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Radius Hockey 2015/2016

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Inhaltsverzeichnis

Editorial

Aktuell

04 EBEL: HCB Südtirol

06 EBEL: Schiedsrichter

07 ServusTV

08 Serie A

10 Rittner Buam

14 Eisstadion Bruneck

15 HC Pustertal

20 Broncos Sterzing

24 HC Gröden

28 Serie A: Die Herausforderer

29 Serie B

30 ASC Auer

32 HC Eppan

33 SV Kaltern

34 HC Meran Junior

35 HC Neumarkt

36 HC Pustertal Junior

37 Rittner Buam B

38 AHC Vinschgau

39 Schiedsrichter

40 EV Bozen Eagles

41 Nationalmannschaft

Zum Herausnehmen

Die Spielkalender 2015/16

Der Sommer ist vorüber. Zum Glück. Denn: Die heißeste Jahreszeit und Eishockey vertragen sich überhaupt nicht. Die große Hitze ließ in den vergangenen Monaten mancherorts das Eis schmelzen, sprich die eine oder andere Mannschaft aus der höchsten Spielklasse, der Serie A, verschwinden. Ich bin froh, dass bald schon der Winter da ist. Dann rückt die schnellste Mannschaftssportart der Welt wieder in den Mittelpunkt. Das alljährliche Sommertheater gehört dann endgültig wieder der Vergangenheit an. Die Zukunft des HCB Südtirol hing in den vergangenen Wochen lange Zeit an einem seidenen Faden. Bis in den Hochsommer hinein war unklar, ob die „Weiß-Roten“ erneut an der EBEL teilnehmen würden. Spät aber doch, hat der HCB mit der Zusammenstellung der Mannschaft und mit dem Eistraining begonnen. Am vergangenen Freitag ist das Aushängeschild des italienischen Eishockeys in die dritte Spielzeit der grenzüberschreitenden Meisterschaft gestartet. Für die restlichen Südtiroler Teams – vier in der Serie A und acht in der Serie B – beginnt die Puck-Jagd an diesem Wochenende. Spätestens dann sind die Querelen vergessen. Vorerst zumindest. Trotzdem muss sich einiges ändern: Angefangen bei der Verbandsspitze bis hin zu einzelnen Vereinen. Professionalität schaut nämlich anders aus und ist für viele Beteiligte (leider) ein Fremdwort. Ich tröste mich Jahr für Jahr damit, dass die hiesige (marode) Eishockeybewegung nicht noch tiefer sinken kann. Aber anscheinend hat sie den Tiefpunkt noch immer nicht erreicht. Zum siebten Mal halten Sie, geschätzter Leser, dieses Sonderheft in den Händen. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Kurt Platter, Sportredaktion „Dolomiten“

Impressum

Eigentümer/Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen | Ermächtigung: Landesgericht Bozen 2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Verantwortlicher Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder | Redaktion: Kurt Platter | Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer, Michael Gartner | Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos: Max Pattis, GEPA, APA | Statistiken: Walter Morandell | Grafik/Layout: Daniel Fabris | Infografiken: Michal Lemanski | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan | Produktion/Druck: Athesia Druck Bozen | Auflage: 50.000 Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen „Dolomiten“-Ausgabe

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Redaktionsschluss: Freitag, 11. September 2015

Kurt Platter

Der Abschied zweier HCB-Urgesteine

Der HCB Südtirol hat im Sommer die Verträge mit zwei langjährigen Schlüsselspielern nicht mehr verlängert. Günther Hell und Stefan Zisser fielen der unerbittlichen EBEL-Punkteregelung zum Opfer. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden HCB-Urgesteine ihre beeindruckenden Karrieren beenden werden.

Jahre lang waren der Torhüter und der Mittelstürmer tragende Säulen im Team des HCB Südtirol. Günther Hell war zuletzt der einzige Spieler, der beim HC Bozen groß geworden ist. Der 37-jährige Familienvater hat 16 Saisonen für seinen Heimatverein bestritten.

„Als ich sieben Jahre alt war, hat mich mein Vater in die Romstraße begleitet. Während meine Freunde großteils beim EV Bozen groß geworden sind, war ich damals beim HC Bozen einer der wenigen Spieler deutscher Muttersprache. Da ich kaum italienisch konnte, entschloss ich mich von Beginn an, ins Tor zu gehen, da ich dort mit niemandem reden musste. Ich habe in meiner Karriere kein einziges Training als Feldspieler bestritten“, blickt Hell auf seine Anfänge zurück.

„Am meisten haben mich Marcel Sakac und Michael Mair geprägt. Ihnen habe ich sehr viel zu verdanken“, sagt Hell. Sakac war auch Torhüter und hatte 1979 mit der Tschechoslowakei den Vizeweltmeistertitel gewonnen. Michael Mair betreute dagegen zwei Jahre lang die Young Selection und hat zahlreiche Nachwuchstalente zu erfolgreichen Eishockeyspielern geformt. „Der wahrscheinlich beste Coach, den ich je hatte, war der leider viel zu früh verstorbene Ron Kennedy. Aber auch Michel Goulet oder Kent Johansson waren herausragende Trainer“, erklärt Hell. In der Saison 1996/97 feierte Hell sein Debüt in der Serie A. Von 2007 bis 2010 hütete er das Tor der Vienna Capitals, von Alleghe, Eppan und Sterzing. Zur Saison 2010/11 kehrte der ehemalige Nationaltorhüter zu

seinem Heimatverein zurück. Mit dem HC Bozen, bei dem er 241 Mal den Kasten gehütet hat, wurde er vier Mal Italienmeister, gewann je zwei Mal den Italienpokal und italienischen Supercup und holte 2014 den EBEL-Meistertitel.

Gute Erinnerungen an die Zeit in der Nationalmannschaft

Trotzdem waren die zehn Jahre in der Nationalmannschaft die schönste Zeit in seiner Karriere. „Der Höhepunkt waren die Olympischen Spiele 2006 in Turin“, blickt Hell zurück. Er hat sieben Weltmeisterschaften bestritten und als einziger in Italien geborener Torhüter ein Spiel bei einer A-WM gewonnen hat. „In der Nationalmannschaft herrschte immer ein besonderes Klima. Ich hatte das Glück, mit vielen großartigen Spielern im gleichen Team zu spielen“, versichert der Goalie, dem aber auch die Bozner Kabine fehlen wird: „Unsere Kabine war immer etwas Einzigartiges und hat uns stets ausgezeichnet. Es herrschte eigentlich immer ein großer Zusammenhalt und wir haben uns gegenseitig stets zu Höchstleistungen angetrieben. Das Schönste war sicherlich, dass ich gemeinsam mit

meinen besten Freunden wie Roland Ramoser, Christian Walcher oder Stefan Zisser meiner Arbeit nachgehen konnte. Die 16 Jahre beim HC Bozen haben mich geprägt und ich werde sie nie vergessen.“

In seiner Jugend war Hell „oft vorlaut“, wie er im Nachhinein selbst eingesteht. Auf dem Eis hat er aber immer versucht, seine beste Leistung abzurufen. Viele Jahre hinweg wurde ihm ein ausländischer Torhüter vor die Nase gesetzt; egal ob dieser besser war, oder nicht. Es hat einige Zeit gedauert, bis sich „Günne“ mit der teilweise unberechtigten Reservistenrolle abgefunden hat.

Hell hat in Bozen viele Spieler kommen und gehen sehen. „Die besten Torhüter waren mit Sicherheit Frank Pietrangelo und Jason Muzzatti. Von den Verteidigern sind mir Deron Quint und Niklas Hjalmarsson in bester Erinnerung geblieben“, erklärt der Schlussmann, der noch nicht weiß, wie es jetzt weiter geht: „Ich habe mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht, ob meine Karriere nun zu Ende ist oder nicht. Ich lasse es einfach auf mich zukommen. Priorität hat jetzt einmal meine Familie,

Günther Hell

allen voran meine Frau Kathrin, die in Vergangenheit oft zurückstecken musste und der ich sehr viel zu verdanken habe.“ Hell hat eine neunjährige Tochter und einen sechsjährigen Sohn, der in Eppan Eishockey spielt. Er weiß noch nicht, ob er irgendwann die Trainerlaufbahn einschlagen wird: „Am meisten würde mich der Beruf des sportlichen Leiters, der hierzulande leider ein Tabu ist, reizen“.

Stefan Zisser ist einer der erfolgreichsten Spieler Italiens Kaum ein anderer Spieler war im italienischen Eishockey so erfolgreich wie Stefan Zisser. Mit dem HC Bozen hat der mittlerweile 35-jährige Stürmer eine EBEL-Meisterschaft (2014), vier

Italien-Meistertitel (2000, 2008, 2009 und 2012), drei Italienpokale (2004, 2007 und 2009) und drei Italienische Supercups (2005, 2008 und 2009) gewonnen. Einen weiteren Meistertitel, einen Italienpokal und einen Supercup holte er sich 2002 mit dem HC Mailand. Seine Karriere bei den „Großen“ begann Zisser 1995 im Alter von 15 Jahren beim EV Bozen in der Serie A2. 1996 wechselte er zur JuniorenMannschaft von TPS Turku nach Finnland, wo er vier Jahre blieb. In der Saison 1999/2000 unterschrieb er einen Einjahresvertrag beim HC Bozen. Dann stürmte „Zizzi“ zwei Saisonen beim HC Mailand und sammelte in 88 Spielen 44 Skorerpunkte (13 Tore). Vor 14 Jahren kehrte Zisser, der von

Zugänge: Daniel Morandell, Luca Franza, Denny Deanesi (alle Kaltern), Brett Flemming (Reading Royals/ECHL), Matic Podlipnik (Laibach), Joel Broda (Hershey Bears/ AHL), Nate DiCasmirro, Matt Pope (beide Valpellice), Jerry Pollastrone (Mora/Allsvenskan), Steve Saviano (Djurgarden/SHL), Taylor Vause (Colorado Eagles/ECHL)

Abgänge: Richard Crowley (Cortina), Guntis Galvins (Dinamo Riga), Phil DeSimone (Graz), Rick Schofield, Ziga Pance (beide Villach), Taylor Carnevale (Kassel/ DEL2), Derek Nesbitt (Gwinnet Gladiators/ECHL), Matt Sisca (Manchester/GBR), Paul Zanette (Edinburgh/GBR), Günther Hell, John Lee, Stefan Zisser, Mark Cullen (alle Ziel unbekannt)

Der HCB Südtirol ist nicht allein

Der HCB Südtirol ist vor fünf Tagen in die dritte Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gestartet. Der Champion von 2014 ist in der grenzüberschreitenden Meisterschaft aber nicht allein. Neben dem HCB Südtirol mischen zwei weitere Südtiroler in der EBEL mit: Schiedsrichter Daniel Gamper und Linienrichter Ulrich Pardatscher.

Die beiden Unparteiischen gehen heuer in ihre zweite EBEL-Saison. Gamper ist seit 1997 ein „Zebra“: Zunächst war er Linienrichter, seit 2008 ist der gebürtige Leiferer Hauptschiedsrichter. Der 35-Jährige

richter und 18 Linienrichter im Einsatz sind.

„In der EBEL ist das Niveau um einiges höher als in der Serie A. Die Liga ist besser strukturiert und die Teams sind professioneller geführt als hierzulande. Während man südlich des Brenners immer wieder der Buhmann und der Sündenbock ist, wird man nördlich der Staatsgrenze zumeist respektiert und anerkannt. In der EBEL ist die Kommunikation zwischen Unparteiischen, Trainern und Spielern viel besser“, versichert Gamper, der am öftesten in Bozen und Dornbirn im Einsatz stand: „Die tollste Atmosphäre gibt es aber in Linz und Salzburg.“

Pardatscher pflichtet ihm bei: „Die EBEL ist eine Profi-Liga. Es ist alles besser und größer. Die Stadien sind zumeist voll und die Stimmung phantastisch. Für mich war es eine tolle Erfahrung, in dieser Meisterschaft dabei sein zu können. Ich habe viel dazugelernt.“ Der 32-jährige Bozner hat 2002 den Weg des Linienrichters eingeschlagen. Zuvor jagte er selbst der Hartgummischeibe hinterher. Pardatscher spielte bei der Bozner Young Selection in der Serie A2 selbst Eishockey. „Ich musste mich erst an das schnellere Spiel gewöhnen. Manchmal ist es schon anstrengend, mit dem Tempo mitzugehen“, sagt Pardatscher, der in seiner Premierensaison in der EBEL bei 43 Spielen (vier im Play-off) mitwirken durfte. Nach jedem EBEL-Spiel erhalten die Schiedsrichter (die Linienrichter werden manchmal nur auf Fehler hingewiesen) ein Zeugnis. „Mittels Videoclips wird man auf falsche, aber auch auf richtige Entscheidungen aufmerksam gemacht. Wir erhalten nach jedem Spiel innerhalb von 24 Stunden ein Urteil, wo jeweils drei gute und drei schlechte Punkte angeführt sind“, erklärt Gamper und fügt hinzu: „Das DOPS („Department of Player Safety“) ist für uns eine große Hilfe. Wenn wir eine Regelwidrigkeit oder ein Foul mit Verletzungsfolge übersehen, dann kann das DOPS den Spieler nachträglich bestrafen. Aber auch der Videobeweis ist in kritischen und unübersichtlichen Situationen sehr hilfreich.“

Um in der EBEL mithalten zu können, müssen auch die Unparteiischen voll durchtrainiert sein. „Wir müssen uns gut vorbereiten. Das Sommertraining und die konditionelle Verfassung sind sehr wichtig, wenn man dem schnellen Spiel folgen will“, weiß Gamper, der im Sommer 2014 zwölf Kilogramm an Körpergewicht verloren hat.

Linienrichter Ulrich Pardatscher

Härter, schneller, schärfer

Härter, schneller, schärfer. Seit vergangenen Freitag fliegt die schwarze Scheibe wieder über die Eisflächen der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Und das nicht nur in den Hallen, sondern im Rahmen der „Servus Hockey Night“ auch in den heimischen Wohnzimmern. Beim Satellitensender ServusTV erleben die Fans die EBEL-Schlagerspiele auch in dieser Saison live und exklusiv.

