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Radius Top Jobs 2014

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Für manche Prozesse benötigt man auch weiterhin Papier. Für alle anderen nicht.

Einfach, gesetzeskonform, komplett und ergreifend genial: Dokumenten Management mit d.3 , Enterprise Collaboration Lösungen mit SharePoint und ecspand . Viele Unternehmen aus „Südtirols Top 100“ sind schon dabei. Sie auch?

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„Irgendwann werd ich Tierärztin, Volksbank-Mitglied bin ich jetzt schon!“
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impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur und Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination: Marita Wimmer

Redaktion: Norman Libardoni, Claudia Schwarze, Marita Wimmer, Nicole D. Steiner, Annamarie Huber, Miriam Rieder, Evelyn Tarasconi, Franz Wimmer

Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle

Verwaltung: Kapuzinergasse 5 39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Troyer AG, © MCI, LPA/Khuen Belasi, LPA/Ohnewein, Fotolia und Stiftung Vital, Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozenwww.athesiagruppe.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Aktuell

06 Bester Arbeitgeber 2014

18 Südtirol Awards

24 Familienfreundliche Unternehmen gesucht

28 Manager des Jahres 2013

34 Attraktiv als Familienunternehmen

40 Wie Flusskrebse schmecken

45 Südstern ist die Zukunft

48 Fokus Stress oder Ressource

Rubriken

46 Portrait: Arno Kompatscher

49 Gesundheit: Mehr Power fürs Gehirn

51 Bunte Meldungen

Im Portrait: Arno Kompatscher Er schläft fünf bis sechs Stunden pro Nacht. „Kurz aber gut.“ Den Sonntag hält er soweit möglich, frei für die Familie. Die Arbeitsstunden zählt er nicht, er arbeitet von frühmorgens bis spätabends.

Service | Firmenportraits

09 KKR GmbH, Bozen

10 Walcher Messebau GmbH, Frangart

11 Durst Phototechnik AG, Brixen

12 E. Innerhofer AG, St. Lorenzen

14 Eos Solutions AG, Bozen

15 Podini Data Consulting GmbH, Bozen

16 Business Pool GmbH, Bozen

17 Salone Norma, Bozen

21 Intercable GmbH, Bruneck

22 Autotest AG, Lana

25 Sel AG, Bozen

26 Troyer AG, Sterzing

29 Südtiroler Volksbank, Bozen

30 Gerhò AG, Siebeneich

32 Tiroler Versicherung, Bozen

36 Markas GmbH, Bozen

37 Fercam AG, Bozen

38 Athesia Verlagsanstalt AG, Bozen

43 MCI Management Center, Innsbruck

44 Terra Institute, Brixen

Fokus Stress oder Ressource Stress und Stressmanagement sind vielbenutzte Begriffe, Stress ist salonfähig geworden. Verschiedene Modelle nach Seile, Lazarus, Henry usw. stellen Hypothesen für die Entstehung und Bewältigung von Stress auf.

Prämierter Einsatz für den Standort Südtirol

Alle zwei Jahre stehen sie im Wettbewerb: Den Südtirol Awards erhalten die besten Südtiroler Unternehmen der Kategorien Investment, Export, Marketing und Innovation. 69 Bewerber nahmen im vergangenen Jahr am Wettbewerb teil.

Die Preisträger wurden in der „Nacht der Südtirol Awards“ am 18. Oktober 2013 im Stadttheater Bozen verkündet.

Es ist gar nicht so lange her, da wurde in einem Arbeitsleben nur ein oder zweimal die Firma gewechselt, und in Ausnahmefällen konnte man sich vom Lehrling bis zum Betriebsleiter oder Direktor empor arbeiten. Heute ist der Wechsel in vielen Fällen Voraussetzung um im Job weiter zu kommen. Zum einen um Erfahrung und Qualifikation zu sammeln, zum anderem auch um eigene Fähigkeiten nach Tätigkeit und persönlichem Interesse auszuloten und zu optimieren. Zum Top Job kommt man mit Einsatz, Begeisterung für die Aufgabe, permanenter Weiterbildung, Flexibilität und der Fähigkeit in einem Team positive Akzente zu setzen. Dazu gehören neben Vorschläge, Ideen, Konzepte auch eine gute Argumentation und Rhetorik um diese zu präsentieren bzw. durchzusetzen. Und wenn es auf Anhieb einmal nicht klappen sollte ist in unserer schnelllebigen Zeit auch Geduld noch eine Tugend. Immer nach dem alten Tiroler Sprichwort. „Oftamal tuat man mehr dawarten, wie darennen ...“

Franz Wimmer

Bester Arbeitgeber Südtirols 2014

Bereits zum dritten Mal wurde von der Bozner Beratungsagentur Business Pool der mitarbeiterfreundlichste Arbeitgeber Südtirols gekürt. Die Entscheidungen werden ausschließlich von den Mitarbeitern getro en, welche anhand eines gezielten Fragebogens mit 88 ausgewählten Aussagen, einer Kernaussage und drei o enen Fragen zur Unternehmenskultur den sogenannten „BAS – Bester Arbeitgeber Südtirols“ ermitteln.

Am 20. März 2014 wurden in der Handelskammer Bozen die „Besten Arbeitgeber Südtirols“ ausgezeichnet. In der Kategorie der großen Unternehmen (Large enterprises) siegte die E. Innerhofer AG aus Bruneck, ein Unternehmen für sanitäre Einrichtungen. Den zweiten Platz sicherte sich die Messe Bozen AG und auf den dritten Rang platzierte sich dieses Jahr die Podini Data Consulting GmbH. Bei der Prämierung der kleinen Unternehmen (Small enterprises) hingegen ging der Sieg an die Auto Hofer GmbH aus Klausen. Den zweiten Platz holte sich das Buchhaltungsunternehmen GP&P GmbH aus Auer, während die KKR GmbH bereits zum zweiten Mal den dritten Rang eroberte. Außerdem wurde noch jenes Unternehmen prämiert, welches im Vergleich zum letzten Jahr den größten Entwicklungssprung in der Bewertung der Mitarbeiter verzeichnen konnte. Die-

sen Preis nahm das Unternehmen Walcher Messebau GmbH entgegen.

Radius hat mit den beiden Gesellschaftern der Business Pool, Andreas Unterhofer, seit 2008 Gesellschafter und Geschäftsführer sowie Barbara Jäger, Gründerin und Gesellschafterin, ein Gespräch geführt und über die Themen, die Auswertung und die Zielsetzung der renommierten Auszeichnung diskutiert.

Radius: Um was genau handelt es sich beim „BAS“-Award? Andreas Unterhofer: Beim Preis „Bester Arbeitgeber Südtirols“ werden die besten Betriebe Südtirols anhand einer Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse und aufgrund der definierten Personalstrategie und Unternehmenskultur aus Sicht des Managements ausgezeichnet. In der diesjährigen Ausgabe wurden die Unternehmen in zwei verschiedene Kategorien unterteilt. Zum Einen Firmen, die bis zu 20 Mitarbeiter verfügen, die sogenannten „Small enterprises“, und zum Anderen die „Large enterprises“, nämlich Betriebe die über 20 Mitarbeiter beschäftigen. Dabei handelt es sich um den einzigen Award, den die Mitarbeiter dem Unternehmen verleihen.

Radius: Durfte jedes Unternehmen am Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“ 2014 teilnehmen oder gab es Einschränkungen?

Barbara Jäger: Jedes Südtiroler oder ausländische Unternehmen und jede öffentliche oder private Organisation mit Sitz in Südtirol ab einer Mindestgröße von 10 beschäftigten Mitarbeitern konnte am Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“ teilnehmen, das heißt alle interessierten Betriebe, unabhängig von Branche und Gesellschaftsform sowie auch jede Art von Non-Profit-Organisationen.

Radius: Wie wurde die Mitarbeiterzufriedenheit gemessen?

A. Unterhofer: Wie schon in den vorhergehenden Jahren spielten die Mitarbeiter eine zentrale Rolle der Befragungen für das Projekt BAS 2014. Dank einem standardisierten, neu gestalteten Fragebogen mit insgesamt 92 Aussagen (darunter drei offene Fragen zur Unternehmenskultur) kann ein gewisser Prozentsatz in jedem einzelnen Bereich sehr einfach herausgelesen werden, welcher ganz klar die Zufriedenheit der Mitarbeiter widerspiegelt. Die Mitarbeiterbefragung wurde wie bisher auf anonymer Basis durchgeführt.

Radius: Mit welchem Instrument wurden die Mitarbeiter befragt?

A. Unterhofer: Ein einfaches und innovatives System hat das bisher angewandte Modell zur Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse und Ermittlung der Besten Arbeitgeber Südtirols ersetzt. Die Rede ist hier vom APL System® (Analyzing, Planning, Leading – Analysieren, Planen und Führen), ein Instrument, welches sowohl die weichen Faktoren als auch die harten Faktoren abfragt, wie zum Beispiel Organisation und Struktur. Aufgrund dieses Instrumentes gelingt es uns mittels 89 standardisierten Aussagen mit Inhalten zu sieben verschiedenen „Dimensionen“ eine erste Analyse in ungefähr zwei Stunden abzulesen und auszuwerten. Außerdem dienen drei offene Fragen zur persönlichen Wahrnehmung der Mitarbeiter hinsichtlich der Werte, Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens als zusätzlicher Indikator für ableitbare Maßnahmen. Der Mitarbeiter trifft dabei seine Entscheidungen auf einer Zufriedenheitsskala von 1 (trifft fast gar nicht zu) bis 5 (trifft fast völlig zu).

Radius: Wie funktioniert dieses APL System® und inwiefern spielt es für den Wettbewerb eine Rolle?

B. Jäger: Das APL System® dient der Analyse, Stärkung und Entwicklung der Unternehmenskultur sowie zur systemischen Führung und Steuerung von Organisationen. Das inzwischen ausgereifte Modell besteht grundsätzlich aus drei Bausteinen: einerseits das APL Instrument, die Mitarbeiterbefragung zur Feststellung der Mitarbeiterzufriedenheit, welches zu zwei Dritteln für den Wettbewerb zählt, andererseits das APL Audit, welches einen Einfluss von einem Drittel auf den Preis hat und das APL Instrument ergänzt. Das APL Audit bietet den Führungskräften eines Unternehmens die Möglichkeit, ein klares Bild von den verfolgten Strategien und Zielsetzungen sowie den konkreten Maßnahmen zur Entwicklung oder Stärkung der Unternehmens- und Führungskultur zu bekommen. Das Audit spielt sich im Rahmen eines Berichtes des Topmanagements und durch die Beantwortung von 192 gestellten Fragen sowie 28 möglichen Beispielen ab. Eine zusätzliche Befragung ist durch das APL Customer möglich, eine Befragung der Kunden zur Feststellung der Kundenzufriedenheit, welche jedoch keinen Einfluss auf den Wettbewerb hat. Damit können die Stärken und Schwächen eines Betriebes aus der Sicht der Kunden gemessen werden und mit den anderen beiden Bausteinen des APL Systems® abgeglichen werden.

Radius: Welches sind die sieben verschiedenen Themenbereiche in der sich das APL Instrument und das APL Audit bewahrheiten?

A. Unterhofer: Wir können die sieben „Dimensionen“ zusätzlich in harte und weiche Faktoren unterteilen, wobei jeder Themenbereich weitere vier „Unterdimensionen“ besitzt. Zu den harten Faktoren zählen die Themenbereiche Strategie (Ziele, Kernkompetenzen), Organisation (Koordination, Partizipation) und Management (Planung, Steuerung), während die weichen Faktoren Bereiche wie Kultur (Unternehmens- und Führungskultur), Team (Teamgeist, Arbeitsklima), Differenzierung (Leitbild, Werte) und Individualität (Stärken und Image des Betriebes) beinhalten. Bis auf die Kernaussage, welche eine allgemeine Meinung des

Mitarbeiters über die Firma erfragt, spielen sich alle restlichen 88 Aussagen in diesen sieben Themenbereichen ab. Radius: Mit welcher Methodik wird der Fragebogen schlussendlich ausgewertet? Werden alle Fragen gleich viel gewertet?

A. Unterhofer: Angesichts der Antworten der Mitarbeiter wird ein sogenannter APL Index ermittelt, ein Mittelwert der Ergebnisse zu allen geschlossenen Aussagen. Er spiegelt die allgemeine Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen wider und trägt einen wesentlichen Beitrag zur Auszeichnung des „BAS“-Awards bei. Das zweite Kriterium für den Preisgewinn stellt zu einem Drittel das APL Audit dar. Dieses hat jedoch keinen Index, sondern dient als Ergänzung zum APL Instrument und wird für Vergleiche und Rückschlüsse herangezogen. Für die Auswertung und Analyse der abgegebenen Antworten und der Erstellung eines Feedback-Reports und einer Ergebnispräsentation vergehen ungefähr zwei Wochen.

Radius: Ist eine Analyse auch außerhalb des Wettbewerbs als Analyse-Instrument möglich?

B. Jäger: Zumal sich das APL System® als äußerst strategisches und professionelles Mess- und Managementinstrument erweist, liegt es im Interesse des Business Pools dieses System ohnehin auch außerhalb des Wettbewerbs als Analyse- sowie Management-Instrument zu nutzen, um eine klare und präzise Personalbilanz eines Unternehmens schwarz auf weiß zu definieren. Das APL System® schafft nicht nur eine gesunde Unternehmenskultur, sondern auch motivierte Mitarbeiter mit hoher Motivation und Arbeitsplatzbindung, was sich später auf eine höhere Produktivität und Betriebsrentabilität auswirkt. Durch die Antworten der Mitarbeiter wird der Beste Arbeitgeber Südtirols ermittelt. Dadurch ist der Mitarbeiter nicht nur Preisgeber, sondern zugleich auch Preisträger.

1. Platz Large-Enterprises: Innerhofer AG
1. Platz Small-Enterprises: Auto Hofer GmbH

Coole Vielfalt –Coole Lösungen

Mit großer Freude hat KKR erneut den Preis für den dritten Platz beim BAS entgegengenommen. Es war die Bestätigung für eine konsequente Weiterführung und Entwicklung eines Pfeilers der Firmenphilosophie und der Grundüberzeugung: „Mit den richtigen Mitarbeitern können wir alles erreichen.“

Dank ihrer Mitarbeiter kann KKR ...

• … Produkte und Prozesse kühlen: Verschiedenste Anwendungen brauchen gezielt tiefe Temperaturen. Bei der Frischerhaltung von Waren und Lebensmitteln wie Fleisch, Obst, Gemüse oder Brot kann KKR – sei es in der Produktion wie auch für die Lagerung und Weiterverarbeitung – die geeignete Lösung bieten. Weitere Anwendungsgebiete finden sich in der Forschung, in Krankenhäusern, in der Pharmazie und Kosmetik. Mit seinen Mitarbeitern schafft KKR im wahrsten Sinne des Wortes coole Lösungen für Produkte und Produktionsprozesse.

• … ein angenehmes Raumklima schaffen: Ob Büro oder Wohnzimmer zu Hause: ein angenehmes Raumklima steigert das Wohlbefinden der Menschen, die dort leben und arbeiten. Auch die richtige Luftfeuchte spielt eine wichtige Rolle. Die richtigen Mitarbeiter schaffen das richtige Ambiente.

• … energetisch effizient arbeiten: Durch den Einsatz hochwertiger Produkte in Kombination mit dem Know-how der Mitarbeiter kann die Firma KKR für jeden Einsatzbereich eine optimale Energienutzung erreichen. Besonders bei der Kombination mehrerer Anwendungen lassen sich Potenziale und Einsparungen, wie zum Beispiel durch Wärmerückgewinnung, nutzen.

• … einen Rundumservice bieten: Von der Beratung zur Lieferung und Montage bis zur Übergabe an den Kunden, weiter über die regelmäßigen Wartungen und Kontrollen: von A bis Z gibt es alles aus einer Hand. Bei Notfällen kann 24h, 7 Tage die Woche auf die Mitarbeiter von KKR gezählt werden.

Deshalb sagen Heidi und Hansi Röhler ihren Mitarbeitern: „Ein herzliches DANKESCHÖN.“

INFO

KKR GmbH

Enrico-Fermi-Str. 4 | 39100 Bozen Tel. 0471 060 020 | Fax 0471 060 021 info@kkr.it | www.kkr.it

Zufriedene Mitarbeiter für den Erfolg

Von der Planung bis zur kompletten Ausführung und Einrichtung übernimmt Walcher Messebau als verlässlicher Partner den Messeauftritt Südtiroler Firmen. Die Mitarbeiter des Frangarter Unternehmens bilden die Basis für die erfolgreiche Arbeit. Sie bestätigten beim Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“ erneut die volle Zufriedenheit mit ihrem Arbeitgeber.

Seit 1967 ist Walcher Messebau der Spezialist für die Organisation von Messeauftritten, Ausstellungen, Kongresse und Veranstaltungen im In- und Ausland. Von der Planung bis zum voll eingerichteten Messestand – liegt alles in einer Hand. Mehr als 3.000 Kunden verlassen sich seit Jahrzehnten auf den europaweiten tätigen Full-Service-Partner. Nach Italien ist Walcher Messebau auch hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz tätig. Die Messebauer übernehmen die Gestaltung der Stände von Kleinstunternehmen über den Prestigeauftritt international tätiger Konzerne bis zur kompletten Gestaltung von Messen. Durch die langjährige Erfahrung können dem Kunden exklusive Lösungen geboten werden, die seinem individuellen Ansprüche angepasst sind. Nach eingehender Beratung und Planung im Haus werden sie mit handwerkliche Perfektion und Termintreue umgesetzt und am Einsatzort montiert. Jeder Stand ist somit ein Unikat, das den Charakter seines Nutzers widerspiegelt. Walcher Messebau ist langjähriger Partner der Bozner Messe, kooperiert mit der EOS, der Agentur Südtirol Marketing SMG und der Autonomen Provinz. Rund 1.200 Stände werden im Jahr im Inund Ausland von den 18 Mitarbeitern errichtet und gestaltet.

Zweifach ausgezeichnet bei „Bester Arbeitgeber Südtirols“

Zum zweiten Mal in Folge konnte Klaus Walcher in diesem Jahr die Auszeichnung entgegen nehmen. Bereits im Jahr zuvor hatten sich die Mitarbeiter sehr positiv über das

Betriebsklima und die Arbeitsbedingungen geäußert. „Es gab dennoch einige Hinweise, was verbessert werden kann. In diesem Beruf herrschen strenge Arbeitsbedingungen. Selbständiges Arbeiten und Verantwortung sind Voraussetzung. Wir haben darauf reagiert und in persönlichen Gesprächen mit den Mitarbeitern Verbesserungsmöglichkeiten ausgearbeitet“, berichtet der Chef. Mit großem Erfolg. Bis zu zwölf Prozent positiver fiel die Bewertung heuer aus und dem Unternehmen wurde das Prädikat „Ausgezeichnete Mitarbeiterzufriedenheit & Unternehmenskultur – für hervorragende Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit“ verliehen. Innovative Technik und gutes Design sind die Stärke des Unternehmens. Deshalb wurde im vergangenen Jahr stark in neue Standmaterialien und LED-Technik investiert. Im vor zehn Jahren erbauten Firmensitz in Frangart wurde das Lager wesentlich erweitert. Die dadurch überbaute Hoffläche bietet nun optimale Bedingungen zum Be- und Entladen der Materialien. Zum Firmenservice gehören nicht nur der Verleih, sondern auch der Verkauf von kompletten Messeständen und Zubehör.

