Warum sollte ich eine Woche lang den Seglern beim Segeln zuschauen? Mit dieser Meinung habe ich vor acht Jahren den Hinflug nach Split und für drei Tage später gleich den Rückflug gebucht. Selten habe ich etwas mehr bereut als nach drei Tagen nach Hause fliegen zu müssen. Seit dieser Zeit mache ich einmal pro Jahr den Segel-Radius. Eine ganze Zeitung voll toller Bilder und Geschichten über die Südtiroler Meisterschaft im Hochseesegeln und drum herum. Wasals DolomythiCup begonnen hat, wird jetzt nach einem Jahr Pauseals die Brennercom Sailing Week weitergeführt. Für alle, die noch nie dabei waren, es ist einfach spannend, jeder Tag, jede Wettfahrt, jeder Kampf um die Plätze. Ob zwischen ersten und zweiten genauso wie zwischen zehnten und elften. Das ist in all den Jahren gleich geblieben. Mit einem Unterschied, das Niveau der Wettkämpfe und damit der Mannschaften ist erheblich gestiegen (laut Wettkampfleiter Blondl –und keiner kann das besser beurteilen). Der neu gegründete YachtclubSalten um Präsident Sigi Rungaldier und seine Freundehat bewiesen, dass sie organisatorisch auch am Meer zu Hause sind. Genauer gesagt untertags auf dem Meer und nach den Wettfahrten an Land. Denn was wäre so eine Sailing Week ohne stimmungsvolles Rahmenprogramm und gute Laune. Ein OK-Team voller Freude und Begeisterung, mit Charly Manfredi von Brennercom, Freund, Gönner und Hauptsponsor und Gert „Blondl“ Schmidleitner,einem absoluten Profi als Wettkampfleiter.Eine unschlagbare Kombination, mit den besten Aussichten auf weitere erfolgreiche Meisterschaften im Südtiroler Hochseesegeln.
Brennercom Sailing Week
06 Dobar dan! Hallo Biograd 08 Ein perfekter Auftakt!
12 Das Glück der Tüchtigen
16 Hautnah am Geschehen
18 Totale Flaute:„Folgen Sie dem Startschiff …“ 22 Sieger-Trophäe aus Lärchenholz
24 Cevapcici, Speck und Sardinen …
26 Sailing-Teams
Service&Firmenportraits
11 Autoindustriale GmbH, Bozen
21 Auto IkaroBMW,Bozen
Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, EintragLGBozen Nr.26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur: FranzWimmer | Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder | Verkaufsleitung/Koordination: Marita Wimmer | Redaktion: Gert Schmidleitner,Franz Wimmer | Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle Verwaltung: Kapuzinergasse 5|39100 Bozen| Tel. 0471 081 561 |info@mediaradius.it |www.mediaradius.it | Fotos: Dolomiten-Archiv,Sieglinde Höller, Gert Schmidleitner,Stephan Lezuo, PeterSchnarchwurm, LukasWimmer,shutterstock,verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archivesowie Verkaufsunterlagen. | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan | Grafik/Layout: GeorgHochkofler | Seitengestaltung: Daniel Fabris,Jasmine Aichner Lektorat: Magdalena Pöder,Ulrike Schwarz| Produktion: Athesia Druck Bozen-www.athesia.com | Vertrieb: Als„Dolomiten“-Beilage und im Postversand Druckauflage: 22.000 Stück | Preis: Einzelpreis 2Euro, A+D: 2,50 Euro
DieRedaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalteder Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführtenWebseiten.
Franz Wimmer
Franz Wimmer
Business Sail Adventure
34 BSA -Eine Idee die verbindet
36 1. Tag: Zweimal„Up-and-Down”
38 2. Tag: Sieger Südtirol 1und Dolomiten
40 3. Tag: Das große Finale Dolomiten gewinntBSA-Trophäe
42 Sailing-Teams
46 Do videnja Kornati! AufWiedersehen!
10x Kroatien |2xTürkei Charter-Weltweit
•Mittwoch-Mittwoch
•10-Tages-Charter
•Kurzcharter
•Oneway in der Türkei
3. -7.Oktober 2015 www.hochseemeisterschaft.at
17. -30. Oktober 2015 Biograd -Lefkas -Bigrad www.TheRace-1000miles.at
Dobar dan! HalloBiograd.
Nach zweijähriger Pause (2013 warder DolomythiCupinEngland,2014 fand keine Meisterschaftstatt) warmit der BrennercomSailing Week,die Südtiroler Seglerfamilie wieder zu Gast in der Marino Kornati in Biograd-Kroatien.
Kaiserwetter,gute Vorhersagen, Wettkampffieber, Vorfreudepur; daswar in denGesichtern der Teilnehmer schon am Samstag beider Bootsübernahmezulesen. Sigi Rungaldier,OK-Chef,war schon am Montag angereist, um die Vorbereitungen vorOrt zu koordinieren. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden unddie Anspannung war ihmanzumerken:„In wenigen Stunden fälltder Startschusszur erstenBrennercom SailingWeek und damit beginnt die Premiere für unseren YachtClub Salten. Die Freude darüber istnichtnur bei mir,sondern auchbei meinenAusschusskollegenRainer,Manni, Ossi und Cocco riesengroß Langehabenwir uns vorbereitet und auf diesengroßen Moment hingefiebert. Wirsind überzeugt davon, gemeinsammit den Crews ein schönes Segelevent erlebenzu dürfen.“
Upokret! Losgeht’s!
Charly Manfredi, Skipper und Vertreter desHauptsponsors: „Einige unbeschwerte Tage mit Freunden segelninder herrlichen NaturKroatiens. Waswollen wir mehr!Freundevor undnach der Wettfahrt, Gegner währenddessen. Doch wir sind nicht beim
America’s Cup. Der sportliche Ehrgeiz istsicher groß, die Kameradschaft sollte aber darüber stehen. Ich wünsche mir faireund unfallfreie Tage und vor allem eineHetz.“ Diese Wünschegingen in Erfüllung, wie wir heute alle wissen. Wettkampfleiter BlondlSchmidleitner: „U pokret! Los geht’s! WirwerdenOrte ansteuern, an denen die meisten noch nie waren. Die Wettfahrten werden sicher spannendund zusammen mit Peterund Gudrun werden wir von der Wettkampfleitungdafür sorgen,dassesauch fair undgerechtzugeht. Undnach denWettfahrtenbeim Feiern sind die Südtiroler ohnehin Profis. Ich wünschte mirall dieRegatten, bei denen ichals Wettkampfleiter tätig bin, würden so fairund stimmungsvoll ablaufen wie früher der DolomythiCupund jetzt wohldie Brennercom Sailing Week.“
Fleißige Hände im Hintergrund Für dieletzten Vorbereitungen waren Sigi, Rainer,Manni und Ossi
Das ersteoffizielle Foto:alle Skipper der BrennercomSailing Week auf dem OK-Katamaran, einer Lagoon 45.
Gert„Blondl“ Schmidleitner,souverän, direkt und mit klaren Anweisungen. So wie wir ihn seit achtJahren kennen.
vom Yachtklub Salten schon am Montag vor derersten Wettfahrt angereist, um letzte organisatorische Dinge zu klären. In Kroatien warschließlich noch Vorsaison und nichts solltedem Zufall überlassenwerden.Vor, während und nach der Regattagab es jeweilseine Menge Arbeit. DieAfter-Race-Party samt Grillen undMusik an der Molekam beiden Teilnehmern besonders gutan. DiversesMaterialmusste von denBegleitbooten jeweils zum Veranstaltungsortund retourgetragenwerden: zum Begrüßungsabend,für Siegerehrung und Skippermeetingsdie Sponsorwandund dieSponsorfahnen, Musikanlage samt BoxensowiePreise für Sieger undTombola. Zuvorwurden bereitsauf dem OK-Boot vier ComputerArbeitsplätze eingerichtet, um Berichte zu schreiben, Fotos auszuwählen, Ergebnislisten zu erstellen, Film und Diashow vorzubereiten und um die gesamteMedienarbeit zu koordinieren.
Stimmungsvoller Auftakt: Begrüßungs-Abend in
Die geballteKraft des Yachtclub Salten v.l.: Rainer,Sigi, Cocco, Manni und Ossi
Das ersteSkipper Meeting in der Marina vonBiograd,amSonntag vor dem Auslaufen
Zadar
Ein perfekter Auftakt!
Einen perfekten Starthatte die BrennercomSailing Week mit dem ersten Wettkampftag.Nachdem am Sonntag alle Teilnehmer bei kräftiger Bora,kurzerFlauteund ansprechendem Mistral trainieren konnten, ging es erstmal so richtig zur Sache.
