerbsbeteiligung nicht einheitlich entwickelte und insbesondere bei der Nichterwerbstätigkeit weiterhin Handlungsfelder bestehen. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse ein stabiles, aber strukturell im Wandel befindliches Arbeitsmarktgeschehen.

84.164
13.688
Beschäftigte in der Landwirtschaft markierten im vierten Quartal 2025 einen Anstieg gegenüber 2024.
29 Prozent betrug 2025 die Nichterwerbsquote bei den Frauen, womit sie unter dem Vergleichswert von 2024 lag. %
84.164 Nichterwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren wurden 2025 gezählt. Diese ausdrucksstarke Zahl lag damit auf einem ähnlichen Niveau wie 2024.
20,2 %
20,2 Prozent betrug 2025 die Nichterwerbsquote bei den Männern, was eine leichte Verschlechterung gegenüber 2024 darstellte.
18.114
18.114 registrierte Arbeitslose wurden 2025 beim Arbeitsmarktservice gezählt und lagen damit über der Zahl der arbeitslosen Personen laut Arbeitskräfteerhebung.

Effizienz und Sicherheit im Vergleich mit herkömmlichen Methoden: der innovative Akku-Bewehrungsschneider
Hilti Nuron NRC 6-22 (r.) vs. einer klassischen Flex (l.).

Die Plattner AG verwirklicht anspruchsvolle Bauprojekte, in denen sich auch kommende Generationen wohlfühlen. Mit gezielten Innovationen stellt das Unternehmen sicher, dass sowohl Bauvorhaben wie interne Prozesse zukunftssicher und nachhaltig gestaltet werden.
Der Verantwortliche für Innovation und Entwicklung Nivard Gasser sorgt dafür, dass Innovations- und Entwicklungsprojekte identifiziert und umgesetzt werden. Dafür steht er im engen Austausch mit allen Unternehmensbereichen sowie mit der Betriebsleitung. „Wir wollen mit durchdachten Innovationen unsere Bauprozesse und Technologien laufend optimieren und nachhaltig weiterentwickeln. Damit steigern wir unsere Effizienz und ga rantieren höchste Qualität und Sicherheit. Außerdem: Mit unserer Innovationsfreude begeistern wir auch Mitarbeitende und Kunden“, erläutert Nivard.
Fertigungsprozesse gezielt optimieren
Digitale, sichere und nachhaltige Baustellen
In seiner Funktion fördert Nivard zudem die Digitalisierung im Unternehmen, besonders auf der Baustelle. Die Vorarbeiter können über Tablets auf CAD-gestützte Vermessungssysteme zugreifen. Auch die drohnenunterstützte Vermessung und Dokumentation steht als wichtiger Punkt auf Nivards Tagesordnung. Großen Wert legt die Plattner AG auf die Arbeitssicherheit: Dafür erarbeitet Nivard Vorschläge, welche neue Gerätschäften die Sicherheit steigern. Im Bereich Umwelt setzt das Unternehmen auf vielfältige Maßnahmen, z.B. auf die Umstellung der Betriebsflotte auf HVO-Treibstoff und Elektrofahrzeuge, den Einsatz von nachhaltigen Baumaterialien.

Verantwortlicher für Innovation & Entwicklung Nivard Gasser bringt seine Erfahrung aus den unterschiedlichsten Bereichen in die Weiterentwicklung der Plattner AG ein.
Ein Schwerpunkt liegt in der Optimierung der Fertigungsprozesse und des Ressourcenbedarfs im Zusammenspiel mit dem digitalen Planungs-Tool BIM, z.B. bei der Schalungsplanung. Geprüft wird auch, welche innovativen Baumethoden die bestehenden Verfahren ergänzen können. Um neue Technologien und Prozesse zu erforschen und einzusetzen, kooperiert die Plattner AG mit innovativen Betrieben und Forschungseinrichtungen.
Innovation gemeinsam leben
In seinem Aufgabengebiet verbindet Nivard seine praktische Berufserfahrung mit Weitblick. Nivard selbst war nach seiner Gesellenausbildung als Maurer, als Baustellenleiter, in der Produktentwicklung und in der operativen Mitarbeiterführung tätig. Heute bringt er mit seiner Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen des Baugewerbes (u.a. Holzfertigbauweise, Glas-Holz-Fassaden) die Innovationsentwicklungen der Plattner AG voran.
Plattner AG
Gewerbezone Wurzer 41 | 39055 Leifers
Tel. 0471 255 600
info@plattner.bz | www.plattner.bz

Was macht ein Team wirklich stark? Studien zeigen: Entscheidend ist nicht nur, was Teams tun, sondern wie sie zusammenarbeiten – wie sie kommunizieren, Entscheidungen treffen und mit Unsicherheit umgehen. Genau diese Dynamiken werden greifbar, wenn Menschen gemeinsam handeln. KREAKTIV schafft dafür in den Dolomiten Erfahrungsräume, in denen Zusammenarbeit sichtbar, erlebbar und nachhaltig wirksam wird.
Teambuilding entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Instrument in modernen Organisationen. Gemeinsame Erfahrungen stärken die Zusammenarbeit messbar und prägen Teams langfristig. Leistungsstärke entsteht aus Fachkompetenz und einem gemeinsamen Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit gelingt, dem sogenannten “shared mental model”. Es schafft Orientierung im Job-Alltag – besonders in Situationen, in denen schnelle Entscheidungen und klare Abstimmung gefragt sind. Dieses Verständnis entsteht besonders wirksam durch konkrete gemeinsame Handlungssituationen.
„Teams lernen Zusammenarbeit nicht, indem sie darüber sprechen. Sie lernen es, indem sie sich gemeinsam Herausforderungen stellen“, erklärt Wilfried Steger, Gründer und Outdoor-Trainer von KREAKTIV.
Lernen durch Erleben
KREAKTIV entwickelt maßgeschneiderte Outdoor-Trainingsund Eventformate für Unternehmen, mit Fokus auf Team-
dynamik, Führung und Zusammenarbeit. Ausgangspunkt ist eine fundierte Bedarfsanalyse, auf deren Basis individuelle Programme entstehen. Die Methode folgt einem klaren Prinzip: Erleben > Reflektieren > Anwenden. Im Zentrum stehen konkrete Aufgaben. Zum Beispiel: Teams gestalten aus Holz des Sturmtiefs “Vaia” Picknicktische. Der überzeugendste Entwurf wird dann prämiert. In einem Unternehmen fand der „Gewinner-Tisch“ später seinen Platz vor dem Personalhaus. Ein sichtbares Ergebnis, das über den Moment hinaus wirkt und an das gemeinsam Erarbeitete erinnert. Solche Formate verbinden Erlebnis mit Nachhaltigkeit – ökologisch wie sozial. Sie schaffen gemeinsame Bezugspunkte, die im Arbeitsalltag weiterwirken.


Ob beim Bau einer improvisierten Konstruktion, bei einer alpinen Orientierungstour oder im Hochseilgarten – Teams geraten in Situationen, die Planung, Kommunikation und Interaktion fordern. Es gibt keine vorgegebenen Lösungen, nur ein gemeinsames Ziel. „Die einen analysieren lange, die anderen agieren sofort. Beides hat Konsequenzen. Genau darin wird deutlich, wie ein Team funktioniert“, erklärt Steger.
Warum Natur wirkt
Der entscheidende Unterschied liegt im Kontext: Draußen, in der Natur. So entstehen etwa im Naturpark Fanes-Sennes-Prags neue Formen der Zusammenarbeit: Hierarchien treten in den Hintergrund, die Kommunikation wird direkter, Entscheidungen werden unmittelbarer und Teams agiler. Studien belegen zudem, dass Natur kognitive Prozesse unterstützt: Stress reduziert sich, die Aufmerksamkeit erweitert sich und kreative Problemlösungen entstehen leichter. Bewegung verstärkt diesen Effekt zusätzlich. „Sobald der gewohnte Rahmen wegfällt, verändert sich die Dynamik. Draußen fehlt das klassische Setting, und Teams orientieren sich neu. Hier entstehen oft die besten Ideen“, so Steger.
Vom Erlebnis in den Alltag
Der nachhaltige Mehrwert entsteht im Transfer: Teams, die gemeinsam komplexe Challenges bewältigen, entwickeln Vertrauen als gelebte Erfahrung. Dieses Erleben überträgt sich in den Arbeitsalltag. KREAKTIV begleitet diesen Prozess mit Feedbackgesprächen und – wenn gewünscht – weiteren Coaching-Elementen. So werden wirksame Verhaltensweisen gestärkt, neue Perspektiven eröffnet und Entwicklung nachhaltig verankert. Das bestätigt auch Melissa Fischer von Hypo Vorarlberg Leasing: „Wir haben mit KREAKTIV durchwegs positive Erfahrungen gemacht. Unsere Mitarbeitenden haben abwechslungsreiche Outdoor-Trainings erlebt – vom Kletterpark über Iglu-Bauen bis hin zu Triathlon und Olympiade. Besonders wertvoll waren die gemeinsamen Reflexionen und der gelungene Transfer in den Arbeitsalltag. Alle wurden ein-

