Schiebetüren und Duschlösungen für den täglichen Gebrauch, mit innovativen Ideen, aufregendem Design und intelligenter Technik. Porte scorrevoli per ampi spazi, dalle forme individualmente configurabili, pensate per garantire benessere e distensione.
acqua R 5000: Großraum-Schiebetüren in verschieden, individuell gestaltbaren Formen tragen in erster Linie dem Faktor Wohlgefühl großzügig Rechnung. Klare, harmonische Formen, präzise im Detail mit vielfältigen Möglichkeiten. Die neue acqua - das Duscherlebnis in einer neuen Form. www.duka.it www.duka.it
Erlebnis Dus c hen
Inhaltsverzeichnis
Aktuell
04 FC Südtirol
08 St. Georgen
12 Die Oberliga
24 Die Landesliga
39 Damenfußball
40 1. Amateurliga
41 2. Amateurliga
42 3. Amateurliga
Zum Herausnehmen
Alle Spielkalender 2012/13
Service
19 SEL AG, Bozen
27 Sportbau, Bozen
31 Rasenfix, Andrian
Radio Antenne:
Der Fußballsender
Auch in der Fußballsaison 2012/13 wird Radio Antenne wieder jeden Sonntag von allen Spielen der Oberliga, Landesliga, der 1., 2. und auch 3. Amateurliga berichten und sämtliche Ergebnisse gleich nach Abpfiff der Spiele auf der Homepage www.dieantenne.it veröffentlichen. Weiters sind wieder Liveschaltungen zu den Spielen des FC Südtirol sowie des ASC St. Georgen geplant und auch zum einen oder anderen Spiel der Ober- und Landesliga. Radio Antenne – einschalten und mithören.
Impressum
Eigentümer/Herausgeber: Athesiadruck GmbH, Bozen; Druck: Athesiadruck, Bozen; Ermächtigung: Landesgericht Bozen 2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Verantwortlicher
Projektleiter: Franz Wimmer | Produktion: Magdalena Pöder Redaktion: Daniela Rungg, Hannes Vieider, Christian Staffler, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)
Statistiken: Walter Morandell | Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer | Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 977 824, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos: Robert Perathoner, Max Pattis, Dieter Runggaldier, Franz Griessmair, Erich Innerbichler, Markus Dorn, Reinhold Eheim, Anton Kröss, Dolomiten-Archiv Grafik-Layout: Georg Hochkofler | Infografiken: Josef Markart Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 20. August.
Editorial
Keine Zeit zum Verschnaufen. Die letzte Fußball-Meisterschaft ist noch in bester Erinnerung, dazu der zweite EuropeadeTitel der Südtirol-Auswahl, und schon geht’s wieder los. Noch vor den Profis des FC Südtirol und dem Serie D-Ligisten St. Georgen beginnt für Südtirols Amateurfußballer die Punktejagd: In der Oberliga, wo die einheimischen Vereine klar in der Überzahl sind und sich die langjährige gute Jugendarbeit in den Vereinen nun auch zahlenmäßig niederschlägt. Und in der Landesliga, in der gleich fünf Aufsteiger aus der 1. Amateurliga Platz gefunden haben. Spätestens wenn der FC Südtirol und St. Georgen am 2. September ins Geschehen eingreifen, dann gehört der Sonntag Nachmittag wieder König Fußball. Als Begleiter für eine lange und spannende Saison halten Sie zum dritten Mal ein Radius-Fußball-Sonderheft in den Händen. Es soll einen Vorgeschmack darauf geben, was alle Anhänger dieses faszinierenden Sports in den nächsten zehn Monaten erwartet. Viel Spaß beim Durchlesen!
Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“
Warme Küche von 10.30 bis 22.30 Uhr Grillspezialitäten direkt neben der Spezialbierbrauerei Forst
Andreas Vieider
FC Südtirol: Vecchis Bubi-Truppe will
Ein neuer Trainer, zwölf neue Spieler. Die Philosophie des FC Südtirol hat sich aber nicht geändert. Auch in der neuen Saison, der dritten in Folge in der 1. Division, baut der FCS auf die Jugend. Mit einem Altersdurchschnitt von nur 21 Jahren will die weiß-rote Bubi-Truppe die Liga aufmischen. Und vielleicht gelingt ihr eine ähnlich große Überraschung wie mit Platz sieben in der letzten Saison.
Das abgelaufene Sportjahr 2011/2012 war das bisher erfolgreichste in der Geschichte des FC Südtirol. Bis zum letzten Spieltag kämpfte die Mannschaft um den Play-offEinzug in der dritthöchsten Spielklasse Italiens. Die starken Auftritte blieben nicht unbemerkt. Erfolgstrainer Giovanni Stroppa wechselte zu Pescara
in die Serie A, Manuel Fischnaller, Südtirols größtes Fußball-Talent, will bei Reggina (Reggio Calabria) in der Serie B seine Chance nutzen.
Der neue Mann auf der FCS-Kommandobrücke ist Stefano Vecchi. Der Trainer aus Bergamo hat zwar nicht die fußballerische Vergangenheit und das Charisma von Stroppa, das Potenzial, in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers zu treten, aber allemal. Das Team Tritium führte Vecchi von der Serie D in die dritte Liga. Nach dem Abstieg aus der 1. Division mit Spal im Vorjahr, der aber auch außersportliche Gründe hatte, kann Vecchi in Südtirol wieder in einem ruhigen Umfeld arbeiten und seine Trainer-Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Die Zuordnung der 33 Mannschaften in die zwei Gruppen der 1. Division
erfolgte in diesem Sommer wieder nach geographischen Kriterien. Der FC Südtirol kehrte in die Gruppe A
Dem neuen FCS-Trainer
Stefano Vecchi (Zweiter von rechts) steht eine blutjunge Mannschaft zur Verfügung. Sie hat ein Durchschnittsalter von 21 Jahren.
überraschen
zurück und trifft dabei auf Teams aus Nord- und Mittelitalien. Einzige Ausnahme: Trapani.
Los geht es für den FCS am 2. September gegen Albinoleffe in Bergamo, der Geburtsstadt von Neo-Coach Vecchi. Vielleicht ein gutes Omen für den FC Südtirol.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Matteo Grandi (Borgo a Buggiano), Richard Gabriel Marcone (Siena), Daniel Cappelleti (Juve Stabia), Federico Maccarone (Chievo Verona), Marco Martin (Pescara), Gian Luca Rubin (Juventus), Luca Bertoni (Milan), Francesco Bontá (Giulianova), Simone Branca (Novara), Roberto Candido (Inter), Riccardo Bocalon (Carpi), Jonas Clementi, Matteo Timpone, (beide Mezzocorona), Riccardo Pasi (Chiasso), Mame Thiam (Avellino), Ahmedi Valon (eigene Jugend).
Abgänge: Alessandro Iacobucci (Spezia), Pietro Cascone (Ischia), Francesco Uliano (Grosseto), Andrea Schenetti (Milan), Manuel Fischnaller (Reggina), Alessio Grea (Gubbio), Franco Chiavarini (Cesena), Matteo Chinellato (Tritium), Amedeo Calliari (Chievo), Matteo Legittimo (Lecce), Niccoló Giannetti, Thomas Albanese (beide Sie-
Arbeitsbekleidung für Profis www.modyf.it
na), Michael Bacher (vereinslos), Luca Santonocito (Renate), Daniel Pfitscher (Tramin), Martin Ciaghi (Mezzocorona), Michal Miskiewicz (Wisla Krakau), Luca Franchini (Monza).
Stärken & Schwächen
Stärken: Iacoponi, Tagliani, Kiem, Martin: Diese Abwehr-Viererkette kann sich sehen lassen. Rückkehrer Marco Martin war in Pescara lange verletzt und konnte sich deshalb beim Serie-B-Meister nicht durchsetzen. Ist der Linksverteidiger aber fit, zählt er in der Lega Pro zu den Besten seines Fachs. Auch auf der rechten Seite verfügt der FCS mit Simone Iacoponi über einen offensiv wertvollen und defensiv soliden Außenverteidiger. Kapitän Hannes Kiem mag zwar in der Spieleröffnung gewisse Mängel offenbaren, im Zweikampfverhalten ist der Kastelbeller aber eine Klasse für sich.
Mit Torhüter Richard Gabriel Mar cone dürfte FCS-Sportdirektor Luca Piazzi erneut ein guter Fang gelungen sein. Im Mittelfeld kann der FCS Laufwunder und „Wadlbeißer“ Alessan dro Furlan und die Klasse von Alessan dro Campo setzen. Neuzugang Luca Bertoni zeigte in den Testspielen und im Pokal als Regisseur im Mittelfeld gute Ansätze. Angreifer Mame Thiam hat sich bereits in die Herzen der gespielt. Der Senegalese ist ein Kraftpa ket, ein Kämpfer, technisch stark, sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt und auch defensiv gut arbeitet. Schwächen: Mit Manuel Fischnaller der herausragende Akteur der vergan genen Saison (13 Liga-Tore) die Mann schaft verlassen. Einen vergleichbaren
AOSTA
Albinoleffe
Tritium
Pavia
Der neue
SÜDTIROL
Bergamo
Cremona
FC Südtirol
Bozen
Lumezzane
TRENTINO
Feralpisaló
Salò
Chiavari Trezzo sull’ Adda
Virtus Entella
Cremonese Reggiana Reggio Emilia Como
Vicenza
Cuneo Carpi
SARDINIEN LIGURIEN
Albinoleffe Carpi
Como
Cremonese Cuneo Feralpisalò Lumezzane Pavia
Portogruaro Reggiana San Marino FC Südtirol Trapani Treviso Tritium Vicenza Virtus Entella
UMBRIEN EMILIA ROMAGNA
PIEMONT VENETIEN TOSKANA
Trapani
Bereits ein Publikumsliebling:
rara ein schweres Jahr hinter sich. Insgesamt acht Strafpunkte bekam Spal in der vergangenen Saison aufgebrummt, im Play-out unterlag Vecchi mit seiner Mannschaft dem Team aus Pavia und musste absteigen. Nach den Erfolgen mit Tritium war es für Vecchi der erste Rückschlag in seiner Trainer-Karriere.
Prognosen
Die Mannschaft ist gut gerüstet für den Kampf um den Klassenerhalt. Schlagen die jungen Spieler ein, ist wieder ein einstelliger Tabellenplatz möglich. Zu mehr wird es aber wohl nicht reichen. Eine Play-off-Teilnahme wäre eine Riesen-Sensation.
Der Chef und sein Assistent: Coach Stefano Vecchi (links) und Co-Trainer Stefano Manfioletti.
Mame Baba Thiam.
Pepi Staffler Saison 2012/13
Im Herbst Wimmer
Im Winter Kellermeister
Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter: Persönliche Betreuung der Trogerhof-Kunden.
St. Georgen: Zweites
Die spinnen, die „Jergina“. Kommt so ein Haufen Feierabend-Fußballer daher und mischt respektlos die ach so heilige Kaste des italienischen Halbprofi-Fußballs auf. Genial, genial, genial! Der ASC St. Georgen, Fraktion der Gemeinde Bruneck, hat ein Fußballwunder vollbracht und auf Anhieb den Klassenerhalt in der Serie D geschafft.
Dass dieses Wunder über den Umweg Play-out-Entscheidungsspiele gegen Montecchio über die Bühne ging, ist nur eine Randnotiz. Die Leistungen der St. Georgener Fußballer sind deshalb so bemerkenswert, weil eine Mannschaft, bestehend aus Tischlern, Büro- und Bankangestellten, technischen Zeichnern und Studenten in der Serie D 42 Punkte schaffte (zehn Siege, zwölf Unentschieden, zwölf Niederlagen). Und dies in einer Liga, wo „normalerweise“ fünfmal wöchentlich trainiert wird, und das am Nachmittag. Dass St. Georgen unter der Leitung
Erzielten im Vorjahr zusammen 25 Tore: Thomas Bachlechner, Hansjörg Mair und Peter Mair (v. l.).
Wunder ist gefragt
von Patrizio Morini dies mit Abendtrainings schaffte, macht die Leistung umso bemerkenswerter.
St. Georgen hat gezeigt, dass scheinbar abgedroschene Schlagwörter wie Zusammenhalt, Mannschaftsgeist, Kampfkraft und der Glaube an sich selbst nie aus der Mode kommen. Aufbauend auf einen idealen Mix aus St. Georgener Dorfspielern, Nachwuchstalenten und sinnvollen Verstär-
kungen von auswärts fügte der sportliche Leiter Georg Brugger ein Puzzle zusammen, das sich den Respekt von ganz Fußball-Südtirol verdiente. Und was kommt jetzt? Dass die zweite Saison in einer höheren Liga immer die schwierigere ist, ist hinlänglich bekannt. St. Georgen muss in Zukunft ohne einem Teil der Leithammel auskommen, die den Verein in Vergangenheit zu einer verschworenen Gemeinschaft
Schwitzen und trainieren für eine neue Saison: Benjamin Althuber, Peter Mair, Alex Ziviani, Armin Mayr, Philipp Piffrader und Thomas Veronese (von links).
