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Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen
Nr. 26/01, am 27.11.2001
Chefredakteur: Franz Wimmer
Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder
Verkaufsleitung/Koordination: Marita Wimmer
Redaktion: Annamarie Huber, Marita Wimmer
Werbung/Verkauf: Michael Gartner, Patrick Zöschg, Helene Ratschiller, Irene Poch, Karl-Heinz Kling
Verwaltung: Weinbergweg 7 39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it
Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.
Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik/Layout: Elisa Wierer
Lektorat: Benedikta Heiss, Magdalena Pöder
Produktion: Athesia Druck Bozenwww.athesia.com
Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand
Druckauflage: 25.000 Stück
Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Aktuell
06 Alperia – Nachhaltige Energie für Südtirol
14 Elektromobilität
20 E-Mobilität: zu Lande, zu Wasser, in der Luft
30 Ganz im Zeichen nachhaltiger Gebäude
40 Die Salzburg: Der Vergleich macht sicher
42 Gesundheit: Abwehr-Vorsorge im Herbst
44 Portrait: Rupert Rosanelli
48 Bunte Meldungen

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Wohnart-Immobilien
präsentiert ein Projekt der BauherrenGemeinschaft in Eppan. Effiziente Planung in Sachen Wohnqualität und Energieverbrauch zeichnen dieses Kondominium mit nur vier Wohneinheiten aus.



10 Energy.dis GmbH, Brixen
12 Eisackwerk GmbH, Bozen
15 E-Werk Toblach AG, Toblach
16 Südtiroler Transportstrukturen AG, Bozen
19 Auto Ikaro
22 SASA AG, Bozen
23 Burkhardt GmbH, Mühlhausen (D)
24 Fercam GmbH, Bozen
28 Hella Italia GmbH, Bruneck
32 Syneco GmbH, Bozen
33 Hotel Leitlhof, Innichen
34 Wohnart Immobilien GmbH, Neumarkt
37 Hotel Textil GmbH, St. Lorenzen
38 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen
43 Catering & Rent Oskar Geier, Eppan


Rupert Rosanelli: Immer für die Umwelt
Ein Physikstudium war ihm zu viel Mathematik, Biologie haben damals schon zu viele studiert, Chemie erschien ihm interessant! Stoffe zu analysieren, in Zusammenhang mit Natur- und Umweltschutz.

47 Der Lärchenhof, Erpfendorf (A) 44 24 16 14 12


Wir sind Green Mobility
Lautlose Elektro-Scooter, ruckfreie Brennstoffzellenbusse, elektrische Carsharing-Autos, bequeme Züge, moderne Seilbahnen, attraktive Fahrradwege: All diese Bausteine fügen sich konsequent zu einem großen Vorhaben zusammen, nämlich Südtirol zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität zu machen.


Pünktlich, sicher & kompetent
Am Anfang stand ein revolutionäres Konzept: Kombinierter Güterverkehr auf Straße und Schiene. Der Name ist Programm: Fercam –entstanden aus der Zusammensetzung von „ferrovie und camion“.

Energiewende aus Südtiroler Sicht war letztes Jahr. 2016 ist das Jahr eins für Alperia: Südtirols Energiezukunft aktiv zu gestalten, ist die Devise der neuen Gesellschaft. Die aus der Fusion Etschwerke und SEL entstandene Gesellschaft ist mit Abstand der größte Stromproduzent in Südtirol. Dahinter folgen Eisackwerk, Stadtwerke Bruneck, Ahr-Energie oder EUM Passeier (um einige größere zu nennen). Inklusive aller kleinen Anlagen sind in Südtirol über 1.000 Wasserkraftwerke in Betrieb! Vom Energieproduzieren zum Umweltschutz und Energiesparen: dazu ein ungewöhnliches Beispiel das Transportunternehmen Fercam. Mit Einsatz neuester Technologie und Software wurden bei Fercam im Transport- und Logistikbereich in den vergangenen Jahren viele CO2-Emissionen eingespart. Dazu kommt, dass auch im Transportgewerbe batterie- oder wasserstoffbetriebene Fahrzeuge schon im Testbetrieb laufen. Die Energiewende hat auch in der E-Mobilität – vom E-Bike bis zum Schwertransport, längst begonnen.

Eine saubere Energiezukunft – daran arbeitet Alperia, das neue Südtiroler Energieunternehmen, das Anfang des Jahres aus der Fusion zwischen den beiden größten Energiegesellschaften SEL und AEW entstanden ist, mit seinen 1.000 Mitarbeitern.
Alperia vereint die Erfahrung und die Innovation der beiden Unternehmen und hat so die besten Voraussetzungen, die Energiezukunft Südtirols aktiv zu gestalten – mit
einer Energieproduktion aus sauberen Quellen und Dienstleistungen, die im Gleichgewicht stehen zwischen wirtschaftlichen Zielsetzungen und dem Schutz der Landschaft, zwischen Technologie und Umwelt, zwischen Tradition und Innovation.
Als umfassender Energiedienstleister garantiert Alperia eine nachhaltige und sichere Energieversorgung Südtirols. Die starke Verbindung zu Südtirol basiert auf dem gegenseitigen Austausch zwischen den lokalen Ressourcen, mit denen Südtirol ausgestattet ist, und der Bevölkerung.

Alperia produziert aus den Ressourcen des Landes saubere Energie und gibt diese in Form von Dienstleistungen wieder an das Land zurück. Dafür blickt Alperia mit seinen historischen Wasserkraftwerken – den Pionieren der grünen Energie – erfahren in die Vergangenheit und hat mit der Forschung in den Bereichen Fernwärme und smarte Lösungen für eine größere Energieeffizienz auch den innovativen Blick für die Zukunft. Ein Großteil der Wasserkraftwerke von Alperia ist zertifiziert und produziert zu 100 % grünen Strom, das bedeutet erneu-
erbare, umweltfreundliche Energie, bei deren Herstellung kein CO2 entsteht. Alperia gehört zu den größten Energieunternehmen in Italien, das im Bereich Green Energy tätig ist. Um die wertvolle Ressource Wasser noch effizienter zu nutzen, projektiert und realisiert Alperia mit seinem Engineering-Team neue Anlagen für die nachhaltige Energieproduktion und zielt mit einem wichtigen Investitionsprogramm darauf ab, die Effizienz und Umweltverträglichkeit seiner Anlagen und Verteilernetze zu erhöhen und Energieverluste und negative Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft


Durch die umweltfreundliche Stromproduktion in den Wasserkraftwerken kann die Energieerzeugung in thermischen Kraftwerken vermieden werden, was den Ausstoß von CO2-Emissionen wesentlich senkt.
zu verringern. Mit dem Bau und dem Betrieb von Wasserkraftanlagen gehen begleitende Umweltmaßnahmen einher, denn mit dem Erhalt der Konzessionen für die Großwasserkraftwerke durch Alperia sind, erstmals und italienweit einzigartig, wesentliche Umweltmaßnahmen und die dafür notwendigen finanziellen Mittel verbunden. Für die gesamte Konzessionsdauer von 30 Jahren wird Alperia rund 400 Millionen Euro an Umweltgeldern bereitstellen. Diese kommen den Ufer- und Standortgemeinden, in denen sich die Wasserkraftwerke befinden, zugute. Damit werden zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung von Umwelt und Landschaft umgesetzt.
Auf dem Weg zum KlimaLand Südtirol
Alperia baut nicht nur die Stromerzeugung aus erneuerbaren heimischen Energieträgern weiter aus, sondern auch die effiziente und sichere Wärmeversorgung durch Fernwärme. Alperia betreibt sechs Fernheizwerke in Südtirol. Als Brennstoff wird vielfach Biomasse in Form von Hackschnitzeln verwendet. Das sind ungenützte und unbehandelte Holzreste,
vor allem von Sägewerken oder Bauern aus der Umgebung. Somit werden sowohl die lokale Wirtschaft unterstützt als auch die Anfahrtswege für die Lkws, welche die Hackschnitzel anliefern, kurz gehalten. Die Fernwärme ist damit eine der umweltfreundlichsten Arten für Heizung und Warmwasserbereitung. Jährlich werden so Tausende Tonnen an CO2-Emissionen vermieden. Das ist ganz im Sinne der Ziele, die sich das Land Südtirol mit der „Klimastrategie 2050“ gesetzt hat. In diesem Konzept ist der Weg Südtirols hin zum „KlimaLand“ aufgezeigt, dafür müssen die CO2-Emissionen gesenkt und der Energiebedarf aus sauberen, sicheren und nach Möglichkeit lokalen Quellen gedeckt werden.
Die grüne Mobilität
Alperia trägt nicht nur mit den mehr als 40 Wasserkraftwerken und den sechs Fernheizwerken in Südtirol einen wesentlichen Beitrag dazu, sondern auch durch Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Mobilität. Derzeit betreibt Alperia 30 Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Südtirol, die mit grüner Energie, produziert in den Alperia-Wasserkraftwerken,

















30 Ladestationen für Elektrofahrzeuge betreibt Alperia in Südtirol.
versorgt werden. Damit tragen die Fahrer von E-Autos nicht nur dazu bei, die CO2-Emissionen und die akustische Umweltbelastung zu senken, sondern verbrauchen zudem ausschließlich 100 % grüne Energie aus erneuerbaren Quellen. Diese ehrgeizigen Ziele für eine nachhaltige Zukunft gehen einher mit der Schaffung von Mehrwert für Südtirol. Die Energie, welche die Natur in Form von Ressourcen schenkt, gibt Alperia wieder zurück an das Land in Form von saube-
rer Energie, Arbeitsplätzen, Infrastruktur, sozialem Engagement und Unterstützung von sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Mit der Gründung von Alperia soll die Energiezukunft Südtirols innovativer, nachhaltiger und besser werden und Südtirol als grüne Modellregion, als sogenannte Green Region, innerhalb Italiens und Europas positioniert werden – eine Verantwortung, die das Unternehmen mit Kompetenz und Zuverlässigkeit umsetzen will.
Durch die Verwendung von Holz aus der Region für die Fernheizwerke fördert Alperia auch die P ege der lokalen Waldressourcen.


Warum ist Biomasse CO2-neutral?
Bei der Verbrennung von Heizöl, Gas oder Holz entsteht Kohlendioxid. Wenn Heizöl oder Gas verbrannt werden, wird jenes CO2 freigesetzt, das seit Millionen von Jahren in der Atmosphäre gespeichert ist. Verbrennt man Holz, wird dagegen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Dasselbe passiert, wenn Holz im Wald ungenutzt fault – deshalb hat die Verbrennung von Holz keine Auswirkungen auf die CO2-Bilanz.
Mit dem Restwasserkraftwerk am Fuß der Staumauer in St. Pankraz im Ultental realisierte das Engineering-Team von Alperia eine Anlage, welche die Ressource Wasser noch e zienter nutzt.


Allein im Jahr 2015 wurden knapp 3.500 Kontrollen bei E-Werken und „Energiee zienz“Projekten durchgeführt. Dazu gehören Photovoltaik-, Wasserkraft-, Biomasseund Biogasanlagen. Ergebnis dieser Kontrollen ist, dass 504 Förderungsanträge gekürzt oder aberkannt wurden (17,5 %).





> Radius: Herr Psaier, müssen die E-Werke sich aufgrund der massiven Kontrollen Sorgen machen! Warum wird derart hart vorgegangen?
Eugen Psaier: Um in den Genuss der Förderungen im Bereich der erneuerbaren Energien zu kommen, gab es klare Vorgaben. Leider gibt es auch im Energiesektor einige schwarze Schafe, welche sich unrechtmäßig Zugang zu diesen Geldern verschafft haben! Und dieses Dekret ist dazu da, diese auszusortieren. Die harte Gangart ist Ausdruck der derzeit politisch vorherrschenden Haltung gegenüber den erneuerbaren Energien. Es wird gekürzt, wo man kann.
> Radius: Welche Anlagen werden kontrolliert?
Wie hoch ist die „Gefahr“ einer Kontrolle?
E. Psaier: Der Staat beabsichtigt, alle geförderten Anlagen vor Ablauf der Förderung zu kontrollieren. Die meisten Betreiber werden daher irgendwann den GSE vor der Tür stehen haben. Die Kontrollen selbst können, müssen aber nicht angekündigt werden, zudem erfolgen sie meist in Form eines Lokalaugenscheins am Produktionsort selbst, bei der auch die Finanzpolizei dabei sein kann.
> Radius: Müssen auch Südtiroler Anlagenbetreiber vor einer Kontrolle des GSE Angst haben?
E. Psaier: Der Großteil der Anlagenbesitzer hat bisher nicht sein Hauptaugenmerk auf die Unterlagen gelegt, die sie vom Installateur bekommen haben, sofern diese überhaupt übergeben wurden! Sollte bei einer Kontrolle eine Gesetzeswidrigkeit
Vorteile
• Aufzeigen eventueller Abweichungen und Mängel
• Bestmögliche Vorbereitung auf eine GSE-Kontrolle
• Technische und juridische Lösungsvorschläge
• Beistand während einer GSE-Kontrolle
Zielgruppe
• Privat- und Großinvestoren
• Ö entliche Körperschaften und Gemeinden
• Genossenschaften
• Banken und Finanzinstitute
festgestellt werden, so führt dies zu einer Kürzung oder im schlimmsten Falle einer Aberkennung der Förderung. Zudem müssen alle zu Unrecht erhaltenen Beträge zurückgezahlt werden. Je mehr Jahre vergehen, desto schwieriger wird es, fehlende Dokumentation zu beschaffen, da einige Hersteller schon jetzt nicht mehr auf dem Markt sind! Die Rechnung ist schnell gemacht, je später man kontrolliert,desto mehr könnte dies zu einem finanziellen Problem führen, wenn Unregelmäßigkeiten nachgewiesen werden.


> Radius: Wie kann ich mich als Anlagenbetreiber absichern?
E. Psaier: Alle Anlagenbesitzer müssen sich darauf einstellen, dass es zu einer Kontrolle kommt. Eine unabhängige Überprüfung der Unterlagen und der Anlage selbst kann Aufschluss darüber geben, ob alles in Ordnung ist und die Anlage somit den Förderkriterien entspricht oder ob an gewissen Stellen (z.B. bei Genehmigungen, Zertifikaten) Mängel zu verzeichnen sind. Manchmal kann es reichen, die Dokumentation zu ergänzen oder verwaltungstechnische Verfahren abzuschließen, um das Problem zu beheben. Eine individuelle Prüfung einer jeden Anlage ist aber unabdingbar.
> Radius: Welche Dienstleistung bietet die Firma Energy.dis diesbezüglich an?
E. Psaier: Wir bieten einen umfassenden „Kontroll Check-Up“ an, welcher eine Simulation einer Kontrolle durch den GSE darstellt. Hierzu haben wir ein Spezialteam aus Fachleuten und Ingenieuren aufgebaut, welche eine jahrelange Erfahrung mit dem GSE und den einzelnen Energiequellen haben. Ziel ist es, den Auftraggeber über den Status quo in Kenntnis zu setzen und dabei eventuelle Schwachstellen des Projektes aufzuzeigen, damit der Auftraggeber entsprechende Maßnahmen zur Lösung des Problems einleiten kann und für eine zu erwartende Kontrolle durch den GSE bestmöglich vorbereitet ist.
Energy.dis GmbH
Julius-Durst-Straße 6 | 39042 Brixen Tel. 0472 275 300 info@energy-dis.it | www.energy-dis.it












Energiedienstleistungen aus einer Hand
psaier.energies mit den Unternehmen energy.consulting, energy.dis, energy.trade und dem Studio bieten grenzüberschreitend allen Unternehmen, die in der Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung oder im Stromhandel tätig sind, professionelle Beratung an. Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Idee bis zur Vermarktung durch professionelle Dienstleistungen ab. Alles aus einer Hand, mit elektrisierendem Erfolg!




