Erneut haben alle fußballbegeisterten Südtiroler auf dem Internetportal www.fubas.it die Möglichkeit, alle Spielstände des FC Südtirol, der Oberliga, der Landesliga, sowie der 1., 2. und 3. Amateurliga in Echtzeit in Erfahrung zu bringen. Mit Live-Resultaten, Live-Tabellen und allen Torschützen verpassen Sie kein Ereignis in Fußball-Südtirol. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr gibt es auch heuer alle Ergebnisse und Statistiken aller Teams der VSS-Freizeitmeisterschaften. Weitere Infos gibt‘s auf Seite 3 im beiliegenden Spielkalender und auf der mobilen Website www.fubas.it. Möglich ist das Ganze dank der vielen Fubas-Reporter vor Ort und der Firma duka.
Impressum
Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer
Produktion: Magdalena Pöder, Anna Weifner
Redaktion: Thomas Debelyak, Christian Staffler, Nikita Elsler, Pauli Hintner, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)
Fotos: Martin Huber (Titelbild), Max Pattis, Franz Griessmair (u.a. Titelbild Spielkalender), Dieter Runggaldier, Reinhold Eheim, Robert Perathoner, Markus Dorn, Erich Innerbichler, Thomas Debelyak, Christian Staffler, DLife, Dolomiten-Archiv Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik/Layout: Daniel Fabris | Infografiken: Christian Staffler
Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe
Druckauflage: 50.000 Stück
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 24. August
Editorial
Nach der Pleiten-, Pech- und Pannensaison der letzten Saison war es in den Sommermonaten sehr ruhig beim FC Südtirol. Im Klubhaus wurden die Wunden geleckt, die Köpfe zur Analyse zusammengesteckt, Missverständnisse im zwischenmenschlichen Bereich ausgeräumt und dann die Ärmel hochgekrempelt. Trotz allem wurden viele Spieler bestätigt, einige altbekannte Kräfte zurückgeholt und der Jugendwahn der letzten Jahre auf Eis gestellt. Freilich: Die Abgänge von Manuel Fischnaller und Hannes Kiem wiegen schwer. Der eine als sportliche Ausnahmeerscheinung, der andere als Kapitän. Aber so funktioniert der Profi-Fußball, und so wie die Spieler ihre Entscheidungen treffen, muss auch jeder Verein auf sich schauen und Sentimentalitäten hinten anstellen. Das Sommertheater war diesmal den Bozner Vereinen vorbehalten. Den FC Neugries gibt’s nicht mehr, und auch der FC Bozen 96 wird von der Bildfläche verschwinden. Auf den ersten Blick erschreckend, auf den zweiten eine logische Konsequenz. Während in der Peripherie schon längst vereinsübergreifende Zusammenarbeiten gang und gäbe sind, arbeiten die Bozner Vereine in der Regel alleine. Der Zusammenschluss von Virtus DB und Bozen 96 ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“
17/04 - 27/09/2015
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Alte Bekannte und neue Gesichter
Daran war der FC Südtirol nicht gewöhnt. Jahr für Jahr kletterte der FCS seit seinem Aufstieg in die dritte Liga die Erfolgsleiter nach oben; Saison für Saison schien das Traumziel Serie B näher zu rücken. Umso unerwarteter kam in der abgelaufenen Saison der große Rückschlag.
Nach
zwei Play-off-Teilnahmen folgte der Absturz ins Niemandsland der Tabelle mit zeitweise gar gefährlichem Blick auf die Abstiegsränge. Die Erfahrung der vergangenen Saison hat den FCS zu leiseren Tönen bewogen. „Safety first“ lautet nun die Devise. Das erste Ziel sei der Klassenerhalt, dann könne man sich anderen Zielen zuwenden, heißt es. Verantwortlich für diesen Kurswech-
sel ist vor allem der alte und neue Trainer des FCS. Giovanni Stroppa, im Saisonfinale auf die FCS-Bank zurückgeholt, hält nichts von vollmundigen Prognosen. Er stapelt lieber etwas tiefer – getreu dem Motto „Wenn man die Latte zu hoch legt, springt man nicht drüber.“ Insgeheim hofft aber auch er, dass der FC Südtirol nach dem Seuchenjahr wieder ganz vorne mitspielen kann. Stroppa, der 2012 in seinem ersten FCS-Jahr eine blutjunge Truppe bis knapp an die Play-offRänge herangeführt hatte und danach in die Serie A zu Pescara wechselte, ist nicht der einzige Rückkehrer beim FC Südtirol.
Mittelstürmer Piergiuseppe Maritato stand mit dem FCS 2013 unter Trainer Stefano Vecchi im Play-off-Halbfinale gegen Carpi. In der Abwehr soll Ales
sandro Bassoli, der bereits von 2012 bis 2014 beim FCS spielte, für Stabilität sorgen. Gemeinsam mit Hannes Kiem bildete er das Abwehr-Bollwerk,
Hofft in seinem zweiten Jahr beim FC Südtirol auf mehr Einsatzzeit: Gabriel Brugger.
Das ist der neue FC Südtirol 2015/16.
das erst im Finale in Vercelli am Aufstieg in die Serie B scheiterte. Der langjährige Kapitän ist nach 13 Jahren nicht mehr dabei. Er passte nicht ins Konzept von Trainer Stroppa, der in Kiem keinen spielstarken Innenverteidiger sieht.
Top-Torjäger Manuel Fischnaller wechselte für kolportierte 500.000 Euro
zum Liga-Konkurrenten Alessandria –es war das berühmte Angebot, das man nicht ablehnen kann.
Fünf Südtiroler im Profikader
Das Südtiroler Gerüst des FCS bilden heuer Fabian Tait, Hannes Fink, Michael Cia und Gabriel Brugger. Hinzu kommt der Bozner Lorenzo Melchiori, ein klassischer Sechser, der in der vergangenen Saison bei Mezzocorona in der Serie D Spielpraxis sammeln durfte und nun zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist.
Das Jahr eins nach Hannes Kiem beginnt für den FCS auch ohne Alessandro Campo und Marco Martin, die ebenso ihren langjährigen Club im Sommer definitiv verlassen haben. Campo konnte die Erwartungen nach seiner Rückkehr aus Cremona nicht wieder erfüllen. Bei Martin wechselten sich überzeugende Leistungen (selten) mit schwachen Spielen und lustlosen Auftritten(oft), gepaart mit haarsträubenden Aussetzern, ab. Dennoch hätte
Stroppa dem Linksverteidiger gerne noch eine Chance beim FCS gegeben und ihn gehalten, doch Martin war anderer Ansicht. Er fand bei Pavia eine neue Herausforderung.
Linksverteidiger Nicolas Crovetto, 29-jähriger Neuzugang aus Chile, war bereits in der Copa Libertadores aktiv, der südamerikanischen Champions League.
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Alessandro Furlan ist der neue Kapitän des FC Südtirol.
Nach dem Abgang von Hannes Kiem der dienstälteste Spieler im FCS-Team: Hannes Fink.
Die eine oder andere Trennung mag zwar nicht ganz reibungslos über die Bühne gegangen sein, dankbar wird der FC Südtirol seinen Aufstiegshelden von 2010, Kiem, Campo und Martin, aber immer sein.
Stärken & Schwächen
Stärken: Die letzten Erfahrungen mit Torhüter-Grünschnäbeln haben den
FC Südtirol offenbar geläutert. Der FCS setzt nun wieder auf gestandene Keeper. Der 33-jährige Achille Coser hat zwar eine schwierige Saison hinter sich, doch vor einem Jahr durfte er noch den Aufstieg in die Serie A mit Cesena bejubeln – und das als Hauptakteur, nicht als Nebendarsteller. Auch auf den anderen Positionen ist diesmal Erfahrung Trumpf beim FC Südtirol, so sehr wie nie zuvor in Bozen. Hoffen, dass der „primavera“-Spieler einschlägt, war gestern. Die WeißRoten bauen ab sofort auf bewährte Kräfte, ligaerfahrene Neuzugänge, die auf Anhieb echte Verstärkungen sein sollen und sich in der Lega Pro nicht erst zurecht finden müssen. Die Neuen, wie Mittelfeldspieler Michael Girasole, die Außenstürmer Giacomo Tulli und Radoslav Kirilov, die Rückkehrer Alessandro Bassoli und Piergiuseppe Maritato, kennen die Liga und wissen, wie der Hase läuft. Der chilenische Neuzugang Nicolas Crovetto hinterließ in den ersten Wochen auf der linken Abwehrseite einen guten Eindruck. Wenn Fabian Tait auf der rechten Seite an die starken Auftritte der Vorsaison anknüpfen kann, Sebastian Mladen in der Innenverteidigung an der Seite von Bassoli sein großes Potenzial endlich ausschöpft und Luca Bertoni in der Schaltzentrale verletzungsfrei bleibt, schickt der
FCS eine schlagkräftige Truppe ins Rennen, die jeden Gegner schlagen kann. Besonders heiß auf den Neustart sind Hannes Fink und Michael Cia. Vor allem der Montaner Cia sinnt auf Wiedergutmachung – besinnt er sich auf seine Stärken, hat Coach Giovanni Stroppa ein weiteres Ass im Ärmel. Schwächen: Manuel Fischnaller, mit 16 Treffern Torschützenkönig der Liga, ist nicht zu ersetzen. Giacomo Tulli (sechs Tore im Vorjahr), Radoslav Kirilov (vier Treffer) und Piergiusep-
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FC Südtirol - Rückblick
Die Spieler des FC Südtirol fühlten sich beim Sommertrainingslager sehr wohl und tankten wertvolle Energie für die anstehenden Aufgaben. Im Bild mit Gastgeberfamilie Kruselburger.
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Die zwei
der Senkrechtstarter aus Salurn, an die guten Leistungen der Vorsaison anknüpfen.
pe Maritato (acht Tore in der Saison 2013/14) sind allesamt keine Torkanonen. In der Abwehr bekommt Sebastian Mladen trotz einer durchwachsenen Saison eine zweite Chance. Der Rumäne muss sich steigern, ansonsten hat der FCS hinten ein Problem, denn Alessandro Bassoli allein kann keine Wunderdinge vollbringen und Massimiliano Tagliani hat oft genug schon bewiesen, dass er ein wertvoller Ersatz, aber kein Stammspieler ist. Viel wird von Mittelfeld-Chef Luca Bertoni abhängen. Das Wiedersehen mit seinem alten Milan-Lehrmeister Giovanni Stroppa sollte ihn beflügeln, die Fitness-Fragezeichen bleiben.
Prognosen
Der FCS muss sich nach oben orientieren. Wenn es nicht mit dem Teufel zugeht, ist der Abstiegskampf kein Thema. Dafür sind die Weiß-Roten zu routiniert. Nach oben ist aber alles offen. Kleinigkeiten werden den Ausschlag geben, ob der FC Südtirol eine Saison irgendwo im Nirgendwo bestreiten wird oder doch in den Aufstiegskampf eingreifen kann, was angesichts der Stärke der Liga doch einer Sensation gleichkäme. Alessandria mit den Ex-FCS-Spielern Manuel
Fischnaller, Simone Branca und Manuel Marras scheint für alle anderen Teams außer Reichweite. Die Wahrheit liegt aber wie immer auf dem Platz.
An der Seitenlinie oft nicht zu halten: FCS-Coach Giovanni Stroppa.
Ettore
Piergiuseppe
Giovanni Stroppa (bestätigt)
Andrea Guerra (Co-Trainer)
Reinhold Harrasser (Tormann-Trainer)
Unterlandler in den Diensten des FC Südtirol: Während der Montaner Michael Cia (links) nach einem Seuchenjahr auf einen Neustart hofft, will Fabian Tait,
Der nächste Meister kommt aus Südtirol
Die Prognose ist kühn, ganz gewiss. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Oberligameister 2015/16 erstmals nach fünf Jahren wieder aus Südtirol kommt. Nachdem zuletzt Levico (2015), Mori (2014), Dro (2013) und Fersina Pergine (2012) den Titel ins Trentino holten, sind in der 42. Oberligasaison zwei Südtiroler Klubs zu favorisieren: St. Georgen und Virtus Bozen.
Gleich geblieben ist, dass die Südtiroler Vereine zahlenmäßig in der Oberliga den Ton angeben. Letztmals gab es 2005/06 mehr Trentiner Vereine (9) als Südtiroler (7). Seitdem war das Verhältnis zumindest ausgeglichen (8:8), die letzten drei Saisonen extrem Südtirol-lastig (10:6), heuer
Oberliga 2015/2016
dafür nicht mehr ganz so ausgeprägt (9:7).
Die Favoriten
St. Georgen und Virtus Bozen gehörten bereits im Vorjahr zum Favoritenkreis. Durchgesetzt hat sich mit Levico der dritte Topklub. Aber nur, weil St. Georgen in der entscheidenden Phase ein Acht-Punkte-Polster verspielte. Heuer nehmen die „Jergina“ mit einer weitgehend unveränderten Mannschaft einen neuen Anlauf. Das große Plus der Pusterer: Sie wollen, müssen aber nicht Meister werden. Virtus Bozen wagt hingegen mit prominenten Neuzugängen einen erneuten Anlauf Richtung Serie D. Für Trainer Paolo Tornatore wird es entscheidend sein, die herausragenden individuellen Fähigkeiten seiner Spieler zu einer Mannschaft zu vereinen.
Das Mittelfeld
In der Hinrunde Fabio Bertoldi, in der Rückrunde Joachim Degasperi genügten, dass der Bozner FC 42 Punkte holte. Wenn das beste Angriffsduo der Liga gesund bleibt und gemeinsam für Tore sorgt, ist ein Top 5-Platz drin. Dazu gesellen sich Tramin, Eppan sowie die Trentiner Vereine Mori, Alense und mit Abstrichen Comano.
