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Radius Hockey 2013/2014

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+SPIELKALENDER

Eishockey 2013/14

Inhaltsverzeichnis

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Editorial

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Erinnern Sie sich noch an die Spielshow „Spiele ohne Grenzen“? In der beliebten Fernsehsendung traten Mannschaften mehrerer Nationen gegeneinander an und ermittelten in allerlei verrückten und lustigen Spielen den Sieger. 1999 war nach 30 Sendungen wegen Sparmaßnahmen Schluss. Auch der HC Bozen hatte in der Saison 1998/99 letztmals an einer österreichischen Meisterschaft teilgenommen und die Alpenliga als Vizemeister beendet. 14 Jahre später wagt der Rekordmeister einen Neuanfang. Er überschreitet die Landesgrenzen und mischt in diesem Winter in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit. Aber auch die fünf Südtiroler A2-Vereine Eppan, Gröden, Kaltern, Meran und Neumarkt orientieren sich jenseits der Grenzen und bestreiten mit vier österreichischen und sechs slowenischen Mannschaften die Inter National League (INL). Auch hierzulande wird es eine Meisterschaft geben. Der HC Pustertal, Ritten Sport und die Broncos Sterzing nehmen gemeinsam mit fünf weiteren Klubs an der Elite.A teil. Trotz des neuen Namens wird es die höchste italienische Spielklasse nicht mehr lange geben, da einige dieser Vereine bereits ihr Interesse an der EBEL oder INL bekundet haben. Schließlich sind dem Eishockey längst keine Grenzen mehr gesetzt. Die Südtiroler Fans können sich schon jetzt auf „EishockeySpiele ohne Grenzen“ freuen. Zum fünften Mal halten Sie, geschätzter Leser, dieses Sonderheft in den Händen. Es soll ein Begleiter für eine spannende Saison sein. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kurt Platter, Sportredaktion „Dolomiten“

Druck: Ermächtigung: Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Verantwortlicher Projektleiter: Produktion: Redaktion: Werbung/Verkauf: Verwaltung: Fotos: Statistiken: Grafik-Layout: Infografiken: Titelbild: Konzept und Abwicklung: Produktion/Druck: Auflage: Vertrieb:

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Redaktionsschluss: Mittwoch, 11. September

Kurt Platter
Christian Borgatello (HC Pustertal)

Zweiklassengesellschaft bahnt sich an

Der HC Bozen hat sich aus dem italienischen Eishockey verabschiedet. Der HC Alleghe muss aus finanziellen Gründen kürzer treten. Pontebba ist praktisch von der Bildfläche verschwunden. Übriggeblieben sind acht Mannschaften, die in diesem Winter um den italienischen Meistertitel kämpfen werden.

Zum 80. Jubiläum erhält die höchste italienische Spielklasse einen neuen Namen. Zunächst wurde im Frühjahr dieses Jahres aus der Serie A1 die Eliteliga, die wenig später in Elite.A umgetauft wurde. Die drei Südtiroler Klubs Fiat Professional Wölfe, Ritten Sport Renault Trucks und die Broncos Sterzing Weihenstephan treffen dabei auf Titelverteidiger HC Asiago, Italienpokalsieger HC Valpellice, HC Mailand, SG Cortina und HC Fassa.

Wenn man den Experten Glauben schenken kann, dann ist in dieser Saison mit einer Zweiklassengesellschaft zu rechnen. Vier Mannschaften heben sich zumindest auf dem Papier von der Konkurrenz ab und dürften den Meistertitel unter sich ausmachen. Favorit Nummer eins bleibt der HC Asiago, der in den vergangenen vier Jahren drei Mal erfolgreich war. Die Truppe von Trainer John Parco blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und verfügt über ein immenses Offensivpotenzial. Erste Herausforderer dürften Ritten Sport und der HC Pustertal sein, die jeweils mit dem ersten Meistertitel in der

Elite.A – Teilnehmende Teams

Südtirols Italienmeister

Meistertitel seit

HC Bozen

HC Gröden

HC Meran

HC Mailand HC Mailand HC Mailand HC Mailand HC Mailand

SG Cortina HC Mailand HC Mailand HC Diavoli R-N

HC Diavoli R-N

ASS. Milanese ASS. Milanese

ASS. Milanese HC Mailand HC Mailand

Diavoli HC Mailand HC Mailand Inter

Mailand Inter

Diavoli R-N

-Infografik: M. Lemanski

HC Valpellice

-Infografik: Ch. Staffler

Alle Eishockey-Italienmeister

HC Mailand Inter HC Mailand Inter

Cortina HC Mailand Inter

Cortina HC Diavoli M

Cortina

Cortina

Bozen SG Cortina

Cortina

Cortina

Cortina

Cortina

Gröden

Vereinsgeschichte liebäugeln dürfen. Der vierte Halbfinal-Anwärter ist Vorjahresfinalist Valpellice. Die restlichen vier Mannschaften scheinen mit diesem Quartett nicht mithalten zu können, wobei auch heuer wieder Überraschungen nicht ausgeschlossen sind. Mailand, Sterzing und Cortina dürften die Plätze fünf bis sieben unter sich ausmachen. Fassa wird dagegen einen schweren Stand haben.

Cortina

Cortina

Cortina

Bozen

Cortina

Cortina

Gröden

HC Bozen HC Bozen HC Bozen HC Gröden HC Gröden HC Bozen

HC Bozen

Bozen

Bruneck

HC Mailand

Klobenstein

Verona Venedig Po Gardasee SCHWEIZ

HC Pustertal

SG Cortina Broncos Sterzing Ritten Sport

HC Fassa HC Asiago

HC Bozen

Meran

Varese

Bozen

Varese

Bozen Saima Mailand Devils Mailand

Mailand

Hockey

Bozen

Bozen

Bozen

Bozen

Meran

Der erste Titel wird am Donnerstag, 17. Oktober vergeben, wenn sich im Finale des Supercups Meister Asiago und Italienpokalsieger Valpellice gegenüberstehen. Das „Final Four“ des Italienpokals steigt am 30. November (Halbfinale) und 1. Dezember (Endspiel) vermutlich in Mailand. Für die Finalrunde qualifizieren sich die vier bestplatzierten Teams nach der ersten Hin- und Rückrunde (16. November).

HC Bozen

HC Asiago

HC Mailand

HC Mailand

Mailand

Mailand

Mailand

Cortina

Bozen

Bozen

Asiago

Asiago

Bozen

Asiago

wurde keine Meisterschaft ausgetragen.

Ein ganzes Tal hofft auf Happy End

Wenn es in den letzten Jahren einen Film über die Fiat Professional Wölfe gegeben hätte, dann wäre es stets ein Drama oder Krimi mit traurigem Ausgang gewesen. In dieser Saison hofft ein ganzes Tal auf einen Oscar-verdächtigen Actionfilm mit Happy End.

Präsident

Andreas Leitner hat gemeinsam mit seinem Vorstand und insbesondere mit der sportlichen Leitung um Oly Hicks, Roman Erlacher

und Michael Nöckler das Drehbuch geschrieben. Als Regisseur wurde Mike Busniuk aus Kanada engagiert. Der mittlerweile 61-Jährige war

bereits zwischen 1982 und 1985 als Verteidiger einer der Hauptdarsteller in Bruneck. Neben Wjatscheslaw Uwajew und Bill Stewart zählt Bus-

niuk bis heute zu den besten ausländischen Verteidigern in der Pusterer Vereinsgeschichte. In 105 Spielen für die „Schwarz-Gelben“ sammelte der Starverteidiger, der zuvor 168 NHLSpiele für die Philadelphia Flyers bestritten hatte, 157 Skorerpunkte (57 Tore). 1991 wechselte Busniuk ins Trainerlager über. Er war neun Jahre lang in der Organisation der New York Rangers (Binghampton und Hartford) tätig. Als Assistenztrainer war er bei den AHL-Klubs mit verschiedenen Aufgaben (Coaching, Scouting, Ausbildung) betraut. In der Saison 2002/03 stieg Busniuk bei Muskegon Fury (UHL) zum Headcoach auf. Es folgten sechs Jahre bei den Binghampton Senators (AHL), wo er wiederum als Co-Trainer arbeitete. In den vergangenen drei Jahren arbeitete Busniuk vor seiner „Haustür“ in Thunderbay für die Lakehead University (CIS).

Mike Busniuk ist der neue Regisseur Busniuk wurde vor 30 Jahren in Bruneck der „Polizist“ genannt, weil er auf dem Eis immer wieder für Recht und Ordnung sorgte. Auch heute noch gilt er als harter Hund. Busniuk selbst beschreibt sich als schnörkellosen Trainer, der klare Vorstellungen hat: „Ich hoffe, dass wir endlich den lang ersehnten Titel nach Bruneck holen. In

erster Linie verlange ich harte Arbeit und eine körperbetonte Spielweise.“ Als Assistent steht ihm mit Oly Hicks ein junger, aufstrebender Trainer zur Seite, der sich jeden Tag verbessern will. Der 44-jährige Italokanadier hat in den vergangenen fünf Jahren in Sterzing hervorragende Arbeit geleistet. Hicks wird auch in der Entwicklung der vielversprechenden Pusterer Nachwuchsspieler als Jugendkoordinator eine zentrale Rolle spielen. Hicks, der in zehn Jahren als Headcoach (College und Serie A2) nicht weniger als fünf Meistertitel gewann, lebt Eishockey Tag und Nacht. Er ist fast immer im Stadion anzutreffen und wird Busniuk vor allem bei der Analyse der Gegner behilflich sein.

Jean-Sebastien Aubin bleibt die Nummer eins

Einer der Hauptdarsteller dürfte erneut Jean-Sebastien Aubin sein, der bei den „Wölfen“ als einziger Ausländer bestätigt wurde. Der 36-jährige Vater von drei Kindern hat 218 NHL-Spiele für die Pittsburgh Penguins, Toronto Maple Leafs und Los Angeles Kings bestritten. Er

kann außerdem 176 AHL-Spiele vorweisen und war 132 Mal für Düsseldorf in der DEL auf dem Eis. In seiner ersten Saison hat Aubin im Pustertal mit einem guten Positionsspiel und einer starken Fanghand überzeugt. Ab und zu hat der Rechtsfänger, der lange auf den Beinen bleibt, Spiele im Alleingang entschieden. Als er Anfang dieses Jahres seinen Vertrag vorzeitig verlängert hatte, zeigte die Formkurve allerdings plötzlich nach unten und in den Play-offs war er nicht mehr der erwartete Rückhalt. Kein Komparse will Philipp Kosta sein. Der bald 22-Jährige hat bereits in der vergangenen Saison in sechs Spielen sein Talent unter Beweis gestellt und wusste auch in der Vorbereitung zu überzeugen.

Die Abwehr ist das Prunkstück Bei der alljährlich stattfindenden Oscar-Verleihung wird ein Preis auch für das beste Szenenbild vergeben. Im „Wölfe“-Film könnte dafür die Abwehr nominiert werden. Obwohl mit Christian Willeit ein Leistungsträger den Verein verlassen hat, dürfte die Hintermannschaft die beste der gesamten Meisterschaft sein. Die entstandene

Christian Borgatello (links) und Darcy Campbell
Oly Hicks (links) und Mike Busniuk

Lücke wird Christian Borgatello mehr als nur füllen. Der 31-Jährige zählt gemeinsam mit seinem neuen Mitspieler Armin Helfer und seinem langjährigen Kumpel Alexander Egger (HCB Südtirol) zu den besten drei Verteidigern Italiens. Weil seine Mutter aus Niederrasen stammt, fühlt sich Borgatello ohnehin „als halber Pusterer“, der als Kind zur Sommerfrische immer wieder in der östlichen Landeshälfte weilte. „Skizzo“ hat in seiner Karriere bereits vier Meistertitel gewonnen. Borgatello kann es im Prinzip mit jedem Ausländer aufnehmen. Seine körperlichen Defizite macht der Nationalverteidiger, der 2006 die Olympischen Spiele in Turin und insgesamt 50 WM-Spiele bestritten hat, mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner großen Laufbereitschaft wett. Armin Helfer ist nicht nur Kapitän, sondern auch der unbestrittene Leitwolf im Pusterer Team. Der 33-jährige Familienvater gilt als Allroundverteidiger, der defensiv wie offensiv Akzente

HC Pustertal in Zahlen

Gegründet: 1954

Kontakt: HC Pustertal Oberer Rienzdamm 3 39031 Bruneck Telefon 0039 0474 551555 Fax 0039 0474 551555 info@hcpustertal.com www.hcpustertal.com

Präsident: Andreas Leitner

-Infografik: J. Markart

5475:6730

Größter Erfolg: Vize-Italienmeister in der Saison 1981/82, 2010/11 und 2011/12

Stadion: Leitner-Solar-Arena (Fassungsvermögen 2050 Zuschauer)

Höchster Heimsieg: 15:1 gegen Valpellice (27. 10. 1979)

Höchster Auswärtssieg: 12:1 gegen Meran (28. 2. 1985)

Höchste Heimniederlage: 2:17 gegen Gröden (17. 12. 1975)

Höchste Auswärtsniederlage: 1:25 gegen Devils Mailand (13. 1. 1994)

Torreichstes Heimspiel: 6:18 gegen Alleghe (26. 12. 1976)

Torreichstes Auswärtsspiel: 4:25 gegen HC Bozen (23. 1. 1978)

Trikots 2013/14

setzen kann. Neuzugang Darcy Campbell bringt beste Voraussetzungen mit, den Oscar für den besten Verteidiger der Liga zu bekommen. Der 29-jährige Kanadier gilt als guter Eisläufer, der sich gerne an den Offensivaktionen seines Teams beteiligt und dennoch kaum Schwächen in der Defensivarbeit hat. Zudem kann Campbell gut mit dem Puck umgehen. In der vergangenen Saison spielte das „One-GameWonder“ (Spieler mit exakt einem Einsatz in der NHL, 2005/06 für die Columbus Blue Jackets) bei Crimmitschau in der 2. deutschen Bundesliga. In 44 Spielen gelangen ihm 35 Skorerpunkte (10 Tore). Damit war er im Grunddurchgang punktbester Verteidiger der gesamten Liga, gefolgt von dem in Bruneck unvergessenen Matt Kelly (34 Punkte). Armin Hofer und Christian Mair gelten seit Jahren als solide Defensivspieler, die mit ihrer Erfahrung den aufstrebenden Talenten Daniel Glira, Danny Elliscasis und Ivan Althuber unter die Arme greifen werden.

Christian Söderström weckt Erinnerungen an Niklas Eriksson

Christian Söderström wird die Hauptrolle im Pusterer Angriffsspiel übernehmen. Der 32-jährige Schwede hat bereits in der Vorbereitung als exzellenter Spielmacher überzeugt. Die Pusterer Fans werden viel Freude an ihm haben. Er weckt Erinnerungen an den in Bruneck unvergessenen Niklas „Nikke“ Eriksson. Söderström gilt als guter Eisläufer mit großem technischen Potenzial, das er sich in 770 Spielen (277 Punkte) in der Eliteserien, die jetzt SHL heißt, angeeignet hat. Der schwedische Meisterspieler von 2006 (mit Färjestad) ist mit einer guten Übersicht ausgestattet und wird dem Spiel der „Wölfe“ Geschwindigkeit und Mobilität verleihen. Ebenso wie Giulio Scandella, der nach einem Jahr bei Oskarshamm in Schweden nach Bruneck zurückkehrt. Der 29-jährige Italokanadier verfügt über den nötigen Torriecher

und zählt zu den schnellsten Spielern der gesamten Liga. Scandella hat für Asiago, Mailand, Ritten, Bozen und Pustertal insgesamt 296 A1-Spiele bestritten und dabei 350 Punkte gesammelt.