Wenn es um die Planung von Wasserkraftwerken geht, so ist nicht nur in Südtirol der Name Eisackwerk gleichzusetzen mit neuen Ideen, Innovation, umweltbewusster Planung und technisch sauberen Lösungen.
Beim Projekt in Mühlbach wurden ganz neue Wege in der Planung und Ausführung von Wasserkraftwerken beschritten. Das Werk ist ein „Juwel im Berg“, und die Kavernenanlage wurde europaweit zur Pilgerstätte für Investoren, Pla-
nungsbüros, Universitäten und E-Werk-Betreibern. Über 60 Delegationen aus aller Welt haben in den vergangenen zwei Jahren die Anlage in Mühlbach besucht. Das besondere Interesse galt dabei nicht nur der vertikalen Druckrohrleitung und der Anlage im Berg, sondern auch den Coanda-Sieben, es sind die größten im Alpenraum. Die unterirdisch verlegte Hochspannungsleitung trägt dazu bei, dass sich die gesamte Anlage besonders gut in die Landschaft einbettet. Abgesehen davon, dass seit der Inbetriebnahme der neuen Anlage die hässliche und wohl auch gefährliche Druckrohrleitung in

Mühlbach der Vergangenheit angehört; so ganz nebenbei sei auch noch erwähnt, dass jährlich auf freiwilliger Basis ein Betrag von 200.000 Euro von den Kraftwerksbetreibern einer gemeinnützigen Organisation für das Gemeindegebiet Mühlbach und Vintl überwiesen wird. Damit kommt auch die soziale Ader der Investoren zum Vorschein, um besondere Härtefälle im Einzugsgebiet des Kraftwerkes zu lindern.
„Wenn man uns nur gelassen hätte ...“
Abgesehen vom Projekt in Mühlbach gab es auch revolutionäre Pläne für den oberen Eisack, auf der Rienz, im Gadertal, im Münstertal und im Passeiertal für eine Jahresproduktion von insgesamt rund 700 Mio. kWh im Jahr. Der SEL und den Gemeinden Bruneck, Kiens, Vintl, Mühlbach, Rodeneck, Freienfeld, Franzensfeste, Vahrn, Brixen, Feldthurns, Enneberg, St. Lorenzen, Moos in Passeier, Glurns, Schluderns, Mals und Taufers im Münstertal wurden bis zu 86 % Beteiligung an den Kraftwerken gratis angeboten. Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler sind überzeugt, dass sie allein mit ihrem leider abgewiesenen Projekt am Eisack inklusive Stausee Franzensfeste noch weit mehr Aufsehen erregt hätten. Dieser Plan hätte vorgesehen:
• allen Anrainer-Gemeinden und dem Land kostenlos die Mehrheit am Werk zu übertragen; dies war auch bei allen anderen Projekten vorgesehen;
• die Produktion umweltfreundlicher und erneuerbarer Energie um 230 Mio. kWh zu erhöhen;
• den Stausee Franzensfeste nicht mehr für die Stromproduktion zu verwenden und ihn als Rückhaltebecken für Hochwasser zu adaptieren;
• folglich einen wesentlichen Beitrag zum Hochwasserschutz für Brixen, Klausen und Trient zu ermöglichen (laut der vom Land ausgearbeiteten Studie „Stadt, Fluss, Land“ entstehen bereits bei einem 30-jährigen Hochwasser 180 Mio. Euro Schäden allein für die Stadt Brixen);
• die schädlichen Stauseespülungen zu eliminieren;
• jährliche Verminderung von CO2-Emissionen von rund 200.000 Tonnen.
Nachdem, was die beiden Unternehmer mittlerweile realisiert haben, ist das absolut glaubwürdig. Auch aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung des Umweltaspektes wäre der Bau der Kraftwerke immer noch die beste Lösung für unser Land. Leider mit wenig Chancen auf eine nachträgliche Realisierung.
Die Kavernenanlage von St. Anton
Derzeit laufen beim Projekt St. Anton die Vorbereitungen auf die Bauarbeiten auf vollen Touren. Für die Anwohner der Talfer, für Fischer und Kanuten ist dann der gefährliche Schwallbetrieb der Talfer endgültig Vergangenheit. Dank eines 100.000 m³ fassenden Speicherbeckens im Berg wird bei Volllast ein Teil der Wassermenge in die Kaverne geleitet, und das Auffangbecken wird gefüllt. Wenn die Turbinen stillstehen, kann das Becken gleichmäßig entleert und das Wasser in die Talfer geleitet werden. „Auch diese Kavernenanlage wird nach Fertigstellung ähnlich wie in Mühlbach viele Fachleute aus der Branche anziehen“, davon ist Karl Pichler überzeugt.

Eisackwerk ist gleich Umweltschutz ... ... und Umweltschutz kostet Geld! Die komplette Erneuerung der Anlage St. Anton lassen sich die neuen Betreiber auch gehörig was kosten. „Wir gehen von einem GesamtInvestitionsvolumen von etwa 55 Mio. Euro aus. Diese Summe ist deshalb so hoch, weil wir allein in den Umweltschutz mit dem Kavernen-Staubecken zusätzliche Kosten von etwa 23 Mio. Euro veranschlagen müssen. Wir nehmen mit unseren innovativen Ideen zu Gunsten von Umwelt und Nachhaltigkeit sehr viel Geld in die Hand“, argumentiert Karl Pichler. „Dazu kommt, dass wir als private Investoren dafür garantieren, dass in erster Linie Südtiroler Firmen und Lieferanten zum Zug kommen, was wiederum über direkte Steuern und Wertschöpfung dem Land zugute kommt“, beleuchtet Hellmuth Frasnelli noch den gesamtwirtschaftlichen Aspekt. Zusätzlich zu diesen Investitionen sind noch weitere Millionenbeträge in Form von Umweltgeldern, Konzessionsgebühren, Mietgeldern und Steuern fällig; insgesamt mehr als acht Mio. Euro pro Jahr. Alles in allem eine Win-Win-Situation für Betreiber und fürs Land. Das bestätigt zu 100 % der Aufmacher der Eisackwerk GmbH in ihrer Homepage, denn da heißt es: „Das Ziel von Eisackwerk ist die Projektierung und Umsetzung von sicheren, umweltfreundlichen und effizienten Kraftwerken. Die Unternehmensethik stellt die Sicherheit der Bevölkerung sowie den Schutz der Umwelt immer vor den Profit.“

Innovative Lösungen gehören entsprechend gefeiert: Darin haben Hellmuth und Karl schon Übung.

Brennsto zelle und Batterie: Das Institut für Innovative Technologien (IIT) in Bozen produziert Wassersto für Brennsto zellenfahrzeuge. Genauso wird hier auch an Projekten für Batteriefahrzeuge und Ladeinfrastrukturen gearbeitet, denn nachhaltige Mobilität braucht Vielfalt.
Das große blaue H2 an der Autobahneinfahrt von Bozen Süd steht für die Produktions- und Speicherstätte von Wasserstoff und den Sitz des Instituts für Innovative Technologien (IIT). Fünf H2-Stadtbusse sind seit 2013 in Bozen im Einsatz, zehn H2-Autos können zu handelsüblichen Preisen gemietet werden. Wasserstoff als emissionsfreier, sauberer Treibstoff funktioniert.
Elektromobilität: neue Technologien am Start Auf dem Markt befinden sich bereits verschiedene Technologien für E-Fahrzeuge: reine Elektroautos (mit Batterie oder Brennstoffzelle) sowie Übergangslösungen wie z.B. Plugin-Hybride, die einen Verbrennungs- und einen Elektromotor samt Batterie kombinieren. Reine Batteriefahrzeuge punkten mit geringen „Treibstoffkosten“ pro Kilometer. Die Nachteile sind die noch verhältnismäßig hohen Anschaffungspreise, die längeren Ladezeiten und dann vor allem die

geringe Reichweite. Flächendeckende Ladeinfrastrukturen und einheitliche Ladesysteme gibt es auch noch nicht. Diese Technologie ist vor allem für die Klein- und Kompaktwagensegmente geeignet. Die mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeuge fahren ebenfalls voll elektrisch, haben die gleiche Betankungszeit, Reichweite und technische Leistungsfähigkeit wie unsere herkömmlichen Autos und sind somit bereits für alle Autosegmente geeignet genauso wie für Busse und schwere Fahrzeuge. Die Treibstoffkosten
… dieser Ansicht ist Direktor Thomas Klauser. Er gehört der Arbeitsgruppe für Elektromobilität an.
> Radius: Weg von Verbrennungs- und hin zu Elektromotoren: Ist dies die Lösung für nachhaltige Mobilität?
Thomas Klauser: Das Vorantreiben von Elektromotoren ist nur einer von drei Schwerpunkten nachhaltiger Mobilität. Es geht auch um Strategien und Anreize für Verkehrsverminderung und um Verkehrsvermeidung: Wohnort und Arbeitsplatz, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sollten möglichst nicht zu weit entfernt sein, weg vom Individualverkehr, hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln u. a. m.
> Radius: Der Preis für Elektrofahrzeuge ist zurzeit hoch, zu hoch für die meisten Autobesitzer. Was tun?
T. Klauser: Zur Markteinführung sollte es Ankaufprämien und andere finanzielle Anreize geben, wie sie vor Kurzem in Deutschland eingeführt wurden. Auf lange Sicht sollte Autofahren emissionsfrei und auch nicht teurer, aber auch nicht billiger als aktuell werden. Denn billigeres Fahren würde den Verkehr noch mehr verstärken, und das kann nicht das Ziel nachhaltiger Mobilität sein. Als der Benzinpreis zwei Euro erreichte, gingen die Autofahrten um 10-20 % zurück. Wenn wir ehrlich sind – wir fahren immer noch zu viel. Das tut
unserer Gesundheit und Umwelt nicht gut: Zeitverlust, Staus, Parkplatznot, Unfälle und Straßentote, Platzverbrauch für Straßen und Parkplätze. Und wir werden ja immer mehr Menschen. Noch mehr Verkehr wäre unverantwortlich.

> Radius: Also ein Umdenken in der Politik und Bevölkerung. Ist die Zeit reif dafür?
T. Klauser: Über 1.000 Interessierte besichtigen jährlich unser Zentrum, um sich über Elektromobilität zu informieren. Wir arbeiten hier als Non-Profit-Einrichtung im Interesse der Südtiroler Bürgerinnen und Bürger, dies wäre ohne Unterstützung durch das Land Südtirol nicht möglich. Das H2-Zentrum selbst wurde zu 95 % über EU-Fonds finanziert, die Autobahn hat die Gebäude errichtet und an uns vermietet. Ebenso gibt es umfangreiche EU-Mittel für die Brennstoffzellenbusse. Auch die Landesregierung arbeitet intensiv an einer Förderstrategie für eine gesamtheitliche Elektromobilität. In Bozen werden neben den Brennstoffzellenbussen seit Kurzem auch erste Batteriebusse getestet: Sie sollen in Zukunft dort fahren, wo ihre aktuell geringere Reichweite ausreicht. Hier wird sich in den nächsten Jahren enorm viel tun. Denn die Zeit ist reif.

liegen liegen im Bereich vergleichbarer Diesel-Fahrzeuge. Auch hier sind die Anschaffungskosten noch höher, und es fehlen noch ausreichend Tankstellen. Die Plug-in-Hybride hingegen können Kurzstrecken elektrisch zurücklegen und fahren längere Distanzen dann mit dem Verbrennungsmotor.
Batterie und Brennsto zelle in einem Fahrzeug
Die Elektromobilität in all ihren Ausprägungen ist die Zukunft der Autoindustrie. So setzen alle großen Autohersteller sowohl auf Batterie- als auch auf Brennstoffzellenfahrzeuge. Dass sich das Beste dieser beiden Geschwistertechnologien auch vereinen lässt, zeigt Mercedes: Nächstes Jahr bringt der Daimler-Konzern ein CLK-Modell heraus, das erstmals mit Batterie und Brennstoffzelle ausgestattet ist: Wenn nach ca. 50 Kilometer Fahrt die Batterie leer ist, springt die H2Brennstoffzelle ein und ermöglicht weitere 450 Kilometer Reichweite. „Diese Kombination ermöglicht es, auf den täglichen Kurzstrecken z.B. zur Arbeit die günstigeren Treibstoffkosten der Batterietechnologie zu nutzen und zugleich auch über die Vorteile der Wasserstofftechnologie – große Reichweite und schnelle Betankungszeit – zu verfügen. Wenn Elektrofahrzeuge auf diese Weise keine Einschränkungen mehr mit sich bringen, können sie für viele Menschen attraktiv werden und es mit einem mächtigen und über 130 Jahre weiterentwickelten Konkurrenten aufnehmen – dem Verbrennungsmotor“, ist Institutsdirektor Thomas Klauser überzeugt. In Bozen übrigens produziert das IIT den Wasserstoff für die
Das Elektrizitätswerk Toblach versorgt im eigenen Netz ca. 3.600 Abnehmer in Toblach, Niederdorf, Innichen und in deren Berggebieten mit sauberer Energie aus der Wasserkraft von Rienz, Flodige- und Silvesterbach. Und das seit über 110 Jahren.
Klein. Fein. Geschätzt. Mit jährlich ca. 10 Mio. Kilowattstunden Eigenproduktion deckt das Elektrizitätswerk Toblach ein Drittel des Jahresenergieverbrauchs von 30 Mio. kWh. Das Verteilernetz umfasst etwa 75 Kilometer Mittelspannungs- und 90 Kilometer Niederspannungsleitungen, die weitgehend unterirdisch verlaufen. Die 80 Netzwerkstationen sorgen dafür, dass der Strom in den Haushalten und Betrieben ankommt.
Saubere Energie aus Wasserkraft seit 1899 Gratsch, Flodige und Schmelze sind die drei betriebseigenen Kraftwerke, wobei Gratsch 1899 erbaut wurde und somit, nach dem Kraftwerk Töll, das zweitälteste Südtirols ist. „Die Toblacher hatten schon immer die Nase vorn“, freut sich der Präsident Bernhard Mair. Das vierte Kraftwerk Silvesterbach ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde Toblach und

Brennstoffzellenautos ausschließlich aus „grünem“ Strom zu Zeiten des Überschusses im Netz: Wasserstoff als Energiespeicher – eine der Aufgaben des Südtiroler Forschungsinstituts mit dem großen blauen H2 an der A22 in Bozen Süd.
IIT – Institut für Innovative Technologien Bozen
Enrico-Mattei-Straße 1 | 39100 Bozen Tel. 0471 050 444 | Fax 0471 050 445 info@iit.bz.it | www.h2-southtyrol.com

dem Fernheizwerk Toblach-Innichen und wurde 2012 in Betrieb genommen. Stete Investition und Innovation prägen die lange Geschichte des Elektrizitätswerkes Toblach. Im letzthin sanierten Verwaltungssitz am Toblacher Rathausplatz schauen Kunden gerne mal vorbei. Man kennt sich. Der Vorteil von klein und fein.
Elektrizitätswerk Toblach AG Rathausplatz 1 | 39034 Toblach
Tel. 0474 972 105 info@ewtoblach.it | www.ewtoblach.it


Lautlose Elektro-Scooter, ruckfreie Brennsto zellenbusse, elektrische Carsharing-Autos, bequeme Züge, moderne Seilbahnen, attraktive Fahrradwege: All diese Bausteine fügen sich konsequent zu einem großen Vorhaben zusammen, nämlich Südtirol zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität zu machen. Die grobe Marschrichtung wird dabei von der Landesregierung vorgegeben.
Wstetig
Vermeiden – Verlagern – Verbessern










Bei der Frage, wie die ehrgeizigen Ziele erreicht werden sollen, stützt sich Green Mobility auf drei Säulen: Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung.

egweiser ist „Green Mobility“, ein Logo, das langsam aber stetig zu einer Südtiroler Dachmarke ausgebaut wird. Mittlerweile unterstützen zahlreiche Akteure und Projekte das Vorhaben der Landesregierung. Sie alle sind „Green Mobility“, eine Initiative, die vom Land Südtirol ins Leben gerufen wurde und von der Südtiroler Transportstrukturen AG – STA koordiniert wird. Green Mobility ist demnach eine gemeinsame Plattform in Sachen nachhaltige Mobilität, vereint Akteure und Partner, vernetzt sie miteinander und stößt neue Initiativen an.
Weltklimakonferenz in Paris











Weltklimakonferenz, die im Jahr 2015 in Paris einen großen Durchbruch erzielt hat. Auf dieser Konferenz wurde unter

Die Ziele, die Green Mobility verfolgt, sind durchaus ehrgeizig: Es geht um den Schutz der Gesundheit durch eine geringere Lärm- und Abgasbelastung, eine höhere Qualität der öffentlichen Räume und mehr Lebensqualität für alle. Dabei orientiert man sich etwa an den Vorgaben der Weltklimakonferenz, die im Jahr 2015 in Paris einen großen Durchbruch erzielt hat. Auf dieser Konferenz wurde unter anderem vereinbart, die Verbrennung fossiler Energieträger bis 2040 komplett einzustellen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad – ausgehend von den Werten zu Beginn der Industrialisierung – einzudämmen.




Verkehr wird dann vermieden, wenn es etwa kurze Wege in den Supermarkt im Ortszentrum oder zum Kindergarten gibt. Auch die Heimarbeit oder die Bildung von Fahrgemeinschaften trägt effektiv zur Verkehrsvermeidung bei. Noch besser, als gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, ist es natürlich, diese Strecke in einem öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. Mittlerweile ist das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol so dicht ausgebaut, dass Halbstundentakte in den Haupttälern und Anbindungen in entlegene Weiler möglich sind. Nicht zuletzt sind viele dieser öffentlichen Verkehrsmittel – wie etwa die Brennstoffzellenbusse im Bozner Stadtverkehr und die mit Strom angetriebenen Züge – völlig frei von Abgasen unterwegs. Und wer sich gerne an der frischen Luft bewegt, der kann gut 500 Kilometer bestens ausgebaute Fahrradwege nutzen, um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren. Radfahren macht nicht nur Spaß, sondern tut auch noch der Umwelt und der eigenen Gesundheit gut. Ein kleiner Ansporn, sich häufiger aufs Rad zu schwingen, sind die überdachten Fahrradabstellplätze an den Südtiroler Bahnhöfen. Dort können Pendler, die Fahrradund Bahnfahrten miteinander verbinden wollen, ihr Fahrrad – vor Wettereinflüssen geschützt – abstellen.
Umsteigen auf Elektrofahrzeuge
Es ist natürlich so, dass nicht jeder Verkehr vermieden oder auf Busse, Bahnen oder das Fahrrad verlagert werden kann. Aber auch bei einer unumgänglichen Fahrt mit dem Pkw lässt sich eine umweltfreundliche Alternative finden, indem ein Elektrofahrzeug – egal ob mit Batterie oder Brennstoffzelle – genutzt wird. Mittlerweile gehören die geruchsund lärmfreien E-Fahrzeuge zum Straßenbild dazu und es kommen immer mehr Batterie-Modelle auf den Markt, die eine effektive Reichweite von über 200 Kilometern schaffen. Auch das Ladesäulennetz wird stetig ausgebaut, um das eigene E-Auto rechtzeitig wieder mit Strom „volltanken“ zu können.
Projekte in und für Südtirol
Green Mobility hat seit 2013 mehrere neue Initiativen angestoßen. Dazu gehört etwa die Aktion „Südtirol radelt“, die heuer bereits zum dritten Mal veranstaltet wurde. Dabei können all jene Radler, die im Aktionszeitraum mindestens 100 Kilometer auf dem Drahtesel zurücklegen, mit
Wussten Sie, dass …
• täglich 145.000 Fahrgäste ö entliche Verkehrsmittel in Südtirol nutzen …
• 200 Buslinien in Südtirol operativ sind …
• Südtirol über ein Eisenbahnnetz von rund 300 km verfügt …
• im Land über 30 ö entliche Ladestationen stehen …
• über 200 Elektrofahrzeuge auf Südtirols Straßen unterwegs sind …
• auf 500 Kilometer Radwegen geradelt werden kann …
• in der Stadt Bozen fünf Brennsto zellenbusse verkehren …

ein bisschen Glück – und neben dem persönlichen Nutzen – auch tolle Preise gewinnen: www.suedtirolradelt.bz.it
Die Veranstaltungsreihe „Roadshow Elektromobilität“ findet heuer bereits zum vierten Mal statt und trägt dazu bei, das Thema Elektromobilität näher an die Menschen zu bringen. Die Besucher haben nämlich nicht nur die Möglichkeit, sich über Elektromobilität zu informieren, sie können die Fahrzeuge auch gleich selbst kostenlos probieren. Allein im heurigen Jahr hat die Roadshow in fünf Südtiroler Städten und Gemeinden Halt gemacht und auch für 2017 sind mehrere Etappen geplant. Die entsprechenden Termine werden rechtzeitig auf der Seite www.greenmobility.bz.it veröffentlicht. Auch verschiedene Südtiroler Gemeinden organisieren Mobilitäts-Veranstaltungen mit der Möglichkeit, kostenlos E-Fahrzeuge zu testen, so am Samstag, den 24. September in Mals und Moos in Passeier. Erstmals hat Green Mobility heuer einen Lehrgang zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ organisiert, bei dem Mobilitätsmanagement, Raumplanung, die aktuelle Gesetzgebung sowie Kommunikation und Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt stehen. Der Mobilitätslehrgang richtet sich an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie all jene, die Mobilitätsinfrastrukturen planen.