Nach einem ausgedehnten Briefing für alle Teilnehmer an einer herausragenden Frühstückslocation im Falkensteiner Resort in Zadar,wurde ausgelaufen und ein Up-andDown-Kurs mit etwa 6mLänge ausgelegt. Gleich der erste Start klappte, ohne dass ein Boot die imaginäre Startlinie zu früh überquerte. Brandnamic vor Brennercom lautete die Reihenfolge nach der ersten Runde, ehe ein Problem mit der Genuaschot Brennercom zurückfallen ließ. Auto Hofer-Weico wurde als Dritter vom Team Hell an der Luvboje überholt. Evergreen Minibar rundeten fast als einzige das Startschiff und nicht die Boje –was einen klaren Vorteil ergab. Der Wind drehte auf der zweiten Kreuz nach links und es gab keine großen Verschiebungen mehr.StartZiel-Sieg für Brandnamic vor Evergreen Minibar und Hell Commerce.
Ein 20 Meilen langer Navigations-Kurs
Gleich anschließend der ersten Wettfahrt, erfolgte der Start zu einem etwa 20 Meilen langen Navigationskurs um Seezeichen und Inseln im Seegebiet vor Zadar über die „Tri Sestrice“ und Paranjak Veli ins Ziel bei der Insel Golac unweit des Zielhafens in Veli Rat.
Mistral mit sechs Knoten am Start. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Für die meisten jedenfalls. Nur das Brennercom Team warzwei Minuten vor dem Start noch deutlich in Luv der Startlinie und fuhr dann unerlaubter Weise (sie gaben an, das nicht gewusst zu haben, doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht) mit dem Motor hinter die Linie. Ein Protest der Wettfahrtleitung ist die logische Folge, auch dann wenn es sich um den Hauptsponsor handelt.
Es wareinfach toll zu segeln
Aufder ersten Kreuz führte lange das Team Hell, ehe sich dann bis zur ersten Bahnmarke Brennercom, vor BMW Auto Ikaro und Brandnamic durchsetzte. Einen Alleingang außerhalb von den TriSestrice wagte Auto Hofer-Weico und holte damit sieben Plätze auf.
Es folgte ein toller Vorwindkurs unter Spi, später immer mehr Raumschots –nicht nur toll anzuschauen sondern auch toll zu segeln. Am Wegins Ziel hatten die Teilnehmer die freie Kurswahl zwischen den Inseln: das Feld teilte sich gut auf.Brennercom vergrößerte außerhalb von Zverinak den Vorsprung auf Brandnamic auf 800 m. Dritter im Ziel BMW Auto Ikaro. Bei der Protestverhandlung bekam Brennercom dann eine Zeitstrafe von fünf Minuten und
wurde damit in dieser Wettfahrtzweite hinter Brandnamic. Insgesamt herrschte nach diesem ersten Tagdie totale Begeisterung bei allen Teams: Super Wetter,optimaler Wind zum Auftakt und spannende Wettkämpfe –einfach geil!
Das Pech des Charly M. samtTeam
Um es gleich vorweg zu nehmen. Die Fahrt über die Ziellinie etwa zwei Minuten vor dem Start mit Hilfe des Motors war ein Lapsus und eher ein Nachteil als ein Vorteil. Das war auch daraus ersichtlich, dass Manfredi mit seinem Brennercom-Team nur als 15. von 18 Booten vom Start wegkam. „Dass wir gewinnen würden, war zu diesem Zeitpunkt in weiter Ferne, nach dem verhauten Start hatten wir uns bereits auf hintere Plätze eingestellt“, soweit Charly bei der Protestversammlung. Doch gerade der miese Start veranlasste das Team alles auf eine Karte zu setzen und konnte mit einer gewieften Taktik Platz um Platz aufholen und kam ins Ziel mit einem Vorsprung von 3,5 Minuten auf die Zweiten. Der Riesenjubel auf dem Brennercom-Boot
dauerte eine knappe Minute bis zum Funkspruch von Blondl Schmidleitner: „Regattaleitung an Brennercom, Regattaleitung an Brennercom“ und die Information, dass von ihm Protest eingelegt wird. Enttäuscht aber gefasst kam Charly nach der Wettfahrtzur Protestversammlung und gab der Rennleitung voll Recht. „Das mit dem Motor,soein Sch ...“ Fazit am Rande: Dass er als Hauptsponsor keinerlei Vorzüge genoss, kam bei allen Teilnehmern gut an und unterstrich die Souveränität vom „Blondl“.
2-facher Tagessieger Skipper MichaelWidmann
Die Bootevon Brandnamic und BrennercomCharly Manfredi mit Peterund Gert beider Protestverhandlung
PerfekteStarts am ersten Tag: bei beiden Wettfahrtenkein Fehlstart.
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DasGlück der Tüchtigen
Der zweiteWettkampftag bot den Teilnehmern wieder herrlichstes Wetter.Zum Unterschied des Vortages war allerdings nur leichterbis gar kein Wind vorausgesagt. Am besten mit dieser Situation kamen Hans Hell und Bernhard„Petz”Mair zurecht.
Alle Windprognosen blieben gestern farblos –veliki bonaca (große Flaute) war angesagt. Doch der „alte Fuchs“ Blondl wusste es besser.„Mit etwas Glück kommt eine Thermik“, ließ er beim Briefing am Morgen verlauten. Noch genug Zeit, um alle Crewfotos zu machen und danach wurde ausgelaufen.
Es war alles weiß in den Windvorhersagen und man harrte der Dinge, die da kommen würden. Gesegelt wird eben mit dem Wind, der gerade weht, und nicht mit dem aus der Wettervorhersage. Und Blondl sollte Recht behalten. Kaum richtig draußen,
Sieger der 3. Wettfahrt, Skipper Bernhard„Petz”Mair
begann der Mistral mit etwa sechs Knoten und rasch war ein Kurs fürden Up-and-Down gelegt. Und diesmal war es tatsächlich bis zum Schluss ein Up-and-Down und wurde zu keinem Hin und Her Beim Start war die Boje leicht bevorzugt und auch auf der ersten Kreuz war die linke, die richtige Seite. Erkannt hat dies –und daher Erster an der Luv war –Auto Hofer-Weico. Beflügelt durch die Anwesenheit des Südtirol 1-Mitarbeiters Daniel Rainer,der bei dieser Wettfahrtmit an Bord war, wuchsen sie förmlich über sich hinaus. Sie fielen zwar auf Platz drei zurück, doch lieferten sie als gemischte Mann-
Sieger der 4. Wettfahrt, Skipper
Hans Hell
schaft damit ein tadelloses Ergebnis ab. AufPlatz eins trug sich Norbert Thomaseth für BMW Auto Ikaro in die Liste der Sieger ein. Er überholte kurz vor dem Ziel noch das Team Brandnamic.
Nach Up-and-Down gab es einen Navigationskurs Als zweite Wettfahrtgab es wieder einen Navigationskurs. VonVeli Rat ging es nach Brbinje. Bei Mistral eine öde Strecke unter Spi –immer geradeaus. Doch es sollte anders kommen: Nach einer Startkreuz auf der alten Up-andDown-Strecke ging es mit Vorwind durch die Inseln. Erst
Migliorini Pitture3.Platz bei der viertenWettfahrt
mit sechs Knoten Wind, später mit vier und zwei. Einige Boote blieben, was die Geschwindigkeit betrifft, stark hinten, der Wind fiel zum Teil auf einen Knoten zurück.
Einige suchten ihr Heil nahe der Insel Zverinak, wo der Mistral konstanter zu sein schien. Hans Hell war auch immer eher im Osten, hielt sich aber immer geschickt zwischen den Gegnern und der nächsten Bahnmarke.
Dann kam der Winddreher nach Süd-West.Die Boote in der Mitte des Kanals begannen deutlich Fahrt aufzunehmen und hatten zudem den kürzeren Wegzur nächsten Rundmarke, den Inseln Planatak Veli und Planatak Mali. Team Hell Commerce konnte die klare Führung behalten
und rundete als erster.Weiter unter Spi zurück nach Sparesnjak, dann mit Halbwind ins Ziel bei Otok Utra.
Skipper Hell gewann mit einem Vorsprung von mehr als sieben Minuten auf Skipperin Annalisa Anderle vom Team Migliorini Giovanni Pitture. Team Smiley schaffte mit dem Dritten auch den Stockerlplatz. Brandnamic führte damit weiter das Zwischenresultat an.
Wasist eigentlich ein„Up-and-Down-Kurs“?