Mc & Mc: Nicht nur Strafminuten sind ihr Markenzeichen

In jedem Film gibt es einen Bösewicht. Der HC Pustertal hat gleich

zwei „Bad Boys“. Und beide Nachnamen beginnen mit „Mc“. Kiel McLeod und Dennis McCauley haben karriere gemeinsam knapp 3000 Strafminuten gesammelt – aber auch 886 Skorerpunkte. Beide werden auf und neben dem Eis für gehöriges Spektakel sorgen. McLeod hat in der Saison 2008/09 in Cortina überzeugt (51 Punkte in 41 Spielen). Der „Riese“, der sehr körperbetont spielt, verfügt über den nötigen Zug zum Tor, gute Hände und eine ordentliche Technik. Es bleibt nur zu hoffen, dass die im Vorjahr erlittene Schulterverletzung dem 30-jährigen

Pustertal: Serie A-Bilanz gegen …

J. Markart
Dennis McCauley (links) und Christian Söderstrom
Patrick Bona

Mittelstürmer keine Probleme mehr bereitet. McCauley ist zwar nicht so groß und schwer wie McLeod, trotzdem wird auch er die Banden ordentlich krachen lassen. Der Powerforward und Torjäger ist ein harter Arbeiter, der über einen knallharten Schuss verfügt. Der US-Boy soll im Pusterer Spiel eine oftmals verwaiste Position einnehmen, nämlich jene des aggressiven Stürmers, der den Weg vor das Tor nicht scheut und Räume für die Mitspieler schafft.

Für die Rolle des besten Nebendarstellers dürften erneut Max Oberrauch und Patrick Bona in Frage kommen. Der Scharfschütze und der „Turbostürmer“ sind längst in Bruneck heimisch geworden. In insgesamt 815 Meisterschaftsspielen sammelte das Sturmduo gemeinsam 629 Punkte. Keine Statisten wollen dagegen Lukas Crepaz, Thomas Erlacher, Viktor Schweitzer, Benno und Alex Obermair sein. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lukas Tauber (Kreuzbandriss)

müssen sie noch mehr Verantwortung übernehmen und den Ruf der „ewigen Talente“ endlich ablegen. Wenngleich die Oscar-Verleihung alljährlich bereits im Februar stattfindet, könnten im April 2014 auch im Pustertal einige Oscars vergeben werden. Schließlich ist es nicht ausgeschlossen, dass es in dieser Saison mit dem Happy End endlich klappt.

Prognose: Platz 3

Zugänge: Darcy Campbell (Crimmitschau/GER2), Christian Borgatello (HC Bozen), Kiel McLeod (Frisk Asker/NOR), Giulio Scandella (Oskarshamm/SWE2), Dennis McCauley (Esbjerg/DAN), Christian Söderström (Timra/SWE)

Abgänge: Christian Willeit (Neumarkt), Tuukka Mäkelä, Joe Jensen, Joe Cullen, Ben Guitè, Pat Kavanagh, Pat Iannone, Rok Pajic (alle Ziel unbekannt)

Pillhof

Wenn

im Sommer ein Meistertitel vergeben würde, dann hätte ihn Ritten Sport verdient. Der Klub vom Hochplateau hat in den vergangenen Wochen und Monaten keine Kosten und Mühen gescheut und auf dem Transfermarkt ordentlich zugelangt, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Allein die Verpflichtung von Torhüter Chris Mason, der direkt von der NHL nach Klobenstein gekommen ist, machte Ritten in diesem Sommer zum „Transfermarktkönig“.

Wenn

nicht jetzt, wann dann?

Diesen Ohrwurm der „Höhner“ scheinen sich die Verantwortlichen von Ritten Sport Renault Trucks zu Herzen genommen zu haben. Die „Rittner Buam“ starten mit einer bärenstarken Mannschaft in die Saison, weshalb das Motto nur lauten kann: „Wenn nicht jetzt, wann gewinnen wir dann den Meistertitel?“

Von den sieben neuen Ausländern hat zwar nur der 37-jährige Kanadier bisher in der besten Liga der Welt gespielt, doch bringen die Rittner Gastarbeiter gemeinsam die Erfahrung von 1022 AHL-Spielen mit, wobei Travis Ramsey mit 358 Einsätzen die Nummer eins ist.

Andererseits gab es bei den einheimischen Spielern einen Aderlass zu verzeichnen. Die Verteidiger Markus Hafner und Klaus Ploner sowie die Stürmer Matthias Fauster und Matteo

Rasom stehen aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Weil mit Fabian Hackhofer ein weiterer Defensivspieler zu seinem Heimatverein Sterzing zurückgekehrt ist, klafft in der Abwehr eine Lücke. Neben den drei Gastarbeitern Ramsey, David Urquhart und Gabe Guentzel ist lediglich Ingemar Gruber erstligatauglich. Vor allem bei Verletzungen oder Sperren der Leistungsträger dürfte Ritten Sport ein Problem haben.

Rob Wilson

Trainer Rob Wilson muss sich beweisen

Obwohl die vor einem Jahr mit großen Erwartungen in die Saison gestarteten „Rittner Buam“ bereits in der ersten Play-off-Runde gegen Außenseiter Cortina auf der Strecke blieben, wurde der Vertrag mit Rob Wilson frühzeitig verlängert. Der Trainer allein war nicht Schuld am frühen Saisonende. Trotzdem war es Wilson zum dritten Mal in Folge nicht gelungen (zuvor zwei Mal mit Neumarkt), aus einer Mannschaft, die auf dem Papier zum engsten Favoritenkreis zählte, ein Siegerteam zu formen. In der entscheidenden Phase wirkte Wilson ideenlos, hatte keinen fixen Plan und verunsicherte seine Spieler mit unnötigen Experimenten. Dem 45-jährigen Kanadier muss man allerdings zugutehalten, dass er in Klobenstein imstande war, nach dem vorletzten Platz in der Saison 2011/12 aus dem verunsicherten Haufen wieder eine Einheit zu formen. Der Zusam-

Prognose: Platz 2

Zugänge: Chris Mason (Nashville Predators/NHL), David Urquhart (Pontebba), Gabe Guentzel (Fort Wayne Komets/ECHL), Travis Ramsey (St. John’s IceCaps/AHL), Luca Ansoldi (Mailand), Levi Nelson (Wolfsburg/ DEL), Matt Siddall (Cortina), Eric Johansson (Västeras/SWE2)

Abgänge: Justin Pogge (Karlskoga/ SWE2), Kevin Mitchell (Mora/SWE2), TJ Kemp (Oji/Asian League), Fabian Hackhofer (Sterzing), Greg Jacina (Rosenborg/NOR), Domenico Perna (Valleyfield Braves/LNAH), Ryan Ramsay (Schwenningen/DEL), Matthias Fauster (Gröden), Matteo Rasom (Auer), Klaus Ploner (Karriereende), Markus Hafner, Chris Durno (beide Ziel unbekannt)

Ritten Sport

Sterzing

Valpellice

Insgesamt

und auch erfahrene Ausländer aufs Hochplateau zu locken. Die Mischung im Team stimmt auf alle Fälle. Wilson ist ein guter Übungsleiter, der jedoch erst den Beweis erbringen muss, ein Meistertrainer zu sein. Dazu hat er in der kommenden Saison die Möglichkeit. Bei seinen Spielern legt er sehr viel Wert auf Disziplin und große Laufbereitschaft.

Die Rolle des Assistenztrainers wird in dieser Saison der ehemalige Torhüter Roberto Scelfo einnehmen, der auch im Jugendbereich arbeitet. Alle drei Mannschaftsteile sind personell hochkarätig besetzt. Torhüter Chris Mason überstrahlt alles (siehe eigenen Bericht auf Seiten 20/21). Mit Josef Niederstätter und Roland Fink stehen dem NHL-Haudegen zwei Eigengewächse zur Seite, die im Notfall auch eingesetzt werden können. Sollte Mason allerdings für längere Zeit ausfallen, dann dürfte der Titelaspirant ein Problem haben und gezwungen sein, auf den Transfermarkt zurückzukehren.

Travis Ramsey ist der neue „Verteidigungsminister“

Travis Ramsey trägt in der Rittner Hintermannschaft eine große Last. Er soll den letztjährigen Kapitän Kevin Mitchell ersetzen. Die Voraussetzungen dazu hat er. Der 30-jährige US-Boy ist mit Leaderqualitäten ausgestattet und war während seiner Studienzeit in der NCAA Kapitän der University of Maine. Ramsey gilt als ausgesproche-

Travis Ramsey

ner Defensivspezialist, der dank seiner Gardemaße für viel Wasserverdrängung vor dem Tor von Mason sorgen wird. Mit dem Goalie hat er bereits vor zwei Jahren bei einem Trainingscamp der Winnipeg Jets Bekanntschaft gemacht. Den Sprung in die NHL hat der neue Rittner „Verteidigungsminister“, der es in 358 AHL-Spielen auf 65 Punkte gebracht hat, allerdings nie. Ramsey gilt als kompromissloser Abwehrrecke, der keinen Zweikampf scheut und trotz seiner Größe auch sehr mobil ist.

Auch sein Landsmann Gabe Guentzel spielt erstmals in Europa. Der 25-Jährige stammt aus einer eishockeyverrückten Familie: Sein Vater Mike sowie seine beiden Brüder Ryan und Jake haben sich ebenfalls der schnellsten Mannschaftssportart der Welt verschrieben. Guentzel gilt als Allroundverteidiger, der im Spielaufbau und in der Vorwärtsbewegung seine Stärken hat. Der US-Amerikaner ist ein exzellenter Schlittschuhläufer.

David Urquhart hat sich in den vergangenen zwei Jahren in der A1 einen Namen gemacht und wusste sowohl beim HC Valpellice als auch bei Pon-

Ritten Sport in Zahlen

Gegründet: 1933

Kontakt: ASV Ritten Sport

Zaberbach 15

39054 Klobenstein

Telefon 0039 0471 358071 Fax 0039 0471 358861 hockey@rittensport.it

Präsident: Thomas Rottensteiner

Serie-A-Teilnahmen:

Torverhältnis: 2776:2904

Größter Erfolg: Vier Mal Vize-Italienmeister (zuletzt 2009/10)

Stadion: Arena Ritten (Fassungsvermögen 1200 Zuschauer)

Höchster Heimsieg: 12:2 gegen HC Pustertal (14. 12. 1977)

Höchster Auswärtssieg: 12:4 gegen Valpellice (2. 2. 1977)

Höchste Heimniederlage: 2:11 gegen Gröden (11. 11. 1997)

Höchste Auswärtsniederlage: 0:14 gegen Alleghe (3. 2. 1988)

Torreichstes Heimspiel:14:5 gegen HC Pustertal (15. 2. 1978)

Torreichstes Auswärtsspiel: 9:9 gegen Asiago (21. 1. 1976)

-Infografik:

J. Markart

tebba zu überzeugen. Der 28-jährige Italokanadier, der fortan auch in der Nationalmannschaft eingesetzt werden kann, gilt als kompromissloser Aufräumer, der aber auch einen guten ersten Pass spielen kann.

Für Ingemar Gruber ist Klobenstein längst zur zweiten Heimat geworden. Der 36-jährige Meraner geht in seine neunte Saison bei den „Buam“ und wird heuer die 700-SpieleMarke knacken. Zuletzt war „Inge“ die Zuverlässigkeit in Person und wird auch in der kommenden Saison eine tragende Rolle spielen. Ruben Rampazzo bringt zwar alle Voraussetzungen mit, ein Leistungsträger zu werden, den Durchbruch hat der 20-Jäh-

rige, der in der vergangenen Saison immer wieder als Stürmer eingesetzt wurde, aber noch nicht geschafft. Dahinter drängen sich mit Ivan Tauferer und Max Ploner zwei große Nachwuchshoffnungen auf, die sich an den rauhen Wind, der in der Elite.A weht, allerdings noch gewöhnen müssen.

Großes Offensivpotenzial Im Angriff stehen Wilson mit Dan Tudin, Levi Nelson, Eric Johansson, Luca Ansoldi und Julian Kostner gleich fünf Mittelstürmer zur Verfügung. Zudem können auch Lorenz Daccordo und Thomas Spinell in der Mitte spielen. Johansson wurde in Edmonton geboren, besitzt

Trikots
Luca Ansoldi
Lorenz Daccordo (links) und Dan Tudin

aber seit seinem 21. Lebensjahr neben der kanadischen auch die schwedische Staatsbürgerschaft. Der 31-Jährige gilt als harter Arbeiter, der technisch versiert ist und körperbetont spielen kann. Johansson spielt seit 2005 in Europa und wurde in der Saison 2007/08 mit HV71 Jönköping schwedischer Meister. Am 18. April 2008 schoss er im sechsten und entscheidenden Finalspiel gegen Linköping in der Verlängerung den Siegtreffer zum 3:2 und seine Mannschaft zum Titel.

Ein neues Gesicht in Italien ist auch Levi Nelson. Der 25-jährige Kanadier ist ein reiner Center mit großem Offensivpotenzial. Er ist ein exzellenter Eisläufer, der allerdings manchmal seine Defensivaufgaben vernachlässigt. Nelson war mit 24 Jahren bereits Kapitän. Seine Statistiken in Übersee

und auch in Deutschland (Kaufbeuren und Wolfsburg) können sich mehr als sehen lassen.

Matt Siddall hat sein Können bereits in der vergangenen Saison bei Cortina mit 43 Punkten in 34 Spielen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Powerforward hat seine im Jänner erlittene Handgelenksverletzung vollständig auskuriert und wird den Rittner Fans mit seiner aggressiven Spielweise viel Freude bereiten.

Dan Tudin geht bei den „Buam“ in seine achte Saison. Der zweifache Familienvater, der mit einer Oberboznerin verheiratet ist, hat 331 Spiele für Ritten bestritten und dabei beachtliche 409 Punkte (178 Tore) gesammelt.

Luca Ansoldi ist zum dritten Mal in Klobenstein gelandet (2004 bis 2006 und 2009 bis 2011). Der einstige

Nationalspieler (mehr als 100 Einsätze auf internationaler Ebene) hat in seiner Karriere drei Italienmeistertitel gewonnen (2007 mit Cortina, 2008 und 2009 mit Bozen) und erreichte mit Ritten je zwei Mal das Halbfinale und Finale.

Emanuel Scelfo, Lorenz Daccordo, Thomas Spinell und Alexander Eisath sind geborene Rollenspieler, die sich stets in den Dienst der Mannschaft stellen und sich für die Drecksarbeit nicht zu schade sind. Alex Frei blieb in der vergangenen Saison der endgültige Durchbruch verwehrt. Gemeinsam mit den aufstrebenden Rittner Eigengewächsen Mirko Quinz, Alex Tauferer, Julian Kostner und Andreas Alber erhält der Kalterer eine zweite Chance, sich zu beweisen. Schließlich lautet die Devise: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Levi Nelson Eric Johansson

Arena Ritten wird zum Kinosaal

Die Arena Ritten erstrahlt in neuem Glanz. Zum einen wurde in den Sommermonaten eine neue Lichtanlage installiert. Zum anderen wird sich das Stadion dank einer einzigartigen LED-Wand schon bald in einen Kinosaal verwandeln.

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Torhüter und Torschütze zugleich

Jorma Valtonen, Jim Corsi, Roberto Romano, Mike Zanier, David Delfino, Frank Pietrangelo oder Jason Muzzatti:

Diese Torhüter haben in der Serie A ihre Spuren hinterlassen und sind in den Köpfen der Fans noch allgegenwärtig. Chris Mason steht aber über allen. Zumindest auf dem Papier.

Am 5.

August vermeldete Ritten Sport die Verpflichtung von Chris Mason, was einer echten Transfersensation gleichkam. Schließlich hütete der 37-jährige Kanadier in der vergangenen Saison noch elf Mal das Tor der Nashville Predators in der NHL. In der besten Liga der Welt hat Mason 326 Mal gespielt: Für Nashville, St. Louis Blues, Atlanta Trashers und Winnipeg Jets. Zum

Vergleich: Pustertals Torhüter JeanSebastien Aubin kann 219 NHL-Spiele und Andrew Raycroft (im Vorjahr in Mailand) 288 NHL-Partien vorweisen. Mason gilt als sehr erfahrener Goalie, der trotz seines Alters einen modernen Stil spielt. In der NHL war er als echter Leader in der Kabine bekannt und geschätzt. Er ist ein Torhüter, der sehr hart an sich arbeitet, immer fit ist und sich dadurch auch über die Jahre auf höchstem Niveau halten konnte. Wenn er nicht nur auf Urlaub in Klobenstein

weilt, dann ist er sicherlich eine Bereicherung für die Elite.A.

Mason setzt auf dem Hochplateau die Tradition starker Torhüter fort.

Jeff Maund, Phil Groeneveld, Michel Robinson, Frederic Cloutier und Jeff Pogge wussten in jüngster Vergangenheit allesamt zu überzeugen. Einzig Karol Krizan tanzte vor zwei Jahren aus der Reihe.

