Am 7. Februar beginnen in Sotschi die am heftigsten umstrittenen Olympischen Spiele der Geschichte. Es gab Kritik an der Vergabe dieser Spiele durch das IOC, ebenso an der Umweltzerstörung und nicht zuletzt am Veranstalterland, das es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt. Nun stehen sie aber vor der Tür, und im Sinne des Sports und der Sportler ist zu hoffen, dass es trotzdem schöne Spiele werden. Südtirol stellt traditionell viele Athleten bei Winterspielen, so viele, dass es sogar als eigenständiges Team eine gute Figur abgeben würde. Wie viele es genau sind, das wissen wir heute, aber bei Redaktionsschluss wussten wir es leider noch nicht. Deshalb mussten wir ein wenig improvisieren und stellen neun Athleten vor, von denen wir noch nicht wussten, ob sie auch wirklich dabei sein können. Aus Vancouver kehrten die Südtiroler vor vier Jahren mit einer Bronzemedaille zurück. Die Chancen stehen gut, dass es diesmal besser läuft.
Otto Schöpf, Sportredaktion „Dolomiten“
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Otto Schöpf
Spektakulär und steil: Die Abfahrtsstrecke der Herren
Skifahren am Meer: Olympia soll Wintersport in Sotschi fördern
Kaukasus statt Alpen: Mit den Olympischen Spielen in Sotschi will Russland den Wintersport in der Region ankurbeln. Schneebedeckte Berge und palmengesäumte Strände nah beieinander – schon seit langem gilt das Gebiet am Schwarzen Meer als Erholungsgebiet. Hunderttausende verbringen hier ihre Sommerferien oder reisen zur Kur in eines der prächtigen Thermalbäder. Das subtropische Klima, dank dem auch im Winter an der Küste meist milde Temperaturen herrschen, zog bereits zu Sowjetzeiten die Urlauber an.
Skitouristen aber sind noch äußerst selten. Mit riesigem Aufwand baut Olympia-Gastgeber Russland deshalb nun an einem modernen Skigebiet. Mehr als eine Milliarde Euro haben vor allem Staatskonzerne und kremlnahe Oligarchen allein in die Entwicklung des Gebietes namens Rosa Khutor
gesteckt. Hinzu kommen die Kosten für die anspruchsvolle Straße in die Berge vom rund 40 Kilometer entlegenen Sotschi durch mehrere Tunnels. In Rosa Khutor nahe des Bergstädtchens Krasnaja Poljana finden während der Olympischen Winterspiele die Skirennen statt. Hier entsteht ein Resort, das die Macher schon jetzt mit klangvollen Skigebieten in Österreich, Italien
und Frankreich vergleichen. Aber trotz aller Investitionen: Auf Knopfdruck wird das neue Skiparadies im Kaukasus wohl kaum die gewachsenen Wintersportorte in den Alpen ersetzen. Dorthin zieht es im Winter auch immer mehr Russen. Der Weg ist von Moskau oder St. Petersburg aus ähnlich weit wie ans Schwarze Meer. Service, Angebote und Infrastruktur sind aber in den
Ungewöhnlich: Winter-Olympiastätten direkt am Meer
Die Olympiastätten für Short Track und Eiskunstlauf: Iceberg-Eispalast
Alpenregionen günstiger und qualitativ besser als an der oft noch sowjetisch geprägten „Russischen Riviera“. Schwierig dürfte es werden, westliche Skitouristen in den Kaukasus zu locken. Direktflüge aus Europa gibt es nur zu Olympiazeiten, ansonsten muss über Moskau geflogen werden. Hinzu kommen bürokratische Probleme wie die aufwendige Visumbeschaffung –und nicht zuletzt bei vielen die Angst vor Terroristen aus dem nur wenige Hundert Kilometer entfernten Konfliktgebiet Nordkaukasus.
Ein weiteres Hindernis ist die Sprache: Trotz eines groß angekündigten Englisch-Programms für Taxifahrer oder Polizisten spricht kaum ein Einwohner eine Fremdsprache. Schon werden Stimmen laut, dass die Gegend
um Sotschi in erster Linie ein Feriengebiet für Russen bleiben solle.
Die „Festung Sotschi“ Geheimdienste und Armee sichern Olympia. Von wegen olympische Stimmung – wenn, dann herrscht in Sotschi zehn Tage vor Auftakt der Olympischen Spiele Alarmstimmung. Ein beispielloses Aufgebot von Polizisten und Sicherheitsleuten macht die Schwarzmeerregion zu einer Hochsicherheitszone mit Totalüberwachung. Nicht erst seit der Drohung des islamistischen Terroristenführers Doku Umarow, Olympia mit „allen Mitteln, die Allah erlaubt“ zu verhindern, herrscht in dem russischen Kurort Alarmstimmung. Weit mehr als 60.000 Uniformierte (37.000 Polizisten, 23.000 Zivilschützer) sind in Stel-
Sicherheit ist in Sotschi oberstes Gebot.
lung für die Verteidigung. Kremlchef Wladimir Putin will in Sachen Sicherheit nichts dem Zufall überlassen. Die russische Führung garantiert sichere Spiele. Nicht nur Mobilfunktelefonate und E-Mails werden überwacht, sondern auch Messengerdienste und Chats im Internet. Zudem sollen allein 5.500 Kameras zur Videoüberwachung dienen. Sicherheitsdienste planen Medien zufolge den Einsatz von Drohnen sowie Ortungssystemen, die fremde U-Boote lokalisieren und so Angriffe vom Meer verhindern könnten. Sotschi werde auch zu einem „Olympia der Silowiki“. Silowiki sind die mächtigen Vertreter der Sicherheitsstrukturen in Russland. Sie stehen seit langem im Ruf, unter dem Deckmantel des Anti-Terror-Kampfes die Freiheiten russischer Bürger immer weiter einzuschränken. In vielen Gesetzen ließ Putin die Vollmachten der Geheimdienstler stärken.
Dass der russische Präsident mit dem subtropischen Sotschi nicht nur den wärmsten, sondern den wegen der Konflikte nicht gerade sichersten Ort für Olympia ausgesucht hat, sorgte bei vielen Experten von Anfang an für Kopfschütteln. Die Olympia-Anlagen grenzen zudem direkt an das von Georgien abtrünnige Konfliktgebiet Abchasien, das Russland als unabhängigen Staat anerkennt. Georgien hatte die Kontrolle über Abchasien 2008 in einem Krieg gegen Russland komplett verloren. Die Abchasen müssen wegen der Grenzschließung während Olympia auf ihre einzige Verbindung zur Außenwelt vorübergehend verzichten.
Statistiken und Kuriositäten
Bisherige Winterspiele:
21 in zehn Ländern
I. Winterspiele: 1924 in Chamonix mit 313 Teilnehmern aus 19 Nationen
Die meisten Teilnehmer: XXI. Olympiade 2010 in Vancouver mit 2.536 Teilnehmern aus 82 Nationen
Teilnehmer insgesamt bisher: 17.407 (12.863 Herren und 4.544 Damen) aus 111 Nationen
Ältester Teilnehmer: Carl August Kronlund (Schweden, Curling) 1924 mit 58 Jahren und 155 Tagen
Jüngste Teilnehmerin: Magdalena Cecilia Colledge (Großbritannien, Eiskunstlauf) 1932 mit elf Jahren und 73 Tagen
Erfolgreichster Winter-Olympionike: Björn Dählie (Norwegen, Langlauf) mit 12 Medaillen (8 Gold und 4 Silber)
Erste Medaille für Italien bei WinterNino Bibbia (Skeleton, Gold) 1948 in St. Moritz
Zweifache Austragungsorte: Moritz (1928 und 1948), Lake Placid (1932 und 1980) und Innsbruck (1964 und 1976)
Olympiaprämien für „Azzurri“: Olympiasieg 140.000 Euro, Silber 75.000 Euro, Bronze 50.000 Euro
Erste Medaille für Südtirol bei WinterWalter Außersdorfer/Siegfried Mair (Doppel im Kunstbahnrodeln, Bronze) 1964 in Innsbruck
Erfolgreichste Winterspiele für Italien: 1994 Lillehammer mit 20 Medaillen (davon 8 aus Südtirol)
GEMEINSAM ZIELE ERREICHEN.