Für alle Nichtsegler erklärt man es am besten am Beispiel des Kalterer Sees. Bei Südwind wird im Norden desSees zwischen dem Startboot und einer Boje über die gedachte
Startlinie gegen den Wind gestartet. Aufkreuz bis zur Wendeboje im Süden des Sees ist angesagt und unter Vorwind (Rückenwind) mit Spinnacker geht’s zurück zum Startboot bzw.Startboje. Boje oder Startboot müssen umrundet werden und von vorne geht es los mit dem Aufkreuzen
Richtung Süden und das Ganze drei Mal. Bei guten Windverhältnissen bieten Up-and-Down-Kurse besonders spektakuläre Aktionen. Denn während die Führenden bereits zur zweiten Kreuz ansetzen, kommen die anderen Boote noch unter Spinnacker entgegen.
Auto Hofer-Weico3.Platz in der dritten WettfahrtTeam Smiley 3. Platzinder viertenWettfahrt
Hautnaham Geschehen
Dank Liveticker,STOL, Brennercom, Südtirol 1und Dolomiten konnte in der Heimatdas Geschehen in Kroatien genau verfolgt werden. Werliegt bei der ersten Wende vorne? Warum trennen sich zwei Teilnehmer vomHauptfeld und nehmen die Routewestlich der Insel?
Für aktuelle Informationen über die Brennercom Sailing Week sorgten Print-, Funk- und Online-Medien. Liveticker und Videos auf stol, täglich zwei Live-Einstiege bei Südtirol 1, tägliche Berichte in den Dolomiten, dazu detaillierte Infos über die Brennercom-Homepage, Facebook und Twitter.Eine besondere Leistung für die mediale Berichterstattung brachte dabei Christian Weithaler,besser bekannt unter Cocco. Morgens um 6Uhr die letzte Aktualisierung, tagsüber Mitglied der „Brennercom-Crew“ und sofort nach Zieleinlauf auf das OK-Boot um STOL, die Dolomiten-Re-
Vier Computer-ArbeitsplätzesamtOK-Team sorgten für einen technisch einwandfreien Ablauf
SigiüberreichtCocco eine Flasche„Schampus“ als Doping für seinen 18-Stunden-Tag.
GPS konnte man im Internet den Rennverlauf und die Position der Bootegenau mitverfolgen.
daktion und die Brennercom-Homepage mit aktuellen Infos zu versorgen. Achja, dieDiashow und Kurzfilmals Vorprogramm zur Siegerehrung mussten auch noch zusammengeschnitten werden. Wirschlagen Cocco für den SailingweekMedienpreis vor!
Sterne für die Podest-Plätze
Bei der täglichen Siegerehrung gab es für Teamsauf den ersten drei Plätzen jeweils eine Mütze mit Bronze, Silber oder Goldstern. Nach den vier Wettfahrtenwaren die Mützen der Brandnamic-Mannschaft mit drei Gold und einem Silberstern, Auto Ikaromit zwei goldenen Sternen, Hell Commerce mit je einem Gold-, einem Silberstern und zwei Bronzesternen, Migliorini Pitture mit zwei Silber-und einem Bronzestern, Brennercom und Evergreen-Minibar jeweils mit einem Silberstern und ACSData, Auto Hofer-Weico und Team Smiley mit je einem Bronzestern geschmückt. Insgesamt konnten neun verschiedene Mannschaften Podestplätze ersegeln.
Daniel Rainer berichtetliveauf Südtirol 1. Im Bild mitBlondl wenige Sekunden vordem Start
Dank
Einige Datenzuden Teilnehmern
Insgesamt waren18Mannschaftenmit 126 Personenanden Wettfahrten beteiligt.116 Männer und zehn Frauen. Das Team mit den meistenFrauen war VinschgerWind mit Birgit, Edith, Ritaund Ingrid; Auto Hofer-Weicomit Silviaund Brigitte;je eineFrau war beiBrandnamic (AnnaMaria), ACSData (Sabina),Evergreen Minibar(Paola),MiglioriniPitture (Annalisa) mit dabei. Ältester Teilnehmer war Norbert Oberprantacher (70)vom Team Brandnamic, jüngsterwar Tobias Plunger(19) Für die weibliche Besatzungließensichdie Organisatorenetwas Besonderes einfallen: einen Blumengruß für die Frauen und für die Männerder dezenteHinweis, doch zu Hause anzurufen ...
Daniel liveauf Sendung,Stephan in luftiger Höhe
Um hautnah am Geschehen zu sein, bzw.spektakuläre Bilder und Filmausschnitte zu liefern, scheuten Daniel und Stephan keine Mühen. Südtirol 1-Mann Daniel Rainer war bei einer Wettfahrt sogar „Gast“ auf dem Boot von Auto Hofer-Weico. Abgesehen von super Radiobeiträgen, brachte er der Eisackta-
Ausluftiger
ler Mannschaft Glück. Mit Daniel an Bord beendeten sie die dritte Wettfahrtmit dem dritten Rang. Auch dasStartsignal war live zu hören. Stephan Lezuo, Fotograf,Hobbykoch und Computerfreak, ließ sich für Luftaufnahmen den Mast hinauf ziehen. Nach gelungenen Manövern jeglicher Art servierte Gudrun einen Prosecco als Manöverschluck.
„I am sailing,I am sailing “, Musikduo TheSailors
Höhe schoss Stephan Bilder und machte Filmaufnahmen.
Muttertag und Sailing Week:Blumen für die beteiligten Frauen
Kapitän HerbertObexersteuertden Katamaran 450 sicher durch die Inselwelt
Vize Felix Staffler sorgt für Ordnung bei den Seilen und Leinen.
Gudrun Reinisch, Assistentin vomBlondl,zuständig für jede Artvon Flaggen, Bord-Muse
Totale Flaute:„Folgen Siedem
... diese Durchsage vomWettkampfleiter Blondl am Morgen des dritten Tages wargleichzusetzen mit der aktuellen Situation und die lauteteschlichtund einfach: totale Flaute. Aufden Windkartenalles weiß,keine Pfeile für Bora oder Mistral.Das Startschiff voraus und 18 Boote hinterher in Richtung Sali auf Windsuche.
Aus dem Wettkampftag schien leider ein Badetag zu werden. Bei etwa 17 bis 18 Grad Wassertemperatur hielt sich die Zahl der „Badegäste“ allerdings in Grenzen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, denn schon am Vortag war die Windvorhersage eher dürftig, trotzdem konnten mit einem Up-and-Down und einem gut ausgesuchten Navigationskurs die vor gesehenen zwei Wettfahrtenstattfinden. Blondl hattefür den Fall, dass doch noch Wind aufkommen könnte, drei Kurseausgewählt. Als vierte Möglichkeit gab es den Kurs F. Wassovielheißt, dass die Infos für einen möglichen Kurs erst über Funk kurz vor dem Start durchgegeben werden, falls eine lokale Thermik für Wind über 4bis 5Knotenverspricht.
Und wieder hatteGertdie„Nase im Wind“ Gott sei Dank verbesserten sich die Windverhältnisse gegen 14 Uhr und die Boote konnten den vorgesehenen Start-
raum in der Proversa vor dem Nordspitz der Insel Kornat beziehen. In weniger als einer Stunde musste zweimal der Platz gewechselt und der Kurs ausgelegt werden. Ganze Arbeit von unserem Bojenleger Peter! Um 15.15 Uhr erfolgte der Start zum ersten Up-and-Down, bei dem das Team Brandnamic einen Fehlstart mit einer Runde um die Startboje kompensieren musste. Nach der ersten Kreuz
Kein Wind,dafür Stimmung am Brennercom-Boot: Sigiauf seiner Steirischen.
Startschiff ... “
lag das Team vonAuto Hofer-Weico um Skipper Christof Weissteiner in Führung, dann schoben sich Mair,Hell und Rosattinoch vorbei –imZiel lag Mair (Team BMW Auto Ikaro) satte 50 cm vor Hell und Migliorini Giovanni Pitture. Allgemein hatten die Teilnehmer mit dem Ende der Regatta gerechnet, doch sie machten die Rechnung ohne den Wirt: „Analle Teilnehmer der Brennercom Sailing Week: Nicht zu weit wegsegeln. Es erfolgt gleich eine weitere Wettfahrt.“
Vorder letzten Wettfahrt–alles ist möglich
Noch einmal so weit hinten und der Gesamtsieg ist dahin, spukte es Rosattidurch den Kopf.Die vorderen Boote waren nur durch wenige Punkte voneinander getrennt und der Druck auf Taktiker und Steuerleute stieg. Spannung herrschte vor der sechsten und letzten Wettfahrt. Brandnamic führte mit 10 Punkten vor Hell Commerce mit 11 Punkten und BMW Auto Ikaro mit 13 Punkten. Dahinter mit je 20 Punkten die Teamsvon Brennercom und Auto Hofer-Weico. Damit konnten sich vor der letzten Wettfahrt, einem weiteren Up-and-Down Kurs,fünf Teams zumindest theoretisch Hoffnungen auf den Sieg machen. Doch die Nerven beim Brandnamic-Team waren aus Stahl. Beim Start zur 6. Wettfahrtkamen Brandnamic, BMW Auto Ikaro und Migliorini Giovanni am besten weg.