Informationen, News, Veranstaltungen und einen Blog zur nachhaltigen Mobilität in Südtirol nden Sie auf www.greenmobility.bz.it. Aktuelle Infos können auf www.facebook.com/greenmobilitysuedtirol nachgelesen werden. *gefällt mir*
Kontakt: greenmobility@sta.bz.it

Leise und geruchlos kommen sie daher: Elektroautos sind auch auf Südtirols Straßen immer öfter ein Blickfang. Welche Wege Südtirol in Sachen Elektromobilität einschlägt und wo die Vor-, aber auch Nachteile dieser Technologie liegen, erklärt Harald Reiterer, Koordinator von „Green Mobility“ in der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA).
> Radius: Herr Reiterer, fahren wir elektrisch in die Zukunft?
Harald Reiterer: Elektromobilität macht es möglich, sich absolut leise und umweltfreundlich fortzubewegen, es werden keine gesundheitsschädlichen und stinkenden Emissionen erzeugt. Daher ist Elektromobilität eine absolut zukunftsweisende Möglichkeit der Fortbewegung, wobei sie Teil eines größeren Mobilitätskonzeptes sein wird, das – ganz nach dem Motto „Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern, Verkehr verbessern“ – eine nachhaltige Raumplanung, Busse, Bahnen, Carsharing und Fahrradfahren einschließen muss.
> Radius: Warum sollte sich ein Käufer für ein Elektroauto entscheiden? Zumal er dafür auch noch tiefer in die Tasche greifen muss …
H. Reiterer: Es stimmt, dass Elektrofahrzeuge nach wie vor teurer sind als herkömmliche Verbrennerfahrzeuge. Allerdings sind die Betriebskosten wesentlich geringer: Strom ist im Vergleich zu Benzin und Diesel viel günstiger! Zudem sind E-Autos fünf Jahre lang von der Autosteuer befreit und die Versicherung ist auch deutlich billiger. Darüber hinaus liegen die Wartungskosten rund 30 % unter jenen für Verbrenner. Ganz zu schweigen von den allgemeinen Vorteilen, denn Elektrofahrzeuge erzeugen keinen Lärm und keine Abgase, was sich positiv auf die Gesundheit aller auswirkt.


Radius: Ein durchschnittliches
Elektroauto schafft mittlerweile rund 200 Kilometer, bevor es wieder an die Steckdose muss. Weitere Strecken lassen sich damit aber kaum zurücklegen …





H. Reiterer: Eine Reichweite von 200 Kilometern ist im normalen Alltag durchaus ausreichend. Gerade wenn man bedenkt, dass bei rund 90 % aller Autofahrten nicht mehr als 50 Kilometer

zurückgelegt werden, können dafür problemlos Elektroautos eingesetzt werden. Außerdem nimmt die Reichweite dank fortschreitender Technik laufend zu. Einige Premiumfahrzeuge sowie Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstofftank schaffen bereits jetzt eine Reichweite von 400 bis 500 Kilometer. Oder man fährt bequem und ohne Staugefahr mit der Bahn …
> Radius: Wie schaut es in Südtirol eigentlich mit den Lademöglichkeiten aus?
H. Reiterer: Entscheidend für die Entwicklung der Elektromobilität ist natürlich ein gut ausgebautes Ladesäulennetz. Mittlerweile gibt es in ganz Südtirol mehr als 30 öffentliche Ladesäulen und das Netz wird sukzessive ausgebaut, wobei diesbezüglich vor allem der Energieversorger Alperia federführend ist. Aber auch Betriebe und Privatpersonen richten zunehmend Lademöglichkeiten ein. Wer wissen möchte, wo in der unmittelbaren Umgebung die nächste Ladesäule steht, kann dies im Internet –etwa auf der Webseite von Alperia oder bei www.goingelectric.de/stromtankstellen – überprüfen.
> Radius: Wo können sich Frau und Herr Südtiroler informieren, wenn der Kauf eines Elektroautos geplant ist?



Harald Reiterer, Koordinator von Green Mobility
H. Reiterer: Erste Informationen können natürlich im Internet eingeholt werden, wobei ich auf unsere Webseite www.greenmobility.bz.it bzw. unseren Facebook-Kanal verweisen möchte. Eine gute Möglichkeit, sich über E-Autos, E-Bikes, E-Scooter oder sonstige elektrische Fahrzeuge zu informieren und diese auch einmal kostenlos zu fahren, sind unsere „Roadshows Elektromobilität“, die auch 2017 wieder in mehreren Südtiroler Ortschaften Halt machen werden. Und schließlich kann ich nur empfehlen, einfach den nächsten Händler aufzusuchen, probeweise ein Elektrofahrzeug zu fahren und sich von der Lautlosigkeit und der kraftvollen Beschleunigung begeistern zu lassen.

Damit gehört Auto Ikaro zu der exklusiven Gruppe der BMW-Konzessionäre in ganz Italien, die zum Verkauf der BMW-i-Modelle ausgewählt wurden. Dementsprechend stolz ist Geschäftsführer Paolo Petriccione.
Auto Ikaro hat insgesamt 1,35 Mio. Euro investiert, um die Räumlichkeiten den neuen BMW-Verkaufsstandards „Future Retail“ anzupassen und den neuen Showroom BMW i einzurichten. Paolo Petriccione: „Wir fühlen uns geehrt, dass wir auch die Marke BMW i in unseren vollständig renovierten Geschäftsräumen vertreten dürfen. Wir haben umfangreiche Investitionen in der Höhe von 1,35 Mio. in dieses Projekt gesteckt, ein Beweis für das Vertrauen, das wir in die Strategien und Produkte der BMW-Group haben. Wir sind auch sicher, dass unsere begeisterten und kompetenten Kunden die innovative Tragweite der neuen BMW-i-Produkte, die in ihren jeweiligen Segmenten bereits absolute Spitzenpositionen erreicht haben, zu schätzen wissen.“
Auto Ikaro, Vertragshändler für die Marken BMW, MINI und BMW Motorrad, beschäftigt ein Team von 45 Mitarbeitern an den zwei Standorten in Bozen und in Meran. „Beide Standorte sind modern und elegant und verfügen















über einen funktionalen und hellen Showroom, in dem die Eleganz und Exklusivität der Produkte des Münchner Mutterhauses gut zur Geltung gebracht werden. Die Kundenzufriedenheit ist das Hauptziel, dem sich die Mitarbeiter von Auto Ikaro mit Professionalität und Sachverstand widmen; das hat dazu geführt, dass die Kundenbindung wirklich sehr gut ist“, freut sich Geschäftsführer Petriccione. BMW i ist ein Konzept der nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilität. Mit avantgardistischem Design, eine neue Interpretation der Premiumqualität im Zeichen der Nachhaltigkeit. Von der neuen Technologie aus den i3- und i8-Modellen profitieren auch die anderen Serienmodelle wie zum Beispiel die 3er-Serie mit der Kombination aus Elektromotor und BMW TwinPower Turbo, der sogenannten iPerformanceTechnologie.












Wie sieht die Energiezukunft aus? Lkw-Fernverkehr, Passagier ugzeuge sowie Ozeanriesen mit Elektroantrieb sind eine Vision, aber keine Utopie. Selbst unter den Befürwortern von „100 Prozent erneuerbar“ gibt es große Meinungsverschiedenheiten zum Thema Verkehr und hier vor allem zum Gütertransport auf der Straße.
Noch immer denken viele, dass große Lkws, Flugzeuge für viele Hundert Passagiere sowie Kreuzfahrt- und Containerschiffe nicht mit vertretbarem Aufwand elektrifizierbar sind. „Es gibt physikalische Wahrheiten, die nicht jedermann gefallen. Nutzt man in Deutschland beispielsweise einen Hektar Freifläche für den Biomasseanbau, kann man je nach Pflanzenart und Weiterverarbeitung zu Strom oder Biotreibstoff fünfzig- bis hunderttausend Kilowattstunden Energie daraus gewinnen. Baut man aber auf die gleiche Fläche eine Photovoltaikanlage mit Ost-West-Ausrichtung, lassen sich damit jährlich über eine Million Kilowattstunden Solarstrom ernten. Und weiter gedacht: Mit der gesamten in Deutschland für die energetische Biomassenutzung verwendeten landwirtschaftlichen Fläche könnte man rund zehn Prozent des hiesigen Treibstoffbedarfs für den Mobilitätssektor bereitstellen. Würde man diese Fläche indes für Solarparks nutzen, reichte die gewonnene Energie – eine rein elektrisch betriebene Fahrzeugflotte vorausgesetzt – für den gesamten Energiebedarf des Mobilitätssektors. Und für den gesamten deutschen Strombedarf noch dazu.
Technisch machbar und ökonomisch sinnvoll Ist die Umstellung auf Strom als Antriebsenergie im gesamten Transportwesen auch technisch machbar und ökonomisch sinnvoll? Kein Ingenieur, dem man diese Aufgabe stellt, wird wohl behaupten, dass Derartiges unmöglich sei; allenfalls bedarf es noch einiger Entwicklungsarbeit. Und das in solchen Fällen reflexartig hervorgeholte Kostenargument trägt selbst beim heutigen Stand der Technik nicht. Bei der Verwendung von Diesel für rund 1,20 Euro pro Liter (netto) und einem Verbrauch von 30 Litern auf 100 Kilometern verbraucht ein
heutiger Truck mit einer Laufleistung von 100.000 Kilometern im Jahr Treibstoff für rund 36.000 Euro, während der typischen Nutzungsdauer von zehn Jahren und einer Million Kilometern Laufleistung also 360.000 Euro. Bei Stromkosten von 20 Cent pro Kilowattstunde (netto) käme ein Elektro-Lkw hingegen mit 18.000 Euro pro Jahr oder 180.000 Euro in zehn Jahren aus. Dem stehen Mehrkosten von 124.200 Euro für den Akku gegenüber, wenn man das heute realisierbare Preisniveau von 300 Euro pro Kilowattstunde für komplette große Akkusysteme zugrunde legt.
Gute Lithium-Akkus erreichen bis zu 5.000 Zyklen. Das ergibt bei einer Reichweite von 414 Kilometern pro Ladezyklus insgesamt mehr als zwei Millionen Kilometer und somit das Doppelte der zu erwartenden Gesamtreichweite. Dass die Idee des elektrisch betriebenen Güterverkehrs auf der Straße auch in der Praxis schon weit gediehen ist, kann man sich beim Schweizer Projekt „E-Force“ anschauen. Hier wurden elektrische Lkws für den Zubringerverkehr gebaut, die technisch auf dem Modell „Stralis“ von Iveco basieren. Doch gemessen an den Möglichkeiten ist dies nur ein sehr bescheidener Anfang: Ein Elektro-Lkw ist selbst für den Schwerlastverkehr mit den in Europa maximal zulässigen 40 Tonnen Gesamtgewicht technisch machbar.
Fliegen mithilfe von Elektromotoren
Ein aktuell spannendes Projekt verfolgt Airbus mit dem E-Fan 2.0. Der Zweisitzer verfügt über zwei Elektromotoren mit zusammen 60 Kilowatt Leistung, sein Lithium-Akku kann sie eine Stunde lang mit Energie versorgen. Die Motoren sitzen zusammen mit den Rotoren in einem Gehäuse. Der Vorteil dieser „Impeller“-Konfiguration besteht im größeren Schub bei niedrigen Geschwindigkeiten und einem besonders leisen Betrieb. Airbus hat den Elektroflieger, der ab 2017 zunächst als Trainingsflugzeug verkauft werden soll, nicht primär deshalb entwickelt, um Sportfliegern eine coole Maschine zu bieten. Man will vielmehr „Betriebserfahrungen mit mehr als 100 E-Fan-Flugzeugen gewinnen und so statistische Daten erhalten, die uns eine Anpassung unserer Elektroflugzeug-Pla-


nungen an die Resultate erlauben“, heißt es auf der InternetSeite des Luftfahrtkonzerns. Auch mit einem großen Airbus, dem Versuchsflugzeug DLR A320 ATRA, wurden bereits Versuche mit elektrischem Antrieb durchgeführt. Dort ist es das Bugrad, welches das über 40 Tonnen schwere Flugzeug auf dem Vorfeld im Schritttempo positionieren soll, ohne dass die Triebwerke dabei, wie sonst üblich, Unmengen an Kerosin verfeuern. Den Strom erhält das Antriebsrad aus einer an Bord befindlichen Brennstoffzelle. Mit solchen Ideen erobert der elektrische Strom langsam, aber sicher seinen Platz an Bord großer Verkehrsflugzeuge. Erst das elektrisch angetriebene Fahrwerksrad, dann die Brennstoffzelle als Ersatz für die APU. Später dann die eigentlichen Antriebe, vielleicht mit einem Zwischenschritt über eine Hybridvariante, in der ein im optimalen Betriebspunkt laufendes, zentral gelegenes (Wasserstoff-)Triebwerk den Strom für die elektrischen Antriebe an den Tragflächen oder am Rumpf liefert. Am Ende steht das vollelektrische Fliegen.
Können großen Schi e rein elektrisch fahren?
Könnten beispielsweise Containerschiffe oder auch eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, die „Queen Mary 2“, elektrisch über die Weltmeere gleiten? Die verblüffende Antwort: Das tut es bereits. Denn tatsächlich werden an Bord der QM2 die Schiffspropeller von Elektromotoren






angetrieben. Vier Antriebseinheiten mit einer Leistung von je 21,5 Megawatt bringen das Schiff auf eine Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten, was etwa 46 Stundenkilometern entspricht. Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: Technisch ist es machbar, alle Transportarten auch elektrisch zu bewältigen. Teils reichen die heute verfügbaren Akku-Technologien dazu schon aus, so beim Auto- und Schwerlastverkehr auf der Straße, bei kleinen Flugzeugen sowie kleinen und mittelgroßen Booten. Im Unterhalt sind diese elektrisch betriebenen Transportmittel in der Regel günstiger als ihre mit fossilem Treibstoff angetriebenen Konkurrenten. Die Anschaffungskosten liegen jedoch höher, sodass auch bei gegebener Wirtschaftlichkeit im Gesamtvergleich als Herausforderung die höhere Anfangsinvestition bleibt. In dem Maße aber, wie die Gesamtwirtschaftlichkeit sich in Richtung Elektroantrieb verschiebt, ist diese Hürde überwindbar. Der Energiebedarf insgesamt wird zwar sinken, da ineffiziente fossile Antriebe durch hocheffiziente Elektroantriebe ersetzt werden. Der Stromverbrauch aber wird, entgegen heute noch gängiger Annahmen, nicht sinken. Er wird sich vielmehr erhöhen. Noch ein Argument dafür, den jährlichen Zubau an erneuerbarer Stromerzeugungskapazität nicht zu drosseln, sondern vielmehr noch zu steigern.
Quelle: PHOTON-das Solarstrom Magazin



und umweltgerechte Unternehmensführung
Erfolgreiches Umweltmanagement ist Führungsaufgabe Wir begleiten Sie auf diesem Weg