Mason wurde 1995 von den New Jersey Devils in der fünften Runde als insgesamt 122. Spieler gedraftet. Auf seinen ersten NHL-Einsatz musste er allerdings noch drei Jahre warten. Sein erstes Spiel absolvierte er gegen Anaheim am 16. Dezember 1998 (1:6).

Mason löste im letzten Drittel

Tomas Vokoun ab und feierte bei seinem Debüt gleich ein „MiniShutout“ (alle acht Schüsse gehalten).

Bis zur Lockout-Saison 2004/05 pendelte Mason zwischen NHL und AHL hin und her. In der zweithöchsten nordamerikanischen Spielklasse hat der „Hexer“ 149 Partien für Cincinnati Mighty Ducks und San Antonio Rampage absolviert. Als die NHL vor neun Jahren streikte, entschied sich Mason

zu einem Wechsel nach Europa. Mit Valerenga gewann er den norwegischen Meistertitel und wurde zum besten Torhüter der Liga gewählt. In den darauffolgenden acht Jahren verdiente Mason in der NHL sein Geld; zuletzt waren es noch 1,25 Millionen US-Dollar. Weil er keinen Zwei-Wege-

seine Familie bei sich haben will, entschied sich Mason jetzt für Ritten. In der Saison 2005/06 hat Mason sogar ein Tor in der NHL erzielt. Dieses Kunststück war ihm vier Jahre zuvor auch in der AHL gelungen. Damit ist er neben Damian Rhodes der einzige

Eine tschechisch-nordamerikanische

Nach einem „Sabbatjahr“ in der zweithöchsten Spielklasse sind die Broncos Sterzing Weihenstephan wieder zurück im Oberhaus. Der amtierende A2-Vizemeister hat sich in den Sommermonaten mit den vorhandenen finanziellen Mitteln gezielt verstärkt und will das Image des Punktelieferanten ablegen.

Vorzwei Jahren beendete Sterzing das A1-Abenteuer auf dem zehnten und letzten Platz und stieg ab. Das will der Verein um Präsident Robert Stafler, der schon bald den Platz für Simone Bressan räumen wird, in der kommenden Saison vermeiden und strebt einen Platz unter den Top Sechs an. Bei den Broncos ist

im heurigen Frühjahr eine Ära zu Ende gegangen: Nach fünf Jahren hervorragender Zusammenarbeit war für den Vereinsvorstand und Trainer Oly Hicks die Zeit gekommen, etwas Neues. Die Wege trennten sich.

Zdenek Travnicek folgt auf Oly Hicks Neuer Dompteur der „Wildpferde“ ist Zdenek Travnicek. Der 45-jährige Tscheche ist hierzulande ein unbekanntes Gesicht. Er bringt aber gute Referenzen mit in die Fuggerstadt. Travnicek gilt als moderner Trainer, der seinen Spielern nicht nur das technischversierte Eishockey des ehemaligen Ostblocks predigt. Er bevorzugt eine Mischung aus russisch-tschechischem und nordamerikanischem Spielstil. Als Verteidiger spielte „Travo“ zunächst in seiner tschechischen Heimat, später dann in der DEL, in der 2. deutschen Bundesliga und Oberliga. 2009 kehrte er als Trainer auf die Eishockeybühne zurück und arbeitete durchwegs in den unterklassigen deutschen Ligen. In der vergangenen Spielzeit gewann Travnicek

mit dem EHC Wattens die Eliteliga, die vierthöchste Spielklasse in Österreich. Alex Gschliesser wird Travnicek als Assistent zur Seite stehen. Der 40-jährige ehemalige Stürmer hat sich in den vergangenen Jahren stetig nach oben gearbeitet und es sogar in den Betreuerstab der italienischen Nationalmannschaft geschafft.

Charles Corsi wird sich auch im Oberhaus behaupten

Charles Corsi ist mit Jim Corsi nicht verwandt und dürfte auch nicht an die Leistungen des in Gröden, Bozen und Varese unvergessenen Ausnahmetorhüters anknüpfen können. Trotzdem steht dem 23-jährigen Italokanadier eine große Karriere bevor. In seinen ersten zwei Jahren bei Meran und Sterzing hat Charles Corsi immer wieder sein Talent unter Beweis gestellt. Er zählt nicht mehr als Importspieler und könnte auch eine Option für die italienische Nationalmannschaft sein. Corsis Werdegang erinnert stark an jenen von Daniel Bellissimo. Dieser war 2007 ebenfalls als

Charles Corsi

Zdenek Travnicek (4. von links) und sein Assistent Alex Gschliesser (links) haben auf der Sterzinger Bank das Sagen.

völlig unbeschriebenes Blatt nach Italien gekommen. Was aus ihm geworden ist, ist hinlänglich bekannt. In der A2 hat sich Corsi einen Namen gemacht. Jetzt erhält er eine Chance, sich in der Elite.A zu beweisen. Corsi wird sich zwar erst noch an das höhere Niveau gewöhnen müssen, wird den Sprung aber schaffen. Corsis größtes Kapital sind sein Stellungsspiel und vor allem seine mentale Stärke.

Der um ein Jahr ältere Dominik Steinmann hat bereits vor zwei Jahren bewiesen, dass er zur Stelle ist, wenn er gebraucht wird (Fangquote: 90,3 Prozent). Zuletzt ist der Fitnessfreak an den eigenen Erwartungen zerbrochen, da er sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt hat. Der 31-jährige finnische Torhütertrainer Antti Meriläinen, der Kevin Reiter beerbt hat, wird Steinmann, aber auch Corsi, in ihrer Entwicklung mit nützlichen Ratschlägen unterstützen.

Asiago

Cortina

Fassa

Mailand

Pustertal

Der „verlorene Sohn“ Fabian Hackhofer kehrt nach Hause zurück Nachdem Marcel Sterbak nach nur zwei Wochen wieder die Heimreise antreten musste, wurde Jan Snopek vorerst nur mit einem Probevertrag ausgestattet. Sollte der 37-jährige Tscheche, der mit 1,93 Metern Körpergröße und 101 Kilogramm eine imposante Erscheinung ist, beim Tryout überzeugen, dann wird er neben Derek Eastman der zweite Ausländer in der Sterzinger Hintermannschaft sein. Eastman hat in den vergangenen zwei Jahren in der Serie A2 auf der ganzen Linie überzeugt. Der US-Boy sammelte zuletzt 57 Skorerpunkte in 42 Spielen. Sein Beitrag auf

Fabian Hackhofer

Ritten

Valpellice

Insgesamt

dem Eis ging aber weit über das reine Punktekonto hinaus, denn er war auch im Abwehrspiel der absolute Ruhepol in der Wipptaler Hintermannschaft.

Sein Spielinstinkt, sowohl offensiv wie defensiv, sein müheloses Eislaufen und die gute Stocktechnik machen aus ihm einen kompletten Verteidiger.

Rückkehrer Fabian Hackhofer wird der Hintermannschaft die nötige Stabilität verleihen. Der 23-Jährige zählt zu den

Broncos Sterzing

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

Tor

31 Charles Corsi (ITA/CAN)

29.01.9018385

83 Dominik Steinmann16.07.8917270

4 Simon Baur06.11.8918585

5 Derek Eastman (USA) 24.01.8017983

Abwehr

7 Philipp Pircher26.01.8818182

17 Fabian Hackhofer20.08.9017472

21 Daniel Maffia23.03.9318383

94 Michael Messner17.06.9418383

Jan Snopek (TCH) 21.06.76193101

9 Gunnar Braito25.06.8317876

10 Patrick Mair13.05.9018788

15 Hannes Stofner20.09.8918689

19 Trevor Jon Caig (CAN) 26.01.8118094

22 Michael Catenacci (ITA/CAN) 12.02.9117081

größten Verteidigertalenten in Südtirol, was auch Nationaltrainer Tom Pokel nicht verborgen blieb, wenngleich „Hacky“ schlussendlich nicht mit zur WM nach Budapest durfte.

Philipp Pircher und Simon Baur gelten als zuverlässige Verteidiger, die in den vergangenen Jahren immer mehr Verantwortung übernommen und sich zu Leistungsträgern gemausert haben. Daniel Maffia und Michael Messner haben ihr Talent bereits unter Beweis gestellt und werden heuer den nächsten Schritt auf der Karriereleiter nach oben machen.

Im Angriff ruhen die Sterzinger Hoffnungen auf den Schultern der vier Importspieler. Die beiden Tschechen Roman Erat und David Ludvik bringen sehr viel Erfahrung mit. Erat musste sich zunächst in

Prognose: Platz 6

Angriff

26 Roman Erat (TCH) 12.05.7917885

49 Tobias Kofler11.07.9217177

55 Florian Wieser08.04.8918084

61 Christian Sottsas18.07.8717285

87 David Ludvik (TCH) 26.07.8118086

88 Daniel Erlacher05.11.8918493

Trainer: Zdenek Travnicek (neu)

einer einwöchigen Probezeit beweisen, nachdem der Vertrag mit Peter Klouda nach nur zwei Wochen aufgelöst wurde. In insgesamt 583 Extraliga-Partien konnte Erat 283 Punkte (136 Tore) auf seinem Konto verbuchen. Der 34-jährige Flügelstürmer gilt als harter Arbeiter, der nicht so einfach von der Scheibe zu trennen ist. Auch David Ludvik musste eine Probezeit überstehen, ehe er einen Vertrag erhielt. Der 32-Jährige besitzt reichlich Erfahrung. Der Allrounder ist mit dem nötigen Torriecher ausgestattet und stand vor der WM 2005 sogar im erweiterten Kader seines Heimatlandes. Er ist sehr vielseitig einsetzbar, kann viele verschiedene Rollen spielen und ist ein absoluter Teamspieler.

Aufgepasst auf Michael Catenacci Michael Catenacci könnte sich für Sterzing als echter Glücksgriff erweisen. Der 22-jährige Mittelstürmer ist nicht mit dem ehemaligen italienischen Nationalspieler Maurizio Catenacci verwandt. Er ist zwar nicht der größte, macht seine körperlichen Defizite aber durch seine Schnelligkeit, sein Spielverständnis und sein großes Kämpferherz wett. Der quirlige Angreifer, der mit viel Witz und Intelligenz spielt, wird für reichlich Spektakel sorgen. In Unterzahl ist der Angreifer dank seines aggressiven Forecheckings eine stete Gefahr. Zudem ist Catenacci auch als Bullyspieler und bei Eins-gegen-Eins-Situationen sehr stark. Catenacci, der im Vorjahr während seines kurzen Gastspieles bei der Düsseldorfer EG in der DEL

Zugänge: Fabian Hackhofer (Ritten), Jan Snopek (Mailand, Tryout) Michael Catenacci (Düsseldorf/DEL), David Ludvik (Slovan Ustecti Lvi/TCH2), Rom Erat (Kometa Brno/TCH)

Abgänge: Luca Scardoni, Stefan Ramoser, Felix Oberrauch, Alex Lanz, Tobias Fink (alle Ziel unbekannt)

bezeichnet

Ivan Seeber, Ivan Deluca und Jonas Steiner (von links)
Michael Catenacci

wurde, bringt alle Voraussetzungen mit, zur Entdeckung des Jahres zu werden. Die Qualitäten von Trevor Jon Caig sind in Sterzing bekannt. Der 32-jährige Kanadier schlug in der vergangenen Saison wie eine Bombe ein und war mit 77 Punkten in 41 Spielen Topskorer des Grunddurchgangs. Dank seiner körperlichen Präsenz ist Caig nur schwer von der Scheibe zu trennen. Er ist nicht nur der geborene Torjäger, sondern erwies sich auf der gesamten Eisfläche als verlässlicher Arbeiter, der die Defensivzone seines Teams nicht nur vom Hörensagen kennt. Vor niemandem verstecken müssen sich die einheimischen Stürmer. Der „goldene“ 89-er-Jahrgang mit Hannes Stofner, Florian Wieser und Daniel Erlacher, die beiden Energiebündel Christian Sottsas und Tobias Kofler, der groß gewachsene Patrick Mair oder der erfahrene Gunnar Braito haben sich längst daran gewöhnt, Verantwortung zu übernehmen. Dahinter drängen sich zahlreiche Talente auf, die bestimmt ihre Chance bekommen werden.

Broncos Sterzing in Zahlen

Gegründet: 1948

Kontakt: Amateur W.S.V. Sterzing Eissport GmbH., KarlRiedmann-Platz 1, 39049 Sterzing Telefon 0039 0472 767778

Torverhältnis: 860:887

Größter Erfolg: Vize-Italienmeister in der Saison 1997/98

Stadion: Weihenstephan-Arena (Fassungsvermögen 1500 Zuschauer)

Höchster Heimsieg: 12:1 gegen LSC Vinschgau (11. 10. 1997)

Höchster Auswärtssieg: 7:3 gegen Auronzo (11. 1. 2000)

Höchste Heimniederlage: 3:8 gegen HC Pustertal (30. 12. 1999)

-Infografik: J. Markart

Höchste Auswärtsniederlage: 0:11 gegen Asiago (21. 11. 2000)

Torreichstes Heimspiel: 11:7 gegen Cortina (10. 4. 1999)

Torreichstes Auswärtsspiel: 7:9 gegen Bozen (9. 4. 1998)

Großer Showroom in Sterzing! Penserjoch-Str. 6, Sterzing, T 0472 979 511 und Konrad-Lechner-Str. 7, Vahrn, T 0472 975 180 · www.mader.bz.it

heizung & bad

Trikots 2013/14

Weg zum Titel führt über Asiago

Der HC Asiago wird auch in dieser Saison der Gejagte sein. Der HC Valpellice ist für viele der Geheimfavorit. Mailand, Cortina und Fassa werden bei der Titelvergabe dagegen wohl nicht mitreden können.

HC Asiago

Prognose: Platz 1

Zugänge: Luca Mattivi (Pergine), Adam Sedlak (Sonderjyske/DAN), Kevin DeVergilio (Laibach/EBEL)

Abgänge: Enrico Miglioranzi (HC Bozen), Tyler Plante, Jeremy Rebek (beide Ziel unbekannt)

Der Titelverteidiger hat sein Gesicht im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und ist ein eingespieltes Team. John Parco, der bereits in seinem ersten Jahr als Headcoach auf Anhieb Meister wurde, steht eine offensivstarke Mannschaft zur Verfügung. Vor allem die erste Sturmlinie mit Chris DiDomenico, Layne Ulmer und Sean Bentivoglio war zuletzt der Schrecken einer jeden Hintermannschaft: Das Trio brachte es in 15 Playoff-Spielen gemeinsam auf unglaubliche 110 Skorerpunkte (52 Tore). Mit Kevin DeVergilio stieß ein weiterer torgefährlicher Spieler zum Meister, dessen Problem die Hintermannschaft sein könnte. Torhüter Vincenzo Marozzi ist noch ziemlich unerfahren. Die Abwehr vor ihm dürfte einen schweren Stand haben.

SG Cortina

Der Altmeister musste in den Sommermonaten den Rotstift ansetzen und dürfte das Vorjahresergebnis (Halbfinale) wohl nicht wiederholen können. Torhüter Anthony Borelli ist ein völlig unbeschriebenes Blatt. Talent alleine dürfte in der Elite.A zu wenig sein. Er ist einer von nur sechs Transferkartenspielern. Mit Paul Albers, Ryan Dingle und Stanislav Gron wurden gleich drei Gastarbeiter aus dem Vorjahr bestätigt. Trainer Clayton Beddoes steht eine blutjunge Mannschaft zur Verfügung. Zahlreiche Eigengewächse sollen behutsam an das höhere Niveau herangeführt werden.