Die erste Luv-Boje passierte Migliorini vor Brandnamic, Hell Commerce und Schöne Aussicht. Danach übernahm Brandnamic vor Migliorini die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Die Wettfahrtwar vonder Regattaleitung wegen nachlassendem Wind von drei auf zwei Runden verkürzt worden. Dritte wurden Hell Commerce vor BMW Auto Ikaro und Dallmayr Import.
Vorwindkurs: Bei5Knoten Wind und vollem Spinacker dem Ziel entgegen. Nur um eine halbe Bootslänge: BMW Auto Ikarogewinntvor Team Hell
Ein Sieg für die Geschichtsbücher
Damit schrieb das Team um Skipper Michael Widmann Sportgeschichte: „Wir sind abgekämpft aber glücklich nach den harten Wettfahrtenmit den anderen Teams“, sagte Michael Widmann vom Siegerteam Brandnamic. „Es war für uns natürlich ein toller Erfolg, die erste Brennercom Sailing Week zu gewinnen. Jetzt genießen wir noch ein bisschen den freien Tagund lassen es etwas gemütlicher angehen. Es war eine wunderschöne Erfahrung, alles hervorragend organisiert, Komplimente!“ Detail am Rande der sechsten Wettfahrt: DieWettkampfleitung protestierte gegen Dallmayr Import und diese wurde wegen Verwendung desMotors innerhalb der 4-Minutengrenze vor dem Start mit einer Zeitstrafe von 2Minuten und 30 Sekunden belegt und wurde auf den 7. Platz zurückgereiht.
Ein Riesenkomplimentandie Veranstalter
Am Ende der Prämierung gabesfür alle Teamsdie Möglichkeit, sich noch vor Ort für‘s kommende Jahr schriftlich anzumelden. Gert Schmidleitner,Sigi Rungaldier und Charly Manfredi trauten ihren Augen nicht, alle 18 ausgegebenen Meldeformulare kamen unterschrieben zurück. Gert Schmidleitner dazu: „Das hat es meines Wissens noch bei keiner Segelveranstaltung gegeben –nicht beim America‘s Cup und auch nicht beim DolomythiCup vergangener Jahre. Ausnahmslos alle Teilnehmer haben sich bei der Siegerehrung mit Team und Unterschrift verbindlich zur Brennercom Sailing Week 2016 angemeldet. Nur mehr zwei Restplätze sind zu vergeben.“ (Empfehlung der Radius-Redaktion an Athesia: noch im Juni anmelden ...). Gefeiert wurde von den Teilnehmern am Startschiffkat bis es hell wurde. Und die Teamsvon Brennercom, Auto Ikaro undHell kündigten Revanche für 2016 an.
Bereit für das Brandnamic-Team: Sigiund Charly präsentieren die Wander-Trophäe der BrennercomSailing Week.
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Bengalische Feuer auf dem Siegerboot: Die MannschaftumSkipper Michael Widmann und PeterRosatti am Steuer ließen ihrer Freude freien Lauf
Segeln passtzur DNAvon BMW Auto Ikaro
Davon ist Paolo Petriccione, Chef von BMW Auto Ikaro überzeugt: „Den Segelsport und BMW vereinen eine sportliche, konkurrenzfähige und technologische Grundeinstellung. Genau diese Wertetreffen auf BMW und Auto Ikaro und sein Team zu.Abgesehen davon, sind wir immer bereit, Events, die für unsere Stadt und Provinz wichtig sind, zu unterstützen.“ Aufdie Fragewas derSegelsport bzw.die Teilnehmer mit der Marke BMW gemeinsam haben, meint Petriccione: „Der Segelsport ist nicht zuletzt auch Synonym für Eleganz, genau wie BMW mit dem technologischen Aspekt, mit der Eleganz der Linienführung und der Formen als Hauptaugenmerk.“ In Südtirol gibt es weit mehr Segler als allgemein bekannt. Wird Auto Ikaro auch das nächste Jahr wieder dabei sein? „Aufgrund des großen Erfolges und der Präsenz seit den ersten Ausgaben der Veranstaltung wird Auto Ikaro sicherlich auch nächstes Jahr wieder dabei sein, um mit großem Einsatz ein Ergebnis in den ersten Rängen zu erzielen –sowie auch dieses Jahr.“
Es gibt kein schlechtesWetter nur schlechte Kleidung
Für professionelle Segel-Bekleidung ist Bernhard „Petz” Mair zuständig: „Eine spezielle Kleidung ist besonders für die Sicherheit an Bord notwendig. Segelschuhe mit rutschfester weißer Sohle schützen vor Verletzungen und schwarzen Streifen am Boot. Spezielle fingerfreie Handschuhe, fast das wichtigste Ausrüstungsteil, verhindern Brandblasen auf den Händen.” Zuerst DolomythiCup, jetzt Brennercom Sailing Week und das BSA-Segelevent. Was fasziniert die Leute so am Segelsport? „Das besondere Erlebnis, gemeinsam die Herausforderung im Umgang mit den Naturelemente wie Wind und Wasser zu meistern; dazu die Mischung vom Sportlichen mit Spaß und Unterhaltung.“
Wiesehen Siedie Zukunft des Segelsports in Südtirol?
„Mit der Vielzahl der Veranstaltungen, die jeweils verschiedene Zielgruppen ansprechen, braucht man sich um die Zukunft des Segelsports keine Sorgen machen. HochseeSegeln ist eineder wenigen Sportarten, woauchAlter und Erfahrung eine wesentliche Rolle spielen.“
Paolo Petriccione
BernhardMair
Sieger-Trophäe ausLärchenholz
Tradition pur! MitLärchenholz wurde ein besonderer
Bezug zum Veranstalter,dem YachtClub Salten, hergestellt.Bekanntlich gibt es am Salten kein Wasser,aber viele Lärchen.
Einmal was anderes. „Lärchenholz als Material für Preise und Siegertrophäen anstelle einem „Blechhäferl“, wie Gert Schmidleiter meint: „Die Sieger werden alle mit tollen Lärchenholzpreisen geehrt, wirklich mal was Neues.“ Gestaltet wurden die Preise und die Wandertrophäe von „Holzfuchs“ Didi vom Team Vinschger Wind und Gründungsmitglied des Segelvereins Reschen. Seit der Gründung ihrer Vereine pflegen„die Saltner“ und „die Vinschger“ ein freundschaftliches Verhältnis; von der Höhenlage sind sie sich ähnlich, nur der Stausee fehlt am Salten. Noch ...
Alle Teilnehmer warenSieger
Dem olympischen Gedanken folgend, waren alle Teilnehmer Sieger.Und trotzdem gab es unter den Siegern Unterschiede: ganz oben die Gesamtsieger und mit drei Tagessiegen, das Team um Skipper Michael Widmann vom Team Brandnamic. Die zweifachen Tagessieger,das Boot von Auto Ikaro um Petz Mair und als einfachen Tagessieger auch noch Skipper Hans Hell mit seinem Team.Danndie „verhinderten Sieger“ vom Team Brennercom, die „nur“ Zweite wurden. Zu bemerken auch die Tatsache, dass von 18 Mannschaften
Sieger der 1., 2. und 6. Wettfahrtsomit Gesamtsieger der 1. Brennercom Sailing
Sie tragen mit Stolz die rote Laterne. DasTeam vonPub Six
neun mindestens einen Platz auf dem Stockerl erreichen konnten. Zum Schluss, im wahrsten Sinne des Wortes, die „letzten Sieger“ mit der roten Laterne Pub Six mit Werner Wiedner.Mit fünf 18. Plätzen und einem 17. Platz verfehlten sie das Punktemaximum von 90 Punkten nur um einen Punkt und wurden Letzte.
In den Wind gereimt ...
vonFotografStephan Lezuo; gewidmet dem OK-Team, den Siegern, allen Teilnehmern und Sponsoren
Eine leichte Brise in der Birne, weit die Segel, Sonnenschein. Spin nach oben, ackerndrehen, bald fährst du ins Ziel hinein.
Glücklich macht der Freiheit Wind, Salzkristalle in deinem Haar. Sardinen, Bierchen, Calamari, Regattasegeln wunderbar.
Protest, Protest, ruft Fischers Fritze, will als erster vorne sein, Blondl‘s Richter wie Gewichte, sprechen Recht im Mondenschein.