Auch die „Servus Hockey Night“ hat sich im Sommer für die Saison verstärkt: Neben dem bewährten Experten-Team rund um Claus Dalpiaz und Gary Venner, stößt mit Gregor Baumgartner ein ehemaliger österreichischer Nationalspieler zur Redaktion. Auch bei den Kommentatoren gibt es einen prominenten Neuzugang. Der bisherige ServusTV-Experte Sascha Tomanek wechselt teamintern und nimmt ab dieser Saison fix in der Kommentatorenkabine Platz. Er komplettiert das Team rund um Basti Schwele, Erich Weiss und Guido Friedrich. Auch im Moderations-Team gibt es mit Andrea Schlager ein neues Gesicht. Der bisherige Experte Marc Brabant wird fortan als Reporter die ersten, emotionalen

Kommentare der Protagonisten direkt von der Eisfläche einholen.

In der Saison 2015/2016 überträgt ServusTV während des Grunddurchgangs jeden Sonntag das Topspiel der Runde. Beginnend mit dem letzten Spiel der Zwischenrunde, schaltet die „Servus Hockey Night“ in den „Play-off-Modus“. Das bedeutet, dass an jedem Spieltag mindestens ein Spiel live übertragen wird. Sobald Entscheidungen an Parallelschauplätzen möglich sind, wird dem durch eine Konferenzschaltung Rechnung getragen. Die Beginnzeiten der „Servus Hockey Night“ sind sonntags immer ab 17.30 Uhr, unter der Woche startet die Übertragung bereits ab 18.45 Uhr.

Auch in dieser Saison hält ServusTV den gewohnt hohen HD-Übertragungsstandart mit mindestens 15 Kameras pro Livespiel. Um neben dem sportlichen Aspekt auch möglichst viele Emotionen direkt nach Hause zu liefern, gibt es ab dieser Saison eine zweite „Super-SlowMotion-Kamera“, die besondere Momente und emotionale Augenblicke hochauflösend und hautnah festhält.

Die nächsten Live-Spiele bei ServusTV

� 20. September: Linz – Villach (ab 17.30 Uhr)

� 27. September: Innsbruck – Dornbirn (ab 17.30 Uhr)

� 4. Oktober: Wien – Graz (ab 17.30 Uhr)

� 11. Oktober: Villach – Klagenfurt (ab 17.30 Uhr)

� 18. Oktober: Dornbirn – Wien (ab 17.30 Uhr)

� 25. Oktober: Salzburg – Linz (ab 17.30 Uhr)

� 1. November: Klagenfurt – Linz (ab 17.30 Uhr)

Neu bei ServusTV: Andrea Schlager und Gregor Baumgartner.

Ein Fall für drei

Nicht mehr zwölf, sondern nur mehr acht Mannschaften kämpfen um den Titel in der am 19. September 2015 beginnenden Meisterschaft der Serie A. Die 82. Spielzeit dürfte – sofern alles nach Plan läuft – zu einem Fall für drei werden.

Weil der HC Eppan, HC Neumarkt, SV Kaltern und HC Mailand aus finanziellen Gründen kürzer treten wollen oder müssen, hat sich das Quartett aus der höchsten Spielklasse zurückgezogen.

Spätestens mit dem vierten Meistertitel in den vergangenen sechs Jahren hat sich der HC Asiago zur erfolgreichsten Mannschaft der Gegenwart gemausert. Layne Ulmer und Co. zählen auch in diesem Winter zum engsten Favoritenkreis. Schließlich hat es bei Asiago keine allzu großen Veränderungen gegeben. Der HC Pustertal und die Rittner Buam werden Asiago den Weg zum sechsten Titel in der Vereinsgeschichte aber so steinig und schwer wie möglich machen. Hinter diesem Trio dürften Cortina und Valpellice die besten Karten im Kampf um Platz vier haben. Sterzing und Gröden werden alles daran setzen, um

Serie A – Teilnehmende Manschaften

BRONCOS STERZING

RITTNER BUAM

Klobenstein

HC PUSTERTAL

Bruneck

HC GRÖDEN

Wolkenstein

die „rote Laterne“ des Tabellenletzten dem HC Fassa zu überlassen.

Morgen wird bereits der erste Titel vergeben

Der erste Titel der Saison wird bereits morgen Abend vergeben, wenn der HC Asiago als amtierender Meister im Supercup-Finale Pokalsieger Rittner Buam empfängt.

Der Italienpokal wird erneut ausgespielt. Wer nach der ersten Hin- und

Alle Eishockey-Italienmeister

Rückrunde (14 Spieltage) am 31. Oktober auf Platz eins liegt, darf sich als Erster den Viertelfinalgegner auswählen. Danach folgen im „Draft“ der Zweit- und Drittplatzierte. Der Vierte trifft auf die Mannschaft, die nicht „gezogen“ wird. Das Viertelfinale wird in zwei Spielen (5. und 7. Dezember) ausgetragen. Die vier Sieger lösen das Ticket für das „Final Four“, das am 12. und 13. Dezember voraussichtlich in Trient über die Bühne gehen wird.

HC Mailand HC Mailand HC Mailand HC Mailand

HC Mailand

SG Cortina

HC Mailand

HC Mailand

HC Diavoli R-N

HC Diavoli R-N

HC Mailand Inter

HC Mailand Inter

HC Diavoli R-N

HC Mailand Inter

HC Mailand Inter

SG Cortina

HC Mailand Inter

SG Cortina

HC Diavoli M

SG Cortina

HC Gröden

SG Cortina

SG Cortina

SG Cortina

HC Bozen

SG Cortina

SG Cortina

HC Gröden

HC Bozen

HC Bozen

HC Meran

AS Varese

HC Bozen

AS Varese

HC Bozen

Saima Mailand

Devils Mailand

Lion Mailand

Milan Hockey

HC Bozen

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

SG Cortina

HC Bozen

HC Bozen

HC Asiago

HC Asiago

HC Bozen

ASS. Milanese

ASS. Milanese

ASS. Milanese

HC Mailand HC Mailand

Diavoli HC Mailand

-Infografik: M. Lemanski/Ch. Staffler

SG Cortina

HC Bozen

SG Cortina SG Cortina

SG Cortina

SG Cortina

Cortina

HC Bozen

HC Gröden

HC Gröden

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Bozen

HC Meran

HC Bozen

HC Asiago

HC Mailand

HC Asiago

Ritten Sport

-Infografik: M. Lemanski
Alba di Canazei
HC Fassa
HC Asiago
SG Cortina
HC Valpellice
Torre Pellice

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Verjüngungskur bei den Buam

Die Rittner Buam verpassten in der vergangenen Saison nur knapp die erfolgreiche Titelverteidigung. Nach dem ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte 2014, mussten sie sich im siebten Finalspiel dem HC Asiago geschlagen und mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. In Klobenstein hat sich in den Sommermonaten sehr viel verändert. In erster Linie fand eine Verjüngungskur statt.

Ein

neuer Sportdirektor, ein neuer Trainer, vier neue Ausländer und ein neuer Teamleader: Bei den Rittner Buam blieb (fast) kein Stein auf dem anderen. Weil sich Präsident Thomas Rottensteiner, der sich bisher vordergründig auch um die sportlichen Belange gekümmert hatte, langsam zurückziehen will, bekleidet seit Mai Adolf Insam das Amt des sportlichen Leiters. Der 64-jährige Grödner war in jungen Jahren nicht nur einer der besten Südtiroler Mittelstürmer, sondern hat ein Vierteljahrhundert lang als Trainer große Erfolge gefeiert. Insam kennt das hiesige Eishockey wie kaum ein anderer. Er hat exzellente Kontakte zu Agenten und Trainern auf der ganzen Welt. „Wenn ich die falschen Leute hole, muss ich dafür gerade stehen“, hatte der mehrfache Meistertrainer im Mai

Rittner Buam in Zahlen

Gegründet 1933

Spiele

Torverhältnis

Stadion

Größter Erfolg

Höchster Heimsieg

Höchster Auswärtssieg

Höchste Heimniederlage

Höchste Auswärtsniederlage

Serie-A Spiele 21 898

Niederlagen

Präsident

Thomas Rottensteiner

Unentschieden

ASV RITTEN SPORT 3162 3175

Zaberbach 15 39054 Klobenstein

-Infografik: M. Lemanski

Arena Ritten (1200 Zuschauer) Italienmeister (2013/2014)

12:3 gegen HC Pustertal (14.12.1977)

12:4 gegen Valpellice (2.2.1977)

2:11 gegen Gröden (11.11.1997)

0:14 gegen Alleghe (3.2.1988)

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bei seinem Amtsantritt gesagt. Bei der Verpflichtung der Spieler hat Insam nicht nur auf die Statistiken, sondern vor allem auf den Charakter geschaut. „Für mich sind nicht nur die Skorerpunkte wichtig, sondern auch wie sich ein Spieler außerhalb der Eisfläche, in der Kabine oder im Umgang mit jungen Spielern verhält“, versichert der Rittner Sportdirektor. Wenn man den Rittner Kader betrachtet, dann dürfte Insam eine Mannschaft auf die Beine gestellt haben, die auch in diesem Winter ganz vorne mitmischen wird. Und das, obwohl die Buam mit Renault Trucks einen wichtigen Sponsor, der acht Jahre lang ein verlässlicher Partner war, verloren haben.

Josef Unterfrauner geht in den verdienten Ruhestand

Verloren hat der Vizemeister auch Josef Unterfrauner. Der 64-Jährige ist nach 26 Jahren als Teamleader in den wohl verdienten Ruhestand getreten. Unterfrauner war in Vergangenheit für viele Spieler wie ein zweiter Vater und hat unzählige Stunden im Stadion, in der Kabine und auf der Bank verbracht.

Seinen Platz wird in Zukunft Peter Obkircher einnehmen. Der dreifache Italienpokalsieger verjüngte aber auch seine Mannschaft. Die acht Abgänge Fabian Weinhandl, Travis Ramsey, Ingemar Gruber, Andrea Ambrosi, Lorenz Daccordo, Luca Felicetti, Patrick Rissmiller und Eric Johansson waren im Schnitt genau sieben (!) Jahre älter als ihre Nachfolger Andrew Engelage, Brad Cole, Fabian Ebner, David Ceresa, Brendan Cook, Mark Van Guilder, Jan Waldner und Alex Frei.

Die erste Amtshandlung von Adolf Insam war Anfang Juni die Verpflichtung des neuen Trainers. Mit Riku-Petteri Lehtonen hat sich der Sportdirektor für einen Trainer entschieden, den er seit elf Jahren kennt und mit dem er große Erfolge gefeiert hat. Der Finne war im Sommer 2004 zum HC Mailand gestoßen, wo Insam als Trainer das Sagen hatte. 2005 und 2006 wurde das Erfolgsduo mit den Lombarden Italienmeister. Lehtonen war schon damals ein Leader und auf dem Spielfeld der verlängerte Arm von Insam, der den Kontakt zu seinem Schützling nie abbrechen ließ. Als beinharter Defen-

Riku-Petteri Lehtonen

sivverteidiger flößte Lehtonen seinen Gegenspielern Angst und Respekt ein. 2007 beendete das Kraftpaket, das neben seiner Heimat Finnland und Italien auch in Deutschland in der DEL und in der schwedischen Liga gespielt hatte, seine Spielerkarriere und wechselte mit 36 Jahren auf die Trainerbank. In den vergangenen acht Jahren arbeitete Lehtonen in seiner finnischen Heimat hauptsächlich als Assistenztrainer. Für kurze Zeit war er auch Headcoach. Als Assistent hat er den Meistertitel mit TPS Turku gewonnen und wurde mit den Pelicans Lahti Vizemeister.

Neuer Trainer Riku-Petteri Lehtonen ist ein „harter Hund“ Lehtonen ist eine starke Persönlichkeit. Er ist im Umgang mit seinen Spielern sehr direkt und korrekt. Der Hüne gilt als „harter Hund“, der von seinem Personal sehr viel, in erster Linie aber Respekt, verlangt. Für den fünffachen Familienvater spielt es keine Rolle, wie alt ein Spieler ist, oder woher er kommt. Lehtonen war bereits als Spieler ein Teamplayer, für den die Mannschaft auch als Trainer im Mittelpunkt stehen muss. Der Nachfolger von Marty Raymond besitzt die höchste finnische Trainerausbildung und weiß dank seiner drei Jahre in Mailand, was ihn in der Serie A erwartet. Als Assistent wird dem 44-Jährigen der gleichaltrige Roberto Scelfo zur Seite stehen. Der ehemalige Torhüter hat in den vergangenen Jahren viel dazugelernt. Scelfo gilt als aufstrebender und lernwilliger Trainer. Er wird als Assistent von Nationaltrainer Stefan Mair sehr geschätzt und wird in der kommenden Saison der

Rittner Serie-B-Mannschaft als Coach vorstehen.

Andrew Engelage tritt in die Fußstapfen von Fabian Weinhandl Die Rittner Buam haben in den vergangenen Jahren immer großen Wert auf die Torhüterposition gelegt. Das wird sich auch in der kommenden Saison nicht ändern. Andrew Engelage setzt in Klobenstein die Tradition starker Torhüter fort. Engelage beerbt Fabian Weinhandl, der in der vergangenen Saison den launischen und inkonstanten Chris Holt abgelöst hat. Der 26-jährige Kanadier gilt trotz seiner imposanten Größe (1,95 Meter) als sehr beweglicher Goalie der modernen Generation. Engelage kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Seinen endgültigen Durchbruch schaffte er bei den Windsor Spitfires in der Ontario Hockey League (OHL). In seinem letzten Jahr wurde Engelage 2009 OHL-Meister und gewann den Memorial Cup in der CHL. Danach schaffte Rittens neue Nummer eins, die mit einer guten Beinar beit und schnellen Reflexen überzeugt, den Sprung in die AHL, wo Engelage für die Toronto Marlies zwölf Mal zum Einsatz kam. Zudem stand Engelage 119 Mal in der ECHL zwischen den Pfosten. In der Saison 2013/14 erwies er sich als großer Rückhalt bei

den Arizona Sundogs (61 Spiele) und wurde als herausragendster Torhüter der CHL ausgezeichnet. Im vergangenen Sommer kam Engelage erstmals nach Europa. Mit Storhamar wurde er Vizemeister und als bester Torhüter der norwegischen Liga (92,7 Prozent gehaltener Schüsse) ausgezeichnet. Weil auch der langjährige Ersatztorhüter Josef Niederstätter kürzer tritt, kämpfen die talentierten Roland Fink und Hannes Treibenreif, die bereits in der vergangenen Saison Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln konnten, um die Nummer zwei. Der 22-jährige, groß gewachsene Fink hat trotz seines jungen Alters bereits zwölf Serie A-Spiele auf dem Buckel und gewann 2012/13 mit seinem Heimatverein den U20-Meistertitel. Treibenreif ist vier

Engelage

Andrew

Abwehr: Ein Kanadier und zwei Eppaner

In der Abwehr wurden drei von sieben Spielern ausgetauscht. Kapitän Travis Ramsey wurde nach zwei Jahren nicht mehr bestätigt. Ebenso wie Ingemar Gruber, der nach zehn erfolgreichen Jahren in Klobenstein zu seinem Heimatverein nach Meran zurückkehrt, und Andrea Ambrosi, dessen Zweijahresvertrag in beiderseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst wurde. Die entstandene Lücke sollen ein Kanadier und zwei Eppaner schließen. Brad Cole gilt als klassischer „Stay-atHome-Defender“. Der 28-Jährige ist ein Aufräumer, der vor dem Rittner Tor für die nötige Wasserverdrängung sorgen wird. Cole ist ein solider Verteidiger, der ein cleveres Spiel aufziehen kann auch wenn er unter Druck ist. Der neue Rittner Verteidigungsmi-

nister aus dem 200-Seelenort Miniota verfügt über Führungsqualitäten und schreckt nicht davor zurück, seinen Körper einzusetzen, wenn es notwendig ist. Der tief gläubige Katholik hat 162 AHL- und 128 ECHL-Spiele bestritten.