St. Georgen
Trainer
Hansjörg
Patrizio Morini (bestätigt)
Klaus Colz, Claudio De Caneva (beide Co-Trainer)
Matteo Bisoffi (Athletik-Trainer)
Basilio Covi (Tormanntrainer)
Großes Talent: Fabian Obrist.
zusammenschweißten. Patrick Kofler, Berndt Mair, Daniele Marietti und Bernhard Unterpertinger haben den Verein verlassen. Auch Simon Oberegger ist weg. Ob die jüngeren Kräfte, die alle gut fußballspielen können, die „alten Hasen“ auf Anhieb ersetzen können, wird die Schlüsselfrage sein. Auf dem Papier schickt St. Georgen erneut eine schlagkräftige Truppe ins Rennen. Die gestandenen Spieler – vor allem das Offensivtrio Hansjörg Mair-
Peter Mair-Thomas Bachlechner und der Abwehrverbund – sind allesamt Serie D-reif. Mit Thomas Veronese kam nur ein „gestandener“ Spieler. Der ist dafür aber vom Besten, was der hiesige Markt hergibt. Die vielen jungen Spieler haben nun ein Jahr Serie D intus, die „Nachrücker“ sind talentiert, müssen sich aber noch beweisen. Warten wir’s ab, ob ein zweites Wunder gelingt.
Zugänge und Abgänge
Zugänge: Thomas Veronese (Bozen 96), Stefan Rabensteiner, Simon Moser (beide Barbian Villanders), Stefan Wagger, Simon Neunhäuserer, Lukas Aichner, Philipp Schwingshackl, Jan Hollemann, Simon Weissteiner, Dominik Hitthaler (alle eigene Jugend).
Abgänge: Daniele Marietti, Jan Buzzo (beide Bruneck), Bernhard Unterpertinger (Pfalzen), Patrick Kofler (Ahrntal), Berndt Mair, Simon Oberegger, Leo Brugger, Diego Carbogno, Mark Hosp (alle Stegen), Philipp Harrasser, Stefan Kaser, Christoph Schraffl, Felix Auer, Markus Mutschlechner (alle Dietenheim Aufhofen).
Stärken und Schwächen
Stärken: Pietersteiner, Harrasser, Althuber und Brugger sind exzellente Betonanrührer; die Gefährlichkeit des Armin Mayr bei Standardsituationen; der offensive Flächenbrand von Hansjörg Mair-Peter Mair-Thomas Bachlechner; Dauerbrenner und -renner Fabian Obrist wäre eigentlich FC Südtirol-reif, wird aber noch ein Jahr in der Serie D veredelt; die Spielbedingungen im Pustertal im Winter sind für viele Gegner der absolute Horror.
Schwächen: Ein Jahr hat St. Georgen die Klasse gehalten: Ist die Motivation gleich groß wie vor zwölf Monaten? Viele Routiniers haben den Klub verlassen – sie sind puncto Zusammenhalt unersetzlich; die Reden von Trainer Morini: Erzeugen sie bei den Spielern immer noch Gänsehaut oder ist langsam die Luft draußen? Anders als die Konkurrenz trainiert St. Georgen immer abends – mit Fortdauer der Saison wirkt sich dies auf die konditionelle Verfassung aus.
Prognosen
Nach dem Wahnsinnsjahr mit dem erreichten Klassenerhalt wird das zweite Jahr in der Serie D nochmals schwieriger. Dass die Mannschaft angesichts der übermächtigen Konkurrenz – 20 Mannschaften, sprich 38 Meisterschaftsspiele – erneut die Klasse hält, scheint nur schwer vorstellbar. St. Georgen wird sich gut verkaufen und für manche Überraschungen sorgen, der Abstieg in die Oberliga wird aber kaum zu vermeiden sein. Das trifft aber auch auf andere Mannschaften aus der Region zu, sprich Fersina und Mezzocorona.
INFO
ASC St. Georgen Heimspielplatz: Leitner Electro Sports Park St. Georgen und Schulzentrum Bruneck (Kunstrasen) Gremsenstraße 26 39031 St. Georgen Tel. 335 121 88 40 georg.brugger@ascstgeorgen.it www.ascstgeorgen.it
Unsere Welt. Unser Bier.
Die Biere der Spezialbier-Brauerei Forst entstehen dort, wo die Natur noch ihren Lauf nimmt. So brauen wir das Bier hier ausschließlich aus erstklassigen Rohstoffen, wie dem weltbesten Hopfen oder geheimen Hefekulturen. Klares Bergwasser, saubere Luft sowie die einzigartigen und unnachahmbaren Landschaften Südtirols: das sind die Elemente, die dem Forst Bier seit jeher seinen unverfälschten Geschmack verleihen. www.forst.it
Südtiroler Klubs mit mehr Potenzial
Ein Blick zurück: Als es vor einem Jahr darum ging, Prognosen für die Oberliga 2011/12 zu erstellen, trauten wir Fersina und dem AC Trient am meisten zu. Beide Vereine spielen nun in der Serie D. In der Abstiegsfrage hatten wir mit Vallagarina, Rovereto und Rotaliana auch eine 100-prozentige Trefferquote. Glück gehabt.
Die Oberligasaison 2012/13 stellt ein Novum dar: Noch nie in 38 Jahren Oberliga waren derart viele Südtiroler Vereine vertreten wie diesmal – zehn. Diese ist eine Folge von mehreren Faktoren: Einerseits profitieren immer mehr Vereine direkt oder indirekt von der guten Jugendarbeit des FC Südtirol, andererseits sind die Trainer hervorragend geschult und die Nachwuchsarbeit in den einzelnen Vereinen funktioniert gut.
Die Favoriten
Die kommen aus Südtirol. Obermais und Brixen haben das spielerische Potenzial, ganz vorne zu landen. Ob sie auch beide wollen, wird entscheidend von den Klub-Verantwortlichen sowie
Oberliga
von den Trainern abhängen. Dahinter hat auch Albiano das Potenzial, ein gehöriges Wort mitzureden. Salurn hat Außenseiterchancen: Im Mittelfeld und Angriff top, in der Abwehr (zu) anfällig.
Das Mittelfeld
Ahrntal hat dank vieler Spieler im besten Fußballalter ebenso Chancen auf einen Top 5-Platz wie Aufsteiger St. Martin. Bei Bozen 96 hängt viel davon ab, ob die Spieler untereinander auskommen. Wenn ja, gibt es einen Top 8-Platz, ansonsten droht der Abstiegskampf. Aus dem Trentino werden sich Alense und Mori jenseits von Gut und Böse ansiedeln. Tramin und Eppan sind dank ihrer Offensivqualitäten stark genug, ebenfalls einen ruhigen Klassenerhalt anzustreben.
Die Abstiegskandidaten
Naturns und Plose scheinen am meisten gefährdet. Sie sind in der Breite zu dünn besetzt, als dass es mehr geben wird als nur den nackten Abstiegskampf. Sie werden sich mit den Trentiner Aufsteigern Levico, Dro und Comano die drei, vielleicht sogar vier oder gar fünf Absteiger unter sich ausmachen. Ent-
Kampf um jeden Ball: Theo Pamer (Obermais, links) und Michael Palma (Tramin, rechts).
scheidend wird sein, wieviel regionale Klubs am Ende der Saison 2012/13 aus der Serie D absteigen. Trifft es nur einen (Fersina?) oder zwei (Mezzocorona?), dann bleibt es bei drei Absteigern. Sollten auch St. Georgen und/oder Trient zurück müssen, dann erhöht sich die Zahl der Absteiger auf maximal fünf. Das wäre natürlich ein Hammer.
Ewige Oberliga-Tabelle
Verein
Ahrntal: Große Ziele dank Top-Zugängen
Verletzte Leistungsträger, interne Querelen, die daraus resultierende Trennung von Trainer Markus Rieder, dazu der Absturz in der Rückrunde (nur zwei Punkte trennten Ahrntal von einem Abstiegsplatz): Die vergangene Saison war für die „Töldra“ zum Vergessen.
Damit es am nördlichsten Oberligaspielplatz Italiens heuer wieder mehr zu feiern gibt, hat man sich im Sommer ordentlich verstärkt: Patrick Kofler (er kommt nach 20 Jahren zu seinem Heimatverein zurück), Thomas Ritsch (kehrt nach einem Jahr bei Brixen zurück) und der Gsieser Erfolgstrainer Johannes Piffrader sollen dafür sorgen, dass im „Toule“ wieder ein anderer Wind weht – der Erfolgswind.
Ahrntal
Pos. Name
Geboren
Tor Fabian Masoni 1992
Patrick Psenner 1986
Patrick Kofler 1977
Thomas Mair 1985
Abwehr
Angriff
Trainer
Richard Maurer 1988
Michael Niederwanger 1992
Simon Niederwolfsgruber 1993
Hannes Steger 1983
Florian Niederkofler 1983
Jonas Unterkircher 1995
Simon Weger 1995
Martin Niederstätter 1995
Stefan Parreiner 1992
Alex Piffrader 1995
Robert Niederkofler 1981
Markus Niederkofler 1984
Philipp Aichner 1988
Benjamin Oberhollenzer 1995
Manuel Pipperger 1987
Jan Plaickner 1995
Thomas Ritsch 1986
Lukas Voppichler 1985
Johannes Piffrader (neu)
Jürgen Großgasteiger (Co-Trainer)
Walter Hofer (Tormanntrainer)
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Patrick Psenner (Taufers), Patrick Kofler (St. Georgen), Thomas Ritsch (Brixen), Jan Plaickner (Kiens), Alex Piffrader (Jugend St. Georgen), Benjamin Oberhollenzer, Simon Weger, Martin Niederstätter (alle eigene Jugend).
Abgänge: Andreas Hainz (Reischach), Daniel Masoni, Roman Hofer (beide Steinhaus), Leo Frisch (Taufers), Lukas Testor (Prettau), Christoph Maurberger (Karriereende).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die starke Offensive (48 Tore im Vorjahr) bekommt mit Thomas Ritsch und dem von einem Kreuzbandriss wiedergenesenen Manuel Pipperger weiteren Zuwachs; Standard-Spezialist Florian Niederkofler (16 Tore 2011/12) kann ein Spiel jederzeit alleine entscheiden; kein Leistungsträger hat den Verein verlassen: Die Mannschaft ist dementsprechend eingespielt. Schwächen: Johannes Piffrader ist der vierte Trainer in den letzten drei Jahren: Schlägt sich diese Unkonstanz auf dem Trainerposten auf die Resultate nieder? Mit Lukas Testor (letzte Saison fünf Tore) geht ein talentierter Jahrgangsspieler; Thomas Ritsch wandelt ständig auf dem schmalen
Stefan Parreiner, Simon Niederwolfsgruber, Robert Niederkofler (von rechts mit Tramins Simon Greif)
Stürmt nach einem Jahr Unterbrechung wieder für Ahrntal: Thomas Ritsch.
Grat zwischen Genie und Wahnsinn; Florian Niederkofler, Manuel Pipperger und Lukas Voppichler sind extrem verletzungsanfällig.
Prognosen
Nach einer turbulenten Saison, in der das einzig Positive der Klassenerhalt war, geht Ahrntal gestärkt in das vierte Oberligajahr in Folge. Gelingt es dem neuen Coach Johannes Piffrader, die wackelige Abwehr zu stabilisieren und die Mannschaft auf die eigenen Stärken zu besinnen, dann ist ein Top-5-Platz in Reichweite.
INFO
SSV Ahrntal
Heimspielplatz: St. Johann im Ahrntal (Kunstrasen) Ahrnerstr. 35 | 39030 Luttach/Ahrntal Tel. 348 36 09 203 ssvahrntal@rolmail.net www.ssv-ahrntal.com
Bozen 96: Alles scheint möglich
Nach einem Jahr im Fegefeuer der Landesliga ist der FC Bozen 96 wieder zurück in der Oberliga. Um dort ein Wörtchen mitreden zu können, hat der allmächtige Vereinspräsident Franco Murano gleich zwölf neue Spieler an Bord geholt. Dabei sind die meisten gar nicht so neu. Gleich sieben Spieler (Perezzani, Salviato, Dima, Umer, Cugnetto, Veledin, Aiello) spielten schon einmal beim Hauptstadtklub.
Ob der Mix aus Routiniers, Spielern von auswärts und eigenem Anspruchsdenken ein gelungener ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Um den Meistertitel wird Bozen 96 nicht mitspielen, dazu sind die vielen Neuzugänge zu alt. Sollte die Mannschaft so etwas wie Teamspirit entwickeln, ist ein vorderer Platz drin. Ansonsten winkt der Abstiegskampf.
Bozen 96
Pos.
Name
Domenico Torcasio
Luca Torcasio
Tor
Abwehr
Stefano Frizzi
Manuel Rimessi
Antonio Sapone
Michael Aiello
Patrick Osti
Luca Maglione
Luca Bontempelli
Roberto Salvadori
Christian Perezzani
Paolo Davico
Luca Mercuri
Alex Tadè
Emanuele Dima
Gianpaolo Salviato
Raffaele Caligiuri
Afrim Umer
Eugenio Cugnetto
Angriff
Trainer
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Christian Perezzani (Meran), Luca Torcasio, Gianpaolo Salviato (beide Ritten), Emanuele Dima (Auer), Afrim Umer (Moos), Eugenio Cugnetto (Tramin), Roberto Salvadori (Union Quinto), Sulo Veledin (Adige), Stefano Frizzi (Albiano), Mario Pasquali (Poggio Bariscano), Manuel Rimessi (Sterzing), Michael Aiello (vereinslos), Patrick Osti (eigene Jugend).
