












FC Südtirol






Neues Team „made in Südtirol“

Oberliga

Südtiroler Dominanz hält an Landesliga
Ein Favorit, viele Außenseiter



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FC Südtirol






Neues Team „made in Südtirol“

Oberliga

Südtiroler Dominanz hält an Landesliga
Ein Favorit, viele Außenseiter






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2014/15










Inhaltsverzeichnis
Aktuell
04 FC Südtirol
08 Alles über die Oberliga
20 Alles über die Landesliga
39 Die 1. Amateurliga
40 Die 2. Amateurliga
41 Die 3. Amateurliga
42 Damenfußball
Service
19 Manna Italia, Andrian
23 Rasenfix, Andrian
31 Sportbau, Bozen
43 Hotel Schneeberg, Ridnaun

Zum Herausnehmen



Alle Spielkalender 2014/15



Auch heuer haben alle fußballbegeisterten Südtiroler auf dem Internetportal www.fubas.it die Möglichkeit, alle Spielstände des FC Südtirol, der Oberliga, der Landesliga, sowie der 1., 2. und 3. Amateurliga in Echtzeit in Erfahrung zu bringen. Mit Live-Resultaten, Live-Tabellen und allen Torschützen verpassen Sie kein Ereignis in Fußball-Südtirol. Neu in diesem Jahr: Alle Statistiken aller Teams und die Ergebnisse der VSS-Freizeitmeisterschaften! Weitere Infos gibt es auf Seite 3 im beiliegenden Spielkalender und auf der mobilen Website www.fubas.it. Möglich ist das Ganze dank der vielen FubasReporter vor Ort und der Unterstützung der Firma duka.
Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer
Produktion: Magdalena Pöder, Anna Weifner | Redaktion: Thomas Debelyak, Christian Staffler, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination) | Statistiken: Walter Morandel
Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer
Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos: Max Pattis, Franz Griessmair, Dieter Runggaldier, Reinhold Eheim, Robert Perathoner, Markus Dorn, Erich Innerbichler, Marco Pasquazzo, Thomas Eschgfäller, Christian Staffler, DLife, Dolomiten-Archiv | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan | Grafik/Layout: Georg Hochkofler Infografiken: Christian Staffler, Michal Lemanski
Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesiagruppe.com
Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe
Druckauflage: 50.000 Stück
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 25. August

Respekt vor den „Machern“ des FC Südtirol! Im Vorjahr noch kritisiert, weil der FCS mit Hannes Kiem und Hannes Fink nur zwei einheimische Spieler in seinen Reihen hatte, folgte in diesem Sommer die Kehrtwende: Sechs Südtiroler gehören jenem Kader an, der den erneuten Angriff Richtung Serie B starten wird. Vielleicht sind Südtirols Fußballer nicht immer die elegantesten, vielleicht auch nicht die schönsten – aber was Einsatz und Kampfgeist anbelangt, davon können sich viele etwas abschneiden! Vor allem viele Möchtegern-Superstars aus dem Süden, die uns regelmäßig mit ihrer Präsenz „bereichern“. Wohin einen der Fleiß und Willen bringen kann, lebt beim FC Südtirol ein Mann schulmäßig vor: Vorstandsmitglied Hans Krapf hat vor Jahrzehnten selbst als Spieler, Platzwart, Jugendtrainer und -betreuer, Kassier, Präsident und im Bedarfsfall auch als Linienrichter in seinem Heimatdorf Klausen seinen Mann gestanden. Sein Motto war immer: „Wer bei einem Verein ist, muss alles können.“ Damit ist alles gesagt: Der Sport und speziell der Fußball als Lebensschule – eine bessere Freizeitbeschäftigung für Spieler wie Funktionäre und Helfer im Hintergrund gibt es nicht.
Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“


Alle unsere Veranstaltungen finden sie unter www.braugartenforst.com




































Durchgehend warme Küche bis 22.30 Uhr Geöffnet von Mitte April bis Ende September von 10.00 - 24.00
Unsere Veranstaltungen: SONNTAGS im Mai und September Nachmittagskonzerte mit Tiroler Musik-Böhmischen DONNERSTAGS von Ende Mai bis Anfang September Dämmerschoppen mit Live Musik











Manuel Fischnaller und Michael Cia im Angriff, dahinter Hannes Fink, Kapitän Hannes Kiem als Abwehrchef, Fabian Tait und Gabriel Brugger Gewehr bei Fuß. Auf der Jagd nach dem Serie-B-Traum setzt der FC Südtirol auf echte Südtirol-Power. Der neue FCS „made in Südtirol“ will die Herzen der heimischen FußballFans im Sturm erobern und eine neue Begeisterung entfachen. Südtirol soll seinen FCS lieben.
Der FC Südtirol hat die beste Saison seiner Vereinsgeschichte hinter sich. Erst im Finale nach zwei hart umkämpften Spielen gegen Pro Vercelli musste der Traum von der Serie B
begraben werden – vorerst. Denn das Ziel des einzigen Proficlubs Südtirols bleibt der Aufstieg in die zweithöchste italienische Spielklasse. Früher oder später wird der FCS in der Serie B spielen – davon ist man im weiß-roten Clubhaus überzeugt. Es ist eine Frage der Zeit. Im maroden italienischen Fußball steht der FC Südtirol auf gesunden Beinen, gilt als Vorzeigeverein im ganzen Stiefelstaat.
Seit seinem Aufstieg in die dritte Liga 2010 konnte sich der FCS Jahr für Jahr kontinuierlich verbessern. Die ehemalige Serie C2 oder 2. Division gibt es nun nicht mehr, diese Spielklasse wurde eliminiert. Hinter der neu geschaffenen Lega Pro mit 60 Teams, aufgeteilt in drei Gruppen,
endet der Profifußball, steht die Serie D. Der Tabellenletzte darf sich in den Amateurbereich verabschieden, zwei weitere Absteiger werden im Play-out zwischen dem Liga-16. und -19. sowie -17. und -18. ermittelt.
Doch nicht nach hinten will sich der FC Südtirol orientieren. Für den FCS zählt in der Gruppe A nur der Aufstiegskampf, der sich ganz anders als noch im Vorjahr präsentiert. Nach 38 Spieltagen – acht mehr als in der letzten Saison – steht der Meister als erster Aufsteiger fest. Dahinter schaffen nur der Tabellen-Zweite und -Dritte fix den Play-off-Einzug und kämpfen dann mit den Zweiten und Dritten der anderen Gruppen sowie den zwei besten Gruppen-Vierten um
das einzig noch verbliebene SerieB-Ticket – eine Herkulesaufgabe.
Neu in der Lega Pro sind auch die Spieltermine, die jeweils drei Wochen vorher bekanntgegeben werden. Ein Spieltag erstreckt sich von Freitag bis Montag mit Anstoßzeiten, die über den gesamten Tag verteilt sind. So findet am Sonntag bereits um 11 Uhr ein Spiel statt, weitere Partien folgen ab 12.30 Uhr.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Riccardo Melgrati (Como), Mirco Miori (Jugend Atalanta), Francesco Bertinetti, Andrea Ientile (beide Jugend Torino), Gabriel Brugger (Mezzocorona), Sebastian Mladen (Olhanense/Portugal), Davide Pacifico (Jugend Milan), Luca Bertoni (Carpi), Alessandro Campo (Cremonese), Luca Mazzitelli (Jugend Roma), Fabian Tait (Marano), Luigi Canotto (Sorrento), Matteo Chinellato (Cosenza), Michael Cia (Pisa), Manuel Fischnaller (Reggina), Manuel Marras (Savona), Davide

Einer der besten Linksverteidiger der Lega Pro: Marco Martin (links) im Zweikampf mit Emil Hallfredsson vom Serie-A-Ligisten Hellas Verona.
Cremonini, Lorenzo Melchiori (beide eigene Jugend).
Abgänge: Alex Pederzoli, Davide Facchin (beide Pavia), Alessandro Bassoli (Cremonese), Mattia Minesso, Daniel Cappelletti (beide Cittadella), Francesco Vassallo (Pistoiese), Simone Corazza, Andrea Peverelli, Enrico Tonozzi (alle Novara), Simone Dell’Agnello (Barletta), Gianluca



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Turchetta (Matera), Luca Veratti (Spal), Alessandro Micai (Bari), Pierluigi Bastone (Pergolettese), Mohamed Traoré (Santarcangelo), Riccardo Cocuzza (Renate).
Stärken & Schwächen
Stärken: In der Offensive muss der FCS keinen Vergleich scheuen. Manuel Fischnaller hat das Zeug
Das ganze Fahrvergnügen eines Golf, verbunden mit dem Platzangebot eines Sportsvan.
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Spielte in der vergangenen Saison beim SC Olhanense in der höchsten Liga Portugals: Abwehrspieler Sebastian Mladen (links).

zum Torschützenkönig der Liga, ist in der Lega Pro ein absoluter Ausnahmespieler. Wenn ihm klar wird, dass es besser ist, in der dritten Liga 15 Tore zu schießen als in der Serie B die zweite Geige zu spielen, dann kann er der Star dieser Meisterschaft werden. In „Fisch“ schlummert ein enormes Potenzial, das er zu Hause bei seinem FCS voll ausschöpfen kann. Der Weg zurück in die Serie B ist für den Angreifer aus Signat vorgezeichnet, doch was gibt es Schöneres, als einheimischer Spieler mit dem FC Südtirol sich diesen Wunsch zu erfüllen? Selbiges gilt für Michael Cia, der in seiner Jugend als noch größeres Talent gepriesen wurde. Auch er
kann beim FCS nach durchwachsenen Jahren neu durchstarten und seiner Karriere eine entscheidende Wende geben. Mit Fischnaller, Cia und Rückkehrer Alessandro Campo hat der FCS eine Offensivabteilung, die an Genialität und Spielwitz in dieser Liga kaum zu übertreffen ist. Simone Branca, Hannes Fink und Alessandro Furlan im Mittelfeld sowie Hannes Kiem und Marco Martin in der Abwehr, haben bereits gezeigt, dass sie in der Lega Pro absolute Leistungsträger sind. Mittelfeldspieler Luca Mazzitelli wird als Riesentalent gehandelt. Was Luca Bertoni drauf hat, wissen die FCS-Fans aus der vorletzten Saison. Sein Beiname „kleiner Pirlo“ verrät
Die Spieltermine in der Lega Pro
Freitag: 19.30 Uhr (1 Spiel), 20.45 Uhr (1 Spiel)
Samstag: 14.30 Uhr (3 Spiele), 15 Uhr (3 Spiele), 16 Uhr (3 Spiele), 17 Uhr (3 Spiele), 19.30 Uhr (2 Spiele)
Sonntag: 11 Uhr (1 Spiel), 12.30 Uhr (2 Spiele), 14.30 Uhr (4 Spiele) 16 Uhr (3 Spiele), 18 Uhr (3 Spiele)
Montag: 20.45 Uhr (1 Spiel)
Alle Spiele werden live im Internet auf www.sportube.tv gezeigt. RaiSport überträgt das Freitag-Spiel um 20.45 Uhr.
eigentlich alles. Der rumänische Abwehrspieler Sebastian Mladen stammt aus der höchsten Liga Portugals. Mit der Vertragsverlängerung von Trainer Claudio Rastelli sorgte der FCS für Kontinuität, Sportdirektor Luca Piazzi und der Coach harmonieren.
Monza
Albinole e Giana Erminio (Gorgonzola)
FC Südtirol
Bozen
Lumezzane Como
Pro Patria (Busto Arsizio)
Renate (Meda)
Novara
Pavia
Cremonese
PIEMONT LOMBARDEI

SÜDTIROL
Trient Belluno
TRENTINO
Feralpisaló (Saló)
Mantova
Mantua Cremona
Alessandria Mailand Turin Verona Genua
Sassari

-Infografik: Ch. Staffler/M. Lemanski

FRIAUL
Pordenone
Bassano Virtus (Bassano del Grappa)

VENETIEN
Venedig


Unione Venezia
Vicenza Real Vicenza

Fabian Tait (FC Südtirol) Torres





Foto: M. Pattis
Claudio Rastelli (bestätigt) Alberto Nabiuzzi (Co-Trainer)
Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)
Schwächen: Nach der starken, aber ungekrönten Saison im Vorjahr haben wichtige Stützen den Verein verlassen. Trainer Claudio Rastelli muss seine Mannschaft auf zahlreichen Positionen umbauen. In der Abwehr sind Alessandro Bassoli und Daniel Cappelletti nicht mehr dabei. Die jungen Francesco Bertinetti, Andrea Ientile und Davide Pacifico müssen sich im Profifußball erst beweisen. Die Fähigkeiten von Luca Bertoni sind unbestritten, aber auch für ihn wird
es nicht einfach sein, einen charismatischen Mittelfeld-Regisseur wie Alex Pederzoli zu ersetzen.
Prognosen


Der FC Südtirol startet wie schon in der vergangenen Saison aus der zweiten Reihe. Die Top-Favoriten auf den Aufstieg in die Serie B sind andere Teams. Das bedeutet aber nicht, dass der FCS sich mit einer Nebenrolle zufrieden gibt. Die WeißRoten fühlen sich wohl als Außenseiter und wollen auch heuer wieder zum großen Protagonisten im Aufstiegskampf aufsteigen. Für den FCS spricht vor allem das ruhige Umfeld. Während bei den vermeintlichen Top-Clubs sofort Feuer unterm Dach ist, wenn es mal nicht so läuft, bleibt man beim FCS stets gelassen und überbrückt damit die schwierigen Zeiten. So meisterten die Weiß-Roten

Neuzugang im Angriff : Manuel Marras.
die letztjährigen Krisen und standen am Ende im Play-off-Finale. Der Aufstieg in die Serie B ist auch in diesem Jahr keine Utopie, sondern ein realistisches, wenn auch wieder sehr ambitioniertes Ziel.
FC Südtirol
Trainer Claudio Rastelli hat im Sommer seinen Vertrag beim FC Südtirol um zwei Jahre verlängert.