Verschärfte Emissionsgrenzwerte sowie Klimaschutzziele stellen im ö entlichen Personennahverkehr (ÖPNV) höchste Anforderungen an die Antriebstechnik. Stetige Optimierung bei bestmöglicher Wirtschaftlichkeit sind entscheidende Faktoren. Für die SASA AG stellen Batteriebusse eine viel versprechende Lösung dar.
Zu den weltweiten CO2-Emissionen trägt der Verkehr mit 23 % bei. Während im Warenverkehr Lösungen noch in Ausarbeitung sind, wird im Personenverkehr verstärkt auf Elektrifizierung und Verlagerung auf den ÖPNV gesetzt. London und Hamburg werden ab 2020 keine Busse mit Verbrennungsmotoren mehr ankaufen, und aktuelle Ausschreibungen bevorzugen emissionsfreie Lösungen. Paris will bis 2025 einen Großteil seiner Flotte mit Batteriebussen ausstatten. Seit 2013 laufen in europäischen Städten Demonstrationsprojekte wie ZeEUS und ELIPTIC. Sie zeigen das Potenzial von Batteriebussen, auch wirtschaftlich eine Alternative zu Diesel- bzw. Methangasbussen zu werden.
SASA-Pilotprojekt „Elektrobus“ Die SASA betreibt vom 27. Juli bis zum 16. Dezember 2016 einen acht Meter langen Batteriebus vom Typ Rampini Alè EL auf den Linien 6 und 11. Angemietet wurde der Bus vom Verkehrsbetrieb Wiener Linien, der zehn Stück davon seit 2013 zuverlässig im Einsatz hat.
Generaldirektorin Petra Piffer will mit dem Pilotprojekt „Elektrobus“ die bisherigen Erfahrungen mit elektrisch angetriebenen Bussen erweitern. Seit November 2013 hat SASA schon die fünf Brennstoffzellenbusse des europäischen CHICProjektes in Betrieb. Fahrgäste, Anrainer und Fahrer sind mit diesen auch elektrisch angetriebenen Bussen sehr zufrieden. Projektleiterin Marlene Rinner merkt an, dass zurzeit Batteriebusse für den innerstädtischen Bereich prädestiniert sind. Entwicklungen in der Batterietechnologie werden auch den Einsatz im städtischen Großraum ermöglichen. Der
Batteriebus wird abends im Depot der SASA und untertags am Busbahnhof Bozen aufgeladen. Aufgezeichnet werden Energieverbrauch, Verfügbarkeit und Wartungsaufwand. Verwaltungsratspräsident Stefano Pagani ist überzeugt, dass mit beiden Erfahrungen SASA die Autonome Provinz Bozen bei den Entscheidungen zu klimafreundlichen Antriebstechnologien im urbanen ÖPNV kompetent beraten und unterstützen kann, ganz im Sinne des Klimaplans EnergieSüdtirol 2050.
Nachhaltige Mobilität vorrangiges Ziel der SASA Jeden Tag nutzen Tausende von Südtirolerinnen und Südtiroler den ÖPNV. Ziel der SASA ist es, diesen Dienst mit den besten Umweltstandards sozialverträglich und so effizient als möglich zu erbringen. Die Erprobung alternativer Antriebstechnologien ermöglicht Entscheidungshilfen, zu welche Antriebskonzepte unter welchen Rahmenbedingungen nachhaltig sind. Mit dem Pilotprojekt „Elektrobus“ schafft SASA die Voraussetzung, eigene Batteriebusse wirtschaftlich zum Wohle der Bevölkerung und der Umwelt in naher Zukunft zu betreiben. Entsprechend wurde dem Ressort für Mobilität bereits ein Projekt einer „rein elektrischen Linie“ vorgelegt. Auf einer neu geplanten Buslinie, die Bozens Zentrum mit der Industriezone, insbesondere mit dem Technologiepark NOI verbindet, sollen ausschließlich Elektrobusse zum Einsatz kommen.
Kurzbeschreibung SASA AG
Die SASA AG ist für den ÖPNV in den Stadtgemeinden von Bozen, Leifers, Meran sowie in der Marktgemeinde Lana zuständig. Eignerinnen sind die Städte Bozen, Meran und Leifers.
SASA AG
Buozzistraße 8 | 39100 Bozen Tel. 0471 519 519 sasabz@sasabz.it | www.sasabz.it

Mit mittlerweile 300 hoche zienten KWK-Anlagen weltweit (davon 70 in Italien) konnte sich die Burkhardt GmbH einen Namen im Bereich der erneuerbaren Energien machen. Die Bayern überzeugen dabei mit ihren innovativen Holzvergasern, deren langen Laufzeiten und einem kundenorientierten Service.
Bewegte man sich bis dato im Leistungsbereich, zwischen 165 und 180 kW elektrischer und 265 und 270 kW thermischer Leistung, bietet die Burkhardt GmbH seit Anfang 2016 nun auch eine Holzgas-KWK-Anlage mit 50 kW elektrischer Leistung an. Das Prinzip des Holzvergasers V 4.50 entspricht dem des großen Vorbilds V 3.90. Pellets werden in einem geschlossenen Reaktor unter Hitzeeinwirkung und geregelter Luftzufuhr zu Holzgas und anschließend im smartblock 50 T, einem kompakten BHKW mit 4-Zylinder Ottomotor weiter zu Wärme und Strom umgewandelt. So entstehen zu den genannten 50 kW Strom auch 110 kW Wärmeenergie. Der Verbrauch liegt bei ca. 40 kg Holzpellets je Betriebsstunde. Erste Anlagen sind seit einem halben Jahr in England in Betrieb. Zwei Sägewerke und eine Geflügelfarm beziehen hier CO2-neutrale Energie. Der produzierte Strom wird in allen Betrieben zu 100 % selbst genutzt und die Wärme dabei zu Heiz- und z.T. zu Trocknungszwecken eingesetzt.
Vor allem Italien, insbesondere Südtirol, zählt zu den wichtigsten Absatzmärkten für Burkhardt Blockheizkraftwerke, sowohl in der Hotellerie, Industrie als auch in Landwirtschafts- und Forstbetrieben bietet die neue Anlage eine interessante Möglichkeit, umweltfreundlichen Strom und Wärme zu produzieren.

Service vor Ort
Um einen erstklassigen Service zu gewährleisten und die räumliche Distanz zum immer größer werdenden Kundenstamm zu minimieren, wurde 2010 die Burkhardt Italia GmbH in Bozen gegründet. Von hier aus werden Service und Betreuung für die italienischen Abnehmer koordiniert. Das aufstrebende Unternehmen setzt dabei auf qualifizierte Servicekräfte, um dem Kunden die bestmögliche Betreuung bieten zu können. „Wir können auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen, würden uns aber durchaus über weitere Verstärkung in unserem Team freuen“, erläutert Werner Vontavon, Servicetechniker der Burkhardt Italia. Die Auftragslage sei „gut, aber weitere Fachkräfte relativ schwer zu finden!“, fügt er hinzu.

• 300 KWK Anlagen weltweit
• moderne Serienproduktion
• 50, 165 oder 180 kW elektrische Leistung
• Brennsto Holzpellets (alternativ Erdgas)
• > 7500 h Laufzeit / Jahr
• kundenorientierter Service, Vollwartungsverträge, Fernzugri




Am Anfang stand ein revolutionäres Konzept: Kombinierter Güterverkehr auf Straße und Schiene. Der Name ist Programm: Fercam – entstanden aus der Zusammensetzung der Begri e „ferrovie und camion“. Heute, nach 68 erfolgreichen Jahren, ist Fercam eines der führenden Logistik-Unternehmen, dem neben den Interessen der Kunden besonders auch die Umwelt ein Anliegen ist.


Angefangen hat die Geschichte der Fercam im Jahre 1949 mit Transportleistungen vorwiegend auf der Brennerroute. Seit der Übernahme durch den Völser Fuhrunternehmer Eduard Baumgartner im Jahr 1963 ist das Familienunternehmen ständig gewachsen. Heute ist Fercam ein weltweit agierender, multispezialisierter Logistikdienstleiter, der für seine Kunden nicht nur alles befördert, sondern auch alle mit dem Transport verbundenen Dienstleistungen organisiert.
Das angenehme Gefühl, vertrauen zu können Fercam bietet heute die gesamte Logistikdienstleistungspalette an: Vom klassischen Komplettladungstransport auf
Straße und Schiene, italien- und europaweite Stück- und Sammelgutverkehre, Distributions- und Lagerlogistik, Luft- und Seefracht, bis hin zu Umzügen sowie Kunst- und Messelogistik. Rund 1.700 direkte und 1.800 indirekte Mitarbeiter kümmern sich um eine reibungslose Abwicklung sämtlicher Transport-und Logistikdienste; das eigene Niederlassungsnetz zählt europaweit 72 Niederlassungen und weitere drei in Marokko, Tunesien und in der Türkei sowie ein weltweites Partnernetz mit zuverlässigen Partnern vor Ort.
Transport und Logistik mit Verantwortung
Seit jeher wird ein besonderes Augenmerk auf die Fahrzeugflotte gelegt, die kontinuierlich erneuert und überwacht wird. Welches Transportmittel bzw. welche Kombination letztlich die Beste ist, entscheidet der jeweilige Experte zusammen mit dem Kunden. Komplett- und Teilladungen sowie euronationales Sammelgut werden, auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse maßgeschneidert, über Straße und Schiene mit dem jeweils geeignetsten Transportmittel an den Bestimmungsort gebracht. Zudem wird bei Komplettladun-






gen europaweit mittels Dreiecksverkehr eine hundertprozentige Auslastung der Lkws garantieren. Wo möglich und geeignet, setzt Fercam auf den Kombiverkehr Straße/Schiene bzw. Straße/See, bei dem nur der Anhänger oder Container auf den Zug verladen und am Bestimmungsort von einer dort stationierten Zugmaschine abgeholt wird. Ein Company-Train ist seit vielen Jahren täglich zwischen der Poebene und dem Ruhrgebiet im Einsatz und bietet somit eine nachhaltige Transportverbindung.
Der beste Weg rundum die Welt

Mit Luft- und Seefracht werden auch die entferntesten Ziele erreicht, und je nach den Bedürfnissen des Kunden mehr oder weniger schnell. Auch die Zollformalitäten und Transportdokumente werden im Auftrag des Kunden erledigt. Mit der sogenannten Euro-Asian-Landbridge ist Fercam in der Lage, Transporte von und nach China nachhaltiger und kostengünstiger als per Flugzeug und schneller als über den Seeweg anzubieten. Waren werden dabei mit dem Zug über die Mongolei und Russland von und nach Suzhou bzw. Warschau befördert und anschließend per Lkw an die europäischen bzw. chinesischen Bestimmungsorte ausgeliefert, und dies in 15 bis 17 Tagen im Gegensatz zu den 35 Tagen der Schiffsfracht.
Niederlassungen in Afrika
Seit mehreren Jahren verfügt das Unternehmen über zwei Niederlassungen in Tunesien und Marokko. Wie wichtig das auch für den heimischen Markt sein kann, zeigt folgendes Beispiel: Die Verbraucher der arabischen Länder haben eine besondere Vorliebe für süße Apfelsorten. Fercam transportiert Südtiroler Äpfel mit dem Lkw nach Livorno, von wo diese über den Seeweg nach Radès in Tunesien gebracht werden. In Radès wird die Fracht von einem lokalen Fuhrunternehmer, der für Fercam-Transport Tunisie arbeitet, übernommen und bis nach Libyen transportiert. In diesem Fall wird ein kombinierter Verkehr Straße/Seeweg genutzt!

Laut jüngsten Studien der Eurostat und ISPRA sind italienweit 80 % der insgesamt vom Verkehr verursachten CO2-Emissionen dem Straßenverkehr anzulasten, wobei zwei Drittel davon auf den Personenverkehr und nur ein Drittel auf den Warenverkehr entfallen. Beim Warenverkehr stammen 14,3 % der Emissionen von Kleinlastern, während lediglich 4,3 % vom Schwerverkehr verursacht werden. Ein Gespräch dazu mit Fercam-Chef Thomas Baumgartner.
> Radius: Der vom Schwerverkehr verursachte Anteil an CO2-Emissionen ist ja wesentlich geringer als allgemein angenommen?
Thomas Baumgartner: Der Gütertransport wird leider, aber zu Unrecht, immer noch als einer der emissionsstärksten Wirtschaftszweige angesehen und, wenn auch der Anteil an CO²-Emissionen der großen Lkws relativ gering ist, müssen wir als Unternehmer trotzdem alles in unserer Macht stehende tun, um unsere Dienste möglichst ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten. Deshalb sind unsere Zugmaschinen ausschließlich mit Euro 5 und Euro 6 Motoren ausgestattet und für die Verteilung im innerstädtischen Bereich kommen vielfach erdgasbetriebene Fahrzeuge zum Einsatz. Hier gilt es zu bedenken, dass der Emissionsausstoß eines Euro 6-Motors dem von 16 Lkws mit Euro 1-Motor bzw. neun Lkws mit Euro 4-Motor entspricht, wobei diese rasante Entwicklung im Automobilsektor sicher auch auf den Druck der öffentlichen Meinung zurückzuführen ist und sehr erfolgreich war. Wir haben uns im Laufe der letzten dreißig Jahre vom reinen Straßentransporteur zum globalen Logistiker entwickelt und bieten heute die gesamte Logistikdienstleistungspalette an, vom klassischen Komplettladungstransport auf Straße und Schiene, italien- und europaweite Stück- und Sammelgutverkehre, Distributions- und Lagerlogistik, Luft- und Seefracht, bis hin zu den Umzügen und zur Kunst- und Messelogistik. Dabei spielt bei der Erbringung all unserer Dienstleistungen unser Fuhrpark, seien es die Lkws für nationale und internationale Transporte als auch die Kleintransporter für die Verteilung, eine wesentliche Rolle, weshalb wir ständig bemüht sind, innovative Technologien, die Energieeffizienz und sparsamen Ressourceneinsatz zum Ziel haben, effizient einzusetzen.
> Radius: Wie weit ist Flüssiggas ein Thema?
T. Baumgartner: Unsere spanische Niederlassung in Barcelona setzt stark auf den Einsatz von Flüssiggas, zumal auf der iberischen Halbinsel auch die Betankung dieser Fahrzeuge an zahlreichen Tankstellen möglich ist. Die ökologischen Vorteile dieses Treibstoffes sind klar, da man von einem nochmals um 30 % geringeren CO2-Ausstoßes ausgeht, auch wenn beim Einsatz dieser Technologie zwei große Nachteile bestehen, nämlich die geringere Motorenstärke von 330 PS gegenüber

den 440-460 PS der herkömmlichen Lkws mit einer Nutzlast von 25 Tonnen. Flüssiggasbetriebene Lkws könnten theoretisch zwar 25 Tonnen befördern, würden aber bei diesem Gewicht eine Geschwindigkeit von höchstens 20 km/h erreichen. Der zweite große Nachteil eines Flüssiggas-Lkws ist dessen geringe Reichweite, da er mit einem Tank nur 800 Kilometer zurücklegen kann und wegen eines fehlenden engmaschigen Tankstellennetzes keine Betankungssicherheit hat.
> Radius: Setzt Fercam zunehmend auch auf die Schiene, wo es möglich ist?
T. Baumgartner: Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Erfolgsprojekt unseres Unternehmens ist z.B. jenes unserer Niederlassung in Sassuolo. Den dort ansässigen Fliesenproduzenten wird seit vielen Jahren eine innovative, nachhaltige und umweltfreundliche Transportlösung angeboten. An sechs Tagen der Woche verkehrt unser eigener CompanyTrain zwischen Verona und Köln im Dienste der Fliesenlogistik. Die Waren werden von unserer Niederlassung in Sassuolo bei den Keramikproduzenten abgeholt, in unserer Niederlassung konsolidiert und auf unsere Wechselaufbauten verladen und per Zug von Verona nach Köln transportiert, wo unsere dortige Niederlassung die Feinverteilung der Waren an die Empfänger vornimmt. Für die Rückfahrt wird der Zug mit Tonerde beladen, die für die Keramikunternehmen in Sassuolo zur Herstellung der Fliesen bestimmt ist. Mit diesem täglich verkehrenden Zug verlagern wir 14.000 Lkws jährlich mit einem durchschnittlichen

Ladegewicht von 28 Tonnen pro Lkw von der Straße auf die Schiene mit einer beachtlichen Senkung der CO2Emissionen und wesentlichen Verringerung des Verkehrsaufkommens auf der Straße. Derartigen Verlagerungen des Schwerverkehrs auf die Schiene sind für bestimmte Waren geeignet, allerdings gibt es auch viele Produkte und Produzenten, für deren Transporterfordernisse in puncto Flexibilität, Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit einzig der Lkw in Frage kommt. Und zusätzlich sollte man nicht vergessen, dass der Bahntransport zwar nahezu emissionsfrei ist, dass aber die Gewinnung der Elektroenergie auch Ressourcen erfordert.“
Neben den technologischen Innovationen, die im Fercam-Fuhrpark zur Anwendung kommen, wie Euro 6-Motoren oder gasbetriebene Fahrzeuge, sind komplexe Software-Entwicklungen für Energiee zienz, schonenden Einsatz der Ressourcen und Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen von zunehmender Bedeutung. Dazu ein Beitrag von Hannes Baumgartner.
Unsere Fahrzeugflotte wird seit vielen Jahren GPS-überwacht, was nicht nur der Sicherheit dient, sondern womit auch für jeden Transportauftrag per Computer die ideale Streckenführung errechnet wird. Unsere Fahrzeuge sind mit Bordcomputern ausgestattet, die neben den wesentlichen Informationen zum Transportauftrag auch das Fahrverhalten aufzeichnen und die Fahrer zu korrektem, energieeffizienten Fahren anhalten. Durch diese interaktiven OnBoard-Units werden unserer Fahrer auch bei der praktischen Umsetzung des ihnen bei Fahrerschulungen vermittelten theoretischem Wissen zum sparsames Fahrverhalten unterstützt. Im Distributionsnetzwerk kommt eine betriebsintern entwickelte, weil für unsere Bedürfnisse maßgeschneiderte, Optimierungs-Software zum Einsatz, mit der die Linienverkehre optimal ausgelastet werden und demzufolge Verkehrsreduzierung bewirkt wird. Im
Logistikbereich testen wir laufend neue Anwendungen und Software, mit dem die von unseren Lagern startenden Sendungen IT-gestützt so zusammengestellt wird, dass die Lkws, unter Berücksichtigung von Volumen und Gewicht, maximal genutzt sind. Aber es gibt auch viele, auf den ersten Blick banale Maßnahmen, die in unserem Unternehmen nicht unwesentliche Ressourceneinsparungen bewirken; so sind, beispielsweise, sämtliche Drucker standardmäßig auf beidseitiges Drucken eingestellt, sofern auf den Ausdruck von Dokumenten nicht verzichtet werden kann. Außerdem haben wir in den letzten Jahren alle größeren Niederlassungen mit Videokonferenzräumen ausgestattet, um Fahrten zu Arbeitstreffen und -sitzungen zu vermeiden. Durch stete Verbesserung und den Austausch von obsoleter Hardware fällt natürlich auch sehr viel „Computermüll“, wie Monitore und PC, an, den wir natürlich ordnungsgemäß über die traditionellen Wege entsorgen. Unsere IT-Abteilung sucht seit Jahren nach innovativen und kreativen Ideen, um diese obsolete Hardware einer neuen, interessanten und nützlichen Bestimmung zuzuführen.
„Wir freuen uns auch über kreative, innovative Vorschläge seitens der Leser.“

