Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und OnlineArchive sowie Verkaufsunterlagen.
46 Präsentation Golf-Radius
Rubriken
36 Gesundheit: Power-Snacks für die Karriere
38 Portrait: Martin Hitthaler
40 Bunte Meldungen
Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik/Layout: Elisa Wierer
Lektorat: Magdalena Pöder, Benedikta Heiss, Elmar Spornberger
Produktion: Athesia Druck Bozenwww.athesia.com
Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand
Druckauflage: 25.000 Stück
Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Bei uns wachsen Weltmeister Gärtner im Allgemeinen und Landschaftsgärtner im Besonderen fallen nicht vom Himmel.
Info-PR
10 Lobis Böden GmbH, Bozen
11 Tirler – Dolomites Living Hotel, Seiser Alm
12 Eurogest Multiservice, Karneid
12 Sozialgenossenschaft Tagesmütter, Bozen
13 Ivoclar Vivadent Manufaturing GmbH, Naturns
14 Imbiss Kampill, Bozen
15 Verein „Die Kinderwelt Onlus“, Meran
22 ACS Data Systems AG, Bozen
24 Business Pool GmbH, Bozen
25 MCI Management Center, Innsbruck
26 Microtec GmbH, Brixen
27 Systems GmbH, Bruneck
28 Hoppe AG, Lana
29 Frener & Reifer GmbH, Brixen
29 P. Grohe GmbH, Bruneck
30 Dolomitenmarkt, Bozen
31 Nikolaus Bagnara AG, Eppan
32 Südtiroler Landschaftsgärtner
Podini & Weinpioniere geehrt
Erster großer Auftritt für den „Manager des Jahres 2015“: Im Rahmen des Unternehmerempfanges haben Anfang Jänner die „Dolomiten“ Giovanni Podini, den Präsidenten der Bozner Podini Holding, offiziell als besten Manager des abgelaufenen Jahres geehrt.
Power-Snacks für die Karriere
Was und wann Sie während der Arbeit essen, entscheidet über Ihre Leistungsfähigkeit. Hier sind die besten Snacks für Aufgeweckte.
Auch beim diesjährigen Top Company Award wurde wieder bestätigt: Der Top Job ist weniger vom Finanziellen abhängig, sondern immer mehr von anderen Dingen: Der Ruf der Firma, wie sicher ist der Arbeitsplatz, Ansehen der Chefitäten, die Gestaltung des Arbeitsplatzes, ist kreatives und selbständiges Arbeiten möglich, Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten, Kollegialität und Stimmung am Arbeitsplatz usw. Insgesamt hat sich der Arbeitsmarkt wieder aufgehellt, das merkt man auch an den Stellenangeboten z.B. im „Dolomiten“Markt bzw. im WIKU. Jene Unternehmen, die sich schon in der Vergangenheit einen guten Namen als Arbeitgeber machen konnten, haben jetzt die besseren Karten gute Mitarbeiter zu finden. Dabei geht die Führungskultur nicht nur von den Firmenchefs aus, sondern in hohem Maße auch von den Führungskräften der einzelnen Ebenen. Das alte Sprichwort „Wie der Herr so s’Gscher“ fängt zwar beim Chef an, setzt sich aber auch nach unten fort.
Franz Wimmer
Franz Wimmer
Mitarbeiter bewerten ihre
Zum fünften Mal beurteilten Mitarbeiter die Unternehmenskultur am eigenen Arbeitsort. In vier Kategorien hat Business Pool die beliebtesten Arbeitgeber des Landes gekürt. Das sind die Sieger der diesjährigen Ausgabe „Top Company Award Südtirol 2016“.
Natürlich spielen Umsatz, Gewinn oder Rentabilität eine entscheidende Rolle für eine gute UnternehmensPerformance. Wer seinen Betrieb aber langfristig erfolgreich führen möchte, der braucht vor allem eines: zufriedene Mitarbeiter. In welchen Unternehmen des Landes die zufriedensten Mitarbeiter beschäftigt sind, das wurde bei der diesjährigen Ausgabe der Veranstaltung „Top Company Award Südtirol 2016“ ermittelt. Ein Award, bei dem Unternehmen von der strengsten Jury überhaupt bewertet werden: den eigenen Mitarbeitern. Zur Verleihung im Salewa
Headquarter in Bozen Süd kamen rund 200 Unternehmer, Mitarbeiter sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik.
Über 100 Betriebe ließen sich bewerten
Der Award wurde vor fünf Jahren von Business Pool, dem Experten in Personal- und Organisationsentwicklung, ins Leben gerufen und wurde auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen, der Abteilung Arbeit der Autonomen Provinz Bozen und dem APL Institute vergeben. Barbara Jäger, Geschäftsführerin von Business Pool, freute sich besonders, dass dieses Jahr über 100 Betriebe am Award teilnahmen: „Es zeigt, dass Mitarbeiter nicht mehr nur als Kostenblock angesehen werden, sondern als das Kapital eines Betriebes.“ Gleichzeitig bestehe in Südtirol noch Aufholbedarf. Vor allem was die Flexibilität am Arbeitsplatz betrifft. „In dieser Hinsicht gibt es sicher noch Luft nach oben“, meint Barbara Jäger.
Chefs
Mitarbeiter, das Kapital eines Unternehmens Arbeitslandesrätin Martha Stocker, die persönlich die einzelnen Betriebe auszeichnete, erinnerte sich daran, dass man früher noch belächelt wurde, wenn man von Mitarbeitern als Kapital eines Unternehmens sprach. „Heute wissen wir: Sie sind das wirkliche Kapital.“ Mitarbeiter, die in einem stimulierenden und ansprechenden Umfeld tätig sind, würden laut Stocker nicht nur produktiver arbeiten, sondern auch das Ansehen und die Positionierung des Unternehmens auf dem Markt erhöhen. Waltraud Deeg, Landesrätin für Familie, freute sich besonders über die bunte Mischung der Betriebe, die ausgezeichnet wurden. „Es ist sehr schön, dass auch Betriebe aus dem sozialen Bereich darunter sind. Wir wissen, dass dort das Einkommen oftmals leider nicht besonders hoch ist. Umso schöner ist es zu erfahren, dass das Gehalt allein für die Mitarbeiterzufriedenheit nicht ausschlaggebend ist“, so Deeg.
Neuheit: Tirols beliebteste Arbeitgeber
Erstmals hat Business Pool dieses Jahr den „Top Company Award Tirol“ organisiert. Zwei Wochen nach dem Award in Bozen hat Tirols Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf im BFI in Innsbruck die beliebtesten Arbeitgeber Tirols gekürt.
Das sind die Sieger … Insgesamt wurden beim diesjährigen „Top Company Award Südtirol“ 13 Unternehmen ausgezeichnet. In vier Kategorien wurden die beliebtesten Arbeitgeber ausgezeichnet. „Mit Consisto, Lobis Böden und Imbiss Kampill haben drei Unternehmen gewonnen, die bereits im vergangenen Jahr ein Topergebnis erzielt haben. Das zeigt, dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben, sondern alles daran gesetzt haben das Arbeitsklima noch weiter zu verbessern“, meint Barbara Jäger, Geschäftsführerin von Business Pool.
Mitarbeiter: 13 | Branche: Webagentur 2015 schaffte es Consisto GmbH in der Kategorie Small Enterprises auf Platz drei, dieses Jahr reicht es für den Sieg. „Als ich verkündet bekam, dass wir erneut unter den ersten drei sind, war die Freude enorm. Einmal nominiert, ist die Anspannung natürlich besonders groß“, meint Geschäftsführer Alex Origo. Die Consisto GmbH ist eine Webagentur, sie verknüpft neueste Technologien mit maßgeschneiderten Konzepten: von der Konzeption über die Gestaltung des Webdesigns, der Programmierung bis hin zur Online-Stellung einer Internet-Seite. Gegründet wurde Consisto im Jahr 2001, das Durchschnittsalter der 13 Mitarbeiter beträgt 32 Jahre.
Der Handwerksbetrieb Lobis Böden mit Sitz in Unterinn am Ritten holte sich den Sieg in der Kategorie Medium Enterprises. „Es gibt keine schönere Auszeichnung, als von Mitarbeitern nominiert zu werden und am Ende auch noch zu gewinnen“, meint Paul Lobis. Er war gerade 28 Jahre alt, als er vor zehn Jahren Lobis Böden gründete. Mittlerweile beschäftigt er 35 Mitarbeiter und hat sich mit seinen Holz- und Terrassenböden sowie Fliesen für den Innen- und Außenbereich zu einem Experten in Sachen Böden entwickelt. Unter anderem hat er mit seinem Team ein patentiertes Terrassensystem mit verdeckter Fuge entwickelt.
Die südtirolweit tätige Sozialgenossenschaft „Tagesmütter“ belegte Rang eins in der Kategorie Large Enterprises. „Ich denke, dass wir einfach ein flottes Team sind, bei dem alle Mitarbeiter mitentscheiden können“, begründet Geschäftsführerin Judith Vonmetz den Sieg. Gegründet wurde die Sozialgenossenschaft Anfang der 1990er Jahre – vor allem um Mütter oder auch Väter nach der Babypause den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. Seit neun Jahren werden die Kleinkinder bis zu drei Jahren nicht mehr nur bei den Tagesmüttern zu Hause betreut, sondern zusätzlich auch in Kindertagesstätten.
2. Platz: Bäckerei Konditorei Überbacher, Lajen
Mitarbeiter: 51
Branche: Bäckerei
3. Platz: Ivoclar Vivadent, Naturns
Mitarbeiter: 240
Branche: Dentalbranche
Die Sieger der Kategorie „Hotel & Tourism“
1. Platz: Imbiss Kampill, Bozen
Mitarbeiter: 28
Branche: Gastronomie
Der Imbiss Kampill am Bozner Boden ist bekannt für die freundlichen Mitarbeiter, die große Auswahl an Speisen und die moderaten Preise bei vergleichsweise hoher Qualität. Bis ein Uhr nachts versorgen die 28 Mitarbeiter ihre Kunden mit warmer Küche. In der Kategorie Hotel & Tourism landete der Imbiss im vergangenen Jahr noch auf Platz drei, dieses Jahr reichte es für den Sieg. „Ganz egal ob Jung oder Alt, ob Arbeiter, Studenten oder Direktor – unsere Mitarbeiter behandeln jeden gleich. Ich bin überzeugt, dass uns gerade das auszeichnet und für eine wohlige Atmosphäre sorgt“, meint Inhaber Egon Mair.
2. Platz: Hotel Tiefenbrunn, Lana
Mitarbeiter: 9
Branche: Hotellerie
3. Platz: Tirler – Dolomites Living Hotel, Seiser Alm
Mitarbeiter: 23
Branche: Hotellerie
Imbiss Kampill, Bozen
Lobis Böden – Ich steh drauf!
„Wichtig für den Erfolg ist, man hat guten Boden unter den Füßen ...“, hieß es in der Laudatio bei der Preisverleihung des Top Company Award 2016. Dass dies auf Lobis Böden zutrifft, ist kein Zufall, denn das junge Südtiroler Unternehmen konnte sich tatsächlich zum 10-jährigen Bestehen den ersten Platz in der Kategorie „Medium Enterprises“ sichern.
Unter dem Motto „Ich steh drauf!“ entwickelt, produziert und verlegt die Firma Lobis Böden innovative, funktionelle Produkte und Gesamtlösungen im Holzboden- und Feinsteinzeugsektor für den Innen- und Außenbereich.
Weiterbildung als langfristige Investition
Das 2006 von Paul Lobis gegründete Familienunternehmen zählt heute 35 feste und 20 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Firma legt größten Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern und bietet deshalb ständige Weiterbildungsmöglichkeiten zur Unterstützung des beruflichen Wachstums. Auch fünf Lehrlinge sind bei Lobis Böden tätig, die so auf ihrem dualen Ausbildungsweg unterstützt und gefördert werden.
Vertrauen als Basis
„Unser Unternehmen wird durch die unterschiedlichen Stärken eines jeden einzelnen Mitarbeiters ausgezeichnet und jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen Tätigkeitsbereich, den er kreativ gestalten und eigenverantwortlich oder im Team führen kann. Vom ersten Tag an bekommt jeder das Grundvertrauen seine Arbeit individuell und nach eigenem Ermessen zu gestalten“, beschreibt Marlene Lobis die Wertigkeit der Mitarbeiter bei Lobis Böden.
Erfolgsfaktor Teamgeist
Besonders gut konnten bei der Mitarbeiterbefragung der Teamgeist und das Zugehörigkeitsgefühl im Unternehmen abschneiden, Punkte, auf die Wert gelegt wird und die sich positiv auf das Betriebsklima sowie auf den Erfolg des Unternehmens auswirken. „Neben gezielten Sitzungen gibt es immer wieder Team-Treffen, bei denen alle Mitarbeiter eingeladen sind. Mehrmals im Jahr unternehmen wir Ausflüge oder veranstalten gemeinsame Grillfeiern bzw. Essen, die den Teamgeist fördern und für Unterhaltung außerhalb der Arbeit sorgen. Menschlichkeit ist uns wichtig: Wir verlangen von jedem, dass er hart an sich und im Betrieb arbeitet, aber jeder soll auch ein Privatleben haben können“, berichtet Paul Lobis.
Die Mitarbeiter haben beim Top Company Award ihre Zufriedenheit im Unternehmen ausgedrückt und sind sich einig, wenn sie sagen: „Lobis Böden – Ich steh drauf!“
… für Gäste und für Mitarbeiter – Tirler – Dolomites Living Hotel unter den besten 3 im Top Company Award 2016.
Unberührte Natur rundherum und Natur zum (Er)Leben im Feriendomizil. Geplant nach strengen baubiologischen Kriterien des UNESCO Biosphären-Konzepts garantiert das Tirler – Dolomites Living Hotel im Herzen der Seiser Alm seinen Gästen einen perfekten Aufenthalt. Damit der Urlaub aber tatsächlich zu den schönsten Wochen des Jahres wird, braucht es vor allen Dingen sie: die Mitarbeiter.
Auszeichnung über Auszeichnung: Das erste für Allergiefreundlichkeit prämierte Hotel Italiens, Gold in der Wertung Best Sleeping Hotel und jetzt auch noch unter den besten Drei beim Top Company Award 2016. Ein tolles Team nennt Chef Hannes Rabanser, dessen Familie das Tirler vom einfachen Almgasthof zum Wohlfühlparadies ausgebaut hat, seine 23 Mitarbeiter. Jeder an seinem Platz wichtig für das reibungslose Funktionieren des Betriebes. Die meisten von ihnen sind schon langjährige Wegbegleiter der Familie.