Die beiden Eppaner David Ceresa und Fabian Ebner haben in der vergangenen Saison bewiesen, dass sie sich in der Serie A vor niemandem verstecken müssen. Ceresa war zuletzt Kapitän bei seinem Heimatverein und hat insgesamt 273 Serie-A-Spiele bestritten. Der 29-Jährige ist ein physisch starker Abwehrrecke, der über einen knallharten Schuss verfügt. „Cerry“ weiß, wie man Meisterschaften gewinnt: In der Saison 2008/09 wurde er mit dem HC Bozen Italienmeister, 2013 und 2014 mit dem HC Eppan A2-Champion. Bei den letzten beiden Triumphen war Fabian Ebner sein Teamkollege. Der 23-Jährige gilt als Riesentalent, das noch eine große Karriere vor sich haben dürfte. Dasselbe gilt für die drei Eigengewächse Andreas Alber, Max Ploner und Ivan Tauferer, die in der höchsten Spielklasse spätestens in der vergangenen Saison angekommen sind. Über Christian Borgatello braucht man kaum Worte verlieren. Der 33-jährige Meraner ist die Verlässlichkeit und Beständigkeit in Person. Der fünffache Italienmeister kann mit seinem großen Kämpferherz und unermüdlichen Einsatz nicht nur die Fans, sondern auch seine Mitspieler begeistern. In dieser Saison wird Borgatello die Buam als neuer Kapitän aufs Eis führen.

Angriff: Ein US-Boy, ein Kanadier und zwei Überetscher

Im Rittner Angriff steckt sehr viel Offensivpower. Vor allem von den beiden Gastarbeitern Mark Van Guilder und Brendan Cook kann man sich einiges erwarten. Van Gulider spielt erstmals in Europa und wird den Paradeblock als Center führen. Der 31-jährige US-Amerikaner wurde in seiner Karriere zwei Mal Meister. In der Saison 2006/07 gewann er mit der University of Notre Dame die NCAAMeisterschaft. In der Spielzeit 2009/10 hatte Van Guilder mit 26 Punkten in 29 Spielen für die Cincinnati Cyclones (ECHL) maßgeblichen Anteil am Gewinn des Kelly Cups. Van Guilder spielte in den vergangenen sechs Jahren mit einigen Unterbrechungen stets in der AHL (416 Spiele und 146 Punkte). Im Alter von 30 Jahren feier-

Brad Cole
Fabian Ebner
Emanuel Scelfo und Simon Kostner (von links)

te der neue Rittner „Sturmführer“ sein Debüt in der NHL: Im März 2014 bestritt er mit den Nashville Predators gegen die Washington Capitals sein erstes und einziges Spiel in der besten Liga der Welt. Der groß gewachsene Angreifer bringt sehr viel Charisma mit und gilt als klassischer Spielmacher.

Brendan Cook ist ein exzellenter Schlittschuhläufer, der sehr schnell und obendrein auch torgefährlich ist. Cook gilt als harter Arbeiter, der immer wieder auch in der Defensive aushilft. Den Einstieg ins Profigeschäft wagte der Linksschütze 2005 bei den Pensacola Ice Pilots in der ECHL, wo er es bis 2007 auf 130 Spiele und 74 Punkte (36 Tore) brachte. Seine beste Phase hatte Cook in der Central Hockey League (CHL), wo ihm 152 Punkte (74 Tore) in 145 Spielen

Prognose: Platz 2

Zugänge: Andrew Engelage (Storhamar/NOR), Brad Cole (Alaska Aces/ ECHL), David Ceresa, Fabian Ebner, Jan Waldner (alle Eppan), Mark Van Guilder (Milwaukee Admirals/AHL), Alex Frei (Kaltern), Brendan Cook (Bremerhaven/ DEL2)

Abgänge: Fabian Weinhandl (Salzburg/ EBEL), Ingemar Gruber (Meran), Ruben Rampazzo (Davos/NLA), Eric Johansson (Riessersee/DEL2), Andrea Ambrosi (Pergine), Luca Felicetti (Fassa), Patrick Rissmiller (Karriereende), Travis Ramsey, Lorenz Daccordo (beide Ziel unbekannt)

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Wir wünschen den Rittner Buam eine erfolgreiche Saison!

Rittner Buam

bei Bremerhaven in der DEL2, wo der 32-Jährige stets Topskorer seines Teams war. In 182 Spielen sammelte er 184 Punkte und erzielte 100 Tore. Cook wurde in seiner Karriere bereits drei Mal Meister: 2003/04 in der NCAA, 2009/10 in der CHL und 2013/14 in der DEL2.

Neu bei den Buam sind auch die beiden aufstrebenden Überetscher Alex Frei und Jan Waldner. Für Frei ist es eine Rückkehr nach Klobenstein, hat er doch bereits in der Saison 2012/13 für Ritten gespielt. Der 22-jährige Nationalstürmer aus Kaltern hat sich von der damals erlittenen Gehirnerschütterung bestens erholt

und will an die starken Vorstellungen im vergangenen Winter beim SV Kaltern anknüpfen. Jan Waldner hat mit seinem Heimatverein HC Eppan drei Mal den Meistertitel der Serie A2 gewonnen. Er gilt als sehr intelligenter und technisch versierter Stürmer. Die „Oldies“ Dan Tudin, der in Klobenstein in seine zehnte Saison geht, Luca Ansoldi und Emanuel Scelfo sind nach wie vor für Tore gut und werden den „jungen Wilden“ Markus Spinell, Mirko Quinz und Julian Kostner mit wichtigen Tipps zur Seite stehen.

Mark Van Guilder

Neues Stadion in Bruneck soll in

drei Jahren stehen

Das altehrwürde Rienzstadion könnte nach 50 Jahren schon bald ausgedient haben. Wenn alles nach Plan läuft, dann bekommen Bruneck und der HC Pustertal in drei Jahren eine moderne Eissportanlage. In der Saison 2018/19 soll das neue Stadion bespielbar sein.

Die neue Eissportanlage wird in der verkehrsgünstigen Schulzone im Westen von Bruneck in unmittelbarer Nähe anderer Sportinfrastrukturen (Fußballplatz, Laufbahn, Kletterhalle) entstehen. Im Mai dieses Jahres wurde ein EU-weiter Planungswettbewerb abgeschlossen. Den Zuschlag für die Planung und das Vorprojekt erhielten die Architekten CeZ Calderan Zanovello aus Bozen. Die Projektkosten belaufen sich auf 15 Millionen Euro und werden durch die Provinz Bozen und die Stadtgemeinde Bruneck finanziert. Der Neubau sieht eine moderne Mehrzweckanlage mit dem Fokus Eissport vor, bestehend aus zwei

Das neue Brunecker Stadion wird 3200 Zuschauern Platz bieten.

Eisflächen und 120 Parkplätzen in unmittelbarer Nähe. Geplant sind 15 Umkleidekabinen inklusive Nebenbereiche (Fitnessbereich, Aufwärmhalle und Lagerflächen) für den Eis- bzw. Schulsport sowie Büroräumlichkeiten für die Vereinstätigkeit. Vorgesehen sind auch eine Gastronomie mit Stadionbar, mehrere Kioske, ein Premium-Bereich mit zentraler VIP-Lounge und einzelnen Logen für Sponsoren und Partner. Neben einem modern ausgestatteten Presse- und Medienbereich wird es auch einen

Außenansicht Innenansicht

Family-Bereich mit eigener Tribüne, ein Museum mit 500 Trikots, einen Fan- und Fachartikelshop sowie einen Schlittschuhverleih mit Umkleiden geben.

Im neuen Stadion sollen 3200 Zuschauer (Sitz- und Stehplätze) Platz finden. Bei Spitzenspielen und Konzerten ist die Kapazität auf 4000 Zuschauer erweiterbar. Der Neubau der Eissportanlage Bruneck wird dem gesamten Eissport im Pustertal einen enormen Anschub bzw. Aufschwung für die kommenden 20 Jahre geben.

Das neue Eisstadion soll in der Schulzone im Westen von Bruneck entstehen.

Die „Wölfe“ wollen zum Titel tanzen

Der Film „Der mit dem Wolf tanzt“ war ein großer Erfolg. Auf einen solchen Erfolg musste der HC Pustertal bisher warten. In dieser Saison wollen und können die „Wölfe“ zum lang ersehnten Meistertitel tanzen. Die Mannschaft wurde punktuell verstärkt und scheint zumindest auf dem Papier der Titelanwärter Nummer eins zu sein.

Vier Mal in seiner 61-jährigen Vereinsgeschichte stand der HC Pustertal im Finale der Serie A. Zum Titel hat es bisher aber noch nicht gereicht. Das soll sich in dieser Saison ändern. Der Verein um Präsident Andreas Mariner hat keine Mühen gescheut, um erneut eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken. Der sportliche Leiter Roman Erlacher hat in Absprache mit dem bestätigten Trainer Mario Richer alle vier Ausländer des vergangenen Jah-

Spiele

HC Pustertal in Zahlen

Gegründet 1954

Torverhältnis

Stadion

Größter Erfolg

Höchster Heimsieg

Höchster Auswärtssieg

Höchste Heimniederlage

Höchste Auswärtsniederlage

Serie-A Spiele

1512

Niederlagen

Präsident

Andreas Mariner

Unentschieden

Rienzstadion (2050 Zuschauer)

Oberer Rienzdamm 3 39031 Bruneck

-Infografik: M. Lemanski

HC PUSTERTAL 6979 5835

15:1 gegen Valpellice (27.10.1979)

12:1 gegen Meran (28.2.1985)

2:17 gegen Gröden (17.12.1975)

Vier Mal Vize-Italienmeister (zuletzt 2013/2014)

1:25 gegen Devils Mailand (13.1.1994)

Tel 346 010 1495 Fax 0474 410 811

res ausgetauscht und mehrere starke Spieler an die Rienz gelotst. Zudem haben sich die „Wölfe“ auch auf der einheimischen Front verstärkt und konnten sich den Luxus leisten, neben Giulio Scandella mit Kevin DeVergilio einen zweiten Doppelstaatsbürger unter Vertrag zu nehmen.

Mario Richer: Kontinuität lautet die Devise

Mario Richer wird auch in der kommenden Spielzeit die Geschicke auf der Pusterer Trainerbank leiten. Der 50-jährige Frankokanadier gilt

info@hcpustertal.com www.hcpustertal.com

als „gerader Michl“, der von seinen Spielern Disziplin und vor allem Respekt verlangt. Er legt großen Wert auf die körperliche und konditionelle Verfassung seiner Spieler, weshalb er von ihnen in der Vorbereitung einiges abverlangte. Richer verfügt über eine starke Persönlichkeit und liebt die einfache und schnörkellose, aber körperbetonte Spielweise. Im Rienzstadion wird es deshalb in diesem Winter erneut ordentlich „rumpeln“. Die Fans dürfen sich jedenfalls auf Power-Eishockey gepaart mit Offensivfeuerwerken freuen.

Mario Richer und Ivo Machacka (rechts)

Richer begann seine Trainerkarriere bereits im Alter von 23 Jahren. In der Saison 1988/89 war der gelernte Stürmer Spielertrainer beim französischen Drittligisten Avignon. Danach arbeitete er zehn Jahre lang in der kanadischen Nachwuchsliga QMJHL. 2009 hat er seinen Lebensmittelpunkt nach Europa verlegt, betreute zwei Jahre lang den EC Salzburg II in der österreichischen Nationalliga und danach für knapp drei Saisonen die Graz 99ers in der EBEL. Als Assistent wird ihm Ivo Machacka zur Seite stehen. Der 52-Jährige nimmt den Platz von Elmar Parth ein. Machacka war über viele Jahre Stammspieler

beim EV Bruneck, für den er mehr als 500 Mal zum Einsatz gekommen war. In den vergangenen vier Jahren sammelte er im Nachwuchsbereich des HC Pustertal Junior erste Erfahrungen als Trainer.

Juuso Riksman: Das Alter sollte kein Problem sein

Jerry Kuhn war in der vergangenen Saison der beste Torhüter der Serie A. Weil es den Pusterer Verantwortlichen nicht gelungen ist, den US-Boy zu hal ten, haben sie sich für einen Finnen mit einem großen Namen entschieden. Jusso Riksman ist zwar schon 38 Jahre alt, dürfte die Lücke, die Kuhn hinterlassen hat, aber schließen können.