Abgänge: Thomas Veronese (St. Georgen), Morris Pascale (Aosta), Daniele Lazzaro, Alex Danieli (beide Virtus DB), Patrick Lanziner (Studiengründe), Marco Castellaneta, Francesco Kabilo, Pasqualino Perri, Manuel Mariz (alle Ziel unbekannt), Andrea Marcolini, Todor Iwanow (beide Bozner Boden).
Stärken & Schwächen
Stärken: Trainer Pietro Armenise hat es in der letzten Saison geschafft, in einem
führen; Jahrgangsspieler Samuel Da Ré erzielte im Vorjahr zehn Tore; Präsident ausgezeichnete KonFußball: Mindesnoch zu erwarten. Ausnahme von Eugenio (Tramin/Oberliga) und RoQuinto/Serie D) Neuzugänge aus unteren Jugendspieler; Cugnetto Dima (33) oder zwar massig Erfahhaben sie den überschritten.
Mittelfeldrenner: Alex Tadé
Mario Pasquali
Samuel Da Rè
Sulo Veledin
Pietro Armenise
Tiziano Marcolini (Co- und Tormanntrainer)
hohe Ziele gesteckt: ersten Fünf soll im Tollhaus einkehren, ehemaligen Absturz in den Drususstadion Bozen 39100 Bozen
Auf ihn ist Verlass: Tormann Domenico Torcasio.
Brixen: Raus aus der Komfortzone
Ein klein bisschen ist Brixen der FC Barcelona Südtirols: Der Verein bildet hervorragend aus, junge Spieler bekommen kontinuierlich Einsatzzeiten, dazu gibt es technisch ansehnlichen Fußball. Und doch steht seit Jahren am Ende der Saison eine gute, jedoch selten eine sehr gute Platzierung zu Buche.
Der jungen Mannschaft ging oft das letzte Quäntchen Biss und Willen ab, der Knüppel blieb im Sack - auch wenn es nicht lief. Nichtsdestotrotz gehören die Eisacktaler heuer zum Favoritenkreis. Dies deshalb, weil die Mannschaft zwar jung ist, aber alle Voraussetzungen hat, in den Titelkampf einzugreifen. Nur: Will sie das überhaupt?
Brixen
Pos. Name Geboren
Tor Philipp Knoflach 1992
Michael Obertegger 1994
Danny Fäckl 1983
Markus Fiechter 1984
Manuel Prossliner 1984
Abwehr
Mittelfeld
Simon Ralser 1992
Michael Rottensteiner 1993
Michele Slaviero 1986
Alex Tauber 1993
Manuel Weissteiner 1994
Patrick Dellago 1996
Simone Ferrari 1994
Philipp Plattner 1993
Andreas Priller 1994
Martin Ritsch 1990
Mirco Schrott 1989
Johannes Seeber 1990
Michael Siller 1985
Andrea Bovolenta 1981
Lukas Edenhauser 1993
Offensivtalent:
Davide Lorenzi (links)
Stärken & Schwächen
Stärken: Ein ausgeglichener, breiter Kader sorgt für ständigen Konkurrenzkampf; der neue Stürmer Andrea Bovolenta ist bereits gut integriert; die Mittelfeldachse Schrott-Ritsch-SillerPriller gehört zu den besten der Oberliga; viele technisch starke Spieler; die Klasse des genialen Martin Ritsch. Schwächen: Die Torhüterposition ist noch nicht entschieden: Stammkeeper Knoflach kämpft mit dem jungen Obertegger um das Nr.1-Leibchen; kann Bovolenta (im Vorjahr 12 Tore für Neugries) die Planstelle des Torjä
Dampfmacher im Mittelfeld: Johannes Seeber
Angriff
Trainer
Davide Lorenzi 1992
Luca Mirabella 1994
Samuel Schönegger 1995
Christian Vecchio 1991
Roberto Fuschini (bestätigt)
Patrick Perathoner (Co-Trainer)
Ugo Sica (Tormanntrainer)
gers füllen? Hat die Mannschaft den nötigen Glauben und die Konstanz, ganz vorne mitzumischen?
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Simone Ferrari (Soonwald/ Deutschland), Andrea Bovolenta (Neugries), Michael Rottensteiner (Jugend FC Südtirol), Michael Obertegger, Simon Ralser, Samuel Schönegger, Patrick Dellago (alle eigene Jugend).
Abgänge: Elias Holzer (Albeins), Felix Huber (Natz), Alexander Ribul (Mühlbach Rodeneck Vals), Thomas Ritsch (Ahrntal).
Prognosen ist seit Jahren die gleiche Leier: Eine junge Mannschaft mit viel Potenzial Perspektive. Aber: Talent allein reicht nicht. Legen die Domstädter die nötige Kampfkraft, Kaltschnäuzigkeit einen unbändigen Siegeswillen an Tag, dann könnte es am Ende sofür den ganz großen Coup – sprich Meistertitel – reichen. Das Talent dazu hat die Mannschaft.
In Eppan setzt man auf Kontinuität: Ein ruhiges, gut organisiertes Umfeld sorgt dafür, dass Mannschaft und Trainer in Ruhe arbeiten können.
Das Ergebnis lässt sich dabei sehen: Eppan ist längst etabliert in der Oberliga – die Mannschaft nimmt die fünfte Saison in der höchsten regionalen Spielklasse hintereinander in Angriff. Ob die beiden letzten Jahre (es waren die Besten der Vereinsgeschichte) zu wiederholen sind, hängt vor allem von zwei langverletzten Rückkehrern ab: Alex Feltrin und Shkelqim Lekiqi. Beide fielen die vergangene Saison mit schweren Knieverletzungen aus, beide sind wieder fit. Sie allein bürgen für eine enorme Qualitätssteigerung.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Gabriele Gaioni (vereinslos), Marco Poda, Thomas Zozin (beide eigene Jugend). Abgänge: Ivano Ferrari (Lavis), Andrea Bragagna (Trient), Andrea Maccari, Simone Tibolla (beide Gargazon).
Stärken & Schwächen
Stärken: Eingespielte, lauf- und kampfstarke Mannschaft; genügend Alternativen auf allen Positionen; „erfahrene“ Jugendspieler; ausgeprägter Teamgeist. Schwächen: Nur 35 Tore im Vorjahr, dazu der Weggang von Top-Torjäger
Ferrari (6 Tore in 15 Spielen): Die Stürmer Feltrin und Shkelqim Lekiqi sind gefordert; ob die beiden nach den schweren Knieverletzungen zu alter Form zurückfinden, ist fraglich.
Prognosen
Locker schaffte Eppan im Vorjahr das anvisierte Ziel Klassenerhalt – trotz des Ausfalls der Schlüsselspieler Lekiqi und Feltrin. Nach ihrer Rückkehr wird die Mannschaft den Klassenerhalt erneut problemlos erreichen.
INFO
FC Eppan
Heimspielplatz: Rungghof/Girlan
Wartlstr. 3 | 39057 Eppan
Tel. 339 50 37 001 michaelwalcher@dnet. it www.afceppan.com
Pilates für Chefs und Mitarbeiter
Was ist Pilates? Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining, das den Grundlagen der Bewegungslehre entspricht. Es verbindet Hollywoodstars, Olympiasieger, Hobbysportler, Manager und Mitarbeiter! Die einzigartige Kombination aus Kräftigungs-, Dehnungs- und Entspannungsübungen macht Pilates so erfolgreich. Dieses effektive Ganz-
Pilates-Training
körpertraining stärkt die tiefer liegenden Muskeln und wirkt von innen nach außen. „Körper und Geist im Gleichgewicht führt zu Gesundheit und Glück.“ Alles spricht für Pilates: Weniger Rückenschmerzen, geringeres Stressempfinden, Leistungssteigerung, weniger Fehlstunden, bessere Körperhaltung. Für jedes Unternehmen eine ausgesprochene Win-Win-Situation!
Ist nach einer schweren Knieverletzung wieder fit: Shkelqim Lekiqi.
Hätten die Untervinschger nicht eine herausragende Hinrunde abgeliefert, dann würde die Mannschaft jetzt eine Klasse tiefer spielen. Nach einer komplett missratenen Rückserie und internen Querelen musste im Frühsommer nicht nur Trainer Marco Bertoncini den Hut nehmen. Auch der komplette Vorstand ist neu.
Mit Gustav Grünfelder (trainierte zuvor u.a. Laas und Partschins) nimmt ein langjähriger Naturnser Jugendtrainer die Zügel in die Hand. Er kennt zwar die meisten Spieler seit Jahren, doch ob die Kader-Qualität angesichts der Abgänge von Patrick Fliri (zu Latsch) und Christian Platzer (Obermais) ausreicht, muss sich erst zeigen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Hannes Köllemann (Tirol), Daniel Pföstl, Elias Tappeiner (beide Gargazon), Davide Gruber, Nico Gruber (beide Jugend FC Südtirol), Laurin Kristanell, Matthias Peer, Ivan Lamprecht, Alexander Nischler (alle eigene Jugend).
Abgänge: Patrick Fliri (Latsch), Christian Platzer (Obermais), Christian Paulmichl (Studiengründe), David Perkmann (Plaus), Armin Gasser (Lana).
Stärken & Schwächen
Stärken: Kompaktes Mittelfeld (Felix Rungg, Moriggl); in der Breite ist der Kader ordentlich bestückt; starke Jugendspieler; die genialen Momente, sprich Freistöße, des Francesco Cosa; dank der Rückkehr von Günther Pföstl als sportlicher Leiter scheint Ruhe einzukehren in einem hitzigen Umfeld; Armin Rungg ist ein stiller, aber herausragender Leader.
Schwächen: Im Angriff hängt alles vom 40-jährigen Cosa ab (im Vorjahr 14 Treffer): hält er eine ganze Saison auf Top-Niveau durch? Trainer Gustav
Grünfelder ist ein „Neuling“ im Oberligageschäft; die Neuen kommen durchwegs aus unteren Ligen; schwieriges, oberkritisches Umfeld.
Prognosen
Wachsen die vielen Talente nicht Woche für Woche über sich hinaus, dann werden es die Burggräfler schwer haben, die Klasse zu halten. Naturns zählt zum Kreis der Abstiegskandidaten, kann daraus aber auch positive Energie ziehen. Entscheidend wird sein, dass das Umfeld auch in schwierigen Phasen ruhig bleibt.
Müssen sich auf eine schwierige Saison einstellen, von links Florian Pohl, Damian Huber und Laurin Kristanell.
Naturns
Pos. Name Geboren
Tor
Abwehr
Roman Leiter 1975
Andreas Nischler 1993
Ulrich Rungg 1991
Stephan Götsch 1991
Gregor Hofer 1990
Hannes Köllemann 1981
Laurin Kristanell 1995
Florian Pohl 1989
Armin Rungg 1987
Davide Gruber 1995
Damian Huber 1994
Ivan Lamprecht 1995
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Andreas Manna 1994
Jakob Moriggl 1979
Matthias Peer 1996
Daniel Pföstl 1988
Felix Rungg 1992
Ramon Sanson 1990
Philipp Ausserer 1990
Francesco Cosa 1972
Nico Gruber 1995
Alexander Nischler 1995
Felix Peer 1992
Elias Tappeiner 1991
Gustav Grünfelder (neu)
Markus Gamper (Co-Trainer)
Roman Leiter (Tormanntrainer)
Zweimal Rungg: Vorne Armin, hinten Ulrich.
Überragendes Talent im Tor: David
Obermais: Bereit zum großen Sprung
Dieser Verein ist ein Phänomen: Während bei anderen Klubs nach Jahren in der Oberliga die Begeisterung nachlässt, scheint sie „auf der Lahn“ nie enden zu wollen. Heuer, im siebten Oberligajahr in Folge, könnte ein weiteres Kapitel blau-weißer-Fußballgeschichte geschrieben werden.
Dank einem explosiven Mix aus Routiniers, talentierten Nachwuchsspielern und tollen Einzelkönnern scheint das Team von Trainer Klaus Schuster bereit für den großen Wurf. Die Voraussetzungen könnten nicht besser sein: Die Leistungsträger spielen seit Jahren zusammen, der Kern der Mannschaft ist im besten Fußballalter, dazu Top-Spieler in allen Mannschaftsteilen. Kurzum: Obermais gehört zum Favoritenkreis auf den Titelgewinn.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Daniel Bernard (Nals), Christian Platzer (Naturns), Markus Unterthurner (Schenna), Simon Breitenberger (Ulten), Moritz Frötscher (zurück nach Auslandsstudium), Martin Prantl, Simon Enz, Philipp Flarer (alle eigene Jugend).
Abgänge: Dennis Malleier (Nals), Thomas Ferrazin (Partschins), Matthias Kröss (Riffian Kuens), Alessandro Finanzi (Ziel unbekannt).
Stärken & Schwächen
Stärken: Starke Defensive (im Vorjahr nur 31 Gegentore und 14 zu null-Spiele); starke Alternativen auf allen Posi-
Verstärkung für den Angriff: Christian Platzer.
tionen; Torhüter Wieser ist der beste Jugendspieler der Liga; die im Vorjahr oft lahmende Offensive bekommt mit Platzer und Frötscher zwei belebende Elemente dazu; der „12. Mann“: die Fans „auf der Lahn“ sind einmalig. Schwächen: Im Vorjahr blieben die Blau-Weißen acht Mal ohne eigenen Treffer: kein Zeugnis von übermäßiger Kreativität; mit Finanzi geht ein exzellenter Freistoß- und Distanzschütze: er konnte ein Spiel jederzeit im Alleingang entscheiden; die Verletztungsanfälligkeit der Führungsspieler Rainer und Klotzner.