Ob auf dem Spielfeld oder im Büro: Eine starke Mannschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelspieler. In einem perfekt eingespielten Team hat jeder seine Position inne, auf der er der Fachmann ist, und doch greifen alle Gebiete nahtlos ineinander. Der reibungslose Spielablauf sorgt für ein Traumergebnis – in unserem Fall: Perfekten Service für Ihre Zufriedenheit.
Lillehammer 1994: Gerda Weißensteiner zeigt stolz ihre Goldmedaille.
Rodel-Olympiasieger im Doppelsitzer 1972: Paul Hildgartner (links) und Walter Plaikner (rechts). In der Mitte die Olympiasiegerin von 1968 Erika Lechner.
Markante Architektur
Ein gefrorener Tropfen, ein Eisberg, Sprungschanzen als „Bergzungen“: Bei der Gestaltung der gigantischen Olympia-Bauten in Sotschi ließen sich die Architekten oft von der Natur inspirieren.
Insgesamt elf Sportstätten wurden für das Ereignis am Schwarzen Meer und in den Bergen aus dem Boden gestampft. Experten halten aber nicht jedes Bauwerk für gelungen und beklagen Kitsch und „Gigantismus“. Als markantester Bau gilt das zentrale „Fisht“-Stadion. Es handele sich um ein „energieeffizientes“ Gebäude, so werde Regenwasser
aufgefangen und gefiltert für die Toilettenspülung genutzt. Kritiker halten den schätzungsweise 46,5 Millionen Euro teuren Bau hingegen für überdimensioniert. Auffällig ist auch der benachbarte „Bolshoy“-Eispalast mit seiner Glasfassade und Kuppel. Zwar sollen die Spezial-Mehrschichtscheiben das Innere vor den meist milden Temperaturen in der subtropischen Region schützen. Experten beklagen aber horrende Kosten für die Kühlung der Arena. Wohl auch deswegen wollen die Organisatoren die Halle nach den Winterspielen zu einer Radrennbahn umbauen. Auch andere Projekte stoßen vor allem bei den Bewohnern von Sotschi auf Kritik, etwa
Olympische Winterspiele 2014 im Großraum Sotschi
Krasnaja Poljana
Sportstätten in den Bergen
der Bau eines Hafens für 200 Yachten oder eines Parks mit tanzenden Fontänen. Dmitri Tschernyschenko vom Organisationskomitee verteidigt das Konzept. „Die Tatsache, dass keine Sportstätten vorhanden waren, stellte sich als wichtiger Vorteil heraus. Dadurch konnte die Firma Olympstroi alles so planen und errichten lassen, dass es die hohen Standards des Internationalen Olympischen Komitees erfüllt“, meint er.
Sportstätten in den Bergen
Sotschi
Einwohner: 343.000
gegründet: 1838
Besonderheiten: liegt auf gleichem Breitengrad wie Nizza, Spielort Fußball-WM 2018, Formel 1-Austragungsort GP von R ssland ab 2014
Adler
Sportstätten an der Küste
abtrünnige Region Abchasien, von Russland unterstützt
Schon seit 7 Jahren steht der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG hinter Dir und wir freuen uns lieber Armin, Dich auch bei Deinen letzten Olympischen Spielen in Sochi begleiten zu dürfen. Wir wünschen Dir viel Erfolg!
Die Legende – Armin Zöggeler
Er kann in Sotschi Geschichte schreiben, aber eine Legende ist Armin Zöggeler auch ohne Sotschi. Fünf Mal war Zöggeler bei Olympischen Spielen dabei, und immer hat er eine Medaille mitgebracht, zwei davon in Gold.
Sollte er auch diesmal Edelmetall holen, dann wäre er der erste Wintersportler, der bei sechs Olympischen Spielen eine Medaille gewinnt. Die Chance dazu hat der Völlaner, der auch mit 40 Jahren noch Weltklasse ist und in dieser Saison sogar noch ein Rennen gewinnen konnte. Viel wird vom Wetter abhängen. Zöggeler liebt das harte Eis, wenn es richtig kalt ist. Aber bisher war es bei den Testwochen und beim Weltcup im vergangenen Jahr immer eher warm in der Bergregion Krasnaja Poljana, wo die
Wettkämpfe in allen Freiluftsportarten stattfinden werden. Vor 20 Jahren hat Armin Zöggeler in Lillehammer seine erste Olympia-Medaille gewonnen. Der junge Bauernbub wurde gleich bei seinem Olympia-Debüt Dritter hinter den Rodel-Legenden Georg Hackl und Markus Prock. Vier Jahre später in Nagano stieg er auf dem Siegespodest eine Stufe höher. Es gab Silber hinter Hackl. Zöggeler zeigte vier perfekte Läufe, aber Hackl konnte seine Rodel besser auf die Bedingungen abstimmen. In Salt Lake
City erklomm er 2002 dann die höchste Stufe auf dem Podest. Nach drei Olympiasiegen in Folge musste sich Georg Hackl dem Südtiroler geschlagen geben. Schon zu dem Zeitpunkt war Zöggeler einer der Größten aller Zeiten im Kunstbahnrodeln. Doch das Meisterstück stand ihm noch bevor. Vier Jahre später kam er als Topfavorit zu den Spielen in Turin. Eine ganze Nation erwartete Gold. Der Druck, der auf ihm lastete, war immens. Der
Armin Zöggeler
Rodeln
Alter: 40 Jahre
Wohnort: Völlan
Mögliche Einsätze:
13. Februar: Teamstaffel
8. Februar: Einsitzer (1. und 2. Lauf)
9. Februar: Einsitzer (3. und 4. Lauf)
Olympia-Teilnahmen: Lillehammer 1994, Nagano 1998, Salt Lake City 2002, Turin 2006, Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis:
Olympiasieger 2002 und 2006
Er gehört auch mit 40 noch zum erweiterten Favoritenkreis. Wenn das Material passt, ist die sechste Medaille bei seinen sechsten Olympischen Spielen möglich.
Chancen
im Eiskanal von Cesana Torinese eiskalt und holte sich sein zweites Gold. Nun war er in Italien, wo viele vom Rodelsport noch nie was gehört hatten, endgültig zum Superstar geworden.
Aber Zöggeler hatte noch nicht genug. 2010 brachte er aus Vancouver erneut eine Medaille mit. Dabei waren die Voraussetzungen denkbar schlecht gewesen. Am letzten Trainingstag verunglückte der Georgier Kumaritaschwili tödlich. Aus Sicherheitsgründen wurde der Start tiefer gesetzt. Diese Tatsache und die widrigen Wetterbedingungen waren für den Völlaner vom Nachteil. Aber er ließ sich nicht unterkriegen und fuhr bei Schneeregen zu Bronze.
Nach Sotschi kann Zöggeler völlig unbeschwert fahren. Er muss nichts mehr beweisen, den Erfolgsruck haben andere. Er ist eine Legende, auch wenn er ohne Medaille aus Russland zurück kehren sollte.
SporthilfeAthleten in Sotschi
Ehemalige Sporthilfe-Athleten kämpfen um olympisches Edelmetall! Vom 7. bis 24. Februar blickt die gesamte Sportwelt auf Sotschi und verfolgt die Olympischen Winterspiele 2014.
Einige Südtiroler Ausnahmeathletinnen und Ausnahmeathleten (ein Drittel der italienischen Olympiamannschaft sind Südtiroler) wittern dabei die Chance, den ehemaligen Medaillengewinnern nachzueifern und nach Edelmetall zu greifen. Ob „erfahrene Füchse“ oder motivierte Youngstars, Südtirol entsendet ein hochkarätiges Aufgebot nach Russland und für zwei Drittel der Südtiroler Teilnehmer und Teilnehmerinnen nahm die Südtiroler Sporthilfe in der Jugendzeit eine bedeutende Rolle ein. Im Namen aller Sportbegeisterten wünscht die Südtiroler Sporthilfe allen Olympiateilnehmern spannende und atemberaubende Spiele und unvergessliche Momente!