Der Abstiegskampf
St. Martin i. P.
SÜDTIROL
Naturns
Meran
SSV Brixen (Jugendhort)
Bruneck Ahrntal (St. Johann)
Bozner FC (Talferplatz B) Virtus Bozen (Drususstadion)
TRENTINO
Comano
Calciochiese (Storo)
Rotaliana (Mezzolombardo)
Tramin
Eppan (Rungghof)
Lavis
Thomas Piffrader (St. Georgen)
Wie seit 41 Jahren üblich, wird der Abstiegskampf das Sahnehäubchen einer spannenden Saison werden. Und wie immer wird mehr als die halbe Liga darin involviert sein, angefangen bei den Aufsteigern Naturns und Rotaliana. Aber auch Serie D-Absteiger Mezzocorona sowie Lavis und Ahrntal müssen vom ersten Spieltag an kämpfen. Nicht blenden lassen vom letztjährigen sechsten Platz sollten sich die Fußballer aus St. Martin. Nach dem Karriereende von Hansrudi Brugger müssen kleinere Brötchen gebacken werden.
St. Georgen
Gardasee
Dro
Trient
Levico Terme
Alense (Ala)
Mezzocorna (Avio)
Weiteste Distanzen
St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km
St. Johann im Ahrntal – Avio 197 km
St. Johann im Ahrntal – Dro180 km
Weiteste Distanzen in Südtirol
St. Johann i. Ahrntal – St. Martin i.P. 146 km
St. Johann i. Ahrntal – Naturns 144 km
Anmerkung: Erst am 28. August wird entschieden, ob Dro oder Calciochiese an der Oberliga 2015/16 teilnehmen.
-Infografik: Ch. Staffler
Foto: D. Runggaldier
Ewige Oberliga-Tabelle
Verein Jahre Spiele Punkte
1. Salurn 39 1162 1520
2. Rovereto 23 690 1091
3. Tramin 25 742 1047
4. Mori S. Stefano 25 750 1042
5. Arco 24 712 1005
6. SSV Brixen 23 690 956
7. Alense 22 660 888
8. Rotaliana 21 624 835
9. Fersina 19 562 789
10. Condinese 19 564 717
11. St. Martin i.P. 18 538 698
12. St. Pauls 20 598 696
13. Passer Meran 12 356 670
14. AC Leifers 17 506 663
20. Virtus DB Bozen 15 444 534
23. St. Georgen 11 330 518
31. Naturns 11 330 337
32. Eppan 9 270 336
35. Ahrntal 7 210 292
Ahrntal: Die Unabsteigbaren riskieren
Seit sieben Jahren gehört Ahrntal zum Oberliga-Inventar. Jahr für Jahr zeigen die „Teldra“, was mit beschränkten spielerischen Mitteln, aber viel Einsatz und Herzblut möglich ist.
Damit hat sich die Mannschaft den Status der „Unabsteigbaren“ erarbeitet. Unter dem neuen Trainerduo Alex Brugger (er führte Ahrntal einst in die Oberliga) und Alois Plankensteiner geht es nun in das achte OberligaJahr. Es wird ein Besonderes, denn der Kampf um das sportliche Überleben wird brisant wie noch nie zuvor. Damit es nicht die letzte Saison im regionalen Oberhaus ist, setzt man im „Toule“ weiter auf Kontinuität. Zwar verließen mit Philipp Aichner und Simon Niederwolfsgruber zwei Stützen den Verein und gab es fünf Neuzugänge, ansonsten blieb der Kader zusammen. Ganz nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Wilhelm Taschler (Gsiesertal), Hannes Seeber (Steinhaus), Denis Kerrniqi (Kiens), Ulrich Brunner (Rasen Antholz), Andrè Gasteiger (St. Georgen).
Abgänge: Simon Niederwolfsgruber (Taufers), Philipp Aichner (Natz), Simon Weger (Steinhaus), Lukas Voppichler (Co-Trainer Steinhaus).
Stärken & Schwächen
Stärken: Große Heimstärke – vor allem im Winter „graust“ es viele Gegner, wenn sie den langen Weg ins eiskalte Ahrntal antreten müssen; die Rückkehr von Erfolgstrainer Alex Brugger löste neue Euphorie aus; Pipperger und Pittschieler treiben an guten Tagen jede Abwehr in den Wahnsinn.
Schwächen: Fehlende Qualitätsbreite im Kader; nur wenige Jugendspieler sind ligatauglich; harte Trainingsbe-
Defensiv-Duo:
Ahrntal
(neu)
Alois Plankensteiner (Co-Trainer)
Walter Hofer (Tormanntrainer)
dingungen im Winter; die Neuzugänge kommen allesamt aus unteren Ligen: Wie schnell gelingt die Umstellung auf das höhere Niveau?
Prognosen
Ahrntal ist für jeden Gegner eine schwer zu knackende Nuss, zählt aber trotzdem zu den heißen Abstiegskandidaten. Wichtig ist, dass alle Schlüsselspieler gesund bleiben und die jungen Spieler schnell auf Oberliga-Touren kommen – ansonsten droht nach acht Jahren Oberliga der Abstieg.
INFO
Ahrntal – Heimspielplatz:
St. Martin im Ahrntal (Kunstrasen)
Ahrner Str. 35 39030 Luttach Ahrntal
Tel. 348 808 4768
ssvahrntal@rolmail.net www.ssv-ahrntal.com
Erzielte in der letzten Saison zwölf Tore: Franz Pittschieler.
Erfahrenes
Robert Niederkofler (links) und Hannes Steger (rechts).
Bozner FC: Viel Routine und noch mehr Grünschnäbel
Mit 42 Punkten landete der Bozner FC in der vergangenen Saison im gesicherten Mittelfeld auf Platz acht. Heuer soll diese Ausbeute verbessert werden. Was problemlos geschafft werden kann. Voraussetzung: Die Ausnahmestürmer Fabio Bertoldi und Joachim Degasperi bleiben gesund.
DerBozner Traditionsverein will weiterhin an seiner Leitidee festhalten und schenkt einer Vielzahl an Jugendspielern das Vertrauen. Sie sollen an der Seite des Mannschaftsgerüstes Kaneider-Ceravolo-Pareti-DegasperiBertoldi zu oberligataulichen Akteuren heranreifen. Verfeinert wird das Team durch die Neuzugänge Klaus Lechner und Daniel Loncini. Es sind zwei unauffällige, dafür aber höchst effektive Akteure, die im personell mager besetzten Mittelfeld für Stabilität sorgen sollen.
Auf der anderen Seite hat der Bozner FC in den Sommermonaten an Qualität eingebüßt: Mit Denis Gennaccaro, Luca Corradin und Matteo Piccoli
Offensive Feuerwalze von links: Joachim Degasperi, Fabio Bertoldi und Bernd Saltuari.
haben gleich drei Stammkräfte das Weite gesucht. Dennoch ist man überzeugt, das beste Ergebnis in der noch jungen Oberligageschichte einfahren zu können.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Klaus Lechner (Nals), Daniel Loncini (Gröden), David Obexer, Ludovico Ronchetti, Martin Hafner, Andrea Melega, Jan Demetz, Daniel Brunold, Alex Oberrauch, Theo
Gatterer, Mattia Cannarsa (alle eigene Jugend).
Abgänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Salurn), Valentin Santa (Terlan), Marc Insam (Gröden), Luca Corradin (Schlern), Matteo Sacco Zaut, Matteo Piccoli (beide Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Unumstritten: Fabio Bertoldi und Joachim „Jack“ Degasperi bilden
das beste Sturmduo der Liga und sind im fitten Zustand für 40 Tore gut; im Vorjahr solide Defensive (35 Gegentreffer/Top 5-Platz); Emanuele Bocchio ist ein überragender Jugendsieler (im Vorjahr zehn Tore); Trainer Flavio Toccoli ist ein Trainerfuchs; anders als die Lokalrivalen von Virtus Bozen gibt man sich beim Bozner FC ruhig und bescheiden.
Schwächen: Personell ist der Kader dünn besetzt – fällt ein Spieler der Stammelf aus, kann er nicht gleichwertig ersetzt werden; besonders im Mittelfeld fehlt es in der Breite an Qualität; die namhaften Abgänge hinterlassen eine Lücke.
Prognosen
Mehr Punkte sammeln als im Vorjahr – so lautet die Devise der Vereinsführung. Bleiben alle Spieler fit, dürfte dies kein Problem werden und der Bozner FC siedelt sich jenseits von Gut und Böse im vorderen Mittelfeld an. Die (zu) dünne Spielerdecke könnte sich für den Stadtverein aber negativ auswirken.
Der SSV Brixen setzt auch heuer auf eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Bemerkenswert war der späte Trainingsstart: Erst am 27. Juli begann die Vorbereitung, eine Woche später als die gesamte Konkurrenz. „Aufgeholt“ hat man dieses Manko mit fünf Trainings in der Woche und einer Vielzahl von Testspielen.
Was das Spielsystem anbelangt, will man sich beim SSV Brixen nicht festlegen. Obwohl – Technik und Ballbesitz spielen in den Überlegungen des bestätigten Trainers Martin
Wachtler eine entscheidende Rolle. „Wir werden versuchen, unberechenbar zu sein und wollen verschiedene Systeme spielen“, erklärt der Trainer der Eisacktaler.
Die Mannschaft hat trotz zehn Abgängen das Potenzial, Rang 7 vom Vorjahr zu verbessern. Eine entscheidende Rolle nimmt der Neuzugang im Tor, Matthias Siller, ein. Die Lücke, die Simon Mair dort hinterlassen hat, ist groß.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Matthias Siller (Auswahl Ridnauntal), David Seeber (Milland), Hannes Fischnaller (St. Pauls), Johannes Seeber (Albeins), Stefan Außerhofer, Sven Kerschbaumer, Samuel Mitterrutzner, Endi Reci, Philip Trenkwalder, Tobias Costalunga, Alex Vecchio (alle eigene Jugend).
Abgänge: Simon Mair (Karriereende), Lukas Niederwolfsgruber, Luca Varoli (beide Albeins), Lukas Obkircher (St. Pauls), Ivan Giudici (Plose), Luca Mirabella (Vintl), Mirco Schrott (Vahrn), Michael Siller (Freienfeld), Hannes Villscheider (Milland), Samuel Schönegger (Mühlbach Rodeneck Vals).
Stärken & Schwächen
Stärken: Technisch starke Mannschaft; aus dem unerschöpflichen
SSV Brixen
Pos.
Martin Wachtler (bestätigt)
Christian Mlakar (Co-Trainer)
Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)
Nachwuchsreservoir drängen viele junge Spieler nach oben; gesunder Mix an Erfahrung und jugendlicher Frische; große Oberliga-Erfahrung. Schwächen: Vor eigenem Publikum im Vorjahr alles andere als schlagkräftig; es fehlt ein „Knipser“; der letzte Erfolgshunger fehlt.
Prognosen
Der SSV Brixen kann sich im vorderen Mittelfeld ansiedeln, sogar eine Top-5-Platzierung ist drin. Aber nur, wenn Torjäger Cesare Scaratti seinem Ruf gerecht wird und der neue Stammtorhüter Matthias Siller schnell zum Oberligatorhüter heranreift.
Bollwerk in der Brixner Abwehr: Markus Fiechter (rechts, verfolgt vom Traminer Daniel Pfitscher).
Pfeilschnell: Dennis Fanani (rechts, links Bernardo Ceravolo vom Bozner FC).
Eppan: Demut
Wie Ahrntal geht Eppan in seine achte Oberligasaison in Folge. Ein beeindruckendes Zeugnis langjähriger Leistungskonstanz.
Wie immer hat der Kampf gegen den Strich oberste Priorität. Angesichts einiger prominenter Neuzugänge scheinen die Überetscher heuer auf dem Papier weniger gefährdet zu sein als in jüngerer Vergangenheit.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Michael Osti (Virtus DB), Christian Parise (Mori), Stefano Breglia (FC Südtirol Beretti), Daniel Clementi, Stefan Clementi (beide Vo -
Zwei Leistungsträger von links: Denis Iardino und Maurizio Foldi.
ran Leifers), Fadil Imeri (Eppan Freizeit), Marco Nava, Gianluca Iannece, Gianluca Timpone, Mattia Valentini (alle Eppan Junioren), Patrick Steidl, Alex Walcher, Max Ruscelli, Armando Veshi, Diego Montecchio, David Santin (alle Eppan A-Jugend).
Abgänge: Alex Feltrin (Albeins), Jakob Trafojer, Dennis Dorfmann (beide Frangart), Francesco Viola (Mühlbach Rodeneck Vals), Luca Viola (Virtus DB), Daniele Bissaro, Davide Caruso (beide Leifers Branzoll), Christoph Trettl (Eppan Freizeit), Luca Niederstätter, Andrea Dal Castello (beide Studiengründe), Alessandro Colusso, Sven Wüst (beide Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken : In allen Mannschaftsteilen gibt es solide, ligataugliche Akteure; Denis Iardino ist der beste Torhüter der Liga; große Erfahrung im Abstiegskampf.
Schwächen: 28 geschossene Tore in der Vorsaison – nur Absteiger Fersina war schlechter.
Prognosen
Die Vereinsführung gibt den Klassenerhalt als einziges und oberstes Ziel aus, das Eppan problemlos erreichen wird. Vorausgesetzt, das Knipser-Problem wird gelöst und die Führungsspieler bleiben fit. Ansonsten wird es wieder ein zermürbender Zitterkampf.