SG Cortina

Matteo Frescura18.06.9417877

Luca Zandonella30.07.8718590

17 Jakub Grof (TCH) 16.05.8117981

18 Federico Lacedelli17.03.9318075

23 Michele Zanatta31.05.8918294

41 Paul Albers (CAN) 15.10.8518585

55 Luca Zanatta15.05.9118590

87 Renè Vallazza19.04.9417268

8 Ronny De Zanna13.09.9517875

9 Giorgio De Bettin07.08.7217584

15 Luca Felicetti18.08.8116585

19 Ryan Dingle (USA) 04.04.8418086

21 Riccardo Lacedelli03.05.9518075

63 Andrea Baldo26.09.9117574

67 Damiano Bravin12.03.9317570

71 Dominic Pomarè14.06.9518975

76 Francesco Adami11.11.8517685

80 Christian Menardi22.02.8318995

88 Andrea Moser04.12.8818280

90 Alex Talamini03.02.9317485

97 Stanislav Gron (SVK) 28.10.7818793

Trainer: Clayton Beddoes (bestätigt)

Prognose: Platz 7

Zugänge: Anthony Borelli (Brown University/NCAA), Jakub Grof (Landshut)

Abgänge: Luca Burzacca (Gröden), Darrell Hay (Tohoku Free Blades/ Asian League), Matt Siddall (Ritten), Jean Philippe Levasseur, Derek Edwardson (beide Ziel unbekannt)

Chris DiDomenico, Sean Bentivglio, Layne Ulmer und Michele Strazzabosco (HC Asiago, von links)

HC Mailand

Geboren cmkg

30 Federico Tesini19.11.3418276

31 Paul Dainton (CAN) 09.12.8618084

HC Mailand

2 Jamie Fritsch (USA)25.02.8218988

5 Alessandro Re20.07.8618891

24 Andreas Lutz30.03.8618384

46 Nicolò Latin28.03.9219197

35 Paolo Della Bella (ITA/SUI) 12.09.7717995 Abwehr

64 Niccolò Lo Russo26.11.9118886

65 Alex Gellert15.09.8918582

9 Brad Schell (CAN) 05.08.8418286

15 Edoardo Caletti16.07.8618184

18 Manuel Lo Presti24.05.8718084

23 Marcello Borghi22.03.9318487

26 Tommaso Goi08.01.9017975

87 Nicola Fontanive25.10.8516774

89 Adam Estoclet (USA) 24.03.8918882

91 Tommaso Migliore02.12.8818389

Trainer: Adolf Insam (bestätigt)

Prognose:

Platz 5

Zugänge: Paul Dainton (Evansville Icemen/ECHL), Jamie Fritsch (Las Vegas Wranglers/ECHL), Alex Gellert (University of Alaska-Anchorage/NCAA), Nicola Fontanive (Alleghe), Adam Estoclet (Utah Grizzlies(ECHL), Brad Schell (Lillehammer/NOR)

Abgänge: Andrew Raycroft (Björklöven/SWE2), Luca Ansoldi (Ritten), Matt Ryan (Nottingham Panthers/ GBR), Diego Iori (Fassa), Ryan Kinasewich (Graz/EBEL), David Liffiton, Francesco Borghi, Federico Betti, Matt De Marchi, Michael Mazzacane (alle Ziel unbekannt)

HC Valpellice

Der HC Valpellice schickt erneut eine unberechenbare Mannschaft ins Rennen. Der Vorjahresfinalist und Italienpokalsieger hat zuletzt bei der Wahl der Ausländer den einen oder anderen Volltreffer gelandet und dürfte erneut einen Glücksgriff gemacht haben: Ob mit Torhüter Jeff Frazee, Verteidiger Brent Davidson oder Stürmer Scott Barney. Zudem hat Valpellice auch auf der „Italienerfront“ ordentlich zugelangt und Andrea Ambrosi, Francesco De Biasio und Patrick Rizzo verpflichtet.

Adolf Insam ist nicht zu beneiden. Dem Erfolgstrainer steht ein sehr dünn besetzter Kader zur Verfügung. Bei der Wahl der vier neuen Ausländer dürfte ihm aber bestimmt wieder der eine oder andere Glücksgriff gelungen sein. Nicola Fontanive ist zwar eine Verstärkung, scheint aber sehr auf sich alleine gestellt. Man darf davon ausgehen, dass noch der eine oder andere Spieler zum Team stoßen wird.

Prognose: Platz 8

Zugänge: Johan Burlin (Lausitzer Füchse/GER2), Fulvio Romano, Daniel Liberatore (beide Gröden/U20), Soel Costantin (Alleghe), Diego Iori (Mailand), Michal Jeslinek (Dukla Jihlava/ TCH2), Simon Kostner (JYP-Akatemia/ FIN2), Federico Gilmozzi (HC Bozen)

Abgänge: Frank Doyle (Sheffield Steelers/GBR), David Turon (Meran), Mario Cartelli (Olomouc/TCH2), Stefano Margoni (Neumarkt), Michele Marchetti (Des Moines Buccaneers/USHL), Greg Kuznik, Gabriele Vieider, Christian Castlunger, Matteo Iori, Luca Planchensteiner (alle Ziel unbekannt)

HC Fassa

Die Teilnahme des HC Fassa stand aus finanziellen Gründen lange Zeit auf der Kippe. Deshalb hat der Vorstand sehr spät mit der Saison- und Kaderplanung begonnen, weshalb vorerst auch nur drei Ausländer im Team stehen. Der neue Trainer Erwin Kostner ist aufgrund der dünnen und nicht unbedingt hochkarätig besetzten Spielerdecke nicht zu beneiden.

Prognose:

Platz 4

Zugänge: Jeff Frazee (Albany Devils/AHL), Francesco De Biasio (Alleghe), Andrea Ambrosi (HC Bozen), Brent Davidson (Herning/DAN), Scott Barney (High1/ Asian League), Dean Strong (Lake Erie Monsters/AHL), Patrick Rizzo (Pontebba), Garry Nunn (Alaska Aces/ ECHL)

Abgänge: Jordan Parise, Nick Anderson, Anthony Aquino, Ralph Intranuovo, Rob Sirianni, Nate DiCasmirro, Brodie Dupont (alle Ziel unbekannt)

Der Schiedsrichterverband

Vorstand

Ehrenpräsident: Roman Gasser (†)

Präsident: Renzo Stenico

Vizepräsident: Ruggero Savaris

Mitglieder: Giancarlo Bosio, Roberto Moschen, Gianmario Punzetti

Ehrenmitglieder: Luciano Checchini (†), Luciano Claut, Abbiati G. Galetti (†), Roman Gasser (†), Adolfo Girtler (†), Mario Guichardaz, Roberto Moschen, Ruggero Savaris, Bruno Stenico (†), Cesare Tadini, Renato Tortelli, Alfio Tuzzi (†)

Disziplinen-Kommission:

Mario Guiachardaz, Gianmario Punzetti, Renato Tortelli

Verantwortlicher SchiedsrichterBeobachter: Renato Tortelli

Schiedsrichter-Einteiler für die Elite.A und Serie A2: Ruggero Savaris

Schiedsrichter

Marco Bagozza, Andrea Benvegnù, Luca Cassol, Nadir Ceschini, Glauco Colcuc, Massimo Decol,

Davide Deidda, Claudio Ferrini, Daniel Gamper, Thomas Gasser, Michele Gastaldelli, Alex Lazzeri, Gregory Loreggia, Fabio Lottaroli, Karel Metelka, Andrea Moschen, Claudio Pianezze, Karl Pichler, Max Rebeschin, Leandro Soraperra

Linienrichter

Nicola Basso, Marco Bettarini, Cristiano Biacoli, Lorenzo Chiodo, Christian Cristeli, Matthias Cristeli, Fabrizio De Toni, Tommaso Facchin, Christian Gamper, Patrick Gruber, Simone Lega, Maurizio Lorengo, Michele Mancina, Manuel Manfroi, Stefano Marchetti, Luca Marri, Alessandro Mazzocco, Simone Mischiatti, Marco Montesi, Marco Mori, Markus Niederegger, Uli Pardatscher, Maurizio Santi, Giulio Soia, Marco Stella, Stefano Terragni, David Tschirner, Helga Tschörner, Claus Unterweger, Willi Volcan, Alex Waldthaler, Luca Zatta

Supervisoren

Aldo Alfi, Giorgio Baretto, Florenzio Bellenzier, Luigi Cavallaro, Giuseppe Coceano, Gianpaolo Gaspari, Roberto Guerra, Fabrizio Lonardi, Romeo Manfroi, Piero Nobili, Gianmario Punzetti, Ruggero Savaris, Renato Tortelli, Meinrad Wenter, Francesco Vellar

Supervisoren-Einteiler: Renzo Stenico

Livespiele in Fernsehen und Radio

Fernsehen ohne Eishockey ist heutzutage kaum vorstellbar. In der Saison 2008/09 wurde erstmals seit der Finalserie von 1999 zwischen Meran und Bozen wieder ein Eishockeyspiel direkt im Fernsehen übertragen.

In den vergangenen fünf Spielzeiten wurde einmal wöchentlich auf „Rai Sport“, den man südtirolweit digital empfangen kann, ein Livespiel der Serie A1 übertragen. Auch heuer werden packende Zweikämpfe, herrliche Tore und Schlägereien von den Spielen der Elite.A auf dem Bildschirm zu sehen sein.

Der Ligen-Verband („Lega“) hat in Zusammenarbeit mit dem Eissportverband FISG die Weichen dafür gestellt. Jeweils donnerstags wird ein Spiel direkt ausgestrahlt. Der ehemalige Bozner Spieler „Rolly“ Benvenuti wird dabei nicht mehr als Experte fungieren. Diese Rolle wird wahrscheinlich Martin Pavlu einnehmen.

Aber auch im Radio wird erneut über Eishockey berichtet. Alle Spiele der Elite.A werden im italienischen Privatsender „Radio NBC“ live übertragen.

„Puckstudio“: Eine Viertelstunde Eishockey total

Im „Rai Sender Bozen“ hat Eishockey einen hohen Stellenwert. Seit drei Jahren ist eine eigene Sendung der schnellsten Mannschaftssportart der Welt gewidmet. Das von Alex Tabarelli moderierte „Puckstudio“ erwies sich auf Anhieb als Volltreffer. Jeweils zu Wochenbeginn werden auch in der kommenden Saison die Höhepunkte einzelner Spiele der Elite.A und INL ausgestrahlt. Das „Puckstudio“

wird jeden Montag im „Rai Sender Bozen“ mit Beginn um 18.40 Uhr und in Wiederholung nach den „10-nach-10-Nachrichten“ um 22.30 Uhr gezeigt. 15 Minuten lang dreht sich dann alles rund ums Eishockey: Neben Ergebnissen und Toren gibt es auch Hintergrundberichte und Interviews. Das erste „Puckstudio“ gibt es am Montag, 30. September 2013. Auch die beliebte Sendung „Sportarena“, die donnerstags um 21.40 Uhr und in Wiederholung am Freitag um 18 Uhr im „Rai Sender Bozen“ ausgestrahlt wird, wird sich regelmäßig mit Eishockey beschäftigen und die Zuschauer mit interessanten Informationen füttern.

Das Eishockeyfachgeschäft in Bozen

Der Eissport hat, so wie jede andere Sportart auch, Ausstatter, die mit dem Sport identifiziert werden. Beim Eishockey ist es die Marke Bauer. „Spirit of Hockey“ in der Bozner Puccinistraße ist der italienischer Vertriebspartner für Bauer Produkte. Der Bozner Ableger gehört zum deutschen Unternehmen Schanner, das die Bauer Produkte exklusiv in Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien und Italien vertritt. Im Sortiment steht alles, was mit dem schnellsten Mannschaftssport der Welt zu tun hat.

Bauer

ist der weltweit führende Ausrüster in Sachen Eishockey. Von den Schlittschuhen über Schläger und Schutzausrüstung bietet die Welt-marke die gesamte Palette an. Und das vom Anfänger über Jugendspieler bis hin zu den Profis. Guido Paur, ehemaliger Eishockeyspieler in Gröden und am Ritten, führt das Bozner Fachgeschäft. Er weiß, wovon er spricht, wenn er seine Kunden berät. „Es ist wie bei jedem Sport. Wichtig ist, dass für jede Klasse das passende Gerät im Angebot steht.“ Guido Paur erklärt, dass Jugendspieler andere Anforderungen an das Material stellen wie Profis. Und diesen Bedürfnissen muss der Ausrüster Rechnung tragen.

Weltneuheit: Der Bauer Vapor APX2

Eine Weltneuheit bietet Bauer im Schlittschuhbereich an. Der Bauer Vapor APX2 ist ein Schlittschuh, der als einziger keine Ösen mehr zum Einfädeln der Schuh-Bänder benötigt. Die Aufgabe der Ösen, die bei traditionellen Produkten zum Ausreißen tendierten, wird von einer Leichtmetallschiene übernommen, die mit dem Schuh vernäht ist. Das Ausbrechen der SchuhBänder ist also ausgeschlossen.

Eine weitere Neuigkeit bei diesem Produkt ist die austauschbare Kufe. Während Spieler in der Vergangenheit ein Drittel des Spiels verloren, wenn eine Kufe gewechselt werden musste, ist das bei diesem Schlittschuh innerhalb weniger Sekunden möglich. „Das System wird tausendfach getestet, bevor es auf dem Markt kommt“, erklärt Paur. „Andere Anbieter haben eine harte Nuss zu knacken bekommen. Dieser Schlittschuh ist eine echte Revolution.“

Eissport nicht nur für Profis

Die Neuheiten sind nicht nur im Top Modell für Profis integriert. Auch im Halbprofibereich gibt es diese Neue-

rung. Neu auf den Markt kommt am 13. September der APX2-Schläger von Bauer. Die Serie wird an diesem Tag der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Und auch im Schlägerbereich wird konsequent durchgezogen, was bei den Schlittschuhen vorexerziert wurde: Für jeden Nutzungsbereich gibt es das passende Produkt. Bauer bietet nicht nur Ausrüstungsgegenstände an. Auch Zubehör steht für die Kunden bereit. Ein besonderes Schmankerl ist die Old Time Hockey Linie: Das sind klassische Trikots der NHL Mannschaften – Trikots aus der Gründerzeit des Eishockeys. Vorbeischauen lohnt sich, nicht nur für Eishockeyspieler. Auch für Sammler und ambitionierte Eisläufer.

Sieganwärter kommen aus Südtirol

INL: Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich eine grenzüberschreitende Meisterschaft. Die Inter National League wurde vor einem Jahr gegründet. In der Saison 2013/14 werden auch fünf Südtiroler Vereine an der Kopie der ehemaligen Alpenliga teilnehmen.

Sie war nicht unbedingt beliebt und galt auch lange Zeit als Zeichen für das Scheitern der Eishockeyligen in den beteiligten Ländern. Die Alpenliga wurde 1991 gegründet und bis 1999 unter Vereinen aus Italien, Österreich und Slowenien ausgespielt. 14 Jahre später erlebt die Alpenliga ihre Auferstehung. Allerdings nicht auf höchstem Niveau, sondern als zweithöchste Spielklasse.

INL wurde am 14. Juli 2012 gegründet

Weil vor einem Jahr sieben von elf Teams die österreichische Nationalliga

Dornbirn

Bregenzerwald

Lustenau

Feldkirch

Meran

Kaltern

Gardasee

Innsbruck

Eppan

verlassen hatten, stand die Auflösung der zweiten Spielklasse in der Alpenrepublik bevor. Aus diesem Grund wurde am 14. Juli 2012 in Villach die österreichisch-slowenische Liga INL gegründet. Sechs Mannschaften jagten in der Premierensaison der Hartgummischeibe hinterher: Die vier österreichischen Klubs Bregenzerwald,

Feldkirch, Lustenau und Zell am See sowie die zwei slowenischen Teams Slavija Laibach und Triglav Kranj. Am Ende ging Bregenzerwald als Sieger hervor.

Neumarkt

Trient

Südtirol

Eppan

Gröden

Kaltern

Meran

Neumarkt

Zell am See

Österreich

Slowenien

Bregenzerwald

Feldkirch

Lustenau

Zell am See

Bled

Celje

Jesenice

Laibach

Maribor

Triglav Kranj

Wolkenstein Gröden

Jesenice

Bled

Venedig

Triglav Kranj

Udine

Laibach

Graz

Maribor

Celje

In der kommenden Spielzeit werden gleich 15 Mannschaften die INL, die auf drei Länder ausgedehnt wurde, bestreiten. Neben dem HC Eppan, HC Gherdeina valgardena.it, SV Kaltern Rothoblaas, HC Meran Pircher und HC Neumarkt Riwega sind mit Bled, Celje, Jesenice und Maribor neun neue Teams dazu gestoßen. Die sechs slowenischen Teilnehmer werden ohne Ausländer antreten. Weil kaum jemand die Gegner kennt, ist es schwierig, Prognosen zu machen. Man kann aber davon ausgehen, dass das Südtiroler Quintett bei der Titelvergabe ein wichtiges Wort mitreden wird. Neumarkt dürfte dabei in der Pole-Position stehen. Meran hat sich optimal verstärkt und wird neben Eppan und Gröden zu den ersten Herausforderern zählen; für Kaltern liegt das Play-off in Reichweite. Größter Widerstand ist von Jesenice zu erwarten. Von den österreichischen Klubs sind Lustenau und Zell am See zu beachten.