GERDA WEISSENSTEINER (LILLEHAMMER 1994)
ZÖGGELER
KURT BRUGGER (LILLEHAMMER 1994)
WILLI HUBER (LILLEHAMMER 1994)
ANTONELLA BELLUTTI (ATLANTA 1996) (SYDNEY 2000)
PARAOLIMPICS: ROLAND RUEPP 2X (SALT LAKE CITY 2002)
ARMIN ZÖGGELER (SALT LAKE CITY 2002) (TORINO 2006)
ALEX SCHWAZER (PEKING 2008)
GOTTLIEB TASCHLER (CALGARY 1988)
ARMIN ZÖGGELER (LILLEHAMMER 1994)
ISOLDE KOSTNER 2X (LILLEHAMMER 1994)
KAREN PUTZER (SALT LAKE CITY 2002)
PARAOLIMPICS: ROLAND RUEPP (SALT LAKE CITY 2002)
GERHARD PLANKENSTEINER OSWALD HASELRIEDER (TORINO 2006)
GERDA WEISSENSTEINER (TORINO 2006)
GOLD SILBER BRONZE
Die Verlosung findet am 27.04.14 um 17.00 Uhr auf der Freizeitmesse Bozen statt.
ARMIN
(NAGANO 1998)
ISOLDE KOSTNER (SALT LAKE CITY 2002)
Yvonne Daldossi Eisschnelllauf
Dominik Fischnaller
Kunstbahnrodeln
Alter: 20 Jahre Wohnort: Mühlbach
Mögliche Einsätze:
8. Februar: Einsitzer (1. und 2. Lauf)
9. Februar: Einsitzer (3. und 4. Lauf)
13. Februar: Teamstaffel
Olympia-Teilnahmen: Keine
nicht auf die Top-Ten. Ihr Ziel wird es sein, eine persönliche Bestzeit aufzustellen.
Familie Jakomet in Terlan:
Felsenfest versichert.
Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist Ihr Eigenheim in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe sind für uns selbstverständlich.
Bis vor kurzem war er noch ein ganz heißer Medaillenkandidat. Zuletzt ist er in eine Krise geschlittert, aus der er bis Olympia hoffentlich wieder heraus findet.
David Hofer
Skilanglauf
Alter: 30 Jahre
Wohnort:
St. Christina/ Gröden
Mögliche Einsätze:
11. Februar: Sprint Freistil
16. Februar: 4 x 10 km Staffel
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis:
39. Platz Sprint klassisch 2010
Chancen
Hofer war bei der Olympia-Generalprobe im vergangenen Jahr Dritter im Sprint. In diesem Winter ist er allerdings noch nicht so in die Gänge gekommen. Deshalb ist es sehr schwer, seine Chancen einzuschätzen.
Debora Agreiter
Skilanglauf
Alter: 22 Jahre
Wohnort: Stern/La Ila
Mögliche Einsätze:
8. Februar: 15 km Skiathlon
15. Februar: 4 x 5 km Staffel
22. Februar: 30 km Massenstart Freistil
Olympia-Teilnahmen: Keine
Chancen
Dietmar Nöckler
Skilanglauf
Alter: 25 Jahre
Wohnort: Bruneck
Mögliche Einsätze:
9. Februar: 30 km Skiathlon
14. Februar: 15 km klassisch
16. Februar: 4 x 10 km Staffel
Olympia-Teilnahmen: Keine
Chancen
19. Februar: Team Sprint klassisch
Er ist derzeit Italiens bester Klassik-Läufer und wird fast sicher Startläufer in der Staffel sein, die mit Medaillenambitionen startet. Ein Top-15-Ergebnis ist ihm über 15 km zuzutrauen. Er kommt auch für einen Start im Teamsprint in Frage.
Roland Clara
Skilanglauf
Alter: 31 Jahre
Wohnort: Reischach
Mögliche Einsätze:
9. Februar: 30 km Skiathlon
14. Februar: 15 km klassisch
16. Februar: 4 x 10 km Staffel
Sie wäre über 30 km sicher für einen Top-Ten-Platz gut gewesen. Nach ihrem Wadenbeinbruch im Oktober läuft ihr aber in der Vorbereitung die Zeit davon.
23. Februar: 50 km Massenstart freier Stil
Olympia-Teilnahmen: Turin 2006 (Reserve) Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebanis:
Chancen
36. Platz 50 km Massenstart klassisch 2010
Eine Krankheit zum Jahreswechsel hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber er findet wieder zu seiner Form und kann im Skiathlon und über 50 km durchaus zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.
Dorothea Wierer
Biathlon
Alter: 23 Jahre
Wohnort: Rasen-Antholz
Mögliche Einsätze: 9. Februar: 7,5 km Sprint
11. Februar: 10 km Verfolgung | 14. Februar: 15 km Einzel
17. Februar: 12,5 km Massenstart | 19. Februar: MixedStaffel 2 x 6 km + 2 x 7,5 km | 21. Februar: Staffel 4 x 6 km
Olympia-Teilnahmen: Keine
Chancen
Gut für eine Medaille
Sie ist in dieser Saison Italiens unangefochtene Nummer eins bei den Biathlon-Damen und hat auch durchaus das Potenzial, für eine Überraschung zu sorgen. In den beiden Staffeln ist sie gesetzt, wahrscheinlich beide Male als Startläuferin.
Lukas Hofer
Alter: 24 Jahre
Wohnort:
St. Lorenzen
Mögliche Einsätze: 8. Februar: 10 km Sprint
10. Februar: 12,5 km Verfolgung
13. Februar: 20 km Einzel
16. Februar: 15 km Massenstart
19. Februar: Mixed-Staffel 2 x 6 km + 2 x 7,5 km
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 12. Platz Staffel 2010
Chancen
22. Februar: Staffel 4 x 7,5 km
Nach dem jüngsten Sieg in Antholz sind die Erwartungen natürlich gewaltig gestiegen. Trotzdem gehört er nicht zum engsten Kreis der Favoriten. Er hat aber das Potenzial, auch eine Medaille gewinnen zu können.
Dazu die Empfehlung von Pepi Staffler an die Südtiroler Olympiateilnehmer:
„Trinkst Du a Glasl Pepi-Wein, wirst Du immer schneller sein!“
Bei der Olympia-Premiere der Skispringerinnen wird die Vizeweltmeisterin von 2011 wohl kaum eine Hauptrolle spielen können. Einen Top-TenPlatz kann sie aber anstreben.
Alter: 21 Jahre
Wohnort: Wolkenstein
Mögliche Einsätze:
12. Februar: Normalschanze
18. Februar: Großschanze
20. Februar: Mannschaft
Olympia-Teilnahmen: Keine
Chancen
Sie ist in dieser Saison nicht so stark wie im vergangenen Winter. In den Kampf um die Medaillen wird sie wohl nicht eingreifen können.
Armin Bauer
Von den Südtiroler Kombinierern war er in dieser Saison der Beständigste. In den Einzelwettkämpfen hofft er auf eine Top-20-Platzierung, mit dem Team ist auch eine Überraschung möglich.
Lukas Runggaldier
Nordische Kombination
Alter: 26 Jahre
Wohnort: St. Christina/Gröden
Mögliche Einsätze:
12. Februar: Einzelwettkampf
Normalschanze
18. Februar: Einzelwettkampf Großschanze
Alter: 23 Jahre
Wohnort:
St. Ulrich/Gröden
Mögliche Einsätze:
12. Februar: Normalschanze 18. Februar: Großschanze 20. Februar: Mannschaft
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 10. Platz Mannschaft 2010
Chancen
20. Februar:
Mannschaftswettkampf
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 10. Platz Team 2010
Chancen
In den Einzelwettkämpfen strebt er eine Top-20-Platzierung an, im Teamwettbewerb können die „Azzurri“ auch vorne mitmischen, wenn es im Springen einigermaßen läuft.