Natürlich und nachhaltig
Das Tirler – Dolomites Living Hotel verspricht seinen Gästen unvergessliche Tage im Herzen der wohl schönsten Hochalm Europas in engem Kontakt mit der Natur, egal ob im Winter oder im Sommer. Ausgesuchtes Design, das nicht nur schön und entspannend, sondern auch gesundheitsfördernd ist, eine eigene Quelle, beheizte Lehmwände, Böden aus einheimischen Zirben- und Lärchenholz, eine gesundheitsbewusste Gourmetküche, die nur alternative Zucker verwendet, sowie eine Spa der Superlative und Erlebnisangebote für die Gäste.
Aber das Tirler bietet noch mehr. Bei den Umbauarbeiten des Hotels 2011 und 2015 galt ein besonderes Augenmerk auch den Mitarbeitern. Für sie wurde ein eigener Bereich geschaffen. „Wir sind zehn Monate im Jahr geöffnet“,
erklärt Hannes Rabanser, „da schien es uns nur richtig, auch unseren Mitarbeitern ein Zuhause zu schaffen.“
Ein Teamrestaurant, Zimmer, die jedem Mitarbeiter seine Privacy garantieren, gemeinsame Freizeitgestaltung, die nicht nur Ausgleich und Entspannung schafft, sondern auch Gemeinschaft fördert. Bogenschießen, HubschrauberRundflüge, Ausflüge, um das schöne Gebiet der Seiser Alm zu erforschen. Aber das ist nicht genug. Zusätzlich wird den Mitarbeitern eine perfekte auf ihre Bedürfnisse eingerichtete Arbeitseinteilung geboten, im saisonalen Gastgewerbe keine Selbstverständlichkeit. So hat jeder Mitarbeiter z.B. einen auf Wochen im Voraus und gemeinsam geplanten Dienstplan, der eine genaue Einteilung und Planung der Freizeit ermöglicht.
Teamgeist – Privacy – Freizeitgestaltung
Die Mitarbeiter zahlen diesen Einsatz nicht nur durch besonderes Engagement in der täglichen Arbeit zurück, sie haben ihrem Chef nun auch ein Zeugnis ausgestellt. Im Rahmen des Top Company Award 2016, durchgeführt von der Bozner Beratungsagentur Business Pool, haben die Mitarbeiter anonym einen Fragebogen mit hundert Fragen ausgefüllt, der das Tirler – Dolomites Living Hotel unter die besten Drei in der Kategorie Hotels und Gastbetriebe gebracht hat. Die wichtigsten Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung: Ich kann meine Entscheidungen autonom treffen und Verbesserungsvorschläge werden gern angenommen und umgesetzt. – Ich werde von meinem Arbeitgeber, was mein Privatleben betrifft, sehr stark unterstützt. – Das familiäre Arbeitsklima. – Gute Mitarbeiter, gute Führungskraft. – Die Nähe und der direkte Kontakt zur Natur.
Den Blick immer nach vorne gerichtet, Möglichkeiten ausloten, Lösungen anbieten, so liest sich die fast 25-jährige Geschichte des Dienstleistungsunternehmens Eurogest Multiservice.
Steckenpferd des rührigen Kardauner Unternehmens ist die physische und digitale Datenverarbeitung, die Palette reicht hier von der Digitalisierung über die Archivierung und Verwaltung von Dokumenten bis zur hausinternen Software DocuIntelligence. Diese sorgt für automatisierte Geschäftsprozesse, optimierte Dokumentenflüsse und intelligentes Workflow-Management. Es sind Effizienz und Zuverlässigkeit, die dem Unternehmen das Vertrauen der größten Südtiroler Bankinstitute eingebracht hat, deren Archive es betreut und verwaltet. Genau diese Erfolge sind ohne ein en-
gagiertes Mitarbeiterteam kaum möglich. Das unterstreichen auch Omar und Enrico Signori, Geschäftsführer und Inhaber von Eurogest Multiservice: „Unsere Mitarbeiter sind die Seele des Unternehmens, sie bringen uns nach vorne.“ Dass die Mitarbeiterstrategie der beiden Unternehmer auch beim Team Anklang findet, bestätigt Paolo Attolini, Operation Manager: „An meinem Arbeitsplatz schätze ich die Herausforderung und die Abwechslung. Es gilt immer wieder kreative Lösungen für neue Anforderungen zu finden. Der gute Zusammenhalt im Team ist dabei entscheidend.“
Vielfältig, motiviert und weiblich – so könnte man die 200 pädagogischen Fachkräfte beschreiben, welche täglich 850 Kleinkinder im Tagesmutterdienst und in den Kitas der Sozialgenossenschaft Tagesmütter betreuen.
Seit rund 25 Jahren setzt sich die Sozialgenossenschaft Tagesmütter für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Südtirol und qualitative Arbeitsplätze für frühpädagogische Fachkräfte ein. Aus diesem Engagement heraus sind der Tagesmutterdienst mit heute 110 Tagesmüttern sowie die 17 Kitas und zwei Betriebskitas entstanden. Betritt man die Wohnung einer Tagesmutter oder eine Kita: Die Begeisterung für die Arbeit mit den Kindern und deren Familien ist sofort spürbar. Den Kleinen Geborgenheit vermitteln, Raum für das Kreativ-Sein schaffen und so manche Träne trocknen – die Betreuung der Kinder ist in erster Linie Beziehungsarbeit. Deshalb sind unsere Mitarbeiterinnen besonders wichtig!
Alleine geht es nicht! Um die Teams in dieser herausforderungsvollen Arbeit zu unterstützen, legen wir sehr viel Wert auf einen intensiven Austausch und die pädagogische Beratung. Von der Ausbildung zur Tagesmutter und zum Tages-
vater bis hin zu einem spannenden Weiterbildungspool: Wir unterstützen die Mitarbeiterinnen in ihrer persönlichen und beruflichen Weiterqualifizierung. Haben Sie Interesse an einer Beschäftigung im frühpädagogischen Bereich? Dann bewerben Sie sich!
Passion. Vision. Innovation. Diese Werte treiben Ivoclar Vivadent Manufacturing in Naturns an. Die 97 Frauen und 127 Männer, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sehen dies genauso. Mit ihrem Feedback bei der Umfrage des Top Company Awards 2016 holt sich Ivoclar Vivadent den dritten Platz in der Kategorie „Large Enterprises“.
1923
begann Ivoclar Vivadent in Zürich mit der Produktion künstlicher Zähne. Heute gehört die Ivoclar Vivadent-Gruppe zu den weltweit führenden Dental-Unternehmen mit Gesellschaften in 24 Ländern. Ivoclar Vivadent Naturns wurde 1962 gegründet.
Hausinterne Entwicklung und Strategien
Kennzeichnend für die Naturnser Niederlassung ist neben der Fertigung von Produkten für den Dentalmarkt die hausinterne Entwicklung, Planung sowie Inbetriebnahme von Produktionslinien, inklusive der dazugehörenden Abläufe und Fertigungsstrategien. „Wir investieren sehr viel in Forschung, Entwicklung und Optimierung, um sowohl auf dem Markt als auch innerhalb der Gruppe wettbewerbsfähig zu bleiben“, unterstreicht Christian Frei, Managing Director des Standortes Naturns.
Versus Digitalisierung in der Zahntechnik
Vielfältige Tätigkeiten eröffnen viele Berufsfelder. Von klassischen Arbeitsplätzen in der Verwaltung über Supportund Produktionsfunktionen bis hin zu Positionen im neuen Bereich „Digitalisierung in der Zahntechnik“ reichen die Jobs bei Ivoclar Vivadent. Der gemeinsame Nenner sind die internationale Ausrichtung und die Tatsache, dass von der
Entwicklung der Prototypen bis zur Serienproduktion alles an Herausforderungen dabei ist. „Langweilig wird es nie“, beschreibt Personalchef Alois Pföstl seine mehr als 20-jährige Erfahrung im Naturnser Unternehmen. „Wir streben ständig nach Verbesserung, sowohl extern im Business als auch intern für unsere Mitarbeitenden.“
Mitarbeiterführung: gut, besser, am besten Ivoclar Vivadent lebt vor, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Unternehmen ausmachen. Die Wertschätzung für den Einzelnen ist allseits bestimmender Ansatz bei der Personalführung. Dabei orientiert man sich nicht an den Defiziten, sondern an den Stärken der Mitarbeitenden. „Die Stärken des Einzelnen zu fördern, damit jeder bestmöglich die eigenen Potenziale entfaltet und die Arbeitstätigkeit erfolgreich ausübt, ist erklärtes Ziel und wird konsequent verfolgt“, berichtet Andreas Brucculeri, Abteilungsleiter für Personal und Organisation. „Funktionierende Kommunikation, Kooperation und kontinuierliche Aus- und Weiterbildung, aber auch Führungskräfteentwicklung sowie zahlreiche Zusatzleistungen für die Mitarbeitenden“, führen Finanzleiter Günther Rechenmacher und Heinrich Pircher, Leiter für Qualität, Sicherheit und Umwelt, als Erfolgsfaktoren von Ivoclar Vivadent Naturns an. Faktoren, die Kunden und Mitarbeitenden ein Lächeln schenken.
Das Restaurant Kampill ist ein beliebter Treffpunkt und genießt als Pizzeria und Imbiss-Lokal allseits einen guten Ruf. Die Mitarbeiter sehen dies genauso. Den Auszeichnungen von TripAdvisor 2014 und 2015 mit dem „Zertifikat für Exzellenz“ folgt nun – im Jahr 2015 war es der 3. Platz – der 1. Platz des Top Company Awards 2016 in der Kategorie „Hotel & Tourismus“.
Ein großes Kompliment für den gelungenen Abend spricht Gastwirt Egon Mair dem Team des Business Pool aus. „Ich danke meinen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und den Erhalt des tollen Preises. Ein besonderer Dank an meine rechte Hand, Sandro Donchi, für die jahrelange wertvolle Unterstützung in meinem Betrieb“, so Egon Mair und Sieglinde Pechlaner.
Einsatz & Fleiß – Wertschätzung & Vertrauen Bereits zeitig am Morgen wird alles frisch eingedeckt, damit die ersten Gäste ab 11 Uhr ihr Menü bestellen können. Schnell muss es dann gehen. Das Essen ist immer frisch zubereitet, gut und ausreichend auch für den großen Hunger und preisgünstig. Nicht nur viele fleißige Hände, sondern auch freundliches und wertschätzendes Miteinander schaffen ein Ambiente, in dem sich der Gast wohlfühlt. Die Mitarbeiter schätzen das Arbeitsklima des gegenseitigen Vertrauens und die gelebte Familienfreundlichkeit und haben ihr Kampill ausgezeichnet bewertet.
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Egal, ob Currywurst, Pasta, Pizza oder ein saftiges Steak. Im Imbiss Kampill am Bozner Boden findet jeder das Richtige
für den kleinen und großen Hunger. Das Team um Egon Mair bietet von 11 bis 1 Uhr nachts frisch zubereitete warme Gerichte an. Täglich werden zwei wechselnde Arbeitermenüs angeboten. Für rund 12,50 Euro gibt es ein zweigängiges Menü mit zwei Beilagen, Getränk und Kaffee. Qualität und Auswahl stimmen, Schnelligkeit und Preis-LeistungsVerhältnis auch. Und es schmeckt ausgezeichnet. Das Team um Egon Mair und Sieglinde Pechlaner freut sich, wenn die Gäste wieder entscheiden: „Wir fahren Kampill“.
Imbiss Mair Egon & Co. KG Hildegard-Straub-Straße 23 | 39100 Bozen Tel. 0471 323 623 | info@imbiss-kampill.com www.imbiss-kampill.com | www.facebook.com/imbisskampill
Kinder in guten Händen wissen
Der Verein „Die Kinderwelt Onlus“ bietet Familien südtirolweit qualitativ hochwertige Betreuung für Kinder: das ganze Jahr und im Sommer, wenn die Not berufstätiger Eltern groß ist. Es geht um Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit gutem Gewissen, die der Verein selbst lebt. Dafür wurde er mit dem „audit familieundberuf“ ausgezeichnet.
„Der Mensch schuldet dem Kind das Beste, was er zu geben hat.“ Dieses Zitat aus der UNO-Deklaration zum Schutz des Kindes ist Leitsatz und Motto des Vereins „Die Kinderwelt Onlus“. 2002 aus einer Elterninitiative mit Sitz in Meran entstanden, ist Martina Ladurner seit 2009 Geschäftsführerin und Präsidentin des Vereins.
Familie und Beruf mit gutem Gewissen leben „Wir sind uns unseres Bildungsauftrages bewusst und bieten Eltern für ihre Kinder eine qualitätsbewusste und professionelle Betreuung, welche nicht nur Sicherheit vermittelt, sondern didaktische Inhalte einfach und spielerisch aufgreift und die Kinder in ihren Entwicklungsschritten begleitet. So können Eltern ihrem Beruf mit gutem Gewissen nachgehen. Wir ermöglichen die Vereinbarkeit nach außen und leben sie nach innen. 2011 haben wir uns zum familienfreundlichen Unternehmen qualifiziert. 2015 erfolgte die Re-Auditierung und nun die Bestätigung der Zertifizierung „audit familieundberuf“, berichtet Martina Ladurner.
Enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Schulen Das Angebot ist groß und wird mit den Gemeinden abgestimmt: Kleinkind- und Ferienbetreuung, Sprachprojekte und Kinderanimation bei Festen, Nachmittagsbetreuung und
Hausaufgabenhilfe zählen dazu. „Die Schulkinder begleiten wir zunehmend vom Mittagstisch über Hausaufgabenhilfe, Kreativangebote und Spiel. Ein Angebot, das nicht nur berufstätige Familien schätzen. Denn das Erledigen von Hausaufgaben ist in so manchen Familien eine Belastung für die Eltern-Kind-Beziehung“, so die Präsidentin. „Auch Schulen suchen unsere Zusammenarbeit. An der Obermaiser Grundschule war Hausaufgabenhilfe erwünscht, an der Grieser Grundschule ein kreatives Bewegungsangebot als schulergänzende Tätigkeit“, so Frau Ladurner.
Ständige Fortbildung für Professionalisierung
Auf die verschiedenen sich ändernden Bedürfnisse der Familien und des Bildungssystems eingehen zu können, verlangt eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung der Angebote und Fortbildung der Mitarbeitenden. Auch bei den zahlreichen Sommerangeboten wird nichts dem Zufall überlassen. Deshalb wird an mehreren Schulungstagen auf die verantwortungsvolle Tätigkeit vielseitig vorbereitet. „Eltern vertrauen uns ihre Kinder von 0 bis 14 Jahren an, und diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Die intensive pädagogische Begleitung unserer Mitarbeitenden ist ein Garant dafür. Strahlende und begeisterte Kinder, die immer wieder kommen, und zufriedene Mitarbeitende sind der Lohn dieser spannenden Herausforderung“, freut sich Martina Ladurner.