Pilates: Balance, Vitalität und Sport
Pilates stärkt die Körpermitte – vor allem Rumpf und Rücken, mit dem Ziel richtiger Atmung und verbesserter Beweglichkeit (um schnelle Bewegungen koordiniert auszuführen). Trainer und Spieler wie Jürgen Klinsmann oder David Beckham, diverse Skirennläufer oder Benjamin Kofler (Slackline)
schwören auf Pilates – eine Bewegungsform, die richtig gelehrt sein will. Ein wahres „Wunder-Instrument“ für ein vitales und kraftvolles Lebensgefühl. Das Verletzungsrisiko sowie Rückenleiden werden geringer! Pilates in Kombination mit Rückengymnastik sorgt auch optisch für einen attraktiven Körper.
Man nehme eine vom Abstieg gebeutelte Mannschaft, mische ihr zwei in Hochform spielende „Bomben“-Stürmer bei, pansche noch eine Vielzahl von laufstarken und hungrigen Spielern dazu, lasse diese Mischung gären und schicke sie dann auf’s Feld: So lautete das letztjährige Meisterrezept von Naturns-Trainer Engl Grünfelder in der Landesliga 2014/15.
Viel
geändert hat sich beim souveränen Meister nicht – auch wenn die wenigen Abgänge klaffende Löcher hinterlassen haben. Damian Huber und Daniel Pföstl waren zwei tragende Säulen, fallen aber wegen Studiengründen aus dem Kader. Mit jungen Talenten (Marian Schwienbacher, Andreas Pirhofer) und erfahrenen Kennern der Szene (Matthias Prünster, Michael Aiello) sollen diese Abgänge kompensiert werden.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Matthias Prünster (St. Martin), Michael Aiello (Bozen 96), Marian Schwienbacher, Andreas Pirhofer (beide
Nachwuchstalent
Lana), Philipp Tribus (Gargazon), Daniel Wielander (Partschins), Raffael Tribus, Fabian Nischler (eigene Jugend).
Abgänge: Patrick Fliri, Philipp Ausserer, Laurin Kristanell (alle Plaus), Florian Pohl (Latsch), Damian Huber, Daniel Pföstl, Silvan Sanson, Tobias Gamper (alle Studiengründe).
Stärken & Schwächen
Stärken: Matthias Bacher und Peter Mair erzielten im Vorjahr zusammen 43 Tore – ein Traumduo; toller Zusam-
Naturns
Gustav Grünfelder (Co-Trainer) Riccardo Guccione (Tormanntrainer)
menhalt in einer Mannschaft, die fast nur aus Naturnser Eigengewächsten besteht; erfahrene Jugendspieler. Schwächen: Die erfolgsverwöhnte Truppe ist sehr jung – ob sie auch in schwierigen Zeiten die nötige Ruhe behält, muss sie erst beweisen; die Defensive erscheint nicht sattelfest genug; läuft es im gewohnt kritischen Umfeld von Naturns nicht gut, ist schnell Feuer am Dach.
Prognosen
Der Klassenerhalt ist das vorgegebene Ziel. Dafür müssen die Naturnser bis zum letzten Spieltag kämpfen und vom Verletzungspech verschont bleiben –dann werden sie ihn auch schaffen. Vorausgesetzt, die junge Truppe lässt sich von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen und beweist in schwierigen Situationen Persönlichkeit.
Kongeniales Angriffsduo: Matthias Bacher (links) und Peter Mair (rechts).
Stephan Lanpacher
St. Georgen: Mitfavorit ja, Topfavorit nein
Nach dem knapp verpassten Serie D-Aufstieg scheint es logisch, dass St. Georgen in der Saison 2015/16 der Topfavorit schlechthin ist. Dem ist aber nicht so.
Obwohl der Kader der „Jergina“ fast unverändert blieb, backt man kleine Brötchen. Angeführt von Erfolgstrainer Patrizio Morini hält man im Pustertal den Ball flach. Die Favoritenrolle wird anderen Vereinen zugeschoben – allen voran Virtus Bozen. Und dies, obwohl man die Bozner zuletzt beim Vorbereitungsturnier in Natz mit 1:0 besiegte. St. Georgen hat sowohl qualitativ wie auch quantitativ das Zeug, bis zum Schluss um den Titel mitzuspielen. Entscheidend wird die nötige Konstanz sein. Sie ließ im vergangenen Jahr in der entscheidenden Phase zu wünschen übrig. Dennoch war der Pokalsieg und
Dreh- und Angelpunkt im St. Georgener
Spiel: Martin Ritsch.
St. Georgen
Pos. Name Geboren
Rang zwei weit mehr, als man sich vor Saisonbeginn erträumen konnte.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Mark Milesi (Stegen), Felix Messner (FC Südtirol A-Jugend), Michael Gruber (St. Pauls), Miguel Crazzolara Silva (Racing Sarrià FC/3. katalanische Liga), Philipp Baldo (Mezzocorona Junioren), Thomas Mairegger, Fabian Hellweger (beide eigene Jugend).
Abgänge: Alex Ziviani (Virtus Bozen), Philipp Piffrader, Damian Töchterle (beide Stegen), Julian Seeber (Union Innsbruck).
Stärken & Schwächen
Stärken: Zweitstärkster Angriff (63 Tore) und zweitstärkste Defensive (26 Gegentore) im Vorjahr; herausragende Einzelkönner (Thomas Piffrader, Martin Ritsch, Patrick Pietersteiner); großartige Jugendarbeit.
Schwächen: Mit dem Abgang von Alex Ziviani verliert St. Georgen einen starken Mittelfeldspieler; in den entscheidenden Phasen bekam die Mannschaft im Vorjahr weiche Knie; Angreifer Thomas Albanese hat noch nicht voll eingeschlagen.
Prognosen
St. Georgen wird auch heuer vorne mitspielen, startet aber zunächst als Außenseiter. Bleibt die Abwehr weiterhin
Tor
Abwehr
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Lukas Gatterer
Benjamin Althuber
Roberto Mirri
Roland Harrasser
Lukas Aichner
Mark Milesi
Philipp Baldo
Felix Messner
Stefan Senoner
Stefan Nagler
Martin Ritsch
Christian Felder
Thomas Mairegger
Fabian Hellweger
Michael Gruber
Miguel Crazzolara Silva
Philipp Schwingshackl
Thomas Albanese
Thomas Piffrader
Alessio Orfanello
Michael Putzer
Patrizio Morini (bestätigt)
Klaus Colz (Co-Trainer)
Wolfgang Crepaz (Co-Trainer)
Silvio Somadossi (Tormanntrainer)
so stabil, behält Thomas Piffrader seine Treffsicherheit bei, kommt Thomas Albanese endlich auf Touren und zeigen sich bei Trainer Pat Morini keine Abnützungserscheinungen – dann ist sogar der Titel drin.
INFO
ASC St. Georgen
Heimspielplatz: St. Georgen Gremsenstr. 26 | 39031 St. Georgen Tel. 335 121 88 40 info@ascstgeorgen.it www.ascstgeorgen.it
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Never change a winning team –diese bekannte Fußballerweisheit dürfte den Verantwortlichen von St. Martin nach der starken letzten Saison (Platz 6) durch den Kopf gegangen sein.
Zwar verließ mit Hansrudi Brug ger eine nicht zu ersetzende Fußball-Ikone den Verein, was natürlich große Spuren hinterlässt. Mit den erfahrenen Akteuren Hansjörg Mair (von St. Pauls) und Christopher Schwarz (von Lokalrivale Moos) wurde der „Mortiner“ Kader aber äußerst clever verstärkt, zudem bekommen zahlreiche Jugendspieler das Vertrauen der Vereinsführung geschenkt.
Hält den Kasten dicht: Christian Platter.
Und doch weiß man in St. Martin, dass die Platzierung der letzten Saison
wohl nur schwer wiederholbar sein wird. Das bescheidene Saisonziel lautet deshalb Klassenerhalt – ein Ziel, das die Mannschaft erreichen dürfte. Zumal das Gerüst mit den Routiniers Platter-Tschöll-Saltuari-Mair und den Baggio-Zwillingen Erfahrung im Überfluss mitbringt. Dazu verfügt Daniel Lanthaler über außergewöhnliche Stürmerqualitäten.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Hansjörg Mair (St. Pauls), Christopher Schwarz (Moos), Niklas Kuen (FC Südtirol A-Jugend), Stefan Gufler, Hannes Zöschg, Julian Öttl, Jakob Pichler, Aaron Raich (alle eigene Jugend).
Abgänge: Hansrudi Brugger (Karriereende), Manuel Pirhofer (Studiengründe), Matthias Prünster (Naturns), Kevin Larch (SC Passeier).
Stärken & Schwächen
Stärken: Der Zusammenhalt in „Psaier“ ist riesengroß – vor allem in schwierigen Phasen; starke Einzelkönner (Daniel Lanthaler, Martin Saltuari) werden durch kompromisslose Routiniers (Elmar Haller, Arthur Tschöll) ideal ergänzt; ruhige Vereinsführung.
St. Martin
Martin
(bestätigt)
Joachim Schmuck (Co-Trainer)
Gabriel Hofer (Tormanntrainer)
Schwächen: Daniel Lanthaler ist die Überlebensgarantie in St. Martin –trifft er nicht, sind Probleme vorprogrammiert; der Abgang von Hansrudi Brugger ist fußballerisch wie persönlichkeitsmäßig nicht kompensierbar.
Prognosen
St. Martin wird auch heuer den Klassenerhalt schaffen und sich im hinteren Mittelfeld festsetzen. Bleibt Daniel Lanthaler gesund und in Form, ist ein Top-10-Platz möglich.
INFO
SC St. Martin – Heimspielplatz: St. Martin in Passeier Prantacher Weg 1
39010 St. Martin in Passeier Tel. 338 244 73 12 info@sc-stmartin.it www.sc-stmartin.it
Mittelfeld-Renner:
Florian Pichler.
Tramin: In der Ruhe liegt
die Kraft
Nach einem herausragenden zweiten Platz in der Saison 2013/14 glaubten in Tramin wohl nur die Allerwenigsten, dass so ein traumhaftes Ergebnis wiederholt werden kann. Doch die Unterlandler überraschten auf ein Neues und platzierten sich in der abgelaufenen Saison auf dem nicht weniger starken vierten Rang.
Dass die Vereinsführung nach zwei großartigen Jahren keinen Bedarf sieht, die Mannschaft umzukrempeln, ist logisch und lässt sich an der Transferpolitik erkennen. So wenig wie bei keiner anderen Oberligamannschaft tat sich bei den Schwarz-Weißen –Kontinuität wird im Unterland groß geschrieben. Einzig und allein im Tor gab es eine Veränderung: Mit Christoph Dezini erhält nach Julian Torggler wieder ein junger Keeper (Jahrgang 1996) das Vertrauen – ein risikorei-
Abgänge: Julian Torggler (Salurn), Christian Palma (Karriereende), Fabian Psenner (Montan).
Stärken & Schwächen
Stärken: Der Kern der Mannschaft (Rellich, Greif, Pichler, Lotti, Goller) ist herausragend, genauso wie einige Einzelkönner (Elis und Arnaldo Kaptina, Daniel Pfitscher); das Duo Goller-Pfitscher kann die 30-ToreMarke locker knacken; die Heimstätte ist eine Festung (nur zwei Niederlagen in der Vorsaison); Hugo Pomella ist ein Trainerfuchs.
Schwächen: Stefan Rellich (Knie) und Simon Greif (Schulter), Herz und
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Hugo Pomella (bestätigt)
Andreas Viehweider (Co-Trainer)
Stefano Bampi (Tormanntrainer)
Kopf des Teams, fallen die ersten fünf Spiele verletzungsbedingt aus; ob sich Torhüter Christoph Dezini als neue Nummer 1 profilieren kann, muss er erst beweisen; die Erwartungshaltung ist gestiegen, der Druck auf die Mannschaft somit auch.
Prognosen
Der Start wird entscheidend sein: Kommt die Truppe auch ohne Rellich und Greif in die Gänge, ist ein neuerlicher Top-5-Platz erneut drin. Gelingt der Start nicht, werden sich die Unterlandler in den ruhigen Gewässern des vorderen Mittelfelds einnisten.
Virtus Don Bosco oder doch Virtus Bozen? In einem ansonsten ruhigen Sommer sorgte der Bozner Verein für Aufsehen. Wegen vieler Neuverpflich tungen, aber auch vereinsmäßig.
MitPauken und Trompeten wurde Mitte August die Zusammenar beit zwischen Virtus DB und dem FC Bozen 96 angekündigt. Beim italieni schen Fußballverband ist jedoch in der vorgegebenen Zeit (Mitte Juni) kein Fusionsansuchen beider Vereine einge trudelt, sodass als teilnehmender Verein in der Oberliga weiterhin Virtus Don Bosco aufscheint. Nichtsdestotrotz geht der neue Verein als haushoher Favorit ins Rennen. Allein die Aktivitäten am Transfermarkt mit dem noch bevorstehenden Königstransfer von FCS-Star Alessandro Campo als Sahnehäubchen lassen keine anderen Rückschlüsse zu.
Stärken: Zentil und Frendo bilden ein überragendes Innenverteidiger-Duo; Mit Max Dalpiaz wurde die ohnehin schon schlagkräftige Offensive weiter veredelt.