Er hat seit der vergangenen Saison große Probleme beim Springen und kann deshalb in den Einzelwettkämpfen wohl im besten Fall einen Top-20-Platz anstreben. Im Teamwettkampf stehen die Chancen besser.
Nordische Kombination
Markus Windisch
Alter: 24 Jahre
Wohnort: Rasen-Antholz
Mögliche Einsätze: 8. Februar: 10 km Sprint
Peter Fill
Ski Alpin
Alter: 31 Jahre
Wohnort: Kastelruth
Mögliche Einsätze:
9. Februar: Abfahrt
14. Februar: Super-Kombi
16. Februar: Super-G
Olympia-Teilnahmen:
Turin 2006, Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 9. Platz Super-Kombi 2006
Chancen
In Beaver Creek hat Peter Fill mit zwei dritten Plätzen gezeigt, dass er in den Speed-Disziplinen wieder zur Weltspitze gehört. Im Vorjahr regelmäßig von äußeren Einflüssen ausgebremst und nach seinem KitzbühelSturz eingebremst, passt beim Kastelruther heuer alles. Fahrerisch seit jeher top, passt nun auch das Selbstvertrauen. Das macht ihn zum Medaillenkandidaten in drei Disziplinen.
Werner Heel Ski Alpin
Alter: 31 Jahre
Wohnort: Walten/Meran
Mögliche Einsätze: 9. Februar: Abfahrt
16. Februar: Super-G
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 4. Platz Super-G 2010
Chancen
Vier Top-Ten-Ränge stehen für Werner Heel im heurigen Winter bislang zu Buche. Das ist hervorragend. Was nach wie vor fehlt, ist ein Ausreißer nach oben –sprich ein Podestplatz. Eine Medaille in Sotschi käme überraschend, vorzeitig abschreiben darf man den 31-jährigen Routinier aber nicht. Vielleicht schlägt ja dort seine große Stunde.
Christof Innerhofer
Ski Alpin
Alter: 29 Jahre
Wohnort: Gais
Mögliche Einsätze:
9. Februar: Abfahrt
14. Februar: Super-Kombi
16. Februar: Super-G
Olympia-Teilnahmen:
Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 6. Platz Super-G 2010
Chancen
Wenn er gesund ist und die Pisten nicht zu weich sind, dann zählt Christof Innerhofer sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G zu den engsten Medaillenanwärtern. Die Abfahrtsstrecke kommt vor allem im oberen Teil mit den engen Kurven seinen Fähigkeiten extrem entgegen. In der Super-Kombi mit Außenseiterchancen.
Olympia-Teilnahmen: Turin 2006, Vancouver 2010 Bestes Olympia-Ergebnis: 11. Platz Slalom 2010
Chancen
Marcel Hirscher, Ted Ligety und Felix Neureuther fahren in Slalom und Riesentorlauf aktuell in einer eigenen Liga. Doch auch die Ausnahmekönner sind nicht frei von Fehlern. Und wenn auch Hirscher & Co. ihrer Favoritenrolle gerecht werden, auf dem Stockerl dürfte auch Platz für den Ersten der Normalsterblichen sein. Manfred Mölgg gehört zu diesem Kreis, und er ist auf jeden Fall gerüstet. Und noch ein großer Vorteil: Mölgg weiß, wie man Medaillen gewinnt. Er hat schon drei WM-Medaillen in seinem Trophäenschrank.
Ski Alpin
Sandra Gasparini
Kunstbahnrodeln
Alter: 23 Jahre
Wohnort: Sterzing
Mögliche Einsätze:
10. Februar: Einsitzer (1. und 2. Lauf) 11. Februar: Einsitzer (3. und 4. Lauf)
13. Februar: Teamstaffel
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 20. Platz Einsitzer 2010
Chancen
Im Einsitzer kann sie jederzeit in die Top-Ten fahren, natürlich auch bei Olympia. Ihre besten Fahrten gelingen ihr aber meist in der Teamstaffel, und da gibt es durchaus eine kleine Medaillenchance.
Emanuel Rieder
Alter: 20 Jahre
Wohnort: Meransen
Mögliche Einsätze: 8. Februar: Einsitzer (1. und 2. Lauf) | 9. Februar: Einsitzer (3. und 4. Lauf) 13. Februar: Teamstaffel
Olympia-Teilnahmen: Keine
Für ihn geht es darum, wertvolle OlympiaErfahrung zu sammeln. Ein Top 10-Platz wäre für ihn wie ein Medaillengewinn. Chancen
Kunstbahnrodeln
Dominik Paris
Alter: 24 Jahre
Wohnort:
St. Walburg/Ulten
Mögliche Einsätze:
9. Februar: Abfahrt
14. Februar: Super-Kombi
16. Februar: Super-G
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis:
13. Platz Super-Kombi 2010
Chancen
Wie groß sind die Nachwirkungen der Wadenverletzung nach dem Trainingssturz in Gröden? Vor seinem Muskelfaserriss galt Dominik Paris als einer der großen Favoriten auf Olympia-Gold in der Abfahrt. Und jetzt? Noch ist Paris nicht wieder der Alte. Aber der Ultner ist nicht einer, der schnell aufgibt. Sein herausragendes Talent, die Unberechenbarkeit und die Unbekümmertheit machen ihn trotzdem zu einem Medaillenkandidaten.
Schwemmy Schneewelt für die Kleinen
Ski Alpin
Playground Snow der Fahrspaß für Groß und Klein
Eröffnungsfeier am 7. Februar, Schlussfeier am 23. Februar, jeweils im Olympiastadion Fischt um 17 Uhr (Zeitangaben MEZ)
Rosa Chutor
Biathlon
Laura Ski Alpin
Langlauf
Laura
Nordische Kombination
RusSki Gorki
Skispringen
RusSki Gorki
Bob Rodeln
Skeleton
Sanki
Eishockey
Bolschoi Dom Schajba
Curling
Die Leichtigkeit des Seins
Carolina Kostner ist eine der größten
Südtiroler Sportpersönlichkeiten aller Zeiten, derzeit mit Sicherheit weltweit die Bekannteste. In Tokio, Peking oder Los Angeles wird sie von den Leuten auf der Straße erkannt. Sie ist ein Weltstar.
Seit einem Jahrzehnt verzaubert sie uns mit ihren Darbietungen auf dem Eis. Andere beherrschen vielleicht die Sprünge besser, aber ihre Eleganz beim Eislaufen ist unnachahmlich. Sie ist die Verkörperung der Leichtigkeit des Seins auf dem Eis.
Sie war Weltmeisterin, und schon fünf Mal war sie die Beste in Europa. Nur Olympia hat es bisher nicht gut gemeint mit ihr. Zweimal war sie dabei; es waren die zwei größten Enttäuschungen ihrer Karriere. 2006 in Turin hatte Italiens Olympisches
Komitee eine Mitschuld. Das CONI hatte Carolina Kostner zur Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier ernannt und ihr damit eine Verantwortung übertragen, die vielleicht zu groß war für diese junge Frau, die zwei Tage vor der Eröffnung erst 19 Jahre alt geworden war.
Vier Jahre später in Vancouver waren die Erwartungen wieder riesig, aber sie ist erneut daran zerbrochen. Diesmal hatte sie es selbst zu verantworten. Sie hatte sich im Sommer zuvor von ihrem langjährigen Trainer Michael Huth getrennt und war nach Los Angeles gegangen. Doch sie fühlte sich dort nicht wohl. Und weil sie eine Frau ist, die nur gute Leistungen bringen kann, wenn sie Spaß hat, konnte es nicht gut gehen.
Sie erlebte im Pacifi seum die schwärzeste Stunde ihrer Karriere.
