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Radius Hockey 2016/2017

Page 1


PRIFA by Betula
GLOVES

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 EBEL: Allgemein

05 HCB Südtirol Alperia

12 EBEL: Die Kader

16 AHL: Allgemein

17 HC Gherdëina

20 HC Neumarkt

23 HC Pustertal

28 Rittner Buam

32 Broncos Sterzing

36 AHL: Die Kader

38 Schiedsrichter

39 Serie B: Allgemein

40 HC Meran

42 ASC Auer, HC Eppan, SV Kaltern und Rittner Buam B

44 HC Falcons Brixen

48 EVB Eagles Südtirol

50 Nationalmannschaft

Zum Herausnehmen

Editorial

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht: Zum bereits 8. Mal schreibe ich dieses „Editorial“. Seit 2009 ist auf und neben dem Eis viel passiert. Sehr viel sogar. Es wurden Vorschläge gemacht und Ideen umgesetzt. Stets in der Hoffnung, dass es mit dem Eishockey wieder aufwärts geht. Bisher ist das allerdings nicht passiert. Die Redewendung „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ mag abgedroschen wirken. Trotzdem ist etwas Wahres dran. Die 3 Buchstaben AHL stehen für Alps Hockey League und könnten der Rettungsanker für das italienische Eishockey sein. Die grenzüberschreitende Meisterschaft mit 16 Teams aus 3 Ländern (darunter 5 Südtiroler Klubs) scheint das richtige Format für alle Beteiligten zu sein. Im Premierenjahr müssen die Fans dieser „Alpenliga II“, in der es möglicherweise eine Mehrklassengesellschaft geben wird, Geduld aufbringen und der Meisterschaft eine Chance geben. Dann wird es ein interessantes Produkt werden. Ganz nach dem Vorbild der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL), wo der HCB Südtirol Alperia in diesem Winter erneut eine wichtige Rolle spielen wird. Schließlich ist das italienische Eishockey besser als sein Ruf. 2 Beispiele gefällig? Zum einen ist die italienische Nationalmannschaft in die Weltgruppe zurückgekehrt und wird im kommenden Mai die Weltmeisterschaft in Köln bestreiten. Zum anderen hat mit dem gebürtigen Kalterer Thomas Di Paoli erstmals ein Südtiroler einen Vertrag in der National Hockey League (NHL), der besten Liga der Welt, erhalten. Ich jedenfalls bin zuversichtlich, dass es mit dem italienischen Eishockey wieder aufwärts geht. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Kurt Platter, Sportredaktion „Dolomiten“

Impressum

Eigentümer/Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen | Ermächtigung: Landesgericht Bozen 2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Verantwortlicher Projektleiter: Franz Wimmer Produktion: Magdalena Pöder | Redaktion: Kurt Platter | Werbung/Verkauf: Marita Wimmer, Michael Gartner, Patrick Zöschg, Helene Ratschiller, Irene Poch | Verwaltung: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos: Max Pattis, Matthias Egger, GEPA, APA, Hannes Fistill | Statistiken: Walter Morandell | Grafik/Layout: Elisa Wierer | Infografiken: Michal Lemanski | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan | Produktion/Druck: Athesia Druck Bozen | Auflage: 50.000 | Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen „Dolomiten“-Ausgabe

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Redaktionsschluss: Montag, 12. September 2016

Kurt Platter

Salzburg oben und Laibach unten

Red Bull Salzburg ist der erfolgreichste Verein in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). In den bisher 13 Saisonen der grenzüberschreitenden Meisterschaft gingen die Mozartstädter sechsmal als Sieger hervor. Und auch heuer sind die „Roten Bullen“ die Gejagten.

Beim Titelverteidiger ist in den vergangenen Monaten kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Der ehemalige deutsche Nationaltrainer Greg Poss hat in Salzburg die Nachfolge von Meistertrainer Dan Ratushny angetreten. Die Neuzugänge Bill Thomas, Mathieu Roy und Mark Flood bringen es gemeinsam auf 192 NHL-Einsätze und werden neben Rückkehrer Thomas Raffl, der in Nordamerika nicht glücklich wurde, eine entscheidende Rolle spielen. Mit dem Eppaner Peter Hochkofler steht auch ein Südtiroler im Kader der Millionentruppe. Aber auch die Konkurrenz hat im Sommer nicht geschlafen. Linz hat

den Kader punktuell verstärkt und dürfte der 1. Herausforderer der Salzburger sein. Trainer Rob Daum, der bei den Oberösterreichern in seine 6. Saison geht, kann wieder auf die Dienste von Brian Lebler zählen, der in der Saison 2014/15 nicht nur die meisten Tore (35) erzielt hat, sondern auch als wertvollster Spieler der Liga (MVP) ausgezeichnet wurde. Neben Sebastien Piché sind zuletzt mit Joel Broda und Rick Schofield 2 weitere Ex-Bozner in der Stahlstadt gelandet. Der HCB Südtirol Alperia und die Vienna Capitals können sich berechtigte Hoffnungen auf das Halbfinale machen. Vorjahresfinalist Znojmo, Dornbirn, der Villacher SV und der Klagenfurter AC könnten das Play-off vervollständigen. Weil sich Innsbruck, Graz und Fehervar gezielt verstärkt haben, könnte es aber durchaus auch einen Überraschungs-Viertelfinalisten geben. Die „rote Laterne“ ist erneut für Laibach reserviert: Die Slowenen werden auch in dieser Saison die Prügelknaben der Liga sein.

EBEL: Ehrentafel

2003/04 KLAGENFURTER AC

2004/05 VIENNA CAPITALS

2005/06 VILLACHER SV

2006/07 RED BULL SALZBURG

2007/08 EC RED BULL SALZBURG

2008/09 KLAGENFURTER AC

2009/10 RED BULL SALZBURG

2010/11 RED BULL SALZBURG

2011/12 BLACK WINGS LINZ

2012/13 KLAGENFURTER AC

2013/14 HCB SÜDTIROL

2014/15 RED BULL SALZBURG

2015/16 RED BULL SALZBURG

Früher Start, ho entlich spätes Ende

Der HCB Südtirol Alperia startet in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in seine 4. Saison. Nach dem sensationellen Meistertitel im Premierenjahr kam danach zweimal hintereinander im Viertel nale gegen Linz das vorzeitige Saisonende. Heuer hat der HCB mit der Planung früher begonnen und ho t, die Spielzeit später zu beenden.

Das würde bedeuten, dass die „Weiß-Roten“ zumindest das Halbfinale erreichen würden. Angesichts des Kaders ist das durchaus möglich, wenngleich 13 neue Spieler unter Vertrag genommen wurden. Einige von ihnen kommen erstmals nach Europa und

müssen sich nicht nur an die größere Eisfläche gewöhnen. Trainer Tom Pokel, der in Bozen in seine 3. Saison geht, hat erneut die Aufgabe, die zumindest auf dem Papier talentierten Spieler zu einer Einheit zu formen. Aber genau das war in Vergangenheit stets eine der Stärken des 49-jährigen US-Amerikaners, der immer wieder in kürzester Zeit aus einem bunt zusammen gewürfelten Haufen eine Mannschaft formen musste.

1. Neuverp ichtung bereits am 20. Mai

Heuer schien es, dass die Bozner Mannschaft früher stehen würde. Auch weil das gewohnte Sommertheater der vergangenen Jahre ausgeblieben ist. Sportdirektor Dieter Knoll und Pokel haben

überraschend früh mit der Spielersuche begonnen und präsentierten – so früh wie nie zuvor – am 20. Mai mit Denny Kearney den 1. Neuzugang. Zum Vergleich: Nur eine Woche später hatte Linz seinen Kader bereits komplett. Doch danach gerieten die Transferaktivitäten der Südtiroler ins Stocken. Zum einen hing dies mit den bescheidenen finanziellen Mitteln zusammen. Während in Bozen das Legionärsgehalt bei etwa 30.000 Euro liegt, kassieren Gastarbeiter anderswo das Doppelte, Dreifache oder noch mehr. Zum anderen ist Knoll Jahr für Jahr darum bemüht, neue Ausländer nach Bozen zu locken, für die der HCB als Sprungbrett für höhere Aufgaben dienen soll. Doch neue Legionäre warten

Ihr

Platz

in der ersten Reihe!

in der Regel sehr lange sportlich und finanziell interessantere Angebote ab. Erst wenn sich alle Türen geschlossen haben, sind sie eventuell bereit, einen Vertrag in Bozen zu unterschreiben.

„Wir können erst dann zu essen beginnen, wenn die anderen Teams schon satt sind“, hat Knoll einmal gesagt.

Ende Juli, Anfang August wurden die Medien und Fans zwar täglich mit Neuverpflichtungen bombardiert, dennoch war der Kader bei Redaktionsschluss dieses Sonderheftes noch nicht komplett. Schließlich war der Verein noch auf der Suche nach einem linken ausländischen Verteidiger. Trotzdem: So früh hat der HCB bisher noch nie die Mannschaftszusammenstellung abgeschlossen. Ob das ein gutes Omen ist, werden die nächsten Monate zeigen. Ein gutes Omen könnte jedenfalls die Tatsache sein, dass die Pokel-Schützlinge so wie 2013 mit einem Auswärtsspiel gegen Innsbruck in die Saison starten und das eventuell 7. Finalspiel am 13. April 2017 ausgetragen werden würde. Zur Erinnerung: Am 13. April 2014 schrieb der HCB Südtirol in Salzburg Geschichte, als er als EBEL-Neuling auf Anhieb den Meistertitel gewann.

Trainer Tom Pokel geht in seine 3. Saison

Die 1. Amtshandlung von Dieter Knoll im Hinblick auf den bevorstehenden Winter war die Bestätigung des Trainers. Bereits am 17. März setzte Tom Pokel die Unterschrift unter den Ver-

ist der HCB Südtirol nicht nur ein Job

nach der Vertragsunterschrift gesagt. Er war im Sommer 2013 nach einer

glücklich, musste vorzeitig gehen

trag. Für den ehemaligen italienischen Nationaltrainer ist Bozen längst zur 2. Heimat geworden. Der US-Amerikaner passt zum HCB wie die Faust aufs Auge und umgekehrt. „Für mich ist der HCB Südtirol nicht nur ein Job sondern eine Berufung“, hatte Pokel nach der Vertragsunterschrift gesagt. Er war im Sommer 2013 nach einer erfolgreichen Saison beim HC Alleghe zum HCB gestoßen. Nach dem Gewinn des Meistertitels lockten die Vienna Capitals den Erfolgstrainer nach Wien. Dort wurde dieser aber nicht glücklich, musste vorzeitig gehen und kehrte im vergangenen Sommer wieder nach Bozen zurück.

Der US-Amerikaner mit Wohnsitz in Dornbirn ist ein erstklassiger Taktiker, der es immer wieder versteht, auch während eines Spiels sein System jenem des Gegners anzupassen. Pokel legt großen Wert auf Disziplin und behandelt alle Spieler gleich. Wenn jedoch einmal ein Crack bei ihm in Ungnade gefallen ist, dann hat dieser beim Motivationskünstler für immer einen schweren Stand. Bei der Spielersuche weiß Pokel ganz genau, was er will und welchen Spielertyp er braucht. Zuletzt hat er so manchen Nobody nach Bozen gelotst, wo dieser den Durchbruch schaffte (zum Beispiel Sebastien Piché oder Rick Schofield). Pokel versteht es ausgezeichnet, den richtigen Umgang mit den Fans und auch mit den Medien zu pflegen. Kritiker sagen ihm oft Selbstverherrlichung nach, was jedoch nicht stimmt. Im Gegenteil: In kritischen Momenten stellt sich der 49-Jährige stets vor seine Spieler. In den Spielzeiten 2013/14 und 2015/16 feierte der HCB unter Pokel 73 Siege, während von den 127 Spielen deren 54 verloren gingen.

Den Stamm bilden die einheimischen Spieler Vom Vorjahr wurden 6 einheimische Spieler bestätigt. Diese bilden auch den Stamm der heurigen Mannschaft. Kapitän Alexander Egger führt die Südtiroler Fraktion an. Der 36-Jährige ist seit Jahren der Leitfuchs bei

den „Foxes“, der mit seiner Klasse und seinem Charisma auf und neben dem Eis Vorbildfunktion hat. Der Nationalverteidiger streifte 724 Mal das weiß-rote Trikot über, gewann mit Bozen 4 Meistertitel, 2 Pokalsiege, 3 Superpokale und im Jahr 2014 den EBEL-Meistertitel. Ist Egger, der ursprünglich Mittelstürmer war, ein eher offensiv ausgerichteter Defensivspieler, so ist Hannes Oberdörfer die defensive Antwort darauf. Der 27-jährige Vinschger war in den vergangenen 4 Jahren eine fixe Größe im Bozner Abwehrverbund und mauserte sich zu einem der Publikumslieblinge. Die Markenzeichen von „Obi“ sind die solide Defensivarbeit, die gute Spiel-

Alexander Egger
Tom Pokel

Der Kapitän der italienischen in seinen Augen zu wenig Eiszeit erhalten und wollte und 2014/15 gar 25), hatte dass „Toni“ nicht unbedingt

übersicht und der große Kampfgeist. Neu beim HCB ist Daniel Glira. Der 22-jährige Pusterer gilt seit Jahren als großes Talent, das sich jetzt auf höherem Niveau beweisen will. In der Offensivabteilung wurden die drei „89er“ Anton Bernard, Markus Gander und Marco Insam sowie Daniel Frank bestätigt. Bernard hegte nach der zuletzt sportlich gesehen, nicht einfachen Saison Abwanderungsgedanken und wurde mit den Rittner Buam und dem HC Pustertal in Verbindung gebracht. Der Kapitän der italienischen Nationalmannschaft hatte in seinen Augen zu wenig Eiszeit erhalten und wollte trotz eines bestehenden Vertrages weg. Schließlich entschied sich der Kalterer doch zu bleiben. Der Mittelstürmer verfügt über sehr viel Talent und ist längst zu einer echten Persönlichkeit gereift. In der abgelaufenen Saison, wo ihm „nur“ 9 Skorerpunkte gelangen (2013/14 waren es deren 22 und 2014/15 gar 25), hatte man manchmal das Gefühl, dass „Toni“ nicht unbedingt dorthin geht, wo es weh tut. Wenn Bernard wieder bereit ist, sich mehr in den Dienst

der Mannschaft zu stellen und auch einmal blaue Flecken zu riskieren, dann wird er bestimmt wieder eine tragende Rolle bei Pokel spielen. Markus Gander ist in der EBEL ebenso wie Marco Insam längst angekommen. Die beiden Flügelspieler überzeugten bisher nicht nur wegen ihrer körperlichen Komponente sondern bestachen auch als fleißige Punktesammler. In 3 Jahren brachte es das Duo

Fassatal sind ebenfalls Bestandteil der italienischen Nationalmannschaft. Sie bringen beste Voraussetzungen mit, um in der EBEL Fuß zu fassen.

gemeinsam auf 124 Zähler: Gander punktete 63, Insam 61 Mal. Daniel Frank war in der Meistersaison nur Edelreservist, schaffte in den letzten 2 Jahren aber den Durchbruch. Der Meraner stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft und ist der geborene Rollenspieler, für den die 4. Linie maßgeschneidert ist. Die einheimische Fraktion ergänzen Luca Frigo und Michele Marchetti. Die beiden Angreifer aus dem Piemont bzw. Fassatal sind ebenfalls Bestandteil der italienischen Nationalmannschaft. Sie bringen beste Voraussetzungen mit, um in der EBEL Fuß zu fassen.

Marcel Melichercik ist die neue Nummer 1 Jaroslav Hübl ist in Bozen Geschichte. Der Tscheche, der in den vergangenen 3 Jahren die Nummer 1 war, wurde nicht mehr bestätigt und durch Marcel Melichercik ersetzt. Der Slowake hat bisher durchwegs in seiner Heimat oder in Tschechien gespielt. Der 29-Jährige wird als guter europäischer Torhüter beschrieben und gilt als sehr ruhiger Schlussmann, der auch in

Travis Oleksuk, Marco Insam, Hannes Oberdörfer und Marc-Olivier Vallerand (von links)

heiklen Spielsituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Der Linksfänger spielt einen modernen Butterfly-Stil und kann gut mit der Scheibe umgehen. In den vergangenen 2 Saisonen war Melichercik der statistisch beste Torhüter der slowakischen Extraliga und bestritt auch 2 Länderspiele für sein Heimatland.

3 Doppelstaatsbürger im Defensivverbund Im Defensivverbund stehen mit Jacob Smith, Alex Gellert und Max Everson 3 Doppelstaatsbürger, die nicht nur hinsichtlich ihrer geringen Punkteanzahl sehr interessant sind. Jacob Smith gilt als großes Talent, das erstmals nach Europa kommt und beim HCB die Rolle des Ersatztorhüters einnehmen wird. Seine Vorfahren stammen aus der Provinz Latina (Region Latium), wo seine Eltern ein Haus besitzen und noch viele Verwandte leben. Der 21-Jährige, der die letzten 4 Jahre in der Ontario Hockey League (OHL) verbracht hat und jetzt den Sprung in den Profibereich wagt, ist sehr beweglich und verfügt über schnelle Reflexe. Alex Gellert hat in den vergangenen 3 Jahren für Mailand und Cortina in der Serie A gespielt. Dabei sammelte der eisläuferisch starke Offensivverteidiger, der über einen knallharten Schuss verfügt, in 127 Spielen beachtliche 113 Punkte. Gellert, der am 15. September

1989 in Mailand das Licht der Welt erblickte und dessen Mutter Helene Mayr aus St. Christina stammt, wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt. Sein Vater Kim Gellert hatte zwischen 1976 und 1992 16 Saisonen lang in Italien gespielt. Detail am Rande: Auch Alex‘ Schwester ist der Eishockeytradition der Familie Gellert treu geblieben. Sie ist mit dem 479-fachen NHL-Verteidiger Tyler Myers verheiratet. Max Everson hat bisher stets in Nordamerika gespielt und gilt beim HCB als Hoffnungsträger. Der 23-jährige Italo-Amerikaner verbrachte 4 Jahre bei der Havard University in der

NCAA, mit der er 2014/15 als Kapitän den Meistertitel gewann. In der vergangenen Saison schaffte Everson, dessen Großeltern mütterlicherseits im Süden Italiens geboren wurden, ehe sie vor Jahren nach Nordamerika ausgewandert waren, den Sprung in den Profibereich. Bei den Atlanta Gladiators ließ Everson mit 30 Punkten in 68 Spielen aufhorchen. Der klassische 2-Wege-Verteidiger gilt als exzellenter Schlittschuhläufer, zu dessen Stärken seine Übersicht zählt.

Die Hoffnungen ruhen auch auf Clark Seymour. Der Kanadier wird mit seinen Gardemaßen für viel Wasserverdrängung vor dem eigenen Tor sorgen. Der 23-Jährige ist ein kompletter Verteidiger, der mit einem knallharten Schuss ausgestattet ist.

Der Rechtsverteidiger verfügt über sehr gute eisläuferische Qualitäten und ein gutes Spielverständnis. Seine Stärken liegen nicht nur in der Defensive sondern auch in der Offensive. Seine Spielweise ist sehr körperbetont, was ihm vor allem in den Ecken zugutekommt. In den vergangenen 2 Jahren kam Seymour, der erstmals nach Europa kommt, sowohl in der AHL als auch in der ECHL zum Einsatz.

