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Radius_Südtirol Magazin_NZZ_2026

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SÜDTIROL MAGAZIN

Zu Hause beim „Oberspatz“

Norbert Rier über sein Leben zwischen Applaus, harter Arbeit und tiefer Verbundenheit zur Heimat.

Abtauchen ins Smaragdgrün und Türkisblau. Den Wellen lauschen. Schwelgen im Garten oder im Spa. Palmen. Oliven. Alpenpanorama und Weinberge. Am Kalterer See in Südtirol.

Ein Klick zu deinem Lieblingsort: seeleiten.it

5X TYPISCH SÜDTIROL

Von der Tracht bis zum Herz-Jesu-Feuer

DIE VIELFALT ERLEBEN

19

INHALT

4 Norbert Rier zwischen Musik und Morgenarbeit

7 Ritten: Zwei Häuser. Zwei Wege des Ankommens.

8 Klein genug, um Grosses zu erleben im Eggental

11 Ein Volksfest kommt selten allein

13 Genussregion mit Aussicht

14 5x typisch Südtirol

17 Rückzugsort der Extraklasse in Meran

18 Wellnessoase über den Dächern

19 Die Vielfalt in der Kurstadt erleben

21 Zwei Rückzugsorte in Hafling

22 Ein absolutes Must-see: Algund

23 Vom Buschenschank zum Sternelokal

27 Ein absolutes Must-see: Partschins

28 Frühlingsskifahren bis 10. Mai

EDITORIAL

Südtirol ist mehr als eine Kulisse. Es ist ein Gefühl. Eines, das von Menschen wie Norbert Rier geprägt wird, verwurzelt, echt und zugleich weit über die Grenzen hinaus strahlend. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz des Landes aus.

Die „Alleskönner-Kurstadt“ Meran

VOM BUSCHENSCHANK

ZUM STERNELOKAL

Genuss auf höchstem Niveau 23

IMPRESSUM

Sonderdruck zur Nr. 3 vom 26.03.2026

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle

Projektleiterin: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung: Patrick Zöschg

Redaktion: Dr. Nicole D. Steiner, Edith Runer, Veronika Santa, Nora Ollech

Werbung/Verkauf: Michael Gartner, Markus Hatzis, Isaak Lechner, Siegfried Rungaldier

29 Über den Wolken, mitten im Eis

30 Wo die Natur den Atem raubt

32 Sexten: Luxus, Wohlbefinden und Natur

34 Eintauchen in Südtirols Badeseen

PEFC-zertifiziert

DiesesProduktstammt

ausnachhaltig

bewirtschaftetenWäldern, Recyclingund

kontrolliertenQuellen

www.pefc.org

PEFC/18-31-166

produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, Athesia Druck GmbH, UW 1492

Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39100 Bozen

Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Titelfoto: Helmuth Rier

Fotos: „Dolomiten“-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen

Grafik/Layout: Simon Krautschneider

Art Director: Elisa Wierer

Produktion: Athesia Druck Bozen | www.athesiadruck.com

Diese Ausgabe führt mitten hinein in das, was Südtirol ausmacht: gelebte Traditionen, stimmungsvolle Volksfeste und fünf ganz typische Facetten, von der Tracht über den blauen Schurz bis hin zu Watten und Goasslschnöllen. „Typisch Südtirol“ ist hier kein Klischee, sondern ein Gefühl. Eines, das bleibt. Vielleicht ist es genau das, was diese Region so besonders macht: die Fähigkeit, ihre Wurzeln zu bewahren und gleichzeitig offen zu sein für die Welt. Und genau deshalb nimmt man von hier immer etwas mit – selbst wenn man längst wieder gegangen ist.

Lektorat: Magdalena Pöder

Vertrieb: In der Schweiz als Beilage für die „Neue Zürcher Zeitung“, Postversand in Südtirol

Druckauflage: 69.384 Stück

Der Umwelt zuliebe auf Umweltpapier!

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Athesia Druck GbmH hat gemäss Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.

Musik Morgenarbeit

Von und

Ein Dienstag morgen, 8.05 Uhr. Das Telefon klingelt, niemand antwortet. Auch nicht um 8.15 Uhr und nicht um 8.25 Uhr. Um 8.33 Uhr dann der Rückanruf: „Entschuldigen Sie, ich war noch im Stall und hatte das Handy nicht mit dabei.“ Norbert Rier ist Stimme und Frontmann der Kastelruther Spatzen, der erfolgreichsten deutschsprachigen Volksmusikband ever, aber er ist vor allem auch das: ein Bergbauer.

Die Kastelruther Spatzen, ein einzigartiges Phänomen. Über 100 Goldene Schallplatten, 13 Echos, ein Grand Prix der Volksmusik und die DiamantTrophäe für 15 Millionen verkaufte Tonträger. Zwei Musikfeste in Kastelruth im Jahr, das Open Air und das Spatzenfest, zu dem Tausende von Fans aus nah und fern anreisen. Und nach wie vor über 70 Konzertaufritte im Jahr in Konzerthallen in Deutschland und hier vor allem Ost-Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch in Holland oder im Elsass. Geschrieben wurde viel über sie, immer wieder und zum Teil auch in widrigen Umständen, der unaufgeklärte Todesfall ihres ehemaligen Managers Karlheinz Gross 1998, Polemiken um die Aufnahmen der Studioaufnahmen durch ihren ehemaligen Produzenten Walter Widemair … aber all das hat ihrer Beliebtheit bei den Fans keinen Abbruch getan. Die sieben Spatzen, allen voran die Stimme Norbert Riers, ihr Mix aus Volks- und Schlagermusik, die Bilder ihrer Heimat, des magischen Schlerngebiets mit der Seiser Alm, die romantischen Texte ihrer Lieder rühren immer noch die Herzen von Millionen von Fans. Noch 2021 platzierten sich die sieben Spatzen mit dem Titel „Heimatliebe“ wochenlang auf Platz 1 der deutschen Album-Charts: 21 Wochen in der Schweiz, 15 Wochen in Deutschland und 9 Wochen in Österreich. Erst am 10. Oktober 2025 wurde der jüngste Titel veröffentlicht: Dolomiten Schatz.

Trotz allem Erfolg ist er immer der „Fuschg“ geblieben Norbert Rier ist bei all dem Erfolg das geblieben, als was er sich immer gese-

hen hat: ein Bauer aus Kastelruth, oder besser aus der Fraktion St. Oswald, wo der Fuschghof steht, der an steilen Hängen gelegene Bergbauernhof, auf dem er vor 66 Jahren geboren wurde und wo er erfolgreich Haflinger züchtet. Nach einem von Krankheit gezeichneten Jahr 2025 feierte der Frontmann der

Foto©HelmuthRier
„Ich hatte das grosse Glück, meine beiden Hobbys zum Beruf zu machen“, erklärt Norbert Rier. Die Musik und die Landwirtschaft.

nicht nur auf suggestive Weise die Lieder, sie tragen auch das Bild der heilen Welt am Berg in die (deutschsprachige) Welt, verstehen sich als Botschafter ihrer schönen Heimat: immer wieder der Schlern, imposante Bergformation des Dolomiten UNESCO Welterbes, die grünen Wiesen der Seiser Alm, Haflingerpferde, das sonnige Klima der Südalpenseite, Südtiroler Tradition und Kultur.

„Ich hatte das grosse Glück, meine beiden Hobbys zum Beruf zu machen“, erklärt Norbert Rier. Die Musik und die Landwirtschaft. Die Musik liegt ihm dabei im Blut, denn ausgebildet wurde er darin nie und bis heute kann er keine Noten lesen, im Gegensatz zu seinen Bandkollegen waren die Kastelruther Spatzen seine erste Musik-Erfahrung. Ein Naturtalent, das er auch auf seine vier Kinder, die Töchter Marion und Anna und die Söhne Andreas und Alexander vererbt hat, die bei mehreren CDs mit dem Vater zusammen gesungen haben. Alexander hat nicht nur den Hof vom Vater übernommen, er ist auch als Solo-Künstler unterwegs und hat den Vater während seiner Erkrankung bei den Spatzen würdig ersetzt.

Live ist life

Spatzen am 26. Februar sein BühnenComeback bei einem Konzert in Hof. Norbert Rier bezeichnet sich als einfachen Natur-Menschen, familienverbunden und heimattreu. Der Erfolg freut ihn, ist ihm aber nicht zu Kopf gestiegen. Er sieht sich zusammen mit seinen Bandkollegen Walter Mauroner, Kurt Drasser, Valentin Silbernagl, Albin Gross, Kurt Heufler und Rüdiger Hemmelmann – der einzige Spatz, der nicht in Kastelruth, sondern in Deutschland geboren ist – als Botschafter seiner wunderschönen Heimat. Und Kastelruth nutzt das Image der Volksband nur zu gerne für Werbezwecke. Die Videoaufnahmen der Schlager begleiten

„Aber“, sagt Norbert Rier, „es ist nicht alles Gold, was glänzt“, auch wenn die 42 Studioalben und 62 Singles – die umfassende Jubiläumsbox „Unsere Musikgeschichte 1983–2019“ enthält 45 CDs – sich millionenfach verkauft haben. In ihren Hochzeiten gab Norbert Rier mit den Kastelruther Spatzen bis zu 120 Konzerte im Jahr zwischen Mitte August und Mitte Juni. Oft fern von seiner Frau Isabella, den vier Kindern und vom Fuschghof, der eine tägliche und konstante Arbeit abverlangt. Im Juli und August hiess und heisst es dann aber immer noch zu Hause in der Landwirtschaft tätig zu sein. Aber keine Frage: „Die Begegnung mit den Fans ist wichtig wie die Luft zum Atmen“ und Konzerte, live auftreten ist immer schöner als Studienaufnahmen. „Lieber ein paar Patzer, die uns die Fans gerne nachsehen, aber live ist life!“

In Kastelruth ist Norbert Rier der Fuschg, wie in Südtirol üblich wird der Hofname zum Eigennamen. Und am

Hof und im Schlerngebiet ist Norbert Rier am liebsten. Er ist gerne unterwegs, aber wenn er über den Brenner oder den Reschenpass wieder in seine Heimat zurückkommt, geht ihm das Herz auf. Nach seinen Lieblingsplätzen in Südtirol befragt, gibt sich Norbert Rier diplomatisch oder vielleicht ist es auch so, dass er sich wirklich nicht entscheiden kann, wo seine Lieblingsplätze sind, ausser Kastelruth und dem Schlerngebiet versteht sich. Der Vinschgau mit seinen Apfelplantagen umgeben von hohen Gipfeln, das Pustertal mit seiner einzigartigen Bergwelt, das Unterland mit seinem mediterranen Klima, das ihn manchmal, aber nur für einen kurzen Moment von einem Hof im Tal mit ebenen Wiesen und ohne Steilhänge träumen lässt ...