Heimspielplatz: Drususstadion Bozen, Trieststraße Cadornastraße 9b | 39100 Bozen info@fc-suedtirol.com www.fc-suedtirol.com




























































Mori (2014), Dro (2013) und Fersina Pergine (2012) hießen die letzten drei Oberligameister. Die Südtiroler Klubs hielten sich im Titelrennen seit dem Meisterschaftsgewinn von St. Georgen (2011) vornehm zurück. Ob wegen des Riesensprungs und der damit verbundenen strukturellen Probleme in der Serie D gewollt oder ungewollt, sei dahingestellt.
Fakt ist, dass die Südtiroler Vereine zahlenmäßig in der Oberliga seit fast zehn Jahren den Ton angeben. Letztmals gab es 2005/06 mehr Trentiner Vereine (9) als Südtiroler (7). Seitdem war das Verhältnis zumindest ausgeglichen (8:8), und die letzten zwei Saisonen sowie im kommenden Fußballjahr ist es sogar Südtirol-lastig (10:6). Was lehrt uns das?
Die Oberliga ist für die besten Südtiroler Vereine hochbegehrt, der Abstiegskampf und ein bisschen mehr wird mit Herzblut angenommen. Aber aufsteigen,





um in der halbprofessionellen Serie D mitspielen? Das käme nur für die wenigsten einheimischen Klubs in Frage.
Die Favoriten
St. Georgen und Aufsteiger Virtus DB gehören zum insgesamt dreiköpfigen Favoritenkreis. Der Dritte im Bunde ist der Gejagte: Levico Terme geht nach Rang zwei im Vorjahr als Mannschaft, die es zu schlagen gilt, ins Rennen. Das Team aus dem Suganer Tal ist vollgespickt mit talentierten wie routinierten Ausnahmekönnern. St. Georgen muss zwar den Abgang von Jack Degasperi verkraften, hat aber mit der Verpflichtung von Ex-FC Südtirol-Profi Thomas Albanese für Aufsehen gesorgt und bringt mit einem qualitativ gutbesetzten Kader in allen Mannschaftsteilen alles mit, um sich ganz vorne festzusetzen. Den nominell besten Kader hat Aufsteiger Virtus DB. Es bleibt abzuwarten, wie lange der neue Trainer Roberto Cortese benötigt, die richtige Mixtur zu finden.
Der Bozner FC hat mit dem Sturmduo Bertoldi-Degasperi den besten Angriff der Liga, dieser Fakt wird aber nicht reichen, um ganz vorne mitzumischen. Dazu werden sich Tramin (nach Rang zwei im Vorjahr mit zwei jungen Torhütern), Brixen, Comano, Calciochiese und wohl auch Salurn jenseits von Gut und Böse ansiedeln.
Der Abstiegskampf
Wie seit 40 Jahren üblich, wird der Abstiegskampf das Sahnehäubchen einer spannenden Saison werden. Und wie immer wird die halbe Liga darin involviert sein, angefangen von den Aufsteigern St. Pauls und Lavis. Aber auch Serie D-Absteiger Fersina Pergine, Alense sowie Eppan, St. Martin und wegen einer enttäuschenden Rückrunde im Vorjahr auch Ahrntal, müssen vom ersten Spieltag an wissen, dass der Kampf „gegen den Strich“ oberste Priorität besitzt.





Ahrntal


Verein Jahre Spiele Punkte
1. Salurn 38 1132 1492







St. Martin i. P.


Meran












Bozen









Brixen (Jugendhort)







Bozner FC Virtus DB



St. Pauls (Rungghof)





Calciochiese (Storo)



Tramin



Lavis

Trient


Comano






-Infografik: Ch. Staffler


Salurn
Eppan (Rungghof)








Fersina (Pergine)

Levico Terme


Alense (Ala)


















2. Rovereto 23 690 1091
3. Mori S. Stefano 25 750 1042
4. Arco 24 712 1005
5. Tramin 24 712 1001
6. SSV Brixen 22 660 913
7. Alense 21 630 839



8. Rotaliana 21 624 835





Weiteste Distanz

9. Fersina 18 532 778
10. Condinese 18 534 702
11. St. Pauls 19 568 674
12. Passer Meran 12 356 670
13. AC Leifers 17 506 663
14. St. Martin i.P. 17 508 654
15. Bozen 96 13 390 606
23. Virtus DB 14 414 488


St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km
Weiteste Distanz in Südtirol
St. Johann i. Ahrntal – St. Martin i.P. 146 km
Kürzeste Distanz
Bozner FC – Virtus DB 100 m Gardasee
24. St. Georgen 10 300 451
29. SSV Bruneck 11 328 389
31. Naturns 11 330 337
32. Obermais 7 210 326
34. Eppan 8 240 296
36. FC Meran 7 210 264
38. Natz 8 240 257
39. Taufers 8 238 255
42. Ahrntal 6 180 252
Eine Saison voller Höhen (FastHerbstmeister) und Tiefen (15 Punkte in der Rückrunde) hat Ahrntal hinter sich. Dass es doch zu Rang sieben reichte, unterstreicht einmal mehr die Hartnäckigkeit dieser Mannschaft.
Die beachtliche Platzierung war kein Zufallsprodukt, denn die Ahrntaler sind seit sechs Oberligajahren ein Meister der Kontinuität. Ob das siebte Jahr das berühmt-berüchtigte verflixte wird?
Personell veränderten sich die „Teldra“ mit Ausnahme von Tramin jedenfalls so wenig wie keine andere Mannschaft.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Maximilian Hofer (Steinhaus), Manuel Zimmerhofer (Bozner FC), Elias Happacher, Stefan Abfalterer, Philipp Maurer, Simon Oberhollenzer, Dominik Kirchler, Benjamin Zimmerhofer (alle eigene Jugend). Abgänge: Jonas Unterkircher (Stegen), Jan Plaickner (Kiens), Thomas Mair (Arbeitsgründe), Florian Niederkofler (verletzungsbedingt), Patrick Kofler (CoTrainer), Stefan Huber (Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Begeisterung ist auch nach sechs Oberligajahren ungebrochen; Psenner ist ein unspektakulärer, aber sicherer Rückhalt im Tor; Heimstärke. Schwächen: Fällt einer der Leistungsträger aus, kann er nicht adäquat ersetzt werden; Angreifer Manuel Pipperger ist für viele Gegner eine „Feindfigur“.
Prognosen
Die kaum veränderte Mannschaft ist eingespielt – allein das ist ein oft unterschätzter Vorteil. Am Ende wird es wohl zum Klassenerhalt reichen. Voraussetzung ist, dass sich die Routiniers erneut am Riemen reißen und die jungen Spieler voll mitziehen.
SSV Ahrntal
Heimspielplatz: St. Martin im Ahrntal (Kunstrasen)
Ahrner Str. 35 | 39030 Luttach Ahrntal Tel. 348 80 84 768 info.wiesenhof@dnet.it www.ssv-ahrntal.com
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Ahrntaler Angriffspower: Franz Pittschieler, Lukas Aichner und Manuel Pipperger (von links).
Angriff
Trainer
Jürgen Großgasteiger (bestätigt)
Patrick Kofler (Co-Trainer)
Walter Hofer (Tormanntrainer)









Hinrunde flop, Rückrunde top. So lässt sich das Premierenjahr des Bozner FC in der Oberliga beschreiben. Ein derartiges Wechselbad der Gefühle will man bei den Hauptstädtern aber kein zweites Mal erleben.
Gerade deshalb landete die Vereinsführung mit der Verpflichtung von Joachim Degasperi den spektakulärsten Transfer der gesamten Liga. Andererseits haben einige Leistungsträger der letzten Saison den Klub verlassen. Zwar wird der Klassenerhalt als oberste Priorität ausgegeben, dank dem herausragenden Sturmduo Bertoldi-Degasperi (im Vorjahr gemeinsam 44 Tore) ist dies aber stark untertrieben.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Joachim Degasperi (St. Georgen), Daniel Ochner (Neumarkt), Mattia Pareti (Neugries), Francesco Bianco, Emanuele Bocchio, Michael Mair, Mattia Cannarsa, Simon Beccari, Manuel Lutterotti (alle eigene Jugend).
Abgänge: Hannes Fischnaller (St. Pauls), Mattia Laghi, Simone Nale (beide Virtus DB), Manuel Zimmerho-










fer (Ahrntal), Stefan Watschinger, Ivan Spoto (beide Arbeitsgründe), Peter Psenner (Studiengründe), Nicoló Laratta (Bozen 96).



Stärken & Schwächen

Stärken: Degasperi und Bertoldi sind das beste Sturmduo der Liga; solides Vereinsumfeld, das auch in schwierigen Zeiten Ruhe bewahrt; großes Selbstvertrauen nach dem spektakulären Klassenerhalt; Flavio Toccoli ist ein ausgewiefter Trainerfuchs. Schwächen: Die Abgänge der letztjährigen Leistungsträger wurden nur zum Teil gleichwertig ersetzt; im Mittelfeld fehlt es in der Breite an Qualität.
Prognosen
Allein das Duo Bertoldi-Degasperi ist Garant für mindestens 40 Tore. In der Breite fehlt es dem Kader jedoch an Qualität, sodass es für ganz vorne wohl nicht reichen wird. Mit dem Abstiegskampf hat der Bozner FC aber nichts zu tun.




































Emanuele Bocchio
Trainer Flavio Toccoli (bestätigt)
Lorenzo Vason (Co-Trainer)
Matteo Fabris (Tormanntrainer)
INFO
Bozner FC
Heimspielplatz: Talferplatz B Cadornastraße 9 | 39100 Bozen Tel. 0471 40 21 70 boznerfc@tiscali.it | www.boznerfc.it


Trotz Platz acht in der letzten Saison war die Enttäuschung groß beim SSV Brixen. Die Folge: Nach nur einem Jahr war nicht nur Trainer Stefan Gasser weg, auch zahlreiche Spieler verließen den Verein.
Für neuen Schwung soll Martin Wachtler sorgen. Er wurde von der Brixner Vereinsführung vom erfolgreichen Juniorentrainer zum Chefcoach der ersten Mannschaft befördert.
Zudem soll Cesare Scaratti das seit Jahren anhaltende Knipserproblem lösen. Dafür müssen die Brixner ohne ihr größtes Talent der Vergangenheit auskommen: Martin Ritsch spielt in Zukunft für St. Georgen. Sein Bruder Thomas wird nach einem Kreuzbandriss wohl die gesamte Saison verpassen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Simon Mair (Tramin), Cesare Scaratti (Meran), Lukas Obkir-

Davide
Lorenzi
cher (Junioren FC Südtirol), Luca Varoli (Klausen), Ivan Angerer, Marco Miuli, Hannes Villscheider, Samuel Schönegger, Ivan Giudici, Davide Dalcortivo, Lukas Niederwolfsgruber (alle eigene Jugend).
Abgänge: Martin Ritsch (St. Georgen), Philipp Knoflach (Plose), Simon Larcher (Milland), Johannes Seeber (Albeins), Hansjörg Mair (St. Pauls), Armin Mayr (Eppan), Thomas Ritsch (verletzungsbedingt).
Stärken & Schwächen
Stärken: große Erfahrung (Fäckl, Fiechter, Prossliner, Siller), gepaart mit jugendlicher Unbekümmertheit (Lorenzi, Priller, Nagler, Fanani); Vecchio-Scaratti-Lorenzi können zu einem herausragenden Sturmtrio heranwachsen; im Tor ist Simon Mair ein Garant.
Schwächen: Seit Jahren wird die Mannschaft den großen Erwartungen der Vereinsführung und des gewohnt kritischen Umfeldes nicht gerecht; Trainer Martin Wachtler steht als „Neuling“ vor einer großen Bewährungsprobe.
Prognosen
Mit den vorderen Tabellenplätzen wird es auch heuer nichts werden –nach hinten müssen die Domstädter ihren Blick aber auch nicht richten. Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel, das die Wachtler-Schützlinge problemlos erreichen werden.

T S C H E I N





Trainer
Martin Wachtler (neu)
Christian Mlakar (Co-Trainer)
Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)
INFO
SSV Brixen – Heimspielplatz: Sportzone Süd am Fischzuchtweg, Jugendhort (Kunstrasen)
Millander Au 10 | 39042 Brixen Tel. 340 089 4853
info@ssvbrixen.it | www.ssvbrixen.it







Dank einer tollen Aufholjagd in der Rückrunde (26 Punkte/Rang 4) holte Eppan zuletzt einen neunten Tabellenplatz. Das ist umso bemerkenswerter, da die Mannschaft viele langfristige Ausfälle zu verkraften hatte.
Und genau da unterscheiden sich die Überetscher von vielen anderen Teams: Anstatt zu jammern, legte Eppan kämpferisch und läuferisch noch einen Gang zu. Das muss auch heuer so sein, denn der Kader ist nicht besser geworden, dafür aber wesentlich unerfahrener – angefangen beim Trainer Max Nanni. Das langjährige Mittelfeld-Aushängeschild der Rot-Weißen hat im Vorjahr bei Kastelbell Tschars erste Trainererfahung gesammelt und bekommt nun in der Oberliga seine Bewährungschance.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Alessandro Colusso, Andrea Dal Castello (beide FC Südtirol Jugend), Nicolas Gilardi (Hall in Tirol), Armin Mayr (SSV Brixen), Luca Tirabosco, Dennis Dorfmann, Hannes Flor, Patrik Franceschini (alle eigene Jugend), Jakob Trafojer (Freizeitmannschaft).
Abgänge: Paul Romen, Mattia Spadina (beide Lana), Peter Romen (Frangart), Simon Kofler (Girlan), Francesco Viola (Neugries), Manuel Russo (Bozen 96), Daniele Bissaro, Davide Caruso (beide Leifers Branzoll), Ibraimi Chaibi (Bozner Boden), Daniele Virzì (Rotaliana),
David Meraner, Christian Vitroler (beide Freizeitmannschaft), Alex Rossi (Salurn), Ivano Ferrari (Lona Lases), Maximilian Bernard (Pause).
Stärken & Schwächen
Stärken: Iardino ist der beste Tormann der Liga; Abwehr-Boss Avancini der torgefährlichste Verteidiger (acht Tore im Vorjahr); Armin Mayr kann der lang gesuchte Spielgestalter sein; als extrem unbequemer Gegner in der gesamten Oberliga gefürchtet.
Schwächen: Nach vorne muss mehr passieren (34 Tore – zweitschlechteste Offensive im Vorjahr); Feltrin braucht nach einer schweren Verletzung noch Zeit, Shkelqim Lekiki kommt erst zur Rückrunde zurück.
Prognosen
Es wird sehr schwer für den FCE. Die Batterien vieler Schlüsselspieler werden nach jahrelangem Abnützungskampf nicht voller. Kommt die Offensive von Beginn weg auf Touren, wird Eppan erneut den Klassenerhalt schaffen. Ansonsten wird es eng.
FC Eppan
Heimspielplatz: Rungghof Girlan Wartlstr. 2 | 39057 Eppan Tel. 339 50 37 001 michaelwalcher@dnet.it www.afceppan.com
Pilates stärkt die Körpermitte – vor allem Rumpf und Rücken, mit dem Ziel richtiger Atmung und verbesserter Beweglichkeit (um schnelle Bewegung koordiniert auszuführen). Trainer und Spieler wie Jürgen Klinsmann oder David Beckham, diverse Skirennläufer oder Benjamin Kofler (Slackline)
schwören auf Pilates – eine Bewegungsform, die richtig gelehrt sein will. Ein wahres „Wunder-Instrument“ für ein vitales und kraftvolles Lebensgefühl. Das Verletzungsrisiko sowie Rückenleiden werden geringer! Pilates in Kombination mit Rückengymnastik sorgt auch optisch für einen attraktiven Körper.
Pilatestraining, Rückengymnastik & Rückenschule mit Dolores Larcher (CONI-Diplom)
Tel. 0471 665 834 | Mobil 347 490 02 26 | info@dolores-eppan.it
Ist nach einem Schien- und Wadenbeinbruch noch nicht ganz fit: Alex Feltrin.