Zweikampf zwischen
Patrick Gius (SV Kaltern, links) und Alexander Sullmann (HC Neumarkt)

Träumen ist wieder erlaubt

1999 war der HC Meran Pircher Italienmeister. Trainer war damals Miroslav Frycer. Der 53-jährige Tscheche kehrt jetzt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Ihm steht eine mehr als nur schlagkräftige Truppe zur Verfügung, weshalb träumen wieder erlaubt ist.

Meran

ist für Frycer ein gutes Pflaster. Dort hat der 432-fache ehemalige NHL-Stürmer seine schönste Zeit

erlebt und seinen größten Erfolg gefeiert. Frycer arbeitete bereits drei Jahre in Meran, um über Ritten, Vitkovice, Cortina, Havirov und Fassa jetzt wieder in die Passerstadt zurückzukehren. Gemeinsam mit Ake Lilljebjörn bildet er das Trainerduo. Der heute 50-jährige Schwede stand in der Saison 1998/99 beim HCM zwischen den Pfosten und hatte maßgeblichen Anteil am Titelgewinn. Frycer kennt das hiesige Eishockey wie seine Westentasche. Vor allem auf der Bank ist er ein gewiefter Fuchs, der seine Spieler wie kaum ein anderer motivieren kann. Gemeinsam

mit der Meraner Vereinsführung hat er eine Mannschaft auf die Beine gestellt, die die Fans wieder zurück in die Meranarena locken soll.

Das Tor wird Thomas Commisso hüten. Der 29-Jährige hat sein Können in

GROSSE EMOTIONEN. REINE ENERGIE.

Miroslav Frycer
Thomas Commisso

Klubdaten: HC Meran

Gegründet: 2001

Kontakt:

Amateursportverein

HC Meran Junior Gampenstraße 74, 39012 Meran Telefon +39 0473 211999 Fax +39 0473 276802 info@hcm-junior.it www.hcm-junior.it

Präsident: Werner Schwienbacher

Größter Erfolg: Serie-C-Meister 2009

Stadion: Meranarena

Fassungsvermögen: 3500 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

den vergangenen Jahren immer wieder unter Beweis gestellt. Er verfügt über schnelle Reflexe, strahlt sehr viel Ruhe aus und ist ein zuverlässiger Schlussmann, der auch ausreichend Erfahrung mitbringt. Commisso stand bisher bei 26 Erstliga- und 266 Zweitliga-Partien zwischen den Pfosten. Mit Massimo Quagliato und Samuel Quaglio stehen ihm zwei große Talente zur Seite, die im Notfall ohne weiteres ihren Mann stellen werden.

David Turon wird Abwehr dirigieren

Die Abwehr war zuletzt die Achillesferse. Schließlich war die Defensivabteilung dünn besetzt. Dies ist in der kommenden Saison anders. David Turon wird

Prognose: Platz 2

Zugänge: Thomas Commisso, Philipp Grandi, Franz Josef Plankl (alle EV Bozen), Daniele Delladio, Flavio Faggioni (beide Neumarkt), David Turon (Fassa), Daniel Fabris (HC Bozen), Adam Rehak (Vitkovice U20/TCH), Hannes Clementi (Kaltern)

Abgänge: Vincenzo Marozzi (Asiago), Daniel Frank (HC Bozen), Viktor Wallin, Michael Stocker, Riccardo Tombolato (alle Ziel unbekannt)

die Hintermannschaft dirigieren. Der tschechische Allrounder hat in den vergangenen zwei Jahren unter Frycer beim HC Fassa gespielt und war ein Wunschspieler des Trainers. Der körperlich starke Abwehrrecke bringt ausreichend Erfahrung mit und kann auch mehr als 30 Minuten auf dem Eis stehen. Der 29-Jährige kann sowohl in Unter- als auch in Überzahl eingesetzt werden, verfügt über einen harten Schuss und ist auch menschlich eine Bereicherung für die Meraner Mannschaft.

Daniele Delladio kennt Frycer ebenfalls aus Alba di Canazei. Der 26-Jährige erwies sich in den vergangenen zwei Jahren in Neumarkt als verlässlicher Verteidiger, der vor allem im Defensivverhalten seine

Miroslav Frycer (neu)

Mit Daniel Fabris stieß ein weiterer A1-erprobter Spieler zu den „Adlern“. Der 23-Jährige weiß, wie man Meister wird. Schließlich hat er 2010 mit seinem Heimatverein HC Eppan die A2 und zwei Jahre später mit dem HC Bozen die A1 gewonnen. Fabris hat sich in den vergangenen zwei Jahren beim HCB zu einem stabilen Defensivspieler entwickelt. Jan Mair und Stefan Palla werden gemeinsam mit den aufstrebenden Julian Schwienbacher, Daniel Valgoi, Philip Beber und Francesco Turrin den hervorragend besetzten Meraner Abwehrverbund vervollständigen, der es mit jedem Gegner aufnehmen kann.

Sturmtank Taggart Desmet

Im Angriff wird Taggart Desmet auch in dieser Saison der Dreh- und Angelpunkt sein. Der 31-jährige Kanadier war zuletzt oft Alleinunterhalter, der sich stets in den Dienst der Mannschaft stellte. In 45 Spielen gelangen dem

Stefan Palla und Max Ansoldi
David Turon

A1-erfahrenen „Ranger“ 75 Skorerpunkte (28 Tore). Gemeinsam mit Max Ansoldi und Adam Rehak wird er den Paradeblock bilden.

Ansoldi könnte mit seinen 38 Jahren von manchem Mitspieler der Vater sein. Der Kapitän geht bei seinem Heimatverein in die 19. Saison. In 664 Meisterschaftsspielen für den HCM hat er in der Serie A1 und A2 insgesamt 594 Punkte (297 Tore) gesammelt. Mit seiner Erfahrung wird Ansoldi, der gleichzeitig erste Erfahrungen als Jugendtrainer sammeln wird, den zahlreichen Jungspunden ein Lehrmeister sein. Adam Rehak könnte die Entdeckung des Winters werden. Der 20-jährige Tscheche hat in den Nachwuchsligen seines Heimatlandes sein großes Talent immer wieder angedeutet und verfügt über immenses Potenzial. Er gilt als läuferisch und technisch starker Stürmer, der bei Frycers Heimatklub Vitkovice Opfer der Vereinspolitik wurde und keinen Vertrag für die Extraliga erhielt. Flavio Faggioni kehrt nach zwei Jahren in Neumarkt zum HCM zurück. Der 32-jährige Mittelstürmer hat in seiner Karriere mehr als 300 Spiele in der höchsten Liga bestritten. Der ehemalige Nationalstürmer, der auf und neben dem Eis stets ein Vorbild ist, wird gemeinsam mit Thomas Mitterer und Neuzugang Franz Josef Plankl den zahlreichen Talenten um Daniel Rizzi mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Taggart Desmet

Der Meistergoalie kehrt heim

Nach drei Finalteilnahmen in Folge blieb der HC Gherdeina valgardena.it in der vergangenen Serie A2-Saison im Halbfinale auf der Strecke. Die Ladiner werden auch in der INL eine entscheidende Rolle spielen. Der große Hoffnungsträger heißt Mark Demetz.

In der Saison 1997/98 hat der 32-jährige Torhüter letztmals bei seinem Heimatverein gespielt. Nach Gastspielen bei Fassa, Varese, HC Pustertal, Turin, Mailand, Valpellice, HC Bozen und zuletzt Eppan kehrt er jetzt wieder nach Hause zurück. Und mit ihm soll der Erfolg ins Tal der Holzschnitzer zurückkommen. Demetz wird auch in dieser Saison einer der besten Torhüter sein. Er strahlt sehr viel Ruhe aus, ist reaktionsschnell und vor allem auf der Linie sehr stark. Mit dem HC Mailand wurde er zwischen 2004 und 2006 drei Mal Italienmeister. Mit dem HC Eppan gewann er 2010 und im heurigen Frühjahr die A2, wobei ihm etwas Historisches gelang. Er blieb in der gesamten Finalserie gegen Sterzing ohne Gegentreffer. Wenn man noch die 24.57 Minuten der letzten Halbfinalserie dazu zählt, hielt der Meistergoalie seinen Kasten für 363 Minuten und 13 Sekunden sauber. Luca Burzacca gilt als aufstrebendes Talent, das Demetz die nötigen Pausen geben wird.

Ein deutscher Trainer hat das Sagen

Auf der Trainerbank gibt es ein neues Gesicht. Henry Thom ist erst 43 Jahre alt, kann aber bereits eine siebenjährige Trainerlaufbahn vorweisen. Der Deutsche hat sich seit 2006 von der fünften deutschen Spielklasse bis in die DEL nach oben gearbeitet, wo er in den vergangenen zwei Jahren Assistenztrainer des ehemaligen Asiago-Coachs Benoit Laporte bei den Hamburg Freezers war. Thom legt großen Wert auf Disziplin, die richtige Einstellung und letzten Einsatz. Und das in jedem Training und Spiel. Der ehemalige Verteidiger beschreibt sich als „kommunikativen Typ, der auch laut werden kann, wenn es sein muss“.

Als Assistent steht dem ehrgeizigen Deutschen Egon Schenk zur Seite. Der 56-Jährige hat in den vergangenen drei Jahren beim EV Bozen gearbeitet und kennt die meisten Spieler von Kindesbeinen an.

Steve Birnstill weckt Erinnerungen an Jarad Bourassa

In der Defensivabteilung ruhen die Grödner Hoffnungen auf Steve Birnstill. Der US-Boy erinnert von seiner Spielanlage her stark an den in Gröden unvergessenen Jarad Bourassa. Obwohl erst 27 Jahre alt, bringt Birnstill, der seit 2008 in Europa sein Geld verdient, viel Erfahrung mit nach Wolkenstein. Der AHLerprobte Verteidiger wusste in Dänemark auf der ganzen Linie zu überzeugen: Birnstill wurde 2009/10 ins All-Star-Team gewählt und ein Jahr später erzielte er die meisten Tore unter allen Verteidigern. Er gilt als Allrounder, der vor allem technisch und eisläuferisch große Qualitäten hat. Zudem ist er mit einem enormen Offensivpotenzial ausgestattet, weshalb er dem Spiel nach vorne die nötigen Impulse geben wird.

Mit Jakub Schejbal steht Thom ein zweiter ausländischer Verteidiger zur Verfügung. Der junge Tscheche

Henry Thom
Steve Birnstill
Mark Demetz

besitzt sehr viel Potenzial, wird aufgrund seines Alters aber auch Fehler machen. Schejbal hat in der Vorbereitung gute Ansätze erkennen lassen. Mit Fabrizio Senoner, Marco Senoner und Benjamin Bregenzer stehen drei erfahrene und vor allem körperlich starke Abwehrrecken im Team. Trotzdem könnte sich die Hintermannschaft als Problemkind erweisen, da sie dünn besetzt ist.

Dylan Stanley ist der neue Offensivdirigent

Im Angriff wird Dylan Stanley das Grödner Orchester dirigieren. Der 29-jährige Kanadier hat in der vergangenen Saison beim EV Bozen und HC Neumarkt eingeschlagen wie ein Bombe: In 47 Spielen gelangen ihm 76 Skorerpunkte (41 Tore). Der ehemalige U18-Nationalspieler Kanadas gilt als mannschaftsdienlicher Spieler, der mit zwei „goldenen“ Händen ausgestattet ist. Der technisch versierte Leader besticht durch seine Übersicht

Klubdaten: HC Gherdeina

Gegründet: 1927

Kontakt:

HC Gherdëina ASD

Str. Nives 17, 39048 Wolkenstein Telefon +39 0471 794409 Fax +39 0471 794409 info@hcgardena.com www.hcgherdeina.com

Präsident: Hugo Perathoner

Größter Erfolg:

Vier Mal Italienmeister (zuletzt 1981)

Stadion: Pranives

Fassungsvermögen: 2000 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

und seine Torjägerqualitäten. Stanley legt stets großen Arbeitswillen an den Tag und ist vor allem menschlich eine Bereicherung.

Mit Kevin Senoner, der verletzungsbedingt seine Karriere vorzeitig beendet hat, hat die Grödner Offensivabteilung nicht nur einen talentierten Spieler, sondern auch ein „Enfant terrible“ verloren, das in Vergangenheit so manchen Gegenspieler zur Weißglut gebracht hat. Ivan Demetz und Benjamin Kostner sowie die beiden Rittner Rupert Stampfer und Matthias Fauster haben in Vergangenheit oft gezeigt, dass sie Akzente setzen können. Dahinter drängen sich zahlreiche Nachwuchstalente auf. Allen voran Gabriel Vinatzer, der in der vergangenen Saison mit beachtlichen 58 Punkten in 51 Spielen bereits den Durchbruch geschafft hat. Joel Brugnoli, Fabio Kostner oder Oliver Schenk sind ein Jahr älter und werden den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen.

Prognose: Platz 5

Zugänge: Mark Demetz (Eppan), Luca Burzacca (Cortina), Steve Birnstill (Braehead Clan/EIHL), Jakub Schejbal (HC Valasske Mezirici/TCH3), Matthias Fauster (Ritten), Simone Larese (Cortina U20), Dylan Stanley (Neumarkt)

Abgänge: Ryan Gaucher (Arizona Sundogs/CHL), Florian Großgasteiger, Benjamin Saurer, Giancarlo Kostner, Gabriel Lang, Mitch Stevens (alle Ziel unbekannt), Kevin Senoner (Karriereende)

Dylan Stanley

„Hechte“ halten an Sparkurs fest

Der SV Kaltern Rothoblaas hat sich in jüngster Vergangenheit zu einer der größten Talentschmieden Südtirols entwickelt. Heute zehren die „Hechte“ von der ausgezeichneten Jugendarbeit der letzten Jahre. Die finanzielle Situation lässt kaum auswärtiges Hilfspersonal zu, weshalb der Kalterer Vorstand am eingeschlagenen Sparkurs festhält.

Leider

können wir uns nicht Spieler von auswärts leisten. Deshalb werden wir erneut zahlreiche Eigengewächse an die erste Mannschaft heranführen“, sagt Kalterns Präsident Mathias Lobis. Zehn Spieler im Alter zwischen 16 und 18 Jahren werden in der kommenden Saison ihre Chance erhalten. Und man kann jetzt schon Wetten abschließen, dass ein weiterer Alex Frei darunter sein wird. In der vergangenen Serie A2-Saison drängte der als krasser Außenseiter gehandelte KSV den späteren Meister HC Eppan in der Halbfinal-Qualifikation an den Rand einer Niederlage. Und auch in der INL-Premierensaison könnten sich die „Hechte“ als Favoritenschreck erweisen. Das Erreichen des Play-offs liegt jedenfalls in Reichweite.

Fred Carroll hat im Hechtebecken das Sagen

Frederick „Fred“ Carroll tritt beim zweifachen A2-Meister auf der Trainer-

bank die Nachfolge von Tomas Sandlin an. Der Deutschkanadier hat in der vergangenen Saison beim EV Bozen 84 ausgezeichnete Arbeit geleistet. Zuvor hat der 49-Jährige fünf Jahre lang mit Erfolg bei Bad Nauheim in der deutschen Oberliga gearbeitet. Carroll ist ein ruhiger Zeitgenosse, der über viel Fachwissen verfügt. Ihm macht es Spaß, mit jungen Spielern zu arbeiten. Deshalb dürfte er in Kaltern der richtige Mann sein. Caroll gilt als umgänglicher Trainer, der aber auch laut werden kann, wenn es sein muss. Disziplin und Einsatz haben bei ihm einen großen Stellenwert.

Daniel Morandell ist die Nummer eins Er ist zwar erst 18 Jahre alt, bringt aber alle Voraussetzungen mit, um in der INL bestehen zu können: Daniel Morandell wird die Nummer eins bei Kaltern sein. Der Torhüter der italienischen U18-Nationalmannschaft erhält vom Kalterer Vorstand und auch von seinem Trainer das Vertrauen. Morandell gilt hierzulande als größtes Torhütertalent. Trotz seines jungen Alters strahlt er viel Ruhe aus. Ihn zeichnen besonders seine Haltung zwischen den Pfosten und sein Stellungsspiel aus. Auch der ehemalige Nationaltorhüter Mike Rosati hält große Stücke auf den Nachwuchsgoalie, der seiner Mannschaft in entscheidenden Momenten bestimmt helfen wird. Morandell wird aber auch Fehler machen, die man ihm zugestehen muss. Er befindet sich mitten im Lernprozess, weshalb die Konstanz ein Problem darstellen könnte. Mit Hannes Pichler steht ihm ein erfahrener Torhüter zur Seite, der für Entlastung sorgen wird. Der 30-jährige Eppaner, der mit seinem Heimatverein drei Mal die Serie A2 gewonnen hatte, war zuletzt inaktiv. Er hat aber bereits in der Saison 2010/11 in Kaltern gespielt,

weshalb er den Verein, das Umfeld und seine Mitspieler schon kennt.