Pos. Name Geboren
Tor Domenico Torcasio 1976
Shon Scuttari 1996
Daniele De Simone 1988
Thomas Frendo 1989
Abwehr
Mittelfeld
Marco Zentil 1989
Simone Nale 1993
Matteo Santoni 1992
Alberto Magnanelli 1996
Mirko Danieli 1997
Alex Ziviani 1991
Massimiliano Dalpiaz 1988
Gianmaria Conci 1993
Armin Blasbichler 1997
Mattia Laghi 1990
Francesco Lazzari 1996
Alex Tadè 1989
Moki Majdi 1997
Pasqualino Perri 1987
Daniele Speziale 1989
Angriff
Manuel Mariz 1990
Alessandro Aquino 1995
Luca Viola 1997
Mario Pasquali 1983
Trainer Paolo Tornatore (bestätigt)
Massimo Federzoni (Co-Trainer)
Nicola Maffoni (Tormanntrainer)
Zugänge: Massimiliano Dalpiaz (Salurn), Marco Zentil, Alberto Magnanelli (beide Mezzocorona), Francesco Lazzari (Montebelluna), Luca Viola (Eppan), Armin Blasbichler, Mirko Danieli, Moki Majdi (alle FC Südtirol Berretti), Daniele De Simone (Bozen 96).
Abgänge: Michael Osti (Eppan), Qamil Kushe, Gianpietro Verdini, Adnan
Schwächen: Erneut wurde der Kader größtenteils umgekrempelt – er muss erst zusammenwachsen. Das braucht Zeit, die Trainer Paolo Tornatore nicht hat; rings um die Mannschaft herrscht viel Tam-tam – Ruhe und Besonnenheit gibt es bei Virtus Bozen nicht.
Prognosen
Vom Potenzial her gesehen gibt es keine bessere Mannschaft als Virtus.
Allerdings braucht es Zeit, bis sie zu einer Einheit zusammenwächst. Wenn interne Eifersüchteleien ausbleiben und sich das Umfeld ruhig verhält, führt der Meistertitel nur über die Bozner.
INFO
AC Virtus Bozen – Heimspielplatz: Drususstadion Bozen
Die Firma Sportbau GmbH aus Bozen ist seit 30 Jahren der führende Sportstättenbauer in der Region Südtirol/Trentino und kann durch die konstante Weiterentwicklung im technischen und maschinellen Bereich jegliche Art von Sportanlagen schlüsselfertig realisieren.
DasProdukt-Portfolio umfasst dabei alle Bereiche des Sportstättenbaues im Außen- und Innenbereich. Die Unternehmensleitlinien sind einfach und klar: Eine funktionierende Bürostruktur als Beratungs- und Dienstleistungsstelle, spezialisierte Mitarbeiter am Bau und die verbundene Nähe zum Kunden durch die Fokussierung auf die Region Südtirol/Trentino. Die
Firma investiert kontinuierlich in den eigenen spezialisierten Maschinenpark, um damit jegliche Aufträge exakt und sauber ausführen zu können.
Über 30 Kunstrasenplätze Beispielhaft sind die Kunstrasenplätze von Bruneck/Schulzentrum, St. Andrä (SC Plose), Latsch (ökologische Verfüllung), Olang, Wolkenstein, Moos in Passeier sowie der Kunstrasenplatz in der Sportzone Pfarrhof in Bozen.
Beim neuen Fußballzentrum in Rungg/ Eppan hat die Firma Sportbau als Generalunternehmen den neuen Fußballplatz (Naturrasen) errichtet sowie die Verlegung des neuen Kunstrasens beim Fußball- und Trainingsplatz ausgeführt. Gerade fertiggestellt wurden die Kunstrasenplätze in Latzfons und Vintl. Aktuell arbeitet die Firma Sportbau an den neuen Kunstrasenplätzen in den Sportzonen von Kaltern und Schlanders.
Aller guten Dinge sind drei: Nach zwei zweiten Plätzen in Folge scheint die Zeit reif, dass der nächste Landesligameister FC Obermais heißt. Ein Hauptgrund ist die Rückkehr von Trainer Martin Klotzner nach vier Jahren in St. Pauls an die alte Wirkungsstätte.
Selbstläufer wird das Unterfangen Oberliga-Rückkehr für Obermais keiner. Einige Konkurrenten haben ebenfalls Appetit auf die höchste regionale Spielklasse. Jenseits von Gut und Böse werden sich viele Mannschaften tummeln, während es für sechs Klubs wohl nur um eines geht: Den Abstieg zu vermeiden. Es könnte sich demnach schnell eine Drei-KlassenGemeinschaft bilden.
Die Favoriten
Mit Obermais werden sich hauptsächlich Weinstraße Süd und Plose um den Titel streiten. Plose hat das Jahr eins nach dem Oberliga-Abstieg gut überstanden und startet mit voll aufgetankten Batterien und Ausnahme-Torjäger Hansjörg Stockner in die neue Saison. Weinstraße hat sich un-
Landesliga 2015/2016
ter Trainer Fabio Ianeselli beständig weiterentwickelt. Kommt im letzten Moment noch ein Kracher im Angriff, ist alles möglich. Außenseiterchancen haben die Oberliga-Absteiger Salurn und St. Pauls. Beide Klubs haben ihren Kader gehörig umgekrempelt und müssen zumindest zu Saisonbeginn mit dem Handicap des fehlenden Selbstvertrauens zurechtkommen.
Das Mittelfeld
Lana, im Vorjahr glänzender Dritter, wird dieses Ergebnis wohl nicht mehr wiederholen. Im Angriff trotz des Abgangs von Fabian Gruber stark besetzt, haperte es im Vorjahr an der Konstanz. Schlern hat mit der Verpflichtung von Markus Lantschner und Luca Corradin für zwei offensive Ausrufezeichen gesorgt. Findet die Mannschaft vom Hochplateau das defensive Gleichgewicht, scheint sogar ein Top-5-Platz möglich. Partschins, Bozner Boden und Aufsteiger Latsch scheinen stark genug, um mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben.
Die Abstiegskandidaten
Hier wird es wieder spannend bis zum Schluss. Die Aufsteiger Milland
und Voran Leifers bringen zwar viel Enthusiasmus mit, aber auch die nötige spielerische Qualität? Nach einer miserablen Rückrunde müssten auch der SC Passeier und Natz (trotz Neuzugang Philipp Aichner) vorgewarnt sein. Dazu gesellt sich Latzfons Verdings, in der letzten Saison sensationeller Siebter. Der große Vorteil der Eisacktaler: Sie wissen, wie man gegen den Abstieg spielt. Und Stegen? Die Pusterer wären eigentlich abgestiegen, profitierten aber von der Nicht-Einschreibung von Bozen 96. Die junge Mannschaft hat im letztjährigen Abstiegskampf viel Erfahrung gesammelt. Es bleibt abzuwarten, ob diese Erfahrung ausreicht, um die Klasse zu halten.
Ewige Landesliga-Tabelle
Weinstraße Süd (H. Kurtatsch, R. Margreid)
Bozner Boden: Wieder
eine neue Mannschaft
Wie jedes Jahr wechselte Bozner Boden auch in diesem Sommer mehr als die halbe Mannschaft aus. Ein richtiges Team kann sich so nie bilden. Das war auch einer der Gründe dafür, dass man trotz guter Qualität nur knapp am Abstieg vorbei schrammte.
Heuer rüsteten die Vereinsbosse erneut auf. Zwar hat mit Andrei Shvartz ein herausragender Spieler den Verein verlassen, doch es kamen starke neue Akteure dazu. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Gerüst um den neuen Trainer und Ex-Spieler Christian Perezzani als gefährliche Waffe erweist, oder ob es ein Schuss in den Ofen ist.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Luca Sorrentino (Bozen 96), Qamil Kushe, Gianpietro Verdini, Adnan Mehovic (alle Virtus DB), Matteo Gabrieli, Daniel Ventura (beide FC Südtirol Beretti), Manuel Sorze, Thomas De Lorenzo (beide Stella Azzurra), Alberto Tomio (Polli-
Abgänge: Andrei Shvartz (Obermais), Christian Perezzani (Trainer), Federico Ioverno (Neumarkt), Demis Franzoso (Meran), Tony Talarico (Salurn), Ciro Citarella, Luca Corrado (beide Ziel unbekannt), Luca Fogado (verletzt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Technisch beschlagen; Sorrentino und Verdini können Glücksgriffe sein; unangenehme Mannschaft, gegen die niemand gerne spielt. Schwächen: Eine eingespielte Mannschaft sieht anders aus; Perezzani war auf dem Spielfeld ein ständiger Provokateur: Gelingt es ihm, auf der Trainerbank Ruhe auszustrahlen?
Prognosen
Dank der starken Neuzugänge sollte der Klassenerhalt eigentlich kein Problem sein. Trotzdem weiß man bei Bozner Boden nie, wie lange der Frieden hält. Es ist auch möglich, dass schon nach wenigen Wochen die Hütte brennt.
Bozner Boden
Perezzani (neu)
Franco Santi (Co-Trainer)
Davide Perulli (Tormanntrainer)
INFO
Bozner Boden Piani
Heimspielplatz: Talferplatz A, Bozen
Bassano-del-Grappa-Str. 8 C 39100 Bozen
Tel. 392 721 5405 polisportivapiani@gmail.com
Lana: Platz 3 wird’s
wohl nicht mehr
60 Punkte, Platz 3: Was für eine Bilanz für Lana bei der Rückkehr in die Landesliga 2014/15!
Dieses Unterfangen heuer zu wiederholen wird schwierig – auch weil Trainer Pauli Cassin auf den drittbesten Landesliga-Torjäger des Vorjahres verzichten muss. Fabian Gruber (21 Treffer) wechselt zurück zu Riffian. Trotzdem: Verstecken brauchen sich die Burggräfler nicht. Immerhin steht mit Lukas Hofer ein weiterer „Bomber“ im Aufgebot (20 Tore im Vorjahr). Zudem kommen mit Matthias Gasser ein Angriffstalent und mit Ulrich Rungg ein starker Torhüter dazu. Letzterer wird Robert Zullian als Stammtorhüter ersetzen. Das größte Problem nach der brillanten Vorsaison könnte die gestiegene Erwartungshaltung des gewohnt kritischen Lananer Umfelds sein.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Dominik Thaler (Ulten), Ulrich Rungg (Partschins), Albian Krasniqi (Neugries), Matthias Gasser (FC Südtirol Beretti), Valentino Saffioti, Davide Profico (beide Neugries Jugend), Christian Überbacher, Benjamin Zuech, Patrick Forer, Daniel Holzknecht, Michael Tutzer, Alexander Marmsoler, Julian Pintus, Lukas Rainer (alle eigene Jugend).
Abgänge: Fabian Gruber (Riffian Kuens), Aljosha Theiner (Obermais Junioren), Marian Schwienbacher, Andreas Pirhofer (beide Naturns), Matthias Rieper (Gargazon), Daniel Holzner (Pause), Kevin Roncador (Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Angreifer Lukas Hofer ist hochtalentiert; in der Offensive hat Trainer Pauli Cassin die Qual der Wahl; viele starke Jugendspieler, von denen so viele wie möglich eingebaut werden sollen.
Schwächen: Fabian Gruber ist nicht zu ersetzen: Er war Führungsspieler und Vollstrecker in einem; durch die Abgänge der beiden Rechtsverteidiger Daniel Holzner und Marian Schwienbacher ist die Defensive dünn besetzt.
Prognosen
Unter den Top 3 wird Lana nicht mehr landen. Ein Platz unter den ersten Sechs ist aber realistisch. Gespannt darf man sein, wieviele der hochtalentierten Jugendspieler wirklich einschlagen. INFO
SV Lana – Heimspielplatz: Lana Bozner Straße 82 | 39011 Lana Tel. 340 531 8504 fussball@svlana.it | www.svlana.it
Pauli Cassin (bestätigt)
Kurt Forer (Co-Trainer)
Armin Gasser (Tormanntrainer)
Stefan Nicoletti
Latsch: Kein
Kanonenfutter mehr
Als Topfavorit in die Meisterschaft gestartet, machte Latsch im vergangenen Mai nur ein Jahr nach dem bitteren Landesliga-Abstieg 2013/14 den direkten Wiederaufstieg klar. Jetzt fühlen sich die Vinschger erneut gewappnet für die Landesliga. Mit einem Unterschied: Sie wollen nicht mehr so viele Gegentore kassieren wie im Abstiegsjahr (51).
Dieses
Ziel dürfte gelingen. In der letzten Meistersaison musste Stammtormann Kevin Vornberger nur 20 Mal hinter sich greifen. Zudem ist die Mannschaft von Spielertrainer Christian Platzer top eingespielt, die Schlüsselakteure sind im besten Fußballalter und haben viel Qualität. Mit Florian Pohl, Andreas Vicentin und David Frötscher hat man sich zudem intelligent verstärkt. Einzig im Sturm weht anstelle des Vinschger Winds eher ein Lüftchen – es fehlt ein echter Torjäger. Um dies zu kompensieren, setzt Spielertrainer Christian Platzer auf torgefährliche Mittelfeldspieler und viele Standards.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Jonas Paler (Tirol), Florian Pohl (Naturns), Andreas Vicentin (Terlan), Max Greis (Kastelbell Tschars), David Frötscher (reaktiviert), Elias Kaufmann, Benjamin Sachsalber, Johannes Höllrigl (alle eigene Jugend).
Abgänge: Simon Mantinger (Morter), Andreas Paulmichl (Kastelbell Tschars),
Martin Innerhofer (Plaus), Lukas Schuler, Stefan Rinner (beide Karriereende), Hannes Stecher, Manuel Mair (beide Pause).
Stärken & Schwächen
Stärken: Junge, homogene Mannschaft; Florian Pohl verstärkt die Abwehr entscheidend; unangenehmer Gegner für jede Mannschaft (gute Physis, kompromissloses Spiel); viele torgefährliche Spieler.