gebunden, und von den Erlebnissen wird im Unternehmen noch heute gesprochen.“
Ein starkes Zusammenspiel: KREAKTIV & AMA Stay Viele Programme starten direkt in St. Vigil in Enneberg. Im AMA Stay finden Unternehmen Raum für Workshops, Seminare und mehrtägige Aufenthalte. Als Workation-Hotel verbindet es konzentriertes Arbeiten mit gemeinsamer Zeit und bietet damit eine stimmige Basis für Teamprozesse. Von hier aus starten die Teams in die gemeinsame Outdoor-Erfahrung – begleitet von KREAKTIV.
Gastgeber Markus Promberger beschreibt die Zusammenarbeit so: „KREAKTIV und AMA Stay ergänzen sich optimal. Willis Engagement und Einfallsreichtum sind ein großer Mehrwert für unsere Firmenkunden, egal ob kleine Teams oder große Gruppen. Unsere Gäste nutzen die Infrastruktur unseres Hauses und erleben draußen intensive Teambuilding-Momente. Gemeinsam können wir einen echten Full-Service bieten.“
Von der Gruppe zum Team
Das Angebot von KREAKTIV ist bewusst breit angelegt: von halbtägigen Impulsen bis zu mehrtägigen Programmen, von sportlich-aktiven Formaten wie Rafting, Canyoning oder Mountainbiken bis hin zu strategischen Team-Challenges und Führungskräfte-Trainings. Gemeinsam ist allen Formaten ein Ziel: aus Gruppen echte Teams zu machen. Denn nachhaltige Zusammenarbeit entsteht im Tun. Im gemeinsamen Erleben, im Umgang mit Unsicherheit, Verantwortung und Vertrauen. Oder, wie Wilfried Steger es formuliert: „The mountains speak for themselves. Die Natur ist eine Lehrmeisterin – was Teams hier erleben und gemeinsam lösen, wirkt aus der Situation heraus und verändert, wie sie zusammenarbeiten.“
KREAKTIV KG des Steger Wilfried & Co
Basecamp – Industriestraße 2 | 39032 Sand in Taufers Tel. 0474 771 489
info@kreaktiv.it | www.kreaktiv.it


Die Idee des Teambuildings gibt es nicht erst seit gestern. Trotzdem hat sie sich erst in den letzten Jahren als wichtiges Instrument moderner Personalentwicklung zu etablieren begonnen. Unter dem Begriff werden verschiedene Maßnahmen zusammengefasst, die darauf abzielen, die Arbeit in einer Gruppe nachhaltig zu stärken. Je mehr sie den Teilnehmenden Freude bereiten, desto besser gelingt dies.

Im Unterschied zur klassischen Teamfeier geht es beim Teambuilding nicht in erster Linie darum, die Mitarbeitenden für ihre Leistung zu belohnen.
Vielmehr steht vor allem im Zentrum, das Vertrauen untereinander zu fördern sowie die Konfliktfähigkeit und Kommunikation gemeinsam zu optimieren. Die Vorteile bekommen die Unternehmen deutlich zu spüren: Sie profitieren durch effizientere Arbeitsabläufe und durch eine höhere Mitarbeiterbindung und -motivation.
Je nach Budget und Unternehmenswerten kann aus einer langen Liste das passende Teambuilding- Format ausgewählt werden. Die einzelnen Optionen vereint heute ein erlebnisorientierter Charakter, weil positive Erinnerungen für ein harmonisches Teamklima mit starkem Zusammengehörigkeitsgefühl sorgen. Ob sportlich, spielerisch, genussvoll oder informativ – die Möglichkeiten sind breit gefächert und lassen sich auf die individuellen Vorlieben abstimmen.
Sportlicher im Team
Um den Zusammenhalt zu begünstigen, ist es in Südtirol eine populäre Wahl, auf schweißtreibende Programme zurückzugreifen. Grund dafür sind sowohl das breite Angebot als auch die körperlichen und sozialen Effekte: Tatsache ist, dass Bewegung nicht nur gesund ist, sondern zudem zwischenmenschliche Beziehun-

gen vertieft, da intensive Erfahrungen verbindend wirken. Besonders häufig sind es Besuche in Klettergärten, für die sich viele Firmen im Rahmen der Teamstärkung entschließen. Gegenseitige Hilfestellungen,
DIE VORTEILE VON TEAMBUILDING
BEKOMMEN DIE UNTERNEHMEN
DEUTLICH ZU SPÜREN: SIE PROFITIEREN
DURCH EFFIZIENTERE ARBEITSABLÄUFE UND
DURCH EINE HÖHERE MITARBEITERBINDUNG UND MOTIVATION.
noch mehr Gruppeneinsatz voraussetzen. Die Beteiligten bringen ihre Tätigkeiten miteinander in Einklang, um erfolgreich voranzukommen. Dabei ist es essenziell, schnelle Entscheidungen treffen zu können und in kritischen Situationen ruhig zu bleiben. Perfekt also für alle Teams, die Hürden konstruktiv zu überwinden versuchen.
Wer in den Angestellten noch mehr Ehrgeiz wecken möchte, organisiert aktuell actionreiche Sportturniere. Arrow Tag, Bubble Soccer und Flag Football sind Beispiele für mitreißende Sportarten, die ein einmaliges Gemeinschaftsgefühl hervorrufen. Abgesehen von Teamgeist sind Fairplay und Taktik die ausschlaggebenden Faktoren, die über Sieg oder Niederlage bestimmen.
Spielerisch zum Ziel
Eine andere Herangehensweise ist es, den Fokus des Teambuildings auf Rätselaufgaben zu lenken. Egal ob in der großen Stadt oder im kleinen Dorf: Denksport kann überall betrieben werden. Entscheidend ist nur, welche Challenges realistisch umsetzbar sind.
strategische Trittplanung und kritische Risikoabschätzung sind einige Aspekte, die einen solchen Ausflug zu einer Bereicherung machen.
Rafting im Sommer oder Curling im Winter sind hingegen Aktivitäten, die
Eine Schnitzeljagd ist eine interaktive Rätseltour, die ortsunabhängig auf die Beine gestellt wird. Das Geländespiel wird zwar hauptsächlich mit Kindern in Verbindung gebracht, lässt sich allerdings ohne Weiteres an die Bedürfnisse von Erwachsenen anpassen. Damit
der „Schatz“ vom Personal gefunden wird, müssen komplexe Puzzles und anspruchsvolle Hinweise ausgeknobelt werden, die durchs Außengelände oder Firmengebäude führen. Geduld und Konzentration sind Kompetenzen, die hierbei geschärft werden.
Quizshows sind eine ebenso beliebte Aktivität für die Teamentwicklung. Gemäß den Kapazitäten der Organisierenden werden entweder vorgefertigte Fragensets oder individuell zusammengestellte Rätsel verwendet. Letztere Variante kommt in der Praxis besser an, denn sie sprechen die Mitmachenden direkt an. Die auf die Individuen zugeschnittenen Fragen ermutigen dazu, höheres Engagement zu zeigen.
Nicht zuletzt sind es Escape Rooms, die mittlerweile sehr gefragt sind. In einem unbeschwerten Setting wird geübt, gemeinschaftlich unter hohem Zeitdruck knifflige Probleme zu lösen. Nicht in jeder Südtiroler Gemeinde gibt es eigens eingerichtete Escape Rooms, in welche die Arbeitsgruppen für eine Stunde eingesperrt werden. Es gibt jedoch Onlineoder Brettspielversionen, die die Spielenden auf Trab halten.
Gemeinsam genießen
Alle, die lieber schmackhaftes Vergnügen und teamorientiertes Wachstum miteinander verknüpfen möchten, nehmen ein
AUSGEWÄHLTEN AKTIONEN
ÜBERFACHLICHE SOFT SKILLS, KÖNNEN ABER ERGÄNZEND DAZU FACHLICHE LEARNINGS UNTERSTÜTZEN, DIE
DAS BERUFSLEBEN ERLEICHTERN.
kulinarisch ausgerichtetes Teamerlebnis wahr. Nahrung ist wie Gemeinschaft ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, weshalb Gourmet-Teambuildings zur Leistungsfähigkeit von Mitarbeitenden beitragen.
Vorwiegend werden Menschen bei der Zubereitung und dem Verzehr von Speisen zusammengeführt. Koch-Challenges sind daher ideal für Teamtrainings geeignet. Vorab wird festgelegt, wie die Veranstaltung aufgebaut sein soll: Treten Kleingruppen um das beste Rezept an? Oder ist es besser, wenn geschulte Kochfachkräfte die gesamte Mannschaft anleiten? Unabhängig davon, welcher Ansatz ausgesucht wird, werden Geschick, Zeitmanagement und Präzision angeregt.
Mehr Dynamik in das Vorhaben bringen Food Safaris. Die Arbeitnehmenden genießen im Zuge dieser ein Menü aus unterschiedlichen Spezialitäten, die an diversen Stationen serviert werden. Dies öffnet den Blick für Neues und stößt neben Entdeckungsfreude ein geselliges Miteinander an.
In Südtirol ist es besonders geläufig, Verkostungen als Gruppenerfahrung zu buchen. Während dieser werden Manufakturen besichtigt, bevor die sorgfältig hergestellten Köstlichkeiten probiert werden. Eine fachkundige Führung begleitet nicht nur mit Hintergrundwissen,