Wiedersehen mit Troy Barnes

Die Lücke, die Steve Pelletier in der Abwehr hinterlassen hat, soll Troy Barnes schließen. Der 32-jährige Kanadier spielte bereits zwischen 2007 und 2010 bei den „Hechten“, wo er im ersten Jahr auf Anhieb Meister wurde. Nach einer Auszeit schnürte der körperlich starke und bewegliche Allrounder in den vergangenen zwei Jahren bei Pergine die Schlittschuhe. Barnes brachte es in 213 Serie A2-Spielen auf beachtliche 215 Skorerpunkte (68 Tore). Er wird in

Klubdaten: HC Kaltern

Gegründet: 1962

Kontakt:

Amateursportverein SV Kaltern

Altenburger Weg 45/b, 39052 Kaltern Telefon +39 0471 966137 Fax +39 0471 966137 info@eishockey-kaltern.com www.eishockey-kaltern.com

Präsident: Mathias Lobis

Größter Erfolg: Zwei Mal Serie-A2-Meister (zuletzt 2008)

Stadion: Raiffeisen-Arena

Fassungsvermögen: 850 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

„
Fred Carroll
Daniel Morandell

der jungen Kalterer Hintermannschaft um Thomas Waldthaler, Alberto Meneghini und Co. der „Oberhecht“ sein und Überstunden leisten müssen. Leonhard Rainer verfügt über genügend Erfahrung, weshalb er in der Pflicht steht und noch mehr Verantwortung übernehmen muss.

Pontus Moren und der „Andergassen-Clan“

Nach vier Jahren (zwei in Meran, zwei in Pergine) gibt es in der RaiffeisenArena ein Wiedersehen mit dem schwedischen Stürmer Pontus Moren. Kaltern war der Wunschverein des quirligen, schnellen und technisch versierten Angreifers, weil er dort familiäre Wurzeln geschlagen hat. Moren ist in der zweithöchsten Spielklasse längst heimisch geworden, gewann 2005 mit Sterzing und 2008 mit Kaltern den Meistertitel. In 265 A2-Spielen hat der Blondschopf 370 Punkte (160 Tore) auf seinem Konto vereint. Gemeinsam mit Alexander Andergassen wird der 29-Jährige den Angriff führen. Dem „Andergassen-Clan“ gehören zudem die

Brüder Raphael, der heuer den endgültigen Durchbruch schaffen wird, und Bastian sowie Simon an. Lorenz Röggl konnte in der vergangenen Saison die in ihn gesetzten Erwartungen mehr als erfüllen. Der Eppaner wird auch in diesem Winter eine Säule in der Kalterer Offensivabteilung sein. Aus Neumarkt stieß Wirbelwind Marian Zelger zu den „Hechten“. Die Eigengewächse Michael Felderer, Patrick Gius und Manuel Gamper haben längst bewiesen, dass sie sich vor niemandem verstecken müssen.

Prognose: Platz 7

Zugänge: Hannes Pichler (zuletzt inaktiv), Troy Barnes, Alberto Meneghini, Pontus Moren (alle Pergine), Marian Zelger (Neumarkt)

Abgänge: Steve Pelletier (Neumarkt), Martino Valle Da Rin, Alex Giovannini, Lukas Schweigkofler, Brian Belcastro, Matias Loppi (alle Ziel unbekannt), Thomas Pichler (Karriereende)

Troy Barnes

David Hale ist die große Attraktion

Der amtierende Serie A2-Meister HC Eppan wird auch in der INL-Saison vorne mitmischen. Mit der Verpflichtung von David Hale ist den „Piraten“ eine Transfersensation gelungen. Der NHL-Haudegen ist nicht nur eine Bereicherung für Eppan, sondern für die gesamte Liga.

DavidHale stellt mit 344 NHLSpielen sogar Rittens Torhüter Chris Mason (326 Einsätze in der besten Liga der Welt) in den Schatten. Der 32-jährige US-Boy wurde im Jahr 2000 in der ersten Runde als Nummer 22 von den New Jersey Devils gedraftet. In der Spielzeit 2003/04 feierte der Erstrundendraftpick sein Debüt in der NHL. Für New Jersey, Calgary Flames, Phoenix Coyotes, Tampa Bay Ligthning und Ottawa Senators bestritt Hale während sieben Spielzeiten 344 Spiele. Mit 16 Jahren

war der gute Eisläufer eher offensiv ausgerichtet, entwickelte sich aber immer mehr zum Defensivspezialisten, der ein echter Leader ist und für die jungen „Piraten“ ein Vorbild sein wird. Hale bleibt in brenzligen Situationen ruhig und kann Stürmer mit harten Checks bestrafen. Das Kraftpaket, das zudem 102 Einsätze in der AHL vorweisen kann, gilt als harter Arbeiter, der in den Ecken und vor dem eigenen Tor für viel Wasserverdrängung sorgen wird. In der NHL gelangen Hale 31 Skorerpunkte. Nach einer Gehirnerschütterung erklärte Hale am Ende der Saison 2010/11 seinen Rücktritt aus der NHL, da er vor allem auch sein Studium der Kommunikationswissenschaften abschließen wollte. In den vergangenen zwei Jahren war Eppans neuer „Verteidigungsminister“ an der Universität von North Dakota als Assistenztrainer tätig. Dort spielte Hale zwischen 2000 und 2003 gemeinsam mit Tyler Palmisano, der 2007 in Eppan seine Karriere beendet hatte und Hale den Wechsel ins Überetsch wärmstens empfohlen hat.

Leigh Mendelson beerbt Meistertrainer Jarno Mensonen Aber auch Eppans neuer Trainer Leigh Mendelson hatte beim Sensationstransfer seine Hände im Spiel. Schließlich hat der 46-Jährige, der über eine große Trainererfahrung verfügt, Hale drei Mal als Coach betreut. Mendelson ist bereits seit mehr als 17 Jahren als Trainer aktiv – großteils in Nordamerika. Einzig in den Spielzeiten 2003/04 und 2004/05 arbeitete er in Europa: Zuerst in Finnland bei den Pelicans Lahti als Assistenztrainer und ab Jänner 2005 als Headcoach der

Klubdaten: HC Eppan

Gegründet: 1981

Kontakt:

AHC Eppan

Kapuzinerstraße 23, 39057 Eppan Telefon +39 0471 661165 Fax +39 0471 661165 office@hceppan.it www.hceppan.it

Präsident: Reinhard Zublasing

Größter Erfolg: Vier Mal Serie-A2-Meister (zuletzt 2013)

Stadion: I.C.iT-Photovoltaik-Arena

Fassungsvermögen: 1400 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

Leigh Mendelson

Heerenveen Flyers in den Niederlanden. Seine bislang größte Herausforderung erwartete Mendelson ab Februar 2010, als er bei den Norfolk Admirals in der AHL für sieben Spiele vom Assistenten zum Cheftrainer „befördert“ wurde und alle sieben Spiele gewann. In den letzten drei Saisonen war Mendelson als Assistenztrainer bei den Utah Grizzlies in der ECHL tätig. Der Songschreiber hat sich auf Anhieb in seine neue Umgebung verliebt. Der Single gilt als sehr offener Mensch, der stets fair und ehrlich zu seinen

Spielern ist. Sein Motto lautet: „Jeden Tag besser werden.“ Mendelson ist sehr sprachtalentiert. Neben Englisch spricht er auch Finnisch und sogar ein bisschen Deutsch. Schließlich lebten seine Großeltern teilweise in Wien.

Thomas Tragust ist eine Garantie

Nach dem Abgang von Meistergoalie Mark Demetz ist Thomas Tragust die neue Nummer eins. Der 27-Jährige wird problemlos in die Fußstapfen seines Vorgängers treten. Der Nationaltorhüter hat bereits vier Jahre lang in der Serie A1 gespielt, stellte in der 2. deutschen Bundesliga seinen Mann und hütete in der vergangenen Saison beim HC Innsbruck in der EBEL das Gehäuse. Der Butterfly-Goalie gilt als ruhiger Zeitgenosse, der nur wenige Abpraller zulässt. An bestimmten Abenden kann „Tschomby“ Spiele im Alleingang entscheiden. Alex Tomasi hat zuletzt bei seinen wenigen Einsätzen bewiesen, dass er ein guter Ersatztorhüter ist.

Patrik Wallenberg, Daniele Veggiato und die „Jungen Wilden“

Im Angriff sind die Oldies Patrik Wallenberg und Daniele Veggiato die Senatoren. Der 36-jährige Schwede konnte in der vergangenen Saison aufgrund einer hartnäckigen Verletzung nie sein ganzes Potenzial abrufen. Der zweifache schwedische Meister gilt als mannschaftsdienlicher Spieler, der auch über Skorerqualitäten verfügt. Für Veggiato ist der Wechsel nach Eppan der erste seiner Karriere. Bislang spielte der ehemalige Nationalspieler ausschließlich beim HC Alleghe. Bei seinem Heimatverein hatte Veggiato 1994 debütiert und in 19 Saisonen insgesamt 764 Spiele absolviert. Dabei gelangen ihm beachtliche 732 Skorerpunkte (354 Tore). Tobias Ebner, Jan Waldner, Philipp Platter und Stefan Unterkofler sind aus dem Eppaner Kader kaum wegzudenken. Daniel Peruzzo war in seiner Premierensaison eine Bereicherung. Die Jaitner-Zwillinge haben im vergangenen Winter den endgültigen Durchbruch geschafft. Alex Jaitner hat als Meisterschafts-Torschütze sogar Eintrag in die Annalen des HCE gefunden.

Die Abwehr war in der vergangenen Saison neben Demetz der Schlüssel zum Meistertitel. Mit Ausnahme von Jake Newton konnten alle Verteidiger gehalten werden. Kapitän David Ceresa, Matthias Eisenstecken, Fabian Ebner und Peter werden erneut den richtigen Beton mischen. Johannes Weger, Christian Tröger und Lukas Gaiser sind sehr talentiert.

Prognose: Platz 4

Zugänge: Thomas Tragust (Innsbruck), David Hale (zuletzt inaktiv), Daniele Veggiato (Alleghe)

Abgänge: Mark Demetz (Gröden), Jake Newton (Ontario Reign/ECHL), Robert Raffeiner, Alex Rottensteiner, Tuomo Harjula (alle Ziel unbekannt), Lukas Martini (Karriereende)

HC Eppan

Matthais Eisenstecken06.08.8217080

Thomas Tragust
Daniele Veggiato

Die „Wildgänse“ sind die Gejagten

Der HC Neumarkt Riwega zählt jedes Jahr zu den Favoriten. So auch heuer. Bisher hat es aber noch nie mit dem Einzug ins Finale gereicht. Das könnte sich in diesem Winter ändern. Wenn alles nach Plan läuft, dann werden 14 Mannschaften Jagd auf die „Wildgänse“ machen.

„

Weil wir in der zweithöchsten italienischen Spielklasse zuletzt immer leer ausgegangen sind, versuchen wir es jetzt außerhalb der Landesgrenzen: Vielleicht gelingt es uns ja, in der INL Meister zu werden“, scherzte Ivo Visintin drei Monate vor Meisterschaftsauftakt. Im Jahr eins nach NHL-Star Nick Bonino, der zuletzt während des Lockouts für drei Monate nicht nur die Mitspieler und Fans, sondern auch die Gegner verzückt hatte, soll es mit dem langersehnten ersten Meistertitel endlich klappen.

Zweite Chance für Teppo Kivelä Hinter der Bande hat weiterhin Teppo Kivelä das Sagen. Der 45-jährige Finne hatte zu Jahresbeginn beim HCN Joe West als Trainer abgelöst, konnte aber nur mehr wenig bewegen. Trotzdem erhält er eine zweite Chance. Kivelä ist kein Mann der großen Worte und alles andere als ein harter Hund. Auch ist er kein großer Taktiker, versteht es aber ausgezeichnet, mit jungen Spielern zu arbeiten. Die Frage ist, ob der Trainer mit dem Druck, der auf ihn lastet, zurechtkommt. In Bruneck ist er unter anderem daran gescheitert.

Auf der Torhüterposition ist bei den Unterlandlern eine Ära zu Ende gegangen. Nach 13 Saisonen hat Martin Rizzi einen Schlussstrich unter seine Karriere gezogen. Der 34-jährige Vinschger war bereits in der abgelaufenen Spielzeit nur noch zweite Wahl hinter

sen hatte, entpuppte sich auf Anhieb als sicherer Rückhalt. Mit einem Gegentorschnitt von weniger als zwei Treffern pro Spiel zählte er zu den besten drei Goalies der Liga. Der Hitzkopf kann sehr gut die Scheibe spielen und hat seine Stärken auf der Linie. Um die Rolle der Ersatztorhüters werden die Nachwuchshoffnungen Luca Gasperini und Tizian Giovanelli kämpfen. Beiden wird ein riesiges Potenzial nachgesagt, das sie in der kommenden Saison bestimmt zeigen können.

Steve Pelletier und Christian Willeit als große Verstärkung

Die Neumarkter Hintermannschaft ist zwar dünn besetzt, mit Steve Pelletier und Christian Willeit ragen aber zwei Hochkaräter heraus. Pelletier kehrt nach einem Jahr bei Kaltern nach Neumarkt zurück, wo er sich zwischen 2009 und 2012 in die Herzen der Fans gespielt hatte. Der 30-jährige Frankokanadier verfügt über eine Pferdelunge und kann pro Spiel auch für 40 Minuten auf dem Eis stehen. Seine Punktausbeute ähnelt jener eines Stürmers: In 177 A2-Spielen sammelte der exzellente Schlittschuhläufer 232 Punkte (81 Tore).

Mit Christian Willeit ist ein erfahrener Abwehrrecke zum Team gestoßen. Der 26-jährige Defensivallrounder, der 365 Spiele in der höchsten italienischen Spielklasse bestritten hat, wird seine körperlichen

Teppo Kivelä

Vorzüge auch in der INL voll ausspielen. Mit Alexander Sullmann und Manuel Bertignoll stehen zwei „Riesen“ in der Abwehr, während die Nachwuchsspieler Kevin Zucal, Moreno Lazzeri und Daniele Cataldi erst noch beweisen müssen, ob sie dem höheren Niveau gewachsen sind.

Jimmy Kilpatrick und vier ehemalige Nationalstürmer

Neuer „Sturmführer“ ist Jimmy Kilpatrick. Der 28-jährige US-Boy hat sogar das Zeug zum Superstar. Kilpatrick gilt als Spieler mit einer guten Übersicht, dessen Stärke es ist, gute Vorlagen zu geben. Der Mittelstürmer weiß, wie man

Klubdaten: HC Neumarkt

Gegründet: 1963

Kontakt: Amateurhockeyclub Neumarkt Romstraße 14, 39044 Neumarkt Telefon +39 0471 813614 Fax +39 0471 813613 hc-neumarkt@dnet.it www.hc-neumarkt.com

Präsident: Ivo Visintin

Größter Erfolg: Vier Mal Dritter in der Serie A2 (zuletzt 2013)

Stadion: Würth-Arena

Fassungsvermögen: 1200 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

Meisterschaften gewinnt: 2010 wurde er mit den Cincinnati Cyclones ECHLMeister und zwei Jahre später holte er mit den Stavanger Oilers den Titel in Norwegen. Seine Skorer-Qualitäten von mehr als einem Punkt pro Spiel in der ECHL und in Norwegen sind beeindruckend. Mit Stefano Margoni, Rudi Locatin, Paolo Bustreo und Enrico Dorigatti stehen vier ehemalige Nationalstürmer im Kader. Der 38-jährige Margoni hat in seiner Karriere für seinen Heimatverein HC Fassa, für den er 17 Saisonen lang auf dem Eis stand, HC Bozen (2005/06) und Pontebba (2006 bis 2009) 713 Spiele in der Serie A1 bestritten. Dabei gelangen dem erfahrenen Vollprofi erstaunliche 505 Skorerpunkte (213 Tore). Locatin muss sich im Vergleich zum Vorjahr steigern, während Bustreo hofft, endlich gesund zu bleiben. Dorigatti ist ein erfahrener Angreifer. Der sympathische Bozner, der über Leaderqualitäten verfügt, gibt immer 100 Prozent und kämpft bis zum Umfallen. Dorigatti

hat alle nationalen Titel gewonnen: Von der Meisterschaft über den Italienpokal bis hin zum Supercup. Die Jungspunde Michael Sullmann, Matteo Peiti, Hannes Walter oder Dominik Massar werden auch ihren Beitrag leisten, damit der erste Meistertitel vielleicht doch Wirklichkeit wird.