Prognosen
Viel Routine, gepaart mit talentierten Nachwuchsspielern, Top-Qualität auf allen Positionen, dazu die schwächelnde Trientner Konkurrenz: Obermais ist der Topfavorit auf den Meistertitel. Aber: Wollen die BlauWeißen überhaupt?
Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich die SEL im Bereich des Sportsponsorings. Die Unterstützung der Jugend nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Als langfristig angelegtes Engagement will die SEL die Jugend in Südtirol unterstützen sowie Fairplay, Freundschaft und Teamgeist fördern. Diese Kernbotschaften findet man auch im Fußball wieder.
Deshalb unterstützt die SEL als Hauptsponsor die Fußball-Jugend des FC Südtirol und hier stellen die jährlich stattfindenden Junior-Camps einen wichtigen Bestandteil dar. In mittlerweile zwölf über ganz Südtirol verteilten Trainingslagern konnten auch heuer wieder über 600 begeisterte Jugendliche mit speziell ausgebildeten Trainern üben und ihre Vorbilder vom FC Südti-
rol treffen. Dieses langfristig angelegte Engagement ist der SEL ein besonderes Anliegen. Seit Jahren unterstützt die SEL auch den Damenfußball im Land. Hier ist es insbesondere der CF Südtirol Damen, der auf die Unterstützung der SEL bauen kann. Gefördert werden aber auch kleinere, lokale Jugendfußballmannschaften in ganz Südtirol; stets
ist es für die SEL oberste Priorität, die Jugend zur Bewegung und zum Spaß am Spiel zu motivieren. Mit der Förderung insbesondere des sportlichen Nachwuchses will die SEL einen wichtigen, nachhaltigen Beitrag zur positiven gesellschaftlichen Entwicklung leisten. Deshalb wird sich die SEL auch künftig in diesem Bereich engagieren.
* 10% Rabatt auf den gesamten Stromverbrauch exkl. Steuern, weitere 1% Rabatt für jedes im Haushalt lebende minderjährige Kind. Der Rabatt wird auf den Energiepreis, die Kosten für Transport, Verteilung und Bilanzierung sowie auf die Systemkomponenten angewendet; auf die Verbrauchssteuern und die Mehrwertsteuer fi ndet er keine Anwendung.
FAMILIENPLUS
DER PASSENDE STROMTARIF FÜR FAMILIEN
Einfach und kostenlos Anbieter wechseln!
• online unter www.sel.bz.it/familienplus
• ohne Stromunterbrechung
DIE GÜNSTIGSTEN STROMTARIFE SÜDTIROLS
Bestätigt durch die AEEG (Aufsichtsbehörde für Strom und Gas) 11%* UND MEHR SPAREN!
Sicherer
Rückhalt im Tor: Armin Markart.
in der vergangenen Saison bis zur letzten Sekunde am seidenen Faden hing, vertraut man weiter auf die eigenen Tugenden. Entgegen vielen Konkurrenten wurde die Mannschaft (fast) nur mit Talenten aus der eigenen Jugend verstärkt.
Der Verein steht für Kontinuität (Spielertrainer Matthias Regele arbeitet im vierten Jahr mit der Mannschaft), bodenständiges, hartes Arbeiten und einem enormen Teamgeist. All das könnte für die Eisacktaler ein wichtiges Ass im Ärmel sein, um auch im schwierigen zweiten Jahr in der höchsten regionalen Spielklasse zu bestehen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Mathis Kirchler (Vahrn), Alexander Ellemund, Lukas Schatzer, Florian Messner, Moritz Lerchegger, Tobias Oberhofer, Alex Goller (alle eigene Jugend).
Akteure ran: reicht deren Qualität im Ernstfall aus? Die Abwehr offenbarte (54 Gegentore) große Schwächen.
Prognosen
Plose zählt auch heuer zu den Abstiegskandidaten. Mit der gewonnenen Erfahrung aus dem Vorjahr und dem daraus resultierenden Vorteil, dass die Mannschaft den Abstiegskampf kennt, wird die „Dorfmannschaft“ erneut für die ein oder andere Überraschung sorgen. Ob dies am Ende ausreicht, wird sich zeigen.
Jedes Jahr dasselbe Lied: Nach einer großartigen Saison folgt der Umbruch. Auch wenn er heuer soft ausgefallen ist, bleibt abzuwarten, wie sich die vielen Neuzugänge präsentieren. Vor allem Michelon, Corradini, Pederzolli und Bert sind vier Kracher.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Walter Corradini, Luca Michelon (beide Albiano), Matteo Piccoli (Fiemme), Massimiliano Bert (Lavis), Andrea Pederzolli (Fersina), Alessandro Colusso (Jugend FC Südtirol), Abdulla Kaja (Jugend Trient), Dennis Visentheiner (Jugend Auer), Max Facchini, Mirco Nardon, Matteo Stenico, Antoni Juresic, Mattia Cugnetto, Alex Rossi (alle eigene Jugend).
Abgänge: Yuri Pellegrini (Gröden), Stefano Avanzo (Bozner Boden), Morgan Betti (Levico), Daniel Sebastiani (Rotaliana), Dennis Casatta (Adige), Daniele Stefania (Fersina), Simone Fazion (Auer), Loris Salesi (Laag).
Stärken & Schwächen
Stärken: Starke Mittelfeldachse um Zadra, Michelon, Laghi und den Stürmern Laghi, Dalpiaz und Remondini. Schwächen: Junge Mannschaft (nur fünf Spieler sind älter als 25); die Ab-
B2B & B2C
EVENT Eintrag + JOBBÖRSE gratis
Abwehrspieler
Alex Carlá
wehr ist in einer ansonsten exzellenten Mannschaft der Schwachpunkt.
Prognosen
Nach oben hin ist alles möglich. Wenn die Mannschaft an sich glaubt, ist sogar der Titelkampf drin.
Ab Frühjahr 2012 auch in Tirol und Trentino online!
AUF DER SUCHE NACH KUNDEN?
Kundengewinnung aus der Nachbarschaft & Nachbarregion
Tätigkeits- und Produktvorstellung
Einfach suchen und finden Klare Präsentation Lage- und Anfahrtsbeschreibung
St. Martin in Passeier: Gekommen, um zu bleiben
Selten zuvor hatte sich eine Mannschaft den Oberliga-Aufstieg so verdient. Jahrelang ging St. Martin in Passeier auf der Landesliga-Zielgeraden die Puste aus. Vergangene Saison klappte es endlich mit der Rückkehr in das Fußball-Oberhaus.
Dass man dort auch lange bleibt, dafür soll – neben den bewährten Kräften – vor allem Neuzugang Hannes Fischnaller sorgen. Der ehemalige Berufsfußballer (FC Südtirol, Mezzocorona) und Bruder von Manuel Fischnaller ist das i-Tüpfelchen im ohnehin schon mit Ex-Profis gespickten Kader des Landesliga-
St. Martin in Passeier
Pos. Name Geboren
Luis Schwarz 1982
Gabriel Hofer 1984
Tor
Meisters. St. Martin hat das Potenzial, die Überraschungsmannschaft der Saison zu werden.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Hannes Fischnaller (Mezzocorona), Fabian Raffl (Moos), Florian Pichler, Diego Fischer, Demien Forte, Max Pircher, Matthias Tschöll (alle eigene Jugend).
Jugendspieler
Raphael Ennemoser
Abwehr
Fabian Raffl 1993
Florian Reinstadler 1985
Arthur Tschöll 1988
Elmar Haller 1989
Alexander Hofer 1986
Hansjörg Pixner 1984
Dominik Alber Grüner 1990
Benjamin Fontana 1989
Demien Forte 1996
Max Pircher 1995
Michael Schwarz 1991
Raphael Ennemoser 1994
Hans Rudi Brugger 1980
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Hannes Fischnaller 1990
Florian Pichler 1996
Dominik Lanthaler 1993
Matthias Fontana 1992
Diego Fischer 1996
Daniel Lanthaler 1991
Maximilian Lanthaler 1994
Robert Kofler 1984
Matthias Tschöll 1995
Martin Saltuari 1983
Stefan Gasser (bestätigt)
David Theiner (Co-Trainer)
Stefan Reinstadler (Tormanntrainer)
Abgänge: Matthias Prünster (Moos), Tobias Hillebrand (Studiengründe), Florian Ciatti (Reservemannschaft St. Martin), Peter Pichler (berufliche Gründe).
Stärken & Schwächen
Stärken: Eingespielte, routinierte Mannschaft; die Abwehrreihe um Kapitän Arthur Tschöll und Alexander Hofer wird auch in der Oberliga nur schwer zu knacken sein (nur 13
Besticht durch einen außergewöhnlichen Torinstinkt: Robert Kofler (vorne).
Gegentore in der Vorsaison); die Ex-Profi-Fraktion (Saltuari, Fischnaller, Brugger, Alexander und Gabriel Hofer) genügt höchsten Ansprüchen; ausgeprägter Teamgeist.
Schwächen: In der Breite ist der Kader zwar gut aufgestellt, doch es fehlt an Klasse; bei den Jugendspielern fehlt es an der Quantität; wenig Erfahrung in dieser Spielklasse.
Prognosen
Im Vorjahr hat St. Martin entscheidend von seinen starken Jugendspielern profitiert. Gelingt den zahlreichen Talenten die Umstellung auf die Oberliga, dann ist angesichts der vielen gestandenen Routiniers eine Top-6-Platzierung keine Utopie. Verstecken müssen sich definitiv andere.
INFO
SC St. Martin
Heimspielplatz: St. Martin in Passeier Prantacher Weg 1 39010 St. Martin in Passeier Tel. 348 33 41 715 anton.oettl@hoppe.com www.fc-st.martin.it
Mit diesem Kader peilt Tramin in seiner insgesamt 23. Oberligasaison auch 2012/13 den Klassenerhalt an.
Tramin: Zittern war gestern
Es war verdammt knapp. Ein Punkt weniger, und Tramin wäre nach nur einem Jahr in der Oberliga wieder abgestiegen. Und weil so eine Saison im Abstiegskampf trotz einer begeisternden Aufholjagd enorm an den Nerven zerrt, haben die Unterlandler alles unternommen, um diesen Umstand heuer zu umgehen.
Die Einkäufe von Arnaldo Kaptina (spielte im Vorjahr Landesliga in der Lombardei) und der Ex-FC SüdtirolProfis Simon Mair (Tor) und Daniel Pfitscher (Angriff) sind ein eindeutiges Zeichen an die Konkurrenz: Mit Tramin ist zu rechnen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Simon Mair (Mühlbach Rodeneck Vals), Arnaldo Kaptina (Castelsangiorgio/Mantua), Daniel Pfitscher (FC Südtirol), Alex Pircher (Salurn), David Zuelli, Alexander Calliari, Andreas Pomella, Denis Psenner, Samir Seferi (alle eigene Jugend).
Abgänge: Eugenio Cugnetto (Bozen 96), Dieter Franzelin (Neumarkt), Marco Lazzeri (Mühlbach Rodeneck Vals), Alex Eheim, Luca Rossato (beide Karriereende), Christian Bridarolli (Ziel unbekannt), Alessio Laratta (Bozner FC).
Stärken & Schwächen
Stärken: Simon Mair wird der stabilen Defensive (im Vorjahr 41 Gegentreffer) zusätzlich Sicherheit verleihen; das Offensivduo Elis Kaptina-Daniel Pfitscher kann ein Spiel im Alleingang entscheiden; die grandiose Aufholjagd im Abstiegskampf und die lange Sommerpause machen neue Kräfte frei. Schwächen: Dünn besetzter Kader: fallen Stammspieler aus, fehlt es an gleichwertigen Alternativen; starke Jugendspieler sind Mangelware; mit Bridarolli, Cugnetto und Eheim gingen drei Leaderfiguren verloren.
Prognosen
Durch die starken Neuzugänge ist Tramin in jedem Mannschaftsteil besser besetzt als im Vorjahr. Wenn die Leistungsträger gesund bleiben und die jungen Spieler einigermaßen Oberliganiveau erreichen, dann ist der vorzeitige Klassenerhalt eine Formsache. Mit etwas Glück ist sogar mehr drin.
Ohne St. Martin und Bozen 96, dafür mit fünf Aufsteigern aus der 1. Amateurliga, beginnt am 26. August die 22. Landesliga-Saison. Die immer zwei gleichen Fragen lauten: Wer wird Meister? Wer wird absteigen? Während sich „oben“ ein Fünfkampf abzeichnet, ist im Kampf gegen den Strich die halbe Liga involviert.
Vor allem der Abstiegskampf wird ein Krimi. Das hat auch mit der Serie D und der Oberliga zu tun. Der Grund: In der Serie D spielen vier regionale Vereine mit (St. Georgen, Fersina, Trient, Mezzocorona). Sollten alle vier absteigen – was theoretisch möglich ist – dann würde sich die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga auf fünf erhöhen. Und auch dort könnten – immer theoretisch – fünf Südtiroler Vereine betroffen sein. Was das für die Landesliga bedeuten würde? Sieben Absteiger! Vorerst ist es aber verfrüht, solche Horrorszenarien anzunehmen.