Schwächen: Dünne Personaldecke im Angriff; die Torhüterposition ist hart umkämpft – für den Trainer ein Segen, aber: Weder Platzhalter Vornberger noch Neuzugang Paler werden sich mit der Reservistenrolle begnügen; wird die Doppelbelastung für Spielertrainer Christian Platzer zum entscheidenden Manko?
Prognosen
Latsch wird von Anfang an um den Klassenerhalt spielen, ihn annehmen –und am Ende souverän schaffen.
Auch heuer gibt es auf Radio Antenne jeden Sonntag aktuelle Zwischenstände, Ergebnisse und Live-Schaltungen zu den Spielen der Ober-, Landes-, 1. und 2. Amateurliga. Zugleich werden auf der Homepage von Radio Antenne (www.dieantenne.it) alle Ergebnisse im Liveticker eingetragen. Die Sendung wird jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr im Radio ausgestrahlt.
Alex Medda
Moritz Frötscher
Latzfons Verdings: Erneut Kampf gegen den Strich
Am Ende der letzten Spielzeit wurde es ein sensationeller siebter Platz. So gut wie noch nie in neun Jahren Landesliga. Trotzdem wird bei Latzfons Verdings traditionell tief gestapelt.
Nicht nur Trainer Hermann Rienzner weiß, dass das Unterfangen Klassenerhalt kein Selbstläufer ist. Im Gegenteil: Nachdem einige Spieler den Verein verlassen haben, Zugänge aber keine zu verzeichnen sind, wird die Aufgabe erneut sehr schwer. Zwar blieb der Kern des Kaders unverändert, in der Breite hat die Mannschaft aber weiter an Qualität verloren. Was positiv stimmt: In der Rückrunde trumpfte Latzfons im Stile einer Spitzenmannschaft auf, holte 25 Punkte (fünftbeste Marke) und verabschiedete sich sehr früh vom Abstiegskampf. Wenn die Mannschaft diesen Schwung mitnimmt in die
Sicherer Rückhalt im Tor: Andreas Oberhofer
neue Saison, ist der Klassenerhalt ein Thema. Ansonsten wird es für die Eisacktaler in ihrer mittlerweile bereits zehnten Landesliga-Saison ein fast aussichtsloses Unterfangen, die Liga zu halten. Und dies trotz des schlagkräftigen Sturmduos Adrian Hasler/ Stefan Stuefer.
Der größte Lichtblick – und zugleich auch Motivation – ist die Heimkehr auf’s eigene Spielfeld. Nach einer fast unendlichen Geschichte ist der Kunstrasenplatz in Latzfons endlich fertiggestellt. Lediglich die neuen Umkleidekabinen stehen erst ab Oktober zur Verfügung.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Max Gruber (eigene Jugend).
Abgänge: Jan Brunner (Klausen), Giuseppe Miuli, Michael Mair (beide Karriereende), Florian Senoner, Manuel Troger (beide erst ab der Rückrunde).
Latzfons Verdings
Stärken & Schwächen
Stärken: Kämpferische Top-Mannschaft, die sich nicht so leicht geschlagen gibt; große Erfahrung im Abstiegskampf.
Schwächen: Technisch und spielerisch hat das Team Schwächen; kleiner Kader; einige Leistungsträger sind extrem verletzungsanfällig.
Prognosen
Trotz des letztjährigen siebten Platzes wird Latzfons Verdings gegen den Abstieg spielen – und ihn nach einem Zermürbungskampf bis zum letzten Spieltag auch in seinem zehnten Landesligajahr vermeiden können.
Historisches nimmt der SSV Voran Leifers am 30. August in Angriff: Erstmals in seiner Vereinsgeschichte bestreitet der Klub aus der 17.500-Einwohnerstadt die Landesliga.
In den 1980-er und 1990-iger Jahren stand der deutschsprachig geführte Verein im Schatten des AC Leifers, der damals in der Oberliga zur Spitze zählte. Nach dem „totalen Fußballcrash“ beim AC Leifers Anfang des neuen Jahrtausends brauchte es einige Jahre, bis der Fußball in der viertgrößten Stadt Südtirols wieder Fuß fasste.
Jetzt hat Voran Leifers nach kontinuierlicher Aufbauarbeit den Sprung in die Landesliga gepackt. Bislang letzter Höhepunkt war der 5:1-Kantersieg im Entscheidungsspiel der 1. Amateurliga-Tabellenzweiten gegen den USD Brixen am 6. Juni. Teamgeist und Begeisterung sollen im ersten Jahr der Landesliga-Zugehörigkeit sprichwörtlich Flügel verleihen. Schmerzhaft sind die Abgänge von Daniel und Stefan Clementi, die zu Eppan in die Oberliga wechselten.
Tormann
Markus Bernardi
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Massimiliano Berto, Alexander Demattio (beide Leifers Branzoll), Luca Cappelletto (FC Südtirol Beretti), Rudy Marcadella (Auer), Kevin Salta rin (Bozen 96), Francesco Gasperotti, Thomas Visintin, Davud Shakjiri (alle eigene Jugend).
Abgänge: Daniel De Nadai (Salurn), Daniel Clementi, Stefan Clementi (beide Eppan), Thomas Frasnelli (Studiengründe), Gianluca Tuttolomondo (Tscherms Marling).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Euphorie des Aufstiegs ist nachhaltig; Leifers verfügt über einen guten Sturm, der in den letzten Jahren immer viele Tore erzielt hat; die imposante Anlage in Leifers-Galizien ist furchteinflößend.
Schwächen: Fast allen Spielern fehlt die Landesliga-Erfahrung; das Defensiv-Verhalten muss sich stark verbessern, im Vorjahr kassierte Leifers zu viele Gegentore (37 in 26 Spielen).
Prognosen
Das Ziel kann nur der Klassenerhalt sein. Selbst wenn Verletzungen und
Voran Leifers
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
Sperren ausbleiben sollten, wird Leifers um den Ligaerhalt kämpfen.
Südtirols Fußballfans dürfen sich auch heuer wieder auf die Fußball Arena freuen. Nach dem großen Erfolg in der abgelaufenen (Premieren-)Saison strahlt RAI Südtirol das beliebte Format auch in der Spielzeit 2015/16 jeden Montag Abend aus. Ab
18.40 Uhr dreht sich montags auf RAI Südtirol eine Viertelstunde lang alles um König Fußball. Genauer gesagt um die heimische Ober- bzw. Landesliga. Im Rahmen der Fußball
Arena werden umfassende Spielberichte, ausführliche Interviews, Analysen und Kuriositäten, alle Ergebnisse und die aktuellen Tabellen der beiden höchsten Amateurklassen des Landes gezeigt. Die Wiederholung wird ebenfalls montags nach den Spätnachrichten um 22.30 Uhr ausgestrahlt. Moderiert wird die Sendung auch in der kommenden Saison von Hannes Kröss (im Bild). Der 34-jährige Journalist vom Internetportal SportNews wird in der Redaktion von Alex Tabarelli, Alexander Foppa und Paolo
Gaiardelli unterstützt. Die Filmaufnahmen werden von Zak Multimedia realisiert, für den Schnitt ist Eugen Cela verantwortlich.
Milland: Die Großen ärgern
Milland ist zurück und will diesmal auch bleiben. Trotz zahlreicher Bewegungen auf dem Transfermarkt blieb der Stamm des Kaders zusam men und ist deshalb bestens einge spielt. Das letzte Mal war Milland in der Saison 2012/13 in der Landesliga vertreten. Damals stieg man als Vor letzter nach nur einer Saison wieder ab. Das soll diesmal nicht passieren.
Ein
Hauptgrund ist, dass der Verein aus dem Brixner Stadtteil in den letz ten Jahren hervorragende Jugendarbeit betrieb. Sowohl die Junioren als auch die A-Jugend spielten extrem erfolgreich, aus einem entsprechend großen Haufen kann Trainer Lukas Steinacher seine Nachwuchsakteure auswählen. Im Millander Klubhaus ist man bereit für das neue Abenteuer. Und mit Prognosen sehr vorsichtig: „Wir wollen die Klasse halten“, lautet das Ziel. Trotzdem ist die junge Mannschaft aus Brixen bis in die Haarspitzen motiviert, um anderen Teams ein Bein zu stellen und auch in der nächsten Saison wieder Landesliga zu spielen.
Zugänge & Abgänge
Junioren), Manuel Oberhauser, Moritz Hofer, Peter Simeoni, Alex Leitner, Andreas Gschnitzer (alle eigene Jugend), Hannes Villscheider (SSV Brixen), Daniel Niederjaufner (reaktiviert).
Abgänge: Michael Gantioler, Daniel Ortner (beide Karriereende), Peter Passler (Ziel unbekannt), Mark Seppi (Studiengründe), Manuel Angerer (SSV Brixen Junioren).
Stärken & Schwächen
Zugänge: Philipp Schatzer (Teis Vilnöß), René Pradi (SSV Brixen
Stärken: An talentierten Jugendspielern mangelt es nicht; Michael Burger (letzte Saison 21 Tore in der 1. Amateurliga) und Simon Kaser (11) bilden ein starkes Sturmduo; unaufgeregte, seriöse Vereinsführung; Trainer Lukas Steinacher kennt die Landesliga inund auswendig.
Schwächen: Dem Team fehlt die Landesligaerfahrung; der jugendliche Übermut kann zu spielentscheidenden Fehlern führen; in der Breite fehlt die Qualität.
Prognosen
Milland hat die Qualität, auch die großen Mannschaften zu ärgern. Sollte der Start in die Saison gelingen, ist der
Milland
Angriff
Matthias
Trainer Lukas Steinacher (bestätigt)
Patrick Burger (Tormanntrainer)
Klassenerhalt kein Problem. Ansonsten droht ein Abnützungskampf bis zum letzten Spieltag. Ob die großteils jungen Spieler den Abstiegskampf annehmen, wird sich zeigen.
Unter ähnlichen Vorzeichen wie im Vorjahr startet Natz in die neue Saison: Die großteils jungen Spieler müssen den nächsten Schritt nach vorne machen.
Keine einfache Aufgabe wartet auf den neuen Trainer Stefan Prader. Viele Spieler besitzen wenig bis keine Landesliga-Erfahrung. Dafür ist die Truppe umso eingeschworener und kann auch auf die lautstarke Unterstützung des Natzer Publikums hoffen.
Ein dickes Ausrufezeichen haben die Natzer Verantwortlichen im Angriff gesetzt: Der Villnösser Torjäger Philipp Aichner wurde aus dem Ahrntal geholt. Aichner gehört mit seinen erst 27 Jahren im Natzer Team bereits zum älteren Eisen und soll genauso wie Torhüter Fabian Masoni, Günther Prader, Daniel Mitterrutzner und Hannes Steger als Führungsspieler vorangehen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Philipp Aichner (Ahrntal), Fabian Trenkwalder (Mils/Nordtirol), Dominik Gasser, Patrick Auer, Stefan Peintner, Alex Nussbaumer, Samuel Oberhauser (alle eigene Jugend).
Alex Pirilli, Christian Untersteiner (beide Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Guter Zusammenhalt; starker Rückenwind bei Heimspielen durch das stimmungsvolle Publikum; Philipp Aichner ist ein Torgarant.
Schwächen: Viele Spieler haben wenig bis keine Erfahrung in der Landesliga; Mannschaftsstützen wie Fabian Lantschner und Günther Prader fallen
Natz
Stefan
Markus
Patrick
(neu)
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
zum Saisonbeginn verletzungsbedingt aus; große Leistungsschwankungen.
Prognosen
Trotz der Neuverpflichtungen wird es nicht leicht werden, dazu kommen die schwerwiegenden Ausfälle von Lantschner und Günther Prader. Natz wird sich deshalb in der unteren Tabellenhälfte ansiedeln und zählt zu jenen Klubs, die bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen müssen.
Mit großem Getöse betrat Partschins vor einem Jahr als 1. Amateurligameister die Landesliga. Gleichzeitig standen beim Partnerverein Naturns die Zeichen nach dem OberligaAbstieg auf Neuanfang.
Partschins
nutzte das aus und schnappte sich von Naturns mehrere Hochkaräter. Vor der Saison war es unsicher, welche der beiden Mannschaften mit der gemeinsamen Jugendarbeit am Ende die Nase vorn haben würde.
Zu guter Letzt behielt der „große Bruder“ doch klar die Oberhand und kehrte souverän in die Oberliga zurück. Aber auch Partschins schlug sich hervorragend: Platz fünf mit 48 Punkten als Aufsteiger war beachtlich. Auch heuer ist der Mannschaft von Neo-Trainer Roland Nischler (er war zuvor jahrelang in der Jugend beschäf tigt) einiges zuzutrauen. Die Gründe liegen auf der Hand: Ein eingespieltes Team, das eine starke und kompakte Einheit bildet, dazu gewiefte Einzelkönner. Ob das für eine Wiederholung der fantastischen Vorsaison ausreicht, wird sich zeigen.
Angriff
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Andreas Kuppelwieser, Florian Frank, Florian Gaiser, Simon Reiner (alle eigene Jugend).
Abgänge: Ulrich Rungg (Lana), Daniel Wielander (Naturns), Michael Huber (Verletzung).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Achse Andreas NischlerArmin Rungg-Schnitzer-Felix Rungg zählt zu den besten der Landesliga; eingespielte Mannschaft im besten Fußballalter; starke Defensive (nur 32 Gegentore im Vorjahr); gute Vereinsstuktur.