Am schönsten ist es „dahoam“ oder jedenfalls nicht so weit weg Aber wer so viel unterwegs ist, liebt in der Heimat vor allem das Nahe. Für Norbert Rier ist das vor allem die Seiser Alm. Am besten bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, denn in diesem Licht ist es dort am schönsten. Zu seinem Hof gehören einige Almen auf der Seiser Alm und für ihn gibt es nichts Schöneres, als seine Haflinger inmitten von Alpenrosen und blühenden Wiesen weiden zu sehen. Wo es ihn immer wieder hinzieht, ist der Puflatsch mit seinen magischen Hexenbänken, wo sich der Legende nach die

Schlernhexen versammelt haben sollen, um auf den Schlern zu fliegen. Aus Porphyr geformte Sessel, die einen wunder-

Wo es ihn immer wieder hinzieht, ist der Puflatsch mit seinen magischen Hexenbänken, wo sich der Legende nach die Schlernhexen versammelt haben sollen.

schönen Rundblick auf den Schlern, die Seiser Alm, Gröden, den Ritten und in weiter Ferne auch auf den Ortler bieten. Den Puflatsch-Rundweg ab Compatsch auf der Seiser Alm könnte er vermutlich auch mit geschlossenen Augen finden, aber Norbert Rier kann sich nie sattsehen. Am Puflatsch liegen auch seine Lieblingshütten, wo der Liebhaber von Südtiroler Spezialitäten wie Schlutzkrapfen, hausgemachten Knödeln mit Gulasch, auch nur einem guten Speck mit Schüttelbrot gerne gutes Essen geniesst, mit Dolomitenblick

als Zutat, an dem er sich nie sattsieht: die Tschötschalm und die Arnikahütte, die es bereits 1558 als Goller Schwaige gab. Die Seiser Alm erkundet er, wie kann es für einen erfolgreichen Züchter auch anders sein, nicht nur gerne zu Fuss, sondern auch auf dem Rücken seiner Haflinger. Wenn die Zeit es zulässt, zwischen Konzertreisen und Pflicht am Hof, zieht es den berühmtesten Spatz aber auch auf die gegenüberliegende Talseite, auf den Ritten oder nach Jenesien. Zwei Hochplateaus mit Panorama und erholsamen Spaziergängen, die von Bozen aus auch bequem und schnell mit der Seilbahn erreicht werden können, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie den Erdpyramiden und malerisch in die Landschaft gebetteten Höfen und vielen Hütten, die zum Einkehren einladen. Den Gästen seiner Ferienwohnungen empfiehlt er auch gerne einen Besuch der drei ineinander verschachtelten kleinen Kirchen des Quellheiligtums Dreikirchen in Barbian, wo Mystik und christlicher Glaube aufeinandertreffen. Die Kirchen sind nicht nur ein einzigartiges Ensemble inmitten einer Waldlichtung, sie bergen auch einzigartige gotische Kunstschätze. Dem Leben ins Gesicht gelacht Ja, und auch wenn er gerne noch weitergeplaudert hätte, über die Konzerttour 2026 und die Schönheit Südtirols, es ist 9.30 Uhr, der Magen knurrt, denn der

Foto © Helmuth
Rier
Foto © Helmuth
Rier

Bauer geht ohne Frühstück in den Stall und nach dem Frühstück warten weitere Arbeit am Hof und die Vorbereitung auf die nächsten Konzerte, denn nach seiner Auszeit Ende 2025 ist Norbert Rier wie-

der voll da und freut sich auf das Singen und Musizieren mit seinen Bandkollegen und die energiespendende Begegnung mit den Fans. Noch eines zum Abschluss: Seine ganz persönlichen Lieblingstitel sind

Zwei Häuser. Eine Familie.

Zwei Wege des Ankommens.

Manche Häuser prägen einen Ort über Generationen hinweg. Andere erfinden sich neu, ohne ihre Geschichte zu verlieren. In Oberbozen stehen dafür zwei Hotels, die auf unterschiedliche Weise gewachsen sind – verbunden durch dieselbe Gastgeberfamilie.

Das Parkhotel Holzner prägt Oberbozen seit 1908 als Ort gelebter Gastfreundschaft – generationenübergreifend, aufmerksam und persönlich. Die vielfach ausgezeichnete Küche, das Liberty Spa sowie ein durchdachtes Angebot für Gross und Klein machen das Holzner zu einem Haus, in dem jede Generation ihr Urlaubsglück findet.

Frischer Wind am Ritten

Mit dem Bella Posta hat die Gastgeberfamilie Holzner ihr Engagement in Oberbozen erweitert. Das ebenfalls historische Haus wurde umfassend renoviert und präsentiert sich heute farbenfroh, frisch und bewusst ungezwungen. Das Dolce-VitaAll-Day-Verpflegungskonzept, die lockere Atmosphäre und die zentrale Lage sprechen Gäste an, die Leichtigkeit und Genuss verbinden möchten.

„Das Mädchen mit den erloschenen Augen“, „Eine weisse Rose“, „Feuervogel“ und – was könnte passender für seinen derzeitigen Lebensabschnitt sein – „Dem Leben ins Gesicht gelacht“.

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Farbenfroh, entspannt und voller Dolce Vita Gemeinsam ist beiden Hotels nicht nur die Gastgeberfamilie Holzner, die das Parkhotel bereits in vierter Generation führt, sondern auch die besondere Lage: Oberbozen vereint Natur, Panorama und die Nähe zur Stadt Bozen – schnell erreichbar mit der Seilbahn.

Parkhotel Holzner & Bella Posta Hotel

Familie Holzner Dorf 18 | I-39054 Oberbozen/Ritten www.parkhotel-holzner.com | www.bellaposta.it

Foto © Fabian Dalpiaz
Anfang Oktober findet auf der Seiser Alm der traditionelle Almabtrieb mit Festbetrieb und Volksmusik statt.

Zwischen Rosengarten und Latemar liegt das Eggental – eine Dolomitenregion, die sich auf das Wesentliche konzentriert: Bewegung in der Natur, ehrliche Kulinarik und ein respektvoller Umgang mit Landschaft und Ressourcen.

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Über 500 Kilometer Wanderwege erschliessen die Dolomiten rund um das Eggental, welches in nur 20 Minuten von der Landeshauptstadt Bozen erreicht werden kann. Die Bandbreite reicht von einfachen Panoramaspaziergängen, abwechslungsreichen Almenwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren sowie Klettersteigen. Immer präsent: die markanten Felsformationen von Rosengarten, Latemar und die umliegende Berglandschaft. Dank der Unterstützung der auch im Sommer geöffneten Bergbahnen können die ersten Höhenmeter problemlos auch per Lift bewältigt werden.

Abenteuer auf zwei Rädern im Eggental Hier, wo die majestätischen Dolomiten den Horizont zieren, eröffnet sich eine Welt für alle, die den Puls der Natur spüren und den Wind auf ihren E-Mountainbikes geniessen möchten. Und genau hier, inmitten dieser atemberaubenden Berglandschaft, finden die Rosadira Bike Days statt – ein Event, das nicht nur Bikerherzen höherschlagen lässt.

Die Rosadira Bike Days verbinden Genusstouren mit Landschaftserlebnis und kulinarischen Highlights. In Welschnofen, Obereggen und Deutschnofen bieten Beherbergungsbetriebe Komplettpakete für die Veranstaltung von 10. bis 14. Juni an. Ganzjährig werden geführte (E)-MTB-Touren angeboten und

sechs Bike-Verleihe unterstützen bei der Ausrüstung. Anfänger wie Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten. Unbedingt testen: die legendäre Latemar Ronda und den flowigen Carezza Trail!

Sonne, Mond und mehr: Urlaub im Sternendorf

Die beiden Dörfer Steinegg und Gummer haben sich zum „Ersten Europäischen Sternendorf“ zusammengeschlossen und bieten ein kosmisches Rundumerlebnis mit Südtirols einziger öffentlicher Sternwarte, Sonnenobservatorium und Planetarium. Kleine Wanderung durchs Weltall gefällig? Dann empfiehlt sich der Planetenweg, der von Merkur bis Pluto rund zehn Kilometer durch Wälder, Wiesen und ein Biotop führt. Im Massstab eins zu einer Milliarde verdeutlicht er das Grössenverhältnis unseres Sonnensystems und erzählt via Schautafeln Spannendes über den jeweiligen Himmelskörper.

TIPP

Kaiserschmarrn, Knödel, Krapfen: Die über 40 Hütten und Almen des Eggentals gehören zur Bergwelt wie das Gipfelbuch zur Bergspitze – und verwöhnen mit besonderen kulinarischen Genüssen.

Spektakulär eingebettet inmitten von 35 ha Wiesen und Wäldern mit einzigartigem Blick auf die umliegenden Dolomiten mit Rosengarten, Latemar und Schlern, liegt das Pfösl auf 1.375 m Höhe.

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Achtsames Eggental

Mindful.Latemar ist der erste immersive Achtsamkeitspfad in den Alpen, gelegen in Obereggen entlang des Rundwegs auf dem Golfrion-Berg auf 1.872 Metern Höhe. Der Pfad umfasst 18 verschiedene Achtsamkeitsübungen und wurde von Dr. Thomas Bernagozzi, einem Psychologen und Mindfulness-Trainer, konzipiert. Er lädt Besucher ein, durch Meditation und bewusstes Erleben der Natur ihr psychophysiologisches Wohlbefinden zu fördern und sich selbst neu auszurichten.

Sonnenaufgang und Alpenglühen bewusst erleben

Geführte Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren eröffnen eine andere Perspektive auf die Dolomiten. In kleinen Gruppen geht es frühmorgens oder am Abend in die Berge,

Urlaub in den Dolomiten, Sport, Kultur, Genuss, Entspannung!

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um die Ruhe zu spüren und zu beobachten, wie sich das Licht laufend verändert. Besonders das sogenannte Alpenglühen zeigt, wie stark Landschaft und Licht zusammenspielen. Die Touren verbinden Bewegung mit Naturverständnis und lenken den Blick auf Details, die im Tagesverlauf oft verloren gehen.

Urlaub auch fürs Auto

Mit dem Südtirol Guest Pass sind Gäste flexibel unterwegs: Der digitale Pass gilt bereits am Anreisetag und bis zur Abreise und ermöglicht die kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol. So lassen sich Wanderungen, Ausflüge oder eine Tour in die nahe Landeshauptstadt Bozen bequem ohne Auto planen. Weitere Informationen unter: www.eggental.com

„Wo Südtiroler Herzlichkeit auf himmlische Aussichten trifft – willkommen zwischen Bergen und Sternen, willkommen daheim! Wir verwöhnen mit irdischen Genüssen … und mit ausserirdischen! Familie Schroffenegger“

Ein Volksfest

kommt selten allein

Kirchtagsfeiern, Apfelfeste oder Brot- und Strudelmärkte – Volksfeste wie diese haben in Südtirol reiche Tradition und beweisen jedes Jahr aufs Neue, dass es in Südtirol viele Gründe gibt zu feiern.