Fünf Südtiroler Unternehmen haben am 19. November 2015 bei der Herbstmesse für ihre familienfreundlichen Arbeitsmodelle das Zertifikat „audit familieundberuf“ erhalten. „Ob im Teeverkauf oder im Energiebereich –Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für Mitarbeiter und Betrieb gleichermaßen gewinnbringend“, sagte Familienlandesrätin Deeg bei der Zertifikatsverleihung.
Die fünf Südtiroler Betriebe, die von Landesrätin Deeg mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ ausgezeichnet wurden, sind die Sozialgenossenschaften Xenia aus Bozen, die im Bereich Kinderfürsorge und interkulturelle Mediation tätig sind, die Sozialgenossenschaft CoOpera aus Bruneck, die neben verschiedenen Diensten auch ein Tagescafé und eine Mensa anbietet, die Firma Pompadour aus Bozen, die Tees vertreibt und die beiden im Energiesektor tätigen Unternehmen SE Hydropower und SELNET aus Bozen. Weitere sieben Betriebe, die bereits das Zertifikat „audit familieundberuf“ erhalten haben, wurden re-auditiert. Es sind dies Apparatebau Gronbach GmbH aus Laag bei Neumarkt, die Kinderwelt Onlus aus Meran, Sarner Holz und Sarner Leimholz aus Sarntal, die Firma Kunstdünger GmbH aus
Schlanders, SiMedia GmbH aus Niederdorf, Prominent italiana GmbH aus Bozen und die Unternehmensgruppe Leitner aus Sterzing.
Vorteile für Mitarbeiter und Betrieb „Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für die Mitarbeiter und den Betrieb gleichermaßen gewinnbringend, und die heute ausgezeichneten Betriebe haben bewiesen, dass dies gelingen kann, sagte Familienlandesrätin Waltraud Deeg bei der Zertifikatsverleihung. Für eine gute Balance zwischen Familie und Arbeit brauche es sowohl gute Betreuungsangebote als auch entgegenkommende Arbeitgeber. „Es sprechen sowohl soziale als auch wirtschaftliche Argumente für familienfreundliche Maßnahmen im Betrieb, und es finden sich durchaus für alle passende Lösungen“, so Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen. Bei der Zertifikatsverleihung hob auch Heiner Oberrauch vom bereits zertifizierten Bozner Unternehmen Oberalp AG die Bedeutung der Familienfreundlichkeit im Betrieb hervor: „Gute Mitarbeiter sind ausschlaggebend für jeden Arbeitgeber, daher liegt es in unserem Interesse, ihnen nahezustehen“. Nur wer sich in seinem täglichen Arbeitsumfeld wohlfühle, könne auch gute Resultate erzielen und sich und andere motivieren.
50 zertifizierte Unternehmen
Das „audit familieundberuf“ wurde 2004 in Südtirol erstmals durchgeführt. Das Familienressort und die Wirtschaftsabteilung des Landes sowie die Handelskammer Bozen bemühen sich gemeinsam um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Betrieben. Seit der Einführung des Audits haben rund 50 Unternehmen das Verfahren erfolgreich durchlaufen und die Zertifizierung erreicht. Mit dem „audit familieundberuf“ wird die Familienfreundlichkeit eines Betriebs über ein eigenes Verfahren nachgewiesen. Südtirol stützt sich dabei auf ein europaweit anerkanntes Managementsystem und orientiert sich bei der Zertifizierung der Familienfreundlichkeit von Unternehmen an den Richtlinien des „european work & family audit“, einer Initiative der gemeinnützigen HertieStiftung in Deutschland. Die zertifizierten Betriebe werden im Rahmen des Audits von ausgebildeten Auditoren darin unterstützt, Familienfreundlichkeit gezielt weiterzuentwickeln und ihre familienbewusste Personalpolitik zu optimieren. Der Service „Familienfreundliches Unternehmen“ der Handelskammer informiert und berät bei der Einführung und Umsetzung von familienfreundlichen Maßnahmen.
Quelle: Landespresseamt
Florian 12 Jahre dabei
Paul 26 Jahre dabei
Klaus 30 Jahre dabei
Andreas 14 Jahre dabei
Ernst 43 Jahre dabei
Michael 19 Jahre dabei
Andreas 1 Jahr dabei
Manuel 19 Jahre dabei
Schmid
Reinhard 7 Jahre dabei
Sonja seit Geburt dabei
Fabian 2 Jahre dabei
Podini & Weinpioniere geehrt
Erster großer Auftritt für den „Manager des Jahres 2015“: Im Rahmen des Unternehmerempfanges haben am 11. Jänner 2016 die „Dolomiten“ Giovanni Podini, den Präsidenten der Bozner Podini Holding, offiziell als besten Manager des abgelaufenen Jahres geehrt. Zudem wurde die Auszeichnung „Ein Leben für die Wirtschaft“ vergeben. Dieser Preis für das Lebenswerk ging stellvertretend für die gesamte heimische Weinwirtschaft an die zwei Südtiroler Weinpioniere Luis Raifer und Luis von Dellemann.
Giovanni Podini hat die Jury, die Wirtschaftsredaktion der „Dolomiten“, vor allem mit seinem Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Südtirol überzeugt: Er hat das Landeseinkaufszentrum „Twenty“ in Bozen auf rund 30.000 Quadratmeter ausgebaut und satte 100 Millionen Euro darin investiert. Damit hat das Unternehmen auch zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen; das „Twenty“ gibt mittlerweile rund 400 Menschen eine Arbeit. Hierfür bekam er den „Dolomiten-Kristall“ überreicht. Bereits zum 12. Mal haben die „Dolomiten“ den Manager des Jahres gesucht. Podini konnte sich dieses Mal gegen neun Finalisten durchsetzen: Othmar Eisath, Geschäftsfüh-
rer von Doppelmayr Italien (Lana), Hellmuth Frasnelli, Präsident der Eisackwerk GmbH (Bozen), Christoph Kasslatter, geschäftsführender Gesellschafter der Markas (Bozen), Patrick Kofler, Geschäftsführer der Agentur Helios (Bozen), Flora Kröss, Geschäftsführerin der ewo (Kurtatsch), Armin Loacker, Inhaber von Loacker (Unterinn), Maria Niederstätter, Gründerin der Niederstätter AG (Bozen), Bernhard Schweitzer, Inhaber der Schweitzer Project (Naturns) und Michl Seeber, Chef der Leitner-Gruppe (Sterzing). Ebenfalls geehrt wurden Luis Raifer, der ehemalige Obmann und Geschäftsführer der Kellerei Schreckbichl, und Luis von Dellemann, der langjährige Kellermeister des Weingutes Lageder. An sie ging – stellvertretend für die gesamte Weinwirtschaft – die Auszeichnung „Ein Leben für die Wirtschaft“, die die „Dolomiten“ zum dritten Mal vergeben haben. Raifer und von Dellemann gehören zu jenen Vorreitern, die vor Jahrzehnten erkannt haben, dass in Südtirols Weinproduktion ein Wandel weg von der Quantität hin zu mehr Qualität einsetzen muss. Gerade dieser Wandel ermöglichte es, dass sich Südtirols Weine vom mittelmäßigen zum Spitzen-Produkt entwickelten. Raifer und von Dellemann wurde dafür der „DolomitenEhrenkristall“ verliehen.
v.l.: die Preisträger Luis von Dellemann, Giovanni Podini und Luis Raifer
Mehr Jobs in Südtirol
Der heimische Arbeitsmarkt ist weiterhin auf Erholungskurs. Nach den schwierigen Krisenjahren seit 2009 geht es nun wieder stetig aufwärts. So ist die Beschäftigung in Südtirol im März um 3,1 Prozent gestiegen, wie aus den jüngsten Daten der Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt hervorgeht.
Die Beschäftigung ist bei den Männern um 3 Prozent und bei den Frauen sogar um 3,3 Prozent gestiegen. Aufgeschlüsselt nach Sektoren gab es vor allem im Gastgewerbe ein sattes Beschäftigungsplus von 10,7 Prozent. Ein stolzes Plus von 3,9 Prozent gab es auch im Handel sowie im Bereich Verkehr und Lagerung (plus 3,7 Prozent).
Auch in der Bauwirtschaft scheint es wieder Licht am Ende des Tunnels zu geben. In der Bauindustrie ging die Beschäftigung mit einem Minus von 1,4 Prozent zwar abermals leicht zurück, das Bauhandwerk konnte das aber mit einem Plus von 3,5 Prozent ausgleichen.
Auch die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum März des Vorjahres um 7,5 Prozent gesunken – bei den Männern um 8 Prozent, bei den Frauen um 7,1 Prozent. Insgesamt waren im März dieses Jahres 12.794 Personen in die Arbeitslosenlisten eingetragen.
Andreas 14 Jahre dabei
Ernst 43 Jahre dabei
Michael 19 Jahre dabei
Manuel 19 Jahre dabei
1/2 Werbung hoch
Florian 7 Jahre dabei
102x297 – 92x283
Fabian 2 Jahre dabei
Schmham
Reinhard 7 Jahre dabei
Sonja seit Geburt dabei
Martin 12 Jahre dabei
Ohne Gefühl läuft nichts ...
Auch sachliche Entscheidungen im Arbeitsleben fallen nie ohne Gefühlsaspekt. Nicht nur beim Einkauf dominiert das Gefühl, auch bei Entscheidungen zum Arbeitsplatz oder bei Unternehmensentscheidungen.
Männer, sagt man, entscheiden aus sachlichen Gründen, Frauen verlassen sich eher auf das Gefühl. Diese landläufige Meinung stimmt aber nicht. Auch vermeintlich noch so nüchterne und sachliche Entscheidungen fallen nie ohne einen wesentlichen Gefühlsaspekt. Dass es diesen geschlechtsspezifischen Unterschied überhaupt gibt, liegt vor allem in der Erziehung. Die traditionelle Erziehung hat Männern über Jahrhunderte eingeredet, dass es ein
Zeichen von Schwäche sei, Gefühle zu zeigen. Dabei erleben wir gerade heute einen Wandel. Wenn „er“ da und dort erkennen lässt, dass ihn etwas bewegt, dass auch „er“ Gefühle hat, sind meist die Sympathien auf seiner Seite. Der menschliche Faktor gewinnt in einer Zeit, in der rationales Kalkül die Welt dominiert, verstärkt an Bedeutung. Gefühllose Roboter sind immer weniger gefragt. Gerade im Arbeitsleben spielen Gefühle eine besondere Rolle. Da ist zwar der Verstand im Spiel, die Kaufentscheidung ist aber eine Gefühlssache. Es gibt keinen Grund, die Gefühle bewusst wegzulassen. Denn das menschliche Verhalten werde zu 20 Prozent vom Verstand, aber zu 80 Prozent von Gefühlen geleitet. Im Geschäftsleben würde man also freiwillig auf 80 Prozent verzichten. Wer sich im Alltag
immer wieder die Frage stellt: „Warum habe ich jetzt so gehandelt?“, wird bald erkennen, wie stark Gefühle sein Leben dominieren. Dies erhöht die Motivation, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gefühle sind die zentrale Antriebskraft, deshalb mache auch nicht der Erfolg glücklich, sondern „die Glücklichen sind erfolgreich“. Durch die Steuerung der Gefühle lässt sich also einerseits das Einkaufsverhalten der Kunden steuern, andererseits das eigene Verhalten im Arbeitsleben. Menschen hören Musik, um ihre Stimmungslage zu beeinflussen, und davon lebt eine milliardenschwere Musikindustrie. Prestigeträchtige Markenprodukte verkaufen sich besser denn je, geben sie doch dem Einzelnen das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Gefühle sind immer präsent, auch wenn uns dies nicht auffällt. Und so steuern sie – meist unauffällig und kaum beachtet – unser Leben auch am Arbeitsplatz. Genau diese Aspekte machen einen erfolgreichen Unternehmer aus. Denn man müsse hoch zufrieden sein, um dies auch weiterzuerzählen. „Bloße“ Zufriedenheit wird ohnehin als „normal“ vorausgesetzt. Wer also erfolgreich sein möchte, muss viele Kleinigkeiten beachten, damit am Arbeitsplatz ein „wirklich gutes Gefühl“ herrscht.
Steuerbare Gefühle
Der Mensch hat von der Natur einen präzisen Verstand, aber auch die Fähigkeit zu fühlen geschenkt bekommen. Wie sollte man nur eine dieser Fähigkeiten im Alltag einsetzen? Wem es gelingt, die Gesamtheit seiner Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen, wird die Nase vorn haben. Man kann die Gefühle im Geschäftsleben auch bewusst beeinflussen und steuern! Dies hat sich die Werbeindustrie zur Aufgabe gemacht. „Kauf mich, und es geht dir gut!“ ist die zentrale Botschaft. Und die Umsätze vieler Branchen zeigen deutlich, dass genau diese Botschaft offensichtlich ankommt.
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„Mit uns wachsen“
ACS Data Systems baut sein Team aus: Südtirols führendes IT-Unternehmen präsentiert sich für IT-Spezialisten als attraktiver und zukunftssicherer Arbeitgeber mit modernsten Standorten in Bozen, Brixen, Trient und Venedig.
„Unser Team ist im Durchschnitt 35 Jahre jung“, sagt Philipp Karl, Personalleiter bei ACS Data Systems. Er will damit sagen: Ein frischer Wind weht durch die modernen Betriebsstätten des Südtiroler Vorzeigeunternehmens, das geprägt ist von einer spannenden Mischung zwischen technologischer Innovation und Spaß an der Arbeit. „Ein besonderes Merkmal von ACS ist die Vielfalt an Berufs- und Karrieremöglichkeiten, die sich aus der Diversifizierung der Unternehmenstätigkeiten ergeben“, sagt er, „das ist attraktiv – gerade für junge Menschen, die Herausforderungen suchen und im Unternehmen wachsen möchten.“
Spannende Karriereperspektiven
Die Geschäftsleitung hat schon früh erkannt, dass der richtige Mensch am richtigen Platz den Unterschied macht. Das wiederum fördert die Motivation und das Entwicklungspotential der Mitarbeiter und schafft gleichzeitig neue Karriereperspektiven. Hier wird nicht einfach schubladisiert, sondern jeder Mitarbeiter wird anhand seines Potentials richtig eingeschätzt und der für ihn passende Aufgabenbereich gefunden.