Die Abteilung Umwelt und Qualität der Fercam erstellt jährlichen Report und de niert Ziele wie Treibstoverbrauch, Schadsto ausstoß, Energieeinsparung, ISO-Zerti zierung, Kontrolle des Fuhrparks. Das sind Schlüsselbegri e der Tätigkeit von Lorena Biasi, Umweltund Qualitätsbeauftragte des Logistik-Unternehmens Fercam.
Bei Fercam arbeiten die verschiedenen Bereiche autonom aber vernetzt und hochqualifizierte Mitarbeiter suchen nach den jeweils besten Lösungen. An erster Stelle steht das Interesse des Kunden, aber gleich dahinter folgt die Verantwortung gegenüber der Umwelt und die Suche nach immer besseren und nachhaltigeren Lösungen. Eine eigene Abteilung für Umweltfragen zeigt wie wichtig Fercam dieses Anliegen ist.
> Radius: Bei Ihnen, bzw. in Ihrer Abteilung laufen alle Daten zusammen, die mit Umwelt und Qualität, mit Energieverbrauch, mit dem Zustand und der Wartung zu tun haben. Lorena Dibiasi: Das stimmt. Wir vergleichen kontinuierlich die Daten und erstellen jedes Jahr einen umfassenden Umweltbericht, der Aufschluss über Energieverbrauch und -nutzung gibt, über Wasserverbrauch, Heizkosten, Zustand der Flotte und in dem wir über die Projekten informieren, an denen wir teilnehmen sowie über die Ziele, die wir aufgrund der vorliegenden Daten für das kommende Jahr anstreben.
> Radius: Welche Art von Projekte sind das?
L. Biasi: 2013 haben wir z.B. an einem europäischen Projekt der Region Emilia Romagna, Ecostar, teilgenommen und die höchste Punktzahl erreicht. Wir verfolgen eine Ecodrive-
Kampagne, informieren unsere Fahrer über umweltfreundliches Fahrverhalten und organisieren jedes Jahr Öko-Schulungen, um nur einige Beispiele zu nennen.
> Radius: Aber Ihre Abteilung sammelt nicht nur Daten bezüglich des Transports?

L. Biasi: Nein, zu einer verantwortungsvollen Umweltpolitik gehört mehr. Wir monitorieren auch alle Geschäftsbereiche auf ihre Nachhaltigkeit hin. Ein verantwortlicher Umgang mit den Ressourcen und der Respekt der Umwelt beginnt schon bei den Immobilien. Wir haben in Bozen, in Sommacampagna und in Rho Photovoltaikanlagen installiert, der Energiekonsum wird ständig überwacht und im letzten Jahr haben wir in den Lagern, in den Werkstätten und auf den Außenbereichen und Abstellplätzen sowie auf den Laderampen ein Relamping vorgenommen, d.h. wir haben alle Leuchtmittel durch LED-Lampen ersetzt, die zum einen weniger Energie verbrauchen und zum anderen wesentlich langlebiger sind als herkömmliche Lampen. Im Augenblick läuft eine Studie, die die Situation in den Gebäuden überprüft.
> Radius: Fercam ist ein Unternehmen mit Niederlassungen in ganz Europa und weltweiten Geschäftsbeziehungen. Gibt es diesbezüglich auch die Umwelt betreffende Vorgaben?
L. Biasi: Natürlich. Unsere Disponenten ermitteln für jeden Kunden die optimalste Transportroute, gerade auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Von jeher setzen wir auch auf kombinierte Transporte, wo dies verkehrstechnisch geeignet und umweltmäßig sinnvoll ist.


ONYX® im Smart Home: Mit ONYX® von HELLA steuern Sie Ihren Sonnenschutz bequem über das Smartphone und sind heute schon zukunftssicher für künftige Smart-Home-Systeme.

Virtuelle und echte Sensoren reagieren auf Wind, Wetter und die Gewohnheiten der Nutzer. Kaum ein Thema ist derzeit so spannend wie die Entwicklung des Eigenheims zum „Smart Home“. Der Sonnenschutz-Hersteller HELLA ist ganz vorne dabei, mit dieser Entwicklung die Behaglichkeit zu Hause zu steigern und dabei auch Energie zu sparen.
„Sonnenschutz ist bereits seit Jahrzehnten automatisierbar. Der Rollladen oder die Markise mit Motor und Fernsteuerung sind bei 50 Prozent unserer Kunden Standard. Das sind Hunderttausende Anwender, die bereits jetzt nahtlos in das Smart Home der Zukunft einsteigen können“, erklärt Manuel Stanglechner, Chefentwickler des Smart Home-Systems von HELLA. Es trägt den Namen ONYX®, kann über jedes beliebige Smartphone fast alle Varianten von Sonnen- und Wetterschutz steuern, ist kostengünstig und leicht nachrüstbar.
„Wir bieten unseren Kunden ein System, das mit wenigen Handgriffen installiert ist. Sofort sieht man auf dem Handy oder Tablet die einzelnen Jalousien oder Rollläden und kann intuitiv mit einem Fingertipp steuern und noch vieles mehr.“
ONYX® funktioniert nicht nur mit HELLA-Produkten und ist unglaublich vielseitig.
ONYX® automatisiert den Sonnenschutz nach Zeit oder auch nach dem Sonnenstand, sodass zum Beispiel immer bei Sonnenuntergang die Rollläden schließen. Verbunden mit dem
Wettersensor ONYX.WEATHER kann der Sonnenschutz auch nach der tatsächlichen Sonneneinstrahlung gesteuert werden – als Hitzeschutz zum Beispiel im Wintergarten, aber auch als Sichtschutz am Abend. Eine besondere Funktion ist die Windautomatik, bei der Markise, Jalousie und Rollladen automatisch bei starkem Wind eingefahren werden. ONYX® wurde bewusst so entwickelt, dass es mit künftigen Smart-Home-Anwendungen kompatibel ist. Stanglechner: „Wir erwarten in den kommenden Jahren eine Revolution im SmartHome-Sektor und haben deshalb unser System so angelegt, dass man damit schon heute die Zukunft kauft. Das garantiert unsere Gesamtarchitektur.“
ONYX® ist einfach zu kon gurieren: Sie fügen einzelne Komponenten per QR-Code hinzu und können beiliebig gruppieren: Zum Beispiel alle Fenster im Wohnzimmer, alle an der Südfassade oder auch alle Rollläden.
HELLA Italia GmbH
Rienzfeldstraße 30, 39031 Bruneck Tel. 0474 555 886 | bruneck@hella.info
Zone Wurzer 22, 39055 Leifers/Bozen Tel. 0471 195 16 00 | bozen@hella.info





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HELLA Rollläden schützen vor Hitze, Kälte, Licht und Lärm, neugierigen Blicken und ungebetenen Gästen. Wir kombinieren Sicherheit, Energiesparen und Wohlbefinden.
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Am 9. September 2016 fand im Innenhof von Schloss Maretsch in Bozen die Verleihung der KlimaHaus Awards statt – eine Auszeichnung, mit der jährlich die besten KlimaHäuser des Vorjahres gewürdigt werden. Anwesend waren zahlreiche Gäste, darunter auch Reinhold Messner und Peter Irmscher, Lead Designer des Londoner Studios Zaha Hadid.
DerKlimaHaus Award ist Ausdruck für besonders herausragende KlimaHäuser. Mit diesem Preis werden die Bauherren in den Mittelpunkt gerückt. Oft wird diesen nicht ausreichend Anerkennung zuteil, obwohl ein hochwertiges Bauprojekt nur durch die gute Zusammenarbeit von Besitzern, Planern und den Ausführenden entstehen kann. In diesem Jahr standen über 1.300 zertifizierte Gebäude zur Auswahl, von denen 19 den Weg in die Endrunde fanden.

Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Frankenberg
Standort: Tisens | Bauherr: Autonome
Provinz Bozen | Planung: Arch. Michael Tribus
Die Prämierung wurde vom KlimaHaus-Präsidenten Arch. Stefano Fattor eingeleitet, der der Fachjury dankte und die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengung für mehr Energieeffizienz hervorhob. Nach den Grußworten des Bozner Bürgermeisters Renzo Caramaschi und des zuständigen Landesrates Richard Theiner sprach Reinhold Messner über das Thema Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit.
Der Landesrat eröffnete schließlich die feierliche Preisverleihung, indem er den Besitzern des Wohn- und Geschäftsgebäudes amDelagoplatz in Bozen einen goldenen Kubus überreichte. Damit wurde einem beachtenswerten Neubau Rechnung getragen, der sich eindrucksvoll in diesen historischen Platz von Bozen einfügt.
Weitere goldene „Cubes“ sind außerdem an zwei öffentliche Gebäude der Provinz Bozen gegangen: an die neue Kletterhalle in Bruneck und an die sanierte Fachschule für Hauswirtschaft

Standort: Bozen | Bauherr: Mayrl’sche Stiftung
Planung: Lengfeld Mikolajcak Architekten
Anlagenplanung: Energytech Ingenieure GmbH

Casa Riga
Standort: Comano Terme
Planung: Stefania Saracino e
Anlagenplanung: Energytech

Villa Castelli
Standort: Bellano (LC) | Bauherr: Ing. Alessandro Castelli
Planung: Arch. Valentina Carì und Ing. Oscar Stuffer-Solarraum | Anlagenplanung: Ing. Oscar Stuffer – Solarraum
KlimaHaus-Energieberater: Geom. Erich Stuffer – Solarraum
und Ernährung in Frankenberg, Tisens. Der Preis würdigt bei beiden Gebäuden die gelungene Verbindung von architektonisch-ästhetischen Aspekten und höchster Energieeffizienz. Beide zeichnen sich außerdem durch einen hohen Komfort aus. Ein weiteres Projekt, das prämiert wurde, ist der teils unterirdische Bau „Haus Riga“ bei Comano Terme im Trentino. Durch die herausragende Bauqualität in Kombination mit höchster Energieeffizienz gelingt es diesem Bauernhaus, das gleichzeitig als Beherbergungsbetrieb fungiert, außergewöhnliche Architektur mit der umliegenden Natur verschmelzen zu lassen. Auch das ambitionierte Projekt der Villa Castelli, ein historisches Wohnhaus aus dem Jahr 1830 am Comer See, wurde von der Jury als Musterbeispiel für ein hochwertiges architektonisches Sanierungskonzept ausgezeichnet, in das innovative energetische Lösungen elegant eingebunden wurden. Die Sanierung erfolgte nach allen Regeln des Denkmalschutzes und nach den KlimaHaus-R-Vorgaben. Einen der Höhepunkte der Veranstaltung bildete die Bekanntgabe des Gewinners des Publikumspreises. Dieser wurde, mittlerweile zum dritten Mal, an ein Projekt verliehen,

(TN) | Bauherr: Riga sas
Franco Tagliabue architetti
Ingenieure GmbH

Kletterhalle in Bruneck
Standort: Bruneck
Bauherr: Autonome Provinz Bozen
Planung: Stifter + Bachmann Architekten
Anlagenplanung: Ingenieurteam Bergmeister GmbH
das über eine Online-Abstimmung auserkoren wurde. Dieses Jahr ging diese Anerkennung an eine sanierte Wohnung in einem historischen Wohnhaus im Zentrum von Verona, das nach dem KlimaHaus-R-Protokoll erneuert wurde.
Den Abschluss des Abends bildete die Würdigung des Lebenswerks der heuer verstorbenen Stararchitektin Zaha Hadid. Der Lead Designer Peter Irmscher ließ nochmals einige Vorzeigeprojekte Revue passieren und schloss seinen Vortrag mit dem außerhalb des Wettbewerbs stehenden Messner Mountain Museum ab, das sich auf 2.275 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Kronplatz, nur wenige Kilometer von Bruneck entfernt, befindet. Der Direktor der KlimaHaus-Agentur, Ulrich Santa, überreichte dem Bauherrn des Museums, dem Skirama Kronplatz, den Kubus des vergebenen Sonderpreises. Kommentiert wurde der Preis von Reinhold Messner, der über den Bau des traditionellen Alpinismus-Museums sprach, das sich genau dort befindet, wo die drei Südtiroler Kulturen, die deutsche, die ladinische und die italienische, zusammentreffen.

PUBLIKUMSPREIS: Wohnung Verona
Standort: Verona
Bauherr: I. V.
Planung: Arch. Michele Perlini

SONDERPREIS: MMM Corones
Standort: Kronplatz | Bauherr: Skirama Kronplatz | Planung: ZahaHadidArchitects
Anlagenplanung: Jud & Partner




Da der Energieverbrauch in Tourismusbetrieben eine wirtschaftlich relevante Kostenposition darstellt, spart ein Betrieb mit intelligentem Energiemanagement Geld, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und verbessert sein Image.
Südtiroler Hotels und Gaststätten steht der regionale Energie- und Umweltdienstleister SYNECO bei der Findung und Entwicklung technisch-energetischer Optimierung und der Einführung von betrieblichem Energiemanagement zur Seite. Dabei setzt SYNECO auf erprobte Methoden wie einer eigens entwickelten Energieeffizienz-Checkliste, womit eine Optimierung des Strom- und Wärmeverbrauchs durch eine genaue technisch-wirtschaftliche Dokumentation einzelner energieeffizienter Maßnahmen sichergestellt wird. SYNECO realisiert auch direkt die Umsetzung einfacher und schnell wirksamer technischer Maßnahmen im Energie- und Versorgungssystem des Betriebes.
Energiemanagement spart Kosten
Energiemanagement ist kein Luxus mehr. Vielmehr ist eine effiziente Energienutzung für den zukünftigen Erfolg von sowohl kleinen als auch großen Betrieben notwendig. „Deshalb gibt es ein verstärktes Interesse an Energieoptimierung in Betrieben um Kosten zu sparen und günstiger wirtschaften zu können“, ist Rupert Rosanelli, Geschäftsführer von SYNECO, überzeugt. Der sinnvolle Umgang mit Energie,
StromundWärmeausHackschnitzel
550Holz-Kraft-AnlagenweltweitinBetrieb
• WirbietendiepassendeHackschnitzeltechnik
•



nachhaltige Lösungen und die einhergehenden Positivfolgen für Unternehmen und Umwelt sind seit jeher SYNECOs Kernkompetenzen.
Erfassen des Ist-Zustandes vor Ort und Sofortlösungen Betriebliches Energiemanagement heißt für SYNECO, zuerst den energetischen Ist-Stand eines Unternehmens aufzunehmen und diesen verständlich darzustellen. SYNECOMitarbeiter machen sich vor Ort ein Bild von der Situation, sprechen mit den Menschen/Technikern und analysieren die Prozesse. „Danach erarbeiten wir Lösungspakete mit einer Liste von Maßnahmen zur Energieeinsparung. Dazu gehören Optimierungen im Arbeitsablauf genauso, wie minimal investive Maßnahmen, die sich bereits nach kurzer Zeit rechnen“, weiß Rupert Rosanelli aus Erfahrung. „Für größere Investitionen erstellt SYNECO Machbarkeitsstudien, einen Budgetplan und berücksichtigt verschiedene Entwicklungsszenarien. Um das Angebot neben der technischen Planung abzurunden, unterstützt SYNECO auch bei Investitionsförderungen und Contractingmodellen. Sofortlösungen wie z.B. ein innovatives Produkt zur Reduktion des Warmwasserverbrauchs bringen nachweisbare Resultate.“
Syneco GmbH
Marie Curie Straße 17 | 39100 Bozen
Tel. 0471 301 731 | Fax 0471 326 000 o ce@syneco-consulting.it | www.syneco-consulting.it
• GroßkraftwerkemitKaskadenlösung
Modell HKA30HKA45 elektrischeLeistung30kW45kW thermischeLeistung73kW108kW
Hackschnitzelverbrauch*30kg/h45kg/h HackschnitzelqualitätGrößeG30bisG40
*AbhängigvonderQualitätdereingesetztenHackschnitzel



















Das 4-Sterne-Superior Hotel Leitlhof in Innichen wurde mit dem „Oscar“ der Tourismusbranche ausgezeichnet und ist Europe’s Leading Green Hotel 2016.
Leitlhof-Gäste genießen Sommer wie Winter die Annehmlichkeiten des Wellness- und Wanderhotels mit bestem ökologischen Gefühl. Einzigartig und einmalig in Südtirol. Der natürliche Duft der Zirbe empfängt die Gäste bereits in der Rezeption und setzt sich in den gemütlichen Zimmern fort.
Der Leitlhof ist Europe’s Leading Green Hotel 2016
Das Hotel Leitlhof – Dolomiten wurde für sein klimaneutrales und energieautarkes Konzept mit dem 1. Platz bei den World Travel Awards ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung bedeutet unserer Familie sehr viel. Sie ist eine Bestätigung für den Einsatz und die Investitionen für einen nachhaltigen Urlaub“, so Juniorchef Stephan Mühlmann.
Wellness- und Wandergenuss im Herbst im Hochpustertal
Das Hotel liegt ca. acht Gehminuten vom Dorfzentrum entfernt an einem sonnigen Hang und ist ein sehr guter Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen und Touren.