Freunde, Spaß und gute Laune, Piratenlook und große Klappe. Finanz und Tourismusminister oh man staune, das OK-Team echt auf Zacke.
Gut gemacht YachtClub Salten, die Jungs lassen sich nicht lumpen. Kompliment Sigi, Rainer,Manni, Cocco, Ossi, und nen Dank dem Brennerbosse.
Achtzehn Teamsschon eingeschrieben, freuen uns auf nächste Jahr Segel hoch wir starten gleich, wir lieben Segeln, wunderbar!
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Cevapcici,Speck und Sardinen...
Eine Südtirolerisch-Italienische-Kroatische Küche begleitetedie Mannschaftenüber die fünf Tage: Untertags auf den Booten Selbstversorger,zum Frühstück und Abend in den Restaurants und Gegrilltes zu den After-Race-Partys.
Speziell der kulinarische Empfang nach den Wettfahrten an der Mole, perfekt organisiert vom Veranstalter, kam bei den Mannschaften sehr gut an. Schließlich macht der Kampf während der Wettfahrtenauch hungrig!
Alles in allem ein Mix aus Südtiroler Markenspeck, Schüttelbrot, Käse und Milchprodukten von Mila, St. Magdalener von Pepi Staffler,Weißwein von der Kellerei Kaltern und aus Kroatien Cevapcici, Sardinen sowie andere Fischund Fleischgerichte vom Grill. Wenn in der Vorsaison in den Lokalen schon einmal Not am Mann, an der Frau war (Zitat: „Ich hierher stellen, ihr dann selber holen ...“),
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•gutzmer stefan ist eingetragener makler für Immobilien und Betriebe HK BZ 415 seit 1996
•gutzmer stefan ist eingetragener sachverständiger der HK BZ und Gutachter an verschiedenen Gerichten
schließlich war die ganze Truppe ja 150Personen stark, machten die Segler auch im Service eine gute Figur.
Dallmayr Importsorgt für italienischen Espresso
Das Dallmayr-Team sorgte am Morgen des letzten Tages für eine Überraschung. Mit originaler Espressomaschine und Dallmayr Kaffeetabs versorgten sie die Teilnehmer mit einem aromatischen Espresso. Den Gerüchten zu Folge ist das Team inKroatien geblieben, um auf den Kornaten und angrenzenden Inseln den Kaffee-Markt aufzurollen. Mit
täglich einer Insel, dürften die Mannen um Thomas Rinner zur Brennercom Sailing Week 2016 fertig sein. Dank der zu erwartenden guten Geschäfte wäre ein Co-Sponsor Dallmayr für 2016 durchaus denkbar: Brennercom Sailing Week –presented by Dallmayr Import ... oder so ähnlich.
Nur kleine Zwischenfälle
Am zweiten Wettfahrttag meldet dasTeam Business Pool einen Maschinenausfall, was für die folgende Wettfahrt ohne Bedeutung war,für dieRückkehr zur Marina wurde das Boot vorerst vom Team PubSix in den Schlepptau genommen. Kurz darauf kam Blondl an Bord und konnte den Schaden durch den Austauscheiner Hauptsicherung beheben. Mit Motor,dochohne andere Anzeigen auf den Armaturen, erreichte Business Pool die Marina. Schäden durch Berührungen und Untiefen gab es nicht. „Zum einen war der Wind nicht allzu stark und durch die taktisch kluge Routenwahl konnten das Manfredi-Riff und das Mair-Riff großräumig umfahren werden“, erklärte Gert Schmidleitner
Der Teamarzt war auch kaum gefordert. Mit Stephan Gutzmer und Fotograf Stephan Lezuo gab es „nur“ zwei kleinere Blessuren an den Füßen zu versorgen.
Nach der Regatta ist vorder Regatta
Die erste „Brennercom Sailing Week“ ist Geschichte. Das Motto „Fun, race, sail“ (Spaß, Rennen, Segeln) –hat sich als Erfolgsformel entpuppt. 18 Südtiroler Mannschaften haben an drei Tagen bei insgesamt sechs Wettfahrtendie Besten ermittelt. Die Wandertrophäe ist für ein Jahr im Besitz vom Brandnamic Sailing Team. Revanche wurde bereits verlangt, und zwar im kommenden Jahr.DazuPeter Rosattivom Brandnamic: „Es war eine wunderschöne Erfahrung, alles hervorragend organisiert, Kompliment, wir freuen uns auf 2016!“ Ähnliche Aussagen kamen auch von allen anderen Mannschaften.
Organisation und Wettkampf gleichzeitig
Der Veranstalter,der Yachtclub Salten, hatte den Teilnehmern einwunderbares Segelerlebnis organisiert. „Gleichzeitig standen die Burschen auf unserem Boot im Einsatz“, lobte Charly Manfredi, Brennercom-Skipper und Geschäftsführer vom Hauptsponsor.„Ich gehe davon aus, dass der Yacht Club Salten auch nächstes Jahr mit demselben Hauptsponsor rechnen darf.“ Das schönste Kompliment erhielt der YC Salten am letzten Tag. Alle 18 Teams haben sich für die „Brennercom Sailing Week“ 2016 im kommenden Jahr eingeschrieben –und 17 davon werden sich „Revanche“ auf die Fahnen schreiben. Für das kommende Jahr sind also noch zwei Boote frei aber nicht mehr lange. Wetten dass …!
Stephan Lezuo wirdverarztet.ImVordergrund der Arzt samt Krankenschwester in perfekter Arbeitskleidung
Da stauntendie Crewsund Charly wundertsich: Dallmayr Espresso in Kroatien
BrandnamicSailingTeam
Skipper Michael Widmann
BMW Auto Ikaro
Skipper Bernhard„Petz”Mair
Sie gehörten zu den Topfavoriten und wurden dieser Rolle auch gerecht. Skipper Widmann: „Seit Jahren segeln wir den DolomythiCup und heuer erstmals die BSW. Sicherlich hat der sportliche Wettkampf auch seine Wichtigkeit, denn wer möchte nicht das Bestmögliche aus sich herausholen und sich mit den „Mitstreitern“ messen.“ Mit drei Siegen und einem 2. und einem 6. Platz wurden sie mit 11 Punkten Gesamtsieger.
v.l.:Florian Ellmenreich, Stephan Zipperle,RichardFlorian, Annemarie Rosatti, Hans PeterPechlaner,Peter Rosatti, Skipper Michael Widmann, NorbertOberprantacher
Einer der Topfavoriten war Skipper Hans Hell mit seinem Team.Die Stamm-Crew mit sieben erfahrenen Seglern wurde heuer um den Neuzugang Günther Stuflesser ergänzt. Er hat sich bei der BSW-Crewbörse gemeldet und konnte sofort vermittelt werden. Gewohnt vorsichtig Hans Hell im Vorfeld: „Auch für uns ist die heurige Brennercom Sailing Week wieder eine gewisse Herausforderung.“ Hell Commerce war das ausgeglichenste Team,bei keiner Platzierung schlechter als Rang 5. Mit der Gesamtpunktezahl von 14 belegten sie in der Endwertung Platz 2.
Eines der Top-Teams um Skipper Bernhard „Petz“ Mair und sein Team.Sie waren begeistert von Wettkämpfen, Spaß und Unterhaltung beim Trockensegeln am Abend, bei gutem Essen und Musik. Nach schwachem Start konnten sie in den letzten vier Wettfahrten zwei erste und zwei vierte Plätze belegen. Gesamtwertung: 3. Platz mit 17 Punkten.
v.l.:NorbertThomaseth, Thomas Wächter, Skipper Bernhard„Petz”Mair,Ivo Laimer,Frank Nienstedt, Martin Widmann, Jan Mair
Team Hell Skipper Hans Hell
Team Migliorini Pitture
Skipper Annalisa Anderle
Brennercom SailingTeam
Das einzige Team unter weiblichem „Befehl“ mit Skipperin Annalisa Anderle, die mit ihren Männern eine große Leidenschaft beim Segeln teilt. Angesprochen auf die Situation zwischen Skipper-Frau und Männer-Crew stapelte Annalisa tief: „Also es ist nicht so, dass ich das Sagen habe bei meinen Männern ...!“ Wieauchimmer; nach schwachem Start belegten sie auf den letzten drei Wettfahrtendie Plätze 2, 3und 2 und sorgten mit dem 4. Gesamtrang für eine Überraschung.