dern liefert ebenfalls wertvolle Einblicke in betriebliche Arbeitsprozesse. Produkt Bingo, Blindtastings oder Erlebnis-Stationen stellen sicher, dass eine ausgelassene Stimmung stets aufrechterhalten wird. Die Elemente werden außerdem eingesetzt, um in altbewährte Firmenfeiern gezieltes Teambuilding zu integrieren.
Lernen durch Mitmachen
Sollen Lernen und unterhaltsames Teambuilding kombiniert werden, gibt es zahlreiche Konzepte, die darauf ausgelegt sind, genau dies zu ermöglichen. Hauptsächlich werden dafür praxisnahe Workshops herangezogen, die berufsrelevante Inhalte vermitteln und zugleich beim Team gut ankommen. Damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, müssen Kurse gefunden werden, die zum Tätigkeitsfeld passen. Es ist nicht überraschend, dass kreativ arbeitende Berufstätige gern für Gestaltungsworkshops angemeldet werden.
Dabei ist es keine Seltenheit, dass unkonventionelle Street-Art- oder UpcyclingWorkshops nachgefragt werden. In diesen werden innovative Arbeitstechniken erprobt, die oftmals für die berufliche Praxis nützlich sind. Werden zufällig zusammengestellte Zweier- oder Dreiergruppen gebildet, wird zusätzlich kooperatives Brainstorming und achtsame Ideenfixierung ausgebaut. Ideenwerkstätte, World-Cafés oder Improvisationstheater sind andere Kreativformate, bei denen berufsrelevante Kompetenzen weiterentwickelt werden. Auch hier geht es um kollaboratives Denken, das Empathie, Flexibilität und Zielorientierung erfordert.
Für Abteilungen, die neben ihrer Teamfähigkeit an ihrem technischen Know-how arbeiten sollten, werden vielfach interaktive Workshops in Betracht gezogen. Diese sehen es meist nicht vor, dass trocken über zeitgemäße Technologien referiert wird. Stattdessen wird es bevorzugt, sie durch anschauliche Übungen erlebbar zu
Dominik Thaler ist seit 2023 Teil des GiacomuzziTeams und leitet heute den Bereich rund um die Restaurantsoftware Naramis. In seiner Rolle stellt er sicher, dass technische Abläufe im Restaurantalltag reibungslos funktionieren, und sorgt für eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den Teams.
Bereits während seiner Schulzeit sammelte er erste praktische Erfahrungen mit den Lösungen von Giacomuzzi in der Gastronomie. Im Unternehmen startete er als Techniker und entwickelte sich durch sein Engagement und seine Expertise in der Projektplanung kontinuierlich zum Teamleiter weiter.
Organisationstalent trifft Teamspirit
Heute steuert er Projekte, koordiniert Teams und unterstützt aktiv das operative Tagesgeschäft. Besonders gefordert ist er in der präzisen Ressourcenplanung und der Abstimmung paralleler Installationen – eine Herausforderung, die er mit Überblick und Organisationstalent meistert.
„Kein Tag ist wie der andere“, beschreibt Dominik seinen Arbeitsalltag. Genau diese Dynamik, kombiniert mit einem starken Team und einem positiven Arbeitsumfeld, motiviert ihn täglich
sonmachen. In diesem Sinne kommen VR-Brillen zum Einsatz, um MultiplayerAbenteuer in hyperrealistischen Welten zu bestreiten. Oder KI wird genutzt, um humorvolle Songs zu generieren, die den eigenen Arbeitsalltag thematisieren.
Maßgeschneiderte
Trainings mit Mehrwert
Es gibt noch viele weitere Beispiele, die verdeutlichen, wie vielfältig Teambuildings heute sind. Konkreter Ablauf, Umfang und Inhalt werden praktisch an die Vorstellungen und Ressourcen der Planenden angepasst, wobei die Interessen der Belegschaft in der Regel im Auge behalten werden. In erster Linie fördern die ausgewählten Aktionen überfachliche Soft Skills, können aber ergänzend dazu fachliche Learnings unterstützen, die das Berufsleben erleichtern. Eine reflektierte Nachbesprechung sorgt dafür, dass die erzielten Fortschritte nicht schon nach kurzer Zeit wieder verloren gehen.
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aufs Neue. Die Zusammenarbeit erlebt er als offen, unterstützend und auf technisch hohem Niveau.
Besonders begeistert ihn das Miteinander im Unternehmen: Junge, dynamische Teams und ein wertschätzender Umgang prägen den Arbeitsalltag. Offene Kommunikation und eine familiäre Unternehmenskultur sind dabei erhalten geblieben. Dominik ist stolz, Teil der Enrico Giacomuzzi GmbH zu sein.
Enrico Giacomuzzi GmbH
Toni-Ebner-Straße 7/b I 39100 Bozen
Tel. 0471 975 728
info@giacomuzzi.it I www.giacomuzzi.it

… wenn Köpfe fehlen und Daten sprechen. Digitalisierungstag 2026: Praxisbeispiele aus Südtirol zeigen neue Wege für erfolgreiche Unternehmenssteuerung.
Viele Unternehmen stehen heute vor der Frage, wie sie ihre Organisation trotz knapper Ressourcen erfolgreich steuern und zugleich zukunftssicher aufstellen können. Die Anforderungen an Effizienz, Planung und schnelle Entscheidungen wachsen stetig. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf digitale Lösungen und eine stärkere Nutzung ihrer Unternehmensdaten, um Transparenz zu schaffen und fundierte Entscheidungen schneller treffen zu können.
Wie das in der Praxis gelingt, zeigt die Veranstaltung „Unternehmen führen, wenn Köpfe fehlen und Daten sprechen“ am 28. Mai 2026 im Kloster Neustift. Organisiert wird das Event von den Unternehmen Alpin GmbH, Asseco Solutions GmbH und ZEITFABRIK® by ICT PROJECT GmbH, die sich seit Jahren mit Digitalisierung, Prozessoptimierung und datenbasierter Unternehmenssteuerung beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Praxisbeispiele aus Südtiroler Unternehmen. So berichtet Hannes Haller (Process and Organisational Development) von PICHLER projects, wie das ERP-System APplus für eine strukturierte Planung und Digitalisierung ihr Unternehmen im Alltag unterstützt. Auch die Obereggen Latemar AG gibt Einblicke: Benjamin Kirchmaier (CEO) zeigt, wie klare Kennzahlen und transparente Daten helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Außerdem zeigt Anita Reiterer von Alperia AG wie digitale Prozesse in der HR-Abteilung den Arbeitsalltag spürbar beschleunigen und gleichzeitig Fehler minimieren.
Die drei Veranstalter bringen dabei ihre unterschiedlichen Kompetenzen ein: Alpin GmbH unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung von Dokumentenprozessen, Asseco Solutions GmbH entwickelt ERP-Lösungen zur Automatisierung von Geschäftsabläufen vor allem für Produktionsunternehmen, und ZEITFABRIK® by ICT PROJECT GmbH hilft Betrieben, ihre Daten so aufzubereiten, dass daraus fundierte Entscheidungen entstehen.
Neben den Praxisvorträgen gibt Kathrin Oberrauch vom Förderamt der Provinz Bozen einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte. Passend zum Veranstaltungsort erhalten die Teilnehmenden zudem einen Einblick in die Geschichte des Klosters Neustift, der den historischen Ort erlebbar macht.
Die Veranstaltung am 28. Mai 2026 beginnt um 13 Uhr mit einem Come-together, das offizielle Programm startet um 14 Uhr. Nach dem Abschluss um 17 Uhr lädt ein Aperitif zum Networking und Austausch ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte sowie IT-, Prozess- und ControllingVerantwortliche, die ihr Unternehmen effizienter steuern und neue Perspektiven für die Zukunft gewinnen möchten. Anmeldungen unter: www.digitalisierungstag.com

Wie stellen sich Südtiroler Unternehmen in der Praxis den aktuellen Herausforderungen, um ihre Zukunft sicher aufzustellen? Erleben Sie konkrete Praxisbeispiele aus der Region beim Digitalisierungstag 2026 Veranstalter:





Die zwischen 1995 und 2010 geborene Generation Z bringt frischen Wind in die Arbeitswelt. Statt blind der Karriereleiter zu folgen, richtet sie ihre berufliche Laufbahn nach den eigenen Wünschen und Lebensvorstellungen aus.
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Typische Anreize für das Erklimmen der Karriereleiter waren früher attraktives Gehalt, große Verantwortung und viel Gestaltungsspielraum. Zielstrebige Arbeitnehmende bauten Netzwerke auf und brachten kontinuierlich herausragende Leistungen, um Positionen mit Einfluss und Sicherheit zu erreichen. Für ältere Generationen bot der Aufstieg somit klare Vorteile. Heute hat sich das Bild geändert. Globale Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten und technologischer Strukturwandel tragen dazu bei, dass Status, Titel und Gehalt an Bedeutung verlieren. Viele junge Beschäftigte hinterfragen nun traditionelle Karrierewege und setzen Prioritäten, die langfristig eine hohe Lebensqualität sichern sollen.
Arbeit mit Sinn
Vor einigen wenigen Jahrzehnten war für die Arbeitszufriedenheit vor allem zentral, dass der Job das materielle Überleben gewährleisten konnte. Dafür wurden selbst Stellen in Kauf genommen, bei denen die täglichen Aufgaben als wenig wertvoll eingeschätzt wurden. Für die Generation Z bleibt das Nachge-
hen einer gut bezahlten Erwerbstätigkeit zwar wichtig, allerdings tritt es hinter den Wunsch nach echter Sinnhaftigkeit. Es gibt bestimmte Berufsfelder, die als besonders sinnstiftend gelten, weil deren Nutzen unmittelbar sichtbar ist. Beispiele dafür sind die Medizin, das Beratungs-
AUFGRUND DER
GESTIEGENEN
UNTERNEHMENSZAHL
RECHTFERTIGEN
HEUTZUTAGE
AUFSTIEGSCHANCEN
FÜR VIELE KEIN
ABWEICHEN VON DEN EIGENEN ÜBERZEUGUNGEN.
und Bildungswesen. Nichtsdestotrotz verfügt nicht jede Person über die nötigen Kompetenzen, um sich in diesen Bereichen zurechtzufinden, geschweige denn eine leitende Rolle zu übernehmen.
Im Einklang mit den individuellen Stärken kann eine erfüllende Berufstätigkeit für jeden etwas anderes bedeuten. Für manche liegt sie in handwerklichen oder technischen Berufen, für andere hingegen in einer praxisnahen Anstellung in der Gastronomie oder im Handel. Bei der Berufswahl steht mittlerweile nicht mehr im Mittelpunkt, welches Ansehen eine Tätigkeit genießt. Vielmehr zählt, ob sie dem persönlichen Lebensplan gerecht wird. Ist dies nicht der Fall, kann selbst eine gefragte Position zugunsten einer als sinnvoller empfundenen Option aufgegeben werden.
Der Faktor Unternehmenskultur
Wer in Vollzeit arbeitet, verbringt einen großen Teil seines Tages am Arbeitsplatz. Dieser wird damit zu einem Ort, an dem Menschen ihr Potenzial entfalten und ihre spezifischen Erfahrungen sammeln. Häufig geschieht das im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, mit denen eng zusammenarbeitet wird. Dieses Umfeld kann stark beeinflussen, wie man sich selbst wahrnimmt und entwickelt. Dadurch, dass Arbeit und Identität stark miteinander verbunden sind, überlegen

zahlreiche Menschen genau, welche Arbeitgebenden zu ihnen passen. Mitarbeitende möchten zunehmend hinter dem Betrieb stehen und die gelebte Unternehmenskultur verteidigen können. Dies wird schwierig, wenn sich Umgangston und Führungsstil nicht mit den persönlichen Werten vereinbaren lassen.
Auch ethische Fragen spielen eine immer größere Rolle. Oftmals wird es abgelehnt, den Erfolg eines Unternehmens zu unterstützen, das andere beispielsweise ausbeutet, der Umwelt schadet. Da das gewählte Berufsleben den Charakter eines Individuums mitdefiniert, wächst das

Bedürfnis nach Konsistenz. Ein Widerspruch zwischen der privaten Lebensweise und dem beruflichen Verhalten wirkt selbst für Außenstehende unangenehm. Aufgrund der gestiegenen Unternehmenszahl rechtfertigen heutzutage Aufstiegschancen für viele kein Abweichen von den eigenen Überzeugungen.
Mentale Gesundheit im Blick Führungskräfte haben meist zahllose Onund Offline-Termine, die sie einhalten müssen. Sie hetzen von einem Meeting zum nächsten, um über aktuelle Projekte und Entscheidungen zu sprechen. Durch
diese hohe Termindichte bleibt jedoch wenig Zeit für andere Aufgaben, die dringend zu erfüllen sind. Um alles erledigen zu können, leisten einige Vorgesetzte lange Überstunden. Auf Dauer können diese aber dazu führen, dass private Freundschaften vernachlässigt werden und Einsamkeit gefördert wird.
Es kann Entscheidungsträger zusätzlich belasten, dass sie nicht nur ihre eigenen Pflichten koordinieren. Sie müssen darüber hinaus die Leistung ihrer Mitarbeitenden überwachen und bei Problemen zeitnah intervenieren, konstruktive Hilfe anbieten und auf disziplinarische


Maßnahmen wie Abmahnungen zurückgreifen. Gelingt es ihnen trotz allem nicht, die Produktivität aufrechtzuerhalten, müssen sie ihr Scheitern gegebenenfalls vor der Geschäftsführung rechtfertigen.
Die Generation Z sieht, dass in vielen Fällen nur Stress, emotionale Belastung, Burnout und chronische Schlafstörungen an der Spitze warten. Und weil der steinige Weg dorthin ebenfalls viel Zeit und Energie erfordert, möchten sie lieber in einer entspannteren Position mit weniger Verantwortung bleiben.
Work-Life-Balance statt ständiger Einsatzbereitschaft
In vielen Unternehmen ist es üblich, dass Managerinnen und Manager fast rund um die Uhr auf Abruf bereitstehen. Unvorhergesehene Personalausfälle oder technische Notfälle können ein sofortiges Eingreifen erfordern, damit kein finanzieller Schaden entsteht. Führungspersonen kann es dadurch schwerfallen, private Termine zuverlässig zu planen oder persönlichen Interessen ungestört nachzugehen.
Unter dem Gefühl der eigenen Unverzichtbarkeit kann daneben die regenerierende Erholungszeit leiden. In manchen Firmen hängt das reibungslose Funktionieren ganzer Abteilungen von der Präsenz einer einzelnen Person ab. Längere Abwesenheiten werden von dieser daher
ungern in Anspruch genommen, weshalb sie sich Urlaubstage auszahlen lassen. Anders als ältere Fachkräfte sind jüngere Beschäftigte kaum bereit, eine ausgewogene Work-Life-Balance zugunsten einer Führungsrolle aufs Spiel zu setzen. Für sie hat das Privatleben einen zu hohen Stellenwert. Sie erwarten, dass sich der Job ihrem Leben anpasst und nicht umgekehrt. Deshalb sind sie oft zum Wechsel in ein Unternehmen mit flexibleren Arbeitsmodellen bereit, auch wenn ihnen dabei mögliche Beförderungen entgehen.
Begleitetes Lernen und Wachsen
Immer mehr Betriebe werben heute damit, dass in ihrem Unternehmen berufliche und persönliche Kompetenzen ausgebaut werden können. Sie beobachten, dass junge Arbeitskräfte darauf achten, ob ihnen der Beruf Raum zur Selbstentfaltung lässt.
Für den Nachwuchs ist es besonders bedeutsam, zeitgemäße Soft und Hard Skills zu erlernen, um kompetent und effizient handeln zu können. Durch Fortund Weiterbildungen wollen die nachrückenden Angestellten auf dem neuesten Wissensstand bleiben und ihre Arbeitsmarktfähigkeit langfristig stärken. Ausgewählte Lernformate sorgen außerdem für Abwechslung, sodass der Berufsalltag nicht immer dasselbe bringt. Dies erhält die Motivation und trägt dazu bei, dass engagiert im Job weitergearbeitet wird.
KAUM BEREIT, EINE AUSGEWOGENE
WORKLIFEBALANCE
ZUGUNSTEN EINER FÜHRUNGSROLLE AUFS
SPIEL ZU SETZEN.
Fest eingeplante Feedback-Gespräche stellen ergänzend dazu sicher, dass die Mitarbeitenden hilfreiche Impulse zur Selbstoptimierung erhalten. Setzen sie die konkreten Rückmeldungen um, können sie sich selbst übertreffen, was Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit fördert. Die Learnings können selbst im Privaten nützlich sein, etwa durch besseres Zeitmanagement oder schnelle Anpassungsfähigkeit. Dass Führungskräfte in der Regel nur ehrliches Feedback geben, anstatt es selber zu erhalten, wird also als Manko betrachtet. Ihnen fehlen betriebsinterne Mentorinnen oder Mentoren, die eine Weiterentwicklung anregen.
Fazit
Die Generation Z setzt auf sinnstiftende und wertekompatible Arbeitsbedingungen, die eine persönliche Entfaltung ermöglichen. Sie suchen Jobs, die sie wachsen lassen und eine gesunde Arbeitsweise samt ausgewogener Work-Life-Balance begünstigen.
Im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen und Vorgängern sind Nachwuchskräfte eher davon abgeneigt, ihre Bedürfnisse und Anliegen zugunsten traditioneller Karriereschritte einzuschränken. Nur Firmen, die die angestrebten Perspektiven erkennen und berücksichtigen, können Talente gewinnen, halten und zugleich ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Fünf Südtiroler Top-Unternehmen, eine starke Gruppe: ACS, Infominds, Infinitys, Printyway und Consisto. Was seit dem 1. Dezember 2025 offiziell unter einem Namen vereint ist, hat seine Wurzeln in jahrelanger gemeinsamer Erfahrung. Zusammen decken sie ein komplettes IT-Portfolio ab – von Infrastruktur und Cybersecurity über Unternehmenssoftware und Digital Signage bis hin zu Managed Printing und digitaler Kommunikation.
Das Modell dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Jedes Unternehmen behält seine eigene Identität und Eigenständigkeit – und teilt gleichzeitig eine gemeinsame strategische Vision. Ein echtes Ökosystem, in dem die Stärke der Gruppe jede einzelne Firma stärkt. Für Kundinnen und Kunden heißt das: ein Ansprechpartner, der alles kann. Für Mitarbeitende: ein dynamisches, inspirierendes Umfeld mit echten Entwicklungsperspektiven.
Was die Gruppe dir bietet
Die Größe der ACS Group öffnet Türen, die ein einzelnes Unternehmen kaum aufstoßen kann – mit ganz konkreten Vorteilen:
• Karriere ohne Scheuklappen: Wachse vertikal oder horizontal – innerhalb der Gruppe gibt es vielseitige Wege, die echte Entwicklung ermöglichen.
• Wissen, das sich vernetzt: Im Multi-Unternehmensökosystem arbeitest du mit Profis aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen – und profitierst vom gegenseitigen Austausch.
• Technologie, die Spaß macht: Moderne Tools, digitale Prozesse und ein klarer Fokus auf kontinuierliche Verbesserung sind hier kein Zukunftsversprechen, sondern Alltag.
• Verwurzelt, wo du zu Hause bist: Als Teil einer soliden Gruppe mit starken regionalen Wurzeln in Südtirol baust du deine Karriere dort auf, wo du leben willst.
„Wie wir arbeiten – und warum das den Unterschied macht“
• Lebendige Balance: „Wir schaffen ein Umfeld, das Wohlbefinden ernst nimmt – weil berufliche Herausforderungen und Lebensqualität kein Widerspruch sind.“
• Team first: Vertrauen wächst durch Transparenz, Klarheit und gemeinsame Verantwortung. Nicht durch Hierarchie.
• Du gestaltest mit: Jeder und jede Mitarbeitende kann ausprobieren, innovieren und Veränderungen aktiv vorantreiben. Ideen kommen nicht nur von oben – wer täglich arbeitet, ist der wichtigste Motor für Innovation.
• Ein Wort, das gilt: Wir halten, was wir versprechen. Mit klarer Vision und einer stabilen Präsenz in der Region.
„DIE
ACS GROUP IST ALS GRUPPE NOCH JUNG –STEHT ABER AUF EINEM SOLIDEN FUNDAMENT: UNTERNEHMEN MIT LANGJÄHRIGER ERFAHRUNG, TREUEN KUNDINNEN UND KUNDEN UND KOMPETENTEN FACHKRÄFTEN.“