Nun fährt sie zum dritten Mal zu Olympischen Spielen, diesmal wieder mit Michael Huth. Inzwischen hat sie auch im Kopf diese Leichtigkeit des Seins, die sie auf dem Eis so auszeichnet. Und deshalb lässt sie nicht zu, dass sie wieder unter Druck ge-
setzt wird. Sie hat sich für Sotschi nur ein Ziel gesetzt: „Ich will hinfahren und Spaß haben.“
Carolina Kostner
Alter: 26 Jahre
Wohnort: St. Ulrich/Gröden
Mögliche Einsätze: 8. Februar: Teamwettkampf Kurzprogramm 9. Februar: Teamwettkampf Kür 19. Februar: Einzelwettkampf Kurzprogramm | 20. Februar: Einzelwettkampf Kür
Turin 2006, Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis:
Eine Carolina Kostner ist immer eine Medaillenanwärterin, auch wenn die Konkurrenz in Sotschi extrem stark sein wird und sie bei der Europameisterschaft von zwei Russinnen geschlagen wurde.
Eiskunstlauf
WILLKOMMEN DAHEIM
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Olympia-Teilnahmen: Salt Lake City 2002, Turin 2006, Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 4. Platz 2010
Patrick Gruber
Alter: 35 Jahre
Wohnort: Ehrenburg
Zum engsten Kreis der Medaillenanwärter wie in Turin und Vancouver zählen sie im Doppelsitzer nicht mehr. Aber sie haben in dieser Saison schon gezeigt, dass sie nach wie vor in der Lage sind, aufs Stockerl zu fahren. Die große Erfahrung könnte ihnen helfen.
Für sie gilt das gleiche wie für Oberstolz/Gruber: Sie gehören nicht zum engsten Kreis der Medaillenanwärter, aber eine Außenseiterchance haben sie durchaus. Chancen
Rodeln
Rodeln
Rodeln
Rodeln
Karin Oberhofer
Alter: 28 Jahre
Wohnort: Feldthurns
Mögliche Einsätze: 9. Februar: 7,5 km Sprint
11. Februar: 10 km Verfolgung | 14. Februar: 15 km
Einzel | 17. Februar: 12,5 km Massenstart
19. Februar: Mixed-Staffel 2 x 6 km + 2 x 7,5 km
21. Februar: Staffel 4 x 6 km
Olympia-Teilnahmen: Vancouver 2010
Patrick Thaler Ski Alpin
Alter: 35 Jahre
Wohnort: Sarnthein
Möglicher Einsatz: 22. Februar: Slalom
Olympia-Teilnahmen: Turin 2006
Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis:
Sie ist gut in die Saison gestartet, doch dann verlor sie ein wenig die Sicherheit am Schießstand und ist zuletzt auch noch krank geworden. Sie ist neben Dorothea Wierer für beide Staffeln gesetzt und ist durchaus auch in einem Einzelwettkampf für eine Überraschung gut.
Chancen
Im reifen Alter von 35 Jahren erlebt Patrick Thaler seine bisher beste Weltcupsaison. In Val d’Isere war er Dritter, in Adelboden ließ er mit Bestzeit im zweiten Lauf aufhorchen. Warum soll dem Sarner nicht auch in Sotschi ein Spitzenergebnis gelingen? In Turin und Vancouver schied er beide Male aus. Diesmal soll es besser laufen. Medaillenträume sind nicht verboten – aber die Konkurrenz, die ist freilich sehr, sehr stark.
Michela Ponza
Biathlon
Alter: 34 Jahre
Wohnort:
St. Christina in Gröden
Mögliche Einsätze:
14. Februar: 15 km Einzel
17. Februar: 12,5 km
Massenstart
19. Februar: Mixed-Staffel
2 x 6 km + 2 x 7,5 km
21. Februar: Staffel 4 x 6 km
Olympia-Teilnahmen:
Alexia Runggaldier
2002 Salt Lake City, 2006 Turin, 2010 Vancouver
Bestes Olympia-Ergebnis: 5. Platz Verfolgung 2006
Chancen
Sie hat wohl nur Chancen auf Einsätze in der Staffel und über 15 km. Am Schießstand noch immer top, konnte sie ihre Schwächen beim Laufen in den letzten Jahren nie richtig ablegen. Ihre Routine kann vor allem in der Staffel Gold wert sein.
Biathlon
Alter: 22 Jahre
Wohnort:
St. Christina/Gröden
Disziplin: Biathlon
Mögliche Einsätze:
9. Februar: 7,5 km Sprint
11. Februar: 10 km Verfolgung
14. Februar: 15 km Einzel
17. Februar: 12,5 km Massenstart
19. Februar: Mixed-Staffel
2 x 6 km + 2 x 7,5 km
21. Februar: Staffel 4 x 6 km
Chancen
Olympia-Teilnahmen: Keine
Für ihre Chancen in den Einzelwettkämpfen gibt es nur einen Stern, aber falls sie in der Staffel eingesetzt wird, dann gibt es einen zweiten Stern dazu, denn Italiens Damenstaffel bringt regelmäßig gute Leistungen und hat bei der WM im vergangenen Jahr (allerdings ohne Alexia Runggaldier) Bronze geholt.
Die Grödnerin hat in den drei Slopestyle-Weltcups dieser Saison aufhorchen lassen: Neunte in Copper Mountain, Zehnte in Breckenridge und zuletzt sogar Dritte in Gstaad stempeln Bertagna zwar nicht zu einer Medaillenkandidatin, eine Top 6-Platzierung und damit ein olympisches Diplom ist bei optimalem Wettkampfverlauf aber in Reichweite.
Chancen
Der Extremskifahrer aus dem Ahrntal qualifizierte sich dank des elften Platzes in Gstaad mit seiner letzten Chance für Sotschi. Um die Medaillenvergabe wird Eder kein Wörtchen mitreden, ein Top 10-Platz ist drin, wenn die Konkurrenz schwächelt und er den Wettkampf seines Lebens zeigt.
Allein seine Ergebnisse in der laufenden Weltcupsaison stempeln Omar Visintin zum Medaillenanwärter: Einen Sieg, einen zweiten und einen dritten Platz eroberte der BoardercrossSpezialist aus Algund bisher. Seine Coolness, seine intelligente Fahrweise, sein fahrerisches Talent und die Sicherheit bei den Sprüngen machen Omar Visintin zu einem Mitfavoriten.
Emanuel Perathoner
Die Burgstallerin hat nicht mehr als Außenseiterchancen. Nur wenn die Favoritinnen reihenweise die Nerven wegwerfen und Ochner ihre größte Stärke - die Unbekümmertheit – in die Waagschale wirft, ist eine Sensation drin. Ansonsten gilt für die 20-Jährige hauptsächlich eines: Erfahrung sammeln.
Snowboard
Alter: 27 Jahre
Wohnort: Lajen
Möglicher Einsatz: 17. Februar: Snowboard-Cross
Olympia-Teilnahmen: Keine
Chancen
Er steht etwas im Schatten seines Teamkollegen Omar Visintin, obwohl er zuletzt mit Rang fünf im WeltcupBoardercross in Vallnord-Arcalis (Andorra) stark aufzeigte. Perathoner wird sich für das Achtelfinale qualifizieren. Alles, was danach dazukommt, ist ein Erfolg.
Olympia-Teilnahmen: Salt Lake City 2002, Turin 2006, Vancouver 2010
Bestes Olympia-Ergebnis: 13. Platz ParallelRiesentorlauf 2006
Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften, Sieger von acht Weltcuprennen und mit 22 Podiumsplätzen. In drei von vier Weltcups in diesem Winter hat Roland Fischnaller die Achtelfinal-Qualifikation verpasst, ein zwölfter Platz ist bisher das Maß aller Dinge. Für einen Roland Fischnaller eigentlich indiskutabel. Aber in der Ruhe liegt die Kraft, und von der hat „Fisch“ reichlich. Vor einem Jahr wäre er mit fünf Sternchen bewertet worden, heuer gehört er „nur“ mehr zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter.
Bestes Olympia-Ergebnis: 15. Platz Parallel-Riesentorlauf 2010
Chancen
Der Schabser bringt alles mit, um eine Medaille zu gewinnen. Mit bisher neun Top 3-Platzierungen im Weltcup – alle im Parallel-Slalom – hat er dies ausreichend bewiesen. Noch nicht bewiesen hat er, bei Großanlässen wie Olympia oder WM cool, locker und top zu sein. Aber vielleicht gelingt ihm das ja in Sotschi.