Massimo Nanni (neu) Markus
(Co-Trainer) Walter Saffiotti (Tormanntrainer)

Mit einer stark umgekrempelten Mannschaft will Salurn seinen enttäuschenden zehnten Platz der Vorsaison vergessen machen.
Leicht wird es für den bestätigten
Trainer Marco Bertoncini nicht: Wie im Vorjahr muss er eine neue Einheit formen. Dass er dies kann, hat er vor Jahresfrist bewiesen, als er Salurn zum Herbstmeistertitel führte. Im Frühling folgte der Absturz auf Platz zehn.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Davide Ferrari (Villazzano), Daniele Stefania (Bozen 96), Paolo Nardin (Albiano), Tobias DipoliWieser (FC Südtirol Jugend), Luca Michelon (Lavis), Luca Bonazza (Alense), Manuele Giacomuzzi (St. Pauls), Daniele Stonfer (Alta Anaunia), Leo Facchin, Simon Cristofoletti, Thomas Montel, Riccardo Nicolussi, Daniele Pedot (alle eigene Jugend).
Abgänge: Walter Corradini (Weinstraße Süd), Matteo Pederzolli (Albiano), Matteo Tulipano, Mattia Laghi (beide Virtus DB), Dennis Casatta (Garibaldina), Massimiliano Waldner (Adige), Stefano Magelli, Marco Marzochella (beide Trient), Davide Paracampo (Mezzoco-
rona), Daniele Virzí, Alex Rossi (beide Rotaliana), Stefano Defranceso (Laag), Alex Tschurtschenthaler, Matteo Tava (beide Roveré della Luna), Matys Goller (Tramin), Carlo Spalore (schulische Gründe), Luca Fichera, Marco Ferrai (beide Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Trainer Marco Bertoncini ist ein beinharter Arbeiter, der konsequent seinen Weg geht; DalpiazBonazza-Giacomuzzi sind ein herausragendes Offensivtrio; jahrelange Oberliga-Erfahrung.
Schwächen: Tormann Walter Corradini fällt als Rückhalt weg; kleiner Kader.
Prognosen
Die Mannschaft hat Qualität. Harmoniert sie und kommt die Offensive in Fahrt, ist sogar ein Platz unter den ersten Fünf möglich.
SV Salurn
Heimspielplatz: Salurn
Battistiplatz 5 | 39040 Salurn
Tel. 349 19 20 900 salornocalcio@gmail.com www.salornocalcio.it

Der Trainer zeigt an, wie’s geht: Marco Bertoncini.
Marco Bertoncini (bestätigt)
Paolo Sartori (Co-Trainer)
Patrick Ziglio (Tormanntrainer)

























Das konnte man nicht erwarten: Dank eines Top-Kaders als einer der Favoriten gehandelt, musste St. Martin in Passeier in der letzten Saison bis zur letzten Sekunde um den Klassenerhalt in der Oberliga zittern.

Selbstüberschätzung, interne Unstimmigkeiten und Druck von innen wie von außen: Das alles hat in den Köpfen der Mannschaft übel mitgespielt. Heuer soll alles besser werden. Deshalb hat sich einiges geändert, angefangen beim Trainer: Roberto Cortese (er ersetzte in der Vorsaison nach nur zwei Spielen Paul Pircher) konnte dem lukrativen Angebot von Virtus DB nicht widerstehen und wurde durch Martin Saltuari ersetzt. Ihn erwartet als Spielertrainer eine ganz schwierige Aufgabe. Und das nicht nur wegen der Doppelbelastung, sondern weil er eine Mannschaft wieder in die Spur bringen muss, die fast alles mitbringt, was eine starke Fußballtruppe haben muss, nur eines nicht: Selbstvertrauen.
Zugänge & Abgänge




Zugänge: Andreas Gufler (Moos), Luca Baggio, Marco Baggio (beide Neugries),

Manuel Pirhofer (FC Südtirol Jugend), Thomas Raffl, Hannes Fiegl, Julian Öttl, Stephan Gufler, Kevin Larch, Manuel Kofler (alle eigene Jugend).
Abgänge: Benjamin Fontana, Valentin Brugger, Hansjörg Pixner (alle Moos), Theodor Pamer, Michael Eder (beide Obermais).
Stärken & Schwächen
Stärken: Trotz der letztjährigen Katastrophen-Saison und der zahlreichen Abgänge ist der Kader noch immer gut bestückt; der Großteil der Mannschaft ist im besten FußballerAlter; physische Stärke; starke Achse Platter-Hofer-Brugger-Lanthaler.
Schwächen: Die (wenigen) Jugendspieler haben noch kein Oberliga-Niveau; wenig Selbstvertrauen: Der Stachel nach der verkorksten Vorsaison sitzt tief; der neue Spielertrainer Martin Saltuari hat wenig Erfahrung und muss mit der
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
Doppelbelastung erst zurecht kommen; die Baggio-Zwillinge sind zwar spielerisch auf der Höhe, haben ihre Nerven aber nicht immer im Zaum.
Prognosen
Kann Spielertrainer Saltuari in einem gewohnt schwierigen Umfeld in Ruhe arbeiten und die Mannschaft langsam an alte Stärken besinnen, dann ist der Klassenerhalt drin. Ansonsten droht eine ähnliche Zittersaison wie im Vorjahr –nur mit einem anderen Ausgang.
INFO
SC St. Martin
Heimspielplatz: St. Martin in Passeier Prantacher Weg 1
39010 St. Martin in Passeier Tel. 348 33 41 715 info@sc-stmartin.it www.sc-stmartin.it
Nach einem Übergangsjahr mit dem sechsten Platz blickt man in St. Georgen wieder nach oben: Die Pusterer wollen vorne mitspielen.
Zwar verließ mit Joachim Degasperi (24 Tore) der Top-Ausnahmekönner den Verein, doch auch ohne ihn ist St. Georgen gut aufgestellt. Die Neuzugänge Patrick Pietersteiner, Martin Ritsch, Luca Chiarion und Thomas Albanese stehen für Qualität –ebenso wie Coach Patrizio Morini. Er absolviert ab Oktober den Profi-Fußballtrainer-Lehrgang höchsten Grades im Verbandszentrum von Coverciano.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Patrick Pietersteiner (Reischach), Damian Töchterle (FC Südtirol Jugend), Luca Chiarion (Delta Porto Tolle), Martin Ritsch (SSV Brixen), Thomas Albanese (Recanatese), Thomas Piffrader (Pichl Gsies), Thomas Treyer (reaktiviert), Michael Putzer, Andrè Negri (beide eigene Jugend).
Abgänge: Fabian Obrist (St. Pauls), Daniel Holzner (Lana), Joachim Degasperi (Bozner FC), Julian Torggler (Tramin), Berndt Mair (Trainer Kiens), Patrick Pasquazzo (Bozen 96), Alex Laner, Stefan Hilber (beide Stegen), Simon Neunhäuserer (Studiengründe), Joey Filippin (Ziel unbekannt).



Stärken & Schwächen
Stärken: Die Abwehr steht (nur 35 Gegentreffer im Vorjahr ) – und ist mit den neuen Torhütern Pietersteiner und Töchterle noch gefestigter; Ex-FC Südtirol-Stürmer Albanese ist eigentlich zu schade für diese Liga: Er ist für 20 Tore gut; viele starke Jugendspieler aus dem eigenen Nachwuchs; die Achse Pietersteiner-Althuber-SenonerRitsch-Albanese ist herausragend. Schwächen: Der Abgang von Degasperi ist nicht zu kompensieren; die Heimbilanz ist ausbaufähig (nur sechs Siege im Vorjahr); große Doppelbelastung für Trainer Morini durch den Fußballtrainer-Lehrgang.
Prognosen
Wenn Albanese ähnlich einschlägt wie im Vorjahr Degasperi und die Abwehr weiterhin so gut steht, dann spielt St. Georgen um den Titel mit. Der Kader hat die nötige Qualität für einen Spitzenplatz. Entscheidend ist, dass der Start gelingt.
SC St. Georgen
Heimspielplatz: St. Georgen Gremsenstr. 26 | 39031 St. Georgen Tel. 335 121 88 40 info@ascstgeorgen.it www.ascstgeorgen.it

Neuzugang Thomas Piffrader
Patrizio Morini (bestätigt)
Klaus Colz (Co-Trainer)
Silvio Somadossi (Tormanntrainer)






Vier Saisonen dauerte das „Fegefeuer“ in der Landesliga, ab sofort ist der FC St. Pauls wieder da, wo er zuvor schon 19 Saisonen lang war: In der Oberliga.
Die außergewöhnliche Landesligasaison mit dem krönenden Meistertitel ist abgehakt, ab sofort zählt nur noch die Gegenwart und Zukunft. Dass die Herausforderung eine große wird, weiß man im Überetsch. Zumal mit Manuel Schieder (Rücktritt) und Manuele Giacomuzzi (zu Salurn) zwei starke Spieler nicht mehr mit an Bord sind und Andrea Bovolenta mit einem Kreuzbandriss bis Anfang/Mitte der Rückrunde ausfällt. Damit geht den Paulsnern mit rund 40 Toren ein Großteil der letztjährigen offensiven Feuerkraft verloren. Mit Fabian Obrist, Hannes Fischnaller und Hansi Mair wurde hochkarätiger Ersatz geholt. Ob sie aber die gleichen Torjägerqualitäten besitzen, muss sich erst zeigen. Ebenfalls verpflichtet wurden zahlreiche Nachwuchskräfte, die allesamt die Chance erhalten, sich in der Oberliga zu beweisen. Wenn sie die extrem laufintensive Spielweise von Trainer Martin Klotzner schnell verinnerlichen, dürfte St. Pauls die Klasse
halten. Wenn nicht, dann droht ein Kampf um den Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Hansjörg Mair (SSV Brixen), Fabian Obrist (St. Georgen), Hannes Fischnaller (Bozner FC), Alex Lattanzio, Michael Gruber, Simon Dissertori (alle FC Südtirol Jugend), Daniele Zingale (Tirol), Christoph Vieider (eigene Jugend).
Abgänge: Manuel Schieder (Karriereende), Manuele Giacomuzzi (Salurn), Thomas Zanon (Leifers Branzoll), Daniel Delueg (Studiengründe).
Stärken & Schwächen
Stärken: Das Team ist der Star: Unter diesem Motto formte der letztjährige Meistertrainer Martin Klotzner eine schlagkräftige Truppe, die für jeden Gegner eine schwierig zu knackende Nuss sein kann; lauf- und konditionsstarke Mannschaft.
Schwächen: Mit Schieder, Giacomuzzi sowie dem verletzten Bovolenta fehlen der Mannschaft 40 Tore aus dem Vorjahr: Mair, Obrist, Lattanzio und Zingale müssen diese Torjägerqualitäten erst beweisen; der für Paulsner Verhältnisse große personelle Umbruch wird eine
(bestätigt)
Andrea Furlato (Co-Trainer)
Marco Pagliani (Tormanntrainer)
ungewöhnlich lange Eingewöhnungszeit mit sich bringen; die schweren Knieverletzungen von Bovolenta und Philipp Stein sind ein großes Handicap in dem nicht allzu großen Kader.
Prognosen
St. Pauls gehört zum großen Kreis derjenigen Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen werden. Stellt sich der Aufsteiger mentalitätsmäßig von der ersten Minute an auf den Kampf gegen den Abstieg ein, ist der Ligaerhalt drin.
INFO
FC St. Pauls Heimspielplatz: Rungghof/Girlan, St. Pauls (Kunstrasen)
Unterrainer Straße 36 39050 St. Pauls Eppan Tel. 335 82 59 269 info@fcpauls.com www.fcpauls.com

Ziel? Der Klassenerhalt. Klar, in Tramin stimmt man nach einer Wahnsinns-Saison (Platz zwei, nur einen Punkt hinter Meister Mori) leise Töne an. Die Verantwortlichen wissen, dass so eine Saison eine Ausnahme ist und nicht so schnell wiederholt werden kann.
Und: Mit Daniel Pfitscher hat der Top-Torjäger den Verein verlassen. Trotzdem, die Unterlandler haben auch in dieser Saison das Potenzial,

um zu überraschen und den Favoriten ein Bein zu stellen. Weil in der Ruhe bekanntlich die Kraft liegt, hielten sich die Transferaktivitäten extrem in Grenzen. Gespannt darf man auf die Tormannfrage sein. Rückhalt Simon Mair wechselte zum SSV Brixen, in Zukunft sollen es die 17- und 18-jährigen Christoph Dezini und Julian Torggler richten. Ein Versprechen für die Zukunft, aber auch ein Risiko.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Christoph Dezini (Mezzocorona Jugend), Julian Torggler (St. Georgen), Fabio Trevisan (Leifers Branzoll), Matys Goller (Salurn), Daniel Franzelin, Fabian Psenner (beide Neumarkt), Alex Frötscher, Simon Dissertori (beide eigene Jugend).
Abgänge: Simon Mair (SSV Brixen), Thomas Sepp, Alex Pircher (beide Frangart), Matthias Greif, Matthias Denardi (beide Neumarkt), Manuel Peer (Karriereende), Daniel Pfitscher (Studiengründe), Fabian Call (Kaltern).
Stärken & Schwächen
Stärken: Herausragende Achse Rellich-Greif-Elis Kaptina-Pichler; starkes Kollektiv; großes Selbstvertrauen; die „miar-sein-Traminer“Mentalität; Trainer Hugo Pomella

Pomella (bestätigt) Manuel Obrist (Co-Trainer) Stefano Bampi (Tormanntrainer)
passt mit seiner unaufgeregten Art wie kein Zweiter zu Tramin.
Schwächen: Der Abgang von TopStürmer Daniel Pfitscher (19 Tore) ist nicht zu kompensieren; das unerfahrene Torhüter-Duo muss sich erst bewähren; die sensationell starke letzte Saison könnte zu einer zu großen Erwartungshaltung verleiten.
Prognosen
Verläuft die Saison „normal“, erreicht Tramin eine Platzierung zwischen Rang fünf und zehn. Alles andere wäre eine Überraschung –positiv wie negativ.
INFO
SV Tramin
Heimspielplatz: Tramin
Kalterer-See-Str. 31 | 39040 Tramin Tel. 335 68 14 158 fußball@asvtramin.it www.asvtramin.it

Den Sprung in das regionale Oberhaus schaffte Virtus DB erst im letzten Moment (nach dem Sieg im Entscheidungsspiel gegen Obermais), lange dort aufhalten will sich der Bozner Traditionsklub aber nicht.
Virtus rüstete im Sommer stark auf, dazu kam mit Roberto Cortese (von St. Martin) ein Trainer mit einem großen Namen. Schon die Tatsache, dass mit Daniele Speziale, Thomas Frendo, Gianmaria Conci und Jonas Clementi vier Spieler im Vorjahr noch als Profis im Einsatz waren, unterstreicht die hohen Ambitionen der Bozner.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Thomas Frendo (Virtus Vecomp Verona), Matteo Tulipano (Salurn), Davide De Vito (Meran), Mattia Rella, Shon Scuttari (beide FC Südtirol Jugend), Gianmaria Conci, Jonas Clementi (beide Mezzocorona), Simone Nale, Mattia Laghi (beide Bozner FC), Michael Osti (Weinstraße Süd), Daniele Speziale (Aurora Seriate).
Abgänge: Demis Franzoso, Mario Pasquali, Federico Bertoli (alle Bozner Boden), Afrim Umer, Mario Masha, Ashan Saeed (alle Bozen 96), Davide Santachiara, Matteo Santoni (beide Neugries), Marco Zeni, Lorenzo Carosone, Janusch Garzisi (alle Ziel unbekannt).