Riksman spielte in den vergangenen sieben Jahren stets in der höchsten Spielklasse seines Landes: In der Liiga hat der finnische Meister von 2011, der auch drei Mal als bester Torhüter ausgezeichnet worden war (2006, 2009 und 2011), 414 Spiele bestritten. Zudem bringt Pustertals neuer Hoffnungsträger zwischen den Pfosten die Erfahrung von 100 Spielen in Schweden und Russland mit nach Bruneck. Riksman gilt als ruhiger und verschlossener Zeitgenosse – ein Finne eben. Wenn er eine Schwäche hat, dann ist es die Rebound-Kontrolle. Ansonsten hat

der 38-Jährige alles, was einen modernen und guten Goalie auszeichnet. Die beiden ehemaligen Pusterer Schlussmänner Mikko Strömberg und Tuomas Nissinen waren vor Jahren die Backups von Riksman, der vor elf Jahren bereits Bekanntschaft mit der Serie A gemacht hat: Während dem NHLLockout 2004 bestritt der finnsiche Nationaltorhüter von 2009 16 Spiele für den HC Alleghe. Dass Riksman nicht nur Tore verhindern, sondern auch erzielen kann, bewies er in der Saison 2000/01, als er für seine Mannschaft

Juuso Riksman
Ryan Kavanagh

Hermes Kokkola ins Schwarze traf. Hinter Riksman wird Philipp Kosta erneut die Rolle des Ersatztorhüters ausfüllen. Der 23-Jährige aus St. Lorenzen durfte sich in den vergangenen Jahren 32 Mal in der Serie A beweisen und wusste dabei zu überzeugen. Dass „Pippo“ über das nötige Talent und Klasse verügt, unterstreicht die Tatsache, dass er im vergangenen November sein Debüt in der italienischen Nationalmannschaft feiern durfte.

Ryan Kavanagh: Der Kanadier ist der neue Abwehrchef

In der vergangenen Saison füllte Tuukka Mäkelä beim HCP die Rolle des Defensivverteidigers aus. Heuer dürfen sich die Fans auf einen offensiv ausgerichteten Ausländer in der Hintermannschaft freuen. Ryan Kavanagh ist zwar erst 24 Jahre alt, wird aber die Rolle des Abwehrchefs einnehmen. Der Kanadier erinnert nicht nur von der Statur her an den in Klobenstein unvergessenen Kevin Mitchell. Kavanagh verfügt über einen knallharten und präzisen Schuss und wird vor allem das Pusterer Überzahlspiel dank seiner Fähigkeiten, den Puck laufen zu lassen, dirigieren. Der Stern von Kavanagh ist in der QMJHL aufgegangen, wo er in 195 Spielen 163 Mal punktete. Er hat aber auch bereits in der EBEL bei Salzburg und in der DEL bei München überzeugt. Ryan Kavanagh ist übrigens

nicht mit Pat Kavanagh verwandt, der 2012/13 in Bruneck die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Die Defensivabteilung muss sich in dieser Saison vor niemandem verstecken. Armin Helfer und Armin Hofer zählen nach wie vor zu den besten Verteidigern des Landes. Die beiden Nationalspieler verfügen über die körperlichen Voraussetzungen, Leaderqualitäten und jede Menge Erfahrung. Nach zwei

Jahren bei Neumarkt kehrt Christian Willeit zu seinem Heimatverein zurück. Der 28-Jährige ist ein ausgesprochener Defensivspezialist, der mit einem harten Schuss ausgestattet ist. Die drei Jungspunde Daniel Glira, Ivan Althuber und Danny Elliscasis werden den nächsten Schritt auf der Karriereleiter nach oben machen und dürften schon bald ein ernstes Thema für die Nationalmannschaft sein.

Armin Helfer, Christian Willeit und Giulio Scandella (von links)

Kevin DeVergilio: Zweiter

Italo neben Giulio Scandella

Prognose: Platz 1

Im Angriff hat sich der HC Pustertal im Vergleich zur vergangenen Saison gezielt verstärkt. Die vier neuen Stürmer bürgen für eine geballte Offensivladung und jede Menge Tore. Kevin DeVergilio wurde bereits Ende April unter Vertrag genommen und ist neben Giulio Scandella der zweite Doppelstaatsbürger im Team. DeVergilio hatte zuletzt maßgeblichen Anteil am Titelgewinn des HC Asiago. Der Mittelstürmer besticht durch seine Übersicht und seine hervorragende Scheibenverteilung. Der Italo-Amerikaner ist für die Nationalmannschaft spielberechtigt und hat in 134 Serie-A-Spielen 206 Punkte gesammelt. Scandella geht bei den „Wölfen“ in seine insgesamt vierte Saison und will endlich den Meisterpokal in die Höhe stemmen. Den 32-jährigen Italokanadier zeichnen nach wie vor seine Schnelligkeit und sein Torinstinkt aus. In zehn Serie A-Saisonen gelangen dem Nationalstürmer, der von einem spielstarken Center abhängig ist, beachtliche 486 Punkte.

Zugänge: Juuso Riksman (Ässat/FIN), Ryan Kavanagh (Braehead Clean/GBR), Christian Willeit (Neumarkt), Francois Bouchard (Södertälje/SWE), Kevin DeVergilio (Asiago), Justin Maylan (Gröden)

Abgänge: Jerry Kuhn (Bremerhaven/ DEL2), Philip-Michael Devos (Ajoie/ NLB), Armands Berzins (Dinamo Riga/ KHL), Lukas Crepaz (Toblach), Tuukka Mäkelä, Alex Obermair (beide Ziel unbekannt)

Kevin DeVergilio

Justin Maylan hat in der vergangenen Saison beim HC Gröden mit seinen 55 Punkten in 37 Spielen bewiesen, dass er Serie A-tauglich ist. Der 24-jährige Kanadier, der mit einer Grödnerin liiert ist, verfügt über exzellente Spielmacherqualitäten und eine hervorragende Übersicht. Maylan ist ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der sehr kreativ und auch schnell ist. An seiner Seite dürfte vor allem Francois

A-Bilanz gegen …

HC Pustertal

-Infografik: M. Lemanski

Bouchard aufblühen. Der 27-jährige Kanadier ist mit einer guten Übersicht und einem harten Schuss ausgestattet. Der Flügelstürmer ist vielleicht nicht der schnellste Skater, dafür aber sehr wendig und agil. Bouchard, der stocktechnisch versiert ist, wurde 2006 von den Washington Capitals in der zweiten Runde als insgesamt 35. Spieler gedraftet. Detail am Rande: Im selben Jahr wurde auch Keith Seabrook (in der Saison 2012/13 für kurze Zeit in Bruneck) von den Caps in der zweiten Runde als 52. Spieler gezogen. Zu einem NHL-Einsatz reichte es für Bouchard, der in Bruneck für mehr als 30 Tore gut ist, aber nicht. Dafür aber zu 300 Spielen in der AHL (135 Punkte). 2009 und 2010 gewann Bouchard, der mit Zagreb die EBEL bestritten hat und zuletzt in Schweden aktiv war, mit den Hershey Bears den Calder Cup.

Raphael Andergassen:

Eines der größten Südtiroler Talente Die einheimische Fraktion der Pusterer erhielt in den Sommermonaten mit Raphael Andergassen einen prominenten Zugang. Der 22-jährige Kalterer hat bereits im vergangenen Saisonfinale

14 Spiele für die „Wölfe“ bestritten und mit neun Punkten auf der ganzen Linie überzeugt. Der Mittelstürmer gilt als eines der größten Südtiroler Talente, das bei der WM in Krakau wertvolle Erfahrungen sammeln durfte. Die Fans dürfen sich auch in diesem Winter über Tore von Max Oberrauch und Patrick Bona freuen. Für das Eisacktaler Duo ist Bruneck längst zur zweiten Heimat geworden. Gemeinsam haben die beiden Flügelstürmer 1025 Spiele für „Schwarz-Gelb“ bestritten: „Scharfschütze“ Oberrauch brachte es in den vergangenen zehn Jahren in 446 Spielen auf 386 Punkte, während „Flügelflitzer“ Bona, der vor seiner 14. Saison beim HCP steht, in 579 Partien 378 Punkte sammelte. Mit 185 Treffern liegt Oberrauch in der ewigen Torjägerliste der „Wölfe“ auf dem vierten Platz, gefolgt von Bona, der 171 Mal einnetzte.

Thomas Erlacher und Viktor Schweitzer werden auch in diesem Winter dafür sorgen, dass es in den Banden

wieder ordentlich kracht. Patrick Rizzo und der zuletzt lange Zeit verletzte Lukas Tauber sind dagegen für jeden Gegner sehr unangenehm, da sie stets großen Kampfgeist an den Tag legen und sehr wendig sind. Benno Obermair

wurde zuletzt vielleicht auch wegen seines unorthodoxen Eislaufstils oft unterschätzt: Der Mittelstürmer wird erneut die ihm zugewiesene Rolle ausfüllen, damit die „Wölfe“ zum längst überfälligen Meistertitel tanzen können.

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Raphael Andergassen

Es kann nur besser werden

In der vergangenen Saison ist bei den Broncos Sterzing Weihenstephan einiges schief gelaufen. Nachdem die mit großen Ambitionen in den Winter gestarteten „Wildpferde“ das Viertelfinale des Italienpokals verpasst hatten, blieben sie in der Meisterschaft im Viertelfinale auf der Strecke. Heuer kann es eigentlich nur besser werden.

In den Sommermonaten hat sich in der Fuggerstadt einiges getan. Die langjährigen Angreifer Christian Sottsas, Gunnar Braito und Florian Wieser wurden nicht mehr bestätigt. Die entstandene Lücke sollen vorrangig Spieler aus den U18- und U20-Meisterteams schließen. Nach zuletzt zwei finnischen Torhütern hat sich Sterzing heuer für die einheimische Lösung zwischen den Pfosten entschieden, um einen ausländischen Feldspieler mehr einsetzen zu können. Großer Hoffnungsträger im Wipptal sind der neue Trainer und die drei neuen Ausländer.

Spiele

Torverhältnis

Stadion

Größter Erfolg

Broncos Sterzing in Zahlen

Gegründet 1948

Höchster Heimsieg

Höchster Auswärtssieg

Höchste Heimniederlage

Höchste Auswärtsniederlage Serie-A Spiele

Niederlagen

Präsident

Simone Bressan

Unentschieden

Weihenstephan-Arena (1500 Zuschauer)

Vize-Italienmeister (1997/1998)

12:1 gegen LSC Vinschgau (11.10.1997)

6:0 gegen LSC Vinschgau (12.10.1999)

3:8 gegen HC Pustertal (30.12.1999)

0:11 gegen Asiago (21.11.2000)

AMATEUR W.S.V. STERZING Eissport GmbH

Karl-Riedmann-Platz 1 39049 Sterzing

-Infografik: M. Lemanski

Tel 0472 767778 Fax 0472 762497

Clayton Beddoes: Zuerst Spieler, jetzt Trainer

Clayton Beddoes trat in Sterzing bereits Mitte April die Nachfolge von Axel Kammerer an. Der 44-jährige Kanadier ist beim nördlichsten SerieA-Verein kein Unbekannter. In der Saison 2001/02 beendete der ehemalige Mittelstürmer bei den Broncos seine beeindruckende Spielerkarriere: 60 NHL-Spiele für die Boston Bruins sowie 125 DEL-Einsätze für Berlin, Mannheim und Düsseldorf sprechen eine deutliche Sprache. Beddoes hat aber auch schon bewiesen, dass er als Trainer ähnlich erfolgreich ist wie als Spieler. Nachdem er seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt hatte, verschwand er für drei Jahre von der Eisfläche und ging seinem erlernten Beruf als Tischler nach. 2005 schlug Beddoes die Trainerlaufbahn ein und arbeitete fünf Jahre lang in der DEL vorrangig als Assistent und war für kurze Zeit sogar Headcoach bei den Kölner Haien. Von 2012 bis 2014 leistete der Familienvater bei Cortina ausgezeichnete Arbeit und führte den

info@broncos.it www.broncos.it

Altmeister zwei Mal sensationell ins Halbfinale.

Beddoes, der zuletzt Trainer bei Red Deer Lebels in der WHL war, hat es in Cortina ausgezeichnet verstanden, sportlichen Erfolg und den Einbau junger Spieler unter einen Hut zu bringen. Er war einigen Nachwuchsspielern, die bei den Ampezzanern inzwischen Stammspieler sind, ein echter Lehrmeister. Deshalb könnte er für Sterzing genau der richtige Mann sein. Beddoes ist ein absoluter Fachmann, der die Trainingseinheiten mit spielerischen Übungen sehr interessant gestaltet und ein Taktikfuchs ist. Er genießt höchsten Respekt von seinen Spielern und verfügt über sehr viel Charisma.

Mark Demetz: Aus Hass soll Liebe werden

Mark Demetz ist bei den Broncos die neue Nummer eins. Der 34-Jährige wurde von den Sterzinger Fans in Vergangenheit gehasst. Daraus soll jetzt Liebe werden. Vor allem in der unvergessenen Serie-A2-Finalserie

Clayton Beddoes

gegen Eppan war er für die BroncosAngreifer ein rotes Tuch. In den fünf Spielen gegen die „Piraten“ ließ Demetz damals nur einen einzigen Schuss passieren, und zwar den siegbringenden Penalty von T.J. Caig in Spiel eins. Ansonsten hielt er unglaubliche 165 (!) Schüsse, die die Broncos-Stürmer aus dem Spiel abfeuerten, ohne in insgesamt 363.13 Minuten ein Tor zu kassieren.

Der Goalie aus St. Christina bringt die Erfahrung von 108 Spielen in der Serie A, 342 Spielen in der Serie A2 und 43 Spielen in der INL mit; davon bestritt er alleine 79 Partien in den Play-offs. Der Grödner ist wie der Wein: Je älter, desto besser. Der ehemalige italienische U18- und U20-

Prognose: Platz 6

Zugänge: Mark Demetz (Gröden), Maksims Sirokovs (Martigny/NLB), Daniel Fabris (Cortina), Rupert Stampfer (Gröden), Adam Hughesman (Reading Royals/ECHL), Johnny Lazo (University of Alberta/CIS)

Abgänge: Joni Puurula (Sanok/POL), Michael Messner (Ketterä/FIN3), Jordan Owens (Bremerhaven/DEL2), Christian Sottsas, Gunnar Braito (beide Brixen), Florian Wieser (Neumarkt), Matti Näätänen (China Dragon/Asia League)

in der italienischen Nationalmannschaft: Bei den Turnieren der Euro Ice Hockey Challenge in Ungarn und Österreich stand er gegen Korea bzw. Slowenien zwischen den Pfosten. Demetz verfügt über ein exzellentes Stellungsspiel und strahlt sehr viel Ruhe auf seine Vorderleute aus. Er zählt seit Jahren zu den stärksten einheimischen Schlussmännern.

Die Rolle des Ersatztorhüters wird erneut Dominik Steinmann einnehmen. „Steini“, der insgesamt 53 Spiele für Sterzing bestritten hat, geht bei seinem Hei-

Broncos Sterzing

matverein bereits in seine elfte Saison und erwies sich stets als zuverlässiger Goalie, wenn er gebraucht wurde.