Genießen Sie Ihren Aktiv- und Wellness-Urlaub im Leitlhof – Dolomiten: Natürliche Materialien, das 2.000 m² große Spa, der beheizte Außen-Pool, der Panoramablick auf Innichen und die Dolomiten bezaubern besonders im Herbst. Für die Aktiven gibt es viermal wöchentlich eine geführte Wanderung mit begeisternden Zielen.
Stimmungsvoller Advent mit Christkindlmarkt im Dezember
Der Weihnachtsmarkt in Innichen ist klein und fein, daher besonders beliebt bei Einheimischen und Gästen. Lokale Hersteller präsentieren Selbstgemachtes: Zirmschüsseln, Hüte und Patschen aus Loden und Filz, Marmeladen, Liköre und Schnäpse. Eine wohltuende Auszeit erleben die Gäste im Advent, der stillen Zeit im Leitlhof: Skifahren, Wandern, Wellness und das köstliche Essen genießen – klimaneutral und nachhaltig.
Hotel Leitlhof – Dolomiten ****s
Fam. Mühlmann
Pustertaler Straße 29 | 39038 Innichen
Tel. 0474 913 440 info@leitlhof.com | www.leitlhof.com



Andere Wege geht Wohnart-Immobilien in Neumarkt. Durch eine neue Strategie mit Projektentwicklung und optimaler Dienstleistung erzielt das Wohnart-Projektteam um Christian Dibiasi maximale Wertschöpfung für Objektverkäufer und hervorragenden, nanziell maßgeschneiderten Wohnkomfort für die neuen Besitzer. Wie hier in Eppan.
Die Ansprüche moderner Familien an den Wohnraum sind gestiegen. Das Budget für den Ankauf nicht. Die Hausund Grundbesitzer möchten das Maximum für ihr Eigentum erzielen. Was tun? Gemeinsam mit Benjamin Hueber hat Christian Dibiasi mit Wohnart-Immobilien ein Modell entwickelt, das beide Seiten befriedigt und das sie nun auch in Eppan erfolgreich umgesetzt haben.
Ruhig, viel Platz für die Bedürfnisse der Familie Vier Familien in Eppan suchten unabhängig voneinander eine schöne, große Wohnung zum Kauf. Ruhig gelegen und nicht in einem Kondominium mit vielen Parteien

sollte sie sein. Zudem sollte sie dem Lebensstandard der Familie entsprechend komfortablen Wohnraum, aber auch Platz für die verschiedenen Räder, Sportartikel und Hobbies bieten. Preislich sollte die 4- bis 5-Zimmer-Wohnung dem gehobenen Mittelsegment entsprechen. Keine leichten Vorgaben für Makler Christian Dibiasi.
Für einen zu viel, für Vier guten Willens machbar Christian Dibiasi hatte ein altes Haus in einer Toplage in Eppan zum Verkauf. Durch die hohen Preisvorstellungen des Hausbesitzers fand es keinen Käufer um diesen Preis. Da hatte Dibiasi die zündende Idee, mit den vier Familien eine Bauherrengemeinschaft zu gründen, die das alte Haus in der Toplage kauft und ein neues mit vier Wohnungen baut. Die vier Familien kannten sich nicht, wurden zusammengeführt und dafür gewonnen. In der Zwischenzeit regelte WohnartImmobilien alles Notwendige, und der Hausbesitzer erhielt nach Genehmigung des Einreichungsprojektes seinen Wunschpreis.



Von der Idee zum Projekt und zur Realisierung
Architekt Robert Folie entwarf das Projekt für die Eppaner Wohnanlage mit vier Wohneinheiten für gehobene Ansprüche, das den Vorstellungen und Bedürfnissen der vier Familien entsprach. Zum genehmigten Projekt wurde die Baubeschreibung und der Businessplan erstellt. Sie waren die Grundlage für das Generalunternehmen für die verbindlichen Kostenvoranschläge. Der Bauleiter Roland Schorn führte die Qualitätskontrollen durch. Ein- bis zweimal monatlich traf man sich, um ständig die Kosten laut Businessplan und den Baufortschritt zu überwachen. „WohnartImmobilien fungiert als reiner Dienstleister. Wir sind keine Bauträger und keine Bauunternehmer. Unsere Dienstleistung sind die Verhandlungen und alles drumherum von der Idee bis zur Realisierung“, bekräftigt Makler Christian Dibiasi.
Projektentwicklung im Sinne von Immobilienwirtschaft „Auf ca. 6 % der gesamten Grundfläche in Südtirol leben ca. 85 % der Bevölkerung. Allein daraus erkennt man, dass Baugrund in Südtirol knapp ist. In Zukunft macht der Großteil der Immobilienwirtschaft die Wiedergewinnung vorhandener Bausubstanz aus“, erläutert Benjamin Hueber, der für die technische Seite der Projektentwicklung zuständig ist. „Beim 4-semestrigen Lehrgang für Immobilienwirtschaft in

Innsbruck, in Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt, ist das Modul Projektentwicklung und Projektmanagement ein zentraler Ansatz neuer Baukultur.“ Bis ins letzte Detail ausgearbeitet sein Businessplan der einzelnen Wohnungen, mit dem Kunden erstellt, die finanziell und qualitativ verbindliche Grundlage für den Bauunternehmer und die Handwerker ist.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen „Anfang September sind die vier Familien eingezogen und überaus zufrieden“, berichtet Christian Dibiasi. Die vier Wohnungen haben eine Nettofläche von ca. 120 bis 170 m², im Parterre Grünflächen, im ersten Stock Terrassen mit weitem Blick. Durch das gemeinsame Stiegenhaus in der Mitte sind die Wohnungen ziemlich entkoppelt, sodass man von der Nachbarsfamilie wenig wahrnimmt, wie in einem Einfamilienhaus lebt. Jeder Raum hat ein Fenster; große Keller und Doppel- und Dreifachgaragen sind sehr geschätzt. Klimahaus A und sehr gute Schallwerte, wie die genormte Schallmessung ergeben hat, sprechen für den hohen Wohnkomfort. Und das alles zu einem Preis, der im mittleren Segment für eine 4- bzw. 5-Zimmer-Wohnung liegt.
Win-Win-Situation durch Mehrwert für alle
Der Hausbesitzer hat seinen Wunschpreis für das alte Haus bekommen. Die vier Käufer wohnen wunschgemäß in einer kleinen Wohnanlage in Wohnungen, die auf ihre Bedürfnisse, Vorstellungen, Wünsche und Finanzen zugeschnitten sind. „Kein Aufzug war nötig. Wenige Familien verursachen weniger Verkehr als viele, wohnen somit ruhiger. Aufreibende Kondominiumssitzungen mit vielen Parteien fallen weg; gemeinsame Kosten auch“, zählt Dibiasi als zusätzlichen Mehrwert der Wohnanlage in Eppan auf. Denn Familien, die so schön wohnen möchten, gibt es einige.
Wohnart Immobilien GmbH
Bahnhofstraße 1 | 39044 Neumarkt Tel. 0471 813 545 | Mobil 339 719 37 28
info@wohnart-immobilien.net | www.wohnart-immobilien.net

Wohnart-Immobilien scha t mit Kompetenz und Projektmanagement eine höhere Wertschöpfung für Verkäufer und Käufer. Über das neue Modell ein Gespräch mit Christian Dibiasi.
> Radius: Wohnart-Immobilien geht neue Wege?
Christian Dibiasi: Bauunternehmer und Bauträger bauen zuerst und suchen dann die Käufer für die Wohnungen, die während der Bauphase noch individuelle Vorstellungen realisieren können. Doch das hält sich in Grenzen und bezieht sich meistens auf die Auswahl von Böden und Fliesen. Sie haben keinen Einfluss auf die Qualität der Bausubstanz, sprich Fenster, Schalldämmung usw. Denn auch bei Klimahaus A gibt es Unterschiede. Bei uns sind die Käufer von der Idee und dem Vorprojekt bis zur Realisierung mit dabei, wobei wir die rechtliche und technische Hauptarbeit als Dienstleistung einbringen, sodass die Käufer sich in Ruhe ihrem Leben weiterhin widmen können. Und doch geschieht alles ihren Vorstellungen gemäß. Die Käufer sind die Bauherren, sie bauen für sich selbst die Eigentumswohnung.
> Radius: Ist die Vorgehensweise nicht ein viel größerer energetischer und finanzieller Aufwand für den Käufer?
Bauherren-Gemeinschaft Eppan
Projektpartner
immobilien immobiliare


C. Dibiasi: Das Ergebnis macht sich kurzfristig als Mehrwert durch qualitativ hohe Baumaterialien für einen angenehmen Wohnkomfort und langfristig als Investition bezahlt. Wohnart-Immobilien macht die Projektentwicklung und begleitet das Projekt vom Anfang bis zum Ende.

Wir sind keine Bauträger, keine Bauunternehmer. Die zukünftigen Wohnungseigentümer investieren ihr Geld von Anfang an. Das ist der große Unterschied zur üblichen Vorgangsweise. Wir sind natürlich sehr daran interessiert, dass das Wohnprojekt realisiert werden kann, denn ansonsten bleiben wir auf unserer Dienstleistung sitzen.
> Radius: Die Wohnanlage in Eppan ist nicht das erste Projekt, das auf diese Art und Weise realisiert wurde.
C. Dibiasi: Vier Familien, die sich nicht gekannt haben und nun fein miteinander in einer kleinen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Wohnanlage leben. Eine gute Investition war auch, dass die Käufer zusätzlich zu unserem Projektteam externe Sachverständige wie einen Rechtsanwalt und Architekten dazugezogen haben. Wohnart-Immobilien greift auf die erprobte Zusammenarbeit von Rechtsanwälten, Wirtschaftsberatern, Notaren, Architekten und Handwerkern zurück. Durch die externe Supervision entstand noch mehr Sicherheit und somit Zufriedenheit für alle Beteiligten. Eine Qualitätskontrolle mehr, die sich bezahlt macht.
> Radius: Das klingt teuer. Ist dem so?
C. Dibiasi: Dem ist nicht so. Wie gesagt wir liegen preislich im Mittelsegment für 4- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit dem Vorteil, nach den familiären Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten das Beste für unsere Kunden bautechnisch umgesetzt zu haben. Das ist möglich, weil wir durch akribisch detaillierte Projektentwicklung verbindliche Preise mit den Handwerkern aushandeln und auf eine Vorfinanzierung verzichten können. Wir bauen nur das, was auch gebraucht bzw. schon verkauft ist. In kleinen Wohneinheiten wie in Eppan wohnt man langfristig günstiger als in Kondominien: keine Spesen für den Aufzug und Kondominiumsverwalter usw. Weniger Familien machen weniger Lärm bzw. Verkehr, und Entscheidungen für den gemeinsamen Teil der Wohnanlage erfolgen im kleinen Kreis und unbürokratisch.
> Radius: Wer sind in Zukunft Ihre potenziellen Kunden?
C. Dibiasi: Unsere Kunden sind einmal die Verkäufer nach dem Motto: Ich habe ein Haus, was kann man daraus machen? Dann Wohnungskäufer, die im Mittelsegment investieren, qualitativ hochwertig bauen und eigene Vorstellungen realisieren wollen. Es sind vor allem Menschen, die nicht in Wohnsilos wohnen wollen. Wir bedienen eine Nische: klein, fein, familiär.

Das Pustertaler Unternehmen Hotex garantiert seit Jahrzehnten gewerblichen und privaten Kunden Qualität und professionelle Beratung im Bereich Textilien und Raumausstattung.
Vor20 Jahren wurde die Tätigkeit mit der Marke „Blanco“ um eine Wäscherei für Hotellerie und Gastronomie ausgedehnt. Vor Kurzem wurde das 4.000 m² große Betriebsgebäude komplett neu errichtet und mit modernsten Anlagen auf den letzten Stand der Wäschereitechnik gebracht.
Am neuen Standort wurde eine komplett neue Wäscherei errichtet. Neben der Erweiterung und der Leistungssteigerung auf bis zu zwei Tonnen Wäsche pro Stunde war oberstes Ziel das Einsparen von Ressourcen wie Energie und Wasser. Dazu Hotex-Projektleiter Hans-Peter Burgmann: „Ein verantwortungsbewusster und wirtschaftlicher Einsatz von Ressourcen wird immer mehr zu einer Kernaufgabe.
Nachhaltigkeit im Wäschereibetrieb hat zudem auch den Nebeneffekt, langfristig Kosten für Energie und Ressourcen zu reduzieren. Umweltschutz ist somit längst nicht mehr nur eine ethische Frage, sondern längst auch ein Wettbewerbsfaktor und wirkt sich somit für alle positiv aus.“
E zient und umweltschonend
Um besonders energieeffizient arbeiten zu können, wurde anstelle einer klassischen Dampfwäscherei ein Maschinenpark mit dezentralen Energiequellen gewählt, d.h., die Verbrauchsenergie wird direkt an den Verbrauchern erzeugt um lange Transportwege und Wärmeverluste zu vermeiden. Der Wasserbedarf wird durch optimierte Waschvorgänge auf ein Minimum reduziert. Durch die Wiederverwendung des überflüssigen Pressenwassers wird der Wasserverbrauch auf 5,5 Liter pro kg gesenkt. Ein zertifiziertes Waschverfahren mit niedrigen Temperaturen und ein zentraler Abwasser-
Wärmetauscher ermöglichen eine Frischwasser-Erwärmung mit geringer Energiezufuhr für den gesamten Waschbereich. Die besonders effizient arbeitenden Hochleistungspressen verhelfen zu einer niedrigen Restfeuchte und bringen somit Energieeinsparungen beim Trocknen.
Bei der Planung der neuen Wäscherei Blanco Hotex wurde großer Wert darauf gelegt, dass die gesamte Halle durch gezielte Fensterfronten gut belichtet wird und mechanisch belüftbar ist, um einen Hitzestau und die Installation von energieverschwendenden Klimaanlagen zu vermeiden. „Die neue Anlage ist technologisch auf dem aktuellsten Stand und ermöglicht uns einerseits die Steigerung der Qualität und Leistung, andererseits eine ressourcenschonende Verarbeitung; und das kommt natürlich auch unseren zahlreichen Kunden zugute“, ist Betriebsleiter Manuel Berretta überzeugt.