Schwächen: Der langjährige Jugendtrainer Roland Nischler steht vor seiner ersten Herausforderung als Landesligatrainer; es fehlt ein Torjäger (im Vorjahr traf kein Spieler doppelstellig); die gestiegene Erwartungshaltung könnte zum Problem werden.
Name
Partschins
Trainer
Roland Nischler (neu)
Tobias Abler (Co-Trainer)
Armin Rungg (Co-Trainer)
Martin Nischler (Tormanntrainer)
Prognosen
Der Bonus der Unbekümmertheit ist weg. Kommt Partschins aber gut aus den Startlöchern und bleiben alle Akteure mit den Füßen auf dem Boden, ist eine erneute Top-6-Platzierung keine Utopie – die Qualität dazu ist vorhanden.
Es gab eine Zeit auf der Lahn, da wussten die Obermaiser gar nicht, was eine Niederlage ist. Von der 1. Amateurliga marschierte die Mannschaft bis in die Oberliga. Trainer damals: Martin Klotzner.
Jetzt
ist Klotzner nach einem vierjährigen St. Pauls-Gastspiel zurück. Zwar beweisen sich die Verantwortlichen nach zuletzt zwei zweiten Plätzen als Meister des Understatements („Wir wollen eine wichtige Rolle spielen“), doch auch sie wissen: Obermais hat einen der besten Kader der Liga, dazu einen Trainer, der weiß, wie man die Landesliga gewinnt.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Andrei Shvartz (Bozner Boden), Thomas Toscano (Maia Staff), Tobias Stiebler (München Pasing/ Deutschland), Aaron Malleier (Nals), Michael Lanthaler (St. Pankraz), Philipp Flarer (Riffian Kuens), Fabio Angelillo, Philipp Bernard, Lorenzo Donati, Alex Schwarz, Moritz Schweitzer (alle eigene Jugend).
Abgänge: Michael Eder, Andreas Pircher (beide Schenna), Martin Peloso (Olimpia Meran), Daniel Bernard (Riffian Kuens), Michael Waldner (Maia Staff), Lukas Pircher (Karriereende), Daniele Ciaghi (Pause), Andrea
Zaggia, Armin Ennemoser (beide Ziel unbekannt), Andreas Fuchsberger, Alex Laimer (beide Studiengründe).
Stärken & Schwächen
Stärken: Große Euphorie nach der Rückkehr von Trainer Martin Klotzner; physische Stärke; Dennis Malleier (20 Tore im Vorjahr), Theo Pamer (14) und der rumänische Ex-Profi Andrei Shvartz (11) können Spiele im Alleingang entscheiden; Heimstärke (im Vorjahr nur eine Niederlage).
Schwächen: Großer Druck: Die Erwartungshaltung ist riesig und Nervenstärke war in den letzten Jahren kein Obermaiser Markenzeichen; einige Leistungsträger stehen im Herbst ihrer Karriere.
Prognosen
Obermais ist der Topfavorit auf den Titel. Kann Martin Klotzner der Mannschaft das Siegergen früherer Jahre wieder einimpfen, spielen die Blau-Weißen nächste Saison in der Oberliga.
Nach einer miserablen Rückrunde mit nur zehn Punkten und dem daraus resultierenden Fast-Abstieg gilt es, in St. Leonhard in Passeier die Kräfte neu zu bündeln – ansonsten droht eine ähnliche Situation wie im Frühjahr.
Dabei
muss der bestätigte Trainer Marco Nicoletti einige empfindliche Abgänge hinnehmen. Vor allem Stürmer-Routinier Robert Kofler hinterlässt als letztjähriger 17-Tore-Knipser eine große Lücke. Zudem wurde die Defensive geschwächt. Sie verliert mit Michael Raffl sowie den beiden Nachwuchsakteuren Hannes Oberprantacher und Robert Hofer drei Stammspieler. Kompensiert werden sollen diese Abgänge nicht wie zuletzt nur durch „Pseirer“ Eigenbauspieler, sondern vor allem durch die beiden Bozner Ashan Saeed und Luca Mercuri.
Zugänge & Abgänge
Abgänge: Robert Kofler (Ziel unbekannt), Hannes Oberprantacher, Michael Raffl, Robert Hofer (alle Studiengründe), Peter Öttl (Freizeit)
Zugänge: Julian Kofler (FC Südtirol Beretti), Ashan Saeed, Luca Mercuri (beide Bozen 96), Kevin Larch (St. Martin), Denny Pichler, Eddie Freitag, Josef Zipperle, Matthias Tschöll (alle eigene Jugend)
Stärken & Schwächen
Stärken: Trainer Marco Nicoletti wird in St. Leonhard sehr geschätzt und hat innerhalb der Mannschaft einen großen Rückhalt; viele Jugendspieler mit großem Potenzial.
Schwächen: Die Abgänge von Raffl, Oberprantacher und Hofer reißen ein zusätzliches Loch in die ohnehin nicht sattelfeste Defensive; mit Robert Kofler geht nicht nur der Goalgetter (17 Tore im Vorjahr), sondern auch eine Leaderfigur verloren; dem Kader fehlt es an der nötigen Breite.
Prognosen
Die schwache Rückrunde der Vorsaison muss schleunigst aus den Köpfen der Spieler, ansonsten droht der knüppelharte Kampf gegen den Abstieg. Der SC Passeier wird von der ersten Minute an um den Klassenerhalt kämpfen müssen.
INFO
SC Passeier
Heimspielplatz: St. Leonhard
Platzerbergweg 5 39015 St. Leonhard in Passeier Tel. 335 584 4561 elmar.dandler@bb44.it www.ascpasseier.it
Maximilian Lanthaler (rechts)
Geht mit Zuversicht in seine zweite Saison als Plose-Trainer: Roberto Fuschini.
Plose: Wieder voll durchstarten
Es war nach dem Abstieg aus der Oberliga 2013/14 ein Durchgangsjahr, und das gar kein schlechtes: Nach Platz sechs in der Landesliga 2014/15 peilt man beim SC Plose wieder höhere Ziele an. Kein Wunder, wenn man Ausnahmekönner wie Hansjörg Stockner und Günther Fischer in seinen Reihen hat.
Die
größte Stärke von Plose ist, dass die Mannschaft quasi unverändert blieb. Lediglich für die Breite des Kaders wurde etwas getan und vier Neuverpflichtungen getätigt. Der Verein will sich seiner Linie treu bleiben: Auch heuer werden die Routiniers die vielen jungen Spieler im Kader an das Landesliga-Niveau heranführen. Dieser gesunde Mix soll dazu führen, dass eine Platzierung unter den ersten Fünf erreicht wird. Das wird auch gelingen, denn die Mannschaft verfügt über enorme Qualität – und dies in allen Mannschaftsteilen. Zudem ist Roberto Fuschini ein Trainer, der keinen Hauruck-Fußball predigt, sondern spielerisch die feine Klinge bevorzugt.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Ivan Giudici, Samuel Kerschbaumer (beide SSV Brixen), Alexander Prosch, Hannes Oberhauser (beide Lüsen).
Abgänge: Matthias Stockner (Pause).
Stärken & Schwächen
Stärken: Trainer Roberto Fuschini kann auch heuer auf eine eingeschworene Truppe zählen; die Mannschaft ist in allen Mannschaftsteilen ausgeglichen und hat mit Top-Torjäger Hansjörg Stockner (letzte Saison 33 Tore in 28 Spielen) einen Akteur in seinen Reihen, der jederzeit ein Spiel im Alleingang entscheiden kann.
Schwächen: Die Kontinuität war im Vorjahr der Schwachpunkt; defensiv muss sich die Mannschaft steigern, 47 Gegentore waren für eine vermeintliche Spitzenmannschaft zu viel.
Prognosen
Der im Vorjahr eher knapp bemessene Kader wurde mit vier Neuzugängen vergrößert. Auf allen Schlüsselpositionen spielen Top-Leute. Wenn Hansjörg Stockner gesund bleibt, kann Plose um den Titel mitspielen. Einziges Fragezeichen bleibt, ob die Jugendspieler schon Landesliga-Niveau haben. INFO
Es wäre zweifellos mehr drin gewesen, wenn da nicht diese Auswärtsschwäche gewesen wäre. Nur einmal in den 15 Spielen in der Fremde ging die SG Schlern im Vorjahr als Sieger vom Platz.
Eine Bilanz, die die Mannschaft vom Hochplateau entscheidend nach unten zog. Außerdem bemerkenswert: In der Hinrunde gab es 23 Punkte, in der Rückrunde mit elf nicht einmal mehr die Hälfte davon. Ein Trainerwechsel (für Didi Larcher sprang in der Schlussphase Präsident Fritz Haselrieder ein) brachte auch keine wesentliche Besserung, sodass bis zum vorletzten Spieltag gezittert werden musste. Rang neun sah in der Abschlusstabelle zwar gut aus, doch die „nur“ 34 Punkte sprachen eine andere Sprache.
Um in der neuen Saison mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben, wurde in den ohnehin schon starken Angriff nochmals entscheidend investiert. Von Steinegg kommt der wieselflinke Markus Lantschner, vom Bozner FC Luca Corradin. Gemeinsam mit Maxi Unterkofler, Ivan Germano und Stefan Plankl werden sie dafür sorgen, dass ein Top-7-Platz keine Utopie ist.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Markus Lantschner (Steinegg), Luca Corradin (Bozner FC),
Marco della Rosa, Tobias Jaider, Daniel Niedermair, Martin Schmuck (alle eigene Jugend).
Abgänge: Michael Schieder, Stefan Schieder, Marco Pasquazzo (alle Schlern Freizeit), Michael Weissensteiner, Michael Weissenegger (beide Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Der Erfolgshunger ist auch im dritten Landesligajahr noch immer groß; starke Achse Primerano-Germano-Plankl; in der Offensive hat Trainer Gennaccaro die Qual der Wahl.
Schlern
Schwächen: In der Rückrunde fallen mehrere Leistungsträger aus beruflichen Gründen längere Zeit aus (Skilehrer, Skikarriere); im Vorjahr auswärts ein Punktelieferant (nur acht Zähler); für Trainer Felice Gennaccaro ist die Landesliga Neuland.
Prognosen
Wenn Schlern die Auswärtsschwäche in den Griff bekommt, ist ein Platz unter den Top 7 drin. Vor allem in der Offensive ist die Mannschaft hochkarätig bestückt. Findet Trainer Gennaccaro die richtige Balance, kann Schlern sogar zur Überraschung der Liga werden.
INFO
SG Schlern
Heimspielplatz: Seis Laranz Peter-Bühl-Weg 14 39050 Völs am Schlern Tel. 335 240 529 kofler.herbert@rolmail.net www.sgschlern.it
Ivan Germano
Daniel Iardino
Salurn: Alles neu
Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast die gesamte Mannschaft aus. Allein 18 Neuzugänge und 16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen (Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini (Neumarkt), Jhensy Friso (Laag), Daniel De Nadai (Voran Leifers), Tony Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli, Salvatore Carbone, Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient Junioren), Denis Ceolan, Bilal Kanoune, Wolfgang Faustin, Riccardo Nicolussi (alle eigene Jugend), Julian Torggler (Tramin).
Abgänge: Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart), Alessandro Marconi (Bassa Anaunia), Luca Michelon (Nago), Paolo Nardin (Albiano), Luca Cappelletto (Voran Leifers), Simon Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon (La Rovere), Bader Ettahiri (Arco), Antonio Juresic (Virtus Trient), Massimiliano Dalpiaz (Virtus DB), Ardijan Azizi (Leifers Branzoll), Manuele Giacomuzzi (Auer), Daniele Stonfer, Luca Bonazza (beide verletzt), Thomas Montel (inaktiv).
Stärken & Schwächen
Stärken: Starke Einzelkönner; Trainer Pellegrini ist ein exzellenter Motivator. Schwächen: Wie schnell sich die vielen Neuzugänge überhaupt finden, ist fraglich; Torhüter Donato fällt nach einem Kreuzbandriss lange aus.
Prognosen
Trotz des ganzen WechselWirrwarrs kann Salurn im vorderen Mittelfeld mitspielen, sogar ein Angriff aufs Spitzenfeld scheint möglich.
Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter: Persönliche Betreuung der Trogerhof-Kunden.
Stegen: Weiter dem Jugendwahn verfallen
Motivationskünstler Thomas Piffrader führt auch 2015/16 einen jungen SV Stegen in der Landesliga. Trotz des sportlichen Abstiegs am letzten Spieltag geht die jüngste Mannschaft der Liga wieder in Südtirols höchster Amateurklasse ins Rennen. Der Grund: Die Nichtanmeldung des FC Bozen 96.
Die Freude am Training und der Teamgeist stehen bei Piffrader an erster Stelle. Er lebt die Begeisterung am Fußball seinen Spielern bei jeder Trainingseinheit vor. Verlassen kann sich Piffrader auf prominente Unterstützung: Manni Villgrater, viele Jahre Coach bei St. Georgen, ist sein neuer Co-Trainer.
Nach dem unerwarteten Klassenerhalt kann das Saisonziel nur eines sein: Der Klassenerhalt. Zudem möchte Stegen die vielen Nachwuchskräfte reifen lassen und sie für höhere Ligen – hauptsächlich für Partnerverein St. Georgen – vorbereiten.
Möglich werden soll dies mit den wenigen Routiniers Alex Bergmeister, Markus Mutschlechner und Luca Consalvo sowie einem bunten Haufen williger Talente, die im Vorjahr wertvolle Landesliga-Erfahrung gesammelt haben.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Damian Töchterle, Thomas Treyer, Philipp Piffrader (alle St. Georgen), Christian Felder (Dietenheim Aufhofen), Simon Weissteiner (Vintl), Samuel Frontull (Mareo St. Vigil), Julian Bacher, Jakob Steger, Thomas Steger, Patrick Bacher, Ermir Rakay (alle eigene Jugend).