Travis Oleksuk führt die Riege der Mittelstürmer an Neben Anton Bernard sollen die 3 Mittelstürmer Travis Oleksuk, Andrew

Marcel Melichercik

Yogan und Jesse Root den Angriff führen. Das Trio kommt erstmals nach Europa, bringt aber beste Voraussetzungen mit. „Sturmführer“ wird Oleksuk sein. Der 27-jährige Kanadier ist ein klassischer 2-Wege-Center, der über ein gutes Spielverständnis, Leaderqualitäten und sehr gute eisläuferische Fähigkeiten verfügt. Die vergangenen 4 Jahre verbrachte Oleksuk in der AHL, wo ihm in 274 Spielen 103 Punkte (39 Tore) gelangen. Andrew Yogan soll die 2. Angriffsreihe führen. Trotz seiner imposanten Statur ist der US-Boy sehr beweglich. Er ist sehr stark an der

Scheibe, kann millimetergenaue Pässe spielen und ist mit einem harten und platzierten Schuss ausgestattet. In den vergangenen 4 Jahren pendelte der physisch starke Angreifer, der auch über das nötige Einschüchterungspotenzial verfügt, zwischen AHL und ECHL hin und her. Er kann 167 Einsätze in der AHL (51 Punkte) und 93 Spiele in der ECHL (100 Punkte) vorweisen. Jesse Root wird die 4. Linie anführen, sofern es seine Gesundheit zulässt. Der

26-Jährige hat sich in der vergangenen Saison eine schwere Achillessehnenverletzung zugezogen, von der er sich noch nicht ganz erholt hat. Er gilt als fleißiger Arbeiter, der in seinem letzten Jahr in der NCAA nicht nur Topskorer seines Teams sondern auch der beste Defensivstürmer der gesamten Liga war. Root ist ein pfeilschneller ZweiWege-Stürmer mit einer sehr guten Übersicht. Neben 55 Einsätzen in der AHL brachte es der Spielmacher in der ECHL auf mehr als einen Punkt pro Spiel.

Denny Kearney und Marc-Olivier Vallerand sind Europa- erfahren

Denny Kearney und MarcOlivier Vallerand kennen sich in Europa bzw. Südtirol bereits aus. Kearney ist ein Powerplay-Spezialist, der auch dorthin geht, wo es weh tut. Der 28-jährige Flügelstürmer machte bereits in der NCAA auf sich aufmerksam (131 Punkte in 138 Spielen). Im Sommer 2012 wagte Kearney den Sprung nach Europa, wo er in Kaufbeuren

Jacob Smith

(DEL2), Briancon (Frankreich), Frisk Asker (Norwegen) und zuletzt bei Tingsryds (Schweden) zu überzeugen wusste. Der US-Amerikaner stammt aus einer sportbegeisterten Familie. Er ist der jüngere Bruder der dreifachen Buckelpisten-Weltmeisterin Hannah Kearney, die 2010 in Vancouver Olympiasiegerin wurde und 4 Jahre später in Sotschi Bronze gewann.

Marc-Olivier Vallerand ist in Südtirol dagegen ein alter Bekannter. In der Saison 2014/15 hinterließ der 27-jährige Frankokanadier beim HC Eppan in der Serie A Spuren. In 38 Spielen für die „Piraten“ brachte es der Flügelstürmer auf 60 Punkte (33 Tore). Er machte sich als harter Arbeiter nicht nur im Überetsch einen Namen. Trotz seiner Offensivqualitäten nimmt er auch die Defensivaufgaben sehr ernst. Bei den „Weiß-Roten“ soll Vallerand vor allem für Tempo, aber dank seiner starken Stocktechnik und seinem Zug zum Tor auch für die nötigen Treffer sorgen. Vallerand kann in Unter- und Überzahl eingesetzt werden und stellt sich stets in den Dienst seiner Mannschaft. Den Durchbruch hatte der Kanadier in der ECHL geschafft, wo er zwischen 2010 und 2014 für die Greenville Road Warriors 272 Partien bestritt und dabei 244 Mal skorte.

Nur Nick Palmieri und Brodie Reid bestätigt

Mit Nick Palmieri und Brodie Reid gelang es den HCB-Verantwortlichen nur 2 ausländische Spieler der vergangenen Saison zu halten. Der US-Amerikaner und der Kanadier zählten im vergangenen Winter aber zu den auffälligsten und spektakulärsten Akteuren im

„weiß-roten“ Kader. Palmieri war am 17. Oktober 2015 ausgerechnet als Ersatz für den verletzten Brodie Reid verpflichtet worden und spielte sich mit seiner körperbetonten und spektakulären Spielweise schnell in die Herzen der Bozner Fans. Der 26-jährige Flügelstürmer, der 87 NHL auf dem Buckel hat, brachte es in 49 Spielen für den HCB auf 29 Punkte (13 Tore). Reid war in der vergangenen Saison zunächst vom Pech verfolgt, trumpfte aber im Play-off groß auf. Er wurde am 8. Oktober verpflichtet und feierte einen Tag später in Wien sein Debüt. Dieses war aber nur von kurzer Dauer. Nach gerade einmal 3 Wechsel wurde der rechte Flügelstürmer von einem Puck am Handgelenk getroffen, musste operiert werden und fiel 2 Monate aus. Am 11. Dezember feierte er im Heimspiel gegen Graz sein Comeback und ließ in der Folge immer wieder seine Klasse aufblitzen. Er ist ein sehr kompletter Stürmer, der technisch versiert ist. Er ist ein sehr schlauer und intelligenter Spieler, der stets mit viel Herz und Leidenschaft zu Werke geht. Für den HCB bestritt Reid im vergangenen Winter 33 Spiele und brachte es dabei auf 29 Punkte (8 Tore). Vor allem im Viertelfinale trumpfte die Nummer 15 groß auf. In den 6 Spielen gegen Linz gelangen dem „Play-off-Monster“ 12 Punkte (3 Tore), womit er in der „5. Jahreszeit“ die klare Nummer 1 bei den „Weiß-Roten“ war.

Die „5. Jahreszeit“ soll dieses Mal über das Viertelfinale hinausgehen. In Bozen hätte wohl niemand etwas dagegen, wenn die 4. EBEL-Saison erst am 13. April 2017 zu Ende gehen würde.

Zugänge: Marcel Melichercik (HC Kosice/SVK), Jacob Smith (North Bay Battalion/OHL), Alex Gellert (Cortina), Max Everson (Atlanta Gladiators/AHL), Clark Seymour (Wheeling Nailers/ ECHL), Daniel Glira (HC Pustertal), Denny Kearney (Tingsryds/SWE2), Jesse Root (Missouri Mavericks/ECHL), Andrew Yogan (Cincinnati Cyclones/ECHL), Marc-Olivier Vallerand (La Chaux-deFonds/NLB), Travis Oleksuk (Hartford Wolfpack/AHL), Michele Marchetti (HC Fassa), Luca Frigo (Valpellice)

Abgänge: Daniel Morandell (Neumarkt/ AlpsHL), Roland Hofer (Rittner Buam/ AlpsHL), Sean McMonagle (Znojmo), Brett Flemming (KLH Chomutov/TCH), Joel Broda (Linz), Taylor Vause, Jerry Pollastrone (beide Vienna Capitals), Steve Saviano, Alex Foster (beide Belfast Giants/GBR), Matt Pope (Tohoku Free Blades/Asia League), Nate DiCasmirro (Jesenice), Jaroslav Hübl, Luca Franza (beide Ziel unbekannt)

-Infogra k: M. Lemanski

Graz

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

31 Sebastian Dahm (DAN) 28.02.8718280

33 Thomas Höneckl10.10.8918684

69 Daniel Pölzl 17.05.9917876

4 Brendon Nash (CAN) 31.03.8719193

7 Robin Weihager (SWE) 02.04.8818890

24 Kristof Reinthaler24.05.8819191

Abwehr

29 Sven Klimbacher12.09.8117987

53 Nikolai Soritz25.02.9618076

59 Mario Petrovitz16.10.9418582

92 Clemens Unterweger01.04.9218382

Prognose:

Platz 2

Zugänge: Brian Lebler (Ingolstadt/DEL), Jonathan D‘Aversa (Dornbirn), Joel Broda (HCB Südtirol Alperia), Rick Scho eld (Villach), Curtis Loik (Penn State Univ./ NCAA)

Abgänge: Andrew Jacob Kozek (Nürnberg/DEL), Thomas Dechel (Klagenfurt II/AlpsHL), Stefan Ga al, Laurens Ober, Erik Kirchschläger (alle Zell am See/AHL), Olivier Latendresse, Marius Göhringer, Travis Roche, Grant Lewis (alle Ziel unbekannt), Jason Ulmer (Karriereende)

10 Zintis-Nauris Zusevics07.03.9418481

15 Nikolaus Zierer05.01.9618184

17 Stefan Trost 28.04.9618180

18 Ken Ograjensek (SLO) 30.08.9117582

19 Kyle Beach (CAN) 13.01.9019195

27 Stephen Werner (USA) 08.08.8418692

30 Rupert Strohmeier15.08.9118579

44 Markus Pirmann21.01.8918380

98 Lukas Färber 09.07.9817479 Angri

47 Evan Brophey (CAN) 03.12.8618592

51 Daniel Woger 25.02.8818582

58 Alexander Feichtner23.04.8917483

71 Kurtis McLean (CAN) 02.11.8018187

91 Oliver Setzinger11.07.8318389

94 Daniel Natter26.11.9418185

Trainer: Ivo Jan (bestätigt)

HC Innsbruck

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

30 Andy Chiodo (CAN) 25.04.8318087

34 Manuel Litterbach23.08.9317678

4 Daniel Mitterdorfer25.07.8918280

24 Florian Pedevilla18.08.8718595

26 Lubomir Stach (TCH) 28.05.8617482

53 Mario Ebner 16.12.9518788

77 Philipp Lindner13.07.9518597

78 Kristian Kudroc (SVK) 21.05.81201102

81 Nick Ross (CAN) 10.02.8918594

94 Dominique Saringer01.07.9418888

5 Dennis Teschauer (AUT/GER) 02.04.9617575

8 Hunter Bishop (USA) 05.09.8718384

9 John Lammers (CAN) 29.01.8617883

10 Patrick Mössmer25.10.8217578

16 Austin Smith (USA) 07.11.8818082

18 Max Steinacher12.04.8818285

19 Tyler Spurgeon (CAN) 10.04.8618086

28 Fabio Schramm27.07.9417570

41 Benedikt Schennach13.11.8718090

57 Andrew Clark (CAN) 08.04.8817786

64 Ondrej Sedivy (TCH) 30.09.8718081

90 Mario Lamoureux (USA) 18.06.8817584

91 Clemens Paulweber22.10.9617974

92 Daniel Frischmann20.01.9217880

96 Mario Huber 08.08.9618889

Trainer: Rob Pallin (neu)

Prognose:

Platz 10

Zugänge: Ken Ograjensek (Epinal/FRA), Brendon Nash (Kladno/TCH2), Stefan Trost (Kapfenberg), Robin Weihager (Villach), Sven Klimbacher (Wien), Kurtis McLean (Wolfsburg/DEL), Oliver Setzinger (Klagenfurt)

Abgänge: Dominik Frank (Zell am See/AlpsHL), Kevin Mitchell (Nikko Icebucks/Asia League), Roland Kaspitz (Lyon/FRA), Morten Poulsen (Pelicans Lahti/FIN), Ales Kranjc (Jesenice/AlpsHL), Corin Konradsheim (Bregenzerwald/AlpsHL), Sabahudin Kovacevic, Leon Konecny, Philipp Pinter (alle Ziel unbekannt)

Prognose:

Platz 7

Zugänge: Thomas Stroj, Daniel Ban (beide Klagenfurt), Mark Kompain (Villach), Kevin Schmidt (Hamburg/DEL), Phillip Siutz (Vännäs/SWE3), Maximilian Hohenegg (Innsbruck), Cody Sylvester (Iserlohn/DEL), Dominic Haberl (Lustenau), Charlie Sarault (Utah Grizzlies/ECHL), Hannes Kotinsky (Vienna Capitals/U20)

Abgänge: David Madlener, Christoph Duller (beide KAC), Jonathan D‘Aversa (Linz), Marek Zagrapan (SKP Poprad/ SVK), Philip Putnik (Bregenzerwald/AlpsHL), Kyle Greentree (Karriereende)

Prognose: Platz 9

Zugänge: Daniel Mitterdorfer (LeKi/FIN2), Philipp Lindner (Salzburg), Lubomir Stach, Ondrej Sedivy (beide Znojmo), Mario Lamoureux (Esbjerg/DEN), Austin Smith (Ravensburg/DEL2), Andrew Clark (Rapperswil/NLB), Kristian Kudroc (Pilsen/TCH), Mario Huber (Victoriaville Tigres/QMJHL)

Abgänge: Je Ulmer (Braehead Clan/GBR), Christoph Hörtnagl (Kitzbühel/AlpsHL), Andreas Valdix (She eld Steelers/GBR), David Li ton (Fredrikshavn/DEN), Nick Schaus (Dynamo Pardubice/TCH), Andreas Hanschitz (Karriereende)

Klagenfurter AC

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

Abwehr

31 David Madlener31.03.9218886

70 Tomas Duba (TCH) 02.07.8118382

3 David Fischer (USA) 19.02.8819392

4 Mark Popovic (CRO/CAN) 11.10.8218588

12 Thomas Vallant 01.12.9518497

24 Steven Strong (AUT/CAN) 16.02.9318387

28 Martin Schumnig28.07.8918290

51 Kevin Kapstad (USA) 12.02.8617681

52 Christoph Duller14.02.9418893

55 Mitja Robar (SLO) 04.01.8317682

65 Michael Kernberger24.01.9718379

8 Nikolaus Kraus21.11.9618381

9 Matthew Neal (CAN) 22.11.9117886

13 Ziga Pance (SLO) 01.01.8918588

14 Mark Hurtubise (CAN) 09.06.8418884

16 Patrick Harand15.03.8418382

17 Manuel Ganahl12.07.9018282

18 Thomas Koch17.08.8317379

19 Stefan Geier 08.01.8818186

Angri

21 Manuel Geier08.01.8818082

23 Florian Kurath09.05.9518283

27 Thomas Hundertpfund14.12.8919090

46 Johannes Bischofberger 13.07.9417267

74 Jamie Lundmark (CAN) 16.01.8118388

81 Marco Richter19.11.9518380

89 Marco Brucker14.05.9118281

91 Philipp Kreuzer01.04.9518073

94 Philipp Cirtek03.01.9418588

98 Daniel Obersteiner02.02.9817578

Trainer: Mike Pellegrims (neu)

Prognose:

Platz 8

Zugänge: Tomas Duba, David Fischer, Mark Hurtubise (alle Krefeld/DEL), David Madlener, Christoph Duller (beide Dornbirn), Ziga Pance (Villach), Marco Richter (Univ. of Connecticut/NCAA), Mitjar Robar (Mlada Boleslav/TCH), Johannes Bischofberger (Thurgau/NLB), Matthew Neal (Quad City Mallards/ECHL)

Abgänge: Pekka Tuokkola (JYP/FIN), Markus Pöck (Zell am See), Istvan Sofron (Fehervar), Thomas Stroj, Daniel Ban (beide Dornbirn), Jean-François Jacques (Ingolstadt/DEL), Oliver Setzinger (Graz), Bernd Brückler, Mike Siklenka, Jonas Nordqvist, Luke Walker, Jason DeSantis, Rene Swette, Thomas Pöck (alle Ziel unbekannt)

Red Bull Salzburg

Bernhard Starkbaum19.02.8618689 33 Luka Gracnar (SLO)

6 Alexander Pallestrang04.04.9018189 7 Mathieu Roy (CAN) 10.08.8318895

Bobby Raymond (CAN) 07.08.8518083

Zdenek Kutlak (TCH) 13.02.80192100

15 Manuel Latusa23.01.8418188

16 Ryan Duncan (CAN) 14.07.8516875

17 Brett Olson (USA) 19.02.8718384

Angri 5 Thomas Ra 19.06.8619497 9 Alexander Rauchenwald 11.05.9317985 10 Raphael Herburger02.01.8917878 12 Alexander Cijan16.05.9418084 13 Michael Schiechl29.01.8918192

19 Bill Thomas (USA) 20.06.8318888

20 Daniel Welser 16.02.8318086

26 Peter Hochko er (ITA/AUT) 04.10.9419088

40 Andreas Kristler30.08.9017975

72 John Hughes (CAN) 06.01.8818075

89 Florian Baltram25.03.9718079

Trainer: Greg Poss (neu)

Prognose: Platz 1

Zugänge: Raphael Herburger (Biel/NLA), Bernhard Starkbaum (Brynäs/SWE), Bobby Raymond (Iserlohn/DEL), Thomas Ra (Winnipeg/NHL), Brett Olson (Portland/ AHL), Mark Flood (Lada Togliatti/KHL), Bill Thomas (MODO/SWE), Mathieu Roy (Hamburg/DEL), Michael Schiechl (Vienna Capitals)

Abgänge: Philipp Lindner (Innsbruck), Dominique Heinrich (Örebro/SWE), Konstantin Komarek (Malmö/SWE), Brett Sterling (Chicago Wolves/AHL), Per Ledin (Lausanne/ NLA), Ben Walter (Nippon Paper Cranes/ Asia League), Marco Brucker (Klagenfurt II/ AlpsHL), Fabian Weinhandl (Ziel unbekannt), Juuso Riksman (Karriereende)

Zugänge: Jean-Philippe Lamoureux, Ryan McKiernan (beide Villach), Collin Bowman (Colorado Eagles/ECHL), Aaron Brocklehurst (Fehervar), Taylor Vause, Jerry Pollastrone (beide HCB Südtirol Alperia), Ali Wukovits (Färjestad BK/SWE), Kelsey Tessier (IF Björklöven/SWE2), Riley Holzapfel (Karlskrona HK/SWE)

Abgänge: Nathan Lawson (HPK/FIN), Klemen Pretnar (Yunost Minsk/BLR), Florian Iberer (Cracovia Krakow/POL), Sven Klimbacher (Graz), Nikolaus Hartl, Derek Whitmore (beide Straubing/DEL), Troy Milam (Iserlohn/DEL), Michael Schiechl (Salzburg), Jamie Johnson (Herning), Matt Dzieduszycki (Stoney Creek Generals/ACH)

Laibach

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

30 Tilen Spreitzer09.05.9717470

31 Je Frazee (USA) 13.05.8718386

55 Jakob Raisp 17.05.9519081

4 Sacha Guimond (CAN) 28.03.9119087

6 Bostjan Groznik03.07.82194100

Abwehr

23 David Planko20.06.9318082

36 Kristaps Bazevics (LAT) 02.08.9418691

40 Jonathan Harty (CAN) 07.04.8818098

72 Kristjan Cepon12.11.9519395

2 Aljaz Chvatal 22.01.9618690

9 Nik Pem 30.08.9518484

11 Ziga Pesut 10.05.9218587

12 Gilbert Gabor (SWE/SVK) 09.11.9519393

13 Raphael Bussieres (CAN) 05.11.9318892

14 Matej Hocevar30.04.8217879

16 Ales Music 28.06.8217683

Angri

19 Gal Koren 16.01.9218484

21 Chris Langkow (CAN) 22.08.8918686

22 Adis Alagic 21.06.9419393

25 Sebastijan Hadzic06.01.9518383

29 Anze Ropret 23.11.8918687

41 Aljaz Uduc 30.09.9417674

81 Kristof Potocnik04.02.9718371

Trainer: Bojan Zajc (bestätigt)

Orli Znojmo

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

3 Marek Schwarz01.04.8618086

7 Patrik Nechvatal08.07.9219183

66 Tomas Fucik 17.03.9418992

6 Sean McMonagle (ITA/CAN) 19.01.8818588

27 Dalibor Reznicek25.08.9118290

28 Marek Biro (SVK) 08.02.8819495

31 Jakub Stehlik29.10.9019094

61 Andrè Lakos (AUT) 29.07.79201108

88 Libor Sulak 04.03.9418986

89 Jan Lattner 17.12.8918588

96 Patrik Kaderavek10.10.9618482

4 Michal Vodny 12.06.9118383

9 Kevin Bruijsten (NED) 29.01.8718592

10 David Bartos 11.10.9118582

11 Patryk Wronka (POL) 28.08.9517270

12 Radek Cip 17.06.9218795

15 Petr Kalus 29.06.8718696

18 Adam Hughesman (CAN) 28.02.9118190

19 Roman Tomas (SVK) 09.09.8018692

22 Patrik Novak 20.03.9219088

30 Jiri Beroun 18.04.8018186

33 Peter Pucher (SVK) 12.08.74185105

51 Jan Seda 11.04.8518383

81 Marek Györi 24.04.9618385

93 Marek Spacek05.12.9318579

94 Stepan Csamango30.04.9419495

Trainer: Jiri Reznar (bestätigt)