Das merken auch die Praktikanten, die alljährlich zu ACS kommen und in die verschiedenen Geschäftsbereiche hineinschnuppern. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, ihre Stärken und Schwächen zu erfahren.
Coaching und Mentoring.
Bei ACS legt man großen Wert auf Coaching und Mentoring, denn schließlich geht es in diesem Betrieb nicht nur um Abläufe, die jedem Berufseinsteiger bekannt sind, sondern darum, an der Seite versierter Mitarbeiter in die jeweiligen Aufgabengebiete hineinzuwachsen. „Mitarbeiter mit den gefragten Kompetenzen werden nicht einfach so an den jeweiligen Schulen geformt“, sagt Philipp Karl, „dort erhalten sie gewiss das erforderliche Rüstzeug – sei es an den Berufsschulen mit technischer Ausrichtung, den technischen Oberschulen oder auch den Hochschulen und Universitäten.“ Auf diese Grundausbildung baue man auf: „Wir begleiten die künftigen Softwareentwickler/-berater, IT-Spezialisten und Vertriebsfachleute in ihrer Spezialisierung.“
Das schafft ein entspanntes und kollegiales Arbeitsklima, in dem man sich auf Augenhöhe begegnet. Teamfähigkeit steht dementsprechend ganz oben im Anforderungsprofil der Mitarbeiter. Schließlich geht es darum, Kompetenzen zu bündeln: Jedes Projekt erfordert das effiziente Zusammenspiel aller beteiligten Akteure, quer durch alle Abteilungen.
ACS Data Systems wurde 1983 in Brixen von Hansjörg Cimadom und Martin Plunger gegründet; heute zählt das Unternehmen 150 Mitarbeiter an vier Standorten: Bozen, Brixen, Trient und Venedig. Die mehr als dreißigjährige Erfolgsgeschichte von ACS ist keine Selbstverständlichkeit in einem Sektor, der sich durch rasche Entwicklungen
auszeichnet. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei ohne Zweifel die Nähe zum Kunden, die immer im Fokus des Unternehmens ist: ACS liefert ganzheitliche Lösungen im IT-Bereich, die an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden angepasst werden – und das in allen fünf Geschäftsbereichen, den Business Units, die bei ACS unter einem Dach vereint sind: Software, Hardware, Cloud, Print und Communication.
Philipp Karl, Personalleiter: „ACS Data Systems ist ein attraktiver und zukunftssicherer Arbeitgeber.“
Die Kraft von ACS Data Systems liegt in der Qualität ihrer Dienstleistungen und auch in ihrer Größe, denn diese ermöglicht enge und dementsprechend spannende Kooperationen mit den Global Playern wie HP oder Microsoft.
„Das Know-how unserer Mitarbeiter macht den großen Unterschied“, sagt Philipp Karl, „im Grunde sind wir ein hochspezialisiertes Experten-Team, in dessen Kreis neue Mitarbeiter rasch wachsen können – in ihrer Fachkenntnis und auch als Person.“
„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, sagt Philipp Karl den Technik-Begeisterten, „ein einfacher Anruf oder eine E-Mail ist der erste Schritt hin zu einem spannenden und absolut zukunftsweisenden Job. Wir freuen uns auf Euch!“
ACS bietet mir ein spannendes und innovatives Arbeitsumfeld, in dem ich mich tagtäglich beruflich und persönlich weiterentwickeln kann.
jobs.acs.it
Personal fi nden, Mitarbeiter binden
Der Top Company Award fand dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt. Erstmals wurden dabei neben den beliebtesten Arbeitgebern Südtirols auch die beliebtesten Arbeitgeber Tirols ermittelt. Wer aber steckt hinter dem Award? Wer sind die Macher? Business Pool im Überblick.
> Radius: Business Pool hat vor fünf Jahren den Top Company Award ins Leben gerufen. Wie hat sich das Unternehmen die vergangenen Jahre entwickelt?
Philipp Weifner: Uns gibt es mittlerweile seit 15 Jahren. Vor allem zuletzt sind wir sehr stark gewachsen. Wir haben unser Leistungsspektrum erweitert. Das heißt, wir suchen für Unternehmen nicht nur Mitarbeiter, sondern wir unterstützen sie auch, diese Mitarbeiter zu halten und langfristig zu binden. Um in konkreten Zahlen zu sprechen: Vor fünf Jahren waren wir fünf Mitarbeiter, jetzt sind wir zwölf und entwickeln uns stetig weiter.
> Radius: In Ihrer Haupttätigkeit sind Sie vor allem Personalberater. Welches sind die Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern?
Nicole Stampfer: Mit Sicherheit das Gespür für Persönlichkeiten und die Bedürfnisse von Kandidaten und Kunden. Jedes Unternehmen ist gerade bei der Mitarbeitersuche mit denselben Fragestellungen konfrontiert: Was ist der Aufgabenbereich des gesuchten Profils? Welche Anforderungen muss der gesuchte Mitarbeiter mitbringen? Zu guter Letzt unterschätzen viele Unternehmen den Zeitaufwand für das Sondieren von Bewerbern und kommen häufig in einen zeitlichen Engpass. Gerade hier setzen wir als Business Pool an und stehen beratend zur Seite.
P. Weifner: Häufig bringen Bewerbungen auch nicht das gewünschte Ergebnis, und der passende Kandidat ist nicht dabei. Auch hier können wir unsere Kunden durch unsere
breite Vernetzung und unsere umfangreiche Datenbank unterstützen.
> Radius: Sie unterstützen Unternehmen also auch dabei, Mitarbeiter langfristig zu binden. Was ist das Geheimrezept dafür?
N. Stampfer: Gerade das Verhältnis zum Mitarbeiter ist enorm wichtig. Besonders geschätzt wird, dass dem Mitarbeiter zugehört und dieser ernst genommen wird. Um besser verstehen zu können, was Arbeitnehmern wichtig ist, haben wir gemeinsam mit der EURAC eine Studie initiiert. Einige Teilergebnisse liegen bereits vor. Für gut die Hälfte der Befragten sind zum Beispiel ein besseres Arbeitsklima und Weiterentwicklungsmöglichkeiten häufig ausschlaggebende Gründe für einen Arbeitswechsel.
> Radius: Wie aber kann ein Unternehmen das Arbeitsklima konkret verbessern?
N. Stampfer: Dafür gibt es verschiedene Ansätze wie zum Beispiel eine anonyme Mitarbeiterbefragung durch das APLInstitute®. Sie bildet die Grundlage für die Teilnahme am Top Company Award. Hier können dann Maßnahmen abgeleitet werden, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter gezielt zu verbessern.
P. Weifner: Besonders wichtig ist zudem eine wertschätzende Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Ein verbessertes Arbeitsklima bringt auch für das Unternehmen weitreichende Erfolge. Studien belegen, dass ein zufriedener Mitarbeiter bis zu 30 Prozent mehr Leistung und Produktivität erbringt.
Business Pool GmbH
Handwerkerstraße 26 | 39100 Bozen
Tel. 0471 301 896
info@businesspool.it | www.businesspool.it
v.l.: Stefan Dalsasso, Philipp Weifner, Nicole Stampfer und Geschäftsführerin Barbara Jäger
Foto: Lars Hagen
MCI: Beratung in Brixen
Die Unternehmerische Hochschule® lädt Interessentinnen und Interessenten am Freitag, dem 6. Mai 2016, von 14 bis 17.30 Uhr zur Info-Lounge im Forum Brixen.
Bei persönlichen Gesprächen in entspannter Atmosphäre erhalten Besucherinnen und Besucher Infos und Hilfestellung bei der Wahl des passenden Studiums oder Weiterbildungsangebots. Anmeldungen und Terminreservierungen sind erbeten unter beratung@mci.edu.
Alle Details finden Sie unter www.mci.edu/infolounge
Weiterbildung in höchster Qualität am MCI
Berufstätige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger finden an der Unternehmerischen Hochschule® mit postgradualen Masterstudiengängen und kompakten Zertifikatslehrgängen flexible Möglichkeiten zur Karriereentwicklung. Punktgenaue Seminare, maßgeschneiderte Firmentrainings und spezielle Programme für Hochschulen runden das Angebot ab.
Modern & online studieren
Neben den umfangreichen Studienangebot in den Bereichen Wirtschaft & Gesellschaft sowie Technologie & Life Sciences, das als Präsenzstudium in Vollzeit und berufsbegleitend angeboten wird, startete das MCI im Herbst 2015 den International Business MBA online. Ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaft rundet das Online-Studienangebot am MCI ab.
Durch einen intelligenten Mix von Präsenzmodulen, OnlineModulen und elektronischen Medien unterscheiden sich die Online-Studiengänge des MCI grundsätzlich von herkömmlichen Fernstudien und erfüllen durch ihren hohen Grad an Interaktivität und Praxisorientierung höchste Ansprüche.
im Forum Brixen 06.05.2016, 14.00 – 17.30 Uhr
International studieren auf höchstem Niveau die unternehmerische hochschule ®
EXECUTIVE MASTERSTUDIUM
BEWERBUNG
General Management Executive MBA 22. August 2016
International Business MBA NEU 23. Mai 2016
Management & Leadership MSc 22. August 2016
Innovation & Intellectual Property Rights MSc 22. August 2016
ZERTIFIKATS-LEHRGÄNGE
CLASSIC | COMPACT
auf Anfrage
Controlling & Unternehmenssteuerung | Family Business NEU
General Management | General Management Compact Online NEU
Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmgmt. 1. Juni 2016
Soziale Arbeit auf Anfrage
Tourismus- & Freizeitwirtschaft 17. Juni 2016
Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik 18. Mai 2016
Wirtschaft & Management 15. Mai 2016
Wirtschaftsingenieurwesen 18. Mai 2016
MASTERSTUDIUM
Biotechnologie 1. Juni 2016
Entrepreneurship & Tourismus 24. Mai 2016
European Health Economics & Mgmt. NEU auf Anfrage
International Business & Management NEU 8. Juni 2016
International Health & Social Mgmt. 12. Mai 2016
Lebensmitteltechnologie & Ernährung* NEU 1. Juni 2016
Management, Communication & IT 20. Juni 2016
Mechatronik & Smart Technologies 1. Juni 2016
Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -mgmt. 13. Mai 2016
Strategic Management & Law NEU 19. Mai 2016
Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik 1. Juni 2016
Wirtschaftsingenieurwesen 1. Juni 2016
Alle Aufnahmetermine unter www.mci.edu/deadlines.
Mein HighTech Job
Ob Stamm oder Apfel – Microtec hat in über 35-jähriger Erfahrung die bildgebenden Verfahren so perfektioniert, dass sich die entwickelte Technologie weltweit durchgesetzt hat. Modernste Technik ermittelt alle Eigenschaften von Stämmen und Brettern, aber auch von Obst bis ins kleinste Detail.
An einer glänzenden Zukunft wird am Standort der Microtec in Brixen geschmiedet – hier in der Industriezone befindet sich der Hauptsitz des international tätigen Unternehmens, das seit seiner Gründung auf dem Gebiet der intelligenten Erkennung von Holzeigenschaften forscht und arbeitet.
Roman Taschler ist seit über 15 Jahren bei Microtec. Als „Installation Supervisor“ nimmt er weltweit neue Anlagen von Microtec in Betrieb. Damals begann er seine Arbeit in der Abteilung für Elektroplanung. Später widmete er sich den Installationen der komplexen Messsysteme und hat sich dabei vor allem auf Röntgenscanner und CT-Applikationen
spezialisiert. Der so genannte CT Log ist ein 360-GradRöntgen-CT-Scanner, der in Echtzeit ein präzises 3D-Modell des Stammes mit all seinen Eigenschaften darstellt.
„Mit diesem Scanner kann die Wertschöpfung des Holzes maximiert werden, denn aufgrund der Beschaffenheit ist es möglich das ideale Schnittbild und die spätere Nutzung zu bestimmen“, so Taschler. Microtec beschäftigt an fünf Standorten in Brixen, Venedig, Linz, Vancouver und Melbourne insgesamt 150 Mitarbeiter. Die meisten von ihnen sind Software-Ingenieure, SPS-Programmierer, Elektrotechniker oder haben eine technische Ausbildung.
„Wir sind auf Expansionskurs“, sagt CEO Federico Giudiceandrea. Um die Anfragen aus aller Welt zu bearbeiten, benötigt Microtec ständig Mitarbeiter im technischen Verkauf und Software-Ingenieure, vor allem im Bereich Bildverarbeitung: „Um Marktführer zu bleiben, müssen wir uns ständig hinterfragen und uns neuen Herausforderungen stellen. Jeden Tag.“
Microtec ist weltweiter Marktführer für Scanner-Lösungen in der Holzindustrie.
⤬ Erlebe Technologie
⤬ Reise um die Welt
⤬ Arbeite mit den Besten
A new challenge. Every day.
Roman Taschler
Kampf der Zettelwirtschaft
Personalakten anlegen, Löhne bezahlen, Unterlagen gesetzeskonform archivieren – und zwar so, dass keine sensiblen Daten in die falschen Hände geraten. Und das alles auch noch schnell und mit minimalem Aufwand?
Kein Problem: Passende Anwendungen dafür hat Südtirols führender IT-Dienstleister parat.
Die systems GmbH zählt Unternehmen aus verschiedensten Branchen wie Tourismus, Handwerk, Industrie und Handel zu ihren Kunden und rüstet sie mit modernster Soft- und Hardware aus. Dazu gehören natürlich auch smarte Lösungen für den Human-Resources-Bereich, also die Personalverwaltung. Lösungen dafür – von ganz simpel bis hochkomplex – bietet die systems GmbH.
systems’ IT ist von Anfang an dabei
Mit den digitalen Lösungen von systems wird die Personalabteilung unterstützt, egal ob inhouse oder in der hochsicheren systems-Cloud. Wird ein Mitarbeiter beispielsweise neu eingestellt, sendet das IT-System vorhandene Daten und Bewerbungsunterlagen automatisch an den Zuständigen im Personalbüro weiter. Anschließend verteilt es die Arbeiten, die bei jeder Neuanstellung anfallen, automatisch an die jeweiligen Abteilungen und synchronisiert sie sogar mit Out-
So hilft systems bei der Personalorganisation:
• automatisierter und vereinfachter Unternehmenseintritt von Mitarbeitern
• digitale Personalakte
• digitaler Lohnstreifen
• Datenverschlüsselung
• gesetzeskonforme Archivierung
look: So lassen sich Arbeitsplatz, IT-Ausstattung, Schlüssel, Parkplätze, Telefon und sämtliche Anforderungen zeitgerecht und schnell organisieren.