Stärken & Schwächen


Stärken: Virtus ist auf allen Positionen doppelt stark besetzt: Qualitativ ist der Kader der beste der Oberliga; Frendo, Tulipano und Keeper Torcasio bilden in der Abwehr-Zentrale ein Bollwerk; in der Offensive hat Trainer Cortese die Qual der Wahl. Schwächen: Auch Virtus DB kann nur zu elft spielen: Einige Akteure werden sich mit Ersatzrollen begnügen müssen – das wird zu internen Spannungen führen; die Mannschaft ist neu zusammengewürfelt und muss sich erst einspielen. Das braucht Zeit. Läuft es nicht auf Anhieb, sind Reibereien vorprogrammiert.

Virtus DB drängt mit aller Macht in die Serie D. Der Kader ist stark, Trainer Cortese weiß, wie man die Oberliga gewinnt (er wurde 2012 mit Fersina Meister). Die Bozner zählen zum Favoritenkreis für den Aufstieg. Aber: Gute Spieler machen noch keine

























(neu)
(Co-Trainer)
(Tormanntrainer)
Mannschaft. Virtus wird am Titel kratzen, ihn aber nicht holen.
Virtus Don Bosco
Heimspielplatz: Ex-Righi/Talferwiesen Cadornastr. 25 | 39100 Bozen Tel. 0471 270696 virtusdonbosco@tin.it www.virtusdonbosco.com

Die Rasen-Prestigeprojekte der Südtiroler Firma Manna Italia GmbH und ihrer Partnerfirma Arena Prati fanden mit der Lieferung des Rollrasens für das Trainingslager des FußballWeltmeisters Deutschland 2014 in St. Martin in Passeier ihren diesjährigen Höhepunkt.
Es war einmal… ein Fußballplatz in St. Martin in Passeier, den die deutsche Fußballnationalmannschaft für ein Trainingslager im Hinblick auf die Fußball-WM in Brasilien ins Auge fasste. Bei einem ersten Lokalaugenschein war der Platz noch unter einer dicken Schneedecke bedeckt und es war geplant, nur einen Randbereich für das Tormanntraining auszutauschen. Bei einem weiteren Lokalaugenschein mit dem Rasentechniker des DFB, Ernst Rainer, kristallisierte sich schnell heraus, dass aufgrund der technischen Gegebenheiten in kürzester Zeit die gesamte Spielfläche ausgetauscht werden musste.
Die Firma Manna Italia und ihre Partnerfirma Arena Prati haben eine jahrzehntelange Erfahrung im Rasenbau für Fußball- und Golfplätze. Ihnen wurde die Beratung über den Aufbau sowie der Lieferung der über 10.000 Quadratmeter Rasensoden für die Profis im Passeriertal anvertraut. Zum angebotenen Paket von Manna gehört
eine detaillierte Beratung des Aufbaus eines Spielfeldes, der die Langlebigkeit einer Sportstätte gewähren muss, sowie eine genaue Abstimmung der Spezialgräsersamenmischungen, weiters Beratungen im Bereich Rasenpflege sowie Unkraut- und Schädlingsbekämpfung.
Im Passeiertal wurde von den MannaRasenexperten eine Samenmischung erarbeitet, bei der die besonderen klimatischen und mikroklimatischen Gegebenheiten dieser Höhenlage berücksichtigt wurden. Die Verlegung der Rollrasensoden hat die Firma Rasenfix aus Andrian vorgenommen. Die Rasenprofis Arnold Weis und Norbert Hölzl von Manna sind stolz auf ihr Projekt auf Weltmeisterniveau: „Es ist immer eine schöne Herausforderung, mit großen Rasenbauprojekten betraut zu werden. Diesmal war es jedoch ein besonderer Höhepunkt, für die Weltstars zu arbeiten. Die Ergebnisse waren ausgezeichnet und Trainer Jogi Löw & Co. mit unserem Rasen äußerst zufrieden“, sagen die Experten. Manna Italia GmbH und Arena Prati betreuen Sportstätten aller Arten in ganz Italien. Dazu gehört die Ausstattung von namhaften Stadien wie das „Stadio Olimpico“ in Turin, das neue Juventus-Stadion, das „Stadio San Paolo“ in Neapel, Stadien in Syrakus, Messina, Reggio Calabria, aber auch der Thermenpark Meran sowie eine


Reihe von Golfplätzen und Parks in Südtirol. Für die unterschiedlichsten klimatischen Voraussetzungen und Böden von den Alpen bis nach Sizilien haben die Betriebe Manna Italia und Arena Prati Lösungen für den Aufbau, Aussaat oder Verlegung von Fertigrasen und Pflege für stabilen, gut nutzbaren Rasen entwickelt und realisiert.
INFO
Manna Italia GmbH
Sonnenstraße 30 | 39010 Andrian Tel. 0471 510 425 info@manna.it | www.manna.it


In der letzten Saison haarscharf am sofortigen Wiederaufstieg vorbeigeschrammt, führt der Landesliga-Meistertitel heuer ausschließlich über einen Verein: Den FC Obermais.
Die Burggräfler ließen im Sommer nichts unversucht und haben ihre vermeintlich einzige Schwachstelle – den Angriff – hochkarätig verstärkt. Mit den Rückkehrern Theo Pamer und Dennis Malleier wurde der qualitativ und quantitativ gut bestückte Kader zusätzlich verstärkt. Geht alles seinen normalen Gang, sind die Blau-Weißen ab der Saison 2015/16 wieder in der Oberliga.

Wollen auch in der Landesliga 2014/15 keinen Ball verloren geben: Von links Matthias Obexer (Stegen), Claudio Dellasega (Weinstraße Süd) und Ulrich Beikircher (Stegen).
Überraschungsmannschaft
Schlern sowie Moos mit Ausnahmetormann Renè Pomarè besitzen genügend Potenzial für eine Meisterschaft jenseits von Gut und Böse.
Die Abstiegskandidaten
Die Favoriten Obermais braucht sich allerdings nicht auf einen Alleingang einzustellen. Zwei, wenn nicht drei Vereine werden sich im Titelrennen einmischen. Zum einen unternimmt Bozen 96 einen erneuten Versuch, genießt aufgrund mangelnder spielerischer Klasse aber nur Außenseiterchancen. Andererseits
kommt den Talferstädtern der professionelle Trainingsumfang langfristig entscheidend zugute. Oberliga-Absteiger Plose hat qualitativ das Zeug, ganz vorne mitzumischen. Entscheidend wird aber die Frische in den Köpfen sein, Obermais 30 Spiele lang unter Druck zu setzen.
Das Mittelfeld
Hier wird sich die halbe Liga tummeln, angefangen von Weinstraße Süd über SC Passeier, die Stadtklubs Neugries und Bozner Boden bis hin zu Naturns und SC Passeier. Auch die letztjährige
Hier wird es wieder einen Kampf auf Biegen und Brechen geben. Da es nur maximal vier Absteiger gibt, sind Latzfons Verdings, Natz, Pichl Gsies (ohne Top-Torjäger Thomas Piffrader) und Stegen am meisten gefährdet. Aber auch die Aufsteiger Partschins und Lana müssen von der ersten Sekunde an Gas geben, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Andreas Klotzner


















Moos















































SC Passeier (St. Leonhard)

Partschins



























Stegen



Brixen


Natz












Lana


-Infografik: Ch. Staffler


Bruneck























Bozen






















Pichl Gsies (Pichl) Plose (St. Andrä) Obermais („Lahn“)








Latzfons Verdings (Klausen)









Schlern (Kastelruth)

Bozen 96 (Drususstadion)
Neugries (Pfarrhof)

Bozner Boden (Talferplatz B)
Weinstraße Süd (H. Margreid, R. Kurtatsch)

H. = Hinrunde R. = Rückrunde
Foto: D. Runggaldier
Nach dem enttäuschenden sechsten Platz der letzten Saison will es Bozen 96 wieder einmal wissen. Und das mit einer wieder einmal völlig neuen Mannschaft, nachdem fast alle Leistungsträger des Vorjahres weg sind.
Der bestätigte Trainer Dragomir
Jurcevic steht vor der schwierigen Aufgabe, dem Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit gerecht zu werden.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Patrick Pasquazzo (St. Georgen), Mario Masha, Asan Saeed, Afrim Umer (alle Virtus DB), Renis Berberi, Veledin Sulo, Amin Khazari, Naim El Naim (alle Bozner Boden), Vincenzo Folino, Domenico Narda (beide
Meran), Nicolò Laratta (Bozner FC), Vargas Rios (Hellas Verona Jugend).
Abgänge: Daniel Loncini (Gröden), Giovanni Risi (Aosta), Riccardo D’Aurelio, Denis Bedendo (beide Bozner Boden), Andrea Simioni (Wattens), Alessandro Villani, Renzo Pontrelli, Roberto Salvadori, Pasquale Colosimo, Luca Mercuri, Michael Sini, Federico Sambugaro, Salvatore Auletta (alle Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Kapitän Sorrentino ist Antreiber und Torschütze in einem; der Kader kann professionell arbeiten (bis zu fünf Mal Training wöchentlich).
Schwächen: Kampfkraft war in den letzten Jahren ein Fremdwort im Drususstadion; nervöses Vereinsumfeld; kann Pasquazzo den abgewanderten Colosimo im Tor gleichwertig ersetzen?

Prognosen
Behält Patron Franco Murano die Ruhe und gibt seine Mannschaft nicht bei der kleinsten Unsicherheit auf, dann gehört Bozen 96 zum erweiterten Kreis der Titelanwärter – mehr aber auch nicht.
INFO
FC Bozen 96
Heimspielplatz: Drususstadion Bozen
Trieststr. 19 | 39100 Bozen info@fcbolzano96.it www.fcbolzano.it


Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist das Gastgewerbe in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe – das setzen wir Tag für Tag um.


Pos. Name Geboren
Tor Patrick Pasquazzo 1993
Mario Masha 1994
Alessandro Capalbo 1995
Renis Berberi 1994
Daniele De Simone 1988
Abwehr
Mittelfeld
Raffaele Caligiuri 1995
Nicolò Laratta 1991
Gianluca Carcarino 1991
Luca Maglione 1994
Asan Saeed 1994
Michael Aiello 1991
Luca Sorrentino 1993
Vincenzo Folino 1984
Amin Khazari 1988
Vargas Rios 1995
Afrim Umer 1986
Veledin Sulo 1986
Nikola Jurcevic 1991
Manuel Russo 1989
Angriff
Trainer
Matteo Costa 1996
Katriel Tanzi 1994
Domenico Narda 1988
Naim El Naim 1994
Dragomir Jurcevic (bestätigt)
Riccardo Aniello (Co-Trainer)
Daniele Rizzo (Tormanntrainer)
Nur mit Ach und Krach konnte der Bozner Boden in der vergangenen Saison die Klasse halten. Zu wenig, fanden die Verantwortlichen.
Mit nicht weniger als 15 Zugängen und 18 Abgängen muss sich Bozner Boden neu erfinden, um die Meisterschaft in den ruhigen Gewässern des Mittelfelds abspulen zu können. Ob das gelingt, muss sich in einem gewohnt hitzigen Vereinsumfeld erst noch herausstellen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Karim Dana Bajdar (Salurn), Denis Bedendo, Riccardo D’Aurelio, Giovanni Risi (alle Bozen 96), Federico Bertoli, Demis Franzoso, Mario Pasquali (alle Virtus DB), Daniele Casula, Alessandro Corrado, Luca Corrado, Gia-
como Galliani (alle Oberau), Federico Ioverno (Meran), Arjon Lekiqi (Mölten Vöran), Kevin Unterhauser (Unterland Berg), Daniele Scudier (reaktiviert). Abgänge: Renis Berberi, Amin Khazari, Naim el Naim, Veledin Sulo (alle Bozen 96), Marco Bortoli (Fersina Pergine), Gianpietro Verdini (Virtus DB), Davide Caruso (Eppan), Karim El Kabdany, Abdenaim En Naimi (Kleinfeldfußball), Mehmet Lekaj, Ivan Troiani, Adil Younes, Francesco Villotti, Davide Bizzarri, Mattia Delfino, Salvatore Dibitonto, Francesco Polino, Gaetano Zingrillo (alle Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen:
Pos. Name
Tor

Trainer












Stefano Avanzo 1992
Daniele Lazzaro 1993




Stärken: Mario Pasquali ist ein Topstürmer (im Vorjahr zwölf Tore in 22 Spielen); starke Einzelkönner; technisch gut beschlagene Mannschaft. Schwächen: Das Abwehrduo FranzosoPerezzani ist stark in die Jahre gekommen; bei Misserfolgen ist Ärger vorprogrammiert; viele Problemspieler.





Daniele Casula 1996


Alessandro Corrado 1992


Luca Fogado 1982


Demis Franzoso 1980
Federico Ioverno 1994




Andrea Marcolini 1985

Christian Perezzani 1975





Kevin Unterhauser 1993





Karim Dana Bajdar 1996


Denis Bedendo 1993
Federico Bertoli 1993





Giacomo Cantisani 1985
Luca Corrado 1994




















Riccardo D'Aurelio 1993


Giovanni Risi 1989


Andrei Schvartz 1989


Daniele Scudier 1995


Bozner Boden zählt zu den Abstiegskandidaten. Reißen sich die Akteure am Riemen und halten auch in schwierigen Zeiten zusammen, ist der Klassenerhalt kein Problem –die fußballerische Qualität hat die Stadtmannschaft allemal. Entscheidend ist das Innenleben im Kader.



INFO


Giacomo Galliani 1991


Christian Keim 1973


Halim Kumrija 1995


Arjon Lekiqi 1977


Mario Pasquali 1983
Francesco Cosa


Gabriel Vecchio 1995

(bestätigt) schwierigen kein das ben Riccardo d‘Aurelio
Davide Perulli (Tormanntrainer)








Pol. Bozner Boden
Heimspielplatz: Talferplatz B, Bozen Claudia-Augusta-Straße 82 39100 Bozen | Tel. 347 5998336 anna.zanella@alice.it



Am 14. Juli erzielte Mario Götze beim WM-Finale in der 113. Minute das erlösende 1:0-Siegtor und kürte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Weltmeister. Dem Jubel ging aber eine harte Vorbereitung voraus. Jedes Teammitglied wurde bis zum letzten gefordert, ehe Kapitän Philipp Lahm die begehrteste Trophäe im Weltfußball in den brasilianischen Himmel strecken konnte.
Der Riesenerfolg basierte auf einer optimalen Trainingsvorbereitung des DFB Ende Mai im Passeiertal. Erst Mitte März wurde entschieden, dass der damalige Untergrund des Fußballplatzes in St. Martin den DFB-An-
sprüchen nicht genügt. Der kommende Weltmeister sollte auch einen weltmeisterlichen Rasen zur Verfügung haben. In Zusammenarbeit mit den Andrianer Firmen Manna und Rasenfix wurde der Platz in kürzester Zeit mit einem neuen Rollrasen versehen. Die Firma Manna, seit Jahren Partner vieler italienischer Serie-A-Stadien, lieferte den hochwertigen Qualitätsrasen, den die Firma Rasenfix in Rekordzeit als Rollrasen verlegte. Die Ansprüche an Planung, Rasenqualität und Logistik waren extrem hoch. Ein 30-jähriges Knowhow der Firma Manna im Rasenbau war gefragt, Verlegungsspezialist Firma Rasenfix der ideale Partner, wurden doch die gesamten 10.500 m2 Rasen in nur vier Tagen mit sechs Arbeitern verlegt.