Skipper Charly Manfredi und sein Team hatten heuer alle Hände voll zu tun. Sein Regattateam wollte natürlich vorne mit dabei sein, organisierte aber zudem die gesamte Veranstaltung. „Kein Problem“, meint Charly, „auf dem Wasser haben wir auf den Race-Modus umgeschaltet.“ Pech hatten sie in der 2. Wettfahrt. Durch die Zeitstrafe ging der erste Platz verloren. Gesamtwertung 5. Platz mit 25 Punkten.
v.l. vorne: Christian Weithaler,Skipper Karl„Charly“ Manfredi, SigiRungaldier;hinten: ManfredHuber, Rainer Toniatti, Günther Bachmann, Oskar Weissteiner
Das besondereTerrassensystem
Durch seine besonderen Eigenschaften eignet sich LobiTEC auch für Fassadenverkleidungen, Schwimmbadbereiche, Wellness- und Saunabereiche, Strandstege, Schiffsdecks für Yachten.
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Skipper Christof Weissteiner
Team Schöne Aussicht
Skipper Paul Grüner
Dallmayr Import SailingTeam
6
Das Team segelt seit fünf Jahren gemeinsam und nimmt regelmäßig an Regatten teil und hat dabei einiges mitgemacht und schon einige Wettfahrten gewonnen. Skipper Christof Weissteiner,Christian, Biggi und Silvia sind von Anfang an mit dabei. Heuer sind zwei neue Crewmitglieder dazu gekommen. Deshalb wurde am Gardasee 2-3 mal trainiert, bevor es nach Kroatien ging. Der dritte Platz in der dritten Wettfahrt bescherte dem Team ebenfalls einen Stern auf der Segelmütze. Gesamtwertung: ein beachtlicher 6. Platz.
v.l. hinten: Helmut Krapf, AlbinGamper,Manfred Verginer, Christian Fissneider;vorne: Silvia Gantioler,Skipper Christof Weissteiner,Christian Hofer,BrigitteHasler
7
Skipper Paul Grüner war von Anfang an zuversichtlich: „Wir freuen uns auf eine schöne Segelwoche mit gutem Sportsgeist in einer netten Runde. Die sportliche Ambition ist natürlich immer dabei.“ Mit vier Platzierungen unter den ersten zehn, haben sie die interne Vinschger-Wertung mit eine Punkt Vorsprung gewonnen. 38 Punkte, Gesamtwertung Platz 7.
v.l.:HerbertMayer,Skipper Paul Grüner,KarlHöller, Alex Scholz, Christoph Gasser,Jochen Raabe
Skipper Thomas Rinner
8
Spannende Wettkämpfe auf dem Wasser wünschte sich Skipper Thomas Rinner.Ersollte Recht behalten. „Das Besondere an dieser Woche war,dass diese gesellschaftlichen Begegnungen in einem fremden, aber tollen Ambiente stattfinden. Man trifft neue Leute aus den unterschiedlichsten Gegenden Südtirols.“ Mit drei Platzierungen unter den ersten zehn belegten sie in der Gesamtwertung mit 39 Punkten den 8. Platz.
v.l. vorne: Thomas Knoll, Skipper Thomas Rinner, Paul Kirchlechner;hinten: Thomas Tapfer,Harald Stampfer, GeorgTapfer
Team
Smiley
Skipper NorbertRainer
Business Pool Sailing Team
Skipper Norbert Rainer und sein Team hofften auf schönes Wetter,guten Wind und tolle Stimmung
UND: „Die rote Laterne am Schluss überlassen wir gerne jemand anderem“. Alle Wünsche sind in Erfüllung gegangen. Bei der 3. Wettfahrtkonnten sie sogar Platz drei erreichen und mit 40 Punkten in der Gesamtwertung belegten sie den guten 9. Platz.
v.l.:Skipper NorbertRainer,Max Rainer,Martin Siller,Heinz Torggler,IvanTessari, Karl Gruber
Skipper Andreas Unterhofer
Immer hart am Wind und „lei net lugg lossn“ –sodas Motto von Andreas Unterhofer,Skipper des BusinessPool-Sailing-Teams. Das mittlerweile seit Jahren eingespielte Team wurde heuer durch den unerwarteten Ausfall von drei Crewmitgliedern von zwei motivierten und begeisterten Seglern, Martin und Simon unterstützt. Mit 43 Punkten belegten sie in der Gesamtwertung den 10. Platz.
v.l. vorne: Skipper Andreas Unterhofer,Simon Goreri;hinten: RupertMarinelli, Martin Pupp -Mister Lardo, Stefan Kaspar,MarkusAtz, Gunnar Mintah
•Bootsführerscheine für Segel- und Motorboot „innerhalb 12 Seemeilen“ und „ohneMeilenlimit“
•Theoriekurs in Bozen, Praxis am nördlichen Gardasee an Wochenenden Kursdauer ca. 21/2 Monate
Die Kurse beginnen im Juli, September, Jänner und M März
ACSSailing Team Skipper Luis
Plunger
v.l. vorne: Michael Markart, Skipper Luis Plunger, Sabina Ponzo, Christian Peintner;hinten: Klemens Tscholl, Stefan Peintner,Werner Taschler,Tobias Plunger
Evergreen –Minibar‘50 Skipper Bruno Marth
Team Kellerei Kaltern
Das ACSSailing Team mit Skipper Luis Plunger war begeistert von der spannenden und gesellschaftlichen Regatta mit Top-Segelbedingungen. „Wir setzten einmal mehr auf unseren starken Teamgeistund die gesammelten Regatta-Erfahrungen.“ Mit einem dritten Platz in der zweiten Wettfahrtgehörten sie zu jenen neun Mannschaften, die mindestens einmal einen Podestplatz erreichen konnten. Gesamtwertung: 11. Platz.
Spaß haben, neue Freundegewinnen, Erfahrung sammeln und heil zurückkommen. Das war das Motto von Skipper Bruno Marth. Diese drei Punkte sind bei der Brennercom Sailing Week in Erfüllung gegangen! Mit Paola Pasqualetti hatte Bruno eine Dame mit an Bord. Die erste Wettfahrtbeendeten sie mit dem 2. Platz. Danach konnten sie an diese Leistung nicht mehr ganz anknüpfen. Gesamtwertung 49 Punkte und Platz 12.
v.l. vorne: Maurizio Carli, PaolaPasqualetti, Harold Ramrath, FrancescoBordini; hinten: EnricoCasella, MarcoSartorio, Bruno Franceschini, Skipper Bruno Marth
Skipper Christoph Wörndle 11 12 13
Skipper Christoph Wörndle hat seine Erwartungen vor der Brennercom Sailing kurz und klar auf den Punkt gebracht: „Einen super Wettkampf mit Freunden!“Und hinterher? „Alles eingetroffen, nur die Platzierung hätte auch besser sein können ...“ meinte der Kalterer abschließend. Gesamtwertung mit 56 Punkten auf Platz 13.
v.l. vorne: Helmuth Hafner,Skipper Christoph Wörndle,Albin Lageder;hinten: ManfredWaibel,KarlInnerebner,Helmuth Mayr,Martin Ambach
Sailing Team Wolf Fenster
Zur Frage„Warum nehmt ihr an der Brennercom Sailing Week teil, kamen von den Mitgliedern die unterschiedlichsten Antworten: „Wegen den AfterRegatta-Partys; das erste Mal am Meer; weil wir Spaß haben und segeln wollen, oder das Leben ist zu kurz, um nicht dabei zu sein“. Eine optimale Einstellung! Gesamtwertung 58 Punkte und Platz 14.
Team bike stop ist der Name der 7-köpfigen Crew unter der Skipperschaft von Harald Schwazer.Unter dem Markennamen bike stop fertigt die Firma Schwazer Metallgestaltung in Algund unter anderem innovative Produkte rund um das Fahrrad, etwa die erste öffentliche Luftpumpe „airpump“. „Air Pump“ und die Segel auf Erfolgskurs –sodas Motto des Teams. Gesamtergebnis: 15. Platz.
v.l. vorne: PaoloBellenzier,Skipper Harald Schwazer, PeterLadurner;hinten: Stephan Bachmann, Christian Roncolato,Christian Antholzer, Josef Holzer
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Skipper Michele Magagna
BikeStop Skipper Harald Schwazer
Gutzmerund PartnerImmobilien
Skipper Stefan Gutzmer
PubSix/DGlnformatics
Aufdie Frage, was das Team vomMotto der BSW: „Race, Sail, Fun“ hielt, antwortete der Skipper Stefan Gutzmer: „Das ist genau der richtige Mix der uns Seglern gefällt. Beim Racen hart am Wind um jeden Meter kämpfen und abends mit Freunden undGleichgesinnten in toller Runde Spaß haben, deshalb waren wir wieder gerne dabei –immer auch nach dem olympischen Motto!“ Gesamtwertung mit 67 Punkten der 15. Platz.
v.l.n.r.: Andreas vonLutz, Martin Atz, Skipper Stefan Gutzmer, RobertSchifferle,Stephan Eckl,Günther Degasperi
Team Vinschger-Wind Skipper PeterOberhofer
Vier Frauen und vier Männer auf dem Boot! Ein Mix aus erfahrenen Seglern vom Segelverein Reschensee und Neulingen. Das Motto: Freude am Segeln, vielleicht den Wind sehen bevor er in den Segeln einfällt und nicht Letzter werden. Weniger ist eben mehr Skipper PeterOberhofer: „Mir persönlich als Skipper ist das wichtigste meine Crew wieder heil an Land zu bringen!“ Es ist nichts passiert und mit 71 Punkten sind sie auch nicht letzte geworden Gesamtwertung Platz 17.