Hotel Textil GmbH
Brunecker Straße 18 A | 39030 St. Lorenzen
Tel. 0474 479 100
info@hotex.it | www.hotex.it

Seit der Gründung im Jahr 1991 ist die Hypo Vorarlberg Leasing ein starker und verlässlicher Partner der Wirtschaft in Südtirol und Norditalien. Schwerpunkt ist seit jeher das Immobilien-Leasing.
Die Hypo Vorarlberg Leasing feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Gegründet wurde das Unternehmen 1991 in einem kleinen Büro in der Rittner Straße in Bozen. Im Jahr 2000 eröffnete das Unternehmen die Filiale in Como. Im Jahr 2008 wurde die neue Zentrale in Bozen in der GalileoGalilei-Straße bezogen. 2009 folgte der Standort Treviso. Heute beschäftigt die Hypo Vorarlberg Leasing 35 Mitarbeiter und ist der größte Immobilien-Leasing-Finanzierer in der Region Trentino-Südtirol.
„Wir sind seit einem Vierteljahrhundert ein starker und verlässlicher Partner der Südti-


roler und norditalienischen Wirtschaft. Die Hypo Vorarlberg Leasing AG ist ein Unternehmen der Vorarlberg Landes- und Hypothekenbank (Hypo Vorarlberg) mit Sitz in Bregenz, einem überregional tätigen Finanzinstitut mit „A-“ Rating (Standard & Poor’s) für langfristige Verbindlichkeiten. Michel Haller ist designierter Vorstandsvorsitzender der Bank und Präsident des Verwaltungsrates der Hypo Vorarlberg Leasing. Sein Resümee lautet: „Gemeinsam verfolgen alle Gesellschaften im Konzern ein nachhaltiges Geschäftsmodell und achten auf strikte Risikokriterien. Mit dieser bodenständigen Grundhaltung gelingt es uns, trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie der schwachen Wirtschaftslage, in den Marktgebieten der Hypo Vorarlberg – auch in Italien – gut aufgestellt zu sein.“
v.l.: Christian Fischnaller, Vertriebsdirektor und Michael Meyer, Delegierter des Verwaltungsrates





Fokus auf Immobilien-Leasing Von Anfang an stand das Immobilien-Leasing im Mittelpunkt, das heute 70 Prozent des Neuvolumens ausmacht. „Wir haben zahlreiche Vorzeigeprojekte finanziert. Das reicht von großen Handelsimmobilien
bis hin zu Neu- und Umbauten regionaler Handwerks- und Industriebetriebe. Außerdem haben wir gemeinsam mit der Firma Haas aus Auer die neue Südtiroler Krankenhauswäscherei verwirklicht“, betont der Delegierte des Verwaltungsrates, Michael Meyer. Gerade die Verkürzung der Laufzeiten von 18 auf 12 Jahre, die 2014 erfolgte, habe das Immobilien-Leasing noch attraktiver gemacht. Von diesen verkürzten Laufzeiten profitieren auch Freiberufler wie Notare, Rechtsanwälte oder Ärzte, die von der Hypo Vorarlberg Leasing betreut werden. Unter den prominenten Südtiroler Kunden befinden sich unter vielen anderen auch das international tätige Handelsunternehmen Alimco und die Brauerei Forst. Ein weiterer Schwerpunkt in den vergangenen Jahren waren Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien – hier hat die Hypo Vorarlberg Leasing zahlreiche Wasserkraftwerke in Trentino-Südtirol und Photovoltaikanlagen in Norditalien finanziert.
Ein neues Standbein des Unternehmens ist Mobilien-Leasing, erklärt Vertriebsdirektor Christian Fischnaller: „Indus-
25 Jahre Hypo Vorarlberg Leasing
• Gründung 1991 in Bozen
• Filialen in Como und Treviso
• Mitarbeiter: 35
• Schwerpunkte: Immobilien- und Mobilien-Leasing

trie- und Gewerbebetrieben bietet Leasing eine interessante Finanzierungsalternative, um schnell und flexibel auf technologische Innovationen zu reagieren und den Maschinenpark auf den neuesten Stand zu bringen.“
Seit Juli 2016 profitieren Kunden der Hypo Vorarlberg Leasing außerdem von den Vorteilen des Sabatini-Ter-Gesetzes. Mit diesem Gesetz will der Staat Investitionen ankurbeln und für einen Modernisierungsschub sorgen. Die entsprechenden Anträge werden in Zusammenarbeit mit der Hypo Vorarlberg Leasing gestellt und können auch von einer staatlichen Garantie des Medio Credito Centrale unterstützt werden.
25 Jahre sind für die Hypo Vorarlberg Leasing aber nicht nur ein Grund, auf die Geschichte zurückzublicken, sondern auch Ziele für die kommenden Jahre zu formulieren. Michael Meyer: „Wir wollen auch in Zukunft der erste Ansprechpartner für die Finanzierung von Immobilienprojekten in der Region sein. Darüber hinaus haben wir den Anspruch, unsere Kompetenzen als Finanzierungspartner kontinuierlich weiterzuentwickeln und Trends rasch zu erkennen, um für unsere Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.“
Hypo Vorarlberg Leasing AG
Galileo-Galilei-Straße 10 H | 39100 Bozen
Tel. 0471 060 500 | Fax 0471 060 550 info@hypovbg.it | www.hypovbg.it



Drei baugleiche Häuser am gleichen Standort mit verschiedenen Materialien werden im Salzburger Land vom Bauträger „Die Salzburg“ errichtet – mit dem Ziel, nach Fertigstellung Baukosten mit Energie-E zienz zu vergleichen.
Vergleich zwischen verschiedenen Haustypen und Materialien hinkt. „Die Salzburg“ errichtet jetzt drei und lässt Wissenschaftler die Unterschiede messen. Wenn es beispielsweise um den Energieverbrauch eines Hauses geht, dann sind schnell Zahlen zur Hand. Damit wird aufgezeigt, wie viel man sich ersparen könnte, wenn dieser oder jener Baustoff, dieses oder jenes Hauskonzept oder diese oder jene Heizform verwendet würden. Das Problem: Es gibt keine seriösen Vergleichswerte, weil jedes Haus individuell ist. Dazu kommt noch das persönliche Verhalten der Bewohner, das auch die schönsten Einsparungswerte über den Haufen wirft.
Vergleichsdaten werden wissenschaftlich ermittelt Die Wohnbaugenossenschaft „Die Salzburg“ will solche Vergleichsdaten nun wissenschaftlich erheben lassen. Markus Sturm, Geschäftsführer „Die Salzburg“: „Wir haben ein Projekt entwickelt, das vorsieht, drei völlig gleiche Objekte auf dem gleichen Bauplatz nebeneinander zu errichtet – eines in herkömmlicher Massivbauweise, eines in Holzbau und ein Hybridhaus mit Betonkernaktivierung.“ Errichtet wird das Dreigestirn auf den Bernhofergründen in Kuchl. „Wir untersuchen dabei einerseits die Errichtungskosten, andererseits die Instandhaltungs- und Betriebskosten. Und schließlich werden auch noch die Lebenszykluskosten ermittelt“, ergänzt Projektleiterin Carmen Werner-Schubert. Begleitet wird das Projekt wissenschaftlich von der Fachhochschule in Kuchl sowie der Bauakademie und Pro Holz. „Bisher
gab es nur thermische Gebäudesimulationen“, erklärt Sturm, jetzt wolle man „Echtzeitdaten“. Um möglichst klare Werte zu bekommen, soll ein konstruktiver Sonnenschutz ohne außen liegende Beschattungskonstruktionen umgesetzt werden.
Eine Kombination aus besten Materialien
Die größte Herausforderung ist laut Sturm sicherlich das Hybridhaus. Hier soll das Beste aus verschiedenen Baumaterialien vereint werden. Deshalb wird das Haus als Holzbau mit Betonkernaktivierung ausgeführt. Das bedeutet, dass damit im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden kann. „Während Beton große Spannweiten und individuelle Raumgrößen zulässt, bieten bewährte Lösungen wie eine Massivholzaußenwand neben der guten Wärmedämmung und Holzbau-Vorfabrikation auch durch die Sichtholzflächen eine wohnliche Atmosphäre“, betont Werner-Schubert. „Die hohe Vorfabrikation ermöglicht eine luftdichte Konstruktion, was bei gut gedämmten Gebäuden entscheidend ist. Die Betondecke dagegen bringt durch ihre Masse gute Schalldämmwerte und eine ideale Grundlage für das Heizen mit Bauteilaktivierung.“ FH-Prof. Thomas Reiter: „Gebäude in Holz-Hybrid-Bauweise bieten ausreichend Energiespeicher in Form von Betonkern und Bauteilen wie Geschossdecken, Fundament und Wände. Diese vorhandenen Speichermassen können auch genutzt werden, um Energie zu sparen. Durch die Aktivierung von Betonbauteilen wie Böden, Decken oder Wänden können sowohl im Winter als auch im Sommer eine gleichmäßige Temperatur und ein angenehmes Raumklima geschaffen werden.“ Erfahrungen mit dieser Technik gibt es schon, vor allem bei Gewerbe- und Gemeindebauten.
In Salzburg wurde diese Technologie im Gemeindezentrum in Hallwang, bei den Landesberufsschulen in Bruck an der


Glocknerstraße und in Kleßheim sowie bei weiteren Gewerbebauten eingesetzt. Die nun in Kuchl gewonnenen Daten sollen später auch in die Berechnung von Energieausweisen und Normungen einfließen. Sturm: „Gelingt die erfolgreiche Umsetzung, wird ein Demonstrationsprojekt mit Vorbildcharakter geschaffen, das in der praktischen Umsetzung aufzeigt, dass Bauteilaktivierung im sozialen Wohnbau möglich ist.“ Das Gesamtprojekt mit den drei Häusern ermöglicht einen direkten Vergleich der Ausführungsarten und soll Parameter für Planung, Situierung, Wohnungsmix und Orientierung liefern. Wesentlich für Sturm ist, dass die Mehrkosten für dieses Musterprojekt von der Wohnbauförderung getragen werden.
Neue Kriterien für die Wohnbauförderung
Für ihn ist aber auch klar, dass die Erkenntnisse zu einer Neugestaltung der Wohnbauförderung führen können.
Dann sollten höhere Errichtungskosten durchaus möglich sein, wenn ihnen wesentlich niedrigere Betriebs- und Instandhaltungskosten gegenüberstehen. „Dieser Aspekt existiert im gegenwärtigen Fördermodell überhaupt nicht, ist aber letztlich der springende Punkt“, sagt Sturm. Im Projekt wird jedes Haus einzeln kalkuliert, aber auch eine Gesamtkalkulation wird erstellt. „Wenn sich dabei wirklich herausstellt, dass die höheren Errichtungskosten beim Hybridhaus durch niedrigere Betriebskosten wettgemacht werden, muss auch die Wohnbauförderung reagieren“, fordert Sturm. Baubeginn für das Bauprojekt ist 2017, die Fertigstellung erwartet Sturm 2019. Die FH ist dabei schon in der Planungsphase involviert und wird bis drei Jahre nach der Fertigstellung Daten erheben und analysieren.
Quelle: Salzburger Nachrichten; Foto: „Die Salzburg“.

















Herbst ist Erkältungs- und Grippezeit. Das muss nicht sein! Mit einigen Tipps beugen Sie vor und kommen möglichst unbeschwert und gesund durch den Herbst. Die Tage werden kürzer, und die Temperatur fällt genauso wie oft die Stimmung.
Doch die Herbstmonate haben auch ihre schönen Seiten. Bunt gefärbtes Laub der Bäume laden zu einem Spaziergang ein, oder trockenes, windiges Wetter ist optimal zum Drachensteigenlassen. Nicht vergessen: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Spazieren gehen ist zugleich eine einfache und effektive Möglichkeit, Sorgen los zu werden und zu innerer Balance zu finden.
Immunsystem stärken
Der Wechsel von beheizten Räumen ins nass-kalte Freie setzt dem Körper ordentlich zu. Zugleich wird es abends früh dunkel, und der Mangel an Tageslicht schlägt sich negativ auf die Stimmung. Einige wichtige Tipps sind gefragt, um das Immunsystem zu stärken und um Grippeviren und Herbst-Blues keine Chance zu lassen. Gelangen Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren in unseren Körper, wird das Immunsystem aktiv. Unterschiedliche Zellen des Immunsystems werden je nach Erreger aktiviert und gehen gezielt gegen diesen vor. Der beste Schutz vor Erkältungen ist ein gesundes Immunsystem.
Regelmäßige Bewegung
Verkriechen Sie sich trotz nebligen und kühlen Wetters nicht zu Hause. Gehen Sie raus in die Natur. Aktive Menschen erkranken nach Studien viel seltener an Infekten als nichtaktive. Geben Sie dem Herbst-Blues keine Chance. Das Tageslicht, das wir über die Netzhaut aufnehmen, trägt dazu bei, die Stimmung zu heben. Empfehlenswert ist moderates und regelmäßiges Ausdauertraining wie Radfahren, Nordic

Walking, Schwimmen oder Laufen. Zu langes oder intensives Training sollte es möglichst nicht sein, denn dieses kann das Immunsystem sogar schwächen. Wenn Sie bereits erkältet sind, dann sollten Sie Ihrem Körper eine Trainingspause gönnen. Bewegung trainiert nicht nur Herz und Kreislauf, sondern sorgt auch für eine gute Standfestigkeit und Körperkoordination.
Ausgewogen essen
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken. In der kühleren Jahreszeit kämpft der Körper gegen Viren und Bakterien und kann auch beim Essen und Trinken eine Unterstützung gebrauchen. Eine Vielfalt und Abwechslung auf dem Speiseplan garantiert dem Körper eine optimale Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr der Vitamine A, C und E. Diese kommen in vielen Obst- und Gemüsesorten vor. Auch das Spurenelement Zink sollte ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden, denn es ist für viele Prozesse in unserem Körper unentbehrlich. Zink ist in Haferflocken, Kernen, Käse oder Putenfleisch enthalten. Als Herbstgemüse sind Kürbis, Karotten, Pastinaken, Kohlrabi und Champignons besonders empfehlenswert.
Sich Ruhe gönnen
Die Leistung des Immunsystems wird bei Stress eingeschränkt. Finden Sie für sich den richtigen Weg, mit Stress umzugehen und abschalten zu können. Das kann Sport, ein Vollbad, autogenes Training, Meditation oder Yoga sein. Gerade Yoga wirkt auf unterschiedlichen Ebenen. Man kommt zur Ruhe, spürt die Atmung, dehnt den Körper sanft, lernt sich zu fokussieren und den Kopf freizubekommen. Ausreichend Schlaf ist für den Körper ebenfalls wichtig, um Körper und Immunsystem zu regenerieren. Es gilt als Regel, dass mit weniger als sieben Stunden Schlaf das Erkältungsrisiko dreimal höher sein soll.






Das Gesamtpaket für jedes Event! Nach diesem Motto organisiert Oskar Geier von der kleinen Geburtstagsfeier über die Weihnachtsfeier bis zur Hochzeit mit mehreren Hundert Personen.
Catering Oskar Geier besteht seit 2007 und etablierte sich als kompetentes, kundenorientiertes und innovatives Unternehmen in Sachen Catering. „Wir bieten das Gesamtpaket für jedes Event, egal ob Hochzeit, Weihnachts-, Betriebs- oder Geburtstagsfeier. Neben einer exquisiten Küche organisieren wir gerne auch das Geschirr, Tische und Stühle sowie auch Zelte, Grills und sonstiges Zubehör. Mit Passion und Professionalität versuchen wir, Ihnen die Organisation Ihres Events zu erleichtern und Schritt für Schritt zu perfektionieren“, so Oskar Geier. „Was es nicht gibt, erfinden wir!“
Service und Verleih
Mit Passion, Professionalität und kompetenter Beratung, punktet das Catering-Unternehmen bei seinen Kunden. Das gilt genauso für den Verleih von allen möglichen Utensilien wie Möbel und Geschirr. „Bei uns können die Kunden alles leihen, was für eine gelungene Feier gebraucht wird! Besteck, Geschirr und Gläser, Tische und Stühle, Töpfe,



Herde, Dämpfer und Grills sowie auch Zelte – wir kümmern uns gerne auch um die Ausstattung. Wenn es anfangs auch nur um den Verleih geht, so merken die Kunden im Laufe der Gespräche sehr oft, dass doch viel mehr dranhängt, ein bestimmtes Event zu organisieren. Dann können wir unsere Erfahrung und das ganze Know-how einbringen.“
Qualität steht an erster Stelle
Beim Wareneinkauf legt man besonders Wert auf einheimische Produkte. Das Fleisch vom Dorfmetzger, Milchprodukte und Gemüse aus Südtirol, Olivenöl aus Italien usw. Durch das Bedürfnis, die Tradition nicht aus den Augen zu verlieren, hat sich der diplomierte Diätkoch Oskar Geier als Caterer in Südtirol bestens etabliert: „Wir kochen auch gerne nach Ihren Wünschen oder stellen ein passendes Menü für jede spezielle Veranstaltung zusammen. Mein bevorzugter Kochstil besteht aus einer Mischung von mediterraner und alpiner Küche, wobei ich diese gerne neuzeitlich interpretiere.“
Catering & Rent Oskar Geier des Oskar Geier & Co KG
Hugo-Zuber-Weg 4 | 39057 St. Michael/Eppan
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Ein Physikstudium war ihm zu viel Mathematik, Biologie haben damals schon zu viele studiert, Chemie erschien ihm interessant! Sto e zu analysieren, in Zusammenhang mit Umweltverschmutzung und Naturschutz, das kann die Zukunft sein. So die Gedanken von Rupert Rosanelli in den 1980er Jahren zu Beginn seines Studiums.
Es war die Zeit, als die Grün-Bewegung so richtig in Schwung kam: Der saure Regen, das Waldsterben, die Besetzung der Marchauen an der Donau bei Wien, die Gründung von Green Peace Österreich und Global 2000. Rupert Rosanelli erinnert sich: „Das alles hat mich natürlich bewegt, das Chemiestudium zu favorisieren. Demonstrieren war nicht meine Art; vielmehr war ich daran interessiert zu hinterfragen, zu analysieren und praktisch zu handeln: Welche Substanzen gelangten über die Wirtschaft und Industrie in die Umwelt, mit welchen Auswirkungen. Für mich war von Anfang an klar, dass ich nach Beendigung des Studiums nicht für einen Pharmakonzern tätig sein werde, sondern mein Wissen in den Umweltschutz einbringen würde. Heute sind Themen wie Abfallbewirtschaftung, Energiesparen, erneuerbare Energie mit Hilfe von Wasser, Wind und Sonne zu gewinnen, die beherrschenden Vorgaben.“ Schon seine Diplomarbeit enthielt für damalige Zeiten eine höchst außergewöhnliche Aufgabenstellung. Ein zahnärztliches Institut hatte ein ganz besonderes Problem. Bei der Mundhygiene und beim Ausspülen kamen Substanzen von den Zahnfüllungen wie Quecksilber in den Abfall der Zahnärzte. Diese Substanzen sollten in Zukunft zurückgewonnen und getrennt entsorgt werden. „Ich habe meinem Professor sofort zugesagt und zu diesem Thema meine Diplomarbeit geschrieben“ (Studium der Chemie an der Universität Innsbruck, Analytische Chemie, Schwerpunkt Chemie Recycling. 1991 Staatsexamen an der Universität von Bologna).