Statistische Daten in St. Martin
• Platzgröße 10.500 m²
• Entfernen des alten Rasens von 5 cm
• Planierung mithilfe Laservermessung
• Einbringen und Unterfräsen von 500 m³ Spezialsandgemisch und Anwalzung
• 11 Sattelzüge mit Großrollen à 1,20 m Breite und 14 m Länge
• Spezial-Verlegmaschine
• Startdüngung mit Wurzelaktivator
• Mähen alle 2 bis 3 Tage mit speziellem Spindelmäher
• Düngung mit Rasenlangzeitdünger
• 3 Wochen nach Verlegung bereits 10 cm tiefe Bewurzelung
















Sang- und klanglos verabschiedete sich Lana vor vier Jahren aus der Landesliga. Damit den Aufsteiger heuer nicht dasselbe Schicksal ereilt, haben die Burggräfler den Großteil der letztjährigen Erfolgsmannschaft bestätigt und sich nur punktuell verstärkt.












Eine Überraschung gibt es auf der Trainerbank: Pauli Cassin (im Vorjahr bei Riffian Kuens) ersetzt Vereinslegende Norbert Pixner, der trotz des Aufstiegs nicht bestätigt wurde. Die Mannschaft selbst besteht aus einem interessanten Mix zwischen erfahrenen Spielern und hoffnungsvollen Talenten. Defensiv setzt Lana auf Routine (Robert Zulian, Davide Penasa, Lukas Greif, Pauli Romen), vorne sollen es die „jungen Wilden“ richten. Lukas Hofer (im Vorjahr 27 Tore in der 1. Amateurliga) und Kevin Platzgummer zählen zu den stärksten Jugendspielern der Liga –dazu kommt mit Fabian Gruber ein abgebrühter Sturmtank.






Riesentalent:
Angreifer
Lukas Hofer.




Zugänge: Daniel Holzner (St. Georgen), Pauli Romen, Mattia Spadina, (beide Eppan), Kevin Roncador (Meran), Andreas Zandarco (FC Südtirol Jugend), Daniel Holzknecht, Benjamin Zuech, Fabian Mairhofer, Martin Ladurner, Andreas Nicoletti, Marian Schwienbacher, Christian Überbacher, Elmar Galante (alle eigene Jugend).
Abgänge: Stefan Hafner (Karriereende), Francesco Mairhofer (Kastelbell Tschars).
Stärken & Schwächen
Stärken: Offensiv ist viel möglich: Hofer, Platzgummer und Gruber bilden ein starkes Trio; viele Jugendspieler mit Talent streben nach oben; gute Infrastruktur.
Schwächen: Torhüter Zulian hat die besten Jahre hinter sich; vor allem in

















































der Abwehr ist der Kader qualitativ dünn besetzt; wenig Landesliga-Erfahrung; kritisches Umfeld.
Prognosen
Lana hat eine gute Mischung aus jungen und routinierten Spielern. Die mangelnde Liga-Erfahrung vieler Akteure könnte zu einem Hauptproblem auf dem Weg zu einem sicheren Klassenerhalt werden. Gerät die Mannschaft in den Abstiegskampf, ist entscheidend, wie die vielen jungen Spieler mit dem Druck umgehen.
INFO
SV Lana
Heimspielplatz: Lana
Boznerstr. 82 | 39011 Lana Tel. 0473 56 22 25 svlanafussball@gmail.com www.svlana.it

Mit dem sofortigen Wiederaufstieg hat sich Latzfons Verdings selbst überrascht. Nun wollen die Eisacktaler in der Landesliga wieder einmal die Klasse halten – so wie sie es schon zwischen 2009 und 2013 fünf Jahre in Folge geschafft haben.
Vertraut wird fast ausschließlich auf die Meistermannschaft des Vorjahres. Ob die „Unabsteigbaren“ ihrem Ruf gerecht werden?
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Samuel Pfattner, Dorian Pfattner, Damian Pfattner, Alex Kerschbaumer, Simon Oberrauch (alle eigene Jugend).
Abgänge: Stefan Thaler (Karriereende).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Dörfer Latzfons und Verdings sind fußballverrückt; zahlreiche Spieler mit Landesliga-Erfahrung sind immer noch dabei; Hans Peter Obrist und Stefan Stuefer erzielten im letzten Jahr zusammen 32 Tore.
Schwächen: Qualitativ wurde die Mannschaft nicht verstärkt; können die vielen jungen Eigengewächse dem Druck in der Landesliga standhalten?

Prognosen
Latzfons Verdings wird vom ersten Spieltag an gegen den Strich kämpfen –wird diesen Kampf annehmen, hat aber nur dann eine Chance, wenn die Offensive um Stefan Stuefer funktioniert.
Latzfons Verdings
Heimspiele: Klausen
Brunnerweg Nr. 8| 39043 Latzfons Tel. 348 24 30 659 info@asv-latzfons.it www.asv-latzfons.it




























Seit Moos im Sommer 2011 den Sprung in die Landesliga gepackt hat, wurde die Mannschaft jedes Jahr mit einigen „auswärtigen“ Akteuren verstärkt. Heuer ist das anders: Im Kader stehen ausschließlich Spieler aus dem Passeiertal.
Nichts verändert hat sich auf der Trainerbank: Christian Pixner soll den FC Moos auch heuer in der Landesliga halten. Dafür hat man mit Valentin Brugger und Hansjörg Pixner zwei erfahrene Akteure von Oberligist St. Martin geholt. Auch für den zuletzt lahmenden Angriff wurde Verstärkung geholt: Lukas „Jimmy“ Spechtenhauser kam von Obermais zurück – er soll der erhoffte Torjäger sein.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Valentin Brugger, Benjamin Fontana, Hansjörg Pixner, Jonas Tröger (alle St. Martin), Alfred Gufler, Christoph Moosmair (beide SC Passeier), Philipp Ennemoser (vereinslos), Lukas Spechtenhauser (Obermais), Christian Königsrainer (eigene Jugend).
Abgänge: Andrea Crisci, Leo Rizvani, Jimmy Casamassima (alle Ziel unbekannt), Andreas Gufler, Jonas
Lanthaler (beide St. Martin), Simon Enz (Obermais), Thomas Lanthaler, Stefan Pfitscher (beide Pause aus Arbeitsgründen).
Stärken & Schwächen

„Staubsauger“ im defensiven Mittelfeld: Christopher Schwarz.

Stärken: Alle Spieler kommen aus dem Passeiertal - ein großer Zusammenhalt ist garantiert; Pomarè ist ein herausragender Torhüter; die Heimspiele können endlich in Moos gespielt werden (zuletzt musste die Mannschaft nach St. Martin bzw. St. Leonhard ausweichen); Valentin Brugger und Hansjörg Pixner sind Top-Zugänge für die Defensive. Schwächen: Mangelnde Durchschlagskraft im Angriff (nur 34 Tore im Vorjahr), der zudem die besten Torschützen verloren hat (Crisci & Rizvani); viele Neuzugänge – Trainer Pixner braucht Zeit zur Eingewöhnung; gleich drei Spieler (Hannes Frötscher, Martin und Stefan Reinstadler) fallen mit schweren Knieverletzungen lange aus; wenige Jugendspieler.
Prognosen
Vor allem die Offensiv-Probleme könnten zum Strick um den Hals werden. Deshalb wird Moos auch heuer gegen den Strich kämpfen – am Ende aber in der Liga bleiben.
Südtirols Amateurfußball bekommt ab Montag, 1. September eine neue Plattform im Fernsehen: Rai Südtirol nimmt die „Fußball Arena“ in sein Programm auf.
Ausgestrahlt wird die Sendung jeden Montag um 18.45 Uhr bzw. als Wiederholung um 22.30 Uhr. In der Fußball-Sendung dreht sich alles um die Südtiroler Fußballszene. Neben umfassenden Berichten wird

es ausführliche Interviews, Tabellen und Kuriositäten aus der Oberbzw. Landesliga geben. Moderiert wird die Sendung von Hannes Kröss, dem 33-jährigen Sportjournalisten stehen in der Redaktion seine Kollegen Alex Tabarelli, Paolo Gaiardelli, Alexander Foppa, Michaela Kammerer und Thomas Laconi zur Seite. Die Filmaufnahmen werden von Zak Multimedia realisiert, für den Schnitt ist Eugen Cela verantwortlich.
(bestätigt)
Hanspeter Schermer (Tormanntrainer)
INFO
FC Moos in Passeier
Heimspielplatz: Moos in Passeier
Am Sand 131
39013 Moos in Passeier
Tel. 347 15 72 150
info@afc-moos.it | www.afc-moos.it


Naturns ist nach vier Oberligajahren zurück in der Landesliga. Mit dem Abstieg aus der höchsten regionalen Spielklasse folgte auch ein großer Umbruch innerhalb der Mannschaft.
Elf Spieler sind gegangen, zehn Neue gekommen – selbst am Naturnser Zugbahnhof ist das Kommen und
Gehen an manchen Tagen nicht so intensiv. Festgehalten wurde anders als in Vergangenheit am Trainer: Engelbert Grünfelder bleibt für einmal nicht



„nur“ der Feuerwehrmann, sondern bleibt über den Sommer hinaus. Seine wohl heikelste Aufgabe: Er muss das Konstrukt neu formen. Das Spielermaterial besteht vor allem aus eigenen Akteuren, ergänzt mit Ausnahmestürmer Peter Mair. Nichtsdestotrotz steht Naturns vor einem schwierigen Jahr. Zugänge & Abgänge

SSV Naturns
Engelbert Grünfelder (bestätigt)

Peter Mair (Mezzocorona), Martin Metz (Schlanders), Patrick Fliri (Schenna), Philipp Ausserer (Plaus), Lorenz Thuile (Partschins), Thomas Nischler, Dominik Schlögl, Tobias Gamper, Stephan Lanpacher, Werner Gerstgrasser, Felix Piazzo (alle eigene Jugend).


Ulrich Rungg, Armin Rungg, Felix Rungg, Alexander Nischler, Jonas Tumler (alle Partschins), Ramiro Lago (Tre Fiori/San Marino), Jakob Moriggl (Oberland), Stephan Götsch, Alexander Pohl, Ramon Sanson (alle Studiengründe), Alex Paulmichl (Mals).







Stärken & Schwächen

Das Angriffsduo Mair-Bacher ist herausragend; nach vier Jahren Oberliga-Abstiegskampf kann die Naturnser Spieler nichts mehr erschüttern; einige „Problemspieler“ sorgen nicht mehr für Unruhe.
Patrick Fliri (Co-Trainer)
Riccardo Guccione (Tormanntrainer)
Schwächen: Die abgewanderten
Ulrich, Armin und Felix Rungg waren Führungsspieler; Keeper Lorenz Thuile muss sich erst bewähren; die Rivalität zu Aufsteiger Partschins kann entscheidende Kraft kosten.
Prognosen
Die Mannschaft braucht Zeit, um sich einzugewöhnen. Greifen alle Zähne ineinander, kann Naturns in der oberen Tabellenhälfte seine Kreise ziehen. Sollte der Start gelingen, ist sogar ein Top 5-Platz keine Utopie.
INFO
SSV Naturns
Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns Tel. 338 90 89 673 fussball@ssvnaturns.it www.ssvnaturns.it


Unscheinbar, aber effektiv: So präsentierte sich der SV Natz in Vergangenheit in der Südtiroler Fußballszene. Heuer könnte sich in den ehemals ruhigen Gewässern aber ein böser Sturm zusammenbrauen.
In den Sommermonaten erlebte der Dorfklub vom Hochplateau nämlich einen Umbruch: Viele gestandene Leistungsträger werden dem Verein nicht mehr zur Verfügung stehen, auf namhafte Verstärkungen verzichtete die Vereinsführung großteils. Dafür gibt man zahlreichen jungen Spielern die Chance, sich in Südtirols höchster Liga zu bewähren. Die nötige Unterstützung erhalten sie von Neo-Trainer Thomas Oberhofer, der bei akuten Gefahrsituationen auch auf die Hilfe des ebenfalls zurückgetretenen Natzer Urgesteins Hannes Mitterrutzner zählen kann.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Patrick Fleckinger, Kevin Holzner (beide Schabs), Christian Untersteiner (Mühlbach Rodeneck Vals), Hannes Steger (Bruneck), Manuel Hofer (Raas), Fabian Lantschner (Innsbrucker SV), Christian Pichler (reaktiviert), Hannes Peintner, Julian Brunner, Manuel Peintner, Franz Josef Michaeler, Peter Mair, Armin Feret-



ti, Michael Klement (alle eigene Jugend).
Abgänge: Hannes Mitterrutzner (Karriereende), Klaus Mayr (Aicha), Matthias Markart (Auswahl Ridnauntal), Alexander Profanter (Teis Villnöß), Fabian Trenkwalder (Pause), Simon Bacher, Fabian Huber (beide Arbeitsgründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kader ist breit aufgestellt; Jugendspieler mit guter Qualität (Maximilian Hofer erzielte im Vorjahr sechs Treffer – kein Natzer traf öfters); gut strukturierter und seriös geführter Verein; große Fußballtradition am Hochplateau.

Schwächen: Die Abwehr ist löchrig (im Vorjahr 56 Gegentore); es fehlt an Erfahrung; eklatante Auswärtsschwäche im Vorjahr (nur 13 Punkte); mit Markart, Profanter und Hannes Mitterrutzner fiel die gesamte Offensivabteilung weg.
Prognosen
Natz steht vor der wohl schwierigsten Landesligasaison der letzten Jahre. Die Mannschaft aus dem Eisacktal zählt zu den Abstiegskandidaten – und ist sich dessen bewusst. Der Abwehrriegel muss halten, die Mannschaft feuerfest


zusammenwachsen und im Angriff müssen die jungen Burschen Verantwortung übernehmen. Nur wenn die vielen Fans Geduld haben und auch in schwierigen Momenten hinter der Mannschaft stehen, kann der Klassenerhalt gemeistert werden.
INFO
SV Natz
Heimspielplatz: Natz
Hansengut 1 | 39040 Natz Schabs Tel. 348 3576077 burkhardmayr@dnet.it www.asv-natz.info

Platz acht im Vorjahr war für Neugries nicht unbedingt das Traumergebnis, angesichts eines Saisonverlaufs mit einigen Höhen und mehr Tiefen aber doch beachtlich.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Francesco Viola (Eppan), Juri Osti (Weinstraße Süd), Fabrizio Nettuno (Vahrn), Alexander Kaufmann (reaktiviert), Oliver Gasser, Arno Brancalion (beide Meran), Matteo Santoni, Davide Santachiara (beide Virtus DB).
Abgänge: Thomas Voltani (Nals), Marco Baggio, Luca Baggio (beide St. Martin), Marco Primerano (Schlern), Stefano Damini, Matteo Moretti (beide Gargazon), Mattia Pareti (Bozner FC), Alan Visalli (Albeins), Daniel De Cristofaro (Neumarkt), Patrick Osti (Leifers Branzoll).
Stärken & Schwächen
Stärken: Trainer Viehweider kennt sein Team in- und auswendig; starke Offensivachse Santachiara-Schmid-Cugnetto. Schwächen: Nach dem Umbruch im Vorjahr muss die Mannschaft erneut erst zusammenwachsen.
Prognosen
Neugries wird sich im Mittelfeld platzieren.