Die Chance nutzen!

Erfolgreiche, internationale Unternehmen wie BMW oder Lufthansa machen es schon lange vor: Sie bieten interne Ausbildungsprogramme für ehrgeizige Berufseinsteiger. Auch das Südtiroler Unternehmen Durst will sich für die Zukunft rüsten. In der eigenen Nachwuchsakademie sollen junge Menschen gefördert und für die Tätigkeit im Unternehmen vorbereitet werden.

Das Unternehmen Durst ist bekannt dafür, dass es sich und den Markt laufend transformiert. 1936 von den Brüdern Julius und Gilbert Durst gegründet, hat sich der Betrieb in der Vergangenheit schon mehrmals neu erfunden. Heute operiert Durst weltweit als Produzent von hochwertigen digitalen industriellen Druckmaschinen für die Oberflächengestaltung, wie das Bedrucken von Fliesen, Glas, großen Werbeflächen, Textilien, Etiketten und anderen Materialien. Durst konzentriert sich auf Marktnischen und ist dort die Nummer eins.

O en für Neues

Querdenken, Ungewöhnliches versuchen und sich für Neues begeistern: Das sind die essentiellen Merkmale des Unternehmens Durst und der Menschen, die dort arbeiten. Die hohe Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu gehen und innovative Lösungen zu entwickeln, beweist das Unternehmen unter anderem auch durch das Angebot eines eineinhalbjährigen Traineeprogramms für Absolventen von technischen Berufsund Oberschulen. Das Programm ist ein mögliches Einstiegsmodell für junge Menschen in die Arbeitswelt. Geboten wird eine Kombination aus „learning by doing“ und fachlicher Weiterbildung. So sollen die jungen Menschen optimal auf die Tätigkeit im Unternehmen Durst vorbereitet werden.

In einer sechsmonatigen Orientierungsphase lernen die Teilnehmer die Technik und Funktion der Präzisionsgeräte kennen und werden durch „job rotation“ in die einzelnen Unternehmensbereiche eingeführt. In der darauffolgenden Vertiefungsphase bauen die Teilnehmer die bereits erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen durch eigenverantwortliche Tätigkeiten weiter aus, indem sie an eigenen Projekten arbeiten.

Hohe Leidenschaft für die Technik

Paul Bachmann, Personalleiter des Unternehmens erklärt: „Erfahrene Bewerber sind in unserer Branche kaum am Arbeitsmarkt vorhanden. Die Technologie in unserem Unternehmen ist sehr spezifisch und setzt Einschulungszeiten von zwei bis drei Jahren voraus. Kurzfristige Stellenbesetzungen sind in unserer Branche schwierig, deshalb wollen wir in der Nachwuchsakademie die benötigten Fachkräfte selbst ausbilden.“ Das Schulungsprogramm setzt eine Basisqualifikation in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik oder Mechatronik voraus. Eine hohe Begeisterung für die Technik versteht sich von selbst.

Perspektivisch bekommen die erfolgreichen Absolventen des Ausbildungsprogramms die Chance, als Konstrukteur, Techniker oder Spezialist in den Unternehmensbereichen Entwicklung, Engineering oder Service tätig zu sein. Die Durst-Nachwuchsakademie startet im Herbst 2014.

INFO

Durst Phototechnik AG Vittorio-Veneto-Str. 59 | 39042 Brixen Tel. 0472 810 111 | Fax 0472 810 156 info@durst.it | www.durst-online.com

Mitarbeiter bewerten ihre Firma

Die Auszeichnung „Bester Arbeitgeber Südtirols 2014“ in der Kategorie „große Unternehmen“ ist für den Fachgroßhändler „Innerhofer – Bad und Haustechnik“ eine großartige Anerkennung und Bestätigung der Firmenphilosophie. Besonders deshalb, weil die Bewertung in erster Linie auf eine Mitarbeiterbefragung zurückgeht.

Die E. Innerhofer AG ist seit jeher für das gute Betriebsklima bekannt. Im Laufe der Zeit ändern sich aber die Situationen und Ansprüche, deshalb muss sich die Geschäftsleitung mit Gunther Waibl, Walter Plaickner und Moritz Gamper immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Auch bei den Mitarbeitern. Daher wurde im vergangenen Jahr durch „Business Pool“ eine Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt.

Befragung ist wertvolles Instrument

Das Ergebnis war sehr erfreulich – es nahmen praktisch alle Beschäftigten an der freiwilligen Umfrage teil und die Bewertung fiel sehr gut aus. Aber es fehlten auch nicht An-

regungen und Kritiken, oft auch dort, wo sie nicht vermutet worden waren. Dies machte die Befragung zu einem wertvollen Instrument, an der Art und Weise der Mitarbeiterführung und Einbindung das Eine und Andere zu verbessern. Es wurde damit ein Prozess in Gang gesetzt, der das Unternehmen noch einige Zeit beschäftigen wird – Stellenbeschreibungen, Choaching, Mitarbeitergespräche usw. Innerhofer wird dabei weiterhin fachkundig von „Business Pool“ beraten und begleitet. Es gilt, sich ständig weiterzuentwickeln. Allein in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Zahl der Beschäftigten auf 170 verdoppelt. Heute sind rund 100 Personen im Hauptsitz in St. Lorenzen beschäftigt, die übrigen in den neun Filialen und Verkaufspunkten in Bozen und Meran sowie im Trentino und Belluno.

Marktführer in Südtirol

In Südtirol ist das Pusterer Unternehmen für Bad, Installation, Heizung, Klima und Haustechnik Marktführer, in den Nachbarprovinzen unter den Top drei. Ein guter, respektvoller Umgang der Mitarbeiter untereinander prägt das Arbeitsklima. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter kann und soll

dazu beitragen. Gefördert wird dies durch moderne Arbeitsplätze und effiziente Arbeitsinstrumente. Im Vordergrund stehen für das Handelsunternehmen also stets die Menschen. Ob Kunden oder Lieferanten und natürlich die Mitarbeiter untereinander – immer geht es um Menschen und Kontakte. Natürlich gehören auch die Waren zum Leben eines Großhandels. „Innerhofer“ ist seit Jahrzehnten bekannt für ihr umfassendes Produktsortiment und für Qualitätsprodukte. Dasselbe gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: professionell und freundlich. So wie „Innerhofer – Bad und Haustechnik“ eine Marke, ein „Brand“ ist, so wie bekannte Marken das Produktportfolio prägen, so soll auch für die Mitarbeiter „Innerhofer“ als Arbeitsplatz die Qualität einer Marke haben. Dieses so genannte Employer Branding wird die Firma auch in Zukunft prägen. Die Auszeichnung „Bester Arbeitgeber Südtirols 2014“ gibt dazu neuen Ansporn für alle im Unternehmen. Für den Präsidenten und Geschäftsführer Gunther Waibl die schönste Auszeichnung – denn sie hat bei „Innerhofer“ 170 Preisträger.

INFO

E. INNERHOFER AG

Brunecker Straße 14 | 39030 St. Lorenzen Tel. 0474 470 000 | Fax 0474 470 004 info@innerhofer.it | www.innerhofer.it

FREU DICH AUF ... NEUE FRISCHE.

Das kühle Nass! Alles rund ums Wasser in den topp Bäderausstellungen von INNERHOFER. DAS BAD. Sehen, fühlen, erleben und gut beraten. Jetzt den Planungstermin sichern –schon rauscht das Wasser. www.innerhofer.it

hansgrohe

Bau dir deinen Zukunftsplan …

… step-by-step mit einem Training on the Job im Informatikunternehmen EOS Solutions. Radius hat mit der HR-Managerin des Unternehmens Karin Lobis und der Praktikantin Karin Rassele, Bachelor in Wirtschaftswissenschaften, ein Gespräch geführt.

Radius: Weshalb haben Sie gerade das Unternehmen EOS Solutions für Ihr Praktikum gewählt?

Karin Rassele: Die EOS Solutions ist in Südtirol eines der bekanntesten ERP-Unternehmen und pflegt eine starke Zusammenarbeit mit Microsoft.

Praktikantin

Radius: Wie sehen Ihre Zukunftswünsche im Hinblick auf Ihre berufliche Laufbahn aus und kann Ihnen die EOS Solutions dabei helfen?

K. Rassele: Mich interessiert besonders das Berufsbild einer Beraterin. Bei der EOS Solutions bekam ich die Gelegenheit einen Spezialisierungskurs zur ERP-Beraterin zu besuchen. Außerdem möchte ich gerne Programmiererfahrung sammeln.

Radius: Ist es für Praktikantinnen schwieriger einen Platz in der Informatikbranche zu bekommen als für ihre männlichen Mitbewerber?

K. Rassele: Für mich war es nicht schwieriger, allerdings glaube ich, dass weniger Frauen in der Informatikbranche arbeiten.

Radius: Was erwarten Sie von Schul- oder Studienabgängern?

Karin Lobis: Fachlich sind der Abschluss einer technischen Oberschule oder ein abgeschlossenes Studium der Informatik oder Betriebswirtschaft wichtig und persönlich sind uns eine selbstständige lösungsorientierte Arbeitsweise, gute kommunikative Fähigkeiten sowie ein ausgeprägtes technisches Interesse sehr wichtig.

Radius: Welche Möglichkeiten bietet die EOS Solutions Praktikanten?

K. Lobis: Sie können fachspezifische Kurse in Bozen oder in unserem Ausbildungszentrum in Mailand besuchen oder auch Microsoft-Zertifizierungen ablegen. Gleichzeitig arbeiten sie mit erfahrenen Beratern zusammen und bekommen bereits erste Aufgaben.

Radius: Wie sieht das Berufsbild eines Software Engineers oder eines Application Consultants aus?

K. Lobis: Als Software Engineer sind sie verantwortlich für die Planung und Entwicklung von Änderungen und Erweiterungen der Standardanwendungen, betreuen die Migration von Kundendaten, implementieren die Reports und testen Änderungen für die Go-live-Phase. Als Application Consultant evaluieren sie die Geschäftsprozesse des Kunden, dokumentieren die betrieblichen Voraussetzungen, konfigurieren und personalisieren die Standardfunktionen und sind verantwortlich für die Testläufe und die Schulung.

Radius: Welche Anforderungen stellt die EOS Solutions an ihre Mitarbeiter?

K. Lobis: Kompetenz, Professionalität, Methodologie und Technologie sind die Kernmerkmale von EOS Solutions. Aus dieser synergetischen Wirkung erwächst der Mehrwert der angebotenen Lösungen. Das jeweilige Know-how unserer Mitarbeiter unterstützt so unsere Kunden, ihre Erfolge zu sichern und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu finden.

INFO

EOS Solutions

Giuseppe-di-Vittorio-Str. 23 | 39100 Bozen Tel. 0471 319 665 | Fax 0471 319 699 personal@eos-solutions.it | www.eos-solutions.it

www.eos-solutions.it

Karin Rassele
HR- Managerin
Karin Lobis

Motivierte Mitarbeiter als Basis zum Erfolg

„Our job, your success – unser Auftrag ist Ihr Erfolg“ heißt die Devise der Podini Data Consulting. Das hochmotivierte Team um Alessandro Podini widmet sich der individuellen Betreuung der einzelnen Unternehmen. Den Mitarbeitern werden optimale Arbeitsbedingungen garantiert. Auch Nachwuchssorgen gibt es nicht, die Jugend wird aktiv gefördert.

Seit dem Jahr 1972 ist die Data Consulting als Berater in den Bereichen Verwaltung, Steuer- und Handelsrecht, in der Ausarbeitung und Verwaltung der Buchhaltung, sowie in der Lohn- und Personalverwaltung tätig. Die 45 Mitarbeiter in den Büros von Bozen und Bruneck garantieren jedem Unternehmen effiziente und professionelle Lösung. In den Bereichen Steuerwesen, Gesellschaftsrecht und Finanzberatung arbeitet die Data Consulting dabei eng mit den Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern der Sozietät Podini & Partners zusammen. Was für den Kunden gilt, wird seit langem auch in der Unternehmensstruktur verwirklicht: Wertschätzung, Motivation, Teamwork und Fairness sind die Basis der erfolgreichen Arbeit des Unternehmens. Die Wahl zum „Besten Arbeitgeber Südtirols“ beweist, dass die stetigen Bemühungen von Alessandro Podini, seinen Mitarbeitern optimale Voraussetzungen bei der Arbeit zu gewährleisten, geschätzt und anerkannt werden. Praktika, Training, Mentoring sowie interne und externe Schulungen sorgen für eine kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter und erweitern ihre sozialen Kompetenzen, um vertrauenswürdige und proaktive Kundenbeziehungen aufzubauen. In der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 20 Angestellten“ wurde der Data Consulting aufgrund der ausgezeichneten Mitarbeiterbewertung der dritte Platz zuerkannt.

Dritter Platz in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 20 Angestellten“ für das Unternehmen

Podini Data Consulting

Fachwissen im Unternehmen von der Pike auf erlernt Manche der Mitarbeiter haben ihre ersten Erfahrungen bereits als Schüler und Studenten während eines Praktikums bei Data Consulting gesammelt. „Wir ermöglichen Oberschülern und Studenten ein fachorientiertes Praktikum und nehmen auch während der Sommerferien Praktikanten auf. Für viele ist dies der Einstieg ins Arbeitsleben, denn nach der Matura oder bereits während des Studiums erhalten sie die Chance, im Unternehmen einzusteigen”, berichtet Geschäftsführer Franco Rossi. Die jungen Mitarbeiter und Akademiker finden nicht nur ein zweisprachiges, innovatives Umfeld zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Interessen vor, im jungen, dynamischen Team erhalten sie die Chance zur weiteren Spezialisierung und der Übernahme interner Kompetenzen. Im Jahr 2012 wurde das Unternehmen von der Handelskammer mit dem Preis „Ausgezeichneter Südtiroler Praktikumsbetrieb” ausgezeichnet.

INFO

Podini Data Consulting

G. Galilei-Straße 10 | 39100 Bozen

Tel. 0471 533 750 | Fax 0471 210 700 info@data.bz.it | www.data.bz.it

Beste Arbeitskräfte für Unternehmen

Employer Branding gewinnt immer mehr an Bedeutung – auch für den Standort Südtirol. Der Geschäftsführer der Business Pool Andreas Unterhofer ist davon fest überzeugt. Ein Gespräch über Bester Arbeitgeber Südtirols (BAS), Attraktivität des Arbeitsplatzes, Arbeitgebermarke und Unternehmenskultur.

Radius: Herr Unterhofer, in Südtirol findet nun der Wettbewerb Bester Arbeitgeber Südtirols (BAS) statt. Erklären Sie uns in einfachen Worten, worum es geht?

Andreas Unterhofer: Als Beratungsunternehmen erarbeitet Business Pool ganzheitliche Lösungen im Bereich Organisationsentwicklung, Recruiting und Personalentwicklung. Zum dritten Mal durften wir in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen, der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, dem APL Institute®, der Südtiroler Wirtschaftszeitung und dem Magazin Radius das Projekt BAS durchführen. Dabei handelt es sich um eine Analyse der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterzufriedenheit. Die Ergebnisse erweisen sich als effizientes Instrument zur Planung und Steuerung der Unternehmensprozesse und Abläufe. Gleichzeitig sind sie auch ein hilfreiches Management- und Führungswerkzeug. Alle Unternehmensebenen sind involviert. Die Mitarbeiter bewerten anonym die Kultur im eigenen Haus. Ein Feedback-Report zeigt, inwieweit die Befragten mit Arbeitsklima, Wertschätzung und Teamgeist zufrieden sind. Ein Audit gibt hingegen einen Gesamtüberblick aus der Sicht des Unternehmens. Gewinner der BAS-Auszeichnung sind jene Arbeitgeber, die es schaffen, in den Arbeitsalltag das umzusetzen, was sie den Mitarbeitern versprochen haben. Kurz gesagt: Wer glaubwürdig ist, gewinnt. Und glaubwürdige Unternehmen sind auch sehr attraktive Unternehmen.

Radius: Herr Unterhofer, noch nie zuvor hat man in Südtirol so häufig über Attraktivität des Arbeitsplatzes gesprochen.

A. Unterhofer: Ja, stimmt. Unternehmen, die im Wettbewerb stehen, haben nicht immer die Zeit, den Lauf der Dinge abzuwarten. Sie wollen und müssen anderen voraus sein. Sie müssen sich auf ihre Leistungen konzentrieren. Wenn sie mithalten wollen, sind sie auf qualifizierte und engagierte Mitarbeiter angewiesen – nicht nur Akademiker, sondern auch hervorragend ausgebildete Facharbeiter. Aber die besten Mitarbeiter gehen vor allem dahin, wo die Rahmenbedingungen verlockend genug sind. Sie entscheiden sich also für jene Unternehmen, die die attraktivsten Konditionen bieten. Wer das unterschätzt, riskiert in Mittelmäßigkeit zu verfallen.

Radius: Thema des diesjährigen Projektes BAS ist Employer Branding. Was versteht man damit? Erklären Sie uns das genauer, Herr Unterhofer.

A. Unterhofer: Unter Employer Branding versteht man den strategischen Aufbau und die Pflege von Unternehmen als Arbeitgebermarke. Sie richtet sich an potenzielle Kandidaten sowie an die Mitarbeiter. Ziel ist es, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, um die besten, passenden Mitarbeiter zu finden und zu binden. Je authentischer sich das Unternehmen erklärt, desto besser ist es.

Radius: Herr Unterhofer, wie findet man die Arbeitskräfte, die zum eigenen Unternehmen am besten passen?

A. Unterhofer: Genauso wie jeder Mensch einen eigenen Charakter hat, hat jede Firma und jede Organisation eigene Werte. Unternehmen sind besser beraten, wenn sie die eigenen Werte in der Personalsuche und -auswahl einsetzen. Sind sie glaubwürdig, zeigen sie, wofür das Unternehmen steht. Unternehmenswerte und Unternehmenskultur helfen, die zum Betrieb passenden Bewerber anzuziehen. Genauso wichtig ist es dann, die Mitarbeiter auch zu binden. Dies gelingt, wenn Firmen die Rahmenbedingungen schaffen, die sie geboten haben und nur versprechen, was sie halten können. Die Unternehmen, die es schaffen, machen das Geschäft und sind somit erfolgreich.

INFO

Business Pool GmbH

Handwerkerstr. 26 | 39100 Bozen

Tel. 0471 301 896 | Fax 0471 973 837

info@businesspool.it | www.businesspool.it

Andreas

Inserat: salone norma

Perfektes Styling mit Spitzenprodukten

Können, Leidenschaft und Kreativität kennzeichnen das Handwerk von Mauro Basso, Bozens bekanntestenm Haarstylisten. Basis für die perfekte P ege und Haarfarbe garantiert eine erlesene Palette von Produkten, die im Salone Norma exklusiv verwendet werden.