Abgänge: Stefan Oberheinricher, Alex Niederkofler (beide Bruneck), Alex Piffrader (Gais), André Gasteiger (Ahrntal), Mark Milesi (St. Georgen).
Stärken & Schwächen
Stärken: Stegen wird von einem eingespielten Trainerteam betreut, das perfekt auf junge Spieler eingehen kann; der Verein macht keinen
Stegen
Thomas Piffrader (bestätigt)
Manfred
Dieter
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
Druck, man lässt die Spieler frei aufspielen; Torjäger Luca Consalvo ist ein Torgarant.
Schwächen: Die Mannschaft ist sehr jung, in brenzligen Situationen fehlt die Erfahrung; in der Abwehr fehlt die Stabilität; die Offensive ist ausschließlich auf Torjäger Consalvo ausgerichtet.
Prognosen
Für Stegen kann nur der Klassenerhalt das Ziel sein. Der wird im Vergleich zum Vorjahr heuer das noch schwierigere Unterfangen. Nur wenn alle Schlüsselspieler gesund bleiben, ist der Ligaerhalt ein Thema.
Nach einem völlig verkorksten Oberligajahr musste St. Pauls den Gang zurück in die Landesliga antreten. Mit vielen neuen Gesichtern ist nun ein Neustart angesagt.
Zwölf Spieler sind gegangen, elf neue dazugekommen – in den Sommermonaten herrschten im Fußballdorf St. Pauls Zustände wie auf einem Hauptbahnhof. Und doch hat diese Transferpolitik einen bestimmten Grund: Die Mannschaft soll neu aufgebaut werden, junge und einheimische Spieler in den ruhigen Gewässern der Landesliga gedeihen, um sich so längerfristig für höhere Aufgaben zu empfehlen. Mit Stefan Gasser wurde für diese Aufgabe ein Top-Trainer gefunden. Er ist mit dem Verein bestens vertraut, war zu früheren Zeiten als Spieler und Trainer bei den Blau-Weißen aktiv und wird nun den Erneuerungsprozess vorantreiben.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Jonas Clementi (Virtus DB), Lukas Obkircher (SSV Brixen), Alexander Kaufmann (Neugries),
Felix Pichler, Benjamin Schweigkofler, Georg Zublasing (alle Girlan), Juri Oberkalmsteiner (FC Südtirol A-Jugend), Alex Nussbaumer (Terlan), Manuel Tabarelli, Stefan Gruber, Max Tschur-tschenthaler (alle eigene Jugend).
Abgänge: Hannes Fischnaller (SSV Brixen), Hansjörg Mair (St. Martin), Robert Larcher (Gargazon), Daniele Zingale (FC Südtirol Beretti), Andrea Bovolenta, Manuel Schieder (beide Karriereende), Matthias Huber, Felix Andergassen (beide Studiengründe), Michael Gruber (St. Georgen), Alex Puff (Frangart), Simon Dissertori (Weinstraße Süd), Alex Lattanzio (Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Obrist und Clementi sind ein überragendes Sturmduo; Trainer Stefan Gasser hat neue Euphorie entfacht; „Jetzt-Erst-Recht“-Aufbruchstimmung nach dem verkorksten Oberligajahr; das Korsett mit Tarantino-Mayr-Fabi-Obkircher-ObristClementi bürgt für Qualität.
Schwächen: Junger Kader (Durchschnittsalter 22 Jahre); in der Ab-
St. Pauls
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
wehrzentrale fehlen die Alternativen; fehlendes Selbstvertrauen nach schwachem Oberligajahr.
Prognosen
St. Pauls wird sich in seinem ersten Landesligajahr nach dem Abstieg jenseits von Gut und Böse im vorderen Mittelfeld etablieren – gelingt der Start, findet die neu zusammengewürfelte Truppe schnell zusammen und stellen Obrist und Clementi ihre Treffsicherheit unter Beweis, können die Blau-Weißen auch für einen Top5-Platz gut sein.
INFO
FC St. Pauls
Heimspielplatz: Rungghof Girlan, St. Pauls (Kunstrasen)
Die „Neuen“ beim FC St. Pauls; stehend von links: Benjamin Schweigkofler, Co-Trainer Patrick Perathoner, Trainer Stefan Gasser, Felix Pichler; vorne von links: Alex Kaufmann, Georg Zublasing, Lukas Obkircher, Jonas Clementi
Weinstraße Süd: Nur ein
Top-Knipser fehlt
Der vierte Platz des Vorjahres hat bei Weinstraße Süd Appetit auf mehr gemacht. Die Mannschaft von Trainer Fabio Ianeselli (der sich derzeit von einem Achillessehnen-Riss erholt) ist unverändert geblieben.
Einzige Ausnahme: Der von Neumarkt gekommene Michael Palma ersetzt in der Abwehrzentrale Cipriano Morano, der zu Anaune Cles in die Trentiner Landesliga gewechselt ist. Damit wird die ohnehin seit Jahren stabile Weinstraße-Defensive zusätzlich verstärkt. Was die Unterlandler dringender benötigen würden, um ganz vorne mitzuspielen, ist ein TopKnipser. Zwar hat Alexander Fabris mit 13 Toren in der letzten Saison voll überzeugt und sind Amofah-Dellasega eine gefährliche Flügelzange, ein zweiter Bomber fehlt aber noch. Deswegen wird es für Weinstraße auch in der neuen Saison reichen, alle Klubs mehr als nur zu ärgern. Den Meistertitel machen sich unter dem Strich aber wohl andere aus. Und das ist schade, denn mit den vielen jungen Spielern, die in der abgelaufenen Saison bei den Junioren für Aufsehen gesorgt haben, wäre in absehbarer Zeit mehr – sprich der Sprung in die Oberliga – drin.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Michael Palma (Neumarkt), Simon Dissertori (St. Pauls).
Abgänge: Cipriano Morano (Anaune Cles), Werner Fischer (Kaltern).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Mannschaft ist die gleiche wie im Vorjahr und kennt sich daher in- und auswendig; die Abwehr ist mit Michael Palma noch schwerer zu knacken als zuletzt; Trainer Fabio Ianeselli ist ein Taktikfuchs; die Achse Corradini-Palma-Amofah-Zadra-Fabris-Dellasega ist oberligareif.
Schwächen: Im Kader stehen viele Außenangreifer und bewegliche
Weinstraße Süd
(bestätigt)
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
Stürmer, aber es mangelt am eiskalten Vollstrecker im Strafraum; vor lauter jahrelanger Tiefstapelei glauben die Weinstraße-Spieler bald selbst, dass die Oberliga unerreichbar ist.
Prognosen
Im Vorjahr schrieben wir, dass es zu Platz fünf nicht mehr reicht: Richtig, es wurde Platz vier. Diese Platzierung muss das Minimalziel bei Weinstraße Süd sein – vor allem, sollte bis zum Transferschluss noch ein Top-Knipser kommen. Großes Anliegen des Vereins ist es, die vielen Eigengewächse reifen zu lassen. Mit diesem minimalistischen Saisonziel werden die Big-Spieler nur wenig anfangen können.
Zwei Gruppen, 28 Mannschaften, drei Favoriten: Die 1. Amateurliga verspricht erneut Riesenspannung.
Während sich in Gruppe A wohl Terlan und Moos den Titel ausspielen, dürfte es im „Eisacktaler und Pusterer Kreis“ einen Alleingang von Vahrn geben – zu stark ist bei diesen drei Mannschaften die individuelle Klasse. Doch im Fußball, so lehrt die Vergangenheit und Gegenwart, ist alles möglich.
Gruppe A
Eines ist klar: Terlan und Moos sind in Kreis A zu favorisieren – was aber noch lange nicht heißt, dass sie unantastbar sind. Terlan lockte zwar mit Marco Fiori und Patrick Savoi zwei starke Spieler aus Gargazon an, musste mit Andreas Vicentin (Latsch) aber eine Stütze ziehen lassen.
Moos zog mit Davide Santachiara (Neugries), Afrim Umer (Bozen 96) und Trainer Roberto Pignatelli drei dicke Fische an Land, doch auch hier ging mit Christopher Schwarz das Herzstück der Mannschaft verloren. Zudem wird Peter Heel für längere Zeit ausfallen. Gut möglich also, dass einer der Außenseiter für die Überraschung sorgt. Angefangen bei Riffian Kuens, das mit Fabian Gruber (im Vorjahr 21 Tore in der Landesliga) und Daniel Bernard (Obermais) zwei Hochkaräter ins Passeiertal lockte. Aber auch Kastelbell Tschars (mit Alessandro Finanzi, Domenico Narda, Vincenzo Folino) oder Nals (mit Alex Sincich und Alex Scavazza) muss man auf der Rechnung haben.
Im Abstiegskampf ist Aldein Petersberg wohl am akutesten gefährdet: Der Aufsteiger tritt das Abenteuer 1. Amateurliga ohne namhafte Verstärkungen an. Mals durchlebte im Sommer einen Umbruch, musste viele Spieler ziehen lassen und zählt ebenfalls zu den Abstiegskandidaten, aber auch die Ligatauglichkeit von Schluderns wird ab 30. August auf eine harte Probe gestellt.
Die Fußballer von Aufsteiger Aldein Petersberg im Höhenflug: Zur Einstimmung auf die Premierensaison in der 1. Amateurliga ging’s auf den Hausberg, das Weißhorn.
Gruppe B
Keine Zweifel: Der Weg zum Meistertitel führt in der Gruppe B nur über Vahrn. Mit den Verpflichtungen von Thomas Ritsch, Mirco Schrott (beide SSV Brixen) und Philipp Hilpold (Albeins) bekam das Team von Trainer Josef Tratter einen Qualitätsschub, dem andere Mannschaften nicht das Wasser reichen können. Da ein Meistertitel aber auch mit zahlreichen Einkäufen nicht planbar ist, haben mehrere Teams Außenseiterchancen. Beispiel Bruneck: Mit Alex Niederkofler und Stefan Oberheinricher wurden zwei erfahrene Landesliga-Spieler von Stegen geholt.
1. Amateurliga 2015/2016
Reischach und Freienfeld werden wie in den letzten Jahren in Lauerstellung sein und die Großen ärgern, genauso wie Absteiger Pichl Gsies. Ebenfalls für eine Überraschung gut ist Schabs, das mit Felix Goller (Klausen), Kevin Holzner (Natz) und Michael Rottensteiner (ehemals SSV Brixen) drei starke Akteure verpflichtete.
Nach unten hin müssen sich besonders die Aufsteiger Taufers und Pfalzen orientieren – aber auch für Steinhaus wird die Luft eng, nachdem das Team bereits in der Vorsaison abgestiegen wäre, auf Verbandswege aber zurückgeholt wurde.
Schluderns
H. = Hinrunde
R. = Rückrunde
Gsies)
Das wird ganz spannend
Anstatt wie üblich drei Kreise mit je zwölf Mannschaften zu bilden, finden sich in Gruppe A der 2. Amateurliga nur elf Teams.
DerGrund ist schnell erklärt: Der FC Gries schrieb sich nicht mehr ein, Oberau und Juventus Club fusionierten und aus der 3. Amateurliga lagen zu wenig Anfragen vor, im Falle eines frei werdenden Platzes zurückgeholt zu werden. Entsprechend enttäuscht war auch FIGC-Präsident Karl Rungger: „Was sollten wir machen? Wir müssen uns an die schriftlichen Vorgaben halten. Mir passt es selbst am wenigsten, dass in einer Gruppe nur elf Teams mitspielen.“
Gruppe A
Dass genau die Gruppe A mit nur elf Teams ausgetragen wird, sorgte für verständlichen Unmut.
Dabei gibt es einen großen Titelfavoriten: Plaus rüstete im Sommer erneut stark auf. Die Burggräfler kommen an der Favoritenrolle nicht vorbei, müssen aber unter Beweis stellen, dass sie auch eine Mannschaft sind. Neben einem neuen Trainer (Spielertrainer Patrick Fliri kam aus Naturns), wurden etliche neue Spieler verpflichtet. Duellieren wird sich Plaus mit Frangart (Ex-EppanTrainer Christian Scherer bringt neuen Schwung mit) und Meran (mit einigen Spielern von Bozen 96 und Massimo Bertinato auf der Trainerbank). Schenna (mit den Ex-Obermaisern Andreas Pircher und Michael Eder) könnte mit der launischen SG Laatsch Taufers (mit den Ex-Malsern Simon Paulmichl und Gregor Fliri) die Überraschungsmannschaft werden.
Weil es nur einen Absteiger gibt, dürfte der Kampf gegen den Strich weniger dramatisch verlaufen als üblich.
Gruppe B
Auch hier startet eine Mannschaft aus der Poleposition: Haslach. Der Kader von Neu-Trainer Alessandro Puppin
wurde mit Oliver Gasser, Arno Brancalion (beide Neugries) und Nicolò Laratta (Bozen 96) aufgehübscht und will nach Jahren der Enttäuschung heuer den großen Coup landen. Einfach wird das aber nicht, denn auch Ritten (mit Torhüter Juri Osti), Absteiger Klausen (mit Alexander Profanter kam ein Topstürmer) und Feldthurns (sie verspielten den Meistertitel im Vorjahr leichtfertig) schielen nach oben. Zu den Abstiegskandidaten zählen die Aufsteiger Jenesien und Eggental, Montan und der als Ergänzung aus der 3. Amateurliga geholte Oberau Juventus Club.