Die Wackelkandidaten
Denise Karbon
Alter: 33 Jahre | Wohnort: Kastelruth
Disziplin: Ski alpin
Olympia-Teilnahmen: 3
Bestes Olympia-Ergebnis: 14. Platz Riesentorlauf 2002
Bei ihr hing die Nominierung davon ab, wie viele Quotenplätze Italien im alpinen Skisport bekommen hat. Diese Entscheidung ist erst nach Redaktionsschluss gefallen.
Verena Stuffer
Alter: 29 Jahre
Wohnort: St. Christina/Gröden
Disziplin: Ski alpin
Olympia-Teilnahmen: Keine Sie war bei Redaktionsschluss mit eineinhalb Beinen in Sotschi, aber eben noch nicht mit zwei Beinen.
Johanna Schnarf
Alter: 29 Jahre
Wohnort: Olang
Diziplin: Ski alpin
Olympia-Teilahmen: 1
Bestes Olympia-Ergebnis: 4. Platz Super-G 2010
Für Hanna Schnarf gilt das selbe wie für Stuffer. Die Olangerin benötigte in Cortina einen sechsten Platz oder zwei Top-8-Platzierungen. Olympia-Teilnahmen: Keine
Sandra Robatscher
Alter: 18 Jahre | Wohnort: Tiers
Disziplin: Rodeln
Olympia-Teilnahmen: Keine
Italien hat im Rodeln drei
Quotenplätze bei den Damen. Daher wurde sie nominiert, aber das letzte Wort hatte das CONI.
Andrea Vötter
Alter: 18 Jahre | Wohnort: Völs
Disziplin: Rodeln
Olympia-Teilnahmen: Keine
Auch sie wurde von Rodel-Cheftrainer Kurt Brugger für Sotschi nominiert, und wie bei Sandra Robatscher musste sie noch auf die Entscheidung des CONI warten.
Denise KarbonJohanna Schnarf Verena Stuffer
Daniel Taschler
Alter: 26 Jahre
Wohnort: Antholz
Disziplin: Biathlon
Olympia-Teilnahmen: Keine
Er wurde von der Teamführung als fünfter Mann (Ersatz für die Staffel) nominiert, aber bei Redaktionsschluss war diese Nominierung noch nicht offiziell bestätigt.
Christoph Mick
Alter: 25 Jahre
Wohnort: Welschnofen
Disziplin: Snowboard
Olympia-Teilnahmen: keine
Er wurde von der Teamführung nominiert, aber bei Redaktionsschluss fehlte noch das Okay vom CONI.
Meinhard Erlacher
Alter: 31 Jahre
Wohnort: St. Vigil in Enneberg
Disziplin: Snowboard
Olympia-Teilnahmen: 2
Bestes Olympia-Ergebnis:
21. Parallel-Riesentorlauf 2010
Er wurde von der Mannschaftsführung nominiert, aber bei Redaktionsschluss stand noch die offizielle Nominierung durch das CONI aus.
Alter: 19 Jahre
Disziplin: Bob
Patrick Baumgartner
Wohnort: Pfalzen
Olympia-Teilnahmen: Keine
Er hatte ganz schlechte Karten, weil er es nicht geschafft hat, den zweiten Quotenplatz für Italien zu holen. Nur wenn ein anderes Land auf einen Quotenplatz verzichtet hat, wäre noch eine Olympia-Nominierung möglch gewesen.
Andrea Vötter
Sandra RobatscherChristoph Mick Daniel TaschlerMeinhard ErlacherPatrick Baumgartner
Die Sportoberschule Mals
Die Tickets für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind vergeben. Das kleine Südtirol stellt traditionell den Löwenanteil des italienischen Olympiateams. Mehr als 40 Sportlerinnen und Sportler gehen in Russland an den Start, und eine Vielzahl von ihnen hegt berechtigte Medaillenhoffnungen.
Viele dieser Athletinnen und Athleten haben in ihren jungen Jahren an der Sportoberschule Mals ihre schulische Ausbildung genossen und hier zugleich die Basis für ihre sportlichen Weltklasseleistungen gelegt. Dorothea Wierer, Dietmar Nöckler, Christof Innerhofer, Manfred Mölgg, Dominik Paris, Werner Heel, Nadya Ochner, Omar Visintin, Karin Oberhofer – um nur einige zu nennen – haben in Mals
Mocht‘s guet!
Die Schulgemeinschaft der Sportoberschule Mals wünscht ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.
die Matura gemacht oder einen Teil ihres Ausbildungsweges hier beschritten. Sie haben die großen Vorteile, die schulische Ausbildung und die sportlichen Aktivitäten auf professionellem Niveau voranzutreiben, optimal ausgenutzt.
Sprungbrett für
Olympia 2014 in Sotschi Als die Sportoberschule Mals im Jahr 1994 gegründet wurde, konnte niemand ahnen, dass sich daraus eine beispiellose Erfolgsgeschichte entwickeln würde. Waren es im ersten Jahr noch 30 Oberschüler, so sind es derzeit rund 150 Schüler, welche die Fachrichtung Sport besuchen. Das umfasst aktuell die Disziplinen
An der Sportoberschule Mals arbeiten zurzeit 23 Trainer und Physiotherapeuten, ein Mentaltrainer sowie 29 Lehrpersonen. Untergebracht sind die Schüler im Gamperheim oder in speziell zur Verfügung gestellten Einrichtungen unter regelmäßiger Aufsicht.
… für die Weine der Kellerei Bozen –viele Gründe mehr um sie zu genießen. Die hervorragende Qualität und die Besonderheit der erlesenen Weine wurden wieder mit unzähligen Preisen belohnt.
Ausgehend vom Klassiker der Kellerei Bozen, dem Lagrein „Taber“ 2011, der von der renommiertesten italienischen Weinzeitschrift „Gambero Rosso“ für die vorzügliche Qualität erneut mit drei Gläsern ausgezeichnet und vom „Annuario dei Migliori Vini 2014 di Luca Maroni“ mit 96 Punkten zu einem der Besten Rotweine Italiens gekürt wurde, über die „Große Goldmedaille“ für den Gewürztraminer „Kleinstein“ 2012 beim „21. Concorso internazionale di vini di montagna“, den „5 grappoli“ von Bibenda für den Cabernet Riserva Mumelter 2011, den 90 Punkten von den bekanntesten Amerikanischen Weinzeitschriften „Wine&Spirits“ und „Wine Enthusiast“ für den Weissburgunder „Dellago“ 2011 bis zur Auszeichnung „Corona“ von der Guida Vinibuoni d’Italia 2014 für den St. Magdalener Classico „Huck am Bach“ 2012 und den Lagrein „Grieser“ 2012 überzeugten die Weine mit hervorragenden Ergebnissen.
Talentierter Kellermeister
Für die besondere Vielfalt an Rotund Weißweinen konnte die Kellerei Bozen im Weinführer Falstaff höchste Bewertungen erzielen und damit die Lorbeeren für das Talent und das Fingerspitzengefühl des Kellermeisters Stefan Filippi einholen. Einmal mehr wurde der besondere Einsatz für höchste Qualität und Kontinuität, aber auch der Mut zu Kreativität und Neuem belohnt. Die Kellerei Bozen konnte somit auch im heurigen Jahr durch Professionalität und Leidenschaft überzeugen und die Fachwelt für sich gewinnen.
Besonders erwähnenswert ist die Kür des Südtiroler St. Magdalener DOC Classico 2012 als „Vernatsch des
Jahres“ beim Südtiroler Vernatsch Cup 2013. Diese Auszeichnungen bestätigen der Kellerei Bozen erneut ihren Ruf als „die“ Lagrein- und St.Magdalener-Kellerei. Die Prognose für den Jahrgang 2013 lässt bereits jetzt auf das Beste für dieses Jahr hoffen. www.kellereibozen.com
kellereibozen.com
Der Olympiaarzt par excellence
Max Regele wurde im Jahre 1943 in Bozen geboren. Seit über 30 Jahren vertrauen Südtirols Amateurund Spitzenathleten ihre Gesundheit dem Meraner Sportmediziner an. Bei den olympischen Winterspielen in Sotschi (RUS) wird Regele im Auftrag des italienischen Wintersportverbandes (FISI) die Sportler medizinisch betreuen.