Knödelfest Sterzing

Deftige Speckknödel, Kräuterknödel, Käseknödel oder Marillenknödel – sage und schreibe 70 Knödelvariationen werden beim traditionellen Knödelfest in der Fuggerstadt Sterzing zur Verköstigung angeboten. Im historischen Zentrum der Stadt dreht sich alles um das „runde Gericht“, das zu einem der beliebtesten und traditionellsten Gerichte Südtirols zählt: Auf einer 400 Meter langen Tafel werden dabei in der Neu- und Altstadt, am Stadtplatz und am Sterzinger Hausberg Rosskopf verschiedenste Knödelkreationen serviert. Bei so vielen kulinarischen Leckerbissen haben Besucher und Einheimische die Qual der Wahl.

Grosses Apfelfest in Natz Um eine genauso runde, aber etwas weniger deftige „Sache“ dreht sich auch das Erntedankfest in Natz-Schabs: Alljährlich spielt dabei am zweiten Sonntag im Oktober der Apfel die Hauptrolle. Bei einem Frühschoppen wird das Apfelfest eingeläutet, dabei werden aber nicht nur die Früchte, sondern auch Weisswurst und Brezen serviert. Um 14 Uhr findet dann der grosse Umzug mit geschmückten Festwagen, einer Kutsche mit den Ehrengästen und begleitenden Musikkapellen durchs Dorf statt. Der besondere Hingucker ist dabei meist die riesige Apfelkrone, die aus 3.000 gelben und roten Äpfeln besteht.

Südtiroler Brot- und Strudelmarkt Schüttelbrot, Pusterer Breatl, Vinschger Paarl ... fast jedes Tal in Südtirol hat seine eigene Brotsorte. Dazu kommen noch Süssspeisen wie der Original Südtiroler Apfelstrudel, der aus Mürbteig, Blätter- oder Ziehteig bestehen kann. Was es mit den verschiedenen Backwaren auf sich hat, das lässt sich in Brixen jährlich an drei Tagen Anfang Oktober herausfinden. Am ersten Wochenende im Oktober dreht sich dort nämlich in der Altstadt alles um die traditionelle Backware mit regionalen Produkten aus Südtirol.

Die Bezeichnung „Markt“ wird dem Spektakel dabei nicht gerecht: Die ganze Stadt duftet an diesen Tagen nach Brot und Gebäck. Vor allem am Domplatz können sich die Liebhaber vom Gebackenen auf den einzelnen Ständen durchkosten. Dazu kommen historische Parcours, Backvorführungen und eine Kinderbackstube, in der schon die Kleinsten ihre eigenen Brot- und Strudelsorten kreieren können.

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Michae l M essner

Südtiroler Erdbeerfest

Sagen Sie niemals Erdbeere zu ihr, so oder so ähnlich könnte die Werbung für die köstlichen Marteller Erdbeeren lauten. Die ungewöhnliche Höhenlage von 900 bis 1.800 Meter Seehöhe mit kühlen Nächten und warmen Tagen machen die Beeren aus der Region besonders süss. Zum Auftakt der Beerenernte, die im Juni beginnt und bis in den September reicht, dreht sich im Martelltal im Vinschgau alles um die kleine rote Erdbeere, die mit ihrem unvergleichlichen Geschmack und erstklassigen Aroma punktet. Während der Erdbeertage 27. Juni bis 12. Juli 2026 werden wöchentlich geführte Wanderungen auf dem 8 Kilometer langen Erlebnisweg – dem Südtiroler Erdbeerweg – angeboten. Dabei erfahren Interessierte alles über die roten Früchte, ihre Herkunft und Verarbeitung. Auch E-Bike-Touren in das Martelltag finden statt. Und im Kochkurs lernen Besucher von der Bäuerin Monika auf dem Niederwieshof, selbst Köstlichkeiten aus der kleinen Frucht zuzubereiten. Einer der Höhepunkte für viele Gäste und Einheimische ist das Erdbeerfest am Sonntag, dem 28. Juni, bei dem ein riesiger Erdbeerkuchen angeschnitten wird. Wer nicht so lange warten will, der kann sich schon am Samstagabend bei einer Beerenparty auf die Festlichkeit einstimmen.

Sarner Kirchtag

Alle Jahre wieder ist es am ersten Sonntag im September so weit: Mit dem Sarner Kirchtag wird in der Gemeinde Sarntal, eines der wichtigsten und für viele eines der schönsten Volksfeste in Südtirol gefeiert – und das schon seit 1453. Los geht das Fest in der Woche zuvor: In der „Kirchte-Wer-Wöch“ kommt das ganze Sarntal zusammen, um den Festplatz herzurichten. Die offiziellen Festlichkeiten beginnen am Samstagabend mit einem musikalischen Einzug zum Festplatz und anschliessendem Konzert in Sarnthein. Am Sonntag folgt nach der Messe die feierliche Prozession zum St.-ZyprianKirchlein. Nach einer Stärkung sind alle bereit für den Höhepunkt. Der findet ab 14 Uhr statt: In der traditionellen Sarner Tracht ziehen die verschiedenen Heimatvereine, Musikkapellen und Fanfarenbläser zu Pferd, zu Fuss oder auf geschmückten Festwagen durch den Ort. Nach dem Umzug folgen wieder Konzerte auf dem Festplatz und Tanzunterhaltung für Jung und Alt. Allzu lange sollte man am Sonntag allerdings nicht feiern. Der Montag beginnt nämlich schon um 7 Uhr mit dem „SarnarKirchte-Morkt“, dem grössten und wichtigsten Bauernmarkt im Sarntal. Einheimische nehmen sich – wenn nur irgendwie möglich – an diesem Tag frei. Nicht nur, um sich mit Käse, Marmeladen, Kräutern und anderen Qualitätsprodukten einzudecken, sondern auch um dem Sommer Tribut zu zollen. Denn der Kirchtag gilt als Ausklang der heissen Jahreszeit: Das Vieh kehrt von den Almen heim, die Schulferien gehen dem Ende zu und der Herbst nähert sich in riesigen Schritten.

Südtiroler Speckfest

Bei der beliebten Marende ist er unverzichtbar: der Südtiroler Speck. Der Begriff „Speck“ taucht bereits in Dokumenten aus dem 18. Jahrhundert auf, 1996 hat ihm die Europäische Union das Qualitätszeichen geschützte geografische Angabe (g.g.A.) verliehen. So darf nur jener Speck bezeichnet werden, der aus mageren Schweinekeulen nach traditioneller Methode hergestellt wird. Gefeiert wird der Speck seit mehr als zehn Jahren – und zwar beim alljährlichen Südtiroler Speckfest. War bis 2022 das Villnösstal, unter der Kulisse der Geislerspitze, der Schauplatz der Feierlichkeiten, ist die Veranstaltung mittlerweile auf den berühmten Kronplatz im Pustertal übersiedelt: Organisiert vom Südtiroler Speck Konsortium, können sich die Besucher an zwei Tagen bei eigenen Speck-Verkostungen auf eine Reise durch die vielfältigen Aromen und Texturen des traditionellen Südtiroler Specks begeben. Und wer vom Speck nicht genug bekommen kann, der hat am ersten Oktoberwochenende gleich noch einmal die Gelegenheit, ihn zu geniessen: Unter dem Motto „Speck und Genuss“ findet das Speckfest an seinem ursprünglichen Ort in kleinem Rahmen statt.

KobaldMEGMartell
Foto©JosefLamprecht

mit Aussicht Genussregion

Von blühenden Almen über feine Genussfrühlingsevents bis zu sommerlichen Tagen zwischen Reben und grünen Höhen: Die Genussregion Klausen macht Lust auf eine warme Jahreszeit mit Geschmack.

Die Genussregion Klausen mit Barbian, Feldthurns und Villanders zeigt sich vom Frühling an von ihrer besonders genussvollen Seite. Wenn auf den Almen die Krokusse blühen, die Wiesen in sattem Grün leuchten und die ersten warmen Tage die Dörfer mit Leben füllen, beginnt eine Zeit, die Leichtigkeit, Natur und Kulinarik auf schöne Weise verbindet. Historische Orte, sonnige Hänge und der Blick zu den Dolomiten schaffen eine Kulisse, die nicht gross auftreten muss, um Eindruck zu hinterlassen.

Genussfrühling mit Charakter Schon der Frühling setzt feine Akzente. Der Kräutermarkt in Feldthurns, der Tag der offenen Weingüter „Ban Winzer“ und das Weissweinfestival Sabiona in Klausen machen den Genussfrühling zu einer Einladung, die Region mit allen Sinnen zu erleben. Hier geht es nicht um Inszenierung, sondern um echten Geschmack, um Begegnungen und um die Freude an dem, was wächst, reift und mit Sorgfalt gemacht wird. So zeigt sich Klausen von einer nahbaren, lichten und charaktervollen Seite.

Wein, Aussicht und grüne Almen

Mit dem Übergang in den Sommer entfaltet sich diese besondere Mischung weiter. In den Weinbergen reifen elegante Eisacktaler Weissweine – frisch, mineralisch und klar im Charakter. Wege führen durch Wälder und Wiesen hinauf zu aussichtsreichen Almen, wo die Luft nach Kräutern, Heu und Sommer duftet.

TERMINE ZUM VORMERKEN

Eröffnung Genussfrühling mit Kräutermarkt: 02.05.2026

Ban Winzer – Tag der offenen Weingüter: 09.05.2026

SABIONA26 – Eisacktaler Weissweinfestival: 05.06.2026

Oben öffnet sich ein Panorama, das den Blick weit werden lässt: Die Dolomiten stehen am Horizont, klar gezeichnet und zum Greifen nah. Zwischen Tal und Höhe verbindet sich Bewegung ganz selbstverständlich mit Genuss.

Ehrliche Küche und echte Herzlichkeit

Auf den Hütten und in den Gasthäusern kommt auf den Tisch, was die Region ausmacht: ehrliche Küche mit Charakter, sorgfältig zubereitet, bodenständig und zugleich fein. Knödel, Kräuter, regionale Spezialitäten und dazu ein Glas Weisswein – so schmecken Frühling und Sommer in der Genussregion Klausen. Besonders sind auch die Menschen, die diese Region prägen. Gastgeber begegnen ihren Gästen mit echter Herzlichkeit, offenen Gesprächen und guten Empfehlungen – ungezwungen, aufmerksam und mit einem feinen Gespür für das, was einen Aufenthalt besonders macht. Weiter Informationen unter: www.klausen.it

Südtirol typisch 5x

Das (Ent-)Spannende an einer Reise ist nicht nur das bereiste Land, sondern es ist auch seine Kultur, es sind seine Leute, deren Sprache und deren Traditionen.

Die ideale Kombination von alpiner Landschaft und mediterranem Flair ist einer der Hauptgründe, warum sich Reisende aus dem deutschsprachigen Raum für Südtirol als Urlaubsland entscheiden. Ein weiterer Grund – das haben Umfragen ergeben – ist die Tatsache, dass sie sich zwar in „Bella Italia“ befinden, sich aber dennoch mit einem Grossteil der Bevölkerung in ihrer Muttersprache verständigen können. Sobald die Südtiroler allerdings beginnen, unter sich zu plaudern, wird’s haarig. Jemand, der „ummi“ oder „fieri“ geht, der geht hinüber oder nach vorne. Hühner legen „Goggelen“ (Eier), und auf den Bäumen wachsen „Pfearschr“, also Pfirsiche. Der Hügel da drüben ist der „Pichl do entn“ und die „Marend“ ist eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag. So weit die erste Lektion. Aber genauso wie der Dialekt, der übrigens in jeder Talschaft anders klingt, sind auch viele Traditionen typisch Südtirolerisch. Einige haben einen religiösen, andere einen geschichtlichen oder gesellschaftlichen Hintergrund. Fünf Traditionen sind hier beispielhaft beschrieben.