Seit 50 Jahren ist der Salone Norma die Topadresse Südtirols für modebewusste Damen. Mauro Basso hat hier sein Handwerk von der Pike auf erlernt, sammelte internationale Erfahrungen und übernahm vor einigen Jahren die Leitung des Salons seiner Mutter. Inzwischen zählt er zweifellos zu den bekanntesten Coiffeuren Italiens. Norma gehört zu den fünf größten Salons, im norditalienischen Raum wurde er unter den drei ersten klassifiziert. Schnitt, Farbberatung und Styling ergeben bei Mauro Basso und seinem professionellen Team den perfekten Look, der die individuellen Attribute jeder Frau hervorhebt.

Trendsetter – Berater – Lehrer

Seine Stilsicherheit und das enorme Wissen machen den Starfigaro nicht nur zum Trendsetter, sondern bilden inzwischen die Grundlage für seine Berater- und Lehrtätigkeit. „Regelmäßige Weiterbildung gehört nicht nur für mein komplettes Team zum Pflichtprogramm und bildet damit die Basis des Erfolgs, zwei meiner Mitarbeiter und ich sind auch regelmäßig in ganz Italien unterwegs, um Friseure in der Verwendung verschiedener Spitzenprodukte, unter anderem zur perfekten Haarfärbung mit den Produkten der Firma Kydra, zu schulen“, berichtet Mauro Basso. Er selber ist offizieller Haarstylist für die international geschätzten Marken Oribe und Alterna Professional Haircare. Im vergangenen Jahr wurde er zum Artistic Director des amerikanischen Marktführers Oribe berufen und leitet die Ausbildung in auserwählten Top Salons Italiens. Mit Alterna Professional Hair-

care kann eine Palette von Haarpflegeprodukten angeboten werden, die komplett ohne Tierversuche entwickelt wurden.

Schönheit mit natürlicher P ege

Als einziger Salon der Region hat Norma die Vertretung von „Original Brazilian Blowout“. Die Keratin-Packungen ohne jeglichen Zusatz von Formaldehyd gibt dem strapazierten Haar seine natürliche Spannkraft, Glanz und somit Schönheit wieder. Nur das Beste, das der Markt zu bieten hat, wird auch im eigenen Salon verwendet. Die Kundschaft schätzt dies neben dem professionellen Geschick und den exklusiven Ideen für das perfekte, persönliche Styling. Nicht umsonst empfängt der Salon regelmäßig Kundschaft aus ganz Europa, die aus Norddeutschland bis Sizilien anreist.

Prämierter Einsatz für den Standort Südtirol

Alle zwei Jahre stehen sie im Wettbewerb: Den Südtirol Awards erhalten die besten Südtiroler Unternehmen der Kategorien Investment, Export, Marketing und Innovation. 69 Bewerber nahmen im vergangenen Jahr am Wettbewerb teil. Die Preisträger wurden in der „Nacht der Südtirol Awards“ am 18. Oktober 2013 im Stadttheater Bozen verkündet.

Erstmals vergeben wurden die Südtirol Awards im Jahr 2011. Südtiroler Unternehmen und ihre Projekte werden dabei ins Rampenlicht gerückt. Doch dahinter stehen Menschen, ihre Ideen, Ziele, Träume und die daraus resultierenden Erfolgsgeschichten, die den Standort Südtirol durch nachhaltige Investitionen, Exporterfolge, gut umgesetzte Marketingideen und Innovationsfähigkeit stärken. Sie werden mit dem Südtirol Awards ausgezeichnet. Zwölf Nominierte, jeweils drei pro Kategorie, waren im Oktober aus den Bewerbungen ausgewählt worden. Umso spannender wurde die Ausrufung der Gewinner von den 650 Gästen erwartet und gefeiert.

Kategorie Investment (BLS)

Gewinner: GKN Sinter Metals. Eine Investition am Wirtschaftsstandort Südtirol in materielles und immaterielles Anlagevermögen, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter oder Kooperationen ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Investment Award. Die Investition muss innerhalb der letzten fünf Jahre getätigt worden sein. Der Jury gehörten Dora Aichner, Präsidentin Architektenkammer, Manuela Defant, Vize-Direktorin des BLS, Wirtschaftsjournalist Felice Espro, Hansi Felder, Abteilungsdirektor für Handwerk, Industrie und Handel, Kurt Matzler von der Universität

Innsbruck, Heiner Oberrauch, Präsident Salewa Oberalp AG, der ehemalige Direktor vom Unternehmerverband, Udo Perkmann, die ehemalige Landesrätin für Innovation, Barbara Repetto und BLS Direktor Ulrich Stofner an.

GKN Sinter Metals gilt als Beschäftigungsmotor im Großraum Bruneck. Das Unternehmen besticht durch seine gut ausgebildeten Mitarbeiter und stärkt so den lokalen Wirtschaftsraum nachhaltig. Mit seinem Investitionsplan und mit jahrzehntelangen exzellenten Werksergebnissen hat das lokale Management der GKN Sinter Metals AG die Konzernleitung im britischen Birmingham bewegt, trotz negativer Wachstumsprognosen im europäischen Automobilsektor, in den Wirtschaftsstandort Südtirol zu investieren.

• „Mit handfesten Ergebnissen und glasklaren Zielen konnte auch die internationale Konzernzentrale von einem Investment in Südtirol überzeugt werden.“ (Ulrich Stofner, Jury )

Kategorie Export (EOS)

Gewinner: Progress Maschinen Automation AG. Das Projekt besteht aus einem erfolgreichen Konzept, einer Idee oder einer Initiative rund um den Vertrieb und die Vermarktung in neuen Absatzgebieten und muss bereits in die Tat umgesetzt sein sowie über Entwicklungspotential verfügen. Die

Umsatzsteigerung muss belegt sein. Der Jury gehörten Hansi Felder, Abteilungsdirektor Handwerk, Industrie und Handel, Georg Lun vom WIFO der Handelskammer Bozen, Alessandro Marino vom IHK München-Stuttgart, Dominik Matt und Oswin Maurer von der Freien Universität Bozen, EOS Direktor Hansjörg Prast, Markus Walder, EOS Leiter Bereich International Trade Support sowie der Chefredakteur der Südtiroler Wirtschaftszeitung, Robert Weißensteiner, an. Die Progress Maschinen & Automation AG beeindruckt durch ihre systematische Herangehensweise. Die Verkaufsstruktur wurde reorganisiert und die Kundenbetreuung direkt übernommen. Die Messeauftritte des Unternehmens wurden verdoppelt und die Suche nach neuen strategischen Partnern mit komplementären Produktlösungen unterstützt. Vervollständigt wird das Konzept durch einen zuverlässigen After-Sales-Kundendienst. Durch die Umsetzung einer neuen Vertriebs-Strategie konnten seit 2009 alte Märkte zurückgewonnen und sogar neue erobert werden.

• „Das Unternehmen hat vor allem durch Weitsicht und strategische Herangehensweise alte Märkte zurückerobert und neue Märkte gewonnen. Das Unternehmen hat bewiesen, dass Export eine richtige Antwort auf wirtschaftlich schwere Zeiten ist.“ (Hansjörg Prast, Jury)

Kategorie Marketing (SMG)

Gewinner: Kiku International Mountain Summit. Eine Marketingleistung besteht nicht nur aus einer Idee, sondern aus einem Projekt, das in den letzten drei Jahren umgesetzt wurde. Es muss innovativ und kreativ sein, Funktionalität und Marktfähigkeit unter Beweis stellen und Entwicklungspotential besitzen. Dabei sollte die Kernaussage der Dachmarke Südtirol „Südtirol ist die kontrastreiche Symbiose aus alpin und mediterran, Spontaneität und Verlässlichkeit, Natur und Kultur“ im Mittelpunkt stehen und der Bezug zur Destination Südtirol gegeben sein. Der Jury gehörten Martin

Bertagnolli von der SMG, Leitung Marktmanagement, die Wirtschaftsjournalistin Maria Cristina De Paoli, Ex-SMGDirektor Christoph Engl, Hansi Felder, Abteilungsdirektor Handwerk, Industrie und Handel, Harald Pechlaner von der Universität Eichstätt/EURAC sowie Harald Santer von der Würth GmbH an.

Die Marketingleistung des Projekts der Kiku International Mountain Summit zeichnet sich durch besondere Aussagekraft in mehreren dieser Bereiche aus. Alljährlich treffen sich die besten Bergsteiger der Welt in Brixen beim International Mountain Summit. Das International Mountain Summit gehört seit seinem Bestehen vor fünf Jahren zu den wichtigsten Bergfestivals der Welt. Es besitzt das Potential, europaweit zu einer der bedeutendsten Bergsportveranstaltung zu werden. Das IMS hat es geschafft, sich in kurzer Zeit als Südtiroler Vorzeige-Event zu etablieren. Es besitzt große Strahlkraft und damit auch internationales PresseEcho. Das Bergfestival International Mountain Summit stärkt die Bergkompetenz der Destination Südtirol.

•„Das Gewinnerprojekt steigert in besonderem Maße die Wettbewerbsfähigkeit Südtirol, ist innovativ und wurde bereits erfolgreich in die Tat umgesetzt und besitzt Entwicklungspotential für die Zukunft.“ (Martin Bertagnolli, Jury)

Kategorie Innovation (TIS)

Gewinner: Prinoth. Das ausgezeichnete Unternehmen stellt in besonderem Maße Wettbewerbsvorteile und Nutzen seiner Innovation für den Anwender dar und konnte seine Marktattraktivität und Wettbewerbsintensität optimal einsetzen. Dabei wurden innovationsrelevante Managementund Marketingtools optimal ausgenutzt. Das Unternehmen baut Innovationen in die vorhandene Unternehmenssituation erfolgreich ein und wird dadurch belastbar und lernfähig. Der Jury gehörten Hansi Felder, Abteilungsdirektor Handwerk, Industrie und Handel, der ehemalige TIS Präsident, Alfredo Guarriello, TIS Direktor Hubert Hofer, Dominik Matt von der Freien Universität Bozen sowie Christine Müller von der Glas Müller Vetri AG an.

Das Sterzinger Unternehmen Prinoth AG gehört in Sachen Innovation, Technologie und Strategie zu den fortschrittlichsten Firmen. Der Innovationsprozess findet äußerst strukturiert statt: Hervorragend ist vor allem das betriebliche Vorschlagswesen als Instrument des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Dieses Instrument wurde von den anderen Unternehmen der Gruppe übernommen.

•„Dem Unternehmen gelingt es, die Mitarbeiter in außergewöhnlicher Weise in den Innovationsprozess zu involvieren und so Kundenanforderungen in technologische Zielsetzungen und Lösungen zu übersetzen.“ (Alfred Guarriello, Jury)

Unternehmensvertreter der Firma Prinoth bei der Verleihung des Südtirol Awards 2013

Familienwerte & Innovation

Als Automobilzulieferer bietet das Brunecker Familienunternehmen Intercable jungen und engagierten Technikern und Oberschulabsolventen interessante Berufschancen in einem globalen Markt.

Bekannt als zuverlässiger und innovativer Partner im Bereich der Kabelschutzsysteme und technischen Kunststoffteile für die Automobilindustrie schaffte es das Brunecker Familienunternehmen, durch den Ausbau der Verbindungstechnik und somit der Erweiterung der Kompetenzfelder, den Sprung zum direkten Lieferanten und Entwicklungspartner renommierter Automobilhersteller. Dabei setzt das Unternehmen tagtäglich auf die Säulen Innovation, Schnelligkeit und Qualität.

Das Produkt- und Leistungsspektrum ist breit gefächert: von der Entwicklung und Produktion von Kunststoffteilen und Komponenten, sowie neuen Lösungen für Hybrid- und E-Fahrzeuge bis hin zu Spezialwerkzeugen für die Energieverteilung. Dabei bietet Intercable beste Möglichkeiten nicht nur für Ingenieure, sondern auch für Absolventen technischer Oberschulen, sich in einem jungen, motiviertem Team

zu entwickeln und gemeinsam neue, spannende Herausforderungen in einem globalen Markt anzugehen.

Als familiengeführte Unternehmensgruppe in zweiter Generation mit Hauptsitz in Bruneck bietet Intercable durch die Standorte in Italien, Deutschland, Marokko und Tunesien alle Vorzüge eines „global Player“, welcher sich jedoch im Wesentlichen durch die familiären Werte und Herkunft des Unternehmens gegenüber der multinationalen Konkurrenz unterscheidet. Nicht nur das dynamische und technologische Umfeld, sondern auch ein junges Team hochmotivierter Mitarbeiter tragen zum Gesamterfolg des Unternehmens bei.

Verbindungstechnik

INTERCABLE GmbH

Rienzfeldstrasse, 21

39031 Bruneck

info@intercable.it www.intercable.it

Technische Kunststoffteile

Qualität für höchste Ansprüche

Funktionalität, schlüssige Konzepte und gewinnendes Design sind die Voraussetzungen für die Entwicklung eines erfolgreichen Produktes. Das Südtiroler Unternehmen „Autotest“ zählt seit Jahrzehnten zu den innovativsten Zulieferern der europäischen Automobilbranche.

Als Josef Unterholzner vor 30 Jahren seinen kleinen Betrieb mit zwei Mitarbeitern eröffnete, hätte sicher keiner daran geglaubt, welchen bedeutenden Platz das Unternehmen heute als Zulieferer der europäischen Automobilindustrie einnimmt. Vier Standbeine in Lana, Franzensfeste, Eisenach und Bratislava vereint das Unternehmen „Autotest“, das im vergangenen Jahr 72,9 Millionen Euro Umsatz machte. Jeder einzelne der 561 Mitarbeiter ist gefordert, mit Einsatz und Zuverlässigkeit am Erfolg der Firma beizutragen.

„Geht nicht, gibt‘s nicht“ ist das Motto des Lananer Unternehmer, das spätestens mit dem Erscheinen seines Buches allgemein bekannt wurde. Zweifeln und Hadern gab es bei dem gelernten Mechaniker nie. Mit Elan, Selbstvertrauen, fester Überzeugung, Können und unendlich viel Einsatz hat er seit 1983 ein Imperium aufgebaut. Seine Einstellung und Leistung motiviert auch die Mitarbeiter, denen im Unternehmen optimale Bedingungen zur persönlichen, professionellen Entwicklung geboten werden. Sie müssen dem hohen Wettbewerbsdruck des Sektors, den extrem gestiegenen Qualitätsansprüche der Kunden und den damit verbundenen immer höheren Herausforderungen gerecht werden. Auftraggeber, wie Porsche, Lamborghini, Jaguar, Audi, die VW-Gruppe, Mercedes, Bentley, BMW, Rolls Roys oder

Bugatti erwarten höchstes Know-how und Spitzenqualität. Jeder einzelne Mitarbeiter übernimmt dabei große Selbstverantwortung. Das hohe Vertrauen in die gut ausgebildeten Mitarbeiter beflügelt sie zu Einsatz und Begeisterung für ihre Arbeit, die sich nicht zuletzt in der Kreativität, Zuverlässigkeit, Qualität und Innovation des Unternehmens widerspiegeln.

Nur gemeinsam zum Erfolg

Die Arbeit ist abwechslungsreich, fordert jeden heraus und scheint bei einem guten Betriebsklima allen Spaß machen, obwohl von jedem Höchstleistungen gefordert werden. In den technischen Abteilungen fertigen die Spezialisten Prototypen mit modernen Rapid-Prototyping-Techniken, die in Zusammenarbeit mit den Kunden durch umfangreiche Tests geprüft werden, bevor sie in Produktion gehen.

Zur schnellen Fertigung der Teile in verschiedenen Designvarianten können Vorserienwerkzeuge eingesetzt werden. Dabei arbeiten die Konstrukteuren hausintern mit der neueste Software, die auch zum schnellen und sichern Datenaustausch mit dem Geschäftspartner dient. Jedes einzelne gefertigte Teil wird hausintern an jedem Standort zur Qualitätssicherung mit modernen 3D-Messeinrichtungen kontrolliert. In den letzten Jahrzehnten hat sich „Autotest“ vor allem auf die Fertigung von anspruchsvollen Teilen bis zu komplexen Modulen für die Automobilindustrie spezialisiert.

INFO

Autotest AG

Industriestr. 1/5 | 39011 Lana Tel. 0473 558 800 | Fax 0473 558 899 info@autotest.it | www.autotest.it

Josef Unterholzner

Pflichtbewusste Mitarbeiter

Auf motivierte Frauen und Männer, die im Unternehmen täglich ihr Bestes geben, kann Josef Unterholzner zählen. Teamarbeit ist nötig, bei der jedoch jeder einzelne gefordert und gleichzeitig auch in seinen beru ichen Werdegang innerhalb des Unternehmens gefördert wird. Radius hat mit zwei dieser Mitarbeiter ein Gespräch geführt.

Gabriel Rabensteiner (27 Jahre), Mitarbeiter

Qualitätsmanagement, Abteilung:

Qualität Autotest

Radius: Wie lange arbeiten Sie bei der Firma Autotest?

Gabriel Rabensteiner: Ich bin seit dem 5. Dezember 2011 im Unternehmen in der Abteilung Qualitätsmanagement tätig.

Radius: Was sind Ihre Haupttätigkeiten?

G. Rabensteiner: Ich kümmere mich hauptsächlich um Qualitätsund Prozessplanung, das beinhaltet, kurz gesagt, alle Aktivitäten, die notwendig sind um ein Produkt herzustellen, das die Anforderungen unseres Kunden langfristig erfüllt. Unsere Kunden sind Premiumhersteller wie Lamborghini, Porsche, Audi, McLaren und Daimler, um nur einige zu nennen. Zu unserem Corebusiness zählt die Entwicklung und Fertigung von lackierten und montierten Bauteil-Modulen wie Stoßfängern, Spoilern und Tankklappen sowie Funktionsbauteilen wie Luftführungen aus innovativen Kunststoffen. Hierbei begleite ich die Produktentwicklung bei der Gestaltung der Produktionsprozesse und bin in ständigem Kontakt mit unseren Kunden und Lieferanten, um die Qualität unserer Produkte sicher zu stellen.

Radius: Was gefällt Ihnen am besten an ihrem Job?

G. Rabensteiner: Ich bin Autobegeistert, soviel vorausgeschickt! Die ständige Konfrontation mit unseren Abteilungen, Kunden und Lieferanten erfordert ein hohes Maß an technischem Know-how und Kommunikationsfähigkeit und ist deshalb äußerst abwechslungsreich und anspruchsvoll. In unserer Abteilung wird man täglich mit Situationen konfrontiert, die eine schnelle und oft auch „kreative“ Lösungsfindung erfordern.

Radius: Wie sehen Sie ihre Zukunft bei Autotest?

G. Rabensteiner: Die Firma Autotest hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es auch in Südtirol möglich ist, den Sprung vom kleinen Betrieb zum mittelständischen Industrieunternehmen zu schaffen. Trotz der Krise ist das Unternehmen konstant gewachsen und hat neue Kunden und Projekte dazu gewonnen. Das macht Firma Autotest zu einem sehr attraktiven Arbeitgeber mit großem Entwicklungs-

potential. Die sich ständig ändernden Anforderungen bieten in jeder Abteilung und auf jeder Ebene die Möglichkeit zu wachsen. Meiner persönlichen Entwicklung in diesem Unternehmen setzte ich deshalb keine Grenzen.