FC Neugries – Heimspielplatz: Pfarrhof, Kunstrasen Ischiastraße 16/25 |39100 Bozen Tel. 368 3277147 | simmerle@inwind.it
Tor Francesco Viola 1994
Juri Osti 1988
Mario Benassai 1992
Fabrizio Nettuno 1985
Alexander Kaufmann 1993
Oliver Gasser 1988


Im Herbst Wimmer Im Winter Kellermeister Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter: Persönliche Betreuung der Trogerhof-Kunden.


Amarildo Kamami 1995
Matteo Santoni 1992
Arno Brancalion 1986
Ivan Oliva-Montanana 1985
Fabio Marchetto 1987
Albian Krasniqi 1990
Nicola Mignolli 1996
Denis Dreni 1996
Davide Santachiara 1983
Patrick Schmid 1982
Eugenio Cugnetto 1980
Alex Sincich 1983
Marco Rigotti 1996
Alex Rotulo 1996
Davide Bondoni 1996
Andreas Viehweider (bestätigt)
Bryan Belcastro (Co-Trainer)
Toni Faldutti (Tormanntrainer)




Im Vorjahr im Entscheidungsspiel noch knapp an Virtus DB gescheitert, ist Obermais heuer der ganz große Favorit auf den Meistertitel. Die Meraner konnten alle Stammspieler halten und verstärkten sich mit den Rückkehrern Theo Pamer und Dennis Malleier in der Offensive ganz entscheidend.
Einzig die gestiegene Erwartungshaltung könnte zu einem Problem werden: Jung-Trainer Franz Joseph Theiner muss in seinem zweiten Jahr lernen, mit dem Druck des Favoriten umzugehen. Trotzdem üben sich die Verantwortlichen im Understatement – aus gutem Grund: Vor zwei Jahren galten die Blau-Weißen in der Oberliga ebenfalls als Mitfavorit. Am Ende stieg der FCO sang- und klanglos ab.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Theodor Pamer, Michael Eder (beide St. Martin), Dennis Malleier (Nals), Martin Peloso (Meran), Lorenzo Donati, Matthias Gamper, Alex Schwarz (alle eigene Jugend).
Abgänge: Christian Platzer (Latsch), Lukas Spechtenhauser (Moos), Andreas Mair (Arbeitsgründe), Carl Von Pfeil (Studiengründe), Christian Rainer (Karriereende), Maximilian Berger (Pause).
Stärken & Schwächen
Stärken: Hervorragende Defensive mit Wieser-Klotzner-Ioris-Lukas Höller; starke Offensiv-Achse mit Martin

Will auch heuer mit Obermais jubeln: Martin Ciaghi.
Ciaghi-Fuchsberger-Malleier-Pamer; viele torgefährliche Spieler (im Vorjahr 17 verschiedene Torschützen); breiter Kader.
Schwächen: Gewollt oder auch nicht: Obermais ist in (fast) jedem Spiel Favorit – der Druck ist vorprogrammiert; angesichts des großen Kaders sind Härtefalle vorprogrammiert.
Prognosen
An Obermais wird wohl niemand vorbeikommen. Die Blau-Weißen haben einen Top-Kader, dazu starke und bereits „erfahrene“ Jugendspieler. Zudem sind die „alten Haudegen“ topmotiviert.
(bestätigt) Thomas
(
(Tormanntrainer)
INFO
FC Obermais
Heimspielplatz: Lahn/Obermais
Dantestr. 5 | 39012 Meran Tel. 348 52 22 127 info@fcobermais.it www.fcobermais.it






Die Firma Sportbau GmbH aus Bozen ist seit 30 Jahren der führende Sportstättenbauer in der Region Trentino/ Südtirol und kann durch die konstante Weiterentwicklung im technischen und maschinellen Bereich jegliche Art von Sportanlagen schlüsselfertig realisieren.
Das Produktportfolio umfasst dabei alle Bereiche des Sportstättenbaues im Außen- und Innenbereich. Die Unternehmensleitlinien sind einfach und klar: Eine funktionierende Bürostruktur als Beratungs- und Dienstleistungsstelle, spezialisierte Mitarbeiter am Bau und die verbundene Nähe zum Kunden durch die Fokussierung auf die Region Trentino/Südtirol. Die Firma investiert

kontinuierlich in den eigenen spezialisierten Maschinenpark, um damit jegliche Aufträge exakt und sauber ausführen zu können.
Über 25 Kunstrasenplätze
Beispielhaft sind sicherlich die Kunstrasenplätze von Bruneck/Schulzentrum, St. Andrä (ASC Plose), Latsch (ökologische Verfüllung), Olang, Wolkenstein und Moos in Passeier. Eine weitere tolle Referenzanlage ist der



neue, hochmoderne Kunstrasenplatz in der Sportzone Pfarrhof in Bozen. Homologierte Kunstrasenplätze von Sportbau gibt es außerdem in Lana, St. Walburg in Ulten, Terlan, St. Pauls, Brixen, Spinges, Prettau usw. Beim neuen Fußballzentrum in Rungg/Eppan hat die Firma Sportbau als Generalunternehmen den neuen Fußballplatz (Naturrasen) errichtet sowie die Verlegung des neuen Kunstrasens beim Fußballund Trainingsplatz ausgeführt.
Fußballplätze
Mehrzweckballspielfelder
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Turnhallenbeläge
Fallschutzbeläge
Beachsportanlagen
Turn- und Sportgeräte
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Ballfangnetze
Reparatur- und Pflegeservice Pflegeservice für Kunstrasenplätze
SPORTBAU
Sigmundskron 43 | 39100 Bozen
Tel. 0471 66 31 58 | info@sportbau.it www.sportbau.it

Ein schöneres Geschenk hätte sich Partschins zum 50. Vereinsjubiläum nicht machen können. Mit dem unerwarteten Titelgewinn in der 1. Amateurliga, Gruppe A, sicherten sich die Burggräfler erstmals ein heißbegehrtes Ticket für die Landesliga.
Was aber nicht heißen soll, dass Partschins noch nie so „weit oben“ spielte. Schon in der Saison 1973/74 gewannen die Burggräfler den 1. Amateurliga-Titel, was ungleich höher einzustufen war als heute. Schließlich war es damals die höchste Amateurspielklasse. Die Aufstiegsspiele für die Serie D gegen Benacense gingen verloren. Die Oberliga wurde erst ein Jahr später eingeführt, zu der dann auch Partschins gehörte (allerdings als abgeschlagener Letzter gleich abstieg). Zurück zur Gegenwart: Um in der Landesliga bestehen zu können, landete der Neuling gleich drei Bombentransfers. Mit den Brüdern Armin und Felix sowie Cousin Ulrich Rungg luchste Partschins Nachbarverein Naturns drei feste Stammgrößen ab. Bitter nur, dass sich Torhüter Ulrich Rungg in der Vorbereitung schwer an der Schulter verletzte (mehrfacher Bänderriss) und mindestens ein halbes Jahr ausfällt. Mit Spannung erwartet wird das prestigeträchtige Derby mit Naturns. Der Oberliga-Absteiger ist zwar der Favo-













rit, verstecken braucht sich Partschins deshalb aber keinesfalls. Obwohl der Neuling durch das Rungg-Trio seiner soliden Mannschaft viel Qualität einimpfte, pokert man in Partschins nicht hoch: Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist das vorrangige Ziel.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Ulrich Rungg, Armin Rungg, Felix Rungg (alle Naturns), Johannes Pircher (Plaus), Michael Tscholl (Latsch), Tobias Müller, Patrick Reiner, Jonas Tumler, Daniel Hofer, Alexander Nischler (alle eigene Jugend).
Abgänge: Lorenz Thuile (Naturns), Alessandro Finanzi (Kastelbell Tschars).
Stärken & Schwächen
Stärken: Motivation und Euphorie sind nach dem Aufstieg riesig; Armin und Felix Rungg sind weit mehr als nur landesligatauglich; Alex Pezzei und Michael Huber trafen im Vorjahr zusammen 34 Mal; beste Defensive der letzten Meisterschaft (29 Gegentore). Schwächen: Der Konkurrenzkampf ist groß, mit der Zeit kann dies auch zu Reibereien innerhalb der Mannschaft führen; viele Spieler betreten Neuland,






























Jonas Tumler








Trainer

Alex Pezzei

Felix Rungg

Hannes Köllemann (bestätigt)
Armin Rungg (Co-Trainer) Martin Nischler (Tormanntrainer)
die Erfahrung wird vor allem in kritischen Phasen fehlen.
Prognosen
Der Klassenerhalt ist drin, dafür hat Partschins zu viele individuell starke Akteure in seinen Reihen. Läuft das Offensivbollwerk und knüpfen die Leistungsträger an die abgelaufene Saison an, kann Partschins sogar das Überraschungsteam werden.
INFO
ASV Partschins
Heimspielplatz: Partschins, Kunstrasenplatz
Zeilstrasse, 5 | 39020 Partschins Tel. 339 6975560 info@asvpartschins.it www.asvpartschins.it







Da gibt es keine zwei Meinungen: Die Überraschungsmannschaft der Vorsaison war der SC Passeier. Dank einer kompakten Abwehr und einer perfekt funktionierenden Offensive klassierte sich das Team auf dem hervorragenden vierten Platz.
Schnuppert die Mannschaft aus St. Leonhard auch heuer wieder Höhenluft, wäre das eine Meisterleistung – ein schwieriges Unterfangen, aber unmöglich ist es nicht. Der Grund ist einleuchtend: Der Kern des Kaders blieb zusammen, die Mannschaft ist also eingespielt. Sie wird durch eigene Talente ergänzt. Neu hingegen ist der Trainer: Marco Nicoletti (zuletzt bei Latsch) ersetzt Max Bianchi. Nicoletti weiß nur zu gut um die Tücken des famosen zweiten Landesliga-Jahres. Bekanntlich ist nach oben kommen nicht schwer, oben zu bleiben aber sehr. Nicoletti wird dafür sorgen, dass vom ersten Spiel an mit der nötigen Demut an die neue Saison herangegangen wird.



Zugänge & Abgänge
Zugänge: Stefan Pirpamer (Auswahl Ridnauntal), Harry Ilmer, Hannes Pircher, Alexander Holzknecht, Philipp Tschöll (alle eigene Jugend).


Abgänge: Christoph Moosmair, Alfred Gufler (beide Moos), Fabian Pilser (Riffian Kuens), Armin Pamer, Stephan Pfitscher, Daniel Gufler (alle Freizeitmannschaft), Michael Righi (Karriereende).
Stärken & Schwächen
Stärken: Eingespielte Mannschaft: alle Leistungsträger sind geblieben; in St. Leonhard ist die Mannschaft extrem schwer zu knacken (im Vorjahr nur zwei Niederlagen); sichere Defensive; herausragender Kampfgeist; viele Jugendspieler.
Schwächen: Fallen Leistungsträger aus, fehlt es in der Breite an der nötigen Qualität; schwieriges Umfeld: Immer wieder gibt es Querelen mit den Nachbarklubs.
Prognosen
Gibt es einen guten Start und ordnen Verantwortliche wie Fans die tolle Vorsaison richtig ein, wird die Mannschaft in ruhigen Gewässern schwimmen –ansonsten droht der beinharte Kampf um den Klassenerhalt.
Abwehrchef Christoph Ploner (links) im Duell mit Andrea Bovolenta (St. Pauls)

Pos. Name
SC Passeier




Tor Andreas Tschöll
Abwehr
Mittelfeld
Angriff


Geboren 1983


Ivan Hofer 1996
Andreas Haller 1995
Christoph Auer 1992
Michael Raffl 1993
Dominik Brunner 1994
Stefan Pirpamer 1986
Hannes Oberprantacher 1996
Christoph Ploner 1989
Philipp Tschöll 1998
Hannes Tschöll 1993
Armin Hofer 1987
Arno Ebnicher 1990
Stefan Pamer 1988
Robert Hofer 1996
Lukas Santoni 1994
Alexander Holzknecht 1996
Harry Ilmer 1996
Hannes Pircher 1995
Tobias Brunner 1990
Robert Kofler 1984
Lukas Holzknecht 1994
Maximilian Lanthaler 1994
T. Marco Nicoletti (neu)
INFO
SC Passeier
Heimspielplatz: St. Leonhard in Passeier | Gänsboden 1 39015 St. Leonhard in Passeier Tel. 335 58 44 561
info@asc-passeier.it | www.ascpasseier.it

Dank einer Fabel-Rückrunde (27 Punkte, nur drei Vereine waren besser) schloss Pichl Gsies die letzte Saison auf dem siebten Platz ab. Es wäre utopisch, dies erneut zu erwarten. Denn: Neben Trainer Johannes Piffrader hat auch sein Sohn und Top-Stürmer Thomas Piffrader (im Vorjahr 20 Tore in 25 Spielen) den Klub verlassen.
Gleichwertig ersetzt wurde Piffrader nicht, dafür baut der Verein vermehrt auf die eigene Jugend. Und kann erneut auf einen Top-Trainer zählen: Manfred Villgrater.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Philipp Sinner (St. Georgen Jugend), Joachim Taschler (reaktiviert), Daniel Sinner, Arlind Krasniqi, Matthäus Reier, Tobias Sinner (alle eigene Jugend).
Abgänge: Thomas Piffrader (St. Georgen), Alex Piffrader (Stegen), Elmar Rauter (Co-Trainer), Hans-Peter Hitthaler (Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Große Identifikation mit dem Klub (alle Spieler kommen aus dem
Gsiesertal); große Heim- und Kampfstärke; Trainer Manfred Villgrater. Schwächen: Torjäger Thomas Piffrader hat den Verein verlassen: Wer schießt die Tore? Harte Trainingsbedingungen im Winter; wenig Jugendspieler mit Landesliga-Niveau.
Prognosen
Die Vorsaison zu wiederholen erscheint unmöglich. Realistischer ist, dass Pichl Gsies bis zuletzt um den Klassenerhalt mitspielt – und ihn mit vereinten Kräften schafft.

INFO
SSV Pichl Gsies
Heimspielplatz: Pichl Gsies/Kunstrasen Pifang 11 A | 39030 Pichl Gsies Tel. 349 62 000 72 info@ssvpichlgsies.com www.ssvpichlgsies.com






Ist trotz seines jungen Alters schon ein Routinier: Patrick Federspieler.