Skipper Werner Wiedmer plagte das Verletzungspech. Zwei Verletztebeim Training,deshalb waren die Erwartungen schon etwas gedämpft. Trotzdem wurde das Beste gegeben. „Wir haben versucht, das Feld von hinten aufzurollen.“ Mit der roten Laterne und dem 18. Platz als Gesamtergebnis, ist das dieses Jahr nicht ganz gelungen. Aber sie sind ja 2016 wieder dabei.
v.l.n.r.vorne: Andreas Massoner,Patrick Wiedmer;hinten: ReinhardBrugger,Frank Gerards, Skipper Werner Wiedmer
„BusinessSail Adventure“eineIdee, dieverbindet
DieVeranstaltung„Business Sail Adventure“ vonAthesia, Brennercomsowie Südtirol 1und Radio Tirolist in dieser Form einmalig.Kunden der genanntenUnternehmen werden jährlich nach Kroatien zum Segelturn, gepaart mit sechs Wettfahrten, eingeladen.
Zum Programm der vier Tage gehören Flug von Innsbruck nach Zadar und zurück, kurze Bustransfers, vier Tage all inclusive, das kleine Segel-ABC vermittelt von Gert Schmidleitner alias „Blondl“ und jede Menge Spaß und Unterhaltung.
Soweit Segeln und Abenteuer.Zum Business gehören Schlagworte wie Teambildung, an einem Strang ziehen, Erfolge und Niederlagen gemeinsam erleben und Netzwerke knüpfen. Die Regatta-Leitung hatten die Organisatoren wie bisher an Gert „Blondl“ Schmidleitner übertragen. Dieser achtete streng auf Fairness und Einhaltung internationaler Regeln.
Skipper und Co-Skipper führen die Segelboote Damit die ganze Sache trotz Abenteuer sicher abläuft, sind auf jedem der Boote zwei erfahrene Skipper engagiert. Dadurch
Wo geht‘shin?Blondl erläutertamServiceboot die Fahrtroutev.l.: Skipper MaxBorger,Luis Baumgartner und Werner Frick.
Am Serviceboot v.l.:Hahn im KorbDavid Hofer mit Service-Chefin Petra Rabanser,Elke Klammsteiner,Marion Gostnerund Sieglinde Höller
Darum gehtes: Die Wandertrophäe aus Gold vomTirolerGoldschmied präsentiertvon Manuela Prossliner. v.l.:Heiner Feuer,Michl Ebner und Charly Manfredi
können auch alle „Landratten“, die zum ersten Mal die Schiffs-Planken betreten, die Faszinationdieses Sports hautnah erleben.
Bereits beim Anflug auf Zadar,als sich plötzlich das paradiesische Inselreich der Kornaten von seiner schönsten Seite zeigte, konnte man das leichte Kribbeln der Fluggäste spüren.
Und so kam unter Gästen und Gastgebern schnell die legendäre BSA-Stimmung auf,gepaart mit Lockerheit, Freundschaft und Wettbewerb. Sie bedeutet aber auch, Wirtschaftliches aus einer ganz anderen, neuen Perspektiveheraus zu betrachten und später noch das „Sie“ über Bord werfen und mit „Du“ zu ersetzen. Der Empfang samt Begrüßung im Hafengelände von Sali am ersten Abend war kulinarisch und stimmungsmäßig schon ein Vorgeschmack auf das was da noch kommen sollte
Beim
DaskleineSegel-ABC
Unvollständige Auflistung der wichtigsten Segelbegriffefür„Bergfexen und Landratten“
Achtern: hinten; der hintere Teil eines Schiffes
Backbord: vom Heck aus gesehen links, linke Seite
Crew: die gesamte Besatzung eines Sportbootes
Fender: Polster,die manzum Schutz über Bord hängt. (beim Anlegen)
Großsegel: das Segel, das am Mast aufgezogen wird
Luv/Lee: Luv ist die dem Wind zugekehrte Seite des Bootes; Lee ist die dem Wind abgewandte Seite. Bei Segelbooten die Bootsseite, auf der das Segel steht.
Mastwurf: Knoten zur Befestigung einer Leine an einem Gegenstand.
Manöverschluck: kurzer Drink an Bord nach gelungenem Segelmanöver
Mezzomarinaro:ital. Umgangssprache „halber Seeman“ (minderwertige Tätigkeit), Bootshaken, z. B. um das Schiff an die Muring zu bringen.
Muring: ist eine Kette/ein Seil für das Festmachen von Booten im Hafen
Notflagge: ein Notsignal, gegeben mit einer viereckigen Flagge und einem Ball darunter oder darüber
Raum: Zuruf,umein anderes Boot auf das eigene Wegerecht aufmerksam zu machen.
Skipper: der absolute Chef an Bord
Spinnaker: besonders großes, bauchig geschnittenes
Vorsegel aus leichtem Tuch
Steuerbord: vom Heck aus gesehen rechts
Vorsegel: ein vor dem Mast gefahrenes Segel (Genua)
Winsch: Seilwinde zum Aufwickeln von Leinen
Neben
ersten Skipper-Meeting in Sali präsentierte Werner Frick den legendären Regattaleiter Gert„Blondl“ Schmidleitner
dem Segel-ABC gibt es ein umfangreiches Regelwerk. Und darüber wirdviel diskutiert. Ob das stimmtwas der Armin erzählt?
1. Tag: Zweimal „Up-and-Down”Favoriten setzen sich durch
DieBedingungen am ersten Taghättenoptimaler nicht sein können. Super Wetter,Wind um maximal 12 Knoten und zwei„Up-and-Down“ Kurse als ersteWettfahrten.
Natürlich war am Anfang über die Stärke der jeweiligen Mannschaften spekuliert worden. Charly Manfredi samt seinen Gästen ließ bei der ersten Wettfahrtkeine Zweifel über seine Favoritenrolle aufkommen. Allerdings sollte es nicht ganz so erfolgreich weitergehen. Die zweite Wettfahrtsah Christian Unterhofer mit der Dolomiten-Mannschaft vorne. In den ersten zwei Tagen ersegelte Unterhofer nur erste und zweite Plätze.
Erfolgreich Teams bilden
AusGästenwurdenMannschaften zusammengestellt und diese wurden zum eingeschworenen Team!Ein Kompliment den Skippern um Charly Manfredi (Brennercom), Christian Unterhofer (Dolomiten) und Heiner Feuer (Südtirol 1) die es in kürzester Zeit geschafft haben, aus ihren BSA-Gästen eine kompakte Segel-Mannschaft zu bilden und das Beste aus jedem Einzelnen herauszuholen. Diese Teamshaben schon in den ersten WettfahrtenSpitzenplätze belegt. Grund genug für die anderen Mannschaften im Hafen von Piskera für den nächsten TagRevanche anzukündigen.
Boot Brennercom
Luftaufnahme per Drohne gesteuertvon Regattaleiter„Blondl“ Im Bild die Marina vonKatina.
Business-Sailing-Adventureist gleichzeitig auch Unterhaltung und Stimmung.ImBildCharly Manfredi als Moderator
Boot Dolomiten
2. Tag: SiegerSüdtirol 1 und Dolomiten
In der dritten Wettfahrt, die dem BSA-Partner Mapetz gewidmet war, setztesich die Südtirol-1-Crew mit Skipper Heiner Feuer und Co-Skipper Christian„Zenti“ Plunger an die Spitzeund passierte als erstedie Ziellinie.
Nachdem auch Bernhard „Petz“ Mair zum Team vonSüdtirol 1gehörte, gewann er genau seine Wettfahrt. Dahinter folgten die Dolomiten-Mannschaft mit Skipper Christian
Harte Wettkämpfegab es auch zwischen den hinterenPlätzen. Im Bild das Athesia-Boot vorRadio Tirol
Unterhofer und Co-Skipper Benjamin Rauch sowie das StolSegelteam von Skipper Armin Bregenzer und Co-Skipper Siegfried Rungaldier.Imzweiten Rennen, der Baker-TillyRevisa-Wettfahrt, tauschten die Mannschaften lediglich die Plätze: Das Dolomiten-Boot holte sich klar den Sieg, das Südtirol-1-Boot folgte dahinter,als Dritter ging wiederum das Stol-Boot ins Ziel. Damit war der „Hexer“ (Armin Bregenzer) die „Rote Laterne“ schon am zweiten Taglos.