Die Favoriten
Neugries, der Vorjahresdritte
Weinstraße Süd und der Bozner FC starten in der Poleposition. Neugries
Landesliga 2012/2013
Bozner Boden
Bozner FC Latsch Latzfons Verd.
Meran Milland Moos i. P. Natz
Neugries Pichl Gsies Sarntal Stegen
Der Ball gehört mir! Im Bild Simon Rossi und Daniel Kaneider vom Bozner FC, dazu Stefan Christoforetti von Weinstraße Süd (von links).
rüstete gewaltig auf, der Bozner FC mit den letztjährigen Fersina-Spielern Bertoldi und Ceravolo ebenfalls. Weinstraße setzt weiterhin auf das letztjährige Erfolgspersonal. Das gleiche gilt für Außenseiter St. Pauls, das jedoch den Abgang von Felix Zublasing (acht Tore) hinnehmen muss. In den Titelkampf eingreifen kann auch Stegen. Gleich fünf Spieler von St. Georgen spielen ab sofort für die Brunecker Vorstädter.
Das Mittelfeld
Virtus DB, Natz, Meran, die letztjährige Überraschungsmannschaft Sarntal und Aufsteiger Latsch (wegen der großen Auswahl an Jugendspielern) scheinen stark genug, um jenseits von Gut und Böse zu landen. Allerdings wird der Grat zwischen
St. Pauls Vintl Virtus DB Weinstraße Süd
ruhiger Position und Abstiegskampf ein ganz schmaler sein.
Die Abstiegskandidaten
Die Aufsteiger Vintl, Bozner Boden, Pichl Gsies und Milland müssen sich von Beginn an auf einen beinharten Überlebenskampf einstellen. Latzfons Verdings hat zum x-ten Mal die Bewährungsprobe Landesliga zu bewältigen, genießt dank der jahrelangen Abstiegskampf-Erfahrung aber einen Vorteil. Moos in Passeier muss beweisen, dass das Gerede vom sogenannten „zweiten Jahr“ nur leeres Geschwätz ist.
Ewige
Latsch
Combistadion
Talferplatz B
Ex-Righi Rungghof Sterzing
Sarntal Milland
Klausen Sarnthein Latzfons Verdings
Talferplatz A
Bozner Boden
Weinstraße Süd Neugries St. Pauls Pfarrhof
Kurtatsch/Margreid
Alexander Mantinger (Latsch, links) und Nicola Jurcevic (Bozner Boden, Moos i. P.
Bozner FC: Den Aufstieg im Visier
Der Bozner Landesligist sorgte im Sommer für Furore: Mit Fabio Bertoldi und Bernardo Ceravolo kommen zwei hochkarätige Spieler von Oberligameister Fersina. Ceravolo, ehemaliger Profi von Rodengo Saiano, soll hinten dicht machen, Bertoldi vorne für die nötigen Tore sorgen.
Demnach ist das Saisonziel klar: Die Talferstädter wollen zu den Besten gehören, sie haben den Aufstieg in die höchste regionale Spielklasse im Visier.
Abgänge: Alexander Mayr (Auer), Thomas Maniacco (Gries), Oskar Brugger (Ritten Sport), Andrea Donato (Oberau), Nicholas Senoner (Ziel unbekannt), Francesco Donquerque (Terlan), Flavio Toccoli (Karriereende), Peter Mittermair (Gröden).
Stärken & Schwächen
Stärken: Mit Fabio Bertoldi kommt einer der besten Südtiroler Amateurstürmer zum Bozner FC; Kaneider,
Ceravolo, Rossi, Watschinger, Bianchi und Bertoldi bürgen für überdurchschnittliche Qualität; große Auswahl bei den Jugendspielern.
Schwächen: Schafft Flavio Toccoli die Umstellung vom Spieler zum Trainer?
Die „Bombeneinkäufen“ ist riesig diesem Prognosen
Der vorne grund Besetzung Titel
INFO
Bozner FC Heimspielplatz: Talferplatz Cadornastraße
390100 Tel. boznerfc@tiscali.it
Antreiber im Mittelfeld: Denis Gennaccaro
Trainer
Flavio Toccoli (neu)
Gianluigi Peterle (Co-Trainer)
Matteo Fabris (Tormanntrainer)
Landesliga
Bozner Boden & Latsch: Kein Kanonenfutter
Sie kommen im Doppelpack: Als Meister und Zweitplatzierter der 1. Amateurliga, Gruppe A: Bozner Boden und Latsch haben sich einen langen wie tollen Kampf um die Meisterkrone geliefert. Jetzt, eine Liga höher, sind die Zielsetzungen natürlich andere. Hier wie da ist der Klassenerhalt das Ziel.
Bozner Boden - Zugänge & Abgänge
Zugänge: Stefano Avanzo (Salurn), Andrea Marcolini, Marco Zeni, Todor Iwanow, Enea Bakaj (alle Bozen 96), Lorenzo Ndou (USD Brixen), Mehmet Lekaj, Daniel Loncini (beide Virtus DB). Abgänge: Benjamin Degasperi (Pause), Christian Dindo (Auer), Demis Franzoso, Gianluca Salvadori, Albian Krasniqi (alle Virtus DB), Almir Menga, Adil Younes, Alberto Tomio (alle Imperial Bozen), Patrick Gariboldi (Karriereende), Antonio Orfanello, Ivan Troiani (beide Deutschnofen), Isuf Camema (Leifers).
Stärken & Schwächen
Stärken: Technisch starke Mannschaft, die es mit jedem Gegner aufnehmen kann. Schwächen: Einige Akteure sind als Hitzköpfe bekannt; vor allem auswärts dürften die Spiele zu einer Charakterprobe werden.
Prognosen
Spielerisch hat die Mannschaft viel drauf. Entscheidend wird sein, ob die Mannschaft die Nerven bewahrt und sich nicht provozieren lässt – vor allem auswärts. Dann ist der Klassenerhalt realistisch.
Zugänge: Davide Penasa (Gargazon), Patrick Fliri (Naturns), Hannes Kuen, Felix Wielander, Markus Fleischmann (alle eigene Jugend).
Abgänge: Ewald Kiem (Kastelbell Tschars), Christian Raffeiner (Eyrs), Christoph Wellenzohn (Goldrain), Florian Holzknecht (Morter), Manuel Pohl (Pause).
Stärken & Schwächen
Stärken: Der Kern der Mannschaft spielt bereits seit U10-Zeiten zusammen; starke Offensive (55 Tore in der letzten Saison). Schwächen: Die Mannschaft ist sehr jung (Altersdurchschnitt 22,5) und hat null Landesliga-Erfahrung.
Prognosen
Die Mannschaft ist gut eingespielt, allerdings jung und unerfahren, dazu gibt es schon jetzt Verletzungssorgen. Die Mannschaft hat jedoch das Potenzial, in der Landesliga zu bestehen.
Die Fa. Sportbau GmbH aus Bozen ist seit 30 Jahren der führende Sportstättenbauer in der Region Südtirol/ Trentino und kann durch die konstante Weiterentwicklung im technischen und maschinellen Bereich jegliche Art von Sportanlagen schlüsselfertig realisieren.
Das Produktportfolio umfasst dabei alle Bereiche des Sportstättenbaues im Außen- und Innenbereich. Die Unternehmensleitlinien sind einfach und klar: Eine funktionierende Bürostruktur als Beratungs- und Dienstleistungsstelle, spezialisierte Mitarbeiter am Bau und die verbundene Nähe zum Kunden durch die Fokussierung auf die Region Südtirol/Trentino. Auch in den Maschinenpark wurde wiederum kräftig investiert, sodass jegliche Aufträge exakt
Kunstrasenplatz
Bruneck/Schulzentrum
und sauber ausgeführt werden können. Die Errichtung von Fußball- und Trainingsplätzen aus Kunstrasen stellt eine Kernkompetenz des Unternehmens dar.
Über 20 Kunstrasenplätze
Beispielhaft ist sicherlich der Kunstrasenplatz im Schulzentrum in Bruneck, wo im Winter auch die Meisterschaftsspiele von St. Georgen (Serie D) stattfinden. In Latsch wurde erstmals ein Top-
Kunstrasenplatz Wolkenstein
Kunstrasenplatz Olang
Kunstrasenbelag mit ökologischem Verfüllmaterial verlegt. Homologierte Kunstrasenplätze von Sportbau finden sich außerdem in Lana, Ulten, Terlan, St. Pauls, Brixen, Spinges, Freienfeld, Pichl Gsies, Riffian, Prettau usw. In diesem Sommer hat Sportbau die Kunstrasenplätze in Olang und Wolkenstein errichtet, aktuell arbeitet das Unternehmen an der Realisierung eines Kunstrasenplatzes in St. Andrä (SC Plose).
Kunstrasenplatz St. Andrä/Sportclub Plose (im Bau)
Latzfons Verdings: Höhenflug hält an
Latzfons Verdings hat es wieder einmal geschafft. Zum fünften Mal in Folge schafften die Eisacktaler den Landesliga-Klassenerhalt. Anders als in den Jahren zuvor war das Unterfangen schon vorzeitig vor Meisterschaftsende unter Dach und Fach.
Jetzt folgt Anlauf Nummer sechs. Es wird einmal mehr ein schwieriges, aber nicht unmögliches Unterfangen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Fabian Obrist, Markus Gruber, Manuel Troger (alle eigene Jugend).
Abgänge: Giuseppe Miuli (Barbian Villanders), Stefan Thaler (Karriereende), Christian Simmerle (Feldthurns).
Stärken & Schwächen
Stärken: Der Kampfgeist der Latzfonser ist bewundernswert. Sie schaffen es immer wieder, sich gegen den Abstiegskampf zu wehren; die Offensivachse Pittschieler-Stefan Stuefer-Hanspeter
Obrist; große Erfahrung im Abstiegskampf. Schwächen: Mit dem Abschied
von Giuseppe Miuli und Stefan Thaler fehlen der Mannschaft zwei wichtige Stammspieler; schwache Hintermannschaft (im Vorjahr 58 Gegentore).
Prognosen
Die Mannschaft wird wieder um den Klassenerhalt kämpfen – und ihn zum sechsten Mal in Folge schaffen.
Nach dem Abgang von TrainerUrgestein Paul Pircher kehrt mit Massimo Bertinato ein ehemaliger Bekannter auf die Meraner Trainerbank zurück. Er soll nach zuletzt turbulenten Jahren wieder Ruhe in den Verein bringen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Oliver Gasser, Arno Brancalion (beide Haslach), Janusch Garzisi (Virtus DB), Erijon Sula, Patrick Feller, Dial Ousmane, Ferdinando Mandarino, Gianluca Fraschetti (alle eigene Jugend), Martin Peloso (Schnenna). Abgänge: Christian Perezzani (Bozen 96), Fabio Marchetto, Luca Baggio, Marco Baggio (alle Neugries), Alessio Scaglione (Ziel unbekannt).
Latzfons Verdings
Schnitt
Stärken & Schwächen
Stärken: Top-Torjäger Cesare Scaratti (17 Tore) wird erneut für viele Tore sorgen; nach dem Abgang einiger „unbequemer“ Spieler dürfte nun endlich Ruhe einkehren im Kader.
Schwächen: Der Mannschaft fehlt die nötige Erfahrung; in den letzten Jahren gab es ständig interne Querelen; Trainer Massimo Bertinato lässt sich zu oft des Feldes verweisen.
Prognosen
Paul Pircher brachte Meran in der vergangenen Saison in disziplinarischer Hinsicht auf Vordermann (Platz fünf in der Disziplinenwertung). Wenn dieser Aspekt auch heuer passt, ist ein Top 10-Platz drin.
INFO
FC Meran | Heimspielplatz: Meran, Combistadion und Sportplatz Passermündung (Kunstrasen)
Nach zwei Jahren in der 1. Amateurliga kehrt Milland als einer von drei Nachrückern zurück in die höchste Amateur-Spielklasse in Südtirol. Mit einem neuen Trainerstab wollen sich die Brixner Vorstädter in der Landesliga behaupten.
Eigentlich lief es in der Meisterschaft nicht rund für Milland: Platz acht, 33 Tore erzielt, genauso viele kassiert. Ein Paradebeispiel für Mittelmaß in der 1. Amateurliga. Doch in einem Punkt hat man es wieder allen gezeigt: Im Pokal. Dort setzte sich die Mannschaft des neuen Trainers Walter Zingerle (er kommt vom Bozner FC) zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren durch.
Meran
Pos. Name Geboren
Tor
Giulian Aiello 1995
Alex Soffiatti 1991
Franc Lleshaj 1994
Patrick Feller 1994
Gianluca Masotti 1994
Gianmaria Bissola 1994
Abwehr
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Maurizio Zampiello 1993
Erijon Sula 1993
Janusch Garzisi 1989
David Polonio 1985
Nicola Schiavo 1988
Oliver Gasser 1996
Gianluca Fraschetti 1995
Johannes Pföstl 1994
Gregor Laimer 1993
Ferdinando Mandarino 1993
Dial Ousmane 1992
Donato Mandarino 1990
Domenico Narda 1987
Martin Peloso 1986
Adolfo Costanzo 1982
Zine Salmi 1993
Matteo Zorzi 1990
Alex Pedron 1989
Cesare Scaratti 1986
Gabriele Colagati 1989
Arno Brancalion 1988
Massimo Bertinato (neu)
Angelo Cristofaro (Co-Trainer)
Antonio Tenderini (Tormanntrainer)
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Davide Defrancesco (Aicha), Matthias Mair am Tinkhof (Brixen), David Seeber, Christoph Larcher (beide Jugend FC Südtirol), Manuel Mutschlechner (Mühlbach Rodeneck Vals), Daniel Hafner (Teis Villnöß), Daniel Doro (Neustift), Michael Gantioler (Barbian Villanders), Stefan Griesser (Freienfeld), Gerryson Gabrieli, Patrick Rossi (beide eigene Jugend).