1. Die Tracht

Einst war die Tracht die Alltagsbekleidung der bäuerlichen Bevölkerung in Südtirol. Es gab die Werktags- und

die Sonntags-, die Hochzeits- und die Trauertracht. Hergestellt wurde das Gewand aus dem Material, das es am Bauernhof gab: Leinen, Wolle und Leder. Das Besondere an der Tracht ist ihre Langlebigkeit und ihre Beständigkeit. Sonntagstrachten wurden über Jahr-

Es gab die Werktagsund die Sonntags-, die Hochzeits- und die Trauertracht. Hergestellt wurde das Gewand aus dem Material, das es am Bauernhof gab: Leinen, Wolle und Leder.

ten hauptsächlich noch von Vereinen wie Musikkapellen, Volkstanzgruppen, Schützenkompanien, Bauern- und Bäuerinnenorganisationen zu bestimmten Anlässen getragen. Wer aber beispielsweise ins Sarntal fährt, der trifft dort auch an normalen Werk- und vor allem an Sonn- und Feiertagen auffallend viele Trachtenträger und -trägerinnen. In diesem Tal hat die Tracht sämtliche Modeerscheinungen überlebt.

zehnte hinweg getragen und veränderten sich im Lauf der Jahrhunderte nur sehr langsam. Wie beim Dialekt, so gab und gibt es bis heute in jeder Talschaft die eigene Tracht – für Männer und für Frauen. Heutzutage werden Trach-

2. Der blaue Schurz Wer schon öfter in Südtirol war, dem ist die blaue Schürze, die von vielen Bauern – aber nicht nur von ihnen – getragen wird, bestimmt aufgefallen. Der „Schurz“, wie das traditionelle Stück im Dialekt heisst, war einst eigentlich weiss. Ab dem 20. Jahrhundert kam gefärbte Ware auf die Märkte. Der blaue Schurz wurde zum Markenzeichen für alle, die beim Arbeiten waren. In erster Linie bewahrt der Schurz die Kleidung vor Verschmutzung. Er kann aber auch zum Tragen von kleinem Werkzeug, als Handtuch oder Schweisstuch dienen. Heutzutage gibt es den blauen Schurz in vielen Läden zu kaufen, oft mit gestickten Blumen, mit einer Verzierung und mit einem humorvollen Spruch. Getragen wird der blaue Schurz übrigens von Männern und Frauen.

3. Watten

„Drei!“ – „Viere!“ – „Hebm!“ Wenn diese Begriffe flott hintereinander und auffallend laut durch den Raum schallen, dann ist man bestimmt in einem typischen Südtiroler Gastlokal gelandet. Das Kartenspiel, das den Spielern den Schweiss hochtreibt, sie rufen, schimpfen und lachen und die Welt um sich herum vergessen lässt, heisst Watten. Es wird in der Regel zu viert mit Salzburger Blatt gespielt, wobei die Farben „Oachl“ (Eichel), „Laab“ (Blatt), Herz und „Schell“ (Schelle) sind. Es wird „geboten“, „gestochen“ und „gehalten“, es gibt den „Rechtn“ und den „Guatn“, manche möchten „Schianere“ (bessere Karten) oder „Schlogtausch“ – aber das alles zu erklären, wäre an dieser Stelle zu kompliziert. Meistens wird sogar „blind“ gewattet, weil diese Version spannender ist und die Mitspieler beim Bluffen einen Riesenspass haben. A „Mords-Hetz“, wie es im Südtiroler Dialekt heisst.

4. „Goasslschnölln“

Das „Goasslschnölln“, also das Schnalzen der Peitsche, ist kein ausgesprochener Südtiroler, aber ein alpenländischer Brauch. Einst sollen sich die Bewohner

von entlegenen Höfen mit dem Goasslschnölln gegenseitig vor Gefahren hier auch gewarnt haben. Die Goassl diente aber auch den Hirten, da die Tiere auf den lauten Knall der Peitsche reagieren. Heute treten die Goasslschnöller – Erwachsene wie Kinder – auf Kirchtagen,

Der laute Knall beim „Goaslschnölln“ entsteht übrigens durch den sogenannten „Schmitz“.

bei Almfesten, Almabtrieben und Brauchtumsveranstaltungen auf. Es gibt Vereine und sogar einen Landesverband, der sich um den Erhalt des Brauches kümmert. Der laute Knall entsteht übrigens durch den sogenannten „Schmitz“, ein Nylonoder Seidenband am Ende der aus Leder oder Drahtgarn geflochtenen Peitsche. Durch gekonntes Schwingen in der Luft wird der „Schmitz“ zur Überschallge-

schwindigkeit gebracht. Goasslschnölln ist tatsächlich eine Kunst, für die es oft jahrelange Übung braucht.

5. Herz-Jesu-Feuer

Jedes Jahr aufs Neue beeindrucken die Bergfeuer, die am Abend des Herz-JesuSonntags den Himmel erleuchten. Auf Anhöhen, Lichtungen, Berggipfeln – überall dort, wo sie auch von der Ferne gut zu sehen sind – entstehen mit Einbruch der Dunkelheit nach und nach Herzen, Kreuze, Adler, die Zeichen Christi (IHS, INRI) oder gewöhnliche Feuer. Aber warum eigentlich? Nun, die Feuer erinnern an einen Schwur der Tiroler Bevölkerung, die sich 1796 gegen die Truppen Napoleons verteidigen musste. Damals beschlossen die Landstände, das gesamte Tirol dem Heiligsten Herzen Jesu anzuvertrauen und so göttlichen Beistand zu erbitten. Im Fall eines Sieges sollte der Schwur an jedem Sonntag nach dem Herz-Jesu-Freitag erneuert werden. Tatsächlich siegten die Tiroler überraschend gegen die Franzosen und begingen von nun an den Herz-JesuSonntag besonders feierlich. Dabei wurden auch Bergfeuer entzündet. Nach der Schlacht am Bergisel im Jahr 1809 erklärte der Freiheitskämpfer Andreas Hofer den Herz-Jesu-Sonntag zum Landesfeiertag. Die Herz-Jesu-Feuer traten gegenüber den bis zu diesem Zeitpunkt üblichen Sonnwendfeuern immer mehr in den Vordergrund. Bis heute werden sie im Gebiet des ehemaligen Tirol – Süd-, Nord-, Ost- und Welschtirol (Trentino) – am Herz-Jesu-Sonntag von Vereinen und Freiwilligen entzündet. In vielen Orten werden vormittags auch Prozessionen abgehalten. In Nord- und Osttirol sind die Feuer manchmal auch am Abend vor dem Sonntag zu sehen.

Foto © DLife
Foto © IDM Südtirol, Marion Lafogler

Anders.Besonders.Liebevoll.

Wer das Besondere sucht, findet im Ansitz Plantiz einen Rückzugsort der Extraklasse. Hoch über Meran, mitten im eleganten Villenviertel und doch nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt, verbindet dieses exklusive Refugium legeren Luxus mit edlem Design und echter Leidenschaft für Genuss.

I

m Golden-SPA erwartet Sie pure Erholung: wohltuende Massagen, luxuriöse Treatments und ein Wellnessbereich, der keine Wünsche offenlässt. Das edle Hallenbad aus Marmor, der beheizte Outdoor-Pool sowie Whirlpools und eine exklusive Saunalandschaft bieten den perfekten Rahmen zum Abschalten. Ergänzt wird das Angebot durch MentalWellness – ein neues Konzept, das mit gezielten CoachingStrategien Ihre innere Balance stärkt.

Ein Paradies für Genussmenschen

Kulinarik spielt im Ansitz Plantiz eine zentrale Rolle. Das stilvolle Gartenrestaurant verzaubert mit raffinierten Gerichten aus regionalen Zutaten, während der beeindruckende Weinkeller mit über 23.000 Flaschen Kenner und Geniesser begeistert. In der eleganten Bar oder der gemütlichen Cigar-Lounge können Sie edle Tropfen und feinste Zigarren geniessen.

Erleben Sie Meran von seiner schönsten Seite

Ob Oldtimertouren, stilvolle Bulliausfahrten oder geführte Ausflüge durch die malerische Landschaft – das Erlebnisan-

WO ABSCHALTEN LEICHTFÄLLT

Ankommen, abschalten, geniessen – im Ansitz Plantiz, wo Luxus nicht beeindrucken will, sondern berührt.

Vom Wellnessgenuss bis zum Entspannen am Pool oder Bummeln durch Meran – Ihr Geschmnack entscheidet.

gebot im Ansitz Plantiz ist so vielfältig wie Südtirol selbst. Im Winter locken bestens präparierte Skipisten, im Sommer warten Wanderwege, Golfplätze und Mountainbike-Strecken darauf, entdeckt zu werden.

Ihr persönlicher Rückzugsort

Jedes der 50 Zimmer und Suiten im Ansitz Plantiz hat seinen eigenen Charakter – manche mit Infinity-Pool, privater Sauna oder direktem Zugang zum Garten. Hier trifft elegantes Design auf höchsten Wohnkomfort.

Ansitz Plantiz – Familie Gufler

Dantestrasse 56 | I-39012 Meran

Tel. +39 0473 230 577

info@ansitz-plantiz.com | www.ansitz-plantiz.com

Einzigartige Wellnessoase über den Dächern von Meran

Wenige Meter neben dem bekannten Kurhaus und dem historischen Zentrum der charmanten Kleinstadt Meran mit kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés liegt das Hotel Therme Meran. Hier geniessen Gäste ein mediterranes Lebensgefühl gepaart mit Südtiroler Gastfreundschaft. Die Wellnessoase zwischen Palmen und umgeben von Berggipfeln ist ein traumhaftes Refugium auf der Südseite der Alpen.

Über der Stadt schweben im spektakulären Sky Spa: Die 3.200 Quadratmeter grosse „Rooftop“-Wellnessoase befindet sich auf dem Dach des Wellnesshotels. Unter Palmen am beheizten Sole-Infinitypool liegend, geniessen Gäste einen überwältigenden Rundumblick auf das Bergpanorama sowie den Thermenpark. In den äusserst grosszügig gestalteten Sauna- und Ruhebereichen entspannt man mit Aussicht auf die Kurstadt. Im Garden Spa im Erdgeschoss geht die Erholungsreise weiter. Hier schwimmt man im Indoor- und Outdoorpool und relaxt im mediterranen Grün unter Palmen, das herrliche Panorama immer vor Augen. Die durch einen „Bademanteltunnel“ verbundene Therme Meran mit 15 Innen- und 11 Aussen-Pools (Mitte Mai – Mitte September), inklusive Bio Nature Pool und Thermalwasserbecken, komplettiert das einzigartige Wellnessangebot.