Radius: Seit wann arbeiten Sie bei Autotest?

Jasmin Gogl: Ich arbeite seit fünf Jahren bei Autotest. Ursprünglich habe ich im Empfang im Sekretariat in unserem Standort in Franzenfeste begonnen. Nach einem Jahr hatte ich die Möglichkeit in die AV zu wechseln.

Radius: Was sind Ihre Haupttätigkeiten?

Jasmin Gogl (25 Jahre), Mitarbeiterin Disposition Arbeitsvorbereitung Franzensfeste, Abteilung: AV

J. Gogl: Die Abteilung AV beschäftigt sich mit der gesamten Abwicklung, von Auftragseingang bis Auftragsausgang, aller Produkte. Dies beinhaltet die Kundenaufträge, die Beschaffung aller notwendigen Materialien, die Produktionssteuerung, sowie auch Lieferung und Transportorganisation zum Kunden. Die Aufgaben werden nach Projekten aufgeteilt, welche vom jeweiligen Disponenten abgewickelt werden. Die Projekte, die ich betreue, sind vorwiegend für Porsche GT3, Porsche Panamera, die gesamte Produktion vom Werk Lana und seit kurzem Lamborghini Aventador. Hierbei erfasse ich die Kundenaufträge, steuere die internen Produktionen aufgrund der Aufträge ein, organisiere die Transporte, steuere Lieferanten und Fremdfertiger sowie halte Rücksprache mit dem Kunden. Da viele Lieferungen direkt ans Band des Kunden ausgeliefert werden, darf es keine Verspätungen geben und bedarf es deshalb äußerster Genauigkeit.

Radius: Was gefällt Ihnen am besten an ihrem Job?

J. Gogl: Am besten gefällt mir an meinen Job die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, eigenständig arbeiten und so weit wie möglich selbst Entscheidungen treffen zu können. Sehr vorteilhaft ist, dass ich jeden Tag was Neues dazu lerne und die Arbeit bei Autotest nie langweilig wird, was es aber auch nicht immer einfach macht. Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen lässt uns alle stärker zusammenwachsen und gemeinsam Ziele erreichen.

Radius: Wie sehen sie Ihre Zukunft in der Firma?

J. Gogl: Als ich vor fünf Jahren bei Autotest begonnen habe, war in der AV nur ein Mitarbeiter tätig. Inzwischen sind wir sieben Kollegen in der Abteilung! Wir sind vorwiegend sehr junge Leute mit großer Motivation, die gemeinsam mit dem Betrieb wachsen.

Familienfreundliche Unternehmen gesucht

Das Zerti kat „audit familieundberuf“ ist ein strategisches Managementinstrument und bestätigt Südtiroler Unternehmen familienfreundliche Maßnahmen zugunsten der Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurden wiederum 20 Unternehmen mit dem Zerti kat ausgezeichnet.

Die Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familie steht immer mehr im Mittelpunkt des firmeninternen Managements fortschrittlicher Unternehmen. Immer häufiger entschließen sich auch in Südtirol Firmen, die angebotene, professionelle Unterstützung der Handelskammer und des Landesressorts für Handwerk, Industrie, Handel und Tourismus zur Weiterentwicklung ihrer familienbewussten Personalpolitik in Anspruch zu nehmen. Das angewandte Zertifikat richtet sich nach dem „european work & family audit“, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung aus Deutschland. Die Unternehmen werden dabei mittels einer systematischen, dokumentierten und objektivem Bewertung analysiert, die eine nachhaltige, familienorientierte Personalpolitik für Organisationen und Unternehmen fördert.

Steigendes Interesse an familienfreundlicher Personalpolitik

In den vergangenen fünf Jahren haben insgesamt 43 Unternehmen mit über 3.300 Mitarbeitern nach Abschluss des Auditierungsprozesses das Zertifikat erhalten. Erfahrungen zeigen, dass die Motivation der Mitarbeiter in den

zertifizierten Unternehmen höher ist, mehr Leistungs- und Einsatzbereitschaft gezeigt wird und die Abwesenheitsquoten und Mitarbeiterfluktuationen niedriger ausfallen. Dabei müssen es nicht revolutionäre, das Unternehmen verändernde Maßnahmen sein, um Mitarbeiter zu motivieren: „Babyzeit“ für Väter, flexiblere Arbeitszeiten oder Hilfe bei der Betreuung von Angehörigen tragen zu mehr Zufriedenheit und erhöhter Einsatzbereitschaft bei.

In diesem Jahr konnten die Apotheke Gilfenklamm, Assiconsult GmbH, Elektro Peer KG, Ganter Italia GmbH, GNK Driveline Bruneck AG, GKN Sinter Metals AG, Katholischer Familienverband Südtirol, Kanzlei Lustik & Hofer, Lanrepro GmbH, Onlinestore Gmbh, PSP Peintner Seidner & Partner GmbH, Raiffeisenkasse Überetsch Gen., F. Rizzoli GmbH, Röchling Automotive SE & Co. KG, SEL AG, SEL GmbH, Hydros GmbH, Seledison AG, Steuerservice. it GmbH und TopControl das Zertifikat entgegen nehmen. Die Bergmilch Südtirol Gen. u. landw. Ges., Peer GmbH und Dr. Schär AG. wurden re-zertifiziert.

Für familienfreundliche Unternehmen mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ gibt es über die Wirtschaftsförderung des Landes einen Zuschlag im Ausmaß von fünf Prozent für Investitionen. Die Kosten für die Einführung des Audit werden mit einem Beitrag von bis zu 60 Prozent gefördert. Die Handelskammer hat eine eigene Servicestelle eingerichtet, bei der interessierte Betriebe kostenlose Beratungen zur Einführung von familienfreundlichen Maßnahmen erhalten.

Grüne Jobs bei SEL

Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewinnen immer mehr an Bedeutung. Erneuerbare Energien, saubere Mobilität, ökologisches Bauen – die „grüne Wirtschaft“ boomt trotz anhaltender Krise und scha t zahlreiche grüne Arbeitsplätze. Das sind Jobs, die zum Umweltschutz beitragen. Einer der größten grünen Arbeitgeber in Südtirol ist die Landesenergiegesellschaft SEL.

Ob Energy Manager, Staudammwärter oder Umweltingenieur – green Jobs sind vielfältig und werden immer wichtiger. Es sind Arbeitsplätze, die dazu beitragen, die Umweltbelastungen bei der Herstellung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen zu vermeiden und natürliche Ressourcen zu erhalten. Die SEL Gruppe garantiert eine nachhaltige und sichere Energieversorgung durch erneuerbare Energiequellen und verpflichtet sich dabei, die Umweltauswirkungen so gering wie möglich zu halten und Ressourcen zu schonen. Daran arbeiten derzeit fast 500 Mitarbeiter, was die SEL zu einem der größten grünen Arbeitgeber in Südtirol macht, trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise. Die Branche der erneuerbaren Energie wächst angesichts von Klimaerwärmung und Ressourcenverknappung kontinuierlich an. Neue Arbeitsplätze entstehen: „Wir haben derzeit einen Personalzuwachs von zehn Prozent“, sagt Andreas Dissertori, Verantwortlicher für den Personalbereich der SEL. Dabei sind nicht nur die speziellen Berufe wie Umweltingenieure, Energy Manager oder Umwelttechniker grün, sondern alle Jobs im Unternehmen. Denn an dem Ziel, 100 Prozent grüne Energie, arbeiten auch die Juristen, die Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler, die IT- und Kommunikationsexperten, die OfficeManager und die Verwaltungsangestellten mit.

Nachhaltiger Arbeitsplatz

Green Jobs haben immer auch mit nachhaltigem Wirtschaften zu tun, und das bedeutet bei der SEL Gruppe auch, auf das Wohl und die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu achten. Sie zu fördern, ihnen ein wertschätzendes Umfeld und einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten ist ein großes Anliegen der

Unternehmensgruppe: Flexible Arbeitszeiten, verschiedene Modelle zur Teilzeitarbeit, die Möglichkeit zum Home-Office, eine betriebliche Gesundheitsförderung, ständige Weiterbildung, die Organisation von Betreuungsangeboten für die Kinder der Mitarbeiter, wenn Schulen und Kindergärten geschlossen haben – die SEL unterstützt ihre Mitarbeiter in vielfältiger Weise. Denn nur motivierte und zufriedene Angestellte machen aus einem Betrieb ein erfolgreiches Unternehmen. Dazu gehört auch eine familienfreundliche Personalpolitik, um das wertvolle Wissen und die Fähigkeiten von Frauen und jungen Eltern in das Unternehmen zu holen und zu halten. Für ihre Bemühungen in diesem Bereich wurde die SEL Gruppe 2013 mit dem „audit familieundberuf“ zertifiziert. Neben dieser offiziellen Anerkennung ist vor allem auch die Bestätigung durch die Mitarbeiter wichtig: „Ich war positiv überrascht wie familienfreundlich mein Unternehmen ist. Mir wurde nicht nur problemlos eine Teilzeit von 80 Prozent zugestanden, ich konnte auch selbst meinen Stundenplan wählen. So kann ich zwei Nachmittage in der Woche mit meinen beiden Kindern verbringen und in meinem Job trotzdem die volle Verantwortung tragen“, sagt Karen Stocker begeistert. Sie arbeitet seit fast einem Jahr als Ingenieurin und Projektmanagerin bei der SEL, nachdem sie zuvor länger im Ausland gearbeitet hatte.

Green Jobs müssen eben nicht nur gut für die Umwelt sein, sondern auch gut für die Beschäftigten. Dieser Verantwortung ist sich die SEL Gruppe als grüner Arbeitgeber bewusst und bietet somit attraktive Jobs für eine noch grünere Zukunft.

INFO

Human Resources SEL Group

Kanonikus-Michael-Gamper-Str. 9 |39100 Bozen Tel. 0471 060 791

melanie.pasetto@sel.bz.it | www.sel.bz.it/karriere

Das Team der Human Resources Abteilung

Troyer-Firmensitz in Sterzing

Gelebte Herausforderung

Das Unternehmen Troyer AG in Sterzing baut Wasserkraftwerke in jeder Größenordnung. Dabei werden von der Turbine bis zum Stromnetz alle Teile im Betrieb entwickelt, gefertigt und montiert. 2014 feiert das Unternehmen sein 80-jähriges Bestehen und seine Geschäftserfolge. Denn ein Jahresumsatz von 25 Millionen Euro und eine Mannschaft von 145 Mitarbeitern können sich sehen lassen.

Der Sterzinger Vorzeigebetrieb misst sich inzwischen mit den Weltmarktführern und ist trotzdem noch nicht am Ziel. Die Troyer AG strebt nach mehr Internationalität: Nach der Schweiz und Südamerika, will das Unternehmen nun in der Türkei Fuß fassen. Der Betrieb zählt zu den attraktiven Arbeitgebern des Landes.

Personalpolitik und Mitarbeiterführung

Radius hat den Geschäftsführer sowie den Personalverantwortlichen zum Gespräch über Personalpolitik und Mitarbeiterführung getroffen.

Radius: Warum ist Ihr Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber?

Manfred Moling: Dafür gibt es eine Reihe von Argumenten. Wir stellen ein interessantes Produkt her und können unseren Mitarbeitern ein breites Tätigkeitsfeld anbieten, das vom Maschinenbau über die Elektrotechnik und Elektronik reicht. Wir bedienen mit unserem Produkt eine Nische, aber sie hat Zukunft. Daraus ergibt sich eine entsprechende Arbeitsplatzsicherheit für unsere Mitarbeiter.

Fabiano Bressan: Wir bieten unseren Leuten eine abwechslungsreiche Tätigkeit, und sie haben die Chance, sich im Un-

Fabiano Bressan

Fabiano Bressan, Jahrgang 1979, ist seit fünf Jahren im Unternehmen tätig und hat in dieser Zeit alle Bereiche kennengelernt. Seit 2013 führt er die Geschäfte der Troyer AG.

ternehmen weiterzubilden. Jeder Mitarbeiter kann in andere Bereiche, außerhalb seines Aufgabengebietes, hineinschauen. Außerdem sind unsere Leute viel unterwegs und lernen auf diese Weise die Welt kennen. Das sucht nicht jeder, aber es gibt genügend Mitarbeiter, denen 200 Tage in der Produktion oder hinterm Schreibtisch zu langweilig sind. Sie lieben die Herausforderung, und wir bieten sie ihnen.

Radius: Welche sind die Grundsätze Ihres Unternehmens in der Mitarbeiterführung?

F. Bressan: Bei uns steht der Mensch im Vordergrund. Unsere Mitarbeiter wissen, dass sie mit jedem gefertigten Teil und jeder Angebotszeile einen wesentlichen Beitrag zum großen Ganzen leisten und damit zum Endprodukt und letztendlich zum Erfolg unseres Unternehmens beitragen. Unsere Leute sind begeistert von unserem Produkt, und sie tragen diese Begeisterung nach außen.

M. Moling: Ich glaube, wir führen das weiter, was uns innerbetrieblich seit drei Generationen vorgelebt wird. Die Firma Troyer AG ist ein Familienunternehmen, und wir leben im Betrieb dieselben Grundsätze, die in einer Familie gelten. Dazu zählen das Gefühl der Zugehörigkeit und die Zusammenarbeit. Das sind Werte, die in unserem Unternehmen im Vordergrund stehen.

Radius: Wann ist ein Mitarbeiter eine Top-Arbeitskraft?

F. Bressan: Ein Top-Mitarbeiter muss sich mit dem Produkt seines Unternehmens identifizieren. Das Ziel wird ihm vorgegeben, aber beim „Wie“ muss er sich selbst einbringen. Das Ergebnis muss stimmen.

M. Moling: Er muss solide Grundvoraussetzungen mitbringen. Dazu gehören: eine fundierte Ausbildung, Berufserfahrung und Sprachkompetenz. Wichtig ist außerdem, dass ein Mitarbeiter flexibel ist. Wir sind im Projektgeschäft tätig, da stehen Änderungen an der Tagesordnung. Jene Leute, die über viel Einsatzbereitschaft sowie ein hohes Anpassungsund Reaktionsvermögen verfügen, zählen aus meiner Sicht zu den Top-Mitarbeitern, ganz gleich in welcher Ebene sie tätig sind. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Radius: Was zeichnet die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens Troyer AG besonders aus?

F. Bressan: Das Engagement und ihre Loyalität. Unsere Mitarbeiter sind stolz für unser Unternehmen arbeiten zu können. Einige unserer Leute sind bereits seit 30 Jahren im Unternehmen tätig. Das ist ein unbezahlbarer Wert für eine Firma.

Manfred Moling

Radius: Pflegen Sie als Geschäftsführer einen offenen Umgang mit Ihren Mitarbeitern?

F. Bressan: Ich kenne alle Mitarbeiter persönlich, und sie kennen mich. Ich bin für jeden gern und jederzeit erreichbar. Natürlich braucht es auch eine gewisse Autorität, aber die kann nur durch Leistung erreicht werden. Wie heißt es so schön? Respekt muss man sich verdienen. Das ist Knochenarbeit.

M. Moling: Das stimmt: Die Tür der Geschäftsführung steht immer offen. Wir pflegen im Betrieb ganz allgemein einen offenen Umgang und setzen stark auf Kommunikation. Die gesamte Mannschaft ist miteinander per Du.

Radius: Wo hat die Troyer AG noch Verbesserungspotential, wenn es um Personalführung geht?

M. Moling: Wenn es einem Betrieb gut geht, sind Personalpolitik und Mitarbeiterführung leichtere Aufgaben. Schwieriger wird es in Krisenzeiten. Die Troyer AG steht gut da und kann auf diesen Stärken aufbauen. Unser Unternehmen ist in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich verdoppelt. Da kommen auf das mittlere Management neue Herausforderungen zu. Die Abteilungs- und Teamleiter müssen sich in Zukunft noch intensiver mit Personal- und Führungsfragen beschäftigen.

F. Bressan: Es braucht eine offene Kommunikation und klare Richtlinien vonseiten der Geschäftsführung. Die Leute wollen informiert und in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Wenn sie die Unternehmensausrichtung kennen und verstehen, ziehen sie auch mit. Widerstände gibt es immer dort, wo Informationen fehlen oder Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind. Transparenz ist gefragt. Wir bemühen uns bereits heute um eine offene Kommunikation, und wollen diese auch in Zukunft fortsetzen.

Radius: Das Leitbild der Firma Troyer AG spricht immer wieder von der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Wie gelingt diese?

F. Bressan: Indem man die Mitarbeiter teilhaben lässt. Ihre Meinung einholt. Die Mitarbeiter müssen die Chance bekommen, sich mit eigenen Ideen einzubringen. Planung und Struktur sind gut, aber in unseren Projekten ist auch individuelles Handeln gefragt. Die Mitarbeiter müssen die Chance bekommen, sich einzubringen.

M. Moling: Jeder Mitarbeiter kann an der Ausgestaltung unseres Unternehmens mitwirken. Wir geben das Ziel vor, aber nicht jedes kleine Detail. Jeder einzelne verfügt über Gestaltungspielraum und Freiheit in der Umsetzung seiner Aufgabe. So entsteht Akzeptanz und wird Kreativität gefördert.

Manfred Moling ist 1974 geboren und seit 2001 im Betrieb. Von seinem ursprünglichen Aufgabengebiet, dem Controlling, hat er sich in die Verantwortungsbereiche Personal und Finanzen hochgearbeitet.

INFO

Troyer AG

Karl von Etzel Str. 2 | 39049 Sterzing Tel. 0472 765 195 | Fax 0472 766 356 info@troyer.it | www.troyer.it

Manager des Jahres 2013

Bereits zum zehnten Mal in Folge nominierten die „Dolomiten-Leser“ ihre zehn Kandidaten für Südtirols Manager des Jahres. Die Jury, bestehend aus der Wirtschaftsredaktion der Tageszeitung Dolomiten, wählte den Chef des Lananer Autozulieferers Autotest AG, Josef Unterholzner, zum Manager des Jahres 2013.

Nachdem die Leser der „Dolomiten“ ihre Vorschläge für den besten Manager Südtirols unterbreiteten, blieb die endgültige Entscheidung der Wirtschaftsredaktion der Südtiroler Tageszeitung überlassen, welche Josef Unterholzner für seine bemerkenswerte Karriere und seinen Mut in den vergangenen Krisenjahren auszeichnete. Der diesjährige Preisträger wurde am 13. Jänner 2014 im Rahmen des alljährlichen Unternehmerempfanges des Unternehmerverbandes Südtirol (UVS) offiziell geehrt. Hauptziel dieser Aktion ist es, die Managementleistung von Südtiroler Wirtschaftstreibenden anzuerkennen. Von einer visionären Strategie oder einer erfolgreichen Übernahme über eine besondere Mitarbeiterführung bis hin zu einer geglückten Expansion oder Fusion: All diese Kriterien haben Einfluss auf eine potentielle Aufnahme in die Bewerberliste zum Manager des Jahres, vorausgesetzt dass die Kandidatin oder der Kandidat aus dem Wirtschaftsbereich kommt.