Prognose: Platz 1

Zugänge: Steve Pelletier (Kaltern), Christian Willeit (HC Pustertal), Jimmy Kilpatrick (Hannover Indians/ DEL2), Stefano Margoni (Fassa), Enrico Dorigatti (HC Bozen)

Abgänge: Daniele Delladio, Flavio Faggioni (beide Meran), Marian Zelger (Kaltern), Dylan Stanley (Gröden), Giulio Bosetti, Christian Rainer, Urban Giovanelli, David Stricker, Mike Craig, Patrick Zambaldi (alle Ziel unbekannt), Martin Rizzi (Karriereende)

Der HC Neumarkt Riwega bedankt sich bei seinen Werbepartnern

Jimmy Kilpatrick

Aufgepasst auf Jesenice und Lustenau

Auf die Südtiroler Klubs warten zehn neue Gegner, die sehr schwer einzuschätzen sind. Von den Kaderlisten der slowenischen und österreichischen Teilnehmer stechen vor allem zwei Mannschaften ins Auge: Der HK Jesenice und der EHC Lustenau.

HK Celje

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

Tor

30 Luka Kostomaj04.05.9418394

73 Tomaz Jeram20.11.7317390

11 Nik Grahut09.09.9717682

14 Miha Mercina25.02.9717783

Abwehr

22 Rok Klavzar11.04.9116171

23 David Planko20.06.9318082

33 Luka Rojc10.06.9518580

28 Jure Zupanc26.07.9117289

9 Blaz Knez23.01.9418493

12 Jakob Nadveznik30.07.9017994

13 Domen Mark Ramsak16.01.7917391

16 Tim Ograjensek17.08.9517277

Angriff

17 Andrej Kolar21.11.7516885

26 Rok Manfreda03.02.8117994

34 Lukas Höllige29.09.9319590

43 Matic Zupanc17.11.9418387

62 Primoz Cuvan07.01.9617978

97 Zan Jezovsek22.04.9718290

Trainer: unbekannt

EHC-Bregenzerwald

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

Tor 54 Dominik Dieber03.09.9617673

92 Oskar Östlund (SWE) 02.11.9218682

2 David Mitgutsch24.06.8718488

5 Tobias Holzer02.04.9217990

7 Pierre Wolf26.04.9018290

Abwehr

12 Michael Unterberger05.11.9118488

18 Marc Stadelmann30.06.8418192

19 Harald Purkhard02.01.8617481

41 Antti Kauppila (FIN) 07.10.8917783

81 Georg Waldhauser14.08.9218790

9 Christian Ban16.03.8217981

8 Dominik Bereuter10.06.8418085

11 Gabriel Pohl09.03.8718692

13 David Hauser07.03.8917271

16 Stefan Häusele31.10.9218085

21 Christian Gmeiner21.12.8318590

22 Fabian Glanznig05.02.9017475

Angriff

29 Dominik Pfeifer15.10.9018476

37 Linus Lundström (SWE) 22.06.9117573

40 Andreas Judex13.03.8117984

58 Christian Haidinger03.12.8918189

68 Pierre Nilsson Grans (SWE) 19.05.9218384

74 Marcel Wolf25.08.9018078

88 Johannes Lins01.02.9516974

89 Phillip Putnik08.09.9218488

95 Kassian Wohlgenannt13.01.9518988

Trainer: Henrik Alfredsson (bestätigt)

Prognose: Platz 15

Prognose: Platz 9

HK Maribor

Grnjak03.07.97

Dejan Jazbec15.09.9318082

Dejvid Ahmetovic18.02.9118587

Dejan Krajnik19.07.9417775 22 Marko Bauman07.10.9118082

34 Tomotej Zizek03.06.9318080

71 Mitja Sotlar17.10.7917887

77 Matic Govejsek25.02.9518590

92 Ziga Kuzman03.04.9218394

93 Rene Zernko24.11.9317880

Zan Kuzman06.02.97 Angriff

7 Marjan Kovacic13.04.8418086

9 Marko Ferlez04.07.8517776

13 Aljaz Ogrizek13.01.9118377

18 Tadej Satler24.08.9518072

19 Luka Stebih15.07.8817575

23 Niko Nemecek24.06.9418691

23 Ziga Kranjc31.07.9217672

42 Simon Oberckal23.09.9418277

61 Luka Vincec29.09.9518880

76 Tadej Kelc18.06.9418080

81 Aljaz Ribic31.03.9218283

91 Matic Koren13.02.9418086

Branko Lescovar21.09.9318485

Vito Juric25.12.9518675

Trainer: unbekannt

Prognose: Platz 12

VEU Feldkirch

Tor 31 Bernhard Bock26.12.8018087

36 Christoph Schwendinger 23.03.8017880

Youssef Riener10.04.8617580

Florian Martin30.08.8818691

Marc Colleoni04.03.8518592

Volodymyr Romanaenko (UKR) 13.08.9218990

Maxim Abajew (RUS) 11.11.8518891

Sven Grasböck14.11.9419090 54 Sebastian Vonbun04.01.9418167

Christian Breuss27.12.9517764 9 Kevin Essmann04.01.9118585

10 Martin Grabher-Meyer20.09.8717780

15 Valentin Schennach08.11.9118684

16 Maximilian Preiss27.11.9517170

17 Patrick Maier17.04.9017879

19 Roman Scheiber19.02.8918175

24 Pascal Kainz30.04.9017778

28 Stefan Wiedmaier27.01.8217886

40 Patrick Breuss14.01.9218085

42 Martin Tomasek (TCH) 02.09.7818788

67 Dominik Megela (SVK) 13.01.9317975

91 Daniel Fekete22.02.19217880

Trainer: Milos Holan (neu)

Slavija Laibach

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

Tor 20 Uros Pus18.08.8718280

Rok Prusnik24.10.8418285

Benjamin Levic01.07.9117090

Luka Scap27.12.9118877

Andraz Campa14.08.9118481

Luka Kar22.10.8418591

Klemen Sodrznik16.02.89179100

Matic Jancar22.11.9119295

Matic Krivec29.10.9218888

Triglav Kranj

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

1 Ales Trobek30.07.9219090

Tor

18 Rok Stojanovic11.08.9019780

5 Luka Logar17.11.9218473

6 Blaz Skrjanec01.11.9417683

8 Rok Markovic12.11.8817184

Abwehr

13 Miha Potocnik04.07.9419296

43 Miha Ahacic06.10.8918586

51 Jan Markelj19.07.9117987

65 Aljaz Novak13.11.9018087

89 Tomaz Fister09.06.93191110

17 Miha Jese27.03.8917980

19 Zan Zupan06.04.9317276

22 Julijan Pugelj03.09.9217276

24 Anze Terlikar30.11.8018585

29 Nejc Hocevar04.06.9217383

Angriff

61 Jan Bercic21.12.9017779

69 Anze Ahacic23.07.8618893

77 Gasper Jordan07.07.9017181

81 Miha Mulej05.02.9017481

91 Tadej Cimzar21.04.9218578

Tilen Kalan10.01.9517472

Sebastjan Groselj06.11.9517876

Trainer: Gorazd Drinovec (neu)

EK Zell am See

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

Tor

25 Walter Bbartholomäus30.03.8318585

36 Dominik Frank06.05.9417885

39 Daniel Hammerschmied 21.06.9017382

78 Kilian Seidl16.01.9419189

4 Marcell Wurzer06.03.8618282

10 Jakob Lainer18.01.8618990

15 Florian Aigner12.04.9617262

Abwehr

24 Johannes Schernthaner 06.07.9218086

32 Daniel Stefan06.05.9018187

54 Rene Hochwimmer22.11.9317973

64 Fabian Stichauner27.08.9218084

92 Marc Trummer07.02.9218492

9 Thomas Guggenberger01.09.8117788

16 Petr Vala (TCH) 20.05.7917679

18 Stephan Uhl11.09.8218282

20 Philipp Winzig22.03.8318180

22 Julian Großlercher05.03.9317575

26 Christoph Herzog31.07.9117473

Prognose: Platz 14

Prognose: Platz 13

HK Jesenice

Matic Boh18.05.9118787

Jure Oavlic14.04.9219086

Grega Vilman05.09.9518385

3 Ziga Svete13.04.8518082 5 Nejc Kozar20.02.9419491

Denis Rakovic17.07.9118387 17 Ales Jelkic03.02.9518483 19 Damir Ejup27.12.8717878 25 Jure Stan25.04.9418082 28 Nejc Berlisk04.05.8918488

Anze Zupancic16.03.9118586 77 Ziga Jenstrle28.05.9517782

8 Saso Rajsar18.08.8817480 9 Tomaz Razingar25.04.7918698 10 Peter Bizalj15.01.9318880 13 Vid Jazbec04.03.9419090 16 Miha Brus09.02.8718078

18 Marjan Manfred23.11.8317781

21 Gasper Tisov14.10.9517270

22 Jure Dolinsek22.01.9018388

23 Urban Sodja21.11.9119097

24 Sebastjan Hdzic06.11.9518282

26 Aljosa Camdzic02.07.9417765

40 Ales Remar09.11.8317982

57 Nik Lahajnar18.11.9117372

71 Nejc Sintic12.08.9517371

72 Andrej Zidan10.01.8917587

88 Matic Zajsek16.01.9218387

91 Tomo Hafner19.07.8018282

94 Jaka Podrekar15.04.9417370

David Sefic31.12.8918183

Trainer: Gorazd Rekelj (neu)

Prognose: Platz 3

Angriff

27 Tobias Dinhopel18.10.8918682

46 Jürgen Tschernutter12.07.9018390

57 Franz Wilfan14.10.8517481

66 Alexander Grabmayr05.07.9317577

71 Kevin Ferstl20.04.9418482

89 Christoph Frank06.10.8917984

93 Igor Rataj (SVK) 03.11.73188100

97 Christopher Feix20.06.9218080

Trainer: Milan Mazanec (bestätigt)

Prognose: Platz 8

Prognose: Platz 6

Pos. Nr.Name Geboren cmkg

Tor

2 Urban Avensik03.11.97

9 Jaka Klasnic21.11.97

10 Matic Kern16.06.95

19 Nejc Vurnik15.12.9417772

22 Miha Potocnik28.12.9018583

23 Grega Sebjanic17.04.9617875

24 Aljaz Markelj03.11.9017681

31 Nace Kapus10.01.9518082 Abwehr

42 Anze Slivnik20.01.97

76 Nejc Ravnihar18.09.9117982

94 Zan Parzenanin14.12.94

3 Urban Kern17.03.97

4 Uros Franc17.09.97

8 Tevz Burazin15.05.9118081

Tomas Zavrl31.03.9417170

Nejc Korpar09.12.9217882

Masic12.07.9617774

19 Matija Ocepek15.01.8817287 Nejc Pancur06.09.97 Angriff

Kaimel08.04.8917277

Tadej Burazin14.12.8617773

Tomas Zavrl31.03.9417170

Ziga Kovacec23.02.9118272

Luka Ulamec14.07.97

Bergles17.01.96 Mihael Waschl08.11.96

Trainer: unbekannt

EHC Lustenau

23 Michael Kutzer02.09.8917881

38 Marco Zorec12.09.9019497

50 Tobias Schwendinger28.09.9218995

70 Christian Ofner20.09.93172 70 90 Patric Schieffknecht10.04.9018082

Thomas Auer05.11.8218090

Lukas Fritz15.06.9217882

Julian Grafschafter15.05.8719191

Dominic Haberl22.01.9618381

Simon Hämmerle23.10.9217065

Hofer20.07.9517474

Emil Lahti (FIN)

Durch Zufall

Das ist die italienische Auswahl, die in Budapest den Aufstieg in die A-WM geschafft hat.

Trainer geworden

Anfang dieses Jahres hatte Tom Pokel die Nachfolge von Rick Cornacchia als Trainer der italienischen Nationalmannschaft angetreten. Seine Handschrift war bei der Olympia-Qualifikation in Bietigheim-Bissingen und bei der Weltmeisterschaft der I. Division in Budapest schnell zu erkennen.

igentlich hatte ich nie beabsichtigt, Trainer zu werden“, erklärt Tom Pokel, der am 2. September 1967 in Green Bay (Wisconsin) geboren wurde. Der neue Nationaltrainer ist verheiratet, Vater zweier Kinder und hat seinen Hauptwohnsitz in Vorarlberg. Der ehemalige Verteidiger zog sich im Alter von 23 Jahren einen Kreuzbandriss im Knie zu und beendete 1991 seine Spielerkarriere. Wie es der Zufall wollte, wurde der neue italienische Nationaltrainer während seiner Reha vom NHL-Klub Buffalo Sabres in die Arbeit der Nachwuchsabteilung eingebunden. In den darauffolgenden vier Jahren betreute Pokel die U20und U18-Auswahlteams der Sabres

und machte erste Schritte als Trainer. 1995 wagte der US-Amerikaner den Sprung nach Europa und heuerte beim EHC Timmendorf in der 2. deutschen Bundesliga an. In Deutschland sollte der heute 46-Jährige neun Jahre lang arbeiten.

Europa-Abenteuer beginnt in Deutschland Nach zwei Saisonen wechselte Pokel zum ESC Trier, ehe er 1998 bei den Bietigheim Steelers in der dritthöchsten Spielklasse das Ruder übernahm, sofort den Aufstieg schaffte und dort bis 2001 erfolgreich arbeitete. Nach einem Jahr als Assistenztrainer bei den Schwenningen Wild Wings wurde der

damals 35-Jährige 2002 zum jüngsten Headcoach in die DEL befördert. In der Saison 2003/04 wurde Pokel beim ERC Ingolstadt Assistenztrainer des vor vier Jahren allzu früh verstorbenen Ron Kennedy, der im Jahr zuvor beim HC Bozen das Sagen hatte. Mitten in der Saison wechselte Pokel als Headcoach zur VEU Feldkirch. In Österreich arbeitete er in den folgenden Jahren beim EHC Lustenau und Feldkirch (zwei Saisonen) jeweils in der zweithöchsten Spielklasse, ehe er im Sommer 2007 die Graz 99ers in der höchsten Liga übernahm. Nach nur wenigen Wochen musste er allerdings den Hut nehmen und führte die österreichische U18-Nationalmann-

Tom Pokel

schaft bei der Weltmeisterschaft der I. Division als Cheftrainer an. In der Saison 2008/09 war Pokel, der perfekt deutsch spricht, Trainer beim EK Zell am See.

2009 kam er erstmals in die Serie A1 und leistete in den folgenden drei Jahren bei Pontebba ausgezeichnete Arbeit. Diese blieb auch den Verantwortlichen des HC Alleghe nicht verborgen und Pokel erhielt im vergangenen Sommer einen Vertrag. Er führte den Alpenligasieger von 1992 in der abgelaufenen Saison ins Viertelfinale, wo gegen den späteren Finalisten HC Valpellice das vorzeitige Saisonende kam.

Am 17. Jänner 2013 erreichte Pokels Trainerkarriere ihren vorläufigen Höhepunkt, als er zum Trainer der italienischen Nationalmannschaft ernannt wurde. „Für mich kam die Ernennung zum Nationaltrainer sehr überraschend. Bis Weihnachten wusste ich nichts davon. Es ist eine große Ehre, einem Land zu dienen und dieses zu repräsentieren. Ich bin sehr stolz darauf und werde die Arbeit sehr ernst nehmen“, sagte Pokel nach seinem Amtsantritt.