„Me Time“ und aktiv bleiben Spannende Outdoor-Erlebnisse zu den zahlreichen Kraftplätzen in der umliegenden Bergwelt werden von unserem Fitnesstrainer

persönlich begleitet. Das Aktivprogramm des Hotel Therme Meran bietet neben Full Body Workout auch Yogaeinheiten oder Pilates mit Ausblick an. Das Angebot des Sky Spa beinhaltet zudem zahlreiche internationale Wohlfühl- und Beautyanwendungen, die auf energetischen Grundsätzen basieren.

„Me Time“ vom Feinsten!

Kulinarik auf hohem Niveau Gourmets kommen im Hotel Therme Meran voll auf ihre Kosten. Wer die Verwöhn-Halbpension gebucht hat, geniesst im Restaurant Olivi ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und abends ein 4-Gang-à-la-carte Menü mit raffinierten Klassikern und einem Wellnessmenü. Im Bistro La Piazza geniessen Gäste von mittags bis abends leckere und leichte mediterrane Küche. Für Cocktail-Liebhaber und alle, die einen stylischen Ort suchen, um in gepflegter Atmosphäre einen Drink zu sich zu nehmen, eignet sich die schicke Bar Palm Lounge.

Ob für einen Kurzurlaub oder eine längere Auszeit: Das Hotel Therme Meran verzaubert mit drei einmaligen Wellnessoasen und lässt Sie Ruhe inmitten einer Kleinstadt erleben. Vier Nächte im Hotel Therme Meran inklusive Verwöhn-Halbpension und zahlreichen Inklusivleistungen können ab 788,00 Euro pro Person gebucht werden.

Hotel Therme Meran ****S

Thermenplatz 1 | I-39012 Meran

Tel. +39 0473 259 259 info@hotelthermemeran.it | www.hotelthermemeran.it

Die Vielfalterleben

Dolce Vita pur – der Inbegriff vom guten Leben in Meran. Die Kurstadt mit ihren etwas über 40.000 Einwohnern scheint ein Alleskönner zu sein. Shoppen? Kein Problem! Hochgenuss? Kein Problem? Wandern? Kein Problem!

Klein und fein mag sie sein, die Stadt, aber es folgt ein grosses Oho. Denn von entspanntem RetroFlair über hochtrabende Kulinarik bis hin zu erholsamer Natur kann man hier durchaus alles an einem Tag erleben. Besser noch, man nimmt sich Zeit und lässt alle Facetten auf sich wirken.

Hier kommen die Kleinen Meran ist klein im Vergleich zu Städten wie Mailand, München. Und doch: es hat sich eine kleine, aber wirklich feine Szene mit Shops entwickelt, die sich fernab von Massenware bewegen. So zum Beispiel 58 chocolate. Hier produziert René nach Stationen in Berlin und London feinste Schokoladen mit den besten Zutaten nach

ADRESSEN:

58 chocolate

Rennweg 47

www.58chocolate.com

FORNO Ivo De Pellegrin

Rennweg 141 A www.forno.me

Klamotte

Romstrasse 126 E

ARTIANA vintage selection

Laubengasse 242

dem humorvollen Motto „Für Diät ist es zu spät“. Nur einen Katzensprung entfernt in der nächsten Gasse findet man Ivo De Pellegrin – weisse Mütze, weisse Schürze und die Hände voller Mehl – in seinem kleinen Laden FORNO. Eine Bäckerei, die für exzellente Handarbeit steht und den Duft von frischem Brot auf die Strasse bringt. Für alle, die nach ganz besonderen Schätzen suchen, lohnt sich ein Abstecher zum liebevoll kuratierten Secondhandshop Klamotte. Die Besitzerin Sara Daltrozzo hat mit Hingabe einen alten Fahrradladen in der Romstrasse zu einem Laden für Vintage-Kleidung umgebaut und berät ihre Kundinnen und Kunden mit Wissen und Gespür. Ende 2024 kam ein weiterer Laden mit ausgewählten Vintage-Objekten dazu, diesmal unter den Lauben. Betritt man ihn, fühlt man sich dank des Austin Power Interior zurückgeworfen in die aufregenden 1970er. Es lohnt sich also, die Augen aufzuhalten und die vielen kleinen Läden zu entdecken.

Sechs Sterne

Klar, zu Südtirol gehören der Knödel, die Schlutzer und das Speckbrettl. Aber nicht nur – die hiesigen Köchinnen und Köche können noch so einiges mehr. So viel mehr, dass Meran (und die nähere Umgebung) mit ganzen sechs Michelin-Sternen

ADRESSEN:

Sissi Galileistrasse 44

I-39012 Meran

In Viaggio – Claudio Melis

Schönblickstrasse 17

I-39012 Meran

Castel fine dining

Keschtngasse 18

I-39019 Dorf Tirol

Prezioso

Fragsburg 3

I-39012 Meran

Luisl Stube

Vinschgauer Strasse 4 I-39022 Algund

glänzen kann. Wer also einen Abend mit Fine Dining geniessen möchte, hat in der Kurstadt eine ansehnliche Auswahl an ein bis zwei Sterne-Restaurants.

Becher oder Waffel?

Sobald die Sonne konstant Temperaturen bringt, die die Winterjacke in den Schrank verbannen, öffnen auch die wieder ihre Pforten, die Glück in kleinen Portionen bringen: Eisdielen. Mit einem leckeren Gelato in der Hand hat man automatisch ein Lächeln auf den Lippen. Gut, dass Meran ein grosses Angebot an kleinen, meist familiengeführten Betrieben hat, die ihr Handwerk verstehen. Ob nun klassisch mit Vanille und Bacio oder etwas ausgefallener mit Ricotta-

Feige: Die Meraner Eisdielen bestechen mit Qualität und besten Zutaten. Welche die beste ist? Das finden Sie am besten selbst heraus und tauchen dabei gleich in eine anregende Debatte mit den Locals bei einem Caffé al banco in einer der vielen Bars ein.

Auf adeligen Spuren

Die Lauben in der Altstadt sind allein schon aufgrund ihrer Architektur einen Besuch wert und bieten sich für einen ausgiebigen Shopping-Bummel an. Wer aber mal etwas abseits der ausgetretenen Pfade wandeln will, der ist in Obermais gut aufgehoben. Verlässt man die Stadt über die Postbrücke, erstreckt sich das Villenviertel zur Linken und zieht sich den Hang hinauf. Schlösser, elegante Villen und grosszügige private Parkanlagen machen das Bild des Viertels aus, das schon immer die Schönen und Reichen anzog. So residierte bereits Kaiserin Sissi während ihrer Aufenthalte in Südtirol im Schloss Trauttmansdorff, was sich im oberen Teil von Obermais befindet. Bei einem Spaziergang durch die schmalen

Strassen lohnt sich ein Blick auf Schloss Pienzenau, Schloss Rubein und Schloss Rametz oder die Villa Freischütz. Einige der Schlösser lassen sich sogar besichtigen oder haben kleine Museen, die einen Abstecher wert sind.

Von

null auf

hundert –oder besser

von 325 Metern auf 2.000 Meter. Das geht in Meran in gut sieben Minuten von der Talstation der Seilbahn Meran 2000.

Hoch hinaus

Von Null auf Hundert – oder besser von 325 Metern auf 2.000 Meter. Das geht in Meran in gut sieben Minuten von der Talstation der Seilbahn Meran 2000, die nicht weit entfernt vom Stadtzentrum liegt. Gut 120 Personen passen in eine Kabine, sodass auch bei grösserem Andrang nicht besonders lange Wartezeiten entstehen – damit fahren Sie übrigens mit der grössten Kabinenbahn Südtirols. Oben angekommen, tut sich unter der Spitze des Ifinger, Merans Hausberg, ein Wandergebiet auf, das für jedes Fitnesslevel Wege bereithält. Noch dazu 15 Hütten, die mit Knödel, Gulasch und Kaiserschmarren müde Wanderer locken. Und anschliessend? Geht

es schnell wieder in die Stadt, um vor dem Abendessen noch einen Aperitivo zu geniessen.

Wie früher

Einfach mal raus. Das geht in Meran auf ganz besonderem Weg. Wer nach einem Stadtbummel Lust auf mehr Natur hat, muss dafür nicht extra ins Auto steigen. Etwas versteckt neben dem Sitz der Gemeinde und kurz hinter der Altstadt liegt der Eingang zum Sessellift, der Meran mit Dorf Tirol verbindet. Seit den 1940erJahren gleitet man hier auf Einzelsitzen über die Baumkronen und Weinberge auf den Küchelberg, wo man ein grossartiges Panorama von Dorf Tirol aus über das Etschtal hat. Ein Stück weiter in Algund führt ebenfalls ein kleiner Sessellift den Berg hinauf nach Vellau. Von hier aus kann man wunderbar diverse Wanderungen starten, etwa den Vellauer Felsenweg.

Palmwedel zum Mitnehmen

Sind es die Berge, die da hinter den Palmenblättern durchscheinen? Müsste man nicht das Meeresrauschen hören? Da kann man schon mal durcheinanderkommen in der Kurstadt. Seit fast 150 Jahren ist die Hanfpalme nun schon fester Bestandteil des Stadtbilds. Die erste Palme wurde 1878 im Garten des heutigen Palace Hotel gepflanzt und verbreitete sich seitdem so weit, dass sie schon in einem Atemzug mit dem Stadtnamen selbst genannt wird: Palmenstadt Meran. Wer sich ein bisschen Urlaubs-Feeling mit nach Hause nehmen will, sollte nach der Palmbox Ausschau halten. Ein Automat, der gegen eine kleine Gebühr Palmensamen ausgibt.

In Obermais befinden sich zahlreiche Schlösser, unter anderem auch Schloss Pinzenau.
Der Sesselift verbindet Meran mit Dorf Tirol

Zwei Rückzugsorte, ein Gefühl: ankommen

Zwischen alpiner Weite und mediterraner Leichtigkeit entstehen Orte, die mehr sind als ein Urlaubsziel, sie sind ein Versprechen. Das Chalet Mirabell und das neue Chalet Zuegg verbinden Natur, Genuss und Privatsphäre zu einem Erlebnis, das lange nachwirkt.

Im Chalet Mirabell steht vor allem eines im Mittelpunkt: Raum für Erholung. Auf über 6.000 Quadratmetern entfaltet sich eine Wellnesswelt, die bewusst zwischen Ruhe und Familienzeit unterscheidet. Während der Adults Only Spa mit Panoramasaunen, Dampfbädern und einem stimmungsvollen Sunsetpool zum Abschalten einlädt, begeistert der Family Spa mit liebevoll gestalteten Wasserwelten, von Rutschen über Indoor- und Outdoorpools bis hin zu einem eigenen Bereich für die Kleinsten.