Prognose:

Platz 6

Zugänge: Olivier Roy (Laibach), Evan McGrath (Thurgau/ NLB), Mikko Jokela (KalPa/FIN), Samuel Labrecque (McGill University/CIS), Kevin Wehrs (Fehervar), Corey Locke (Visp/NLB), Jan Urbas (Västeras/SWE2)

Abgänge: Jean-Philippe Lamoureux, Ryan McKiernan (beide Viennna Capitals), Robin Weihager (Graz), Ziga Pance (Klagenfurt), Rick Scho eld (Linz), Ruslan Gelfanov (Klagenfurt II/AlpsHL), Adis Alagic (Laibach), Mark Santorelli, Gerhard Unterluggauer (beide Ziel unbekannt)

Prognose: Platz 12

Zugänge: Gilbert Gabor (Austin Bruins/NAHL), Jakob Raisp (Slavija Laibach), Kristof Potocnik (Triglav Kranj), Je Frazee (Esbjerg/DEN), Kristaps Bazevics (Hermes/FIN2), Jonathan Harty (Grenoble/FRA), Sacha Guimond (Kalamazoo Wings/ECHL), Raphael Bussieres (Quad City Mallards/ECHL), Chris Langkow (Elmira Jackals/ ECHL), Adis Alagic (Villach)

Abgänge: Olivier Roy (Villach), Tomaz Trelc (Klagenfurt II/AlpsHL), Jure Sotlar, Miha Logar, Luka Kalan (alle Jesenice/AlpsHL), Andrej Tavzelj (Angers/FRA), Gregor Koblar (Lyon/FRA)

Prognose:

Platz 11

Zugänge: Istvan Sofron (Klagenfurt), Csanad Erdely (Sioux Falls Stampede/USHL), Kalvin Sagert (Jegesmedvek/MOL Liga), David Makowski (Allen Americans/ECHL), Chris Owens (Missouri Mavericks/ECHL), Janos Vas (Slavia Prag/TCH2), Justin Maylan (HC Pustertal), Adam Courchaine (Hradec Kralove/TCH)

Abgänge: Kevin Wehrs (Villach), Ryan Martinelli (Belfast/ GBR), Gergo Nagy (Cracovia Krakow/POL), Aaron Brocklehurst (Vienna Capitals), Istvan Bartalis (Schwenningen/ DEL), Chris Francis (Quad City Mallards/ECHL), Arnold Varga (Debreceni/MOL Liga), Csaba Kovacs (MAC Budapest/MOL Liga), Ladislav Sikorcin, Andras Benk (beide UTE Budapest/MOL Liga), Frank Banham (Karriereende)

Prognose : Platz 5

Zugänge: Michal Vodny (HC Olmütz/TCH), Dalibor Reznicek (Zlin/TCH), Patryk Wronka (Nowy Targ/POL), Petr Kalus (Grenoble/FRA), Patrik Kaderavek, Marek Györi (beide Sparta Prag U20/TCH), Kevin Bruijsten (Amiens/FRA), Adam Hughesman (Sterzing), Sean McMonagle (HCB Südtirol Alperia), Marek Schwarz (Bili Tyri Liberec/TCH)

Abgänge: Colton Yellow Horn (Pilsen/TCH), Lubomir Stach, Ondrej Sedivy (beide Innsbruck), Martin Podesva, Antonin Boruta (beide Zlin/TCH), Jiri Lander (HC Olmütz/ TCH), Branislav Rehus (Herning/DEN), Ondrej Fiala (Jestrabi Prostejov/TCH2), Jan Lukas (Mlada Boleslav/ TCH), Martin Baca (Hradec Kralove/TCH), Corey Trivino (Torpedo Ust-Kamenogorsk/RUS2), Peter Senkerik, David Roupec, Jindrich Abdul (alle Ziel unbekannt)

Warum kompliziert, wenn es auch smart geht?

Smart wohnen und arbeiten, ist längst kein Traum mehr, der unbezahlbar ist. Ganz im Gegenteil: Eine Gebäudevisualisierung stellt heutzutage eine sichere Investition für das Haus und die Zukunft dar. Das Südtiroler Unternehmen DIVUS, gilt als Spezialist und Vorreiter auf dem Markt der Gebäudeautomation.

Das Komplettpaket für KNXAnlagen, von der intuitiven Visualisierungslösung bis hin zur smarten Türkommunikation, wird am Standort in Eppan entwickelt und produziert.

Sei clever, lebe smart!

Die intelligente Haussteuerung kümmert sich um die Sicherheit, den Komfort und das Energiemanagement des Gebäudes. Durch intelligente Verknüpfungen von Licht, Heizung und Jalousien und vorprogrammierte Szenarien, schafft das Haus die perfekte Wohlfühlatmosphäre und erleichtert den Alltag. Das steigert nicht nur den Komfort, sondern senkt auch nachhaltig den Energieverbrauch.

Passgenau für jedes Projekt Alle Bedürfnisse von einfach bis komplex, vom kleinen privaten

Apartment bis hin zum großen Unternehmen können ganz einfach und individuell realisiert werden. Qualität und Funktionalität spielen dabei eine große Rolle. DIVUS setzt dabei auf das Prinzip „alles aus einer Hand“. Zur Steuerung der Gebäudetechnik wird die intuitive Benutzeroberfläche OPTIMA geboten. Visualisiert werden kann diese auf einem festintegrierten DIVUS-Touchpanel, aber auch mobil über die eigens entwickelte App auf dem Smartphone oder Tablet. Die KNX-SERVER-Familie bildet das Herzstück einer Visualisierung. Komplettiert wird das Paket mit dem VIDEOPHONE, das dafür sorgt, dass die Türkommunikation von der Außenstation OPENDOOR direkt auf ihr Bedienelement gelangt.

Innovation mit Leidenschaft

Die Spezialisten von DIVUS arbeiten täglich an intelligenten und wegweisenden Lösungen für alle Lebensbereiche. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem Thema „Sicherheit und Kontrolle des Netzwerkes“. Auch dieser Bereich soll mit einer Innovation aus dem Hause DIVUS noch in diesem Jahr revolutioniert werden.

SMART BUILDING CONTROL

In der Wand verbaute Touchpanels stehen für SICHERHEIT, ZUVERLÄSSIGKEIT und ständige VERFÜGBARKEIT

• Panel zur Steuerung von Temperatur, Beleuchtung, Beschattung uvm.

• Home-Audio-Kontrollpanel

• Elegante Türsprechinnenstation

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DIVUS VEREINT DESIGN MIT FUNKTION!

Eine neue Liga ist wie ein neues Leben

AHL: Diese 3 Buchstaben sind die Abkürzung für Alps Hockey League und sollen das italienische Eishockey verändern. Nachdem die Serie A in den vergangenen Jahren immer mehr an Attraktivität verloren hat, ho t man mit der neu gegründeten grenzüberschreitenden Meisterschaft das Niveau und die Entwicklung der Spieler zu fördern und die Begeisterung zurück in die Stadien zu bringen.

Dort singen die Fans oft überschwänglich: „Eine neue Liga ist wie ein neues Leben.“ Und genau das erwarten sich die Gründer der AHL von der neuen Meisterschaft. Diese kann als Nachfolgemodell der Alpenliga gesehen werden. Die Alpenliga wurde im Sommer 1991 von den Eishockeyverbänden Österreichs, Italiens und Sloweniens ins Leben gerufen. Durch das wesentlich breitere Teilnehmerfeld und die internationale Konkurrenz versuchte man den Fans attraktive Gegner zu bieten. Die Alpenliga wurde erstmals in der

Saison 1991/92 und zum letzten Mal in der Saison 1998/99 ausgetragen. Auch die Alps Hockey League setzt sich aus Teams aus Italien, Österreich und Slowenien zusammen. Insgesamt werden am 17. September 16 Mannschaften in die Premierensaison starten. Die 5 Südtiroler Vereine Rittner Buam, HC Pustertal, Broncos Sterzing Weihenstephan, HC Gherdëina valgardena.it und HC Neumarkt Riwega messen sich mit 3 italienischen Klubs (Asiago, Cortina und Fassa), 7 Vertretern aus Österreich (Bregenzerwald, Kitzbühel, Feldkirch, Lustenau, Zell am See, Salzburg II und Klagenfurt II) sowie den Slowenen von Jesenice. Sportlich gesehen, sind die italienischen Teams im Vorteil. Während es in der Vorgängerliga INL zuletzt keinen einzigen aktuellen Nationalspieler gab, stehen die italienischen Auswahlspieler entweder im Ausland, beim HCB Südtirol Alperia in der EBEL oder eben in der AHL unter Vertrag. Auch der Großteil der Ausländer scheint südlich des Brenners stärker zu sein. Bei der Vergabe des

Titels werden die üblichen Verdächtigen HC Asiago und Rittner Buam ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Der HC Pustertal, die Broncos Sterzing oder aber der HC Gherdëina sind durchaus für eine Überraschung gut. Größte Konkurrenz dürfte es für die italienischen Teams von Jesenice geben. Das Vorarlberger Trio darf aber nicht unterschätzt werden ebenso wie Salzburg II mit den zahlreichen Talenten. Nach Abschluss des Grunddurchgangs werden die 4 besten italienischen Teams der AHL in einem „Final Four“ (Halbfinale und Finale) den italienischen Meistertitel ausspielen. Das Finalwochenende findet an einem noch zu bestimmenden Ort am 21. und 22.

Jänner 2017 statt.

Riku-Petteri Lehtonen, Meistertrainer der Rittner Buam

Im Grödnertal darf geträumt werden

In jeder Meisterschaft gibt es Favoriten, Geheimfavoriten, Prügelknaben und Außenseiter. Ein gefährlicher Außenseiter wird in dieser Saison der HC Gherdëina valgardena.it sein. Die Ladiner haben sich punktuell verstärkt und können sogar an glorreiche Zeiten anknüpfen.

Der HC Gherdëina hat in seiner Vereinsgeschichte bereits 4 Italienmeistertitel gewonnen, wobei der letzte allerdings schon 35 Jahre zurückliegt. Zum Titel wird es in diesem Winter vermutlich nicht reichen. Wenn aber alles nach Plan läuft, dann darf im Grödnertal durchaus geträumt werden. Schließlich liegt sogar die Runde der letzten 4 in Reichweite. Der HCG ist auf dem Papier auf jeden Fall stärker einzuschätzen als zuletzt. Der sportliche Leiter Guido Paur hat die Mannschaft in Absprache mit dem bestätigten Trainer Uli Egen gezielt verstärkt.

Uli Egen hat weiterhin auf der Trainerbank das Sagen Der Vertrag mit Uli Egen, der kurz vor Saisonbeginn seinen 60. Geburtstag gefeiert hat, wurde bereits Ende März verlängert. Der Deutsche hatte Mitte Dezember 2015 in Wolkenstein die Nachfolge des glücklosen Henry

Thom angetreten. In kürzester Zeit ist es Egen gelungen, der verunsicherten Grödner Mannschaft neues Leben und Selbstbewusstsein einzuhauchen und sie wieder auf Vordermann zu bringen. Egen wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt. Sein Vater Markus Egen (89) war als deutscher Nationalspieler und -trainer eine Legende. Von ihm hat sich Sohn Uli sehr viel abgeschaut. Aber auch Hans Zach oder Lorenz Funk waren seine Lehrmeister. Uli Egen hat sich in Gröden gut eingelebt. Er ist ein Trainer, der es sehr gut versteht mit jungen Spielern zu arbeiten. Der ehemalige DEL-Trainer und -Manager aus Füssen kann aber auch laut werden. Ja sogar wüten. Vor allem, wenn er mehrmals auf Fehler hingewiesen hat und diese sich trotzdem wiederholen. Egen respektiert jeden Spieler, will aber auch respektiert werden. Er legt großen Wert auf Disziplin: Auf dem Eis, in der Kabine und auch außerhalb des Stadions. Der 60-Jährige, der in der Regel mit 4 Linien spielen lässt, behandelt alle Spieler gleich. Egal ob Einheimischer oder Ausländer. Von den Gastarbeitern verlangt der ehemalige deutsche Nationalstürmer in der Regel mehr, da sie als Profis eine Vorbildfunktion haben müssen. Sein Credo lautet: Beim

Rittner

Spiel Fünf-gegen-Fünf muss man das 0:0 halten, in Unterzahl darf man kein Gegentor bekommen und in Überzahl muss man einen Treffer erzielen.

Gianluca Vallini ist auch in dieser Saison die Nummer 1 Gianluca Vallini war zuletzt vermutlich der Aufsteiger des Jahres in der gesamten Serie A. Der Torhüter hat in seinem 1. Jahr in Wolkenstein gleich mehrere Spiele für die Ladiner im Alleingang gewonnen und trumpfte mit einer Fangquote von mehr als 90 Prozent auf. Der gebürtige Bozner,

HC Gherdëina: Bilanz gegen …

Gianluca Vallini
Uli Egen

Jugend für 2 Jahre in Nordamerika weilte, hat sich im vergangenen Winter enorm gesteigert.

Die Trainingseinheiten mit dem einstigen finnischen Weltklassetorhüter Jorma Valtonen, der 1975 mit dem HC Gröden Meister geworden war, haben sich für Vallini bezahlt gemacht. Der Goalie strahlt sehr viel Ruhe auf seine Vorderleute aus, verfügt über die richtige Einstellung, eine beeindruckende Technik und eine sehr gute Fitness. Nicht umsonst ist er Teil der italienischen Nationalmannschaft, mit der er zuletzt die WM in Kattowitz und die Olympia-Qualifikation in Oslo bestritten hat. Der erst 23-Jährige hat für den HC Fassa, HC Eppan und HC Gröden bereits 117 Erstligaspiele bestritten. Damit der HCG wirklich die Großen ärgern kann, muss Vallini an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und sich erneut als sicherer Rückhalt erweisen.

Mit dem gleichaltrigen Giancarlo Kostner und dem um ein Jahr

jüngeren Martin Rabanser, wieder aufs Eis zurückkehrt, lauern 2 Eigengewächse auf ihre hat mit der Nationalmannschaft eine U18-WM

und hielt sich 2 Jahre lang in Nordamerika auf. Er ist ein sehr athletischer und beweglicher Torhüter, der in der vergangenen Saison in 4 Spielen erste SerieA-Erfahrung gesammelt hat. Martin Rabanser verbrachte den Großteil seiner Karriere im Ausland, unter anderem in Regensburg und in Nordamerika. Der ehemalige U18- und U20-Nationaltorhüter Italiens hat sich im Sommer sehr gut auf sein 1. Abenteuer bei den „Großen“ vorbereitet und nimmt den Konkurrenzkampf mit Vallini und Kostner auf.

der nach einem Jahr Pause

Chance. Kostner

italienischen bestritten

Prognose: Platz 5

Zugänge: Martin Rabanser (inaktiv), Brendan Ellis (South Carolina Stingrays/ ECHL), TJ Syner (Utah Grizzlies/ECHL), Barry Almeida (Utah Grizzlies/ECHL), Jari Monferone (Fassa), Diego Iori (Asiago)

Abgänge: Luke Mo att (Chamonix/FRA), Daniel Peruzzo (Eppan), Justin Mercier (Karriereende), Shane Sims (Ziel unbekannt) bestritten

Derek Eastman soll gemeinsam mit Brendan Ellis die Abwehr führen In der Abwehr sollen erneut 2 Nordamerikaner die Fäden ziehen. Zum einen wurde Derek Eastman bestätigt. Dieser müsste nach seiner Heirat mit einer Grödnerin schon bald die italienische Staatsbürgerschaft erhalten. Zum anderen wurde mit Brendan Ellis ein Europa-Neuling ins Tal der Holzschnitzer geholt. Eastman geht bei den Ladinern, wo er mit seinen 36 Jahren der älteste im Team ist, in seine 4. Saison. Er ist ein exzellenter Eisläufer, der immer wieder durch seine technischen Fähigkeiten besticht. Eastman ist ein klassischer Offensivverteidiger, der seine Defensivaufgaben aber nie vernachlässigt. Zu seinen Waffen zählen sein harter und platzierter Schuss. In insgesamt 137 Serie-A-Spielen sammelte der sehr mannschaftsdienliche US-Amerikaner 116 Skorerpunkte, während er in der Serie A2 140 Zähler in 110 Spielen vorweisen kann. Brendan Ellis wurde vom ehemaligen Grödner Ausnahmeverteidiger Kim Gellert empfohlen. Der Kanadier spielte bisher durchwegs in Nordamerika.

TJ Syner
Barry Almeida
Brendan Ellis

Er ist ein physisch starker Verteidiger, der einen guten ersten Pass spielen kann und mit einem harten Schuss und einem guten Auge ausgestattet ist. Zu den Stärken des Kanadiers, der die Saison 2014/15 verletzungsbedingt verpasste, zählt sein 1-gegen-1-Verhalten. Der 27-Jährige kommt mit der Erfahrung von 61 ECHL- (31 Skorerpunkte) und 133 NCAA-Spielen (58) nach Wolkenstein. Neben den beiden Ausländern werden in der Defensive in erster Linie die beiden erfahrenen Fabrizio Senoner, der bei seinem Heimatverein in seine 13. Saison geht, und Benjamin Bregenzer den richtigen Beton anrühren müssen. Dahinter warten gleich mehrere Jungspunde auf ihre Chance, die sie von Egen auch bekommen werden.

Im Angri sind TJ Syner und Barry Almeida die Ho nungsträger In der Offensive ruhen die Hoffnungen in erster Linie auf den beiden US-Amerikanern TJ Syner und Barry Almeida. Die beiden Cousins haben in Vergangenheit oft in der gleichen Mannschaft gespielt und wurden dem HCG auch nur im Paket angeboten. Das Duo begann seine Karriere bei den New England Jr. Falcons in der EJHL, ehe sich die Wege trennten. In den letzten 2 Jahren gingen die klein gewachsenen, quirligen Stürmer für die Utah Grizzlies in der ECHL auf Torjagd. Syner, der als Mittelstürmer vorgesehen ist, hat 48 AHL-Spiele (8 Punkte) und 219 ECHL-Partien (175) bestritten, während es der um 38 Tage jüngere Almeida auf 37 Einsätze in der AHL (15 Punkte) und 233 Spiele in

der ECHL (165) gebracht hat. Die beiden 28-Jährigen gelten als sehr schnelle und technisch versierte Offensivkräfte, die sehr pflegeleicht sind und in St. Ulrich gemeinsam eine Wohnung bezogen haben. Almeida ist auf einem Auge erblindet. Der Flügelstürmer hat im Alter von 16 Jahren bei einem Freizeitunfall die gesamte Sehkraft auf dem linken Auge verloren, was ihn in den darauffolgenden Jahren aber auf dem Eis kaum beeinträchtigt hat, wie die Punkteausbeute beweist. Neben den beiden US-Boys sind auch Diego Iori und Jari Monferone neu beim HCG. Iori bringt sehr viel Erfahrung mit. Der 30-jährige ehemalige Nationalspieler ist ein sehr bulliger Angreifer und ein steter Unruheherd. Monferone ist im Gegensatz zu Iori ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Er bevorzugt die physische Spielweise und kann jederzeit Tore schießen. Die beiden Neuzugänge stehen gemeinsam mit den erfahrenen Ivan Demetz und Benjamin Kostner in der Verantwortung und werden die einheimische

Fraktion, die sich aus zahlreichen jungen Spielern zusammensetzt, anführen. Gabriel Vinatzer, Fabio Kostner oder Joel Brugnoli dürfen sich keineswegs auf den Lorbeeren ausruhen. Schließlich haben sich bereits in der vergangenen Spielzeit und auch in der Saisonvorbereitung zahlreiche Talente für höhere Aufgaben empfohlen.