Seit 1947 steht Fructus Meran für Leidenschaft und Kompetenz in der Obstverarbeitung. Aus einem mittelständischen Südtiroler Familienbetrieb hat sich eines der führenden Unternehmen Europas für IQF-Tiefkühlobst, Dunstware, frisch geschnittene Früchte und hochwertige Fruchtpürees entwickelt.
Fructus bleibt dabei seinen Wurzeln treu: Verlässlichkeit, Erfahrung und ein authentisches Miteinander prägen das Unternehmen bis heute und machen es weit über die Region hinaus bekannt.
Derzeit investiert Fructus konsequent in die Zukunft. Das Unternehmen befindet sich mitten in einem umfassenden Modernisierungs- und Ausbauprojekt. Dazu gehören die Erweiterung der Produktion, neue Lagerzellen und die Erneuerung zentraler Systeme, die für effizientere, sicherere und nachhaltigere Abläufe sorgen. Bereits begonnen wurde auch die Modernisierung des Maschinenparks, der Schritt für Schritt auf modernste Technologie und robotergestützte Prozesse umgestellt wird. Damit schafft Fructus beste Voraussetzungen für höchste Produktqualität und stabile, zeitgemäße Produktionsstandards.
Tradition, die trägt – Innovation, die bewegt
Als Arbeitgeber legt Fructus großen Wert auf ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen wohlfühlen und ihre Stärken entfalten können. Rund 200 Mitarbeitende profitieren von familiären Strukturen, kurzen Entscheidungswegen und einem respektvollen Umgang auf Augenhöhe. Zu den attraktiven Benefits zählen flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsprogramme, Gesundheits -

„BEI FRUCTUS MERAN ENTSTEHEN CHANCEN FÜR ALLE, DIE VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN UND MUTIG VORANGEHEN. DIESE KULTUR HAT AUCH MEINEN EIGENEN WEG GEPRÄGT –UND ICH GEBE SIE MIT HERZ UND ÜBERZEUGUNG JEDEN TAG AN UNSERE MITARBEITENDEN WEITER.“
LISA MAYR, PERSONALLEITUNG
angebote, eine Essenszulage, ein moderner Aufenthaltsraum sowie ein eigener Fitnessraum.
Was Fructus Meran besonders auszeichnet, ist die Verbindung aus Tradition und Fortschritt: ein Unternehmen, das seit Generationen Verantwortung übernimmt – und gleichzeitig mutig in neue Technologien und Entwicklungen investiert. Diese Mischung macht Fructus zu einem starken Partner für Kundinnen und Kunden weltweit und zu einem Arbeitgeber, der Zukunft aktiv gestaltet und spannende Perspektiven bietet. Fructus Meran – ein Unternehmen mit Geschichte, Herz und Weitblick.




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unter www fructus.it/jobs
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Aktuell of fene Stellen:
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Betriebstechniker/In Schichtleiter/In Maschinenschlosser/In Technischer Einkäufer/In Recruiter/In
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Unsere Benefits:













Selbsttests versprechen schnelle Antworten auf große Fragen und liegen damit oft charmant daneben. Auch wir wissen: Ein paar angekreuzte Kästchen entscheiden nicht über deinen Traumjob. Aber ganz ehrlich: Ein bisschen Selbsterkenntnis mit Augenzwinkern schadet nie. Und manchmal bringt genau so ein kleiner Check den Gedanken ins Rollen, der später den Unterschied macht. Also: Nimm es nicht zu ernst, aber nimm dir zwei Minuten Zeit. Vielleicht überrascht dich das Ergebnis.
Ich will gestalten und kreativ sein
Ich will Menschen helfen
Ich liebe es, Probleme zu lösen
Ich suche Sicherheit
Ich will Freiheit und Flexibilität
Ich brauche Abwechslung
WAS WILLST DU AUF KEINEN FALL?
Stress und Druck
Routine ohne Abwechslung
Zu viel Verantwortung
Starre Zeiten
Viel Kontakt mit Menschen
Ständige Veränderungen
Im Team
Selbstständig
Mit klaren Strukturen
Frei und spontan
Praktisch und hands-on
Analytisch und strategisch
Kreativ und intuitiv
WAS KANNST DU RICHTIG GUT?
Organisieren
Kommunizieren
Ideen entwickeln
Mit Zahlen umgehen
Zuhören und verstehen
Technisch denken
Anpacken und umsetzen
WAS GIBT DIR ENERGIE IM JOB?
Wenn ich etwas erschaffe
Wenn ich anderen helfen kann
Wenn ich komplexe Dinge löse
Wenn ich klare Ziele erreiche
Wenn ich frei entscheiden kann
Wenn ständig etwas Neues passiert
WAS IST DIR IM JOB BESONDERS WICHTIG?
Sicherheit und Planbarkeit
Kreativer Ausdruck
Gute Bezahlung
Freiheit und Selbstbestimmung
Team und Zusammenhalt
AUSWERTUNG
(Zähle deine Antworten nach Farben)
Kreativ
→ Design, Marketing, Medien, Content, Innovation
Sozial
→ Gesundheit, Coaching, Pädagogik, HR, Beratung
Analytisch
→ IT, Technik, Finanzen, Strategie, Forschung
Struktur
→ Verwaltung, Organisation, Projektmanagement, Controlling
Freiheit
→ Selbstständigkeit, Start-ups, flexible Jobs, Remote Work
Dynamik
→ Event, Vertrieb, Tourismus, Sport, operative Jobs
Umsetzer
→ Handwerk, Produktion, Technik, Bau
Ich analysiere sie zuerst ENERGIEQUELLEN
WIE GEHST DU MIT VERÄNDERUNGEN UM?
Ich liebe sie
Ich brauche etwas Zeit, finde mich aber gut zurecht
Ich mag Stabilität lieber
WIE SIEHT DEIN IDEALER ARBEITSTAG AUS?
Ich entwickle neue Ideen
Ich arbeite eng mit Menschen
Ich löse konkrete Probleme
Ich arbeite strukturiert meine Aufgaben ab
Ich entscheide selbst, wann und wie ich arbeite
Ich bin viel unterwegs oder in Bewegung
INTERPRETATION
1 dominante Farbe: klare Richtung
2–3 Farben: spannende Kombination
→ hybride Jobs
viele Farben: Generalist
→ vielseitige Rollen / Projektarbeit
Mit rund 170 Mitarbeitenden zählt Konverto zu den führenden Technologiepartnern in Südtirol. Als offiziell anerkannter Anbieter für Internet und Telefonie bildet eine eigene, leistungsstarke Infrastruktur die stabile Basis für ganzheitliche IT-Lösungen aus einer Hand.
Was Konverto als Arbeitgeber besonders macht? Ein Arbeitsumfeld, das Flexibilität, Entwicklung und Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt – kombiniert mit spannenden Projekten, moderner Technologie und echtem Teamgeist.
Arbeiten bei Konverto
Von diesen Benefits profitieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
• 37-Stunden-Woche mit flexibler Zeiteinteilung und Ausgleich von Überstunden;
• Smart Working, Homeoffice und mobiles Arbeiten für mehr Flexibilität im Alltag;
• gezielte Weiterentwicklung durch die Konverto Academy mit Trainings und Weiterbildungen;
• Gesundheitsangebote, Versicherungsleistungen sowie Zusatzfonds;
• starker Teamzusammenhalt durch Events und Aktivitäten im Konverto Klub;
• attraktive Vergütung und Zusatzleistungen, inklusive Benefits für Pendler.
Konverto steht für ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen ihre Stärken einbringen, sich weiterentwickeln und aktiv an der digitalen Zukunft mitwirken. Die Zugehörigkeit zum Raiffeisenverband schafft zusätzliche Stabilität und verlässliche Rahmenbedingungen für eine langfristige berufliche Entwicklung.
Konverto AG
Bruno-Buozzi-Straße 8 | 39100 Bozen Tel. 800 031 031 info@konverto.eu | www.konverto.eu