Für über 30 Jahre führte der Meraner Sportmediziner Eignungsuntersuchungen für die Wettkampftätigkeit der Südtiroler Sportler durch und stellte dabei sogenannte Tauglichkeitsbescheinigungen aus. Die olympischen Spiele im russischen Sotschi, welche vom 7. bis 23. Februar 2014 ausgetragen werden, wird sich Regele jedoch nicht entgehen lassen. Dem renommierten Olympiaarzt wurde nämlich die medizinische Versorgung der Kunstbahnrodler in die Hände gelegt. Als Mitglied der medizinischen Kommission des internationalen Rennrodelverbandes (FIL) wird Max Regele
an Ort und Stelle zusätzlich tätig sein. Dabei hat der Meraner Sportarzt bereits mehrere olympische Winterspiele als ärztlicher Betreuer auf dem Konto.
Vor 38 Jahren den ersten Olympia-Einsatz
Seinen ersten medizinischen Einsatz tätigte er im Jahre 1976 bei der Winterolympiade in Innsbruck. In den darauffolgenden Jahren wurde Regele zum Teamarzt des österreichischen Skiverbandes befördert, wo er unter anderem Skirennläufer wie Franz Klammer, Harti Weirather oder Hansi Hinterseer betreute. Regele versah den
Dienst als Teamarzt des österreichischen Skiteams bis zur alpinen Skiweltmeisterschaft 1982 in Schladming, ehe er im Jahr darauf, als die vom Land errichtete Sportmedizin in Kraft trat, nach Südtirol zurückbefördert wurde. Im Laufe seiner beruflichen Karriere arbeitete Regele aber auch als Teamarzt der italienischen BiathlonNationalmannschaft und als ärztlicher Betreuer bei Schulsportmeisterschaften sowie Weltmeisterschaften.
Auch exzellenter Leichtathlet
Max Regele leistete aber nicht nur im Bereich des Wintersports Arbeit. In der Blüte seiner Jugend war Regele Gesamttiroler Meister in Leichtathletik. Nach beendeter sportlicher Aktivität arbeitete er hingegen als Trainer des italienischen Leichtathletik-Verbandes (FIDAL). Außerdem war der erfahrene Sportmediziner als Dozent für Physiotherapie an der Fachhochschule für Gesundheitsberufe „Claudiana“, als Präsident der Rekurskommission für Sportmedizin sowie als Mitglied des Gutachterausschusses der Südtiroler Sporthilfe tätig. Die olympischen Winterspiele im russischen Sotschi sind das Sahnehäubchen einer durchaus sehenswerten Berufsbiografie. Darum sind die Südtiroler Kunstbahnrodler bei den zweiwöchigen Olympiatagen in durchaus guten Händen.
Max Regele mit Manuela und Manfred Mölgg
Max Regele (links) und Franz Klammer
Vor 50 Jahren ...
… nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Am 5. Februar 1964 gewannen Walter Außersdorfer und Siegfried Mair in Innsbruck Olympiabronze bei den Rodel-Doppelsitzern. Und seit diesem denkwürdigen Tag haben Südtirols Sportler von allen zwölf nachfolgenden Olympischen Winterspielen mindestens eine Medaille nach Hause mitgebracht.
Dieselbe Beständigkeit Südtirols bewiesen nur zehn Länder, die bei all diesen Spielen Edelmetall gewannen, nicht aber Sport-Großmächte wie Japan, China, Großbritannien, die Niederlande oder die Schweiz. Erfolgreichste Südtiroler Olympiateilnehmer sind die Rodler, die 16 der insgesamt 35 Medaillen (11 Gold, 8 Silber, 15 Bronze – Details siehe S. 40) gewannen und nur zweimal ohne Edelmetall blieben: 1976 und 1988 sprangen dafür die Skirennläufer (Silber und Bronze in Innsbruck) bzw. die Biathleten (zweimal Bronze in Calgary) ein. Bezeichnenderweise ist Rennrodeln seit 1964 olympische Disziplin, also genau seit jenen Winterspielen, bei denen im Eiskanal von Igls die Erfolgsserie Südtirols ihren Anfang fand. Bisheriger Höhepunkt war Lillehammer 1994, als unsere Sportler sogar acht Medaillen errangen (3 Gold, 1 Silber, 4 Bronze). Von jenen, die vor
20 Jahren aufs Treppchen stiegen, geht einer auch jetzt noch auf Medaillenjagd: Armin Zöggeler hatte als 20-Jähriger Bronze gewonnen und peilt jetzt als 40-Jähriger seine sechste Olympiamedaille an. Möge Zöggelers und Südtirols Erfolgsgeschichte in Sotschi weitergehen!
Die erfolgreichsten Athleten
Medaillen bei Olympischen Winterspielen
Björn Dählie
Langlauf (1992–1998)
Ole Einar Björndalen*
Biathlon (seit 1998)
Ljubow Jegorowa
Langlauf (1992–1994)
Claudia Pechstein*
Eisschnelllauf (1992–2006)
Lidija Skoblikowa Eisschnelllauf (1960/1964)
Die erfolgreichsten Südtiroler
Armin Zöggeler* Rodeln (seit 1994)
Paul Hildgartner
Rodeln (1972–1984)
Gustav Thöni
Ski alpin (1972/1976)
Gesundheit - Reinheit – Schönheit
Drei Begriffe verbindet man mit dem Ursalz von Salsomaggiore. 20 Millionen Jahre alt, aus 2.000 Meter Tiefe, angereichert mit 99 Mineralsalzen. Zusammen mit fossilem Thermalwasser, Arganöl und biologischen Duftstoffen eine Garantie für strahlende Haut.
Entspannung für Körper, Geist und Seele!
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Neu in Eppan!
Tel 347- 4900226, Mail: info@dolores-eppan.it
-Infografik: Ch. Staffler
Stand: vor Sotschi 2014
Björn Dählie
Die Maskottchen
Drei Tiere für Sotschi: Ein Schneeleopard, ein Hase und ein Eisbär sind die Maskottchen der Olympischen Winterspiele 2014. Fernsehzuschauer wählten das Trio per Telefon aus. Das Organisationskomitee hofft, dass die Tiere so populär werden wie der lächelnde Braunbär Mischa, das bis heute beliebte Maskottchen der Olympischen Spiele in Moskau 1980. Als Symbol der Paralympics in Sotschi wurde das Duo Sternjunge und Schneeflocke ausgewählt.
Vor der Telefonabstimmung hatte eine Jury aus 25.000 Vorschlägen zehn Kandidaten ausgesucht – aber die Figur des Väterchen Frost, der in Umfragen große Chancen eingeräumt worden waren, war nicht dabei. „Bei
einem Sieg hätte das Internationale Olympische Komitee die Rechte am russischen Weihnachtsmann erworben, das wäre problematisch geworden“, sagt Vitali Smirnow vom Olympischen Komitee in Moskau.
mehrheitlich für einen anderen Kandidaten, einen Delfin auf Skiern. Das Säugetier, das an ein Delfinarium in Sotschi erinnern soll, ist sehr beliebt in der Schwarzmeerstadt und ziert dort viele inoffizielle Olympia-Souvenirs.
Die drei Maskottchen würden sofort an Russland erinnern und einen guten Eindruck von den Spielen vermitteln, meinen die Organisatoren. Bewohner des Austragungsortes der Wettkämpfe kritisieren die Auswahl aber. Die Tiere stünden in keiner Beziehung zu Sotschi. Sie entschieden sich in einer inoffiziellen Abstimmung
Sotschi im TV: Fans kommen voll auf ihre Kosten
Wenn am 7. Februar in Sotschi die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele über die Bühne geht, startet eine Fernseh-intensive Zeit. Knapp zwei Wochen lang stehen 98 Medaillenentscheidungen an, die via TV rund um den Erdball in die Wohnzimmer geliefert werden. Südtirols Olympia-Fans dürfen auf jeden Fall wieder aus dem Vollen schöpfen. Das Olympia-Angebot lässt kaum einen Wunsch offen und stellt selbst hartgesottene TV-Zuschauer vor die Frage: Wer soll das alles sehen?