Benjamin Kostner, Joel Brugnoli und Diego Iori (von links)

Str. Nives 17 39048 Wolkenstein

Präsident

Markus Rabanser

Stadion Pranives-Stadion 2000 Zuschauer 4 Mal Italienmeister (zuletzt 1980/81)

HC GHERDËINA

Tel 338 7571276 Fax 0471 794409

ASD

Größter Erfolg

info@hcgherdeina.com www.hcgheirdeina.com

-Infogra k: M. Lemanski
HC Gherdëina

HC Neumarkt ist europäisch geprägt

Der HC Neumarkt Riwega musste lange um die Teilnahme an der AHL bangen. Mitte Juni erhielten die „Wildgänse“ trotz einiger Proteste und Kritik von Seiten anderer Vereine grünes Licht von der italienischen Verbandsspitze. Neumarkt wird einen schweren Stand haben und hat sich die obere Tabellenhälfte zum Ziel gesetzt.

Das würde bedeuten, dass die Unterlandler das Play-off erreichen würden. Angesichts der zu erwartenden starken Konkurrenz wird das aber bestimmt kein Selbstläufer. „Uns ist bewusst, dass es nicht einfach werden wird. Wir wollten unseren zahlreichen jungen und talentierten Spielern die bestmögliche Meisterschaft bieten und sind überzeugt, dass die AHL die beste

Lösung dafür ist. Wir müssen und werden auch nicht ganz vorne mitspielen. Die Play-off-Teilnahme ist unser Ziel und wäre bereits ein Erfolg“, weiß Neumarkts Präsident Matthias Bertignoll. Die „Wildgänse“ wirken bescheidener als zuletzt. Auch weil sie kleinere Brötchen backen müssen und auch wollen. Mit den vorhandenen Mitteln ist es ihnen aber trotzdem gelungen, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen.

nale der Serie B geführt, wo gegen den späteren Meister HC Meran Endstation war.

Gründen verhinderten Teppo
„Feuerwehrmann“

Martin Ekrt war vor 2 Jahren der Meistertrainer Neumarkt hat sehr gute Erinnerungen an die Vorgängerliga INL. Schließlich feierte der HCN in der Saison 2013/14 mit dem Titelgewinn in der grenzüberschreitenden Meisterschaft den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. In der entscheidenden Phase hatte damals Martin Ekrt auf der Neumarkter Trainerbank das Sagen. Der Tscheche, der den deutschen Pass besitzt, war im Play-off für den aus familiären Gründen verhinderten Teppo Kivelä eingesprungen und hatte als „Feuerwehrmann“ hervorragende Arbeit geleistet. Ekrt hat nach 4 Saisonen bei den Juniorteams Neumarkt/Auer im Sommer 2015 die 1. Mannschaft übernommen und diese bis ins Halbfi-

Ekrt hatte seine Spielerkarriere vor 25 Jahren bei Stadlau in der 2. österreichischen Liga begonnen. Über Innsbruck und Füssen schaffte es der gelernte Flügelstürmer bis in die DEL, wo er für Nürnberg auf Torjagd gegangen war. In den folgenden Jahren spielte Ekrt mehrheitlich in der 2. und 3. deutschen Liga, ehe er 2009 seine Karriere als Spieler beendete und bei Kaltern seine Trainerkarriere begann. Der 44-jährige Übungsleiter kennt den Großteil seiner Spieler bereits aus seiner Zeit als Jugendtrainer. Ekrt gilt als fleißiger Arbeiter, der seine Spieler stets bis in die Haarspitzen motiviert. Er ist stets mit großem Eifer bei der Arbeit und hat dank seines unermüdlichen Einsatzes so manchen jungen Spieler einen Schritt weiter gebracht. In dieser Saison muss Ekrt allerdings auf 3 Leistungsträger der vergangenen Jahre verzichten. Der langjährige Kapitän Manuel Bertignoll, Markus Simonazzi und Enrico Dorigatti haben die Schlittschuhe an den berühmten Nagel gehängt und ihre Karrieren beendet. Das Trio hat in der Neumarkter Mannschaft eine nicht unwesentliche Lücke hinterlassen, die in Zukunft vermehrt die jungen Spieler stopfen müsssen. Detail am Rande: Während

-Infografik: M. Lemanski HC Neumarkt: Bilanz gegen …

Martin Ekrt

und machte einen großen Schritt in seiner Entwicklung. Steiner befindet sich mitten im Lernprozess, weshalb die Konstanz ein Handicap darstellen könnte. Der 29-jährige Torhütertrainer Jan Svaricek aus Tschechien wird den beiden Jungspunden mit wertvollen Tipps zur Seite stehen.

die restlichen 7 italienischen Klubs zumeist nordamerikanische Ausländer unter Vertrag haben, ist Neumarkt europäisch geprägt. Neben 3 Tschechen steht ein Schwede im Team von Ekrt.

2 sehr junge Schlussmänner Zwischen den Pfosten ruhen die Hoffnungen auf 2 sehr jungen und talentierten Schlussmännern. Der erst 21-jährige Daniel Morandell und der um 3 Jahre jüngere Moritz Steiner werden im kommenden Winter das Neumarkter Tor hüten. Morandell war in den vergangenen 2 Jahren beim HCB Südtirol Alperia die Nummer 2 hinter Jaroslav Hübl, erhielt aber kaum Spielpraxis. Für den Kalterer ist jetzt die Zeit gekommen, regelmäßig zu spielen und auch Verantwortung zu übernehmen. Morandell wird großes Talent nachgesagt. Dieses hat er bei seinem Heimatverein SV Kaltern sowohl in der Serie B als auch in der Serie A bereits mehrmals unter Beweis

gestellt.

Er ist ein

starten. Trotz seines

randell zeichnen besonders

Torhüter der modernen Generation und wird beim HCN als Nummer 1 starten. Trotz seines jungen Alters strahlt er sehr viel Ruhe aus. Morandell zeichnen besonders seine Haltung zwischen den Pfosten und sein sehr gutes Stellungsspiel aus.

Pfosten und sein sehr gutes wird

Serie-B-Saison auf der ganzen Linie

Moritz Steiner wird den Konkurrenzkampf am Leben halten. Der 18-Jährige wusste in der abgelaufenen Serie-B-Saison auf der ganzen Linie zu überzeugen und erwies sich in 30 Spielen als sicherer Rückhalt. Mit starken Leistungen rechtfertigte er das Vertrauen des Vereins und Trainers

verholfen hatte. Am den

Christian Willeit ist der neue Verteidigungsminister In der Hintermannschaft ist Christian Willeit der Leader. Der 29-Jährige ist seit einigen Jahren in Neumarkt privat glücklich geworden. Da der Brunecker Jungvater im Unterland auch berufstätig ist, kehrt er nach einem Jahr bei seinem Heimatverein HC Pustertal zum HCN zurück, dem er vor 2 Jahren zum größten Erfolg in der Vereinsgeschichte verholfen hatte. Am 5. April 2014 erzielte der robuste Abwehrrecke im 3. INL-Finalspiel in Feldkirch gegen Bregenzerwald nach 8.18 Minuten der Verlängerung den Siegtreffer zum 2:1 und hatte maßgeblichen Anteil am Meistertitel. Der ehemalige Nationalverteidiger ist sehr erfahren

glücklich geworden. Da der Bruner größ-

Daniel Morandell
Christian Willeit

und bevorzugt eine physische Spielweise. Der Defensiv-Allrounder verfügt über einen knallharten Schuss und wird auch das Neumarkter Überzahlspiel auf der blauen Linie dirigieren.

Mit Ondrej Nedved kehrte in diesem Sommer ein weiterer INL-Sieger in die „Würth-Arena“ zurück. Der 24-jährige Tscheche ist keinesfalls ein spektakulärer, sehr wohl aber ein kompromissloser und effizienter Verteidiger. Nedved ist ein vorbildliches und unermüdliches Kraftpaket, das in erster Linie durch seine Defensivqualitäten glänzen wird. Obwohl Nedved in den vergangenen 2 Jahren „nur“ in der 3. Liga

HC Neumarkt

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor 25 Moritz Steiner27.10.9718181

50 Daniel Morandell07.04.9519090

5 Kevin Zucal 10.06.9317370

14 Christian Willeit 22.02.8718492

Abwehr

21 Tobias Steiner06.03.9517680

27 Ondrej Nedved (TCH) 29.07.9218194

94 Radovan Gabri15.06.9418185

96 Alexander Sullmann19.01.9018795

98 Hannes Oberrauch22.05.9817880

7 Michael Sullmann23.04.9317880

8 Johannes Bernard10.03.9718279

12 David Braito 10.09.9917974

15 David Vrbata (TCH) 23.07.8318182

16 Jakub Muzik (TCH) 16.01.9017976

Angri

17 Matteo Peiti 06.06.9217775

18 Martin Graf 10.11.9617372

29 Federico Cordin28.11.9617065

37 Linus Lundström (SWE) 22.06.9117575

55 Florian Wieser 08.04.8918090

86 Patrik Zambaldi05.05.8618084

Trainer: Martin Ekrt (bestätigt)

Prognose: Platz 10

Zugänge: Daniel Morandell (HCB Südtirol Alperia), Christian Willeit (HC Pustertal), Ondrej Nedved (Hodonin/ TCH3), David Vrbata (Freiburg/DEL2), Linus Lundström (Bregenzerwald), Martin Graf (Auer), Jakub Muzik (Metallurg Zhlobin/BLR), Federico Cordin ( Valpellice)

Abgänge: Cesare Dall’Ara, Diego Nanfaro, Dominik Massar (alle Auer), Gianluca March, Paolo Bustreo (beide Fassa), Manuel Bertignoll, Markus Simonazzi, Enrico Dorigatti (alle Karriereende)

seines Landes gespielt hat, gilt er als sehr zuverlässiger Verteidiger, der sich vor niemandem verstecken muss. Alexander Sullmann hat sich längst zu einem Leistungsträger entwickelt und wird ebenso wie Willeit und Nedved Überstunden leisten müssen. Kevin Zucal, Tobias Steiner, Radovan Gabri und Hannes Oberrauch sind zwar allesamt talentiert, müssen sich auf diesem Niveau aber erst noch beweisen.

David Vrbata soll im Angri die Fäden ziehen

Neuer Sturmführer bei den Unterlandlern ist David Vrbata. Der technisch versierte Stürmer, der als sehr mannschaftsdienlich

gilt und über ein gutes Spielverständnis verfügt, ist der jüngere Bruder von NHL-Star Radim Vrbata (Vancouver Canucks), der knapp 1000 Spiele in der besten Liga der Welt bestritten hat. Der eisläuferisch starke David Vrbata hat zuletzt bei Freiburg in der DEL2 gespielt und dort auf der ganzen Linie überzeugt. Der 33-Jährige wird gemeinsam mit Michael Sullmann ein sehr torgefährliches Duo bilden. Obwohl erst 23 Jahre alt, ist der jüngere Bruder von Alexander Sullmann mit 172 Punkten bereits der drittbeste Skorer in der Geschichte des HC Neumarkt. Neben Vrbata ruhen im Angriff die Hoffnungen vor allem auf Linus Lundström. Der Schwede hat in den vergangenen 4 Jahren bei Ligakonkurrent Bregenzerwald auf der ganzen

Linie überzeugt. Der quirlige Flügelstürmer ist sehr schnell und technisch versiert. Zudem verfügt er über den nötigen Torinstinkt. Jakub Muzik ist ein sehr mannschaftsdienlicher Angreifer, der in der Vorbereitung zu überzeugen wusste. Matteo Peiti ist zwar erst 24 Jahre alt, aber aus der Neumarkter Mannschaft schon längst nicht mehr wegzudenken. Er bestreitet beim HCN seine 6. Saison und spielte sich zuletzt von Jahr zu Jahr in den Vordergrund. Eine tragende Rolle wird auch Florian Wieser einnehmen müssen. Der Sterzinger geht in Neumarkt in seine 2. Spielzeit und wird vor allem gemeinsam mit Patrick Zambaldi die Nachwuchsspieler führen müssen. Von den „jungen Wilden“ werden sich vermutlich die

-Infogra k: M. Lemanski
Brennerstraße 7 39044 Neumarkt

Der ganze Druck ist weg

In den vergangenen Jahren waren die Erwartungen beim HC Pustertal stets sehr hoch. Die verrückten und nicht unbedingt erfolgsverwöhnten Fans pilgerten Jahr für Jahr in das alt ehrwürdige Rienzstadion in der Ho nung, dass es mit dem 1. Meistertitel in der Vereinsgeschichte endlich klappt.

In diesem Winter werden in Bruneck kleinere Brötchen gebacken. Die finanzielle Situation sowie die neue Punkteregelung lassen weniger Spielraum als zuletzt zu. Beendeten die „Wölfe“ die vergangene Saison mit 4 Ausländern und 3 Doppelstaatsbürgern, so werden sie heuer mit „nur“ 3 Gastarbeitern in den Winter starten. Sollten die finanziellen Mittel es ermöglichen, dann ist gut möglich, dass noch ein 4. Ausländer unter Vertrag genommen wird. Auf jeden Fall scheint der ganze Druck, an dem in den vergangenen Jahren so mancher Spieler zerbrochen ist, weg zu sein. In dieser Saison müssen die „SchwarzGelben“ nicht gewinnen, können es aber. Das Erreichen der „Master Round“ sollte für den fünffachen VizeItalienmeister, der voraussichtlich in 3 Jahren ein neues Stadion bekommt, trotz einer dünnen Spielerdecke machbar sein. Danach ist alles möglich.

Roman Erlacher:

Ein Urgestein tritt kürzer In den vergangenen Wochen gab es in Bruneck einige einschneidende

Veränderungen. Auf und neben dem Eis. Nach rund 20 Jahren an vorderster Front wird Roman Erlacher in Zukunft kürzer treten. Er war in Bruneck Jugend-Verantwortlicher, 12 Jahre lang Präsident und zuletzt sportlicher Leiter. Diese Funktion wird fortan René Mutschlechner bekleiden. Der ehemalige Torhüter wird in der sportlichen Leitung von Andreas Leitner und Assistenztrainer Ivo Machacka unterstützt. 11 Tage vor Saisonbeginn sorgte Andreas Mariner für einen Paukenschlag. Der 43-jährige Präsident legte nach 2 Jahren zur Überraschung aller sein Amt nieder. Sein Nachfolger soll Mitte Oktober bestellt sein, weshalb der HCP ohne Präsident in das AHL-Abenteuer starten wird.

Mark Holick kommt erstmals nach Europa

Eine der ersten Amtshandlungen von Mutschlechner war die Verpflichtung des neuen Trainers. Mark Holick tritt in Bruneck die Nachfolge von Kim Collins an. Der Kanadier kommt erstmals nach Europa. Trotz seiner erst 47 Jahre kann Holick auf mehr als 20 Jahre Coaching-Erfahrung zählen. Als Spieler brachte es der rechte Flügelstürmer als

„Tough Guy“ (harter Bursche) bis in die AHL und obwohl er seine Karriere bereits im Alter von 25 Jahren beendete, sammelte er mehr als 1500 Strafminuten. Bereits ein Jahr nach seinem Rücktritt erfolgte der Wechsel auf die Trainerbank.

1994 war Holick Co-Trainer in seiner Heimatstadt Penticton. Es folgten viele Jahre als Headcoach in den JuniorenLigen BCHL (British Columbia Hockey League), AJHL (Alberta Junior Hockey League) und WHL (Western Hockey League). 2003 wurde Holick als Chef für die West-Kanada-U17Auswahl nominiert. Der groß gewachsene Übungsleiter schaffte den Sprung in die AHL, wo er von 2009 bis Jänner 2012 bei Syracuse Crunch das Sagen hatte.

In den letzten 3 Jahren arbeitete Holick mit Erfolg bei den Prince George Cougars in der WHL. Holick, der über viele Jahre mit jungen Spielern gearbeitet hat, hinterließ in den ersten Wochen in Bruneck einen guten Eindruck. Der gewachsene Übungsleiter bei ersten einen guten

Mark Holick

Kanadier ist ein moderner Trainer, der von seinen Spielern größten Einsatz verlangt und attraktives Eishockey spielen lässt. Er ist ein ausgezeichneter Motivator, der auf ein hart arbeitendes, gut in der Defensive organisiertes Team setzt und taktisch diszipliniertes Personal bevorzugt. Er liebt geradliniges Eishockey und fordert von seinen Spielern den bedingungslosen Zug zum Tor.

Die Rolle des Assistenten wird Ivo Machacka einnehmen. Der 53-Jährige war über viele Jahre hinweg Stammspieler in Bruneck und ist seit 5 Jahren als Jugendtrainer tätig. Zuletzt sammelte Machacka auch Erfahrung als Jugend-Nationaltrainer. Er wird Holick unterstützen und wo es geht, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Erstmals seit 13 Jahren wieder ein einheimisches Torhüterduo In den vergangenen Jahren ruhten bei den „Wölfen“ die Hoffnungen stets auf ausländischen Torhütern. Das wird in dieser Spielzeit anders sein. Erstmals seit der Saison 2003/04 wird im Pusterer Tor ausschließlich „Südtiro-

lerisch“ gesprochen. Bildeten vor 13 Jahren René Baur und Harald Golser das Torhüterduo, so werden dies heuer Thomas Tragust und Philipp Kosta tun. Tragust bringt sehr viel Erfahrung nach Bruneck. Der 30-jährige Vinschger hat 7 Weltmeisterschaften bestritten und stand bei zahlreichen Länderspielen zwischen den Pfosten. In der vergangenen Saison hütete „Tschomby“ beim HC Fassa das Tor. Zuvor erwies sich Tragust, der im Pustertal privat glücklich geworden ist, bei Meran, Fassa, Kaufbeuren (DEL2), Sterzing, Innsbruck (EBEL), Eppan und Neumarkt als sicherer Rückhalt. Der „Butterfly-Goalie“ aus Goldrain strahlt sehr viel Ruhe auf seine Vorderleute aus und ist mit den nötigen Reflexen ausgestattet. Er gilt als sehr nervenstark und lässt in der Regel sehr wenige Abpraller zu.

Ob Philipp Kosta sich auch in dieser Saison mit der Rolle des Ersatztorhüters zufrieden geben muss, wird sich zeigen. Obwohl ihm in den vergangenen Jahren stets ein ausländischer Torhüter vor die Nase gesetzt wurde, kam der 25-Jährige in der Serie A 38 Mal zum Einsatz. Der Rechtsfänger aus St. Lorenzen ist mit dem nötigen Talent ausgestattet und hat bereits ein Spiel für die italienische Nationalmannschaft bestritten (4:3 n.P. im November 2014 gegen Ungarn).