… wie digitale Prozesse den Arbeitsalltag spürbar erleichtern. Verträge sind in vielen Unternehmen überall verteilt. Ein Teil liegt im Ordner, anderes in E-Mails, wieder anderes auf irgendeinem Laufwerk. Fristen werden händisch nachgehalten. Und wenn es darauf ankommt, fehlt oft genau das Dokument, das man gerade braucht.
Gerade in kleinen und mittleren Be trieben ist das kein Einzelfall, sondern Alltag. Vertragsmanagement ist gewachsen – aber selten wirklich durchdacht. Dabei lässt sich genau hier viel vereinfachen.
Vom Dokument zum gesteuerten Prozess Dokumentenmanagement hat sich weiterentwickelt. Es geht längst nicht mehr nur darum, Dateien sauber abzulegen. Verträge werden heute zentral erfasst, strukturiert verwaltet und in klare Abläufe eingebunden. Mit der elekt ronischen Vertragsverwaltung von d.velop entsteht eine zentrale Anlaufstelle für alles, was mit Verträgen zu tun hat. Berechtigte Mitarbeitende greifen jederzeit darauf zu, unabhängig davon, wo sie gerade arbeiten. Informationen sind schnell verfügbar, Fristen im Blick, Zuständigkeiten klar geregelt. Übersichten und Auswertungen zeigen auf einen Blick, worauf es ankommt. Verträge lassen sich in jeder Phase direkt aufrufen ohne langes Suchen.
Zusätzlich unterstützt Künstliche Intelligenz dabei, Inhalte automatisch zu erkennen. Laufzeiten, Kündigungsfristen oder Vertragspartner werden gezielt ausgelesen. Das spart Zeit und reduziert Fehler.
Mehr Übersicht, weniger Aufwand

Die Effekte zeigen sich schnell. Die Suche wird kürzer. Abläufe werden transparenter. Entscheidungen lassen sich besser vorbereiten. Und vor allem: Der Aufwand sinkt spürbar.
In Zeiten knapper personeller Ressourcen ist das ein echter Vorteil. Mitarbeitende können sich stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, statt Zeit in Administration zu investieren.
Digitalisierung, die gelebt wird
Ob eine Lösung gut ist, zeigt sich im Alltag. Wenn Prozesse ohne Umwege funktionieren. Wenn Informationen dort sind, wo sie gebraucht werden.
Alpin GmbH setzt diese Ansätze nicht nur in Kundenprojekten um, sondern auch im eigenen Unternehmen. Digitale Prozesse und eine moderne Arbeitsumgebung sind dort fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Sie unterstützen Unternehmen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen mit Fokus auf Dokumentenmanagement und effiziente Workflows. Ziel ist es, Strukturen zu vereinfachen und den Arbeitsalltag nachhaltig zu entlasten.
Mit Alpin ist professionelle PROZESSOPTIMIERUNG ganz SIMPLE. Unsere IT-Lösungen beschleunigen Prozesse - und steigern, innovativ und maßgeschneidert, Leistung und Effizienz in eurem Unternehmen.

Warum „Corporate Bullshit“ Unternehmen lähmt – und wie Klartext wieder Wirkung schafft.
Montagmorgen, Jour fixe. Die Präsentation läuft, die Folien sind sauber gestaltet, die Worte groß: Transformation, Synergien, Mindset, Vision. Alle nicken. Kaum jemand fragt nach. Und am Ende bleibt ein seltsames Gefühl zurück: viel gehört, nichts verstanden. Willkommen im Alltag vieler Unternehmen. Willkommen im Kosmos des „Corporate Bullshit“ Was einst als moderne Managementsprache begann, ist heute oft nichts anderes als ein Schleier aus Worthülsen. Sätze, die wichtig klingen, aber keinen konkreten Inhalt transportieren. Kommunikation, die beeindrucken soll, statt zu erklären.
Die Kunst, nichts zu sagen „Corporate Bullshit“ ist kein Zufall. Er folgt einem Muster: möglichst viele Worte, möglichst wenig Angriffsfläche.
„Wir müssen unsere Synergien heben“ oder „Wir denken das Thema ganzheitlich neu“, das klingt nach Strategie, nach Bewegung, nach Fortschritt. Tatsächlich aber bleibt oft unklar, was konkret passieren soll. Diese Sprache funktioniert wie ein Airbag: Sie federt die Realität ab. Probleme werden nicht benannt, sondern verpackt. Risiken nicht erklärt, sondern umformuliert. Das Ergebnis: Kommunikation verliert ihre wichtigste Funktion – Klarheit.
Warum wir alle mitspielen
Die spannende Frage ist nicht nur, warum so gesprochen wird, sondern warum es funktioniert. Ein Grund liegt in der Dynamik von Meetings: Kaum jemand will der oder diejenige sein, der nachfragt. Wer unterbricht schon gern eine Präsentation mit einem ehrlichen „Ich verstehe das nicht“? Dazu kommt ein psychologischer Effekt: Unser Gehirn neigt dazu, Aussagen zunächst
Was gesagt wird und was wirklich gemeint ist
„Wir müssen Synergien heben.“
→ Stellen werden reduziert, Aufgaben bleiben.
„Das ist eine spannende Herausforderung.“
→ Keiner will dieses Projekt übernehmen.
„Wir brauchen ein agiles Mindset.“
→ Es gibt keinen klaren Plan.
„Wir denken das Thema KI first.“
→ Wir wollen modern wirken, ohne konkrete Strategie.
„Hier braucht es mehr Ownership.“
→ Die Verantwortung wird nach unten weitergegeben.
„Wir fokussieren uns auf Quick Wins.“
→ Es müssen schnell sichtbare Ergebnisse her.
„Das klären wir offline.“
→ Das Thema ist gerade unangenehm.
als sinnvoll zu akzeptieren. Gerade unter Zeitdruck wird selten hinterfragt. Buzzwords rauschen durch und bleiben unkontrolliert im Raum stehen. So entsteht ein stilles Einverständnis: Alle tun so, als wäre alles klar.
„Corporate Bullshit“ als Machtinstrument
Hinter der Floskel-Flut steckt oft mehr als schlechte Kommunikation. Sie erfüllt konkrete Funktionen:
• Absicherung: Wer vage bleibt, macht sich schwer angreifbar.
• Status: Komplexe Sprache wirkt auf den ersten Blick kompetent.
• Inszenierung: Moderne Begriffe suggerieren Fortschritt, auch wenn keiner stattfindet.
• Kontrolle: Unklare Aussagen lassen Interpretationsspielraum und damit Macht.
• Das Problem: Was kurzfristig schützt, schadet langfristig.
Wenn Worte Wirkung verlieren
Die Folgen von „Corporate Bullshit“ sind real und messbar: Unklare Kommunikation kostet Zeit. Projekte verzögern sich, weil Anforderungen nicht präzise formuliert sind. Mitarbeitende interpretieren
Aussagen unterschiedlich, treffen Entscheidungen auf unsicherer Basis. Noch gravierender ist der kulturelle Effekt: Vertrauen erodiert. Wer ständig zwischen den Zeilen lesen muss, verliert irgendwann das Gefühl für Orientierung. Aus Motivation wird Unsicherheit. Aus Zusammenarbeit wird Rätselraten.
Weniger Show, mehr Substanz
Am Ende geht es nicht um Sprache allein. Es geht um Haltung. Unternehmen, die Klartext sprechen, treffen bessere Entscheidungen. Teams arbeiten effizienter, weil sie wissen, woran sie sind. Führung wird glaubwürdiger, weil sie greifbar wird. „Corporate Bullshit“ dagegen erzeugt Distanz. Zwischen Worten und Taten. Zwischen Führung und Team. Zwischen Anspruch und Realität.
Klarheit ist ein Wettbewerbsvorteil In einer Arbeitswelt, die immer schneller wird, ist Klarheit kein „Nice-to-have“ sondern ein echter Vorteil. Wer Dinge verständlich formuliert, spart Zeit. Wer Probleme klar benennt, kann sie lösen. Wer ehrlich kommuniziert, gewinnt Vertrauen. Oder anders gesagt: Die stärkste Strategie ist oft die einfachste, sie braucht keine Buzzwords.