Die digitale Personalakte erweist sich auch später als hilfreich: Standortunabhängig lassen sich Urlaube beantragen, Schulungen oder Krankschreibungen eintragen, und alles kann übersichtlich abgerufen werden. Für daraus resultierende Aufgaben können Erinnerungen gesetzt werden. Läuft ein befristeter Arbeitsvertrag aus, gibt es rechtzeitig eine automatische Benachrichtigung. Und auch wenn ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen austritt, laufen alle nötigen Prozesse IT-unterstützt und großteils automatisiert.
Die digitale Personalakte: einfach, sicher, rechtlich einwandfrei
Auch bei der Gehaltsabrechnung sind die Lösungen von systems sehr nützlich, weil sie an Drittsysteme wie Gehaltsund Lohnprogramme, ERP-Systeme usw. angebunden werden können. So kann die Personalabteilung alle Dokumente über eine einfach zu bedienende Software gesetzeskonform archivieren und sie den Mitarbeitern digital und sicher zur Verfügung stellen.
So viele sensible Informationen müssen natürlich geschützt werden. Die Gehaltsabrechnung etwa verbirgt sich hinter Passwort und 128-Bit-Verschlüsselung; auch die digitale Personalakte ist gesichert, die HR-Abteilung kann Zugriffsrechte darauf selektiv vergeben. So bekommen Kollegen und Vorgesetzte nur jeweils die Daten zu sehen, die sie wirklich benötigen. Wer welche Dokumente bearbeitet, lässt sich einfach nachverfolgen.
Personaldaten sind auch für den Staat und seine Behörden von Interesse: Wie und wie lange diese Informationen aufzubewahren sind, ist in Italien gesetzlich geregelt. Die Lösungen von systems ersparen auch hier eine Menge Aufwand und unterstützen die digitale Archivierung der Dokumente –natürlich entsprechend allen geltenden rechtlichen Bestimmungen. Und ohne Papierchaos.
HOPPE ist ein international tätiges Unternehmen. Mehr als 2700 Mitarbeiter sorgen in sieben Werken in Europa und den USA dafür, dass durch den guten Griff Wohnkultur im Detail spürbar wird. Auch in der Region Südtirol werden HOPPE-Beschlagsysteme und Fenstergriffe entwickelt, hergestellt und vermarktet – schon seit über 50 Jahren!
Rund 700 Menschen arbeiten in den Südtiroler Produktionswerken in Laas und Schluderns sowie am Verwaltungsstandort in Lana. Im nahen Müstair in der Schweiz, dem Sitz der weltweit tätigen Unternehmensgruppe, sind 60 Personen beschäftigt. An mehreren weiteren Standorten in Europa und den USA werden Tür- und Fenstergriffe aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff und Messing entwickelt bzw. produziert und anschließend weltweit vermarktet. Damit zählt HOPPE zu den international führenden Beschlagherstellern.
HOPPE bietet mehr – auch am Arbeitsplatz
HOPPE-Griffe sind Qualitäts- und Markenprodukte, die in einer Vielzahl attraktiver Formen in verschiedenen Materialien und Farben hergestellt werden – oft auch in den unter-
Im Verkaufsinnendienst wird der gute Griff von HOPPE weltweit vermarktet.
schiedlichsten Varianten, um spezifischen Anforderungen des jeweiligen Vermarktungsgebietes gerecht zu werden. Was zunächst wie ein einfaches Produkt erscheint – ein Tür- oder Fenstergriff –, umfasst eine Vielzahl von Arbeitsschritten und begleitenden Tätigkeiten, um den Prozess von der ersten Idee über die Fertigung bis zur Vermarktung zu durchlaufen. Entsprechend vielfältig sind die Berufe, die bei HOPPE ausgeübt werden können. Von der Fachkraft für Metalltechnik oder Lagerlogistik über Maschinen- und Anlagenführer, Werkzeugmechaniker und Mechatroniker bis hin zu technischen Produktdesignern, Industriekaufleuten und Mediengestaltern sowie Marketing-, Finanz- oder IT-Experten: Die Fachleute sind in vielen Bereichen der Produktion, der Vermarktung oder der Betriebswirtschaft tätig – ein wesentlicher Anteil der Mitarbeiter wird hausintern ausgebildet. „HOPPE hat erkannt, dass die richtigen Mitarbeiter in Zukunft mehr denn je der bestimmende Wettbewerbs-‚Faktor’ sein werden“, so ist es in der Personal-Politik formuliert. Für die Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie bestmögliche Arbeitsumstände vorfinden – bei HOPPE wird dies Gesamt-Nutzen-Vorteil genannt. Hierzu zählen u.a. Verdienst, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsschutz, Arbeitszeitgestaltung, persönliche Wachstums-Chancen und Freiräume für sinnvolle Entfaltung. Arbeitsplätze bei HOPPE sind sozusagen „selbst gebastelte Abenteuer-Spielplätze für reife Erwachsene“, mit einem klar formulierten Unternehmensleitbild, das den Mitarbeitern die Orientierung für ihr Handeln gibt.
Bei der Entwicklung von Lösungen für technisch anspruchsvolle Gebäudehüllen ist FRENER & REIFER ganz vorne mit dabei. Das Traditionsunternehmen realisiert seit 40 Jahren Sonderkonstruktionen für die außergewöhnlichsten Baustellen der Welt.
Die Referenzliste von FRENER & REIFER ist umfangreich. Spezialfassaden für Luxushotels und private Villen reihen sich an hochkomplexe Gebäudehüllen für internationale Großprojekte. Derzeit werden nicht nur die spektakulären Shop-Fassaden für ein weltbekanntes IT-Unternehmen aus Kalifornien geplant, gefertigt und montiert, sondern auch noch andere gläserne Architekturträume verwirklicht. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Brixen hat sich in den letzten Jahren zu einem modern strukturierten Betrieb, mit Niederlassungen in Augsburg, Paris, London und New York entwickelt.
Hinter den innovativen Konstruktionen stehen motivierte, hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die gusseisernen Strukturen der Gasholder werden im Zentrum von London zu luxuriösen Appartementwohnungen umgestaltet. FRENER & REIFER ist für die Gebäudehülle verantwortlich.
FRENER & REIFER bietet viele berufliche Möglichkeiten. „Wir sind vor allem im technischen Bereich immer auf der Suche nach gut qualifizierten Fachkräften. Sie profitieren von unserem Erfahrungsschatz und der Aussicht auf eine lokale oder internationale Karriere“, so Thomas Geissler, der Geschäftsführer der Gruppe FRENER & REIFER.
Grohe in Bruneck ist der Ansprechpartner für Handwerker und Industrie, wenn es um Werkzeuge und Beschläge geht. Neue Kundenberater erhalten ein Jahr lang eine spezifische Produktschulung, damit sie für spezielle Situationen die Lösung anbieten können.
Seit mehr als 100 Jahren führt Grohe hochwertige Produkte in verschiedenen Ausführungen für Beschläge in der Metallund Holzverarbeitung, für die Sicherheits- und Befestigungstechnik,
den Industriebedarf, für Reinigung und den Arbeitsschutz von Kopf bis Fuß. 20.000 Artikel im Lager werden innerhalb eines Werktages ausgeliefert; bequem auf der Internetseite www.groheshop.com einsehbar.
Freundlich. Handwerklich geschickt. Mit Abitur.
„Für spezielle Probleme des Kunden vor Ort benötigen wir Kundenberater, die aufgrund ihrer technischen und Produktkenntnisse spezielle Lösungen finden“, berichtet Karl Grohe von der Unternehmensleitung. Ist der freundliche Kundenberater, vorzugsweise mit Abitur, gefunden, sieht der betriebliche Trainingsplan eine Berater- und Produktschulung vor. „Handwerklich Interessierte und Versierte sind besonders willkommen“, so Karl Grohe. Berater für den Verkauf an der Theke im Unternehmen, am Telefon und im Außendienst finden bei Grohe einen zukunftsträchtigen Einsatz.
Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Online-Stellenmärkten, persönliche Kontakte und Tipps aus dem Bekanntenkreis sind die wichtigsten Instrumente bei der Suche nach einem neuen Job.
In Südtirol ist der „Dolomiten“-Markt, die Samstagsbeilage mit den Kleinanzeigen des Tagblattes „Dolomiten“, führend, wenn es darum geht, Bewerber und Unternehmen zusammenzubringen. Über 500 Anzeigen von Jobsuchenden oder -anbietern, von klassischen Wortanzeigen bis zu auffallenden Formatanzeigen, werden jeden Samstag veröffentlicht (Auflage: über 50.000 Stück). Durch sogenannte „Kombi-Schaltungen“ erscheint jede Annonce zudem am darauffolgenden Mittwoch im „WIKU – Wirtschaftskurier“ (Auflage: über 43.000 Stück) sowie zwei Wochen lang in der Online-Version unter www.dolomitenmarkt.it (über 650.000 Seitenaufrufe im Monat). Somit erreichen derzeit über 900 Stellengesuche und Stellenangebote nahezu ganz Südtirol.
Stellenangebote – aber nicht nur …
Im „Dolomiten“-Markt sowie im Online-„Dolomiten“Markt finden Leser aber nicht nur Stellenangebote. Zu den Stärken der beiden Plattformen gehören auch Annoncen zum An- und Verkauf von Immobilien, Angebote zum An- und Verkauf von Motorrädern und Fahrzeugen und vieles mehr.
Online-Auftritt
Den Online-„Dolomiten“-Markt gibt es seit Jahresbeginn 2015. Seither durchstöbern 93.000 User das Portal; im Schnitt fünfeinhalb Minuten lang. 9,6 Seiten sieht sich ein Leser durchschnittlich an. Auf das größte Interesse stoßen hierbei die Stellenangebote. Zu den beliebtesten Rubriken gehört auch die „Fundgrube“, wo von Baumaschinen über Kücheneinrichtungen bis hin zu Bekleidung, Sport und Mu-
Die Kombination macht’s: Markt, WIKU und www.dolomitenmarkt.it.
sik alles zu finden ist. Besonders interessant: Inserate in der Rubrik „Fundgrube“ sind im Online-„Dolomiten“-Markt für Privatkunden kostenlos, bleiben 90 Tage lang sichtbar, und zu gewinnen gibt’s auch was ...
Das Gewinnspiel „Kostenlos inserieren und doppelt kassieren“ lautet derzeit das Motto. Unter allen Privatpersonen, die eine GratisKleinanzeige auf www.dolomitenmarkt.it aufgeben, werden bis kommenden Dezember monatlich tolle Preise verlost. Also nichts wie los, registrieren oder einfach anmelden und Anzeige aufgeben.
Der Online-„Dolomiten“-Markt ist seit Februar auch auf Facebook zu finden. Nutzbar ist er zudem auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. Unternehmen und Privatkunden, die ihre Anzeigen online aufgeben, müssen aber nicht auf die gedruckte Variante verzichten. Weiterhin sind kombinierte Schaltungen mit den Printprodukten möglich. Anzeigen kann man unter anzeigen@athesia.it, Tel. 0471 081 600 oder www.dolomitenmarkt.it (rund um die Uhr) aufgeben.
Einen STEINwurf entfernt …
… und doch rund um den Globus aktiv ist der internationale Natursteinbetrieb Nikolaus Bagnara AG mit seinem Hauptsitz in Eppan. Jahrzehntelange Tradition und gleichzeitig der konstante Blick nach vorne machen das Familienunternehmen zu einem der erfolgreichsten in seiner Branche.
Was im fernen Jahr 1948 als kleiner lokaler Steinmetzbetrieb in Eppan begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einem globalen Player auf dem Natursteinmarkt entwickelt. Bereits seit drei Generationen lebt Familie Bagnara mit voller Leidenschaft für dieses einzigartige Naturprodukt. Mittlerweile wächst das Unternehmen stetig und führt eigene Steinbrüche in Zimbabwe, Spanien und den USA. Somit kann man innerhalb eines Betriebes die komplette Geschichte – vom Steinbruch über den Rohblock und die Rohplatte bis hin zum fertigen Endprodukt – genau nachvollziehen. Dieser 360°-Service ist einer der Erfolgsfaktoren der Nikolaus Bagnara AG. Neben mehreren Standorten in Norditalien (VR), zeichnet sich das Unternehmen mit einem internationalen und effizienten Vertriebs- und Einkaufsnetz aus, das unter anderem in Australien, Skandinavien, Korea, in den USA und in Brasilien aktiv ist.
Eintauchen in die Welt des Natursteins
Aktuell hat der Natursteinbetrieb weltweit ca.150 Angestellte. Durch das stetige Wachstum des jungen und dynamischen Teams steht die Suche nach neuem motiviertem Personal nie still. Besonders in der Produktion und im Management ist der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern sehr hoch. Einen besonderen Reiz bieten dabei die guten Entwicklungschancen und abwechslungsreichen Tätigkeiten mit dem natürlichen Material Stein. Dabei kommen nicht nur Technikbegeisterte auf ihre Kosten, sondern auch jene, die sich für präzise Handarbeit interessieren. Die Möglichkeit, in die Welt des Natursteins einzutauchen, gibt es bei diversen Praktika das gesamte Jahr hindurch.
Das Endprodukt – ein wunderschönes Natursteinbad
International und familiär zugleich
Die außergewöhnlich hohe Mitarbeiterbindung spricht für sich, und trotz der stetigen Expansion ist das Traditionsunternehmen immer noch ein familiäres und sozial engagiertes Unternehmen geblieben.
Gärtner im Allgemeinen und Landschaftsgärtner im Besonderen fallen nicht vom Himmel. Sie haben eine fundierte Ausbildung an der Fachschule Laimburg mit toller Lehre in einem Gartenbaubetrieb der Südtiroler Gärtnervereinigung genossen und sich danach zum Landschaftsgärtner spezialisiert. Und mancher wird Weltmeister.
Naturräume in Grün bis Bunt auf Balkonen und Terrassen, insbesondere Gärten sind persönliche Rückzugsorte, die den Menschen erfreuen, ihm guttun. Das gekonnte Miteinander von Pflanzen, Wasser und Steinen, von Gräsern und Blumen, Sträuchern und Bäumen schafft eine wohltuende Oase der Harmonie und Entspannung. Blütenpracht und gepflegtes Grün erfüllen die Besitzer mit Genugtuung und Stolz. Für die Realisierung braucht es professionelle Landschaftsgärtner.