Raum für Erholung – Wellness neu gedacht

Ein besonderes Highlight ist der 25 Meter lange Naturbadeteich, der längste seiner Art in Südtirol, eingebettet in eine weitläufige Gartenanlage mit über 10.000 Quadratmetern. Ab Mai erweitert ein neuer Longevity-Bereich das Angebot und rückt ganzheitliches Wohlbefinden noch stärker in den Fokus. Auch rund um das Haus eröffnet sich eine Welt voller Möglichkeiten: Wandern und Biken im nahe gelegenen Gebiet Meran 2000 beginnen nur wenige Minuten entfernt. Für Familien entsteht zusätzlich ein neuer Naturspielplatz beim Lamastall. Wer noch mehr Rückzug sucht, findet ihn in den exklusiven Bergvillen, mit viel Platz,

Privatsphäre und einem unvergleichlichen Blick auf die umliegende Bergwelt.

Genuss, Rückzug und neue Perspektiven

Nur wenige Schritte weiter zeigt sich mit dem neuen Chalet Zuegg eine weitere Facette alpiner Gastlichkeit. Seit Dezember 2025 empfängt es Gäste mit drei stilvollen Chalets und zwei Loft-Suiten, jeweils mit Private Spa, ideal für alle, die Ruhe und Individualität schätzen.

Kulinarisch setzt das Haus auf eine klare Handschrift: traditionelle Südtiroler Küche, neu interpretiert, mit regionalen Zutaten und einem feinen Gespür für Saisonalität. Altbewährtes trifft auf kreative Ideen, ehrlich, hochwertig und genussvoll. Die sonnige Terrasse, direkt an Skipiste und Wanderwegen gelegen, macht das Chalet Zuegg zudem zum perfekten Treffpunkt zu jeder Jahreszeit.

Ob als Rückzugsort für eine Auszeit zu zweit, als Ort für Familienmomente oder als Bühne für besondere Anlässe wie Feiern, Hochzeiten, beide Häuser eint ein Anspruch: Urlaub soll sich leicht anfühlen. Und besonders.

Chalet Mirabell & Chalet Zuegg

Fam. Reiterer I-39010 Hafling bei Meran info@chalet-mirabell.com | info@chalet-zuegg.com www.chalet-mirabell.com | www.chalet-zuegg.com

WHERE TO GO

Algunder Waalwege & Panoramawege

Ein weit verzweigtes Wegenetz zwischen Tal und Berg – perfekt für alle, die Bewegung und Ausblick verbinden möchten.

Texelgruppe Naturpark

Der Meraner Höhenweg: rau, ursprünglich und beeindruckend: Hochalpine Landschaften treffen auf stille Almen und weite Horizonte.

Apfelblüte im Meraner Land

Ein Naturereignis, das die Region jedes Jahr in ein Meer aus Weiss und Rosa taucht, ideal für Spaziergänge und Fotomotive.

WHAT TO DO

Einheimische Hofläden entdecken

Zwischen Obstgärten und Weinbergen öffnen kleine Hofläden ihre Türen und geben Einblick in die landwirtschaftliche Vielfalt Algunds. Hier entstehen mit viel Sorgfalt Produkte wie frische Äpfel, hausgemachte Säfte, Kräuter, Aufstriche, saisonale Spezialitäten, direkt vom Produzenten, authentisch und ohne Umwege.

Algund Balance: Selbstfürsorge & Resilienz Workshops und Impulsabende mit Mentaltrainerin Johanna Fischer zu Achtsamkeit, Stresskompetenz und innerer Balance, praxisnah und alltagstauglich.

Kräuterwanderungen im Frühling

Die alpine Pflanzenwelt entdecken, alte Heilwissen kennenlernen und die Kraft der Natur mit allen Sinnen erleben.

Ein absolutes Must-see: bei

SesselliftAlgund-Vellau

Algund

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Apfelblüte in Meran zum Leuchten bringen, zeigt sich Algund von seiner stillen, kraftvollen Seite. Zwischen mediterraner Leichtigkeit und alpiner Klarheit entfaltet sich ein Lebensgefühl, das entschleunigt, ohne stehen zu bleiben.

Hier verlaufen historische Waalwege entlang plätschernder Wasserläufe, führen sanft durch Weinberge und lichte Wälder, im Rücken die Texelgruppe mit Blick auf das Meraner Land. Gerade im Frühling wird Algund zum Ort für bewusste Auszeiten: Mit der Veranstaltungsreihe Algund Balance rückt das Zusammenspiel aus Bewegung, Natur

Meran

und mentaler Stärke in den Fokus. Kleine Impulse, die nachwirken, weit über den Aufenthalt hinaus.

GOOD TO KNOW

Veranstaltungszeitraum von Algund Balance: Frühjahr 2026

Schwerpunkt:

Bewegung, Achtsamkeit, Natur

Besonderheit: viele Angebote im Rahmen von Algund Balance kostenlos zugänglich www.algund.info

Vom Buschenschank zum Sternelokal

Südtirol schmeckt nach Vielfalt. Hier treffen bäuerliche Traditionen auf italienische Leichtigkeit, rustikale Gasthäuser auf kreative Sterneküchen.

Wer durch das Land reist, entdeckt nicht nur beeindruckende Landschaften, sondern auch eine kulinarische Welt, die Gegensätze mühelos vereint – von Knödel und Speck bis zu feiner Gourmetküche.

Buschenschänke –authentisch und ursprünglich Eine der ursprünglichsten Formen der Südtiroler Gastronomie sind die Buschenschänke. Ihre Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück, als Bauern das Recht erhielten, eigenen Wein auszuschenken. Noch heute steht hier das im Mittelpunkt, was am Hof produziert wird: einfache, ehrliche Gerichte aus eigener Herstellung.

Auf den Tisch kommen Klassiker wie Schlutzkrapfen, Gerstensuppe oder verschiedene Knödelvarianten, begleitet von hausgemachtem Wein, Most oder Säften. Strenge Vorgaben sorgen dafür, dass Qualität und Authentizität erhalten bleiben – ebenso wie die enge Verbindung zum Törggelen, dem herbstlichen Genussritual rund um neuen Wein, Kastanien und bäuerliche Küche.

Köche wie Norbert Niederkofler prägen mit Konzepten wie „Cook the Mountain“ eine Küche, die konsequent auf regionale Die Region zählt zu den spannendsten Gourmetdestinationen Italiens: 20 Michelin-Sterne belegen die hohe Dichte an Spitzenrestaurants.

Ein Sternenhimmel in den Bergen Am anderen Ende der Skala zeigt sich Südtirols Küche von ihrer innovativen Seite. Die Region zählt zu den spannendsten Gourmetdestinationen Italiens: 20 Michelin-Sterne belegen die hohe Dichte an Spitzenrestaurants.

Egal ob Buschenschank oder Sternelokal, die Basis der Küche sind hochwertige heimische Produkte und der faszinierende Mix aus Südtiroler Tradition und italienischer Sinnlichkeit.

Die Weine der Südtiroler Winzer genießen weit über die Grenzen Südtirols, Italiens und sogar Europas hinaus einen hervorragenden Ruf.

Produkte setzt und diese auf höchstem Niveau interpretiert. Auch zahlreiche Einund Zwei-Sterne-Restaurants stehen für kreative Handschrift, handwerkliche Perfektion und eine neue alpine Küche, die international Beachtung findet.

• Sohn des zweiten Sternekochs in Südtirol, Louis Agostini, Lehrjahre beim Vater und in den besten Häusern Europas

• Vertreter einer natürlichen und einfachen Küche, die die einzelnen Zutaten respektiert

• Lieblingsgewürz: Kräuter

• Lieblingsplatz: am Herd im Gespräch mit Gästen und Teilnehmern seiner Kochkurse

Viele

Betriebe –vom einfachen Hof bis zum Sternerestaurant –greifen auf dieselben hochwertigen Rohstoffe zurück.

Wirtshauskultur mit Anspruch Zwischen Buschenschank und Sternerestaurant liegt eine lebendige Mitte: traditionelle Gasthäuser, die regionale Küche zeitgemäß interpretieren. Die Initiative „Südtiroler Gasthaus“ vereint Betriebe, die auf lokale Zutaten, saisonale Produkte und echte Gastfreundschaft setzen.

Hier entstehen Gerichte, die tief in der Tradition verwurzelt sind, aber mit Feingefühl modern gedacht werden. Begleitet werden sie von hochwertigen Weinen aus der Region – ein Ausdruck der engen Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gastronomie.

Genuss hat Saison Kulinarik wird in Südtirol das ganze Jahr über gefeiert. Spezialitätenwochen und Genussveranstaltungen rücken regionale Produkte ins Rampenlicht: Spargel im Frühjahr, Kräuter und Wild im Sommer, Kastanien im Herbst. Die Eisacktaler Kost zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen und verbindet Kulinarik mit Kultur und Erlebnis.

Qualität, die verbindet

Das Besondere an Südtirol ist die Nähe zwischen Produzenten und Küche. Viele Betriebe – vom einfachen Hof bis zum Sternerestaurant – greifen auf dieselben hochwertigen Rohstoffe zurück. Diese Verbindung schafft eine durchgängige Qualität, die Gäste auf allen Ebenen erleben können.

Ob einfache Jause oder Fine Dining: Südtirols Küche lebt von Herkunft, Handwerk und Leidenschaft. Genau darin liegt ihr Erfolgsgeheimnis – und ihr unverwechselbarer Geschmack.

Foto © Franco
Cogoli
Foto © Marion
Lafogler

Felicità5

Die Dolce Vita Hotels im Meraner Land:

1 Hotel buchen und 5 Hotels geniessen

Südtiroler Lebensfreude hoch fünf – das ist das Versprechen der „Dolce Vita“-Hotels im Vinschgau und Meraner Land. Zum 25-jährigen Bestehen feiern wir nicht nur unsere Geschichte, sondern vor allem unsere Gäste: mit exklusiven Erlebnissen , die weit über einen klassischen Hotelurlaub hinausgehen.

Was vor 25 Jahren als mutige Vision begann, ist heute ein einzigartiges Erfolgskonzept. Die fünf familiengeführten

Hotels Preidlhof, Feldhof, Lindenhof, Jagdhof und Alpiana haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen das Beste der Region zu bieten. Die Besonderheit ist so einfach wie genial: 1 Hotel buchen und 5 Hotels geniessen.

Hotel-Hopping nach Herzenslust

Die grösste Wellness-Oase Südtirols

Durch das einzigartige Around-Konzept stehen Ihnen die Türen aller 5 Hotels offen. Das bedeutet für Sie: Zugang zu 41 Pools, 35 Saunen und 5 brandneuen Sky Spas mit atemberaubendem Bergblick – ganz ohne Extrakosten. Wandern Sie morgens im Vinschgau und geniessen Sie den Nachmittag am Pool im Meraner Land. Ob Wellness, Fitness oder Kultur: Ihre Inklusivleistungen reisen einfach mit.

Mediterranes Lebensgefühl

Zwischen Palmen und Almen

Erleben Sie das echte „La Dolce Vita“ dort, wo mediterranes Flair auf alpine Gipfel trifft. Ob als Paar bei exklusiver Wellness auf höchstem Niveau oder als Familie in weitläufigen Wasserwelten– hier findet jeder sein Glück. Für das ultimative Freiheitsgefühl sorgen Ausfahrten mit dem „Dolce Vita“-Porsche Cabrio über die schönsten Passstrassen der Region.