Unternehmen trotz Krise ausgebaut

Der gebürtige Völlaner Josef Unterholzner konnte sich bei der engen Wahl gegenüber neun hochkarätigen Konkurrenten durchsetzen und bekam von „Dolomiten“-Chefredak-

teur Toni Ebner und Wirtschaftsressortleiterin Sabine Gamper am 13. Januar 2014 dafür den „Dolomiten-Kristall“ überreicht. „Während viele Autozulieferer europaweit Werke schließen und Stellen abbauen mussten, konnte Unterholzner 2013 mit BMW einen neuen wichtigen Kunden dazugewinnen und den Standort in Franzensfeste ausbauen“, argumentierte die Jury. Der diesjährige Sieger widmete den Preis seinen Unternehmerkollegen: „Alle, die diese harten Zeiten überstanden haben, sind Manager des Jahres“, so Unterholzner.

In den vergangenen Jahren erhielten erstklassige Manager wie Gerhard Brandstätter, Präsident der Stiftung Sparkasse (2004), Salewa-Chef Heiner Oberrauch (2005), Ulrich Ladurner, Chef des Unternehmens Dr. Schär (2006), Michl Seeber, Chef der Sterzinger Leitner Gruppe (2007), Robert Hillebrand, Direktor der Lebensmittelkette Aspiag (2008), Margherita Fuchs von Mannstein, Chefin der Algunder Bierbrauerei Forst (2009), Christof Oberrauch, Präsident der Technicon AG (2010), Erich Gummerer, TechnoAlpinGeschäftsführer(2011) und zuletzt Roberto Zampieri, Geschäftsführer des Milchverarbeitungsbetriebes Bergmilch Südtirol (2012), den renommierten Preis.

Preis fürs Lebenswerk

Gleichzeitig wurde bei den diesjährigen Manager-Awards erstmals die Auszeichnung „Ein Leben für die Wirtschaft“ vergeben. Diesen Preis für das Lebenswerk verlieh die „Dolomiten“ an die 83-jährige Hotelierin Luise Dorfer. Dorfer stellte in den 1970er-Jahren die Weichen für das heute international bekannte Sport- und Wellnessresort „Quellenhof“ in St. Martin in Passeier und gilt heute noch als eine der einflussreichsten Wirtschaftspionierinnen Südtirols. Ihr wurde dafür der „Dolomiten-Ehrenkristall“ überreicht.

Luise Dorfer und Josef Unterholzner

Rendering des neuen Volksbank-Hauptsitzes

Innovatives Arbeitsplatzkonzept

Das neue Arbeitsplatzkonzept der Volksbank fördert den Dialog. Das Konzept wurde vor kurzem zusammen mit dem Rendering, sprich der Darstellung der Außenfassade, und den Grundrissen des neuen Gebäudes vorgestellt.

Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher stellten das neue Arbeitsplatzkonzept „space4dialog“ vor. Kern des Bürokonzeptes sind offene Arbeitsbereiche mit Gruppen bis zu maximal zwölf Personen, wobei Bereiche zu acht Personen angestrebt werden. Im neuen Gebäude wird es keine Einzelbüros mehr geben – auch nicht für den Generaldirektor und die Mitglieder des Direktionsteams. Vertrauliche Gespräche und Besprechungen finden in verschiedenen Räumen statt („Quick-Check“, „Multibox“, „Unter vier Augen“, „Kreativraum“). Auch für Entspannung und Regeneration sind eigene Räume vorgesehen; Dusch- und Umkleideräume für jene Mitarbeiter, die mittags Sport betreiben, sind ebenfalls eingeplant.

Zusatz- und Sonderlösungen

Bereits in der Planungsphase wurde der Gestaltung eines angenehmen Arbeitsplatzes besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu gehören insbesondere die Themen Akustik, Licht, Ergonomie und Klima – zu denen externe Fachleute ihre Expertise eingebracht haben und wo u.a. akustische Zusatz- und Sonderlösungen gefunden wurden. Im Rahmen des Bauprojektes waren auch die Mitarbeiter im Rahmen der so genannten „Nutzervertreter“-Gruppe eingeladen, ihre Ideen zum Bau und den Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes einzubringen. Ihre Vorschläge und Anregungen wurden an die Baukommission weitergeleitet und dort entschieden. Der Spatenstich zum Neubau des Hauptsitzes war am 27. März 2013 erfolgt. Ein Jahr später wurde der Öffentlichkeit das neue „Gesicht“ der Volksbank vorgestellt, sprich das Rendering bzw. die Ansicht der Außenfassade. Die Außenwände des neuen Hauptsitzes werden als vorgehängte, hinterlüftete Fassade ausgeführt. Die äußere Oberfläche bildet

ein kleinteiliger Belag aus glasierten keramischen Platten. Diese Keramikplatten werden speziell für den Hauptsitz entwickelt. Die dreidimensional profilierte Oberfläche der Platten wiederholt im kleinen Maßstab die Faltung der Fassaden. Je nach Sonnenstand entsteht ein veränderliches Spiel aus Licht, Schatten und Reflexionen auf der Fassadenoberfläche.

O enes Raumkonzept für Teamarbeit

„Die Volksbank legt Wert auf ein funktionales Gebäude ohne Prunk. Die Keramikfassade ist kostengünstiger als eine Glasfassade und entspricht damit dem Credo unserer Bank. Die Zick-Zack-Formation des Grundrisses ermöglicht es, im Inneren ein offenes Raumkonzept umzusetzen, ohne ein herkömmliches Großraumbüro zu schaffen. Auf diese Weise werden kleine Räume geschaffen – der Blick über die gesamte Fläche ist nicht möglich. Zugleich fördert dieses Konzept die Zusammenarbeit im Team und fördert Dialog und Kommunikation“, sagt Präsident Otmar Michaeler. Im Eingangsbereich des neuen Hauptsitzes wird so wie auch in der Vergangenheit eine Volksbank-Filiale angesiedelt sein. Für Kunden, Besucher, Nachbarn und Mitarbeiter steht eine Bar mit Zugang ins Freie zur Verfügung. Im vorderen Bereich gibt es einen Veranstaltungsraum, der bis zu 150 Gäste aufnehmen und der – unterteilt – auch als Schulungsraum genutzt werden kann.

Im Erdgeschoss des mittleren Gebäudebereichs ist eine Kindertagesstätte angesiedelt, in der Volksbank-Mitarbeiter und auch Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen ihre Kinder (bis zu drei Jahren) betreuen lassen können.

Nach dem heutigen Stand der Bauarbeiten wird der gesamte Rohbau voraussichtlich Ende Mai fertiggestellt.

INFO

Südtiroler Volksbank

Siemensstr. 18 | 39100 Bozen

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Die Gallmetzer Gruppe: Unser

Die Gallmetzer Gruppe gehört seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Lieferanten für Zahnärzte und Dentallabors. Bereits seit 1999 liefert das Unternehmen im Onlinedienst, inzwischen gehören eigene Dental Center mit angeschlossenen Labors sowie medizinische Ästhetik Spa zur Firmengruppe.

Die Firma Gerhò AG wurde 1987 gegründet. Seit damals hat sich nicht nur der Dentalsektor stark verändert, auch das Schönheitsbewusstsein in der Bevölkerung ist enorm gestiegen. Ein attraktives, natürliches Aussehen und ein schönes Lächeln wünscht sich jeder. Ende der neunziger Jahre waren die Geschäftsbeziehungen zwischen Firmen, Importeuren, Depots, Labors und Zahnärzten nach konsolidierten Schemas konkret definiert, doch Veränderungen waren absehbar. Diese Chance nutzte Gerhò und lies im Jahr 1998 eine Marktstudie in Auftrag gegeben. Die Erkenntnisse wurden in einer neuen Strategie verwirklicht. 1999 erschien erstmals das Gerhò Magazine, der erste italienische Katalog für den Direktverkauf von Produkten und Systemen für zahntechnische Labors. Geboten wurde eine breite Palette von Produkten der Eigenmarken und aller gängigen Qualitätsmarken für Zahnärzte und Zahntechniker.

Vertrieb marktführender Produkte in ganz Italien Bereits 2002 folgt der erste Studio-Line-Katalog, um auch den Zahnärzten den Dienst und die Qualität von Gerhò anbieten zu können. Primäres Ziel war es, die zahntechnischen Labors und Zahnärzte gleichsam als Nutzer und

somit Handelspartner zu gewinnen. Der Vertrieb erfolgt inzwischen über Internet, zudem wurde auf nationaler Ebene ein feinmaschiges Vertriebsnetz aufgebaut. Europaweit wird inzwischen ausgeliefert. Klare Preise und garantierte Lieferzeiten geben dem Kunden Sicherheit. Bereits seit 15. September 2002 stehen diese Kataloge online zur Verfügung, so dass alle Interessenten die Möglichkeit haben, direkt mittels eigener Vordrucke zu bestellen. Im Angebot ist eine große Palette von Artikeln und Systemen namhafter und qualifizierter, bereichsspezifischen Firmen, die den Bedarf jeder Produktionsphase der Labors und der Zahnärzte decken. Zudem besteht die Möglichkeit, sich auch für „alternative” Artikel mit gutem Qualität-Preis-Verhältnis entscheiden zu können. Bereits im Jahr 2006 konnte Gerhò über 30.000 Kunden zählen. Der neue Firmensitz in Siebeneich garantiert dank seines hervorragend ausgestatteten Lagers sowie die Automatisierung der Auftragsannahme und -bearbeitung ermöglichen eine immer größere Verfügbarkeit der Waren innerhalb kürzester Zeit. Riesig ist die Auswahl. Zwei Kataloge, jeweils rund 1.000 bzw. 750 Seiten stark werden für 47.000 Zahnärzte und 17.000 Zahntechniker bieten eine Komplettpalette für jeglichen Bedarf. Vertrauensspediteure ermöglichen die Lieferung von Verbrauchsmaterialen innerhalb 24 Stunden in ganz Italien.

Strahlende Zukunft: Dentalbranche Gerhò glaubt an die Zukunft dieser Branche und investiert seit geraumer Zeit, um mit ihr zu wachsen. Das Zahnarztzentrum Mirò Bozen wurde im April 2008 eröffnet. Geboten wird die gesamte Palette der zahnmedizinischen

Andrea Tioli
Katrin Appoloni
Annalisa Rossiello
Georg Gu er
Carmen Herbst
Federica Vitrugno
Emiliano Vitali
Enrico Zampieri
Daniela Mazzaferro
Gessica Giuliani

Erfolg sind unsere Mitarbeiter

und zahntechnischen Dienstleistungen zur Mundpflege und Behandlung aller Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Bereits ein Jahr später wurde auf Grund des enormen Erfolgs ein zweites Zentrum in Trient eröffnet. Die Zahlklinik im Bozner Kampillcenter ist mit rund 10.000 Patienten im Jahr der Marktführer in Südtirol.

Dentallabor Smile 4Fair

Reisen nach Osteuropa müssen nicht mehr sein. Mirò steht für leistbaren, aber dennoch qualitativ und ästhetisch perfekten Zahnersatz. Fünf Kliniken gibt es bereits in Norditalien. Rund 30 Prozent günstiger können die Leistungen angeboten werden, da durch Synergien innerhalb der Firmengruppe beim Materialeinkauf und das eigene Labor die Kosten optimal gestaltet werden können. Diese finanziellen Vorteile werden dem Kunden weitergegeben. Modernste Technik und Verfahren sowie hochqualifizierte Mitarbeiter garantieren höchste Qualität, die sich im schönen Lächeln der Patienten wiederfindet.

Schönheit und Wohlbe nden bei MES Medical Esthetic Spa Passend zum bereits bestehendem Angebot um rundum schöne Zähne wurde das Arbeitsgebiet der Unternehmensgruppe im Frühjahr 2013 mit der Firma MES Medical Esthetic Spa erweitert, die ebenfalls im Kampillcenter ansässig ist. Renommierte Schönheitschirurgen und acht Mitarbeiter ermöglichen mit kleinen, medizinisch-kosme-

tischen Eingriffen die Optimierung der Gesichtskonturen und der Körpersilhouette. Keine radikalen Veränderungen, sondern gezielte, operative Verbesserungen der Details sowie partielle, sanfte Eingriffe zur schnellen und effektiven Hautverjüngung im Gesicht sorgen für zufriedene, strahlende Kunden.

INFO

Gerhò AG – Mirò – Smile4Fair – Mirò Holding – MES Enzenbergweg 24 | 39018 Siebeneich

Tel. 0471 935 550 | Fax 0471 935 633 gerho@gerho.it | www.gerho.it

Dieter Gallmetzer
Debora Scala
Haidi Ferrari
Carla Pelucchi
Helene Niederstätter
Lilli Frizzera Roberta Gavazzi Francesco Scazzero
Luis Unterko er
So a Gregoriadis
Sandro Simoni

Tiroler Versicherung ist Jobmotor

Die TIROLER VERSICHERUNG ist eines der wenigen Versicherungsunternehmen, das in den letzten zehn Jahren laufend neue Arbeitsplätze gescha en hat. Derzeit beschäftigt die TIROLER VERSICHERUNG 290 Mitarbeiter. Das sind um gut 40 Prozent mehr als im Jahr 2000. Die Versicherungsbranche hat laut Statistiken im gleichen Zeitraum knapp 16 Prozent der Beschäftigten abgebaut.

Die Tiroler Versicherung hat sich nicht nur als kundenahes Versicherungsunternehmen, sondern auch als Arbeitgeber am Markt etabliert, und legt dabei großen Wert auf langfristige Beschäftigungsverhältnisse – die Beschäftigungszahlen geben ihr Recht.

Dienstleistung lässt sich nicht zentralisieren

„Hinter dem Erfolg der TIROLER stehen Mitarbeiter, die unseren hohen Standard an Servicequalität und Kundenbetreuung jeden Tag engagiert umsetzen“, so Vorstandsdirektor

Franz Mair. „Wir sind Dienstleister. Dienstleistung kann ich im Gegensatz zu Produktion nicht ohne erheblichen Qualitätsverlust zentralisieren.“ Die Mitarbeiter der TIROLER werden

mit umfassenden Entscheidungsbefugnissen ausgestattet, um die Anliegen der Kunden direkt vor Ort zu entscheiden. „Selbstverantwortung ist eine unserer wichtigsten Führungsgrundsätze“, so Caroline Pal, Leiterin Personalentwicklung.

TIROLER bietet interessante Berufsbilder

„Wir sind laufend auf der Suche nach qualifizierten Personen, die unser Team verstärken. Die Nachfrage ist in vielen

Pierluigi Siri, Landesdirektor Tiroler Versicherung

Bereichen gegeben: Beratung, IT, Schadenservice, Versicherungsmathematik, Risikomanagement und Prozessmanagement. Vor allem der Bedarf im unmittelbaren Kundenservice wächst ständig. Zusätzlich bieten wir für junge Absolventen Traineeprogramme, um einen möglichst umfassenden Einblick in unser Unternehmen zu gewähren“, so Martin Außerer, Leiter Personalverwaltung.

TIROLER punktet mit Dienstleistungsqualität

Landesdirektor Pierluigi Siri: „Wir wollen mit unserer Dienstleistung punkten und das bedeutet vor allem, in der Schadenserledigung für die Kunden spürbar die Nummer eins zu sein. Schäden in Südtirol werden sehr kundenorientiert und rasch abgewickelt.“ Dabei trifft die Landesdirektion Südtirol alle für Südtiroler Kunden wichtigen Entscheidungen in Bozen. Siri: „ Aussagen wie ‚Das liegt jetzt in der Zentrale, da können wir nichts machen‘ gibt es bei uns nicht.“

Einzige Versicherung mit eigener Schadenabteilung in Bozen

Den Kunden im Schadenfall möglichst schnell helfen zu können ist für die TIROLER besonders wichtig. Aus diesem Grund habt man auch eine eigene Schadenabteilung in der Landesdirektion Bozen eingerichtet, die – der steigenden Nachfrage entsprechend – auf zwei Referenten aufgestockt wurde. Somit können Schäden schnell und ohne Einbindung der Zentrale nun in Südtirol abgewickelt werden.

INFO

Tiroler Versicherung

Schlachthofstr. 30 | 39100 Bozen

Tel. 0471 052 600 | Fax 0471 052 601 suedtirol@tiroler.it | www.tiroler.it

innovative Arbeitsmodelle

Radius hat mit Landesdirektor Pierluigi Siri über die Tiroler Versicherung als Arbeitgeber gesprochen und dabei interessante Einblicke gewonnen.

Radius: Als Versicherungsunternehmen setzen Sie auf professionelle und kompetente Kundenbetreuung, die sich durch kurze Bearbeitungswege auszeichnet. Sie stecken also den Rahmen ab, innerhalb dessen sich die Mitarbeiter mit viel Eigenverantwortung und entsprechender Motivation bewegen können?

Pierluigi Siri: Genau. Die Mitarbeiter werden im Bedarfsfall begleitet und unterstützt, und erfahren eine hohe intrinsische Motivation, da sie auch aus Eigeninitiative handeln und um so höhere Genugtuung erfahren, wenn die gesteckten Ziele erreicht werden.

Radius: Welche Schwerpunkte setzen Sie dabei?

P. Siri: Wir sind seit 2006 operativ in Südtirol tätig, mit stetigen Mitarbeiterzuwächsen, wobei unser Augenmerk auf langfristige Beschäftigungsverhältnisse gelegt wird. In Italien haben wir rund 40.000 aktive Verträge am Laufen, bei 15.500 Kunden. Dennoch ist man bestrebt, die Struktur so schlank wie möglich zu halten. Das setzt qualifizierte, motivierte Mitarbeiter mit hoher Fachkompetenz, Methodenkompetenz und sozialen Kompetenzen voraus. All unsere Mitarbeiter durchlaufen in Innsbruck eine knapp achtwöchige modulare Grundausbildung, um sich mit sämtlichen Geschäftsfeldern vertraut zu machen. Dann wird das Ganze hier in der Landesdirektion vertieft, um sämtliche Arbeitsabläufe nachvollziehen zu können.

Radius: Stichwort Grundausbildung – welche Eigenkompetenzen sollen die Mitarbeiter mitbringen?

P. Siri: Natürlich ist die Grundausbildung, je nach Stellenprofil, hier relevant. Doch auch die menschliche Komponente ist von Belang, Unternehmen, Stellenanforderung und Mitarbeiter müssen zusammenpassen – damit stellt man die Weichen für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit!

Radius: Ihre Mitarbeiter werden also befähigt, eigenverantwortlich zu arbeiten. Das ist vermutlich auch ein großer Vorteil für Ihre Kunden, da die Kundenbetreuung unmittelbar und zeitnah abgewickelt werden kann?

P. Siri: Ja, denn dadurch werden die Entscheidungswege möglichst kurz gehalten. Unsere Mitarbeiter sind befähigt, innerhalb eines bestimmten Rahmens fallabschließend zu arbeiten. Die Geschäftsleitung ist natürlich gefordert, eine adäquate situative Mitarbeiterführung umzusetzen, sprich die Mitarbeiter entsprechend ihren Bedürfnissen zu unterstützen oder ihnen den erforderlichen Handlungsfreiraum zu bieten. Da sind auch wir als Arbeitgeber in der Verantwortung, entsprechende Arbeitsmodelle zu schaffen, um die Kompetenzen unserer Mitarbeiter best möglichst zu fördern und zu nutzen, gegebenenfalls auch durch Tele-Arbeit oder andere Möglichkeiten.