DER SELBSTTEST: KLARTEXT ODER BLABLA?
Eine einfache Frage reicht oft aus: Würde jemand außerhalb meines Jobs verstehen, was ich gerade sage? Wenn die Antwort „Nein“ ist, liegt das Problem selten beim Zuhörer, sondern bei der Formulierung. Echte Kompetenz zeigt sich nicht in komplizierten Worten, sondern in klaren Aussagen. Werkzeuge gegen die Phrasenfalle
Corporate Bullshit lässt sich nicht per Richtlinie verbieten. Aber man kann ihn entlarven und vermeiden.
1. Konkrete Fragen stellen
„Was bedeutet das konkret für morgen?“
Diese Frage bringt jede Floskel an ihre Grenze.
2. Einfachheit als
Qualitätsmerkmal sehen
Komplexe Inhalte dürfen verständlich sein. Klarheit ist kein Zeichen von Vereinfachung –sondern von Stärke.
3. Verantwortung benennen
Wer macht was bis wann?
Sobald diese Frage gestellt wird, verschwinden viele Buzzwords von selbst.
4. Sprache bewusst hinterfragen
Nicht jeder Trendbegriff bringt echten Mehrwert. „Agil“, „holistisch“, „disruptiv“ – oft ersetzt das Wort nur den Inhalt.


Die aktive Mitarbeitersuche von dolomitenmarkt.it ist ein moderner Recruiting-Kanal, über den Unternehmen gezielt Arbeitskräfte ansprechen können. Anonyme Profilangaben ermöglichen es, die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmenden zu verstehen und attraktive Angebote zu gestalten, die einen Wechsel von der Konkurrenz wahrscheinlich machen.
Nach aktuellen ASTAT-Daten sind in Südtirol mehr als eine halbe Million Menschen verzeichnet. Davon gehen über die Hälfte bereits einer Erwerbstätigkeit nach, während rund 4.000 Personen als arbeitslos gemeldet sind. Auf den ersten Blick scheint dies zu bedeuten, dass Betrieben nur begrenzt Arbeitskräfte für die Besetzung von freien Stellen zur Verfügung stehen. Tatsächlich sieht es in der Realität jedoch anders aus: Viele Beschäftigte sind zwar offiziell angestellt, denken aber insgeheim über potenzielle Karriereschritte nach und sind offen für einen Wechsel, sobald sich eine passende Gelegenheit bietet.
Frust kostet Bindung
Nach Zahlen von Statista sind in der Region Trentino-Südtirol nur knapp 60 Prozent der Beschäftigten mit ihrer Arbeit zufrieden. Niedrige Löhne, ein schlechtes Arbeitsklima, fehlende Flexibilität, begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten, unorganisierte Strukturen, mangelhafte Kommunikation sowie eine unausgewogene Work-Life-Balance und hohe Stressbelastung zählen zu den häufigsten Ursachen. Diese Faktoren führen dazu, dass die Firmenloyalität sinkt und viele Mitarbeitende grundsätzlich offen für einen Wechsel sind –auch wenn sie noch nicht aktiv auf Jobsuche sind. Erst wenn die Situation als untragbar empfunden wird, beginnen die meisten Erwerbstätigen damit, konkret nach einer neuen Stelle zu suchen. Genau hier liegt ein entscheidender Vorteil der aktiven Mitarbeitersuche: Unternehmen können potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten bereits in einer frühen Phase erreichen – noch bevor diese aktiv Bewerbungen schreiben oder öffentlich als wechselwillig auftreten. Durch die gezielte und vertrauliche Ansprache erhalten Arbeitgeber Zugang zu einem deutlich größeren Talent-
pool, der über klassische Recruiting-Kanäle oft nicht erreichbar ist. So wird es möglich, qualifizierte Fachkräfte frühzeitig zu identifizieren, Beziehungen aufzubauen und sich als attraktive Alternative zu positionieren – lange bevor der eigentliche Wettbewerb um aktiv suchende Kandidaten beginnt.
Mitarbeitergewinnung neu gedacht
In diesem modernen Recruiting-Ansatz übernehmen Unternehmen eine aktivere Rolle bei der Identifikation passender Talente. Anstatt ausschließlich auf eingehende Bewerbungen zu warten, erhalten Personalverantwortliche Zugriff auf qualifizierte, vorselektierte Profile, die ihre Kompetenzen, Erwartungen und Präferenzen transparent darstellen.
Auf dieser Basis können Unternehmen gezielt geeignete Kandidatinnen und Kandidaten ansprechen und über einen geschützten Kommunikationskanal Kontakt aufnehmen. Der Prozess ermöglicht eine diskrete und effiziente Erstansprache, bei der beide Seiten selbstbestimmt entscheiden, ob ein Austausch stattfinden soll.
Dieser Ansatz reduziert Streuverluste im Recruiting erheblich und verkürzt die Zeit bis zur erfolgreichen Besetzung offener Stellen. Gleichzeitig bleibt der Talentpool langfristig verfügbar, sodass Unternehmen auch zukünftige Personalbedarfe flexibel und proaktiv decken können.
Die meisten Recruiting-Prozesse erreichen vor allem diejenigen, die bereits gezielt nach Veränderungen suchen. Hierbei bleibt ein Großteil des Potenzials ungenutzt, denn ähnlich wie bei einem Eisberg liegt ein signifikanter Teil unter der Oberfläche verborgen. Genau dieses kann nun erschlossen werden. Für die registrierten Arbeitnehmenden bedeutet dies, dass relevante Stellenangebote stressfrei zu ihnen gelangen, ohne dass ihr gegenwärtiges Arbeitsverhältnis gefährdet wird. Ein Win-win also für beide Seiten.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte unverbindlich an 0471 08156 oder schreiben Sie eine E-Mail an news@dolomitenmarkt.it
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Ein Schulpraktikum in einer Brauerei 2013 war Ausschlag für das Lebensprojekt von Andrea Armellini. Sie erhielt dort nicht nur Einblick in die Braukunst, sondern entdeckte auch ein altes Buch über die Ursprünge dieser über tausendjährigen Tradition. Und war so begeistert davon, dass sie zusammen mit ihrer Tante Brigitte Zöschg den Kurs Diplom Bier Expert besuchte und nach der Matura Lehre und Meisterkurs zur Brau- und Malzmeisterin in München ablegte. Die Geburt der Biermacherinnen. Das Mädchen für alles hinter den beiden Biermacherinnen ist Günther Hofer, der Mann von Brigitte Zöschg.

Lange vor den Mönchen war das Bierbrauen Frauensache. Teil der Mitgift war oft ein Braukessel, das Brauen lief parallel zum Brotbacken. Bier war in frühen Zeiten ein Grundnahrungsmittel, flüssiges Brot sozusagen. Nach dem Brauen versammelten sich die Frauen zum gemeinsamen Kosten. Sozusagen die Urform des Kaffeekränzchens. Bis das Brauen in Verbindung mit Hexenwerk gebracht wurde. Damit wurde es zur Männerdomäne. Eine Geschichte, die Andrea Armellini begeisterte. „Das möchte ich auch machen!“
Erster Schritt: Bier-Sommelère
Der erste Schritt war der Bier-ExpertKurs zusammen mit ihrer Tante. „Alleine hätte ich mich damals nicht getraut“, lacht Andrea. Aber ihre Tante Brigitte mag nicht nur gerne Bier, sie ist auch sehr begeisterungsfähig. Der Kurs bestätigte Andrea in ihrem Wunsch, das Bier zu ihrem Lebenswerk zu machen. Die neu entdeckte Leidenschaft bestärkte sie in ihrer Entscheidung, kein Studium aufzunehmen, sondern ein konkretes Handwerk zu erlernen, in dem sie ihre Interessen vereinen kann: Geschichte, bodenstän-