Abgänge: Simon Larcher (Studiengründe), Matthias Fischnaller, Kurt Obexer, Christoph Reifer (alle Karriereende), Michael Putzer (Pause).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Spieler haben nichts zu verlieren und wollen auch in der Landesliga ihr Können unter Beweis stellen; gesunder Konkurrenzkampf dank großen Kaders; Trainer Walter Zingerle kennt die Liga in- und auswendig.
Schwächen: Der Abgang von Tormann Simon Larcher ist ein großer Verlust; die Vorbereitung verlief wegen Verletzungen einiger Spieler nicht optimal.
Abwehrstütze: Fabian Lahner (links)
Prognosen
Nachdem die Millander als Ergänzungsmannschaft in die Landesliga geholt wurden, kann nur der Klassenerhalt das einzige Ziel sein. Wenn sich die vielen Neuen schnell integrieren, ist dieses Ziel realistisch.
Die Mooser Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde. In der ersten Saison in der Landesliga hat sich die Sensationsmannschaft aus dem Passeiertal bewährt. Mit Platz zehn hat man alle überrascht.
Auch in dieser Saison gibt es nur ein Ziel – den Klassenerhalt. Dafür muss hart gearbeitet werden. Das große Ziel für Mannschaft, Verein und Fans lautet: Die Heimspiele in der Saison 2013/14 in der Landesliga auf der dann neuen Sportanlage in Moos auszutragen. Grund genug, auch heuer wieder alles zu geben. Allerding gibt es bereits im Vorfeld Probleme: Spielertrainer Christian Pixner muss sich einer Operation an der Haglundferse (Verknöcherung am Sehnenansatz der Ferse) unterziehen und wird drei bis vier Monate ausfallen. Dazu hat der letztjährige Top-Torschütze Afrim Umer (8 Tore) den Verein verlassen. Apropos Heimspiele: Diese trägt Moos in Passeier heuer in St. Martin aus, und nicht mehr in St. Leonhard.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Matthias Prünster (St. Martin), Gert Gufler, Jonas Lanthaler, Patrick Ennenmoser (alle eigene Jugend).
Abgänge: Afrim Umer (Bozen 96), Dominik Brunner, Fabian Pilser, Thomas Reinstadler (alle SC Passeier), Fabian Raffl (St. Martin), Dennis Ruepp (Obermais), Johannes Hofer, Thomas Lanthaler (beide Karriereende), Patrick Kofler (Studiengründe).
Stärken & Schwächen
Stärken: Mit Martin Ramiro Lago haben die Mooser einen AusnahmeSpieler in ihren Reihen, der ein Spiel im Alleingang entscheiden kann; durch ihn hat die ganze Mannschaft einen
Qualitätssprung gemacht; Mannschaft, Vereinsführung und Fans bilden eine starke Einheit.
Schwächen: Die Heimspiele werden aufgrund des zu kleinen Heimplatzes dieses Jahr in St. Matin ausgetragen und nicht wie letztes Jahr in St. Leonhard; es fehlt ein echter Torjäger; extrem schwierige Trainingsbedingungen in den Wintermonaten.
Prognosen
Entscheidend für eine erfolgreiche Saison sind die Heimspiele: Wird dort ordentlich gepunktet, ist der Klassenerhalt möglich. Spielertrainer Christian Pixner muss nach seiner Fuß-Operation schnell wieder fit werden, um der Mannschaft entscheidend weiterzuhelfen. Nur wenn die Schlüsselspieler von schwerwiegenden Verletzungen verschont
Dreh- und Angelpunkt in der Offensive: Martin Ramiro Lago.
bleiben, ist der Klassenerhalt drin. Ansonsten wird das sogenannte zweite schwierige Jahr das vorerst letzte in der Landesliga.
INFO
FC Moos in Passeier
Heimspielplatz: St. Martin in Passeier Am Sand 131 Moos in Passeier 39013 Tel. 347 15 72 150 afcmoos@yahoo.de | www.afc-moos.it
Moos in Passeier
Tor Andreas
Angriff
Trainer
Christopher
Lukas Spechtenhauser
Christoph Gufler
Patrick Ennenmoser
Christian Pixner
Christian Pixner
Dietmar Königsrainer (Co- und Tormanntrainer)
Christopher Schwarz
Revolution bei Sportanlagen
Neben den bestehenden Tätigkeitszweigen der Rollrasenverlegung, der Begrünung von Dächern, der Gartengestaltung und der Montage von automatischen Bewässerungsanlagen versucht sich die Firma Rasenfix nun mit einer Weltneuheit im Bereich der Pflege von großen Rasenflächen.
In Zusammenarbeit mit der Firma Profanter aus Tscherms ist es dem jungen Unternehmen aus Andrian seit diesem Jahr gelungen, die Generalvertretung eines Mähroboters mit belgischen Wurzeln zu übernehmen. Die Vaterfirma dieser schlauen Rasenmäher, Belrobotics, wurde bereits mehrmals für ihre innovativen Ideen ausgezeichnet. Bereits seit Jahrzehnten entwickelt das Unternehmen Mähroboter für kleinere Parkanlagen. Anfangs oftmals belächelt, erfreuen sich die „kleinen Helfer“ durchwegs wachsender Beliebtheit. Mit dem Bigmow, dem leistungsstärksten Mähroboter der Welt, ist es ihnen seit geraumer Zeit gelungen, riesige Anlagen verlässlich und sauber zu mähen. Mit einer Kapazität von 20.000 qm können sehr große Grünflächen, wie
beispielsweise Sportplätze, Golfanlagen und öffentliche oder private Grünanlagen vollautomatisch gemäht werden. Eigenständig zieht der Roboter täglich (oder nächtlich) fast geräuschlos seine Runden, um den Rasen Tag für Tag auf die perfekte Schnitthöhe zu bringen und dadurch dicht und widerstandsfähig zu halten. Der geringe Energieverbrauch und seine völlige Autonomie machen
erhebliche Einsparungen möglich. Eine nachweislich verbesserte Rasenqualität, der geringere Einsatz von Düngemitteln oder aber die enorme Zeiteinsparung des Platzwartes sind weitere wesentliche Vorteile der Rasenroboter. Der AC Milan, Schalke 04 oder Udinese Calcio schwören bereits seit einiger Zeit auf diese neue Technologie des Mähens. Weitere Informationen erhalten Sie von der Firma Rasenfix - Andrian, im Marketing und Vertrieb und bei der Firma Profanter - Tscherms, für Montage und Service.
Natz: Luft nach oben
Zum fixen Landesliga-Inventar (fünfter Platz in der ewigen Bestenliste) gehört Natz. Nach einer „ruhigen“ letzten Saison werden die Ziele nun höher geschraubt.
Trainer Alex Schraffl hat Natz zu einem souveränen Klassenerhalt geführt. Der achte Tabellenplatz ist nicht zu verachten, aber es gibt noch Spielraum nach oben.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Fabian Lantschner (Raas), Klaus Mayr (Aicha), Felix Huber (SSV Brixen), Max Hofer, Michael Putzer (beide eigene Jugend).
Abgänge: Manuel Hofer, Lukas March (beide Raas), Stefan Prader
(berufliche Gründe), Daniel Huber, Michael Gasser (beide Karriereende).
Stärken & Schwächen
Stärken: Der Verein setzt auf einheimische Spieler, dadurch ist ein gutes Teamwork garantiert; Torjäger Matthias Markart ist ein Erfolgsgarant. Schwächen: Der Erfolg hängt (zu sehr) von der Form des Matthias Markart ab; zu Saisonbeginn hat Natz traditionell Probleme, in Tritt zu kommen.
Prognosen
Die Mannschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Platz vom letzten Jahr zu verbessern. Das ist ein realistisches Ziel. Die 40 Punkte der vergangenen Saison sind eine Messlatte, die überboten werden kann.
Kein Neuland betritt der Meister der 1. Amateurliga, Gruppe B. Schon einmal gehörte Pichl Gsies zum Kreis der Landesligisten. Das war 2004/2005, mit Platz 15 (28 Punkte) dauerte jenes Abenteuer aber nur ein Jahr. Diesmal soll aus dem einjährigen Abstecher ein längerer werden. Die Chancen dafür bestehen.
Der Klassenerhalt ist für die Mannschaft aus dem Hochpustertal das große Ziel. Um dies zu erreichen, baut die Mannschaft des neuen Trainers Alexander Brugger auf den großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Dazu erwartet jeden Gegner der schwere Gang zum Kunstrasenplatz in Pichl Gsies.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Manuel Haberer (Stegen), Fabian Feichter (Gsieser Tal), Fabian Unterhuber, Thomas Seiwald, Lorenz Mölgg, Dominik Steinmair (alle eigene
Jugend). Abgänge: Robert Steger, Josef Selbenbacher, Gabriel Schwingshackl (alle Gsieser Tal).
Stärken & Schwächen
Stärken: Mit Stürmer Manuel Haberer kommt ein starker Neuzugang, er war in der vergangenen Saison mit elf Treffern bester Torschütze von Stegen; der Kader ist eingespielt; Heimstärke (nur eine Niederlage in letzter Saison).
Schwächen: Einige Spieler sind momentan verletzt und konnten die Vorbereitung nicht absolvieren; ein großes Manko ist die mangelnde LandesligaErfahrung; Probleme mit der Jugendspielerregelung (wenig Auswahl).
Prognosen
Für die Mannschaft geht es darum, Erfahrung zu sammeln. Nur wenn die Mannschaft von Beginn an regelmäßig punktet, ist der Klassenerhalt drin. Ansonsten dürfte es erneut nicht mehr als ein einjähriger LandesligaAbstecher werden.
Nach einer völlig verpatzten Saison und Rang sechs sind die Augen beim FC Neugries entschlossen Richtung neue Saison gerichtet. Wobei es keine Ausreden mehr gibt - der LandesligaTitel ist das einzige Ziel.
Dafür haben die Vereinsverantwortlichen keine Mühen gescheut. Mit Michael Osti, Luca Marchetto, den Baggio-Zwillingen Marco und Luca sowie Marco Primerano wurde der hochkarätige Kader nochmals entscheidend aufgerüstet.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Manuel de Lorenzo, Stefano Colla, Marco Primerano, Nicoló Bonetto, Michael Osti (alle Virtus DB), Luca Baggio, Marco Baggio, Fabio Marchetto (alle Meran).
Natz
Pos. Name Geboren
Tor
Patrick Fleckinger 1978
Hannes Fink 1995
Daniel Goggi 1993
Oswald Obexer 1970
Günther Messner 1980
Simon Bacher 1988
Abwehr
Angriff
Trainer
Christian Pichler 1988
Günther Prader 1991
Florian Tauber 1993
Simon Senoner 1994
Alexander Prader 1995
Klaus Mayr 1983
Fabian Lantschner 1988
Fabian Huber 1990
Daniel Mitterrutzner 1991
Felix Huber 1992
David Cassius 1993
Martin Hilpold 1994
Fabian Trenkwalder 1994
Michael Putzer 1995
Matthias Markart 1980
Hannes Mitterrutzner 1980
David Bacher 1993
Maximilian Hofer 1995
Alex Schraffl (bestätigt)
Markus Senoner (Co-Trainer)
Paul Oberhuber (Tormanntrainer)
Abgänge: Daniel Ochner (Neumarkt), Rudy Marcadella (Frangart), Walter Micheletti (Voran Leifers), Andrea Bovolenta (Brixen), Ruben Sadei (Branzoll), Daniel De Nadai (USD Brixen).
Stärken & Schwächen
Stärken: Mit Michael Osti (18 Tore für Virtus DB in der letzten Saison) hat man die Offensive entscheidend verstärkt; auch Schmid, Alan Visalli, Maurizio Foldi und Santachiara sind Garanten für viele Tore.
Schwächen: Nach der enttäuschenden letzten Saison ist der Erfolgsdruck bei Mannschaft, Trainer und Verein enorm; charakterliche Schwächen.
Prognosen
Nach einer enttäuschenden Spielzeit sind die Spieler heiß auf die neue Saison. Viele starke Spieler sind gekom-
Pichl Gsies
Pos. Name Geboren
Tor
Abwehr
Daniel Lahner 1986
Lorenz Mölgg 1995
Martin Passler 1988
Matthias Burger 1992
Martin Graf 1982
Stefan Huber 1987
Alex Innerbichler 1985
Marc Reier 1993
Daniel Schuster 1990
Thomas Seiwald 1995
Manuel Steinmair 1987
Gerd Ampferthaler 1977
Fabian Feichter 1993
Christian Feichter 1990
Eduard Graf 1974
Mittelfeld
Angriff
Trainer
Jürgen Lahner 1984
Fabian Lahner 1992
Elmar Rauter 1974
Lukas Selbenbacher 1992
Jürgen Sinner 1986
Patrick Ampferthaler 1986
Manuel Haberer 1990
Andreas Hofer 1981
Thomas Piffrader 1990
Dominik Steinmair 1995
Fabian Unterhuber 1995
Alexander Brugger (neu)
Elmar Rauter (Co-Trainer)
Silvio Somadossi (Tormanntrainer)
Wirbelwind auf der rechten Seite: Alan Visalli.
men. Schafft es Trainer Pomella, diese schnell zu integrieren, führt der Titel nur über Neugries.