Rund 740 Stunden senden ARD und ZDF aus Sotschi, davon 240 Stunden im klassischen Fernsehen. Zusätzlich gibt es ein Onlineangebot unter www.zdfsport.de und www.sportschau. de/olympia mit Livestreams, Features, Video-on-demand und vier kommentierte Live-Kanäle. Die Eröffnung überträgt ZDF, die Schlussfeier ARD. ORF 1 zeigt sämtliche Wettkämpfe via TV, Radio oder Internet, gesendet wird in HD-Qualität. Eröffnungs- und Schlussfeier überträgt allerdings ATV. SRF 2 sendet täglich live, zusätzlich
gibt es ein Online-Angebot auf www.srf.ch/sport/sotschi-2014. Die Eishockey-Wettkämpfe gibt es auch auf Sport1. Eurosport zeigt keine Livebilder aus Sotschi. Es gibt aber täglich Analysen – „Davai Sochi“ heißt das Eurosport-Olympiastudio. Erstmals in der italienischen Fernsehgeschichte wird ein sportliches Großereignis nicht von der RAI übertragen. Der Sky-Sender Cielo sendet live von der Schwarzmeerküste und zeigt alle Wettkämpfe der „Azzurri“.
Stelldichein der Großverdiener
Mehr NHL-Power geht nicht. Das olympische Eishockey-Turnier wird auch in Sotschi wieder zum Schaulaufen der weltbesten Kufencracks.
Gastgeber Russland mit Stürmerstar Alexander Owetschkin, Titelverteidiger Kanada um den Final-Helden von 2010, Sidney Crosby, Weltmeister Schweden mit den famosen SedinZwillingen oder Tschechien mit Altmeister Jaromir Jagr – nur alle vier Jahre können die Top-Teams ihre Ausnahmespieler zu einem großen Turnier versammeln. Bei den Spielen am Schwarzen Meer präsentiert die nordamerikanische NHL im Februar wieder ihr Best-of. Der größte Druck lastet auf den Russen. Die eishockey-verrückten Gastgeber warten seit 22 Jahren auf Gold. Seit die NHL ihre Saison wegen
der Winterspiele unterbricht – erstmals geschah das 1998 in Nagano – war die „Sbornaja“ nicht mehr erfolgreich. In heimischer Halle soll die Durststrecke enden. 15 Profis wurden dafür aus der NHL rekrutiert. Richten soll es vor allem Owetschkin, der im Herbst bei der Entzündung des olympischen Feuers dabei war und vom „besten Tag meines Lebens“ sprach. Der Final-Tag am 23. Februar könnte jenen Moment mit einer Goldmedaille um den Hals mit Sicherheit noch toppen. Ein solches Glücksgefühl kennt Sidney Crosby bereits, 2010 schoss der Superstar die Kanadier zum Heim-Triumph über die USA. Für die beiden Nordamerika-Nachbarn ist Olympia das einzige, was neben der NHL alle vier Jahre wirklich zählt. Während sich die Cracks um die WM-Plätze selten reißen, will bei Olympia jeder dabei sein. US-Coach
Dan Bylsma und Kanadas Mike Babcock hatten die Qual der Wahl. Schwedens Trainer Pär Mårts wusste spätestens seit dem WM-Gold 2013, auf wen er auf gar keinen Fall verzichten kann: die Brüder Henrik und Daniel Sedin, die schon beim Olympiasieg 2006 in Turin auf dem Eis standen. Außerdem ist Altmeister Daniel Alfredsson im Team. Auch andere Nationen haben ganz routinierte Spieler dabei. Der tschechische Coach Alois Hadamczik setzt auf Jaromir Jagr, der während Olympia 42 Jahre alt wird und als einziger schon 1998 beim Gold-Gewinn in Nagano dabei war. Bei den Finnen wird Teemu Selänne mit seinen sechsten Spielen gar den Teilnahme-Weltrekord von Landsmann Raimo Helminen einstellen. Er stand schon 1992 in Albertville auf dem Eis – damals waren einige seiner jetzigen Teamkollegen noch nicht geboren.
AKTIVITÄT UNSERE KOMPETENZ
Ob Olympiateilnehmer oder Freizeitsportler wir sind Ihr Referenzzentrum für Sportverletzungen
Luis Prenn (bzw. Luigi Perenni) Militärpatrouillenlauf (einer der vier Starter Italiens beim Militärpatrouillenlauf, dem Vorläufer der Biathlon-Staffel) Demonstrationswettbewerbe
Hugo Herrnhof Short Track (einer von vier Startern Italiens in der 5000-m-Staffel)
Gold
Silber Bronze
• Neues aus der GOLF Szene
• Neuauflage: Single-Trophy 2014
• Rückblick: Golfbilder ab 1989-2014 erscheint am 27. März
• Platzbau in Eppan/Unterrain
Weltweit erfolgreich
Die PROGRESS GROUP mit Hauptsitz in Brixen ist heute weltweiter Marktführer als Lieferant innovativer Gesamtlösungen für die Betonfertigteilindustrie: Fünf Standorte in drei europäischen Ländern, stetig wachsende Umsatzzahlen, 300 Mitarbeiter und ein erfolgreiches internationales Vertriebsnetz. Die Antworten auf die Wirtschaftskrise waren Expansion und Innovation. Damit traf die PROGRESS GROUP ins Schwarze.
Zur Unternehmensgruppe gehören die vier Maschinenbauunternehmen EBAWE, progress Maschinen &
Automation, tecnocom, Echo Precast Engineering sowie der Betonfertigteilproduzent PROGRESS, welcher in Südtirol wohl am bekanntesten ist. Das Unternehmen EBAWE (Leipzig) konstruiert und produziert Palettenumlaufanlagen zur Produktion von Betonfertigteilen, progress Maschinen & Automation (Brixen) ist spezialisiert in der Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung von Betonstahl, tecnocom (Udine) produziert Schalungssysteme für die Betonfertigteilindustrie und Echo Precast Engineering (Houthalen, Belgien) entwickelt Maschinen und Anlagen zur Produktion von SpannbetonHohldecken.
Schlüsselfertige Lösungen
Die Kombination dieser Produktportfolios ergibt den einmaligen Wettbewerbsvorteil der Unternehmensgruppe: Als Gesamtanbieter ist sie in der Lage, jegliches Betonfertigteilwerk mit schlüsselfertigen Maschinen und Anlagen auszustatten. Dabei wird jenseits der Massenproduktion eine individuelle Sonderlösung für jeden Kunden ausgearbeitet, je nach Budget, Bedarf und gewünschtem Automationsgrad. Die Unternehmensgruppe hat Kunden auf allen fünf Kontinenten und in die Liste der internationalen Referenzen reihen sich immer neue Projekte. Neben Fachkompetenz und gründlicher Planung bedarf es hierfür auch eines fundierten Kulturwissens, guter Sprachkompetenzen und hoher Anpassungsfähigkeit. Ein weiterer, wichtiger Wettbewerbsvorteil der PROGRESS GROUP ist das hauseigene Betonfertigteilwerk PROGRESS in Brixen. Hier kommen die Maschinen und Anlagen erfolgreich zum Einsatz –PROGRESS vertreibt Betonfertigteile und realisiert schlüsselfertige Bauprojekte, sowohl für den Wohn- als auch für den Gewerbebau.
Weltweiter Marktführer in der Produktion von Maschinen und Anlagen für die Betonfertigteilindustrie
Zur PROGRESS GROUP gehören die vier Maschinenbau-Unternehmen EBAWE, progress Maschinen & Automation, tecnocom, Echo Precast Engineering sowie der Betonfertigteilproduzent PROGRESS.
Die Produktportfolios der einzelnen Unternehmen ergänzen sich hervorragend. Dank dieser Synergien entwickelte sich die Unternehmensgruppe zum weltweit führenden Technologie-Lieferanten für die Betonfertigteilindustrie. www.progress-group.info
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