bildungsplatz und pendelte zwischen ihrem Wohnort Lana und Franzensfeste hin und her. Die Schule hingegen besuchte sie in München.
Nach der Lehre wurde es bierernst „Es war nicht einfach, aber eigentlich eine tolle Chance, ich hatte dadurch Einblick in zwei unterschiedliche Herstellungsmethoden und konnte zudem von der Pike auf alles lernen, denn in so kleinen Betrieben muss man alles machen,“ sagt die 30-jährige heute rückblickend. Das war von 2015 bis 2018, anschließend hängte sie noch die Meisterschule an. Nachdem Andrea ihre Ausbildung abgeschlossen hatte, kaufte ihre Tante Brigitte den ersten 50-liter-Bierkessel und – wie kann es anders sein – beim Trinken des Selbstgebrauten kam die Schnaps- oder besser Bieridee: Wir eröffnen eine eigene Brauerei. Wo? Zunächst in Jenesien am Stegerhof und dann, ab 2020, am Mooshof von Brigitte und Günther Hofer. Andrea Armellini ist Braumeisterin, ihre Tante ihre rechte Hand. Günther ist zuständig fürs Abfüllen und für die Kronkorken. Andreas Freund Robert und ihre Schwester Stefanie gehen auch zur Hand, wenn
es Hilfe braucht. Heute sind die beiden Frauen stolz darauf, im Ultental die uralte Tradition des weiblichen Bierbrauens wieder aufgenommen zu haben und nennen sich stolz „Die Biermacherinnen“. Wobei ihnen die Bezeichnung Bierhexen auch nicht missfallen würde.
„Die Biermacherinnen“ steht auch auf den Etiketten der Bierflaschen. Immerhin 1.800 im Monat, Format 0,33 Liter. Welches Bier darin steckt, verraten die Farbe des Kronkorkens und eine bunte Masche mit Kärtchen am Flaschenhals. Andrea braut regelmäßig 12 bis 15 Sorten, vom Fichten-Bock zum Kräuter-Ale, vom Holunder-Weizen zum Whisky-Vanille-Stout, vom klassischen Hellen oder Doppelbock bis zum frischen Hibiskus oder Zitronen-Hopfen-Bier und zum Weihnachtsbier. Der Hopfen und die Gerste sind zum Teil selbst angebaut, das frische Quellwasser kommt aus dem Brunnen am Hof, wo das Bier auch kühlt. Was die Biermacherinnen am liebsten tun, ist, verrückte Ideen umzusetzen. Sowohl im Braukessel als auch in der Küche. Wenn der Hofschank geschlossen
ist, kann das Bier dennoch direkt am Hof oder im Bauernladele in Naturns gekauft werden.
Andrea hat neben dem Bier noch eine zweite Leidenschaft, die sie mit Dante, ihrem Deutsch-Kurzhaarrüden teilt: die Jagd. Vor drei Jahren hat sie die Jägerprüfung abgelegt. Was auch den Gästen des Hofschanks zugute kommt.
Brauen und Frauen-Power
Zum Leben für drei reicht es noch nicht, Andrea Armellini geht unter der Woche einer – wenn auch affinen – Arbeit nach, in der Schnapsbrennerei Pircher. Die Arbeit am ersten Brauhof in Ulten wird eher als Leidenschaft denn als Maloche empfunden. Das muntere Bier-Trio freut sich über jeden Gast und darauf, ihm nicht nur reines Bier (oder auch einen selbst gemachten Saft) einzuschenken, sondern auch über ihre Leidenschaft mit ihm zu ratschen. Zum bewussten Bierbrauen kommt auch ein gesundes Umweltbewusstsein: Den Gästen wird empfohlen, von Lana mit dem „Poschtauto“ anzureisen. Haltestelle Pumbach und zehn Minuten Fußmarsch zum Hof. Andrea ist stolz darauf, ihren Biertraum erfüllt zu haben, stolz auf ihr Handwerk, das sie als ur-weiblich empfindet, von wegen Männerdomäne! Bleibt die Hoffnung, eines Tages allein vom Bier leben zu können. Hopfen und Malz, Gott erhalt’s.

Hinter diesen Zahlen verbergen sich spannende Einblicke in Lebensstil und Wohlbefinden der Südtiroler Bevölkerung. Die folgenden Statistiken geben einen kompakten Überblick über den Gesundheitszustand im Land.
INSGESAMT
GEWICHT
So viel wiegt Südtirol
BEWEGUNG
So sportlich ist Südtirol
Regelmäßige sportliche Betätigung
Gelegentliche sportliche Betätigung
Nur körperliche Betätigung Weder Sport noch körperliche Betätigung

In dieser Rubrik beantworten unsere Experten aktuelle Fragestellungen, dieses Mal zum Thema „Betriebliches Welfare und Fringe Benefit“.
Martin, Schenna: In unserem Tourismusbetrieb ist es immer schwieriger, Personal zu finden. Wir müssen den Arbeitnehmern neben dem normalen Gehalt weitere Anreize bieten. Gibt es hier interessante Instrumente aus steuerlicher Sicht?
Philipp J. Gamper: Lieber Martin, der Gesetzgeber hat sich tatsächlich Gedanken gemacht und fasst das Thema in den übergeordneten Begriffen „Betriebliches Welfare und Fringe Benefit“ zusammen. Betriebliches Welfare umfasst alle Sach- und Dienstleistungen, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und deren Familien zur Verfügung stellt. Die Instrumente dürfen nicht monetärer Natur sein, sondern müssen ausschließlich in Form von Sachleistungen oder Dienstleistungen gewährt werden. Zudem muss ihnen ein „sozialer Nutzen“ zugeschrieben werden. Diese Leistungen zählen nicht zum steuerpflichtigen Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit, sofern die Sachleistung nicht dazu dient, die ordentlichen Kriterien zur Bestimmung dieses Einkommens zu umgehen. Das wesentliche Merkmal des betrieblichen Welfare ist, dass die Leistungen allen Mitarbeitern und nicht einzelnen Personen angeboten werden müssen. Eine Leistung, die nur an einen einzelnen Mitarbeiter (oder eine nicht homogene Gruppe) gerichtet ist oder keinen „sozialen Nutzen“ aufweist, fällt in die Kategorie der Fringe Benefits. Ein Beispiel hierfür ist die Überlassung eines Firmenwagens oder Mobiltelefons zur gemischten (privaten und beruflichen) Nutzung. Beispiele für Leistungen im Rahmen des betrieblichen Welfare sind:
• Pflegeleistungen für ältere oder pflegebedürftige Angehörige wie Rückerstat-
tung von Kosten, die für diese Personen angefallen sind;
• Soziale Einrichtungen wie Organisation von Fortbildungskursen für schutzbedürftige Mitarbeiter;
• Bildungs- und Erziehungsleistungen wie Gewährung von Stipendien;
• Beiträge und Prämien für Pflegefallrisiken und schwere Krankheiten wie Versicherungsprämien gegen solche Risiken.
Steuerlich gesehen sind die Kosten für betriebliches Welfare für das Unternehmen voll abzugsfähig, wenn die Erbringung dieser Leistungen auf einer Gewerkschaftsvereinbarung, einem Kollektivvertrag oder einer Betriebsordnung basiert. Ist dies nicht der Fall, sind die Kosten nur im Rahmen von fünf Promille (0,5 %) des Personalaufwands abzugsfähig. Bei Fringe Benefits hingegen können die Kosten voll als Personalkosten abgezogen werden, jedoch mit Ausnahmen (z.B. bei gemischt genutzten Fahrzeugen). Aufseiten des Arbeitnehmers sind Fringe Benefits nur dann steuerfrei, wenn sie bestimmte, jährlich variierende Schwellenwerte nicht überschreiten.
Nachfolgend sind einzelne Grenzwerte für die wichtigsten Welfare- und Fringe-Benefit-Maßnahmen für das Steuerjahr 2026 zusammengefasst. Für weitere Details wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater:
• Vergünstigung für „neu Eingestellte“ –die Steuerbefreiung (nicht Beitragsbefreiung) für Mietkosten von Mitarbeitern, die ihren Wohnsitz verlegen mussten, bleibt bestehen:
- Höchstbetrag: 5.000 Euro jährlich für die ersten zwei Jahre ab Einstellungsdatum;
- Empfänger: Mitarbeiter, die 2025 eingestellt wurden, im Vorjahr ein Einkommen unter 35.000 Euro hatten und ihren Wohnsitz um mehr als 100 Kilometer verlegt haben.
• Steuerfreie Grenzwerte für Fringe Benefits – für 2026 wurden die bereits
für den Zeitraum 2025–2027 eingeführten „erhöhten“ Freibeträge bestätigt:
- Standard-Grenzwert: 1.000 Euro für die allgemeine Mitarbeiterschaft;
- bei Mitarbeitern mit zu Lasten lebenden Kindern erhöht sich der Grenzwert sich auf 2.000 Euro, welche beiden Elternteilen zusteht.
Zusätzlich zu Sach- und Dienstleistungen fallen unter diese Grenzwerte auch Rückerstattungen für Haushaltsrechnungen, Mietzahlungen für die Erstwohnung sowie Zinsen für Darlehen zum Kauf der Erstwohnung.
• Erhöhung der elektronischen Essensgutscheine (Buoni Pasto). Die wichtigste Neuerung des Haushaltsgesetzes 2026 betrifft die Mittagsverpflegung:
- Elektronische Essensgutscheine: Der steuerfreie Betrag steigt von 8 auf 10 Euro pro Tag;
- Papier-Essensgutscheine: Der steuerfreie Betrag bleibt unverändert bei 4 Euro pro Tag.
• Ergebnisprämien im Zeitraum 2026 2026 wird der Satz der Ersatzsteuer auf Produktivitätsprämien von 5 auf 1 ein Prozent gesenkt. Zudem erhöht sich der Höchstbetrag der Prämie, die in steuerfreie Welfare-Leistungen umgewandelt werden kann, von 3.000 auf 5.000 Euro.

Philipp J. Gamper ist Steuerund Unternehmensberater in der Kanzlei Lanthaler Berger Bordato Wallnöfer Partner in Meran und Latsch. Mehr unter www.lanthaler-berger.it



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