Doppelfunktion als Klub- und Nationaltrainer

Der umgängliche und stets hervorragend vorbereitete Übungsleiter feierte drei Wochen später bei der

SPIELPLAN

der „Azzurri“ in Minsk

Samstag, 10. Mai 2014: Italien – Norwegen (11.45 Uhr)

Sonntag, 11. Mai 2014: Frankreich – Italien (11.45 Uhr)

Dienstag, 13. Mai 2014: Italien – Dänemark (15.45 Uhr)

Mittwoch, 14. Mai 2014: Tschechien – Italien (15.45 Uhr)

Freitag, 16. Mai 2014: Kanada – Italien (15.45 Uhr)

Samstag, 17. Mai 2014: Slowakei – Italien (19.45 Uhr)

Montag, 19. Mai 2014: Italien – Schweden (19.45 Uhr)

Olympia-Qualifikation in BietigheimBissingen (7. bis 10. Februar 2013) einen gelungenen Einstand, wenngleich seine Mannschaft das Ticket für Sotschi knapp verpasste. Zwei Monate später führte Pokel die „Azzurri“ bei der Weltmeisterschaft der I. Division Gruppe A in Budapest hinter Kasachstan auf Platz zwei, der zum sofortigen Wiederaufstieg in die Weltgruppe reichte. Aufgrund der überzeugenden Ergebnisse wurde Pokels Vertrag als Nationaltrainer bis zum Saisonende (Mai 2014) verlängert. Gleichzeitig ist er Headcoach des HCB Südtirol und wird diesen durch das EBEL-Abenteuer führen.

MÄNNER

UNTER 20

UNTER 18

UNTER 16

UNTER 15

FRAUEN

FRAUEN U18

7. bis 9. Februar 2014: Euro Ice Hockey Challenge in Kattowitz Italien trifft auf Gastgeber Polen, Japan und Ungarn.

30. April und 1. Mai 2014: Zwei Testspiele gegen Kasachstan

9. bis 25. Mai 2014: Weltmeisterschaft in Minsk Italien trifft in der Gruppe A auf Norwegen, Frankreich, Dänemark, Tschechien, Kanada, Slowakei und Schweden.

7. bis 9. November 2013: Vier-Nationenturnier in Slowenien Italien trifft auf Slowenien, Frankreich und Ungarn.

9. bis 15. Dezember 2013: WM der I. Division, Gruppe B in Dumfries Italien trifft auf Gastgeber Großbritannien, Frankreich, Kasachstan, Ukraine und Japan.

16. bis 22. Dezember 2013: Zwei oder drei Spiele gegen Frankreich

3. bis 9. Februar 2014: Vier-Nationenturnier in Frankreich Italien trifft auf Frankreich, Ungarn und Slowenien.

13. bis 19. April 2014: WM der I. Division, Gruppe A in Nizza Italien trifft auf Gastgeber Frankreich, Lettland, Norwegen, Weißrussland und Kasachstan.

18. bis 22. Dezember 2013: Vier-Nationenturnier in Ungarn Italien trifft auf Ungarn, Österreich und Slowenien.

3. bis 8. Februar 2014: Drei Testspiele gegen Frankreich

6. bis 11. April 2014: Fünf-Nationenturnier in Neumarkt Italien trifft auf Norwegen, Dänemark, Deutschland und die Schweiz.

8. bis 10. November 2013: „Kufstein-Cup“ in Kufstein Italien trifft auf Österreich, Bayern und Baden-Württemberg.

26. und 27. Oktober 2013: Zwei Testspiele gegen Österreich in Brixen oder Neumarkt

3. bis 9. Februar 2014: Trainingslager und Testspiele geplant

6. bis 12. April 2014: WM der II. Division, Gruppe A in Asiago Italien trifft auf Großbritannien, Australien, Neuseeland, Polen und Südkorea.

3. bis 9. Februar 2014: Trainingslager und Testspiele geplant

17. bis 23. März 2014: Qualifikationsturnier für die WM der I. Division in Krynica-Zdroj Italien trifft auf Gastgeber Polen, Österreich, China und Kasachstan. Die beiden erstplatzierten Mannschaften nehmen 2015 an der WM der I. Division teil.

Tom Pokel

Neuer Mehrzweckplatz für Terlan

Es war ein weiter Weg zum Kunsteisplatz in Terlan. Nachdem sich die umliegenden Gemeinden gegen eine gemeinsame Eishalle ausgesprochen hatten, entschied sich der Gemeinderat für eine offene Eisanlage. Die Errichtung einer Halle wäre vom Land nur als übergemeindliche Einrichtung finanziert worden. Wobei auch der Eisplatz in Terlan ein übergemeindliches Angebot ist.

Die Sportzone in Terlan ist um eine Attraktion reicher. Neben Tennis, Sportschießen und Fußball wird nun auch im Winter Sport geboten. Und das alles in einer verkehrstechnisch ausgesprochen günstigen Lage. Das Terlaner Dorfzentrum und der Zugbahnhof sind fünf Gehminuten von den Sportanlagen entfernt, Autofahrer können direkt von der MEBO zu den Sportanlagen gelangen.

Terlan bekommt einen Eisplatz. Nach vielen Jahren harten Kampfes soll er am 8. Dezember 2013 seiner Bestimmung übergeben werden. Damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die Gemeinde Terlan erweitert ihre Sportzone. Doch nicht nur im Winter, sondern auch in der warmen Jahreszeit soll der 30 x 60 Meter große Platz mit Leben gefüllt werden.

Eine Sportzone für alle Sportarten

Die Gemeindeverwaltung um Bürgermeister Klaus Runer und seine Stellvertreterin Inge Clementi verfolgt ein Gesamtkonzept: Möglichst alle Sportarten in einer einzigen Zone zusammen zu fassen, um die größtmögliche Nutzung von Synergien zu erreichen.

Mit dem Bau der Kunsteisanlage ist die Sportzone in Terlan aber noch lange

nicht abgeschlossen: Noch fehlen ein Kabinentrakt, außerdem soll die Sportbar umgebaut und erweitert werden.

Die Führung der Terlaner Sportan- Luis Pichler

lagen ist dem Sportverein übergeben worden. Die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Verwaltung und dem SV Terlan funktioniert ausgezeichnet. Neben Fußballplatz, Tennisanlage und dem Schwimmbad wird der Sportverein nun auch den Eisplatz führen. Und mit Leben füllen. Was genau kommen wird, das weiß man noch nicht. Immerhin ist der

Eissport in Terlan neu. Auch wenn er im Nachbardorf eine große Tradition hat.

Ein Name ist mit dem Wunsch nach einem Eisplatz in der Gemeinde Terlan unweigerlich verbunden: Luis Pichler, der 25 Jahre lang als Spieler, Trainer und Präsident beim HC Siebeneich tätig war. Und dem ein eigener Eisplatz ein Herzensanliegen war.

Drei Fragen an: Albert Walcher, Präsident SV Terlan

Radius: Welche Ziele verfolgt der Sportverein Terlan bei der Führung der Sportanlagen?

Albert Walcher: Wir möchten vor allem Breitensport anbieten und möglich machen. Vor allem beim Eisplatz ist es notwendig, die gesamte Bevölkerung auf den Geschmack zu bringen. Wir müssen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Lust auf den Eissport machen. Und dabei darf man nicht nur ans Eislaufen oder an Eishockey denken. Auch die Eis-

schützen werden am neuen Eisplatz in Terlan eine Heimat finden.

Radius: Wie möchten Sie die Leute aufs Eis bringen?

A. Walcher: Wir denken daran, dass Publikumslauf angeboten werden soll. Dabei werden wir schauen müssen, ob und welche Freizeitmannschaften das neue Angebot nutzen möchten, und darauf werden wir die Öffnungszeiten abstimmen. So lange sich der Kabinentrakt noch im Bau befindet, ist aber noch ein

bisschen Improvvisation notwendig – sowohl von uns, als auch von den Nutzern.

Radius: Wie lange wird es in Terlan im Frühjahr Eis geben?

A. Walcher: Wir eröffnen die Anlage am 8. Dezember und werden bis Mitte oder Ende Februar Eis haben.

Martin Unterholzer, Klaus Runer, Inge Clementi und Albert Walcher (von links)
Albert Walcher

HC Siebeneich: Erfolgreicher Eishockey-Vagabund

Den HC Siebeneich gibt es seit 40 Jahren. Es ist ein Eishockeyklub, der große Erfolge gefeiert hat. Das Manko des Vereins, und wohl auch ein Grund dafür, dass es heute keine Mannschaft mehr gibt, war das Fehlen eines eigenen Eisplatzes. Die Siebeneicher Eishockeyspieler waren Vagabunden und mussten sowohl bei den Trainings als auch bei den Heimspielen in der Umgebung nach freiem Eis suchen.

Es war viel Passion dabei, bei den Spielern und Funktionären des HC Siebeneich. Die Opferbereitschaft hat sich gelohnt: In der Saison 1979/80 gewannen die Siebeneicher den Italienmeistertitel der Serie C, 1995/96 wurden sie Meister in der Serie B2. Den größten Erfolg feierte der Verein

in der Saison 1999/2000: Da gewann man den Italienmeistertitel in der Serie B.

Unvergessen sind einige Trainer der Siebeneicher: Kevin Pimeau stand 1988/89 hinter der Bande. In Siebeneich begann seine Trainerkarriere, die er anschließend als Assistenztrainer in der NHL

bei den Edmonton Oilers fortsetzte. Mit Veli-Pekka Ketola war ein prominenter Finne in Siebeneich: Ketola war der erste Spieler aus seinem Land in der NHL, der stärksten Liga der Welt. Und auch Rudi Hiti, Spielerlegende des HC Bozen, trainierte die Siebeneicher Eishockeyspieler.

Drei Fragen an: Martin Unterholzer, Präsident HC Siebeneich

Radius: 35 Jahre gab es eine erste Mannschaft in Siebeneich, sechs Jahre nach der letzten A-Mannschaft gibt es einen Eisplatz. Wie fühlt sich das an?

Martin Unterholzer: Eishockey muss in Terlan und Siebeneich wieder bei Null starten. Vielleicht wird es wieder einmal eine erste Mannschaft geben –aber bis dahin werden mindestens 15 Jahre vergehen.

Radius: Wie wollen Sie die Kinder und Jugendlichen zum Eishockeysport bringen?

M. Unterholzer: Wir werden in diesem Jahr Eislaufkurse anbieten. Wir versuchen, mit den Schulen zusammen zu arbeiten. Das ist schon einmal ein Anfang. Aber wir werden uns nicht darauf beschränken, sondern werden auch nachmittags und am Samstagvormittag Eislaufkurse anbieten. Wir müssen unseren Kindern hier wieder Lust aufs Eis machen.

Radius: Der HC Siebeneich hat 2007 sein letztes Meisterschaftsspiel bestritten. Was hat der Verein in den letzten sechs Jahren so gemacht?

M. Unterholzer: Einige ehemalige Spieler sind immer noch in der Altherrenmannschaft „Weinbeisser Siebeneich“ aktiv. Außerdem organisiert der Hockeyclub den alljährlichen Antoniuskirchtag in Siebeneich und veranstaltet den traditionellen Geländelauf.

Martin Unterholzer

Intercom Dr. Leitner – Die Eisbahnprofis

Den Zuschlag für die schlüsselfertige Realisierung des Terlaner Eisplatzes erhielt das Sterzinger Unternehmen Intercom Dr. Leitner. Dank der äußerst innovativen Bauweise, welche auf Basis von Kühlleitungen, die in einer Asphaltschicht installiert werden besteht, ist der Eisplatz nicht nur im Winter verwendbar, sondern eben auch im Sommer für den Stocksport, andere Sportarten oder Veranstaltungen. Auch werden die Betriebskosten und mit diesem vor allem der Stromverbrauch äußerst gering sein. Das Sterzinger Unternehmen Intercom Dr. Leitner hat 40 Jahre Erfahrung und bietet schlüsselfertige Lösungen von der Planung bis zur Realisierung. Unter anderem stehen feste oder mobile Eisbahnen auf Maß, Eisaufbearbeitungsmaschinen, Bandenanlagen und sämtliches Zubehör im Angebot – damit wird Intercom Dr. Leitner zum idealen Partner für erfolgreiche Veranstaltungen. Beste Referenz hierfür

sind die XX. Olympischen Winterspiele 2006 in Turin. Die Südtiroler haben anlässlich dieser Großveranstaltung bewiesen, professioneller Ausstatter auf Weltklasseniveau zu sein. Sie sind auch Profis für Technologien auf Schnee, Eis und auf der Straße.

SCHLÜSSELFERTIGE LÖSUNGEN...

INFO: Intercom Dr. Leitner GmbH Gewerbezone Reifenstein 21 39040 Freienfeld-Sterzing Tel. 0472 765512 www.leitner.it | intercom@leitner.it

Icefantasy: Mit Zagreb in die KHL

Vor einem Jahr wurden im Amphitheater von Pula (Kroatien) zwei Spiele von Medvescak Zagreb unter freiem Himmel ausgetragen. Für die Realisierung des Eishockeyfeldes mit IIHF-Standard zeichnete sich damals „Icefantasy“ verantwortlich. Das Unternehmen aus Meran begleitet den kroatischen Spitzenklub heuer auch in der KHL.

DasUnternehmen für mobile Eisbahnen ist darauf spezialisiert, dank modernster Eisbahntechnik und langjähriger Erfahrung auch bei höheren Außentemperaturen perfekte Eisflächen für Veranstaltungen auf höchstem Niveau zu realisieren. Seit Jahren produziert das Unternehmen die Eisbahnen und Eisfeldumrandungen selbst. Das selbst entwickelte Eisbahnen-System ermöglicht einen Auf- und Abbau binnen weniger Stunden. Zur Eisbildung werden im Durchschnitt lediglich 20 Stunden benötigt. Icefantasy ist seit nunmehr drei Jahren auch in Zagreb tätig. Die Arbeiten des Meraner Unternehmens entsprechen auch den hohen Sicherheitsanforderungen der russischen KHL. Diese Standards wie zum Beispiel die Sicherheitshöhe der Netze oder Plexiglaswand sind sogar höher als jene in der NHL. In der Eishalle „Dom Sportova“, wo Medvescak Zagreb beheimatet ist und 7000 Zuschauer Platz finden, lieferte Icefantasy die Banden der Firma Engo, die höchsten Sicherheitsnormen

Opera On Ice

Das aktuelle Projekt findet derzeit in der Arena von Verona statt, wo Icefantasy das gesamte Equipment für die außerordentliche Eis-Show Opera On Ice liefert, welche am 28. September 2013 um 20.30 Uhr stattfindet. Weitere Infos unter: www. operaonice.eu

unterliegen und derzeit weltweit die Nummer eins sind.

Von der EBEL in die KHL Medvescak Zagreb wurde 1961 gegründet. Zunächst spielte Zagreb in der jugoslawischen, dann in der kroatischen und von 2006 bis 2009 in der slowenischen Meisterschaft. In den vergangenen vier Jahren mischte der kroatische Rekordmeister (17 Titel) mit Erfolg in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit. Im April entschied sich der aufstrebende Verein, der in der EBEL einen Zuschauerschnitt von mehr als 6000 Fans pro Spiel hatte, zu einem Wechsel in die russische Kontinental Hockey-Liga (KHL). In diesem Winter sind dank der Unterstützung von Icefantasy acht Heimspiele in der „Zagreb Arena“ mit 15.000 Sitzplätzen geplant: Von der Rohrverlegung, vom Auf- und Abbau der Eisfläche, Banden, Spieler-, Straf- und Zeitnehmerbänken bis hin zu den Sicherheitsnetzen zeichnet sich dabei Icefantasy verantwortlich.

Icefantasy bietet ganzjährig den Verleih und Verkauf von mobilen Eisflächen in allen Größen europaweit an. Dieser beinhaltet neben dem schlüsselfertigen Aufbau der Eisfläche auch die Schlittschuhe, die Eisaufbereitungsmaschine oder Hütten für die Kassa oder den Schlittschuhverleih. Jährlich werden 20.000 Quadratmeter Eisfläche von Icefantasy vermietet. In ganz Europa werden diese Saison ca. 55 Eislaufplätze von Icefantasy zum Einsatz kommen. Fünf davon gibt es in Südtirol: In Algund, auf dem Thermenplatz in Meran, in Kastelruth, in Salurn und in Bruneck sind die Eislaufplätze den ganzen Winter über in Betrieb.

INFO:

Icefantasy Italia d. Alber Günther J.-Kravoglstr. 30 | 39012 Meran Tel. 0473 490600 | Fax 0473 490602 alber@icefantasy.it | www.icefantasy.it

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