Von den 6 Verteidigern darf keiner länger ausfallen

Die Pusterer Hintermannschaft ist dünn besetzt. Das war bis kurz vor Saisonbeginn allerdings nicht so geplant. Stand

Prognose: Platz 3

Zugänge: Thomas Tragust (Fassa), Cory Pritz (Kalamazoo Wings/ECHL), Maximilian Lancsar (Mailand), Shayne Wiebe (Olten/NLB), Alex De Lorenzo Meo (Nacka/SWE U20), Wacey Rabbit (Nippon Paper Cranes/Asia League)

Abgänge: Tyler Weiman (Daemyung Killer Whales/Asia League), Trevor Johnson (Manchester Storm/GBR), Christian Willeit (Neumarkt), Daniel Glira (HCB Südtirol Alperia), Giulio Scandella (Asiago), Ryan Kavanagh, Francois Bouchard (beide Bordeaux/FRA), Justin Maylan (Fehervar/EBEL), Kevin DeVergilio (Karriereende), Patrick Rizzo (Ziel unbekannt)

HC Pustertal: Bilanz gegen …

Feldkirch

Gröden

Jesenice

Neumarkt

Rittner Buam

Sterzing

Zell am See

-Infografik: M. Lemanski

Thomas Tragust

die Rückkehr von Christian Willeit zum HC

Neumarkt schon seit längerem fest, so kam der Abgang von Daniel Glira zum HCB

Südtirol Alperia im letzten Moment. Deshalb stehen

Holick gerade

einmal 6 Verteidiger zur Verfügung. Sollte einer von diesen länger ausfallen, dann dürfte der Vizemeister ein Problem haben, wenngleich der gelernte Stürmer Patrick Bona im letzten Jahr als „Feuerwehrmann“ in der Abwehr eine gute Figur abgegeben hat. Neuer Abwehrchef ist Cory Pritz. Die Statistiken des 28-jährigen Kanadiers sind nicht unbedingt aufregend, dennoch könnte sich Pritz als echter Glücksgriff erweisen. Er gilt als Allrounder, der über eine gute

Übersicht verfügt und mit einem guten Schuss ausgestattet ist. Der eher klein gewachsene Verteidiger schaffte an der University of Chicago in der Universitätsmeisterschaft CIS den Durchbruch: In 5 Jahren bestritt Pritz 142 Spiele und sammelte dabei 93 Skorerpunkte (25 Tore). Vor 2 Jahren erfolgte der Sprung ins Profi-Lager und gleichzeitig über den großen Teich. Pritz erhielt einen Vertrag bei Briancon in Frankreich, kehrte in der vergangenen Saison aber wieder

Gegründet 1954

Stadion

HC Pustertal

Präsident muss neu gewählt werden

Oberer Rienzdamm 3 39031 Bruneck

-Infogra k: M. Lemanski

Rienzstadion 2050 Zuschauer 5 Mal Vize-Italienmeister (zuletzt 2015/16)

HC PUSTERTAL

Tel 346 0101495 Fax 0474 410 811

Größter Erfolg

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Cory Pritz

nach Nordamerika zu den Kalamazoo Wings in die ECHL zurück, wo er mit 32 Zählern punktbester Verteidiger war. Neben Pritz werden auch in dieser Saison Armin Helfer und Armin Hofer Überstunden leisten müssen. Die beiden Armins zählen nach wie vor zu den besten und zuverlässigsten Verteidigern des Landes. Armin Helfer ist nicht nur der Kapitän, sondern mit seinen 36 Lenzen auch der unbestrittene Leader im Pusterer Team. Der Allroundverteidiger kann defensiv wie offensiv Akzente setzen. Helfer dürfte dem

Eishockey noch länger erhalten bleiben. Schließlich sammelt er ab dieser Saison erste Erfahrungen als Nachwuchstrainer beim HC elpo Pustertal Junior. Aus der italienischen Nationalmannschaft dürfte er sich dagegen mit der WM in Kattowitz wahrscheinlich verabschiedet haben. Armin Hofer ist dagegen nach wie vor ein fixer Bestandteil des „Blue Teams“ und wird seine Erfahrung und körperlichen Voraussetzungen bei seinem Heimatverein einbringen müssen. Danny Elliscasis und Ivan Althuber haben sich zuletzt stets gesteigert und sich zu mittlerweile soliden, physisch starken Verteidigern entwickelt. Die Zukunft gehört Maximilian Leitner: Der 17-Jährige hat einen 3-Jahresvertrag erhalten und gilt als

Helmuth Seyr

Maria Conrater

Teresa Bauer

Fäden ziehen. Shayne Wiebe und Wacey Rabbit haben das Zeug, die neuen Superstars der Liga zu werden. Beide sind von der Statur her eher klein, aber genau dieser Spielertyp könnte in der AHL für Furore sorgen. Wiebe ist ein quirliger Spielmacher, der vor niemandem Respekt zeigt und über eine sehr gute Übersicht und Spielintelligenz verfügt. Er ist sehr mannschaftsdienlich, zudem ein Allrounder und Führungsspieler. Der

(218 Skorerpunkte in 305

Umwege den Sprung in die AHL. In den Jahren 2011

Armin Helfer
Shayne Wiebe
Wacey Rabbit

Spiele/7 Punkte), ECHL (12/12) und CIS (17/20) zum Einsatz. Mit nur 23 Jahren folgte der Sprung nach Europa, wo seine 1. und einzige Station der EHC Olten in der Nationalliga B war. In 3 Jahren „Nati B“ erarbeitete sich Wiebe auch in der Schweiz einen guten Ruf als Teamplayer und brachte es in 157 Spielen auf 132 Punkte. Rabbit (englisch: Hase) gilt als sehr schneller Spieler. Er ist mit viel Spielwitz und einer guten Übersicht ausgestattet. Der „Hase“ versteht es ausgezeichnet, seine Mitspieler immer wieder perfekt in Szene zu setzen. Rabbit, der 2005 von den Boston Bruins gedraftet worden ist, sammelte in der WHL mehr Punkte als Wiebe (257 Zähler in 330 Spielen). In der

(39 Punkte in 55

fühlte sich in seiner ersten

AHL kam der Center 342 Mal zum Einsatz, wobei er 103 Punkte verbuchte. Seine Europa-Karriere begann der 29-Jährige 2010 bei Medvescak Zagreb in der EBEL (39 Punkte in 55 Spielen). Nach 3 Jahren bei Lorenskog in Norwegen, wo ihm im Schnitt mehr als ein Punkt pro Spiel gelang, heuerte er in der vergangenen Saison bei den Nippon Paper Cranes (Japan) in der Asia League an. Detail am Rande: Sowohl Wiebe als

der vergangenen Saison bei den

auch Rabbit haben vor ihrer Vertragsunterschrift bereits einmal im Rienzstadion gespielt. Wiebe nahm 2014 mit Olten, Rabbit 2 Jahre vorher mit Lorenskog am Dolomitencup teil. Die einheimische Fraktion ist im Angriff im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Angeführt wird sie von den beiden „Oldies“ Patrick Bona und Max Oberrauch, die den jüngeren Stürmern nach wie vor ein Vorbild sind, und Nationalspieler Raphael Andergassen. Der Kalterer fühlte sich in seiner ersten Saison in Bruneck schnell heimisch und wusste auf der ganzen Linie zu überzeugen. Viktor Schweitzer hat zuletzt den Durchbruch geschafft und entpuppte sich als sehr konstanter Skorer. Thomas Erlacher, Lukas Tauber und Benno Obermair werden in dieser Saison Konkurrenz von den Jungspunden Alex De Lorenzo Meo, Elias Thum und Maximilian Lancsar bekommen. Der 20-jährige Lancsar aus Eppan bringt beste Voraussetzungen mit und könnte sich zur positiven Überraschung mausern.

Lancsar aus Eppan bringt

Das Beste
zum Schluss
Max Oberrauch
Maximilian Lancsar

Die Buam können erneut Geschichte schreiben

Normalerweise hat der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte historischen Charakter. Bei den Rittner Buam war das zuletzt anders. Der Klub aus Klobenstein, der auch in diesem Winter zum engsten Favoritenkreis zählt, könnte zum 2. Mal innerhalb eines Jahres Historisches scha en.

DBuam Jagd auf den 1. Titel in der Alps

er am 14. April 2016 errungene 2. Meistertitel in der Rittner Vereinsgeschichte fand bereits Aufnahme in die Geschichtsbücher. Schließlich wurde der italienische Meistertitel zum vorerst letzten Mal in Form einer über 7 Monate währenden Meisterschaft vergeben. In dieser Saison machen die Buam Jagd auf den 1. Titel in der Alps Hockey League (AHL), der ebenfalls historischen Charakter hätte.

Vertrag von Riku-Petteri Lehtonen wurde sehr früh verlängert

land verteidigt hatte, setzte im Vorjahr von Beginn an auf seinen tiefen Kader, agierte stets mit 4 Linien und schenkte den zahlreichen jungen Talenten sein Vertrauen. Diese steigerten sich im Verlauf der Meisterschaft und reiften zu zuverlässigen Spielern. Lehtonen besitzt die höchste finnische Trainerausbildung und ist ein sehr umgänglicher Mensch, für den stets die Mannschaft und nicht der einzelne Spieler im Mittelpunkt steht. Der fünffache Familienvater verlangt sehr viel von seinem Personal; in erster Linie Respekt.

-Infografik: M. Lemanski

Der Rittner Verein mit Präsident Thomas Rottensteiner an der Spitze, der einer der „Gründungsväter“ der AHL war, hat die Weichen für die anstehende Saison sehr früh gestellt. Der Vertrag mit Trainer Riku-Petteri Lehtonen wurde bereits am 21. Dezember 2015 bis 2017 verlängert, womit dem Finnen ein immenser Vertrauensvorschuss gegeben wurde. Lehtonen hatte bis dahin, aber auch danach, hervorragende Arbeit geleistet. Der 45-jährige Finne ist seit 10 Jahren Trainer und arbeitete in der vergangenen Saison erstmals außerhalb seines Landes. Lehtonen, der unter dem Rittner Sportdirektor Adolf Insam zwischen 2004 und 2007 3 Jahre lang erfolgreich für den HC Mai-

Dezember

Finnen ein immenser VertrauensvorLehtonen 3

Rittner Buam: Bilanz gegen …

Lehtonen hat in den Sommermonaten einen neuen Assistenten erhalten. Sein bisheriger Co-Trainer Roberto Scelfo will aus beruflichen Gründen kürzertreten und wird sich nur mehr um die Rittner Serie-B-Mannschaft kümmern. Seinen Platz neben Lehtonen wird in dieser Spielzeit Erwin Kostner einnehmen. Für den 58-jährigen Grödner ist es eine Rückkehr nach Klobenstein. Der ehemalige Nationalverteidiger war bereits in der Saison 2010/11 für einige Monate Cheftrainer bei Ritten, ehe er von Bruno Aegerter abgelöst worden war. Kostner ist ein absoluter Fachmann, der über sehr viel Erfahrung verfügt. Der Vater der ehemaligen Weltklasse-Eiskunstläuferin Carolina Kostner und von Nationalstürmer Simon Kostner, der bei den Rittner Buam auf Torjagd geht, ist kein Mann der großen Worte, versteht es aber ausgezeichnet, mit jungen Spielern zu arbeiten. Schließlich war Kostner, der in der letzten Saison Trainer beim HC Pustertal Junior war, in den vergangenen Jahren Trainer der italienischen U20- und U18-Nationalmannschaft.

Patrick Killeen setzt die Tradition starker Torhüter fort Wie wichtig der Torhüter im Eishockey ist, haben in jüngster Vergangenheit Jeff Maund, Phil Groeneveld, Michel Robinson, Frederic Cloutier, Jeff Pogge,

Erwin Kostner
Riku-Petteri Lehtonen

Chris Mason oder Andrew Engelage bei Ritten bewiesen. Patrick Killeen setzt in Klobenstein die Tradition starker Torhüter fort. Der 26-jährige Kanadier ist den Rittner Verantwortlichen im September 2015 im Rahmen eines Vorbereitungsspiels aufgefallen: Killeen bestritt damals mit der Carleton University ein Testspiel in Klobenstein und überzeugte mit sehr schnellen Reflexen und beeindruckenden Saves. Er ähnelt körperlich und in seiner Spielweise seinem Vorgänger Andrew Engelage. Trotz seiner Größe (1,92 Meter) gilt der Kanadier als sehr beweglicher Goalie der modernen Generation. In der Vorbereitung deutete Killeen bereits sein Talent und Können mehrmals an. Killeen bestritt zwischen 2006 und 2010 152 Jugendspiele in der OHL. 2008 wurde er von den Pittsburgh Penguins als Nummer 180 in der 6. Runde gedraftet. Zwischen 2010 und 2013 pendelte der Hybrid-Stil-Goalie, der nicht so leicht ausrechenbar ist, zwischen AHL (7 Spiele) und ECHL (120 Spiele) hin und her. Zuletzt hütete Killeen 2 Jahre lang das Tor von Carleton in der kanadischen Universitäts-Liga CIS, wobei er 29 Mal zum Einsatz kam. Gleich in seiner 1. Saison wurde er als Top-Torhüter der Liga ausgezeichnet und bestritt das All-Star-Game. Hinter Killeen wird Hannes Treibenreif die Nummer 2 bei den Buam sein. Der 19-Jährige ist ein eher klein gewachsener Schlussmann, der in der vergangenen Saison in der Serie B immer wieder sein Können aufgezeigt hat. Treibenreif hat aber auch schon 6 Serie-A-Spiele bestritten und ist derzeit eines der größten Torhütertalente in

Italien. Er war bei 2 U18-Weltmeisterschaften und zuletzt bei den U20-Titelkämpfen die italienische Nummer 1.

Die Abwehr muss vorerst ohne Ausländer auskommen

In der Abwehr wird Christian Borgatello die Fäden ziehen, nachdem vorerst kein Ausländer für die Defensivabteilung vorgesehen ist. Das

könnte sich im November anlässlich des Continental Cups mit der eventuellen Rückkehr des letztjährigen „Verteidigungsministers“ Brad Cole ändern. Borgatello scheint wie der Wein zu sein: Je älter, desto besser. Der 34-Jährige zählt nach wie vor zu den besten einheimischen Verteidigern und war im heurigen Sommer auch beim HCB Südtirol Alperia heiß begehrt.

Rittner Buam

Gegründet 1928

Stadion

Arena Ritten

Präsident

Thomas Rottensteiner

Größter Erfolg

2000 Zuschauer 2 Mal Italienmeister (zuletzt 2015/16)

RITTEN SPORT AS GMBH

Zaberbach 15 39054 Klobenstein

Tel 0471 358071 Fax 0471 358861

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-Infogra k: M. Lemanski
Patrick Killeen

„Skizzo“ entschied sich aber für die Rittner Buam, die er erneut als Kapitän aufs Eis führen wird. Der Meraner ist ein unermüdlicher Antreiber, der stets bis zum Umfallen kämpft und für seine jüngeren Verteidigerkollegen ein echtes Vorbild darstellt. Borgatello hat defensiv wie offensiv kaum Schwächen und in seiner beeindruckenden Karriere bereits 6 Meistertitel gewonnen. Die Lücke, die David Ceresa hinterlassen hat, soll Roland Hofer schließen. Der 26-Jährige verbrachte die vergangenen 2 Jahren beim HCB in der EBEL, wo er allerdings nur sporadisch zum Einsatz gekommen ist. Zuvor verbrachte Hofer, der bei Sterzing das Eishockeyspielen erlernt hat, 6 Saisonen in Finnland. Der ehemalige Nationalverteidiger gilt als kompromissloser Aufräumer, der aber auch im Spiel nach vorne Impulse setzen kann. Fabian Ebner ist mit seinen 24 Jahren der drittälteste Spieler im Rittner Defensivverbund. Der Eppaner wusste in Klobenstein auf Anhieb zu überzeugen und trug sich in der Meistersaison gleich 24 Mal in die Skorerwertung ein. Der gelernte Stürmer, der vor 5 Jahren zum Verteidiger umfunktioniert wurde, ist die Zuverlässigkeit in Per-

son, geht kaum ein Risiko ein und gilt als sehr solider Verteidiger. Dasselbe gilt für die 3 Eigengewächse Andreas Alber, Max Ploner und Ivan Tauferer, die bereits in der vergangenen Saison immer wieder ihr großes Talent unter Beweis gestellt haben. Mit Daniel Spimpolo hat sich in der Vorbereitung ein Bozner Talent, das zuletzt die Ausbildung in Lugano genossen hat, für höhere Aufgaben empfohlen.

Schwedische Zwillinge sollen den Angri beleben Die Rittner Offensivabteilung, in der Mittelstürmer Mangelware sind, wurde stark verjüngt, nachdem Emanuel Scelfo und Luca Ansoldi ihre Karrieren in der Serie B ausklingen lassen werden. Neben den bestätigten Julian Kostner, Alex Frei und Markus Spinell wurden Hanno Tauferer, Kevin Fink, Matthias und Johannes Fauster vom B-Team in die 1. Mannschaft befördert. Die 6 Jungspunde sollen gemeinsam mit „Oldie“ Dan Tudin, der in Klobenstein in seine bereits 11. Saison geht, Alexander Eisath, Simon Kostner, Thomas Spinell und Matthias Fauster für die Akzente vor dem gegnerischen Tor sorgen. „Verstärkung“ erhält die einheimische Sturmfraktion von den schwedischen Zwil-

Rittner Buam

Prognose: Platz 2

gelstürmer, die sich nicht nur körperlich sondern auch spielerisch enorm ähneln, spielten bislang bei all ihren Stationen

Linie. In ihrer nunmehr zehnjährigen Profikarriere bringen es die beiden 29-Jährigen auf beachtliche Werte in den beiden höchsten schwedischen Spielklassen: Oscar Ahlström erzielte in 246 Erstligaspielen 79 Punkte, in der 2. Liga stehen ihm in 290 Spielen 147 Punkte zu Buche. Ähnwurde, ist die Zuverden lingen Oscar und Victor Ahlström. Die beiden Flüdie bei all ihren Stationen zusammen in einer auf schwedischen Spielklassen:

Zugänge: Patrick Killeen (Carleton University/CIS), Roland Hofer (HCB Südtirol Alperia), Daniel Spimpolo (Lugano U20), Hannes Treibenreif, Kevin Fink, Matthias Fauster, Johannes Fauster, Hanno Tauferer (alle Rittner Buam B), Oscar Ahlström, Victor Ahlström (beide Frisk Asker/NOR)

Erstligaspielen 79 Punkte, in 290 Spielen 147 Punkte zu Buche. Ähnlich lesen sich

Abgänge: Andrew Engelage (Karlskoga (SWE), David Ceresa, Jan Waldner (beide Eppan), Emanuel Scelfo (Kaltern), Luca Ansoldi (Meran), Brandan Cook (Dresden/DEL2), Mark Van Guilder (Stavanger/NOR), Brad Cole (Ziel unbekannt)

die Statistiken von Victor Ahlström, der in 243 SHL-Spielen 70 Mal und in 306 Zweitliga-Spielen 159 Mal punktete. Zuletzt waren die sehr schnellen und technisch versierten Zwillinge, die eine gute Grundausbildung erhalten haben, für Frisk Akser in Norwegen auf Torjagd gegangen. Der Rittner Vorstand besitzt bei den Zwillingen eine Ausstiegsklausel und könnte den Vertrag nach dem Continental-CupHeimturnier (18. bis 20. November) auflösen.

Victor (links) und Oscar Ahlström

Torwartschoner neu erfunden

„Bauer“ ist weltweit der führende Eishockey-Ausrüster. „Bauer“ produziert alles vom Schlittschuh bis zum Helm. Aber nicht nur für Spieler sondern auch für Torhüter. Vor kurzem kam der neue Torwartschoner „Supreme 1S OD1N“ auf den Markt, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.

Der „Supreme 1S OD1N“ verbessert die Rebound-Kontrolle dank nahtloser C.O.R.Tech-Konstruktion: Die Hartgummischeibe prallt weit ab. Das „Custom Rotation System“ verleiht passgenauen Sitz und ermöglicht die optimale Drehung im Tor. Grafiken werden nicht mehr auf das Pad genäht, weil Bauer eine eigene Haut bestehend aus 5 Schichten entwickelt hat. Die Gleitfähigkeit ist im Vergleich zu NXG-Produkten um 49 Prozent verbessert, da es keine Näh-

te, Stiche oder mögliche Bindungen gibt.

Neben dem Towartschoner, dessen Gewicht um 23 Prozent geringer ist, als bei herkömmlichen Schonern, gibt es ein neues Gurtsystem, das die vollständige Anpassung der perfekten Passform mit Klettbändern ermöglicht. Der „Supreme 1S Blocker“ ist der neue Stockhandschuh von „Bauer“. Mit XRD verstärkte Finger absorbieren den Aufprall und schützen die Hände der Schlussmänner. Der Blocker bietet Torhütern zusätzliche Mobilität und mehr Stockgefühl. Des Weiteren wurde der Fanghandschuh „Supreme 1S Catch Glove“ auf den Markt gebracht.