Radius: Welches werden in Zukunft die wohl gefragtesten Mitarbeiterkompetenzen sein?

P. Siri: Gewiss ein hohes Maß an Bereitschaft, Neues zu lernen, Engagement und Motivation. Die Fachkompetenz kommt dann quasi von selber. Soziale Kompetenzen und strukturiertes Arbeiten sind ebenfalls wesentliche Kernkompetenzen, die wir gezielt suchen und fördern. Infos über freie Stellen unter: www.tiroler.it

Attraktiv als Familienunternehmen

Die intelligente Kombination des Familien- und Unternehmenssystems, von Familienwerten und exzellenten Leistungen ist eine Besonderheit, die Interesse weckt.

An einem bestimmten Punkt seines Berufslebens steht man vor der Entscheidung, ob man bei der Post, bei der Bank, in öffentlichen Institutionen, Genossenschaften, Non-Profit-Organisationen oder an der Börse notierten Unternehmen arbeiten möchte, ob man als Freiberufler, Unternehmer oder als Mitarbeiter in einem Familienunternehmen tätig sein will.

In Italien sind drei von vier Arbeitnehmer für Familienunternehmen tätig und leisten ihren Beitrag zu den ca. 80 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts, welche allein von Familienunternehmen erwirtschaftet werden. Trotz der offensichtlichen Bedeutung von Familienunternehmen nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus sozialer Sicht, sehen Manager in Familienunternehmen oft einen weniger attraktiven Arbeitgeber als in den größeren und zum Teil börsennotierten Unternehmen.

Ein Manager von Google, Microsoft, Esprit, UBS oder der Citibank ist offensichtlich mehr Wert als ein Kollege bei Loacker, Troyer Turbinenbau, Fercam, Architonic, Frey, Unger Stahlbau, Binderholz oder Uvex, um nur einige zu nennen.

Werte und Wert

Die Ursachen sind vielleicht auf die substanziellen Unterschiede der Unternehmenstypologien zurückzuführen. Der Manager eines Familienunternehmens begegnet fast täglich der Eigentümerdominanz einer oder mehrerer Familien und ist mit einer mehrgenerationalen Unternehmensausrichtung konfrontiert. In börsennotierten Unternehmen findet der Manager hingegen völlig gegensätzliche strukturelle Charakteristika vor, nämlich eine inhomogene Eigentümerschaft, die sich aus der Quotenzersplitterung auf Tausende von Investoren ergibt und eine vorherrschend kurzfristige Unternehmensausrichtung.

Markus Weishaupt, Geschäftsführender Gesellschafter

Weissman Italia, Austria, Suisse

Aber Achtung, nur weil ein Familienunternehmen in familiären Händen ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass es besser ist, als jede andere Unternehmensform. Es ist weder besser noch schlechter. Erfolgreiche Familienunternehmen haben jedoch Eigenschaften, die von großem Wert für jeden Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin auf jeglicher Stufe, auch auf Managerebene, sind. Familienunternehmen sind auch nicht auf das Resultat des kommenden Quartals, sondern auf viel längere Horizonte, sogar auf mehrere Generationen hin, ausgerichtet.

Loyalität und Vertrauen

Der Geschäftsführer eines Familienunternehmens bleibt in der Regel 25-30 Jahre an der Spitze, wodurch die Kontinuität der Geschäftsleitung gewährleistet ist. Es findet somit nicht alle fünf Jahre ein Führungswechsel statt, wie dies häufig in großen börsennotierten Finanz- und anderen

Unternehmenstypen der Fall ist. Das Eigentum des Familienunternehmens verkörpern nicht Tausende von anonymen Investoren, sondern Personen aus Fleisch und Blut, mit denen man zusammenarbeiten, diskutieren, lachen, Erfolge feiern und gemeinsam auch schwierige Zeiten meistern kann. Die Mitarbeiter werden nicht wie Nummern, sondern wie Menschen behandelt. Die Beziehung zwischen den Mitarbeitern und dem Familienunternehmen oder genauer gesagt, zwischen den Mitarbeitern und der Unternehmerfamilie, ist zudem Ausdruck eines wichtigen Werts, der Loyalität.

Marktführer

Was wenige wissen ist, dass viele erfolgreiche Familienunternehmen wahre Champions und Marktführer, auch weltweit, sind, welche international agieren und eine einzigartige Innovationskultur leben. Um überleben zu können und erfolgreich zu bleiben, haben Familienunternehmen auch gelernt, ihre Management- und Führungsstrukturen zu entwickeln und kontinuierlich anzupassen. An einem bestimmten Punkt ihrer Geschichte sind professionelle Managementkompetenzen erforderlich, die sich nicht immer innerhalb der Familie finden lassen. Sie sind auf hervorragende, kompetente, externe Manager angewiesen.

Die Mitarbeit in einem Familienunternehmen unterscheidet sich von jedem anderen Anstellungsverhältnis deutlich. Sie hat ihre Besonderheiten und eine ganz eigene Faszination. Wer die Kultur der Leistung und des Einsatzes nicht liebt und dem Unternehmen und der Familie gegenüber nicht loyal ist, wird im Familienunternehmen nicht lange überleben. Wer sich hingegen den Logiken des Familienunternehmens verschreibt, findet eine zweite Heimat, Motivation, Wertschätzung, Vertrauen sowie interessante Karriere- und Entwicklungschancen.

Markas: ein exzellenter

Ort zum Arbeiten!

Über 6.500 Mitarbeiter, rund 170 Millionen Euro Umsatz und einer der besten Arbeitsgeber Italiens. Dies ist das Ergebnis der beinahe 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Bozner Dienstleistungsunternehmens Markas, welches sich heuer als einziges Südtiroler Familienunternehmen im Wettbewerb „Great Place to Work“ mit der Elite der Arbeitgeber in Italien messen konnte.

Das von der Familie Kasslatter geführte und auf die Reinigung, die Essenszubereitung und andere Dienstleistungen für öffentliche Einrichtungen spezialisierte Unternehmen Markas hat von seinen Mitarbeitern ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt bekommen. Im Rahmen des italienweit ausgetragenen Wettbewerbs „Great Place to Work“ belegte das Südtiroler Familienunternehmen einen hervorragenden 12. Platz und reihte sich damit gleich hinter internationale Konzerne wie Microsoft, Tetra Pak, FedEx und MediaMarket in die Liste „Italiens Beste Arbeitgeber 2014“ ein. In der jährlich vom Great Place to Work Institute® Italia durchgeführten Umfrage gaben ganze 85 Prozent der Mitarbeiter an, dass Markas ein exzellenter Ort zum Arbeiten sei. Das Great Place to Work Institute® bewertet in seiner Umfrage vor allem drei Faktoren der Zufriedenheit am Arbeitsplatz: das Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Vorgesetzten, der Stolz auf die eigenen Tätigkeit und das Verhältnis zu den Arbeitskollegen.

Die Umfrage ergab, dass 90 Prozent der Mitarbeiter stolz sind bei Markas arbeiten zu dürfen. Von ebenfalls satten

Allgemeine Infos zur Markas Gruppe

Mit steigendem Umsatz und wachsenden Mitarbeiterzahlen gehört Markas nunmehr zu den 20 wichtigsten Unternehmen Südtirols und gilt als Innovations- und Prozesstechnologieführer seiner Branche. Südtiroler Kunden von Markas sind unter anderem die Krankenhäuser von Bozen und Bruneck, die Freie Universität Bozen sowie die Unternehmen VOG Products und Röchling in Leifers.

90 Prozent wurde bestätigt, dass sie sich vom ersten Tag an dank des guten Betriebsklimas bei Markas wohl gefühlt haben. Dazu trägt nach Meinung der Beschäftigten vor allem die hohe Wertschätzung und Anerkennung von Seiten der Vorgesetzten und der Unternehmerfamilie Kasslatter selbst bei. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage war, dass sich die Mitarbeiter als Teil eines Unternehmens wahrnehmen, welches mit Kompetenz und Weitsicht geführt wird und sich auch in schwierigen Zeiten am Markt zu behaupten weiß.

Markas-Geschäftsführer Christoph Kasslatter ist überzeugt: „Great Place to Work ist ein seriöses Instrument, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu erheben. Unsere Aufgabe ist es nun weiterzuführen was gut ist und gleichzeitig Schwachpunkte zu verbessern“.

INFO

Markas GmbH

Schlachthofstr. 73 | 39100 Bozen Tel. 0471 307 611 | Fax 0471 307 699 info@markas.it | www.markas.it

Die Dienstleistungen von Markas

Clean: professionell und kostenoptimiert reinigen

Markas garantiert die Reinigung von Krankenhäusern, Privatkliniken, Büroräumen und anderen Einrichtungen und sorgt damit für ein täglich sauberes Umfeld.

Food: frische, gesunde und schmackhafte Küche

In eigenen Kochzentren oder direkt vor Ort bereitet Markas täglich schmackhafte Menüs für Universitäten, Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen zu.

Facility: Helfer im Hintergrund

Markas erleichtert die tägliche Arbeit von Ärzten und P egepersonen durch ergänzende Dienstleistungen wie Patiententransporte, Portierdienste, Schädlingsbekämpfung usw.

Christoph Kasslatter

„Starten Sie Ihre internationale Karriere“

Wie kommen Südtiroler Produkte zu ihren Kunden rund um den Erdball? Weltweiter Warentransport ist eine komplexe Angelegenheit, in der perfektes Timing und höchste Qualitätsstandards eingehalten werden müssen.

Jeder kleinste Schritt des Transportablaufs muss bis ins letzte Detail geplant sein. Schließlich vertraut einem der Kunde ja das Allerwichtigste an: seine Produkte. Da muss er dem Transporteur schon vertrauen können.

Die Welt des Transports und der Logistik spielt sich zum Großteil „hinter den Kulissen“ ab, unsichtbar aber unverzichtbar. Viele Köpfe nehmen am gesamten Prozess teil, jeder anders, aber ähnlich unabdingbar. Vom Verkauf der Dienstleistung zur Organisation des Transports bis hin zur Kundenbetreuung und Verrechnung: die Spanne ist breit. Vertrieb, Disposition, Controlling, Informatik, Marketing –das sind nur einige der Tätigkeiten, die hinter einem Transport stehen. Die Mitarbeiter von Fercam arbeiten in einem internationalen Umfeld, wo Mehrsprachigkeit den Alltag

bestimmt und Kooperation von grundlegender Wichtigkeit ist. Darum wird laufend in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in einem angenehmen Arbeitsumfeld investiert. Arbeiten bei Fercam heißt viel Herzblut und Einsatz, aber auch viel Genugtuung und Stolz. Bewerben Sie sich bei Fercam und erfahren Sie, wie die „Welt dahinter“ aussieht!

FERCAM: da steckt eine ganze Welt dahinter

Um unsere internationalen Transporte und Logistikleistungen zu organisieren und unseren Kunden einen hochwertigen Service bieten zu können, sind hinter den Kulissen über 700 Büromitarbeiter aus 25 Ländern im Einsatz: Speditionskaufleute, Informatiker, Controller, Marketingspezialisten, Vertriebsmitarbeiter, Buchhalter, …

Als konsolidiertes und zudem expandierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Bozen sind wir auf der Suche nach motivierten und dynamischen Mitarbeitern, die wie unsere LKWs etwas bewegen wollen.

Ein vielfältiger Arbeitgeber

Zeitung, Druck, Buch, Papier, Lehrmittel – in dieser Reihenfolge ist Athesia im vergangenen Jahrhundert gewachsen. 2013 feierte Athesia das 125-jährige Gründungsjubiläum, und aus dem sehr traditionsreichen und stark in Südtirol verwurzelten Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren ein sehr vielfältiger Arbeitgeber entwickelt, welcher aktuell fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Anstellung bietet.

So vereinigt die Athesia-Gruppe heute im Medienbereich über 20 verschiedene Print-Titel und drei lokale OnlineNachrichten-Portale. Ein eigenes Wander-Portal, digitales Fotofinishing sowie der Buch-Shop runden das Online-Angebot für die Athesia-Kunden ab. An über 20 Standorten in Südtirol und Bayern wird Detailhandel mit Büchern, Medi-

en, Papier-, Büro- und Spielwaren betrieben. Athesia ist auch im Großhandel mit Papierwaren, Büro- und Schulartikeln, Büchern sowie Verpackungsmaterialien tätig. Zusätzlich zum hauseigenen Buchverlag stellt, neben der Handelstätigkeit und dem Medienbetrieb, auch die Druckerei, mit Standorten in Bozen und Innsbruck, eines der traditionsreichsten Geschäftsfelder von Athesia dar.

Neue Geschäftsbereiche

In jüngerer Zeit hat sich die Unternehmensgruppe verstärkt auch in anderen Geschäftsbereichen betätigt und bietet auch dort vielen Mitarbeitern neue Perspektiven. So hält Athesia im Bereich Touristik neben der Reisebürokette „Alpina Tourdolomit“ auch Beteiligungen am renommierten Thermenhotel in Meran sowie seit wenigen Monaten auch am Gletscherskigebiet in Schnals. Neben den erneuerbaren Energien – rund zehn Photovoltaik- und Biogasanlagen in Italien – hat sich Athesia die vergangenen Jahre verstärkt auch im Bereich der Telekommunikation engagiert.

Attraktiver Arbeitgeber

Athesia stellt heute für viele Arbeitnehmer ein vielfältiges und attraktives Unternehmen dar, welches bereichs- und unternehmensübergreifende Karrierepfade ermöglicht sowie auch Einblick in verschiedene Branchen und Tätigkeitsfelder gewährleistet. Die Auszeichnung im Jahr 2013 zum „Besten

Die neue Rotationshalle

Arbeitgeber Südtirols“, welche die Verlagsanstalt Athesia AG gemeinsam mit anderen Unternehmen entgegen nehmen durfte, hat die Bemühung der Unternehmensleitung honoriert, auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zum Einen Bewährtes fortzuführen, zum Anderen sich in neuen Geschäftsfeldern zu engagieren.

Haupteingang Athesia Weinbergweg

Die neue Rotationsmaschine

INFO

Athesia Verlagsanstalt AG – Personalbüro Weggensteinstraße 12 A | 39100 Bozen Tel. 0471 081 023 | Fax 0471 081020 personalbuero@athesia.it | www.athesiagruppe.com

Inserat: Zambon

Wie Flusskrebse schmecken

Fachkräfte fallen nicht vom Himmel. Top-Talente gehen ins Ausland. Wirtschaftsstarke Länder klagen über Mangel an Fachkräften bei steigernder Arbeitslosigkeit von Jugendlichen, selbst von Akademikern.

Wie schmecken Flusskrebse? – Erwartungsvoll wendet sich seine Frau an den Kellner des 4-Sterne-Hotels. Das wisse er nicht, habe er noch nie probiert. Schade. Denn Fremdes zu essen ist wie Reisen in ferne Länder, unbekannt und abenteuerlich. Doch ohne Führung und Vorbereitung sich ins Abenteuer stürzen, ist Sache weniger, nicht aller. So

entscheidet sich seine Frau für ein ihr bekanntes Gericht. Da hätte er sich den Aufwand und das Geld sparen und im gemütlichen Stammlokal essen können. Eine verpasste Chance mehr. Denn die meisten von uns essen nicht, um zu überleben. Die meisten von uns kaufen nicht, weil sie etwas notwendig brauchen. Was wollen Kundinnen und Kunden? Es geht zunehmend um einen Mehrwert des Augenblicks in einem an materiellem Bedarf ziemlich ausgereizten Leben. Wie dem begegnen? Eine spannende Herausforderung ans Marketing und die Führung von Unternehmen, die andere Ansätze in der Ausbildung und Führung von Mitarbeitern notwendig macht. Denn Fachkräfte fallen nicht vom Himmel.

Luis Zuegg-Str. 6 A - I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 061 888

Mobil +39 329 05 04 561

Fax +39 0471 061 890

info@zambongmbh.com www.zambongmbh.com

Karriere im Ausland

99 Prozent von den Toptalenten Österreichs, also fast alle, sind bereit, für ihre Karriere ins Ausland zu gehen; über die Hälfte für eine Dauer von drei Jahren oder weniger. Jeder Siebte möchte ausschließlich den ersten Job im Ausland antreten. Fast die Hälfte der Befragten kann sich einen Karrierestart auch als Selbständige vorstellen, für zwei Prozent ist dies die einzige Option für den Berufsbeginn. Dies ergab eine Umfrage des österreichischen Netzwerks students4excellence zu den Erwartungen von Österreichs Top-Studienabsolventen an ihren Berufseinstieg. Zudem machen sich internationale Arbeitserfahrungen in jedem Lebenslauf gut und werden von Personalabteilungen gern gesehen. Das wissen inzwischen auch die Studierenden. Dabei werden eine interessante Tätigkeit, gute Aufstiegsmöglichkeiten und ein angenehmes Arbeitsklima als Beweggründe genannt. Die Kriterien Gehalt und Work-LifeBalance folgen auf den Rängen vier und fünf. Die hohe Leistungsbereitschaft der Jungakademiker zeigt sich auch an den Arbeitszeiten, denn mehr als die Hälfte der Befragten ist bereit, mehr als 50 Stunden in der Woche zu arbeiten. Bevorzugt werden große internationale Unternehmen vor mittelgroßen, dann erst folgen heimische Großbetriebe. Die Erwartung an das Einstiegsgehalt mit 45.450 Euro Brutto im Jahr ist hoch, zumindest deutlich höher als das durchschnittliche für Uni-Absolventen. Dass sich Toptalente auch darin unterscheiden möchten, ist nachvollziehbar. Für die Gehaltsentwicklung entscheidend ist jedoch, wie viel sie von ihren „High-Potential-PS“ kurz- und langfristig umsetzen, auf den beruflichen und persönlichen Markt bringen können. Und vielleicht kommen sie ja wieder, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Doch Top-Talente sind dünn gesät. Was ist mit den vielen Dableibern?

Daheim erfolgreich

Für sie geht ein Wunschtraum in Erfüllung. Sie ist bald Seilbahntechnikerin und eine der vier Frauen unter den 150, die sich in Ausbildung befinden. Es geht um Elektrotechnik, Pneumatik und Maschinenbau. Die rapide Technisierung im Seilbahnwesen fordert hoch qualifiziertes Personal. Seit 2008 ist in einer ehemaligen Industriehalle in Hallein ein Maschinenpark mit Liftanlagen und Schneekanonen aufge-

baut. In den dazugehörigen Werkstätten lernen die Jugendlichen in den drei Jahren Lehrzeit alle Bereiche ihres Berufes praktisch und hautnah. 131 Absolventen gibt es bereits, die ihr Können bei den zahlreichen Aufstiegs- und Beschneiungsanlagen vor Ort unter Beweis stellen. Das neue Berufsbild Seilbahntechniker ermöglicht eine Lehre und damit Zukunft daheim. Gute Berufschancen halten junge Menschen in den Gebirgstälern, bieten Zukunft, wirken der Landflucht entgegen. Auch aus Bayern und

Entdecken Sie Ihre Potenziale!