Wieder war„Blondl‘s“Drohne im Einsatz. Im Bild dieAfter-Race-Partyin der Marina vonPiskera
Gespanntlauschen die Skipper den Erklärungen von„Blondl“,der mit Hilfevon zwei„Schlappen”die Vorfahrtsregel in einem ganz speziellen Fall erklärt. (Der Protest wurde zurückgezogen.)
Das große Finale in Opat vorAugen
Der „Blondl“ hat in den ersten zwei Tagen vier phantastische WettfahrtenimHerzen der Kornaten gezaubert. Der streng geführte Nationalpark besteht aus 89 Inseln und ist für Fahrtensegler deshalb so gut geeignet, weil es viele geschützte Buchten und immer wieder überraschende Küstenlinien gibt. Am letzten Tagzum großen Finale ging es an den südlichsten Punkt des Inselreichs. Und in Opat sollte die finale große Preisverteilung und eine in der Zwischenzeit schon „legendäre“ Zenti-Party stattfinden. Doch zwei Wettfahrtenstanden noch bevor und alles war offen
…und abends erklärt„Petz“ mit welcher Strategiedas Boot Südtirol 1 „seine“Wettfahrtgewonnen hat.
Werholtsichdie
goldene BSA-Trophäe?
Sieben motivierte Mannschaften, die wunderschöne Inselwelt der Kornaten, Segelspaß und Abenteuer pur –das warenbisher die Rahmenbedingungen von „Business Sail Adventure“ (BSA). Dazu kam natürlich von Wettfahrtzu Wettfahrt mehr Ehrgeiz, der Konkurrenz das Kielwasser zu zeigen. Insgesamt sechs Wettfahrten(miteinem Streichresultat) im Nationalpark-Paradies sollten die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringen.
Die aus der (Ideen-)Werkstatt von Hannes Gamper vom BSA-Partner Tiroler Goldschmied stammende Trophäe ist sicher eine zusätzliche Motivation. Diese Trophäe ist mit Sicherheit die wertvollste (und schönste) Auszeichnung die bisher für ein sportliches Event in Südtirol angefertigt wurde …
Mit gezieltem Online-Targeting für jedes Budget. Mit
Dolomitengewinnt BSA-Trophäe
In den letzten Wettfahrtengaben die Stol- und Brennercom-Mannschaftennochmal alles.Der„Hexer“ Armin Bregenzer und Charly Manfredi gewannen je eine Wettfahrt.
Doch alles der Reihe nach. Beim Start in Biograd mussten die Skipper der BSA-Gastgeber ihre Partnerund Gäste auf sieben Segelbooten von Grund auf einweisen. Heiner Feuer (Südtirol 1), Christian Unterhofer (Dolomiten), FranzPegger (Athesia), Armin „Hexer“ Bregenzer (Stol), AdiCainelli(b.CLOUD) und Skipperin Deborah Sparber (Radio Tirol) hatten in der Zwischenzeit ihre Mannschaften geformt.
Schon nach der ersten Wettfahrthattendie meisten Teilnehmer auf„Race-Modus”umgeschaltet
Mit jeder Wettfahrt(undmit jedem Fehler) wuchsen die Teams näher zusammen und so manchen „Bergfex“ hatte plötzlich das Segelfieber gepackt. Mit den Spitzenplatzierun-
gen der ersten zwei Tage und zwei taktisch klugen Wettfahrten am dritten Tag(zwei 3. Plätze, einer davon als Streichresultat) holte sich die Mannschaft von Dolomiten-Skipper Christian Unterhofer den Gesamtsieg. Nach dem Sieg in der ersten und letzten Wettfahrtkonnte sich die Brennercom-Mannschaft um Skipper Charly Manfredi am letzten Tagnoch Platz zwei in der BSA-Gesamtwertung sichern.
Mit einer starken Leistung zum Schluss ging Platz drei an das Stol-Boot. Davor,zweiTage, lang lief es wie verhext für den „Hexer“. Doch im Rahmen der Signa-Wettfahrtschlug die Stunde der Crew von Armin Bregenzer und Co-Skipper Siegfried Rungaldier Dramatisch der Zieleinlauf zwischen Dolomiten und Stol in der letzten Wettfahrt. Hatte es anfangs nach einem klaren zweiten Platz für den „Hexer“ ausgesehen, so holte die Dolomiten-Crew auf den letzten 300 Metern enorm auf und war schlussendlich auf der Ziellinie nur knapp 50 cm (!) hinten. Herzschlagfinale
zwischen Stol und Dolomiten um den 2. und 3. Platz. Im Endeffekt warauf der Ziellinie Stol ganz knapp (50 cm) vorDolomiten.
Das Boot Stol
Brennercomsouveräner Sieger der 6. und letzten Wettfahrt
Etwas enttäuschend die Platzierungen von Südtirol 1inden beiden letzten Wettfahrten. Mit einem Punkt Rückstand auf Platz drei wurde Heiner Feuer vierter
Der Tagdes Abschieds
Dazu Werner Frick als Moderator des BSA-Events: „Nach einer tollen, aber auch anstrengenden Abschiedsparty auf Opat und einer aufrichtigen Gratulation an alle Crews des Business Sail Adventure von Brennercom, Athesia sowie Südtirol 1und Radio Tirol für ihren Einsatz und ihre Sportlichkeit, treten wir heute die Heimreise an. Wirtreffen uns auf der Insel Zminjak zum offiziellen Abschied. Dann geht‘s mit den Booten zurück nach Biograd und um 16.45 Uhr erwartet uns der Bus nach Zadar.Um 18.40 Uhr startet dort unser Flugzeug in Richtung Innsbruck. Der Dank geht an Regattaleiter Gert Schmidleitner und ganz besonders an das aufmerksame Service-Team –und natürlich an den Herrgott, der uns ein Kaiserwetter,Unbeschwertheit und Freundschaft beschert hat.
Die Gastgeber bedanken sich auch herzlichst bei ihren diesjährigen BSA-Partnern –Mapetz, Assiconsult, Baker Tilly Revisa, Signa, TirolerGoldschmied, Lobis Böden, EMC 2und Cisco –die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben“.
Die letzteAfter-Race-PartyinOpatAbendstimmung zum Abschied in Opat
Endergebnis nach 6Wettfahrten
Am Sonntag, 31. Mai wurden zwei Wettfahrten(Up-and-Down) bei6bis 12 kn SW durchgeführt.
Am Montag vormittag war eine Navigationsfahrt bei 6knSWmöglich, am Nachmittag eine weitere bei 6bis 12 kn SW.
Am Dienstag konnten zwei Wettfahrtenmit 9bis 15 kn NW gesegelt werden.
v.l. hinten: Alfred Prenn, Willy Vontavon, PatrickMeraner,Harald Gruber,Reinhold Miribung,GeorgGraf; vorne: Skipper Christian Unterhofer,Benjamin Rauch; liegend: Harald Ambach
v.l. hinten: Christian Geier,Christian Weithaler,Josef Raffeiner,RirchardBurchia, GeorgPuff;vorne: Peter Foppa, Skipper Karl Manfredi, Zeno Mayr
v.l.:OttoGluderer, Alex Mayr,MarkusThaler,Siegfried Rungaldier,BernhardMeyer,Skipper Armin Bregenzer, ValeriaSchlögl,Gabriele Zeitler Plattner,HansjörgVerdorfer
v.l. hinten: Christian Plunger,Skipper Heiner Feuer,Leopold Kager,Günther Bernhart, Alexander Pörnbacher,BernhardMair;vorne: Sven Feuer,FranziskaSinn, SarahBernardi, Manuela Prossliner
v.l. hinten: Anton Walch, Skipper AdalbertCainelli, Luis Plunger;vorne: Martin Plunger,Josef Morandell, Bettina König,Stefanie Gröblbauer,GertSchluifer
v.l. hinten: Luis Baumgartner,Michl Ebner,Skipper Maximilian Broger, Dieter Plaschke,Franz Wimmer;vorne: Josef Stürz, Renate Baumgartner, Sarah Bernardi, Gert Schmidleitner
v.l. hinten: Werner Frick,Skipper BerndDresen, David Hofer;vorne: Marion Gostner,Elke Klammsteiner,PetraRabanser
„Blondl“: beim Start… steuertdie Drohne …und schießt spektakuläreFotos