Grundausbildung – Fachwissen mit viel Praxis Bereits in der Grundausbildung zum Gärtner und Floristen an der Fachschule Laimburg gehören Botanik, Pflanzenschutz, Gartenbautechnik und Zierpflanzenbau zu den Unterrichtsfächern. Wissen, das im Spezialisierungsjahr zum Landschaftsgärtner vertieft und mit neuen Fächern ausgebaut wird. Das Lehrabschlusszeugnis und den Gesellenbrief kann man in drei Schuljahren oder im Fachbiennium plus zwei Jahre Lehre in einem Gartenbaubetrieb mit Qualifizierungskursen an der Laimburg erhalten. Danach erst beginnt die Spezialisierung zum Landschaftsgärtner. Und wer will, kann nun auch an der Laimburg den Weg zum Meister einschlagen, die Meisterprüfung ablegen. Die Zusammenarbeit und Planung der Ausbildungsinhalte mit der Südtiroler Gärtnervereinigung gehören zum Erfolgskonzept. So sind Gartenbaubetriebe ideale Übungsstätten und eine wertvolle Ergänzung zum Schulgarten und der Gärtnerei des Versuchszentrums Laimburg.
Gärtnervereinigung – Logos weisen uns aus Die Südtiroler Gärtnervereinigung befasst sich mit der Aus- und Weiterbildung, gestaltet Versuchsprogramme im Bereich des Gartenbaus und organisiert Veranstaltungen, Ausstellungen und Marketinginitiativen. Die Sonne im Logo weist die 72 Mitgliedsbetriebe aus: der Garant für Qualität, Kompetenz und Professionalität. 50 Lehrlinge werden jährlich ausgebildet und erhalten Know-how aus erster, fähiger Hand. Die Landschaftsgärtner führen als Arbeitsgruppe im Verband den grünen Punkt im Logo. Sie zeichnen sich durch ständige Fortbildung aus, um den Gartentraum des Kunden vom Blühen und Gedeihen, Flanieren auf stillen Wegen und Ruhen an lauschigen Plätzen verwirklichen zu können. Die hohe Fachkompetenz unterscheidet sie von Billiganbietern.
Nachwuchsarbeit – wahrhaft weltmeisterlich Im wahrsten Sinne weltmeisterlich ist die Nachwuchsarbeit der Gärtnervereinigung. Bei der Weltmeisterschaft der Berufe 2015 haben zwei Südtiroler Landschaftsgärtner mit ihrem Betreuerteam Gold errungen. Die Gärtner freuen sich mit ihren Weltmeistern David Gögele und Matthias Hofer. Diese Auszeichnung ist sichtbarer Beweis gelungener Zusammenarbeit zwischen der Südtiroler Gärtnervereinigung und der Fachschule Laimburg. Ein Beweis mehr für die hohe, umfassende Qualität der Südtiroler Landschaftsgärtner, die Gartenträume wahr werden lassen.
Die beiden Weltmeister David Gögele und Matthias Hofer
Europa braucht mutige Junglandwirte
Dritter Europäischer Kongress der Jungbauern – Über 200 junge Landwirte aus 17 Mitgliedstaaten treffen sich zum Austausch – Auszeichnung innovativer Projekte.
Vom 7. bis 8. April fand in Brüssel der dritte Europäische Kongress der Jungbauern statt. Über 200 Jungbäuerinnen und Jungbauern aus 17 EU-Mitgliedsstaaten nahmen daran teil. Darunter auch einige Vertreter der Südtiroler Bauernjugend. Mit Robert Thurner, Sieger des Südtiroler Innovationspreises „IM.PULS“ stellte sich die Bauernjugend auch dem europäischen Wettbewerb für Junglandwirte. Für eine Auszeichnung hat es beim Wettbewerb letztendlich nicht gereicht. Robert Thurner, der auf dem Afingsbruckhof im Sarntal über 500 verschiedene Kultursorten auf kleinstem Raum anbaut und selbst vermarktet, ist dennoch glücklich. Junglandwirte spielen entscheidende Rolle für Zukunft
Im Rahmen des Kongresses wurde auch viel über die Zukunft diskutiert. So zeichnete Nuno Melo, Mitglied des Europäischen Parlaments für Portugal, in seinen Grußworten einen Vergleich: „Ohne Junglandwirte hat die Landwirtschaft keine Zukunft, so wie in weiterer Folge ohne eine starke Landwirtschaft auch das Europäische Projekt zusammenbrechen würde.“ Harte Worte, die eine klare Botschaft beinhalten. Nämlich, dass gerade die junge Landwirtschaft die entscheidende Rolle für die Zukunft Europas bildet.
Landwirt als Beruf und Berufung
Dass es bei der Unterstützung junger Landwirte noch viel zu tun gibt, zeigen die Zahlen. Nur sechs Prozent aller Jungbauern in Europa sind unter 35 Jahre alt. Auch der Südti-
roler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann ist überzeugt, dass hier noch weit mehr drinnen ist. Er ist froh, dass es den Kongress der Junglandwirte gibt und unterstreicht: „Wenn sich jemand für die Landwirtschaft entscheidet, so ist dies eine bewusste Entscheidung. Das heißt gleichzeitig, dass wir diese motivierten Junglandwirte auf ihrem Weg begleiten müssen, damit sich die Landwirtschaft weiterentwickelt. Das wiederum kommt uns allen zugute.“
Wer motiviert ist, ist auch mutig
Trotz einiger Schwierigkeiten ist und bleibt die Landwirtschaft noch immer ein erstrebenswerter Berufssektor. Davon zeugt die gute Stimmung unter den Teilnehmern des Kongresses. Sieghard Alber, SBJ-Landesobmann: „Man spürte unter den Teilnehmern eine Aufbruchsstimmung. Wer motiviert ist, hat Mut, und wer Mut hat, ist bereit ein Risiko einzugehen. Manche Ideen werden scheitern, einige allerdings verhelfen der Landwirtschaft zum entscheidenden Durchbruch.“
Die 17 innovativen Projekte, die am Wettbewerb teilgenommen haben, sind auf dem richtigen Weg. Christine Tschurtschenthaler, SBJ-Landesleiterin, fieberte besonders mit dem Südtiroler-Projekt mit: „Wir haben uns gut auf den Wettbewerb vorbereitet. Auch wenn unser Projekt letztendlich nicht ausgezeichnet wurde, staunten die anderen Teilnehmer nicht schlecht über den Weg, den Robert Thurner auf seinem Hof eingeschlagen hat.“ Fakt ist, dass es für viele schwer vorstellbar ist von so einer kleinen Fläche leben zu können. „Wir kehren jedenfalls mit vielen neuen Eindrücken und der Gewissheit, dass wir stolz auf unsere Jungbauern sein können, aus Brüssel zurück“, resümiert Tschurtschenthaler.
Die Vertreter der Bauernjugend mit dem Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann beim Europäischen Kongress der Junglandwirte in Brüssel
Südtirols
geprüfte Seilbahntechniker
Dietmar Leitner von den BB Gitschberg-Jochtal und Adam Felder von den Bergbahnen Olang-Kronplatz sind die beiden ersten Südtiroler, die die Lehrabschlussprüfung zum Seilbahntechniker an der Berufsschule Hallein (Österreich) erfolgreich ablegen konnten. Zu den Aufgaben eines Seilbahntechnikers gehören u. a. die Bedienung der Seilbahnen, die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Anlagen und die Durchführung von Service- und Wartungsarbeiten.
In Österreich wurde 2008 die Lehre zum Seilbahntechniker eingeführt. 2012 hat sich Südtirol, das mit seinen 375 Seilbahnanlagen und ca. 2.000 Seilbahn-Mitarbeitern ebenso ein „klassisches“ Seilbahn-Land wie Österreich ist, entschlossen, auch seine Seilbahnlehrlinge zur Ausbildung nach Hallein zu
schicken. „Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit allen Institutionen ist es uns gelungen, den Lehrberuf des Seilbahntechnikers in Südtirol rasch zu genehmigen. Durch das bilaterale Abkommen zwischen Österreich und Südtirol war auch der Besuch des Seilbahn-Kompetenzzentrums an der Berufsschule in Hallein keine große Hürde“, erklärt Siegfried Pichler, Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols.
Die Südtiroler Lehrlinge müssen nach der positiven Lehrabschlussprüfung im Seilbahnkompetenzzentrum Hallein eine eigene Prüfung über die gesetzlichen Bestimmungen für Seilbahnanlagen in Südtirol vor der Seilbahnbehörde ablegen. Bestehen sie die Prüfung, so sind die Seilbahntechniker auch befähigt, die Funktion als Dienstleiter oder Maschinist von Seilbahnanlagen auszuüben. Die in Südtirol vorgeschriebenen Maschinisten bzw. Dienstleiterkurse sind nicht mehr erforderlich.
Power-Snacks für die Karriere
Was und wann Sie während der Arbeit essen, entscheidet über Ihre Leistungsfähigkeit. Hier sind die besten Snacks für Aufgeweckte.
Über seinen Energiehaushalt sollte sich jeder gründlich Gedanken machen. Das hilft dabei, schwerwiegende Fehler zu vermeiden. Essen Sie schlau und essen Sie oft. Vor allem: Snacken Sie oft. Indem Sie Ihren Magen zum richtigen Zeitpunkt mit dem am besten geeigneten Futter anfeuern, verfügen Sie rund um die Uhr über das maximale Energieniveau.
7 Uhr: Blitzstart aus dem Bett
Sie haben acht Stunden nichts gegessen. Ihr Blutzuckerspiegel ist nahe null. Tanken Sie jetzt Protein und Fett,
vor allem aber komplexe Kohlenhydrate. Mischen Sie sich ein Müsli aus drei Teilen zarten Haferflocken und einem Teil Dinkel-Crunchies. Mit Milch auffüllen. Das liefert Fett, Protein und erstklassige Kohlenhydrate. Fügen Sie noch frisches Obst hinzu, um dem Blutzuckerspiegel einen Kick zu geben, der Sie mit Sicherheit wach macht.
10.30 Uhr: Starkes Zweitfrühstück
Nach zwei bis drei Stunden hat Ihr Körper die langkettigen Kohlenhydrate verarbeitet. Wenn Sie nicht Energie nachliefern, machen die ersten Zellen schlapp. Lassen Sie sich ein Kännchen leicht gesüßten Tee munden. Während der Zucker Ihren Blutzuckerspiegel auf Niveau hält, verbessert der Wirkstoff Tein die Aufmerksamkeit. Lassen
Sie Croissants und andere Backwaren liegen. Stattdessen schnappen Sie sich eine Handvoll Beeren. Die ballaststoffreichen Früchte verarbeitet der Körper nur langsam. So profitieren Sie von einer kontinuierlichen Kohlenhydratversorgung.
12.30 Uhr: Energisches Mittagessen
Was Ihr Blutzuckerspiegel jetzt braucht, ist keine Blitzkur, sondern lang anhaltende Energie. Bestellen Sie sich ein Tunfischfilet. Die enthaltenen Omega-Fettsäuren eignen sich ideal als Baumaterial für Gehirnzellen. Tröpfeln Sie Olivenöl und etwas Essig über den Salat. Das Öl bremst die Verdauung von Proteinen und Kohlenhydraten aus dem Salat, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und hält die Energieverfügbarkeit auf hohem Niveau.
15.30 Uhr: Nie im Nachmittagstief
Der Stress fordert seinen Tribut. Aber Sie geben dem nicht nach. Gönnen Sie sich einen Jogurt, sobald Ihre Energiereserven zu schwinden scheinen. Proteinreiche Milchprodukte wie Jogurt sind eine exzellente Quelle für Aminosäuren wie Tyrosin. Der Organismus benötigt Tyrosin für die Herstellung von Noradrenalin. Das Noradrenalin wiederum verhindert negative Auswirkungen von Stress und setzt Ihre Energiereserven frei. Auch der Verzehr von ein paar Cracker mit Butter ist ideal. Der Snack bietet zu dieser Zeit genau die richtige Kombination aus schnellen Kohlenhydraten, langsam brennendem Eiweiß und Fett. Und auf diese Weise halten Sie auch noch die letzten Stunden bis zu Ihrem wohlverdienten Feierabend ganz locker durch.
Wie ein Dirigent
Bei seiner Arbeit fühlt er sich wie ein Dirigent, bedacht auf die Harmonie seines Orchesters, auf das disziplinierte Zusammenspiel der Mitglieder, aber auch darauf, dass jedes Mitglied sich selbst ausdrücken kann. Der Unterschied ist nur, dass sein Orchester ein Unternehmen mit 400 Mitarbeitern und 50 Geschäften ist. Martin Hitthaler.
Menschen sind für Martin Hitthaler das Wichtigste. Die Menschen, die ihm ganz nahe stehen, seine Frau Ingrid und die vier Kinder Angelika, Jonas, Lukas und Simon. Nach den ersten drei Kindern – Simon wurde erst im Jahr darauf geboren – haben seine Frau und er 1995 ihr Unternehmen benannt: Anjoka.
Ebenso wichtig ist ihm seine große Familie, die Mitarbeiter. Wenn man die Webseite des Unternehmens Anjoka öffnet –hinter diesem Namen verbergen sich Conad-Supermärkte, Eurospin-Discountläden, zwei Shoppingcenter, Tabak- und Zeitungsgeschäfte sowie Bistros –, sieht man als Erstes ein großes Foto voll Menschen. Eine Gemeinschaft. Und so fühlen sich die Mitarbeiter von Martin Hitthaler auch.
Auf das richtige Team kommt es an
Dass sie im Einklang sind, darauf achten Geschäftsführer Martin Hitthaler und seine Filialleiter und Bereichsleiter, die er mit Sorgfalt auswählt. Auch die Teams in den einzelnen Läden werden mit Bedacht zusammengestellt. „Wenn ich falsch dirigiere, dann geht gar nichts, wenn Einklang da ist, dann ist das das halbe Geschäft!“ Hitthaler geht dabei ganz instinktiv vor, vertraut seinem Gespür.
Seine Mitarbeiter sind zu 90 Prozent Frauen, 70 Prozent der Filialleiter sind ebenfalls Frauen und auch in der Verwaltung ist das weibliche Geschlecht in der Überzahl. Viele der Mitarbeiterinnen arbeiten Teilzeit. „Wir sind flexibel“, betont Martin Hitthaler. „Wenn jemand frei braucht, dann bekommt er frei, dafür muss er eben ein anderes Mal bereit sein, einzuspringen, wenn jemand anderes ausfällt.“ Flexibilität und Solidarität unter den Mitarbeitern sind die Säulen seines Unternehmens und seines Erfolgs. Die guten Arbeitsbedingungen binden die Mitarbeiter langfristig an ihre Arbeitsstelle. „Wir haben einen ganz kleinen Wechsel. Die meisten Mitarbeiter bleiben über Jahre.“ Ein Pluspunkt auch für den Kunden, der auch im Supermarkt oder im Discounter seine Ansprechpersonen hat. Wie einst im TanteEmma-Laden. Filialleiter, Vize-Filialleiter und Bereichsleiter werden regelmäßig geschult. Gelegenheit, sich auszutauschen und kennenzulernen, voneinander zu lernen. Hitthaler kommt auch tatsächlich aus einem Tante-EmmaLaden, den seine Eltern Peter und Katharina 1949 im Pfalzner Widum eröffnet haben und den er 1992 übernommen hat. Er weiß, was der Kunde sucht, weiß, dass es neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, der Qualität der Waren noch etwas anderes braucht, um den Kunden langfristig zu binden.