Im Dienst der Wirtschaft
Zur Studienzeit von 1983 bis 1990 war der Umweltschutz ausschließlich von der Grün-Bewegung besetzt. Dazu Rupert Rosanelli: „Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich die Situation komplett geändert. Anfangs durch die Gesetzgebung, aber immer mehr durch Bewusstseinsveränderung zur Umwelt und schlussendlich über die Kostenrelevanz natürlicher Ressourcen in der Abfall- und Energiewirtschaft. Das hat mich 1995 angespornt, eine Beratungsfirma, die SYNECO, zu gründen. Besonders interessant erschien mir die Beratung von öffentlichen Institutionen und damit auch Brücken zu schaffen von einem oft etwas schwerfälligen Apparat zur privaten Wirtschaft. Das ganze komplexe Thema Umweltschutz vom Energieproduzieren über das Energiesparen bis zur nachhaltigen Abfallbewirtschaftung ist mehr als alles andere ein Mix aus











öffentlichen und privatwirtschaftlichen Interessen. Dabei sind die Zielsetzungen in vielen Fällen ähnlich, nur die Herangehensweise ist oft extrem unterschiedlich.“ Effiziente Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften erarbeiten, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und des technisch Machbaren. Das ist heute das Spezialgebiet von Rupert Rosanelli zusammen mit seinen Mitarbeitern bei SYNECO.
Infrastrukturen in ö entlicher oder privater Hand Wenn es um Themen wie Trinkwasser, Energie oder Abfallwirtschaft geht, spalten sich die Meinungen, ob die öffentliche Hand oder die Privatwirtschaft effizienter sind. Dazu hat Rupert Rosanelli eine klare Antwort. „Im Bereich Trinkwasser sind Genossenschaften, Interessentschaften, Gemeinden oder auch das Land Garanten für lückenlose Versorgung. Ähnliches gilt auch für Kläranlagen oder Entsorgungsanlagen. Im Energiebereich haben sich in jüngster Vergangenheit durch die Diskussionen um die SEL die gegensätzlichen Meinungen aufgeschaukelt. Grundsätzlich agiert die Privatwirtschaft effizienter und ist schneller in ihren Entscheidungen. Auf der anderen Seite müssen Land oder die Gemeinden unterschiedlichste (private und lokalpolitische) Vorgaben berücksichtigen und oft Kompromisse eingehen. Unsere Aufgabe ist dann die bestmögliche Projektberatung und oft auch als Brückenbauer zwischen zwei oder mehreren Interessenten zu fungieren. Alle Akteure haben aber im Endeffekt das gleiche Ziel: wertvolle Ressourcen im entsprechenden Qualitätsstandard zu sichern.“
SYNECO, SEAB, Athesia Energy Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von SYNECO ist Rupert Rosanelli noch in anderen Funktionen tätig – und dabei immer unter dem Dach des Umweltschutzes. Seit 2010 ist er Präsident der Stadtwerke SEAB AG in Bozen. Eine halb politische, halb privatwirtschaftliche Funktion. „Wir haben den gesamten Ballungsraum Bozen in den letzten Jahren auf das Verursacherprinzip umgestellt. Sowas ist immer mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Aber mittlerweile haben wir eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung. Kreislaufwirtschaft im Verhältnis von 2 zu 1, das heißt zwei

Drittel des Mülls werden der Wiederverwertung zugeführt.“ Des Weiteren ist Rosanelli seit der Gründung von ATHESIA ENERGY auch hier als Partner und Berater tätig. „Am Anfang bei meiner Beratungstätigkeit ging es darum, in den diversen Athesia-Niederlassungen und den Produktionshallen Energie einzusparen. Später hat sich die AthesiaGeschäftsleitung dazu entschlossen, ein neues Geschäftsfeld zu eröffnen und in die nachhaltige Produktion von Energie einzusteigen. Das ist ein ganz spannendes Thema für die Zukunft, und das Unternehmen hat bisher schon einen zweistelligen Millionenbetrag in das neue Geschäftsfeld investiert.“ Wenn Rupert Rosanelli erzählt, sieht man ihm die Begeisterung an, die ihm sein Job als vielseitiger Berater und Experte in Sachen Umweltschutz macht – und immer nach dem Motto: „Es bleibt noch viel zu tun!“









Eine gelungene Vision mit fünf Sternen. Aber der Lärchenhof ist viel mehr als nur ein Fünfsternehotel inmitten der wunderbaren Kitzbüheler Alpen. „Einmal Lärchenhof, immer Lärchenhof“ ist längst das Motto vieler Stammgäste. Und das zu jeder Jahreszeit!
Und wer jedes Jahr in den Lärchenhof kommt, erlebt jedes Jahr wieder eine Überraschung! Was Inhaber Martin Unterrainer im Jahr 1968 mit einem kleinen Gästehaus begann, ist heute der Lärchenhof auf rund 150 Hektar und eines der führenden Fünfsternehäuser im Großraum Kitzbühel, ja in ganz Tirol. Als Visionär und Pionier gleichermaßen, setzt er mit seinen Ideen immer wieder neue Maßstäbe. Seit Beginn lenkt er die Geschicke des Hau-


ses, mittlerweile unterstützt von Hoteldirektorin Melissa Mathé. Der Lärchenhof ist nicht nur ein bemerkenswert großzügiges Ferienparadies mit besonderer Atmosphäre, das beherzte Engagement des Eigentümers und sein beispielhafter Esprit werden auch vom gesamten Team mit viel Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail gelebt. Kein Wunder also, dass sich Gäste aus aller Welt hier rundum wohl und geborgen fühlen und immer wieder gerne einchecken. Ankommen und sich wohlfühlen heißt die Devise. Der Lärchenhof heißt seine Gäste mit besonderer Lebensqualität willkommen: Die insgesamt 124 gemütlichen Zimmer und Suiten in unterschiedlichen Stilen bieten idealen Komfort zur Erholung. Alle Einrichtungen des Hauses wie Restaurants, Wellness, Fitness oder Beauty sind unterirdisch verbunden und somit bequem erreichbar, was










gerade bei winterlichen Temperaturen von Gästen sehr geschätzt wird.
Eine 30 Meter lange Rolltreppe führt hinauf zum neuen Panorama-Saunagarten
Das Herzstück des Lärchenhofs und unerschöpflicher Energiequell ist die großzügige Wellness-Welt, die mit ihren 3.500 m² Pool- und Saunalandschaften jeden Wunsch erfüllt. Ob Biosauna (60°C), Dampfsauna, 90°C-Sauna, Tecaldarium (40°C), Salzsauna (70°C) oder die neue Event-Sauna mit Eisgrotte und Videowall, hier finden Körper, Geist und Seele tiefe Ruhe und neue Kraft. Das erfahrene Beauty-Team behandelt mit erstklassigen Pflegeprodukten von Maria Galland und Ligne St. Barth und bietet ein Wohlfühlprogramm aus Beauty- und Bodytreatments, das westliche wie östliche Behandlungen umschließt. Doch Hotelier Martin Unterrainer setzt noch eines drauf und schafft neue Maßstäbe in Sachen Wellness. Er bietet den Gästen mit seiner jüngsten Innovation auch eine einzigartige Attraktion: Wer von der im Dezember 2015 eröffneten EventSauna genussvoll mit der ca. 30 Meter langen Rolltreppe hoch hinauf fährt, dem eröffnet sich eine atemberaubende Kulisse mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge & Wälder. Inmitten dieses idyllischen Naturambientes bietet der Panorama-Saunagarten alles, was das Herz begehrt: Blockhaussauna, Bio-Kräuter-Sauna, Massageraum für Heilmassagen und ein Whirlpool mit Liegeterrassen. Sogar ein romantisches Bächlein ziert den Garten und lädt mit einem natürlichen Kneippbecken zum erfrischenden Wassertreten ein.
Eine technische Herausforderung
Die visionäre Idee des Hausherrn und Unternehmers, den Gästen ein besonderes Erholungserlebnis direkt am Waldesrand zu ermöglichen, war eine technische Herausforderung für die Ausführenden von der Firma Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH. Dazu der Projektleiter: „Mit dem innovativen und außergewöhnlichen Projekt am Lärchenhof ist es unserem engagierten Experten-Team in kurzer Zeit gelungen, die visuell hohen Ansprüche des Hoteliers zu erfüllen und darüber hinaus die Transport-Lösung optimal in die moderne Architektur einzufügen und an das Design des Bauwerks anzu-

passen.“ Der neue Panorama-Saunagarten unterstreicht einmal mehr die Devise der zahlreichen Stammgäste – gültig für alle Jahreszeiten: „Einmal Lärchenhof, immer Lärchenhof.“
Der Lärchenhof – Inhaber Martin Unterrainer Lärchenweg 11 | A-6383 Erpfendorf Tel. +43 5352 8138 info@laerchenhof-tirol.at | www. laerchenhof-tirol.at
sorgte am 17. September mit einem Konzert am Lärchenhof für Begeisterung. Für Martin Unterrainer eine weitere Bestätigung der gelebten Südtiroler-Nordtiroler Freundschaft. Durch seine Partnerin Ulrike Kuppelwieser (Gemeindeärztin in Algund) ist der Lärchenhof auch in ihrem Heimatdorf eine bekannte Größe; kurzerhand wählten die Algunder Musikanten den Lärchenhof als Ziel ihres Herbstaus uges. Das Konzert am Lärchenhof der weit über Südtirols Grenzen hinaus bekannten Musikkapelle war für beide Seiten etwas Besonderes. Die Hotelgäste waren begeistert von der musikalischen Qualität der Darbietungen, und die Algunder genossen den Besuch am Lärchenhof.




Von 30. September bis 2. Oktober beherbergt das Kulturzentrum Grand Hotel Toblach die renommierte Denkwerkstatt für die ökologische Wende, die 27. Toblacher Gespräche. „Vom Sollen zum Wollen. Zur Ethik des solaren Zeitalters“ ist der Titel einer Veranstaltung, die nach den moralischen Grundlagen sozialen und ökologischen Engagements fragt.
Ein Treffen von Engagierten für Menschenrechte und Tierschutz, von Menschen aktiv gegen den Klimawandel, Unternehmerinnen und Unternehmern und öffentlichen Bediensteten,

die dem Gemeinwohl dienen, und vielen anderen Aktiven, um über Form und Moral des Engagements für eine bessere Welt zu diskutieren.
Namhafte Referenten
Mit dabei sind namhafte Referenten; unter ihnen Don Luigi Ciotti, Gründer der Gruppe Abele und des Vereins Libera, Dorothee Häußermann, Sprecherin der Bewegung „Ende Gelände“, die sich gegen Kohle, insbesondere den Tageabbau von Braunkohle, und für das Klima einsetzt, Luigina Mortari, Direktorin des Fachbereichs Philosophie, Pädagogik und Psy-
chologie der Universität Verona, die seit vielen Jahren den Diskurs über die Fürsorge für sich und andere als zentrales Element menschlichen Seins vorantreibt, Christian Felber, Gründer von ATTAC Österreich und einer der ersten Förderer der „Demokratischen Bank“, und Elke Mack, Professorin für christliche Sozialwissenschaft und Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, die sich für eine pluralismusfähige christliche Theorie der Gerechtigkeit einsetzt.
Für Informationen und Anmeldung: www.toblacher-gespraeche.it

Der Markt für erneuerbare Energien hat sich stark konsolidiert und industrialisiert. Professionelle Strukturen und Branchenkenntnisse sind die wichtigsten Erfolgsbausteine im Zuge ständig zunehmender M-&-A-Aktivitäten. Das Unternehmen Motus Capital versucht dabei, Investoren kleiner und mittlerer Größenordnung eine Möglichkeit der Marktpartizipation an Bestandsanlagen zu bieten und gleichzeitig nicht in Konkurrenz mit großen, institutionellen Investoren zu treten. Dabei ist eine Sacheinlage einer Erzeugungsanlage sowie eine Kapitalerhöhung gleicher-
maßen möglich. Initiator Martin Gruber (Geschäftsführer Gruber Logistics) und Geschäftsführer Philipp J. Gamper verweisen auf Synergieeffekte und das Erfolgskonzept einer schlanken

Kostenstruktur, Risikodiversifikation, Hebelwirkungen und Sicherheitskonzept samt strikten Investitionskriterien. Weitere Informationen unter www.motuscapital.com




Bei der größten Oldtimer-Auktion Südtirols kommen am 24. September ein weiteres Mal allerhand Raritäten auf zwei und vier Rädern unter den Hammer. Oldtimer erfreuen sich an immer weiter steigenden Preisen und Beliebtheit – sowohl als Liebhaberstücke als auch als Wertanlage

Eines von 65 Schmuckstücken in der diesjährigen Auktion ist ein Autobianchi Stellina, wovon insgesamt nur 502 Stück produziert wurden (Startpreis 16.900 Euro). Für Porschefans stehen vier Modelle der beliebten Automarke zur Auswahl. Weitere Lots der besonderen Art sind unter anderem ein VW Bulli T2 als Feuerwehrmodell mit nur 12.500 gefahrenen Originalkilometern, ein Adenauer-Mercedes 300 D aus dem Jahr 1958 sowie ein Mercedes SL 250 Pagode W113 in Elfenbeinweiß mit einem Startpreis von 59.000 Euro.
Seit Jahren steht die Garage 61 mit ihrem Chef Oswald Planer für ein gut ausgewähltes Sortiment, für faire Startund Mindestpreise, gute Beratung und Transparenz und für eine unkomplizierte und schnelle Abwicklung. Bei der 5. Garage61-Auktion reichen die Startpreise von 350 Euro (Malaguti 50), über 1.900 Euro (Cinquino), bis zu 59.000 Euro für die Mercedes-Modelle. Wie hoch wohl jeweils gesteigert wird, bleibt spannend.
Alle Lots können ab Mittwoch, dem 21., bis Freitag, dem 23. September, von 8 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr besichtigt werden, auch online unter www.garage61.it sind alle Artikel zu finden.
Einbringer (Verkäufer) sind meist Private, die sich aus unterschiedlichsten Gründen von ihren Fahrzeugen trennen. Selbstverständlich wurden alle Schmuckstücke vom Garage61Team unter die Lupe genommen, um eine ehrliche Beratung zu gewährleisten. Beginn der Auktion ist am Samstag, dem 24. September, um 14 Uhr – direkt im historischen Flair der Garage61. Die Plätze sind begrenzt: Deshalb empfiehlt es sich, zeitig eine Reservierung unter info@garage61.it vorzunehmen.
Kontaktdaten: Tel. 0471 661 145; E-Mail: info@garage61.it








Spannend, stürmisch, sonnig und unvergesslich war der DolomythiCup 2015, der erstmalig in Marseille ausgetragen wurde. Auch 2016 hat das hochrangige Regatta-Event in diesen Gewässern rund um die Segelhochburg

Marseille stattgefunden. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sportlich ambitionierten Seglern, die stets auf der Suche nach neuen Abenteuern sind, neue Erfahrungen zu bieten“, erklärt OK-Chef Edy Scherer. Dass dies in Marseille gelungen ist, bestätigen alle teilnehmenden Teams. Besonders reizvoll ist auch die einzigartige Kulisse der französischen Mittelmeerküste rund um das Naturschutzgebiet Calanques mit seinen steil abfallenden Felswänden und romantischen Buchten. Die sportlichen Yachten der Einheitsklasse „Gran Surprise Archambauld“ und die Rahmenbedingungen im heurigen Jahr haben den Teilnehmern alles abverlangt. Ein Regattatag musste gestrichen werden denn Windböen bis zu 40 Knoten und mehr, waren selbst für die besten Südtiroler Segler zu viel des Guten.
Wertung nach 6 Wettfahrten:
1. Mapetz – Bernhard Mair: 11 Punkte
2. Rothoblaas – Edy Scherer: 15 P.
3. Selectra – Günther Pernthaler: 17 P.
4. Assibroker – Georg Plazotta: 17 P.
5. Orthoplus – Peter Moroder: 17 P.
6. Chipra – Werner Schullian: 23 P.
7. Geox – Norbert Rainer: 24 P.


Die KIKU-Sports Academy für angehende Profi-Sportler feiert beim Bergfestival International Mountain Summit ihre Premiere. Es werden wichtige Impulse für die angehenden Sportkarrieren diskutiert und präsentiert. Am Freitag, den 14. Oktober, werden im Forum Brixen unter dem Motto „Sportler als Marke“ junge Sportler aus allen Bereichen eingeladen, die mit Profis in Austausch treten können. Der Biathlet Dominik Windisch berichtet von seinen Erfahrungen, Enttäuschungen und Siegen. Exskirennläuferin Michaela Gerg hat für ihren Vortrag den Titel „Aufstehen oder Liegenblei-
ben“ gewählt; sie hatte als Sportlerin viele Erfolge, musste aber auch lernen, mit Misserfolgen und Schicksalsschlägen umzugehen. Der Sportjournalist Hans-Peter Stauber verrät, wie Sportmarken unsterblich gemacht werden können, auch wenn die Karriere vorbei ist. Der Marketing-Fachmann Markus Fache zeigt, wie Sportler die Social-Media-Kanäle für die Eigenvermarktung erfolgreich nutzen können.
Die Referentin Monika Fiedler hingegen beschäftigt sich mit Positionierung und Markenbildung eines Sportlers. Weitere Informationen unter www.IMS.bz oder event@ims.bz











Referenz-Objekte

Über 240 Anlagen in ganz Norditalien ... ... hier eine kleine Auswahl:




Projekt „Capuccini“ (Gebäude)


Projekt „Christelehof“ (Baustelle)


Projekt „Delta“ (Heizraum)


BZ 160 10

Projekt „Riescherhof“ (Gebäude)














Wir haben jeden Grund zum Feiern
Die Firma energy.dis feiert dieses Jahr Ihr 15-jähriges Firmenbestehen Für unseren Erfolg sind vor allem unsere treuen Kunden sowie unsere 40 qualifizierten Mitarbeiter verantwortlich. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken. Des weiteren garantieren wir Ihnen, weiterhin den besten Service und die notwendige Kompetenz zu bieten.
Wir blicken stolz auf 15 spannende Geschäftsjahre zurück und sind schon mittendrin in den nächsten.