Das Ziel „Klassenerhalt“ haben die Sarner Fußballer in der letzten Saison mit Platz 7 und 44 Punkten mehr als erreicht. Sie spielten eine außergewöhnliche Meisterschaft und stellten dabei sogar vielen Favoriten ein Bein.
Im Sarntal ist das Fußballfieber ausgebrochen. Seit Saltuari, Groß, Nussbaumer und Co. in der Landesliga spielen, ist die Zuschaueranzahl am Sportplatz in Sarnthein stark angestiegen. Ob dies so bleibt, wird das schwierige zweite Jahr in der Landesliga zeigen. Trainer Eschgfeller: „Die Saison beginnt bei Null.“
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Dieter Fontana, Hannes Trojer (beide eigene Jugend).
Abgänge: Felix Heiss (Studium).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Mannschaft besteht ausschließlich aus einheimischen Spielern – entsprechend groß ist der Zusammenhalt; nur wenig Änderungen im Kader, das zeugt von Konstanz und
Meisterschaft; Sieg in der letztjährigen Disziplinenwertung.
Schwächen: Da die Mannschaft noch relativ jung ist, fällt es manchmal schwer, gegen vermeintlich schwächere Mannschaften die gewohnte Leistung abrufen zu können; der siebte Platz könnte sich als große Hypothek erweisen, vor allem dann, wenn einige Spieler meinen sollten, dass es automatisch so weitergeht.
Prognosen
Ziel des Vereins ist es, erneut den Klassenerhalt zu schaffen und sich mittel- bzw. langfristig in der Landesliga zu etablieren. Das dürfte dank eines außergewöhnlichen Mannschaftsgeistes sowie der defensiven Stärke (in der letzten Saison nur 36 Gegentore) möglich sein. Weiteres Ziel: den einen oder anderen Favoriten erneut kräftig zu ärgern.
INFO
SC Sarntal
Heimspielplatz: Sarnthein
Griesplatz 18 | 39058 Sarnthein
Tel. 0471 622 601
Mittelfeldrenner mit Torriecher: Thomas
Sarntal
dem
Plattner 1994
Dietmar Stuefer 1989
Stefan Thaler 1989
Armin Aichner 1992
Dieter Fontana 1995
Ralph Hofer 1976
Sascha Hofer 1980
Marco Isabella 1984
Raimund Kienzl 1991
Thomas Kröss 1989
Elias Moser 1992
Heinrich Stuefer 1985
Ivan Trienbacher 1993
Manuel Isabella 1993
Julian Nussbaumer 1988
Bernd Saltuari 1986
Armin Stuefer 1995
Hannes Trojer 1996
Ernst Eschgfeller (bestätigt)
Alex Stuffer (Co-Trainer)
Günther Maurer (Tormanntrainer)
Auf
Weg zur Stammkraft: Elias Moser.
Kröss.
Stegen: Mehr als nur ein Außenseiter
Die schwache letzte Saison soll eine Lehre sein: Trotz großer Erwartungen reichte es für den ehemaligen Oberligisten (2006 bis 2009) nur zu Platz elf. Der große Umbruch im Sommer 2011 machte der Mannschaft arg zu schaffen. Dafür stehen die Zeichen jetzt wieder auf Aufbruch. Und wie!
Erfolgs-Trainer Markus Rieder wurde nach einem Jahr im Ahrntal zurückgeholt. Er soll gemeinsam mit Peter Ryser die Mannschaft wieder auf Vordermann bringen und das gute Ergebnis aus der Spielzeit 2010/11 (Platz sechs) wiederholen. Für dieses Vorhaben wurde der Kader kräftig aufgerüstet. Vor allem im Sturm wurden mit Berndt Mair und Simon Oberegger echte Hochkaräter (beide vom ASC St. Georgen) geholt. Läuft es gut, ist sogar der Kampf um den Meistertitel möglich.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Fabian Adang (reaktiviert), Diego Carbogno, Fabian Neumair, Tobias Piffrader, Mark Hosp (alle eigene Jugend), Leo Brugger, Berndt Mair, Simon Oberegger (alle St. Georgen), Ulrich Brunner (Rasen Antholz).
Abgänge: Stefan Watschinger (Bozner FC), Astrit Ulkinaqu (Ziel unbekannt), Luca Consalvo (Bruneck), Moritz Piffrader (Dietenheim Aufhofen).
Stärken & Schwächen
Stärken: Sinnvolle Verstärkung des Kaders: vor allem im Sturm und in der Abwehr wurden Lücken geschlossen; die Offensivreihe mit Dorigo-Mair-Oberegger-Brunner ist die Beste der Liga; die Achse Mittermair-Agreiter-Oberheinricher-Mair-Dorigo ist oberligareif. Schwächen: Trotz der Verstärkungen und den wenigen Abgängen im Sommer fehlt es bei eventuellen Ausfällen von Leistungsträgern immer noch an Alternativen im eher dünn besetzten Kader; wie kommt die Mannschaft mit dem Erfolgsdruck zurecht?
Prognosen
Allein von der Papierform her gesehen gehört Stegen zum Favoritenkreis. Mit diesem Potenzial, vor allem im Angriff, kann sich die Mannschaft nicht verstecken. Auch die Abwehr wurde verstärkt. Wenn es dem Trainerduo Rieder-Ryser gelingt, die Mannschaft von ihren Möglichkeiten zu überzeugen, dann ist sogar eine Rückkehr in die Oberliga ein Thema.
INFO
SV Stegen
Stegen
Kam vom Serie D-Ligisten St. Georgen: Berndt Mair.
Spielt seit Sommer 2007 für Stegen: Emanuel Dorigo.
Florian Pramstaller 1992
Georg Bergmeister 1983
Leo Brugger 1993
Martin Beikircher 1994
Manuel Mutschlechner 1993
Matthias Obexer 1994
Michele Verdi 1993
Diego Carbogno 1993
Marco Rossini 1988
Stefan Oberheinricher 1985
Alex Niederkofler 1985 Mittelfeld
Fabian Neumair 1995
Tobias Piffrader 1994
Emanuel Dorigo 1981
Angriff
Trainer
Mark Hosp 1993
Ulrich Brunner 1991
Berndt Mair 1976
Simon Oberegger 1990
Peter Ryser (bestätigt)
Markus Rieder (Co-Trainer)
Dieter Schatzer (Tormanntrainer)
St. Pauls: Gemacht für die Jägerrolle
Nach einer ganz starken Saison (Platz drei hinter St. Martin und Bozen 96) bleibt man im Fußballdorf im Überetsch mit den Füßen am Boden: Favoriten sind mit Neugries, Stegen und Bozner FC andere. Mit der Jägerrolle können sich die Paulsner aber sehr wohl anfreunden.
Wenn die ersten Zwei einer Meisterschaft aufsteigen, ist „normalerweise“ der Drittplatzierte in der nächsten Saison automatisch der Titelfavorit Nummer 1. Bei St. Pauls ist das anders. Zu jung, zu wenig routiniert ist die Mannschaft, um sich zum Kreis der Titelanwärter zählen lassen zu können. Vor allem auch deshalb, weil die Mannschaft mit Michael Kreiter (Hinrunde) und Jugendspieler Felix Zublasing (acht Tore in der letzten Saison) auf zwei herausragende Stützen verzichten muss.
Zugängen & Abgänge
Zugänge: Daniel Delueg, Felix Andergassen, Aaron Dibiasi, Thomas Debelyak, Alex Puff (alle eigene Jugend), Matthias Fabi (reaktiviert).
Abgänge: Tobias Sinn (Girlan), Tobias Wirth (Kaltern), Felix Zublasing, Felix Pichler, Michael Kreiter (alle Studiengründe).
Stärken & Schwächen
Stärken: Trainer Martin Klotzner ist ein herausragender Trainer und Moti vator; aus einer starken Offensivreihe ragt das Duo Staffler-Giacomuzzi (im Vorjahr gemeinsam 30 Tore) heraus: starke Mittelfeldreihe.
Schwächen: Wenn die Routiniers Schieder, Mayr und Staffler ausfallen sollten, fehlt langfristig gleichwertiger Ersatz; die Abwehr war im Vorjahr eher anfällig (36 Gegentore).
Prognosen
Im Überetsch lässt man sich vom dritten Platz des Vorjahres nicht blenden. Die Mannschaft ist stark und talentiert, in der Breite aber nicht ausgeglichen genug besetzt. Nur wenn alle Schlüssel spieler gesund bleiben, ist der Kampf um den Titel ein Thema. Ein Top 5-Platz ist aber drin.
INFO
FC St. Pauls
Heimspielplatz: Rungghof/Girlan, St. Pauls (Kunstrasen)
Unterrainer Straße 36 39050 St. Pauls/Eppan Tel. 335 82 59 269 fcpauls@rolmail.com www.fcpauls.com
Abwehrspieler Georg Sinn
Antreiber im Mittelfeld: Hannes Ambach.
Martin Klotzner (bestätigt)
Helmuth Pichler (Co-Trainer)
Marco Pagliani (Tormanntrainer)
Vintl & Virtus DB:
Zwei Klubs, zwei Ziele
Sie gehen mit völlig unterschiedlichen Zielsetzungen in die Saison: Während Aufsteiger Vintl den Klassenerhalt als Zielvorgabe anpeilt, scheint Virtus DB trotz großer Änderungen stark genug, einen Top 8-Platz zu erreichen.
Vintl: Zugänge & Abgänge
Zugänge: Johannes Nairz, Aaron Gruber, Gabriel Unterhuber (alle eigene Jugend), Stefan Fischnaller (Vahrn), Christian Leitner, Christian Zingerle (beide Freizeitmannschaft Vintl), Paolo Eduardo De Sá Peixito (vereinslos, Brasilien).
Abgänge: Thomas Klammer (Pause), Julian Lechner (Studiengründe), Hannes Oberhofer (Mühlbach Rodeneck Vals), Heinz Pezzei, Reinhard Putzer, Michael Kerschbaumer (alle Karriereende).
Stärken & Schwächen
Stärken: Die Mannschaft hat nichts zu verlieren, kann also befreit aufspielen; starke Jugendspieler.
Schwächen: Wichtige „Eckpfeiler“ wie Kerschbaumer, Pezzei und Putzer beendeten ihre Karriere. Sie sind nicht gleichwertig zu ersetzen.
Prognosen
Auf dem Papier scheint Vintl chancenlos zu sein, um in der Landesliga bestehen zu können. Aber das wurde über Moos im Vorjahr auch gesagt.
Virtus DB: Zugänge & Abgänge
Zugänge: Daniele Lazzaro, Alex Chiodo, Alex Danieli (alle Bozen 96), Demis Franzoso, Gianluca Salvadori,
Albian Krasniqi (alle Bozner Boden), Davide Volante (Oberau), Robert Larcher (Lana), Maximilian Hamuer (eigene Jugend).
Abgänge: Marco Primerano, Michael Osti, Stefano Colla (alle Neugries), Janusch Garzisi (Meran), Daniel Loncini, Mehmet Lekaj (beide Bozner Boden).
Stärken & Schwächen
Stärken: Spielstarke Mannschaft. Schwächen: Launische Truppe, die gegen jeden Gegner gewinnen – aber auch verlieren kann.
Prognosen
Wenn es dem neuen Trainer Paolo Tornatore gelingt, den richtigen Enthusiasmus zu entfachen, ist Virtus DB alles zuzutrauen – sogar mehr als ein Top 8-Platz.
Nach einer tollen Saison mit Platz drei, punktegleich mit St. Pauls, ist Weinstraße Süd endgültig angekommen in der Landesliga. Die Gründe dafür sind mehrere: Trainer Fabio Ianeselli macht einen tollen Job, die Vereinsführung arbeitet besonnen, und spielermäßig gehören die Offensivkräfte Matys Goller und Claudio Dellasega zum Besten, was die Liga zu bieten hat.
Ianeselli, der jahrelang bei Eppan auf der Trainerbank saß, hat die Mannschaft im Vorjahr entscheidend gefestigt und ihr einen enormen Qualitätsschub verliehen. Aktuell stellt sich die Frage nach dem Bestehen in der Landesliga nicht. Es geht um viel mehr – es geht um einen Spitzenplatz. Nach der tollen letzten
Weinstraße Süd: Mittelmaß ist zu wenig
scheint zu unkonstant, obNeuzugang Buffa ein Gewinn ist.
Prognosen
5-Platz ist erneut drin. Die Mannschaft ist hervorragend eingeund in allen Mannschaftsteilen besetzt. Wenn alle an einem ziehen, kann Weinstraße Süd Titelrennen eingreifen.
SSV Weinstraße Süd
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Lorenzo Buffa (Neumarkt), Allen Zwerger (A-Jugend).
Abgänge: Joachim Paoli (Freizeitmannschaft), Andrea Salvini (Frangart).