Maksims Sirokovs: Auf den Spuren von Sorokins und Saviels

Die Sterzinger Abwehr soll ein Lette dirigieren. Maksims Sirokovs, dessen älterer Bruder Aleksejs in der Saison 2003/04 in Cortina überzeugt hatte, gilt als Allrounder. Der 32-jährige

WIR BAUEN ZUKUNFT

Mark Demetz

Weltenbummler hat bereits in Russland, Kasachstan, Ukraine, Weißrussland, in der Slowakei und zuletzt zwei Jahre lang bei Red Ice Martigny in der Schweizer NLB gespielt. Er bringt einen reichen Erfahrungsschatz aus 520 Profispielen mit, in denen er insgesamt 220 Punkte (64 Tore) sammelte. Der Rechtsschütze hat sich vor der Vertragsunterschrift Informationen bei seinen Landsleuten Olegs Sorokins und Agris Saviels, die in Vergangenheit in Sterzing gespielt

Tschechei seinen Mann gestellt und ist mit einem guten Schuss ausgestattet. Er kann im Powerplay an der blauen Linie für Gefahr sorgen. Er ist überdies ein sehr guter Schlittschuhläufer mit einer ausgezeichneten Beweglichkeit. Gleichzeitig sorgt Sirokovs in der Defensive für viel Stabilität und kann dort mit seiner Erfahrung und Übersicht punkten. Neben Sirkovos ruhen die Hoffnungen in erster Linie auf Kapitän Philipp Pircher, Simon Baur und Fabian Hackhofer. Das Trio muss sich vor niemandem verstecken und wird den richtigen Beton vor Demetz anrühren. Dem erst 22-jährigen

Daniel Maffia gehört die Zukunft. Mit Daniel Fabris stieß ein zuverlässiger Verteidiger zu den „Wildpferden“. Der 26-jährige Eppaner ist ehemaliger U20-Nationalspieler und stand bereits für Eppan, HC Bozen, Pergine, Meran und Cortina im Einsatz. Jonas Steiner, Michael Gruber und Markus Trenkwalder müssen sich dagegen

Jason Walters: Verstärkung durch zwei kanadische Landsleute

Jason Walters war im vergangenen November nach Sterzing gekommen,

Broncos Sterzing: Serie A-Bilanz gegen …

wo er den Platz des glücklosen Chris St. Jacques einnahm. Der 29-jährige Kanadier spielte sich schnell in die Herzen der Fans und zählte zu den komplettesten Angreifern der gesamten Serie A (48 Skorerpunkte in 28 Spielen). Er ist sehr stark an der Scheibe, gefährlich im Abschluss und besitzt zudem ein gutes Auge für seien Mitspieler. Der Mittelstürmer, der zwischen 2012 und 2014 den Titel-Hattrick in Dänemark schaffte, gilt als Bully- und Powerplayspezialist sowie als Spieler mit sehr guten Führungsqualitäten. Schließlich war er in seiner Karriere bereits drei Mal Kapitän seines Teams.

-Infografik: M. Lemanski

Walters erhält in dieser Saison Verstärkung durch zwei kanadische Landsleute. Adam Hughesman und Johnny Lazo werden die Sterzinger Offensivabteilung beleben. Hughesman spielt erstmals in Europa, bringt aber vielversprechende Statistiken mit: 403 Punkte in 410 WHL- und 146 Zähler in 206 ECHL-Spielen. Der Flügelstürmer ist sehr stark an der Scheibe und ein eiskalter Vollstrecker. Der 24-Jährige gilt als ein sehr intelligenter Spieler, der hart arbeitet und auch in der Defensive seine Aufgaben wahrnimmt. Dank seines sehr harten und präzisen Schusses ist der Linksschütze, dessen Familie mit Bruno Zarrillo befreundet ist, im Überzahlspiel eine echte Waffe. Johnny Lazo könnte sich als Glücksgriff erweisen. Der Mittelstürmer,

Maksims Sirokovs
Adam Hughesman

der auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, ist zwar klein, aber sehr wendig und schnell. Die 26-jährige „Rakete“ ist mit einem knallharten Schuss und mit dem nötigen Torriecher gesegnet. Lazo, der den italieni-

schen Pass bekommen könnte, spielte bisher durchwegs in Nordamerika. Dort ließ er in der Nach wuchsliga WHL (193 Punkte in 276 Spielen) und in der kanadischen Universitätsli ga CIS (155 Punkte in 156 Spielen) aufhorchen.

Die einheimische Fraktion führen auch in diesem Jahr Hannes Stofner, Patrick Mair, Tobias Kofler und Da niel Erlacher an. Der Rittner Neuzugang Rupert Stampfer, der in den vergangenen drei Jahren eine feste Größe beim HC Gröden war, bringt beste körperliche Voraussetzungen mit und wird den Sterzinger Angriff bereichern. Hinter Philipp Grandi tummeln sich zahlreiche Talente, die genügend Eiszeit bekom damit sie zeigen können, was wirklich in ihnen steckt.

Heizung

Bad

Fernwärme

Regelungstechnik

Service - Wartung

Bau

Rupert Stampfer
Hannes Stofner

Ladiner schlagen neuen Weg ein

Neuer Präsident und Vorstand, neuer (alter) Trainer, vier neue Ausländer und ein neuer Weg: Beim HC Gherdeina valgardena.it hat sich im Sommer einiges getan. Die Ladiner setzen vermehrt auf Spieler aus dem Grödner Tal und auf den eigenen Nachwuchs.

Nach

nur einem Jahr, hat Albert Perathoner sein Amt als Präsident des HC Gröden zurückgelegt. Auch die Vorstandsmitglieder Julius Perathoner, Arnold Holzknecht, Hugo Perathoner und Georg Bergmeister stellten sich nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Nach mehreren zähen Sitzungen ist es schließlich gelungen, einen 25-köpfigen Vorstand auf die Beine zu stellen. In den nächsten drei Jahren ist Markus Rabanser der Präsident des 1927 gegründeten Traditionsklubs. Sein Vize ist Ivo Moroder, während Guido Paur als Sportdirektor fungieren wird.

Wiedersehen mit Henry Thom

Der neue Vorstand hat in kürzester Zeit die Weichen für die 39. Serie A-

Spiele

Torverhältnis

Stadion

Größter Erfolg

Höchster Heimsieg

Höchster Auswärtssieg

HC Gröden in Zahlen

Serie-A Spiele

Niederlagen

Höchste Heimniederlage

Höchste Auswärtsniederlage

HC GHERDEINA ASD

Nives 17 39048 Wolkenstein

-Infografik:

Präsident

Markus Rabanser

Unentschieden

3862 4286

Pranives-Stadion (2000 Zuschauer)

Vier Mal Italienmeister (zuletzt 1980/1981)

17:0 gegen Valpellice (5.2.1977)

17:2 gegen HC Pustertal (17.12.1975)

0:21 gegen Turin (23.12.1956)

1:22 gegen HC Bozen (14.1.1954)

Tel 0471 794409 Fax 0471 794409

nerbank gibt es bei den „Furie“ ein Wiedersehen mit Henry Thom. Der 45-jährige Deutschkanadier hatte bereits in der Saison 2013/14 beim HCG das Sagen und blieb mit den Ladinern erst im Halbfinale der Inter National League (INL) auf der Strecke. „Ich war zwar nur 15 Monate weg, aber beim HC Gröden hat sich sehr viel geändert. Vom neuen Vorstand habe ich einen sehr guten Eindruck. Die einheimischen Spieler von damals sind zwar fast alle noch da, trotzdem gab es Veränderungen“, weiß der neue (alte) Trainer. Der Vater von Thom ist Kanadier, Henry wurde aber in Deutschland geboren. Als er vier Jahre alt war, übersiedelte er nach Kanada, um im Alter von 18 Jahren in seinem Geburtsland eine Profi-karriere als Verteidiger einzuschlagen.

Nach 14 Jahren in den verschiedenen deutschen Spielklassen (DEL bis hinunter in die vierte Liga) wechselte Thom 2006 ins Trainerlager über und hat sich von der fünften deutschen

info@hcgardena.com www.hcgheirdeina.com

Spielklasse bis in die DEL nach oben gearbeitet. Zwischen 2011 und 2013 war er im deutschen Oberhaus Assistenztrainer von Asiagos erstem MeisterCoach Benoit Laporte bei Hamburg. Thom ist ein sehr umgänglicher Mensch, der es bestens versteht, seine Spieler mit Zuckerbrot und Peitsche zu behandeln. Er legt bei seinen Spielern großen Wert auf Disziplin, die richtige Einstellung und letzten Einsatz. Bei der Auswahl der Ausländer stehen für den Familienvater nicht die Skorerpunkte im Vordergrund, sondern vielmehr die menschlichen und spielerischen Qualitäten eines Spielers. „Dass unsere vier Ausländer allesamt US-Amerikaner sind, ist reiner Zufall“, sagt Thom.

Gianluca Vallini & Giancarlo Kostner bilden das jüngste Torhüterduo Nach zwei Jahren hat Stammtorhüter Mark Demetz seinen Heimatverein wieder verlassen. Zwischen den Pfosten ruhen die Hoffnungen auf zwei Jungspunde: Die beiden 22-jährigen Gianluca Vallini und Giancarlo Kostner bilden das jüngste Torhüterduo der gesamten Serie A. Vallini bewies in der vergange-

Shane Sims

nen Saison, dass er durchaus ein EinserGoalie sein kann. Der Bozner hatte maßgeblichen Anteil am ViertelfinalEinzug des HC Eppan. Nicht umsonst wurde er in die italienische Nationalmannschaft einberufen. Vallini verfügt über eine sehr gute Fitness und die richtige Einstellung. Er ist technisch bereits auf einem hochstehenden Niveau und strahlt sehr viel Ruhe auf seine Vorderleute aus. Giancarlo Kostner ist kleiner als Vallini und pflegt einen anderen Stil. Er ist ein sehr athletischer und beweglicher Schlussmann. In den vergangenen zwei Jahren hat der ehemalige Unter-18-Nationaltorhüter Italiens in Nordamerika gespielt und dort große Fortschritte gemacht.

Shane Sims folgt auf Jake Newton In der Grödner Hintermannschaft sollen die beiden Ausländer Shane Sims und Derek Eastman die Fäden ziehen. Sims soll die Lücke schließen, die Jake Newton hinterlassen hat. Sims gilt als beinharter und mannschaftsdienlicher Verteidiger. Der 27-Jährige ist mit einem harten Schuss ausgestattet, weshalb er auch im Überzahlspiel sehr wertvoll sein kann. Der Allrounder wurde 2006 in der fünften Runde als insgesamt 126. Spieler vom NHL-Klub New York Islanders gedraftet und bestritt für diesen in der Saison 2010/11 auch ein Spiel in der besten Liga der Welt. In der vergangenen Saison erreichte der Rechtsschütze mit Toledo Walleye das Finale der ECHL, in der er insgesamt 134 Mal zum Einsatz kam (55 Skorerpunkte).

Derek Eastman geht beim HCG in seine insgesamt dritte Saison. Der Offensivverteidiger ist mit seinen 35 Jahren der älteste Spieler im Team und soll nicht nur deshalb eine Führungsrolle einnehmen. Eastman gilt als sehr mannschaftsdienlicher Verteidiger. Er besticht durch seine eisläuferischen Fähigkeiten, seinen harten und platzierten Schuss sowie durch seine Stocktechnik. Eastman ist im Grödner Tal nicht nur sportlich, sondern auch privat glücklich geworden. Er wird in dieser Saison die U12-Mannschaft als Nachwuchstrainer betreuen. Eastman hat in 90 Serie-A1Spielen 71 Punkte (22 Tore) und in 110 Serie-A2-Partien 140 Punkte (45) gesammelt. Und das als Verteidiger. Fabrizio und Marco Senoner, der Thom als Assistent unterstützen wird, sind aus der Grödner Abwehr ebenso nicht

Henry Thom

mehr wegzudenken wie der Rittner Benjamin Bregenzer. Gabriel Lang will es nach zwei Jahren wieder wissen. Der Hüne hat im Sommer hart an seinem Comeback gearbeitet und wird vor dem eigenen Tor für die nötige Wasserverdrängung sorgen.

Zwei U18-Weltmeister sollen den Angriff dirigieren

Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf Justin Mercier, der die Führungsrolle einnehmen wird. Der 28-jährige Mittelstürmer gilt als sehr mannschaftsdienlicher Spieler. Wichtiger als die eigenen Punkte ist ihm der Erfolg der Mannschaft. Mercier ist sehr schnell und ein fleißiger Arbeiter, der über eine gute Puckkontrolle verfügt und vor allem im Unterzahlspiel seine Stärken hat. In der vergangenen Saison war Mercier bei Toledo Walleye Teamkollege von Sims, der ein Mitgrund war, nach Gröden und nicht zum HC Pustertal oder zu den Rittner Buam zu wechseln. Mercier wurde 2005 von den Colorado

Fabrizio Senoner

insgesamt 168. Spieler gedraftet. Für den NHL-Klub bestritt der US-Boy in der Saison 2009/10 dann auch neun Spiele (zwei Punkte) in der nordamerikanischen Profiliga. 2004 hatte der Linksschütze, der auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, mit seinem Heimatland bei der U18-WM die Goldmedaille gewonnen. Mercier war in Vergangenheit bereits Kapitän und brachte es in 262 AHL-Spielen auf 90 Punkte.

Ein sehr interessanter Stürmer ist Luke Moffatt. Der erst 23-Jährige könnte sich als echter Volltreffer für die „Furie“ erweisen. Er ist pfeilschnell, trickreich und wendig. So wie Mercier war auch Moffatt U18-Weltmeister (2010). Der rechte Flügelstürmer hat sowohl in der NCAA als auch in der vergangenen Saison bei Storhamar in Norwegen fleißig gepunktet: Mit 58 Zählern in 49 Spielen trug er maßgeblich zum Vizemeistertitel bei. Neben den beiden Gastarbeitern sind vor allem Neuzugang Daniel Peruzzo, der beste Voraussetzungen mitbringt, Ivan Demetz und Benjamin Kostner gefordert. Gabriel Vinatzer und Oliver

Gianluca Vallini (EV Bozen), Giancarlo Kostner (Grey Highlands Bravehearts/GMHL), Shane Sims, Justin Mercier (beide Toledo Walleye/ ECHL), Luke Moffatt (Newcastle North Stars/AIHL), Daniel Peruzzo (Eppan), Gabriel Lang, Gabriel Vinatzer (beide zuletzt

Mark Demetz (Sterzing), Justin Maylan (HC Pustertal), Marko Luomala (Milton Keynes Lightning/ GBR), Daniele Veggiato (HC Fassa), Tommaso Goi (Bellinzona/SUI3), Rupert Stampfer (Sterzing), Matthias Fauster (Rittner Buam/B), Luca Burzacca (Cortina)

Schenk kehren nach der letztjährigen „Auszeit“ wieder aufs Eis zurück und sind für den Trainer eine willkommene Option. Dahinter drängen sich zahlreiche Talente auf. Folgende elf Nachwuchshoffnungen werden bei der Grödner U20-Mannschaft spielen und nur bei Bedarf in der Serie A zum Einsatz kommen: Lukas Stuffer, Patrick Major, Patrick Nocker, Simon Piccolruaz, Ivan Werdaner, Rudi Holzknecht, Janmarc Moling, Patrick Kelder, Christian Mussner, Miran Holzknecht und Damian Bergmeister.