Vom Tante-Emma-Laden zum Supermarktund Discount-Imperium
Aus dem kleinen Dorfladen – 1960 eröffnete der Vater das erste Kaufhaus in Pfalzen – ist längst ein Imperium geworden. Anjoka ist einer der größten Arbeitgeber Südtirols. Die Conad-Supermärkte und Eurospin-Discounts finden sich hauptsächlich in den größeren Dörfern, in den Anjoka ist einer der größten
Städten zieht Hitthaler es vor, das Feld den großen Konkurrenten zu überlassen.
Wie fühlt er sich heute, längst nicht mehr als Kaufmann im kleinen Dorfladen, sondern als Geschäftsführer eines Imperiums, der mit großen Zahlen jonglieren muss? „Mir ist das gar nicht bewusst. Imperium. Großer Manager. Nein, ich gehe meiner Arbeit nach wie eh und je. Mir passt die Arbeit.“
Den Unterschied zu früher macht er hauptsächlich in den Bedingungen aus. Es ist härter geworden. „Die Spesen steigen, die Kosten müssen gesenkt werden, um mithalten zu können, und da müssen die Mitarbeiter mithelfen.“
„Grundsätzlich bin ich gegen Sonntagsarbeit“
Themen wie durchgehende Öffnungszeiten, Sonntagsarbeit stellen ein Problem für ihn dar? Nein, sagt Martin Hitthaler, der grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit wäre, aber vom Markt gezwungen ist, mitzutun. „Sonntags habe ich aber andere Mitarbeiter. Mitarbeiter, die ausdrücklich am Sonntag arbeiten wollen, wie z.B. Studenten. Wenn es eine klare Regelung gäbe, ein Verbot, wäre ich jedenfalls der Erste, der sonntags schließt. Aber das hat die Politik versäumt. Ebenso wie eine Regelung bei den Einkaufszentren.“ Wenn man einem die Erlaubnis gibt, müssen auch andere zum Zug kommen. Das Ergebnis: „Ich bekomme jede Woche Anfragen, kleine Geschäfte zu übernehmen, die gegen die große Konkurrenz nicht angehen können.“
Wie er den Arbeitsmarkt in Südtirol beurteilt? „Gut“, sagt Martin Hitthaler, „Vor drei Jahren haben sich auf Stellenangebote noch hundert Personen gemeldet, heute sind es nur dreißig.“
Seine Frau Ingrid arbeitet im Betrieb mit, der jüngste Sohn, Simon, zwanzig Jahre alt, ist Erfolg versprechend eingeführt. Tochter Angelika ist als selbständige MarketingExpertin ebenfalls für Anjoka tätig. Die Söhne Jonas und Lukas gehen eigene Wege. Jonas ist mit gerade 23 Hubschrauberpilot-Ausbilder auf Hawaii, Lukas ist Gleitschirmund Skilehrer.
Traum Südamerika
Was macht der Anjoka-Geschäftsführer in seiner Freizeit, vorausgeschickt, dass viel freie Zeit nicht bleibt? „Ich bin gesellig und in vielen Vereinen sozial tätig, bin Präsident des Sportvereins und des Skivereins. Ich gehe gerne auf den Berg wandern.“ Und irgendwann träumt er von einer Reise in die Anden. Aber davor möchte er noch einige Geschäfte eröffnen und den Umsatz erhöhen.
Top Job für Anton
Generationenwechsel im Vorzeigebetrieb Leitner: Nach 20 Jahren an der Unternehmensführung tritt Michl Seeber ab. Er legt die Zukunft, die Firma und die 3.100 Mitarbeiter in die Hände seines Sohnes. Es war ein Abschied, der sich schon lange abzeichnete. Schon vor Jahren wollte Michl Seeber die Zügel abgeben. Die Führung eines weltweit tätigen Unternehmens gehört in jüngere Hände, meinte er. „Damals hat man mich gebeten zu bleiben“, erinnerte er anfang April in Sterzing. Und Michl Seeber blieb. Drei Jahre lang. Im Frühsommer wird Sohn Anton Seeber den Präsidentensitz von Leitner einnehmen. Zusammen mit den Kollegen im Vorstand Martin Leitner, Werner Amort, Marco Goss und Markus Seen wird er das Ruder übernehmen. Sein Arbeitsstil werde sich von dem seines Vaters unterscheiden, meinte der Neo-Präsident. Charakterlich sind die beiden grundverschieden: „Ich bin viel emotionaler und kann mich schnell ärgern. Anton hingegen bringt keiner so leicht auf die Palme. Er ist ruhig und sehr
bedacht“, sagte Michl Seeber vor wenigen Jahren über seinen Sohn. „Wir sind nicht gleich, Gott sei Dank. Aber von den Lebensprinzipien her sind Anton dieselben Werte wichtig wie mir.“ Werte, die auch die unternehmerische Vergangenheit geprägt hätten. „Mein Vater hat mich nach gewissen Prinzipien erzogen“, so Anton Seeber. „Diese Prinzipien sind auch ins Unternehmen eingeflossen.“
Südtirols coolstes Segelevent
Seit der Premiere im vergangenen Jahr darf die Brennercom Sailing Week getrost als Südtirols coolstes Segelevent bezeichnet werden. Nun wurde in Kaltern die zweite Auflage vorgestellt, die vom 7. bis 13. Mai wieder in Kroatien stattfindet. Sigi Rungaldier vom Veranstalter, dem Yachtclub Salten, konnte im Winecenter über 100 Segelsportler begrüßen. An den Start gehen 20 Boote, darunter die Titelverteidiger vom Team Brandnamic um Skipper Michael Widmann und Steuermann Peter Rosatti, die auch dieses Jahr zu den Favoriten zählen. Chancen auf den Gesamtsieg haben auch die Teams Hell Commerce um Hans Hell und BMW Auto Ikaro um Bernhard „Petz“ Mair. Anwesend waren auch Vertreter der Sponsoren: neben Charly Manfredi vom Hauptsponsor Brennercom (wird natürlich wieder selbst als Skipper mit einem Team starten), Stefano Galoppini von EMC und Matthias Ploner von NTS. Weiters unterstützen das Event: Plattner Bau Competence mit Geschäftsführer Sebastian Plattner, die Firmen Rothoblaas, Julius Meinl Italien, Mapetz, Falkensteiner Punta Skala, Mila und Auener Hof. Als Medienpartner werden die Tageszeitung „Dolomiten“ und Radio Südtirol 1 vom Segelevent berichten. Heiner Feuer kündigte ein Gewinnspiel an, in dessen Rahmen ein Platz auf dem Südtirol-1-Boot verlost wird und der Gewinner die gesamte Woche hautnah am Renngeschehen mit dabei ist. Das Team der Restaurants „Zum Rössl“ und „Jenesien“ um Florian Gamper servierte den Gästen köstliche Leckereien zum Wein der Kellerei Kaltern, für die Musik war die Band „Rudi & Simon“ zuständig. Weitere Informationen unter: bsweek.it
Keinen Stillstand zulassen, sich neuen Herausforderungen mutig stellen und soziale Verpflichtungen dabei nicht vernachlässigen – das seien die Grundsätze, an denen man auch in Zukunft festhalten werde. Seeber kündigte an, für das Unternehmen und dessen Mitarbeiter zu kämpfen – „bis zum Umfallen“.
hinten, v.l.: Florian Gamper, Heiner Feuer, Stefano Galoppini, Gianni Gandolfi (Rothoblaas), Charly Manfredi, Bernhard „Petz“ Mair (Mapetz), Matthias Ploner,Michael Widmann; vorne, v.l.: Die Burschen vom Organisationsteam des Yacht Club Salten mit der begehrten Siegertrophäe: Manni Huber, Ossi Weissteiner, und Präsident Sigi Rungaldier.
Wir sind Reider … und für Sie da!
Seit über 30 Jahren gehört das Pflanzen Center Reider zu den renommiertesten Garten- und Landschaftsbaubetrieben in Südtirol. Auf über 14.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Verkaufsfläche finden Sie eine riesige Auswahl an Grünpflanzen für innen und außen in allen Sorten und Größen. Duftende Kräuter, knackige Gemüsepflanzen, edle Balkonblumen, Blütensträucher, Palmen, Olivenbäume, Zitruspflanzen und besondere botanische Raritäten.
Gemeinsam für die Zukunft Zwei Generationen arbeiten im Betrieb Hand in Hand. Alois und Renate Reider führen das erfolgreiche Unternehmen zusammen mit ihren drei Kindern Markus, Kathrin und Christian. Nach langjähriger Ausbildung und viel Erfahrung leiten sie zusammen mit einem starken Team von Meistern, qualifizierten Fachkräften und langjährigen
Mitarbeitern die drei Geschäftsfelder: Gärtnerei, Floristik und Gartengestaltung.
Gute Ausbildung – Basis für Können und Qualität
Die gut ausgebildeten Fachkräfte garantieren eine professionelle Umsetzung der Projekte und fachkompetente Kundenberatung. Zusammen mit den Mitarbeitern werden vielfältige Arbeiten in enger Abstimmung mit den Kunden ausgeführt. Viele von ihnen wurden im Meisterbetrieb Reider ausgebildet. Die an sie gesetzten hohen Ansprüche zeichnen sich im Können aus, das sie bei landesweiten und internationalen Berufswettbewerben mit großem Erfolg beweisen konnten. Weitere Informationen unter: www.reider.it
Stabilitätsgesetz und Jobs Act
In der Handelskammer Bozen hatten am Donnerstag, 14. April Interessierte Gelegenheit, sich über die Neuerungen zu informieren, die die Regierung Renzi mit dem Stabilitätsgesetz und dem Jobs Act eingeführt hat. Bereits im letzten Jahr hatte die Handelskammer drei Veranstaltungen zur Arbeitsrechtsreform organisiert. Aufgrund der guten Zusammenarbeit in der Vergangenheit mit der Berufskammer der Arbeitsrechtsberater der Provinz Bozen und ihrer wichtigen Rolle für die Mitglieder, wurden die dritte und die vierte Tagung gemeinsam organisiert. Ende 2014 wurde das Stabilitätsgesetz erlassen, das ab 1. Jänner 2015 unter anderem einige Neuheiten im Bereich des Arbeitsrechts eingeführt hat beziehungsweise neu regelt. Dazu kommt das so genannte Jobs Act-Gesetz, das die Regierung ermächtigt, eine weitere Arbeitsrechtsreform durchzuführen. „Mit der Reform ist die Regierung Renzi darum bemüht, positive Signale für die Zukunft von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und Wirtschaftstreibenden zu setzen. Für Südtirol
sind die Steuererleichterungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aus dem Ausland nach Italien zurückkommen, besonders interessant. Damit wird den Fachkräften ein Anreiz geboten, nach dem Studium zurückzukehren und die Südtiroler Wirtschaft kann auf gut ausgebildetes Personal zurückgreifen“, unterstreicht der Generalsekretär der Handelskammer, Alfred Aberer. Weiters referierte die Arbeitsrechtsberaterin Ulrike Kofler über die Möglichkeit neuer Beitragsbegünstigungen für alle privaten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Die Arbeitsrechtsberaterin Paola Baroldi zeigte die neuen Möglichkeiten des Betriebswelfares auf. Das Stabilitätsgesetz sieht die Steuerbefreiung von bestimmten Leistungen zugunsten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familienmitglieder vor, wie Aus- und Weiterbildung, Erholung, soziale Fürsorge und Gesundheitswesen. Zusätzlich wurde die Ersatzsteuer von zehn Prozent auf Produktionsprämien bis zu einer Höhe von 2.000 Euro pro Jahr wieder eingeführt.
Arbeitssicherheit: „Gesetze ohne Realitätsbezug“
Gesetze sollen die Unternehmer unterstützen, für die Sicherheit ihrer Angestellten zu sorgen – und sie nicht als Verbrecher dastehen lassen, fordert lvh-Präsident Gert Lanz. „Die drakonischen Strafen in puncto Arbeitssicherheit schrecken vor allem Jungunternehmer ab, Verantwortung zu übernehmen. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und aller Beteiligten im Unternehmen liegen uns am Herzen. Deshalb stellen wir hierfür auch regelmäßig die nötigen Ressourcen zur Verfügung. Allerdings brauchen wir Regelungen mit Hausverstand, und nicht Gesetze ohne Realitätsbezug.“ Es sind klare Worte, die Gert Lanz, Präsident im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister lvh, zum leidigen Thema Arbeitssicherheit findet. In Italien gilt jede Verletzung der Arbeitsschutzbestimmungen als Straftat. Immer wieder erreichen den Wirtschaftsverband Meldungen, bei denen Unternehmer sich für Arbeitsunfälle vor Gericht verantworten müssen, die durch ein Fehlverhalten eines Mitarbeiters oder durch einen unglücklichen Zufall passiert sind. Erst Mitte April hatte erneut ein solcher Fall aufhorchen lassen:
Josef Unterholzner, Gründer und Inhaber des Lananer Automobilzulieferers Autotest, hatte überraschend mitgeteilt, die Mehrheit an seinem Unternehmen verkauft zu haben, weil er wegen eines Arbeitsunfalles verurteilt worden war. Mit Sozialstunden konnte er eine drohende Haftstrafe umgehen. „Es ist schade, wenn erfolgreiche Unternehmer aus einem solchen Grund das Handtuch werfen und somit wertvolle Arbeitsplätze und den Standort Südtirol in Gefahr bringen“, bedauert lvh-Präsident Lanz. „Diese Missstände können wir nicht hinnehmen. Dass kaum mehr jemand einen Betrieb führen will, ist mittlerweile leicht verständlich.“ Das bereitet ihm allerdings Sorgen: „Vor allem Jungunternehmer schrecken davor zurück, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie sehen, welche Folgen das mit sich bringen kann.“ Lanz ist überzeugt: „Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter stehen an erster Stelle. Gesetze sollten uns dabei unterstützen, diese auch zu gewährleisten und uns nicht Sorgen bereiten, ob wir nicht morgen für etwas verurteilt werden, für das wir gar nichts können.“
Top Job: Manager des Jahres und Sozialarbeiter
Wer hätte das gedacht. Erfolgreicher Unternehmer in der harten Auto-Zulieferbranche und vor zwei Jahren noch Manager des Jahres. Ausgezeichnet mit dem Porsche Award für einen der Top 10 Zulieferer des Jahres nach den höchsten Qualitätsrichtlinien. Jahresumsatz der Gruppe knapp 100 Mio Euro.