Stärken & Schwächen
Stärken: Da es kaum Änderungen gab, ist die Mannschaft perfekt eingespielt; in der Offensive bilden Goller (18 Tore) und Dellasega (8) ein überragendes Duo; Fabio Ianeselli ist ein Top-Trainer; spielstarke Mittelfeldachse mit Clemens Sanoll-Zadra-Huber; große Begeisterung bei den Weinstraße-Fans im Unterland; hervorragende Vereins-Organisation.
Schwächen: Trotz großem Offensivpotenzial werden zu viele Chancen vergeben; ist Weinstraße Süd reif für einen langen und intensiven Titelkampf? Die
Liebt das robuste Spiel: Clemens Sanoll (links im Bild, rechts Manuel Schieder von St. Pauls).
Erneut zwei Südtiroler Teams in der A2
Treffen auch heuer aufeinander: Alessandra Tonelli (CF Südtirol) und Evi Mittermair vom SSV Brixen OBI (von links).
Gedulden müssen sich die Fußballerinnen der zwei besten Südtiroler Teams. Die Vorbereitung läuft aber sowohl beim CF Südtirol Damen als auch beim SSV Brixen schon seit einiger Zeit auf Hochtouren. Hier wie dort gibt es ambitionierte Ziele: Die einen (CF Südtirol) wollen unbedingt zurück in die höchste Spielklasse, die Serie A1. Die anderen (SSV Brixen) haben dagegen nur ein Ziel vor Augen: Den Klassenerhalt.
Bis zum Schluss spielten die Fußballdamen des CF Südtirol in der vergangenen Saison um den Aufstieg mit, am Ende ging Righi, Mumelter & Co. aber der Saft aus. Dennoch: Die Abgänge von Legende Ruth Warger und Torfrau Katja Schroffenegger wurden gut weggesteckt, heuer soll die Rückkehr in die höchste Damenklasse vollzogen werden. Der SSV Brixen hat im Vorjahr sein einziges Saisonziel – den Klassenerhalt in der Serie A2 – über den Umweg der Entscheidungsspiele (Play-out-Sieg gegen San Carlo Pontevi) erreicht. Dass dies trotz großer personeller Engpässe
während der Saison gelang, ist positiv hervorzuheben. Heuer wird ein neuer Anlauf unternommen. Dabei wird erneut auf den eigenen Nachwuchs gesetzt. Die Voraussetzungen sind gut: Die jungen Spielerinnen haben ein Jahr wichtige Erfahrung sammeln können. Mit etwas Glück könnte sogar ein Mittelfeldplatz drin sein.
CF Südtirol – Zugänge & Abgänge
Zugänge: Soraya Caser, Michaela Holzknecht (beide eigene Jugend), Irene Ferrari (reaktiviert), Gabriella Settecasi (Aquile Palermo).
Pos. Name Geboren Tor Soraya Caser 1994 Chiara Valzolgher 1992 Abwehr
Trainer Antonio Alberti (bestätigt)
Flaminio Riozzi (Co-Trainer)
Filomeno Mangialardi (Torfrautrainer)
SSV Brixen Damen
Sarah Machacka
Carolina Chizzali
Kathrin Keim
Kathrin Überegger
Vanessa Kritzinger
Kathrin Jaist
Katrin Plankl
Stefanie Unteregelsbacher
Veronika Moling
Nals und Bruneck oder wer?
Einen erheblichen Aderlass an Spitzenmannschaft erlebte in diesem Sommer die 1. Amateurliga. Gleich fünf Mannschaften – normal sind drei – schafften den Aufsprung in die Landesliga.
Für die „übriggebliebenen“ Klubs und die Neuankömmlinge aus der 2. Amateurliga ergeben sich dadurch neue, fast schon ungeahnte Möglichkeiten. Aber: Haushohe Favoriten gibt es nicht in Gruppe A und auch nicht in Gruppe B.
Gruppe A
Eine Mannschaft steht hier über allen anderen: Der ASV Nals. Und das nicht nur wegen der herausragenden Rückrunde mit 30 Punkten (in 13 Spielen). Die Etschtaler können sich auf die Rückkehr ihres Sturmjuwels Dennis Malleier freuen, der die letzten zwei Jahre für Obermais stürmte. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Aaron (20 Tore in der letzten Saison) bildet er eine herausragende Sturmzange. Zudem steht mit Pasqua-
1. Amateurliga 2012/2013
Gruppe A
Auer Frangart Gargazon Kaltern
Laas Lana Mals Nals
Neumarkt
Oberau Partschins Schenna Schlanders SC Passeier
le Colosimo der beste Schlussmann der Liga im Nalser Tor. Titelchancen haben außerdem Lana (u.a. mit Andreas Pircher und Micha el Höller aus Schenna sowie Fabian Gruber von Riffian Kuens), Auer Dauerbrenner SC Passeier. Die Mann schaft aus St. Leonhard will nach enttäuschenden Saison (Platz vier) unbedingt zurück in die Landesliga. In den Kampf gegen den Strich dürfte die halbe Liga verwickelt werden, allen voran die Aufsteiger Schlanders, Partschins und Terlan. Gefährdet Kaltern (Tobias Wirth von Landesli gist St. Pauls ist der einzige „Neue“), Gargazon und Absteiger Schenna, das eine blutjunge Mannschaft ins Rennen schickt.
Gruppe B
Bruneck (mit Daniele Marietti und Luca Consalvo), die Spielgemeinschaft Mühlbach Rodeneck Vals (mit ExBrixen-Bomber Alexander Ribul als Spielertrainer), Absteiger Vahrn und Schlern sind bereit für einen spannenden Titelkampf. Freienfeld, Teis Villnöß mit dem wiedergenesenen
Daniel Barbini von Aufsteiger USD Brixen
Torjäger Alexander Profanter und Auf steiger USD Brixen haben berechtigte Außenseiterchancen.
Was den Abstiegskampf anbelangt, werden sich die Aufsteiger Schabs und Kiens sowie Terenten, die Auswahl Ridnauntal und Barbian Villanders damit befassen müssen.
Gruppe B
Ausw. Ridnauntal
Auswahl
Freienfeld Hochpustertal Kiens
Mühlbach Rod. Vals
Rasen Antholz
Schabs
-Infografik: J. Markart/Foto: D. Runggaldier
Auch heuer gibt es in der 1. Amateurliga, Gruppe A, ein Überetscher Derby: Arndt Folie (links) trifft mit Frangart auf René Tagliapietra von Kaltern (rechts).
Favoriten schnell auszumachen
Leicht überschaubaur ist die Liste der Titelfavoriten in den drei Gruppen der 2. Amateurliga. Sowohl im „Vinschger“, im „Bozner“ als auch im „Pusterer“ Kreis haben sich einige wenige Mannschaft derart verstärkt, dass ihnen die Favoritenrolle auf den Leib geschneidert ist.
Gruppe A
Einer gegen alle: Unter diesen Vorzeichen geht Kastelbell Tschars als Titelkandidat Nummer 1 in die am 2. September beginnende Meisterschaft. Evergreen Max Nanni (er ist 42 Jahre alt) im Mittelfeld und Ewald Kiem als Betonanrührer in der Abwehr sollen entscheidend mithelfen, dass die Rückkehr in die 1. Amateurliga Tatsache wird. Als neuer Trainer wurde Alessandro Puppin verpflichtet. Außenseiterchancen haben Riffian Kuens, Schluderns und Dorf Tirol, alle anderen Klubs müssen sich eher mit dem Abstiegskampf beschäftigen.
Gruppe B
In dieser Gruppe werden sich zwei Mannschaften den Titel unter sich ausmachen: Voran Leifers und Deutschnofen. Die Mannschaft aus der 17.000-Einwohner-Stadt im Süden von Bozen hat mit Stürmer Isuf Camema (von Bozner Boden) und Abwehrspieler Walter Micheletti (er kommt von Landesligist Neugries) zwei absolute Knüller gelandet. Aber auch Deutschnofen hat gekleckert: Mit Ivan Troiani und Antonio Orfanello (beide von Bozner Boden) wurde die Offensive eindrucksvoll aufgerüstet. Dazu steht ab sofort Michele Moretti (von Neumarkt) im Tor, Marco Pisani wurde von den Junioren des FC Neugries zurückgeholt. Es bleibt abzuwarten, ob sich Steinegg nach zwei erfolgreichen Jahren (Zweiter, Dritter) heuer erneut in den Titelkampf einmischen kann, und ob auch die Absteiger Ritten und Feldthurns nur tatenlos zusehen wollen.
Gruppe C
Ein Trio hat im „Pusterer größten Titelchancen, chach, Absteiger Steinhaus Albeins wurde in der vergangenen Zweiter hinter USD Brixen deshalb nicht in die 1. da einige Kriterien der mungen nicht erfüllt wurden. seiterchancen haben Welschellen Pfalzen, bei denen die Georgen-Legende Bernhard ger die Karriere ausklingen Abzuwarten bleibt, ob Oberligist Taufers aus Vergangenheit gelernt Mannschaft ins Rennen die oben mitspielen kann. ten droht wieder ein beinharter Abstiegskampf bis zum Spieltag – wie in der vergange nen Saison.
Bildtext: Benjamin Harrasser ist mit Reischach Favorit auf den Meistertitel in der 2. Amateurliga, Gruppe C.
2. Amateurliga 2012/2013
Gruppe A
Algund
Andrian
Dorf Tirol
Kastelbell Tsch.
Plaus
Prad
Riffian Kuens
Schluderns
Gruppe B
Aldein Petersb. Branzoll
Deutschnofen
Feldthurns
Laatsch Taufers
Mölten Vöran
Lajen
Leifers
Montan
Oberau
Gruppe C
Aicha Albeins
Dietenheim Aufhof. Pfalzen
Taisten Wels.
Taufers
Val Badia
Tscherms
Ulten
Haslach
Klausen
Ritten
Steinegg
Reischach
Steinhaus
Welschellen
Wiesen
Deutschnofen
-Infografik: J. Markart/Foto: D. Runggaldier
Riffian
Alles ist möglich
Drei Gruppen in der 3. Amateurliga:
Auch heuer hält der Südtiroler Fußballverband an diesem Erfolgsmodell fest, das nunmehr in sein drittes Jahr geht.
Bedenklich ist lediglich der Rückgang der teilnehmenden Mannschaften: Waren es vor zwei Jahren noch 39 und im Vorjahr 36, so sind es heuer „nur“ mehr 34. Was bedeutet, dass in den Gruppen A und C mit jeweils elf Mannschaften gespielt wird, in Gruppe B hingegen mit zwölf.
Gruppe A
Alles andere als der sofortige Wiederaufstieg von Eyrs wäre eine Überraschung. Ob als Meister, eventuell als Zweiter oder durch die PokalHintertür: Die Mannschaft aus dem oberen Vinschgau ist in der Breite topmäßig besetzt und kann auf die Dienste des ehemaligen Latscher Angreifers Christian Raffeiner als Spielertrainer zählen.
3. Amateurliga 2012/2013
Gruppe A
Burgstall
Eyrs
Girlan
Goldrain
Gries
Kortsch
Laugen Tisens
Morter
Oberland
Rentsch
St. Pankraz
St. Valentin
Wollen heuer hoch hinaus: Die Spieler des SC Gsieser Tal mit Kapitän Thomas Steinmair (Zweiter von rechts).
Außenseiterchancen besitzen Rentsch und Morter. Girlan muss nach einer Horrorsaison mit elf Niederlagen beweisen, dass man völlig zu Unrecht unter Wert geschlagen wurde.
Gruppe B
Alles deutet auf einen Dreikampf zwischen Gröden, Imperial Bozen und Unterland Berg hin. Gröden unternimmt einen erneuten Anlauf Richtung 2. Amateurliga, während sich Imperial mit einigen Bozner BodenAkteuren verstärkt hat. Im Unterland warten hingegen kampfstarke Spieler auf die Gegner.
Gruppe C
Rätselraten im Pustertal. Wer macht das Rennen? Einiges deutet auf den SC Gsieser Tal hin, bei dem mit Robert Steger und dem neuen Spielertrainer Harald Laimer (im Vorjahr 25 Spiele und drei Tore für Stegen) qualitativ einiges draufgelegt wurde. Mareo St. Vigil in Enneberg sowie die beiden Absteiger Niederdorf und Lüsen dürften ebenfalls stark zu beachten sein. Gespannt darf man auf die „Bubimannschaft“ des FC Gais sein, wo der ehemalige Hochpustertal-Trainer Robert Lercher neu auf der Bank sitzt.
Gruppe B
Excelsior La Strada
Franzensfeste Gröden
Gossensaß Imperial Bozen Jenesien
Laag
Neustift
Stella Azzurra
Sterzing
Unterland Berg Welschnofen
Burgstall
Reschenplatz C
Reschenplatz A
Stella Azzurra
Gruppe C Gais
Gsieser Tal Lüsen
Mareo St. Vigil Mühlwald Niederdorf
Girlan
Neustift
Gröden St. Christina
Reschenplatz C
Reschenplatz A
Unterland Berg
Ist neuer Spielertrainer bei Eyrs: Christian Raffeiner.
-Infografik: J.
des SC Gsieser Tal: Wilfried Taschler.
Werde auch du Teil von „35 Jahre Sportler“! Sende uns innerhalb 30. September 2012 ein Foto von dir zu, das du während deiner Outdoor-Aktivitäten aufgenommen hast. Informationen und Reglement auf blog.sportler.com