Ein Novum stellt auch der neue Schlittschuh für Torhüter, „Supreme 1S“, dar.

Dieser Schuh besitzt eine

leichtere Außensohle für noch schnellere Bewegungen. Das asymmetrische Design ermöglicht eine tiefere Hockstellung. Der revolutionäre Kufenhalter, der ohne Verkleidung auskommt, verleiht Goalies einen größeren Angriffswinkel für Pucks, die bisher als unhaltbar galten.

Vor kurzem hat „Bauer“ den Eishockey-Ausrüster „Easton“ aufgekauft. Easton war weltweit bei Schlägern die Nummer 1. Vor allem die Schläger „Easton Stealth“ und „Easton Synergy“ sind bei den Profis sehr beliebt. Sie verleihen den Spielern ein großartiges Puckgefühl, mehr Genauigkeit und mehr Power in den Schüssen.

Fast alles ist möglich

In der vergangenen Saison zählten die Broncos Sterzing Weihenstephan zu den positiven Überraschungen. Die „Wildpferde“ galoppierten von Beginn an im oberen Tabellendrittel mit und blieben erst im Halb nale gegen die Rittner Buam auf der Strecke. Das soll sich in diesem Winter nicht ändern, wenngleich sich in den Sommermonaten bei den Broncos wieder einiges verändert hat.

Mit Torhüter Mark Demetz, Philipp Pircher, Rupert Stampfer und dem kanadischen Spielmacher Jason Walters haben 4 Leistungsträger der vergangenen Spielzeit jeweils ihre Karriere beendet. Auch die Zukunft von Hannes Stofner hängt aus beruflichen Gründen an einem seidenen Faden. Die restlichen 3 Ausländer Maksims Sirokovs, Adam Hughesman und Taylor Stefishen, die allesamt zu gefallen wussten, wurden nicht bestätigt. Trotzdem muss den Sterzinger Fans nicht bange sein. Zum einen ist es dem Vorstand gelungen, Erfolgstrainer Clayton Beddoes zu halten, zum anderen werden die neuen Gastarbeiter in der AHL Akzente setzen.

Clayton Beddoes ist ein Erfolgsgarant

bevor Asiago am letzten Spieltag noch vorbeizog.

Beddoes ist in Trainerkreisen ein absoluter Fachmann und stand in den vergangenen Monaten auch bei anderen Vereinen hoch im Kurs. Der einstige Mittelstürmer ist bei seinen Spielern sehr beliebt und wird von allen respektiert. Beddoes besitzt das nötige Fingerspitzengefühl und weiß genau, wenn er die Zügel anziehen muss und wenn er sie dann wieder schleifen lassen kann. Der

der Assistent von Natio-

Talenteschmiede erhielten das Vertrau-

enden wollenden Verlet-

Clayton Beddoes leistete in der vergangenen Saison in der Fuggerstadt ausgezeichnete Arbeit. Der Kanadier ließ begeisterndes und erfolgreiches Eishockey spielen. Ganz nebenbei gelang es dem 45-Jährigen, der in der Saison 2001/02 in Sterzing seine Spielerkarriere beendet hatte, mehrere Nachwuchshoffnungen in die 1. Mannschaft einzubauen. Gleich 7 junge Spieler reiften zu praktisch fixen Größen im Sterzinger Kader. Aber noch weitere Spieler aus der Sterzinger Talenteschmiede erhielten das Vertrauen des Trainers und dankten es ihm mit guten Leistungen und einem enormen Entwicklungsschritt. Gleichzeitig schaffte es der Assistent von Nationaltrainer Stefan Mair mit dem Team trotz einer nicht enden wollenden Verletzungsserie über 41 von 42 Spieltagen einen Platz in den Top-3 der Meisterschaft zu halten,

terschaft zu halten,

gelernte Tischler hatte 2005

Clayton Beddoes hat auch in dieser Saison auf der Sterzinger Bank das Sagen.
Dominik Steinmann

die Trainerlaufbahn eingeschlagen und war 5 Jahre lang in der DEL vorrangig Assistenztrainer. Zwischen 2012 und 2014 arbeitete der Familienvater mit großem Erfolg bei Cortina und führte den Altmeister zweimal sensationell ins Halbfinale. Dasselbe gelang ihm zuletzt mit Sterzing.

Dominik Steinmann steigt zur Nummer 1 auf Ursprünglich wollte Sterzing mit John Morelius und Dominik Steinmann in die Saison starten. Der 19-jährige Schwede hatte bei den Broncos einen Try-out-Vertrag bis zum 15. September unterzeichnet und wusste in den Vorbereitungsspielen zunächst auch zu überzeugen. In den letzten 2 Spielen vor dem Saisonbeginn zeigte Morelius allerdings Nerven und griff mehrmals daneben. Deshalb wurde der Try-outVertrag am 12. September vorzeitig aufgelöst und Steinmann stieg über Nacht zur Nummer 1 auf.

„Steini“ hat in der vergangenen Spielzeit die Chance beim Schopf gepackt und konnte in der 2. Saisonhälfte endlich sein ganzes Potenzial abrufen. Nach der Verletzung von Mark Demetz, der seine Karriere aufgrund einer hartnäckigen Gehirnerschütterung vorzeitig beendet hat, wurde Steinmann zum Stammtorhüter befördert und überraschte in den 17 Spielen mit starken Auftritten. Der 27-Jährige legte sein Nervenkostüm, das ihm zuvor oft einen Streich gespielt hatte, mühelos ab und erwies sich als sicherer Rückhalt. In den vergangenen 11 Jahren brachte es der 27-Jährige auf 73 Spiele für seinen Heimatverein

und darf in diesem Winter mit noch mehr Spielzeit liebäugeln. Mit Robin Quagliato steht ihm ein talentierter Torhüter zur Seite, dem allerdings die nötige Erfahrung bei den Großen fehlt. Der 17-Jährige aus Leifers besucht in Sterzing die Oberschule mit Fachrichtung Sport. Der italienische U18-Nationaltorhüter hat die vergangene Saison bei den Starbulls Rosenheim in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) verbracht. Der Sterzinger Vorstand wird vorerst nichts überstürzen und voraussichtlich erst zu einem späteren Zeitpunkt einen ausländischen Torhüter unter Vertrag nehmen.

Simon Löf ist der neue Abwehrchef In der Abwehr wird Simon Löf die Rolle des Dirigenten einnehmen. Der 25-jährige Schwede soll und wird die Lücke schließen, die der Lette Mak-

Asiago

Cortina

Fassa

Feldkirch

Gröden

Jesenice

Neumarkt

Pustertal

Rittner Buam

-Infografik: M. Lemanski

WIR BAUEN ZUKUNFT

sims Sirokovs hinterlassen hat. Löf bringt beste körperliche Voraussetzungen mit und ist gleichzeitig ein guter Eisläufer mit sehr guter Mobilität. Sowohl der 1. Pass im Spielaufbau sowie

Broncos Sterzing: Bilanz gegen …

Simon Löf

Strafminuten führen kann. Zudem schreckt Verreault-Paul, der in den vergangenen 3 Saisonen bereits in Europa gespielt hat, vor nichts und niemandem zurück. Behenna schloss vor kurzem seine Ausbildung in Mathematik und Wirtschaftswissenschaften an der University aufgrund einer schweren Knöchelver-

mit 40 Punkten in 50 Spielen ligaweit der fünftbeste Verteidiger. Hinter diesem Duo drängen sich mit Daniel Maffia und Michael Messner 2 talentierte Verteidiger auf, die sich vor niemandem verstecken müssen. Maffia musste in der vergangenen Saison aufgrund einer schweren Knöchelverletzung mehrere Monate pausieren und will es heuer wieder wissen. Michael Messner kehrt nach einer eher durchwachsenen Saison, die in der 3. finnischen Liga begonnen und in Cortina geendet hatte, zu seinem Heimatverein zurück, wo er den endgültigen Durchbruch schaffen will.

Angri den Ton an

sein Auge für den Mitspieler und sein guter Schuss im Überzahlspiel machen Löf zu einem starken Allrounder. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler hat bisher durchwegs in seiner schwedischen Heimat gespielt, wo er es auf beachtliche 211 Einsätze in der SHL (15 Skorerpunkte) und 154 Spiele in der Allsvenskan (23) brachte. Im Defensivverbund schmerzt das vorzeitige Karriereende von Philipp Pircher sehr. Der Kapitän war über Jahre hinweg eine fixe und zuverlässige Größe und hat aus beruflichen Gründen die Schlittschuhe vorzeitig an den berühmten Nagel gehängt. Deshalb sind vor allem die erfahrenen Fabian Hackhofer und Simon Baur, dessen Zukunft ebenfalls aus beruflichen Gründen lange Zeit ungewiss war, noch mehr gefordert. Hackhofer geht bei seinem Heimatverein bereits in die 9. Saison. Trotz seiner kleinen Statur versteckt sich der Allrounder vor keinem Gegner. Simon Baur hat sich zuletzt zu einem offensiv gefährlichen Zweiwegeverteidiger entwickelt und konnte gleichzeitig die Konstanz im Spiel in der eigenen Zone verbessern. In der abgelaufenen Saison war Baur

Cortina geendet

matverein zurück, wo er den endgülti-

Während die Abwehr „schwedisch“ geprägt ist, sollen 2 Kanadier den Angriff führen. Die beiden Center Francis Verreault-Paul und Colin Behenna werden die offensiven Akzente setzen. Verreault-Paul stammt aus dem 2200-Seelen-Städtchen Mashteuiatsh in Quebec und kommt mit exzellenten Referenzen ins Wipptal. Der 29-jährige Frankokanadier mit Innu-Wurzeln ist ein sehr schneller Eisläufer, der sowohl im Powerplay als auch im Spiel 5-gegen-5 torgefährlich ist.

Der quirlige Mittelstürmer spielt mit einer hohen Intensität, was auch zu vielen

Prognose:

Platz 6

Zugänge: Robin Quagliato (Rosenheim/ DNL), Simon Löf (Vita Hästen/SWE2), Michael Messner (Cortina), Michael Delueg (Eisbären Berlin/U19), Felix Tschimben, Denny Deanesi (beide Kaltern), Colin Behenna (University of Waterloo/CIS), Luca Felicetti (Fassa), Francis Vereault-Paul (Gentofte/DAN)

Abgänge: Maksims Sirokovs (Neman Grodno/BLR), Daniel Fabris (Eppan) Taylor Ste shen (Dijon/FRA), Adam Hughesman (Znojmo/EBEL), Hannes Stofner (Zukunft ungewiss), Philipp Grandi (Ziel unbekannt), Mark Demetz, Philipp Pircher, Rupert Stampfer, Jason Walters (alle Karriereende)

Michael Messner
Francis Verreault-Paul

of Waterloo ab, wo er 4 Jahre lang für das Eishockeyteam der Warriors spielte und eine ganze Reihe an Ehrungen gesammelt hatte, darunter eine Nominierung in das 2. All-Star-Team der CIS. Mit 1,72 Meter Körpergröße und 77 Kilogramm Gewicht bringt er fast genau dieselben Maße mit, wie Johnny Lazo, der im Vorjahr bis zu seinem vorzeitigen Abschied die BroncosFans verzückt hatte. Behenna kann weit bessere Statistiken als sein Vorgänger aufweisen. Mit 150 Skorerpunkten in 109 Spielen setzte er sich an die 3. Stelle der ewigen Bestenliste bei den Warriors. Zum Vergleich: Lazo brachte es in 132 Spielen „nur“ auf 132 Punkte. Vor seiner Universitätskarriere bildete Behenna, der ein harter Arbeiter und vorbildlicher Leader ist, zusammen mit den jetzigen NHL-Stars Mark Scheifele und Tanner Pearson ein brandgefährliches Offensiv-Trio bei den Barrie Colts in der OHL, wo er in 273 Spielen 217 Punkte sammelte.

Die Riege der einheimischen Stürmer führen auch in diesem Jahr Patrick Mair, Tobias Kofler und Daniel Erlacher an. Unterstützung erhalten sie heuer von Luca Felicetti. Der bald 35-Jährige aus Cavalese hat den Großteil seiner Karriere in der Serie A verbracht. In der höchsten Spielklasse stand der vielseitige Stürmer, der als Center oder Flügel eingesetzt werden kann, für den HC Fassa, Pontebba, Valpellice, Cortina und Ritten 689 Mal auf dem Eis. Dabei gelangen dem ehemaligen National-

spieler, der zweimal den Italienpokal gewonnen hat, 532 Punkte (171 Tore). Den endgültigen Durchbruch dürfte in diesem Jahr Ivan Deluca schaffen. Der Jung-Nationalspieler ist einer der talentiertesten Spieler überhaupt und bringt beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere mit. Kurz vor Saisonbeginn nahmen die Broncos noch Denny Deanesi unter Vertrag. Der 23-Jährige ist nicht nur aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen eine Bereicherung.

Broncos Sterzing

Gegründet 1948

Präsident

AMATEUR W.S.V. STERZING EISSPORT GMBH Simone Bressan

Stadion Weihenstephan-Arena 1440 Zuschauer Vize-Italienmeister in der Saison 1997/98 2 Mal A2-Meister (zuletzt 2008/09)

Karl-Riedmann-Platz 1 39049 Sterzing

-Infogra k: M. Lemanski

Tel 0472 767778 Fax 0472 762497

info@broncos.it www.broncos.it

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HDD Jesenice

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

33 Zan Us 10.06.9618083

39 Rok Stojanovic11.08.9019780

17 Miha Logar 09.07.9517878

20 Marko Tarman 08.07.9618782

27 Ales Jeklic 03.02.9518483

Abwehr

28 Nejc Berlisk 04.05.8918488

29 Alexander Magovac09.02.9118292

37 Gasper Cerkovnik17.04.9217776

38 Ales Kranjc 29.07.8118291

43 Martin Oraze (AUT) 09.10.8419182

10 Blaz Tomazevic 14.10.9718082

11 Luka Kalan 03.05.9317875

12 Gasper Glavic29.04.9718271

13 Nate DiCasmirro (ITA/CAN) 27.09.7817889

16 Miha Brus 09.02.8718078

18 Marjan Manfreda23.11.8317781

23 Urban Sodja 21.11.9119097

31 Eric Pance 10.04.9117880

68 Shane He ernan (CAN) 28.09.8718182

81 Saso Rajsar (SLO/CRO) 18.08.8817480

88 Jure Sotlar 26.07.9317274

91 Tadej Cimzar 21.04.9218580

97 Jan Jezovsek 22.04.9718498

Trainer: Nik Zupancic (bestätigt)

Prognose: Platz 4

HC Asiago

EC Salzburg II

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

Abwehr

Axel Feichter (AUT/SWE) 30.03.94193104

Kevin Reich (GER) 26.10.9518595

Lucas Birnbaum09.06.9719087

Daniel Jakubitzka17.06.9618582

Marcus Jörgensen (SWE) 21.01.9618986

David Matejovic (SVK) 21.08.98195110

Emil Quaas (GER) 20.12.9618888

Stefan Steinacher20.11.9517876

Paul Sztatecsny27.03.9817678

Raphael Wolf 29.12.9519998

Maximilian Daubner (GER) 20.09.9717977

Maximilian Egger11.09.9618895

Lukas Kainz 02.09.9518385

Patrik Kittinger01.06.9618784

Alexander Lahoda01.08.9617876

Angri

Martin Pospisil (SVK) 19.11.9918677

Niklas Postel (GER) 19.03.9818176

Marek Valach (SVK) 18.07.9817978

Daniel Wachter 01.04.9716668

Christof Wappis 18.08.9717573

Dario Winkler 18.05.9717777

Samuel Witting 14.01.9817578

Trainer: Matt Curley (bestätigt) Prognose:

HC Fassa

Abwehr

1 Luca Stevan 04.06.9719086

29 Frederic Cloutier (ITA/CAN) 14.05.8118182

Pos. Nr. Name Geboren cmkg Tor

32 Davide Mantovani14.04.9518894

2 Francesco Forte18.04.9917767

3 Mike Sullivan (CAN) 16.06.9218588

4 Dan Sullivan (ITA/CAN) 26.04.8718190

7 Andrea Strazzabosco07.10.9418283

17 Lorenzo Casetti14.09.9319089

23 Stefano Marchetti11.10.8618183

24 Andreas Lutz30.03.8618184

9 Colin Long (USA) 19.06.8918086

10 Giulio Scandella (ITA/CAN) 18.09.8918583

13 Davide Dal Sasso13.02.9718065

14 Matteo Tessari 30.07.8918285

16 Michele Stevan11.03.9318187

20 Stefano Piva 21.06.9117588

21 Anthony Nigro (CAN) 11.01.9018084

54 Davide Conci20.03.9618080

55 Federico Benetti08.06.8617379 88 Fabrizio Pace11.10.9518086 95 Marco Magnabosco12.08.9517576

Trainer: Tom Barrasso (neu)

Marco Lorenz15.01.9717771

6 Gianluca March18.04.9717882 8 Neil Manning (CAN) 12.05.9118084 17 Soel Constantin17.04.9417882 20 Thomas Dantone29.10.8218592 23 Filip Björk (SWE) 01.10.8618588

Simone Olivero06.04.9518186

Ron Ivany (bestätigt)

Prognose: Platz

EC Bregenzerwald

35 Gernot Wegerer 03.04.9617473

70 Viktor Scherrieble (SWE) 29.09.9518075

95 Jonas Wohlgenannt 28.05.9917663

2 David Mitgutsch24.06.8718486

4 Mark Kompain13.07.9618493

7 Philip Siutz 14.03.9418890

15 Hannes Kotinsky25.01.9517890

Abwehr

17 Corin Konradsheim07.11.9319296

18 Marc Stadelmann30.06.8418192

26 Scott Nordh (SWE) 12.11.9217680

28 Jürgen Fussenegger13.06.8918085

42 Antti Kauppila (FIN) 10.07.8917891

98 Jonas Ko er 26.12.9818989

9 Christian Ban 16.03.8217978

11 Oliver Achermann (AUT/SUI) 16.01.9419688

14 Julian Zwerger29.01.9717370

22 Fabian Glanznig05.02.9017476

40 Andreas Judex13.03.8117984

44 Samu Pitkänen (FIN) 24.09.8717280

58 Christian Haidinger03.12.8918082

Angri

71 Kai Fässler 22.06.9918362

74 Marcel Wolf 25.08.9018078

77 Maximilian Hohenegg07.07.9618284

88 Daniel Ban 11.11.9317876

89 Philip Putnik 08.09.9218586

92 Dominic Haberl22.01.9619092

93 Philipp Koczera22.07.9317072

97 Simeon Schwinger (AUT/SUI) 07.10.9717666

Trainer: Alex Stein (bestätigt)

Prognose: Platz 9

EC Kitzbühel

Klagenfurter AC II

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

Abwehr

Thomas Dechel11.11.9217880

Jakob Holzer 02.12.9818277

Christoph Duller14.02.9418893

Martin Goritschnig25.09.9819299

Michael Kernberger24.01.9718379

Daniel Kronig03.11.9417978

Wolfgang Pu 20.11.9818683

Ramon Schnetzer12.08.9617879

Lukas Telsnig 28.02.9618188

Thomas Vallant 01.12.9518497

Philipp Wilhelmer 28.02.97190104

Felix Zandonella20.06.9818061

Philipp Adlassnig27.02.9718374

Marco Brucker14.05.9118281

Philipp Cirtek03.01.9418588

Ruslan Gelfanow (AUT/RUS) 08.05.9518185

Simon Hammerle08.08.9817785

Valentin Hammerle08.08.9817977

Patrik Korytko (SVK) 30.08.9318376

Nikolaus Kraus21.11.9618381

Angri

Philipp Kreuzer01.04.9518073

Rene Krumpl02.03.9517373

Florian Kurath09.05.9518283

Daniel Obersteiner02.02.9817578

Luka Peterlin (SLO) 26.02.9418080

Marco Richter19.11.9518380

Luca Rodiga 11.04.9817375

Kevin Schettina08.11.9317372

Philipp Waldner 22.01.9718282

Trainer: Ryan Foster (neu)

Prognose: Platz 14

24 Thomas Hechenberger07.04.9018073

29 Markus Rainer29.02.8817777

Pos. Nr. Name Geboren cmkg Tor

31 Theresa Hornich07.01.9117063

20 Marc Trummer 07.02.9218492

22 Christoph Hörtnagl03.08.9018385

33 Maximilian Kreiner26.06.9619084

38 Johan Burlin (SWE) 25.04.8919088

69 Christoph Exenberger13.01.9317878

71 Filip Orsagh (AUT/SVK) 19.08.9418181

81 Christian Heinricher25.05.9517374

9 Christoph Echtler (AUT/GER) 13.11.8917775

10 Danko Deveri (TCH) 06.11.9218989

11 Henrik Hoch lzer02.06.9118785

12 Klemens Kuchinka29.09.9319186

15 Felix Brunner20.10.9518679

16 Patrick Huber19.12.9118887

18 Tommi Laine (FIN) 20.05.8618590

21 Kevin Wirl 07.06.8918578

63 Peter Lenes (AUT/USA) 03.04.8616474

87 Christian Baierl23.10.9917169

91 Mike Hummer26.07.9318777

94 Fritz Schröder22.11.9517478

97 Christopher Feix20.06.9218080

Trainer: Joe West (bestätigt)

Drew Omicioli (Cortina)

22 Schieds- und 34 Linienrichter

Ohne Unparteiische kein Eishockey. Die „Zebras“ gehören zum Spiel wie die beiden Mannschaften. In dieser

Saison werden 22 Schieds- und 34

Linienrichter die AHL-Spiele auf italienischem Boden und sämtliche Partien der Serie B leiten.