Zwei Jahre stemmte sich Plose erfolgreich gegen den Abstieg aus der Oberliga, in der abgelaufenen Saison kehrte bei der Traditionsmannschaft aus St. Andrä aber Ernüchterung ein: Als Letztplatzierter folgte der logische Abstieg in die Landesliga. Dort will Plose nun wieder eine Hauptrolle spielen.

EPos. Name Geboren
Tor
Abwehr
Philipp Knoflach 1992
Armin Markart 1983
Philipp Flatscher 1978
Thomas Knoflach 1989
Werner Bacher 1982
Hannes Goller 1995
Michael Prader 1984
Patrick Federspieler 1994
Stefan Rabensteiner 1994
Elias Ellemunt 1995
Lukas Gasser 1996
Roman Prosch 1979
Lukas Franzelin 1990
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Günther Fischer 1988
Florian Messner 1996
Matthias Stockner 1988
Mirko Leitner 1995
Matthias Regele 1978
Hansjörg Stockner 1987
Max Oberhauser 1993
Robert Fuschini (neu)
Günther Kircher (Tormanntrainer)
s ist ungewöhnlich, zeichnet aber den intakten Charakter einer Dorfmannschaft aus: Der Kern der letzten Jahre blieb dem SC Plose auch nach dem Abstieg treu. Die wohl größte Veränderung tat sich außerhalb des Spielfeldes: An der Seitenlinie wird in Zukunft nicht mehr Spielertrainer Matthias Regele das Sagen haben, stattdessen wird mit Roberto Fuschini ein weitbekannter Trainerfuchs die Geschicke in St. Andrä leiten. In punkto Kaderveränderung hat sich nicht allzuviel getan. Philipp Knoflach soll den nach einem Kreuzbandriss immer noch nicht fitten Armin Markart im Tor ersetzen und so das größte Problem des Vorjahres lösen (71 Gegentore – negativer Ligarekord). Im Gegenzug musste Plose einige verheißungsvolle Talente ziehen lassen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Philipp Knoflach (SSV Brixen), Stefan Rabensteiner (Barbian Villanders), Hannes Goller, Elias Ellemunt, Lukas Gasser, Mirko Leitner (alle eigene Jugend), Philipp Flatscher (reaktiviert).
Abgänge: Manuel Sullmann, Mathis Kirchler (beide Vahrn), Patrick Lanziner (Teis Villnöß), Raphael Messner, Tobias Oberhofer (beide Australien), Oliver Kerschbaumer, Hannes Dorfmann, Alex Goller (alle Arbeitsgründe), Moritz Lerchegger (Studiengründe), Max Tinkhauser (Verletzungsgründe), Hannes Profanter (Pause), Andreas Messner (Karriereende).
Blieben trotz vieler Angebote bei Plose: Hansjörg Stockner (links) und Günther Fischer (im Hintergrund).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Mannschaft ist nach dem Abstieg noch enger zusammengerückt; die Achse Federspieler-Thomas Knoflach-Fischer ist herausragend; Hansjörg Stockner ist ein Ausnahmestürmer (im Vorjahr 18 OberligaTreffer), der mit Matthias Regele ein kongeniales Duo bildet.
Schwächen: Kleiner Kader; fällt eine der Stützen aus, kann sie nicht adäquat ersetzt werden; Hansjörg Stocker und Günther Fischer sind das Herz und Hirn des SC Plose – fallen sie aus, haben die Eisacktaler ein Problem.
Prognosen
Für den Absteiger dürfte sich diese Saison als Übergangsjahr entpuppen. Viele junge Spieler sollen an die anspruchsvolle Aufgabe der Kampfmannschaft herangeführt werden. Behalten Hansjörg Stockner und Fischer ihre letztjährige Treffsicherheit bei, ist sogar der Kampf um den Titelgewinn drin. Dann müssen die Spieler des kleinen Kaders aber gesund bleiben.
INFO
ASC Plose
Heimspielplatz: St. Andrä Leonharder Straße 20 39042 Brixen/St. Andrä Tel. 347 0122609 profanter.norbert@gmail.com www.ascplose.info



Als fixer Absteiger gestartet, überraschte die SG Schlern in ihrem ersten Landesliga-Jahr die Konkurrenz mit erfrischendem Angriffsfußball und klassierte sich am Ende auf Platz 11.
Im Sommer hat der Baumeister des Schlerner Höhenflugs, „TrainerPräsident“ Fritz Haselrieder, das Amt an der Seitenlinie weitergegeben und einem jungen Trainer anvertraut: Dietmar Larcher. Der Rittner, der die letzten drei Jahre den FC Gries in der 3. und 2. Amateurliga betreute,
soll die Mannschaft vom Hochplateau im schwierigen zweiten Jahr auf Kurs halten. Einfach wird das nicht.

seits ist die Erwartungshaltung im Umfeld gestiegen.
Zugänge & Abgänge
INFO
SG Schlern
Heimspielplatz: „Wasserebene“ Kastelruth | Peterbühlweg 14 39050 Völs am Schlern Tel. 335 240 529 info@sgschlern.it | www.sgschlern.it

Ersetzt Fritz Haselrieder auf der Schlern-Trainerbank: Dietmar Larcher.
Zugänge: Marco Primerano (Neugries), Moritz Malfertheiner (FC Südtirol Jugend), Daniel Berger, Matthias Plunger, Michael Weissenegger, Manuel Kritzinger, Felix Plunger (alle






Einerseits ist der Überraschungseffekt verpufft, anderereigene Jugend).
Alexander Köb, Thomas Mauroner (beide Karriereende), Philipp Baumgartner, Samuel Harder (beide Studiengründe), Daniel Pfattner (Pause).

Stärken & Schwächen







Starke Offensiv-Achse um Plankl (15 Tore im Vorjahr), Unterkofler (7) und Germano (16); technisch beschlagene, spiel- und laufstarke Truppe; die Standards von Germano sind eine Waffe.





Hinter Nals war Schlern die Schießbude der Liga (63 Gegentore): Die Neuzugänge Primerano und Moritz Malfertheiner müssen dieses Problem beheben; auswärts ging im Vorjahr nur wenig (zwölf Punkte).







Schlern gehört zum Kreis jener Klubs, die sich nach hinten orientieren müssen. Wenn sich die löchrige Abwehr stabilisiert und die Stürmer wie im Vorjahr treffen, dann ist auch ein Top 10-Platz drin. Entscheidend ist, dass der neue Trainer Dietmar Larcher die nötige Rückendeckung bekommt.

In der letzten Saison schrammte Stegen nur knapp am Abstieg vorbei. Und auch heuer wartet auf die Pusterer eine schwierige Saison. Große Verstärkungen konnten die Stegener nicht an sich binden, stattdessen soll es hauptsächlich die junge Garde richten. Und ein neuer Trainer, der sich bislang vor allem im Nachwuchs einen guten Namen gemacht hat: Thomas Piffrader.
Primäres Ziel der Vereinsverantwortlichen ist der Klassenerhalt. Um dieses Vorhaben so schnell wie möglich zu erreichen, lotsten die Pusterer mit Thomas Piffrader einen Motivationskünstler der Extraklasse nach Stegen.
Pos. Name Geboren
Tor
Abwehr
Marco Mittermair 1992

Alex Laner 1995
Florian Pramstaller 1991
Günther Agreiter 1987
Alex Niederkofler 1986
Ulrich Beikircher 1996
Marc Milesi 1997
Giovanni Capella 1995
Michele Verdi 1993
Stefan Oberheinricher 1984
Markus Mutschlechner 1984
Diego Carbogno 1993

Angriff
Trainer
Jonas Unterkircher 1995
Matthias Winkler 1995
Dominik Hitthaler 1994
Simon Aichner 1997
Matthias Obexer 1995
Florian Engl 1997
Luca Consalvo 1991
Stefan Hilber 1996
Paolo Eduardo De Sa' Peixoto 1983
Alex Piffrader 1995
Tobias Piffrader 1994
Christian Tripodi 1991
Thomas Piffrader (neu)
Werner Unterhofer (Co-Trainer)
Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Piffrader – er ist der Onkel des gleichnamigen Stürmers bei St. Georgen – war im Vorjahr noch Erfolgscoach der A-Jugend von St. Georgen. Jetzt hat er die reizvolle wie schwierige Aufgabe, aus der jungen Truppe eine abstiegskampftaugliche Mannschaft zu formen. Dabei wird Piffrader vor allem in der Offensive zum Improvvisieren gezwungen sein: Im Vorjahr stellte Stegen den schwächsten Angriff der Liga (nur 28 Tore). Ausgebügelt wurde diese Schwäche im Sommer aber nicht, im Gegenteil: Ulrich Brunner, 2013/14 immerhin mit sieben Toren der zweiterfolgreichste Torschütze des Vereins, wechselte zu Rasen Antholz in die 2. Amateurliga.
Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Laner, Giovanni Capella, Stefan Hilber, Matthias Winkler (alle St. Georgen), Paolo Eduardo De Sa’ Peixoto (Vintl), Jonas Unterkircher (Ahrntal), Alex Piffrader (Pichl Gsies), Christian Tripodi (reaktiviert), Marc Milesi, Florian Engl (beide eigene Jugend).

de), Christian Mittermair (Bruneck), Stefan Ferrari (Trainer Junioren).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Defensive ist Stegens Prunkstück (im Vorjahr nur 40 Gegentreffer und somit unter den besten fünf Abwehrreihen); die Achse Agreiter-Alex Niederkofler-Oberheinricher ist sehr erfahren; Thomas Piffrader ist ein Motivationskünstler mit einer großen fußballerischen Kompetenz. Schwächen: Schwächste Offensive der Vorsaison (nur 28 Tore); im Mittelfeld fehlt es in der Breite an Qualität; das junge Durchschnittsalter (21 Jahre) könnte sich im Abstiegskampf als entscheidende Schwäche entpuppen.
Prognose


Stegen zählt zu den Abstiegskandidaten. Die erfahrenen Spieler müssen über sich hinauswachsen, die jungen Akteure einen großen Schritt nach vorne machen und Verantwortung übernehmen – nur so kann die Klasse ein weiteres Jahr gehalten werden. Ansonsten wird es sehr eng –trotz der Motivationskünste des Thomas Piffrader.
Abgänge: Ulrich Brunner (Rasen Antholz), Georg Bergmeister, Fabian Neumair (beide Karriereende), Werner Unterhofer (Co-Trainer), Denis Kerrniqi (Arbeitsgrün-






Platz fünf 2013/14 war ein tolles Ergebnis. Eine neuerliche Spitzenplatzierung ist auch heuer das vorgegebene Ziel. Ein schwieriges Unterfangen, da die Transferaktivitäten der Unterlandler arg zu wünschen übrig ließen.
Der Kader des Vorjahres ist bis auf einige Abgänge zusammengeblieben. Trotzdem hatte es besonders ein Transfer in sich: Michael Osti, Hauptakteur mit 17 Treffern und damit der unangefochtene Top-Torschütze der Unterlandler, kehrte dem Verein den Rücken. Auf Neuverpflichtungen verzichtete die Vereinsführung, stattdessen vertraut man voll und ganz auf junge Spieler, die sich in den letzten Jahren in der Landesliga profiliert haben bzw. noch sollen. Nur im Tor wollte man nichts anbrennen lassen: Dort kommt mit Walter Corradini ein Schlussmann aus Salurn, der alle

Voraussetzungen mitbringt, die beste Nummer 1 der Liga zu werden.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Walter Corradini (Salurn), Ouassim Hannachi, Patrick Mark, Manuel Pichler (alle eigene Jugend). Abgänge: Juri Osti (Neugries), Michael Osti (Virtus DB), Michael Ranzi (Karriereende).
Stärken & Schwächen
Stärken: Claudio Dellasega und Alexander Fabris bilden ein gefährliches Sturmduo (gemeinsam 20 Tore in der letzten Saison); Torhüter Walter Corradini ist ein erfahrener und sicherer Rückhalt; Ex-Profi Morano war im Vorjahr torgefährlichster Abwehrspieler der Liga (neun Tore); Trainer Fabio Ianeselli ist ein gewiefter Taktiker.
Schwächen: Torjäger Michael Osti war herausragend, ihn zu ersetzen ist unmöglich; im Vorjahr kassierten die Unterlandler 48 Treffer – so viele wie keine andere Mannschaft in den TopSechs; das niedrige Durchschnittsalter (21 Jahre) könnte sich auf die Leistungskonstanz auswirken.
Prognosen
Die Truppe hat an Qualität eingebüßt. Trotzdem: Werfen die gestandenen Spieler wie schon im Vorjahr alles in die Waagschale und bleiben Stützen wie Zadra oder Dellasega gesund, ist ein Platz unter den ersten Acht locker drin. Platz Fünf wie im Vorjahr erscheint nicht mehr realistisch.
INFO
SSV Weinstraße Süd
Heimspielplatz: Margreid & Kurtatsch Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch Tel. 338 38 49 848
info@weinstrassesued.com www.weinstrassesued.com

Pos.
Lorenz Pedrotti
Carlini
Günther Peer
Abwehr
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Pichler
Julian Geier
Alcibiade Morano
Matthias Strobl
Stefan Christoforetti
Johannes Huber 1992
Clemens Sanoll 1992
Fabio Zadra 1985 Alex Casatta 1996
Mauro Vasile 1997
Alexander Fabris
Sebastian Dametto 1996
Ouassim Hannachi 1997
Lukas Mair 1991
Claudio Dellasega 1987
Fabio Ianeselli (bestätigt)
Fabio Brugnara (Co-Trainer)
Luca Rossato (Tormanntrainer)