Asiago

HC Gröden: Serie A-Bilanz gegen …

Sterzing

Valpellice

-Infografik: M. Lemanski

20 Jahre Prohockey-Shop Bozen

Heuer jährt sich zum 20. Mal die Eröffnung des ersten und größten Eishockeyshops von Italien, dem Prohockey-Shop Bozen. Der Shop ist mittlerweile bei zahlreichen Eishockeysportlern beliebt und bekannt und wird nicht nur in Italien, sondern auch aus dem umliegenden Ausland als kompetenter Anbieter aufgrund seiner fachlichen Beratung und seines guten Service geschätzt.

Im Shop wird eine große, gezielte Auswahl der besten Produkte von den führenden Eishockeymarken wie Bauer, Warrior, Easton, Sherwood und Vaughn angeboten. Professionelle Beratung und der Service vor Ort, wie Schlittschuhschleifen oder Reparaturen jeglicher Art, werden von erfahrenen, in der Szene bekannten und aktiven Eishockeyspielern und -trainern garantiert. Im Shop in Bozen betreut Sie: Jan Mair vom HC Meran Junior als Pro-Team-

Equipment-Manager; Michael Sullmann vom HC Neumarkt; Stefan Mair, langjähriger Serie-A-Spieler und nun als Trainer tätig; Fabian Haas, passionierter Freizeitspieler. Im neuen Shop in Bruneck erwartet und betreut Sie Danny Elliscasis, aktiver Eishockey-Spieler des Serie-A-Vereins HC Pustertal. Das Hauptlager und das Büro der Firma befindet sich in Bozen am Bozner Boden. Dort ist Maximilian Klotz für

den Großhandel, Online-Store und den Versand verantwortlich. Neben zahlreichen Serie A-, B- und Freizeit-Vereinen rüstet Prohockey auch exklusiv den EBEL-Sieger von 2014, den HCB Südtirol, aus.

Immer mehr Kunden nutzen auch den Online-Store (www.prohockey.it), wo rund um die Uhr von Zuhause aus bestellt und man laufend über aktuelle Angebote informiert werden kann.

Stefan Mair, Jan Mair, Michael Sullmann, Fabian Haas und Maximilian Klotz (von links)
Im Shop von Bozen: Sean McMonagle vom HCB beim Stick-Testing Prohockey Shop in Bruneck mit Danny Elliscasis vom HC Pustertal

HC Asiago führt die Konkurrenz an

HC Asiago

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Chris Carrozzi (CAN) 02.03.90 191 84

Tor

32 Davide Mantovani 14.04.95 187 84

65 Alessandro Tura 26.05.91 185 82

3 Mike Sullivan (CAN) 16.06.92 185 85

4 Dan Sullivan 26.04.87 181 88

7 Andrea Strazzabosco 07.10.94 182 78

Abwehr

15 Enrico Miglioranzi 08.10.91 183 82

17 Lorenzo Casetti 14.09.93 190 80

23 Stefano Marchetti 11.10.86 180 82

24 Andreas Lutz 30.03.86 171 77

26 Nicola Munari 21.12.95 170 72

9 Nicola Tessari 10.11.87 176 75

10 David Borrelli 14.01.81 176 88

11 Mirko Presti 29.09.91 178 77

13 Anthony Nigro (CAN) 11.01.90 183 84

14 Matteo Tessari 30.07.89 185 84

16 Michele Stevan 11.03.93 181 84

18 Layne Ulmer (CAN) 14.09.80 186 95

19 Sean Bentivoglio 16.10.85 180 86

27 Diego Iori 20.05.86 168 75

55 Federico Benetti 08.06.86 172 72

88 Fabrizio Pace 11.10.95 175 72

95 Marco Magnabosco 12.08.95 175 76

Durchschnitt: 25,5 Jahre 180,0 81,0

Trainer: Patrice Lefebvre (neu)

HC Valpellice

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Tor

30 Simone Armand Pillon 09.03.96 175 70

Shane Madolora (USA) 09.01.87 178 79

16 Stefan Ilic 27.03.90 188 86

23 Andrea Schina 09.11.93 180 75

24 Trevor Johnson 25.01.82 179 87

27 Andrè Signoretti 16.01.79 175 86

44 Francesco De Biasio 05.02.85 167 76

71 Eric Michelin Salomon 21.04.95 184 83

74 Davide Nicoletti 22.03.86 191 97

97 Alex Bertin 15.12.97 180 88

5 Marco Pozzi 17.04.88 178 75

7 Pietro Canale 14.03.90 183 80

8 Paolo Nicolao 09.02.91 177 74

9 Alexander Petrow 25.05.83 183 88

11 Matt Beca (CAN) 06.03.86 178 82

15 Edoardo Caletti 16.07.86 183 88

19 Stefan Della Rovere (CAN) 25.02.90 183 88

29 Ferderico Cordin 26.11.96 170 55

54 Paolo Gardiol 18.01.97 170 75

61 Matteo Mondon Marin 25.02.94 180 93

67 Alex Silva 16.04.80 175 78

68 Nicolò Rocca 03.11.93 180 65

77 Martino Durand Varese 28.12.90 172 73

Durchschnitt: 25,6 Jahre 178,7 80,1

Trainer: Pat Curcio (neu)

Prognose: Platz 8

Zugänge: Thomas Tragust (Neumarkt), Marton Vas (Löwen Frankfurt/DEL2), Daniele Veggiato (Gröden), Jari Monferone (Alleghe), Mike Vaskivuo (Aalborg/DAN), Mark Lee (vereinslos), Luca Felicetti (Rittner Buam)

Abgänge: Tony Vidgren (Kulager Petropavlovsk/ KAZ), Filip Björk (Rapid City Rush/ECHL), Sami Ryhänen (Swindon Wildcats/GBR), Enrico Chelodi (Fiemme), Kai Tillanen (Ziel unbekannt)

Prognose: Platz 3

Zugänge: Chris Carrozzi (University of New Brunswick/CIS), Mike Sullivan (Bowling Green State University/NCAA), Andreas Lutz (Mailand)

Abgänge: Scott Hotham (Storhamar/NOR), Radovan Gabri (Neumarkt), Kevin DeVergilio (HC Pustertal), Michele Strazzabosco (Karriereende), Vincenzo Marozzi (Ziel unbekannt)

Prognose: Platz 4

Zugänge: Alex Caffi, Nicola Fontanive (beide Mailand), Luca Burzacca (Gröden), Sam Posa (Indy Fuel/ECHL), Richie Crowley (HCB Südtirol), Tobias Brighenti (Neumarkt), Mario ValeryTrabucco (Rosenheim/DEL2), Angelo Esposito (Fort Wayne Komets/ECHL)

Abgänge: Daniel Fabris (Sterzing), Ryan Dingle (Fife Flyers/GBR), Stanislav Gron (Manchester Phoenix/GBR), Gianluca Tilaro (Mailand), Giorgio De Bettin (Karriereende), Anthony Borelli (Ziel unbekannt)

Prognose: Platz 5

Zugänge: Shane Madolora (Briancon/FRA), Alex Bertin (Briancon/U18), Davide Nicoletti (vereinslos), Alexander Petrow, Edoardo Caletti (beide Mailand), Stefan Della Rovere (Orlando Solar Bees/ECHL), Matt Beca (Bad Nauheim/DEL2), Abgänge: Dusan Sidor (RoKi/FIN2), Scott Campbell (Sonderjyske/DAN), Luca Frigo (Kallinge Ronneby/SWE3), Nate DiCasmirro, Matt Pope (beide HCB Südtirol/EBEL), David Brine (Frankfurt/DEL2), Kevin Montgomery (Florida Everblades/ECHL)

Die „Wildgänse“Jagd ist eröffnet

Am 19. September wird die „Wildgänse“-Jagd eröffnet: Der HC Neumarkt ist in der Meisterschaft der Serie B der ganz große Favorit. Die Unterlandler wollen nach dem 2014 errungenen Meistertitel in der Inter National League (INL) heuer die zweithöchste Spielklasse aufmischen.

Die Serie B spielte in den vergangenen Jahren stets eine untergeordnete Rolle. In diesem Winter werden 16 Mannschaften die zweite Liga bestreiten. Die Hälfte von ihnen kommt aus Südtirol, weshalb es an jedem Spieltag ein Derby geben wird. Neumarkt, der HC Eppan, SV Kaltern und der HC Mailand, die allesamt aus finanziellen Gründen kürzer treten mussten und wollten und der Serie A den Rücken zugewandt haben, werten die Serie B enorm auf. Eigentlich waren 17 Mannschaften gemeldet: Der EV Bozen 84 zog sich aufgrund finanzieller Probleme aber im letzten Moment zurück.

Eppan, Meran und Alleghe sind die ersten Herausforderer Neben den „Wildgänsen“ ist vor allem Eppan, dem HC Meran Junior und HC Alleghe einiges zuzutrauen. Aufpassen sollte man auch auf den HC Fiemme Cavalese, der gleich mehrere ehemalige Serie A-Spieler im Kader hat, und Pergine. Kaltern und Auer könnten sich dagegen als Favoritenschreck erweisen und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Der HC Pustertal Junior baut auf die zahlreichen Nachwuchsspieler und kann sich durchaus Chancen auf einen Play-off-Platz ausrechnen. Gespannt darf man auf die zweite Mannschaft der Rittner Buam, die sich aus zahlreichen Talenten zusammensetzt, sein. Der AHC Vinschgau dürfte dagegen einen schweren Stand haben. Trotzdem werden die Vinschger ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen.

Das große Teilnehmerfeld wird von Varese, Chiavenna, Como und Feltre vervollständigt. Dieses Quartett wird wohl ebenso wie der stark verjüngte

Riccardo Tombolato (AHC Vinschgau, im Hintergrund) und der Rittner Stefan Mair

HC Mailand in der unteren Tabellenhälfte anzutreffen sein.

In der Regel findet ein Spiel pro Woche statt; ausgenommen sind Feiertage und die Weihnachtsferien. Nach einer Hin- und Rückrunde (30 Spieltage) ziehen die besten acht Mannschaften ins Play-off ein. Der Meister steht spätestens am 10. April 2016 fest.

HC MERAN JUNIOR

AHC VINSCHGAU

HC EPPAN

-Infografik: M. Lemanski

HC PUSTERTAL JUNIOR

RITTNER BUAM B

HC Como

SV KALTERN ASC AUER

HC NEUMARKT

HC Mailand

HC Fiemme

ASD Pergine Cavalese Latsch Bruneck Klobenstein

HC Alleghe

HC Feltre

HC Varese
HC Chiavenna

Zusammenhalt soll Berge versetzen

In den vergangenen vier Jahren stand der ASC Auer stets im Finale: Die Unterlandler gewannen zwei Mal die Serie C und wurden zwei Mal Vizemeister in der Serie B. In dieser Saison wird es für die „Frösche“ schwierig, das Endspiel zu erreichen. Das Viertelfinale sollte aber kein Problem sein.

Trainer Robert Chizzali, der bei Auer in seine vierte Saison geht, steht eine Mannschaft zur Verfügung, wo die Mischung zwischen Jung und Alt stimmt. „Wir haben einige talentierte

Eigengewächse im Kader, die wir fördern und weiterbringen wollen. Die beiden Rückkehrer Peter Stimpfl und Marian Zelger werden gemeinsam mit Stefan Vill, Martin Pircher und Hannes Walter die Führungsrolle übernehmen und dank ihrer Erfahrung den jungen Spielern eine große Hilfe sein“, ist Chizzali, der in Vergangenheit Trainer der italienischen U18- und U20-Nationalmannschaft war, überzeugt.

Der 48-Jährige gilt in Trainerkreisen als ausgewiesener Fachmann, für den der Zusammenhalt und Wille Berge versetzen können. Und diese beiden Eigenschaften zeichnen die Aurora Frogs aus, wie kaum ein anderes Team. „Wir haben vielleicht nicht die technischen und spielerischen Voraussetzungen wie andere Teams, werden diese Defizite aber mit Einsatz und Kampfgeist wettmachen“, versichert Chizzali.

Im Tor hat Chizzali zwischen Tizian Giovanelli und Simon Fabris die Qual der Wahl. In der Abwehr ruhen die Hoffnungen auf Kapitän Fabian Negri, „Oldie“Christian Olivotto, Stimpfl und Heinrich Santa, der vom EV Bozen gekommen ist. Vorne sollen Vill, Walter, Pircher, Zelger und Andreas Decarli die Ausrufezeichen setzen. Einiges erwarten darf man sich aber von den aus Neumarkt zurück gekehrten Alex Nagele und Martin Graf, sowie von den aufstrebenden 17-jährigen Ruben Zerbetto und Ivan Girardi.

Peter Stimpfl

Der etwas andere Verein

Der ASC Auer wurde 1981 gegründet und hat in der Vereinsgeschichte drei Mal die Serie C-Meisterschaft gewonnen. Der Klub um Präsident Günther Plattner ist ein etwas anderer, dafür aber ein besonderer Verein.