Setzen Sie auf Ihr Glück

Das „Dolce Vita“ Roulette

Für alle, die Überraschungen lieben und das volle „Dolce Vita“-Spektrum erleben möchten, ist unser „Dolce Vita“-Roulette das Highlight des Jubiläumsjahres. Sie buchen zum absoluten Vorteilspreis und das Glück entscheidet, welches der fünf Dolce Vita Hotels Ihr Urlaubszuhause wird.

07.06.–14.06.2026

27.06.–04.07.2026

04.07.–11.07.2026

Feiern Sie mit uns!

QR-Code scannen & Ihr persönliches Jubiläumsangebot entdecken.

Ein absolutes Must-see

Partschins

Der wohl charmanteste Vorort von Meran: ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern entdeckt werden will.

Z wischen Apfelwiesen und alpinen Höhenlagen trifft hier südliche Leichtigkeit auf ursprüngliche Bergwelt. Wer hier ankommt, merkt schnell: Es sind nicht nur die bekannten Highlights, die den Reiz ausmachen, sondern dieses besondere Gefühl von Ruhe, Echtheit und Weite.

Zwei Bergseiten, zwei Charaktere: Auf der einen Seite der mediterran anmutende Sonnenberg – perfekt zum Wandern auf verschiedenen Ebenen. Die Waalwege begleiten die Landschaft wie leise Zeitzeugen – ideal zum Schlendern, Schauen und Gedankensortieren. Der Meraner Höhenweg eröffnet weite Aus-

blicke entlang der Bergflanken. Und wer noch höher hinaus will, findet seinen Weg bis in die zahlreichen Dreitausender des Naturparks Texelgruppe.

Und für alle, die es gerne etwas bequemer mögen: gleich zwei Aufstiegsanlagen, die einem rund 1.000 Höhenmeter Fussmarsch ersparen.

Das absolute Must-see ist der Partschinser Wasserfall: Mit seinen 97 Metern stürzt er eindrucksvoll ins Tal, dessen feines Sprühnebelklima wissenschaftlich als gesundheitsfördernd zertifiziert ist.

Partschins mit all seinen Ortsteilen ist nichts für Eilige, sondern für alle, die sich Zeit nehmen und genau darin das Besondere entdecken. Ein Rückzugsort zwischen Natur, Genuss und stiller Gelassenheit.

Weitere Informationen unter: www.partschins.com

WHERE TO EAT

Genuss.Vielfalt.Ehrlich In Partschins wie auch in den Ortsteilen Rabland, Töll, Quadrat, Vertigen, Sonnenberg und Tabland zeigt sich die kulinarische Vielfalt Südtirols in ihrer ganzen Bandbreite. Von traditionellen Hofschänken über gemütliche Gasthäuser bis hin zu Restaurants mit feiner Küche. Regionale Produkte, saisonale Zutaten und die enge Verbindung zur Landwirtschaft sorgen für authentische Geschmackserlebnisse.

WHERE TO GO

Geschichte.Kultur.Staunen Der Erfinder der Schreibmaschine, Peter Mitterhofer, steht im Mittelpunkt des Schreibmaschinenmuseums. Das k.u.k. Museum Bad Egart mit Freiluftmuseum und Versöhnungskapelle, sowie die Eisenbahnwelt mit Südtirol in Miniatur geben spannende Einblicke in Geschichte und Technik. Historische Ansitze wie die Stachlburg, Schloss Spauregg, der Ansitz Gaudententurm prägen gemeinsam mit den engen Gassen das Dorfbild.

WHAT TO DO

Raus.Bewegen.Abschalten Partschins aktiv erleben, mit Angeboten, die weit über klassische Freizeitgestaltung hinausgehen. Nachtwanderungen und KräuterWorkshops schaffen Zugänge zur Natur, während „Gsund bleibm! Salute! Take care!“ gezielt auf Gesundheitsprävention ausgerichtet ist. Bewegung, Achtsamkeit und Regeneration stehen dabei im Mittelpunkt, unterstützt durch das Klima, die Luft und die Kraft des Partschinser Wasserfalls. www.gsundbleibm.com

Frühlingsskifahren

bis 10. Mai

Von September bis 10. Mai bietet die Alpin Arena Schnals aussergewöhnliche Wintererlebnisse zwischen 2.011 und 3.251 Metern – und damit eine lange und schneesichere Saison.

Eine neue, moderne Gletscherseilbahn, perfekt präparierte Pisten für alle Könnerstufen sowie die hochalpine Lage mit italienischem Flair machen unser Gebiet besonders für den Frühlingsskilauf zum echten Geheimtipp. Sonnenverwöhnte Abfahrten, beste Schneequalität bis weit in den Mai.

Breite Pisten, ungestörter

Winterspass für jede Könnerstufe

Skifahren in der Alpin Arena Schnals vereint entspannte Atmosphäre, grosszügige Pisten und ein einzigartiges Naturerlebnis. Gerade im Frühling, wenn die Tage länger und die Sonnenstrahlen wärmer werden, sorgen unsere schneesicheren Abfahrten für ein besonderes Gefühl von Freiheit inmitten der majestätischen Alpen. Die breiten Pisten schaffen viel Raum für genussvolle Schwünge oder sportliches Carven – mit erstklassigen Schneeverhältnissen bis in den Mai. Dank der besonderen Höhenlage verbinden sich Panorama, weite Abfahrten und Pistenspass zu einem Erlebnis, das in seiner Form einen Seltenheitswert hat. Mit rund 40 Kilometern an vielfältigen Pisten in Höhenlagen von 2.000 bis 3.212 Metern bietet die Alpin Arena Schnals Wintersportlern ein unvergleichliches Erlebnis. Für ambitionierte Skifahrer ist das Gebiet ein wahrer Geheimtipp: Die anspruchsvollen Abfahrten wie die schwarze Leo-Gurschler-Piste, die steilen Trainingsstrecken ziehen jedes Jahr Spitzenathleten aus aller Welt an – ein Beweis für die herausragenden Bedingungen, die auch im Frühling stabil und zuverlässig bleiben. Doch auch für Genussskifahrer und Familien ist die Alpin Arena Schnals ein wahres Paradies. Die weiten, sonnigen Hänge laden zu entspannten Abfahrten in einer ruhigen, entschleunigten Umgebung ein. Familien finden auf kinderfreundlichen Pisten ideale Voraussetzungen, um gemeinsam das Skifahren zu erleben – vom ersten Schwung bis zur aufregenden Talabfahrt.

Die ruhige Atmosphäre des Schnalstaler Gletschers wird durch eine moderne Gletscherbahn ergänzt. Die Seilbahn bringt Gäste in weniger als 6 Minuten auf 3.212 Meter. Freiheitsgefühl beim Skifahren, verbunden mit spektakulären Ausblicken auf die umliegenden Dreitausender, die sich majestätisch in den blauen Himmel erheben.

Alpin Arena Schnals –uch im Sommer einen Besuch wert

Wer die Alpin Arena Schnals nur als weiss verschneites Pistenparadies kennt, sollte uns unbedingt auch im Sommer besuchen. Wenn die Sonne hoch steht, sind nicht nur die malerischen Wege zwischen Wäldern und Felsgiganten schneefrei und bereit für abenteuerlustige Wanderer.

Die Gletscherbahn verwandelt sich in ein echtes „Open-AirAbenteuer“, und der Iceman Ötzi Peak auf der Grawandspitze lockt mit seinem spektakulären Ausblick auf 126 Dreitausender und das einstige Reich von Ötzi. Auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten: Our Glacial Perspectives am Grawandgrat des dänischen Künstlers Olafur Eliasson begeistert mit einer eindrucksvollen Installation.

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Über den Wolken, mitten im Eis

Hoch oben, wo die Luft klarer und die Welt ruhiger scheint, thront das Glacier Hotel Grawand im Schnalstal (Südtirol) auf 3.212 Metern über dem Meeresspiegel – das höchste 3***-Hotel Europas. Hier verbinden sich Natur, Abenteuer und Komfort auf besondere Weise. Wer einmal dort war, wird die Stille zwischen Gletscherschliffen, die Frische der Luft und die berauschende Weite der Bergwelt kaum vergessen.

Über 126 Gipfel, alle über 3.000 Meter, umgeben das Hotel – ein majestätisches Alpenpanorama, das in jeder Jahreszeit beeindruckt. Besonders eindrucksvoll ist die Aussichtsplattform Iceman Ötzi Peak auf der Grawand, auf 3.251 Metern. Von dort reicht der Blick über mehrere Länder hinweg: Italien, Österreich und die Schweiz.

Aktivitäten & Erlebnis

Wer gerne aktiv ist, kommt voll auf seine Kosten ...

• Skifahren und Snowboarden von September bis Mai auf schneesicheren Pisten (insgesamt ca. 42 km), 11 Liftanlagen.

• Langlaufen, Wanderungen und Schneeschuh-Touren in der Umgebung von Kurzras – mal moderat, mal anspruchsvoll.

• Ein Highlight: die beeindruckende Gletschereishöhle (nur mit Guide) und der faszinierende Blick auf die Spuren des weltberühmten Ötzi – hier wird Geschichte zum Erlebnis.

Komfort & Kulinarik

Auch in grosser Höhe muss Luxus kein Fremdwort sein:

• Das Hotel bietet eine Wellnesszone mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine – ideal, um nach einem sportlich aktiven Tag entspannt zu regenerieren.

• Kulinarisch glänzt das Grawand mit regionalen Spezialitäten –Südtiroler Käse, Speck, hausgemachten Produkten –, aber auch mit italienisch-internationalem Einschlag. Die Küche versteht die Kunst, auf über 3.000 Metern zu kochen, mit all ihren Besonderheiten.

• Gastronomisch stehen ein Panorama-Restaurant, eine Terrasse mit Aussicht sowie ein Selfservice-Mittagsbereich zur Verfügung.

Glacier Hotel Grawand ***

Sitz Kurzras 12 | I-39020 Schnals

Tel. +39 0473 662 118 info.grawand@athesia.it | www.grawand.com

FAZIT

Das Glacier Hotel Grawand bietet keine gewöhnliche Bergunterkunft. Es ist der Ort, an dem Natur und Erlebnis, Stille und Komfort in hochalpiner Umgebung Hand in Hand gehen. Wer den Blick auf 3.000er-Gipfel liebt, wer Ski, Wandern und Ruhe sucht – und wer sich auf das Besondere einlassen will, findet hier mehr als nur ein Hotel: ein Erlebnis über den Wolken.

Wo die Natur den Atem raubt

Eingebettet in die majestätische Bergwelt Südtirols liegt das Ortlergebiet im Nationalpark Stilfser Joch – eine alpine Erlebnisregion von ursprünglicher Schönheit. Am Talschluss, auf bis zu 3.905 Meter Höhe, entfaltet sich eine beeindruckende Landschaft, die Naturliebhaber und Bergbegeisterte gleichermassen fasziniert.