Unterschiedlicher könnte die Ausgangssituation in den zwei Gruppen der 1. Amateurliga nicht sein.
In Gruppe A liegt die Favoritenlast alleine auf Landesliga-Absteiger Latsch, während in Gruppe B viele Fragezeichen regieren. Aufstiegsanwärter ist vor Saisonbeginn keiner auszumachen.
Gruppe A
Unumstrittener Titelfavorit ist Latsch. Die Vinschger landeten mit Moritz Frötscher den Top-Transfer der gesamten Liga, zudem wird Christian Platzer, ehemaliger Ober- und Landesligaspieler und im Vorjahr bei Obermais (acht Tore), die Funktion des Spielertrainers ausüben. Weiterer Pluspunkt: Die Landesligamannschaft des Vorjahres blieb weitgehend zusammen, ist eingespielt und funktioniert.
In den Titelkampf zumindest versuchsweise eingreifen werden mehrere Klubs. Angefangen bei Neumarkt, das zahlreiche erfahrene Akteure verpflichten konnte. Neben Francesco Donquerque (Terlan) sorgen auch Daniele De Cristofaro (Neugries) oder Michael Palma (Tramin) für einen beachtlichen Qualitätssprung. Gute Chancen auf einen Top-Tabellenplatz kann sich auch Terlan ausrechnen. Im Vorjahr mit zwei Teams punktegleich auf Platz drei, will die Humml-Truppe heuer erneut angreifen.
Außenseiter ist Kastelbell Tschars. Mit Harald Kiem leitet ein Südtiroler Fußball-Urgestein die Geschicke als Trainer, ihm wird mit Alessandro Finanzi ein hochkarätiger Neuzugang zur Verfügung stehen. Damit wurde der Abgang Top-Torjäger Gianluca Tuttolomondo (16 Tore) qualitativ aufgefangen. Auch Voran Leifers hat schon in der Vorsaison mit Platz drei bewiesen, dass man sich nicht zu verstecken braucht.
Vor einer schwierigen Saison stehen indes andere Teams. Frangart wird trotz
des Pokalsiegs 2014 gegen den Abstieg kämpfen, Meran muss sich nach dem Abstieg aus der Landesliga erst neu finden (fast alle Leistungsträger haben den Club verlassen), und auch für Sarntal könnte es wieder eng werden.
Das Wort „Aufstieg“ ist bei den meisten Teams in Gruppe B verpönt. Bruneck, im Vorjahr als Zweitplatzierter nur an Latzfons Verdings gescheitert, will sich heuer vorwiegend auf den Einbau junger Spieler konzentrieren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Auch Reischach wird den sensationellen vierten Platz der Vorsaison nur schwer wiederholen können, besonders der Abgang von Torhüter Patrick Pietersteiner zu St. Georgen hinterlässt eine klaffende Lücke. Einzig und allein Milland wagt es, das ominöse Aufstiegswort in den Mund zu nehmen. Mit Tormann und Rückkehrer Simon Larcher vom SSV Brixen soll Millands größte Baustelle, die Defensive (im Vorjahr 39 Gegentore, schlechtester Wert der Top-5), behoben werden.
Eine Mannschaft mit Überraschungseffekt könnte hingegen Vahrn werden. Der jungen Truppe wurde mit Manuel Sullmann und Mathis Kirchler (von
Gruppe A Gruppe B

Plose) zwei oberligaerfahrene Spieler beigemischt, die den Unterschied ausmachen können. Wegen der extremen Ausgeglichenheit wird sich wie schon im Vorjahr die halbe Liga im Abstiegskampf wiederfinden. Heißester Kandidat für den Talgang ist USD Brixen, das heuer eine stark verjüngte Truppe ins Rennen schickt. Gespannt darf man auf die beiden Aufsteiger Klausen und Steinhaus sein: Die beiden Teams gehen als Abstiegskandidaten ins Rennen, können aber besonders dank der Aufstiegseuphorie für Überraschungen sorgen.













Steinhaus

Freienfeld




Mals










Ri an Kuens





Kastelbell Tschars














Vintl (Weitental)







H. = Hinrunde


Latsch

Gargazon




Terlan Nals




























USD Brixen (Fischzuchtweg)

R. = Rückrunde Bozen
-Infografik/Foto: Ch. Staffler

Vahrn


Milland











Mühlbach Rodeneck Vals (Vals) Kiens Bruneck

Reischach











Albeins Schabs



Frangart (Rungghof) Meran




Sarntal (Sarnthein)

















Auer
Neumarkt






Voran Leifers





































H. R.













Hochpustertal Innichen, Toblach ) Klausen Schlanders







Robert Tappeiner (Mals)



Die 36 Mannschaften der 2. Amateurliga stehen vor einer der spannendsten Saisonen der letzten Jahre.
In keiner der drei Gruppen gibt es eine „Übermannschaft“, der man einen Durchmarsch á la Gargazon in der letzten Saison zutrauen könnte. Dennoch gibt es in allen Gruppen eine ganze Fülle von Aufstiegsanwärtern.
Gruppe A
Einen klaren Favorit gibt es im Westen Südtirols nicht. Tirol (u.a. mit Alessandro Pedron vom FC Meran) kratzte im Vorjahr an der Tabellenspitze, muss aber einige empfindliche Abgänge verkraften. Dennoch wird mit der Mannschaft um Spielertrainer Daniel Sanzio zu rechnen sein. Das rundumveränderte Plaus (für die Tore soll heuer Claudio Di Gallo von Schlanders sorgen) schielt ebenso nach oben wie Ulten, das erneut eine blutjunge Truppe samt Heimkehrer Gunther Staffler (er spielte 13 Jahre bei St. Pauls) ins Rennen schickt. Eine Überraschungstüte ist der „VinschgerBlock“: Vor allem Absteiger Laas und Prad haben Außenseiterchancen. Ebenso spannend wie das Titelrennen wird der Abstiegskampf: Laatsch Taufers sowie die Aufsteiger Ritten und Laugen Tisens dürften am meisten zittern.
Gruppe B
Wie fast jedes Jahr startet Haslach als Favorit. Die Bozner haben die halbe Mannschaft ausgewechselt (neun Abgänge, acht Zugänge) und werden sich mit Steinegg, Aldein Petersberg und Kaltern (mit den Rückkehrern Fabian Call und Claus Maria Drescher sowie Fabian Gramm) duellieren. Die Absteiger Barbian Villanders und Ridnauntal (neu ist Vollblutstürmer Matthias Markart von Natz) sowie Gries besitzen ebenfalls das Potenzial, ganz vorne ein Wörtchen mitzureden. Die Aufsteiger Montan und Franzensfeste sowie Stella Azzurra und Oberau zählen zu den Abstiegskandidaten. Für

Hochspannung im Talkessel sorgen die vielen Bozner Stadtderbys.
Gruppe C

Überraschend mussten die Teams im Pusterer Kreis feststellen, dass nicht Ridnauntal und Franzensfeste, sondern Feldthurns und Teis Villnöß in Gruppe C gelandet sind. Vor allem Feldthurns (im Vorjahr Vierter) zählt dank unverändertem Kader zum Kreis der Titelaspiranten. Favoriten sind aber andere: Pokalsieger Pfalzen und St. Lorenzen (Torfabrik im Vorjahr mit 50 Treffer in 22 Spielen). Beide scheiterten nur knapp in den Entscheidungsspielen am Aufstieg und nehmen heuer einen weiteren Anlauf. Gespannt sein darf man auf Rasen Antholz, das zwei Seuchen-Jahre (Abstieg aus der 1. Amaterliga, nur Platz neun im Vorjahr) hinter sich hat – diese Saison aber dank Rückkehrer Ulrich Brunner (Stegen) an Potenzial gewonnen hat. Nach hinten orientieren müssen sich Dietenheim Aufhofen, der ehemalige Oberligist Taufers und Welschellen.

Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C

Robert Steger (Gsiesertal)




Sind auch heuer mit vollem Einsatz dabei: Stefan Oberleiter (Haslach, links) und Lukas von Webern (Aldein Petersberg).



Auswahl Ridnauntal (Stange)




















Laatsch Taufers













Eyrs Laas




Schluderns (H. Taufers i. M., R. Laatsch)

Franzensfeste




Prad







H. = Hinrunde
R. = Rückrunde


Tirol




Laugen Tisens Plaus Schenna














Terenten






Pfalzen


St. Lorenzen





Ulten (St. Walburg)





Bozen
Girlan (Rungghof)

-Infografik: Ch. Staffler


Ritten (Klobenstein)





Kaltern

Leifers Branzoll



Montan


Feldthurns




Barbian Villanders















Taufers (Sand in Taufers)








Dietenheim Aufhofen
Taisten Welsberg




Welschellen Rasen


Aldein Petersberg




Antholz









Teis Villnöß (H. St. Peter, R. Teis) Steinegg



Gsiesertal (Pichl Gsies)





Mareo (St. Vigil in Enneberg)
Haslach (Pfarrhof)
Gries (Pfarrhof )
Oberau (Pfarrhof)
Stella Azzurra (Reschenplatz C)

In der niedersten Südtiroler Amateurspielklasse duellieren sich in der Saison 2014/15 36 Mannschaften –aufgeteilt auf drei Gruppen. Anders als in der 1. und 2. Amateurliga sind hier die Favoriten auf den Titelgewinn schnell ausgemacht.
Zumal sich in allen drei Gruppen schon im Vorfeld einige Mannschaften dank einer erfolgreichen letzten Saison vorzeitig in Poleposition gebracht haben. Aber bekanntlich starten alle 36 Mannschaften bei Null.
Gruppe A
Drei Mannschaften starten in der Poleposition: Zum einen der Vorjahresdritte Goldrain, dazu die Fußballer aus St. Pankraz und Fusionsklub Tscherms Marling. Sie haben auf dem Papier das größte Potenzial, um ganz vorne mitzumischen. Der FC Oberland aus St. Valentin auf der Haide kann auf einen prominenten Trainer (Jakob Moriggl) sowie einen herausragenden Akteur (Martin Patscheider/ kam von Mals) zählen. Ob das ausreicht, um ganz vorne mitzumischen,
Will mit Algund zurück in die 2. Liga: Manuel Weiss


muss sich erst zeigen. Eine Wundertüte ist Olimpia Meran – im Vorjahr mit viel Vorschusslorbeeren gestartet, landete der Meraner Klub nur auf Rang zwölf.
Gruppe B
Hier gibt es einen großen Titelanwärter: Den FC Gröden. Die Spieler aus dem Holzschnitzertal können seit einigen Wochen auf die Unterstützung von Erfolgstrainer Stefan Gasser zählen. Gasser ist beim FC Gröden neuer Jugendverantwortlicher, wird aber auch der ersten Mannschaft mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außenseiterchancen besitzt der CF Sterzing, der gleich im ersten Saisonspiel im Derby auf den neugegründeten Klub von Gladiators Sterzing trifft.
Gruppe C
von Wengen/La Val, Absteiger Val Badia sowie dem Vorjahresdritten Olang entwickeln. Oder gibt es am Ende doch einen Überraschungssieger á la Mühlwald oder Gais?



Mit Neustift, Aicha und Raas gehören auch drei Eisacktaler Vereine zum „Pusterer Kreis“. In den Titelkampf wird dieses Trio voraussichtlich nicht eingreifen. Der wird sich zu einer Angelegenheit zwischen den Ladinern
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C

Lässt seine Karriere beim FC Oberland ausklingen: Martin Patscheider.
















Oberland (H. St. Valentin, R. Burgeis)








Kortsch



















Algund Morter (H. Latsch, R. Morter)






H. = Hinrunde R. = Rückrunde





Olimpia Meran (Passermündung)





















Neustift (Vahrn)



























Lüsen


Tscherms Marling Burgstall Mölten Vöran (Mölten)







-Infografik: Ch. Staffler



































Gröden (St. Christina) Niederdorf









Val (Wengen) Sterzing Gladiators Sterzing Gossensaß Wiesen Andrian St. Pankraz








Val Badia (St. Martin)
Excelsior La Strada (Reschenplatz A) Rentsch (Reschenplatz C)
Eggental (H. Welschnofen, R. Deutschnofen) Unterland Berg (Truden)

So etwas gab es noch nie: Drei Südtiroler Mannschaften in der zweithöchsten italienischen Liga. Neben den etablierten Klubs SSV Brixen/Obi und CF Südtirol wird ab der am 28. September beginnenden Saison mit Unterland Damen ein neues Gesicht in der zweithöchsten italienischen Liga mitmischen.


Pos. Name Geboren


Tor Chiara Valzolgher 1992
Giorgia Zenaro 1997
Greta Brunello 1997
Desirée Righi 1991
Abwehr
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Der Klassenerhalt ist das erklärte Ziel bei Serie C-Meister Unterland Damen. Das zu erreichen, wird mehr als nur schwer, da die Serie B so gut besetzt ist wie seit Jahren nicht mehr. Gleich sechs Teams haben den Aufstieg in die Serie A als Saisonziel ausgerufen. Der SSV Brixen/Obi hat vier Wochen vor Saisonbeginn mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen: Momentan gibt es keine Torfrau – und die Zeit drängt. Abgesehen davon entsprach Platz zehn in der letzten Saison nicht den Vorstellungen der Vereinsverantwortlichen, war aber angesichts der schweren Verletzungen zahlreicher Stammkräfte durchaus erklärbar. Heuer sind die Leistungsträgerinnen wieder zu hundert Prozent fit und bilden mit den jungen Akteurinnen eine gefährliche Mischung.
Mittelfeld? Nein. Abstiegskampf? Auf keinen Fall. Der CF Südtirol hegt, im Vergleich zu den anderen beiden Süd-
Pos. Name Geboren
Tor Soraya Caser 1994
Justine Göring 1997
Kathrin Amort 1992
Regina Amort 1994
Evelyn Dindo 1990
Abwehr
Martina Varrone 1998
Irene Ferrari 1979
Sarah Hassl 1999
Denise De Luca 1992
Linda Tonelli 1998
Stefania Della Giacoma 1993
Martina Menegoni 1993
Giordana Torresani 1987
Pamela Pojer 1998
Verena Erlacher 1999
Chiara Pasqualini 1994
Alessandra Tonelli 1988
Martina Brunello 1997
Antonio Alberti (bestätigt)
Filomento Mangialardi (Tormanntrainer)
Hartmann Leitner (Konditionstrainer)
Brigitte Doná 1995
Greta Gottardi 1993
Johanna Ranigler 1995
Monika Santa 1984
Sara Turani 1992
Anna Barbacovi 1994
Denise Ferraris 1985
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Marion Francesconi 1991
Francesca Marmentini 1993
Marion Mayr 1987
Nadine Mayr 1988
Federica Turrini 1993
Daniela Consolati 1988
Christine Hofer 1988
Tanja Nardon 1997
Pamela Pollcino 1991
Stefania Rigatti 1983
Stefanie Rossi 1989
Salvatore Virzi (neu)
Maurizio Ferranti (Co-Trainer)
Luca Rampanelli (Tormanntrainer)
tiroler Clubs, andere Erwartungen. Unter den besten drei Mannschaften wollen sich die Spielerinnen von Chefcoach Antonio Alberti platzieren. Das Zeug, ganz vorne mitzuspielen, bringt das Team jedenfalls mit – trotz des jungen Altersdurchschnitts von 20 Jahren.


Eine erste Standortbestimmung erhalten die drei Südtiroler Damenmannschaften am 7. und 21. September in der ersten Runde des Italienpokals. Unterland Damen trifft im reinen Südtiroler Duell auf Brixen/Obi, der CF Südtirol spielt gegen Azzurra San Bartolomeo.




Pos. Name Geboren
Tor Noch offen

Evi Mittermair 1984
Marion Steinhauser 1986
Monica Moling 1990



Abwehr
Mittelfeld
Maike Bergmeister 1997
Vanessa Kritzinger 1997
Greta Mair von Grasspeinten 1997
Johanna Rabanser 1997
Lisa Sullmann 1999
Kathrin Jaist 1985
Katrin Plankl 1985
Kathrin Überegger 1988
Karin Mair 1992
Daniela Kofler 1993
Sonja Romano 1994
Stefanie Stolzlechner 1997
Sonia Weissteiner 1997
Annalena Santin 1999
Margot Fodor 1991
Angriff
Anna Katharina Peer 1993
Hannah Bielak 1998
Christina Niederegger 1999
Trainer Fabio Pelanda (bestätigt)
Carlo Tedeschi (Co-Trainer)

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