Vorstand

Ehrenpräsident:

Roman Gasser (†)

Präsident:

Renzo Stenico

Vizepräsident:

Giancarlo Bosio

Mitglieder: Luca Cassol, Thomas Gasser, Mauro Scanacapra

Ehrenmitglieder:

Luciano Checchini (†), Luciano Claut, Abbiati G. Galetti (†), Roman Gasser (†), Adolfo Girtler (†), Mario Guichardaz, Roberto Moschen, Ruggero Savaris, Bruno Stenico (†), Cesare Tadini, Renato Tortelli, Alfio Tuzzi (†)

Disziplinen-Kommission: Mario

Guiachardaz, Giuseppe Coceano, Matteo Rigoni

Verantwortlicher

Schiedsrichter-Beobachter: Renato Tortelli

Schiedsrichter

Marco Bagozza, Andrea Benvegnù, Marco Bettarini, Luca Cassol, Nadir Ceschini, Glauco Colcuc, Davide Deidda, Claudio Ferrini, Daniel Gamper, Thomas Gasser, Michele Gastaldelli, Patrick Gruber, Alex Lazzeri, Simone Lega, Fabio Lottaroli, Luca Marri, Marco Mori, Andrea Moschen, Claudio Pianezze, Karl Pichler, Leandro Soraperra, Turo Virta

Linienrichter

Nicola Basso, Alessio Bedana, Cristiano Biacoli, Jessica Brambilla, Andrea Carrito, Christian Cristeli, Matthias Cristeli, Alessio D’Aniello, Fabrizio De Toni, Mauro De Zordo, Tommaso Facchin,

Alle Eishockey-Italienmeister

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

SG Cortina

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand Inter

HC Mailand Inter

HC Diavoli R-N

HC Mailand Inter

HC Mailand Inter

SG Cortina

HC Mailand Inter

SG Cortina

HC Diavoli R-N

HC Diavoli R-N

HC Bozen Meistertitel seit

HC Gröden HC Meran Südtirols

ASS. Milanese

ASS. Milanese

ASS. Milanese

HC Mailand

HC Mailand

HC Diavoli

HC Mailand

-Infografik: M. Lemanski

HC Diavoli M

SG Cortina

SG Cortina

HC Bozen

SG Cortina SG Cortina SG Cortina

Cortina

Cortina

Federico Giacomozzi, Piero Giacomozzi, Luca Grisenti, Mirjam Gruber, Albano Lisignoli, Maurizio Lorengo, Ivan Maiorano, Manuel Manfroi, Simone Mischiatti, Federico Pace, Ulrich Pardatscher, Omar Piniè, Alberto Plancher, Daniel Rigoni, Simone Soraperra, Federico Stefenelli, Stefano Terragni, Helga Tschörner, Claus Unterweger, Simone Vignoli, Willi Volcan, Alex Waldthaler, Alex Wiest

Supervisoren

Luigi Cavallaro, Giuseppe Coceano, Gianpaolo Gaspari, Roberto Guerra, Romeo Manfroi, Karel Metelka, Piero Nobili, Gianmario Punzetti, Ruggero Savaris, Renato Tortelli

HC Gröden

SG Cortina SG Cortina SG Cortina

HC Bozen

SG Cortina

SG Cortina

HC Gröden

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Gröden

HC Gröden

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

Bozen

HC Meran

AS Varese

HC Bozen

AS Varese

HC Bozen

Saima Mailand

Devils Mailand

Lion Mailand

Milan Hockey

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen HC Meran HC Bozen HC Asiago

Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

SG Cortina

HC Bozen

HC Bozen

HC Asiago

HC Asiago

HC Bozen

HC Asiago

Ritten Sport

HC Asiago

Meistertitel und Italienpokal

Die Serie B startet am 24. September in die neue Saison. Auch die zweithöchste Spielklasse wartet mit mehreren Neuigkeiten auf. Zum einen geht es für die 13 verbliebenen Teams um den Meistertitel, zum anderen um den Italienpokal.

Eigentlich hätten – so wie vor einem Jahr – 16 Mannschaften die 2. Liga bestreiten sollen. Doch der HC elpo Pustertal Junior entschied sich dazu, sein Team aufgrund einer zu dünnen Spielerdecke zurückzuziehen. Der HC Neumarkt wechselte in die Alps Hockey League (AHL) und der AHC Vinschgau in die Serie C. Deshalb blieben nur mehr 13 Klubs über. Unter ihnen sind 5 Südtiroler Teams, die bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden wollen. Vor allem der HC Meran Pircher wird erneut ganz vorne mitmischen. Aber auch der HC Eppan Roi Team, der SV Kaltern Rothoblaas, der ASC Auer und die Rittner Buam B haben sich das Play-off als Minimalziel gesetzt. Neben Meran sind vor allem Eppan, Mailand, Pergine und Fiemme am stärksten einzuschätzen. Während Alleghe und Vorjahresfinalist Pergine für eine Überraschung gut sein könn-

Der HC Meran und Pergine standen sich im Vorjahr im Finale gegenüber.

ten, werden Varese, Como, Chiavenna und Feltre erneut einen schweren Stand haben.

In der Regel bestreiten die Mannschaften jeweils ein Spiel pro Woche; ausgenommen sind Feiertage und die Weihnachtsferien. Nach einer Hin- und Rückrunde (26 Spieltage) ziehen die besten 8 Teams ins Play-off ein. Der Meister steht spätestens am 12. April 2017 fest. Die restlichen 5 Mannschaften ermitteln im Play-out (nur Hinrunde) den Absteiger.

Weil die Serie B die höchste rein italienische Meisterschaft ist, wird der

Italienpokal unter den Zweitligisten ausgespielt. Die 13 Mannschaften sind dabei in 3 Kreise (Nord, West und Ost) aufgeteilt und bestreiten zwischen 6. Oktober 2016 und 9. Februar 2017 eine Hin- und Rückrunde.

Die 3 Sieger der jeweiligen Kreise und der beste Zweitplatzierte nach der Hinrunde in der Meisterschaft (13. Spieltag) qualifizieren sich für die Finalrunde, die am 18. und 19. Februar 2017 voraussichtlich in Form eines „Final Four“ ausgetragen wird.

Der Titelverteidiger startet als Favorit

Vor einem Jahr war der HC Meran Pircher als Geheimfavorit in die Meisterschaft gestartet. Am 6. April dieses Jahres standen die „Adler“ als Meister fest. In die heurige Saison startet der Titelverteidiger als Favorit.

Der im Jahr 1968 gegründete HC Meran hat bisher 7 Meistertitel geholt. 1986 und 1999 hat der HCM die Serie A, 1971, 1978, 1991, 2007 und 2016 die zweithöchste Spielklasse gewonnen. Trainer Max Ansoldi und seine Spieler haben in den vergangenen 2 Jahren in Meran eine neue Euphorie entfacht. Eishockey hat im Kurort wieder einen hohen Stellenwert. Und das trotz Zweitliga-Niveau. Der Verein um Präsident Bruno Zampedri will in naher Zukunft aber wieder weiter oben mitmischen. Die Alps Hockey League wäre in der Meranarena gut aufgehoben. Vorerst will der HCM aber den SerieB-Titel aus dem Vorjahr verteidigen. „Wir müssen uns nicht verstecken und wollen auch nicht tief stapeln. Ohne überheblich zu klingen: Der Meistertitel ist erneut unser Ziel“, gibt Max Ansoldi die Marschroute vor. Der 41-Jährige hat 2014 seine Spielerkarriere beendet und ist umgehend ins Trainerlager gewechselt. Ansoldi, der als Spieler 2 Italienmeistertitel gewonnen hatte, geht bei seinem Heimatverein in die 3. Saison als Trainer. Er hat in den vergangenen 2 Jahren hervorragende Arbeit geleistet und ist bei seinen Spielern sehr beliebt. Ansoldi, der viermal in der Woche zum Training bitten wird, steht auch in diesem Jahr eine mehr als schlagkräftige Truppe zur Verfügung. Die

Heimatverein in die 3. Saison als Jahren hervorragende Arbeit geleistet

Ingemar Gruber

Meraner Mannschaft ist eingespielt wie kaum ein anderes Team. Schließlich haben sich mit Julian Schwienbacher (Karriereende) und Franz Josef Plankl (berufliche Gründe) nur 2 Spieler aus dem Meisterkader verabschiedet.

Wiedersehen mit Roland Pircher und Luca Ansoldi

Die entstandenen Lücken werden die beiden Heimkehrer Roland Pircher und Luca Ansoldi schließen. Pircher bestritt 6 Saisonen für den HCM, mit dem er 1999 auch Meister geworden war. 2005 beendete der mittlerweile 39-jährige Abwehrrecke vorerst seine Karriere und feierte 8 Jahre später sein Comeback beim AHC Vinschgau, den er in den letzten 3 Jahren als Kapitän aufs Eis geführt hat. Luca Ansoldi ist der jüngere Bruder von Max Ansoldi. Der 34-Jährige spielte bis 2004 für den HCM, ehe seine Wanderschaft begann. Ritten, Cortina, HC Bozen, Ritten, Mailand und erneut Ritten waren in den vergangenen 12 Jahren die Arbeitgeber des früheren Nationalstürmers, der es auf 727 Serie-A-Spiele (580 Skorerpunkte) brachte und fünfmal Italienmeister wurde. „Ich habe Rolly und Luca bereits in den vergangenen Jahren versucht, zu einer Rückkehr zu überreden. Ich habe mit beiden noch gespielt und weiß, was sie können und wie wichtig sie für eine Mannschaft sind“, versichert Max Ansoldi.

Dem Erfolgstrainer ist es auch gelungen, Ingemar Gruber zum Rücktritt vom Rücktritt zu überreden. Der 39-jährige Verteidiger hatte im April eigentlich seine Karriere beendet und wird nun eine weitere Saison anhängen. Der Meraner Kapitän geht in seine 24. Saison als Profi. Gruber hat 804 Serie-A- und 121 Serie-B-Spiele bestritten. Zweimal wurde er Italienmeister: 1999 mit Meran und 2014 mit Ritten. „Roland, Ingemar und Luca werden den zahlreichen jungen Spielern mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihnen aufgrund ihrer großen Erfahrung ein Vorbild sein“, ist der Meraner Trainer überzeugt. Auf der Torhüterposition muss sich der HCM mit Massimo Quagliato und Samuel Quaglio keine Sorgen machen. In der Hintermannschaft stehen neben Gruber und Pircher mit Philipp Beber, Jan Mair und Stefan Kobler 3 solide Verteidiger. Im Angriff gibt es gleich mehrere torgefährliche Spieler. Neben Luca Ansoldi bringen vor allem Flavio Faggioni und Pontus Moren die nötige Erfahrung mit. Thomas Mitterer, Manuel Lo Presti, Patrick Cainelli und Daniel Rizzi sind für die Serie B fast ein Luxus. Die „jungen Wilden“ werden auch in dieser Saison von Kevin Gruber und Sebastian Thaler angeführt. Zudem will Max Ansoldi das eine oder andere Nachwuchstalent in die 1. Mannschaft einbauen.

Das Beste zum Schluss
Max Ansoldi

„Frösche“, „Piraten“, „Hechte“ und Buam

Der Weg zum Meistertitel wird auch in dieser Saison wohl nur über den HC Meran führen. Die Liste der Herausforderer ist aber lang. Vor allem die 4 Südtiroler Klubs ASC Auer, HC Eppan Roi Team, SV Kaltern Rothoblaas und Rittner Buam B sind in Lauerstellung und ho en auf einen Ausrutscher des Favoriten.

ASC Auer:

Die Abgänge schmerzen sehr

Unterlandler Verein verlassen. Trotz dieser Abgänge wird Auer auch in dieser Saison für die eine oder andere Überraschung sorgen und dürfte ohne größere Probleme das Play-off erreichen.

HC Eppan:

Die Abwehr ist das Prunkstück

degen haben auch Simon Fabris Ceresa,

Der ASC Auer war in der vergangenen Saison die Überraschungsmannschaft schlechthin. Die „Frösche“ beendeten den Grunddurchgang auf dem 4. Platz und schieden im Viertelfinale gegen Eppan aus. In den Sommermonaten blieb bei Auer kaum ein Stein auf dem anderen. Günther Plattner ist als Präsident zurückgetreten. Paolo Bonazzo hat Robert Chizzali als Trainer abgelöst und erhält Unterstützung von Christian Olivotto und Stefan Vill, die ihre Spielerkarriere beendet haben und fortan als Assistenztrainer arbeiten werden. Neben den beiden Haudegen haben auch Simon Fabris (Eppan), Martin Graf (Neumarkt) und Martin Pircher (Kaltern) den

Der HC Eppan zählt für viele als Geheimfavorit und peilt in der zweithöchsten Spielklasse den 6. Meistertitel in der Vereinsgeschichte an. Die „Piraten“, die in der vergangenen Saison im Halbfinale gegen Pergine auf der Strecke geblieben waren, haben sich punktuell verstärkt und schicken eine bärenstarke Mannschaft ins Rennen. Neuer Trainer ist Robert Chizzali. Der 49-Jährige hat in den vergangenen 4 Jahren in Auer ausgezeichnete Arbeit geleistet und kennt das hiesige Eishockey wie kaum ein anderer. Mit David Ceresa, Jan Waldner (beide Rittner Buam), Daniel Fabris (Sterzing) und Daniel Peruzzo (Gröden), die zuletzt allesamt in der Serie A gespielt haben, kehrten im Sommer 4 „verlorene Söhne“ zum HCE zurück. Das Quartett wird das „Piratenschiff“ gemeinsam mit den erfahrenen und gestandenen Matthias Eisenstecken, Tobias Ebner, Philipp Platter, Stefan Unterkofler, Hannes Hölzl, Lorenz Röggl sowie

Daniel Fabris (Sterzing) zuletzt allesamt

HCE zurück. Das Quar-

Matthias EisenEbner, Philipp Platter, Stefan Hannes

David Ceresa (HC Eppan)
Roberto Scelfo (Rittner Buam B)

sind in Lauerstellung

SV Kaltern

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

1 Alex Andergassen29.07.9717972

Tor

25 Michael Mair 02.10.9717070

50 Peter Messner30.03.9819880

4 Florian Massar20.04.9818997

10 Patrick Thomaser 25.05.8817883

Abwehr

15 Thomas Waldthaler 13.09.9017590

21 Thomas Pichler09.05.8518385

22 Giovanni Re o19.07.9818883

23 Martin Rabanser02.11.9418179

29 Michele Volcan 23.08.9317573

7 Alexander Andergassen05.11.8617284

8 Luca De Donà06.10.8818983

9 Alex Tomasini 23.09.9818875

14 Bastian Andergassen20.03.9517369

18 Manuel Gamper07.10.9117880

19 Simon Andergassen03.05.9418173

Angri

24 Mirco Fantini04.07.9818170

34 Martin Pircher10.01.8518590

44 Lorenz Daccordo01.08.8417475

48 Leopold Moling09.09.9818374

75 Patrick Gius 06.07.9217271

89 Emanuel Scelfo12.05.7918190

91 Michael Felderer27.02.9117585

Trainer: Karl Anderlan (bestätigt)

Rittner Buam B

Pos. Nr. Name Geboren cmkg

Tor

22 Roman Treibenreif 11.08.9917564

27 Raphael Gasser03.01.0018280

6 Christoph Vigl 05.05.9417482

9 Peter Quinz 25.09.9718171

Abwehr

15 Alex Ploner 27.11.9817965

23 Stefan Obkircher03.08.9817065

35 Stefan Hafner19.04.8617686

58 Mattia Micali 15.09.9417071

76 Stefan Mair 05.12.9319078

10 Moritz Oberrauch17.01.9417568

11 Michael Lang29.11.00172104

18 Maximilian Prast15.08.9817860

20 Alex Lobis 01.01.9818080

21 Björn Wenter 10.01.9817880

24 Alex Gamper24.10.9618183

28 Manuel Ramoser 28.07.9118888

39 Alex Tava 20.04.9316477

59 Philipp Pechlaner06.05.9917964

74 Mirko Quinz 29.09.9218689

89 Maximilian Hopfgartner09.10.9617279

95 Josef Riegler 08.12.9518072

Trainer: Roberto Scelfo (bestätigt)

den Jaitner-Zwillingen Alex und Philipp in ruhige Gefilde lenken. Dahinter drängen sich einige vielversprechende Nachwuchshoffnungen auf, die in

der Serie B durchaus bestehen können.

SV Kaltern: Ein Rückkehrer und 2 Rittner

Der SV Kaltern will es in dieser Spielzeit besser machen als zuletzt. Nachdem die „Hechte“ in der vergangenen Saison den Grunddurchgang gewonnen hatten, waren sie im Viertelfinale gegen Pergine überraschend ausgeschieden. Auf der Trainerbank haben weiterhin Karl Anderlan und sein Assistent Danny Beauregard das Sagen. Das Duo hat gleich mehrere Spieler verloren, nachdem Alexander Pancheri, Tobias Dissertori, Thomas Dissertori-Sölva und Christian Ambach ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt haben. Torhüter Daniel Morandell wechselte zum HC Neumarkt in die AHL, sein Ersatz Lukas Casaril dagegen zu Ligakonkurrent Auer. Nachwuchsstürmer Felix Tschimben heuerte ebenso wie Denny Deanesi bei Sterzing an. Kaltern wird erneut einige Spieler aus der eigenen Talenteschmiede einbauen. Die Hoffnungen ruhen aber in erster Linie auf einem Rückkehrer und auf 2 Rittner. Thomas Pichler hat seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt. Der gelernte Stürmer wird aber in der Abwehr auflaufen. Neben dem bestätigten Lorenz Daccordo wird auch Emanuel Scelfo für den SVK die Schlittschuhe schnüren. Die 3 „Oldies“ werden nicht nur den jungen Torhütern eine wichtige Stütze sein. In der Abwehr bilden Thomas Waldthaler, Patrick Thomaser und Martin Rabanser

das Gerippe, während im Angriff vor allem Kapitän Alexander Andergassen, Michael Felderer, Patrick Gius, Manuel Gamper, Bastian und Simon Andergassen gefordert sein werden.