Im Frühling erwacht die Natur mit duftenden Almwiesen, klaren Bergquellen und frischer, hochalpiner Luft. Die Stille der Berge und die Kraft der Natur machen das Ortlergebiet zu einem besonderen Rückzugsort im Nationalpark Stilfser Joch. Über allem thront der Ortler (3.905 Meter) – Südtirols höchster Gipfel und eine Ikone des Alpinismus.

WANDERTIPP: OBERE STILFSER ALM IN STILFS

Eine aussichtsreiche Wanderung, die Naturgenuss und Almtradition verbindet. Die Alm ist nicht nur ein beliebter Ort für Naturliebhaber, sondern auch ein kulinarisches Highlight. Ab dem Wildgehege bei Fragges zur Oberen Stilfser und zurück zum Ausgangspunkt:

Dauer: 2:25 Std.

Länge: 7,2 km

Schwierigkeit: mittel

Höhenmeter bergauf: 335 hm

Höhenmeter bergab: 335 hm

Höchster Punkt: 2.077 m

Tiefster Punkt: 1.742 m

Highlight: das Wildgehege bei Fragges. Mit etwas Glück sieht man hier das ein oder andere Rotwild in seiner natürlichen Umgebung.

Abenteuer in den Bergen –Wandern, Bergsteigen und mehr

Die Region rund um den Ortler ist ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger. Ein weit verzweigtes Wegenetz führt durch blühende Almwiesen, entlang klarer Bergbäche und hinauf zu spektakulären Aussichtspunkten. Von gemütlichen Familienwanderungen bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren bietet das Ortlergebiet Erlebnisse für jedes Niveau.

Sommerskigebiet Stilfser Joch –Skifahren auf 3.000 Metern

Zwei Jahreszeiten an einem Tag erleben – das ist im Sommer am Stilfser Joch möglich. Während Sie am Vormittag noch auf den Gletscherpisten auf bis zu 3.450 Meter Höhe Ihre Schwünge ziehen, wechseln Sie am Nachmittag ganz einfach zu Wander- oder Radschuhen und erkunden die vielfältige alpine Landschaft rund um das Stilfser Joch. Dieses Zusammenspiel aus Wintersport und Sommererlebnis macht den Aufenthalt im Ortlergebiet besonders abwechslungsreich und einzigartig.

Foto © IDM
Südtirol, Stefan Mahlknecht

Gesundheit und Wohlbefinden

Die hochalpine, schadstoff- und pollenarme Luft in Sulden stärkt die Atemwege und schenkt neue Energie. Sie schafft ideale Bedingungen für Regeneration und macht den Ort zu einem besonderen Rückzugsort im Nationalpark Stilfserjoch.

Highlight: Während der Reinluftwochen von 6. bis 10. Juli 2026 und von 7. bis 9. September 2026 lässt sich die wohltuende Wirkung der Bergluft besonders intensiv erleben. Ob beim Yoga, Waldbaden oder Wandern – frische Luft und Bewegung sorgen für spürbare Entspannung und neue Balance.

Genuss der Natur – Entspannung und Kulinarik

Nach einem aktiven Tag laden urige Almen und Schutzhütten zur genussvollen Einkehr ein. Regionale Spezialitäten wie Speck, Almkäse, Kaiserschmarren bringen den Geschmack des Vinschgaus auf den Teller. Dazu ein Glas regionaler Wein oder ein hausgemachter Saft – und der Blick auf die Bergwelt sorgt für pure Entschleunigung.

Highlight: Regionaler Genuss an ausgewählten Tagen auf der Madritschhütte

Naturerlebnisse für die ganze Familie

Das Ortlergebiet ist ein ideales Reiseziel für Familien, die gemeinsam die alpine Natur entdecken möchten. Geführte Familienwanderungen laden dazu ein, die beeindruckende Bergwelt spielerisch zu erkunden, während plätschernde Bergbäche entlang der Wege für Abkühlung und Spass sorgen. Ein besonderes Erlebnis ist die spektakuläre Hängebrücke, die einen eindrucksvollen Blick auf die umliegende Hochgebirgslandschaft ermöglicht. Auch der Minigolfplatz sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung bei Gross und Klein. Für zusätzliche Motivation beim Entdecken der Bergwelt sorgen Wanderpässe für Kinder und Erwachsene. Wanderer können Stempel sammeln und so ihre Touren durch das Ortlergebiet dokumentieren – ein spielerischer Anreiz für Familien und zugleich eine schöne Erinnerung an die gemeinsamen Bergerlebnisse.

Highlight: Wöchentliches Schnupperklettern für Kinder in Sulden und Trafoi – hier sammeln junge Abenteurer erste Erfahrungen an der Kletterwand und entdecken spielerisch ihre Freude am Bergsport.

Kulturelles

Entdecken Sie das Nationalparkhaus naturatrafoi und das Messner Mountain Museum Ortles von Reinhold Messner. Tauchen Sie ein in die Geschichte und Kultur des Ortlergebiets im Museum für das Ortlergebiet. Diese kulturellen Highlights bieten einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Geschichte und die reiche Tradition dieser einzigartigen Region.

Highlight: Ein aussergewöhnliches Erlebnis ist zudem eine Yakwanderung im Madritschgebirge mit Reinhold Messner, die am 17. Juli 2026 stattfindet. Dabei begleiten Besucher diese faszinierenden Tiere durch die eindrucksvolle hochalpine Landschaft und erhalten gleichzeitig spannende Einblicke in Messners Verbindung zu den Bergen und zur Kultur des Himalaya. Eine seltene Gelegenheit, Naturerlebnis und alpines Kulturerbe auf besondere Weise zu verbinden.

Fazit: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, den Sommer im Ortlergebiet zu planen. Zwischen beeindruckenden Gipfeln, klarer Bergluft und authentischer alpiner Kultur erwartet Besucher eine einzigartige Kombination aus Aktivurlaub, Naturgenuss und Erholung. Weitere Informationen und Inspirationen finden Sie auf unserer Website. Entdecken Sie das Ortlergebiet – und lassen Sie sich von der Magie der Berge begeistern.

Ferienregion Ortlergebiet

Hauptstrasse 23 | I-39029 Sulden

Tel. +39 0473 613 015

info@ortlergebiet.it | myortler.it

Luxus, Wohlbefinden und Natur in ihrer schönsten Form.

Das neue Fünf-Sterne-Adults-only-Hotel Monika ist ein ideales Hideaway inmitten der Dolomiten und in unmittelbarer Nähe zu Wanderwegen, Loipen und Pisten.

Funktionales Design und ein reduzierter, klassischer Stil prägen das Erscheinungsbild – so bieten auch die grosszügig angelegten Zimmer und Suiten Wohnen auf höchstem Niveau. Grosse Glasflächen öffnen die Räume zur Aussenwelt hin und schaffen eine Atmosphäre, die die Dolomiten miteinbezieht.

Wellness mit der Kraft der Dolomiten

Mit dem SPA-Retreat Wassermann entstand eine 750 Quadratmeter grosse Rückzugsoase, die klassische Architektur mit entspannender Atmosphäre vereint. Hier liegt der Fokus auf Wohlbefinden und Entschleunigung: Biosauna Monte Casella, finnische Panoramasauna Nordic Silence, Steam Bath und Ruheräume mit Relaxzonen und Sonnenterrasse sowie lichtdurchflutete Räume für Yoga, Pilates, Meditation oder Fitness.

Inserat_Hotel_Monika_print_D.qxp__ 16.03.26 09:07 Seite 1

Auf 1.500 Quadratmetern laden drei ganzjährig beheizte Pools zum Eintauchen ein – ein Indoorpool mit Liquid Sound sowie zwei Outdoorpools, darunter der 20 Meter lange Rooftop Skypool und der „The Meridiana Silentpool“ mit 37 °C und Blick auf die berühmten Sextner Dolomiten.

Kulinarisch setzt das Monika auf Fine Alpine Dining

Die Hotel-Philosophie basiert auf Regionalität, Qualität und Natürlichkeit: Im Restaurant „Seasons“ werden raffinierte Gerichte kreiert. Das À-la-carte-Restaurant „CANA“ steht für leidenschaftliches, hybrides sowie trendig inszeniertes Food. Und das Café „the bosco“ lockt mit lokalen Patisserie-Köstlichkeiten.

Hotel Monika ***** – Familie Egarter Parkweg 2 | I-39030 Sexten

Tel. +39 0474 710 384 info@monika.it | www.monika.it

Nichts als Entschleunigung. Belvita.

Himmlische Entspannung und vitaler Genuss. Ruhe finden in exklusiven Wellnessoasen. Tauchen Sie ein in die unbeschwerte Welt der besten Wellnesshotels Südtirols. belvita.it

Eintauchen in Südtirols Badeseen

Wandern, Klettern, Bergsteigen –alles schön und gut. Doch manchmal braucht es Wasser.

Der Blick auf einen See beruhigt, ein Sprung ins kühle Nass belebt Körper und Geist. Südtirol mag kein klassisches Badeseenland sein, doch gerade das macht seinen Reiz aus: kleine, feine Naturparadiese – im Tal wie am Berg. Der Kalterer See ist der bekannteste und wärmste Badesee des Landes. Flach, sonnig gelegen und ideal für Badegäste wie Wassersportler – auch wenn der freie Zugang begrenzt ist. Ruhiger geht es an den Montiggler Seen zu, eingebettet in dichten Wald, mit viel Platz zum Schwimmen und Entspannen. Familien

zieht es im Sommer gerne zum Issinger Weiher im Pustertal, wo Spiel, Spaß und Abkühlung garantiert sind.

Zugegeben, Südtirol ist nicht das Land der Badeseen.

Aber es gibt sie.

Unterm Himmelszelt

Auch höher gelegene Seen laden zum Baden ein. Der Völser Weiher am Fuße des Schlerns zählt zu den beliebtesten – mit Liegewiesen und angenehmen Tempe-

raturen. Ebenso reizvoll: der Wolfsgrubener See am Ritten, idyllisch gelegen und perfekt für entspannte Sommertage.

Unter uns

Wer es ruhiger mag, findet versteckte Plätze wie den Göllersee bei Aldein oder den Fennberger See, der selbst im Sommer erfrischend kühl bleibt. Noch abgeschiedener liegt der Felixer Weiher auf 1.600 Metern – ein Naturjuwel für alle, die nach einer Wanderung echte Erfrischung suchen.

Daneben gibt es im ganzen Land weitere Naturbadeteiche – von Lüsen bis Gais. Kleine Rückzugsorte, die zeigen: Südtirols Badeseen sind vielleicht weniger bekannt, dafür umso besonderer.

Der Völser Weiher am Fusse des Schlern.
Der Kalterer See ist der wohl bekannteste See

über den Dächern von Meran!

La Maiena Meran Resort | Fam. Waldner Nörderstraße 15 | I-39020 Marling, Meran | Südtirol T +39 0473 447 000 | info@lamaiena.it | www.lamaiena.it

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