Auer trägt seine Heimspiele in der Sportzone „Schwarzenbach“ aus. Das dortige Stadion ist das einzige in den zwei höchsten Spielklassen, das nicht überdacht ist. In Südtirol gibt es nur noch in Leifers, Toblach, Terlan und Prad Eisplätze, die „oben ohne“ sind. „Es gibt bereits seit 1991 Bestrebungen, das Stadion zu überdachen. Damals ist es am politischen Willen gescheitert. In den nächsten Monaten werden die Eisanlage, sprich die Ammoniakanlage, saniert und eine neue Platte installiert. Dabei werden die Vorkehrungen dafür getroffen, dass wir irgendwann doch noch zu unserem Dach kommen“, sagt Günther Plattner, der vor zweieinhalb Jahren nach dem Tod von Tobias Kaufmann das Präsidentenamt übernommen hat. Auer wird bis zum 10. Oktober 2015 und ab März 2016 seine Heimspiele in Neumarkt austragen, da es in

Schwarzenbach während dieser Zeit kein Eis gibt.

Die Heimspiele in Schwarzenbach sind etwas Besonderes. Auer ist der einzige Verein in der Serie A und B, der keinen Eintritt verlangt. Auf den Tribünen haben bis zu 800 Zuschauer Platz. In der Regel wohnen 200 bis 300 Fans den Heimspielen der „Aurora Frogs“ bei. „Bei jedem Heimspiel gibt es eine Lotterie mit tollen Preisen. Wer in den Tagen vor dem Spiel in den Bars von Auer etwas konsumiert, erhält ein Los gratis und nimmt an der Verlosung während der zweiten Drittelpause teil“, erklärt Plattner, der stolz darauf verweist, dass „sein“ Verein finanziell und strukturell auf soliden Beinen steht.

Spielergehälter werden beim Aurer Amateursportverein keine bezahlt „Wir bezahlen keine Spieler. Sie bekommen einen Gutschein von 200 Euro bei einem Ausrüster und können sich dort zum Beispiel einen Schläger kaufen. Wir zahlen auch kein Benzingeld an unsere Cracks. Deshalb ist es umso erstaunlicher, dass einige Spieler auch von auswärts zu uns kommen. Bei uns zählen andere Werte. Wir haben in Vergangenheit bewiesen,

Innovative Dienstleitungen für

Unternehmen

GP&P GmbH – 39040 Auer (BZ) Tel. 0471 811 454 info@gp-p.it – www.gp-p.it

dass wir mit bescheidenen Mitteln viel erreichen können“, sagt Plattner. Auer hat nicht nur die Serie-BMannschaft, sondern arbeitet auch im Nachwuchsbereich gemeinsam mit Neumarkt erfolgreich zusammen. Zudem gibt es die Altherrenmannschaft „Old Frogs“ und das Freizeitteam „Black River Frogs“.

NEUMARKT . EGNA 39044 Neumarkt Egna (BZ) Handwerkerstraße Nord 12 . Via degli Artigiani Nord 12 Tel. 0471 812 401 Fax 0471 820 280 egna@terzer.it www.terzer.it

Robert Chizzali und Günther Plattner (von links)

Der Zweitliga-Spezialist ist zurück

Nach der insgesamt dritten Serie-ATeilnahme in der Vereinsgeschichte kehrt der HC Eppan aus finanziellen Gründen wieder in die Serie B zurück. Dort feierten die „Piraten“ in Vergangenheit ihre größten Erfolge und wurden in der zweithöchsten Spielklasse fünf Mal Meister.

Der Zweitliga-Spezialist ist zurück:

Nach der durchaus erfolgreichen Serie A-Saison, in der erst im siebten Viertelfi nalspiel gegen den späteren Meister HC Asiago das Aus kam, startet Eppan in der Serie B eine Art Neuanfang. Neben den vier Ausländern haben auch die Leistungsträger Florian Großgasteiger, Gianluca Vallini, David Ceresa, Fabian Ebner, Peter Stimpfl, Philipp

HC Eppan

den Verein verlassen. Neu zum Team gestoßen sind einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sowie Markus Kofler, Markus Siller, Michele Volcan, Markus Malfertheiner, Hannes Hölzl und Hannes Andergassen. Nach einem Jahr Auszeit feiert zudem Goalgetter Lorenz Röggl sein Comeback. Neuer Trainer ist Murajca Pajic. Dem 54-jährigen Slowenen stehen Giovanni Marchetti und der langjährige Kapitän des HCE, Klaus Hofer, als Assistenten zur Seite. Pajic steht ein Team zur Verfügung, wo die Mischung zwischen und Jung und Alt hundertprozentig passt.

Die gestandenen Matthias Eisenstecken, Tobias Ebner, Philipp Platter, Robert Raffeiner, Stefan Unterkofler sowie

die Jaitner-Zwillinge Alex und Philipp, werden den zahlreichen Jungspunden, die der eigenen, überaus erfolgreichen „Icehockey School“ entstammen, ein wichtiger Begleiter auf dem Weg in den Seniorenbereich sein. Mit Eppan ist auf alle Fälle zu rechnen: Schließlich haben die „Piraten“ längst bewiesen, wie man den Zweitliga-Titel gewinnt.

Alex Tomasi
Matthias Eisenstecken

„Rote Laterne“ ist kein Thema mehr

Der SV Kaltern Rothoblaas beendete die zweite Serie-A-Saison in der Vereinsgeschichte auf dem zwölften und letzten Platz. Weil das Geld knapp ist, kehren die „Hechte“ in die Serie B zurück. Dort wird die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten kein Thema mehr sein.

Und das, obwohl neben den letztjährigen vier Ausländern auch die beiden Topskorer Raphael Andergassen (HC Pustertal) und Alex Frei (Rittner Buam) sowie Daniel Morandell und Denny Deanesi (beide HCB Südtirol) den Verein verlassen haben. Der Torhüter und der Angreifer sind nach wie vor bei Kaltern gemeldet und werden – sollten sie in der EBEL zu wenig Spielpraxis erhalten – für die Überetscher eine willkommene Verstärkung sein. Die Lücke, die Thomas Pichler im Angriff hinterlassen hat, wird Lorenz Daccordo schließen. Der 31-jährige Rittner bringt die Erfahrung von 541 Serie-A-Spielen mit nach Kaltern und wird neben Kapitän Alex Andergassen Dreh- und Angelpunkt im Angriff sein. Neben diesem Duo ruhen in der Offen sivabteilung die Hoffnungen in erster Linie auf Michael Felderer, Patrick Gius und Manuel Gamper, sowie auf

die Rückkehrer Christian Ambach und Patrick Thomaser.

Im Tor ist Lukas Casaril die Nummer eins. Die Abwehr wird Thomas Waldthaler gemeinsam mit den beiden Boznern Alexander Pancheri (EV Bozen) und Matthias Albarello (HC Bozen) dirigieren. Hinter diesen erfahrenen Spielern drängen sich zahlreiche junge und talentierte Nachwuchshoffnungen auf, die sich in der zweithöchsten Spielklasse beweisen sollen.

Neuer Trainer ist das Kalterer Urgestein Karl Anderlan. Als Co-Trainer wird dem 52-Jährigen der Deutsch-Kanadier Danny Beauregard zur Seite stehen.

Thomas Waldthaler

Geheimfavorit entfacht neue Euphorie

Eishockey ist in Meran wieder in Mode. Der HC Meran Junior hat zuletzt in der Passerstadt eine neue Euphorie entfacht und war in der vergangenen Saison erst im Halbfinale auf der Strecke geblieben. Heuer gelten die „Adler“ für viele als Geheimfavorit.

Mehr als 500 Zuschauer kamen im abgelaufenen Winter im Schnitt zu den 13 Heimspielen des HCM in die Meranarena, dem wohl schönsten Stadion Italiens. Dem Verein um Präsident Bruno Zampedri ist es in kurzer Zeit gelungen, die schnellste Mannschaftssportart der Welt im Kurort wieder salonfähig zu machen. Die jungen Eigengewächse haben bei den Fans mit herzfrischendem Eishockey eine große Begeisterung

ausgelöst. Das ist auch ein großer Verdienst von Max Ansol di. Der 40-Jährige, der als Spieler zwei Mal Italienmeister wurde, gilt als auf strebender Trainer, der in seiner ersten Sai son ausgezeichnete Arbeit geleistet hat.

Auf der Torhüterposition ist der HCM mit den zwei jungen Talenten Massimo Quaglia to und Samuel Quaglio gut besetzt. In der Abwehr wird Ingemar Gruber die Fäden ziehen. Der 38-Jährige kehrte im Sommer nach zehn Jahren bei den Rittner Buam zu seinem Heimatverein zurück. Er wird dank seiner großen Erfahrung von mehr als 800 Serie A-Spielen eine Stütze in der

wurde Philipp Beber ebenfalls zurückgeholt.

Hinter Jan Mair, Julian Schwienbacher und Stefan Kobler wollen sich zahlreiche Talente ins Rampenlicht spielen.

Den Meraner Angriff neu beleben werden Kristian Schwienbacher, Kevin Gruber, Manuel Lo Presti und Flavio Faggioni. Thomas Mitterer, Patrick Cainelli, Daniel Rizzi und Franz Josef Plankl sind stets für Tore gut. Einiges erwarten darf man sich von Sebastian Thaler.

Angriff

Der dritte Meistertitel soll her

Der HC Neumarkt Riwega kehrt nach der zweiten Serie A-Saison in der Vereinsgeschichte, die alles andere als nach Wunsch verlaufen ist, in die zweithöchste Spielklasse zurück. Die „Wildgänse“ machen heuer Jagd auf den dritten Meistertitel in ihrer 52-jährigen Vereinsgeschichte.

Neumarkt war in der Saison 1981/82 Meister in der Serie C und 2013/14 Meister in der Inter National League (INL). In diesem Winter peilt

das Team von Übergangspräsident

Matthias Bertignoll den dritten Meistertitel an. Auf der Trainerbank hat Martin Ekrt das Sagen. Der 43-jährige Tscheche hat bereits Erfahrungen im Jugendbereich und zuletzt auch als „Feuerwehrmann“ im Seniorenbereich gesammelt.

Neumarkt hat das Team im Sommer ordentlich umgekrempelt. Neben den vier Ausländern haben Tizian Giovanelli, Tobias Brighenti, Alex Nagele, Martin Graf, Thomas Tragust, Christian Willeit, Manuel Lo Presti, Flavio Faggioni und Rudi Locatin den Verein verlassen. Dominik Massar hat nach zwei Kreuzbandrissen seine Karriere beendet und wird Ekrt als Assistent zur Seite stehen.

Neu beim HCN sind: Torhüter Cesare Dall‘Ara, der in den vergangenen drei Jahren in Nordamerika spielte, die Verteidiger Radovan Gabri (Pergine) und Manuel Basso (EV Bozen) sowie die Stürmer Florian Wieser (Sterzing), Alex Tava (EV Bozen) und Rückkehrer Markus Simonazzi (Auer). Nach einem Jahr Pause werden auch Enrico Dorigatti, der sich von seiner langwierigen Fußverletzung erholt hat, und Patrick Zambaldi für Neumarkt wieder auf Torjagd gehen. Gemeinsam mit den bestätigten Leistungsträgern Manuel Bertignoll, Paolo Bustreo, Matteo Peiti, Alexander und Michael Sullmann sollen sie den HC Neumarkt zum dritten Meistertitel führen.

HC Neumarkt

Martin Ekrt (neu)

Der HC Neumarkt Riwega bedankt sich bei seinen Hauptpartnern

Paolo Bustreo

Das jüngste Team der Liga

Der HC elpo Pustertal Junior war in der abgelaufenen Serie B-Saison die Überraschungsmannschaft schlecht hin. Die „jungen Wölfe“ blieben in ihrer ersten Saison erst im Halbfinale gegen den späteren Meister Alleghe auf der Strecke. In dieser Spielzeit wird die Vorschlussrunde aber außer Reichweite sein.

Miteinem Durchschnittsalter von 18,7 (!) Jahren ist der HCP Junior die mit Abstand jüngste Mannschaft der gesamten Liga. Fünf Spieler sind gerade einmal 16 Jahre alt. Nur mit Talent kann die fehlende Erfahrung in der zweithöchsten Spielklasse nicht wettgemacht werden. „Wir haben eine stark verjüngte Mannschaft, da meh rere Spieler aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Unser Team dient weiterhin als Auffangbe-

A keinen Platz bekommen“, versichert Präsident Stefan Oberleiter.

Auf den neuen Trainer Erwin Kostner wartet viel Arbeit. Der 57-jährige Grödner gilt als absoluter Fachmann. Er ist kein Mann der großen Worte, versteht es aber ausgezeichnet, mit jungen Spielern zu arbeiten, weshalb er beim HCP Junior genau der richtige Mann sein wird. Kostner wird sich auch um die Pusterer U18-Mannschaft kümmern.

Zwischen den Pfosten streiten sich Christian Zecchetto und Michael Pichler um die Nummer eins. Die Abwehr dürfte ein ums andere Mal überfordert sein. Der Angriff wird von den Toren von „Leitwolf“ Felix Oberrauch, Kapitän Raphael Egarter, Aaron Tomasini,

HC Pustertal

Simon Harrasser, Alex De Lorenzo Meo, Nicola Zandegiacomo und Michael Purdeller leben. Bei Bedarf können Philipp Kosta, Daniel Glira, Ivan Althuber, Danny Elliscasis, Viktor Schweitzer und Benno Obermair vom Farmteampartner HC Pustertal in der Serie B eingesetzt werden.

Maximilian Leitner

Auffangbecken und Sprungbrett zugleich

So wie der HC Pustertal, schicken auch die Rittner Buam in dieser Saison eine zweite Mannschaft ins Rennen. Das Serie-B-Team dient als Auffangbecken für zahlreiche Nachwuchsspieler, aber auch als Sprungbrett für die Serie A.

Dass die Rittner Buam über eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit verfügen, ist seit Jahren bekannt. Weil aber nicht alle Eigengewächse in der ersten Mannschaft Platz finden, hat sich der Rittner Verein von Präsident Thomas Rottensteiner dazu entschieden, ein zweites Team auf die Beine zu stellen. „Die Mannschaft ist für all jene Spieler gedacht, für die die Serie A noch zu früh kommt. Sie erhalten in der Serie B die Chance, sich für das Oberhaus zu empfehlen“, erklärt Roberto Scelfo. Der 44-jährige ehemalige Tor hüter betritt so wie viele seiner Spieler Neuland: Scelfo bekleidet erst mals das Amt des Headcoachs. Dem Assistent von Natio naltrainer Stefan Mair, der vier Mal in der Woche zum Trai

ning bittet, steht eine blutjunge Truppe zur Verfügung. Acht der 25 Spieler könnten noch die Unter-18-Meisterschaft bestreiten. Die „jungen Wilden“ verfügen aber über ausreichend Talent und Spielwitz, um auch im Seniorenbereich bestehen zu können. Einige wenige Spieler bringen bereits Serie-A-Erfahrung mit. Torhüter Hannes Treibenreif hat sein Können bereits in der höchsten Spielklasse unter Beweis gestellt. In der Abwehr sollen die erfahrenen Stefan Hafner und Stefan Mair die Fäden ziehen, während im Angriff die Hoffnungen in erster Linie auf den beiden Rückkehrern Matthias Fauster und Matteo Rasom ruhen. Bemerkenswert: Mit Ausnahme des Bozners Josef Riegler sind die restlichen Spieler allesamt waschechte Rittner Buam.