Gruppe C
Pfalzen und Taufers sind aufgestiegen, der Dritte Feldthurns spielt in Gruppe B. Ist der Vorjahresvierte Welschellen also logischer Meisterschaftsfavorit? Wohl kaum. Die Gadertaler sind zwar eingespielt und haben eine starke Defensive, allerdings geht das zu Lasten der Torgefährlichkeit. Dennoch ist auch unter den Konkurrenten kein richtiger Titelanwärter zu erkennen. Am ehesten haben der rundumerneuerte Absteiger Vintl (mit Hannes Oberhofer von Mühlbach Rodeneck Vals) und St. Lorenzen das Potenzial für ganz oben.
Spannend wird sein, wie sich das junge Terenten präsentiert. Nur mit Glück konnten sie im Vorjahr den „nachunten-Durchmarsch“ von der 1. in die 3. Amateurliga vermeiden. Auch Ridnauntal (im Vorjahr in Gruppe B) muss sich nach einem schwachen Jahr und dem daraus resultierenden Fast-Abstieg erholen.
2. Amateurliga 2015/2016
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Auswahl Ridnauntal (Stange)
Franzensfeste (Mühlbach)
(H. Laatsch, R. Taufers i. M.) Laatsch Taufers
Algund
Girlan (Rungghof) Frangart (Rungghof) Plaus
Tirol
Laas Prad
H. = Hinrunde
R. = Rückrunde
Schenna Meran (Combistadion)
Ulten (St. Walburg)
Ritten (Klobenstein)
Leifers Branzoll
-Infografik: Ch. Staffler
Feldthurns Klausen Terenten
St. Lorenzen Welschellen
Barbian Villanders
Montan Jenesien
Gais
Olang Vintl
Eggental (H. Welschnofen R. Deutschnofen)
Rasen Antholz Taisten Welsberg
Mareo (St. Vigil in Enneberg)
Teis Villnöß (H. St. Peter, R. Teis) Steinegg Gröden (St. Christina)
Haslach (Pfarrhof) Oberau Juventus Club (Pfarrhof)
Ein klarer Favorit, zwei neue Vereine und viele Fragezeichen
Wie im Vorjahr tummeln sich in der niedersten Amateur-Spielklasse 36 Mannschaften – darunter sind mit Real Atlas Bozen und St. Georgen Junior auch zwei neue Klubs.
Favoriten sind in den Gruppen B und C nur schwer auszumachen, dafür führt der Meistertitel in der Gruppe A nur über einen Verein: Den FC Oberland aus St. Valentin auf der Haide.
Gruppe A
Der Vinschger- und Burggräfler-Kreis hat einen klaren Favoriten: Den FC Oberland. Und das nicht nur wegen seines Trainers Jakob Moriggl. Der Europeada-Sieger von 2012 geht in seine zweite Saison als Verantwortlicher. Anders als im Vorjahr, in dem er wegen einer schweren Knöchelverletzung lange außer Gefecht war, will er heuer wieder im Mittelfeld die Fäden ziehen. Dazu gesellen sich mit Martin Patscheider und Manuel Sandbichler zwei weitere erfahrene Akteure. Sie führen eine blutjunge, extrem erfolgshungrige Mannschaft an.
Weitere Favoriten auf den Titel sind Mölten Vöran – in der letzten Saison in den Aufstiegs-Entscheidungsspielen gescheitert – und Olimpia Meran. Die Meraner legen ihr Hauptaugenmerk zwar auf die Jugendarbeit, sind aber mittlerweile auch so weit, dass sie mit der Kampfmannschaft den nächsten Schritt – sprich den Sprung in die 2. Amateurliga – anpeilen können.
Gruppe B
Diese zweigeteilte Gruppe – sechs Mannschaften kommen aus dem Raum Bozen und Unterland, der Rest aus dem Eisack- und Wipptal – lebt nicht nur von weiten Autofahrten, sondern von völliger Ungewissheit. Favoriten auszumachen, erscheint hier besonders schwer. Aber Sterzing, der
FC Rentsch, Unterland Berg und die junge Mannschaft aus Aicha haben auf dem Papier einiges mehr zu bieten als die unmittelbare Konkurrenz. Gespannt sein darf man auf das Abschneiden von Real Atlas Bozen. Der neugegründete Verein unter der Leitung des ehemaligen Bozen 96- und Bozner BodenSpielers Amine Khazari wird zumindest in technischer Hinsicht das Maß aller Dinge sein. Wie es in puncto Disziplin aussieht, wird die Zukunft weisen.
Gruppe C
Die zweite neue Mannschaft in der 3. Amateurliga spielt in der Pusterer Gruppe, und zwar St. Georgen Junior. Mit Junior hat die Mannschaft aber wenig gemeinsam, handelt es sich dabei nämlich nicht um die Nachwuchsakteure des Oberligisten St. Georgen, die in der Kampfmannschaft keinen Platz finden. Vielmehr ist es eine Truppe von Studenten, reaktivierten Akteuren und solchen, die zuletzt vermehrt Eishockey spielten und jetzt wieder dem runden Leder nachjagen. Als Trainer fungieren mit Elli Steinhauser und Stefan Putzer
3. Amateurliga 2015/2016
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Florian Tauber (rechts), zuletzt bei Natz, spielt nun für Raas (Gruppe C).
zwei bekannte Gesichter der Amateurfußball-Szene, angeführt wird die Mannschaft von Bernd Mutschlechner und Matthias Brugger.
Gut möglich, dass St. Georgen Junior auf Anhieb ins Rennen um den Titel eingreifen kann. Favoriten sind mit Absteiger Dietenheim Aufhofen und dem Vorjahresdritten Wengen/La Val sowie Sexten aber andere.
Gossensaß (H. P ersch, R. Gossensaß)
Oberland (St. Valentin)
Kortsch Eyrs
Sterzing
Prettau Mühlwald
Wiesen
H. = Hinrunde
R. = Rückrunde
Goldrain Morter
Olimpia Meran (Combistadion)
Andrian St. Pankraz
Völlan Laugen Tisens
-Infografik: Ch. Staffler
Neustift (Vahrn)
Aicha Raas
Tscherms Marling Burgstall Mölten Vöran (Vöran)
Lüsen
Percha Dietenheim Aufhofen
Laag
Helm Vierschach
St. Georgen Junior Niederdorf
Unterland Berg (Truden)
Gsieser Tal (Pichl Gsies) La Val (Wengen)
Sexten
Val Badia (St. Martin/ ab Oktober Stern/La Ila)
Excelsior La Strada (Reschenplatz A) Rentsch (Pfarrhof) Real Atlas (Reschenplatz A)
CF Südtirol: Neuer Anlauf in der höchsten Liga
Den Fans des CF Südtirol Damen dürften die Erinnerungen an die letzte Serie-A-Saison 2010/11 Kopfschmerzen bereiten. Nur allzu gut verständlich, immerhin wurde der Abstieg der CFS-Damen damals erst am allerletzten Spieltag besiegelt. Ein äußerst bitteres Ereignis auch deshalb, weil es die erste und bislang einzige Saison in der höchsten Damen-Fußball-Liga Italiens für den CF Südtirol war.
Nun, vier Jahre später, wagen Tonelli & Co. einen neuerlichen Versuch in der höchsten Spielklasse. Möglich wurde dies durch eine überragende Serie-B-Saison 2014/15, die sie mit sieben Punkten Vorsprung vor Valpolicella gewannen. Im Gegensatz dazu verpasste Unterland Damen den Klassenerhalt knapp, während sich der SSV Brixen OBI zwar rettete, aus vereinsinternen Gründen auf eine erneute Serie-B-Teilnahme aber verzichtete und
Meisterspielerinnen mit Pressesprecher von links: Desirèe Righi, Martina Menegoni, Alessandra Tonelli, Peter Perez und Irene Ferrari werden auch in der Serie A der Damen mit von der Partie sein.
nun in der Serie C einen neuen Anlauf nimmt.
Der letztjährige Meisterkader beim CF Südtirol gleicht rund fünf Wochen vor Saisonbeginn noch immer einer Baustelle. Bislang wurde er nur minimal verändert, dafür gab es auf der Trainerbank eine große Erneuerung. Antonio Alberti verließ in der Sommerpause den Verein, seinen Platz an der Seitenlinie nimmt mit Klaus Schuster ein Südtiroler Trainer-Urgestein ein. Schuster will der Mannschaft – sie ist seit zwei Wochen im Training – auch gleich seine Handschrift aufdrücken und die technisch starken Gegnerinnen durch ein körperbetontes und laufintensives Spiel früh in Bredouille bringen. Gegen wen der CF Südtirol letzten Endes aber alles spielt, stand bei Redaktionsschluss noch in den Sternen. Die Meisterschaft startet aller Voraussicht nach Anfang Oktober.
Stärken: Das Team ist eingespielt; die Mischung aus Routiniers (Tonelli, Vivirito, Ferrari) und „jungen Wilden“ (Pasqualini, Caser) stimmt; Klaus Schuster ist ein ausgewiefter Taktiker; die Euphorie nach dem Aufstieg ist bei den Spielerinnen riesengroß.
Schwächen: Mit Renate Kienzl verlor die Mannschaft eine prägende Leitfigur, die besonders als Persönlichkeit nicht ersetzt werden kann; der Sprung von der Serie B in die höchste Spielklasse ist sehr groß, einige Spielerinnen werden noch Zeit benötigen, um sich anzupassen.
Prognosen
Angesichts der Tatsache, dass weder Gegner noch der Kader des CF Südtirol
Ein erfahrener Trainer für ein ehrgeiziges Projekt: Klaus Schuster ist der neue Übungsleiter beim CF Südtirol Damen.
CF Südtirol
Pos.
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Stefania Dalla Giacoma
Alessandra Tonelli
Martina Brunello 1997
Klaus Schuster (neu)
Meo Mangialardi (Co-Trainer)
feststehen, sind Prognosen schwierig. Da die Meistermannschaft weitgehend gleichgeblieben ist und zudem noch zwei, drei verheißungsvolle Spielerinnen zum CFS stoßen könnten, dürfte der Klassenerhalt ein realistisches Ziel sein.
INFO
CF Südtirol Damen – Heimspielplatz: Leifers Galizien A (immer samstags)
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KIA Cee`d SW:
Geht es Ihnen in erster Linie um viel Platz und Variabilitct?
Dann ist der Kia cee‘d Sportswagon die richtige Wahl. [berzeugen Sie sich selbst vom Topdesign, der erstklassigen Verarbeitung und den modernsten Technologien. Designt in Deutschland und produziert im hochmodernen Kia-Werk in der Slowakei.
KIA Sportage:
Der Kia Sportage steht gern im Rampenlicht – denn wo er auftritt, ist er der Star. Mit seiner perfekten Kombination von Vielseitigkeit und Stil ist er eine Klasse f{r sich.
Mit dem agilen Fahrverhalten eines Kompaktwagens und der Souvercnitct eines SUV verbindet der Kia Sportage das Beste aus zwei Welten.
KIA Rio:
Das dynamische Steilheckmodell ist nicht nur ein echter Blickfang, sondern hat noch vieles mehr zu bieten: ein f{r diese Klasse ungewuhnlich hohes Komfort- und Ausstattungsniveau und modernste Sicherheitsmerkmale, niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte und nat{rlich die einzigartige 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie!
KIA Cee`d:
Der Kia cee‘d zeigt im Design die typischen Merkmale eines Sportcouphs – bietet dabei aber die praktischen Vorteile und die Gercumigkeit eines F{nft{rers.
Diese wirklich reizvolle Kombination verdanken wir unserem preisgekrunten Designteam um Chefdesigner Peter Schreyer.
KIA Soul:
Der Kia Soul ist ein echtes Kultauto. Erfrischend anders, ein starker Charakter mit Ecken und Kanten. Ein Typ, nach dem man sich umdreht.
Die zweite Generation des Kia Soul tritt noch kraftvoller auf, zeigt au^en wie innen ein sportliches Styling, verf{gt {ber neueste Technologien und bietet ein intensives Fahrerlebnis.
KIA Sorento:
Der neue Kia Sorento eruffnet ein spannendes neues Kapitel f{r den Genuss eines SUVs. Ganz gleich, ob Sie sich f{r den eleganten 5-Sitzer oder den besonders gercumigen 7-Sitzer entscheiden, Sie werden jede Fahrt genie^en. Das atemberaubende Design und die bahnbrechenden Technologien sind Bestandteile eines Ziels: jede Fahrt so aufregend wie muglich zu gestalten.
FAMILY-LIKE CARE
Wir bei KIA lieben unsere Fahrzeuge. Jedes Einzelne davon ist ein Mitglied unserer Familie. Und was man liebt, muss man besch{tzen. Ihr Wohl und das Wohl Ihres Fahrzeugs stehen f{r uns an erster Stelle. Deshalb haben alle unsere Produkte eine 7-Jahres-Herstellergarantie*. Das gibt es nur bei KIA.
Garantiebeschrcnkungen*
www.kia.com
*Garantie 7 Jahre/150.000 km ausgenommen Teile und/oder Komponenten mit einer nat{rlich begrenzten Lebensdauer wie: Batterie (2 Jahre), Audio-, Entertainment- und Navigationssystem (3 Jahre), Dekor (2 Jahre). Details, Beschrcnkungen und Bedingungen unter www.kia.com oder bei den Vertragshcndlern. Kraftstoffverbrauch kombiniert (lx100 km) Venga von 4,3 bis 8,5 - Carens von 5,2 bis 7,1. CO2-Emissionen (g/km) Venga von 114 bis 140 - Carens von 124 bis 164. Symbolfotos.