Neuer WIFI-Service für Erwachsene & Unternehmen

Wer seine Fähigkeiten und Potenziale am Arbeitsplatz entfalten kann, hat mehr Freude bei der Arbeit und erzielt bessere Ergebnisse–davon profitieren beide Seiten, die Person und das Unternehmen.

Das neue WIFI–Serviceangebot Potenzialanalysen hilft Ihnen, Fähigkeiten, Stärken und Interessen zu ermitteln.

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Entdecken Sie Ihre versteckten Potenziale und nutzen Sie die Analyse für eine persönliche Standortbestimmung bzw. zur Mitarbeiterauswahl und -entwicklung.

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Südtirol kommen mittlerweile die Lehrlinge. Das Berufsbild Seilbahntechniker ist eine Antwort auf die Bedürfnisse der Seilbahnbetreiber vor Ort, welche die Berufsschule in Hallein mit maßgeschneiderten und praxisgerechten Inhalten in drei Jahren Lehre umsetzt. Der Erfolg ist ihr gewiss, denn Tourismus ohne Seilbahnen und Schneekanonen ist auch in Südtirol noch nicht vorstellbar.

Das Feuer der Begeisterung

„Wie Flusskrebse schmecken“ erfahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Salewa Österreich sehr wohl. Nicht immer alle Mitarbeiter sind während ihrer Arbeitszeit im Büro, im Geschäft oder beim Kunden. Einige tummeln sich auf dem Berg, gehen Skitouren oder klettern. Denn dort, wo der Endverbraucher ist, erfährt man am besten, was Sache ist, was sich eignet, was gebraucht wird. Einkäufer und Händler hingegen bieten Informationen nur aus zweiter Hand. Eigene Erfahrungen an den Kunden weitergeben können ist Authentizität, die herüberkommt. Im besten Fall verschmilzt Hobby mit dem Beruf, denn Begeisterte können wiederum begeistern.

Mitarbeiter immer wieder einen Tag in die Welt des Kunden zu schicken, mit dem Auftrag zu beobachten und Neues zu erfahren, ist gelebte Kundennähe und Einbindung der Mitarbeiter in die Produktentwicklung, wenn die Anregungen auch ins Unternehmen einfließen. Die Geschäftsleitung wertschätzt die Meinung ihrer Mitarbeiter, bindet sie ein und fördert damit ihre Identifikation mit dem Betrieb. Sie

Harter Aufstieg zum Erfolg

macht aus motivierten Mitarbeitern echte Fachkräfte, die wissen, wovon sie sprechen. Zudem sind für ihre Leistung gelobte und anerkannte Mitarbeiter selten krank.

Gesunder Führungsstil

Die Bereitschaft und Fähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Leistungen zu erbringen, stehen in direktem Zusammenhang mit ihrer Motivation, der psychischen und physischen Gesundheit und dem Engagement. Die Beraterfirma Greimel Management Entwicklung GmbH Wien setzt in der Organisations- und Führungskräfteentwicklung für Unternehmen auf diese Schwerpunkte. Bei der Organisationsgestaltung sollte man die Potenziale und Talente der Mitarbeiter nicht vergessen, denn Markt- und Mitarbeiterorientierung gehen bestenfalls Hand in Hand. Der Beruf hat positive und negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter. Schlechte Führung kann krank machen. „Gesunder“ Führungsstil orientiert sich am Mitarbeiter, ist keine Sozialromantik, sondern dient letztlich den Unternehmenszielen, dem Markt, dem Kunden. Höre auch auf deine Mitarbeiter und lass sie von den Flusskrebsen kosten, damit sie ihre Produkte kennen und wissen, was sie verkaufen, wofür ihr Einsatz und Können, ihre Begeisterung und betriebliche Identifikation gebraucht werden.

Sonne pur bei besten Pistenverhältnissen

Bachelor- und Masterstudien am MCI in Innsbruck

Top-Studium am

MCI

Mit 3.000 Studierenden, 800 Lehrenden und 200 Partneruniversitäten hat sich das Management Center Innsbruck zu einer internationalen Benchmark und zum begehrten Partner für Forschung und Lehre entwickelt.

Ab Herbst startet ein neues Masterstudium im Bereich Technologie & Life Sciences am MCI. Mit dem Bachelorstudium „Lebensmittel- & Rohstofftechnologie“ sowie mit dem Masterstudium „Lebensmittel- & Rohstoffwirtschaft“ werden die Weichen gestellt, um Innovation, Know-how sowie internationale Ausrichtung dieser Branche zu fördern. Die Absolventen/-innen verfügen über eine naturwissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Ausbildung. Sie konzipieren und steuern Prozesse in den Bereichen Bioressourcen, Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelwirtschaft und erwerben die Grundlagen, um regional, national und international als Ernährungs- und Bioressourcen-Experten zu fungieren.

Weiterbildung & Karriereentwicklung:

• International Management Program© (Start Do., 8. Mai 2014, Programm in Englisch): This International Management Program© has been developed in close co-operation with distinguished international academic in order to provide top-notch executive management training for decision-makers who deal with international competition.

• Management, Psychologie & Leadership (Start Fr., 23. Mai 2014): Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ausgewählten Fragen der Wirtschaftspsychologie sowie die persönliche Reflexion und Optimierung der eigenen Managementrolle stehen im Mittelpunkt dieses im deutschsprachigen Raum einmaligen Programms. Weitere Informationen unter www.mci.edu

DIE UNTERNEHMERISCHE HOCHSCHULE ®

International studieren auf höchstem Niveau

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= in englischer Sprache, = in deutscher und englischer Sprache; = Vollzeit, = berufsbegleitend; * vorbehaltlich Akkreditierung; ** Zusätzlich Vollzeitstudium in Englisch ab 2015 geplant; *** Sämtliche Zertifikats-Lehrgänge sind anrechenbar auf die Executive-Master MBA und MSc; © Stubaier Gletscher

Podiumsdiskussion

Tage der Nachhaltigkeit 2013

Tage der Nachhaltigkeit 2014

Der Kongress „think more about“ ndet vom 15. bis 17. Mai in Brixen zum vierten Mal statt. Veranstalter des Kongresses sind Terra Institute, das Bildungshaus Kloster Neustift, die Freie Universität Bozen und verschiedene Organisationen, Partner und Förderer. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht das Thema der Veränderung.

Klimawandel, CO2-Anstieg, (Jugend-)Arbeitslosigkeit, Unternehmensschließungen, Unzufriedenheit und Unsicherheit, Umweltveränderungen, soziale Ungerechtigkeiten: vieles ist im Umbruch, vieles in Veränderung. Und der Mensch ist mittlerweile der stärkste Treiber geoökologischer Prozesse. Damit wir die Belastbarkeitsgrenzen von Planet und Gesellschaften nicht vollends sprengen, ist es ratsam, dass wir unsere Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensweise grundlegend verändern. Leider wissen wir aber nicht, oder nur selten, wie. Dabei sind wichtige Stoßrichtungen für den epochalen Wandel längst skizziert und warten auf ihre Umsetzung. Die Tage der Nachhaltigkeit „think more about“ sollen Beispiele, Ideen, Impulse und bereits bestehende Best Practices aufzeigen. Für Unternehmen, Politiker, Bürger, die nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein möchten. Der Kongress findet vom 15. bis 17. Mai in Brixen zum vierten Mal statt. Veranstalter sind Terra Institute, das Bildungshaus Kloster Neustift in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und mit verschiedenen Organisationen, Partnern und Förderern. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht das Thema „Die Kunst des Wandels“.

Ein buntes Programm in Brixen und Neustift Über 30 ExpertInnen aus dem In- und Ausland werden in Brixen und Neustift erwartet: Harald Welzer, Silke Helfrich, Janez Potocnick, Pavan Sukhdev, Giulio Bonazzi, Leonardo Becchetti, Stefano Zamagni, Carla Poli und andere. Nach einer Keynote mit Experten und einer Podiumsdiskussion am Donnerstag abend werden am Freitag die Inhalte noch weiter vertieft und auf deren Anwendung in unterschiedlichen Bereichen hin geprüft. In speziellen Dialogrunden mit Experten und dem Publikum werden die Bereiche Handel, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus, Industrie, Lebensstile, regionale Kreisläufe und Neues Lernen durchgearbeitet. Der konkrete Südtirol Bezug und die starke Umsetzungsorientierung liegt den Organisatoren dabei heuer ganz besonders am Herzen. Am Samstag, in Neustift, gibt es wie jedes Jahr neun parallele Vertiefungsseminare.

Die Plätze sind begrenzt

Harald Welzer ist zu Gast bei den Tagen der Nachhaltigkeit 2014.

Am Donnerstagabend ist der Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber erwünscht. Für den Wirtschaftskongress und die Seminare am Freitag und Samstag ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich (Preise: 50 € für Studenten, 100 € für Privatpersonen, 150 € für Unternehmen). Informationen, Programm und Anmeldung direkt unter www.thinkmoreabout.com - Tel. 0472 835 588

Südstern ist die Zukunft

„Schlau, erfolgreich und unbedingt nachahmenswert“ –so ist das Fazit vom Wirtschaftsmagazin Brand Eins zum Netzwerk Südstern in einer kürzlich erschienenen SonderAusgabe zu Südtirol. Vor knapp zehn Jahren gegründet, hat das Netzwerk Südstern mittlerweile auch überregional Beachtung gefunden.

Doch das Potential ist noch nicht ausgeschöpft, vielmehr geht es nun darum, die klügsten Köpfe im Ausland zu gewinnen, um einen Beitrag zum zukünftigen Erfolg Südtirols zu leisten. Davon können auch Südtiroler Unternehmen profitieren. Mit knapp 2.000 Südtirolern in 72 Ländern weltweit hat Südstern in den vergangenen zehn Jahren darauf gesetzt, Südtiroler im Ausland untereinander zu vernetzen, jungen Südtiroler Studenten zu helfen, erste Auslandserfahrungen zu sammeln sowie Südtiroler Unternehmen einen Zugang zu Südtirolern im Ausland zu bieten. Mit einer Reihe von neuen Maßnahmen setzt das Netzwerk neue Impulse, um Südtiroler Unternehmen und die Südtiroler Gesellschaft im Allgemeinen, mit Südtirolern im Ausland noch stärker zu vernetzen.

Business-Dinner

Eine dieser Maßnahmen ist das Südstern-Business-Dinner exklusiv für Vertreter von Südstern Partnerunternehmen. In regelmäßigen Abständen wird ein erfahrener Experte aus dem Ausland nach Südtirol eingeladen und spricht zu einem relevanten Führungsthema. Vor kurzem fand das zweite Südstern Business-Dinner zum Thema „Unternehmenskulturen für morgen“ statt. Der Meraner Technologiemanager Jürgen Galler, der in leitenden Funktionen bei IDS Scheer in Japan, bei Lycos in Spanien, bei Google als Produktdirektor für Eu-

v.l.: Hubert Rienzner, Peter Rech, Konrad Bergmeister, Katharina Gilli, Julius Waldthaler, Klaus Mutschlechner, Gastreferent Jürgen Galler, Südstern-Präsident Armin Hilpold und Thomas Mur

ropa, den Mittleren Osten und Afrika und zuletzt bei Swisscom als Chief Strategy Officer in der Schweiz tätig war, hat dabei beleuchtet, welche Auswirkungen das Thema Unternehmenskultur auf den geschäftlichen Erfolg eines Unternehmens hat. Über 40 Vertreter von Partnerunternehmen hatten nach dem Referat bei einem gemeinsamen Abendessen im Parkhotel Laurin in Bozen die Gelegenheit, das Thema zu vertiefen. „In den letzten Jahren sind viele Kontakte zwischen Südtirolern im Ausland und Südtiroler Unternehmen entstanden. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Erfahrungen und das Know-how der Südsterne eine enorme Bereicherung für Südtirol sein können“, so Südstern-Präsident Armin Hilpold.

Plattform zum Abbau von Grenzen

Die Mission der Netzwerkmacher ist klar: Südstern will Grenzen in den Köpfen abbauen und mit dem Einsatz der klügsten Südtiroler Köpfe im Ausland einen Beitrag zum zukünftigen Erfolg Südtirols leisten.

Südstern wird derzeit von mehr als 50 Partnerunternehmen unterstützt. Diese haben über die Online-Plattform direkten Zugang zu knapp 2.000 Südsternen in 72 Ländern weltweit. Daneben können Partnerunternehmen Jobanzeigen online stellen und an Südstern-Events teilnehmen.

Informationen

•Verein “Südstern – Das Netzwerk für Südtiroler im Ausland”

•Leonardo-Da-Vinci-Str. 12 | 39100 Bozen

•info@suedstern.org | www.suedstern.org

•Südstern Blog: www.suedstern.org/blog

•Südstern auf Facebook: www.facebook.com/suedstern.org

•Südstern auf YouTube: www.youtube.com/originalsuedstern

„Eine

360-GradGeschichte“

Er schläft fünf bis sechs Stunden pro Nacht. „Kurz aber gut.“ Den Sonntag hält er soweit möglich, frei für die Familie. Die Arbeitsstunden zählt er nicht, er arbeitet von frühmorgens bis spätabends.

Arno Kompatscher hat einen der – wenn nicht den TopJob Südtirols. Mit dem Arbeitsaufwand hat der neue Landeshauptmann gerechnet. Termin auf Termin, Entscheidung auf Entscheidung. Unterwegs in ganz Südtirol, aber auch in Rom, Brüssel und Wien. Sein Tag beginnt morgens um 6 Uhr. Allerdings – und darauf legt er Wert – nicht in Bozen, um Bittsteller zu empfangen („das gibt’s bei mir nicht!“), sondern zuhause in Völs. Mails checken, sich auf den Tag vorbereiten, Frühstück mit den Großen und dann geht’s los. Arno Kompatscher, Jahrgang 1971 hat sechs Kinder im Alter von 21, 17, 14, 6, 3 und 2 Jahren. Seine Frau Nadja, vor der Geburt des Jüngsten Lehrerin an der Abendschule, ist im Augenblick noch zuhause.

„Politiker war nie mein Traumziel“ Hätte er sich das je träumen lassen, eines Tages Landeshauptmann von Südtirol zu sein? Nein. „Es war auch nicht mein Traumziel Politiker zu werden.“ Irgendwie ist er hineingerutscht. Es hat sich so ergeben. Ja – und seit Januar 2014 ist er nun Südtirols Landeshauptmann. Von seinem Vorgänger trennen ihn nicht nur einige Jahrzehnte, sondern auch das Amtsverständnis. Kompatscher sieht sich als Verwalter mit politischem Auftrag und in diesem Geiste geht er sein Amt an. Vollster Einsatz, aber Teamarbeit und klares Abgrenzen der Kompetenzen. „Ich habe kein Sendungsbewusstsein und stelle nicht den Anspruch, alles alleine zu machen.“ Im Gegenteil, Arno Kompatscher

Steckbrief Arno Kompatscher

• Geboren am 19. März 1971 als fünftes und jüngstes Kind von Walter Kompatscher (Dorfschmied, 1969-1980 Bürgermeister) und Elisabeth Rott (Landhebamme).

• Seit 1995 verheiratet mit Nadja Ahlbrecht.

• Sechs Kinder im Alter von 21, 17, 14, 6, 3 und 2 Jahren.

Privat

• Begeisterter Fußball- und Eishockeyspieler.

• Spielt Trompete, Musikfreak von Klassik über Rock, Pop und Jazz bis zur Avantgarde.

• Mitwirken in den heimischen Faschingskabaretts und mit Andreas (Opal) Robatscher auch kleinere Auftritte.

• Co-Ideator und Organisator der Veranstaltungsreihe„MagicSchlern music, dinner & spectacle“, Co-Gründer und Organisator des Schlern International Music Festival.

ist überzeugter Teamplayer und Netzworker. Und zwar auf allen Ebenen. In der Verwaltung ebenso wie mit seinen Amtskollegen. In der Partei ebenso wie mit der Opposition. „Jeder soll mit Verantwortung und Würde seiner Aufgabe nachgehen. Auf allen Ebenen.“

Entscheidungsfreudiger Teamplayer und Netzworker Stichwort Opposition. Kompatscher wurde im Rahmen der Verhandlungen über den Landeshaushalt vorgeworfen, er sei auf Kuschelkurs. „Die Opposition hat eine wichtige Überwachungs- und Kontrollfunktion. Für mich kann durch einen zivilisierten Umgang miteinander, aber auch durch die Reibung aneinander, nur Gutes für das Land und für die

Bürger entstehen.“ Persönliche Kontakte sind ihm wichtig, auf allen Ebenen, weil sie die Basis für eine effiziente Kommunikation sind. Der Landeshauptmann versteht sich als bürgernah, weil ihm die Anliegen der Bürger wichtig sind und er sich als einer von ihnen sieht.

Wert legt Arno Kompatscher auf die Definition und Einhaltung der jeweiligen Rollen. Das fängt in der Verwaltung an, geht über die Ressorts, die Amtsdirektoren und die Landesräte bis hin zur strikten Trennung von Legislative und Exekutive. Kompatscher ist ein Macher, einer, der nichts auf die lange Bank schiebt. Wenn möglich fällt er Entscheidungen sofort, seine Mitarbeiter bekommen klare Antworten.

Eingeschränkte Bewegungsfreiheit

Ein Top-Job ist immer auch verbunden mit Schattenseiten. Jeder Top-Job ist irgendwann auch ein Sch…-Job. Kompatscher kann dies bestätigen. Seine Familie trägt den Job mit, die Entscheidung für die Kandidatur ist im Familienkreis gefällt worden. Allerdings waren nicht alle Nachteile, die so ein Fulltime-Job mit sich bringt, im Vorfeld so richtig bewusst. Kompatscher: „Meine Frau hat es doch unterschätzt und die Anpassung an die neue Situation ist nicht leicht.“

Was die Familie am meisten belastet, ist der Bekanntheitsgrad. „Außer in Völs, wo uns alle kennen und wo ich für alle wie bisher der Arno bin, können wir uns ins Südtirol eigentlich nicht mehr frei bewegen.“

Unter dem Strich bleibt es aber ein Top-Job. Arno Kompatscher: „Es ist eine aufregende und interessante Tätigkeit, eine 360-Grad-Geschichte. Das Land hat viele Kompetenzen … Es gibt sicher nicht viele Jobs, die so abwechslungsreich und vielseitig sind.“

Fokus Stress oder Ressource

Stress und Stressmanagement sind vielbenutzte Begri e, Stress ist salonfähig geworden. Verschiedene Modelle nach Seile, Lazarus, Henry usw. stellen Hypothesen für die Entstehung und Bewältigung (Coping-Strategien) von Stress auf. Dieser Beitrag betrachtet das Thema zu den vielen Publikationen in kurzer und individueller Form.

Die stark steigende Zahl von ursächlich psychisch bedingten Krankheiten und damit verbundenen Arbeitsausfällen (vom Krankenstand bis zur bleibenden Arbeitsunfähigkeit) konfrontieren die Gesellschaft mit einem enormen Kostendruck und den Einzelnen mit der Frage der Sinnhaftigkeit seines Tuns. Die soziale Gemeinschaft steht vor einer Lernerfahrung, deren Kelch nicht an ihr vorübergehen will. Im Mittelpunkt steht also die Gesundheit des Menschen als Teil seiner unantastbaren Würde, der Mensch in seiner Ganzheit und nicht nur als „funktionierende Arbeitskraft“.