Roberto Scelfo

Rittner Buam B

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr Sonntag und Montag Ruhetag Tel. +39 0471 345 232

info@restaurant1908.com

Der Trainer ist ein alter Bekannter

Der AHC Vinschgau Volksbank erreichte in der vergangenen Saison das Play-off-Viertelfinale. In diesem Winter dürfte ein Platz unter den ersten Acht für die „Eisfix“ ein schwieriges Unterfangen werden, wenngleich der Stamm der Mannschaft gehalten und mit Jeff Job ein hierzulande bekannter Trainer verpflichtet wurde.

Erstmals in der zehnjährigen Vereinsgeschichte des AHC Vinschgau hat ein Coach aus Nordamerika in Latsch das Sagen. Jeff Job hat über Jahre hinweg bei den Broncos Sterzing im Jugendbereich und als Assistenztrainer in der Serie A2 ausgezeich nete Arbeit geleistet. Vor vier Jahren verlegte der 52-jährige Kanadier seinen Arbeitsplatz nach Nordtirol, war zwei Jahre lang CoTrainer in Innsbruck und in den vergangenen zwei Saisonen Headcoach beim EC Kitzbühel.

Job, der in Latsch auch für die Ent wicklung im Jugendbereich verant wortlich sein wird, steht an seiner neuen Wirkungsstätte eine eingespiel te Mannschaft zur Verfügung, die sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert hat. Während die beiden

Torhüter Alessio Rizzon und Johannes Tappeiner mit dem aufstrebenden Andrea Cortese Konkurrenz erhalten haben, sind in der Abwehr Christian Fabretti und Mattia Micali neu. In der Hintermannschaft wird weiterhin „Oldie“ Roland Pircher gemeinsam mit Lorenz Von Pföstl Regie führen. Die Offensivabteilung wird in erster Linie vom Serie A-erfahrenen Michael Stocker, Mirko Clemente und Andreas Pohl angeführt. Neuzugang Federico Demetz dürfte eine willkommene Verstärkung sein. Im

Jeff

20 Schieds- und 29 Linienrichter

Ohne Unparteiische kein Eishockey. Die „Zebras“ gehören zum Spiel wie die beiden Mannschaften. In dieser Saison werden 20 Schieds- und 29 Linienrichter die Spiele der Serie A und Serie B leiten.

Vorstand

Ehrenpräsident: Roman Gasser (†)

Präsident: Renzo Stenico

Vizepräsident: Giancarlo Bosio

Mitglieder: Luca Cassol, Thomas Gasser, Mauro Scanacapra Ehrenmitglieder:

Luciano Checchini (†), Luciano Claut, Abbiati G. Galetti (†), Roman Gasser (†), Adolfo Girtler (†), Mario Guichardaz, Roberto Moschen, Ruggero Savaris, Bruno Stenico (†), Cesare Tadini, Renato Tortelli, Alfio Tuzzi (†)

Disziplinen-Kommission:

Mario Guiachardaz, Giuseppe Coceano, Matteo Rigoni

Verantwortlicher SchiedsrichterBeobachter: Renato Tortelli

Schiedsrichter-Einteiler für die Serie A: Renzo Stenico

Schiedsrichter

Marco Bagozza, Andrea Benvegnù, Marco Bettarini, Luca Cassol, Nadir Ceschini, Glauco Colcuc, Davide Deidda, Claudio Ferrini, Thomas Gasser, Michele Gastaldelli, Simone Lega, Gregory Loreggia, Fabio Lottaroli, Luca Marri, Marco Mori, Andrea Moschen, Claudio Pianezze, Karl Pichler, Leandro Soraperra, Turo Virta

Linienrichter

Nicola Basso, Cristiano Biacoli, Lorenzo Calligaro, Lorenzo Chiodo,

Christian Cristeli, Matthias Cristeli, Fabrizio De Toni, Tommaso Facchin, Federico Giacomozzi, Piero Giacomozzi, Luca Grisenti, Patrick Gruber, Mirjam Gruber, Maurizio Lorengo, Manuel Manfroi, Simone Mischiatti, Federico Pace, Omar Piniè, Alberto Plancher, Federico Stefenelli, Stefano Terragni, Fabio Tirelli, Helga Tschörner, Claus Unterweger, Willi Volcan, Alex Waldthaler, Lukas Widmann, Alex Wiest, Luca Zatta

Supervisoren

Florenzio Bellenzier, Luigi Cavallaro, Giuseppe Coceano, Gianpaolo Gaspari, Roberto Guerra, Romeo Manfroi, Karel Metelka, Piero Nobili, Gianmario Punzetti, Ruggero Savaris, Renzo Stenico, Renato Tortelli, Francesco Vellar.

Heinz Fuchs, Einkaufszentrum HERILU in Latsch:

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Die „Adler“ fliegen ins Ungewisse

Der EV Bozen Eagles steht vor der wohl schwierigsten Saison in der Vereinsgeschichte. Italiens erfolgreichsten Verein im Frauen-Eishockey plagen finanzielle Probleme. Deswegen hat der zehnfache Italienmeister auf den EWHL-Supercup verzichtet, will aber die Elite Women’s Hockey League (EWHL) und die Serie A unbedingt bestreiten.

Am 3. Oktober beginnt die EWHL-Saison für die Eagles mit einem Auswärtsspiel gegen Titelverteidiger Sabres Wien. Ob die Boznerinnen mit vier Ausländerinnen oder nur mit einer Gastarbeiterin in die österreichische Hauptstadt reisen werden, entscheidet sich in den nächsten Tagen. „Wir haben ungefähr die Hälfte des Budgets zusammen. Sollten wir die zweite Hälfte noch auftreiben können, dann werden die drei bereits verpflichteten Ausländerinnen zu uns kommen, ansonsten nicht“, versichert Bozens Vizepräsident Manfred Klotz. Der EWHL-Vizemeister hat im Sommer die beiden US-Amerikanerinnen Chelsea Furlani, die noch immer auf den italienischen Pass wartet, und

EWHL: Spielplan

Samstag, 3.10.: EHV Sabres Wien – EV Bozen Eagles

Samstag, 10.10.: EV Bozen Eagles – Salzburg Eagles

Samstag, 24.10.: KMH Budapest – EV Bozen Eagles

Sonntag, 25.10.: KMH Budapest – EV Bozen Eagles

Samstag, 31.10.: EV Bozen Eagles – KMH Budapest

Samstag, 14.11.: Salzburg Eagles – EV Bozen Eagles

Samstag, 21.11.: EV Bozen Eagles – EHV Sabres Vienna

Sonntag, 22.11.: EV Bozen Eagles – EHV Sabres Vienna

Samstag, 28.11.: SKP Bratislava – EV Bozen Eagles

Sonntag, 29.11.: SKP Bratislava – EV Bozen Eagles

Samstag, 12.12.: EV Bozen Eagles – SKP Bratislava

Samstag, 16.1.: Salzburg Eagles – EV Bozen Eagles

Sonntag, 24.1.: Neuberg Highlanders – EV Bozen Eagles

Samstag, 30.1.: EV Bozen Eagles – Neuberg Highlanders

Sonntag, 31.1.: EV Bozen Eagles – Neuberg Highlanders

Donnerstag, 4.2.: EV Bozen Eagles – Aisulu Almaty

Samstag, 6.2.: Aisulu Almaty – EV Bozen Eagles (in Bozen)

Sonntag, 7.2.: EV Bozen Eagles – Aisulu Almaty

Finalrunde:

Samstag, 27.2.: Halbfinale (1–4 und 2–3)

Sonntag, 28.2.: Spiel um Platz drei und Finale

Der EV Bozen Eagles wurde in der vergangenen Saison EWHL-Vizemeister.

Emily Jo Snodgrass sowie Dalene Rhode aus Südafrika unter Vertrag genommen. Ob das Trio wirklich kommt, steht noch in den Sternen. Mit Sicherheit bei den Eagles spielen wird Bianca Peer. Die erst 17-Jährige aus Steinach am Brenner ist eines der größten Talente Österreichs. Der EV Bozen Eagles hat mit Elena und Elisa Ballardini, Federika Galtieri, Anneke Orlandini (alle Lugano) und Franziska Stocker (Finnland), fünf zum Teil wichtige Spielerinnen verloren. Neuer Trainer ist Fredy Püls. Der 46-jährige Innsbrucker, der sich zuletzt um die Torhüterinnen der Eagles gekümmert hatte, tritt die Nachfolge von Marco Liberatore an. In der EWHL treffen die „Adler“ auf sechs Konkurrenten, gegen die sie jeweils drei Spiele bestreiten werden, ehe das Finalturnier beginnt. Neben Wien sind das Salzburg, die Neuberg Highlanders (alle Österreich), KMH Budapest (Ungarn), SKP Bratislava (Slowakei) und Aisulu Almaty (Kasachstan). Den „European Women’s Champions Cup“ wird es vorerst nicht mehr geben. Der Grund: Der Klub-Wettbewerb ist für den Internationalen Eishockey-Verband (IIHF) zu kostspielig und wurde abgeschafft. Der EV Bozen Eagles geht in der voraussichtlich im Oktober beginnenden Serie A auf den elften Titel los. Dort warten mit großer Wahrscheinlichkeit

fünf Gegner: HC Lakers Neumarkt, Alleghe Girls, Real Turin, Bulls Turin und Neuling Como.

EV Bozen Eagles

Zuerst die Olympia-Quali, dann die WM

Für die italienische Nationalmannschaft stehen in diesem Winter zwei Höhepunkte auf dem Programm: Im Februar sind die „Azzurri“ Gastgeber der zweiten Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele 2018 in Pjöngjang, während im April in Krakau die Weltmeisterschaft der I. Division Gruppe A ausgetragen wird.

Um für diese beiden Großereignisse gerüstet zu sein, wird das „Blue Team“ in diesem Jahr zwei Turniere der Euro Ice Hockey Challenge (EIHC) bestreiten. Vom 2. bis 8. November 2015 trifft die Mannschaft von Nationaltrainer Stefan Mair in

Lettland auf den Gastgeber, Japan und Weißrussland. Vom 14. bis 20. Dezember 2015 misst sie sich in Polen mit dem Gastgeber, Frankreich und Kasachstan. Vom 8. bis 14. Februar 2016 steht die Olympia-Quali auf dem Programm. Diese findet entweder in Cortina oder Asiago statt. Gegner sind Großbritannien und die Niederlande sowie ein Qualifikant.

Bei der WM treffen die „Azzurri“ in Krakau (23. bis 29. April 2016) auf Gastgeber Polen, Österreich, Slowenien, Japan und Korea. „Ich habe mir im letzten Jahr eine Gesamtübersicht über das vorhandene Spielermaterial gemacht. Den Stamm der Auswahl wird der 89-er-Jahrgang bilden, um den herum die Mannschaft mit jungen

und erfahrenen Spielern gebildet wird. Für jeden ist die Tür offen. Auch für den einen oder anderen Italo“, sagt Stefan Mair, dessen Vertrag am 31. Dezember 2015 ausläuft, in den nächsten Wochen aber verlängert werden könnte.

GEMEINSAM ZIELE ERREICHEN.

Ob auf dem Spielfeld oder im Büro: Eine starke Mannschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelspieler. In einem perfekt eingespielten Team hat jeder seine Position inne, auf der er der Fachmann ist, und doch greifen alle Gebiete nahtlos ineinander. Der reibungslose Spielablauf sorgt für ein Traumergebnis – in unserem Fall: Perfekten Service für Ihre Zufriedenheit.

I-39100 Bozen

Innsbruckerstraße 23

Tel.: +39 0471 980251 info@amonn-office.com www.amonn-office.com

I-39031 Bruneck

Tauferer Straße 8

Tel.: +39 0474 555536

Stefan Mair

Nächte auf dem Eis

Das Sterzinger Unternehmen „Intercom Dr. Leitner“ ist im Bereich Eisbahnenbau Marktführer in Italien. Seit knapp 50 Jahren ist das 360-GradUnternehmen auch in den Bereichen Schnee, Straße und Runway tätig.

Für die vor kurzem ausgestrahlte Fernsehsendung „Notti sul ghiaccio“ auf RAI 1 mit der bekannten italienischen Moderatorin Milly Carlucci, wurde eine Eisfläche von mehr als 1000 m² in kürzester Zeit aufgebaut und gewartet. Bei der durchaus gelungenen Show, die an sechs Abenden ausgestrahlt wurde, traten vor Millionen Fernsehzuschauern nationale und internationale Stars wie Isolde Kostner, Ex-Skirennläufer Giorgio Rocca, Emanuele Filiberto di Savoia oder Valeria Marini auf.

Die Teilnehmer der beliebten Fernsehsendung „Notti sul ghiaccio“ fanden dank des Sterzinger Unternehmens „Intercom Dr. Leitner“ ausgezeichnete Eisverhältnisse vor.

Zur vollsten Zufriedenheit der Veranstalter wurden in den Aufnahmestudios in Rom zwei Eisbahnen aufgestellt, die unter schwierigsten Rahmenbedingungen wie Hitze, Beleuchtung usw. über Wochen hervorragend präpariert wurden. Voll des Lobes für die Kompetenz der Eisaufbearbeitung von „Intercom Dr. Leitner“ war auch die Fachjury. Diese setzte sich aus Simona Ventura, Selvaggia

SCHLÜSSELFERTIGE LÖSUNGEN...

Lucarelli, Sergio Liorni und Gabriella Pession zusammen. Aus elf prominenten Eislaufpaaren, bestehend aus jeweils einem Prominenten und einem Profi-Eiskunstläufer, wurden Giorgio Rocca mit seiner Partnerin zu Siegern gekürt.

Veranstaltungen dieser Art sind in vielen europäischen Städten nur dank der jahrelangen Erfahrung von „Intercom Dr. Leitner“ möglich.

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Radius Hockey 2015/2016 by athesiamedien - Issuu