Ein banaler Arbeitsunfall, den ein Mitarbeiter durch Eigenverschulden erlitten hat, macht aus einem erfolgreichen
Unternehmer einen Straftäter. Absurder geht es gar nicht! Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen ist nun Sozialarbeit angesagt. Jetzt macht Josef Unterholzner Dienst im Recyclinghof der Gemeinde Lana und nimmt den Bürgern den verwertbaren Müll ab, streicht Parkbänke und macht sonst für einen Mann seines Kalibers ähnlich sinnvolle Arbeiten –eben einen „Top Job“. Der Sepp nimmt es mit Humor: „Ich treffe viele Bekannte die alle Bescheid wissen und habe viel Zuspruch!“
Ob die Gemeinde Lana von seinem unternehmerischen Denken und Handel profitieren kann, entzieht sich unseren Kenntnissen. Ein Seminar über unternehmerisches Denken in der Gemeindeverwaltung wäre eine richtige WinWin-Situation. Der Sepp wäre gefordert und die Gemeinde bekommt kostenlos ein Seminar das sonst einen Haufen Geld kosten würde.
Das Waldner-Gen: Aus Fremden Freunde machen
Anfang April wurde der 520. Geburtstag des Marlinger Romantikhotels „Oberwirt“ gebührend gefeiert. Dass aus dem einfachen Schankwirt eines der besten Häuser im Burggrafenamt wurde, liegt nicht zuletzt an den jüngsten Generationen, sprich an Sepp Waldner und seiner Familie. Der Clanchef verabsäumte es bei der Jubiläumsfeier gestern am „Oberwirt“ dennoch nicht, seinen Vorfahren zu danken. Seit 1749 befindet sich der Gastbetrieb in den Händen der Familie Waldner, doch die schwärzesten Zeiten erlebte das Hotel während der beiden Weltkriege. „Im Faschismus durften wir nicht einmal unseren Namen behalten. Aus dem „Oberwirt“ wurde ein „Albergo Belvedere“, erinnerte sich Sepp Waldner. Danach ging es wieder aufwärts, als Franz und Martha Waldner den Betrieb 1949 übernahmen. Die größte Blüte erfuhr der „Oberwirt“ jedoch unter ihm, dem heutigen Chef Sepp Waldner, einem nimmermüden Alleskönner, der neben dem Gastgeber-Sein auch noch etwas vom Pferde- und Rosenzüchten und vom Weinmachen versteht. Unter ihm mutierte der dörfliche „Oberwirt“ zum noblen Romantikhotel, wovon die Gäste bei der Feier Zeugnis ablegten. „Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen“, gab etwa der ostbelgische Journalist und Autor Norbert
Meyers zum Besten, der die Chronik des „Oberwirt“ überarbeitet und zu einem stattlichen, über 140 Seiten starken Buch gebündelt hat. Ein anderer Gast, seines Zeichens Mitinhaber des berühmten „Hotel Adlon“ in Berlin, sprach vom Waldner-Gen, das tief im DNA der Familie verwurzelt sei: Es mache Fremde innerhalb kurzer Zeit zu Freunden.
Stricker Visions: Der Skisport in China boomt
Ein gesellschaftlicher Höhepunkt des Auftakttages der Fachmesse „Prowinter“ war am 6. April die Verleihung des „Geierschnabel-Awards“ an den chinesischen Ski-Pionier Li Jianhong. Der Preis wird – in Gedenken an Erwin Stricker –Personen verliehen, die durch „herausragende Visionen und verrückte Ideen“ aus der Masse herausstechen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „I have a dream. China Skipower!“. Dabei tauchte die Frage auf, welchen Weg China in der Entwicklung des Wintersports gehen wird. Peking hat im vergangenen Juli den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2022 bekommen und der Markt in Asien befindet sich in kontinuierlichem Wachstum. Einer, der von Beginn an an das Potenzial des Skisports
in China glaubte, war Jianhong, ein Weggefährte und Freund von Erwin Stricker: „Der Skisport in China boomt seit Jahren und verzeichnet jährliche Steigerungsraten von 15 Prozent und mehr. Ich bin mir sicher, dass dieses hohe Wachstumstempo noch mindestens zehn weitere Jahre anhalten wird“, ist er überzeugt. Dem chinesischen Markt fühlte sich auch Erwin Stricker auf besondere Weise verbunden. Er reiste häufig ins Reich der Mitte, knüpfte Kontakte, weckte Begeisterung, schenkte Erfahrung, vermittelte Geschäfte. Stricker hatte einen Traum: seine Liebe für den Wintersport an China weiterzureichen, das riesige Land als neue, aufstrebende Wintersportnation wachsen zu sehen.
3 Generationen Südtiroler Gastlichkeit auf einen Blick v.l.: Junior Johann, die designierte „Oberwirt“-Chefin Barbara, Mutter Renate, Schwester Andrea und Vater Sepp Waldner
Der chinesische Ski-Pionier und Investor Li Jianhong mit Linda Stricker
Lehre wird noch attraktiver
Es sind gleich drei konkrete Punkte, die der Landtag im Sinne der dualen Ausbildung Anfang April beschlossen hat. Die wichtigste Neuheit betrifft die Möglichkeit des Maturaabschlusses in der Berufsbildung. „Mit der Anpassung des aktuellen Lehrlingsgesetzes wurde die Voraussetzung geschaffen, dass junge Handwerkerinnen und Handwerker, nach erfolgreichem Abschluss der vierjährigen Lehre, die Matura berufsbegleitend über einen weiteren, zweijährigen Lehrver-
trag absolvieren können“, freut sich der Vizepräsident im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, Martin Haller. Durch den staatlich anerkannten Maturaabschluss erhalten die künftigen Neugesellen den vollen Zugang zur Weiterbildung, ihnen stehen die Türen zu höherer Bildung an Universitäten, Fachhochschulen usw. offen. „Damit ist uns ein Meilenstein zur Verbesserung und Attraktivitätssteigerung der erfolgreichen dualen Ausbildung gelungen“, unterstreicht auch Junghandwerkerchefin Jasmin Fischnaller. Eine Bestrebung innerhalb dieser Gesetzesabänderung sollte laut lvh auch die Anpassung der Lehrzeit aller Berufe auf vier Lehrjahre sein. Auch dies wurde im vorliegenden Lehrlingsgesetz abgeändert: Nun besteht die Möglichkeit, ein optionales viertes Lehrjahr einzuführen und dadurch die Matura in der Berufsbildung anzustreben. Eine wichtige Lücke schließt der Gesetzgeber zukünftig auch mit der Möglichkeit, die Lehre um bis zu einem Jahr zu verlängern. „Es gab mehrere Fälle, wo Lehrlinge am Ende ihrer vertraglichen Lehrzeit die schulische Ausbildung noch nicht abgeschlossen hatten. Wenn ein Schuljahr nachgeholt werden muss, oder wenn am Ende der Lehrzeit noch ein paar Monate Schulzeit fehlen, kann man in Zukunft eine Lehrverlängerung bis maximal ein Jahr beantragen“, so Haller.
Landwirtschaft erhofft sich ein positives Jahr 2016
Nach einem eher schwierigen Jahr 2015 blickt die Südtiroler Landwirtschaft wieder zuversichtlich in die Zukunft. Dies geht aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Das vergangene Jahr lief für die Südtiroler Landwirtschaft nicht optimal. Die Obstwirtschaft kämpfte mit einem europaweiten Überangebot, das die Marktlage wesentlich beeinträchtigte. Folglich konnten nur etwa 40 Prozent der Obstgenossenschaften den Apfelproduzenten zufriedenstellende Erzeugerpreise auszahlen. Auch in der Weinwirtschaft war die Ertragslage nicht optimal, weil die Erntemenge der Weinlese 2014 weit unter dem Durchschnitt lag. Die Schwierigkeiten des vergangenen Jahres sind aber zum Teil überwunden und die landwirtschaftlichen Genossenschaften erhoffen sich ein positives Jahr 2016. In der Obstwirtschaft sehen die Rahmenbedingungen heuer besser aus: Die letzte Apfelernte war europaweit etwas geringer und die Großhandelspreise sind derzeit um sechs Prozent höher als vor zwölf Monaten. Die Kellereien äußern sich ebenfalls optimistisch. Die Weinlese 2015 war qualitativ sehr gut und auch die Erntemengen sind im Vergleich zu 2014 gestiegen. Das Geschäftsklima ist auch in der Milchwirtschaft eher positiv, hat
sich aber gegenüber 2015 verschlechtert. Zwar gehen 90 Prozent der Milchhöfe und Sennereien davon aus, dass sie den Milchbauern auch heuer zufriedenstellende Erzeugerpreise auszahlen können, es wachsen aber die Sorgen um die Lage des europäischen Milchmarktes. Die Abschaffung des Milchquotensystems im April 2015 hat zu einer Überproduktion und damit zu stark sinkenden Preisen geführt.
Golf - Charity Forst unterstützt Sporthil fe
Wer von den erfahrenen Golfern erinnert sich nicht an die legendäre Turnierserie der Südtiroler Sporthilfe?
„Apfelbaron“ Luis Braun hat für viele Jahre diese beliebte Serie betreut und organisiert. Dann ist es auf den Golfplätzen ruhiger geworden um die Südtiroler Sporthilfe.
Nun ist es wieder so weit. Mit der Spezialbierbrauerei Forst hat die Sporthilfe einen Partner gefunden, der den Südtiroler Golfsport schon seit Langem unterstützt und in der Sportförderung des Landes eine herausragende Rolle spielt. Gemeinsam wagen sich die Partner nun auf das Grün, das vielen die Welt bedeutet.
Am Sonntag, dem 29. Mai, steigt im Golfclub Lana die erste „Spezialbierbrauerei Forst Sporthilfe Charity“. Bekannte Sportler als Flight-Partner, Geschicklichkeitsspiele, tolle Preise, Sonderwertungen und ein Grillabend mit dem passenden Bier warten auf die Golfer. Neben vielen Spitzensportlern erwartet die Sporthilfe vor allem die vielen Golferinnen und
Golfer, die zum einen ihrem Lieblingssport frönen möchten, zum anderen aber die Möglichkeit wahrnehmen möchten, einige sportliche Aushängeschilder unseres Landes kennenzulernen und dabei mit viel Spaß und Unterhaltung auch noch den Nachwuchssport zu unterstützen.
Denn das alles hat auch einen karitativen Zweck: Der Erlös geht zu 100 Prozent an junge, talentierte Sportler aus unserem Land. Weitere Informationen unter: www.sporthilfe.it.
EIN GREEN, EIN FORST. WIR UNTERSTÜTZEN DIE JUNGEN SPORTTALENTE AUS SÜDTIROL.
Sonntag, 29. Mai 2016 • Golfclub Lana
Sporthilfe Golf Charity
Sporthilfe
Markus Prock (Rodeln)
Internationale Spitzensportler unter sich
Luis Braun (Mitte) mit v.l.: Andreas Castiglioni, Renate Kasslatter, Christa und Renate Gietl (alle Naturbahnrodeln)
Präsentation Golf-Radius
Ende März wurde im Indoor GOLF PAR72 Trainingscenter in der Handwerkerzone Pillhof in Unterrain/Eppan, die 25. Ausgabe des Südtiroler Golf-Magazins von Franz Wimmer präsentiert.
Etwa 60 Gäste trauten anfangs ihren Ohren nicht – über die gewählten Begrüßungsworte von Franz Wimmer. „Werte Gäste, liebe Golfer samt Gespielinnen, ihr Golfsnobs und sektsaufende Pfeffersäcke. Gefahr droht dem ganzen Land! Es soll ein Reservat für die Bozner und Meraner Crème de la Crème geschaffen werden, beste Wiesen und Waldfläche werden geopfert, ein Monstergolfplatz soll am Ritten entstehen ... Golfbälle fliegen uns um die Ohren und schlagen bis zu 20 Zentimeter tiefe Krater und einiges mehr.“ Dabei waren es nur Auszüge aus Leserbriefen in den 1970er Jahren, die zitiert wurden ... Kaum zu glauben, mit welchen Klischees damals der Golfsport behaftet war. Das war sogar dem damaligen „Dolomiten“-Chefredakteur Josef Rampold zu viel. In einer Randbemerkung erschien ihm ein Golfprojekt am Ritten mit entsprechenden Auflagen durchaus realistisch.
25 Jahre – Die Jubiläumsausgabe
Es war 1992, Südtirol hatte mit Petersberg und Karersee gerade zwei Golfplätze mit je 9 Loch, in Alta Badia und Passeier war man beim Planen, und hinterm Mendelpass in Sarnonico wurden die ersten 9 Loch gerade fertig. Die Idee, ein Golfmagazin als Beilage für die „Dolomiten“ zu produzieren, wurde im April 1992 erstmals umgesetzt (das ging natürlich nicht ohne den damaligen „Südtiroler Golfpapst“ Rudi Rimbl).
In den vergangenen 25 Jahren hat sich auch bei uns die Situation Gott sei Dank grundlegend geändert. Auf und in Umgebung der Golfplätze in Passeier, Lana, Eppan, am Petersberg, in Karersee, St. Vigil, im Pustertal, in Alta Badia, in Sterzing und Sanonico sind die kritischen Stimmen längst verstummt. Der Beweis, dass Golf ein Sport mit der Natur und nicht dagegen ist, wurde mehrfach erbracht. Projekte wie im Montiggler Wald oder am Ritten wären jetzt leichter durchführbar als noch vor zehn Jahren. „Dazu hat auch die jährliche Ausgabe des Südtiroler Golf-Magazins ihr Schärflein beigetragen“, ist Franz Wimmer überzeugt.
v.l.: Hermann Schnitzer, Philipp Zingerle, Franz Wimmer, Hans-Peter Thaler, Karla Dallacosta und Karlheinz Kofler
v.l.: Hagen Tschörner, Julian Seeber, Philipp Zingerle, Marc Market
v.l.: Anton und Dora Maier
v.l.: Toni Palma, Konrad Mittelberger, Günther Stimpfl, Andreas Spitaler und Kurt Ortler
v.l.: Doris Franzelin und Alexander Gostner
v.l.: Martin Unterrainer, Ulrike Kuppelwieser, Michael Mattesich und Werner Gramm