Stress oder Ressource?

Nehmen wir den Begriff „Stressmanagement“ unter die Lupe, so kommt spontan eine Aussage von Paul Watzlawick: „Wenn die Lösung das Problem ist.“ Der Begriff in sich ist negativ formuliert, fixiert mit dem ersten Wortteil das Problem, um mit dem zweiten Wortteil die vermeintliche Lösung anzubieten. Besser ist statt „weg vom Stress“ zu einem „hin zur Lösung“ zu gelangen. Welche innewohnenden Kompetenzen und Ressourcen können aktiviert werden, um schwierige Situationen zu vermeiden bzw. den Blick lösungsorientiert auszurichten.

Wer „ist“ denn das „Ressourcenmanagement“?

Es gibt zwei zusammenwirkende Faktoren, um die Ressourcen des Menschen zu aktivieren.

1. die Bereitschaft des Menschen selbst, einen lösungsorientierten „hin zu“ Blick einzunehmen und 2. das Umfeld (Außenwelt), das unweigerlich in Wechselwirkung mit dem Menschen steht. Es stellt den Rahmen für die Entwicklung des Menschen dar, dessen Gestaltung eine echte Führungsverantwortung ist.

Was kann man u.a. konkret tun?

• Ist-Situation vor Augen führen, annehmen & bestmöglichen nächsten Schritt umsetzen.

Methoden gibt es viele, das Wichtigste bleibt jedoch die Bereitschaft für Reifeentwicklung & Veränderung. Körperliche Aktivität und Entspannung unterstützen.

• Bestmögliches Lernumfeld schaffen – Stress ist das schlechteste Lernumfeld. Das Gehirn schaltet bei Stress auf vorhandene und eher primitive Erfahrungsmuster zurück, auf die Ressourcen kann in solchen Situationen nicht zugegriffen werden, eine der denkbar schlechtesten Ausgangssituationen für eine erfolgreiche Reifeund Unternehmensentwicklung.

• Die Wirtschaft als Umfeld darf sich in ihrer sozialen Verantwortung als „Im Dienste des Menschen“ verstehen und in diesem Sinne für ein soziales Umfeld sorgen.

• Umfeld für Vielfalt schaffen, das den wesentlichen Grundbedürfnissen des Menschen wie Zugehörigkeit und Sinn (geben), Fähigkeiten (fördern) und aktive verantwortungsvolle Teilnahme (ermöglichen, z.B. Handlungsspielräume schaffen) dient.

• Kommunikation als Lernumfeld erkennen – Fähigkeiten und Bewusstsein diesbezüglich erfahren. Jeder Mensch, jede Organisation usw. muss sich selbst als Lernumfeld für die Anderen verstehen lernen.

Für weitere Informationen: L. Busemann (www.systent.it – lothar.b@systent.it)

Wirkung Lernumfeld auf Verhalten

Mehr Power fürs Gehirn

Konzentration, Gedächtnis, schnelles Denken – für all das braucht das Gehirn die richtige Energie und ganz bestimmte Nährsto e. „Wer produktiv arbeitet, muss deshalb bewusst auf die richtige Nahrung achten“, ist Ivonne

Daurù Malsiner, Ernährungswissenschaftlerin und Coach bei der Stiftung Vital, überzeugt.

Das Gehirn ist ein hochaktives Organ und nimmt die Energie ausschließlich aus den Kohlenhydraten. Es ist somit nur leistungsfähig, wenn genügend Glukose zur Verfügung steht. Deshalb spielen das Frühstück und die Zwischenjausen eine wichtige Rolle. Denn sie liefern dem Gehirn den Zucker bzw. die Glukose, um die Konzentration hoch zu halten.

Zeit fürs Frühstück

„Sich die Zeit zum Frühstücken zu nehmen, zahlt sich aus“, betont die Ernährungswissenschaftlerin Daurù Malsiner. Ihr Tipp sind Vollkornbrot und Haferflocken: „Sie sind Langzeitenergiespender, denn die Stärke, die verdaut werden muss, gibt für mehrere Stunden konstant Energie ab, was verhindert, dass im Laufe des Vormittags ein Leistungstief auftritt und Heißhunger auf Süßes entsteht.“

Ivonne Daurù

Malsiner, Ernährungswissenschaftlerin und Coach bei der Stiftung Vital

Gesunde Zwischenjausen

Obst, Gemüse und Nüsse als Zwischenjause sind besonders empfehlenswert, da ein höherer Gehalt der Vitamine A, C, E und von Beta-Karotin im Blutspiegel zu einer verbesserten Gedächtnisleistung führt. „Deshalb ist zum Beispiel ein frisch gepresster Obstsaft statt dem gewohnten, alltäglichen Kaffee eine gesündere Alternative“, meint Daurù Malsiner.

Als Zwischenjause besonders geeignet sind Obst, Gemüse und Nüsse

Nicht nur im Sport, auch fürs Denken gilt: ausreichend trinken!

Leere Kalorien meiden

Acht geben sollte man auf „leere Kalorien“: Süße und salzige Snacks sind zucker- und fettreich und liefern doppelt so viel Energie wie z.B. ein Apfel oder Joghurt. Nicht geeignete Zwischenjausen sind Reiswaffeln, Crackers, Grissini, Laugenbrötchen, Schokoladesnack, Müsliriegel und Semmel mit Wurst, da diese im Verhältnis zu frischen Nahrungsmitteln wenig Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Trinken, trinken, trinken

Viele wissen, dass das Trinken wichtig ist. Kaum einer aber weiß, dass das Gehirn das wasserreichste Organ im Körper ist. 73 Prozent des Gehirns bestehen aus Wasser. Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme wirkt sich negativ auf Konzentration und Gedächtnisleistung aus. Auch Kopfschmerzen sind nicht selten eine negative Begleiterscheinung. Im Laufe des Tages sollten mindestens 1,5 Liter getrunken werden.

Ko ein in Maßen Kaffee wirkt aufmunternd und fördert die Konzentration. Dies ist dem Koffein zu verdanken. Doch aufgepasst: „Wer sich müde fühlt und die Müdigkeit mit besonders viel Kaffee bekämpft, macht genau das Falsche“, so Daurù Malsiner. Eine Tasse reicht völlig aus, da zu viel Koffein genau die gegenteilige Wirkung hat.

Relax im Pillhof

Wer kennt das nicht. Sitzungen, Besprechungen, Termine ... Irgendwann raucht der Kopf und man braucht eine kurze Auszeit um neue Energie zu Tanken um sich auf Neues konzentrieren zu können.

Für alle im Überetsch, in Bozen, im Etschtal liegt der Pillhof nahe genug für eine Stunde Relax zur Mittagszeit, für „a Guatemala Glas“ nach Büroschluss, für ein Arbeitsessen oder einen stimmungsvollen Abend mit Freunden.

Vinothek, Winebar, Restaurant

Das besondere Flair, die enorme Auswahl an besten Weinen, das gute Preisleistungsverhältnis ... oder Chefin Kathrin. Es gibt viele Gründe warum die Stammgäste und immer wieder auch neue Gäste in den Pillhof kommen. „Täglich bemühen wir uns aufs Neue unseren Gästen beste Qualitätsarbeit und Service zu bieten. Kleine feine Gerichte, kreativ

zubereitet und den passenden Wein dazu sind die besten Voraussetzungen für gute Stimmung und einem erfolgreichen Tag“, ist Chefin Kathrin Oberhofer überzeugt. Die Zahl der Stammgäste gibt ihr recht. Reservieren Sie unter Tel. 0471 633 100.

200 Anregungen aus der Bevölkerung

In zahlreichen Gesprächen und über schriftliche Zusendungen sind in den vergangenen beiden Monaten von Seiten der Belegschaft, von Aktionären, Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen des Schnalstales die von den neuen Eigentümern der Schnalstaler Gletscherbahnen gewünschten Anregungen zu Nutzung und Neugestaltung der Anlagen im Talschluss und auf dem Gletscher übermittelt worden bzw. eingegangen. Um die Vorschläge hatten die neuen Mehrheitseigner Vereinigte Bergbahnen und Athesia gebeten. Der neu gewählte Schnalstaler Gletscherbahnen-Präsident Michl Ebner ist zuversichtlich: „Wenn die Absicht, Veränderungen

Aufbruchstimmung im Schnalstal, die Gletscherbahn schwebt wieder erfolgreichen Zeiten entgegen

im Schnalstal und Förderungen für das Skigebiet umzusetzen, weiterhin diese Unterstützung seitens der Talschaft und der öffentlichen Institutionen erfährt, wie sich jetzt zu Beginn für uns darstellt, werden wir bestimmt auf eine rosigere Zukunft zusteuern.“ Der Verwaltungsrat der Gesellschaft hat bei seiner ersten Sitzung auch all jenen gedankt, die sich mit dem Thema Gletscherbahnen und deren Umfeld bisher auseinandergesetzt haben. Der heurige Winterbetrieb läuft bis einschließlich Sonntag, 4. Mai 2014.

Kathrin Oberhofer

*****Golf & Spa Resort Andreus

Wer die herrliche Landschaft, das mediterran milde Klima des Passeiertals und die Lage, direkt am 18-Loch-Golfplatz Passeier.Meran, genießen möchte, ist im 5 Sterne Golf & Spa Resort Andreus bestens aufgehoben.

Die einmalige Schönheit Südtirols lässt sich auch beim Wandern, Joggen, Nordic Walken, Biken oder beim Reiten im hauseigenen Reitstall mit Koppel entdecken. Auch Tennisspieler können sich auf den fünf Tennissandplätzen am Hotel für die Saison bestens vorbereiten.

Neue Kraft kann man in der wunderschönen Umgebung und in dem traumhaften 7.000 m² großen Spa und Wellness Bereich des Golf & Spa Resort Andreus tanken. Mit Blick auf die beeindruckende Bergwelt wird hier Wohlbefinden neu erlebt. Hallenbad und Außenpool sind miteinander verbunden und das ganze Jahr über auf 34 °C beheizt, so kann man die frische Alpenluft jederzeit schwimmend genießen. Ruhe findet man auch am neuen Naturbadesee, in der mediterranen Gartenanlage, mit vielen Kuschelnester wo man die Seele baumeln lassen kann. Die qualifizierten einheimischen Mitarbeiter sorgen dafür, dass bei Wellness-Anwendungen, Massagen und Beauty-Treatments, den Alltag weit hinter sich zurückgelassen

Ehrung für Michl Ebner

Mit der Goldenen Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Österreich wurde am 31. März der Präsident der Handelskammer Bozen, Michl Ebner, für seine besonderen Verdienste um die österreichische Wirtschaft geehrt. Die Laudatio zu Ehren Ebners hielt der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl. „Präsident Ebner ist seit Jahren eng mit der österreichischen Wirtschaft und der Wirtschaftskammerorganisation verbunden. In seiner Funktion als Präsident der Handelskammer Bozen unterstützt er maßgeblich die Kooperation zwischen der italienischen und österreichischen Wirtschaft“, so Leitl in seiner Rede. Im Bild v.l.: Anna Maria Hochhauser, Michl Ebner und Christoph Leitl

werden kann um neue Energien zu sammeln. Der Wellnessbereich und der über 2.000 m² große Saunabereich punkten nicht nur mit Ausblicken auf die herrliche Bergwelt, sondern auch mit den täglich betreuten und sehr vielfältigen Fitnessprogramm wie Yoga, Pilates, Nordic Walking.

INFO

Andreus Golf & Spa Resort Kellerlahne 3 A | 39015 St. Leonhard i.P. Tel. 0473 491 330 | Fax 0473 491 331 info@andreus.it | www.andreus.it

Duale Ausbildung garantiert hochwertige Arbeitsplätze –unter hochkarätiger Besetzung fand am 16. April 2014 in der Metallwerkstatt der Landesberufsschule für Industrie und Handwerk der erste Südtiroler Bildungstag statt. Diskutiert wurde vor allem über die notwendigen politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, die zur Stärkung des dualen Systems notwendig sind, über die Chancen, die eine Lehre Jugendlichen gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit bietet und vor allem, was sich in den Köpfen der Menschen ändern muss. Im Rahmen der Gesprächsrunde „Drei Länder ein Modell – wie können duale Ausbildung und berufsspezialisierende Lehre gegen die Jugendarbeitslosigkeit eingesetzt werden?“ sprachen Vertreter aus Südtirol, Bayern, Österreich und der Schweiz über die Stärken des deutschen dualen Ausbildungssystems, aber auch über die unterschiedlichen Anwendungen und Anforderungen.

Südtiroler Bildungstag

Stiftung erneuert den Verwaltungsrat

Der Stiftungsrat, das oberste Gremium der Stiftung Südtiroler Sparkasse, hat den Beschluss des Verwaltungsrates zur Kenntnis genommen und gutgeheißen, den Verwaltungsrat der Südtiroler Sparkasse AG grundlegend zu verkleinern und zu erneuern. Der künftige Verwaltungsrat der Bank wird aus neun statt bisher 15 Mitgliedern bestehen.

Die Stiftung als Hauptaktionär der Bank AG verfolgt damit – auch in Berücksichtigung der Richtlinien der Aufsichtsbehörden – die Ziele einer strafferen Verwaltung, der Erneuerung der Gremien und der Erhöhung des Frauenanteils in denselben sowie eine gezieltere Zuweisung von Kompeten-

zen an die einzelnen Mitglieder des Bankverwaltungsrates. In einer wirtschaftlich unruhigen Zeit gelte es jetzt, in der Bank Verantwortung zu übernehmen. Die Bank habe eine schwierige Phase hinter sich und stellt nun die Weichen: Mit einem gestrafften Verwaltungsrat und der breiten Erneuerung ist die Stiftung zuversichtlich, die Voraussetzung für eine gute Zukunftsentwicklung geschaffen zu haben.

Maschinen-Testraum bei Grohe eröffnet

Probieren geht über Studieren, heißt es weitläufig. Dieses Motto hat sich das Brunecker Unternehmen Grohe, Südtirols führender Fachgroßhändler für Profiwerkzeug, zu Herzen genommen und kurzerhand den ersten Maschinen-Vorführund Testraum für Handwerker im Pustertal geschaffen. Am 4. April wurde dieser im Rahmen eines Tischlertages offiziell eröffnet. Tischler und Holzverarbeiter aus ganz Südtirol nutzten die Möglichkeit, die neuesten Profi-Werkzeuge unter fachkundiger Beratung einen ganzen Tag lang selbst auszuprobieren. „Wir wollen den Handwerkern alle Möglichkeiten bieten, die möglich sind, um sich ein umfassendes Bild von unseren Qualitätswerkzeugen zu machen“, erklärt Grohe Geschäftsführer Karheinz Grohe. „Die Beratung ist eine Sache, das Werkzeug aber in die Hand zu nehmen und auszuprobieren ist etwas ganz anderes. Aus diesem Grund haben wir den Vorführ- und Testraum geschaffen.“

Elektroinstallationen – Automatisierungen

Alles für Ihr modernes Haus

Planung und Errichtung von Elektroanlagen

EIB-Gebäudesystemtechnik

Lichtsysteme und Sicherheitstechnik

Elektro Gostner KG

v.l.: Claudio Cappellari (Bosch Milano), Giovanni Sangerman und Pietro Fiorentino (beide Lamello) und Karlheinz Grohe (Grohe).

Qualitätsweine auf der ProWein

29 Südtiroler Weinproduzenten stellten sich vom 23. bis zum 25. März auf der internationalen Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein in Düsseldorf vor. Auf dem 308 m2 großen Südtiroler Gemeinschaftsstand, der von der EOS - Export Organisation Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Konsortium Südtiroler Wein organisiert wurde, waren 19 Betriebe aus dem Gebiet Überetsch und Unterland vertreten. Fünf weitere heimische Betriebe kamen aus dem Gebiet rund um Bozen, drei aus dem Eisacktal und zwei aus dem Raum Meran. Das Verkostungsprogramm beinhaltete die Vorstellung der vielfältigen Weißweine und des hervorragenden Südtiroler Blauburgunders. Weitere Informationen über die Messe und den Südtiroler Wein finden Sie online unter: www.suedtirolerwein.com

BLS-Broschüre zeigt Südtiroler am Filmset

Drei Freunde im Rollstuhl kämpfen um Liebe und Würde, eine Fotografin macht sich auf die Suche nach ihrer Halbschwester, ein 11-jähriger Bub wird als Kaminfeger nach Mailand verkauft – die neun Filme der Reihe „Made in Südtirol – Alto Adige“ der Bozner Filmtage erzählen ganz unterschiedliche Geschichten. Ihnen gemeinsam ist, dass alle Produktionen teilweise oder zur Gänze in Südtirol gedreht und vom Südtiroler Filmfonds unterstützt wurden. In einer Broschüre präsentiert die Business Location Südtirol (BLS) diese Produktionen dem Festivalpublikum und stellt gleichzeitig Südtiroler vor, die durch ihre Arbeit am Set zu deren Realisierung beigetragen haben.

Impulse für Tirol

Verschärfte Risikoauflagen, umfassende Informationspflichten, erhöhte Eigenkapitalanforderungen der Banken aufgrund von Basel III erschweren die Kreditaufnahme maßgeblich. Dies trifft vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen, die einen eingeschränkteren Zugang zu den Kapitalmärkten haben und auf Bankkredite angewiesen sind. Mit der Initiative „Impulse für Tirol und Südtirol“ möchte die Hypo Tirol Bank die Kreditnachfrage, im Speziellen der Tiroler und Südtiroler KMU‘s, besser abdecken und einen maßgeblichen Wachstumsimpuls für die heimische Wirtschaft setzen. Das Finanzierungsvolumen der Hypo Tirol Bank lag 2013 im Kernmarkt Tirol und Südtirol bei 250 Millionen Euro. Mit der Initiative „Impulse für Tirol und Südtirol“ ist für 2014 ein Finanzierungsvolumen für die heimische Wirtschaft von 300 Millionen vorgesehen.

Autolegenden und Alpenglück

Mit ihrer abwechslungsreichen Streckenführung zwischen Weinbergen und Hochgebirge zählt die „Südtirol Classic“ zu Europas spannendsten Oldtimer-Rallyes. Von Schenna aus starten die Piloten ab 6. Juli zu ihren täglichen PanoramaAusfahrten. Die viertägige Haupt-Veranstaltung mit Zeitprüfungen beginnt dann am 10. Juli und beinhaltet neben einer Dolomitenfahrt vom Rosengarten bis zur Seiser Alm auch eine Tour bis ins benachbarte Trentino. Ein kurzweiliges Rahmenprogramm rundet den Event ab. Am fahrbaren Untersatz scheitert die Teilnahme übrigens nicht: In Schenna gibt’s Retro-Autos zum Mieten. Beim täglichen Corso durch die Gemeinde bleibt aber auch für „unmotorisierte“ Urlauber genug Zeit, die Klassiker ausgiebig zu bestaunen. Weitere Infos unter www.suedtirol-classic.com

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