Rittner Buam B: Play-o sollte möglich sein

Die Rittner Buam B hatten in der vergangenen Saison das Play-off knapp verpasst. Heuer will die Mannschaft des bestätigten Trainers Roberto Scelfo in der „5. Jahreszeit“ noch vertreten sein. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich beim Farmteam des Italienmeisters wenig verändert, wenngleich Hannes Treibenreif, Hanno Tauferer, Kevin Fink, Johannes und Matthias Fauster den Sprung in die 1. Rittner Mannschaft geschafft haben. Mirko Quinz ging den umgekehrten Weg, während Mattia Micali vom AHC Vinschgau und Alex Tava vom HC Neumarkt zu den Buam stießen. Zudem wurden einige Nachwuchshoffnungen in die B-Mannschaft eingebaut.

Tizian Giovanelli (ASC Auer)
Thomas Waldthaler (SV Kaltern)

Halb nale ist das Ziel

Im Premierenjahr hat der HC Falcons Brixen Woodone das Play-o in der Tiroler Eliteliga knapp verpasst. In dieser Saison soll es mit dem Halbnal-Einzug in der grenzüberschreitenden Meisterschaft klappen.

Der HC Falcons Brixen, der im Sommer 2013 seine Tätigkeit aufgenommen hat, ist die einzige Südtiroler Mannschaft, die an der Tiroler Eliteliga teilnimmt. Diese Meisterschaft wird in diesem Winter zum 12. Mal ausgetragen. Der noch junge Brixner Verein hat sich vordergründig der Nachwuchsarbeit verschrieben und möchte der

Tiroler Eliteliga:

Die Spiele des HC Falcons Brixen

Samstag, 15. Oktober 2016: Brixen – Hohenems

Samstag, 22. Oktober 2016: Feldkirch/Lustenau – Brixen

Samstag, 29. Oktober 2016: Brixen – Wattens

Samstag, 5. November 2016: Brixen – Kufstein

Freitag, 11. November 2016: Zirl – Brixen

Freitag, 18. November 2016: Brixen – Kundl

Freitag, 25. November 2016: Silz – Brixen

Freitag, 2. Dezember 2016: Brixen – Silz

Samstag, 10. Dezember 2016: Brixen – Feldkirch/Lustenau

Samstag, 17. Dezember 2016: Hohenems – Brixen

Freitag, 23. Dezember 2016: Kundl – Brixen

Freitag, 30. Dezember 2016: Wattens – Brixen

Dienstag, 3. Jänner 2017: Kufstein – Brixen

Samstag, 7. Jänner 2017: Brixen – Zirl

Samstag, 14. Jänner 2017: Hohenems – Brixen

Dienstag, 17. Jänner 2017: Kundl – Brixen

Freitag, 20. Jänner 2017: Brixen – Wattens

Freitag, 27. Jänner 2017: Brixen – Silz

Dienstag, 31. Jänner 2017: Feldkirch/Lustenau – Brixen

Freitag, 3. Februar 2017: Kufstein – Brixen

eigenen Jugend mit der Teilnahme an der Tiroler Eliteliga Perspektiven bieten. „Ziel ist es, früher oder später an der Serie B teilzunehmen“, versichert Alex Gusella, der dem jungen Verein als Präsident vorsteht.

Trainer Elmar Parth geht in seine 3. Saison

Die Brixner „Falken“ wussten im Premierenjahr nördlich des Brenners gegen Kufstein, Silz, Kundl, Hohenems, Feldkirch/Lustenau, Wattens und Zirl auf der ganzen Linie zu überzeugen. Ab 15. Oktober treffen sie erneut auf starke Konkurrenz. „Das Niveau ist in etwa mit jenem in der Serie B gleichzusetzen“, glaubt Falcons-Trainer Elmar Parth, der im Sommer 2014 bei den Falcons einen 5-Jahresvertrag unterzeichnet hat und in seine 3. Saison geht. „In der vergangenen Saison haben wir mehrere Spiele auf die leichte Schulter genommen. Das müssen wir im 2. Jahr vermeiden. Schließlich wollen wir das Halbfinale erreichen“, gibt sich der ehemalige Torhüter kämpferisch und fügt hinzu: „Das wird aber bestimmt nicht einfach. Schließlich haben sich unsere Gegner erneut verstärkt und setzen zum Teil sogar einen Ausländer ein.“

Auch die Falcons, die voraussichtlich Farmteam des HC Pustertal sein werden, haben sich in den Sommermonaten verstärkt. Ewald Mitterrutzner ist hinter dem in der vergangenen Saison

HC Falcons Brixen

Elmar Parth

Kinder umfasst. „Wir haben talentierte und vor allem motivierte Kinder, die es verdienen, gut und professionell trainiert zu werden. Es macht jeden Tag großen Spaß, mit den Kindern zu arbeiten“, versichert Parth. In dieser Saison werden die Falcons eine U8-, U10-, U12- und U14-Mannschaft ins Rennen schicken.

Ehemaliger NHL-Goalie kümmert sich um die Torhüter Neben Parth arbeiten Erwin Oberpertinger, Mauro Caterisano, Nils Bertol, 43-jährige Grödner kann mit Christian

Fulvio Salina Callegari und Florian Demetz als Trainer. Mit Phil DeRouville kümmert sich ab dieser Saison ein ehemaliger NHL-Goalie um die Brixner Torhüter. Der 42-jährige Kanadier, der 2 Saisonen mit dem HC Pustertal bestritten hat und in Neustift privat glücklich geworden ist, wird den Torhütern ein- bis zweimal in der Woche wertvolle Tipps geben.

überragenden Torhüter Alexander Kinkelin die neue Nummer 2. Die Abwehr erhielt Zuwachs durch Stefan Wagger, der zuletzt mit dem HC Pustertal Junior die Serie B bestritten hat. Im Angriff sind Felix Oberrauch, Dietmar Götsch (beide HCP Junior) und Kevin Messner (zuletzt Sterzing U20) neu. „Ich erwarte mir vor allem von den jungen Spielern wie Wagger, Federico Demetz, Messner und Götsch einiges. Sie dürfen nicht nur Mitläufer sein, sondern müssen Verantwortung übernehmen“, fordert Parth. Der 43-jährige Grödner kann mit Christian Rainer, Luca Scardoni, Thomas Pichler, Daniel Vigl, Christian Sottsas oder Oliver Schenk weiterhin auf zahlreiche Spieler zählen, die in Vergangenheit auf hohem Niveau gespielt haben. Parth kümmert sich nicht nur um die 1. Brixner Mannschaft sondern vor allem um den Jugendbereich, der nach nur 3 Jahren Vereinstätigkeit bereits knapp 100

ler, Daniel Vigl, Christian Sottsas oder Oliver Schenk weiterhin auf zahlreiche

Zurück zur puren

Schönheit des Spiels

Die Vorbereitungen für die „1st European Pond Hockey Championship“ vom 6. bis 7. Jänner 2017 in der Arena Ritten in Klobenstein sind bereits in vollem Gange.

Bereits im fernen Jahr 1928 stellte der SC Ritten einen der ersten Eishockeyclubs Italiens. Nun möchten einige Rittner Eishockeybegeisterte mit der Ausrichtung der 1. Pond-HockeyEuropameisterschaft wieder zu den Wurzeln des Eishockey-Sports zurückkehren.

Am Ritten werden vom 6. bis 7. Jänner 2017 rund 60 Mannschaften auf dem Eisring um den ersten Titel der „European Pond Hockey Championship“

kämpfen. „Beim Pond Hockey geht es um die pure Schönheit des Spiels“, weiß Wolfgang Holzner, der OK-Präsident der Veranstaltung. „Pond Hockey wird nicht umsonst als die Urform des professionellen Eishockeys bezeichnet. Ohne Bodychecks, ohne Abseits, ohne Icing und ohne Torhüter konzentriert sich das Spiel auf das Wesentliche: ausgezeichnete Eislauffähigkeiten und kunstvolles Stickhandling sind das Um und Auf. Da macht das Spielen und das Zuschauen richtig Spaß“, gerät Holzner ins Schwärmen.

Die Zuschauer werden aber nicht nur mit feinstem Pond Hockey verwöhnt: Neben dem Betrieb im Festzelt wird es auch ein reichhaltiges Abendprogramm geben.

Turniermodus:

Zuerst Vorrunde , dann Play-o Rund 60 Mannschaften werden um den ersten Titel des „European Pond Hockey Championship“ kämpfen. Die teilnehmenden Teams werden aufgeteilt in die „Top-Division“ (Spieler von 18 bis 35 Jahren) und in die „GoldDivision“ (Spieler, die älter als 35 Jahre sind).

Jede Mannschaft besteht aus maximal 6 Spielern, wobei 3-gegen-3 auf kleine Tore und ohne Torhüter gespielt wird. Nach der Vorrunde steht die K.o.Runde auf dem Programm. Die Dauer eines Vorrundenspiels beträgt 15 Minuten, eine Play-off-Partie geht über 20 Minuten. Die Größe der Spielfläche beträgt rund 12 x 30 Meter.

Jede Division besteht aus jeweils 4 Gruppen zu maximal 8 Teams, wobei nach der Gruppenphase die jeweils 4 bestplatzierten Mannschaften in die K.o.-Runde einziehen. Die Play-offs beginnen mit dem Achtelfinale und enden

mit einem nervenaufreibenden Finale als krönender Abschluss des Turniers.

Teilnahme am „Servus Alpenpokal“

Die Siegermannschaft der „European Pond Hockey Championship“ in Klobenstein erhält einen WildcardStartplatz für den „Servus Alpenpokal“. Daran nehmen die Sieger der heurigen Vorausscheidungsturniere aller aktuellen EBEL-Mannschaften teil. Der „Servus Alpenpokal“ wird eine Woche später am 14. und 15. Jänner 2017 am Kärntner Weissensee ausgetragen.

„Pond Hockey“ – historische Fakten

Weitere Informationen, Regeln und das Programm der Veranstaltung findet man im Internet unter: www.europondhockey.com. Auskunft erteilt Markus Prast unter der Handynummer 340 3570112.

Der Begri „Pond Hockey“ kommt aus dem Englischen: Im kalten Kanada wurde schon seit jeher auf jedem zugefrorenen See und Weiher (englisch: Pond) Eishockey gespielt. Bereits im 16. Jahrhundert kamen Franzosen ins heutige Kanada und sahen Indianer ein Ballspiel spielen, bei dem man mit einem Krummstock auf einen Ball einschlug. Es wurde bei jedem Wetter auf ein Tor, ohne Torhüter, gespielt. So vermischte sich das französische „Hoquet“ mit dieser Spielart. Mitte des 18. Jahrhunderts kamen auch die Engländer nach Kanada und brachten das Ballspiel „Hurling“ mit. Auf dem zugefrorenen Hafenbecken in Halifax lernten englische Soldaten das Schlittschuhlaufen. Nach einiger Zeit war ihnen das zu langweilig, und man versuchte mit Krummschläger und Ball auf 2 Tore zu spielen. Später wurde auf zugefrorenen Teichen und Seen gespielt. Und so war im Jahre 1856 das „Pond Hockey“ geboren.

Ritten Renon
Das Sonnenplateau. L’altipiano del sole.
Ice Rink Arena Ritten

„Adler“ wollen zurück an die Spitze

Nach einer eher durchwachsenen

Saison will der EVB Eagles Südtirol wieder zurück an die Spitze. Auf der internationalen Bühne war es 2015/16 in mehrerlei Hinsicht nicht nach Wunsch gelaufen. Ein Grund mehr, in der European Women’s Hockey League (EWHL) wieder nach Höherem zu streben.

Auf der Wunschliste ganz oben steht bei den Adlern in diesem Jahr der EWHL-Titel, der nach 2014 wieder nach Bozen wandern soll. Der EWHL-Supercup wäre ein interessantes „Zubrot“. Mit dem Gewinn des insgesamt 15. Italienmeistertitels peilen die „Adler“ dann das Triple an. Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde in erster Linie die Abwehr verstärkt. Musste der bestätigte Innsbrucker Trainer Fredy Püls im Vorjahr noch mit 2 Stammverteidigerinnen auskommen, so stehen ihm in diesem Jahr gleich 7 zur Verfügung. Neu in der Defensivabteilung sind die Italo-Amerikanerin Nicole Renault, Valentina Bettarini, Nadia Maier aus

EWHL: Die Spiele des

EVB Eagles Südtirol

Mittwoch, 21.9: Aisulu Almaty – EVB Eagles Südtirol

Freitag, 23.9: EVB Eagles Südtirol – Aisulu Almaty

Samstag, 1.10: EVB Eagles Südtirol – Southern Stars

Samstag, 8.10: SKP Bratislava – EVB Eagles Südtirol

Samstag, 22.10: EVB Eagles Südtirol – EHV Sabres Wien

Sonntag, 23.10: EVB Eagles Südtirol – Neuberg Highlanders

Sonntag, 30.10: KMH Budapest – EVB Eagles Südtirol

Sonntag, 13.11: EVB Eagles Südtirol – SKP Bratislava

Samstag, 19.11: EVB Eagles Südtirol – KMH Budapest

Sonntag, 4.12: Salzburg Eagles – EVB Eagles Südtirol

Sonntag, 11.12: EVB Eagles Südtirol – Salzburg Eagles

Samstag, 21.1: EHV Sabres Wien – EVB Eagles Südtirol

Samstag, 28.1: Southern Stars – EVB Eagles Südtirol

Sonntag, 29.1: Neuberg Highlanders – EVB Eagles Südtirol

Die ersten 4 Teams bestreiten zwischen 18. Februar und 19. März die Medaillenrunde (Hin- und Rückspiel), die restlichen 4 Mannschaften die Platzierungsrunde (Hin- und Rückspiel)

EWHL-Supercup

Sonntag, 18.9: ECDC Memmingen – EVB Eagles Südtirol

Samstag, 24.9: EVB Eagles Südtirol – Aisulu Almaty

Samstag, 29.10: KMH Budapest – EVB Eagles Südtirol

Samstag, 12.11: EVB Eagles Südtirol – SKP Bratislava

Samstag, 26.11: EVB Eagles Südtirol – Austrian Eagles Selects

Sonntag, 22.1: Austrian Sabres Selects – EVB Eagles Südtirol

Eppan und die erst 13-jährige Anna Bertoluzzo aus Leifers. Bewährte Kräfte sind hingegen Nadine Zaccherini, Nadia Mattivi und Franziska Stocker. Im Tor vertraut man weiterhin auf das bewährte Trio Daniela Klotz, Magdalena Höller und Martina Marangoni. Im Angriff bleibt die Ausnahmespielerin Chelsea Furlani – mittlerweile mit dem italienischen Pass ausgestattet –Dreh- und Angelpunkt. Unterstützung bekommt der Kapitän von Melissa Piacentini. Das US-Girl spielte gemeinsam mit Nicole Renault 4 Jahre lang für die Universität von Syracuse in der niveauvollen College-Meisterschaft NCAA Division I. Nach Abschluss der Ausbildung hält das Duo den Punkterekord der Universität. Die gelernte Verteidigerin Anita Muraro wird ihre Fähigkeiten fortan im Sturm einbringen. Bestätigt wurden Samantha Gius, Eleonora Dalprà, Eleonora Bonafini, Hanna Elliscasis, Hannah Peer sowie die beiden jungen Nora Ebnicher und Sara Magnanini. Mit Alessia Labruna, Anna Caumo, Katrin Stauder und Eva Maria Grunser stehen einige vielversprechende Nachwuchsspielerinnen neu im Kader. Ein dickes Fragezeichen steht aus Studiengründen hinter Mia Campo Bagatin. Bis Dezember werden hingegen Bianca Peer aus Steinach am Brenner und Beatrix Larger verletzungsbedingt ausfallen.

Nicole Renault, Melissa Piacentini, Chelsea Furlani und Fredy Püls (von links)

Eine lange Saison endet in Köln

So früh wie noch nie hat für die italienische Nationalmannschaft die Saison begonnen. Am 17. Juli leitete Nationaltrainer Stefan Mair das 1. Training in Alleghe. Knapp 10 Monate später wird die Saison mit dem 7. Spiel bei der Weltmeisterschaft in Köln zu Ende gehen.

Die „Azzurri“ haben im vergangenen Sommer zunächst für 12 Tage in Alleghe und danach für jeweils 4 Tage in Sterzing und Brixen trainiert, ehe sie Anfang September beim Qualifikationsturnier in Oslo das Ticket

Der Spielplan der „Azzurri“ in Köln

Samstag, 6. Mai 2017: Slowakei – Italien (16.15 Uhr )

Sonntag, 7. Mai 2017:

Italien – Russland (12.15 Uhr)

Dienstag, 9. Mai 2017: Italien – Lettland (16.15 Uhr)

Mittwoch, 10. Mai 2017:

USA – Italien (16.15 Uhr)

Freitag, 12. Mai 2017:

Schweden – Italien (16.15 Uhr)

Samstag, 13. Mai 2017:

Italien – Deutschland (20.15 Uhr)

Montag, 15. Mai 2017:

Dänemark – Italien (16.15 Uhr)

für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang verpasst haben. Italien schlug sich in der norwegischen Hauptstadt zwar tapfer, bezog gegen Frankreich (1:2 n.V.), Norwegen (1:4) und Kasachstan (2:3) aber 3 knappe Niederlagen und beendete das Rundspiel auf dem 4. und letzten Platz. Norwegen nutzte schlussendlich den Heimvorteil und wird in knapp 2 Jahren bei den Spielen in Südkorea dabei sein.

Nach dem missglückten 1. Saisonhöhepunkt wird das „Blue Team“ Anfang November und Mitte Februar an 2 Turnieren der Euro Ice Hockey Challenge teilnehmen. Das 1. Rundspiel findet in Budapest statt, wo 6 Nationen um den Turniersieg kämpfen werden. Im Februar ist die Mair-Truppe in Polen zu Gast, wo sie sich neben dem Gastgeber mit Slowenien und der Ukraine misst. Die lange Saison wird Mitte Mai bei der Weltmeisterschaft in Köln zu Ende gehen. Zuvor wird Italien noch das eine oder andere Testspiel bestreiten. „Nach dem überraschenden Aufstieg in Kattowitz ist bei der WM im nächsten Jahr in Köln der Klassenerhalt unser Ziel. Wir treffen aber auf 7 sehr starke Gegner“, warnt Mair, dessen Vertrag am 31. Dezember 2016 ausläuft, in den nächsten Wochen aber verlängert werden müsste.

Nationalmannschaften: Termine

Männer:

3. bis 6. November 2016: Euro Ice Hockey Challenge in Budapest Italien tri t in der Gruppe B auf Südkorea und Österreich. In der Gruppe A spielen Gastgeber Ungarn, Dänemark und Polen. Anschließend nden die Platzierungsspiele statt (A1–B1, A2–B2, A3–B3)

9. bis 12. Februar 2017: Euro Ice Hockey Challenge in Polen Italien tri t auf Gastgeber Polen, Slowenien und Ukraine.

5. bis 21. Mai 2017: Weltmeisterschaft in Köln und Paris

Italien tri t in der Gruppe A in Köln auf Russland, USA, Schweden, Slowakei, Deutschland, Lettland und Dänemark. In der Gruppe B in Paris stehen sich Kanada, Finnland, Tschechien, Schweiz, Weißrussland, Norwegen, Frankreich und Slowenien gegenüber.

Unter 20

11. bis 17. Dezember 2016: Weltmeisterschaft der I. Division, Gruppe B in Budapest

Italien tri t auf Polen, Großbritannien, Ukraine, Slowenien und Ungarn.

Unter 18

15. bis 21. April 2017: Weltmeisterschaft der I. Division, Gruppe B in Bled

Italien tri t auf Österreich, Japan, Ukraine, Slowenien und Polen.

Frauen

3. bis 6. November 2016: Olympia-Quali kation, 2. Runde in San Sebastian

Italien tri t auf die Niederlande, Slowenien und Spanien.

8. bis 14. April 2017: Weltmeisterschaft der I. Division, Gruppe B in Kattowitz

Italien tri t auf die Slowakei, Lettland, Kasachstan, China und Gastgeber Polen.

Andreas

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